Christian Janas wird neuer Leiter Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG

Christian Janas übernimmt spätestens ab Januar nächsten Jahres die Leitung der Vermögensverwaltung bei der DJE Kapital AG. Der 46-Jährige folgt auf Dr. Markus Küppers, der das Unternehmen Ende Juni verlassen hat. Janas verantwortet als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung künftig den gesamten Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung mit Standorten in Pullach, Frankfurt und Köln. Auch Solidvest, die digitale Vermögensverwaltung von DJE, fällt damit in seine Zuständigkeit. Christian Janas wird an Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei DJE und unter anderem im Vorstand für die Vermögensverwaltung verantwortlich, berichten.

Dr. Jan Ehrhardt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Christian Janas mit seiner enormen Erfahrung im Vermögens- und Wealth Management sowie seinem tiefen Kapitalmarktverständnis als Leiter für unsere Vermögensverwaltung gewinnen konnten. Er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Haus. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm freuen wir uns schon sehr.“

Christian Janas verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wertpapierstrategie und -steuerung, Marketing sowie Vermögens- und Wealth Management. Zuletzt war er seit 2013 als Executive Director für die Leitung des Wealth Managements für die Region Bayern bei der UBS Europe SE (vormals UBS Deutschland AG) zuständig. Zuvor hatte er diverse Funktionen seit 2007 bei der UBS Deutschland AG inne, unter anderem als stellvertretender Niederlassungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung Bayern. Zwischen 1992 und 2007 bekleidete Janas einige Positionen bei der HypoVereinsbank AG, unter anderem als Leiter Private Banking der Niederlassung Altstadt in München sowie Abteilungsdirektor Vermögensmanagement für den Geschäftsbereich Privatkunden und Private Banking der Region Süd. Christian Janas ist gelernter Bankkaufmann und hat seinen Betriebswirt sowie Marketing-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München erfolgreich abgeschlossen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Aviva Investors ernennt Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt die Ernennung von Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager bekannt.

Jean Valette ist in Frankfurt ansässig und berichtet an Daniel Lienhard, Head of Transactions. Er wird sich auf die Beschaffung und Durchführung von direkten Immobilientransaktionen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) fokussieren.

Jean Valette verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Immobilieninvestments und Asset-/Portfoliomanagement in Deutschland und Mittelosteuropa mit einem Fokus auf Polen, Ungarn und Tschechien. Bevor er zu Aviva Investors stieß, war er als European Investment Manager bei TRIUVA und davor als Investment Manager für den deutschen Einzelhandelsmarkt bei Gazit Globe verantwortlich. Valette hat einen Masterabschluss in  Ingenieurwesen (Diplôme d'ingénieur) sowie einen weiteren Abschluss in International Finance der HEC-Universität in Paris erworben.

Daniel Lienhard, Head of Transactions, Aviva Investors Real Estate (Deutschland), sagt: 

"Wir heißen Jean in unserem deutschen Transaktions-Team herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihm und unseren Immobilienteams in London und Paris werden wir künftig unser Immobiliengeschäft in ganz Europa noch weiter stärken."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Apartmentwohnen vor der Reifeprüfung in Europa

In kaum einem anderen aktuellen Wohntrend manifestieren sich die sozio-demographischen Veränderungen und die Flexibilisierung der Arbeitswelt so wie in der aufstrebenden Assetklasse Micro-Living. Doch von einer einheitlichen Neudefinition des Temporären Wohnens sind die europäischen Märkte weit entfernt. Was die europäischen Länder eint, ist die in hohem Maße ausdifferenzierte Vielfalt des Apartmentwohnens auf Zeit. In Bezug auf Anbieterstrukturen, der Professionalität und Internationalität der Akteure, steuerliche Regelungen oder Beteiligung der öffentlichen Hand an der Wohnraumversorgung zeigen sich hingegen signifikante Unterschiede. Diese beschreiben in Europa eine markante Trennlinie zwischen großen und bereits etablierten Märkten mit nachhaltigen Renditeperspektiven und „emerging markets“ mit noch gering ausgeprägter Investmentfähigkeit. Der Großteil der Märkte in Europa befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium und steht damit noch vor der Reifeprüfung. Zu diesem Ergebnis kommt die breit angelegte Marktstudie „Micro-Living in Europa“ von bulwiengesa und Union Investment, bei der erstmals die wichtigsten europäischen Investment-Hotspots in den beiden populärsten Marktsegmenten Studenten- bzw. Businessapartments und den hotelnahen Serviced Apartments zusammenfassend untersucht wurden.

Als Leuchttürme für Micro-Living-Investments identifiziert die Untersuchung Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Im Europa-Ranking der für Investoren attraktivsten Märkte landen damit vier Länder auf den Top-Positionen, in deren Hauptstädten und Metropolregionen Studierende und Young Professionals vielfach mit angespannten Wohnungsmärkten zu kämpfen haben. „In diesen bereits etablierten Micro-Living-Märkten trifft eine bereits hohe Aktivität privater Investoren, messbar am Volumen projektierter Apartmenthäuser, auf eine trotz allem niedrige private Versorgungsquote“, fasst Henrik von Bothmer, Investment Manager bei Union Investment Real Estate, die Studienergebnisse zusammen. Gute Voraussetzungen also für Wohnentwickler und Investoren: „In Deutschland liegt speziell im mittleren Preissegment, in dem deutlich zu wenig gebaut wird, erhebliches Potenzial“, so Henrik von Bothmer.

Was weiterhin auffällt: Hinsichtlich Transparenz und Transaktionsvolumina befinden sich die für den Marktreport analysierten Märkte für Studenten- und Businessapartments in allen neun untersuchten Ländern auf einer höheren Entwicklungsstufe als die jeweiligen Märkte für Serviced Apartments. Entsprechend breiter präsentiert sich bei den Studenten- und Businessapartments auch das Spektrum der investmentfähigen Märkte.

Auch kleinere Märkte für Studenten- und Businessapartments investmentfähig

So bieten im Segment der Studenten- und Businessapartments nicht nur die bereits etablierten Märkte in den großen europäischen Volkswirtschaften, sondern laut der Untersuchung auch die kleineren Märkte Österreichs, Spaniens und Irlands gute Rahmenbedingungen für punktuelle Investments und zur Portfoliobeimischung. In dieser Gruppe sticht Österreich besonders hervor, das mit seinem Renditeniveau in der gleichen Liga spielt wie die etablierten europäischen Länder, was wiederum auf einen bereits stabilen Markt schließen lässt. „Die Aktivitäten der privatwirtschaftlichen Anbieter in Österreich konzentrieren sich noch weitgehend auf den Hauptstadtmarkt Wien. Vom Nachfragepotenzial, das die neuen Lebens- und Arbeitsstile mit sich bringen, dürften jedoch künftig auch Städte wie z.B. Salzburg oder Graz noch stärker profitieren. Hier werden sich mittelfristig deutlich höhere Transaktionsvolumina zeigen“, sagt Felix Embacher von bulwiengesa. Eine ähnlich dynamische Entwicklung erwarten sich die Initiatoren der Studie für Irland und Schweden, deren Wohnungsmärkte oftmals keine adäquaten schnellen Lösungen für Studenten zulassen. Zurückzuführen ist dies auf die relativ hohen Eigentumsquoten, deren Entsprechung kleinere Mietwohnungsmärkte sind.

Durch deutlich gestiegene Transaktionsvolumina bei Studenten- und Businessapartments fallen in der Gruppe der kleinen Märkte vor allem Österreich, Spanien und Irland auf. So wurden in Österreich 2017 mit 307 Millionen Euro 230 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr 2016. Spanien verzeichnete nach Großbritannien und Deutschland mit rund 784 Millionen Euro das drittgrößte Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr. Die höchsten Nettoanfangsrenditen im europäischen Vergleich weisen der Studie zufolge derzeit Spanien und Polen aus. In diesen traditionell geprägten Ländern läuft die Entwicklung bezogen auf veränderte Formen des Zusammenlebens, das Wachstums von Ein-Personen-Haushalten sowie die rückläufigen Zahlen der jüngeren Bevölkerung anderen europäischen Märkten hinterher.

Serviced Apartments als Nischenprodukt

Im Vergleich zu den Studenten- und Businessapartments ist im Segment Serviced Apartments die Investmentfähigkeit der kleinen Märkte kritisch zu hinterfragen. Mit Serviceangeboten ausgestattete Apartmenthäuser stellen selbst in den großen und etablierten Märkten nach wie vor eher ein Nischenprodukt dar, dessen Transaktionsgeschehen noch vergleichsweise intransparent ist. Auch stellt sich in diesem Segment die Anbieterstruktur vergleichsweise fragmentiert dar.

Ein positiver Indikator für die Entwicklung in vielen der analysierten Märkte ist die rege Aktivität zahlreicher, auch neuer Betreiber internationaler Herkunft. „Die Qualität des Angebotes und die Etablierung neuer Produkte und Marken werden das Marktgeschehen zunehmend professionalisieren. Die Etablierung von Serviced Apartments am Investmentmarkt ist - wenn auch noch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – überall im Gange“, so Henrik von Bothmer. Das belegen die in diesem Segment gestiegenen Transaktionsvolumina gegenüber früheren Jahren deutlich. Als aktivste Märkte weist die Studie Deutschland und Großbritannien aus, auf die rund 86 Prozent des gesamten registrierten Transaktionsvolumens entfallen.

„Die zunehmende Mobilität am Arbeitsmarkt und die Zunahme der touristischen Attraktivität und Aktivität in vielen Städten sind starke Treiber für neue Konzepte“, so Felix Embacher von bulwiengesa. Insbesondere bei längeren, aber zeitlich begrenzten Aufenthalten sind Alternativen zum Hotelzimmer bei Young Professionals, Projektbeschäftigten und Pendlern willkommen, da die Aufenthaltsqualität bei längeren Aufenthalten, sogenannten „Long-stays“, in Hotelzimmern eher limitiert und ihre Flexibilität eingeschränkt ist. „Das Nachfragepotenzial dieser Zielgruppen ist in vielen europäischen Städten als hoch zu bewerten“, so Georg-Christian Rueb, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. „Die hohe Zustimmung auf Nachfrageseite sowie die stetige Professionalisierung auf Anbieterseite sind gute Argumente für Investoren, dieses vergleichsweise junge Segment kurz- bis mittelfristig stärker in den Blick zu nehmen.“

Die Studie kann kostenlos unter micro-living-studie@union-investment.de abgefordert werden.

Zur Studie

Die Studie „Micro-Living in Europa“ gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Segmente temporären Wohnens, die sehr unterschiedliche Charakteristika bezüglich Anbieterstrukturen, Internationalität der Betreiber, Nachfragepotenzialen und Entwicklungsperspektiven aufweisen. Neben den großen und bereits etablierten Micro-Living-Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Niederlande deckt die Analyse die aufstrebenden Märkte Österreich, Polen, Schweden, Spanien und Irland stellvertretend für unterschiedliche europäische Marktregionen ab. Das Potenzial der betrachteten Marktsegmente wird in folgenden Zahlen deutlich: Die neun ausgewählten Länder verfügen über insgesamt 50,7 Millionen Single-Haushalte, was insgesamt betrachtet einem Drittel der Gesamtanzahl an Haushalten dieser Länder entspricht. In den neun Arbeitsmärkten sind insgesamt rund 150 Millionen Beschäftigte tätig.

Über Union Investment

Union Investment gehört mit einem Immobilienfondsvermögen von über 35 Milliarden Euro zu den führenden europäischen Immobilien-Investment-Managern. Mit dem Urban Living Nr. 1 bietet Union Investment institutionellen Anlegern die Möglichkeit, in temporäre Wohnkonzepte zu investieren. Im Ankaufsfokus liegen Mikro-Apartmentanlagen, die sich an Young Professionals, Studierende sowie Single-Haushalte richten. Der Fonds investiert vorrangig in den dynamischen Metropol- und Ballungsregionen in Deutschland. Als Beimischung sind Investments in attraktiven europäischen Märkten vorgesehen. Als erste Assets hat der Offene Immobilien-Spezialfonds die Studenten-Apartmentanlagen „Milestone“ in Graz mit insgesamt 378 Apartments sowie das „THE FIZZ Vienna Hauptbahnhof“ in Wien mit 195 Apartments erworben.

ODDO BHF weitet Mandat für CACEIS um die Administration der Luxemburger Fondspalette aus

Anfang Juli 2018 hat CACEIS die Fondsadministration für rund 40 Wertpapierfonds der ODDO BHF Asset Management LUX AG aufgenommen. Die damit verbundenen Leistungen umfassen die Kalkulation des Nettoinventarwerts, die Kontrolle der Anlagegrenzen und das Reporting. Bereits 2016 beauftragte ODDO BHF CACEIS mit der Übernahme der Verwahrstellenfunktion für ihre Wertpapierfonds. Mit der Fondsadministration der Luxemburger Fondspalette hat ODDO BHF das Mandat für CACEIS nun erweitert.

Karl Stäcker, Mitglied der Geschäftsführung von ODDO BHF Asset Management, sagt: „CACEIS stellt bereits seit 2016 als Verwahrstelle ihre Expertise für unsere in Luxemburg domizilierten Fonds erfolgreich unter Beweis. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Fondsadministrationspartner, da CACEIS über umfassende Erfahrungen in diesem Bereich verfügt.”

Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir von ODDO BHF zusätzlich zu unserer bisherigen Rolle als Luxemburger Verwahrstelle nun auch für das Fondsadministrationsmandat ausgewählt wurden. Unser „One-Stop-Shop“-Angebot hat sich bereits für einige unserer Kunden als sehr attraktiv erwiesen. Dies wollen wir ausbauen und weiteren deutschen Kunden anbieten, die ihr Fondsgeschäft von Luxemburg aus betreiben.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Höhere ESG-Faktoren verbessern die Anlageergebnisse von Unternehmensanleihen

Anleiheinvestoren, die bei ihren Anlageentscheidungen Faktoren wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, kurz ESG (Environmental, SocialGovernance)berücksichtigen, können die Ausfallwahrscheinlichkeit und ihre Handelskosten verringern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Fidelity International. Umgekehrt profitieren Emittenten mit hohen ESG-Werten von niedrigeren Risikoaufschlägen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Scores haben auch tendenziell höhere Umsätze, sind aber nicht unbedingt profitabler als Gesellschaften mit niedrigeren ESG-Werten.

Studie belegt Vorteile hoher ESG-Scores

Anleiheemittenten, die bei Umweltschutz, sozialen Belangen und Unternehmensführung über hohe Standards verfügen, werden ihre Verbindlichkeiten mit einer größeren Wahrscheinlichkeit bedienen als Gesellschaften mit in dieser Hinsicht niedrigeren Anforderungen. Beim untersten Quintil im ESG-Ranking ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zwei-bis dreimal so hoch wie im obersten Quintil, so die Studie (s. Grafik 1). Dazu wurden insgesamt 1.500 Anleihen aus dem Universum der ICE-BofAML-Indizes untersucht.

Grafik 1: Niedrigere ESG-Werte führen zu höherer Ausfallwahrscheinlichkeit

Umgekehrt profitieren die Unternehmen mit höheren ESG-Scores von niedrigeren Kapitalkosten. So haben sich der Studie zufolge die Risikoaufschläge der gemessen an den ESG-Werten besten Gesellschaften in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu 20 Prozent verringert. Bei den gemessen am ESG-Score schlechtesten Unternehmen war dagegen nur ein Rückgang um etwa 12 Prozent zu verzeichnen (vgl. Grafik 2). 

Grafik 2: Risikoaufschläge sinken bei höheren ESG-Ratings tendenziell stärker

Doch nicht nur die Ausfallwahrscheinlichkeit ist bei Gesellschaften mit höheren ESG-Werten niedriger, sondern auch die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs der Anleihen. Konkret bedeutet dies für Anleiheinvestoren niedrigere Handelskosten, was sich positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios auswirkt.

Mit Blick auf die Unternehmenscharakteristika hat die Studie ergeben, dass Gesellschaften mit besseren ESG-Scores eine niedrigere Verschuldung sowie höhere Umsätze und Dividendenrenditen aufweisen. Vor allem große Unternehmen weisen bessere ESG-Werte aufEin zentraler Grund: Im Gegensatz zu kleineren Gesellschaften verfügen sie tendenziell über die Mittel und den Willen, die dafür nötigen Richtlinien und Dokumentationen zu etablieren. Die Profitabilität eines Unternehmens ist hingegen nur gering mit dem ESG-Score korreliert. 

Annika Milz, Leiterin institutionelles Asset Management bei Fidelity International, sagt: „Unsere Studie zeigt, dass die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei der Auswahl von Unternehmensanleihen die Anlageergebnisse verbessern kann. Institutionelle Anleger sollten diese Kriterien zusätzlich zu den traditionellen Analysefaktoren bei Anleihen in ihren Investmentprozess aufnehmen. Auffällig ist, dass der Faktor Governance der mit Abstand wichtigste Bestandteil eines hohen ESG-Werts ist. Eine robuste Aufstellung in diesem Teilbereich wirkt sich in der Regel positiv auf Umweltschutz und soziale Belange aus.“

ebase mit neuem Eigentümer: Erfolgreicher Kurs wird mit der FNZ Group fortgesetzt

Vorbehaltlich der Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erwirbt die FNZ Group die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zu 100 % von der comdirect bank AG. Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 151 Millionen Euro. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden. 

ebase wurde im Jahr 2002 aus den ausgegliederten Bereichen der Investmentdepotführung und Informationstechnologie der ADIG Investment GmbH gegründet. Seit 2009 ist ebase eine eigenständige Vollbank und Tochter der comdirect bank AG. Mit 265 Mitarbeitern, mehr als 270 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern und mehr als 1 Million Kunden ist ebase in Deutschland eine der führenden B2B-Direktbanken. Als Spezialist für Vermögensmanagement mit Investmentfonds bietet das Unternehmen privaten, betrieblichen und institutionellen Investoren Lösungen für den Vermögensaufbau, die Vermögensanlage und die Vermögensentnahme. 

„Seit der Übernahme durch comdirect vor rund neun Jahren hat sich ebase kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Beitrag zum Erfolg der comdirect Gruppe geleistet. Mit dem Verkauf der ebase fokussieren wir uns auf Wachstum und Weiterentwicklung in unserem Kerngeschäft. Wir danken dem Management und den Mitarbeitern der ebase herzlich für ihr Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihnen für den weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg“, sagt Arno Walter Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG und Aufsichtsratsvorsitzender der ebase GmbH.  

Mit dem neuen Eigentümer FNZ, einem Finanztechnologieanbieter mit Sitz in London, wird ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Die Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht werden das Unternehmen auch künftig leiten und es auf dem Weg zum führenden Digital Financial Service Partner begleiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen.  

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit FNZ. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und unsere Strategie vorantreiben“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

„ebase ist eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt. Wir sind von der Strategie und dem Team von ebase überzeugt und freuen uns sehr, gemeinsam das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft auszubauen. Für FNZ ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, ein führender Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.

Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet als Vollbank neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. 

Aviva Investors verstärkt sein Aktienteam um neun Experten

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, stärkt durch die Neueinstellung von neun Aktienexperten seine Teams in den Bereichen UK-Aktien, globale Aktien sowie globale Schwellenländeraktien. Aviva Investors unterstreicht damit sein verstärktes Engagement im Aktienbereich, nachdem bereits im Januar 2018 David Cumming als Chief Investment Officer, Equities, startete.

Mikhail Zverev wird als Head of Global Equities und Alistair Way als Head of Global Emerging Market Equities tätig sein. Beide berichten an David Cumming, ebenso wie die zwei neuen Portfoliomanager für UK-Aktien Henry Flockhart und Adam McInally.

Jaime Ramos Martin, Stephanie Niven und Ross Mathison beginnen als Global Equities Portfolio Managers und berichten an Mikhail Zverev. Die zwei weiteren Neuzugänge Jonathan Toub und Will Malcom werden Global Emerging Markets Portfolio Managers und berichten an Alistair Way.

Mikhail Zverev, Alistair Way, Henry Flockhart, Adam McInally, Jaime Ramos Martin, Ross Mathison, Jonathan Toub und Will Malcom wechseln alle von Standard Life Investments, wo sie zuvor unterschiedliche Positionen inne hatten. Sie werden im neuen Aviva Investors-Büro in Edinburgh arbeiten, welches Ende Juli eröffnet wird. Stephanie Niven kommt von Tesco Pension Investment und wird in London ansässig sein.

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities, sagt: 
"Wir freuen uns, dass wir so hochkarätige und erfahrene Experten mit langjähriger Erfolgsbilanz für Aviva Investors gewinnen konnten. Diese neun Mitarbeiter, inklusive der weiteren geplanten Einstellungen in diesem Jahr, werden unsere Entwicklung starker, integrierter Teams in den Schlüsselbereichen Globale-, Schwellenländer-, Europa-, US- und UK-Aktien vervollständigen."

Euan Munro, Chief Executive Officer, Aviva Investors, sagt: 
"Die Investition in unsere Aktienressourcen ist eine strategische Priorität für unser Geschäft. Mithilfe dieser verstärkten Teams können wir unseren Wholesale- und institutionellen Investoren noch überzeugendere Aktienstrategien anbieten und die Ideenfindung für unsere breitgefächerte Palette von Investmentlösungen erweitern."

Weitere Details zu den Neueinstellungen:

  • Mikhail Zverev kommt am 1. Oktober zu Aviva Investors. Zuvor war er Head of Global Equities bei Standard Life Investments (SLI), wo er auch als Portfoliomanager für verschiedene Fonds tätig war. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Alistair Way beginnt am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete er als Head of Asia and Global Emerging Market Equities und Portfoliomanager für verschiedene Fonds bei SLI. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Henry Flockhart kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er war seit 2011 bei SLI und hat über 10 Jahre Branchenerfahrung.
  • Adam McInally startet am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er kam 2015 zu SLI. Davor war er als Equity Research Analyst für die Credit Suisse tätig.
  • Jaime Ramos Martin stieß am 8. Mai zu Aviva Investors. Zuvor war er Senior Vice President, Global Equities, im SLI-Büro in Boston, USA. Er kam 2005 zu SLI und verfügt über 18 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Ross Mathison kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Er war fast neun Jahre bei SLI tätig, davon fünf Jahre als Investment Director in den Teams Global Equities und European Equities.
  • Stephanie Niven beginnt am 1. Oktober bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete sie als Portfolio Manager, Global Equity Fund, bei Tesco Pension Investment, wo sie seit 2012 tätig war. Sie verfügt über 13 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Jonathan Toub kommt am 20. August zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market Equities bei SLI. Er kam 2014 zu SLI und weist mehr als 15 Jahre an Branchenerfahrung auf.
  • Will Malcom startet am 23. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market and Asia Equities bei SLI. Er war seit 2007 bei SLI und verfügt über 20 Jahre an Branchenerfahrung.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Die Risk-Parity-Fonds von Raiffeisen Capital Management - seit 10 Jahren eine Erfolgsgeschichte!

Bereits seit rund 10 Jahren im Praxiseinsatz überzeugen die nach dem Grundkonzept der Risikoparität verwalteten Risk-Parity-Fonds der Raiffeisen KAG mit einer guten langfristigen Performance.

Aktive, flexible und bewertungsbasierte strategische Allokation sowie ein aktiver Managementansatz sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Basierend auf der Grundidee, Risiken nur dann einzugehen, wenn diese auch angemesen bezahlt werden, sind die letztendlichen Ertragsbringer die langfristig vereinnamten Risikoprämien.

Die Risiken in den Risk-Parity-Fonds werden in vier verschiedene Blöcke mit unterschiedlicher Gewichtung aufgeteilt: Aktienrisiko, Spreadrisiko, nominales Zinsrisiko und reales Risiko. Um eine bestmögliche Diversifizierung zu erzielen sowie die entsprechenden Risikoprämien zu verdienen, können fast alle liquiden und investierbaren Assetklassen und Sub-Assetklassen dabei eingesetzt werden. Diskretionäre Beurteilung und Entscheidungen des Fondsmanagements, unterstützt durch qualitative Modelle, sind dabei die wesentlichen Bestandteile des Investmentprozesses.

Die erwartete Zunahme von Risiken und Unwägbarkeiten auf den Kapitalmärkten - unter anderem durch geopolische Konflikte - führt zu mittelfristig höheren Risikoprämien. Dadurch bieten unsere Risk-Parity-Fonds eine aussichtsreiche Investmentalternative für die Zukunft, die sich deutlich von unseren Mitbewerbern abhebt.

Weitere Informationen finden Sie auf rcm-international.com

Vontobel Asset Management stärkt Global Flexible-Strategien mit erfahrenem Anleihenmanager

Yann Lepape, PhD, verstärkt ab sofort das Anleihenteam von Vontobel Asset Management. Er wird sich auf das Management der Global Flexible-Strategien konzentrieren.

Yann Lepape verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Makroökonomie, Marktstrategie und Portfoliomanagement. Er kommt von Oddo BHF AM zu Vontobel Asset Management. Dort war er Mitglied im globalen Investmentkomitee und verantwortlich für die globale makroökonomische Analyse, die Asset Allokation der Mischfonds (mit einem verwalteten Vermögen von EUR 7 Mrd.) sowie das Portfoliomanagement von Schwellenländer-Anlagen (Aktien, Währungen und Anleihen). Vor seiner Zeit bei Oddo BHF AM war er als Berater für das französische Finanzministerium tätig. Yann Lepape begann seine Laufbahn 1995 als quantitativer Währungsanalyst im Eigenhandel von BNP Paribas. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzen von der ESC Lyon und erwarb einen PhD in Volkswirtschaft am Centre Economie et Finances Internationales (CEFI) der Universität von Aix Marseille.

Bei Vontobel Asset Management wird Yann Lepape das Portfoliomanagement und die makroökonomische Analysekapazität des Global Flexible-Teams verstärken und die quantitativen Modelle des Teams weiter ausbauen.

In den Global Flexible-Strategien nutzen die Anlagespezialisten von Vontobel Asset Management das Potenzial des gesamten globalen Anleihen- und Währungsspektrums. Dabei managen sie aktiv auf verschiedene Währungen lautende Staats-, Unternehmens-, Wandel- und Schwellenländeranleihen aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich. Ziel ist eine konstante Performance bei konsequenter Risikokontrolle.

„Mit Yann Lepape können wir einen erfahrenen Anleihenmanager für unser Global Flexible-Team gewinnen. Der Neuzugang kommt zur rechten Zeit, denn wir erleben gerade einen Wechsel des Marktregimes im Anleihenbereich, der flexible Strategien angesichts höherer Marktvolatilität zu einem Kerninvestment im Anleihenportfolio machen wird,” sagt Ludovic Colin, Head of Global Flexible Bonds bei Vontobel Asset Management.

Fondsanleger positionieren sich neu

Zum Ende des 2. Quartals 2018 hat die Fondsnachfrage bei den Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) wieder deutlich zugenommen. Während die Anleger im April und Mai eher zurückhaltend agierten, ist die Handelsaktivität im Juni spürbar angestiegen. Mit 111 Indexpunkten notiert diese um 11 Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Jahres 2017.

„Das 2. Quartal diesen Jahres war anfangs von einer deutlichen Zurückhaltung der Fondsanleger geprägt. Diese hat sich aber wieder gelegt, so dass im Juni vielfach reges Interesse bestand“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im April lagen die Handelsaktivitäten noch 20 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2017, im Juni hingegen 11 Prozentpunkte darüber“, präzisiert er. Die Zurückhaltung zu Beginn des zweiten Quartals ist vermutlich auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen der US-Regierung und Europa, China und anderen Ländern zurückzuführen. Die im Juni wiedererstarkte Nachfrage zeigt allerdings, dass die Anleger wieder mehr Interesse an Fonds haben, sich jedoch teilweise neu positionieren.

„Die Neupositionierung zahlreicher Anleger zeigte sich im abgelaufenen Quartal beispielsweise an der gestiegenen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds“, stellt Geyer fest. Auf das 2. Quartal bezogen ergab sich für die offenen Immobilienfonds ein Kaufquotient von 3,01, was bedeutet, dass die Anzahl der Käufe dreimal so hoch lagen wie die Verkäufe. Dessen ungeachtet waren auch bei Aktien- und Mischfonds im 2. Quartal Nettomittelzuflüsse, mit Kaufquotienten von 1,12 bzw. 1,15, zu verzeichnen. Rentenfonds mussten hingegen leichte Mittelabflüsse hinnehmen (Kaufquotient: 0,98).

Hinsichtlich der regionalen Ausrichtung standen Deutschland-Investments in den abgelaufenen drei Monaten eher auf den Verkaufslisten. In noch größerem Ausmaß trennten sich ebase-Kunden von Investments in den Emerging Markets. „Stark gesucht waren dagegen Fonds mit japanischen Titeln (Kaufquotient: 1,76), mit US-amerikanischen (Kaufquotient: 1,58) sowie mit europäischen Werten (Kaufquotient: 1,50)“, bemerkt Rudolf Geyer. Daneben war auch die Nachfrage nach in der Eurozone und weltweit investierenden Fonds (Kaufquotienten: 1,24 bzw. 1,16) ausgeprägt.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Interesse an Fonds sich nach dem sehr starken Jahresstart und den nachfolgenden Rücksetzern wieder stabilisiert hat. Allerdings bestätigt sich abermals der Einfluss der Marktlage sowie von politischen Entwicklungen auf Fondsauswahl und das allgemeine Interesse an Fonds“, erklärt Rudolf Geyer abschließend. 

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.  

WisdomTree legt zwei neue Smart Beta Fixed Income ETFs auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds (ETF) und Exchange-Traded Products (ETP), gibt heute die Markteinführung von zwei neuen ETFs an der Deutschen Börse Xetra bekannt: Des WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDR) und des WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDP).

Die Strategien sollen einen intuitiveren Ansatz bei der Indexierung bieten, indem sie darauf abzielen, höhere Renditen auf erstklassige Anleihen und Schatzanweisungen aus europäischen Kernmärkten zu erwirtschaften, ohne dabei potenziell riskantere Engagements einzugehen.

  • Der WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Aggregate Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance des Markts für erstklassige, auf Euro lautende festverzinsliche Anleihen, einschließlich Schatzanweisungen, Staats-, Unternehmens- und verbriefte Anleihen. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, der die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen neigt, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,18 % 
  • Der WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Treasury Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance von erstklassigen, auf Euro lautenden festverzinslichen Staatsanleihen, die von den souveränen, an der europäischen Währungsunion teilnehmenden Staaten emittiert werden. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, um die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen zu neigen, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,16%

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Die neuen, heute lancierten ETFs sind wichtige Neuzugänge im Bereich der europäischen Fixed-Income-Fonds. Die Strategie, die von beiden Fonds gleichermaßen verfolgt wird, bietet eine einzigartige Lösung für Investoren, um in diesem Markt bei strikter Kontrolle des Risikos potenziell höhere Renditen zu erzielen. Durch die Renditeorientierung zielt die Strategie auf eine der für Fixed-Income-Investoren wichtigsten Eigenschaften ab, vermeidet dabei jedoch einen übermäßigen Tracking Error und eine unverhältnismäßige Risikobereitschaft in Bezug auf die Benchmark.“

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Vielen Fixed-Income-Investoren bieten sich heute zwei grundsätzliche Optionen: aktiv verwaltete Strategien oder Exchange-Traded Products, die nach der Marktkapitalisierung gewichtete Indizes nachbilden. Dies führt jedoch häufig dazu, dass Investoren mehr Kapital an die Emittenten vergeben, die bereits am höchsten verschuldet sind. Hier verfolgen wir bei Fixed Income hingegen einen „Smart-Beta“-Ansatz. Auf zwei bestehende Universen aus Fixed-Income-Wertpapieren wenden wir einen algorithmischen Ansatz an und versuchen, so viel wie möglich Zusatzeinkommen aus diesen Konstituenten herauszuholen. Dabei bleiben wir jedoch den Einschränkungen gegenüber sensibel, die sich durch den Tracking Error ergeben, und erbringen so das Potenzial für Alpha.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung links.

Über WisdomTree 

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Durch WisdomTree UK Limited bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und ETPs von ETF Securities und Boost in einer Vielzahl an Anlageklassen an, einschließlich Short Leveraged ETPs. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 2. Juli 2018) weltweit ein Vermögen von ca. 60,4 Milliarden USD. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders Global Investor Study 2018

Lebenshaltungskosten im Ruhestand werden meist unterschätzt.

15 Prozent der Ruheständler aus den Industriestaaten und den größten Schwellenländern beziehen kein ausreichendes Einkommen, um komfortabel leben zu können. Dies ist ein Ergebnis der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger aus 30 Ländern1 befragt wurden.

Weltweit gehen noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich 34 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung2 ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast 50 Prozent ihrer Einkünfte aufwenden. Und auch in Deutschland ist dieser Irrglaube weit verbreitet: Die hierzulande befragten Personen erwarten, für die Lebenshaltung nur 38 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen zu müssen, wohingegen in der Realität 47 Prozent hierfür aufgebracht werden müssen. Für andere Verwendungszwecke stehen somit weniger Mittel als geplant zur Verfügung.

Die Schroders Global Investor Study 2018 hat damit gezeigt, dass zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand eine erhebliche Lücke klafft.

Weltweit betrachtet sind die Einkünfte von Ruheständlern niedriger, als Personen, die sich dem Rentenalter nähern, dies gegenwärtig erwarten.

Weniger als die Hälfte (43 Prozent) aller global befragten Ruheständler räumten ein, dass ein etwas höheres Einkommen hilfreich wäre, während 42 Prozent angaben, dass sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um im Ruhestand komfortabel zu leben. 15 Prozent verfügen über kein ausreichendes Einkommen für einen komfortablen Ruhestand. In Deutschland bezeichneten 48 Prozent der Ruheständler ein etwas höheres Einkommen als hilfreich, wohingegen von 44 Prozent das tatsächlich zur Verfügung stehende Einkommen als ausreichend empfunden wird. Nur 7 Prozent der deutschen Befragten gab an, dass ihr Ruhestandseinkommen nicht für ein komfortables Leben ausreicht.

Personen ab einem Alter von 55 Jahren, die schon näher am Ruhestand sind, könnten eine böse Überraschung erleben, wenn sie sich zu viel von ihren Ruhestandsbezügen erwarten. Sie gehen weltweit nämlich davon aus, dass sie durchschnittlich 74 Prozent ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67 Prozent ihres aktuellen Gehalts etwas geringer – und damit realistischer – aus.

Tatsächlich aber erhalten Ruheständler weltweit nur durchschnittlich 61 Prozent ihres letzten Jahresgehalts. Am größten ist der Abstand in Asien, wo Ruheständler auf 59 Prozent ihres letzten Gehalts kommen, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, mit 76 Prozent rechnen.

Am geringsten ist die Lücke bei Anlegern in Europa. Hier erhalten Ruheständler 63 Prozent ihres letzten Gehalts, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, davon ausgehen, dass sie 72 Prozent benötigen werden.

In Deutschland erhalten Ruheständler im Mittel 65 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhestandsbezug, wohingegen die kurz vor dem Ruhestand stehenden Personen denken, dass sie 67 Prozent benötigen werden. Somit demonstrieren die deutschen Befragten auch hier einen überdurchschnittlich hoch ausgeprägten Realitätssinn.

Gleichzeitig investieren Ruheständler auf der ganzen Welt weiter erhebliche Beträge und nutzen 19 Prozent ihrer gesamten Altersersparnisse3 für die Geldanlage. Demgegenüber gehen Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, davon aus, dass sie lediglich 9 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse investieren werden.

Für Deutschland fallen diese Zahlen ähnlich aus: Hier erwarten die Ruhestandsanwärter, lediglich 7 Prozent ihrer Ersparnisse zu investieren, wohingegen die Ruheständler tatsächlich 16 Prozent ihrer Altersersparnisse anlegen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study 2018 offenbart eine ganz erhebliche Differenz zwischen den Erwartungen der Menschen an ihren Lebensstandard nach Beendigung der Berufstätigkeit und den tatsächlichen Bedingungen – auch hier in Deutschland. Zwar beweisen die deutschen Befragten verglichen mit dem globalen Durchschnitt einen hohen Realitätssinn, jedoch zehren die Lebenskosten im Ruhestand auch hierzulande mehr Einkommen auf als gedacht. Die Folge: Für andere Verwendungen wie Freizeit oder Hobbys steht weniger Geld als erwartet zur Verfügung.
Um dem entgegenzuwirken, ist rechtzeitiges Handeln erforderlich. Je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen. Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds hierbei nicht fehlen sollten, da insbesondere sie eine interessante Möglichkeit für Wertzuwächse bei überschaubarem Risiko bieten können, die einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Retirement bei Schroders:

Überall auf der Welt unterschätzen die Menschen, welchen Teil ihrer Ruhestandsbezüge sie für die Lebenshaltung werden aufwenden müssen und wie viel Geld sie für ein komfortables Leben im Ruhestand benötigen. Gerade in der gegenwärtigen Phase niedriger Renditen und anziehender Inflation bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für ihren Wohlstand.
Es gibt dabei keine magische Formel. Um eine finanziell schwierige Situation im Ruhestand zu vermeiden, müssen die Menschen erkennen, dass sie so früh und so umfangreich wie möglich Vorsorge treffen sollten. Wenn man mit der Ersparnisbildung für den Ruhestand wartet, bis man auf 50 oder 60 zugeht, dürfte es zu spät sein, eine Lücke bei den Ersparnissen zu schließen.
Vielleicht weil ihre Altersbezüge nicht reichen, legen Ruheständler unserer Studie zufolge weiter Geld an, und zwar in vielen Fällen mehr, als sie vor dem Ruhestand erwartet hatten.

Den vollständigen Bericht zum Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter diesem Link.


1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.
2) Laufende Ausgaben unter anderem für Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Miete/Hypothekendarlehen.
3) Geldanlagen jeder Art, die im Alter Einkünfte bringen sollen, wie zum Beispiel Betriebsrenten, gesetzliche und private Renten, sonstige Spar- und Geldanlagen, Freisetzung von in Eigenheimen gebundenem Kapital, finanzielle Unterstützung durch Verwandte, Erbschaften.

Scope Analysis - Fondsrating-Update Juni 2018

Die Ratingagentur Scope hat rund 5.900 Fondsratings aktualisiert. Weitere 53 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten. Das Fondsrating von Scope umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings.

Der größte Fonds, der in diesem Monat von Scope heraufgestuft wurde, ist der Allianz Europe Equity Growth. Der 7,3 Mrd. Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Aktien Europa“ konnte sich um eine Ratingstufe von (C) auf (B) verbessern – und hält damit ein Top-Rating. Der Fonds wird seit Oktober 2009 von Thorsten Winkelmann gemanagt. Er investiert – wie es der Name des Fonds vermuten lässt – vor allem in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.

Das Downgrade mit dem größten Volumen trifft in diesem Monat den Comgest Growth Emerging Markets. Er hat ein Volumen von 6,0 Mrd. Euro. Der Fonds ist der Peergroup Aktien Emerging Markets zugeordnet und verliert das Spitzenrating (A). Mit der aktuellen Bewertung befindet er sich aber immer noch im Top-Rating-Bereich. Diesen Bereich hat der Fonds seit Juli 2014 nicht verlassen.

Raiffeisen-Euro-Rent seit fast 16 Jahren mit Top-Rating

Mit einem Top-Rating von Scope gehört ein Fonds zum besten Drittel der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds. Noch anspruchsvoller als ein Top-Rating zu bekom- men, ist es, dieses über längere Zeiträume zu halten. In den Vormonaten haben wir an dieser Stelle Aktien- und Mischfonds in Bezug auf ihre Top-Rating-Historie untersucht. In diesem Monat betrachten wir Rentenfonds:

Bei Rentenfonds ist in Bezug auf die Haltedauer der Raiffeisen-Euro-Rent der öster- reichischen Fondsgesellschaft Raiffeisen Capital Management mit großem Abstand an der Spitze. Dieser Fonds kann breit diversifiziert in Anleihen, die in Euro denominiert sind, investieren. Das Anlageuniversum umfasst Staats- und Unternehmensanleihen aus der Eurozone. Der Fonds hat seit September 2002 ein Top-Rating von Scope.

Weitere Informationen und Charts finden Sie im vollständigen Report.

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck (European Head of VanEck). Damit baut VanEck sein ETF-Geschäft in Europa weiter aus. Rozemuller war zuvor Geschäftsführer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, der Anfang des laufenden Jahres von VanEck übernommen wurde. Die erfolgreiche M&A-Transaktion ist nun abgeschlossen. „Ich freue mich, Martijn Rozemuller als Europa-Chef bei VanEck begrüßen zu dürfen. Er verfügt über langjährige Erfahrung, hat Think ETFs gegründet und seit über zehn Jahren erfolgreich aufgebaut.“, sagt Jan van Eck, CEO von VanEck. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gijs Koning, Mitbegründer von Think ETFs, wird Martijn Rozemuller auch das europäische ‚Board of Operations‘ bilden und direkt an den CEO Jan van Eck im Hauptsitz in New York berichten.

Der globale Asset Manager VanEck verwaltet rund 45 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern. Da ETFs in Europa immer stärker nachgefragt werden, lag es für VanEck nahe, zu expandieren und die europäische Organisation weiter auszubauen. „Die Übernahme von Think ETFs schafft Synergieeffekte auf beiden Seiten. Wir profitieren davon, dass sich das Think-Team mit seinem hochwertigen Produktangebot einen Namen gemacht hat. Dies und das Know-how des Think-Managements werden wir für unsere Kunden nutzen“, so Jan van Eck. VanEck hatte bislang jeweils einen europäischen Standort in Frankfurt am Main und im schweizerischen Pfäffikon. Mit dem nun erfolgten Closing ist in Amsterdam ein weiterer Standort hinzugekommen. Ebenso erhöhen sich dadurch die Assets under Management von VanEck in UCITS Fonds auf 2,6 Milliarden US-Dollar.

„Immer mehr Privatanleger und institutionelle Investoren in Europa erkennen, welche hervorragende Möglichkeiten ETFs aufgrund ihrer Liquidität, Transparenz und niedrigen Gebühren bieten“, sagt Martijn Rozemuller. „Mein persönliches Ziel ist es, das Europa-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Bei Think ETFs sind ETFs von Anfang an sowohl auf Privatanleger als auch institutionelle Investoren ausgerichtet. Diese Kombination möchte ich auch auf das restliche Europa ausweiten“, so Rozemuller. Seit Ankündigung der Akquisition im Januar des laufenden Jahres sei der Integrationsprozess weit vorangeschritten. „Unsere Assets under Management sind seitdem stetig gewachsen und wir erwarten, dass sich das Wachstum weiter beschleunigen wird und wir unsere ETFs in Europa aktiv fördern können“, berichtet Rozemuller.

„Think ETFs und VanEck haben die gleichen Prinzipien und die gleiche Philosophie, die Interessen seiner Kunden nachhaltig zu vertreten. Gemeinsam werden wir in Europa eine noch stärkere Position einnehmen“, unterstreicht Jan van Eck. Der CEO erläutert, dass sich für die Kunden durch die Übernahme grundsätzlich nichts ändere. „Die Produkte und die Ansprechpartner bleiben die Gleichen.“ Die Marke Think ETFs werde zunächst beibehalten.

Rozemuller verfügt über einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der Universität Twente. Bevor er Think ETFs gründete, war er Partner bei der niederländischen Trading-Firma Optiver.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.

Beteiligung an US-Gewerbeimmobilien-Finanzierer A10 Capital

Schroders beteiligt sich mit 20 Prozent an A10 Capital und stellt Finanzmittel zur Rekapitalisierung des Unternehmens zur Verfügung. A10 Capital vergibt als Full-Service-Kreditgeber Darlehen für mittelgroße Gewerbeimmobilien – einschließlich Überbrückungsdarlehen und Langfristkrediten. A10 Capital mit Sitz in den USA wurde 2007 gegründet und unterhält neben den Hauptniederlassungen in Boise (Idaho) und Dallas (Texas) Zweigstellen in weiteren wichtigen US-Regionen.
Neben Schroders beteiligt sich auch Gemspring Capital (Gemspring), eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Westport im US-Bundesstaat Connecticut, an A10 Capital.

Parallel zum Beteiligungserwerb haben Schroders und A10 Capital eine Vereinbarung geschlossen, durch die Schroders vom ausgedehnten Netzwerk und der Kreditverwaltungsplattform von A10 Capital profitieren wird. Hierdurch wird Schroders für seine Kunden Anlagechancen bei mittelgroßen Gewerbeimmobiliendarlehen nutzen können. Diese Vereinbarung versetzt A10 Capital zudem in die Lage, das Finanzierungsmodell, bei dem Darlehensgeschäfte bilanziert werden, erheblich zu diversifizieren.

Beide Unternehmen blicken bereits auf fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück, und Schroders verstärkt mit dieser neu gestalteten Geschäftsbeziehung zu A10 Capital seine Fähigkeiten, Kapital von Kunden für dieses wichtige Marktsegment bereitzustellen. Der Portfoliomanagement-Prozess wird durch Schroders' Securitized-Credit-Team mit Sitz in New York unter der Leitung von Michelle Russell-Dowe, Head of Securitized Credit, überwacht. Der Rentenfondsmanager Jeff Williams ist bei diesem Projekt der leitende Portfoliomanager.

Karl Dasher, CEO Nordamerika und stellvertretender Leiter des Fixed-Income-Teams von Schroders:

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gemspring an der Rekapitalisierung von A10 Capital mitwirken und dadurch unsere partnerschaftliche Beziehung weiter ausbauen können. A10 Capital hat eine technologieorientierte Plattform mit einer starken Kreditkultur aufgebaut, die gut zu unserer Investment- und Unternehmenskultur passt. Ihre Kapazitäten in der Kreditanbahnung und -verwaltung spielen eine wichtige Rolle bei unserem Bestreben, mehr Private-Debt-Anlagemöglichkeiten anzubieten. Wir sehen bei unseren Anlegern eine wachsende Nachfrage nach Anleiheinstrumenten, die attraktive Renditen bieten und gleichzeitig hohe Kreditstandards erfüllen.”

Jerry Dunn, CEO von A10 Capital:

„Durch diese Transaktion wird die Bilanz von A10 Capital weiter gestärkt. Mit dem Zugang zu von Schroders gemanagten Fonds und Spezialfonds steigern wir erheblich unsere Fähigkeit, unsere Kreditnehmer zu betreuen. Diese Strategie baut auf unserer Tradition als Vordenker in der Gewerbeimmobilienfinanzierung für das mittlere Marktsegment auf.”

Broadhaven Capital Partners war im Zusammenhang mit der Transaktion als Finanzberater und Sidley Austin LLP als Rechtsberater von Schroders tätig.

Donner & Reuschel Studie zur digitalen Vermögensverwaltung zeigt unterschiedliche Gewichtung von Nachhaltigkeitsaspekten

Welche Bedeutung dem Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl und Nutzung digitaler Vermögensmanagement-Lösungen zukommt untersuchte die diesjährige Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“. Ein Ergebnis dabei ist, dass Nachhaltigkeitsaspekte, wie ethische und soziale Kriterien oder die Förderung von Zukunftstechnologien, von deutschen Investoren unterschiedlich gewichtet werden.

Die Ergebnisse der Donner & Reuschel Studie basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren und wurden in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF) durchgeführt. Für knapp die Hälfte der befragten vermögenden Privatkunden (48 Prozent) sind ethische Aspekte das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bei Investmentlösungen innerhalb der digitalen Vermögensverwaltung. Ähnliche Bedeutung wird sozialen Aspekten beigemessen. 45 Prozent der privaten Investoren erachten diesen Aspekt als wichtig beziehungsweise sehr wichtig. Demgegenüber unterscheidet sich die Bedeutung einzelner Nachhaltigkeitskriterien innerhalb der Befragungsgruppe der institutionellen Investoren erheblich. So haben zum Beispiel soziale Kriterien für 77 Prozent der Stiftungen eine große bzw. sehr große Relevanz, bei den Altersvorsorgeeinrichtungen und Pensionskassen bejahen dies nur 36 Prozent. Ähnlich weit auseinander gehen die Bewertungen zu ethischen Aspekten. Einigkeit herrscht lediglich bei der Förderung von Zukunftstechnologien: Dieses Kriterium ist für fast jeden zweiten institutionellen Investor von großer Bedeutung.

„In einem Umfeld, in dem Investoren zunehmend nach alternativen Anlagemöglichkeiten mit attraktiven Risiko-Rendite-Profil suchen, gewinnen ethische, soziale und ökologische Kriterien immer mehr an Bedeutung. Die Gewinnung eines differenzierten Bildes zur Akzeptanz, Attraktivität und Nutzung von digitalen Vermögensmanagement-Lösungen aus Sicht unterschiedlicher Investorengruppen war ein wichtiger Aspekt der Studie“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de 

Vontobel erhält „Prime“-Status im ISS-oekom Nachhaltigkeitsrating

Zum ersten Mal hat ISS-oekom Vontobel hinsichtlich seiner Nachhaltigkeitsleistung bewertet und dabei den „Prime“-Status verliehen. Damit liegt Vontobel bei den besten 6% in der Vergleichsgruppe von 44 Asset Managern weltweit.

  • Besonders viele Ratingpunkte erhielt Vontobel in folgenden Bereichen:
  • Angebotspalette für nachhaltiges Investieren
  • Volumen der nachhaltig verwalteten Gelder
  • Daten- und IT-Sicherheit
  • Einhaltung der Compliance-Richtlinien
  • Aktionärsstruktur

„Ein Fokus unserer Wachstumsstrategie liegt auf unserem Angebot im nachhaltigen Investieren. Wir freuen uns, dass unsere breite Angebotspalette, die auf dem Vontobel Multi-Boutique-Modell beruht, positiv zum Rating beigetragen hat“, sagt Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management. „Gleichzeitig ist diese Auszeichnung ein Ansporn, unser Angebot in Zukunft noch besser zu machen.“

„Die Bewertungsmethodik von ISS-oekom zählt zu den strengsten weltweit. Das „Prime“-Rating von ISS-oekom macht Vontobel und unsere Produktlösungen einer neuen Gruppe nachhaltig orientierter Investoren erstmals zugänglich“, erläutert Natalie Ernst, Corporate Sustainability Manager bei Vontobel. „Außerdem bestätigt dieses Rating unseren Anspruch, ein Vermögensverwalter zu sein, der nachhaltige Anlagelösungen global als Teil seiner Produktpalette anbietet und der vorausschauend und verantwortungsvoll agiert.“

ISS-oekom ist eine der führenden Ratingagenturen für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Investieren. Die Agentur wendet eine etablierte Ratingmethodik an und genießt hohe Anerkennung im Markt. Derzeit deckt ISS-oekom rund 6.200 Emittenten weltweit ab, davon sind derzeit 550 von oekom mit „Prime“ bewertet und bilden daher das sogenannte ISS-oekom Universe. Mit dem Prime-Status ist Vontobel neu Teil dieses Universums.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen diese entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, dass sie eigenverantwortlich handeln und neue Perspektiven eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder infrage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 31. Dezember 2017 betreute Vontobel über CHF 247 Milliarden an Kundenvermögen. An unseren 20 Standorten weltweit sind mehr als 1700 Mitarbeitende für unsere Kunden tätig.

Altersvorsorge-Innovation mit Schroder ISF Flexible Retirement

Schroders stärkt mit der Einführung des Schroder ISF Flexible Retirement sein Angebot an innovativen Altersvorsorgelösungen.

Der Schroder ISF1 Flexible Retirement (ISIN: LU0776413196) ist ein Multi-Asset-Fonds, der sich durch ein mehrschichtiges Absicherungskonzept auszeichnet. Der britische Vermögensverwalter richtet sich mit dem Fonds vor allem an Privatanleger der Generation 50 plus, die eine leistungsfähige, aktiv gemanagte Alternative zu den weitgehend unrentablen Sparkonten suchen. Zu der Zielgruppe zählen zudem Anleger, die bereits Kapital aufgebaut haben, ihr Vermögen womöglich bislang in riskanteren Anlagen platziert haben und nun das Bedürfnis haben, das Risiko herunterzufahren. Der Fonds eignet sich auch als Risikoreduzierungskomponente für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Des Weiteren spricht Schroders diejenigen Anleger an, die durch eine Erbschaft oder Schenkung über ein hohes Maß an liquiden Mitteln verfügen.

Um den Ansprüchen der Generation 50 plus gerecht zu werden, nutzt der Multi-Asset-Fonds die breite Expertise der Schroders-Investmentplattform. Ziel des von den Portfoliomanagern Urs Duss und Ugo Montrucchio verwalteten Fonds ist es, über einen Marktzyklus hinweg – üblicherweise drei bis fünf Jahre – eine stabile Rendite oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Darüber hinaus soll er unabhängig vom Einstiegszeitpunkt niemals um mehr als acht Prozent von seinem Höchstwert fallen. Dies erfolgt über einen ausgeklügelten quantitativen Mechanismus.

Ausgangspunkt ist ein breit gestreutes, grundsätzlich konservativ ausgerichtetes Multi-Asset-Portfolio. Bei Bedarf kann das Fondsmanagement das Portfolio noch defensiver positionieren. Das Besondere ist, dass zusätzlich das als Fangnetz fungierende Risikomanagement täglich das Risiko und die Preisentwicklung des Portfolios überwacht. Unterschreitet der Fondswert eine gewisse Schwelle, wird das Risiko reduziert und ein Teil des Portfolios in Kasse umgeschichtet. Der Fonds geht somit keine unnötigen Risiken ein, sodass für Anleger jederzeit ein Höchstmaß an Sicherheit geboten wird.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH, betont: 

„Die Generation 50 plus sucht bei der Geldanlage heutzutage flexible Anlagemöglichkeiten und findet diese mit unserem Fonds auch. Anleger können mit dem Schroder ISF Flexible Retirement einerseits das Risiko ihrer Kapitalanlage senken – sei es in Versicherungshülle oder mit dem Fonds an sich – und so ihr in Jahrzehnten aufgebautes Vermögen schützen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Fondskonzept Anlegern, ihr Kapital produktiv zu investieren, anstatt es in einer unrentablen Sparform liegen zu lassen.“

Urs Duss und Ugo Montrucchio, Fondsmanager des Schroder ISF Flexible Retirement:

„Als verantwortliche Fondsmanager bieten wir eine konservative Multi-Asset-Lösung an, die mit einer Zielvolatilität von 3-5 Prozent p.a. und einer Zielrendite von Euribor + 2 Prozent p.a. eine logische Alternative zum Sparbuch ist. Das integrierte Fangnetz liefert dem Investor ein Extra an Sicherheit, mit dem das Risiko hoher Wertrückgänge effektiv angegangen wird. In dem Moment, in dem die Lage an den Kapitalmärkten unruhig wird, sorgt es für mehr Stabilität und vermeidet böse Überraschungen für die Anleger.“


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

LRI Group wird Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) erwirbt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“), Genstar Capital („Genstar“) und Inlife Holding („Inlife“) mindestens 95% der Anteile an dem Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“). Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wird, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group in Luxemburg. Im Rahmen einer Sekundärmarkt-Transaktion wurden die Anteile der LRI Group („LRI“) von Augur an dem Buyout-Fonds an Apex veräußert, während myLife eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Inlife wird. Apex selbst ist Teil des Portfolios von Genstar, einem Private-Equity-Unternehmen mit Sitz in San Francisco, Kalifornien. 

Durch die Übernahme von LRI erhöht Apex sein verwaltetes Vermögen um weitere USD 13 Milliarden und stärkt dadurch im deutschsprachigen Raum seine Präsenz im regulatorischen Umfeld. Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet LRI-Kunden Zugang zu lokaler Expertise an 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine erweiterte Palette an Dienstleistungen. Die Transaktion fügt sich nahtlos ein in die von LRI verfolgte Strategie der letzten Jahre, ein stärkeres internationales Netzwerk aufzubauen und damit den Service für die Kunden zu erweitern. Die Mitarbeiter von LRI werden das neue Apex-Büro in Munsbach verstärken und damit die Gesamtzahl der Mitarbeiter von Apex auf weltweit über 2000 erhöhen. Die Kunden von LRI können damit rechnen, dass der Integrationsprozess so reibungs- und nahtlos wie möglich gestaltet wird. Dies betrifft neben einer gleichermaßen hohen Qualität in der Kundenbetreuung auch die Kontinuität auf personeller Ebene. 

Die Transaktion um LRI ist die fünfte Akquisition von Apex innerhalb der letzten 10 Monate und die zweite in Kooperation mit SALU. Die Transaktion ist für SALU selbst ein bedeutender Schritt in der Umsetzung seiner auf komplexe Sondersituationen ausgerichteten Anlagestrategie, die sich auf die globale Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche sowie auf opportunistische Anlagemöglichkeiten konzentriert. 

Mit den jüngsten Akquisitionen von Equinoxe Alternative Investment Services, dem Alternative Fund Services-Geschäft der Deutschen Bank und dem Asset Management- und Servicing-Geschäft von M.M.Warburg & CO sowie zuletzt Ipes, einem führenden europäischen Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen im Private Equity-Bereich, baut Apex eine der führenden Fondsservice-Plattformen am Standort Luxemburg auf. Nach Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2018 wird Apex ein Vermögen in Höhe von USD 535 Milliarden verwalten und seine Position als weltweit größter Komplettanbieter für Fondslösungen weiter festigen.

MyLife gehört im Geschäft mit Netto-Versicherungspolicen zu den Vorreitern im deutschen Markt für Lebensversicherungen und wird sich als Tochtergesellschaft von Inlife weiterhin auf das Wachstum seines äußerst erfolgreichen Geschäftsmodells konzentrieren. Darüber hinaus streben SALU und Inlife gemeinsam an, die Möglichkeiten, die sich auf dem deutschen und europäischen Run-off-Versicherungsmarkt ergeben, zu nutzen. In Zeiten von Niedrigzinsen und veränderten Anforderungen in der Kapitalallokation unter Solvency II interessieren sich insbesondere institutionelle Investoren für Versicherungsrisiken zur Portfoliodiversifikation. 

Über die Konditionen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen einschließlich der behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital: 

„Wir bieten unseren Anlegern und Partnern eine anspruchsvolle und skalierbare Anlagealternative mit attraktiven, risikoadjustierten Renditen. Mit unserer bereits zweiten Transaktion im Jahr 2018 zeigen wir, wie wir die Möglichkeiten in derglobalenFinanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche, in Europa, zu nutzen wissen. Wir sehen eine lange Liste weiterer hoch interessanter Transaktionen kommen, insbesondere in Europa.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg von Apex zu einem Top-Player in der globalen Fondsadministration. Die Übernahme von LRI Group stärkt unser fundiertes Branchenwissen auf dem luxemburgischen und deutschen Markt und erweitert unser Angebot über die gesamte Wertschöpfungskette. Mit der Stärkung des Luxemburger Standortes und der Erweiterung unserer Dienstleistungen wollen wir unseren bisherigen Ansatz, maßgeschneiderte und kundenorientierten Lösungen zu liefern, festigen. Durch die Bündelung der LRI Group mit Warburg Bank bieten wir internationalen Asset Managern eine starke Präsenz im regulierten europäischen Umfeld.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet unseren Kunden Zugang zu 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine größere Palette an Dienstleistungen. Apex bietet somit ein umfassendes Dienstleistungsspektrum an, das traditionell mit einer Bank verbunden ist, jedoch gleichzeitig mit der Flexibilität eines unabhängigen Anbieters: von der Fondsadministration über umfassende Middle-Office- und Custody-Lösungen sowie Depositary Services bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Die Geschäftsführungen von LRI und Apex haben während des vergangenen Jahres eng an der Umsetzung dieses Projekts zusammengearbeitet. Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen unser internationales Netzwerk zu verstärken und damit den Service für unsere Kunden zu erweitern. Mit unseren Bemühungen und Aktivitäten in den letzten Jahren haben wir somit eine gute Ausgangsbasis für die Transaktion geschaffen und LRI damit für eine weitere erfolgreiche Entwicklung vorbereitet.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften: 

„In den letzten sechs Jahren hat Inlife in der Schweiz und in Liechtenstein eine hocheffiziente Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Mit der Akquisition von myLife und basierend auf unserer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beginnen wir ein neues Kapitel unserer Unternehmensentwicklung, indem wir in Neugeschäft generierende und wachstumsstarke Opportunitäten auf dem europäischen Lebensversicherungsmarkt investieren. Wir freuen uns darüber, gemeinsam mit dem Managementteam und den Mitarbeitern von myLife das myLife-Geschäftsmodell weiter auszubauen und damit das honorarbasierte Finanzberatungsgeschäft in Deutschland zu stärken.”

SALU Capital, Apex Group und Inlife wurden bei der Transaktion von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr und Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman beraten.


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Inlife

Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Basierend auf einer solch effizienten Plattform und auf der selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über Genstar Capital

Genstar Capital ist eine führende Private-Equity-Firma, die seit fast 30 Jahren aktiv in hochwertige Unternehmen investiert. Mit Sitz in San Francisco arbeitet Genstar eng mit seinen Managementteams und seinem Netzwerk von strategischen Beratern zusammen, um die Portfoliogesellschaften zu Branchenführern zu machen. Genstar verwaltet Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund USD 9 Mrd. und zielt auf Investitionen in bestimmten Segmenten in den Branchen Finanzdienstleistungen, Software, Industrietechnologie und Gesundheitswesen ab. Aktuelle und frühere Investitionen von Genstar in Finanz- und Geschäftsdienstleistungsunternehmen sind Ascensus, AssetMark, Strategic Insight, Mercer Advisors und Altegris. www.gencap.com 

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

Donner & Reuschel bündelt Kompetenz für Alternative Investments

Mit alternativen Anlageklassen können Investoren unabhängig von den Märkten investieren. Das ist vor allem für institutionelle Vorsorgeeinrichtungen und Family Offices interessant, deren Anlagephilosophie auf langfristigen Vermögensaufbau und nachhaltigen Vermögenserhalt ausgerichtet ist.

Die Privatbank Donner & Reuschel reagiert auf den Bedarf und bündelt ihre Kompetenzen für außerbörsliche Investitionslösungen in dem neu gegründeten Bereich „Alternative Investments“ unter der Leitung von Thomas Ronfeld. Im Fokus des zehnköpfigen Expertenteams steht die Suche nach Investments, die geringe Korrelationen zu börsennotierten Anlageklassen aufweisen und attraktive Renditechancen bei moderater Volatilität bieten. Vorstandssprecher Marcus Vitt: „Exzellente Netzwerke und kurze Entscheidungswege sind die Schlüsselfaktoren für Alternative Investments. Mit der Zusammenfassung unserer Expertise in einem Bereich wird der hohe Qualitätsanspruch an die Auswahl und Betreuung dieser Angebote sichergestellt.“

Dass das Bankhaus sich verstärkt mit alternativen Finanzierungsformen und innovativen und renditestarken Investitionsmöglichkeiten aus den Bereichen Real Estate, Private Equity, Infrastruktur und Erneuerbare Energien auseinandersetzt, ist auf das rasante Wachstum der alternativen Anlageformen zurückzuführen.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

LRI Group lanciert Multi-Asset-Fonds für SOLVECON INVEST GMBH

LRI Group hat für die Bremer SOLVECON INVEST GMBH (SOLVECON) den SOLVECON Global Opportunities Fund aufgelegt. Der Multi-Asset-Fonds basiert auf dem Fondskonzept, das das Team um Geschäftsführer Thorsten Müller und Chefanalysten Folker Hellmeyer bereits bei der Bremer Landesbank erfolgreich gemanagt hatte. Die Strategie richtet sich an institutionelle Investoren sowie an Privatanleger.

Die interdisziplinäre Anlagestrategie basiert sowohl auf qualitativen makroökonomischen Analysen als auch auf quantitativem Research. Das Fondsmanagement investiert in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe über fungible Finanzinstrumente wie Direktanlagen, aktiv und passiv gemanagte Zielfonds sowie Futures. Der Einsatz von Futures dient insbesondere der Risikoabsicherung des Aktien- oder Rentenexposures. Die Aktienauswahl basiert vorwiegend auf einer eigenentwickelten Quant-Scorecard, die die wichtigsten Asset-Charakteristika Value, Momentum, Risk, Size und Investment modelliert. Hierbei wurden von PD Dr. Christian Fieberg empirische und neue Forschungsergebnisse zusammengeführt. Die globalen makroökonomischen Kapitalmarktanalysen des Chefanalysten Folker Hellmeyer fließen in bewährter Form in die Länderallokation und das Market-Timing ein.

Thorsten Müller, Geschäftsführer der SOLVECON INVEST GMBH, freut sich über den erfolgreichen Start: „Die Entscheidung für die LRI Group basiert auf dem Vertrauen und den guten Erfahrungen unserer langjährigen Zusammenarbeit. Bei der Auflage des ersten Fonds für unsere neue Gesellschaft haben sich unsere eingespielten Abstimmungsprozesse bereits hervorragend bewährt.“

„Wir blicken bereits auf eine langjährige gute Beziehung zu der Geschäftsführung zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass diese uns auch für den Neustart unter SOLVECON als Partner für ihre Fondsprojekte ausgewählt hat. Wir sind gespannt, das weitere Wachstum der Fondspalette begleiten zu dürfen,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Invest S.A.

Über SOLVECON INVEST GMBH

Die SOLVECON INVEST GMBH ist Anlageberater für Investmentfonds (Fonds-Advisor) und besitzt die hierfür erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 32 i.V.m. § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1a KWG. Als Anlageberater berät SOLVECON ihre über die LRI Invest S.A. aufgelegten Investmentfonds und Spezialfonds für institutionelle Kunden wie zum Beispiel Versorgungswerke, Stiftungen oder Versicherungen. www.solvecon-invest.de

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

YIELCO legt Private Equity Dachfonds für Special Situations auf

Die YIELCO Investments AG, spezialisierter Investor in Bereich Alternative Anlagen, hat seine Private Equity Dachfondsstrategie mit Fokus auf Special Situations erfolgreich etabliert. Mit insgesamt ca. 500 Mio. USD wurde das ursprüngliche Zielvolumen von 300 Mio. USD deutlich übertroffen. 

YIELCO Investments AG, ein auf Investmentlösungen im Bereich Infrastruktur, Private Debt und Private Equity (Special Situations) spezialisierter Finanzdienstleister, hat am 15. Juni 2018 das finale Closing seines auf die USA fokussierten Multi-Manager-Programms "YIELCO Special Situations" bei einem Zeichnungskapital von rd. 260 Mio. USD vorgenommen. Aufbauend auf der Erfahrung und dem Track Record der YIELCO Partner, die in den relevanten Segmenten bereits seit 2005 erfolgreich investieren, konnte eine Gruppe sehr erfahrener deutscher Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen als Investoren gewonnen werden.

Die in einer Tranche für Europa und einer Tranche für die USA konzipierten Anlageprogramme ermöglichen zyklusunabhängig attraktive Investments durch die Konzentration auf komplexe Transaktionen mit hohem operativen Mehrwert der Fondsmanager. Investitionen werden mit vergleichsweise wenig Fremdkapital und deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegenden Einstiegsbewertungen getätigt. Marktanalysen belegen, dass das Kapitalverlustrisiko für solche Special-Situations-Transaktionen insbesondere aufgrund der tieferen Verschuldungsgrade deutlich niedriger als bei traditionellen Leveraged Buyouts liegt.

Dr. Peter Laib, Co-Head Private Equity, ist überzeugt: "Den derzeit zu beobachtenden Überhitzungen bei traditionellen Buyouts kann am besten durch Special-Situations-Strategien begegnet werden, die hohe Bewertungen vermeiden (EV-Multiplikatoren von 4 - 7x EBITDA statt 10 - 11x EBITDA). Ein Vorteil ist zudem, dass die auf komplexe Transaktionen spezialisierten Manager auch in einer mittelfristig zu erwartenden Marktkorrektur aktiv weiter investieren. Nur so profitieren Investoren von den in der Krise dann fallenden Einstiegsbewertungen. Die meisten traditionellen Buyout-Manager zeigen dagegen in dieser Phase eine sehr geringe Investitionstätigkeit, wie in den Jahren 2009/2010 zu beobachten war."

YIELCO investiert die US-Tranche bereits seit 2016 und wird diese Ende 2018 voll verpflichtet haben. Dementsprechend wird das Nachfolgeprodukt "YIELCO Special Situations II" mit dem gleichen Strategieschwerpunkt gegen Ende 2018 lanciert. Die europäische Tranche wurde Mitte 2017 aufgelegt und hat ein maximales Zeichnungsvolumen von 225 Mio. EUR. Bis dato konnten hierfür bereits Investorenzusagen von über 200 Mio. EUR gesichert werden. Mit in Kürze vier Fondszeichnungen befindet sich YIELCO Special Situations Europe ungefähr in der Mitte seines Verpflichtungszyklusses.

Zur weiteren Verstärkung des Partnerteams wurde zum 1. Juni 2018 Herr Börge Grauel zum Vorstand der YIELCO Investments AG berufen. Herr Grauel war zuvor als Managing Director bei Golding Capital Partners in leitender Funktion verantwortlich für das global ausgerichtete Private Debt Investitionsprogramm. Mit seiner über elfjährigen Investmenthistorie in dieser Anlageklasse verantwortet er zukünftig als Co-Head den Bereich Private Debt.

Hierzu Börge Grauel: "Ich freue mich ausgesprochen, die Kunden von YIELCO bei der Umsetzung von zinsorientierten Investmentlösungen erfolgreich zu begleiten. Die Anlageklasse hat über die letzten Jahre weltweit großen Zuspruch bei institutionellen Anlegern erfahren. Angesichts zyklusbedingt steigender Marktrisiken ist für das Erzielen auch nachhaltig attraktiver Renditen eine langjährige Marktkenntnis und Erfahrung bei der Managerauswahl unumgänglich. Meine Expertise aus mehr als 70 Fondsinvestitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro in diesem Segment - insbesondere über den kompletten Kreditzyklus - wird das hervorragende Know-How von YIELCO weiter ergänzen."

Über YIELCO Investments AG

YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger, spezialisierter Investor und Service-Anbieter im Bereich Alternativer Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 2,7 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie der Puma SE die Aktie der Metro AG. Die Metro-Aktie ist nach schwacher Performance auf Platz 26 im Ranking der Marktkapitalisierung abgerutscht und hat damit keinen Bestandsschutz mehr. Puma SE ist der Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung – die Aktie weist nach der Platzierung durch den bisherigen Großaktionär Kering zudem eine wesentlich höhere Börsenumsatztätigkeit auf. Die PUMA SE ist mit 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 4,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 eine der weltweit führenden Sportmarken. Auch die Zusammensetzung des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, verändert sich. Hier ersetzt die Aktie der Fiat Chrysler Automobiles NV das vorherige Indexmitglied Schindler Holding, das nach vergleichsweise schwacher Performance in der Marktkapitalisierung zurückgefallen ist. Fiat Chrysler Automobiles ist ein Automobilhersteller mit einem Nettoumsatz von 110,9 Mrd. Euro im Jahr 2017 und rund 215.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der sowohl an der Mailänder als auch an der New Yorker Börse gelistet ist.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa war Freitag, der 16. Juni 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht.

Allokation in alternative ertragsorientierte Anlagen

Laut einer aktuellen Studie von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, setzen institutionelle Investoren in Großbritannien und Kontinentaleuropa vermehrt auf alternative Vermögenswerte: Diese beinhalten Investments in Infrastruktur-Anleihen und -Aktien, strukturierte Finanzierungen, Immobilienfinanzierungen und private Unternehmensanleihen, um eine höhere risikoadjustierte Rendite sowie breitere Diversifizierung zu erzielen.

Im Rahmen dieser Studie1 wurden mehr als 250 Pensionskassen und Versicherer in Großbritannien und Europa befragt: Laut Umfrage planen britische Pensionskassen die höchste Aufstockung bei den alternativen ertragsorientierten Investments. Dadurch gleichen sie ihr Exposure dem der britischen Versicherer in diesem Bereich sowie den Pensionskassen und Versicherern in Kontinentaleuropa an.

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die britischen Pensionskassen planen, ihre Allokation bei alternativen ertragsorientierten Investments um 51 Prozent bzw. von 4,3 Prozent auf 6,5 Prozent zu erhöhen
  • Die britischen Versicherer beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich um 14 Prozent bzw. von 7,3 Prozent auf 8,3 Prozent zu erhöhen. 
  • In Kontinentaleuropa planen Versicherer und Pensionskassen, ihre Allokation um mehr als 40 Prozent zu erhöhen. Die Versicherer auf dem europäischen Festland möchten ihre Allokation in alternative ertragsorientiere Vermögenswerte von 6,5 Prozent auf 9,2 Prozent erhöhen. Die Pensionsfonds beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich von 5,2 Prozent auf 7,3 Prozent aufzustocken.
  • Die erwartete, stärkere Gewichtung in alternative Anlagen wird von ihren positiven Eigenschaften getrieben: Kapitalschutz (34 Prozent), Diversifikationsvorteile (33 Prozent) sowie Illiquiditätsprämien (30 Prozent). 
  • Die meisten der befragten Investoren nehmen an, dass die besten Investmentchancen außerhalb ihrer Heimatmärkte liegen. 
  • Trotz des Trends zu höheren Allokationen bleiben die üblichen Investitionshemmnisse bestehen: Illiquidität (31 Prozent), hohe Investitionskosten (29 Prozent), Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Investmentopportunitäten (27 Prozent) und Regulierung (27 Prozent). 

Alternative ertragsorientierte Investments werden unterschiedlich nachgefragt

Innerhalb der alternativen Vermögenswerte ist die Anlageklasse Private Unternehmensanleihen bei Versicherern (57 Prozent) und Pensionsfonds (55 Prozent) besonders gefragt. Laut Studie ist die Nachfrage bei dieser Anlageklasse ungebrochen: 42 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen planen demnach, ihre Allokation innerhalb der nächsten zwölf Monate zu erhöhen. Unterdessen planen 31 Prozent der Versicherer, ihren Bestand an Infrastrukturanleihen innerhalb der nächsten drei Jahre zu erhöhen, was möglicherweise durch eine günstigere Kapitalbehandlung im Rahmen von Solvency II gefördert werden dürfte.

Mark Versey, Chief Investment Officer, Real Assets, bei Aviva Investors, sagt: "Die Beliebtheit alternativer ertragsorientierter Investments hat unter europäischen Pensionskassen und Versicherern in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Institutionelle Investoren wurden von der Illiquiditätsprämie bei Private Assets und weiteren Vorteilen wie Diversifikation sowie Kapitalschutz angelockt. In einer Phase, in der die geldpolitische Lockerung allmählich abklingt und die Zinsen wieder steigen, zeigt die Studie, dass sich die Investoren langsam in neue Sektoren und Regionen wagen. Dieser Trend hat sich auch in den Gesprächen mit unseren Kunden bestätigt."


Quellen:
1) Die von Aviva Investors in Auftrag gegebene Studie wurde von Longitude Research durchgeführt.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Schroders legt ersten Fonds auf, der ausschließlich in chinesische Festland Aktien investiert

Schroders hat mit dem Schroder ISF China A einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen.

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 China A (ISIN LU1713307426) einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen. Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu innovativen und rasch wachsenden Unternehmen im zweitgrößten Aktienmarkt der Welt. Das Ziel ist es, Kapitalzuwachs zu erzielen. 
Das Fondsmanagement investiert derzeit über die Börsenverbünde Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in A-Aktien2 vom chinesischen Festland. Dieser Markt bietet mit 3.500 Titeln vielfältige Anlagemöglichkeiten. Außerdem korreliert er kaum mit anderen großen Aktienmärkten. Mit der Aufnahme chinesischer A-Aktien in breite globale Aktienindizes gewinnt dieses Marktsegment weiter an Bedeutung.

Das Investmentteam fokussiert sich auf Qualitätstitel im Small- und Mid-Cap-Bereich und strebt mit einem aktiven, auf einer Bottom-up-Methode beruhenden Ansatz die besten Anlagechancen an.

Der Schroder ISF China A wird von einem erfahrenen Team für asiatische Aktien gemanagt, das aktuell 41 Milliarden US-Dollar3 weltweit verwaltet. Der Fonds ist seit dem 6. Dezember 2017 auf dem Markt und wird unter der Leitung des Investmentspezialisten Jack Lee, Head of China A-Share Research, betreut. Das Team wird die Kapazitäten von Schroders auf dem Gebiet der Datenanalyse nutzen, um zu fundierten Anlageentscheidungen zu gelangen.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders hat schnell reagiert, um das große Potenzial zu nutzen, das die Öffnung des chinesischen Marktes für A-Aktien internationalen Kunden bietet. Als einer der bedeutendsten Asien-Manager sind wir überzeugt, dass wir mit unserem aktiven Ansatz Anlegern in einem der dynamischsten Märkte der Welt eine bedeutende Wachstumsquelle bieten. Dieser Bereich ist in global aufgestellten Portfolios oft unterrepräsentiert und weist eine geringe Korrelation zu anderen Märkten auf, was entscheidend für die Portfolio-Diversifizierung ist.”

Jack Lee, leitender Investmentspezialist des Schroder ISF China A und Head of China A-Share Research bei Schroders:

“In den 19 Jahren, in denen ich in China anlege, bietet die ‚Stock Connect’-Eröffnung eine der besten Gelegenheiten, in einem oft missverstandenen Markt Geld anzulegen.

Mit unserem Investmentansatz sind wir in der Lage, vielversprechende Anlagemöglichkeiten im dynamischen Small- und Mid-Cap-Segment und insbesondere in rasch wachsenden Sektoren wie Technologie und Gesundheit sowie im Konsumbereich zu erkennen. Gerade auf dem chinesischen Festland gibt es sehr viele interessante Unternehmen, die von dem global am schnellsten wachsenden Markt profitieren. Hier wird kompetentes Management mit Marktführerschaft bei Produkten und Dienstleistungen gepaart.”


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.
2) A-Aktien sind Aktien chinesischer Unternehmen, die in Renminbi gehandelt werden. Ursprünglich waren AAktien nur inländischen Investoren vorbehalten.
3) Quelle: Schroders; Stand 31. Dezember 2017.

*Stand: 18. Juni 2018

La Financière de l‘Echiquier verstärkt ihre Präsenz in Deutschland

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt heute bekannt, dass Philip Piltz mit Wirkung zum 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland ernannt wurde. Er löst in seiner Funktion Markus Alefelder ab, der den Posten seit 2015 bekleidete.

Mit über 16 Jahren Erfahrung als Cross Asset Solution Sales für den deutschen Markt wird Philip Piltz für die Entwicklung der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Die Rekrutierung von Herrn Piltz steht im Kontext eines ehrgeizigen europäischen Entwicklungsplans von LFDE. In Kürze werden weitere Ernennungen zur Verstärkung der Vertriebsteams von LFDE folgen.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent und hat 2015 ein Büro in Frankfurt eröffnet. Die Fondsgesellschaft vertreibt inzwischen fünf Aktienfonds, vor allem Small- und Mid-Cap-Fonds, zwei diversifizierte Fonds und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser konzentrierten Fondspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir treiben unsere Entwicklung in ganz Europa weiter voran. Der deutsche Markt nimmt eine wichtige Rolle innerhalb unserer Wachstumsstrategie ein. Dieser Markt erfordert solide Kompetenzen sowie eine fundierte Kenntnis der Produkte und Akteure vor Ort. Die Erfahrung von Philip Piltz, der vor allem für Privatbanken, Sparkassen und deutsche Vermögensverwalter gearbeitet hat, ist ein entscheidender Trumpf für LFDE.“

Beruflicher Werdegang von Philip Piltz

Philip Piltz begann seine Karriere 1999 bei Citigroup in London und Frankfurt als European Equity Sales. In dieser Funktion war er für die Betreuung institutioneller deutscher Kunden verantwortlich. Im September 2000 wechselte er zu Société Générale, wo er für den Vertrieb auf dem deutschen und österreichischen Markt zuständig war. Dort war er von 2007 bis 2016 vor allem für Cross Asset Retail Distribution als Sales und als Vertriebsleiter tätig. Seit März 2016 bekleidete er die Position des Cross Asset Solution Sales in Zürich und Paris. Philip Piltz studierte an der ESCP Europe in Paris, Oxford und Berlin.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com 

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 120 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit betrifft die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die auf alle Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisierte Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Vontobel Asset Management verstärkt das Geschäft mit Finanzintermediären in Deutschland

Vontobel Asset Management stärkt sein Geschäft mit Banken und Vermögensverwaltern in Deutschland mit dem langjährigen Asset-Management-Experten Dennis Bartsch. Er wird sich in seiner neuen Rolle als Senior Relationship Manager vor allem auf den Fondsvertrieb fokussieren.

Dennis Bartsch verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im deutschen Markt. Vor seinem Wechsel zu Vontobel war er bei der DekaBank in Frankfurt als Vertriebsdirektor tätig. Er begann seine berufliche Laufbahn als Geschäftsstellenleiter bei der Nassauischen Sparkasse.

„Die Verstärkung des Teams mit der Expertise von Dennis Bartsch ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Geschäfts mit Banken und Vermögensverwaltern. Deutschland gehört zu unseren am schnellsten wachsenden Märkten mit einer großen Nachfrage nach Fonds-Anlagelösungen“, sagte René Weinhold, Head of Sales Germany and Austria bei Vontobel Asset Management.

Chinesische Aufsichtsbehörde genehmigt Haiers Antrag auf Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt

Am 12. Juni hat die Qingdao Haier Co., Ltd die Genehmigung ihres Antrags auf eine Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt am Main durch die China Securities Regulatory Commission (CSRC) in Beijing bekannt gegeben. Die China Europe International Exchange (CEINEX) begrüßt diese Genehmigung als einen wichtigen Schritt, der die Qualität beim Aufbau dieses neuen Marktes unterstreicht. Der CEINEX D-Share-Markt ist Teil des EU-regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard).

Der CEINEX D-Share-Markt bietet internationalen Anlegern die Möglichkeit, nach europäischen Regeln in chinesische Blue-Chip-Unternehmen zu investieren. Den hohen EU-Transparenzstandards folgend können internationale Investoren diese Aktien in der ihnen bekannten Marktinfrastruktur handeln und somit Ihre China-Investitionen diversifizieren. Gleichzeitig bietet der CEINEX D-Share-Markt chinesischen Unternehmen einen neue Möglichkeit zur Finanzierung ihrer internationalen Geschäftsstrategie sowie zur Steigerung ihrer Markenbekanntheit. Der CEINEX-Marktplatz dient als Brücke zwischen den Finanzmärkten zur Stärkung der Kooperation der Realwirtschaften Europas und Chinas.

Dr. CHEN Han, CO-CEO CEINEX, sagt: "Die Genehmigung der China Securities Regulatory Commission für eine Offshore-Notierung durch Qingdao Haier Co., Ltd. am CEINEX D-Share-Markt ist eine große Ermutigung für uns. CEINEX wird weiterhin eng mit dem Emittenten zusammenarbeiten, um die Emission von D-Shares vorzubereiten. In der Zwischenzeit werden wir aktiv zusammen mit der Gruppe Deutsche Börse die relevanten regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln, um die Marktinfrastruktur für einen reibungslosen Start und die Entwicklung des CEINEX D-Share-Marktes in Frankfurt bereitzustellen."

Über China Europe International Exchange AG (CEINEX)

CEINEX, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist ein von der Shanghai Stock Exchange, der Deutsche Börse AG und der China Financial Futures Exchange gegründetes Joint Venture, das internationalen Investoren als erste Plattform auf chinesische Renminbi (RMB) lautende und auf chinesischen Vermögenswerten basierende Produkte anbietet und eine einzigartige Brücke zwischen dem chinesischen und internationalen Kapitalmärkten bildet. CEINEX schafft internationalen Anlegern Zugang zu zuverlässigen Offshore RMB-Kapitalmarktprodukten und unterstützt die weitere Internationalisierung des Renminbi.

Mit der Verpflichtung von Vanessa Grüneklee wird Schroders den globalen Kundenservice weiter verbessern

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice.

Schroders verstärkt mit Vanessa Grüneklee, Head of Distribution and Investment Management Services, den globalen Kundenservice. Vanessa Grüneklee wird in ihrer Rolle als Conducting Officer aus Luxemburg heraus innovative Service-Lösungen für Kunden weltweit entwickeln. Die neue Mitarbeiterin berichtet an Patrick Stampfli, Chief Executive Officer (CEO) bei Schroders in Luxemburg.

Vor ihrem Wechsel war Vanessa Grüneklee für AXA Investment Managers in Frankfurt tätig, zuletzt als Global Head of Client Operations and Distribution Support. Die Finanzexpertin verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Fondsbranche und bekleidete dabei Führungspositionen als Head of Cross Border Client Operations Management und Head of European Client Operations bei AXA Investment Managers.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Die Industrie verändert sich und neben Performance sind Themen wie reibungslose Administration, Datenlieferung und Kundenservice ganz entscheidende Kriterien für den Erfolg und die Kundenzufriedenheit. Hier investieren wir kontinuierlich, um uns auch auf diesem Gebiet deutlich vom Gesamtmarkt abzusetzen. Vanessa Grüneklee bringt hierfür herausragende Erfahrung mit und genießt einen exzellenten Ruf in der Fondsbranche.“

Patrick Stampfli, CEO bei Schroders in Luxemburg:

„Wir freuen uns sehr, Vanessa Grüneklee bei Schroders begrüßen zu dürfen. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im weltweiten Produktvertrieb wird sie unsere Expertise verstärken und uns helfen, unserem Anspruch gerecht zu werden, unsere Kunden hervorragend zu betreuen.”

Deutsche Investoren wünschen sich Online-Portfolio-Management

Welche Anforderungen sollten die Produkte und Services eines digitalen Vermögensverwalters erfüllen, damit sie von deutschen Investoren genutzt werden? Dieser Frage ging die Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“ nach. Dabei zeigt sich, dass ein umfassendes Online-Portfolio-Management, sowohl für vermögende Privatkunden als auch für institutionelle Investoren an erster Stelle steht.

79 Prozent der institutionellen Investoren und 63 Prozent der vermögenden Privatkunden geben das Online-Portfolio-Management (mit Portfolio-Übersichten, Portfolio-Analysen und einem Download-Center für Berichte) als wichtigstes Kriterium zur Nutzung einer digitalen Vermögensverwaltung an. Dabei werden wesentliche Anforderungen vermögender Privatkunden von institutionellen Investoren weitgehend geteilt. So auch die Online-Kundenberatung, die bei beiden Investorengruppen an zweiter Stelle steht. Bei den privaten Investoren bejahen 44 Prozent die Wichtigkeit von Live-Meetings oder Chats mit dem Kundenberater, bei den institutionellen Investoren sind es sogar 51 Prozent. Während für vermögende Privatkunden die Bereitstellung einer App an dritter Stelle steht (39 Prozent), ist bei Institutionellen Investoren der Zugang zu exklusiven Informationen – wie der Zugriff auf Finanzportale und Marktdaten – entscheidend. 53 Prozent bewerten diesen Service als wichtig bis sehr wichtig, während dies bei den privaten Investoren nur 18 Prozent tun. Geringe Priorität sollte die Entwicklung von Social Media-Angeboten haben: Lediglich 10 Prozent der vermögenden Privatkunden legen Wert auf Social Communities zum Austausch von Investmentansätzen und Erfahrungen.

„Die Studie gibt konkrete Hinweise bezüglich der Anforderungen an digitale Produkte und Services, um deren Akzeptanz sowie Nutzung zu erhöhen. Wir erachten es als wichtig, das Angebot entlang der Investorenbedürfnisse stets weiterzuentwickeln, um an den Wachstumschancen des digitalen Wandels zu partizipieren“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel. Die Ergebnisse der Donner & Reuschel Studie, die in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF) durchgeführt wurde, basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de 

First State Investments sammelt 2,1 Milliarden Euro für seinen zweiten europäischen Infrastruktur-Fonds ein

Der von First State Investments verwaltete European Diversified Infrastructure Fund II („EDIF II” oder „der Fonds”) hat erfolgreich die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das aufgenommene Kapital stammt sowohl aus neuen als auch aus der Verlängerung bestehender Engagements führender, global agierender institutioneller Investoren.

Bereits im März 2017 hatte der Fonds 700 Millionen Euro eingesammelt. Für die zweite Finanzierungsrunde wurde eine Summe von 900 Millionen Euro angestrebt. Dieses Ziel konnte bereits innerhalb weniger Wochen Ende 2017 erreicht werden. Mit Zustimmung der Investoren ist die Aufnahmegrenze angehoben worden. Die zweite Finanzierungsrunde ist am 30. Mai 2018 mit einer Aufnahme von insgesamt 1,4 Milliarden Euro abgeschlossen worden, womit der EDIF II derzeit bei einem Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Euro liegt.

Mit dem EDIF II wird dieselbe Investmentstrategie wie bei seinem Vorgänger EDIF I verfolgt: Der Aufbau eines Core/Core+-Infrastruktur-Portfolios mit Fokus auf Vermögenswerte aus den Bereichen Energie, Versorgung und Transportwesen in Europa. Der Serienansatz für die Kapitalaufnahme (Fundraising) über mehrere Finanzierungsrunden ermöglicht ein schnelles Engagement des Investorenkapitals. Der Fonds strebt derzeit einen Kapitalzuwachs über drei Finanzierungsrunden an, bis zu einer Obergrenze von 2,5 Milliarden Euro.

Zu diesem Zeitpunkt hat der EDIF II bereits drei Transaktionen abgeschlossen. Das vierte sowie fünfte Investment sind bereits unterzeichnet. Die Closings werden voraussichtlich Ende Juni 2018 erwartet. Nach Abschluss der Transaktionen sind 100 Prozent des Anlagevolumens aus der ersten Finanzierungsrunde investiert – und das in weniger als 15 Monaten. Direkt im Anschluss soll das Kapital der zweiten Runde eingesetzt werden.

Niall Mills, Partner Infrastructure Investments bei First State, sagt: „Wir schätzen es sehr, dass sowohl neue als auch bestehende Investoren in unseren Investmentansatz vertrauen. Obwohl wir mit dem raschen Einsatz des Kapitals sehr zufrieden sind, behalten wir unsere Preissetzungsdisziplin stets im Blick und verfolgen konsequent unsere zugrundeliegende Investmentstrategie. Wir freuen uns bereits auf weitere Erfolge in den kommenden Monaten.“

Marcus Ayre, Partner Infrastructure bei First State Investments, sagt: „Wir freuen uns, dass der Fonds seit dem Abschluss der ersten Finanzierungsrunde im März 2017 in fünf hochkarätige europäische Midmarket-Infrastrukturunternehmen investiert hat oder sich im Rahmen seiner Strategie dazu verpflichtet hat, in diese zu investieren. Mit dem Erfolg der zweiten Finanzierungsrunde sehen wir weiterhin eine gut gefüllte Pipeline an attraktiven Anlagemöglichkeiten für den Fonds – sowohl als Folgeinvestitionen, mit denen wir unsere bestehenden Portfoliounternehmen ausbauen können, als auch hochwertige neue Assets."

Über EDIF II

Der Fonds ist eine Luxemburger Société en Commandite Spéciale „SCSp“. Der Fonds wurde im Jahr 2016 für Investitionen in nicht börsennotierte Infrastrukturinvestments gegründet. Der Investmentfokus liegt auf reifen, Einnahmen generierenden Infrastrukturvermögenswerten mit Sitz in Europa. Der Fonds richtet sich an institutionelle Anleger und ist geschlossen mit einem sequenziellen Charakter, so dass sich die Finanzierungsrunden („Serien“) und der Einsatz des Kapitals einander abwechseln.

Über First State Investments

First State Investments ist das internationale Geschäft von Colonial First State Global Asset Management (‚CFSGAM’), der spezialisierten Vermögensverwaltungssparte der Commonwealth Bank of Australia. CFSGAM ist einer der größten in Australien angesiedelten Anlagemanager mit Büros in Sydney, Melbourne, London, Edinburgh, Frankfurt, Paris, New York, Louisville, Hongkong, Tokyo und Singapur.

Schroders stärkt Multi-Asset-Fondsmanagement mit Ingmar Przewlocka

Ingmar Przewlocka wird den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Schroders beabsichtigt, sein Multi-Asset-Solutions-Geschäft durch die Neueinstellung von Ingmar Przewlocka auszubauen, der vom Frankfurter Büro aus für das Unternehmen arbeiten wird. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden wird Przewlocka Multi-Asset-Portfolios verwalten und sowohl im Bereich institutioneller Kunden als auch im Publikumsfondsgeschäft von Schroders eine zugehörige Beratung leisten. Dabei wird der Portfoliomanager den Fokus des Multi-Asset-Teams noch stärker auf die Bedürfnisse von deutschen und europäischen Kunden ausrichten.

Ingmar Przewlocka tritt seine neu geschaffene Position mit sofortiger Wirkung an. Er ist auf Multi-Asset-Investments spezialisiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kapitalanlage. In der Vergangenheit wurde er mit einem AAA-Rating von Citywire ausgezeichnet. Berichten wird er an Ugo Montrucchio, Head of Multi-Asset Investments Europe bei Schroders.

Vor seinem Wechsel zu Schroders war Przewlocka Gründungsmitglied und Chief Investment Officer von SKALIS Asset Management, einer spezialisierten Boutique für Multi-Asset-Investments mit Sitz in München. Weitere Erfahrungen im Management von Multi-Asset-Fonds sammelte er bei MEAG Munich Ergo Asset Management, für die er großvolumige Multi-Asset- und Anleiheportfolios verwaltete.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Mit Ingmar Przewlocka gewinnen wir einen erfahrenen Spezialisten mit einer herausragenden Kompetenz bei Multi-Asset-Investments, der mit den Anforderungen und Ansprüchen deutscher Anleger bestens vertraut ist. Für unsere Kunden ist dieses Anlagesegment sehr wichtig, daher besitzt die Neueinstellung für uns einen hohen Stellenwert.

Zukünftig wird er für Schroders nach Lizenzerteilung für Portfoliomanagement in Deutschland das Multi-Asset-Management am Standort Frankfurt aufbauen. Dies ist ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung unserer deutschen Niederlassung.“

Johanna Kyrklund, Global Head of Multi-Asset Investments bei Schroders:

„Ingmar Przewlocka besitzt umfangreiche Erfahrung im Management von Multi-Asset-Fonds für europäische Kunden. Mit seiner Einstellung treibt Schroders seine Strategie weiter voran, die auf eine globale Plattform in Verbindung mit genauen Kenntnissen lokaler Gegebenheiten setzt. Damit stellen wir sicher, dass wir die besten Ideen für Multi-Asset-Investments nutzen, die zudem auf die Bedürfnisse unserer Kunden vor Ort zugeschnitten sind.

Diese Neueinstellung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Schroders durch kompetente und erfahrene Führungskräfte seine Multi-Asset-Kapazitäten verstärkt. Wir freuen uns sehr, Ingmar Przewlocka in unserem Team begrüßen zu dürfen.”

Die Schaffung von Przewlockas Position ist ein weiterer Schritt in der Erweiterung von Schroders globalem Multi-Asset-Team. Bereits im vergangenen Jahr gab Schroders bekannt, dass Chris Paine, der ehemals als Multi-Asset Director of Research für Henderson Global Investors tätig war, Schroders Multi-Asset Solutions-Team verstärkt hat. Dieses verwaltet ein Gesamtvermögen von 641 Milliarden Pfund Sterling.


1) Stand: 30. Dezember 2017.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG erzielte Ergebnis nach Steuern in Höhe von 26 Mio. Euro

Hauck & Aufhäuser verbuchte für das Geschäftsjahr 2017 den erfolgreichsten Jahresabschluss seit der Finanzkrise und erreichte ein Ergebnis nach Steuern von 26,0 Mio. Euro (Vorjahr: –8,0 Mio. Euro). Die durchschnittlichen Assets under Management betrugen 75,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 56,5 Mrd. Euro) und stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an – ebenso wie die Bilanzsumme, die sich zum 31.12.2017 auf 5,1 Mrd. Euro beläuft (Vorjahr: 3,0 Mrd. Euro). Die Mitarbeiteranzahl zum Bilanzstichtag stieg im Vergleich zum Vorjahr (578 Heads) auf 726 Köpfe an, hauptsächlich aufgrund der erfolgreichen Übernahme der Luxemburger Sal. Oppenheim-Gesellschaften.

Ein entscheidender Anteil dieser positiven Entwicklungen ist auf die sukzessive Implementierung der "H&A Strategy 2020" zurückzuführen, die mit einem umfangreichen Transformationsprozess des Bankhauses einhergeht. Der Fokus liegt dabei auf den Handlungsschwerpunkten organisches und anorganisches Wachstum, Digitalisierung und Effizienzsteigerung durch Automatisierung. „Alle Säulen dieser Strategie sind darauf ausgerichtet, eine der führenden Banken für Vermögen im deutschsprachigen Raum zu werden, die Cost-Income-Ratio weiter zu verbessern und die individuellen Anforderungen unserer Kunden zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu erfüllen“, erläutert Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser.

Mit der Stärkung des Standorts Luxemburg sowie der Zusammenarbeit mit Fosun International Ltd. baut Hauck & Aufhäuser zudem seine internationale Präsenz über den deutschsprachigen Raum hinaus aus. Während die Investitionen der Privatbank in den vergangenen Jahren stark von regulatorischen Verpflichtungen wie MiFID II oder der Investmentsteuerreform geprägt waren, steht künftig das Thema Digitalisierung verstärkt im Fokus. Aktuell werden alle Privatkunden auf die 2018 fertiggestellte Online-Banking-Plattform migriert. Noch im Jahr 2018 wird ein digitales Vermögensverwaltungsangebot für Kunden an den Start gehen.

Den vollständigen Jahresbericht finden Sie unter https://www.hauck-aufhaeuser.com/newsroom/2018/06/jahresbericht-2017

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinfüh- rungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Markus Zeiß als der beste Fondsmanager Deutschlands im Bereich Dividendenaktien ausgezeichnet

Markus Zeiß von der LBBW Asset Management wurde mit dem „Best Fund Manager Award“ von Citywire in der Kategorie Dividendenaktien Europa ausgezeichnet. Dieser Award wird an Fondsmanager verliehen, die die höchste risiko-adjustierte Wertentwicklung in einem bestimmten Sektor über die vergangenen drei Jahre in Deutschland erzielt haben. Sie basieren auf den individuellen Track-Records aller Fonds, die sie in dem Sektor über diesen Zeitraum verwalten. Um sich zu qualifizieren, müssen die Manager einen Fonds verwalten, der in Deutschland zum Verkauf zugelassen ist.

Markus Zeiß, der bei der LBBW Asset Management den Bereich Equity leitet sowie die beiden Fonds LBBW Dividenden Strategie Euroland und LBBW Zyklus Strategie verantwortlich managt, bekam diese Auszeichnung jetzt bei den Citywire Deutschland Awards 2018 verliehen. Zum dritten Mal in der Geschichte von Citywire Deutschland hat der Finanz-Verlag die Fondsmanager nicht nur mit Ratings ausgezeichnet, sondern einzelne Fondsmanager auch mit Awards für ihre herausragende Leistung geehrt.

„Die Auszeichnung bestärkt uns darin, unserer Philosophie treu zu bleiben und weiterhin unseren besonderen Investmentansatz zu verfolgen. Wir werden alles dafür tun, dass die Fonds der LBBW Asset Management auch künftig zur Spitzengruppe gehören“, sagt Nicolas Themistocli, Geschäftsführer der LBBW Asset Management. „Mit unserer langjährigen Erfahrung und mit höchster Sorgfalt erarbeiten wir zukunftsorientierte Fondslösungen, die geprägt sind von den Zielen: Nachhaltiger Erfolg und Kundenzufriedenheit“, so Themistocli.

Markus Zeiß belegte mit dem LBBW Dividenden Strategie Euroland im Bereich der Dividendenaktien Europa den ersten Platz bei den Citywire Awards. Der Fonds hat in den vergangenen drei Jahren eine Performance von 15,84 Prozent (R-Tranche) beziehungsweise 18,32 Prozent (I-Tranche) erzielt (Stand: 30. April 2018). Er ist damit der Beste seiner Vergleichsgruppe. Citywire hat sich darauf spezialisiert, die besten aktiven Fondsmanager zu finden und zu analysieren.

Die europäischen Aktienfonds der LBBW Asset Management wurden in den vergangenen Monaten bereits mehrfach für ihre erfolgreiche Arbeit ausgezeichnet. Bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards erhielten sie insgesamt sechs Auszeichnungen: Der LBBW Zyklus Strategie R wurde dabei als bester Fonds in der Kategorie Equity Europe Income für den Zeitraum von drei Jahren ausgezeichnet, und zwar für Deutschland und Österreich. Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R erzielte insgesamt vier Mal eine Spitzenposition: Er erreichte für die Schweiz und Europa jeweils den ersten Platz in der Kategorie Equity Europe Income für den Zeitraum von drei Jahren und in der Kategorie Equity Europe Equity Income auf Sicht von fünf Jahren.

Zudem erhielt Markus Zeiß jetzt von Citywire das begehrte AA-Rating als Fondsmanager des LBBW Dividenden Strategie Euroland, des LBBW Zyklus Strategie I und des LBBW Exportstrategie Deutschland.

Physical Swiss Gold ETC ist nach einer 12-monatigen Haltedauer von der Quellensteuer befreit

ETF Securities, ein innovativer Anbieter von fachspezifischen Exchange-Traded Funds und in Europa nun auch Teil von WisdomTree, gibt bekannt: ETFS Physical Swiss Gold Exchange Traded Commodity (GZUR, WKN: A1DCTL) ist nach einer 12-monatigen Haltedauer ab sofort von der Quellensteuer befreit (nur für in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Investoren).

Durch die Änderung genießen die Investoren Steuerfreiheit, die den Fonds am oder nach dem 28.12.2017 erworben haben. Sie zahlen demnach keine Kapitalertragssteuer, wenn der Fonds ab diesem Datum 12 Monate lang gehalten wurde. Das Produkt profitiert bereits davon, dass es in der Schweiz mit Gold hinterlegt ist und auf Wunsch ab 1 Gramm über Heraeus PreciousMetals ("Heraeus") in Deutschland geliefert wird.

Dieses Produkt wird zu 0,25 % angeboten, inkl. Verwaltungsgebühren, Lagergebühren und Versicherungskosten.

Frank Spiteri, Head of European Distribution bei WisdomTree, kommentiert: „Zwischen Anfang 2018 und Ende April 2018 konnten wir bei ETF Securities einen Kapitalzufluss von mehr als 79 Millionen USD in die Physical Swiss Gold ETC beobachten. Gold wird typischerweise als sicherer Hafen bezeichnet, da Investoren es tendenziell zur Absicherung gegen Ereignisrisiken kaufen. Angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheit ist das Interesse an dem Edelmetall ungebrochen. Wir stellen die Steuereffizienz dieses Produktes sicher und schaffen so mehr Chancen für Investoren, ein Engagement in dieser Anlageklasse auf effiziente Weise nutzen zu können.“

Nachhaltigkeit muss sich auszahlen

65 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland berücksichtigen bereits Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage. Dabei stehen für sie ökonomische Aspekte im Vordergrund. Gleichzeitig spielt für die Investoren die Messung der Nachhaltigkeitswirkung ihrer Geldanlagen eine wichtige Rolle. Dies geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart hervor, für die 203 Großanleger in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt sechs Billionen Euro befragt wurden.

Von den Befragten gaben 65 Prozent an, Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Im Jahr 2013 betrug ihr Anteil noch 48 Prozent. Für 35 Prozent aller Befragten spielen ESG-Kriterien zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings keine Rolle. Aus der Studie geht eine Zweiteilung des institutionellen Marktes hervor: Nach wie vor gibt es skeptische Anleger, die Nachteile beim Erreichen ihrer Anlageziele befürchten. Demgegenüber stehen Anleger, die in der Praxis überwiegend positive Erfahrungen mit Nachhaltigkeit gesammelt haben. So nutzen 91 Prozent der befragten Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie 88 Prozent der Gruppe aus kirchlichen Anlegern und Stiftungen nachhaltige Investmentstrategien auffallend stark. Deutlich geringer ist der Anteil nachhaltiger Investoren bei Altersvorsorgeeinrichtungen (59 Prozent), Großunternehmen (43 Prozent) und Kreditinstituten (39 Prozent).

Für drei Viertel der Befragten stehen dabei ökonomische Kriterien im Vordergrund, ein Anstieg um 11 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Als weit weniger wichtig werden dagegen soziale und ethische Kriterien (je 64 Prozent) sowie Governance-Kriterien (63 Prozent) erachtet. Ökologischen Kriterien bilden gar das Schlusslicht (58 Prozent). „Investoren betrachten Nachhaltigkeit verstärkt aus ökonomischer Perspektive. Befürworter und Gegner scheinen sich einig zu sein, dass sich nachhaltige Kapitalanlagen finanziell rechnen müssen“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden.

Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage weiter angestiegen

Der auf Grundlage der Investorenbefragung durch Professor Schäfer ermittelte Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 auf 22,9 Punkte und setzte damit seine moderate Aufwärtsentwicklung der letzten Jahre fort. Der Index misst die Einstellung deutscher Großanleger zum Thema Nachhaltigkeit auf einer Skala von -100 bis +100. „Der Stimmungsindex zeigt eine langsam wachsende Akzeptanz nachhaltiger Kapitalanlagen bei Investoren. Es gibt nach wie vor noch viel Luft nach oben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schöpft der deutsche Markt sein Potenzial weiterhin längst nicht aus. Die Zahl der Skeptiker schrumpft in Deutschland nur langsam“, stellt Schäfer fest.

Uneinig sind sich Befürworter und Skeptiker vor allem in Bezug auf Rendite und Risiko nachhaltiger Kapitalanlagen. So befürchten institutionelle Anleger, die keine Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, Nachteile bei der Rendite und im Risikomanagement. Von gegenteiligen Erfahrungen berichten dagegen Investoren, die Gelder sowohl konventionell als auch nachhaltig angelegt haben: 70 Prozent von ihnen geben an, dass sich das nachhaltige Portfolio im Vergleich zum konventionellen Portfolio unter Rendite- und Risikoaspekten ähnlich oder sogar deutlich besser entwickelt hat. Der Anteil der Befragten, die nicht über entsprechende Informationen verfügten, betrug 24 Prozent.

„Hier scheint noch Aufklärung nötig. Denn inzwischen hat sich bestätigt, dass nachhaltige Investmentstrategien traditionellen Ansätzen ebenbürtig sind. Immer mehr spricht sich auch herum, dass die Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien im Risikomanagement Vorteile bringen kann“, unterstreicht Schindler. Informationsdefizite beim Thema Nachhaltigkeit kommen im Rahmen der Studie ebenfalls dadurch zum Ausdruck, dass 54 Prozent der Befragten den Beratungsbedarf im Markt als hoch bzw. sehr hoch einschätzen.

Hohe Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments

Bei den Investoren, die auf Nachhaltigkeit setzen, ist nahezu die Hälfte ihrer Assets (49 Prozent) unter Berücksichtigung entsprechender Kriterien angelegt. Besonders hoch fällt die Nachhaltigkeitsquote mit 80 Prozent bei kirchlichen Anlegern und Stiftungen aus. Es folgen Altersversorger bzw. Pensionskassen mit einem Anteil von 57 Prozent, Versicherungen mit 49 Prozent, Kreditinstitute mit 41 Prozent und Großunternehmen mit 40 Prozent. Mit 56 Prozent ist mehr als die Hälfte dieser Investoren mit der Berücksichtigung von ESG-Kriterien im Anlageprozess sehr zufrieden oder außerordentlich zufrieden. Das ist eine Steigerung um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Einen Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage können sich 85 Prozent nicht mehr vorstellen (Vorjahr 77 Prozent).

Investoren verlangen Nachweis der Nachhaltigkeitswirkung

Erstmals wurde in der Befragung ermittelt, dass für die Investoren ein Nachweis der Wirkung nachhaltiger Geldanlagen eine wichtige Rolle spielt. So gaben 78 Prozent der Befragten an, dass sie sich eher nachhaltigen Kapitalanlagen zuwenden würden, wenn deren ökologische, soziale oder ethische Wirkungen gemessen würden. „Die ESG-Qualität von Portfolios und der CO2-Fußabruck lassen sich bereits heute messen“, sagt Schindler.

Doch besteht zwischen dem Bedürfnis der Anleger nach Wirkungsmessung und der Anlagepraxis offenbar eine deutliche Diskrepanz, wie sich am Beispiel der Klimawirkung zeigt: Gerade einmal 28 Prozent der Befragten gaben an, über die Klimawirkung ihres Portfolios Bescheid zu wissen. Erheblichen Informationsbedarf gibt es auch in Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). So verfügt knapp die Hälfte der Investoren (47 Prozent) bislang nach eigenen Angaben über keine oder nur sehr geringe Kenntnisse der Sustainable Development Goals.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Marek Siwicki zum Leiter Consultant Relations

Seit dem 8. Mai 2018 ist Marek Siwicki als Leiter des Bereichs Consultant Relations bei Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) tätig. In dieser Funktion ist er dafür verantwortlich, die Positionierung von Lombard Odier IM bei Consultants zu stärken, die globale Präsenz zu erhöhen und die Produktentwicklung für den institutionellen Markt zu unterstützen. Marek Siwicki arbeitet von London aus und berichtet an Jonathan Clenshaw, Leiter Institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier IM.

Marek Siwicki verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung am Markt für institutionelle Pensionsfonds. Er kommt von Western Asset Management, wo er zuletzt als Leiter des Institutionellen Vertriebs für Großbritannien tätig war. Davor war er bei Man Investments in den Bereichen Beraterbeziehungen und institutioneller Direktvertrieb, bei Gartmore Investment Management, wo er den Bereich Consultant Relations verantwortete, sowie als Senior Investment Consultant bei Aon Consulting.

Jonathan Clenshaw, Leiter Institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier IM, zur Ernennung von Marek Siwicki: „Wir freuen uns, Marek Siwicki an Bord begrüßen zu dürfen. Institutionelle Kunden sehen sich in der heutigen Investmentlandschaft einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Unsere Aufgabe besteht darin, ihnen durch innovative und maßgeschneiderte Anlagelösungen dabei zu helfen, ihr Vermögen langfristig zu mehren und zu schützen. Wir freuen uns darauf, in engerer Partnerschaft mit der Community der Berater zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass unser Angebot wirklich das liefert, was unsere Kunden brauchen. Herr Siwicki verfügt über viel Erfahrung beim Aufbau solcher Partnerschaften mit dieser für uns bedeutenden Zielgruppe.“

Bei seinem Antritt in unserem Unternehmen sagte Marek Siwicki: „Bei meiner Einführung in die Firma fiel mir besonders die Qualität der zugrundeliegenden Anlagestrategien bei Lombard Odier IM auf. Die Tatsache, dass die eigene Pensionskasse, der Lombard Odier Pension Scheme, in eine breite Palette an hauseigenen Strategien investiert, zeugt von der Integrität des Unternehmens gegenüber seiner eigenen Investmentstrategien.“

Über Lombard Odier Investment Managers

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedender Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren.
Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2017).
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

WisdomTree legt den weltweit ersten ETF für Coco-Anleihen auf

Weltweit erster ETF für den AT1-Contingent-Convertible-Anleihenmarkt, der in Europa einen Wert von über 170 Milliarden USD1 umfasst AT1-Coco-Anleihen bieten Investoren im Verhältnis zu anderen Segmenten des Anleihenmarkts attraktive Renditen

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Markteinführung des WisdomTree AT1 CoCo Bond UCITS ETF („Fonds“) an der Deutschen Börse Xetra bekannt.

Es handelt sich hierbei um den weltweit ersten ETF, über den Investoren Zugang zum Markt der Additional Tier 1 (AT1) Contingent Convertible (CoCo)-Anleihen erhalten. In Europa umfasst dieser einen Wert von über 170 Milliarden USD. Der Fonds bietet professionellen Investoren die Möglichkeit, potenziell höhere Renditen zu erzielen als bei einem Investment in vorrangige Bankschuldverschreibungen. Außerdem hilft der Fonds zur Portfoliodiversifizierung bzw. auch zur Abmilderung des Risikos bei steigenden Zinsen durch bestehende Fixed-Income-Instrumente.

Coco-Anleihen sind eine Form von hybriden Verbindlichkeiten, die in Eigenkapital umgewandelt werden bzw. deren Kapital abgeschrieben wird. So sollen die Kapitalverluste des Emittenten bei Eintritt bestimmter Wandlungsauslöser absorbiert werden, etwa wenn der Emittent eine vorab festgelegte Liquiditätsquote unterschreitet. Der Fonds bildet den IHS Markit iBoxx Contingent Convertible Liquid Developed Europe AT1 Index nach, der in Coco-Anleihen investiert, die von Finanzinstituten aus wirtschaftlich starken europäischen Ländern emittiert werden.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, den weltweit ersten ETF einzuführen, der Zugang zum Coco-Anleihenmarkt bietet. Dabei handelt es sich um eine wichtige Neuerung für Investoren auf der ganzen Welt. Zum ersten Mal bietet sich ihnen hiermit die Möglichkeit für ein diversifiziertes Engagement im Rahmen einer UCITS-Struktur im AT1-Coco-Anleihenmarkt, und das einfach und effizient durch Trading eines ETFs.“

„Wir sind der Ansicht, dass diese neue Lösung einem dringenden Bedarf unter Investoren nachkommt, und dass der neue Fonds bei professionellen Investoren Anklang finden wird. Der AT1-Coco-Anleihenmarkt in den finanzstarken Ländern Europas bietet attraktive Renditen (aktuell 5,1 %2) und könnte zudem potenziell als Diversifizierungsmöglichkeit für Anleihenportfolios in einem Umfeld steigender Zinsen dienen. Wir schätzen das aktuelle Marktumfeld für die Bewertung von AT1-Coco-Anleihen als gut ein, besonders wenn man die heutigen Renditen von AT1-Coco-Anleihen im Verhältnis zu anderen Segmenten des Anleihenmarkts, den verstärkten Eigenkapitalpositionen für europäische Banken, möglicherweise steigenden Zinsen und der weiteren Stärkung der Bilanzen von Banken durch Basel IV betrachtet“, fügt Aviav hinzu.

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Für Fixed-Income-Investoren, die auf der Suche nach renditestärkeren Produkten sind, könnte eine Allokation in AT1-Coco-Anleihen interessant sein. Wir sind davon überzeugt, dass dieser ETF für Investoren ein nützlicher Neuzugang in ihren gewinnbringenden Instrumenten sein wird, da er den Zugang zu dieser Anlageklasse auf diversifizierte Weise erlaubt. Investoren können zudem die Größe ihres Investments wählen – sowohl kleinere Trades als auch Allokationen in institutioneller Größenordnung sind möglich.“

„Der europäische Finanzsektor dürfte von dem aktuellen Umfeld steigender Zinsen profitieren, da die Gewinne von Banken davon gegebenenfalls begünstigt werden. Das Hauptaugenmerk liegt bei AT1-Coco-Anleihen auf der fundamentalen Stärke der Banken, die diese Wertpapiere emittieren – alles, was sich positiv auf diese Institutionen auswirkt, hat das Potenzial, auch diese Anlageklasse positiv zu beeinflussen. Im Zeitraum, für den historische Daten verfügbar sind, hat ein Investment in AT1-Coco-Anleihen um 4,3 % besser abgeschnitten als europäische Bankanleihen und um 6,4 % besser als europäische Bankaktien3. Kommt es in diesem Sektor weiterhin zu positiven Signalen – so etwa die Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem Stresstest der Bank of England im Dezember 2017 – kann es gut sein, dass sich auch diese Anlageklasse weiterhin durch eine starke Performance auszeichnet“, so Gannatti.

AT1-Coco-Anleihen: Eine AT1-Coco-Anleihe verfügt über mehrere Merkmale, die Anleihen ähnlich sind, und andere, die Aktien ähnlich sind. Ähnlich wie bei Anleihen wird für AT1-Coco-Anleihen ein Kupon gezahlt. Für den Wert dieses Kupons gibt es, ähnlich wie bei Aktiendividenden, einen Ermessensspielraum.

Wandlungsauslöser und Verlustabsorptionsmechanismus: Bei Überschreiten der Schwelle eines Wandlungsauslösers, wird ein Verlustabsorptionsmechanismus aktiviert. Es gibt zwei Arten von Wandlungsauslösern: mechanische (eine bestimmte Kapitalschwelle) oder nach Ermessen (aufgrund einer Regulierungsentscheidung). Ebenso gibt es zwei Arten von Verlustabsorptionsmechanismen: Wandlung in Eigenkapital oder Abschreibung des Kapitals. Käme es zur Wandlung einer AT1-Anleihe, würde sie wie eine Aktie bei Kursverlusten gehandelt werden.

Variabler Zinssatz am Ende: Obwohl AT1-Anleihen unbefristet sind, sind sie nach fünf Jahren kündbar. Die Kuponstruktur von AT1-Anleihen umfasst zunächst einen festen Zinssatz, der sich später in einen variablen Zinssatz ändert. Nach dem ersten Kündigungsdatum werden AT1-Kupons variabel und passen sich nach oben an, sollten die Zinsen steigen. Der variable Zinssatz am Ende begrenzt praktisch die Zinssensitivität der Anlageklasse.

iBoxx-Indexregeln: Investiert wird ausschließlich in AT1-Anleihen aus europäischen finanzstarken Märkten, die auf USD, EUR und GBP lauten. Es wird ein Liquiditäts-Screening durchgeführt und die maximale Gewichtung pro Emittent liegt bei 7,5 %.


1) Quellen: iBoxx und Bloomberg, Stand der Daten: 28. Feb. 2018.
2) Quellen: IHS Markit und WisdomTree. Angabe entspricht dem Yield-to-worst für den Index vom 27. Apr. 2018
3) Quelle: Bloomberg, Zeitraum vom 31. Dez. 2013 bis zum 31. Dez. 2018. Der ICE BAML Euro Banking Index wird für die Rendite der europäischen Bankanleihen herangezogen. Der STOXX Europe 600 Banks Index wird für die Rendite der europäischen Bankaktien herangezogen. Renditen in US-Dollar.

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. Mai 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 63,0 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

WisdomTree lanciert Cboe S&P 500 PutWrite UCITS ETF (PUTW)

Der PUTW ergänzt Aktienengagements zur Optimierung der risikoadjustierten Renditen

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Markteinführung des WisdomTree Cboe S&P 500 PutWrite UCITS ETF (PUTW) an der Deutschen Börse Xetra bekannt. Der PUTW bietet Investoren eine potenzielle Möglichkeit, um Volatilität abzumildern und im Vergleich zum S&P 500® höhere risikoadjustierte Renditen zu erwirtschaften.

Der S&P 500 (SPX) ist einer der am meisten verfolgten Indizes für US-Aktienengagements. Wenn die Volatilität steigt, suchen viele Investoren nach Möglichkeiten, um ihr Risiko zu senken und dabei ihre Renditen beizubehalten – oder sogar zu erhöhen.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Investoren suchen nach Investmentchancen, die über die traditionellen Anlageklassen und üblichen Risikofaktoren hinaus gehen. Der PUTW bietet eine einzigartige Quelle für Renditen in Form einer institutionellen Optionsstrategie, die als UCITS ETF einem breiten Publikum zugänglich ist.“

„Der PUTW verfolgt eine Optionsstrategie, bei der monatlich S&P 500-Put-Optionen am Geld verkauft (bzw. „geschrieben“) und die Gewinne aus diesem Verkauf in US-Schatzanweisungen angelegt werden. Für die Übernahme des Risikos von Marktverlusten durch die Put-Positionen erhält der ETF eine „Volatilitätsrisikoprämie“, durch die sich die Renditequellen von Investoren diversifizieren lassen. Die Volatilität von Aktienrenditen in den Portfolios können damit gesenkt werden.“, so Aviav.

WisdomTree hat den PUTW in Zusammenarbeit mit Cboe Global Markets, Inc. („Cboe“) entwickelt, einem weltweiten Marktführer im Optionsinvestment. Der ETF hat die Nachbildung des Cboe S&P 500 PutWrite (“PUT”) Index zum Ziel, dessen Live-Daten bis ins Jahr 2007 zurückreichen.

PUT-Index: Liefert historisch gesehen ein Maß an Absicherung nach unten

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Der S&P 500 befindet sich auf bzw. nähert sich Rekordhöchstständen und Investoren haben von einer starker Performance-Phase profitiert. Deshalb sind wir der Ansicht, dass die Zeit reif sein könnte, sich auf eine Situation vorzubereiten, in der Volatilität und Abwärtsrisiken künftig eine größere Rolle spielen. Diese Strategie wurde für eine solche Situation entwickelt, da die eingenommenen Optionsprämien Abwärtsrisiken abfedern und diese Prämien in Zeiten volatiler Märkte typischerweise steigen.“

„Sollten die Märkte jedoch weiter nach oben klettern, besteht auch eine inhärente Korrelation mit dem S&P 500. Zudem lieferte die Strategie 2017 eine zweistellige Rendite – ein Jahr, in dem es bei US-Aktien praktisch zu keiner Volatilität gekommen ist“, so Gannatti. Der vom PUTW nachgebildete PUT-Index verzeichnete im Vergleich zum S&P 500 ein niedrigeres Risiko, eine höhere Sharpe-Ratio (ein Maß für die risikoadjustierten Renditen) und ein niedrigeres Beta. Der PUT-Index zeigte konsistent einen sehr viel geringeren Drawdown in rückläufigen Märkten. Er lieferte 98 % der Rendite des S&P 500, verzeichnete vom 30. Juni 1986 bis Ende 2017 jedoch nur 66 % von dessen Volatilität.1

Seit Juni 1986 hat der PUT-Index zu 96 % besser abgeschnitten als der S&P 500. Bei Letzterem kam es zu einer täglichen negativen Rendite bzw. kam er auf 92 % bei einer negativen monatlichen Rendite.2

PUTW: im Detail

  • Engagement: Es wird in Schatzanweisungen mit ein- und dreimonatiger Laufzeit investiert und es werden S&P 500-Put-Optionen verkauft oder „geschrieben“.
  • Neugewichtung: Das Portfolio wird monatlich neu gewichtet, wenn die monatlichen Optionen des Fonds gerollt werden.
  • Optionen: Einmonatige S&P 500-Optionen im europäischen Stil, die zum Zeitpunkt des monatlichen Rollovers „am Geld“ geschrieben werden.
  • Volle Besicherung: Es wird kein Leverage angewandt. Die Anzahl der verkauften SPX-Optionen schwanken von Monat zu Monat. Sie werden so gewählt, dass eine volle Besicherung gewährleistet wird, bei der der Gesamtwert des Investments in Schatzanweisungen den maximal möglichen Verlust aus der endgültigen Abwicklung der Put-Optionen abdeckt.

1) Quellen: WisdomTree, Cboe. 30.06.86–31.12.17. Die historische Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
2) Quellen: WisdomTree, Cboe. 30.06.86–31.12.17. Die historische Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. Mai 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 63,0 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Institutionelle Anleger haben Schwellenländeranleihen noch zu gering gewichtet

von Marcelo Assalin, Head of Emerging Markets Debt bei NN Investment Partners.

Eine Studie* von NN Investment Partners (NN IP) zur Stimmung institutioneller Investoren gegenüber Schwellenländeranleihen hat ergeben, dass diese Anlageklasse in Portfolios immer noch wenig vertreten ist. Und das, obwohl Schwellenländeranleihen aufgrund der höheren Renditen und des Potenzials für Währungsaufwertungen derzeit eine der weltweit spannendsten Anlageklassen sind.

Die Studie hat ergeben, dass sieben von zehn professionellen Anlegern (70%) bewusst ist, dass die gegenwärtigen Marktbedingungen für herkömmliche Rentenanlagen herausfordernd sind, da die Zinsen in den Industrienationen steigen. Aber während 85% der Befragten angeben, dass sie Schwellenländeranleihen, die eine Lösung für das Problem steigender Zinsen bieten, in ihren Portfolios haben, beträgt die durchschnittliche Gewichtung im Portfolio lediglich 3,5%.

Die mit Abstand häufigsten Gründe, die von den Anlegern für die niedrige Allokation in Schwellenländeranleihen genannt werden, sind andere Investmentprioritäten (60%) und unzureichende Kenntnisse der Anlageklasse, um in sie zu investieren (53%). Trotz dieses Stimmungsbildes haben die Zuflüsse in Fonds und ETFs mit Schwerpunkt auf Schwellenländeranleihen im Jahr 2017 Rekordhöhen erreicht. Das verdeutlicht, dass die Vorzüge von Schwellenländeranleihen immerhin zunehmend auf dem Radar der Anleger erscheinen.

Auf die Frage, ob sie eher Schwellenländeranleihen in Hart- oder Lokalwährung bevorzugen, antworteten 42% der professionellen Anleger, dass sie in dieser Hinsicht keine Präferenz haben, 34% favorisieren Hartwährungsanleihen (Hard Currency / HC) und 23% Lokalwährungsanleihen (Local Currency / LC). Nach Ansicht von NN IP bieten Schwellenländeranleihen in Lokalwährung besonders gute Aussichten, da viele Schwellenländerwährungen derzeit unterbewertet sind. Für die Befragten, die Lokalwährungsanleihen bevorzugen, zählen erhebliches Aufwärtspotenzial (65%), höhere Renditen (39%) und die bessere Bonität der Emittenten (39%) zu den attraktivsten Eigenschaften.

Für diejenigen, die Hartwährungsanleihen präferieren, sind ein niedrigeres oder gar kein Währungsrisiko (83%), bessere Renditen auf Risiko-Ertrags-Basis als Lokalwährungsanleihen (20%) und die im Vergleich zu Emittenten aus Industrienationen bessere Bonität der Emittenten aus den Schwellenländern (20%) die attraktivsten Merkmale (siehe nachfolgende Grafik). Die europäischen Umfrageteilnehmer sehen eher ein niedrigeres als gar kein Währungsrisiko, da ihre Währungen auch gegenüber dem US-Dollar, in dem Schwellenländeranleihen in Hartwährung großenteils denominiert sind, Kursschwankungen aufweisen – auch wenn diese geringer sind als gegenüber Schwellenländerwährungen.

Marcelo Assalin, Head of Emerging Markets Debt bei NN Investment Partners:

„Schwellenländeranleihen haben sich in den vergangenen 25 Jahren als Anlageklasse enorm weiterentwickelt. Wesentliche Gründe dafür sind das beschleunigte Wirtschaftswachstum, die Annäherung der Kapitalmärkte der Schwellenländer und der Industrienationen sowie glaubwürdige Wachstumspläne und solider werdende institutionelle Rahmenbedingungen in den Schwellenländern.

Verglichen mit dem starken Wirtschaftswachstum und dem steigenden Anteil der Schwellenländer an der Weltwirtschaft sind Investoren in Schwellenländeranleihen jedoch immer noch untergewichtet, insbesondere an den inländischen Anleihenmärkten. Das gleiche gilt für Anleihen aus den Frontier Markets, also aus Staaten, die sich noch in einem sehr frühen Stadium der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung befinden. Anleihen aus den Frontier Markets haben tendenziell eine kürzere Laufzeit und höhere Renditen, so dass sie einen Puffer gegen steigende Zinsen bieten und eine geringere Korrelation mit US-Staatsanleihen aufweisen.“

*PollRight hat im Auftrag von NN IP im März 2018 weltweit 108 professionelle Anleger befragt, darunter öffentliche Institutionen, Family Offices, Banken und Stiftungen.

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. März 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Valida Vorsorgekasse: Sechste ÖGUT-Gold Zertifizierung in Folge

Die Valida Plus AG Vorsorgekasse wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) bereits zum sechsten Mal in Folge mit dem Gold-Standard, also dem höchsten heimischen Qualitätssiegel für Vorsorgekassen für nachhaltige Veranlagung, ausgezeichnet. Die Valida erfüllte die hohen Kriterien: Das gesamte verwaltete Vermögen der Valida Vorsorgekasse ist in nachhaltigen oder nachhaltig orientierten Asset-Klassen veranlagt. Dies sind rund EUR 2,7 Mrd. Vermögen von insgesamt rund 2,3 Millionen Kunden in der Abfertigung Neu. Mag. Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG und Vorstandsmitglied der Valida Plus AG erläutert: „Bei uns können sich die Kunden in der Abfertigung Neu absolut sicher sein, dass ihre Guthaben ethisch einwandfrei veranlagt sind. Um das zu garantieren, lassen wir unser Portfolio regelmäßig von unabhängigen Spezialisten überprüfen. Wir entwickeln uns hierbei kontinuierlich weiter.“

Neues Ausschlusskriterium Kohle und Fracking

100 % der Assets entsprechen jenen strengen ethischen Ausschlusskriterien, die im Valida Vorsorgekasse Nachhaltigkeitskonzept schriftlich festgehalten sind. Dazu zählen unter anderem „Rüstung“, „Nuklearenergie“ oder „schwere demokratische Defizite“. Zu Jahresbeginn 2018 wurden diese Kriterien um den Passus „Kohle und unkonventionelles Erdöl und Erdgas“ erweitert. Nun werden auch Unternehmen aus dem Veranlagungsportfolio ausgeschlossen, die in den Bereichen Förderung von Kohle, Förderung von Erdgas durch Fracking sowie Förderung von Erdöl durch Fracking und aus Teersand tätig sind.

Deutliche Verbesserung beim CO2-Fußabdruck

Darüber hinaus misst die Valida Vorsorgekasse den Fußabdruck des veranlagten Vermögens. Zum Bilanzstichtag 2017 liegt der sogenannte relative CO2-Fußabdruck des Aktienteils mit 114 Tonnen pro 1 Mio. investierter Euro deutlich unter jenem des MSCI World Index mit 144 Tonnen (rd. 21 Prozent geringer) und besser als im Vergleich zum Jahresultimo 2016 (137 Tonnen).

Engagement im Bereich Corporate Citizenship

Neben dem Kernthema „Veranlagung“ beurteilt die ÖGUT-Jury auch das Engagement in den Bereichen Betriebsökologie, Kommunikation und Transparenz bezüglich Nachhaltigkeit sowie Corporate Citizenship. Der Firmensitz der Valida ist für hohe ökologische Standards mit dem LEED Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) zertifiziert. Jährlich veröffentlicht die Valida einen GRI-Nachhaltigkeitsbericht. Mitarbeiter engagieren sich laufend bei Corporate Volunteering und Spendenprojekten. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und des UN Global Compact.

Über die Valida Vorsorge Management

Die Valida Vorsorge Management ist das Kompetenzzentrum für betriebliche Vorsorge der Raiffeisen Bank International AG und UNIQA Insurance Group AG. Die Unternehmensgruppe ist in den Geschäftsfeldern „Pensionskasse“, „Betriebliche Vorsorgekasse – Abfertigung Neu“ sowie „Beratung für betriebliche Vorsorge“ tätig. Mit mehr als 2,6 Millionen Kunden in Österreich nimmt die Valida Gruppe eine führende Marktposition ein. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative. Mehr Informationen finden Sie unter www.valida.at 

TELOS Fondsrating: amandea - ALTRUID HYBRID erfüllt höchste Qualitätsstandards in der Anlage-Kategorie Multi Asset

TELOS hat den amandea - ALTRUID HYBRID geratet: Der Fonds erfüllt höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung AAA- auf einer Skala von A bis AAA (höchste Qualitätsstandards).

Der amandea - ALTRUID HYBRID ist ein Managed Futures Fonds, wobei ein rein systematischer Ansatz ausschließlich mit Financial Futures umgesetzt wird. Dieser UCITS-konforme Investmentfonds mit täglicher Liquidität wurde im Jahr 2009 von amandea Vermögensverwaltung gemeinsam mit dem Projektpartner und Systementwickler Altruid Systems aufgelegt. Der Fonds setzt sich zum Ziel zu den klassischen Aktien- und Rentenmärkten unkorrelierte, absolute Erträge zu erwirtschaften. Dabei folgt der Fonds keiner Marktprognose, sondern stützt sich ausschließlich auf technische Handelssignale. Frank Seidel ist einer der Gründer der amandea Vermögensverwaltung AG und verantwortet das Produktmanagement des Unternehmens. Involviert im Investmentprozess des Fonds sind Co-Manager Altruid Systems im täglichen Überwachen des Systems und des Orderings sowie Frank Seidel, der innerhalb der amandea Vermögensverwaltung für das Risikomanagement des Fonds und das Collateral Management zuständig ist.

Der Investmentprozess zeigte sich über den gesamten Zeitraum sehr stabil. Über die letzten sieben Jahre beläuft sich die annualisierte Performance des amandea - ALTRUID HYBRID auf 3.79%. Die Volatilität des Fonds verläuft auf mittlerem Niveau. Das Futures-Portfolio ist weiterhin breit diversifiziert und zeigt aktuell eine Übergewichtung im Bereich der Anleihen sowie der europäischen Aktienindizes.

Die Managed Futures-Strategien können durch ihre niedrige Korrelation zu den jeweiligen Märkten den Diversifizierern zugerechnet werden. Der Fonds ist in verschiedenen Anteilsklassen - A, B und C - verfügbar. Die Darstellung im Rating-Report bezieht sich auf die Zahlen der Anteilklasse B.

Das vollständige TELOS-Fondsrating finden Sie hier. Den amandea - ALTRUID HYBRID finden Sie in der Kategorie "Multi Asset".

Digitale Vermögensverwaltung birgt für deutsche Investoren hohes Potenzial

Die Digitalisierung der Finanzbranche hat auch die Anlageberatung erreicht. Dennoch steht die Mehrheit der deutschen Investoren den Angeboten noch kritisch gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt die Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“. In Zusammenarbeit mit der Schleus Marktforschung (SMF) hat die Privatbank eine Befragung unter privaten und institutionellen Investoren durchgeführt. Das zentrale Ergebnis dabei ist: Digitale Vermögensmanagement-Lösungen sind zwar bekannt und bergen hohes Potenzial, werden in der Breite aber noch nicht genutzt.

Nutzungsbarrieren sind fehlende Informationen und eingeschränkte Individualität

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren. Bei der Frage nach spontanen Assoziationen zur digitalen Vermögensverwaltung zeigt sich bei den Befragten eine überwiegend skeptische Grundhaltung: 65 Prozent der institutionellen Anleger und 39 Prozent der vermögenden Privatkunden stehen dem Thema noch kritisch gegenüber. Die Gründe sind ein uneinheitliches Verständnis und das Fehlen einer klaren Definition, was digitale Vermögensverwaltung eigentlich bedeutet.

„Die digitale Vermögensverwaltung wird der neue Standard in der Betreuung von vermögenden Kunden. Hier wird die Technik von Menschen genutzt, um ein besseres Kundenerlebnis und eine massive Unterstützung in der Produktion zu bieten. Robo-Advice dagegen kommt völlig ohne die Einbeziehung von menschlichen Beratern aus, wird sich zum größten Konkurrenten des Fondsvertriebs entwickeln und entspricht eher dem Verkauf als der Beratung“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Beide Investorengruppen nennen das aktuelle Informationsdefizit als wesentliche Hürde, welche die Ausschöpfung des erkannten Potenzials bremst. Ganze 71 Prozent der institutionellen Investoren und 70 Prozent der vermögenden Privatkunden erachten fehlende Informationen zu passenden Anbietern als Hauptgrund einer Nichtnutzung. Des Weiteren wird die eingeschränkte Individualität der Angebote als Barriere genannt: Für 66 Prozent der privaten und 64 Prozent der institutionellen Investoren ist dieser Aspekt ausschlaggebend. Die fehlenden Erläuterungen der Funktionsweise empfinden 66 Prozent der vermögenden Privatkunden als Nutzungsbarriere, bei den institutionellen Investoren bejahen dies „nur“ 43 Prozent.

Niedrige Kosten und einfacher Zugang überzeugen

Obwohl aktuell nur jeder Zwanzigste das Angebot nutzt (5 Prozent), geben 37 Prozent der Befragten an, dass digitale Lösungen grundsätzlich vorstellbar sind. Dabei haben 15 Prozent der institutionellen Investoren „konkrete“ Pläne zur Nutzung, bei den Stiftungen sind es sogar 18 Prozent.

Beide Investorengruppen nennen den einfachen Zugang als Hauptkriterium einer Nutzung von digitalen Vermögensverwaltungs-Angeboten. Diesen Vorteil sehen 58 Prozent der institutionellen Investoren und 69 Prozent der vermögenden Privatkunden. Ein wesentlicher Faktor sind auch die niedrigen Kosten, die für 54 Prozent der vermögenden Privatkunden und für 63 Prozent der institutionellen Investoren entscheidend sind. Die Kriterien Transparenz sowie automatisierte Portfolios sind dabei eher zweitrangig. Nur jeder Vierte institutionelle Anleger (25 Prozent) und nur knapp jeder Neunte Privatanleger (11 Prozent) erachtet diese als ausschlaggebend. Zudem legen institutionelle Investoren einen größeren Wert auf risikoangepasste Renditen und automatisierte Portfolios. Jeweils 43 Prozent und 40 Prozent empfinden diese als wichtige Motive für die Nutzung digitaler Vermögensverwaltungslösungen. Bei den vermögenden Privatkunden haben risikoangepasste Renditen für nur 28 Prozent und automatisierte Portfolios für 25 Prozent einen hohen Stellenwert.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Rebalancing des Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent hat seit seinem letzten Rebalancing vor einem Jahr eine Wertentwicklung von -2,50 % erzielt. (Berechnungszeitraum: 07. Mai 2017 – 07. Mai 2018) Die Zinseinkünfte wurden vor allem durch nachteilige Währungs-bewegungen (starker Euro) mehr als ausgeglichen. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen jedoch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zu.

Bekanntlich qualifizieren sich jene Länder für das Fondsportfolio, die unter den Top 9 im fundamentalen Scoring-Modell rangieren und/oder die zu den neun Ländern gehören, die sich fundamental am meisten verbessert haben. In letzterem Fall dürfen sie allerdings nicht zu den schlechtesten neun des absoluten Rankings gehören. Das Portfolio des Raiffeisen-Global-Fundamental- Rent wird derzeit jährlich im Mai an die Scoring- Ergebnisse angepasst.

Erläuterung zum Rebalancing im Mai 2018

Mit Russland, Polen und Österreich fallen heuer lediglich drei kleinere Einzelpositionen aus dem Fondsportfolio heraus. Dafür kommen gleich sechs neue Länder hinzu. Mit Ausnahme Deutschlands qualifizierten sich alle Neuankömmlinge aufgrund von Spitzenplätzen bei der fundamentalen Verbesserung für das Fondsportfolio.

Eine gewichtige Veränderung steht dem Fonds in den kommenden Wochen bzw. Monaten noch bevor: Chinesische Anleihen gehören jetzt zum Investmentuniversum. Sie qualifizieren sich aufgrund von Chinas guter absoluter fundamentaler Verfassung (Platz 8 im Ranking des Scoring-Modells). In das Fonds- portfolio können diese aber erst dann aufgenommen werden, wenn die dafür benötigten abwicklungstechnischen Voraussetzungen geschaffen wurden. Bis dahin sind stattdessen deutsche Bundesanleihen als derzeitige Nr. 10 des absoluten fundamentalen Rankings im Fondsportfolio. Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent bietet damit künftig – als einer von bislang noch sehr wenigen Fonds in Europa – Investoren einen Zugang zum immer wichtiger werdenden chinesischen Anleihemarkt.

Die laut Modellgewichtung eigentlich höheren Anteile der Schweiz und Dänemarks bleiben aus Risiko-Ertrags- Überlegungen diskretionär um 50 % reduziert. Die Anleiherenditen beider Länder sind sehr niedrig oder teilweise negativ und für ihre Währungen besteht bis auf weiteres kaum Kurssteigerungspotenzial gegenüber dem Euro. Beide Notenbanken stemmen sich gegen Aufwertungen (auch wenn die Schweizerische Nationalbank die „harte“ Wechselkursgrenze zum Euro bis auf weiteres aufgegeben hat).

Inflation und Renditen in den USA im Aufwind, Euro- Verschuldungskrise derzeit kein Thema

Das weltwirtschaftliche Wachstum bleibt quer über den Globus robust und zugleich ist von Inflationsdruck fast überall noch recht wenig zu spüren. In den USA liegt die Teuerung zwar in etwa auf dem Zielniveau der US- Notenbank (Fed), Wachstumsdynamik und langfristiger Ausblick erfordern aber derzeit keine beschleunigten Zinsanhebungen über das bisher kommunizierte Maß hinaus.

In der Eurozone ist die Inflation noch immer weit vom Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt. Etwaige Zinsanhebungen werden für sie wohl frühestens Mitte 2019 in Frage kommen. Apropos Eurozone: Angesichts guter Konjunktur, eines starken Euros, extrem niedriger Renditen und massiver Anleihekäufe der EZB, ist die Euro- Verschuldungskrise nahezu völlig von der Themenliste der Finanzmarktakteure verschwunden. Die zugrundeliegenden Probleme sind aber nicht gelöst worden. Die fast überall sehr hohen und zumeist weiter zunehmenden Staatsverschuldungen – speziell bei den Euro-Peripherieländern – widerspiegeln sich derzeit faktisch überhaupt nicht in den Anleihekursen.

Auch angesichts dessen kann der Raiffeisen-Global- Fundamental-Rent mit seinem globalen, flexiblen Veranlagungskonzept punkten. Er kann ohne Benchmark- Vorgaben frei in die fundamental am besten aufgestellten Staatsanleihemärkte investieren. Hingegen sind in den bedeutendsten Renten-Indizes (an denen sich die meisten Rentenfonds orientieren) hoch verschuldete Staaten oftmals überdurchschnittlich stark vertreten.

Fazit

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent ist mit seinem Fokus auf die fundamental stärksten Staaten nach wie vor ein aussichtsreicher langfristiger Portfolio-Baustein zur globalen Anleihe-Diversifikation. Selbstverständlich ist aber auch seine Wertentwicklung von den weltweiten Rendite- und Wechselkursveränderungen abhängig – mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken.

Postera Fund - Crypto I: Erster EU-regulierter Kryptoasset-Fonds für professionelle Investoren in Deutschland zugänglich

Die auf Investment-Möglichkeiten im Blockchain-Umfeld spezialisierte Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Postera Capital GmbH ist Promotor des Postera Fund - Crypto I, dem ersten nach den Vorgaben der europäischen AIFM-Richtlinie regulierten Fonds für Kryptoassets.

Der Postera Fund - Crypto I ist ein Alternativer Investmentfonds (AIF)1 und der erste nach EU-Recht regulierte Fonds, der vorwiegend in Kryptoassets wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin investiert. Dadurch erhalten Investoren erstmals über ein reguliertes Vehikel Zugang zu der neuen, attraktiven Anlageklasse der Kryptoassets. Der Postera Fund - Crypto I wird von der IFM Independent Fund Management AG als AIF verwaltet.

Durch den Postera Fund - Crypto I partizipieren Investoren an der Wertentwicklung von Kryptoassets und der dahinterstehenden Blockchain-Technologie, einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Nach Überzeugung von Postera Capital stellen Kryptoassets eine neue Anlageklasse dar, die für professionelle Investoren außerordentlich attraktive Eigenschaften aufweist. Besonders interessant ist der Postera Fund - Crypto I für Investoren, die ihr Portfolio weiter diversifizieren wollen, da Kryptoassets niedrig mit anderen Assetklassen korreliert sind.

Der Postera Fund - Crypto I ist die erste Möglichkeit, über einen gemäß EU-Richtlinie regulierten Fonds in ein Portfolio von Kryptoassets zu investieren. Dadurch entfallen für professionelle Investoren wesentliche bisher bestehende Hürden, an der Wertentwicklung dieser Assetklasse zu partizipieren. So werden ihnen insbesondere Analyse, Bewertung und Portfoliomanagement sowie die sichere Verwahrung der Kryptoassets abgenommen. Durch die wöchentliche Liquidität erhalten Investoren zudem die Möglichkeit, ihr Engagement im Krypto-Bereich flexibel gemäß ihrer eigenen Risikopräferenz zu gestalten.

Der Fonds investiert zum Start in ein Portfolio von fünf Coins und Tokens wie Bitcoin oder Ethereum. Die initiale Auswahl erfolgt nach einem Filter aus qualitativen und quantitativen Elementen. Es ist geplant, das Anlageuniversum des Fonds sukzessive zu erweitern. Das aktive Management ermöglicht es, die Chancen dieser noch jungen Assetklasse zu nutzen und auf Veränderungen im Markt schnell zu reagieren.

Die gesamte Infrastruktur des Fonds ist auf die Bedürfnisse von professionellen Investoren ausgerichtet. Postera Capital ist Promotor des Fonds und unterstützt das Fondsmanagement durch Analysen und Bewertungen von Kryptoassets. Grundlage dieser Analysen ist ein tiefes Verständnis der technischen Basis der Coins und Tokens sowie eine intensive Auseinandersetzung mit den Anwendungsmöglichkeiten und Geschäftsmodellen der jeweiligen Systeme.

Nicolas Biagosch, Partner von Postera Capital: „Bisher waren Kryptoassets für professionelle Investoren nur schwer zugänglich. Mit dem Postera Fund - Crypto I ändert sich das. Die Hürde, sich selbst um Analyse, Portfoliomanagement und Verwahrung kümmern zu müssen, entfällt.“

Martin Schmidt, Partner von Postera Capital, ergänzt: „Kryptoassets sind eine neue Assetklasse, die für professionelle Investoren sehr attraktiv sein kann. Nicht nur, weil Investoren in eine Zukunftstechnologie und die darauf aufbauenden Geschäftsmodelle investieren können, sondern auch, weil Kryptoassets mit anderen Assetklassen niedrig korrelieren und sich daher ideal als Beimischung eignen.“

Über Postera Capital

Die Postera Capital GmbH ist eine Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die auf die Analyse von Investmentmöglichkeiten auf Basis der Blockchain-Technologie spezialisiert ist. Dazu gehören insbesondere Kryptoassets. Der Fokus liegt auf der gesamtheitlichen Analyse und Bewertung sowie der Entwicklung von Anlagestrategien. Postera Capital stellt Partnern das entsprechende Know- How zur Verfügung und eröffnet diesen damit einen einfachen Zugang in diese Assetklasse. Dabei liegt der Fokus darauf, diese Investments professionellen Investoren mit entsprechenden Ansprüchen an Qualität, Liquidität und regulatorische Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Das Postera-Team verfügt über langjährige Erfahrung in den für die Analyse und Bewertung von Kryptoassets und Blockchain- Projekten relevanten Bereichen. Darüber hinaus arbeitet Postera mit einem Netzwerk von Spezialisten in den Bereichen Kryptoassets, Regulierung und Asset Management zusammen.

1) in der Rechtsform der Treuhänderschaft gemäß Gesetz vom 19. Dezember 2012 über Verwalter alternativer Investmentfonds, welches die europäische AIFM-Richtlinie in Liechtensteiner Recht umsetzt

BMO Real Estate Partners lanciert Best Value Europe II und schließt dritte Akquisition für den Fonds ab

BMO Real Estate Partners (BMO REP) hat heute die Auflage des zweiten Fonds seiner Best-Value-Europe-Reihe – den Best Value Europe II („BVE II” oder „der Fonds“) – bekannt gegeben. BMO REP ist Teil des Global Asset Management-Geschäfts der kanadischen BMO Financial Group, deren verwaltetes Vermögen sich auf insgesamt 216,8 Mrd. Euro beläuft (Stand: 31.12.2017). Der Launch erfolgte mit Eigenkapitalzusagen von bereits in anderen Produkten investierten Kunden. Damit setzt BMO REP auch künftig seine Investitionen, die durch eine sehr gute Investmentpipeline gestützt werden, in diesem Segment fort. Bereits zu Beginn konnte BMO REP zwei erstklassige Objekte in Verona und Madrid für insgesamt 39 Mio. Euro erwerben.

Das Ziel des Fonds ist es, ein kurzfristig erreichbares Anlagevolumen von 500 Mio. Euro zu generieren und dieses mittelfristig auf bis zu 1 Mrd. Euro zu steigern. Wie der Vorgängerfonds, welcher mittlerweile zu über 90 Prozent investiert ist und ein Portfolio von 12 Immobilien mit einem Gesamtwert von über 700 Mio. Euro umfasst, wird sich der BVE II auf Investitionsmöglichkeiten in ausgewählten, hochwertigen Einzelhandelsimmobilien in den wichtigsten Einkaufsstraßen großer europäischer Städte konzentrieren.

Die dritte Akquisition, die BMO REP bereits für den Fonds getätigt hat, ist eine begehrte Immobilie im beliebtesten Luxus-Einkaufsviertel Lissabons, in der Avenida da Liberdade 108. Die Immobilie wurde „off market“ für 15,2 Mio. Euro erworben. Es handelt sich um ein vollständig saniertes, gemischt genutztes Gebäude mit einer Fläche von 2.104 Quadratmetern, einschließlich Büroflächen und einer Einzelhandelsfläche, die an Michael Kors vermietet ist.

Als bereits fünfter Fonds, dessen Strategie sich auf Einzelhandelsobjekte in begehrten Haupteinkaufsstraßen konzentriert, ist der BVE II Beleg für die Expertise und führende Position von BMO REP in diesem Segment. In Europa verfügt BMO REP im Bereich Einzelhandel nun über ein verwaltetes Vermögen von über 2,7 Mrd. Euro.

“Wir verfolgen ein langfristiges Engagement im Hinblick auf unsere spezialisierte Einzelhandelsstrategie, die auf Haupteinkaufsstraßen ausgerichtet ist. Der BVE II ermöglicht es uns, die vielfältigen Möglichkeiten, die der europäische Markt bietet, zu nutzen und attraktive Erträge zu generieren“, so Ian Kelley, Fund Director Europe bei BMO Real Estate Partners. „Durch die Erweiterung des Teams in Paris befindet sich BMO REP nun in einer noch stärkeren Position, um vor Ort Immobilien, die unsere strengen Investitionskriterien erfüllen, zu identifizieren und zu erschließen“, so Kelley weiter.

„Der Launch von BVE II bestätigt unseren konstanten Track Record bei der Generierung von hohen, zuverlässigen Erträgen in diesem spezialisierten Gebiet des Einzelhandels – zumal wir dieses Segment im derzeitigen Umfeld als sehr nachhaltig einschätzen. Dass diese fokussierten Investitionsstrategien große Zustimmung unserer Kunden erfahren, spiegelt sich in deren wiederholten Investments wider“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Deutschland und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners.

Über BMO Real Estate Partners

BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbe- und Wohnimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 6,3 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt umfangreiches internes als auch externes Research, komplexe Prognosen und strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partners bietet umfangreiche, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) sind, welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Über BMO Global Asset Management

BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager mit Büros in über 25 Städten in 14 Ländern. In über fünf Kontinenten versorgt BMO Global Asset Management seine Kunden mit erstklassigen Dienstleistungen.
Unsere vier Hauptinvestitionszentren in Toronto, Chicago, London und Hong Kong werden durch ein Netzwerk erstklassiger spezialisierter Manager ergänzt, die strategisch über den ganzen Globus verteilt sind: BMO Real Estate Partners, LGM Investments und Pyrford International Ltd. BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der Principles for Responsible Investment Initiative (UNPRI) der Vereinten Nationen.
Das Unternehmen ist Teil der BMO Financial Group, ein hoch diversifizierter Finanzdienstleister mit Sitz in Nordamerika. BMO Financial Group verfügt über Vermögenswerte in Höhe von 728 Mrd. CAD (Stand: 31.01.2018) und beschäftigt über 45.000 Mitarbeiter. BMO Wealth Management hat weltweite Assets under Management in Höhe von 436 Mrd. CAD (Stand: 31.01.2018).

Philipp Graf von Königsmarck neuer Head of Wholesale Sales Germany bei LGIM

Legal & General Investment Management (LGIM) baut seine Präsenz in Europa weiter aus und benennt Philipp Graf von Königsmarck als neuen Head of Wholesale Sales in Deutschland. Das gab der Asset Manager, der zu den größten Europas zählt, heute bekannt.

Philipp Graf von Königsmarck wird den Vertrieb der LGIM UCITS-Fondspalette in Deutschland leiten. Dazu zählen die aktiven Fixed Income SICAVs, das wachsende Angebot an ICAV-Fonds sowie die ETF-Palette der kürzlich erfolgreich übernommenen ETF-Plattform. Von Königsmarck wird eng mit dem bestehenden Business Development Team Institutional in Frankfurt zusammenarbeiten. Er wird an Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, berichten.

Von Königsmarck wechselt zu LGIM, nachdem er 13 Jahre für Fidelity tätig war. Dort hatte er zunächst die Position des Head of IFA Sales inne, bevor er als Head of Family Offices and Asset Managers für Fidelity diesen in Deutschland neuen Geschäftsbereich entwickelte und erfolgreich ausbaute.

LGIMs Ambitionen in Europa langfristig gefestigt

„Es ist eine großartige Gelegenheit, für einen der größten Asset Manager Europas zu arbeiten und LGIMs Expansion in Europa maßgeblich mitvoranzutreiben“, sagt von Königsmarck. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Simon Hynes und seinem Team. Wir werden die Marke LGIM in Deutschland erfolgreich stärken.“ LGIM, als traditionell schwerpunktmäßig institutionelles Haus, werde hierzulande mit seinen ausgezeichneten High-Alpha-Fixed-Income-Fonds einen Unterschied machen. Zudem sei das Angebot an ETFs, die die wichtigsten Märkte ebenso abdecken wie auch langfristige thematische Investments, für den deutschen Markt überaus attaktiv, zeigt sich von Königsmarck überzeugt. „LGIM ist ein langfristig orientierter Anleger mit einer langjährigen, stabilen und erfolgreichen Historie und einem klaren Fokus auf den Kunden. Mit diesen Werten passt LGIM hervorragend auf den deutschen Markt. Zudem ist es integraler Bestandteil der Identität von LGIM, die eigene Verantwortung als großer Investor ernst zu nehmen und sich an der Gestaltung der Unternehmen, in die man investiert ist, zu beteiligen.“

„Wir freuen uns sehr, Philipp in unserem Team begrüßen zu dürfen“, sagt Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA. „Seine langjährige Sales-Erfahrung sowie seine tiefe Kenntnis und Expertise des deutschen Marktes werden entscheidend zum Aufbau unserer Marke auch in den Bereichen Wholesale und Wealth beitragen. Mit ihm machen wir den nächsten Schritt um unsere Präsenz und Ambitionen in Deutschland und in Europa weiter auszubauen.“

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der Legal & General Group, die an der Londoner Börse im britischen Aktienindex FTSE 100 notiert ist. LGIM ist einer der größten institutionellen Vermögensverwalter in Europa und ein globaler Investor, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1836 zurückreichen. Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Vermögen von rund 1.106 Milliarden Euro*.
Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 31.Dezember 2017. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

Neuer Fonds von NN Investment Partners: Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds

Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds, der am 23. April 2018 aufgelegt wurde, ist die Antwort auf die steigende weltweite Anlegernachfrage nach einer Ausrichtung auf Wandelanleihen in einem Umfeld geldpolitischer Straffungen und zunehmender Aktienvolatilität. Aktienähnliche Ertragsmöglichkeiten kombiniert mit einem geringeren Verlustpotenzial und einer niedrigen Zinsausrichtung machen Wandelanleihen attraktiv. Der neue Fonds richtet sich an Anleger, die eine diversifizierte Ausrichtung auf Wandelanleihen suchen.

Der Fonds wird bei NN IP von einem Team verwaltet, das rein auf Wandelanleihen spezialisiert ist, nutzt die bewährten Titelauswahl- und Kreditprozesse des Teams und legt besonderes Augenmerk auf Liquidität und Diversifikation. Dabei zielt der Fonds darauf ab, seinen Vergleichsindex, den Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index, jährlich um 1% vor Gebühren zu übertreffen.

NN IP startete im Segment der Wandelanleihen mit der Auflegung seines heutigen Flaggschifffonds, dem NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds, der im April 2018 sein sechsjähriges Bestehen feierte. Zum Stand 30. April 2018 verwaltet der NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds ein Vermögen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar und hat seit Auflegung eine Rendite von 65,7% vor Gebühren erzielt, während sein Vergleichsindex, der Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index, über den gleichen Zeitraum ein Wachstum von 40,1% generierte. 

Der neue NN (L) Global Convertible Bond Fonds kombiniert eine Auswahl der liquidesten Papiere des NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds mit Titeln aus dem Vergleichsindex, die nach Bonitäts-, Liquiditäts- und ESG-Kriterien selektiert werden. ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Nachhaltigkeitsfaktoren. Mit seinem Ansatz möchte der Fonds eine diversifizierte und skalierbare Ausrichtung auf die Anlageklasse Wandelanleihen erzielen.

Ivan Nikolov, Senior Portfolio Manager, Global Convertible Strategies bei NN Investment Partners: „Wandelanleihen partizipieren an den Erträgen der zugrundeliegenden Aktien und weisen gleichzeitig eine geringere Volatilität und eine niedrige effektive Duration auf. Daher dürften sie auch weiterhin bestens positioniert sein, um das aktuelle Marktumfeld zu meistern, das von geldpolitischen Straffungen und volatilen Aktienmärkten geprägt ist. Mit unserem neuen Fonds können Anleger die entscheidenden Vorteile von Wandelanleihen über einen disziplinierten und diversifizierten Investmentprozess wahrnehmen.“

Der NN (L) Global Convertible Bond Fonds und der NN (L) Global Convertible Opportunities Fonds sind Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen der beiden Teilfonds sind auch in Deutschland registriert. Die Verkaufsprospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com

Schroders startet Start-up-Programm mit Qwil Messenger

Schroders nimmt mit Qwil Messenger das erste Finanztechnologie-Start-up in das hauseigene Programm für Start-ups auf.

Das Programm, das unter dem Namen Cobalt bekannt ist, fördert die Entwicklung von Technologie-Start-ups im Finanzdienstleistungsbereich, die mit Schroders zusammenarbeiten.

Qwil Messenger ist eine sichere Instant-Messaging-Plattform, die es Unternehmen und Kunden in verschiedenen Zuständigkeitsbereichen und Rechtssystemen ermöglicht, direkt miteinander über eine einzelne App zu kommunizieren. Dabei werden gleichzeitig die komplexen Datenschutzanforderungen erfüllt, mit denen sich internationale Unternehmen konfrontiert sehen.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Das Cobalt-Programm wurde vor einem Monat ins Leben gerufen und stößt bereits auf erhebliche Nachfrage bei erstklassigen Finanztechnologieunternehmen, die an einer Kooperation mit Schroders interessiert sind.
Wir freuen uns, mit Qwil Messenger das erste Start-up bekannt zu geben, das offiziell in das Cobalt-Programm aufgenommen wurde. Mit dem Messenger-Dienst wird eine sichere und verlässliche Plattform geboten, welche die steigenden regulatorischen Anforderungen an die Kundenkommunikation erfüllt. Dies ist besonders wichtig vor dem Hintergrund der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union, die in diesem Monat in Kraft tritt.“ 

Schroders zielt insbesondere auf Unternehmen aus dem Finanztechnologiesektor ab, die den Unternehmensstart oder die frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für das Investitionsmanagement relevant sind.

Qwil Messenger wird vom direkten Zugang zu allen relevanten Abteilungen von Schroders sowie deren Ressourcen und potenziellen Investitionen profitieren. Ein Vertrag wurde zunächst für die kommenden sechs Monate abgeschlossen und kann verlängert werden.

Peter Reading, Chief Executive Officer und Mitgründer von Qwil Messenger:

„Wir sind stolz darauf, dass wir als Gründungsmitglied des Cobalt-Programms ausgewählt wurden. Die Zusammenarbeit mit einer zukunftsorientierten Institution, die großen Wert darauf legt, das Wachstum einer branchenweiten Lösung zu fördern, ist ein Schlüsselfaktor für unsere Entwicklung und unseren Erfolg. Schroders ist ein großartiger Partner für unser Unternehmen und Vorhaben.
Sogenannte „Social Chat“-Apps spielen in unserer Kommunikation eine entscheidende Rolle, sind für Geschäftszwecke jedoch ungeeignet. Bei Qwil Messenger ist der Chat sicher und entspricht den erforderlichen Vorgaben, wo dies relevant ist: bei der Kommunikation zwischen Unternehmen, Kunden und ihren Partnern. 

Unsere markengeschützte Plattform ermöglicht es Kunden überall auf der Welt, mit all ihren Unternehmen nahtlos über einen gesicherten und vertrauenswürdigen Kanal zu kommunizieren.“ 

Wenn Sie mehr über das Cobalt-Programm erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.

Barings ernennt Head of Global Macroeconomic and Geopolitical Research

Das internationale Investmenthaus überträgt Dr. Christopher Smart die Leitung des Analysebereichs globaler Entwicklungen.

Barings, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, gibt bekannt, dass Dr. Christopher Smart als Leiter eines neu gegründeten Teams zur Untersuchung der Auswirkungen wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen auf die Finanzmärkte ernannt wurde. Als Head of Macroeconomic and Geopolitical Research wird Dr. Smart mit seiner Research-Expertengruppe Rückschlüsse aus Analysen der über 600 Anlageexperten von Barings ziehen, die Vermögen in Höhe von über 305 Milliarden USD in öffentlichen und privaten Marktstrategien verwalten.

„Die die Weltwirtschaft beeinflussenden wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen gewinnen zunehmend an Dynamik und bedürfen auf allen Ebenen einer aufmerksamen Analyse“, sagte Tom Finke, Chairman und CEO von Barings. „Unsere Teams investieren bereits in ein breites Spektrum von Anlageklassen und Strategien. Wir sind glücklich, dass Dr. Smart die tägliche Flut von Ereignissen in Perspektive setzen und uns dabei unterstützen wird, in einer im rasanten Wandel begriffenen Welt vorausschauend zu denken. Ich weiß, dass er und seine Kolleginnen und Kollegen Barings Vordenkerposition festigen und uns in die Lage versetzen werden, unseren Kunden höchste Beratungsqualität und Unterstützung vor dem Hintergrund des aktuell unbeständigen geopolitischen Umfeldes zu bieten.“

Dr. Smart ist ein erfahrener Anlageexperte und war sechs Jahre als leitender politischer Berater für internationale Wirtschaftsfragen für die Obama-Regierung tätig. Von 2013 bis 2015 war er Sonderbeauftragter (Special Assistant) des Präsidenten im National Economic Council und National Security Council. In dieser Eigenschaft fungierte er als wichtigster Berater von Präsident Obama zu den Themen Handel und Investitionen sowie zahlreichen anderen globalen Wirtschaftsthemen. Zuvor war er von 2009 bis 2013 Deputy Assistant Secretary of Treasury. In dieser Position war er maßgeblich an der Reaktion der Vereinigten Staaten auf die europäische Finanzkrise beteiligt und prägte das Engagement der USA mit Blick auf die Finanzpolitik in Europa, Russland und Zentralasien. Vor seiner Regierungstätigkeit arbeitete Dr. Smart als Director of International Investments bei Pioneer Investments. Dort betreute er internationale und Schwellenländerportfolios. In den frühen 1990er-Jahren war er auch als Berater für makroökonomische Reformangelegenheiten für die russische Regierung tätig.   

Zuletzt forschte er zum Thema Wirtschaftspolitik u.a. am Carnegie Endowment for International Peace, am Mossavar-Rahmani Center for Business and Government der Harvard Kennedy School, am Royal Institute of International Affairs und am Chatham House, einer Denkfabrik mit Sitz in London. Dr. Smart erwarb an der Yale University einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und einen PhD in internationalen Beziehungen an der Columbia University. Er ist Mitglied des Council on Foreign Relations und trägt den Titel Chartered Financial Analyst.

Barings

Barings ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 305 Milliarden US-Dollar*, das sich den wachsenden Investitions- und Kapitalanforderungen unserer Kunden widmet. Wir bauen dauerhafte Partnerschaften auf, die unsere ausgeprägte Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen nutzen, um innovative Lösungen und außergewöhnlichen Service zu bieten. Als Teil von MassMutual verfügt Barings über eine starke globale Präsenz mit über 1.800 Mitarbeitern und Büros in 16 Ländern. Erfahren Sie mehr unter www.barings.com
* Stand 31. März 2018

Schroders kauft pan-europäischen Hotelmanager Algonquin

Der unabhängige Vermögensverwalter Schroders hat eine Vereinbarung über den Ankauf von Algonquin, einem auf Hotelinvestment und -management spezialisierten Unternehmen, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,8 Milliarden Euro geschlossen. Die Transaktion beinhaltet mehrere Co-Investments mit Kunden von Algonquin.

Der Ankauf beschleunigt das Wachstum von Schroders Immobiliensparte und ergänzt die bestehenden Leistungen und Kompetenzen. Die Transaktion markiert vor allem für den Geschäftsbereich Private Assets and Alternatives einen signifikanten Wachstumsschritt. Der Bereich ist von strategischer Bedeutung für die Gruppe und verwaltet circa 33 Milliarden GBP*. Dazu gehören neben Immobilien, die mit 13 Milliarden GBP den größten Anteil halten, auch verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, Versicherungsverbriefung und Mittelstandsfinanzierung.

Algonquin begann direkt nach der Gründung 1998 mit Investitionen auf eigener Bilanz in Hotelimmobilien sowie deren Management. Die Gruppe managt aktuell europaweit Hotels mit 7.500 Zimmern und einem Wert von 1,8 Milliarden Euro. Sie werden hauptsächlich von internationalen Franchise-Marken wie Sheraton, Marriott, Hyatt, Radisson und Sofitel betrieben.

Duncan Owen, Global Head of Real Estate bei Schroders:

„Mit diesem Ankauf ergänzen wir unsere bereits bestehenden Assetklassen Büro, Einzelhandel, Logistik, Self- Storage und gemischt genutzte Quartiere. Er passt auch in unsere Strategie, sich auf die von uns definierten Gewinnerstädte zu konzentrieren, die von strukturellen Themen wie Urbanisierung, Veränderungen in der Demographie, technologischen Innovationen, veränderte Nachfrage aus dem asiatischen Wirtschaftsraum und starker Infrastruktur profitieren.
Unter Algonquins Kunden befinden sich einige der größten Finanzinstitutionen Europas. Die Qualität und Erfahrung der Mitarbeiter waren darüber hinaus entscheidende Gründe das Unternehmen zu kaufen.“

Jean-Philippe Chomette, Gründer von Algonquin:

„Teil der globalen Marke Schroders zu sein, gibt Algonquin Zugang zu neuen Assets, einem breit aufgestellten Immobilienteam mit 13 Büros auf fünf Kontinenten und sorgt für ein besseres Angebot für unsere Kunden. Wir sehen Schroders stabile und auf Langfristigkeit angelegte Eigentümerstruktur und Unternehmenskultur im Einklang mit unserer Investitionsphilosophie.“

Frederic de Brem, CEO von Algonquin und künftiger Head of Schroder Real Estate Hotels:

„Das Real-Estate-Team von Schroders hat einen exzellenten Track Record in verschiedenen Assetklassen. Wir freuen uns daher, Teil der Expansion in den Hotelsektor zu sein. Wir sehen viel Potential im Hotelinvestmentmarkt und gute Renditechancen für Investoren, die in erster Linie von starken Fundamentaldaten gestützt werden.“

Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Integration der beiden Geschäftseinheiten startet ab sofort.

* Stand: 31. Dezember 2017

Savills IM lanciert global investierenden REIT-Fonds für institutionelle Anleger

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat mit dem Savills IM Real Estate Securities Income Fund einen neuen Fonds aufgelegt. Dieser investiert weltweit in ausgewählte REITs (Real Estate Investment Trusts) und strebt eine Ausschüttungsrendite von über 5 Prozent jährlich an. Bei der Selektion kommen ausschließlich qualitativ hochwertige Titel mit niedriger Verschuldungsquote, einer hohen Zinsdeckungsquote sowie hoher Dividendenrendite in Frage. Der REIT-Fonds startet mit einer 50-prozentigen Europa-Allokation sowie Investitionen von jeweils einem Viertel in Nordamerika und Asien-Pazifik. Aktuell ist er über seine REIT-Anteile in rund 25 Ländern investiert.

Ein REIT ist rechtlich gesehen eine Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Immobilien investiert. Diese sind gesetzlich dazu verpflichtet, nahezu die gesamten Erträge an die Aktionäre auszuschütten. Darüber hinaus müssen die Einnahmen auf Unternehmensebene größtenteils nicht versteuert werden und stehen so für Ausschüttungen zur Verfügung.

Savills IM richtet sich mit dem Real Estate Securities Income Fund an institutionelle Investoren, die an regelmäßigen Erträgen bei niedriger Volatilität und einer angemessenen Rendite interessiert sind. Damit bildet der REIT-Fonds eine attraktive Alternative zu Dividendenfonds. Nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) ist für deutsche Investoren besonders die Flexibilität dieser Assetklasse von Vorteil: Ein Großteil des Fondsinvestments kann auf die Immobilienquote angerechnet werden, der Rest wird als Aktie verbucht. Umgekehrt ist jedoch auch eine Zuordnung als Aktie zu 100 Prozent möglich. Im Unterschied zur Einzelimmobilie entfällt bei einem REIT die Grunderwerbssteuer und der mit Immobilien verbundene Verwaltungsaufwand. Dafür profitiert der Investor von der Flexibilität einer Aktie und einer attraktiven Risikodiversifizierung über eine Vielzahl von global gestreuten Objekten. Bereits seit 2010 managt Savills IM institutionelle REIT-Mandate, die im Durchschnitt über 6 Prozent Dividendenrendite jährlich erzielten. 

Der Savills IM Real Estate Securities Income Fund erhält quartalsweise einen durch die Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft erstellten Transparenzbericht mit Transparenzbestätigung. Hierdurch erhält der Anleger ein hohes Maß an Einblick in das Anlagemanagement des Produktes, woraus grundsätzlich mehr Sicherheit im Umgang mit der Kapitalanlage resultiert.

Der als SICAV UCITS V aufgelegte offene Fonds hat zunächst eine Vertriebszulassung in Deutschland, Luxemburg, Italien sowie Großbritannien, soll künftig jedoch auch in weiteren Ländern vertrieben werden. Mit der Luxcellence Management Company S.A. wurde eine renommierte UCITS konforme Verwaltungsgesellschaft ausgewählt, die durch die Luxemburger Aufsichtsbehörde CSSF reguliert ist.

Thomas Körfgen, Geschäftsführer und Leiter indirekte Immobilienanlage bei der Savills Investment Management KVG GmbH, sagt:

„Die Ertragskraft von Immobilien und die Wachstumschancen von Aktien werden nach wie vor in keinem anderen Vehikel so gut und erfolgreich vereint, wie in REITs. Daher sehen wir jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, das bislang brachliegende Feld zu bebauen und institutionellen Anlegern in Deutschland mit unserem global investierenden REIT-Fonds ein attraktives Angebot im Niedrigzinsumfeld zu unterbreiten.“

Eckdaten zum Fonds:
Fondsname: Savills IM Real Estate Securities Fund
Rechtsform: Luxemburg SICAV (UCITS V)
Portfoliomanagement: Savills Investment Management KVG GmbH
ISIN: LU1644398874

Über Savills Investment Management

Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Hongkong, Schanghai, Singapur, Tokio und Sydney. Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von über EUR 16,6 Mrd. (Stand: 31. Dezember 2017). Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch. Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

BMO Global Asset Management verstärkt Vertriebsteam mit neuer Spezialistin für Deutschland und Österreich

Der Vermögensverwalter BMO Global Asset Management hat Beate Meyer zum Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland und Österreich ernannt.

Von Frankfurt aus berichtet Meyer an Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa. Frau Meyer wird für das Relationship Management zu den Kunden und Vertriebspartnern von BMO Global Asset Management in Deutschland und Österreich verantwortlich sein.

Beate Meyer wird zusammen mit Guido Hansmeyer, Director Regional Sales (Intermediary) für Deutschland, am Ausbau des Geschäfts in beiden Ländern arbeiten.

Beate Meyer verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung, unter anderem als Head of Wholesale in Deutschland bei Vontobel Asset Management sowie bei Schroders. Zuletzt war sie als Executive Director bei Vontobel Asset Management Australia Pty Ltd. für den Ausbau der Präsenz in Australien und Neuseeland verantwortlich.

Georg Kyd-Rebenburg, Managing Director und Head of Distribution (Intermediary) für Europa bei BMO Global Asset Management, sagt: „Beate Meyer bringt ihr umfassendes Wissen und ihre langjährige Erfahrung in unser Team ein und wird unser Vermittlergeschäft in Deutschland und Österreich weiter stärken. Ihre Ernennung unterstreicht unser Engagement für unsere Kunden, denen wir einen erstklassigen Service bieten. Die aktuellen Marktbedingungen bleiben herausfordernd. Daher ist es unerlässlich, dass wir unseren Kunden innovative Investmentlösungen und die richtige Unterstützung anbieten, um ihnen zu helfen, durch diese Märkte zu navigieren."

Dies ist die jüngste Neueinstellung bei BMO Global Asset Management in Kontinentaleuropa. Damit baut das Unternehmen seine Größe und den Umfang seiner Vertriebsteams in Europa sowie seine Präsenz in Schlüsselmärkten weiter aus.

Über BMO Global Asset Management

BMO Global Asset Management ist ein globaler Vermögensverwalter, der in mehr als 25 Städten in 14 Ländern vertreten ist und seinen Kunden auf fünf Kontinenten einen herausragenden Service bietet. Das von uns verwaltete Vermögen beläuft sich auf über 208 Mrd. EUR (Stand: 31. Januar 2018).

Unsere vier großen Investmentzentren in Toronto, Chicago, London und Hongkong werden von einem Netzwerk herausragender spezialisierter Manager ergänzt, die strategisch auf der ganzen Welt angesiedelt sind: BMO Real Estate Partners, LGM Investments und Pyrford International Ltd. BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative „Principles for Responsible Investment“ (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).

BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group, einem diversifizierten Finanzdienstleister mit Sitz in Nordamerika, der über 45.000 Mitarbeiter beschäftigt.

BayernLB erweitert Fondsangebot um nachhaltigen Infrastruktur-Fonds

Die BayernLB unterstützt ihre Kunden bei ihrer Suche nach nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten und vertreibt ab sofort einen Fonds bei dem die Encavis Asset Management AG die Auswahl, Prüfung und Betreuung der Erneuerbaren Energie-Anlagen verantwortet.

Der Encavis Infrastructure Fund II, SICAV-RAIF Renewables Europe II investiert in Erneuerbare Energien Anlagen und setzt auf ein ausgewogenes diversifiziertes Portfolio. Der Investitionsfokus liegt auf Solar- und Windanlagen in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und Frankreich. Die EU hat verbindliche Ziele für erneuerbare Energien gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 27 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus Quellen wie Wind, Sonne, Erdwärme oder Biomasse stammen.

„Bei institutionellen Anlegern ist die Nachfrage nach Infrastruktur-Fonds, die auf erneuerbare Energien setzen, stark gestiegen“ erklärt Ralf Woitschig, der im Vorstand der BayernLB das Geschäftsfeld Financial Markets verantwortet. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot eine passende Investmentlösung anbieten können“. Die Encavis Asset Management AG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der im SDAX-notierten Encavis AG. Die Encavis-Gruppe betreibt aktuell über 230 Solarkraftwerke und Windparks in Europa im Eigenbestand und für institutionelle Investoren. Sie gehört damit zu den führenden unabhängigen Stromproduzenten im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa.

„Der Fonds erfüllt die Wünsche institutionellen Investoren nach langfristigen, sicheren und lukrativen Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien“, kommentiert Karsten Mieth, Vorstand der Encavis Asset Management AG, die Zusammenarbeit. „Wir sind seit mehr als 10 Jahren im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig. Als erfahrener Partner mit einem breiten Netzwerk in diesem Sektor freuen wir uns auf die Kooperation“ so Mieth weiter.

Stabübergabe bei Legg Mason für Deutschland und Österreich

Stephan Bannier (40) wird ab Juli dieses Jahres neuer Niederlassungsleiter für Deutschland und Österreich bei der internationalen Fondsgesellschaft Legg Mason. Er folgt auf Klaus Dahmann, der mit Erreichen des 60. Lebensjahres und nach über zehn Jahren bei Legg Mason nun veränderte Lebensakzente setzen will.

Bannier ist seit Juni 2016 als Direktor Geschäftsentwicklung im Frankfurter Vertriebsteam tätig und wird in seiner neuen Funktion den weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich verantworten. Er berichtet an Christian Zeitler, Head of Central Europe bei Legg Mason.

„Wir danken Klaus Dahmann für seinen stets engagierten Einsatz und den erfolgreichen Geschäftsaufbau in Deutschland und Österreich. Wir freuen uns darüber, dass wir im Rahmen der längerfristigen Nachfolgeplanung die Leitung der Niederlassung an Stephan Bannier übergeben können, und sind davon überzeugt, dass er aufgrund seiner Erfahrung und Kapitalmarktexpertise das Unternehmen maßgeblich zu weiteren Erfolgen führen wird“, sagt Zeitler.

Über Legg Mason
Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 767 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2017). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Sieben von zehn institutionellen Anlegern erwarten Ausbau der Allokation in Schwellenländeranleihen

Eine Studie1 von NN Investment Partners (NN IP) zur Stimmung institutioneller Investoren gegenüber Schwellenländeranleihen hat ergeben, dass 75% der Befragten davon ausgehen, dass sich die fundamentalen Wirtschaftstreiber für Schwellenländeranleihen in den kommenden zwei bis drei Jahren verbessern. Fast ein Fünftel (18%) erwartet sogar eine deutliche Verbesserung.

Mehr als sieben von zehn Befragten (72%) erwarten, dass institutionelle Anleger ihr Engagement in Schwellenländeranleihen in den kommenden zwölf Monaten ausbauen werden. Immerhin jeder zehnte Befragte (10%) rechnet sogar mit einer deutlichen Erhöhung während andererseits 9% eine Reduzierung erwarten. Der Hauptgrund für die Erhöhung, der von 62% der Befragten genannt wird, ist die Unterstützung durch die Fundamentaldaten der Schwellenländer. Jeder zweite Befragte (50%) gab die Bonität der Emittenten als wesentlichen Grund an. Ein weiterer wichtiger Grund für den Ausbau der Allokation, der von 47% genannt wurde, sind Diversifikationsvorteile.

Doch es gibt auch Vorbehalte: Für fast drei Viertel der Befragten (73%) ist das Anlagerisiko, das der potenziellen Rendite gegenübersteht, ein ernstzunehmendes Thema. Andere Faktoren, die Investoren kritisch betrachten, sind der Mangel an verfügbaren Informationen über Schwellenländeranleihen (47%) und mangelndes Wissen, wie man Schwellenländeranleihen in die Asset Allocation integriert (40%). Unter den Investoren, die einen Rückgang von Anlagen in Schwellenländeranleihen erwarten, sind 89% der Meinung, dass steigende Zinsen für Gegenwind sorgen werden, 56% halten ein schwächeres Wachstum in China für hemmend.

Marcelo Assalin, Head of Emerging Market Debt bei NN Investment Partners:

„Die meisten Schwellenländer verfolgen eine glaubwürdige Wirtschaftspolitik und besitzen solide rechtliche Rahmenbedingungen. Und seit dem Jahr 2000 wächst ihre Wirtschaft stärker als die der Industrienationen. Hinzu kommt, dass Schwellenländer aktuell sehr von der Erholung der Rohstoffpreise und einer historisch niedrigen Inflation profitieren. All diese Faktoren unterstützen den Schuldenabbau und reduzieren die Risiken für Anleger.

Zudem werden die politischen Risiken in Schwellenländern von Investoren oft überschätzt: Unsere Investmenterfahrung in Schwellenländeranleihen der vergangenen 25 Jahre hat gezeigt, dass die Politik oft erheblich moderater und pragmatischer ist, als es die Wahlkämpfe erwarten lassen.

Schwellenländeranleihen eröffnen Anlegern heute ein breites Spektrum an Untersegmenten – sie sind eines der spannendsten Anlageuniversen der Welt. Und vorhandene Marktineffizienzen eröffnen erfahrenen aktiven Managern fantastische Chancen auf Renditen.“


1) PollRight hat im Auftrag von NN IP im März 2018 weltweit 108 professionelle Anleger befragt, darunter öffentliche Institutionen, Family Offices, Banken und Stiftungen.

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. Dezember 2017, 52 Mrd. Euro AuM entfallen auf Delta Lloyd Asset Management 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

DNCA Finance legt zwei Absolute Return-Rentenfonds auf, die von einem neuen Portfoliomanager-Duo verwaltet werden

Die Gesellschaft DNCA Finance, die in ihren drei Niederlassungen in Paris, Mailand und Luxemburg mittlerweile über 110 Mitarbeiter beschäftigt, baut ihre Produktpalette im Bereich Anleihen aus und legt den Absolute Return-Rentenfonds DNCA Invest Alpha Bonds sowie den inflationsgebundenen Rentenfonds DNCA Invest Flex Inflation auf.

Diese beiden neuen Fonds sind Teilfonds des SICAV DNCA Invest und werden gemeinsam von den beiden Portfoliomanagern Pascal Gilbert und François Collet verwaltet, die im September 2017 zu DNCA Finance gestoßen sind.

Mit diesem neuen Team wird die Expertise von DNCA Finance insbesondere im Segment internationale Anleihen abgerundet. Die Gesellschaft ist nach wie vor darauf ausgerichtet, nachhaltige und defensive Wertentwicklungsergebnisse zu erzielen, um so die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Anleger zu erfüllen und unter Berücksichtigung des jeweiligen Marktumfelds maßgeschneiderte Lösungen zu bieten.

Der DNCA Invest Alpha Bonds ist ein international ausgerichteter Multi Strategy-Rentenfonds, der darauf abzielt, trotz der aktuell niedrigen Zinsen Alpha1 zu generieren.

Das Ziel der Portfoliomanager ist eine Perfomance oberhalb von EONIA + 2.5% – und das bei einer Volatilität von unter 5% p.a. Zu diesem Zweck setzt er auf einen flexiblen und international ausgerichteten Anlagestil in Verbindung mit aktivem Durationsmanagement, um so innerhalb eines Korridors von -3 bis +7 zu bleiben. Darüber hinaus wird bei der Anleihenallokation ein dynamischer Ansatz verfolgt.

Um ihr Anlageziel zu erreichen, greift das Portfoliomanagement-Team auf eine Fundamentalanalyse des volkswirtschaftlichen Umfelds sowie eine quantitative Analyse der Risikoaufgelder von Anleihen zurück. Pascal Gilbert und François Collet nutzen eine Reihe unterschiedlicher Strategien, um von den sich bietenden Anlagechancen am Markt maximal zu profitieren:

  • Long/Short Directional-Strategie 
  • Zinskurven-Strategie
  • Arbitrage-Strategie
  • Credit-Strategie

Bei dem DNCA Invest Flex Inflation handelt es sich um einen international ausgerichteten Rentenfonds, der einen flexiblen Investmentansatz umsetzt und die Duration aktiv innerhalb eines Korridors von 0 bis 15 steuert. Der Fonds nutzt das gesamte Spektrum von Zinsstrategien (reale Zinsen, Breakeven-Inflation sowie nominale Zinsen), um auf diese Weise den Markt für globale inflationsgebundene Anleihen sowie den Bloomberg Barclays World Govt inflation linked Bonds Hedged EUR-Index zu übertreffen.

Die Strategie der Portfoliomanager basiert auch bei diesem Fonds auf einer Analyse des Konjunkturzyklus sowie auf einer Einschätzung des aktuellen Bewertungsniveaus am Rentenmarkt. Die Portfoliomanager nutzen diese Kennzahlen, um sich in Anlageregionen zu engagieren, die einen bestimmten Inflationstrend aufweisen, während das potenzielle Zinsrisiko gleichzeitig abgesichert wird. Dieser Fonds ist insofern einzigartig, als er in der Lage ist, das Inflationsrisiko vom Zinsrisiko zu separieren.

Pascal Gilbert, 54, hatte seit Beginn seiner Laufbahn im Jahr 1988 bereits diverse Positionen inne: Leiter des hausinternen Handels bei der Banque Fédérative du Crédit Mutuel, anschließend Portfoliomanager für Anleihen aus dem Euroraum bei der Banque de Financement et de Trésorerie. Im Jahr 2001 wechselte er als Leiter Rentenfonds zu La Française des Placements (die 2011 in La Française AM umfirmierte). Dort stand er einem siebenköpfigen Team vor, das Anlagegelder von über 15 Mrd. Euro verwaltete (Stand: Juni 2017).

François Collet, 37, schloss sich Natixis Global Asset Management im Jahr 2003 als Rentenfondsmanager an. Drei Jahre lang managte er drei Rentenfonds mit einem Anlagevermögen von insgesamt 750 Mio. Euro. 2006 wechselte er dann zu La Française AM und arbeitete dort als stellvertretender Leiter des Rentenportfoliomanagements im Team von Pascal Gilbert. Dort war er insbesondere für das Inflationsthema verantwortlich. 11 Jahre lang stand er fünf Anleihenstrategien vor, die ein Anlagevermögen von 2,6 Mrd. Euro verwalteten.

Pascal Gilbert und François Collet wechselten im September 2017 zu DNCA Finance.


1) Alpha: Kennzahl, welche die Outperformance eines Portfolios, einer Aktie oder eines Wertpapiers gegenüber einer theoretischen Performance ausweist und die Fähigkeit des Fondsmanagers widerspiegelt, für seine Kunden einen Mehrwert zu generieren.

Vorrangige Risiken: Risiko im Zusammenhang mit Investments in Derivate, Kreditrisiko, Adressenausfallrisiko, Zinsrisiko. Dieser Fonds ist ferner dem Risiko eines Kapitalverlusts ausgesetzt.

Über DNCA FINANCE
DNCA ist eine französische Vermögensverwaltungsgesellschaft, die im Jahr 2000 in Paris von Vermögensverwaltungsexperten für private und institutionelle Anleger gegründet wurde. Das Unternehmen ist bestrebt, mit einer defensiven Einstellung das Risiko-Rendite-Verhältnis seiner Portfolios zu optimieren. Mit einem Team von mehr als 110 Mitarbeitern hat DNCA Fachkenntnisse im Bereich europäischer und internationaler Aktien (Long-Only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone entwickelt. Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 17 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beträgt aktuell 25.3 Milliarden Euro (Stand 31.12.2017).

Jan Viebig neuer Leiter Asset Management bei Hauck & Aufhäuser

Ab 1. Mai 2018 leitet Jan Viebig das Asset Management bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. Diese Aufgabe übernimmt er von Burkhard Allgeier, der neben seiner Aufgabe als Chief Investment Officer den Bereich Asset Management interimistisch geleitet hat. Der 49-jährige promovierte Diplom-Kaufmann leitete als CEO die Harcourt Investment Consul- ting AG und war als Head Alternatives für die Vontobel Asset Management AG in Zürich tätig. Weitere berufliche Stationen verbrachte Jan Viebig als Head Emerging Markets bei der Credit Suisse AG und als Managing Director bei der DWS Investment GmbH.

„Jan Viebig ist ein großer Gewinn für Hauck & Aufhäuser. Seine ausgewiesene fachliche Exper- tise und seine Managementfähigkeiten stellen eine Bereicherung für unser Haus dar“, erklärt Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser.

Prof. Dr. Jan Viebig lehrt seit seiner Habilitation zudem an der Goethe-Universität im Bereich Finance. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Bücher zum Thema Asset Manage- ment.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinfüh- rungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Flexible Strategie für ein herausforderndes Marktumfeld

Der neue Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide setzt auf flexibles, momentum-basiertes Investieren, um den künftigen Herausforderungen der Anleihemärkte zu trotzen. Ziel ist es, von steigenden Anleihekursen und Zinseinkünften zu profitieren und in Phasen fallender Anleihekurse Risiken zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Der Fonds investiert in die kurz- bis mittelfristig besten Anleihe-Anlageklassen, gesteuert durch ein mathematisches Modell, basierend auf Momentum-Strategien. Der Fonds richtet sich an alle Investoren, die ein flexibles Anleiheinvestment wünschen, welches sich gegen negative Markttrends möglichst behaupten kann und sich nicht an einem Vergleichsindex orientiert.

Anleihemärkte am Wendepunkt?

Nach etlichen Jahren von Null- und Negativzinsen sowie Anleihekäufen durch Notenbanken im Umfang von hunderten Milliarden Euro, Dollar und Yen stehen die Anleihemärkte aktuell an einem Wendepunkt. Die US-Notenbank setzt unbeirrt ihre Zinsanhebungen fort, um die Leitzinsen wieder auf normale Niveaus zu bringen. Parallel dazu baut sie allmählich ihre gewaltigen Anleihebestände ab. In Europa wird die Europäische Zentralbank (EZB) aller Voraussicht nach in rund einem halben Jahr ihre Anleihekäufe beenden. 2019 könnten erste Zinsanhebungen folgen.

Zugleich brummt die Weltkonjunktur: Die Produktionslücke hat sich weitgehend geschlossen, die Arbeitslosenraten sind deutlich rückläufig oder bereits sehr niedrig (wie in den USA oder in Zentral-Europa) und Inflationspotenzial beginnt sich aufzubauen. All dies hinterlässt bereits Spuren an den Anleihemärkten – die Folge waren spürbare Renditeanstiege und erhöhte Kursschwankungen. Eine bevorstehende „große Zinswende“ wird zunehmend thematisiert, auch wenn sie noch nicht stattgefunden hat. Damit drohen größere Kursschwankungen und tendenziell steigende Renditen (fallende Anleihekurse) in den kommenden Jahren – und zwar ganz unabhängig davon, ob, wie und wann sich eine solche Zinswende tatsächlich einstellt. Mit herkömmlichen Anleihefonds wird es in einem solchen Umfeld sehr schwierig sein, noch nennenswerte Erträge zu erwirtschaften.

Momentum-Strategie: ein bewährtes Investmentkonzept

Im Aktienbereich haben sich Momentum-Strategien schon seit langem etabliert und bewährt. Bei Anleihen sind sie erstaunlicherweise bislang viel weniger verbreitet, obwohl sie dort ebenso funktionieren können.

Der neue Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide wendet das Momentum-Konzept nun auf die globalen Anleihemärkte an. Investiert wird – basierend auf einem ausgefeilten mathematischen Modell – speziell in jene Anleiheklassen mit der kurz- bis mittelfristig besten Wertentwicklung. Natürlich gibt es auch Phasen, in denen sich (fast) alle Anleihemärkte schwach entwickeln (beispielsweise bei stärkeren, weltweiten Renditeanstiegen). In diesen Situationen kann der Fonds aber teilweise oder vollständig in Cash und cash-ähnliche Vermögenswerte ausweichen. Dadurch können Negativperioden „ausgesessen“ werden und nachfolgend die höheren Renditen für Neuinvestitionen genutzt werden.

Dadurch kann der Raiffeisen-Dynamic-Assets-Solide sogar unmittelbar von fallenden Anleihekursen profitieren. Damit hat der Fonds ein Instrumente zur Verfügung, um selbst anhaltende Bärenmärkte gut überstehen zu können. Und dies könnte sich in den kommenden Jahren als besonders wertvoll erweisen. Denn immerhin haben nur die wenigsten Investoren – und auch nur eine kleine Minderheit unter den heute tätigen Rentenmanagern – überhaupt jemals einen echten Anleihe-Bärenmarkt erlebt.

Hohe Flexibilität, Fokus auf Risikomanagement

Ein Hauptaugenmerk des Fonds liegt auf der Risikosteuerung. Der Investitionsgrad wird an die jeweils herrschenden Marktbedingungen angepasst. Je „rauer“ das Marktklima, umso geringer ist der Fonds investiert und umso höher ist die Cash-Reserve. Die Bandbreiten für die einzelnen Anlageklassen sind bewusst sehr breit gewählt. Sie geben dem Fondsmanagement maximale Flexibilität um den Fonds für verschiedenste Marktsituationen bestmöglich zu positionieren.

Hätte man das Investmentmodell des Fonds über die letzten zehn Jahre eingesetzt, hätte man damit einen sehr guten Ertrag von jährlich über vier Prozent erzielen können und sich dabei auch in Phasen steigender Renditen gut behauptet. Das sollte aber nicht als künftige Ertragsprognose missverstanden werden. Es wäre unrealistisch, im aktuellen Umfeld von Niedrig(st)- oder Negativzinsen derartige Jahreserträge zu erwarten. Zudem sind Daten aus der Vergangenheit bzw. simulierte Daten kein verlässlicher Implikator für die zukünftige Entwicklung.

Fazit

Der neue Raiffeisen-Dynamic- Assets-Solide zielt darauf ab, den zunehmenden Herausforderungen auf den globalen Anleihemärkten mit einem innovativen Investmentkonzept zu trotzen. Mit seiner momentum-basiserten, hochgradig flexiblen Strategie und striktem Risikomanagement strebt er Kapitalzuwächse bzw. Kapitalerhalt auch in schwierigen und negativen Anleihemärkten an. Er unterliegt gleichwohl den Risiken eines typischen Investments an den Finanzmärkten – dazu gehören Wertschwankungen bis hin zu möglichen Kapitalverlusten.

Société Générale Securities Services verstärkt institutionellen Vertrieb in Frankfurt

Die Société Générale Securities Services (SGSS) verstärkt ihr Coverage Team in Deutschland mit der Ernennung von Katrin Behrens als Director Sales & Relationship Management (zum 1. Februar 2018) und Simon Günkel als Vice President Sales & Relationship Management (zum 1. April 2018). Beide sind am Standort Frankfurt tätig und berichten an Jochen Meyers, Leiter Sales & Relationship Management bei SGSS in Deutschland.

Katrin Behrens verantwortet den weiteren Ausbau der SGSS-Aktivitäten in Deutschland mit Fokus auf Asset Manager und institutionelle Anleger, insbesondere Pensionskassen und Corporates. Sie kommt von Universal-Investment, wo sie als Director Institutional tätig war. Katrin Behrens verfügt über 26 Jahre Erfahrung im internationalen Finanzsektor und arbeitete unter anderem bei der Banque de Luxembourg in Luxemburg sowie bei der Deutschen Bank in Singapur und Frankfurt. Sie hat einen Doppelabschluss in Europäischer Betriebswirtschaft von der ESB Reutlingen und der ICADE/ Universidad Pontificia de Comillas, Madrid / Spanien.

Simon Günkel wird sich darauf konzentrieren, die Position der SGSS in Deutschland bei mittelständischen Unternehmen und Versicherungen weiterzuentwickeln. Mit über zehn Jahren Erfahrung im Geschäft mit institutionellen Investoren und Publikumsfonds war er zuletzt bei Universal-Investment, wo er die Position eines Senior Sales Institutional innehatte. Er begann seine Karriere bei AXA Investment Managers in Frankfurt und hat ein Diplom in Wirtschaftswissen- schaften von der Ruhr-Universität Bochum.

Jochen Meyers kommentiert: "Katrin Behrens und Simon Günkel werden unser Wachstum in Deutschland dank ihrer umfassenden, fundierten Expertise im Wertpapierdienstleistungsgeschäft optimal unterstützen und wesentlich zur Erreichung unserer Ziele beitragen.“

Société Générale Securities Services (SGSS)
Mit Niederlassungen an 27 Standorten weltweit und mit etwa 4.000 Mitarbeitern stellt die SGSS Finanzinstitutionen und Brokern, Asset Managern und Versicherungsgesellschaften eine umfassende Auswahl an Wertpapierdienstleistungen, welche an die aktuellsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten angepasst sind, bereit: Clearing Dienstleistungen, Custody und Trustee Dienstleistungen, Retail Custody Dienstleistungen, Liquiditätsmanagement, Fondsadministration und Asset Servicing, Fondsdistribution und Global Issuer Dienstleistungen.
SGSS rangiert unter den Top 10 Global Custodians weltweit und steht auf Rang 2 in Europa mit EUR 3.904* Mrd. verwahrten Anlagegeldern. SGSS stellt Depotbank- und Treuhandservices für 3.415* Fonds bereit und führt die Bewertung für 4.113* Fonds mit einem verwalteten Gesamtvermögen von ca. EUR 651* Mrd. durch. SGSS gehört zu Europas Spitze im Management von Optionen auf Aktien.
*Stand Ende Dezember 2017

Carmignac ernennt Nils Hemmer zum Country Head für Deutschland und Österreich

Carmignac freut sich, die Ernennung von Nils Hemmer (40) zum Country Head für Deutschland und Österreich bekannt zu geben. Mit Sitz in Frankfurt wird er im Juli die Leitung des deutschen und österreichischen Geschäfts übernehmen.

Nils Hemmer verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Bankensektor und im Vertrieb von Finanzprodukten. Er kommt von Amundi (vormals Pioneer), wo er etwa fünf Jahre lang als Leiter des Drittvertriebs tätig war. Davor war er Head of IFA & Insurance Sales bei Fidelity Worldwide Investments und hatte mehrere führende Positionen im Vertrieb der Münchener-Rück-Gruppe/Ergo inne. Hemmer ist ein Versicherungsmakler und hat Wirtschaftswissenschaften studiert.

Giorgio Ventura, Global Head of Sales bei Carmignac, ergänzt: "Wir freuen uns, Nils Hemmer als Leiter unseres Business Development Teams für Deutschland und Österreich begrüßen zu dürfen. Er wird unsere Entwicklung mithilfe der idealen Kombination aus langjähriger Vertriebserfahrung, breitem Branchenwissen und einem profunden Netzwerk aktiv vorantreiben. Seine Kenntnisse und langjährige Erfahrung auf dem Wholesale- und Retailmarkt werden für unsere Kundenbeziehungen in Deutschland und Österreich eine deutliche Bereicherung sein".

Über Carmignac
Carmignac wurde 1989 von Edouard Carmignac und Eric Helderlé gegründet und zählt heute zu den größten Vermögensverwaltungen in Europa. Das Kapital der Gesellschaft wird zu 100% von der Unternehmensführung und den Mitarbeitern gehalten, das heißt von einem stabilen Aktionärsstamm, der den Fortbestand und die Unabhängigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Die durch diesen grundlegenden Wert gebotene Freiheit ist gleichbedeutend mit einer auf lange Sicht erfolgreichen Portfolioverwaltung. Carmignac verwaltet ein Vermögen von über 55 Mrd. EUR (per 31.03.2018) und hat eine kompakte Fondspalette entwickelt, die alle Anlageklassen (Aktien-, Renten- und Mischfonds) abdeckt und Anlegern regelmäßige Renditen bei geringer Volatilität bieten soll. Auf internationaler Ebene verfügt Carmignac über Standorte in Luxemburg, Frankfurt, Mailand, Madrid, London, Zürich und Miami. Die Produkte des Unternehmens sind für den Vertrieb in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Luxemburg, Belgien, Österreich, Spanien, den Niederlanden, Schweden, dem Vereinigten Königreich, Irland, Taiwan und Singapur für professionelle Anleger zugelassen.

ERSTE-SPARINVEST setzt auf dynamisches Anleihefondsmanagement

Das niedrige Zinsniveau an den europäischen Anleihemärkten hält sich hartnäckig. Eine Herausforderung für Anlegerinnen und Anleger, die attraktive Renditen im festverzinslichen Bereich suchen. Die ERSTE-SPARINVEST hat nun einen besonders flexiblen Anleihefonds zur Zeichnung aufgelegt, der an den nationalen und internationalen Zins- und Währungsmärkten investiert: Der ERSTE FIXED INCOME PLUS bietet eine Chance auf eine attraktive Wertpapier-Rendite und soll regelmäßige Ausschüttungen gewährleisten.

Aktives Fondsmanagement – bis zu 100 Prozent Risiko

Der als Dachfonds konzipierte Fonds kann die unterschiedlichen Phasen an den Zinsmärkten flexibel nutzen. Als Anlageinstrumente stehen alle Arten von Anleihen- und Geldmarktfonds, ETFs und auch Derivate zur Verfügung. Das Management ist dabei an keinen Referenz-Index gebunden. Je nach Markteinschätzung können bis zu 100 Prozent der veranlagten Gelder in Risikoanleihen wie z. B. Hochzins- und Schwellenländeranleihen investiert werden. Rechnet man mit steigenden Zinsen, kann das Zinsänderungsrisiko umgekehrt auf null reduziert werden, erklärt Fondsmanager Gerhard Beulig. Er sieht außerhalb der Euro-Zone, die noch immer von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geprägt ist, durchaus attraktive Rendite-Chancen an den Zinsmärkten, wie z.B. bei US-Unternehmensanleihen. Noch mehr Renditen werfen Anleihen aus den Schwellenländern ab. „Deshalb ist hier eine breite Streuung besonders wichtig, um das grundsätzlich höhere Risiko dieser Anleihen zu reduzieren. Natürlich beobachten wir diese Märkte regelmäßig und treffen dann die Entscheidungen“, so Beulig.

2 Prozent jährliche Ausschüttungsrendite* angepeilt

Die Zusammensetzung des Portfolios wird taktisch gesteuert, entsprechend der Attraktivität der Anleihesektoren, der Preistrends (Momentum-Strategien) und der Risiko-Neigung, die laufend gemessen und bewertet wird. Bevorzugte Währung wird der Euro sein, bis zu ein Viertel Fremdwährungen sind möglich. Etwa ein Fünftel des Kapitals ist in Absolute Return-Fonds veranlagt. Diese sollen zur Stabilisierung des Gesamtertrages beitragen. „Der ERSTE FIXED INCOME PLUS strebt eine jährliche Ausschüttungsrendite von 2 Prozent* an“, betont Beulig, der den Fonds zusammen mit einem Team von erfahrenen und erstklassigen ExpertInnen managen wird.


Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Erste Asset Management.

*betrifft die A-Tranche (ausschüttende Anteilscheinklasse) des Fonds. Die Höhe der Ausschüttung kann je nach Entwicklung des Marktumfeldes angepasst werden. Ausschüttungen können auch aus der Substanz erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken in sich bergen kann.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Versicherer sehen Investmentchancen zunehmend skeptisch

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner zum siebten Mal jährlich durchgeführten globalen Versicherungsstudie mit dem Titel "Foggier as We Climb" veröffentlicht. Sie zeigt, dass Versicherer dem aktuellen Investmentumfeld zunehmend pessimistisch gegenüberstehen. Laut der Umfrage sind die Versicherer überzeugt, dass sich die Investmentmöglichkeiten verglichen zum Vorjahr verringert haben. 50 Prozent der Befragten sehen sich verschlechternden Investmentchancen gegenüber. 2017 zeigten dies nur 36 Prozent auf.

Die Umfrage ergab als Reaktion auf diese zunehmende Besorgnis, dass mehr Versicherer (17 Prozent, gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) ihre Portfolios risikoärmer aufstellen wollen, statt das Risiko zu erhöhen (16 Prozent, gegenüber 26 Prozent im Vorjahr). Es ist das erste Mal seit Beginn der Studie im Jahr 2011, dass mehr Befragte das Risiko eher reduzieren möchten statt es zu erhöhen.

"Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt sehen wir im Jahr 2018 eine Rückkehr der Marktvolatilität. Dies verunsichert die Märkte und lässt Versicherer die aktuelle Investmentlandschaft hinterfragen", sagt Volker Anger, Leiter der DACH-Region beim Insurance Asset Management von GSAM. "Während der letzten Jahre waren niedrige Renditen die Hauptsorge in der Versicherungsbranche. Das sich verändernde wirtschaftliche Umfeld führt nun dazu, dass sich die Versicherer für den Fall eines wirtschaftlichen Abschwungs wieder mehr darauf konzentrieren, ihre Portfolios abzusichern."

Zur Durchführung der diesjährigen Versicherungsstudie befragte GSAM 300 CIOs und CFOs globaler Versicherungsunternehmen, die insgesamt ein Bilanzvermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar beziehungsweise mehr als ein Drittel des Branchenvermögens repräsentieren.

Kernaussagen der diesjährigen Versicherungsstudie:

  • Zum ersten Mal seit mehreren Jahren sind Versicherer über steigende Inflation und Leitzinsen beunruhigt: 85 Prozent der Versicherer sind sich einig, dass die Inflation in den nächsten fünf Jahren eine Herausforderung darstellt. 65 Prozent erwarten, dass die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen bis Ende 2018 auf über drei Prozent steigen werden.
  • Die Befragten halten trotz wirtschaftlicher Unsicherheit an ihrer positiven Aktienmarkteinschätzung fest: 77 Prozent glauben an eine positive Entwicklung der Renditen des S&P 500 in diesem Jahr.
  • Wachsendes Interesse der Versicherer an renditestärkeren, weniger liquiden Anlageklassen wie Private Equity, Infrastrukturanleihen, gewerbliche Hypothekendarlehen und Mittelstandsanleihen sowie einer Bewegung hin zu variabel verzinslichen Vermögenswerten.
  • ESG-Kriterien werden für Versicherer interessanter: 40 Prozent der Befragten berücksichtigen sie bei der Kapitalanlage. Im Vorjahr waren es 32 Prozent.
  • Big Data und künstliche Intelligenz sind auf dem Vormarsch: 15 Prozent der globalen Versicherer nutzen dies derzeit in ihren Portfolios, während weitere 40 Prozent erwägen, dies in Zukunft einzuführen.
  • Kryptowährungen spielen derzeit keine Rolle in den Investmentportfolios. Dennoch hält es ein Drittel der Unternehmen für verfrüht, um festzustellen, ob Kryptowährungen relevant sein werden.
  • Versicherer sorgen sich weniger über politische Ereignisse und zurückgehendes Wachstum in China, was sich auf das Investmentumfeld auswirken könnte. Stattdessen ist ihr größtes Bedenken in diesem Jahr eine mögliche Konjunkturabschwächung bzw. Rezession in den USA, die zu Volatilität an den Aktien- und Anleihemärkten führen könnte.

Das Insurance Asset Management Team hat in diesem Jahr seine Reichweite vergrößert und eine zusätzliche Umfrage unter Führungskräften im Privatkundenvertrieb in Nordamerika durchgeführt. Diese ergänzende Befragung vergleicht die Ansichten nordamerikanischer Führungskräfte mit denen von CIOs über ein breites Themenspektrum wie makroökonomische Risiken, Markteinschätzungen, den Kreditzyklus und relevante Branchenthemen. Diese Zusatzumfrage ergab, dass die drei größten Makrorisiken für die befragten Führungskräfte im Privatkundenvertrieb die Volatilität der Anleihen- und Aktienmärkte, eine mögliche Konjunkturabschwächung oder Rezession in den USA sowie sich verschlechternde Liquiditätsbedingungen sind.

Methodik

GSAM Insurance Asset Management hat die diesjährige globale Studie gemeinsam mit dem unabhängigen externen Marktforschungsunternehmen KRC Research und North American Lift Insurance Supplement durchgeführt. Weltweit wurden über 300 Antworten von hochrangigen Versicherungsexperten, darunter 249 Chief Investment Officers (CIOs), 36 Finanzvorstände (CFOs), 13 Personen, die beide Funktionen wahrnehmen, sowie 22 nordamerikanische Führungskräfte für die globale Studie und die Zusatzumfrage ausgewertet. Nach Regionen aufgeschlüsselt kommen in der globalen Umfrage 168 Antworten aus Amerika, 77 aus der EMEA-Region und 55 aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Befragten repräsentieren Versicherungsunternehmen aus aller Welt, quer über die Bereiche Leben, Sach- und Haftpflicht, Multi-Line, Rückversicherung und Gesundheit. Die 22 leitenden Führungskräfte der Zusatzumfrage kommen aus Geschäftsbereichen, die sich thematisch mit Renten, Altersvorsorge, Vorstandsleistungen und Investmentfonds beschäftigen und sind unter anderem für die Leitung dieser Geschäftsbereiche und die Überwachung der Investitionsplattform zuständig. Das weltweite Bilanzvermögen der in dieser globalen Studie repräsentierten Versicherer beläuft sich auf über 10 Billionen US-Dollar.

Über GSAM Insurance Asset Management

GSAM Insurance Asset Management verwaltet aktuell ein Versicherungsvermögen von über 257 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2017). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Asset-Allokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html

Über Goldman Sachs Asset Management

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist der Asset-Management-Bereich der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE-Symbol: GS). Per 31. Dezember 2017 belief sich das von diesem Geschäftsbereich beaufsichtigte Vermögen auf 1,29 Billionen US-Dollar(1). Goldman Sachs Asset Management bietet seit 1989 diskretionäre Anlageberatungsleistungen an und beschäftigt Investment-Spezialisten an allen großen Finanzplätzen der Welt. Das Unternehmen bietet institutionellen Investoren und Privatkunden weltweit Investmentstrategien, die sich auf eine breite Palette von Anlageklassen erstrecken. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und gehört zu den führenden, global tätigen Investmentbanking-, Wertpapier- und Vermögensverwaltungshäusern. Das Unternehmen bietet weltweit seinem breit gefächerten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und vermögende Privatpersonen gehören, eine breite Palette von Finanzdienstleitungen an.

(1) Das beaufsichtigte Vermögen ("Assets under Supervision" - "AUS") umfasst neben dem verwalteten Vermögen ("Assets under Management" - "AUM") auch sonstiges Kundenvermögen, über das Goldman Sachs möglicherweise keine uneingeschränkte Verfügungsgewalt besitzt.

Professionelle Fondskäufer haben die Rückkehr der Volatilität erwartet, sind aber uneins über die Auswirkungen auf Portfolios

Während einige Anleger durch die turbulenten Märkte zu Beginn des Jahres 2018 überrascht wurden, haben professionelle Fondskäufer bereits seit einiger Zeit Veränderungen der Volatilität erwartet. Fast acht von zehn professionellen Fondsselektoren (78%) sagten aus, dass sie nicht erwartet haben, dass die Volatilität für so einen langen Zeitraum so niedrig bleiben würde. Fast die Hälfte von ihnen (49%) gab an, dass die Schwankungen bei den Vermögenspreisen zu den Themen gehören, die sie im Jahr 2018 am meisten beunruhigen. Wie sich diese Volatilität auf ihre Portfolios auswirkt, darüber sind sie geteilter Meinung: 39% sehen die erhöhte Volatilität als Bedrohung an, 38% hingegen rechnen mit einer positiven Auswirkung auf das Portfolioergebnis.

Zu den weiteren Kernergebnissen der Studie: Professionelle Fondskäufer setzen auf aktives Management. Außerdem wünschen sich 78% der Privatanleger weltweit, dass ihre Anlagen mit ihren persönlichen Werten übereinstimmen und auch bei professionellen Anlegern rückt zunehmend die Erzielung von Alpha und das Risikomanagement bei ESG-Investments in den Blick1. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage von Natixis Investment Managers unter 200 professionellen Fondskäufern, die für die Auswahl der Fonds bei Privatbanken, Versicherungen, Dachfonds und anderen Handelsplattformen verantwortlich sind.

Matthew Shafer, Head of Global Wholesale bei ‎Natixis Investment Managers, erläutert: „Die geteilte Meinung darüber, welche Auswirkung die Volatilität haben könnte, kann auf zweierlei Arten interpretiert werden. Der Abwärtstrend basiert auf der Ansicht, dass nach einem langen Zeitraum des stabilen Wachstums eine Korrektur fällig ist, die die Preise für Wertpapiere wieder realistisch werden lässt. Im Gegensatz dazu könnte eine steigende Volatiliät für eine größere Streubreite der Erträge sowie ein höheres Alpha-Potenzial sprechen. Wie auch immer interpretiert wird: interessanterweise setzen die Fondskäufer auf Active Management, um ihre Portfolios breiter zu fächern, um Risiken abzuschwächen und die Rendite zu verbessern.“

Anpassung der Portfolio-Strategien an die neue Realität

Auch wenn über die Auswirkungen der Volatilität auf die Portfolios Uneinigkeit herrscht, sind mehr als acht von zehn (82%) der professionellen Fondskäufer zuversichtlich, dass ihr durchschnittliches Renditeziel von 8,4% im Jahr 2018 realistisch erreichbar ist, da sie die Investmentstrategien an die neue Marktrealität anpassen. Die beliebtesten Strategien für das Risikomanagement innerhalb der Investoren-Community beinhalten die Streuung nach Sektor (91%), die Risikobudgetierung (80%) sowie die erhöhte Nutzung von alternativen Investments (75%). Zwei von fünf Portfolio-Experten (42%) sagen aus, dass sie die Duration optimieren möchten, um wesentliche Verluste in Rentenportfolios abschwächen zu können. Drei von fünf (62%) geben an, dass Anleihen nicht länger ihre traditionelle Risikomanagement-Funktion erfüllen können, und 20% erhöhen den Einsatz von alternativen Anlageformen. 18% verringern ihr Exposure bei Fixed Income insgesamt.

Matthew Shafer sagt: „Die Ergebnisse der Untersuchung legen nahe, das die professionellen Fondskäufer eher die Richtung ihrer Investitionen ändern, als die Allokation im Wholesale-Bereich. Bei Rentenanlagen dürften sie versuchen, die Duration etwa bei Anleihen zu verkürzen und alternative Investments beizumischen, um die Renditen zu verbessern. Bei Aktieninvestments zeichnet sich eine Vorliebe für europäische Werte sowie Titel aus den Emerging Markets ab. Bei den alternativen Investments kommen Private Equity-Anlagen zum Einsatz, um Alpha zu erzeugen. Um die Volatilität auszugleichen, nutzen sie abgesicherte Aktien-Strategien und Managed Futures. Die professionellen Fondskäufter erkennen den langfristigen Wert, den aktives Management erzielen kann und setzen diesen mittels einer großen Bandbreite unterschiedlichster Strategien um.”

ESG: eine andere Art des Value Investing

Um die Erwartungen der Endanleger zu erfüllen, steht den professionellen Fondskäufern die Möglichkeit zur Verfügung, ESG-Investitionen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) einzubinden. 78% der Privatanleger weltweit geben an, dass sie ihre Investitionen auf ihre persönlichen Werte ausrichten möchten und 72% wollen mit ihren Investitionen etwas Gutes für die Gesellschaft tun.  Trotzdem berichten Fondskäufer, dass offenbar ESG-Investments noch nicht so angenommen werden, wie es sein sollte. Nur vier von zehn Befragten (40%) gaben an, dass ESG-Kriterien im Investmentprozess ihres Unternehmens fest verankert sind. Einige der wahrgenommenen Barrieren, die die Einbindung von ESG verhindern, seien der Mangel an Transparenz (42%), das Dilemma zwischen kurzfristigen Renditeerwartungen und langfristigen nachhaltigen Zielen sowie  potenzielles „Greenwashing“  durch die Unternehmen, die ESG-Anlagen anbieten, aber die von ihnen deklarierten Standards nicht erfüllen (37%).

„Diese Ergebnisse sind eindrucksvoll und können nicht ignoriert werden. Die Branche sollte mit Blick auf das Greenwashing noch stärker sensibilisiert werden und sicherstellen, dass Anleger die von ESG-Produkten zugrunde liegenden Investments und jenem nachhaltigen Wirkungsgrad auch tatsächlich erhalten. So genannte verantwortungsvolle Anlageprodukte sind mittlerweile in großer Auswahl erhältlich. Deshalb brauchen wir eine höhere Transparenz, mehr Standards und Labels. Auf diese Weise werden die Anleger mit den Informationen und nachhaltigen Produkten versorgt, die sie wünschen, und die tatsächlich die ESG-Prinzipien erfüllen, klare Standards einhalten und messbare Auswirkungen haben”, erklärt Matthew Shafer.

„Wir haben mehrfach von Anlegern gehört, dass sie auch Themen jenseits von Bilanzen umtreiben. Sie möchten sich an Unternehmen beteiligen, die ihre Überzeugungen widerspiegeln. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn ESG sich am Scheidepunkt befindet, wo Anleger beginnen, sowohl auf den Alpha-Nutzen als auch auf das Risikomanagement zu achten. In der Tat ist eine Mehrheit der institutionellen Anleger 59% (45% der Fondskäufer haben zugestimmt) der Ansicht, dass ESG Alpha liefern kann und 56% (45% der Fondskäufer haben zugestimmt) glauben, dass die Investition in ESG Risiken abschwächen kann”.

Beimischung alternativer Anlagen

Professionelle Fondskäufer versuchen vermehrt, das Portfoliorisiko zu streuen und 70% sind der Ansicht, dass es wichtig ist, in alternative Anlageformen zu investieren:

  • Mehr als drei von fünf (65%) sind der Ansicht, dass traditionelle Anlageklassen zu eng miteinander korrellieren, um ausgeprägte Ertragsquellen zu liefern.
  • Eine Reihe von alternativen Anlageformen können die Portfoliostreuung unterstützen, wobei 52% Managed Future-Fonds erwähnten, fast die Hälfte (47%) Rohstoffe, 44% Global Macro, 43% Infrastruktur, sowie 38% der Befragten Private Equity nennen.
  • In Erwartung der steigenden Volatilität, sehen die Hälfte (51%) der Befragten das Potential von abgesicherte Aktienstrategien, um Marktschocks abzufangen, 36% geben an, dass Managed Future-Fonds bei steigender volatiler Marktumgebung gut geeignet sind.

Allerdings werden alternative Investments nicht nur zur Unterstützung der Portfoliostreuung eingesetzt. Mehr als ein Drittel der professionellen Fondskäufer sehen alternative Anlagen als effektive Strategie für die Generierung von Alpha:

  • Fast drei von fünf (58%) berichten, dass ihr Unternehmen verstärkt alternative Anlagen als Ersatz für Fixed Income nutzt, mit einer deutlichen Vorliebe für Immobilien (52%) zur Generierung von Rendite.
  • Vier von zehn sind der Ansicht, dass Infrastruktur-Anlagen geeignet sind, um ihre Renditeziele zu erreichen. Mehr als ein Drittel hingegen (35%) sehen Private Debt als effektive Möglichkeit der Renditegenerierung.
  • Mehr als die Hälfte (58%) sehen Private Equity als eine effektive Strategie zur Erzielung von höheren Renditen an, ein Drittel (31%) hingegen nennt auch Private Debt als aussichtsreiche Anlageform.

„Professionelle Fondskäufer sehen sich einer Reihe von Portfoliozielen gegenüber, die die aktuelle Marktumgebung zu einer Herausforderung werden lassen. Sei es, dass sie Rendite im Niedrigzinsumfeld erzielen oder Alpha bei hohen Korrellationen generieren oder die Auswirkungen der Volatilität minimieren oder insgesamt die Diversifikation ihrer Anlagen verbessern möchten: Professionelle Anleger bevorzugen aktives Management und erweitern ihre Möglichkeiten mithilfe von alternativen Investments”, erläutert Matthew Shafer.

Methodik

Natixis hat 200 internationale, professionelle Fondskäufer befragt, die für die Auswahl von Fonds bei Privatbanken, Versicherungen, Dachfonds und anderen Handelsplattformen verantwortlich sind. Die Daten wurden im September und Oktober 2017 durch das Forschungsunternehmen CoreData ermittelt. Die Ergebnisse werden in dem neuen White Paper „Meet the new normal, same as the old normal” veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.im.natixis.com/li/research/2018-professional-fund-buyer-concerns.

Über das Natixis Center for Investor Insight

Als Bestandteil des Natixis Investment Institute befasst sich das Center for Investor Insight mit der Analyse und dem Berichten von Themen und Trends, die für Anleger, Finanzinstitute, Vermögensverwalter, Mitarbeiter, Regierungen und Entscheidungsträger weltweit von Interesse sind. Das Center und das Team aus unabhängigen und verbundenen Forschern ermittelt die wesentlichen Entwicklungen in den Märkten, der Wirtschaft und im Anlegerbereich, um ein Verständnis über die Standpunkte und Wahrnehmungen, die die Entscheidungen der einzelnen Anleger, Finanzinstitute und institutionelle Entscheidungsträger beeinflussen, zu erhalten. Das jährliche Forschungsprogramm des Centers begann im Jahr 2010 und bietet heutzutage Einblicke in die Standpunkte und Beweggründe von mehr als 59.000 Anlegern aus 31 Ländern rund um den Globus.

Über Natixis Investment Managers

Natixis Investment Managers bietet Finanzexperten noch ausgefeiltere Optionen zur Portfoliostrukturierung an. Dank der gebündelten Expertise von über 20 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir auf unseren Active ThinkingSM-Ansatz, um unseren Kunden auf diese Weise proaktive Anlagelösungen zu bieten, mit deren Hilfe sie unter sämtlichen Marktumfeldern bessere Ergebnisse erzielen können. Auf Basis des verwalteten Anlagevermögens zählt Natixis zu den weltweit größten Vermögensverwaltern (1) (verwaltetes Vermögen: 830,8 Mrd. Euro / 997,8 Mrd. US-Dollar (2).
Zu Natixis Investment Managers gehören alle Investmentmanagement- und Vertriebseinheiten von Natixis Distribution, L.P. und Natixis Investment Managers S.A.

1) Im Rahmen des Cerulli Quantitative Update: Global Markets 2017 wurde Natixis Investment Managers (vormals Natixis Global Asset Management) auf Basis des verwalteten Vermögens als die Nr. 15 unter den größten Vermögensverwaltern der Welt eingestuft (Stand: 31. Dezember 2016).
2) Der Nettoinventarwert versteht sich per 31. Dezember 2017. Das verwaltete Kundenvermögen kann auch fiktive Anlagegelder, verwahrte Gelder, Brutto-Vermögen sowie andere Mittel umfassen, für die nicht-regulierte Vermögensverwaltungsdienstleistungen erbracht werden.

Legal & General Investment Management (LGIM) fordert stärkeres Engagement von Unternehmen, sich sozialen und ökologischen Herausforderungen zu stellen

Legal & General Investment Management, einer der größten Anleger am Aktienmarkt, hat im Jahr 2017 seine aktive Beteiligung an Managementbeschlüssen ausgebaut und gegen die Wiederbestellung von 2.807 Verwaltungsratsmitgliedern (2.362 im Jahr 2016) gestimmt sowie gegen mindestens einen Beschluss bei 59 Prozent der Unternehmen. Das geht aus ihrem heute veröffentlichten Corporate-Governance-Bericht hervor. Der jährlich erscheinende Bericht „Active Ownership“ gibt einen ausführlichen Einblick in LGIMs Aktivitäten und Maßnahmen in der Rolle als aktiver Investor. Er dokumentiert detailliert, wie LGIM durch Ausübung seiner Stimmrechte seine Verantwortung in den Unternehmen wahrnimmt und positive Veränderungen hinsichtlich sozialer und ökologischer Herausforderungen einfordert.

Bei 370 Gesellschafterversammlungen im Jahr 2017 hat LGIM die Interessen seiner Kunden weltweit in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen (Environmental, Social, Governance, ESG) wahrgenommen. Zudem hat LGIM viele der CEOs der weltweit größten Unternehmen kontaktiert und dargelegt, wie ein stärkeres Engagement bei Themen wie Klimawandel, Vielfalt und Aktionärsrechten möglich und wünschenswert wäre.

Diversität und Vergütung wichtige Themen

Die Zusammensetzung des Vorstands, die Bezahlung der Führungskräfte, der Klimawandel und die Nachfolgeplanung gehörten für LGIM im vergangenen Jahr zu den wichtigsten diskutierten Themen. „Die große Mehrheit der Unternehmen macht erhebliche Fortschritte bei den Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – wir glauben jedoch, dass noch mehr getan werden muss“, sagt Sacha Sadan, Director of Corporate Governance bei LGIM. „Das Gleiche gilt für Vermögensverwalter. Auch wir müssen unsere Anstrengungen intensivieren, um unseren Kunden einen langfristigen Mehrwert zu bieten, indem wir aktiv mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten.“

Im Jahr 2017 hat LGIM aufgrund geringer Diversität gegen 37 Vorstände im Vereinigten Königreich gestimmt. Ab diesem Jahr wird LGIM zudem auch seine Stimmrechte bei FTSE-350-Unternehmen entsprechend nutzen, wenn sie die Zielquote von 2017 von 25 Prozent Frauen auf Vorstandsebene noch nicht erreicht haben. Im vergangenen Jahr votierte der Assetmanager zudem zum ersten Mal gegen Vorstände von S & P 500-Unternehmen in den USA, deren Vorstände ausschließlich mit Männern besetzt waren, sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung der Führungsebene als auch der mangelnden Qualität der Diversity-Richtlinien.

„Die Themen Unternehmensführung und -kultur, Umwelt und Soziales sind für LGIM prioritär“, sagt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei LGIM. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Investor sehr ernst. Wir wollen für unsere Kunden in Europa langfristige, stabile und nachhaltige Ergebnisse erzielen. Dazu ist ein Engagement in den Unternehmen, in die wir investiert sind, essentiell.“

Den vollständigen LGIM Corporate Governance Report, ‘Active Ownership’, finden Sie hier. Eine Zusammenfassung des Reports ist hier verfügbar.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT
Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der Legal & General Group, die an der Londoner Börse im britischen Aktienindex FTSE 100 notiert ist. LGIM ist einer der größten institutionellen Vermögensverwalter in Europa und ein globaler Investor, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1836 zurückreichen. Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Vermögen von rund 1.106 Milliarden Euro*.
Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 31.Dezember 2017. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

LBBW Asset Management und Berliner Fondsboutique Capitulum Asset Management begründen strategische Partnerschaft

Die von Lutz Röhmeyer neu gegründete Fondsboutique Capitulum Asset Management stellt die Fortsetzung der Berliner Erfolgsgeschichte rund um den Weltzins-INVEST durch eine präferierte Partnerschaft mit der LBBW Asset Management hinsichtlich Fondsauflage und -vertrieb sicher.

Es ist geplant, in Kürze den ersten von der Capitulum Asset Management beratenen Kooperationsfonds auf Basis des Weltzins-Konzeptes bei der Stuttgarter Fondsgesellschaft LBBW Asset Management aufzulegen. Der geplante Fonds soll die rechtlichen Anforderungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) erfüllen und damit auch regulierten institutionellen Anlegern die Investitionsmöglichkeit in die langjährig am Markt etablierte Emerging Markets Lokalwährungsstrategie ermöglichen. Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld kann eine solche Strategie durch hohe Ablaufrenditen von aktuell knapp 8 Prozent bei begrenzten Bonitätsrisiken und kurzen Anleihelaufzeiten überzeugen. Darüber hinaus machen die erwarteten hohen jährlichen Ausschüttungen aus den ordentlichen Erträgen den Fonds für Anleger attraktiv.

Den Schritt in die Selbständigkeit verknüpft der Fondsmanager Röhmeyer mit dieser langfristig ausgerichteten Kooperation mit der LBBW Asset Management. Dort trifft er auf ihm langjährig bekannte Personen und damit auf die notwendige produktspezifische Expertise und Erfahrung.

Die im Sparkassenlager und im institutionellen Geschäft stark positionierte LBBW Asset Management kann durch diese Kooperation ihr Angebot im Fondsbereich um einen bereits bewährten und am deutschen Markt etablierten Emerging Markets Managementansatz ausweiten. Für die Investoren wird mit der Kooperation die Kontinuität in dieser Rentenstrategie sowohl für Publikums- als auch Spezialfondslösungen gewährleistet.

Über Capitulum
Die Capitulum Asset Management GmbH wurde im Jahr 2018 als unabhängige Investmentboutique mit Sitz in Berlin gegründet. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der langjährigen Expertise in der Verwaltung globaler Anleihestrategien. Die Übereinstimmung des Kunden- und Managementinteresses bildet die langfristige Erfolgsbasis. Der geschäftsführende Gesellschafter Lutz Röhmeyer, CFA verantwortet seit 2002 als Portfoliomanager mehrere Publikumsfonds und institutionelle Spezialfondsmandate. Er wurde für seine Leistungen wiederholt von den Ratingagenturen ausgezeichnet.

Prime Capital AG stärkt Client Solutions Team in Frankfurt

Der auf Alternative Investments spezialisierte Asset Manager Prime Capital AG verstärkt mit Benjamin Sauveur sein Team in der DACH-Region, vor allem in den Bereichen UCITS- und AIF-Produkte. Mit der Verpflichtung von Benjamin Sauveur am Standort Frankfurt verbreitert Prime Capital sein Kundenspektrum und baut im Zuge seines starken Wachstums der letzten Jahre sein Team weiter aus. Der Schwerpunkt der Kundenbetreuung von Herrn Sauveur wird unter anderem auf der Vermarktung der liquiden Alternative Investment Strategien von Prime Capital liegen. Insgesamt verwaltet und berät der Asset Manager aus Frankfurt derzeit über EUR 10 Mrd. an Assets.

Herr Sauveur wird als Direktor Client Solutions an Herrn Andreas Kalusche (Vorstand Prime Capital AG) berichten und verfügt über mehr als 12 Jahre Erfahrung im Fondsvertrieb. Zuvor war Herr Sauveur bei der Bremer Kreditbank AG im Asset Management tätig, wo er das institutionelle und Wholesale-Geschäft in der DACH- Region mitverantwortete. Frühere Stationen seiner beruflichen Vita waren Delta Lloyd Asset Management, Ökoworld S.A. und Pictet Asset Management in Genf und Frankfurt.

Über Prime Capital
Die Prime Capital AG ist ein unabhängiger Finanzdienstleister und Asset Manager, der sich auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden fokussiert hat. Die Gesellschaft hat sich auf das Management von Alternativen Assetklassen spezialisiert, mit ausgewiesener Expertise in den Bereichen Absolute Return, Infrastruktur einschließlich erneuerbare Energien und Private Debt. Prime Capital wurde im Februar 2006 gegründet, beschäftigt in Frankfurt, Luxemburg und London mehr als 75 Mitarbeiter und unterliegt der Regulierung von BaFin, CSSF und FCA. Derzeit werden von Prime Capital Assets in Höhe von EUR 10,4 Milliarden verwaltet oder beraten sowie auf diversen Plattformen verbucht und überwacht (Stand 31.12.2017).

BayernInvest und Globalance Invest starten Partnerschaft für zukunftsorientiertes Asset Management

Verantwortungsbewusste Anleger möchten nicht nur die Rendite ihrer Investments optimieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt bewirken und damit zusätzlich eine wertorientierte Rendite erzielen. Die beiden Vermögensverwalter Globalance Invest und BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft ermöglichen Investoren, in diese zukunftsorientierte Anlagestrategie zu investieren und bieten im Rahmen ihrer neu beschlossenen strategischen Partnerschaft gemeinsam zukunftsorientierte Kapitalanlagen an. Dabei eröffnet die BayernInvest – auch über die enge Einbindung in den BayernLB-Konzern – einen breiten Zugang zu institutionellen Investoren in Deutschland, während Globalance Invest seine Spezialexpertise als deutschlandweit erster Vermögensverwalter für zukunftsorientierte Anlagen einbringt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit dem Anlagekonzept Globalance Footprint die Wirkung von Anlagen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt transparent aufzeigen. „Wir gehen mit dem Globalance Footprint einen Schritt weiter und wollen mehr als Geld bewegen. Der nächsten Generation von Investoren geht es nicht nur um Rendite, sondern auch um die Wirkung der Anlagen“, stellt Reto Ringger fest, Gründer & CEO der Globalance Bank und Leiter des Anlageausschusses von Globalance Invest.

„Die BayernInvest trifft mit ihrer 30jährigen Erfahrung und Kompetenz am Kapitalmarkt auf eine hochinnovative Spezialexpertise bei der Globalance Invest“, betont Ralf Woitschig, Kapitalmarktvorstand der BayernLB und Vorsitzender des Aufsichtsrats der BayernInvest. Beide Häuser können nun in der Partnerschaft ihre jeweiligen Stärken weiter ausbauen und so voneinander ebenso profitieren wie verantwortungsbewusste Investoren von den zukunftsorientierten Anlagen. Zielkunden sind Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Kredit-institute, Unternehmen, Stiftungen und Kirchen sowie Family Offices. 

Globalance Footprint zeigt die Wirkung eines Investments

Herzstück des von der Globalance Bank entwickelten  zukunftsorientierten Anlagekonzeptes ist die Footprint-Analyse. Hierfür nutzt das Unternehmen eine eigens entwickelte Analysemethodik – den Globalance Footprint –, die auf Rohdaten und Analysen renommierter Anbieter und Experten beruht. Von herkömmlichen Nachhaltigkeitsratings unterscheidet sich diese Methodik dadurch, dass sie neben den klassischen ESG-Kriterien als wesentlichen Faktor die Dimension Innovationskraft und Zukunftspotential berücksichtigt und damit vorausschauend ist. Globalance identifiziert Unternehmen und Vermögensanlagen, die Paradigmenwechsel durch Megatrends antizipieren und so zukunftsgerichtete Investmentmöglichkeiten eröffnen.

Zukunftsorientierter Aktienfonds

Aktuell können Anleger in einen global ausgerichteten Aktienfonds („D&R Globalance Zukunftbeweger-Fonds“, ISIN: DE000A2DHT58) investieren. Die Portfolioauswahl beruht auf fundamentalen Unternehmenskriterien (Bewertung, Qualität, Umsatzwachstum etc.), dem Footprint sowie ihrer Eigenschaft als so genannte „Zukunftbeweger“. „Zukunftbeweger“ sind Leader (Großfirmen) und Pioniere (Nischenplayer), die die Zukunft aktiv mitgestalten und in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht positiv wirken.

Ausbau der Partnerschaft

Für den weiteren langfristigen Ausbau der Partnerschaft wurde ein Kompetenzteam, unter der Leitung von Dr. Michael Braun, Generalbevollmächtigter der BayernInvest, sowie den beiden Co-Niederlassungsleitern der Globalance Invest in München, Daniel Bruderer und Julian Rautenberg, gegründet. Mit Blick nach vorne sollen die hohe Aktienexpertise von Globalance Invest und die langjährige erfolgreiche Rentenexpertise der BayernInvest noch stärker voneinander profitieren und so weitere zukunftsorientierte Anlagekonzepte für Investoren ermöglichen.

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 85 Milliarden Euro gehört die BayernInvest bundesweit zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Die BayernInvest hat bereits im Jahr 2011 als einer der ersten deutschen Asset Manager die PRI (Principles for Responsible Investments) unterzeichnet und unterstreicht damit ihre Positionierung für verantwortungsvolles Investieren. Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de.

Globalance Invest ist ein Vermögensverwalter, der sich ausschließlich auf zukunftsorientierte Anlagen spezialisiert. Globalance Invest ist der weltweit erste Vermögensverwalter, welcher seinen Kunden mit dem Globalance Footprint die Wirkung ihrer Anlagen hinsichtlich Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt transparent aufzeigt. Globalance Invest ist eine gemeinsame Initiative der deutschen Privatbank DONNER & REUSCHEL und der Schweizer Privatbank Globalance Bank und agiert in einem ersten Schritt als Zweigniederlassung von DONNER & REUSCHEL. In exklusiver Zusammenarbeit mit der Globalance Bank berät sie vermögende Privatkunden, Family Offices und Stiftungen bei der zukunftsorientierten Vermögensanlage. Dabei werden die Research- und Anlageberatungsleistungen für die Verwaltung der Vermögensanlagen von der Globalance Bank in Zürich bezogen. Weitere Informationen unter www.globalance-invest.de.

Schroders startet globales Programm zur Kooperation mit Technologie-Start-ups

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind.

Schroders hat ein weltweites „In-Residence”-Programm für Technologie-Start-ups eingeführt. Im Rahmen dieses Programms unter dem Namen „Cobalt“ will Schroders Start-ups fördern, die auf Finanzdienstleistungen ausgerichtet sind. Schroders wendet sich damit speziell an Technologieunternehmen, die ihre konzeptionelle oder frühe Wachstumsphase bereits hinter sich haben und Lösungen anbieten, die für den Bereich Asset Management relevant sind.

Die ausgewählten Start-ups profitieren von einem direkten Zugang zu entsprechenden Geschäftsbereichen von Schroders, zu Ressourcen und potenziellen Kapitalbeteiligungen. Bewerbungen für das Cobalt-Programm werden ab sofort entgegengenommen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Innovation ist Teil der DNA von Schroders. Sie hat es uns ermöglicht, uns seit mehr als 200 Jahren zu entwickeln und als Unternehmen zu wachsen. Das Cobalt-Programm zeigt, dass wir ein natürliches Zuhause für Fintech-Start-ups sind, und es eröffnet uns direkten Zugang zu zahlreichen innovativen Unternehmen. So können wir die Technologien von morgen nutzen, um die aktuellen Herausforderungen bei der Kapitalanlage und in unserer Branche besser zu bewältigen.”

Die Start-ups werden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, um ein hohes Maß an Übereinstimmung mit den geschäftlichen Prioritäten und der Kultur von Schroders zu gewährleisten. Hierdurch sollen innovative Lösungen gefunden werden, die innerhalb von zwölf Monaten wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden können.

Schroders wird mit den teilnehmenden Start-ups maßgeschneiderte Vereinbarungen treffen, welche die Dauer und die Bedingungen für die Zusammenarbeit detailliert regeln. Die Mitarbeiter dieser Partnerunternehmen werden innerhalb von Schroders tätig sein.

Graham Kellen, Chief Digital Officer bei Schroders:

„Durch die Zusammenarbeit mit Technologie-Start-ups, die Pionierarbeit leisten, können wir bestehende technologische Herausforderungen zum Vorteil unserer Kunden und unserer eigenen Produktivität mit innovativen Lösungen in Angriff nehmen. Umgekehrt profitieren die Start-ups, mit denen wir arbeiten werden, von unserer Branchenerfahrung und unseren Ressourcen, um ihre Entwicklung voranzutreiben. Das Cobalt-Programm ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir am besten mit Technologie-Start-ups zusammenarbeiten können.”

Weitere Informationen über das Cobalt-Programm finden Sie hier in englischer Sprache.

Institutionelle Anleger wollen stärker in Private Debt investieren

Institutionelle Investoren wollen in diesem Jahr ihr Engagement im Bereich Private Debt / Alternative Credit ausweiten, da die voraussichtliche Anhebung der Zinsen für herkömmliche festverzinsliche Anlageformen sehr herausfordernd ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von NN IP, die im Dezember 2017 unter 100 institutionellen Investoren weltweit durchgeführt wurde.

94 Prozent der befragten Investoren gehen davon aus, dass die Leitzinsen in den USA in den nächsten zwölf Monaten weiter steigen werden, 61 Prozent erwarten einen Anstieg von mindestens 0,5 Prozent. Zudem glauben 69 Prozent der Befragten, dass die quantitative Lockerung in Europa bis 2019 enden und es kontrollierte Zinsanhebungen geben wird. 37 Prozent der Investoren geben an, ihr Engagement in Private Debt auszubauen, sollte dieses erwartete Zinsszenario eintreten. Bezüglich ihres Engagements in allen anderen festverzinslichen Anlageklassen äußerten sich die Befragten zurückhaltender.

14 Prozent der befragten Investoren gehen davon aus, dass sie in den kommenden zwölf Monaten erstmals in Private Debt Instrumente investieren werden. Zudem wollen 45 Prozent derjenigen, die bereits in diese Anlageklasse investieren, ihr Engagement ausweiten – unter allen befragten Investoren liegt die Quote bei 37 Prozent.

Gabriella Kindert, Leiterin der Alternative Credit Boutique bei NN Investment Partners: „Private Debt / Alternative Credit hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch in eine breit gefächerte Anlageklasse entwickelt, die jetzt eine große Vielzahl von Anlagemöglichkeiten für unterschiedliche Bedürfnisse bietet. Unter Anlegern wächst das Interesse, den Anteil dieser Anlageklasse in ihren Portfolios auszubauen, da sich damit höhere risikoadjustierte Erträge erzielen lassen. Zudem erreicht man durch die Beimischung von Alternative Credit ein höheres Maß an Diversifizierung und erhält Zugang zu Krediten, die die Bereiche Umwelt, Soziales und Governance (ESG) berücksichtigen. 2017 stiegen die Zuflüsse in unsere Alternative-Credit-Strategien gegenüber 2016, um 33 Prozent an. Sofern die Zinsen wie prognostiziert steigen, dürfte diese Anlageklasse, im Vergleich zu herkömmlichen festverzinslichen Strategien, immer attraktiver werden.“

Hürden für Investitionen in Private Debt

Trotz der wachsenden Nachfrage nach Private Debt als Anlageform gab nur jeder dritte Investor (33 Prozent) auf die Frage, inwieweit ihnen die Anlageklasse und die sich damit bietenden Chancen bekannt sind, an, sich dessen „in hohem Maße / völlig“ bewusst zu sein.

Jeder fünfte Investor (20 Prozent) nannte mangelnde Kenntnis des Risiko-Ertrags-Verhältnisses, als die größte Hürde für ein Investment in Private Debt. Die Anlageklasse wird als zu komplex wahrgenommen, um qualifiziert zwischen den verschiedenen Angeboten zu entscheiden. Des Weiteren nannten 14 Prozent bzw. 11 Prozent der Umfrageteilnehmer mangelnde Kenntnis der Anlageklasse, aufseiten ihrer Risikoabteilung bzw. ihrer Geschäftsführung, als Hürde.

Als weitere wesentliche Hürden nannten die befragten Anleger den Mangel an Daten und Informationen zur Anlageklasse, die Unsicherheit darüber, wie Private Debt aus aufsichtsrechtlicher bzw. bilanzieller Sicht einzuordnen ist und wie die Anlageklasse in die Asset-Allokation-Strategien passt. Diese drei Punkte wurden jeweils von 9 Prozent der Befragten genannt.

Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere schon länger gemachte Beobachtung zur Komplexität dieser Anlageklasse. Bereits im vergangenen Jahr hat NN IP einen Leitfaden veröffentlich, um Investoren einen Überblick über die Chancen und Risiken von Private Debt zu bieten. Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden: https://nnip.co/2DVWTRv

TH Real Estate schließt erstes Closing für britischen Kreditfonds ab

TH Real Estate hat für seinen, im ersten Quartal 2018 aufgelegten, europäischen Kreditfonds die erste Platzierungsphase abgeschlossen. Mit einem Darlehen über 44 Millionen Pfund für ein Shopping Center im Süden Großbritanniens konnte bereits die erste Investition getätigt werden. 

Für den „Global Real Estate Debt Partners-Fund II (UK)“ liegen Kapitalzusagen von Investoren aus Europa, Japan und den USA vor. Der Fonds hat eine Laufzeit von sieben Jahren und TH Real Estate strebt ein Volumen von 500 Millionen Pfund an. Finanziert werden Gewerbe- und Wohnimmobilien im Core Plus- sowie Value Add-Segment mit Whole Loans und Mezzanine-Tranchen. Die Beleihungsquote liegt bei maximal 75 Prozent (LTV) für das Fondsportfolio.

Die Kreditvergabe fokussiert sich auf gute Core Plus- und Value Add-Objekte in nachhaltigen Lagen im britischen Immobilienmarkt. Für den Fonds wird selektiv eine Senior-Syndizierungs-strategie für einen Teil der Darlehen umgesetzt, um Erträge zu steigern und das Anlageportfolio zu optimieren.

Der „Global Real Estate Debt Partners-Fund II (UK)“ ist der zweite Fonds, über den TH Real Estate gegenwärtig Fremdfinanzierungen für den britischen Gewerbeimmobilienmarkt anbietet. Vorausgegangen war ein erster Debt-Fonds, den TH Real Estate bereits in den Jahren 2015 bis 2017 investieren konnte und in dem institutionelle Anleger aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, den USA und Asien partizipiert haben. 

Christoph Wagner, Director of Debt Stretgies bei TH Real Estate, erläutert: „Dieses erfolgreiche erste Closing verdeutlich die anhaltende Attraktivität gewerblicher Immobilienfinanzierungen und bestätigt unsere defensive Strategie, die auf Diversifikation und stabilen, ertragsfokussierten Renditen basiert. Wenn es um beste Anlagechancen geht, profitieren Kunden von unserer langjährigen Erfahrung, der weltweiten Erfolgsbilanz und einem tragfähigen Netzwerk unserer Commercial Real Estate Debt-Plattform.“

Die globale Plattform für Investitionen in gewerbliche Immobilienfinanzierungen, über die TH Real Estate bereits seit 1934 finanziert, ist in Großbritannien und den USA mittlerweile auf 29 Milliarden US-Dollar angewachsen. 

TH Real Estate hat seine Produkte anhand der sogenannten Resilient-, Enhanced- und Debt-Serie aufgestellt. Im Rahmen der Debt-Produkte sollen die europäischen Kreditfonds Investoren Zugang zu sicheren, ertragsorientierten Renditen bieten. Die Strategie eignet sich für zurückhaltende Anleger auf der Suche nach einem attraktiven Ertragsniveau mit einem gewissen Schutz vor Verlusten in kurzfristigen Kapitalzyklen.

Über TH Real Estate
TH Real Estate, ein operativer Geschäftsbereich von Nuveen (der Anlageverwaltungssparte von TIAA), ist einer der größten Immobilien-Investmentmanager der Welt mit einem verwalteten Vermögen von rund 91 Milliarden Euro (AUM). Das verwaltete Vermögen verteilt sich auf eine Vielzahl Mandate und Fonds mit einem Investitionsspektrum von Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg.
Mit über 80 Jahren Investitionserfahrung, mehr als 520 Mitarbeitern, Büros in 22 Städten in den USA, Europa und in der Asien-Pazifik-Region, kombiniert die Plattform beeindruckende lokale Expertise mit einer umfassenden weltweiten Perspektive.
Unseren Investments, unserem Asset Management und unserer Unternehmensstrategie liegt ein tiefes Verständnis von strukturellen Trends zugrunde, von denen wir glauben, dass sie die Zukunft des Immobiliengeschäfts und Investitionen unabhängig von Marktzyklen beeinflussen werden. Unser Ansatz „Tomorrow’s World“ bildet den Kern unserer Anlagestrategie sowie unseres Geschäftsmodells und ist Voraussetzung dafür, unsere langfristigen Investments zum Wohle unserer Kunden und der Gesellschaft umsetzen zu können. www.threalestate.com
(Alle Daten Stand 31. Dezember 2017)

BfS Nachhaltigkeitsfonds Ertrag: Mehrfach ausgezeichnete Qualität

von Herbert Perus, Abteilungsleitung Aktien Entwickelte Märkte der Raiffeisen Capital Management.

Das Jahr 2018 konnte für den BfS Nachhaltigkeit Ertrag nicht besser beginnen. Gleich zwei Mal wurde er bereits im ersten Quartal des Jahres prämiert.

2. Platz im Ranking der WirtschaftsWoche

Im Februar prämierte die WirtschaftsWoche die besten Geldmanager in drei Kategorien. Die Berechnung dafür fokussierte auf drei Komponenten: den Wertzuwachs des Portfolios innerhalb von 3 Jahren, seine Volatilität sowie den maximal möglichen zwischenzeitlichen Verlust. In der Kategorie „defensiv“ wurden insgesamt 336 Portfolios bewertet. Der BfS Nachhaltigkeitsfonds Ertrag (für die deutsche Bank für Sozialwirtschaft) nimmt dabei mit 253,8 Punkten den hervorragenden zweiten Platz ein (der Sieger konnte 258 Punkte erlangen).

Dieses Ergebnis ist doppelt erfreulich, denn der Fonds konnte nicht nur einen Platz am Podest erzielen, er konnte auch sein gutes Vorjahresergebnis – Platz 7 – nochmals übertreffen.

Focus Money Siegel 2018

Im März vergab das Wirtschaftsmagazin Focus MONEY seine „Siegel 2018“. In Kooperation mit MMD Analyse & Advisory GmbH wurden dabei jene vermögensverwaltenden Mischfonds analysiert, die langfristig die besten Renditen bei überschaubaren Risiken erzielen konnten. Auch hier war der BfS Nachhaltigkeitsfonds Ertrag unter den Gewinnern!

Insgesamt wurden 1.298 vermögensverwaltende Fonds dem Test unterzogen. Herausgefiltert wurden dabei jene Fonds, die über einen Zeitraum von einem Jahr stets ein herausragendes Ranking von fünf Sternen (jeweiliger Betrachtungszeitraum: 5 Jahre) aufweisen konnten. Am Ende bestanden lediglich 133 Portfolios diesen Test mit Auszeichnung.

Was ist das Besondere am BfS Nachhaltigkeitsfonds Ertrag?

Der Fonds zeichnet sich durch die Kombination eines rein auf fundamentalen Bewertungen ausgerichteten Ansatzes und des Nachhaltigkeitsgedanken aus. Der wertorientierte Ansatz hat sich in der Vergangenheit bei einem Anstieg der Zinsen am meisten bewährt. Es muss jedoch angemerkt werden, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit kein Indikator für die zukünftige Entwicklung sind. Aufgrund der wirtschaftlich sehr guten Entwicklung steigen in den USA die Zinsen bereits wieder, Europa könnte schon bald folgen. Zudem sind in Europa die Bewertungen von Aktien generell noch tief, es finden sich viele Unternehmen, deren Wert höher ist als ihr aktueller Preis an den Börsen.

Das Aktienmanagement fokussiert nicht auf Märkte oder Branchen, sondern analysiert Unternehmen für Unternehmen. Investiert wird nur, wenn unter anderem die Geschäftsstrategie nachvollziehbar und stabil ist, seine Produkte und Management bekannt, die Bilanzen sauber sind und der aktuelle Preis des Unternehmens (mit einer gewissen Sicherheitsmarge) unter dem vom Management-Team kalkulierten Wert liegt.

Kombiniert wird dieser Investmentansatz mit einer Liste an nachhaltigen Ausschlusskriterien. Erfüllt ein Unternehmen die nachhaltigen Kriterien nicht, so wird in dieses Unternehmen trotz interessanter Fundamentaldaten nicht investiert.

Fazit

Es ist die Kombination aus Nachhaltigkeit und einem fundamentalen Investmentprozess, das den Fonds so interessant macht. Nachhaltige Investments sind ein ungebrochener Trend. Denn ein „grünes Investment“ kann genauso erfolgreich sein wie eine herkömmliche Anlage. Aufgrund der zusätzlichen Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen kann (z. B. über eine genauere Risikoeinschätzung) die Performance mitunter sogar positiv beeinflusst werden. Zudem sind Fonds, die einem fundamentalen Investmentprozess folgen, in der Regel sehr erfolgreich. Wir glauben daher auch noch in Zukunft an die Kombination dieser beiden Ansätze.

CACEIS stellt neues Management-Team im Bereich Private Equity zusammen

Die CACEIS Bankengruppe ernennt Bruno Bourbonnaud per 3. April 2018 zum Group Head of PERES Global Services, um die Position des Bereichs am Markt weiter zu stärken und künftig Synergien mit der Crédit Agricole Gruppe zu nutzen. Der Fachbereich Private Equity Real Estate Securitisation (PERES) von CACEIS ist in den letzten Jahren außerordentlich gewachsen. Grund dafür sind umfangreiche Investitionen wie unter anderem in neue Software und Services wie Equity-Bridge-Financing-Leistungen.

Bourbonnaud war zuvor als Global Head of Financial Institutions der Crédit Agricole CIB, der Investment-Banking-Tochter der Crédit Agricole, tätig. Er wird in Zukunft dem Executive Committee der CACEIS Gruppe angehören und berichtet an Joseph Saliba, Deputy CEO von CACEIS. In seiner langjährigen Laufbahn bei der Crédit Agricole CIB konnte Bourbonnaud umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Gestaltung von Lösungen für das Working Capital und internationale Handelsbedürfnisse institutioneller Kunden aus dem Finanzsektor und Unternehmenskunden sammeln.

Joseph Saliba sagt: „Die Größe und Bedeutung unserer Private Equity Division wächst stetig. Aus diesem Grund waren wir aktiv auf der Suche nach einem versierten Profi mit lösungsorientierter Veranlagung und Führungserfahrung, den wir in Bruno Bourbonnaud gefunden haben. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Verbindungen mit unseren Schwestergesellschaften der Crédit Agricole nutzen konnten. Wir wissen, dass Bruno mit Begeisterung zum Wachstum unseres Geschäfts in den Bereichen Private Equity, Real Estate und Securitisation beitragen und neue Lösungen für Kunden innerhalb der CACEIS Gruppe finden wird.“

Darüber hinaus übernimmt Arnaud Garel-Galais, bisher für die Geschäftsentwicklung von PERES in Großbritannien verantwortlich, zum 3. April dieses Jahres die Funktion als Group Head of PERES Coverage & Business Development. Garel-Galais hat vor kurzem zahlreiche Transaktionen durchgeführt, durch die sich CACEIS erfolgreich auf dem Private-Equity-Markt in Großbritannienpositionieren konnte. Er berichtet in Zukunft an Bruno Bourbonnaud

Bourbonnaud sagt: „Arnaud Garel-Galais ist der optimale Kandidat, um die internationale PERES-Geschäftsentwicklung von CACEIS weiter voranzutreiben. Er bringt nicht nur umfangreiche Branchenerfahrung mit, sondern verfügt auch über ein klares Verständnis für Geschäftskulturen im Vereinigten Königreich, in Europa und darüber hinaus. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit zur gemeinsamen Weiterentwicklung der PERES-Division von CACEIS.“

Als führende französische Verwahrstelle für Private-Equity-, Private-Debt- und Infrastrukturfonds verwahrt CACEIS ein Vermögen von 170 Milliarden Euro in Private-Equity-Fonds für internationale Kunden. Damit zählt CACEIS zu den europäischen Marktführern in diesem Sektor.

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2017). http://www.caceis.com

Vontobel Sustainable Real Estate Europe will bis zu 75 Mio. Euro neues Kapital aufnehmen

Immobilienfonds mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte gibt es nur wenige im Markt. Einer davon ist der Vontobel Sustainable Real Estate Europe, der in attraktive klassische und sekundäre Ballungsräume in Europa investiert.

Im Zuge des geplanten Wachstums haben Quadoro Doric Real Estate GmbH (Portfolioverwalter des Fonds) und Vontobel (ist für das Nachhaltigkeits-Research des Fonds verantwortlich) am 28. Februar 2018 das fünfte Closing für den offenen Spezialfonds Vontobel Sustainable Real Estate Europe gestartet. Dadurch sollen maximal 75 Mio. Euro aufgenommen werden.

Der Immobilienbestand des Fonds besteht inzwischen aus 15 Objekten in fünf Ländern und soll weiter ausgebaut werden. Das Immobilienvermögen beläuft sich aktuell auf über 225 Mio. Euro. Der Vontobel Sustainable Real Estate Europe investiert in ausgewählte europäische Länder. Zu den potenziellen Zielmärkten gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich und Schweden.

Bei der Auswahl der Immobilien wenden wir ein eigenes Ratingsystem an, das beispielsweise die Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, die Lebensqualität sowie die Infrastruktur einbezieht. Jedes Gebäude wird einer umfangreichen Nachhaltigkeitsbewertung unterzogen. Der Fokus liegt auf vermieteten Bestandsliegenschaften mit überwiegend gewerblicher Nutzung, von denen mindestens 50 Prozent Büroimmobilien sind. Die Mieterstruktur soll breit diversifiziert sein („Multi-Tenant“). Der Fonds verfolgt eine konservative Anlagestrategie und ist nur institutionellen Anlegern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugänglich.

Die Emissionsinformationen zum fünften Closing, der letzte Jahresbericht, der Quartalsbericht, der Monatsbericht und alle weiteren Unterlagen des Fonds können direkt bei Vontobel Asset Management AG (Business Development Real Estate) bezogen werden.

Vontobel Asset Management
Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage- klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Smoke on the water: Wasserfußabdruck für nachhaltiges Investieren

Erste Asset Management (Erste AM) setzt mit der Veröffentlichung des Wasserfußabdrucks für ihre Aktienfonds - analog zum CO2 Fußabdruck - ein Zeichen: Mit steigendem Investorendruck soll der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser an Bedeutung gewinnen. Das zahlt sich doppelt aus: Durch Berücksichtigung in der Titelauswahl können Fondsmanager sowohl das Wasserrisiko als auch den damit verbundenen Wasserfußabdruck reduzieren.

Dürre, Armut und Flucht

Sauberes Trinkwasser ist ein schwindendes Gut. Das World Economic Forum wertet eine globale Wasserkrise als fünftgrößtes Risiko für die nächsten Jahre.

Laut dem World Resources Institutes lebt derzeit beinahe jeder siebte Mensch in Regionen mit knappen Wasserressourcen. Bis 2025 könnte sich diese Zahl auf 3,5 Milliarden Menschen erhöhen, also fast die Hälfte der Weltbevölkerung betreffen. Verschmutzung und die damit verbundene Bedrohung von Süßwasserquellen ist eine der häufigsten Ursachen für die Wasserknappheit.

Berechnung des Wasserfußabdrucks Pionierarbeit

Für die Berechnung des Wasserfußabdrucks wird die von Unternehmen veröffentlichte Wasserentnahme zur Ermittlung der Wasserintensität herangezogen. „Wir leisten in diesem Gebiet Pionierarbeit. Um eine seriöse Datengrundlage sicherzustellen, werden nur jene Werte berücksichtigt, die unabhängig von mehreren Datenprovidern bereitgestellt werden. Datenpunkte, die für weniger als 80 Prozent der relevanten Unternehmenstätigkeit ausgewiesen werden, bleiben gänzlich unberücksichtigt“, erklärt Hatak.

Auch wenn wir derzeit nur etwa die Hälfte aller Aktienbestände mit Wasserdaten abdecken können, ist es für uns wichtig, dass wir die Verfügbarkeit von belastbaren Wasserdaten weiter vorantreiben. Dies erreichen wir einerseits durch die Veröffentlichung des Wasserfußabdruckes selbst, andererseits durch einen intensiven Dialog mit unseren Research Partnern.“

Wasserverbrauch bei 9,4 Millionen Litern Wasser pro 1 Millionen Dollar Umsatz

Auf Basis der Berechnungen des ESG-Research-Teams der Erste AM beträgt die durchschnittliche Wasserentnahme eines globalen, börsennotierten Unternehmens 9,4 Millionen Liter Wasser pro Million US-Dollar Umsatz (m3/USD-Umsatzmillion). Das entspricht etwa 9.400 Kubikmetern.

Region durchschnittliche Wasserintensität in Kubikmeter je Million US-Dollar Umsatz (m3/USD-Umsatzmillion)

Globale Aktien                          9.399

Nordamerikanische Aktien         14.997

Europäische Aktien                  2.856

Quelle: Daten von Bloomberg, MSCI ESG, oekom research AG, Berechnungen Erste AM, Wasser und Umsatzdaten Geschäftsjahre 2014-2017 ; kapitalisierungsgewichteter Durchschnitt

Das Wo ist entscheidend

Während jede ausgestoßene oder eingesparte Tonne CO2 weltweit gleichwertig in ihrer Wirkung ist, stellt Wasserknappheit ein lokales Problem dar. „Die relevante Größe ist daher jedes einzelne regional begrenzte Wassereinzugsgebiet“, erläutert Hatak. Der Wasserfußabdruck teilt die Regionen der Unternehmenstätigkeit in Wasserstresslevel von niedrig bis hoch ein. Je höher der Wasserstresslevel, desto höher das Wasserrisiko.

So ist der Obstanbau in der Wachau ungefährdet, in den trockenen Gebieten Kaliforniens hingegen problematisch. „Der Wasserverbrauch muss deshalb zuerst auf die Region, in denen das Unternehmen tätig ist, zugeteilt werden, um das Risiko einer Wasserverknappung beurteilen zu können“, so Hatak abschließend.

 

Für die ERSTE RESPONSIBLE Fonds stellt die Erhebung des Wasserrisikos einen wichtigen Teil der nachhaltigen Unternehmensbewertung dar.

Dazu werden sowohl die regionale Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die Abhängigkeit von Wasserentnahmen, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der nachhaltigen Wassernutzung berücksichtigt.

Die Wasserintensität unseres Flaggschiff-Fonds ERSTE RESPONSIBLE  STOCK GLOBAL liegt im Vergleich zum globalen Aktienindex bei lediglich 37%.

Werfen Sie auch einen Blick auf unseren ESG-Letter zum Thema Wasser: http://esgletter.de.erste-am.com/