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Kennen Sie die TED-Vorträge? Wenn nicht, sollten Sie sich schnell ein paar davon anschauen. Und wenn Sie wissen möchten, warum die besten dieser Vorträge millionenfach angeschaut werden, gönnen Sie sich Carmine Gallos „9 Geheimnisse der besten Redner“. Ein Muss für alle, die besser präsentieren möchten.

Sie brauchen (dringend!) einen Plan

Wenn wir Kunden ein Produkt, einen Service oder eine Problemlösung verkaufen möchten, ist es zu wenig, ihnen ein tolles Produkt zu versprechen. Wenn Sie tun, was die Überzeugungsforschung für solche Fälle empfiehlt, können Sie gefragte Problemlöser, Taktgeber und Kundenlieblinge werden.

„Ich schaffe das!“ Der letzte Trigger für Erfolg

Sie stehen unmittelbar vor einem kritischen Interview, müssen eine umstrittene Strategie präsentieren, oder pitchen vor einem wichtigen Kunden. Sie haben verdammt feuchte Hände und fluchen: „Hoffentlich geht der Termin nicht in die Hose.“ Dabei lassen sich Pessimismus, Angst und übertriebene Selbstkritik zu Optimismus, Mut und Selbstsicherheit wandeln.

Verständlich speaken! Bitte asapst!

Mit der Zunahme von Anglizismen, deren englische oder amerikanische Sprech- und Schreibweise wir meist beibehalten, nimmt die Verständlichkeit bei den Outsidern unter unseren Gesprächspartnern deutlich ab. Daher gilt: Sprechen Sie asapst die Sprache Ihrer branchenfremden Counterparts, wenn Sie die wirklich erreichen wollen. Reducen Sie dafür Ihren Anglizismen-Ausstoß.

Lügen Sie manchmal? So verraten Sie sich

Kürzlich hat ein Teilnehmer meiner Medientrainings etwas Kreuzgefährliches gemacht: Er hat im Interview gelogen. Anfangs verstrickte er sich aus Nachlässigkeit. Dann log er weiter, um sich zu retten. Und als er spürte, dass er sich um Kopf und Kragen redete, brach er das Interview entnervt ab.

So führen Sie Meetings (richtig!)

„Ein Meeting? Och, nö, nicht schon wieder …“ Solche Sätze kennen Sie, oder? Kein Wunder. Besprechungen in Unternehmen ufern immer mehr aus, wie unter anderem eine Studie der Strategieberatung Bain bestätigt hat. Eine der Hauptursachen für ausufernden Meetingfrust ist schlechte Führung - nicht hierarchische Führung sondern kommunikative (dialektische) Meetingführung.

Schon mal über Ihr Sprechtempo nachgedacht?

Kürzlich: Präsentationsworkshop, drei Teilnehmer, etliche Übungssequenzen. Zwei der Drei sprachen anfangs sehr schnell – und fanden sich dabei sehr eloquent. Aber waren sie deshalb überzeugend? Nachdem sie sich auch langsamer sprechend im Video beobachtet hatten, revidierten sie ihren Anfangseindruck.

So schwächen Sie „gegnerische“ Argumente

Kürzlich in einem Seminar für effiziente Meetingkommunikation: Bald ging‘s um eigene und andere Redebeiträge – und wie sich Argumente anderer Meetingteilnehmer wirksam in Frage stellen oder überzeugend widerlegen lassen. Drei Mittel, um Widerspruch argumentativ zu schwächen.

Chancen nutzen statt Unsinn machen

Seit genau drei Jahren unterstütze ich unter anderem Wirtschaftsvertreter, die sich vor anderen Menschen gewinnbringend präsentieren möchten. Zeit für ein launiges Zwischenfazit, das ich an dieser Stelle auf ein Detail meiner Arbeit konzentrieren möchte: auf klassische Medientrainings.

So gewinnen Sie Meetings (auch ohne gute Argumente)

Ein Coachee fragte mich kürzlich, wie man in einem Teammeeting überzeugend sein kann, wenn einem nicht die richtigen Argumente einfallen. Das kennen wir alle, oder? Stottern herum und nach dem Gespräch ärgern wir uns, dass uns diese und jene Antwort zu spät oder gar nicht einfiel.

Machen Sie’s mal wie Frau Merkel!

Vielleicht haben Sie sich in problematischen Gesprächen mit beispielsweise Kunden oder Mitarbeitern schon mal gefragt: Wie kann ich inmitten negativer Spannungen noch überzeugend sein? Denn negative Spannungen erzeugen Antipathien; und wer anderen Menschen unsympathisch ist, muss damit rechnen, dass selbst seine besten Argumente an der „Gegenseite“ abprallen.

Zu hohes Lampenfieber? So senken Sie es

Rasender Puls, nervöses Schwitzen, roter Kopf, zittrige Hände, trockener Mund, schwache Stimme oder Blackout: Kennen Sie das von Auftritten vor großem Publikum? Psychologen sagen, dass 80 Prozent der Menschen mit solchen Symptomen zu kämpfen haben, wenn sie sich vor größeren Gruppen präsentieren.

Verbessern Sie Ihren Präsentationseinstieg!

Sie öffnen auf den letzten Drücker Ihren Ordner mit den 100 Slides, fischen 30 passende heraus, basteln die hastig ausgewählten zwischen acht Telefonaten aneinander. Dass Sie sich in der Alltagshektik nicht noch eine individuelle Einstiegsstory für Ihre Präsi ausdenken wollen, ist ebenfalls verständlich. 

Ent-Täuschen Sie sich!

Viele Interview-Neulinge präsentieren sich beim ersten Umgang mit der Presse schlechter als sie gedacht hätten. Ein Grund dafür ist ein sichtbarer Widerwillen gegen bestimmte Interviewfragen – selbst wenn diese Fragen völlig unkritisch sind. Warum das so ist? Ganz einfach: Sie hatten sich andere Interviewfragen gewünscht.

Argumentieren Sie systematisch!

Ein Teilnehmer aus der Finanzbranche erzählte mir kürzlich in einem Training, er hätte in einem abteilungsübergreifenden Meeting gesessen und sei erschrocken darüber gewesen, wie schlecht manche Kollegen in der Runde ihre Standpunkte verkauft hätten. Als er sich selbst in einer Argumentationsübung sah, erschrak er sichtlich. Er hatte gedacht, strukturierter zu sein. Jetzt war er nicht mehr so streng mit seinen Kollegen.

Verkaufen Sie schon oder fürchten Sie noch?

Vor ein paar Tagen ist es wieder passiert, bei einem Vertriebscoaching: Mein Coachee ist am Tisch seine Handpräsentation durchgegangen. Dass sein Blick dabei zu sehr auf dem Papier klebte, obwohl er drei Zuhörer in seinen Bann ziehen wollte, kehren wir jetzt mal unter den Tisch. Aber dass er bei der anschließenden Fragerunde dasaß, wie ein Kaninchen vor drei Schlangen, sollten wir heute thematisieren. Denn auch das kommt häufig vor.

Was sind Ihre Worte wert?

In Präsentations-, Interview- und Debattentrainings dreht sich fast alles um eine Frage: Worauf kommt es an, damit Redner und Rednerinnen glaubwürdig und überzeugend wirken? Häufig wird diese Frage mit „7-38-55“ beantwortet. Nach dieser Formel – so eine gängige Erklärung, liebe Leserinnen und Leser – sind für Ihre Sympathie und Glaubwürdigkeit nur zu 7 Prozent Ihre Worte, zu 38 Prozent Ihre Stimme und Betonung und zu 55 Prozent Ihre Körpersprache wirksam.

„Small-talken“ Sie richtig?

Wer hätte es gedacht – es weihnachtet wieder. Kurz davor und bald danach stehen wie immer Weihnachtsfeiern und Neujahrsempfänge in Ihrem Kalender. Sie treffen Mitarbeiter, Vorgesetzte, Kunden, Journalisten … Da glänzen Sie, wenn Sie „small-talken“ können.

Strukturieren Sie sich!

Natürlich können sich Zuhörer steigern, wenn sie sich anstrengen. Aber wer macht das schon? Das Publikum hat ein Recht darauf, dass Sie als Redner es ihm recht machen. Halten Sie sich deshalb an die wichtigsten Regeln für eingängige Sätze:

Hören Sie wirklich zu?

In der sozialen Interaktion sind es oft unbewusste, unscheinbare und damit unterschätzte Handlungen, die die Beziehungsqualität der Interagierenden entscheidend beeinflussen. Das gilt für alle Arten von Gesprächen: mit Mitarbeitern, Kunden oder auch Journalisten. Eine dieser unterschätzten Handlungen ist das aktive Zuhören.

Sie weichen aus? Machen Sie’s besser!

Kürzlich absolvierte ich mit einer Gruppe Finanzexperten ein Interviewtraining. Top-Priorität auf deren Erwartungsliste: Ausweichmanöver auf Journalistenfragen üben. Hm. Das kannte ich schon von vielen anderen Kunden. Von zu vielen. 

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Kürzlich war eine Fondsmanagerin bei mir, um ein heikles Gespräch mit einem wichtigen Investor zu üben. Der will die Fondsmanagerin in den nächsten Tagen darüber ausquetschen, wie sie den Renditerückstand aus dem ersten Halbjahr im zweiten aufzuholen gedenkt.

Investieren Sie mehr! Zeit.

Im Mai meldete sich der Regionalchef eines Finanzdienstleisters bei mir. Sein Briefing: „Einer meiner Berater wird künftig Videostatements fürs Internet abgeben. Aber er soll erstmal proben.“

Denken Sie originell!

Viele Redner, die ihr Auftrittsverhalten verbessern möchten, denken nur an die Redetechnik. Wenn Sie Ihr Publikum beeindrucken wollen, müssen Sie mehr im Sinn haben.

Lächeln Sie mal :-)

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Kamerastatements oder Interviews geben, auf Podien diskutieren oder Vorträge halten, kann Ihr Lächeln zur Hauptsache werden. 

  • Mario Müller-Dofel
  • 08.04.2014

Zeigen Sie Haltung!

Im altii-Blog gibt der Journalist und Trainer Tipps für Videostatements, Interviews und Präsentationen.

Bekennen Sie Farbe!

Im altii-Blog gibt der Journalist und Trainer Tipps für Videostatements, Interviews und Präsentationen.