MiFID II – Neue Regeln für Depotbanken wirken sich bereits heute indirekt auf Vermittler aus

Fondsplattformen (Depotbanken) unterliegen seit dem 03. Januar 2018 vollumfänglich den neuen Vorgaben der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II). ebase empfindet die von Vermittlerverbänden geübte und inzwischen von den Medien breit publizierte Kritik an den diesbezüglichen Zusatzvereinbarungen in weiten Teilen als unberechtigt.

Auch wenn die angepasste Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV), die regeln wird, welche Pflichten auf freie Vermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) im Rahmen der MiFID-II-Umsetzung zukommen, bisher noch nicht einmal im Entwurf vorliegt, haben bereits die seit Beginn diesen Jahres für die Depotbanken geltenden neuen Vorschriften Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen Banken und Vermittlern und zwingen die Partner, bei manchen Themen noch enger zusammenzuarbeiten. Insbesondere Vermittlerpools sind auch aufgrund der Vielschichtigkeit ihres Geschäftsmodells aufgefordert, hier konstruktiv mitzuwirken.

Pflichten von Depotbanken und Vermittlern vertraglich abstimmen

Obwohl die Depotbanken keine Anlageberatung oder -vermittlung betreiben, sondern ihr Dienstleistungsangebot sich auf die Depotführung und die Abwicklung von Geschäften im reinen Ausführungsgeschäft (execution only) oder bei komplexen Fonds im beratungsfreien Geschäft beschränkt, müssen die Depotbanken beispielsweise auch die neuen Anforderungen der MiFID II zur Kostentransparenz und zur Product Governance vollumfänglich beachten. Um sicherzustellen, dass durch die MiFID II von den Depotbanken neu geforderte Kundeninformationen auch beim Endkunden ankommen, müssen die Banken insoweit die Vermittler, die im direkten Kontakt mit den Endkunden stehen, vertraglich in die Pflicht nehmen.

Kontrolle über Zuwendungen

Gemäß den neuen Vorgaben der MiFID II müssen die Depotbanken nachweisen können, dass jegliche von ihnen an Dritte (Vermittler etc.) gewährten Zuwendungen dazu bestimmt sind, die Qualität der jeweiligen Dienstleistung für den Kunden zu verbessern. Die Gewährung fortlaufender Vertriebsprovisionen durch die Depotbanken an die Vermittler ist nur dann gerechtfertigt, wenn den Provisionszahlungen auch eine fortlaufende Qualitätsverbesserung für den Kunden gegenübersteht. Nach dem aktuellen Stand der neuen Anforderungen an das Zuwendungs- und Verwendungsverzeichnis, welches von jeder Depotbank zu führen ist, müssen die Banken für sämtliche gewährten Zuwendungen angeben, wie diese die Qualität, bezogen auf die für den betreffenden Kunden jeweils erbrachte Wertpapierdienstleistung, verbessern. Da ausschließlich die Vermittler wissen, wie die erhaltenen Zuwendungen tatsächlich verwendet werden, müssen die Depotbanken diesen gewisse Nachweispflichten vertraglich auferlegen.

Neue Pflicht zur Zielmarktprüfung

Der Vertrieb von Finanzinstrumenten außerhalb des vom Hersteller festgelegten Zielmarktes ist nach den neuen Regelungen der MiFID II in Einzelfällen grundsätzlich möglich. Allerdings erfordert der Vertrieb außerhalb des Zielmarkts einen hohen Abstimmungsbedarf zwischen Depotbanken und Vermittlern, die als Vertreiber beide zur Zielmarktprüfung verpflichtet sind. Voneinander abweichende Ergebnisse der Zielmarktprüfung sollten hier im Interesse der Endkunden unbedingt vermieden werden. Verkäufe außerhalb des Zielmarkts sind zudem an den Hersteller zurück zu melden (Ausnahme Verkäufe außerhalb des Zielmarkts im Rahmen Anlageberatung auf Portfoliobasis), was einen zusätzlichen Dokumentationsaufwand erfordert. Schließlich birgt ein Vertrieb außerhalb des vom Hersteller festgelegten Zielmarktes auch noch nicht abschätzbare zivilrechtliche Haftungsrisiken.

Konstruktive Haltung als Ausgangspunkt der weiteren Entwicklung

ebase bedauert die aufgrund der öffentlich wirksam verbreiteten Kritik an den Zusatzvereinbarungen zu beobachtende Haltung einiger weniger Partner, die Vertragsergänzungen pauschal abzulehnen. Auch die Idee einer kollektiv zu erarbeitenden Lösung über die Ebene der Verbände als Interessensvertreter der Vermittler auf der einen Seite und der einzelnen Depotbanken auf der anderen Seite hält ebase für nicht zielführend. Auch wenn der Gesetzgeber noch offene Punkte schließen muss, müssen die laufenden Geschäfte in dem arbeitsteiligen Prozess zwischen Vermittler und Depotbank den jeweiligen aufsichtsrechtlichen und gesetzlichen Pflichten entsprechend abgewickelt werden. Beide Seiten sollten somit konstruktiv und vorausschauend mit der durch den Gesetzgeber verursachten unklaren Situation umgehen und zukunftsorientierte Lösungen anstreben.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

VanEck verstärkt Fokus auf den italienischen Markt und treibt Wachstumskurs voran

VanEck baut seine im vergangenen Jahr begonnenen Geschäftsaktivitäten in Italien weiter aus: Mit der Neueinstellung von Salvatore Catalano besetzt der US-amerikanischen Asset Manager den Posten des Associate Director, International Business and Sales. Catalano verfügt über umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen europäischen Märkten. Zudem bringt er im Bereich Portfolio Management ebenso Expertise mit wie im Private Banking. Damit setzt VanEck seine europäische Expansionsstrategie fort. Vor neun Monaten hatte das seit 1955 familiengeführte Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten auf dem italienischen Markt gestartet und seither kontinuierlich ausgebaut.

„Der italienische Markt ist für uns als einer der europäischen Kernmärkte von zentraler Bedeutung. Neben unserem neu eingeführten Schwerpunkt auf digitalen Währungen ist diese Expansion ein wichtiges Anliegen und folgt als logischer Schritt auf den Markteintritt in Italien sowie mehrere Produktlaunches an europäischen Börsen im Jahr 2017“, erklärt Philipp Schlegel, Geschäftsführer von VanEck Schweiz. „Wir freuen uns, dass wir mit Salvatore Catalano einen derart versierten Experten gewinnen konnten, der die internationale Perspektive mit europäischen Besonderheiten sowie italienischen Insights zu vereinen vermag.“

„Ich freue mich auf den neuen Verantwortungsbereich bei VanEck. Wie bei kaum einer anderen Stelle kann ich meine Fähigkeiten aus 18 Jahren Berufserfahrung bei verschiedenen europäischen Banken und Finanzinstituten einbringen. Der italienische Markt ist für mich eine Herzensangelegenheit. Umso mehr erfreut es mich, dass die gelisteten ETFs von VanEck ausgezeichnet zu den Bedürfnissen der italienischen institutionellen Anleger passen“, sagt Salvatore Catalano.

Catalano war vor seinem Wechsel zu VanEck im November 2017 als Vice President bei Sal. Oppenheim beziehungsweise der Deutschen Bank tätig, wo er vermögende Privatkunden betreute. Weitere Stationen seiner Karriere umfassen die britische Privatbank Coutts & Co, wo er zunächst als Portfoliomanager und anschließend als Private Banker beschäftigt war. Er ist Certified International Wealth Manager CIWM (AZEK Zurich) und strebt zurzeit das Certificate of Advanced Studies in Digital Finance (HWZ Zurich) an.

Über VanEck
VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.

Vontobel Asset Management stärkt die Expertise für Schwellenländer-Anleihen mit neuem Senior Portfoliomanager

Thierry Larose verstärkt das für seine Kompetenzen preisgekrönte Schwellenländeranleihen-Team von Vontobel Asset Management. Er wird für Titel in Lokalwährungen zuständig sein.

Thierry Larose verfügt über fast drei Jahrzehnte Branchenerfahrung und eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz. Er kommt von Degroof Petercam Asset Management in Brüssel zu Vontobel Asset Management. Dort war er Portfoliomanager des Emerging Market Sustainable Bonds Fund, der von Morningstar ein 5-Sterne Rating erhielt. 2017 zeichnete Thomson Reuters Lipper Europe den Fonds zudem als «Best Fund Over 3 Years» in der Kategorie Bond Emerging Market Global Local Currency aus. Thierry Larose verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Volkswirtschaftslehre von der Universität Lüttich mit Spezialisierung in Ökonometrie, Finanzanalyse und Portfoliomanagement.

Luc D’hooge, Head of Emerging Markets Bonds bei Vontobel Asset Management, betont: „Die Ernennung von Thierry Larose zeigt, wie wichtig es uns ist, dass wir für unsere Anleger mit den allerbesten Portfoliomanagern für Schwellenländeranleihen aufwarten können. Thierrys Erfolgsausweis ist branchenweit anerkannt und seine Expertise mit Titeln in Lokalwährungen eine wichtige Ergänzung in unserem Team.“ 

Vontobel Asset Management
Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Fidelity ernennt Leiter für nachhaltiges Investieren

Michael Gibb wird “Head of Stewardship and Sustainable Investing" bei Fidelity International. Das Unternehmen hat diese Stelle im Rahmen seines kontinuierlichen Engagements für nachhaltiges Investieren neu geschaffen.

Michael Gibb managt künftig Fidelitys Strategie in den Bereichen Engagement, Stimmrechtspolitik und Integration von ESG-Themen für die gesamte aktive Produktpalette des Asset Managers. Er wird die Aktivitäten innerhalb des ESG-Teams leiten und dazu beitragen, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren noch stärker in die Anlageprozesse von Fidelity zu integrieren. Er berichtet an Paras Anand, Chefanlagestratege (CIO) für Aktien bei Fidelity.

Michael Gibb hat mehr als 17 Jahre Investmenterfahrung. Seine Karriere begann als Fondsmanager für asiatische Aktien. Er war für mehrere führende Investmentgesellschaften tätig, unter anderem für Martin Currie Investment Management, Credit Suisse und Gartmore Investment Managers. Er absolvierte ein MBA-Studium an der University of Edinburgh Business School mit Schwerpunkt ESG-Engagement.

Paras Anand, kommentiert die Ernennung: „Michael Gibb bringt eine langjährige Erfahrung mit. Mit seiner frischen Perspektive werden wir unseren Dialog mit Unternehmen über zahlreiche Themen, die sich auf ihre Nachhaltigkeit auswirken, weiter voranbringen. Er bereichert unser Team enorm und wird unsere Engagement-Aktivitäten sowie die Stimmrechtspolitik, also auch die ESG-Integration und das Reporting für sämtliche Anlageklassen leiten.“

Hannover Leasing erweitert Geschäftsführung mit Sebastian Hartrott

Hannover Leasing, ein Unternehmen der CORESTATE Gruppe, hat seine Geschäftsführung von zwei auf drei Mitglieder aufgestockt und Sebastian Hartrott, zuvor Head of Legal, mit Wirkung zum 1. Dezember 2017 zum Managing Director befördert.

Hartrott erweitert die bisher amtierende Geschäftsführung bestehend aus Marcus Menne und Michael Ruhl. Hartrott verantwortet künftig unter anderem die Bereiche Recht, Compliance, IT, Informationssicherheit, Strukturierung, Prospektierung und Betriebsorganisation.

Hartrott wechselte 2015 zur Hannover Leasing-Gruppe und war dort als Head of Legal bislang insbesondere für investment- und gesellschaftsrechtliche Belange zuständig. Davor arbeitete er acht Jahre bei verschiedenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, unter anderem bei PricewaterhouseCoopers in München. Als externer Berater kümmerte er sich seinerzeit um die juristischen Aspekte der Neuaufstellung der Hannover Leasing als Kapitalverwaltungsgesellschaft nach der AIFM-Richtlinie. Der 41-jährige Volljurist studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Seit 2016 ist er Lehrbeauftragter für Finanz- und Kapitalmarktrecht an der Hochschule Fresenius in München.

Michael Ruhl: „Die Hannover Leasing stellt ihre Geschäftsführung breiter auf, um vor allem für die immer komplexer werdenden regulatorischen Anforderungen gewappnet zu sein. Mit der Berufung von Sebastian Hartrott holen wir einen Spezialisten an die Spitze unseres Unternehmens, der komplexe rechtliche Themen hervorragend zu managen weiß.“

Aviva Investors ernennt Torben Dunkel zum Head of Institutional, DACH

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, verstärkt ab sofort ihr Client Solutions Team mit Torben Dunkel als Head of Institutional Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). Er berichtet an Remi Casals, Head of European Institutional Client Solutions.

Torben Dunkel ist künftig aus Frankfurt heraus für den Ausbau von Aviva Investors institutioneller Plattform mit Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften und anderen institutionellen Investoren in der DACH-Region verantwortlich.

Zuletzt war er als Executive Director, Institutional Sales bei Robeco Institutional Asset Management tätig. Davor absolvierte er Stationen als Director, Institutional Sales bei Selinus Capital und sowie als Vice President, Institutional Client Group Europe bei J.P. Morgan Asset Management (Europe).

Remi Casals, Head of European Institutional Client Solutions, sagt: „Ich freue mich, Torben Dunkel bei Aviva Investors willkommen zu heißen. Wir sehen großes Potenzial, unsere institutionelle Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen. Mit Torbens Erfahrung können wir unseren Kunden in Zukunft noch bessere Lösungen bieten, um ihre Anlageziele zu erreichen.“

Aviva Investors
Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 400 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 30. Juni 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Das verwaltete Vermögen beträgt 39,1 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.avivainvestors.com

Union Investment setzt Meilensteine für Wachstum im Immobiliengeschäft

Union Investment hat die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an den Immobilienmärkten im zurückliegenden Jahr genutzt und die Portfolios ihrer Offenen Immobilienfonds durch An- und Verkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund 3,8 Milliarden Euro gezielt weiterentwickelt. Das von Union Investment aktiv gemanagte Immobilien-Fondsvermögen stieg im Jahresverlauf von 31,8 Milliarden Euro auf 34,5 Milliarden Euro. „Zu diesem exzellenten Ergebnis passt die Weichenstellung für zukünftiges Wachstum, die wir 2017 einerseits durch den Einstieg in das Wohnimmobiliensegment und andererseits im Bereich der Digitalisierung vorgenommen haben“, erläutert Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Unternehmerisch haben wir zwei wichtige Schritte eingeleitet, um unsere führende Marktposition in Deutschland und Europa weiter auszubauen.“ Der im Mai 2017 von Union Investment und der Zentral Boden Immobilien AG gemeinsam aufgelegte UniImmo: Wohnen ZBI war vom Start weg der größte in Deutschland vertriebene Wohnimmobilienfonds für Privatanleger. Die im September 2017 vereinbarte strategische Beteiligung an der Datenraumlösung Architrave eröffnet Union Investment zusätzliche Perspektiven zur Erweiterung ihres Geschäftsmodells im Bereich des digitalen Immobilienmanagements. 

„Wie 2017 mit dem erfolgreichen Einstieg in die Themen Wohnen und Micro-Living werden wir in diesem Jahr weitere Möglichkeiten zur Diversifizierung unseres Lösungsangebotes prüfen“, sagt Dr. Reinhard Kutscher. „Dazu gehört es auch, neue Kompetenzen aufzubauen und neue Wege einzuschlagen, für die strategische Beteiligungen wie zuletzt an der ZBI oder an Architrave modellhaft sein können.“

Wie Dr. Reinhard Kutscher betont, soll das angestrebte Wachstum jedoch auch künftig nicht um jeden Preis erfolgen. „Wir haben in den letzten Jahren eine sehr vernünftige Balance zwischen Neuabsatz und Investitionsmöglichkeiten gefunden, die steigende Risiken an den Investmentmärkten berücksichtigt.“ So stehen den 2017 bei privaten und institutionellen Anlegern eingesammelten Mitteln von 2,9 Milliarden Euro Ankäufe von Immobilien mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro gegenüber. Im Vorjahr hatte Union Investment noch für rund 4 Milliarden Euro Immobilien erworben. 

„Natürlich erfordert der hohe Wettbewerb um gute Objekte von Immobilienmanagern derzeit eine besonders hohe Flexibilität. Unser Maßstab für jeden einzelnen Deal ist jedoch immer das Anlegerversprechen einer möglichst schwankungsarmen Rendite, was absolut keine Abstriche bei der Qualität der Ankaufsobjekte erlaubt“, so Dr. Reinhard Kutscher. 

Schwerpunkt bei mittleren bis kleinen Losgrößen

Bei den Gewerbeimmobilien war 2017 das größte Investment der für rund 380 Millionen Euro erworbene Magnolia Park in Breslau für den UniImmo: Europa, der auch insgesamt das stärkste Wachstum in der Immobilienfonds-Familie von Union Investment hinlegte. Besonders erfolgreich waren die Ankaufsaktivitäten von Union Investment im mittleren bis kleinvolumigen Marktsegment, in dem sich der Hamburger Immobilien-Investmentmanager zukünftig noch sichtbarer positionieren will: Bei 20 Transaktionen lag der Investmentbetrag unterhalb von 100 Millionen Euro, bei 13 davon sogar unterhalb von 50 Millionen Euro. 

Die im abgeschlossenen Geschäftsjahr getätigten 27 Objektkäufe im gewerblichen Bereich verteilen sich auf sieben Ländermärkte: Deutschland, Großbritannien, Polen, Schweden, Österreich, Spanien und die USA. Mit zwölf Ankäufen und einem Volumen von 480 Millionen Euro war Union Investment in den deutschen Gewerbeimmobilienmärkten besonders aktiv. Das höchste Ankaufsvolumen entfielt jedoch wie im Vorjahr erneut auf die US-Märkte. In Denver, Portland, Seattle und Washington D.C.. sicherte sich Union Investment insgesamt fünf Büro- und Hotelobjekte im Volumen von rund 780 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den 27 Ankäufen realisierten die Investmentteams unter der Leitung von Martin J. Brühl im zurückliegenden Jahr 19 Objektverkäufe mit einem Gesamtvolumen von rund 600 Millionen Euro. Das Verkaufsprogramm umfasste Standorte wie Den Haag, Brüssel-Zaventem, Budapest oder Jerez de la Frontera, aus denen sich Union Investment strategisch zurückziehen wollte.

Neue Hotelmärkte in Mexiko und Australien im Blick 

Einen überproportional starken Beitrag zur Ankaufsbilanz 2017 lieferte der Hotelbereich, auf den insgesamt fünf Transaktionen in Deutschland, Polen und den USA mit einem Gesamtvolumen von rund 460 Millionen Euro entfielen. „Die forcierten Ankäufe von Hotels außerhalb Deutschlands tragen zur sektoralen und geografischen Diversifikation unserer Fonds bei“, sagt Martin J. Brühl, Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäftsführung. „Die US-amerikanischen Hotelmärkte bleiben mit ihrem hohen Bedarf an modernen Hotels attraktiv für weitere Investments. Auch in Mexiko und Australien, wo wir seit Jahren investiert sind, ist eine Erweiterung des Anlagespektrums auf Hotels in Zukunft denkbar.“

LRI Group lanciert zwei Erneuerbare Energien-Fonds gemeinsam mit Ventusolar Global Capital

LRI Group lanciert zwei Reserved Alternative Investment Funds (RAIF) mit Ventusolar Global Capital GmbH (VCG), einem Spezialisten für Investitionen in Erneuerbare Energien.

VCG bietet institutionellen Kunden über die beiden Fonds Zugang zu Projekten in den Bereichen Wind, Photovoltaik (PV) und Wasser mit dem geographischen Fokus auf Kanada, USA und Europa. Der erste Fonds Ventusolar Green Energy I mit einer erwarteten Rendite von 6 % investiert in Beteiligungen an Gesellschaften (SPVs) mit bereits in Betrieb befindlichen Anlagen. Der zweite Fonds Ventusolar Green Development I fokussiert auf Beteiligungen an Projektentwicklungen von Wind und PV-Anlagen und strebt eine Rendite von 12% jährlich an. Beide Fonds richten sich an Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherungen und Family Offices und verfügen aktuell über eine Vertriebszulassung in Deutschland.

„Ventusolar Global Capital konzentriert sich auf den permanent wachsenden Weltmarkt im Bereich der Erneuerbaren Energien. Hierbei setzt VGC seinen Fokus auf die Near- und Onshore-Windkraft, die Freiflächen-Photovoltaik sowie die große Wasserkraft, insbesondere in Kanada, aber auch in den USA und Europa,“ sagt Sven J. Matten, CEO bei Ventusolar Global Capital.

Ventusolar verfügt in den einzelnen Regionen über ein großes Netzwerk zu lokal ansässigen Projektentwicklern, örtlichen Behörden und Energieversorgern sowie zu internationalen Herstellern von Windturbinen bzw. Solarpanälen. „Damit können wir innerhalb kurzer Zeit eine ausreichende Anzahl von erstklassigen, rentablen Projekten für die Investition sichern,“ so Matten weiter. Zudem verfügt VGC über eine umfassende Investitionspipeline, welche laufend aktualisiert, weiterentwickelt und analysiert wird. Matten: „Dadurch können wir für beide Fonds innerhalb kurzer Zeit eine ausreichende Anzahl von hochwertigen sowie rentablen Projekten für die Investition sichern.“

„Wir freuen uns, mit einem erfahrenen Partner wie Ventusolar die beiden Fonds zu lancieren,“ fügt Michael Sanders, Vorstand der LRI Invest S.A. zu. „Seit Einführung der RAIF-Struktur 2016 verzeichnen wir eine steigende Nachfrage insbesondere in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur. Institutionelle Investoren mit Interesse an schnellen time-to-market, die sich in der Fundraising Phase befinden oder sich bereits in der Vergangenheit mit Offshore-Strukturen auseinandergesetzt haben und aufgrund der Onshore-Lösung nicht zwingend voll regulierte Vehikel benötigen, zeigen sich dem RAIF gegenüber besonders aufgeschlossen.“

LRI Invest S.A. agiert als vollumfänglicher Alternative Investment Fund Manager (AIFM) für beide Fonds. Der RAIF ist eine neue Art von AIF (Alternative Investment Funds), welcher der AIFM-Richtlinie unterliegt und sich am Luxemburger Spezialfonds (SIF) orientiert. Da er jedoch nicht der Aufsicht durch die Luxemburger Aufsichtsbehörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) unterliegt, bietet der RAIF einen schnelleren Marktzugang. Der RAIF wird von einem autorisierten AIFM verwaltet. Dadurch ist eine Vermarktung an professionelle Investoren in der EU gemäß der AIFM-Richtlinie sowie eine Umwandlung zu einem späteren Zeitpunkt in SIF-Strukturen möglich. 

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungs-gesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds. 

Über Ventusolar Global Capital (GmbH)
VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL GmbH ist eine deutsch-kanadische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in München, Deutschland. Die Hauptanteilseigner sind neben der institutionellen Gabler-Saliter Bankgeschäft AG die Geschäftsführer der Gesellschaft. VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL ist ein Investment Advisor mit einem erfahrenen Managementteam und verfügt über eine Zulassung gemäß §34f GewO. Das Unternehmen bietet, gemeinsam mit seinen Partnern, institutionellen Investoren Zugang zu Investitionen in Erneuerbare Energien. Das Netzwerk von VENTUSOLAR GLOBAL CAPITAL besteht aus lokalen Partnern, Behörden und Energieerzeugern sowie internationalen Generalunternehmern (EPCs / engineering, procurement and construction) und Produzenten von Solar Panels und Windturbinen. 

DJE Kapital AG erweitert Dividendenfonds-Portfolio um DJE – Buyback & Dividend

Die DJE Investment S.A., Tochter der DJE Kapital AG, hat am 01. Dezember 2017 den Aktienfonds DJE – Buyback & Dividend PA (ISIN LU1681425010) aufgelegt. Anlageschwerpunkt sind Titel von Qualitätsunternehmen mit strukturell langfristigen Wachstumschancen, die ihre Aktionäre über Aktienrückkäufe und/oder Dividendenzahlungen an ihrer Profitabilität teilhaben lassen. Anleger haben durch die Investition in den Fonds die Möglichkeit, von beiden Formen der Gewinnausschüttung – Dividendenzahlung und Aktienrückkauf – zu profitieren. Ziel des Fonds ist die Erreichung einer möglichst hohen Gesamtrendite, die sich aus Dividenden, Aktienrückkäufen und Kurssteigerungen ergibt. Angepeilt wird eine jährliche Ausschüttung von 5 Prozent des NAV am Stichtag, die jedoch nicht garantiert werden kann.

Philipp Haas, verantwortlicher Fondsmanager, sagt: „Mit dem DJE – Buyback & Dividend bringen wir das Beste aus zwei Welten zusammen: Wir investieren in Qualitätsunternehmen, die über ein strukturelles, langfristiges Wachstum verfügen und darüber hinaus ihre Aktionäre über Aktienrückkäufe und/oder Dividenden an ihrem Erfolg teilhaben lassen. Bei der Aktienauswahl und Gewichtung setzen wir auf einen strukturierten vierstufigen Analyseprozess, der Qualität, Bewertung, Momentum und verhaltensökonomische Faktoren berücksichtigt. Mihilfe von selbst entwickelten Modellen haben wir die Möglichkeit, die einzelnen Positionen des Fonds insbesondere mit Blick auf Qualität und Wachstum in Bezug auf eine angemessene Bewertung bestmöglich zu steuern.“

Der DJE – Buyback & Dividend zielt darauf ab, möglichst gute Unternehmen zu möglichst günstigen Preisen zu erwerben. Das Research wird dabei durch einen regelmäßigen Austausch mit den Unternehmen untermauert. Der Fonds investiert sowohl in kleine als auch in große Unternehmen. Aus Risikogesichtspunkten wird großer Wert auf eine breite geografische Streuung über die Regionen Europa, die Emerging Markets und die USA gelegt. Einen Fokus auf bestimmte Sektoren legt der Fonds dabei nicht.

Disclaimer 
Die DJE Kapital AG setzt regelmäßig den in dieser Mitteilung genannten Fonds DJE – Buyback & Dividend, in ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ein. Diese Mitteilung kann die Volumina und Kurse des Finanzinstruments DJE – Buyback & Dividend positiv beeinflussen. Hieraus könnte die DJE Kapital AG und / oder die DJE Investment S.A. anschließend Nutzen ziehen, da durch potentielle Erhöhungen der Kurse, das von ihr verwaltete Vermögen steigen könnte. Damit könnten sich die von der DJE Gruppe zu berechnenden Gebühren und Provisionen und folglich die Einnahmen der DJE Gruppe erhöhen. 
Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters oder des Anlageberaters ausgeglichen werden können. Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb der in dieser Information genannten Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlagerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie kostenfrei in deutscher Sprache unter www.dje.de erhalten.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell rund12 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Fidelity International stärkt Onshore-Geschäft in China

Vor einem Jahr hatte Fidelity International von den chinesischen Regulierungsbehörden als erster internationaler Asset Manager die Qualifikation als privater Vermögensverwalter erhalten. Diese ermöglicht es Fidelity, private Investmentprodukte für in China ansässige institutionelle und High-Networth-Investoren anzubietenZuvor waren ausländische Asset Manager nur überJoint Ventures, die mehrheitlich chinesischen Unternehmen gehörten, in China aktiv1.

Im Rahmen dieser Qualifikation legt Fidelity nun zwei weitere Fonds für den Onshore-Markt in China auf. Neben dem ersten A-Aktien-Privatfonds kommt auch ein zweiter Rentenfonds auf den Markt. Damit unterstreicht Fidelity sein langfristiges Engagement am chinesischen Markt. So eröffnete das Unternehmen 1981 sein erstes Büro in Hongkong. Seit 2004 ist Fidelity in China aktiv, seit 2015 mit einer Tochtergesellschaft im Rahmen des Wholly-Foreign-Owned-Enterprise-Programms (WFOE2).

Bei den beiden neuen Fonds handelt es sich um den AktienfondsFidelity China Equity No. 1 Private Fund und den RentenfondsFidelity China Bond Opportunity No. 1 Private Fund. Der Aktienfonds legt hauptsächlich am Markt für chinesische A-Aktien an. Der Rentenfonds ist der zweite private Rentenfonds von Fidelity International. Er zielt auf die Generierung von Erträgen und Kapitalzuwachs ab und wird von Freddy Wong gemanagt. 

Jackson Lee, Leiter des China-Geschäfts bei Fidelity Internationalerläutert: „Die Aufnahme chinesischer A-Aktien in den MSCI-Aktienindex für Schwellenländer im Juni 2018 markiert einen weiteren Schritt hin zur Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte, der sich für Anleger positiv auswirken wird. Wir sind bestrebt, unser Produktangebot in den nächsten zwei bis drei Jahren weiterzuentwickeln, damit Anleger in China ihre Investmentbedürfnisse erfüllen können.“

Über Fidelity in China
Die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Fidelity International in Shanghai wurde im September 2015 gegründet. Im Januar 2017 erhielt sie als erster globaler Asset Manager die Geschäftslizenz für die private Vermögensverwaltung in Festlandchina von der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde (AMAC). Damit kann Fidelity International als privater Vermögensverwalter in China agieren. Vor der Gründung der hundertprozentigen Tochtergesellschaft als WFOE hatte Fidelity International bereits 2004 und 2008 repräsentative Büros in Shanghai und Peking eröffnet. Darüber hinaus verfügt die Fondsgesellschaft über ein Operations- und Technologiezentrum in Dalian mit knapp 500 Mitarbeitern. 

Fidelity International legt bereits seit 20 Jahren in China an. Im Rahmen des so genannten „Qualified Foreign Institutional Investors (QFII)“-Programms verfügt Fidelity über eine Quote von 1,2 Milliarden US-Dollar für Anlagen auf chinesischen Wertpapiermärkten. Daneben wurde der Fondsgesellschaft eine Quote in Höhe von 460 Millionen Renminbi unter dem RMB Qualified Foreign Institutional Investor (RQFII)-Programmeingeräumt.


1) Siehe auch https://www.cnbc.com/2017/08/21/global-funds-expanding-into-massive-chinese-investment-market.html
2) Siehe auch http://www.china-briefing.com/news/2013/09/26/die-grundung-eines-wfoe-in-china-2.html 

Jupiter baut mit Thomas Hammer sein deutsches Vertriebsteam aus

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter forciert mit Thomas Hammer seine Vertriebsaktivitäten in Deutschland. Als Vertriebsdirektor Westdeutschland ist Hammer (44) ab sofort in der Region für den Vertrieb an Sparkassen, Volksbanken, Vermögensverwalter sowie freie Vermittler verantwortlich. Er berichtet direkt an Andrej Brodnik, Head of Continental Europe bei Jupiter.

Thomas Hammer verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Asset Management und im Vertrieb diverser Finanzprodukte. Zuletzt war er als Head of Retail Business Development Deutschland & Österreich bei der MainFirst Bank / MainFirst Asset Management tätig. Weitere Stationen absolvierte Hammer bei Allianz Global Investors Europe sowie Carmignac. Hammer hält einen Master in Finance & Banking und war zudem im akademischen Bereich u.a. als Gast-Professor an der International School of Management aktiv.

Andrej Brodnik sagt: „Mit Thomas Hammer verstärken wir unser Team um einen erfahrenen Vertriebsexperten, der über eine langjährige Expertise, tiefes Marktverständnis und ein weitreichendes Netzwerk verfügt. Wir möchten unseren Bestands- und potentiellen Neukunden in der Region Westdeutschland nicht nur unsere Fondsprodukte anbieten, sondern auch unsere Zusammenarbeit mit ihnen weiter optimieren. Dies erreichen wir in erster Linie durch eine größtmögliche Präsenz vor Ort.“

Aktuell besteht das deutsche Team aus neun Vertriebsexperten, die wiederum Teil des 14-köpfigen Jupiter Vertriebsteams für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind.

Über Jupiter Asset Management Limited
Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 21 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 30. September 2017 auf 54,9 Milliarden Euro. 
Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelanleihen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.

CORESTATE beruft Stefan Scherrer zum Chief Operating Officer

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, beruft Stefan Scherrer zum Chief Operating Officer (COO) der CORESTATE Capital Group.

Seit Anfang Dezember ist Stefan Scherrer verantwortlich für den Betrieb und Ausbau der CORESTATE Shared Services Plattform. Ein Hauptfokus in seiner neuen Tätigkeit ist die Integration der einzelnen Geschäftseinheiten auf die gemeinsame Plattform. Dies mit dem Ziel, die angestrebten Synergien zu realisieren und dadurch die unternehmerische Stärke der einzelnen Geschäftseinheiten zu festigen.

Vor seinem Wechsel zur CORESTATE war Stefan COO der Credit Suisse (CS) Asset Management Division in den Regionen Schweiz & EMEA. In dieser Funktion hat Stefan die strategische Weiterentwicklung der CS Asset Management Division entscheidend mitgeprägt und war unter anderem verantwortlich für die Weiterentwicklung der Investment Plattform, die Implementierung von regulatorischen Anforderungen, sowie die Integration von neuen Geschäftsfeldern.

Micha Blattmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, CORESTATE: „Stefan überzeugt durch seine stark prozessorientierte und strukturierte Herangehensweise, die uns vor allem in den Post-Merger-Integrationsaufgaben von großem Nutzen sein werden. Für das weitere Wachstum der CORESTATE-Gruppe ist es sehr wichtig, dass die Management-Expertise sukzessive erweitert wird.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.
CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd*. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 530 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com
*Ende des Jahres 2017

LRI Group verzeichnet Wachstum des verwalteten Vermögens um 20 Prozent

LRI Group konnte das verwaltete Vermögen im Jahr 2017 um 20 Prozent auf rund 12 Milliarden EUR steigern.

Ein wichtiger Treiber des organischen Wachstums waren neue Vermögensverwalter und Asset Manager, wobei Österreich, Deutschland, die Niederlande und Schweiz als Herkunftsländer dominierten. So wurde mit M17 Capital Management, P.A.M Prometheus Asset Management, QC Partners, SK Vermögensverwaltung, TAO Alternatives und Torendo Capital Partners GmbH die Bandbreite an Publikumsfonds auf der LRI Group UCITS Platform im vergangenen Jahr erweitert. Neben Equity- und Fixed-Income-Strategien sowie Multi-Asset-Fonds umfasst das Fondsspektrum auch Liquid Alternatives-Strategien sowie Dachfonds.

„Ein weiterer bedeutender Treiber war zudem unsere strategische Fokussierung auf das Geschäftsfeld Real Assets und die Entscheidung, dort weiter zu expandieren“, sagt Michael Sanders, Mitglied des Vorstandes der LRI Invest S.A. „Neben neuen Immobilien-Projekten haben wir in den Bereichen Private Equity, Debt und Erneuerbare Energien neue institutionelle Investoren als Initiatoren gewinnen können. Auch sind unsere Verbriefungslösungen stark nachgefragt, unter anderem konnten wir den größten Deal in der Geschichte unserer Verbriefungsplattform verzeichnen – eine Transaktion mit einem Volumen von über 300 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus sind wir dabei, mehrere Reservierte Alternative Investmentfonds (RAIFs) aufzulegen. Luxemburgische Strukturen sind bei regulierten Investoren im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Pooling von Investorenkapital.“

Der RAIF unterliegt der Alternative Investment Fund Manager (AIFM)-Richtlinie und orientiert sich am Luxemburger Spezialfonds (SIF). Da er jedoch nicht der direkten Aufsicht durch die Luxemburger Behörde Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) unterliegt bietet der RAIF einen schnelleren Marktzugang. Der RAIF wird von einem regulierten AIFM verwaltet. Dadurch ist eine Vermarktung an professionelle Investoren in der EU gemäß der AIFM-Richtlinie möglich. Ebenfalls ist eine Umwandlung in SIF-Strukturen möglich.

2017 erweiterte LRI Group ihr Leistungsspektrum zudem durch ein weltweites Vertriebsnetzwerk, das Partner in Asien, Australien, Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika umfasst und dadurch Zugang zu institutionellen Investoren bietet.

„Wir haben ein breit gefächertes Netzwerk von Vertriebspartnern, Placement Agents und Consultants aufgebaut, die unter Voraussetzung bestimmter Kriterien die Fonds unserer Partner in ausgewählten Ländern vertreiben. Durch diesen Service bieten wir einen Mehrwert für die Fondsinitiatoren selbst, aber auch die Vertriebspartner haben ein hohes Interesse daran, ihren Kunden neue interessante Strategien zu präsentieren. Investoren erhalten ihrerseits dadurch ebenfalls Zugang zu neuen, ihnen unbekannten Investmentstrategien,“ kommentiert Michael Sanders.

Mit Blick auf 2018 wird zudem der Service im Bereich Fundraising ausgebaut werden. Fondsmanager mit Offshore-Strukturen aus Asien, Nordamerika und Europa stehen oftmals vor der Herausforderung, ausreichend Anfangskapital zum Fondslaunch vorweisen zu können. Trotz nachgewiesener Erfolgsbilanz der Investmentstrategie sind die Hürden für einen Markteintritt aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen auf Investorenseite sehr hoch.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein solides Partnernetzwerk von Anfangskapitalgebern es ermöglicht, neue und innovative Produkte an den Markt zu bringen, die ansonsten aufgrund eines geringen Startvolumens diese Chance nicht hätten,“ so Michael Sanders.

Über LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat rund 100 Mitarbeiter und verwaltet über drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie rund neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds.

ICF mandatiert CACEIS als Settlement Agent für Quotrix Plattform

Die Frankfurter ICF BANK AG fungiert als alleiniger Market Maker auf Quotrix, der elektronischen Börsenhandelsplattform an der Düsseldorfer Börse. In dieser Funktion verantwortet die ICF BANK ein umfangreiches Produktportfolio von etwa 4.000 Aktien, 3.100 Anleihen, 2.700 Investmentfonds sowie 1.400 Exchange Traded Products. Die Bank baut das Geschäftsfeld seit Anfang 2017 erfolgreich aus. Aktuell wickelt Quotrix ungefähr 7% aller Aktien-Orders (ohne Xetra) von Retail-Investoren in Deutschland ab. Die ICF BANK mandatierte CACEIS als Settlement Agent zur Unterstützung des wachsenden Geschäfts.

Bernd Gegenheimer, Vorstandsvorsitzender der ICF BANK AG, erklärt: „Für unser wachstumsstarkes Quotrix-Geschäft waren wir auf der Suche nach einem weiteren leistungsstarken Dienstleister, der imstande ist, ein steigendes Handelsvolumen bei gleichbleibender Servicequalität abzuwickeln. Mit CACEIS haben wir einen Service-Provider mit einer starken Reputation und einer beachtlichen Expertise gefunden. Wir sind überzeugt, dass unser Partner in der Lage ist, unsere ambitionierten Wachstumspläne für Quotrix zu unterstützen.“

Dr. Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland, ergänzt: “Wir freuen uns sehr, dass wir zur Unterstützung des Quotrix-Geschäfts der ICF BANK ausgewählt wurden. Dieses zusätzliche Mandat unseres langjährigen Partners ICF bestätigt unser nachhaltiges Engagement zur Unterstützung der Kunden mit unserem Expertenwissen. Die ICF BANK peilt ehrgeizige Entwicklungsziele an, und wir werden sie bei der Erreichung ihrer Ziele bestmöglich unterstützen.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2016). http://www.caceis.com

Lombard Odier Investment Managers erweitert institutionelles Vertriebsteam für Deutschland und Österreich

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2017 ist Christian A. Kratochwil als Senior Institutional Sales Manager für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) tätig. Mit Sitz in Frankfurt am Main betreut er in seiner Funktion primär Versicherungen, Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen, Family Offices und Stiftungen.

Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt kommt von der Nestor Advisory GmbH (vormals Cartesio AG), wo er als Geschäftsführer bereits ähnliche Mandate betreute. Davor war er Partner bei IO Capital Partners sowie Bereichsleiter Market Making und Leiter börslicher Fondshandel bei der DMB Deutsche Börsenmakler GmbH. Kratochwil berichtet an Robert Schlichting, der als Leiter Institutioneller Vertrieb für Deutschland und Österreich im Oktober diesen Jahres von der Deutschen Asset Management zu Lombard Odier IM wechselte.

Robert Schlichting, Leiter Institutioneller Vertrieb für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Christian einen im institutionellen Vertrieb sehr erfahrenen und gut vernetzten Profi gewonnen zu haben, mit dem wir unser Kundennetzwerk weiter ausbauen können. Seine breitgefächerte Expertise im institutionellen Geschäft, insbesondere in Bezug auf quantitative und asymmetrische Investmentstrategien sowie im Bereich Absolute Return, unterstreicht zudem unseren Anspruch, unseren Investoren zukünftig noch gezieltere Ansätze für ihre individuellen Bedürfnisse anzubieten.“

Lombard Odier IM hat binnen zwei Monaten sein von Frankfurt am Main aus operierendes Vertriebsteam für Deutschland und Österreich verdoppelt. Darüber hinaus verfolgt Lombard Odier IM konsequent, den europäischen Vertrieb sukzessive zu ergänzen. Erst in der vergangenen Woche wurde Velida Jahic als Head of Nordics vorgestellt. Sie arbeitet von London aus und berichtet, wie Robert Schlichting, an Jonathan Clenshaw, Head of Institutional Sales Europe, der im Mai ebenfalls von der Deutschen Asset Management gekommen ist. Jahic war zuvor bei Nomura Asset Management, wo sie als Business Development Director die nordeuropäischen Länder betreute. Vor Nomura war sie Senior Investments Manager für alternative Investments bei der Nordea Bank in Dänemark.

Über Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2017).

Institutionelles Immobiliengeschäft von Union Investment mit starkem Wachstum

Union Investment blickt auf ein starkes Wachstum im institutionellen Immobiliengeschäft zurück. Gegenüber 2016 stieg das institutionelle Anlagevolumen in den aktiv gemanagten Fonds, Service-KVG-Mandaten und Bündelungsvehikeln um insgesamt 15 Prozent (Stand: 30. November 2017). Mit einem Fondsvolumen von rund 9,1 Milliarden Euro (Vorjahr 7,9 Milliarden Euro) bestätigt Union Investment ihre führende Rolle unter den Anbietern institutioneller Immobilienlösungen.

Eine positive Bilanz zieht Union Investment insbesondere im Bereich der Service KVG-Mandate. Durch den Gewinn neuer und den Ausbau bestehender Mandate stieg das Anlagevolumen in diesem Geschäftsfeld von Januar bis November 2017 um rund 19 Prozent auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro. Im Jahresverlauf konnte Union Investment zudem Kapitalzusagen im Volumen von 1,4 Milliarden Euro einwerben. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um rund 38 Prozent.

Zur positiven Bilanz beigetragen hat auch die Auflage neuer Themenfondsprodukte wie des Urban Living Nr. 1. Im Anlagefokus dieses Offenen Immobilien-Spezial-AIF liegen Mikro-Apartmentanlagen, die sich an Young Professionals, Studierende sowie Single-Haushalte wenden. Der Fonds investiert vorrangig in den dynamischen Metropol- und Ballungsregionen in Deutschland. Darüber hinaus hat Union Investment 2017 ihr Angebot im Bereich der Spezial-AIFs im Wohnsegment mit der Deutschen Asset One als Partner weiter ausgebaut.

Mit insgesamt elf Transaktionen wurden die Immobilienportfolios der institutionellen Publikums- und Spezialfonds gezielt weiterentwickelt. Neben fünf Ankäufen im Volumen von 185 Millionen Euro wurden in den ersten elf Monaten sechs Verkäufe im Volumen von 40 Millionen Euro realisiert. Weitere Investments für die institutionellen Fonds stehen kurz vor dem Abschluss.

Für 2018 stehen die Zeichen bei Union Investment im institutionellen Bereich weiter auf Wachstum: „Wir verzeichnen in allen Säulen unseres institutionellen Immobiliengeschäftes ein hohes Anlageinteresse. Sowohl aus den Bestandsfonds heraus als auch durch die konsequente Verbreiterung der Produktpalette werden wir in den nächsten Monaten weiter zulegen“, sagt Jörn Stobbe, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH.

NN Investment Partners verstärkt Alternative Credit-Team

NN Investment Partners (NN IP) verstärkt sein Alternative Credit-Team durch die Ernennung von Eric Verret zum Head of Corporate Loans. Verret wird für Investitionsstrategien in Unternehmenskredite verantwortlich sein und ein umfassendes Konzept für die Kreditvergabe umsetzen. NN IP baut sein Team im Bereich Alternative Credit / Private Debt seit einiger Zeit aus, da diese Anlageklasse für Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eric Verret (CFA) besitzt einen MBA-Abschluss der INSEAD sowie einen Abschluss in Rechtswissenschaften der Laval University, Kanada und bringt umfangreiche Erfahrungen an den internationalen Fremdkapitalmärkten und im Corporate Banking mit. In den vergangenen 13 Jahren hatte er verschiedene Führungspositionen bei GE Capital inne. Zuletzt hat er in London ein Team geleitet, das sich mit der Vergabe und Strukturierung von Krediten zur Finanzierung des Erwerbs europäischer Kreditportfolios befasste. Davor war er in mehreren anderen Positionen für GE Capital tätig, u.a. als Managing Director Business Development and Capital Markets für einen Kreditfonds, der gemeinsam von GE Capital und der Mubadala Development Corporation aus Abu Dhabi gegründet wurde und in Asset-Based- und Leveraged-Finance-Kredite weltweit investierte. Vor seiner Zeit bei GE Capital arbeitete Verret fünf Jahre als Jurist mit dem Spezialgebiet Kapitalmärkte und Wertpapiere für Clifford Chance in London als auch für verschiedene Kanzleien in Kanada.

Gabriella Kindert, Head of Alternative Credit bei NN Investment Partners: „Mit dieser Ernennung unterstreicht NN IP sein Engagement im Bereich Alternative Credit, die für den Aufbau eines strategischen Asset-Mix zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wir bauen unser Alternative Finance-Team angesichts der kräftigen Nachfrage in diesem Bereich aus und freuen uns sehr, dass Eric Verret nun für uns arbeitet. Seine umfangreiche Erfahrung im Corporate Banking und an den internationalen Fremdkapitalmärkten wird einen wertvollen Beitrag zu unserer Entwicklung auf diesem Gebiet leisten.“

Zwei neue Mitglieder für das Alternative Credit Investment Committee

Darüber hinaus wird das Alternative Credit Investment Committee von NN IP um zwei weitere, unabhängige externe Mitglieder erweitert: Dr. Uwe Seedorf und Hein Brand. Sie unterstützen den Entscheidungsprozess von NN IP im Hinblick auf Kreditrisiken und ergänzen das bestehende Investment Committee mit Han Rijken, Patrick den Besten und Gabriella Kindert (Vorsitzende). 

Uwe Seedorf war Chief Credit Risk Officer bei GE Capital und hatte dort seit seinem Eintritt im Jahr 2001 verschiedene Führungspositionen besetzt. Davor war er für die Dresdner Bank tätig, wo er sich auf strukturierte Projektfinanzierungen spezialisiert hatte. Uwe Seedorf besitzt einen MBA und einen Doktortitel in Finance and Accounting und blickt auf insgesamt 28 Jahre in Führungspositionen in Finanzinstitutionen in den Regionen EMEA/Schwellenländer und Nord- und Südamerika zurück. Zudem war er Aufsichtsratsmitglied bei drei europäischen Banken. Er besitzt Erfahrung u.a. im Management von Kredit- und operativen Risiken, im Vertrieb, in der Syndizierung und in der Strukturierung von Krediten. 

Hein Brand, das zweite neue Mitglied im Alternative Credit Investment Committee von NN IP, war mehr als 30 Jahre in leitenden Positionen im Kreditrisikomanagement tätig, insbesondere bei ING und Shell. Von 2009 bis 2016 war er CEO von ING Real Estate, seit 2001 war er Mitglied des Executive Team für den Bereich Commercial Banking der ING. Davor leitete er das Kreditrisikomanagement bei ING, wo sein Team auch für Kreditumstrukturierungen zuständig war. Hein Brand hat in zahlreichen Führungspositionen bei großen niederländischen Unternehmen, insbesondere im Immobiliensektor, umfangreiche internationale Erfahrungen in der Entwicklung und im Investment Management von Gewerbeimmobilien gesammelt. Darüber hinaus ist er Mitglied mehrerer Aufsichts- und Beiräte. 

Gabriella Kindert: „Uwe Seedorf und Hein Brand werden unser Alternative Credit Investment Committee mit ihrer umfangreichen internationalen Erfahrung und Expertise bereichern, und es ist uns eine Ehre, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ein starkes Kreditrisikomanagement ist für das Alternative Credit-Team sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass ihre umfassende und tiefgreifende Erfahrung uns darin unterstützt, unser Ziel zu erreichen, eine führende Rolle im Bereich Alternative Credit einzunehmen.“

NN Investment Partners tritt der Initiative Climate Action 100+ bei

Climate Action 100+ ist eine neue fünfjährige Investoren-Initiative, die sich mit jenen Unternehmen befasst, die zu den weltgrößten Emittenten von Treibhausgasen zählen. Ziel ist es, die Emissionen einzudämmen und das klimabezogene Reporting sowie die Governance hinsichtlich des Themas Klimawandels zu verbessern. Unter den 100 größten Unternehmen der Welt finden sich auch die größten Emittenten von Treibhausgasen. Die Liste umfasst Unternehmen aus den Sektoren Öl & Gas, Elektrizität und Transport, aber auch aus weiteren Branchen.

Im Rahmen von Climate Action 100+ tritt NN IP in den aktiven Dialog mit drei großen Unternehmen aus dem Chemiesektor, in die der Asset Manager investiert. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Unternehmen die Klimarisiken minimieren und offenlegen und die Chancen, die sich daraus auch für sie ergeben, maximieren. Durch die Beteiligung an dieser Initiative setzt NN IP sein Bekenntnis aus dem Global Investor Statement on Climate Change der Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015 in die Tat um. Alle an der Initiative teilnehmenden Unternehmen haben eine klare Agenda hinsichtlich ihres Engagements, und die erzielten Fortschritte werden jährlich veröffentlicht. 

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Uns ist bewusst, dass die Klimarisiken durch – und für – viele Unternehmen erheblich sind. Der heutige Start von Climate Action 100+ verdeutlicht unser doppeltes Bekenntnis: erstens den Shareholder-Value zu verbessern, und zweitens als verantwortungsvoller Investor zu agieren. Diesen Weg haben wir bereits in den späten 1990er Jahren begonnen. Durch Initiativen wie Climate Action 100+ tragen wir dazu bei, die globalen Herausforderungen des Klimawandels anzugehen.“

Die Teilnahme an der Initiative reflektiert NN IPs Bekenntnis zu verantwortlichem Investieren, zur Integration von Umweltfragen, sozialen Belangen und guter Goveranance (ESG) und zu seiner Rolle als aktiver Investor. Eine Vorreiterrolle in den Bereichen ESG-Research und -integration sowie guter Governance trägt zur Verbesserung des Investmentangebots für Kunden bei. Mit der Beteiligung an der Initiative Climate Action 100+ stärkt NN IP seine Rolle als verantwortungsvoller Anleger. 

Climate Action 100+ wurde heute in Paris offiziell ins Leben gerufen, am zweiten Jahrestag des Pariser Abkommens. Mit der Initiative bündeln mehrere regionale Klimawandelplattformen von Investoren, darunter die European Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC), ihre Kräfte – und das gemeinsam mit den Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (PRI).

Die NN Gruppe ist seit Juli 2017 Mitglied der IIGCC. NN IP bekennt sich schon seit der Auflegung seiner ersten nachhaltigen Aktienstrategie vor 18 Jahren zu verantwortlichem Investieren. Seitdem hat der Asset Manager den nachhaltigen Investmentansatz auf alle Anlageklassen ausgeweitet. Durch die Unterzeichnung der PRI der Vereinten Nationen im Jahr 2008 hat NN IP sein Bekenntnis zur Integration von ESG-Faktoren in die Anlageentscheidungen für alle Fonds und Mandate formalisiert. Im vergangenen Jahr hat NN IP sein Angebot an nachhaltigen Anlagelösungen durch die Auflegung des Euro Green Bond Fonds, des Equity Impact Investing Fonds und des Sustainable Multi-Asset Fonds ausgeweitet.

Donner & Reuschel ernennt Carsten Mumm zum Chefvolkswirt

Der Kapitalmarktexperte Carsten Mumm wurde zum Chefvolkswirt der Privatbank Donner & Reuschel ernannt. Bereits seit Jahren leitet Mumm die Abteilung Kapitalmarktanalyse und ist somit verantwortlich für die Erstellung der Konjunktur- und Kapitalmarktprognosen sowie für alle Fragen rund um das Thema Asset Allokation. Zuvor war der 42-jährige für die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden, das Management von Spezial- und Publikumsfonds sowie die hauseigenen Research-Tätigkeiten verantwortlich.

In seiner Funktion als Chefvolkswirt steht Mumm sowohl Privatkunden als auch Institutionellen bei allen Fragen der Anlagepolitik beratend zur Seite. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er ab 1997 Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzwissenschaft an der Universität Hamburg. Bereits seit 1998 ist Mumm im Bereich Kapitalanlage beschäftigt. 2006 qualifizierte er sich zum Chartered Financial Analyst.

Weitere Informationen über unser Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Unigestion und die Universität Paris-Dauphine gründen Forschungsakademie zu Alternativen Risikoprämien

Der Vermögensverwalter Unigestion, spezialisiert auf aktiv verwaltete Risikomanagement-Anlagelösungen, und das House of Finance der Université Paris-Dauphine haben jetzt die Alternative Risk Premia Academy gegründet, die die Verbindung zwischen der akademischen Welt und der Vermögensverwaltungsbranche weiter stärkt.

Die Akademie wurde ins Leben gerufen, um die weitere Forschung und das Verständnis im Anlageuniversum der Alternativen Risikoprämien (ARP) zu fördern und verfolgt drei Hauptziele:

  • Ermittlung der wichtigsten Forschungsrichtungen, die in Zukunft die Grundlagen für die ARP-Industrie und fundierte theoretische und empirische Forschung legen
  • Präsentation der neuesten wissenschaftlichen Forschung zu ARP für Investoren
  • Förderung des Austauschs von Ideen und Informationen zu neuen Risikoprämien

Jean-Louis Laurens, Chairman von Unigestion Asset Management France, zum Start der Akademie:
„Durch streng risikobasierte Anlageprozesse Risikoprämien einzubringen, ist Teil der DNA von Unigestion. Die Zusammenarbeit mit führenden akademischen Forschungszentren wie dem House of Finance von Paris-Dauphine wird uns sicherlich helfen, unser Verständnis Alternativer Risikoprämien zum Nutzen aller Anleger weiter zu verbessern. 

Jérôme Teïletche, Leiter Cross-Asset-Lösungen bei Unigestion, ergänzt:
„Alternative Risikoprämien sind eine der interessantesten Entwicklungen in der Asset-Management-Branche, denn sie bieten differenzierte Renditequellen. Und dies zu einer Zeit, da die Anleger sie mehr brauchen denn je, da die erwartete Rendite herkömmlicher Risikoprämien derzeit sehr gering ist.“
„Die Akademie ist der jüngste Schritt in der Forschung von Unigestion auf dem Gebiet der ARP und in ihrer Beziehung zur akademischen Welt. Wir freuen uns darauf, eng mit dem House of Finance von Paris-Dauphine zusammenzuarbeiten, um eine erstklassige Forschungsagenda zu entwickeln und so das Verständnis der Investoren für ARP-Investitionen weiter zu vertiefen.“

Aktuelles Umfeld kommt aktivem Management zugute

Zwei Drittel der institutionellen Investoren weltweit (65%) gehen davon aus, dass ihre Anlageergebnisse im Jahr 2018 durch Assetpreisblasen beeinträchtigt werden. Gleichzeitig rechnen drei von vier Befragten (75%) damit, dass das aktuelle Marktumfeld eher aktiv agierenden Managern zugute kommt, weil Allokationen in passiven Investments bereits im dritten Jahr hintereinander Verluste erlitten haben. Zu diesen Ergebnissen gelangt eine aktuelle Umfrage, die heute von Natixis Investment Managers veröffentlicht worden ist.

Da die Notenbanken die Umsetzung ihrer monetären Hilfsmaßnahmen seit der Finanzkrise, allmählich schrittweise zurückfahren, rechnen die Befragten im nächsten Jahr mit Wertschwankungen. Um ihre Portfolios entsprechend auszurichten, erhöhen die Institutionellen deshalb auch ihre Engagements in nicht-traditionellen Anlageformen wie Private Equity, privaten Krediten, Infrastruktur-Investments und Immobilien als Alternativen zu Anleihen. Außerdem möchten die Anleger angesichts eines dicht gedrängten Marktes auf diese Weise höhere Renditen erzielen.

Oliver Bilal, Head of International Sales and Marketing, bei Natixis Investment Managers erklärt dazu: „Weltweit sind sich die institutionellen Investoren des instabilen Marktumfelds, der verzerrten Assetpreise sowie der systemischen Risiken, für welche die Interventionen der Notenbanken und die zunehmende Beliebtheit passiver Investments gesorgt haben, absolut bewusst. So setzen sie auch weiterhin auf aktives Management, um das aktuelle Marktumfeld bewältigen zu können. Darüber hinaus sind sie zuversichtlich, dass ihre Portfolios entsprechend aufgestellt sind, um auch zukünftigen Marktumfeldern trotzen zu können. Allerdings warnen sie davor, dass Privatanleger die systemischen Risiken, mit denen passive Investments einhergehen, nicht wirklich im Blick haben.“

Natixis hat Entscheidungsträger von 500 institutionellen Investmentgesellschaften befragt, die insgesamt Anlagegelder von mehr als 19 Bio. US-Dollar verwalten. Zu ihren Kunden zählen Pensionäre, Staaten, Versicherungsgesellschaften und andere Institute. Diese Umfrage zeigt auch, dass 59% der Institutionellen der Auffassung sind, dass die Volatilität durch die Mittelzuflüsse in passive Investments künstlich gesenkt worden ist. Parallel dazu gibt über die Hälfte der Befragten (57%) an, dass das Wachstum im Bereich passive Investments die relativen Aktienkurse verzerrt und gleichzeitig systemische Marktrisiken verursacht (63%), über die sich Privatanleger nach Einschätzung von 72% gar nicht im Klaren sind.   

An den Märkten mit aktiven Investments navigieren

Institutionelle Investoren setzen in zunehmendem Maße auf aktive Anlagestrategien. So sind 76% inzwischen davon überzeugt, dass das aktuelle Marktumfeld aktivem Portfoliomanagement zugute kommen dürfte.

Darüber hinaus vertritt eine Mehrheit von 57% der Institutionellen die Auffassung, dass sich aktive Investmentansätze im direkten Vergleich langfristig besser entwickeln als passive Strategien. Drei Viertel der Befragten (75%) geben an, dass aktiv agierende Manager Anlagechancen an den Schwellenländermärkten erfolgreicher identifizieren können. Ein ähnlich hoher Anteil der Institutionellen (74%) ist der Meinung, dass aktive Manager bessere Möglichkeiten bieten, in unkorrelierte Anlageklassen zu investieren.

Oliver Bilal fügt hinzu: „Die Steuerung von Kursverlustrisiken wird 2018 eine noch größere Herausforderung darstellen. Allerdings sollte man das neue Jahr auch als Chance betrachten. Schließlich können Wertschwankungen für jene, die von ihnen profitieren können auch höhere Erträge zur Folge haben. Allerdings neigen institutionelle Investoren ohne ein wirklich breit diversifiziertes und nachhaltiges Risikomanagement auf Portfolioebene dazu, lediglich auf Marktkorrekturen und Wertschwankungen zu reagieren statt solche Entwicklungen auszunutzen. Im Jahr 2018 dürften sich die Märkte wechselhafter und volatiler entwickeln. Deshalb werden an den Märkten für aktive Investments wohl wesentlich aktivere Denkansätze erforderlich sein.“

Anleihenblasen vs. Wertschwankungen an den Aktienmärkten

Mit drei Vierteln (77%) vertritt die überwiegende Mehrheit der Institutionellen die Auffassung, dass das lang anhaltende Niedrigzinsumfeld zu der Entstehung von Asset-Blasen geführt hat. 62% der institutionellen Investoren sorgen sich mit Blick auf das Jahr 2018 bei ihren Portfolios vor allem um steigende Zinsen. Schließlich könnte ein solcher Anstieg bei Anleihen eine Korrekturphase auslösen.

Die Umfrage zeigt auch, dass Preisblasen bei Vermögenswerten den geopolitischen Ereignissen – die angesichts der jüngsten Entwicklungen 74% der Befragten beunruhigen – allmählich Konkurrenz machen. Gleichzeitig werden die Assetpreisblasen von den Institutionellen bereits als größere Gefahr für ihre Investmentperformance im Jahr 2018 angesehen als ein Anstieg der Zinsen (61%).

Die institutionellen Investoren sind ferner der Ansicht, dass von den traditionellen Anlageklassen vor allem am Anleihenmarkt eine Blasenbildung droht. So rechnen mit 42% inzwischen fast doppelt so viele institutionelle Investoren mit einer Anleihenblase wie mit einer Immobilienblase (23%). Und selbst von jenen 64% der Befragten, die eine Blasenbildung bei Bitcoins erwarten, ist man damit nicht mehr allzu weit entfernt.

Oliver Bilal ergänzt: „Da praktisch Anleiheninvestments aller Art der zunehmenden Gefahr weltweit nachhaltig steigender Zinsen ausgesetzt sind, betrachten viele institutionelle Investoren das aktuelle Bewertungsniveau am Anleihenmarkt mittlerweile skeptisch. Aus diesem Grund halten die Investoren zunehmend nach Anlagealternativen und unkorrelierten Investmentlösungen Ausschau, um besser auf die Herausforderungen des Marktes im Jahr 2018 begegnen zu können.“

Ein großer Teil der institutionellen Investoren (30%) beobachtet momentan auch an den Aktienmärkten eine Blasenbildung. Allerdings dürften eher erneut aufkommende Wertschwankungen (statt nachhaltiger Korrekturphasen) die Aktienmärkte im Jahr 2018 prägen. So rechnet eine überwiegende Mehrheit von 78% der Institutionen für das nächste Jahr mit einem Anstieg der Volatilität an den Aktienmärkten. Obwohl in diesem Jahr kaum Wertschwankungen zu beobachten gewesen sind, halten die meisten institutionellen Investoren (59%) diesen Umstand für nicht dauerhaft und machen sich sogar ernsthafte Sorgen.

Die Jagd nach Diversifikation

Institutionelle Investoren setzen mittlerweile in größerem Maße sowohl auf Aktien als auch auf unkorrelierte alternative Investments, um derartigen Herausforderungen am Markt zu trotzen:

  • Die Aktienausrichtung ist auf 37,1% angestiegen (gegenüber 33,8% im Jahr 2016); gleichzeitig ist die Allokation in Anleihen leicht von 35,0% (2016) auf 33,9% zurückgegangen.
  • Ein Drittel der institutionellen Investoren (33%) verringert zurzeit die Engagements in Hochzins-Unternehmensanleihen. Parallel dazu reduziert ein Viertel (26%) die Positionen in Staatsanleihen. Darin spiegeln sich möglicherweise die Ängste vor einer Blasenbildung bei den Anleihenbewertungen wider.
  • Fast zwei Drittel der Befragten (64%) sind der Ansicht, dass Anleihen ihrer traditionellen Aufgabe bei der Risikosteuerung auf Portfolioebene mittlerweile nicht mehr gerecht werden. Gleichzeitig vertreten 60% der Institutionellen die Auffassung, dass traditionelle Anlagen inzwischen eher eine zu enge Korrelation zueinander aufweisen, um wirklich voneinander unabhängige Erträge zu generieren.
  • Im Gegensatz dazu halten 78% der Befragten den verstärkten Einsatz alternativer Investments für eine effektive Möglichkeit, das Risiko zu steuern. Fast genauso viele Institutionelle gehen sogar noch weiter und betrachten alternative Investments für die Diversifikation des Portfoliorisikos als unerlässlich (70% im Vergleich zu 67% aus dem Vorjahr).
  • Bei alternativen Investments besteht ferner Kaufinteresse an illiquiden Papieren. So sind 74% der institutionellen Investoren der Meinung, dass die potenziellen Erträge solcher Anlagen das Risiko infolge festgelegter Anlagezeiträume trotzdem angemessen kompensieren. Am beliebtesten sind in diesem Zusammenhang Private Equity Investments. So stocken 39% der Institutionellen ihre Engagements in Private Equity momentan auf. Gleichzeitig sind zwei Drittel (67%) mit der Performance der in ihrem Portfolio enthaltenen Private Equity-Investments zufrieden.
  • Auf Branchenebene erwarten die meisten Institutionellen (45%), dass sich der Technologiesektor im Jahr 2018 überdurchschnittlich entwickeln wird, gefolgt von den Segmenten Gesundheitswesen (44%), Rüstung/Luftfahrt (43%) und Finanzen (41%). Siehe auch „Branchenausblick institutioneller Investoren für 2018“.

Branchenausblick institutioneller Investoren für 2018

Im direkten Vergleich zu Anleihen bieten Schuldverschreibungen nach Einschätzung von über drei Viertel der institutionellen Investoren höhere risikobereinigte Erträge als ihre Anleihenpendants (im letzten Jahr waren es lediglich 73%). Aktuell erhöhen 36% der Institutionellen ihre Positionen bei Schuldverschreibungen.

Parallel dazu setzt sich allmählich auch eine längerfristige Einschätzung bezüglich der Nachhaltigkeit von Erträgen durch. So erwarten drei von fünf Institutionellen (60%), dass die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien sowie von Aspekten der Corporate Governance in den nächsten fünf Jahren für alle Manager zum Standard werden wird. Der Grund dafür scheint sowohl praktischer als auch moralischer Natur zu sein, denn eine ähnlich große Mehrheit (59%) ist davon überzeugt, dass ESG-Investments durchaus auch Alpha-Chancen bieten.

Oliver Bilal erläutert: „Neben Zinserhöhungen und zunehmenden Wertschwankungen wappnen sich die institutionellen Investoren zurzeit für eine mögliche Bildung von Asset-Blasen und eine entsprechende Korrektur. Jenseits des traditionellen Zusammenspiels von Anleihen und Aktien suchen viele institutionelle Investoren auch in alternativen Anlagestrategien Zuflucht. Schließlich sind sie bestrebt, ihre Portfolios sicher und breit diversifiziert aufzustellen und dabei gleichzeitig zufriedenstellende Erträge zu erzielen. Statt der bereits seit langem anhaltenden Suche nach Rendite stellen wir auf Portfolioebene also ein zunehmendes Sicherheitsbestreben fest – und eine neue Jagd nach Diversifikation.“

Methodik
Im Rahmen dieser Umfrage hat Natixis 500 institutionelle Investoren befragt. Dazu zählen Manager betrieblicher und staatlicher Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungsgesellschaften sowie Staatsfonds aus Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Nahen Osten. Die Daten sind im September und im Oktober 2017 vom Marktforschungsunternehmen CoreData erhoben worden. Die Ergebnisse werden in einem neuen Whitepaper unter dem Titel „Das ist das Ende der Welt wie sie sie kennen. Und sie fühlen sich gut dabei.“ veröffentlicht. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite durableportfolios.com/global/understanding-investors/institutional-investor-outlook-2018.

Über Natixis Investment Managers
Natixis Investment Managers versorgt umsichtige Anlagespezialisten mit erkenntnisreichen Einsichten zum Aufbau von Portfolios. Mit der Exptertise von 26 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir Active Thinking℠ ein, um proaktive Lösungen zu liefern, die Kunden dabei helfen, bessere Ergebnisse in allen Märkten zu erzielen. Natixis zählt zu den weltweit größten Asset-Management-Firmen(1) (€813.1 Mrd. / $961.1 Mrd. AUM(2)).
Natixis Investment Managers, dessen Hauptsitze sich in Paris und Boston befinden, ist Bestandteil von Natixis. Natixis ist an der Pariser Börse notiert und ist eine Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs. Zu den verbundenen Investmentmanagement-Gesellschaften und Vertriebs- und Dienstleistungsgruppen von Natixis Global Asset Management S.A. gehören Active Index Advisors®(3), AEW; AlphaSimplex Group; Axeltis, Darius Capital Partners; DNCA Investments;(4) Dorval Asset Management;(5) Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;5 Harris Associates; Investors Mutual Limited; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors®;(3) McDonnell Investment Management; Mirova;(6) Natixis Asset Management; Ossiam; Seeyond;(7) Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers; und Natixis Private Equity Division, das Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners umfasst. Nicht alle Angebote sind in allen Rechtsordnungen erhältlich. Besuchen Sie für nähere Informationen bitte die Website des Unternehmens unter im.natixis.com / LinkedIn: linkedIn.com/company/natixis-investment-managers.
Natixis Investment Managers umfasst alle Anlageverwaltungs- und Vertriebsgesellschaften, die zu Natixis Distribution, L.P. und Natixis Investment Managers S.A. gehören.
Natixis Investment Managers S.A., Zweigniederlassung Deutschland (Registrierungsnummer: HRB 88541). Registriertes Büro: Im Trutz Frankfurt 55, Westend Carrée, 7. Floor, Frankfurt am Main 60322, Deutschland.
1 Cerulli Quantitative Update: In „Global Markets 2017“ wurde Natixis Investment Managers (vormals Natixis Global Asset Management) mit Stand vom 31. Dezember 2016 auf Platz fünfzehn der weltweit größten Asset-Management-Unternehmen eingestuft.
2 Nettoinventarwert zum 30. September 2017. Die verwalteten Vermögen ("AUM") können, wie berichtet, notierte Vermögenswerte, verwaltete Vermögenswerte, Bruttovermögenswerte und andere Arten von nicht aufsichtsrechtlichen AUM umfassen.
3 Ein Unternehmensbereich von Natixis Advisors, L.P.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management.
6 Eine Tochtergesellschaft von Natixis Asset Management. In den USA betrieben von Natixis Asset Management U.S. LLC.
7 Eine Marke von Natixis Asset Management. In den USA betrieben von Natixis Asset Management U.S. LLC.

Kooperation zwischen fundinfo und UBS Fondcenter im Bereich Fondsdatenmanagement

UBS AG und ihre Konzerngesellschaft Fondcenter AG haben die fundinfo AG mit der Beschaffung von Fondsdaten von Fondsanbietern und Asset Managern beauftragt. Die externen und internen Partner von UBS Fondcenter benötigen für die rechtssichere und effiziente Beratung im Fondsgeschäft jederzeit Zugang zu vollständigen, korrekten und aktuellen Fondsinformationen, zu denen auch MiFID II- und PRIIP-Daten gehören. Dabei setzen sie auf den "openfunds"-Standard, der u.a. von UBS Fondcenter, Credit Suisse und Julius Bär lanciert und weiterentwickelt wurde.

"fundinfo verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Beschaffung, Validierung sowie Verteilung von Fondsinformationen und erfüllt unsere hohen Qualitätsanforderungen", sagt Christophe Hefti, Leiter UBS Fondcenter bei UBS Asset Management. "Durch die Partnerschaft mit fundinfo können wir uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und das Dienstleistungsangebot unter anderem in der Datenaufbereitung weiter ausbauen. Gleichzeitig stellen wir den Fondsanbietern einen erfahrenen Partner für qualitativ hochwertiges Fondsdaten- und Dokumentenmanagement zur Seite."

"Nach langjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit UBS Fondcenter im Dokumentenmanagement freuen wir uns und sind stolz darauf, dass UBS Fondcenter nun auch im Fondsdatenmanagement ihr Vertrauen in fundinfo setzt", sagt Jan Giller, Head of Sales & Marketing bei fundinfo. "Es ist für unser Unternehmen ein Privileg und ein nachdrücklicher Beweis unserer Fähigkeiten, dass sich der grösste Asset Manager in der Schweiz für eine Zusammenarbeit mit fundinfo im Bereich der Fondsdaten entschieden hat".

Fondsanbieter werden gebeten, alle statischen Fondsdaten zeitnah im openfunds-Datenstandard (www.openfunds.org) an fundinfo zu liefern. openfunds ist eine Fondsindustrie- und Banken-Initiative, die bereits 48 Mitglieder zählt. Informationen zum Data Dissemination Service von fundinfo sind auf about.fundinfo.com sowie in diesem Video abrufbar.

Über fundinfo AG
Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine international führende Plattform für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikationsplattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asien verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings. Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, Hongkong, London, Madrid, Paris und Singapur.

Über Fondcenter AG
Fondcenter AG, eine Konzerngesellschaft von UBS AG, ist die führende Fondsplattform in der Schweiz und eine der bedeutendsten in Europa und Asien. Seit 1993 bringt UBS Fondcenter rund 300 Vertriebspartner – vor allem Banken, Versicherungen und regulierte Finanzinstitute aus der Schweiz, Europa und Asien – mit rund 400 Fondsanbietern zusammen. Neben dem Hauptsitz in Zürich verfügt UBS Fondcenter neu über Büros in Frankfurt und Hong Kong.

La Financière de l‘Echiquier und die Primonial-Gruppe vereinbaren strategische Partnerschaft

Die französischen Investmenthäuser La Financière de l‘Echiquier und Primonial bündeln ihre Kräfte, um einer der führenden Asset Manager für Privatkunden und institutionelle Anleger in Frankreich und Europa zu werden.

La Financière de l‘Echiquier und die Primonial-Gruppe unterzeichneten am 30. November 2017 eine Vereinbarung mit folgenden Rahmenbedingungen:

  • La Financière de l‘Echiquier erwirbt den Asset-Management-Bereich von Primonial, AltaRocca Asset Management und Stamina Asset Management (derzeit unter der Marke „Primonial Investment Managers“ zusammengefasst);
  • Primonial beteiligt sich zu 40 Prozent an La Financière de l‘Echiquier und wird damit neben den Gründungsgesellschaftern Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier, die die Mehrheit der Aktien halten, zum Referenzaktionär.

La Financière de l‘Echiquier festigt mit dieser Transaktion ihre Position als führender Akteur im Bereich Asset Management. Mit einem verwalteten Vermögen von nunmehr über 10 Milliarden Euro zählt das Unternehmen damit zu den fünf größten unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften Frankreichs. Darüber hinaus stärkt La Financière de l‘Echiquier ihre Position im Anleihenmanagement und treibt dank des starken Vertriebskanals von Primonial ihr Wachstum voran.

Didier Le Menestrel, Gründer sowie derzeit Präsident und Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier, wird nach Abschluss der Transaktion dem Verwaltungsrat der Gesellschaft vorstehen. Christophe Mianné wird Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier und nimmt weiterhin seine aktuelle Funktion als stellvertretender Generaldirektor der Primonial-Gruppe mit Zuständigkeit für das Asset Management wahr. Christian Gueugnier bleibt stellvertretender Generaldirektor von La Financière de l‘Echiquier.

„Die Partnerschaft mit Primonial wird uns dank der besonderen Vertriebsplattformen dabei helfen, unser Geschäft mit Privatkunden und institutionellen Anlegern auszubauen. Mit AltaRocca AM und Stamina AM werden wir eine breitere Produktpalette anbieten können. Außerdem freue ich mich, dass Christophe Mianné als CEO bei La Financière de l‘Echiquier tätig sein wird. Seine Fachkompetenz ist in unserer Branche international anerkannt“, so Didier Le Menestrel, Präsident von La Financière de l‘Echiquier.

„Die Geschichte von La Financière de l‘Echiquier sowie die Stärke ihrer Unternehmensmarke und die Wertentwicklung der Fonds leisten einen erheblichen Beitrag zur strategischen Entwicklung der Primonial-Gruppe, die so ihr Angebot im Asset Management erweitern kann. Auf diese Weise bieten wir unseren Kunden eine Palette von Anlageprodukten an, die alle zentralen Anlageklassen abdeckt (Immobilien, Aktien, Anleihen / Wandelanleihen, strukturierte Produkte )“, erklärt Stéphane Vidal, Präsident von Primonial.

Die Transaktion traf bei den Aktionären der Primonial-Gruppe (Bridgepoint, Crédit Mutuel Arkéa und das Management) sowie dem Verwaltungsrat von La Financière de l‘Echiquier auf einhellige Zustimmung. Zurzeit steht lediglich noch die Zulassung durch die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde („Autorité des Marchés Financiers“) und die Genehmigung der französischen Wettbewerbsbehörde („Autorité de la Concurrence“) aus.

Der Abschluss der Transaktion soll vor dem Ende des ersten Quartals 2018 erfolgen.

Die Finanz- und Rechtsberater von La Financière de l‘Echiquier sind d‘Angelin & Co. bzw. Sygna Partners. Primonial wurde von Rothschild & Co, DLA Piper sowie Acetis Finance beraten.

Über La Financière de l‘Echiquier („LFDE“)
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 8 Milliarden Euro und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. La Financière de l‘Echiquier ist auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und den Beneluxländern präsent.
www.lfde.com

Über die PRIMONIAL-Gruppe
Die PRIMONIAL-Gruppe ist auf sämtliche Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisiert. Ihre Tätigkeit erstreckt sich über die Auswahl, die Zusammenstellung und das Angebot von vollständigen Lösungen für professionelle Vermögensverwalter sowie deren Kunden. Dabei setzt die Gruppe auf eine Vielzahl von Spezialisten in den Bereichen direkte und kollektive Immobilienanlagen, Lebensversicherungen und kapitalbildende Versicherungen sowie Vermögens-Engineering und Vermögensverwaltung.
www.primonial.com

Fondsverschmelzung: DJE vereinheitlicht Fondspalette

Auf Beschluss des Verwaltungsrats der DJE Investment S.A. werden zum 1. Dezember 2017 zwei Fonds der DJE Investment S.A. zur Vereinheitlichung der DJE-Produktpalette mit zwei neu aufgelegten Fonds unter dem DJE-Umbrella verschmolzen. Konkret betrifft dies den Aktienfonds LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA (LU0185172052), der mit dem neuen DJE – Concept 75 fusioniert. Im Bereich der Rentenfonds verschmilzt zudem der LuxPro – Euro Renten PA (LU0304837403) mit dem neu aufgelegten DJE – EuroRenten.

Dr. Ulrich Kaffarnik, Mitglied des Vorstands der DJE Kapital AG und für den Bereich Fondsmanagement & -handel verantwortlich, sagt dazu: „Mit der Fondsverschmelzung wollen wir die DJE-Produktpalette straffen und so unser Fondsangebot in Zukunft übersichtlicher gestalten. Daher haben wir uns entschieden, die beiden Fonds zugunsten einer einheitlichen Namensgebung und mehr Produktklarheit in den DJE-Umbrella zu übertragen.“

Es handelt sich bei den Fusionen um steuerneutrale Verschmelzungen im Einklang mit den gültigen gesetzlichen, aufsichtsbehördlichen und vertraglichen Bestimmungen gemäß § 17a des Investmentsteuergesetzes.* Die beiden aufnehmenden, neu aufgelegten Fonds, DJE – Concept 75 und DJE – EuroRenten, stellen dabei die Fondsmäntel dar, in die der LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA bzw. der LuxPro – Euro Renten PA mit einem Umtauschverhältnis von 1:1 übertragen werden. WKN und ISIN der beiden übertragenden Fonds bleiben unter dem DJE-Umbrella und neuem Namen erhalten. Auch die Anlagestrategie ändert sich nicht. Der DJE – Concept 75 wird genauso wie der LuxTopic – DJE Cosmopolitan PA mit einem benchmarkunabhängigen Anlagekonzept gesteuert, in welchem das Chance/Risiko-Verhältnis optimiert wird. Dabei investiert er hauptsächlich in Aktien europäischer Emittenten bzw. Euroanleihen. In normalen Marktphasen orientiert er sich dabei an den laufenden Trends. In Ausnahmesituationen an den Märkten kann er den wichtigen Trendeinflussfaktoren auch eine antizyklische Anlagestrategie entgegenstellten. Auch der DJE – EuroRenten bietet genauso wie der LuxPro – Euro Renten PA eine flexible Anlagestrategie über verschiedene Rentenkategorien und Länder. Er investiert mit einer aktiven Diversifizierungsstrategie über Sektoren, Rating-Kategorien und Laufzeiten in Unternehmens- und Staatsanleihen, die über ein Investment Grade Rating verfügen. Schwerpunkt der Anlagepolitik sind Laufzeiten bis zu fünf Jahren. Das Fondsvermögen wird dabei ausschließlich in Papiere in Euro angelegt, um Währungsrisiken auszuschließen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell rund 12 Milliarden Euro (Stand: 30.11.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.
*Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.

Schöne Bescherung für deutsche Anleger

Weihnachten steht vor der Tür. Geschenke für das Fest, fällige Rechnungen und manch andere Ausgaben belasten das Budget. Der finanzielle Segen vom Arbeitgeber kommt da genau richtig: Annähernd zwei von drei erwerbstätigen Befragten (59 Prozent) können sich hierzulande über Weihnachtsgeld freuen. Die Gehaltsabrechnung im November bringt auf diese Weise gute Stimmung in viele Arbeitnehmerhaushalte. Wie und wofür das Weihnachtsgeld verwendet wird, variiert jedoch sehr, wie das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment zeigt, bei dem Finanzentscheider in deutschen Haushalten befragt wurden.

Die Verwendung des Weihnachtsgeldes in Deutschland ist vielfältig. 39 Prozent der Personen, die Weihnachtsgeld bekommen, tätigen damit notwendige Anschaffungen. Fast genauso viele (38 Prozent) legen zumindest einen Teil vom Weihnachtsgeld auf die Seite und sparen es. Hier fällt auf, dass vor allem junge Erwachsene im Alter von 20 bis 29 Jahren (44 Prozent) und die Altersgruppe der 30- bis 39-jährigen (45 Prozent) sehr eifrig ihr Weihnachtsgeld anlegen. Immerhin 37 Prozent aller Weihnachtsgeldempfänger gönnen sich dagegen etwas Gutes vom Zusatzgehalt. Ebenfalls beliebt ist das Verschenken an Kinder oder Enkel (34 Prozent) sowie das Auffüllen der Urlaubskasse (26 Prozent). „Dass insbesondere jüngere Menschen ihr Weihnachtsgeld nicht nur für konsumtive Zwecke verwenden, zeigt, dass Sparen in Deutschland auch in Zeiten niedriger Zinsen beliebt ist“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, das Ergebnis der Befragung.

Optimismus für Konjunktur sowie die eigene finanzielle Lage

Mit Blick auf die persönliche wirtschaftliche Situation gehen die meisten Deutschen sehr entspannt ins neue Jahr: 70 Prozent erwarten, dass sich ihre finanzielle Lage in den nächsten sechs Monaten nicht verändern wird. Im Vergleich zum vierten Quartal 2016 sind das zwei Prozentpunkte mehr. Annähernd jeder Fünfte (19 Prozent) und damit genauso viele wie im Vorjahr rechnet sogar mit einer Verbesserung der eigenen Situation. „Die Menschen sind zuversichtlich, aber nicht überheblich. Die Mehrheit glaubt daran, dass sie ihren Wohlstand zumindest wird halten können. Aber überzogen sind die Erwartungen auch nicht“, sagt Gay und verweist darauf, dass die Befragten bei der Beurteilung der eigenen wirtschaftlichen Situation deutlich vorsichtiger sind als bei der Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage. Denn die wird deutlich optimistischer gesehen und so positiv wie zuletzt im ersten Quartal 2014: Gut ein Viertel (26 Prozent) rechnet mit einer weiteren Verbesserung in den kommenden sechs Monaten. Im vierten Quartal 2016 waren es nur 16 Prozent.

Aktien und Investmentfonds werden attraktiv eingeschätzt

Da überrascht es nicht, dass die Deutschen auch beim Blick auf die Aktienmärkte weiter zuversichtlich sind. Jeder Dritte (36 Prozent) rechnet mit steigenden Kursen in den kommenden sechs Monaten. Das sind 13 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Fallende Kurse erwarten dagegen nur 15 Prozent im Vergleich zu 35 Prozent im letzten Quartal 2016. „Die Stimmung auf der Anlegerseite ist optimistisch. Die Menschen sehen, dass die Wirtschaft sich weiter positiv entwickelt und denken auch, dass sich daran voraussichtlich so schnell nichts ändern wird“, sagt Gay.

Die attraktivsten Anlageformen bleiben Immobilien, die von 72 Prozent der Befragten als interessant eingestuft werden (Vorquartal: 76 Prozent), und Gold (50 Prozent ggü. 55 Prozent im dritten Quartal 2017). Aber auch Aktien und Investmentfonds erhalten weiterhin gute Bewertungen: 40 Prozent bezeichnen Aktien als attraktiv (drittes Quartal 2017: 42 Prozent), und 33 Prozent halten Investmentfonds für eine rentierliche Geldanlage (drittes Quartal 2017: 31 Prozent). „Die Attraktivität von Aktien und Fonds ist angesichts des geringen Anteils von 20 Prozent Aktienbesitzern unter den Befragten besonders hoch einzustufen. Wir stellen fest, dass sich Anleger langsam für die zeitgemäßen Anlageformen öffnen. Dass sie diese Anlageklassen interessant finden, ist schon einmal ein gutes Zeichen“, so Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 1. bis 10. November 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

Generali Investments SICAV SRI Ageing Population erneut mit FNG-Siegel ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge ist der Fonds Generali Investments Sicav (GIS) SRI Ageing Population vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V. (FNG) mit dem FNG-Siegel zertifiziert worden.

Das FNG bescheinigt dem Fonds damit eine „besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie.“ Zusätzliche Punkte erzielte der Fonds in den Bereichen institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Auswahl- und Dialogstrategien. Damit erreichte er zwei von möglichen drei Sternen in der Gesamtwertung.

Das FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.), der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, repräsentiert über 190 Unternehmen, die sich für mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft einsetzen. Dazu zählen Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Ratingagenturen, Finanzberater und wissenschaftliche Einrichtungen. Die SRI-Zertifizierungsagentur Novethic (SRI= Social Responsible Investing) mit Sitz in Paris ist als Auditor und Forschungszentrum aktiv und hat die erste europäische ESG-Zertifizierung (ESG= Environment Social Governance) entwickelt.

Der von Olivier Cassé und Giulia Culot gemanagte GIS SRI Ageing Population will von diesem langfristigen demographischen Trend profitieren, indem er in ein Portfolio ESG-konformer europäischer Unternehmen mit Exposure zu diesem Thema investiert.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das aus fünf SRI-Analysten bestehende SRI-Team von Generali Investments unter der Leitung von Franca Perin, als Teil der neu gegründeten Investment-Stewardship-Einheit unter der Leitung von Francesco Sola. Das Team prüft mehr als 520 börsennotierte europäische Unternehmen in 26 verschiedenen Sektoren auf der Basis von 34 ESG-Kriterien. Derzeit wendet Generali Investments seine SRI-„best-Effort“-Methodologie auf ein verwaltetes Vermögen von rund 30 Milliarden Euro an.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 456 Milliarden Euro (Stand September 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Juni 2017, Quelle: IPE, Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im MultiAsset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.

Auszeichnung der Nachhaltigkeits-Fonds: Raiffeisen KAG räumt bei FNG-Siegel-Vergabe ab

Am 29. November 2017 wurden die FNG*-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanalgen vergeben. Das FNG-Siegel zählt dabei unter den nachhaltig investierenden Investmenthäusern zu den begehrtesten Labels, da es einerseits auf hohen Qualitätsstandards aufsetzt und andererseits nachhaltige Publikumsfonds des gesamten deutschsprachigen Raums in die Bewertung mit einbezieht.

Die Raiffeise KAG mischt hier seit Jahren an vorderster Front mit – heuer wurden insgesamt 11 Fonds ausgezeichnet: Drei Fonds erhielten mit „3 Sternen“ die höchste Auszeichnung, acht weitere Fonds der Raiffeisen KAG wurden mit „2 Sternen“ bewertet. Dies zeigt den hohen und breit angelegten Qualitätsanspruch von Raiffeisen Capital Management bei nachhaltigen Investments.

Auszeichnung bestätigt Weg der konsequenten Nachhaltigkeit

Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments, sieht in der Siegel-Vergabe die Bestätigung für die Richtigkeit des vor Jahren eingeschlagenen Wegs der konsequenten Nachhaltigkeit. Denn die Bestbewertung „3 Sterne“ wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben, wobei institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien zusätzliche Punkte bringen.

"And the winner is…“

Die Höchstnote „3 Sterne“ ging an die Fonds

  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien

für eine anspruchsvolle und umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie.

Diese Fonds sind nicht die einzigen Gewinner. Fünf weitere Fonds der Raiffeisen KAG wurden gleich bei ihrem ersten Antritt mit „2 Sternen“ ausgezeichnet:

  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified

Darüber hinaus wurden auch ein externes Mandat sowie zwei Fonds der Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH mit „2 Sternen“ prämiert.

Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments

„Das FNG-Siegel ist für uns auch deshalb wichtig, weil sich für Anleger, die nachhaltig investieren möchten, die Fondsauswahl oft schwierig gestaltet, da der Begriff „nachhaltig“ sehr unterschiedlich definiert wird. Das FNG-Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Wir freuen uns, dass nunmehr die hohe Qualität unserer gesamten Nachhaltigkeitsfonds-Palette durch eine anspruchsvolle Zertifizierung unterlegt ist.“

Publikumsfonds mit FNG-Siegel verfolgen einen stringenten und transparenten Nachhaltigkeitsansatz, dessen Anwendung von dem unabhängigen Auditor Novethic geprüft worden ist. Insgesamt haben heuer 45 Fonds ein FNG-Siegel erhalten.

Credit Suisse lanciert den Credit Suisse (Lux) Global Digital Health Equity Fund

Die Credit Suisse hat den Beginn der Zeichnungsperiode des neuen Credit Suisse (Lux) Global Digital Health Equity Fund, eines innovativen Aktienfonds zum Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital Health), bekannt gegeben.

Der Fonds gliedert sich in eine Reihe themenorientierter Aktienanlagen der Credit Suisse ein, die robuste und langfristige Trends aufgreifen und für Anleger zugänglich machen. Grundlage des Digital-Health-Fondskonzepts ist die Erkenntnis, dass die Digitalisierung für das Gesundheitswesen eine Revolution bedeutet. Sie hat das Potenzial, nicht nur die Qualität der medizinischen Leistungen markant zu verbessern, sondern auch die ansteigenden Gesundheitskosten zu senken. Mit einem erwarteten Wachstum von 15 %* pro Jahr zählt Digital Health zu den am stärksten wachsenden Segmenten des Gesundheitswesens.

Im Fokus liegen die drei Teilbereiche Forschung und Entwicklung, innovative Behandlungen und verbesserte Effizienz. Gesucht werden solide KMU-Titel, die in der Lage sind, innovative Produkte mit hohem kommerziellem Potenzial auf den Markt zu bringen, und mindestens 50 % des Umsatzes in Digital Health erwirtschaften – sogenannte Pure Players.

Das Resultat ist ein fokussierter Pure-Play-Aktienfonds, der sich auf einen der wachstumsstärksten und innovativsten Anlagebereiche konzentriert. Der in Luxemburg aufgelegte Fonds ist UCITS-konform und wird tägliche Liquidität bieten. Die Zeichnungsfrist läuft bis 13. Dezember 2017.

Weitere Themenfonds des Credit Suisse Asset Management umfassen die Bereiche Robotik, Schutz & Sicherheit sowie Infrastruktur.

*Quelle: Bloomberg, aktuellste Geschäftsabschlüsse der Unternehmen im Anlageuniversum.

Fondsdomizil Luxemburg
Verwaltungsgesellschaft Credit Suisse Fund Management S.A., Luxemburg
Portfoliomanager Thomas Amrein, Christian Schmid
Fondswährung USD
Zeichnungsperiode 20.11.2017 bis 13.12.2017
Lancierungsdatum 14.12.2017
Zeichnungen, Rücknahmen Täglich, Annahmeschluss: 15.00 Uhr MEZ
Ausgabekommission Gemäß Tarif Hausbank

 

Übersicht Anteilklassen

Anteilklasse Management Fee in % p. a. Mindestanlage Valoren-Nr. ISIN
USD B 1,60 1 Anteil 38311163 LU1683285164
USD IB 0,90 500’000 38312183 LU1683285750
USD UB 1,15 1 Anteil 38312204 LU1683288424
USD SB1 0,40 1 Anteil 38312197 LU1683288002
EUR BH 1,60 1 Anteil 38311167 LU1683285321
EUR IBH 0,90 500’000 38312185 LU1683285834
EUR UBH 1,15 1 Anteil 38312207 LU1683288770

1Diese Anteilklasse steht nur während der Zeichnungsperiode des Fonds vom 20.11.2017 bis 13.12.2017, 15.00 Uhr MEZ, für Zeichnungen offen.

Credit Suisse
Die Credit Suisse Group (nachfolgend «die Credit Suisse») ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister. Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46’720 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

CORESTATE erweitert Capital Raising Team mit Audrey Klein

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erweitert das Capital Raising Team mit der Einstellung von Audrey Klein.

Ab Mitte Januar wird Audrey Klein den Ausbau der europäischen und globalen Investoren-Plattform, mit Fokus auf internationalen institutionellen Investoren, unterstützen. Audrey arbeitet bereits seit 18 Jahren erfolgreich auf diesem Gebiet. Vor ihrem Wechsel zu CORESTATE war sie bei Cromwell in London für über 400 Investor Relations-Mandate im Nahen Osten, Asien und in allen europäischen Ländern zuständig.

Zuvor war sie seit 2006 bei der Park Hill Real Estate Group, Teil der Blackstone Group, wo sie zum Managing Director ernannt wurde. Park Hill Real Estate ist ein führender globaler Finanzberater und Placement Spezialist im Bereich Immobilien Private Equity für Investmentmanager und Betreiber. Audrey absolvierte ein Bachelor-Studium in Wirtschaft und erhielt einen Master-Abschluss in Finanzen, Marketing, Management & Strategie von der J.L. Kellogg Graduate School of Management Northwestern University, Evanston (IL, USA).

Thomas Landschreiber, Chief Investment Officer, CORESTATE: „Wir sehen große Nachfrage von internationalen Investoren, die gerne eine langfristige Zusammenarbeit mit hochrangigen Asset Managern wie uns aufbauen würden. Der Ausbau unserer Kundenbasis ist eines von CORESTATEs Hauptzielen, um noch attraktiver zu werden. Wir brauchen exzellente Management-Expertise, um auf dem Wachstumspfad zu bleiben.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.
CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd*. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 530 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com. *Ende des Jahres 2017

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen unserer Unternehmensleitung beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in veröffentlichten Berichten beschrieben haben. Diese Berichte stehen auf unserer Webseite ir.corestate-capital.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Zukunftsgerichteten Aussagen, deren Wirkung lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt, sollten keine unangemessene Bedeutung beigemessen werden.

China Development Bank gibt Green Bond auf dem CEINEX Marktplatz in Frankfurt aus

Am Mittwoch, 15. November 2017, hat die China Development Bank (CDB) ihren ersten quasi-staatlichen internationalen Green Bond erfolgreich auf dem Marktplatz der China Europe International Exchange (CEINEX) in Frankfurt ausgegeben. Für CEINEX ist dies sowohl die erste auf US Dollar und Euro denominierte Anleihe als auch der erste Green Bond auf seiner Plattform, die von der Deutschen Börse betrieben wird.

Die Ausgabe setzt sich aus einer 5-Jahre-Anleihe mit einem Coupon von 2,75 Prozent und einem Volumen von 500 Millionen US Dollar sowie einer 4-Jahre-Anleihe mit einem Coupon von 0,375 Prozent und einem Volumen von 1 Milliarde Euro zusammen. Mit den Erlösen werden grüne Industrieprojekte wie Energie-effizienter Transport, erneuerbare Energien und Schutz von Wasserressourcen entlang der „Neuen Seidenstraße“, auch Belt & Road Initiative genannt, finanziert. Dies beinhaltet ausgewählte qualifizierte Investitionen in Bahninfrastruktur im Nordwesten Chinas als auch in ein Wasserbewirtschaftungsprojekt in Sri Lanka. Alle Projekte unterstützen die Entwicklung „grüner“ Projekte, und bringen damit beiderseitigen Gewinn für Natur und Wirtschaft.

Der CDB Green Bond steht im Einklang mit den aktuellen Bestimmungen des „Green Bond Prinzips“ der International Capital Markets Association (ICMA) und ist von der unabhängigen Climate Bonds Initiative (CBI) zertifiziert. Die Ausgabe der Anleihe wurde am 9. November vollendet und richtet sich an professionelle Investoren, hier vor allem professionelle nachhaltige Investoren, Zentralbanken und staatliche Fonds.

Mit der China Development Bank hat CEINEX die weltweit größte Institution zur Entwicklungsfinanzierung gewinnen können, um ihren ersten Green Bond in Europa zu emittieren und damit eindrucksvoll die globale Nachfrage für nachhaltige chinesische Werte bestätigt. In Übereinstimmung mit den Regeln des deutschen Kapitalmarktes bietet CEINEX internationalen Anlegern einen Marktplatz für Investitionen und den Handel mit erstklassigen chinesischen Finanzprodukten in europäischen Zeitzonen und stellt damit u.a. ein neues Modell für die Finanzierung von Infrastrukturprojekten entlang der Neuen Seidenstraße zur Verfügung.

Dr. CHEN Han, Co-CEO CEINEX, sagt: “Wir sind stolz darauf, dass die China Development Bank CEINEX für ihren ersten internationalen Green Bond ausgewählt hat. Die Emission des Green Bond von der CDB ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Produktreihen und spiegelt die aktive Unterstützung von CEINEX für die internationale nachhaltige Entwicklung wider. CEINEX widmet sich der Brückenbildung zwischen dem chinesischen und europäischen Kapitalmarkt und bietet Anlegern ein umfassendes Produktportfolio von Wertpapieren und Anleihen bis hin zu Derivaten. Wir unterstützen die finanzielle Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen entlang der Neuen Seidenstraße, der Belt & Road Initiative, indem wir China- und RMB-bezogene Finanzprodukte für Investoren weltweit investierbar machen und begrüßen dabei immer mehr vorausdenkende, erstklassige Emittenten zur Ausgabe ihrer Anleihen auf unserem Marktplatz.“

Herr WANG Zhong, Director General of Treasury & Financial Markets Dept. der China Development Bank, kommentiert: “Die erfolgreiche Emission des ersten internationalen Green Bond ist eine Neuheit für die China Development Bank (CDB) auf den internationale Kapitalmärkten. Mit dem aktiven Ausbau ihrer umfassenden Finanzdienstleistungen und mit der Einführung des Konzeptes der „Grünen Entwicklung“ trägt die CDB innovativ zum Infrastrukturausbau entlang der „Belt & Road Initiative“ bei. Dabei verbinden wir die Anleihemärkte in unserem Heimatmarkt mit den internationalen Märkten. Das erste Kooperationsprodukt von CDB und CEINEX wird die umfangreiche Zusammenarbeit zwischen China und Europa auf den Finanzmärkten weiter vertiefen.“

Über China Europe International Exchange AG (CEINEX)
CEINEX, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist ein von der Shanghai Stock Exchange, der Deutsche Börse AG und der China Financial Futures Exchange gegründetes Joint Venture, das internationalen Investoren als erste Plattform auf chinesische Renminbi (RMB) lautende und auf chinesischen Vermögenswerten basierende Produkte anbietet und eine einzigartige Brücke zwischen dem chinesischen und internationalen Kapitalmärkten bildet. CEINEX schafft internationalen Anlegern Zugang zu zuverlässigen Offshore RMB-Kapitalmarktprodukten und unterstützt die weitere Internationalisierung des Renminbi.

Über China Development Bank (CDB)
Die China Development Bank (CDB) wurde 1994 gegründet und ist die weltweit größte Institution zur Entwicklungsfinanzierung sowie die größte chinesische Bank für Auslandsinvestitionen und zur Finanzierung von Kooperationen, lang-laufender Kredite sowie Anleiheausgabe.
Die CDB bietet mittel- bis langfristige Finanzierungsmöglichkeiten zur Unterstützung der wichtigen chinesischen makro- und sozialökonomischen Strategien. Rating-Agenturen wie Moody’s und Standard & Poor’s geben der CDB dasselbe Rating wie dem chinesischen Staat.
CDB unterhält derzeit 37 Niederlassungen und drei Filialen auf dem chinesischen Festland sowie eine Offshore-Niederlassung in Hong-Kong und sechs Repräsentanzen in Kairo, Moskau, Rio de Janeiro, Karakas, London und Vientiane.

Innovationsfeld Immobilie: Union Investment und GTEC starten zweite Runde des internationalen PropTech Innovation Award

Erfolgreiche Innovationen basieren auf gut funktionierenden Netzwerken. Mit dem PropTech Innovation Award hat sich auf internationaler Ebene ein neues Netzwerk herausgebildet, das jungen Tech-Unternehmen den Zugang zu den Innovationspotentialen der Immobilienbranche ermöglicht. Mit konkreten Anknüpfungsmöglichkeiten an etablierte Geschäftsmodelle und sich entwickelnde digitale Ökosysteme.

Initiatoren des internationalen PropTech Innovation Award sind die weltweit operierende Immobilienfondsgesellschaft Union Investment und das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) mit Sitz in Berlin und Frankfurt. Gemeinsam mit dem neuen Partner, dem globalen Branchenverband RICS, laden Union Investment und GTEC jetzt zur zweiten Runde ihrer internationalen Tech-Competition zum Thema Immobilie ein. 

Das Konzept des Wettbewerbes ist klar ausgerichtet: Der PropTech Innovation Award 2018 zeichnet die weltweit besten digitalen Lösungen und Konzepte für die Immobilienwelt von morgen aus. Verliehen wird der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis am 16. Mai 2018 in Berlin. 

„Der erste Durchlauf mit über 200 Bewerbungen aus 46 Ländern hat gezeigt: Die Wertschöpfungskette der Immobilie lässt ein bemerkenswert breites Spektrum an neuen Geschäftsmodellen zu. Mit dem Wettbewerb wollen wir auch abbilden, wo neben Feldern wie Smart Analytics, Virtual Reality oder Datenplattformen auch gänzlich neue Innovationsfelder entstehen“, sagt Jörn Stobbe, Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. 

„Wir bei GTEC freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Union Investment und unseren neuen Partnern beim zweiten PropTech Innovation Award. Der Wettbewerb identifiziert bahnbrechende Proptech-Lösungen weltweit und wir erwarten viele neue Impulse 2018“, sagt Benjamin Rohé, Managing Director bei GTEC. 

Neue Wege geht der Wettbewerb auch selbst, zum Beispiel bei der Vernetzung innerhalb der Immobilienbranche. Neben der Kooperation mit RICS gewinnt der Wettbewerb auch durch die Zusammenarbeit mit der Startup Competition der Immobilienmesse MIPIM weiter an internationaler Reichweite. Der Hauptpreisträger des PropTech Innovation Award erhält einen festen Startplatz bei einer der Vorausscheidungen der MIPIM Startup Competition und damit die zusätzliche Chance, sein Konzept 2019 auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes vor internationalem Fachpublikum zu präsentieren. 

Mehr als ein Award - Kooperationen gewünscht

„Mit der Digitalisierung fallen letztlich die Grenzen in der Immobilienwirtschaft. Innovative Konzepte bahnen sich global ihren Weg. Und dort, wo digitale Innovatoren an neue Systeme aus Daten, Kapital und Know-how anknüpfen können, entstehen wieder neue Innovationen. Wir freuen uns daher sehr darauf, unser Netzwerk durch den PropTech Innovation Award 2018 um neue innovative Partner zu erweitern“, sagt Jörn Stobbe.

Was dies konkret bedeuten kann, erläutert Jörn Stobbe wie folgt: „Mit einigen Finalisten des letztjährigen Wettbewerbes haben wir Kooperationen geschlossen oder bereiten Prototypen zur Unterstützung unserer Wertschöpfungskette vor. Beteiligungen wie an Architrave sind eine weitere zentrale Säule unserer Digitalisierungsstrategie. Hier sehen wir noch großes Potenzial.“

Mit der Teilnahme am PropTech Innovation Award 2018 eröffnet sich somit ein direkter Zugang zum Netzwerk und zum Know-how dreier starker Partner – Union Investment, GTEC und RICS. „Wir werden wie schon beim ersten Durchlauf mit allen Teilnehmern Kontakt aufnehmen und dort, wo dies gewünscht ist, Feedbackgespräche führen. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie sich das Netzwerk Schritt für Schritt erweitert“, sagt Jörn Stobbe. 

Informationen zum PropTech Innovation Award 2018 und Zugang zur Bewerbungsplattform: http://gtec.center/proptech2018

Vorregistrierung zum Event am 16. Mai in Berlin unter: fabian.hellbusch@union-investment.de

Comgest ernennt Thorben Pollitaras zum neuen Geschäftsführer

Die internationale Fondsgesellschaft Comgest verstärkt ihre Vertriebsaktivitäten in Deutschland. Mit Thorben Pollitaras (46) verantwortet ab dem 01. Dezember 2017 ein neuer Geschäftsführer den Investor-Relations-Bereich für institutionelle Anleger und Kunden aus dem Wholesale- sowie Retailbereich in Deutschland.

„Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für uns. Daher freuen wir uns besonders, dass wir Thorben Pollitaras für Comgest gewinnen konnten. Seine Führungsqualitäten, verbunden mit einem profunden Verständnis für die Märkte und Produkte, erhöhen unsere Schlagkraft in Deutschland. Unsere Kunden werden Dank Thorben Pollitaras noch stärker von unserem Know-how und unserem nachhaltigen Investmentstil profitieren“, sagt Jan-Peter Dolff, Vorstand der Comgest Global Investors Gruppe.

Thorben Pollitaras verfügt über langjährige, fundierte Vertriebs- und Strategieerfahrung. Zuletzt war er in leitenden Funktionen bei Raiffeisen Capital Management tätig.

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

Vontobel Asset Management öffnet Unternehmensanleihenfonds mit Fokus auf Schwellenländer für Anleger

Vontobel Asset Management bietet Zugang zu dieser interessanten und renditestarken Anlageklasse und stützt sich dabei auf ihr preisgekröntes Know-how über Schwellenländeranleihen. Der Vontobel Fund - Emerging Markets Corporate Bond wurde im November 2015 aufgelegt. Die Anteilsklasse für institutionelle Anleger hat seither eine Rendite von 40 Prozent nach Abzug von Gebühren erzielt und den Vergleichsindex um über 23 Prozent übertroffen.

Die Verfallrendite des Portfolios beträgt rund 8,5 Prozent. Der Fonds wird nach demselben Value- und antizyklischen Ansatz verwaltet wie das von Morningstar mit fünf Sternen ausgezeichnete Flaggschiffprodukt Vontobel Fund - Emerging Markets Debt Hard Currency: Angestrebt wird innerhalb des Spread-Universums eine Outperformance, eine Dekorrelation und Diversifikation.

Das investierbare Universum besteht aus über 50 Ländern, die starke Fundamentaldaten aufweisen. Auf Unternehmensanleihen von Schwellenländern ausgerichtete Fonds verzeichnen ein hohes Wachstum und beträchtliche Zuflüsse.

„Auf dem Risikospektrum befinden sich (auf Hartwährungen lautende) Schwellenländerunternehmensanleihen zwischen den traditionellen Anleihen und Aktien. Die Anlageklasse hat in der Vergangenheit höhere Renditen bei zugleich niedrigerer Volatilität generiert als traditionelle Anleihen“, sagt Wouter Van Overfelt, Portfoliomanager. „Der Markt für diese Anlageklasse ist ziemlich ineffizient, weshalb er sich ausgezeichnet für unseren bewährten Anlagestil eignet. Dies sollte den Anlegern langfristig Chancen zur Alpha-Generierung, eine Dekorrelation innerhalb des Spread-Marktes sowie überdurchschnittliche risikobereinigte Renditen bieten.“

Vontobel Asset Management
Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

NN Investment Partners gewinnt Scope Award als bester Asset Manager Emerging Markets Bonds

NN Investment Partners (NNIP) ist gestern im Rahmen der SCOPE Investment Awards 2018 als bester Asset Manager Emerging Markets Bonds in Deutschland ausgezeichnet worden. NNIP ist ein Pionier bei Schwellenländeranleihen und managt bereits seit 1993 Staatsanleihestrategien entsprechender Staaten. Seit 2003 managt die Fondsgesellschaft mit Hauptsitz in den Niederlanden Unternehmensanleihestrategien aus den Emerging Markets in Hart-währung und seit 2007 auch in Lokalwährungen. In den Grenzmärkten ist NNIP ebenfalls schon seit mehr als zehn Jahren aktiv.

Susanne Hellmann, Geschäftsführerin des Deutschlandgeschäfts von NN Investment Partners: „Die Auszeichnung als bester Asset Manager im Bereich Emerging Market Debt bestätigt einerseits den Erfolg unseres aktiven Investmentansatzes. Andererseits ist sie ein Beleg dafür, dass sich unsere langjährige Erfahrung und die Pionierrolle, die NNIP bei Schwellenländeranleihen einnimmt, für unsere Kunden auszahlen. Die Übergangssituation von noch sehr niedrigen Zinsen zu einer wieder normalisierten Zinspolitik gibt Anlagern ein schwieriges Szenario vor. Daher ist es wichtig, über den Tellerrand traditioneller Anleiheklassen hinauszublicken. NNIP macht das unter anderem bereits seit mehr als 20 Jahren im Bereich Schwellenländeranleihen. Aktuell erleben diese Staaten eine Renaissance, die Kapitalzuflüsse sind hoch. Ein wesentlicher Faktor, der für Anleihen aus Schwellenländern spricht, ist ihre Fähigkeit, Portfolios gegen negative Auswirkungen der geldpolitischen Normalisierung ausbalancieren zu können.“ 

NNIP ist ein global tätiger Asset Manager und Teil der niederländischen NN Group. NN steht für Nationale Nederlanden, eine der größten niederländischen Versicherungen. In Deutschland ist NNIP seit mehr als 10 Jahren mit einer eigenen Niederlassung vertreten und fokussiert sich auf institutionelle Investoren und große Wholesale-Vertriebspartner. In Deutschland liegt der Vertriebsschwerpunkt von NNIP bei Anleihen, daneben haben Lösungen im Bereich Alternative Credit stark steigende Bedeutung. 

Scope ist das führende Unternehmen zur Bewertung von Fonds und Asset Managern in Europa. Basis der Scope Asset Manager Awards ist eine Bewertung der Managementqualität der Gesellschaften. Alle Fonds einer bestimmten Kategorie einer Gesellschaft werden hinsichtlich Rating-Punktzahl, Performance und Volatilität bewertet. Das Gesamtergebnis setzt sich aus den Ergebnissen der einzelnen Fonds zusammen.

NN Investment Partners (NNIP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Börse (Euronext Amsterdam) gehandelten Aktiengesellschaft. NNIP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt weltweit ca. 244 Mrd. Euro* (288 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger. NNIP beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NNIP ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. September 2017, 50 Mrd. Euro AuM entfallen auf Delta Lloyd Asset Management

Sino-Europäisches Finanzmarktforum Höhepunkt der 20. Euro Finance Week

Das 2. CEINEX Financial Markets Forum am 15. November 2017 war mit hochrangigen Experten aus der Finanzbranche, Industrie und Politik aus Europa und China als Höhepunkt auf der 20. Euro Finance Week, Europas größtem Branchentreffen der Finanzbranche, bestens besetzt. Die in Frankfurt ansässige China Europe International Exchange (CEINEX) hat damit den europäischen und den chinesischen Kapitalmarkt noch enger miteinander verbunden, zur Förderung der Realwirtschaft und insbesondere der hochentwickelten verarbeitenden Industrie. Gespannt hörten über 300 Gäste im Raum Harmonie des Congress Centers den fast 30 internationalen Diskutanten bei Ihren Ausführungen zu aktuellen Themen der Finanzbranche im Zusammenhang mit der Realwirtschaft und makro-ökonomischen im Dialog zwischen China und Europa bzw. Deutschland in insgesamt vier Diskussionsrunden und drei Schwerpunktreden zu.

Die verschiedenen Diskussionsrunden aus Europa und China waren mit ausgewiesenen Experten und hochrangigen Vertretern von Staats- und Landesregierungen, Regulatoren, Industrieunternehmen, Finanz- und Servicedienstleistern sowie Forschung und Lehre besetzt. Gemeinsam haben sie in intensiver Diskussion das Zukunftsthema globaler Infrastruktur, insbesondere die „Neue Seidenstraße“ mit Fokus auf ihre finanzielle Ausstattung und Teilnahme erörtert. Wie die Finanzbranche die Kooperation der Realwirtschaft unterstützen kann wurde auch vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ diskutiert. Eine solche Finanzierung kann über einen mehrstufigen Ansatz mittels Anleihen sowie Aktienausgabe erfolgen. Beide Methoden sind im CEINEX Marktplatz möglich, entweder über die Bonds-Plattform oder die Teilnahme am CEINEX D-Share-Markt. Redner und Gäste begrüßten die Ankündigung von Dr. CHEN Han, Co-CEO CEINEX, für den Start des D-Share-Markets im Jahr 2018 gleichermaßen. Hierbei begeben chinesische Blue Chips (A-Shares) Aktien in Frankfurt unter europäischen Regularien und erhöhen mit dieser Verknüpfung den Zugang zum chinesischen Aktienmarkt für internationale Investoren. Bereits am Morgen gaben die Experten einen Ausblick über den chinesisch-europäischen M&A-Markt, unterlegt durch erfolgreiche Erfahrungsberichte. Die erste Session am Morgen unterstrich die steigende Bedeutung des Renminbi im internationalen Handel sowie als Finanzierungsmittel.

Dr. CHEN Han, Co-Chief Executive Officer CEINEX, kommentierte: “Auf Konferenzen wie dem CHINA DAY – CEINEX Financial Markets Forum kommen internationale Marktteilnehmer, Forscher sowie Regulierer und Politiker zum intensiven Gedankenaustausch zusammen. Mit Freude haben wir das 2. CEINEX Financial Markets Forum erfolgreich veranstaltet, um gemeinsam mit unseren Partnern die künftige Zusammenarbeit zwischen den Finanzmärkten und der Realwirtschaft zu prägen: Viele chinesische Unternehmen öffnen sich dem internationalen Geschäft und suchen Partner weltweit. Das sorgt für größeren Bedarf an spezifizierten Finanzdienstleistungen. Banken, Service- und weitere Finanzdienstleister sind aufgefordert, die Realwirtschaft mit vielschichtigen Angeboten mit den Märkten zu verknüpfen. CEINEX bringt diese Teilnehmer aus Finanzwirtschaft und Realwirtschaft zusammen und entwickelt innovative Produkte für sie und mit ihnen: 2018 werden die ersten weltweit führenden chinesischen Blue Chip A-Share-Unternehmen in Frankfurt im CEINEX Marktplatz D-Shares ausgeben. „D“ steht dabei für Deutschland oder Déguó, dem Wort für Deutschland auf Chinesisch.“

Der CHINA DAY – CEINEX Financial Markets Forum wurde in Zusammenarbeit mit der Bank of China, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, HSBC Deutschland und dem China Desk der Frankfurter Industrie- und Handelskammer veranstaltet. Die einzigartige Zusammensetzung der Sprecher aus China und Europa machte dieses Forum wieder zu einem großen Erfolg und der führenden Informationsquelle für alle an Geschäfts- und Finanzbeziehungen mit China Interessierten.

Sprecherliste (in alphabetischer Reihenfolge): Michael O. Bentlage, CEO Hauck & Aufhäuser, Dr. Stephan Bredt, Abteilungsleiter für Wirtschaftsordnung, Finanzdienstleistung und Börsen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Wiesbaden, Dr. CHEN Han, Co-CEO CEINEX, CHEN Jin, CEO SINO-CEEF Europe, Dr. Christian Cornett, Partner, King Wood & Mallesons, Thorsten Giehler, Leiter Strategie und Politik, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ, Michael Hsih, Chef-Representänt Peking Deutsche Börse, Sven Jürgensen, Co-Head Corporate Treasury Solutions Deutschland, Österreich & Nordische Staaten sowie Leiter der RMB-Arbeitsgruppe HSBC Deutschland, Dirk Ley, Head of German Sales and Director Global Banking and Markets HSBC Deutschland, Dr. Helen Liang, Head of China Desk, Member of the Executive Board, Hauck & Aufhäuser, Jan Masek,  Co-Head of Mergers & Acquisitions HSBC Germany,  Bernd Meist, Geschäftsstellenleiter Bank of China Frankfurt,Jochen Metzger, Leiter des Zentralbereichs Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme Deutsche Bundesbank, Hiroki Miyazato, Chairman Haitong Bank Lisbon, Sonja M. Müller, Direktor China Competence Center Industrie- und Handelskammer Frankfurt & Darmstadt, Marcus Pratsch, Head of Sustainable Investment Research DZ Bank, Dr. Christian Storck, Partner Linklaters, Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstandes Deutsche Bundesbank, TO Honson, Chairman KPMG Asia Pacific & KPMG China, WANG Shunqing, Generalkonsul Volksrepublik China in Frankfurt, Roman Wollscheid, Partner Transactions PwC, Dr. WU Mei, General Manager Joyson Europe, XU Donghua, Head of Research Institute of Machinery Industry Economic and Management, ZHANG Nai, Chef-Repräsentant London Shanghai Clearing House, ZHENG Ying, Managing Director Shang Gong Europe, ZHENG Zeng, Director Institute of Market Economy and Competition Policy Research of NDRC, ZHU Weige, Konsul und Direktor Wirtschaftsabteilung Generalkonsulat Volkrepublik China in Frankfurt
Bitte finden Sie hier mehr Informationen zum Programm und Sprechern: 2. CEINEX Financial Markets Forum

Über China Europe International Exchange AG (CEINEX)
CEINEX, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist ein von der Shanghai Stock Exchange, der Deutsche Börse AG und der China Financial Futures Exchange gegründetes Joint Venture, das internationalen Investoren als erste Plattform auf chinesische Renminbi (RMB) lautende und auf chinesischen Vermögenswerten basierende Produkte anbietet und eine einzigartige Brücke zwischen dem chinesischen und internationalen Kapitalmärkten bildet. CEINEX schafft internationalen Anlegern Zugang zu zuverlässigen Offshore RMB-Kapitalmarktprodukten und unterstützt die weitere Internationalisierung des Renminbi.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum: Outperformance durch ESG Momentum

Letzte Woche durften wir im Rahmen des 'Germany Institutional Forum' in Frankfurt etwa 100 institutionellen Anlegern ein einzigartiges Fondsprodukt unserer Nachhaltigkeitspalette vorstellen, den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum.

Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen – das sogenannte ESG-Momentum. ESG ist die englische Abkürzung für „Environment Social Governance“, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Viele Rating- und Research-Agenturen für Nachhaltigkeit arbeiten mit dem ESG-Ansatz. Die Mitglieder der UN-Initiative für verantwortliches Investment (UN PRI), zu denen die Raiffeisen KAG zählt, integrieren wichtige ESG-Kriterien in ihre Analysen von Wertpapieren. Der Fonds fokussiert auf Unternehmen, deren Nachhaltigkeitsbewertung sich in den letzten Jahren verbessert hat, mit der Aussicht, dass sich diese Entwicklung auch positiv auf die finanzielle Performance des Unternehmens auswirkt.

Das spannende Investmentuniversum bilden Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 250 Mio. bis 25 Mrd. Euro., sogenannte Small- und Mid-Caps. Langfristig betrachtet, zeigen diese klein- und mittelkapitalisierte Unternehmen oftmals eine stärkere Performance als Large Caps. Zudem ist der Nachhaltigkeitsgedanke bei kleineren Unternehmen mitunter stärker verankert. Darüber hinaus ist die Einflussnahme in Richtung Nachhaltigkeit durch Impact-Investing leichter zu erreichen, und die Unternehmen sind schneller in der Lage, Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Strategien umzusetzen.

Das Besondere ist nun, dass im Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum die Entwicklung des ESG-Scores im Zeitablauf herangezogen wird. Der Fokus liegt auf Unternehmen, deren Nachhaltigkeit sich in den letzten drei Jahren deutlich erhöht hat und sich diese mit einem verbesserten ESG-Score über einen bestimmten Zeitraum deutlich niederschlägt (Nachhaltigkeits-Momentum). Die Unternehmen (aktuell rund 430) werden in drei Gruppen unterteilt. Das Ergebnis ist ein konzentriertes Portfolio aus ca. 50 Einzeltiteln (ca. 30 bis 50 Momentum, 0 bis 10 Potentials und ca. 0 bis 10 Stars). Darunter befinden sich Unternehmen wie beispielsweise die auf Hörgeräte spezialisierte Sonova AG in der Schweiz, das internationale Hautpflegeunternehmen Beiersdorf aus Deutschland oder auch der in den Niederlanden gegründete Biolebensmittel-Konzern Wessanen.

Der Fonds besticht nicht nur durch ein konzentriertes Portfolio, das nach strengen Nachhaltigkeitskriterien gemanagt wird, sondern auch durch eine beeindruckende Performance sowohl in positiven als auch in negativen Marktphasen. Die Strategie, die schon seit Juli 2015 in einem Spezialfonds angewandt wird, und nach welcher auch der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum ausgerichtet ist, hat seit Auflage seinen Referenzindex deutlich outperformt.


Weitere Informationen finden Sie links als PDF.

Natixis Global Asset Management in Natixis Investment Managers umbenannt

Natixis Global Asset Management hat heute seinen Namen in Natixis Investment Managers geändert, um das mehrere Partner umfassende Geschäftsmodell sowie die besonderen Stärken, welche das Unternehmen seinen Kunden bietet, deutlicher hervorzuheben. Natixis Investment Managers bietet Anlagelösungen mit hohem Active Share und klaren Überzeugungen und liefert gleichzeitig erstklassige Bewertung und Beratung, um Kunden bei der  Portfoliozusammenstellung im Sinne ihrer langfristigen Anlageziele zu unterstützen. Natixis Asset Management, eine Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers mit Sitz in Paris, durchläuft aktuell ebenfalls ein Rebranding-Verfahren und wird 2018 umbenannt. Alle anderen Tochtergesellschaften von Natixis Investment Managers behalten ihre bisherigen Marken bei.

Active ThinkingSM
Zeitgleich mit der Namensänderung führt Natixis Investment Managers eine neue Markenplattform mit dem Schwerpunkt Active ThinkingSM ein. Genau wie das Multi-Affiliate-Investmentmodell von Natixis, welches 26 spezialisierte Investmentmanager umfasst, wird die Active ThinkingSM-Markenplattform veranschaulichen, wie Natixis viele verschiedene Perspektiven nutzt und traditionelle Denkmuster in Frage stellt, um die bestmöglichen Lösungen für Kundenportfolios zu finden. Active ThinkingSM spiegelt zudem Natixis‘ Überzeugung wider, dass echtes aktives Management Mehrwert für Kunden liefern kann.

„Unser neuer Name und unsere neue Markenplattform stellen unser Geschäftsmodell besser heraus   und zeigen deutlicher, welchen Mehrwert wir unseren Kunden über unser Angebot an führenden aktiven Investmentlösungen in Kombination mit den zum Aufbau und der Verwaltung von Portfolios notwendigen Research- und Beratungsleistungen bieten“, sagt Jean Raby, CEO von Natixis Investment Managers. „Indem wir unseren Kunden den Zugang zu einer großen Zahl von Investmentmanagern ermöglichen, von denen jeder ein eigenes Vorgehen und eine eigene Kultur besitzen, nutzen wir eine vielfältige und unkonventionelle Denkweise, die zu Alpha führen kann.“

Natixis Investment Institute
Um seinen multidisziplinären Ansatz im Investmentmanagement auszuweiten, gründet Natixis zudem das Natixis Investment Institute, welches folgende Bereiche kombiniert: Verhaltensforschung des Center for Investor Insight, tiefgreifende Portfolio-Research und -Analyse der Portfolio Research & Consulting Group sowie Analysen und Prognosen zur Marktentwicklung, um Kunden ein umfangreiches Verständnis der Beziehungen zwischen Anlegerstimmung und Entscheidungsfindung bei Anlagen zu bieten.

Das Institut wird die neuesten Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und -visualisierung einsetzen, um Zusammenhänge zwischen den über fünf Jahre hinweg in 25 Umfragen mit 50.000 Teilnehmern gesammelten Daten und den über 6.000 Portfolios, die die Gesellschaft analysiert hat, zu untersuchen und die jahrzehntelange Erfahrung ihres Strategieteams nutzen, um diese Ergebnisse in der Portfoliostrategie umzusetzen. Research von Natixis Investment Managers ist weithin als Quelle für Primärdaten und Fachwissen anerkannt und eine Referenz für Führungskräfte aus Unternehmen, dem akademischen Bereich, der Politik und den Medien weltweit.

Exchange-Reihe
Um die Wirksamkeit der Nutzung verschiedener Perspektiven bei der Lösung wesentlicher Probleme deutlicher zu demonstrieren, wird Natixis eine neue Exchange-Reihe bei seinen Investment-Foren-Veranstaltungen weltweit einführen. An den Exchange-Veranstaltungen werden Experten aus einer Vielzahl von Fachgebieten teilnehmen und wichtige Themen diskutieren, die sich nicht nur auf Anlagen im engeren Sinne beschränken. Natixis wird zudem mit Schlüsselkunden und einflussreichen Institutionen zusammenarbeiten, um die Exchange-Veranstaltungen auch an andere Standorte zu bringen und so seinen Ansatz verschiedener Perspektiven einem breiteren Publikum nahezubringen.

Über Natixis Investment Managers
Natixis Investment Managers versorgt umsichtige Anlagespezialisten mit erkenntnisreichen Einsichten zum Aufbau von Portfolios. Mit der Exptertise von 26 spezialisierten Investmentmanagern weltweit setzen wir Active Thinking℠ ein, um proaktive Lösungen zu liefern, die Kunden dabei helfen, bessere Ergebnisse in allen Märkten zu erzielen. Natixis zählt zu den weltweit größten Asset-Management-Firmen(1) (€813.1 Mrd. / $961.1 Mrd. AUM(2)).
Natixis Investment Managers, dessen Hauptsitze sich in Paris und Boston befinden, ist Bestandteil von Natixis. Natixis ist an der Pariser Börse notiert und ist eine Tochtergesellschaft von BPCE, der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs.
Zu den verbundenen Investmentmanagement-Gesellschaften und Vertriebs- und Dienstleistungsgruppen von Natixis Global Asset Management S.A. gehören Active Index Advisors®(3), AEW; AlphaSimplex Group; Axeltis, Darius Capital Partners; DNCA Investments;(4) Dorval Asset Management;(5) Gateway Investment Advisers; H2O Asset Management;5 Harris Associates; Investors Mutual Limited; Loomis, Sayles & Company; Managed Portfolio Advisors®;(3) McDonnell Investment Management; Mirova;(6) Natixis Asset Management; Ossiam; Seeyond;(7) Vaughan Nelson Investment Management; Vega Investment Managers; und Natixis Private Equity Division, das Seventure Partners, Naxicap Partners, Alliance Entreprendre, Euro Private Equity, Caspian Private Equity und Eagle Asia Partners umfasst. Nicht alle Angebote sind in allen Rechtsordnungen erhältlich. Besuchen Sie für nähere Informationen bitte die Website des Unternehmens unter im.natixis.com.

BMO Global Asset Management verstärkt Team für institutionelle Kunden in Frankfurt

Ab sofort unterstützt Bernd Vogel als Client Director das institutionelle Vertriebsteam von BMO Global Asset Management um Claus Heidrich, Elmar Rathmayr und Matthias Hansmann. Vogel hat dieselbe Verantwortung wie die drei anderen Kundenbetreuer und wird sich vor allem um die Akquise und Betreuung institutioneller Kunden in Deutschland kümmern.

Der 42-jährige Vogel verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzbranche. Zuletzt hatte er als Senior Client Relationship Manager bei Amundi Asset Management in Frankfurt erfolgreich das Versicherungs- und Altersvorsorgegeschäft aufgebaut. Er war in Deutschland für mehrere Finanz- und Versicherungsunternehmen tätig, unter anderem hat er als Head of Investment Products Department bei AXA die Buy-side Fondsselektion für das Geschäft mit fondsgebundenen Produkten verantwortet. Bernd Vogel hat einen MBA an der Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover erworben und ist CFA Charterholder.

Mit seiner bisherigen Erfahrung passt er gut in das Team: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bernd Vogel. Wir glauben, dass er mit seiner Erfahrung wesentlich dazu beitragen wird, das Geschäft mit institutionellen Kunden auszubauen“, so Claus Heidrich, Leiter der Niederlassung Deutschland von BMO Global Asset Management.

Jeder in dem ab sofort vierköpfigen Vertriebsteam verfügt über mehr als zwei Dekaden Erfahrung mit institutionellen Investoren, auf ihre Kunden entfallen rund 9 Milliarden Euro des verwalteten Vermögens von BMO Global Asset Management. Ihre Konzentration liegt derzeit auf Spezialfonds für liquide Assetklassen, Spezialfonds für Immobilien und auf reo®, dem Overlay für nachhaltige (ESG-) Investments.

Über BMO Global Asset Management
BMO Global Asset Management ist ein globaler Investmentmanager, der aus seinen vier Investmentzentren in London, Toronto, Chicago und Hong Kong sowie mit mehr als 25 Niederlassungen in 14 Ländern einen herausragenden Service bietet.
BMO Global Asset Management verfügt über ein Netzwerk von Boutique-Managern mit Weltformat: BMO Real Estate Partners, LGM Investments, Pyrford International Ltd. und Taplin, Canida & Habacht, LLC.
BMO Global Asset Management ist Unterzeichner der von den Vereinten Nationen unterstützten Initiative Principles for Responsible Investment (UNPRI, Grundsätze für verantwortungsbewusste Investments).
BMO Global Asset Management ist Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einer breit diversifizierten Finanzdienstleistungsorganisation, die im Jahre 1817 unter dem Namen Bank of Montreal gegründet wurde. Die BMO Financial Group ist mit einer Bilanzsumme von 709 Milliarden Kanadische Dollar per 31. Juli 2017 und über 45.000 Mitarbeitern eine der größten Banken Nordamerikas. BMO Wealth Management verwaltet weltweit ein Anlagevermögen von 413 Milliarden Kanadische Dollar per 31. Juli 2017. www.bmogam.com/de

DNCA Investment stellt Experten für europäische Aktien ein

DNCA, eine Tochtergesellschaft von Natixis Global Asset Management, die in drei Niederlassungen in Paris, Mailand und Luxemburg mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, verstärkt ihr Fondsmanager-Team mit Damien Lanternier, Experte für europäische Aktien, der mit Jean-Charles Mériaux, dem Chief Investment Officer der Gesellschaft, zusammenarbeiten wird.

Damien Lanternier, 37 Jahre alt, ist Absolvent der HEC Business School und zertifizierter Chartered Financial Analyst (CFA). Er startete seine Karriere im Jahr 2002 als M&A Analyst bei BNP Paribas Corporate Finance und setzte sie im darauf folgenden Jahr bei Lazard Frères Asset Management als Buyside Analyst fort.

2004 wechselte er als Analyst europäischer Aktien zu Financière de l’Echiquier. 2006 nahm er am Fachaustausch zwischen La Financière de l’Echiquier und dem US-Fondsmanager Wasatch Advisors in Salt Lake City (10 Mrd. USD) teil, wo er vier Monate als Buyside Analyst tätig war. Damien wurde Ende 2008 Investmentmanager des Agressor-Fonds: dieser europäische Aktienfonds mit einem Vermögen von 1,7 Mrd. EUR ist das Flaggschiff des Unternehmens.

Am 16. Oktober 2017 stieß Damien zu DNCA Investment und verwaltet dort den europäischen Aktienfonds DNCA Opportunités Zone Euro und ist neben Jean-Charles Mériaux Co-Manager von Centifolia sowie dem Eurose-Aktienanteil.

Damien Lanternier sagt: „Mein Ansatz ist ungebunden und setzt damit dem Anlagestil keine Grenzen – sei es Value oder Wachstum, Mid Cap oder Large Cap, jeglicher Sektor. Ich gehe immer chancenorientiert vor und verfolge dabei eher Ansätze, die der allgemeinen Markteinschätzung konträr gegenüberstehen.“

Jean-Charles Mériaux, Chief Investment Officer, schreibt: „Wir sind sehr erfreut, dass Damien jetzt zu unserem Team gehört und unsere Fachkenntnis auf unserer gesamten Long-Only-Produktpalette abrundet.“

Über DNCA INVESTMENT
DNCA ist eine französische Vermögensverwaltungsgesellschaft, die im Jahr 2000 durch Vermögensverwaltungsexperten für private und institutionelle Anleger gegründet wurde. Das Unternehmen ist bestrebt, mit einer defensiven Einstellung das Risiko-Rendite-Verhältnis seiner Portfolios zu optimieren. Mit einem Team von mehr als 110 Mitarbeitern hat DNCA Fachkenntnisse im Bereich europäischer und internationaler Aktien (Long-Only- und Absolute-Return-Strategien), Diversified-Management-Produkte, Wandelanleihen und Anleihen aus der Eurozone entwickelt. Die Qualität der Vermögensverwaltung wird regelmäßig von der Fachpresse honoriert und die Gesellschaft verzeichnete in den vergangenen 15 Jahren ein rasantes Wachstum. Das verwaltete Vermögen beträgt aktuell 25 Milliarden Euro (Stand 01.11.2017).

Profil von Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management versorgt umsichtige Anlagespezialisten weltweit mit Einsichten, die besser informierte Anlageentscheidungen ermöglichen. Mit unserem „Durable Portfolio Construction®“-Ansatz stellen wir die Risiken in den Mittelpunkt, um Anlageexperten den Aufbau von Portfolios mit stärkerer strategischer Ausrichtung zu ermöglichen, welche die unvorhersehbaren Schwankungen der heutigen Märkte überdauern. Wir nutzen tiefgehende Investoren- und Brancheneinblicke und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um Entscheidungen mit objektiven Daten zu hinterlegen.

Natixis Global Asset Management zählt zu den weltweit größten Asset-Management-Firmen.1 Als weltweite Vereinigung von über 20 hochspezialisierten Investmentmanagern (961,1 Mrd. USD AUM2) verfügen wir über vielfältige Lösungen für jede strategische Chance. Natixis Global Asset Management unterstützt Kunden von der Analyse bis zur Anlageentscheidung dabei, mit dauerhafteren Portfolios bessere Ergebnisse zu erzielen.

ETF Securities to sell its European ETF platform to LGIM

ETF Securities Limited (ETF Securities) has agreed to sell its European Exchange Traded Fund platform, known as Canvas, to Legal & General Investment Management (Holdings) Limited (LGIM).

The ETF platform comprises an Irish-based UCITS fund and a UK-based investment manager and has $2.7* billion of AUM spread across 17 products.  The Canvas team will be moving to LGIM.

The sale is subject to regulatory approval and is anticipated to close in Q1 2018.

Graham Tuckwell, Founder and Chairman of ETF Securities, says: “We have built the Canvas business from scratch to be Europe’s largest independent ETF provider and it is now of a size and quality that can be taken to the next level of growth by a large and highly respected firm such as LGIM.  Combining the ETF expertise and capabilities of Canvas with the scale and reach of LGIM should be transformative for existing and new customers.”

Mark Weeks, the UK CEO of ETF Securities says: “This transaction reflects growing appetite for innovative content ETFs across the industry and is the result of extensive discussions with LGIM on how we can best work together to deliver new and exciting products to our customers.  We strongly believe that ownership by LGIM it is in the best long-term interests of our ETF investors and we intend to deliver a seamless handover of the business.”

ETF Securities to sell its European Exchange-Traded Commodity, Currency and Short-and-Leveraged Business to WisdomTree

ETF Securities Limited (ETF Securities) has agreed to sell its European exchange-traded commodity, currency and short-and-leveraged business to WisdomTree Investments, Inc. (WisdomTree), the Nasdaq-listed (ticker: WETF) and New York headquartered global exchange-traded product provider.

The business being sold comprises all the European operations excluding the ETF platform.  The business being sold to WisdomTree has $17.6* billion of AUM spread across 307 products, including the flagship gold products PHAU and GBS.  The business has a comprehensive range of commodity, currency and short-and-leveraged products and more than 50 dedicated staff.

WisdomTree and ETF Securities will work to ensure that integration is seamless and expect no change to the current high standards of service and operations experienced by our customers and partners.

The sale is subject to regulatory approval and is currently anticipated to close in late Q1 2018.

Graham Tuckwell, Founder and Chairman of ETF Securities, comments: “We are pleased to be selling our European exchange-traded commodity, currency and short-and-leverage business to WisdomTree and to become the largest shareholder in the company. I believe this combination creates a uniquely positioned firm which will flourish in the years ahead, continuing to deliver huge value for customers and stakeholders.  ETF Securities has a strong cultural fit with WisdomTree as both firms have been built from scratch by teams who have worked closely together for many years and who show an entrepreneurial spirit in seeking to deliver innovative and market leading products for their customers.”

Mark Weeks, the UK CEO of ETF Securities says: “This transaction creates a leading independent global ETP provider which is well positioned to compete in the rapidly growing European ETP market.  We have complementary expertise, product ranges and customer networks.  We both continue to challenge the status quo to provide customers with a range of differentiated products. In this industry customers want and value firms like ours, which provide broader choice.”

*As at November 9th 2017

CORESTATE verpflichtet Gründer Ralph Winter als Berater im Bereich Unternehmensstrategie

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat einen umfangreichen Beratervertrag für fünf Jahre mit Ralph Winter, Gründer und Senior Advisor der CORESTATE, abgeschlossen. Seine Funktion als Senior Advisor der CORESTATE bezieht sich vor allem auf die Ausrichtung der Unternehmensstrategie, die Entwicklung neuer Investmentprodukte sowie den Ausbau des internationalen Netzwerks von Kunden und Investoren.

Ralph Winter, Gründer der CORESTATE: „Das Geschäftsmodell von CORESTATE ist perfekt auf die zunehmende Nachfrage nach höchst-differenzierten Managern seitens der Investoren abgestimmt. Vor allem, wenn das Marktumfeld turbulenter wird, werden CORESTATEs Einnahmequellen noch stärker wachsen. Wie ein Trüffelschwein spürt CORESTATE interessante Nischen und exzellente Immobilienprodukte auf. Unser organisches Wachstum ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, und Zukäufe wie der der Hannover Leasing treiben die Entwicklung zusätzlich an. CORESTATE hat ein enormes internationales Wachstumspotential, aber wir werden Schritt für Schritt wachsen, und nur basierend auf den gleichen Qualitätsanforderungen wie in unserem Kernmarkt Deutschland. Als einer der Hauptaktionäre freue ich mich darauf, CORESTATE langfristig auch strategisch unterstützen zu können. Ich bin sehr gespannt darauf, die Firma weiter wachsen zu sehen."

Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer: „Unsere Deal Pipeline beträgt EUR 5,7 Mrd., damit produzieren wir stabile Einnahmen auf eine lange Zeit. Die CORESTATE Plattform ist sehr attraktiv und die Integration von neuen Partnern funktioniert, wie man sieht, gut. Ralph hat ein einzigartiges Gespür für aufkommende Markttrends und Opportunitäten. Seine Unterstützung ist hier sicher sehr wertvoll.“

Ralph Winter ist Gründer und Senior Advisor der CORESTATE Capital Group sowie Vorsitzender des Investment Committees. Er verfügt über 27 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche. Ralph Winter hat im Laufe seiner Karriere für Immobilieninvestitionen Eigenkapital in Höhe von EUR 7 Mrd. beschafft. 2009 hat Ralph Winter das Family Office W5 Group GmbH gegründet, das weltweit in Immobilien und Private Equity investiert. Durch die W5 Group GmbH ist Ralph Winter einer der aktivsten Investoren in CORESTATEs Club Deals.

BUWOG erhält Investment Grade Rating von Standard & Poor’s

Der deutsch-österreichische börsennotierte Wohnungskonzern BUWOG Group hat sich erstmalig einem Corporate-Credit-Rating-Verfahren unterzogen und wurde in den Investment-Grade-Bereich eingestuft. Die international führende Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) erteilte der BUWOG Group das Rating BBB+ mit stabilem Ausblick.

Andreas Segal, stv. CEO und CFO sagt zu der Entscheidung: „Wir freuen uns über die Bestätigung unseres Geschäftsmodells auch aus Sicht einer internationalen Ratingagentur und damit aus Perspektive der Kreditmärkte. Investment Grade bedeutet für uns, dass sich für die Zukunft neue Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung, insbesondere im Bereich der nachhaltigen Fortsetzung der Bau-in-den-Bestand- und der Bau-zum-Verkauf-Strategie, eröffnen. Die BUWOG sieht sich, bestärkt durch das Investment Grade Rating, gut gerüstet für die Zukunft.“

In der Begründung von S&P zur aktuellen Rating-Entscheidung wird unter anderem auf die regionale Verteilung, die Qualität und den geringen Leerstand des BUWOG-Bestandsportfolios eingegangen, das sich mehrheitlich in Städten in Deutschland und Österreich befindet, in denen positives Bevölkerungswachstum, steigender Wohnungsbedarf und gleichzeitig ein zu geringes Angebot vorherrschen. In Bezug auf die starken Neubauaktivitäten der BUWOG wird von S&P die Flexibilität des BUWOG-Geschäftsmodells hervorgehoben, das die Möglichkeit bietet, bei veränderten Marktgegebenheiten von Bau-zum-Verkauf hin zum Bau in den eigenen Bestand zu wechseln.

Der gesamte Ratingbericht wurde auf der Website von Standard & Poor’s veröffentlicht: http://www.standardandpoors.com

Die BUWOG gehört damit zu den wenigen europäischen Wohnimmobilienunternehmen mit wesentlicher Neubausparte, die überhaupt geratet sind.

„Wir glauben, dass das Thema Development auch in Zukunft eine stärkere Einbindung in die Geschäftsmodelle börsennotierter Wohnimmobiliengesellschaften im deutschsprachigen Raum finden wird. Ratings werden hier mittelfristig eine größere Bedeutung erlangen“, ergänzt BUWOG-CEO Daniel Riedl.

Die BUWOG Group wurde im Rating Prozess von Bank of America Merrill Lynch begleitet.

Nachhaltige Fonds allgemein gefragt – umweltorientierte Anlagen besonders im Fokus

ebase fördert die nachhaltige Geldanlage – Fondssuche mit Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien seit Mai 2017 im Angebot – Anleger entscheiden sich verstärkt für umweltorientierte Fonds

„Das Interesse unserer Kunden an nachhaltig anlegenden Investmentfonds steigt zunehmend“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services GmbH (kurz: ebase®). „Sie wollen ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen und berücksichtigen neben wirtschaftlichen Faktoren immer mehr auch ökologische, soziale und ethische Aspekte bei ihren Anlageentscheidungen – dem kommen wir mit unserem umfangreichen Angebot an nachhaltigen Investments entgegen.“

Seit Mai 2017 bietet ebase in einer Pilotphase ihren Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien über einen speziellen Filter zu berücksichtigen. So kann gezielt nach Fonds gesucht werden, die ausgewählte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. „Unsere Kunden können damit sehr leicht Fonds identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen und bei denen beispielsweise die Umweltorientierung oder die Berücksichtigung von erneuerbaren Energien im Vordergrund steht“, erklärt Geyer. Andere Kriterien sind etwa der Ausschluss von Atomenergie, Gentechnik, Tierversuchen oder Rüstung. „Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase können wir rechtzeitig zum Januar 2018 diesen zusätzlichen Service in das Angebot mit aufnehmen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden, zeitgleich mit den zwingend einzuführenden Neuerungen zur Umsetzung der europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II, einen zusätzlichen Mehrwert und weitere Qualitätsverbesserungen bei unseren Leistungen zu bieten“, so Geyer weiter.

Eine Untersuchung der Handelsaktivitäten der ebase-Kunden im September zeigt, dass ein ausgeprägtes Interesse an umweltorientiert anlegenden Fonds festzustellen ist. Der Fundflow-Faktor liegt hier bei 1,77. Das bedeutet, dass die Mittelzuflüsse um 77 Prozentpunkten über den Abflüssen lagen. Präferiert wurden zudem Fonds die den Auswahlkriterien „verstärkt in erneuerbaren Energien“ (Fundflow-Faktor: 1,54) sowie „Verzicht auf Gentechnik“ (Fundflow-Faktor: 1,51) gerecht werden. Insgesamt wiesen alle Fonds, welche eines oder mehrere der Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, positive Mittelzuflüsse auf (Grafik 1).


Grafik 1: Fundflow-Faktor nachhaltiger Fonds nach Nachhaltigkeitskriterien
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

Hinsichtlich des regionalen Fokus entschieden sich die nachhaltig orientierten Anleger der ebase in erster Linie für Fonds mit Anlageschwerpunkten in Deutschland (Fundflow-Faktor: 1,70) sowie Emerging Markets und Euroland (Fundflow-Faktor: 1,54 bzw. 1,47).

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit
Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit spiegelt die Handelsaktivität der Privatkunden der ebase in nachhaltigen Investmentfonds wider. Grundlage der Ethik- und Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters mountain-view.com, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist. Die Handelsaktivität wird auf Basis des Fundflow-Faktors ausgedrückt. Der Fundflow-Faktor gibt Auskunft für das Verhältnis der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse eines Fonds. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

Derivate verbessern das Risiko-Rendite-Profil

Derivatebasierte Investmentstrategien liefern einen Mehrwert sowohl für die Renditeoptimierung als auch für die Risikominimierung im Asset Management institutioneller Investoren. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Alexander Szimayer von der Universität Hamburg.

Ziel der Untersuchung war es, die Auswirkungen des Derivateeinsatzes auf das Risiko-Rendite-Profil von Portfolios institutioneller Anleger zu überprüfen. Die Studie beleuchtet die Fragestellung sowohl auf theoretischer als auch auf empirischer Ebene. Der Einsatz von Derivaten kann tatsächlich zu einer Reduzierung des Risikos führen. Bei Investmentfonds konnte die risikoadjustierte Rendite um 0,42 Prozent gesteigert werden, bei gleichzeitiger Reduzierung des systematischen Risikos um 13 Prozent. „Grundsätzlich funktioniert die Risikominimierung mittels Derivaten in allen Marktphasen, auch in Krisenzeiten“, stellt Szimayer fest.

Den Stellenwert dieser Erkenntnisse für Investoren unterstreicht Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für institutionelle Kunden: „Im aktuellen Kapitalmarktumfeld können Investoren auf alternative Investmentkonzepte nicht mehr verzichten. Viele dieser Strategien benötigen zur Umsetzung allerdings Derivate wie etwa Optionen, Futures oder Swaps.“

Bei der Risikooptimierung leisten Derivate einen Mehrwert, der bei Investmentfonds bis zu zwei Prozent pro Jahr betragen kann. Grundsätzlich stehen hierfür beim Derivateeinsatz verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sie reichen von der Vereinnahmung alternativer Risikoprämien etwa aus Volatilität und Liquidität über Arbitrage bis hin zu Timing-Ansätzen. Einen Schwerpunkt der Studie bildet die Frage, inwieweit das Korrelationsrisiko auch dazu genutzt werden kann, eine systematische Risikoprämie zu vereinnahmen. Das Ergebnis: Durch das Schreiben von Multi-Asset-Optionen kann das Korrelationsrisiko tatsächlich eine signifikante Risikoprämie erwirtschaften. Mittelfristig dürften Schindler zufolge daher auch Cross-Assetklassen-Korrelationen ein potenzieller Faktor für alternative Risikoprämien sein.

Investoren mit Derivateeinsatz zufrieden

Wie im Rahmen der Studie ermittelt, greifen inzwischen 60 Prozent der Großanleger in Deutschland bei der Kapitalanlage auf Derivate zurück. Am häufigsten kommen dabei Swaps (80 Prozent) zum Einsatz, gefolgt von Optionen (62 Prozent), Futures (48 Prozent) und Forwards (46 Prozent). Kombinierten Optionsstrategien und exotischen Optionen kommt insgesamt eine deutlich geringere Bedeutung zu. Die Anwendung von Derivaten im Risikomanagement zielt dabei vor allem auf die Absicherung von Marktrisiken ab. Insbesondere Zinsänderungs- und Währungsrisiken werden von mehr als der Hälfte der Derivatenutzer abgesichert. Mit Blick auf die Renditeoptimierung setzen sie vor allem auf die Vereinnahmung von Optionsprämien durch das Schreiben von Optionen (44 Prozent). Darüber hinaus nutzen sie Futures zur Kostenreduktion (39 Prozent). Auffallend ist, dass 31 Prozent der Derivatenutzer die Volatilität als separaten Risikofaktor handeln, um zusätzlich Renditen zu erwirtschaften.

Die Erfahrungen der Anleger, die Derivate im Rahmen ihrer Kapitalanlage nutzen, sind überwiegend positiv. Dies gilt sowohl mit Blick auf die Risikoabsicherung als auch hinsichtlich der Renditeoptimierung. Auf einer absteigenden Bewertungsskala von 1 bis 5 lag der Mittelwert bei der Erfahrung mit der Absicherung verschiedener Risiken zwischen 1,9 und 2,0. Lediglich die Erfahrungen bei der Absicherung des Inflationsrisikos fielen mit einem Mittelwert von 2,8 etwas schlechter aus. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Bewertung im Bereich der Renditeoptimierung. Bis auf den Bereich der Währungen (2,6) lag der Mittelwert hier durchgängig bei 2,1.

OFI Asset Management bringt sieben Fonds nach Deutschland und Österreich

OFI Asset Management, Paris, hat die Zulassung zum Vertrieb von sieben Investmentfonds in Deutschland und Österreich erhalten. Damit sollen alle institutionellen Kundengruppen von B2B bis hin zu diskretionärem Mandatsgeschäft angesprochen werden. OFI, die im Frühjahr 2017 in beiden Märkten gestartet war, legt dabei einen Schwerpunkt auf nachhaltige Investments.

Folgende Fondsstrategien stehen zur Verfügung:

Der OFI Risk Arb Absolu investiert in angekündigte M&A-Transaktionen und verfolgt damit eine Risiko-Arbitrage-Strategie. Auf diese Weise lassen sich Bewertungsverschiebungen ausnutzen, wenn Fusionen oder Zukäufe öffentlich angekündigt werden. Ziel ist eine konstant positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität und ohne Korrelation zu den Hauptanlageklassen. OFI verwaltet diese Strategie seit 2004 unter der Leitung von Fabienne Cretin.

Der OFI Fund Euro Large Cap, aufgelegt 2015, konzentriert sich auf ein Portfolio von 40 bis 70 Unternehmen der Eurozone, die ein auf lange Sicht nachhaltiges Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial bieten. Ein Team mit fünf Senior Portfolio Managern wählt dabei aus einem Universum von etwa 500 Aktien die attraktivsten Werte unabhängig von Investmentstil, Branche oder Unternehmensgröße aus.

Der OFI RS Euro Equity investiert vor allem in Unternehmen der Eurozone mit großer Marktkapitalisierung, die in Bezug auf die Nachhaltigkeitskriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) am besten aufgestellt sind. Die Fondsmanager verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz und arbeiten eng mit dem OFI-eigenen Team von sechs ESG-Analysten zusammen. OFI rief den Fonds bereits seit 2001 ins Leben; der Anlagehorizont liegt bei fünf Jahren.

Mit dem OFI RS European Convertible Bond, der im Jahr 1984 aufgelegt wurde, können Anleger in Wandelanleihen europäischer Unternehmen investieren, die ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen und darüber hinaus nach ESG-Gesichtspunkten überzeugen. Ziel der Fondsmanager ist es, die Wandelanleihe bis zur Wandlung zu halten, um von der freigesetzten Wertschöpfung in vollem Umfang profitieren zu können. Ein aktives Management der Aktiensensitivität (Delta) ermöglicht eine effiziente Portfoliodiversifizierung bei mittlerem Risiko.

Der OFI RS Euro Convertible Bond Defensive setzt im Vergleich dazu auf eine Begrenzung der Aktiensensitivität auf 10% bis 30%, um das Risikoprofil weiter zu senken. Damit ist das Risikoniveau des Fonds mit einem langfristigen Anleiheportfolio vergleichbar. OFI setzt diese Strategie seit 1994 um.

Der OFI Euro High Yield investiert vor allem in Euro-denominierte Hochzinsanleihen von Unternehmen, die ihren Sitz in den OECD-Ländern. Euro-Hochzinsanleihen außerhalb der OECD sind auf 20 Prozent des Portfolios limitiert. Ausgeschlossen sind zudem Anleihen von Banken und Versicherungen. Der Fonds besteht seit 2008.

Der OFI Precious Metals bietet langfristig orientierten Anlegern einen einfachen und transparenten Zugang zu den Edelmetallmärkten, ohne in Unternehmen der Branche investieren zu müssen. Dazu bildet das Fondsmanagementteam einen von OFI entwickelten Edelmetallindex auf Basis von Gold, Palladium, Platin, Silber synthetisch nach. Der UCITS V-Fonds, aufgelegt 2012, sichert Währungsrisiken zum Euro ab und bietet tägliche Liquidität.

OFI plant, etwa 20 Investmentfonds in den beiden Ländern zu registrieren. Dies ist ein Teil der Internationalisierungsstrategie, die in den Märkten mit den größten Wachstumspotenzialen ihren Anfang nimmt. Exklusiver Vertriebspartner für Deutschland und Österreich ist die BKB Bank.

ZUR OFI-GRUPPE
OFI Asset Management wurde 1971 gegründet und zählt heute mit 70 Mrd. EUR Assets under Management zu den größten Vermögensverwaltern Frankreichs (Stand 30. September 2017). Die OFI-Gruppe verfügt über Expertise sowohl bei Publikumsfonds als auch bei Vermögensverwaltungsmandaten, und das bei börsennotierten sowie nicht-börsennotierten Assets. Das Angebot umfasst Lösungen und Services, die auf die verschiedenen Ansprüche eines breiten Investorenspektrums zugeschnitten sind. OFI Asset Management fühlt sich der Entwicklung der verantwortungsvollen Geldanlage verpflichtet und ist einer der größten unabhängigen Asset Manager für Socially Responsible Investments (SRI) am französischen Markt. Die Gruppe ist fest in der Solidarwirtschaft verankert. Ihre wichtigsten Partner und Anteilseigner sind Partner der französischen Versicherungsverbände Fédération française de l'assurance und Fédération nationale de la mutualité française, insbesondere die großen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Macif und Matmut. www.ofi-am.fr

ZUR BKB BANK
Die Bremer Kreditbank, kurz BKB Bank, 1863 gegründet, ist eine traditionsreiche mittelständische, in Bremen ansässige Bank. 2014 wurde die ehemalige KBC Bank Deutschland AG aus der KBC Gruppe ausgegliedert und firmiert seither als Bremer Kreditbank AG. Heute ist die BKB Bank im Besitz von drei voneinander unabhängigen Gesellschaftern. Die Investoren, darunter Apollo Global Management, sind global aufgestellt und verfügen über eine starke Finanzbasis sowie eine langfristige Orientierung. https://www.bkb-bank.com/de/asset-management/

AXA Investment Managers - Real Assets announces senior appointments with new European Head of Transactions and new Head of Asia Pacific

AXA Investment Managers - Real Assets (“AXA IM - Real Assets”), a global leader in real asset investments and the leading1 real estate portfolio and asset manager in Europe, announces that it has strengthened its global management team with two senior appointments having hired John O’Driscoll as European Head of Transactions, replacing Laurent Jacquemin, who has been promoted to Head of Asia Pacific. Both appointments are expected to be effective by 1 January 2018.

As European Head of Transactions, John O’Driscoll, will report directly to AXA IM - Real Assets’ CEO, Isabelle Scemama, and will oversee the sourcing, selection and execution of the acquisitions that AXA IM - Real Assets undertakes each year on behalf of clients. Based in London and working closely alongside the local asset and fund management teams, John will manage AXA IM - Real Assets’ c.30-strong market leading European transactions team which has completed around €15 billion2 of transactions over the past three years. As part of his role, John will contribute to the investment strategies for both AXA IM - Real Assets and its clients and will be a member of its Investment Committee.

John has over 15-years’ experience in international real estate investment banking and investment advisory and joins from global real estate advisory services firm JLL, where he has been CEO of Corporate Finance and Head of Mergers & Acquisitions for the EMEA region since 2014. Prior to JLL, John spent eight years at Deutsche Bank where, having joined as an Associate in 2006, he was promoted through to EMEA Head of Real Estate, Gaming and Lodging M&A. John joined Deutsche after four years in the EMEA Real Estate Investment Banking team at J.P. Morgan Chase & Co.

Laurent Jacquemin, is appointed as Head of Asia Pacific and will be based at AXA IM - Real Assets’ newly relocated Asian hub in Tokyo, Japan, reporting directly to Laurent Lavergne, Head of Separate Accounts and responsible for international development in the U.S. and Asia. Laurent Jacquemin will be responsible for all of AXA IM - Real Assets’ operations in the Asia Pacific region including overseeing investment, asset management and capital raising activities from the offices in Japan, South Korea and Australia. Asia Pacific has been identified by AXA IM - Real Assets as a key area for geographical growth and, in his new role, Laurent will help devise the strategy for its continued expansion in the region. Laurent’s promotion also sees him l join AXA IM - Real Assets’ extended Management Board, alongside Steve McCarthy, Head of North America.

Laurent has around 18 years of experience in the real estate industry and joined AXA IM - Real Assets in 2001. Prior to his current role as European Head of Transactions, Laurent was respectively Global Head of Corporate Finance and Head of Corporate Finance UK. He started his career at Ernst & Young working both in Paris and Brussels.

Isabelle Scemama, Chief Executive Officer of AXA Investment Managers - Real Assets, commented: “These two new appointments further strengthen our global platform and advance our ambitions to expand internationally by providing us with a new senior deal maker in Europe, our largest territory and where we are the market leader, and a new Head of Asia, one of our key growth markets.”

“John brings with him great deal of experience in complex transactions in Europe and Laurent’s proven experience and capabilities within AXA IM - Real Assets over the past 16 years, will support our ambition to extend our presence in Asia Pacific. These appointments also illustrate our ability to both attract the highest quality external talent and promote in house professionals in order to ensure we have the very best people in place working on our clients’ behalf.”

1) Source: INREV/ANREV Fund Manager Survey – May 2017 in terms of assets under management
2) Source: AXA IM - Real Assets’ data, unaudited

Vontobel Asset Management verstärkt institutionelles Geschäft in Deutschland mit neuem Relationship Manager

Vontobel Asset Management konnte den langjährigen Asset-Management-Experten Selcuk Acar als neuen Senior Institutional Relationship Manager gewinnen und verstärkt damit das deutsche Institutional Relationship Manager-Team. Selcuk Acar wird sich in seiner neuen Rolle vor allem auf den Vetrieb von Multi-Asset-Class-Anlagelösungen fokussieren.

Selcuk Acar verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Betreuung institutioneller Kunden. Vor seinem Wechsel zu Vontobel war er bei Standard Life Investments in Frankfurt für die Geschäftsentwicklung in Deutschland und Europa verantwortlich. Davor war er bei AXA Investment Managers ebenfalls in Frankfurt tätig.

„Die Verstärkung des Teams mit der Expertise von Selcuk Acar ist ein weiterer Meilenstein im Ausbau unseres Geschäfts mit institutionellen Kunden. Deutschland gehört zu unseren am schnellsten wachsenden Märkten mit einer großen Nachfrage nach Multi-Asset-Class-Lösungen“, sagte René Weinhold, Head of Sales Germany/Austria bei Vontobel Asset Management.

Über Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes „Alpha“, zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30.06.2017 auf rund CHF 107 Milliarden. Vontobel Asset Management zählt neben Wealth Management und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die gezeichneten Aktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmrechtsmehrheit in der Gesellschaft. Erfahren Sie mehr über Vontobel Asset Management unter www.vontobel.com.

Comgest gewinnt Anleger in Japan für japanische Aktienfonds

Die internationale Fondsgesellschaft Comgest hat nach Auflegung eines japanischen Inlandsfonds lokale Anleger für ihre japanische Aktienstrategie gewonnen.

Comgest ist seit über zehn Jahren mit einem eigenen Büro in Japan präsent und unterhält enge Beziehungen zu namhaften japanischen institutionellen Anlegern. Für sie managt die Gesellschaft vor allem Vermögenswerte in Aktienstrategien für Europa und globale Schwellenländer. Darüber hinaus hat sich Comgest mit ihrem strikten ESG-Ansatz (Environmental, Social and Governance; also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) einen Namen gemacht. Die Berücksichtigung solcher nicht-finanzieller Faktoren ist inzwischen für viele japanische Investoren ein wichtiges Kriterium, da sich Japan nach Einführung von Stewardship- und Governance-Codes unter der Regierung von Premier Shinzo Abe um eine Verbesserung der Governance-Standards bemüht.

Der japanische Aktienfonds wurde im vergangenen Jahr für lokale institutionelle Anleger aufgelegt. Comgest reagierte damit auf die Nachfrage der Anleger nach High-Conviction-Portfolios mit Qualitätswachstum. Die Suche nach Qualitätswachstumstiteln ist der Kern der Anlagestrategie von Comgest. Der für den japanischen Markt aufgelegte Fonds repliziert den in Irland ansässigen UCITS-Fonds Comgest Growth Japan (ISIN IE0004767087). Der Fonds zielt auf langfristiges Wachstum ab und nutzt dazu einen Bottum-up-Stockpicking-Ansatz. Das Portfolio umfasst eine konzentrierte Auswahl an nachhaltigen Wachstumsunternehmen mit Sitz oder Geschäftstätigkeit in Japan. Zu den Top-Positionen gehören u. a. Daifuku, einer der weltweit führenden Anbieter von Logistiklösungen, das weltweit operierende Unternehmen für Maschinentechnik Keyence Corporation und die Pola Orbis Holdings Inc., eines der führenden Kosmetikunternehmen. In das japanische Pendant des Fonds haben drei japanische Dachfondsgesellschaften bereits eine erste Investition in Höhe von 25 Mio. US-Dollar getätigt.

Richard Kaye, Portfolio Manager von Comgest Asset Management Japan sagte: „Comgest gilt trotz unserer Büros vor Ort in Japan gemeinhin als ausländischer Fondsmanager. Deshalb ist es ein Zeichen von großem Vertrauen, dass wir inländische Anleger für unsere japanische Aktienstrategie gewinnen konnten. Der japanische Aktienmarkt wird schon viel zu lange als kurzfristiger Value-Trade-Markt behandelt. Aber es gibt eine Vielzahl attraktiver Wachstumsstories, die das Land derzeit verändern. Gefragt sind Fondsmanager, die diese Themen aufgreifen und in Produkten umsetzen. Wir bei Comgest haben dafür den richtigen, auf Qualitätswachstum ausgerichteten Ansatz und sind damit bei inländischen institutionellen Anlegern auf großes Interesse gestoßen. Wir werden unsere Präsenz in Japan weiter ausbauen denn wir sind überzeugt, dass unser fundamentaler, konzentrierter Ansatz der Aktienauswahl langfristig orientierten Anlegern in Japan und anderen Ländern bisher ungenutzte Möglichkeiten bietet.“

Der UCITS-Fonds Comgest Growth Japan verfügte per 29. September 2017 über ein verwaltetes Vermögen (AUM) von mehr als 444 Mio. USD. Mit seiner Fünf-Jahres-Performance rangiert er im ersten Dezil seiner Morningstar-Vergleichsgruppe.*

*Morningstar-Ranking für den Comgest Growth Japan JPY ACC (IE0004767087) für den 5-Jahres-Zeitraum zum 30.09.2017.

Über Comgest
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 25,3 Mrd. EUR (Stand: 30. Juni 2017).

TH Real Estate erhält rund 420 Millionen Euro Kapital von Investoren aus Deutschland und Österreich

TH Real Estate konnte erfolgreich rund 420 Millionen Euro zusätzliches Kapital für seinen European Cities Fund aufnehmen. Damit erhöht sich das Gesamtkapital des im März 2016 aufgelegten, offenen Immobilienfonds auf rund eine Milliarde Euro. Die institutionellen Investoren des Fonds kommen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Irland, Italien, den USA und Australien.

Der European Cities Fund, der aufgrund seiner Core-Anlagestrategie in ausgewählten europäischen Städten investieren kann, weist derzeit ein qualitativ hochwertiges Portfolio mit Immobilien im Gesamtwert von fast 950 Millionen Euro auf. Zwei weitere Transaktionen stehen kurz vor dem Abschluss.

Der Fonds hält aktuell Objekte in fünf europäischen Städten: Zum Portfolio zählen das in der Entwicklung befindliche, ikonische Bürogebäude The Cube im Berliner Regierungsviertel, das Kamppi Shopping Center in Helsinki, welches die höchste Besucherfrequenz in den nordischen Ländern aufweist, und das gemischt genutzte Omni-Center in Edinburgh, dass an das namhafte St. James-Shopping Center angrenzt. Mit der über 100.000 Quadratmeter Einkaufs- und Freizeitfläche umfassenden Xanadú Shopping Mall in Madrid und dem Meraville Retail Park in Bologna hat der Fonds auch im Süden Europas gekauft. 

„Durch die aktuelle Kapitalaufnahme können wir weitere Transaktionen von Büro- und Einzelhandelsimmobilien in dynamischen Städten Europas realisieren“, erklärt Liz Sworn, Fund Manager des European Cities Fund bei TH Real Estate. „Dieser Kapitalzufluss zeigt das starke Vertrauen, das Investoren aus Deutschland und Österreich in unsere Kompetenz setzen, zeitnah Kapital abzurufen. Zum anderen bestätigt das Vertrauen uns auch in unserer erfolgreichen Anlagestrategie des European Cities Fund.“ 

Die Anlagestrategie des European Cities Fund basiert auf dem internen Research von TH Real Estate über langfristige Wachstumschancen von über 200 europäischen Städten. Daraus hervorgegangen sind rund 40 als zukunftsfähig identifizierte Städte, die von einer langfristig steigenden Immobiliennachfrage profitieren werden.

Über TH Real Estate
TH Real Estate, ein operativer Geschäftsbereich von Nuveen (vorher: TIAA Global Asset Management), ist einer der größten Immobilien-Investment-Manager der Welt mit rund € 90,3 Mrd. Assets Under Management. TH Real Estate betreut rund 80 Fonds und Mandate mit einem Spektrum von Investitionen in Immobilien und -finanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg. Mit Büros in 22 Städten in den USA, Europa und in der Asien-Pazifik-Region, mehr als 530 Mitarbeitern und 80 Jahren Erfahrung im Bereich Investment, kombiniert die TH Real Estate Plattform hervorragende lokale Expertise mit beeindruckender, weltweiter Perspektive.
Unseren Investments, unserem Asset Management und unserer Unternehmensstrategie liegt ein tiefes Verständnis von strukturellen Trends zugrunde, von denen wir glauben, dass sie die Zukunft des Immobiliengeschäfts und Investitionen unabhängig von Marktzyklen beeinflussen werden. Unser Ansatz „Tomorrow’s World“ bildet den Kern unserer Anlagestrategie sowie unseres Geschäftsmodells und ist Voraussetzung dafür, unsere langfristigen Investments zum Wohle unserer Kunden und der Gesellschaft umsetzen zu können.

NN Investment Partners baut Vertrieb in Deutschland aus

von Christian Gohlke, Director Institutional Sale bei NN Investment Partners.

Zum 1. November 2017 verstärkt Christian Gohlke (37) das Vertriebsteam von NN Investment Partners (NNIP) in Deutschland. In der neu geschaffenen Stelle wird Gohlke als Director Institutional Sales für den Vertrieb von spezialisierten Fixed-Income-Anlagen zuständig sein, insbesondere für Lösungen im Bereich Alternative Credit / Private Debt.

Gohlke kommt von Citigroup Global Markets, wo er seit 2010 tätig war. Zuletzt war er dort als Director Fixed Income Sales für den Vertrieb von Structured-Credit-Produkten an Asset Manager, Versicherer und Banken zuständig. Zuvor war Christian Gohlke, der einen Abschluss als Diplomkaufmann der European Business School in Oestrich-Winkel besitzt, von 2004 bis 2010 bei JP Morgan Chase im Bereich Fixed Income Sales angestellt.

Susanne Hellmann, Geschäftsführerin des Deutschlandgeschäfts von NN Investment Partners:
„Mit der Erweiterung unseres Vertriebsteams spiegelt sich unser produktseitiger Ausbau von spezialisierten Fixed-Income-Anlagen auch im Vertrieb wider. Die Übergangssituation von noch sehr niedrigen Zinsen zu einer wieder normalisierten Zinspolitik gibt Anlagern ein schwieriges Szenario vor. Daher ist es wichtig, über den Tellerrand traditioneller Anleiheklassen hinauszublicken. NNIP macht das seit jeher z.B. in den Bereichen Schwellenländer- und Wandelanleihen und seit einigen Zeit auch mit Alternative-Credit-Strategien.“ 

NNIP ist ein global tätiger Asset Manager und Teil der niederländischen NN Group. NN steht für Nationale Nederlanden, eine der größten niederländischen Versicherungen. In Deutschland ist NNIP seit mehr als 10 Jahren mit einer eigenen Niederlassung vertreten und fokussiert sich auf institutionelle Investoren und große Wholesale-Vertriebspartner. Der Vertriebsschwerpunkt von NNIP liegt bei Anleihen, daneben haben Lösungen im Bereich Alternative Credit stark steigende Bedeutung.

CORESTATE wechselt in Prime Standard

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, hat mitgeteilt, dass es die Notierungsaufnahme der Aktien der CORESTATE im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse beantragt hat. Der erste Handelstag wird der 2. November 2017 sein.

Sämtliche 21.294.123 Aktien der Gesellschaft (ISIN LU1296758029/WKN A141J3) sollen im regulierten Markt mit gleichzeitiger Zulassung zum Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: "Die Aufnahme der CORESTATE Aktie in den Prime Standard ist ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Unternehmensentwicklung. Die Notierung im regulierten Markt wird die Attraktivität unserer Aktie erhöhen und sich positiv auf die Liquidität auswirken. Die Aufnahme in ausgewählte Indizes sowie die Erschließung weiterer Investorengruppen wird unsere Wachstumsstrategie weiter bestärken. Zusätzlich unterstreicht das Uplisting unser Bestreben, den höchsten Transparenzanforderungen des Kapitalmarktes gerecht zu werden.“

Seit der Notierungsaufnahme der Aktien der Gesellschaft im Oktober 2016 waren die Aktien der Gesellschaft im Freiverkehr (Entry Standard und derzeit Scale) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Diese Notierung wird mit der Handelsaufnahme der Aktien der Gesellschaft im regulierten Markt beendet.

Börse Hamburg: Fondsumsätze im Oktober bei rund 60 Millionen Euro

Die Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg erreichten im Oktober ein Volumen von 60,6  Mio. Euro und lagen damit 10 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Der Oktober gilt im historischen Rückblick als umsatzstark, aber auch als volatil und als der Monat mit den meisten Börsencrashs. Viele Marktteilnehmer warten nicht unbedingt auf einen Crash, aber zumindest auf eine ihrer Meinung nach längst überfällige Korrektur am Aktienmarkt. Gerade die will aber einfach nicht kommen – im Gegenteil: Im Oktober erreichten der Dow Jones mit rund 23.480 Punkten und der DAX mit rund 13.240 Punkten neue historische Höchststände.

Die Umsätze im Fondshandel werden maßgeblich durch das Geschehen am Aktienmarkt beeinflusst. Die Aktienumsätze konnten im Oktober bei vergleichsweise geringer Volatilität zulegen und führten damit zu stabilen Umsätzen auch im Fondshandel. Für die bullische Stimmung am Aktienmarkt könnten mehrere Faktoren ausschlaggebend sein. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für  Deutschland  verbesserten sich im Oktober 2017 erneut, der Index stieg um 0,6 Punkte auf einen Wert von 17,6 Punkten. Auch die Konjunkturerwartungen der kommenden sechs Monate bleiben laut ZEW für Deutschland positiv, ebenso wie die Konjunkturerwartungen für die USA. Lediglich für den Euroraum wird teilweise eine Eintrübung der Konjunktur erwartet, insbesondere in wichtigen Ländern wie Italien und Frankreich. Der EuroStoxx50 reagierte entsprechend, er konnte sich im abgelaufenen Monat nur gut behaupten.

Keine wirklich negativen Auswirkungen auf das Marktgeschehen hatten hingegen die Ereignisse in und um Katalonien, die schleppend verlaufenden Brexit-Verhandlungen und der Nordkorea-Konflikt. Auch die unklaren Mehrheitsverhältnisse nach der Bundestags- und Niedersachsenwahl scheinen die Marktteilnehmer nicht in ihrer positiven Grundhaltung zu beeinträchtigen. Am 26. Oktober gab die EZB die lang ersehnte Entscheidung zum Anleihen-Kaufprogramm bekannt. Ab Januar 2018 sollen statt 60 Mrd. nur noch 30 Mrd. Euro monatlich angekauft werden. Ob diese Reduzierung von immerhin 50 Prozent zu nachhaltigen Reaktionen an den Märkten führen wird, bleibt noch abzuwarten.

Immobilien- und Dividendenfonds dominieren die Umsätze im Fondshandel

Wie schon in den Vormonaten, tendieren die Anleger zu einem defensiven Investitionsverhalten. Von daher dominieren unverändert offene Immobilienfonds (OIF) den Fondshandel an der Börse Hamburg. Acht der „TOP 10 nach Umsatz“ gehören zu dieser Assetklasse. Trotz der abgelaufenen Hauptversammlungssaison sind auch Dividenden-Fonds unverändert sehr beliebt bei Anlegern. Hier spielen sicherlich die vergleichsweise hohen Ausschüttungen eine Rolle, denn am Anleihenmarkt ist nach wie vor sehr wenig Rendite zu erzielen.

Mit 6,4 Mio. Euro hat der CS EUROREAL (WKN: 980500) im Oktober den Spitzenplatz im Umsatzranking behauptet, gefolgt vom SEB ImmoInvest (WKN: 980230), der Platz zwei mit 4,6 Mio. Euro verteidigte. Der CS EUROREAL hatte zudem am 25. Oktober eine Ausschüttung in Höhe von 4,06 Euro, was den Kurswert von rund 14,50 auf 10,50 Euro reduzierte. Platz drei erobertete der Stuttgarter Dividendenfonds mit einem Umsatz von 4 Mio. Euro. Dieser Fonds war im Oktober gleichzeitig Aktionsfonds an der Börse Hamburg und wurde folglich mit reduziertem Spread gehandelt.

„Next Generation“ - Rohstoff-Fonds bleibt Performance-Spitzenreiter

Im Ranking nach der besten Performance im abgelaufenen Monat Oktober konnte der Structured Solutions - Next Generation Resources Fund (WKN: HAFX4V) seinen Spitzenplatz mit einem weiteren Plus von 14,1 Prozent verteidigen. Dieser Fonds investiert vorzugsweise in Rohstoffunternehmen, die im Bereich der sogenannten „Next Generation Rohstoffe“ aktiv sind. Hierbei handelt es sich um Rohstoffe wie z. B. Lithium, Kobalt oder Grafit, die aufgrund neuer Technologien (u. a.  für Elektrofahrzeuge) in Zukunft verstärkt benötigt werden.

Asien Fonds top – Energie- und Gold-Fonds überwiegend flop

Zu den Gewinnern gehörten im Oktober eindeutig Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Asien und hier speziell Fonds, die auf Indien und Südkorea setzen. Der  AMUNDI EQUITY INDIA INFRASTRUCTURE (WKN: A0NFCJ) verzeichnete im Monatsvergleich ein Plus von 9,7 Prozent, der TEMPLETON KOREA FUND (WKN: 974424) kam auf ein Plus von 9,4 Prozent. Trotz weiter fester Ölpreise neigten Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Energiewerte teilweise zur Schwäche. Der SPDR S&P Oil & Gas Equ. & Svcs (WKN: A0MYDZ), der im September noch um 23,8 Prozent zugelegt hatte, gab in diesem Monat wieder 10,8 Prozent ab. Der SCHRODER ISF GLOBAL ENERGY (WKN: A0J29E) verlor im Oktober 5,9 Prozent. Schwächer waren im Oktober zudem Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Goldminenwerte. Der NESTOR GOLD FONDS (WKN: 570771) verlor 5,9 Prozent an Wert. Die Wertentwicklung dieser Fonds korreliert sehr stark mit dem Goldpreis. Die Unze Feingold konnte zwar im Oktober kurzzeitig die Marke von 1.300 USD/Unze überspringen, gab danach jedoch wieder deutlich nach.

Wie bereits im Vormonat waren auch Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei weiter auf der Verliererseite. Die türkische Lira erreichte im Oktober mit 4,48 TRY/EUR ihr historisches Allzeittief, das ist ein Verlust von rund 32 Prozent innerhalb der vergangenen 12 Monate. Der in türkische Anleihen investierte Türkisfund Bonds (WKN: 987859) verlor im Monatsvergleich 5,9 Prozent. 

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Oktober 2017 

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.10.2017 bis einschließlich 30.10.2017 

Über die Börse Hamburg 
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

DPAM erhält Top A+ Rating der UN PRI

Als Unterzeichner der UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren setzt sich DPAM seit dem Jahr 2011 vehement für Best Practices ein, um die Akzeptanz von ESG-Faktoren und damit eine nachhaltigere Finanzindustrie voranzutreiben. Das Engagement und die Verbesserungsprozesse von DPAM wurden nun von der Finanzinitiative der Vereinten Nationen (UN PRI) mit der höchsten Bewertung, dem A+ Rating, gewürdigt.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Sich einmischen, Stimmrechte ausüben, kontroverse Aktivitäten in Frage stellen, für verantwortungsvolle Unternehmensführung und Best Practices in Anlageprozessen plädieren und selbst umsetzen – all das sieht Degroof Petercam Asset Management (DPAM) im Zentrum der Aufgaben von Investoren, die sich zu den sechs Prinzipien für verantwortliches Investieren der Vereinten Nationen (UN PRI) bekannt haben. Für sein Engagement und die Verbesserungsprozesse seit Unterzeichnung der UN PRI-Prinzipien im Jahr 2011 hat DPAM nun von der Finanzinitiative der Vereinten Nationen ein Upgrade seines bisherigen A-Ratings auf die höchste Bewertungsstufe A+ erhalten. 

Nach den Vorstellungen der UN PRI sollte sich für jeden Unterzeichner an das Commitment zu diesen Prinzipen ein systematischer Prozess anschließen, der nicht nur das eigene Handeln und die Investmentprozesse nachhaltiger macht, sondern im Umkehrschluss dazu beiträgt, dass auch andere Unternehmen verantwortungsbewusster handeln und ökologische und soziale Belange in ihr Handeln einbeziehen. Um zu vermeiden, dass die Unterzeichnung der Prinzipien bloße Lippenbekenntnisse der Mitglieder bleiben, verlangt die UN PRI ein jährliches Reporting darüber, inwieweit die Prinzipien in den einzelnen Organisationen bereits umgesetzt werden. Jeder Unterzeichner erhält im Anschluss von der UN PRI eine Einschätzung über den erreichten Fortschritt, die als Grundlage für weitere Verbesserungen dient. 

„Die stark steigende Anzahl von Unterzeichnern der UN PRI werden von manchen Beobachtern als Trend bzw. Hype rund um das Thema Nachhaltigkeit abgetan. In der Tat scheinen die UN PRI-Prinzipien vereinzelt von Trittbrettfahrern nur zu reinen Marketingzwecken genutzt zu werden. Das ist sicherlich zu verurteilen. Wir sehen das allgemein zunehmende Bekenntnis zu einer nachhaltigeren Finanzwirtschaft dennoch als sehr vielversprechendes Zeichen. Nachhaltige Finanzprodukte gewinnen in der Summe an Glaubwürdigkeit und dementsprechend immer mehr Marktanteile. Sie treten aus der Nische heraus und sind auf einem guten Weg, zum Mainstream zu werden“, sagt Ophélie Mortier, Responsible Investment Strategist bei DPAM. „Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens hat die UN PRI bekräftigt, dass es nun verstärkt darum gehen muss, das weit verbreitete Bewusstsein für nachhaltiges Investieren in der ganzen Breite in die Tat umzusetzen, um eine wirklich nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu bewirken. Mit diesem Ziel vor Augen hat die UN PRI kürzlich angekündigt, die jährlichen Reporting-Pflichten für Unterzeichner zukünftig zu verschärfen.“

ESG- und Finanzanalyse als Einheit begreifen

Das erste UN PRI-Prinzip sieht vor, ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einzubeziehen. Also diejenigen Unternehmen, in die über Aktien oder Renten investiert wird, daraufhin zu prüfen, welchen Einfluss sie zum Beispiel auf die Umwelt haben, wie sie mit ihren Mitarbeitern umgehen oder wie sie ihre Unternehmensführung nach außen transparent machen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Einbeziehung von ESG-Kriterien in den Investmentprozess wertschöpfend ist. Wir schreiben niemandem vor, was ‚verantwortungsvoll‘ oder ‚nachhaltig‘ ist. Vielmehr ist es unsere Aufgabe als Vermögensverwalter, im Interesse unserer Kunden alle Chancen und Risiken, die mit einem Investment verbunden sind, herauszuarbeiten. Dafür müssen wir konsequenterweise auch wissen, wie ESG-Kriterien diese Chancen und Risiken beeinflussen. Deshalb geht bei uns die ESG-Analyse Hand in Hand mit der Analyse finanzieller Kennzahlen“, beschreibt Ophélie Mortier den ESG-Ansatz bei DPAM.

Ein Prozess, der nie zu Ende geht

Für DPAM spielt der ständige Dialog mit den Unternehmen und die Einflussnahme auf Hauptversammlungen mittels Stimmrechtsausübungen eine zentrale Rolle, um Unternehmen zu nachhaltigerem und verantwortungsbewussterem Handeln zu bewegen. „Letztendlich muss man ESG als einen dauerhaften Prozess begreifen, der die Wirtschaft und auch die Gesellschaft langfristig gerechter und nachhaltiger werden lässt“, betont die DPAM-Expertin. Dabei geht es ihr auch darum, Unternehmen die Chance zu geben, einen Entwicklungsprozess zu durchleben. „Investoren, die sich aktiv einsetzen für eine bessere und nachhaltigere Welt, sollten den einzelnen Unternehmen aber auch die Luft lassen, sich in dieser Richtung zu entwickeln. Einfach pauschal einzelne Branchen auszuschließen, kann dabei in die Sackgasse führen“, sagt Ophélie Mortier. 

„Und selbstverständlich muss auch jeder Unterzeichner der UN PRI die Art und Weise, wie er ESG-Kriterien beurteilt und dann in Investmententscheidungen umsetzt, ständig auf den Prüfstand stellen und hinterfragen, ob die internen ESG-Prozesse jederzeit mit dem eigenen UN PRI-Commitment übereinstimmen.“ 

DPAM verfügt im Management auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Investmentportfolios eine lange Expertise. Bereits im Jahr 2002 wurde die erste ESG-Kriterien folgende Portfoliostrategie lanciert. Aktuell verwaltet DPAM 2,7 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien über eine Vielzahl von Anlageklassen hinweg.

Hubert Dänner übernimmt die Verantwortung für den Vertrieb bei Assenagon

Im Zuge des stetigen Unternehmenswachstums ernennt der unabhängige Asset Manager Assenagon Hubert Dänner (51 Jahre) zum neuen Head of Sales. Der gelernte Bankkaufmann und Betriebswirt verantwortet ab dem 13. November 2017 die gesamten Vertriebsaktivitäten und berichtet an Hans Günther Bonk.

Zuvor war Dänner Niederlassungsleiter für Deutschland und Österreich bei Amundi, wo er von 2006 bis 2015 mit seinem Team das verwaltete Vermögen versechsfachen konnte. Eine weitere berufliche Station Dänners war die Crédit Agricole-CIB in Frankfurt. Hier verantwortete er zwischen 2002 und 2006 als Head of Corporate Sales Capital Markets die Bereiche Fixed Income, Commodities und Money Market in Deutschland und Österreich. Ausgangspunkt seiner Karriere war die DZ Bank in Frankfurt, bei der er von 1991 bis 2002, zuletzt als Head of Treasury Sales – Capital Markets, tätig war.

"Wir haben dieses Jahr nicht nur unser 10-jähriges Unternehmensjubiläum gefeiert, sondern konnten darüber hinaus das verwaltete Vermögen von Assenagon auf über 20 Milliarden Euro steigern. Da ist es konsequent, dass wir auch unsere Vertriebskompetenz und -stärke weiter ausbauen. Mit Hubert Dänner haben wir uns die Expertise eines Vertriebsprofis gesichert, der mehr als 23 Jahre Vertriebserfahrung mitbringt und über ein sehr großes Netzwerk verfügt. Mit ihm werden wir die Entwicklung unseres institutionellen Geschäfts einen großen Schritt voranbringen", sagt Hans Günther Bonk, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe. "In den letzten Jahren hat sich Dänner an einer Reihe von Start-ups beteiligt und diese bei ihrer strategischen Ausrichtung beraten. Sein umfassendes Investoren- und Marktverständnis ist für uns von großem Wert, um unsere starke Marktposition und Präsenz weiter auszubauen", ergänzt Vassilios Pappas, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe.

Über Assenagon
Assenagon ist ein auf die Steuerung von Kapitalmarktrisiken spezialisierter europäischer Asset Manager. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben institutionelle Investoren dem Unternehmen ein Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro anvertraut. Das Unternehmen bietet umfassendes Management von Risiken im Fondsmantel an und orientiert sich am Bedarf von Kapitalanlegern, Erträge mit vorgegebenen Risikobudgets zu erwirtschaften. Der Schwerpunkt liegt dabei auf maßgeschneiderten Dienstleistungen, die sich über die gesamte Prozesskette des Risiko-Managements erstrecken: Angefangen bei der Bewertung von Risiken über die Analyse von Rendite-/Risiko-Profilen sowie die Identifikation und Umsetzung von Investmentchancen an regulierten Märkten bis hin zu Collateral Management.

Lombard Odier Investment Managers baut Vertrieb in Deutschland und Österreich weiter aus

Mit Wirkung vom 16. Oktober 2017 hat Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) Robert Schlichting zum Leiter Institutioneller Vertrieb für Deutschland und Österreich ernannt. Frank Stefes übernimmt die Leitung des Vertriebsbereichs Third Party Distribution für Deutschland und Österreich.

Vor seiner Tätigkeit bei Lombard Odier IM arbeitete Robert Schlichting für die Deutsche Asset Management, wo er Leiter des Institutionellen Vertriebs Deutschland war. Er wird künftig an Jonathan Clenshaw, Leiter des Institutionellen Vertriebs Europa bei Lombard Odier IM, berichten. Vor seiner Tätigkeit für die Deutsche Asset Management war er in unterschiedlichen Positionen für Neuberger Berman, Schroders, BlackRock, Merrill Lynch Investment Managers und J.P. Morgan Asset Management tätig.

Frank Stefes ist seit 2010 bei Lombard Odier IM. Er verantwortete in den vergangenen sieben Jahren die Geschäftsentwicklung des Unternehmens in Deutschland und Österreich. Frank berichtet an Martin Thommen, Leiter Third Party Distribution Europa.

Carolina Minio-Paluello, Globale Vertriebsleiterin bei Lombard Odier IM: „Unsere Kunden richten komplexe und vielfältige Anforderungen an uns. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, unsere Kapazitäten in Deutschland und Österreich auszubauen. Mit dem Aufbau zweier unterschiedlicher Vertriebskanäle können wir unseren Kunden künftig noch gezieltere Ansätze für ihre individuellen Bedürfnisse anbieten. Zugleich streben wir an, neue Kundenbeziehungen in diesen Märkten aufzubauen.”

Über Lombard Odier IM
Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang der Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Responsible Investing.
Mit 128 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Asset under Management betragen 46 Milliarden Schweizer Franken (Stand 30. Juni 2017).

Deutsche Investoren sehen weniger Liquiditätsrisiken als ihre europäischen Kollegen

Deutsche Großanleger sind bei der Kapitalanlage deutlich sicherheitsorientierter als andere europäische Investoren. Allerdings spielen Liquiditäts- und Reputationsrisiken für sie eine geringere Rolle. Zu diesem Ergebnis gelangt eine von Union Investment beauftragte Befragung von 205 institutionellen Investoren in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern.

Für 72 Prozent der deutschen Investoren ist Sicherheit der wichtigste Aspekt der Kapitalanlage. Anders sehen dies die in der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und den skandinavischen Ländern Dänemark, Schweden und Finnland befragten Investoren. Im Durchschnitt räumt nur jeder Dritte von ihnen (32 Prozent) dem Sicherheitsaspekt einen besonders hohen Stellwert ein. Am geringsten ist das Sicherheitsbedürfnis der Investoren in den skandinavischen Ländern. Hier wiesen lediglich 23 Prozent der Befragten auf die hohe Bedeutung der Sicherheit hin.

Auch mit Blick auf einen weiteren Bestandteil des Investmentdreiecks von Sicherheit, Liquidität und Rendite weichen die Einstellungen deutscher Investoren von denen ihrer europäischen Kollegen deutlich ab. Während im Durchschnitt 21 Prozent der außerhalb von Deutschland befragten Großanleger die Liquidität ihrer Investments für besonders wichtig halten, tun dies hierzulande lediglich sieben Prozent. Ähnlich geringe Werte finden sich mit durchschnittlich 15 Prozent nur noch in den skandinavischen Ländern. „Das Ergebnis für Deutschland spiegelt Veränderungen in der Portfoliostruktur hiesiger Investoren wider“, sagt Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für das institutionelle Kundengeschäft. „Im Niedrigzinsumfeld müssen Investoren die Risikoleiter hinaufsteigen und auch in Assetklassen investieren, die weniger liquide sind.“ Dabei sollten Anleger das Liquiditätsrisiko nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern bei der Ausrichtung des Gesamtportfolios von Anfang an miteinbeziehen. „Wenn in krisenhaften Marktphasen viele Investoren den gleichen Ausgang benutzen wollen, kann es unter Liquiditätsaspekten eng werden“, so Schindler.

Reputationsrisiken außerhalb Deutschlands stärker beachtet

Wie der Dieselskandal zeigt, können solche Vorfälle bei Unternehmen ein erhebliches Kursrisiko und damit eine Gefahr für Investoren darstellen. Grundsätzlich teilt die Mehrheit der Investoren in Deutschland und Europa diese Einschätzung. Bei den übrigen in Europa befragten Großanlegern ist die Sensibilität für Reputationsrisiken allerdings deutlich stärker ausgeprägt als in Deutschland. Insgesamt halten durchschnittlich 68 Prozent von ihnen die Berücksichtigung entsprechender Kriterien bei der Kapitalanlage für wichtig bis sehr wichtig. Hierzulande liegt dieser Anteil lediglich bei 56 Prozent. Vor allem in den skandinavischen Ländern wird die Relevanz von Reputationsrisiken für die Kapitalanlage als hoch eingeschätzt. Dort äußerten sich 77 Prozent der Befragten in diesem Sinne. In der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien liegen die Werte mit jeweils 64 Prozent gleichauf.

Deutliche Unterschiede finden sich auch bei der Bewertung von Umweltrisiken. Während diese in Deutschland nur für 27 Prozent der Investoren eine wichtige bis sehr wichtige Rolle spielen, liegt der entsprechende Anteil bei den anderen in Europa befragten Großanlegern mit im Durchschnitt 38 Prozent deutlich höher. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder mit einer Quote von 50 Prozent, gefolgt von den Niederlanden mit 48 Prozent und der Schweiz mit 32 Prozent. Der geringste Zustimmungswert findet sich mit 21 Prozent bei Investoren aus Großbritannien. Für Schindler ist die nur mäßige Berücksichtigung von Umweltkriterien unverständlich. „Über die Klimaschutzdebatte finden Umweltrisiken verstärkt Eingang in die Kapitalanlage“, erläutert das Vorstandsmitglied von Union Investment. „Umwelt- und Klimasünder können auch das eigene Geschäftsmodell beschädigen. Vor diesem Hintergrund stellen sie einen erheblichen Risikofaktor für die Kapitalanlage dar, den jeder Investor auf dem Schirm haben sollte.“

10 Jahre dynamisches Investieren in die künftigen Topaktien der Eurozone

Generali Investments, der zentrale Vermögensverwalter der Generali-Gruppe, teilt die Namensänderung des Teilfonds Generali Investments SICAV (GIS) Euro Equity Mid Cap mit.

Der 2007 aufgelegte Teilfonds konnte innerhalb von 10 Jahren eine Gesamtrendite von 75,16% erreichen. Im Vergleich dazu erzielte der Referenzindex, der MSCI EMU SMID Cap – Net Index, eine Gesamtrendite von gerade einmal 5,85%1.

Der neue Name2 GIS Euro Future Leaders spiegelt das Anlageziel und die Anlagephilosophie des Teilfonds wider: Investitionen in Unternehmen der Eurozone mit den besten Wachstumsaussichten und einer fairen Bewertung, d.h. in die künftigen Top Performer in ihren jeweiligen Märkten.

Eric Biassette, bei Generali Investments verantwortlich für thematische Aktienanlagen und Manager des Fonds GIS Euro Future Leaders seit Auflegung, erläutert: „In diesen zehn Jahren waren wir mit extrem schwierigen und außergewöhnlichen Marktbedingungen konfrontiert. Trotz alledem konnten wir unseren Anlegern eine gute Performance bieten und damit die Qualität unseres Investmentprozesses eindrucksvoll unter Beweis stellen.“

Häufig geben Anleger Mid Caps, die am Beginn ihrer Expansion stehen, den Vorzug, denn diese sind weniger stark von der Konjunkturentwicklung und den Marktzyklen abhängig als Large Caps. Auch hängt ihre Börsenperformance stärker von ihrer Fähigkeit zur Umsetzung ihrer Strategie ab. Charakteristisch sind ferner der höhere Gewinn je Aktie und die durchschnittlich niedrigere Volatilität.

Da die Dynamik, die ihrer Performance zugrunde liegt, höchst komplex sein kann, ist es bei solchen Unternehmen, die häufig innerhalb eines einzigen Landes aktiv sind, sehr wichtig, sie und auch ihr Umfeld bestens zu kennen.

Die Anlagestrategie des GIS Euro Future Leaders trägt all diesen Faktoren Rechnung und beruht auf einem robusten Prozess zur Einzeltitelauswahl, der auf Unternehmen fokussiert ist, die ihre Qualität bereits unter Beweis gestellt haben, ein klares und berechenbares Business Model besitzen und zudem das Potenzial haben, sich in ihrem Sektor zu einem Large Cap zu entwickeln. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Cashflow-Generierung: Die Analyse der Free-Cashflows und die Gespräche mit dem Management zur Klärung ihrer Verwendung spielen eine wichtige Rolle.

Anschließend legt das Team anhand seines Bewertungsmodells und der verfügbaren Daten ein Kursziel für jede Aktie fest und wählt diejenigen Unternehmen aus, deren Wert im Lauf der drei kommenden Jahre deutlich steigen könnte. Auf der Grundlage seiner Bewertungen baut das Team sodann ein Portfolio aus 60 bis 70 Aktien auf, das in der Regel einen niedrigen Portfolioumschlag aufweist. Die Beteiligung an einem Unternehmen wird dann reduziert oder verkauft, wenn das Kursziel erreicht bzw. das Aufwärtspotenzial erschöpft ist oder wenn die Faktoren, auf denen die Anlage beruhte, sich ändern.

Eric Biassette kam 2000 zu Generali Investments und ist dort als Portfoliomanager für Small und Mid Caps verantwortlich. Zuvor war er zehn Jahre lang als Sellside-Analyst bei ING-Barings tätig. Eric ist Mitglied der SFAF (Société Française des Analystes Financiers, französischer Finanzanalystenverband), Absolvent der Ingenieurwissenschaften des Institut National Agronomique Paris-Grignon und besitzt zudem einen Master in Finanzlehre der Universität Paris IX Dauphine.

1) Quelle: Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio, Datenstand: Ende September 2017. Die Wertentwicklung der Vergangenheit stellt in keinem Fall eine Garantie für die künftige Performance dar, auch besteht das Risiko eines vollständigen Verlusts des Kapitals des Teilfonds.
2) Inkrafttreten der Namensänderung: 18. September 2017.

ÜBER GENERALI INVESTMENTS
Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Gruppe, bietet eine breite Auswahl an Investmentlösungen für institutionelle und Privatkunden an, die von institutionellen Mandaten bis hin zu Investmentfonds reichen. Mit einem verwalteten Vermögen von 452 Milliarden Euro (Stand Ende Juni 2017, Quelle: Generali Investments Europe SpA Società di gestione del risparmio) gehört Generali Investments zu den größten Asset Managern in Europa (Stand Dezember 2016, Quellen: IPE, Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio). Das Unternehmen verfügt über eine erwiesene Expertise im Multi-Asset-Portfolio-Management. Die dabei angewandte Methode basiert auf Research und einem umsichtigen Risikoansatz zum Schutz des investierten Kapitals und zur Generierung langfristiger stabiler Renditen.
Generali Investments ist eine kommerzielle Markenbezeichnung der Generali Investments Europe S.p.A. Società di gestione del risparmio. Die Gesellschaft ist eine italienische Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in 34132 Triest, via Machiavelli 4, Italien, eingetragen im von der italienischen Aufsichtsbehörde (Banca d’Italia) geführten Albo delle Società di Gestione del Risparmio (Register für italienische Kapitalanlagegesellschaften) unter der Nummer 18 im Bereich der OGAW sowie unter Nummer 22 im Bereich für AIF, und untersteht der Leitung und Koordination der Generali Investments Holding S.p.A

Zwischengewinn des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS überschreitet Marke von 2 Euro; Ausschüttung von über 4% erwartet

Der von der KFM Deutsche Mittelstand AG initiierte Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) überschreitet nach neuneinhalb Monaten beim ausschüttungsfähigen Zwischengewinn je Fondsanteil die 2 Euro-Marke.

Damit konnte der Fonds 2017 nahtlos an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Das aktive Rentenmanagement des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS brachte seinen Anlegern für das Jahr 2014 eine Ausschüttung von 2,10 Euro je Fondsanteil. Für das Geschäftsjahr 2015 schüttete der Fonds je Anteilsschein 2,29 Euro an die Anleger aus und für das Jahr 2016 erhielten die Anleger eine Ausschüttung von 2,17 Euro je Fondsanteil. Das entspricht einer Jahresrendite von über 4% jeweils bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn.

Für das Jahr 2017 rechnet die Fondsinitiatorin KFM Deutsche Mittelstand AG wiederum mit einer Ausschüttung von über 4% bezogen auf den Anteilspreis zu Jahresbeginn. Die ausschüttungsbereinigte Wertentwicklung seit Fondsauflage beträgt 18,80%.

Weichen für attraktive Rendite in den Folgejahren gestellt

Aktuell ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS in 51 Wertpapiere investiert. Diese verfügen (unter Berücksichtigung der Gewichtung im Gesamtportfolio) über einen durchschnittlichen Zinskupon von aktuell 6,30% p.a. Damit ist nicht nur für 2017, sondern auch für die nächsten Jahre eine Grundlage für den weiteren Erfolg gelegt.

Fokus auf Mittelstand wird belohnt

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS investiert vornehmlich in festverzinsliche Wertpapiere mittelständischer/familiengeführter Unternehmen (wie z. B. den Immobilien Projektentwickler Euroboden GmbH oder den Automobilzulieferer Hörmann Industries GmbH) ausschließlich in der Fondswährung Euro (keine Währungsrisiken) und verzichtet auf Derivate. Somit profitieren Investoren von den attraktiven Renditen für Mittelstandsanleihen und können gleichzeitig durch die breite Portfoliostreuung das Chancen-/Rendite-Verhältnis gegenüber einer Direktanlage in eine einzelne Anleihe optimieren. Insgesamt überwacht der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS aktuell Anleihen von 257 Emittenten mit einem Gesamtemissionsvolumen von rund 77 Milliarden Euro.

Über die KFM Deutsche Mittelstand AG
Die KFM Deutsche Mittelstand AG ist Experte für Mittelstandsanleihen und Initiator des Deutschen Mittelstandanleihen FONDS (WKN A1W5T2). Manager dieses Fonds ist die Heemann Vermögensverwaltung GmbH; Verwaltungsgesellschaft ist die FINEXIS S.A. und Verwahrstelle die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Niederlassung Luxemburg. Der Fonds bietet für private und institutionelle Investoren eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer breiten Streuung im Mittelstandsanleihen-Markt. Die Investmentstrategie des Fonds basiert dabei auf den Ergebnissen des von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet seine Erträge jährlich an seine Anleger aus. Für das Jahr 2014 schüttete der Fonds seinen Anlegern 2,10 Euro je Fondsanteil aus; für das Jahr 2015 erfolgte eine Ausschüttung von 2,29 Euro und für das Jahr 2016 von 2,17 Euro je Fondsanteil. Bezogen auf den Anteilspreis jeweils zu Jahresbeginn ergibt sich eine Ausschüttungsrendite von über 4% pro Jahr bezogen auf den jeweiligen Anteilspreis zu Jahresbeginn. Auch im laufenden Jahr profitieren die Anleger von der Wertentwicklung des Fonds und einer damit verbundenen geplanten Ausschüttung in Höhe der Vorjahre. Die KFM Deutsche Mittelstand AG wurde beim Großen Preis des Mittelstandes 2016 als Preisträger für das KFM-Auswahlverfahren und die überdurchschnittliche Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ausgezeichnet.

Gesundes Geld: Geld verstehen & nachhaltig einsetzen

Ein bekanntes Sprichwort sagt: Geld regiert die Welt! Selbst wenn wir unterstellen, dass dies tatsächlich so ist, ist es für jeden Menschen sehr hilfreich, das Geld seinem Wesen nach zu verstehen. Was also ist Geld eigentlich? Wo entsteht es und wie kommt es in den gesellschaftlichen Kreislauf? Welche Funktionen, Vor- und Nachteile sind mit unserem heutigen Geld verbunden? Und schließlich: wie kann und sollte es ein jeder von uns „gesund“, also nachhaltig zum eigenen Nutzen und ebenso zum Nutzen der Gemeinschaft einsetzen?

Genau darum geht es im Online-Kongress „Gesundes Geld“ vom 1. Bis zum 10. November 2017:
Die Kongress-Teilnehmer bekommen dort kostenlos die seltene Gelegenheit, von 17 erfahrenen Makroökonomen sowie Experten unterschiedlicher Segmente des Kapitalmarktes in komprimierter Form wertvolles Finanzwissen und hilfreiche Insidertipps zu erhalten. Die dort verständlich dargelegten Zusammenhänge helfen auch jenen Menschen, die sich sonst wenig bis gar nicht mit den Facetten des weit verzweigten Finanzmarktes beschäftigen, dabei, die Energieform Geld besser verstehen zu lernen, um zukünftig effektivere Finanzentscheidungen zu treffen! 

Die Kongress-Veranstalter Frank Kühtz & Dietmar Wilberg arbeiteten selbst viele Jahre im Finanzmarkt und haben eine anspruchsvolle Auswahl an Interview-Partner für ihren Kongress gewinnen können.

F+B-Wohn-Index Deutschland Q3/2017

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien stieg im 3. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal mit weiter abgeschwächter Dynamik nur noch um 0,6 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 %. Die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate zeigt mittlerweile einen bundesweit abflachenden Trend, der an einzelnen Standorten deutlich wahrnehmbar ist. Allerdings hält die seit sechs Jahren anhaltende Spreizung zwischen dem Preisanstieg von Eigentumswohnungen und der Entwicklung der Neuvertrags- und Bestandsmieten immer noch an, wenn auch ebenfalls in abgeschwächter Form. F+B erwartet hier für 2018 im Bundesdurchschnitt erstmals wieder eine Synchronisierung dieser beiden zentralen Preisdaten in der Wohnungswirtschaft. 

Wichtig für die wohnungspolitische Diskussion ist dabei, dass Bestandsmietenbundesweit im Vergleich von Q3/2017 zum Vorquartal nur unmerklich um 0,3 % anstiegen und sich der Preisanstieg der Neuvertragsmieten mit 0,4 % dem der Bestandsmieten nahezu angeglichen hat. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 0,9 % und Einfamilienhäuser um 0,7 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 3/2016 übertrafen Eigentumswohnungen mit 5,7 % und Einfamilienhäuser mit 5,0 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 4,3 % deutlich. Die Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser zogen im Vergleich zum Vorquartal mit + 0,6 % an und konnten gegen den Gesamttrend des Wohn-Index überdurchschnittlich wachsen. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für diese Anlageobjekte um 1,5 %. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,2 % bzw. 1,4 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor unterhalb des Anstiegs des F+B-Wohn-Index.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2017-III

(Ø 2004 = 100)

122,0

143,9

113,6

119,5

109,1

125,4

Änderung zum Vorquartal

0,7

0,9

0,6

0,4

0,3

0,6

Änderung zum Vorjahresquartal

5,0

5,7

1,5

2,2

1,4

4,3

F+B-Wohn-Index 2017, © F+B 2017

Insgesamt zeigt sich der deutsche Markt für Wohn-Immobilien nach wie vor äußerst heterogen. „Wer als Investor nach Anlageobjekten sucht, die mehr als vier Prozent Rendite pro Jahr abwerfen sollen, muss auf B-, C- oder gar D-Standorte ausweichen, mit entsprechend höherem Risiko. Ohne eine eingehende Standortanalyse, die demografische und sozioökonomische Aspekte einschließt, sind die mit einem solchen Investment verbundenen Risiken aber nicht wirklich beherrschbar“, erklärte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. Zu klein ist das örtliche Marktangebot, zu volatil sind die Preise und zu groß ist der Einfluss einzelner Neubauvorhaben und Projektentwicklungen auf das Preisgefüge. „Wer dagegen über lokale Marktkenntnisse – auch informeller Natur – und über die Fähigkeit verfügt, auch aufwertungsbedürftige Wohnungen marktgerecht zu sanieren, kann aktuell mit einer attraktiven Wertentwicklung seiner Investments rechnen“, so der F+B-Chef.

Nach Beobachtungen von F+B gewinnt vor diesem Hintergrund ein Investorentyp an Bedeutung, der in der Region investiert, die er aus eigener Anschauung kennt und dort über Netzwerke verfügt, um noch vor einem öffentlichen Angebot an Objekte und Grundstücke zu kommen. Und zwar mit oder ohne Makler. Dr. Bernd Leutner: „Das kommt auf der anderen Seite vielen verkaufswilligen Einzeleigentümern, Familien und mittelständischen Immobilieneigentümern entgegen, die wenig Neigung haben, sich auf anstrengende Bieterverfahren einzulassen und auch die drohende Publizität scheuen, wenn die Presse Wind von den Verhandlungen bekommt. Im Fokus stehen dann häufig Kreisstädte von demografisch und wirtschaftsstrukturell ‚gesunden‘ Regionen.“ Wenn diese Kreisstädte – auch in der Größenordnung bis 75.000 Einwohner - dann auch noch wesentliche überörtliche Funktionen übernehmen, weil eine Metropole mehr als 50 km entfernt ist, seien zentral gelegene und mit Gewerbeanteilen angereicherte Wohnobjekte nur mit einem äußerst niedrigen Leerstandsrisiko behaftet und daher hoch attraktiv, sagte Leutner.

Die Entwicklung im Langfristvergleich

Bei Einfamilienhäusern wuchs der Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q3/2017 zu Q3/2012, also in den letzten fünf Jahren, um 22,2 %, bei den Mehrfamilienhäusern (MFH) nur um 7,1 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 29,3 % die MFH deutlich mit 13,1 %. Eigentumswohnungenverteuerten sich innerhalb der letzten fünf Jahre um 33,2 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der dritten Quartale) sogar um 48,8 %.

Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den letzten fünf Jahren um 10,9 % und in den vergangenen zehn Jahren um 19,7 %. Bestandsmieten entwickelten sich naturgemäß etwas moderater um jeweils 5,2 % (Q3/2017 zu Q3/2012) und 7,7 % (Q3/2017 zu Q3/2007). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der dritten Quartale um 20,7 % und binnen zehn Jahren um 29,8 %.

Betrachtet man den maximalen Anstieg der Neuvertragsmieten in den 50 teuersten deutschen Städten über 25.000 Einwohner, so stehen im Ein-Jahresvergleich ausschließlich Kommunen aus Baden-Württemberg an der Spitze:

  • Lörrach           + 7,3 %
  • Kornwestheim + 6,2 %
  • Leonberg        + 5,4 %
  • Ostfildern        + 5,2 %

In keiner deutschen Stadt wird damit im Durchschnitt die 10 %-Grenze der Mietpreisbremse erreicht. Insbesondere die Top 7-Metropolen rangieren weit darunter.

Wie stellt sich das Geschehen nun auf der Ebene der einzelnen Städte und Gemeinden dar?

F+B-Wohn-Index: Top-/Flop 50 der Preise und Mieten

Rangliste der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten (Allgäu), Friedberg (Hessen), Garmisch-Partenkirchen sowie Leinfelden-Echterdingen machten im Jahresvergleich der jeweils dritten Quartale 2017/2016 mit Steigerungsraten von 15,3 %, 14,5 %, 11,6 % und 9,2 % die größten Preissprünge. Kempten verteidigte damit seinen Spitzenplatz bei den Preissteigerungen von Eigentumswohnungen und rückte innerhalb von zwölf Monaten um 21 Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 3.280 €/m² auf Position 20 vor. Damit bleibt die Stadt im Allgäu der Aufsteiger des Jahres.Landsberg am Lech konnte dagegen seinen steilen Aufstieg im letzten Quartalbericht nicht halten und verlor 16 Rangplätze, mit einem Minus von 4,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Königsbrunn im Landkreis Augsburg katapultierte sich um 20 Rangplätze nach vorn auf Platz 47 und tauchte mit einem Quadratmeterpreis von 2.900 €/m² zum ersten Mal in der Liste der Top 50-Standorte auf. Fürth machte elf Rangplätze gut. 2.970 €/m² wurden in Q3/17 für die Referenzwohnung in dieser fränkischen Stadt aufgerufen.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz neun (Vorquartal elf) Hamburg (3.870 €/m²). Frankfurt am Main verharrte in Q3/17 auf Platz zwölf (3.770 €/m²). Auf Rang 15 folgte Stuttgart (3.630 €/m²). Düsseldorf rutschte ab auf Platz 28 (3.130 €/m²) und Köln (2.980 €/m²) verharrte auf Rangplatz 38. Die Wachstumsraten zwischen Q3/2017 und Q2/2017 bewegten sich zwischen - 0,4 (München) und + 1,1 % (Hamburg), verloren also gegenüber dem letzten Wohn-Index weiter deutlich an Dynamik. Die Eigentumswohnungspreise in Berlin lagen mit durchschnittlich 2.840 €/m² nur knapp unter dem nächstteuren Top 7-Standort Köln. Die Attraktivität der Bundeshauptstadt spiegelt sich auch in der Preissteigerungsrate zum Vorjahresquartal 3/2016 wider: + 8,7 % (+ 1,2 % zum Vorquartal 2/2017). „Da sich die Wachstumsdynamik aber etwas abgeschwächt hat – besonders in Relation zu anderen B- und C-Standorten, ist Berlin um einen Rangplatz auf Platz 58 abgerutscht, so dass der Einzug in die Top 50 doch noch etwas auf sich warten lassen dürfte“, beurteilt Leutner das Marktgeschehen.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.900 €. Mit einem Maximalwert von 11.510 €/m² wird neben Hamburg (10.230 €/m²) ein fünfstelliger Wert erreicht. Aber die hohen Preise bleiben seit einigen Jahren nicht auf die Metropolen selbst beschränkt. „Angesichts der großen Nachfrage sind ‚Überschwappeffekte‘ auf die Umlandgemeinden zu beobachten, sagte Dr. Leutner. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (unverändert Platz zwei), Dachau (Platz vier), Olching (Platz fünf), Fürstenfeldbruck (Platz sechs), Germering (Platz acht), Freising (Platz 13), und Erding (Platz 14) bildeten auch im dritten Quartal 2017 die Region der teuersten Städte Deutschlands. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der Aufstieg von Erding um sechs Rangplätze innerhalb eines Quartals (+ 3,4 % zu Q2/2017 auf jetzt 3.660 €/m²). In Freising setzte sich ein Abwärtstrend – allerdings von hohem Niveau aus – weiter fort (- 3,2 % zum Vorquartal).

Noch immer ist nicht ganz deutlich, inwieweit Frankfurt am Main und dessen Umland auch wohnungswirtschaftlich vom Brexit profitieren kann. Während die Mainmetropole trotz einem Jahresplus von 4,4 % auf dem 12. Rangplatz verharrte, glänzte Bad Homburg v. d. Höhe mit einem Jahres-Plus von 4,5 % bei einem allerdings schwachen letzten Quartal und stabilisierte sich auf dem 21. Rangplatz. Bad Homburg übernahm mit 3.270 €/m² damit die Preisführerschaft im Frankfurter Umland. Oberursel mit nur + 2,9 % zum Vorjahr (+1,5 % zum Vorquartal) steigerte sich leicht auf Platz 25. Friedberg kletterte um zwei Plätze auf Rang 26 (3.160 €/m²). Bad Vilbel verbesserte sich um einen Platz auf Rang 30 mit 3.110 €/m² für Eigentumswohnungen. Hofheim am Taunus dagegen rutschte massiv ab und fiel aus den Top 50 heraus.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten am unteren Ende der Preisskala die beiden Städte Stendal (+ 8,4 % zum Vorquartal und + 21,1 % zum Vorjahresquartal) und Merseburg (+ 6,1 % zum Vorquartal und + 19,0 % zum Vorjahresquartal). Auch Bernburg an der Saale kletterte mit + 6,6 % zum Vorquartal und + 15,3 % zum Vorjahresquartal um weitere vier Rangplätze auf Platz 476 und verstetigte die Aufwärtsentwicklung der letzten zwölf Monate. 

Ebenfalls positiv entwickelte sich Gera mit + 2,7 % zum Vor- und + 9,6 % zum Vorjahresquartal. Idar-Oberstein konnte verlorenen Boden gut machen mit + 13,9 % zum Vorjahresquartal. Aber auch in Magdeburg (+ 2,7 % zu Q2/2017 und + 6,8 % zu Q3/2016) konnte wieder ein Anstieg der Preise beobachtet werden.

Rangliste der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,30 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen unverändert an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal blieb mit + 2,0 % auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad. Das Mietniveau hat sich gegenüber dem Vorquartal 2/2017 dagegen mit + 0,8 % leicht abgeschwächt. Die Spitzenmieten gingen erstmals um 0,20 Euro auf 22,10 €/m² zurück.

Die bei Neubezug einer Wohnung in Frankfurt am Main (11,0 €/m², Rangplatz drei) und Hamburg (10,30 €/m², Rangplatz zehn) geforderten Mieten stiegen im vergangenen Jahr um 1,1 bzw. 1,2 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz sechs) wiesen mit 1,3 % und durchschnittlich 10,60 €/m², in Köln (Rangplatz 22) mit 2,3 % und 9,80 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 26, +1,9 %, 9,70 €/m²) – bis auf Köln - Werte auf, die unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B-Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,2 % im Jahresvergleich lagen. 

Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch unterhalb anderer Top-Standorte in Deutschland, was durch das nach wie vor unterdurchschnittliche Einkommens- und Kaufkraftniveau in der Hauptstadt erklärbar ist. Mit unverändert 8,20 €/m² für die Standardwohnung verlor Berlin wieder zwei Ränge auf Platz 103. Im Jahresvergleich schwächte sich die Mietanstiegsdynamik mit 2,0 % deutlich ab, wie auch im Vergleich des dritten Quartals 2017 mit dem zweiten Quartal 2017 mit nur noch + 0,2 % deutlich wurde.

Die gravierendsten Mietrückgänge innerhalb der TOP-50-Standorte im Vergleich der beiden Quartale Q3-2017 zu Q2-2017 verzeichnete mit – 2,0 % Olching bei München, gefolgt von Fürstenfeldbruck mit – 1,6 % und Sindelfingen mit jeweils – 1,3 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,40 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als preiswertester Wohnstandort Deutschlands für Mieter. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste Naumburg (Saale) hinnehmen (- 2,6 % im Vergleich zum Vorquartal). Schönebeck (Elbe) büßte binnen von drei Monaten – 2,5 % ein, Warstein – 2,3 %. Positiv entwickelten sich die Mieten in Rinteln mit + 2,6 % und einer Verbesserung um elf Rangplätze. Gleiches gilt für Höxter mit + 2,2 % zum Vorquartal und einem Aufstieg um zehn Rangplätze auf Platz 464.

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermöglicht somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage für den F+B-Wohn-Index Deutschland sind bereinigte Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und eine plausibilisierende Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bausparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B-Mietspiegelindex heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B-Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Kaufinteresse überwiegt weiterhin, jedoch nachlassende Handelsaktivität

Die Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) haben im 3. Quartal 2017 deutlich mehr Fonds gekauft als verkauft, das Handelsvolumen liegt insgesamt jedoch unter dem hohen Niveau des ersten Halbjahres 2017. Misch- und Immobilienfonds sowie ETFs im Fokus der Kunden.

„Das ebase-Fondsbarometer zeigt, dass die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden – nach einem sehr handelsintensiven ersten Halbjahr – im dritten Quartal auf das Niveau des Vorjahres zurückgegangen sind“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Das gilt sowohl für aktiv gemanagte Investmentfonds als auch für ETFs.“ Während die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden bis Mitte des Jahres noch deutlich über dem Durchschnitt des vergangenen Jahres lagen, haben diese aktuell spürbar nachgelassen. Der Monat September markiert mit einem Stand von 97 Prozentpunkten des Vorjahresschnitts den diesjährigen Tiefststand. Damit liegen die Handelsaktivitäten bei aktiv  gemanagten Fonds in diesem Jahr erstmalig unter dem Durchschnitt des Jahres 2016. Eine ähnliche Entwicklung ist bei dem an sich volatileren ETF-Handel festzustellen. Nach einem Zwischenhoch im August mit 112 Prozentpunkten ist der Indexwert im September auf 92 Prozentpunkte zurückgegangen.

Ungeachtet der rückläufigen Handelsaktivitäten zeigt der Kaufquotient des ebase-Fondsbarometers, der Auskunft über das Verhältnis von Mittelzuflüssen zu Mittelabflüssen gibt, dass die Käufe in den vergangenen drei Monaten die Verkäufe jedoch weiterhin deutlich überwogen. „Trotz der nachlassenden Handelsaktivität ist das Interesse der ebase-Kunden an Fonds nach wie vor ungebrochen, die Anleger bauen ihre Positionen weiterhin aus.“ Für das dritte Quartal 2017 liegt der Kaufquotient bei 1,24. Es wurden also 24% mehr Gelder in Fonds angelegt als abgezogen. Im September war die Tendenz, dass Käufe die Verkäufe überwiegen, besonders ausgeprägt. Zwar haben die Handelsaktivitäten im September gegenüber den Vormonaten nachgelassen, der Kaufquotient von 1,45 signalisierte allerdings weiterhin ein deutlich größeres Interesse an Käufen als an Verkäufen von Fondsanteilen. „Die rückläufigen Handelsaktivitäten in Kombination mit dem sehr positiven Kaufquotienten können auch dahingehend interpretiert werden, dass es aktuell nur vergleichsweise wenige Kunden gibt die sich von ihren Fondsanlagen trennen. Da die Handelsaktivität durch Käufe und Verkäufe bestimmt wird, kann diese auch zurückgehen, wenn sich nur wenige Anleger von ihren Fondsinvestments trennen“, so Geyer.

„Dass ein Teil der ebase-Kunden in den vergangenen Monaten tendenziell neue Positionen aufgebaut hat, spricht für eine gesunde Portion Optimismus unter den Anlegern. Viele Kunden erwarten offensichtlich, dass sich die Märkte weiter positiv entwickeln und dadurch attraktive Renditen möglich sind“, sagt Geyer.

Insbesondere bei ETFs ist weiterhin ein sehr ausgeprägtes Kaufinteresse der ebase-Kunden festzustellen. Der Kaufquotient notierte im dritten Quartal 2017 bei 2,11. Damit sind die ETF-Käufe mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie die Verkäufe. Auch die einzelnen Monate im dritten Quartal wiesen jeweils Kaufquotienten von über 2,0 aus, wobei der September mit 2,29 ein Spitzenergebnis markierte. „Das Anlegerinteresse an ETF ist seit langer Zeit ungebrochen, die ebase-Kunden bauen hier seit mehreren Jahren kontinuierlich ihre Bestände aus“, ergänzt Geyer.

Neben ETFs waren im dritten Quartal 2017 einmal mehr Mischfonds (Kaufquotient: 1,54) sowie offene Immobilienfonds (Kaufquotient: 1,33) gefragt. Netto-Mittelabflüsse waren hingegen bei Renten- und Geldmarktfonds (Kaufquotient: 0,93 bzw. 0,74) zu verzeichnen.

Regional waren bei den ebase-Kunden in den vergangenen drei Monaten insbesondere Fondsinvestments in Emerging Markets gefragt. Speziell aktiv gemanagte Fonds, die in China (Kaufquotient: 2,35) und Osteuropa ohne Russland (Kaufquotient: 2,66) anlegen, wurden häufig gekauft. Daneben war auch das Interesse an Anlagen in Deutschland, in Europa ohne UK (Kaufquotient: 1,49 bzw. 1,73) sowie an weltweiten Investments (Kaufquotient: 1,28) weiterhin groß. Stärkere Verkäufe mussten dagegen Fonds für Anlagen in Japan (Kaufquotient: 0,81) und den USA (Kaufquotient: 0,89) hinnehmen.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2016 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

BayernInvest startet Zeichnungsphase für LCR-optimierte Publikumsfonds

Die BayernInvest Luxembourg S.A., eine 100%ige Tochter der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, legt einen OGAW Investmentfonds (Publikumsfonds) in Form einer Umbrella-Struktur mit drei Teilfonds auf, die die Anforderungen der LCR-Verordnung optimal umsetzen. Die drei LCR-optimierten Publikumsfonds haben unterschiedliche Anlagestrategien: Der „BayernInvest Euro Covered Bond Fonds“ investiert in ein ausgewogenes und breites Universum an Covered Bond Anleihen lokaler und globaler Emittenten, der „BayernInvest Euro Corporates Non-Fin Fonds“ investiert in Euro denominierte Unternehmensanleihen lokaler und globaler Emittenten und der „BayernInvest Euro Aktien Dividenden Non-Fin Fonds“ setzt auf Dividendenzahlungen und  Kursgewinne an Aktienmärkten in der Eurozone.

Hermann Boscheinen, Bereichsdirektor Sparkassen bei der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Angesichts eines herausfordernden Investmentumfelds mit niedrigen oder gar negativen Renditen zählt jeder Basispunkt. Die entsprechenden Spielräume dafür sind vorhanden, müssen allerdings von den Anlegern genutzt werden. Aufgrund der Produktklarheit und Fokussierung auf Euro-Wertpapiere des Nicht-Finanzsektors eignen sich die LCR-optimierten Publikumsfonds der BayernInvest auch für alle anderen institutionellen Investoren und nicht nur für den Finanz- und Sparkassensektor.“

Baukastensystem

Alle drei Publikumsfonds investieren in Euro denominierte Wertpapiere im Nicht-Finanzsektor. Sollten sich die Anforderungen an die Liquiditätsquote oder Ertragserfordernisse verändern, können Sparkassen und Banken einen der drei Fonds jederzeit und unkompliziert gegen einen anderen austauschen oder ergänzen. Möglich ist auch, die drei Publikumsfonds modular, das heißt nach einem Baukastensystem, untereinander zu kombinieren. Darüber hinaus können Sparkassen und Banken bei Fälligkeit von Wertpapieren im Direktbestand diese wieder schnell und attraktiv durch Kauf eines LCR-fähigen Fonds reinvestieren.

Kreditinstitute können sich je nach Bedürfnislage für unterschiedliche risiko-gestaffelte Publikumsfonds mit regelmäßigen Ausschüttungen entscheiden. Allen Fonds gemein ist, dass sie die speziellen Liquiditätsanforderungen mit den jeweiligen Renditeerwartungen sowie Risikopräferenzen synchronisieren. Die Portfolios werden unter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben der Liquiditätsdeckungsanforderung aktiv gemanagt. 

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bescheinigt LCR-Fähigkeit

Investoren erhalten ein umfangreiches LCR-Reporting. Alle Titel im Fonds werden hinsichtlich wichtiger und zeitaufwändiger aufsichtsrechtlicher Prüfungen – wie beispielsweise der Transparenzanforderungen bei Covered Bonds – überwacht. Die LCR-Fähigkeit wird von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft jährlich auf Quartalsbasis bescheinigt.

Vontobel Asset Management bündelt seine Nachhaltigkeitskompetenz unter dem Dach einer neuen Boutique

Vontobel wurde vor Kurzen als nachhaltigster Finanzdienstleistungsanbieter ausgezeichnet. Das Unternehmen verfügt im Bereich Nachhaltigkeitsanlagen über mehr als 20 Jahre Erfahrung und gehört zu den führenden Anbietern in diesem wichtigen und wachsenden Segment. Um das Angebot für die Anleger weiter zu optimieren, bündelt Vontobel Asset Management die Kräfte der beiden Boutiquen Thematic Investing und Sustainable Investing unter einem Dach. Die dadurch geschaffene Sustainable and Thematic Boutique verwaltet Vermögen in Höhe von 10 Milliarden Schweizer Franken. Das Ziel besteht darin, die Kundenwünsche zu erfüllen und die Vermögensbasis in den kommenden Jahren erheblich zu steigern.

„Wir verfügen über eine moderne Infrastruktur und konnten bereits jetzt hervorragende Resultate vorweisen. Doch die neue Struktur ermöglicht sogar noch bessere Ergebnisse und trägt dazu bei, den Gedankenaustausch zwischen unseren Spezialisten für nachhaltiges Investieren nochmals zu verbessern. Wichtig für unsere Kunden ist, dass der Anlageprozess unverändert bleibt“, sagt Hans Speich, Head of Investments, Sustainable and Thematic Boutique.

„Die Anleger haben zunehmend spezielle Anforderungen bei Nachhaltigkeitsanlagen. Wir sind der Auffassung, dass es mehr als nur einen Ansatz für ESG-Themen gibt. Aus diesem Grund bieten wir unterschiedliche Konzepte an, die vom Ausschluss von Unternehmen, die gegen nachhaltige Werte verstoßen, bis zur vollständigen Integration der ESG-Faktoren reichen. Dies ist ein einmaliges Leistungsversprechen in diesem anspruchsvollen Wachstumssektor“, sagt Andreas Knörzer, Head of Business, Sustainable and Thematic Boutique.

Über Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem auf die Bereiche Aktien, festverzinsliche Anlagen und Multi Asset fokussierten Angebot. Ziel des Unternehmens ist es, für die Kunden einen Mehrwert, ein sogenanntes „Alpha“, zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich per 30.06.2017 auf rund CHF 107 Milliarden. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die ihnen anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel den Schweizer Qualitäts- und Leistungsstandards verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die gezeichneten Aktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmrechtsmehrheit in der Gesellschaft. Erfahren Sie mehr über Vontobel Asset Management unter www.vontobel.com.

„Future Present“-ETFs von ETF Securities knacken in Europa die Milliarde US-Dollar

Im modernen Wirtschaftsleben spielen disruptive Technologien eine nicht zu unterschätzende Rolle – genau diesen wichtigen Bereich deckt das „Future Present“-Angebot von ETF Securities ab. Die Nachfrage nach diesen Produkten steigt dabei weiterhin gewaltig: Das verwaltete Vermögen des Cyber Security ETF und des Robotics & Automation ETF hat im Oktober 2017 die magische Marke von einer Milliarde US- Dollar überschritten. Das stützt die Position von ETF Securities als führenden Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs) in Europa zusätzlich.

Beeindruckendes Wachstum

Der ETF Securities ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF wurde im Oktober 2014 gemeinsam mit ROBO-GLOBAL® aus der Taufe gehoben und hat nun die Grenze von 715 Millionen* Dollar durchbrochen. Ziel ist es, Anlegern einen einfachen, liquiden und kosteneffizienten Weg zu bieten, um in Unternehmen zu investieren, welche die weltweite Revolution in den Bereichen Robotik, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) vorantreiben. Dabei handelt es sich um den ersten ETF in Europa, der sich dieser Thematik angenommen hat.

Der im Oktober 2015 aufgelegte ETF Securities’ ISE Cyber Security GO UCITS ETF (ISPY) hat mittlerweile ein Volumen von 316 Millionen* Dollar erreicht. Der ETF öffnet den Zugang zu Technologieunternehmen, die Lösungen entwickeln, um die Bedrohung von Cyber-Kriminalität und deren Risiken für Regierungen sowie Firmen zu bekämpfen.

Howie Li, Geschäftsführer von CANVAS, der UCITS-Plattform von ETF Securities, kommentiert:„Der Erfolg des ,Future Present’-Universums bestärkt unsere Überzeugung, dass Technologieaktien sowohl potenzielle Wachstumsmöglichkeiten für Investoren bieten, als auch dabei helfen, Portfolios zu diversifizieren. Ganz speziell die Performance von ROBO war beeindruckend. Wir glauben, dass die langfristige Beteiligung in den Bereichen Robotics und Automatisierung ebenso wie Cybersecurity-Aktien den Zugang zu einer beispiellosen vierten technischen und industriellen Revolution ermöglichen. Der exponentiell steigende Einsatz an Daten zum Erlangen technischer Vorteile, das Streben nach Effizienz sowie die Suche nach Nachhaltigkeit formen gemeinsam unsere zukünftige Gesellschaft und verändern unsere Art zu leben und zu arbeiten.”

Eindeutige Outperformance

Klare Zahlen untermauern dabei die Erfolgsstory: In den vergangenen zwölf Monaten hat ROBO eine Performance von mehr als 39,1 Prozent erzielt, während im gleichen Zeitraum der globale Aktienindex MSCI ACWI Index nur 16,6 Prozent abwarf. Seit seinem Bestehen hat der Fonds 51,6 Prozent zugelegt – im Vergleich zu 18,1 Prozent des breiten MSCI. Der ISPY hat in den letzten zwölf Monaten 11 Prozent und seit seinem Start 14,6 Prozent an Wert gewonnen.

Richard Lightbound, CEO, EMEA bei ROBO-GLOBAL, dem Indexprovider des ROBO Global® Robotics and Automation GO UCITS ETF, fügt hinzu: „Anleger begrüßen zunehmend unseren Index weil er Exposure zu Firmen bietet, die rund um den Globus in den Bereichen Robotics, Automatisierung und KI tätig sind. Das ist eine komplexe Herausforderung. Simple Index-Methodiken werden dieses Exposure nicht konsequent darstellen können. Wir verfügen über ein weitreichendes Netzwerk von ausgewiesenen Robotics- und KI-Experten in unserem Beratungsgremium. Dies ermöglicht ein Abbild des Wachstums dieser Industrie und macht unsere Indexgestaltung so erfolgreich.“

Dave Gedeon, Head of Research and Development von Nasdaq Global Information Services, verantwortlich für das Management des ISE Cyber Security® UCITS Index, führt weiter aus: „Der Cyber-Security-Sektor bewegt sich schnell, deshalb ist es entscheidend, dass der zugrunde liegende Index flexibel genug ist, um den Anlegern einen optimalen Zugang zu dieser sich entwickelnden Branche zu schaffen. Wir werden das Research und die Entwicklung unseres Index weiter fortsetzen und so unseren weltweiten Partnern eine investierbare Lösung anbieten, die das anhaltende Wachstum im Bereich Cybersecurity einfängt.“

Frank Spiteri, Head of Distribution, ETF Securities, kommentiert: „Der Erfolg des ,Future Present’-Angebots macht deutlich, wie sich die Bedürfnisse der Investoren verändern. Dies eröffnet Möglichkeiten für neue und noch intelligentere Lösungen, die in eine langfristige thematische Allokation passen. Dass mit den neuen ETFs die Grenze von einer Milliarde Dollar so schnell überschritten wurde, demonstriert unsere Fähigkeit, diese Nachfrage abzudecken.“

Produkte in aller Kürze

Der ROBO-GLOBAL® Global Robotics and Automation GO UCITS ist der erste in Europa gelistete UCITS ETP, der den Weg zum aufstrebenden Megatrend Robotics und Automatisierung ebnet. Hier klicken für weitere Informationen.

ETFS ISE Cyber Security GO UCITS ETF wurde entwickelt, um Zugang zu Unternehmen zu bieten, die in erster Linie im Cyber-Security-Geschäft aktiv sind. Hier klicken für weitere Informationen.

* Alle Zahlen laut 3. Oktober 2017. Quelle: ETF Securities.

Capital Group verstärkt ihr Geschäft in Deutschland und Österreich

Die Capital Group baut ihr institutionelles Team für Deutschland und Österreich weiter aus: Seit dem 01. Oktober unterstützt Selcuk Kes aus Frankfurt heraus als Business Development Associate die Weiterentwicklung des Geschäfts mit institutionellen Kunden. Mit einem verwalteten Vermögen von über 1,5 Billionen US-Dollar ist die Capital Group einer der größten und erfahrensten Investmentmanager der Welt.

Erweiterter Service für institutionelle Investoren
„Wir freuen uns, dass Selcuk Kes unser institutionelles Team in Frankfurt ergänzt. Wir setzen damit den Ausbau unserer Kapazitäten weiter fort, um institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich professionell zu betreuen“, sagt Henning Busch, Managing Director für institutionelle Kunden in Deutschland und Österreich. „Selcuk Kes bringt wichtige Erfahrungen und Kenntnisse im institutionellen Asset Management mit, die uns helfen werden, den Mehrwert für unsere Kunden noch zu erhöhen und unserem anspruchsvollen Servicegedanken gerecht zu werden“, so Busch. 

Zur Person
Vor seinem Einstieg bei der Capital Group war Selcuk Kes bei Union Investment Institutional in Frankfurt tätig und sammelte dort zwei Jahre lang Erfahrungen in der Betreuung und Beratung institutioneller Kunden für Asset-Management-Produkte in verschiedensten Asset-Klassen. Darüber hinaus arbeitete Kes bereits fünf Jahre bei der DZ Bank in Frankfurt, wo er ein duales Studium absolvierte und anschließend als Junior Produktmanager unter anderem für strukturierte Anlageprodukte zuständig war.

Über Capital Group in Deutschland
Die 1931 gegründete Capital Group verwaltet seit über 20 Jahren Vermögen für Kunden in Deutschland und Österreich. Der Ausbau des Vertriebs in Deutschland und Österreich unterstreicht ein weiteres Mal die große Bedeutung der beiden Märkte für die Wachstumsstrategie von Capital Group. Neben der Eröffnung einer Niederlassung und der Berufung von Henning Busch, Managing Director für institutionelle Kunden in Deutschland und Österreich, im Jahr 2015 erweiterte Capital Group mit der Einstellung von Kerstin Bürck im darauffolgenden Jahr als Country Marketing Managerin die länderspezifische Expertise für den deutschen Markt. Neben der umfangreichen Palette von Aktienstrategien stehen für den deutschen Markt insbesondere die erfolgreichen Fixed Income-Strategien wie z.B. US, Euro und Global Corporate Bonds im Vordergrund.

T. Rowe Price feiert 10-jähriges Bestehen der Emerging Markets Local Currency Bond Strategy

T. Rowe Price feiert das 10-jährige Bestehen seiner Emerging Markets Local Currency Bond Strategy. Ziel der Strategie ist es, den Wert der Anteile sowohl durch die Wertsteigerung der getätigten Investments zu erhöhen, als auch durch seine Investitionserträge zu steigern. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio, das überwiegend aus Schwellenländeranleihen besteht, die in lokalen Währungen begeben werden.

„In dem Zeitraum eines Jahrzehnts seit Vorstellung unserer Emerging Markets Local Currency Bond Strategy hat sich die Anlageklasse in einem bisweilen atemberaubenden Tempo entwickelt“, sagt Andrew Keirle, Portfolio Manager, Emerging Markets bei T. Rowe Price. „Unsere Erfahrungen in diesem Zeitraum bestätigen uns darin, dass der effektivste Weg, um in Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern zu investieren, im aktiven Management liegt.“ Das sei auf drei Gründe zurückzuführen: Erstens um von Möglichkeiten abseits der Benchmark zu profitieren, zweitens um in Zinszyklen von Unterschieden zwischen Ländern zu profitieren und drittens, um das Währungsrisiko zu reduzieren.

Aktives Management weiterhin mit Vorteil

„Wir sind der Meinung, dass diejenigen Faktoren, die dem aktiven Management in den letzten zehn Jahren einen Vorteil gegenüber passiven Schwellenländer-Ansätzen verschafft haben, auch in absehbarer Zukunft fortbestehen werden“, sagt Andrew Keirle. „Vieles sieht danach aus, als ob es weiterhin Wachstumsunterschiede unter den Schwellenländern geben wird, während nach wie vor ein Inflationsgefälle zwischen Nationen auf den verschiedenen Stufen des Zyklus bleibt.“ So lange sich die Unterscheidung zwischen Schwellenländern fortführe, werde es für aktive Manager in diesem Bereich weiterhin Möglichkeiten geben, um eine bessere Renditen zu erwirtschaften.

Weil die Schwellenländer an Größe gewinnen konnten, sei der Kreditbedarf von Schwellenländern entsprechend gestiegen und habe Anleihenmärkte zunehmender Tiefe, Breite und Liquidität geschaffen. Mit beständigen sechs bis sieben Prozent über die vergangenen sieben Jahre hinweg hätten Indizes für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern einen gegenüber den entwickelten Märkten weit überdurchschnittlichen Wert geboten. Gleichzeitig habe sich der Investorenkreis von Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern erweitert, weil eine zunehmende Zahl ausländischer Teilnehmer zu den einheimischen Investoren hinzugestoßen sei. 

Der von breitem sozialen, politischen und ökonomischen Wandel begleitete Fortschritt der Schwellenländer sei nicht einheitlich erfolgt, betont Keirle. „Während einige Schwellenländer bedeutende Reformprogramme auf den Weg gebracht haben und damit bemerkenswerte Fortschritte erzielen konnten, ist dies bei anderen Nationen nicht der Fall gewesen“, so der Experte. Auch Schwankungen der Rohstoffpreise seien wichtige Einflussfaktoren für die grundlegende Performance einzelner Länder gewesen. 

Stärkere Fundamentaldaten sorgen für Widerstandsfähigkeit

Zu den aktuellen Risiken zählt Keirle wachsende geopolitische Spannungen, besonders Fragestellungen in Verbindung mit Nordkorea, der Unsicherheit über den Wachstumskurs Chinas und mit der sich abzeichnenden Aussicht auf ein Ende der sehr zurückhaltenden Geldpolitik auf Seiten der Zentralbanken entwickelter Länder, insbesondere der Federal Reserve.

Auch wenn ein Ende der Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich Phasen der Risikoaversion mit sich bringen dürfte, sei man nicht der Meinung, dass dieses einen erheblichen langfristigen negativen Einfluss auf Schwellenländer haben wird. „Investoren dürften jeglichen Einfluss durch den Plan der Fed, ihre Bilanzsumme abzubauen, bereits in die Preise der Vermögenswerte einkalkuliert haben“, sagt Andrew Keirle. „Zudem ist die Kulisse dieses Mal weitaus positiver als 2013: Das globale Wachstum ist ausgeglichener, Bewertungen der Schwellenländer besser und die Außenbilanzen von Schwellenländern haben sich über die vergangenen Jahre wesentlich verbessert.“ Außerdem sei die Beteiligung in den Märkten für Lokalwährungsanleihen deutlich weniger ausgedehnt als in 2013 – mit attraktiveren Renditen gegenüber entwickelten Märkten. Der Markt für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern befinde sich in einer wesentlich besseren Form als vor vier Jahren, um jeglicher Reduzierung der Geldströme von entwickelten Märkten standhalten zu können.

„Zudem glauben wir, dass Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern langfristig weiterhin attraktive Renditen bieten, auch wenn die Rendite entwickelter Märkte steigen wird“, erklärt der Portfoliomanager. „In einer Welt, in der die Renditen globaler Anleihen historisch extrem niedrig sind und die Laufzeit ausstehender Schulden von entwickelten Märkten relativ lang ist, bleiben Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern mit ihrer spürbar höheren Rendite und ihrer geringeren Laufzeit attraktiv.“ Im Bereich Devisenhandel lege der Umfang der mittlerweile mehr als fünf Jahre andauernden Rally des US-Dollars nahe, dass sich der Zyklus dieser Erstarkung in einer Reifephase befindet. Die Bewertungen unterstützen mittelfristig die Stärke von Schwellenlandwährungen. Währungen von Ländern, die eine externe Neugewichtung erfahren, sind in diesem Umfeld wahrscheinlich besonders zu schätzen.

„Insgesamt sind wir deshalb der Meinung, dass die langfristigen Grundlagen von Schwellenländern verglichen mit den entwickelten Märkten stark bleiben und die Märkte für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern sehr verlockende Teilhabemöglichkeiten versprechen“, so der Fondsmanager. Gleichzeitig bedeute die anhaltende Streuung zwischen den Schwellenländern, dass ein Ansatz aktiven Managements zu dieser Anlageklasse vermutlich auch in Zukunft klare Vorteile gegenüber passiven Strategien biete. „Wegen unserer aktiv verwalteten Strategie, unserer unermüdlichen Konzentration auf das Identifizieren jener Länder mit den vielversprechendsten Fundamental- und technischen Faktoren sowie Bewertungen glauben wir, dass sich in den nächsten zehn Jahren noch bessere Möglichkeiten auftun, als in der hinter uns liegenden Dekade.“

Über T. Rowe Price
T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 792,2 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. Juni 2017). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com

Capital Bay legt hoch investierten Wohnimmobilienfonds auf

Die Berliner Capital Bay GmbH (Capital Bay) bringt einen offenen Spezial-AIF für Wohnimmobilien auf den Markt: Der „CB Wohnimmobilien Deutschland“ fokussiert sich auf Wohnimmobilien in den Top 7 Metropolregionen sowie in nachhaltigwachsende Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern in Deutschland. Administrierende Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Bereits zum Start investiert der Fonds rund 260 Millionen Euro in fast 1.900 Wohneinheiten in den Wachstumsstädten Hannover, Dresden, Fürth, Erfurt, Lübeck, Kiel und Nürnberg. Sämtliche Immobilien liegen innenstadtnah im bezahlbaren Mietpreisbereich und erwirtschaften unmittelbare Cash-Flows. „Damit haben wir unsere Anlagestrategie bereits umsetzen können und ein ausschüttungs- und renditestabiles, breit diversifiziertes Wohnimmobilienportfolio mit einem Core-Plus-Risikoprofil aufgebaut“, erklärt Torsten Doyen, Managing Director der CB Capital Management GmbH.

Die kalkulierten Mieten im Fonds liegen rund 20 Prozent unter dem aktuellen Marktniveau und im Verkauf wurden anders als marktüblich durchschnittlich zwei Faktoren gegenüber dem Ankaufsfaktor abgezogen. „Unsere Ziel-IRR von 4,1 Prozent ist damit außerordentlich valide und würde auch Marktkorrekturen widerstehen“, so Doyen. „Gerade in den Wachstumsstädten deckt der Wohnungsneubau nicht den Bedarf und findet aufgrund der hohen Entwicklungs- und Baukosten zudem schwerpunktmäßig im gehobenen Miet- und Kaufpreissegment statt. So wird die Nachfrage nach Wohnungen mit bezahlbarer Miete auch zukünftig das Angebot deutlich übersteigen.“

Vorsorgeatlas Deutschland: Keine Angst vor der Rente

Die Menschen in Deutschland müssen sich keine Sorgen um ihre Rente machen. Denn das Vorsorgesystem über drei Schichten funktioniert auch in der Zukunft. Dazu müssen sie allerdings aktiv werden. Denn nur wer die angebotenen Möglichkeiten nutzt, ist im Alter gut versorgt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Das ist ein Ergebnis des neuen Vorsorgeatlas Deutschland, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen im Auftrag von Union Investment erstellt hat.

„Die Zahlen belegen die Stabilität des Vorsorgesystems über drei Schichten. Grundlegende Veränderungen sind nicht erforderlich“, betont der Professor. Dies gelte insbesondere für die gesetzliche Rente, die für rund 34 Millionen Deutsche auch in den nächsten Jahrzehnten ein sicherer und stabiler Grundpfeiler ihrer Altersvorsorge bleibt. Mit ihr erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. Zwar sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig. Wer jedoch zusätzlich vorsorgt – sowohl staatlich gefördert als auch privat – kann seinen Lebensstandard im Alter sichern und in Kombination mit der gesetzlichen Rente insgesamt rund 83 Prozent des letzten Einkommens erzielen. „Entscheidend ist, dass die Möglichkeiten insbesondere der privaten Vorsorge genutzt werden. Wer das beherzigt, ist im Alter gut versorgt“, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Der Vorsorgeatlas Deutschland gibt ein nahezu vollständiges Bild über die Situation der Altersvorsorge. Betrachtet werden dabei nicht die aktuellen Altersbezüge, sondern die zu erwartenden Renten der zukünftigen Rentnerjahrgänge. Dabei erfasst der Atlas neben den „klassischen“ Alterssicherungssystemen der ersten Schicht (Gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung) die Vorsorgewege der zweiten Schicht (Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung, Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes) sowie das Geld- und Immobilienvermögen der Haushalte (dritte Schicht).

Gesetzliche Rente bleibt auch über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge

Wie der Vorsorgeatlas belegt, ist die gesetzliche Rente (GRV) die Hauptstütze der Altersversorgung in Deutschland und wird dies auch über das Jahr 2030 hinaus bleiben. Im Durchschnitt über alle Einkommens- und Altersklassen erhalten die rund 34 Millionen Versicherten bei Rentenbeginn monatlich 1.070 Euro und können somit rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede: Während die 50- bis 65-Jährigen mit einer Ersatzquote von 64,1 Prozent alleine mit der GRV ihren Lebensstandard sichern können, kommen die 20- bis 34-Jährigen auf lediglich 38,6 Prozent. Sie benötigen daher etwa 800 Euro zusätzlich pro Monat und müssen aktiv werden.

Auch regional gibt es deutliche Unterschiede. Während die Menschen in den östlichen Bundesländern im Schnitt 53,4 Prozent ihres letzten Einkommens mit der GRV ersetzen können, sind es in Süddeutschland weniger als 48 Prozent. Ursächlich dafür sind die höheren Gehälter in den wirtschaftlich starken Gebieten sowie die Beitragsbemessungsgrenze in der GRV.

Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge funktionieren und schließen die Versorgungslücke

Mit Leistungen aus der zweiten Schicht lässt sich ein großer Teil des fehlenden Betrages abdecken. Die Menschen, die diese Möglichkeiten nutzen, erreichen im Zusammenspiel mit der ersten Schicht im Durchschnitt eine Ersatzquote von 61,8 Prozent und können damit ihren Lebensstandard im Alter sichern. Selbst die junge Generation, die besonders von den Rentenreformen der Vergangenheit betroffen ist, erzielt aus beiden Schichten im Durchschnitt bereits eine Quote von 55 Prozent. Somit müssen sie nur noch wenig zusätzlich sparen, um auf eine Quote von über 60 Prozent zu kommen.

In der zweiten Schicht ist die Riester-Rente mit über 16 Millionen Verträgen am weitesten verbreitet. An zweiter Stelle steht die betriebliche Altersvorsorge (bAV), die rund 8 Millionen Menschen abgeschlossen haben. Bei der Riester-Rente haben insgesamt 44 Prozent der Förderberechtigen einen Vertrag und können dadurch ihre Ersatzquoten deutlich erhöhen. Mit den aktuellen Sparraten erhalten sie im Rentenalter durchschnittlich 290 Euro im Monat. Damit können sie die GRV um 10,6 Prozent des Einkommens ergänzen. Die heute 20- bis 35-Jährigen kommen mit ihrem Riester-Vertrag sogar auf einen Wert von 14,1 Prozent. Im Schnitt sind dies monatlich 392 Euro.

Die Unterschiede zur bAV sind teilweise systembedingt: Während bei der Riester-Rente über die Zulagen besonders Familien und Geringverdiener und über den Steuervorteil Menschen mit höheren Einkommen profitieren, wird bei der bAV der Sparer über den Steuervorteil gefördert. Darüber hinaus hängt der Abschluss einer bAV am Arbeitsverhältnis. „Es besteht zwar ein gesetzlicher Anspruch auf betriebliche Altersversorgung in Form von Entgeltumwandlung – ob der Arbeitgeber diese aktiv anbietet oder sich an den Beiträgen beteiligt, bleibt jedoch ihm überlassen“, erläutert Raffelhüschen. Insgesamt verfügen etwa acht Millionen Bundesbürger im Alter von 20 bis 65 Jahren über eine betriebliche Altersvorsorge. Das entspricht einer Partizipationsquote von 16,3 Prozent. Im Schnitt erhalten sie 575 Euro und können damit durchschnittlich 14,9 Prozent des letzten Bruttoeinkommens ersetzen. Jüngere Personen verfügen hingegen seltener über eine betriebliche Absicherung (12,7 Prozent).

Überwiegend wird die bAV von größeren Unternehmen mit entsprechend hohem Lohnniveau aktiv angeboten und in Form von Arbeitgeberbeiträgen gefördert. Dies zeigt sich auch in den Ergebnissen des Vorsorgeatlas: Während bei den Menschen mit einem monatlichen Einkommen von mehr als 2.000 Euro rund jeder Dritte Beschäftigte (33,5 Prozent) eine betriebliche Absicherung hat, sind es in der Gruppe von 1.100 Euro bis 2.000 Euro 20,6 Prozent. Bei einem monatlichen Einkommen von unter 1.100 Euro im Monat hingegen sind es nur 5,4 Prozent.

Das jüngst verabschiedete Betriebsrentenstärkungsgesetz sieht der Vorstandsvorsitzende von Union Investment daher als wichtigen Meilenstein: „Die Anpassungen in der betrieblichen Altersvorsorge und der Riester-Rente waren richtig und notwendig. Sie stärken wesentlich das deutsche Vorsorgesystem.“ Gleichwohl werde es auch künftig erforderlich sein, das System durch das Drehen und Feinjustieren einzelner Stellschrauben zu optimieren. „Insbesondere bei der Riester-Rente gibt es noch Möglichkeiten, die Akzeptanz zu erhöhen und die Verbreitung auszubauen.“ So spricht sich Reinke beispielsweise dafür aus, alle Bevölkerungsgruppen in die Riester-Rente einzubeziehen, die steuerliche Förderhöchstgrenze zu dynamisieren oder zusätzliche Anreize wie eine Treuezulage einzuführen.

Durch eine zusätzliche Vorsorge in der dritten Schicht sind nahezu alle Menschen ausreichend abgesichert

Die dritte und letzte Schicht der Altersvorsorge bilden die privat angesparten Geld- und Immobilienvermögen. Sie sind ein weiterer wichtiger Baustein der Altersvorsorge und ersetzen im Durchschnitt ein Viertel (26,1 Prozent) des Einkommens bei Renteneintritt. Verfügen Menschen über Ansprüche aus allen drei Schichten, können sie auf durchschnittlich 82,6 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens kommen. Das ist deutlich mehr als die zur Lebensstandardsicherung erforderlichen 60 Prozent.

Vor allem für junge Menschen und Personen mit einem hohen Einkommen ist dies von Bedeutung. Bei ihnen reicht eine Vorsorge in der ersten und zweiten Schicht nicht ganz aus, um die Versorgungslücke zu schließen. Für sie ist es daher ratsam, zusätzlich etwas zurückzulegen. Die 20- bis 35-Jährigen, welche im Rahmen aller drei Schichten vorsorgen, erzielen im Durchschnitt eine Ersatzquote von rund 69 Prozent und haben monatlich rund 106 Euro mehr als das definierte Minimum. Menschen mit einem Einkommen von mehr als 2.000 Euro pro Monat können insgesamt 67,7 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens ersetzen.

„Die gesetzliche Rente bleibt über das Jahr 2030 die tragende Säule der Altersvorsorge. Aber erst die private Vorsorge sichert den Lebensstandard“, fasst Raffelhüschen die Studienergebnisse zusammen. Reinke ergänzt: „Wir müssen es gemeinsam mit allen Beteiligten schaffen, dass die Menschen die vorhandenen Möglichkeiten des Rentensystems vollständig nutzten. Wer dies tut, muss keine Angst vor der Rente haben.“

Natixis erweitert Asset Management-Präsenz in der APAC-Region

Natixis gibt den Abschluss endgültiger Vereinbarungen zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung (51,9 %) an Investors Mutual Limited (IML) als neue Tochtergesellschaft von Natixis Global AM in Australien bekannt.

Investors Mutual Limited - ein etablierter Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von 9,1 Mrd. AUD (6,1 Mrd. €) - ist die erste große Übernahme durch Natixis Global Asset Management in Australien. Natixis Global Asset Management erweitert hierdurch seine Präsenz auf dem lokalen Endkundenmarkt und im australischen Pensionssektor. Mit IML verstärkt Natixis Global Asset Management außerdem seine Vertriebsplattform in Australien, nachdem bereits 2015 eine Niederlassung in Sydney gegründet worden war. Dies ist ein wichtiger Schritt für Natixis Global Asset Management, seine Präsenz in Australien und in der APAC-Region insgesamt auszubauen.

Gemäß den Übernahmebedingungen wird Natixis Global Asset Management alle IML-Anteile der Pacific Current Group Limited (ASX: PAC) zusammen mit einem Teil der IML-Anteile des IML-Gründers Anton Tagliaferro gegen eine Barleistung von maximal 155 Mio. AUD (103 Mio. €) übernehmen. Natixis Global Asset Management erlangt hierdurch eine Kapitalbeteiligung von 51,9% an IML. Die Transaktion wird voraussichtlich im Oktober 2017 vollzogen. Der Erwerb wird aus den Eigenmitteln von Natixis finanziert. Die geschätzte Auswirkung auf Natixis' CET1-Quote liegt bei ca. -15 bps (4Q17).

IML wurde 1998 gegründet und ist ein angesehener und erfolgreicher australischer Equities-Value-Manager mit einem langfristig und konservativ ausgerichteten und wertorientierten Investment-Stil. Das Management-Team von IML wird weiterhin neben Natixis Global Asset Management an dem Unternehmen beteiligt sein. Der IML Investment Director, Anton Tagliaferro, wird die Geschäfte fortführen, unterstützt durch den Head of Research Hugh Giddy und andere führende Mitarbeiter. Das Management-Team bleibt aufgrund seiner beträchtlichen Kapitalbeteiligung an IML dem Unternehmen auch künftig erhalten.

Im Rahmen der Multi-Affiliate-Strategie von Natixis Global Asset Management wird IML seine Eigenständigkeit, Investmentphilosophie und -kultur beibehalten. Gleichzeitig profitiert ILM von der Unterstützung und Stabilität einer auf Asset Management spezialisierten globalen Gruppe, die Besitz und Entwicklung von Kapitalanlagegesellschaften weltweit erfolgreich für sich verzeichnen kann. 
„Wir haben bereits vorher angedeutet, dass wir neue Wachstumsmöglichkeiten im asiatisch-pazifischen Markt erschließen wollen. Dies ist die erste Übernahme im Rahmen dieser Pläne. IML hat eine überzeugende Erfolgsbilanz als einer der etabliertesten Asset Manager Australiens vorzuweisen. Sein Einsatz für Anleger und seine Reputation auf dem Markt werden einen wesentlichen Beitrag zum Multi-Affiliate-Modell von Natixis Global Asset Management leisten", so Jean Raby, Mitglied des Natixis Senior Management-Ausschusses und CEO von Natixis Global Asset Management.

„Insbesondere der australische Vermögensverwaltungssektor ist hoch entwickelt, und die Ansichten von IML zu Portfoliogestaltung und Risikomanagement decken sich mit dem Ansatz von Natixis Global Asset Management zur Durable Portfolio Construction. IML teilt außerdem unsere Grundwerte, das heißt Konsistenz, Transparenz und den Kunden stets in den Mittelpunkt zu stellen", so Fabrice Chemouny, Head of APAC bei Natixis Global Asset Management.

„Wie begrüßen Natixis Global Asset Management, einen der weltweit führenden Asset Manager, als solidarischen langfristigen Gesellschafter und Geschäftspartner und freuen uns darauf, unsere Kompetenz im Bereich australischer Aktien in Natixis Global Asset Management einbringen zu können“, so Anton Tagliaferro, Investment Director bei IML.

Natixis Global Asset Management hat aktuell mehr als 20 Affiliates, die sich jeweils auf die Investment-Stile und Fachgebiete konzentrieren, zu denen sie nachgewiesene Kompetenzen besitzen. Die Multi-Affiliate-Struktur behält gezielt die Eigenständigkeit, Investmentphilosophie und -kultur der übernommenen Firmen bei.

Zu IML
IML ist ein 1998 gegründeter, spezialisierter australischer Equities-Fondsmanager. IML ist aufgrund seines konsistenten Investment-Stils anerkannt, der von Beginn an erfolgreich mit dem Ziel angewandt wurde, konstante Renditen für Kunden zu erwirtschaften.
Weitere Informationen finden Sie auf http://www.iml.com.au

Zu Natixis
Natixis ist der internationale Zweig für Corporate Banking, Asset Management, Versicherungs- und Finanzdienstleistungen der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs, der Groupe BPCE, mit 31,2 Mio. Kunden in zwei Privatkundennetzen, die Banque Populaire und Caisse d’Epargne.
Mit mehr als 16.000 Mitarbeitern verfügt Natixis über zahlreiche Kompetenzschwerpunkte in den drei Hauptgeschäftsfeldern Wholesale Banking, Investment Solutions & Versicherungen sowie spezialisierte Finanzdienstleistungen.
Als Global Player hat Natixis eine eigene Kundenbasis an Unternehmen, Finanzinstituten und institutionellen Investoren und zählt darüber hinaus die Privat- und Geschäftskunden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen der Bankennetze der Gruppe BPCE zu ihrem Kundenkreis.

Indexfonds erfüllen weder Ertragserwartungen noch entsprechen sie den Wertvorstellungen der Anleger

Natixis Global Asset Management hat die Ergebnisse seiner globalen Umfrage unter Privatanlegern für das Jahr 2017 veröffentlicht. Im Februar und März 2017 sind in 26 Ländern Asiens, Europas, Amerikas und des Nahen Ostens insgesamt 8.300 Privatanleger (davon 400 aus Deutschland) befragt worden. Die Umfrage hat unter anderem folgende Ergebnisse geliefert:

  • Mit passiven Index-Fonds könnten Investoren Gefahr laufen, ihre Anlageziele zu verfehlen. Deutsche Investoren geben an, dass sie eine Rendite von 10,5% über der Inflationsrate benötigen, um ihre Ziele zu erreichen. Allerdings rechnen viele Experten derzeit bei vielen Marktindizes mit Erträgen im niedrigen einstelligen Bereich.
  • Der Einsatz von Index-Fonds könnte dem großen Interesse der Anleger an ESG-Investments widersprechen. 83% der deutschen Investoren wünschen sich, dass ihre Investments auch ihren persönlichen Wertvorstellungen entsprechen. Nur 46% sind jedoch der Meinung, dass Index-Fonds solche Unternehmen bei Investments auch berücksichtigen.
  • Verkappte Index-Fonds belasten das Vertrauen in die Fondsindustrie. Zwar erwarten 72% der Anleger, dass Fondsmanager einen wirklich aktiven Investmentansatz umsetzen, aber fast genauso viele (75%) glauben, dass viele Manager Gebühren für aktives Management erheben, obwohl sie eigentlich nur einen Index abbilden.
  • Was das Treffen von Anlageentscheidungen betrifft, so vertrauen mehr Anleger ihren Finanzberatern (85%) als engen Freunden oder Familienmitgliedern (71%), den Finanzmedien (49%) oder sozialen Medien (33%).

Mehr als zwei Drittel (68%) der weltweit befragten Anleger geben an, sich finanziell sicher und durch hohe Kursgewinne am Markt ausreichend ermutigt zu fühlen, um höhere Investmentrisiken einzugehen. Aber die Rekordhochs sowie die historische Marktruhe der letzten Jahre reichen nicht aus, ihre Verlustängste vollständig zu beruhigen. Die Anleger scheinen unter „Risiko“ vor allem den Verlust von Kapital und nicht das Verpassen von Anlagechancen zu verstehen.

Obwohl 76% der deutschen Investoren angeben, dem Sicherheitsaspekt einen höheren Stellenwert einzuräumen als der Performance (im Vergleich dazu sind es weltweit 77%), erwarten sie relativ hohe jährliche Erträge (im Durchschnitt eine reale Rendite von 10,5% über der Inflationsrate pro Jahr). In Zeiten, in denen viele Marktexperten auf lange Sicht mit Erträgen im niedrigen einstelligen Bereich rechnen, müssen die Investoren ihre Anlagestrategien also möglicherweise noch einmal überdenken und verstärkt auf wirklich aktiv agierende Manager setzen, die bestrebt sind, die Markt-Indizes mittels einer ausgezeichneten Einzeltitelselektion zu übertreffen. Darüber hinaus suchen deutsche Anleger vermehrt den Rat ihres persönlichen Finanzberaters.

Verunsicherte Anleger setzen auf vertrauensvolle Beratung

Knapp die Hälfte (41%) der deutschen Anleger sind davon überzeugt, dass die Dienstleistungen der Vermögensverwaltungsbranche ihr Geld wert sind. So erklären 85% der deutschen Investoren, dass sie ihrem persönlichen Finanzberater absolut vertrauen, was den Umgang mit komplexen finanziellen Aspekten betrifft (weltweit 88%).

Parallel dazu konzentrieren sich 67% der deutschen Anleger auf die kurzfristige Performance, ohne dabei ihre langfristigen Bedürfnisse im Blick zu behalten. Diese Skepsis lässt sich teilweise sogenannten Index-Fonds zuschreiben – also Produkten von Investmentgesellschaften, die zwar behaupten, ihre Fonds aktiv zu verwalten und dafür auch entsprechende Gebühren erheben, letztlich aber Portfolios anbieten, die lediglich Benchmarks abbilden. Fast 60% der deutschen Anleger geben an, zu erwarten, dass sich die Portfolios ihrer Investmentfonds maßgeblich von den jeweiligen Benchmarks unterscheiden. Allerdings vertreten 75% der Befragten die Auffassung, dass viele Manager zwar Gebühren für aktives Management erheben, aber eigentlich nur einen Index abbilden. Im Rahmen der Natixis-Umfragen aus dem letzten Jahr* hatten 57% der institutionellen Manager und 43% der Finanzberater weltweit die Existenz verkappter Index-Fonds als Grund dafür angeführt, dass sie überhaupt passive Strategien nutzen.

Die Umfrage offenbart auch einige anhaltende Fehleinschätzungen im Hinblick auf Index-Investments. So gehen 58% der deutschen Investoren fälschlicherweise davon aus, dass Index-Fonds weniger riskant sind (weltweit sind es 62%). Gleichzeitig glauben 59% (63% weltweit), dass diese Produkte dazu beitragen, Verluste zu minimieren, obwohl Index-Fonds sowohl die positiven als auch die negativen Entwicklungen der Märkte, die sie abbilden, nachvollziehen und kein eigenes Risikomanagement betreiben. Dementsprechend geben 75% der Institutionen* weltweit an, dass Anleger bei passiven Investments ein „falsches Sicherheitsgefühl haben“. Was den Vergleich der Vorzüge aktiver und passiver Investments betrifft, so erklären 86% der institutionellen Investoren, dass aktive Investments besser geeignet sind, um Alpha zu generieren, risikobereinigte Erträge zu erzielen (64%), Anlagechancen an den Schwellenländermärkten zu nutzen (76%) sowie ESG-Investments umzusetzen (75%). Parallel dazu wird passives Investmentmanagement vor allem als Instrument zur Reduzierung der Managementgebühren betrachtet.

In diesen unterschiedlichen Wahrnehmungen spiegeln sich auch die Herausforderungen wider, mit denen die Privatanleger zurzeit konfrontiert werden. Die gute Nachricht ist aber, dass die Anleger letztlich die Unterstützung von Finanzberatern in Anspruch nehmen. So erklären 85% der deutschen Investoren, dass sie ihrem persönlichen Finanzberater absolut vertrauen, was den Umgang mit komplexen finanziellen Aspekten betrifft (weltweit 88%). 44% der Befragten sind der Meinung, dass professionelle Beratung notwendig ist, um die Risiken auf Portfolioebene sowie die steuerliche Behandlung von Anlagen besser zu verstehen. Darüber hinaus sind die meisten deutschen Anleger gegenüber ihrem Finanzberater loyal, und 56% möchten ohne ihren vertrauten Ansprechpartner gar nicht aktiv werden und würden ihrem Berater sogar zu einem anderen Unternehmen folgen.

„Die Anleger erhalten zwar eine kontinuierliche ‚Flut‘ von Informationen, aber im Rahmen unserer Untersuchung haben sie uns ganz eindeutig zu verstehen gegeben, dass sie Beratung benötigen, durch passive Investments verunsichert sind und sich Transparenz sowie einen Gegenwert für ihr Geld wünschen“, so Jörg Knaf, Managing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Natixis Global Asset Management. „Privatanleger neigen dazu, Index-Fonds im Hinblick auf den Faktor Risikokontrolle positive Eigenschaften zuzuschreiben, die nicht immer zutreffen. Im Gegensatz dazu kann aktives Management dazu beitragen, auf lange Sicht die Risikosteuerung zu optimieren und Alpha zu generieren.“

Die Nachfrage nach ESG-Investments steigt zwar, ist aber mit Index-Investments möglicherweise nicht kompatibel

Die Umfrage zeigt ferner, dass die Nachfrage nach Investments, die auch ökologische und soziale Aspekte sowie Fragen der Corporate Governance (ESG-Faktoren) berücksichtigt, sowohl seitens der deutschen Investoren als auch bei den Anlegern weltweit kräftig steigt. So geben die deutschen Anleger an, dass sich ihre persönlichen Wertvorstellungen auch in ihren Investments widerspiegeln sollten (83% gegenüber 78% weltweit). Gleichzeitig möchten sich 79% der deutschen Anleger nicht in Unternehmen engagieren, die gegen ihre ethischen Grundprinzipien verstoßen.

Doch der Wunsch, Investments zu tätigen, die ihren persönlichen Überzeugungen stärker Rechnung tragen, könnte sich für Anleger, die ausschließlich auf traditionelle passive Index-Fonds setzen, nur schwer realisieren lassen, da in vielen gängigen Indizes hunderte von Unternehmen enthalten sind – und zwar unabhängig von deren jeweiliger Geschäftspolitik. Lediglich 46% der Investoren sind der Meinung, dass Index-Fonds Firmen berücksichtigen, die ihre persönlichen Wertvorstellungen berücksichtigen.

„Viele Investoren sind mittlerweile nicht mehr damit zufrieden, gute Ergebnisse zu erzielen, sondern möchten gleichzeitig auch Gutes tun“, so Jörg Knaf. „Da die Ziele der Kunden für ihre Geldanlage mittlerweile also zunehmend über die Zahlen auf ihrem Kontoauszug hinausgehen, müssen professionelle Finanzberater bei Kundenportfolios einen ganzheitlichen Ansatz umsetzen, der den Wunsch der Kunden nach Rendite ebenso berücksichtigt wie Risikoaspekte, Kosten und grundsätzliche Kriterien.“

Die Investoren suchen zwar nach Anlagealternativen, benötigen dabei aber Hilfe

Angesichts komplexer und volatiler Märkte äußern die Anleger weltweit ein immer größeres Bedürfnis, das Risikomanagement in ihre Investments zu integrieren sowie neue Anlagestrategien zu entwickeln. So wären drei Viertel (75%) der deutschen Investoren bereit, anstelle des traditionellen Anlagenmixes aus Aktien und Anleihen auch in alternative Anlageformen zu investieren (weltweit 70%). Darüber hinaus halten es 52% der Befragten für erforderlich, zum Zwecke der Risikoreduzierung auch alternative Investments zu berücksichtigen. Allerdings haben erst 62% der Befragten in Deutschland mit ihrem Finanzberater über alternative Investments gesprochen (weltweit 66%). Über die Hälfte der deutschen Anleger hält alternative Investments zudem für riskanter (55%) und komplizierter (45%).

Dies könnte auf eine gewisse Verunsicherung im Zusammenhang mit diesen Produkten zurückzuführen sein. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass diese Anlagealternativen innerhalb der Branche nicht klar genug erklärt werden.

„Obwohl den Anlegern bewusst ist, dass sie ihren Anlagehorizont erweitern müssen, um sowohl das Risiko breiter zu streuen als auch um höhere Erträge zu generieren, benötigen sie Unterstützung, um sich von ihrem kurzfristigen Fokus frei zu machen und alle verfügbaren Anlagestrategien sowie deren Rolle auf Portfolioebene wirklich zu verstehen“, führt Jörg Knaf aus.

„Wir müssen den Anlegern in Zusammenarbeit mit den Finanzberatern dabei helfen, neue Möglichkeiten zu finden, ihre Ziele innerhalb ihrer vorab festgelegten Risikoparameter zu erreichen. Aktiv gemanagte Investments in alternative Anlageformen sowie ESG-Investments können sich dabei als hilfreich erweisen. Für viele Anleger sind alternative Investments das fehlende Bindeglied, um auf Portfolioebene eine wirkliche Risikostreuung zu erreichen. Schließlich können diese Produkte dazu beitragen, Erträge zu erwirtschaften, die keine Korrelation zur Tendenz der Aktienmärkte aufweisen“, ergänzt Jörg Knaf.


*Die Natixis-Umfrage unter institutionellen Investoren für das Jahr 2016 wurde im März 2017 veröffentlicht. Im Zuge dieser Umfrage waren im Oktober und im November 2016 weltweit 500 institutionelle Investoren befragt worden.

Methodik
Die Umfrage unter Privatanlegern weltweit wurde von Natixis Global Asset Management mit Unterstützung von CoreData Research, einer britischen Finanzforschungsfirma, durchgeführt. Diese Umfrage beschäftigt sich insbesondere mit dem Verhalten der Anleger im Hinblick auf die Aspekte Portfoliostrukturierung, Risiko, Ruhestand, Finanzberatung und Sparen sowie der allgemeinen Stimmungslage im Hinblick auf Investments. Die Umfrage wurde im Februar und im März 2017 durchgeführt. Dabei wurden zwar insgesamt 8.300 Privatanleger befragt, dieser Bericht konzentriert sich aber insbesondere auf die 400 Teilnehmer aus Deutschland. Jeder der 400 befragten Privatanleger besitzt ein verfügbares Anlagevermögen von mindestens 100.000 USD (oder dem gemäß Kaufkraftparität entsprechenden Gegenwert).

About Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management serves thoughtful investment professionals worldwide with more insightful ways to invest. Through our Durable Portfolio Construction® approach, we focus on risk to help them construct more strategic portfolios that seek to endure today’s unpredictable markets. We draw from deep investor and industry insights and partner closely with our clients to put objective data behind the discussion.

Global Challenges Index der Börse Hannover: Auch im dritten Quartal auf Performance-Kurs

Das dritte Quartal 2017 beendete der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover mit einem Plus von 1,5 Prozent. Der Nachhaltigkeitsindex liegt damit unter dem DAX, der im gleichen Zeitraum plus 4,1 Prozent erreichte und dem EuroStoxx50, welcher das Quartal mit plus 4,7 Prozent abschloss. Seit seiner Auflage im September 2007 liefert der GCX dagegen mit einer Wertsteigerung von rund 125 Prozent gegenüber dem DAX (+71 Prozent) und dem EuroStoxx50 (+16 Prozent) bis heute die mit Abstand beste Performance ab. Er spiegelt die Aktien 50 internationaler Unternehmen wider, die sich wirtschaftlich in besonderem Maße dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

Zur Beurteilung der Performance sollten vorzugsweise längerfristige Zeiträume betrachtet werden. Der GCX der Börse Hannover existiert seit gut zehn Jahren und lässt damit eine belastbare Aussage über die langfristige Wertentwicklung von nachhaltigen Kapitalanlagen zu. Für den GCX kann dabei festgestellt werden, dass die Ziele über einen Zeitraum von zehn Jahren mit einer Rendite von rund 8,5 Prozent p. a. bei Wiederanlage der Erträge in hohem Maße erfüllt wurden. Zudem konnten Kritiker widerlegt werden, die nachhaltigen Anlageformen eine niedrigere Rendite unterstellen. Am Beispiel des GCX konnte der Beweis erbracht werden, dass sich nachhaltig wirtschaftende Unternehmen vergleichsweise besser entwickeln. Entscheidende Gründe dafür sind die rechtzeitige Positionierung der Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft und grundsätzlich weniger Risiken in den Geschäftsmodellen.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen aktiv etwas zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen beitragen. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

Der Global Challenges Index im Vergleich zum DAX und EuroStoxx50

GCX (schwarz); DAX (blau); EuroStoxx50 (rot) – Zeitraum: 03.09.2007 bis 29.09.2017 
Quelle: Börse Hannover 

Die Top 5 Performer im dritten Quartal 2017: Von Halbleitern, über Dämmsysteme bis hin zur Hardware

Den ersten Platz nach Performance im dritten Quartal 2017 sicherte sich mit einem Plus von rund 30 Prozent der Halbleiterproduzent und Apple-Lieferant STMicroelectronics (WKN: 893438). Auf Platz zwei schaffte es mit einem Wertzuwachs von rund 19 Prozent der führende Hersteller von Dämmstoffen- und -systemen Rockwool International (WKN: 889488). Platz drei eroberte mit einem Plus von 15 Prozent die Berkeley Group Holdings PLC (WKN: A0DKWY), ein britisches Bauunternehmen mit einem hohen Standard im Bereich nachhaltiges Bauen. Platz vier nach Performance belegt mit 13,6 Prozent das US-Unternehmen Herman Miller Inc. (WKN: 863205), das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Inneneinrichtungen für verschiedene Anwendungen spezialisiert hat, unter anderem in den Bereichen Büro, Gesundheitsversorgung, Bildung und für den Privathaushalt. Auf Platz fünf liegt mit einer Quartalsperformance von rund 13 Prozent die Xerox Corp. (WKN: A2DSTA). Der US-amerikanische Drucker- und Kopiergerätehersteller entwickelt und vermarktet eine umfangreiche Palette von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen rund um die Erstellung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Dokumenten.

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt – wie bei anderen Wertpapiergeschäften – über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. 

Alexandre Déruaz neuer Leiter Portfoliokonstruktion bei Unigestion

Unigestion, der auf risikobasierte Investmentlösungen spezialisierte Boutique-Asset-Manager, gibt die Ernennung von Alexandre Déruaz als Leiter Portfoliokonstruktion für die Aktienprodukte des Unternehmens bekannt.

Déruaz wechselt von Lombard Odier zu Unigestion, wo er zehn Jahre lang tätig war – zuletzt als Leiter Systematic Equities & Alternatives. Davor war er als Leiter Smart-Beta-Lösungen sowie als Aktienfondsmanager tätig. Bevor Déruaz im Jahr 2007 zu Lombard Odier kam, war er drei Jahre als Quantitativer Analyst und Portfoliomanager bei Union Bancaire Privée und vier Jahre als Portfoliomanager für Ausgewogene Mandate bei BNP Paribas beschäftigt.

Alexandre Déruaz wird von Genf aus tätig sein und die Konstruktion des Aktienportfolios des Unternehmens leiten. Er berichtet direkt an Alexei Jourovski, den Leiter der Aktienabteilung bei Unigestion.

Dazu Alexei Jourovski, Head of Equities:
„Alexandres Fachkompetenz und Investmentphilosophie spiegelt die DNA und Unternehmenskultur von Unigestion wider. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit risikobasierten Anlagestrategien und faktorbasierten Aktienlösungen. Wir freuen uns, ihn im Team zu haben, seine Investmentkenntnisse sowie sein Anlagestil werden zweifellos erheblichen Mehrwert für unsere bestehenden und künftigen Kunden schaffen.“

Alexandre Déruaz, Leiter Portfoliokonstruktion, erklärt:
„Unigestion ist bekannt dafür, seinen Kunden weltweit innovative, risikobasierte Aktien-Lösungen zu bieten. Ich freue mich, einem Team beizutreten, das, wie ich, den gleichen Investmentansatz verfolgt und bemüht ist, stets den Bedürfnissen seiner Kunden zu entsprechen.“

Union Investment erwirbt strategische Beteiligung an PropTech-Unternehmen Architrave

Union Investment ist neue Mitgesellschafterin des Berliner PropTechs Architrave. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft erwarb die Union Asset Management Holding AG, Frankfurt, eine Minderheitsbeteiligung von 13 Prozent am Unternehmen. Architrave ist der führende Anbieter für intelligentes Datenmanagement in der Immobilienwirtschaft. Seit September gehört die Union Investment Real Estate GmbH zum Kundenkreis von Architrave und hat die Bestandsdaten ihrer weltweit über 400 Immobilien in die Architrave-Plattform einfließen lassen.

Mit der Minderheitsbeteiligung ist eine Forschungsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung einer der wesentlichen Produktkomponenten von Architrave, Künstliche Intelligenz (KI), verbunden. Beide Partner sind sich in der Zielsetzung einig, langfristig einen Branchenstandard für das Erfassen von Immobiliendaten in einer offenen, digitalen Plattform zu etablieren. Hiervon profitieren Eigentümer, Asset Manager, Property Manager und Facility Manager gleichermaßen, da sie auf einen konsistenten und einheitlichen Datenbestand für jede Immobilie ohne Schnittstellenproblematik oder Informationsdefizite zugreifen können. Die Immobiliendaten bleiben auch bei einem Eigentümerwechsel verfügbar, so dass nach einer Transaktion der zeitaufwendige Implementierungsprozess von Objekt- und Mieterdaten entfällt. Dies beschleunigt Transaktionen, da sämtliche relevante Daten schon in einem virtuellen Datenraum vorhanden sind.

Jens Wilhelm, Vorstand Immobilien, Portfoliomanagement und IT-Infrastruktur von Union Investment, kommentiert: „Mit Architrave realisieren wir unsere erste Firmenbeteiligung im Bereich PropTech. Die strategische Partnerschaft ist ein wesentliches Element unserer Strategie, die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft wirksam und rasch voranzubringen. Mit einem etablierten Kundenstamm und einem kontinuierlichen Wachstum ist Architrave ein idealer Partner, um unsere gemeinsame Vision einer branchenweiten Datenplattform für das Asset Management zu realisieren.“ Im Mai 2017 hatte Architrave unter 200 teilnehmenden Unternehmen den zweiten Platz beim ersten internationalen PropTech Innovation Award erzielt.

Maurice Grassau, CEO und Gründer von Architrave, erklärt: „Partnerschaften mit etablierten Akteuren der Immobilienwirtschaft sind ein grundlegender Baustein unserer Unternehmensentwicklung. Mit Union Investment werden wir unseren Wachstumskurs beschleunigen und durch die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Produkts einen echten Mehrwert für die gesamte Branche schaffen.“ Architrave hat in den vergangenen fünf Jahren in Folge ein dreistelliges Umsatzwachstum erreicht. 2017 werden die 32 Mitarbeiter einen Umsatz von zwei Millionen Euro erzielen. Für 2018 ist eine Verdopplung beider Zahlen geplant.

Mit der Minderheitsbeteiligung ist kein Zugriff auf die Asset Management-Daten verbunden, die unter alleiniger Führung von Architrave verbleiben. „Datensicherheit bildet das Fundament unseres Geschäftsmodells und genießt daher höchste Priorität. Unsere Datenplattform wird selbstverständlich in hochsicheren deutschen Rechenzentren gehostet - unter maximalem Zugriffs- und Missbrauchsschutz. Bei einem Eigentümerwechsel übertragen unsere Experten die Daten der Immobilie in die Plattformumgebung des neuen Eigentümers. Ein Meilenstein bei der Arbeits- und Prozesseffizienz für die Integration erworbener Immobilienbestände in das eigene Portfolio“, ergänzt Grassau.

ÜBER UNION INVESTMENT
Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments. Als einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa bietet Union Investment ein umfassendes Lösungsangebot aus Offenen Immobilien-Publikumsfonds und Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandaten mit einem Volumen von derzeit rund 31 Milliarden Euro. Ihr breit über 24 Ländermärkte diversifiziertes Immobilienportfolio besteht aus rund 350 Objekten in den Segmenten Büro, Hotel, Einzelhandel und Logistik.

ÜBER ARCHITRAVE
Architrave bietet digitales Immobilienmanagement mit einer zentralen Plattform für Management und Steuerung sämtlicher Daten, Dokumente und Prozesse. Durch den Einsatz von Zukunftstechnologien wie Machine Learning und Künstliche Intelligenz ist Architrave bestrebt, als Branchenvorreiter eine automatisierte Datenplattform für alle anfallenden Prozesse der immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu schaffen. Zu den Kundengruppen zählen neben Immobilieneigentümern und Eigentümervertretern auch Immobiliendienstleister. Aktuell verwaltet Architrave für etablierte Marktakteure wie BEOS, BNP Paribas, CBRE und Union Investment Real Estate Assets im Wert von 55 Mrd. Euro.

Bürovermietungsmarkt Frankfurt am Main mit Aussicht auf zweitbestes Ergebnis seit dem Jahr 2000

Der Frankfurter Büroflächenvermietungsmarkt inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei hat im dritten Quartal 2017 an die sehr positive Entwicklung des ersten Halbjahres anschließen können. Das zeigt die aktuelle Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo – Partner der NAI apollo group. Mit einem Flächenumsatz von 183.900 m² durch Vermietungen und Eigennutzer bilden die Monate Juli bis September 2017 das stärkste dritte Quartal der letzten zehn Jahre. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt das Plus 45,1 Prozent bzw. 57.200 m². Für die ersten neun Monate 2017 summiert sich der Flächenumsatz auf 432.200 m², womit der Vorjahreswert um rund ein Viertel übertrumpft wurde.

Zweitstärkstes Jahr nach 2000

„Der Frankfurter Büromarkt befindet sich auf Rekordjagd und wird auf Gesamtjahressicht aller Voraussicht nach den zweithöchsten Flächenumsatz seit dem Jahr 20