Nachhaltigkeit und Dividenden

Eine Studie von Rosenberg Equities, dem quantitativen Arm von Axa Investment Managers, zeigt, dass Investoren keine niedrigere Dividende in Kauf nehmen müssen, um nachhaltig zu investieren. Ohne eine geringer Rendite zu akzeptieren sind daher global ausgerichtete Dividendenstrategien möglich. 

In einer Analyse von 4.200 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern hat Rosenberg Equities festgestellt, dass CO2-Emissionen in einzelnen Branchen wie Energie und Rohstoffe konzentriert sind. Diese beiden Sektoren schütten in der Regel jedoch auch hohe Dividenden aus. Augenscheinlich heißt dies, dass die CO2-Emissionen im Portfolio nur durch eine Veranlagung in Branchen mit geringeren Dividendenrenditen reduziert werden können. 

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die hohen Branchendurchschnitte von einzelnen Unternehmen verursacht werden. Würden diese Unternehmen aus dem Portfolio entfernt werden, bliebe die Dividendenrendite weiterhin hoch. Auch würden sich in allen Branchen grüne Aktien finden lassen, die zugleich eine attraktive Dividende ausschütten.

Die Untersuchung zeigte auch, dass Aktien mit hoher Dividende besser bei der Corporate Governance abschneiden, dies jedoch nicht das Risiko von Dividendenkürzungen oder -streichungen reduziert.