Mit dem Wind im Rücken

Europa beheimatet mehr als 90 Prozent der weltweiten Offshore-Windenergie-Kapazität. Dank der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen auf dem Kontinent hat sich eine effiziente Lieferkette entwickelt, Wettbewerb entsteht zwischen Anbietern sowie Zulieferern und die Branchenerfahrung ist tiefgreifend. Dadurch hat sich die Akzeptanz der Energiequelle verbessert und der Preis wurde gesenkt. Doch McKinsey erwartet in Winds of change? Why offshore wind might be the next big thing, dass die Branche noch viel zu verbessern hat.

Derzeit liegen die Gesamtkosten der Offshore-Windproduktion noch über den Kosten der Onshore-Erzeugung und der Solarenergie. Investitionen und Kosten für die Technologie sind naturgemäß höher, da mehr Material auf See benötigt wird, sowie höhere Installations- und Wartungskosten entstehen. Verbesserungen der Technologien wie beispielsweise größere Turbinen und eine länge Nutzungsdauer senken die Produktionskosten pro Megawatt allerdings.

McKinsey ist optimistisch, dass Offshore-Wind einen wertvollen Beitrag zum Energiemix leisten kann. Mit starkem Wachstum, hohen Investitionen, größeren Parks, sinkenden Kosten und neuen Technologien könne Offshore-Wind noch in diesem Jahrzehnt wettbewerbsfähig werden.