Erste AM ESG-Letter: Alkohol

Alkohol ist nicht nur ein weithin akzeptiertes Kulturgut, er ist – unverantwortlich konsumiert – mit potenziell negativen Folgen für Gesundheit und Umwelt verbunden. Die Risiken des Produkts Alkohol und seiner Produktionsbedingungen müssen aus ESG-Sicht Eingang in die Anlageentscheidung finden, so die Erste AM im neusten ESG Letter.

Alkohol produzierende Unternehmen führen bereits zahlreiche Kampagnen zum verantwortlichen Umgang. „Die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Alkoholindustrie zielen auch darauf, staatlichen Regulativen zuvorzukommen. Das Schicksal der Tabakindustrie, deren License-To-Operate kontinuierlich eingeschränkt wird, dient als warnendes Beispiel“, so Dominik Benedikt, Senior Research Analyst der Erste AM. „Ein nachhaltiges Geschäftsmodell bewirbt einen bewussten, gemäßigten Konsum von Alkohol, statt auf kurzfristige Absatzchancen zu setzen.“

Als nachhaltiger Investor stellen auch die Produktionsbedingungen eine wichtige Rolle hinsichtlich der Anlagemöglichkeiten dar. „Die Alkoholproduktion ist mit zahlreichen ökologischen Fragestellungen verbunden, die vom hohen Wasserverbrauch über die ökologischen Folgen von Biodiversität bis hin zum CO2-Fußabdruck der Produzenten reichen. Nicht zuletzt gefährdet der Klimawandel und seine Folgen immer mehr Anbaugebiete und damit die Rohstoffversorgung der gesamten Industrie“, unterstreicht Benedikt.

Nachhaltige Investoren müssen bei der Unternehmensbewertung einige Kriterien beachten. Die Erste AM zeigt in ihrem ESG Letter zum Thema Alkohol, wie Anleger aktiv dazu beitragen können, die Nachhaltigkeitsbestrebungen voranzutreiben.