Angebot kleiner als die Nachfrage

In Deutschland sinkt das Volumen von Immobilien-Transaktionen seit zwei Jahren. Das Transaktionsvolumen bei Wohn- und Geschäftsimmobilien ging im letzten Jahr von 79 Milliarden Euro auf 66 Milliarden zurück, so das Trendbarometer von EY Real Estate. Der Mangel an Investitionsmöglichkeiten nimmt weiter zu: 61 Prozent der Befragten des Trendbarometers erwarten auch in diesem Jahr ein weiter sinkendes Volumen. EY schätzt, dass das Volumen dieses Jahr erneut fällt - auf 60 bis 65 Milliarden.

Dies liegt vor allem daran, dass es einem Mangel an attraktiven Investitionsmöglichkeiten gibt, wobei das Investoreninteresse weiterhin hoch bleibt. „Der Mangel an verfügbaren Investments nimmt weiter zu; gleichzeitig halten Eigentümer ihre Immobilien länger,“ sagt Christian Schulz-Wulkow von EY-Deutschland. Die hohe Nachfrage und das knappe Angebot treibe die Preise und verhindere so erfolgreiche Transaktionen.

Während das Barometer zwar in einigen Marktsegment, eine Überhitzung identifiziert, bleibt die Assetklasse weiter attraktiv. Das vollständige Trendbarometer mit Informationen und Trends zu den jeweiligen Nutzungsarten finden Sie bei Ernst & Young.