Eine neue Generation von Infrastrukturinvestitionen

Die Welt hat sich verpflichtet, die CO2-Emission zu reduzieren. Dazu ist mehr nachhaltige Infrastruktur nötig. McKinsey zufolge müssen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, um mehr private Investoren zu gewinnen.

Ende des letzten Jahre haben sich die Nationen auf dem UN Klimagipfel in Paris darauf geeinigt, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren und die globale Erwärmung unter zwei Grad Celsius zu halten. McKinsey glaubt, dass das Aufrechterhalten von Transportnetzwerken, der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abfallentsorgung eine signifikante Rolle beim Erreichend der Klimaziele spielen.

Von 2015 bis 2030 wird die globale Nachfrage nach Infrastruktur $90 Billionen betragen. Nachhaltige Projekte können die Kosten für neue Infrastruktur sowie deren Instandhaltung um weitere 14 Billionen US-Dollar erhöhen. Während einige dieser Kosten wieder eingetrieben werden können, erwartet McKinsey, dass nachhaltige Projekte die nötigen Investments beim Start der Projekte um 6 Prozent erhöhen werden.

Private Investoren müssen einen Teil dieser Investitionen tragen, da wir unsere Welt in den nächsten 15 Jahren neu aufbauen müssen. Während öffentliche Budgets immer knapper werden, könnten Unternehmen und institutionelle Investoren $1 bis $1,5 Billionen pro Jahr zu nachhaltigen Infrastrukturprojekten beitragen. Um dies zu ermöglichen müssen jedoch einige Hürden abgebaut werden, so McKinsey im Artikel “The next generation of infrastructure”. Dazu gehören eine Verbesserung der Transparenz, Ermöglichung von Economies of Scale, bessere Geschäftsmodelle, das Beseitigen von Korruption sowie eine Neuregelung von Steuern und Regulierung.