10 Jahre dynamisches Investieren in die künftigen Topaktien der Eurozone

Generali Investments, der zentrale Vermögensverwalter der Generali-Gruppe, teilt die Namensänderung des Teilfonds Generali Investments SICAV (GIS) Euro Equity Mid Cap mit.

Der 2007 aufgelegte Teilfonds konnte innerhalb von 10 Jahren eine Gesamtrendite von 75,16% erreichen. Im Vergleich dazu erzielte der Referenzindex, der MSCI EMU SMID Cap – Net Index, eine Gesamtrendite von gerade einmal 5,85%1.

Der neue Name2 GIS Euro Future Leaders spiegelt das Anlageziel und die Anlagephilosophie des Teilfonds wider: Investitionen in Unternehmen der Eurozone mit den besten Wachstumsaussichten und einer fairen Bewertung, d.h. in die künftigen Top Performer in ihren jeweiligen Märkten.

Eric Biassette, bei Generali Investments verantwortlich für thematische Aktienanlagen und Manager des Fonds GIS Euro Future Leaders seit Auflegung, erläutert: „In diesen zehn Jahren waren wir mit extrem schwierigen und außergewöhnlichen Marktbedingungen konfrontiert. Trotz alledem konnten wir unseren Anlegern eine gute Performance bieten und damit die Qualität unseres Investmentprozesses eindrucksvoll unter Beweis stellen.“

Häufig geben Anleger Mid Caps, die am Beginn ihrer Expansion stehen, den Vorzug, denn diese sind weniger stark von der Konjunkturentwicklung und den Marktzyklen abhängig als Large Caps. Auch hängt ihre Börsenperformance stärker von ihrer Fähigkeit zur Umsetzung ihrer Strategie ab. Charakteristisch sind ferner der höhere Gewinn je Aktie und die durchschnittlich niedrigere Volatilität.

Da die Dynamik, die ihrer Performance zugrunde liegt, höchst komplex sein kann, ist es bei solchen Unternehmen, die häufig innerhalb eines einzigen Landes aktiv sind, sehr wichtig, sie und auch ihr Umfeld bestens zu kennen.

Die Anlagestrategie des GIS Euro Future Leaders trägt all diesen Faktoren Rechnung und beruht auf einem robusten Prozess zur Einzeltitelauswahl, der auf Unternehmen fokussiert ist, die ihre Qualität bereits unter Beweis gestellt haben, ein klares und berechenbares Business Model besitzen und zudem das Potenzial haben, sich in ihrem Sektor zu einem Large Cap zu entwickeln. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Cashflow-Generierung: Die Analyse der Free-Cashflows und die Gespräche mit dem Management zur Klärung ihrer Verwendung spielen eine wichtige Rolle.

Anschließend legt das Team anhand seines Bewertungsmodells und der verfügbaren Daten ein Kursziel für jede Aktie fest und wählt diejenigen Unternehmen aus, deren Wert im Lauf der drei kommenden Jahre deutlich steigen könnte. Auf der Grundlage seiner Bewertungen baut das Team sodann ein Portfolio aus 60 bis 70 Aktien auf, das in der Regel einen niedrigen Portfolioumschlag aufweist. Die Beteiligung an einem Unternehmen wird dann reduziert oder verkauft, wenn das Kursziel erreicht bzw. das Aufwärtspotenzial erschöpft ist oder wenn die Faktoren, auf denen die Anlage beruhte, sich ändern.

Eric Biassette kam 2000 zu Generali Investments und ist dort als Portfoliomanager für Small und Mid Caps verantwortlich. Zuvor war er zehn Jahre lang als Sellside-Analyst bei ING-Barings tätig. Eric ist Mitglied der SFAF (Société Française des Analystes Financiers, französischer Finanzanalystenverband), Absolvent der Ingenieurwissenschaften des Institut National Agronomique Paris-Grignon und besitzt zudem einen Master in Finanzlehre der Universität Paris IX Dauphine.

1) Quelle: Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio, Datenstand: Ende September 2017. Die Wertentwicklung der Vergangenheit stellt in keinem Fall eine Garantie für die künftige Performance dar, auch besteht das Risiko eines vollständigen Verlusts des Kapitals des Teilfonds.
2) Inkrafttreten der Namensänderung: 18. September 2017.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quellen: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.
Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Zwischengewinn des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS überschreitet Marke von 2 Euro; Ausschüttung von über 4% erwartet

Der von der KFM Deutsche Mittelstand AG initiierte Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) überschreitet nach neuneinhalb Monaten beim ausschüttungsfähigen Zwischengewinn je Fondsanteil die 2 Euro-Marke.

Damit konnte der Fonds 2017 nahtlos an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Das aktive Rentenmanagement des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS brachte seinen Anlegern für das Jahr 2014 eine Ausschüttung von 2,10 Euro je Fondsanteil. Für das Geschäftsjahr 2015 schüttete der Fonds je Anteilsschein 2,29 Euro an die Anleger aus und für das Jahr 2016 erhielten die Anleger eine Ausschüttung von 2,17 Euro je Fondsanteil. Das entspricht einer Jahresrendite von über 4% jeweils bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn.

Für das Jahr 2017 rechnet die Fondsinitiatorin KFM Deutsche Mittelstand AG wiederum mit einer Ausschüttung von über 4% bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn. Die ausschüttungsbereinigte Wertentwicklung seit Fondsauflage beträgt 18,80%.

Weichen für attraktive Rendite in den Folgejahren gestellt

Aktuell ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS in 51 Wertpapiere investiert. Diese verfügen (unter Berücksichtigung der Gewichtung im Gesamtportfolio) über einen durchschnittlichen Zinskupon von aktuell 6,30% p.a. Damit ist nicht nur für 2017, sondern auch für die nächsten Jahre eine Grundlage für den weiteren Erfolg gelegt.

Fokus auf Mittelstand wird belohnt

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS investiert vornehmlich in festverzinsliche Wertpapiere mittelständischer/familiengeführter Unternehmen (wie z. B. den Immobilien Projektentwickler Euroboden GmbH oder den Automobilzulieferer Hörmann Industries GmbH) ausschließlich in der Fondswährung Euro (keine Währungsrisiken) und verzichtet auf Derivate. Somit profitieren Investoren von den attraktiven Renditen für Mittelstandsanleihen und können gleichzeitig durch die breite Portfoliostreuung das Chancen-/Rendite-Verhältnis gegenüber einer Direktanlage in eine einzelne Anleihe optimieren. Insgesamt überwacht der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS aktuell Anleihen von 257 Emittenten mit einem Gesamtemissionsvolumen von rund 77 Milliarden Euro.

Über die KFM Deutsche Mittelstand AG
Die KFM Deutsche Mittelstand AG ist Experte für Mittelstandsanleihen und Initiator des Deutschen Mittelstandanleihen FONDS (WKN A1W5T2). Manager dieses Fonds ist die Heemann Vermögensverwaltung GmbH; Verwaltungsgesellschaft ist die FINEXIS S.A. und Verwahrstelle die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Niederlassung Luxemburg. Der Fonds bietet für private und institutionelle Investoren eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer breiten Streuung im Mittelstandsanleihen-Markt. Die Investmentstrategie des Fonds basiert dabei auf den Ergebnissen des von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet seine Erträge jährlich an seine Anleger aus. Für das Jahr 2014 schüttete der Fonds seinen Anlegern 2,10 Euro je Fondsanteil aus; für das Jahr 2015 erfolgte eine Ausschüttung von 2,29 Euro und für das Jahr 2016 von 2,17 Euro je Fondsanteil. Bezogen auf den Anteilspreis jeweils zu Jahresbeginn ergibt sich eine Ausschüttungsrendite von über 4% pro Jahr bezogen auf den jeweiligen Anteilspreis zu Jahresbeginn. Auch im laufenden Jahr profitieren die Anleger von der Wertentwicklung des Fonds und einer damit verbundenen geplanten Ausschüttung in Höhe der Vorjahre. Die KFM Deutsche Mittelstand AG wurde beim Großen Preis des Mittelstandes 2016 als Preisträger für das KFM-Auswahlverfahren und die überdurchschnittliche Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ausgezeichnet.

Gesundes Geld: Geld verstehen & nachhaltig einsetzen

Ein bekanntes Sprichwort sagt: Geld regiert die Welt! Selbst wenn wir unterstellen, dass dies tatsächlich so ist, ist es für jeden Menschen sehr hilfreich, das Geld seinem Wesen nach zu verstehen. Was also ist Geld eigentlich? Wo entsteht es und wie kommt es in den gesellschaftlichen Kreislauf? Welche Funktionen, Vor- und Nachteile sind mit unserem heutigen Geld verbunden? Und schließlich: wie kann und sollte es ein jeder von uns „gesund“, also nachhaltig zum eigenen Nutzen und ebenso zum Nutzen der Gemeinschaft einsetzen?

Genau darum geht es im Online-Kongress „Gesundes Geld“ vom 1. Bis zum 10. November 2017:
Die Kongress-Teilnehmer bekommen dort kostenlos die seltene Gelegenheit, von 17 erfahrenen Makroökonomen sowie Experten unterschiedlicher Segmente des Kapitalmarktes in komprimierter Form wertvolles Finanzwissen und hilfreiche Insidertipps zu erhalten. Die dort verständlich dargelegten Zusammenhänge helfen auch jenen Menschen, die sich sonst wenig bis gar nicht mit den Facetten des weit verzweigten Finanzmarktes beschäftigen, dabei, die Energieform Geld besser verstehen zu lernen, um zukünftig effektivere Finanzentscheidungen zu treffen! 

Die Kongress-Veranstalter Frank Kühtz & Dietmar Wilberg arbeiteten selbst viele Jahre im Finanzmarkt und haben eine anspruchsvolle Auswahl an Interview-Partner für ihren Kongress gewinnen können.

F+B-Wohn-Index Deutschland Q3/2017

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien stieg im 3. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal mit weiter abgeschwächter Dynamik nur noch um 0,6 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 %. Die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate zeigt mittlerweile einen bundesweit abflachenden Trend, der an einzelnen Standorten deutlich wahrnehmbar ist. Allerdings hält die seit sechs Jahren anhaltende Spreizung zwischen dem Preisanstieg von Eigentumswohnungen und der Entwicklung der Neuvertrags- und Bestandsmieten immer noch an, wenn auch ebenfalls in abgeschwächter Form. F+B erwartet hier für 2018 im Bundesdurchschnitt erstmals wieder eine Synchronisierung dieser beiden zentralen Preisdaten in der Wohnungswirtschaft. 

Wichtig für die wohnungspolitische Diskussion ist dabei, dass Bestandsmietenbundesweit im Vergleich von Q3/2017 zum Vorquartal nur unmerklich um 0,3 % anstiegen und sich der Preisanstieg der Neuvertragsmieten mit 0,4 % dem der Bestandsmieten nahezu angeglichen hat. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 0,9 % und Einfamilienhäuser um 0,7 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2016 übertrafen Eigentumswohnungen mit 5,7 % und Einfamilienhäuser mit 5,0 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 4,3 % deutlich. Die Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser zogen im Vergleich zum Vorquartal mit + 0,6 % an und konnten gegen den Gesamttrend des Wohn-Index überdurchschnittlich wachsen. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für diese Anlageobjekte um 1,5 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,2 % bzw. 1,4 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor unterhalb des Anstiegs des F+B-Wohn-Index.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2017-III

(Ø 2004 = 100)

122,0

143,9

113,6

119,5

109,1

125,4

Änderung zum Vorquartal

0,7

0,9

0,6

0,4

0,3

0,6

Änderung zum Vorjahresquartal

5,0

5,7

1,5

2,2

1,4

4,3

F+B-Wohn-Index 2017, © F+B 2017

Insgesamt zeigt sich der deutsche Markt für Wohn-Immobilien nach wie vor äußerst heterogen. „Wer als Investor nach Anlageobjekten sucht, die mehr als vier Prozent Rendite pro Jahr abwerfen sollen, muss auf B-, C- oder gar D-Standorte ausweichen, mit entsprechend höherem Risiko. Ohne eine eingehende Standortanalyse, die demografische und sozioökonomische Aspekte einschließt, sind die mit einem solchen Investment verbundenen Risiken aber nicht wirklich beherrschbar“, erklärte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. Zu klein ist das örtliche Marktangebot, zu volatil sind die Preise und zu groß ist der Einfluss einzelner Neubauvorhaben und Projektentwicklungen auf das Preisgefüge. „Wer dagegen über lokale Marktkenntnisse – auch informeller Natur – und über die Fähigkeit verfügt, auch aufwertungsbedürftige Wohnungen marktgerecht zu sanieren, kann aktuell mit einer attraktiven Wertentwicklung seiner Investments rechnen“, so der F+B-Chef.

Nach Beobachtungen von F+B gewinnt vor diesem Hintergrund ein Investorentyp an Bedeutung, der in der Region investiert, die er aus eigener Anschauung kennt und dort über Netzwerke verfügt, um noch vor einem öffentlichen Angebot an Objekte und Grundstücke zu kommen. Und zwar mit oder ohne Makler. Dr. Bernd Leutner: „Das kommt auf der anderen Seite vielen verkaufswilligen Einzeleigentümern, Familien und mittelständischen Immobilieneigentümern entgegen, die wenig Neigung haben, sich auf anstrengende Bieterverfahren einzulassen und auch die drohende Publizität scheuen, wenn die Presse Wind von den Verhandlungen bekommt. Im Fokus stehen dann häufig Kreisstädte von demografisch und wirtschaftsstrukturell ‚gesunden‘ Regionen.“ Wenn diese Kreisstädte – auch in der Größenordnung bis 75.000 Einwohner - dann auch noch wesentliche überörtliche Funktionen übernehmen, weil eine Metropole mehr als 50 km entfernt ist, seien zentral gelegene und mit Gewerbeanteilen angereicherte Wohnobjekte nur mit einem äußerst niedrigen Leerstandsrisiko behaftet und daher hoch attraktiv, sagte Leutner.

Die Entwicklung im Langfristvergleich

Bei Einfamilienhäusern wuchs der Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q3/2017 zu Q3/2012, also in den letzten fünf Jahren, um 22,2 %, bei den Mehrfamilienhäusern (MFH) nur um 7,1 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 29,3 % die MFH deutlich mit 13,1 %. Eigentumswohnungenverteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahre um 33,2 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der dritten Quartale) sogar um 48,8 %.

Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den letzten fünf Jahren um 10,9 % und in den vergangenen zehn Jahren um 19,7 %. Bestandsmieten entwickelten sich naturgemäß etwas moderater um jeweils 5,2 % (Q3/2017 zu Q3/2012) und 7,7 % (Q3/2017 zu Q3/2007). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der dritten Quartale um 20,7 % und binnen zehn Jahren um 29,8 %.

Betrachtet man den maximalen Anstieg der Neuvertragsmieten in den 50 teuersten deutschen Städten über 25.000 Einwohner, so stehen im Ein-Jahresvergleich ausschließlich Kommunen aus Baden-Württemberg an der Spitze:

  • Lörrach           + 7,3 %
  • Kornwestheim + 6,2 %
  • Leonberg        + 5,4 %
  • Ostfildern        + 5,2 %

In keiner deutschen Stadt wird damit im Durchschnitt die 10 %-Grenze der Mietpreisbremse erreicht. Insbesondere die Top 7-Metropolen rangieren weit darunter.

Wie stellt sich das Geschehen nun auf der Ebene der einzelnen Städte und Gemeinden dar?

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Rangliste der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten (Allgäu), Friedberg (Hessen), Garmisch-Partenkirchen sowie Leinfelden-Echterdingen machten im Jahresvergleich der jeweils dritten Quartale 2017/2016 mit Steigerungsraten von 15,3 %, 14,5 %, 11,6 % und 9,2 % die größten Preissprünge. Kempten verteidigte damit seinen Spitzenplatz bei den Preissteigerungen von Eigentumswohnungen und rückte innerhalb von zwölf Monaten um 21 Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 3.280 €/m² auf Position 20 vor. Damit bleibt die Stadt im Allgäu der Aufsteiger des Jahres.Landsberg am Lech konnte dagegen seinen steilen Aufstieg im letzten Quartalbericht nicht halten und verlor 16 Rangplätze, mit einem Minus von 4,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Königsbrunn im Landkreis Augsburg katapultierte sich um 20 Rangplätze nach vorn auf Platz 47 und tauchte mit einem Quadratmeterpreis von 2.900 €/m² zum ersten Mal in der Liste der Top 50-Standorte auf. Fürth machte elf Rangplätze gut. 2.970 €/m² wurden in Q3/17 für die Referenzwohnung in dieser fränkischen Stadt aufgerufen.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz neun (Vorquartal elf) Hamburg (3.870 €/m²). Frankfurt am Main verharrte in Q3/17 auf Platz zwölf (3.770 €/m²). Auf Rang 15 folgte Stuttgart (3.630 €/m²). Düsseldorf rutschte ab auf Platz 28 (3.130 €/m²) und Köln (2.980 €/m²) verharrte auf Rangplatz 38. Die Wachstumsraten zwischen Q3/2017 und Q2/2017 bewegten sich zwischen - 0,4 (München) und + 1,1 % (Hamburg), verloren also gegenüber dem letzten Wohn-Index weiter deutlich an Dynamik. Die Eigentumswohnungspreise in Berlin lagen mit durchschnittlich 2.840 €/m² nur knapp unter dem nächstteuren Top 7-Standort Köln. Die Attraktivität der Bundeshauptstadt spiegelt sich auch in der Preissteigerungsrate zum Vorjahresquartal 3/2016 wider: + 8,7 % (+ 1,2 % zum Vorquartal 2/2017). „Da sich die Wachstumsdynamik aber etwas abgeschwächt hat – besonders in Relation zu anderen B- und C-Standorten, ist Berlin um einen Rangplatz auf Platz 58 abgerutscht, so dass der Einzug in die Top 50 doch noch etwas auf sich warten lassen dürfte“, beurteilt Leutner das Marktgeschehen.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.900 €. Mit einem Maximalwert von 11.510 €/m² wird neben Hamburg (10.230 €/m²) ein fünfstelliger Wert erreicht. Aber die hohen Preise bleiben seit einigen Jahren nicht auf die Metropolen selbst beschränkt. „Angesichts der großen Nachfrage sind ‚Überschwappeffekte‘ auf die Umlandgemeinden zu beobachten, sagte Dr. Leutner. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (unverändert Platz zwei), Dachau (Platz vier), Olching (Platz fünf), Fürstenfeldbruck (Platz sechs), Germering (Platz acht), Freising (Platz 13), und Erding (Platz 14) bildeten auch im dritten Quartal 2017 die Region der teuersten Städte Deutschlands. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der Aufstieg von Erding um sechs Rangplätze innerhalb eines Quartals (+ 3,4 % zu Q2/2017 auf jetzt 3.660 €/m²). In Freising setzte sich ein Abwärtstrend – allerdings von hohem Niveau aus – weiter fort (- 3,2 % zum Vorquartal).

Noch immer ist nicht ganz deutlich, inwieweit Frankfurt am Main und dessen Umland auch wohnungswirtschaftlich vom Brexit profitieren kann. Während die Mainmetropole trotz einem Jahresplus von 4,4 % auf dem 12. Rangplatz verharrte, glänzte Bad Homburg v. d. Höhe mit einem Jahres-Plus von 4,5 % bei einem allerdings schwachen letzten Quartal und stabilisierte sich auf dem 21. Rangplatz. Bad Homburg übernahm mit 3.270 €/m² damit die Preisführerschaft im Frankfurter Umland. Oberursel mit nur + 2,9 % zum Vorjahr (+1,5 % zum Vorquartal) steigerte sich leicht auf Platz 25. Friedberg kletterte um zwei Plätze auf Rang 26 (3.160 €/m²). Bad Vilbel verbesserte sich um einen Platz auf Rang 30 mit 3.110 €/m² für Eigentumswohnungen. Hofheim am Taunus dagegen rutschte massiv ab und fiel aus den Top 50 heraus.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten am unteren Ende der Preisskala die beiden Städte Stendal (+ 8,4 % zum Vorquartal und + 21,1 % zum Vorjahresquartal) und Merseburg (+ 6,1 % zum Vorquartal und + 19,0 % zum Vorjahresquartal). Auch Bernburg an der Saale kletterte mit + 6,6 % zum Vorquartal und + 15,3 % zum Vorjahresquartal um weitere vier Rangplätze auf Platz 476 und verstetigte die Aufwärtsentwicklung der letzten zwölf Monate. 

Ebenfalls positiv entwickelte sich Gera mit + 2,7 % zum Vor- und + 9,6 % zum Vorjahresquartal. Idar-Oberstein konnte verlorenen Boden gut machen mit + 13,9 % zum Vorjahresquartal. Aber auch in Magdeburg (+ 2,7 % zu Q2/2017 und + 6,8 % zu Q3/2016) konnte wieder ein Anstieg der Preise beobachtet werden.

Rangliste der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,30 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen unverändert an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal blieb mit + 2,0 % auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad. Das Mietniveau hat sich gegenüber dem Vorquartal 2/2017 dagegen mit + 0,8 % leicht abgeschwächt. Die Spitzenmieten gingen erstmals um 0,20 Euro auf 22,10 €/m² zurück.

Die bei Neubezug einer Wohnung in Frankfurt am Main (11,0 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,30 €/m², Rangplatz zehn) geforderten Mieten stiegen im vergangenen Jahr um 1,1 bzw. 1,2 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz sechs) wiesen mit 1,3 % und durchschnittlich 10,60 €/m², in Köln (Rangplatz 22) mit 2,3 % und 9,80 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,9 %, 9,70 €/m²) – bis auf Köln - Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich lagen. 

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch unterhalb anderer Top-Standorte in Deutschland, was durch das nach wie vor unterdurchschnittliche Einkommens- und Kaufkraftniveau in der Hauptstadt erklärbar ist. Mit unverändert 8,20 €/m² für die Standardwohnung verlor Berlin wieder zwei Ränge auf Platz 103. Im Jahresvergleich schwächte sich die Mietanstiegsdynamik mit 2,0 % deutlich ab, wie auch im Vergleich des dritten Quartals 2017 mit dem zweiten Quartal 2017 mit nur noch + 0,2 % deutlich wurde.

Die gravierendsten Mietrückgänge innerhalb der TOP-50-Standorte im Vergleich der beiden Quartale Q3-2017 zu Q2-2017 verzeichnete mit – 2,0 % Olching bei München, gefolgt von Fürstenfeldbruck mit – 1,6 % und Sindelfingen mit jeweils – 1,3 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,40 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als preiswertester Wohnstandort Deutschlands für Mieter. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste Naumburg (Saale) hinnehmen (- 2,6 % im Vergleich zum Vorquartal). Schönebeck (Elbe) büßte binnen von drei Monaten – 2,5 % ein, Warstein – 2,3 %. Positiv entwickelten sich die Mieten in Rinteln mit + 2,6 % und einer Verbesserung um elf Rangplätze. Gleiches gilt für Höxter mit + 2,2 % zum Vorquartal und einem Aufstieg um zehn Rangplätze auf Platz 464.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermöglicht somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage für den F+B-Wohn-Index Deutschland sind bereinigte Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und eine plausibilisierende Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Kaufinteresse überwiegt weiterhin, jedoch nachlassende Handelsaktivität

Die Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) haben im 3. Quartal 2017 deutlich mehr Fonds gekauft als verkauft, das Handelsvolumen liegt insgesamt jedoch unter dem hohen Niveau des ersten Halbjahres 2017. Misch- und Immobilienfonds sowie ETFs im Fokus der Kunden.

„Das ebase-Fondsbarometer zeigt, dass die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden – nach einem sehr handelsintensiven ersten Halbjahr – im dritten Quartal auf das Niveau des Vorjahres zurückgegangen sind“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Das gilt sowohl für aktiv gemanagte Investmentfonds als auch für ETFs.“ Während die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden bis Mitte des Jahres noch deutlich über dem Durchschnitt des vergangenen Jahres lagen, haben diese aktuell spürbar nachgelassen. Der Monat September markiert mit einem Stand von 97 Prozentpunkten des Vorjahresschnitts den diesjährigen Tiefststand. Damit liegen die Handelsaktivitäten bei aktiv  gemanagten Fonds in diesem Jahr erstmalig unter dem Durchschnitt des Jahres 2016. Eine ähnliche Entwicklung ist bei dem an sich volatileren ETF-Handel festzustellen. Nach einem Zwischenhoch im August mit 112 Prozentpunkten ist der Indexwert im September auf 92 Prozentpunkte zurückgegangen.

Ungeachtet der rückläufigen Handelsaktivitäten zeigt der Kaufquotient des ebase-Fondsbarometers, der Auskunft über das Verhältnis von Mittelzuflüssen zu Mittelabflüssen gibt, dass die Käufe in den vergangenen drei Monaten die Verkäufe jedoch weiterhin deutlich überwogen. „Trotz der nachlassenden Handelsaktivität ist das Interesse der ebase-Kunden an Fonds nach wie vor ungebrochen, die Anleger bauen ihre Positionen weiterhin aus.“ Für das dritte Quartal 2017 liegt der Kaufquotient bei 1,24. Es wurden also 24% mehr Gelder in Fonds angelegt als abgezogen. Im September war die Tendenz, dass Käufe die Verkäufe überwiegen, besonders ausgeprägt. Zwar haben die Handelsaktivitäten im September gegenüber den Vormonaten nachgelassen, der Kaufquotient von 1,45 signalisierte allerdings weiterhin ein deutlich größeres Interesse an Käufen als an Verkäufen von Fondsanteilen. „Die rückläufigen Handelsaktivitäten in Kombination mit dem sehr positiven Kaufquotienten können auch dahingehend interpretiert werden, dass es aktuell nur vergleichsweise wenige Kunden gibt die sich von ihren Fondsanlagen trennen. Da die Handelsaktivität durch Käufe und Verkäufe bestimmt wird, kann diese auch zurückgehen, wenn sich nur wenige Anleger von ihren Fondsinvestments trennen“, so Geyer.

„Dass ein Teil der ebase-Kunden in den vergangenen Monaten tendenziell neue Positionen aufgebaut hat, spricht für eine gesunde Portion Optimismus unter den Anlegern. Viele Kunden erwarten offensichtlich, dass sich die Märkte weiter positiv entwickeln und dadurch attraktive Renditen möglich sind“, sagt Geyer.

Insbesondere bei ETFs ist weiterhin ein sehr ausgeprägtes Kaufinteresse der ebase-Kunden festzustellen. Der Kaufquotient notierte im dritten Quartal 2017 bei 2,11. Damit sind die ETF-Käufe mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie die Verkäufe. Auch die einzelnen Monate im dritten Quartal wiesen jeweils Kaufquotienten von über 2,0 aus, wobei der September mit 2,29 ein Spitzenergebnis markierte. „Das Anlegerinteresse an ETF ist seit langer Zeit ungebrochen, die ebase-Kunden bauen hier seit mehreren Jahren kontinuierlich ihre Bestände aus“, ergänzt Geyer.

Neben ETFs waren im dritten Quartal 2017 einmal mehr Mischfonds (Kaufquotient: 1,54) sowie offene Immobilienfonds (Kaufquotient: 1,33) gefragt. Netto-Mittelabflüsse waren hingegen bei Renten- und Geldmarktfonds (Kaufquotient: 0,93 bzw. 0,74) zu verzeichnen.

Regional waren bei den ebase-Kunden in den vergangenen drei Monaten insbesondere Fondsinvestments in Emerging Markets gefragt. Speziell aktiv gemanagte Fonds, die in China (Kaufquotient: 2,35) und Osteuropa ohne Russland (Kaufquotient: 2,66) anlegen, wurden häufig gekauft. Daneben war auch das Interesse an Anlagen in Deutschland, in Europa ohne UK (Kaufquotient: 1,49 bzw. 1,73) sowie an weltweiten Investments (Kaufquotient: 1,28) weiterhin groß. Stärkere Verkäufe mussten dagegen Fonds für Anlagen in Japan (Kaufquotient: 0,81) und den USA (Kaufquotient: 0,89) hinnehmen.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2016 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

BayernInvest startet Zeichnungsphase für LCR-optimierte Publikumsfonds

Die BayernInvest Luxembourg S.A., eine 100%ige Tochter der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, legt einen OGAW Investmentfonds (Publikumsfonds) in Form einer Umbrella-Struktur mit drei Teilfonds auf, die die Anforderungen der LCR-Verordnung optimal umsetzen. Die drei LCR-optimierten Publikumsfonds haben unterschiedliche Anlagestrategien: Der „BayernInvest Euro Covered Bond Fonds“ investiert in ein ausgewogenes und breites Universum an Covered Bond Anleihen lokaler und globaler Emittenten, der „BayernInvest Euro Corporates Non-Fin Fonds“ investiert in Euro denominierte Unternehmensanleihen lokaler und globaler Emittenten und der „BayernInvest Euro Aktien Dividenden Non-Fin Fonds“ setzt auf Dividendenzahlungen und  Kursgewinne an Aktienmärkten in der Eurozone.

Hermann Boscheinen, Bereichsdirektor Sparkassen bei der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Angesichts eines herausfordernden Investmentumfelds mit niedrigen oder gar negativen Renditen zählt jeder Basispunkt. Die entsprechenden Spielräume dafür sind vorhanden, müssen allerdings von den Anlegern genutzt werden. Aufgrund der Produktklarheit und Fokussierung auf Euro-Wertpapiere des Nicht-Finanzsektors eignen sich die LCR-optimierten Publikumsfonds der BayernInvest auch für alle anderen institutionellen Investoren und nicht nur für den Finanz- und Sparkassensektor.“

Baukastensystem

Alle drei Publikumsfonds investieren in Euro denominierte Wertpapiere im Nicht-Finanzsektor. Sollten sich die Anforderungen an die Liquiditätsquote oder Ertragserfordernisse verändern, können Sparkassen und Banken einen der drei Fonds jederzeit und unkompliziert gegen einen anderen austauschen oder ergänzen. Möglich ist auch, die drei Publikumsfonds modular, das heißt nach einem Baukastensystem, untereinander zu kombinieren. Darüber hinaus können Sparkassen und Banken bei Fälligkeit von Wertpapieren im Direktbestand diese wieder schnell und attraktiv durch Kauf eines LCR-fähigen Fonds reinvestieren.

Kreditinstitute können sich je nach Bedürfnislage für unterschiedliche risiko-gestaffelte Publikumsfonds mit regelmäßigen Ausschüttungen entscheiden. Allen Fonds gemein ist, dass sie die speziellen Liquiditätsanforderungen mit den jeweiligen Renditeerwartungen sowie Risikopräferenzen synchronisieren. Die Portfolios werden unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben der Liquiditätsdeckungsanforderung aktiv gemanagt. 

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bescheinigt LCR-Fähigkeit

Investoren erhalten ein umfangreiches LCR-Reporting. Alle Titel im Fonds werden hinsichtlich wichtiger und zeitaufwändiger aufsichtsrechtlicher Prüfungen – wie beispielsweise der Transparenzanforderungen bei Covered Bonds – überwacht. Die LCR-Fähigkeit wird von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft jährlich auf Quartalsbasis bescheinigt.

Vontobel Asset Management bündelt seine Nachhaltigkeitskompetenz unter dem Dach einer neuen Boutique

Vontobel wurde vor Kurzen als nachhaltigster Finanzdienstleistungsanbieter ausgezeichnet. Das Unternehmen verfügt im Bereich Nachhaltigkeitsanlagen über mehr als 20 Jahre Erfahrung und gehört zu den führenden Anbietern in diesem wichtigen und wachsenden Segment. Um das Angebot für die Anleger weiter zu optimieren, bündelt Vontobel Asset Management die Kräfte der beiden Boutiquen Thematic Investing und Sustainable Investing unter einem Dach. Die dadurch geschaffene Sustainable and Thematic Boutique verwaltet Vermögen in Höhe von 10 Milliarden Schweizer Franken. Das Ziel besteht darin, die Kundenwünsche zu erfüllen und die Vermögensbasis in den kommenden Jahren erheblich zu steigern.

„Wir verfügen über eine moderne Infrastruktur und konnten bereits jetzt hervorragende Resultate vorweisen. Doch die neue Struktur ermöglicht sogar noch bessere Ergebnisse und trägt dazu bei, den Gedankenaustausch zwischen unseren Spezialisten für nachhaltiges Investieren nochmals zu verbessern. Wichtig für unsere Kunden ist, dass der Anlageprozess unverändert bleibt“, sagt Hans Speich, Head of Investments, Sustainable and Thematic Boutique.

„Die Anleger haben zunehmend spezielle Anforderungen bei Nachhaltigkeitsanlagen. Wir sind der Auffassung, dass es mehr als nur einen Ansatz für ESG-Themen gibt. Aus diesem Grund bieten wir unterschiedliche Konzepte an, die vom Ausschluss von Unternehmen, die gegen nachhaltige Werte verstoßen, bis zur vollständigen Integration der ESG-Faktoren reichen. Dies ist ein einmaliges Leistungsversprechen in diesem anspruchsvollen Wachstumssektor“, sagt Andreas Knörzer, Head of Business, Sustainable and Thematic Boutique.

Über Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes „Alpha“, zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30.06.2017 auf rund CHF 107 Milliarden. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die gezeichneten Aktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmrechtsmehrheit in der Gesellschaft. Erfahren Sie mehr über Vontobel Asset Management unter www.vontobel.com.

„Future Present“-ETFs von ETF Securities knacken in Europa die Milliarde US-Dollar

Im modernen Wirtschaftsleben spielen disruptive Technologien eine nicht zu unterschätzende Rolle – genau diesen wichtigen Bereich deckt das „Future Present“-Angebot von ETF Securities ab. Die Nachfrage nach diesen Produkten steigt dabei weiterhin gewaltig: Das verwaltete Vermögen des Cyber Security ETF und des Robotics & Automation ETF hat im Oktober 2017 die magische Marke von einer Milliarde US- Dollar überschritten. Das stützt die Position von ETF Securities als führenden Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) in Europa zusätzlich.

Beeindruckendes Wachstum

Der ETF Securities ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF wurde im Oktober 2014 gemeinsam mit ROBO-GLOBAL® aus der Taufe gehoben und hat nun die Grenze von 715 Millionen* Dollar durchbrochen. Ziel ist es, Anlegern einen einfachen, liquiden und kosteneffizienten Weg zu bieten, um in Unternehmen zu investieren, welche die weltweite Revolution in den Bereichen Robotik, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) vorantreiben. Dabei handelt es sich um den ersten ETF in Europa, der sich dieser Thematik angenommen hat.

Der im Oktober 2015 aufgelegte ETF Securities’ ISE Cyber Security GO UCITS ETF (ISPY) hat mittlerweile ein Volumen von 316 Millionen* Dollar erreicht. Der ETF öffnet den Zugang zu Technologieunternehmen, die Lösungen entwickeln, um die Bedrohung von Cyber-Kriminalität und deren Risiken für Regierungen sowie Firmen zu bekämpfen.

Howie Li, Geschäftsführer von CANVAS, der UCITS-Plattform von ETF Securities, kommentiert:„Der Erfolg des ,Future Present’-Universums bestärkt unsere Überzeugung, dass Technologieaktien sowohl potenzielle Wachstumsmöglichkeiten für Investoren bieten, als auch dabei helfen, Portfolios zu diversifizieren. Ganz speziell die Performance von ROBO war beeindruckend. Wir glauben, dass die langfristige Beteiligung in den Bereichen Robotics und Automatisierung ebenso wie Cybersecurity-Aktien den Zugang zu einer beispiellosen vierten technischen und industriellen Revolution ermöglichen. Der exponentiell steigende Einsatz an Daten zum Erlangen technischer Vorteile, das Streben nach Effizienz sowie die Suche nach Nachhaltigkeit formen gemeinsam unsere zukünftige Gesellschaft und verändern unsere Art zu leben und zu arbeiten.”

Eindeutige Outperformance

Klare Zahlen untermauern dabei die Erfolgsstory: In den vergangenen zwölf Monaten hat ROBO eine Performance von mehr als 39,1 Prozent erzielt, während im gleichen Zeitraum der globale Aktienindex MSCI ACWI Index nur 16,6 Prozent abwarf. Seit seinem Bestehen hat der Fonds 51,6 Prozent zugelegt – im Vergleich zu 18,1 Prozent des breiten MSCI. Der ISPY hat in den letzten zwölf Monaten 11 Prozent und seit seinem Start 14,6 Prozent an Wert gewonnen.

Richard Lightbound, CEO, EMEA bei ROBO-GLOBAL, dem Indexprovider des ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF, fügt hinzu: „Anleger begrüßen zunehmend unseren Index weil er Exposure zu Firmen bietet, die rund um den Globus in den Bereichen Robotics, Automatisierung und KI tätig sind. Das ist eine komplexe Herausforderung. Simple Index-Methodiken werden dieses Exposure nicht konsequent darstellen können. Wir verfügen über ein weitreichendes Netzwerk von ausgewiesenen Robotics- und KI-Experten in unserem Beratungsgremium. Dies ermöglicht ein Abbild des Wachstums dieser Industrie und macht unsere Indexgestaltung so erfolgreich.“

Dave Gedeon, Head of Research and Development von Nasdaq Global Information Services, verantwortlich für das Management des ISE Cyber Security® UCITS Index, führt weiter aus: „Der Cyber-Security-Sektor bewegt sich schnell, deshalb ist es entscheidend, dass der zugrunde liegende Index flexibel genug ist, um den Anlegern einen optimalen Zugang zu dieser sich entwickelnden Branche zu schaffen. Wir werden das Research und die Entwicklung unseres Index weiter fortsetzen und so unseren weltweiten Partnern eine investierbare Lösung anbieten, die das anhaltende Wachstum im Bereich Cybersecurity einfängt.“

Frank Spiteri, Head of Distribution, ETF Securities, kommentiert: „Der Erfolg des ,Future Present’-Angebots macht deutlich, wie sich die Bedürfnisse der Investoren verändern. Dies eröffnet Möglichkeiten für neue und noch intelligentere Lösungen, die in eine langfristige thematische Allokation passen. Dass mit den neuen ETFs die Grenze von einer Milliarde Dollar so schnell überschritten wurde, demonstriert unsere Fähigkeit, diese Nachfrage abzudecken.“

Produkte in aller Kürze

Der ROBO-GLOBAL® Global Robotics and Automation GO UCITS ist der erste in Europa gelistete UCITS ETP, der den Weg zum aufstrebenden Megatrend Robotics und Automatisierung ebnet. Hier klicken für weitere Informationen.

ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF wurde entwickelt, um Zugang zu Unternehmen zu bieten, die in erster Linie im Cyber-Security-Geschäft aktiv sind. Hier klicken für weitere Informationen.

* Alle Zahlen laut 3. Oktober 2017. Quelle: ETF Securities.

Capital Group verstärkt ihr Geschäft in Deutschland und Österreich

Die Capital Group baut ihr institutionelles Team für Deutschland und Österreich weiter aus: Seit dem 01. Oktober unterstützt Selcuk Kes aus Frankfurt heraus als Business Development Associate die Weiterentwicklung des Geschäfts mit institutionellen Kunden. Mit einem verwalteten Vermögen von über 1,5 Billionen US-Dollar ist die Capital Group einer der größten und erfahrensten Investmentmanager der Welt.

Erweiterter Service für institutionelle Investoren
„Wir freuen uns, dass Selcuk Kes unser institutionelles Team in Frankfurt ergänzt. Wir setzen damit den Ausbau unserer Kapazitäten weiter fort, um institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich professionell zu betreuen“, sagt Henning Busch, Managing Director für institutionelle Kunden in Deutschland und Österreich. „Selcuk Kes bringt wichtige Erfahrungen und Kenntnisse im institutionellen Asset Management mit, die uns helfen werden, den Mehrwert für unsere Kunden noch zu erhöhen und unserem anspruchsvollen Servicegedanken gerecht zu werden“, so Busch. 

Zur Person
Vor seinem Einstieg bei der Capital Group war Selcuk Kes bei Union Investment Institutional in Frankfurt tätig und sammelte dort zwei Jahre lang Erfahrungen in der Betreuung und Beratung institutioneller Kunden für Asset-Management-Produkte in verschiedensten Asset-Klassen. Darüber hinaus arbeitete Kes bereits fünf Jahre bei der DZ Bank in Frankfurt, wo er ein duales Studium absolvierte und anschließend als Junior Produktmanager unter anderem für strukturierte Anlageprodukte zuständig war.

Über Capital Group in Deutschland
Die 1931 gegründete Capital Group verwaltet seit über 20 Jahren Vermögen für Kunden in Deutschland und Österreich. Der Ausbau des Vertriebs in Deutschland und Österreich unterstreicht ein weiteres Mal die große Bedeutung der beiden Märkte für die Wachstumsstrategie von Capital Group. Neben der Eröffnung einer Niederlassung und der Berufung von Henning Busch, Managing Director für institutionelle Kunden in Deutschland und Österreich, im Jahr 2015 erweiterte Capital Group mit der Einstellung von Kerstin Bürck im darauffolgenden Jahr als Country Marketing Managerin die länderspezifische Expertise für den deutschen Markt. Neben der umfangreichen Palette von Aktienstrategien stehen für den deutschen Markt insbesondere die erfolgreichen Fixed Income-Strategien wie z.B. US, Euro und Global Corporate Bonds im Vordergrund.

T. Rowe Price feiert 10-jähriges Bestehen der Emerging Markets Local Currency Bond Strategy

T. Rowe Price feiert das 10-jährige Bestehen seiner Emerging Markets Local Currency Bond Strategy. Ziel der Strategie ist es, den Wert der Anteile sowohl durch die Wertsteigerung der getätigten Investments zu erhöhen, als auch durch seine Investitionserträge zu steigern. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio, das überwiegend aus Schwellenländeranleihen besteht, die in lokalen Währungen begeben werden.

„In dem Zeitraum eines Jahrzehnts seit Vorstellung unserer Emerging Markets Local Currency Bond Strategy hat sich die Anlageklasse in einem bisweilen atemberaubenden Tempo entwickelt“, sagt Andrew Keirle, Portfolio Manager, Emerging Markets bei T. Rowe Price. „Unsere Erfahrungen in diesem Zeitraum bestätigen uns darin, dass der effektivste Weg, um in Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern zu investieren, im aktiven Management liegt.“ Das sei auf drei Gründe zurückzuführen: Erstens um von Möglichkeiten abseits der Benchmark zu profitieren, zweitens um in Zinszyklen von Unterschieden zwischen Ländern zu profitieren und drittens, um das Währungsrisiko zu reduzieren.

Aktives Management weiterhin mit Vorteil

„Wir sind der Meinung, dass diejenigen Faktoren, die dem aktiven Management in den letzten zehn Jahren einen Vorteil gegenüber passiven Schwellenländer-Ansätzen verschafft haben, auch in absehbarer Zukunft fortbestehen werden“, sagt Andrew Keirle. „Vieles sieht danach aus, als ob es weiterhin Wachstumsunterschiede unter den Schwellenländern geben wird, während nach wie vor ein Inflationsgefälle zwischen Nationen auf den verschiedenen Stufen des Zyklus bleibt.“ So lange sich die Unterscheidung zwischen Schwellenländern fortführe, werde es für aktive Manager in diesem Bereich weiterhin Möglichkeiten geben, um eine bessere Renditen zu erwirtschaften.

Weil die Schwellenländer an Größe gewinnen konnten, sei der Kreditbedarf von Schwellenländern entsprechend gestiegen und habe Anleihenmärkte zunehmender Tiefe, Breite und Liquidität geschaffen. Mit beständigen sechs bis sieben Prozent über die vergangenen sieben Jahre hinweg hätten Indizes für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern einen gegenüber den entwickelten Märkten weit überdurchschnittlichen Wert geboten. Gleichzeitig habe sich der Investorenkreis von Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern erweitert, weil eine zunehmende Zahl ausländischer Teilnehmer zu den einheimischen Investoren hinzugestoßen sei. 

Der von breitem sozialen, politischen und ökonomischen Wandel begleitete Fortschritt der Schwellenländer sei nicht einheitlich erfolgt, betont Keirle. „Während einige Schwellenländer bedeutende Reformprogramme auf den Weg gebracht haben und damit bemerkenswerte Fortschritte erzielen konnten, ist dies bei anderen Nationen nicht der Fall gewesen“, so der Experte. Auch Schwankungen der Rohstoffpreise seien wichtige Einflussfaktoren für die grundlegende Performance einzelner Länder gewesen. 

Stärkere Fundamentaldaten sorgen für Widerstandsfähigkeit

Zu den aktuellen Risiken zählt Keirle wachsende geopolitische Spannungen, besonders Fragestellungen in Verbindung mit Nordkorea, der Unsicherheit über den Wachstumskurs Chinas und mit der sich abzeichnenden Aussicht auf ein Ende der sehr zurückhaltenden Geldpolitik auf Seiten der Zentralbanken entwickelter Länder, insbesondere der Federal Reserve.

Auch wenn ein Ende der Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich Phasen der Risikoaversion mit sich bringen dürfte, sei man nicht der Meinung, dass dieses einen erheblichen langfristigen negativen Einfluss auf Schwellenländer haben wird. „Investoren dürften jeglichen Einfluss durch den Plan der Fed, ihre Bilanzsumme abzubauen, bereits in die Preise der Vermögenswerte einkalkuliert haben“, sagt Andrew Keirle. „Zudem ist die Kulisse dieses Mal weitaus positiver als 2013: Das globale Wachstum ist ausgeglichener, Bewertungen der Schwellenländer besser und die Außenbilanzen von Schwellenländern haben sich über die vergangenen Jahre wesentlich verbessert.“ Außerdem sei die Beteiligung in den Märkten für Lokalwährungsanleihen deutlich weniger ausgedehnt als in 2013 – mit attraktiveren Renditen gegenüber entwickelten Märkten. Der Markt für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern befinde sich in einer wesentlich besseren Form als vor vier Jahren, um jeglicher Reduzierung der Geldströme von entwickelten Märkten standhalten zu können.

„Zudem glauben wir, dass Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern langfristig weiterhin attraktive Renditen bieten, auch wenn die Rendite entwickelter Märkte steigen wird“, erklärt der Portfoliomanager. „In einer Welt, in der die Renditen globaler Anleihen historisch extrem niedrig sind und die Laufzeit ausstehender Schulden von entwickelten Märkten relativ lang ist, bleiben Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern mit ihrer spürbar höheren Rendite und ihrer geringeren Laufzeit attraktiv.“ Im Bereich Devisenhandel lege der Umfang der mittlerweile mehr als fünf Jahre andauernden Rally des US-Dollars nahe, dass sich der Zyklus dieser Erstarkung in einer Reifephase befindet. Die Bewertungen unterstützen mittelfristig die Stärke von Schwellenlandwährungen. Währungen von Ländern, die eine externe Neugewichtung erfahren, sind in diesem Umfeld wahrscheinlich besonders zu schätzen.

„Insgesamt sind wir deshalb der Meinung, dass die langfristigen Grundlagen von Schwellenländern verglichen mit den entwickelten Märkten stark bleiben und die Märkte für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern sehr verlockende Teilhabemöglichkeiten versprechen“, so der Fondsmanager. Gleichzeitig bedeute die anhaltende Streuung zwischen den Schwellenländern, dass ein Ansatz aktiven Managements zu dieser Anlageklasse vermutlich auch in Zukunft klare Vorteile gegenüber passiven Strategien biete. „Wegen unserer aktiv verwalteten Strategie, unserer unermüdlichen Konzentration auf das Identifizieren jener Länder mit den vielversprechendsten Fundamental- und technischen Faktoren sowie Bewertungen glauben wir, dass sich in den nächsten zehn Jahren noch bessere Möglichkeiten auftun, als in der hinter uns liegenden Dekade.“

Über T. Rowe Price
T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 792,2 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. Juni 2017). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com

Capital Bay legt hoch investierten Wohnimmobilienfonds auf

Die Berliner Capital Bay GmbH (Capital Bay) bringt einen offenen Spezial-AIF für Wohnimmobilien auf den Markt: Der „CB Wohnimmobilien Deutschland“ fokussiert sich auf Wohnimmobilien in den Top 7 Metropolregionen sowie in nachhaltigwachsende Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in Deutschland. Administrierende Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Bereits zum Start investiert der Fonds rund 260 Millionen Euro in fast 1.900 Wohneinheiten in den Wachstumsstädten Hannover, Dresden, Fürth, Erfurt, Lübeck, Kiel und Nürnberg. Sämtliche Immobilien liegen innenstadtnah im bezahlbaren Mietpreisbereich und erwirtschaften unmittelbare Cash-Flows. „Damit haben wir unsere Anlagestrategie bereits umsetzen können und ein ausschüttungs- und renditestabiles, breit diversifiziertes Wohnimmobilienportfolio mit einem Core-Plus-Risikoprofil aufgebaut“, erklärt Torsten Doyen, Managing Director der CB Capital Management GmbH.

Die kalkulierten Mieten im Fonds liegen rund 20 Prozent unter dem aktuellen Marktniveau und im Verkauf wurden anders als marktüblich durchschnittlich zwei Faktoren gegenüber dem Ankaufsfaktor abgezogen. „Unsere Ziel-IRR von 4,1 Prozent ist damit außerordentlich valide und würde auch Marktkorrekturen widerstehen“, so Doyen. „Gerade in den Wachstumsstädten deckt der Wohnungsneubau nicht den Bedarf und findet aufgrund der hohen Entwicklungs- und Baukosten zudem schwerpunktmäßig im gehobenen Miet- und Kaufpreissegment statt. So wird die Nachfrage nach Wohnungen mit bezahlbarer Miete auch zukünftig das Angebot deutlich übersteigen.“

Vorsorgeatlas Deutschland: Keine Angst vor der Rente

Die Menschen in Deutschland müssen sich keine Sorgen um ihre Rente machen. Denn das Vorsorgesystem über drei Schichten funktioniert auch in der Zukunft. Dazu müssen sie allerdings aktiv werden. Denn nur wer die angebotenen Möglichkeiten nutzt, ist im Alter gut versorgt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Das ist ein Ergebnis des neuen Vorsorgeatlas Deutschland, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen im Auftrag von Union Investment erstellt hat.

„Die Zahlen belegen die Stabilität des Vorsorgesystems über drei Schichten. Grundlegende Veränderungen sind nicht erforderlich“, betont der Professor. Dies gelte insbesondere für die gesetzliche Rente, die für rund 34 Millionen Deutsche auch in den nächsten Jahrzehnten ein sicherer und stabiler Grundpfeiler ihrer Altersvorsorge bleibt. Mit ihr erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. Zwar sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig. Wer jedoch zusätzlich vorsorgt – sowohl staatlich gefördert als auch privat – kann seinen Lebensstandard im Alter sichern und in Kombination mit der gesetzlichen Rente insgesamt rund 83 Prozent des letzten Einkommens erzielen. „Entscheidend ist, dass die Möglichkeiten insbesondere der privaten Vorsorge genutzt werden. Wer das beherzigt, ist im Alter gut versorgt“, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Der Vorsorgeatlas Deutschland gibt ein nahezu vollständiges Bild über die Situation der Altersvorsorge. Betrachtet werden dabei nicht die aktuellen Altersbezüge, sondern die zu erwartenden Renten der zukünftigen Rentnerjahrgänge. Dabei erfasst der Atlas neben den „klassischen“ Alterssicherungssystemen der ersten Schicht (Gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung) die Vorsorgewege der zweiten Schicht (Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung, Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes) sowie das Geld- und Immobilienvermögen der Haushalte (dritte Schicht).

Gesetzliche Rente bleibt auch über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge

Wie der Vorsorgeatlas belegt, ist die gesetzliche Rente (GRV) die Hauptstütze der Altersversorgung in Deutschland und wird dies auch über das Jahr 2030 hinaus bleiben. Im Durchschnitt über alle Einkommens- und Altersklassen erhalten die rund 34 Millionen Versicherten bei Rentenbeginn monatlich 1.070 Euro und können somit rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede: Während die 50- bis 65-Jährigen mit einer Ersatzquote von 64,1 Prozent alleine mit der GRV ihren Lebensstandard sichern können, kommen die 20- bis 34-Jährigen auf lediglich 38,6 Prozent. Sie benötigen daher etwa 800 Euro zusätzlich pro Monat und müssen aktiv werden.

Auch regional gibt es deutliche Unterschiede. Während die Menschen in den östlichen Bundesländern im Schnitt 53,4 Prozent ihres letzten Einkommens mit der GRV ersetzen können, sind es in Süddeutschland weniger als 48 Prozent. Ursächlich dafür sind die höheren Gehälter in den wirtschaftlich starken Gebieten sowie die Beitragsbemessungsgrenze in der GRV.

Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge funktionieren und schließen die Versorgungslücke

Mit Leistungen aus der zweiten Schicht lässt sich ein großer Teil des fehlenden Betrages abdecken. Die Menschen, die diese Möglichkeiten nutzen, erreichen im Zusammenspiel mit der ersten Schicht im Durchschnitt eine Ersatzquote von 61,8 Prozent und können damit ihren Lebensstandard im Alter sichern. Selbst die junge Generation, die besonders von den Rentenreformen der Vergangenheit betroffen ist, erzielt aus beiden Schichten im Durchschnitt bereits eine Quote von 55 Prozent. Somit müssen sie nur noch wenig zusätzlich sparen, um auf eine Quote von über 60 Prozent zu kommen.

In der zweiten Schicht ist die Riester-Rente mit über 16 Millionen Verträgen am weitesten verbreitet. An zweiter Stelle steht die betriebliche Altersvorsorge (bAV), die rund 8 Millionen Menschen abgeschlossen haben. Bei der Riester-Rente haben insgesamt 44 Prozent der Förderberechtigen einen Vertrag und können dadurch ihre Ersatzquoten deutlich erhöhen. Mit den aktuellen Sparraten erhalten sie im Rentenalter durchschnittlich 290 Euro im Monat. Damit können sie die GRV um 10,6 Prozent des Einkommens ergänzen. Die heute 20- bis 35-Jährigen kommen mit ihrem Riester-Vertrag sogar auf einen Wert von 14,1 Prozent. Im Schnitt sind dies monatlich 392 Euro.

Die Unterschiede zur bAV sind teilweise systembedingt: Während bei der Riester-Rente über die Zulagen besonders Familien und Geringverdiener und über den Steuervorteil Menschen mit höheren Einkommen profitieren, wird bei der bAV der Sparer über den Steuervorteil gefördert. Darüber hinaus hängt der Abschluss einer bAV am Arbeitsverhältnis. „Es besteht zwar ein gesetzlicher Anspruch auf betriebliche Altersversorgung in Form von Entgeltumwandlung – ob der Arbeitgeber diese aktiv anbietet oder sich an den Beiträgen beteiligt, bleibt jedoch ihm überlassen“, erläutert Raffelhüschen. Insgesamt verfügen etwa acht Millionen Bundesbürger im Alter von 20 bis 65 Jahren über eine betriebliche Altersvorsorge. Das entspricht einer Partizipationsquote von 16,3 Prozent. Im Schnitt erhalten sie 575 Euro und können damit durchschnittlich 14,9 Prozent des letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Jüngere Personen verfügen hingegen seltener über eine betriebliche Absicherung (12,7 Prozent).

Überwiegend wird die bAV von größeren Unternehmen mit entsprechend hohem Lohnniveau aktiv angeboten und in Form von Arbeitgeberbeiträgen gefördert. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen des Vorsorgeatlas: Während bei den Menschen mit einem monatlichen Einkommen von mehr als 2.000 Euro rund jeder Dritte Beschäftigte (33,5 Prozent) eine betriebliche Absicherung hat, sind es in der Gruppe von 1.100 Euro bis 2.000 Euro 20,6 Prozent. Bei einem monatlichen Einkommen von unter 1.100 Euro im Monat hingegen sind es nur 5,4 Prozent.

Das jüngst verabschiedete Betriebsrentenstärkungsgesetz sieht der Vorstandsvorsitzende von Union Investment daher als wichtigen Meilenstein: „Die Anpassungen in der betrieblichen Altersvorsorge und der Riester-Rente waren richtig und notwendig. Sie stärken wesentlich das deutsche Vorsorgesystem.“ Gleichwohl werde es auch künftig erforderlich sein, das System durch das Drehen und Feinjustieren einzelner Stellschrauben zu optimieren. „Insbesondere bei der Riester-Rente gibt es noch Möglichkeiten, die Akzeptanz zu erhöhen und die Verbreitung auszubauen.“ So spricht sich Reinke beispielsweise dafür aus, alle Bevölkerungsgruppen in die Riester-Rente einzubeziehen, die steuerliche Förderhöchstgrenze zu dynamisieren oder zusätzliche Anreize wie eine Treuezulage einzuführen.

Durch eine zusätzliche Vorsorge in der dritten Schicht sind nahezu alle Menschen ausreichend abgesichert

Die dritte und letzte Schicht der Altersvorsorge bilden die privat angesparten Geld- und Immobilienvermögen. Sie sind ein weiterer wichtiger Baustein der Altersvorsorge und ersetzen im Durchschnitt ein Viertel (26,1 Prozent) des Einkommens bei Renteneintritt. Verfügen Menschen über Ansprüche aus allen drei Schichten, können sie auf durchschnittlich 82,6 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens kommen. Das ist deutlich mehr als die zur Lebensstandardsicherung erforderlichen 60 Prozent.

Vor allem für junge Menschen und Personen mit einem hohen Einkommen ist dies von Bedeutung. Bei ihnen reicht eine Vorsorge in der ersten und zweiten Schicht nicht ganz aus, um die Versorgungslücke zu schließen. Für sie ist es daher ratsam, zusätzlich etwas zurückzulegen. Die 20- bis 35-Jährigen, welche im Rahmen aller drei Schichten vorsorgen, erzielen im Durchschnitt eine Ersatzquote von rund 69 Prozent und haben monatlich rund 106 Euro mehr als das definierte Minimum. Menschen mit einem Einkommen von mehr als 2.000 Euro pro Monat können insgesamt 67,7 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen.

„Die gesetzliche Rente bleibt über das Jahr 2030 die tragende Säule der Altersvorsorge. Aber erst die private Vorsorge sichert den Lebensstandard“, fasst Raffelhüschen die Studienergebnisse zusammen. Reinke ergänzt: „Wir müssen es gemeinsam mit allen Beteiligten schaffen, dass die Menschen die vorhandenen Möglichkeiten des Rentensystems vollständig nutzten. Wer dies tut, muss keine Angst vor der Rente haben.“

Natixis erweitert Asset Management-Präsenz in der APAC-Region

Natixis gibt den Abschluss endgültiger Vereinbarungen zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung (51,9 %) an Investors Mutual Limited (IML) als neue Tochtergesellschaft von Natixis Global AM in Australien bekannt.

Investors Mutual Limited - ein etablierter Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von 9,1 Mrd. AUD (6,1 Mrd. €) - ist die erste große Übernahme durch Natixis Global Asset Management in Australien. Natixis Global Asset Management erweitert hierdurch seine Präsenz auf dem lokalen Endkundenmarkt und im australischen Pensionssektor. Mit IML verstärkt Natixis Global Asset Management außerdem seine Vertriebsplattform in Australien, nachdem bereits 2015 eine Niederlassung in Sydney gegründet worden war. Dies ist ein wichtiger Schritt für Natixis Global Asset Management, seine Präsenz in Australien und in der APAC-Region insgesamt auszubauen.

Gemäß den Übernahmebedingungen wird Natixis Global Asset Management alle IML-Anteile der Pacific Current Group Limited (ASX: PAC) zusammen mit einem Teil der IML-Anteile des IML-Gründers Anton Tagliaferro gegen eine Barleistung von maximal 155 Mio. AUD (103 Mio. €) übernehmen. Natixis Global Asset Management erlangt hierdurch eine Kapitalbeteiligung von 51,9% an IML. Die Transaktion wird voraussichtlich im Oktober 2017 vollzogen. Der Erwerb wird aus den Eigenmitteln von Natixis finanziert. Die geschätzte Auswirkung auf Natixis' CET1-Quote liegt bei ca. -15 bps (4Q17).

IML wurde 1998 gegründet und ist ein angesehener und erfolgreicher australischer Equities-Value-Manager mit einem langfristig und konservativ ausgerichteten und wertorientierten Investment-Stil. Das Management-Team von IML wird weiterhin neben Natixis Global Asset Management an dem Unternehmen beteiligt sein. Der IML Investment Director, Anton Tagliaferro, wird die Geschäfte fortführen, unterstützt durch den Head of Research Hugh Giddy und andere führende Mitarbeiter. Das Management-Team bleibt aufgrund seiner beträchtlichen Kapitalbeteiligung an IML dem Unternehmen auch künftig erhalten.

Im Rahmen der Multi-Affiliate-Strategie von Natixis Global Asset Management wird IML seine Eigenständigkeit, Investmentphilosophie und -kultur beibehalten. Gleichzeitig profitiert ILM von der Unterstützung und Stabilität einer auf Asset Management spezialisierten globalen Gruppe, die Besitz und Entwicklung von Kapitalanlagegesellschaften weltweit erfolgreich für sich verzeichnen kann. 
„Wir haben bereits vorher angedeutet, dass wir neue Wachstumsmöglichkeiten im asiatisch-pazifischen Markt erschließen wollen. Dies ist die erste Übernahme im Rahmen dieser Pläne. IML hat eine überzeugende Erfolgsbilanz als einer der etabliertesten Asset Manager Australiens vorzuweisen. Sein Einsatz für Anleger und seine Reputation auf dem Markt werden einen wesentlichen Beitrag zum Multi-Affiliate-Modell von Natixis Global Asset Management leisten", so Jean Raby, Mitglied des Natixis Senior Management-Ausschusses und CEO von Natixis Global Asset Management.

„Insbesondere der australische Vermögensverwaltungssektor ist hoch entwickelt, und die Ansichten von IML zu Portfoliogestaltung und Risikomanagement decken sich mit dem Ansatz von Natixis Global Asset Management zur Durable Portfolio Construction. IML teilt außerdem unsere Grundwerte, das heißt Konsistenz, Transparenz und den Kunden stets in den Mittelpunkt zu stellen", so Fabrice Chemouny, Head of APAC bei Natixis Global Asset Management.

„Wie begrüßen Natixis Global Asset Management, einen der weltweit führenden Asset Manager, als solidarischen langfristigen Gesellschafter und Geschäftspartner und freuen uns darauf, unsere Kompetenz im Bereich australischer Aktien in Natixis Global Asset Management einbringen zu können“, so Anton Tagliaferro, Investment Director bei IML.

Natixis Global Asset Management hat aktuell mehr als 20 Affiliates, die sich jeweils auf die Investment-Stile und Fachgebiete konzentrieren, zu denen sie nachgewiesene Kompetenzen besitzen. Die Multi-Affiliate-Struktur behält gezielt die Eigenständigkeit, Investmentphilosophie und -kultur der übernommenen Firmen bei.

Zu IML
IML ist ein 1998 gegründeter, spezialisierter australischer Equities-Fondsmanager. IML ist aufgrund seines konsistenten Investment-Stils anerkannt, der von Beginn an erfolgreich mit dem Ziel angewandt wurde, konstante Renditen für Kunden zu erwirtschaften.
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.iml.com.au

Zu Natixis
Natixis ist der internationale Zweig für Corporate Banking, Asset Management, Versicherungs- und Finanzdienstleistungen der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs, der Groupe BPCE, mit 31,2 Mio. Kunden in zwei Privatkundennetzen, die Banque Populaire und Caisse d’Epargne.
Mit mehr als 16.000 Mitarbeitern verfügt Natixis über zahlreiche Kompetenzschwerpunkte in den drei Hauptgeschäftsfeldern Wholesale Banking, Investment Solutions & Versicherungen sowie spezialisierte Finanzdienstleistungen.
Als Global Player hat Natixis eine eigene Kundenbasis an Unternehmen, Finanzinstituten und institutionellen Investoren und zählt darüber hinaus die Privat- und Geschäftskunden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen der Bankennetze der Gruppe BPCE zu ihrem Kundenkreis.

Indexfonds erfüllen weder Ertragserwartungen noch entsprechen sie den Wertvorstellungen der Anleger

Natixis Global Asset Management hat die Ergebnisse seiner globalen Umfrage unter Privatanlegern für das Jahr 2017 veröffentlicht. Im Februar und März 2017 sind in 26 Ländern Asiens, Europas, Amerikas und des Nahen Ostens insgesamt 8.300 Privatanleger (davon 400 aus Deutschland) befragt worden. Die Umfrage hat unter anderem folgende Ergebnisse geliefert:

  • Mit passiven Index-Fonds könnten Investoren Gefahr laufen, ihre Anlageziele zu verfehlen. Deutsche Investoren geben an, dass sie eine Rendite von 10,5% über der Inflationsrate benötigen, um ihre Ziele zu erreichen. Allerdings rechnen viele Experten derzeit bei vielen Marktindizes mit Erträgen im niedrigen einstelligen Bereich.
  • Der Einsatz von Index-Fonds könnte dem großen Interesse der Anleger an ESG-Investments widersprechen. 83% der deutschen Investoren wünschen sich, dass ihre Investments auch ihren persönlichen Wertvorstellungen entsprechen. Nur 46% sind jedoch der Meinung, dass Index-Fonds solche Unternehmen bei Investments auch berücksichtigen.
  • Verkappte Index-Fonds belasten das Vertrauen in die Fondsindustrie. Zwar erwarten 72% der Anleger, dass Fondsmanager einen wirklich aktiven Investmentansatz umsetzen, aber fast genauso viele (75%) glauben, dass viele Manager Gebühren für aktives Management erheben, obwohl sie eigentlich nur einen Index abbilden.
  • Was das Treffen von Anlageentscheidungen betrifft, so vertrauen mehr Anleger ihren Finanzberatern (85%) als engen Freunden oder Familienmitgliedern (71%), den Finanzmedien (49%) oder sozialen Medien (33%).

Mehr als zwei Drittel (68%) der weltweit befragten Anleger geben an, sich finanziell sicher und durch hohe Kursgewinne am Markt ausreichend ermutigt zu fühlen, um höhere Investmentrisiken einzugehen. Aber die Rekordhochs sowie die historische Marktruhe der letzten Jahre reichen nicht aus, ihre Verlustängste vollständig zu beruhigen. Die Anleger scheinen unter „Risiko“ vor allem den Verlust von Kapital und nicht das Verpassen von Anlagechancen zu verstehen.

Obwohl 76% der deutschen Investoren angeben, dem Sicherheitsaspekt einen höheren Stellenwert einzuräumen als der Performance (im Vergleich dazu sind es weltweit 77%), erwarten sie relativ hohe jährliche Erträge (im Durchschnitt eine reale Rendite von 10,5% über der Inflationsrate pro Jahr). In Zeiten, in denen viele Marktexperten auf lange Sicht mit Erträgen im niedrigen einstelligen Bereich rechnen, müssen die Investoren ihre Anlagestrategien also möglicherweise noch einmal überdenken und verstärkt auf wirklich aktiv agierende Manager setzen, die bestrebt sind, die Markt-Indizes mittels einer ausgezeichneten Einzeltitelselektion zu übertreffen. Darüber hinaus suchen deutsche Anleger vermehrt den Rat ihres persönlichen Finanzberaters.

Verunsicherte Anleger setzen auf vertrauensvolle Beratung

Knapp die Hälfte (41%) der deutschen Anleger sind davon überzeugt, dass die Dienstleistungen der Vermögensverwaltungsbranche ihr Geld wert sind. So erklären 85% der deutschen Investoren, dass sie ihrem persönlichen Finanzberater absolut vertrauen, was den Umgang mit komplexen finanziellen Aspekten betrifft (weltweit 88%).

Parallel dazu konzentrieren sich 67% der deutschen Anleger auf die kurzfristige Performance, ohne dabei ihre langfristigen Bedürfnisse im Blick zu behalten. Diese Skepsis lässt sich teilweise sogenannten Index-Fonds zuschreiben – also Produkten von Investmentgesellschaften, die zwar behaupten, ihre Fonds aktiv zu verwalten und dafür auch entsprechende Gebühren erheben, letztlich aber Portfolios anbieten, die lediglich Benchmarks abbilden. Fast 60% der deutschen Anleger geben an, zu erwarten, dass sich die Portfolios ihrer Investmentfonds maßgeblich von den jeweiligen Benchmarks unterscheiden. Allerdings vertreten 75% der Befragten die Auffassung, dass viele Manager zwar Gebühren für aktives Management erheben, aber eigentlich nur einen Index abbilden. Im Rahmen der Natixis-Umfragen aus dem letzten Jahr* hatten 57% der institutionellen Manager und 43% der Finanzberater weltweit die Existenz verkappter Index-Fonds als Grund dafür angeführt, dass sie überhaupt passive Strategien nutzen.

Die Umfrage offenbart auch einige anhaltende Fehleinschätzungen im Hinblick auf Index-Investments. So gehen 58% der deutschen Investoren fälschlicherweise davon aus, dass Index-Fonds weniger riskant sind (weltweit sind es 62%). Gleichzeitig glauben 59% (63% weltweit), dass diese Produkte dazu beitragen, Verluste zu minimieren, obwohl Index-Fonds sowohl die positiven als auch die negativen Entwicklungen der Märkte, die sie abbilden, nachvollziehen und kein eigenes Risikomanagement betreiben. Dementsprechend geben 75% der Institutionen* weltweit an, dass Anleger bei passiven Investments ein „falsches Sicherheitsgefühl haben“. Was den Vergleich der Vorzüge aktiver und passiver Investments betrifft, so erklären 86% der institutionellen Investoren, dass aktive Investments besser geeignet sind, um Alpha zu generieren, risikobereinigte Erträge zu erzielen (64%), Anlagechancen an den Schwellenländermärkten zu nutzen (76%) sowie ESG-Investments umzusetzen (75%). Parallel dazu wird passives Investmentmanagement vor allem als Instrument zur Reduzierung der Managementgebühren betrachtet.

In diesen unterschiedlichen Wahrnehmungen spiegeln sich auch die Herausforderungen wider, mit denen die Privatanleger zurzeit konfrontiert werden. Die gute Nachricht ist aber, dass die Anleger letztlich die Unterstützung von Finanzberatern in Anspruch nehmen. So erklären 85% der deutschen Investoren, dass sie ihrem persönlichen Finanzberater absolut vertrauen, was den Umgang mit komplexen finanziellen Aspekten betrifft (weltweit 88%). 44% der Befragten sind der Meinung, dass professionelle Beratung notwendig ist, um die Risiken auf Portfolioebene sowie die steuerliche Behandlung von Anlagen besser zu verstehen. Darüber hinaus sind die meisten deutschen Anleger gegenüber ihrem Finanzberater loyal, und 56% möchten ohne ihren vertrauten Ansprechpartner gar nicht aktiv werden und würden ihrem Berater sogar zu einem anderen Unternehmen folgen.

„Die Anleger erhalten zwar eine kontinuierliche ‚Flut‘ von Informationen, aber im Rahmen unserer Untersuchung haben sie uns ganz eindeutig zu verstehen gegeben, dass sie Beratung benötigen, durch passive Investments verunsichert sind und sich Transparenz sowie einen Gegenwert für ihr Geld wünschen“, so Jörg Knaf, Managing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Natixis Global Asset Management. „Privatanleger neigen dazu, Index-Fonds im Hinblick auf den Faktor Risikokontrolle positive Eigenschaften zuzuschreiben, die nicht immer zutreffen. Im Gegensatz dazu kann aktives Management dazu beitragen, auf lange Sicht die Risikosteuerung zu optimieren und Alpha zu generieren.“

Die Nachfrage nach ESG-Investments steigt zwar, ist aber mit Index-Investments möglicherweise nicht kompatibel

Die Umfrage zeigt ferner, dass die Nachfrage nach Investments, die auch ökologische und soziale Aspekte sowie Fragen der Corporate Governance (ESG-Faktoren) berücksichtigt, sowohl seitens der deutschen Investoren als auch bei den Anlegern weltweit kräftig steigt. So geben die deutschen Anleger an, dass sich ihre persönlichen Wertvorstellungen auch in ihren Investments widerspiegeln sollten (83% gegenüber 78% weltweit). Gleichzeitig möchten sich 79% der deutschen Anleger nicht in Unternehmen engagieren, die gegen ihre ethischen Grundprinzipien verstoßen.

Doch der Wunsch, Investments zu tätigen, die ihren persönlichen Überzeugungen stärker Rechnung tragen, könnte sich für Anleger, die ausschließlich auf traditionelle passive Index-Fonds setzen, nur schwer realisieren lassen, da in vielen gängigen Indizes hunderte von Unternehmen enthalten sind – und zwar unabhängig von deren jeweiliger Geschäftspolitik. Lediglich 46% der Investoren sind der Meinung, dass Index-Fonds Firmen berücksichtigen, die ihre persönlichen Wertvorstellungen berücksichtigen.

„Viele Investoren sind mittlerweile nicht mehr damit zufrieden, gute Ergebnisse zu erzielen, sondern möchten gleichzeitig auch Gutes tun“, so Jörg Knaf. „Da die Ziele der Kunden für ihre Geldanlage mittlerweile also zunehmend über die Zahlen auf ihrem Kontoauszug hinausgehen, müssen professionelle Finanzberater bei Kundenportfolios einen ganzheitlichen Ansatz umsetzen, der den Wunsch der Kunden nach Rendite ebenso berücksichtigt wie Risikoaspekte, Kosten und grundsätzliche Kriterien.“

Die Investoren suchen zwar nach Anlagealternativen, benötigen dabei aber Hilfe

Angesichts komplexer und volatiler Märkte äußern die Anleger weltweit ein immer größeres Bedürfnis, das Risikomanagement in ihre Investments zu integrieren sowie neue Anlagestrategien zu entwickeln. So wären drei Viertel (75%) der deutschen Investoren bereit, anstelle des traditionellen Anlagenmixes aus Aktien und Anleihen auch in alternative Anlageformen zu investieren (weltweit 70%). Darüber hinaus halten es 52% der Befragten für erforderlich, zum Zwecke der Risikoreduzierung auch alternative Investments zu berücksichtigen. Allerdings haben erst 62% der Befragten in Deutschland mit ihrem Finanzberater über alternative Investments gesprochen (weltweit 66%). Über die Hälfte der deutschen Anleger hält alternative Investments zudem für riskanter (55%) und komplizierter (45%).

Dies könnte auf eine gewisse Verunsicherung im Zusammenhang mit diesen Produkten zurückzuführen sein. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass diese Anlagealternativen innerhalb der Branche nicht klar genug erklärt werden.

„Obwohl den Anlegern bewusst ist, dass sie ihren Anlagehorizont erweitern müssen, um sowohl das Risiko breiter zu streuen als auch um höhere Erträge zu generieren, benötigen sie Unterstützung, um sich von ihrem kurzfristigen Fokus frei zu machen und alle verfügbaren Anlagestrategien sowie deren Rolle auf Portfolioebene wirklich zu verstehen“, führt Jörg Knaf aus.

„Wir müssen den Anlegern in Zusammenarbeit mit den Finanzberatern dabei helfen, neue Möglichkeiten zu finden, ihre Ziele innerhalb ihrer vorab festgelegten Risikoparameter zu erreichen. Aktiv gemanagte Investments in alternative Anlageformen sowie ESG-Investments können sich dabei als hilfreich erweisen. Für viele Anleger sind alternative Investments das fehlende Bindeglied, um auf Portfolioebene eine wirkliche Risikostreuung zu erreichen. Schließlich können diese Produkte dazu beitragen, Erträge zu erwirtschaften, die keine Korrelation zur Tendenz der Aktienmärkte aufweisen“, ergänzt Jörg Knaf.


*Die Natixis-Umfrage unter institutionellen Investoren für das Jahr 2016 wurde im März 2017 veröffentlicht. Im Zuge dieser Umfrage waren im Oktober und im November 2016 weltweit 500 institutionelle Investoren befragt worden.

Methodik
Die Umfrage unter Privatanlegern weltweit wurde von Natixis Global Asset Management mit Unterstützung von CoreData Research, einer britischen Finanzforschungsfirma, durchgeführt. Diese Umfrage beschäftigt sich insbesondere mit dem Verhalten der Anleger im Hinblick auf die Aspekte Portfoliostrukturierung, Risiko, Ruhestand, Finanzberatung und Sparen sowie der allgemeinen Stimmungslage im Hinblick auf Investments. Die Umfrage wurde im Februar und im März 2017 durchgeführt. Dabei wurden zwar insgesamt 8.300 Privatanleger befragt, dieser Bericht konzentriert sich aber insbesondere auf die 400 Teilnehmer aus Deutschland. Jeder der 400 befragten Privatanleger besitzt ein verfügbares Anlagevermögen von mindestens 100.000 USD (oder dem gemäß Kaufkraftparität entsprechenden Gegenwert).

About Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management serves thoughtful investment professionals worldwide with more insightful ways to invest. Through our Durable Portfolio Construction® approach, we focus on risk to help them construct more strategic portfolios that seek to endure today’s unpredictable markets. We draw from deep investor and industry insights and partner closely with our clients to put objective data behind the discussion.

Global Challenges Index der Börse Hannover: Auch im dritten Quartal auf Performance-Kurs

Das dritte Quartal 2017 beendete der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover mit einem Plus von 1,5 Prozent. Der Nachhaltigkeitsindex liegt damit unter dem DAX, der im gleichen Zeitraum plus 4,1 Prozent erreichte und dem EuroStoxx50, welcher das Quartal mit plus 4,7 Prozent abschloss. Seit seiner Auflage im September 2007 liefert der GCX dagegen mit einer Wertsteigerung von rund 125 Prozent gegenüber dem DAX (+71 Prozent) und dem EuroStoxx50 (+16 Prozent) bis heute die mit Abstand beste Performance ab. Er spiegelt die Aktien 50 internationaler Unternehmen wider, die sich wirtschaftlich in besonderem Maße dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

Zur Beurteilung der Performance sollten vorzugsweise längerfristige Zeiträume betrachtet werden. Der GCX der Börse Hannover existiert seit gut zehn Jahren und lässt damit eine belastbare Aussage über die langfristige Wertentwicklung von nachhaltigen Kapitalanlagen zu. Für den GCX kann dabei festgestellt werden, dass die Ziele über einen Zeitraum von zehn Jahren mit einer Rendite von rund 8,5 Prozent p. a. bei Wiederanlage der Erträge in hohem Maße erfüllt wurden. Zudem konnten Kritiker widerlegt werden, die nachhaltigen Anlageformen eine niedrigere Rendite unterstellen. Am Beispiel des GCX konnte der Beweis erbracht werden, dass sich nachhaltig wirtschaftende Unternehmen vergleichsweise besser entwickeln. Entscheidende Gründe dafür sind die rechtzeitige Positionierung der Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft und grundsätzlich weniger Risiken in den Geschäftsmodellen.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen aktiv etwas zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen beitragen. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

Der Global Challenges Index im Vergleich zum DAX und EuroStoxx50

GCX (schwarz); DAX (blau); EuroStoxx50 (rot) – Zeitraum: 03.09.2007 bis 29.09.2017 
Quelle: Börse Hannover 

Die Top 5 Performer im dritten Quartal 2017: Von Halbleitern, über Dämmsysteme bis hin zur Hardware

Den ersten Platz nach Performance im dritten Quartal 2017 sicherte sich mit einem Plus von rund 30 Prozent der Halbleiterproduzent und Apple-Lieferant STMicroelectronics (WKN: 893438). Auf Platz zwei schaffte es mit einem Wertzuwachs von rund 19 Prozent der führende Hersteller von Dämmstoffen- und -systemen Rockwool International (WKN: 889488). Platz drei eroberte mit einem Plus von 15 Prozent die Berkeley Group Holdings PLC (WKN: A0DKWY), ein britisches Bauunternehmen mit einem hohen Standard im Bereich nachhaltiges Bauen. Platz vier nach Performance belegt mit 13,6 Prozent das US-Unternehmen Herman Miller Inc. (WKN: 863205), das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Inneneinrichtungen für verschiedene Anwendungen spezialisiert hat, unter anderem in den Bereichen Büro, Gesundheitsversorgung, Bildung und für den Privathaushalt. Auf Platz fünf liegt mit einer Quartalsperformance von rund 13 Prozent die Xerox Corp. (WKN: A2DSTA). Der US-amerikanische Drucker- und Kopiergerätehersteller entwickelt und vermarktet eine umfangreiche Palette von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen rund um die Erstellung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Dokumenten.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. 

Alexandre Déruaz neuer Leiter Portfoliokonstruktion bei Unigestion

Unigestion, der auf risikobasierte Investmentlösungen spezialisierte Boutique-Asset-Manager, gibt die Ernennung von Alexandre Déruaz als Leiter Portfoliokonstruktion für die Aktienprodukte des Unternehmens bekannt.

Déruaz wechselt von Lombard Odier zu Unigestion, wo er zehn Jahre lang tätig war – zuletzt als Leiter Systematic Equities & Alternatives. Davor war er als Leiter Smart-Beta-Lösungen sowie als Aktienfondsmanager tätig. Bevor Déruaz im Jahr 2007 zu Lombard Odier kam, war er drei Jahre als Quantitativer Analyst und Portfoliomanager bei Union Bancaire Privée und vier Jahre als Portfoliomanager für Ausgewogene Mandate bei BNP Paribas beschäftigt.

Alexandre Déruaz wird von Genf aus tätig sein und die Konstruktion des Aktienportfolios des Unternehmens leiten. Er berichtet direkt an Alexei Jourovski, den Leiter der Aktienabteilung bei Unigestion.

Dazu Alexei Jourovski, Head of Equities:
„Alexandres Fachkompetenz und Investmentphilosophie spiegelt die DNA und Unternehmenskultur von Unigestion wider. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit risikobasierten Anlagestrategien und faktorbasierten Aktienlösungen. Wir freuen uns, ihn im Team zu haben, seine Investmentkenntnisse sowie sein Anlagestil werden zweifellos erheblichen Mehrwert für unsere bestehenden und künftigen Kunden schaffen.“

Alexandre Déruaz, Leiter Portfoliokonstruktion, erklärt:
„Unigestion ist bekannt dafür, seinen Kunden weltweit innovative, risikobasierte Aktien-Lösungen zu bieten. Ich freue mich, einem Team beizutreten, das, wie ich, den gleichen Investmentansatz verfolgt und bemüht ist, stets den Bedürfnissen seiner Kunden zu entsprechen.“

Union Investment erwirbt strategische Beteiligung an PropTech-Unternehmen Architrave

Union Investment ist neue Mitgesellschafterin des Berliner PropTechs Architrave. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft erwarb die Union Asset Management Holding AG, Frankfurt, eine Minderheitsbeteiligung von 13 Prozent am Unternehmen. Architrave ist der führende Anbieter für intelligentes Datenmanagement in der Immobilienwirtschaft. Seit September gehört die Union Investment Real Estate GmbH zum Kundenkreis von Architrave und hat die Bestandsdaten ihrer weltweit über 400 Immobilien in die Architrave-Plattform einfließen lassen.

Mit der Minderheitsbeteiligung ist eine Forschungsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung einer der wesentlichen Produktkomponenten von Architrave, Künstliche Intelligenz (KI), verbunden. Beide Partner sind sich in der Zielsetzung einig, langfristig einen Branchenstandard für das Erfassen von Immobiliendaten in einer offenen, digitalen Plattform zu etablieren. Hiervon profitieren Eigentümer, Asset Manager, Property Manager und Facility Manager gleichermaßen, da sie auf einen konsistenten und einheitlichen Datenbestand für jede Immobilie ohne Schnittstellenproblematik oder Informationsdefizite zugreifen können. Die Immobiliendaten bleiben auch bei einem Eigentümerwechsel verfügbar, so dass nach einer Transaktion der zeitaufwendige Implementierungsprozess von Objekt- und Mieterdaten entfällt. Dies beschleunigt Transaktionen, da sämtliche relevante Daten schon in einem virtuellen Datenraum vorhanden sind.

Jens Wilhelm, Vorstand Immobilien, Portfoliomanagement und IT-Infrastruktur von Union Investment, kommentiert: „Mit Architrave realisieren wir unsere erste Firmenbeteiligung im Bereich PropTech. Die strategische Partnerschaft ist ein wesentliches Element unserer Strategie, die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft wirksam und rasch voranzubringen. Mit einem etablierten Kundenstamm und einem kontinuierlichen Wachstum ist Architrave ein idealer Partner, um unsere gemeinsame Vision einer branchenweiten Datenplattform für das Asset Management zu realisieren.“ Im Mai 2017 hatte Architrave unter 200 teilnehmenden Unternehmen den zweiten Platz beim ersten internationalen PropTech Innovation Award erzielt.

Maurice Grassau, CEO und Gründer von Architrave, erklärt: „Partnerschaften mit etablierten Akteuren der Immobilienwirtschaft sind ein grundlegender Baustein unserer Unternehmensentwicklung. Mit Union Investment werden wir unseren Wachstumskurs beschleunigen und durch die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Produkts einen echten Mehrwert für die gesamte Branche schaffen.“ Architrave hat in den vergangenen fünf Jahren in Folge ein dreistelliges Umsatzwachstum erreicht. 2017 werden die 32 Mitarbeiter einen Umsatz von zwei Millionen Euro erzielen. Für 2018 ist eine Verdopplung beider Zahlen geplant.

Mit der Minderheitsbeteiligung ist kein Zugriff auf die Asset Management-Daten verbunden, die unter alleiniger Führung von Architrave verbleiben. „Datensicherheit bildet das Fundament unseres Geschäftsmodells und genießt daher höchste Priorität. Unsere Datenplattform wird selbstverständlich in hochsicheren deutschen Rechenzentren gehostet - unter maximalem Zugriffs- und Missbrauchsschutz. Bei einem Eigentümerwechsel übertragen unsere Experten die Daten der Immobilie in die Plattformumgebung des neuen Eigentümers. Ein Meilenstein bei der Arbeits- und Prozesseffizienz für die Integration erworbener Immobilienbestände in das eigene Portfolio“, ergänzt Grassau.

ÜBER UNION INVESTMENT
Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments. Als einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa bietet Union Investment ein umfassendes Lösungsangebot aus Offenen Immobilien-Publikumsfonds und Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandaten mit einem Volumen von derzeit rund 31 Milliarden Euro. Ihr breit über 24 Ländermärkte diversifiziertes Immobilienportfolio besteht aus rund 350 Objekten in den Segmenten Büro, Hotel, Einzelhandel und Logistik.

ÜBER ARCHITRAVE
Architrave bietet digitales Immobilienmanagement mit einer zentralen Plattform für Management und Steuerung sämtlicher Daten, Dokumente und Prozesse. Durch den Einsatz von Zukunftstechnologien wie Machine Learning und Künstliche Intelligenz ist Architrave bestrebt, als Branchenvorreiter eine automatisierte Datenplattform für alle anfallenden Prozesse der immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu schaffen. Zu den Kundengruppen zählen neben Immobilieneigentümern und Eigentümervertretern auch Immobiliendienstleister. Aktuell verwaltet Architrave für etablierte Marktakteure wie BEOS, BNP Paribas, CBRE und Union Investment Real Estate Assets im Wert von 55 Mrd. Euro.

Bürovermietungsmarkt Frankfurt am Main mit Aussicht auf zweitbestes Ergebnis seit dem Jahr 2000

Der Frankfurter Büroflächenvermietungsmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei hat im dritten Quartal 2017 an die sehr positive Entwicklung des ersten Halbjahres anschließen können. Das zeigt die aktuelle Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo – Partner der NAI apollo group. Mit einem Flächenumsatz von 183.900 m² durch Vermietungen und Eigennutzer bilden die Monate Juli bis September 2017 das stärkste dritte Quartal der letzten zehn Jahre. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt das Plus 45,1 Prozent bzw. 57.200 m². Für die ersten neun Monate 2017 summiert sich der Flächenumsatz auf 432.200 m², womit der Vorjahreswert um rund ein Viertel übertrumpft wurde.

Zweitstärkstes Jahr nach 2000

„Der Frankfurter Büromarkt befindet sich auf Rekordjagd und wird auf Gesamtjahressicht aller Voraussicht nach den zweithöchsten Flächenumsatz seit dem Jahr 2000 erzielen. Insbesondere Großabschlüsse, teilweise auch in Folge des Brexits, werden dem vierten Quartal 2017 zu einem überdurchschnittlichen Umsatzvolumen verhelfen“, sagt Radomir Vasilijevic, Head of Office & Retail Letting bei NAI apollo.

In den beiden Größenklassen oberhalb von 5.000 m² ließ sich in den ersten drei Quartalen bereits ein besonders hohes Wachstum erfassen. Im Cluster „5.001 - 10.000 m²“ ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,5 Prozent und im Bereich „ab 10.000 m²“ sogar um 124,4 Prozent angestiegen. Zu den größten Deals sowohl des dritten Quartals als auch des Gesamtjahres 2017 zählen der Eigennutzerkauf des MainParks (Kaiserleistraße 29-35) mit ca. 27.500 m² Bürofläche durch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sowie die Anmietung von 14.400 m² in der Mainzer Landstraße 277-293 durch die Stadt Frankfurt am Main.

Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen unverändert stärkste Nachfrager

Dementsprechend positioniert sich die Branche der Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen unverändert auf dem ersten Rang innerhalb der Nachfragegruppen. Insgesamt entfällt auf diese ein Umsatz von 102.100 m², was einem Marktanteil von 23,6 Prozent entspricht. Dahinter folgen Unternehmensberatungen, Marketing und Marktforschung mit 52.900 m² bzw. 12,2 Prozent sowie das Bau- und Immobiliengewerbe mit 45.100 m² bzw. 10,4 Prozent.

„Infolge des Eigennutzerkaufs der Helaba gewinnt die „Hauptlage Bürozentren“ mit einem Umsatzanteil von 20,5 Prozent bzw. 88.400 m² weiter an Bedeutung. Dennoch dominiert in der räumlichen Verteilung unverändert der Central Business District mit 236.400 m² bzw. einem Anteil von 54,7 Prozent das Marktgeschehen“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Head of Research bei der NAI apollo group.

Großanmietungen in hochpreisigen Projektentwicklungen, wie dem Omniturm oder dem Four, wirken sich im dritten Quartal 2017 auf das Mietniveau aus. Die Durchschnittsmiete steigt im Vergleich zum Vorquartal um 0,60 €/m² auf nun 20,10 €/m². Bei der Spitzenmiete ist ein Zuwachs von 0,20 €/m² auf aktuell 39,20 €/m² zu registrieren.

Leerstandsabbau setzt sich fort

Im dritten Quartal 2017 sind keine nennenswerten Büroflächen fertiggestellt worden. Hingegen summieren sich die Flächenabgänge auf 18.000 m², wovon alle Flächen einer Wohnnutzung zugeführt werden. Als Resultat hiervon sinkt der Büroflächenbestand zum Ende des dritten Quartals 2017 auf 11,37 Mio. m².

„Für das Gesamtjahr summiert sich das projektierte Fertigstellungsvolumen zum derzeitigen Kenntnisstand auf 98.700 m², wovon nur noch 7.400 m² für eine Anmietung zur Verfügung stehen“, ergänzt Dr. Konrad Kanzler.

Auch in den Monaten Juli bis September hält der Trend des Leerstandsabbaus an. Der marktaktive Leerstand auf dem Frankfurter Büroflächenmarkt – also Büroflächen, die innerhalb von drei Monaten nach Mietvertragsunterzeichnung beziehbar sind – hat sich innerhalb der letzten drei Monate um weitere 74.000 m² auf 1,07 Mio. m² reduziert. Daraus resultiert eine Leerstandsquote von 9,4 Prozent, die innerhalb der letzten drei Monate um 0,6 Prozentpunkte gesunken ist.

„Die unverändert gut gefüllte Vermietungspipline wird das vierte Quartal 2017 deutlich prägen, weshalb auf Gesamtjahressicht ein Flächenumsatz deutlich oberhalb der 600.000 m²-Marke prognostiziert werden kann“, erläutert Radomir Vasilijevic. Infolgedessen wird sich auch der Leerstandsabbau sowie die aufwärtsgerichtete Mietpreisentwicklung fortsetzen.

Dr. Michael Braun verstärkt das Führungsgremium der BayernInvest

Das Führungsgremium der BayernInvest wird ab 1. Oktober um Dr. Michael Braun (42) erweitert. Der promovierte Jurist kommt von der Konzernmutter BayernLB, bei der er seit 5 Jahren den Bereich Konzernstrategie und Konzernkommunikation geleitet hat. Er verantwortete dort im Rahmen der Neuausrichtung neben der Strategiearbeit und dem Beteiligungsportfolio vor allem zukunftsorientierte Themenstellungen wie den Aufbau digitaler Kundenlösungen unter der neuen Marke „digital next“ sowie das Nachhaltigkeitsmanagement im Konzern.
Bei der BayernInvest soll sich Braun neben dem Finanz- und Controllingbereich insbesondere um die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsaktivitäten – auch im Konzernverbund mit der BayernLB – kümmern. Bis zur notwendigen Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übt Braun seine Tätigkeit im Führungsgremium als Generalbevollmächtigter aus.

„Ich bin davon überzeugt, dass Michael Braun mit seiner ausgeprägten strategischen Expertise wichtige Impulse für eine erfolgreiche Zukunft der BayernInvest geben wird“ so Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft und Kapitalmarktvorstand der BayernLB. Dr. Johannes-Jörg Riegler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB, dankte Michael Braun für seine wichtigen Beiträge zur Entwicklung der neuen BayernLB am Markt als „Die Bayerische Bank für die deutsche Wirtschaft“ und begrüßte, dass Braun bei der BayernInvest auch die im Asset Management zentralen Zukunftsthemen um nachhaltige Anlagen und Digitalisierung vorantreiben wird.

Die Geschäftsführung der BayernInvest aus Dr. Volker van Rüth als Sprecher und Katja Lammert wird damit künftig um Dr. Michael Braun als Generalbevollmächtigtem erweitert.

Fondsumsätze im September bei rund 55 Millionen Euro

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg erreichten im September ein Volumen von rund 55 Mio. Euro und lagen damit rund 6 Prozent unter dem Vormonat. Die Sommerferienzeit ging erst im September mit den großen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg zu Ende. Damit sollten jetzt aber alle Marktteilnehmer zurück sein, um Anlageentscheidungen für die letzten Monate des Jahres treffen zu können.

Der Fondshandel wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Neben der Sommerpause spielt insbesondere das Geschehen an den Aktienmärkten eine wichtige Rolle. Zwar konnten die Umsätze zum Beispiel bei den DAX30-Werten im abgelaufenen Monat September wieder zulegen und das Kursniveau mit gut 12.700 Punkten ein neues Zwischenhoch markieren, die Marktteilnehmer scheinen jedoch von einer gewissen Skepsis geprägt zu sein. Dafür könnten mehrere Faktoren verantwortlich sein. Trotz positiver Konjunkturerwartungen für Deutschland (der ZEW-Index verbesserte sich im September deutlich um 7 auf 17 Punkte) scheint das Anlegerpublikum nicht wirklich überzeugt zu sein. Zu den Belastungsfaktoren zählen die weitere Zuspitzung der Eskalation zwischen den USA und Nordkorea, der starke Anstieg des Euros gegenüber dem US-Dollar seit Anfang des Jahres und damit erwartete Nachteile für die Exportindustrie sowie last but not least die Ungewissheit vor und nach der Bundestagswahl. Letzteres dürfte über Wochen und Monate erhalten bleiben, denn auf dem Weg nach „Jamaika“ müssen noch einige Klippen umschifft werden.

Immobilienfonds dominieren die Umsätze im Fondshandel

Die Meinungen im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa, den USA und weltweit bleiben geteilt. Eine der spannendsten Fragen in diesem Zusammenhang ist: Wann fangen die führenden Notenbanken an, den gigantischen Liquiditätsschub der vergangenen Jahre zu drosseln bzw. sogar Liquidität abzuschöpfen? Würgen sie dadurch die Weltkonjunktur ab und bringen sie zusätzlich diverse Staatshaushalte ins Wanken?

Die Anleger tendieren eher zu einem defensiven Investitionsverhalten. Nicht umsonst dominieren unverändert offene Immobilienfonds (OIF) den Fondshandel an der Börse Hamburg. Neun der TOP 10 nach Umsatz gehören zu dieser Assetklasse, wobei die in Liquidation befindlichen OIFs zunehmend durch nicht in Abwicklung befindliche Fonds, wie zum Beispiel den hausInvest oder den Deka Immobilien Europa, abgelöst werden. Obwohl die Renditeerwartungen in dieser Assetklasse auf Sicht der nächsten Jahre eher moderat ausfallen dürften, fühlen sich die Anleger offensichtlich sehr wohl im Universum der Sachwerte.

Mit 6,3 Mio. Euro hat der CS EUROREAL (WKN: 980500) im September den Spitzenplatz im Umsatzranking zurückerobert. Auf Platz zwei nach Umsatz wurde mit 5,3 Mio. Euro der SEB Immoinvest (WKN: 980230) verwiesen, gefolgt vom hausInvest (WKN: 980701) mit 2,6 Mio. Euro.

Umsatzsprung bei „Next Generation“ - Rohstoff-Fonds

Einen bemerkenswerten Umsatz- und Performancesprung vollzog ein eher unbekannter Rohstofffonds. Der Structured Solutions - Next Generation Resources Fund (WKN: HAFX4V) erreichte einen Monatsumsatz von rund 1,1 Mio. Euro und erzielte allein im September eine Performance von fast 11 Prozent. Dieser Fonds investiert vorzugsweise in Rohstoffunternehmen, die im Bereich der sogenannten „Next Generation Rohstoffe“ aktiv sind. Hierbei handelt es sich um Rohstoffe wie z. B. Lithium, Kobalt oder Grafit, die aufgrund neuer Technologien (u. a.  für Elektrofahrzeuge) in Zukunft verstärkt benötigt werden.

Anstieg der Ölpreise läutet Trendwende bei den Energie-Fonds ein

Nachdem der Ölpreis seit Mitte Juni um 22 Prozent (WTI) bzw. 30 Prozent (Brent) zulegen konnte, gibt es auch bei den Energie-Fonds kein Halten mehr. Unter den TOP 10 nach Performance im Monatsvergleich finden sich ausschließlich Fonds mit dem Schwerpunkt Energie-Rohstoffe. Spitzenreiter im September war mit plus 15 Prozent der Invesco Energy Fund (WKN: A1CV20), gefolgt vom Schroder Global Energy (WKN: A0J29E) mit plus 14,5 Prozent. Auf Platz drei landete der BGF-World Energie Fund (WKN: A0BMA5) mit einer Performance von plus 13,9 Prozent.

Auf der Verliererseite fanden sich in diesem Monat überwiegend Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Der HSBC GIF-Turkey Equity (WKN: A0D9FM) verlor rund 11,8 Prozent, der Türkisfund-Equities (WKN: 987858) und der DWS Türkei (WKN: A0DPW3) verloren 11,2 bzw. 11 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im September 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.09.2017 bis einschließlich 29.09.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

CORESTATE kauft den Immobilienmanager ATOS Capital

CORESTATE kauft den Immobilienmanager ATOS Capital mit ca. EUR 2 Mrd. verwaltetem Vermögen und verstärkt Geschäftsführung im gewerblichen Asset Management.

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, kauft 100% der Anteile an der ATOS Gruppe (ATOS). ATOS, in 2006 gegründet, ist ein inhabergeführtes Immobilienunternehmen mit Schwerpunkt im Asset-Management von Gewerbeimmobilien in Deutschland und Österreich. ATOS managt 215 Immobilien in mehr als 150 Städten mit einem Portfolio-Wert von ca. EUR 2 Mrd. ATOS hat in den letzten fünf Jahren ein Transaktionsvolumen von EUR 2,1 Mrd. realisiert. Das Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter an 12 Standorten in Deutschland und Österreich, der Hauptsitz befindet sich in Hamburg.

Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) der CORESTATE Gruppe umfasst somit Ende des Jahres 2017 ca. EUR 22 Mrd.

Die beiden Gründer von ATOS, Udo Stocker und Dr. Michael Hermes, werden die Gesamtleitung und Koordination des Asset Management der CORESTATE Gruppe übernehmen. Udo Stocker verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienwirtschaft, schwerpunktmäßig in den Bereichen Projektentwicklung und Asset Management. 1999 hat Udo Stocker gemeinsam mit Peabody das Management-Buyout der HPE übernommen und die Gruppe im Jahr 2005 an GE-Capital verkauft.

Dr. Michael Hermes verfügt über 14 Jahre Immobilien- und Managementerfahrung. Zu Beginn seiner Karriere bei der Boston Consulting Group hat er Beratungsprojekte in unterschiedlichen Branchen gemanagt, vornehmlich im Immobiliensektor. In den folgenden Jahren war er verantwortlich für das Immobiliengeschäft der Viterra. Nach dem Verkauf an den Finanzinvestor Terrafirma und der Fusion mit Deutsche Annington war er verantwortlich für die deutschen Immobilieninvestments des Finanzinvestors Cerberus.

Über den absoluten Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Preis bezogen auf das Ergebnis nach Steuern für 2018 beträgt weniger als das 5-fache dieses Wertes.

Die ATOS Gruppe managt zwei eigene Fonds für institutionelle Investoren in Deutschland im Bereich Gewerbeimmobilien die nach Eingliederung in die CORESTATE Gruppe weiter ausgebaut werden sollen.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die Übernahme der ATOS Gruppe beschreibt die Fortführung unseres Geschäftsmodells, interessante unterbewertete Asset Manager zu integrieren. Hinzu kommt hierbei die strategische Variante, dass wir die Qualität unseres Managements im Sinne einer besseren Performance für unsere Investoren steigern. Die jetzigen ATOS Geschäftsführer, Udo Stocker und Dr. Michael Hermes werden gemeinsam die Leitung des Immobilien Asset Managements in der CORESTATE Gruppe übernehmen. Besonders gefallen hat uns die solide Ertragsseite der ATOS, verbunden mit interessanten Synergien zur Kostenoptimierung in der Gruppe. Der werterhöhende Effekt für die Aktionäre ist positiv und die zukünftigen Gewinne aus anorganischem Wachstum sind bis dato im Finanzausblick 2018 nicht berücksichtigt.“

Jupiter ernennt Jill Barber zum Global Head of Institutional

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter gibt die Ernennung von Jill Barber zum Global Head of Institutional bekannt. Barber wird am 16. Oktober 2017 beginnen und an Nick Ring, Global Head of Distribution, berichten.

Jupiter hat sich seit seiner Gründung vor über 30 Jahren im institutionellen Markt etabliert und verantwortet bereits heute ausgewählte Mandate für eine Vielzahl von Kunden. Jill Barber wird sich gemeinsam mit ihrem Team darauf konzentrieren, den institutionellen Kundenstamm sowohl in Großbritannien als auch international weiter auszubauen, um somit dem strategischen Unternehmensziel gerecht zu werden.

Barber kommt von Franklin Templeton, wo sie in den letzten vier Jahren als Leiterin des institutionellen Geschäfts für Großbritannien und Irland tätig war. Zuvor arbeitete sie in verschiedenen Positionen im institutionellen Bereich bei Hermes Investment Management, Fidelity International und Capital International. Insgesamt verfügt Barber über 19 Jahre Erfahrung im Asset Management.

Nick Ring, Global Head of Distribution bei Jupiter, sagt: "Wir freuen uns, dass jemand von Jill Barbers Kaliber zu uns kommt, um die globale Entwicklung unseres institutionellen Geschäfts voranzubringen. Wir sind überzeugt, dass unser Fokus auf uneingeschränktes Investieren und Alpha-Generierung für institutionelle Kunden künftig noch attraktiver sein wird. Das tiefe Marktverständnis von Jill Barber ist für uns von unschätzbarem Wert, da wir eine starke Marktposition und Performance aufbauen wollen, um unsere Präsenz im institutionellen Bereich zu verstärken.“

Jill Barber, Global Head of Institutional bei Jupiter, sagt: "Ich freue mich darauf, bei Jupiter anzufangen und zusammen mit dem Team unsere ehrgeizigen Wachstumspläne zu erfüllen. Der institutionelle Markt entwickelt sich weiter und bietet Chancen für ein dynamisches Geschäft mit einer starken Performance. Jupiter hat einen beneidenswerten Ruf in der Branche und kann den institutionellen Kunden in den verschiedenen Ländern sowie in Großbritannien hier eine Menge bieten.“

LBBW Asset Management erzielt zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg bei der Telos-Zufriedenheitsstudie

Hattrick für die LBBW Asset Management: Zum dritten Mal in Folge belegt die Fondsgesellschaft bei der Telos-Zufriedenheitsstudie den ersten Platz in der Gesamtwertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern. Darüber hinaus erreicht die LBBW Asset Management jeweils Rang 1 bei der Beratungsqualität, bei der Performance und beim Risikomanagement – sowie Rang 2 bei der Produktqualität und der Reputation.

„Wir freuen uns sehr, dass die Anleger so zufrieden sind mit unseren Leistungen“, sagt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management. Die Fondsgesellschaft hat vor dem diesjährigen Gesamtsieg bereits in den Jahren 2009, 2012, 2015 und 2016 den ersten Platz bei der Telos-Zufriedenheitsstudie erzielt. „Wie im Sport heißt es auch hier: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Jede Auszeichnung ist für uns ein zusätzlicher Anreiz, dem Lob gerecht zu werden und den Anlegern auch künftig erstklassige Leistungen in allen Geschäftsfeldern zu bieten – von Spezialfonds für professionelle Investoren über Direktanlage-Mandate für Versicherungen und Versorgungseinrichtungen bis hin zu Publikumsfonds für institutionelle und private Anleger.“

Wie zufrieden die Anleger mit den Leistungen der LBBW Asset Management und anderen Asset Managern sind, misst Telos jährlich in einer groß angelegten Studie. Dazu hat das Analysehaus für die aktuelle Studie rund 350 Interviews mit institutionellen Anlegern geführt – 100 mehr als noch ein Jahr zuvor. Bei der Umfrage werden die Kriterien Performance, Risikomanagement, Kundenbetreuung, Produktqualität und -angebot, Reporting sowie Beratungsqualität nach einem Schulnoten-System bewertet. Zudem werden die institutionellen Investoren um eine Gesamtbewertung gebeten. Telos unterscheidet dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. Die LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und verbucht in dieser Gruppe nun zum insgesamt fünften Mal den Gesamtsieg.

Über die LBBW Asset Management
Mit einem Volumen an Total Assets von über 67 Milliarden Euro gehört die LBBW Assets Management zu den bedeutendsten Asset Managern in Deutschland. Die LBBW Asset Management ist eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg und übernimmt innerhalb des LBBW-Konzerns die zentrale Verantwortung für das Asset Management.

Über Telos
Die Telos GmbH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien zum institutionellen Fondsmarkt und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheits-Studie hat TELOS jetzt bereits zum 13. Mal durchgeführt.

Fondsmanager Albrecht von Witzleben erhält erneut Citywire AAA Rating

Albrecht von Witzleben, Fondsadvisor des “Deutsche Aktien Total Return I“ (ISIN LU0216092006), hat von Citywire das Rating ‚AAA‘ in der Kategorie “Mischfonds- Flexibel EUR“ erhalten. Von den 365 in der Kategorie gelisteten Fondsmanager sind 40 mit einem Rating ausgezeichnet, davon einzig Albrecht von Witzleben mit einem ‚AAA‘ Rating. Der Fonds wurde im Juni 2005 gemeinsam mit der LRI Invest S.A. als Kapitalverwaltungsgesellschaft in Luxemburg aufgelegt und hat zuletzt ein Fondsvolumen von über 380 Mio. EUR erreicht.

Albrecht von Witzleben studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und war im Laufe seiner Karriere unter anderem für Dr. Jens Ehrhardt und JP Morgan Investment Management tätig, wo er institutionelle Mandate für deutsche Aktien managte. 1998 machte er sich mit der “von Witzleben Asset Management“ erfolgreich selbständig und ist seit Auflage in 2005 Fondsadvisor des “Deutsche Aktien Total Return“.

Die Strategie des Fonds ist auf einen langfristigen und nachhaltigen Vermögenszuwachs (Anlageerfolg) ausgerichtet. Das Fondsvermögen wird nach dem Grundsatz der Risikostreuung vorwiegend in deutsche Unternehmen (Wertpapiere) investiert, insbesondere in Aktien, Unternehmens- und Wandelanleihen. Dabei wird eine aktive, flexible Anlagestrategie verfolgt, um möglichst eine positive, attraktive Rendite zu erreichen. Entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg ist neben der Auswahl der Anlageschwerpunkte und ihrer Gewichtung unter Berücksichtigung makroökonomischer Daten und Indikatoren die durch eigenes, unabhängiges Research fundamental geprägte Auswahl von Einzeltiteln (Stockpicking).

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Deutsche Sparer entdecken Fondssparpläne für sich

Fondssparpläne als Geldanlageform sind den deutschen Sparern bekannt. Die Mehrheit der Befragten hat schon einmal etwas darüber gehört oder gelesen und gerade unter Renditeaspekten trauen die Anleger ihnen auch einiges zu. Allerdings sind die Vorteile dieser Sparform den Menschen nur teilweise bekannt. Mehr als jeder Zweite (59 Prozent) kennt sich nach eigenen Angaben mit Fondssparplänen nur grob oder überhaupt nicht aus. „Im derzeitigen Umfeld niedriger Zinsen ist das Interesse an Fonds als Sparplanprodukt durchaus gestiegen. Leider verhindert ein diffuses Wissen darüber, dass Fonds in noch größerer Breite als Instrument zur Wohlstandssicherung beitragen können“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

84 Prozent der Sparer kennen Fondssparpläne als Möglichkeit zum Vermögensaufbau. Das sind immerhin acht Prozentpunkte mehr als noch vor fünf Jahren. Von denen, die Fondssparpläne kennen, wissen vier von fünf Befragten (81 Prozent), dass man mit Aktien bzw. Aktienfonds höhere Erträge erzielen kann als mit einem Banksparplan oder einem Tagesgeldkonto. Ebenfalls bekannt ist, dass man die Sparbeträge in einen solchen Fondssparplan flexibel ändern kann: 86 Prozent wissen, dass die monatliche Rate jederzeit nach oben oder unten angepasst werden kann. Vor drei Jahren war das wesentlich weniger Sparern klar, nämlich nur gut der Hälfte (52 Prozent). Relativ unbekannt hingegen ist, dass Anleger in Wertpapiersparplänen bei Kapitalbedarf immer an ihr Geld kommen. 40 Prozent wissen dies nicht oder glauben sogar, dass Fondssparpläne eine feste Vertragslaufzeit haben.

Trotz der Kenntnisse um die Vorteile von Fondssparplänen nutzen die Anleger diese Geldanlage nur teilweise: Immerhin 38 Prozent haben bislang in Erwägung gezogen, monatlich einen festen Betrag in Investmentfonds anzulegen. Im ersten Quartal 2014 war dies lediglich jeder Vierte (25 Prozent). „Die Zahlen zeigen, dass sich die Menschen mit ihrem Sparverhalten offen zeigen für Lösungen, die sie bis vor wenigen Jahren noch nicht kannten, aber inzwischen für zeitgemäß halten. Trotzdem sieht man, dass aus Kundensicht offensichtlich noch immer einiges erklärungsbedürftig ist. Es geht voran, aber es braucht noch Zeit und mit Blick auf den Wissensstand vor allem auch persönliche Beratung“, so Gay.

Die meisten legen im Monat zwischen 100 und 250 Euro zur Seite

Ein Argument gegen Fondssparpläne scheint aber inzwischen aus dem Weg geräumt: Das vermeintliche Vorurteil, dass Fondssparen nur etwas für Vermögende ist. Denn drei Viertel (74 Prozent) derjenigen, die schon einmal von Fondssparplänen gehört haben, wissen, dass sie bereits mit kleineren Beträgen ab 25 Euro regelmäßig sparen können. „Dass die Menschen davon Kenntnis haben, ist schon ein riesiger Fortschritt“, sagt Gay. Und die meisten könnten sich einen Sparplan durchaus leisten. 85 Prozent der Befragten geben an, dass es möglich ist, 50 Euro im Monat in einen Sparplan zu investieren. Viele Anleger sparen monatlich sogar deutlich höhere Summen: Nur fünf Prozent der befragten Haushalte legen weniger als 50 Euro im Monat zur Seite. Die größte Gruppe (38 Prozent) spart monatlich 100 bis 250 Euro. Elf Prozent können es sich sogar leisten, mehr als 500 Euro zu sparen. „Die insgesamt hohe monatliche Sparfähigkeit zeigt, dass ein Fondssparplan eigentlich bei beinahe jedem drin sein müsste – und wenn es zunächst einmal nur zum Ausprobieren mit einem kleinen Betrag ist. Schon ab einer Sparrate von 25 Euro können Anleger einsteigen und so Stück für Stück Vermögen aufbauen“, sagt Gay.

Drei von vier Befragten sparen ohne ein konkretes Sparziel

Bemerkenswert hierbei ist, dass die regelmäßigen Sparer häufig kein konkretes Sparziel haben: Drei von vier Befragten (72 Prozent) geben an, dass sie ohne ein bestimmtes Vorhaben Geld beiseitelegen. Nur eine kleine Minderheit von 28 Prozent spart hingegen mit einem genauen Ziel vor Augen. Und wer mit einem Ziel spart, hat dabei vor allem die Altersvorsorge im Blick (63 Prozent). Es folgen Rücklagen für Notfälle (54 Prozent), größere Anschaffungen (49 Prozent) und mit etwas Abstand das Sparen für Kinder oder Enkel (41 Prozent) bzw. für die eigene Unabhängigkeit (40 Prozent). „Die Ergebnisse machen deutlich, dass der einzelne sein Sparverhalten häufig nicht an konkreten Dingen fest macht, sondern eher in eine Option investiert, die ihm seine Handlungsfähigkeit für die Zukunft sichert“, erklärt Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 15. August 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Zwei Fondsmanager der Fidecum AG erhalten jeweils Citywire AAA Rating

Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt, Portfoliomanager des Fidecum SICAV - avant-garde Stock Fund A (LU0187937411), haben sich im Fondsmanager-Rating von Citywire verbessert und jeweils das Rating ‚AAA‘ in der Kategorie Aktien-Europa erhalten. Im Betrachtungszeitraum von drei Jahren (31. August 2014 - 31. August 2017) liegen die Fondsmanager mit einem Gesamtertrag von 44,6 % auf Platz fünf von 335. Seit Januar 2016 agiert LRI Invest S.A. für den Fonds als Kapitalverwaltungsgesellschaft in Luxemburg.

Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt managen seit rund zehn Jahren gemeinsam den avant-garde Stock Fund. Den Fonds hat Beldsnijder bereits 2004 bei MainFirst lanciert, wo er auch für den Q-GARP Ansatz verantwortlich war und seit 2010 zu den Partnern der Bank zählte. Zuvor war er seit Mitte der 90er Jahre als Portfoliomanager bei ABN Amro tätig. Dort entwickelte Beldsnijder auch den Q-GARP-Investmentstil. Richard Burkhardt begann seine Laufbahn 2002 bei Standard & Poor`s Fund Services und wechselte 2006 zu MainFirst Asset Management. Der avant-garde Stock Fund wird bei Fidecum weiterhin von dem Team Beldsnijder/Burkhardt betreut. 

Richard Burkhardt ist seit Januar 2016 Portfoliomanager des Fidecum avant-garde Stock-Fonds. Zuvor war Burkhardt seit 2006 bei MainFirst Asset Management als Portfoliomanager für denselben Fonds verantwortlich. Vor seinem Engagement bei MainFirst und der Fidecum AG als Portfoliomanager war Burkhardt als FOREX-Analyst bei Kerford Investments Panama. 2002 begann er seine Investmentkarriere bei Standard & Poor’s Fund Service Deutschland. Dort war er in der Fondsanalyse und im Marketing tätig.

Die Investmentphilosophie QGARP (Quality Growth At A Reasonable Price) hinter dem Fonds konzentriert sich auf die jeweils führenden Unternehmen einer Branche: Qualitätsunternehmen mit stabilem und nachhaltigem Wachstum. Daher werden in alle Branchen Firmen selektiert, die einerseits als Qualitätsunternehmen gelten und die gleichzeitig ein nachhaltiges Wachstumspotential aufweisen. Dies schließt auch Sektoren ein, die nicht üblicherweise als typische Wachstumsbranchen gelten. Es werden bei der Selektion Marktführer bevorzugt, da diese in der Regel von überproportionalen und zugleich stabilen Gewinn- und Cash-Flow-Margen profitieren. Gleichzeitig liegt das Risiko im avant-garde Stock Fund niedriger als in anderen wachstumsorientierten Fonds. Anko Beldsnijder und Richard Burkhardt führen den Fonds stilkonsistent und unabhängig vom Marktumfeld. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer hohen Transparenz und Modelltreue. Die Portfolio-Manager konzentrieren sich auf das Stock Picking. Die Gewichtung im Portfolio richtet sich nach dem fundamental ermittelten Kursziel, der Marktkapitalisierung, Liquidität, Volatilität und Momentum der ausgewählten Aktie. Üblicherweise ist der Fonds vollständig investiert. In bestimmten Marktsituationen können Index-Futures zum Einsatz kommen, um das Marktrisiko abzufedern.

Über die Fidecum AG
Die Fidecum AG ist ein von der BaFin regulierter Finanzdienstleister, der sich auf das Portfolio-Management aktiv gemanagter Fonds konzentriert. Die Asset Management Gesellschaft bietet professionellen Investoren Boutiquenfonds unterschiedlichen Stils in Form von Publikumsfonds und Spezialmandaten an. Besonderer Fokus liegt dabei auf präziser Umsetzung des Investmentansatzes und der Transparenz der Investmententscheidungen. Wir nennen dies die Fondsmanufaktur. Das Unternehmen wurde im Februar 2008 gegründet. Alleinige Eigentümer sind die drei Gründungspartner der Gesellschaft, die zuvor jeweils über viele Jahre in verschiedenen internationalen Häusern im institutionellen Aktien- oder Fondsgeschäft tätig waren.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Scope veröffentlicht Rating-Methodik für Asset Manager von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds

Die neue Methodik beschreibt die Bewertungskriterien, die Scope im Rahmen des Asset Management Ratings für Manager von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds verwendet. Marktteilnehmer können die neue Methodik bis zum 31. Oktober 2017 kommentieren.

Die Ratingagentur Scope hat eine neue Ratingmethodik zur Bewertung der Qualität von Asset Managern von Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds (PE- und VC-Fonds) veröffentlicht.

Diese Methodik berücksichtigt die speziellen Charakteristika und Anforderungen der PE-Branche. Ein besonderes Augenmerk legt Scope auf die Organisationsstruktur und die finanzielle Ausstattung des Unternehmens, den Erfahrungsschatz von Führungs- und Investmentpersonal, den Investment Track Record sowie verschiedene Aspekte der Transparenz und Client Services.

Das Rating für Asset Manager von PE- und VC-Fonds basiert auf 17 Hauptkriterien und insgesamt 46 Unterkriterien. Sie gruppieren sich in fünf Panels:

  • Unternehmen
  • Investment Management
  • Investment Track Record
  • Operations, Compliance & Risikomanagement
  • Investor Relations

Die Ratingkriterien finden im Kontext relevanter Peergroups Anwendung. Dadurch wird sichergestellt, dass angesichts der Vielfalt der Ausprägungen innerhalb der PE-Branche angemessene und konsistente Scores vergeben werden. Die Kalibrierung erfolgte im Hinblick auf etablierte Benchmarks und auf Best-Practice-Kataloge von einschlägigen Branchenverbänden.

Die verwendete Ratingskala reicht von AAAAMR bis CAMR, wobei die Ratingkategorien AAAAMR bis BBBAMR an Asset Manager vergeben werden, die aus Sicht von Scope institutionellen Mindeststandards entsprechen; ein CAMRhingegen erhalten Manager, bei denen das nicht der Fall ist.

Scope lädt Marktteilnehmer während der bis zum 31.10.2017 laufenden „Call for Comments“-Phase ein, Kommentare zur neuen Methodik abzugeben. Unter Berücksichtigung der Kommentare wird nach Abschluss der „Call for Comments“-Phase die finale Methodik veröffentlicht.

Analyst Conference Call
Scope stellt die neue Methodik am Mittwoch, 27.09.2017 um 14:30 Uhr ausführlich in einer Telefon- und Webkonferenz vor. Die Analysten stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Zur Anmeldung

DOWNLOAD DER VOLLSTÄNDIGEN METHODIK

Zur Abgrenzung: Manager von anderen realen Vermögenswerten – insbesondere Immobilien, erneuerbare Energien, Infrastruktur und Transport – werden weiter nach der Ratingmethodik für Asset Manager von alternativen Investments bewertet.

DNCA Investments erweitert sein Managementteam für Absolute Return-Portfolios um zwei Anleihespezialisten

DNCA, eine Konzerngesellschaft von Natixis Global Asset Management mit über 100 Mitarbeitern an den drei Standorten Paris, Mailand und Luxemburg, stellt mit den weltweit renommierten Experten für Absolute Return-Anleihenfonds Pascal Gilbert und François Collet zwei Neuzugänge vor.

Durch die Einstellung von Pascal Gilbert und François Collet werden die Absolute Return-Teams von DNCA ergänzt, während gleichzeitig die Expertise im Bereich Anleihen-Portfoliomanagement ausgebaut wird. Mit diesem neuen Team ist DNCA in der Lage, neue Absolute Return-Strategien für internationale Anleihen anzubieten.

Pascal Gilbert (54) hat seit 1988 bereits diverse Positionen innegehabt. So war er Leiter des hausinternen Handels bei der Banque Fédérative du Crédit Mutuel und später dann Portfoliomanager für Anleihen aus dem Euroraum bei der Banque de Financement et de Trésorerie. Im Jahr 2001 wechselte er als Leiter Rentenfonds zur Firma La Française des Placements (die 2011 zu La Française AM umfirmierte), wo er einem Team von sieben Mitarbeitern vorstand und ein Anlagevermögen in Höhe von mehr als 15 Mrd. Euro1 verwaltete.

François Collet (37) kam 2003 als Rentenfondsmanager zu Natixis Global Asset Management. Drei Jahre lang betreute er dort drei Anleihenfonds mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 750 Mio. Euro. Im Jahr 2006 wechselte er zu La Française AM und war im Team von Pascal Gilbert als stellvertretender Leiter des Anleihen-Portfoliomanagements tätig. Dabei war er hauptsächlich für das Thema Inflation zuständig. Mehr als 11 Jahre lang oblag Collet die Verantwortung für fünf Anleihenstrategien mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 2,6 Mrd. Euro2.

Pascal Gilbert und François Collet stießen am 1. September 2017 zu DNCA Finance. Die beiden werden auf Basis eines weltweiten Anlagespektrums sowie mit Hilfe von Inflationsstrategien Absolute Return-Anleiheninvestments entwickeln, die noch vor dem Jahresende aufgelegt werden.

In diesen Neueinstellungen spiegelt sich das erklärte Ziel von DNCA wider, auch zukünftig neue Portfoliomanagement-Strategien anzubieten, die nachhaltig defensive Ergebnisse generieren sollen, um so den individuellen Anforderungen der Anleger ebenso Rechnung zu tragen wie den aktuellen Bedingungen am Markt.

François Collet dazu: „Angesichts des derzeitigen Umfelds, in dem Long Only-Rentenfonds kein wirkliches Wertentwicklungspotenzial mehr bieten, sind wir davon überzeugt, dass wir dank unserer Expertise im Segment Anleihen den Bedürfnissen unserer Investoren absolut gerecht werden können. Im Wesentlichen beruht unsere Strategie auf einem aktiven und transparenten Ansatz beim Fondsmanagement, der perfekt zu der Portfoliomanagement-Philosophie von DNCA passt.“

CEO Eric Franc kommentiert: „Wir freuen uns sehr, Pascal und François in unserem Team begrüßen zu dürfen. Wir schätzen ihr Know-how, das unsere bereits bestehende Expertise abrundet.“

Über DNCA
Bei DNCA, einer Konzerngesellschaft von Natixis Global Asset Management, handelt es sich um einen französischen Vermögensverwalter, der im Jahr 2000 von Vermögensverwaltungsspezialisten, die sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren betreuen, gegründet wurde. Das Unternehmen ist bestrebt, unter Berücksichtigung einer defensiven Grundausrichtung das Risiko-/Ertragsprofil seiner Portfolios zu optimieren. Mit seinem Team von mehr als 100 Mitarbeitern verfügt DNCA über Expertise bei europäischen und internationalen Aktien (Long Only und Absolute Return), bei der Verwaltung breit diversifizierte Fonds sowie bei Anleihen. Dank der Qualität seines Investmentmanagements, die von der Finanzpresse regelmäßig ausgezeichnet wird, hat DNCA in den letzten 17 Jahren ein kräftiges Wachstum vorlegen können. Derzeit beläuft sich das verwaltete Vermögen auf 22 Mrd. Euro (Stand: 01.09.2017).

(1) Per Ende Juni 2017
(2) Per Ende Juni 2017

Comgest erweitert asiatisches Research-Team

Comgest, die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit Ausrichtung auf Anlagen mit Qualitätswachstum, hat Jimmy Chen zum Analysten mit Schwerpunkt auf asiatischen Aktien und insbesondere dem chinesischen Markt ernannt.

Seine Berufung ist die jüngste Maßnahme, um das Research-Team von Comgest vor Ort in Asien weiter zu stärken. Das Team sieht in Asien weiterhin ein attraktives „Jagdrevier“ für die Suche nach qualitativ hochwertigen Wachstumsunternehmen, insbesondere angesichts des für ausländische Anleger verbesserten Zugangs zu Chinas inländischem Aktienmarkt.

Als dritter Mandarin-Muttersprachler des zwölfköpfigen Teams für Asien/Pazifik (ohne Japan) wird Chen für das Research und die Analysen in Bezug auf Unternehmen verantwortlich sein, die langfristige Anlagechancen in der Region bieten. Dabei wird er auf Comgests Bottom-up-Anlageprozess setzen. Chen wird von Hongkong aus eng mit Lead-Portfoliomanager David Raper zusammenarbeiten, dem Leiter des asiatischen Research-Teams des Unternehmens, sowie mit Baijing Yu und Jasmine Kang, den Analysten/Portfoliomanagern mit Zuständigkeit für die 2001 aufgelegte Greater-China-Strategie.

Bevor er zu Comgest stieß, war Chen für Sanford C. Bernstein als Senior Research Associate mit Spezialisierung auf asiatische regionale Telekommunikationsunternehmen tätig. Dem vorangegangen war eine fünfjährige Tätigkeit als Berater bei Bain & Company, wo er mit Kunden aus diversen Branchen, vom Konsumgütersektor bis zum Industriesektor, zusammenarbeitete und von Australien und China aus tätig war. Jimmy Chen hat einen Bachelor-Abschluss in Commerce & Law von der University of New South Wales, Sydney, Australien.

Arnaud Cosserat, Comgests CEO und CIO, sagte: „Wir sind stolz auf unseren 25-jährigen Track Record bei asiatischen Aktien – unser Research-Büro Hongkong wurde 1993 eröffnet. In einem Markt, in dem lokales Research und Kenntnisse der lokalen Sprachen von wesentlicher Bedeutung sind, haben wir weiter in unsere Ressourcenbasis investiert und ein starkes, vielfältiges Team aufgebaut, das ausgezeichnet aufgestellt ist, um das wachsende Chancenspektrum zu nutzen. Jimmy Chens umfassende Kenntnisse und seine Research-Kompetenz im Aktiensegment sowie seine fundierte Kenntnis des chinesischen Marktes sind eine Bereicherung für unser Unternehmen. Er wird die Research-Kapazitäten unseres Asien-Teams stärken und damit helfen, sicherzustellen, dass wir im Einklang mit unserem langfristigen Ansatz qualitativ hochwertige, nachhaltige Wachstumsunternehmen für unsere Portfolios ermitteln.“

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

Zehn neue Unternehmen und erneut mehr Frauen im Vorstand

Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 6. Oktober 2017 steigen zehn neue Unternehmen in den Index auf, allein drei davon gehören dem DAX an. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 20 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 40 Prozent des Index abbilden. 13 Unternehmen stammen aus dem SDAX, 9 Unternehmen aus dem MDAX und 6 aus dem TecDAX. Bei den Branchen zeigen sich die Neuzugänge vielfältig: von Konsumgüter und Gesundheit, über Immobilien bis hin zu IT sind mehrere Branchen vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang eher die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun die Vorstandsreihen in Bewegung. Mehrere Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Die Medigene AG, im April noch mit einem Drittel Frauen im Vorstand auf Platz 3, hat jetzt die Spitzenposition dank 50 Prozent Frauen in der Führungsetage. Die Aareal Bank verteidigt Platz 2, auf Platz 3 rückt die Evonik Industries auf, die den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 33 Prozent steigern konnte. GFT Technologies fällt von Platz 4 auf Platz 21 zurück und gibt seinen Platz an die Münchner Rück ab. Der beste Index-Newcomer SAP erobert Platz 11 mit 25 Prozent Frauen im Vorstand und 28 Prozent im Aufsichtsrat. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im März 2017 von 68 auf 82 Prozent deutlich erhöht. Der durchschnittliche Anteil der weiblichen Vorstände bei allen Indexunternehmen erhöhte sich von 15 auf 17 Prozent. „Das ist eine bemerkenswerte Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: Alle 50 Unternehmen haben jetzt mindestens ein weibliches Mitglied, bei 52 Prozent sind es sogar mindestens 5. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen nun 66 Prozent, vor sechs Monaten waren es noch 70 Prozent. Allerdings liegt die Durchschnittsquote weiblicher Aufsichtsräte bei 32 Prozent unter allen 50 Indexunternehmen und ist damit konstant zum Frühjahr 2017. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten u. a. Covestro, Fielmann und Hella KGaA Hueck & Co.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. April 2018 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 6. Oktober 2017



GERMAN GENDER INDEX 
Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen. Er wurde von der Börse Hannover konzipiert und basiert auf der Auswahl der nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen Unternehmen. Aus ihrer Zahl werden die Aktien der Unternehmen ausgewählt, die den definierten Liquiditätsansprüchen genügen und sich bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der höchstmöglichen Gender Diversität angenähert haben. Der Index wird börsentäglich aktuell notiert und bietet Anlegern damit auf einen Blick eine Vergleichsmöglichkeit der Wertentwicklung dieser Unternehmen mit dem Gesamtmarkt. Die Zusammensetzung wird fortlaufend überwacht. Zusätzlich erfolgt halbjährlich eine stichtagsbezogene Prüfung und gegebenenfalls ein Rebalancing.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Generali Investments ernennt neuen Head of Investments

Generali Investments, der zentrale Vermögensverwalter der Generali Group, hat die Ernennung von Francesco Martorana zum neuen Head of Investments mit Wirkung zum 2. Oktober 2017 bekannt gegeben.

Martorana ist seit November 2013 für die Generali Group tätig, wo er die Position des Head of Group Asset Liability Management & Strategic Asset Allocation (ALM / SAA) für die allgemeinen Vermögenswerte inne hatte. In dieser Position war er zudem wesentlich an der Ausarbeitung der neuen Asset-Management-Strategie der Generali Group beteiligt, die im Mai vorgestellt wurde.

Von Mailand aus wird Martorana an den CEO von Generali Investments, Santo Borsellino, berichten und ein Team von 85 Anlageexperten in Paris, Triest, Köln und Mailand leiten. Vor seinem Wechsel zu Generali hatte Martorana zahlreiche Führungspositionen bei der Allianz SE inne und arbeitete zudem für die Deutsche Bank und JPMorgan Bank. Als CFA und CAIA Charterholder, besitzt er zudem einen Abschluss als Master in Finanzwesen der Università Commerciale Bocconi in Mailand.

Francesco Martorana übernimmt den Posten von Anna Khazen, die die Generali Group nach mehr als zwei Jahren verlässt, um sich neuen Aufgaben zu stellen.

Anna Maria Reforgiato Recupero kommt als Head of Insurance & Liability Driven Investors (LDI) Solutions zu Generali Investments

Mit Wirkung zum 18. September 2017 wird das Anlageteam von Generali Investments darüber hinaus durch Anna Maria Reforgiato Recupero verstärkt, die als Head of Insurance & Liability Driven Investors (LDI) Solutions ins Unternehmen kommt.

Diese neu geschaffene Position ist ein wichtiges Element der neuen Asset-Management-Strategie von Generali Investments in Europa, die darauf abzielt, den Schwerpunkt vermehrt auf die Erbringung eines End-to-End-Asset-Management sowie von Beratungsdienstleistungen für Anleger mit Interesse an LDI-Strategien wie Versicherungen und Pensionskassen zu legen.

Reforgiato Recupero wird ihre umfangreiche Investmenterfahrung bei Generali Investments einbringen: Zuletzt war sie Executive Director, Investment & Saving Solutions, bei Morgan Stanley. Davor war sie Executive Director, Equities & Fund Derivatives, bei Goldman Sachs International. Sie hat einen Master of Science in Finanzwesen und Betriebswirtschaft der London School of Economics.

Anna Maria Reforgiato Recupero wird von Mailand aus an den Head of Investments, Francesco Martorana berichten.

Santo Borsellino, Chief Executive Officer von Generali Investments, sagte: „Diese personellen Entscheidungen zielen darauf ab, unsere Kompetenzen in den Bereichen Asset Management und LDI-Lösungen zu stärken, die für die zukünftige Wachstumsstrategie von Generali Investments entscheidend sein werden. Ich heiße Francesco und Anna Maria herzlich im Team willkommen. Gleichzeitig möchte ich mich bei der scheidenden Leiterin des Anlageteams, Anna Khazen, für ihre großartige Arbeit bedanken.“

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quelle: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Deutsche Anleger sorgen sich um Autoindustrie

Die Bundestagswahl ist nur für wenige Deutsche ein Anlass, sich über das eigene Vermögen Gedanken zu machen. In der während der zweiten Augusthälfte im Auftrag von Legg Mason durchgeführten Global Investment Pulse Survey1 sagten lediglich 17 Prozent der deutschen Anleger, dass der Ausgang der Bundestagswahl ihnen Sorge bereite. Dabei scheint es keinen direkten Einfluss von politischen Entwicklungen auf ihre Anlageportfolios zu geben. Damit bestätigt sich ein Bild aus dem Anfang des Jahres durchgeführten, großen Legg Mason Global Investment Survey. Damals gaben 33 Prozent der deutschen Anleger an2, dass sie keinen Einfluss der Wahlen auf die Märkte erwarten würden und entsprechend auch keine Pläne hätten, Veränderungen bei ihren Anlagen vorzunehmen.

Vielmehr ist die politische Unsicherheit auf den globalen Märkten für knapp 40 Prozent der deutschen Anleger aktuell die größte Sorge, wenn es um ihre Investments geht. Immerhin 12 Prozent der befragten Anleger fürchten politische Instabilität in Deutschland.

Verquickungen zwischen Autoindustrie und Politik werden missbilligt

Eines dieser beunruhigenden politischen Themen für deutsche Anleger ist die Autoindustrie hierzulande, wie die im August 2017 durchgeführte Pulse Survey nun zeigt. Kritisch bewerten die befragten Anleger vor allem das, was bislang hinter verschlossenen Türen hinsichtlich Abgasregelungen ausgehandelt wurde: Mehr als ein Drittel missbilligen die Verquickungen zwischen Autoindustrie und Politik, über die die Medien berichten. 36 Prozent der Befragten glauben, dass die entsprechenden Vorgänge der deutschen Wirtschaft langfristig schaden werden. Weitere 18 Prozent gaben an, dass die Herausforderungen der deutschen Automobilindustrie das wirtschaftliche Wachstum in Deutschland schwächen werden. Auch das Vertrauen in Auto-Aktien schwindet: 31 Prozent der Anleger sind der Meinung, dass die Kurse deutscher Autobauer entweder kurzfristig unter Druck kommen oder langfristig Schaden nehmen werden.

Und auch der Diesel-Skandal ist für die Mehrheit der von Legg Mason befragten Anleger in Deutschland noch lange nicht vorbei: Rund 80 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie sich um die deutsche Autoindustrie Sorgen machen. Der Politik stellen die Befragten dabei ein schlechtes Zeugnis aus. 31 Prozent glauben, dass Berlin die Dimension des Diesel-Skandals noch immer unterschätzt.

„Der Diesel-Skandal hat einen Vertrauensschaden ausgelöst. Das zeigt unsere Umfrage deutlich“, sagt Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Country Head Germany and Austria bei Legg Mason. „Industrie und Politik sind gleichermaßen aufgerufen, das Thema schnellstens aufzuarbeiten und die Entwicklung alternativer Antriebe effektiv voranzutreiben.“

Über Legg Mason
Legg Mason, Inc. mit Hauptsitz in Baltimore, Maryland, USA, ist eine globale Investmentmanagementgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 710 Milliarden US-Dollar (Stand: 31.12.2016). Das Unternehmen bietet aktive Vermögensverwaltung in vielen wichtigen Finanzzentren weltweit. Legg Mason ist eine börsennotierte Gesellschaft, deren Aktien an der New York Stock Exchange zugelassen sind (Symbol: LM). http://www.leggmason.de/gis/

1) Quelle: Legg Mason Global Investment Pulse Survey
2) Quelle: Legg Mason Global Investment Survey

LRI Group baut Beratung für institutionelle Investoren im Bereich Real Assets aus

Die unabhängige Investment-Service-Gesellschaft LRI Group baut mit Bastian Dittrich die Beratung für institutionelle Investoren weiter aus. In der neuen Funktion als Global Head of Business Development Real Assets wird er die Positionierung der LRI Group im Bereich Real Assets weiter stärken und sich insbesondere auf Kunden in den Bereichen Real Estate, Private Equity und Infrastruktur fokussieren.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstands der LRI Invest S.A. kommentiert: „Bastian Dittrich ist eine hervorragende Ergänzung des bestehenden Teams. Mit seinem Verständnis für die Anforderungen institutioneller Kunden und Erfahrungen im Bereich Real Assets werden wir unsere Dienstleistungen für Pensionskassen, Versicherungen, Family Offices und Stiftungen ausbauen. Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage nach effizienten Luxemburger Investmentstrukturen insbesondere für Real Assets.“

“Ich freue mich darauf, die Wachstumsgeschichte der LRI Group mitzugestalten. Investoren stehen angesichts des Niedrigzinsumfelds und den hohen regulatorischen Anforderungen unter Solvency II sowie im Zuge der Investmentsteuerreform unter Druck. Mit einem fast 30-jährigen Track Record und einer starken Position im Markt sind wir optimal aufgestellt, um hier die passenden Lösungen zu bieten,“ sagt Bastian Dittrich, Global Head of Business Development Real Assets.

Herr Dittrich verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung institutioneller Investoren. Nach Stationen in New York, London und Hamburg war er Geschäftsführer bei Koenig & Cie. GmbH & Co. KG in Hamburg. Zuletzt war er ebenfalls als Geschäftsführer bei LC Germany GmbH, wo er rund 200 Mio. EUR an Kapital für Infrastrukturprojekte akquirierte. Herr Dittrich verantwortete große Mandate und beriet namhafte Unternehmen der Branche wie Infracapital Partners, Conergy / Tennenbaum Capital, IBC Solar AG sowie die UBS AG. Herr Dittrich hat einen Bachelor in International Management & Finance der European Business School.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Fixed Income Boutique von Vontobel Asset Management verstärkt Präsenz in den USA

In den letzten Jahren hat Vontobel Asset Management seine Fixed Income-Kompetenzen in Zürich, London und New York ausgebaut. Zur weiteren Vergrößerung der Research-Kapazitäten in den USA hat Vontobel Asset Management Diana Chiu als Credit Analyst mit Sitz in New York eingestellt.

Aktuell sind insbesondere bei Global Corporate Bonds erhebliche Kapitalzuflüsse zu verzeichnen. Als weltweit größter und liquidester Markt für Unternehmensanleihen sind die USA ein wesentlicher Bestandteil der 2015 eingeführten Global Corporate Bond Mid Yield-Strategie der Fixed Income Boutique von Vontobel Asset Management.

Diana Chiu verfügt über sieben Jahre Anlageerfahrung im Bereich Credit Research, wo sie für Investment Grade- und High Yield-Anleihen zuständig war. Vor ihrem Wechsel zu Vontobel arbeitete sie bei Barclays Capital in New York als Credit Analyst mit Zuständigkeit für verschiedene Sektoren wie Medien, Technologie und Konsumgüter. Diana begann ihre Laufbahn als Analystin bei Hartford Investment Management Company, wo sie Investment Grade Credit Research durchführte, unter anderem zu US-Versorgern. Sie verfügt über einen Bachelor of Arts in Volkswirtschaftslehre mit Nebenfach Politikwissenschaften vom Middlebury College in Vermont.

„Die Ernennung von Diana ist Ausdruck unseres Engagements zur Entwicklung unserer Global Corporate Bond Mid Yield-Strategie. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil der nahezu 9 Milliarden CHF, die im Bereich Unternehmensanleihen in der Fixed Income Boutique verwaltet werden. Zudem ist es ein wichtiger Schritt mit Blick auf den Ausbau unserer bestehenden Research-Präsenz in New York mit Jim Stahl, der US-High Yield-Anleihen abdeckt“, so Mondher Bettaieb, Head of Corporate Bonds bei Vontobel Asset Management.

Vontobel Asset Management verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Fixed Income-Investmenthaus mit Know-how in allen wichtigen Segmenten, wie z.B. Global Flexible Bonds, Corporate Bonds, Schwellenmarktanleihen, Global & Swiss Bonds, Unconstrained Fixed Income sowie forderungsbesicherte Wertpapiere. Die Fixed Income Boutique mit Sitz in Zürich verwaltet 15,7 Milliarden CHF an Geldern (Stand 30.06.2017).

Über Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes „Alpha“, zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30.06.2017 auf rund 107 Milliarden CHF. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die gezeichneten Aktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmrechtsmehrheit in der Gesellschaft. Erfahren Sie mehr über Vontobel Asset Management unter www.vontobel.ch.

Mit klarer Haltung in die Zukunft

Vontobel hat seine Identität geschärft: selbstbewusst, engagiert und zukunftsgetrieben schafft der global agierende Finanzspezialist mit dem neuen Markenauftritt ein verstärktes Kundenerlebnis.

Vontobel positioniert sich durch eine geschärfte Identität und einen neuen Markenauftritt noch eindeutiger und relevanter für seine Kunden. Ziel ist es, den Kundennutzen und das Kundenerlebnis unverwechselbar mit Vontobel zu verknüpfen. In den vergangenen Monaten wurde daher unter Mitwirkung der weltweit tätigen Mitarbeitenden festgehalten, welche Überzeugungen dem Tun und Lassen von Vontobel zu Grunde liegen: eigenverantwortliches Handeln, ein unerschütterlicher Glaube an die Möglichkeiten der Zukunft und die Fähigkeit, Chancen auch gegen den Konsens konsequent zu verfolgen und für die Kunden erfolgreich zu nutzen.

Zeno Staub, CEO Vontobel: „In Zeiten ständigen Wandels gewinnt Vertrauen, wer Profil zeigt. Deshalb haben wir uns entschieden, klar festzuhalten, wofür wir stehen. Dabei ging es uns nicht darum, Vontobel neu zu erfinden, sondern vielmehr nach Jahren starken Wachstums die DNA unseres Unternehmens wieder deutlich sichtbar zu machen und für die Zukunft zu übersetzen. Vontobel steht für Verantwortung für das eigene Tun, ein zukunftszugewandtes Handeln, das die Möglichkeiten nutzt, sowie eigenständiges Denken zum Nutzen für unsere Kunden. Unsere geschärfte Identität setzt ein klares Zeichen und bringt zum Ausdruck, was uns antreibt und wie wir Mehrwert für unsere Kunden schaffen.“

Vontobel wird die Kernpunkte der Identität in alle internen Performance- und Entwicklungsprozesse als einen zentralen Maßstab verankern und unterstreicht damit deren Bedeutung für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit und eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

Das klare Profil soll darüber hinaus dazu beitragen, auch künftig die besten Talente für das Unternehmen zu gewinnen. Vontobel, der in den letzten zehn Jahren im Zuge des starken profitablen Wachstums die Zahl der Mitarbeitenden beinahe verdoppelt hat, ist heute bereits ein attraktiver Arbeitgeber und will auch künftig über alle Geschäftsbereiche hinweg global weiter wachsen. Ende August hatte der global agierende Wealth und Asset Manager sowie Produktspezialist ambitionierte Ziele für 2020 präsentiert und die starke Wachstumsstrategie bestätigt.

Vontobel wird der geschärften Identität auch durch einen grundlegend überarbeiteten Markenauftritt Ausdruck verleihen. Ein neues Logo, visuelle Gestaltungselemente und ein prägnanter Sprachstil bilden die Basis eines Markenauftritts, der bewusst Referenzen an das bisher Erreichte beinhaltet, aber den Anspruch an die Zukunft verdeutlicht. Dabei wird als Logo einzig auf die Wortmarke „Vontobel“ gesetzt, die weltweit allen Aktivitäten ein eindeutiges Gesicht geben wird. In dem Farbspektrum, das an das Wappen der Familie Vontobel angelehnt ist, spiegeln sich die Wurzeln des Unternehmens und in der Farbwahl die Ausrichtung an der digitalen Zukunft.

Patrick Farinato, Global Head of Marketing and Communication Vontobel: „Eine starke und konsistent umgesetzte Marke ist nicht zuletzt in der heutigen digitalen Welt ein wesentlicher Teil des Kundenerlebnisses und damit ein differenzierender Wettbewerbsfaktor. Ein pointierter Auftritt ist dabei ein Signal und ein Versprechen an den Kunden und damit für Vontobel auch Antrieb und Verpflichtung. Der neue Auftritt zeigt auch, dass es uns nicht um ein neues Vontobel ging, sondern um eine Weiterentwicklung einer starken Marke in die Zukunft.“

Vontobel wurde bei dem Prozess von der global tätigen Markenberatung MetaDesign unterstützt.

Vontobel
Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen diese entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, dass sie eigenverantwortlich handeln und neue Perspektiven eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder infrage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen.

GAM gewinnt Adrian Gosden für die Lancierung eines neuen UK Equity Income Fonds

GAM gibt heute die Ernennung von Adrian Gosden als Investment Director bei GAM bekannt. Gosden wird einen neuen UK Equity Income Fonds leiten, der noch im Verlauf dieses Jahres lanciert werden soll.

Adrian Gosden verfügt über 20 Jahre Anlageerfahrung und verwaltet seit 18 Jahren Equity Income Fonds und Mandate, zuletzt bei Artemis. Von London aus wird er eng mit GAMs bestehenden UK und paneuropäischen Aktienteams zusammenarbeiten.

GAM verfügt über ein breites Angebot an Aktienfonds, die unterschiedliche Anlagestile umfassen und sich an Value, Wachstum, GARP (Wachstum bei angemessener Bewertung), Income, Contrarian Strategien oder Qualität der Unternehmen orientieren. Den Fondsmanagern von GAM steht es vollkommen frei, ihre eigenen Anlagephilosophien und -prozesse zu verfolgen, ohne sich an Benchmarks binden zu müssen.

„Adrian Gosden ist einer der angesehensten Fondsmanager Großbritanniens im Bereich Equity Income“, erklärt Alexander S. Friedman, CEO von GAM. „Wir freuen uns, einen solch talentierten Investmentexperten bei GAM begrüßen zu dürfen und das Angebot an spezialisierten Anlageprodukten, die spezifische Bedürfnisse unserer Kunden adressieren, weiter auszubauen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes finden ertragsorientierte Strategien bei Anlegern großen Anklang, da sie neben der Ertragskomponente auch eine gute Diversifikationsmöglichkeit bieten.“

Adrian Gosden kommentiert dazu: „GAM kann auf eine lange Historie mit Fokus auf echtes aktives Investieren zurückblicken. Ich freue mich sehr, einer Gruppe beitreten zu dürfen, in der eine starke Performancekultur herrscht und den Investmentmanagern gleichzeitig die Freiheit gelassen wird, ihren eigenen Überzeugungen zu folgen, ohne sich an Benchmarks orientieren oder internen Hausmeinungen unterwerfen zu müssen.“

Über Adrian Gosden
Vor seinem Wechsel zu GAM war Adrian Gosden über 13 Jahre bei Artemis als Partner und Fondsmanager tätig. Er war Co-Manager der Artemis Income und Artemis High Income Fonds und verwaltete Equity Income Mandate mit Vermögen von rund 10 Milliarden Pfund. Vor seinem Einstieg bei Artemis verwaltete Gosden zahlreiche Portfolios für institutionelle Kunden und war Co-Manager des UK Income Publikumsfonds der Société Générale. Er wechselte zu Société Générale Asset Management nachdem er bei Fleming Investment Management und Andersen Consulting tätig war. Er besitzt einen Universitätsabschluss mit summa cum laude in Chemie vom St Hugh’s College, Oxford.

Einer der weltgrößten Immobilieninvestoren nun mit eigener KVG in Deutschland aktiv

CBRE Global Investors ist ab sofort mit einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) in Deutschland aktiv und kündigt die Auflage eines ersten Immobilienspezialfonds nach deutschem Recht an. Die dafür notwendige Lizenz für das Management von Immobilienspezialfonds wurde kürzlich von der BaFin erteilt.

Der Fokus des Immobilienspezialfonds liegt auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien in den deutschen Top 7 Städten. Investiert wird in Lagen, die von der Urbanisierung profitieren, und in Objekte mit Wertsteigerungspotential - sogenannte „Manufacture-to-Core“-Objekte. „Wir kaufen Bestandsobjekte in urbanen Lagen auf und entwickeln diese durch Revitalisierung, Umnutzung oder Nachverdichtung. So erzielen wir attraktive Renditen und bauen ein nachhaltiges Core-Portfolio auf“, erklärt Marius Schöner, Deutschlandchef von CBRE Global Investors Germany.

Er fügt hinzu: „Mit unserer KVG bieten wir deutschen Investoren jetzt die Möglichkeit, über unsere eigene deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaft zu investieren. Wir kombinieren so unser Immobilien-Management-Know-how mit der Kompetenz für die Administration eines deutschen Immobilienspezialfonds.“

Für den Fonds konnten bereits erste Investoren gewonnen werden. Chris Wood, Geschäftsführer von CBRE Global Investors in Deutschland und zuständig für das Fundraising von deutschen institutionellen Kunden kommentiert: „Wir freuen uns, dass wir bereits Investoren von unserer Investitionsstrategie überzeugen und erste Anleger für den Fonds gewinnen konnten. Das ist ein vielversprechender Anfang und zeigt, dass es bei Investoren Bedarf nach diesem Investmentprodukt gibt.“

About CBRE Global Investors
CBRE Global Investors is a global real estate investment management firm with $86.5 billion in assets under management* as of March 31, 2017. The firm sponsors investment programs across the risk/return spectrum for investors worldwide.
CBRE Global Investors is an independently operated affiliate of CBRE Group, Inc. (NYSE:CBG). It harnesses the research, investment sourcing and other resources of the world’s premier, full-service commercial real estate services and investment company for the benefit of its investors. CBRE Group, Inc. has more than 75,000 employees in approximately 450 offices (excluding affiliates) worldwide. For more information about CBRE Global Investors, please visit www.cbreglobalinvestors.com.

*Assets under management (AUM) refers to the fair market value of real estate-related assets with respect to which CBRE Global Investors provides, on a global basis, oversight, investment management services and other advice, and which generally consist of investments in real estate; equity in funds and joint ventures; securities portfolios; operating companies and real estate-related loans. This AUM is intended principally to reflect the extent of CBRE Global Investors' presence in the global real estate market, and its calculation of AUM may differ from the calculations of other asset managers.

Thorsten Schrieber verantwortet Fondsvertrieb und Marketing bei der DJE Kapital AG

Thorsten Schrieber (52) wird ab 1. November 2017 als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung den Fondsvertrieb bei der DJE Kapital AG verantworten. Er ist künftig für die Bereiche Institutioneller Vertrieb, Mandats- & Vertriebsmanagement sowie Marketing & Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Thorsten Schrieber hat langjährige Erfahrung im Asset Management. Bereits in den Jahren 2001 bis 2007 leitete Schrieber für die DJE Kapital AG sowie die DJE Investment S.A. sehr erfolgreich die Bereiche Vertrieb und Marketing. Zuvor verantwortete er bereits bei der Credit Suisse Asset Management (Deutschland) GmbH, Zürich Investmentgesellschaft mbH und Fidelity Brokerage Services jeweils den Vertriebsbereich. Nach der Gründung der Wallberg Kapital AG im Jahr 2007 widmete Schrieber sich anderen Tätigkeiten im Bereich Immobilienentwicklung in Italien und Österreich und kehrt nun in das Fondsgeschäft zurück.

Dr. Jens Ehrhardt sagt: „Wir freuen uns sehr, mit Thorsten Schrieber einen sehr erfahrenen Vertriebsexperten an Bord zu holen. Seine langjährige Branchen-Expertise und sein tiefes Verständnis für das Retail-Fondsgeschäft sowie das institutionelle Asset Management werden uns helfen, den kontinuierlichen Wachstumskurs des Unternehmens fortzuführen.“

Schrieber folgt damit auf Michael Schütt, der in seiner Tätigkeit als Vertriebsleiter im letzten Jahr wichtige Weichen im Fondsvertrieb, dem Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit gestellt hat. Die DJE Kapital AG bedankt sich bei Michael Schütt für die sehr gute Arbeit und das große Engagement.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 11 Milliarden Euro (Stand: 31.07.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

CACEIS erbringt grenzüberschreitende Dienstleistungen für TRIUVA

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) hat die bereits bestehende Partnerschaft mit CACEIS ausgeweitet. TRIUVA ist ein führender Anbieter und Manager von strukturierten Immobilienprodukten für institutionelle Investoren in Deutschland. Die Gesellschaft mit zentralem Sitz in Frankfurt und einem europaweiten Niederlassungsnetzwerk verwaltet aktuell ein Vermögen von rund 9,7 Milliarden Euro. Um die internationalen Geschäftsaktivitäten von TRIUVA zu unterstützen, hat CACEIS jetzt zusätzlich zur Betreuung im deutschen Markt die Verwahrstellenservices für die Immobilienfonds der in Luxemburg ansässigen Fondsmanagementgesellschaft von TRIUVA übernommen. Darüber hinaus führt CACEIS Transfer Agency Services und Passive Accounting aus. Die Fonds wurden erfolgreich im zweiten Quartal 2017 migriert.

Amos Schelling, Managing Director bei TRIUVA Luxembourg S.à r.l. erklärt: „Unser Ziel war klar: Wir wollten Dienstleistungen wie Fondsadministration, Accounting und Transfer Agency möglichst aus einer Hand bekommen. CACEIS kann unseren gesamten Servicebedarf über die verschiedenen Jurisdiktionen, in denen wir operieren, erfüllen. Unsere Entscheidung zum Ausbau der bestehenden starken Partnerschaft war daher ein logischer Schritt. Wir schätzen die professionelle Geschäftsbeziehung, die wir bereits mit CACEIS in Deutschland pflegen und sind überzeugt, dass wir den für uns besten Partner zur Erfüllung unserer grenzüberschreitenden Anforderungen ausgewählt haben.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland und verantwortlich für die deutschen und österreichischen Kunden, ergänzt: „Als führender unabhängiger Service-Provider für Immobilienfonds in Deutschland sind wir sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Expertise und Flexibilität eine weitere Fondsmanagementgesellschaft überzeugt haben. Unsere Präsenz am heimischen Markt ist für Kunden mit Hauptsitz in Deutschland von großer Bedeutung. Darüber hinaus ermöglicht unser internationales Netzwerk eine umfassende Betreuung und Unterstützung zur Erreichung von grenzüberschreitenden Geschäftszielen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016).
http://www.caceis.com

Comgest auf den Sauren Golden Awards mehrfach ausgezeichnet

Insgesamt vier Auszeichnungen konnte die unabhängige Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest bei den diesjährigen Sauren Golden Awards gewinnen. Comgest-Fondsmanager Franz Weis wurde in der Kategorie „Aktien Europa“ mit dem Höchstpreis Sauren Golden Award ausgezeichnet.

Die Sauren Golden Awards prämieren besondere Managementleistungen und erfolgversprechende Fondsmanager. Dabei werden neben der Plausibilität der Anlagephilosophie und der Konsequenz der Umsetzung insbesondere persönliche Fähigkeiten der Fondsmanager qualitativ beurteilt.

Franz Weis wurde der Sauren Golden Award 2017 in der Kategorie „Aktien Europa“ verliehen. „In persönlichen Treffen konnte Franz Weis mit der disziplinierten Umsetzung seiner Anlagephilosophie und mit detaillierten Begründungen zu einzelnen Anlageideen überzeugen“, so die Begründung der Jury.

Daneben wurde Franz Weis alleine und gemeinsam mit seinen Kollegen Arnaud Cosserat und Laurent Dobler im Rahmen des Sauren Fondsmanager-Ratings jeweils mit zwei Goldmedaillen „für ausgezeichnetes Fondsmanagement“ prämiert. Wojciech Stanislawski und Emil Wolter wurden in der Kategorie „Aktien Schwellenländer“ mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit zwei Goldmedaillen steht für ein sehr hohes Maß an Qualität und einen sehr überzeugenden Eindruck des Fondsmanagers. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit der Werterzielung von den Experten der Sauren Fonds-Research AG als sehr günstig eingestuft.

Comgest-CEO Arnaud Cosserat sagte: „Wir sind sehr stolz auf unsere Fondsmanagement-Teams, die mit so renommierten Preisen ausgezeichnet wurden. Das Sauren Fondsmanager-Rating zeigt, wie wichtig auch die Persönlichkeiten innerhalb der Teams für die positive Wertentwicklung eines Fonds sind.“

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

BMO Global Asset Management legt neue Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie auf

BMO Global Asset Management hat eine neue Strategie aufgelegt: Die BMO LGM Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie ergänzt das Angebot an Aktienstrategien für Asien, die Emerging Markets und die Frontiermärkte.

Gemanagt wird die Strategie von LGM Investments, dem Emerging-Market-Spezialisten von BMO Global Asset Management. Leitende Portfoliomanagerin ist Irina Hunter; Claire Franklin ist Co-Portfoliomanagerin.

Ziel der BMO LGM Global Emerging Markets Smaller Companies Strategie ist langfristiger Wertzuwachs durch Anlagen in kleinere Unternehmen, die ihren Sitz in einem Schwellenland haben oder dort einen großen Teil ihrer Umsätze und Gewinne erzielen. Entsprechend dem benchmarkfreien Ansatz von LGM Investment kann ein Teil des Vermögens auch in Wertpapiere aus Frontiermärkten investiert werden.

Die neue Strategie investiert langfristig in Qualitätsunternehmen, die Cashflows erzielen und angemessen bewertet sind. Ein Qualitätsunternehmen muss dabei vier wesentliche Merkmale aufweisen: ein nachhaltiges Geschäftsmodell, eine solide Bilanz, ein bewährtes Management und es muss die Interessen sowohl von Mehrheits- als auch Minderheitsaktionären wahren.

Thomas Vester, CIO von LGM Investments, sagt zur Auflegung der Strategie
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unser Angebot um diese Strategie ergänzen und unser vielfältiges Wissen in diesem unterschätzten Investmentbereich nutzen können. Viele kleinere Schwellenländer-Unternehmen sind von großer Qualität. Langfristige Investoren können hier attraktive Titel finden, für die sich andere Marktteilnehmer noch nicht interessieren. Da wir auf Qualität achten, kommt uns das sehr entgegen. Wir wollen spannende Unternehmen finden, die mit großer Wahrscheinlichkeit langfristig stark wachsen.“

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Das verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Juli 2016 auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar.
BMO Global Asset Management verfügt über ein Netzwerk von Boutique-Managern mit Weltformat: BMO Real Estate Partners, LGM Investments, Pyrford International Ltd. und Taplin, Canida & Habacht, LLC.
BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative Principles for Responsible Investment (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).
BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einer breit diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation, die im Jahre 1817 unter dem Namen Bank of Montreal gegründet wurde. Die BMO Financial Group ist mit einer Bilanzsumme von 719 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017 und über 45.000 Mitarbeitern eine der größten Banken Nordamerikas. BMO Wealth Management verwaltet weltweit ein Anlagevermögen von 430 Milliarden Kanadische Dollar per 30. April 2017.

Deutsche Sparer blicken optimistisch in die Zukunft

Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande sind deutsche Sparer für die kommenden sechs Monate zuversichtlich gestimmt. Gleiches gilt für ihre persönliche finanzielle Situation, diese beurteilen die Befragten ebenfalls positiv. Optimistisch sind die meisten Anleger auch auf mittlere Sicht: Zwei von drei Sparern (65 Prozent) rechnen damit, dass die hiesige Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren gleich bleibt oder sich sogar noch verbessert. Dabei sehen die Befragten in der Globalisierung einen wesentlichen Faktor für den Wohlstand in der Bundesrepublik. Die Chance, selbst als Aktionär von der starken deutschen Wirtschaft zu profitieren, erkennt allerdings nur eine Minderheit. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Im kommenden halben Jahr erwarten knapp zwei Drittel der Sparer (60 Prozent), dass sich an der positiven wirtschaftlichen Situation in Deutschland nicht viel ändern wird (Vorquartal: 59 Prozent). Die Zahl derer, die von einem Konjunkturaufschwung ausgeht, ist dabei zwar um sechs Prozentpunkte auf 18 Prozent gesunken. Für ihre persönliche wirtschaftliche Situation sehen die meisten aber keine Konsequenzen aus der im Vergleich zum letzten Quartal etwas pessimistischeren Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung. 70 Prozent der Befragten rechnen weiterhin mit konstanten finanziellen Verhältnissen in ihrem Haushalt in den nächsten sechs Monaten (Vorquartal: 74 Prozent). Jeder Fünfte erwartet sogar eine Verbesserung seiner eigenen finanziellen Situation. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal 2017.

Anleger gehen mittelfristig von einer Belebung der Wirtschaft aus

Mit Blick auf einen längeren Horizont rechnen deutlich mehr Menschen mit veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland. Nur knapp jeder Dritte (30 Prozent) glaubt, dass die Wirtschaftslage in den kommenden fünf Jahren konstant bleibt. Ein wenig mehr Befragte (33 Prozent) gehen von einer schlechteren Entwicklung aus. 35 Prozent und damit die größte Gruppe erwartet eine bessere konjunkturelle Situation. „Die Zahlen zeigen, dass es in der Gesellschaft offensichtlich ganz unterschiedliche Zukunftserwartungen gibt. Die meisten Menschen blicken dennoch grundsätzlich optimistisch in die Zukunft“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Globalisierung wirkt sich positiv auf den Wohlstand hierzulande aus

Dabei erkennt der Großteil der Deutschen durchaus an, dass die Globalisierung zur allgemein guten wirtschaftlichen Situation beiträgt. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) sind der Ansicht, dass der Wohlstand durch einen erfolgreichen Welthandel steigt. Während jeder Zehnte überhaupt keinen Einfluss wahrnimmt, gibt jeder Vierte (24 Prozent) an, dass die weltweiten Verflechtungen negative Auswirkungen auf den Wohlstand haben. „Die internationale Ausrichtung der deutschen Wirtschaft ist den Menschen durchaus bewusst. Ein offener Welthandel wird als Stärke und Vorteil gesehen“, sagt Gay.

Die Befragten differenzieren jedoch deutlich, wenn es um die Frage geht, wer vom guten Zustand der deutschen Wirtschaft profitiert: In erster Linie nennen die Sparer die Führungskräfte in Unternehmen (88%), die Aktionäre (86%) und den Staat (86%). Dass die breite Bevölkerung etwas von der boomenden Konjunktur hat, glaubt dagegen nur eine Minderheit (38%). Lediglich jeder Vierte (23%) sieht die Mitarbeiter in den Unternehmen als Profiteure der starken Wirtschaft.

Nur knapp jeder Zweite sieht sich als Aktionär

Beinahe neun von zehn Befragten (86 Prozent) zählen Aktionäre zu den Nutznießern der guten deutschen Wirtschaftsentwicklung. Dennoch sieht nur jeder Zweite (48 Prozent) eine Chance darin, dass er mit einer Geldanlage in Aktien selbst auch von den Erfolgen der heimischen Wirtschaft profitieren kann. Von daher hält es weniger als die Hälfte (42 Prozent) für sinnvoll, wenigstens einen kleinen Teil des Ersparten in chancenreichere Anlageformen wie Aktien anzulegen. Steigende Aktienkurse sind dabei auch kein richtiger Motivator: Lediglich jeder Vierte (26 Prozent) fühlt sich durch steigende Aktienkurse beflügelt, Geld aktienbasiert anzulegen. „Die Menschen wissen, wozu Aktienanlagen imstande sind. Aber das beziehen die meisten auf andere. Für sich selbst kommen viele gar nicht auf die Idee, dass sie über entsprechende Geldanlagen am gesellschaftlichen Wohlstand besser partizipieren können“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das dritte Quartal erhob Forsa die Daten vom 3. bis 15. August 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Die Ergebnisse der UDI-Immobilienumfrage überraschen! Natürlich ist der Trend energieeffiziente und nachhaltige Gebäude zu bauen, längst in aller Munde. Dass aber 84 Prozent der Befragten tatsächlich auch nachhaltige Gebäude bevorzugen, ist erstaunlich. Die Befragten entschieden: „Lieber ökologisch und strahlungsarm“ als „volldigitales Smart Home“

Die UDI befragte Kunden und Interessenten, wie sie zukünftig wohnen möchten: Ob sie in einer Wohnung oder lieber doch in einem Haus leben möchten, mit viel oder wenig Wohnfläche und welche Bauweise bevorzugt werde. „Die große Resonanz hat mich und das UDI-Team völlig überrascht“, schildert UDI-Marketingleiterin Anette Rehm die Flut der Antworten. „600 Teilnehmer erklärten uns ihre Immobilien- und Wohnwünsche. Das macht die Ergebnisse unserer Umfrage natürlich repräsentativ.“

Dass ein Ehepaar eher zwei Zimmer als Wunsch angibt, während eine Familie mit Kindern sich fünf Zimmer wünscht, ist nachvollziehbar. Dass die meisten Befragten einen Keller haben möchten, obwohl die Unterkellerung den Baupreis drastisch erhöht, verwundert. Was mag da die Motivation sein, sehnt man sich nach mehr Abstellfläche?

Ganz vorn bei der Bauweise liegt der Ziegelbau mit 37 Prozent, gefolgt von Holz als bevorzugtes Baumaterial. Ein Viertel der Befragten sagt aber auch, ihnen sei die Bauweise egal. Wenn man das im Zusammenhang mit den 84 Prozent derer sieht, die lieber „ökologisch und strahlungsarm“ als in einem „volldigitalen Smart Home“ leben wollen, scheinen die Menschen den Bauherrn zu vertrauen. Er wird wissen, mit welchen Materialien man ökologisch baut. 

„Immer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil und somit auch auf ökologisch sinnvolles Wohnen“, meint UDI-Geschäftsführer Georg Hetz, der zu den Pionieren im Bereich grünes Geld und erneuerbare Energien zählt und sich derzeit wieder mit neuen, ökologischen Immobilienprojekten beschäftigt. Bereits seit 2014 sind die Büros der UDI im eigenen Green Building, das sich durch hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material auszeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Projekt mit dem höchsten Gütesiegel - nämlich Platin - zertifiziert. „Wir sind sehr glücklich in unserem Green Building hier am Franken-Campus in Nürnberg. Es wurde über eine langfristige Kommanditbeteiligung finanziert“, erklärt Georg Hetz. „Als grünes Unternehmen war es immer unser Wunsch, auch in einer grünen Immobilie zu arbeiten. Dass sich nun herausstellt, dass viele Menschen auch privat diesen Wunsch teilen, bestärkt uns natürlich. Die Entscheidung neue grüne Immobilienprojekte anzustoßen, war wohl goldrichtig.“ 

Sehr nützlich für die UDI seien auch die Umfrage-Antworten zu gewünschten Zusatz-Services für das Wohnen. Diese hilfreichen Hinweise könne man nun gleich bei der Konzeption der privaten Wohnbauvorhaben in Roth und Burgthann umsetzen. „Um nur ein Beispiel zu nennen: Viele der Befragten dachten selbst im Hochsommer an den Schneeräumdienst und wünschten sich dafür einen Service. Ein Wunsch, der in unsere Planung einfließt“, so Hetz.

Die ausführlichen Ergebnisse der UDI-Immobilienumfrage 08/2017 finden Sie unter: https://www.udi.de/kundeninformationen/umfrage-immbobilien/

CORESTATE veröffentlicht Finanzprognose für 2018 und plant Antrag für Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) zu stellen

Der Vorstand der CORESTATE Capital Holding S.A. („CORESTATE“ oder die „Gesellschaft“), ein Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat heute beschlossen, seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018 zu veröffentlichen. Die Gesellschaft erwartet Gesamterlöse für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von mindestens € 230 Millionen, ein bereinigtes EBITDA in Höhe von mindestens € 145 Millionen und ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von mindestens € 110 Millionen. CORESTATE geht davon aus, dass wiederkehrende Umsätze ca. 85-90% der erwarteten Gesamterlöse ausmachen werden, eine signifikante Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Die Gesellschaft bestätigt ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von € 85-90 Millionen für das Geschäftsjahr 2017.

CORESTATE setzt die Integration der kürzlich erworbenen Helvetic Financial Services AG („HFS“) und der Hannover Leasing Gruppe („HL“) planmäßig um und hat in Hinblick auf organische Wachstumschancen an Visibilität gewonnen.

Die positive Prognose für das Geschäftsjahr 2018 stützt sich auf die erwarteten Effekte der ganzjährigen Konsolidierung der neu erworbenen Unternehmen, verbindlich und unverbindlich zugesagte Finanzzuflüsse sowie eine konkrete Akquisitionspipeline von € 4,9 Milliarden, die zu einem Anstieg der Gebühren generierenden AuM-Basis sowie der wiederkehrenden Umsätze führen wird. Nicht berücksichtigt im Finanzausblick 2018 ist die anorganische Wachstumsstrategie der Gesellschaft, deren Fokus auf dem Erwerb weiterer Asset-Management-Unternehmen liegt.

CORESTATE verbuchte im ersten Halbjahr 2017 ein signifikantes organisches Wachstum mit einem Transaktionsvolumen von über € 1,4 Milliarden, was zu einer weiteren Zunahme des Anlagevermögens führte und die Effizienz des von CORESTATE etablierten Sourcing- und Akquisitionsnetzwerks in einem positiven Immobilienmarktumfeld unterstreicht.

Weiterhin beabsichtigt die Gesellschaft, in einem nächsten Schritt im vierten Quartal 2017 den Antrag auf Einbeziehung zum Handel im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zu stellen, was ebenfalls am heutigen Tag vom Vorstand beschlossen wurde. Von der Notierung im Prime Standard erwartet die Gesellschaft eine Erhöhung der Visibilität und Vermarktbarkeit ihrer Aktien, die durch diese Notierung in ausgewählte Indizes aufgenommen werden können. Dieser Schritt unterstreicht auch das Bestreben der Gesellschaft, von den hohen Ansprüchen des Prime Standards zu profitieren und steht im Einklang mit dem Ziel der Gesellschaft, die Liquidität der Aktie zu erhöhen. In Zusammenhang mit dem Antrag für die Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) wird die Gesellschaft, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständige Regulierungsbehörde, einen Prospekt veröffentlichen, der unter anderem Pro-forma Finanzkennzahlen für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 beinhaltet, der die Akquisitionen der HFS und HL widerspiegelt.

Eine Präsentation und begleitendes Webcast finden Sie auf CORESTATEs IR-Webseite (ir.corestate-capital.com) unter Publikationen.

BMO Global Asset Management ernennt Head of Institutional Distribution & Client Management für Kontinentaleuropa

BMO Global Asset Management ernennt Rogier van Harten zum Head of Institutional Distribution & Client Management für Kontinentaleuropa und schafft damit eine neue Position.

Van Harten leitet von den Niederlanden aus den Bereich Vertrieb und Client Management in Kontinentaleuropa (ex Deutschland). In seiner neuen Rolle gehört er dem EMEA Client Management Leadership Team sowie dem Vorstand von BMO Global Asset Management - Nederland an1. Van Harten kam am 1. September 2017 ins Unternehmen und berichtet an Mandy Mannix, Head of Client Management EMEA bei BMO Global Asset Management.

Rogier van Harten war zuletzt bei BNP Paribas Asset Management, seit 2014 als Head of Institutional Clients Continental Europe (ex Frankreich, Belgien und Italien). Zuvor war er beim gleichen Unternehmen Mitglied des Managementteams in Amsterdam und später Head of Institutional Clients Netherlands.

Zur Ernennung von Rogier van Harten sagt Mandy Mannix, Head of Client Management EMEA bei BMO Global Asset Management: „Wir heißen Rogier van Harten herzlich willkommen. Mit ihm in dieser neu geschaffenen Position haben wir jetzt ein Team, mit dem wir unsere Präsenz in Europa erfolgreich ausbauen können. Dank seiner beträchtlichen Erfahrung im institutionellen Geschäft können wir die Investmentanforderungen unserer Kunden jetzt noch besser erfüllen, zumal wir in dieser Region weiter wachsen wollen.“

BMO Global Asset Management hat seine Vertriebsteams in Europa zuletzt ausgebaut und verstärkt. Führungskräfte für Vertrieb und Relationshipmanagement wurden eingestellt und Niederlassungen in Madrid, Mailand, München, Paris und Stockholm eröffnet, um das Wachstum in der EMEA-Region voranzutreiben.

1) Bedarf der Zustimmung der Autoriteit Financiële Markten (AFM).

fundinfo lanciert neuen MiFID II Target Market Service für Fondsdistributoren

Vor dem Hintergrund der am 3. Januar 2018 in Kraft tretenden MiFID II Finanzmarktrichtlinie hat die fundinfo AG, einer der führenden Dienstleister für Fondsinformationen, einen Target Market Service lanciert. Die Richtlinie MiFID II soll für mehr Effizienz und Transparenz auf den europäischen Finanzmärken sowie für einen höheren Anlegerschutz sorgen. Wichtiger Bestandteil von MiFID II ist die Deklarierung des jeweiligen konkreten Zielmarktes (Target Market) durch den Fondsanbieter. Mit den Target Market-Daten wird festgelegt, welche Produkte für welche Anleger geeignet sind. Die Eignung beruht auf der finanziellen Situation eines Anlegers, dem Risikoprofil, dem Know-how-Level, dem Anlegertyp und dem Risiko-/Ertragsprofil des Produktes. Alle diese Attribute sind in den Target Market-Daten enthalten. Damit die Distributionsstrategie dem vom Fondsanbieter definierten Zielmarkt entsprechen, müssen sie den Fondsdistributoren zur Einspeisung in ihre Informationssysteme rechtzeitig vorliegen. 

Aktuell sind viele Fondsanbieter noch nicht bereit, Zielmarktdaten zu liefern, daher füllt der Target Market Service von fundinfo diese Lücke. Die qualitativ hochwertigen Daten basieren auf einer proprietären Methodologie des erfahrenen Analystenteams von fundinfo. Da für die Bestimmung des Target Markets für alle Fonds, unabhängig vom Fondsanbieter, die gleiche Methodik angewandt wird, sind die Target Market-Daten von fundinfo von einer hohen Konsistenz geprägt. Sobald auch von den Fondsanbietern direkt Target Market-Daten vorliegen, können die Distributoren bei der Datenlieferung zwischen mehreren Varianten wählen: Target Market-Daten der Fondsanbieter, die proprietären Target Market-Daten von fundinfo oder beide Varianten parallel. Im letztgenannten Fall dienen die fundinfo Target Market-Daten als eine Art «second opinion».

Der Bezug der Daten erfolgt über das Data Feed Portal von fundinfo. Das Portal ermöglicht den Distributoren einen effizienten Zugriff auf individuell wählbare Fondsdaten von über 800 Fondsanbietern. Ein benutzerdefinierter Feed bietet umfassende openfunds-Datenfelder, die alle Attribute jedes Fonds beschreiben. Dazu gehören Target Market- und PRIIPs-Daten für Zehntausende von Fonds und ETFs, die auf der fundinfo Cloud gehostet werden. Die Daten werden alle vier Stunden aktualisiert und können automatisiert täglich, wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich abgerufen werden.

fundinfo verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Verarbeitung und Verbreitung von Fondsdaten und -Dokumenten und gewährleistet ein Höchstmass an Datenqualität. Bei Fragen zu den Services, kontaktieren Sie bitte info@fundinfo.com oder besuchen Sie unsere Webseite http://about.fundinfo.com.

Über fundinfo
Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine der international führenden Plattformen für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikations-plattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asien verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings, was fundinfo zu einer einzigartigen Informationsquelle in der Fondsbranche macht.

fundinfo verfügt ausserdem über ein erfahrenes Research Team. Es bietet institutionellen Kunden Zugang zu qualitativ hochwertigem und massgeschneidertem Fondsresearch, das höchste Ansprüche erfüllt sowie ein innovatives Expertensystem für die Fonds-selektion ("Digital-Advisor"). Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, Hongkong, London, Madrid, Paris und Singapur. Mehr Informationen sind auch unter about.fundinfo.com abrufbar.

Jupiter lanciert kurzlaufenden Schwellenlaenderanleihefonds

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter erweitert mit dem Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV – einem Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV – sein bestehendes Produktportfolio. Dies unterstreicht rund fünf Monate nach Auflegung des Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV Jupiters wachsendes Engagement bei Schwellenländeranleihen. Beide Fonds werden von Alejandro Arevalo verwaltet, der seit Dezember 2016 als Anleiheexperte für Schwellenländer (EM) bei Jupiter tätig ist.

Der aktiv gemanagte, uneingeschränkte Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV strebt langfristiges Einkommen und Kapitalwachstum an. Dabei investiert das Portfolio vor allem in kurzlaufende Anleihen, die einen direkten oder indirekten Bezug zu den Volkswirtschaften der Schwellenländer haben. Mit seinem Total-Return-Ansatz darf der Fonds flexibel in Staats- und Unternehmensanleihen sowie lokale Währungen investieren. Die durchschnittliche Duration soll bei unter drei Jahren liegen.

Arevalo verfolgt einen kombinierten Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz um langfristige Investmentopportunitäten zu identifizieren, die von makroökonomischen oder spezifischen Ereignissen auf Sektor- oder Unternehmensebene profitieren können. Unterstützt wird er von den EM-Kreditanalysten Nachu Chockalingam und Reza Karim, die Mitte des Jahres zu Jupiter stießen. Die Schwellenländerexperten sind vollständig in das Fixed-Income-Team integriert, um so einen aktiven Ideenaustausch zwischen den Fondsmanagern und Analysten über branchenweite und regionale Fachthemen zu ermöglichen.

Hierzu Alejandro Arevalo, Fondsmanager des Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV: „Schwellenländer profitieren nach wie vor von der Rekord-Niedriginflation, wachsendem globalen Handelsvolumen und starkem Binnenwachstum. Mit unserem neuen kurzlaufenden Fonds können Anleger hiervon profitieren und den Total-Return-Ansatz bei gleichzeitig limitiertem Zinsrisiko avisieren.“

Ergänzend dazu Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income und Multi-Asset: „Der neue Fonds vergrößert Jupiters Produktpalette im Anleihebereich und ermöglicht neuen wie auch bereits bestehenden Kunden den Zugang zu dieser wichtigen Assetklasse. Damit bieten wir Lösungen für die unterschiedlichen Marktgegebenheiten und Anlegerbedürfnisse an.“ 

Über den Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV:

  • Teilfonds des Jupiter Global Fund SICAV
  • Auflegungsdatum: 5. September 2017
  • Fondsmanager: Alejandro Arevalo
  • Anteilsklasse: Class I USD Acc
  • ISIN: LU1640602683
  • Auflegungspreis (exkl. Ausgabeaufschlag): 100€
  • Sektor: Emerging Market Bond
  • Gebühren: bis zu 5% Ausgabeaufschlag, bis zu 0,55% jährliche Verwaltungsgebühr
  • Mindestanlage bei Erstzeichnung: 10.000.000€
  • Mindestanlage bei Folgezeichnung: 250.000€
  • Mindestbestand: 10.000.000€
  • Basiswährung: USD

LRI Group bindet Fondsmanager ‚TAO Alternatives‘ mit Liquid Alternatives Strategie an

LRI Group hat mit TAO Alternatives eine Kooperation geschlossen und eine langjährig bewährte Liquid Alternatives-Investmentstrategie auf ihre Plattform geholt. Fondsmanager der TAO Alternatives- Strategie unter dem Dach der LRI Group sind Dr. Lukas Götz und Achim Motamedi. Der Name TAO leitet sich von ihrem Buch The Art Of Alternative Investing ab. Die Strategie mit einem Volumen von mehr als 250 Mio. EUR wird bereits seit 2007 von beiden gemanagt und im Rahmen der Opportunities Funds umgesetzt. Sie ist ab sofort sowohl als UCITS (ISIN: LU1301736242) als auch als Luxemburger Spezialfonds (ISIN: LU0858094823) für institutionelle Investoren zugänglich. Die CACEIS Bank Luxembourg Branch agiert als Zentralverwaltung und Verwahrstelle.

„LRI Group ist für uns der richtige Partner, da die stabile operative Infrastruktur insbesondere auch im Bereich Risikomanagement eine optimale Basis für unsere Fondsmanagement Aktivitäten darstellen. Dies war von besonderer Bedeutung, da unsere Strategie im Hinblick auf die Diversifikation der Assets und dem Fokus auf Tail - Risiko Kontrolle durch die Beimengung von Long Volatility Transaktionen nahezu einmalig im Markt ist,“ kommentieren Dr. Lukas Götz und Achim Motamedi, TAO Alternatives die Zusammenarbeit.

Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A. kommentiert: „Wir freuen uns sehr über die Anbindung der beiden erfahrenen Fondsmanager und die weitere Zusammenarbeit. Die hohe Nachfrage von Vermögensverwaltern, Versorgungswerken, Family Offices und Versicherungen zeigt, dass Liquid Alternatives eine attraktive Option für regulierte Investoren angesichts der mangelnden Liquidität und Transparenz klassischer Hedgefonds ist.“

Dr. Lukas Goetz war zuletzt Senior Portfolio Manager bei der UNIQA Capital Markets GmbH und managt seit vielen Jahren Absolute Return Portfolios. Nach dem Studium der Bank- und Finanzwirtschaft in Wien, schloss er am ICMA Centre der Henley Business School in England einen MSc in International Securities, Investment & Banking ab. Zusätzlich absolvierte er ein Doktorat in Finanzwirtschaft an der Technischen Universität Wien und ist zertifizierter Alternative Investment Analyst (CAIA). Als Gastlektor im Bereich Finance spezialisiert sich Dr. Goetz auf Portfoliomanagement, Derivate sowie die Zerlegung und Modellierung von Risikofaktoren. Seine Publikationen wurden in international renommierten Journalen wie dem European Journal of Finance und European Financial Management veröffentlicht.

Achim Motamedi war zuletzt Head of Tactical Asset Allocation bei der UNIQA Capital Markets GmbH, wo er mit seinem Team Absolute Return Portfolios managte. Seine Investmentprinzipien wurzeln, nach über zehnjähriger Erfahrung in der Finanzbranche, stark in praxisnahen Risikomanagement-Techniken. Er ist zertifizierter Wertpapier- und Derivatehändler (Wiener Börse Akademie), zertifizierter Finanzrisikomanager (FRM), aktives Mitglied in der Global Association of Risk Professionals (GARP) und zertifizierter Alternative Investment Analyst (CAIA). Sein Diplomstudium der Bank- und Finanzwirtschaft und sein Masterstudium an der Technischen Universität hat er in Wien abgeschlossen und er unterrichtet als nebenberuflicher Lektor im Bereich Finance.

In ihrem Buch "The Art of Alternative Investing" (ISBN 3200042087) widmen sich die Autoren dem Thema des Absolute Return Portfoliomanagements. Im Speziellen beschäftigt sich das Praxishandbuch mit der Erzielung langfristig unkorrelierter Renditen durch systematische und diskretionäre Handelsansätze. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis setzen sich die Inhalte des Buches mit dem relevanten Spektrum von Asset Pricing, Behavioral Finance, Statistik und wirtschaftlicher Analyse auseinander.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter. 

Olivier de Berranger wird neuer CIO von La Financière de l’Echiquier

Olivier de Berranger wird zum Chief Investment Officer von La Financière de l’Echiquier (LFDE) ernannt. In seiner neuen Rolle, die er zum 1. Oktober antritt, wird er direkt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO, unterstellt sein und der Geschäftsleitung angehören. Er übernimmt damit die Position von Marc Craquelin, der sich nach 15 Jahren bei LFDE neuen Herausforderungen stellen möchte.

„Ich freue mich, dass Olivier de Berranger die Herausforderung als Teil der Geschäftsleitung angenommen hat. Nachdem Marc Craquelin den Wunsch geäußert hatte, das Unternehmen zu verlassen, war Olivier de Berranger, der 2007 zur LFDE kam und seitdem von entscheidender Bedeutung für das Fondsmanagementteam war, der logische Kandidat für seine Nachfolge. Seine Ernennung unterstreicht unser Ziel, unseren Kunden und Vertriebspartnern in Europa kontinuierlich mehr aktive, leistungsstarke und nachhaltige Investmentlösungen zu bieten", erklärt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender und CEO der LFDE. „Ich möchte Marc Craquelin für seinen Beitrag bei der Etablierung von LFDE als eine der führenden Marken im Asset Management in Frankreich und Europa danken. Ich wünsche ihm alles Gute für seine kommenden Aufgaben", so Didier Le Menestrel weiter.

In seiner neuen Position wird Olivier de Berranger die tägliche Steuerung und Abstimmung eines aus rund 30 Anlagespezialisten bestehenden Fondsmanagementteams verantworten. Er wird weiterhin der leitende Fondsmanager von Echiquier ARTY sein und bei der Verwaltung des Flaggschiff-Fonds der Mischfonds-Palette der LFDE von Guillaume Jourdan unterstützt werden. Gleichermaßen wird er weiterhin Echiquier Patrimoine und Echiquier Oblig gemeinsam mit Jean Biscarrat bzw. Uriel Saragusti verwalten. Echiquier ARTY hat annähernd 200 Millionen Euro an Vermögen gesammelt. Seit Jahresbeginn konnten auf Grundlage dieser Strategien mehrere Mandate und Spezialfonds gewonnen werden.

Seit 1990 bekleidete Olivier de Berranger nacheinander Posten als Trader und Trading Desk-Verantwortlicher für Zinsprodukte, Cash und Derivate beim Crédit Lyonnais und dann bei Calyon. Danach übernahm er den Schwerpunkt Capital Markets bei First Finance, einer Beratungs- und Fortbildungsgesellschaft. Olivier trat bei der La Financière de l’Echiquier im März 2007 als Obligationen-Manager ein, bevor er die Leitung für den Bereich Diversifizierte Strategien und Zinsprodukte übernahm, auf den nun mehr als 2,5 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen entfallen. Neben der direkten Verwaltung von Echiquier ARTY und Echiquier Oblig ist er auch für das Zinsproduktsegment innerhalb von Echiquier Patrimoineverantwortlich. Olivier de Berranger ist Absolvent der Pariser Hochschule HEC.

Über LFDE – www.lfde.com
LFDE wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 8,5 Milliarden EUR (Stand: 30.06.2017) und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern.

Fulcrum Asset Management verstärkt Investment Team mit Spezialisten für Makro-Strategien

Fulcrum Asset Management (Fulcrum) hat heute bekannt gegeben, dass der Multi-Asset-Spezialist Marc Semaan das Investment Team verstärken wird.

Marc Semaan verfügt über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Vor seinem Wechsel zu Fulcrum hat er bei Aviva Investors in einer ähnlichen Funktion gearbeitet. Davor war er Macro Strategist bei Friends Life Investments, wo er auch eine Global Macro Research-Struktur zur Unterstützung des Fixed-Income-Teams aufgebaut hat. Vor dieser Aufgabe hat er bei Brandywine Global Investment Management als Global Macro Research Analyst gearbeitet.

„Mit Marc Semaan fahren wir weiter damit fort, nur in die besten Investment Professionals zu investieren“, kommentiert Andrew Stevens, CEO von Fulcrum, den Neuzugang. „Wir glauben, dass wir es dieser intellektuellen Stärke in der Asset Allocation zu verdanken haben, dass wir uns so von unserer Peer-Gruppe abheben. Diese Stärke bildet das Fundament, auf der unser Geschäft errichtet ist. Und Marcs exzellenter Ruf im Bereich Makro-Strategien wird unsere Fähigkeiten erweitern.”

Über Fulcrum Asset Management
Die 2004 gegründete Fulcrum Asset Management ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen mit Kunden weltweit, zu denen institutionelle, Vermögensverwalter und private Investoren zählen. Fulcrum verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 6,3 Mrd. US-Dollar. Das Team umfasst 65 Personen, zu denen Wirtschaftswissenschaftler, Spezialisten für die unterschiedlichen Vermögensklassen und Forscher gehören.
Fulcrum stellt Investoren sowohl Multi-Asset-Lösungen als auch Komponenten zur Verfügung, mit denen unabhängige, individuelle Anlagestrategien verfolgt werden können. Bei den Discretionary Multi-Asset Funds handelt es sich um die Fulcrum-Strategien Diversified Growth, Diversified Absolute Return und Diversified Core Absolute Return. Hinzu kommt eine Produktlinie bestehend aus Alternative Beta-Strategien. Alle Fulcrum-Fonds bieten Transparenz, Liquidität und konkurrenzfähige Gebührenstrukturen.

Vontobel Asset Management bietet Einkommenslösung in Form eines neuen ABS-Fonds durch marktführende Boutique TwentyFour Asset Management

Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld sind Einkommensquellen nahezu versiegt. Einkommensorientierte Anleiheanleger müssen heutzutage vermehrt Risiken eingehen und sich gegen Kapitalverluste wappnen. Asset-Backed Securities (ABS) bieten eine attraktive Rendite und – dank eines variablen Zinssatzes – einen gewissen Kapitalschutz bei steigenden Zinsen. Der neue Vontobel Fund – TwentyFour Monument European ABS basiert auf der bestehenden Erfolgsbilanz von TwentyFour Asset Management, einem Marktführer im ABS-Bereich, und bietet für Anleiheportfolios neben zusätzlichem Rendite- auch weiteres Diversifikationspotenzial.

ABS sind durch einen spezifischen Forderungspool besichert. Dabei kann es sich um Kreditkartendarlehen, Autokredite oder Hypothekendarlehen handeln. Einkommensorientierte Anleger profitieren bei ABS-Instrumenten von höheren Renditen im Vergleich zu traditionellen festverzinslichen Anlagen mit vergleichbarem Rating. Außerdem sind sie weniger anfällig bei steigenden Zinsen, da es sich um variabel verzinsliche Wertpapiere handelt. Seit 2007 haben europäische ABS eine annualisierte Bruttorendite von über 5 Prozent1 in Euro generiert und dies bei niedriger Volatilität. Ben Hayward, ein Pionier in Sachen ABS, sagt: „Europäische ABS zeichnen sich durch solide Fundamentaldaten, hohe Underwriting-Standards und attraktive Kreditaufschläge aus. Indem sie über mehrere Risikoebenen strukturiert sind, d.h. Verluste zunächst die nachrangigen Tranchen und dann erst die vorrangigen betreffen, verfügen sie über einen eingebauten Schutz gegen Kapitalverluste."

Der neue ABS-Fonds von Vontobel wird von Ben Hayward und seinem achtköpfigen Team verwaltet, einem der größten Expertenteams im ABS-Bereich. Der Fonds strebt ein attraktives Einkommen bei starkem Fokus auf Kapitalerhalt an und ist zudem sehr liquide. In den letzten drei Jahren hat die Strategie mit einer annualisierten Bruttorendite von 7,3 Prozent in Euro bei einer Volatilität von 2,5 Prozent sowie einer Bruttorendite von 2,4 Prozent überzeugt.2

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2008 hat TwentyFour Asset Management mehrere Auszeichnungen im Bereich festverzinsliche und ABS-Anlagen gewonnen. Per 30. Juni 2017 betrug das insgesamt verwaltete Vermögen von TwentyFour Asset Management 12,3 Milliarden Schweizer Franken, wovon 6,3 Milliarden Schweizer Franken in ABS investiert waren.

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset Class. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 30. Juni 2017 beträgt das betreute Kundenvermögen rund 107 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

1 Quelle: Renditeverbesserung mit europäischen ABS und Bank Loans in Schweizer institutionellen Portfolios, Mercer, Juni 2017. Bloomberg Barclays Index. Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar.
2 Quelle: TwentyFour Asset Management, 31. März 2017. Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar.

FONDS TRANSPARENT: Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS im August 2017

Nach acht Monaten des laufenden Kalenderjahres kann der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS eine sehr erfreuliche Entwicklung aufweisen. Die erfolgreiche vorangegangene Anlagepolitik bildet eine nachhaltige Grundlage, um auch für die kommenden Jahre eine attraktive Rendite für die Anleger zu erwirtschaften.

Weitere Informationen zum Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS inklusive Positionen finden Sie im aktuellen FONDS TRANSPARENT.

Wichtige 50 Mio. Euro-Marke beim Fondsvolumen geknackt

Seit Jahresbeginn erzielte der Fonds Mittelzuflüsse in Höhe von 14,4 Mio. Euro, so dass das Fondsvolumen aktuell 51,7 Mio. Euro beträgt. Der Fonds erfüllt mit dem Überschreiten der strategisch wichtigen Marke von 50 Mio. Euro eine weitere wichtige Voraussetzung von Vermögensverwaltern, Banken und institutionellen Anlegern, um in deren Anlageuniversum aufgenommen zu werden. 

Zwischengewinn seit Jahresanfang kontinuierlich auf aktuell 1,70 Euro gesteigert

Nachdem im 1. Quartal 2017 je Fondsanteil 0,62 Euro ausschüttungsfähiger Zwischengewinn aufgelaufen waren und für die Ausschüttung im März 2018 zurückgestellt wurden, liefen seither je Fondsanteil 1,08 Euro auf, so dass im Kalenderjahr 2017 insgesamt 1,70 Euro Zwischengewinn je Fondsanteil erwirtschaftet wurden. 

Wie in den vergangenen drei Jahren plant der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS auch für das Jahr 2017 seinen aufgelaufenen ausschüttungsfähigen Zwischengewinn an seine Anleger auszuschütten. Die KFM Deutsche Mittelstand AG rechnet für das Jahr 2017 mit einer Ausschüttung von 2,20 Euro je Fondsanteil und damit das vierte Jahr in Folge mit einer Ausschüttungs-Rendite von über 4% bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn.

Änderungen im Portfolio

Im Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS wurden seit dem letzten KFM-Telegramm drei Aufstockungen vorgenommen. 

Bei der 6,00%-Anleihe der Superior Industries International, Inc (A19J4J), der 8,875%-Anleihe der Zinc Capital S.A. (A1GQ95) sowie der 7,50%-Anleihe der DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate AG (A12T13) wurden jeweils die Bestände aufgestockt.  

DEMIRE hatte die Kündigung der 7,50%-Anleihe zum 20.09.2017 mit Meldung vom 16.08.2017 im Bundesanzeiger zurückgenommen. Das Unternehmen erkenne an, "dass eine Kündigung der genannten Unternehmensanleihe gemäß der allein maßgeblichen deutschen Fassung der Anleihebedingungen (Terms and Conditions of the Notes) erst ab dem 16. September 2017 unter Einhaltung der in den Anleihebedingungen vorgesehenen Frist möglich ist."

Die Kündigung dürfte nun ab dem 16.09.2017 mit einer Kündigunsgfrist von zwei Monaten erfolgen. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS nutzte nach der Rücknahme der Kündigung eine attraktive Kauf-Chance, um seinen Bestand in der Anleihe aufzustocken. 

Zinsen erhielt der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS seit dem letzten KFM-Telegramm von der 6,875%-Anleihe der Lang & Cie. Real Estate Beteiligungsgesellschaft mbH (A161YX). 

Durchschnittlicher Zinskupon 6,44% p.a.

Derzeit ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS in 44 verschiedenen Wertpapieren investiert. Diese verfügen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung inklusive Liquidität im Gesamtportfolio über einen durchschnittlichen Zinskupon von 6,44% p.a. 

Mit dieser breiten Streuung in Anleihen mittelständischer Unternehmen ist damit nicht nur für 2017, sondern auch für die nächsten Jahre eine Grundlage für den weiteren Erfolg gelegt.

Modified Duration

Die Modified Duration beträgt aktuell 2,00%.

10 Jahre Global Challenges Index: Nachhaltigkeit mit bester Performance

In diesen Tagen blickt die Börse Hannover auf ein Jubiläum der besonderen Art zurück: Der Global Challenges Index (GCX) wird am 3. September 2017 zehn Jahre alt. 2007 fiel die richtungsweisende Entscheidung, die Börse Hannover im Bereich der nachhaltigen Anlageprodukte zu positionieren. In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research wurde daraufhin der GCX als internationaler Nachhaltigkeits-Aktienindex konzipiert. Die Entwicklung seitdem beweist eindrucksvoll, dass nachhaltig aufgestellte Unternehmen bessere Wachstumschancen haben und damit auch eine höhere Performance erzielen können. Mit einer Performance von rund 114 Prozent seit Auflegung (Stand 31.08.2017) lässt der GCX führende Leitindizes wie den DAX30 (plus 60 Prozent) und den Euro Stoxx 50 (plus 10 Prozent) deutlich hinter sich.

„Die zehnjährige Erfolgsgeschichte vom GCX zeigt, dass es sich lohnt, bei Investitionsentscheidungen genau hinzusehen. Institutionellen Investoren wie Stiftungen gibt der GCX einen Anhaltspunkt, um wirksame Lösungen für die verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens zu entwickeln. Nachhaltigkeitskriterien können bereits in den Investitionsprozess eingebaut und von vornherein ethisch nicht vereinbare Investitionsbereiche ausgeschlossen werden“, erläutert Berenike Wiener, stellvertretende GCX-Beiratsvorsitzende und Verantwortliche für die Nachhaltigkeitsstrategie bei der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen einerseits den strengen Nachhaltigkeitsanforderungen von oekom research genügen und entsprechend mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet sein. Andererseits müssen sie aktiv einen Beitrag zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen KlimawandelTrinkwasserversorgungErhalt der Artenvielfaltnachhaltige WaldwirtschaftBevölkerungsentwicklungArmutsbekämpfungund verantwortungsvolle Führungsstrukturen leisten. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat mit namhaften Experten berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

„Meine feste Überzeugung ist, dass im harten globalen Wettbewerb nur die Unternehmen erfolgreich bleiben, die die Prinzipien der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Der GCX ist als Orientierungsrahmen in der Flut kurzfristiger Börsendaten ein Beleg dafür, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität Geschwister im Erfolg sein können. Damit macht der GCX zugleich eine Aussage über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens“, erklärt Walter Hirche, GCX-Beiratsvorsitzender und Wirtschaftsminister a. D. der Länder Niedersachsen und Brandenburg sowie Mitglied des Vorstands der Deutschen UNESCO-Kommission.

Index-Zusammensetzung zeigt hohe Kontinuität

Seit seiner Auflage vor zehn Jahren zeichnet sich der GCX neben der überdurchschnittlichen Wertentwicklung auch durch eine hohe Kontinuität aus: 42 Prozent der Aktien sind seit Auflage des GCX im September 2007 immer noch enthalten. Dazu zählen Unternehmen wie SAP, AMD, Henkel, Nordex, Vestas Wind und Union Pacific. Die beste Performance seit der ersten Stunde des GCX erzielten Coloplast (WKN: A1KAGC) mit plus 397 Prozent, Shimano (WKN: 865682) mit plus 395 Prozent und Union Pacific (WKN: 858144) mit plus 342 Prozent. Dominierende Branchen bei den GCX-Unternehmen sind Erneuerbare Energien, Technologie, Software und IT, Gesundheit und Pharma sowie der Bereich Transport und Logistik.

„Die Wertentwicklung des GCX zeigt einmal mehr, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sich besser entwickeln, weil sie sich bereits heute für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen und grundsätzlich weniger Risiken haben. Das macht sie wettbewerbsfähiger und zu einem interessanten Investment“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover.

Lizenznehmer und Anlageprodukte auf den GCX

Zu den Lizenznehmern, die den GCX als Grundlage für verschiedene Anlageprodukte nutzen, zählen die NORD/LB Asset Management AG, die PRIMA Fonds Service GmbH, die österreichische Privatbank Schelhammer & Schattera sowie die GENEON Vermögensmanagement AG. Mit dem NORD/LB AM Global Challenges-Index-Fonds (WKN: A1T756) und dem PRIMA - Global Challenges A (WKN: A0JMLV) stehen dem Anleger zwei Investmentfonds zur Verfügung, die an den Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover gehandelt werden. Das investierte Volumen in diese Produkte auf den GCX und den Global Challenges Corporates (GCC), der nach gleichen Kriterien Anleiheemittenten auswählt, erreichte im August 2017 rund 360 Mio. Euro.

Aktuelles Rebalancing zeigt keine Veränderungen im GCX

Die Index-Zusammensetzung wird routinemäßig halbjährlich einer Prüfung unterzogen. Beim aktuellen Rebalancing zum 15. September 2017 erfüllen alle im GCX enthaltenen Unternehmen die definierten Kriterien, somit bleibt die Index-Zusammensetzung unverändert. „Das positive Ergebnis unserer Auswertung bestätigt die Qualität und Stabilität der ausgewählten Aktienwerte im GCX und damit auch die Aussagekraft unserer Nachhaltigkeitsratings“, erläutert Kristina Rüter, Head of Research von oekom research. „Es ist außerdem ein Beleg dafür, dass ein aktives und nachhaltiges Engagement bei gleichzeitiger Einhaltung von hohen ethischen, sozialen und ökologischen Standards in diesen Unternehmen konsequent weiterverfolgt werden.“

Sustainable Development Goals und Dekarbonisierung aufgenommen

Bereits Anfang dieses Jahres wurde vom GCX-Beirat im Einvernehmen mit der Börse Hannover und oekom research beschlossen, die 17 UN Sustainable Development Goals in den Auswahlprozess für den GCX zu integrieren. Dabei wird untersucht, inwieweit Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen zur Erreichung dieser Ziele förderlich sind oder diesen widersprechen.

Außerdem wurde beschlossen, Tätigkeiten von Unternehmen im Bereich der Förderung, Aufbereitung und Verwendung fossiler Brennstoffe als hartes Ausschlusskriterium für den GCX aufzunehmen. Der Dekarbonisierungsfilter wird gleichermaßen in den Auswahlprozess für GCX-Unternehmen und das GCC Universum integriert. Eine Veränderung der aktuellen Zusammensetzung des GCX ergibt sich dadurch nicht.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage 


(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 31.08.2017)

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage.

Indigo Headhunters holt zwei Bankexperten, Neue Partnerstruktur ab 1. September

Indigo Headhunters, der auf Finance, Real Estate, Professional Services und Technology spezialisierte Anbieter von Executive Search-Dienstleistungen, verstärkt sein Team.

Philipp Salzer leitet ab dem 1. September den Bereich Kapitalmarkt und wird zusätzlich für den Ausbau des Bereichs Risk Management verantwortlich sein. Er bringt über zwölf Jahre Erfahrung im Kapitalmarktgeschäft in internationalen Großbanken mit und ist seit 2013 auf Executive Search spezialisiert. Zu seinen vorherigen Stationen in Frankfurt und London zählen die Royal Bank of Scotland, ICAP Securities Limited sowie die Credit Suisse. Philipp Salzer ist sowohl Chartered Financial Analyst (CFA) als auch Financial Risk Manager (FRM).

Iris Schöberl ist seit dem 15. August ebenfalls für Kunden im Bereich Kapitalmarkt zuständig. Sie verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Investmentbanking, unter anderem bei Merrill Lynch und der Deutschen Bank, und war von 2014 bis Anfang 2016 bereits im Indigo-Team tätig.

„Uns ist wichtig, unsere spezielle Beratungsexpertise in der Finanzbranche durch ehemalige Banker, die die Branche bis ins Detail von innen heraus kennen und ein sehr gutes Netzwerk besitzen, noch weiter auszubauen. Nach dem Engagement von Britta Bene, die für Positionen in den Bereichen Alternative Investments, M&A und Leveraged Finance verantwortlich zeichnet, sind wir nun glücklich, das Team weiter hochklassig auszubauen“, sagt Dr. Karin Schambach, Partnerin bei Indigo Headhunters. Dazu gehört auch, dass mit Charlotte von der Planitz zum 1. September eine Leiterin für Indigo Coaching eingestellt wurde.

Darüber hinaus erhält Indigo Headhunters ebenfalls zum 1. September eine neue Partnerstruktur und wird zukünftig von den drei Gründungspartnern Kathrin von Hardenberg, Andreas Krischke und Dr. Karin Schambach geführt. Aus dem Partnerkreis ausgeschieden sind Aleksander Montalbetti, Hans Mantell und Tim Zühlke. Indigo Headhunters wurde 2007 von sechs Partnern gegründet. „Wir – Frau von Hardenberg, Herr Krischke und ich – haben uns entschieden, Indigo Headhunters zukünftig nach unseren Vorstellungen weiter zu entwickeln. Wir werden unsere Kunden mit unserem tiefgehenden Branchenverständnis beim aktuellen Wandel des Finanz- und Unternehmenssektors begleiten“, so Karin Schambach.

Zu Indigo Headhunters
Die Indigo Headhunters GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt ist ein auf Finance, Real Estate, Professional Services und Technology spezialisierter Anbieter von Executive Search und Coaching für den deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet, beschäftigt derzeit etwa 25 Mitarbeiter und gehört im Finance-Bereich zu den Top 5 in Deutschland. Indigo Headhunters besetzen Führungs- und Spezialistenpositionen. Bereits mehr als 700 wurden erfolgreich vermittelt. Zu den Kunden gehören Banken, Versicherungen, Asset Manager, FinTechs, Family Offices und Kapitalanlagegesellschaften genauso wie Kanzleien, Immobilienunternehmen, Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Corporates, die Finanzpositionen besetzen wollen.

Börse Hamburg: Fondsumsätze im August bei rund 59 Millionen Euro

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg erreichten im Urlaubsmonat August ein Volumen von 58,8 Mio. Euro und lagen damit um rund 13 % unter dem Vormonat. Die Umsatzentwicklung korrespondiert mit den im August ebenfalls zu beobachtenden schwächeren Umsätzen in DAX-Werten.

Abgesehen davon, dass sich viele Investoren noch im Urlaub befanden, könnten auch die kürzlich vom ZEW veröffentlichen erneut trüben Konjunkturerwartungen für Deutschland ein Grund für die Umsatzzurückhaltung gewesen sein. Schon in den vergangenen zwei Monaten hatte sich das Vertrauen der Investoren in die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland gemäß ZEW-Index abgeschwächt. Erschwerend kam der deutliche Anstieg des Euro im Vergleich zum US-Dollar hinzu, was tendenziell ein Hemmnis für die deutsche Exportwirtschaft darstellt. Für eine abwartende Haltung unter den Anlegern sorgte wohl auch die sich verschlechternde technische Verfassung einiger Märkte und das mit Spannung erwartete Treffen der Notenbanker in Jackson Hole Ende des Monats. Die wiederholten „Raketentests“ Nordkoreas haben die Stimmung an den Märkten zusätzlich belastet. Der DAX30 gab im Berichtszeitraum in der Spitze um 2,1 % nach, erholte sich aber zum Schluss leicht und schloss mit einem Verlust von rund 1,3 %. Der EUROSTOXX 50 verringerte sich ebenfalls um 1,3 %.

Immobilienfonds dominieren Umsätze im Fondshandel 

Angesichts der sich teilweise schnell und sehr unterschiedlich entwickelnden Daten in den einzelnen Ländern ist auch unter Fachleuten die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur derzeit nur schwer einzuschätzen. Anleger verhielten sich daher bei ihren Investments eher defensiv. So zählten offene Immobilienfonds (OIF) erneut zu den Umsatzfavoriten im Fondshandel Hamburg, obwohl die in dieser Assets-Klasse derzeit zu erzielenden Renditen relativ gering sein dürften. Doch mit Blick auf die in den Fonds befindlichen Sachwerte in Form von Immobilien fühlen sich viele Anleger mit dieser Anlage momentan offensichtlich sehr wohl.

Mit 7,3 Mio. Euro hat der SEB ImmoInvest (WKN: 980230) im August wieder einmal den ersten Platz im Umsatzranking behauptet. Dahinter folgt der CS EUROREAL (WKN: 980500) mit 5,0 Mio. Euro Umsatz.

Fonds mit Investitionsschwerpunkt Gold bzw. Lateinamerika auf der Gewinnerseite – Energie Fonds geben weiter nach. 

Mit dem Anstieg des Goldpreises und der Überwindung der charttechnisch nicht unwichtigen Marke von 1.300 Dollar pro Unze entwickelten sich im August auch viele „Goldfonds“ sehr gut. So stieg beispielsweise der Nestor Gold Fonds (WKN: 570771) um 8,5 % und der NYSE Arca Gold Bugs (WKN: ETF091) um 5,8 %.

Stärker zeigten sich im August auch Fonds, deren Investitionsschwerpunkt in Lateinamerika liegt. So legten beispielsweise der HSBC MSCI BRAZIL UCITS ETF (WKN: A1C22N) um rund 7 % und der Amundi-Equity Brazil Fonds (WKN: A0NE3W) um 6,6 % zu.

Auf der Abgabenseite befanden sich weiterhin viele „Energie Fonds“ mit teilweise erheblichen Verlusten. So verlor der iShares Oil & Gas Expl.& Pro. ETF (WKN: A1JKQL)  rund 11 % und der Schroder ISF Global Energy (WKN: A0J29E) 10,3 %. Obwohl die Notierungen für Erdgas im Berichtszeitraum zulegen konnten, wog der nachgebende Preis für WTI Rohöl im August offenbar schwerer.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im August 2017 

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.08.2017 bis einschließlich 30.08.2017

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Future Award 2017: Der studentische Wettbewerb für alle Zukunftsdenker

Der Wettbewerb um den Future Award, eine Initiative des Deutschen Verbands für Post, Telekommunikation und Informationstechnologie e. V. (DVPT) wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal ausgelobt. Er ist der einzige, an dem Studierende aus ganz Europa, aus allen Semestern und allen Studiengängen teilnehmen können. Die Teilnehmer konkurrieren um berufsfördernde Trainings, Sach-, Geld- und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 10.000,00 Euro. Teilnahmeschluss ist in diesem Jahr der 10. September 2017.

Teilnehmen können alle, die aktuell als Studierende an einer Hochschule immatrikuliert sind oder deren Projekt vor nicht länger als einem Jahr noch während ihrer Studienzeit entstanden ist. Zugelassen werden alle innovativen und nutzenorientierten Ideen, Visionen und Modelle, die nachvollziehbar ausgearbeitet sind. Es werden keine fertigen Business Cases erwartet. Austoben ist ausdrücklich erwünscht!

Ziel des Future Awards ist es, den interdisziplinären Dialog zu fördern und akademische Nachwuchstalente mit Wirtschaftsvertretern aller Branchen zusammenzubringen. Unternehmen lernen potentielle Führungskräfte von morgen kennen und erfahren Inspiration für bestehende Geschäftsmodelle. Die Wettbewerbsteilnehmer haben die Chance, künftige Arbeitgeber oder Investoren von sich und ihren Ideen zu überzeugen, Starthilfe für den Einstieg ins Berufsleben und Einblick in aktuelle Unternehmensprozesse zu erhalten.

Unter allen Teilnehmern nominiert die Future Award-Jury 30 Finalisten, die ihre Projekte während der Future Convention am 29. November 2017 in der Stadthalle Langen in einer Ausstellung und auf der Bühne präsentieren. Allen Finalisten winkt die Teilnahme an einem von vier Workshops zu Themen wie Selbstvermarktung, Verhandlungsführung, Innovationsmanagement, Unternehmens-gründung. Die Gewinner des Future Award werden während der Future Convention unter Beteiligung des gesamten Publikums ermittelt und am Abend gekürt.

Zum Future Award-Jurorenteam gehören als Experten-Jury Wissenschaftler und Wirtschafts-vertreter aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen sowie als Young Jury ehemalige Future Award-Teilnehmer. altii ist Medienpartner des Future Networks und ebenfalls Jury-Mitglied des Future Awards.

Der Future Award wird in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen – unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Träger ist die LPR Hessen, akademischer Partner die Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim.

Alle Details zum Future Award und zum umfangreichen Rahmenprogramm der Future Convention finden Sie unter www.dvpt.de/future-award/.

Das Future Network des DVPT – Be a part of it!
Mit dem Future Network und seinen Initiativen Future Award und Future Convention fördert der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) als Anwenderverband Kommunikation ganzheitliches, interdisziplinäres Denken mit dem Ziel, den Herausforderungen, die unsere digitalisierte Gesellschaft ständig neu hervorbringt, frühzeitig und mit zukunftsweisenden Konzepten zu begegnen. Future Network verbreitet zukunftsträchtige Visionen, Ideen und Konzepte und verbindet seine Mitglieder im digitalen Raum und in Veranstaltungen. Herzstück ist die Future Convention mit der Future Award-Ausstellung und einem Rahmenprogramm aus Workshops, Foren und Vorträgen. Für alle, die Zukunft gemeinsam gestalten wollen!

TRIUVA und GARBE legen neuen Logistikfonds auf

Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft (TRIUVA) hat in Zusammenarbeit mit GARBE Industrial Real Estate GmbH (GARBE) einen neuen Logistik-Spezialfonds aufgelegt. Der TRIUVA Garbe Logistik Europa investiert vorrangig in Logistikimmobilien in Deutschland, Frankreich, Spanien sowie Benelux und strebt ein Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro an. Als erstes Objekt erwarb der Fonds die Logistikimmobilie XXL Distribution Centre im holländischen Ede.

Der TRIUVA Garbe Logistik Europa ist das Nachfolgeprodukt des IVG Garbe Logistik Fonds, der sein Zielvolumen von rund 300 Millionen Euro bereits vollständig investieren konnte. Mit rund 100 Millionen Zeichnungssumme ist ein deutsches Versicherungsunternehmen erster Investor des TRIUVA Garbe Logistik Europa. Neben Core- und Core-Plus-Objekten wollen TRIUVA und GARBE auch vereinzelt im Value-Add-Segment kaufen, um Mietsteigerungspotenzial zu generieren.

Verkäufer des XXL Distribution Centre ist De Ijsgvogel Groep B.V., die im Zuge einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion langfristig Hauptmieterin bleibt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Core-Plus-Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von mehr als 40.000 m² und liegt verkehrsgünstig im Business Park Frankeneng an den Autobahnen A12 und A30 zwischen Arnheim und Utrecht.

Wenzel Hoberg, CEO von TRIUVA, sagt: „Der TRIUVA Garbe Logistik Europa ist ein idealer Fonds für Investoren aus dem Versicherungssektor, da die Risiken begrenzt sind. Wir investieren ausschließlich mit Eigenkapital. Dennoch prognostizieren wir eine attraktive Verzinsung, da die Anfangsrenditen von Logistikimmobilien in Westeuropa rund 150 Basispunkte höher im Vergleich zu Büroimmobilien und rund 220 Basispunkte höher als bei Handelsimmobilien sind. Die Zusammenarbeit mit GARBE Industrial Real Estate ist eine optimale Kombination aus unserer lokalen Expertise und Garbes Logistikkompetenz.“

„Unter anderem durch zunehmenden E-Commerce und weiter wachsende Kontraktlogistik steigt die Flächennachfrage, gleichzeitig werden neue Grundstücke für logistische Nutzung kaum mehr ausgewiesen. Daher sehen wir für die Anlageklasse Logistikimmobilien hervorragende Aussichten“, erläutert Christopher Garbe, CEO von GARBE.

TRIUVA wurde beim Ankauf des XXL Distribution Centres von Bicker Vastgoed (Commercial), CMS Derks Star Busmann (Legal), DVPC (Technik) and PWC (Tax) beraten. Den Verkäufer berieten Colliers (Commercial) und DLA Piper (Legal).

TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
Die TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (TRIUVA) ist führender Anbieter und Manager von strukturierten Immobilienprodukten für institutionelle Investoren mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Milliarden EUR. Als integrierte Investmentplattform mit einem europaweiten Niederlassungsnetzwerk und langjähriger Expertise bietet die Gesellschaft ihren Investoren sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der Strukturierung und des Managements von Immobilienanlageprodukten. TRIUVA konzentriert sich dabei im Wesentlichen auf gewerbliche Immobilien im Büro, Einzelhandels- und Logistiksektor in Europa.

GARBE Industrial Real Estate GmbH
Die GARBE Industrial Real Estate GmbH (vormals GARBE Logistic AG) mit Hauptsitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter und Manager von Logistik- und Unternehmensimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen zählt seit mehr als 20 Jahren zu den bedeutenden unabhängigen Kooperationspartnern für Transport- und Logistikdienstleister, Handel und produzierendes Gewerbe. Die GARBE Industrial Real Estate GmbH entwickelt, kauft bzw. verkauft, vermietet, verwaltet und finanziert hochwertige nachvermietbare Gewerbeimmobilien an attraktiven nationalen und internationalen Verkehrs- und Industriestandorten. Mit über 2,6 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche betreut die GARBE Industrial Real Estate GmbH aktuell 114 Objekte an 90 Standorten in drei Ländern im Wert von knapp 2 Milliarden Euro.

CORESTATE legt Spezialfonds für Serviced-Apartments in europäischen Metropolen auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, legt einen Serviced-Apartments-Fonds mit einem Zielvolumen von mindestens EUR 200 Mio. auf. Der Individualfonds wurde für ein großes deutsches Versicherungsunternehmen konzipiert und fokussiert sich vorrangig auf Apartmenthäuser mit voll ausgestatteten und möblierten Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen in zentraler Lage in deutschen und europäischen Metropolen wie beispielsweise Wien.

Als erstes Objekt für den Individualfonds investiert CORESTATE in einen von drei Wohnhaustürmen des Neubauprojektes „TRIIIPLE“ in Wien. Bis 2020 entstehen hier 670 Serviced-Apartments für Young Professionals und Pendler, sowie Büro- und Gewerbeflächen. CORESTATE ist neben dem Investment- und Asset-Management über ihr Tochterunternehmen „UPARTMENTS Real Estate GmbH“ auch mit dem Property-Management der Objekte betraut. 

Thomas Landschreiber, CIO und Co-Founder, CORESTATE: „Durch unser stark gewachsenes Netzwerk profitieren wir von einer großen Pipeline an soliden Objektangeboten. Die Nachfrage von institutionellen Investoren nach unseren individuellen Anlagevehikeln steigt weiterhin. Wir rechnen mit weiteren Mandaten bis Jahresende.“

Donner & Reuschel expandiert im Verwahrstellengeschäft

Umfassende Betreuung von Wertpapierfonds, Immobilienfonds und geschlossenen Alternativen Investmentvermögen durch erfahrene Ansprechpartner – Handel aller relevanten Asset-Klassen – deutliche Steigerung der Assets under Custody

Mit 150 Mandaten und einem Vermögen von über 13 Mrd. Euro in Publikums- und Spezialfonds hat sich Donner & Reuschel in den letzten 10 Jahren als leistungsstarker Partner der unabhängigen Asset Manager etabliert. Allein in den letzten 12 Monaten konnten die Assets under Custody um rund 25 Prozent gesteigert werden. Die Verwahrstelle wird durch Mitarbeiter begleitet, die für bestehende und neu aufzulegende Mandate stets eine hohe Betreuungsqualität gewährleisten. Neben der Betreuung von Wertpapierfonds werden auch Immobilienfonds und seit 2013 auch geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) nach KAGB übernommen.

Basisdienstleistungen sind die Verwahrung und Verwaltung der Vermögensgegenstände inklusive börsengehandelter Derivate, zeitgerechte Verarbeitung aller im Fonds stattfindenden Geschäftsvorfälle, unabhängige Kontrolle der Anteilspreisberechnung mit eigenen Systemen sowie die Kontrolle der gesetzlichen und vertraglichen Anlagegrenzen und das Liquiditätsmanagement. Mit erfahrenen Ansprechpartnern im Handel in allen relevanten Asset-Klassen und einer kundengerechten Kommunikation mit Asset Managern und Anlegern rundet die SIGNAL IDUNA-Tochter ihr Angebot als Verwahrstelle ab.

„Wir begegnen unseren Kunden auf Augenhöhe und unterstützen sie bei der Erreichung Ihrer Ziele. In einem sich ständig wandelnden Markt bieten wir unseren Kunden Flexibilität in den Prozessen und Kontinuität in der Qualität“, sagt Holger Leifeld, Bereichsleiter Capital Markets und zuständig für das Verwahrstellengeschäft.

Die Dienstleistung als Verwahrstelle ist ein wesentlicher Ankerpunkt im Geschäft mit der Kernzielgruppe der unabhängigen Vermögensverwalter. Durch die enge Begleitung der Kunden sowohl in der Auflage der Fonds als auch in der täglichen Abwicklung schafft Donner & Reuschel einen Mehrwert bei der Umsetzung der jeweiligen Investmentstrategien.

T. Rowe Price lanciert VAG-konformen, flexiblen Investment Grade Rentenfonds

T. Rowe Price lanciert den T. Rowe Price Funds SICAV - Dynamic Global Investment Grade Bond Fund (ISIN LU1653972239) in Deutschland. Der VAG-konforme Anleihenfonds wird in Euro begeben und zielt auf eine Rendite von zwei Prozentpunkten über dem Geldmarkt (3-Monats-Libor, auf Jahressicht)1. Ziel des Fonds ist es, eine gleichbleibende Performance zu zeigen, vor steigenden Zinsen zu schützen und Kapital zu erhalten. Außerdem hat die Strategie zum Ziel, nur geringste Korrelationen zu risikobehafteten Investmentbereichen wie Aktien- oder Kreditmärkten aufzuweisen.

„Wir freuen uns, unser Rentenangebot nun durch ein VAG-konformes Fondskonzept erweitert zu haben“, sagt Carsten Kutschera, Head of Relationship Management Germany & Austria bei T. Rowe Price. „Viele institutionelle Investoren, die aufgrund ihrer Anlagerichtlinien auf Anlagen mit hoher Bonität angewiesen sind, haben signifikante Allokationen in Unternehmensanleihen und befürchten nach einer jahrelangen Credit-Rallye zunehmend eine Spread-Korrektur. Genau hier setzt die Dynamic Global Bond Strategie an: als Portfoliobaustein bietet sie dank smarten Absicherungsstrategien ein natürliches Gegengewicht zu risikobehafteten Märkten.“

Die zugrundeliegende Strategie ist eine Schwesterstrategie des Dynamic Global Bond Fund2 (ehemals Global Unconstrained Bond Fund), der ähnliche Anlageziele verfolgt. Die jetzige Strategie setzt auf ausschließlich Investment-Grade-Anleihen mit etwas weniger Rendite und dafür auch weniger Risiko und richtet sich vorrangig an institutionelle Anleger, vor allem Versicherungen und Pensionsfonds. Dementsprechend verfolgt der Fonds aktuell eine defensive Ausrichtung.

Den größten Anteil des Dynamic Global Investment Grade Bond Fund bilden zurzeit mit 73 Prozent Staats- und Quasistaatsanleihen. Unternehmensanleihen machen 15 Prozent aus, Verbriefungen 7 Prozent und liquide sowie liquiditätsnahe Mittel 5 Prozent. Die Duration-Bandbreite liegt zwischen minus einem und plus sechs Jahren. Die Auflegung des Fonds fand am 3. August statt.

Der Fonds wird von Arif Husain, Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price, gemanagt. „Mit dem Dynamic Global Investment Grade Bond Fund investieren wir in den globalen Fixed-Income-Markt und setzen dabei auf ein ausgeglichenes Chancen-Risiko-Profil aus Staats-, Kredit- und Devisenmärkten“, so der Fondsmanager. 

Fondsdetails zum Dynamic Global Investment Grade Bond Fund:

  • Ziel: Generierung von Erträgen bei gleichzeitigem Schutz vor steigenden Zinsen und geringer Korrelation mit Aktienmärkten
  • Renditeziel: 2 Prozentpunkte über Geldmarkt (3-Monats-Libor, auf Jahressicht)1
  • Durchschnittliche Kreditqualität AA-
  • Gewichtete durchschnittliche Duration 4,5 Jahre, Bandbreite zwischen -1 und +6 Jahren
  • 55 Positionen, 25 Länder, 15 Währungen

Über T. Rowe Price
T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 792,2 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. Juni 2017)3. Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com

1) Die Performance ist kein formelles Ziel des Fonds und kann jederzeit ohne vorherige Mitteilung geändert werden. Bitte sehen Sie für die formalen Ziele des Fonds den Prospekt ein.
2) Am 20. Juni 2017 wurde der Name des T. Rowe Price Funds SICAV – Global Unconstrained Bond Fund zu T. Rowe Price Funds SICAV – Dynamic Global Bond Fund geändert.
3) Die kombinierten verwalteten Vermögen der Unternehmen der T. Rowe Price Unternehmensgruppe zu, 30. März 2017, in US-Dollar berechnet und mithilfe eines von einer dritten Partei errechneten Umrechnungskurses in Euro umgerechnet. Die T. Rowe Price Unternehmensgruppe umfasst T. Rowe Price Associates, Inc., T. Rowe Price International Ltd, T. Rowe Price Hong Kong Limited, T. Rowe Price Singapore Private Ltd., und T. Rowe Price (Canada), Inc.

Erste AM schließt deutsche Autohersteller aus Nachhaltigkeitsuniversum aus

Erste AM schließt BMW und Daimler bis auf weiteres aus ihrem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum aus. Aufgrund des Kartellverdachts sind die beiden Autohersteller damit für die ERSTE RESPONSIBLE Fondsfamilie nicht investierbar. Die ebenfalls von den Vorwürfen betroffenen Unternehmen Volkswagen, Audi und Porsche wurden bereits im Zuge der Dieselabgasaffäre aus dem investierbaren Nachhaltigkeitsuniversum ausgeschlossen.

Die Automobilindustrie entzieht sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung

Die geheimen Absprachen unter deutschen Automobilherstellern, die laut Medienberichten schon in den Neunzigerjahren begonnen haben sollen, bilden den Ausgangspunkt des Dieselskandals. Neben den Bestandteilen der Abgasreinigung dürften auch Softwarelösungen zur Dosierung des Reinigungsgrades abgesprochen worden sein. „Als Vorreiter und Marktführer trägt die deutsche Automobilindustrie eine besondere Verantwortung. Doch statt freiem Wettbewerb um die Entwicklung des saubersten und effizientesten Autos hat es den Anschein, dass im Hinterzimmer versucht wurde, genau dies zu unterbinden“, sagt Walter Hatak, Research Analyst im Nachhaltigkeitsteam bei der Erste AM. Der Einsatz von Schummel-Software stelle nicht nur einen Gesetzesverstoß dar. Durch den verstärkten Ausstoß von giftigen Stickoxiden sei auch wissentlich die Luft verschmutzt und damit die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt worden. 

Lösungsansätze bislang unzureichend

Das kostenlose Software-Update, das auf dem Dieselgipfel Anfang August in Berlin beschlossen wurde, sei keine hinreichende Lösung. Zwar könne das Update womöglich die Effizienz der Einspritzung verbessern. Allerdings sei es fraglich, ob dieser Ansatz ohne zusätzliche technische Maßnahmen oder eine Erhöhung des „AdBlue“1-Nachfüllintervalls ausreichen wird, um die vorgegeben Schadstoff-Grenzwerte einzuhalten. Angemessene Konsequenzen aus dem aufgedeckten Autokartell und der Dieselabgasaffäre müssen nicht nur von den deutschen Automobilherstellern, sondern auch aus der Politik kommen: „Die Abwesenheit von Angela Merkel beim Dieselgipfel in Berlin demonstriert fehlenden politischen Lösungswillen. Auch muss die lasche Aufsicht durch das Kraftfahrt-Bundesamt verbessert werden“, schließt Hatak.

1) “AdBlue“ ist eine vom deutschen Verband der Automobilindustrie geschützte Bezeichnung für ein Harnstoffgemisch, das bei Dieselmotoren in den Abgasstrom eingespritzt wird, um Stickoxide und Ammoniak zu Wasserdampf und Stickstoff umzuwandeln.

Die Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 58,7 Milliarden Euro (per 30.06.2017).

ROBO Global beruft Jeremie Capron zum neuen Director of Research

ROBO Global, in London ansässiger Entwickler des ersten Benchmark Index für den globalen Robotik und Automation-Markt, beruft den erfahrenen Industrie-, Robotik- und Automation-Analysten Jeremie Capron an die Spitze seines Research-Teams. Als Managing Partner und Director of Research verantwortet Capron bei ROBO Global seit Juli den Researchprozess und die Entwicklung von Investmentstrategien. Er gehört darüber hinaus dem Index Komitee an. Von Bedeutung ist der Neuzugang für ROBO Global Partner ETF Securities. Der nunmehr unter der Leitung von Capron gemanagte ROBO-STOX Global Robotics and Automation UCITS Index ist Vergleichsindex des gleichnamigen ETFs des Londoner Investmenthauses.

Capron studierte Ingenieurwissenschaften an der École des Mines in Paris. Der ausgebildete Chartered Financial Analyst verfügt über mehr als zehnjährige Erfahrung als Equity Research-Analyst mit Fokus auf Industrietechnologien in Asien, Europa und Nordamerika. Bevor Capron zu ROBO Global kam, leitete er beim asiatischen Investmenthaus CLSA in New York das Research für den US-amerikanischen Industriesektor. Für CLSA war er zudem sieben Jahre als Senior Research Analyst in Singapur und Japan tätig. Neben Französisch und Englisch beherrscht Capron auch die japanische Sprache. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Nikkei/Starmine Award als bester Stockpicker.

Gegründet 2013 ist der ROBO Global Robotics and Automation Index der erste Robotik-Index der Investmentbranche und für Investmentprodukte weltweit lizenziert. Im Jahr 2014 ging ROBO Global mit ETF Securities eine Partnerschaft ein, mit dem Ziel, den ersten Robotik-ETF in Europa auf den Markt zu bringen. Mit dem ROBO-STOX® Global Robotics and Automation GO UCITS ETF (DE) haben Investoren einen breit gefächerten Zugang in den Zukunftsmarkt Robotik und Automation.

Weitere Informationen finden Sie unter www.roboglobal.com

Europe managers achieved the highest outperformance ratio in July

Europe managers outperformed their indices in July. 64% outperformed their benchmarks net of fees. In the US, 50% of the managers outperformed their respective indices net of fees. Only 35% of emerging market managers were able to beat their benchmarks.

Small- and mid-caps performed quite differently across the various markets. In Europe, small- and mid- caps outperformed large caps in July, while in the US and in emerging markets no such effect could be observed. Within emerging markets, small caps even underperformed large caps. As many of the active funds have an overweight exposure in this market cap area, the outperformance of Europe managers can be partly explained by this factor. The overall sector allocation had a rather neutral effect. Sectors like materials and industrials performed very well and the majority of the active managers lost in terms of relative performance by not having a significant exposure to materials while gaining by being overweight in industrials.

Please find the full August edition of the Research News attached, including the fundinfo outperformance index and a summary of insights from the most relevant meetings with fund managers.

Vontobels Boutique TwentyFour Asset Management überschreitet 10 Milliarden GBP an verwalteten Vermögen und bestätigt ehrgeizige Entwicklungsziele

TwentyFour Asset Management, an der Vontobel die Mehrheit hält, gab heute bekannt, dass die verwalteten Vermögen des Unternehmens seit Jahresbeginn um 25 Prozent gewachsen sind. Das entspricht einer Zunahme um 2,5 Milliarden CHF. In einem positiven Umfeld für festverzinsliche Anlagen sowie einer starken Performance setzt TwentyFour Asset Management mit ehrgeizigen Zielen weiterhin auf Wachstum.

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen TwentyFour Asset Management (TwentyFour) konnte durch den Zugang zur globalen Vertriebsplattform von Vontobel internationale Versionen der eigenen Fonds lancieren und damit die verwalteten Vermögen um mehr als 1,5 Milliarden CHF steigern. 2017 stieg der Nettomittelzufluss um 14 Prozent, der zu großen Teilen aus der Schweiz, Italien und Deutschland kam. Diese durchweg positive Entwicklung ist die Folge einer global gestiegenen Nachfrage nach festverzinslichen Produkten, die unter anderem durch die niedrige Volatilität, die weltweite wirtschaftliche Erholung in den letzten zwölf Monaten sowie durch die Politik der Zentralbanken begünstigt wird.

Im Jahr 2016 setzte TwentyFour die weltweite Expansion mit der Eröffnung einer Zweigstelle in New York fort, wo sie im April 2017 mit dem US-amerikanischen Vertriebspartner Beacon den ersten US-Anlagefonds lancierte. Im Laufe der ersten Hälfte des Jahres 2017 erlebten Anleihenfonds mit Sitz in den USA mit 224 Milliarden USD Neuzuflüssen die größten bisher verzeichneten Volumen. Seit der Lancierung hat der American Beacon TwentyFour Strategic Income Fund 97 Prozent seiner Mitbewerber in der Kategorie Multi-Sektor-Anleihen übertroffen. „Unser globaler Ansatz ist in vielerlei Hinsicht positiv. Wir legen unseren Fokus nicht auf die jeweiligen Binnenmärkte, was insbesondere im Hinblick auf die USA, wo unsere Mitbewerber sich klar auf das Inland konzentrieren, ein Vorteil ist“, so Mark Holman, CEO von TwentyFour Asset Management.

Während TwentyFour sowohl wachsen und an Bedeutung gewinnen soll, bleibt die Fixed Income Boutique ihrem Kernethos treu und erzielt eine starke Performance in allen abgedeckten Bereichen. „Wir sind ein wirklich global agierendes Unternehmen, dessen oberste Priorität seit jeher Leistung ist", erklärt Holman. Eine Boutique zu bleiben sei weiterhin das Erfolgsrezept für TwentyFour. „Mit 10 Milliarden GBP an verwalteten Vermögen ist unsere relativ kleine Größe ein Vorteil, da wir beweglicher sind als größere Mitbewerber, die eher Mühe haben, dort zu investieren, wo wir agieren können. Wir wollen bis 2020 die Hälfte der Neuinvestitionen von außerhalb Großbritanniens generieren“, ergänzt er.

Da im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld die globalen Märkte für festverzinsliche Anlagen für einkommensorientierte Anleger weiterhin attraktiv bleiben, ist TwentyFour zuversichtlich, die ehrgeizigen Wachstumspläne durch eine stabile Performance in den kommenden Jahren verwirklichen zu können. Zentralbanken auf der ganzen Welt scheinen langsam auf eine geldpolitischen Normalisierung zuzusteuern, wodurch der Druck hinsichtlich der Zinsrisiken wachsen wird. Daher hält TwentyFour die Abhängigkeit in Bezug auf das Zinsrisiko niedrig, konzentriert sich auf das globale Kreditrisiko und profitiert so von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung.

TwentyFour Asset Management
TwentyFour Asset Management ist ein unabhängiger und im Bereich forderungsbesicherte Wertpapiere sowie Unconstrained Fixed Income führender Spezialist für festverzinsliche Anlagen mit Sitz in London. Das Unternehmen verfügt über eine breit gefächerte Kundenbasis in Grossbritannien, die sowohl Wholesale- als auch institutionelle Kunden umfasst, denen Einzelmandate und eine Reihe von gemeinsamen Anlagevehikeln zur Verfügung stehen. Die hochtransparenten Produkte profitieren von einem strengen detailorientierten Anlageansatz, um so höhere risikobereinigte Renditen zu erzielen, während ein starker Fokus auf den Kapitalerhalt gelegt wird. www.twentyfouram.com

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset Class fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes «Alpha», zu generieren. Weltweit sind über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter mehr als 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30. Juni 2017 auf 106,8 Milliarden CHF. www.vontobel.ch/am.
Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Andreas Wende wird COO und Gesellschafter bei NAI apollo

Andreas Wende (RICS) übernimmt die Position des COO (Chief Operating Officer) bei NAI apollo – Partner der NAI apollo group – und wird Gesellschafter des inhabergeführten Unternehmens. Der 53-jährige Diplom-Kaufmann tritt damit an die Seite von CEO Andreas Krone und dem bisherigen COO Dr. Marcel Crommen. Crommen übernimmt dabei künftig die Funktion des CIO (Chief Investment Officer) für das inhabergeführte Immobilienberatungsunternehmen und verantwortet die strategische Weiterentwicklung, insbesondere des Investmentbereiches. 

Dr. Marcel Crommen: „Nur wenige Berater können eine Expertise wie Andreas Wende vorweisen. Seine Erfahrungen in der Arbeit für Nutzer, Eigentümer, Berater und Dienstleister sowie sein strategischer Weitblick werden uns dabei unterstützen, den unternehmerischen Ansatz der NAI apollo weiterzuentwickeln.“ 

„Ich sehe für NAI apollo eine große Perspektive in der Immobilienwirtschaft. Die Unternehmensphilosophie verbindet die persönliche Verantwortung für jeden Auftrag mit einer engen Kundenbindung. Viele Kunden fordern diese intensive persönliche Betreuung immer stärker. Die meisten großen Immobilienberatungen bilden das aber zu wenig ab. Der Beratungsansatz der NAI apollo hat deshalb ein Alleinstellungsmerkmal. Es freut mich sehr, das Unternehmen an der Seite von Andreas Krone und Marcel Crommen weiter voranzubringen“, betont Andreas Wende.  

„Wir freuen uns, dass wir mit Andreas Wende einen profilierten und erfolgreichen Immobilienexperten mit einem exzellenten Netzwerk für uns gewinnen konnten, der uns beim weiteren Ausbau des Unternehmens unterstützen wird“, so Andreas Krone und Axel König, die beiden Gründungsgesellschafter der NAI apollo.

Andreas Wende war von 2013 bis 2016 als COO und Head of Investment von Savills in Deutschland tätig. Hier war er maßgeblich an der erfolgreichen Weiterentwicklung des Investmentbereiches beteiligt. Zuvor arbeitete er vier Jahre lang als Regional Director EMEA für JLL. Dort leitete er das Gebiet Norddeutschland und bundesweit den Bereich Landlord Re-pre¬sen¬tation. Darüber hinaus war er Mitglied im Business Board der JLL.

Weitere zentrale berufliche Stationen absolvierte Andreas Wende bei STRABAG PFS – seinerzeit DeTelmmobilien – und der Deutschen Telekom, wo er von 1996 bis 2001 als kaufmännischer Leiter Nord tätig war. 

Aktuell engagiert sich Andreas Wende ehrenamtlich als Vorsitzender des Büroimmobilienausschusses des Branchenverbandes ZIA. Darüber hinaus ist Andreas Wende Gründer und CEO der Arena Gruppe. Das Unternehmen beteiligt sich an digitalen Startups aus der europäischen PropTech-Szene sowie an Unternehmen in der Wohninvestment-Beratung und in den Bereichen Landlord Services in B-, C- und D-Städten.

Picet-Agriculture wird zu Pictet-Nutrition

Der Fonds Pictet-Agriculture von Pictet Asset Management wurde am 31. Juli 2017 in Pictet-Nutrition umbenannt, um den Anlagefokus der Strategie besser widerzuspiegeln.

Als Pictet-Agriculture 2009 lanciert wurde, war die Nahrungsmittelbeschaffung für die Weltbevölkerung, die Schätzungen zufolge bis 2050 auf über 9 Milliarden Menschen ansteigen wird, ein wichtiges globales Problem. Inzwischen ist die weltweite Lebensmittelproduktion dank Innovation und technologischer Fortschritte jedoch so stark gestiegen, dass Nahrungsmittelknappheit heute ein geringeres Risiko darstellt.

Der Schwerpunkt hat sich auf Qualität und Vertrieb der Produkte verlagert. Das Anlageuniversum und das Portfolio von Pictet-Nutrition tragen dieser Veränderung Rechnung. So wurden die Gewichtungen jener Unternehmen erhöht, die in puncto Lieferung, Qualität und Nachhaltigkeit einen Beitrag zur weltweiten Lebensmittelherstellung leisten. Gleichzeitig hält Pictet Asset Management an seinem Engagement in den Bereichen der Landwirtschaft fest, die für die Zukunft der Ernährung ausschlaggebend sind, wie z.B. der Präzisionslandwirtschaft.

Der Fonds wird mit Cédric Lecamp und Gertjan Van der Geer (im Bild) weiter von dem Anlageteam verwaltet, das seit der Auflegung dafür verantwortlich ist. Dabei wird das bereits bewährte Anlageverfahren angewandt.

Angetrieben durch die starken langfristigen Nachhaltigkeitstrends und technologischen Fortschritte bietet der Fonds nach wie vor eine einmalige Anlagemöglichkeit, und Pictet Asset Management engagiert sich weiterhin, dem Anleger innovative thematische Aktienstrategien anzubieten.


Erfahren Sie mehr zum Pictet-Nutrition.

Pictet Asset Management ist seit über 20 Jahren ein Pionier im Bereich thematischer Anlagen. Wir erkannten das Potenzial thematischer Strategien bereits während der 1990er Jahre und gehörten zu den ersten Anlageverwaltern, die ein Biotech-Produkt anboten. Darauf folgte unsere Wasserstrategie, die nach wie vor eine der sehr wenigen Strategien ist, die dieser einzigartigen Ressource gewidmet sind und die noch immer vom ursprünglichen Investmentmanager verwaltet wird. Im Laufe der folgenden Jahre haben wir eine umfassende thematische Produktpalette aufgebaut, darunter Branchen wie Gesundheit, Holz und Robotik. Auf diese Weise haben unsere Investoren Zugriff auf eine beliebige Anzahl an Anlagemöglichkeiten, die die verschiedenen Megatrends repräsentieren.

Mehr zu den Anlagestrategien von Pictet Asset Management

Folgen Sie Pictet Asset Management

Für weitere Informationen steht Ihnen Frank Böhmer gerne zur Verfügung.
Telefon: 069-79 5009 24
e-mail: fbohmer@pictet.com

Neue Rohstoff-ETFs von ETF Securities ab heute an der Deutschen Börse gelistet

ETF Securities, einer der weltweit führenden unabhängigen Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), hat heute zwei neue, breit gestreute Rohstoff-ETFs (Exchange Traded Funds) an der Deutschen Börse gelistet. Es handelt sich um „Tracker“ auf zwei Indizes aus der Bloomberg Commodity-Familie. Mit den zwei neuen ETFs erhalten Investoren in Hinblick auf Wachstum und Diversifikation einen „all-in-one“ Zugang zu Rohstoffen. Gleichzeitig vermeiden sie die Herausforderungen, selbst in verschiedenen Subsektoren mit Futures agieren zu müssen.

Das sind die beiden neuen ETFs:

  • ETFS All Commodities GO UCITS ETF (ISIN:DE000A2DQ7P3), der einen Index von Rohstoff-Futures („Front Month“) verfolgt. Er eignet sich als taktisches Instrument, Herzstück der Diversifikation oder als Teil der Allokation für ein alternatives Portfolio.
  • ETFS Longer Dated All Commodities Ex-Agriculture And Livestock GO UCITS ETF (ISIN: DE000A2DQ7Q1), der einem Index von längerfristigen Rohstoff-Futures auf Energie und Metalle folgt. Das Produkt richtet sich unter anderem an Investoren, die einen breiten Zugang zu Rohstoffen suchen, aber keine Beteiligung an solchen wünschen, die mit Nahrungsmitteln in Verbindung stehen.

Als Teil anhaltender Bemühungen, die Portfolioeffizienz für Investoren zu erhöhen, hat ETF Securities daran gearbeitet, die Transaktionskosten der bestehenden ETFS Longer Dated All Commodities GO UCITS ETF zu reduzieren. Die Gesamtkosten inklusive Managementgebühr und Portfolio-Transaktionskosten betragen nun 38 Basispunkte pro Jahr.

ETF Securities ist mit einem Marktanteil von aktuell 31 Prozent der größte Anbieter von Rohstoff-ETPs in Europa1. Die Assets under Management im Bereich Rohstoff-ETPs betragen 16,8 Milliarden US-Dollar2. ETF Securities hob 2003 den weltweit ersten Rohstoff-Gold-ETC aus der Taufe. Die jüngsten Produktentwicklungen verfestigen die Position von ETF Securities als den führenden Anbieter von Rohstoff-ETPs in Europa weiter.

Weitere Informationen zu den Rohstoff-Produkten von ETF Securities finden Sie unter:
www.etfsecurities.com/commodities

Produktinformation

Produkt

Börse

Währung der Notierung

DE ISIN

Bloomberg

Management-gebühr

Swapgeschäfts-kosten

Kosten total

ETFS All Commodities GO UCITS ETF

Xetra

EUR

DE000A2DQ7P3       

ETLF GY

 

0.30%

0.05%

0.35%

ETFS Longer Dated All Commodities Ex-Agriculture And Livestock GO UCITS ETF

Xetra

EUR

DE000A2DQ7Q1       

ETLE GY

0.30%

0.09%

0.39%

ETFS Longer Dated All Commodities GO UCITS ETF

(existing product)

LSE

USD

 

GBP

IE00B4WPHX27

COMF LN

 

CMFP LN

0.30%

0.08%

0.38%



1) Quelle: ETF Securities - European Delta 1 Competitor and Market Analysis, April 2017
2) Quelle: ETF Securities - European Delta 1 Competitor and Market Analysis, April 2017

BMO Global Asset Management setzt sich in Japan für unabhängige Vorstandsmitglieder ein

In den letzten Jahren hat es deutliche Verbesserungen in den Führungspraktiken japanischer Unternehmen gegeben. BMO Global Asset Management leitet seit 2014 gemeinsam mit Legal & General Investment Management und Standard Life Investments eine Initiative, die sich für unabhängige Vorstandsmitglieder in japanischen Unternehmen einsetzt. Das Ziel ist es, einen Standard zu schaffen, der mindestens zu einem Drittel unabhängige Mitglieder im Vorstand vorsieht. Diese Angaben liegen deutlich über dem Standard des Japanese Corporate Governance Codes, der zwei unabhängige Vorstandsmitglieder ansetzt. 

In den letzten fünf Jahren hat die Unternehmensführung in Japan einen enormen Wandel durchlebt. BMO Global Asset Management geht davon aus, dass eine gewisse Anzahl unabhängiger Vorstandsmitglieder den kulturellen Wandel voranbringt und zugleich auch die Aktienrenditen der Unternehmen verbessert. „Von dieser Transformation wird Japan enorm profitieren. Denn langfristig helfen ein robuster Führungsansatz und ein nachhaltiges Geschäftsmodell der japanischen Wirtschaft. Viele Firmen, mit denen BMO Global Asset Management ein Engagement eingegangen ist, haben in den letzten drei Jahren ihre Anzahl unabhängiger Vorstandsmitglieder erheblich verbessert“, sagt Yo Takatsuki, Associate Director Governance and Sustainable Investment bei BMO Global Asset Management. 

Japan ist einer der wichtigsten Märkte für institutionelle Investoren und mit mehreren Tausend Emittenten sowie einer Vielzahl erstklassischer Unternehmen einer der größten und umfangreichsten Kapitalmärkte der Welt. Trotz dieser Stärken ist die Unternehmensführung ein langjähriges Problem. Sorgen bereiten die Strukturen und die Zusammensetzung des Vorstandes. Traditionell setzt sich der Vorstand in Japan nur aus leitenden Angestellten ohne Außenvertretung zusammen. „Durch den Druck überwiegend von ausländischen Investoren und Regierungsinitiativen zur Stimulierung des Marktes zeigen sich seit den letzten drei Jahren signifikante Veränderungen“, so Takatsuki. Ein Großteil der japanischen Unternehmen weist nun zwei externe Vorstandsmitglieder auf.

Japanische Unternehmen scheinen also bereit zu sein, sich den globalen Standards anzunähern. Allerdings liegt der Standard in vielen anderen entwickelten Ländern bei mindestens der Hälfte unabhängiger Vorstandsmitglieder. „Wir sind davon überzeugt, dass die Mischung im Vorstand die Vielfalt unterstützt, die für eine gesunde Diskussion vonnöten ist. Außerdem verhindert sie, dass nur einzelne Personen Entscheidungen treffen. Unserer Meinung nach bringt ein unabhängiges Vorstandsmitglied durch seine Erfahrung außerhalb des Unternehmens frische Ideen ein“, sagt Takatsuki. Ein Beispiel für die Transformation liefert Toyota. 2011 konnte der Automobilhersteller noch kein externes Vorstandsmitglied aufweisen. Nun besteht der Vorstand zu einem Drittel aus externen Mitgliedern. Weitere Beispiele sind FUJIFILM Holdings, Honda Motor Company, Nintendo und Takeda Pharmaceutical.

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet. Das verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Juli 2016 auf mehr als 238 Milliarden US-Dollar.

Neuberger Berman legt neuen Loans-Fonds für den deutschen Markt auf

Neuberger Berman, ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter in Mitarbeiterbesitz, erweitert die Palette seiner Produkte, die in Senior Floating Rate Loans anlegen, durch den Launch eines Fonds mit europäischen Loans. Dieser konzentriert sich auf qualitativ hochwertige Darlehen mit einem Kredit-Rating von B-/B3 oder besser. Der Neuberger Berman European Senior Floating Rate Income Fund (ISIN: IE00BDFBSJ37) ist jetzt für den Vertrieb in Deutschland zugelassen. 

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, erklärt: „Nach der Auflage unseres High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund haben wir nun auch eine rein auf europäische Loans fokussierte Strategie aufgelegt, die mit den Anforderungen des VAG konform geht. Wir eröffnen unseren Kunden mit diesem Fonds die Möglichkeit, unter anderem bestehende Allokationen in Hochzinsanleihen zu diversifizieren. Die derzeit zu erzielenden Renditen im Bereich der europäischen Loans bei entsprechend kürzerer Duration von Loans im Vergleich zu Hochzinsanleihen können über diesen Fonds praktisch ohne größeres Wechselkursrisiko vereinahmt werden.“

Der Fonds wird von Senior Portfolio Manager Martin Rotheram in London verwaltet. Er und seine Kollegen Joseph Lynch und Stephen Casey, die gemeinsam auch die Globalen Loans Fonds verwalten, haben durchschnittlich mehr als 19 Jahre Erfahrung und sind Teil eines global aufgestellten Teams, das sich auf eine der branchenweit größten Research-Plattformen im Non-Investment-Grade-Bereich stützen kann. Das Team erstellt breit gefächerte Portfolios; der europäische Fonds strebt an, in etwa 100 europäische Emittenten zu investieren. Anteilszeichnungen und -rückgaben sind täglich möglich.

Martin Rotheram erläutert: „Senior Floating Rate Loans haben in den letzten Jahren stetige Renditen erwirtschaftet und aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften können sie attraktive Erträge, sowohl im Niedrigzinsumfeld als auch bei steigenden Zinsen, bieten. Durch ein diszipliniertes Research, das auch ESG-Faktoren berücksichtigt, wollen wir die besten Ideen aus einem breiten Universum solider Emittenten mit langem Track Record und der Fähigkeit, über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg Cash-Flows zu generieren, auswählen.“

Der Neuberger Berman European Senior Floating Rate Income Fund ist ein Fonds für qualifizierte Investoren (QIF), domiziliert in Irland und verwaltet von Neuberger Berman AIFM Limited. Sub-Investment Manager sind Neuberger Berman Europe Limited und Neuberger Berman Investment Advisors.

Generali Investments ernennt Vincent Chaigneau zum neuen Head of Research

Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio (Generali Investments), der zentrale Asset Manager der Generali Gruppe, kündigte heute die Ernennung von Vincent Chaigneau zum neuen Head of Research mit Wirkung zum 11. August an.

Vincent Chaigneau, der in Paris arbeiten und an CEO Santo Borsellino berichten wird, wird ein Team von derzeit 25 Ökonomen sowie Kredit- und Aktienanalysten mit Sitz in Paris, Köln und Triest leiten.

Darüber hinaus wird er den Bereich Group Insurance Research (GIR) von Generali leiten. Dieses Team analysiert die weltweiten Versicherungs- und Finanzdienstleistungsmärkte mithilfe von proprietären Prognosen, Branchenexpertise und umfassenden Ad-hoc-Studien. Dabei setzt GIR auf zehn Analysten, die durchschnittlich über 20 Jahre an Branchenerfahrung verfügen.

Santo Borsellino, Chief Executive Officer von Generali Investments: „Research ist ein wesentlicher Teil des Asset Managements und hilft uns dabei, unsere Anlagestrategien zu gestalten, Risiken zu kontrollieren und letztlich die Ergebnisse zu liefern, die unsere Kunden von uns erwarten. Dank seiner beeindruckenden Marktkenntnis und Erfahrung wird Vincent Chaigneau eine große Bereicherung für Generali Investments und für unsere Stakeholder sein und wir freuen uns, ihn bei uns begrüßen zu dürfen.“ 

Vincent Chaigneau war zuvor 24 Jahre lang für Societe Generale Corporate & Investment Banking in Paris, New York und London tätig, zuletzt in der Position des Co-Head of Fixed Income Research und Head of Rates & FX Strategy.

Vincent Chaigneau ist französischer Staatsbürger und besitzt einen Master in internationaler Volks- und Finanzwirtschaft sowie einen Postgraduiertenabschluss in Wirtschaft und Finanzen von der Universität von Bordeaux. 

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quelle: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.


Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A.

Neuer Wohnfonds von Union Investment und ZBI startet mit einem Fondsvolumen von 620 Millionen Euro

Der gemeinsam von Union Investment und ZBI aufgelegte Wohnimmobilienfonds UniImmo: Wohnen ZBI hat in der ersten Zeichnungsphase rund 620 Millionen Euro eingesammelt. Der Wohnimmobilienfonds ist damit vom Start weg der größte Offene Immobilienfonds mit Schwerpunkt auf Wohnen in Deutschland. Wie geplant, sind die Mittel zum Auflagetermin bereits in großem Umfang investiert. Mehr als 50 Prozent des frühzeitig durch die ZBI gesicherten Startportfolios mit einem Gesamtvolumen von 460 Millionen Euro sind bereits in den Fonds übergegangen. Der Übergang der restlichen Teilportfolien wird für August und September erwartet.

In den Fonds übergegangen ist bereits ein Immobilienpaket mit 260 Objekten und ca. 2.500 Wohneinheiten im Gesamtvolumen von rund 132 Millionen Euro. Die Investitionsstandorte liegen überwiegend in den westdeutschen Großstädten Düsseldorf und Gelsenkirchen. Darüber hinaus sind zur weiteren Risikostreuung auch Wohnobjekte in anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Sachsen, Teil der Transaktion. Zudem ist zu etwa 70 Prozent ein weiteres Portfolio mit einem anteiligen Wert von rund 113 Millionen Euro in den UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen. Verkäufer ist eine angelsächsische Investorengruppe. Das Portfolio mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, hier vor allem Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf, umfasst insgesamt 150 Objekte mit rund 2.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Durch zielgerichtete Investitionen soll die Grundlage für eine Vollvermietung und für Wertsteigerungen im Bestand geschaffen werden.

„Wir freuen uns über den guten Start sowohl auf der Absatz- als auch der Ankaufsseite“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Mit dem Startportfolio ist der Fonds sehr gut aufgestellt und kann die Chancen an den deutschen Wohnimmobilienmärkten wahrnehmen.“

Der UniImmo: Wohnen ZBI legt seinen Schwerpunkt auf Objekte mit erschwinglichem Wohnraum für die breite Bevölkerung mit mittlerer bis hoher Wohnqualität. Geographisch hat der Fonds das gesamte deutsche Bundesgebiet für Ankäufe im Blick. Da die ZBI eine hohe Kompetenz im Asset Management von Wohnimmobilien in die Kooperation mit Union Investment einbringt, wird der UniImmo: Wohnen ZBI zudem überwiegend in Bestandsportfolios investieren, bei denen noch Wertsteigerungspotenzial zu erkennen ist. Darüber hinaus sind auch Projektentwicklungen des mittleren Segments oder Bestandsobjekte mit Sanierungsbedarf vorstellbar.

BÖAG Börsen AG (Hamburg/Hannover) startet unabhängige Internetplattform für Sachwertinvestments

Ab sofort finden Interessierte unter der Dachmarke Fondsbörse Deutschland (www.fondsboerse-deutschland.de) ein unabhängiges Portal für Alternative Investments. Das Informationsportal deckt sowohl Erst- als auch Zweitmarktaspekte der Anlageklasse ab. Es soll für Anleger und Anbieter geschlossener Fonds gleichermaßen zu einer zentralen Anlaufstelle werden und für mehr Transparenz und Aktivität in der Sachwertbranche sorgen.

Unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ betreibt die Börsen AG bereits seit Jahren einen Sekundärmarkt für den Handel von alternativen Investmentfonds. Anfang 2017 ist ein Erstmarkt für geschlossene Fonds (www.erstmarkt.de) hinzugekommen. Die neue Domain www.fondsboerse-deutschland.de verbindet nun beide Produktwelten und bietet unabhängige Informationen aus erster Hand.

„Die neue Informationsseite schließt eine Wissenslücke um die Anlageklasse der Alternativen Investmentfonds, die wir seit längerem beobachten und die sich auch aufgrund einiger Verschiebungen innerhalb der Branche auftut“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Vorstandsmitglied der Börsen AG. „Wir sind überzeugt davon, dass Sachwertinvestments eine gute Portfoliobeimischung sein können. Doch dazu ist es notwendig, diese Anlageklasse zu verstehen und ihre Angebote beurteilen zu können. Hierzu soll unsere unabhängige Informationsplattform beitragen“, betont Ledermann die strategische Zielsetzung.

Kay Homann, Prokurist der Börsen AG und Projektverantwortlicher, unterstreicht: „Die neue Branchenplattform soll allen an Sachwerten interessierten Personen einen Mehrwert bieten – Einsteigern,  Experten und Emittenten. Wir möchten dazu beitragen, dass Alternative Investments wieder Gesprächsthema in einer breiteren Öffentlichkeit werden.“

Auf der Startseite des neuen Portals befinden sich Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Sachwertbranche. Weiter werden in einem speziellen Wissensbereich auch grundlegende Fragen zu Alternativen Investmentfonds beantwortet. In einem eigenen Produktbereich erhalten die Besucher Informationen zu aktuellen Produkten aus dem Erst- und Zweitmarkt für geschlossene Fonds. Über entsprechende Verlinkungen gelangt der Anleger direkt auf die Zeichnungs- bzw. Handelsplattformen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG.

Über die BÖAG Börsen AG
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Hamburg und in Hannover sowie der elektronischen Handelsplattform L&S Exchange. Zusammen sind an den Plätzen mehr als 20.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen in Hamburg und in Hannover die wichtigsten deutschen sowie alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei.

Weiter betreibt die Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist die Börse Hannover zudem im Bereich der nachhaltigen und alternativen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die BÖAG Börsen AG, die Börse Hamburg, die Börse Hannover und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

Die Deutschen haben großes Vertrauen in die private Altersvorsorge

Die Diskussionen in der Öffentlichkeit über die zukünftige Finanzierung der gesetzlichen Rente geht an den Deutschen nicht spurlos vorüber. Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) befürchtet, dass die Rente im Alter nicht reichen wird, um den aktuellen Lebensstandard zu halten. Knapp 40 Prozent erwarten daher, im Ruhestand einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten aus den eigenen Ersparnissen bestreiten zu müssen. Dennoch blickt ein Großteil der Deutschen zuversichtlich in die Zukunft. Denn die meisten gehen davon aus, dass sie sich durch eine private Altersvorsorge vor finanziellen Engpässen im Alter schützen können. Jeder Zweite glaubt sogar, gut für das Alter vorgesorgt zu haben. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Deutsche Sparer setzen weiterhin großes Vertrauen in die private Altersvorsorge: Drei von vier Befragten (77 Prozent) sorgen nach eigenen Angaben privat vor, um die Lücke zwischen dem Erwerbs- und Renteneinkommen im Alter zu schließen. Annähernd 40 Prozent fühlen sich damit auch gut oder sehr gut abgesichert. Nur sieben Prozent sehen in der privaten Altersvorsorge größere Defizite. „Die Ergebnisse machen deutlich, dass die meisten Deutschen das Thema Altersvorsorge sehr wohl auf dem Schirm haben und nicht auf die lange Bank schieben“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Jeder zweite Besitzer einer privaten Altersvorsorge hat deshalb auch einen staatlich geförderten Riester-Vertrag abgeschlossen. Ein Großteil der Befragten empfindet beim Riestersparen die Wahlmöglichkeit unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen als Vorteil: Während 53 Prozent es als Pluspunkt werten, unter verschiedenen Anbietern und Vorsorgeformen wie Banksparplan, Fondssparplan, Rentenversicherung sowie Bausparvertrag zu wählen, betrachten lediglich 31 Prozent dies als Nachteil. „Die Zahlen zeigen, dass diejenigen, die schon länger riestern, darin durchaus Vorteile sehen und sich nicht durch die häufig geäußerte Kritik an der Riester-Rente beeindrucken lassen“, sagt Gay. Immerhin sind knapp zwei Drittel (62 Prozent) davon überzeugt, dass sie sich mit einer privaten Altersvorsorge ein komfortables Polster für den Ruhestand schaffen können, das sie vor finanziellen Engpässen schützt. Und damit fühlen sich die meisten offensichtlich wohl: Jeder Zweite (52 Prozent) ist der Ansicht, gut für das Alter vorgesorgt zu haben. 43 Prozent geben an, dass sie auch bereit sind, zugunsten einer privaten Vorsorge heute weniger Geld auszugeben. Knapp die Hälfte der Anleger (46 Prozent) würde sogar mehr in die private Altersvorsorge einzahlen, wenn sie dafür früher in Rente gehen könnten.

Das bevorzugte Renteneintrittsalter der deutschen Anleger liegt im Durchschnitt bei 59,9 Jahren

Früh den Lebensabend genießen scheint ohnehin der Wunsch vieler zu sein. Wenn sie frei entscheiden könnten, würden mehr als zwei Drittel (69 Prozent) mit einem Alter von maximal 61 Jahren in Ruhestand gehen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) würde gerne mit 62 oder 63 Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Lediglich acht Prozent streben an, erst mit 64 Jahren oder später Altersbezüge in Anspruch zu nehmen. Unter dem Strich liegt das gewünschte durchschnittliche Renteneintrittsalter der Befragten bei 59,9 Jahren. Das tatsächliche Alter mit dem deutsche Sparer in Ruhestand gehen beträgt hingegen im Durchschnitt 66,3 Jahre. „Je früher die Menschen an später denken und mit der privaten Eigenvorsorge beginnen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kluft zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Renteneintrittsalter kleiner wird“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. Mai 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Fondsumsätze im Juli bei 68 Millionen Euro

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg haben im Juli ein Volumen von rund 68 Mio. Euro erreicht und lagen damit um rund 15 Prozent unter dem Vormonat. Bedingt durch die Jahreszeit sind viele Marktteilnehmer im Urlaub und halten sich in Folge dessen mit Investments zurück.

Hinzu kamen ab Mitte Juli Pressemeldungen, wonach die führenden deutschen Automobilhersteller angeblich über Jahre hinweg kartellrechtswidrige Absprachen getätigt haben sollen. Sie bestimmten maßgeblich das Marktgeschehen und hatten indirekt auch Auswirkungen auf den Fondshandel.

Nach einem Zwischenhoch am 13. Juli bei 12.641 Punkten gab der DAX30 nach Kenntnis der genannten Vorwürfe gegenüber den Automobilwerten deutlich nach und schloss am vergangenen Freitag bei 12.163 Punkten. Das entspricht im Monatsvergleich einem Minus von 1,3 Prozent. Der Dow Jones konnte dagegen bei 21.830 Punkten (plus 2,35 Prozent) ein neues Allzeithoch erklimmen und auch der EUROSTOXX 50 erzielte im Juli ein leichtes Plus von 0,75 Prozent.

Immobilienfonds dominieren Umsätze im Fondshandel

Zu den Umsatzfavoriten im Fondshandel Hamburg zählten im Juli die offenen Immobilienfonds (OIF) sowie ausgewählte Aktienfonds, teilweise mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte (vgl. auch Tabelle).

Mit 10,5 Millionen Euro hat der SEB ImmoInvest (WKN: 980230) im Juli den ersten Platz im Umsatzranking behauptet. Dahinter folgt auf Platz zwei der CS EUROREAL (WKN: 980500) mit 5,7 Millionen Euro Umsatz. Platz drei nach Umsatz erreichte der Stuttgarter-Aktien-Fonds (WKN: A0Q72H) mit 4,8 Millionen Euro Umsatz, der im Juli zugleich als Aktionsfonds des Monats gehandelt wurde.

Rohstoffwertefonds sowie Fonds mit Schwerpunkt Lateinamerika/Brasilien legen im Juli teilweise deutlich zu

Nachdem sich der Preis für Rohöl (Brent) im Juli mit fast 10 Prozent Plus deutlich erholen konnte, zählten Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Rohstoffe insgesamt zu den Best-Performern. Zu den Spitzenreitern im Monatsvergleich gehörten der Commodity Capital Global Mining Fund (WKN: A0YDDD) mit plus 21,8 Prozent sowie der BGF World Mining Fund (WKN: A0M9SC) mit plus 10 Prozent. Der STOXX® Europe 600 Optimised Basic Resources Source ETF (WKN: A0RPR2) erreichte ein Plus von 9 Prozent, gefolgt vom HSBC Brazil Equity (WKN: A0DJ0P) mit plus 8 Prozent.

Fonds mit Schwerpunkt Healthcare tendenziell auf der Verliererseite

Schwächer zeigten sich im Juli u. a. Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Healthcare. Der Amundi ETF MSCI Europe Healthcare (WKN: A0REJ2) gab um 5,6 Prozent nach, der Der STOXX® Europe 600 Optimised Health Care Source ETF (WKN: A0RPR7) verlor 4,6 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Juli 2017 Fondsname WKN Umsatz in Mio. Euro 


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.07.2017 bis zum 31.07.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Immobilieninvestoren in Europa erwarten Anstieg der Renditen nicht vor 2019

Nur jeder vierte Immobilieninvestor in Europa geht davon aus, dass der aktuelle Marktzyklus seinen Zenit in Kürze überschreitet und die Immobilienanfangsrenditen bald wieder steigen werden. Die große Mehrheit von 75 Prozent erwartet den Umschwung erst für das Jahr 2019, davon 43 Prozent sogar später. Das geht aus der jüngsten Immobilien-Investitionsklimastudie von Union Investment hervor. Für die Studie, die im halbjährlichen Turnus durchgeführt wird, wurden diesmal 168 professionelle Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien repräsentativ befragt.

Mit der Erwartung eines anhaltend spätzyklischen Marktumfelds korreliert eine steigende Sicherheitsorientierung, die vor allem dazu führt, dass deutsche und britische Investoren bei höherer Sicherheit eine verminderte Rendite in Kauf nehmen. Die Anlagestrategie „Gleiches Risiko bei geringerer Rendite“ verfolgen in Deutschland 71 Prozent und in Großbritannien sogar 74 Prozent der Befragten. Im Vergleich zur vorletzten Umfrage vor einem Jahr bedeutet das in den Befragtengruppen einen Anstieg von 15 bzw. 14 Prozentpunkten. In Frankreich ist die Risikoaffinität auch im aktuellen Marktumfeld etwas stärker ausgeprägt. 41 Prozent der Investoren geben an, ein höheres Anlagerisiko einzugehen, um die gleichen Renditeziele wie bisher zu erreichen. Die übrigen 59 Prozent kalkulieren hier ebenfalls mit einer geringeren Rendite bei gleichbleibendem Risiko.

Ausweichbewegungen auf alternative Assetklassen

Insgesamt eher skeptisch bewerten die befragten Investoren das europäische Investitionsklima für Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Knapp ein Drittel der professionellen Investoren sieht in den kommenden zwölf Monaten tendenziell schlechte Chancen für attraktive Büroinvestments. Noch etwas negativer fällt die Einschätzung für Einzelhandelsimmobilien aus. Mit 51 Prozent sagt sogar eine knappe Mehrheit, dass es derzeit kaum Aussichten für überzeugende Investitionen gibt. Umso stärker rücken alternative Assetklassen innerhalb der Immobilienwelt in den Fokus. Aufgrund des hohen Preisniveaus in den Nutzungsarten Büro und Einzelhandel verfolgt rund die Hälfte der Befragten dezidierte Ausweichstrategien. Eine besonders hohe Beachtung bei diesen Ausweichbewegungen finden Logistik-, Hotel- und Wohnimmobilien. Unter britischen Investoren, die nach alternativen Anlageprodukten suchen, erreichen Logistik mit 83 Prozent sowie Hotel und Wohnen mit jeweils 61 Prozent den größten Zuspruch. In derselben Gruppe der deutschen Investoren wollen jeweils rund 50 Prozent verstärkt auf diese drei Nutzungsarten setzen.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung treffen auch spezialisierte Produkte wie Studentenwohnheime und Sozialimmobilien bei den europäischen Investoren auf ein beachtliches Interesse. Ein Viertel aller französischen, 29 Prozent der deutschen und sogar 67 Prozent der britischen Studienteilnehmer, die eine alternative Investitionsstrategie formuliert haben, haben das Thema Micro-Wohnen auf dem Ankaufsradar. Dazu zählen vor allem die bereits angesprochenen studentischen Wohnformen mit Angeboten, die jeweils nur temporär genutzt werden.

„Die hohen Preise für Büro- und Einzelhandelsimmobilien in den Kernmärkten haben in den letzten Monaten die Kreativität der professionellen Investoren angeregt und ihren Blick auf den Immobilienmarkt insgesamt geweitet, was sich bereits in neuen Fondsideen widerspiegelt“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg.

Politische Stimmungen beeinflussen das Investitionsklima

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich und die Brexit-Vorbereitungen der britischen Regierung haben sich auf das Immobilien-Investitionsklima in Europa spürbar ausgewirkt. 61 Prozent der französischen Investoren gehen davon aus, dass sich die Immobilienmärkte in Frankreich unter der neuen Administration im Élysée positiver entwickeln werden als noch vor der Wahl prognostiziert. Diesem Stimmungsbild entspricht auch die Einschätzung der französischen Investoren für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ihres Landes in den kommenden zwölf Monaten. 48 Prozent erwarten, dass es der Wirtschaft in Frankreich in einem Jahr besser bis deutlich besser gehen wird. Über alle drei Ländern teilen allerdings nur 30 Prozent der Befragten diese Einschätzung.

Für Großbritannien hingegen richten sich die professionellen Immobilieninvestoren in den nächsten zwölf Monaten zum einen auf eine hohe wirtschaftliche Stabilität des Landes ein. 49 Prozent der Befragten erwarten ein konstantes Niveau, 46 Prozent gehen sogar von einer Verbesserung aus. Zum anderen aber hat der Parameter „Erwartungen“ im Investitionsklima-Index für die UK-Märkte mit nur noch 42,5 Punkten einen neuen Tiefststand erreicht. Gleichzeitig ist es der niedrigste Wert überhaupt in der aktuellen Umfrage. Trotz der erwarteten wirtschaftlichen Stabilität werden die europäischen Investoren in Großbritannien folglich weiterhin eher defensiv agieren. „Das Beispiel Großbritannien zeigt nachdrücklich, dass die politischen Unwägbarkeiten im Rahmen des Brexit nach wie vor gegenüber gesamtwirtschaftlichen Kerndaten überwiegen“, ergänzt Olaf Janßen. „Gleichzeitig sind aber einige europäische Investoren bereits wieder auf die UK-Märkte zurückgekehrt und finden bei entsprechender Risikoneigungdie passenden Bedingungen für neue Investments.“

Das Gesamtbild: Frankreich vor Deutschland und UK

Die Studie von Union Investment erfasst zweimal im Jahr einen Immobilien-Investitionsklimaindex für die europäischen Kernmärkte und kann so Trendbewegungen beobachten. Der jüngsten Erhebung zufolge zeichnet sich der deutsche Markt durch eine hohe Stabilität mit leicht positiver Tendenz aus. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor sechs Monaten hat sich das Investitionsklima in Deutschland um 1,2 Punkte auf 67,7 verbessert. Einen noch deutlicheren Anstieg hat Frankreich erlebt. Seit der vorletzten Umfrage vor einem Jahr ist der Index sogar um 3,3 Punkte angestiegen und erreicht den aktuellen Spitzenwert von 70,3. In Großbritannien hat sich das Investitionsklima seit der letzten Erhebung, die stark von den Folgen des Brexit geprägt war, wieder stabilisiert und zeigt mit 61,4 sogar wieder eine leicht positive Tendenz.

Über die Union Investment-Umfrage
Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2017 insgesamt 168 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=65), Frankreich (n=56) und Großbritannien (n=47).

Über Union Investment
Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments. Als einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa bietet Union Investment ein umfassendes Lösungsangebot aus Offenen Immobilien-Publikumsfonds und Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandaten mit einem Volumen von derzeit rund 31 Milliarden Euro. Ihr breit über 24 Ländermärkte diversifiziertes Immobilienportfolio besteht aus rund 350 Objekten in den Segmenten Büro, Hotel, Einzelhandel und Logistik.