Das Leben als immerwährendes Studium - Weiterbildung ist eine Investition in die Karriere

Die Finanzindustrie unterliegt einem signifikanten Wandel. Neue Entwicklungen in regulatorischen, technischen, steuerlichen und ökonomischen Bereichen beeinflussen die Branche. Auch der digitale Wandel verändert nicht nur Markt, Umwelt und Gesellschaft, sondern auch das Kundenverhalten grundlegend. Die Verbesserung von Kundenerlebnissen in der Finanzindustrie ist also dringend erforderlich. Darüber hinaus verändert die Digitalisierung einschneidend Infrastruktur, Prozesse, Produkte und auch Anbieter. Dienstleistungen werden zunehmend von Start-up-Unternehmen außerhalb des Finanzbereichs, sog. Fintechs, erbracht. Neben dem Finanzfachwissen werden damit auch Technologien und deren Anwendungen zu zentralen Wissensbereichen für die Finanzbranche.

Das bedeutet, die Anforderungen an die Mitarbeiter in den Finanzinstituten steigen permanent. Im Zuge der MiFID II-Regulierung fordert man sogar eine Pflicht zur Weiterbildung. Die gute Nachricht bei all dem ist, gut qualifizierte Finanzfachleute sind nach wie vor sehr gefragt. Von ihnen erwartet man allerdings ein vertieftes Verständnis in den Bereichen Digitalisierung, Wandel und Change-Management. Die stetigen Neuerungen auf technologischer Ebene und die steigende Regulierungsdichte erfordern eine regelmäßige Auffrischung dieser Kenntnisse. Wer hier den Überblick behalten will, muss die Produkte und Services verstehen und braucht professionelles Fachwissen – von der Anlageberatung bis zum Portfoliomanagement.

Zeitgemäße Lehrgänge machen mit relevanten Themen und Entwicklungen vertraut

Es braucht Weiterbildungsmöglichkeiten, dieden sich permanent verändernden Anforderungen der Branche gerecht werden. Natürlich haben Anbieter auf den Wandel in der Finanzindustrie längst mit maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten reagiert.

So bietet beispielsweise die Capital Markets Academy der Deutschen Börse gemeinsam mit der EBS Finanzakademie das Intensivstudium „Capital Market Products and Portfolio Management“ an. Die Teilnehmer erlernen ein breit gefächertes Kapitalmarktwissen, verschiedene Analysemethoden und Portfoliostrategien für Wertpapiere sowie die rechtlichen und steuerlichen Implikationen. Darüber hinaus wird das theoretische Wissen durch zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis in Case Studies umgesetzt. Der Lehrgang kann mit dem Universitätszertifikat „Qualified Portfolio Manager (EBS/DBG)“ abgeschlossen werden.

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ – Laozi

Nur Menschen, die konstant gute Leistungen bringen, werden dauerhaft Erfolg haben. Diese Konstanz kann man aber nur an den Tag legen, wenn man das nötige Wissen hat. Deshalb hören erfolgreiche Menschen nie auf zu lernen. Sie bilden sich immer fort, bleiben stets neugierig und versuchen, sich durch lebenslanges Lernen immer wieder neue Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.

Über den Autor

  • Ulf Mayer, CIIA

    Ulf Mayer, CIIA

    Head of Capital Markets Academy der Deutschen Börse AG

    Ulf Mayer leitet die Capital Markets Academy der Deutschen Börse. Zuvor war er 15 Jahre im Bereich Kapitalmarktqualifizierung tätig, zuletzt als Leiter Finanzakademie bei der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA). Er hat einen Magister in Politischer Wissenschaft und Volkswirtschaftslehre der Universität Heidelberg. 2014 hat er zusätzlich die internationale Qualifizierung zum CIIA – Certified International Investment Analyst abgeschlossen.

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