Firmen wollen besser informieren

Das Reporting einer Firma bestimmt die Entscheidungen von Investoren und beeinflusst, ob ein Unternehmen adäquat finanziert wird. Es beinhaltet traditionelle und vorgeschrieben Formen wie Jahres- und Quartalsberichte, kann aber auch neue Formen wie die Bereitstellung von Informationen auf der Firmenwebsite oder sozialen Medien annehmen. Neben dem Informieren des Marktes mit wertvollen Informationen werden zukünftig auch Regulierer Vorgaben machen, um die Qualität der veröffentlichten Informationen zu verbessern.

EY zufolge arbeiten bereits fast drei Vierten (74%) der befragten Unternehmen daran, die Effektivität ihrer Publikationen zu verbessern. Die meisten Firmen machen damit positive Erfahrungen: Fast alle (97%) haben ihre Finanzkommunikation verbessert, 78 Prozent haben ihre Prozesse optimiert und 39 Prozent haben die Zeit zur Vorbereitung der Veröffentlichungen reduzieren können. Um ein klaren Bild des Unternehmens zu zeichnen, die Finanzkommunikation zu verbessern und Entscheidungsprozesse zu optimieren, empfiehlt EY, das Thema ‘Disclosure Effectiveness’ so schnell wie nötig aufzugreifen.

In der Befragung “Disclosure effectiveness: companies embrace the call to action” zeigt EY auch, dass die Verbesserung des Reportings vom Top Management vorangetrieben wird. 53 Prozent der Firmen geben den Einfluss des Management Teams sowie Senior-Level Executives als Hauptgrund für die Veränderungen an. Firmen versuchen dabei, sich auf materielle Informationen zu fokussieren und immaterielle zu eliminieren. Auch wollen sie veraltete Informationen und Redundanzen schneller streichen. Dabei ist es wichtig, so EY in der Studie, Stakeholder von Beginn an in den Prozess zu integrieren, die Pläne mit den Wirtschaftsprüfern zu diskutieren und die Unterstützung des Top Management zu sichern.