PGIM Real Estate vereinbart mit AVENTOS ein Joint Venture für den deutschen Logistikmarkt

PGIM Real Estate hat im Rahmen seiner europäischen Value-Add-Strategie ein Joint Venture mit AVENTOS zum Erwerb von Lager-/Logistik- und Leichtindustrie-Immobilien in Deutschland vereinbart. PGIM Real Estate ist der Finanzierungs- und Immobilieninvestmentmanager von PGIM, dem 1,5 Billionen USD großen globalen Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU).

Im Laufe der kommenden zwei Jahre soll ein Portfolio mit einem Zielvolumen von ca. 200 Mio. Euro zusammengestellt werden. Der Investitionsfokus liegt auf Bestandsinvestitionen sowie Projektentwicklungen mit einer optimalen Losgröße zwischen 10-40 Mio. Euro in städtischen oder gut angebundenen suburbanen Lagen in der Nähe von Ballungszentren. AVENTOS wird die Investitionen tätigen und sich um die Verwaltung bzw. Entwicklung der Objekte kümmern.

Das Joint Venture wird sich auf die Top 7 Städte sowie Wachstumsregionen konzentrieren, darunter etwa Nürnberg, Hannover, Potsdam und Kassel. Das Team wird nach Entwicklungsmöglichkeiten für die Standorte innerhalb des Portfolios suchen, mit dem Ziel, diese an die besten Marktstandards anzupassen.

„Lager-/Logistik- und Leichtindustrie-Immobilien haben sich in der Coronakrise gut behauptet und bieten attraktive Renditechancen. Angesichts der steigenden Nachfrage im Bereich des E-Commerce und der zunehmenden Bedeutung einer stabilen Lieferkette bauen wir unser Engagement im Logistiksektor weiter aus. Da der Wettbewerb um hochwertige Objekte anhält, herrscht ein positives Momentum für ein weiteres Wachstum der Spitzenmieten in den Bereichen Logistik und Produktion. Mit der fundierten Expertise und Kenntnis von AVENTOS in den Bereichen Logistik und Leichtindustrie wird das Portfolio Investoren Zugang zu qualitativ hochwertigen Standorten bieten. Wir freuen uns auf dieses neue Joint Venture”,kommentiert Dominik Brambring, Leiter Deutschland und Niederlande bei PGIM Real Estate.

„Wir sind im Markt gut vernetzt und sondieren kontinuierlich attraktive Objekte. Mit der Investitionskraft von PGIM Real Estate werden wir in Zukunft noch effektiver am Markt agieren können”, so Dr. Karim Rochdi, Managing Partner und Gründer von AVENTOS.

AVENTOS ist ein unabhängiger Entwickler sowie eine Asset Management-Plattform, die auch die technische Entwicklung von Projekten ermöglicht.


ÜBER AVENTOS

AVENTOS ist ein Investmentmanager mit den beiden Geschäftsfeldern Development und Capital Markets. Für den Bereich Development erwirbt die Gesellschaft Büro- und Geschäftshäuser, Logistik- sowie Unternehmensimmobilien mit Entwicklungspotenzial. Der Fokus liegt auf Deutschlands Top-7-Standorten und Wachstumsregionen. Dabei wird ein Value-Investment-Ansatz verfolgt. Durch aktives Management sollen Werte gehoben werden. Darüber hinaus hat AVENTOS im Geschäftsfeld Capital Markets einen aktiv gemanagten Immobilienaktienfonds, den „AVENTOS Global Real Estate Securities Fund“, gestartet. Der Fonds investiert weltweit in 20 - 25 Immobilienaktien mit Schwerpunkt auf die Nutzungsarten Büro, Handel, Healthcare und Industrial/Logistik.

ÜBER PGIM REAL ESTATE

Als einer der größten Immobilienverwalter der Welt mit 195 Milliarden US-Dollar an Assets under Management und Assets under Administration1 ist PGIM Real Estate bestrebt, durch Real Estate Equity- und Debt-Lösungen über das gesamte Risiko-Ertrags-Spektrum hinweg außergewöhnliche Ergebnisse für Investoren und Kreditnehmer zu erzielen. PGIM Real Estate ist ein Geschäftsbereich von PGIM, dem globalen Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. mit Assets von 1,5 Billionen US-Dollar (NYSE: PRU).
Das rigorose Risikomanagement, die reibungslose Abwicklung und die umfassenden Branchenkenntnisse von PGIM Real Estate stützen sich auf eine 50-jährige Tradition bei Investitionen in Gewerbeimmobilien, eine 140-jährige Erfahrung in der Immobilienfinanzierung2 und die umfassende lokale Expertise von Experten in 32 Städten weltweit. Durch seinen Investitions-, Finanzierungs-, Vermögensverwaltungs- und Talentmanagement-Ansatz setzt PGIM Real Estate Praktiken ein, die positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft haben und gleichzeitig Aktivitäten verfolgen, die Gemeinschaften auf der ganzen Welt stärken. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte pgimrealestate.com.

ÜBER PGIM

PGIM, der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU), gehört mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2021 zu den zehn größten Vermögensverwaltern der Welt3. Mit Niederlassungen in 17 Ländern, bieten die Geschäftsbereiche von PGIM eine Reihe von Anlagelösungen für private und institutionelle Investoren auf der ganzen Welt. Die breite Palette von Anlageklassen umfasst auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierende Aktienstrategien, Anleihestrategien inkl. Private Debt, Immobilien sowie Alternatives. Weitere Informationen über PGIM finden Sie unter pgim.com.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. (PFI) ist in keiner Weise mit Prudential plc oder Prudential Assurance Company, einer Tochtergesellschaft von M&G plc, verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential besuchen Sie bitte news.prudential.com.

1) Stand per 30. Juni 2021. AUM ist in brutto angegeben. Das Nettovermögen beläuft sich auf 130 Mrd. USD und die Assets under Administration belaufen sich auf 43 Mrd. USD.
2) Einschließlich der Altkreditvergabe durch die Muttergesellschaft, Prudential Financial, Inc.
3) PGIM ist das Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. (PFI); PFI ist der zehntgrößte Investmentmanager (von 527 untersuchten Unternehmen) gemessen am weltweit verwalteten Vermögen, basierend auf der am 31. Mai 2021 veröffentlichten Pensions & Investments' Top Money Managers Liste. Dieses Ranking repräsentiert das von PFI verwaltete, globale Vermögen zum 31. Dezember 2020.

Goldman Sachs Asset Management: Ali Foustok verstärkt als weiterer Neuzugang das Vertriebsteam in Deutschland

Das Vertriebsteam von Goldman Sachs Asset Management wächst weiter. Ali Foustok verstärkt seit 1. Oktober dieses Jahres das Team als Executive Director im Bereich Retail Kundengeschäft.

Goldman Sachs Asset Management treibt mit dieser Verpflichtung seine Wachstumsstrategie und Fokus auf den deutschen Fondsmarkt weiter zielgerichtet voran. Diese zielt u.a. darauf ab, großen Asset Managern und Dachfonds ein umfassendes und zugleich spezialisiertes Serviceangebot zu bieten.

Für seine neue Aufgabe ist Ali Foustok ein ausgewiesener Fachmann. In den vergangenen fünf Jahren war er bei Janus Henderson Investors tätig und betreute dort primär Asset Allocator wie zum Beispiel Dachfondseinheiten der Asset Manager und Versicherer sowie Privatbanken und Multi-Family Offices. Zuvor war der studierte Diplom-Kaufmann und Chartered Financial Analyst/CFA für M&G Investments tätig.

Oliver Rahe, Leiter des Retail Kundengeschäfts in Deutschland, sagt: „Wir setzen unseren eingeschlagenen Wachstumspfad konsequent fort. Dafür entwickeln wir unser Team und unsere Investment-Plattform quantitativ und qualitativ weiter. In diesem Zusammenhang bedeutet Alis Verpflichtung eine tolle Verstärkung für uns. Er erweitert und vertieft unsere Lösungskompetenz vor allem im Hinblick auf seine Erfahrung mit Fondsselektoren und trägt damit zur weiteren Schärfung unseres Kompetenzprofils als vielseitiger Lösungsanbieter von Publikumsfonds, ETFs bis zu exklusiven Private Market Investments bei.“


ÜBER GOLDMAN SACHS ASSET MANAGEMENT

Goldman Sachs Asset Management ist die Investmentsparte der The Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). Wir bieten Anlage- und Beratungsdienstleistungen für einige der weltweit führenden Institutionen, Finanzberater und Privatpersonen. Wir investieren in öffentliche und private Märkte über eine erstklassige Investmentplattform mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 2 Billionen US-Dollar. 1869 gegründet, bietet Goldman Sachs als führendes globales Finanzunternehmen einem großen und diversifizierten Kundenstamm Finanzdienstleistungen in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere, Investment Management und Consumer Banking.

ETFs sehr gefragt – Anleger planen, ihre Investments zum Teil deutlich auszuweiten

„ETFs stehen in Deutschland vor einem weiteren massiven Wachstumsschub“, kommentiert Kai Friedrich, CEO der ebase, die Ergebnisse der aktuellen Studie „Anlageverhalten und Trends bei Privatanlegern in Deutschland: Exchange Traded Funds“ von ebase, welche auf einer repräsentativen Befragung von 1.000 Privatpersonen basiert. Bereits heute haben schon rund 25 Prozent der Deutschen über 18 Jahren einmal in ETFs investiert oder tun es aktuell. Dieser Anteil wird angesichts der Umfrageergebnisse noch stark zunehmen: „Mehr als 60 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass sie in den kommenden drei Jahren ihren ETF-Bestand weiter ausbauen“, betont Friedrich. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren haben erst 44 Prozent der Deutschen angegeben, ihr ETF-Engagement ausweiten zu wollen.

Besonders erfreulich ist nach Ansicht von ebase, dass ETFs nicht als kurzfristiges Spekulationsobjekt angesehen werden. Mehr als 72 Prozent der Befragten sind überzeugt, ETFs seien für den langfristigen Vermögensaufbau gut oder sogar sehr gut geeignet. „ETFs sind, ebenso wie zahlreiche aktive Fonds, ein sehr effizienter Weg, sich langfristig am Wachstum der Kapitalmärkte zu beteiligen. Diese Überzeugung scheint sich breit durchzusetzen“, stellt Friedrich klar. Auch die Renditechancen mit ETFs werden positiv wahrgenommen. Knapp 70 Prozent der Anleger sehen in ETFs eine gute Anlagealternative im Zinstief und jeweils rund 65 Prozent der Umfrageteilnehmer schätzen die Risikostreuung und die hohen Renditechancen, die sie mit ETFs verbinden.

„Eine besondere Rolle für den langfristigen Vermögensaufbau kommt hierbei Aktienindex-ETFs zu“, sagt ebase-CEO Friedrich. So können sich 57Prozent der Befragten vorstellen, in den nächsten 12 Monaten in einen Aktienindex-ETF zu investieren, beinahe jeder Dritte sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit. Bei Renten-, Rohstoff- und Geldmarktindex-ETFs sind die Zustimmungsraten etwas geringer.

Eine starke Präferenz für ETF-Investments weist insbesondere die Altersgruppe der 31- bis 39-Jährigen auf. Hier können sich sogar rund 82 Prozent der Befragten vorstellen, ihre ETF-Bestände in den nächsten drei Jahren auszubauen, bei mehr als der Hälfte von ihnen ist das sogar recht wahrscheinlich. Das Gleiche gilt für die Besserverdiener, von denen ebenfalls rund 80 Prozent der Befragten neue Investments in ETFs erwägen, davon die Hälfte mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Um das gewachsene Kundeninteresse an ETFs bedienen zu können, hat ebase sein ETF-Angebot laufend optimiert. Inzwischen hat ebase rund 1.200 ETFs von zahlreichen namhaften Emittenten im Angebot, davon sind mehr als 1.100 ETFs sparplanfähig und mehr als 500 ETFs auch VL-fähig. „Wir sehen uns als eine der führenden B2B-Banken für das ETF-Geschäft in Deutschland und sind auf das zu erwartende Wachstum bei Exchange Traded Funds gut vorbereitet“, erklärt ebase-CEO Friedrich abschließend.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist seit 2019 ein Unternehmen der FNZ Gruppe, einem in London ansässigen, weltweit führenden Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister, und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 60 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Aegon AM gibt die Einführung der Global Sustainable Sovereign Bond Strategie bekannt

Aegon Asset Management kündigt die Markteinführung der Aegon Global Sustainable Sovereign Bond Strategie an, die von Aegon AM NL angeboten wird. Die Strategie wird in finanzstarke Länder investieren, die signifikante Fortschritte bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) aufweisen.

Verwaltet wird die Strategie von vier Spezialisten für Staatsanleihen mit Unterstützung des 17-köpfigen Global Responsible Investment-Teams von Aegon AM und investiert in Staatsanleihen mit Investment-Grade-Rating (BBB- und höher), wobei der Schwerpunkt auf Ländern liegt, die in Bezug auf Nachhaltigkeitskennzahlen führend sind oder sich verbessern.

Die Aegon Global Sustainable Sovereign Bond Strategie wird offiziell auf der COP26, der Klimakonferenz der Vereinten Nationen, die vom 31. Oktober bis 12. November 2021 in Glasgow in Schottland stattfindet, lanciert. Um eine maximale Diversifizierung zu erreichen, wird die Strategie weltweit investieren, wobei das Portfolio in der Regel zu 70-90 % in Industrieländern und zu 10-30 % in Schwellenländern angelegt wird. Alle Anlagen werden in Hartwährungsanleihen getätigt, wobei die Erträge gegenüber dem Euro abgesichert sind.

Die Strategie, die sich am ICE BofA Global Government Index orientiert, wird von den Co-Managern Irina Kurochkina und Jesus Martinez mit strategischer Unterstützung von Sarvjeev Sidhu und Hendrik Tuch verwaltet, die die Strategie aktiv und mit geringem Umsatz verwalten werden. Sie richtet sich an institutionelle Anleger und Kunden mit Nachhaltigkeitszielen.

Im Rahmen der Lancierung ist Aegon AM eine Partnerschaft mit der Global Ethical Finance Initiative (GEFI) eingegangen, einer unabhängigen Organisation, die sich darauf konzentriert, positive Veränderungen in der Finanzwelt voranzutreiben, um mehr Kapital aus dem Privatsektor für die SDGs der Vereinten Nationen bereitzustellen. Die GEFI hat ihren Sitz in Schottland, verfügt aber über eine globale Reichweite und engagiert sich für den Ausbau des Ökosystems der nachhaltigen Finanzen durch Beratungs- und Forschungsprojekte, strategische Kampagnen, Veranstaltungen und praktische Produkte.

Die Aegon Global Sustainable Sovereign Bond Strategie wurde von der GEFI als ein Beispiel für die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit ausgewählt und wird die erste Strategie auf der neuen SDG-Finanzproduktplattform der GEFI sein. Diese Plattform ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen GEFI und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) zur Entwicklung innovativer Finanzprodukte, die auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ausgerichtet sind.

Brunno Maradei, Head of Responsible Investing bei Aegon Asset Management, kommentiert die Einführung der Strategie wie folgt: „Wir freuen uns, von der GEFI ausgewählt worden zu sein. Die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in eine Anlagestrategie für Staatsanleihen kann helfen, Risiken zu mindern, zu nachhaltigem Wachstum beizutragen und eine wettbewerbsfähige langfristige Performance zu erzielen. Wir nutzen unsere eigene Research-Methode und unsere jahrzehntelange Erfahrung als aktive Eigentümer von Staatsanleihen und freuen uns, eine Rentenstrategie auf den Markt zu bringen, die nicht nur einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit hat, sondern auch attraktive Renditen liefern soll.“


Über Aegon Asset Management

Aegon Asset Management besteht aus aktiven globalen Investoren. Unsere 380 Anlageexperten verwalten und betreuen ein Vermögen von 391,1 Mrd. € / 463,8 Mrd. USD / 336,1 Mrd. £ (Stand: 30. Juni 2021) für einen weltweiten Kundenstamm bestehend aus Pensionsplänen, öffentlichen Fonds, Versicherungsgesellschaften, Banken, Vermögensverwaltern, Family Offices und Stiftungen.
Wir organisieren unsere Anlagekapazitäten rund um vier zielgerichtete Anlageplattformen, auf denen wir über umfangreiche Expertise in den einzelnen Anlageklassen verfügen: Fixed Income, Real Assets, Equities und Multi-Asset & Solutions. Jede Plattform umfasst engagierte Teams, die global organisiert sind und sich für die Maximierung ihrer Spezialgebiete einsetzen. Diese Plattformen werden von Teams unterstützt, die sich dem verantwortungsvollen Investieren und dem Multi-Management widmen.
Indem wir unsere Investmentteams global organisieren, arbeiten wir daran, unser Fachwissen und unsere Research-Ressourcen über regionale Grenzen hinweg nutzbar zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass dies unser Performance-Potenzial steigert und zu besseren Anlageergebnissen für unsere Kunden beiträgt.
Über alle Plattformen hinweg teilen wir den Glauben an ein fundamentales, Research-getriebenes aktives Management, das durch ein effektives Risikomanagement und ein Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investment untermauert wird. Unsere Investmentplattformen haben die Flexibilität, ihre Ressourcen und Prozesse so zu organisieren, dass sie am besten zu ihrem jeweiligen Schwerpunkt passen.
Wir sind ein globales Unternehmen: Unsere 1.200 Mitarbeiter sind in ganz Europa, Amerika und Asien tätig. Wir investieren global und betreuen unsere Kunden lokal.
Für weitere Informationen über Aegon Asset Management, siehe www.aegonam.com

PGIM-Studie: Umbruch im Dienstleistungssektor begünstigt führende Unternehmen in Gesundheit, Finanzen und Logistik

Disruptive Technologien gelten oft als „Zerstörer“ von Großunternehmen. Doch im Dienstleistungssektor werden die neuesten technologischen Durchbrüche nicht zu einer Verdrängung der heutigen Marktführer führen – im Gegenteil: Sie werden sogar einige dieser Unternehmen zu neuen Höhenflügen verhelfen. Dies geht aus einer neuen Studie von PGIM hervor, dem globalen Investmentmanager des Versicherungskonzerns Prudential, Inc. (NYSE:PRU) mit einem Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar.

Der Dienstleistungssektor beschäftigt heute drei Viertel der Arbeitnehmer in den Industrieländern, erwirtschaftet zwei Drittel des weltweiten BIP und macht mehr als ein Drittel eines klassischen institutionellen Portfolios aus. Die Studie von PGIM, „Das Neue Dienstleistungszeitalter: Disruptive Technologien und ihre Konsequenzen für Investoren“, untersucht, wie sich Fortschritte in den Bereichen Cloud Computing, künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Big Data auf drei der größten Wirtschaftszweige auswirken: Gesundheitswesen, Finanzen und Logistik.

Die Analyse basiert auf den Erkenntnissen von mehr als 70 PGIM-Anlageexperten aus den Bereichen Fixed Income, Equity, Real Estate, Private Credit und Alternatives sowie von führenden Wissenschaftlern, Technologieexperten, Branchenanalysten und Venture-Investoren.

Die wichtigste Erkenntnis: In allen drei Branchen sind die Infrastrukturkosten hoch, Kundenbeziehungen tendenziell langfristiger und die Regulierungsvorschriften umfassend. Der Umbruch wird die Dominanz der etablierten, technologieorientierten Unternehmen hier also eher verstärken, als dass er die gleichen negativen Folgen hat wie im Einzelhandel und in der Industrie.

„Die COVID-19-Pandemie hat Entwicklung und Einsatz neuer Technologien beschleunigt. Dadurch werden Gewinner und Verlierer im Dienstleistungssektor neu bestimmt, sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern“, so Taimur Hyat, Chief Operating Officer bei PGIM. „Wir sind davon überzeugt, dass langfristig orientierte Anleger diese Transformationsphase durch eine aktive Positionierung ihrer Portfolios als Anlagechance nutzen und gleichzeitig die Risiken dieser bevorstehenden Welle technologiebedingter Veränderungen begrenzen können.“

ZENTRALE ERGEBNISSE: DIE ZUKUNFT IM BEREICH FINANZDIENSTLEISTUNGEN IST VIELVERSPRECHEND

Disruptoren im Finanzdienstleistungssektor vergrößern den Markt für Finanzunternehmen. Die heutigen Marktführer haben dabei die Möglichkeit, ihren Marktanteil gegenüber aufstrebenden Wettbewerbern auszubauen.

  • Neobanken sind keine Bedrohung für die großen Institute. In den USA und in Europa haben Neobanken ein großes Potenzial. Sie zielen aber größtenteils auf bislang bankenferne und unterversorgte Marktsegmente ab und weniger auf hochwertige Verbraucher- und Geschäftskreditkunden, die das Kerngeschäft der etablierten Verbraucher- und Geschäftsbanken darstellen.
  • Robo-Advisors konnten die traditionellen Vermögensverwalter nicht verdrängen. Allgemein wurden Robo-Advisors als Revolution gefeiert, welche die Finanzbranche verändern würde. Diese Revolution verlief jedoch im Sande, da die ersten Anbieter nicht über ein ausgedehntes Vertriebsnetz verfügten und es ihnen nicht gelang, die Rentabilität zu steigern. Stattdessen integrierten etablierte Vermögensverwalter die automatisierten Modelle erfolgreich in ihr eigenes Geschäftsmodell.
  • Anleger sollten sich auf eine Verschärfung regulatorischer Rahmenbedingungen einstellen. Regulatorische und rechtliche Unsicherheiten betreffen vielen Bereiche innovativer Technologien, darunter Datenschutz, ESG und Geldwäschebekämpfung. Das regulatorische Umfeld für neu gegründete Bank- und Zahlungsplattformen ist somit weiterhin unsicher.

ZENTRALE ERGEBNISSE: GESUNDHEITSWESEN WIRD PERSONALISIERT

Das Gesundheitswesen ist ein bekannter Nachzügler bei der Einführung von Technologien. Für Investoren bieten sich jedoch enorme Chancen, um von einem grundlegenden Wandel in der Art und Weise zu profitieren, wie Gesundheitsversorgung weltweit angeboten und durchgeführt wird.

  • Wenig Gelegenheit für „The Winner Takes It All“. Angesichts der unterschiedlichen Rahmenbedingungen für Patienten, abhängig etwa vom geografischen Standort, dem individuellen Lebensstil und den entsprechenden Gesundheitsrisiken, dürften Innovatoren im Gesundheitswesen kaum „die Welt verändern“. Stattdessen finden sie Nischen, in die sie vorstoßen können – das jedoch oft mit großem Erfolg.
  • Neue Technologien ermöglichen eine stärkere personalisierte Pflege. Neue tragbare Geräte, die Herzfrequenz, Bewegung und Schlafverhalten aufzeichnen, ermöglichen Patienten und Ärzten eine genauere Überwachung des Gesundheitszustandes. Fortschritte bei der kostengünstigen genetischen Sequenzierung führen dazu, dass Patienten individuellere Entscheidungen über ihre Gesundheitsversorgung treffen können. Auch die für diesen Wandel erforderlichen Test- und Diagnosegeräte werden sich stark weiterentwickeln.

ZENTRALE ERGEBNISSE: VERKEHR UND LOGISTIK WERDEN GRÜN UND AUTONOM

Verkehr und Logistik befinden sich in einem frühen Veränderungsstadium. Autonome Fahrzeuge versprechen, ein wichtiger Teil unserer Verkehrszukunft zu werden. In der Logistik stehen Optimierung und Effizienz im Mittelpunkt.

  • Autos werden umweltfreundlicher – aber der Benzinmotor hat noch lange nicht ausgedient. Der Absatz von Elektrofahrzeugen nimmt in vielen Teilen der Welt rasant zu. Doch der enorme Bestand an Verbrennungsmotoren wird noch sehr lange in Betrieb sein. Im Jahr 2050 beispielsweise, wenn E-Fahrzeuge voraussichtlich 60 % der jährlichen Neuwagenverkäufe ausmachen dürften, wird die Mehrheit der Autos auf den Straßen immer noch mit Benzin angetrieben werden.
  • Die Einführung autonomer Fahrzeuge wird sich nicht überall auf die gleiche Weise durchsetzen. Der autonome Lkw-Verkehr wird sich wahrscheinlich zuerst in den USA etablieren. Dort ist man für Verteilung und Transport von Gütern auf den Fernverkehr angewiesen. China, wo bereits Flotten von autonomen Robo-Taxis in aufwändigen Versuchen auf den Straßen unterwegs sind, wird bei autonomen Autos voraussichtlich eine Vorreiterrolle einnehmen.
  • Die weltweite Verlagerung zum Online-Shopping führt zu einer ökologischeren Logistik. Heute werden Distributionszentren zunehmend mit erneuerbaren Energien aus Solarzellen auf ihren großflächigen Dächern versorgt. Gleichzeitig füllen wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Gabelstapler und Elektro-Lkw die Bestände in den Lagern auf der letzten Meile auf, um die Waren noch am selben Tag zu liefern.

„Der Hype um Innovationen wie Blockchain und autonome Fahrzeuge ist der heutigen Investitionsrealität weit voraus. Nicht alle dieser Veränderungen werden morgen stattfinden – und der langsame Übergang wird Anlegern, welche die Chancen erkennen und nutzen, vielfältige Möglichkeiten bieten“, so Taimur Hyat. „Unternehmen, die vom notwendigen Umbau der Infrastruktur profitieren werden, können echte Geheimtipps sein, die es in diesem Markt noch zu entdecken gilt.“


Weitere Informationen finden sie unter „Das Neue Dienstleistungszeitalter: Disruptive Technologien und ihre Konsequenzen für Investoren“, der neusten Ausgabe von PGIMs Megatrends Serie.

ÜBER PGIM

PGIM, der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE:PRU), gehört mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,5 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2021 zu den zehn größten Vermögensverwaltern der Welt1. Mit Niederlassungen in 17 Ländern, bieten die Geschäftsbereiche von PGIM eine Reihe von Anlagelösungen für private und institutionelle Investoren auf der ganzen Welt. Die breite Palette von Anlageklassen umfasst auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierende Aktienstrategien, Anleihestrategien inkl. Private Debt, Immobilien sowie Alternatives. Weitere Informationen über PGIM finden Sie unter pgim.com.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. (PFI) ist in keiner Weise mit Prudential plc oder Prudential Assurance Company, einer Tochtergesellschaft von M&G plc, verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential besuchen Sie bitte news.prudential.com.

1) PGIM ist das Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. (PFI); PFI ist der zehntgrößte Investmentmanager (von 527 untersuchten Unternehmen) gemessen am weltweit verwalteten Vermögen, basierend auf der am 31. Mai 2021 veröffentlichten Pensions & Investments' Top Money Managers Liste. Dieses Ranking repräsentiert das von PFI verwaltete, globale Vermögen zum 31. Dezember 2020.

Credit Suisse und BlackRock lancieren "Private-Equity-Impact-Fund"

Die Credit Suisse und BlackRock entwickeln gemeinsam die nächste Generation von zweckorientierten Anlagen, die attraktive Private-Equity-Renditen im Einklang mit den Credit Suisse Supertrends bieten sollen.

Es handelt sich dabei um die erste in einer Reihe von Anlageinitiativen im Private-Wealth-Bereich, welche für ausgewählte Privatanleger entwickelt wurden. Dabei wird eine doppelte Wirkung angestrebt: Ziel sind gleichzeitig attraktive Renditen auf das investierte Kapital sowie ein positiver Beitrag zur Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Entwicklungen.

Der «Health and Wellbeing-Fund» ist so konzipiert, dass eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten in vier Teilbereichen ermöglicht wird: körperliche Gesundheit und Wohlergehen, psychische Gesundheit und Entwicklung, Ernährung und Ressourcen sowie finanzielle Gesundheit. Diese Themenbereiche sind im Kontext der COVID-19-Pandemie in den Fokus gerückt und verstärkt worden und werden von den Credit Suisse Supertrends «Werte der Millennials», «besorgte Gesellschaften» und «Silver Economy» untermauert. Zudem stehen sie im Einklang mit einer Auswahl der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN SDGs), darunter die Förderung von Zugang, Bezahlbarkeit, Innovation und Inklusion. Kunden erhalten so die Möglichkeit, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und zugleich Rendite zu erzielen.

Lydie Hudson, CEO Sustainability, Research & Investment Products (SRI) bei der Credit Suisse, kommentiert: «Die Credit Suisse und BlackRock stellen ihr gemeinsames Engagement für Impact Investing unter Beweis, indem sie innovative Finanzlösungen für globale gesellschaftliche Herausforderungen anbieten. Das gemeinsame Programm nutzt die Größe, das Know-how und die Stärken beider Unternehmen für ein starkes Anlageerlebnis mit attraktiven Ergebnissen. Wir freuen uns, mit BlackRock als bewährtem Private-Equity-Spezialisten zusammenzuarbeiten, um Anlegern die Möglichkeit zu bieten, gezielt und zweckorientiert zu investieren.»

Michael Strobaek, Global Chief Investment Officer bei der Credit Suisse, ergänzt: «Unsere Supertrends haben langfristige Anlagechancen aufgezeigt, welche sich aus dem weltweiten Bedarf nach Gesundheit und Wohlergehen ergeben. Dies verstärkt unseren Einsatz, Anleger dabei zu unterstützen, ihre Portfolios nachhaltiger zu gestalten. Dafür benötigen wir ambitionierte Lösungen – und wir sind überzeugt, dass wir durch unsere Zusammenarbeit mit BlackRock einen bedeutenden Beitrag leisten können, um den Zugang zu Gesundheit und Wohlergehen zu verbessern.» Mirjam Staub-Bisang, CEO BlackRock Schweiz und Senior Advisor für BlackRock Sustainable Investing (BSI), kommentiert: «BlackRock und die Credit Suisse teilen die Grundüberzeugung, dass Kundinnen und Kunden eine attraktive finanzielle Rendite und gleichzeitig eine messbare ökologische und soziale Wirkung erzielen können. BlackRock Private Equity Partners kann auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Identifizierung nicht börsenkotierter Unternehmen zurückblicken, die sich im Bereich Gesundheit und Wohlergehen durch Innovation und Wachstum auszeichnen. Dies ist die erste aus einer Reihe von Impact-Initiativen, die wir in den kommenden Jahren gemeinsam mit der Credit Suisse entwickeln werden.»


 

Credit Suisse

Die Credit Suisse ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister. Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der großen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 49’240 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

BlackRock

BlackRock’s purpose is to help more and more people experience financial well-being. As a fiduciary to investors and a leading provider of financial technology, we help millions of people build savings that serve them throughout their lives by making investing easier and more affordable. For additional information on BlackRock, please visit www.blackrock.com/corporate

BlackRock Alternative Investors

BlackRock Alternative Investors serve investors seeking outperformance in real estate, infrastructure, private equity, credit, hedge funds and alternative solutions. We strive to bring our investors the highest quality investments by drawing upon our global footprint, superior execution capabilities and position as a preferred partner. BlackRock manages USD$283 billion in alternative investments and commitments on behalf of clients worldwide as of June 30, 2021.

Erstes Closing für den BlueOrchard Sustainable Assets Fund

BlueOrchard vollzieht das erste Closing des BlueOrchard Sustainable Assets Fund (BOSAF). Der Fonds finanziert grüne Infrastrukturprojekte in Schwellen- und Grenzmärkten und konzentriert sich dabei auf Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und sauberen Transport. Das Ziel ist es, einen Beitrag in Regionen zu leisten, in denen der Infrastruktur- und Energiebedarf am schnellsten wächst.

Der Schwerpunkt des BOSAF liegt auf der Eindämmung des Klimawandels und der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung von Schwellen- und Grenzmärkten. Dafür stellt der Fonds Fremdkapital für Projekte zur Verfügung, die nachweislich eine soziale, ökologische und wirtschaftliche Wirkung haben und gleichzeitig attraktive Renditen erzielen.

Infrastruktur spielt eine wichtige Rolle für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Doch bei der Finanzierung mittelgroßer Projekte in Schwellen- und Grenzmärkten herrscht immer noch eine erhebliche Finanzierungslücke. Diese Lücke will der BOSAF schließen und fokussiert auf Investitionen in Projekte, die, obwohl sie nicht so groß sind, das Potenzial besitzen, sich über Generationen hinweg auf die Gemeinschaften positiv auszuwirken. Die klaren und messbaren Ziele des Fonds sind auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen abgestimmt.

Der BOSAF erreicht das erste Closing mit Unterstützung durch die Schroders Gruppe und europäischen Investoren, darunter der finnische Church Pension Fund sowie YLE, der Pensionsfonds der finnischen Rundfunkgesellschaft. Der BOSAF steht institutionellen Anlegern in verschiedenen Jurisdiktionen zur Verfügung.

Der Fonds wird von einem erfahrenen Team verwaltet, das über einen langjährigen Track Record und ein Netzwerk für nachhaltige Infrastrukturinvestitionen in Schwellenländern verfügt. In Kombination mit der 20-jährigen Erfahrung von BlueOrchard im Bereich Impact Investing und der lokalen Präsenz in den jeweiligen Märkten, ist das Team bestens positioniert, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Die Wirkungs- und Nachhaltigkeitsziele des Fonds werden von einem internen Expertenteam von BlueOrchard überwacht.

Felix Hermes, Head of Private Equity und Sustainable Infrastructure bei BlueOrchard, sagt: „Rund 75 Prozent der Investitionslücke bei den SDGs besteht aus Infrastrukturprojekten in Wachstumsmärkten. Wir freuen uns, zur Schließung dieser Lücke beizutragen. Dafür nutzen wir die 20-jährige Expertise von BlueOrchard als führendes Unternehmen im Bereich Impact Finance in Schwellenländern. Die starke Unterstützung unserer skandinavischen Investoren für dieses Vorhaben ist eine großartige Nachricht.“

Carolina Minio-Paluello, Global Head of Product, Solution and Quant bei Schroders, kommentiert: „Wir haben den Klimawandel als eine der größten globalen Bedrohungen identifiziert und besitzen als Investoren die Fähigkeit, Veränderungen in der Welt herbeizuführen, indem wir Kapital in Bereiche lenken, die positive Auswirkungen haben. Dieser Fonds mit seinem Schwerpunkt auf der Bereitstellung von Fremdkapital für Projekte, die soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen unterstützen sollen, ermöglicht es uns, dieses wichtige Ziel zu erreichen.“

Ira van der Pals, CIO des Church Pension Fund in Finnland, sagt: „Es ist dringend notwendig, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu beschleunigen. Mit einem Netto-Null-Ziel bis 2035 haben wir einen starken Fokus auf Investitionen in Klimalösungen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit BlueOrchard einen erfahrenen Partner gefunden haben, um den Bedarf an Klimafinanzierung insbesondere in den am stärksten gefährdeten Regionen der Welt zu decken.“

Topi Piela, CEO von YLE, dem Pensionsfonds der finnischen Rundfunkgesellschaft, erklärt: „Wir glauben fest an das Konzept des zweckorientierten Ertrags. Wir sind stolz darauf, eine Partnerschaft mit dem führenden Unternehmen in diesem Bereich einzugehen, um Investitionen mit messbarer Wirkung zu tätigen und entscheidende klimabezogene Investitionslücken in Schwellenländern zu schließen.“


Über BlueOrchard

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact-Investment-Manager und Mitglied der Schroders Group. Als Pionier unter den Impact-Investoren hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, einen dauerhaften positiven Einfluss auf Gemeinschaften und die Umwelt zu generieren und gleichzeitig attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet das Unternehmen Impact-Investment-Lösungen über alle Anlageklassen hinweg an und verbindet Millionen von Unternehmern in Schwellen- und Grenzmärkten mit Investoren mit dem Ziel, Impact-Investment-Lösungen für alle zugänglich zu machen und den bewussten Umgang mit Kapital zu fördern. Als professioneller Investmentmanager und Experte für innovative Blended-Finance-Mandate verfügt BlueOrchard über eine anspruchsvolle internationale Investorenbasis und ist ein vertrauensvoller Partner führender globaler Institutionen für Entwicklungsfinanzierung. Bis heute hat BlueOrchard mehr als 8 Milliarden US-Dollar in mehr als 90 Ländern investiert. Über 216 Millionen arme und gefährdete Menschen in Schwellen- und Grenzmärkten erhielten mit Unterstützung von BlueOrchard Zugang zu Finanz- und verwandten Dienstleistungen (Stand März 2021). Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.blueoarchard.com.

mondial kapitalverwaltungsgesellschaft legt Art. 8-konformen Wohnimmobilienfonds auf

Die mondial kapitalverwaltungsgesellschaft aus München legt den Dritten offenen Spezial-AIF der sehr erfolgreichen Quartierfonds-Familie auf. Der Fonds hat im Rahmen des Zulassungsverfahrens bei der BaFin auch die Qualifizierung nach Art. 8 der Offenlegungsverordnung mit Fokus auf ökonomische und soziale Kriterien erhalten.

Nachhaltiges Unternehmen platziert nachhaltiges Produkt

„Die Investitionssumme von 500 Mio. EUR setzt sich zur Hälfte aus geplantem Eigenkapital- und Fremdkapitalvolumen in Höhe von jeweils 250 Mio. EUR zusammen. Die Gesellschaft rechnet mit einer Ausschüttungsrendite von 3,0 – 3,5%. Das Mindestinvestment beträgt 5,0 Mio. EUR. Bestandteil des Zulassungsverfahrens war unser eigenentwickeltes Nachhaltigkeits-Scoringmodell moves, auf dessen Grundlage wir künftig unsere Objektauswahl durchführen werden“, so Michael Vogt, der Sprecher der Geschäftsführung.

Der Fonds investiert ausschließlich in Wohnimmobilien in wirtschaftsstarken Regionen in Deutschland. Neben hohen Anforderungen an Energieeffizienz und ökologischer Bewirtschaftung der bei der Auswahl im Fokus stehenden Objekte fließen auch ausgewählte soziale Faktoren mit in die Bewertung ein.

mondial selbst verfolgt als Portfoliomanager und Kapitalverwaltungsgesellschaft einen strikten Nachhaltigkeitskurs und ist seit Mai 2021 klimaneutral.


Über mondial

Die im Februar 2012 gegründete mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München ist der unabhängige Anbieter für offene inländische Spezial-AIF (Alternative Investment Fonds) für institutionelle Investoren. Bis zum heutigen Tag konnte die mondial für die bislang sechs von ihr initiierten Spezial-AIF bereits Immobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,25 Mrd. EUR akquirieren. Die von der mondial aufgelegten Fonds investieren in Einzelhandel, studentisches und konventionelles Wohnen sowie in Ärztehäuser und ambulante Gesundheitszentren.
Seit Oktober 2014 hat mondial eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für die Auflage und Verwaltung von offenen Spezial-AIF für eigene Fonds und Masterfondsprodukte wie auch für Dritte in Form einer Service-KVG - seit 2021 zusätzlich auch die Zulassung zur Auflage von geschlossenen Spezial-AIF.
Das Unternehmen wird von Gesellschaftern geführt, die erfahrene Immobilien- und Fondsspezialisten sind. Die Organisationsstruktur ist geprägt von flachen Hierarchien und Dezentralität. Damit werden Reibungsverluste vermindert und schnelles Handeln ermöglicht. Geschäftsführer sind Michael Vogt und Cornelius Hell.
Mehr zur mondial KVG erfahren Sie unter: www.mondial-kvg.de.

Immobilienexperten sind überzeugt: Zinsanhebung im Euroraum kommt oder kommt nicht, die Immobilienpreise steigen auf jeden Fall

Immobilienexperten bei Banken, Pensionskassen und Investment Managern sehen bereits jetzt eine Gefahr der Blasenbildung der eigenen Investments (48 %) oder erwarten eine solche in den nächsten fünf Jahren (55 %). In der aktuellen „Catella Asset-Allokation-Studie 2021: Ergebnisse, Analysen und Handlungsempfehlungen für strategische und zukünftige Immobilieninvestments“ wurden Immobilien-Investoren zu einer sich anbahnenden Zinswende im Euroraum, dem Megatrend Impact Investing und einer steigenden Homeofficequote befragt. Ihre Einschätzungen haben Auswirkungen auf die aktuelle und zukünftige Allokation im Bereich Real Estate. 42,5 % beziehungsweise 36 % wollen in den nächsten fünf Jahren mehr oder viel mehr in die Segmente Wohnen und Logistik investieren.

Prof. Dr. Thomas Beyerle, Head of Research, Catella Group, kommentiert: „Nachhaltige Investments mit Fokus auf ESG und Impact Investing werden zukünftig weiter stark an Bedeutung gewinnen. Die angestrebten Ziele in diesem Bereich erfordern umfangreiche Investitionen. Trotz einer erhöhten Homeofficequote sehen wir weiterhin einen hohen Bedarf an Büroimmobilien. Jedoch lässt sich eine divergierende Entwicklung in unterschiedlichen Lagen erkennen.“

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Eine große Uneinigkeit der Umfrageteilnehmer ist beim Thema Zinsanhebung in Europa zu erkennen. Rund 30 % rechnen mit einer Zinsanhebung in den nächsten 36 Monaten, über 22 % gehen hingegen von keiner Zinswende aus.
  • Das Blasenbildungsrisiko wird von den meisten Befragten als größtes Risiko für die eigenen Investments gesehen, aktuell (48,15 %) sowie zukünftig (55 %). Ebenfalls nehmen die Experten ein leicht erhöhtes Inflationsrisiko wahr, welches sich zukünftig ebenso verschärfen wird.
  • Büro- und Wohnimmobilien stellen weiterhin die relevantesten Anlageklassen dar. Ein Shift hin zu einem verstärkten Fokus auf Wohn- und Logistikimmobilien ist jedoch zu erkennen. 42,5 % beziehungsweise 36 % wollen in den nächsten fünf Jahren mehr oder viel mehr in die Segmente Wohnen und Logistik investieren.
  • Für die Befragten stellen Core- und CorePlus-Objekte weiterhin die relevantesten Risikogewichtungen im Bereich Real Estate Investments dar. In den nächsten 3-5 Jahren planen die Investoren eine ähnliche Investitionsstrategie mit einer leichten Erhöhung der CorePlus-Anteile.
  • Impact Investing wird aktuell von rund einem Viertel der Befragten als überhaupt nicht wichtig eingeschätzt. Für ihre zukünftige Anlagestrategie sehen die Befragten jedoch eine steigende Priorität der Thematik, wobei kumuliert über 45 % der Experten das Thema Impact Investing in den nächsten fünf Jahren als wichtig oder sehr wichtig für ihre Anlagestrategie einschätzen.

Die vollständige Studie finden Sie zum Download hier: https://www.catella.com/de/deutschland/research

ÜBER CATELLA

Catella gehört zu den führenden Spezialisten im Bereich Immobilieninvestment und Fonds-management und agiert in 13 Ländern. Der Konzern hat zum Ende des 2. Quartals 2021 ein verwaltetes Vermögen von rund 11 Mrd. Euro. Catella ist im Mid Cap Segment des Nasdaq Stockholm gelistet. Mehr unter www.catella.com.

CACEIS nutzt innovative Technologie für maschinelles Lernen von Cardabel für Middle-Office-Dienstleistungen

Als europäischer Marktführer im Bereich Asset Servicing hat sich CACEIS der digitalen Transformation verschrieben. Durch die Implementierung der maschinellen Lerntechnologie von Cardabel optimiert CACEIS die Abstimmung von Wertpapier- und Cash-Positionen als Teil des Dienstleistungsangebots im Bereich Middle-Office-Outsourcing.

Cardabel, ein führendes Unternehmen im Bereich der Finanzdatenanalyse, hat seine Plattform so angepasst, dass Abstimmungsaufgaben automatisiert werden können, die bisher manuelle Eingriffe durch qualifizierte Mitarbeiter erforderten. Durch die neue Technologie kann die Bearbeitungszeit erheblich beschleunigt und der Abstimmungs-Service von CACEIS verbessert werden.

Sandrine Legrand, Head of Middle-Office von CACEIS, erklärt: „Wir bei CACEIS sind stets auf der Suche nach Technologielösungen, die unseren Kunden operative Effizienzgewinne ermöglichen. Die Herausforderung besteht darin, ein stetig wachsendes Volumen von Zahlungsströmen zu verarbeiten und zugleich die Dauer bis zur Berichterstattung an die Kunden zu verkürzen. Das Angebot von Cardabel ist die perfekte Lösung und versetzt unsere Mitarbeiter in die Lage, sich stärker auf höherwertige Aufgaben zu konzentrieren, um den Kunden einen noch besseren Service zu bieten.“

Lionel Simon, CEO und Mitgründer von Cardabel, ergänzt: „Das uns von CACEIS entgegengebrachte Vertrauen ist ein weiterer Beweis für die Attraktivität unserer Lösung für maschinelles Lernen. Die Implementierung der Lösung von Cardabel erfolgte innerhalb kürzester Zeit. Dies ist der Qualität unseres Produkts sowie der harten Arbeit der Teams von CACEIS und Cardabel, denen ich herzlich danke, zu verdanken.“


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Private Equity und Immobilienfonds, Broker und Geschäftskunden an. In den Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing sowie Emittenten-Services. Mit €4,2 Billionen Assets under Custody und €2,2 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2020). www.caceis.com

About Cardabel

Cardabel develops financial data analysis products from reconciliation to fraud detection. Cardabel innovates in the research and development of supervised and unsupervised machine learning algorithms dedicated to the detection of typical and atypical behavior in financial transactions. Cardabel is a SaaS or on-premise solution for banks, asset managers and trading firms.

Wealthcap identifiziert Chancen und Herausforderungen für institutionelle Kapitalanlage

In seiner neuen Studie „Future Asset Allocation – Resilienz in der institutionellen Anlage“ untersucht der Real Asset und Investment Manager Wealthcap aktuelle Entwicklungen und Strategien in der institutionellen Kapitalanlage für unterschiedliche Investorengruppen. Die Analyse offenbart, dass sich der Trend der vergangenen Jahre zu höheren Real-Asset-Allokationen weiter fortsetzen wird. Sachwerte profitieren vom Wunsch vieler institutioneller Investoren nach verstärkter Diversifizierung und stabilen Cashflows. Vor diesem Hintergrund werden Fondsstrukturen bei vielen Investorengruppen gegenüber Direktinvestments beliebter. Aus Investorensicht bieten dabei vor allem die Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Demografie interessante Chancen, während die Regulierung noch vor dem Niedrigzins als größte Herausforderung für ein resilientes Portfolio genannt wird.

„Es ist unverzichtbar, Trends und Marktentwicklungen aufmerksam zu beobachten und die richtigen Schlüsse für eine resiliente langfristige Anlagestrategie daraus zu ziehen. Unsere aktuelle Studie zeigt, dass Real Assets dabei eine entscheidende Rolle spielen“, fasst Achim von der Lahr, Geschäftsführer von Wealthcap, zusammen und fügt hinzu: „Fast ein Viertel der befragten Investoren gibt an, mit ihrer aktuellen Portfolioallokation die eigenen Renditeziele in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht mehr erreichen zu können, vor allem wegen der anhaltenden Negativzinsen. Das ist ein Alarmsignal.“

Die Studie vereint quantitative wie qualitative Elemente und fußt auf drei methodischen Säulen. Die GAC – Gesellschaft für Analyse und Consulting wertete die Asset-Allokation deutscher institutioneller Anleger mit einem Investmentvolumen von mehr als drei Billionen Euro aus. Das Online-Meinungsforschungsinstitut Civey befragte zwischen Mai und August 2021 480 Investment-Spezialisten für die institutionelle Anlage. Hinzu kamen Tiefeninterviews mit ausgewählten Investoren und Experten.

Rentendirektquote sinkt, Interesse an Immobilien und Alternatives steigt

Insbesondere aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds schreitet der Trend zu höheren Alternatives- und Immobilienallokationen in institutionellen Portfolios weiter voran. Gemäß GAC-Analyse sank die traditionell hohe Rentendirektquote in allen Investorengruppen zwischen 2009 und 2020 deutlich. Am stärksten war der Rückgang bei Versorgungswerken (von 58 % auf unter 25 %). Bei Depot-A-Anlegern war der Rückgang zwar ebenfalls signifikant, jedoch weniger sprunghaft (von 78 % auf 69 %).

Parallel bauen institutionelle Anleger ihre Immobilienquote aus. Die Immobilien-Allokationen zeigen deutliche Unterschiede zwischen und auch innerhalb der Investorengruppen: Während Versorgungswerke Anfang 2021 mit rund 20 % ihrer Assets in Immobilien investiert waren, betrug derselbe Wert bei Corporates lediglich 5 %. Im Ergebnis waren zum Jahresanfang 2021 deutlich mehr als 200 Milliarden Euro deutsches institutionelles Vermögen in Immobilien-Assets allokiert. Hiervon machten Lebensversicherer mit mehr als 60 Milliarden den größten, Versorgungswerke mit fast 50 Milliarden den zweitgrößten Teil aus.

In die Zukunft gerichtet unterstützt die Civey-Umfrage diesen Trend. Während 38,1 % der Befragten ihre Immobilienquote in den nächsten drei bis fünf Jahren erhöhen wollen, planen nur 16,9 %, diese zu reduzieren. Bei Private Equity ist das Ergebnis ebenfalls eindeutig: 34,7 % planen eine Ausweitung und nur 9,7 % einen Abbau ihrer Allokation.

Alternatives bieten Resilienz durch Diversifizierung und stabile Cashflows

Die Gründe für die weiter steigende Attraktivität von Real Assets für institutionelle Investoren sind vielfältig. Auf die Frage nach dem wichtigsten Kriterium für ein resilientes illiquides Sachwerte-Portfolio gibt mehr als ein Viertel Diversifizierung (25,9 %) und Stabilität der Cashflows (25,6 %) an. Es folgen die strategische Berücksichtigung von Trends (18,2 %), Flexibilität von Investmententscheidungen (16,4 %) und Volatilität (12,0 %). Am wenigsten wichtig ist den befragten Investoren die geringe Korrelation mit liquiden Assetklassen (5,9 %).

„Ein größeres Exposure in alternativen Anlagen ist für institutionelle Investoren mit höherem Managementaufwand, aktiveren Investmentprozessen und einem spezifischeren Risikomanagement verbunden. Wir sehen daher einen starken Trend hin zu Fondsstrukturen erfahrener Asset-Manager, die eine größere Diversifizierung ermöglichen“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Institutionelles Kapital in Fondsstrukturen wächst

Die Veränderung in institutionellen Portfolios lässt sich auch an der Fondsquote ablesen. Sowohl absolut als auch relativ betrachtet steigt die Bedeutung von in Fonds angelegtem institutionellen Kapital stetig weiter an. Zwischen 2009 und Ende 2020 wuchsen allein die Fondsanlagen deutscher Lebensversicherer, Versorgungswerke und Pensionskassen um mehr als 400 Milliarden Euro auf rund 660 Milliarden Euro. Die Fondsquote schwankt je nach Investorengruppe dabei weiterhin deutlich. Am höchsten ist sie bei Versorgungswerken mit 68 %, am niedrigsten bei Lebensversicherern mit 40 %.


Die rein digitale Wealthcap-Studie mit Experten-Interviews steht auf dem Wealthcap Expertise Blog zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real-Asset- und Investment-Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIF über offene und geschlossene Spezial-AIF bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club-Deals.

Scope Team Rating: AA+ für Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG

Mit einem Rating von AA+ bescheinigt die renommierte Ratingagentur Scope dem Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management im zweiten Jahr in Folge eine sehr gute Qualität und Kompetenz im Management von nachhaltigen Fondsstrategien. Abweichend zur Vorjahresbewertung stand diesmal aufgrund der Umorganisation des Fondsmanagements das gesamte Investmentteam auf dem Prüfstand von Scope. Denn mittlerweile werden von allen Teams im Fondsmanagement nachhaltige Fonds und Portfolios aktiv verwaltet. Alle 60 Fondsmanagerinnen und Fondsmanager von Raiffeisen Capital Management haben sich diesbezüglich weitergebildet und weisen eine entsprechende Expertise bei nachhaltigen Investments aus.

Entscheidend für das gute Rating war aus der Sicht von Scope, dass das gesamte Fondsmanagement seit Jahren konstant und stabil ist und sich motiviert den Herausforderungen stellt, die eine Umstrukturierung in dieser Form mit sich bringt. „Es ist bisher kein Know-How verloren gegangen, vielmehr wird die ohnehin schon sehr hohe Expertise (im Durchschnitt eine exzellente Investmenterfahrung von über 22 bei einer Unternehmenszugehörigkeit von über 16 Jahren) verbreitert und weiterentwickelt“, so Scope in seiner Begründung. „Diese Vorgehensweise ist konsequent und passt optimal zur langfristigen Strategie von Raiffeisen Capital Management, die gesamte Produktpalette auf Nachhaltigkeit umzustellen“, heißt es weiter.

Scope lobt auch den stringenten, strikten ESG1-Ansatz von Raiffeisen Capital Management. Es handle sich um einen sehr weit gefassten, umfänglichen, quantitativ und qualitativ hochwertigen sowie integrativen Prozess, der die Voraussetzungen für ein verantwortungsvolles Management von nachhaltigen Fonds schaffe und gleichzeitig das Investitionsrisiko senke. „Die langjährige und vielseitige Erfahrung der handelnden Personen rundet den Nachhaltigkeitsansatz ab und ermöglicht eine exzellente Umsetzung der theoretischen Prozesse in die Praxis. Der „Footprint“ des Nachhaltigkeitsansatzes spiegelt sich in den Zielportfolios der nachhaltigen Produkte deutlich wider“, so Scope. Aus Sicht der Ratingagentur ist dies einer der wichtigsten Faktoren zur Bestätigung eines aufrichtigen Nachhaltigkeitsansatzes und zur klaren Differenzierung zu dem nach wie vor weit verbreiteten „Greenwashing“. Auch das Risikomanagement, das neben den klassischen auch ESG-bezogene Risiken identifiziert, wird von Scope als „sehr gut“ bewertet.

Für Raiffeisen Capital Management ist die Analyse und Bewertung von Scope ein weiterer externer Beleg für die hohe Glaubwürdigkeit bei nachhaltigen Investments. Die Wiener Fondsgesellschaft hat aktuell (per Ende August 2021) 46,5 Milliarden Euro Assets under Management, davon wird bereits ein knappes Drittel (15 Milliarden Euro) nachhaltig gemanagt.

Raiffeisen Capital Management bekennt sich zur umfassenden, starken und ganzheitlichen Nachhaltigkeit. Wir schaffen dauerhafte Werte für die Zukunft – durch unsere Leidenschaft für sinnstiftend wertschöpfendes Kapital, respekt- und wertvolle Kundenbeziehungen und eine wertschätzende Unternehmenskultur. Den konsequenten Transformationsprozess in Richtung nachhaltige KAG hat Raiffeisen Capital Management mit den Aktienfonds gestartet und auch im laufenden Jahr einige Fonds dieser Assetklasse entsprechend umgestellt.


Den ausführlichen Ratingreport finden Sie auf der RCM-Homepage.

Diese Unterlage dient der Information institutioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.

1) ESG steht für Umwelt (environment, E), Soziales (social, S) und gute Unternehmensführung (governance, G).

3 weitere Mitarbeiter für das Responsible Investment Team von Aegon AM

Aegon Asset Management verstärkt sein Team im Bereich Responsible Investment mit drei weiteren Mitarbeitern. Der Bereich wächst damit auf 17 Spezialisten. 

Andy Woods, der in Großbritannien tätig ist, wird bei Aegon AM als Manager für Responsible Investment die Anlageplattformen Equities und Multi-Asset unterstützen. Er wird in erster Linie für die Stimmrechtsaktivitäten und die damit verbundenen Engagements bei Unternehmen innerhalb der Portfolios von Aegon AM verantwortlich sein. Zuvor leitete Woods den Institutional Voting Information Service der Association of British Insurers.

Curtis Zappala wird sich von den USA aus auf die Integration und das Engagement im Bereich ESG konzentrieren und die Fixed Income Investment-Plattform von Aegon AM unterstützen. Bevor er zu Aegon AM kam, war Zappala Mitglied des Nachhaltigkeitsteams bei United Parcel Service (UPS). Außerdem hatte er verschiedene Positionen im Bereich Nachhaltigkeit bei SunShare und Growth International Volunteer Excursions inne. Zappala hat einen BA in Umweltwissenschaften und Leadership Studies von der University of Colorado. 

Darüber hinaus stößt Jamie McAloon als Responsible Investment Associate zu Aegon AM und unterstützt die Investmentplattformen Equities und Multi-Asset. McAloon, der ebenfalls in Großbritannien ansässig ist, wird in erster Linie für die Entwicklung der nachhaltigen Produktpalette verantwortlich sein und bestehende und potenzielle Beteiligungen gemäß dem Nachhaltigkeits-Research von Aegon AM analysieren. Er kommt von Abrdn, wo er als Private Equity Finance Analyst tätig war. 

Brunno Maradei, Leiter des Bereichs Responsible Investment bei Aegon AM, zum Ausbau des Teams: „Wir haben einen umfassenden Ansatz für Responsible Investment entwickelt und verfügen über eine 30-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Die drei neuen Mitarbeiter ermöglichen es uns, unsere Arbeit zu intensivieren und unsere Expertise, unser Wissen und unsere Fähigkeiten zu erweitern. Ich heiße Curtis, Andy und Jamie in unserem Team willkommen und freue mich auf die neue Perspektive und den Enthusiasmus, den sie mitbringen.“


Über Aegon Asset Management

Aegon Asset Management besteht aus aktiven globalen Investoren. Unsere 380 Anlageexperten verwalten und betreuen ein Vermögen von 391,1 Mrd. € / 463,8 Mrd. USD / 336,1 Mrd. £ (Stand: 30. Juni 2021) für einen weltweiten Kundenstamm bestehend aus Pensionsplänen, öffentlichen Fonds, Versicherungsgesellschaften, Banken, Vermögensverwaltern, Family Offices und Stiftungen.
Wir organisieren unsere Anlagekapazitäten rund um vier zielgerichtete Anlageplattformen, auf denen wir über umfangreiche Expertise in den einzelnen Anlageklassen verfügen: Fixed Income, Real Assets, Equities und Multi-Asset & Solutions. Jede Plattform umfasst engagierte Teams, die global organisiert sind und sich für die Maximierung ihrer Spezialgebiete einsetzen. Diese Plattformen werden von Teams unterstützt, die sich dem verantwortungsvollen Investieren und dem Multi-Management widmen.
Indem wir unsere Investmentteams global organisieren, arbeiten wir daran, unser Fachwissen und unsere Research-Ressourcen über regionale Grenzen hinweg nutzbar zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass dies unser Performance-Potenzial steigert und zu besseren Anlageergebnissen für unsere Kunden beiträgt.
Über alle Plattformen hinweg teilen wir den Glauben an ein fundamentales, Research-getriebenes aktives Management, das durch ein effektives Risikomanagement und ein Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investment untermauert wird. Unsere Investmentplattformen haben die Flexibilität, ihre Ressourcen und Prozesse so zu organisieren, dass sie am besten zu ihrem jeweiligen Schwerpunkt passen.
Wir sind ein globales Unternehmen: Unsere 1.200 Mitarbeiter sind in ganz Europa, Amerika und Asien tätig. Wir investieren global und betreuen unsere Kunden lokal.
Für weitere Informationen über Aegon Asset Management: www.aegonam.com

Der IIV Mikrofinanzfonds feiert 10jähriges Jubiläum

Zehn Jahre IIV Mikrofinanzfonds, 25 Mitarbeiter:innen, 560.000 Mikrokreditnehmer:innen, 804 Millionen Euro Assets under Management – Mikrofinanz gehört mittlerweile zu den etablierten Anlageklassen und bietet eine gute finanzielle wie auch soziale Rendite. Das war nicht immer so.

Mitte Oktober 2011 wurde der Fondsmarkt in Deutschland um ein neues Mitglied bereichert – den IIV Mikrofinanzfonds. Ein Fonds mit Pioniergeist: Er war der erste Mikrofinanzfonds auf dem deutschen Markt, der auch Privatanleger:innen offensteht, und hinter dem Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH, mit Herzblut steht: „Die Initialzündung war damals für mich ein institutioneller Fonds welcher durch die KfW initiiert wurde. Das Konzept der Mikrofinanz ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ hat mich von Anfang an fasziniert. Kurzerhand flog ich nach Peru, um mir genauer anzuschauen, wie Mikrofinanz vor Ort funktioniert. Als ich wieder in Frankfurt landete, kündigte ich meinen Job und gründete Invest in Visions. Es war ein langer, abwechslungsreicher Weg bis zum Ziel.“

Nach intensiven Vorbereitungen mit der Kapitalverwaltungsgesellschaft und Gesprächen mit den zuständigen Stellen bei den Aufsichtsbehörden, bei denen es um die praktische Umsetzung eines offenen Mikrofinanzfonds ging, konnte im Oktober 2011 der IIV Mikrofinanzfonds aufgelegt werden. Damals noch Einzelkämpferin in ihrem Unternehmen, arbeiten derzeit 25 Personen bei Invest in Visions und der Fonds ist von damals 1,5 Mio. Euro auf 804 Mio. Euro gewachsen (Stand: 30.09.2021). Das erste Mikrofinanzinstitut (MFI), in welches investiert wurde, war Oxus in Tadschikistan. „Oxus ist nach wie vor ein Partner-MFI des IIV Mikrofinanzfonds. Wir haben es in guten wie auch in schwierigen Zeiten begleitet – ein Zeichen unserer Kontinuität und unseres partnerschaftlichen Denkens“, so Edda Schröder.

Wie funktioniert Mikrofinanz?

Der IIV Mikrofinanzfonds vergibt das von den Anleger:innen investierte Kapital als unverbriefte Darlehensforderungen an ausgewählte MFIs in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dabei werden die MFIs nach strengen finanziellen und sozialen Kriterien ausgewählt. Die durchschnittliche Darlehenshöhe beträgt rund 4,9 Millionen Euro mit einer Restlaufzeit von durchschnittlich 22,8 Monaten (Stand: August 2021).

Die Institute verleihen das aufgenommene Kapital wiederum an Kleinstunternehmer:innen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Typische Mikrokreditnehmer:innen sind beispielsweise Gemüsehändler:innen, Schneider:innen, Viehzüchter:innen und Handwerker:innen. Sie haben somit das Geld für Saatgut, Werkzeuge, Materialien oder andere Rohstoffe. Auch hilft es ihnen bei finanziellen Engpässen wie z. B. in Dürreperioden, nach Überschwemmungen und anderen Natureinflüssen diese Zeit zu überbrücken. Nach durchschnittlich 9–12 Monaten werden die Mikrokredite getilgt. Die Mikrofinanzinstitute zahlen die Darlehen schließlich inklusive Zinszahlungen an den IIV Mikrofinanzfonds zurück und die Anleger:innen erhalten über den Fonds eine moderate stetige Rendite. Derzeit erhalten über 560.000 Mikrokreditnehmer:innen Darlehen über den IIV Mikrofinanzfonds und die Mikrofinanzinstitute (Stand: 30.06.2021). Damit die Rahmenbedingungen für die Kreditnehmer stimmig sind, wird eine sorgfältige regelmäßige Überprüfung der MFIs vorgenommen.

„Unsere Portfoliomanager:innen haben direkten Kontakt mit den MFIs, überprüfen unsere strengen Standards vor Ort und bewerten Research zu den ökonomischen und gesellschaftlichen Faktoren der jeweiligen Länder. Während der Pandemie sind wir sehr eng digital vernetzt und tauschen uns regelmäßig über die Situation vor Ort aus. Das alles ist extrem wichtig, weil wir so im Sinne unserer Anleger:innen die passenden Mikrofinanzinstitute in den entsprechenden geeigneten Regionen der Welt unterstützen“, erklärt Edda Schröder.

Auf Mikro- folgt SME-Finanz

Im Juni 2021 hat Invest in Visions das Produktangebot erweitert und den KMU-Fonds „IIV Sustainable SME Debt Fund EM – Finance for Future“ aufgelegt, der sich um das sogenannte „Missing Middle“ in den Entwicklungs- und Schwellenländern kümmert. Wie große Unternehmen benötigen auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine externe Finanzierung um zu wachsen oder ihr Geschäft zu erweitern. Hier setzt Edda Schröder mit ihrem neuen Projekt an. Invest in Visions engagiert sich hier durch „Mesofinanzierung“, wie die Bereitstellung von Kapital für das Missing Middle auch bezeichnet wird. Um einen Beitrag zur Schließung dieser Finanzierungslücke zu leisten, werden über den Fonds unverbriefte Darlehensforderungen an Finanzinstitute zur Finanzierung des Mittelstands in den Entwicklungsländern vergeben. „Der neue Fonds ist die logische Erweiterung von Mikro- zu Mesofinanzierung und soll auch hier eine Finanzierungslücke schließen und so den Menschen helfen. Im Endeffekt unterstützen wir und unsere Investor:innen damit die Entwicklung des lokalen Finanzmarkts dieser Länder und schaffen vor allem Arbeitsplätze“, fasst Edda Schröder zusammen. Und abschließend: „Invest in Visions ist mein Herzensprojekt. Wir managen hier nicht einfach nur Fonds. Wir arbeiten alle dafür, dass die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländern ihre Visionen von einem besseren Leben mit unseren Mikro- und Mesokrediten Wirklichkeit werden lassen können.“


Über INVEST IN VISIONS

Die Invest in Visions GmbH wurde 2006 von Edda Schröder mit der Vision gegründet, institutionellen und privaten Anleger:innen den Zugang zu Impact Investments zu ermöglichen, also zu Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch positive gesellschaftliche Auswirkungen bieten.
Invest in Visions hat sich als Mikrofinanzinvestor der ersten Stunde einen Namen gemacht und im Jahr 2011 mit der Auflegung des IIV Mikrofinanzfonds als erstem Fonds dieser Anlageklasse in Deutschland für private und institutionelle Anleger:innen einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Neben Mikrofinanz beschäftigt sich Invest in Visions mit den Bereichen Bildung, erneuerbare Energien (dezentrale Projekte) und nachhaltige Agrarwirtschaft sowie mit der Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und ganz allgemein mit sozialen Projekten und Wirkungskrediten. Die Produktlösungen sind dabei Fonds und eine Inhaberschuldverschreibung (IIV Mikrofinanz-Anleihe).
Die Invest in Visions GmbH verwaltet per 30.09.2021 ein Vermögen von über 921 Millionen Euro in drei Impact-Investment-Fonds.

Weiter hohe Fondsnachfrage bei etwas geringerem Handelsvolumen

„Das Handelsvolumen unserer Kunden mit Fonds und ETFs hat sich im Sommerquartal auf hohem Niveau stabilisiert. Zwar lagen die Handelsaktivitäten zuletzt etwas unterhalb des Niveaus des Corona-Jahres 2020. Allerdings war dieses aufgrund hoher Marktschwankungen auch außergewöhnlich handelsintensiv“, sagt Kai Friedrich, CEO der ebase. Daher sei es ein gutes Zeichen, dass das Handelsvolumen der ebase Kunden von Juli bis September 2021 bei rund 91 Prozent des Vorjahresniveaus lag. Zudem war der Fundflow-Faktor mit 1,30 deutlich positiv. Dieser Wert bedeutet, dass die Käufe um 30 Prozent über den Verkäufen lagen.

„Bemerkenswert ist, dass in allen großen Fondskategorien – Aktien-, Renten- und Mischfonds – der Fundflow-Faktor positiv ist. Die ebase Kunden haben ihre Portfolios also breit aufgestockt“, ergänzt Friedrich. „Das passt zu der in den Sommermonaten überwiegend freundlichen Marktstimmung, mit einem robusten Wirtschaftswachstum weltweit, der unterstützenden Geldpolitik und fiskalischen Hilfspaketen in vielen Ländern. Zudem haben vor allem in den USA wichtige Aktienindizes wieder neue Höchststände erreicht.“

Besonders hoch war die Nachfrage in der auf dem deutschen Markt traditionell beliebten Kategorie Mischfonds. Hier lag der Fundflow-Faktor bei 2,11. Damit lagen im vergangenen Quartal die Käufe mehr als doppelt so hoch wie die Verkäufe von Mischfonds. „Mischfonds sind für viele Anleger ein typisches Basisinvestment. Die breit gestreute Anlage über mehrere Anlageklassen wird gerne gewählt, um sich bei positiven Marktaussichten am Renditepotenzial zu beteiligen, ohne alle Eier in einen Korb zu legen“, erläutert Friedrich.

Ebenfalls starkes Kaufinteresse im abgelaufenen Quartal war bei aktiv gemanagten Aktienfonds zu sehen, mit einem Fundflow-Faktor von 1,48. Hier lagen die Käufe also um 48 Prozent höher als die Verkäufe. „Nach Anlageregionen verteilt, war die Fondsnachfrage besonders bei weltweit anlegenden Aktienfonds hoch, hier lag der Fundflow-Faktor sogar bei 1,79. Auch bei asiatischen und bei europäischen Aktienfonds signalisiert der positive Fundflow-Faktor mit 1,49 bzw. 1,40 eine optimistische Markterwartung der ebase Kunden“, sagt Friedrich. Bei Rentenfonds sind die Käufer nach einigen schwächeren Perioden ebenfalls wieder in der Mehrheit. Hier ist der Fundflow-Faktor mit 1,04 immerhin knapp positiv.

Ungebrochen ist weiterhin der ETF-Trend. „Auch im 3. Quartal waren die ETF-Käufe um ein Vielfaches höher als die Verkäufe, der Fundflow-Faktor lag bei 2,71“, betont Friedrich. Besonders gefragt waren ETFs auf den MSCI World und die US-Indizes NASDAQ 100 und S&P 500. ebase verzeichnet seit Jahren eine überdurchschnittlich große Nachfrage nach ETFs, was sich auch in einer aktuellen Umfrage unter Vertriebspartnern gezeigt hatte. „Mit 86,5 Prozent geht die überwiegende Mehrheit der Vermittler für die nächsten drei Jahren davon aus, dass die Bedeutung von ETFs im Privatkundengeschäft steigen bzw. stark steigen wird. Die ETF-Nachfrage der Anleger dürfte sich also ungebremst fortsetzen.“


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht. Sie spiegelt die Handelsaktivität der ebase Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2020 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien „Fondstyp“ und „Region“ werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 60 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

19. ACATIS VALUE-PREIS verliehen - ACATIS Investment prämiert wissenschaftliche Arbeiten zu wertorientierten Anlagestrategien

Die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH vergab 2021 zum 19. Mal den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten ACATIS VALUE-PREIS. Der Preis richtete sich an Akademiker und value-begeisterte Studenten.

In der Kategorie Dissertationen/ wissenschaftliche Aufsätze sicherten sich Dr. Georgi Kyosev, Dr. Matthias X. Hanauer, Prof. Dr. Joop Huij und Dr. Simon Lansdorp den ersten Platz mit ihrer Arbeit „Does earnings growth drive the quality premium?“. Den zweiten Platz belegten Prof. Kent Daniel, Lira Mota, Dr. Simon Rottke und Prof. Tano Santos („The Cross-Section of Risk and Returns“) und den dritten Platz Prof. Söhnke M. Bartram, Prof. Mark Grinblatt und Prof. Yoshio Nozawa („Book-to-Market, Mispricing, and the Cross-Section of Corporate Bond Returns“). In der Kategorie der studentischen Arbeiten teilten sich Philip Sadlo („Copy-Paste Outperformance: Lazy Investors and Copied Reports“) und Martin Lehrhuber („Taken to the Very Edge: The Analysis of Capital Market Anomalies in Extreme Cases“) den Preis. Aufgrund der herausragenden Qualität der beiden Arbeiten vergab ACATIS dieses Jahr hier zweimal den Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Does earnings growth drive the quality premium?

Aktien- und Unternehmenscharakteristika, die systematisch die Renditen von Aktien erklären, werden in der akademischen Literatur auch als Faktoren bezeichnet. Im Gegensatz zu den Faktoren „Value“, „Momentum“ oder „Low-Risk“ finden sich in Literatur und Praxis jedoch viele potenzielle „Quality“-Faktordefinitionen. Die Arbeit „Does earnings growth drive the quality premium?” (erschienen im Journal of Banking & Finance, Band 114, Mai 2020) gibt einen umfassenden Überblick über gängige Qualitätsdefinitionen und testet deren Vorhersagekraft für Aktienrenditen. Dabei zeigen die Autoren, dass Qualitätskennzahlen Aktienrenditen genau dann vorhersagen, wenn diese auch das Gewinnwachstum prognostizieren, und dass diese Informationen nicht schon in anderen Faktoren enthalten sind. Diese Ergebnisse lassen sich robust über verschiedene Regionen und für Unternehmensanleihen beobachten. Da sich die Qualitäts-Prämie unabhängig vom Konkursrisiko beobachten lässt, ist eine risikobasierte Erklärung unplausibel.

The Cross-Section of Risk and Returns

In der akademischen Literatur und in der Finanzindustrie werden häufig „long-short“-Characteristic-Portfolios (CPs) kreiert, die Aktien mit bestimmten Firmen-Charakteristika (z.B. Buch- zu Marktwert-Verhältnis) kaufen bzw. leerverkaufen. Die Autoren zeigen, dass solche CPs mit hoher Wahrscheinlichkeit unbepreiste Risiken enthalten. Diese erhöhen die Volatilität, jedoch werden Investoren nicht in Form einer höheren erwarteten Rendite kompensiert.

Auf Basis dieser Erkenntnis entwickeln die Autoren eine generelle Methodik, mit deren Hilfe unbepreiste Risiken aus jeglichen CPs entfernt werden können. Die Autoren wenden ihre Methodik beispielhaft auf die fünf Fama-French-CPs an und zeigen, dass die Effizienzsteigerung empirisch signifikant ist. Die quadrierte Sharpe Ratio der optimalen Kombination der fünf Characteristic Portfolios steigt um mehr als 80% von 1.17 auf 2.13.

Book-to-Market, Mispricing, and the Cross-Section of Corporate Bond Returns

Die Studie untersucht die Rolle des „Kurs-Buchwert“-Verhältnisses von Anleihen bei der Preisgestaltung von U.S.-Unternehmensanleihen. Sie zeigt, dass unter Berücksichtigung zahlreicher Riskoprämien, einschließlich des Ausfallrisikos und der Rendite bis zur Fälligkeit, das Verhältnis des Buchwerts einer Unternehmensanleihe zu ihrem Marktpreis die zukünftige Rendite der Anleihe vorhersagt. Die Rendite der Anleihen mit den höchsten Book-to-Market-Verhältnissen übertrifft die Rendite derer mit den niedrigsten Quoten um mehr als 3% pro Jahr. Weitere Ergebnisse bezüglich der Wirksamkeit verzögerter Handelssignale und des Faktorrisikos weisen die These zurück, dass der Markt für Unternehmensanleihen vollkommen informationseffizient ist.

Copy-Paste Outperformance: Lazy Investors and Copied Reports

Aufgrund zunehmender Regulierung ist der durchschnittliche US-Geschäftsbericht mittlerweile circa dreimal so lang wie noch vor 25 Jahren. Um diese Dokumente effizient bereitzustellen, sind Firmen dazu übergegangen, ihre Berichte vom Vorjahr zu kopieren und in der Regel nur geringfügig anzupassen. Größere inhaltliche Änderungen zum Vorjahr sind deshalb selten, häufig aber kein gutes Zeichen, da sie auf bisher unveröffentlichte Risiken hinweisen. Investoren scheinen diese subtilen inhaltlichen Änderungen nicht korrekt wahrzunehmen. Mit Hilfe quantitativer Maße für Bericht-Copy-Paste können zukünftige Renditen prognostiziert, Verluste vermieden und systematische Outperformances gegenüber US-Indizes erzielt werden.

Taken to the Very Edge: The Analysis of Capital Market Anomalies in Extreme Cases

Basierend auf einer Auswahl von 13 unregelmäßigen Renditemustern auf dem amerikanischen Kapitalmarkt untersucht diese Arbeit die extremsten Anomalie-Portfolios. Die vorherrschende Meinung in der Literatur ist, dass extreme Portfolios selbstfinanzierende Long-Short-Strategien sind, die auf den oberen und unteren Dezilen der jeweiligen Variablenverteilung beruhen. Die Arbeit „Taken to the Very Edge: The Analysis of Capital Market Anomalies in Extreme Cases“ geht einen Schritt weiter. Die genannten Dezile werden in Perzentile unterteilt, um noch extremere Portfolios zu generieren. Je extremer die Portfolios werden, desto höher fallen die damit erzielbaren risikoadjustierten Renditen aus. Dabei generieren die 1-3%-Portfolios eine besonders hohe Rentabilität. Die höheren erzielbaren Renditen von extremen Portfolios werden durch ein zunehmendes Ausmaß an Fehlbewertungen von Investoren getrieben.

Zusammenfassungen der prämierten Arbeiten aus den vergangenen Jahren sind auf www.acatis.de verfügbar.


Über die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH wurde 1994 in Frankfurt am Main gegründet. Die Kernkompetenz des Unternehmens ist das Value Investing nach Benjamin Graham und Warren Buffett. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch- und Rentenfonds sowie Mandate. Drei Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flaggschifffonds ACATIS Aktien Global Fonds wurde bereits 1997 aufgelegt. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement. 2016 erfolgte die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS. Geschäftsführer von ACATIS sind Dr. Hendrik Leber (Portfoliomanagement, Auszeichnung als Fondsmanager des Jahres 2017), Dr. Claudia Giani-Leber (Marketing und PR), Thomas Bosch (Risikomanagement, Compliance, Recht, Interne Revision und Verwaltung) und Felix Müller (Vertrieb). Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von rund 12,4 Mrd. Euro (30.09.2021).

Die Swiss Finance & Property Group erweitert ihre Vertriebsaktivitäten auf Deutschland

Die Swiss Finance & Property Group expandiert nach Deutschland. Das Unternehmen hat eine GmbH in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet und Lars Albert übernimmt die lokale Geschäftsführung.

Die Schweizer Immobilienspezialisten aus Zürich expandieren in den deutschen Markt und gründen eine GmbH. Deren Büroräume befinden sich an zentraler Lage im Frankfurter Westend. Lars Albert zeichnet als Geschäftsführer der GmbH.

Albert ist seit über 20 Jahren im Asset Management tätig und besitzt internationale Erfahrungen. Aus den Standorten Frankfurt am Main und London heraus betreute er vor allem institutionelle Investoren. Weitere wichtige Stationen waren neben der SEB Asset Management auch leitende Positionen bei Henderson Global Investors und Barings. Im Rahmen der Vertriebsaktivitäten lag der Fokus insbesondere auf der DACH-Region. Zuletzt baute der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt bei Berenberg Asset Management den kontinentaleuropäischen Vertrieb auf.

„Mit Lars Albert verfolgen wir konsequent unsere Expansionsstrategie in der DACH-Region und freuen uns, einen sehr erfahrenen Kollegen an Bord geholt zu haben“, sagt Urs Kunz, Head Client Relationship Management & Marketing bei der Swiss Finance & Property AG.


Swiss Finance & Property Group

Die Swiss Finance & Property Group (SFP Gruppe) ist ein bedeutender unabhängiger Asset Manager. Die SFP Gruppe unterstützt vor allem institutionelle Kunden in allen Aspekten der direkten und indirekten Immobilienanlage und den damit verbundenen Kapitalmarkttransaktionen. Die SFP Gruppe fördert die nahtlose Einordnung dieser Anlagen ins jeweilige Gesamtportfolio der Kunden. Die Swiss Finance & Property AG ist eine 2001 gegründete Aktiengesellschaft, die über eine FINMA Wertpapierhausbewilligung als Market Maker verfügt. Die 2006 gegründete Swiss Finance & Property Funds AG ist eine FINMA bewilligte Fondsleitung. www.sfp.ch

Umsätze bei gewerblichen Immobilien legen zu − Abstand zwischen mittlerer Büro- und Logistikrendite binnen Jahresfrist mehr als halbiert

Das Volumen von An- und Verkäufen gewerblich genutzter Immobilien und Entwicklungsgrundstücke in Deutschland summierte sich nach Untersuchungen der internationalen Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W) 2021 bis Ende September auf rund 37,9 Mrd. EUR. Das Vorjahresergebnis von 41,1 Mrd. EUR wurde damit um etwa acht Prozent verfehlt. Der Durchschnittswert der ersten neun Monate der vorangegangenen fünf Jahre wurde um rund zwei Prozent unterschritten. Jedoch liegt der aktuelle Wert um 24 Prozent über dem Zehn-Jahresdurchschnitt.

Großabschlüsse als Treiber im dritten Quartal

Mit einem Umsatz von insgesamt 15,8 Mrd. EUR ist das 3. Quartal das bislang stärkste des laufenden Jahres (Q1: 9,5 Mrd. EUR, Q2: 12,5 Mrd. EUR). Grund sind einige sehr großvolumige Transaktionen, wie der Verkauf des Frankfurter Taunusturms für rund 1,4 Mrd. EUR an die Allianz Real Estate. Darüber hinaus wurden im 3. Quartal einige Portfoliotransaktionen im oberen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich vereinbart, unter anderem beteiligte sich Aggregate mit 85 Prozent an zehn Projektentwicklungen, darunter acht mit geplanter gewerblicher Nutzung und x+bricks erwarb ein Paket mit 34 ehemaligen Real-Märkten. Insgesamt vereinten die elf größten Transaktionen der ersten neun Monate des Jahres circa 9 Mrd. EUR auf sich, rund ein Viertel des gesamten Volumens.

Spitzenrenditen bleiben niedrig

Der Mittelwert der Spitzenrenditen für Büroobjekte in den Top-7 liegt aktuell bei 2,80 Prozent und damit um 14 Basispunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. München ist der teuerste Markt (2,50 Prozent). Köln (3,00 Prozent) und Stuttgart (3,15 Prozent) sind die vergleichsweise preiswertesten Märkte.

Bei Logistikobjekten ist der Mittelwert der Spitzenrenditen in den vergangenen zwölf Monaten um 55 Basispunkte auf aktuell 3,11 Prozent gesunken. Der Abstand zwischen mittlerer Büro- (2,80 Prozent) und mittlerer Logistikimmobilienrendite hat sich in diesem Zeitraum von 72 Basispunkten auf 31 Basispunkte mehr als halbiert. Das zeigt, wie hoch der Wettbewerb der Investoren um Logistikobjekte ist. Mit Ausnahme von Stuttgart (3,20 Prozent) gilt für alle Top-Standorte der Wert von 3,10 Prozent.

Der Mittelwert der Spitzenrenditen für erstklassige Geschäftshäuser liegt aktuell bei 3,63 Prozent und damit sieben Basispunkte niedriger als Ende September 2020. Die Bandbreite der Werte reicht von 3,15 Prozent in München bis 3,80 Prozent in Düsseldorf, Köln und Stuttgart.

Bis Jahresende erwartet C&W, dass es wegen des unvermindert anhaltenden hohen Nachfragedrucks für Spitzenobjekte in den wesentlichen Nutzungsklassen zu weiteren, aber überwiegend leichten, Renditekompressionen kommt.

Industrial beliebter als Handel

Beliebteste Asset-Klasse der Investoren bleibt das Bürosegment. Hier wurde ein Transaktionsvolumen von rund 16 Mrd. EUR erzielt, was 42 Prozent des Gesamttransaktionsvolumens der ersten drei Quartale 2021 entspricht. Unverändert hoch ist der Wettbewerb um Objekte mit krisenfesten Mietern und langfristigen Mietverträgen sowie um Immobilien in verkehrstechnisch gut angebundenen innerstädtischen Lagen.

Zweitstärkster Sektor sind Industrial-Objekte, die im Vorjahreszeitraum deutlich hinter Handelsimmobilien an dritter Stelle lagen. Die Transaktionen von Lagerhallen, Light-Industrial-Objekten und Distributionszentren beliefen sich auf ein Volumen von rund 5,7 Mrd. EUR. Ihr Anteil am Gesamtumsatz beträgt 15 Prozent.

Handelsimmobilien folgen mit 14 Prozent dahinter. Hier haben die Marktaktivitäten im 3. Quartal 2021 deutlich zugelegt. Neben der Vielzahl kleinerer und mittelgroßer Transaktionen, registrierte C&W einige großvolumige Verkäufe, wie den Verkauf zweier Fachmarktpakete durch Patrizia, die dazu führten, dass das Transaktionsvolumen von Ende Juni bis Ende September von 2,1 Mrd. EUR auf 5,2 Mrd. EUR signifikant gestiegen ist.

Hotels kommen im bisherigen Jahresverlauf auf einen Anteil von 3,0 Prozent des Transaktionsgeschehens.

Internationales Kapital war in den ersten neun Monaten 2021 zu 37 Prozent am Transaktionsvolumen beteiligt. Das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres (Q1-3 2020: 39 Prozent). Insbesondere europäische Investoren waren aktiv.

Alexander Kropf, Head of Capital Markets bei Cushman & Wakefield in Deutschland, kommentiert: „Wir sehen eine anhaltend hohe Liquidität am Markt. Immobilien stehen angesichts der aktuellen Zinslandschaft und der trotz aller Herausforderungen stabilen Wirtschaftskraft im Fokus der Investoren. Zunehmend sind Aspekte der Nachhaltigkeit auch am Investmentmarkt das Thema der Stunde. Aus dem bisherigen ‚Nice-to-have‘ wird gerade ein ‚Must-have‘, selbst wenn es noch an messbaren Kriterienkatalogen fehlt und die zusätzlichen Kosten noch Berücksichtigung in manchem Businessplan finden müssen.“

Berlin zieht am meisten Kapital auf sich – Frankfurt gewinnt am stärksten im Jahresvergleich

Die Top-7-Märkte konzentrieren mit einem Transaktionsvolumen von 21,2 Mrd. EUR mehr als die Hälfte des gesamtdeutschen Volumens auf sich und konnten ihr Ergebnis zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent erhöhen. Berlin führt das Ranking unangefochten an (6,7 Mrd. EUR), gefolgt von Frankfurt (5,0 Mrd. EUR), München (3,9 Mrd. EUR) und Hamburg (2,0 Mrd. EUR) sowie Düsseldorf (1,5 Mio. EUR), Köln (1,3 Mrd. EUR) und Stuttgart (885 Mio. EUR). Unter den Top-7-Märkten blieben nur Hamburg und Düsseldorf unter den im Vorjahreszeitraum erreichten Werten. Frankfurt und Köln setzten sich am stärksten von ihrem Vorjahresergebnis ab.

Umsatzprognose bestätigt

C&W bestätigt die im Sommer getroffene Prognose, dass das Transaktionsvolumen bis zum Jahresende auf deutlich über 50 Mrd. EUR steigen wird.


Über Cushman & Wakefield

Cushman & Wakefield (NYSE: CWK) gehört zu den führenden globalen Immobiliendienstleistern und bietet Unternehmen und Investoren Services rund um ihre Immobilien-Belange. Mit rund 50.000 Mitarbeitern in mehr als 400 Niederlassungen und 60 Ländern zählt Cushman & Wakefield zu den Marktführern weltweit. In Deutschland ist das börsennotierte Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München vertreten. Cushman & Wakefield verwirklicht Projekte über den gesamten Immobilienzyklus in den Bereichen Brokerage, Investment Services, Global Occupier Services, Project & Development Services, Integrated Facility Management, Valuation & Advisory und Asset Services. Im Jahr 2020 betrug der Umsatz 7,8 Milliarden US-Dollar. Erfahren Sie mehr auf www.cushmanwakefield.com, in unserem Blog oder folgen Sie uns über @CushWake auf Twitter oder Instagram @cushwake.germany.

ThomasLloyd legt ELTIF-Fonds für langfristig orientierte Investoren auf, die nach speziellen Lösungen für den Klimaschutz suchen

ThomasLloyd, einer der weltweit führenden spezialisierten Impact-Investoren und Anbieter von Klimafinanzierungen, gibt heute die Auflegung seines ersten European Long-Term Investment Fund (ELTIF) bekannt. Damit wird sein Angebot an nachhaltigen Infrastruktur-Anlagelösungen noch mehr Anlegern in ganz Europa zugänglich gemacht, darunter auch qualifizierten Kleinanlegern und nicht-professionellen Investoren sowie deren Beratern.

ELTIFs wurden geschaffen, um Anlegern langfristige, stabile Renditen zu bieten und Investitionen in Unternehmen und Projekte zu fördern, die langfristiges Kapital benötigen, wie beispielsweise Infrastruktur. Der ThomasLloyd SICAV – Sustainable Infrastructure Growth Fund (TL SICAV-SIGF) konzentriert sich auf Investitionen in die Dekarbonisierung und die Energiewende in den wachstumsstarken und aufstrebenden Märkten Asiens. Seine innovative Struktur bietet einem breiteren Spektrum von institutionellen und nicht-institutionellen Anlegern die originären Vorteile eines Engagements in Sachwerten: geringere Volatilität, höhere risikobereinigte Renditen und eine Portfoliodiversifizierung durch nicht korrelierende Vermögenswerte.

Der Fonds nutzt die Expertise des vielfach ausgezeichneten Infrastruktur-Asset-Management-Teams von ThomasLloyd, das seit über einem Jahrzehnt über mehrere Investitionszyklen hinweg in schnell wachsenden asiatischen Volkswirtschaften investiert. Darüber hinaus profitiert er von den etablierten Netzwerken des Unternehmens in den Ländern, in denen das Unternehmen investiert und tätig ist, sowie von langjährigen Beziehungen zu Organisationen wie der International Finance Corporation (IFC) und der Europäischen Investitionsbank (EIB).

Gemäß dem ELTIF-Rahmen wird der TL SICAV-SIGF für einen begrenzten Zeitraum aufgelegt.* Im Gegensatz zu den meisten traditionellen Private-Equity-Fonds mit hohen Mindestanlagebeträgen wurde er als Reaktion auf die wachsende Zahl von Fonds-Managern aufgelegt, die ein reguliertes Vehikel zur Einbindung illiquider Vermögenswerte mit flexiblen Rücknahmebedingungen für den Vertrieb an Privatbanken, vermögende Privatpersonen und Pensionsfonds suchten.

Michael Sieg, Gründer und CEO von ThomasLloyd, kommentiert: „Von Anfang an lag der Schwerpunkt von ThomasLloyd darauf, die Lücke zwischen dem institutionellen Bedarf an Projektfinanzierungen und der langfristigen Kapitalallokation für nachhaltige Sachwerte zur Bekämpfung des Klimawandels zu schließen. Wie der jüngste Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) aufgezeigt hat, muss der Privatsektor eine grundlegende Rolle im Kampf um die Sicherung einer lebenswerten Zukunft für alle spielen, auch wenn er dafür der Unterstützung der Politik bedarf. Unser ELTIF ist die erste europaweite Investitionslösung, die einen Beitrag zur Finanzierung sauberer Energietechnologien in Asien leisten wird und damit den globalen, „grünen" Transmissionsprozess unterstützt. Er bieteteine Plattform für Anleger, die ihr Kapital langfristig in die Realwirtschaft investieren und positive Auswirkungen für Klima und Gemeinwohl erreichen wollen.“

In einer Zeit, in der ESG- und nachhaltige Fonds immer mehr an Bedeutung gewinnen, konzentriert sich ThomasLloyd damit weiterhin auf die Erzielung einer echten Wirkung.

„Wir nehmen im Bereich Impact Investing eine Pionierposition ein, die an einer in unseren empirischen Berichten dokumentierten Erfolgsbilanz abzulesen ist. So haben wir die Auswirkungen unserer Investitionen in den letzten acht Jahren verfolgt und gemessen – anhand von Kennzahlen zur Beschäftigung, zum Geschlechterverhältnis, zu Gesundheits- und Sicherheit, zur Verlässlichkeit der Stromversorgung sowie anhand von Umweltstatistiken und -informationen zum Ausstoß von CO2- und weiteren Treibhausgasen, zur biologischen Vielfalt, zum Wasserverbrauch und weiteren Vorteilen für lokale Gemeinschaften durch einen verbesserten Zugang zu sauberer Energie. Wir freuen uns, dieses Fachwissen einem breiteren Spektrum von Anlegern zur Verfügung stellen zu können und ihnen die Möglichkeit zu geben, vom Renditedreiklang von ThomasLloyd – ökonomisch, ökologisch und sozial – in einer so kritischen Zeit zu profitieren", erklärte Michael Sieg.

Der ELTIF ergänzt die anderen Anlagelösungen des Unternehmens, zu denen nachhaltige Infrastrukturanleihen und der ThomasLloyd SICAV – Sustainable Infrastructure Income Fund (SIIF) gehören. Dieser wurde zum dritten Mal in Folge mit dem renommierten LuxFLAG-Umweltlabel ausgezeichnet und verwaltete im ersten Halbjahr 2021 ein Vermögen von über 120 Millionen Euro. Wie alle Fonds von ThomasLloyd ist auch der ELTIF an Artikel 9 der EU-Verordnung über die Offenlegung von Informationen über nachhaltige Finanzierungen (SFDR) ausgerichtet.

ThomasLloyd ist Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investments (UN PRI), unterstützt verschiedene Initiativen für nachhaltige Investitionen, wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), den Global Compact der Vereinten Nationen, das Global Impact Investment Network (GIIN) und die Climate-Related Financial Disclosures Task Force (TCFD), das französische Forum für soziales Investment (Forum pour L'investissement responsible) sowie das Schweizer Netzwerk für nachhaltige Finanzen (SSF).


* bis längstens zum 31. Dezember 2030. Die Laufzeit kann unter bestimmten Bedingungen um bis zu zwei Jahre verlängert werden.

Über die ThomasLloyd Group

ThomasLloyd ist ein weltweit tätiges Investment- und Beratungsunternehmen, das sich dem notwendigen sozialen und ökologischen Wandel verschrieben hat und sich ausschließlich auf die Finanzierung, den Bau und den Betrieb von nachhaltigen Projekten in den Bereichen Infrastruktur, Landwirtschaft und Immobilien konzentriert. Das Leistungsspektrum umfasst Produkte und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette dieser Sektoren. Neben der Strukturierung, Platzierung und Verwaltung von Impact Investing-Lösungen gehören dazu die Beratung und Finanzierung von Projekten und Unternehmen sowie digitale Finanzdienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Investment Brokerage, Anlageberatung und Vermögensverwaltung.
ThomasLloyd wurde 2003 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Zürich. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Impact Investoren und Anbieter von Klimafinanzierungen. ThomasLloyd ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Principles of Responsible Investment. Zum 30. Juni 2021 hatte ThomasLloyd insgesamt 1,3 Milliarden Euro an Kapital eingeworben. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.thomas-lloyd.com

ebase schließt Übernahme des Wertpapiergeschäfts der Augsburger Aktienbank AG erfolgreich ab

Dauerhaft große Anzahl an Arbeitsplätzen am Standort Augsburg geschaffen, erfolgreicher Abschluss der Migration mit Übertragung von rund 20 Mrd. Euro Wertpapierbeständen von Augsburger Aktienbank auf ebase.

Mit der Migration am vergangenen Wochenende hat die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) die im letzten Jahr angekündigte Übernahme des Wertpapiergeschäfts der Augsburger Aktienbank AG nun erfolgreich vollzogen. Dabei wurden über 175.000 Depots und ein Wertpapierbestand von rund 20 Mrd. Euro an ebase übertragen. Zudem wurden am Standort Augsburg für rund die Hälfte der Mitarbeitenden der Augsburger Aktienbank langfristige Arbeitsplätze geschaffen.

„Die Übernahme des Wertpapiergeschäfts der Augsburger Aktienbank, mit dem starken Team vor Ort, passt sehr gut in unsere Strategie, in Deutschland der führende Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden zu werden. Die sehr positiven Eindrücke aus der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Augsburger Aktienbank, aber auch der LVM Versicherung im Rahmen des Migrationsprojekts, haben uns in der Richtigkeit dieser Entscheidung nur noch weiter bestärkt“, so Kai Friedrich, CEO der ebase.

Mit nun rund 500 Mitarbeitenden, deutlich mehr als 400 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern, und weit mehr als 1 Million Kunden hat ebase die Position als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland weiter gefestigt.

Wie angekündigt, wird die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern der Augsburger Aktienbank fortgesetzt. Das verwahrte Depotvolumen bei ebase steigt damit auf mehr als 60 Mrd. Euro. Zudem ist ebase zukünftig von zwei Standorten aus aktiv. Zusätzlich zum bestehenden ebase Standort in Aschheim bei München werden in Augsburg dauerhaft Arbeitsplätze für Mitarbeitende der Augsburger Aktienbank geschaffen, um die große und vielschichtige Wertpapierkompetenz langfristig am Standort zu erhalten.

„Beim Erwerb der ebase haben wir als FNZ uns klar dazu bekannt, mit dem ebase Team gemeinsam das Geschäft weiter auszubauen und der führende Partner für digitale Finanzdienstleistungen in Deutschland zu werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein, im Rahmen unserer Strategie, genommen. Besonders freuen wir uns, die neuen Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen willkommen zu heißen und gemeinsam am weiteren Wachstum unseres Geschäfts in Deutschland zu arbeiten“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO der FNZ Gruppe, der Muttergesellschaft von ebase.

Mit dem Abschluss der Migration startet auch die langfristige Kooperation mit der LVM Versicherung, der Eigentümerin der AAB. ebase und die FNZ Gruppe ersetzen hier nicht nur die Augsburger Aktienbank als Anbieter im Rahmen der bestehenden Angebote im Wertpapiergeschäft, vielmehr ist auch eine gezielte Weiterentwicklung geplant. „Wir freuen uns, dass wir mit der ebase einen Partner gewonnen haben, der mit seinem Banken-Knowhow und seiner IT-Kompetenz im Markt sehr gut aufgestellt ist. Durch die Kooperation werden wir unseren Kunden attraktive Produkte aus dem Bereich des Wertpapiergeschäfts anbieten können“, sagt Ludger Grothues, Vorstandsmitglied der LVM.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist seit 2019 ein Unternehmen der FNZ Gruppe, einem in London ansässigen, weltweit führenden Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister, und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 60 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.