FSB besorgt um Asset Management

Das Financial Stability Board (FSB) macht sich um strukturelle Risiken im Asset Management Sorgen. Obwohl es jüngst keine Stressphase gab, welche die Stabilität des Finanzsystems gefährdet hätten, seien die Risiken durch die signifikant höheren Aktivitäten der Vermögensverwalter gestiegen. Die internationale Organisation, in der die Notenbanken, Aufsichtsbehörden und Finanzministerien der G20 Länder vertreten sind, spricht 14 Empfehlungen aus, um Investmentfonds nachhaltiger und sicherer zu machen. Das FSB beschäftigt sich vor allem mit vier Themen: 

  1. Fonds, die durch die Rücknahme von Anteilen tägliche Liquidität bieten, können bei Investments in illiquide Märkte in Schieflache geraten, wenn die Vermögenswerte nicht schnell genug liquidiert werden können, um Anleger auszuzahlen. Um dieses Problem zu lösen soll mehr Transparent als auch weitere Stresstests seitens der Aufsichtsbehörden eingeführt werden.
  2. Auch die interne Überwachung der Fremdmittelaufnahme der Fonds will das FSB verbessern.
  3. Vor allem in finanziellen Stresssituationen identifiziert das Financial Stability Board operative Risiken. Das FSB will daher sicherstellen, dass die Rahmensysteme und Geschäftspraktiken der Fonds dem jeweiligen Risiko-Level angepasst sind.
  4. Zuletzt will das FSB Sicherheitsgarantien der Asset Manager in Form von Wertpapierüberlassungen gegenüber ihren Kunden sichern.