Aktive Asset Manager in der Kostenfalle

Banken machen die steigenden Kosten der Regulierung schon länger zu schaffen. Der Kostendruck wird nun auch für Asset Manager immer stärker spürbar, so eine Studie von Oliver Wyman und Morgan Stanley.

In der Studie “Wholesale Banks & Asset Managers” der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman und Investmentbank Morgan Stanley wird ein steigender Kostendruck auf Asset Manager identifiziert. Stresstest, Regeln zur Liquidität und ein Fokus auf ein ausgeglichenes Kosten-Nutzen-Verhältnis belasten die Fondsmanager. Neben der Regulierung machen jedoch auch kostengünstige ETFs den aktiven Fondsgesellschaften Konkurrenz. Der Studie zufolge werden die Kosten für das aktive Asset Management in den nächsten Jahren um etwa drei Prozent steigen.

Passive Produktanbieter sind hingegen im Vorteil. Die Studie schätzt, dass ETFs wegen steigender Liquiditätsanforderungen sowie einem Investitionsdruck ausgelöst durch das Negativzinsumfeld zukünftig stärker von Investoren genutzt werden. Vor allem in den sehr liquiden Assetklassen erwartet die Studie ein starkes Wachstum des ETF Marktes.