Super-Rohstoff Bildung: Investieren in Nachwuchsakademiker

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“ Was Benjamin Franklin schon behauptet hat, wissen auch die 2,4 Millionen Studenten in Deutschland. Ein Studienabschluss bringt eine gute Bildungsrendite, denn was ins Studium hineingesteckt wird, bekommen Absolventen durch ihre Einkommensentwicklung locker wieder heraus. Ein Studienabschluss ist außerdem der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit: Gerade mal 2,6 Prozent der Hochschulabsolventen stehen derzeit ohne Job da. Das entspricht Vollbeschäftigung.

Aber: Diese Chance kann nicht jeder ergreifen, der es gerne tun würde und das Zeug dazu hat. Die finanziellen Mittel und die Herkunft bestimmen die Entscheidung für oder gegen ein Studium immer noch kräftig mit. Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien tun es 77 ihren Eltern gleich und studieren. Nur 23 von 100 Kindern sind es bei bildungsferneren Familien, die den Schritt an die Uni wagen.

Die Kosten schrecken ab. Nicht nur Studiengebühren und Semesterbeiträge schmälern den studentischen Geldbeutel. Auch die wachsenden Lebenshaltungskosten in den Städten sind für viele junge Menschen schlichtweg nicht bezahlbar. Die Mietpreise für Single-Appartements und Studentenwohnungen explodieren schneller als die Bafögsätze hinterherkommen.

Bafög und Stipendien kommen außerdem nur für einen Teil der Studenten in Frage. Und selten erreichen Studenten mit staatlichen Finanzierungsquellen die durchschnittlichen 800 Euro im Monat, die ein Studium in Deutschland kostet. Eine Erfolgsstory haben in den vergangenen Jahren deshalb die Studienkredite erlebt. Vorne dabei: Die staatlich geförderte KFW-Bank. Eine gute Lösung sind sie nicht. Absolventen gehen mit einer fixen Schuldenlast ins Arbeitsleben und zahlen unabhängig von ihrer Lebenssituation unflexible Raten ab. Oft handelt es sich bei jungen Menschen auch um unerfahrene Kreditnehmer, die sich der Verschuldungsgefahr leichtfertig aussetzen.

Mehr Freiheit bei der Berufswahl und anderen Lebensentscheidungen lassen Studienfonds, die inzwischen aus den Kinderschuhen gewachsen sind. Der entscheidende Unterschied: Geförderte Absolventen zahlen anteilig von dem Einkommen zurück, das sie in ihrem gewünschten Job tatsächlich erzielen. Für institutionelle Investoren und Privatanleger sind Studienfonds zu einer attraktiven Möglichkeit geworden, in Bildung zu investieren – dem Super-Rohstoff der Wissensgesellschaften. Attraktiv, weil einerseits die Rendite stimmt, die bei unserer brandaktuell emittierten Anleihe (Zeichnungsfrist bis 29. Juni) bei 4% liegt. Studienfonds kommen andererseits aber auch dem Wunsch vieler Anleger nach, ein gesellschaftlich sinnvolles Investment zu tätigen.

Die Ausfallquote der zurückzahlenden Absolventen liegt dem aktuellen Track Record nach bei unter 1%. Das liegt an den guten Chancen von Akademikern, in Lohn und Brot zu kommen. Aber auch an unserem effizienten Auswahlprozess, der die fachliche Eignung, persönliche Voraussetzungen und die Hochschule der Studenten überprüft. Zusätzlich fördern wir das breit diversifizierte Portfolio, das alle Fachrichtungen berücksichtigt, mit einem Förderprogramm für einen erfolgreichen Berufseinstieg: Ein Investment, von dem Studenten und Investoren gleichermaßen profitieren.

Über die Deutsche Bildung AG
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.
Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.
Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

Über den Autor

  • Anja Hofmann

    Anja Hofmann

    Mitgründerin und Mitglied des Vorstands der Deutschen Bildung.

    Anja Hofmann ist Mitgründerin der Deutschen Bildung. Als Mitglied des Vorstands leitet sie die Bereiche Marketing, Kommunikation und PR. Sie ist außerdem verantwortlich für das inhaltliche Förderprogramm WissenPlus. Bevor sie zur Deutschen Bildung kam, war sie Geschäftsführerin des Staufenbiel Verlags in Deutschland und Director Business Development bei dessen britischer Muttergesellschaft GTI Specialist Publishers. Zuvor hatte sie zunächst den Bereich Marketing & PR HR bei Gardens Deutschland bzw. EMDS Consulting in Deutschland, Belgien und den USA geleitet und gehörte dann der Geschäftsführung an. Anja Hofmann hat an der Justus-Liebig Universität Gießen Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, strategisches Management und Psychologie studiert.

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