Mandelbrot legt Fonds auf

Mandelbrot Asset Management legt den ersten Fonds auf. Basierend auf dem Marktmodel von Benoît Mandelbrot soll der marktneutrale Deutschland-Aktienfonds acht Prozent Rendite erwirtschaften. Der Fonds wurde gemeinsam mit Universal Investment am 21.07.2015 lanciert. Derzeitig sind etwa 11 Millionen Euro in dem Fonds angelegt. Die Pressemeldung zum Start des Fonds finden Sie hier.

Grundlage der Investmentstrategie des Mandelbrot Market Neutral Germany (DE000A14N8Q7) sind neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Momentum-Effekt, der durch moderne Analyse-Verfahren (Wavelets und Fraktale) auf eine Vision des Mathematikers Benoît Mandelbrot zurückgeführt werden konnte. Die Konsequenz des nach ihm benannten Mandelbrot-Marktmodells ist, dass es entgegen der klassischen Kapitalmarkttheorie möglich ist, den Markt langfristig und strukturell zu schlagen, so die Universal Investment in einer Pressemitteilung. Die Auswahl der Aktien erfolgt über eine regelmäßige, proprietäre Trendbewertung mit anschließendem Ranking und in der Regel monatlicher Neugewichtung aller Titel.

Weitere Informationen zu den theoretischen Grundlagen des Fonds finden Sie in Dr. Wilhelm Berghorn’s, Geschäftsführer von Mandelbrot Asset Management, Gastbeitrag “Mandelbrot und Momentum - kann man den Markt schlagen?” auf altii.

Der Fonds nutzt den Momentum-Effekt auf dem deutschen Markt aus und konstruiert mit ihm ein marktneutrales Portfolio. In einem Long-Portfolio werden etwa 75 Prozent des Fondsvolumens in deutsche Aktien investiert. Etwa 50 Prozent des Aktienportfolios bestehen aus fünf Dax-Aktien, jeweils fünf MDax- und TecDax-Aktien machen weitere 25 Prozent des Portfolios aus.
Das Short-Portfolio besteht aus Future-Kontrakten auf den DAX Performance-Index in Höhe von ca. 75 Prozent des Fondsvolumens.

“Unterm Strich erhält der Anleger den Performance-Unterschied zwischen dem Aktienportfolio und dem Aktienmarkt,” erklärt Dr. Wilhelm Berghorn. Durch diese Outperformance der Aktien gegenüber dem Dax soll eine Rendite von acht Prozent im Jahr bei einer Volatilität von zwölf Prozent erreicht werden. Der maximale Drawdown soll 13 Prozent nicht überschreiten.