TELOS Kompendium: Nachhaltigkeit / ESG

Die 9. Ausgabe des TELOS Kompendiums ist erschienen. Sie greift das große Interesse der Investoren an nachhaltigen Investmentlösungen und Kapitalanlagestrategien aus. Vor diesem Hintergrund ist der Titel des aktuellen Kompendiums "Nachhaltigkeit / ESG".

In dem Kompendium finden Sie interessante und informative Fachbeitäge mit verschiedenen Schwerpunkten zu diesem Thema. Weiterhin enthält das Buch eine Vorstellung professioneller Asset Manager mit deren Services und Produkten im Bereich Nachhaltigkeit / ESG.

Die Asset Manager Edition des TELOS Kompendium Nachhaltigkeit / ESG steht auf der TELOS-Internetseite unter "Publikationen" in der Rubrik "TELOS Kompendium" zum Download bereit. Eine weitere Edition, in der Master-KVGen und Verwahrstellen ihr Angebot im Bereich Nachhaltigkeit / ESG vorstellen, wird in Kürze erscheinen.

TELOS wünscht Ihnen eine spannende Lektüre und freuen uns auch auf den weiteren Austausch zum Thema Nachhaltigkeit / ESG. Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere Ratings, Consulting-Services, Publikationen sowie Veranstaltungen steht TELOS Ihnen gerne unter info@telos-rating.de zur Verfügung.

BlueOrchard fördert Best Practices für Impact Investing in Zusammenarbeit mit der International Finance Corporation

Der Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gehört zu den ersten Unterzeichnern der Operating Principles for Impact Management (“die Prinzipien”). Hierbei handelt es sich um einen neu geschaffenen Marktstandard für Impact Investing, initiiert durch die International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe, initiierter Marktstandard für Impact Investing.

Als Teil eines internationalen Zusammenschlusses öffentlicher und privater Organisationen, die an der Entwicklung der Prinzipien beteiligt waren, hat BlueOrchard maßgeblich zu deren Konzeptualisierung beigetragen. Die Prinzipien bieten einen klaren und einheitlichen Marktstandard für Investitionen im Bereich Impact Investing. Hierdurch sollen auch Bedenken hinsichtlich der Ausnutzung des Impact- Begriffes für PR-Maßnahmen oder zu Marketingzwecken („impact-washing“) adressiert und entgegengewirkt werden. Ein klares Ziel der Prinzipien ist es somit, dem Impact Investing-Markt mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Disziplin zu verleihen. Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie das Engagement sowohl von Anlegern als auch der Investmentindustrie im Allgemeinen für das Impact Investing wächst. Zu Recht erwarten immer mehr Investoren Messtechniken für den Impact von Investitionen, die in der gleichen Weise branchenweit verglichen werden können wie herkömmliche finanzielle Bewertungen. Ein vergleichbares, gemeinsames Regelwerk für den Impact von Investitionen wird dazu beitragen, zusätzliche Investoren zu mobilisieren und ihnen die Möglichkeit geben, einen positiven sozialen und ökologischen Impact zu erzielen. Aufbauend auf unserer fast 20-jährigen Erfahrung im Impact Investing, werden wir weiterhin die Entwicklung und Implementierung von Best Practices für das Impact Management vorantreiben und unser Fachwissen weitergeben.“

„Um ihr wahres Potenzial zu erreichen und vollständig zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) beizutragen, ist ein weiteres Wachstum der Impact-Investing-Branche elementar. Eine wesentliche Grundlage hierfür sehen wir in der Verbesserung, Professionalisierung und Standardisierung der Impact-Management-Prozesse der Branche. Denn dies demonstriert die Effektivität und Relevanz von Impact Investing zum Erreichen der SDGs,“ sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Bereits seit unserer Gründung hat BlueOrchard zur Entwicklung eines globalen und gemeinsamen Regelwerkes für das Impact Management beigetragen. Wir sind überzeugt, dass die IFC-Prinzipien zu einem Industriemaßstab werden und haben daher proaktiv zu ihrer Entwicklung beigetragen. Darüber hinaus gehören wir zu den ersten, die ihre Impact Management-Praktiken bereits an den Prinzipien ausgerichtet haben, wie in unserem kürzlich veröffentlichten BlueOrchard Impact Report dargestellt. Wir sind stolz darauf, einer der wenigen Impact-Investoren mit einem hauseigenem Impact-Management- Instrument zu sein, das wir kontinuierlich verbessert und an die Branchenstandards angepasst haben,“ sagt Maria Teresa Zappia, Chief Investment Officer von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

LRI Group und Augeo Capital Management bündeln Kräfte

LRI Group („LRI“) und Augeo Capital Management („Augeo“), Tochterunternehmen der Apex Group Ltd („Apex“), geben heute bekannt, dass sie ihre Kräfte bündeln und zukünftig unter dem gemeinsamen Markennamen LRI Group auftreten werden.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit und als Teil einer strategischen Zusammenführung der beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften unter einer gemeinsamen Marke durch Apex wird Augeo Capital Management („Augeo“), früher Warburg Invest Luxembourg S.A. („Warburg Invest“), in LRI Capital Management umbenannt.

Die Zusammenführung der beiden führenden Investment-Service-Gesellschaften läutet den Beginn der zweiten Phase dieser strategischen Übernahmen durch Apex ein. Die Zusammenarbeit von Augeo und LRI unter einem gemeinsamen Markennamen unterstreicht das Ziel der Gruppe, die Kapitalverwaltungsgesellschaften mit einer gemeinsamen Eigentümerstruktur, einem gemeinsamen Führungsteam und einer gemeinsamen Wachstumsstrategie in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Die Verbindung von Augeo und LRI innerhalb einer Marke stärkt die gemeinsame Marktposition als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften in Luxemburg. Diese Zusammenarbeit kombiniert zwei hochqualifizierte Teams von Warburg Invest und LRI miteinander, die gemeinsam die besten Prozesse beider Unternehmen identifizieren und weiter entwickeln werden.

Ferner wurde ein gemeinsamer Vorstand für beide Gesellschaften geschaffen und wird aus Frank Alexander de Boer, Thomas Grünewald und Utz Schüller bestehen. Gemeinsam sind sie verantwortlich für mehr als 200 Angestellte, die Dienstleister für über EUR 70 Mrd. Assets under Service in 540 Fonds sind.

Die beschriebenen Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

„Die Zusammenarbeit dieser zwei erfolgreichen Unternehmen unter dem Markennamen LRI Group wird unsere gemeinsame Position im Markt als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften noch weiter ausbauen. Beide Gesellschaften sind eigenständig erfolgreich, wachsen schneller als der Markt und ergänzen sich perfekt mit ihren Stärken und Kunden,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Group.

„Gemeinsam können wir vom weltweiten Netzwerk an Standorten und der Expertise unserer Muttergesellschaft profitieren. In Kombination mit unserem einmaligen Zugang zum europäischen Markt haben wir dadurch nun einen großen Vorteil gegenüber anderen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Unsere größere Servicepalette und unsere gesteigerte Reichweite bieten sowohl unseren Kunden als auch deren Anlegern einen Mehrwert,“ führt Thomas Grünewald, Vorstand der LRI Group weiter aus.

„Durch die Bündelung unserer Kräfte sowie unser offenes Geschäftsmodell können wir unseren Kunden flexible Lösungen bieten, da wir ihre Anforderungen und mögliche Strukturierungslösungen genau kennen und gute Arbeitsbeziehungen mit einer Reihe an spezialisierten Dienstleistern pflegen,“ erklärt Utz Schüller, Vorstand der LRI Group.


Über LRI Group

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI Group agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt jetzt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under service über mehr als 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter.

Weiterhin sehr große Nachfrage nach Investmentfonds – aber geringeres Handelsvolumen als 2018

„Nach der sehr turbulenten Marktentwicklung am Ende des letzten Jahres und den deutlichen Korrekturen am Markt scheinen die ebase-Kunden die Zukunftsaussichten für Fondsanlagen wieder positiv zu bewerten. Im ersten Quartal wurden etwa ein Viertel mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Zahlreiche ebase-Kunden haben in Folge der Kurskorrekturen wieder einen Einstiegszeitpunkt gesehen, daher war die Nachfrage nach Aktienfonds sehr groß. Zudem waren auch Rentenfonds gefragt“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit blieb im ersten Quartal 2019 jedoch hinter dem Durchschnitt des letzten, sehr handelsintensiven Jahres zurück.

So überwogen im Bereich der aktiv gemanagten Fonds bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,28) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,39) die Käufe die Verkäufe deutlich. Regional waren bei Aktienfondsinvestments insbesondere Fonds mit einem weltweiten Anlagespektrum gefragt (Kaufquotient: 1,43) sowie solche, die in Asien investieren (Kaufquotient: 1,39). Bei Rentenfonds standen speziell solche Fonds im Fokus, die in Europa (Kaufquotient: 2,94), den USA (Kaufquotient: 3,63) sowie Asien (Kaufquotient: 2,39) anlegen. Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,05).

„Neben aktiv gemanagten Investmentfonds war auch die Nachfrage nach ETFs im ersten Quartal sehr groß. Dabei wurden insgesamt fast drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend zu ETFs, mit deutlich mehr Käufen als Verkäufen, hat dabei eine erstaunliche Konstanz und hält bereits seit Januar 2016 an. Auch die Handelshäufigkeit lag bei ETFs, entgegen dem Trend bei aktiv gemanagten Fonds, über das gesamte erste Quartal gesehen leicht über dem Durchschnitt des letzten Jahres“ stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investoren-Allianz für den Klimaschutz

Globale Risiken verlangen globale Antworten. Diese übersteigen mitunter die Möglichkeiten zur Einflußnahme eines einzelnen Asset Managers. Aus diesem Grund schließt die Erste Asset Management sich regelmäßig mit anderen Investoren zusammen um gemeinsam im Dialog mit Unternehmen für nachhaltige Veränderungen einzutreten.

Der Klimawandel ist ein solches globales Risiko. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen genügen einzelne kleine Schritte um Treibhausgasemissionen zu reduzieren nicht mehr. Es bedarf konzertierter, globaler Anstrengungen um den globalen CO2-Ausstoß auf ein Maß, das ein potentielles Klimachaos noch vermeiden kann, zu reduzieren.

Mehr als 300 Investoren

Aus diesem Grund hat sich die Erste Asset Management der internationalen Climate Action 100+ Initiative angeschlossen. Unter der Ägide der PRI und der Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC) und vier weiterer Investoren-Allianzen haben sich über 300 Investoren mit mehr als 32 Billionen US Dollar an verwaltetem Vermögen zusammengeschlossen um gemeinsam die 100 größten Emittenten von Treibhausgasen ultimativ zur Veränderung Ihrer Geschäftsmodelle zu veranlassen.

Diese 100 Unternehmen verantworten zusammen etwa zwei Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Gelingt es nicht diese 100 Unternehmen zu einem strategischen Umdenken zu bewegen, rückt das Pariser Ziel die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad zu reduzieren in weite Ferne.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass jene Unternehmen, die sich dieser Herausforderung nicht stellen, auf unwägbare operative und finanzielle Risiken zusteuern, die jegliche Investition in Frage stellen.

Gezielt Druck ausüben

Über die nächsten vier Jahre tritt Climate Action 100+ jeweils unter der Führung eines lokalen Investors in den kontinuierlichen Dialog mit den betroffenen Unternehmen. Dies erfolgt sowohl durch informelles Engagement als auch gezielt auf den Hauptversammlungen. Es werden auch eigene Aktionärsanträge zur Abstimmung durch die Aktionäre von einzelnen Partnern vorbereitet. Als größte österreichische Kapitalanlagegesellschaft, hat die Erste Asset Management die Führung für das gemeinsame Engagement der Climate Action 100+ Partner mit der OMV AG übernommen. Im Rahmen dieses Dialogs thematisieren wir regelmäßig in Treffen mit dem Management die Risiken, denen die OMV als  Erdöl- und Gas-Produzenten ausgesetzt ist.Um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen sind wir zusätzlich bereits auf der Hauptversammlung 2018 formell für mehr Transparenz über die Auswirkung des Pariser Klimaabkommens auf die Werthaltigkeit der Öl- und Gas-Reserven des Unternehmens, sowie eine stärkere Einbeziehung des sich aus dem Abkommen ergebenden, nötigen Wandels in die Unternehmensstrategie eingetreten.

Diese Anstrengungen werden wir über die nächsten Monate und Jahre noch weiter verstärken um gemeinsam mit unseren Partnern den Grundstein für eine signifikante Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen zu legen.

Mehr zu Klimarisiken, Naturkatastrophen in unserem Dossier zu Global Risk: https://blog.de.erste-am.com/dossier/global-risk/


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Thomas Pohlmann stärkt Immobiliensparte des Private-Assets-Geschäfts bei Schroders

Schroders baut die Expertise im Private Assets-Bereich aus: Thomas Pohlmann wird als Alternatives Director ab dem 1. April 2019 das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland weiter forcieren und sich dabei auf den Bereich Real Estate konzentrieren. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung und Beratung institutioneller Investoren zum Thema Immobilieninvestments.

Mit dieser personellen Verstärkung setzt Schroders seinen eingeschlagenen Wachstumskurs im Segment Private Assets fort. Hier verwaltet Schroders im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling.* Dazu gehören Immobilien, Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen sowie die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen.

Pohlmann war vor seinem Wechsel zu Schroders für verschiedene namhafte Finanzunternehmen tätig und verfügt somit über umfangreiche Expertise. Zuletzt war er als Director Client Relations & Capital Funding für das Unternehmen Real I.S. tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen Führungspositionen bei der Royal Bank of Scotland, BlackRock Investment Management sowie Natixis.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

"Schroders besitzt bei der Verwaltung von Immobilieninvestments eine lange Historie am Standort Frankfurt am Main. Mit der neu geschaffenen Position tragen wir zum einen dem wachsenden Bedürfnis nach Anlagemöglichkeiten abseits der Börsen Rechnung. Zum anderen ist die personelle Stärkung im Private Assets-Team ein Beleg dafür, dass der deutsche Markt wichtig für uns ist. Insgesamt sehen wir weiterhin eine große Nachfrage nach Immobilieninvestments. In einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Bewertungen brauchen Kunden Anlagen, die besser für sie arbeiten. Ein standardisiertes Aktien- und Anleihenportfolio bietet möglicherweise nicht immer das Wachstum und die Diversifizierung, die langfristig benötigt werden. Durch die Aufnahme alternativer Renditequellen aus dem Bereich Private Assets kann die Gesamtrendite eines Portfolios verbessert und die Diversifizierung erhöht werden."

Schroders hat einige Wochen zuvor Peter Begler eingestellt, der als Alternatives Director Private Equity ebenfalls das Geschäft für nicht-börsengehandelte Investments ausbauen soll. Begler und Pohlmann sind von Frankfurt am Main aus tätig.


* Stand: 30. Juni 2018

This article has first been published on schroders.com.

Luxemburg schafft globalen Handelsplatz für grüne Anleihen

Luxemburg hat seine Position als führender Handelsplatz für „grüne Anleihen“ (Green Bonds) in Europa ausgebaut und die Rolle als Drehscheibe für den Kapitalverkehr zwischen China und Europa weiter gestärkt. Durch die Zusammenarbeit der Luxemburger Börse (Luxembourg Stock Exchange, LuxSE) mit den Börsen in Shanghai und Shenzhen, der Bank of China sowie dem Shanghai Clearing House entsteht ein global ausgerichteter Handelsplatz für Green Bonds, also Finanzprodukte über die umwelt- und klimaschonende Projekte finanziert werden.

Über die gemeinsame Plattform können Anleger aktuelle Kursdaten zu den in Shanghai und Shenzhen sowie im chinesischen Interbankenmarkt gehandelten Green Bonds einfach abrufen. Ferner bündelt ein Green Bond Channel englischsprachige Informationen zu grünen, in Shanghai und Shenzhen gehandelten Finanzprodukten. Neben klassischen Bonds deckt der Green Bond Channel auch das in China besonders bedeutsame Segment der Asset Backed Securities (ABS) ab. Zudem hat die Luxemburger Börse ein Memorandum of Understanding mit der Bank of China (BoC) unterzeichnet. Vor diesem Hintergrund wird die BoC internationalen Anlegern einen vereinfachten Zugang zu Investments in chinesische Wertpapiere ermöglichen.

„Gemeinsam mit unseren chinesischen Partnern bauen wir einen globalen Handelsplatz für Green Bonds und bringen Investoren, Emittenten, Anbieter entsprechender Infrastruktur und Market-Maker zusammen“, sagt Robert Scharfe, CEO von LuxSE.

Die Vereinbarungen wurden in Anwesenheit der Premierminister der Volksrepublik China und des Großherzogtums Luxemburg, Li Kequiang und Xavier Bettel, im Rahmen des asiatischen Wirtschaftsforum im chinesischen Boao (Provinz Hainan) geschlossen. Sie markieren für Luxemburg einen weiteren Schritt zum Ausbau der Position als wichtigster europäischer Markt für Green Bonds sowie als europäischer Hub für Investments zwischen China und der EU. Aktuell sind mehr als die Hälfte aller Green Bonds weltweit an der Börse in Luxemburg gelistet. Die Luxembourg Green Exchange (LGX) ist die weltweit erste ausschließlich auf grüne Anleihen fokussierte Handelsplattform. Zudem hat Luxemburg als erstes Land weltweit ein Gesetz für grüne Pfandbriefe beschlossen.

China hat sich innerhalb von wenigen Jahren zum gegenwärtig zweitgrößten Markt für Green Bonds der Welt entwickelt. Das im Jahr 2018 emittierte Volumen der chinesischen Green Bonds liegt laut einer Erhebung der Climate Bonds Initiative bei mehr als 30 Mrd. Euro. Kapital für Investitionen in grüne Technologien zu mobilisieren ist einer der Schlüssel, um im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich zu sein. Allein in der Europäischen Union sind nach Schätzung der EU-Kommission Investitionen im Volumen von 180 Milliarden Euro pro Jahr erforderlich, um die C02-Reduktionsziele zu erreichen, auf die sich die Gemeinschaft im Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet hat.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Naveed Arshad neuer Niederlassungsleiter des Private Bankings in Frankfurt

Naveed Arshad (40) wird ab dem 1. April 2019 die Frankfurter Private-Banking-Niederlassung von Hauck & Aufhäuser leiten. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere bei namhaften Großbanken wie Goldman Sachs und UBS, wo er unter anderem im Bereich Private Banking als auch Mergers & Acquisitions tätig war. Zuletzt konzentrierte er sich bei der UBS über verschiedene Kundensegmente hinweg auf den strategischen und operativen Ausbau des Wealth Managements in Deutschland. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte zudem die Entwicklung eines digitalen Vertriebsmodells als Ergänzung zum stationären Vertrieb.

„Naveed Arshad verfügt über eine langjährige Expertise im nationalen und internationalen HNWI-Umfeld; zudem hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Digitalisierung im Private Banking beschäftigt“, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands von Hauck & Aufhäuser und verantwortlich für die Geschäftsfelder Private Banking und Asset Servicing. „Er bringt die nötige Motivation und Innovationskraft mit, um die ambitionierten Wachstumsziele unseres Private Bankings als Kerngeschäftsfeld unserer Bank zu erfüllen."

Herr Arshad übernimmt in Frankfurt die Verantwortung für die größte Private-Banking-Niederlassung des Bankhauses und soll die hybride Wachstumsstrategie des Bankhauses sowohl bank- als auch kundenseitig vorantreiben.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Zahl der Brexit-bedingten Umzüge steigt weiter

Die Zahl der Finanzdienstleister, die im Zuge des geplanten EU-Austritts des Vereinigten Königreichs Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern, ist in den ersten Monaten des Jahres 2019 weiter gestiegen. Aktuell haben 58 Unternehmen entsprechende Verlagerungen öffentlich angekündigt beziehungsweise bereits umgesetzt. Seit Januar 2019 hat sich die Zahl der öffentlich bekannten Brexit-bedingten Neuansiedlungen und Verlagerungen in Luxemburg damit um 11 erhöht. Die tatsächliche Zahl dürfte sogar noch höher sein, da nicht alle Unternehmen ihre Pläne öffentlich machen.

Analog zur Position Luxemburgs als führender EU-Standort im Bereich Investmentfonds handelt es sich bei mehr als der Hälfte der Umzügler (31) um Asset Manager. Doch auch Unternehmen aus den Bereichen Versicherungen (13), Banken (8) und Zahlungsdienstleister (6) werden aufgrund des Brexit Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern oder haben dies bereits getan. Denn der Vertrieb von Finanzprodukten in der gesamten EU im Rahmen des so genannten EU-Passporting ist daran geknüpft, dass das jeweilige Unternehmen über eine Niederlassung in einem EU-Staat verfügt.

„Aus Sicht der Unternehmen sprechen für Luxemburg insbesondere das sehr international aufgestellte und weit entwickelte Ökosystem für Finanzdienstleistungen, die Möglichkeit, auf bereits vorhandene Strukturen aufzubauen sowie die hohe Lebensqualität und die Stabilität“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance. Das Bonitätsrating des Landes ist seit Jahren auf dem höchsten Niveau (Dreifach-A), zudem ist auch das politische Kima sehr stabil. „In Zeiten gestiegener politischer Unsicherheit wissen das Unternehmen aus Europa und global sehr zu schätzen“, so Mackel.

Mit verschiedenen vom Parlament beschlossenen Gesetzesanpassungen hat Luxemburg den Finanzplatz zudem auf ein mögliches „No-Deal“-Szenario beim Brexit vorbereitet. Unter anderem erhalten die Finanzaufsichten für einen begrenzten Zeitraum Sonderbefugnisse, falls das Vereinigte Königreich tatsächlich ohne Abschluss eines Abkommens aus der Europäischen Union austreten sollte. Ferner wird im Fall eines solchen harten Brexit für britischen Finanzunternehmen mit Standorten in Luxemburg eine 21-monatige Übergangsfrist gelten.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Finanzprofis rechnen mit wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 104 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank von einer zukünftig weiter wachsenden Bedeutung des Robo-Advisor-Geschäfts ausgegangen wird, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, anmerkt. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass das Wachstum der Robo Advisor noch längst nicht an seinem Ende angekommen ist, vielmehr ist von einer zukünftig steigenden Bedeutung auszugehen“, so Geyer weiter. 

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten wird in den nächsten 3 Jahren …

Grafik 1: Einschätzungen von 104 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, März 2019

Knapp 85% der Befragten gehen davon aus, dass die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird. Deutlich weniger als jeder Zehnte geht von einer sinkenden Relevanz aus. „Die Einschätzung der Finanzprofis deckt sich mit den Ergebnissen unserer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden. Auch wenn der Begriff Robo Advisor hier noch vergleichsweise wenig bekannt war, sind die Endkunden doch grundsätzlich offen für entsprechende Angebote. Im Zuge der wachsenden Bekanntheit und Etablierung ist daher auch von einem weiteren Wachstum auszugehen“, bemerkt Geyer. „Für die Vermittler stellt sich dabei die Frage, wie sie zukünftig mit dem Thema Robo Advice umgehen und es gegebenenfalls in ihr Angebot integrieren wollen.“

Mit dem seit 2014 am Markt aktiven eigenen Robo Advisor fintego bietet ebase beispielsweise unterschiedliche Optionen, um ohne großen Aufwand ein etabliertes Produkt anbieten zu können. Zudem besteht die Möglichkeit ein eigenes Angebot im Rahmen einer White-Label-Lösung aufzusetzen, was bereits ein ebase Kunde getan an. „Je nach Ziel und vorhandener Lizenz gibt es eine Reihe unterschiedlicher Optionen, um seinen Kunden Zugang zu einem Robo-Advisor-Angebot zu gewähren. Durch unsere Erfahrung und Möglichkeiten sind wir hier sehr breit aufgestellt, um die unterschiedlichen Bedarfe gut zu bedienen“, ergänzt Geyer.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Impact Investing: Ein Fünftel der börsennotierten Unternehmen weltweit erzielt positiven Impact

Hauseigene Analysen von NN Investment Partners (NN IP) belegen, dass es weltweit eine überraschend hohe Zahl an börsennotierten Unternehmen gibt, die im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen eine positive Wirkung, einen Impact, erzielen. NN IP hat die 15.000 Unternehmen in der CS Holt Datenbank für Aktien untersucht – fast 3.000 Aktien (19%) erfüllen positive Impact-Kriterien. Insgesamt hat die Analyse ergeben, dass es ungefähr eine 20-60-20-Verteilung von Unternehmen mit positivem, neutralem oder negativem Impact gibt. Zudem zeigt die Analyse, das Unternehmen mit positivem Impact höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten aufweisen.

Hinsichtlich der Zuordnung zu einzelnen SDGs hat die Analyse ergeben, dass innerhalb des positiven Impact-Universums der größte Teil der Unternehmen entweder Zugang zu Gesundheitslösungen bieten (45%) oder zu einem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren bzw. zu einer Kreislauf-Wirtschaft (18%) beitragen.

Allgemein besteht die Auffassung, dass Unternehmen, die sich um einen positiven gesellschaftlichen oder ökologischen Impact bemühen, Abstriche bei den finanziellen Renditen machen müssen. Die Analyse von NN IP belegt jedoch, dass solche Unternehmen in der Regel von höherer Qualität sind als das gesamte börsennotierte Investmentuniversum: Sie haben höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten. Unternehmen mit positivem Impact erzielen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 12% über fünf Jahre, gegenüber 7% bei Unternehmen mit neutralem bzw. negativem Impact. Impact-Unternehmen haben zudem durchschnittliche Kapitalkosten oder Diskontierungssätze von 5% gegenüber 6% bei Unternehmen ohne Impact.

Zunächst schien die Analyse der Unternehmen aufzuzeigen, dass positive Impact-Unternehmen eine schwächere kurzfristige Entwicklung aufweisen, da ihr Cashflow Return on Investment (CFROI) nur 2,7% über ihren Kapitalkosten liegt, gegenüber 2,9% bei Unternehmen mit neutralem oder negativem Impact. Werden jedoch kleine Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 1 Mrd. US-Dollar aus der Analyse ausgeschlossen, liefern Unternehmen mit positivem Impact 7,3% über den Kapitalkosten, gegenüber 4,9% bei Aktien ohne Impact. Es gibt eine überproportional höhere Anzahl an Impact-Unternehmen im Bereich der kleineren Unternehmen. Dies sind in der Regel innovativere, junge Unternehmen in unreifen Branchen, die tendenziell niedrigere CFROIs aufweisen.

Willem Schramade, Senior Portfoliomanager Impact Investing bei NN Investment Partners: „Unsere neuen Erkenntnisse unterstreichen unsere Überzeugung, dass finanzielle Erträge und ein Gewinn für die Umwelt und die Gesellschaft Hand in Hand gehen können. Unsere Analysen widerlegen gängige Argumente und Annahmen, die den Mythos stützen, dass Impact Investing Geld kostet oder zu schlechteren Risiko-Rendite-Kennzahlen führt. Die höheren Wachstumsraten von positiven Impact-Unternehmen sind unmittelbar einleuchtend: Sie sind in der Regel innovativer und profitieren vom Rückenwind der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese Aspekte erklären auch die niedrigeren Kapitalkosten von positiven Impact-Unternehmen, da sie die Unternehmen widerstandsfähiger und weniger konjunkturabhängig machen.

Die Unternehmensgröße ist ein interessanter Faktor. Vor unserer Analyse hatten wir erwartet, dass wir bei Nebenwerten mehr positive Nettoauswirkungen finden würden als bei großen Unternehmen. Schließlich sind kleinere Unternehmen eher innovative Firmen mit nur einem Geschäftsfeld, während größere Unternehmen häufiger etablierte Akteure der alten Wirtschaft mit nachteiligen externen Auswirkungen wie Fluggesellschaften, Ölfirmen und Tabakunternehmen sind. In Wirklichkeit ist dieses Verhältnis etwas anders – es gibt nur einen leicht negativen Zusammenhang zwischen positivem Impact und Unternehmensgröße.“

Das Interesse der Anleger an Impact-Anlagen hat seit Januar 2016 mit dem Inkrafttreten der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen an Dynamik gewonnen. Diese Ziele sollen Bemühungen zur Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und des Klimawandels vorantreiben. Im selben Jahr hat NN IP als einer der ersten Asset Manager einen Fonds aufgelegt, der explizit darauf abzielt, durch Investitionen in Aktien einen positiven Impact im Sinne der SDGs zu erzielen.

Willem Schramade: „Impact Investing ist ein relativ junger Bereich. Die Daten sind begrenzt und es gibt noch wenig empirische Belege. Viele Anleger sind mit dieser Art von Strategie noch relativ wenig vertraut. Sie halten sie für riskant und gehen davon aus, dass der positive Impact auf Kosten von Alpha und Erträgen geht. Unsere Datenbankergebnisse deuten jedoch auf etwas anderes hin und belegen, dass sich finanzielle und gesellschaftliche Gewinne nicht gegenseitig ausschließen. Da die Berichterstattung von Unternehmen über ihren Impact immer mehr zunimmt, erhöht und verbessert sich die Zahl der verfügbaren Daten. Das erleichtert es, den Impact konkreter zu verfolgen und die SDGs investitionsfähiger zu machen – und so dazu beizutragen, sie schneller zu erreichen.“


NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

WisdomTree legt zwei Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) an der Deutschen Börse Xetra auf

WisdomTree, Emittent von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), bringt zwei neue Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) auf den Markt. Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC und der Boost Enhanced Energy ETC notieren ab sofort an der Deutschen Börse Xetra.

Beide Produkte verwenden einen bewährten optimierten Rollmechanismus, um die potenziellen Verluste, die sich aus Rohstoff-Futureskontrakten in Contango-Märkten ergeben, möglichst niedrig zu halten bzw. den Vorteil aus den Kontrakten in Backwardation-Märkten zu maximieren.

Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, kommentiert: „Der Rollmechanismus dieser ETCs mildert die Kosten für das Halten von Rohstoff-Futureskontrakten deutlich ab, was die Volatilität der Renditen potenziell senken kann. Dadurch wird eines der Haupthindernisse für langfristige Rohstoffallokationen aus dem Weg geräumt.“ 

„Die Aussichten sowohl für Industriemetalle als auch für Energie und vor allem Öl sind unseres Erachtens konstruktiv. Aufgrund der Politik der OPEC geht das Ölangebot derzeit zurück, was den Preisanstieg unterstützt. Bei den meisten Industriemetallen herrscht ein Angebotsdefizit. Sobald sich die derzeit noch unklare Lage bezüglich der Handelskonflikte lichtet, werden Metalle unseres Erachtens in der Lage sein, den Handel aufgrund ihrer eigenen Fundamentaldaten zu bestimmen und die negative Stimmung abzuschütteln, die derzeit auf der Anlageklasse lastet“, so Gannatti weiter.

Rafi Aviav, Head of Product Development: „Mit einem Marktanteil von 31 Prozentsind wir der führende Anbieter von ETCs in Europa. Unsere Lösungen für Investoren sind umfassend und durch diese neuen Produkte wird unser Rohstoffangebot sogar noch breiter. Wir verfügen bereits über einen Smart-Beta-Ansatz für breit diversifizierte Rohstoffinvestments und freuen uns, diesen Ansatz nunmehr auf einzelne Sektoren auszuweiten. So können Investoren ihr Portfolio an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.“

Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC bildet den Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Boost Enhanced Energy ETC den Optimised Roll Energy Total Return Index nach. Beide Indizes besitzen einen intelligenten Rollmechanismus, der auf den S&P GSCI Dynamic Roll Indizes basiert und darauf abzielt, kurvenoptimierte Renditen zu erwirtschaften. Die Ergebnisseder optimierten Rollstrategie zeigen sich in den konsistent höheren Renditen und dem niedrigeren Risiko gegenüber den Renditen des Referenzindex Bloomberg Commodity Subindex (BCOM).


1) Quelle: WisdomTree, Morningstar, 12. Februar 2019 – Rohstoffanteil ohne Gold.
2) Quelle: WisdomTree, Bloomberg. Daten vom 31.1.02 bis 31.12.18 und basierend auf monatlichen Renditen. Der Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Optimised Roll Energy Total Return Index begannen beide im Oktober 2017 mit der Live-Berechnung, und die letzte jährliche Neugewichtung fand am 16. Januar 2019 statt. Die Berechnungen basieren auf Total Return Indizes und beinhalten durch Backtesting ermittelte Daten.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von rund 57,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com. WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

CACEIS baut Clearing & Settlement Leistungen für die Renell-Bank aus

CACEIS weitet sein Dienstleistungsspektrum für die Frankfurter Renell Wertpapierhandelsbank AG zu einem Komplett-Service aus. Bislang war CACEIS bereits Clearing & Settlement Agent für das OTC-Fondsgeschäft der Renell Bank. Ende 2018 hat CACEIS stufenweise das komplette Fonds-, Aktien- und Rentengeschäft von Renell übernommen. Im Bereich der Fonds schließt dies auch die Abwicklung der regionalen börslichen Geschäfte in Deutschland ein. Dies betrifft die Regionalbörsen Düsseldorf, Berlin und Frankfurt (XETRA T7 und XETRA 2) wie auch diverse Segmente der Schweizer Börse (SWX, SFS). Damit unterstützt CACEIS die Renell Bank in deren Rolle als Market Maker in allen genannten Anlageklassen vollumfassend.

Marc Renell, Vorstandsvorsitzender der Renell Bank, sagt: „Die Kombination aus Execution und Settlement-Lösungen macht die CACEIS Bank zum idealen Partner für uns. Für unser Geschäft sind die Marktanbindungslösungen ebenso wichtig wie die operative Exzellenz und die langjährige Erfahrung.“ CACEIS hat bereits bewährte Lösungen für andere Market Maker an Börsen und Handelsplattformen entwickelt.

Thies Clemenz, Sprecher der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir schätzen das Vertrauen der Renell Bank in uns und freuen uns über die Beauftragung dieses umfassenden Mandats für das gesamte Fonds-, Aktien- und Bonds- Geschäft von Renell.“ CACEIS bietet marktführende Cash Equity Clearing-Dienstleistungen aus seinem Service-Center in Deutschland an und zählt führende nationale und internationale Unternehmen zu seinen Kunden. Zudem passt die CACEIS Bank ihre Dienstleistungen kontinuierlich an die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden an. Ab jetzt wird die Renell Bank von der Clearing- und Abwicklungskompetenz der Gruppe profitieren.

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2018). http://www.caceis.com 

Über die Renell Bank

Die Renell Wertpapierhandelsbank AG ist eine unabhängige, familiengeführte Privatbank. Sie berät nationale und international Unternehmen und Investoren in den Bereichen Capital Markets und Strategic Advisory, Designated Sponsoring, Skontroführung und Finanzkommissionsgeschäft. Ihren institutionellen und Retail-Kunden bietet sie spezialisierte Dienstleistungen an der Frankfurter, der Düsseldorfer und der Berliner Wertpapierbörse sowie der Schweizer Börse, insbesondere als Spezialist bzw. Skontroführer.

The Launch of an Innovative Water Security Fund Marks United Nations World Water Day

Thomas Schumann Capital & FARAD-Group* launch (March 22nd) the first global responsible investment fund to invest in public companies that embrace water security, exhibit social, environmental and financial responsibility. The Water Security Fund tracks the world’s first benchmark index, The Euro Water Risk Index, to price financial water risk in securities. Combined, both instruments are set out to encourage responsible water management within public companies. The Water Security Fund is the world’s first non-thematic fund to pursue UN Sustainable Development Goal #6.

Responsible Investors

Today’s investors aren’t just focused on profit, they want impact too. The Water Security Fund aims to capture and protect alpha, reduce volatility, create long-term capital appreciation, and social and environmental returns. Every security is exposed to financial water risk, which until recently had no viable tool or methodology to assess and price this risk. More and more investors are trying to integrate water risks into their strategies but they are currently using limited data. The Euro Water Risk Index and the aligned Water Security Fund seek to bridge the gap. Ostensibly, the fund aims to address financial water risk and exemplary water stewardship in three ways:

  1. by providing access to the investment opportunity represented by companies which embrace sustainable and responsible water management
  2. by integrating ESG criteria in the investment process, water security is essential to guarantee the well-being of citizens and tackling climate change
  3. by providing a means by which to measure and hedge against idiosyncratic financial water risk in portfolios.

By 2025, $145 Trillion assets under management will be either directly or indirectly exposed to financial water risk. Physical and financial water risks are the largest threats to people, planet and profit. All investors need to be made aware of this inherent risk factor.

UN World Water Day

This World Water Day, 22nd March, is about tackling the water crisis by addressing the reasons why so many people are being left behind. Sustainable Development Goal #6 lays out the mandate: water for all by 2030.

The Water Security Fund launches March 22nd from Luxembourg on FARAD-Group's new GreenEthica Business Unit: the only B2B platform dedicated to sustainability. Open to subscription as of Q2-2019, the fund has the objective to outperform the EURO STOXX 50 by allocation of greater investment towards companies with the best ranking in the Euro Water Risk Index. Please contact mkt@finscoms.com for more information.


* FARAD Group in 2017 received the B-Corporation certification which ranks it among the market reference points as Environmental, Social and Corporate Governance (ESG) standards.

N A S Invest tritt INREV bei, um Wachstum des institutionellen Geschäfts voranzutreiben

Der Immobilien- und Asset Manager N A S Invest wird Mitglied der „European Association for Investors in Non-Listed Real Estate Vehicles“ (INREV). Die Organisation ist der führende europäische Branchenverband für nichtgelistete Immobilienanlagevehikel und versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Akteure dieser Assetklasse. Zu den Mitgliedern gehören institutionelle Investoren, Investmentmanager und Service Provider. Zudem adressiert INREV als zentrale Interessensvertretung die Fondsindustrie gegenüber Politik und regulatorischen Behörden.

„Als ein Anbieter nichtgelisteter, institutioneller Immobilienanlagen mit starkem Track Record folgen wir bereits bei der Auflage neuer Produkte INREV-Standards. Da wir zudem einen Großteil unserer Investments mit institutionellen Kunden strukturieren, ist die Mitgliedschaft bei INREV ein logischer Schritt. So können wir im vollen Umfang am Fachwissen des Verbands mitwirken und unsere Anlageinstrumente mit Blick auf aktuelle Marktentwicklungen strukturieren“, erläutert Marius Preisig, Managing Partner bei N A S Invest.

INREV verfolgt das Ziel, über die Bereitstellung umfangreichen Researchs und Fachwissens Branchenstandards zu setzen sowie Best Practices zu fördern, um die Assetklasse Immobilien für Investoren attraktiver zu gestalten. Verbandsmitglieder erhalten im Zuge dessen unter anderem Zugang zu Trainings und Seminaren zu branchenspezifischen Themen und Fragestellungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Über die N A S Invest Group

Als Investor und Asset Manager mit langjähriger Erfahrung strukturiert und managt N A S Invest Immobilieninvestitionen für sich sowie co-investierende institutionelle und private Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Luxemburg und Zürich auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien in den Ballungszentren und Städten Deutschlands mit positiven ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Das durch das Management bis dato betreute Immobilienvermögen beträgt knapp 30 Milliarden Euro in europäischen Gewerbe- und Wohnimmobilien.

WisdomTree führt das Investor Solutions-Programm und den Digital Portfolio Developer (DPD) ein

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Einführung der WisdomTree Investor Solutions-Plattform bekannt. Sie unterstützt Investmentmanager dabei, sich effektiver mit bestehenden und potenziellen Kunden auseinanderzusetzen sowie Portfolios zu modernisieren, um sie an die sich verändernden Bedürfnisse der Investoren anzupassen. 

Zu dem Programm gehört auch der marktführende Digital Portfolio Developer (DPD), ein erweitertes Tool für Investoren1 zum Portfolioaufbau. Professionelle Kunden können auf der Website von WisdomTree auf das DPD-Tool zugreifen. Es dient als Ressource, um bestehende Portfoliobestände zu analysieren, Unterstützung bei der Erkennung von Chancen zur potenziellen Ergebnisoptimierung zu geben und Portfolios anhand einer Vielzahl von Marktszenarien Stresstests zu unterziehen. Nach der erfolgreichen Einführung in den USA und Kanada 2017 ist DPD nun auch in Deutschland verfügbar.

Frank Spiteri, European Head of Distribution, kommentiert: „In der Asset-Management-Branche kommt es derzeit zu gewaltigen Veränderungen. Unseres Erachtens spielt Technologie eine zentrale Rolle dabei, damit Investmentmanager effizient und wettbewerbsfähig agieren können. Wir sind uns sicher, dass dieses Tool Investmentmanager befähigt, Investmententscheidungen zu optimieren. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit, um neue Möglichkeiten der Interaktion mit ihren Kunden auszuloten.“

Hauptmerkmale des DPD-Tools:

  • Stresstest-Szenarien:Anhand der institutionellen Analysemöglichkeiten von FinMason, einem in den Bereichen FinTech und Investmentanalyse tätigen Unternehmen, können die Investoren die hypothetischen Renditen eines ursprünglichen Portfolios mit denen eines vorgeschlagenen Portfolios in unterschiedlichen Marktszenarien vergleichen.
  • Portfolios vergleichen:Die Investoren können zwei Portfolios eingeben und sie anhand von Schlüsselkennzahlen einander gegenüberstellen. Dies kann ihnen dabei helfen, zugrunde liegende Risiken zu bestimmen und Chancen zur Verbesserung der Performance, der Erträge und/oder der Gebühren zu erkennen.
  • Offene Investmentplattform:Das Tool umfasst mehr als 60.000 Anlagefonds und ETPs, die auf Holdingebene mit Echtzeitberechnungen analysiert werden können.
  • Benutzerfreundlichkeit:Die Investoren können das DPD-Tool jederzeit kostenlos nutzen. Es ist außerdem möglich, die Analyse zu speichern und Berichte auf der Grundlage der Ergebnisse herunterzuladen.

David Abner, Head of WisdomTree in Europa, kommentiert: „WisdomTree setzt sich dafür ein, Investmentmanagern nützliche digitale Anwendungen an die Hand zu geben, denen eine hochwertige Analyse zugrunde liegt. Da der Digital Portfolio Developer in den USA und Kanada bereits von Tausenden genutzt wird, wissen wir, dass es sich dabei um ein nützliches Tool handelt, mit dem sich die Portfolios von bestehenden und potenziellen Kunden schnell und einfach analysieren lassen. Unseres Erachtens ermöglicht diese technologische Lösung es Investmentmanagern, Performance effizient zu bewerten und bestimmte Stresstests durchzuführen – und damit ihr eigenes Unternehmen zum Erfolg zu führen.“

Das Investor Solutions-Programm bietet außerdem Research von und Zugang zu führenden Experten in den Bereichen Makroökonomie, Ruhestand und Recruitment wie:

  • Jeremy J. Siegel, Senior Investment Strategy Advisor für WisdomTree
  • Dr. Joseph F. Coughlin, Gründer und Direktor des AgeLab am Massachusetts Institute of Technology
  • Randy Street, geschäftsführender Gesellschafter bei ghSMART und Bestsellerautor

Hier erfahren Sie mehr über das Investor Solutions-Programm von WisdomTree: WisdomTree.eu/InvestorSolutions


1) Investoren, die sich auf der WisdomTree Website als professionelle Kunden registrieren.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 6. März 2019) weltweit ein Vermögen von rund 58,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders baut Angebot an nachhaltigen Aktienfonds aus

Schroders vergrößert seine nachhaltigkeitsorientierte Produktpalette. Der Asset Manager legt zwei weitere Aktienfonds auf, bei deren Titelauswahl soziale, Umwelt- und Unternehmensführungs-Faktoren (englisch: Environmental, Social, Governance = ESG) berücksichtigt werden: den Schroder ISF1 European Sustainable Equity sowie den Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity.

Schroder ISF European Sustainable Equity

Der Schroder ISF European Sustainable Equity (ISIN LU1910163192, Anteilsklasse C, thesaurierend) ist ein nachhaltiger Aktienfonds mit Fokus auf Europa. Die Strategie soll Anlegern eine langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklung bieten, die durch die Berücksichtigung von ESG-Faktoren erzielt werden soll. Die Grundlage für den Fonds bilden die europäischen Aktienstrategien von Schroders. Diese kombinieren verschiedene Anlagestile und basieren auf umfangreichen Analysen nach der Bottom-up-Methode.

Als Herzstück des Anlageprozesses fungiert das von Schroders neu entwickelte Rahmenkonzept für ESG-Kapitalanlagen CONTEXT. Es zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die führende Nachhaltigkeitseigenschaften in ihrer Branche aufweisen oder die sich im Hinblick auf Nachhaltigkeit verbessern. Gleichzeitig werden Gesellschaften aussortiert, die mindestens zehn Prozent ihrer Umsatzerlöse mit Tabakerzeugnissen, Waffen, fossilen Energieträgern, Alkohol oder Glücksspiel erwirtschaften.

Der Schroder ISF European Sustainable Equity wird von Nicholette MacDonald-Brown, Co-Head Pan-European Equity Research und Portfoliomanagerin, und von Fondsmanager Scott MacLennan verwaltet.

Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity

Der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity (ISIN LU1916462077, Anteilsklasse C, thesaurierend, USD) ist ein global anlegender Aktienfonds, der ESG-Analyse mit einem systematischen Investmentansatz verbindet. Die Strategie basiert auf dem erfolgreichen Global Multi-Factor Equity-Fonds, dessen Portfoliomanager sich Schroders' Kompetenz im faktorbasierten Investieren zunutze machen, um nachweisliche Renditequellen zu erschließen. Das erreichen sie, indem sie die Faktoren Qualität, Momentum, Value und niedrige Volatilität miteinander kombinieren. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten: 0,35% p.a.) strebt eine bessere Wertentwicklung als der MSCI All Country World Index an und eignet sich unter anderem auch als Baustein für die Altersvorsorgeplanung von Anlegern.

Der Fonds enthält mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage. Im Mittelpunkt der Strategie steht Schroders‘ firmeneigenes Rahmenkonzept SustainEx. Es misst, wie sich die Tätigkeit von Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt auswirkt – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Um die Erwartungen von Kunden an nachhaltige Portfolios zu erfüllen, ist außerdem der CO2-Fußabdruck des Fonds weniger als halb so hoch wie der seines Referenzindex. Des Weiteren werden Aktien von Unternehmen ausgeschlossen, die in der Tabak-, Waffen- und Glücksspielindustrie tätig sind.

Die Portfoliomanager beider Fonds nutzen das auf ESG-Anlagen bezogene Fachwissen des Nachhaltigkeitsteams von Schroders, das von Jessica Ground, Global Head of Stewardship, geleitet wird. Insgesamt verwaltet Schroders gut 54 Milliarden Euro2 im Rahmen ethisch-ökologischer Anlagemandate. Dies entspricht 10,7 Prozent des verwalteten Gesamtvermögens.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study3 hat gezeigt: Anleger sehen nicht nur die zunehmende Relevanz von Nachhaltigkeit für die Geldanlage, sondern sind auch davon überzeugt, dass sie damit hohe Renditen erzielen können. Mit den neuen nachhaltigen Aktienfonds von Schroders möchten wir genau das erreichen. Denn die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage ist für uns kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für nachhaltige Erträge. Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Unsere Analysen weisen beständig darauf hin, dass das Interesse der Investoren an nachhaltigen Kapitalanlagen zunimmt. Der Schroder ISF European Sustainable Equity und der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity nutzen die Expertise des Nachhaltigkeit-Teams von Schroders, um Kunden die Möglichkeit zu geben, eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen – in dem sicheren Wissen, dass ihr Geld in europäischen Unternehmen mit nachweislich guten oder besser werdenden Nachhaltigkeitseigenschaften investiert wird. Schroders hat die Bedeutung von nachhaltiger Kapitalanlage bereits frühzeitig erkannt und setzt sich für verantwortungsbewusstes Investieren ein. In diesem Zusammenhang erweitert Schroders kontinuierlich seine Produktpalette im Bereich nachhaltiger Investment-Lösungen. Neben dem Schroder ISF European Sustainable Equity und dem Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity wurden jüngst der Wandelanleihenfonds Schroder ISF Sustainable Convertible Bond (ISIN: LU1910163515, Anteilsklasse A, thesaurierend) und der Schroder ISF QEP Global ESG ex Fossil Fuels (ISIN: LU1910163945, Anteilsklasse A, thesaurierend, USD) aufgelegt. Weitere auf Nachhaltigkeit fokussierte Fonds sollen folgen.

Gleichzeitig baut Schroders seine Expertise im Bereich ESG und nachhaltiges Investieren aus. Erst vor kurzem schuf der Vermögensverwalter die Stelle des ESG Integration Manager und besetzte sie mit Stephanie Chang. Sie soll die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams der verschiedenen Anlageklassen, in die Schroders investiert, stärken. Für seinen Ansatz in diesem Bereich wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchstmöglichen Rating A+ ausgezeichnet.


1 Der Schroder International Selection Fund wird als Schroder ISF bezeichnet.
2 Stand: 30. Juni 2018
3 Die Ergebnisse der Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter folgendem Link: https://www.schroders.com/de/de/privatanleger/insights/global-investor-study/2018-findings/investing/ 

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Hauck & Aufhäuser Global Investment Management erweitert Angebot um den Bereich Private Debt

Richard Kuckelkorn wird Head of Private Debt bei H&A Global Investment Management und Vorsitzender des Private Debt Investmentkomitees.

Die Ernennung von Richard Kuckelkorn zum Head of Private Debt zum 1. Februar 2019 markiert den Einstieg in den stark wachsenden Private- Debt-Markt für die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM), dem jüngst eingegangenen Joint Venture von Hauck & Aufhäuser und der Taunus Group, der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe.

Die Private-Debt-Strategie ist zunächst mit einem Zielvolumen von 1 Milliarde Euro angesetzt. Das First Closing liegt bei 500 Millionen Euro. Kuckelkorn leitet das spezialisierte Deal-Team mit dem Auftrag, in private Schuldtitel zu investieren, und wird zusätzlich zum Vorsitzenden im Entscheidungsgremium des Private-Debt-Investmentkomitees berufen.

Im Fokus stehen dabei insbesondere der deutsche und europäische Mittelstand mit Bedarf an innovativen Finanzierungslösungen für Refinanzierungsanlässe, Wachstumskapital oder Zukäufe im Corporate-Bereich. Dabei verfolgt das Private-Debt-Team das Ziel, sowohl den Unternehmen als auch den Banken als Partner zur Seite zu stehen. Ein weiterer Eckpfeiler ist die Unterstützung von Unternehmen im Eigentum von Private Equity (PE) Investoren, wobei dieser Bereich zunächst selektiv verfolgt wird. Die Ticketgröße einzelner Investments soll zwischen 10 und 100 Millionen Euro liegen.

Kuckelkorn ist am Standort Frankfurt tätig und wird von einem Team aus drei weiteren Investmentspezialisten unterstützt. Er ist ein erfahrener Experte für Anlagen im Private-Debt- Markt und war zuletzt für die Deutsche Bank tätig.

„Wir freuen uns, Herrn Kuckelkorn und sein Team für die HAGIM gewonnen zu haben. Mit ihm werden wir unseren institutionellen Kunden sowie zukünftig auch weiteren professionellen Investoren zusätzliche Anlagemöglichkeiten im Alternative-Investment- Segment anbieten können“, so Thomas Herbert, Geschäftsführer und Leiter Portfoliomanagement der HAGIM.

Das Team

Richard Kuckelkorn

Vor seinem Wechsel zu H&A Global Investment Management verantwortete Herr Kuckelkorn vier Jahre lang für die Deutsche Bank in Frankfurt das Kreditstrukturierungsgeschäft für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, unabhängig davon, ob diese familiengeführt waren, sich in PE-Eigentum befanden oder börsennotiert waren. In dieser Rolle war er als „Problemlöser“ das Bindeglied zwischen dem deutschsprachigen Mittelstand und den Private-Debt-Produktteams der Bank. Zuvor war er bei der IKB für die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen zuständig. Neben einem Engagement bei der Strategieberatung Roland Berger und der Gründung eines Start-ups im Fintech-Bereich begann er seine berufliche Laufbahn 2003 bei der schweizerischen Großbank UBS, wo er in London und Frankfurt für die Finanzierung von Unternehmen in Private-Equity-Besitz zuständig war. Herr Kuckelkorn ist gebürtiger Niederländer und hat Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden studiert.

Manuel Renner

Manuel Renner war zuvor bei Macquarie Capital im Debt Advisory, Principal Investment und Restrukturierungsbereich tätig. Dabei konnte er eine breite Expertise in komplexen Finanzierungs- und Distressed-Situationen sowohl im PE- als auch Corporate-Bereich aufbauen. Vor seinem Wechsel zu Macquarie Capital war Herr Renner im Leveraged- Finance-Team der IKB tätig, bei der er zahlreiche Transaktionen begleiten und abschließen konnte. Herr Renner erwarb seinen Studienabschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Goethe- Universität Frankfurt am Main.

Philipp Brüggen

Philipp Brüggen kommt von Main Capital Partners, einem Investor für mittelständische Software-Unternehmen, wo er bereits Erfahrungen im Bereich von Private-Equity- Transaktionen sowie bei (Re-)Finanzierungsthemen, insbesondere von Software- Unternehmen, sammeln konnte. Zuvor war Herr Brüggen bei der Deutschen Bank im Bereich der Kreditstrukturierung tätig und sammelte Erfahrungen bei der Strukturierung von Finanzierungslösungen mit komplexen Anforderungsprofilen. Herr Brüggen hält einen Master in Finance vom Trinity College Dublin sowie einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Maximilian Doetsch

Maximilian Doetsch sammelte zuvor Erfahrung in der Finanzierung von Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand bei der Deutschen Bank und zuletzt bei der IKB. Hier begleitete er diverse Transaktionen aus dem Produktteam der Kreditstrukturierung. Neben den Bereichen Akquisitions- und Unternehmensfinanzierung verfügt Herr Doetsch auch über Expertise in der M&A-Beratung, wo er bei verschiedenen Transaktionen PE-Investoren erfolgreich beraten hat. Herr Doetsch absolvierte sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden, an der Universität Maastricht.


Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

First Private verstärkt Vertriebsteam für institutionelle Investoren

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management verstärkt ihre Vertriebsmannschaft. Seit Januar 2019 und Oktober 2018 ergänzen Daniel Gutschka (43) und Marco Lennartz (29) das Sales Team um Geschäftsführer Richard Zellmann. Die neuen Kollegen werden vor allem die Zielgruppe der institutionellen Investoren und Private Banking Einheiten betreuen.

Daniel Gutschka: Senior Sales Manager bei First Private

Daniel Gutschka ist seit dem 1. Januar 2019 als neuer Senior Sales Manager bei First Private zuständig für die Betreuung von Versicherungen, Pensionskassen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Er kommt vom Energieinfrastruktur-Asset-Manager ecoprime Gmbh, bei der er den Deutschland-Vertrieb für Assetmanagement-Produkte verantwortet hat. Weitere Stationen von Gutschka waren leitende Institutional-Sales-Positionen für verschiedene Banken in Hannover, Toronto und Frankfurt. Gutschka ist gelernter Bankkaufmann und hat ein Diplom in Betriebswirtschaft der Hochschule Bremen.

Marco Lennartz: Sales Manager bei First Private

Marco Lennartz übernimmt seit Oktober 2018 als Sales Manager schwerpunktmäßig die Betreuung von deutschen und österreichischen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken im Depot A- und Depot B-Geschäft und kümmert sich zudem um unabhängige Vermögensverwalter. Lennartz wechselt von Metzler Asset Management, wo er als Institutional Sales Manager Family Offices und Wholesale-Kunden betreute. Zuvor war er bei einer Volksbank im Private Banking tätig. Lennartz ist studierter Bankbetriebswirt des RWGV und hat einen Bachelor of Arts in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule in Berlin.

Starke Mannschaft vertritt anspruchsvolle Produkte

Vertriebschef Zellmann freut sich über die ausgewiesene Kompetenz beider Neuzugänge. Sowohl auf der Kunden- als auch auf der Produktseite werden Gutschka und Lennartz bei First Private ihre Erfahrung sehr gut einbringen können. Das spezialisierte Quant-Haus hat nicht nur eine Reihe erfolgreicher Fonds im Aktien- und Liquid Alternative-Segment im Angebot. Auch sind weitere alternative UCITS-Fonds sowie der Vertrieb von Lösungen im Bereich Hedgefonds Advisory in Planung.

„Die Herausforderungen im regulatorischen Umfeld bei gleichzeitig anhaltend niedrigen Zinsen erfordern ein ausgeprägtes Verständnis für institutionelle Kundenbedürfnisse und tiefergehendes Produkt-Know-How, weil die Ansprüche der Investoren komplexer werden. In den Bereichen Aktien und Alternative Investments wollen wir unsere erfolgreichen Lösungsansätze noch besser bekannt machen“, sagt Zellmann.

NN IP veröffentlicht Responsible Investing Report 2018

NN Investment Partners (NN IP) hat heute seinen Responsible Investing Report 2018 veröffentlicht. Er gibt einen Überblick darüber, was der niederländische Asset Manager im Jahr 2018 in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erreicht hat.

Im Responsible Investing Report 2018 skizziert NN IP seinen Ansatz für verantwortungsvolles Investieren und stellt seine zentralen Engagement-Themen vor, wobei die Entscheidungen in Bezug auf den Ausschluss von Anlagen sowie Restriktionen im Zusammenhang mit Investments in bestimmten Bereichen erläutert werden. Darüber hinaus berichtet NN IP auch über Aktivitäten hinsichtlich seiner Stimmrechtsausübung und stellt seine Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien vor.

NN IP hat bereits vor über 20 Jahren damit begonnen, ESG-Informationen in den eigenen Anlageprozess einzubeziehen und die ersten nachhaltigen Produkte aufzulegen. Im Jahr 2018 sind die Meilensteine von NN IP in diesem Bereich unter anderem:

  • Die Partnerschaft von NN IP und der Yale University in einem neuen wissenschaftlichem Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren.
  • Die führende Rolle von NN IP in den Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit in der Palmölindustrie.
  • Der Start von zwei neuen Private-Debt-Strategien im Nachhaltigkeits- und Impact-Bereich.
  • Die Steigerung der Assets under Management in den Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien von NN IP um 53% auf 16,5 Mrd. Euro.
  • Das Erzielen der Bestnote A+ der Principles for Responsible Investment (PRI) für eine hervorragende Strategie und Governance im nachhaltigen Investieren.

Für weiterführende Informationen über unsere Aktivitäten im Jahr 2018 im Bereich verantwortungsbewusstes Investieren können Sie nachfolgend unseren vollständigen Report herunterladen.

Den Responsible Investing Report 2018 können Sie hier herunterladen.

Unigestion verstärkt seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf

Der unabhängige Schweizer Vermögensverwalter Unigestion unterstreicht sein Engagement für deutsche Investoren jetzt mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf.

Die Neueröffnung in der letzten Woche ist Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens, das damit den Ausbau der Vertriebskapazitäten in der Region vorantreibt. Das neue Büro wird das engagierte deutsche Vertriebsteam von Unigestion beherbergen und so einen besseren Zugang für aktuelle Investoren und potenzielle Neukunden bieten.

Das Düsseldorfer Team wird institutionellen Anlegern und Intermediären zur Seite stehen und maßgeschneiderte Anlagelösungen und Schlüsselstrategien anbieten, etwa aus den Bereichen Aktien, Multi Asset, Alternative Risk Premia und Private Equity.

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, wird das neue Büro leiten. Die Adresse lautet: Unigestion Asset Management SA, Poststraße 7 in 40213 Düsseldorf.

Fiona Frick, Vorstandsvorsitzende bei Unigestion, sagt dazu:

„Unigestion ist seit langem in Deutschland präsent und ist jetzt noch besser aufgestellt, um diesen wichtigen europäischen Markt zu bedienen. Düsseldorf ist ein internationales Geschäfts- und Finanzzentrum und der Sitz einer ganzen Reihe unserer Investoren. Daher ist es ein guter Ausgangspunkt, wenn wir in Deutschland weiter wachsen wollen.“

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, fügt hinzu:

„Deutschland hat einen reifen Investmentmarkt und die Büroeröffnung stärkt unser Engagement für deutsche Investoren. Durch die Präsenz vor Ort können wir die bestehenden Beziehungen stärken, unsere Investorenbasis erweitern und noch enger mit Investoren zusammenarbeiten, die nach spezifischen Anlagelösungen suchen.“

Wechsel im Führungsteam der BayernInvest: Alexander Mertz wird Sprecher der Geschäftsführung

Alexander Mertz wird zum 1. August 2019 Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, der Asset Managementtochter der BayernLB. Mertz kommt von BlackRock, wo er seit 2017 als Chief Operating Officer (COO) für Deutschland, Österreich und Osteuropa tätig ist. Er folgt auf Dr. Volker van Rüth, der auf eigenen Wunsch und im allerbesten Einvernehmen im Laufe des Sommers ausscheiden wird. Gemeinsam mit Dr. Michael Braun und Marjan Galun bildet Alexander Mertz künftig das neue Führungsteam der BayernInvest.

Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der BayernInvest und Kapitalmarktvorstand der BayernLB: „Mit Alexander Mertz haben wir einen sehr renommierten und hervorragend vernetzten Asset Management Spezialisten für den Chefposten bei der BayernInvest gewinnen können. Ich bin überzeugt, dass er das Profil der Gesellschaft weiter schärfen und die anerkannte Kundenkompetenz der BayernInvest im Asset Management und Master-KVG-Geschäft erfolgreich ausbauen wird. Gleichzeitig danke ich Dr. van Rüth herzlich für seine erfolgreiche Tätigkeit bei der BayernInvest und wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute“.

Mit Alexander Mertz (45) übernimmt ein ausgewiesener Kapitalmarktexperte die Leitung der BayernInvest. Bei BlackRock war Mertz ab 2008 als Leiter Portfolio Management und als Chief Investment Officer ETF & Index Investments für Anlagen in Aktien, Renten und Rohstoffe zuständig, bevor er 2017 COO und stellvertretender CEO der BlackRock Asset Management Deutschland wurde. Das Asset Management hat Mertz von der Pike auf gelernt. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere in der Produktentwicklung der genossenschaftlichen Union Investment Gruppe und übernahm dort anschließend Fonds- und Führungsverantwortung im Rentenportfoliomanagement. Danach verantwortete Mertz bei der Deka Investment, dem Wertpapierhaus der Sparkassen, das Portfoliomanagement und die Investmentstrategie von Corporate Bond-Fonds für private und institutionelle Anleger.

H&A Global Investment Management GmbH verstärkt Geschäftsführung

Die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM) erweitert zum 1. März 2019 ihre Geschäftsführung. Thomas Herbert (53) wird zukünftig für das Portfoliomanagement verantwortlich sein.

Herbert verfügt über langjährige Asset-Management-Erfahrung bei renommierten Adressen. Bevor er in die Geschäftsführung der HAGIM eintrat, verantwortete er als Head of Portfolio Management von ETHENEA Independent Investors S.A. in Luxemburg das gesamte Asset Management und die strategische Asset Allocation. Zu seinen weiteren beruflichen Stationen gehörten unter anderem Positionen als Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäfts- führung bei Oddo Meriten Asset Management sowie als Head of Fixed Income Credit In- vestments für die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA). Seine Karriere startete der Diplom- Volkswirt 1996 als Head of Credit Research bei der DZ Bank in Frankfurt.

„Mit Thomas Herbert kommt ein ausgewiesener Asset-Management-Experte zu uns. Das ist eine willkommene Verstärkung, denn die Zeichen stehen bei uns auf Wachstum“, sagt Chris- tian Wrede, einer der HAGIM-Geschäftsführer. Die HAGIM verwaltet aktuell rund 11 Mrd. Euro an Assets. Ab dem 1. März 2019 besteht die Geschäftsführung der HAGIM aus Burk- hard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.

Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

Schroders holt Peter Begler für Private-Assets-Geschäft

Schroders setzt sein Wachstum im Bereich Private Assets fort und hat den Private-Equity-Spezialisten Peter Begler eingestellt. Begler hat die in Frankfurt neugeschaffene Position als Alternatives Director Private Equity am 1. März angetreten und wird in dieser Funktion das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland ausbauen. Er wird sich darauf konzentrieren, zusammen mit dem Team in Zürich den Kunden als Produktexperte für Private Equity zur Verfügung zu stehen und gezielt individuelle Investment-Lösungen für institutionelle Kunden zu entwickeln.

Begler besitzt langjährige Erfahrung auf dem deutschen Markt für alternative Anlagen. Vor seinem Wechsel zu Schroders konzipierte er bei Allianz Global Investors als Senior Product Developer für Private Assets Lösungen in den Anlagensegmenten Infrastruktur und Privatkredite sowie im Bereich Schwellenländer. Davor war er in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank als Senior Analyst für die Manager- und Fondsselektion im Geschäftsfeld Private Markets zuständig. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen unter anderem UBS, Union Investment sowie eine Beratertätigkeit im Bereich Infrastrukturinvestments in Südafrika.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders ist im Bereich Private Equity in Deutschland bereits stark positioniert. Mit Peter Begler haben wir einen erfahrenen Private-Equity-Experten gewonnen, sodass wir mit seiner Kenntnis des institutionellen Marktes in Deutschland unser Geschäft sowie unser Angebot an Lösungen für unsere Kunden weiter ausbauen können. Die Nachfrage unserer Kunden nach Private Equity nimmt stark zu und der Markt für diese Art von Anlagen gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Auch Umfragen belegen: 45 Prozent der Investoren wollen ihre Allokation in Private Equity in den nächsten drei bis fünf Jahren ausbauen. Gefragt sind Produkte, die eine geringe oder gar keine Korrelation mit traditionellen Anlageformen aufweisen. Unsere Kunden möchten daher zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile Renditen liefern und weniger volatil sind als börsengehandelte Wertpapiere. Um ihnen die bestmöglichen Lösungen zu bieten, bauen wir sowohl die Investment-Strategien als auch unsere personelle Expertise im Bereich Private Assets kontinuierlich aus.

Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30.06.2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 erfolgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq. Zudem ernannte Schroders kürzlich Dr. Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets. Er wird seine Position im Mai antreten und das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten.


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Legal & General Investment Management setzt konstantes Wachstum fort und gibt Nachfolge für CEO Mark Zinkula bekannt

Es war ein weiteres starkes Wachstumsjahr für Legal & General Investment Management (LGIM): Trotz eines volatilen Marktumfelds knackte der Asset Manager 2018 die 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 42,6 Milliarden Pfund und ließen das gesamte verwaltete Vermögen um 3 Prozent auf 1015 Milliarden Pfund (2017: 983 Milliarden Pfund) steigen.

Der Fokus von LGIM lag dabei weiterhin auf dem Aufbau der internationalen Präsenz, der Erweiterung der Investitionsfähigkeit und der Einstellung von erfahrenem Personal in Europa, dem Mittleren Osten und Asien. Das verwaltete Vermögen des internationalen Geschäfts stieg 2018 um 13 Prozent auf 258 Milliarden Pfund gegenüber 228 Milliarden Pfund im Vorjahr. Dieser Trend dürfte sich LGIM zufolge aufgrund der fortlaufenden Verankerung in den internationalen Märkten fortsetzen. In den USA verzeichnete LGIM Nettomittelzuflüsse von 15,2 Milliarden US-Dollar, 6,8 Milliarden Pfund in der Golf-Region und drei Milliarden Pfund in Asien.

„Mit Überschreiten der 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen haben wir einen Meilenstein erreicht, auf den wir in den vergangenen Jahren mit unserem konstanten Wachstum hingearbeitet haben“, sagt Mark Zinkula, CEO von LGIM. „Die internationale Expansion hat strategische Priorität. Wir haben daher alle nötigen Investitionen und Neueinstellungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in allen für uns wichtigen Märkten gegeben sind.“

„2018 war für Vermögensverwalter weltweit ein herausforderndes Jahr. Die heute veröffentlichten Ergebnisse spiegeln das Vertrauen wider, das unsere Kunden in uns setzen, um in diesen unsicheren Märkten zu navigieren und ihre Anlageziele zu erreichen.“

Vielfältiges Wachstum

Das Geschäft mit Defined Contributions wuchs weiterhin, mit Nettomittelzuflüssen von ingesamt 8,4 Milliarden Pfund (2017: 3 Milliarden Pfund) und einem Anstieg des verwalteten Vermögens der britischen Defined Contributions um 18 Prozent auf 70,8 Milliarden Pfund (2017: 60,1 Milliarden). Daneben erzielte LGIM mit einem Anstieg der Mitgliederzahl von 2,7 Millionen im Jahr 2017 auf 3,1 Millionen einen Kundenzuwachs von 19 Prozent auf der Pensions-Plattform von LGIM Workplace. Die UK Master Trusts überschritten kürzlich die 5,5 Milliarden Pfund an Assets under Management. Dies spiegelt die anhaltende Attraktivität für DC-Systeme wider, die ihre Governance, Investmentaktivitäten und Verwaltung auslagern wollen.

Mit 2,8 Milliarden Pfund Nettomittelzuflüssen lag das Retail-Geschäft etwas hinter dem Vorjahr mit 3,0 Milliarden Pfund zurück. Das verwaltete Vermögen stieg aber auf 25,5 Milliarden an (2017: 24,2 Milliarden Pfund), nachdem die Nachfrage nach Multi-Asset- und Indexprodukten stieg. Das Unternehmen belegte 2018 laut dem Prodham Report sowohl bei den Brutto- als auch bei den Nettomittelzuflüssen in Großbritannien den zweiten Platz – eine bedeutende Leistung in volatilen Märkten. Die Akquisition von Canvas wurde im März 2018 abgeschlossen, die europäische ETF-Plattform ist nun vollständig integriert. Das gesamte verwaltete Vermögen des ETF-Geschäfts beträgt 2,3 Milliarden Pfund. Das in 2017 gestartete Personal Investing Business von LGIM hat derzeit ein Volumen von 5,1 Milliarden Pfund (2017: 5,5 Milliarden Pfund) und führte zu einer Reduzierung der Managementgebühr und Mindestanlagesummen.

Die internationalen Nettomittelzuflüsse in das LGIM Solutions-Geschäft - zu dem auch haftungsorientierte Investitionen (Liability Driven Investment, LDI) und Multi-Asset-Lösungen gehören - stiegen auf 47,6 Milliarden Pfund (2017: 44,8 Milliarden Pfund). Als Treiber gelten DB-Pensionssysteme, die eine breite Palette von Liability Driven Investment (LDI)-Strategien umsetzen, sowie eine hohe Nachfrage nach Multi-Asset-Strategien von DC-Systemen und Privat- sowie europäischen Kunden. Die Nettomittelzuflüsse im Bereich Multi-Asset-Fonds betrugen 7,5 Milliarden Pfund (2017: 7,2 Milliarden Pfund). Die Nettomittelzuflüsse von 9,5 Milliarden Pfund (2017: 8,7 Milliarden Pfund) aus dem internationalen Geschäft in Global Fixed Income wurden durch eine anhaltend starke Performance in der gesamten Fondspalette getragen.

Das Immobiliengeschäft ist weiter expandiert, mit einem guten Wachstum der Privatkredite von 3,1 Milliarden Pfund im Jahr 2018 in den Bereichen Unternehmens- und Infrastrukturverschuldung sowie Immobilienkredite. Das Geschäft war auch weiterhin erfolgreich mit dem Build to Rent Geschäft und den Real Assets, wo die Assets under Management auf 27,1 Milliarden Pfund (2017: 23,8 Milliarden Pfund) angewachsen sind.

Ausblick: Nachfolge für CEO

Im Februar 2019 gab LGIM bekannt, dass Michelle Scrimgeour die Nachfolge von Mark Zinkula als CEO von LGIM antreten wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Mark Zinkula wird eng mit Scrimgeour zusammenarbeiten, um eine umfassende Übergabe zu gewährleisten, bevor er noch in diesem Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet. Michelle Scrimgeour wird von Columbia Threadneedle Investments zu LGIM wechseln, wo sie derzeit als Chief Executive Officer für die Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) verantwortlich ist.

„Das Unternehmen ist in einer guten Position, um den Wachstumskurs der vergangenen acht Jahre fortzusetzen, und ich bin zuversichtlich, dass Michelle Scrimgeour das Unternehmen durch diese nächste Phase führen kann", so Mark Zinkula.

Pictet Alternative Advisors erweitert Palette um Strategie für direkte Immobilieninvestments

Pictet Alternative Advisors SA (PAA), die für alternative Anlagen zuständige Tochtergesellschaft der Pictet-Gruppe, baut ihre alternativen Anlagestrategien mit der Auflegung eines direkten Immobilienfonds für professionelle Anleger aus.

Die neue Strategie wird von einem 14-köpfigen Team unter der Leitung von Zsolt Kohalmi verwaltet. Vor seiner Tätigkeit bei Pictet war Kohalmi bei Starwood Capital für Akquisitionen in Europa verantwortlich. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in privaten Immobilieninvestments im Wert von insgesamt rund 20 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds wird in europäische Immobilienanlagen und entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Sektoren wie Büroräume, Wohnimmobilien, Studenten- und Seniorenwohnungen sowie Leichtindustrieanlagen investieren. Der Fokus liegt auf dem mittleren Segment des Immobilienmarktes und auf Investments in Smart Cities und Gateway-Städten in Westeuropa.

Der Fonds profitiert auch vom Know-how lokaler Länderverantwortlicher für Immobilieninvestments in sechs Pictet- Büros in ganz Europa (Grossbritannien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Schweden und Schweiz).

„Europa bietet auf risikoadjustierter Basis nach wie vor attraktive Anlagechancen im Immobiliensektor. Asien verfügt über aussergewöhnlich niedrige Kapitalisierungszinssätze, was zu rekordhohen Investitionswerten führt. Die USA sind im Zyklus viel weiter fortgeschritten und weisen höhere Zinsen auf, was am Ende zu steigenden Kapitalisierungszinssätzen führen könnte. In Europa sind die Kapitalisierungszinssätze dagegen dank anhaltend niedriger Zinsen stabil und die Mieten steigen allmählich an. Dies macht Europa aus unserer derzeitigen Sicht auf risikoadjustierter Basis zum attraktivsten Weltmarkt für Immobilienanlagen“, so Zsolt Kohalmi.

„In den kommenden Jahren dürfte die Volatilität an bestimmten europäischen Märkten, etwa in Grossbritannien infolge des Brexit, interessante Einstiegsgelegenheiten mit sich bringen. Unsere Präsenz in den sechs Ländern ist daher umso wichtiger, damit wir von Transaktionen möglichst als Erste erfahren.”

Auch die zugrunde liegenden Fundamentaldaten sehen Kohalmi zufolge interessant aus.

„Die Mietnachfrage nach Gewerbeimmobilien hat sich in den letzten zwei Jahren verbessert, da die Arbeitslosigkeit in der Eurozone zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise unter die 7%- Marke gesunken ist. Diese steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass in manchen Teilmärkten der Anteil freier Büroräume unter 5% gefallen ist, was wiederum ein Wachstum der Realmieten zur Folge haben kann.”

„Weil die Banken weniger geneigt sind, Kredite zu vergeben, liegt der Renovierungsstand bestehender und die Entwicklung neuer Immobilien in den letzten 10 Jahren in Europa klar unter dem langfristigen Durchschnitt. Die Wünsche und Bedürfnisse der Mieter entwickeln sich ständig weiter, und auch die Technologie und der Bedarf an umweltfreundlichen Gebäuden verändern zusehends die Nachfrage. Dies schafft konkrete Gelegenheiten, das Angebot solcher knappen Immobilien auszubauen.”

Kohalmi fügt hinzu: „Auch demografische Trends sind entscheidend. Millennials bevorzugen Singlehaushalte und mieten lieber als zu kaufen. Dazu kommt der steigende Bedarf an speziellen Wohnlösungen für die alternde Bevölkerung Europas und an Unterkünften für Studierende aus dem Ausland.“

Robo-Advisor-Begriff erst 20% der Deutschen bekannt – jedoch positive Zukunftsaussichten

Trotz der bereits mehr als fünfjährigen Historie am Markt und der großen medialen Präsenz sind Robo Advisor gegenwärtig noch vergleichsweise wenig bekannt. Nur 20% der Deutschen kennen den Begriff aktuell bereits, jedoch bestehen durchaus positive Zukunftsaussichten. Rund 45% derjenigen, die mit dem Begriff vertraut sind, können sich gut vorstellen, dort in den nächsten 12 Monaten Geld anzulegen. Das ist das Ergebnis der Umfrage „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München. „Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist die Bereitschaft groß“, hebt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer hervor.

„Auch wenn das Thema Robo Advice noch nicht in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist, ist es auf einem sehr guten Weg“, führt Geyer weiter aus. „So ist das Thema beispielsweise bereits heute bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro präsent. Ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss.“

Dass die je nach Personengruppe unterschiedliche Bekanntheit des Themas einer positiven Zukunft wiederum nicht entgegensteht, zeigt sich an der bereits heute bestehenden Anlagebereitschaft: Nur rund ein Drittel derer, die den Begriff Robo Advisor kennen, stufen die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 12 Monaten Geld in ein entsprechendes Angebot anzulegen, als sehr gering ein. Auch Personen, denen das Thema erst im Rahmen der Befragung vorgestellt wurde, sind nicht grundsätzlich abgeneigt. Knapp ein Viertel kann sich entsprechende Anlagen sicher bzw. eher schon vorstellen.

Einem Robo Advisor wird dabei indes nicht die Rolle der zukünftig einzigen Geldanlage zugeschrieben. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Baustein. Sofern Anlagen in einen Robo Advisor in Betracht gezogen werden, wird am häufigsten ein Anteil der Robo-Anlage von bis zu 25% am Gesamtvermögen angestrebt. „Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen unsere Erfahrungen der letzten 5 Jahre mit unserem eigenen Robo Advisor fintego. Auch hier legen die Kunden in der Regel nur einen Teil des Vermögens über den Robo Advisor an. Aufgrund stabiler Qualität seit Produktstart wurde die Anlage jedoch im Laufe der Zeit oftmals weiter ausgebaut“, erklärt Geyer.

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo-Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (67% mindestens wichtig), Transparenz (66%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (63%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie bspw. Stiftung Warentest oder Analysehäuser (61%). Daneben stehen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (59%) sowie die Performance (56%) im Fokus.

„Wir haben bei fintego von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase. „Dies hat uns nicht nur sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen – wie beispielsweise kürzlich im Rahmen der Studie von FondsConsult – eingebracht, sondern auch viele Kunden überzeugt. Dass wir zudem mit der Anlagestrategie auch unter Performancegesichtspunkten richtig lagen, zeigt die sehr überzeugende Wertentwicklung der letzten Jahre“, ergänzt Linner.

Dank der grundsätzlichen Offenheit der Deutschen für das Thema Robo Advice ist im Zuge einer weiterhin wachsenden Bekanntheit des Themas von positiven Zukunftsaussichten auszugehen. „Die Ergebnisse der Umfrage haben uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind“, resümiert Geyer, „und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

CACEIS verbessert Kunden-Service-Portal durch Innovation Lab grundlegend

CACEIS hat sein Serviceportal OLIS komplett überarbeitet: Ziel war es, dem Portal ein neues Design zu verleihen, das Kunden eine höhere Übersichtlichkeit, Aktualität sowie eine bessere Kontrolle über ihre Daten gewährleistet. Das CACEIS Innovation Lab ist eine mit den Kunden gemeinsam genutzte kollaborative Plattform, die es dem Service Provider ermöglicht, die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden klar zu identifizieren.

Das OLIS-Portal „Where people meet Data“ bietet eine Dashboard-Funktion, die alle CACEIS-Geschäftsbereiche abdeckt. Es verfügt zudem über ein benutzerfreundlicheres Design, welches auch auf Tablets nutzbar ist. Damit können Kunden einfacher auf ihre Daten zugreifen und erhalten eine klare Übersicht über ihre Portfolios und Transaktionen. Dieser Service beinhaltet etwa die Entgegennahme und Verfolgung von Aufträgen sowie die Bestätigung der Nettoinventarwerte. Die für das Tagesgeschäft notwendigen operativen Daten werden in Echtzeit angezeigt und nutzen die Big Data-Architektur der Gruppe.

Darüber hinaus bietet das neue OLIS-Portal einen höheren Datenfluss und führt neue, kollaborative Funktionen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den operativen Teams des Kunden und CACEIS ein. Zudem ist OLIS in hohem Maße personalisierbar: Kunden haben somit eine bessere Kontrolle über ihre Daten, können ihre Informationen nach Bedarf einsehen sowie Berechtigungen ihrer Nutzer besser verwalten.

Joe Saliba, Deputy Managing Director bei CACEIS kommentiert: „Die neue Version von OLIS ist jetzt noch anwenderfreundlicher und ganz auf die Anforderungen der Nutzer ausgerichtet. Wir werden diesen Ansatz mithilfe einer „agilen“ Methodik auch bei künftigen Entwicklungen verfolgen. Damit können wir die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig einbeziehen und ermöglichen folglich eine hohe Kundenzufriedenheit.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

State Street Global Advisors kündigt die Einführung des SPDR MSCI WORLD UCITS ETF an

State Street Global Advisors, das Vermögensverwaltungsunternehmen der State Street Corporation (NYSE:STT), gab die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF (Ticker: SPPW) bekannt. Ab sofort ist der Fond an der Xetra-Börse, der Londoner Börse, der Borsa Italiana und Euronext verfügbar, ein Listing an der SIX ist zu gegebener Zeit geplant.

Der SPDR MSCI World UCITS ETF bietet Anlegern Zugang zu einem breiten Korb von über 1.600 Aktien in 23 Industrieländern. Dies entspricht etwa 85 Prozent der im Streubesitz befindlichen Marktkapitalisierung der entwickelten Aktienmärkte oder ca. 40 Billionen US- Dollar an investierbaren Vermögenswerten.1

Globale Aktien-ETFs machten in diesem Jahr mit bisher über 2,6 Mrd. USD2 rund 30% der gesamten Zuflüsse von Aktien-ETFs in EMEA aus. Die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF komplettiert das bestehende globale Aktienangebot von SPDR und ergänzt Fonds wie den SPDR® MSCI ACWI UCITS ETF (Ticker: SPYY), den SPDR® MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Ticker: SPYM), den SPDR® MSCI World Small Cap UCITS ETF (Ticker: ZPRS) sowie 10 MSCI World Sector ETFs.

Stefan Kuhn, Managing Director und Head of SPDR ETFs für Deutschland, sagt: „Als transparente und physisch replizierte Lösung bietet der SPDR MSCI World UCITS ETF Anlegern ein sehr effizientes Beta-Engagement. Durch seinen attraktiven Preis eignet sich dieser Fond sowohl für langfristige Anlagen als auch als Instrument zur Liquiditätssteuerung in Aktienportfolios".

„Der MSCI World Index wird oft als Grundlage für ein diversifiziertes, internationales Portfolio angesehen", so Kuhn weiter. „Viele Investoren nutzen ihn als Kernbaustein, um dann mit sektoralen oder regionalen Engagements Akzente darum herum zu setzen oder um zusammen mit globalen oder regionalen Anleihenallokationen ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen. Der MSCI World Index wies aufgrund seiner hohen Länder- und Branchendiversifikation in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen regionalen Indizes aus Industrieländern eine bessere risikobereinigte Rendite auf."

State Street Global Advisors blickt auf eine lange Tradition in der Verwaltung von breiten Aktien- und MSCI-World Portfolien zurück und verwaltet derzeit weltweit Vermögenswerte in Höhe von 475 Milliarden US-Dollar, die mit den Strategien von MSCI developed world verglichen werden.3


1) Source MSCI as of 31 December 2018
2) Source: State Street Global Advisors; Bloomberg Finance L.P. as of 22February 2019.
3) Source State Street Global Advisors as of 31 December 2018

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten betreut State Street Global Advisors Regierungen, institutionelle Investoren und Finanzberater weltweit. Mit einem rigorosen, risikobasierten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und langjähriger Markterfahrung basiert, erstellen wir aus einer Vielzahl von aktiven und Indexstrategien kostengünstige Lösungen . Dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet, unterstützen wir Portfoliounternehmen dabei zu erkennen, dass was für die Menschen fair und für den Planeten nachhaltig ist, langfristige Erfolge erwirtschaften kann. Und als Pioniere bei indizierten Anlagemöglichkeiten, ETFs und ESG erfinden wir immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Dadurch sind wir mit fast 2,51 Billionen US-Dollar* unter unserer Verantwortung zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt aufgestiegen.
* Diese Zahl ist zum 31. Dezember 2018 ausgewiesen und beinhaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 32,44 Mrd. USD in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketingmitarbeiter tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind angeschlossen.

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine umfassende Familie, die eine Reihe von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einem registrierten Anlageberater und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten den Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die genau auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. State Street, anerkannt als Branchenpionier, entwickelte 1993 den ersten in den USA gelisteten ETF (SPDR S&P 500® - Ticker SPY) und ist weiterhin führend bei verantwortungsbewussten Innovationen, wie die Einführung vieler bahnbrechender Produkte, einschließlich der Markteinführung von ETFs auf Gold, internationale Immobilien, internationale Renten und Sektoren, zeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Schroders stellt Spezialistin für ESG-Integration ein

Schroders gibt bekannt, dass Stephanie Chang als ESG Integration Manager eingestellt wird. Diese Position als Spezialistin für die Integration von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (Environmental, Social and Governance – ESG) wurde neu geschaffen, um Schroders' Kompetenz in der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne wird Chang sich darauf konzentrieren, die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams zu stärken, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden. Chang wird von der Londoner Unternehmenszentrale aus arbeiten und berichtet an den Head of Sustainable Research, Andrew Howard.

Zuvor war Chang fast fünf Jahre für PwC tätig. Als Assistant Director for Sustainability and Climate Change beschäftigte sie sich dort schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzdienstleistungssektor. Sie half den Kunden des Unternehmens dabei, Risikomanagement-Konzepte zu entwickeln, um den Übergang zu emissionsärmerem Wirtschaften zu realisieren. Zu ihren Kunden zählten global tätige Banken sowie Versicherungs-, Asset Management- und Private-Equity-Gesellschaften.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Stephanie Chang bringt im Bereich ESG umfangreiche Fachkenntnisse zur Messung, Steuerung und Integration von Nachhaltigkeit mit. Immer mehr unserer Kunden wünschen sich, dass ESG-Kriterien in ihre Portfolios eingebunden werden. Deshalb sind unsere Investment-Teams ständig bestrebt, diese Anforderungen noch effektiver zu berücksichtigen. Mit Frau Changs Einstellung erweitern wir unsere Fähigkeit, in den verschiedenen Anlageklassen, in die wir investieren, die besten nachhaltigen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.

Schroders baut das Spektrum an Produkten, die ESG-Kriterien berücksichtigen, weiter aus.

Für seinen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Faktoren wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchst möglichen Rating A+ ausgezeichnet.


Weitere Informationen auf schroders.com.

Legal & General announces next CEO of Investment Management

Legal & General Group Plc ("Legal & General") today announces the appointment of Michelle Scrimgeour as Chief Executive Officer of Legal & General Investment Management ("LGIM") and executive director of Legal & General Group.

Michelle Scrimgeour will join LGIM from Columbia Threadneedle Investments, where she is currently Chief Executive Officer with responsibility for the EMEA (Europe, Middle East and Africa) region.

Her appointment follows a comprehensive, global search process and is subject to regulatory approval. She will succeed Mark Zinkula as CEO of LGIM. Mark has been CEO of LGIM since 2011, and last year announced his intention to retire from the company in August 2019. Michelle will take up her post formally following the completion of regulatory and other formalities and Mark will be working closely with her to ensure a comprehensive handover before he retires from the Company later this year. Michelle will join the board of Legal & General Group plc on appointment, at which point Mark will step down from the Legal & General Group Board. The specific retirement and appointment dates will be confirmed in due course.

No information is required to be disclosed pursuant to paragraph 9.6.13R of the Listing Rules in relation to Michelle's appointment as a director of the Company.

Commenting on Michelle's appointment, Nigel Wilson, CEO of Legal & General, said: "I am delighted Michelle is joining us to lead the next phase of LGIM's growth both with our existing UK clients and internationally. Her successes at Columbia Threadneedle, M&G and Blackrock clearly demonstrate that she combines a capacity for managing and growing a very substantial international asset management business with a strong focus on creating sustainable and scalable operations. Her practical, collegiate and customer-focused approach will further bolster LGIM's unique culture, leveraging its strong synergies with the broader L&G Group, and building on the outstanding job "Zink" has done since 2011."

Union Investment Real Estate GmbH: Jörn Stobbe übernimmt 2020 Vorsitz der Geschäftsführung

Jörn Stobbe (53) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 vom Aufsichtsrat der Gesellschaft zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH bestellt. Er übernimmt die Funktion von Dr. Reinhard Kutscher, der Ende 2019 mit dann 65 Jahren in den Ruhestand geht.

Jörn Stobbe ist seit Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung und Chief Operating Officer (COO) der Gesellschaft. Er übernimmt von Dr. Kutscher die Leitung des Immobiliensegments innerhalb der Union Investment Gruppe, welches die Union Investment Real Estate GmbH und die Union Investment Institutional Property GmbH in Hamburg sowie die Union Investment Real Estate Austria AG in Wien umfasst. Das betreute Immobilienfondsvermögen der drei Gesellschaften hat im letzten Jahr die Marke von 40 Mrd. Euro überschritten.

Zur Führungsspitze der Union Investment Real Estate GmbH gehören unverändert Martin J. Brühl (51), der als Chief Investment Officer (CIO) den An- und Verkauf im In- und Ausland leitet sowie Volker Noack (55), der das Asset Management der Immobilienbestände verantwortet. Das nach dem Ausscheiden von Dr. Kutscher vakante vierte Mandat in der Geschäftsführung wird zu gegebener Zeit neu besetzt.

NN IP und Yale kooperieren bei Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren

NN Investment Partners (NN IP) und die Yale Initiative on Sustainable Finance (YISF) des Yale Center for Business and the Environment kooperieren im Rahmen des neuen Forschungsprojekts „Delivering value to investors from sustainability". Das akademische Projekt untersucht, ob und wie die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Die Ergebnisse des Projekts sollen NN IP und Investoren generell dabei helfen, Instrumente zu entwickeln, um finanzielle und nachhaltige Ziele optimal zu kombinieren.

Das Ziel von YISF sind zukunftsweisende Forschungsarbeiten zu den Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von Nachhaltigkeitsinformationen in Anlageentscheidungen. Dieses Ziel passt sehr gut zur über 20-jährigen Tradition von NN IP im Bereich verantwortungsvolles Investieren und ESG-Integration. Das Forschungsprojekt untersucht, wo Nachhaltigkeit und Finanzmärkte aufeinandertreffen und wie Anleger ESG-bezogene Erkenntnisse im Investmentprozess am besten nutzen können.

Diane Strauss, Research Director der Yale Initiative on Sustainable Finance: „Im Rahmen der YISF erforschen wir die Hindernisse für eine stärkere Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Anlageentscheidungen. Wir befassen uns in erster Linie mit ESG-Daten und ihrer Relevanz für die Kapitalmärkte. Die Untersuchung, wie ESG-Informationen die Finanzrenditen beeinflussen, ist eine entscheidende Frage für die Branche. Wir sind überzeugt, dass eine gründliche akademische Forschung unabhängige Erkenntnisse liefern kann, die notwendig sind, um Kapital nachhaltiger anzulegen. Die Partnerschaft mit NN IP ist eine einzigartige Gelegenheit, unsere Forschung auf diesem Gebiet zu erweitern.“

Jeroen Bos, Head of Specialized Equity & Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Wir sehen es als große Chance, die Yale Initiative on Sustainable Finance zu unterstützen, denn wir sind fest davon überzeugt, dass die Integration von ESG-Aspekten in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Anknüpfend an unsere bisherigen wissenschaftlichen Forschungen über ESG sind wir zuversichtlich, dass wir durch das neue Forschungsprojekt der YISF unsere Erkenntnisse zum Nutzen unserer Kunden und der Gesellschaft weiter ausbauen können.“


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Schroders legt systematischen Multi-Faktor-Aktienfonds auf

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 Global Multi-Factor Equity einen neuen Teilfonds in seiner ISF-Fondsfamilie aufgelegt. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten 0,35% p.a. bei der Anteilsklasse C, thesaurierend USD, ISIN LU1916067108) verfolgt einen Bottom-up-Ansatz, bei dem das Fondsmanagement eine optimale Mischung von Aktien aus mehreren Faktoren wie Qualität, Momentum, Value und niedriger Volatilität zusammenstellt. So entsteht eine diversifizierte Anlagestrategie, die bei kontrolliertem Risiko eine dauerhaft überdurchschnittliche Performance erreichen soll.

Durch einen integrierten und systematischen Ansatz sollen Wertschwankungen verringert werden, die aus der Anlage in einzelnen Faktoren resultieren. Auf diese Weise werden Anlagerisiken minimiert – und Anleger können eine stetere Performance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten. Außerdem fließen neue faktorbasierte Research-Analysen in den Anlageprozess ein, um eine kontinuierliche Optimierung des Fonds zu gewährleisten.

Ziel des Fonds ist es, langfristig eine bessere Wertentwicklung zu erreichen als der MSCI All Country World Index – und das bei geringerem Risiko.

Der Fonds wird vom Systematic Investments-Team gemanagt, das im Bereich Multi-Asset Investments angesiedelt ist. Per 30. November 2018 verwaltete dieses Team mehr als 10 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener faktorbasierter Strategien.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Viele Konzepte, die Factor Investing zugrunde liegen, sind fast so alt wie die Kunst der Kapitalanlage selbst. Wesentlich neuer ist dagegen die Idee, diese systematisch zusammenzuführen. Der Schroder ISF Global Multi-Factor Equity soll es Anlegern ermöglichen, bei kontrolliertem Risiko von den wichtigsten Antriebsfaktoren der Marktrenditen zu profitieren.

Ashley Lester, Leiter des Multi-Asset-Researchs bei Schroders und Co-Manager des Schroder ISF Global Multi-Factor Equity:

Factor Investing ist ein starkes Instrument für das Verwalten von Kapitalanlagen. Durch die Aufgliederung von Vermögenswerten in Faktoren kann es für mehr Transparenz beim Portfolioaufbau und eine bessere Steuerung der Kräfte sorgen, die Risiko und Rendite beeinflussen.


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Weitere Informationen auf schroders.com.

Resonanz Capital: Neuer Alternative Investments Spezialist startet mit Milliardenauftrag

Hedgefonds gelten eher nicht als deutsche Spezialität: Management wie Beratung liegen meist in den Händen angloamerikanischer Experten. Eine Ausnahme ist das achtköpfige Team um Vincent Weber, Ivo Zonev und Iliyan Iliev in Frankfurt. Seit 2007 arbeiten die drei Alternative-Investment-Experten daran, die weltweit besten Hedgefonds zu identifizieren und für institutionelle Anleger aus Europa investierbar zu machen. Im Februar 2019 macht sich das Team nun selbständig. Unter dem Namen Resonanz Capital entsteht einer der wenigen deutschen Experten für die Analyse, Auswahl und das Management von Hedgefonds-Portfolios für institutionelle Investoren. Das Interesse auf Kundenseite ist da: Resonanz Capital startet mit Beratungsmandaten im Volumen von über einer Milliarde Euro für den Bereich Hedgefonds Advisory, über weitere Verträge wird bereits verhandelt.

Data Analytics und Expertise: Transparenz in einen komplexen Markt bringen

Vincent Weber, Mitgründer und CEO von Resonanz Capital, schätzt, dass weltweit derzeit rund 6.000 Hedgefonds auf dem Markt sind. Etwa 1.000 davon halten er und sein Team für grundsätzlich investierbar. Da Hedgefonds jedoch unterschiedlich reguliert sind und die Daten von den Einzelfonds weder einheitlich strukturiert noch zentral erfasst werden, ist die Auswahl geeigneter Hedgefonds selbst für institutionelle Anleger alles andere als trivial. „Angesichts der Heterogenität der Daten ist schon die Beschaffung und die fundierte Risikoeinschätzung individueller Hedgefonds eine Kunst“, so Weber. Diese Aufgabe übernehmen daher spezialisierte Berater wie Resonanz Capital. Dazu kommt, dass die wirklich erfolgreichen Hedgefonds in Deutschland häufig gar nicht bekannt sind. „Es sind meistens schlanke Einheiten, die aber intelligent und flexibel Kapital umschichten können und somit einen signifikanten Einfluss am Kapitalmarkt haben. Top Hedgefonds werben nicht um deutsche Kunden, das haben die gar nicht nötig“, so Weber.

Resonanz Capital nutzt für die Datenerhebung und Analyse ein eigenes Rechercheteam sowie eine selbst entwickelte Datenbank, in der quantitative Faktoren ebenso eingehen wie qualitative Einschätzungen aus persönlichen Gesprächen der Resonanz-Capital-Experten mit den Hedgefonds-Managern. Bei der Analyse, Klassifizierung und der Auswahl geeigneter Zielfonds für die Beratungskunden setzt Resonanz Capital bewusst auf modernste Analysemethoden wie Machine Learning. Weber: „Mit innovativen Methoden können wir mögliche Zielfonds sehr viel präziser durchleuchten, weil wir praktisch unbegrenzte Variablen verknüpfen und so Risiko-Cluster und treibende Faktoren sichtbar machen können. Hedgefonds-Strategien setzen zum Teil komplexe und dynamische Absicherungs- und Handelsstrategien ein. Szenarien und Outcomes in verschiedenen Marktsituationen lassen sich ohne solche technologiegetriebenen Analysemethoden gar nicht mehr seriös modellieren.“

Resonanz Capital hat zudem strenge Mindeststandards für die Fonds, die für eine Empfehlung an Mandanten überhaupt in Frage kommen: Derzeit sind es rund 100 alternative Strategien, von hochliquiden Assets bis zu Investments mit mehrjährigen Laufzeiten. Je nach Kundenwunsch und Investmentziel wählen Weber und sein Team daraus 5 bis 20 komplementäre Strategien aus, in die ihre Mandanten dann direkt investieren.

Zeitbombe Schattenbanken und weitere Treiber für steigende Nachfrage nach Hedgefonds

Weber und sein Team glauben daran, dass der Bedarf an Hedgefonds in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. „In den letzten Jahren sind die traditionellen Anlageklassen wie Aktien sehr gut gelaufen, aber wir sehen jetzt ein Ende dieser Phase niedriger Volatilität, so dass institutionelle Investoren sich verstärkt nach Alternativen umschauen“, so Weber. Weitere künftige Anlagemöglichkeiten entstehen derzeit auch durch das sogenannte Schattenbanken-System, der unregulierten Kreditvergabe durch nicht als Bank lizensierte Anbieter. Bedingt durch Negativzinsen und strengere Bankenregulierung haben Direct-Lending-Investments seit der Finanzkrise 2008 stark an Bedeutung gewonnen. „Sollte sich die Wirtschaft weiter eintrüben, drohen die ersten Ausfälle in diesem Markt“ warnt Weber. Ausgewählte Hedgefonds-Strategien böten Investoren die Möglichkeit, von Verwerfungen in diesem Kreditmarktsegment sowie von einem erhöhen Volatilitätsregime zu profitieren. Bis zu 15 Prozent ihres Vermögens stecken konservative deutsche Pensionsfonds, Family Offices und Vermögensverwalter derzeit in diese Assetklasse, schätzt Weber. Vorreiter wie die amerikanischen Universitätsstiftungen in Harvard oder Yale hätten dagegen den Anteil solcher alternativen Assets schon jetzt auf über 50 Prozent hochgefahren.

First Private: Strategischer Partner, KVG und Vertrieb

Strategischer Partner und Investor von Resonanz Capital ist die Fondsboutique First Private Investment Management. Die Frankfurter Quant- und Alternatives-Experten kennen das Gründertrio gut, beide Häuser verbindet zudem eine stark quantitativ-analytisch getriebene Assetauswahl sowie der Einsatz alternativer Alphastrategien im Portfolio. First Private wird Vertriebs- sowie administrative Aufgaben für Resonanz Capital übernehmen, damit sich Weber und sein Team voll auf den Aufbau des Kerngeschäfts konzentrieren können. Mittelfristig ist zudem geplant, einen gemeinsamen alternativen UCITS Fonds aufzulegen, mit Resonanz Capital als Fund Advisor und First Private als KVG. „Die Kooperation von First Private mit Resonanz Capital ist nicht nur eine fachliche Bereicherung, sondern erlaubt uns auch, komplementäre Kompetenzen zu poolen und den Fokus auf Alternative Investments weiter zu vertiefen“, sagt Tobias Klein, CEO von First Private Investment Management. „Gerade im Bereich marktneutraler, liquider Strategien wollen wir unser Angebot weiter ausbauen. Dabei stehen nicht zuletzt auch individuelle Lösungskonzepte für unsere institutionellen Kunden im Mittelpunkt.“


Resonanz Capital GmbH

Resonanz Capital ist eine neue gegründete Investment Boutique mit Spezialisierung auf Hedgefonds-Investments und quantitative Investmentstrategien. Gegründet wurde Resonanz Capital im Februar 2019 von den Alternative-Investment-Experten Vincent Weber (CEO), Ivo Zonev (CIO) und Iliyan Iliev (COO). Resonanz Capital betreut derzeit ein Volumen von rund einer Milliarde Euro (Stand: Februar 2019).

FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH

FIRST PRIVATE ist eine international agierende, unabhängige und partnerschaftlich geführte Asset- Management-Boutique aus Frankfurt und verwaltet ein Vermögen von etwa 2,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2018). Bereits seit Anfang der neunziger Jahre setzt FIRST PRIVATE Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung aktiver, quantitativer Investmentstrategien in den Bereichen „Aktien“ und „Alternative Investments“. Unternehmerische Unabhängigkeit und Spezialisierung ermöglichen der Gesellschaft ein außergewöhnlich hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit im Produktangebot. Die Geschichte von FIRST PRIVATE geht auf die 1990 gegründete Salomon Brothers KAG (später Citigroup Asset Management KAG) zurück, die im April 2003 im Rahmen eines MBO vom Management übernommen wurde.

BlueOrchard ernennt Co-Heads of Business Development

Seit dem 01. Februar 2019 sind Remo Oswald und Daniel Perroud Co-Heads of Business Development beim Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”).

Remo Oswald und Daniel Perroud konzentrieren sich in Ihrer Position vorrangig darauf, BlueOrchards Angebot auf neue Märkte auszuweiten und den Kunden des Unternehmens weltweit innovative Lösungen und Produkte anzubieten. Remo Oswald wird hauptsächlich für die Geschäftsentwicklung in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) und Daniel Perroud für die Geschäftsentwicklung in den nicht-deutschsprachigen europäischen Märkten einschließlich des Vereinigten Königreichs verantwortlich sein. Die Co-Leadership-Struktur unterstreicht außerdem die Kundenorientierung von BlueOrchard, erhöht die regionale Nähe zu Investoren und unterstützt das anhaltend starke Wachstum des Unternehmens.

Remo Oswalds langjährige Erfahrung sowohl mit institutionellen Anlegern als auch vermögenden Einzelanlegern umfasst mehr als zwei Jahrzehnte. Dazu gehören unter anderem leitende Funktionen im Equity-Brokerage-Bereich sowie die Gründung, das Management und der erfolgreiche Verkauf einer Vermögensverwaltungsgesellschaft. Remo Oswald kam von Swiss & Global Asset Management in Zürich zu BlueOrchard, wo er als Director Sales & Distribution für Schlüsselkunden verantwortlich war. Zuvor hatte Remo Oswald leitende Positionen bei Horizon21, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie und BNP Paribas Private Bank Schweiz inne, wo er maßgeblich zur Geschäftsentwicklung in der Schweiz und in Europa beitrug.

Daniel Perroud verfügt über 20 Jahre fundiertes Branchenwissen und umfassende Erfahrung in der Geschäftsentwicklung sowohl für traditionelle als auch alternative Anlagen. Vor seiner Tätigkeit bei BlueOrchard bekleidete er mehrere verantwortungsvolle Positionen in renommierten Unternehmen wie Muzinich & Co. und Franklin Templeton. Vor seinem Eintritt bei BlueOrchard war Daniel Perroud Country Manager für Muzinich & Co. (Schweiz) AG. Er war auch als Executive Director Business Development bei der Harcourt Investment AG tätig.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Remo und Daniel haben beide langjährige Erfahrung im Aufbau von kundenzentrierten Dienstleistungen auf globaler Ebene. Diese Erfahrung und ihr tiefes Verständnis für Impact Investing stellen sicher, dass wir bestens aufgestellt sind, um unsere Kunden umfassend zu betreuen und unser Geschäft weltweit auszubauen.”

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5,7 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

CORESTATE legt 300-Mio.-Euro-Wohnfonds für institutionelle Investoren auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, legt den neuen offenen Spezial-AIF „CORESTATE Residential Germany III“ (CRG III) auf. Nachdem im Januar 2019 der CRG II vollständig platziert wurde, setzt CORESTATE die erfolgreiche Serie nun konsequent fort. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Neubau-Wohnimmobilien in Metropolregionen und prosperierenden Städten in ganz Deutschland. Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren und hat ein geplantes Mindestzielvolumen von 300 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite-Ausschüttung von mindestens 4 Prozent.

„Die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ist nach wie vor ungebrochen. Daher sind diese Assets eine sehr attraktive Anlagemöglichkeit für Investoren. Aktuell managen wir für unsere Kunden mehr als 53.000 Wohneinheiten und haben in unserer Historie bereits Investments in Wohnimmobilien in Höhe von über 3,73 Mrd. Euro getätigt. Unsere langjährige Erfahrung und der Erfolg des Vorgängerprodukts bestätigen uns darin, diese erfolgreiche Serie weiter fortzuführen,“ sagt Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer bei CORESTATE.

Das erste Neubauprojekt für den Fonds wurde bereits in Dresden (An der Elbaue / Flößerstraße) erworben. Der Forward-Funding-Deal hat ein Gesamt-Investitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro. Auf einer Gesamtmietfläche von knapp 15.000 m² entstehen 179 hochwertige Mietwohnungen, 3 Gewerbeeinheiten sowie 145 Tiefgaragenstellplätze. Das Wohngebäude liegt in einem attraktiven Stadtteil im Dresdener Norden mit sehr guter Verkehrs-, Einkaufs- und Freizeitinfrastruktur. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2019 vorgesehen. Verkäufer ist der Projektentwickler Townscape One Development.

Erbbaurecht – alternatives Anlagevehikel für institutionelle Investoren?

Das Niedrigzinsumfeld zwingt institutionelle Investoren dazu, nach alternativen Anlagevehikeln Ausschau zu halten, die den Renditeanforderungen genügen, aber auch mit einem konservativen Risikoprofil vereinbar sind. Dabei geraten verstärkt Nischenprodukte wie Mikrowohnen, Parkhäuser oder Gesundheitsimmobilien in den Fokus der Investoren. Ein weiteres Nischenprodukt könnten Erbbaurechte im klassischen Investitionssegment der institutionellen Anleger sein. Welchen Besonderheiten dieser bisher wenig erforschte Markt mit sich bringt und welche Potenziale sich dahinter verbergen, hat der Lehrstuhl Immobilienfinanzierung der IREBS an der Universität Regensburg unterstützt durch Union Investment in einer umfassenden Studie ermittelt. Die Studie wird am Montag, dem 25.02.2019, auf dem 6. Erbbaurechtskongress in Dortmund vorgestellt.

„Aufgrund seiner langen Laufzeiten und des sicheren Cashflows aus dem Erbbauzins stellt das mit einem Erbbaurecht belastete Grundstück eine per se interessante Anlageform für institutionelle Investoren dar. Der Mangel an attraktiven Angeboten im Volleigentum macht die Vergabe von Erbbaurechten zu einer möglichen Investmentalternative“, sagt Wolfgang Kessler, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property GmbH. „Der Nutzen hängt jedoch insbesondere in Deutschland stark von der Vertragsgestaltung ab.“

Es sind zum Beispiel dingliche und schuldrechtliche Vereinbarungen, Vorkaufsrechte, Berechnungs¬verfahren sowie etwaige andere Verpflichtungen zu überprüfen. Aufgrund der Komplexität übersteigt für Privatpersonen der Aufwand häufig den Nutzen. Auch aufgrund der finanziellen und zeitlichen Gestaltungsspielräume sind institutionelle Investoren ein prädestinierter Anlegerkreis.

„Die Volumina der auf Erbbaurecht spezialisierten Immobilienfonds in Großbritannien zeigen das Marktpotenzial auf, das deutsche Fonds bisher nur in geringem Maße genutzt haben“, so Wolfgang Kessler. Auch ist der britische Markt für Erbbaurechte – das zeigt die Untersuchung – deutlich besser etabliert als der deutsche. In Deutschland lassen sich evtl. aufgrund der Marktenge in Einzelfällen Überrenditen erzielen. Dennoch erscheint für deutsche Immobilienfonds der britische Markt aufgrund der höheren Liquidität besser geeignet.

Deutlich wird aber auch: Beim Erbbaurecht handelt es sich um einen noch kleinen und illiquiden Markt. „Hier ist dringend mehr Transparenz erforderlich, um den Markt für Erbbaurechte attraktiver für Investoren zu gestalten. Dies fängt bereits bei der Datenerhebung an. Daten bezüglich Erbbauzins oder dem Volumen der Transaktionen mit Erbbaurecht sind vereinzelt in den Kommunen vorhanden, werden allerdings nicht verarbeitet und veröffentlicht“, sagt Prof. Dr. Steffen Sebastian von der IREBS an der Universität Regensburg. Mit der Studie habe man daher den Impuls setzen wollen, sich in weiteren Untersuchungen intensiver mit dieser alternativen Anlageform zu beschäftigen.

Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Raiffeisen-Euro-Rent seit 2002 ununterbrochen mit Top-Rating von Scope

Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige Fonds hingegen behaupten ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe über längere Zeit. Im Februar hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren.

Das Ergebnis: Der Raiffeisen-Euro-Rent steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem Fonds ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten EURO) zu gehören. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

Der Fonds wurde 1996 aufgelegt und wird seit Auflage konsistent nach dem gleichen Ansatz im gleichen Team verwaltet, seit Ende 2011 ist Martin Hinterhofer der Lead Fondsmanager. Der Fonds investiert breit diversifiziert in Euro-Anleihen, wobei der Fokus auf Anleihen höchster und hoher Bonität liegt. In den vergangenen Jahren trugen vor allem die Credit- und auch die Länderstrategie zum guten Ergebnis bei.

Auch 2008, in einem sehr fordernden Umfeld, in dem sich die schon niedrigen Renditen in Deutschland weiter zurückbildeten und die Risikoprämien in Italien - aufgrund der wenig amitionierten Budgetpläne der neuen Regierung - sprunghaft anstiegen, konnte sich der Raiffeisen-Euro-Rent mit einer positiven absoluten als auch relativen Performance vor Kosten gut behaupten. Im vergangenen Jahr hatten zwar die Summe der Durationentscheidungen, die zu einer Durationsverkürzung führten, in Summe Geld gekostet, dies wurde jedoch wieder durch eine gute Einzeltitelauswahl bei Unternehmensanleihen wettgemacht. Besonders erfreulich entwickelte sich unser Untergewicht in Italien.

Ende des Jahres ist unsere Einschätzung gegenüber italienischen Investments konstruktiver geworden, was sich auch als richtig erwiesen hat. Italienische Anleihen waren deutlich günstiger bewertet als noch vor wenigen Monaten, außerdem rechnen wir in naher Zukunft mit keinem Update der Ratingagenturen, welches die Märkte belasten könnte. Der zuletzt moderatere konjunkturelle Ausblick bei gleichzeitig verhaltener Preisbeschleunigung sorgte dabei für Unterstützung aus fundamentaler Sicht. Die italienischen Anleihen im Fonds konnten erneut klar positiv zum Ergebnis beitragen. Im Januar konnten insgesamt die Staatsanleihen im Fonds etwas zulegen.

Unternehmensanleihen zeigten sich nach den Korrekturen in der zweiten Hälfte des letzten Jahres spürbar fester. Anleihen von Supranationalen Emittenten konnten angesichts vieler Neuemissionen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Angesichts der teuer wirkenden Bewertung von lang laufenden Staatsanleihen wird die durchschnittliche Zinsbindung des Portfolios vorderhand weiter defensiver als der Markt gehalten.

Gerne steht Raiffeisen Capital Management für weitere Informationen zur Verfügung.

Luxemburg schafft sicheren Rechtsrahmen für Wertpapierhandel via Blockchain

Luxemburg hat den Handel und das Halten von Wertpapieren über Blockchain- und andere Distributed-Ledger-Technologien auf eine verlässliche rechtliche Grundlage gestellt. Das Parlament beschloss mit großer Mehrheit eine entsprechende Änderung des luxemburgischen Wertpapierhandelsgesetzes. Durch die Änderung (Gesetzes-Kennziffer 7363) besteht künftig rechtlich kein Unterschied mehr, ob Wertpapiere über Distributed-Ledger-Technologien oder über den klassischen elektronischen Weg gehandelt werden. Luxemburg ist damit das erste Land in der Europäischen Union, das den Rechtsrahmen für Wertpapierhandel entsprechend modernisiert.

„Transaktionen über Blockchain oder vergleichbare Technologien sind ein zusätzlicher und effizienter Weg, Wertpapiere zu handeln. Der angepasste gesetzliche Rahmen bietet den Finanzmarktteilnehmern hier nun mehr Transparenz und die nötige Rechtssicherheit“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance, der Finanzplatzagentur Luxemburgs. „Mit der Änderung trägt Luxemburg seiner Rolle als führender Finanzplatz und wichtigstes Zentrum für Asset Management in EU Rechnung, der den rechtlichen Rahmen und die Aufsichtspraxis kontinuierlich an neue technische Entwicklungen anpasst.“

Ein anderes Beispiel dafür ist das im Jahr 2013 verabschiedete luxemburgische Gesetz über virutelle Wertapiere, das einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung des Wertpierhandels markierte. Ein weiteres das Rundschreiben der Wertpapieraufsicht CSSF aus dem Jahr 2017, das einen verlässlichen Rahmen für regulierte Finanzinstitutionen setzt und unter anderem regelt, wie sie Cloud-basierte Verahren in ihrer IT einsetzen können.


Zusatzinformation

Distributed Ledger-Technologien basieren auf dem Grundansatz, das eine Transaktion (etwa von Wertpapieren) nicht mehr in einem zentral geführten Handelsbuch verzeichnet wird, sondern über Kopien auf vielen verschiedenen vernetzten Computern gleichzeitig. Durch geeignete Verfahren wird sichergestellt, dass zwischen allen vernetzten Rechnern stets Konsens über den aktuellen Stand der Transaktionen herrscht. Durch diesen dezentralen Ansatz wird die Einschaltung von Intermediären, zum Beispiel einer Bank oder Börse, entbehrlich.
Die bekannteste Distributed Ledger-Technologie ist Blockchain, die unter anderem die technsiche Grundlage für so genannte Kryptowährungen (Bitcoin und andere) ist.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

BayernInvest bietet innovatives und automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting für alle Kundenportfolios

Wachsende ESG-Investments (ESG = Environment, Social, Governance) erfordern ein innovatives und umfassendes ESG-Reporting. Es ergänzt das klassische finanzielle Reporting und zeigt transparent auf, wie sich Portfolien auf umweltbezogene, soziale und die Unternehmensführung betreffende Kriterien auswirken. Ein unverzichtbares Instrument für zukunftsorientierte Investoren. Die BayernInvest stellt dieses neue Leistungspaket ab sofort ihren Bestands- und Neukunden für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds zur Verfügung – als einer der ersten deutschen Asset Manager ohne zusätzliche Kosten. Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest: „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage folgt einer klaren wirtschaftlichen Ratio: Für langfristig orientierte Investoren ergeben sich nachweislich bessere Risiko-Rendite-Profile. Unser neues Reporting zeigt detailliert den ESG-Footprint eines Portfolios. Er ist die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen unserer Kunden.“

Das ESG-Reporting der BayernInvest für Aktien- und Rententitel basiert auf umfangreichen Daten von MSCI ESG Research, dem nach eigenen Angaben weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings in den Bereichen ESG. Weiterer Kooperationspartner ist yourSRI, führender Anbieter von ESG-Softwarelösungen, der die Daten professionell grafisch aufbereitet. Mit ihrem ESG-Reporting bietet die BayernInvest ihren Kunden die Möglichkeit, nachhaltige Kriterien in der gesamten Wertschöpfungskette – im Asset Management, in der Administration und im Reporting – zu integrieren.

Nachhaltigkeitsqualität des Portfolios – ESG-Score

Das ESG-Reporting der BayernInvest zeigt die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Dieser ESG-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Auf einen Blick sichtbar sind das Gesamtportfolio-Rating sowie der jeweils positive und negative Beitrag von Aktien- und Rententiteln zum Gesamtrating. Zusätzlich werden kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken sowie Verstöße gegen die UN Global Compact Prinzipien aufgelistet. Emittenten mit den jeweils besten und schlechtesten ESG-Scores sind einzeln ausgewiesen. Besonders interessant für Investoren ist abschließend der „Sustainable Impact“, der die Wirkung von Investments auf die Umwelt und Gesellschaft aufzeigt. Dr. Michael Braun: „Wir sind fest davon überzeugt, dass der nachhaltige Weg ein zukunftsweisender ist und die Finanzwirtschaft eine besondere Verantwortung dafür trägt. Wir können das Geld in die richtigen oder auch in die falschen Bahnen lenken, mit Kapitalanlagen, die den Klimawandel stoppen oder ihn weiter anheizen.“

ESG-Analyse integraler Bestandteil eines professionellen Investmentprozesses

Die zunehmende Bedeutung eines ESG-Reportings bestätigen die beiden Kooperationspartner. Hierzu Leonid Potok, ESG Kundenbetreuung DACH Region bei MSCI ESG Research: „In den vergangenen Jahren ist Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil des Portfolio- und Risikomanagements geworden.“ Oliver Oehri, Founding Partner, CSSP & yourSRI, ergänzt: „Nachhaltigkeit gewinnt bei Anlegern zunehmend an Bedeutung. Wir freuen uns, zusammen mit unserem Partner MSCI, für die BayernInvest ein umfängliches, automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting implementiert zu haben.“

Regulatorische Vorgaben fordern Transparenz

Der Bedarf an ESG-Reportings nimmt aktuell nicht nur durch die steigende Kundennachfrage zu, auch der Gesetzgeber verpflichtet Unternehmen zunehmend, ESG-Daten in ihren Kapitalanlagen für Investoren und Stakeholder transparent aufzubereiten und darzulegen. So schreibt das bereits in Kraft getretene CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz (CSR = Corporate Social Responsibility) für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Banken und Versicherungen vor, über „nichtfinanzielle Sachverhalte“ umfangreich zu berichten. Weiter verpflichtet die europäisch verbindliche Richtlinie EbAV II* betriebliche Versorgungseinrichtungen wie Pensionsfonds und -kassen dazu, Leistungsträger darüber zu informieren, inwieweit sie ökologische und soziale Aspekte bei ihrer Geldanlage berücksichtigen. Schließlich hat der EU-Aktionsplan zur „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ die Ziele, Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft neu auszurichten, die Nachhaltigkeit in das Risikomanagement zu implementieren sowie Transparenz und Langfristigkeit von Kapitalanlagen zu fördern.

BayernInvest unterstützt PRI-Initiative zum Ausschluss von Emittenten geächteter Waffen

Die BayernInvest unterstützt als Unterzeichner eine aktuelle Initiative von UN PRI (Principles for Responsible Investment), die Indexprovider auffordert, Produzenten geächteter Waffen (z.B. Streubomben, biologische und chemische Waffen etc.) aus ihren Standardindizes auszuschließen. Die BayernInvest hat bereits im Jahr 2011 als einer der ersten deutschen Asset Manager die PRI unterzeichnet und unterstreicht damit öffentlich ihre Positionierung für verantwortungsvolles Investieren.


*EU-Richtlinie über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung.

Schroders ernennt Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets

Schroders gibt heute die Ernennung von Georg Wunderlin bekannt, der das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten wird. Wunderlin wird die Wachstumsstrategie von Schroders im Bereich Private Assets auf globaler Ebene entwickeln und umsetzen. Des Weiteren wird er an Investmentlösungen arbeiten, die besser auf alternative Anlageklassen ausgerichtet sind. Wunderlin wird an Group Chief Executive Peter Harrison berichten und dem Group Management Committee beitreten.

Wunderlin wird die neu geschaffene Rolle des Global Head of Private Assets im Mai übernehmen. Er verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und blickt auf eine Reihe von Führungspositionen zurück, zuletzt als Chief Executive Officer bei HQ Capital, einem führenden Investmentmanager für alternative Kapitalanlagen. Vor seiner Ernennung zum CEO von HQ Capital in 2016 war Wunderlin Chief Operating Officer bei Auda International, bevor Auda, Real Estate Capital Partners und Equita im Jahr 2015 zur HQ Capital zusammengeführt wurden.

Peter Harrison, Group Chief Executive, Schroders:

Die Entwicklung des Private-Asset-Geschäfts von Schroders ist ein zentraler strategischer Fokus des Unternehmens. Denn: Die Bedürfnisse unserer Kunden ändern sich. Sie wollen zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile und konstante Renditen liefern, die nicht mit den öffentlichen Märkten korrelieren. Schroders verfügt bereits über umfangreiche Investmentkompetenzen im Bereich Private Assets. Unsere Expertise reicht von Infrastrukturfinanzierung über Private Equity bis hin zu Immobilien. Schroders ist gut positioniert, um diese Fähigkeiten weltweit zur Geltung zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Eintritt von Georg Wunderlin die Anlageziele unserer Kunden weiterhin erreichen werden, indem wir branchenführende Lösungen für den gesamten Private-Assets-Bereich anbieten.

Georg Wunderlin, künftiger Global Head of Private Assets bei Schroders:

Schroders hat eine starke Marktposition im Bereich der privaten Vermögenswerte aufgebaut und verfügt über eine beeindruckende Bandbreite an Fähigkeiten in allen relevanten Anlageklassen der privaten Anlagemärkte. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um seine Präsenz in diesem attraktiven Markt aufzubauen. Es ist mir eine Ehre, in dieses Unternehmen einzusteigen und den Geschäftsbereich für Private Assets von Schroders führen zu dürfen. Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30. Juni 2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 folgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq.

WisdomTree verstärkt Fixed-Income-Team in Europa

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), freut sich bekanntzugeben, dass Lidia Treiber zum Director – Research für WisdomTree in Europa ernannt wurde.

Als Leiterin des Fixed-Income-Research in Europa wird ihr Aufgabengebiet den Ausbau des Leistungsangebots von WisdomTree im Bereich Fixed Income sowie die Versorgung der Investoren mit aktuellen, fachkundigen Einblicken in die globalen Entwicklungen dieser Anlageklasse beinhalten.

Lidia Treiber verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung in der Investmentmanagement-Branche und war in den letzten vier Jahren als Fixed-Income-Spezialistin bei Invesco ETFs tätig. Davor betreute sie bei Wellington Management die größten institutionellen Kunden des Unternehmens und war Research Analyst und Fixed Income Product Strategist bei BlackRock. Lidia Treiber bringt breit gefächerte Kenntnisse in den Bereichen Research, Produktspezialisierung und Relationship Management mit institutionellen und privaten Kunden aus Großbritannien, Europa und den USA mit.

Sie wird an Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, berichten und direkt mit dem bestehenden leistungsstarken Research-Team des Unternehmens zusammenarbeiten, das sowohl in London als auch in den USA angesiedelt ist.

Christopher Gannatti resümiert: „Lidia Treiber ist die perfekte Kandidatin, um das Research und die Kenntnisse des Unternehmens rund um Fixed Income zu stärken. Das Investment in ETFs in dieser Anlageklasse wird 2019 erneut steil ansteigen. Lidia Treiber wird eine wichtige Rolle dabei spielen, Markteinblicke zu geben und die Smart-Beta-Produkte von WisdomTree in diesem Bereich hervorzuheben – so stellen wir sicher, dass die Investoren auch weiterhin umfassend unterstützt und mit Informationen versorgt werden.“

LRI Group ist jetzt Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) gibt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“) und Inlife Holding AG („Inlife“) den erfolgreichen Abschluss des Kaufs sämtlicher Anteile an Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“) bekannt. Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wurde, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group („LRI“) in Luxemburg, welche beide im Rahmen der Sekundärmarkt-Transaktion mitveräußert wurden.

Der Abschluss dieser komplexen Transaktion, nach Erhalt aller aufsichtsrechtlichen und behördlichen Genehmigungen in Deutschland und in Luxemburg, ist ein bedeutender Schritt für SALU Capital, einer jungen, wachsenden Investmentgesellschaft, welche sich auf die Investmentstrategien Special Situations, Private Equity und Contrarian Investments  in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche konzentriert.

Dies ist bereits die zweite erfolgreiche Transaktion dieses Jahr, die SALU mit seinem Partner Apex abschließt, einem führenden internationalen Komplettanbieter für Fondlösungen. Apex verwaltet nun über USD 600 Milliarden an Vermögen und ist an mehr als 40 Standorten weltweit präsent. Es ist die erste Transaktion von SALU in Zusammenarbeit mit Inlife und Teil einer Zusammenarbeit, um Chancen im europäischen Versicherungsmarkt zu verfolgen, die sich aus aufsichtsrechtlichen Veränderungen und dem schwierigen Investitions- und Renditeumfeld ergeben.

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr & Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman berieten SALU Capital und seine Partner Apex und Inlife bei dieser Transaktion. Elm Capital und Macfarlanes berieten die Fondskaktionäre. Norton Rose Fulbright beriet den Fonds.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital:

„Wir sind stolz auf den Abschluss dieses komplexen Deals und besonders darauf, dass wir ihn ganz wie gewünscht und gemäß den Anforderungen aller Parteien, einschließlich der Aufsichtsbehörden, umgesetzt haben. Aus Sicht der Investoren ist diese Transaktion eine Fallstudie für die Art von eigenen und skalierbaren alternativen Investmentideen, auf die wir uns konzentrieren, und welche ein Level von risikobereinigter Investmentrendite ermöglichen, die eine dynamische und unternehmerisch denkende Investmentgesellschaft wie wir noch immer erreichen kann. Unsere Liste von opportunistischen Anlagemöglichkeiten und -ideen in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbrancheist, besonders in Europa, außergewöhnlich lang und attraktiv. Daher freuen wir uns auf die weitere Arbeit auf höchstem Niveau sowie den weiteren Ausbau unserer Firma und unseres Portfolios.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Nach Abschluss dieses Deals hat die Apex Group über 500 Angestellte in Luxemburg, wodurch der Standort zu unserem größten Servicecenter weltweit wird. Mit LRI verstärken wir unser fundiertes Branchenwissen und unsere Ressourcen im Markt in Luxemburg und in Deutschland und ergänzen den kürzlich abgeschlossenen Kauf der luxemburgischen Einheiten von M.M.Warburg & Co. Als Gruppe verfügen wir nun über das umfangreichste Serviceangebot im Markt und eine einzigartige Präsenz in Europa.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften:

„Wir sind erfreut, dass wir mylife und ihr Managementteam unterstützen und gemeinsam auf ihren anerkannten Stärken und ihrer ausgezeichneten Erfolgsgeschichte im gebührenbasierten Finanzberatungs- und Honorarversicherungsgeschäft sowie ihren herausragenden Fähigkeiten in den Bereichen Vertragsverwaltung und Kundenservice aufbauen können. Wir freuen uns ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit und Investmentmöglichkeiten mit SALU Capital.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Der Abschluss des Verkaufs ist ein wichtiger Meilenstein in der dreißigjährigen Geschichte von LRI. Wir freuen uns nun darauf, unseren Kunden, zusätzlich zu unserem aktuell qualitativ hochwertigen und hochflexiblen Serviceangebot, eine umfangreiche Palette an neuen internationalen Services anzubieten. Im letzten Jahr haben engagierte Teams innerhalb der gesamten Gruppe bereits zusammen daran gearbeitet, diesen Übergang für unsere Kunden und Geschäftspartner so nahtlos wie möglich zu gestalten.“


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Apex Group

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex-Gruppe ist der weltweit größte unabhängige Komplettanbieter für Fondslösungen mit mehr als USD 600 Milliarden verwaltetem Vermögen (AuA) und mehr als 40 Standorten weltweit. Apex hat sein Produktangebot kontinuierlich weiterentwickelt und bietet seinen Kunden eine Full-Service-Lösung: von der Fondsverwaltung, Middle Office, Custody und Depositary-Lösungen bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Apex verwaltet das Vermögen einiger der weltweit größten Fonds und institutionellen Investoren. www.apexfundservices.com

Über Inlife

>p>Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Auf der Grundlage dieser effizienten Plattform und mit einer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. www.lri-group.lu

Schroders übernimmt unabhängigen asiatischen Vermögensverwalter Thirdrock

Schroders Wealth Management gibt den Abschluss eines Vertrags zur Übernahme des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Thirdrock Group bekannt.

Thirdrock wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Singapur. Als unabhängige Asset Management-Gesellschaft verwaltet sie für ihre Kunden ein Gesamtvermögen von 3 Milliarden Singapur-Dollar (1,7 Milliarden Pfund Sterling).1

Im Rahmen der Übernahme wird Thirdrock mit Schroders' bestehendem Singapur-Geschäft zusammengelegt und zukünftig unter der Marke Schroders tätig sein. Ferner werden Mitarbeiter von Thirdrock übernommen und zukünftig in der Niederlassung von Schroders Wealth Management in Singapur arbeiten. Dazu gehören Kundenberater und Portfoliomanager mit nachgewiesener Kapitalanlage-Expertise sowie das jetzige Management-Team.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group, wird als Head of Wealth Management Asia die Leitung von Schroders Wealth Management in Asien übernehmen und die geschäftliche Expansion in der Region federführend vorantreiben. Melvyn Yeo, Vorsitzender des Anlageausschusses und Mitgründer von Thirdrock Group, wird die Position Deputy Head of Wealth Management Asia bekleiden. Beide werden eng mit Simon Lints, Head of Wealth Management von Schroders in Singapur, und Robert Ridland, Head of Wealth Management von Schroders in Hongkong, zusammenarbeiten.

Peter Hall, Global Head of Wealth Management bei Schroders:

Wir haben die Gelegenheit, in Asien ein einzigartiges Geschäftsmodell zu schaffen. Es verbindet Schroders' Expertise im institutionellen Investmentgeschäft, unsere führende Marke und unser umfangreiches Vertriebsnetz mit dem Unternehmergeist, der offenen Architektur und der persönlichen Kundenbetreuung einer unabhängigen Asset Management-Gesellschaft. In Verbindung mit unserer vor kurzem bekannt gegebenen Partnerschaft mit Maybank unterstreicht diese Transaktion unsere Absicht, ein führendes Vermögensverwaltungsgeschäft in der Region aufzubauen. Jason Lai und sein Team ergänzen in hervorragender Weise unsere bestehenden Kompetenzen. Um unser Ziel zu erreichen, wird er weitere hochkarätige Mitarbeiter in der Region einstellen.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group:

Wir freuen uns sehr, Teil von Schroders zu werden. Als Teil einer weltweit tätigen, mit umfangreichen Ressourcen ausgestatteten Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaft erhält Thirdrock Zugang zu breiterem Investment-Fachwissen, und wir verbessern dadurch unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Dies ist neben der stabilen Eigentümerstruktur, dem langfristigen Ansatz, der Unternehmensgeschichte und der starken Marke von Schroders in Asien für unsere Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv.

Die finanziellen Bedingungen der Übernahme werden nicht offengelegt. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2019 gerechnet.


1) Stand: 31. Dezember 2018

NN (L) European Sustainable Equity als einer der zehn klimafreundlichsten europäischen Aktienfonds ausgezeichnet

Heute hat das Klimarating Climetrics den NN (L) European Sustainable Equity Fonds von NN Investment Partners (NN IP) als einen der zehn besten europäischen Aktienfonds hinsichtlich Klimaperformance ausgezeichnet. Climetrics ist das erste Rating, das eine umfassende Analyse von Fonds hinsichtlich ihrer klimabezogenen Risiken und Chancen bietet.

Initiatoren des Climetrics Ratings sind die Klimaspezialisten CDP und ISS. Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, dass Unternehmen ihre Umweltdaten wie z.B. Treibhausgasemissionen veröffentlichen. Institutional Shareholder Services (ISS) ist der führende Dienstleister für Asset Manager im Bereich Corporate Governance und Responsible Investment (RI) Lösungen. Das neue Rating bezieht drei Kriterien ein: Die Holdings im Fonds, die Anlagepolitik und die Governance des Asset Managers. Die Rating-Skala reicht von einem Blatt als niedrigstem Rating bis zu 5 Blättern als bestem Rating.

Der NN (L) European Sustainable Equity Fonds (ISIN: LU0991964320) ist heute im Rahmen der CDP Europe A-wards in Brüssel als einer der zehn besten Fonds mit einem 5-Blätter-Rating ausgezeichnet worden. Das Rating verdeutlicht, dass die Unternehmen im Fonds im Durchschnitt CO2-effizienter sind, klimabezogene Risiken und Chancen besser veröffentlichen und bereitwilliger Technologien anwenden, die die Energiewende unterstützen. Darüber hinaus verdeutlicht das Rating, dass unser Monitoring klimabezogener Faktoren in unserem Fonds zu den besten aller von Climetrics untersuchten Fonds gehört. Die European Sustainable Equity Strategie von NN IP investiert in ein diversifiziertes Portfolio europäischer Aktien und kombiniert dabei die klassische finanzielle Fundamentalanalyse mit einer ESG-Analyse.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Dass unser Fonds im Rahmen der ersten Fonds-Awards von Climetrics hinsichtlich seiner Klimaperformance als einer der besten ausgezeichnet wurde, unterstreicht unser Bekenntnis zum verantwortungsbewussten Investieren. Es belegt zudem, dass der Fonds und das Team die Ziele erreichen, die sie sich bezogen auf die Nachhaltigkeit und das entsprechende Monitoring und Reporting gesetzt haben.“

Nico Fettes, Head of Climetrics bei CDP: „Meinen Glückwunsch an alle zehn Aktienfonds, die bei den Climetrics Fund Awards ausgezeichnet wurden. Transparenz ist der erste entscheidende Schritt der Fondsindustrie, um Kapital zu jenen Unternehmen zu lenken, die besser positioniert sind, den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu meistern. Das Ziel von Climetrics ist es, Anlegern mehr Sicherheit in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Investments zu geben.“

Maximilian Horster, Head of ISS-climate: „Die Politik, die Gesellschaft und Anleger verlangen alle mehr Klimatransparenz bei Fonds. Das Climetrics Rating bewertet Fonds und zeichnet jene aus, die in Unternehmen investieren, die spürbare Anstrengungen unternehmen haben, ihre Geschäftsmodelle mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens abzustimmen.“

NN (L) European Sustainable Equity ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind auch in Deutschland und Österreich registriert. Die Verkaufsprospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com 

Cyber Security: Eine Wachstumsgeschichte ohne Grenzen

Als eine technologiegetriebene Innovationswelle wandelt sich unsere Welt fortlaufend und fordert jeden Aspekt unseres Lebens und Arbeitens heraus. Das schafft Chancen, birgt aber auch Herausforderungen, wie etwa die Zunahme von Internetkriminalität.

Um sich gegen immer raffiniertere Hacker zu schützen, werden Regierungen und Unternehmen bis 2020 schätzungsweise 101 Milliarden US$ investieren. Diese Investitionen werden relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung getätigt und führen zu einem beträchtlichen Umsatzwachstum von Unternehmen, die im Bereich Cyber Security tätig sind.

Nutzen Sie den Zugang zu diesem Thema über den L&G Cyber Security UCITS ETF, den wir als Teil unseres disruptiven Technologiesortiments seit über 3 Jahren anbieten.

Der ETF hat

  • seit Auflegung jedes Kalender-Jahr eine positive Performance erzielt,
  • erreichte 14,62 % in 2018 (Quelle:Bloomberg),
  • und erzielte über die letzten 12 Monate sogar 37,34 % (per 4. Februar 2019, Quelle Bloomberg).

Weitere Informationen zum Cyber Security Investment Case und zu unserem L&G Cyber Security UCITS ETF finden Sie unter www.lgimetf.com/de/cybersecurity 

BGP Gruppe in exklusiven Verkaufsgesprächen mit Union Investment

Die BGP Gruppe befindet sich in exklusiven Verhandlungen mit einem Konsortium aus ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe und Union Investment über den Verkauf der Unternehmensgruppe einschließlich des Immobilienportfolios. „Die BGP Gruppe verfügt über eine hervorragend aufgestellte Plattform zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen“, erklärt Jörg Kotzenbauer, Leiter Konzernentwicklung von Union Investment und ZBI-Aufsichtsrat. ZBI und Union Investment planen mit diesem Erwerb, die gemeinsame Wohnimmobilien-Fondsplattform zu stärken und das Volumen der verwalteten Fonds deutlich zu steigern.

„Wir begrüßen die exklusiven Verhandlungen“, sagt Worna Zohari, Chief Executive Officer (CEO) der BGP Gruppe. „Diese geplante Partnerschaft bietet hervorragende Perspektiven für unsere Plattform und unsere Mitarbeiter.“

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Über die BGP Gruppe

Die BGP Gruppe ist ein langfristig orientiertes und voll integriertes Wohnungsunternehmen mit aktivem Management-Ansatz. Mit über 200 Mitarbeitern deutschlandweit deckt die BGP Gruppe die komplette Wertschöpfungskette rund um den eigenen Wohnimmobilienbestand ab.

Über die ZBI Gruppe

Die ZBI Gruppe ist ein Spezialist für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert die ZBI Gruppe mit Hauptsitz in Erlangen Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger und verfügt mit ihren bisher 18 aufgelegten Fonds über einen positiven Track Record. Sie bildet mit über 400 Mitarbeitern an bundesweit 17 Standorten die gesamte Wertschöpfungskette im Zyklus einer Immobilie ab. Die ZBI Gruppe verwaltet aktuell rund 39.000 Wohn- und Geschäftseinheiten.

Über Union Investment

Union Investment ist eine der größten Fondsgesellschaften in Deutschland und der Experte für Investmentfonds innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Seit mehr als 60 Jahren im Fondsgeschäft aktiv, betreut die Union Investment Gruppe heute mit mehr als 3.000 Mitarbeitern über 320 Mrd. Euro Assets under Management.

Jeder zweite institutionelle Investor will verstärkt in die Energiewende investieren

Knapp die Hälfte (49 %)2 aller institutionellen Investoren rechnet laut einer neuen Studie1 von Aquila Capital damit, bis zum Jahr 2021 ihre Investitionen in Assetklassen, die zur Energiewende und damit zum fortschreitenden Wandel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern beitragen, zu erhöhen.

Die Studienergebnisse belegen das stark wachsende Interesse institutioneller Investoren an der Energiewende und dem daraus entstehenden Investitionsbedarf. Zwei Drittel (63 %)3 der Befragten sehen die Energiespeicherung (z.B. Batterien) als den Bereich mit dem größten Investitionspotenzial. An zweiter Stelle folgt die Energieübertragung (45 %). Dazu gehören der Bau und Betrieb von Übertragungsleitungen sowohl zwischen Kraftwerken und Umspannstationen als auch zwischen nationalen Energienetzen – sogenannte Interkonnektoren (41 %)4.

Aquila Capital zufolge5 werden Investitionen in Energiespeicher zunehmen, da sie eine immer größere Rolle bei der Aufrechterhaltung der europäischen Versorgungssicherheit in Zeiten eines wachsenden Anteils Erneuerbarer Energien am Strommix spielen werden. Das Unternehmen ist überzeugt, dass Kostensenkungen, technologische Entwicklungen und verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen in Zukunft immer stärkere Argumente für Investitionen in Speichertechnologien sein werden.

Die Studie identifiziert mehrere Faktoren, die aus Sicht der Investoren eine finanzielle Beteiligung an der Umsetzung der Energiewende besonders interessant machen. Der wichtigste Aspekt ist mit einer Nennung durch 68 %6 der Investoren den zunehmenden Anteil Erneuerbarer Energiequellen am Energiemix, gefolgt von der Restrukturierung und Dezentralisierung der Energienetze (62 %)7.

„Diese Ergebnisse unterstreichen das wachsende Interesse, welches institutionelle Investoren am Investitionsbedarf der Energiewende zeigen, und welche Investmentmöglichkeiten dabei für sie am attraktivsten sind. Tatsächlich bezeichneten 82 %8 der Investoren einen Multi-Asset-Fonds, der in die Erzeugung, Speicherung und Übertragung von Strom aus Erneuerbaren Energien investiert, als attraktiv“, kommentiert Susanne Wermter, Head of Investment Management Energy & Infrastructure EMEA, Aquila Capital:

„Um der wachsenden Nachfrage von Seiten der Investoren zu begegnen, haben wir im April vergangenen Jahres die Energiewende-Infrastruktur-Strategie (ETIF) aufgelegt. Die ETIF-Strategie deckt alle drei Subsektoren ab. Europa macht Fortschritte bei der Energiewende, und Investoren haben so Gelegenheit, daran zu partizipieren“, so Wermter.


1) Quelle: Umfrage von PollRight unter 103 institutionellen Investoren weltweit, Juli/August 2018
2) Anmerkung: „49 %“ besteht aus den 6 % und 43 % der Befragten, die bei diesem Punkt „dramatisch erhöhen“ beziehungsweise „moderat erhöhen“ angaben
3) Anmerkung: „63 %“ besteht aus den 18 % und 45 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
4) Anmerkung: „45 %“ besteht aus den 16 % und 29 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben; „41 %“ besteht aus den 5 % und 36 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
5) Quelle: Insights: Charging Ahead – Renewables Coupled with Storage, 2018
6) Anmerkung: „68 %“ besteht aus den 33 % und 35 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
7) Anmerkung: „62 %“ besteht aus den 4 % und 58 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
8) Anmerkung: „82%“ besteht aus 16% und 66% der Befragten, die bei diesem Punkt „attraktiv“ beziehungsweise „teilweise attraktiv“ angegeben haben

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

TELOS Services und Informationsangebot zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema "Nachhaltigkeit im Asset Management" hat in den letzten Jahren "Momentum" aufgenommen. Es vergeht praktisch kein Tag, an dem wir nicht auf verschiedenste Weise mit der Begriffswelt rund um "ESG, Nachhaltigkeit oder Sustainability" konfrontiert werden.

Die Informationen beziehen sich auf unterschiedliche Verfahren zur praktikablen Anwendung und Umsetzung von ESG-Kriterien, Aspekte der Integration von Nachhaltigkeit im Rahmen des Portfolio- und Risikomanagements oder auf regulatorische Regelwerke und künftige Planungen.

Zusätzliche regulatorische Anforderungen haben dafür gesorgt, dass die Dynamik über die letzten 12 Monate noch einmal erheblich angezogen hat. Dies bestätigt auch eine von TELOS jüngst durchgeführte Befragung bei institutionellen Anlegern, wonach fast 60% der Anleger Nachhaltigkeitsaspekte zum Teil oder sogar schon vollständig in ihrer Kapitalanlagestrategie integriert haben. Genauso zeigte unsere Befragung aber auch, dass auf Seiten der Anleger oftmals noch keine Klarheit darüber besteht, WIE sie Nachhaltigkeitsaspekte am besten umsetzen können und mit welchen Anbietern.

Unser Haus beschäftigte sich von Beginn an mit Fragen um die Integration von "Nachhaltigkeit" in Portfoliomanagement-Prozesse sowie auch im Rahmen von administrativen Services (u.a. Reporting). Um den gestiegenen Ansprüchen unseren Kunden gegenüber - sowohl auf Seiten der Asset Manager wie auch auf Seiten der institutionellen Anleger - gerecht zu werden, haben wir unsere Dienstleistungen rund um die Thematik "Nachhaltigkeit" erweitert.

TELOS Kompendium Nachhaltigkeit

Das aktuell von TELOS erstellte Kompendium hinterfragt gezielt, wie die einzelnen Anbieter mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen und unter Einsatz welcher Verfahren sie "ESG" in der Praxis im Portfoliomanagement umsetzen. In unserem Kompendium stellen Asset Manager, Master KVG und Verwahrstelle ihr Haus und ihre Lösungen unter dem Aspekt Nachhaltigkeit / ESG vor.

Insbesondere institutionellen Anlegern soll durch diesen ganzheitlichen Markt- und Unternehmensüberblick eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben werden, welche Häuser sich im Asset Management oder auf dem Gebiet der Administration als künftige "Nachhaltigkeits"- Partner anbieten. Das Kompendium wird noch im 1. Quartal 2019 zur Verfügung stehen und auf unserer Webseite www.telos-rating.de in der Rubrik TELOS Kompendium veröffentlicht werden. Gerne senden wir Ihnen das Kompendium nach Fertigstellung zu. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie uns gerne eine kurze Nachricht an info@telos-rating.de zukommen lassen.

TELOS Nachhaltigkeits-Rating

Als "qualitativ" ausgerichtete Ratingagentur mit 20 Jahren Erfahrung haben wir einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewertung von Asset Managern sowie Master-KVGen und Verwahrstellen im Bereich Nachhaltigkeit entwickelt. Die Systematik folgt unserer traditionellen Vorgehensweise, die folgenden Kriterien inhaltlich zu hinterfragen und zu analysieren:

  • Organisation
  • Team / People
  • Produkte, Services und Prozesse
  • Qualitäts- und Risikomanagement

Die am Ende eines Ratingprozesses erstellten mehrseitigen Rating-Reports vermitteln einen transparenten Einblick über die Stabilität des Managers. Weiterhin wird in den Reports dargestellt, wie konsequent und schlüssig die Asset Manager Nachhaltigkeitskriterien zum Nutzen der Investoren umsetzen.

Eine kurze Beschreibung unseres Nachhaltigkeits-Ratings finden Sie hier.

IMI Portal - Informationsportal für institutionelle Investoren

Vor gut 12 Monaten haben wir unser Informationsportal für institutionelle Investoren - kurz "IMI Portal" (www.investment-manager.info) gestartet. Inzwischen finden Sie dort Informationen zu über 80 Asset Managern und Administrationsdienstleistern.

Kürzlich haben wird die Rubrik Nachhaltigkeit/ESG auf dem IMI-Portal erweitert. Investoren erhalten dort schnell und unkompliziert einen Überblick darüber, welche Asset Manager und Administrationsdienstleister im Bereich ESG aktiv sind, für welche Assetklassen Investmentlösungen und -strategien angeboten werden, welche ESG-Verfahren zum Einsatz kommen und welche ESG-Services angeboten werden. Zudem finden Sie aber auch Informationen zu organisatorischen Aspekten (z.B. ob die UN PRI unterzeichnet wurden) und welche ESG- Ratings vorliegen. Hier gelangen Sie zur entsprechenden IMI ESG-Übersicht.

TELOS Consulting

Überprüfung von Asset Managern auf die Einhaltung von Nachhaltigkeits-Kriterien Basierend auf der von TELOS entwickelten Rating-Methodik bieten wir insbesondere institutionellen Anlegern an:

  • ihre Manager / Service-Anbieter im Bereich Nachhaltigkeit einem Screening zu unterziehen
  • Unterstützung bei der Auswahl künftiger Partner (z.B. Asset Manager, Master-KVG, Verwahrstelle) zu leisten.

TELOS Wiesbadener Investorentag

Der Wiesbadener Investorentag jährt sich in diesem Jahr zum 10. Male. Beim Thema der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung haben wir ebenfalls den Aspekt Nachhaltigkeit berücksichtigt. Der Titel zu dieser Jubiläumskonferenz lautet: "Krisenfest und nachhaltig investieren"

Unter diesem Motto werden etablierte Häuser sowie Spezialisten u.a. auch das Thema Nachhaltigkeit und seine Einsatzmöglichkeiten im täglichen Portfoliomanagement und auch im Bereich Administration / Reporting umfassend beleuchten.

Der Wiesbadener Investorentag findet am 23. Mai 2019 im Nassauer Hof am Kaiser-Friedrich- Platz statt. Die Veranstaltung ist für institutionelle Anleger kostenfrei. Wenn Sie an dieser exklusiven Veranstaltung teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung an info@telos-rating.de.

Weitere Informationen zum 10. Wiesbadener Investorentag finden Sie hier: Wiesbadener Investorentag 2019

Bei Fragen zu oder Interesse an unseren Services im Bereich Nachhaltigkeit stehen wir Ihnen jederzeit gerne unter +49-611-9742-100 oder info@telos-rating.de zur Verfügung.

Anleger schliessen sich zusammen, um Hersteller kontroverser Waffen aus wichtigen Indizes auszuschliessen

Mehr als 140 Asset Manager, Besitzer von Vermögenswerten, Vermögensverwalter und Vermögensdienstleister aus der ganzen Welt, die Anlegergelder im Wert von USD 6,8 Billionen vertreten, haben gemeinsam Indexanbieter dazu aufgefordert, kontroverse Waffen1 aus den gängigen Indizes zu entfernen.

In einem offenen Brief, der heute auch in der Financial Times, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps veröffentlicht wurde, wendeten sich die Unterzeichner an Vertreter von FTSE Russell, Morningstar, MSCI, S&P Dow Jones Indices und STOXX und riefen die Indexanbieter auf zu handeln.

Anlagen in Unternehmen mit Bezug zu kontroversen Waffen verstossen schon heute gegen einige nationale Bestimmungen und internationale Konventionen. Die gängigen Indizes berücksichtigen sie aber nach wie vor. Für aktive Anleger, die sie selbst ausschliessen, bedeutet dies einen zusätzlichen Tracking Error im Vergleich zu Standardbenchmarks und zusätzliche Kosten. Passive Anleger haben dagegen meist keine Wahl, denn die überwältigende Mehrheit der Strategien bildet traditionelle Indizes ohne Ausschlüsse nach.

Folglich tragen heute Anleger, die die Benchmarks der grossen Anbieter verwenden, zur Finanzierung von Unternehmen bei, die mit der Herstellung von kontroversen Waffen zu tun haben. Die in der Schweiz gestartete Initiative wird von Swiss Sustainable Finance koordiniert und hat dank ihrer Präsenz auf der PRI Collaboration Platform international an Dynamik gewonnen.

Sabine Döbeli, CEO von Swiss Sustainable Finance, erklärt: „Die Abstimmung der Anlegerportfolios auf etablierte Werte und Standards wird zur neuen Normalität bei Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern. Dass unsere Initiative die Unterstützung einer so grossen Zahl von Organisationen gewinnen konnte, ist ein starkes Signal an die Indexanbieter, und wir halten es für eine logische Folge, diese Forderung in den globalen Indizes widerzuspiegeln.“

Eric Borremans, Leiter ESG bei Pictet Asset Management sagt: „Wir sind überzeugt, dass Finanzmittel für Hersteller kontroverser Waffen in Übereinstimmung mit internationalen Konventionen, bester Anlagepraxis und der öffentlichen Meinung weniger leicht verfügbar sein sollten. Indizes dienen als Grundlage für viele aktive und passive Anlageprodukte; wir sind der Meinung, dass Hersteller kontroverser Waffen standardmässig ausgeschlossen werden sollten.“

Peter Damgaard Jensen, CEO von PKA A/S sagt: „Für uns als verantwortliche Anleger, die wir mehr als 300 000 Rentensparer vertreten, sind kontroverse Waffen inakzeptabel und daher von all unseren Anlagen ausgeschlossen. Viele Anbieter von Indexprodukten teilen diesen Grundsatz nicht, was es anderen Anlegern erschwert sicherzustellen, dass sie nicht zur Finanzierung von Herstellern kontroverser Waffen beitragen. Indem wir uns mit anderen Anlegern von der ganzen Welt zusammenschliessen, können wir hoffentlich diese Botschaft vermitteln und die Indexanbieter ein für alle Mal dazu bringen, kontroverse Waffen aus den gängigen Indizes auszuschliessen.“

Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Swiss Sustainable Finance www.sustainablefinance.ch 


1) Solche Waffen – zu denen Streumunition, Antipersonenminen, Atomwaffen, die in Ländern hergestellt werden, die den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben, sowie biologische und chemische Waffen zählen – können unterschiedslos und unverhältnismässig viel Leid verursachen. Internationale Konventionen ächten oder beschränken den Einsatz solcher Waffen.

Produktstrategie-Team um zwei Expertinnen für Unternehmensanleihen erweitert

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, schafft zwei neue Positionen im Londoner Produktstrategie-Team, um Kunden im Bereich Unternehmensanleihen noch umfassender zu unterstützen.

Rachel Harris beginnt als Senior Credit Investment Director und berichtet an Steven Blackie, Global Head of Product Strategy. Hinzu kommt Emily McDonald als Credit Investment Director, die an Rachel Harris berichtet.

Harris und McDonald arbeiten eng mit den Portfoliomanagern für Unternehmensanleihen zusammen, um bei bestehenden Angeboten zu unterstützen und neue bedarfsorientierte Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Rachel Harris begann ihre Karriere 1998 im Vertrieb für Unternehmensanleihen bei der Credit Suisse und arbeitete anschließend für Royal Bank of Scotland, Goldman Sachs und Janus Henderson. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und setzt sich aktiv für Diversität am Arbeitsplatz ein.

Emily McDonald hat 15 Jahre Erfahrung als Vertriebsspezialistin für festverzinsliche Wertpapiere. Zuletzt arbeitete sie bei Credit Suisse, wo sie südeuropäische und britische Kunden betreute. McDonald kam durch Aviva Investors „Return to Work“-Programm zum Unternehmen. Dieses zielt darauf ab, Kandidaten mit einem fundierten Fachwissen in den Bereichen Finanzdienstleistungen oder Vermögensverwaltung nach einer mindestens zweijährigen Pause wieder in die Arbeitswelt zurückzubringen.

Steven Blackie, Global Head of Product Strategy bei Aviva Investors, sagt:

„Da wir unser Geschäft extern kontinuierlich ausbauen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen. Die Erfahrung von Rachel und Emily erweitert unser Expertenwissen zusätzlich und hilft uns, die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen und zu antizipieren. Ich freue mich, die beiden in unserem Team willkommen zu heißen."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 387 Milliarden Euro Assets under Management per 30. September 2018.

Fidelity International stärkt Führungsteam in Deutschland mit der Ernennung von Christian Machts

Fidelity International (Fidelity) hat heute die Berufung von Christian Machts in das Leitungsteam seines Deutschlandgeschäfts bekannt gegeben. Der 42-Jährige tritt als Geschäftsführer in das Unternehmen ein und berichtet an Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International.

Christian Machts wird das Wholesale-Geschäft von Fidelity in Deutschland betreuen und in dieser Funktion eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen und Finanzberater übernehmen. Als Geschäftsführer wird er zudem wichtige Initiativen für das gesamte Deutschlandgeschäft verantworten.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung wird Christian Machts darüber hinaus federführend Fidelitys Ansatz für strategische Kundenpartnerschaften in ganz Europa gestalten und vorantreiben. Dabei wird er eng mit Christophe Gloser, Head of Wholesale Continental Europe, zusammenarbeiten.

Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International, kommentiert die Ernennung wie folgt: „Deutschland ist einer der Kernmärkte von Fidelity, für den wir große Wachstumspläne haben. Wir freuen uns, dass wir einen Spezialisten von Christian Machts Format für diese Schlüsselposition in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seinem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Wholesale-Kunden und seiner langjährigen Erfahrung als Vertriebsleiter in diesem Bereich ist er die perfekte Stärkung für unser Team. Ich freue mich auch auf seine Unterstützung bei funktionsübergreifenden Initiativen, die von zentraler Bedeutung für die strategische Entwicklung des Deutschlandgeschäfts von Fidelity sind.“

Christian Machts verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er wechselt zu Fidelity von BlackRock, wo er sechs Jahre das Retailgeschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa geleitet hat. Zuvor war er 13 Jahre bei der Commerzbank tätig und hatte diverse leitende Positionen inne, zuletzt als EMEA Head of Sales, Asset Management.

Christian Machts beginnt seine neue Tätigkeit am 1. April 2019 am Geschäftssitz des Unternehmens in Kronberg.

Pictet veröffentlicht die Jahreskennzahlen für 2018 und gibt Veränderungen im Teilhaberkreis bekannt

Die Pictet-Gruppe veröffentlichte heute die ungeprüften Zahlen für das Jahr 2018. Gleichzeitig gab sie den bevorstehenden Rücktritt von Senior-Teilhaber Nicolas Pictet sowie die Ernennung eines neuen Teilhabers bekannt.

Die Pictet-Gruppe meldete für das per 31. Dezember 2018 endende Kalenderjahr einen Anstieg des Betriebsertrags um 5,7% auf CHF 2,666 Mrd. und eine Zunahme des Konzerngewinns um 4,1% auf CHF 596 Mio.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögen lagen per 31. Dezember 2018 mit CHF 496 Mrd., leicht im Minus gegenüber dem Stand per 31. Dezember 2017. Zu- und Abflüsse hielten sich in etwa in der Waage woraus Nettoneugelder von 1 Mrd. CHF resultierten.

Am 31. Dezember 2018 betrug die Kernkapitalquote (Tier 1) 21,1% (auf Basis des Kernkapitals von CHF 2,35 Mrd., der solidesten Form der Kapitalausstattung) und die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) 164%.

Zum Vergleich: Die Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA, der Pictet untersteht, schreibt mindestens 7,8% Eigenmittel als Kernkapital (Tier 1) vor und die nach Basel III erforderliche Mindestliquiditätsquote beträgt 100%.

Nicolas Pictet, Senior-Teilhaber, sagt: "2018 war ein herausforderndes Jahr. Volatile Aktienmärkte verunsicherten die Anleger, die daher vorsichtig waren. Während das Marktumfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt, sehen wir Chancen, langfristig antizyklisch zu investieren. Deshalb investieren wir weiterhin stark in Talente und Infrastruktur, die unseren zukünftigen Erfolg ausmachen. Als privat geführtes Unternehmen sind wir in der Lage, diese langfristige Sichtweise einzunehmen.“

Gleichzeitig gab Nicolas Pictet mit Wirkung zum 1. September 2019 sein Ausscheiden aus der Teilhaberschaft der Bank bekannt. Er ist seit 1991 Partner der Pictet-Gruppe.

Renaud de Planta, der 1998 als Partner zu Pictet kam, wird ihm in der Rolle als Senior-Teilhaber nachfolgen. Er ist derzeit der zweitälteste der sieben Partner der Pictet-Gruppe und hat einen Grossteil seiner Karriere bei Pictet verbracht, um die Geschäftseinheit Pictet Asset Management aufzubauen und zu leiten, die heute fast die Hälfte der verwalteten Vermögen und Gewinne der Gruppe ausmacht. Zuvor war er 12 Jahre bei UBS tätig und hatte dort verschiedene Führungspositionen inne, unter anderem als CEO der UBS in Hongkong und Nordasien. Er hat einen PhD und einen Master in Finanzwirtschaft von der Universität St. Gallen und einen MBA von der University of Chicago.

Nicolas Pictet bleibt mit Wirkung zum 1. September 2019 Präsident des Verwaltungsrats der Banque Pictet & Cie SA, der Schweizer Bank der Gruppe, und wird Mitglied des Aufsichtsrats der Pictet & Cie Group SCA, der Muttergesellschaft der Gruppe.

Gleichzeitig gab Pictet bekannt, dass per 1. April 2019 Sébastien Eisinger, stellvertretender CEO von Pictet Asset Management und Head of Investments, in die Pictet-Teilhaberschaft eintreten wird. Er begann seine Karriere bei der Pictet-Gruppe 1999 als Investmentmanager im Fixed-Income-Team von Pictet Asset Management und stieg vor seiner heutigen Position zum CIO Fixed Income auf. Seine Karriere begann er bei Lazard Frères Gestion in Paris als quantitativer Analyst. Er hat ein DEA (Diplôme d'étude approfondie) in Statistik und einen Master in Mathematik von der Universität Paris VII.

Nicolas Pictet dazu: "Wir freuen uns, Sébastien im Kreis der Teilhaber der Pictet-Gruppe willkommen zu heissen. Mit seinem Unternehmergeist, seinem langfristigen Denken und seiner umfassenden Investmenterfahrung im Asset Management, ganz zu schweigen von seinem grossen Wissen über Pictet und seiner Wertschätzung gegenüber unserer unverwechselbaren Kultur, erwarten wir, dass er einen bedeutsamen Beitrag zu unserem künftigen Erfolg leisten wird".

Union Investment legt Kommunalfonds auf

Union Investment hat einen institutionellen Publikumsfonds für kommunale Anleger aufgelegt. Der UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig ist ein auf die Ansprüche von Kommunen abgestimmter Mischfonds, der Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt und überwiegend sicherheitsorientiert investiert.

Das Konzept des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig (WKN: A2H9AZ; ISIN: DE000A2H9AZ3) ist in enger Zusammenarbeit mit der AG Treasury des Deutschen Städtetags entwickelt worden, um den bundesweit unterschiedlichen Anforderungen der Gemeindehaushaltsverordnungen an die Anlage von Kommunalgeldern weitestgehend gerecht zu werden. Auf Basis der Experteneinschätzungen aus mehreren Bundesländern wurde angestrebt, einen möglichst breiten Konsens über einen Rahmen für Investitionen von Kommunalvermögen zu erreichen.

Der aktiv gemanagte Mischfonds unterstützt die eher sicherheitsorientierten Anlagekriterien für öffentliche Gelder mit seinem Schwerpunkt auf Anleihen guter Bonität. Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld strebt der Fonds an, zusätzliche Ertragschancen zu erschließen und kann dazu Schwellenländer- und Hochzinsanleihen beimischen. Bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens können in ausgewählten Aktien angelegt werden, Währungsrisiken werden weitestgehend abgesichert.

Nachhaltigkeitsaspekte spielen für viele Kommunen in Deutschland bei der Kapitalanlage eine wichtige Rolle und haben daher beim Management des neuen Fonds einen entsprechend hohen Stellenwert. „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ist aus ethischen Gründen sinnvoll und hilft uns, Risiken zu reduzieren“, sagt Thorsten Albrecht, Portfoliomanager des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig.

Ein mehrstufiges System stellt die Integration der Nachhaltigkeitskriterien sicher: Zunächst werden Ausschlusskriterien berücksichtigt. Titel, die diese verletzen, kommen für die Anlage nicht in Frage. Ausgeschlossen sind beispielsweise Rüstungs- und Tabakproduzenten. In einem zweiten Schritt werden die infrage kommenden Titel einer eingehenden Nachhaltigkeitsanalyse unterzogen. Dabei fließen ökologische und soziale Aspekte sowie die Qualität der Unternehmensführung (ESG-Kriterien) in die Bewertung ein. „Wir verknüpfen die Nachhaltigkeitsanalyse mit der klassischen Unternehmensanalyse“, erläutert Portfoliomanager Michael Struckmann, der den UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig gemeinsam mit Thorsten Albrecht managt.

Union Investment verwaltet mehr als 40 Milliarden Euro in nachhaltigen Geldanlagen und bringt diese Expertise auch in den neuen Fonds ein. Das verwaltete Gesamtvermögen beläuft sich auf rund 330 Milliarden Euro.

Hauck & Aufhäuser: Dr. Holger Sepp neues Mitglied des Vorstands

Dr. Holger Sepp (53) ist mit Wirkung zum 1. Februar 2019 zum Mitglied des Vorstands der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG berufen. Damit ergänzt er das bisher zweiköpfige Vorstandsgremium, bestehend aus Michael Bentlage und Wolfgang Strobel. Bei Hauck & Aufhäuser wird Sepp die Geschäftsbereiche Asset Servicing und Private Banking verantworten.

„Mit Holger Sepp gewinnen wir nicht nur eine erfahrene und am Markt bekannte Management- persönlichkeit. Vielmehr zeichnen ihn auch seine strategische Entwicklungsfähigkeit sowie seine ausgewiesene Expertise aus, was uns in der weiteren Wachstumsstrategie der Bank hilfreich sein wird“, erklärt Wolfgang Deml, Aufsichtsratsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser. „Wir begrüßen mit ihm eine Persönlichkeit in unserem Vorstandsteam, die über breite Erfahrungen auf der Kun- denseite wie auch in den operativen Bereichen der für uns relevanten Geschäftsfelder verfügt und dies in der Vergangenheit auch im internationalen Umfeld bereits erfolgreich unter Beweis gestellt hat“, ergänzt CEO Michael Bentlage.

Seit 2010 verantwortete Dr. Holger Sepp bei der zur Crédit Agricole gehörenden CACEIS Bank zum einen als Geschäftsführer und Mitglied der Niederlassungsleitung das Asset Servicing der Gruppe in Deutschland. Zum anderen war er für alle deutschen und österreichischen Kunden der Gruppe weltweit verantwortlich. Dabei agierte er aus den Standorten Frankfurt, München und Luxemburg heraus. Davor war Sepp von 2006 bis 2010 in verschiedenen Rollen für Sal. Oppenheim, zuletzt als Mitglied der Bereichsführung der Vermögensverwaltung, aus den Standorten Köln und Luxemburg heraus verantwortlich. Zwischen 2000 und 2005 fungierte er zuerst als Leiter Konzernentwicklung der DekaBank und später als Geschäftsführer der Deka Investment KAG in Frankfurt. Erste Berufserfahrungen sammelte Sepp seit 1993 in der Managementberatung, wo er zuletzt Partner und Mitinhaber einer auf Financial Services fokussierten Unternehmensberatung war.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Wells Fargo Asset Management Names Matthias Scheiber Global Head of Multi-Asset Portfolio Management

Wells Fargo Asset Management (WFAM) announced today that Matthias Scheiber has joined the firm as Global Head of Portfolio Management, Multi-Asset Solutions.

In this role, Matthias will be responsible for developing and managing outcome-oriented multi-asset investment solutions as part of WFAM’s Multi-Asset Solutions team. Reporting to Dan Morris, who was recently appointed to head of Multi-Asset Solutions, Matthias brings 20 years of investment industry experience and joins a team of 25 multi-asset investment professionals globally. He is based in London.

“With Matthias’s deep industry knowledge and long track record of delivering innovative solutions, we are even better positioned to meet our clients’ needs,” said Nico Marais, Co-CEO of Wells Fargo Asset Management. “We are excited to welcome him to Wells Fargo Asset Management.”

Matthias joins WFAM from Schroders, where he led the Multi-Asset team’s complex institutional mandates, involving risk-based investment solutions, Alternative Risk Premia Strategies, and Global Tactical Asset Allocation. Prior to Schroders, Matthias was a partner and fund manager at Aethra Asset Management, where he was responsible for the qualitative and quantitative investment research process, and managing absolute return products. He has also held senior roles at ABN AMRO Asset Management, and Raiffeisen Bank in Vienna.

The goal of the Multi-Asset Solutions team is to help investors increase, protect, and generate income from capital. Backed by the complete range of WFAM’s global investment capabilities –including leading active management and factor-based investing strategies – the Multi-Asset Solutions team focuses on product development and research to offer future-focused solutions across asset classes, geographies, and investment products. These products incorporate traditional balanced, target date, global tactical allocation, global income, absolute return, alternative risk premia, and inflation-sensitive strategies.

About Wells Fargo Asset Management

Wells Fargo Asset Management, a division of Wells Fargo Wealth and Investment Management, strives to help clients achieve their financial goals through investment options managed by specialized investment teams that are supported by independent risk management and backed by superior, collaborative service. With more than $466 billion in assets under management* (including assets held by Galliard Capital Management, Inc.), Wells Fargo Asset Management has 29 autonomous investment teams with specialized expertise and proven processes, more than 500 investment professionals, and a global reach with offices and clients around the world.
*As of Dec. 31

About Wells Fargo

Wells Fargo & Company (NYSE: WFC) is a diversified, community-based financial services company with $1.9 trillion in assets. Wells Fargo’s vision is to satisfy our customers’ financial needs and help them succeed financially. Founded in 1852 and headquartered in San Francisco, Wells Fargo provides banking, investment and mortgage products and services, as well as consumer and commercial finance, through 7,800 locations, more than 13,000 ATMs, the internet (wellsfargo.com) and mobile banking, and has offices in 37 countries and territories to support customers who conduct business in the global economy. With approximately 259,000 team members, Wells Fargo serves one in three households in the United States. Wells Fargo & Company was ranked No. 26 on Fortune’s 2018 rankings of America’s largest corporations. News, insights and perspectives from Wells Fargo are also available at Wells Fargo Stories.

FENTHUM verstärkt sein Business Development Team in Deutschland mit drei Neuzugängen

FENTHUM S.A., die Vertriebsunterstützung von ETHENEA Independent Investors S.A. und MAINFIRST Asset Management, verstärkt ihr Business Development Team in Deutschland. Andrea Wagner ist als Director Asset Allocation Clients für das Geschäft mit Dachfondsmanagern, Fondsselektoren der großen Privat- und Geschäftsbanken sowie ausgesuchten Vermögensverwaltern in Deutschland verantwortlich. Marvin Mocker betreut im Team Retail Kunden in Nord- und Ostdeutschland und Julia Silich unterstützt zukünftig als Executive im gleichen Team die Kundenbetreuung vom Frankfurter Büro aus.

Dominic Nys, Global Head of Business Development, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den drei neuen Kollegen: „Mit Andrea Wagners fundierter Expertise im Business Development auf dem deutschen Markt, insbesondere im Bereich Wholesale, ist sie die optimale Besetzung, um den Bereich Asset Allocation Clients aufzubauen. Dank Marvin Mocker und Julia Silich können wir unsere regionale Abdeckung sowie die Kundenbetreuung weiter zielgerichtet ausbauen.“

Andrea Wagner war zuvor als Executive Wholesales Deutschland bei der Spängler IQAM Invest GmbH tätig. Zu ihren weiteren Stationen zählen die GAM (Deutschland) AG, bei der Andrea Wagner Direktorin im Bereich Wholesale war, sowie cominvest Asset Manager GmbH.

Marvin Mocker ist studierter Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler und sammelte zuvor unter anderem branchenrelevante Erfahrung als Produktmanager bei der Netfonds AG. Julia Silich, ebenfalls studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, arbeitete zuvor bei BlackRock Investment Management (UK) Limited als Analyst und Sales Support für den Kundenbereich Retail.

Klimapolitik: Wann steigt der Handlungsdruck für Europas Immobilieninvestoren?

Union Investment hat institutionelle Immobilieninvestoren in den drei größten europäischen Volkswirtschaften zu ihrer Perspektive auf die internationale Klimapolitik und die Rolle der Immobilienwirtschaft befragt. Aktueller Anlass für die Befragung war das neue Regelbuch zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags, das Ende 2018 auf der Weltklimakonferenz in Katowice verabschiedet wurde. Die globale Staatengemeinschaft verpflichtet sich darin zu gemeinsamen verbindlichen Standards zur Berichterstattung über ihre Treibhausgas-Emissionen an die Vereinten Nationen. Für Industriestaaten gelten die neuen Standards bereits ab dem Jahr 2022.

Vor diesem Hintergrund untersuchte die Umfrage, wann Immobilienunternehmen mit einem steigenden öffentlichen Handlungsdruck für ihre Branche rechnen. Das Ergebnis zeigt eine klare Tendenz auf: Nur 37 Prozent der insgesamt 150 Befragten rechnen damit, dass der öffentliche Druck bereits in den kommenden zwei Jahren spürbar wächst. Wird der Betrachtungszeitraum allerdings auf fünf Jahre ausgeweitet, sind es bereits 49 Prozent der institutionellen Investoren, die davon ausgehen, dass die Immobilienwirtschaft unter zunehmenden Handlungsdruck gerät.

Europäische Immobilieninvestoren in relativem Einklang

Auffällig ist, dass Profianleger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der Umfrage nahezu mit einer Stimme sprechen, da es bei den Einschätzungen kaum Abweichungen gibt. Einzige Ausnahme: Die britischen Immobilieninvestoren machen sich in Sachen Klimapolitik die wenigsten Gedanken über eine kurzfristige Perspektive. Nur 29 Prozent dieser Befragtengruppe erwarten dass der öffentliche Handlungsdruck bereits in den nächsten zwei Jahren ansteigt.

„Das Immobiliengeschäft ist langfristig ausgerichtet. Das heißt: Je früher große Immobilieninvestoren klimapolitische Ziele in ihre Geschäftsstrategie integrieren desto geringer sind die Risiken, wenn die öffentliche Debatte um die Klimafreundlichkeit von Immobilien in Zukunft an Fahrt aufnimmt. Nach dieser Maxime handeln wir“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG.

Lediglich Projektentwickler und Bauträger scheren unter den Befragten aus dem allgemeinen Markttrend aus. Zu einem Anteil von 55 Prozent erwarten diese bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre einen verstärkten öffentlichen Druck. Dieser Befund überrascht wenig, da Projektentwickler das Immobilienangebot von morgen bereitstellen und in Abstimmung mit Behörden schon heute stärker mit Nachhaltigkeitsfragen konfrontiert sind als andere Marktteilnehmer.

72 Prozent bemängeln Datenqualität für Nachhaltigkeits-Reporting

Darüber hinaus hat die Umfrage einen hohen Bedarf nach mehr Transparenz bei den Immobilienverbrauchsdaten offengelegt. Nur 28 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass auf Basis der aktuell verfügbaren Daten ein gutes Nachhaltigkeits-Reporting möglich ist. Optimierungsbedarf in diesem Bereich sehen offenbar in erster Linie Immobilieninvestmentgesellschaften, Immobilienfonds und Versicherungen / Pensionskassen, deren Zustimmungsraten zwischen 20 und 25 Prozent liegen und damit unterhalb des Durchschnitts.

„Die Anforderungen insbesondere institutioneller Anleger an ein aussagekräftiges Nachhaltigkeits-Reporting sind hoch. Digitalisierung und Nachhaltigkeit müssen noch enger miteinander verzahnt werden, damit die Reporting-Qualität steigt und sich Immobilien auch im Wettbewerb mit anderen Anlageklassen langfristig gut behaupten können“, sagt Wilhelm.

Über Union Investment​

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

Legal & General Investment Management baut Multi-Asset-Angebot für europäische Investoren aus

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von über 1.000 Milliarden Euro, lanciert eine in Luxemburg domizilierte SICAV-Version des L&G Multi Asset Target Return Fonds. Der Launch ist ein weiterer Entwicklungsschritt im Ausbau des Europageschäfts von LGIM. Zuvor hatte das Unternehmen seine internationalen Expansionspläne bereits dadurch untermauert, in dem der Asset Manager das deutsche Team sowohl für die Betreuung institutioneller Kunden als auch im Wholesale-Bereich gestärkt und 23 neue Fonds für europäische Investoren aufgelegt hat.

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds ist ein Zielrenditefonds mit einem uneingeschränkten Investmentansatz, der eine interessante Alternative zu Aktien mit einem Renditeziel von jährlich fünf Prozent über einen rollierenden Dreijahreszeitraum bietet. Der Fonds verfügt über ein einzigartiges Portfoliodesign im Hinblick auf die Art und Weise, wie er Renditen generiert und Risiken steuert. Er kombiniert drei Ertragsströme: diversifiziertes Marktexposure, alternative und taktische Strategien bei gleichzeitig ganzheitlichem Risikomanagement, um das Anlageergebnis mit den Zielen des Fonds in Einklang zu bringen.

Der Fonds strebt eine geringe Abhängigkeit von der Marktentwicklung an - sein Ziel ist der Kapitalerhalt. Erreicht wird dies durch ein Risikomanagement, das sich an drei verschiedenen Risikozielen orientiert: Verringerung der Gesamtvolatilität, Begrenzung der Korrelation der Fondsperformance mit der von globalen Aktien und Begrenzung der potenziellen Verluste des Fonds aufgrund von Kursrückgängen an den Aktienmärkten. In der Praxis bedeutet dies, dass der Fonds darauf abzielt, den Equity-Beta-Wert über einen Dreijahreszeitraum durchschnittlich unter 0,4 zu halten und die Partizipation an Abwärtsbewegungen von Aktien in signifikanten Abschwungphasen auf maximal 40 Prozent zu begrenzen. Der Fonds verfügt über die Flexibilität, kurzfristige Einschätzungen über Anlageklassen, Länder, Währungen und Sektoren zu berücksichtigen. Zudem wird es in schwierigen Marktphasen spezifische Umschichtungen geben – mit dem Ziel, auch in einem solchen Marktumfeld eine positive Performance zu erzielen.

Der Investmentfonds wird von denselben vier Personen gemanagt, die auch das bestehende britische Pendant des Fonds verwalten: Emiel van den Heiligenberg, Willem Klijnstra, John Roe und Chris Teschmacher. Die bestehende Strategie ist seit ihrer Einführung im Jahr 2015 erfolgreich* und hat die großen Wettbewerber in diesem Sektor outperformt. Mit einem wirklich flexiblen Investmentansatz greift der Fonds die Investmentexpertise von LGIM in den Bereichen Asset Allocation, Active Equity und Fixed Income zurück. Er nutzt darüber hinaus auch die Größenvorteile von LGIM hinsichtlich der Low-Cost-Index-Strategien und des Expert Dealing Desk, was den Anlegern erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht.

Der Fonds richtet sich sowohl an private als auch an institutionelle Anleger in Deutschland, der Schweiz, Irland, den Benelux- und skandinavischen Ländern.

„Nach zehn Jahren mit positiven Renditen aus den wichtigsten Assetklassen wird es im Jahr 2019 voraussichtlich eine größere Herausforderung sein, Alpha zu generieren“, sagt Volker Kurr, Head of Europe von LGIM. „Angesichts der anhaltenden Marktvolatilität sehen wir eine steigende Nachfrage der Kunden nach Low-Beta-Strategien und Lifecycle-Lösungen, wo die Anlagehorizonte kurzfristiger sind, bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Dieser Fonds bietet genau das, und wir erwarten, dass er für Kunden mit höheren Renditezielen zu einer Kernposition wird.“

„Der Fonds ist speziell darauf ausgelegt, Renditen zu generieren, die weniger von der Marktrichtung abhängen“, sagt Emiel van den Heiligenberg, Head of Asset Allocation bei LGIM. „Dabei stützt er sich auf die gesamte Anlageerfahrung von LGIM und bietet eine inhärente Portfolio-Diversifizierung sowie einen weniger volatilen Pfad zu Kapitalzuwächsen. In den vergangenen drei Jahren konnten wir bei britischen Anlegern eine starke Nachfrage nach diesem Fonds beobachten. Wir erwarten eine ähnliche Reaktion derjenigen europäischen Anleger, die Renditen erzielen wollen, die weniger mit der Marktentwicklung korrelieren.“

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds (GBP) wurde 2015 aufgelegt und erzielte seit seiner Auflegung eine jährliche Rendite von 3,58 Prozent. In den vergangenen drei Jahren hat er vor Abzug von Gebühren eine jährliche Rendite von 5,42 Prozent erreicht. LGIM verwaltet weltweit im Auftrag von Privatanlegern und institutionellen Investoren mehr als 40 Milliarden Britische Pfund in Multi Asset-Strategien.


(*)Der L&G Multi Asset Target Return Fund - GBP wurde 2015 aufgelegt und hat seit seiner Auflegung jährlich 3,58 Prozent und in den vergangenen drei Jahren jährlich 5,42 Prozent vor Abzug von Gebühren erwirtschaftet.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Renditen. Der Wert Ihrer Investition und die daraus resultierenden Einnahmen sind nicht garantiert und können steigen und fallen.

Credit Suisse weitet Angebot für externe Vermögensverwalter und Fondsmanager aus

Die Credit Suisse strebt den Ausbau im Geschäft mit externen Vermögensverwaltern, Multi-Family Offices und Fondsmanagern außerhalb der Schweiz an, Deutschland ist dabei ein zentraler Wachstumsmarkt. Dieser strategische Schritt wird federführend durch Björn Kogler vorangetrieben, der im Herbst 2018 zur Credit Suisse gewechselt ist.

Zukünftig sollen auch in Deutschland ansässige Asset Manager, Family Offices sowie Pensionskassen, Versorgungswerke und Versicherungen mit Fondsstrukturen in Luxemburg, Irland oder der Schweiz ab einem Fondsvermögen von 100 Millionen Euro betreut werden.

Aufgrund des langjährigen Track Records im Asset-Servicing ist die Credit Suisse in der Lage, Kunden eine vollumfängliche ‚One-Stop-Shop’-Lösung anzubieten. Dabei zeichnet sich das Angebot insbesondere durch eine hohe Prozessgeschwindigkeit unter gleichzeitiger Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen aus. Darüber hinaus können Kunden auf das Angebot der Gesamtbank zugreifen, darunter z.B. FX Share Class Hedging oder Finanzierungen im Alternativen Investment Segment.

Björn Kogler, Head Business Development: „In einer zunehmend konsolidierten und fragmentierten Fund Provider Landschaft nimmt die Credit Suisse Group auch künftig eine starke Position ein und will diese nun über die Schweiz hinaus gezielt ausbauen. Wir freuen uns darauf, unser Leistungsspektrum auch in Deutschland zu etablieren.“

Björn Kogler ist seit Herbst 2018 für Credit Suisse tätig und verantwortet als Head Business Development das Geschäft mit externen Asset Managern in Europa. Zuvor war er über zehn Jahre bei MainFirst tätig, zuletzt als Partner im Bereich Asset Management an den Standorten Frankfurt, Luxemburg und der Schweiz.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der großen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 45’560 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com

First Private und re:cap global investors ag initiieren weiteren Erneuerbare-Energien-Fonds

Die re:cap global investors ag, ein international tätiger Asset Manager für Erneuerbare Energien, und die Frankfurter Fondsboutique First Private legen ihren dritten Erneuerbare-Energien-Fonds auf. Der „RE Infrastructure Opportunities“ wurde speziell für institutionelle Anleger konzipiert und soll in mindestens drei verschiedene Technologien investieren: Die Kerninvestments konzentrieren sich auf Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte in ausgewählten OECD-Ländern. Das Portfolio kann um Satelliten-Investments aus den Bereichen Energiespeicher und Energieeffizienz ergänzt werden. Vertriebspartner und Initiator ist First Private.

„Der Ausbau regenerativer Energien steht in vielen Ländern weltweit ganz oben auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda. Die geschätzte durchschnittliche Wachstumsrate der globalen Erzeugungskapazität beträgt bis 2025 fast 10 Prozent pro Jahr“, so Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag. „Investitionen in diese aussichtsreiche Asset-Klasse bieten zudem langfristig stabile Cash-Flows und unkorrelierte Erträge. Damit sind Erneuerbare-Energien-Projekte besonders für institutionelle Anleger mit langlaufenden Verpflichtungen eine weiterhin gefragte Ergänzung des Portfolios.“ Der erwartete IRR des „RE Infrastructure Opportunities“ liegt nach Kosten bei sechs Prozent über eine Fondslaufzeit von 15 Jahren. Eine Zeichnung ist ab 5 Millionen Euro möglich.

Die Strategie: Stabile Erträge durch technologische und geografische Diversifikation

Die Fonds der FP Lux Gruppe investieren über die re:cap global investors ag seit 2011 in Erneuerbare Energien. Die beiden Vorgängerfonds sind mit insgesamt mehr als einer Milliarde Euro in über 50 Wind- und Solarprojekten mit über 600 Megawatt installierter Leistung investiert. Die Solar- und Windkraftanlagen in den Fonds der FP Lux Gruppe produzieren grünen Strom für 380.000 Haushalte und führen zu einer Einsparung von 600.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Damit leisten die Investments der institutionellen Investoren in den Fonds der Gruppe einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz.

Der „RE Infrastructure Opportunities“ ist nun der dritte Fonds der Gruppe und wurde in der Rechtsform einer SCSp SICAV-RAIF aufgelegt. Ziel der weiterentwickelten Fondsstrategie ist es, durch die Kombination von verschiedenen Erzeugungstechniken sowie einer zusätzlichen geografischen Diversifikation ein geglättetes Ertragsprofil auf Portfolioebene zu erreichen. „Die Potenziale der Anlageklasse Erneuerbare Energien werden dabei bestmöglich ausgeschöpft, sofern unterschiedliche Anlageformen mit spezifischen Erträgen, Risiken und Anlagebedingungen intelligent kombiniert werden, da verschiedene Erzeugungsarten unterschiedliche und teilweise antizyklische Ertragsvolatilitäten haben. Analysen der re:cap zeigen beispielsweise, dass die mittleren Windgeschwindigkeiten in Dänemark und die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland negativ korrelieren“, erklärt Seibel.

Vorgesehen sind mindestens zehn Projekttransaktionen, verteilt auf mindestens drei verschiedene Technologien. Das Portfolio des „RE Infrastructure Opportunities“ wird dabei schrittweise aufgebaut. Die ersten Investitionen erfolgen in etablierte Techniken mit geringer Ertragsvolatilität wie Photovoltaik und Wasserkraft. Investitionen in Batteriespeicher und Energieeffizienz werden im Rahmen eines Strategie-Updates ab 2020 in Betracht gezogen. Seibel: „Bei der Asset-Allokation stehen die Qualität und die Nachhaltigkeit der Projekte sowie deren Projektpartner stets an erster Stelle. Darüber hinaus legen wir auch weiterhin einen großen Wert auf den engen Austausch mit unseren Investoren. Neue Anlagethemen werden mit ihnen gemeinsam erschlossen.“ Das Zielvolumen liegt bei 500 Millionen Euro. Maximal 20 Prozent des Fondsvolumens werden dabei in ein einzelnes Projekt allokiert.

Das erste Projekt: Acht Photovoltaikparks in Dänemark

Der „RE Infrastructure Opportunities“ hat bereits zwei institutionelle Investoren gewonnen. Mit dem Startkapital wurde im Dezember 2018 das erste Projekt für den Fonds erworben: acht Photovoltaikparks mit einer Leistung von 70,5 Megawatt (MW) in Dänemark. Seibel dazu: „Dänemark gehört zu den internationalen Vorreitern beim Ausbau regenerativer Energiequellen und bietet dank eines stabilen makroökonomischen und politischen Umfeldes sowie eines attraktiven Steuersystems für ausländische Investoren sehr gute Investitionsbedingungen. Projektierer und Verkäufer der Solarparks ist der namhafte dänische Projektentwickler European Energy A/S mit dem wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben. Damit ist diese Transaktion ein gutes Beispiel für unsere Prioritäten bei der Projektauswahl für den RE Infrastructure Opportunities, nämlich ausgereifte Technologien, volkswirtschaftlich stabile Märkte und erstklassige Partner.“

re:cap global investors ag

Die re:cap global investors ag ist ein international tätiger unabhängiger M&A-Berater und Asset Manager für Erneuerbare Energien. Mit einem spezialisierten Team betreut sie ihre Kunden bei der Bewertung und Auswahl geeigneter Projekte. Auf Wunsch fungiert die re:cap auch als Betreiber der Anlagen und prüft diese regelmäßig auf Prozess- und Erlösoptimierungen. Als Boutique bietet die re:cap erstklassige und hochwertige Beratung für institutionelle Investoren bei ihren Investments in Infrastrukturprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. So wurden im Auftrag der Kunden aus über 13.000 Megawatt geprüfter Projekte bereits mehr als 700 Megawatt empfohlen und erworben.
Weitere Informationen unter www.re-cap.ch 

Robo Advisor fintego feiert 5-jähriges Jubiläum und senkt die Gebühren

fintego, der Robo-Advisor der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), feiert sein fünfjähriges Bestehen. Als einer der Pioniere im deutschen Markt gestartet, konnten in den letzten Jahren die Leistungsfähigkeit der Anlagestrategie innerhalb einer sehr ereignisreichen Börsenzeit unter Beweis gestellt, Auszeichnungen gewonnen und eine Vielzahl an Kunden überzeugt werden.

„Nachdem wir in Deutschland vor nunmehr fünf Jahren mit fintego als einem der ersten Robo Advisor am Markt gestartet sind, blicken wir mit Stolz auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück. Sowohl die Entwicklung des Marktes an sich, aber auch die zahlreichen gewonnenen Auszeichnungen und das Interesse sowie positive Feedback unserer Kunden haben uns in unserer Entscheidung bestätigt“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

Der deutsche Robo-Advisor-Markt kann dabei, trotz seiner vergleichsweise kurzen Historie, auf eine dynamische Entwicklung zurückblicken. Seitdem fintego im Januar 2014 als einer der Pioniere gestartet ist, ist die Zahl der Anbieter kontinuierlich gestiegen. Während der Markt zu Beginn, neben fintego, überwiegend von Anbietern mit FinTech-Hintergrund erschlossen wurde, haben in letzter Zeit auch große Bankhäuser entsprechende Angebote an den Markt gebracht. „Vielfach herrscht die Meinung vor, dass digitale Finanzdienstleistungsangebote in erster Linie ein Thema für FinTechs sind und Banken hier nicht innovativ und leistungsfähig wären. Mit fintego ist es uns aber gelungen, dies erfolgreich zu widerlegen und als traditionelle Bank das Thema Robo Advisor in Deutschland mit zu entwickeln“, betont Geyer.

Neben der wachsenden Anbieteranzahl ist auch zu beobachten, dass sich die Geschäftsmodelle über die Jahre zunehmend verändert haben. Während die Anbieter in der Regel mit einem reinen B2C-Angebot gestartet sind, welches ausschließlich digital abschließbar war, verändert sich der Fokus hier zunehmend. Mehr und mehr Anbieter versuchen, ihre Robo-Advisor-Leistungen auch B2B-Kunden anzubieten. „Als führende B2B-Direktbank in Deutschland waren wir auch hier einer der Trendsetter im deutschen Robo-Advisor-Markt und haben fintego bereits frühzeitig in einer White Label-Variante aufgelegt. 2016 konnten wir sogar bereits den ersten Partner für dieses Angebot gewinnen“, erklärt Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase.

Daneben verschwimmen auch die Grenzen zwischen Robo Advisor und einer klassischen Vermögensverwaltung zunehmend. „Es ist nicht nur so, dass die klassischen Vermögensverwalter bei den digitalen Leistungsbausteinen in unterschiedlichen Bereichen aufholen, wir haben auch mit Interesse verfolgt, dass einige Robo Advisor sich von einem rein digitalen Angebot verabschiedet haben und teilweise deutschlandweit Kundenveranstaltungen durchführen. Dies muss sicherlich auch vor dem Hintergrund der Herausforderung, als neuer Anbieter in ausreichender Anzahl Kunden zu gewinnen, betrachtet werden“, führt Geyer weiter aus.

Die Leistungsfähigkeit von fintego wurde über die Jahre durch eine Vielzahl an gewonnenen Auszeichnungen bestätigt. „Beispielsweise haben wir 2016, 2017 und 2018 bei BankingCheck.de in der Kategorie Robo Advisor mit „sehr gut“ abgeschnitten, 2016 beim ETP Award den „1. Platz“ in der Kategorie Online-Vermögensverwaltung belegt und waren 2017 und 2018 mit der Note „sehr gut“ einer der Testsieger beim Robo-Advisor-Test des Extra Magazins“, sagt Linner. Darüber hinaus stehen die stetig wachsende Kundenanzahl sowie das vielfach positive Kundenfeedback und die Weiterempfehlungen für die Qualität von fintego.

Auch die Anlagestrategie von fintego konnte sich seit 2014 in sehr ereignisreichen Börsenphasen, welche zahlreiche Herausforderungen boten, bewähren. Die unterschiedlichen Strategien lieferten dabei, je nach Risikoprofil, eine attraktive Wertentwicklung. „Wir sind davon überzeugt, dass mit einer zunehmenden Reife des Marktes auch die Performance – als absoluter Leistungskern eines Vermögensverwalters – mehr in den Fokus rücken wird. Schließlich ist die Wertentwicklung das, was am Ende für den Anleger auch die größte Bedeutung hat. Als Anbieter mit einem mehrjährigen erfolgreichen Track Record können wir hier sicherlich eine gute Referenz bieten“, ergänzt Geyer.

„Insgesamt haben die Veränderungen und die Dynamik der letzten fünf Jahre gezeigt, dass die Entwicklung im Bereich der Robo Advisor noch lange nicht am Ende angekommen ist. Wir werden weiter hart daran arbeiten, unsere Kunden zufriedenzustellen und den Markt aktiv weiterzuentwickeln“, resümiert Geyer.

In diesem Sinne werden anlässlich des 5-jährigen Jubiläums und aufgrund des deutlich gestiegenen Anlagevolumens die Gebühren von fintego gesenkt. Zudem wird speziell für große Anlagesummen eine weitere Stufe im Gebührenmodell ergänzt. „Durch das zunehmende Interesse von Privatpersonen sowie auch Unternehmen, größere Summen bei fintego anzulegen, haben wir uns dazu entschieden, auch ein spezielles Angebot für Anlagen ab einer Million Euro zu ergänzen“, so Geyer abschließend.

Unabhängig von der Anlagesumme fällt, im Vergleich zu den bisherigen Preisen, ab dem ersten April 2019, eine um 5 Basispunkte geringere All-in-Fee an. Die Gebühr für Anlagen ab 50.000 Euro sinkt dadurch beispielsweise von 0,45% p.a. auf 0,40% p.a. „Da sowohl Neu- als auch Bestandskunden in den letzten Jahren mit ihren Investitionen in fintego das Volumen stetig wachsen ließen, können wir von Skaleneffekten profitieren. Diese geben wir mit der Gebührensenkung gerne an die Kunden weiter“, begründet Geyer. „Bei den Gebühren profitiert der Kunde natürlich auch davon, dass ebase als Anbieter von fintego sowohl Leistungen einer depotführenden Bank als auch eines Finanzportfolioverwalters aus einer Hand bieten kann. Dadurch war es stets möglich, die Kosten im Sinne des Kunden gering zu halten“, ergänzt Linner.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Crypto Assets Conference 2019: Eine einzigartige Konferenz zum Thema „Blockchain und Finance“

Das Jahr 2017 war ein boomendes Jahr für Blockchain, Kryptowährungen und ICOs. Täglich wurde darüber in den Medien berichtet und Kryptowährungen sind seitdem kein unbekanntes Phänomen. Im Jahr 2018 kam der Absturz des Bitcoin - ähnlich wie bei der Entwicklung der Dotcom-Blase vor 20 Jahren. Dies ist jedoch nicht mit einem Scheitern der Blockchain-Technologie gleichzusetzen, ganz im Gegenteil: Unternehmen verfügen über mehr Wissen denn je, hinterfragen kritisch, investieren zunehmend größere Ressourcen und entwickeln neue Strategien und Geschäftsmodellen. Insbesondere die 2019 aufkommenden Security Tokens geben neue Anreize zur Diskussion zumal diese das Potenzial haben die Finanzbranche komplett auf den Kopf zu stellen.

Um diese Entwicklung zu unterstützen, Wissen zu teilen und Fortschritte zu debattieren, veranstaltet das Frankfurt School Blockchain Center gemeinsam mit KI decentralized und financial.com die Crypto Assets Conference (www.crypto-assets-conference.de). Zum Ziel der Veranstaltung äußert sich der Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, Prof. Dr. Philipp Sandner, folgendermaßen: „Unsere Konferenz im Februar 2019 bringt führende Experten aus den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und Finanzwesen nicht nur aus Deutschland, sondern auch internationalen Unternehmen und Institutionen, zusammen. Zu Gast sind neben der Europäischen Zentralbank und der Bafin auch die wichtigsten Protagonisten aus Konzernen und Startups, die Deutschland zu bieten hat.“

Die Crypto Assets Conference behandelt daher unter anderem folgende Themen: Wie werden Crypto Assets reguliert und besteuert? Welche Entwicklungen gibt es u.a. in Deutschland und Europa? Welche Geschäftsmodelle stecken hinter den dutzenden Blockchain-Startups? Welche Auswirkungen werden Security Token Offerings (STO) auf die traditionellen Börsengänge haben? Wie werden sich Initial Coin Offerings (ICOs) weiterentwickeln?

Auf der Crypto Assets Conference werden diese Themen von namhaften Referenten besprochen, unter anderem:

  • Dr. Martin Diehl, Deutsche Bundesbank
  • Alexander Höptner, Börse Stuttgart
  • Dirk Bullmann, Europäische Zentralbank
  • Christoph Kreiterling, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
  • Marjan Delatinne, Ripple
  • Austin Alexander, Kraken
  • Michael Spitz, Commerzbank
  • Und weitere 40 Vortragende

Die Crypto Assets Conference findet am 25. und 26. Februar 2019 statt und wird auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management ausgerichtet. Frühzeitige Anmeldungen lohnen sich, denn bis zum 31. Januar 2019 sind die Ticketpreise deutlich rabattiert.

Weitere Informationen zur Crypto Assets Conference: www.crypto-assets-conference.de

First Private launcht Rohstofffonds für institutionelle Anleger

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management erweitert ihre Produktpalette und legt ihren ersten Rohstofffonds auf: Der First Private Systematic Commodity [ISIN: DE000A0Q95D0] bietet ein UCITS-konformes Vehikel, mit dem institutionelle Anleger ihr Portfolio um die Asset-Klasse Rohstoffe ergänzen. Der Fonds investiert über Long- und Short-Positionen in insgesamt 14 Rohstoffe aus den Segmenten Energie, Basismetalle und Edelmetalle. Agrarrohstoffe und Lebensmittel sind aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen.

„Rohstoffinvestments können das Risiko-Renditeprofil eines klassischen Portfolios spürbar verbessern, denn sie zeichnen sich durch eine niedrige Korrelation zum Aktien- und Anleihenmarkt aus“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private. „Die Diversifikationsvorschriften der UCITS-Richtlinie hindern viele professionelle Anleger allerdings an Direkt-Investitionen in einzelne Rohstoffe. Deshalb sind Exchange Traded Commodities sowie rohstoffpreisbasierte Derivate häufig das Mittel der Wahl. Das Angebot an aktiv gemanagten Publikumsfonds wie dem Systematic Commodity ist in Deutschland dagegen noch überschaubar. Gleichzeitig beobachten wir eine kontinuierlich steigende Nachfrage.“ Einen noch wertvolleren Beitrag zum Gesamtportfolio können Strategien bieten, die sowohl auf steigende (long) als auch auf fallende (short) Rohstoffsegmente setzen. „Echte Long/Short-Ansätze erschließen mehr Diversifikationspotenzial, größere Investitionsspielräume und damit ein verbessertes Chance-Risiko-Profil im Vergleich zum klassischen Long-Investment im Rohstoffmarkt“, so Zellmann.

Neuer Fonds, bewährte Strategie

Zum Start vertrauen Privatbanken und Family Offices dem neu aufgelegten Fonds rund 20 Millionen Euro Volumen an. Die Strategie bewährt sich bereits seit mehr als drei Jahren in den Multi-Strategy-Portfolios von First Private. Insgesamt hat die Fondsboutique mehr als zehn Jahre Erfahrung als Rohstoff-Quant-Manager. Aktuell wird ein Strategievolumen von 150 Millionen Euro verwaltet. „Unsere Rohstoff-Strategien weisen langfristig sehr niedrige Korrelationen zu traditionellen Asset-Klassen auf und haben sich oft, gerade in schwierigen Rohstoffmarktlagen, behauptet. Wir arbeiten mit liquiden Derivaten, so dass der Fonds täglich handelbar ist“, sagt Christian Schuster, verantwortlicher Senior Portfoliomanager des Fonds.

Der First Private Systematic Commodity setzt auf zehn bewährte Substrategien, um an den Entwicklungen der Rohstoffmärkte zu partizipieren und ein systematisches Alpha über unterschiedliche Märkte zu erzielen. „Wichtige Kriterien für die Selektion sind unter anderem saisonale Muster, die Form der Rohstoffterminkurven beziehungsweise die Positionierung auf der Kurve oder das Preismomentum der verschiedenen Rohstoffkategorien“, so Schuster. „Wir richten das Portfolio monatlich komplett neu aus, um flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren zu können.“ Die jährliche Zielrendite des First Private Systematic Commodity liegt nach Abzug aller Kosten bei 5 bis 7 Prozent. Die Mindestanlagesumme beträgt 1 Million Euro.

FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH

FIRST PRIVATE ist eine international agierende, unabhängige und partnerschaftlich geführte Asset-Management-Boutique aus Frankfurt und verwaltet ein Vermögen von etwa 2,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2018). Bereits seit Anfang der neunziger Jahre setzt FIRST PRIVATE Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung aktiver, quantitativer Investmentstrategien in den Bereichen „Aktien“ und „Absolute Return“. Unternehmerische Unabhängigkeit und Spezialisierung ermöglichen der Gesellschaft ein außergewöhnlich hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit im Produktangebot. Die Geschichte von FIRST PRIVATE geht auf die 1990 gegründete Salomon Brothers KAG (später Citigroup Asset Management KAG) zurück, die im April 2003 im Rahmen eines MBO vom Management übernommen wurde.

BlueOrchard: starke Performance in 2018 – positiver Ausblick für 2019

BlueOrchard blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und baut seine Position als weltweit größter Vermögensverwalter in den Bereichen Mikrofinanzen und Impact Investing weiter aus. Damit blickt das Unternehmen positiv auf ein ereignisreiches Jahr 2019.

Aufbauend auf einer starken Investitionspipeline und einer wachsenden Investorenbasis, unter anderem aus Japan, Schweden und Großbritannien verzeichnet BlueOrchard eine solide Performance und Wachstum bei allen Fonds. Darüber hinaus hat BlueOrchard seine globale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Büros in Singapur weiter erhöht. Dies unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, seine Partner durch lokale Präsenz und Expertise noch besser zu unterstützen. Durch das Initiieren des BlueOrchard Impact Summit 2018, bei dem Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand zusammenkamen, wurde zudem das Bewusstsein für den Investitionsbedarf in Entwicklungsländern geschärft.

Mit dem Lancieren seines ersten UCITS-konformen Fonds, dem Emerging Markets SDG Impact Bond Fund, bietet BlueOrchard Privatanlegern und institutionellen Anlegern seit August 2018 eine skalierbare und liquide Alternative zu traditionellen Mikrofinanzanlangen. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken.

Im Jahr 2019 wird BlueOrchard diesen Weg fortsetzen und sich auf die Beseitigung der Finanzierungslücke für grüne Infrastrukturprojekte auf subnationaler Ebene in afrikanischen Ländern sowie auf die Eröffnung des Zugangs zu Klimaversicherungsprodukten für die von Klimaereignissen am stärksten gefährdeten Menschen konzentrieren.

“2018 war für BlueOrchard ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem wir erneut eine starke Performance gezeigt und das 20-jährige Bestehen unseres Flaggschiff-Fonds gefeiert haben. Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dass unser Flaggschiff-Fonds zu den Emerging Markets-Fonds mit der besten Performance in 2018 zählt. Wir möchten uns bei unseren bestehenden und neuen Investoren für das anhaltende Vertrauen, das sie uns entgegengebracht haben, bedanken. Wir freuen uns darauf, unseren Partnern auf der ganzen Welt auch im kommenden Jahr bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anbieten zu können.“, sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Investoren zeigen zunehmend ein starkes Interesse an Impact Investing. Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist BlueOrchard gut aufgestellt, um diesen Investoren innovative Anlagemöglichkeiten anzubieten, mit denen sie zur Lösung dringender globaler Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit und den Folgen des Klimawandels beitragen können. Es gibt keine größere Rendite, als unseren Planeten zu schützen und eine gerechtere Welt für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu schaffen.”, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5,7 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Union Investment erzielt starkes Ergebnis im Vermietungsgeschäft 2018

Union Investment hat im Jahr 2018 gewerbliche Immobilienflächen mit einem Gesamtumfang von 854.000 m2 neu- und nachvermietet. Dieses Ergebnis bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Bilanz des Vorjahres, die 867.000 m2 auswies. Mit 56 Prozent entfiel der überwiegende Teil der Vermietungsleistungen auf Immobilien in Deutschland. Weitere europäische Standorte schlugen mit 33 Prozent zu Buche, außereuropäische Objekte vereinten 11 Prozent der Gesamtvermietungsleistung 2018 auf sich. Die Neu- und Nachvermietungen sichern den Fonds eine aggregierte jährliche Nettomiete von rund 201 Millionen Euro.

„Die verschiedenen Regionen in unserem Portfolio haben 2018 unterschiedliche Anforderungen an unsere Asset-Management-Einheiten gestellt. Mit unseren spezialisierten Teams haben wir diese Herausforderungen hervorragend gemeistert und den Immobilienfonds von Union Investment damit eine Gesamtvermietungsquote von 96,6 Prozent zu lukrativen, den Märkten angemessenen Mietkonditionen gesichert. Die Stärke der globalen Immobilienmärkte spiegelt sich in unserem Portfolio deutlich wider“, sagt Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Nachvermietungen dominieren in Deutschland

In Deutschland lag der Schwerpunt eindeutig auf Nachvermietungen, um Bestandsmieter auf hohen Mitniveaus langfristig an die Objekte zu binden. Von den 475.000 m2 Vermietungsleistungen entfielen 73.000 m2 auf Neuvermietungen. Das entspricht einem Anteil von 15 Prozent. Die größte Neuvermietung über rund 9.200 m2 war der Einzug des Hotelbetreibers Motel One in die Riem Arcaden in München nach Fertigstellung einer Projektentwicklung zur Erweiterung des Objekts. Außerdem konnten beispielsweise 5.300 m2 im Shopping Center „DAS ES!“ in Esslingen, 3.200 m2 in einem Logistikzentrum in Norderstedt bei Hamburg und 2.200 m2 an Bauhaus in Hannover vermietet werden. Aufgrund der hohen Vermietungsquote wurden überwiegend Neuvermietungen kleiner Flächen registriert. So hat das deutsche Büroportfolio etwa eine Rekordauslastung von 98 Prozent erreicht.

Höhere Neuvermietungsquoten in Europa und Amerika

In den übrigen europäischen Märkten lag der Anteil der Neuvermietungen mit 30 Prozent deutlich höher, in den außereuropäischen Märkten erreichte er sogar 40 Prozent der Vermietungsleistungen im Jahr 2018. Neben dem Abbau vereinzelter Leerstände war mit den Neuvermietungen in der Regel die Gelegenheit zu Mietsteigerungen gegeben, um die Ertragskraft der Immobilienfonds weiter zu erhöhen.

In den europäischen Ländern außerhalb von Deutschland hat Union Investment 286.000 m2 neu- und nachvermietet. Mit 63.000 m2 entfiel der größte Teil davon auf den polnischen Markt. Neben den erfolgreichen Vermietungen im Bürobereich liegt das vor allem an den großen Shopping Centern in Polen, die Union Investment im Bestand hat. Bemerkenswert ist zudem die hohe Vermietungsaktivität in den Benelux-Ländern mit Neu- und Nachvermietungen über 55.000 m2. Auf Rang drei folgt Frankreich mit einer Vermietungsleistung von 32.000 m2, knapp vor Österreich mit 30.000 m2. In Österreich lag zudem die Neuvermietungsquote mit rund 50 Prozent besonders hoch. Allein 7.000 m2 wurden in der Büroimmobilie Euro Plaza 4 neu vermietet.

In den außereuropäischen Märkten dominierten aufgrund der Portfoliogröße erneut die USA mit Neu- und Nachvermietungen über 56.000 m2, gefolgt von Mexiko mit Vermietungsleistungen über 28.000 m2. In den USA vereinten allein die drei Objekte 140 Broadway in New York, 111 South Wacker Chicago und Ten 10th Street Atlanta rund 34.000 m2 Vermietungsleistung auf sich, rund die Hälfte davon waren Neuvermietungen. Im asiatisch pazifischen Raum waren Neu- und Nachvermietungen über rund 5.000 m2 im Vision Crest Commercial in Singapur und rund 3.000 m2 in der Büroimmobilie Glass City Harumi die größten Vermietungsleistungen im Jahr 2018.

Wealthcap veröffentlicht Überblick über weltweite Zielfondsinvestments

Wealthcap hat seinen zweiten halbjährlich erscheinenden Zielfondsinvestment Überblick veröffentlicht. Mit dieser Publikation gibt Wealthcap eine Analyse der Zielfondsinvestments im weltweiten Private-Capital-Markt. Im Fokus stehen Private Equity und Immobilien. „Das platzierte Volumen und die Zahl der Anbieter wachsen weiter und tragen der steigenden Nachfrage von Anlegern Rechnung. Besonders beliebt waren einmal mehr Private Equity Buy-Out-Strategien sowie Value-Add-Immobilien. Hier setzen auch wir unseren Investitionsschwerpunkt“, erklärt Sebastian Zehrer, Head of Research und Unternehmenskommunikation.

Risikostreuung kommt vor Rendite

Institutionelle Anleger sehen die Investitionsmärkte am Scheitelpunkt und die aktuellen Bewertungen oberhalb des langfristigen Durchschnitts. Das führt zu sinkenden Renditeerwartungen und geänderten Anlegerbedürfnissen.

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Private Equity überzeugt mit weiterhin zweistelliger Rendite und Diversifikation

Unter institutionellen Investoren will fast jeder Dritte sein Engagement im Bereich Private Equity in den kommenden 12 Monaten ausweiten, nur 4% wollen reduzieren. Anleger schätzen weiterhin die hohe absolute wie risikoadjustierte Rendite sowie die Diversifikationsmöglichkeiten. Für die hohe Nachfrage nach Private Equity spricht auch die Tatsache, dass 80% der Fonds 2018 ihr angepeiltes Zielvolumen erreicht oder übererreicht haben. 

Buy-Out-Strategien bleiben weiterhin das platzierungsstärkste Segment im Bereich Private Equity. Eine überdurchschnittliche Zunahme am prozentualen Anteil des Private-Equity-Platzierungsvolumens ist nicht zu verzeichnen.

Am Transaktionsmarkt Private-Equity-Buy-out deutet insbesondere der relativ und absolut ähnlich bleibende Anteil des Verkaufs an strategische Investoren auf ein weiterhin funktionierendes Markt- und Preisgefüge hin. 

Immobilien: Marktaktivität bleibt hoch, Wendepunkt möglich

Das Umfeld für Immobilien-Zielfonds war 2018 günstig, wie das trotz leichten Rückgangs im Jahresvergleich weiterhin hohe Platzierungsniveau belegt. Insgesamt 70% der Immobilienfonds erreichen dabei mindestens das bei Auflegung angestrebte Zielvolumen, fast die Hälfte übertreffen es teils deutlich. „Das ist der höchste Wert seit 2014 und spricht für die anhaltende Nachfrage nach Immobilien-Zielfondsanlagen. Dabei fließt weiterhin das mit Abstand meiste Kapital in die besonders wertschöpfungsstarken Segmente Value-Add und Opportunistic“, so Zehrer.

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Am Transaktionsmarkt spiegeln die Zahlen hohe Marktaktivität und gute Finanzierungsbedingungen im weltweiten Immobilienmarkt wider. Die aktuell hohen Ausschüttungen der Fonds belegen die liquiden und prosperierenden Märkte für Immobilienverkäufe, die kurze Haltedauern der Immobilien ermöglichen. 

Gleichzeitig könnte 2018 einen Wendepunkt der Transaktionsvolumina im kurzfristigen Zyklus darstellen. Dies deutet sich sowohl in der leicht sinkenden Zahl der Ausschüttungen als auch in der etwas defensiveren geplanten Investitionstätigkeit an.

Durch die jüngst gestartete Zielfondsplattform Wealthcap Spezial Portfolio 1 mit einem angepeilten Volumen von 200 Millionen Euro bietet Wealthcap Anlegern verbesserten Zugang zu den alternativen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate mittels strategisch ausgewählter Zielfonds. Es liefert die praktische Umsetzung nachhaltiger Investmentstrategien für institutionelle Investoren.


Hier finden Sie das vollständige Themenpapier zum Herunterladen 

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Wir verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Investment- Portfolio- und Asset Management vielfältiger Real Assets. Diese übersetzen wir in zukunftsstarke Immobilien- und Zielfondslösungen für deutsche und internationale Investoren, ausgerichtet an deren Investitionsstrategien und -zielen. Unsere Trendexpertise setzen wir gezielt ein, um zukunftsfähige Märkte, Standorte und Assets für unsere Investoren zu identifizieren. Im Asset- und Portfoliomanagement steht die konsequente Weiterentwicklung der Assets und Fonds im Zentrum. Pensionskassen und Versorgungswerke, deutsche Unternehmen und auch regionale Banken zählen neben Privatkunden zu unseren Investoren in mehr als 150 Beteiligungskonzepten.

DJE Kapital AG strafft Fondsangebot und stärkt Teamansatz beim Management

Mit Beschluss der DJE Investment S.A. übernimmt der Fonds DJE – Dividende & Substanz (ISIN: LU0159550150) zum 1. März 2019 den DJE – Buyback & Dividend. Damit geht der weltweit anlegende Aktienfonds DJE – Buyback & Dividend komplett im DJE – Dividende & Substanz auf. Das DJE-Flaggschiff setzt international und unabhängig von Index-Vorgaben vorrangig auf dividenden- und substanzstarke Aktien – und kann damit den DJE – Buyback & Dividend optimal aufnehmen. Verantwortlicher Fondsmanager des DJE – Dividende & Substanz ist Dr. Jan Ehrhardt. Neben regulären Dividenden werden im DJE – Dividende & Substanz auch Buybacks als Teilkomponenten des Total Shareholder Returns (TSR) immer mehr berücksichtigt.

Zudem richtet das Haus seine Verantwortlichkeiten im Fondsmanagement neu aus. So verantwortet der bisherige Co-Fondsmanager René Kerkhoff künftig den DJE - Mittelstand & Innovation (ISIN: LU1227570055) unter Beibehaltung des bewährten Investment-Ansatzes, Co-Manager wird Maximilian-Benedikt Köhn. Der DJE – Europa (ISIN: LU0159548683) wird zukünftig unter operativer Leitung von Maximilian-Benedikt Köhn mit Teamansatz aus dem Research-Prozess heraus gemanagt, wie bislang auch schon der DJE – Equity Market Neutral Europe (ISIN: LU1681425366) und der DJE – Alpha Global (ISIN: LU0159549145).

Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb sowie Marketing und PR, sagt: „Mit der Fusion thematisch ähnlicher Fonds straffen wir weiter die Produktpalette und erhöhen die Angebotstransparenz. Durch weitere Zusammenführung von Expertisen stärken wir unseren übergreifenden Teamansatz und gestalten das gesamte Fondsmanagement noch effizienter – von der Analyse bis zur Anlageentscheidung. Unsere Kunden profitieren insgesamt von gebündelten Stärken, besserem Wissenstransfer und gezielt beschleunigten Prozessen.“

Es handelt sich bei der Fusion von DJE – Buyback & Dividend und DJE – Dividende & Substanz um eine steuerneutrale Verschmelzung nach den gültigen gesetzlichen, aufsichtsbehördlichen und vertraglichen Bestimmungen gemäß § 17a des Investmentsteuergesetzes. Die bisherige Wertpapierkennnummer (WKN) und Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) des DJE – Dividende & Substanz bleiben erhalten.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Vontobel Asset Management lanciert Alternative Risk Premia Fund

Vontobel legt einen innovativen Fonds im Bereich alternative Risikoprämien auf. Dieser Fonds strebt Renditen im mittleren einstelligen Prozentbereich über den gesamten Anlagezyklus an, bei geringer Korrelation zu den traditionellen Aktien- und Rentenmärkten. Es ist der erste Luxemburger Multi-Manager-Fonds, der einen einfachen Zugang zu alternativen Risikoprämienstrategien bietet.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Kunden“, sagt Ilario Scasascia, Head of Hedge Fund Solutions, „da sie nun auf unkomplizierte Weise in alternative Risikoprämien investieren können.“

Im aktuellen Umfeld fällt es vielen Investoren schwer, mit traditionellen Strategien positive Renditen zu erzielen. Um diese Herausforderung anzugehen, investiert der Vontobel Fund - Alternative Risk Premia in marktneutrale Strategien, die mit fundierter finanzwissenschaftlicher Theorie zu Themen wie „Carry“, „defensive Positionierung“, „Momentum“ und „Value“ hinterlegt sind. Durch den bevorzugten Zugang zu branchenführenden Single Managern baut das Vontobel-Team so ein Portfolio auf, um ein optimales Engagement in verschiedenen Strategien zu erreichen und gleichzeitig die Abwärtsrisiken zu kontrollieren.

„Der Multimanager-Ansatz von Vontobel ermöglicht es unseren Kunden, Zugang zu einer breiten Palette von Single-Manager-Strategien zu ähnlichen Kosten wie bei einem einzelnen Direktinvestment zu erhalten“, ergänzt Daniel Irion, Portfolio Manager bei Vontobel Hedge Fund Solutions.

Vontobel Fund – Alternative Risk Premia
Fondsdomizil: Luxemburg
Währung: USD
Fonds Manager: Ilario Scasascia / Daniel Irion
Verwaltungsgebühr in % p.a.: I share class: 0,40% (Institutional share class)
ISIN I USD: LU1896838718
Startdatum: 05.12.2018

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Finanzprofis zeigen Optimismus – 2019 wird überwiegend mit DAX-Anstieg gerechnet

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 131 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank die Erwartungen über die Börsenentwicklung 2019 auseinandergehen – „mit positiver Grundtendenz“, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, kommentiert. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass die turbulenten letzten Monate auch an den Börsenprofis nicht spurlos vorbeigegangen sind und die Zukunftsaussichten durchaus unterschiedlich beurteilt werden“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2019 …

Grafik 1: Einschätzungen von 131 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutsche Aktienindex) in 2019 bis zum Jahresende entwickeln?“
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2019

Insgesamt blicken die Vermittler optimistisch auf das Börsenjahr 2019. Mehr als 45% gehen davon aus, dass der DAX im Laufe des Jahres steigen wird. „Der Tatsache, dass die Wirtschaft nach wie vor stabil läuft, wird offenbar eine höhere Relevanz beigemessen als den vielfältigen politischen Unwägbarkeiten, wie dem Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften oder auch dem Thema Brexit“, bemerkt Geyer. „Da aktuell zudem ein Zinsanstieg in Europa wieder in die Ferne zu rücken scheint, sind offenbar zahlreiche Vermittler der Ansicht, dass der Aktienmarkt – nach den Korrekturen in 2018 – in diesem Jahr wieder gute Einstiegsmöglichkeiten bieten dürfte.“

Etwas mehr als 37% der Vermittler gehen demgegenüber davon aus, dass der DAX bis zum Jahresende an Wert verlieren wird. Knapp 18% erwarten wiederum zum Ende des Jahres etwa den gleichen Indexstand wie zu Beginn. „Der Anteil derer, die für 2019 eher pessimistisch auf den deutschen Aktienmarkt blicken, ist ein klarer Indikator dafür, dass die zahlreichen globalen Herausforderungen keineswegs zu unterschätzen sind. Die Kapitalmärkte werden wohl auch in 2019 volatil bleiben“, ergänzt Geyer.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase  

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Verhaltensökonomie treibt Professionalisierung des Fondsmanagements voran

Auch professionelle Fondsmanager sind nicht vor der Macht des Unterbewussten gefeit, so eine zentrale Erkenntnis der Behavioural Finance. Eine grundlegende Erkenntnis: Anleger optimieren an der Börse nicht ihren Gewinn, sondern ihr persönliches Wohlbefinden. Während die Wissenschaft vor allem seit den 1980er-Jahren in diesem Teilgebiet der Verhaltensökonomie große empirische Fortschritte gemacht hat, nimmt die Umsetzung in der Praxis jetzt Fahrt auf. Anlässlich eines von Fidelity International organisierten Pressegesprächs diskutieren Vertreter aus Wissenschaft und Praxis.

„Interessanterweise fallen nicht nur Privatanleger, sondern auch Profis Verhaltensanomalien zum Opfer“, sagt Thorsten Hens, Professor am Swiss Finance Institute und am Institut für Banking und Finance an der Universität Zürich. Natürlich haben professionelle Investoren mehr Wissen über die Finanzmärkte als Privatanleger. Defizite bestünden häufig aber auch bei ihnen, wenn es um das Erkennen verzerrter Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und Denkprozesse gehe. Profis seien zwar besser darin, Anlageentscheidungen kostengünstig an den Finanzmärkten umzusetzen. Ob diese Entscheidungen psychologisch verzerrt seien, nähmen sie genauso wenig wahr wie Privatanleger. „Bei beiden Anlegertypen kommt es zu Herdenverhalten mit irrationalem Überschwang und Panik. Dieses Fehlverhalten wird durch Hormone gesteuert, worüber man sich bewusst sein sollte. Im Überschwang treibt uns Testosteron, in der Panik Kortisol. Interessanterweise haben Frauen einen ausgeglicheneren Hormonhaushalt als Männer. Das kann ein Grund dafür sein, dass sie „cooler“ anlegen und somit langfristig erfolgreicher sind“, so Hens weiter.

„Zu den wichtigsten Behavioural-Finance-Phänomenen unter Privatanlegern gehören in der Praxis der Familiarity Bias, also die Präferenz bekannter und heimischer Unternehmen, die Überreaktion auf plötzliche Schocks und Glamour-Stories sowie die Unterschätzung wichtiger, aber schleichend verlaufender Entwicklungen“, ergänzt Dr. Gabriel Layes, Managing Director am Institut für Vermögensaufbau. Zusammen mit der ebenfalls häufig zu beobachtenden kurzfristigen Verlustaversion könne die Neigung zu Überreaktionen zu einem prozyklischen Investitionsverhalten führen, das auch bei Anlageprofis zu beobachten sei. „Bei professionellen Asset Managern wird prozyklisches Investitionsverhalten paradoxerweise durch regulatorische und eigentlich dem Anlegerschutz dienenden Vorschriften zusätzlich gefördert.“

„Fidelity International hat 2017 das „Behavioural-Insights“-Projekt ins Leben gerufen“, so Paras Anand, Leiter Asset Management Asien Pazifik bei Fidelity International. Ein spezialisiertes Team widme sich dabei der Entwicklung diverser Tools und Analysen, mit deren Hilfe Fondsmanager und Analysten Entscheidungen auf eine objektivere Grundsage stützen sollten. Die menschliche Kognition allein werde sich nicht schnell genug anpassen, um mit der modernen Datenumgebung Schritt zu halten, aber man könne bessere Werkzeuge entwickeln. Ausgangspunkt sei die Identifikation von Phänomenen, wie zum Beispiel der Herdentrieb und Konsensus-Einschätzungen, bei denen Emotionen rationalen Entscheidungen im Weg stehen können. „Um gegenzusteuern, haben wir Informationssysteme entwickelt, mit denen Portfolio­manager und Analysten in bestimmten Situationen auf mögliche Behavioural-Finance-Phänomene aufmerksam gemacht werden und dann mithilfe von Gedankenanstößen beziehungsweise „Nudges“ zu besseren Entscheidungen angetrieben werden. Technologische Fortschritte, wie zum Beispiel in den Bereichen künstliche Intelligenz und Natural Language Processing, sind wichtige Katalysatoren zur Verbesserung dieser Systeme.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 265,6 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 91,3 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 16.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 39,3 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und über 550 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 20,9 Milliarden Euro (davon werden 2,8 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 153 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 30.09.2018. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und www.ffb.de 

Alipay erhält Lizenz in Luxemburg

Der chinesische Online-Zahlungsdienstleister Alipay baut in Luxemburg seinen Hub für das künftige Geschäft mit Kunden aus der Europäischen Union auf. Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramengna übergab am vergangenen Montag am Rande eines Besuchs in Hongkong eine entsprechende Lizenz für elektronische Zahlungsdienstleister (eletronic money institutions) an Vertreter der Alipay-Tochtergesellschaft Alipay Limited S.A..

Alipay ist Teil der Alibaba-Group, dem führenden Online-Marktplatz in China. Die globale Zahlungsplattform von Alipay hat weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer. Über die Tochtergesellschaft in Luxemburg wird Alipay im Rahmen der EU-Passporting-Regel Kunden in der gesamten EU bedienen können.

„Mit der Ansiedlung von Alipay wird die Position Luxemburgs sowohl als Standort für internationale Zahlungsdienstleistungen wie auch als Europa-Hub für chinesische Unternehmen weiter gestärkt“, kommentierte Pierre Gramengna die Ansiedlung. „Alipay wird wesentlich dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und China weiter zu festigen.“

Der Finanzplatz Luxemburg hat eine wichtige Rolle in den Finanzbeziehungen zwischen Unternehmen aus der EU und China. Die sieben größten Banken Chinas haben eine Niederlassung in Luxemburg. Zudem haben von den auf Investitionen in China ausgerichteten Fonds weltweit 29,3 % ihr Domizil in Luxemburg. Innerhalb der EU beträgt der Marktanteil 78,1%.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

NN IP verstärkt Investment-Team mit Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions & Responsible Investing

Seit 14. Januar 2019 ist Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions and Responsible Investing bei NN Investment Partners (NN IP) tätig. Als Mitglied des Management Teams Investments wird sie im Bereich Fixed Income den Fokus verstärkt auf das Thema Responsible Investing richten. Zuvor war sie als Chief Investment Officer für die niederländische Zentralbank tätig.

Edith Siermann verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Asset Management. Zu ihrem Verantwortungsbereich bei der niederländischen Zentralbank gehörten die Verwaltung der Zentralbankreserven und die Anlagen in Fixed Income und Aktien. Darüber hinaus war sie Mitglied des Corporate Social Responsibility-Ausschusses der Zentralbank, der die Aufgabe hat, das Prinzip der Nachhaltigkeit im Kerngeschäft der Bank zu verankern.

Vor ihrer Tätigkeit bei der niederländischen Zentralbank war Edith Siermann Global Chief Investment Officer Fixed Income und Managing Director bei Robeco, wo sie erfolgreich quantitative und qualitative Fixed-Income-Produkte entwickelte und die Aktivitäten über eine breite Palette von Fixed-Income-Klassen hinweg ausbaute. Darüber hinaus koordinierte sie die Aktivitäten von Robeco im Bereich Responsible Investing und leitete das Team Governance and Active Ownership. Sie besitzt einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Erasmus-Universität Rotterdam.

Edith Siermann berichtet direkt an den Chief Investment Officer von NN IP, Valentijn van Nieuwenhuijzen, und sitzt in der Unternehmenszentrale in Den Haag in den Niederlanden. Mit ihr ist das Führungsteam von NN IP vollständig, das den Bereich Responsible Investment, ESG-Integration und Innovationen bei nachhaltigen und Impact-Investment-Lösungen verantwortet. Ihr Pendant auf der Aktienseite ist Jeroen Bos, Head of Specialised Equity & Responsible Investing. Zusammen mit Arnoud Diemers (Head of the Innovation & Responsible Investing Platform) und Adrie Heinsbroek (Principal Responsible Investing Specialist) sind Siermann und Bos dafür zuständig, dass NN IP weiter erfolgreich sein Ziel verfolgt, eine führende Rolle auf dem Gebiet Responsible Investing einzunehmen und für Kunden in verantwortungsbewusster Weise attraktive Renditen zu erwirtschaften.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrer bisherigen Tätigkeit in den Bereichen Fixed Income und Responsible Investing ist Edith Siermann die ideale Besetzung für die Leitung unseres Fixed Income Solutions Teams. NN IP legt sehr großen Wert darauf, dass sein Führungsteam auf eine starke Expertise im Bereich Responsible Investing über alle Anlageklassen hinweg zurückgreifen kann. Dies untermauert unsere Ambition, in diesem Bereich eine führende Rolle zu spielen.“

Das Fixed Income Solutions Team von NN IP bietet eine umfangreiche Palette von Investmentlösungen an, die Kunden dabei helfen, Zinsrisiken effektiv und effizient zu managen. Dazu gehören Geldmarktinvestments und die Überwachung von Sicherheiten, Liability Driven Investments (LDI) und Zinsen sowie das Management von Vermögenswerten für den Mutterkonzern von NN IP, die NN Group.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 238 Mrd. Euro* (277 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. September 2018 Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com  und www.nn-group.com 

Sehr starke Fondsnachfrage in 2018 schwächt sich in den letzten 3 Monaten des Jahres ab

„Im vierten Quartal haben die ebase-Kunden erstmalig in 2018 mehr Fondsanteile verkauft als gekauft. Die über das gesamte Jahr überdurchschnittlich große Nachfrage nach Investmentfonds hat damit in den letzten drei Monaten des Jahres erstmalig einen leichten Rückschlag hinnehmen müssen“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Gerade Anleger, die bereits seit längerer Zeit investiert sind, haben sicher vielfach die Chance gesehen, vor dem Hintergrund der turbulenten Marktentwicklung und der Unsicherheit über die kurz- und mittelfristige Kursentwicklung Gewinne mitzunehmen“, präzisiert er. Auch die Handelshäufigkeit bewegte sich dabei, nach einem sehr handelsintensiven Oktober, im November und Dezember unter dem Vorjahresniveau.

„Dass die Anleger aktuell vielfach versuchen, in Zeiten unsicherer Zukunftserwartungen ihr Pulver trocken zu halten, zeigt sich daran, dass Assetklassen-übergreifend Fondsanteile verkauft werden. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Geldmarktfonds deutlich angezogen“, stellt Geyer fest. So überwogen bei Aktienfonds (Kaufquotient: 0,86) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 0,66) die Verkäufe die Käufe deutlich. Geldmarktfonds waren dagegen bei den ebase-Kunden gefragt (Kaufquotient: 1,42). Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,03).

Regional waren insbesondere Anlagen in Europa (Kaufquotient: 1,25), den Emerging Markets (Kaufquotient: 1,25) sowie Asien (Kaufquotient: 1,48) gefragt. Im Gegensatz dazu wurden Fonds, die sich auf die USA (Kaufquotient: 0,94), auf Deutschland (Kaufquotient: 0,73) und speziell auch die Türkei (Kaufquotient: 0,24) konzentrieren, überwiegend verkauft. „Hervorzuheben ist auch, dass viele Anleger im vierten Quartal auf Großbritannien gesetzt haben. Hier wurden mehr Fondsanteile gekauft als verkauft (Kaufquotient: 1,11). Offensichtlich setzen viele Anleger beim Brexit auf ein gutes Ende“, bemerkt Geyer abschließend.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Zwei Pioniere nachhaltiger Schwellenländer-Anleihen wiedervereinigt bei Vontobel

Carl Vermassen verstärkt als Portfoliomanager das Vontobel Emerging-Market-Fixed-Income-Team, um zusammen mit Thierry Larose den Vontobel Fund - Sustainable Emerging Markets Local Currency Bond zu verwalten.

Vermassen bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung und einen bemerkenswerten Track Record in seine neue Aufgabe ein. Er wechselt zu Vontobel Asset Management von Degroof Petercam Asset Management in Brüssel, wo er Portfoliomanager des von Morningstar mit fünf Sternen bewerteten Emerging Markets Sustainable Bonds Fund war, den er zusammen mit Thierry Larose verwaltet hat.

Thierry Larose, der im Jahr 2013 den ersten Emerging-Market-Anleihefonds mit ESG-Kriterien lancierte, kam 2018 zu Vontobel. In der Vergangenheit haben Rating-Agenturen Laroses außergewöhnlichen Leistungsausweis gewürdigt, indem sie ihm in der Kategorie Emerging Markets Bonds in lokaler Währung ein Ranking im ersten Quartil und Performance Awards verliehen haben.

„Die Ernennung von Carl Vermassen zeigt unser Engagement, unseren Investoren Zugang zu den besten Portfoliomanagern im Bereich Schwellenländeranleihen zu verschaffen. Sein Track Record ist branchenweit anerkannt, und ich freue mich, das starke Team Thierry Larose und Carl Vermassen wieder zusammenbringen zu können“, sagt Luc D'hooge, Head of Emerging Markets Bonds bei Vontobel Asset Management.

Vontobels Erfahrung im Bereich Schwellenländeranleihen reicht bis ins Jahr 1997 zurück. Seitdem hat das Unternehmen seine Innovationsfähigkeit bewiesen und sein Angebot erweitert, was zur Entwicklung von fünf aktiv verwalteten Strategien führte, darunter Emerging Markets Corporate Bonds, Emerging Markets Debt in Hard Currency, Sustainable Emerging Markets Debt, Emerging Markets Blend und Eastern European Debt. Das Emerging Market Debt Team von Vontobel verwaltet derzeit über drei Milliarden US-Dollar.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

CACEIS unterstützt Ostrum Asset Management bei neuen Vorgaben für Geldmarktfonds

Ostrum AM ist einer der führenden Asset Manager in Europa und verwaltet mehr als 265 Milliarden Euro für institutionelle Kunden, Privatanleger und externe Vertriebspartner. Das Unternehmen hat CACEIS beauftragt, um seine Geldmarktfonds an die neuen europäischen Geldmarktfonds-Richtlinien anzupassen. Die neuen Verordnungen sehen eine Reihe von Änderungen auf verschiedenen Ebenen für Geldmarktfonds vor. Hiervon betroffen sind Bewertungsmethoden von Finanzinstrumenten, die in Geldmarktfonds gehalten werden, aufsichtsrechtliche und vertragliche Kennzahlen sowie Abschlussberichte.

CACEIS hat als wichtigster Custodian und Administrator von Geldmarktfonds in Frankreich eine neue Lösung für seine Kunden bezüglich der Fondsadministration und seiner Kontrollfunktion in der Depotbank geschaffen, die den Anforderungen der neuen Regelung entspricht.

Simon Logeay, Head of Market Risk Management bei Ostrum Asset Management, sagt: „CACEIS hat es ermöglicht, dass unsere gesamten Geldmarktfonds die neuen Auflagen bereits deutlich vor dem Stichtag am 21. Januar 2019 erfüllen. Wir haben uns einheitlich bei sämtlichen unserer Fonds für die sogenannte Mark-to-Market-Bewertung aller monetären Finanzinstrumente entschieden. Unser bewährter Partner CACEIS hat uns dabei weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus unterstützt.“

Ramy El Houayek, Group Head der Fondsadministration bei CACEIS, ergänzt: „Wie bei jeder regulatorischen Änderung, die sich auf unsere Kunden auswirkt, hat CACEIS die notwendigen Anpassungen mithilfe der notwendigen Ressourcen vorgenommen. CACEIS bietet den Kunden eine solide und automatisierte Lösung nach individuellen Bedürfnissen im gesetzlichen Rahmen.“

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com