Aktien – wieder ein gutes Jahr

Aktien gehören – wie auch in den letzten Jahren – zu den Gewinnern des Jahres. Ende August kamen die Aktienmärkte nach einem kleinen Sommerloch wieder in Fahrt. Auch ein eher mäßiger November kann nichts am hervorragenden Gesamtbild ändern.

Der Monat November war vor allem in Europa etwas schwächer. Die EZB-Entscheidung vom 26. Oktober mussten die Märkte erst verarbeiten. Auch der österreichische ATX hat im November einige Punkte abgegeben. Doch die jüngsten Konjunkturdaten zeichnen allesamt ein positives Bild. So erreichte das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone ein zyklisches Hoch und sogar den höchsten Stand seit Oktober 2000. Gute Unternehmensdaten wirkten jüngst weiter unterstützend.

Der Leitmarkt USA (Dow Jones, S&P 500, NASDAQ) brachte auch im abgelaufenen Monat wieder „all-time-highs“ hervor. Eine Entwicklung, die fast schon zur Gewohnheit wird. Allerdings wirkt die erneute Stärke des Euro abschwächend auf die US-amerikanischen und globalen Aktienerträge.

Aktien USA und Europa – stetiger Anstieg

Der US-Aktienmarkt befindet sich weiterhin in der Phase eines sehr stabilen Anstiegs, die Schwankungen sind äußerst gering. Der Markt wird dabei angetrieben von den großen Wachstumsaktien („Large Cap Growth"), die insbesondere im Technologiesektor zu finden sind. Gute Fundamentaldaten (Konjunkturausblick, Unternehmensgewinne, niedrige Inflation) und ein robustes technisches Bild (z. B. Marktbreite) wirken unterstützend.

Auch die europäischen Aktienmärkte konnten in den letzten Monaten deutlich zulegen. Sehr gute Konjunkturdaten, ein positives Bild bei den Unternehmensgewinnen sowie eine weiterhin sehr expansive Notenbankpolitik unterstützten diese Entwicklung.

Nach deutlich positiven Gewinnrevisionen in den ersten sechs Monaten, in denen die Gewinnschätzungen für die Mehrzahl der Unternehmen angehoben wurden, hat diese Dynamik zuletzt nachgelassen. Angesichts der sehr positiven global-konjunkturellen Rahmenbedingungen sehen wir die Gefahr von markant negativen Revisionen in den nächsten Monaten aber als sehr gering an.


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