Stärkere Berücksichtigung von ESG-Kriterien durch Ratingagenturen notwendig

Ratingagenturen sollten ESG-Kriterien stärker in ihre Kreditwürdigkeitsbewertung einbeziehen, insbesondere bei niedriger bewerteten und ertragreichen Unternehmen. „Kreditrating-Agenturen spielen eine wichtige Rolle, indem sie das Kreditrisiko evaluieren und die Preisgestaltung von Anleihen mitbestimmen. Wir glauben, dass es unmöglich ist, das Kreditrisiko ohne die Einbeziehung von ESG vollständig zu bewerten“, sagt William Vaughn, Kreditanalyst bei der Legg-Mason-Tochter Brandywine Global.

Brandywine Global nutzt externe, von Dritten durchgeführte Untersuchungen, um ein Benchmarking einer geplanten oder bestehenden Investition durchzuführen und um potenzielle Probleme zu identifizieren. Diese Daten werden mit der eigenen fundamentalen ESG-Analyse verknüpft. Als Hindernis erwies sich dabei der Mangel an ESG-Daten von Drittanbietern für private, ertragsstarke Unternehmen. Dadurch wird es schwieriger, ein Unternehmen hinsichtlich seiner ESG-Performance mit seinen Konkurrenten zu vergleichen.

„Deshalb haben wir uns 2017 der Kreditrisiko- und Rating-Initiative der PRI angeschlossen. Die Zusammenarbeit mit den Ratingagenturen bei der Frage, wie die ESG-Faktoren am besten in einen wirksamen und transparenten Rahmen eingebracht werden können, ist eines der Hauptziele des beratenden Ausschusses für Kreditwürdigkeit. Davon versprechen wir uns die größte Wirkung für eine verstärkte Nutzung von ESG-Analysen im Kreditbereich“, erläutert Vaughn. Der Ausschuss habe dazu beigetragen, dass die Ratingagenturen deutlicher herausstellen, wenn ESG-Faktoren das Kreditrating eines Unternehmens beeinflusst haben. Jetzt komme es darauf an, bei Anlageberatern, ESG-Anbietern, Emittenten und Regulierungsbehörden das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Investoren und den Leistungen der Ratingagenturen bestehen, welche Auswirkungen sie haben und welche Maßnahmen erforderlich sind, um die ESG-Daten innerhalb des CSR-Bereichs zu verbessern.

Das Kürzel ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (gute Unternehmensführung). In der 2006 gegründeten Investoreninitiative „UN Principles for Responsible Investment“ (UNPRI) haben sich Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister verpflichtet, Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte bei allen Aktivitäten zu beachten. So sind beispielsweise ESG-Kriterien in die Investmentanalyse- und Entscheidungsfindungsprozesse einzubeziehen. Bei der Geldanlage spielen diese Kriterien schon heute eine große Rolle. Nach Daten des „Global Sustainable Investment Review 2018“ waren Ende 2018 bereits rund 18 Billionen US-Dollar nach ESG-Kriterien angelegt.


Über Legg Mason

Die Philosophie von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM““. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 803,5 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2019). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der Webseite oder im Newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter oder Facebook.
Website: www.leggmason.de

Studie blickt auf Vorsorgesysteme in verschiedenen Ländern

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) hat heute eine Studie veröffentlicht, die angesichts der alternden Gesellschaft dringend zu einem Umdenken beim Thema Altersvorsorge aufruft. Unter anderem zeigt die länderübergreifende Studie, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit weltweit zunehmen.

Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten haben in vielen Ländern weltweit die alternde Gesellschaft Realität werden lassen. Das Problem existiert zudem nicht länger nur in Industrie, sondern zunehmend auch in Entwicklungsländern. Weltweit müssen sich Regierungen den Herausforderungen dieser neuen Realität stellen: Wie soll für die wachsende Zahl der Altersrentner die finanzielle Sicherheit gewährleistet werden? Wie soll ein nachhaltiges Vorsorgesystem für die jüngeren Generationen aufgebaut sein?

In seiner neusten Studie geht das CSRI den wichtigsten Fragen und Entwicklungen mit Blick auf Altersrente und Vorsorge detailliert nach.

Wichtigste Ergebnisse im Überblick:

  • Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die bestehenden Vorsorgesysteme weltweit. Die politischen Entscheidungsträger sind mit wachsendem Widerstand gegen eine Reform der Vorsorgesysteme konfrontiert. Doch je länger die nötige Debatte hinausgezögert wird, desto schwieriger wird es, die negativen Folgen der Verzögerung wettzumachen.
  • Der sinnvollste Ansatz, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge zu erhöhen, wäre eine schrittweise Anhebung des Pensionierungsalters. Dies würde gleichzeitig die Ansparphase verlängern und den durchschnittlichen Auszahlungszeitraum verkürzen.
  • Das chronologische Alter (gemessen in Tagen, Monaten und Jahren ab dem Kalenderdatum, an welchem eine Person geboren wurde) sagt nichts über das Wohlergehen einer Person aus. Das normale Pensionierungsalter an einem universellen und starren Schwellenwert festzumachen, wird daher der Komplexität des Alters nicht gerecht.
  • Das traditionelle Konzept des dreistufigen Lebenszyklus – Ausbildung, Arbeitsleben und Ruhestand – sollte überdacht werden. Dazu sind vermehrt neuen Formen von Arbeitszeitmodellen (z. B. Teilzeit oder Zeitarbeit) und Weiterbildung Rechnung zu tragen, die den Übergang in ein längeres Arbeitsleben erleichtern können.
  • Viele Vorsorgesysteme sind noch zu starr in ihren Strukturen, um auf die Erfordernisse der im Wandel begriffenen Gesellschaft einzugehen. Die Vorsorgeeinrichtungen müssen flexibler werden, um dem breiten Spektrum verschiedener Fälle gerecht zu werden – insbesondere mit Blick auf Menschen in nicht-traditionellen Arbeitsverhältnissen. Diese Menschen genießen häufig nur geringeren oder gar keinen Vorsorgeschutz.
  • Eine länderübergreifende Studie zu den Einstellungen bezüglich des Ruhestands zeigt, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit zunehmen. Besonders in den Industrieländern rechnen die jüngeren Alterskohorten damit, dass Altersvorsorgepläne als Einkommensquelle im fortgeschrittenen Alter an Bedeutung verlieren und nutzen ihr Arbeitseinkommen zunehmend als ihren Sparplan für die Zukunft. Der Wunsch, die Berufstätigkeit auch nach dem Erreichen des normalen Pensionierungsalters fortzuführen, ist dagegen in Entwicklungsländern stärker ausgeprägt. Dies erklärt sich dadurch, dass sie im fortgeschrittenen Alter nur wenig oder gar keine finanzielle Unterstützung aus den bestehenden Vorsorgeeinrichtungen erwarten dürfen. Gleichzeitig sind die Menschen in diesen Ländern traditionell weniger daran gewöhnt, den Ruhestand als vollkommen arbeitsfreie Lebensphase zu betrachten.

Oliver Adler, Chefökonom Schweiz bei der Credit Suisse, kommentiert: «Die Vorsorgesysteme stehen unter Druck, weil sie Altersrentnern vor dem Hintergrund einer erhöhten Lebenserwartung und des demografischen Wandels weiterhin finanzielle Sicherheit bieten sollen. Jedes Land steht vor der individuellen Herausforderung, die Nachhaltigkeit der Vorsorgesysteme zu gewährleisten. Zumeist ist eine Mischung aus Maßnahmen nötig, damit die Altersrentner ihren gewohnten Lebensstandard fortführen können. Wir müssen das Thema Ruhestand und die kollektiven Anstrengungen, die zur Gewährleistung einer gerechten und nachhaltigen Zukunft nötig sind, neu überdenken.»


Die Studie «Rethinking Retirement» finden Sie hier.

Über das Credit Suisse Research Institute

Das Credit Suisse Research Institute ist der hauseigene Thinktank der Credit Suisse. Das Institut wurde nach der Finanzkrise 2008 eingerichtet, um langfristige wirtschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, die nicht nur im Bereich Finanzdienstleistungen, sondern auch darüber hinaus weltweite Auswirkungen haben bzw. voraussichtlich haben werden. Weitere Informationen über das Credit Suisse Research Institute finden Sie unter www.credit-suisse.com/researchinstitute.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Assetmanager profitieren vom Zinsumfeld, Zahlungsdienstleister vom digitalen Wandel

von René Kerkhoff, Analyst für die Sektoren Technologie, Automotive und Retail sowie Fondsmanager des DJE – Mittelstand & Innovation, und Moritz Rehmann, Fondsmanager des GAMAX Junior sowie Analyst u.a. für die Sektoren Financial Services und Versicherungen bei der DJE Kapital AG.

Bei Investitionen in den Finanzsektor denkt man häufig zuerst an Banken. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wachsen die Bäume für diese nicht in den Himmel. Doch es gibt auch Finanzunternehmen, die wachstumsstark sind und teilweise sogar deutlich von niedrigen Zinsen profitieren.

Assetmanager können Niedrigzinsumfeld nutzen

Das Anlageuniversum der Assetmanager lässt sich am einfachsten nach den zu investierenden Anlageklassen aufteilen. Hier sind zwei Geschäftsmodelle hervorzuheben: Bei ersterem wird in Aktien bzw. Anleihen von an der Börse gehandelten Papieren investiert. In die zweite Kategorie fallen die Assetmanager, die in illiquide oder „Alternative Assets“ investieren. Gemein ist beiden, dass sie von den aktuell in vielen Regionen präsenten extremen Negativzinsen begünstigt werden, da der Druck auf der Suche nach Alternativen mit zunehmender Dauer des Problems zunimmt. Dies gilt nicht zuletzt, da die in vielen Modellen verwendeten Durchschnittszinssätze nachlaufend über mehrjährige Zeitintervalle gebildet werden und sich ein niedriger Zinssatz so erst langsam in das Portfolio oder die, wie in der Versicherungswirtschaft, dagegen stehende Abzinsung der Verbindlichkeit einschleicht. Entsprechend hoch ist mittlerweile die Nachfrage nach Produkten, die den unter Ertragsdruck stehenden Anlegern Abhilfe versprechen.

Rekordverdächtige Mittelzuflüsse für Anbieter von Alternative Assets

Der Anlagenotstand zeigt sich im Segment der Alternative Assetmanager mit starken Marktteilnehmern in den USA und der Schweiz sowie zuletzt auch mit einem weiteren aus Nordeuropa besonders ausgeprägt in Form von rekordverdächtigen Nettomittelzuflüssen. Der US-Marktführer konnte in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 150 Milliarden US-Dollar Kapital einsammeln. Gerade im Vergleich zu den bislang in diesem Segment verwalteten Mitteln (USA: ca. 4,7 Billionen) ist dies mehr als signifikant. Die Kehrseite der Medaille ist der Druck, mit dem diese Gelder investiert werden müssen. Dies ist in einem auf illiquide Investments fokussierten Markt umso anspruchsvoller. Im Zuge dieses Anlagedrucks sinkt auch die zukünftig zu erwartende Rendite – von historisch rund 10 Prozent auf zukünftig eher 6 Prozent –, wenngleich sie relativ zur Rendite der regulären Zinsmärkte weiter sehr attraktiv bleibt.

Für den Verwalter der Gelder ist vor allem die Laufzeit der Produkte attraktiv: Mit einem planbaren Zeitrahmen von etwa zehn Jahren ergibt sich so ein prognostizierbarer Ertragsstrom aus Gebühren mit ergänzenden performanceabhängigen Komponenten. Ferner gibt es einen Trend gerade im Segment der geschlossenen Immobilienfonds, die klassische Laufzeitkomponente gegen ein unbegrenztes Konzept zu tauschen. Dies würde mit der Laufzeitverlängerung und höheren Anteilen wiederkehrender Erträge die Produkte für den Verwalter noch attraktiver machen.

Bislang ist das Anlageuniversum der Alternatives primär institutionellen Investoren zugänglich. Im US-Markt wird jedoch gerade daran gearbeitet auch Produkte auf den Markt zu bringen, die es einer breiteren Investorengemeinde ermöglichen würden zu investieren. Unterstrichen wird das sehr gute Momentum des Sektors auch durch den jüngst erfolgten, sehr erfolgreichen Börsengang eines Hauses aus dem Private Equity-Segment in Nordeuropa. Das Umfeld des „Anlagenotstands“ durch die geringen Zinsen wird auf absehbare Zeit bestehen bleiben, entsprechend positiv sind die Perspektiven für das Segment der Alternative Assetmanager.

Aktien und Anleihen: zwei Trends treiben Assetmanager

Das Segment der Assetmanager für an Märkten gehandelte Aktien und Anleihen wird primär von zwei Themenkomplexen dominiert. Zum einen vom Trend zu Produkten mit passivem Ansatz und niedrigen Kosten. Dieses Segment der ETF-Anbieter wuchs damit überproportional und allein im US-Markt in den letzten neun Jahren mit einer jährlichen Wachstumsrate von nahezu 18 Prozent. Hier hat aber längst ein harter Preiskampf begonnen. Er hat gerade bei gängigen unterliegenden Indizes wie dem S&P 500 dazu geführt, dass Fonds mit einer Gebühr von null Basispunkten zu haben sind. Gewinne werden hier mit den gehaltenen Aktienbeständen auf anderem Weg erzielt. Insofern ist der Margendruck bei Standardprodukten deutlich spürbar – und dem muss mit mehr Innovation begegnet werden, etwa mit Smart-Beta-Produkten.

Der zweite wichtige Themenkomplex ist die erwartete Wachstumsdynamik in Asien in den kommenden Jahren. Dort sollen sich die verwalteten Vermögen laut Prognosen von PWC auf 29,6 Billionen nahezu verdoppeln. Skaleneffekte, regionaler Fokus und Innovation sind für die Assetmanager in diesem Segment der Schlüssel zum Erfolg. Gerade die hohe Relevanz der Skaleneffekte führt hier auch zu aktiver Konsolidierung, besonders im noch relativ fragmentierten europäischen Markt. Strukturell ist der Markt für die langfristigen Gewinner jedoch durch die zu erwartenden Marktwachstumsraten hoch attraktiv.

Zahlungsdienstleister weiter auf Gewinnerseite

Aus der Welt des bargeldlosen Bezahlens sind Zahlungsdienstleister bzw. Payment Service Provider (PSP) nicht mehr wegzudenken: Zahlungsdienstleister nehmen die elektronischen Zahlungstransaktionen zwischen Händlern und Kunden entgegen, authentifizieren diese und wickeln die Transaktion ab. Da sich der PSP mit diversen Zahlungs- und Kartennetzwerken sowie Acquiring-Banken verbinden kann, wird der Händler bei der Verwaltung von Transaktionen unabhängiger von Finanzinstitutionen und kann Transaktionen transparenter abwickeln. Die wesentlichen Vorteile des Händlers ergeben sich allerdings aus den verschiedensten Betrugspräventionsmaßnahmen der Zahlungsdienstleister. Sie schützen den Händler und den Kunden vor betrügerischen Transaktionen und übernehmen im Regelfall das komplette Risiko sowie die Haftung bei der Abwicklung. Diese Vorteile ermöglichen einen gewissen Vertrauensbonus bei den Verbrauchern und erhöhen die Akzeptanz bargeldloser Transaktionen sowohl im stationären Handel als auch beim Onlineshopping.

Geschäft boomt, Treiber sind die Schwellenländer

Um Händler vertikal im kompletten Zahlungsvorgang zu unterstützen, bieten viele Zahlungsdienstleister außerdem zusätzliche Softwarelösungen an. Diese können helfen, die kompletten Zahlungsströme aufzuzeichnen und zu analysieren. Den größten Anteil verdient ein Zahlungsdienstleister allerdings an den Transaktionen: Die Gebühren werden zwar relativ strikt reguliert, gestalten sich aber je nach Zahlungsmethode, Käufer oder Produkttypus unterschiedlich. Gepaart mit hohen strukturellen Wachstumsraten durch den Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen, können Zahlungsdienstleister so relativ hohe Margen erreichen.

Das Geschäft boomt. Verbraucher zahlen weltweit immer weniger mit Bargeld, wodurch die Volumina von Karten- und Onlinezahlungen rasant steigen. Die Unternehmensberatung McKinsey prognostiziert, dass die Transaktionsvolumina im Zahlungsverkehr weltweit von zuletzt knapp 1,9 Billionen US-Dollar jährlich auf gut 2,9 Billionen US-Dollar im Jahr 2022 nach oben schnellen werden. Ein Wachstumstreiber sind hier die Schwellenländer, in denen immer mehr Verbraucher Zugang zu Bank- und elektronischen Zahlungsdienstleistungen erhalten.

Deutschland hat noch Aufholpotential bei bargeldlosem Bezahlen

Obwohl schon heute die Hälfte der deutschen Kunden bargeldlos bezahlt, sind sie im internationalen Vergleich immer noch Bargeldliebhaber. Bei der Anzahl bargeldloser Zahlungen liegt Deutschland mit 212 Transaktionen jährlich pro Kopf im europäischen Vergleich auf Rang 15. Es gibt also noch viel Luft nach oben. Zum Vergleich: In Norwegen ist die Anzahl bargeldloser Zahlungen mehr als doppelt so hoch und liegt bei rund 545 Zahlungen pro Kopf pro Jahr. In den USA sind die Kreditkartenumsätze pro Kopf im Schnitt sogar mehr als siebenmal so hoch wie die in Deutschland.

Allerdings sieht man auch hierzulande einen deutlichen Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen. Laut dem Branchenverband Bitkom wären 44 Prozent der Deutschen bereit, gänzlich auf Bargeld zu verzichten. Dieser Trend ist auch vom Erfolg des Mobile Payments in Deutschland getrieben. Mobile Payment ist in den letzten Jahren gut angelaufen und immer mehr Händler bieten kontaktloses Bezahlen an.

Fazit: Konsolidierung im Zahlungssektor bietet Investitionsmöglichkeiten

Im Jahr 2019 setzte sich der Trend zur Konsolidierung aufgrund des wachsenden Wettbewerbs im Zahlungs- oder Payment-Sektor fort und ermöglichte somit allein in den USA Übernahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. An den Banken ging die neue Entwicklung der Zahlungsdienstleistungsbranche bislang allerdings vorbei. Sie können die innovative und hochgradig technische Entwicklung nicht mehr für sich abbilden und räumen das Feld für die großen Tech-Konzerne. Diese interessieren sich immer mehr für den digitalen Zahlungsverkehr und investieren hohe Summen in Forschung und Entwicklung, um vom wachsenden Kuchen ein Stück abzubekommen. Der strukturelle Trend hin zu mehr bargeldlosem Bezahlen bietet für Anleger also interessante Investitionsmöglichkeiten in zukunftsträchtige Aktien der renditestarken und digital vernetzt wirtschaftenden Zahlungsdienstleister.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Vontobel Asset Management lanciert Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen

Der Vontobel Fund – TwentyFour Sustainable Short Term Bond Income Fund (ISIN LU2081486560) wurde konzipiert, um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten im Fixed-Income-Bereich zu entsprechen. Neben ESG-Scoring umfasst der Fonds quantifizierbare Engagement-Grundsätze.

Der Fonds wird von Chris Bowie, Partner und Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management, eine Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet und verfolgt den gleichen Anlageansatz wie der 2015 aufgelegte Vontobel Fund – TwentyFour Absolute Return Credit Fund (ISIN LU1331789617). Der Fonds beabsichtigt, über einen Zeitraum von drei Jahren eine positive Gesamtrendite zu erzielen und gleichzeitig eine annualisierte Volatilität von nicht mehr als drei Prozent – mit einem zusätzlichen Nachhaltigkeits-Overlay einschließlich sowohl Negativ- als auch Positivscreening – zu erreichen. Der Fonds verfolgt einen ESG-Integrationsansatz, bei dem der Portfoliomanager bei der Beurteilung des relativen Werts neben traditionellen Methoden der Kreditanalyse auch ESG-Faktoren berücksichtigt.

Sofern erforderlich und angemessen, bringt sich TwentyFour Asset Management zusätzlich zu dem formalen ESG-Screening auch bei Unternehmen ein. Dank systematischer Erfassung des Engagements ist das Portfoliomanagement-Team in der Lage, Herausforderungen und ergriffene Maßnahmen detailliert zu dokumentieren. Da die Ergebnisse von Engagement-Maßnahmen möglicherweise dazu führen, dass ESG-Scores angepasst werden können, kann TwentyFour Asset Management die Auswirkungen des Engagements auf den Fonds protokollieren und quantifizieren. Darüber hinaus arbeitet TwentyFour Asset Management als Unternehmen mit (Bank-)Aufsichtsbehörden und verschiedenen Regierungsstellen zusammen – ein häufig übersehener Aspekt des Asset-Manager-Engagements.

„Unser Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen reagiert auf eine Marktlücke, indem er Fixed-Income-Anlegern die Möglichkeit bietet, in eine Long-only-Kreditstrategie mit kurzer Duration und Nachhaltigkeits-Overlay zu investieren. Wir haben umfassende quantitative Arbeiten durchgeführt, um zu beurteilen, ob wir eine solche Strategie auf nachhaltiger Basis verwalten können. Ich begrüße die Möglichkeit, auf unseren bestehenden Track Record in dieser spannenden neuen Ausrichtung aufbauen zu können“, erklärte Chris Bowie.

TwentyFour Asset Management definiert nachhaltige Fonds als solche mit Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit der Anlage und auf die Sicherstellung, dass die Anlage dem breiteren Ökosystem, das der Fonds besetzt, nicht abträglich ist. Ein Fonds dieser Art bietet vielen Anlegern die Möglichkeit, ihren ethischen und gesellschaftlichen Werten bei der Investition Rechnung zu tragen.


TwentyFour Asset Management

TwentyFour Asset Management, eine in London und New York ansässige spezialisierte Fixed-Income-Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet mit ihren drei Strategien über 16,1 Milliarden GBP für Kunden auf der ganzen Welt.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Mehr als die Hälfte der Deutschen betrachten Nachhaltigkeitskriterien bei einer Anlage als (mit)entscheidend

Die aktuelle Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zeigt eine zunehmende Relevanz nachhaltiger Investments bei deutschen Anlegern. Laut einer repräsentativen Umfrage denken 47 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten steigen oder stark steigen wird (siehe Abbildung 1). Im Vorjahr waren noch nur 37 Prozent dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten gehen von einer unveränderten Relevanz aus und nur 9 Prozent meinen, dass die Bedeutung eher wieder abnehmen werde.

Eine weitere Erkenntnis der aktuellen Umfrage ist, dass es sich bei der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Geldanlagen um einen breit angelegten Trend handelt. Insbesondere Befragte im Alter von unter 40 Jahren, solche mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen sowie mit einem höheren Schulabschluss erwarten eine zunehmende Relevanz der Nachhaltigkeit in der Geldanlage.

Dabei sind die Befragten jedoch nicht nur insgesamt der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen wichtiger wird, sondern wollen auch konkret selbst entsprechende Faktoren bei der Anlage berücksichtigen. „53 Prozent der Befragten wollen ihre Investments zukünftig entsprechend ausrichten“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei reicht die Spanne von solchen, die nur noch anlegen wollen, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt sind bis dahin, dass das Geld teilweise nachhaltig investiert werden soll.“ Weniger als die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für sie nicht entscheidend ist.

„Das zeigt, dass sich infolge des wachsenden Interesses an nachhaltigen Kapitalanlagen auch der Entscheidungsrahmen der Anleger zunehmend verändert“, so Geyer weiter. „Nachhaltigkeit ist bei zahlreichen Anlegern – neben Rendite, Risiko und Liquidität – zur vierten Entscheidungsdimension avanciert. Damit ist das klassische Dreieck, das die Anlageentscheidungen seit langer Zeit bestimmt hat, zu einem Viereck geworden.“

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, ist Nachhaltigkeit schon seit längerer Zeit ein strategischer Schwerpunkt unserer Arbeit“, führt Geyer weiter aus. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden und Geschäftspartnern Rechnung zu tragen, bietet ebase die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ zu berücksichtigen. Zudem wurde die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot kürzlich auf einen „grünen“ Ansatz umgestellt.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GAM benennt Strategie für Technologie-Investments in GAM Star Disruptive Growth um

GAM Investments hat die Strategie GAM Star Technology, die von Mark Hawtin und seinem Team verwaltet wird, in GAM Star Disruptive Growth umbenannt. Der neue Name soll der langjährig bewährten Anlagepolitik sowie den Anlagezielen besser gerecht werden. Die Benchmark der Strategie ändert sich ebenfalls, indem der MSCI World Information Technology Index durch den MSCI World Growth Index ersetzt wird.

In den letzten Jahren wurden viele traditionelle Technologieaktien von Indexanbietern neu eingestuft und sie werden daher heute nicht mehr dem Technologiesektor zugerechnet. Dazu zählen auch die Titel von einigen der größten Technologieunternehmen wie Google, Facebook und Amazon. Das hat zur Folge, dass reine Technologieindizes nicht mehr die gesamte Bandbreite an technologischen Entwicklungen erfassen, die heute Branchen abseits des traditionellen Technologiesektors grundlegend verändern.

Die Änderung des Fondsnamens und der Benchmark decken diese Marktveränderungen ab. Insbesondere wird dadurch sichergestellt, dass sich der Fonds weiterhin eng an seinem etablierten Anlageprozess, seiner Philosophie und seinem Ziel ausrichtet, maßgebliche Chancen bei Unternehmen und Marktsegmenten zu nutzen, die vom technologischen Wandel profitieren. Das Team konzentriert sich weiterhin auf eine aktive Titelauswahl, um Wachstumsmöglichkeiten sowie disruptive Themen in Bereichen wie Software, Cloud-Infrastruktur, soziale Medien, Werbung, Einzelhandel sowie Transport und Verkehr zu identifizieren.

«Seit der Auflegung unserer Strategie vor neun Jahren sind wir im Technologiebereich Zeugen eines immer rasanteren Paradigmenwechsels bislang unbekannten Ausmaßes geworden. Diese bedeutenden Entwicklungen erfordern Veränderungen auf allen Ebenen und schaffen somit große Gewinner, aber auch Verlierer», sagt Mark Hawtin, Investment Director bei GAM. «Wir werden auch künftig innerhalb und abseits des Technologiesektors nach Unternehmen Ausschau halten, welche die Innovation mit Nachdruck vorantreiben sowie die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, grundlegend verändern. Letztendlich wollen wir das Portfolio so ausrichten, dass es von dem weltweit stattfindenden Generationenwechsel profitiert.»

Tim Rainsford, Leiter Global Sales and Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Mark und sein Team verfügen über eine langjährige Erfahrung und einen ausgezeichneten Track Record bei Anlagen in Wachstumsunternehmen, die Technologien in ihrem Tagesgeschäft nutzen, um den Markt in ihrem jeweiligen Gebiet massiv zu verändern und zu den Marktführern zu gehören. Diese Veränderungen spiegeln die Flexibilität, die umfassenden Kenntnisse und die Fähigkeit des Teams wider, für unsere Kunden auf ein sich veränderndes Marktumfeld zu reagieren.»


Mark Hawtin ist als Investment Director für einen globalen Long-Only-Fonds im Technologiesektor wie auch für einen europäischen Long/Short-Aktienfonds verantwortlich. Bevor er 2008 zu GAM kam, war er acht Jahre bei Marshall Wace Asset Management als Partner und Portfoliomanager beschäftigt und managte dort einen der europaweit größten Hedge Funds für Technologie, Medien und Telekommunikation. Mark Hawtin war außerdem sieben Jahre bei Enskilda Securities beschäftigt. Er begann dort zunächst als Head of Sales und übernahm später die Verantwortung für das internationale Aktiengeschäft mit Verantwortung für die paneuropäischen Research- und Handelsaktivitäten sowie für rund ein Viertel der Beschäftigten im Investmentbanking. Er ist am Standort London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).

Die Vermögensillusion – Warum wir in Zeiten des Umbruchs Vermögen neu denken müssen

Wer heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Die erste Studie der Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“, welche in Kooperation mit dem HWWI erstellt wird, widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Niedrigzinsen, Handelskonflikte, die fortschreitende Digitalisierung und der Klimawandel bedrohen unseren Wohlstand. Die entscheidenden Fragen sind: Worin besteht das heutige Vermögen, was wird es künftig wert sein und wie wird in Zukunft produktives Vermögen gebildet?

Wie der Strukturwandel den Wert des heutigen Vermögens in Frage stellt

Durch die derzeitigen Umbrüche werden die Grundlagen für Wohlstand neu gelegt. Der aktuelle Strukturwandel – der Übergang vom industriellen in das digitale Zeitalter und gleichzeitig von fossiler in klimaneutrale Produktion – führt zu neuartigen Produktionsverfahren und verändert die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Das heutige Vermögen, sowie das Wissen und die Ausbildung von Menschen sind zumindest teilweise schon bald deutlich weniger wert. Wer also heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Im Zuge dieses Paradigmenwechsels gilt es daher, Vermögen neu zu denken.

Wie die drei „D’s“ die Quellen von Wohlstand und das Fundament von Vermögen verändern

Die sogenannten drei „D`s“ – Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung – bestimmen wesentliche Trends der Zukunft und stellen Gesellschaft, Politik und Unternehmen vor immense Herausforderungen. Die demografische Alterung führt zu einem veränderten Spar- und Anlageverhalten, bei dem mehr auf Kapitalerhalt abgezielt und mit weniger Risiko angelegt wird. Die Digitalisierung impliziert einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der bestehendes Produktivvermögen entwerten und neue Sachanlagen und vor allem Humankapital erfordern wird. Die Umstellung auf klimaneutrale Produktion (Dekarbonisierung) führt dazu, dass „fossile“ Produktionsverfahren an Wert verlieren und saubere Technologien einen Wertzuwachs verzeichnen. Somit treiben die drei „D’s“ den Wertverlust des alten Vermögens und forcieren die Herausforderung der Bildung neuen Vermögens. Nur Unternehmen, die sich dem Wandel direkt stellen und die Zukunft aktiv mitgestalten, werden auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Zur Vermögensillusion kommt aufgrund der allgemein hohen Unsicherheit derzeit allerdings eine abwartende Haltung (Attentismus) in Bezug auf die notwendigen Investitionen. Beides wird durch die niedrigen Zinsen unterstützt, denn auch wenig produktive Ressourcenverwendungen können dadurch am Markt verbleiben. Der Prozess des wettbewerbsbedingten Ausscheidens unproduktiver Unternehmen funktioniert in diesem Umfeld nur unzureichend.

Das Vermögen der Zukunft

Um die Vermögensillusion zu umgehen, muss schon heute definiert werden, was künftig Wert haben wird. Das impliziert sowohl unternehmerische Investitionsentscheidungen, als auch Ausbildungsentscheidungen von Menschen. Semantisch betrachtet steckt in „Vermögen“ das Prädikat „zu vermögen“, also in der Lage zu sein, etwas zu tun. So ist Vermögen weit mehr als eine physische und materielle Größe oder eine finanzielle Forderung und umfasst Fähigkeiten, Erfahrungen und Mentalitäten – wie etwa Patente, Kreativität oder Unternehmungsgeist.

Es ist somit auch an der Zeit, über neue Ansätze des Vermögensaufbaus und der Vermögensbeteiligung nachzudenken, um den technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Strukturwandel zu bewältigen und zu gestalten. Benötigt werden Investitionen in Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie öffentliche Güter. Eine Förderung des Aktienbesitzes verbessert dabei die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am neuen Vermögen.

Der Aufbau neuen Vermögens sollte unter konsequenter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten geschehen, denn das wichtigste Vermögen aller Menschen ist deren natürliche Lebensgrundlage. Der Schutz dieses kollektiven Vermögens, von Umwelt und Ressourcen, muss eine positive Rendite bekommen.

In einer Zeit des Wandels mit technologischen, geopolitischen und gesellschaftlichen Umbrüchen ergeben sich für Volkswirtschaften und verschiedene Interessensgruppen immense Chancen als auch enorme Risiken. Die Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“ wird in Kooperation mit dem HWWI erstellt und legt ihren Fokus auf die besonders relevanten – jedoch oft unterrepräsentierten – Aspekte des Wandels. Die erste Studie widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studienreihe finden Sie unter www.donner-reuschel.de/verantwortung/ 


Über DONNER & REUSCHEL

Die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank wurde 1798 von dem 24-jährigen Kaufmann und Reeder Conrad Hinrich Donner gegründet. Im Jahr 1990 stellte sich mit der SIGNAL IDUNA Gruppe ein starker Partner und Aktionär an die Seite des Bankinstituts. Im Oktober 2010 schlossen sich die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank und das Münchner Bankhaus Reuschel & Co. zu DONNER & REUSCHEL zusammen. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer und Immobilienkunden sowie institutionelle und Capital Markets Kunden. Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Über HWWI

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI gemeinnützige GmbH) ist ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Es ist unabhängig und den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für eine freiheitliche, fortschrittliche und offene Gesellschaft zu leisten ist die Philosophie des Instituts. Weitere Informationen: www.hwwi.org 

LGIM verstärkt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert: Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert:

„Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt:

„Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Real-I.S.-Studie zum Lissabonner Markt, die die Büronachfrage einer größer werdenden IT-Branche, das Mietwachstum und das Transaktionsvolumen der vergangenen fünf Jahre analysiert hat.

Wachsendes Interesse an Büroflächen durch IT-Start-ups

Der Stadtteil Beato in Lissabon hat sich im Zuge von Regierungsförderungen und der dort stattfindenden Branchenmesse „Web-Summit“ zum Zentrum der portugiesischen IT-Branche entwickelt.

„Lissabon ist für junge IT-Firmen ein attraktiver Standort wegen des hohen und erschwinglichen Personalangebots. Durch diesen Prozess hat sich die IT-Branche zum Wachstumsbeschleuniger des Lissaboner Büroimmobilienmarkts entwickelt“, erklärt Marco Kramer, Head of Research der Real I.S. AG.

Leerstandsrückgang und Mietwachstum mit Aufholpotenzial

Zwar zählt der Lissaboner Büroimmobilienmarkt mit drei Millionen Quadratmetern eher zu den kleineren Standorten in Westeuropa, doch aufgrund seines Mietwachstumspotenzials ist er mit anderen Märkten vergleichbar. Die Leerstandsrate ist seit 2014 um 5,4 Prozentpunkte gesunken. Einen höheren Rückgang erzielten nur die Märkte in Amsterdam und Barcelona mit jeweils 11,3 und 8,3 Prozentpunkten sowie Rotterdam und Dublin mit jeweils 6,5 und 6,1 Prozentpunkten Rückgang.

„Was den Lissaboner Standort von den anderen Märkten unterscheidet, ist das geringe Wachstum des Mietniveaus um 14 Prozent im Vergleich zu den anderen Städten, wo die Spitzenmieten um 30 bis 50 Prozent in die Höhe stiegen. Dementsprechend liegt angesichts einer Leerstandsquote von nur 1,7 Prozent im Central Business District ein hohes Aufholpotenzial vor“, erläutert Kramer.

Hohes Transaktionsvolumen und steigendes Investoreninteresse

Das Mietwachstumspotenzial spiegelt sich besonders angesichts des Transaktionsvolumens wider. So wurde im Jahr 2018 mit 823 Millionen an umgesetzten Büroimmobilien der historische Hochstand erreicht. Damit liegt Lissabon nur knapp hinter der deutschen A-Stadt Köln und noch vor der spanischen Großstadt Barcelona.

„Der Höchststand im Jahr 2018 ist angesichts der vorherigen Jahre bemerkenswert. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist das Transaktionsvolumen 2018 um mehr als 400 Prozent angestiegen. In den ersten drei Quartalen 2019 ist mit einem bisherigen Transaktionsvolumen von 574 Millionen Euro ein ähnlich hohes Gesamtvolumen wie im Vorjahr zu erwarten“, erklärt Kramer.

Die Spitzenrendite liegt in Lissabon aktuell bei 4,25 Prozent. „Diese liegt wesentlich höher als in den Großstädten Spaniens, Frankreich und Deutschlands. Vergleicht man diesen Wert mit dem Durchschnitt von rund drei Prozent der deutschen A-Städte im dritten Quartal 2019, dann bietet sich Lissabon als zukünftiger Investitionsstandort an“, resümiert Kramer.


Die Real-I.S.-Research-News 09/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/lissabon-der-hidden-champion/index.html 

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 9 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Untersuchung belegt Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Tonalität von Jahresberichterstattung mit Aktienrenditen

In Zusammenarbeit mit Bas Peeters, Gastdozent an der Vrije Universiteit Amsterdam, hat das europäische Aktienteam von NN Investment Partners (NN IP) untersucht, wie die Tonlage der Unternehmensberichterstattung mit zukünftigen Aktienrenditen in Zusammenhang stehen könnte. Mit Hilfe von Natural Language Processing (NLP) ermittelten sie die Tonlage von Berichtstexten und die Veränderungen zwischen aufeinanderfolgenden Quartals- und Jahresberichten desselben Unternehmens. Die Untersuchung zeigt, dass eine langsamere Veröffentlichung von Berichten einerseits mit mehr negativen Formulierungen in den entsprechenden Berichten einhergeht und andererseits mit einer größeren Abweichung gegenüber vorherigen Berichten. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich Aktien von Unternehmen mit langsamerer Berichterstattung schlechter entwickeln als Aktien von Unternehmen mit schnellerer Berichterstattung.

Außerdem ergaben die Untersuchungen, dass dieses Phänomen branchen- und regionenübergreifend existiert und nicht dadurch zu erklären ist, dass große Unternehmen ihre Berichte schneller vorlegen als kleine Unternehmen. „Wir wurden häufig mit der Annahme konfrontiert, dass unsere Ergebnisse auf eine gewisse Unternehmensgröße und entsprechende Reporting-Ressourcen zurückzuführen sein könnten", erklärt Derek Geng, Datenwissenschaftler bei NN IP. „Aber auch wenn wir große und kleine Unternehmen getrennt voneinander analysieren, stellen wir fest, dass Firmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, deutlich höhere Aktienrenditen erzielen als Unternehmen, die bei der Veröffentlichung hinterherhinken."

Die Studie zeigt mehrere mögliche Gründe für diesen Zusammenhang auf. „Änderungen an einem Bericht benötigen Zeit", meint Karim Bannouh, Senior Portfoliomanager im europäischen Aktienteam von NN IP. „Besonders wenn ein Unternehmen versucht, die Eigendarstellung zu manipulieren oder bestimmte Aspekte hervorzuheben. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass Unternehmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, Informationen schneller und effizienter verarbeiten können, was sich auch positiv auf das gesamte Geschäft auswirkt. Die Geschwindigkeit der Veröffentlichung könnte ein Indikator für die Effizienz des Unternehmens sein. In Unternehmen, die Informationen schneller verarbeiten können, gibt es weniger Engpässe." vDas europäische Aktienteam von NN IP nutzt diese Erkenntnisse bereits im Rahmen des Investmentprozesses für seine European-Equity- und Euro-Equity-Strategien. NN IP ist überzeugt, dass diese Studienergebnisse auf weitere neue Möglichkeiten schließen lassen, Stimmungsanalysen und NLP künftig in Anlageentscheidungen einzubeziehen. NLP-Techniken sind besonders hilfreich für Investmentansätze, die z. B. Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) berücksichtigen. Denn diese Bereiche sind subjektiver und schwieriger zu quantifizieren. NN IP ist der Ansicht, dass Asset Manager, die sich mit diesen neuen Informationsquellen beschäftigen, von versteckten Alpha-Chancen profitieren können. „Da diese Chancen immer offensichtlicher werden, wird der Einsatz von natürlicher Sprachverarbeitung und alternativen Datensätzen in den kommenden Jahren zunehmen", so Bannouh.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. *Stand: 30. September 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Starke Fondsnachfrage in 2019 hält auch im vierten Quartal an

„Im vierten Quartal 2019 haben die ebase-Kunden abermals deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft. Die Nachfrage nach Investmentfonds hat sich damit über das gesamte Jahr 2019 hinweg als sehr robust erwiesen“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Ungeachtet der sehr erfreulichen Entwicklung 2019, gerade an den Aktienmärkten, überwiegen die Chancen die Risiken aus Sicht der Anleger allerdings offenbar weiterhin. Daher haben die ebase Kunden auch im vierten Quartal ihre Fondsbestände weiter ausgebaut“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit bewegte sich dabei über das gesamte Quartal betrachtet in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, wobei es jedoch auf Monatssicht deutliche Unterschiede gab. Während der Oktober sehr handelsschwach war, hat der Handel im November und Dezember wieder angezogen.

„Die insgesamt überwiegende Zuversicht der Anleger zeigt sich daran, dass sich die Nachfrage nicht nur auf defensive Anlageklassen konzentriert, vielmehr sind nach wie vor auch offensiver ausgerichtete Anlagen gefragt“, stellt Geyer fest. So überwogen sowohl bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,18) als auch bei Mischfonds (Kaufquotient: 1,53) die Käufe die Verkäufe deutlich. Einzig bei Rentenfonds (Kaufquotient: 0,99) haben die Verkäufe auf Quartalssicht leicht überwogen, jedoch kam es auch hier zum Ende des Jahres zu einer Trendwende mit überwiegenden Käufen.

Besonders hervorzuheben ist das ETF-Geschäft, hier wurden im Jahr 2019 bei ebase neue Rekorde erreicht. „Wir haben zu Beginn des Jahres 2019 auf ein Marktpreismodell umgestellt und seitdem das ETF-Angebot kontinuierlich ausgebaut, auf aktuell bereits rund 900 ETFs. Dies ist bei den Kunden auf sehr großes Interesse gestoßen. So war die ETF-Nachfrage das ganze Jahr über enorm. Im Schnitt wurden jeden Monat drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, so Geyer. Auch das vierte Quartal bildete hier keine Ausnahme, der Kaufquotient lag über das gesamte Quartal hinweg bei 2,79. Auch das Handelsvolumen lag deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres und betrug über die letzten drei Monates des Jahres 2019 betrachtet 173% des Vorjahresdurchschnitts.

Regional waren insbesondere weltweit investierende Fonds (Kaufquotient: 1,37) sowie solche, die in Europa anlegen (Kaufquotient: 1,33), gefragt. Im Gegensatz dazu wurden Fonds, die sich auf Deutschland (Kaufquotient: 0,71) konzentrieren, überwiegend verkauft.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GAM ernennt Head of Research für Alternative Investment Solutions Bereich

GAM Investments ernennt Giovanni D'Alesio als Head of Research für den Bereich Alternative Investment Solutions per 13. Januar.

In dieser Funktion wird Giovanni D’Alesio von London aus für die Leitung des Research-Teams für externe Fondsmanager sowie die Verwaltung von Portfolios verantwortlich sein, in denen externe Manager mit anderen Anlagen kombiniert werden, einschließlich Betas, Factors und Alternative Risk Premia. Das Team setzt auf einen disziplinierten und risikofokussierten Prozess, um talentierte Manager über verschiedene Anlageklassen und -stile hinweg zu identifizieren und aufeinander abzustimmen. Dabei werden qualitative „High-Conviction“-Ansätze mit proprietären quantitativen Modellierungstools kombiniert.

Vor seiner Tätigkeit bei GAM war Giovanni D‘Alesio Partner und Head of Investment Origination bei Capital Generation Partners. Er leitete dort ein Team, das sich auf die Selektion aktiver Anlagemöglichkeiten in den Bereichen Aktien, Anleihen, Hedgefonds und Real Assets für die mehrere Milliarden umfassende Plattform konzentrierte. Davor war er acht Jahre lang beim italienischen Dach-Hedgefonds Unifortune Asset Management tätig, zuletzt als Head of Research, wo er das gesamte Research und die Due Diligence von Hedgefonds in einem breiten Spektrum von Strategien verantwortete. Zudem war er Mitglied des Anlageausschusses des Unternehmens.

Giovanni D‘Alesio hat einen MSc in Wirtschaftswissenschaften der Università Commerciale Luigi Bocconi und einen Master in Finanzwesen der London Business School.

Anthony Lawler, Leiter von GAM Systematic und GAM Investment Solutions, sagt: «Giovanni bringt einen großen Erfahrungsschatz in den Bereichen Manager Research und Portfolio Management mit und wird das Team hervorragend führen und ergänzen. GAM ist ein Pionier im „Open Architecture Investing“ und bietet seit über 25 Jahren maßgeschneiderte Anlagelösungen in diesem Bereich an. Giovannis Expertise und Wissen in den Bereichen Manager Research und Portfolio Management wird unser spezielles Kundenangebot weiter stärken.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

BlueBay erweitert Schwellenländer-Team um Experten für illiquide Anlagen

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) hat Mihai Florian für eine neu geschaffene Position als Senior Portfolio Manager ernannt und mit der weiteren Entwicklung der Strategie von BlueBay für illiquide Corporate Credit-Anlagen in Schwellenländern betraut.

Mihai Florian wird in London tätig sein und an Polina Kurdyavko, Head of Emerging Markets, berichten. Seine Aufgabe wird darin bestehen, die Kompetenzen von BlueBay auf dem Markt für illiquide Corporate Credit aus Schwellenländern durch Co-Investments und neue geschlossene Anlagestrategien auszubauen.

Das Team ist überzeugt, dass sich in Schwellenländern zunehmend Chancen für Anlagen in illiquide Vermögenswerte ergeben. Treiber hierfür ist die kontinuierliche Vergabe von Darlehen und anderen illiquiden Instrumenten in relativ schwach entwickelten und ineffizienten Märkten. Gleichzeitig ist der Markt geprägt von einer anhaltend hohen Kreditnachfrage und der Notwendigkeit der dort agierenden Banken, angesichts der Kapitalknappheit ihr Risiko zu reduzieren. Nach Auffassung des Teams hat die geringere Kreditbereitschaft der Banken zu erhöhter Volatilität und Verwerfungen am Kreditmarkt geführt. Daraus ergeben sich attraktive Anlagemöglichkeiten für diejenigen, die diese vorübergehenden Fehlbewertungen zu erkennen und zu nutzen wissen.

Zur Einstellung von Mihai Florian stellt Polina Kurdyavko fest: „Mihais umfassende Kenntnisse und Erfahrungen ergänzen die des übrigen Teams und werden unsere Fähigkeit verbessern, Anlagechancen in illiquiden Corporate Credit zu erschließen. Er wird eine tragende Rolle dabei spielen, unseren Kunden Zugang zu neuen Anlagemöglichkeiten in einer wachsenden Anlageklasse zu bieten und sich dabei auf unser bewährtes Team aus Analysten und Strategen stützen.“

Vor seinem Wechsel zu BlueBay war Mihai Florian Gründungspartner für Credit Strategien bei Helios Investment Partners, einem Private Markets-Investmentmanager mit Fokus auf Schwellenländer. Davor war er als Head of Structuring für Anleihen, Währungen und Rohstoffe aus Schwellenländern bei der Bank of America Merrill Lynch und zuvor als Head of Emerging Market Structuring and Solutions bei J.P. Morgan Securities tätig. Zudem war Mihai Florian bei Merrill Lynch International und der Citigroup beschäftigt.

Neben Mihai Florian wurde das Schwellenländerteam um weitere neue Talente erweitert. Zu den neu eingestellten Führungskräften gehören Matias Vammalle (ehemals Argo Capital) und Vishal Iyer (ehemals J.P. Morgan).

„Schwellenländer und dort insbesondere Corporate Credit sind eine sich schnell entwickelnde Anlageklasse und ein wichtiger Teil der Investmentexpertise von BlueBay“, kommentiert Polina Kurdyavko die Neuzugänge. „Um langfristig führend zu sein und die sich hier bietenden Anlagechancen zu nutzen, haben wir erfahrene Analysten eingestellt, um unsere Expertise in diesem Segment zu verstärken und unseren modularen Investmentansatz in dieser Anlageklasse weiter zu verbessern.“

Für 2020 plant BlueBay die Einführung neuer Anlagestrategien im Bereich illiquider Corporate Credit aus Schwellenländern als Ergänzung zum bestehenden Angebot liquider Credit-Strategien.


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein aktiver Fixed Income-Spezialist, der seine Anleger mit individuellen Lösungen bei der Steigerung der Rendite ihrer Portfolios unterstützt. Für unsere Kunden investieren wir weltweit in festverzinsliche Anleihen und Verbindlichkeiten von Staaten und Unternehmen sowie Devisen und verwalten derzeit ein Vermögen von mehr als 59 Milliarden USD.
Das vielfältige Investment-Team von BlueBay steht für die besten Asset Management-Ansätze für traditionelle und alternative Anlagen und konzentriert sich auf die Generierung von Alpha sowie einen bewährten Anlageprozess. Diese Fähigkeiten werden ergänzt durch unsere langjährige Erfolgsbilanz in einem breiten Spektrum spezialisierter Anlagestrategien, darunter Relative Return, Total Return und alternative Anlagen.
Dank unserer kooperativen Herangehensweise an eine proaktive Kundenbetreuung können wir innovative Lösungen schaffen und maßgeschneiderte Ergebnisse liefern, die auf die Ziele und Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.
BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Italien, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen erhält Verstärkung

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) baut sein Team weiter aus. Seit Jahresbeginn verstärkt Thorsten Göttel als Partner den auf die unabhängige Beratung von institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich spezialisierten Finanzdienstleister. In dieser Funktion zeichnet Göttel für die persönliche langfristige Betreuung institutioneller Investoren, insbesondere Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen verantwortlich, ein Bereich in dem er bereits seit mehr als 20 Jahren in leitenden Funktionen für verschiedene Finanzinstitute tätig ist. Sein Fokus liegt auf den komplexen Anforderungen der Branche im Spannungsfeld von Rentabilität, Sicherheit und Streuung sowie dem aufsichtsrechtlichen Umfeld.

Thorsten Göttel kommt von der SEB AG, wo er seit 2014 den institutionellen Vertrieb für den Bereich Fixed Income & Derivates geleitet hat. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem bei der Commerzbank, West LB, Dresdner Bank sowie der DZ Bank. Neben Frankfurt am Main war er mehrere Jahre am Investmentstandort London tätig. Göttel ist Diplom-Kaufmann und Investment Analyst (DVFA).

„Die Nachfrage institutioneller Investoren nach Private Markets bleibt unverändert hoch. Spezialisierte externe Manager, der Zugang zu Marktnischen und der schnelle Abruf der Commitments sind extrem wichtig. Durch die wachsende Komplexität der Investments erwarten Investoren zudem eine qualifizierte, individuelle Beratung und langfristige persönliche Betreuung“, sagt Lars J. Loesch, Geschäftsführer von HLK. „Wir freuen uns, mit Thorsten Göttel einen weiteren äußerst erfahrenen und spezialisierten Partner insbesondere im Bereich Private Debt bei uns im Team zu begrüßen.“ HLK umfasst mittlerweile sechs erfahrene Kapitalmarktexperten als Partner für die unabhängige Beratung und Betreuung institutioneller Investoren in Deutschland und Österreich.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group.
Mehr unter: http://www.hengsterloesch.de

Lombard Odier Investment Managers erweitert 1798-Alternatives-Plattform mit neuem Fondsmanager und neuer Strategie

Lombard Odier Investment Managers (“LOIM”) baut seine 1798-Alternatives-Plattform weiter aus und ernennt Alexis Maubourguet zum Manager seiner neuen unkorrelierten Absolute-Return-Strategie für institutionelle Kunden.

Die neue Strategie trägt den Namen 1798 ADAPT, was für Acyclical Diversifying Alpha via Parameters Trading steht. Ziel der Strategie ist es, strukturelle und zufällige Verwerfungen der Derivateparameter (Volatilität, Korrelation, Dividenden, etc.) über die verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Devisen und Rohstoffe), zu profitieren. Die Strategie soll Anfang 2020 lanciert werden.

Alexis Maubourguet kommt von Argentière Capital, wo er als Volatilitäts-Portfoliomanager den Relative Value Opportunities Fonds aufgelegt und verwaltet hat. Davor war er Portfoliomanager des Global Emerging Markets and Macro Fonds bei BTG Pactual. Zudem war er Derivate-Händler auf der Verkaufsseite für JPMorgan und Deutsche Bank in New York und London. Maubourguet sitzt in Genf und berichtet and Jean-Pascal Porcherot, CEO der 1798-Alternatives-Plattform von LOIM.

Jean-Pascal Porcherot, CEO der 1798-Alternatives-Plattform von Lombard Odier IM: “Im heutigen volatilen Umfeld sehen wir eine hohe Nachfrage nach echten unkorrelierten Strategien. Unser Team wird von Alexis umfangreicher Erfahrung im Umgang mit Volatilitäts- und Korrelationsstrategien profitieren, die auf absolute Erträge abzielen. Dies ist für uns ein wichtiger Meilenstein bei der Erweiterung unseres Angebots für alternative Lösungen und stärkt darüber hinaus unser Engagement im Risikomanagement für unsere Kunden.“


About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796.
Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term.
With more than 140 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 52 billion CHF (as at 30 September 2019).
1798 Alternatives currently manage USD 4.9bn in liquid alternatives and hedge funds.
For more information: www.lombardodier.com

Lombard Odier Investment Managers erweitert sein thematisches Aktienangebot

Lombard Odier Investment Managers ("LOIM") baut sein thematisches Aktienangebot mit drei strategischen Neueinstellungen aus. Das neue Anlageteam wird thematische Aktienstrategien entwickeln, die das bestehende Angebot von LOIM, einschließlich Golden Age und Global Prestige, ergänzen. Die neuen Strategien investieren in Unternehmen, die aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt wurden, Lösungsansätze für einige der akutesten Probleme unserer Welt bereitzustellen. Die erste neue Strategie widmet sich dem Bereich Global Fintech und wird im 1. Quartal 2020 lanciert.

Henk Grootveld wird das neue Team leiten und verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich thematischer Investments sowie einem Citywire-AA-Rating. Grootveld kommt von Robeco, wo er das Trends-Investing-Equity-Team leitete und zuletzt einen der wichtigsten Megatrends-Fonds des Unternehmens verwaltete. Bevor er im Jahr 2001 zu Robeco kam, arbeitete er bei Aegon Asset Management und ING Barings.

Das neue Team um Henk Grootveld wird durch Christian Vondenbusch (CFA) und Jeroen van Oerle (CFA) ergänzt, die ebenfalls von Robeco zu LOIM wechseln.

Christian Vondenbusch ist ein sehr erfahrener Senior Portfolio Manager mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz im Bereich thematischer Investments und auf Finanz- und Technologiewerte spezialisiert. Er kam im Jahr 1999 zu Robeco, nachdem er sein Studium an der Universität Maastricht abgeschlossen hatte.

Jeroen van Oerle ist im Jahr 2013 zu Robeco gekommen. Er war seit dem Auflegen des Global FinTech Equity Fonds von Robeco als Portfoliomanager dieses Fonds tätig und ist zudem seit dem Jahr 2015 als Analyst für finanzielle Trends im Trends-Investing-Team tätig. In seiner neuen Rolle bei LOIM wird van Oerle eng mit Grootveld und Vondenbusch zusammenarbeiten, um Aktien börsennotierter Unternehmen auszuwählen, die sowohl von der zunehmenden Digitalisierung des Finanzsektors profitieren als auch die Kosten für Finanzdienstleistungen senken können.

Das Team wird zum 1. Februar seine Arbeit aufnehmen und in Rotterdam ansässig sein, wo LOIM plant, ein neues Büro zu eröffnen. Das Team berichtet an Didier Rabattu, Global Head of Equities bei LOIM.

Didier Rabattu, Global Head of Equities: “Henk, Christian und Jeroen sind in der Branche für ihre herausragende Expertise und starke Erfolgsbilanz bekannt. Die Einstellung dieses Teams ist ein wichtiger Schritt für unser thematisches Aktienangebot. Wir freuen uns darauf, unsere bestehende Produktpalette zu erweitern und neue Lösungen für attraktive Investitionsmöglichkeiten und Renditen anzubieten.“

Nach der erfolgreichen Partnerschaft mit der Credit Suisse beim Lancieren ihres Responsible Consumer Fonds, plant LOIM in naher Zukunft weitere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Themenfonds zu entwickeln.


About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796.
Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term.
With more than 140 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 52 billion CHF (as at 30 September 2019).
For more information: www.lombardodier.com 

Finanzprofis blicken optimistisch in das Börsenjahr 2020 und rechnen überwiegend mit DAX-Anstieg

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 239 Finanzprofis zeigen, dass die Vertriebspartner der B2B-Direktbank überwiegend optimistisch auf das Börsenjahr 2020 blicken. „Knapp 60% der befragten Vermittler gehen davon aus, zum Jahresende einen höheren DAX-Stand zu sehen“, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, kommentiert. „Nur etwas mehr als 10% rechnen auf Jahressicht eher mit sinkenden Kursen. 31% der Befragten erwarten wiederum zum Ende des Jahres etwa den gleichen Indexstand wie zu Beginn“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2020…


Grafik 1: Einschätzungen von 239 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutsche Aktienindex) in 2020 bis zum Jahresende entwickeln?“ sowie Ergebnisse der entsprechenden Befragung 2019
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2020

Die Erwartungen der Vermittler haben sich dabei im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. So war die Grundtendenz zwar auch in 2019 bereits positiv, jedoch war der Anteil derer mit einer pessimistischen Erwartungshaltung deutlich größer als in diesem Jahr.

„Die Tatsache, dass die Vermittler im Kollektiv bereits im letzten Jahr den richtigen Riecher hatten, wie der Markt sich entwickelt, sollte auch für 2020 positiv stimmen. Die Erwartung ist sogar noch optimistischer als im Vorjahr“, bemerkt Geyer.

Etwa jeder Zehnte befragte Vermittler geht dagegen davon aus, dass der DAX bis zum Jahresende an Wert verlieren wird. „Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Anteil derer, die von einem eher rückläufigen Markt ausgehen, deutlich gesunken“, ergänzt Geyer. „Dass jedoch nach wie vor einige Vertriebspartner eher pessimistisch auf den deutschen Aktienmarkt blicken, ist ein Indikator dafür, dass die zahlreichen globalen Herausforderungen keineswegs zu unterschätzen sind. Die Kapitalmärkte werden wohl auch in 2020 volatil bleiben“, mahnt Geyer abschließend.


Vermittler-Fokus-Umfrage

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

DJE Kapital AG entwickelt Dividendenstrategie weiter - Planbare Erträge im Niedrigzinsumfeld

Die DJE Kapital AG (DJE) schüttet zum Stichtag 19. Dezember 2019 ingesamt rund 50 Millionen Euro für ihre Flaggschifffonds DJE – Zins & Dividende und DJE – Dividende & Substanz sowie den DJE – Asia High Dividend aus. Beim DJE – Zins & Dividende entspricht dies je nach Anteilsklasse einer Rendite von 1,5 bis 2,4 Prozent. Beim DJE – Dividende & Substanz und beim DJE – Asia High Dividend liegt die Rendite zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Die Renditekennziffern beziehen sich dabei auf den Anteilspreis des jeweiligen Fonds per Ende November. Angesichts des anhaltend herausfordernden Niedrigzinsumfeldes setzt DJE gegen den Trend auf verlässliche Erträge – und hat darüber hinaus eine dauerhafte Anhebung der Ausschüttungen beschlossen.

Künftig sollen für die drei genannten Fonds jährliche Ausschüttungen von mindestens 1,5 Prozent (DJE – Zins & Dividende) bzw. etwa 2,5 Prozent (DJE – Dividende & Substanz und DJE – Asia High Dividend) erfolgen. Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR: „Wir entwickeln unsere Ausschüttungsstrategie entlang der Kundenbedürfnisse weiter. In Zeiten des Nullzinses steigt der Bedarf an ratierlichen und regelmäßigen Ausschüttungen. Mit unserer Dividendenstrategie kommen wir dem wachsenden Wunsch nach planbaren laufenden Erträgen entgegen. Dividenden sind sozusagen der neue Zins.“

Auch weiterhin zielen die DJE-Dividendenfonds also auf dauerhafte und verlässliche Erträge. Dazu Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender: „Planbare und perspektivisch steigende Dividendenpotenziale, etwa bei Fonds, gewinnen an Bedeutung – vor allem angesichts fehlender Alternativen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Beispiel Aktien: Um frühzeitig dividenden- und substanzstarke Unternehmen zu identifizieren, ist die fundierte Analyse vielversprechender Geschäftsmodelle und ihrer flexiblen Entwicklungsaussichten besonders wichtig. Für die Auswahl geeigneter Titel prüfen wir weltweit Märkte, Regionen und Branchen eingehend – auch direkt vor Ort und in Gesprächen mit dem führenden Management.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

ODDO BHF AM legt den Fonds ODDO BHF Green Bond auf, um den grünen Wandel der Wirtschaft zu unterstützen

Mit dem Fonds ODDO BHF Green Bond unterstützt ODDO BHF Asset Management die nachhaltige Anpassung von Wirtschaft und Gesellschaft an den Klimawandel. ODDO BHF Green Bond richtet sich an Anleiheinvestoren, die die Finanzierung nachhaltiger Projekte unterstützen und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen wollen. Der Fonds ist aus einer Neuausrichtung des in internationale Anleihen investierenden Fonds ODDO BHF Accu Zins hervorgegangen.

ODDO BHF Green Bond investiert in ein Portfolio aus Staats- und Unternehmensanleihen sowie Titel von Sovereigns, Supranationals und Agencies (SSA), d.h. quasi-staatlicher Emittenten, die zur Finanzierung nachhaltiger Projekte dienen. Das Spektrum dieser Projekte reicht von Infrastruktur für erneuerbare Energien und saubere Verkehrskonzepte bis hin zu ökologisch nachhaltigen Lösungen für die Abfall- und Wasserwirtschaft.

Das Marktsegment für Green Bonds hat in den letzten fünf Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Aktuell beläuft sich das weltweit ausstehende Volumen von Green Bonds auf rund 593 Mrd. USD*. Nahezu die Hälfte dieser Anleihen wird von staatlichen und staatsnahen Institutionen begeben. Am Markt für Unternehmensanleihen dominieren zudem die defensiven Sektoren. „Dieses defensive Profil macht grüne Anleihen für verantwortungsbewusste Investoren besonders interessant. Als Spezialist für den europäischen Unternehmensanleihemarkt bieten wir Anlegern mit unserer Fundamentalanalyse in unserem Fonds zusätzliche Absicherung gegen Kreditrisiken,“ betont Maik Ohm von ODDO BHF AM GmbH. „Zudem verfolgen wir kontinuierlich, ob der Emittent tatsächlich nachhaltige Projekte finanziert. Viele Anleger in diesem neuen, dynamisch wachsenden Marktsegment messen dem zu Recht eine große Bedeutung bei,” fügt Raul Kaltenbach von ODDO BHF AM GmbH hinzu. Mit Unterstützung von 18 Rentenmarktanalysten wählen die zwei Fondsmanager die aus fundamentaler Sicht attraktivsten Anleihen aus.

Mit dem ODDO BHF Green Bond unterstreicht ODDO BHF Asset Management sein Engagement für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und die Einbeziehung der ESG-Analyse in seine Anlagestrategien. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG- Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende.


(*) Quelle: Environment Finance Bond Database / Börsen-Zeitung, Mai 2019

Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender Vermögensverwalter in Europa. Das Unternehmen umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi-Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. ODDO BHF AM ist seit 2010 Unterzeichner der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) und hat nachhaltige Anlagekriterien in eine Vielzahl von Strategien integriert. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG-Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Große Beliebtheit aktiv gemanagter Fonds bei Stiftungen in Deutschland – insbesondere Misch- und Aktienfonds

Eine anonymisierte Analyse der Depots von Stiftungen, die Kunden der European Bank for Financial Services (ebase) sind, zeigt, dass die in Investmentfonds angelegten Gelder häufig breitgestreut werden. „Dabei lässt sich erkennen, dass Stiftungen aktuell bevorzugt auf aktiv gemanagte Fonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Der Anteil aktiver Fonds an den Anlagen der Stiftungen beträgt derzeit fast 95 Prozent, ETFs machen etwas mehr als 5 Prozent aus. „Allerdings zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass sich ETFs in einem Aufwärtstrend befinden und ihr Gewicht auch hier in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürfte“, so Geyer weiter.

Die Depotvolumen der Stiftungen weisen eine breite Streuung auf und liegen im Durchschnitt bei 2,1 Millionen Euro. Insgesamt haben Stiftungen bei ebase rund 200 Millionen Euro in Fonds angelegt, was die Münchner Bank zu einem führenden Anbieter für Investmentfonds-basierte Anlagelösungen für Stiftungen in Deutschland macht.

Unter den von den Stiftungen zur Kapitalanlage gewählten Fonds haben Mischfonds mit 32,9 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Aktienfonds mit 22,7 Prozent. Auf Rang 3 liegen offene Immobilienfonds (17,2%). „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich zudem, dass Stiftungen bei ihren Investments bevorzugt eine globale Ausrichtung verfolgen“, erklärt Geyer. „So sind knapp 58 Prozent der von Stiftungen investierten Mittel in Fonds mit einem weltweiten Anlagefokus angelegt.“ Im Durchschnitt haben die Stiftungen 11 unterschiedliche Investmentfonds in ihren Depots.

Der mit Abstand beliebteste Fonds in den Portfolios der Stiftungen ist der offene Immobilienfonds Commerz Real hausInvest. Der Fonds ist in 31,5% der Depots von Stiftungskunden bei ebase allokiert, gefolgt vom Mischfonds Flossbach von Storch – Multiple Opportunities (27,0%) und dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (19,1%).


„ebase Stiftungsstudie: Anlage von Stiftungskapital in Investmentfonds“

Die Studie basiert auf einer anonymisierten Untersuchung der Anlagen von Stiftungen bei der European Bank for Financial Services (ebase) mit dem Ziel, die Struktur der Investmentfondsportfolien der Stiftungen zu analysieren. Aktuell haben die Stiftungskunden der ebase rund 200 Millionen Euro in Investmentfonds angelegt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

TELOS Kundenzufriedenheitsstudie 2019

Seit gut 15 Jahren befragt TELOS deutsche institutionelle Investoren bezüglich ihrer Zufriedenheit mit ihren Asset Managern und Master-KVGen. Die Studie unterscheidet dabei zwischen einem Allgemeinen Teil, in dem es um Fragen der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung der Kapitalanlage geht, sowie einem Individuellen Teil, in dem es um die eigentliche Zufriedenheit mit dem jeweiligen Asset Manager geht. Hierzu werden Kriterien wie Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung, Performance, Risiko Management etc. abgefragt. Erstmals in 2019 wurde zudem die Kompetenz im Bereich Nachhaltigkeit/ESG bewertet.

Für die diesjährige Analyse wurden insgesamt rund 300 Interviews mit Verantwortlichen bei institutionellen Adressen wie Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen, Kirchen und anderen Institutionen durchgeführt. Dr. Frank Wehlmann fasst die Studie zusammen: „Unsere diesjährige Kundenzufriedenheits-Studie bestätigt, dass die institutionellen Investoren aufgrund des anhaltend niedrigen Renditeumfeldes ihre Allokation zunehmend breiter ausrichten und verstärkt alternative Anlageklassen nutzen.“ Alexander Scholz ergänzt: „Neben der reinen Performance spielt insbesondere eine gute Kundenbetreuung für die Gesamtzufriedenheit der Investoren mit ihren Asset Managern eine große Rolle“.

Der Anteil traditioneller Rentenanlagen ist rückläufig, wohingegen sog. „Alternative Investments“ weiter in der Gunst der deutschen institutionellen Investoren steigen. Dies dürfte sich auch in 2020 fortsetzen.

Dies dürfte auch ein Grund für die gestiegene Anzahl von institutionellen Investoren sein, die die Auflage neuer Mandate planen. Rund 1/3 der Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen hat entsprechende Pläne.

Die Kundenloyalität liegt 2019 auf dem Niveau der Vorjahre. Die Werte sprechen für ein hohes Vertrauen der institutionellen Anleger in ihre Asset Manager.

Insgesamt erzielten die mittelgroßen und kleineren Asset Manager höhere Zufriedenheitswerte als die großen Anbieter. Dabei überzeugten die kleineren Asset Manager insbesondere bei den Assetklassen-bezogenen Kriterien sowie bei der Kundenbetreuung und Kundenloyalität, die mittelgroßen Asset Manager lagen bei den übergeordneten Kriterien wie Reputation, Beratungsqualität oder auch Preis-Leistungsverhältnis vorne.

Auf den Folgeseiten finden Sie die Top 3 Platzierten in den einzelnen Bewertungskriterien – gegliedert nach „Große Asset Manager“ (ab 120 Mrd. Euro AuM), „Mittlere Asset Manager“ (50 bis 120 Mrd. Euro AuM) und „Kleine Asset Manager“ (bis 50 Mrd. Euro AuM). Die AuM Angaben beziehen sich auf die global verwalteten Assets.


Der links beigefügten Pressemitteilung können Sie die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Kundenzufriedenheitstudie sowie die Top 3 in den jeweiligen Kategorien entnehmen.

Für den Bezug der vollständigen Studie wenden Sie sich bitte an:

TELOS GmbH, Biebricher Allee 103, D-65187 Wiesbaden
T: +49 (0)611 9742 100
M: info@telos-rating.de
W: www.telos-rating.de 

Commerz Real mit zweitem Spezialfonds für erneuerbare Energien

Die Commerz Real hat über ihre Luxemburger Gesellschaft CR Fund Management S.à r.l. einen weiteren Spezialfonds für erneuerbare Energien aufgelegt. Der „Commerz Real Institutional Renewable Energies Fund II“ beabsichtigt, mit einer Laufzeit von maximal 25 Jahren in bis zu zehn On- und Offshore Windparks, Solarparks sowie sonstige Assets zu investieren. Dafür will Commerz Real bis etwa 500 Millionen Euro bei institutionellen Investoren akquirieren. Diese sollen eine IRR Rendite von 4,5 bis 5,5 Prozent jährlich erhalten. Als erste Investments wurden ein Windpark bei Parchim in Mecklenburg-Vorpommern erworben sowie eine Beteiligung am zweitgrößten deutschen Offshore-Windpark Vejà Mate.

„Mit unserem zweiten Renewable-Energies-Spezialfonds bieten wir insbesondere internationalen Investoren den Einstieg in einen stark wachsenden Zukunftsmarkt und lassen sie von unserer über zwanzigjährigen Assetmanagement-Erfahrung in dem Segment profitieren“, erläutert Johannes Anschott, im Vorstand der Commerz Real verantwortlich für das institutionelle Geschäft. Strukturiert ist der Fonds als SICAV-RAIF (SICAV = Société d’investissement à capital variable, Investmentgesellschaft mit variablem Kapital; RAIF = Reserved Alternative Investment Fund) in der Rechtsform einer SCA (Société en commandite par actions, Kommanditgesellschaft auf Aktien). Geographisch liegt der Investmentfokus auf Europa. Bis zu 25 Prozent der Investments können auch in den übrigen OECD-Ländern getätigt werden. Während das Risikoprofil zu 75 Prozent auf Core / Core-Plus ausgerichtet ist, können bis zu 25 Prozent in den Risikoklassen Value Added / Opportunistic angelegt werden.

Der 2015 bis 2016 errichtete Windpark „Parchim V“ umfasst fünf Vestas-Windenergieanlagen mit einer kumulierten Leistung von 17,25 Megawatt, wobei von einer verbleibenden Nutzungsdauer von 23 Jahren ausgegangen wird. Verkäufer ist die UKA Gruppe mit Sitz in Meißen (Sachsen), die Investitionssumme liegt knapp unter 40 Millionen Euro. Seit Inbetriebnahme profitiert der Windpark von einer Vergütung basierend auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit einer kalkulierten Laufzeit von 20 Jahren. Für die technische Betriebsführung der Anlage ist die UKB Umweltgerechte Kraftanlagen Betriebsführung GmbH verantwortlich. Parchim V ist bereits das fünfte gemeinsame Projekt von Commerz Real mit der UKA Gruppe. Für das Portfolio des ersten Renewable-Energies-Fonds hatte die Commerz Real vier Windparks in Brandenburg erworben, bei denen UKB die technische Betriebsführung realisiert.

Die Tranche an Vejá Mate beläuft sich auf etwa 30 Millionen Euro Eigenkapital. Bereits Anfang 2019 hatte Commerz Real insgesamt den größten Einzelanteil an dem Offshore-Windpark erworben. Veja Mate befindet sich etwa 95 km nordwestlich der Insel Borkum in der deutschen Wirtschaftszone der Nordsee und erstreckt sich über eine Fläche von 51 Quadratkilometern. In diesem Gebiet beträgt die durchschnittliche Windgeschwindigkeit mehr als 10 Meter pro Sekunde. Die Turbinen sind für eine Betriebsdauer von 25 Jahren ausgelegt, der Instandhaltungsvertrag mit Siemens läuft zunächst über 15 Jahre. Gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) ist bei der Einspeisevergütung ein Förderzeitraum von insgesamt 20 Jahren, bis 2037, vorgesehen. Pro Jahr werden durch den Betrieb des Windparks nach Angaben der Betreiber rund 950.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Insgesamt verfügt die Commerz Real über mehr als 40 Jahre Erfahrung am Energiemarkt und 13 Jahre im Segment der erneuerbaren Energien. Zusammen mit der jüngsten Akquisition verwaltet sie 50 Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 380 Megawatt, zwölf Onshore-Windparks mit einer Nennleistung von etwa 171 Megawatt und einen Offshore-Windpark mit etwa 402 Megawatt. Darüber hinaus ist die Commerz Real seit 2011 für institutionelle Investoren zu 74,9 Prozent an dem Stromnetzbetreiber Amprion beteiligt.


Commerz Real Fund Management S.à r.l.

Die Commerz Real Fund Management S.à r.l. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerz Real. Das 2014 gegründete Unternehmen mit Sitz in Luxemburg verantwortet innerhalb der Commerz Real Gruppe Auflage, Vertrieb und Verwaltung von Luxemburger Alternativen Investmentfonds (AIF).

Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für mehr als 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von über 33 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der Offene Immobilienfonds hausInvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com 

Dr. Reinhard Kutscher übergibt Vorsitz der Geschäftsführung an Jörn Stobbe

Nach mehr als 20 Jahren in der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, davon die letzten zwölf Jahre in der Führungsspitze, übergibt Dr. Reinhard Kutscher (65) seine Aufgaben zum Jahreswechsel an seinen Nachfolger Jörn Stobbe (54). Neben dem Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt Jörn Stobbe von Dr. Kutscher, der seit 1984 in unterschiedlichen Positionen im Immobiliengeschäft tätig gewesen ist, auch die Leitung des Segments Immobilien von Union Investment.

In den zwei Dekaden unter dem Vorsitz von Dr. Reinhard Kutscher hat Union Investment ihr Immobilien-Fondsvermögen von rund 8 Mrd. Euro auf über 43 Mrd. Euro gesteigert – und es damit mehr als verfünffacht. Die Anzahl der verwalteten Gewerbeimmobilien ist während seiner Amtszeit von etwa 150 auf rund 400 Objekte gewachsen. Unter der Leitung von Dr. Kutscher ist Union Investment zudem zum größten Anbieter von Offenen Immobilien-Publikumsfonds in Deutschland herangewachsen.

Vier große Themenfelder sind mit der Ära von Dr. Reinhard Kutscher in besonderer Weise verbunden: die stetige und erfolgreiche Weiterentwicklung der Anlageklasse Offener Immobilienfonds, die Internationalisierung des Immobiliengeschäftes von Union Investment, die vorausschauende Pionierarbeit für das Thema Nachhaltigkeit und das langjährige Engagement für die Qualifizierung des Immobilien-Nachwuchses.

Hohes Maß an Kontinuität

„Dr. Reinhard Kutscher hat die deutsche Immobilienwirtschaft über Jahrzehnte geprägt und sich auch international ein hohes Ansehen erworben. Innerhalb der Union Investment Gruppe hat er den Immobilienbereich zu einem robusten und renditestarken Geschäftsfeld geformt. Dieses kann nun unter der Leitung von Jörn Stobbe mit einem hohen Maß an Kontinuität und mit eigenen Akzenten weitergeführt werden“, sagt Jens Wilhelm, im Vorstand der Union Asset Management Holding AG für Immobilien, das Portfoliomanagement und Infrastruktur verantwortlich.

Die Weiterentwicklung der deutschen Immobilienbranche hat Dr. Reinhard Kutscher auch außerhalb von Union Investment in unterschiedlichen Rollen mitgestaltet. Er war seit dem Sommer 2007 Mitglied im Präsidium des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss und hat in dieser Funktion beispielsweise den erstmals 2013 veröffentlichten Nachhaltigkeitskodex federführend mitentwickelt. Beim BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) hat er über viele Jahre und in entscheidenden Phasen den Vorsitz des Immobilienausschusses geführt. Darüber hinaus war Dr. Kutscher in verschiedenen Funktionen für das Urban Land Institute (ULI) tätig und hat in besonderem Maß zur Etablierung des globalen ULI-Netzwerkes in Deutschland beigetragen. Zur Förderung des immobilienwirtschaftlichen Nachwuchses hat Dr. Kutscher unter anderem federführend an der Gründung des Master-Studiengangs „Real Estate & Leadership“ an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) mitgewirkt.

Nach seiner Zeit bei Union Investment wechselt Dr. Reinhard Kutscher zum 31. Dezember 2019 in den Ruhestand. Sein Nachfolger Jörn Stobbe ist bereits seit Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH sowie der Union Investment Institutional Property GmbH. Als Chief Operating Officer hat Jörn Stobbe insbesondere die Digitalisierung des Immobiliengeschäfts vorangetrieben und das Haus auf neues Wachstum im institutionellen wie auch Privatkundengeschäft mit Immobilien vorbereitet. Neben Jörn Stobbe gehören der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH weiterhin Martin J. Brühl, verantwortlich für das weltweite Investment Management, und Volker Noack, zuständig für das Asset Management, an.

Die beste Fondsgesellschaft Österreichs

Erste Asset Management, die Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und Sparkassen, wurde heute im „härtesten“ Ranking der heimischen Finanzbranche vom Magazin Börsianer zur besten Fondsgesellschaft gekürt.

Zum fünften Mal in Folge hat das Finanzmagazin „Börsianer“ 154 Marktteilnehmer aus der Finanz- und Versicherungsbranche dem ultimativen Härtetest unterzogen.

Die Auszeichnung wurde nach qualitativen und  quantitativen Methoden in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel der Rankings ist es KundInnen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben.

Dieser Erfolg betont unseren Anspruch als Marktführer: unseren KundInnen die bestmöglichen Produkte zu bieten. Ohne unsere Partner Erste Bank und Sparkassen und ihre unglaublichen MitarbeiterInnen wäre dies nicht möglich gewesen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

„AnlegerInnen haben Chancen in risikoreicheren Anlageklassen erkannt“

Die Fondsbranche blickt auf ein gutes Jahr zurück: die durchwegs positive Stimmung an den Kapitalmärkten legte den Grundstein für diese Entwicklung.

Dank der überaus positiven Entwicklung nahezu aller Anlageklassen und erfreulicher Neuzuflüsse hat sich das Anlagevolumen der Erste Asset Management von 58,5 Mrd. Euro zum Ultimo 2018 auf 63,7 Mrd. Euro (per 31.10.2019) gesteigert. Das bedeutet einen Zuwachs von 8,9% und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Wer 2019 in Fonds investiert war, wurde durch eine außergewöhnliche Performance belohnt. Die Märkte waren uns positiv gewogen. Die Anleger haben die Chancen in den risikoreicheren Anlageklassen erkannt und das positive Marktumfeld für Investitionen genutzt“, so Bednar abschließend.


Über das Ranking des Börsianer

Die Auszeichnung „Beste Finanzunternehmen Österreichs 2019“ wird vom Finanzmagazin Börsianer, nach qualitativen und quantitativen Methoden, in einem dreisäuligen Scoring-Modell (erstens Peergroup, zweitens Kennzahlen, drittens Redaktion) ermittelt und von der BDO Austria ausgewertet.

Das Ziel des goldenen Rankings ist, den Kunden von Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften sowie Pensions-und Vorsorgekassen einen Überblick über die besten Unternehmen in Österreich zu geben. Insgesamt werden dafür 13 Gesamt-und Rubriksieger sowie 10 Sonderpreise aus fünf Branchen prämiert.

Der Börsianer gilt in Branchenkreisen als wesentliche Informationsquelle, seine Rankings sind ein anerkannter Maßstab in der nationalen Finanzindustrie.

Über uns

Die Erste Asset Management (Erste AM) koordiniert und verantwortet sämtliche Asset-Management-Aktivitäten innerhalb der Erste Group. An unseren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn verwalten wir ein Vermögen von rund 63,7 Milliarden Euro (31.10.2019).

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen: 5 Jahre unabhängige Beratung für institutionelle Investoren

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) feiert im Dezember sein 5-jähriges Bestehen. Das von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch im Jahr 2014 gegründete Unternehmen berät institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich bei Kapitalanlagen in Spezialthemen wie Real Assets, Liquid Alternatives und nachhaltigen Investments. Hierzu wählt das Team von HLK erstklassige Asset Manager mit Spezialexpertise als langfristige Kooperationspartner aus. Im Mittelpunkt des Beratungsansatzes steht der „Long Term Return“ für beide Seiten, Investoren wie Asset Manager.

„Die Finanzindustrie insgesamt sowie das Marktumfeld sind in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Aufgrund des Zinsumfeldes beobachten wir bei institutionellen Investoren eine Erweiterung der Assetklassen und Anlageformen – einhergehend mit einer Verschiebung zu mehr Risikobereitschaft bei der Kapitalanlage. Entsprechend ist auch die Nachfrage nach Spezialisten mit klaren Angeboten und Produkten gestiegen. Dank ihrer tiefen Expertise in Nischen- und Spezialthemen werden die mit uns kooperierenden Asset Manager diesem Bedarf gerecht. Gleichzeitig wird auch in Zukunft die persönliche Betreuung und qualifizierte, bedarfsgerechte Beratung wichtig für institutionelle Investoren bleiben“, sagt Dr. Rupert Hengster, Geschäftsführer von HLK.

„Mit unserem sechsköpfigen Team aus langjährigen Kapitalmarktexperten und äußerst erfahrenen Kundenbetreuern, sind wir bestens aufgestellt, um den wachsenden Bedürfnissen institutioneller Investoren zu begegnen“, ergänzt Lars J. Loesch, Geschäfstführer von HLK. „Im kommenden Jahr sehen wir bei unseren Investoren nachhaltige Investments als einen klaren Anlagetrend. Hier bieten wir für den Bereich nachhaltige Energieinfrastrukturinvestments sowie für Private Debt erstklassige Anlagelösungen, die den besonderen Kriterien unserer Kunden gerecht werden. Die Anlagethemen Immobilien und nachhaltige Investments werden wir im nächsten Jahr auch mit weiteren Partnern ausbauen“, sagt Lars J. Loesch.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: http://www.hengsterloesch.de 

In diesen Aktienregionen sehen professionelle Anleger Wertpotenzial

Investoren beurteilen Schwellenländeraktien aktuell positiver als im vergangenen Jahr: Während vor einem Jahr nur 51% der Meinung waren, dass Schwellenländeraktien attraktive risikobereinigte Renditen bieten, sind es aktuell 67%. Das ist eines der Ergebnisse des Investor Sentimeter von NN Investment Partners (NN IP), einer Umfrage unter 100 professionellen Investoren in Europa.

Nach Ansicht der Multi-Asset-Strategen von NN IP ist die erhöhte Anlegerpräferenz für Schwellenländer auf die Aussicht auf ein bevorstehendes Handelsabkommen zwischen den USA und China sowie die Verbesserung der monetären Bedingungen zurückzuführen. Allerdings sind die Herausforderungen, denen sich die Schwellenländer gegenübersehen, immer noch sehr groß. Neben den sozialen Unruhen in verschiedenen Schwellenländern sind sie auch von der anhaltenden Handelsunsicherheit betroffen, die mit einem zwischenzeitlichen Abkommen zwischen den USA und China nicht endgültig gelöst wird. Zudem schränken die gegenwärtig schwächeren Währungen vieler Schwellenländer ihren Spielraum für weitere geldpolitische Lockerungen ein. Schwellenländeraktien haben sich 2019 stark unterdurchschnittlich entwickelt und sind im Vergleich zu Aktien aus Industriestaaten attraktiv bewertet. Dennoch ist NN IP der Ansicht, dass sich mindestens eine der oben genannten Herausforderungen nachhaltig verbessern muss, damit sich das Wertpotenzial von Schwellenländeraktien entfalten kann.

Die Umfrage ergab zudem, dass Investoren auch britische Aktien positiv beurteilen. 46% der Befragten erwarten von dieser Anlageklasse gute risikobereinigte Renditen. Patrick Moonen, Multi-Asset-Stratege bei NN Investment Partners: „Dieses Ergebnis überrascht, da die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit nach wie vor eine Beeinträchtigung darstellt, die auch nach Verabschiedung eines Austrittsgesetzes andauern wird. Eine mögliche Erklärung für die Präferenz professioneller Anleger für britische Aktien könnte ihre aktuelle Bewertung sein. Oder die Anleger hoffen auf umfangreiche fiskalische Stimulusmaßnahmen. Zwar gibt es angesichts der niedrigen Aktienbewertungen einige gute Möglichkeiten, aber wir haben Großbritannien in unserer Asset Allocation weiter neutral gewichtet, da das Risiko eines harten Brexits Ende 2020 nach wie vor hoch ist.“

Im Gegensatz dazu gehören die Eurozone und Japan zu den Regionen, in denen die Umfrageteilnehmer im Jahr 2020 eher keine attraktiven risikobereinigten Renditen erwarten: Nur 36% der Befragten stufen die Eurozone als attraktiv ein, Japan finden sogar nur 31% der Befragten aus Risiko-Rendite-Sicht interessant. Angesichts der Präferenz der Anleger für Schwellenländer hält NN IP diese zurückhaltende Anlegereinschätzung für die Eurozone und Japan für bemerkenswert. Wie die Schwellenländer sind auch Japan und die Eurozone von der Entwicklung im Handelsstreit und einer Verbesserung der globalen Wachstumsaussichten abhängig.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners: „NN IP hat vor kurzem seine Einschätzung für die Eurozone und Japan angehoben, da die entsprechenden Aktien derzeit deutlich niedriger notieren als US-Aktien. Obwohl Japan bei den Anlegern nicht sonderlich beliebt zu sein scheint, gibt es hier gutes Wertpotenzial. Das Land durchläuft Strukturreformen, die die Rentabilität und die Wertschöpfung für Aktionäre unterstützen. Die Eurozone gewichten wir ebenfalls über, da mögliche fiskalische Impulse hier sehr viel bewirken würden.“

Mit Ausnahme der USA bevorzugt NN IP in der taktischen Asset Allocation für seine Multi-Asset-Strategien aktuell Industrienationen. Das Multi-Asset-Team prognostiziert für 2020 eine deutliche Verschiebung von Wachstums- zu Value-Aktien, die von schwächeren makroökonomischen Daten und Gewinnerwartungen verursacht wird. Diese Verschiebung würde Value-Regionen wie die Eurozone und Japan gegenüber den USA begünstigen. Auch die Aussichten auf ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen den starken geldpolitischen und erwarteten fiskalischen Lockerungen würden insbesondere die Eurozone und Japan stark unterstützen.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. September 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Wo sind Wohnimmobilieninvestments besonders nachhaltig?

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die Nachhaltigkeit 60 großer Wohnimmobilienmärkte untersucht. Indikatoren, die analysiert wurden, umfassen sozioökonomische und wohnungswirtschaftliche Parameter wie Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur, Lohn- und Beschäftigtenentwicklung sowie Leerstandsquote und Mietendynamik. Im Gegensatz zu anderen Studien fließen in die Bewertung der Märkte diverse Abhängigkeiten ein, etwa vom produzierenden Gewerbe des jeweiligen Standorts. In der Cluster-Betrachtung schneiden insgesamt die Top 7 mit Abstand am besten ab, gefolgt von der Gruppe der kleineren Standorte noch vor den mittelgroßen Märkten.

„Motivation für unsere Studie sind die stark gesunkenen Renditen und die zunehmende Divergenz zwischen Kaufpreisen und Mietrenditen in deutschen Städten – zumal die Zeichen sich mehren, dass sich der historisch lange Boomzyklus seinem Ende nähert“, kommentiert Prof. Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe und Autor der Studie.

„Gerade institutionelle Investoren müssen zunehmend genau prüfen, wo und wie sie in den Wohnimmobilienmarkt investieren. Die Anlagehorizonte, von denen wir hier reden, sind fast ausschließlich sehr langfristig, daher kommt der Nachhaltigkeit der Investments eine Schlüsselrolle zu. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir langfristige Investments in Projektentwicklungen für die eigene Bestandshaltung, also Develop and Hold-Strategien“, ergänzt Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Baden-Württemberg stark, Nordrhein-Westfalen fällt teilweise ab

Auf Einzelebene ist Baden-Württemberg besonders stark vertreten und vereint die fünf nachhaltigsten Wohninvestmentmärkte auf sich (Spitzenreiter Ulm, außerdem: Karlsruhe, Heidelberg, Stuttgart, Freiburg), während vier der fünf am niedrigsten bewerteten Standorte in Nordrhein-Westfalen liegen (Kaiserslautern, Mönchengladbach, Oberhausen, Gelsenkirchen, Krefeld).

Auch innerhalb der Top 7-Standorte zeigt sich diese Divergenz zwischen Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen. Stuttgart, Frankfurt und München liegen unter den ersten zehn im Ranking und werden als relativ nachhaltiger bewertet als die übrigen Top 7 Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Köln, die sich im ersten respektive zweiten Drittel der Rangliste verteilen.

Top 7 trotz hoher Kaufpreise weiterhin am nachhaltigsten

Damit zählen die größten Märkte zu den nachhaltigsten in Deutschland. Insgesamt befinden sich fünf der Top 7 im oberen Drittel, sechs in der oberen Hälfte des Rankings. Zudem erreichen fünf kleinere Städte einen Platz in der Spitzengruppe der zehn nachhaltigsten Wohnungsmärkte, während sich unter den zehn am niedrigsten bewerteten Märkten fast nur mittelgroße Standorte finden.

„Die Top 7-Märkte untermauern ihre Stellung als nachhaltige Investitionsziele im Wohnsegment, während die Performance der mittelgroßen und kleineren Standorte naturgemäß deutlich heterogener ausfällt. Dadurch kann sich eine zweigleisige Anlagestrategie empfehlen mit einem Basisportfolio in den Großstädten, ergänzt um ausgewählte Sekundär- oder Tertiärmärkte“, so Metzner.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

PLEXUS Investments stiftet Förderpreis für künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft

Der Liechtensteiner Vermögensverwalter PLEXUS Investments stiftet einen hochdotierten Förderpreis, um die Erforschung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Finanzwirtschaft voranzutreiben. Er richtet sich an Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden. PLEXUS-Gründer und -CEO Günter Jäger sagt: „KI und Machine Learning werden das Banking und das Asset Management stark verändern. Der Förderpreis begleitet diesen Prozess – und wird das Verständnis für den Nutzen erhöhen.“

10.000 Euro Fördergeld und hohe Aufmerksamkeit in der Branche

Der „PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft“ wird einmal pro Jahr vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Teilnahmebedingungen, die Einsendefrist, den Bewertungsablauf und das Datum der Preisverleihung gibt PLEXUS im Januar 2020 bekannt.

Unterstützt wird der Preis vom Studienfonds-Anbieter Deutsche Bildung AG. Vorstandsmitglied Anja Hofmann sagt: „Der PLEXUS-Förderpreis kann ein enormer Ansporn für junge Forscherinnen und Forscher werden, der weit über den monetären Aspekt hinausgeht. Denn der Preis bietet ihnen die Chance, einer der spannendsten Entwicklungen im Finanzsektor einen Stempel aufzudrücken.“ Die Deutsche Bildung AG unterstützt den PLEXUS-Förderpreis im Rahmen ihres Trainingsprogramms WissenPlus.

Jury-Mix aus Investmentpraxis und Wissenschaft

Eine hochkarätige Jury mit drei renommierten Experten wird die eingereichten Forschungsarbeiten auswerten und die Gewinnerarbeit küren. Der Jury gehören an:

  • Christof Kutscher, VR Präsident Bergos Berenberg Bank, Aufsichtsratsvorsitzender AXA Investment Managers Germany, Chief Advisor bei Samsung Life Insurance
  • Walter Farkas, Professor für Quantitative Finance am Institut für Banking and Finance an der Universität Zürich und assoziiertes Mitglied des Departement für Mathematik an der ETH Zürich
  • Das dritte Jurymitglied, ebenfalls ein/e Vertreterin der Wissenschaft, wird im ersten Quartal 2020 veröffentlicht

PLEXUS-CEO Günter Jäger sagt: „Dass sich derart renommierte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft für eine Mitarbeit beim PLEXUS-Förderpreis für Künstliche Intelligenz in der Finanzwirtschaft entschieden haben, freut uns sehr. Wir sind bereit, mit dieser Initiative zum technologischen Fortschritt in unserer Branche beizutragen.“


Über PLEXUS Investments

PLEXUS Investments ist ein unabhängig agierender, global vernetzter Vermögensverwalter mit Zugang zu außergewöhnlichen Investmentideen. Diese passen wir individuell auf die Bedürfnisse des Kunden an. Wir besuchen und suchen Investmentmanager weltweit und sprechen persönlich mit den Entscheidungsträgern.

Marcus Steudner übernimmt Leitung für Produktmanagement

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH forciert den Ausbau ihrer zukunftsorientierten und nachhaltigen Produktpalette. Marcus Steudner übernimmt beim Münchner Asset Manager zum 1. Januar 2020 die Position des Leiters Produktmanagement und wird hierbei eng mit der Geschäftsführung der BayernInvest zusammenarbeiten. Ziel ist die Weiterentwicklung des Leistungsspektrums der BayernInvest – nicht nur mit Blick auf neue Fondsprodukte, sondern insbesondere auch für umfassende technologiegetriebene Produktlösungen.

„Marcus Steudner ist die Idealbesetzung für diese Aufgabe. Er bringt neben seiner breiten Finanzexpertise und Produktentwicklungskompetenz auch ein hohes Maß an unternehmerischem Denken mit. Wir freuen uns daher besonders, ihn an unserer Seite zu haben und gemeinsam mit ihm unsere kundenorientierte Produktlandschaft weiterzuentwickeln“, sagt Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest.

Marcus Steudner (34) war zuletzt Head of Product Management bei Assenagon Asset Management S.A. und dort seit 2008 zuständig für die Produktentwicklung sowie die Auflage von Fonds. Der studierte Finanzexperte zeichnete auch für die kundenaufsichtsrechtliche und steuerliche Strukturierung von Fonds verantwortlich.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Frankfurter Stiftungsfonds wird strategisch neu ausgerichtet

Die Shareholder Value Management AG richtet die Strategie des Frankfurter Stiftungsfonds (ISIN DE000A2DTMN6) neu aus. Der Multi-Asset-Fonds wurde bisher nach einer Absolute-Return-Strategie gemanagt. Künftig soll der Fonds als defensiver Mischfonds die zwei anderen aktienorientierten Fonds der Shareholder Value Management AG (SVM), den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Frankfurter - Value Focus Fund ergänzen.

In Zukunft steht die langfristige Stärke der Value-Aktien im Mittelpunkt der Anlagestrategie und nicht mehr wie bisher das Ziel kurzfristiger absoluter Erträge. Frank Fischer, CEO und Chief Investment Officer der Shareholder Value Management AG, übernimmt künftig auch beim Frankfurter Stiftungsfonds die Aktienauswahl. Hierbei nutzt er seine langjährige Erfahrung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Das Aktienportfolio im Stiftungsfonds wird auf bis zu 40 Einzeltitel (bisher 100) aus dem SVM-Anlageuniversum konzentriert. Das Aktienportfolio des Frankfurter Stiftungsfonds orientiert sich dabei am Aktienportfolio des langfristig erfolgreichen Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. „Value-Nebenwerte haben sich historisch gesehen als die beste Aktienkategorie erwiesen. Allerdings brauchen einige Aktien Zeit, um ihr volles Potenzial zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung können wir nun auch im Frankfurter Stiftungsfonds unsere stringente und bewährte Value-Investing-Philosophie effektiver einbringen“, so Frank Fischer.

Der Frankfurter Stiftungsfonds nutzt auch weiterhin drei Ertragssäulen zur Erwirtschaftung einer langfristig positiven Rendite. Neben dem Aktienportfolio werden in einer zweiten Säule Optionsstrategien, wie zum Beispiel Covered Calls, umgesetzt. Damit sollen Volatilitätsprämien vereinnahmt und die Schwankungsbreite des Portfolios reduziert werden. Das Portfolio kann zudem je nach Marktlage durch Futures abgesichert werden. Die dritte Säule wird vor allem stabilisierende Elemente für das Gesamtportfolio, insbesondere Anleihen und ein Edelmetallexposure sowie Makro Investments, enthalten.

Primäres Ziel des Frankfurter Stiftungsfonds ist künftig die Erwirtschaftung stabiler Erträge für regelmäßige Ausschüttungen. Für den Fonds wird künftig ein Renditeziel von bis zu 5 Prozent p.a. angestrebt. Die Änderungen der Anlagestrategie treten zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Prime Capital plant Auflage des ersten Infrastruktur Equity Fonds mit Sustainalytics-Zertifizierung

Der unabhängige Asset Manager und Finanzdienstleister Prime Capital AG hat für den geplanten Green Energy Infrastructure Fund die erste ESG-Zertifizierung erhalten, die Sustainalytics je für Equity Fonds erstellt hat. Sustainalytics bewertet und analysiert als unabhängiger Dienstleister für Nachhaltigkeitsleistungen Unternehmen und Länder. Der geplante Green Energy Infrastructure Fund von Prime Capital wird vorrangig in Onshore-Windprojekte in Nordeuropa investieren und damit durch die Reduzierung schädlicher Treibhausgase einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Nach Einschätzung von Sustainalytics erfüllt der Fonds mit seiner Investmentauswahl das UN Nachhaltigkeitsziel 7 – finanzierbare, saubere Energie. Der neue Prime Capital Fund soll ein Volumen von EUR 500 Millionen haben und ein Net Equity IRR Ziel von 8- 10%. Erstes Closing ist für 1. Halbjahr 2020 geplant.

Das erfahrene Renewable Energy Team von Prime Capital hat bereits in Wind-, Solar PV- und Hydro-Projekte in sieben europäischen Ländern mit einer Kapazität von rund 849 MW und einem Gesamtwert von rund EUR 1,1 Milliarden investiert – davon mehr als 80% in Greenfieldprojekte. Sustainalytics hat mit der Zertifizierung bestätigt, dass Prime Capital mit dieser umfangreichen Erfahrung und Expertise bestens aufgestellt ist, um den Green Energy Infrastructure Fund mit nachhaltig positiver Wirkung zu verwalten. Nach Schätzungen von Prime Capital wird der Fonds dazu beitragen, 3.200 GWh erneuerbare Energie pro Jahr zu generieren. Mit dieser sauberen Energie können jährlich 860.000 Haushalte beliefert und schädliche Emissionen um 1.400 Tonnen CO2 reduziert werden.

Dr. Mathias Bimberg, Head of Infrastructure bei Prime Capital, erklärte: “Erneuerbare Energie ist ein Investmentschwerpunkt bei Prime Capital. Mit unserem neuen Fonds bieten wir Investoren eine einzigartige Gelegenheit, attraktive risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften und zugleich einen messbaren Beitrag zur Umwelt zu leisten.“ CEO Andreas Kalusche fügte hinzu: „Unser neuer Fonds ist der erste seiner Art mit einer Bewertung von Sustainalytics, einem globalen Anbieter von ESG-Research und -Ratings. Mit dieser unabhängigen Zertifizierung leisten wir einen Beitrag dazu, dass unsere Kunden ihre Strategien für nachhaltiges Investieren umsetzen können.“


Über Prime Capital

Prime Capital ist ein unabhängiger Asset Manager und Finanzdienstleister, der sich auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden fokussiert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Management von Alternativen Assetklassen spezialisiert, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Absolute Return, Infrastruktur einschließlich erneuerbare Energien und Private Debt. Prime Capital wurde im Februar 2006 gegründet, beschäftigt in Frankfurt, Luxemburg und London rund 80 Mitarbeiter und unterliegt der Regulierung von BaFin und CSSF.

Mehr Schlagkraft im Vertrieb für ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich

Zwei erfahrene Vertriebsexperten verstärken das Wholesale-Team für Publikumsfonds von ODDO BHF Asset Management in Deutschland und Österreich. Christopher Chwalek wird der erste Ansprechpartner für Vertriebspartner in Bayern und über Deutschland hinaus auch in Österreich sein. Schon am 1. September stieß Florian Friske zum Wholesale-Team, um Kunden in Hessen, Baden-Württemberg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz zu betreuen.

Bevor er sich ODDO BHF AM anschloss, war Christopher Chwalek bei Lyxor Asset Management, einer Tochtergesellschaft der französischen Großbank Société Générale, für die Vermarktung und den Vertrieb der aktiven Fondspalette in der D/A/CH-Region zuständig. Zuvor war er im Investmentbanking der Commerzbank als Produkt-Spezialist für Renten- und Währungsanlagen verantwortlich. Chwalek, der ein Wirtschafts- und Finanzstudium an der Goethe-Universität Frankfurt abgeschlossen hat, ist CFA-Charterholder.

Florian Friske war vor seinem Wechsel ins Wholesale-Vertriebsteam als Leiter Aktienprodukte von ODDO BHF AM verantwortlich für die Aktienfonds und verfügt über langjährige Erfahrungen in Konzeption und Vermarktung von Finanzprodukten. Er startete seine Karriere 2002 bei UBS Asset Management. In der Folge war er als Sales- und Produktmanager unter anderem für Barclays Capital, Dresdner Kleinwort und die Commerzbank tätig. Dabei fokussierte er sich vor allem auf die Beratung und Betreuung institutioneller und Wholesale-Kunden. Als Absolvent der CASS Business School in London hält Friske Abschlüsse in Management Science und Mathematical Trading & Finance.

„Mit der regionalen Ausrichtung unseres Vertriebs ist die Nähe zu unseren Partnern sichergestellt. Sowohl Christopher Chwalek als auch Florian Friske werden durch ihre langjährige Vertriebserfahrung wichtige Impulse für unseren Wachstumskurs setzen“, unterstreicht Selina Piening, Head of Wholesale Distribution in Deutschland und Österreich. „Mit unserem nun fünfköpfigen Team können wir unsere Schlagkraft sowohl im IFA- als auch im diskretionären Wholesalegeschäft ausbauen sowie die Präsenz in Deutschland und Österreich erhöhen. Im Fokus stehen dabei unsere unter dem Namen ODDO BHF Polaris bekannte Multi-Asset-Palette, flexible Fixed-Income-Lösungen für das Niedrigzinsumfeld und die erfolgreichen fundamentalen Aktienstrategien, die unsere DNA ausmachen.“


Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender unabhängiger Vermögensverwalter in Europa. Das Asset Management der ODDO BHF Gruppe umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi- Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Real I.S. analysiert Marktpreisrisiko von Immobilienfonds

Die Real I.S. AG hat zentrale Risikokennzahlen für Immobilienfonds analysiert und Immobilienarten und -segmente hinsichtlich ihres Rendite-Risiko-Rankings differenziert. Im Langzeitvergleich über 20 Jahre weisen Hotel- und Büroimmobilien dabei das geringste Risiko auf. Logistikimmobilien zeigen das vergleichsweise höchste Risiko. Im europäischen Vergleich waren zudem teils deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Risikoniveaus erkennbar.

„Im Gegensatz zu Aktien und Renten liegen bei Immobilienfonds keine täglichen Preisdaten und meistens keine langen Zeitreihen vor“, sagt Sven Scherbetitsch, Research und Investitionsstrategie bei der Real I.S. AG. „Die bekannten Methoden zur Risikobewertung aus dem Wertpapierbereich können daher nicht ohne Weiteres auf die Messung des Risikos von Immobilienfonds übertragen werden.“

Die Datengrundlage für die Analyse stammt aus dem Property Return Modell, das Immobilienindizes des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Morgan Stanley Capital International (MSCI) verwendet. Hierfür werden regelmäßig Immobiliendaten von institutionellen Investoren erhoben und nach Ländern, Regionen sowie Immobilienarten (Büro, Handel, Hotel; Wohnen, Logistik, Sonstige) aggregiert. Zur Berechnung der Risikokennzahlen eines Fonds werden Benchmark-Zeitreihen mit jährlichen Total-Return-Werten (Gesamtanlageerfolg pro Jahr) und Wertänderungsrenditen aus den Zeitreihen von MSCI gebildet.

„Durch die Methode können valide Zeitreihen mit einer Historie von 20 Jahren gebildet werden, die der Fondsallokation exakt entsprechen. Das Modell hat sich in der Praxis bewährt und eignet sich zur Risikomessung, da auch schwierige Marktphasen wie die globale Finanzkrise in den Datensatz eingeflossen sind“, ergänzt Scherbetitsch.

Geringstes Risiko bei Hotel- und Büroimmobilien

Zur Bewertung der Marktrisiken wurde die empirische Risikokennzahl Value at Risk (VaR) herangezogen. Der Wert gibt die maximale negative Renditeveränderung innerhalb eines Jahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent an. Die Analyse zeigt, dass Hotel- und Büroimmobilien mit VaR-Werten von 5,7 Prozent und 5,8 Prozent am wenigsten risikobehaftet sind. In der Historie von 20 Jahren (1999 bis 2018) wiesen Hotelimmobilien mit einem durchschnittlichen Total Return von ebenfalls 5,7 Prozent dabei etwas bessere Renditen auf als Büroimmobilien (5,0 Prozent). Bei den Immobilienarten Wohnen (6,7 Prozent), Handel (6,5 Prozent) und Logistik (7,0 Prozent) lassen sich höhere Total-Return-Werte erkennen, gleichzeitig steigt aber auch das gemessene Risiko. Logistikimmobilien (VaR: 10, 6 Prozent) liegen hierbei mit deutlichem Vorsprung an der Spitze vor Handels- (7,7 Prozent) und Wohnimmobilien (7,4 Prozent).

Bei einer Betrachtung der letzten fünf Jahre zeigt sich insgesamt eine deutlich stärkere Performance. Die Mittelwerte der Total Returns liegen bei allen Immobilienarten höher, die Risiken sind durchweg geringer. Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Renditen in diesem Zeitraum sind Hotelimmobilien mit 10,9 Prozent. Am schwächsten, aber auch mit dem geringsten Risiko verbunden (1,5 Prozent), schneiden Handelsimmobilien mit einem Total Return von 7,5 Prozent ab. Das höchste Risiko innerhalb der letzten fünf Jahre lag mit 3,7 Prozent Value at Risk bei Wohnimmobilien.

„Die Performance- und Risikowerte spiegeln die Trends der letzten Jahre wider. Die Zinsen und Immobilien-Ankaufsrenditen sind kontinuierlich gesunken und in den meisten Märkten wurden Mietpreissteigerungen verzeichnet. Die Risiken sind deutlich geringer als im Langzeitvergleich, da hier die Finanzmarktkrise sowie die Eurokrise nicht innerhalb des Betrachtungszeitraums liegen“, erklärt Kramer.

Starke Differenzen bei europäischen Risikoniveaus

Differenziert man bei der Betrachtung der Risikokennzahlen zusätzlich nach Ländern, lassen sich teilweise gravierende Unterschiede bei den Risikoniveaus feststellen. Besonders auffällig sind die Abweichungen zwischen den europäischen Büromärkten. In Belgien (3,4 Prozent), Finnland (4,1 Prozent) und Deutschland (5,0 Prozent) liegen die Value at Risk-Werte am niedrigsten. Das größte Risiko kann in Großbritannien (26,3 Prozent) und Irland (38,2 Prozent) verortet werden. Große Unterschiede gibt es ebenfalls bei Logistikimmobilien: während man in den Niederlanden (8,6 Prozent) und Deutschland (9,5 Prozent) überschaubare Risiken vorfindet, liegen die Werte in Spanien (18,3 Prozent) etwa doppelt so hoch. Jeweils das höchste und das niedrigste Risiko im Vergleich der Immobilienarten und Länder liegen bei Handelsimmobilien. Die Spanne reicht von 2,5 Prozent in Deutschland bis zu 45,0 Prozent in Irland.

„Insgesamt ist ein breites Spektrum bei den Risiko-Rendite-Ausprägungen in den verschiedenen Marktsegmenten erkennbar. Ratsam ist es daher, über einen Immobilienfonds mit ausgewogenem Portfolio zu investieren, der Objekte unterschiedlicher Asset Klassen in verschiedenen Ländern beinhaltet“, empfiehlt Scherbetitsch.


Die Real I.S. Research News 08/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/risikokennzahlen-fuer-immobilien/index.html

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 8,7 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de 

LRI lanciert neuen diskretionären Global Macro Fund (BlueBalance UCITS - Global Opportunities) auf UCITS Plattform

LRI Invest S.A. (“LRI”), ein Unternehmen der Apex Gruppe und führende Investment-Service Gesellschaft freut sich, die Auflage des BlueBalance Global Opportunities UCITS Fund auf ihrer UCITS Plattform bekannt zu geben.

Der neu lancierte Investmentfonds wird von Dr. Lukas Götz und Markus Schanta gemanagt. Dr. Götz war zuvor für eine Absolute Return Strategie in der Eigenanlage der Uniqa Versicherungsgruppe verantwortlich, Markus Schanta, bisher bei der Man Group, hat zuletzt ein diskretionäres Mandat innerhalb von Man GLG gemanagt.

BlueBalance UCITS – Global Opportunities (“der Fonds”) nutzt Dislokation und Carry Opportunitäten in liquiden Assetklassen, um möglichst marktneutrale Erträge zu erzielen. Gleichzeitig werden Macro Hedging Positionen im Portfolio gehalten. Der Fonds wurde lanciert, um der steigenden Nachfrage nach Strategien mit einem langen Trackrecord im diskretionären Macrosegment zu entsprechen. Der Fonds profitiert dabei von zunehmenden Opportunitäten im Bereich “Risk Transfer / Risk Recycling” sowie den im Derivatesegment identifizierbaren Dislokationen auf Terminstrukturkurven in den Anlageklassen Zinsen, Aktien und Währungen.

Der Fonds startet mit mindestens EUR 100 Mio AuM und stellt einen täglichen NAV durch eine Luxembourg-domizilierte UCITS V Fonds-Struktur. Innerhalb der Early Bird Aktienklasse wird eine begrenzte Anzahl von Aktien mit einer reduzierten Gebüren Struktur angeboten.

Dr. Lukas Götz und Markus Schanta, Co-Heads Portfolio Management kommentieren:

„Mit diesem Fonds ermöglichen wir dem breiten Markt den Zugang zu einer seit langem etablierten Strategie. Diese Strategie identifiziert Carry Opportunitäten, monetarisiert Dislokation und profitiert von den Risk Recycling Aktivitäten der Banken. So erschließt die Strategie marktunabhängige, nicht-direktionale Erträge und ist gleichzeitig sehr niedrig korreliert zu den traditionellen Asset Klassen. Unsere Philosophie ist einfach: um anders zu performen, müssen wir auch anders denken und handeln. Wir bieten unseren institutionellen Kunden Zugang zu stark diversifizierenden, einzigartigen Opportunitäten in einem konsequenten Risk Management bei gleichzeitig hoher Transparenz. Der Fonds eignet sich für institutionelle und professionelle Investoren, die eine alternative Renditequelle suchen und gleichzeitig starke Drawdowns vermeiden wollen.“

LRI hat für diesen Fonds eine Vertriebskooperation mit der BlueBalance Capital GmbH geschlossen:

Michael Schuelli, Head of Business Development bei BlueBalance Capital, ergänzt: “Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bietet die Strategie einen einzigartigen Ansatz, alternative Renditequellen zu erschließen und gleichzeitig das Verlustrisiko in potentiell stärker schwankenden Märkten zu begrenzen. Die Strategie ist deutlich weniger direktional als andere Macro Mandate und ist daher eine ideale Ergänzung für jedes Alternative Yield Portfolio.“

Frank de Boer, Geschäftsführer von LRI: „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Lukas Götz und Markus Schanta in unserem erfahrenen Portfolio-Management-Team zusammenzuarbeiten und einen so innovativen, diskretionären Makrofonds anbieten zu können. Die LRI bietet während des gesamten Lebenszyklus der Fondsstrukturen durch ihr vielfältiges Dienstleistungsspektrum effiziente und effektive Unterstützung. Aufgrund zunehmender Regulierung und der Vielzahl an Veränderungen der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ist ein starker, operativer Partner, der die erforderliche Substanz und Infrastruktur bereitstellt, wichtiger denn je.“


Über LRI Invest

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI, ein Unternehmen der Apex Group, ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit über 30 Jahren bietet LRI umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under Service in über 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. www.lri-group.lu

Über Apex Group Ltd.

Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Standorten auf der ganzen Welt und mehr als 3000 Mitarbeitern bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Kapitalmärkte und Privatkunden. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert und umfasst drei Säulen: Lösungen für Fonds, Lösungen für Finanzdienstleister und Lösungen für Unternehmen. Apex verwaltet über USD 650 Milliarden weltweit (AUA). www.theapexgroup.com

Um festzustellen, ob ein Fonds für Sie eine angemessene Anlage darstellt, sollten Sie die Anlageziele, Risikofaktoren sowie die Gebühren und Aufwendungen des Fonds sorgfältig abwägen, bevor Sie investieren. Diese und weitere Informationen finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds unter www.lri-group.lu. Lesen Sie es sorgfältig durch, bevor Sie investieren.

PGIM Investments baut seine Präsenz in Benelux, der Schweiz und Großbritannien weiter aus

Mit dem Aufbau eines neuen Teams für Benelux sowie weiteren Neuzugängen an den Standorten Schweiz und London, baut PGIM Investments seine Präsenz in Europa weiter aus. Benelux folgt damit unmittelbar auf die erst im Sommer verkündete Standorteröffnung in der Schweiz sowie Ende des vergangenen Jahres in Deutschland für den deutsch-österreichischen Markt. Damit tätigt PGIM Investments einen weiteren Schritt, Europa perspektivisch mit eigenen Ressourcen abzudecken und eine optimale Betreuung seiner bestehenden und zukünftigen Kunden zu gewährleisten. PGIM Investments ist der weltweite Fondshersteller und -vertrieb von PGIM, der Vermögensverwalter des US-Versicherungsunternehmens Prudential Financial. PGIM verwaltet derzeit rund 1,3 Billionen US-Dollar (Stand: 30 September 2019).

Yvo van der Pol wird von den Niederlanden aus die Region Benelux verantworten und die hiesigen Geschäftsbeziehungen von PGIM Investments zu Privatbanken und Finanzintermediären weiter ausbauen. Van der Pol kommt von Goldman Sachs Asset Management, wo er über neun Jahre als Executive Director den Ausbau der Vertriebspräsenz in den Beneluxländern verantwortete. Frühere leitendende Vertriebsfunktionen hatte er bei Société Générale Asset Management und Robeco Asset Management mit Schwerpunkt auf den niederländischen Markt. Yvo van der Pol berichtet an Kimberly LaPointe, Leiterin von PGIM Investments internationalem Geschäft.

Robin Diener ergänzt zukünftig das erst jüngst eröffnete Büro in der Schweiz. Diener kommt ebenfalls von Goldman Sachs Asset Management wo er mitgeholfen hat, das Wholesale-Geschäft im deutsch-schweizerischen Markt aufzubauen. Robin Diener berichtet an Pascal Weber, der im Sommer zu PGIM Investments wechselte, um die Präsenz des Unternehmens vor Ort zu stärken.

In London stößt zudem Alastair Warren zu PGIM Investments, um das Geschäft sowohl in Großbritannien als auch Skandinavien zu unterstützen. Warren kommt von M&G Investments, wo er als Client Relationship Manager tätig war. Er berichtet an Charles Wilson, Head of European Accounts (UK & Nordics), PGIM Investments.

Kimberly LaPointe, Leiterin des internationalen Geschäfts von PGIM Investments: „Mit dem Aufbau eines Teams für die Region Benelux sowie das Ergänzen unserer Teams in der Schweiz und Großbritannien, reagieren wir auf die Nachfrage unserer Kunden. Unternehmen wollen heute zunehmend mit weniger Investmentpartnern zusammenarbeiten. Wir sind überzeugt, dass PGIM Investments dafür gut positioniert ist, diesen Unternehmen nicht nur das bestmögliche Angebot im Asset Management zur Verfügung zu stellen, sondern sie auch durch lokale Teams vor Ort zu unterstützen und zu betreuen. Wir freuen uns, Yvo, Robin und Alastair bei uns willkommen zu heißen, um unser Geschäft in diesen für uns wichtigen Märkten weiter auszubauen und unsere Kundenbeziehungen in ganz Europa zu stärken.“

Das im Jahr 2013 eingeführte UCITS-Angebot von PGIM Investments ist in 17 Ländern Europas, Lateinamerikas und Asien registriert, und binnen der vergangenen drei Jahren von einer Milliarde US-Dollar auf 4,7 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die UCITS-Plattform besteht mittlerweile aus 29 sowohl traditionellen als auch alternativen Aktien- und Anleihestrategien sowie zwölf Fonds, die ein vermögen von über 100 Millionen US-Dollar verwalten.


Über PGIM Investments & PGIM Funds

PGIM Investments LLC bietet weltweit mehr als 100 Fonds in einem breiten Spektrum von Anlageklassen und Anlagestilen an. Alle Produkte stützen sich auf die global diversifizierte Investmentplattform von PGIM, die die Expertise von Managern in Bezug auf festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Immobilien umfasst.
PGIM Funds PGIM Funds plc ist eine in Irland ansässiger UCITS-Produktreihe, die institutionellen und Wholesale- Investoren weltweit zur Verfügung steht. Für eine vollständige Liste der verfügbaren Fonds in Ihrer Region besuchen Sie bitte pgimfunds.com.

Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den Top-Ten der größten Vermögensverwalter weltweit* mit mehr als 1,3 Billion US-Dollar verwaltetem Vermögen (Stand: 30. September 2019). Der Unternehmensansatz von PGIM bietet eine Reihe von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren weltweit über alle Asset-Klassen hinweg an, einschließlich auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierenden Aktienstrategien, Anleihestrategien, Immobilien sowie private und gewerbliche Hypothekenkredite. Die Unternehmenseinheiten haben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten.
Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

*Wie in der „Top Money Managers List“ von Pensions & Investments am 27. Mai 2019 aufgeführt; basierend auf dem weltweiten verwalteten Vermögen von PFI zum 31. Dezember 2017.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. ist in keiner Weise mit Prudential plc verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential, besuchen Sie bitte news.prudential.com.

Neuer CIO bei der EB-SIM – Nachhaltigkeit im Fokus

Die EB-SIM (EB - Sustainable Investment Management GmbH), die nachhaltige Asset-Management-Tochter der Evangelischen Bank, holt mit Dr. Oliver Pfeil (45) einen weiteren Kapitalmarktexperten von internationalem Format ins Team. Als Chief Investment Officer (CIO) steht der erfahrene Wirtschaftswissenschaftler und Anlageexperte ab sofort dem Bereich Portfoliomanagement der EB-SIM vor. „Wir freuen uns, mit Dr. Pfeil einen ausgewiesenen und bestens vernetzten Fachmann für das nachhaltig ausgerichtete Portfoliomanagement der EB-SIM gewonnen zu haben“, so Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank.

Das akademische Rüstzeug holte sich der ausgebildete Bankkaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler an der Universität St. Gallen, der ESADE in Barcelona und dem renommierten MIT in Cambridge an der amerikanischen Ostküste. Nach seinem Berufseinstieg als Vorstandsassistent bei der Deutsche Bank AG folgten mehrere Stationen bei der DWS, als Portfoliomanager für amerikanische und globale Dividendenaktien und als Produktstratege für das ETF-Geschäft der DWS. Zuletzt war Oliver Pfeil als Leiter Anlageberatung Multi Asset-Modellportfolios und als Portfoliomanager im Bereich Multi Asset & Solutions tätig. Dr. Pfeil ist mit nachhaltigen Anlagestrategien langjährig vertraut und hat entsprechende Mandate betreut.

„Das Environmental Social Governance-Profil der EB-SIM ist richtungsweisend“, erklärt Oliver Pfeil. „Diese Expertise setzen wir ein, um Mehrwert für unsere Anleger zu generieren. Gleichzeitig unterstützen wir den gesellschaftlichen Wandel zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele“, so der neue CIO der EB-SIM.

Zu den Aufgaben von Dr. Pfeil wird es künftig gehören, im Portfoliomanagement neue Prozesse zu implementieren und zu dokumentieren, innovative sowie marktgerechte Sustainable-Finance-Produkte zu entwickeln und die prozessorientierte Integration strenger Nachhaltigkeitskriterien in die Portfolien insgesamt zu begleiten.

Die EB-SIM hat unmittelbar nach ihrem Markteintritt 2018 eine Vorreiterrolle für Vermögensanlagen mit ethisch-nachhaltigem Fokus übernommen. Das Tochterunternehmen der Evangelischen Bank hat sich anhand überzeugender Produkte und dank eines sorgsam ausgewählten Teams breit aufgestellt. Vor dem Hintergrund einer dynamisch wachsenden Nachfrage seitens der institutionellen Kunden und neu entwickelter, attraktiver Nachhaltigkeitsfonds ist die für nachhaltiges Asset-Management zuständige EB-Tochter innerhalb kurzer Zeit expandiert. 25 Mitarbeiter widmen sich bei der EB-SIM Vermögenswerten von rund 4,5 Mrd. Euro (zum Jahresende 2019).


EB – Sustainable Investment Management GmbH

Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit 25 Mitarbeitern zum Jahresende 2019 ca. 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar, Ulrich Nötges und Dr. Oliver Pfeil geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

DJE Kapital: Stefan Krause ist neuer Leiter der Niederlassung Frankfurt

Stefan Krause (46) hat im November die Leitung der Niederlassung Frankfurt der DJE Kapital AG (DJE) übernommen. Zuvor war er dort 12 Jahre stellvertretender Niederlassungsleiter mit Prokura.

Stefan Krause ist seit 2007 im Unternehmen tätig und hat in den letzten Jahren bereits den größten Teil der verwalteten Kundengelder persönlich betreut. Das bewährte Team um Stefan Krause betreut aus der Niederlassung Frankfurt heraus Unternehmerfamilien, vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Family Offices im Rahmen der individuellen Vermögensverwaltung. Regionale Schwerpunkte sind – neben dem Rhein-Main-Gebiet – Norddeutschland, insbesondere Hamburg und Hannover, sowie Baden-Württemberg.

Der Diplom Bankbetriebswirt verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung und war vor seinem Wechsel zu DJE unter anderem mehrere Jahre für die Privatbank Delbrück & Co. bzw. nach der Fusion für die Bethmann Bank AG im Bereich der Vermögensverwaltung tätig.

Dr. Jens Ehrhardt, Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender von DJE, sagt: „Stefan Krause ist ein erfahrener und geschätzter Kollege, der seit vielen Jahren erfolgreich für unser Unternehmen tätig ist. Wir freuen uns, dass mit seinem Wechsel an die Spitze der Niederlassung Frankfurt auch zukünftig das bekannte Team in gewohnter Qualität für unsere Kunden da ist. Personelle Kontinuität ist uns als familiengeführtem Vermögensverwalter sehr wichtig.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Digitalisierung: Wo der Schuh wirklich drückt

Die Perspektive hat sich verändert. Wurde die Ideenvielfalt der aufstrebenden digitalen Innovatoren anfangs bestaunt und ihre disruptiven Geschäftsmodelle gefürchtet, so haben sich PropTechs und die Größen der Immobilienbranche mittlerweile aufeinander eingestellt. Die Erwartungen aneinander sind klar formuliert: Lösungen anstelle von Ideen! Klare Entlastungen anstelle von kreativen Nice-to-haves!

Im PropTech Innovation Award 2020, der jetzt in seine vierte Runde geht, spiegelt sich der Prozess der Annäherung wider. Für den mit 40.000 Euro dotierten Preis suchen die Initiatoren Union Investment und GERMANTECH in sechs neu zusammengestellten Kategorien diesmal sehr konkrete Antworten auf die drängenden Fragestellungen der Immobilienbranche.

„Die PropTech-Szene ist erwachsen geworden. Lösungen werden immer zahlreicher im direkten Austausch mit der Industrie entwickelt“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG. „Mit unserer Initiative greifen wir diesen Reifeprozess auf. Es werden zukunfts- und tragfähige Lösungen gesucht. Und zwar dort, wo der Schuh bei uns und den relevanten Branchenteilnehmern wirklich drückt.“

Unter dem Motto „Digital Solutions for Urban Places and Spaces“ zeichnet der PropTech Innovation Award 2020 die besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“ aus. Die Themenfelder wurden von Union Investment im Austausch mit Partnern der Immobilienwirtschaft ermittelt und bringen die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche auf den Punkt.

Die Vorausscheidung und Finalrunde mit 18 PropTechs sowie die Preisverleihung finden im Rahmen des PropTech Innovation Summit am 28. Mai 2020 in der Kulturbrauerei in Berlin statt. In sechs parallel laufenden Themensessions erhalten die drei besten PropTech-Unternehmen pro Kategorie die Chance, ihre Lösungsansätze in kleineren Gruppe vor einem spezialisierten Fachpublikum, zum Beispiel Hotelexperten oder großen Bestandhaltern, zu präsentieren. Die von den Fachexperten gekürten Gewinner der sechs Kategorien treten im Anschluss vor 400 Gästen gegeneinander an und werden von einer internationalen Fachjury bewertet. „Die Qualifying-Runden mit insgesamt 18 Start-ups und dem Fokus auf ein zentrales Thema sind eine neue spannende Plattform, mit dem Ziel, Kooperationen gezielt anzubahnen und Ideen im direkten Austausch mit der Branche weiterzuentwickeln“, sagt Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Bewerbungen für den PropTech Innovationen Award 2020 können bis zum 15. Februar 2020 eingereicht werden. Informationen und Zugang zur Bewerbungsplattform unter: www.proptech-innovation.de

Der PropTech Innovation Award wird von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. Mehr als 500 PropTechs aus aller Welt haben sich in den bisherigen Durchläufen für den renommierten Preis beworben. Im letzten Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabble Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 gehören zudem Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Quantitative Easing schwächt bAV-Einrichtungen finanziell – Liquiditätsmanagement ist gefragt

Als Maßnahme in Krisenzeiten war das Quantitative Easing (QE) erfolgreich. Doch die unerwünschten Nebenwirkungen schwächen die finanzielle Tragfähigkeit von bAV-Einrichtungen, so ein aktueller Bericht von CREATE-Research und Amundi, dem größten europäischen Asset Manager. Dem Bericht liegt eine Befragung von 153 bAV-Einrichtungen mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 1,88 Billionen Euro und von 38 Pensionsfondsberatern mit einem betreuten Vermögen von insgesamt 1,4 Billionen Euro zugrunde. Er zeigt auf, wie sich QE-Programme bislang auf bAV-Einrichtungen ausgewirkt hat, und wie die Fonds ihre Strategien neu ausrichten wollen, wenn die Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken in die nächste Runde gehen. Die akkomodative Geldpolitik hat aus Sicht der Umfrageteilnehmer eine Phase anhaltend niedriger Renditen, stark gestiegener Vermögenspreise und nicht tragbarer Defizite geschaffen. Die Vorsorgeeinrichtungen passen sich diesem radikal neuen finanziellen Umfeld an und ändern ihre Anlagestrategien und Geschäftsmodelle.

Die Maßnahmen zur quantitativen Lockerung haben sich nur in der Krise bewiesen

Es besteht kein Zweifel, dass die akkomodative Geldpolitik viel erreicht hat. Zwei Drittel, nämlich 67 Prozent, der Befragten stimmen überein, dass die Maßnahmen die Finanzmärkte nach dem Lehman-Zusammenbruch stabilisiert hätten. 58 Prozent geben an, sie habe dazu beigetragen, die Renditen riskanter Anlagen zu steigern. Mittlerweile gibt es jedoch deutliche Bedenken, dass die Schritte in allen Regionen, in denen sie seit der Krise eingesetzt werden, an Wirkung einbüßen. Mit den Worten eines Umfrageteilnehmers: „Die Probleme in Europa und Japan sind struktureller Natur. QE kann sie nicht lösen. Es ist lediglich eine Betäubung vor der Operation.“

Die überwiegende Mehrheit der Befragten – fast 80 Prozent – ist der Meinung, die quantitative Lockerung habe die globale Verschuldung kontinuierlich weiter in die Höhe getrieben und den Boden für die nächste Krise bereitet. Zwei Drittel der Befragten sind sich einig, dass QE durch Nullzinsen die Erfüllung von Pensionsverbindlichkeiten erschwert. Die Hälfte der Befragten gibt zudem an, dass Regierungen die Zentralbankmaßnahmen als Vorwand nutzen, um wachstumsfreundliche fiskalpolitische Reformen auszusetzen oder aufzuschieben.

Alles für den Kapitalerhalt

Die bAV-Einrichtungen fürchten, die nächste Rezession mit einer schwächeren finanziellen Aufstellung als je zuvor meistern zu müssen. Derzeit hat gerade einmal ein Drittel von ihnen einen positiven Cashflow, während 40 Prozent einen negativen Cashflow aufweisen. Dementsprechend sinkt die Risikobereitschaft, und Kapitalerhalt steht ganz oben auf der Agenda.

bAV-Einrichtungen sehen drei Optionen, einen größeren Verlust ihrer Portfolios in fallenden Märkten zu vermeiden. Fast neun von zehn Befragten möchten ihre Asset Allocation und das Fälligkeitsprofil ihrer Pensionsverpflichtungen besser aufeinander abstimmen. 62 Prozent setzen auf Liquiditätsmanagement, und 37 Prozent auf Durations-Management, wobei der Schwerpunkt auf unterbewerteten Vermögenswerten entlang der Zinskurve liegt.

bAV-Einrichtungen investieren in globale Aktien

Mit 58 Prozent setzt die Mehrheit der Befragten auf Aktien, solange die lockere Zinspolitik fortgesetzt wird. Während sich Pensionsfonds infolge der Altersstruktur ihrer Mitglieder immer weiter in Richtung negativer Cashflows bewegen, bieten Aktien eine defensive Geldanlage mit guten Dividenden und immer noch vernünftiger Gesamtrendite. Ganz oben in der Gunst stehen globale Aktien, US- und europäische Aktien sowie Aktien aus Schwellenländern.

Bei der periodischen Neuausrichtung der Portfolios stehen nicht-börsengehandelte Assets im Vordergrund, die nicht korrelierte absolute Returns liefern sollen. An der Spitze stehen Infrastrukturinvestments mit 51 Prozent, Immobilien mit 46 Prozent, alternative Credits mit 44 Prozent und Private Equity mit 42 Prozent. Dabei sind die überdurchschnittlichen Renditen in jüngster Zeit allerdings nur ein Faktor. Der andere ist, dass ihrer Bewertungen vom Marktgeschehen abgekoppelt sind, was die Portfolios vor Volatilität schützt. Ein Umfrageteilnehmer dazu: „Infrastruktur und Immobilien sind ein guter Ersatz für Anleihen.“ Das Risiko-Rendite-Verhältnis festverzinslicher Anlagen wird angesichts der zusammengelaufenen Kreditkurve und der engeren Spreads allgemein als zu riskant empfunden. bAV-Einrichtungen setzen auf Schwellenländer, um von deren langfristiger Wachstumsdynamik zu profitieren. Innerhalb dieser Anlageklasse werden Aktien mir 38 Prozent bevorzugt, gefolgt von Staatsanleihen mit 36 Prozent und Unternehmensanleihen im Investment Grade mit 33 Prozent.

Kostenbewusstsein stärkt passive Fonds vWährend die Märkte verzerrt bleiben, unternehmen bAV-Einrichtungen die notwendigen Schritte, um vergangene Fehler bei Gestaltung und Umsetzung ihrer Portfolien zu begradigen, die erst im Nachhinein erkennbar werden. Zwei Drittel der Befragten stufen Kostenreduktion als eine der wichtigsten Quellen für Outperformance ein. Sie erhöhen den Anteil passiver Fonds in ihrem Kernportfolio und verhandeln mit aktiven Fonds niedrigere Gebühren.

Nachdem die quantitative Lockerung einen großen Teil bisher geltender Kapitalmarktzusammenhänge ausgehebelt hat, müssen die Gremien der Vorsorgeeinrichtungen weitreichende Entscheidungen ohne ihren traditionellen Kompass treffen. Daher gehen 59 Prozent der Befragten davon aus, dass die Portfoliorendite maßgeblich von einer starken Investment-Expertise in den Gremien der bAV-Einrichtungen beeinflusst wird, 53 Prozent von Güte und Größe des Fachkräfte-Talent-Pools und 44 Prozent von einer wirksamen Governance-Struktur.


Über Amundi

Amundi ist der größte europäische Vermögensverwalter und zählt zu den zehn größten weltweit1. Amundi verwaltet ein Vermögen von mehr als 1,563 Billionen Euro2 in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Amundi hat seinen Hauptsitz in Paris und ist seit November 2015 börsennotiert.

Dank seiner einzigartigen Research-Kapazitäten und der Kompetenz von rund 4.500 Mitarbeitern und Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privat-, institutionellen und Firmenkunden innovative Anlagestrategien und -lösungen, die auf ihre Bedürfnisse, zielgerichtete Ergebnisse und ihre Risikoprofile zugeschnitten sind.

Amundi. Vertrauen muss verdient werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.amundi.com 

Über CREATE Research

CREATE-Research ist eine unabhängige Research-Boutique, die sich auf den strategischen Wandel und die neu entstehenden Geschäftsmodelle im globalen Asset Management spezialisiert hat. CREATE übernimmt wichtige Forschungsaufträge von namhaften Finanzinstituten und globalen Unternehmen und arbeitet eng mit den Entscheidungsträgern zusammen namhafter Organisationen in ganz Europa und den USA zusammen. CREATE veröffentlicht hochkarätige Berichte und organisiert Veranstaltungen, um die Ergebnisse ihrer Studien zu verbreiten. Damit erzieht CREATE große Medienaufmerksamkeit. Weitere Informationen können sein gefunden unter: www.create-research.co.uk

1) Source: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2019 und basierend auf dem verwalteten Vermögen mit Stand Dezember 2018.
2) Source: Amundi, 30. September 2019
3) Locations: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio

Zwei Fonds von LFDE mit FNG-Siegel und drei Sternen ausgezeichnet

LFDE – La Financière de l’Échiquier hat das FNG-Siegel 2020 für nachhaltige Geldanlagen für zwei Fonds1 erhalten. Der Echiquier Major SRI Growth Europe und der Echiquier Positive Impact Europe wurden im Rahmen der Preisverleihung in Frankfurt mit drei Nachhaltigkeitssternen ausgezeichnet.

John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das FNG-Siegel und vor allem die Auszeichnung mit drei Sternen für beide Fonds, das den Kurs von LFDE beim Thema Nachhaltigkeit bestätigt. Dieses unabhängige Siegel macht deutlich, dass unser Ansatz des nachhaltigen Investierens, der auf der Überzeugung basiert, dass Unternehmen mit den besten ESG-Praktiken auch die effizientesten sind, von externen Prüfern anerkannt wird und gewisse Standards setzt.“

Das FNG-Siegel soll nachhaltige Geldanlagen fördern und Investoren eine Orientierung bieten. Es wird nach einem wissenschaftlich begleiteten, externen und unabhängigen Audit vom Fachverband Forum Nachhaltige Geldanlagen seit 2015 verliehen und gilt als Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Vergeben wird das Label ausschließlich an Fonds, die alle zu ihrem Portfolio gehörenden Unternehmen auf Nachhaltigkeitskriterien hin analysieren, bestimmte Investitionen (z. B. Atomkraft, Kohlebergbau, Rüstung) ausschließen sowie Arbeits- und Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung berücksichtigen. Heben sich Fonds in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Impact“ (Titelauswahl, Engagement und KPIs) besonders hervor, erhalten sie bis zu drei Sterne. Die Zertifizierung ist jährlich zu erneuern.

LFDE – La Financière de l’Échiquier versteht sich als Pionier beim sozialverantwortlichen Investieren (SRI – Socially Responsible Investment) und erfüllt die Rolle eines verantwortungsvollen und engagierten Investors. Der Echiquier Major SRI Growth Europe investiert vorwiegend in europäische Wachstumswerte mit hoher Marktkapitalisierung, deren Unternehmen eine führende Position in ihrem Sektor haben. Er hat seit Jahresanfang eine Performance von 36,3 Prozent erzielt im Vergleich zu 22,9 Prozent seines Referenzindexes MSCI Europe NR. Über den Vergleichszeitraum von einem Jahr schlägt er mit einer Performance von 29,8 Prozent den Referenzindex um knapp 13 Prozentpunkte. Über fünf Jahre erzielt er ein Plus von 45,9 Prozent im Vergleich zu 35,8 Prozent Zuwachs beim MSCI Europe NR (Stand jeweils vom 19.11.2019).

Der Echiquier Positive Impact Europe investiert gezielt in europäische Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen nachweislich zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen. Der Fonds weist seit Jahresanfang eine Performance von 28,2 Prozent auf. Über ein Jahr übertrifft er mit 20,8 Prozent den Referenzindex MSCI Europe NR um knapp 4 Prozentpunkte (Stand jeweils zum 19.11.2019). Beide Fonds tragen seit Oktober 2016 das SRI-Label des französischen Finanzministeriums. Dies ist derzeit die einzige verfügbare staatliche SRI-Zertifizierung in Europa.

Sonia Fasolo, Fondsmanagerin und Leiterin des SRI-Team bei LFDE: „Eine zentrale Erkenntnis unserer Anfang 2019 veröffentlichten Studie mit dem Titel „SRI und Performance“ lautete, dass systematische Anlagen in Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Profilen langfristig eine höhere Performance erzielen, als Anlagen in Gesellschaften mit schlechten ESG-Scores. Dennoch können sich auch Unternehmen mit beispielhafter ESG-Bilanz noch verbessern. Dies wollen wir mit unseren Engagement-Maßnahmen im Jahresverlauf erreichen.“


1) „Fonds“ bezeichnet einen Fonds oder eine SICAV. Bei diesen Fonds besteht das Risiko eines Kapitalverlusts.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com 

LFDE hat sich seit der Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Die Kernkompetenzen liegen bei der Titelauswahl in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt seine überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren und Vertriebspartnern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundenanlagen ermöglichen. LFDE verwaltet mittlerweile ein Vermögen von rund 9 Milliarden Euro und beschäftigt in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und den Benelux-Ländern mehr als 130 Mitarbeiter. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in Frankreich in den Bereichen der Vermögensverwaltung über die Entwicklung, Auswahl, die Zusammenstellung und das Angebot von vollständigen Lösungen für professionelle Vermögensverwalter sowie deren Kunden. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Raiffeisen KAG bei FNG-Siegel-Vergabe erfolgreichster Asset Manager: 11 Fonds mit „3 Sterne“-Siegel ausgezeichnet

„Aus der Nische heraus, hat sich Nachhaltigkeit zu einem gesellschaftlichen Megatrend entwickelt, der inzwischen auch im Asset Management sämtliche Bereiche durchdringt – zumindest bei uns im Haus ist das der Fall“, sagt Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Mittelfristiges Ziel der österreichischen Fondsgesellschaft ist es, die gesamte Fondspalette nach ESG-Kriterien zu managen. „Um hier glaubwürdig zu sein, muss die Qualität der Produkte stimmen. Daran arbeiten wir konsequent und mit vollem Einsatz“, so Aigner. Mit Erfolg, denn die Vielzahl an „3-Sterne“-FNG-Siegel, die das Forum für Nachhaltige Geldanlage nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergibt, ist ein Beleg dafür, dass die Qualität stimmt. Inzwischen haben elf Fonds, die von der österreichischen Fondsgesellschaft gemanagt werden, ein „3-Sterne“-Siegel. Ein weiterer Fonds wurde mit einem „2-Sterne“-Siegel ausgezeichnet. Die Raiffeisen KAG ist somit die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Siegel hält. Insgesamt haben 47 Asset Manager Fonds eingereicht.

Auch die (Wo-)Manpower, die hinter den nachhaltigen Investments der Raiffeisen KAG steckt, verstärkt sich laufend. Inzwischen ist jeder Bereich des Unternehmens mit dem Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit befasst und es gibt keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr, die das Thema nicht in irgendeiner Weise betrifft. Nachhaltigkeit ist vom Rand ins Zentrum der Aktivitäten der Raiffeisen KAG gerückt und weitet sich von dort dynamisch auf alle Ebenen aus. Wolfgang Pinner, Leiter des Teams „Nachhaltige Investments“ im Fondsmanagement, ist überzeugt, dass konsequente Nachhaltigkeit und das Streben, diese weiterzuentwickeln, wesentliche Aspekte des Erfolgs sind. „Die Raiffeisen KAG setzt hier oft Standards und nimmt eine Vorreiterrolle ein. So verzichten wir – um nur ein Beispiel zu nennen – schon jetzt auf Investments in Explorationsunternehmen aus dem Bereich fossiler Energien“, so Pinner. Die Summe all dieser Aktivitäten macht sich bezahlt, denn für die Bestbewertung „3 Sterne“ werden neben der strengen Definition der Nachhaltigkeitsaktivität auch institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bewertet.

Die Glaubwürdigkeit des FNG-Siegels wird untermauert durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg und der zusätzlichen Überwachung durch ein externes Komitee, mit Vertretern des WWF Schweiz, der Universität Kassel, einer Landeskirche aus der Schweiz und der österreichischen ÖGUT. Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen die einzelnen Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Uranbergbau, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu. Hochwertige Nachhaltigkeits-Investments, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Selektions- & Dialogverfahren“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne. Sämtliche Titel des Portfolios sind geprüft.

Dabei geht das FNG-Siegel weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Mit über 80 Fragen wird z. B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Researchkapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen u.a. Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Klima-Reporting: BayernInvest stärkt Top-Position

Nachhaltige Kapitalanlagen stehen bei institutionellen Investoren weiter im Fokus. Die BayernInvest unterstützt ihre Bestands- und Neukunden bereits seit Anfang 2019 mit ihrem innovativen ESG-Reporting (ESG = Environment, Social, Governance) für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds. Es zeigt Nachhaltigkeitsaspekte und die Wirkung von Investments transparent auf und bildet so die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen. Nun hat der Münchner Asset Manager sein ESG-Reporting weiter ausgebaut und optimiert.

„Erweiterter ESG-Report setzt neue Maßstäbe“

Mit dem nun neu ausgewiesenen CO2-Footprint bietet das Reporting eine umfangreiche und übersichtliche Darstellung sowie Beurteilung der Klimarisiken eines Portfolios. Investoren erhalten auf einen Blick eine Übersicht zu den CO2-Daten von Unternehmen mit den geringsten und größten Anteilen an Emissionen sowie deren CO2-Fußabdruck. Neu ausgewiesen ist bei Verletzungen der UN Global Compact-Kriterien die Höhe der prozentualen Gewichtung im Portfolio. Auch bei der Methodik gab es eine Optimierung: Ein adjustierter Gesamtscore belohnt Investitionen in ESG-Leader (= Vorreiter) und bewertet dagegen solche in ESG-Lagger (= Schlusslichter) negativ. Insgesamt überzeugt der erweiterte und transparente ESG-Report auch durch ein moderneres Layout und eine leichte Lesbarkeit.

Oliver Oehri, Founding Partner, CSSP & yourSRI, und Kooperationspartner der BayernInvest, resümiert: „Der ESG-Report der BayernInvest setzt neue Maßstäbe“. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest, betont: „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner yourSRI, unseren Kunden bereits heute eine sichtbare Weiterentwicklung unseres ESG-Reportings zur Verfügung zu stellen. In ihrer analytischen Darstellungstiefe und Transparenz ist die vollautomatisierte und für unsere Kunden kostenlose Lösung derzeit im Markt führend.“

ESG-Investments überzeugen durch bessere risikoadjustierte Rendite

Mit ihrem weiter optimierten ESG-Report führt die BayernInvest ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort. Erst kürzlich hat die BayernInvest auf dem Ökonomics Investor Summit in München bekanntgegeben, die in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien der Kunden. Darüber hinaus werden auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen entwickelt.

Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest: „Die Berücksichtigung von ESG-Aspekten in der Investmentanalyse und den Entscheidungsfindungsprozessen folgt einer klaren wirtschaftlichen Ratio. Nachhaltiges Wirtschaften wirkt nicht nur positiv auf Umwelt und Gesellschaft, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf den langfristigen Unternehmenswert. Die Integration von ESG-Kriterien in den Investmentprozess reduziert nachgewiesenermaßen das Risiko des Portfolios und ist für langfristig orientierte Investoren ein entscheidender Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“

Transparentes Scoring-Modell

Insgesamt zeigt das ESG-Reporting der BayernInvest die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Dieser ESG-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Neben dem ESG-Momentum sowie CO2-Fußabdruck weist das Reporting auch Unternehmen mit kontroversen Geschäftspraktiken und -feldern übersichtlich und transparent aus. Die Auswertungen für Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen basieren auf umfangreichen Daten von MSCI ESG Research und werden in Kooperation mit yourSRI erstellt.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com

Fidelity International wird Partner des Masters in Banking und Finance der Universität St. Gallen

Fidelity International (Fidelity) geht eine strategische Partnerschaft mit dem Master in Banking und Finance (MBF) der international renommierten Universität St. Gallen (HSG) ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Fidelity unter anderem Unternehmenspartner von Seminaren sein und es Studierenden ermöglichen, praxisrelevante Themen wissenschaftlich zu bearbeiten.

„Mit dieser internationalen Kooperation möchten wir eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft schlagen, von der beide Seiten profitieren“, kommentiert Alexander Leisten, Initiator der Partnerschaft und Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity. „Unser Interesse richtet sich unter anderem auf neue Trends in der Kapitalmarktforschung und Ideen, die beispielsweise zur wissenschaftlichen Abstützung von Anlagestrategien beitragen. Für Studierende ist es zudem interessant, an Themen zu arbeiten, die für Unternehmen wie Fidelity konkrete Relevanz haben und praktische Anwendung finden.“

„Die Kooperation mit dem MBF-HSG verstehen wir darüber hinaus als Bekenntnis für den Asset-Management-Standort Schweiz und die hiesige Wissenschaft“, ergänzt Jürg Rimle, Leiter des Schweizgeschäfts von Fidelity. „Zudem freuen wir uns, im Rahmen der Zusammenarbeit Kontakte zu jungen Talenten zu knüpfen und ihnen einen Einblick in die Welt der Kapitalmärkte zu bieten.“

„Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit Fidelity unseren Studierenden nun Zugang zu einem der weltweit führenden Asset Manager zu bieten“, erklärt Professor Dr. Manuel Ammann, akademischer Leiter des MBF-HSG.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Launch of OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX

The OPENMETRICS-JIMAG GLOBAL EQUITY REGIONS STABILITY INDEX is available via LIXX Index Innovation Deutschland since 8 November 2019. This systematic equity index allows to track a global stock portfolio efficiently and at the same time offers an integrated "airbag" against significant losses in the event of severe market crises.

The index dynamically weights, using a rule-based methodology, six exchange-traded equity ETFs with regional allocations in developed markets in North America, Europe and the Pacific, emerging markets in Asia, EMEA and Latin America, and one money market ETF.

The conceptual model for the weighting assumes that equities may experience sudden changes (regime changes) in their price dynamics. A regime change occurs when new prices of an equity instrument cannot be explained by the dynamics of the previous prices, i.e. there is a change in the expected trend and/or a change in the expected variance.

The objective is to provide a better risk/return profile compared to a passive allocation in equity segments, combined with protection against significant losses in severe market crises.

The underlying technology, the SBX Structural Break Index® from OpenMetrics Solutions, a spin-off of ETH Zurich, has been used productively by institutional investors for risk management for several years.

This index has been launched in cooperation with JACOT Investment Management AG (JIMAG) as an index sponsor and serves as the basis for the issuance of investable products such as the "Tracker Certificate on OpenMetrics-JIMAG Global Equity Regions Stability Index" from Leonteq Securities AG www.leonteq.ch.


About JACOT Investment Management AG

JACOT Investment Management AG is an independent Swiss asset manager for wealthy individuals and families www.jimag.ch

About LIXX GmbH

LIXX is an innovative index provider based in Germany and specializes in the distribution of active indices www.lixxinnovation.com

About OpenMetrics Solutions

OpenMetrics Solutions LLC is a technology company founded in 2016 and recognized as an ETH spin-off. It focuses on advanced risk management methods and financial engineering. Activities of OpenMetrics Solutions are: Transfer of academic research into commercially viable products and services, advanced risk management solutions, and technology consulting for the financial industry www.openmetrics.ch

Evangelische Bank, EB-SIM und Betriebswirtschaftler der Universität Kassel kooperieren

Die Evangelische Bank, das Tochterunternehmen EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM) und das Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Kassel gehen künftig gemeinsame Wege in der Lehre zu nachhaltigem Investment. Das Fachgebiet für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensfinanzierung, von Prof. Dr. Christian Klein und Deutschlands nachhaltig führende Kirchenbank mit Hauptsitz in Kassel haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Den Auftakt macht seit Oktober ein gemeinsames Seminar für Masterstudenten zum „Sustainable Investment Management“, also zu klar nachhaltig ausgerichteten Möglichkeiten des professionellen Portfoliomanagements für große institutionelle Investoren.

Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt, soll aber nach erfolgreicher Evaluation eine langfristige Perspektive bekommen. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Nachhaltigkeit: Die als Spezialinstitut bundesweit tätige Evangelische Bank richtet ihr gesamtes unternehmerisches Handeln seit langem konsequent an ökologischen, sozialen und unternehmerischen Nachhaltigkeitskriterien aus. Sie verfügt über eine besondere Expertise im Bereich ökologisch und sozial nachhaltiger Anlagestrategien und gehört bundesweit zu den Vorreitern bei nachhaltigen Investments für private wie institutionelle Kunden.

Spezielle Expertise beider Seiten im nachhaltigen Finanzmarkt

Prof. Dr. Christian Klein ist ein national wie international ausgewiesener Experte im dynamisch wachsenden Markt von Sustainable Finance. Er macht nicht nur Nachhaltigkeitsaspekte des Finanzmarktes, sondern eine insgesamt nachhaltiger ausgerichtete Realwirtschaft zum Gegenstand seiner wissenschaftlichen Forschungsinteressen im Segment Corporate Finance. „Durch die thematische Vorreiterrolle und durch die räumliche Nähe war die Zusammenarbeit fast zwingend“, so Prof. Klein. Er spricht von einer „Win-Win-Win-Situation“ durch die Zusammenarbeit: „Wir sind sehr dankbar für die damit verbundene Finanzierung. Doch nicht nur unser Lehrstuhl profitiert davon, auch die Studierenden und die Evangelische Bank haben einen großen Mehrwert“.

Während für die Studierenden der Praxisbezug spannende Einblicke in das unternehmerische Handeln einer großen Spezialbank und Insidertipps von erfahrenen Bankpraktikern aus erster Hand bietet, versprechen sich EB und EB-SIM durch die Kooperation mit der akademischen BWL Vorteile im Recruiting von Young Professionals. „Der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte ist real. Wir positionieren uns hier als vielseitiger, moderner, nachhaltig ausgerichteter Arbeitgeber“, so EB-Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich. Außerdem können für die Bank relevante Themen als Seminar-, Master- oder Doktorarbeiten an junge wissenschaftliche Nachwuchskräfte vergeben werden. „Für beide Seiten eine tolle Chance“, unterstreicht Helmut Kotschwar, Geschäftsführer der Evangelische Bank-Tochter EB-SIM und Koordinator des Seminars für die Masterstudierenden. Häufig suchten die Studierenden den Praxisbezug vergebens – hier sei er der rote Faden der Lehrveranstaltung.

Im Master hat die aktuelle Lehrveranstaltung unter Beteiligung von 15 fortgeschrittenen Studierenden im Oktober begonnen. Dabei ist die EB-SIM als nachhaltige Investmenttochter der Evangelischen Bank der direkte Kooperationspartner. Im Sommersemester 2020 startet für die Bachelorstudierenden eine stärker am praktischen Basiswissen zum nachhaltigen Banking orientierte Lehrveranstaltung. Diese wird inhaltlich direkt von Dozenten der Evangelischen Bank betreut.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten. www.eb.de 

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt. Die EB-SIM betreut mit 25 Mitarbeitern derzeit rund 4,5 Mrd. EUR in 100 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio-Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). www.eb-sim.de 

Neuberger Berman stellt neues japanisches Equity-Team mit Fokus auf ESG-Engagement ein

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman beauftragt Keita Kubota mit der Leitung des ersten in Japan ansässigen Aktienteams. Das Expertenteam verfolgt die sogenannte „Japan Equity Engagement Strategy“, welche durch aktives Engagement und konstruktiven Dialog mit japanischen Small- und Mid-Cap-Unternehmen, in die das Team investiert, attraktive Renditen anstrebt. Die Strategie wird sowohl institutionellen als auch vermögenden Kunden angeboten.

Keita Kubota startete seine Karriere vor über 13 Jahren bei Aberdeen Standard Investments, wo er zuletzt als Deputy Head of Japan Equities tätig war. Dort war Kubota außerdem auch als Investment Director für die japanische Large-Cap- sowie Small-Cap-Strategie verantwortlich. Beide Strategien zeichneten sich durch ein aktives Engagement bei den jeweiligen Unternehmen aus und wurden großen institutionellen Kunden in Europa, Asien und Lateinamerika angeboten.

Unterstützung erhält Kubota von zwei Analysten, einem Experten für ESG-Investitionen und Naoto Saito, der im September als Senior Research Analyst zu Neuberger Berman kam. Saito hatte zuvor verschiedene Research-Funktionen unter anderem bei Balyasny Asset Management, CLSA Securities und T. Rowe Price inne und betreute dort eine Vielzahl von Unternehmen aus dem japanischen Aktienmarkt.

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany and Austria: „Die umfassende Erfahrung und das fundierte Wissen über die ESG-Einbindung wird es Kubota und seinem Team auch künftig ermöglichen, einen Mehrwert für unsere Kunden weltweit zu generieren. Schließlich stehen sie vor Ort im engsten Austausch mit den Führungsebenen der Portfolio-Unternehmen, mit denen sie ihre Kenntnisse im Bereich der ESG-Investitionen teilen und ihnen so beratend zur Seite stehen können.“

Neuberger Berman ist seit 15 Jahren in Japan aktiv und konnte das verwaltete Kundenvermögen seit 2015 um 13 Milliarden US-Dollar auf insgesamt 53 Milliarden US-Dollar erhöhen. Für einen weitgehend institutionellen Kundenstamm verwaltet der US-amerikanische Vermögensverwalter eine Vielzahl von Portfolios – darunter Aktien-, festverzinsliche- und alternative Investment-Portfolios. Insbesondere in Japan ist Neuberger Berman als einer der führenden Anbieter von ESG-Investitionen bekannt und wurde in diesem Jahr als erster Gewinner der „Tokyo Financial Award for ESG Investing“ ausgezeichnet.

Ryo Ohira, Head of Neuberger Berman East Asia sagt: „Wir freuen uns, dass wir unser Engagement im ESG-Bereich in japanischen Unternehmen ausweiten können. Viele dieser Unternehmen haben in den letzten Jahren ihr Bewusstsein für Corporate Governance und weitere wesentliche ESG-Kriterien erweitert. Mit unserem aktiven Engagement unterstützen wir japanische Unternehmen dabei, ihre ESG-Performance zu verbessern und damit letztlich auch höhere Rendite zu erzielen.“ Ohira weiter: „Kubota und seine Teamkollegen verfolgen einen proprietären Bottom-Up-Ansatz und setzen sich als aktive Investoren intensiv und regelmäßig mit der Unternehmensführung auseinander. Am wichtigsten ist dabei, dass es Kubota gelungen ist, die Performance seiner Kunden langfristig zu verbessern – was letztlich auch unsere Mission bei Neuberger Berman ist.“

„Wir freuen uns, Kubota und sein Team hier bei uns begrüßen zu dürfen und sind davon überzeugt, dass sie hervorragend zu unserer Unternehmenskultur und unseren Kernkompetenzen passen. Das Team ist eine Erweiterung für unsere globale Plattform, mit deren Hilfe wir langfristig einen Zugang auf den drittgrößten Aktienmarkt der Welt erhalten und diesen mit aktivem Engagement bei ESG-Investments nachhaltig mitgestalten können. Mit ihrer Expertise kann das Team um Kubota unseren Kunden unterstützend zur Seite stehen,“ sagt Joseph V. Amato, Chief Investment Officer Equities bei Neuberger Berman.


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 23 Ländern und ein Team von mehr als 2.100 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments fünf Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman legt Wert auf Dauerhaftigkeit, Stabilität sowie eine langfristige Orientierung und hat über die Jahre ein vielseitiges Team zusammengestellt, das sich dafür einsetzt, langfristig überzeugende Anlageergebnisse für die Kunden zu erzielen. Dieses Engagement beinhaltet auch die aktive Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Zum 30. September 2019 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 339 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Investec AM wird in Ninety One umbenannt

Investec Asset Management hat heute den neuen Markenauftritt unter dem Firmennamen Ninety One vorgestellt. Dieser wird nach der Abspaltung des Unternehmens von der Investec Gruppe in Kraft treten. Der Ausgliederungsprozess soll im ersten Quartal 2020 erfolgen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre von Investec plc und Investec Ltd.

Die neue Identität reflektiert das Erbe des Unternehmens: Investec Asset Management fing 1991 als Start-up in Südafrika an. Heute verwaltet die Gesellschaft nahezu 133 Milliarden Euro* für institutionelle und private Kunden weltweit. Der neue Name Ninety One verkörpert dabei auch die Geschichte des Unternehmens, während die Markenpositionierung die zukunftsorientierte, widerstandfähige und lebendige Natur des Vermögensverwalters ausdrücken soll.

Hendrik du Toit, Co-CEO der Investec Gruppe und Gründer von Investec Asset Management, kommentiert: „Als wir 1991 mitten im gesellschaftlichen Umbruchprozess in Südafrika begannen, kam mit den Herausforderungen auch die Chance, in eine bessere Zukunft zu investieren. Teil dieser Veränderung zu sein hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Es lehrte uns, mutig und anpassungsfähig zu sein und daran zu glauben, dass aktives Investieren Dinge zum Besseren verändern kann. Unsere Entwicklung lehrt uns, die Welt anders zu sehen, Veränderungen und Unsicherheiten zu erkennen und darauf zu reagieren. Das ist es, was uns heute auszeichnet. Wir werden zwar unseren Namen ändern, aber nicht, wer wir sind."


Über Investec Asset Management

Investec Asset Management ist ein selbständig geführtes Tochterunternehmen der Investec Gruppe.
Investec Asset Management ist ein spezialisierter Investmentmanager, der eine Reihe von erstklassigen Produkten für institutionelle und Privatanleger anbietet. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die Gesellschaft organisch von einem Startup zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, welches rund 133 Milliarden EUR* im Auftrag Dritter verwaltet. Mit Ursprung in Südafrika betreut das Unternehmen heute einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm in Afrika, Asien, Australien, Großbritannien und Kontinentaleuropa, Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittleren Osten. Investec Asset Management beschäftigt mehr als 190 Investmentexperten. Das Unternehmen möchte eine gewinnbringende Beziehung zwischen Kunden, Aktionären und Angestellten pflegen und dabei die Erwartungen im Bereich Kundenservice und Leistung übertreffen.
* Per Ende Juni 2019

Finanzprofis registrieren überwiegend enttäuschende Kundeneinschätzungen in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kostentransparenz​

Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 137 Finanzprofis legen sehr unterschiedliche Einschätzungen der Kunden der Vertriebspartner der B2B-Direktbank zu der seit 2018 bestehenden Ex-ante- und seit 2019 veröffentlichten Ex-post-Kostentransparenz offen. „Es war eines der wesentlichen Anliegen der Regulierung, die Transparenz im Sinne der Kunden zu verbessern. Wenn man sich zudem die enormen Kosten der Umstellung für die gesamte Branche vor Augen führt, ist es durchaus enttäuschend, dass rund 85% der Vermittler der Meinung sind, dass die Kunden die Informationen eigentlich kaum beachten oder diese sogar verwirren“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?

Grafik 1: Einschätzungen von 137 Vermittlern auf die Frage „Wie bewerten Sie die Erfahrungen Ihrer Kunden in Bezug auf die Ex-ante- und Ex-post-Kosteninformation?“; Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, November 2019

Die Hälfte der befragten Vertriebspartner ist der Ansicht, dass die Kunden die zusätzlichen Kosteninformationen kaum beachten. Mehr als ein Drittel der Finanzprofis ist sogar der Ansicht, dass die zusätzlichen Informationen die Kunden eher verwirren. „Bisher hat sich noch kein klarer Marktstandard für die Kosteninformationen etabliert. Man sollte sich in der Tat die Frage stellen, ob der Informationsumfang für einen durchschnittlichen Kunden eventuell schon nicht mehr unbedingt leicht verständlich ist. Transparenz ist immer zu begrüßen, aber das Format muss von den Kunden angenommen werden und auch einen praktischen Nutzen stiften“, bemerkt Geyer.

Neben den kritischen Stimmen bewerten jedoch etwa 15% der befragten Vermittler die bisherigen Erfahrungen positiv und stimmen zu, dass die Kunden besser informiert sind. „Man kann nur hoffen, dass sich die nachgelagerten Prüfinstanzen wie Wirtschaftsprüfer und BaFin bei der Beurteilung der praktischen Umsetzung der Anforderung durch die Finanzinstitute an dem Ursprungsgedanken – dem Schutz der Anleger – orientieren. Denn es wäre sehr schade, wenn die Umsetzung der Direktive bei den Anlegern und bei allen anderen Beteiligten lediglich als reiner Aktionismus des Gesetzgebers mit begrenztem praktischen Nutzen wahrgenommen würde“, so Geyer.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

PGIM verstärkt Institutional Relationship Group mit drei strategischen Neuzugängen

PGIM baut seine Institutional Relationship Group (IRG) mit drei strategischen Neuzugängen aus, davon zwei in Europa. IRG ist zuständig für die enge Betreuung von Chief Investment Officer und Anlagespezialisten institutioneller Investoren. Alle drei Neuzugänge berichten an Cameron Lochhead, dem Leiter der IRG.

In Europa stoßen Dr. Udo von Werne und Stephen Oxley als Managing Director zur PGIM Institutional Relationship Group. Dr. von Werne ist aus Zürich für die Kundenbeziehungen in Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) zuständig, während Oxley von London die Kundenbetreuung für Kontinentaleuropa (exklusive DACH) und den Mittleren Osten verantwortet.

Dr. Udo von Werne war vor seiner Tätigkeit bei PGIM beim japanischen Vermögensverwalter Nikko Asset Management für den er als Chief Executive Officer die EMEA-Region verantwortete. Davor war er 15 Jahre bei Pictet Asset Management in Zürich und leitete in dieser Funktion zuletzt den Bereich Institutionelle Kunden in Kontinentaleuropa. Weitere Stationen waren Zurich Financial Services und die UBS. √Dr. von Werne folgt auf Wolfgang Sussbauer, der am Standort München als Head of Germany & Austria zu PGIM Fixed Income wechselt.

Stephen Oxley war zuvor 16 Jahre bei PAAMCO Prisma, ehemals Pacific Alternative Asset Management Co. Als Vice Chairman und Partner leitete er dort zuletzt das europäische Büro und arbeitete eng mit Kunden in Europa und dem Mittleren Osten zusammen. Davor war er Senior Investment Consultant bei Watson Wyatt.

In den USA wird Keshav Rajagopalan als Institutional Client Director Kunden in den Vereinigten Staaten und Kanada betreuen und zusätzlich Projekte von strategischer Bedeutung leiten. Rajagopalan war zuvor Co-Leiter des ETF-Geschäfts bei PGIM Investments. Vor seiner Zeit bei PGIM Investments arbeitete er mehrere Jahre im Corporate Strategy Team von PGIM und unterstützte Führungskräfte im gesamten Unternehmen bei verschiedenen strategischen Projekten. Zu Beginn seiner Karriere war er Berater bei McKinsey & Company.

Cameron Lochhead, Leiter der Institutional Relationship Group: “PGIM ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter. Wir blicken auf eine langjährige Erfolgsgeschichte in den USA zurück und verstärken unsere Aktivitäten in der EMEA-Region. Wir stellen zunehmend fest, dass institutionelle Investoren einen globaleren Ansatz verfolgen und gleichzeitig mit weniger Partnern zusammenarbeiten wollen. Wir bauen daher unser IRG-Team aus, um unsere Kunden in diesen für uns wichtigen Regionen optimal zu betreuen. Wir freuen uns, mit Stephen, Udo und Keshav drei sehr branchenerfahrene Experten in unserem Team willkommen zu heißen, die einen wertvollen Beitrag zur Betreuung unserer wichtigsten Kunden beitragen werden.“


Über PGIM

Mit 16 aufeinanderfolgenden Jahren positiver Nettozuflüsse von institutionellen Drittinvestoren, zählt PGIM zu den zehn größten Vermögensverwaltern weltweit* und verwaltet mehr als 1 Billion US-Dollar (Stand: 30. September 2019). PGIM bietet eine umfassende Palette von Investmentlösungen für Retail- und institutionelle Investoren an, die sowohl traditionelle als auch alternative Anlagekompetenzen umfassen. Die Geschäftsbereiche von PGIM betreiben Niederlassungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Weitere Informationen finden Sie unter pgim.com.

Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU) („PFI“) ist ein Finanzdienstleister mit Hauptsitz in den USA und Niederlassungen in Asien, Europa und Lateinamerika. Die einzelnen Geschäftseinheiten bieten eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Lebensversicherungen, Renten und pensionsbezogener Dienstleistungen.

GAM lanciert Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien

GAM gibt heute die Lancierung einer Strategie für Fixed-Income-Anlagen in Asien bekannt. Damit wird die Strategie für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern neu ausgerichtet mit einem klaren Fokus auf asiatische Anleihen.

Die GAM Asian Income Bond Strategie soll Chancen nutzen, die durch das Wachstum des Universums festverzinslicher Anlagen in Asien geschaffen wurden. Seit 2011 hat sich der Markt für asiatische Hartwährungsanleihen auf über 1 Billion USD vervierfacht. Die Strategie hat den J.P. Morgan Asia Credit Index als Benchmark.

Amy Kam wird als Lead-Managerin der Strategie mit Dorthe Nielsen, Marc Pearce und Andrew Dewar zusammenarbeiten. Das vierköpfige Team verfolgt einen höchst aktiven Ansatz: Er verbindet Top-down-Makroanalysen mit Bottom-up-Fundamentalanalysen, um ein Portfolio aus 60 bis 80 Positionen in asiatischen Anleihen mit hohem Überzeugungsgrad aufzubauen. Das Team stützt sich dabei auf das Fachwissen und Know-how der breiteren Schwellenländeranleihen- und -aktienteams bei GAM und investiert vorwiegend in Unternehmensanleihen – mit ergänzenden Positionen in Anleihen staatsnaher Unternehmen oder Staatsanleihen.

Amy Kam, Lead-Managerin der GAM Asian Income Bond Strategie, erklärt: «Asiatische Anleihen machen mittlerweile über die Hälfte des globalen Marktes für Schwellenländer-Hartwährungsanleihen aus. Dieses Wachstum wird von stabilen Kräften, insbesondere vom Bevölkerungswachstum in China und Indien, sowie von der zunehmenden wirtschaftlichen Diversifikation, der größeren Regierungstransparenz und der Vertiefung der Kapitalmärkte in Asien getragen. Diese Entwicklungen haben einen Markt geschaffen, der sowohl tief als auch liquide und skalierbar ist – und den Anlegern höhere Durchschnittsrenditen bietet als die, die sich in Nordamerika und Europa erzielen lassen.»

Tim Rainsford, Group Head of Sales & Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Wir sehen erhebliche Chancen am wachstumsstarken und aufstrebenden asiatischen Fixed-Income-Markt, der eine geringe Korrelation zu anderen Credit-Märkten und bessere risikobereinigte Renditen bietet. Amy Kam und ihr Team verfügen über eine enorme Erfahrung an diesem Markt. Diese Strategie bietet eine attraktive Ergänzung für ein bestehendes globales Anleihenportfolio.»


Amy Kam, Lead-Portfoliomanagerin

Amy Kam ist als Investmentmanagerin im Global Credit Team für Credit-Strategien in Asien, im Nahen Osten und in Afrika zuständig. Sie kam im Mai 2009 nach der Übernahme des Anleihen- und Währungsspezialisten Augustus zu GAM Investments. Im Jahr 2006 war sie von Investec Asset Management, wo sie für Risiko-/Performance-Analysen zuständig war, zu Augustus (ehemals Julius Bär Investments Limited) gewechselt. Amy Kam besitzt einen Doktortitel in Finanzwesen von der Cass Business School der City University London und einen MBA von der Cranfield University (Ford Scholar). Amy Kam wurde von der Fachzeitschrift The Asset sechs Jahre in Folge unter die geschicktesten Investoren für asiatische G3-Anleihen gewählt. Sie ist in London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Kann die Berücksichtigung von ESG-Faktoren bei Anlagen in Schwellenländeraktien Mehrwert schaffen?

Niedrigere Governance-Standards, erhöhtes Korruptionsrisiko, lockerere Berichterstattungsvorschriften: Können Anleger in Schwellenländeraktien von einer Anwendung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) profitieren?

Auf der Basis historischer Ist-Daten für unseren speziellen ESG-Rahmen, die über ein Jahrzehnt zurückgehen, können wir das Risiko-Ertragsprofil des ESG-Schwellenländeruniversums von Candriam analysieren. Wert oder Werte? Unsere Vergangenheitsbasis ermöglicht uns, den Wert der historischen Performance zu ermitteln, der sich aus der Anwendung von Nachhaltigkeitswerten auf diesen komplexen Märkten ergibt. Auch können wir untersuchen, ob der Verzicht auf Unternehmen in diesem Universum, die ein erhöhtes ESG-Risiko darstellten, irgendwelche Vorteile brachte. Des Weiteren sind wir in der Lage, Stilausrichtungen im Zeitablauf zu analysieren.

Die wichtigste Frage, die sich die meisten Anleger wohl stellen, lautet: „Haben ESG-Faktoren einen positiven, negativen oder überhaupt keinen Einfluss auf die finanziellen Erträge von Schwellenländeraktien?“.

Nur wenige Verfahren wurden lange genug angewandt, um zeitgleiche Daten zu liefern. Entdecken Sie unsere Ergebnisse aus mehr als 10 Jahren Anwendung von ESG-Kriterien auf unser Schwellenländer-Aktienuniversum.

Laden Sie unser unverzichtbares Forschungspapier herunter: "DIE AUSWIRKUNGEN VON ESG-ANLAGEN IN SCHWELLENLÄNDERAKTIEN"

Scope Investment Awards 2020: Raiffeisen Capital Management einer der besten Multi-Asset-Manager

Die begehrten Scope Investment Awards1 werden in der Finanzbranche als eine Art „Fonds-Oscar“ angesehen. Dabei kürt die Ratingagentur Scope Analysis in diesen Tagen die besten Fonds und Asset-Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz unter mehr als 4500 Fonds und 280 Anbietern. In der als Königsdisziplin für Fonds- und Vermögensverwaltung geltenden Kategorie „Multi-Asset“ gehört Raiffeisen Capital Management zu den fünf nominierten Top-Asset-Managern2.

Eine solche Nominierung spricht für Qualität. Multi-Asset-Fonds bzw. -Portfolios, die in mehrere Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Renten, Geldmarktitel, Rohstoffe oder Immobilien gleichzeitig investieren können, sind dabei eine besonders anspruchsvolle Investment-Kategorie. Ihr Reiz aus Anlegersicht besteht unter anderem darin, dass sie sehr flexible Investment-Lösungen für faktisch jedes Kapitalmarktumfeld sind und dass sie sich besonders gut auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zuschneiden lassen.

Multi-Asset-Strategien waren und sind keineswegs zufällig seit jeher der zentrale Ausgangspunkt für unsere Portfoliogestaltung, sei es für den privaten Kleinanleger oder für institutionelle Großkunden. Investmentziele, Risikobereitschaft, Liquiditäts- und Flexibilitätsbedürfnisse korrekt zu erfassen, steht daher grundsätzlich immer am Beginn unseres Investmentprozesses. Wir legen den Fokus dabei auf kontinuierliche, nachhaltige Investitionserfolge durch aktives Management, trotz einem zunehmend von kurzfristigem Performancedenken und „passiven Investments“ geprägten Umfeld.

Mit diesem Ansatz ist Raiffeisen Capital Management zu einem der führenden Asset-Manager Österreichs aufgestiegen. Die Nominierung für den Scope Investment Award ist für uns eine weitere Bestätigung, ebenso wie das positive Feedback unserer zahlreichen Kunden und die wachsende Nachfrage nach unseren Investmentlösungen.

Multi-Asset-Management ist unsere Kernkompetenz

Basis dafür sind erfahrene Mitarbeiter im Fondsmanagement mit hoher personeller Kontinuität und fachlicher Kompetenz. Teamansatz, so wie wir ihn leben, bedeutet dabei das Beste aus zwei Welten miteinander zu kombinieren: Die Kreativität und die Verantwortung des Einzelnen, die zusätzlichen Anregungen, die sich in Teamdiskussionen ergeben und die höhere Sicherheit eines Teams gegenüber einer übergroßen Abhängigkeit von einem einzelnen „Star-Manager“.

Mit diesen (und einigen weiteren) Grundsätzen hat Raiffeisen Capital Management Multi-Asset-Investments in den letzten 20 Jahren als eine seiner Kernkompetenzen aufgebaut und sich diesbezüglich in Europa einen Namen gemacht. Heute verwalten 17 Fondsmanager mit kollektiv über 300 Jahren Branchenerfahrung rund 13 Milliarden Euro in Multi-Asset-Fonds und -Mandaten, Tendenz weiter steigend. Es versteht sich von selbst, dass sich dabei sowohl die Fondsmanager als auch unsere Produkte und Investmentprozesse in ständiger Weiterentwicklung befinden (siehe Übersicht auf der nächsten Seite). Wie in allen Bereichen unseres Asset Managements arbeiten wir auch bei unseren Multi-Asset-Lösungen intensiv daran, nachhaltiges Investieren stark zu forcieren.

Unsere Multi-Asset Investment-Philosophie

Wesentliche Bestandteile unseres Multi-Asset-Managements sind die langfristig und stark auf fundamentale Bewertungen ausgerichtete Strategische Asset Allokation (SAA), die kurz- bis mittelfristig agierende Taktische Asset Allokation (TAA) und die Behavioural Asset Allokation (BAA), deren Anlageentscheidungen auf dem Momentum und der Dynamik der verschiedenen Märkte, Regionen und Assetklassen beruhen. Hinzu kommen fallweise zusätzliche Risikomanagement- und Wertsicherungs-Systeme.

Der größte Teil von Risiko und Ertrag wird dabei durch die Strategische Asset Allokation bestimmt, während das Taktische Management (TAA) Zusatzerträge liefert. Ein koordiniertes Zusammenspiel von qualitativen Einschätzungen und quantitativen Signalen verbessert die Ergebnisse.

Die optimalen Finanzinstrumente für die Umsetzung werden in einem strukturierten Verfahren ausgewählt, das fest in den gesamten Investmentprozess eingebunden ist. Bei Fonds, die direkt in Einzeltitel investieren, wird mit den im jeweiligen Anlageklassensegment spezialisierten Teams kooperiert. Bei Dachfonds kümmert sich ein zusätzliches Team von 7 Fondsmanagern eigens darum, die für die Strategieumsetzungen am besten geeigneten Fonds von Drittanbietern auszuwählen.

Breite, vielschichtige Produktpalette für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse

Damit lässt sich sehr effizient und kostengünstig eine Vielzahl unterschiedlicher Investmentlösungen für alle Kundengruppen zusammenstellen, vom Privatanleger bis hin zu institutionellen Mandaten und Spezialfonds.

Global investierende Strategiefonds für private Anleger bildeten vor über 20 Jahren den Ausgangspunkt unserer Multi-Asset-Palette und gehören bis heute zu unseren erfolgreichsten Fonds. Sie wurden seither ständig weiterentwickelt und sind auf die neuen MiFID-Risikoklassen abgestimmt.

Unsere Multi-Asset-Lösungen umfassen zudem Total-Return-Produkte, Fonds mit Fokus auf regelmäßige Ausschüttungen, Produkte mit Inflationsschutz oder Portfolios mit einer bestimmten maximalen Schwankungsbreite. Auch hochgradig flexible und sehr schnell auf Kapitalmarkttrends reagierende Portfolios befinden sich in unserer Produktpalette, genauso wie auf Risikobeiträge und aktive Risiko-Steuerung fokussierte Lösungen, wie etwa eines unserer Multi-Asset-Flaggschiffe, der Raiffeisen 337 – Strategic Allocation Master I. Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.

Fazit

Die Nominierung für die diesjährigen Scope Investment Awards unterstreicht die exzellente Management- und Servicequalität von Raiffeisen Capital Management, speziell in der “Königsklasse“ Multi-Asset-Management. Dank eines systematischen, langfristigen Aufbaus von Multi-Asset-Management als Kernkompetenz können wir qualitativ hochwertige Investment-Lösungen für alle Kundengruppen und unterschiedlichste Kundenbedürfnisse anbieten, die für die Herausforderungen an den Kapitalmärkten in den kommenden Jahrzehnten gerüstet sind.


Diese Unterlage dient der Information professioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.

Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

1) Scope Awards stellen nicht nur auf Performance ab, die Nominierungsbedingungen finden Sie unter https://www.scope-awards.com/awards-2020/investment-awards/nominierungsbedingungen/
2) Fokus auf Kundenbedürfnisse, Kernkompetenzen und Qualität; Ein Ranking, Rating oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die zukünftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit.

GAM ernennt Steve Rafferty zum Chief Operating Officer

GAM Investments gibt die Ernennung von Steve Rafferty zum Chief Operating Officer (COO) bekannt. Er hat seine neue Rolle am 4. November 2019 angetreten.

Steve Rafferty hatte zuvor 16 Jahre bei BlackRock gearbeitet, zuletzt als globaler COO für den Fixed-Income-Bereich. Dort war er für die operative Integrität des 2 Billionen USD umfassenden Fixed-Income-Geschäfts verantwortlich. Als diplomierter Wirtschaftsprüfer und CFA verfügt Steve Rafferty über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Asset Management.

Er ist dem Group Chief Executive Officer (CEO) Peter Sanderson unterstellt und für die Beaufsichtigung des weltweiten Tagesgeschäfts von GAM verantwortlich. Dabei stellt er sicher, dass das Unternehmen über die erforderlichen Vernetzungen, die Koordination und die operativen Prozesse verfügt, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Peter Sanderson, CEO der Gruppe, erklärte: «Die Reduzierung der Komplexität, die Stärkung unseres Kerngeschäfts und die Verbesserung der Rentabilität sind fundamentale Voraussetzungen für die Zukunft von GAM. Steve Rafferty kann eine hervorragende Erfolgsbilanz vorweisen, wenn es darum geht, Verbesserungen in einem globalen Unternehmen zu konzipieren und umzusetzen. Seine Ernennung wird uns weiter darin unterstützen, unsere Ziele zu erreichen.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

Studie: Verbriefungen sind attraktive Anlagealternative

Seit der Finanzkrise sorgen eine stärkere Regulierung und die Erfahrungen der Ratingagenturen dafür, dass durch Unternehmenskredite besicherte Verbriefungen heute konservativer strukturiert sind als zuvor. Dadurch lassen sie sich zu risikoärmeren Portfolios zusammenfügen und weisen dennoch einen höheren Renditeaufschlag (Spread) gegenüber Unternehmensanleihen auf. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Union Investment. Die Untersuchung betrachtet sogenannte Collateralized Loan Obligations (CLOs) und liefert Erklärungen für die hohen Renditeaufschläge der verbrieften Unternehmenskredite gegenüber klassischen Unternehmensanleihen.

Die Analyse konzentriert sich auf europäische CLOs, einen Markt mit einem Volumen von rund 107 Mrd. Euro. Aufgrund der Ähnlichkeit sowie der vorliegenden Ausfalldaten der Ratingagenturen sind die Ergebnisse für den mit einem Volumen von 637 Mrd. US-Dollar ungleich größeren US-Markt allerdings grundsätzlich vergleichbar. Als Ergebnis zeigt sich, dass europäische CLOs im Investment-Grade-Bereich seit dem Jahr 2001 einen deutlichen Renditeaufschlag gegenüber entsprechenden Unternehmensanleihen bieten. Bei Papieren mit Rating „BBB“ betrug dieser vor der Finanzkrise im Durchschnitt 110 Basispunkte und liegt seit dem Jahr 2015 sogar bei durchschnittlich 230 Basispunkten. Bei Papieren mit Rating „BB“ ist die Prämie noch ausgeprägter. Sowohl vor als auch nach der Finanzkrise betrug sie mehr als 300 Basispunkte.

Kreditausfälle mindern Renditen minimal

Lässt sich die Mehrrendite von CLOs mit einem höheren Ausfallrisiko erklären? Die Studienautoren verneinen dies. Insbesondere bei CLOs mit „BBB“-Rating kam es der Untersuchung zufolge in den vergangenen Jahren zu so gut wie keinen Ausfällen. Zwischen März 2001 und Juli 2019 ermittelten sie einen einzigen Ausfall mit vollständigem Kapitalverlust sowie zwei Fälle mit Kapitalverlusten von weniger als fünf Prozent. Somit betrugen die durchschnittlichen Default-Kosten aller „BBB“-CLOs 0,06 Prozent. Im betrachteten Anlageuniversum der Unternehmensanleihen fielen hingegen in diesem Zeitraum zwei Emittenten und mit ihnen insgesamt acht Bonds aus. Die Höhe des Kapitalverlusts betrug dabei jeweils 70 bis 80 Prozent. Die durchschnittlichen Default-Kosten der „BBB“-Anleihen lagen demnach insgesamt bei etwa 0,52 Prozent. Das bedeutet, dass Kreditausfälle die realisierten Renditen von CLOs nur in sehr geringem Maße mindern und sich die höheren Renditeaufschläge vereinnahmen lassen. Das Ausfallrisiko der CLOs erklärt somit nicht die höhere Prämie gegenüber Unternehmensanleihen.

Einflussfaktoren könnten hingegen die Liquiditätskosten und die Eigenkapitalunterlegung bei CLOs sein. Sie sind nach Ansicht der Studienautoren zwar bedeutende Aspekte für eine Erklärung der Prämie. Allerdings reichen sie nicht aus, um die Höhe des Renditeaufschlags zu begründen. Der noch verbleibende Renditeaufschlag muss demzufolge andere Ursachen haben. Die Komplexität des Verbriefungsinstruments spielt dabei sicherlich eine Rolle. Dass die erhöhte Volatilität von CLOs eine Erklärung für die höhere Prämie ist, zeigt eine ergänzende Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Auftrag von Union Investment. Denn systemische Risiken haben bei CLOs – anders als bei Unternehmensanleihen – einen großen Einfluss auf die Wertentwicklung, wie aus der Studie hervorgeht. Das heißt ein Teil der bisher nicht erklärten hohen CLO-Prämie stellt eine Kompensation für die gesteigerte Volatilität von CLOs in Stressphasen dar.

Verbriefungen sind besser als ihr Ruf

„Durch die Finanzkrise sind Verbriefungen zu Unrecht in Verruf geraten“, sagt Alexander Ohl, der als Leiter Credit Solutions bei Union Investment für strukturierte Kreditprodukte verantwortlich ist. Das angeschlagene Image verstelle den Blick auf die Grundidee einer Verbriefung und ihren Nutzen für Investoren. „CLOs sind seit der Finanzkrise noch konservativer strukturiert als zuvor. Zwar weisen Verbriefungen in Stressphasen höhere Liquiditätskosten als Unternehmensanleihen auf. Außerhalb von Stressphasen sind ihre Liquiditätskosten allerdings gleich hoch oder sogar niedriger.“ Ohl rät daher, CLOs in Stressphasen zu halten und Positionsveränderungen aus taktischen oder strategischen Gründen eher in stressarmen Bullenmarktphasen umzusetzen.

Das untersuchte Anlageuniversum umfasste insgesamt 295 CLO-Tranchen, die bei Emission das Rating „BBB“ (oder „BBB+“ oder „BBB-“) erhielten. Für Unternehmensanleihen nutzte die Studie den ICE BofAML Global Non-Sovereign-Index (G0BN). Es wurden insgesamt 723 seit 2001 in Euro emittierte Bonds mit Emissionsrating „BBB“ betrachtet.

ESG wird immer mehr Mainstream - Herausforderungen aber bleiben!

State Street Global Advisors, das Vermögensverwaltungsunternehmen der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute eine umfangreiche neue Studie veröffentlicht, die die wichtigsten Push- und Pull-Faktoren für Umwelt-, Sozial- und Governance-Grundsätze (ESG) bei 300 Institutionellen Investoren weltweit beschreibt.1

Zu den wichtigsten Push-Faktoren, also den Treibern der ESG-Akzeptanz, gehört vor allem die Einhaltung der treuhänderischen Pflichten und Vorschriften, gefolgt vom ESG-Risikomanagement für das Portfolio. Die wichtigsten Pull-Faktoren, die eine Akzeptanz für ESG mindern, sind zum einen ein Mangel an zuverlässigen ESG-Daten, zum anderen Ressourcen- oder Kostenprobleme im Zusammenhang mit interner Integration, Infrastruktur, Wissensaufbau und einem Mangel an verfügbaren ESG-Mitarbeitern für das Integrationsmanagement.

Die wichtigsten Faktoren zur Förderung von ESG: Treuhänderische Verpflichtung, Regulierung und Risikominderung

Die Studie zeigt, dass die wichtigsten ESG-Treiber für Finanzinstitute die gemeinsame Treuhandpflicht und ein wachsendes regulatorisches Umfeld sind. Rund 46 Prozent der Befragten sehen dies als Top-Push-Faktoren.

"Diese treuhänderische Verpflichtung wurde so hoch eingestuft, dass sie eine bedeutende Entwicklung darstellt. Viele Anleger hatten zuvor damit zu kämpfen, ob die Einführung von ESG ihren treuhänderischen Zielen zuwiderläuft", sagte Rakhi Kumar, Head of ESG Investments und Asset Stewardship bei State Street Global Advisors. "Neben der Regulierung ist dies heute ein wichtiger Treiber für die Umsetzung der ESG." Die Befragten, die Treuhänderpflicht als ihre Hauptaufgabe betrachten, sahen als nächst- und höchstrangige Einflussgrößen, die Anforderungen an die ethische und soziale Verantwortung im Namen ihrer Kunden sowie den Wunsch, ESG-bezogene Risiken zu mindern. 

Bei den wichtigsten Faktoren für die Akzeptanz von ESG bestehen durchaus regionale Unterschiede. Mit 59 Prozent war die Bedeutung der Treuhandpflicht in Nordamerika im Vergleich zu EMEA und Asien-Pazifik stärker ausgeprägt, während das zweitwichtigste Anliegen dort mit 48 Prozent das Einhalten von Marktstandards war. Innerhalb der EMEA-Region waren regulatorische Veränderungen klar der wichtigste Push-Faktor, mit 52 Prozent. Dicht gefolgt von dem Ansatz ESG- Risiken (45 Prozent) und Reputationsrisiken (39 Prozent) zu mindern.

"Die Forschungsergebnisse bestätigen, was wir auch von unseren Kunden hören", kommentierte Carlo Funk, EMEA Head of ESG Investment Strategy. "Das regulatorische Umfeld treibt institutionelle Anleger eindeutig zu einem tiefgreifenden Wandel der ESG-Praktiken an. Innerhalb der letzten 12 Monate haben die meisten unserer Kunden begonnen die Möglichkeiten, was sie für ihre CO2 Bilanz und gegen klimabedingte Risiken ihrer Portfolios tun können, zu untersuchen." 

Zu den wichtigsten Faktoren für Investoren aus dem asiatisch-pazifischen Raum gehören die Minderung der ESG-Risiken (47 Prozent), das treuhänderische Risiko (38 Prozent) und der Druck der Leistungsbezieher (37 Prozent). In allen Regionen ist das Thema der Risikominderung ein größerer Faktor zur ESG Adoption als das Thema Überrendite.

Die wichtigsten ESG Pull-Faktoren: Herausforderung im Hinblick auf Daten, Ressourcen und Expertise 

44 Prozent der Befragten geben an, dass einer der Hinderungsgründe für die Integration von ESG eine Unzuverlässigkeit und Inkonsistenz der Daten ist. Allerdings variieren die Gründe je nach Institution: Pensionsfonds benennen zum Beispiel als größte Sorge, die Verfügbarkeit zuverlässiger ESG-Daten (47 Prozent). Staatsfonds sehen zu 69 Prozent die internen Ressourcenkosten als zu hoch an. Hier könnte eine Kooperation zwischen Staatsfonds und Vermögensverwaltern bei der gemeinsamen ESG-Planung eine Lösung sein.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von ESG als wesentliche Portfoliobewertung signalisierten 95 Prozent der Befragten ihre Absicht, in den nächsten drei Jahren weitere ESG-Spezialisten einzustellen. Die restlichen 5 Prozent wollen ihre Mitarbeiter ermutigen, sich mit dem Konzept vertraut zu machen.

Die Mission von State Street Global Advisors besteht darin, verantwortungsvoll zu investieren, um Wohlstand und sozialen Fortschritt zu ermöglichen. Die ESG-Grundsätze sind für diese Mission von zentraler Bedeutung. Bitte beachten Sie die neuesten Forschungsergebnisse "Into the Mainstream: ESG at the Tipping Point“.


1) State Street Global Advisors Research Report: Into the Mainstream – ESG at the Tipping Point (November 2019)

About State Street Global Advisors

For four decades, State Street Global Advisors has served the world’s governments, institutions and financial advisors. With a rigorous, risk-aware approach built on research, analysis and market-tested experience, we build from a breadth of active and index strategies to create cost-effective solutions. As stewards, we help portfolio companies see that what is fair for people and sustainable for the planet can deliver long-term performance. And, as pioneers in index, ETF, and ESG investing, we are always inventing new ways to invest. As a result, we have become the world’s third largest asset manager with nearly US $2.90 trillion* under our care.

* This figure is presented as of June 30, 2019 and includes approximately $36 billion of assets with respect to SPDR products for which State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) acts solely as the marketing agent. SSGA FD and State Street Global Advisors are affiliated.

Credit Suisse lanciert Responsible Consumer Fund

Die Credit Suisse und Lombard Odier lancieren gemeinsam einen Fonds mit Fokus auf verantwortungsvollem Konsum. Der Fonds investiert in Unternehmen, welche von den Veränderungen profitieren können, die sich durch den Übergang in eine nachhaltigere Weltwirtschaft ergeben. Das Konsumverhalten befindet sich im Wandel. Konsumenten, insbesondere Millennials, hinterfragen zunehmend, auf welche Weise wir Waren und Dienstleistungen produzieren, nutzen und entsorgen. Dies wirkt sich sowohl auf Geschäftsmodelle als auch auf Ökosysteme und Lieferketten von Firmen aus, welche wiederum Chancen für Anleger mit sich bringen.

Der Credit Suisse Responsible Consumer Fund investiert in verantwortungsbewusste Unternehmen, die auf diesen tiefgreifenden Wandel des Konsumverhaltens und deren Präferenzen reagieren und daher das Potenzial haben, langfristig eine überdurchschnittliche Performance aufzuweisen. Der Fonds stellt eine Anlagemöglichkeit dar, welche die Trends und Erkenntnisse aufgreift, die in der kürzlich erschienenen Publikation «Der verantwortungsbewusste Konsument» beschriebenen sind. Die Bank unternimmt damit einen weiteren Schritt, um ihre Produktpalette im Bereich nachhaltige Anlagen zu erweitern.

Marisa Drew, CEO des Impact Advisory and Finance Department (IAF) der Credit Suisse, sagt: «Dieser Fonds richtet sich an Anleger, die ihre Investitionen auf diejenigen Themen abstimmen wollen, die ihnen am Herzen liegen und die sie unter Umständen bereits durch ihre Konsumentscheidungen unterstützen.» Sie fügt hinzu: «Der Fonds dürfte auch für diejenigen Anleger attraktiv sein, die ein echtes Wertschöpfungspotenzial in Unternehmen erkennen, welche sich auf die veränderte Konsumentenstimmung eingestellt haben und dadurch voraussichtlich Marktanteile gewinnen werden.»

Der Fonds ist darauf fokussiert, den sichtbaren Wandel im Verhalten von Konsumenten und Herstellern zu unterstützen, indem er in Geschäftsmodelle investiert, welche die Schaffung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen ermöglichen oder entsprechend dazu beitragen. Die Lancierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem ein klarer Investment Case vorliegt – einerseits aufgrund von Bestrebungen im Privatsektor, Kapital für einen guten Zweck einzusetzen, und andererseits aufgrund der staatlichen und regulatorischen Unterstützung. Eines der jüngsten Beispiele hierzu ist Kanada, das angekündigt hat, Einwegplastik ab 2021 zu verbieten. Nach einer Due-Diligence-Prüfung von mehr als einem Dutzend Anbietern wurde Lombard Odier aufgrund seiner fachlichen Kompetenz im Bereich thematische und nachhaltige Anlagen als Berater ausgewählt.

Didier Rabattu, Global Head of Equities bei Lombard Odier Investment Managers, kommentiert: «Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das künftig den langfristigen Erfolg von Unternehmen bestimmen wird und eine echte Chance für die Anleger darstellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Credit Suisse bei diesem Projekt, um Anlegern Zugang zu Unternehmen zu bieten, die sich derzeit entweder in der Umstellung auf ein nachhaltigeres Geschäftsmodell befinden und/oder eine Lösung für ein bestimmtes Nachhaltigkeitsproblem bereitstellen. Wir sind der Ansicht, dass dies zukünftige Anlagerenditen steigern wird.»

Der Fonds investiert in börsenkotierte Unternehmen in den Bereichen nachhaltige Lebensmittel, urbane Systeme, Lieferketten und nachhaltiger Lebensstil und bezieht den Aspekt der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit ein, indem er Unternehmen an allen Punkten des Produktlebenszyklus berücksichtigt. Auf diese Weise wird das Sektorrisiko für Anleger diversifiziert.

Die Anlageentscheidungen des Fonds werden sich am 12. Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», orientieren. Das Fondsreporting wird über reine Renditekennzahlen hinausgehen und komplexe Kennzahlen im Bereich Umwelt, Soziales und Governance, wie beispielsweise die CO2- und Wasserbilanz, und weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit beinhalten. Darüber hinaus entwickelt der Fonds eine Engagement-Strategie, um eine schnellere Umstellung der Unternehmen auf nachhaltige Konsumgewohnheiten und Produktionsverfahren zu unterstützen.

Ein Senior Advisory Board aus erfahrenen internen und externen Experten sowohl für Nachhaltigkeit als auch für ESG und Vermögensverwaltung trägt zur Gestaltung und Positionierung des Fonds bei. Es wird ausserdem sicherstellen, dass der Fonds bei Entwicklungen in diesem Themenbereich an vorderster Front bleibt.

Der UCITS-Fonds wird am 25. November lanciert, mit einer dreiwöchigen Zeichnungsfrist ab dem 4. November. Der Fonds ist in US-Dollar, Euro, Schweizer Franken und britischen Pfund erhältlich und bietet institutionelle, Retail- und Seeding-Anlageklassen.


Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Infrastruktur-Investments haussieren weltweit

Der globale Investoren-Verband für Real Assets GRESB hat ermittelt, dass Infrastruktur-Investments für immer mehr Investoren ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. Anhand seines „Infrastructure Assessment 2019“, der Daten von 107 Infrastrukturfonds mit 393 Einzelinvestments und 1.100 Einzelanlagen in 57 Ländern der Welt abdeckt, belegt der Verband die rasant steigende Nachfrage der Investoren nach nachhaltigen Infrastruktur-Anlagen. Die Studie ist die global führende Benchmark und repräsentiert 75 institutionelle Investoren mit einem Kapitalanlagevolumen von 18 Milliarden US-Dollar. Ihre ESG-Daten (Umwelt, Soziales, Governance) und Analysetools werden weltweit von Investoren als entscheidende Grundlage für die Überwachung und nachhaltige Ausrichtung ihrer Investment-Entscheidungen genutzt. Die Ergebnisse werden exklusiv auf dem Infrastructure Investor Summit 2019 am 20. November in Düsseldorf und am 21. November in München vorgestellt. GRESB ermöglicht den Teilnehmern des Summits den Zugang zu ESG-Insights & Business Intelligence.

Der zum vierten Mal stattfindende „Infrastructure Investor Summit“ des Veranstalters Institutional Capital Forum (ICF) ist zum Pflicht-Event für Investoren geworden, die das Ziel haben, nachhaltig zu investieren und renditeoptimierte Lösungen zu erhalten. „Das Event ist die führende Veranstaltung für Infrastruktur-Investoren und namhafte Redner geben Einblick in ihre Investmentstrategien“, so Hans-Peter Dohr, Managing Partner von ICF. Und: „So viel kompaktes Wissen und Erfahrung kommt in der D-A-CH-Region nur bei uns zusammen.“ Mit einem Hyperschall-Vortrag über 30 Jahre Infrastruktur-Anlagen wird Dohr die Entwicklung dieser Sparte aufzeigen und die Bedeutung der Region D-A-CH für Investment Manager aufzeigen.

In der Podiumsdiskussion, u.a. mit Meridiam aus Frankreich, wird der Summit die globalen Trends und Schlüsselthemen 2019 wie den rasant gestiegenen Datenverbrauch oder die intelligente E-Commerce-Logistik bewerten. Der Keynote-Vortrag von Stafford Capital Partners zu stark wachsenden Sekundärmarkt-Lösungen wird die Möglichkeiten der Renditeoptimierung und Chancen sowie Risiken des Sekundärmarktes für die fest etablierte Assetklasse Infrastruktur thematisieren.

Wie relevant und attraktiv der deutsche Investment-Markt für ausländische Asset Manager ist und welche neuen Lösungen die Umsetzung der Richtlinie über alternative Investmentfondsmanager (AIFMD) erfordert, klärt der zweite Keynote-Vortrag von Universal Investment aus Frankfurt am Main.

Zudem nehmen Experten im Interview mit Westbourne Capital aus Australien die rasche Veränderung und vielfältigen Chancen des Investmentkreditmarkts unter die Lupe. Welche Extra-Power der Strommarkt für Investoren bietet und warum gerade dort schnell reale Veränderungen im Zuge der globale Klimadiskussion zu erwarten sind, zeigt der dritte Keynote-Vortrag der Riverstone Holding aus New York City.

Marktakteure und Meinungsführer können ausschließlich mit persönlicher Einladung von ICF teilnehmen. Dohr: „Es gibt noch ein paar wenige Karten. Wer nachweisbar Investor ist und die neuesten Trends von Infrastruktur-Investments erfahren möchte, kann sich unter www.ic-icf.com/events oder telefonisch unter 089/125018030 melden.“

LBBW Asset Management setzt mit neuem Fonds auf den Megatrend der Mobilität von morgen

„Wir stehen vor dem Beginn eines neuen, multimobilen Zeitalters. Technische Innovationen und veränderte Bedürfnisse der Menschen werden zum Motor neuer Formen der Fortbewegung: vernetzt, digital, postfossil und geteilt.“ Zu dieser Einschätzung kommt Lorenz Blume – der Mobilitätsexperte managt bei der LBBW Asset Management den jetzt aufgelegten Fonds „LBBW Mobilität der Zukunft“. Der neue Fonds bietet Investoren die Möglichkeit, an den Chancen des Megatrends zu partizipieren.

  • Mit dem „LBBW Mobilität der Zukunft“ setzen Anleger auf Firmen, die den Wandel der Mobilität entlang der ganzen Wertschöpfungskette unterstützen Basis ist unser Mobilitätsuniversum (Large-, Mid- und Small-Caps) aus unterschiedlichen Branchen weltweit
  • Die Titelauswahl fußt auf einer qualitativen Fundamentalanalyse und einem aktiven Stock-Picking-Ansatz

„Wir erleben derzeit eine Evolution der Mobilität – und diese Evolution wird durch den technologischen Fortschritt, den Klimaschutz, die Urbanisierung und die Ressourcen-Problematik beschleunigt“, sagt Lorenz Blume. Er rechnet beispielsweise damit, dass Robotaxis ab 2025 auf den Straßen zu finden sein werden und um 2030 autonomes Fahren auch in Personenwagen für den Individualverkehr zur Marktreife entwickelt sein könnte. Das eröffne Chancen, insbesondere für nachgelagerte Branchen. „Nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie waren in einem Auto zuletzt durchschnittlich Prozessoren im Wert von 337 Euro verbaut. Ein Elektrofahrzeug benötigt zusätzliche Prozessoren für 410 Euro und durch automatisiertes Fahren kommen weitere 910 Euro für Mikroprozessoren hinzu“, erklärt Blume.

Bis 2030 dürfte sich der Elektroantrieb durchsetzen

Blume investiert im Fonds zudem auf die Gewinner des Trends zur Elektromobilität. „Die Frage, ob dieser Antriebsform die Zukunft gehört, ist für potenzielle Investoren in die Mobilität der Zukunft eigentlich überflüssig. Denn in Europa und China hat sich der Gesetzgeber einseitig darauf versteift, sodass weder Hersteller noch Verbraucher eine große Wahl haben“, berichtet Blume. Er geht davon aus, dass die Menschen in Europa sich 2025 zunehmend elektrisch angetrieben fortbewegen werden und die batterieelektrische Antriebsform bis 2030 weit verbreitet sein wird. Vor diesem Hintergrund hat der Fondsmanager auch vielversprechende Werte von Batterieherstellern in das Portfolio aufgenommen. „Da alle Autohersteller massiv auf Elektroautos setzen, dürfte die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien in den kommenden Jahren regelrecht explodieren“, so Blume.

Innovative Transportmöglichkeiten von Gütern

„Unter der Mobilität der Zukunft verstehen wir allerdings mehr als nur die individuelle Mobilität von Menschen, sondern ganz klar auch neue Transportmöglichkeiten im Güterverkehr“, betont Blume. „Die Zunahme des Onlinehandels hat zu einem starken Anstieg des Lieferverkehrs in den Städten geführt. Weil die Infrastruktur dafür auf Dauer nicht ausgelegt ist und die Belastungen durch Abgase und Feinstaub in der Kritik stehen, werden neue Formen des Transports von Gütern entwickelt.“ Der Online-Händler Amazon habe zum Beispiel jüngst ein Pilotprojekt gestartet, bei dem elektrische Drohnen die Auslieferung von Paketen für das Kurier- und Logistikunternehmen FedEx übernehmen.

Insgesamt fokussiert sich Blume im „LBBW Mobilität der Zukunft“ auf die Themenschwerpunkte Fahrzeughersteller – darunter auch Hersteller von Geräten für die Mikromobilität – , Zulieferer wie etwa auch Rohstoffproduzenten, Entwickler von neuen Mobilitätskonzepten wie Shared Mobility und Infrastrukturunternehmen – zum Beispiel zur Verbesserung der Batterieladeinfrastruktur.

Ein Portfolio mit vielversprechenden Mobilitätswerten

„Wir versuchen, die Profiteure des Megatrends Mobilität ausfindig zu machen und zum Vorteil der Investoren zu monetarisieren“, sagt Blume. „Dabei kommt uns unser langfristiges Branchen-Knowhow und unsere ausgewiesene Stock-Picking-Expertise zugute.“ Aus einem globalen Anlageuniversum wählt Blume auf Grundlage einer qualitativen Fundamentalanalyse und unter Berücksichtigung von Chance-/Risiko-Gesichtspunkten sowie der passenden Länder-/Branchenstruktur die vielversprechendsten Titel aus. Insgesamt soll das Portfolio aus rund 50 bis 60 Werten mit einer Gewichtung von jeweils maximal 5 Prozent bestehen.

"Wir sehen hohes Kundeninteresse an diesem Megatrend und bieten Anlegern mit dem neuen Fonds eine entsprechende Investitionsmöglichkeit", so Frederik Plank, Verantwortlicher für die Umsetzung und den Vertrieb bei der LBBW. Die Zukunft der Mobilität kann also beginnen. Mit dem breit ausgerichteten LBBW Mobilität der Zukunft können Investoren Teil der neuen Ära werden und an den Chancen partizipieren.

apoAsset verstärkt Healthcare-Fondsmanagement

Mit Matthias Schiestl verstärkt ein weiterer Senior Portfolio Manager das Healthcare-Team der Apo Asset Management GmbH (apoAsset). Damit baut das Unternehmen seinen Schwerpunkt Gesundheitsfonds personell und fachlich weiter aus. Der Diplom-Volkswirt und zertifizierte Analyst (CIIA) hat über 13 Jahre Erfahrung als Fondsmanager und war bereits seit 2011 Teil des Multi-Asset-Teams der apoAsset. Frühere Stationen waren die Landesbank Baden-Württemberg und genossenschaftliche Institute. Matthias Schiestl wird unter anderem den kürzlich aufgelegten Fonds apo Emerging Health mit verwalten und dabei auch seine breite Erfahrung in Schwellenländer-Investments einbringen.

apoAsset verfügt über das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheitsfonds. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement der wissenschaftliche Beirat und die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Zudem ist apoAsset an der Medical Strategy GmbH beteiligt, die auf Biotechnologie-Investments spezialisiert ist.

Im Bereich Multi-Asset-Fonds rückt Christian Hein in die Position von Matthias Schiestl auf. Er ist seit 2012 Portfoliomanager bei der apoAsset und seit fünf Jahren Dachfondsmanager. Davor war Christian Hein bei der apoBank im Risikocontrolling und im Bereich für strukturierte Finanzinstrumente tätig. Er hat mehrere akademische Abschlüsse als Investment-Analyst (CIIA), MSc Risk & Finance, Diplom-Betriebswirt (FH) und Licenciado en Comercio Internacional (Mexiko).

Neu ins Multi-Asset-Team kommt zudem Magdalena Fest, die seit 2017 Portfoliomanagerin bei der apoAsset ist. Davor war sie sechs Jahre lang Investment-Spezialistin bei der Heidelberger Leben und bereits dort zuständig für die Analyse und Auswahl von Fonds verschiedener Anlageklassen. Sie verfügt über Abschlüsse als Chartered Financial Analyst (CFA) und Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.

Zusätzlich verstärkt wird der Multi-Asset-Bereich durch Angelika Tansley-Becker als Expertin für nachhaltige Investments (ESG). Die erfahrene Portfoliomanagerin ist seit dem Jahr 2000 bei der apoAsset und war zuvor bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie ist europäische Investment-Analystin (CEFA) und Diplom-Bankbetriebswirtin.


Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut Focus Money die beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands (Branchensieger beim Deutschlandtest 2019). Sie wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds.
apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehört neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialist Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat, unter anderem mit dem Weltärztepräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, und Dr. Markus Müschenich, Gründungsvorstand des Bundesverbands Internetmedizin. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

Pictet bekennt sich zu Prinzipien für verantwortungsvolles Banking

Im Jahr 2007 hat sich Pictet den UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UN PRI) verpflichtet. Diese definieren die Rolle von Vermögensverwaltern bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft und bilden das Fundament für die Einbeziehung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess. Bei den Prinzipien für verantwortungsvolles Banking steht nun die Frage im Mittelpunkt, welche Arten von Produkten und Lösungen sowohl den Kunden als auch der breiteren Gesellschaft einen Mehrwert bringen können. Sie sind somit ein weiterer wichtiger Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Finanzwesen.

Die sechs Prinzipien für verantwortungsvolles Banking wurden im September 2019 im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen lanciert. Sie umfassen:

  • Ausrichtung: Wir richten unsere Geschäftsstrategie so aus, dass sie mit den Bedürfnissen des Einzelnen und den Zielen der Gesellschaft übereinstimmt und zu deren Erfüllung beiträgt, wie dies in den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), dem Pariser Klimaabkommen und den relevanten nationalen und regionalen Rahmenbedingungen zum Ausdruck kommt.
  • Auswirkung und Zielsetzung: Wir setzen uns dafür ein, die positiven Auswirkungen unserer Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen auf Mensch und Umwelt kontinuierlich zu verstärken, deren negative Auswirkungen zu verringern und die entsprechenden Risiken zu steuern. Zu diesem Zweck stecken wir uns Ziele in den Bereichen, in denen wir den grössten Einfluss haben, und veröffentlichen diese.
  • Kunden: Wir arbeiten mit unseren Kunden verantwortungsbewusst zusammen, um nachhaltige Praktiken zu fördern und wirtschaftliche Aktivitäten zu ermöglichen, die gemeinsamen Wohlstand für gegenwärtige und zukünftige Generationen schaffen.
  • Interessensgruppen: Wir ziehen relevante Interessensgruppen proaktiv, verantwortungsvoll und partnerschaftlich hinzu, um gesellschaftliche Ziele zu erreichen.
  • Unternehmensführung und -kultur: Wir setzen das Bekenntnis zu diesen Prinzipien durch eine effektive Unternehmensführung und eine Kultur des verantwortlichen Bankings um.

Transparenz und Verantwortlichkeit: Wir überprüfen unsere individuellen und kollektiven Beiträge zur Umsetzung dieser Prinzipien regelmässig und legen transparent Rechenschaft über unsere positiven und negativen Auswirkungen und unseren Beitrag zur Erreichung gesellschaftlicher Ziele ab.

Der vollständige Text der Prinzipien für verantwortungsvolles Banking (auf Englisch) und weitere Unterlagen zu diesem Thema sind online zu finden unter: https://www.unepfi.org/banking/bankingprinciples/

„Nachhaltigkeit spielt für Pictet eine zentrale Rolle. Als partnerschaftlich geführtes Unternehmen sind wir finanziell unabhängig und konzentrieren uns auf die langfristigen Interessen unserer Kundinnen und Kunden, unserer Mitarbeitenden sowie der Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, und letztendlich auf die unseres Unternehmens. Dies beinhaltet auch die Berücksichtigung des Themas Nachhaltigkeit bei unseren täglichen Anlageentscheidungen sowie den Produkten und Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten. In diesem Sinne haben wir uns entschlossen, uns zu den Prinzipien für verantwortungsvolles Banking zu bekennen“, so Renaud de Planta, Senior-Teilhaber der Pictet-Gruppe.

Green Investment Boom erreicht Vermögensverwaltung

Die Raiffeisen KAG1, als führende österreichische Fondsgesellschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds, geht ihren Weg des verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Asset Managements konsequent weiter. Ab sofort bietet sie – österreichweit über die Raiffeisenbanken – auch im Kundensegment Vermögensverwaltung innerhalb jeder Portfoliostrategie nachhaltiges Investment an.

„Langfristigkeit, das Denken in Generationen, hat gerade in der Vermögensverwaltung eine sehr lange Tradition. Daher ist es nur folgerichtig, dieser Kundengruppe zusätzlich zu unseren bestehenden Portfolioausrichtungen verstärkt auch nachhaltig gemanagte Strategien anzubieten“, so Rainer Schnabl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG zur Erweiterung des nachhaltigen Produktangebots des Unternehmens. „Denn diesem speziellen Anlegerkreis geht es um eine verantwortungsvolle Veranlagung, die vor allem auf den langfristigen Erhalt des Vermögens ausgerichtet ist“, so Schnabl.

„Wir wollen beim Thema nachhaltiges Veranlagen Tempo machen und es so breit wie möglich in unsere Veranlagungsstrategien hineinbringen. Die Vermögensverwaltung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung“, so Dieter Aigner, der in der Raiffeisen KAG das Thema Nachhaltigkeit auf Geschäftsführer-Ebene vorantreibt. Man habe in Hinblick auf den EU-Aktionsplan auch einen politischen Auftrag, so Aigner.

Neben der gewohnten Management- und Servicequalität der Raiffeisen Vermögensverwaltung bietet eine derartige Anlage auch ein gutes Gewissen und in weiterem Sinne die Möglichkeit, an der Erreichung der Klimaziele von Paris mitzuwirken. Denn die nachhaltige Vermögensverwaltung der Raiffeisen KAG – Raiffeisen VIPnachhaltig – investiert nur in entsprechend gemanagte Fonds, die bei der Auswahl von Unternehmen und Staaten neben dem finanziellen Potenzial auch ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen auf Themen der (Unternehmens-)Führung – z.B. Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten – achten. Bei den nachhaltig gemanagten Fonds der Raiffeisen KAG, die in den nachhaltig gemanagten Portfolios der Raiffeisen Vermögensverwaltung natürlich besondere Berücksichtigung finden, kommt darüber hinaus der eigens entwickelte Raiffeisen-ESG2-Score zur Anwendung. Er ermöglicht es, die Nachhaltigkeit der Investments zu messen und zu bewerten. Entsprechen Unternehmen nicht den ESG-Kriterien, werden diese nach Möglichkeit vermieden.

Doppelter Effekt

Die Praxis zeigt, dass mit nachhaltigen, zukunftsorientierten Investments gleichwertige Erträge erwirtschaftet werden können. Denn verantwortungsvolles Agieren von Firmen führt oft zu geringeren Unternehmensrisiken und kann so die Wertentwicklung positiv beeinflussen. Nachhaltigkeit stellt sich durchaus als Qualitätskriterium heraus, das Bonität und gesunde Unternehmensentwicklung fördern kann. Derartige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen sind und Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Nachhaltige Vermögensverwaltung der Raiffeisen KAG im Detail

Die nachhaltige Vermögensverwaltung gibt es in fünf unterschiedlichen Strategien, die sich in der Aktienquote – und somit im Risiko – und der empfohlenen Veranlagungsdauer unterscheiden. Weitere Details zu den Strategien finden Sie im PDF links.

Auch Raiffeisen VIPindividual (ein nach individuellen Bedürfnissen ausgerichtetes Portfolio) gibt es wahlweise in der nachhaltigen Variante VIPindividualnh. Raiffeisen VIPindividualnh bietet sowohl für Privatkunden als auch für institutionelle Kunden die Möglichkeit eines Sondervertrags unter der Prämisse von nachhaltigen Kriterien. Damit wird nachhaltiges Management auf Basis von Wertpapierfonds unter Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse gewährleistet.


1) Raiffeisen KAG und Raiffeisen Capital Management stehen für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) ESG steht für Environment, Social and Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung

Bitte beachten Sie das PDF links für weitere Informationen und Risikohinweise.

ESG-Integration im Investmentprozess erfolgreich auf alle gemanagten Portfolios ausgeweitet

Für die LBBW Asset Management (LBBW AM) gehört verantwortliches Investieren bereits seit Jahren zum Selbstverständnis und ist Bestandteil der Unternehmensstrategie. Kürzlich haben die Assets under Management der LBBW AM erstmals die Marke von 80 Milliarden Euro übertroffen (80,9 Milliarden Euro per 30. Sept. 2019). Die nachhaltigen Anlagestrategien sind mittlerweile auf ein Gesamtvolumen von über 22 Milliarden Euro angewachsen.

Die Berücksichtigung von nichtfinanziellen Kriterien im Hinblick auf die Umwelt („Environment“), gesellschaftliche Aspekte („Social“) und verantwortungsvolle Unternehmensführung („Governance“) wird für den Anlageerfolg immer bedeutender. Hierbei wird ein Zusammenhang zwischen diesen ESG-Faktoren, dem Erfolg eines Unternehmens sowie einer möglichen Risikoreduzierung erkennbar. Darüber hinaus tragen ESG-Faktoren auch zur gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bei.

Die bereits seit Jahren bei der LBBW AM bestehende ESG-Integration im Investmentprozess ist nun auf alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolios erfolgreich ausgeweitet worden. Hierbei berücksichtigt die LBBW AM ESG-Faktoren in den Analyse- und Entscheidungsprozessen im Investmentbereich. Die LBBW AM sieht darüber hinaus die aktive Wahrnehmung der Aktionärsrechte als wichtigen Aspekt bei der Erfüllung der treuhänderischen Verpflichtungen für ihre Anleger.

Bei der Umsetzung orientiert sich die LBBW AM an den international anerkannten Normen wie den „Principles for Responsible Investment“ (PRI) der Vereinten Nationen sowie den BVI Wohlverhaltensregeln. Bereits seit 2002 bietet die LBBW AM maßgeschneiderte, nachhaltige Investmentlösungen an und hat ein Expertenteam für Nachhaltigkeit im Fondsmanagement etabliert.

Darüber hinaus hat sich die LBBW AM als Unternehmen zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag für den Übergang von einer treibhausgasintensiven zu einer emissionsarmen Wirtschaftsweise zu leisten. Der Geschäftsbetrieb wird über die kommenden Jahre klimaneutral ausgerichtet.

Evangelische Bank integriert Nachhaltigkeit erfolgreich in Gesamtbankstrategie

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, bezieht zum Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken mit folgendem Statement Position:

„Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende September 2019 veröffentlichte Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken wurde mit Spannung von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften erwartet. Die Evangelische Bank begrüßt die Absicht der BaFin, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken bei vielen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche einzufordern und Nachhaltigkeitsaspekten damit eine größere Priorität zukommen zu lassen.

Die Evangelische Bank sieht sich für die zukünftige Berücksichtigung der im Merkblatt zur Diskussion gestellten Grundsätze gut aufgestellt. Seit vielen Jahrzehnten legt die Evangelische Bank großen Wert darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Gesamtbankstrategie Schritt für Schritt zu integrieren und sowohl auf der Managementebene als auch in Geschäftsprozessen zu verankern.

Risikomanagement in Bezug auf Nachhaltigkeitskriterien betreibt die Evangelische Bank in der Eigenanlage sowie im Investmentprozess der EB-SIM. Mit einer bereits in 2018 eingeführten Strategie, die u.a. die Finanzierung von fossilen Energieträgern ausschließt und die einen Best-in-Class-Ansatz für Öl- und Gas-Unternehmen vorsieht, zählt die Evangelische Bank zu den Ersten, die sich mit Klimarisiken auseinandergesetzt haben. Auch im Kreditgeschäft blickt die Evangelische Bank bereits auf eine Nachhaltigkeitshistorie zurück: Die Gesamtbankstrategie definiert beispielsweise neben der Förderung von Projekten und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen (Positivkriterien) auch klare Ausschlusskriterien. Danach werden von der Evangelischen Bank u.a. keine Unternehmen, die umweltschädliche Produkte oder Technologien produzieren oder handeln, und keine Projekte, die sozial unverträglich sind, finanziert.

Die Erwartungen der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken gehen mittel- bis langfristig weit über das hinaus, was bislang deutsche Kreditinstitute vorhalten. Die Evangelische Bank wird die kommenden Monate intensiv nutzen, um kontinuierlich die noch stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in der gesamten Geschäftsorganisation voranzutreiben.“

Schroders schließt Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an BlueOrchard ab

Schroders plc (“Schroders”) schließt den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact Investment Manager BlueOrchard Finance Ltd (“BlueOrchard”) erfolgreich ab.

BlueOrchard, ein Pionier im Bereich Mikrofinanz und Impact Investing, verwaltet ein Vermögen von rund 3.5 Milliarden US-Dollar und ist weltweit in Schwellen- und Grenzmärkten tätig.

Dabei bietet BlueOrchard seinen Anlegern Investmentlösungen in verschiedenen Anlageklassen, darunter Fremdkapital, Private Equity und nachhaltige Infrastruktur. Des Weiteren ist das Unternehmen Experte für innovative Blended-Finance-Mandate.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 als weltweit erster kommerzielle Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet.

Schroders’ Group Chief Executive, Peter Harrison, sagt:

„Das Geschäftsmodell von BlueOrchard stellt unter Beweis, dass die Finanzmärkte positive Auswirkungen auf die Gesellschaftsentwicklung haben können. Ich bin stolz, dass Schroders künftig einen Beitrag zu den zahlreichen Initiativen von BlueOrchard leisten kann, um die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen zu erreichen.“

„BlueOrchards Tätigkeit im Mikrofinanzsektor und seine Zusammenarbeit mit Entwicklungsorganisationen bietet Investoren ein Potenzial für eine solide finanzielle Rendite und kommt zugleich nachweislich Millionen von Menschen in Schwellenländern zugute.“

„Wir sehen in Impact Investing einen künftigen Megatrend. Unsere Kunden wollen mit Ihren Anlagen mehr erreichen als bloße finanzielle Rendite. Schroders steht hierbei nun an der Spitze.”

Schroders’ Global Head of Private Assets, Georg Wunderlin, fügt hinzu:

„Die Partnerschaft unterstreicht unser Engagement im immer wichtiger werdenden Bereich der Nachhaltigkeit sowie dem breiteren Anlageuniversum von Impact Investing. BlueOrchard ist ein Pionier für Impact Investments in Schwellenländern und verfügt über eine Vielzahl an Kompetenzen in den Bereichen Mikrofinanz, Impact Bonds, Private Equity und Infrastrukturinvestments. Wir freuen uns darauf, BlueOrchards Wachstumspfad künftig als Teil der Schroders Group begleiten und unterstützen zu können.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard, kommentiert:

„Über die letzten 20 Jahre haben wir als Pionier im Bereich Mikrofinanz und Impact Investments ein hochklassiges, spezialisiertes Unternehmen für Impact-Investment-Lösungen aufgebaut. „Der Aufsichtsrat von BlueOrchard, welcher in seiner neuen Zusammensetzung sowohl aus Vertretern von BlueOrchard als auch von Schroders bestehen wird, wird das Unternehmen dabei unterstützen, sein Geschäft weiter auszubauen und den Kunden von BlueOrchard wie gewohnt langfristig und hervorragend zu betreuen.

Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard, sagt:

„Impact Investing verfolgt das Ziel, das beste aus zwei Welten zu vereinen und somit sowohl attraktive finanzielle Renditen zu generieren sowie zugleich soziale und ökologische Ziele zu erreichen, wie den Kampf gegen den Klimawandel und die Armut.

„Schroders verfolgt ein langfristiges Engagement für Nachhaltigkeit und wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft BlueOrchard weiter dabei helfen wird, Impact Investing im Mainstream-Markt zu verankern.“

Schroders und BlueOrchard gaben im Juli dieses Jahres eine Vereinbarung bekannt, wonach Schroders eine Mehrheitsbeteiligung an BlueOrchard erwerben wird.

Vontobel Asset Management erhöht Standard der Klima- und Umweltberichterstattung im Impact Investing

Der Vontobel Fund - Clean Technology (ISIN: LU0384405949) ergänzt das Carbon Footprint-Reporting und die Berichterstattung über potentiell vermiedene Emissionen* um neue Indikatoren. Damit wird es Anlegern möglich, die nachhaltige Wirkung einer Investition zu bewerten, statt sich lediglich auf die Reduktion von ESG-Risiken zu konzentrieren.

Der Fonds investiert in Unternehmen, die saubere und innovative Technologien und Dienstleistungen anbieten und darüber hinaus eine nachhaltige Urbanisierung und Industrialisierung unterstützen. Der Fonds misst dabei seinen eigenen CO2-Fußabdruck sowie seine potentiell vermiedenen Emissionen. Neu hinzugekommen ist die Messung von sieben zusätzlichen Indikatoren, die Anlegern eine erhöhte Transparenz darüber bieten, wie ihre Investition die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen unterstützt. Die SDGs definieren die Zielsetzung für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen sauberes Wasser und Sanitäranlagen, Industrie, Innovation und Infrastruktur, nachhaltige Städte und Gemeinden, erschwingliche und saubere Energie sowie Klimaschutzmaßnahmen.

So ermöglicht beispielsweise eine Investition von einer Million Euro in den Fonds die Bereitstellung sauberer Energie für 475 Menschen für ein ganzes Jahr und fördert somit das UN-Nachhaltigkeitsziel von erschwinglicher und sauberer Energie.

Die zusätzlichen Indikatoren stützen sich auf ein proprietäres Berechnungstool des Fonds, das den Anlegern auf der Website von Vontobel Asset Management zur Verfügung steht. Das Tool wurde zusammen mit den Klimaexperten der Beratungsgesellschaft ISS ESG entwickelt und von ihnen verifiziert.

„Erstmals sehen unsere Fondsanleger alle Bereiche, in denen ihr Kapital eine positive Wirkung entfaltet“, sagt Pascal Dudle, Portfolio Manager und Head of Global Trend Investing bei Vontobel Asset Management. „Für uns geht es bei Impact-Investments darum, die Anlagemöglichkeiten zu nutzen, die der Klimawandel und der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bieten können.“


*Die Berechnung potenziell vermiedener Emissionen (Potential Avoided Emissions, PAE) zielt darauf ab, den CO2-Fußabdruck eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus zu berechnen. Dies unterscheidet sich von der Ermittlung der CO2-Bilanz, die nur die Emissionen während der Herstellungsphase des Produkts erfasst.

Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

MFS legt Contrarian-Value-Fonds auf: Globaler Aktienfonds ohne Restriktionen

MFS Investment Management gibt die Auflegung des MFS Meridian Funds® – Contrarian Value Fund bekannt. Der neue restriktionsfreie internationale Aktienfonds scheut sich nicht, in kontroverse Marktbereiche zu investieren. Ziel ist es, Unternehmen mit operativen Problemen oder in schwierigen Übergangsphasen zu identifizieren.

Kontroverse Einschätzungen können verschiedenste Gründe haben – von unterschiedlichen Auffassungen darüber, ob eine Firma aus konjunkturellen oder strukturellen Gründen Probleme hat, bis zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Geschäftsmodells. Der Fonds setzt auf Aktien mit einem Bewertungsabschlag gegenüber ihrem inneren Wert, also mit einer Sicherheitsmarge.1 Darüber hinaus müssen die Bilanzen solide sein, um ausreichend Zeit zu erhalten, damit sich die Investmenteinschätzungen auszahlen können.

Das Anlageziel ist langfristiger Wertzuwachs. Konkret wird der Mehrertrag gegenüber dem MSCI Value Index über einen vollständigen Marktzyklus angestrebt. Der Fonds ist konzentriert und besteht üblicherweise aus weniger als 50 Einzelwerten.

Gemanagt wird er von Portfoliomanagerin Anne-Christine Farstad, die für sämtliche Kauf- und Ver-kaufsentscheidungen und die Portfoliokonstruktion verantwortlich ist. Mit einem Research-intensiven Einzelwertansatz zieht der Fonds üblicherweise Deep-Value-Titel, Firmen im Restruktu-rierungsprozess sowie Qualitätsaktien von Unternehmen mit vorübergehenden Schwierigkeiten in Betracht. Analysiert werden nicht nur die Bewertungen jedes einzelnen Titels, sondern auch die Veränderungen im Zeitablauf. Das ist zweifellos schwieriger und erfordert ein spezialisiertes inter-nationales Analystenteam, das die einzelnen Geschäftsfelder und Branchen genau kennt.

„Wir rechnen zurzeit mit außergewöhnlichen Chancen für Investoren, die einen differenzierten, stark Value-orientierten Ansatz suchen und langfristig denken. Die aktuelle Diskussion über Growth gegen Value schafft einen Scheingegensatz. Die wahre Marktanomalie hat mit der relativen Bewer-tung von Stabilität gegenüber Value zu tun. Heute erscheinen Substanzwerte sowohl absolut als auch relativ gesehen günstig“, sagt Matt Weisser, Managing Director und Head of European Wholesale Distribution bei MFS Investment Management.

Der MFS Meridian® Funds – Contrarian Value Fund ist in Luxemburg domiziliert und reguliert. Er hat die Rechtsform eines SICAV S.A. und ist in 14 europäischen Ländern zum Vertrieb zugelassen.2


1) Die Sicherheitsmarge ist die Differenz zwischen innerem Wert einer Aktie und ihrem Kurs. Wer in Aktien mit einer Sicherheitsmarge investiert, kauft einen Titel, dessen Wert (also der innere Wert) aus Sicht des Käufers deutlich über dem aktuellen Kurs liegt.
2) Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, weltweiter Vermögensverwalter mit Niederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexiko-Stadt, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Anlageansatz besteht aus drei Kernelementen: integriertes Research, globale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Zum 30. September 2019 verwaltet MFS ein Vermögen in Höhe von 495,2 Milliarden US-Dollar im Auftrag von privaten und institutionellen Anlegern weltweit.

Ulrich Sponer wechselt zu Fidelity International

Fidelity International wächst weiter: Ulrich Sponer wird neuer Head of Distribution für den Bereich der Fund-Seller in Deutschland. Damit stärkt Fidelity das Geschäft mit Fondsdistributoren.

Ulrich Sponer wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Banken, Versicherungen, Finanzberater und Fondsplattformen übernehmen. Außerdem wird er das deutschlandweite regionale Vertriebsteam sowie den Versicherungs- und Plattform-Vertrieb leiten. Dazu wird er eng mit Torsten Barnitzke, Vertriebsleiter Key-Account-Kunden, zusammenarbeiten. Ulrich Sponer wird an Christian Machts, Leiter Drittvertrieb Deutschland, Zentral- und Osteuropa, berichten.

Ulrich Sponer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er kommt von Allianz Global Investors, wo er als Head of Key Account Management Banks die Vertriebsaktivitäten mit großen Privatbanken verantwortete. Zuvor war er langjährig bei der Commerzbank tätig, wo er in verschiedenen Führungsfunktionen in der Zentrale unter anderem für die Produkteinführung und -steuerung im Privatkundengeschäft verantwortlich war.

Christian Machts kommentiert die Ernennung wie folgt: „Fidelity verfolgt im Drittvertrieb in Deutschland ambitionierte Wachstumspläne. Wir freuen uns daher sehr, dass wir einen Spezialisten von Ulrich Sponers Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Vertriebserfahrung und seinem profunden Verständnis für die Bedürfnisse von Privatkunden und Fondsdistributoren ist er die perfekte Verstärkung unseres Teams.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 271,7 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 96,4 Milliarden Euro.

Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 15.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.

In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 40,5 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 22,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 21,2 Milliarden Euro (davon werden 3 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.

Alle Angaben per 30.06.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de 

Geldvermögen privater Haushalte – Aktien und Fonds immer wichtiger

Die österreichischen Privathaushalte setzen bei ihren Finanzen weiterhin auf Flexibilität und Sicherheit. Dafür nehmen sie geringere Renditen in Kauf.

Wie aktuelle Daten der Österreichischen Nationalbank (OeNB) zeigen, steigt das Geldvermögen in Investmentzertifikaten (Investmentfonds) und börsennotierten Aktien zwar, trotzdem nutzen nach wie vor nur wenige die Chance attraktiverer Ertragsmöglichkeiten.

Im Juni betrug das gesamte Geldvermögen privater Haushalte und Organisationen ohne Erwerbszweck in Österreich 715,4 Milliarden Euro. Damit wuchs das Geldvermögen im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent. Den mit Abstand größten Teil davon (165,3 Milliarden) hielten die Haushalte in täglich fälligen Einlagen, die ein Plus von 4,0 Prozent verzeichneten.

Auch der Anteil von Bargeld stieg um 1,3 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die über einen längeren Zeitraum zu beobachten ist. Während der Anteil dieser Vermögensklassen im europäischen Vergleich relativ stabil blieb, stieg er in Österreich in den vergangenen zehn Jahren von 31 Prozent auf zuletzt 43 Prozent.

apa geldvermoegen der privaten haushalte

Anteil des privaten Wertpapiervermögens noch gering

Die Vermögenskomponenten österreichischer Privathaushalte, die zuletzt das stärkste Wachstum verzeichneten, waren allerdings börsennotierte Aktien und Investmentzertifikate (bzw. Investmentfonds).

In der ersten Jahreshälfte stieg das Volumen der Aktien in privaten Portfolios um 12,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro, jenes der Investmentzertifikate um 7,8 Prozent auf 64,7 Milliarden.

Trotz der starken Zuwächse spielen handelbare Wertpapiere (Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierte Aktien) mit nur 17 Prozent Anteil an den gesamten privaten Portfolios weiterhin nur eine geringe Rolle.

Laut Nationalbank halten weniger als ein Zehntel der Bevölkerung Investmentzertifikate, lediglich 5 Prozent sind Aktionäre und nur 3 Prozent besitzen Anleihen.  Im Vorjahr flossen 400 Millionen Euro zusätzlich in handelbare Wertpapiere, doch das machte nur etwa 3 Prozent der sogenannten Vermögensbildung aus.

Renditenpotenzial bleibt ungenutzt

Demgegenüber standen 12,2 Milliarden Euro oder 85 Prozent der neu veranlagten Mittel, die in täglich verfügbare Einlagen und Bargeld gesteckt wurden. Gewinne machten die Haushalte damit allerdings nicht:  „Selbst die ausgesprochen schlechte Ertragsmöglichkeiten – zwischen 2015 und 2018 warf diese Anlageform real eine negative Rendite von -1,3 Prozent ab – änderten nichts an der hohen Präferenz der Haushalte für liquide Finanzmittel.“, hieß es in einer Aussendung der OeNB.

Für die handelbaren Wertpapiere – also die von den Österreicherinnen und Österreichern relativ vernachlässigten Investmentzertifikate, Anleihen und börsennotierten Aktien – weisen die Statistiker der Nationalbank hingegen eine positive reale Rendite von 1,1 Prozent aus.


Einen Überblick über die Fonds der Erste Asset Management finden Sie hier.

Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Wealthcap bringt ersten Fonds für Kirchen und Stiftungen

Wealthcap hat den Vertrieb seines ersten speziell an Nachhaltigkeitskriterien orientierten Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44“ gestartet und konnte bereits ein attraktives Investitionsobjekt anbinden. Der Publikums-AIF zielt auf eine Verbindung von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit und trägt darüber hinaus den besonderen Anforderungen von Kirchen und Stiftungen Rechnung, wie etwa den Verzicht von Substanzausschüttungen.

„Unser neuer Fonds folgt einer nachhaltigen Investmentstrategie, die ESG-Kriterien und Nachhaltigkeitsaspekte in besonderem Maße berücksichtigt. Der „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" ist somit auf die anspruchsvollen und langfristigen Interessen von gemeinnützigen Organisationen wie zum Beispiel Kirchen und Stiftungen zugeschnitten. So folgen wir weiter unserer Philosophie ‚Future Invest‘, die auf eine zukunftsorientierte und nachhaltige Wertentwicklung ausgerichtet ist“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Als Investitionsobjekt ist eine moderne Büroimmobilie mit knapp 13.000 Quadratmeter Mietfläche und 38 Pkw-Stellplätzen in zentraler Innenstadtlage in Berlin an den Ein-Objekt-Fonds angebunden. Die Liegenschaft in der Gutenbergstraße 13 ist vollständig und langfristig an das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, den „Gemeinsamen Bundesausschuss“, vermietet.

Beteiligungen am Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 44" sind ab einem Mindestanlagebetrag von 100.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Agio, möglich. Die prognostizierte Zielrendite (IRR) beläuft sich auf 3,7 Prozent bei einer geplanten Fondslaufzeit bis 2037. Die neue Lösung für Kirchen und Stiftungen ist Teil der agilen Investmentplattform von Wealthcap, die sich mit zielgruppengerechten und individuellen Angeboten an institutionelle Investoren sowie Privatkunden richtet.

Berücksichtigung von ESG-Kriterien

Für eigene Investments identifiziert Wealthcap zehn ESG-Kriterien, von Objektqualität und Standort über Vertragspartner, Verbrauchsdaten (Energie und Wasser), Abfallmanagement, Mieter, Verantwortung, Instandhaltung, CO2-Emission, bis hin zur Drittverwendung. Das Investitionsobjekt in der Gutenbergstraße wurde mit dem DGNB Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. zertifiziert. Die Liegenschaft zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch und geringe CO2-Emissionen aus.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Die Geburtsstunde von FE fundinfo als globaler Fondsdatenanbieter

FE fundinfo, ein neuer globaler Marktführer für Fondsdaten und -technologien, der aus der Fusion von FE, fundinfo und F2C hervorgeht, wurde heute offiziell unter der neuen Firmenmarke lanciert. Dank der digitalen Vernetzung von Fondsanbietern und Fondsdistributoren durch FE fundinfo wird das Unternehmen höchst effiziente Investments ermöglichen. Alle Geschäftspartner von FE fundinfo sind in der Lage, verlässliche, fundierte Informationen zu teilen und als Grundlage für Investmententscheidungen zu nutzen. Aus der Kombination des jahrelangen Anlage-Know-hows, der Technologie und Dienstleistungen von FE, fundinfo und F2C entsteht ein neuer, ganzheitlicher Dienstleister für Fondsdaten und -technologien.

Die Geschichte von FE fundinfo reicht bis 1996 zurück. Heute ist das Unternehmen in Großbritannien, der Schweiz, Luxemburg, Indien, der Tschechischen Republik, Singapur, Australien, Hongkong, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien vertreten. Mit seinen mehr als 650 Mitarbeitern in allen diesen Niederlassungen sind die Perspektiven und Fähigkeiten des Unternehmens im wahrsten Sinne des Wortes global.

FE fundinfo ist in der Anlagebranche hervorragend verankert und kooperiert weltweit mit mehr als 3‘500 Finanzberatern, 1‘100 Asset Managern, über 100 Banken, 15 Plattformen und 70 internationalen Versicherungsgesellschaften.

Nach Abschluss der operativen Zusammenführung von FE, fundinfo und F2C im laufenden Jahr wird sich das Unternehmen nunmehr darauf konzentrieren, seine marktführenden Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe seines einzigartigen Informationshubs fundinfo.cloud weiterzuentwickeln. Mit dem Anspruch, der größte Informationsmarktplatz der Welt für Investmentfonds zu werden, können die auf fundinfo.cloud veröffentlichten Daten und Informationen von Fondsanbietern, Fondsdistributoren und Finanzberatern zur gezielten Suche und Selektion von Fonds genutzt werden.

Peter Little, Chairman von FE fundinfo, sagte: „Wir erleben eine aufregende Zeit in der globalen Anlagebranche. Wie viele andere Branchen durchläuft sie eine Phase rascher und fundamentaler Veränderungen, die für ihre Akteure sowohl Chancen als auch Herausforderungen birgt. Dies führt zu einem immanenten Bedarf an vorausschauendem Denken und innovativen Unternehmen mit sich, die Dienstleistungen für alle Beteiligten des Anlageprozesses anbieten und ihnen helfen, die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen. FE fundinfo wird eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer Lösungen und bei der Unterstützung der Anlagebranche in allen Phasen spielen.

In einer Branche, in der die Verlässlichkeit und Aktualität ihrer Daten erfolgsentscheidend sind, sorgt das ständige Bestreben nach Vertrauen, Vernetztheit und Innovation seitens FE fundinfo dafür, dass die Anlageprofis über die Technologien, die Daten und das Netzwerk verfügen, welche benötigt werden, um ihre Kunden zu unterstützen und bessere Anlageentscheidungen zu treffen.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fe-fundinfo.com 

Susanne Haury von Siebenthal zum nichtexekutiven Mitglied des Verwaltungsrats der Pictet Asset Management Holding SA ernannt

Pictet Asset Management hat die Ernennung von Susanne Haury von Siebenthal zum nichtexekutiven Mitglied des Verwaltungsrats der Pictet Asset Management Holding SA, der Schweizer Holdinggesellschaft, die alle institutionellen Vermögensverwaltungsgesellschaften der Pictet-Gruppe kontrolliert, ab 1. Januar 2020 bekannt gegeben.

Susanne Haury von Siebenthal hat einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften der Universität St. Gallen und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltung. Sie war bei Credit Suisse und UBS in verschiedenen Führungspositionen tätig und leitete das Asset Management der Bank Leu. Von 2004 bis 2013 war sie Leiterin des Asset Managements und Stellvertretende Direktorin der Bundespensionskasse PUBLICA, der grössten Schweizer Pensionskasse.

Susanne Haury von Siebenthal ist Mitglied mehrerer Verwaltungsräte und Anlagekomitees bei Schweizer Stiftungen und Vorsorgeeinrichtungen. Vor Kurzem wurde sie nichtexekutives Mitglied des Verwaltungsrats von BlackRock Asset Management Switzerland AG.

Ab 2020 wird der Verwaltungsrat von Pictet Asset Management acht Mitglieder zählen: Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management, Laurent Ramsey, CEO von Pictet Asset Management, Xavier Barde, CRO der Pictet-Gruppe, und die fünf nichtexekutiven Mitglieder Massimo Tosato, Richard Heelis, Rolf Banz, Nobel Gulati und Susanne Haury von Siebenthal.

Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management und Senior-Teilhaber der Pictet-Gruppe, sagte: „Susanne Haury von Siebenthals fundierte Kenntnisse und langjährige Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltungsbranche werden in Zukunft sicherlich einen wichtigen Beitrag zur strategischen Planung von Pictet Asset Management leisten.“

Bei 57% der professionellen Anleger steigt die Risikobereitschaft

Die Meinungen der Anleger über die Aussichten für die Weltwirtschaft sind gespalten. Das Investor Sentimeter1 von NN Investment Partners zeigt, dass rund ein Viertel (26%) der professionellen Anleger erwartet, dass sich die globale Wirtschaftsdynamik in den kommenden zwölf Monaten beschleunigt. 39% glauben, dass sie sich verlangsamen wird, und 35% gehen davon aus, dass sie gleich bleibt. Wie positionieren Investoren angesichts dieser Einschätzungen ihre Portfolios?

Das Sentimeter verdeutlicht, dass die meisten Anleger (57%) bereit sind, ihre Risikobereitschaft im Laufe des kommenden Jahres zu steigern. Nur 19% rechnen damit, dass ihre Risikobereitschaft sinken wird. Damit ist die Risikobereitschaft der Befragten im Vergleich zur Umfrage2 im vergangenen Jahr gestiegen. Damals gaben 32% an, dass ihre Risikobereitschaft steigt, während 48% weniger Risiko eingehen wollten.

Entsprechend der aktuell höheren Risikobereitschaft hat über die Hälfte der befragten Anleger (51%) nun angegeben, dass sie ihre Allokation in Aktien im kommenden Jahr erhöhen werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Anleihen und Immobilien mit jeweils38% sowie Hedgefonds mit 30%.

Ewout van Schaick, Head of Multi Asset bei NN Investment Partners:

„Das geteilte Umfrageergebnis mit Blick auf die Aussichten des globalen Wirtschaftswachstums spiegelt die aktuellen politischen Unabwägbarkeiten wider, mit der Anleger konfrontiert sind. Vieles hängt von der Entwicklung des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie dem Brexit und der Wirksamkeit der geldpolitischen Stimulusmaßnahmen ab. Das langsamere globale Wachstum im Jahr 2019 ist hauptsächlich auf das erhöhte politische Risiko zurückzuführen. Es hat das Vertrauen der Unternehmen beeinträchtigt und die Investitionen gedämpft. Bisher konnten die Zentralbanken die Auswirkungen dieses langsameren Wachstums auf die Märkte begrenzen. Aber die Wirksamkeit der Geldpolitik schwindet und eine weitere Lockerung könnte der Wirtschaft sogar schaden. Es ist ein besseres politisches Gleichgewicht erforderlich, das neben der geldpolitischen auch eine zunehmende fiskalische Lockerung beinhaltet. Die Frage ist allerdings, ob es dafür genügend politische Unterstützung gibt."

Ein sehr interessantes Ergebnis der Umfrage ist die Tatsache, dass gut die Hälfte der befragten Investoren trotz des unsicheren Wirtschafsausblicks bereit ist, ihre Risikobereitschaft im Jahr 2020 zu steigern. Daraus könnte man schließen, dass sie mehr Risiko als alternativlos erachten.

Ewout van Schaick: „Die Renditen von Staatsanleihen sind extrem niedrig – in vielen europäischen Ländern im negativen Bereich – und die Spreads für sicherere Unternehmensanleihen sind nicht viel höher. Das bedeutet, dass Investoren gezwungen sind, mehr Risiko einzugehen, um ihre Renditeziele zu erreichen. Da die meisten derzeit nur moderat in Aktien investiert sind, ist mit stärkeren Zuflüssen in diese Anlageklasse zu rechnen. Die Umfrage lässt erkennen, dass Aktien die bevorzugte Anlageklasse sind. Wenn die politischen Risiken unter Kontrolle bleiben und die Regierungen sich für eine höhere Fiskalausgaben entscheiden, wird es viel Spielraum für einen Rückgang der derzeit hohen Risikoprämie von Aktien geben. Denn derzeit sind einige langfristige Stagnationsrisiken einpreist. In diesem Umfeld sind Aktien auch unsere bevorzugte Anlageklasse. Dabei werden wir möglicherweise zwei große Verschiebungen sehen: von Growth- zu Value-Titeln und von den USA zu anderen Märkten. In diesem Fall erwarten wir, dass die Eurozone und Japan am meisten profitieren.“

Der Markt wird jedoch weiter von Handelsstreitigkeiten, dem Brexit und anderen politischen Unsicherheiten überschattet, und die Wirtschaftsdaten weisen noch nicht darauf hin, dass die Wachstumsabschwächung vorbei ist. In unseren Multi-Asset-Portfolios behalten wir daher vorerst eine relativ neutrale Allokation in Aktien bei. Wenn die Wirtschaftsdaten klare Anzeichen dafür liefern, dass sich das Wachstumsbild stabilisiert und/oder wirkliche Lösungen für die verschiedenen politischen Unwägbarkeiten gefunden werden, erhöhen unsere Gewichtung in europäischen und japanischen Aktien und positionieren uns für eine Stil- und Sektorrotation.

Das Niedrigzinsumfeld treibt Anleger aber nicht nur in Aktien. Viele Investoren sind in Bezug auf das Aktienrisiko, das sie eingehen können oder wollen, begrenzt. Daher wird die Suche nach Rendite auch die Zuflüsse in risikoreichere Spread-Produkte wie Schwellenländeranleihen und weniger liquide alternative Anlagen wie Hypotheken weiter antreiben.“


1) Quelle: NN Investment Partners Investor Sentimeter. An der Umfrage, die zwischen 3. und 20. September 2019 durchgeführt wurde, haben 101 institutionelle und professionelle Investoren vor allem aus Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland teilgenommen.
2) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zur Risikorotation, November 2018 unter 100 institutionellen und professionellen Investoren.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Real Assets zunehmend beliebt bei institutionellen Investoren trotz unsicherem Makro-Umfeld

Laut der aktuellen „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, rechnen institutionelle Investoren angesichts eines schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfelds mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Real Assets-Anlagen in den nächsten zwölf Monaten.

Die Ergebnisse basieren auf den Antworten von 500 Entscheidungsträgern aus den Bereichen Versicherung und Pensionskassen. Demnach erwarten 51 Prozent der Versicherungs- und 37 Prozent der Führungskräfte von Pensionskassen steigende Investitionen in Real Assets. Angesichts der Unsicherheit mit Blick auf das globale Wachstum und die vermutlich anhaltend niedrigen Zinsen prüfen institutionelle Anleger weiterhin private Vermögenswerte für Diversifikationszwecke und potenzielle Illiquiditätsprämien gegenüber öffentlichen Märkten.

Sowohl Versicherer (44 Prozent) als auch Pensionskassen (38 Prozent) geben an, dass die eskalierenden Handelskriege ihre Investitionen in Real Assets für die nächsten zwölf Monaten belasten. Zudem sorgen sie sich um die anhaltende Unklarheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.

Die Studienergebnisse unterstreichen die zunehmende Bedeutung, die Investoren den Themen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) beimessen sowie deren Wunsch aufzuzeigen, dass Real Assets einen breiteren Nutzen bieten als finanzielle Erträge. Neun von zehn Befragten gaben an, dass ESG-Kriterien bei ihrer Anlageentscheidung wichtig seien. Unter dieser Gruppe halten 40 Prozent der Versicherer und 42 Prozent der Pensionskassen einen „positiven Effekt durch ESG" mit Blick auf Real Assets-Vermögen für unerlässlich. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass Versicherer (50 Prozent) noch häufiger als Pensionskassen (41 Prozent) die „Transparenz der ESG-Anlagestrategie der Vermögensverwalter" berücksichtigen, wenn sie externe Investmentanbieter überprüfen.

Die Investoren präferieren darüber hinaus vielfältige Strategien innerhalb ihrer Real Assets-Allokation. Direkte Immobilieninvestments (53 Prozent), Infrastrukturaktien (53 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (52 Prozent) sind die gefragtesten Strategien der Pensionskassen. Bei den Versicherern erwartet mehr als die Hälfte, dass die Investitionen in Immobilienfinanzierungen (54 Prozent), Infrastrukturaktien (52 Prozent) und strukturierte Finanzierungen (51 Prozent) steigen werden.

Weitere Ergebnisse der Aviva Investors Real Assets Studie 2020 sind:

  • 43 Prozent der Versicherer und 40 Prozent der Pensionskassen befürchten, dass sich eine „regulatorische Einflussnahme" belastend auf Investitionen auswirken könnte. Beide Gruppen (37 Prozent der Versicherer und 30 Prozent der Pensionskassen) geben an, dass die mangelnde regulatorische Übereinstimmung europaweit ein Grund zur Sorge ist.
  • 49 Prozent der Versicherer und 45 Prozent der Pensionskassen sehen in der „finanziellen Instabilität" das am wahrscheinlichsten und kritischste Ereignis für Real Assets in den nächsten zwölf Monaten.
  • 30 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen sind überzeugt, dass „Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Möglichkeiten" das größte Hindernis für Real Assets-Investitionen oder eine Erhöhung bestehender Allokationen darstellen.

Mark Versey, CIO bei Avia Investors Real Assets, kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Die starke Nachfrage nach Real Assets ist angesichts einer global anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit nicht überraschend. Neben der Cashflow-gerechten Ausgestaltung und zusätzlichen Diversifikationsangeboten für Investoren erwiesen sich die Renditen für den Sektor als verlässlich und wurden durch ihre bisherigen Illiquiditätsprämien gestützt.

Der wachsende Einfluss von ESG-Kriterien ist ein weiterer klarer Trend. Das Fehlen von unmittelbar verfügbaren Informationen kann jedoch zu Schwierigkeiten führen, ein Projekt auf seine ESG-Qualifikationen hin zu bewerten. Dies macht eine Integration komplex und eine Bewertung kann nur von Fall zu Fall erfolgen.

Die Grenze zwischen Infrastruktur, Immobilien und Private Debt verschwimmt zunehmend. Investoren suchen nach Multi-Asset-Portfolios mit ergebnisorientiertem Fokus, sei es hinsichtlich Wachstum, Long Income oder vorhersehbaren, inflationsgerechten Cashflows. Neue Marktteilnehmer und höhere Allokationen bestehender Investoren erhöhen das Risiko von Überkapazitäten und schrumpfenden Renditen in bereits erschlossenen Marktbereichen. Investoren sollten dies bei der Strategieentwicklung berücksichtigen, um die Erzielung bestmöglicher Ergebnisse sicherstellen zu können."

Die Ergebnisse der „Real Assets-Studie 2020“ von Aviva Investors finden Sie anbei und unter folgendem Link: https://www.avivainvestors.com/en-gb/capabilities/real-assets/real-assets-study/ 

Methodik

Die Studie umfasst Antworten von rund 500 Entscheidungsträgern aus 11 Ländern in West-, Süd- und Nordeuropa, die zusammen über 600 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen repräsentieren. Über die Hälfte der Befragten in der Versicherungsbranche (54 Prozent) und 48 Prozent bei Pensionskassen sind Mitarbeiter auf Managing Director-, CEO- oder CIO-Level.


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

LGIM erweitert sein Euro-Credit-Angebot um einen Responsible Exclusions Fonds

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute den Launch des L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions)1 für deutsche und europäische Wholesale- sowie institutionelle Investoren bekannt gegeben. Der Fonds ermöglicht Anlegern ein Investment in die erfolgreiche European Corporate Bond-Strategie (Strategie für europäische Unternehmensanleihen) von LGIM, die mit dem unternehmenseigenen ESG-Ansatz kombiniert wird. Anlageziel des Fonds ist es, Kapitalwachstum und Erträge zu erzielen, indem er in ein breites Spektrum von überwiegend auf Euro lautenden Unternehmensanleihen investiert. Unternehmen, die auf der „Responsible-Exclusions-Liste“ stehen, werden dabei vom Investmentuniversium ausgeschlossen. Über einen Zeitraum von drei Jahren soll der Fonds den Markit iBoxx Euro Corporates Total Return Index um 0,5 Prozent p. a. vor Kosten übertreffen.

Die Responsible-Exclusions-Liste umfasst Anleihen von Unternehmen, die an der Herstellung von umstrittenen Waffen, Atomwaffen oder Schusswaffen beteiligt sind. Darüber hinaus wird der Fonds seine Investitionen in Anleihen von Unternehmen beschränken, die ihre Einnahmen aus der Produktion von Tabak oder Kohle erzielen oder den Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) zuwiderhandeln. Die Liste wird jährlich überprüft.

Als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Euro-Credit-Strategien von LGIM2 wird der neue Fonds von Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager, und dem Euro-Credit-Team unter der Leitung von Marc Rovers gemanagt. Das Team managt eine Reihe von Euro-Credit-Strategien mit über fünf Milliarden Euro Assets under Management.3

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Deutschland bei LGIM, sagt: „Zahlreiche Gespräche mit deutschen Wholesale Investoren haben uns darin bestärkt, dass es eine starke Nachfrage nach Euro Credit Strategien gibt, die ESG Kriterien berücksichtigen. Mit unserem neuen Fonds bieten wir unseren Anlegern die Möglichkeit, in unsere seit vielen Jahre bewährte Euro Credit Strategie zu investieren und gleichzeitig von unsererlangjährigen Expertise im Bereich Responsible Investments zu profitieren.“

Lan Wu, Euro Credit Portfolio Manager bei LGIM, fügt hinzu: „Die Nachfrage der Anleger nach europäischen Credit-Strategien unter Berücksichtigung von ESG Kriterien nimmt weiter zu. Der Fonds ist speziell darauf ausgerichtet, Kapitalwachstum und Erträge bei gleichbleibender Diversifikation zu erzielen und stützt sich dabei auf die europäische Credit-Expertise von LGIM in Verbindung mit unserem eigens entwickelten ESG-Ansatz. Wir sind überzeugt, dass wir einer der wenigen aktiven Credit-Manager sind, der in der Lage ist, in diesem Bereich eine Lösung mit einem kosteneffizienten Produkt anzubieten, das auf unserer starken Erfolgsbilanz und Leistungsfähigkeit basiert. Dabei nutzen wir auch die Expertise unserer globalen Fixed Income- und anderen Anlageteams, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen.“

Der L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist für den Vertrieb an Wholesale-Investoren und institutionelle Anleger in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Irland, Luxemburg, Norwegen, Schweden und Großbritannien registriert. In Italien ist der Fonds nur für institutionelle Anleger zugelassen.


1) L&G Euro Corporate Bond Fund (Responsible Exclusions) ist ein SICAV Strukturfonds.
2) Auflagedatum seit 2007
3) Stand: Ende Q2 2019.

Russell Investments ernennt Bettina May zum Head of Distribution für Deutschland und Österreich

Bettina May wechselt als Head of Distribution für Deutschland und Österreich zum global aktiven Asset Manager Russell Investments. Mit Sitz in Frankfurt am Main wird Bettina May für die strategische Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Sie berichtet an Martijn Kuipers, Managing Director Nordeuropa bei Russell Investments.

Bettina May verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung in der Finanzbranche. Zuvor war sie 12 Jahre für Amundi tätig, wo sie zuletzt als Senior Client Relationship Managerin den Ausbau des Geschäfts mit ETFs, Indexing- und Smart Beta-Investments über alle Kundensegmente hinweg verantwortete.

Russell Investments ist seit annähernd 40 Jahren in Europa aktiv und bietet eine breite Palette an Multi-Manager- und Multi-Asset-Lösungen und Dienstleistungen wie Overlay-Strategien und Transition-Management an. Weltweit verwaltet Russell Investments mehr als 261 Mrd. Euro* für Pensionskassen, Versicherungen, Banken, Family Offices, Vermögensverwalter sowie unabhängige Anlageberater.

„Russell Investments verfolgt in Deutschland und Österreich ambitionierte Wachstumsziele. Wir freuen uns daher sehr, dass wir eine Spezialistin von Bettina Mays Format für diese wichtige Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Martijn Kuipers, Managing Director, Northern Europe bei Russell Investments. „Bettina May verfügt über eine breite Expertise in allen Anlageklassen, einschließlich alternative Investments sowie Multi-Asset-Strategien und kann eine umfangreiche Erfolgsbilanz vorweisen."


Über Russell Investments

Russell Investments verfügt über eine mehr als 80-jährige Erfahrung als globaler Anbieter von Investmentlösungen. Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von 261 Milliarden Euro und ist in 32 Ländern präsent (Stand 30. Juni 2019). Russell Investments hat eine umfangreiche Expertise bei der Manager-Selektion sowie dem Management darauf basierender Multi-Manager-Strategien und Multi-Asset-Lösungen. Mit Hauptsitz in Seattle/USA ist Russell Investments weltweit über 22 Büros aktiv – unter anderem in New York, London, Tokio und Shanghai.
Weitere Informationen finden Sie auf www.russellinvestments.com