Börsenumfeld ideal für regelbasierte Trendfolge-Strategien

Anleger müssen derzeit fürchten, dass die erzielten Gewinne der vergangenen Jahre im schlimmsten Fall wieder ausradiert werden. Einerseits nehmen die Handelskonflikte weltweit zu, der Protektionismus ist auf dem Vormarsch und vielen Schwellenländern droht aufgrund des erstarkenden Dollars eine Währungskrise. Andererseits könnte das Ende der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken zu Schocks an den Märkten führen und eine Rezession auslösen. Der kurzfristige Einbruch der Aktienmärkte Anfang Februar und der sprunghafte Anstieg der italienischen Staatsanleihen im Mai haben bereits ein beunruhigendes Schlaglicht auf die niedrige Marktliquidität geworfen. Ähnliche Szenarien haben in der Vergangenheit zu Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten von 50 Prozent oder mehr geführt.

Allerdings wäre es zum jetzigen Zeitpunkt nicht ratsam, aus den Märkten auszusteigen. Zwar ist klar, dass die nächste Rezession kommen wird – aber noch hält das globale Wachstum an, auch wenn es sich in einigen Regionen verlangsamt hat. Die Fundamentaldaten sprechen dafür, dass sich die Wirtschaft in einer späten Phase des Konjunkturzyklus befindet, der aber noch nicht in die Rezession geschwenkt ist. „Der Wert unseres Makro-Indikators ist aktuell positiv. Das starke Wachstum der Industrieproduktion (+3,8 Prozent) und der Einzelhandelsumsätze (+6,6 Prozent) die Mitte Juli veröffentlicht wurden, lassen eine Rezession in unmittelbarer Zukunft sehr unwahrscheinlich erscheinen“, sagt Arne Sand, Fondsmanager und Geschäftsführer bei smart-invest.

Jedoch ist die aktuelle Situation risikoreich, da vermehrt auch neue Gefahrensignale auftreten: Eine inverse Zinskurve, wie sie sich momentan in den USA abzeichnet, war oft der Vorbote einer Rezession. In diesem Fall sind die kurzfristigen Geldmarkt-Zinsen höher als die Renditen langfristiger Anleihen. Arne Sand weist darauf hin, dass zudem viele Indikatoren auf einem sehr hohen Niveau liegen: „Die US-Wirtschaft ist mit einem Purchasing Managers Index von über 60, einer geringen und weiter zurückgehenden Arbeitslosigkeit und einem Unternehmensgewinnwachstum von 20 Prozent aktuell sehr stark. Es ist aber auch klar, dass sich diese enorm guten Zahlen nicht ewig fortsetzen werden. Sobald der Arbeitsmarktindikator ins Wackeln gerät, kann sich dieses Bild rasch ändern. Darauf sollten Anleger sich jetzt vorbereiten.“

Es ist eine Zwickmühle: Einerseits die Befürchtung, in der Endphase eines Konjunkturzyklus zu früh auszusteigen und weitere Kursgewinne zu verpassen, auf der anderen Seite die Gefahr, ungesichert von einem möglichen Abschwung erwischt zu werden und bereits erzielte Gewinne wieder zu verlieren. Einen Ausweg bieten nach Überzeugung von smart-invest Trendfolgestrategien. Denn bei dieser regelbasierten Anlagestrategie kann der Aktienanteil flexibel zwischen 0 und 100 Prozent gesteuert werden und auch die Auswahl der Zielinvestments erfolgt systematisch. Das Ziel ist, an mittel- bis langfristigen Aufwärtstrends in einzelnen Märkten, Regionen oder Sektoren zu partizipieren. Mittel- bis langfristige Abwärtstrends hingegen werden durch regelbasierte Absicherungen vermieden. „Solange die Stimmung noch gut ist, kann mit der Beimischung von Trendfolge-Strategien die Absicherung im Portfolio erhöht werden, ohne die Chancen auf weitere Kursgewinne vollständig zu vergeben.“ Denn Anleger, die nicht vorausschauend reagieren, haben in einem ungesicherten Portfolio häufig zu spät reagiert: „Wenn es zu einem starken Kursrückgang gekommen, bleibt man häufig in der Hoffnung auf eine schnelle Erholung investiert und muss dann hilflos zusehen, wie das Vermögen weiter schmilzt, bis der Geduldsfaden reißt und am Tiefpunkt der Kurse verkauft wird. So geschehen 1998, 2002 und 2008“ erklärt Arne Sand.

Als einer der erfolgreichsten und traditionsreichsten Fonds am Markt kann der smart-invest HELIOS AR eine Historie von 15 Jahren vorweisen. Über einen kompletten Marktzyklus hinweg seit Mitte 2003 konnte der HELIOS AR eine Rendite von 5,7 Prozent p.a. erzielen. Damit liegt er gleichauf mit dem Weltaktienindex (MSCI World) in EUR. Der maximale Rückschlag betrug in dieser Periode aber nur 18,3 Prozent statt 55,0 Prozent und die Volatilität nur 6,3 Prozent, während der MSCI World 15,1 Prozent hinnehmen musste. Ein Mischindex mit etwa vergleichbarem Risiko hat sogar deutlich schlechter abgeschnitten.

Vor allem in der volatilen Seitwärtsphase der letzten drei Monate konnte der HELIOS AR gegenüber anderen Trendfolgefonds eine klare Outperformance erzielen. Seitdem smart-invest den Makro-Indikator im Juni 2016 eingeführt hat, besitzt der Fonds zudem das in der Peergroup beste Rendite-/Risikoverhältnis.

Über smart-invest

Die auf systematische Absolute-Return-Strategien spezialisierte smart-invest GmbH mit Sitz in Stuttgart wurde im Oktober 2007 aus der bereits seit 1994 bestehenden unabhängigen Vermögensverwaltung Sand und Schott heraus als institutioneller Asset Manager gegründet. smart-invest ist Fondsmanager bzw. Anlageberater der zum Teil mehrfach ausgezeichneten smart-invest Fonds. Darüber hinaus werden Anlageberatungsmandate für Fonds als auch institutionelle Kunden wahrgenommen. Der Schwerpunkt der Anlagestrategien liegt auf der Erzielung absolut positiver Erträge in jedem Jahr. Realisiert werden soll dieses Ziel in erster Linie durch die Vermeidung von Abwärtsrisiken bei einer Partizipation an den entsprechenden Märkten in Aufschwungsphasen.