Savills IM ernennt Emily Hamilton zu Head of ESG

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat Emily Hamilton zur neuen Leiterin der unternehmensweiten ESG-Aktivitäten ernannt. Sie folgt damit auf Lucy Auden, die eine Stelle am „Cambridge Institute for Sustainability Leadership“ angetreten hat.

Emily Hamilton wird von London aus die globale Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Unternehmensstandards im Bereich ESG weiter ausbauen und vorantreiben. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit den Fondsteams im gesamten Unternehmen sowohl auf Portfolio- als auch auf Objektebene, die Unterstützung bei der Umsetzung der ESG-Anforderungen von regulatorischer sowie Investorenseite sowie das Reporting und die Überwachung aller ESG-Aktivitäten. Sie wird an Richard Lake, Global Head of Investment Risk bei Savills IM, berichten.

Zuvor war Emily Hamilton bei Grosvenor Britain & Ireland für die Entwicklung und Implementierung der führenden Klimaschutzstrategie des Unternehmens verantwortlich. Sie begann ihre Karriere als Beraterin für Nachhaltigkeit bei Capita Symonds, wo sie an Umwelt- und kommunalen Infrastrukturplanungsprojekten arbeitete, anschließend war sie Beauftragte für Nachhaltigkeit der „University of East London“. Sie hat einen Abschluss (MSc) in Umwelt, Wissenschaft und Gesellschaftswissenschaften der „University College London“ und ist Mitglied des „Institute of Environmental Management and Assessment“ (IEMA). Emily Hamilton hatte ehrenamtliche Positionen als Vorstandsmitglied der „Better Buildings Partnership“ inne und ist derzeit Mentorin bei „Heart of the City“ und Kuratoriumsmitglied der „National Park City Foundation“, einer gemeinnützigen Organisation, die London und andere Städte dabei unterstützt, grüner, gesünder und nachhaltiger zu werden.

Carolina von Groddeck, Head of Germany bei Savills IM, sagt:

„Wir freuen uns, mit Emily Hamilton eine engagierte neue Kollegin gewonnen zu haben, die umfassende Expertise im Bereich ESG mitbringt und sich persönlich intensiv für die Förderung von ESG-Prinzipien einsetzt. Wir haben das Thema auf Unternehmens-, Portfolio- und Objektebene fest verankert und arbeiten auch auf Länder- und Teamebene an allen Fronten, um die mehr als 700 Immobilien in 19 Ländern weltweit, die wir im Auftrag unserer institutionellen Investoren verwalten, nachhaltig zu optimieren. Mit zertifizierten Neubauten allein ist niemandem geholfen. Es ist wichtig, Bestandsimmobilien mit Blick auf ESG voranzubringen und weiterzuentwickeln – darin liegt mit das größte Potenzial zur Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Um hier voranzukommen, ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Investoren, Mietern und Managern unerlässlich.“

Emily Hamilton, Head of ESG bei Savills IM, ergänzt:

„Immobilien-Investmentmanagern kommt eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Nachhaltigkeit und Corporate Governance zu, insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung der gemeinsamen Klima- und Umweltkrisen und die Schaffung einer besseren Gesellschaft. Ich freue mich, eine Rolle zu übernehmen, in der ich dazu beitragen kann, eine substanzielle positive Wirkung zu erzielen.“


Über Savills Investment Management

Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kattowitz, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Singapur, Tokio und Sydney.
Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund EUR 20,5 Mrd. (Stand: 1. Quartal 2020).
Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch.
Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

apoAsset erneut beste Fondsanlagegesellschaft bei FOCUS-MONEY-Test

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut FOCUS MONEY auch 2020 die mit Abstand beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands. Beim diesjährigen Test „Deutschlands Beste“ belegt die Fondstochter der apoBank und der Deutschen Ärzteversicherung im Branchenvergleich wie im vergangenen Jahr den ersten Platz – mit der Maximalbewertung von 100 Punkten. Damit ist apoAsset zum dritten Mal in Folge in der FOCUS-Bestenliste vertreten.

24.000 Marken und Unternehmen analysiert

Die Studie umfasst rund 24.000 Marken und Unternehmen aus 216 Branchen und wird vom Hamburger Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag von FOCUS MONEY durchgeführt. Es handelt sich dabei um die größte Untersuchung zu Kundenbewertungen via Internet und in den sozialen Medien deutschlandweit. „Die erneute Auszeichnung zeigt, dass wir mit unseren Schwerpunkten Gesundheitsfonds und Multi-Asset-Fonds den Nerv der Zeit treffen und von den Anlegern sehr geschätzt werden“, sagt Claus Sendelbach, Geschäftsführer der apoAsset.

Seit über 20 Jahren entwickelt und managt die apoAsset Investmentfonds für private und institutionelle Anleger. Insgesamt verwaltet die apoAsset Fonds mit einem Gesamtvolumen von derzeit rund 3,5 Milliarden Euro.


Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro. Ihre Schwerpunkte sind globale Gesundheitsfonds, Multi-Asset-Fonds und Rentenfonds. apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten- Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehören neben dem eigenen Fondsmanagement- Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

GS Global ESG Enhanced Income Bond Portfolio – nachhaltiger Anleihefonds nutzt Chancen weltweit

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) erweitert seine Fondspalette mit dem GS Global ESG Enhanced Income Bond Portfolio.

Der Fonds wird von GSAMs globalem Anleihe-Team gemanagt, das derzeit ein Vermögen von mehr als 700 Milliarden US-Dollar1 verwaltet. Anleger erhalten Zugang zu einem breiten Spektrum interessanter Anleihen weltweit, dazu zählen Unternehmensanleihen und Anleihen von Schwellenländern.

Die Anleiheauswahl unterliegt fundierten Analysen mit integriertem ESG-Ansatz. Das Team wendet zunächst strenge Sektor- und Unternehmensanalysen an, die auf etablierten ESG-Standards2 basieren. Ausgeschlossen werden Branchen wie Tabak und andere Geschäftsmodelle, die nicht im Einklang mit allgemein anerkannten Normen und Werten stehen sowie Unternehmen, die gegen die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen verstoßen. Hinzu kommt die Tiefenanalyse der Unternehmensumsätze auf mögliche negative Sozial- und Umweltfaktoren. Zum Beispiel würde ein Versorgungsunternehmen ausgeschlossen, wenn es mehr als ein Viertel seines Umsatzes mit der Produktion von Kraftwerkskohle erwirtschaftet – was global mit am meisten CO2-Emissionen verursacht. Schließlich wird das Anlageuniversum anhand eigener ESG-Scores noch weiter gefiltert, um Anleihen auszusortieren, deren Emittenten bei der Bewertung am schlechtesten abschneiden3.

Dazu Jonathon Orr, Portfoliomanager im globalen Anleihe-Team: „Das GS Global ESG Enhanced Income Bond Portfolio meidet bewusst Unternehmen, die wir unter ESG-Aspekten als schwach einstufen. Wir sind der Ansicht, dass dieser Ansatz zu einer guten langfristigen Performance beitragen kann.“

„Wir sind davon überzeugt, dass das GS Global ESG Enhanced Income Bond Portfolio einem steigenden Bedürfnis der Anleger Rechnung trägt, Investmentziele unter sorgfältiger Berücksichtigung von ESG-Faktoren zu erreichen“, so Dennis Lübcke, Leiter Kundengeschäft bei GSAM für Deutschland und Österreich. Und Ashish Shah, Co-Chief Investment Officer des globalen Anleihe-Teams, ergänzt: „Aus unserer Sicht ist eine ESG-Analyse entscheidend, um Geschäftsrisiken des 21. Jahrhunderts effektiv identifizieren zu können. Als aktiver Vermögensverwalter gehört es daher zu unserer Pflicht, Nachhaltigkeitsaspekte in den Anlageprozess zu integrieren. ESG ist die Verantwortung aller professionellen Anleger – nicht nur derer, die dieses Kürzel in ihrem Titel führen.“

Bei dem Fonds handelt es sich um einen neuen Teilfonds der als OGAW qualifizierten, in Luxemburg aufgelegten Goldman Sachs Funds SICAV. Das Angebot richtet sich an institutionelle Investoren sowie Privatanleger in Europa.


1) Stand: 30. Juni 2020
2) Gemäß den Mitteilungen externer ESG-Datenanbieter wie MSCI. Bitte beachten Sie, dass die genannten Branchen keine erschöpfende Liste aller Ausschlüsse darstellen.
3) Die Emittenten mit der niedrigsten Punktzahl werden definiert als Emittenten mit einer internen ESG-Punktzahl von 0-1 auf einer Skala von 0-5.

Nachhaltiges Investieren: Deutsche Versicherer sehen sich auf Kurs

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Ziel der Studie ist es, den Status quo deutscher Versicherer bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage darzustellen und die wesentlichen Erfolgsfaktoren, Hürden sowie geeignete Lösungsansätze bei der Umsetzung abzuleiten. Zusätzlich zu einem Desk Research fanden zwischen März und April 2020 Tiefeninterviews mit sechs deutschen Versicherungsunternehmen statt, die Rückschlüsse zu diversen Unternehmensbereichen und Implementierungsfortschritten zulassen. Demnach gilt allen voran die Regulatorik als ein maßgeblicher Treiber der Branche. Auch wenn die nationalen und internationalen Bestimmungen noch keine Verbindlichkeit herstellen, sorgen sie für eine beschleunigte Implementierung nachhaltiger Kriterien. Versicherungshäuser ohne bestimmte Agenda warten auf eine Konkretisierung der regulatorischen Anforderungen.

Die befragten Versicherungsunternehmen bilden diverse Unternehmensgrößen und verschiedene Unternehmensformen und -lager (börsennotiert, öffentlich oder Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit) ab. Die als Vertreter der jeweiligen Unternehmen agierenden Gesprächspartner hatten überwiegend leitende Tätigkeiten sowie Spezialisierungsfunktionen für Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage oder dem Risikomanagement inne.

Aktien first, Bonds und Alternatives second

Als Ausgangspunkt eines internen ESG-Screenings dienen zumeist liquide Assets, insbesondere das Aktienportfolio. Grund dafür ist die, verglichen mit anderen Anlageklassen, solide Datenabdeckung. Das angewandte Konzept wird folgend auf das Anleiheuniversum und schließlich Alternative Investments und Immobilien ausgeweitet. Für die vollumfängliche Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzepts bedarf es eines unternehmensindividuellen Ansatzes. Hierzu werden in der Regel sowohl Datenanbieter als auch andere Ansprechpartner, wie zum Beispiel Assetmanager, konsultiert. Findet eine externe Mandatierung statt, ist vor allem die Übereinstimmung des Selektionsprozesses des Assetmanagers mit dem internen Modell oder Rahmen und den Zielen maßgeblich.

Fehlende, schwierig zugängliche oder nicht harmonisierte Daten als größte Herausforderung für Versicherer

Die Überführung der Konzepte in die Prozesse des Kapitalanlagemanagements, inklusive Screening-Kriterien, und die eigene Erstellung von KPIs (Key Performance Indicators) stellen aktuell zentrale Herausforderungen dar. Da sich bei der Umsetzung alle unternehmensinternen Handlungen auf valide Daten stützen, stellt eine fehlende Abdeckung eine weitere Schwierigkeit dar. Eine solide Datengrundlage wird etwa zur Modellierung von Risiken und Stresstests benötigt, aus denen wiederum Rückschlüsse zu künftigen Handlungsalternativen gezogen werden können.

Die aktuelle Covid-19-Krise machte zudem die Widerstandsfähigkeit von ESG-Fonds deutlich und erhöhte deren Anlageattraktivität. Durch einen größeren Fokus auf die Faktoren E und S und die Berücksichtigung von Governance als Risiko-Indikator stärken Unternehmen ihre langfristige Krisenresistenz und stechen damit am Markt hervor.

Marie Niemczyk, Head of Insurance Relations bei Candriam, sagt: „Versicherungen mussten in der Vergangenheit und vor allem vor dem Hintergrund einer deutlich gestiegenen Regulatorik große Herausforderungen und Hürden meistern. Die Verantwortlichen bei Versicherern wissen jedoch ganz genau: ESG kann einen klaren Mehrwert im Risikomanagement bieten und deshalb das jeweilige Investment bereichern. Assetmanager mit einer langjährigen Expertise auf dem Gebiet des nachhaltigen Investierens können hier mit individuellen Anlagelösungen, eigenen Daten und Versicherungsspezialisten den Unterschied machen.“

Matthias Schober, Leiter des Bereichs Kapitalanlagemanagement bei den Versicherungsforen Leipzig, ergänzt: „Aufgrund der intensiven Gespräche mit den Versicherungsunternehmen konnten wir herausfinden, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind, diese Herausforderung jedoch mit unterschiedlichem Tempo und vielfältigen Methoden angehen. Der Austausch mit anderen Versicherern und Assetmanagern gewährt jedoch, dass sich die Branche als Ganzes weiterentwickelt. Wir möchten mit diesem Best-Practice-Leitfaden jetzt und in Zukunft dazu beitragen.“


CANDRIAM

CANDRIAM ist ein europäischer Multi-Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 500 Investmentexperten managt CANDRIAM über €128 Mrd. Euro Vermögen1. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in 4 Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investmentlösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Investments Company. New York Life Investments2 ist einer der größten Asset-Manager weltweit3.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com

Versicherungsforen Leipzig GmbH

Die Versicherungsforen Leipzig unterstützen Unternehmen der Versicherungswirtschaft bei ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Wir erforschen und analysieren neue Trends und Themen, erarbeiten daraus konkrete Anforderungen für Versicherungsunternehmen und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze. Neben F&E-Projekten wie Studien, Marktanalysen oder Strategieberatung sind die Versicherungsforen Leipzig als Anbieter von Austausch- und Weiterbildungsformaten wie Fachkonferenzen, Messekongressen, User Groups und Seminaren bekannt. Durch unsere langjährige Tätigkeit haben wir darüber hinaus ein einzigartiges Netzwerk aufgebaut, zu dem über 230 Unternehmen der Versicherungswirtschaft und branchennahe Dienstleistungsunternehmen zählen. Professuren und Lehrstühle ergänzen dieses Netzwerk aus wissenschaftlicher Sicht. Mit unserem New Players Network fördern wir zudem den Austausch zwischen etablierten Versicherungsunternehmen und den jungen, innovativen Start-ups.
Weitere Informationen unter www.versicherungsforen.net

1) Stand 30. Juni 2020. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind.
2) „New York Life Investments“ ist eine Dienstleistungsmarke und der gebräuchliche Name bestimmter Anlageberater, die mit der New York Life Insurance Company verbunden sind.
3) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 35 der weltweit größten Vermögensverwalter laut Pensions & Investments, Juni 2020. Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2019. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Dr. Andrea Siviero neuer Investment Strategist bei Ethenea

Ethenea Independent Investors S.A. stellt Dr. Andrea Siviero als Investment Strategist ein. Der ausgewiesene Experte für Makroökonomie und internationale Währungssysteme ist in seiner Funktion als Investment Strategist zuständig für die Entwicklung der makroökonomischen Hausmeinung von Ethenea. Zudem ist Siviero Mitglied des Investmentkomittees.

„Andrea ist versierter Fachmann auf seinem Gebiet und wir freuen uns, dass er Mitglied unseres Portfoliomanagementteams ist“, sagt Thomas Bernard, Chief Executive Officer und Verwaltungsratsmitglied bei Ethenea. „Wir verfolgen bei Ethenea einen teamorientierten Ansatz. Seine Expertise und nicht zuletzt seine große internationale Erfahrung sind wertvoll für die Verwaltung unserer Fonds. Andrea ist damit eine optimale Verstärkung für unser Team.“

Dr. Andrea Siviero studierte Politische Ökonomie sowie Betriebswirtschaft an der Universität Neuchâtel und verfügt über einen Doktortitel in Volkswirtschaftslehre. Bevor Dr. Andrea Siviero zu Ethenea kam, bekleidete er zuletzt die Position des Direktors für Internationale Währungskooperation bei der Schweizer Nationalbank. In seiner über 20-jährigen Karriere hatte er zudem weitere hochrangige Positionen inne, darunter Senior Economist beim Internationalen Währungsfonds in Washington D.C. und Leiter der Finanzmarktanalyse im Eidgenössischen Finanzdepartement in Bern. Im Rahmen dieser Aufgaben vertrat er die Schweiz in verschiedenen internationalen Finanzinstitutionen und nahm an internationalen Verhandlungsrunden teil. Zudem ist Siviero als Dozent für Ökonomie und internationale Währungssysteme an der Universität Neuchâtel tätig.


Über ETHENEA

Die von ETHENEA Independent Investors S.A. verwalteten Ethna Funds sind konservative, auf kontinuierliche Wertentwicklung und Risikominimierung ausgerichtete Vermögensverwaltungsfonds. Das aktiv verwaltete Vermögen der Ethna Funds beträgt derzeit 3,45 Milliarden Euro, verteilt auf die drei Funds Ethna-DEFENSIV, Ethna-AKTIV und Ethna-DYNAMISCH (Stand: 30.06.2020). ETHENEA ist eine bankenunabhängige Kapitalanlagegesellschaft. Weitere Informationen finden Sie unter ethenea.com.

Zamo Capital attracts global private equity heavyweights

Zamo Capital has announced that four influential names in global private equity will help to build Europe’s first specialist investor in impact managers. According to the firm’s founder, Jim Roth, “Globally over $700bn is allocated to impact investing, and Zamo intends to help grow the industry to a trillion dollars and beyond.” In June, Zamo announced an investment in SASC, an impact manager that invests in the rapidly growing social housing market.

Neil Harper chairs the Zamo board and is an independent member of the Investment Committee. Neil was previously the Chief Investment Officer of Morgan Stanley AIP Private Markets, a $12bn global private markets fund.
Patrick Scheurle has joined Zamo as a Partner. Previously CEO of one of the world’s largest impact investment firms, Blue Orchard, Patrick has first-hand experience of scaling an impact GP.
Rikkert Beerekamp, previously with AlpInvest and CFO and Head of IR at Avedon, also joins as a Partner.
Merrick McKay, currently the head of Private Equity Europe at Aberdeen Standard, joins the Zamo board.

Unlike funds of funds or other traditional approaches, Zamo will invest alongside impact GPs in a flexible manner to help them scale, including taking stakes in the GP, providing direct deal level funding, and in many other forms.

Neil Harper is enthusiastic: “Zamo Capital provides the full range of financial and non-financial tools for each stage of their life cycle. A manager with its first fund may need advice, contacts, and operating cash. In later funds it may need help meeting its ever-growing GP commitment and expanding internationally. By Fund 4 or 5, founders may want to exit to make way for new talent, Zamo can help by securitising their economics.

“By investing into managers as aligned active partners, and accelerating growth, Zamo helps expand the investible universe of impact managers for institutional and other investors who are crying out for such opportunities.

“GP investing firms can structure deals to provide more attractive and better diversified returns for investors than they would get by investing simply as a traditional Limited Partner.”

Patrick Scheurle notes, “Zamo closes an important gap by helping investment businesses to scale. Having access to growth capital and fundraising networks at critical inflection points greatly accelerates the path to scale. Potentially it can save years in development.”

According to Rikkert Beerekamp, “Our team is purpose-built: we are agile and have the resources to help emerging managers to grow. We are financially aligned, so if they do well, we do well. And we are particularly well placed to help them raise funds - there isn’t an investor we will not be able to introduce them to.”

Zamo was founded with the backing of Big Society Capital.


* A number of roles are subject to regulatory and other approvals. Until approval for these roles is received, these individuals will function in purely advisory capacities.

GAM ernennt Jill Barber zur globalen Leiterin Institutional Solutions

GAM Investments ernennt Jill Barber zur Global Head of Institutional Solutions. Jill Barber wird direkt dem Group Chief Executive Officer Peter Sanderson unterstehen und Mitglied des Senior Leadership Teams sein. Sie wird dem Unternehmen am 1. November beitreten.

In dieser neu geschaffenen globalen Rolle wird Jill Barber für die Stärkung des Angebots für institutionelle Kunden verantwortlich sein. Sie wird mit Jeremy Roberts eng zusammenarbeiten, der am 1. September als Global Head of Distribution mit Schwerpunkt auf Wholesale-Kunden ins Unternehmen eingetreten ist. Gemeinsam werden sie die Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten von GAM leiten.

Jill Barber bringt 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Business Development und im Management von Kunden- und Beraterbeziehungen mit. Sie kommt von Jupiter Asset Management, wo sie als Global Head of Institutional tätig war. Davor leitete Jill Barber bei Franklin Templeton Investments als Head of Institutional das Grossbritannien- und Irlandgeschäft und nahm leitende Vertriebspositionen bei Hermes Investment Management und Fidelity Worldwide Investment ein.

Peter Sanderson, Group CEO bei GAM: "Jill hat in der gesamten Branche einen ausgezeichneten Ruf, verfügt über fundierte Kenntnisse des institutionellen Marktes und kann auf die erfolgreiche Entwicklung von Kundenlösungen zurück blicken. Sie genießt hohes Ansehen für ihre Kundenorientierung und wird eine wertvolle Ergänzung für das Team sein. Insbesondere, wenn wir unser Angebot für institutionelle Kunden ausbauen und führende Investment-Lösungen, Innovationen und nachhaltige Ansätze anbieten, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen."

Jill Barber, die neue Global Head of Institutional Solutions: "GAM verfügt über eine ausgezeichnete Palette aktiv verwalteter, differenzierter Produkte über alle Anlageklassen hinweg sowie über einige der besten Portfoliomanager der gesamten Branche. Das ist eine leistungsstarke Kombination, um Lösungen für die Anforderungen institutioneller Kunden anbieten zu können. Ich freue mich sehr, dem Unternehmen beizutreten und zum künftigen Wachstum beizutragen."


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 30. Juni 2020 hat GAM 747 Vollzeitbeschäftige in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 30. Juni 2020 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 119.4 Milliarden (USD 126.0 Milliarden).(1)

(1) Einschließlich CHF 0.3 Milliarden Geldmarktfonds. Wie mit den H1 2019 Resultaten bekanntgegeben, hat GAM mit der ZKB eine Vereinbarung über deren Verkauf abgeschlossen.

Tungsten TRYCON: Einer der weltweit ersten KI-Investmentfonds wird sieben Jahre alt

Nach Schätzungen existieren weltweit derzeit nur circa drei Dutzend vollständig KI-basierte Publikumsfonds. Der Tungsten TRYCON AI Global Markets (WKN: HAFX29) wurde bereits im Jahr 2013 mit einer KI-basierten Strategie ausgestattet. Er gehört zu den weltweit ersten Investmentfonds dieser Art. Die Entwickler forschen seit über 20 Jahren an der Anwendung von KI im Asset Management. 

KI im Investment Management

Im Rahmen der KI-Strategie wurden seitdem mehr als 35.000 Börsentransaktionen getätigt. Der TRYCON-Fonds der Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management ist konzipiert, um explizit andersartige, unkorrelierte Ergebnisse zu liefern. „Staatsanleihen erwirtschaften vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfelds kaum auskömmliche Renditen. Ein Großteil des Erfolgsdrucks in Anlegerportfolien lastet auf Aktien. Investoren suchen daher nach Alternativen”, erläutert Michael Günther, der den Fonds gemeinsam mit seinem Kollegen Pablo Hess entwickelt und managt. Mit Stand Ende August 2020 überzeugt der Fonds mit einer Wertsteigerung von 4,1 Prozent (YTD) und konnte in der Drawdown-Phase bis März, in der viele Fonds erhebliche Verluste hinnehmen mussten, ein Plus von über 5 Prozent erwirtschaften. Der TRYCON-Fonds positioniert sich als Ergänzung zu Staatsanleihen, insofern diese ihre Funktion zur Absicherung und zur Generierung positiver Erträge nicht mehr erfüllen. „Zudem verfolgen wir mit dem Fonds den Anspruch, auch auf Szenarien mit stark fallenden Börsen dynamisch - long oder short - reagieren zu können“, ergänzt Pablo Hess.

Non-Korrelation in Zahlen

Der Fonds unterscheidet sich merklich von anderen Anlagestrategien. Die von TRYCON entwickelte Portfolio-Software QuantMatrix wertet täglich eine siebenstellige Zahl an Daten aus. Die Rechenleistung kann den Aufwand herkömmlicher, quantitativer Signale mithin um das 100.000-fache übersteigen. Ziel ist es, andersartige Handelsgelegenheiten und Renditequellen zu identifizieren. Im Portfoliokontext hat der TRYCON-Fonds in den vergangenen sieben Jahren eine wirksame Diversifikation für Aktienportfolios europäischer und weltweiter Titel als auch als Beimischung für aktive und passive Mischportfolios unter Beweis gestellt. Während die meisten Liquid Alternative-Fonds im Durchschnitt eine hohe Korrelation von über 0,8 zum Aktienmarkt aufweisen, liegt diese beim Tungsten TRYCON AI Global Markets bei nahezu Null, so etwa -0,04 zum DAX, -0,02 zum MSCI World und -0,05 zum STOXX Europe 600 (Zahlen von September 2013 bis Juli 2020). 


Weitere Details zum Tungsten TRYCON AI Global Markets

Der Tungsten TRYCON AI Global Markets investiert in 60 globale Märkte bestehend aus Aktienindizes, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset long/short-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren. Der Fonds nutzt KI zu 100%. Das Handelsmodell lernt regelmäßig mit neuen Daten hinzu und ist dadurch fortlaufend aktuell. Seit Auflegung hat der konjunktur- und marktunabhängige Fonds mehrere internationale Auszeichnungen unter anderem für die risikoadjustierte Wertentwicklung (Sharpe Ratio), den Track Record sowie die Outperformance gegenüber dem Wettbewerb erhalten.

Über Tungsten TRYCON 

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von über 500 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON AI Global Markets bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Finanzprofis hinsichtlich Marktentwicklung 2020 weiterhin zuversichtlich

„Der Optimismus unter den Finanzexperten überwiegt trotz des bereits erfolgen Kursanstiegs weiterhin“, kommentiert Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 231 Vertriebspartnern der B2B-Direktbank. Während im April dieses Jahres, unter dem Eindruck des Corona-Ausbruchs, noch fast 32 Prozent der Befragten der Meinung waren, dass der DAX im Lauf der kommenden 12 Monaten sinken werde, sind – trotz der zwischenzeitlichen Kursanstiege – nurmehr 26 Prozent der Befragten dieser Meinung. Dagegen gehen rund 44% von einem weiter steigenden DAX aus. Rückblickend hat sich damit die optimistische Einschätzung der ebase-Partner vom April dieses Jahres vorerst bewahrheitet, da der Leitindex für deutsche Aktien seit der letzten Befragung bereits deutlich zugelegt hat.

ebase_Vermittler_Fokus_Umfrage.pngGrafik 1: Einschätzungen von 199 / 231 Vermittlern im April / September auf die Frage „Wie wird sich der Deutsche Aktienindex (DAX) bis zum Jahresende 2020 entwickeln?“
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, September 2020

„Die Zuversicht der Finanzprofis könnte ein Ausdruck dessen sein, dass sie die schlimmsten Auswüchse der Corona-Krise als überstanden ansehen und auch keinen weiteren Lockdown erwarten“, sagt Friedrich.

Eine ähnliche Einschätzung lässt das Kaufverhalten der ebase Kunden zu. Trotz der Sommerferien in vielen Bundesländern lag das Handelsvolumen der aktiv gemanagten Fonds im August um fünf Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Handelsvolumen des Vorjahrs. Der Fundflow-Faktor wiederum lag bei 1,36, was bedeutet, dass im August die Mittelzuflüsse in aktiv gemanagten Fonds um 36 Prozent über den Abflüssen lagen. „Auch das spricht für eine weiterhin bestehende Zuversicht seitens der Anleger, die offenbar die Renditechancen der Kapitalmärkte für sich nutzen wollen“, so Friedrich.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

KGAL lagert Fondsadministration an CACEIS aus

Die CACEIS Fonds Service GmbH hat von der KGAL Gruppe (KGAL) den Bereich Rechnungswesen für sechzehn geschlossene Spezialfonds mit einem Gesamtvolumen von ca. 3,6 Milliarden Euro übernommen. Die Unternehmen haben zudem den Wechsel des zugehörigen Teams der in Grünwald bei München ansässigen KGAL zu CACEIS am Standort München vollzogen. CACEIS erbringt seit dem zweiten Quartal 2020 die folgenden Dienstleistungen: Buchhaltung mit Ermittlung des Nettoinventarwerts (NAV), Bilanzierung, Meldewesen sowie die Erstellung der Quartals- und Jahresabschlüsse. Für die Verwahrstellenfunktion ist CACEIS seit 2014 der bevorzugte Partner von KGAL.

Dr. Thomas Schröer, Mitglied der Geschäftsführung von KGAL, betont: „Wir schätzen die langjährige, stabile Partnerschaft mit unserer Verwahrstelle CACEIS, die wir nun weiter ausbauen. CACEIS verfügt über eine leistungsfähige Plattform mit einem umfangreichen Servicespektrum in der Fondsadministration.“

„Über das Vertrauen von KGAL freuen wir uns sehr“, sagt Andreas Pade, Geschäftsführer der CACEIS Fonds Service. „Unser Ziel war eine sichere und einwandfreie technische Migration – das haben wir voll erreicht. Daneben begleiten wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen nach ihrem Wechsel zu CACEIS bei der Integration in das CACEIS Team. Sie finden bei uns ein vielseitiges Arbeitsumfeld mit aussichtsreichen Perspektiven vor.“


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Private Equity und Immobilienfonds, Broker und Geschäftskunden an. In den Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing, sowie Emittenten-Services. Mit €3,9 Billionen Assets under Custody und €2,1 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2019). www.caceis.com

Mehr über KGAL

Die KGAL-Gruppe ist ein führender unabhängiger Investment- und Asset-Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,2 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle und private Investoren in Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet und hat ihren Sitz in Grünwald bei München. 371 Mitarbeiter tragen unter Berücksichtigung von Rendite- und Risikoaspekten dazu bei, nachhaltig stabile Erträge zu erzielen (Stand 31. Dezember 2019).

Christof Kutscher tritt Verwaltungsrat von Carmignac bei

Carmignac freut sich, die Ernennung von Christof Kutscher als neues Verwaltungsratsmitglied bekannt zu geben.

Christof Kutscher ist Vorsitzender von HSBC Pollination Climate Asset Management, einer Vermögensverwaltungsgesellschaft, die sich für einen Übergang zu Netto-Null-Emissionen und einer klimafreundlichen Zukunft einsetzt. Darüber hinaus ist Christof Kutscher Vorsitzender der unabhängigen Schweizer Privatbank Bergos Berenberg. Er ist ein angesehener Experte für Vermögensverwaltung. So war er unter anderem als Chief Investment Officer der LGT Capital Management AG tätig, leitete später die Geschäfte von UBS Global Asset Management im Asien-Pazifik-Raum und hatte schließlich das Amt des Verwaltungsratsvorsitzenden von Axa Investment Managers inne.

Edouard Carmignac und Eric Helderlé, gemeinsame Gründer von Carmignac: „Wir sind hocherfreut, unseren Verwaltungsrat mit dieser Ernennung zu verstärken. Christof hat die erfolgreiche Entwicklung einiger internationaler Finanzdienstleister mit vorangetrieben und ist daher sehr erfahren mit Positionen, die mit einem hohen Maß an Verantwortung einhergehen. Es ist uns eine Ehre, dass er bei der Weiterentwicklung der Strategie von Carmignac mitwirkt und uns bei der Verbesserung unserer Kundenerfahrung unterstützt.“


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen.
Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Geschäftsführer, Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von sieben verschiedenen Niederlassungen aus. Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Neuer Fonds ERSTE GREEN INVEST MIX setzt auf gezielte Auswahl von Umwelt-Aktien und Anleihen

Der Klimawandel und seine Folgen gelten als die größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte. Um einen Umkehrtrend für eine umweltfreundliche Zukunft zu erreichen, bedarf es der gemeinsamen Anstrengung verschiedenster Bereiche.

Auch der Finanzsektor leistet mit der gezielten Steuerung von Investitionen einen wesentlichen Beitrag. Durch die Veranlagung in nachhaltig agierende Unternehmen wird diese Entwicklung unterstützt. Bei Neuemissionen werden finanzielle Mittel via Aktien und Anleihen nachhaltig agierenden Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Diesen Weg beschreitet die Erste Asset Management durch den neuen Fonds ERSTE GREEN INVEST MIX. Dabei handelt es sich um einen gemischten Fonds, der aus etwa fünfzig Prozent Aktien und fünfzig Prozent Anleihen besteht. Die Auswahl der Aktien erfolgt dabei analog zum Aktienfonds ERSTE GREEN INVEST der seit Anfang August notiert.

Neben neuen Technologien in den Bereichen Energie, Wasser und Recycling geht es im Fonds vor allem um die strategische Transformation traditionell energie- und ressourcenintensiver Unternehmen hin zum Lösungsanbieter – etwa Energieversorger oder die IT – und Lösungen zur Anpassung an bereits heute unvermeidbarer Folgen des Klimawandels.

Im Anleihenteil investiert der Fonds unter anderem in sogenannte Green Bonds und Anleihen von nachhaltig agierenden Unternehmen. Green Bonds sind Anleihen, bei denen die Erlöse in erster Linie grüne Projekte ganz oder teilweise finanzieren oder refinanzieren sollen.

Kombination bringt Vorteile für Anleger

Die Kombination von Aktien und Anleihen in einem Fonds hat zwei große Vorteile. Erstens wird nachhaltig agierenden Unternehmen bei Neuemissionen von Aktien oder Anleihen neues Kapital für deren Geschäftstätigkeit zugeführt. Außerdem kann die Beimischung von Anleihen das Risiko im Fonds reduzieren. Dadurch können auch Anleger und Anlegerinnen mit geringerer Risikotoleranz nachhaltige Unternehmen unterstützen und davon profitieren.

Die Zeichnungsfrist des Fonds startet am 15. September und geht bis zum 12. Oktober. Danach kann der ERSTE GREEN INVEST MIX zum jeweils aktuellen Ausgabepreis gekauft werden.


Info zum Fonds ERSTE GREEN INVEST MIX: www.erste-am.at/de/erste-green-invest-mix

Alles zum Thema Impact Fonds bei der Erste Asset Management: https://www.erste-am.at/de/private-anleger/nachhaltigkeit/impact

Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Stranded Liabilities and Stranded Assets

Stranded Liabilities and Stranded Assets - A case study on the Cost of Retiring Long-Lived Infrastructure and The Financial Solutions Available 

LIVE: Wednesday 16th September (15:00BST/10:00 EDT)

Join Reuters Events for a free webinar as leading experts give you exclusive insights on 'Stranded Assets and Stranded Liabilities: The Cost of Retiring Long-Lived Infrastructure and The Financial Solutions Available': https://bit.ly/2ZrkJ5j

You will learn:

  • How assets that become stranded accelerate associated retirement costs, in certain cases exceeding company and industry resources
  • How companies are not being transparent about valuation assumptions and how you can augment disclosed information
  • How regulatory demand for liability financial assurance is adding production cost burden and quickening the pace that assets are becoming stranded

Understand the financial solutions to the stranded liabilities risk, including decommissioning bonds and other funding solutions.

  • General introduction on alternatives
  • Main benefits of prefunding
  • Comparing liquid (cash allocation/bond issuance) to illiquid (transfer of companies’ real assets to a decommissioning vehicle) solutions
  • Key metrics and standards used in ESG space to factor in liability risks

Chairperson:
Shadia Nasralla, Oil & Gas correspondent on the energy desk, Reuters

Expert Speakers:
Nathalie Wallace, Global Head ESG Investment Strategy, State Street Global Advisors
Greg Rogers, Senior Advisor, Carbon Tracker
Julien Halfon, Head of Pension and Corporate Solutions, BNPP AM
Chrysta Castañeda, Lawyer and Candidate Standing for Texas Railroad Commission 

Reuters Events has recently been launched, after FC Business Intelligence was acquired as part of the Reuters News and Media Division of Thomson Reuters October 2019.

For more information about Reuters Events ESG Investments, contact dominic.grocott@thomsonreuters.com

Evangelische Bank präsentiert ambitionierte Klimastrategie

Angesichts der Herausforderung durch den Klimawandel übernimmt die Evangelische Bank mit einer umfassenden Klimastrategie Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Die Evangelische Bank (EB) leistet damit einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele und bekennt sich ausdrücklich zum 1,5 Grad-Ziel – und damit zu ambitionierten Kohlendioxid-Reduktionszielen im gesamten Geschäftsbetrieb sowie in allen Kredit- und Investmentportfolios.

Nach Überzeugung der EB ist es dringend geboten, dass Unternehmen aus der Finanzwirtschaft eine eigene Klimastrategie entwickeln und konsequent umsetzen. Nur so können sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den notwendigen, nachhaltig ausgerichteten Strukturwandel gerecht werden und einen aktiven Beitrag zur umfassenden, klimagerechten wirtschaftlichen Transformation leisten.

Die EB-Klimastrategie dokumentiert die gruppenweite Zielsetzung und das damit verbundene Maßnahmenpaket. Es umfasst vier Ziele, die die Geschäftsaktivitäten der Bank in den kommenden Jahren wesentlich prägen werden:

  1. aktive Unterstützung des in Wirtschaft und Gesellschaft notwendigen Transformationsprozesses
  2. Erweiterung des klimabezogenen Produkt- und Dienstleitungsspektrums
  3. Integration von Klima- und Umweltrisiken in das Risikomanagement
  4. sukzessive Reduzierung der Treibhausgasemissionen der EB-Gruppe

Zur Umsetzung dieser Ziele ist von der EB ein Klimaprogramm entwickelt worden, das konkrete Maßnahmen in den fünf Handlungsfeldern Betriebsökologie, Finanzierungen, Kapitalanlage, Risikomanagement und Kommunikation umfasst. Allein im ersten Schritt sind bereits über 40 Einzelmaßnahmen definiert worden, die die EB-Gruppe auf dem Weg zur Klimaneutralität aktiv verfolgt. Dazu gehören zum Beispiel die Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes beim modernsten Effizienzkriterien entsprechenden Neubau des EB-Hauptsitzes in Kassel (Betriebsökologie), die Erweiterung des strengen Nachhaltigkeitsfilters auf die Kreditvergabe (Finanzierungen), die regelmäßige Messung der Klimawirkungen der Anlageportfolios (Kapitalanlage) sowie die Integration von Klimaaspekten in den EB-eigenen Branchen-Trendradar (Risikomanagement).

Im Rahmen der Klimastrategie wird die EB eine gruppenweite Klimabilanz entwickeln. Basierend auf einem Pilotprojekt, in dem die Klimaauswirkungen des Kredit- und Anlageportfolios gemessen wurden, hat die EB die verfügbaren Daten getestet. Ziel ist es, auf Grundlage der Klimabilanz die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der EB signifikant zu reduzieren und ein Berichtswesen aufzubauen, das weltweit anerkannten Standards entspricht.

„Wir sind stolz, mit einer gruppenweiten Klimastrategie einen ebenso wichtigen wie ehrgeizigen Meilenstein in unserer nachhaltigen Ausrichtung setzen zu können. Die Ziele und Maßnahmen, die wir mit der Klimastrategie verfolgen, unterstreichen einmal mehr unsere Vorreiterstellung im nachhaltigen Bankwesen in Deutschland“, sagt Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank. Berenike Wiener, als Direktorin Strategie und Head of CSR / Sustainable Finance wesentlich an der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt, ergänzt: „Die Herausforderungen und Folgen des Klimawandels werden wir zukünftig ganzheitlich im Bankgeschäft berücksichtigen. Mit der Klimastrategie zeigen wir auf, wie die Klimaneutralität in den wesentlichen Geschäftsfeldern der Bank durch eine kontinuierliche Transformation erreicht werden kann.“

Die Evangelische Bank übernimmt seit ihrer Gründung Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. Sie unterstreicht regelmäßig durch Initiativen und Maßnahmen ihr verantwortungsvolles, nachhaltiges Engagement.

Weiterführende Informationen zur Klimastrategie finden Sie hier: www.eb.de/klimastrategie

Pictet Asset Management legt neuen Fonds mit uneingeschränkter globaler Unternehmensanleihen-Strategie auf

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des OGAW-konformen Fonds Pictet-Strategic Credit mit Domizil in Luxemburg bekannt. Der Pictet-Strategic Credit steht für eine uneingeschränkte globale Unternehmensanleihen-Strategie, die attraktive risikoadjustierte Erträge für langfristig orientierte Anleger anstrebt.

Sie legt in einem diversifizierten Portfolio an, das Risiken reduzieren, Kapital schützen und höhere Renditen erzielen soll. Die Strategie steuert auch eine niedrige Korrelation mit traditionellen riskanten Anlagen an, indem sie dynamisch an den weltweiten Unternehmensanleihemärkten investiert.

Die Weltfinanzkrise, die Covid-19-Pandemie und die beispiellosen geld- und haushaltspolitischen Anreize haben die globalen Anleihenmärkte verzerrt und die Einstellung der Anleger zu Risiken verändert. So dürften nicht nur die Anleihenrenditen für längere Zeit niedrig bleiben, sie haben potenziell auch höhere Korrelationen mit riskanten Anlagen. Festverzinsliche Anlagen – und insbesondere Unternehmensanleihen – sollten einen wichtigen Baustein für ein diversifiziertes Portfolio bilden, da sie langfristig orientierten Anlegern über den ganzen Konjunkturzyklus attraktive Chancen bieten können.

Der Pictet-Strategic Credit strebt einen Jahresertrag von 5 Prozent vor Gebühren über einen Zeitraum von 3–5 Jahren an.

Jon Mawby, Leiter Investment Grade Credit und für den Fonds verantwortlicher Manager sagt: „Die Anleger sollten die Rolle von Anleihen in ihren Portfolios überdenken und sich der Probleme bewusst sein, die zunächst in die Zukunft verschoben wurden. Es ist jetzt noch wichtiger, mit dem Zyklus zu arbeiten und sinnvoll und vorsichtig konträr zu sein. Wenn Kreditmärkte infolge einer Panik aktienähnliche Renditen bei anleihenähnlichen Risiken liefern ist es sinnvoll, value-orientiert zu investieren. Wenn dann das Anlegervertrauen wieder zu Übermut neigt, also Kreditmärkte anleihenähnliche Renditen für aktienähnliche Risiken abwerfen, muss wiederum neu gewichtet und abgewartet werden, bis der nächste Zyklus kommt.“

Der Pictet-Strategic Credit ist zum Vertrieb in Österreich, Belgien, Spanien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Luxemburg, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Irland zugelassen.

Anleger wollen Schwellenländerallokation erhöhen

Trotz Marktvolatilität und verringerter Risikobereitschaft haben Anleger die globalen Schwellenländer als eine Anlageklasse zur Steigerung ihrer Renditen und zur Diversifikation ihrer Portfolios für sich entdeckt. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie sind viele von ihnen entschlossen, diese Chance zu nutzen und ihre Schwellenländerallokationen zu erhöhen – sowohl bei Aktien als auch bei festverzinslichen Anlagen.

In einer Umfrage unter 300 institutionellen Anlegern und Vermögensverwaltern in 18 Ländern gab über die Hälfte der Befragten an, dass sie ihre Schwellenländerallokation in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich erhöhen werden. Eine Minderheit plant, ihre Allokation bereits in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen. In der Studie wird der Wunsch nach neuen Renditequellen als treibende Kraft genannt. Darüber hinaus sind 35% der Befragten der Ansicht, dass es in Schwellenländern einfacher ist, Alpha zu generieren. Unter den Anlegern, die eine Aufstockung ihres Engagements beabsichtigen, bevorzugen knapp 70% die bekannteren und größeren Märkte in Asien. Über 60% erwägen eine Anlage in europäischen Schwellenländern, während nur 40% ihren Blick auf Lateinamerika und noch weniger auf den Nahen Osten und Afrika richten.

Risikosteuerung durch aktives Management und ESG-Integration

Die Daten deuten darauf hin, dass das wahrgenommene Risiko von Schwellenländeranlagen nach wie vor eine große Hürde für eine Erhöhung der Allokation darstellt. Es verwundert nicht, dass die Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise die Liste der Risiken anführen, dicht gefolgt von Themen wie Handelsspannungen und Wirtschaftsnationalismus. In der Studie erklärten Anleger, dass sie einen aktiven Anlageansatz bevorzugen, um eine übermäßige Gewichtung bestimmter Länder in den Indizes (vor allem von China) und hochgradig volatile Renditen zu vermeiden.

Das im Rahmen der Studie durchgeführte Research bestätigte auch das Anlegerinteresse an Strategien, in denen ESG-Aspekte zum Tragen kommen. Tatsächlich gaben unter Anlegern mit einem Anlagehorizont von zehn und mehr Jahren 70% an, dass ESG-Faktoren die Entscheidungen beeinflussen, die sie für ihr Engagement in Schwellenländern treffen. Demnach betrachten Anleger die Integration von ESG-Faktoren als wichtiges Instrument zur Risikoreduzierung.

„Aufgrund von strukturellen Treibern wie demografischen Faktoren können die Schwellenländer in Zukunft mehr Wachstum als die Industrieländer bieten. Für Anleger, die eine Balance zwischen Risiken und Chancen finden, sieht die Zukunft rosig aus‟, so Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Durch strategische Asset Allocation in einer Reihe von Schwellenländern sollten sie Zugang zu neuen Chancen und besseren Renditen erhalten. Ein aktives ESG-Management kann dabei sicherstellen, dass Risiken aktiv reduziert werden und Chancen gefördert werden.‟

Vontobel Asset Management ist ein Pionier im Bereich der Anlagen in Schwellenländern und seit dem Jahr 1992 dem Mehrwert ihrer Kunden verpflichtet. Zum 30. Juni 2020 verwaltet Vontobel in Anleihen- und Aktienportfolios Anlagen in Schwellenländern in Höhe von ca. CHF 27 Mrd. Anlagen in Schwellenländern sind somit ein zentraler Bereich der Anlagekapazitäten von Vontobel: So entfallen auf die Anlageklasse ca. 23% der gesamten verwalteten Vermögen, die wiederum von über 50 Anlageexperten betreut werden.

Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Link: https://am.vontobel.com/de/emerging-markets
Download der Studie in englischer Sprache (Vollständig)
Download der Studien in deutscher Sprache (Kernaussagen)


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Mehr über Vontobel Asset Management finden Sie auch hier bei Twitter.

FONDSTIQUE – die virtuelle Fondsmesse im Oktober

Am 15. Oktober organisiert die HANSAINVEST eine virtuelle Fondsmesse mit Namen FONDSTIQUE. Ziel ist es, wie bei Präsenzmessen, Fondsboutiquen, Asset-Manager, Vermögensverwalter und institutionelle wie private Anleger zusammenbringen – „nur ohne Händeschütteln und Corona“, so Andreas Hausladen im Gespräch mit HEDGEWORK.

HEDGEWORK: Herr Hausladen, die FONDSTIQUE ist eine der ersten virtuellen Fondsmessen, die Sie als HANSAINVEST veranstalten. Damit streben Sie ein digitales Branchentreffen an – ein hoher Anspruch.

Andreas Hausladen: Den wir einlösen. Die FONDSTIQUE wird die erste digitale Messe rund um die Welt der Fondsboutiquen sein, also mit einem klaren Fokus auf das spannende Thema der unabhängigen Asset-Manager. Zum einen, weil wir dieses Format nicht erst wegen der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen aufgesetzt haben, sondern bereits zuvor in der Planung waren. Die ursprüngliche Idee hatten wir schon vor einigen Jahren mit Stephan Müller von Value Partnership, aber nun ist die Zeit reif. Wie man Technik, Organisation und Termin konkret umsetzt, das war bereits seit mehr als einem Jahr ein Thema bei uns. Diesen Vorsprung wollen wir jetzt für ein tolles Event nutzen. Zum anderen bieten wir tatsächlich einen umfassenden Branchenquerschnitt mit wirklich herausstechenden und überzeugenden Konzepten: bekannte, unbekannte oder auch neu gestartete Fonds. Fast 50 Austeller und unabhängige Asset-Manager präsentieren sich mit unterschiedlichsten Konzepten, Lösungen – und den Menschen dahinter. Mit dieser neuen Plattform für Fondsboutiquen sehen wir uns wieder einmal in der für uns nicht ganz ungewohnten Pionier-Rolle.

HEDGEWORK: Welche Anbieter sprechen Sie mit der FONDSTIQUE an?

Hausladen: Etwa drei Viertel der Aussteller sind Fondsboutiquen. Auch die wichtigen Service-Provider der Fondsboutiquen wie Haftungsdächer oder Verwahrstellen sind präsent. Wir wollen für die große Fondsboutiquen-Familie eine zentrale Plattform schaffen. Seit Jahren gewinnen die Fondsboutiquen als unabhängige Asset-Manager immer mehr Marktanteile, nicht nur bei institutionellen Anlegern, sondern auch verstärkt bei Privatanlegern. Die meist kleinen, inhabergeführten Investmenthäuser zeigen oft mehr Kreativität und Flexibilität in der Anlagestrategie als große Häuser, stehen für Branchen- und Einzelwerte-Investments statt Benchmark-Orientierung und bieten so ein erhöhtes Wachstumspotenzial für Anleger. Es sind regelmäßig extrem spannende und innovative Konzepte dabei, die die Investmentwelt deutlich bereichern. Dies verfolgen und unterstützen wir seit Jahren, die FONDSTIQUE ist da ein logischer nächster Schritt, um die gesamte Investmentbranche, Fondsboutiquen und ihre Konzepte sowie interessierte Anleger zusammenzubringen.

HEDGEWORK: Und welche Besucher erwarten Sie?

Hausladen: Die lang anhaltenden Pandemie-Einschränkungen haben allerorten für eine große digitale Aufrüstung gesorgt, auch bei den potenziellen Besuchern unserer FONDSTIQUE. Videokonferenzen und andere Formate sind Standard geworden, die Hemmschwellen längst überwunden und die Vorteile für alle evident. Wir gehen einen Schritt weiter, nutzen dabei aber die vorhandene oder neu aufgebaute Infrastruktur: Wir kombinieren den Live-Event-Charakter und verschiedene Chat-Möglichkeiten mit dauerhaft verfügbaren Informationen durch eine anschließende Archiv-Funktion. Die Aussteller geben schnelle Antworten auf drängende Fragen genau wie vertiefende Hintergrund-Informationen. Dazu kommen circa 50 Vorträge und Panels, die von führenden Köpfen der Branche gestaltet werden.

HEDGEWORK: Was bietet das Programm, was gibt es für die Besucher zu entdecken?

Hausladen: Tatsächlich gibt es viel zu entdecken! Wir zeigen keinen langweiligen Durchschnitt und keinen Mainstream. Man trifft sowohl die 5-Sterne Performance-Könige als auch die Top-Spezialisten in der Nische. Ob das z.B. mit dem Global Internet Leaders 30 der aktuell bestperformende Fonds Europas ist, der Aktienfonds für Beteiligungsunternehmen der in die besseren Warren Buffets der Welt investiert oder spezialisierte Fondsboutiquen wie Aremea, RAT Capital, Mainberg oder Barius, die zeigen, wie man auch Rendite mit Anleihen und Sondersituationen machen kann jenseits der aktuell im Fokus stehenden, nicht ganz unriskanten Tech-Highflyer.
Eine einmalige Gelegenheit nicht nur schon allseits bekannte Fonds sondern auch zahlreiche, noch völlig unentdeckte Perlen zu finden und kennenzulernen.
Durchgängig alle Fondskonzepte sind für das Investorenpublikum vorselektiert. Man konnte sich keinen Platz auf der Messe „erkaufen“. Qualität ging vor, das ist sicher auch noch eine wichtige Besonderheit!
Alle Konzepte stellen dadurch durch die Bank weg attraktive Investments dar, so sollte jeder Besucher überzeugende und für ihn passende Fonds finden. Und nicht zuletzt profitiert man in allen Vorträgen von dem Wissen echter Profis und Querdenker, für neue Einblicke und kritische Sichtweisen stehen tatsächlich sämtliche Aussteller und Panelisten!

HEDGEWORK: Eine Messe lebt ja vom Austausch. Idealerweise gehen Besucher und Aussteller nachher mit neuen Ideen nach Hause. Wie wollen Sie das schaffen?

Hausladen: Wir gehen bei den Besuchern von einer interessanten Mischung aus Business und Endverbraucher aus. Bei einigen Institutionellen wissen wir um das große Interesse an einer solch gebündelten und zeitsparenden Zurschaustellung der Konzepte. Daher werden sie die FONDSTIQUE sicher besuchen. Aber auch von vielen Beratern, Pools und anderen Intermediären wissen wir, dass sie sich Ideen anschauen wollen. Wie viele Endverbraucher sich dann am Ende einklinken, werden wir sehen und lassen uns überraschen. Wir werden aber unseren Teil tun, die Messe auch im B2C-Bereich aktiv zu bewerben und zum Erfolg zu führen.

HEDGEWORK: Reicht das, um Interesse zu wecken? Wie ist die bisherige Resonanz?

Hausladen: Bis jetzt sind wir sehr positiv angetan von der Resonanz. In jedem Fall sind die Voraussetzungen gegeben, ein großes Publikum zu erreichen, allein schon durch die durchgängig hohe Qualität des Programms und aller Beteiligten. Design, Layout und Aufbau der virtuellen Hallen und Räume sind absolut neu und ansprechend gestaltet, die IT-Technik dahinter absolut State of the Art bei maximaler Unkompliziertheit für die Besucher. Das ließe sich im realen Leben kaum so umfassend, konzentriert und effizient umsetzen. Im Key-Note-Interview mit Kai Diekmann zur Digitalisierung, in den zusätzlichen Diskussionsrunden unter anderem mit Marc Friedrich und Leonhard Fischer zum aktuellen Big Picture in Zeiten des „großen Wumms“ oder in einem weiteren praxisbezogenen Panel zum digitalen Vertrieb der Greiff Partnerlounge stecken bestimmt genügend Brisanz und Ideen, um mit vielen neuen Gedanken virtuell nach Hause zu gehen.

HEDGEWORK: Ist zwischen Besuchern und Ausstellern auch ein echter Austausch geplant?

Hausladen: Ja, auch darum geht es. Die Aussteller präsentieren sich und ihre Ideen in Vorträgen, die zu einer festen Zeit starten und danach noch vier Wochen abrufbar sind. Am Veranstaltungstag sind die teilnehmenden Experten nicht nur vor und nach dem Vortragsslot an den Messeständen zu erreichen, sondern den ganzen Tag lang. Auch Avatare sind am Messestand direkt ansprechbar. Im Chat lassen sich Fragen stellen, die für alle lesbar beantwortet werden. Für gezielte Fragen einzelner Teilnehmer gibt es private Räume. Je nach Wunsch geht das alles auch per Videochat. Es ist also wie bei einem realen Kongress, nur ohne Händeschütteln und ohne Corona. Und wer möchte, kann als Aussteller sogar seinen persönlichen Avatar gestalten und an den Stand stellen. Es bleibt aber am Schluss – trotz der vielen Bits und Bytes – ein Event von Menschen für Menschen!


Weitere Informationen und Anmeldung zur FONDSTIQUE: www.fondstique.de

Hamburger FinTech TrustBills kooperiert mit Lufthansa Industry Solutions

Der IT-Dienstleister Lufthansa Industry Solutions (LHIND) und das FinTech-Unternehmen TrustBills kooperieren, um dem dokumentären Akkreditivgeschäft digitale Beine zu machen. LHIND stellt dabei die IoT-Infrastruktur, TrustBills den automatisierten Zahlungsdienst.

Erst hat das Hamburger FinTech TrustBills den Forderungsankauf revolutioniert, nun will man einen weiteren wichtigen Aspekt des internationalen Handels durch technologische Innovation ablösen: das Akkreditiv. TrustBills hat sich zum Ziel gesetzt, einen digitalen Zug- um-Zug-Zahlungsdienst für den internationalen Handel aufzubauen. Unterstützung bekommen die Hamburger hierfür von der LHIND.

„Mit der Unterstützung der Lufthansa Industry Solutions wollen wir perspektivisch eine Alternative für das dokumentäre Geschäft in der Außenhandelsfinanzierung, insbesondere aber für Akkreditive etablieren“, erklärt Jörg Hörster, Gründer und CEO von TrustBills. Unter Akkreditiven versteht man im Außenhandel die Verpflichtung einer Bank, im Auftrag eines Kunden, beispielsweise des Importeurs, gegen Übergabe vorher definierter Dokumente – etwa nach Erhalt des Zollstempels – eine Zahlung an einen Dritten wie den Exporteur zu leisten, sofern die Akkreditivbedingungen erfüllt sind.

Und genau hier kommt die Expertise der LHIND mit IoT-Devices ins Spiel – gerade bei Luftfracht, deren Einsatz besonderen Regularien unterliegt und Entwicklungen daher vergleichsweise aufwendig sind. Künftig soll es möglich sein, dass Im- und Exporteure über TrustBills einen Zahlungsplan vereinbaren, dessen Auszahlungen an bestimmte Auszahlungs-Trigger (z.B. zurückgelegte Weg-Strecken, Gefahrenübergänge, Einhaltung von Temperatur-, Luftdruck-, Feuchtigkeit- und Gasbildungs-Bandbreiten, Abstinenz von Schockwirkungen durch Erschütterungen, u.v.m.) geknüpft sind. Vor Lieferung zahlt der Importeur den vereinbarten Rechnungsbetrag auf ein sogenanntes „Freeze“-Konto. Sendet dann während der Lieferung das an der Fracht angebrachte IoT-Device, dass die vorher festgelegten Auszahlungs-Trigger erfüllt sind, werden die Zahlungen aus dem Zahlungsplan ausgelöst und die entsprechenden Beträge von dem Freeze-Konto auf das hinterlegte Bankkonto des Exporteurs überwiesen – vollautomatisch und komplett Banken-unabhängig. Modellrechnungen haben ergeben, dass dieser Prozess erheblich günstiger ist als die Eröffnung von Akkreditiven durch Banken. Außerdem ist er unabhängig von Kreditentscheidungen, die mangels regionaler Abdeckung häufig negativ ausfallen.

„Mit unserer Erfahrung und dem technischen Know-how sind wir in der Lage, auch bei Luftfracht zuverlässig die Transportbedingungen sowie den Zustand der transportierten Waren zu erfassen und zu übermitteln“, sagt Bernd Appel, Managing Director der LHIND.

Kunden können sich künftig auf die vereinbarte Beschaffenheit ihrer im Ausland bestellten Waren verlassen. Denn die Performance-Risiko-Daten werden schon während des Transports übermittelt. Gleichzeitig erhalten Kunden über TrustBills Zugang zu einem vollautomatisierten Zahlungsprozess, wenn alle vereinbarten Lieferbedingungen erfüllt sind. Das schafft Vertrauen und beschleunigt die Zahlungsströme deutlich.

Erste Showcases planen LHIND und TrustBills bereits im Herbst. Britta Balden, Geschäftsführerin der auf Supply Chain Innovationen spezialisierten Beratung EGerLink, wird das neue Geschäftsfeld von TrustBills verantwortlich aufbauen.


Über Lufthansa Industry Solutions

Lufthansa Industry Solutions (LHIND) ist ein Dienstleistungsunternehmen für IT-Beratung und Systemintegration. Die Lufthansa Tochter unterstützt ihre Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Unternehmen. Die Kundenbasis umfasst sowohl Gesellschaften innerhalb des Lufthansa Konzerns als auch mehr als 200 Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Norderstedt beschäftigt über 2.100 Mitarbeiter an mehreren Niederlassungen in Deutschland, Albanien, der Schweiz und den USA. Lufthansa Industry Solutions gestaltet als IT-Dienstleister den digitalen Wandel maßgeblich mit. Mit ihrer technischen Expertise, kombiniert mit Branchen-Knowhow, unterstützt die Lufthansa Tochter ihre Kunden bei der Einführung neuer, digitaler Technologien. Durch langjährige Erfahrung in verschiedenen Branchen und durch regelmäßiges Technologie-Scouting hat LHIND einen guten Überblick über existierende Technologien und Lösungen. Technologien und Produkte, die sich bewährt haben, werden über Partnerschaften in das Portfolio integriert. Website: www.lhind.de

Über TrustBills

TrustBills unterstützt Unternehmen bei der Finanzierung, Bezahlung und Sicherung ihrer nationalen und internationalen Handelsgeschäfte. Mit dem Marktplatz TrustBills Receivables Exchange können Unternehmen offene B2B-Rechnungen im Austausch gegen sofortige Liquidität an institutionelle Investoren verkaufen. Die Disruption des Akkredititvgeschäfts ist nun der nächste Schritt. Dank neuster Technologien sowie der Unterstützung der Lufthansa Industry Solutions können internationale Lieferbedingungen mit TrustBills ab Anfang 2021 überwacht und Zahlungsprozesse vollautomatisiert ausgelöst werden. Die Entwicklung weiterer Geschäftsfelder zur Unterstützung des internationalen Handels sind in Planung.
TrustBills wurde 2015 in Hamburg gegründet. Das FinTech ist – nach einem Management Buy-Out im Jahr 2019 - eine 100%-Tochtergesellschaft der FinTech Studio GmbH.
TrustBills - We are your Trade Angel
Website: www.trustbills.com

Nur leicht nachlassende Flächenknappheit treibt Spitzenmieten trotz Corona

Wealthcap hat in seinem halbjährlich veröffentlichten Marktüberblick Büroimmobilien die Entwicklung der sieben größten deutschen Büromärkte im ersten Halbjahr 2020 untersucht. In Partnerschaft mit dem Immobiliendienstleister JLL wurden dabei in mittlerweile sechster Auflage insbesondere das Marktumfeld, Verhaltensvariablen auf Finanzierer- und Anlegerseite, sowie der Büroinvestitions- und Vermietungsmarkt analysiert.

„Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen sind in ihrer langfristigen Tragweite noch nicht abschließend zu beurteilen, nichtsdestotrotz zeigt unser Marktüberblick eine spürbare Eintrübung einiger Parameter. Das betrifft insbesondere die Gesamtkonjunktur und das Transaktionsvolumen. Es zeigt sich aber auch, dass deutsche Core-Büroimmobilien in guten Lagen weiterhin gefragte und nachhaltige Investments bleiben“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Marktumfeld

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zeigt das Marktumfeld für Büroimmobilien-Investments im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019 ein gemischtes Bild.

Zudem ist erstmals seit 2009 ein Rückgang des BIP für das Gesamtjahr 2020 zu erwarten. Die weitere konjunkturelle Entwicklung bleibt indes abhängig vom weiteren Verlauf der Coronapandemie und somit schwer prognostizierbar.

Verhaltensvariablen

Auch in Bezug auf Banken und Investoren zeigt sich im aktuellen Marktüberblick ein etwas verhalteneres Bild als 2019. Daher wird für das Gesamtjahr 2020 ein niedrigeres Niveau als im Vorjahr erwartet, wobei die Finanzierungskonditionen stabil und auf einem günstigen Niveau verbleiben.

Auf Investorenseite ließ sich im ersten Halbjahr 2020 anhand des spürbar gesunkenen Transaktionsvolumens ein abwartendes Verhalten erkennen. Nichtsdestotrotz bleibt die Nachfrage nach Immobilien gerade unter institutionellen Anlegern robust, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Attraktivität von Investment-Alternativen.

Büroinvestitionsmarkt

Das Wachstum der Transaktionsvolumina von Büroimmobilien wurde durch die Corona-Pandemie ausgebremst. Im ersten Halbjahr 2020 wurden Büroobjekte im Wert von 9,45 Milliarden Euro erworben, was einem Rückgang um 20% entspricht. Die Top 7 bleiben mit einem Anteil von 42% an den Transaktionen bei Investoren besonders beliebt.

Nachdem 2019 die durchschnittliche Spitzenrendite der Top 7 erstmals weniger als 3% erreicht hatte, zeigt sich eine nachhaltige Stabilisierung auf diesem Wert.

Bürovermietungsmarkt

Der durchschnittliche Leerstand der Top 7 in Deutschland liegt nach minimalem Anstieg im ersten Halbjahr 2020 weiterhin auf einem historisch sehr niedrigen Niveau. Darüber hinaus lässt auch die robuste Vorvermietungsquote von über 50% der 2020 neu auf den Markt kommenden Büroflächen keinen spekulativen Neubau erkennen.

Trotz Zunahme der Preissensibilität einiger Mieter, herrscht weiter hohe Nachfrage gerade nach modernen Büroflächen in zentralen Lagen. Die Spitzenmieten in Q2 2020 verzeichnen gegenüber Q2 2019 einen Anstieg um knapp 3,4% auf nun 32,8 Euro pro Quadratmeter im Mittel der Top 7.

Den aktuellen Marktüberblick Büroimmobilien finden Sie hier.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Lazard Asset Management legt Global Convertibles Recovery Fund auf

Lazard Asset Management gab heute die Auflegung des Lazard Global Convertibles Recovery Fund bekannt. Der Fonds wird von Arnaud Brillois und Team verwaltet.

Der Lazard Global Convertibles Recovery Fund ist ein aktiv verwalteter Publikumsfonds, dessen Anlagestrategie in erster Linie darauf abzielt, Wandelanleihen zu identifizieren, die aufgrund von unternehmensspezifischen, sektoralen, regionalen oder globalen Verwerfungen vom Markt entweder falsch eingepreist oder unterbewertet wurden, und bei denen eine Erholung ihrer Bewertungen wahrscheinlich ist. Er sucht insbesondere nach Investitionsmöglichkeiten in Sektoren oder Regionen, die zuletzt unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben oder die aus Credit- oder Aktiensicht unterbewertet sind. Der Fonds investiert zudem in neu emittierte Wandelanleihen, die für ein Investment durch den UCITS-Fonds in Frage kommen.

Das Renditemuster von Wandelanleihen wird als „konvex“ bezeichnet, d.h. sie können bei steigenden Aktienmärkten eine Beteiligung an der Aufwärtsbewegung bieten und bei fallenden Aktienmärkten einen Schutz nach unten. Der Fonds ist bestrebt, diese Konvexität mit einer erwarteten Rendite von mehr als 6,0 Prozent p.a. voll auszunutzen.

„Die gegenwärtigen Marktverzerrungen machen eine Recovery-Strategie bei Wandelanleihen für Investoren attraktiv, da sie von unterbewerteten Wandelanleihen profitieren können“, sagte Arnaud Brillois, Managing Director und Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management. „Sektoren, die stark vom Abschwung betroffen sind, dürften Wandelanleihen als primäres Finanzierungsinstrument einsetzen, da die Kuponzahlungen für Wandelanleihen relativ niedrig sind. Das macht Wandelanleiheemissionen in Zeiten sich ausweitender Creditspreads attraktiv. Darüber hinaus haben Wandelanleihen eine eingebettete Kaufoption auf die zugrundeliegende Aktie, so dass Emittenten bei hoher Volatilität einen höheren Preis erhalten, was für Unternehmen einen zusätzlichen Anreiz zur Ausgabe von Wandelanleihen schafft.“

Der Publikumsfonds wird von demselben Portfoliomanager- und Analystenteam verwaltet, das bereits für 4,9 Milliarden US-Dollar (bzw. 4,4 Milliarden Euro)an Kundengeldern im Rahmen von Lazards globalen Wandelanleihestrategien verantwortlich ist. Das Investmentteam setzt auf einen fundamentalen Bottom-up-Ansatz, der eine strenge qualitative und quantitative Analyse zur Steuerung der Wertpapierauswahl verwendet. Dieser Ansatz wird ergänzt durch einen Top-down-Prozess, der die taktische Positionierung steuert.

Der Fonds ist für den Vertrieb u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugelassen.


1) Stand: 30.06.2020

Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 215 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Juli 2020).
Weitere Informationen über Lazard Asset Management finden Sie auf www.lazardassetmanagement.com. Folgen Sie LAM auf Twitter über @LazardAsset.