Investoren sollten sich risikoreichere Vermögenswerte anschauen

Schroders erwartet, dass Bargeld und Anleihen in den nächsten sieben Jahren negative reale Renditen erwirtschaften. Einige risikoreichere Assets könnten positive Renditen erzielen - jedoch auch nicht mit Sicherheit. 

In der makroökonomischen Vorhersage zeigt Schroders, dass das Wirtschaftswachstum in den nächsten sieben Jahren wieder steigen wird, jedoch gering als nach bisherigen Standards. Darüber hinaus erwartet Schroders, dass die Inflation in Industrienationen wieder anziehen wird, vor allem im Vereinigten Königreich. Dies liege aber an den niedrigen Inflationsraten der letzten Jahre. Auf der anderen Seite wird die Inflation in den Schwellenländern abnehmen, was mit dem niedrigen Ölpreis und strukturellen Veränderungen in Ländern mit hohen Inflationsraten wie Brasilien, Indien und Russland begründet wird.

In diesem Umfeld werden die höchsten Renditen im pazifischen Raum (ex Japan) erwirtschaftet, gefolgt von Japan und den Emerging Markets, so Schroders im Seven-year asset class forecast returns. Während die höchsten Renditen immer noch von Aktien erwirtschaftet werden, schließt sich die Rendite-Lücke zwischen Equity und anderen Investments. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist, das Emerging Markets Debt in US-Dollar mir vielen Aktienmärkten konkurrieren kann. Auch US-High-Yields würden der Vorhersage zufolge höhere Renditen als US-Aktien erwirtschaften. Schroder erinnert Investoren jedoch daran, auch die relative Volatilität zu berücksichtigen. 

Am anderen Ende der Skala werden Bargeld und Anleihen, mit der Ausnahme von US-Treasuries, voraussichtlich über die nächsten sieben Jahre Geld verlieren. Im Vergleich zu den letzten Jahren reduzieren sich die Verluste jedoch. Auch wenn sich die Zentralbankpolitik normalisiert, erwartet Schroders, das diese Assetklassen wieder positive reale Renditen erwirtschaften können. 

Weitere Informationen zu den Erträgen und ihrer Methodik der Prognose finden Sie im Beitrag und Bericht von Schroders.