Geopolitische Risiken auf dem Vormarsch

Der Anteil der Führungskräfte, welche die geopolitische Instabilität als wichtigen Trend für ihre Geschäftstätigkeiten ansehen, hat sich in den letzten Jahren verdoppelt. Damit sind geopolitische Bedenken innerhalb von zwei Jahren wie kein anderer Trend angestiegen seit McKinsey die Befragung vor mehr als einem Jahrzehnt ins Leben gerufen hat. Geopolitische Risiken sind damit nun genauso wichtig wie Technologien und das Wachstum in den Emerging Markets.

Die meisten der Befragten erwarten einen negativen Einfluss von geopolitischer, politischer und makroökonomischer Instabilität auf die Gewinne ihrer Firma. 84 Prozent der Führungskräfte identifizieren geopolitische Unsicherheit dabei als sehr wichtigen oder wichtigen Trend für ihr Unternehmen. Der Anteil der Befragten, die den Trend als sehr wichtig ansehen, hat sich in den letzten zwei Jahren auf 23 Prozent verdoppelt. Trotzdem identifizieren die Führungskräfte die Instabilität nur als Risiko und gehen nicht den Schritt weiter, den Trend aufzugreifen oder entgegenzuwirken.

Viele Executives erwarten innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Disruption der Weltwirtschaft und eine Zunahme der Volatilität. Neben globaler Instabilität werden dabei auch globale Unsicherheiten genannt. Zwei Dritten der Befragten nennen lokale politische Instabilität sowie langsameres Wachstum als größtes Risiko für ihre Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre.