Hanf, Nachhaltigkeit und die Weltklimaziele

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf sämtliche Weltregionen. Es bedarf neben den globalen Handelswegen und der aktuellen Thematik um Freihandelsabkommen unbedingt regionale, nachhaltige Wertschöpfungsketten, erklärt Daniel Stehr, Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Aber was kann Hanf in dieser komplexen Sachlage bieten?

Das Eis der Polkappen schmilzt ab, der Meeresspiegel steigt. In einigen Regionen kommt es häufiger zu extremen Wetterereignissen und zunehmenden Niederschlägen, während andernorts verstärkt extreme Hitzewellen und Dürren auftreten. Im Juli wüteten Großfeuer nahe des Nordpols in Russland und Kanada. Gegenwärtig brennt es flächendeckend um den Äquatorraum: Sowohl in der Amazonasregion als auch im Süden des afrikanischen Kontinents. Indonesien verlegt für veranschlagte 30 Milliarden Dollar die Hauptstadt von Jakarta nach Borneo, um den Gefahren des steigenden Meeresspiegels entgegenzuwirken.

Die nötigen globalen Gegenmaßnahmen sind umfassend. Sie beinhalten, unter anderem, die Reduktion von Treibhausgasemissionen, petrochemischen Kunststoffen, und der industriellen Massentierhaltung; den Schutz von Forst bzw. Waldbeständen; und die Nutzung erneuerbare statt fossiler Energie. Um die Versorgung und Sicherheit zukünftiger Generationen jedoch sicherzustellen, bedarf es neben den globalen Handelswegen und der aktuellen Thematik um Freihandelsabkommen unbedingt regionale, nachhaltige Wertschöpfungsketten.

Was kann Hanf in dieser komplexen Sachlage bieten?

  • Hanf ist ein regionaler Bio-Rohstoff mit unzähligen Verwendungszwecken:
    Infrastrukturprojekte, beispielsweise, bleiben bei wachsender Weltbevölkerung unabdingbar. Biobasierte Baustoffe können ein Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zum einen speichern sie CO2, das die Hanf-Pflanzen im Wachstum aufgenommen haben, in Form von Kohlenstoffverbindungen für vergleichsweise lange Zeiträume, zum anderen ist der Energieaufwand zur Herstellung häufig gering. So haben Hanffasern einen Energiebedarf zur Herstellung von ca. 10 MJ/kg, Glasfasern benötigen ca. 55 MJ/kg und Carbonfasern ca. 130 MJ/kg.
  • Hanf hat Potenzial, Waldflächen zu schützen:
    In Brasilien wird u.a. Brandrodung für die Erschließung landwirtschaftlicher Fläche betrieben. Diese Flächen werden zumeist für die Nutztierhaltung als auch für die Produktion von Soja-Protein als Futtermittel verwendet. Hanf bietet ein besser verträgliches Protein als Soja und wächst überregional. Hanf liefert somit ein regionales veganes Protein, welches in der zukünftigen Welternährungsfrage eine Schlüsselrolle spielen kann. Des Weiteren werden noch immer Waldflächen zur Herstellung von Papier und Verpackungsmaterial gerodet, obwohl Hanf um ein Vielfaches schneller wächst und funktionalere Fasern bietet.

Mit der Legalisierung der Nutzhanfindustrie im Dezember 2018 in den USA beginnt nun eine ökologische Trendwende. Einerseits verspricht die Industrialisierung umfassendes Wachstum, andererseits einen möglichen Umweltschutz. In Hanf zu investieren bedeutet in die Zukunft zu investieren.


Über die ws-hc Stehr & Co Hanf Consulting UG

Die ws-hc Stehr & Co Hanf Consulting UG recherchiert und analysiert das gesamte Potenzial des vielseitigen Anlageuniversums der globalen Hanf-Industrie. Zur Risikodiversifikation einer Investition in die Hanfbranche, bedarf es einer breiten Streuung in die Wertschöpfungskette des Hanfs: Anbau, Lizenzen & Patente, Distribution, Forschung, Technologie und Pharmazie. „Der Clou an unserem Business ist die Verbindung zwischen Nachhaltigkeit, Vielfältigkeit und Wachstumschance der Hanfpflanze,“ erklärt Daniel Stehr. Der erste deutsche aktiv gemanagte Hanf Aktienfonds ws-hc Fonds – Hanf Industrie Aktien Global (WKN A2N84J) bietet seit dem 3.12.2018 eine mögliche Investmentlösung an. Weitere Informationen finden Sie auf ws-hc.de.

Über Daniel Stehr

Daniel Stehr ist Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Bereits Ende der 90`er Jahre hat Herr Stehr seine ersten internationalen Erfahrungen mit dem Handel der bekannten Titel der New Economy (NASDAQ Chicago) sammeln dürfen. Seit nun zwei Jahrzehnten hat er sich seine Expertise in der nationalen und internationalen Finanzbranche aufgebaut. Im Kundenauftrag hat Herr Stehr bereits zahlreiche Investitionen in die Hanf-Branche Nordamerikas begleitet.

Dies ist Teil 10 der Serie von ws-hc. Weitere Teile finden Sie hier: