Aktienfonds sind bei der Anlage von Betriebsvermögen der beliebteste Fondstyp, gefolgt von Misch- und Rentenfonds

Als Experte für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds ist ebase seit vielen Jahren mit speziellen Angeboten zur Anlage von Betriebsvermögen am deutschen Markt aktiv. „Auch bei Unternehmen erfreuen sich Investmentfonds einer wachsenden Beliebtheit. Das Niedrigzinsumfeld und die auch als Strafzinsen bekannten Einlagegebühren haben vielfach zu einem Umdenken geführt. Viele Unternehmen stellen sich bei der Anlage des Betriebsvermögens nun bewusst breiter auf und berücksichtigen zunehmend Investmentfonds“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Um das Anlageverhalten der Unternehmen zu untersuchen, hat ebase exklusiv einen Blick in die Depots tausender Firmen – mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millarden Euro – geworfen, die ihr Betriebsvermögen in Investmentfonds anlegen. Die Untersuchung liefert eine Reihe interessanter Fakten. So haben die Unternehmen im Schnitt je Depot 2,5 Mio. Euro in Fonds investiert. 3% der Firmen sogar mehr als 10 Millionen Euro. Die Depotstrukturen und speziell die Anzahl der gehaltenen unterschiedlichen Fondspositionen variieren allerdings deutlich. Durchschnittlich haben die Unternehmen sieben unterschiedliche Investmentfonds im Depot. Jedoch gibt es auch einige Unternehmen, die fast 100 verschiedene Fondspositionen halten. „Die Ergebnisse belegen, dass Investmentfonds nicht nur von sehr großen Unternehmen zur Anlage ihres Betriebsvermögens genutzt werden, sondern sich auch bereits eine Vielzahl kleinerer Unternehmen mit einem geringeren Anlagevolumen dazu entschieden haben“, ergänzt Geyer.

Assetklassen-bezogen ist das Interesse der Unternehmen breit gestreut. Aktienfonds erfreuen sich jedoch mit einem Anteil von im Schnitt knapp 30% der größten Beliebtheit. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Mischfonds (23%) und Rentenfonds (22%). „Die Assetklassen-bezogen breite Nachfrage der Unternehmen ist zum einen sicherlich das Ergebnis des Ziels einer möglichst breiten Streuung der Anlagen. Zum anderen ist dies aber auch durch die unterschiedlichen Anlageziele der Unternehmen bedingt. Einige wollen nicht benötigtes Kapital langfristig investieren und setzen bewusst auf offensivere Portfolien mit einem höheren Aktienfondsanteil, um langfristig attraktive Renditen zu erzielen. Andere wollen beispielsweise kurz- oder mittelfristig Geld für Rückstellungen oder Garantien anlegen, aber keine Einlagegebühren zahlen, und legen daher defensiver an“, erklärt Geyer.

Mit Blick auf die konkret eingesetzten Fonds fällt auf, dass sich unter den fünf beliebtesten Fonds in Firmenkundendepots drei Mischfonds befinden. „Für einige Firmenkunden könnte eine regelbasierte Vermögensverwaltung eine Überlegung wert sein, mit der das Risiko-Rendite-Profil des jeweiligen Unternehmens möglicherweise genauer abgebildet werden könnte als mit einem einzelnen Mischfonds“, erläutert Geyer. ebase bietet hierfür die vielfach ausgezeichnete digitale Vermögensverwaltung fintego auch für Firmenkunden an.

Ähnlich wie bei Privatkunden haben auch bei den Unternehmen ETFs in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewinnen können. Deren Anteil liegt mittlerweile im Schnitt bei knapp 4%. „ETFs sind im Fondsgeschäft sicherlich einer der Top-Trends der letzten Jahre und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Ebenso wie bei Privatkunden spüren wir auch von Seiten der Firmenkunden ein wachsendes Interesse und eine zunehmende Anlagebereitschaft in diese Produkte“, ergänzt Geyer.

Als Digital Financial Service Partner hat ebase den Anspruch, sich auch im Firmenkundengeschäft ständig im Sinne der Unternehmen weiterzuentwickeln und dabei einen besonderen Fokus auf das Thema Digitalisierung zu legen. Für Firmen, die auf Fonds setzen wollen, bietet ebase den Zugang zu einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs. Zudem runden eine Reihe attraktiver Leistungsbausteine das Angebot ab. Etwa die Möglichkeit, Transaktionen online unter Wahrung des 4-6-Augen Prinzips durchzuführen oder aber das Betriebsvermögen in die digitale Vermögensverwaltung fintego zu investieren. „Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, vertrauen“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Die Zukunft des Asset Managements zwischen Millennials und Künstlicher Intelligenz

Sechs Trends werden die Asset-Management-Industrie weltweit im nächsten Jahrzehnt entscheidend beeinflussen: der fortgesetzte Aufstieg von passiven Investments insbesondere vor dem Hintergrund der alles bestimmenden Gebührenfrage; die Regulierung zum Schutz von Investoren bei der Altersvorsorge; die Bedeutung von verantwortungsvollem Investieren und Rendite-Erzielung; bei Millennials, Frauen und Rentnern, von denen mehrheitlich die Zuflüsse stammen das wachsende Geschäft mit Privatkunden und Vermögensverwaltern, da ein großer Teil der Pensionspläne vor der Auszahlungsphase steht; und der wachsende Anteil von E-Commerce vor dem Hintergrund, dass Online-Shopping zum Standard wird

Das ist das Ergebnis der Studie „Future 2024“ von BNY Mellon Investment Management, für die 400 wissenschaftliche Untersuchungen ausgewertet und institutionelle Investoren aus 16 Ländern mit einem verwalteten Gesamtvermögen von rund 12,75 Billionen US-Dollar befragt wurden.

Thilo Wolf, Deutschland-Chef von BNY Mellon Investment Management, zieht daraus vor allem zwei Schlussfolgerungen:

  1. Die Zusammensetzung des Kundenstamms von Fondsgesellschaften wird sich ändern: Zum einen sind da die Baby-Boomer, deren Pensionspläne zu einem großen Teil vor der Auszahlungsphase stehen. Zum anderen gibt es eine wachsende Kundengruppe, die den Aufbau und die Verwaltung des Vermögens in die eigene Hand nimmt. Zu diesen „DIY-Investoren“ zählen Frauen“, die einen zunehmenden Anteil am weltweiten Vermögen besitzen, ebenso wie die Gruppe der „Millennials“.
  2. Die neuen Anlegergruppen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Risikoprofile. Sie unterscheiden klar zwischen „Alpha-Produkten“ und „Alpha-Lösungen“. Ersteres sind Produkte, die durch die Titelselektion besser als der Markt abschneiden. Letzteres sind „ganzheitliche Anlagepakete“, die die Investmentziele und persönlichen Werte miteinbeziehen. Die Nachfrage danach dürfte in den nächsten Jahren exponentiell steigen.

Vor dem Hintergrund dieser Trends werden sich nach einer Klassifizierung der Boston Consulting Group vier Geschäftsmodelle im Asset Management durchsetzen:

Alpha-Häuser, die eine langjährige Erfolgsgeschichte und eine tiefgreifende Expertise vorweisen können. Hinsichtlich der leistungsbezogenen Gebühren, den Anlagegrundsätzen und dem Anlagehorizont sprechen sie in erster Linie langfristig orientierte Investoren an.

Solution Providers, die Anlegern ein personalisiertes Finanzpaket basierend auf unterschiedlichen Anlagebereichen anbieten. Die Blockchain-Technologie wird dabei dafür genutzt, um ein stark diversifiziertes Anlegerportfolio über alle Anlageklassen hinweg zusammenzustellen – sowohl für liquide als auch illiquide Vermögenswerte.

Vertriebsschwergewichte, die mit Fondshäusern zusammenarbeiten, die den Zugang zu Endkunden, einen gut gepflegten langjährigen Kundenstamm oder eine etablierte Produktpalette haben.

Beta-Häuser, die kostengünstige Indexprodukte im Angebot haben. Der Wettbewerb wird hier aber nicht über den Preis geführt. Sie werden eher daran gemessen, ob sie ihr Image als „faule“ Investoren abstreifen und eine Führungsrolle beispielsweise bei dem von Kunden favorisierten ESG-Investieren einnehmen werden.

Thilo Wolf sagt: „Alle vier Modelle haben eines gemeinsam: Sie hängen stark vom Einsatz Künstlicher Intelligenz ab, um ihr Leistungsversprechen erfüllen zu können. Und wie in anderen Sektoren auch wird sich höchstwahrscheinlich das Prinzip „the winner takes it all“ als dominierender Standard durchsetzen.“

Künstliche Intelligenz ermöglicht Entwicklungen, die bisher in puncto Volumen, Schnelligkeit, Vielfalt oder zur Auswertung großer Datenmengen unvorstellbar erscheinen. „Das kann der Asset-Management-Branche einen Schub nach vorne bringen. Denn im Vergleich zu anderen Branchen hängen die Produkte und Prozesse stark von Informationen ab. Entsprechend wird die Künstliche Intelligenz die Asset-Management-Branche auf die nächste Entwicklungsstufe heben“, meint Thilo Wolf.

Thilo Wolfs Fazit: „Es steht nicht in Frage, ob sich die Asset-Management-Industrie grundlegend verändert, sondern nur wie schnell. Die Branche in ihrer heutigen Form wird im Zuge der Megatrends von Künstlicher Intelligenz und Klimawandel in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Um erfolgreich zu bleiben, müssen sich Asset Manager von alten Weisheiten trennen und dem Wandel stellen.“

WisdomTree legt Cloud Computing ETF (WTEJ) auf

Der auf ETPs und ETFs spezialisierte Vermögensverwalter WisdomTree legt einen ETF auf, der in schnell wachsende Cloud Computing-Unternehmen investiert. Der neue WisdomTree Cloud Computing ETF (WTEJ) ist ab sofort an der Deutschen Börse Xetra handelbar. Er orientiert sich an der Preis- und Renditeleistung (vor Gebühren und Ausgaben) des BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) und verfügt über eine Kostenquote von 0,4 Prozent.

„In einer zunehmend digitaler und vernetzter agierenden Welt ist der globale Cloud Computing-Markt exponentiell gewachsen. Prognosen zufolge wird er bis 2025 rund 697 Milliarden US-Dollar umfassen1. Der WisdomTree Cloud Computing UCITS ETFbietet wachstumsorientierten Investoren eine Auswahl von Cloud-Unternehmen an und skaliert die einzigartige Expertise von Nasdaq und Bessemer Venture Partners bei der Identifizierung dieser Unternehmen“, so Jeremy Schwartz, Executive Vice President und Global Head of Research von WisdomTree.

„Die Nasdaq und Bessemer Venture Partners haben daran gearbeitet, einen neuen Vergleichsindex in den Markt zu bringen, da Cloud Services als Werkzeuge für die Geschäftsentwicklung an Bedeutung gewinnen“, sagt Dave Gedeon, Vice President und Head of Index Research & Development von Nasdaq Global Indexes. „Der BVP Nasdaq Emerging Cloud Index (EMCLOUD) ist eine greifbare Möglichkeit, das Wachstum von Unternehmen zu verfolgen, die ihre Branchen verändern und ihre Kunden durch die Nutzung der Cloud-Technologie stärken.“ 

Schwartz erklärt: „Der WisdomTree Cloud Computing ETF zielt auf Cloud Computing-Unternehmen ab, die unserer Ansicht nach am besten für ein hohes, wiederkehrendes Umsatzwachstum aufgestellt sind und das Potenzial besitzen, schneller zu skalieren als es bei traditionellen Technologieunternehmen der Fall ist. Cloudbasierte Unternehmen haben in der Regel bessere Gewinnmargen und ein höheres Wachstum als andere Technologieunternehmen.“

Der WisdomTree Cloud Computing ETF wird in aufstrebende Aktienunternehmen investieren, die am Nasdaq Stock Market, der New York Stock Exchange, NYSE American oder der CBOE Exchange notiert sind und sich hauptsächlich mit der Bereitstellung von Cloud-Software und Cloud-Dienstleistungen für ihre Kunden befassen.

Um als Cloud Computing-Unternehmen eingestuft und aufgenommen zu werden, muss das Unternehmen folgende, von Bessemer Venture Partners (BVP) festgelegte Eigenschaften besitzen: 

  • Ausrichtung auf Cloud Computing: Jedes Unternehmen muss einen Großteil seines Umsatzes durch businessorientierte Softwareprodukte über ein Cloudbereitstellungsmodell auf Subskriptions-, Volumen- oder Transaktionsbasis generieren.
  • Attraktives Umsatzwachstum: Neue Indexbestandteile müssen in den letzten beiden Geschäftsjahren einen Anstieg von mindestens 15 Prozent verzeichnet haben; bestehende Indexbestandteile müssen in einem der beiden letzten Geschäftsjahre um mindestens 7 Prozent gestiegen sein, um weiterhin in Betracht zu kommen.
  • Liquiditätsbeschränkungen: Unternehmen im Index müssen über eine Mindestmarktkapitalisierung von 500 Millionen US-Dollar und im Dreimonatsdurchschnitt über ein tägliches Handelsvolumen von mindestens 5 Millionen US-Dollar verfügen.

1) Adroit Market Research, 30.05.19

Emma Halley verantwortet Investmentprozesse im Bereich Multi-Asset und Makro bei Aviva Investors

Emma Halley ist seit heute in der neu geschaffenen Rolle als Head of Investment Process, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors an Bord, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. In London ansässig, berichtet sie an Peter Fitzgerald, Chief Investment Officer, Multi-Asset and Macro.

Halley ist dafür verantwortlich, neue Ideen innerhalb der Multi-Asset-Portfolios bei Aviva Investors zu entwickeln, zu strukturieren und umzusetzen. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf den Bereich Aviva Investors Multi-Strategy (AIMS). Halley koordiniert künftig die wichtigsten Schwerpunktthemen, die im Rahmen der wöchentlichen Investmentmeetings des Multi-Strategy-Teams sowie dem Strategic Investment Group Forum diskutiert werden. Dadurch wird sie auch die bestehende Zusammenarbeit zwischen den Investmentteams weiter ausbauen.

Emma Halley kommt von Fulcrum Asset Management, wo sie als Leiterin des Portfoliomanagements die systematische Umsetzung des Investmentprozesses für die über 4,5 Milliarden US-Dollar schweren Absolute-Return-Strategien verantwortete. Zuvor war sie vier Jahre lang im Global Fixed Income Team bei Schroders tätig.

Peter Fitzgerald, CIO, Multi-Asset and Macro bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns sehr, Emma in unserem Team willkommen zu heißen und von ihrer Erfahrung profitieren zu können. Unser Fokus liegt weiterhin ganz klar darauf, starke Ideen zu generieren, um die Performance innerhalb unserer Portfolios zu verbessern. Emmas neue Rolle resultiert aus den Anpassungen, die wir im vergangenen Jahr an unserer Anlageplattform vorgenommen haben. Dazu zählen die neu gegründeten und kombinierten Funktionen im Bereich Multi-Asset- und Makro sowie unsere deutlich ausgebauten Aktienkapazitäten. Wir erkennen bereits jetzt die Vorteile der sich daraus ergebenen, optimierten Gewinnung neuer Ideen über alle Portfolios hinweg.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

LFDE stärkt seine Präsenz in Deutschland und Österreich

LFDE - La Financière de l’Échiquier ernennt Michael Ruppenthal zum Head of Business Development Germany & Austria. Er berichtet an John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich und ist für den Vertrieb, vornehmlich in Süddeutschland, verantwortlich.

Die Fonds von LFDE sind seit 2007 in Deutschland und seit 2015 auch in Österreich zugelassen. In Deutschland vertreibt das Unternehmen Aktienfonds, Mischfonds, Wandelanleihenfonds und Liquid-Alternative-Fonds1 und richtet sich mit diesen Fondslösungen an Vertriebspartner und institutionelle Anleger.

„Michael Ruppenthal ist einer der erfahrensten Vertriebler in der Finanzindustrie. Seine über 20-jährige Erfahrung in der Finanzbranche und seine profunde Kenntnis des deutschen Marktes sind entscheidende Vorteile, wenn es darum geht, unseren Wachstumskurs in Deutschland und Österreich voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, dass Michael zu uns kommt“, erklärt John Korter, Country Manager für Deutschland und Österreich.

Über Michael Ruppenthal

Michael Ruppenthal besitzt über 20 Jahre Erfahrung im Fondsvertrieb. Bevor er zu LFDE kam war er Deputy Head of Business Development Germany bei Ethenea Independent Investors S.A. Seine früheren beruflichen Stationen waren AXA Services (2002-2007), AXA IM (2008-2010) und BNP Paribas Investment Partners in Frankfurt. Michael Ruppenthal verfügt darüber hinaus über die internationalen Abschlüsse als Certified International Investment Analyst (CIIA) und Certified European Financial Analyst (CEFA).


1) Der Begriff „Fonds“ bezeichnet Fonds oder Teilfonds einer SICAV.

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

LFDE - La Financière de l'Échiquier, im Jahr 1991 gegründet, ist mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 9 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter zählenden Team eine der führenden französischen Vermögensverwaltungsgesellschaften. Das Unternehmen verwaltet Spar- und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. Als Teil der Primonial Group ist LFDE auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Spanien und den Benelux-Ländern vertreten. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

Nur jeder vierte professionelle Anleger hat ein Konzept für die nachhaltige Anlage in Anleihen

Eine Umfrage von NN Investment Partners (NN IP) unter professionellen Anlegern zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 zeigt, dass sich verantwortungsbewusste Anleger nach wie vor mehr auf Aktien als auf Anleihen konzentrieren. Lediglich ein Viertel (26%) der befragten Anleger gibt an, ihr Unternehmen habe ein klar definiertes Konzept in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren in Anleihen. Für Aktien besitzt immerhin die Hälfte der Befragten (49%) ein entsprechendes Konzept. NN IP integriert ESG-Kriterien in den Großteil seiner Strategien, auch im Anleihebereich.

Hinsichtlich der Zukunftspläne der professionellen Anleger zeigt die Umfrage, dass 61% der Befragten angeben, ihren Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren in Aktien in den nächsten drei Jahren optimieren zu wollen. Für Anleihen geben dies 49% an. 

Edith Siermann, Head of Fixed Income and Responsible Investing bei NN Investment Partners:

„Es ist interessant zu sehen, dass derzeit nur 26% der befragten Investoren über eine verantwortungsbewusste Investmentstrategie für Anleihen verfügen. Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, warum dieser Prozentsatz niedriger sein sollte als auf der Aktienseite. Alle Ansätze, die auf Aktien angewendet werden, können, abgesehen von der Stimmrechtsausübung, auch auf festverzinsliche Anlagen angewendet werden. Es ist jedoch ermutigend, dass fast die Hälfte der Anleger in unserer Umfrage beabsichtigt, sich in diesem Bereich zu verbessern. Wir glauben, dass die ESG-Integration der beste Weg ist, um attraktive Renditen für unsere Kunden zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Wir planen daher, ESG-Kriterien in alle unsere Anleihestrategien zu integrieren. Dabei konzentriert sich unser Ansatz auf Anlagemöglichkeiten mit einer positiven ESG-Dynamik. Neben ESG-integrierten Produkten bieten wir als weitere Produktlinien auch Sustainable und Impact- Anleihestrategien an. Diese beiden Produktlinien besitzen eine noch stärkere Ausrichtung auf ESG-Faktoren. Unser Green-Bond-Fonds ist beispielsweise eine Impact-Strategie mit Fokus auf Branchen und Unternehmen, die einen deutlich positiven Beitrag zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen leisten.“

Die Umfrage von NN IP zeigt darüber hinaus, dass professionelle Anleger Bedenken haben, dass möglicherweise nicht jeder nachhaltige Fonds so grün ist, wie es auf dem Papier scheint. Insgesamt sind 64% der Anleger der Meinung, dass es schwierig ist, zwischen den angebotenen Produkten zu unterscheiden.

Edith Siermann: „Die Bedenken hinsichtlich Greenwashing sind zu einem gewissen Grad berechtigt. Es ist wichtig, dass Fondsgesellschaften ihren ESG-Integrationsansatz transparent darlegen, damit die Kunden die Unterschiede im Produktangebot verstehen. Daher haben wir bei NN IP die Einbindung von ESG-Kriterien in unsere Anlagestrategien einheitlich und klar definiert. Alle drei Faktoren, also E, S und G, müssen in jede Investmentanalyse einbezogen und dies konsequent und einheitlich dokumentiert werden.“

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass 69% der befragten Investoren glauben, dass Aktionäre klare und positive Veränderungen in den Unternehmen vorantreiben können. 65% der Befragten glauben jedoch, dass dies für Inhaber von Anleihen schwieriger ist, weil sie kein Stimmrecht besitzen.

Edith Siermann: „Neben der Stimmrechtsausübung gibt es für Investoren sehr viele weitere Möglichkeiten, sich zu engagieren. Die Tatsache, dass Anleiheinhaber kein Stimmrecht haben, ist daher kein Grund, die Bedeutung des Engagements bei Anleiheinvestoren zu schmälern. Unabhängig von der Anlageklasse ist Engagement ein wichtiges Instrument, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben und die attraktivsten Anlagemöglichkeiten auch innerhalb festverzinslicher Anlagen zu identifizieren. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Anleihe- und Aktieninhaber ähnliche Ansätze in ihren verantwortungsbewussten Anlagestrategien einsetzen.“ 


Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie hier.

1 NN Investment Partners, Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden Anleger aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Italien, Belgien, Großbritannien und Skandinavien. 

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Fondskäufe übersteigen -verkäufe im dritten Quartal deutlich

„Für 2019 kann man eine sehr robuste Nachfrage nach Investmentfonds konstatieren. Auch im dritten Quartal haben die Kunden der ebase wieder deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei ist erkennbar, dass nicht nur Fondsbesitzer ihre Bestände weiter ausbauen, sondern langsam mehr und mehr Menschen auf Investmentfonds setzen. Ein wichtiger Faktor für diese Entwicklung ist sicherlich das Niedrigzinsumfeld“, so Geyer weiter. Die Handelshäufigkeit bewegte sich im Dreimonatsdurchschnitt in etwa auf dem mittleren Niveau des letzten Jahres.

Die gefragtesten Assetklassen waren Aktien- und Mischfonds. Die Kaufquotienten lagen hier bei 1,04 bzw. 1,32. Im Bereich der Aktienfonds wurden dabei insbesondere global sowie in den USA investierende Fonds gesucht. Diejenigen Fonds, die in erster Linie in Unternehmen in Europa und speziell Deutschland anlegen, wurden dagegen überwiegend verkauft. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Mischfonds, auch hier waren weltweit anlegende sowie auf die USA fokussierte Fonds am gefragtesten. Rentenfonds wurden dagegen im dritten Quartal in Summe etwas häufiger verkauft als gekauft. Der Kaufquotient lag hier bei 0,93. Dabei trennten sich die ebase Kunden vor allem von auf Europa fokussierten Fonds.

Neben der erfreulichen Nachfrage nach aktiv gemanagten Fonds waren ETFs im dritten Quartal extrem gefragt. Es wurden rund dreieinhalb Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. „Seit der Umstellung auf ein Marktpreismodell im April haben wir intensiv daran gearbeitet, dass bei ebase verfügbare ETF-Angebot auszubauen. Das ETF-Universum hat sich dadurch mittlerweile nahezu verdoppelt und die Kunden können aus rund 900 ETFs auswählen. Die Tatsache, dass die Nachfrage seitdem noch weiter zugelegt hat, zeigt, dass ebase diesen wichtigen Schritt zur richtigen Zeit getan hat“, stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Empira-Studie: Nicht-öffentliche Investoren erobern Wohnprojektentwicklungsmarkt – Eigener Bestandsaufbau wächst auf 40 Mrd. €

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in Zusammenarbeit mit bulwiengesa in einer aktuellen Studie den Markt für Wohnprojektentwicklungen in den deutschen Top 7 untersucht. Schwerpunkt der Studie ist das Segment Develop and Hold, also die Wohnprojektentwicklung für den eigenen Bestand, im Vergleich mit Trading-Development, also dem Abverkauf an Dritte nach Fertigstellung des Neubaus.

„Die interessante Fragestellung nach dem Develop and Hold-Segment war für uns sofort eine sinnvolle Ergänzung unserer jährlichen Projektentwicklungsstudie. Die vorliegenden Zahlen bieten Mehrwert für die Leser und insbesondere Anleger, die ein Investment am deutschen Wohnimmobilienmarkt erwägen. Die Botschaft ist klar: das Develop and Hold-Geschäft ist nicht mehr von öffentlichen Akteuren monopolisiert“, sagt Andreas Schulten, Generalbevollmächtigter von bulwiengesa.

Die Autoren beziffern das aktuelle Marktvolumen im Segment Develop and Hold über die nächsten fünf Jahre (Projekte in Planungs- und Entwicklungsphase) auf rund 33 Milliarden Euro und 5,2 Millionen Quadratmeter Wohnfläche. Das klassische Trading-Development-Segment beläuft sich dagegen auf rund 11 Millionen Quadratmeter. Die Experten von Empira und bulwiengesa erwarten einen Anstieg des Develop and Hold-Sektors auf 40 Milliarden in den kommenden Jahren, wohingegen das Trading-Developing-Segment stagnieren wird, wodurch sich die Marktanteile weiter zugunsten der Projektentwicklung für die eigene Bestandshaltung verschieben werden.

„Die Zahlen belegen eindeutig, was uns der Markt und unsere Anleger seit einigen Jahren immer deutlicher spiegeln: Die Projektentwicklung für den eigenen institutionellen Bestand hat das Nischendasein hinter sich gelassen und wird mittelfristig den Großteil des Neubauvolumens in Deutschlands Großstädten auf sich vereinen. Dieser Trend beschränkt sich nicht nur auf das Wohnsegment, auch Büro-Investments bieten hier viel Potenzial, erläutert Lahcen Knapp, CEO von Empira. „Gründe für diese nachhaltige Veränderung sind einerseits die anhaltende Renditekompression im Bestandsbereich. Daneben zeigt sich auch die wachsende Erkenntnis, dass das Entwicklungsrisiko bei vorliegendem Baurecht in deutschen Großstädten aufgrund des strukturellen Nachfrageüberhangs nach Wohnraum eindeutig beherrschbar ist.“

Unterschiede zwischen Top 7 bei Develop and Hold-Quote bieten Anlegern Chancen

Der klare Trend der letzten Jahre zu stetig wachsenden absoluten und relativen Develop and Hold-Volumen wirkt sich dabei allerdings stark unterschiedlich in den einzelnen Top 7-Märkten aus. Zwischen dem Standort mit dem höchsten Anteil an Develop and Hold-Geschäft am gesamten Wohnungsneubau (Stuttgart mit 41%) und der Stadt mit dem geringsten Anteil (Düsseldorf mit 22%) liegen volle 19 Prozentpunkte. In absteigender Reihenfolge bieten auch München (35%), Berlin (34%), Köln (33%), Frankfurt (30%) und Hamburg (27%) unterschiedlich großes Wachstumspotenzial für Develop and Hold-Investoren.

Rund 27 Prozent der Develop and Hold-Pipeline geht dabei derzeit auf nicht-öffentlichen Anleger zurück, während die im Segment traditionell dominanten öffentliche Akteure wie kommunale und landeseigene Wohnungsgesellschaften 54 Prozent ausmachen. Vergleicht man die Flächenvolumen, die sich in den Top 7 im Develop and Hold-Bereich derzeit in der Baurespektive Planungsphase befinden, sticht der doppelt so hoch Anteil nicht-öffentlicher Anleger hervor. Dies spricht für einen Trend zum stark steigenden Engagement im Develop and Hold-Geschäft unter privatwirtschaftlichen und vor allem institutionellen Investoren.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter https://www.empira.ch/de/aktuelles zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 1,7 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.

Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt, München und Leipzig.

Ausgewiesene Nachhaltigkeitsexpertin steigt bei BayernInvest ein

Bis zum Jahr 2025 wird die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Für dieses ambitionierte Ziel holt sich der Münchner Asset Manager nun mit einer ausgewiesenen Nachhaltigkeitsexpertin weitere Verstärkung ins Haus. Wiebke Merbeth startet zum 1. Februar 2020 als Leiterin Nachhaltigkeit. Sie wird in Zusammenarbeit mit institutionellen Kunden nachhaltige Anlagestrategien konsequent vorantreiben und umsetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Wiebke Merbeth für den Ausbau unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass sie das Profil der BayernInvest für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren weiter schärfen wird“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest.

Wiebke Merbeth war zuletzt Direktorin für Institutional & Corporate Sales bei der HSBC Global Asset Management Deutschland GmbH. Seit 2007 begleitet und berät sie institutionelle Adressen bei der Kapitalanlage. Als Produktspezialistin für Nachhaltigkeit ist sie Expertin für die Implementierung von Nachhaltigkeitsansätzen im Investmentprozess. Hierbei steht sie – über die Geschäftsbereiche und Produktgruppen hinweg – auch mit Investorengruppen, Verbänden und Emittenten im Austausch.

Wiebke Merbeth ist konstituierendes Mitglied im Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung. Der zum 6. Juni 2019 ins Leben gerufene Beirat berät die Bundesregierung auf dem Weg, führender Standort für nachhaltige Finanzen zu werden. Wiebke Merbeth: „Nachhaltigkeitsrisiken sind Geschäftsrisiken und wirken sich direkt auf die finanzielle Performance von Unternehmen aus. Es führt heute kein Weg mehr daran vorbei, Nachhaltigkeitsrisiken zu erfassen, im Risikomanagement zu integrieren und eine transparente Berichterstattung umzusetzen.“

M&G Real Estate schafft neue Führungsposition für das kontinentaleuropäische Geschäft

M&G Real Estate hat seine europäischen Investment- und Asset-Management-Teams unter der Führung von Marc Reijnen gebündelt, der die neu geschaffene Position des Leiters Investment & Asset Management für Kontinentaleuropa übernimmt. Er berichtet an Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate.

Marc Reijnen kam 2016 als Head of Continental European Asset Management zu M&G Real Estate. Von Paris aus leitete er die Entwicklung des kontinentaleuropäischen Geschäfts und den Ausbau des Teams auf 23 Mitarbeiter in sechs Niederlassungen. Unter seiner Führung erhöhte sich das verwaltete Vermögen in 12 Ländern von 2,2 Milliarden auf 4,6 Milliarden Euro. Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate, dazu: „Marc Reijnen hat einen überzeugenden Track Record in allen Aspekten des Managements von Gewerbeimmobilienfonds und verfügt über umfassende Erfahrung in verschiedenen Ländern und Märkten. Ich bin daher sehr optimistisch, dass er auf seine bereits erzielten Erfolge beim Ausbau unserer europäischen Wachstumsstrategien aufbauen kann und unseren Ruf als führenden und innovativen Investor alternativer Anlagen weiter festigt.

Marc Reijnen ergänzt: „Die engere Integration unserer Asset- und Investment-Management-Teams in Kontinentaleuropa ermöglicht uns ein effizienteres Management unserer Ressourcen und bedient eine breite Palette an unterschiedlichen Kundenbedürfnissen.

„Europa ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für unser Geschäft und wir planen die weitere Diversifizierung unserer Produktpalette und unserer Kundenbasis in dieser Region. Der Markt bietet umfangreiche Möglichkeiten für den Kapitaleinsatz und mit der wachsenden Zahl von Mitarbeitern in unseren sechs Niederlassungen sind wir für die weitere Umsetzung unserer Strategien und die Bereitstellung eines exzellenten Services bestens gerüstet.“


Über M&GPrudential und M&G Investments

M&G Investments ist Teil von M&GPrudential, einer Vorsorge- und Investmentgesellschaft, die im August 2017 von der Muttergesellschaft Prudential plc gegründet wurde und Vermögenswerte von €381 Mrd. verwaltet (Stand 30. Juni 2019). M&G Prudential hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa und Asien, darunter private Sparer und Investoren, Lebensversicherungsnehmer und Mitglieder von Pensionskassen.
M&GPrudential wird sich von Prudential Plc abspalten und zu einem unabhängigen, an der Londoner Börse notierten Unternehmen entwickeln.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien. M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35 Milliarden Euro umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate (Stand 30. Juni 2019) ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.mandgprudential.com 

Vernetzt, grün, schnell erreichbar: Wealthcap-Studie entwirft Handelsimmobilie der Zukunft

Der Real Asset- und Investment Manager Wealthcap hat zusammen mit den Experten der BBE Handelsberatung die Studie „Future Retail – DNA des Erfolges“ veröffentlicht. Darin wird die Zukunftsperspektive des stationären Handels bestätigt, aus Sicht von Investoren wird es jedoch immer schwerer vorherzusagen, welche Standortkriterien den langfristigen Erfolg ihrer Handelsimmobilien sichern. Grund hierfür sind tiefgreifende gesellschaftliche Trends wie die Digitalisierung, der demografische Wandel oder die Tendenz zu nachhaltigerem und ethischem Konsum, mit denen sich die Spielregeln des Handels und die Erwartungshaltung der Kunden grundlegend verändern.

Wealthcap Scoring auf Handelsimmobilien ausgeweitet

Das Studiendesign beinhaltet sowohl einen quantitativen als auch qualitativen Ansatz. Im quantitativen Teil werden fünf Praxisbeispiele anhand des eigens entwickelten Wealthcap Scorings analysiert. Im qualitativen Teil wurden Experten aus Einzelhandel, Stadtplanung, Wissenschaft sowie Markt und Investment anhand von Tiefeninterviews nach ihren Erwartungen für die Zukunft des Handels befragt. Abschließend wurden die Erfolgsfaktoren aus Investorenperspektive herausgestellt. Zu den Befragten gehören der Handelsverband Deutschland, die stattbau München GmbH, das Zukunftsinstitut, die Hochschule Nürtingen-Geislingen sowie die Handelsketten Kaufland und denn‘s Biomarkt.

„Der Handel ist eine sehr wettbewerbsorientierte Branche, die innovativ bleiben muss. Unsere Konsumgewohnheiten und Erwartungen an den Einzelhandel unterliegen einem rasanten Wandel. Insbesondere stationäre Konzepte müssen flexibel reagieren, wenn sie eine echte Zukunftsperspektive haben wollen“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Unsere Studie zielt dabei weniger auf abstrakte Investmentzahlen ab, sondern vielmehr auf eine standortbezogene Bestimmung der Zukunftschancen von Handelslagen. Hier gilt es je Betriebsform klar zu differenzieren. Denn nicht jedes Handelskonzept funktioniert an jedem Standort. Das hat unsere Untersuchung klar herausgearbeitet.“

„Die Anforderungen der Kunden und der Händler selbst variieren je nach Standort, Betriebstyp, Sortiment und sozio-ökonomischer Struktur erheblich. Dieser Vielfalt haben wir mit unserem Forschungsdesign Rechnung getragen“, erläutert Joachim Stumpf, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung.

Die Erkenntnisse der Untersuchungen sind vielfältig und häufig von Mikrolage und Nutzungsart abhängig. Es konnten jedoch übergreifende Erkenntnisse abgeleitet werden, die übergreifend die Zukunft des Handels prägen werden.

Online und offline wachsen zusammen

E-Commerce und stationärer Handel wachsen zunehmend zusammen. Auf der einen Seite experimentiert der stationäre Handel immer mehr mit Möglichkeiten, um sich mithilfe digitaler Technologien kundenfreundlicher und effizienter aufzustellen. Andererseits eröffnen vormals reine Onlineanbieter verstärkt stationäre Geschäfte, um ihre Marke zu pflegen und persönlichen Kundenservice anzubieten. So verschwimmen die Grenzen zwischen klassischem stationären Handel und E-Commerce.

Individuelles Einkaufserlebnis vor der Haustür

Neben dem klassischen Investmentkriterium Lage entscheidet in Zukunft vor allem die schnelle Erreichbarkeit. Mit neuen Mobilitätskonzepten betrifft diese Erreichbarkeit immer weniger nur das Automobil. Ein guter Zugang mit dem Fahrrad, zu Fuß oder anderen Fortbewegungsmitteln bis direkt für das Geschäft gewinnt gerade in urbanen Zentren enorm an Bedeutung.

Um dem reinen Online-Handel etwas entgegenzusetzen, wird es zunehmend darauf ankommen, den Kunden ein erfüllendes Einkaufserlebnis zu bieten. Stationäre. Wer Individualität und Individualisierbarkeit in sein Konzept integriert und den Konsumenten auf einer persönlichen Ebene erreicht, kann auf einen stärkeren Zulauf und höhere Margen hoffen.

Handeln mit ökologischem Bewusstsein und Nischenkompetenz

Eine immer größere Rolle spielen zudem nachhaltige Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Immer mehr Menschen sind bereit, für ethischen Konsum und nachhaltige Produkte mehr Geld auszugeben. Nachhaltigkeitsaspekte machen künftig aber nicht mehr beim Produktsortiment halt. Ökologische und soziale Aspekte greifen immer stärker auf den Einzelhändler und die Handelsimmobilie selbst über. Dazu zählen nachhaltige Bauweisen und geringer Ressourcenverbrauch im Objekt.

Mut zur Nische kann sich für den Einzelhändler lohnen, wenn die Qualität des Produkts stimmt und eine echte Abgrenzung vom Wettbewerb gelingt. Spezialisierung geht vor einer immer größeren Ausdehnung der Produktpalette, die die Kunden zunehmend verwirrt.

Mixed und Flexible Use: Flexible Flächennutzung als Erfolgsfaktor

Darüber hinaus sollten nachhaltig erfolgreiche Handelsimmobilien auf flexible Flächennutzungskonzepte setzen, die im besten Fall auch Lösungen für größere gesellschaftliche Anforderungen bieten. Handelslagen, die als intermodaler Knotenpunkt mit E-Ladestationen oder Last-Mile-Logistikhubs positioniert werden, könnten einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrswende in unseren Städten leisten.

Die monolithische Einzelhandelsimmobilie wird es immer weniger geben. Die Einbindung von Handelslösungen in Quartiersstrukturen zählt schon heute zum Erscheinungsbild deutscher Städte. Aber auch flexible Umnutzungsmöglichkeiten stärken die Zukunftsperspektive: Beispielsweise kann die Handelsimmobilie, die heute den Einzelhändler beheimatet, morgen vier Showrooms beherbergen, um danach einem Logistikunternehmen Raum zu bieten.

Drei Szenarien zur Zukunft des Handels

Im Ausblick von „Future Retail – DNA des Erfolges“ leitet die Studie drei mögliche Zukunftsszenarien für den Handel ab:

1. Der volldigitalisierte Einkauf

Denkbar wäre zum einen der volldigitalisierte Einkauf, wobei E-Commerce und stationärer Einzelhandel vollständig verschmelzen und das gesamte Warenangebot der Händler zu jeder Zeit über die virtuelle Realität zugänglich wird.

2. Einkaufen wird nachhaltig und grün

Ein weiteres Szenario beschreibt die umfassende Fokussierung auf grünes Einkaufen. Handelsimmobilien werden zu Orten der sozialen Interaktion, nachhaltige Märkte mit regionalen Produkten sind in fußläufigen Stadteilzentren schnell erreichbar.

3. Das Ende der starren Eigentumsimmobilie

Das dritte Szenario geht von einem Handel mit Nutzungsrechten als Folge der Sharing Economy aus. In einem neuen Zeitalter der Flexibilität besteht keine langfristige Bindung an Sachgüter mehr und es kommt zum ständigen Austausch unter den Konsumenten. Mischobjekte vereinen hierbei Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung und Mobilitätsdienstleistungen in einem Konzept.


Die vollständige Studie steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Lazard Asset Management verstärkt Drittvertrieb in Deutschland und Österreich

Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH verstärkt sein Vertriebs-Team mit Lars Walter als neuem Senior Sales Manager.

Von Frankfurt aus unterstützt Walter künftig den Drittvertrieb von Lazard Asset Management in Deutschland und Österreich. Er berichtet dabei an Daniela Weißenborn, Leiterin Drittvertrieb bei Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH, die Anfang des Jahres zum Unternehmen stieß.

„Mit Lars Walter gewinnen wir einen ausgewiesenen Vertriebs-Experten. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er unser Team wesentlich verstärken und dazu beitragen, dass wir unsere Wachstumsziele in Deutschland und Österreich erreichen“, sagt Andreas Hübner, Geschäftsführer der Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH.

Walter wechselt vom britischen Vermögensverwalter Columbia Threadneedle, wo er für die Kundenbeziehungen in den Bereichen Asset Manager, Privatbanken und Family Offices verantwortlich war. Zuvor arbeitete er im Vertrieb für Fidelity Investment Managers und die Cominvest AG.


Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 187,6 Milliarden Euro zum Ende des zweiten Quartals 2019.
Weitere Informationen über Lazard Asset Management finden Sie auf https://www.lazardassetmanagement.com/de/de_de. Folgen Sie LAM über @LazardAsset.

Credit Suisse Asset Management stellt Produktpalette auf Nachhaltigkeit um

Credit Suisse Asset Management integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) in ihren Anlageprozess. In der ersten Phase bis Ende Oktober 2019 werden über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. umgestellt. Damit werden sie die im Credit Suisse Sustainable Investing Framework festgelegten ESG-Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Die Credit Suisse verfügt über eine lange Tradition in der Förderung von Nachhaltigkeit im Anlagegeschäft. Basierend auf der Anlageplattform und der bewährten Expertise werden Kunden dabei unterstützt, zunehmend nachhaltiger zu investieren. Dazu werden laufend Anlageprodukte entwickelt und gefördert, die überdurchschnittliche Renditen anstreben und dabei gleichzeitig auch einen positiven ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen erbringen.

Im Jahr 2017 gründete der Credit Suisse Group CEO das Impact Advisory and Finance Department (IAF), um den Aufbau einer breiteren Palette nachhaltiger Anlagelösungen zu fördern. Credit Suisse Asset Management und das IAF arbeiten hierzu eng zusammen. Die Entscheidung von Credit Suisse Asset Management, ESG-Kriterien nun konsequent in die wichtigsten Anlageprozesse für alle traditionellen Anlageklassen zu integrieren, ist das jüngste Resultat dieser Zusammenarbeit. Dies rundet das breite Angebot an nachhaltigen Anlageoptionen und Impact-Investments, das die Credit Suisse auf ihren Plattformen für Privatkunden zur Verfügung stellt, ab.

In einem ersten Schritt werden bis Ende Oktober 2019 über 30 aktiv verwaltete Investmentfonds und Anlagegruppen mit einem verwalteten Vermögen von mehr als CHF 20 Mia. gemäss dem Credit Suisse Sustainable Investing Framework auf Nachhaltigkeit hin ausgerichtet. Ziel von Credit Suisse Asset Management ist es, bis Ende 2020 das ESG-Angebot auf ein geschätztes Vermögen von insgesamt mehr als CHF 100 Mia. zu erweitern.

Im Rahmen eines systematischen Ansatzes werden Nachhaltigkeitskriterien über Anlageklassen hinweg angewendet, um das Anlageuniversum festzulegen (negatives Screening). Relevante ESG- Informationen werden in den Anlageprozess integriert und definieren den Dialog mit Unternehmen (Proxy Voting und Engagement). Durch diesen Ansatz führen ESG-Überlegungen in Kombination mit Finanzanalysen nicht nur zu integrierten Anlageentscheidungen, sondern sie werden auch in das Risikomanagement eingebunden. Ausserdem steht den Anlegern ab sofort ein transparentes ESG- Nachhaltigkeitsreporting zur Verfügung.

Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA: «Wir sind überzeugt, dass die Integration von ESG-Kriterien in unseren Anlageprozess dauerhafte Performancevorteile schaffen wird und es uns somit ermöglicht, langfristig attraktive Anlagerenditen für unsere Kunden zu erzielen.»

Marisa Drew, CEO des IAF: «Dies ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Credit Suisse Asset Management und das IAF zum Nutzen unserer Kunden zusammenarbeiten. Diese werden nun auf ein noch breiteres Angebot an nachhaltigen Produkten zugreifen können – getreu dem Ziel, Renditen nachhaltig zu erwirtschaften.»

Aviva Investors ernennt Ed Dixon zum Leiter ESG, Real Assets

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, besetzt die neu geschaffene Position Head of ESG (Environmental, Social und Governance), Real Assets mit Ed Dixon. In London ansässig, berichtet er an Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate.

Dixon verantwortet künftig das 45 Milliarden Pfund schwere ESG-Programm der Real Assets-Plattform von Aviva Investors, inklusive der Bereiche Real Estate, Infrastruktur und Private Debt. Um die unternehmensweite ESG-Strategie im Bereich Real Assets hinsichtlich Investitionen, Entwicklung und Asset Management zu managen, arbeitet er eng mit Kollegen aus allen Bereichen der Plattform sowie dem Global Responsible Investment-Team zusammen.

Ed Dixon verfügt über mehr als 17 Jahre Branchenerfahrung. Zuletzt war er als Sustainability Insights Director bei Landsec tätig, wo er den Unternehmensansatz für nachhaltiges Design, Klimarisiko und Transparenz der Lieferkette verantwortete. Dixon stieß im Januar 2016 zu Landsec. Er leitete dort die Implementierung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit einem Entwicklungsvermögen von 3,6 Milliarden Pfund sowie die Bereiche Strategie, Forschung und Governance. Seine Karriere umfasst weitere Positionen bei Mace, Marks and Spencer's und Simons Group.

Darüber hinaus absolvierte Dixon das Sustainability Leadership Programm an der Harvard University und hält einen Executive MBA mit Auszeichnung von der Cass Business School.

Melanie Collett, Head of Asset Management, Real Estate bei Aviva Investors sagt:

„Ich freue mich, dass wir Ed mit seiner Erfolgsbilanz und Erfahrung für unser Team gewinnen konnten. Er verfügt über eine umfangreiche ESG-Kompetenz, die er bei der Beratung, Entwicklung und Vertragsschließung mit Unternehmen innerhalb der gesamten Immobilienbranche gesammelt hat. Ed wird unser Potenzial in einem für unsere Investoren und Mieter zunehmend wichtigeren Bereich erweitern."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Universal-Investment und Wettlauffer Wirtschaftsberatung legen Publikumsfonds für kirchliche Anleger und Stiftungen auf

Auf Initiative kirchlicher Anleger und Stiftungen legt die Wettlauffer Wirtschaftsberatung gemeinsam mit Universal-Investment den Smart & Fair-Fonds (DE000A2H7NX5) als Publikumsfonds für konservative Anleger auf. Der neue Fonds orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen kirchlicher Investoren und Stiftungen und setzt dabei auf einen regelgebundenen Investmentansatz mit sehr niedrigen Gebühren. Für die Vermögensstruktur wird eine Zielallokation angestrebt von 30 Prozent Aktien mit Schwerpunkt auf Europa und 70 Prozent Euro-Anleihen. Das Nachhaltigkeitskonzept des Fonds setzt auf einen Best-in-Class-Ansatz und schließt besonders kritische Branchen und Länder im Einklang mit den Empfehlungen der Evangelischen Kirche Deutschland und der Bischofskonferenz der Katholischen Kirche aus.

„Angesichts der niedrigen Zinsen ist es wichtig, dass alle Kosten möglichst niedrig sind, damit beim Anleger eine attraktive Rendite ankommt. Um dieses zu erreichen, verzichtet der Smart & Fair-Fonds auch auf den kostspieligen aktiven Vertrieb über Banken und Finanzvermittler“, sagt Frank Wettlauffer, Fondsinitiator und geschäftsführender Gesellschafter der Wettlauffer Wirtschaftsberatung, die institutionelle Investoren bei Kapitalanlagen berät.

Der Fonds wird nicht nur für, sondern vor allem von mehreren institutionellen Anlegern initiiert. „Eine Reduktion der Kosten führt in der Folge zu einer höheren Ausschüttung. „Damit könnte ich mehr Projekte finanzieren als mit einem anderen Fonds“, sagt Ursula Gille-Boussahia, Vorstand Finanzen, Verwaltung und Personal von terre des hommes Deutschland. Niedrige Kosten und hohe Erträge soll auch der Verzicht auf aktives Management ergeben. Statt jedoch passiv mittels ETFs in Indizes zu investieren, setzt der Fonds auf einen smarten Ansatz: Das Portfolio Management von Universal-Investment sortiert halbjährlich etwa 1.700 Aktien nachhaltiger Unternehmen quantitativ nach ihrer Schwankung. Daraus werden dann die 50 Aktien mit der geringsten Schwankungserwartung aus unterschiedlichen Branchen und Ländern ausgewählt und bilden gleichgewichtet ein sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio. Der Rentenanteil besteht aus rund 150 breit diversifizierten, in Euro denominierten Anleihen. Diese werden nach der Transaktionskosten sparenden „Leiterstrategie“ verwaltet. „Wir legen Wert auf eine Reduzierung der Transaktionskosten und konstruieren ein nachhaltiges Portfolio mit der Absicht die erworbenen Titel zu halten und nicht kurzfristig auszutauschen“ so Jens Olm, Portfolio Manager bei Universal Investment. „Der Verzicht auf eine Orientierung an Indizes ermöglicht dem Fonds eine bessere Diversifikation und Orientierung an den Anlegerinteressen“, sagt Frank Wettlauffer.

„Dank der Zusammenarbeit mit der Wettlauffer Wirtschaftsberatung und interessierten institutionellen Investoren haben wir ein smartes und kostengünstiges Fondskonzept entwickelt, das Renditechancen nutzt, nachhaltige Anlagekriterien berücksichtigt und intelligent die Risiken steuert“, so Peter Flöck, Bereichsleiter Portfolio Management bei Universal-Investment. Schwankungsärmere Aktien entsprechen der Risikoaversion kirchlicher Investoren und Stiftungen. „Für uns passt ein regelgebundener Fonds, der auf Unternehmen mit langweiligen, aber verständlichen und ethisch sauberen Geschäftsmodellen setzt“, so Stefan Grosse, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, die bei der Konzeption mitgewirkt hat und sich auch maßgeblich am Startvolumen beteiligt, das rund 20 Millionen Euro beträgt.

Gerade für Stiftungen stehen zudem Ausschüttungen bei ihren Anlagen im Fokus. Da es hier sehr unterschiedliche Anforderungen gibt, haben die Anleger die Möglichkeit, online ihre Ausschüttungswünsche zu äußern.


ÜBER WETTLAUFFER WIRTSCHAFTSBERATUNG

Die unabhängige Wettlauffer Wirtschaftsberatung mit Sitz in Berlin wurde speziell gegründet, um den diversen regulatorischen Anforderungen einer Fondsgründung zu genügen. Der geschäftsführende Gesellschafter Frank Wettlauffer verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung und kennt die Bedürfnisse kirchlicher Anleger und Stiftungen aus seiner Vertriebserfahrung bei Schweizer Banken. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben berät er viele Anleger pro bono. Für den Smart & Fair-Fonds hat er gemeinsam mit Anlegern das Anlagekonzept entwickelt, die Fondspartner ausgewählt und dient als Ansprechpartner für Interessenten und Anleger. Frank Wettlauffer ist selbst in dem Smart & Fair-Fonds investiert.
Weitere Informationen unter www.wettlauffer.eu und auf www.smart-und-fair-fonds.de.

ÜBER UNIVERSAL-INVESTMENT

Universal-Investment ist mit über 368 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, davon rund 300 Milliarden Euro in eigenen Vehikeln sowie etwa 69 Milliarden Euro u. a. im Insourcing, weit über 1.100 Publikums- und Spezialfondsmandaten und rund 650 Mitarbeitern die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen konzentriert sich mit den drei Leistungsbereichen Administration, Insourcing und Risk Management auf die effiziente und risikoorientierte Verwaltung von Fonds, Wertpapieren, alternativen Investments und Immobilien. Die Investmentgesellschaft ist die zentrale Plattform für unabhängiges Asset Management und vereint das Investment-Know-how von Vermögensverwaltern, Privatbanken, Asset Managern und Investmentboutiquen. Die 1968 gegründete Universal-Investment-Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main sowie Töchtern und Beteiligungen in Luxemburg und Österreich gehört zu den Pionieren in der Investmentbranche und ist heute Marktführerin in den Bereichen Master-KVG und Private-Label-Fonds. Laut dem aktuellen PwC 2017 ManCo Survey ist Universal-Investment die größte AIFM-ManCo in Luxemburg; bei den Third-Party-ManCos rangiert Universal-Investment auf Platz 2. (Stand: 28. Februar 2018).
Mehr Informationen unter www.universal-investment.com.

Union Investment macht Nachhaltigkeit ihrer Fonds-Immobilien sichtbar

Union Investment hat in Zusammenarbeit mit atmosgrad° ein neues Label mit dem Namen „atmosphere“ entwickelt, das Mietern, Anlegern und Marktbegleitern auf einen Blick die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie anzeigt. Das Label orientiert sich an den Bestimmungen des Pariser Klimavertrags bis ins Jahr 2050 und macht zunächst für das wichtige Zwischenziel 2030 sichtbar, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio dieses Zwischenziel bereits erfüllt. Die Kennzahl ist das Ergebnis einer umfangreichen Objektanalyse, die jährlich wiederholt wird, um Schritt für Schritt Optimierungspotenziale in der Nachhaltigkeitsperformance zu ermitteln.

Die neue Kennzahl des atmosphere-Labels speist sich aus einem Scoring mit drei großen Bewertungsfeldern. Zu 40 Prozent geht der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Bewertung ein. Dazu werden die Daten zum einen auf Jahresbasis erhoben und zum anderen mit den Zieldaten für das Jahr 2030 und dem Fernziel 2050 verglichen. Weitere 40 Prozent trägt der Sustainable Investment Check (SI-Check) von Union Investment zum Ergebnis bei. Der SI-Check wurde im Jahr 2009 eingeführt und zuletzt im Jahr 2018 aktualisiert. Er bemisst die Nachhaltigkeit einer Immobilie an den sieben Kriterien Gebäudeautomation, Ressourcen, Technik und Hülle, Ökonomie, Nutzerkomfort, Betrieb und Standort. Der SI-Check wird ebenfalls jährlich wiederholt. Die übrigen 20 Prozent des Scorings entfallen auf Aspekte der Fondsstrategie. Dazu zählt beispielsweise die Anwendung von Mieterausschlusskriterien, der Einsatz Grüner Mietverträge oder der Ausweis von Nachhaltigkeitszertifikaten wie DGNB, LEED oder BREEAM.

„Das neue atmosphere Label ist ein wichtiger Bestandteil unserer Manage to Green-Strategie. Die gängigen Nachhaltigkeitszertifikate am Markt sind ein guter erster Indikator für Investoren, aber mit Blick auf die Klimaziele 2050 wollten wir einen Schritt weiter gehen und eine klare Aussage zur aktuellen Nachhaltigkeitsperformance unserer Objekte und Portfolien treffen können. Das haben wir erreicht und geben unseren Mietern und Anlegern ebenso wie unseren Fondsmanagern eine verbindliche Orientierung“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH. Strukturelle Unterschiede zwischen den Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik werden im Scoring des atmosphere-Labels berücksichtigt.

„Das atmosphere-Label setzt einen neuen Standard bei dem Anspruch, die Nachhaltigkeitsperformance einer Immobilie und ihr Management innerhalb eines Portfolios in einer Kennzahl zu erfassen. Gleichzeitig reflektiert es zukünftige Anforderungen der Klimapolitik. Dadurch ist das Label ein gutes Instrument zur Portfoliosteuerung mit dem Potenzial, zum allgemeinen Branchenstandard zu werden. Schließlich sind weitere Unternehmen dazu eingeladen, die entwickelten Kriterien auch auf ihre Immobilienportfolios anzuwenden“, sagt Ralf F. Bode, Geschäftsführer von atmosgrad°.

Die Büroimmobilie „Am Holzmarkt 1“ in Köln zum Beispiel erreicht in dem neuen Scoring einen „Managed to Green“ Grad von 81 Prozent in Relation zu den Zwischenzielen für das Jahr 2030.. Das rund 19.000 m2 große Gebäude wurde im Jahr 2015 für den UniImmo: Deutschland erworben. Zu den besonderen Nachhaltigkeitsfeatures der Immobilie zählen unter anderem eine energieoptimierte Lochfassade, Grünflächen auf dem Dach und im Innenhof, Barrierefreiheit in allen Geschossen, der Einsatz von Fernwärme und einiges mehr.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Pictet Asset Management lanciert den Fonds Sustainable Emerging Debt Blend

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des Fonds Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bekannt.

Der Fonds wird in Hart- und Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern anlegen. Er strebt eine Rendite von mehr als 2% (vor Gebühren) über einer massgeschneiderten Benchmark an, die zu 50% aus dem JP Morgan ESG GBI-EM Global Diversified Index und zu 50% aus dem JP Morgan ESG EMBI Global Diversified Index besteht.

Der Fonds wird von Mary-Therese Barton, Leiterin Schwellenländeranleihen, und ihrem Team aus 21 Experten für Schwellenländeranleihen in London und Singapur verwaltet. Während Pictet bereits seit 2010 Blend-Einzelmandate anbietet, ist die Strategie nun zum ersten Mal als OGAW-konformer Anlagefonds mit Domizil in Luxemburg verfügbar.

Zur Ergänzung ihrer ESG-Analysen von Schwellenländern ist das Team eine Partnerschaft mit EMpower eingegangen, einer auf Schwellenmärkte spezialisierten gemeinnützigen Stiftung. Pictet Asset Management wird die Erkenntnisse von EMpower und deren Netzwerk in die eigenen Anlageüberlegungen einbeziehen. Im Mittelpunkt sollen dabei Länder mit Programmen stehen, die positive soziale Veränderungen bewirken. Ziel ist die Förderung des Dialogs mit politischen Institutionen und Zentralbanken.

Der Pictet-Sustainable Emerging Debt Blend bietet tägliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Griechenland, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich und Schweden zum Vertrieb zugelassen.

„Die Auflegung eines nachhaltigen Fonds für Schwellenländeranleihen war der logische nächste Schritt beim Ausbau unseres Angebots nachhaltiger Anlagefonds“, sagt Raymond Sagayam, Chief Investment Officer Fixed Income. „Die Anleger nutzen mit dieser Strategie nicht nur unser Know-how im Bereich Schwellenländeranleihen, sondern auch unsere bewährte Plattform für nachhaltige Anlagen.“


Über Pictet Asset Management und die Pictet-Gruppe

Pictet Asset Management umfasst sämtliche Tochtergesellschaften und Divisionen der Pictet-Gruppe, die in der institutionellen Vermögens- und Fondsverwaltung tätig sind. Pictet Asset Management Limited untersteht der britischen Financial Conduct Authority.
Per Ende Juni 2019 beliefen sich die von Pictet Asset Management verwalteten und an den Aktien- und Anleihenmärkten weltweit investierten Vermögen auf USD 190 (CHF 185/GBP 149/EUR 167) Milliarden. Pictet AM hat siebzehn Vermögensverwaltungszentren auf der ganzen Welt, die sich von London über Brüssel, Genf, Frankfurt, Amsterdam, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich bis Dubai, Hongkong, Taipeh, Osaka, Tokio, Singapur und Montreal erstrecken.
Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von USD 557 (CHF 544/GBP 438/EUR 490) Mrd. per Ende Juni 2019 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt über 4 300 Personen und hat weltweit insgesamt 27Geschäftsstellen in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

BlueOrchard veröffentlicht Climate-Finance-Studie

Der schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard hat zusammen mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustainability der Universtität Zürich („FINEXUS“) die Chancen und Herausforderungen des Klimawandels für Finanzakteure analysiert. Eine starke Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor zur Maximierungvon Synergien und Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen des Pariser Abkommens und der UN Nachhaltigkeitsziele (SDGs) steht im Fokus der Studie.

In der “Rethinking Climate Finance“-Studie diskutieren BlueOrchard und Prof. Stefano Battison, Direktor des FINEXUS, klimabedingte Risiken und deren Auswirkungen auf den Finanzsektor und damit zusammenhängende potentielle wirtschaftliche Verluste. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf weniger entwickelte Staaten. Die Studie hebt dabei die dringende Notwendigkeit und Chance für private Investoren hervor, Portfolios zu entwickeln, die eine höhere Widerstandfähigkeit gegen klimabedingte Risiken vorweisen. Eine Fallstudie über die Performance eines „grünen und braunen Protfolios“ sowie eine Umfrage bei privaten Investoren bilden den Kern der Studie. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie Klimafinanzierung und Investmentvehikel weiterentwickelt werden müssten, um den Bedürfnissen und Anforderungen privater Investoren gerecht zu werden, damit sie künftig Investmentmöglichkeiten im Bereich Klimafinanzierung effizienter nutzen und ihr Engagement erhöhen können. Dabei stützt sich die Analyse auf die Expertise und Erfahrung der Autoren im Bereich Asset Management.

Des Weiteren werden wichtige Schritte identifiziert, die erforderlich sind, damit der private Sektor seine signifikante Rolle in der Mobilisierung des notwendigen Kapitals zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens und der SDGs wahrnehmen kann. Das Umdenken in Bezug auf finanzielle Risiken durch einen wissenschaftlich fundierten und vorausschauenden Ansatz wurde als Schlüssel für Resilienz identifiziert. Schließlich wurde in diesem Zusammenhang die Stärkung der Partnerschaft zwischen privaten Investoren und dem öffentlichen Sektor als ein entscheidender Aspekt hervorgehoben.

Hinzu kommt eine Reihe an Erfahrungsberichten renommierter Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors, wie der Europäischen Investitionsbank, der KfW und Nordea.

BlueOrchard und das Institut für Banking und Finance der Universität Zürich arbeitet auf einen Zusammenarbeit hin, um wissenschaftliche Metriken zu entwickeln und die Lücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen. Dieses Papier zu Climate-Finance ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Maria Teresa Zappia, CIO bei BlueOrchard:

„Es ist unwahrscheinlich, dass konzessionäre öffentliche Finanzierungen die Lücke im Bereich der Klimafinanzierung alleine schließen können. Um die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und sich dem Klimawandel anzupassen, bedarf es des Engagements privater Investoren anhand eines hohen Investitionsaufkommens. Der Privatsektor hat hierbei noch einen langen Weg vor sich und könnte von einer engeren Partnerschaft mit dem öffentlichen Sektor deutlich profitieren.“

Stefano Battiston, SNSF-Professor of Banking und Direktor des FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich:

„Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu bewältigen, müssen öffentliche und private Investoren ihren Risikoanalyseansatz überdenken. An der Universität Zürich haben wir einen Handlungsrahmen entwickelt, um klimabedingte finanzielle Risiken zukunftsorientiert managen zu können. Nachhaltige Finanzierung hat für die Universität Zürich eine hohe Priorität. Wir freuen uns daher, das umfangreiche Investorennetzwerk von BlueOrchard heranziehen zu dürfen, um unsere Climate-Finance-Methodik mit Marktteilnehmern zu teilen.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagte:

„Durch die Kooperation mit dem FINEXUS Center for Financial Networks and Sustatinability an der Universität Zürich sind wir in der Lage, unseren Partnern und Investoren eine systematische Analyse zu bieten, warum es sinnvoll ist, mit der Bewertung von Klimarisiken zu beginnen sowie damit zusammenhängende Chancen wahrzunehmen. Wir möchten nicht nur essentielle Einblicke und eine Orientierungshilfe zur Klimafinanzierung bereitstellen. Vielmehr setzen wir ein klares Signal, dass Maßnahmen zur Klimafinanzierung dringend erforderlich sind und höchste Priorität haben sollten.“


Zum vollständigen Report gelangen Sie hier. Zudem finden Sie in diesem Video weitere Informationen.

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Evangelische Bank richtet ihre Aktivitäten konsequent an den SDGs aus

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs), die heute auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem UN-Klimagipfel in Paris von den 193 Mitgliedsstaaten der UN verabschiedet wurden, bilden – neben den E-MASplus-Kriterien – ab sofort den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehmerische Handeln der Evangelischen Bank. Damit ist Deutschlands größte Kirchenbank die erste Nachhaltigkeitsbank, die die SDGs konsequent in ihr operatives und strategisches Handeln integriert.

Zeitgleich zu weltweiten Klimaprotesten und zum UN-Klimagipfel in New York, der den aktuellen Status der SDGs auf den Prüfstand stellt, appellierte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB), an die Verantwortung von Politik und Wirtschaft: „Es gibt Auswege aus der Krise, eine Wende ist möglich. Die Zeit für ein entschlossenes Handeln ist da. Nicht nur die Politik ist gefordert, auch die Unternehmen müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und stärker für ihre soziale Verantwortung einstehen. Die EB leistet als Unterzeichnerin des UN Global Compact bereits einen aktiven Beitrag zur Förderung der SDGs und wird ihr Engagement künftig noch verstärken. Logische Konsequenz für die EB als Pionier des nachhaltigen Bankings ist, die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN im Sinne einer umfassenden Transformation zur Richtschnur ihres unternehmerischen Handelns zu machen. Konkret hat die Evangelische Bank ihre Wesentlichkeitsmatrix mit den SDGs abgeglichen, neue strategische Ziele abgeleitet und operative Maßnahmen fixiert. Damit ist die Evangelische Bank „DIE Nachhaltigkeitsbank.“

Katzenmayer zufolge seien die SDGs sehr gut als Leitplanken des unternehmerischen Handelns geeignet, denn die Finanzwirtschaft spiele bei der Finanzierung der anstehenden Transformation eine entscheidende Rolle. „Der besondere Wert der SDGs liegt darin, dass sie erstmals eine exakte Definition liefern, welche gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Werteüberzeugungen durch nachhaltige Investments und nachhaltige Kreditvergabe erreicht werden sollen“, betonte der EB-Vorstandsvorsitzende. Sie würden damit zu einem elementaren Orientierungsmaßstab für nachhaltig ausgerichtete Finanzinvestoren weltweit.

Mit den 17 SDGs und der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 2015 einen verbindlichen Rahmen gesteckt, der eine nachhaltige Entwicklung und weltweite Armutsbekämpfung fokussiert. Ziel der SDGs sind grundlegende Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die globale Entwicklung zu einer nachhaltigen, klima- und umweltverträglichen Wirtschaftsweise voranzubringen.

Die aktuellen Proteste angesichts eines rasant voranschreitenden Klimawandels und die von Greta Thunberg angestoßene „Fridays for Future“-Bewegung haben in den vergangenen Monaten die enorme Dringlichkeit des Anliegens noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gebracht. „In New York ist deutlich geworden, dass Deutschland seine Klimaziele für 2020 verfehlt und dass es um die globalen Klimaziele noch viel dramatischer steht. Anspruch und Wirklichkeit driften weiter auseinander, das in Paris avisierte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, rückt immer mehr in die Ferne“, sagte Katzenmayer. Daher sei es Aufgabe aller verantwortungsbewussten Akteure, am grundlegenden Wandel unseres Wirtschafts- und Lebensstils mitzuwirken.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Fonds werden bei der Anlage von Betriebsvermögen immer beliebter

Das Firmenkundengeschäft ist für ebase seit vielen Jahren eine wichtige strategische Säule. Als Spezialist für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds stellt ebase den Kunden dabei ein umfangreiches Angebot für die Anlage von Betriebsvermögen, für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Zeitwertkonten zur Verfügung. Im Laufe der Jahre konnte ebase eine Vielzahl an Kunden gewinnen und betreut in diesem Bereich mittlerweile mehrere Milliarden Euro an in Fonds angelegten Mitteln.

„Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 252 Unternehmen weisen auf ein beträchtliches Potential hin, denn zahlreiche Unternehmen wollen bei der Anlage ihrer Betriebsvermögen in Zukunft noch stärker auf Investmentfonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „48 Prozent der befragten Firmenkunden gehen davon aus, dass der Anteil von Investmentfonds am Betriebsvermögen in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird“, zitiert er aus der Umfrage. Nur 3,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Anteil sinken wird.

„Das wachsende Interesse an Investmentfonds für die Anlage von Betriebsvermögen ist angesichts des aktuellen Marktumfelds sicherlich keine Überraschung“, resümiert Geyer. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die in diesem Bereich oftmals schon realen Strafzinsen auf Bargeldbestände sind Unternehmen gezwungen, sich intensiver mit der Disposition ihrer freien Mittel zu befassen. „Investmentfonds scheinen hier aus Sicht der Unternehmen eine attraktive Alternative darzustellen“, ergänzt Geyer.

„Für Firmen, die vermehrt auf Fonds setzen wollen, ist ebase eine gefragte Adresse, denn es kann nicht nur aus einem Universum von rund 7.500 Fonds inklusive über 900 ETFs ausgewählt werden. Es stehen zudem auch eine Reihe attraktiver digitaler Leistungsbausteine, wie etwa eine Online-Version des 4- bis 6-Augen-Prinzips oder auch die digitale Vermögensverwaltung fintego, zur Verfügung“, so Geyer. Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, setzen.

Die positive Einschätzung der Unternehmen wird durch die Ergebnisse einer zeitgleich durchgeführten Befragung von 172, mit ebase kooperierenden, Vermittlern gestützt. Hier rechnet mehr als ein Drittel damit, dass das Firmenkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre für sie an Bedeutung gewinnen wird. Nur weniger als 3 Prozent gehen von einer abnehmenden Relevanz aus. „Während sich die meisten Vermittler in der Vergangenheit in erster Linie um Privatkunden gekümmert haben, rücken nun auch Unternehmen mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CV Real Estate bringt Spezial-AIF für Investments in Projektentwicklungen auf den Weg

Die CV Real Estate AG bringt einen Spezial-AIF für Investitionen in Projektentwicklungen auf den Weg. Der Fonds richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz (D-A-CH-Region) und soll noch im vierten Quartal 2019 an den Start gehen. Das Ziel-Eigenkapitalvolumen des Fonds beträgt 150 Millionen Euro, mit denen bei einem Fremdkapitaleinsatz von bis zu 60 % Investitionen im Volumen von bis zu 375 Millionen Euro getätigt werden können. Erste Interessensbekundungen institutioneller Anleger liegen bereits vor.

Der Fonds kann in gewerbliche Projektentwicklungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern aus der D-A-CH-Region investieren, beispielsweise aus den Bereichen Büro, Einzelhandel, Hotel sowie Boarding-Häuser. Im Fokus stehen Entwicklungen in einer Größenordnung ab 50 Millionen Euro.

„Institutionelle Anleger suchen intensiv nach Anlagemöglichkeiten in attraktive Immobilien und Immobilienentwicklungen. Alternative Spezialfonds wie das Investmentprodukt der CV Real Estate AG verschaffen ihnen Zugang zu entsprechenden Projekten verbunden mit den bewährten hohen Transparenz- und Sicherheitsstandards des regulierten AIF ohne dabei die klassische Immobilienquote der Investoren zu belasten“, sagt Christian Vogrincic, Gründer und CEO der CV Real Estate AG. „Für uns bietet der Einstieg in das Fondsgeschäft die Möglichkeit, die Entwicklung der CV Real Estate AG weiter zu beschleunigen. Auf unserem Weg ausgehend von der starken Position in der Projektentwicklung unser Angebotsspektrum Schritt für Schritt zu erweitern und so zusätzliches Wachstum zu generieren, markiert der Spezial-AIF einen wichtigen Meilenstein,“ ergänzt Anatol Obolensky, Vorstand der CV Real Estate AG.

Der Spezial-AIF wird von der Hansainvest als Service-KVG administriert, als Verwahrstelle fungiert die Donner&Reuschel Bank.


Über CV Real Estate AG

Die CV Real Estate AG ist ein leistungsfähiger Partner für Projektentwicklung und Immobilien-Investments. CV Real Estate konzipiert, entwickelt und realisiert gewerbliche Immobilien-Projekte höchster Qualität. Sie bieten nationalen und internationalen Anlegern renditestarke und wertstabile Immobilien-Investments.
Mit einem interdisziplinär ausgerichteten Team bringt CV Real Estate umfassende Expertise, einen breiten Erfahrungsschatz und unterschiedliche Perspektiven in die Gestaltung und Entwicklung von Projekten ein. Was alle bei CV Real Estate verbindet ist die Leidenschaft dafür, mit Immobilien und Investments Werte für Investoren, Nutzer und das Umfeld zu schaffen.

Lombard Odier Investment Managers verstärkt institutionelles Vertriebsteam in Deutschland

Ab sofort verstärkt Anna Derz als Institutional Sales Manager das Vertriebsteam von Lombard Odier Investment Managers (‚Lombard Odier IM‘) für den deutschsprachigen Raum mit Sitz in Frankfurt am Main. In ihrer Funktion betreut sie vornehmlich Investoren aus den Bereichen Nicht- Regierungsorganisationen (NGO) und kirchliche Institutionen. Sie berichtet an Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM. Gleichzeitig bezieht Lombard Odier IM größere Räumlichkeiten in der Frankfurter Innenstadt, um perspektivisch weiter wachsen zu können.

Anna Derz kommt von Universal Investment, wo sie bereits als Junior Relationship Manager im institutionellen Bereich tätig war. Davor hat sie während ihres Studiums verschiedene Positionen und Ausbildungsprogramme bei J.P. Morgan durchlaufen. Sie spricht fließend Englisch, Spanisch und Russisch.

Robert Schlichting, Länderchef für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Anna Derz unser hiesiges Vertriebsteam verstärken zu können und damit die Betreuung unserer institutionellen Investoren weiter auszubauen. Mit Anna haben wir eine engagierte Kollegin für uns gewonnen, die insbesondere auf dem Gebiet der NGOs und kirchlichen Einrichtungen Erfahrung mitbringt – eine für uns bedeutsame Investorengruppe. Mit ihrer Unterstützung können wir diese zukünftig noch besser betreuen, um auf ihre Investitionsbedürfnisse einzugehen und entsprechende Lösungen anzubieten.“


Über Lombard Odier

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

Kosten für OGAW-Fonds sind in der Europäischen Union immer weiter gesunken

Der Bericht des US-amerikanischen Fondsverbands Investment Company Institute (ICI) untersucht die Entwicklung der durchschnittlichen laufenden Fondskosten.

Die durchschnittlichen laufenden Belastungen für OGAW-Aktien- und Renten-Fonds sanken zwischen 2013 und 2018 um rund 20 Basispunkte, so ein neuer Research-Bericht des Investment Company Institute (ICI) "Ongoing Charges for UCITS in the European Union".

Die laufende Gebühr ist der Prozentsatz der gesamten jährlichen laufenden Verwaltungskosten eines Fonds im Verhältnis zum gesamten Nettovermögen. Viele Faktoren treiben den Abwärtstrend der laufenden Gebühren, so der Bericht:

  • Die Anleger konzentrieren ihre Vermögenswerte auf kostengünstigere OGAW-Fonds.
  • Neue, kostengünstigere OGAW-Fonds werden aufgelegt, während solche mit höheren Kosten geschlossen werden.
  • Das durchschnittliche Netto-Fondsvermögen steigt und ermöglicht größere Skaleneffekte.
  • Die Investitionen in Indexfonds nehmen zu.

"Die heutigen OGAW-Manager betreuen die Anleger auf einem äußerst wettbewerbsintensiven, dynamischen und vielfältigen Fondsmarkt", sagte der assoziierte ICI-Ökonom James Duvall, Co-Autor des Berichts. "Diese Studie zeigt, dass Investoren die Gebühren sorgfältig prüfen und zunehmend in kostengünstigere OGAW anlegen."

"Regulatorische Änderungen, einschließlich MiFID II, haben eine einfachere und transparentere Veröffentlichung der Gebühren vorangetrieben", ergänzt Co-Autor Giles Swan, Direktor für globale Fondsrichtlinien bei ICI Global. "Dieser Bericht wird den Dialog über die Regulierung und Offenlegung von Gebührenweiter fördern. Insbesondere soll er das Verständnis der Anleger dafür verbessern, was die Vertriebskosten umfassen und wie sie für diese bezahlen."

Der Bericht zeigt, dass die durchschnittlichen laufenden Kosten für Aktien-OGAWs im Verhältnis zum Nettofondsvermögen, ohne Exchange Traded Funds, 2018 auf 1,29 Prozent gesunken sind, gegenüber 1,49 Prozent 2013. Für festverzinsliche OGAWs beliefen sich die durchschnittlichen laufenden Gebühren 2018 auf 0,79 Prozent, verglichen mit 0,98 Prozent 2013.

Asset-gewichtete Durchschnittsberechnungen – die den Gebühren von Fonds, die größere Vermögenswerte halten, mehr Gewicht verleihen – spiegeln die Gebühren wider, die Anleger insgesamt tatsächlich zahlen. Das steht im Gegensatz zum einfachen Durchschnitt, der die Gebühren jedes Fonds gleich gewichtet.

Die laufenden Kosten für OGAWs, die in eine Mischung aus Aktien und festverzinslichen Wertpapieren investiert wurden, blieben weitgehend unverändert.

Investoren konzentrieren ihr Vermögen auf kostengünstigere OGAW

Die Kernaussage des Berichts ist, dass Anleger immer mehr kostengünstige OGAWs kauften, was den Rückgang der laufenden Gebühren begünstigte. Die Anlage in kostengünstigere Fonds war für 13 Basispunkte oder 65 Prozent des Rückgangs der laufenden Kosten für Aktienfonds verantwortlich. Bei den festverzinslichen Fonds war die gleiche Verschiebung für 18 Basispunkte oder 95 Prozent der Kostenreduktion verantwortlich.

Günstigere OGAWs werden aufgelegt, teurere OGAWs geschlossen

Der Rückgang der laufenden Kosten ist auch auf ein wettbewerbsintensives Anlageumfeld zurückzuführen, in dem ältere, teurere Fonds geschlossen werden, während neue, kostengünstigere Fonds –einschließlich indexgebundener Fonds – auf den Markt kommen.

So zeigt der Bericht beispielsweise, dass sich das Nettofondsvermögen der indexnahen OGAWs seit 2013 von 224 Mrd. EUR auf 466 Mrd. EUR mehr als verdoppelt hat. Diese Vermögensvolumina sind jedoch nach wie vor relativ klein und machten Ende 2018 nur 7,6 Prozent des gesamten Nettofondsvermögens der OGAWs aus.

Die Ergebnisse veranschaulichen auch den Einfluss der neu gefassten Direktive MiFID II. Um MiFID II zu entsprechen, haben einige OGAW-Fonds sogenannte „saubere“ Anteilsklassen für Kleinanleger geschaffen. Diese Anteilsklassen – die Provisionszahlungen für Beratung ausschließen – haben im Allgemeinen niedrigere laufende Kosten als vergleichbare Fonds. Privatanleger in solchen Anteilsklassen zahlen in der Regel die Vertriebskosten direkt an den Berater. 2018 betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte OGAW-Aktienfonds 1,21 Prozent, 30 Basispunkte weniger als diese von 1,51 Prozent aller OGAW-Aktienfonds. Ebenso betrug die einfache durchschnittliche laufende Belastung für neu aufgelegte festverzinsliche OGAW-Fonds 0,91 Prozent, verglichen mit 1,04 Prozent für alle festverzinslichen OGAWs.

Die durchschnittlichen laufenden Gebühren sinken sowohl für aktiv verwaltete als auch für Index-OGAWs

Von 2013 bis 2018 sanken die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete OGAW-Aktienfonds von 1,56 Prozent auf 1,39 Prozent, während die laufenden Gebühren für indexnahe OGAW-Aktienfonds von 0,40 Prozent auf 0,28 Prozent sanken. Von 2013 bis 2018 nahmen die laufenden Gebühren für aktiv verwaltete festverzinsliche OGAWs von 0,99 Prozent auf 0,81 Prozent ab, während die laufenden Gebühren für indexgebundene festverzinsliche OGAWs von 0,21 Prozent auf 0,14 Prozent sanken.


Über ICI

ICI Global übernimmt die internationalen Aufgaben des Investment Company Institute, dem führenden Verband, der regulierte Fonds weltweit vertritt. Mitglieder von ICI bieten Investoren in Ländern auf der ganzen Welt regulierte Fonds öffentlich an – mit einem Gesamtvermögen von 30,4 Billionen US-Dollar. Ziel von ICI ist es, die Einhaltung hoher ethischer Standards zu fördern, das öffentliche Verständnis zu steigern und die Interessen der regulierten Investmentfonds, ihrer Manager und Anleger zu verfolgen. ICI Global hat Niederlassungen in London, Hongkong und Washington DC.

Neue Studie „Wells, Wires and Wheels“ zur Zukunft der Mobilität: Die Tage von Öl als Kraftstoff sind gezählt

Der Siegeszug der Elektroautos weltweit dürfte wohl spätestens 2024 nicht mehr aufzuhalten sein. Zu diesem Schluss kommt Mark Lewis, der globale Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei BNP Paribas Asset Management, in seinem aktuellen Whitepaper „Wells, Wires and Wheels“. In der 40-seitigen Untersuchung stellt er den Energy Return on Capital Invested (EROCI) vor. Betrachtet wird, welchen Energieertrag Öl und erneuerbare Energien abwerfen, wenn diese Energie zum Antrieb von Autos und anderen leichten Nutzfahrzeugen genutzt wird. Sprich: Wie weit kommt man aktuell mit einem Investment von 100 Milliarden US-Dollar?

Das Urteil ist eindeutig: Bei gleichem Kapitaleinsatz bringen mit Wind- und Solarenergieprojekten betriebene Elektroautos schon heute sechs bis siebenmal mehr Energie auf die Straße als solche, deren Benzinmotoren im weitesten Sinne mit Öl betrieben werden. Der Unterschied ist weniger deutlich, wenn man von Dieselfahrzeugen ausgeht, doch auch dann sind Wind- und Solarenergie immer noch drei- bis viermal so effektiv wie der Verbrennungsmotor. Der „Break-Even-Point“, also die Schwelle, an der für dasselbe Geld dieselbe Menge an Antriebsenergie zur Verfügung steht, liegt laut Lewis bei etwa 9 bis 10 Dollar pro Barrel Öl bei Benzinmotoren und bei 17 bis 19 Dollar pro Barrel bei Dieselmotoren. Damit Öl wettbewerbsfähig bleibt, müsste der Preis also deutlich fallen: Brent-Öl kostet derzeit 65 US-Dollar, während die Sorte WTI für 59 Dollar gehandelt wird (Stand vom 18. September 2019).

Sprit ist schlicht zu teuer, gerade langfristig betrachtet: Um das Mobilitätsniveau von Benzin aus dem Jahr 2018 für die nächsten 25 Jahre zu halten, sind Investitionen von schätzungsweise 24,6 Billionen US-Dollar notwendig. Die Kosten für neue Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien liegen dagegen bei nur 4,6 bis 5,2 Billionen Dollar. Kurz: In diesem Zeitraum die gleiche Mobilität aus Benzin zu erzielen wie mit erneuerbaren Energien im Zusammenspiel mit Elektrofahrzeugen, kostet etwa sechs bis siebenmal so viel. „Die Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien schlägt immer noch die von Öl“, so Lewis. „Selbst, wenn wir die Kosten für den Aufbau einer neuen Netzinfrastruktur berücksichtigen, um die zusätzlichen Strommengen zu bewältigen, die aus all den neuen Wind- und Solarkapazitäten entsteht.“ Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Stern von Öl für Benzin- und Dieselfahrzeuge im Vergleich zu wind- und solarbetriebenen Elektroautos unumkehrbar sinkt, mit weitreichenden Folgen für die Mineralölkonzerne.

Der Ölindustrie erwächst hier – erstmals in ihrer Geschichte – eine ernstzunehmende Bedrohung für ihr Geschäftsmodell: Derzeit entfallen 36 Prozent der Rohölnachfrage auf den Betrieb leichter Nutzfahrzeuge und anderer Fahrzeuge, die sich für die Elektrifizierung eignen. Weitere 5 Prozent fließen in die Stromerzeugung. Die konkurrierenden, erneuerbaren Energien könnten also leicht bis zu 41 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ersetzen. Für sie sprechen die kurzfristigen Grenzkosten von Null, ihre Umweltfreundlichkeit und dass sie einfacher zu transportieren sind.

Allerdings genießt die Ölindustrie derzeit noch einen erheblichen Größenvorteil gegenüber Wind- und Solarenergie. 2018 lieferte Öl 33 Prozent der weltweit benötigten Energie, verglichen mit nur 3 Prozent gespeist aus Wind und Sonne. Doch dieser Vorsprung schmilzt: „Vor 100 Jahren hätte auch die Ölindustrie nicht dieselbe Energie liefern können wie heute. Sie hat über Jahrzehnte eine globale Lieferkette aufgebaut, während Wind und Sonne erst am Anfang der gleichen Entwicklung stehen“, so Lewis. Und: Noch sind Elektroautos teurer als die herkömmlichen. Doch schon 2024 könnten sich die Preise angeglichen haben. Dann werden die Karten neu gemischt und den Ölkonzernen droht womöglich das gleiche Los wie den europäischen Versorgern in den letzten 10 Jahren: Sie hatten den Ausbau der Wind- und Solarenergie zunächst verpasst und Milliarden Euro in Anlagen zur Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen versenkt.

Auch für die Politik enthält das Whitepaper eine klare Botschaft: Sie hätte jetzt die Chance, die Energiewende und den damit verbundenen Nutzen für Umwelt und Gesundheit gezielt zu fördern. Etwa über steuerliche Anreize für Elektrofahrzeuge, wie sie etwa in Norwegen erfolgreich waren, eine verbesserte Ladeinfrastruktur und entsprechende Energiespeichertechnologien. Dazu Lewis: „Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieerzeugung steigt. Die Speicherfähigkeit ist nun der Schlüssel, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu ermöglichen.“


Das gesamte Paper (in englischer Sprache) finden Sie hier zum Download.

Über BNP Paribas Asset Management

BNP Paribas Asset Management ist der unabhängige Vermögensverwalter von BNP Paribas, einem der weltweit größten Finanzunternehmen. BNP Paribas Asset Management verwaltet 575 Mrd. Euro Vermögen (Stand: 30. Juni 2019) mit verschiedensten aktiven, passiven und quantitativen Investmentlösungen für eine Vielzahl von Anlageklassen und Regionen. Mit rund 500 Investmentexperten und 500 Kundenbetreuern ist BNP Paribas Asset Management für Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Anleger in 71 Ländern tätig und engagiert sich seit 2002 in vielen Bereichen der Nachhaltigen Investments (SRI). Weitere Informationen erhalten Sie auf bnpparibas-am.de.

Stimmrechtssaison 2019: Umwelt & Soziales wird für Aktionäre immer wichtiger

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden auch für Aktionäre immer wichtiger. Das zeigt eine Auswertung der Daten des International Shareholder Services (ISS) zur laufenden Berichtssaison von Unternehmen im Russel 3000 Index: Auf Hauptversammlungen erreichten Anträge um Umweltthemen und soziale Verantwortung im Median eine Zustimmung von 30 Prozent, während Governance-Anträge sogar auf 39 Prozent kamen. „Hinzu kommt, dass viele Anträge wieder zurückgezogen werden, da sich Unternehmen aufgrund des hohen Drucks freiwillig mit Themen wie Klimaerwärmung oder Diversität auseinandersetzen“, erklärt Stefanie Schock, Senior ESG-Analystin bei der Erste AM.

Zwischen Januar und März 2019 seien nach Auswertungen von ISS beispielsweise ganze 50 Prozent der geplanten Anträge im Bereich Umwelt und Soziales nicht eingereicht worden, da eine Einigung bereits im Vorfeld möglich war.

Umwelt – Klima und Plastik liegen Aktionären am Herzen

Beim Thema Klima, zu dem in den USA bis Mitte Juni immerhin 60 Anträge eingereicht wurden, fordern Anleger einen stärkeren Fokus auf konkretere Einschätzungen und Berücksichtigung von Risiken durch die Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung mit dadurch entstehenden wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Risiken.

„Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen PG&E Corp. musste dieses Jahr aufgrund der weitreichenden Waldbrand-Schäden des vergangenen Jahres Konkurs anmelden“, berichtet Schock. Zukünftige Unternehmensanalysen könnten also die Fähigkeit von Unternehmen, Umwelt- oder Sozialrisiken adäquat einzuschätzen, verstärkt miteinbeziehen. Bei PG&E spricht man auch von einem der ersten „klimawandelbedingten Konkursfälle“.

Weitere umweltrelevante Aktionärsanträge beschäftigten sich mit rund 30 Anträgen vorwiegend mit dem Thema Plastik. „Unternehmen wie Pepsico oder Starbucks sehen sich mit Forderungen konfrontiert, nachgeschärfte Ziele und verbesserte Richtlinien für nachhaltige Verpackungssysteme und Recycling zu installieren“, so Schock. Bei Starbucks sei bereits zum zweiten Mal ein derartiger Antrag eingebracht worden. Der Antrag vom letzten Jahr konnte immerhin 29,2% Zustimmung erreichen.

Governance: Vorstände, Vergütungen und politische Zuwendungen auf dem Prüfstand

Im Bereich der Unternehmensführung fanden fast 5% der Anträge für Wahlen von Vorständen und Aufsichtsräten in den USA weniger als 80 Prozent Zustimmung, was einem neuen Negativrekord der letzten neun Jahre entspricht. Auch die Vergütungen standen auf der Agenda, zwischen Januar und Mai 2019 erfuhren Anträge über Vorstands- beziehungsweise Aufsichtsratsvergütungen niedrigere Zustimmungsraten als in den Jahren davor.

Zudem stiegen Forderungen der Aktionäre nach Bekanntgabe politischer Zuwendungen von Unternehmen. Mit fast 100 Anträgen bei Hauptversammlungen in den USA erreichte dieses Thema einen Spitzenwert: „Politische Unsicherheiten auf nationaler Ebene, als auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürften diesen Trend unterstützt haben“, kommentiert Schock.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden ESG-Anträge vorrangig auf Hauptversammlungen in den USA eingebracht. Nach Analysen von ISS sind dafür sowohl rechtliche als auch kulturelle Unterschiede verantwortlich.

„Während in den USA schon der Besitz von Anteilen in Höhe von 2.000 US-Dollar an einem Unternehmen ausreichen, um einen Antrag auf einer Versammlung einbringen zu können, sind diese Schwellen in Europa deutlich höher“, stellt Schock fest.

So müssen zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich fünf Prozent der Anteile an einem Unternehmen gehalten werden, in Deutschland sind ebenfalls fünf Prozent oder 500.000 Euro notwendig. In Dänemark, Finnland oder Schweden genügt der Besitz einer einzigen Aktie. Zudem überwiegt in Europa der Zugang einen Aktionärsantrag erst als Folge eines gescheiterten Engagements einzubringen, während in den USA beides oft Hand in Hand geht.


Als nachhaltiger Investor sieht die Erste Asset Management ihre Verantwortung in der Ausübung der gehaltenen Stimmrechte, die sie einsetzt um z.B. ESG-Aktionärsanträge zu unterstützen. Mit Ende August wurden bereits Stimmrechte auf Hauptversammlungen von mehr als 320 Unternehmen ausgeübt und rund 140 Aktionärsanträge unterstützt. Weitere Informationen unter: https://www.erste-am.de/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit 

HappyOrNot erhält 25 Mio. US-Dollar Wachstumskapital

HappyOrNot, der in Finnland und den USA ansässige Erfinder des Smiley-Feedback-Systems, auf das bereits Unternehmen wie Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn,Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald’s, die San Francisco 49ers, der Londoner Flughafen Heathrow und das NHS vertrauen, hat bei einer vom nordeuropäischen Investor Verdane angeführten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 25 Mio. US-Dollar einsammeln können. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erwarb Verdane außerdem bestehende Aktien des Unternehmens. Verdane investiert in technologieorientierte Unternehmen, um deren Wachstum zu beschleunigen, und war bereits am Aufbau von Unternehmen wie Boozt, CRF Health und EasyPark beteiligt.

Der bereits aktive Investor Northzone, eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Stockholm, London und New York (und einer Erfolgsbilanz bei der Unterstützung skandinavischer Unternehmen wie Spotify, Klarna und Trustpilot), beteiligte sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde, wodurch HappyOrNot derzeit eine Gesamtsumme von mehr als 40 Mio. US-Dollar zur Verfügung steht.

Die Investitionssumme soll verwendet werden, um die führende Marktposition von HappyOrNot als Anbieter von Systemen für die Echtzeiterfassung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiter zu festigen. Verdane bringt ferner spezifisches Software-Know-how ein, mit dem die Analyse- und Auswertungsfunktionen der Systeme weiterentwickelt werden sollen. Darüber hinaus wird HappyOrNot die Finanzierungssumme nutzen, um seine Teams in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb an den schnell wachsenden Handelsstandorten Amsterdam und West Palm Beach (USA) sowie an seinem Hauptsitz und Produktknotenpunkt in Tampere auszubauen.

HappyOrNot hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und bietet Unternehmen Echtzeit-Analysen und -Einblicke, mit denen die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die betriebliche Effizienz und der Umsatz gesteigert werden können. Das System präsentiert und sammelt Feedback-Daten von Kunden und Mitarbeitern (mithilfe einer Smiley-Skala, die von einem lächelnden bis zu einem unzufriedenen Smiley reicht). Auf der Grundlage dieser Daten können Unternehmen bestimmte Aspekte ihres Services gemäß den Wünschen ihrer Kunden und Angestellten optimieren.

Die Terminals von HappyOrNot, über die bislang 1,3 Milliarden Feedback-Antworten erfasst wurden, sind einfach strukturiert und werden von den Benutzern intuitiv verstanden. Die so generierten Echtzeitdaten und -ergebnisse sind für Unternehmen von hohem Informationsgehalt und flexibel nutzbar.

Einer Studie von Research And Markets aus dem Jahr 2018 zufolge wird der Weltmarkt für das Customer Experience-Management bis zum Jahr 2025 einen Wert von 32,49 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 22,9 % im Vorhersagezeitraum entspricht.

Heikki Väänänen, CEO und Mitgründer von HappyOrNot, erklärt:

„In unserer Branche sind wir unangefochtener Marktführer. Wir arbeiten mit fast 4.000 Unternehmen in 135 Ländern zusammen und diese neue Finanzspritze wird uns dabei unterstützen, unsere Position weiter zu festigen. Zusätzlich zu den Investitionen in unser Kerngeschäft werden wir Seite an Seite mit unseren Kunden eine noch umfassendere und innovativere Analyse- und Auswertungslösung entwickeln, mit der sie fundiertere Entscheidungen treffen und ihr Business in vielen Aspekten optimieren können. Ganz besonders freuen wir uns, für das nächste Kapitel unserer Erfolgsgeschichte ein Unternehmen wie Verdane mit an Bord zu haben, das für sein Software-Know-how bekannt ist.“

Janne Holmia, Principal bei Verdane kommentiert:

„Verdane investiert in schnell wachsende, technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa, und HappyOrNot passt daher perfekt in unser Portfolio. Wir freuen uns darauf, HappyOrNot dabei zu unterstützen, weiter zu wachsen, neue Unternehmen als Kunden zu gewinnen sowie seine Analyse- und Auswertungsfunktionen zu erweitern. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Fachkompetenz als Wachstumskapital-Investor für Software in Kombination mit der führenden Marktposition von HappyOrNot und dem großen Potenzial des Customer Experience-Marktes eine gemeinsame Erfolgsgeschichte möglich machen wird.“

Marta Sjögren, Partner bei Northzone, fügt hinzu:

„Der Markt für Echtzeit-CX-Analysen hat enormes Potenzial, da Unternehmen aller Branchen zunehmend klar wird, wie wichtig es ist, ihren Kunden und Mitarbeitern zuzuhören und in Echtzeit auf ihre Meinungen zu reagieren. HappyOrNot ist weltweit für seine Präsenz auf Flughäfen bekannt, aber sein rasches Wachstum in vielen anderen Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Reisen und Lifestyle machen seine Zukunftsaussichten erst richtig spannend. Dies ist ein weiterer großer Meilenstein für HappyOrNot in Richtung eines globalen Zufriedenheitsindex und einer Neudefinition von gutem Service auf allen vertikalen Märkten. Derzeit wird Sofort-Feedback meistens nur in sozialen Medien kommuniziert und dringt daher nicht unbedingt zu den betreffenden Bereichen im Unternehmen durch. Die Möglichkeit, solche Feedbacks dem Dienstleistungspersonal direkt, in Echtzeit und in einem praxisrelevanten Format zur Verfügung zu stellen, stellt eine revolutionäre Wende dar.“


Über HappyOrNot

HappyOrNot hilft Unternehmen, ihre Customer Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit durch das weltweit bewährte Smiley Feedback-Managementsystem zu verbessern. Das 2009 gegründete Unternehmen hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 1,3 Milliarden Feedbacks erfasst.
Zu den Kunden zählen Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn, Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald's, der Londoner Flughafen Heathrow sowie viele Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Unterhaltung/Events und Dienstleistungen. HappyOrNot hat seinen Hauptsitz in Finnland und verfügt über Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und anderen Orten weltweit und beschäftigt mehr als 150 Angestellte. Das Vertriebsnetz zählt derzeit mehr als 110 Unternehmen. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.happy-or-not.com

Über Verdane

Verdane positioniert sich als Investitionspartner für technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa. Verdane finanziert schnell wachsende Unternehmen aus den Bereichen Software, Consumer Internet, Energie und High-Tech mit flexiblem Wachstumskapital aus sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an Einzelunternehmen und Portfolios. Als ehrgeiziger, aktiver und langfristiger Investor unterstützt Verdane Managementteams und Unternehmen dabei, ihr Wachstum aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen. Dafür verfügt Verdane über hochgradig kompetente Beratungsteams sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung des Geschäftswerts von Unternehmen, deren Wachstum auf technologischer Entwicklung beruht oder damit im Zusammenhang steht. Zum derzeitigen Portfolio der Verdane-Fonds zählen EasyPark, Freespee, HornetSecurity, inRiver, Lingit, Scanmarket und Vaadin. Verdane beschäftigt mehr als 45 Angestellte an seinen Standorten in Berlin, Kopenhagen, Helsinki, London, Oslo und Stockholm. Weitere Informationen finden Sie auf www.verdane.com.

Über Northzone

Northzone ist eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in London, Stockholm, New York und Oslo. Zum aktuellen Zeitpunkt verwaltet sie acht Fonds im Wert von 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat bisher in rund 130 technologieorientierte Unternehmen investiert, darunter Branchenführer wie Spotify, iZettle, Klarna, Avito, Trustpilot, Zopa, Seriously, Lastminute.com und Stepstone. Weitere Informationen finden Sie auf https://northzone.com/.

Vontobel Asset Management erweitert ESG-Produktpalette mit globalem Aktienfonds

Die Quality Growth Boutique von Vontobel Asset Management lanciert den Vontobel Fund – Global Equity X, um der steigenden Nachfrage von Anlegern mit ethischen Ansprüchen nachzukommen.

Der Fonds entspricht größtenteils der etablierten Global Equity Strategy der Boutique, schließt jedoch Anlagen in Unternehmen aus, die an der Herstellung von Tabakprodukten, Förderung fossiler Brennstoffe, Produktion umstrittener Waffen und Erwachsenenunterhaltung beteiligt sind. Anleger, deren Anlagerichtlinien von Vorschriften und ethischen Präferenzen bestimmt sind, können mithilfe des neuen Fonds von einer bestehenden Strategie mit einem bewährten Leistungsausweis profitieren.

„Als langfristige Anleger mit knapp 30 Jahren Erfahrung erkennen wir die wichtigen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigen Unternehmen und der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“, erklärt Sudhir Roc-Sennett, Head of Thought Leadership & ESG der Boutique. „Der Fonds wurde als eine bessere Option für Kunden, die eine ethische Haltung basierend auf Ausschlusskriterien in Kombination mit unserem robusten ESG-Ansatz wünschen, entworfen.“

Die Quality Growth Boutique verfolgt konsequent ihre Philosophie des Anlegens in stabile und nachhaltige Wachstumsunternehmen, die weniger anfällig für Wirtschaftszyklen als der Markt sind, und erachtet solide ESG-Werte als ausschlaggebend für das langfristige Potenzial eines Unternehmens. Der Vontobel Fund – Global Equity, aus dem sich der neue Fonds ableitet, weist ein MSCI-ESG-Rating von A auf.

„Die Anlagephilosophie der Quality Growth Boutique passt perfekt in den Bereich der nachhaltigen Anlagen“, so Chief Investment Officer Matthew Benkendorf. „Angesichts unseres Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und vorhersagbarem langfristigem Ertragswachstum unserer Positionen bewegen wir uns bereits in einem sauberen Bereich. Der Global Equity X Fonds verfolgt den gleichen Anlageansatz wie unsere seit 25 Jahren bewährte Global Equity Strategy, deren Prozess ESG-Kriterien und tiefgehendes Research beinhaltet, und wird vom gleichen Team aufgebaut.“

Seit den 1990er-Jahren hat Vontobel Asset Management seine ESG-Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Mit einem verwalteten Vermögen von 28 Milliarden Schweizer Franken (25 Milliarden Euro) per 30. Juni 2019 ist Vontobel mittlerweile die drittgrößte Schweizer Adresse für nachhaltige Anlagen. Der Multi-Boutique-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Vontobel Asset Management, zahlreiche nachhaltige Portfolios in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi-Asset-Anlagen mit unterschiedlichen Anlageansätzen und -prozessen anzubieten.


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir setzen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden um. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Unsere vielfältigen, hoch spezialisierten Teams generieren Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

BayernInvest bringt Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens

Die BayernInvest kündigt auf dem 1. Ökonomics Investor Summit 2019 am 18. September in München an, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Sie ermöglichen institutionellen Anlegern ihre spezifischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihr angestrebtes Chancen-Risiko-Profil zu verbessern.

Zukünftig ist damit bei der BayernInvest die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Klima- und Governanceaspekten (gute Unternehmensführung). Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Mit ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie unterstreicht die BayernInvest als 100-prozentige Tochter der BayernLB das ausgewiesen hohe Niveau des Nachhaltigkeitsengagements des Konzerns. Seit mehr als zehn Jahren erhält der BayernLB-Konzern von der renommierten Agentur ISS-oekom den begehrten oekom Prime-Status. Mit ihm werden Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv und umfassend die branchenspezifischen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angehen.

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“, sagt Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest auf dem 1. Ökonomics Investor Summit. „Mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel und den zunehmenden gesellschaftlichen Herausforderungen rückt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Unternehmensführung mehr und mehr in den Fokus. Sie ist für langfristig orientierte Investoren der entscheidende Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“ Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest und Herausgeber Ökonomics, ergänzt: „Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Die intelligente Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor der nächsten Jahrzehnte und für uns als Investmenthaus der Gradmesser für die Gewinner von morgen zur Erzielung einer nachhaltigen Rendite.“

Mit Ökonomics (= Ökonomie + Ökologie), ihrem ESG-Kompetenz-Hub startet die BayernInvest eine neue Dialogplattform für Investoren. Sie umfasst, neben der klassischen Produktwelt der Fonds, innovative ESG-Reportinglösungen, Weiterbildungsangebote mit der Ökonomics Academy sowie die jährliche ESG-Konferenz, den Ökonomics Investor Summit.

Ökonomics Investor Summit: Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft

Hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben auf dem 1. Ökonomics Investor Summit einen umfassenden Einblick zum Klimawandel und seine Folgen für die Wirtschaft. Prof. Dr. Anders Levermann, Klimawissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Co-Autor des UN-Weltklimarats IPPC, fordert hinsichtlich der CO2-Emissionen: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen auf Null reduzieren.“ Die Finanzindustrie trägt hierfür eine besondere Verantwortung. „Die Wirkung von Kapital ist unbestritten“, sagt Prof. Dr. Barbara Scheck, Professorin für Entrepreneurship an der Munich Business School. „Aber die Richtung und Höhe der Wirkung bleiben oft dem Zufall überlassen. Hier gibt es noch großes ungenutztes Potenzial in der Kapitalanlage, um einen aktiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten.“ Diese Position vertritt auch Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance beim WWF Deutschland und Mitglied im Beirat für Sustainable Finance der Bundesregierung: „Das Finanzsystem wird für die Lösung zentraler Herausforderungen an unsere Lebensgrundlagen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Ressourcenverbrauch, Wasser – erfolgsentscheidend sein.“

„Nachhaltigkeit ist die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges“

Den aktuell von der EU-Kommission ausgearbeiteten Aktionsplan für Sustainable Finance kommentiert Marcus Mecklenburg, Leiter Recht beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management: „Das Maßnahmenpaket der EU stellt wichtige Weichen zur Förderung nachhaltiger Anlagen. Die Anleger müssen aber auch künftig frei entscheiden können, inwieweit sie nachhaltig anlegen wollen.“ Wie eng Ökonomie und Ökologie miteinander zu vernetzen sind, betont Rolf D. Häßler, geschäftsführender Gesellschafter des NKI - Institut für nachhaltige Kapitalanlagen: „Früher hieß es, Nachhaltigkeit muss man sich leisten können. Heute wissen wir, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten nicht die Folge, sondern die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges ist.“ Auf den Punkt bringt es Dr. Werner Schnappauf, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung: „Nachhaltiges Wirtschaften rechnet sich.“


Weitere Informationen zum Ökonomics Investor Summit und ESG-Kompetenz-Hub unter www.oekonomics.com

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

FirstState Investments (First State) legt seinen dritten European Diversified Infrastructure Fund (EDIF III) auf

Der EDIF III verfolgt die gleiche Anlagestrategie wie die beiden bereits bestehenden European Diversified Infrastructure Funds (EDIF I und EDIF II). Die Fonds werden von dem auf nicht- börsennotierte Infrastrukturwerte spezialisierten Investmentteam verwaltet, das ein Portfolio aus etablierten Infrastrukturanlagen aufbaut. Der Fokus liegt dabei auf Europa und die Sektoren Energie, Transportwesen und Versorgung.

Der EDIF III verfolgt ein Zielvolumen von 3,5 Milliarden Euro, das über drei bis fünf Finanzierungsrunden erreicht werden soll. Diese Finanzierungsrunden sollen eine gezielte Investitionsstrategie gewährleisten und gleichzeitig ein schnelles Bereitstellen des Kapitals für Investitionen ermöglichen.

Niall Mills, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, meinte:

„Unsere auf ESG basierende Anlagestrategie fußt auf unserer Erfahrung und Überzeugung, dass Nachhaltigkeit untrennbar mit Infrastrukturinvestitionen verbunden ist. Die ESG- Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns uns sind in jeder Phase unseres Investitionszyklus verankert. Damit stellen wir sicher, dass wir die Vermögenswerte unserer Investoren so verantwortungsbewusst und nachhaltig wie möglich verwalten.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, fügte dem hinzu:

„Der europäische Mittelstand bleibt aus unserer Sicht attraktiv und bietet eine Reihe qualitativ hochwertiger und gut positionierter Unternehmen, die nachweislich gut geführt werden und Gewinne erwirtschaften. First State kann auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte bei Infrastrukturinvestitionen zurückblicken. Wir arbeiten eng mit dem jeweiligen Management zusammen, um Geschäftsstrategien effektiv zu begleiten, Risiken zu managen und einen Mehrwert für Investoren zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir mit gutem Beispiel in der Branche voranschreiten. Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage institutioneller Investoren nach Anlagemöglichkeiten mit langfristig planbaren und stabilen Renditen. Wir freuen uns über die breite Unterstützung, die wir von den Investoren unserer bestehenden Fonds erhalten haben, und sind begeistert von der Möglichkeit, unser Portfolio und unsere Investorenbasis weiter auszubauen".

Im Juli 2019 kündigte First State Investments an, dass der EDIF II sein angestrebtes Fondsvolumen von 2,6 Milliarden Euro an Kapitalzusagen seitens führender global agierender institutioneller Investoren erreicht hat und rund 70 Prozent der Mittel investiert sind. Dies folgte auf den Abschluss der Kapitalaufnahme für den EDIF I im Jahr 2015 mit einem Fondsvolumen von 2 Milliarden Euro.

Derzeit verwaltet das EDIF-Team ein Portfolio von Anlagen in ganz Europa, darunter Anglian Water, Caruna, Coriance, Electricity Northwest, Ferngas, Finerge, Forsea, OLT, Parkia, Scandlines, Swedegas, Utilitas und Weum.

Diese Anlagen sind Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments, das mehr als 8 Milliarden Euro in Infrastrukturanlagen verwaltet.


Über First State Investments

First State Investments zeichnet für Vermögenswerte von mehr als 137.55 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2019) verantwortlich, die im Auftrag einer Kundenbasis verwaltet werden, die sich über Asien, Australasien, Europa und Nordamerika erstreckt.
Unser Anlageansatz basiert auf der Verpflichtung, unseren Kunden auf lange Sicht bestmögliche Ergebnisse mittels unserer Expertise über verschiedene Anlageklassen und spezialisierte Anlagesektoren hinweg zu bieten. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass sich unsere Interessen an denen unserer Anleger orientieren, und wir halten an einer Unternehmenskultur fest, bei der wir auf beständige Weise im Interesse unserer Anleger handeln.
In Australien ist First State unter dem Namen First Sentier Investors tätig, nachdem das zuvor unter der Bezeichnung Colonial First State Global Asset Management firmierende Unternehmen am 16. September 2019 umbenannt wurde. First State agiert als eigenständiges Unternehmen im Besitz der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation (MUTB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc.

Deka-Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt

Die Deka hat einen Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt: Der Deka-Liquid Alternative Strategies ermöglicht institutionellen Anlegern einen einfachen Zugang zum stetig wachsenden Liquid-Alternatives-Universum und damit zu neuen Renditequellen. Mit dem neuen Deka-Fonds werden die hohen Anforderungen institutioneller Investoren konsequent in einem Produkt umgesetzt. Die Umsetzung orientiert sich an den wesentlichen VAG-Vorschriften und bietet auch nicht-regulierten Investoren eine höhere regulatorische Sicherheit.

Institutionelle Investoren fordern bei einer Anlage in Alternatives vor allem eine breite Diversifikation, eine geringe Korrelation mit traditionellen Anlageklassen sowie attraktive marktunabhängige Renditen bei kontrollierten Verlustrisiken. Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Dachfondsmanagement in Anlagestrategien, die eine geringe Korrelation gegenüber traditionellen Assetklassen aufweisen. Es werden Manager bevorzugt, die gezeigt haben, dass sie sich durch besondere Fähigkeiten und einen klaren Wettbewerbsvorteil auszeichnen und Risiken konsequent aktiv managen können. So werden Verlustrisiken reduziert und die Chance auf eine kontinuierliche Rendite eröffnet. Vor allem in Zeiten negativer Zinsen und volatiler Märkte sorgt dies für die Stabilisierung eines Anlageportfolios.

Bei der Auswahl der Zielfonds wird die Deka von Mercer Global Investments Europe Ltd. (Mercer) beraten. Mercer verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im Liquid-Alternatives-Segment. Mercer unterstützt die Deka gezielt bei der Portfoliokonstruktion sowie der Investment- und Operational Due Diligence. Im Rahmen dieser systematischen Analyse und Bewertung werden aus dem gesamten Universum systematisch Zielfonds ausgewählt, die aufgrund von langfristigen Wettbewerbsvorteilen eine dauerhafte Überrendite versprechen. Der Auswahlprozess ist äußerst restriktiv und führt zu einer gewollten Fokussierung auf die vielversprechendsten Investmentstrategien. Das Zielfonds-Portfolio des Dachfonds wird aus 10 bis 15 ausschließlich UCITS-konformen Zielfonds bestehen, die strengen Anforderungen der Finanzaufsicht hinsichtlich Transparenz, Handelbarkeit und Risikomanagement unterliegen. Im Fokus stehen attraktive Einzelstrategien mit einer klaren Ausrichtung auf alternative Renditequellen, die gering mit einem traditionellen Marktbeta korreliert sind. Besonderes Augenmerk wird auf eine effiziente Umsetzung gelegt. Anlagestrategien, die kein attraktives Alpha versprechen, werden gezielt durch Alternative Beta-Strategien substituiert. Bei Strategien mit hohen Alpha-Potenzialen werden leistungsorientierte Gebühren präferiert, die einen besseren Interessensausgleich versprechen. Während jede einzelne Strategie auch schwankungsreich sein kann, wird die Volatilität auf Portfolioebene durch eine systematische Portfoliokonstruktion und ein stringentes Risikomanagement der Deka gemanagt. Der Fokus liegt dabei auf eine Begrenzung der Draw-Down-Risiken.

Beim Deka-Liquid Alternative Strategies wird eine absolute Rendite von 4 Prozent p.a. über dem Referenzzinssatz Libor angestrebt, bei einer jährlichen Volatilität von 4 bis 5 Prozent.

Bei der Erstanlage in den Deka-Liquid Alternative Strategies beträgt die Mindestanlagesumme 50.000 Euro, danach gibt es keine weiteren Limitierungen. Die Deka stellt ihren institutionellen Anlegern die erforderlichen Informationen für ein Fondsreporting nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zur Verfügung.


Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 298 Mrd. Euro (per 30.06.2019) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Über Deka Institutionell

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 150 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

Frankfurter KI-Fonds feiert sechsjähriges Bestehen

Tungsten TRYCON gehört seit September 2013 zu den ersten Fonds in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) in der Anlagestrategie einsetzen.

Per 30. August 2019 ist die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich mit einem KI-Fonds am deutschen Markt aktiv. Der Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG (WKN: HAFX29) gehört zu den ältesten Vertretern einer neuen Generation von Fonds, die KI zentral zur Steuerung des Investmentprozesses einsetzen. Der Fonds hat seit Auflegung mehrere Auszeichnungen, unter anderem bei den UCITS Hedge Awards sowie den CTA Intelligence European Performance Awards, erhalten.

KI unterstützt Allokationsentscheidungen

Der TRYCON-Fonds investiert in 50 internationale, liquide Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich je nach Marktphase flexibel ausrichten. Allokationsentscheidungen basieren auf der von den TRYCON-Gründern Michael Günther und Pablo Hess entwickelten Portfolio-Software QuantMatrix. „Die Strategie unterscheidet sich von traditionellen Quant-Fonds über die Menge und Art der einbezogenen Daten sowie über die KI-basierte Technologie“, erläutert Pablo Hess. QuantMatrix wertet die Daten aus und bestimmt börsentäglich die Positionierung in den einzelnen Märkten. Das System wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert und profitiert von der Leistungsfähigkeit maschinellen Lernens. „Der Anleger erhält einen Fonds, dessen Handelsmodell stets auf aktuellen Marktdaten aufbaut“, ergänzt Michael Günther.

Kennzahlen und Ausblick

Ziel des Fonds ist es, mithilfe modernster Werkzeuge profitable sowie andersartige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Der Fonds verzeichnet im genannten Zeitraum eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peergruppe. Zudem weist der Fonds eine nachweislich niedrige Korrelation (<0,2%) mit anderen Assetklassen auf und bietet damit eine hohe Diversifikationswirkung.

„Mit unserem sechsjährigen Track-Record sehen wir uns als Pionier in Sachen KI in Publikumsfonds“, so Günther. Bisher wurden mittels des proprietären Handelsmodells rund 30.000 Börsentransaktionen für den Fonds getätigt. „Damit gibt es einen belastbaren Nachweis, dass sich mithilfe von KI positive Renditen erzeugen lassen, die mit dem Gesamtmarkt nur sehr gering korreliert sind“.

Anspruch der Gesellschaft ist es, auch künftig eine Innovationsführerrolle beim Thema KI an den Finanzmärkten einzunehmen. Beispielhaft wurde unlängst die Anzahl der Modellfamilien innerhalb der Strategie erweitert.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON Basic Invest bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Aviva Investors lanciert Themenfonds zur Energiewende

Die globalen Temperaturen steigen aufgrund des Klimawandels weiter. Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, hat Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) aufgelegt.

Der neue Fonds wird durch eine 100 Millionen Euro schwere Seed-Investition von Aviva France unterstützt und soll die europäischen Aktienmärkte outperformen. Portfoliomanagerin Francoise Cespedes verwaltet den Fonds und arbeitet eng zusammen mit Rick Stathers, Senior Global Reponsible Investment Analyst. Als Klimawandelspezialist wird Stathers die Methodik zur Definition des Anlageuniversums des Fonds entwickeln.

Mit seinem langfristigen, von hoher Überzeugung geprägten Investmentansatz zielt der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds auf Unternehmen ab, die ihren wesentlichen Ertragsanteil aus Gütern und Dienstleitungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel erzielen. Zudem investiert er in Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, emissionärmere Welt ausrichten.

Laut dem jüngsten New Climate Economy-Bericht der UN-Kommission für Wirtschaft und Klima, könnte ein kohlenstoffarmes Wachstum der globalen Wirtschaft bis 2030 Vorteile von 26 Billionen Dollar bringen. Wetter- und klimabedingte Katastrophen forderten allein im Jahr 2017 Tausende von Todesopfern und verursachten 320 Milliarden Dollar an Schäden.1

Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds schließt daher Aktien aus den Bereichen Kohle, unkonventionelle fossile Brennstoffe, der arktischen Öl- und Gasproduktion oder thermischen Energieversorgung aus Kohle komplett aus. Investitionen in Öl- und Gasproduzenten sowie Gaskraftwerke sind limitiert. Der Fonds strebt für seine Kunden eine starke Performance mithilfe eines hochintegrierten Investmentansatzes an. Dieser bündelt Ideen und Analysen des 18-köpfigen Global Responsible Investment-Teams und der über 40 Aktienanlagespezialisten bei Aviva Investors.

Euan Munro, Chief Executive Officer von Aviva Investors, sagt: „Klimabedingte Risiken zu ignorieren, wäre ein Versäumnis gegenüber den Interessen langfristig orientierter Anleger. Es ist daher wichtig, dass Vermögensverwalter ihren Teil dazu beitragen und kundenorientierte Lösungen anbieten, die zur Bewältigung dieses gravierenden Problems beitragen."

Francoise Cespedes, ergänzt: „Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds ist Teil unserer langfristigen Strategie, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine bessere Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Diese Agenda steht nicht nur im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, sondern auch mit den Verpflichtungen, die die weltweit führenden Politiker im Jahr 2015 durch das Pariser Abkommen eingegangen sind, um so die dramatischen Folgen des ungelösten Klimawandels für die Gesellschaft und Weltwirtschaft zu verhindern.“


Quelle: 1) Zusammenfassung des Berichts; Erschließung der integrativen Wachstumsgeschichte des 21. Jahrhunderts: Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen in dringenden Zeiten; New Climate Economy-Bericht 2018; Globale Kommission für Wirtschaft und Klima.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

AVIVA PLC

  • Aviva bietet weltweit Lebensversicherungen, Schadenversicherungen, Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung für 33 Millionen Kunden an.
  • In Großbritannien sind wir der führende Versicherer, der jeden vierten Haushalt bedient, und verfügen über starke Geschäfte in ausgewählten Märkten in Europa, Asien und Kanada. Unsere Aktien sind an der Londoner Börse notiert und wir sind Mitglied im FTSE100-Index.
  • Avivas Vermögensverwaltungsgeschäft, Aviva Investors, bietet sowohl für Aviva als auch für externe Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von über 331 Milliarden Pfund. Die von der Aviva-Gruppe verwalteten Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 470 Milliarden Pfund.
  • Aviva hilft Menschen, für die Zukunft zu sparen und die Risiken des täglichen Lebens zu bewältigen. 2017 haben wir 34,6 Milliarden Pfund an Leistungen und Schadensfällen ausgezahlt.
  • Indem wir unsere Kunden gut bedienen, bauen wir ein starkes und nachhaltiges Unternehmen auf, für das unsere Mitarbeiter stolz sind, und das einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.
  • Der Aviva Newsroom unter www.aviva.com/newsroom enthält Links zu unserer Bilddatenbank, Forschungsberichten und unserem Archiv der Pressemitteilungen.
  • Für eine Einführung in das, was wir tun und wie wir es tun, klicken Sie bitte hier www.aviva.com/about-us

Studie: Klimawandel und KI sind Risiken für die Asset Allocation

Die beiden langfristigen Megatrends Klimawandel und künstliche Intelligenz (KI) verändern die Zukunft des Investierens, heißt es in einer heute von BNY Mellon Investment Management und CREATE-Research veröffentlichten Studie.

89% der institutionellen Anleger (im Folgenden „Anleger“ oder „Befragte“) mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 12,75 Billionen US-Dollar, die in qualitativen Interviews befragt wurden, betrachten die beiden Megatrends als Anlagerisiko. Fast alle (93%) beurteilen den Klimawandel als ein Anlagerisiko, das an den wichtigen Finanzmärkten weltweit noch nicht in den Kursen berücksichtigt ist, während über 85% KI als ein Anlagerisiko sehen, das zu gesellschaftlichen Verwerfungen und geopolitischen Spannungen führen könnte.

In dem Bericht „Future 2024: Future proofing your asset allocation in the age of mega trends“ werden die folgenden Aspekte analysiert: Wie werden der Klimawandel und die KI von Anlegern weltweit wahrgenommen? Welche Anlageprobleme verursachen sie? Welche Lösungen bieten sie? Welche Auswirkungen haben diese Megatrends auf Asset-Allocation-Ansätze und die Vermögensverwaltungsbranche?

KI und Klimawandel: Risiko oder Chance?

Sowohl KI als auch die Umwelt werden von Anlegern als zentrale Faktoren bei der Asset Allocation angesehen. Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten sieht den Klimawandel als Risiko und Chance; 36% betrachten ihn ausschließlich als Risiko, und 7% ausschließlich als Chance. Anlagespezifische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel betreffen vor allem Bereiche mit ungewisser Entwicklung, die zukunftsgerichtete Einschätzungen erfordern. Hier sind vor allem folgende Punkte zu nennen:

  • Angesichts der nur langsamen Fortschritte bei der Bepreisung von CO2-Emissionen, die im Pariser Abkommen vorgesehen ist, lässt sich kaum einschätzen, wann es zu harten staatlichen Maßnahmen kommen wird.
  • Hinsichtlich der Zukunft sogenannter „Stranded Assets“ (vorzeitig abgeschriebener Vermögenswerte) müssen Anleger entscheiden, ob sie ihre Anlagerisiken lieber jetzt oder später zu möglicherweise höheren Kosten reduzieren.
  • Anleger, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren, haben weniger Einflussmöglichkeiten auf das Management von Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß als Aktionäre, die durch Ausübung ihrer Stimmrechte und Teilnahme an Hauptversammlungen auf die Unternehmen einwirken können.
  • Es ist fraglich, ob ESG-Kriterien aktuell oder in Zukunft einen Risikofaktor darstellen werden, da die Vorteile bereits durch andere Faktoren wie Qualität und geringe Varianz erfasst werden.

Angesichts der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel stellen sich Anleger auf mögliche einschneidende staatliche Maßnahmen ein, nehmen aktiv Einfluss auf die Entscheidungen von Unternehmen, erhöhen ihre Investitionen in grüne Anleihen und nutzen ESG-Kriterien als Instrument zur Risikominimierung.

Die Hälfte (52%) der befragten Anleger, die KI als Risiko bezeichneten, betrachteten sie gleichzeitig auch als Chance, während 33% sie ausschließlich als Risiko und 7% ausschließlich als Chance ansahen1. Der Aufstieg der KI hat nach Ansicht der Befragten vier anlagespezifische Herausforderungen zur Folge:

  • Die Lebenszyklen von Unternehmen werden kürzer, da KI Gewinner und Verlierer hervorbringt (ein Beispiel: Die Auswirkungen des iPhones auf das Unternehmen Nokia im Jahr 2007).
  • Branchengrenzen verschwimmen, wenn Produkte durch KI neu gestaltet werden (ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Tesla, das in mehreren Branchen tätig ist, was zu Bewertungsproblemen führt).
  • Die Rückverlagerung von Produktionsprozessen schwächt die Aussichten von Schwellenländern, während sich die geografischen Zentren in den globalen Lieferketten aufgrund des 3D-Drucks verschieben.
  • Die immateriellen Werte von Unternehmen erhöhen sich in einer Weise, die die Bewertung von Vermögenswerten erschwert.

Als Reaktion auf diese Herausforderungen setzen Anleger zunehmend auf eine Kombination aus aktiven und passiven Anlagestrategien, wobei sie sich auf die spezifischen Risiken der Portfolios konzentrieren, die frühzeitige Identifikation von Innovationsführern anstreben und harte und weiche Kennzahlen in ihre Analyse einbeziehen.

Dazu Thilo Wolf, der das deutsche Geschäft von BNY Mellon Investment Management leitet:

„Die beste Gelegenheit ist selten die naheliegendste. In einer sich ständig wandelnden Welt ist es für Anleger schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch langfristige Megatrends wie künstliche Intelligenz und Klimawandel wird dies zusätzlich erschwert. Diese beiden Megatrends haben die Funktionsweise der Märkte bereits verändert. Sie werden die entscheidende Herausforderung für die aktuelle Generation von Vermögensverwaltern und Anlegern sowie für kommende Generationen sein.“

Änderungen in der Asset Allocation und der Investmentbranche

Langfristige Themen wie KI und Klimawandel sind zudem Schlüsselfaktoren für Veränderungen bei der Vermögensallokation. Insgesamt werden die außerbörslichen Märkte stärker von Änderungen in der Vermögensallokation profitieren als die börslich geregelten Märkte, da unkorrelierte absolute Erträge an Bedeutung gewinnen. Private Debt wird zu Finanzierung junger Start-ups eingesetzt, während Private Equity für Unternehmensumstrukturierungen verwendet wird, die durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Laut dem Bericht liegen die Allokationen der Anleger in private Märkte derzeit zwischen 19% und 31%, werden aber voraussichtlich steigen.

In den letzten zehn Jahren wurde ein rasantes Wachstum bei passiven Fonds verzeichnet. ETFs und Smart Beta machen 20% bis 40% der Portfolios der Anleger aus und werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Die Studie hebt zwei Änderungen innerhalb der Vermögensallokation hervor: die Verschiebung von aktiven zu passiven Anlagen und von börslich geregelten zu außerbörslichen Märkten. Dabei wird in gewisser Weise eine Core-Satellite-Strategie verfolgt. Wir gehen davon aus, dass bei den passiven Anlagen der Core-Anteil erhöht wird, während der Fokus bei den aktiven Anlagen auf Satelliten liegt, die in ineffizienten oder illiquiden Märkten eine dominante Stellung einnehmen. Die Trennung von Alpha und Beta ist struktureller Natur, aber aktive und passive Anlagen beeinflussen sich wechselseitig.“

Die Studie untersuchte auch verschiedene grundlegende Trends, die sich auf die globale Vermögensverwaltungsbranche auswirken, wie die zunehmende Individualisierung der Altersvorsorge und die wachsende Bedeutung der Generation der Millennials und von Frauen als Kundengruppen. Darüber hinaus nehmen die Zuflüsse im Retail-Bereich und in der Vermögensverwaltung zu, wenn bei leistungsorientierten Pensionsplänen die Auszahlungsphase beginnt. Zudem dürfte die Finanzplanung aus einer Hand angesichts der Verbreitung von Smartphones und des Ausbaus von 5G-Netzen immer wichtiger werden.

Amin Rajan, Projektleiter bei CREATE-Research:

„Neue Anlegersegmente unterscheiden zwischen ‚Product Alpha‘, d.h. dem Übertreffen des Marktes durch aktive Aktienauswahl, und ‚Solution Alpha‘, d. h. dem Erfüllen der finanziellen Ziele der Anleger unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Werte. Die Vermögensverwaltungsbranche wird sich angesichts der Megatrends bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wahrscheinlich grundlegend verändern. Erfolg erfordert den Aufbruch ins Ungewisse, um eine neue Zukunft zu schaffen – weit entfernt von früheren Zusammenhängen.“


1) 8% der Befragten sahen darin weder ein Risiko noch eine Chance

BNY Mellon Investment Management ist einer der weltweit größten Investmentmanager und einer der führenden US-Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2019. Das Unternehmen bietet Anlegern das Beste aus zwei Welten: die Kompetenzen und Expertise unserer Anlageverwalter und eine globale Präsenz, wobei die unerschütterliche Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen Vermögensverwaltung als Kompass dient. BNY Mellon Investment Management vereint die mit BNY Mellon verbundenen Investment-Management-Unternehmen, Vermögensverwaltungsdienste und globalen Vertriebsunternehmen.

BNY Mellon Investment Management ist eine Geschäftssparte von BNY Mellon, die per 30. Juni 2019 Vermögenswerte in Höhe von 35,5 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Verwaltung hatte. BNY Mellon bietet Dienstleistungen aus einer Hand für Kunden, die Anlagen entwickeln, handeln, halten, verwalten, betreuen, vertreiben oder restrukturieren wollen. BNY Mellon ist die Unternehmensmarke von The Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BK). Weitere Informationen finden Sie unter www.bnymellon.com. Folgen Sie uns auf Twitter unter @BNYMellon oder besuchen Sie unseren Newsroom auf www.bnymellon.com/newsroom, um die neuesten Unternehmensmeldungen zu erhalten.

CREATE-Research ist ein unabhängiges Research-Unternehmen mit Spezialisierung auf die Themen strategische Veränderungen und neue Asset-Allocation-Modelle im globalen Asset Management. Es übernimmt Forschungsaufträge namhafter Finanzinstitute und globaler Unternehmen. Dabei arbeitet es eng mit führenden Entscheidungsträgern angesehener Organisationen in Europa und den USA zusammen. Die Forschungsergebnisse werden in Berichten und auf Veranstaltungen veröffentlicht, die in den Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.create-research.co.uk.

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie durch neue GRESB-Bewertung bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

GRESB ist eine von großen institutionellen Investoren gegründete Organisation, die Benchmark-Berichte sowie Portfolio- und Asset-Analysen für Sachwerteanlagen im Bereich Nachhaltigkeit erstellt. Dabei greift sie auf ESG-Datensätze und ein eigenes Evaluationssystem zurück.

Der Spezial-AIF European Hydro S.C.Sp von Aquila Capital erreichte im Vergleich von 11 internationalen Produkten im Segment “European Renewable Power“ den ersten Platz. Der GRESB-Wert lag bei 68 und damit deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe (52). Der Nachfolgefonds Aquila Capital European Hydropower Fund S.A. schaffte es im diesem Vergleich mit 62 Punkten auf den dritten Platz. Beide Produkte erhielten eine Bewertung von 4 aus möglichen 5 Sternen.

Das Unternehmen Småkraft AS, Europas größter unabhängiger Betreiber von kleinen Wasserkraftwerken und ein von Aquila Capital verwaltetes Asset, erhielt die Bestbewertung von 5 Sternen. In einer komparativen Analyse im Segment “Northern European Renewable Power Maintenance and Operation Sector” mit insgesamt 24 Assets erreichte der Wasserkraftbetreiber den zweiten Platz. Den Durchschnitt der 24 Assets von 45 Punkten übertraf Småkraft AS dabei mit 73 Punkten deutlich – ebenso wie das eigene Vorjahresergebnis von 67 Punkten.

Erik Røysem Sterud, Chief Financial Officer Småkraft, kommentiert:

„Unsere Anleger äußern zu Recht hohe Erwartungen an alle Aspekte unseres Geschäfts. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der wirtschaftlichen Leistung, sondern ebenso auf Nachhaltigkeit und dem kontinuierlichen Lernen und Verbessern unserer Prozesse. Wenn die Anforderungen an uns wachsen, motiviert uns dies zu steigenden Leistungen. Daher konnten wir unsere GRESB-Ergebnisse im zweiten Jahr in Folge noch einmal deutlich verbessern. Aspekte wie ESG, hohe Betreiberkompetenz und gute finanzielle Ergebnisse bedingen einander. Es handelt sich um eine intuitive Symbiose – Gutes zu tun ist gut für das Geschäft.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, fügt hinzu:

„Die Ergebnisse des jüngsten GRESB-Berichts spiegeln unsere tagtägliche Arbeit wider, die wir leisten, damit Aquila Capital beim Thema nachhaltige Investments weiterhin eine führende Rolle einnimmt. Dabei geht unser Engagement für ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand mit nachhaltigem Handeln gegenüber unseren Anlegern und Mitarbeitern. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal und wir sind überzeugt, dass diese Philosophie entscheidend für unseren langfristigen Erfolg ist. Nachhaltige Investments waren schon immer integraler Bestandteil unserer Unternehmenswerte und bildet die Grundlage für alle Aspekte unseres Geschäfts.“

Aquila Capital zeichnet sich durch ein klares Bekenntnis zu ESG-Werten aus und legt den eigenen Investment-Fokus strategisch auf Erneuerbare Energien und zunehmend nachhaltige Logistik-Assets. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass zwei Investoren mit kirchlichem Hintergrund sich mit weiteren 40 Millionen Euro am aktuellen Wasserkraft-Fonds beteiligt haben. Im Bereich Green Logistics verkündete Aquila Capital ebenfalls vor wenigen Wochen den erstmaligen Eintritt in den portugiesischen Immobilienmarkt, wo man eine nachhaltige Logistik-Projektentwicklung auf 115.000 Quadratmeter realisiert.

Weitere Informationen zum Thema ESG finden Sie unter: www.aquila-capital.de/esg/


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro (AUA/AUM) Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 30.06.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Hinzu kommen spezielle Nischenstrategien. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

BlueBay praktiziert ESG-Analyse von Anlagen als Teil der Risikoanalyse

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) ist davon überzeugt, dass eine Bewertung, wie Emittenten bei den ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Führung (Governance) abschneiden, gute Hinweise auf die Qualität des Managements liefert. Daher verfolgt BlueBay einen integrativen Ansatz, bei dem die ESG-Analyse als zusätzlicher Filter bei der Auswahl möglicher Investitionen herangezogen wird, der bestimmte Investitionsrisiken aufdecken kann.

Die ESG-Analyse bei BlueBay ist dem Risk & Performance Team zugeordnet und nicht innerhalb des Investment Management Teams angesiedelt. „Das sendet ein klares Signal, dass die ESG-Faktoren von großer Relevanz sind und wir sie als mögliche Investitionsrisiken betrachten“, sagt My-Linh Ngo, Head of ESG Investment Risk bei BlueBay. „Das Risk Team bei BlueBay bietet den Investment Teams zusätzliche Erkenntnisse, um sie auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und das ist auch die Rolle des ESG-Teams, das ich manage.“

Dabei kann sich der Fokus der ESG-Analyse unterscheiden, je nachdem ob in Aktien oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert wird. Beispielsweise geht es beim Faktor Governance bei der Investition in Unternehmen über Aktien eher um Themen wie Vergütung, Aktionärsrechte und die Auskunft des Managements zu ESG-Fragen. Dagegen haben Fixed Income-Investoren ohne Stimmrecht kaum Zugang zu diesen Themen. „Wir konzentrieren uns eher auf Fragen der finanziellen Transparenz, der Güte der Rechnungslegung und der Kontrollinstanzen“, erklärt My-Linh Ngo.

Das Fixed Income-Anlagenuniversum ist zudem differenzierter und reicht von Staatsanleihen großer Wirtschaftsmächte bis zu Anleihen kleiner Unternehmen in Schwellen- oder Hochzins-Märkten. Letztere nach ESG-Kriterien zu analysieren ist eine große Herausforderung, da die Emittenten oft nicht das entsprechende Reporting zur Verfügung stellen. „In solchen Fällen müssen sich Investoren pragmatisch verhalten“, sagt My-Linh Ngo. „Mitunter investieren wir in weniger fortschrittliche ESG-Performer, sollten wir das Risiko-Rendite-Profil für attraktiv halten.“

Selbstverständlich ermöglichen Anleiheinvestitionen aber thematisch zu investieren, zum Beispiel in Klimaschutz. Beispielsweise ist der Dialog mit den oft staatlichen Unternehmen, die fossile Brennstoffvorkommen verwalten, möglich. Zudem bieten Green Bonds oder Impact Investing vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

Noch gibt es beim Thema ESG weiter großen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel herrscht bei vielen Investoren immer noch Unklarheit darüber, was ESG eigentlich ist. Das kann mitunter als Ausrede benutzt werden, um sich erst gar nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helfen würde unter anderem eine bessere Datenlage. Hier sind erweiterte Kapazitäten sowohl in den Analyseabteilungen als auch bei Nichtregierungsorganisationen oder in der Wissenschaft gefragt, um qualitativ hochwertigen Input zu generieren. Solche Daten könnten dann überzeugend die finanziellen Auswirkungen der ESG-Faktoren aufzeigen.

Zudem könnten alle Beteiligten sehr viel besser zusammenarbeiten, von den Aktionären über die unabhängigen Finanzberater sowie Anlageberater und Vermögensverwalter bis hin zu den Unternehmen. „Alle könnten stärker betonen, wie sie das Thema ESG anwenden, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Best Practice-Beispielen“, sagt My-Linh Ngo. „Wir arbeiten darauf hin, dass es in der Investment Community zur Selbstverständlichkeit wird, ESG-Aspekte miteinzubeziehen.“


Über My-Linh Ngo

My-Linh ist bei BlueBay Asset Management Head of ESG Investment Risk. Sie ist seit Juli 2014 für BlueBay tätig und verantwortet die ESG-Integration in den globalen Assets des Unternehmens. Zuvor war sie bei Schroders Investment Management Ltd., wo sie als ESG-Analystin in der Abteilung Responsible Investment arbeitete und an der Durchführung von ESG-Analysen und -Maßnahmen beteiligt war. Davor war My-Linh Associate Director - SRI Research im Sustainable & Responsible Investment Team von Henderson Global Investors. My-Linh verfügt über einen Master in Leadership for Sustainable Development von der Middlesex University/Forum for the Future, einen Master in Environmental Management Systems & Auditing sowie einen Abschluss in Environmental Sciences, beide von der University of East Anglia.

Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed Income-Spektrum aufweisen. Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay auch die Auflage und Verwaltung von CLOs. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Die BayernInvest gewinnt zwei renommierte Vertriebsexperten

Mit zwei weiteren Vertriebsexperten baut die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, ihre Geschäftsaktivitäten aus. Marcus Perschke startet zum 15. September in der neu geschaffenen Position als Senior Sales Manager für das Wholesale Business. Steffen Hahn ist ab 1. Oktober als Senior Sales Manager für die Kundengruppe Versicherungen und Versorgungswerke zuständig. Bereits zum 1. Juli erweiterte sich das Team rund um Vertriebsleiter Holger Leimbeck um Markus Ratz, der für die Kundengruppe Stiftungen und evangelische Kirchen verantwortlich zeichnet.

„Mit Marcus Perschke und Steffen Hahn ist es uns gelungen, für die BayernInvest zwei renommierte Vertriebsexperten mit langer Erfahrung zu gewinnen. Beide stehen für ausgewiesene Kompetenz im Asset Management und verfügen über fundierte Kenntnisse des Kapitalmarkts. Unseren gut etablierten Vertrieb werden sie mit neuen Impulsen positiv weiter entwickeln – mit passgenauen Lösungen für institutionelle Investoren und im Bereich Wholesale“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest.

Marcus Perschke verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management sowie im Vertrieb, insbesondere beim erfolgreichen Aufbau eines Wholesale Vertriebs. Er war zuletzt bei der Mainfirst Bank AG als Head of Wholesale Business Development tätig. Zuvor arbeitete Marcus Perschke in zahlreichen Fach- und Führungspositionen unter anderem bei M&G International Investments Ltd. sowie LGT Capital Management AG.

Steffen Hahn war zuletzt bei der Invesco Asset Management Deutschland GmbH als Direktor für das institutionelle Geschäft mit Versicherungen verantwortlich. Der studierte Betriebswirt mit CFA-Zertifikat verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Investment- und Versicherungsbranche. Seine Karriere startete er als Asset Manager bei Versicherern und war anschließend in verschiedenen Fach- und Führungspositionen untern anderem für Allianz Global Investors und die Union Investment Institutional GmbH tätig.


Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Berenike Wiener als neue Führungskraft bei der Evangelischen Bank

Anfang September hat Berenike Wiener (42) ihren neuen Posten als Head of CSR and Sustainable Finance bei der Evangelischen Bank (EB) angetreten und wird künftig Deutschlands größte Kirchenbank in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sozialverantwortung und ESG unterstützen. Die zertifizierte Finanzfachwirtin und MBA bringt langjährige Erfahrungen, die sie als Anlage- und Stiftungsberaterin in leitender Stellung sowie als stellvertretende Beiratsvorsitzende des Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover gesammelt hat, in das Unternehmen mit ein.

Die Evangelische Bank stellt sich seit Jahrzehnten bewusst und aktiv der Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherzustellen und mitzugestalten, indem sie auf Basis ihres integrierten Nachhaltigkeitsansatzes gezielt gesellschaftliche und ökologische Mehrwerte generiert. Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeit fußt auf der christlichen Wertebasis. „Unsere Bank ist im Finanzkreislauf von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft fest verankert“, so EB-Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer: „Wir stellen uns den höchsten Ansprüchen eines verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgangs mit dem uns anvertrauten Geld, indem wir auf innovative Finanzdienstleistungen, ganzheitliche Beratung und exzellentes Spezial-Know-how setzen.“

Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich ergänzte: „Wir freuen uns über eine ausgewiesene und kompetente Kollegin, die den Prozess einer noch konsequenteren Ausrichtung der Evangelischen Bank an den Nachhaltigkeitszielsetzungen der Sustainable Development Goals begleiten und mit ihren fachlichen Impulsen bereichern wird.“ Nicht nur bei den Eigenanlagen und im Investmentprozess, sondern in der gesamten internen Organisation der EB sollen ökologische, soziale und an guter Unternehmensführung ausgerichtete Kriterien künftig noch mehr Gewicht erhalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin überzeugt, mit meiner Nachhaltigkeitskompetenz die Evangelische Bank sinnvoll und zielführend unterstützen zu können“, äußerte sich Berenike Wiener. In Zukunft soll sie die Nachhaltigkeitsexpertise der EB verstärkt auch auf Konferenzen und anderen Veranstaltungsformaten nach außen repräsentieren.

Die gebürtige Münchnerin hat bereits in jungen Jahren im Anschluss an ihre Studienzeit u. a. an der Universität München und der Frankfurt School of Finance and Management in leitenden Positionen gearbeitet und sich intensiv mit den Themen strategische Vermögensverwaltung und nachhaltige Geldanlagen auseinandergesetzt. Nach Stationen u.a. beim Bundesverband Deutscher Stiftungen war sie zuletzt im Portfoliomanagement beim Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, dem ersten und größten deutschen Staatsfonds, in Berlin beschäftigt. In ihrer neu geschaffenen Position als Leiterin des Teams CSR und Sustainable Finance berichtet Berenike Wiener künftig direkt an den EB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Katzenmayer. Zudem repräsentiert sie die EB als einen im Nachhaltigkeitsmanagement professionell aufgestellten Vorreiter in der Finanzwirtschaft. Denn der Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

LGIM erweitert thematisches ETF-Angebot um Investments in disruptive Technologien und Innovationen an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert seine Produktpalette an thematischen Exchange Traded Funds (ETFs) und legt drei neue ETFs auf, die den Anlegern Zugang zu Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen und sauberes Wasser ermöglichen. Sie ergänzen die bereits bestehenden thematischen ETFs und Core-ETFs von LGIM, wie den L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 904 Millionen US-Dollar und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 812 Millionen US-Dollar (Stand: 30. August 2019).

Die neuen ETFs investieren in Märkte, die aufgrund des disruptiven Wandels durch den technologischen Fortschritt erhebliches Wachstumspotenzial bergen. Das eröffnet Investoren die Möglichkeit, in Vorreiterunternehmen zu investieren, die Lösungen für bereits seit langer Zeit bestehende Herausforderungen entwickeln.

Die Indizes wurden in Zusammenarbeit mit ROBO Global® und Global Water Intelligence erstellt, um Investoren Exposure in die drei Themengebiete zu ermöglichen. Die aktive Indexkonstruktion von LGIM setzt auf Aktien innerhalb dieser thematischen ETFs, die über traditionelle Branchenklassifikationen hinausgehen und nicht auf etablierte Large-Caps setzen, die typischerweise die Sektor-Indizes dominieren. Gut designte Bottom-up-Indizes können sich mit dem Themenfeld weiterentwickeln, während ein statischer Index Veränderungen in den Marktdynamiken möglicherweise nicht erfasst.

Die neuen ETFs, die an der Deutschen Börse notiert sind, bieten eine Diversifikation nach Regionen, Marktkapitalisierung und Teilsektoren. Jeder der ETFs ist vollständig physisch repliziert, um den Anlegern ein direktes und unverfälschtes Exposure für das jeweilige Thema zu bieten. Der konzentrierte Bottom-up-Ansatz hilft Anlegern, Klumpenrisiken zu reduzieren: So beträgt beispielsweise bei den acht bereits bestehenden thematischen ETFs von LGIM die durchschnittliche Überschneidung der Anteile mit dem MSCI World Index nur 2,92 Prozent und die durchschnittliche Gewichtung auf Small und Mid-Caps 56,06 Prozent (Stand: 30. August 2019).

Die neuen thematischen ETFs von LGIM

Neue Technologien im Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) könnten das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um 15,7 Billionen US-Dollar steigern. Der L&G Artificial Intelligence UCITS ETF zielt Erträge aus dem globalen Markt für KI-Lösungen und -Anwendungen an, bei dem ein Umsatzwachstum von 16,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 31,2 Milliarden US-Dollar bis 2025 prognostiziert wird.1 Der Index wird Unternehmen umfassen, die Lösungen für KI-Systeme und -Plattformen entwickeln. Hinzu kommen Firmen, die diese KI-Fähigkeiten zum Zweck der digitalen Transformation einsetzen.

Der L&G Healthcare Breakthrough UCITS ETF nutzt Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor. Dieser machte im Jahr 2017 rund 18 Prozent des US-amerikanischen BIP aus2 und wird voraussichtlich bis 2020 eine 8,7 Billionen US-Dollar schwere, globale Branche sein3. Der Index besteht aus Unternehmen, die führend in der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche sowie bei Fortschritten im Bereich der Medizin- und Gesundheitsrobotik und zukünftigen Diagnosetools sind.

Bis zum Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Ländern oder Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben; zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten unter prekären Wasserbedingungen leben. Der L&G Clean Water UCITS ETF fokussiert auf Unternehmen, die integral für die globale Wasserbewirtschaftung sind und sich insbesondere mit der Wassergewinnung und -verarbeitung beschäftigen sowie mit anderen damit verbundenen Dienstleistungen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: „Alle Wirtschaftsbereiche und Unternehmen werden momentan von disruptiven Technologien grundlegend transformiert. Wir beobachten auf Investorenseite eine wachsende Nachfrage nach kosteneffizientem Zugang zu den Themen. Die neuen ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die von diesen Themen unmittelbar profitieren. Die Indizes selbst sind auf Grundlage einer aktiven Selektion und Analyse erstellt und werden systematisch sowie regelbasiert implementiert."

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale bei LGIM in Deutschland, sagt: „Wir sind Pioneer der thematischen ETFs und diese neuen Produkte stellen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden thematischen ETFs dar. Teil unserer Geschäftsstrategie ist es, jährlich eine bedeutende Anzahl dieser ETFs in Europa und Deutschland aufzulegen. Wir verzeichnen ein starkes Interesse deutscher Investoren an Produkten, die ihnen Zugang zu neuen Themen bieten, wie beispielsweise zu disruptiven Technologien und umweltfreundlichen Themen. Mit unseren ETFs im Bereich Artificial Intelligence, Healthcare Breakthrough und Clean Water bringen wir ein interessantes Angebot auf den deutschen Markt und hoffen, dass wir auf dem Erfolg unserer Cyber Security-Strategie aufbauen können."


Weitere Informationen zur Auswahl thematischer Fonds von LGIM finden Sie unter: http://www2.landginvestments.com/disruptive-technology#newtechfunds

1) ROBO Global®, https://www.roboglobal.com/wp-content/themes/roboglobaldevelopment/inc/indexfile.php?type=THNQTR
2) US Centers for Medicare & Medicaid Services, https://www.cms.gov/research-statistics-data-and-systems/statistics-trends-and-reports/nationalhealthexpenddata/nationalhealthaccountshistorical.html
3) Deloitte, https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Life-Sciences-Health-Care/gx-lshc-2017-health-care-outlook-infographic.pdf 

NN (L) Green Bond Fonds knackt 1 Mrd. Euro und spart so 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Das schnelle Wachstum des Marktes für grüne Anleihen auf ein Volumen von mittlerweile rund 440 Milliarden Euro hat weltweit zu großen CO2-Einsparungen beigetragen. Das wird auch an der Entwicklung des NN (L) Green Bond Fonds deutlich, dessen verwaltetes Vermögen im Juli 2019, drei Jahre nach seiner Auflegung im Jahr 2016, die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat. Das Fondsmanagement berechnet die vermiedenen C02-Emissionen durch die Projekte, in die der Fonds investiert. Aktuell spart er pro investierter Million Euro 534 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei seinem aktuellen Volumen von 1,03 Milliarden Euro (Stand: Ende Juli 2019) bedeutet das Einsparungen von 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 214.000 Pkw entspricht.

Der NN (L) Green Bond Fonds verfolgt eine Impact-Investmentstrategie: Er investiert ausschließlich in Anleihen, die gute finanzielle Renditen mit einer klaren und messbaren positiven Wirkung auf die Umwelt kombinieren. Der Fonds erzielt nicht nur einen positiven ökologischen Impact, er hat seit Auflegung auch in jedem Kalenderjahr überdurchschnittliche Renditen erzielt und seine Benchmark jährlich um 0,63% (vor Gebühren) übertroffen. Der Fonds erzielte 4,25%, während die Benchmark 3,62% generierte (Stand: Ende Juli 2019). Damit rangiert er im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2016 konzentrieren wir uns auf `dunkelgrüne´ Anleihen. Sie sind unserer Meinung nach die erste Wahl für Anleger, für die Nachhaltigkeit im Anleihebereich Priorität hat. Eine Investition in diese Anlageklasse ermöglicht es Anlegern, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu reduzieren, ohne bei Liquidität und Rendite Abstriche zu machen. Darüber hinaus beobachten wir, dass die Unternehmen, die dunkelgrüne Anleihen begeben, eine bessere Governance und mehr Transparenz aufweisen, da sie mit Investoren in einem engeren Austausch stehen und strengeren Berichtspflichten unterliegen."

Der dunkelgrüne Investmentansatz des Fonds stellt sicher, dass die Investitionen wirklich grün sind. Die Portfoliomanager setzen ausschließlich auf Projekte, die einen klar messbaren positiven Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel. Zudem investiert der Fonds nicht in grüne Anleihen, die Projekte zu fossilen Brennstoffen finanzieren. Das Fondsmanagement bewertet sowohl die Anleihe als auch den Emittenten. Engagement und der Dialog mit dem Emittenten sind entscheidend für die Gesamtbewertung. Das Team trifft sich mit jedem Emittenten, der für das Portfolio in Betracht kommt, um zu verstehen, wie die grüne Anleihe in die Unternehmensstrategie passt und wie sich die Projekte entwickeln.

Die deutlich gestiegene Liquidität am Markt für grüne Anleihen hat auch das Wachstum des NN (L) Green Bond Fonds unterstützt. Er hat davon profitiert, dass das Emissionsvolumen grüner Anleihen schon in der ersten Jahreshälfte 2019 fast genauso hoch war wie im gesamten Jahr 2018. Damit ist der globale Markt für grüne Anleihen von 335 Mrd. Euro Mitte 2018 auf mittlerweile 440 Mrd. Euro gewachsen. Zu den Emittenten gehören sowohl Unternehmen als auch Staaten. Und die Zahl der Emittenten, die regelmäßig grüne Anleihen emittieren, steigt. Das führt zu einem stabilen Angebot und verbessert den Handel am Sekundärmarkt.

Die wachsende Emittentenbasis, sowohl in geografischer als auch in sektorbezogener Hinsicht, hat dazu beigetragen, dass sich grüne Anleihen als eigenständige Anlageklasse etabliert haben. Sie ist für alle Anleiheinvestoren relevant, die einen positiven ökologischen Impact erzielen wollen. NN IP geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird.


Der NN (L) Green Bond ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com.

Wealthcap lanciert erstes Investmentkonzept für Private-Banking-Kunden

Wealthcap bringt eine eigene Lösung für vermögende Privatanleger auf den Markt. Das Real-Asset-Investmentkonzept „Wealthcap Immobilien Deutschland 43“ richtet sich gezielt an die individuellen Ansprüche von Private-Banking-Kunden. Dafür wurde eine neue Gebühren- und Preisstruktur entwickelt. Beteiligungen sind ab einem Mindestanlagebetrag von 50.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Ausgabeaufschlag, möglich. Die prognostizierte jährliche Ausschüttung beläuft sich auf 3,7 Prozent, bei einer geplanten Fondslaufzeit von zwölf Jahren.

„Private-Banking-Kunden suchen nach ertrags- und chancenorientierten Konzepten. Durch den Fonds bieten wir die Möglichkeit einer gezielten Beteiligung an einem Investmentobjekt zur Beimischung ihrer diversifizierten Anlegerportfolios“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Wir nutzen unsere langjährige Kompetenz im Asset-Management, insbesondere am Büroimmobilienmarkt, um die besonderen Ansprüche von Private-Banking-Kunden hinsichtlich Rendite und Transparenz zu erfüllen.“ Möglicher Investitionsschwerpunkt ist der deutsche Büroimmobilienmarkt mit klarem Fokus auf Zukunfts- und Wachstumsregionen.

Der Fonds ergänzt die bestehende bedarfsorientierte Investmentplattform von Wealthcap und trägt zur Schließung der Angebotslücke zwischen Privatkunden und institutionellen Anlegern bei. Neben der maßgeschneiderten Produkterweiterung für Private-Banking-Kunden wird Wealthcap seine Angebotspalette in Kürze ebenfalls um einen Nachhaltigkeitsfonds speziell für Kirchen und Stiftungen ergänzen.

„Durch die kontinuierliche Erweiterung unserer Investmentplattform schaffen wir zielgruppengerechte Lösungen für alle Kunden und bauen unsere Strukturierungsexpertise weiter strategisch aus“, so Volz.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Sustainable Finance stärken, Taxonomie schärfen, soziale Aspekte integrieren

Das wachsende Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Finanzmarkt ist nicht zu übersehen. Am 2. September 2019 haben die Organisationen FNG, CRIC, ÖGUT und ökofinanz21 eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die sich an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Brüssel und Wien richtet. Das Positionspapier weist auf spezielle Aspekte in den aktuell laufenden Verhandlungen zur Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten im Rahmen des EU-Aktionsplans zu Sustainable Finance hin. Die Evangelische Bank unterstützt die Positionen der gemeinsamen Stellungnahme ausdrücklich. Als Vorstandsvorsitzender der nachhaltig führenden Kirchenbank Deutschlands, des spezialisierten Finanzpartners der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, betont Thomas Katzenmayer ergänzend zwei Aspekte:

Erfolg = Ökologie, Ökonomie UND Soziales

„Die Nachhaltigkeitstaxonomie der EU ist bis zum jetzigen Stand der Verhandlungen auf ökologische Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fokussiert. Dies ist vor dem Hintergrund des Klimawandels und der ehrgeizigen politischen Ziele insbesondere zur Reduktion von Treibhausgasen folgerichtig. Jede Maßnahme, die zum Schutz der Umwelt beiträgt, ist dringend geboten. Die Wirtschaft insgesamt muss sich zukünftig noch stärker auf Ressourcenschonung und Klimaschutz ausrichten. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Dennoch umfasst unser ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis weit mehr als die Frage der Ökologie. Insbesondere sozial-ethische Aspekte müssen neben der Ökologie zum integralen Bestandteil der EU-Taxonomie werden. Nachhaltigkeit lässt sich nicht eindimensional begreifen. Das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank zeigt, dass die strategische Integration von allen drei Aspekten der Nachhaltigkeit zum Erfolg führt. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen langfristig umso erfolgreicher sind, je konkreter und ernsthafter sie die drei Säulen der Nachhaltigkeit als Gesamtheit in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Nachhaltigkeits-Know-how als Fundament

Uns ist die Komplexität bewusst, die mit der Festlegung einer EU-Taxonomie verbunden ist. Unabhängig davon, wie die Verhandlungen auf EU-Ebene fortgeführt werden und zu welchen inhaltlichen Verschiebungen es noch kommt – letztlich sind alle Finanzmarktakteure, Kunden und die breite Öffentlichkeit aufgefordert, die gesellschaftlich notwendigen und zukunftsgerichteten Impulse zu setzen. Informationen, die für soziale und ökologische Themen sensibilisieren, sollten gut, umfassend und transparent verfügbar sein. Die Evangelische Bank nimmt bereits jetzt die kommunikative Aufgabe engagiert wahr und informiert regelmäßig ihre Stakeholder über das eigene umfassende Nachhaltigkeitsengagement. Für unsere Kunden wie für unsere Mitglieder nehmen wir uns viel Zeit, um die vielschichtigen Aspekte der Nachhaltigkeit im Produkt- und Dienstleistungsangebot der Evangelischen Bank zu erläutern. Zugleich ist uns bewusst, dass sich unsere institutionellen Kunden wie auch wir selbst als Evangelische Bank mit Blick auf die Integration von Nachhaltigkeit stetig und dynamisch verbessern können. Deshalb werden wir künftig noch verstärkt mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen an Kunden und Öffentlichkeit herantreten und so zu einem kontinuierlichen Wissensaufbau und zur Sensibilisierung im Finanzumfeld beitragen. Denn unser Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.“


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Frauenförderungsfonds verdoppelt Volumen

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gibt die Expansion des Japan ASEAN Women Empowerment Fund („JAWEF“) bekannt. Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg von JAWEF wird der Fonds um das Doppelte auf USD 241 Millionen aufgestockt.

Der Fonds konnte wirkungsvoll privates kommerzielles Kapital mobilisieren und seine Impact-Ziele erreichen, indem 21 Mikrofinanzinstitutionen in sieben asiatischen Ländern finanziert und rund 230.000 Mikrounternehmerinnen erreicht wurden. Aufbauend auf diesem Erfolg wird JAWEFs Volumen verdoppelt und USD 241 Millionen erreichen. JAWEF verfolgt das Ziel, die derzeit noch signifikante Lücke in der Finanzierung von Frauen in Asien zu schließen und die Reichweite auf 700,000 bedürftige Frauen zu erhöhen. Der Fonds wurde im Jahr 2016 mit Anerkennung der japanischen Regierung als erster Fonds seiner Art ins Leben gerufen.

Die Japan International Cooperation Agency (JICA), die Japan Bank for International Cooperation (JBIC), wie auch führende japanische institutionelle Investoren, darunter Sumitomo Life Insurance Company, unterstützen den Fonds, indem sie ihre Beteiligungen proportional erhöhen. Darüber hinaus wird die renommierte Sasakawa Peace Foundation als neuer Partner und Investor teilnehmen.

Dabei bleibt das Anlageziel weiterhin unverändert. JAWEF stellt vorrangige Darlehen und nachrangige Verbindlichkeiten für finanziell stabile und sozial verantwortliche Mikrofinanzinstitutionen mit Schwerpunkt auf weibliche Kreditnehmern bereit. Auch die ursprüngliche Fondslaufzeit von 8 Jahren bleibt bestehen. „Ich freue mich zu sehen, wie eine Initiative, die wir vor 3 Jahren lanciert haben, bewiesen hat, dass die Bereitstellung finanzieller Möglichkeiten für Frauen ein sehr wirksames Instrument zur Förderung der Geschlechtergleichberechtigung und der Stärkung der Rolle von Frauen ist. Der Ausbau von JAWEF wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kreditlücke für Frauen in asiatischen Ländern weiter zu schliessen und ihre Volkswirtschaften zu unterstützen“, sagt das Büro des Premierministers von Japan.

„Mit mehr als 50% des gesamten Fondsvermögen von privaten Investoren ist JAWEF ein Paradebeispiel für Fonds mit Blended-Finance-Struktur und hat bewiesen, dass Impact Investing den Mainstream erreicht hat. Wir fühlen uns sehr geehrt und sind stolz, der Fondsmanager dieser erfolgreichen und richtungsweisenden Initiative zu sein“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

“Wir freuen uns, dass JAWEF eine starke Nachfrage von privaten Investoren verzeichnet. Dies zeigt, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, finanzielle Renditen und gleichzeitig einen sozialen Impact zu erzielen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

ESG-Investing: Anleger brauchen mehr Unterstützung

Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen.

Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen.

Vor allem der Mangel an Informationen und verständlichen Fachbegriffen wirkt sich negativ auf die Investitionsentscheidungen von Sparern aus. So gaben 59 Prozent der Befragten an, nicht einmal zu wissen, dass sich Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Faktoren treffen lassen, obwohl fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) gerne mehr Informationen zum Thema ESG hätte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine Anlageempfehlung erhalten haben, die ESG-Kriterien entspricht.

Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Während immer mehr Sparer und Anleger einen ESG-Ansatz für Finanzentscheidungen bevorzugen würden, halten sich viele Menschen aufgrund mangelnder Unterstützung und Beratung zurück. „Dies ist eine Chance für Finanzdienstleister, Anlegern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie nach ihren persönlichen Werten und Überzeugungen investieren können“, erklärt Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit Vermittlern und Finanzberatern verstärken, unsere Produktpalette erweitern und durch gezielte Maßnahmen den Zugang zu nachhaltigen Anlageansätzen verbessern.“

ESG-Anlagen zählen seit Jahren zu den Strategien mit den weltweit grössten Wachstumszahlen. So stiegen die Mittel, die weltweit in nachhaltige Anlagen investiert wurden, allein in den Jahren 2016 bis Ende 2018 um mehr als ein Drittel auf mehr 30,5 Billionen US-Dollar an. Vontobel geht davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen weiter steigt, unter anderem aufgrund des „Aktionsplans zur Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums“ der EU. Der Aktionsplan wird dazu beitragen, dass nachhaltiges Investieren noch stärker in den Fokus der Anleger rückt.


Über die Studie

Diese Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 4’643 Konsumenten in 14 Ländern und auf einer Reihe qualitativer Interviews mit wichtigen Meinungsbildnern. Sowohl die quantitative als auch die qualitative Studie wurde zwischen März und April 2019 von Longitude durchgeführt, einem Unternehmen der Financial Times. In den nachfolgenden Grafiken finden Sie Details zu der im Rahmen der Umfrage interviewten Personen.

 

Credit Suisse: Ausbau der Bereiche Impact Investing und nachhaltige Anlagen mit Einstellung von Führungskräften

Die Credit Suisse unterstreicht mit der Einstellung von drei Führungskräften in Singapur, Zürich und London ihr Engagement für die Wachstumsmärkte Impact Investing und nachhaltige Anlagen. Den Neueinstellungen vorangegangen war die im April angekündigte Verstärkung durch Daniel Wild, der die Position des globalen Leiters Environmental, Social and Governance (ESG) Strategy im Departement Impact Advisory and Finance (IAF) übernommen hat.

Dr. James Gifford ist in der neu geschaffenen Rolle des Leiters Impact Advisory zur Credit Suisse gekommen. Er trägt die Verantwortung für die weltweite Beratung der Private-Wealth-Kunden der Credit Suisse sowie für die Förderung der positiven Wirkung der Bank durch Thought Leadership und Entwicklungsinitiativen innerhalb der Impact-Investing-Branche. Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse war er bei der UBS tätig, wo er den Bereich Impact Investing der Division Wealth Management leitete.

James Gifford ist ein anerkannter Pionier in der Branche und hat den Wandel der Finanzmärkte hin zu nachhaltigeren Anlagen sowie zu Anlagen, die messbare positive soziale und ökologische Auswirkungen hervorbringen sollen, massgeblich gefördert. 2004 gründete er mit den Principles for Responsible Investment (PRI) die führende Brancheninitiative für nachhaltige Anlagen, die Teil der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen war. Die PRI der Vereinten Nationen wurden bis heute von mehr als 2250 Unternehmen und Organisationen, darunter die Credit Suisse, unterzeichnet, die insgesamt ein verwaltetes Vermögen von über USD 85 Billionen repräsentieren.

Darüber hinaus gründete und entwickelte James Gifford 2014 an der Harvard University und der Universität Zürich das gemeinsame Family-Office-Impact-Investing-Programm, das zum weltweit führenden Programm für das Studium des Impact Investing für Familienmitglieder der nächsten Generation geworden ist. James Gifford promovierte in Volkswirtschaftslehre – einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Wirksamkeit des Engagements von Aktionären bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen.

Er ist von Singapur aus tätig und berichtet an Marisa Drew, CEO des Departements AIF, sowie auf regionaler Ebene an Bernard Fung, Leiter Wealth Planning Services Asia Pacific.

Guillaume Bonnel wurde als Leiter Sustainable and Impact Products eingestellt. Er ist verantwortlich für die Verwaltung der Angebotspalette im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing sowie für das Vorantreiben der entsprechenden Schulungen und Beratungsleistungen für die Produkte. Er stösst zur Credit Suisse von Lombard Odier, wo er seit Oktober 2016 Leiter Impact Investing war.

Guillaume Bonnel verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Verwaltung von Impact-Investing-Produkten, der Schaffung von nachhaltigen Finanzangeboten und der Beratung von Kunden zur Erreichung ihrer nachhaltigen Anlageziele. Während seiner sechs Jahre bei Lombard Odier verantwortete er – neben vielen weiteren Erfolgen – den Aufbau der Sparte nachhaltige Mandate der Bank. Zuvor war er Berater für nachhaltige und verantwortungsvolle Anlagen bei mehreren Finanzinstituten, darunter BNP Paribas.

Guillaume Bonnel arbeitet von Zürich aus und berichtet sowohl an Marisa Drew in IAF als auch an Steven Bates, Leiter Investment Product Management im IS&P Product & Services.

Im Juli wurde bekannt gegeben, dass Helen McDonald als Leiterin Foundations and Impact Advisory Services Grossbritannien zur Credit Suisse gestossen ist. In dieser neu geschaffenen Funktion betreut sie britische Non-Profit-Organisationen und berät britische Kunden zu ihren Zielen im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing.

Helen McDonald arbeitete zuvor bei der UBS, wo sie zuletzt als Leiterin Charities, Foundations and Social Investing tätig war. Davor hatte sie Positionen bei Goldman Sachs, SG Warburg Securities und Kleinwort Benson Investment Management inne. Daneben gehörte sie vier Jahre dem Investment Committee des Trinity College, Oxford, an.

Helen McDonald ist von London aus tätig. Sie berichtet sowohl an das britische Private-Banking-Team unter der Leitung von Christian Berchem, CEO der Credit Suisse UK, innerhalb von International Wealth Management als auch an das Departement IAF unter der Leitung von Marisa Drew.

Marisa Drew, CEO des Departements IAF: «Wir freuen uns sehr, diese ausgewiesenen Experten bei der Credit Suisse begrüssen zu dürfen. Die bedeutenden Investitionen in die Bereiche nachhaltige Anlagen und Impact Investing, die wir mit diesen strategischen Neueinstellungen tätigen, ermöglichen uns den Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Produktangebote und unserer Beratungsleistungen im Departement IAF, sodass wir Kunden, die mit ihren Investments grössere Wirkung erzielen möchten, künftig noch besser betreuen können. Diese Führungsgruppe wird auch zur Erreichung unseres Ziels beitragen, bei der Entwicklung dieses Sektors und seiner Fähigkeit zur Erzielung einer breiten Wirkung eine führende Rolle zu spielen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Einstellung dieser Branchenführer bei der Credit Suisse nun hervorragend positioniert sind, um unsere Kunden beim nachhaltigen Wandel und der gleichzeitigen Erwirtschaftung nachhaltiger Renditen zu unterstützen.»


Credit Suisse AG

Credit Suisse AG is one of the world's leading financial services providers and is part of the Credit Suisse group of companies (referred to here as 'Credit Suisse'). Our strategy builds on Credit Suisse's core strengths: its position as a leading wealth manager, its specialist investment banking capabilities and its strong presence in our home market of Switzerland. We seek to follow a balanced approach to wealth management, aiming to capitalize on both the large pool of wealth within mature markets as well as the significant growth in wealth in Asia Pacific and other emerging markets, while also serving key developed markets with an emphasis on Switzerland. Credit Suisse employs approximately 46‘200 people. The registered shares (CSGN) of Credit Suisse AG's parent company, Credit Suisse Group AG, are listed in Switzerland and, in the form of American Depositary Shares (CS), in New York. Further information about Credit Suisse can be found at www.credit-suisse.com

Hiltrud Thelen-Pischke zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

Hiltrud Thelen-Pischke führt ab sofort als Vorsitzende des Aufsichtsrats das neugewählte Aufsichtsgremium der European Bank for Financial Services GmbH (ebase). Die ausgewiesene Finanzexpertin und Unternehmensberaterin war jahrelang in leitender Funktion bei der internationalen Beratungsgesellschaft PwC PricewaterhouseCoopers tätig. Unterstützt wird Thelen-Pischke von Chris Aujard, General Counsel der FNZ Group, und von Peter Schwicht, einem international erfahrenen und langjährigen Manager von J.P. Morgan Asset Management.

„Die ebase ist in einer sehr guten Verfassung und hat beste Voraussetzungen, zusammen mit dem neuen Eigentümer, die Digitalisierung des Vermögensmanagements voranzutreiben“, betont Thelen-Pischke. „Die Finanzbranche steht mit hoher Dynamik mitten in einem weitreichenden Veränderungsprozess. Ich freue mich, zusammen mit meinen Kollegen im Aufsichtsrat und dem ebase-Management, diese Herausforderung anzunehmen und die erfolgreiche Entwicklung der ebase mitzugestalten und fortzuführen“, so Thelen-Pischke weiter.

Seit dem 16. Juli 2019 ist die FNZ Group, ein globales Finanztechnologie Unternehmen mit Fokus auf digitale Lösungen für Investments und Altersvorsorge, der neue Alleingesellschafter der ebase. FNZ arbeitet mit Banken, Versicherungen, Asset Managern und Vermögensverwaltern in zwölf Ländern zusammen, um Kunden – auf Basis modernster Technologie sowie Transaktions- und Custody-Services – dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Über die globale Plattform ist FNZ für mehr als 440 Mrd. Euro an Investment- und Altersvorsorgeguthaben von über 7 Millionen Kunden verantwortlich.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investieren mit Verantwortung: Union Investment weitet Ausschlusskriterien auf Immobilienfonds aus

Die Union Investment Gruppe folgt einer Leitlinie für verantwortliches Investieren, in die unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke wie der UN Global Compact oder die BVI-Wohlverhaltensregeln eingeflossen sind. Im Wertpapiergeschäft von Union Investment werden bereits seit rund 30 Jahren, neben weiteren nachhaltigen Strategien, norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien angewendet. So ermöglicht man privaten wie institutionellen Anlegern eine Kapitalanlage, die neben Rendite auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.

Auch das Immobiliengeschäft hat sich der Initiative für verantwortliches Investieren angeschlossen und bringt ab sofort norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien für ihre aktiv gemanagten Immobilienanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden Euro zur Geltung. Im ersten Schritt werden ausschließlich Wertpapieremittenten unter den Transaktionspartnern und Mietern auf Basis des ESG-Mindeststandards geprüft. Unter den gewerblichen Mietern im aktuellen Bestandsportfolio haben diese einen Anteil von rund 20 Prozent. Perspektivisch sollen auch die weiteren 80 Prozent der Mieter erfasst werden.

„Verantwortungsvolles Investieren gehört zur DNA von Union Investment. Das Geschäftsverhalten unserer Partner im Immobilienbereich haben wir im Rahmen unserer Compliance-Prozesse auch in der Vergangenheit bereits geprüft. Mit den nun festgeschriebenen Ausschlusskriterien gehen wir einen weiteren Schritt, um die Nachhaltigkeit unseres Immobiliengeschäfts auch bei der Auswahl unserer Geschäftspartner zu belegen“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, verantwortlich für das Portfoliomanagement, Immobilien und Infrastruktur. „Auch aufgrund ihrer steigenden ökonomischen Bedeutung hat die Berücksichtigung von ESG-Kriterien eine hohe Relevanz für unsere Kunden. Vor diesem Hintergrund ist die Integration von Ausschlusskriterien im Immobilienbereich ein wichtiger Schritt. Weitere Schritte zur Ausweitung des Blickfeldes über Wertpapieremittenten hinaus werden folgen.“

Was wird geprüft?

Die Research-Abteilung von Union Investment prüft Emittenten von Wertpapieren auf ihr Geschäftsverhalten. Kontroverse Geschäftspraktiken wie beispielsweise die Missachtung von Menschenrechten, des Umweltschutzes oder geltender Arbeitsstandards werden auf der Basis definierter Prüfkriterien ebenso ausgeschlossen wie kontroverse Geschäftsfelder, zu denen etwa ein direkter Bezug zu international geächteten Waffen und ähnliches gehören. „Mit der Anwendung norm- und wertbasierter Ausschlusskriterien gehört Union Investment in der Immobilienwirtschaft zu den absoluten Vorreitern. Gleichwohl ist uns bewusst, dass wir zunächst mit Mindeststandards starten. Ein Anfang ist damit gemacht und unser aktiv verwaltetes Immobilienportfolio wird sich fortlaufend an den neuen Standards messen lassen müssen“, sagt Jens Wilhelm.

Wer wird geprüft?

Ein nach nachhaltigen Maßstäben geleitetes Investieren hat in der Immobilienwirtschaft verschiedene Dimensionen. Zunächst gilt es, mögliche Transaktionen genau zu prüfen. Der Transaktionspartner (Käufer oder Verkäufer) sollte den Leitlinien für verantwortliches Investieren ebenso genügen wie die Mieter einer neu erworbenen Gewerbeimmobilie. Zu prüfen sind außerdem die bereits bestehenden Mieter im aktiv verwalteten Immobilienportfolio von Union Investment – und zwar in allen gewerblichen Nutzungsarten: Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik.

Erste Auswirkungen auf die Immobilienfonds

Eine Prüfung des aktuellen Mieterbestands im Immobilienportfolio von Union Investment hat ergeben, dass die wirtschaftlichen Folgen einer konsequenten Anwendung der nachhaltigen Filterkriterien gering und für die Fonds gut tragbar sind. Betroffen sind lediglich zwei Mietverhältnisse über eine Mietfläche von insgesamt rund 6.200 m2. Gemessen am Gesamtbestand von 7,4 Mio. m2 gewerblicher Mietfläche handelt es sich um eine gut lösbare Aufgabe. Ziel ist es, die zwei bestehenden Mietverhältnisse auslaufen zu lassen und die Flächen anschließend an andere Unternehmen zu vermieten, die alle Kriterien der nachhaltigen Maßstäbe erfüllen.

M&G Real Estate ernannt Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research

M&G Real Estate hat Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research ernannt. Die neu geschaffene Position unterstützt die Pläne unseres Unternehmens, die Palette an Anlagelösungen zu erweitern und ein bedeutender Manager alternativer Immobilienstrategien unter Leitung des Global Heads Tony Brown zu werden. Jose-Luis Pellicer ist ab sofort Mitglied des Boards von M&G Real Estate und berichtet an Tony Brown.

Von London aus wird Jose-Luis Pellicer die Teams in den Bereichen Immobilienresearch, Produktentwicklung, nachhaltige Immobilienanlagen und Performance-Management führen. In seine Zuständigkeit wird auch die Definition neuer Produktstrategien fallen, die eine Antwort auf sich rapide ändernde Anlegerbedürfnisse, den demographischen Wandel und strukturelle Verschiebungen an den Immobilienmärkten liefern.

Vor seinem Wechsel zu M&G Real Estate war Jose-Luis Pellicer Leiter des Researchteams der Patrizia AG. Davor arbeitete er sieben Jahre lang als Partner und Head of Research bei Rockspring. Zu seinen früheren Tätigkeiten gehören außerdem Führungsrollen bei AEW Europe, Goldman Sachs und Deutsche Bank.

Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate, sagt dazu: „Es freut mich sehr, dass wir Jose-Luis Pellicer für unser Unternehmen gewinnen konnten. Er bringt eine enorme Erfahrung im Bereich internationaler Immobilienanlagen mit, was uns bei der Umsetzung unserer ehrgeizigen Wachstumsstrategien sehr helfen wird.

Jose-Luis Pellicer ergänzt: „Ich freue mich sehr, in einer Phase des fundamentalen Wandels innerhalb der Immobilienbranche zu M&G Real Estate zu stoßen. Das Unternehmen befindet sich in einer exzellenten Position – nicht nur in Großbritannien und Asien – und fast derzeit auch in Kontinentaleuropa erfolgreich Fuß. Es erfüllt mich außerdem mit Stolz, eines der etabliertesten und angesehensten Immobilienresearchteams in Großbritannien zu führen.”


Über M&GPrudential und M&G Investments

M&G Investments ist Teil von M&GPrudential, einer Vorsorge- und Investmentgesellschaft, die im August 2017 von der Muttergesellschaft Prudential plc gegründet wurde und Vermögenswerte von €381 Mrd. verwaltet (Stand 30. Juni 2019). M&G Prudential hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa und Asien, darunter private Sparer und Investoren, Lebensversicherungsnehmer und Mitglieder von Pensionskassen.
M&GPrudential wird sich von Prudential Plc abspalten und zu einem unabhängigen, an der Londoner Börse notierten Unternehmen entwickeln.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien. M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35 Milliarden Euro umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate (Stand 30. Juni 2019) ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.mandgprudential.com 

Aquila Capital legt neuen paneuropäischen Fonds für erneuerbare Energien auf

Der European Balanced Renewables Fund investiert diversifiziert in Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen in ganz Europa. Der Fonds konnte im Juni 2019 nach einem Cornerstone-Investment von Willis Towers Watson seinen ersten Abschluss verzeichnen.

Christine Brockwell, Lead Investment Advisor bei Aquila Capital, sagt: „Dieser offene Fonds ist so gestaltet, dass er durch ein diversifiziertes Portfolio von Erneuerbare-Energien-Assets in ganz Europa sichere Erträge generiert. Durch die Ausgewogenheit der Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraft-Investitionen reduziert der Fonds die Volatilität seines Produktionsprofils und vermeidet das Klumpenrisiko eines einzelnen Energiemarktes. Mit diesem Fonds profitieren Investoren von unserer Expertise im Markt für erneuerbare Energien und von der Flexibilität einer offenen Fondsstruktur.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „In unserer täglichen Interaktion mit institutionellen Investoren stellen wir einen großen und anhaltenden Appetit auf eine breit diversifizierte europäische Anlagestrategie im Bereich der erneuerbaren Energien in Form eines offenen Fonds fest. Wir freuen uns sehr, diesen Fonds gemeinsam mit Willis Towers Watson entwickelt zu haben.“ Er fügt hinzu: „Unser neues Angebot beruht auf der Überzeugung, dass institutionelles Kapital mehr und mehr Möglichkeiten benötigt, um auf ausgewogene Weise in die europäische Energiewende zu investieren.“


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 31.03.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

Pictet gibt Halbjahreszahlen für 2019 bekannt

Die Pictet-Gruppe hat heute die ungeprüften Zahlen für das 1. Halbjahr 2019 bekanntgeben. Der Betriebsertrag beläuft sich auf CHF 1,282 Milliarden (-5% gegenüber dem 1. Halbjahr 2018), der gesamte Geschäftsaufwand auf CHF 943 Millionen (+1%) und der Konzerngewinn auf CHF 265 Millionen (-17%).

Das verwaltete oder verwahrte Vermögen belief sich per 30. Juni 2019 auf CHF 544 Milliarden gegenüber CHF 496 Milliarden per 31. Dezember 2018.

Die Kernkapitalquote (Tier 1) ist auf 21,2% gestiegen (auf Basis des bilanziellen Kernkapitals (CET1) von CHF 3,0 Milliarden, der solidesten Form der Kapitalausstattung). Nach dem internationalen Regelwerk Basel III muss eine Bank mindestens 4,5% als Kernkapital (Tier 1) halten. Die für die Pictet-Gruppe zuständige Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA verlangt eine Mindestkernkapitalquote (Tier 1) von 7,8%.

Renaud de Planta, Senior-Teilhaber kommentiert dazu: «Negativzinsen und die Zurückhaltung seitens der Anleger drückten im ersten Halbjahr auf die Resultate. Dennoch haben wir auch 2019 stark in unsere Mitarbeiter und in Technologie investiert.»


Die Pictet-Gruppe ist ein von derzeit sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschließlich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv.

Mit verwalteten oder verwahrten Vermögen von CHF 544 Mrd. per 30. Juni 2019 (USD 558 Milliarden, EUR 490 Milliarden, GBP 438 Milliarden) zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.

Sie hat ihren Hauptsitz in Genf, beschäftigt derzeit über 4500 Personen und ist weltweit präsent mit insgesamt 27 Büros: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Viele Investoren erkennen beim Thema ESG den Wert der S- und G-Faktoren nicht

Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Anlageprozesses. In der Praxis konzentrieren sich Investoren in diesem Zusammenhang jedoch vorwiegend auf ökologische Fragen, weniger auf soziale Themen oder Governance/Unternehmensführung. NN Investment Partners (NN IP) hat in einer Umfrage zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 untersucht, welche ESG-Faktoren nach Auffassung von professionellen Investoren das größte Potenzial besitzen.

Wenn es um Renditechancen geht, sehen der Umfrage zufolge 66% der professionellen Investoren das größte Potenzial in Umweltfaktoren. Governance (40%) und soziale Faktoren (15%) liegen in dieser Frage weit zurück. Verpassen Anleger, die nicht über das „E“ in ESG hinausschauen, Anlagemöglichkeiten?

Unter den verschiedenen ökologischen Aspekten ist der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien das zentrale Thema: Von den Befragten sagen 87%, dieses Thema besitze erhebliches Potenzial zur Steigerung der Anlagerenditen. Danach folgen der Kampf gegen Klimawandel (81%) und Umweltverschmutzung (78%).

Allerdings gab es zwischen den Ländern beachtliche Unterschiede: Französische Investoren ließen die ausgewogensten Auffassungen erkennen: Ihre Bewertung des Renditepotenzials von E-Faktoren (52%) war niedriger als für G-Faktoren (56 %). Auch das Renditepotenzial von S-Faktoren (35%) wurde unter den französischen Umfrageteilnehmern deutlich höher bewertet als im Durchschnitt aller Länder.

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Ein interessantes Ergebnis der Umfrage ist, dass sich die Einschätzungen in den einzelnen Ländern erheblich voneinander unterscheiden. Es ist es nicht überraschend, dass Anleger im Zuge der entsprechenden aktuellen öffentlichen Debatten derzeit dazu neigen, sich mehr auf das „E“ bei „ESG“ zu konzentrieren. Zudem ist ein positiver ökologischer Impact, z.B. in Bezug auf verringerte CO2-Emissionen, besser messbar und einfacher zu reporten als soziale Faktoren. Doch aus Sicht der Portfoliodiversifikation ist es wichtig, auch soziale und Governance-Faktoren zu beachten. Sie können auch dazu beitragen, Chancen zu eröffnen.“

Das Thema Governance ist seit jeher ein ganz erheblicher Faktor bei der Risikobewertung von Unternehmen. Insbesondere die Qualität des Managements ist ein zentraler Aspekt in der Risikoanalyse. Auch in der Umfrage wird dieses Element von den Teilnehmern erheblich höher (74%) bewertet als die übrigen Governance-Faktoren. Ein Beispiel untermauert die Bedeutung von Governance-Faktoren: Im Zeitraum von 2008 bis 2019 hat NN IP 53 asiatische Emittenten von Unternehmensanleihen analysiert, deren Anleihen ausgefallen sind. Die Analyse basiert auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen, darunter Ratingagenturen, Nachrichtenartikel und Analystenrecherchen. Die Ergebnisse zeigen, dass 20 der 53 Emittenten (38%) deutliche Probleme im Bereich Governance hatten.

Adrie Heinsbroek: „Eine hauseigene Analyse2 von NN IP zeigt, dass die Zahl der Unternehmen weltweit, die gute Bewertungen hinsichtlich ESG-Kriterien erzielen, größer ist als viele Anleger vielleicht denken. Anlagemöglichkeiten, die einen positiven sozialen Impact besitzen, tragen in der Regel dazu bei, eines oder mehrere der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeheime (SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen), Wasser-, Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen (SDG 6 – sauberes Wasser und Sanitärversorgung) sowie Schulen und Universitäten (SDG 4 – hochwertige Bildung). Der verantwortungsbewusste Investmentansatz von NN IP zielt daher nicht nur auf ökologische Faktoren ab, sondern auch auf Governance und soziale Aspekte – um Investoren einen langfristigen, nachhaltigen Nutzen und gute risikoadjustierte Renditen über ein breites Spektrum von Sektoren zu bieten.“


1) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zum Investitionsklima: Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden professionelle Anleger insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein Panel aus Großbritannien und Skandinavien.
2) Quelle: Basierend auf einer Analyse von 15.000 Unternehmen der CS Holt Datenbank für Aktien Knapp 3.000 Aktien erfüllen die Kriterien eines positiven Impact.

Michael Broszeit tritt in den Ruhestand – Doppelspitze führt Lingohr & Partner weiter

Ab 1. September sind Goran Vasiljevic und Steffen Ulshöfer die alleinige Doppelspitze von Lingohr & Partner Asset Management. Michael Broszeit scheidet mit Wirkung zum 31. August aus der Geschäftsleitung aus. Broszeit (61) verlässt das Unternehmen nach mehr als 16 Jahren und tritt in den Ruhestand. Bereits im April letzten Jahres hatte Goran Vasiljevic (38) von Michael Broszeit die Position als Sprecher der Geschäftsführung übernommen. Vasiljevic führt damit zukünftig als Chief Investment Officer gemeinsam mit Chief Operating Officer Steffen Ulshöfer (37) die Geschäfte des unabhängigen Vermögenverwalters.

„Wir danken Michael Broszeit für seinen engagierten Einsatz bei Lingohr & Partner. Mehr als 16 Jahre, davon 13 als Geschäftsführer, hat er im Sinne unserer Kunden gehandelt und das Wachstum des Unternehmens vorangetrieben. Wir wünschen ihm im wohlverdienten Ruhestand viel Zeit für Familie, Hobbies und Freunde“, sagt CIO Goran Vasiljevic. „Im jetzigen Marktumfeld halten wir mehr denn je an unseren Grundsätzen des Value-Investing fest und führen diszipliniert unseren Anlageprozess fort, den wir seit Jahrzehnten aufgebaut und stetig weiterentwickelt haben. Dies ist unsere Verpflichtung für alle Kunden und Anleger.“

Michael Broszeit sagt: „Mit meinem Abschied vollzieht sich der bereits eingeleitete Generationswechsel nun vollständig. Ich blicke zurück auf viele Jahre intensiver Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen und bin dankbar für das mir entgegenbrachte große, gegenseitige Vertrauen. Ebenso wie das gesamte Team bin ich davon überzeugt, dass Goran Vasiljevic und Steffen Ulshöfer die Herausforderungen der Zukunft und den Wandel der Asset Management-Industrie erfolgreich meistern. Neben der fundierten Branchenexpertise eint die beiden die Überzeugung, auch in schwierigen Marktphasen an den Value-Grundsätzen festzuhalten und somit die Kontinuität in der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens zu wahren.“

Broszeit kam 2003 als einer der ersten Mitarbeiter zu Lingohr & Partner Asset Management. Gemeinsam mit Unternehmensgründer und Namensgeber Frank Lingohr († 2015) hat er das Unternehmen über Jahrzehnte zu einem mehrfach ausgezeichneten Finanzdienstleistungsinstitut aufgebaut. Vor seinem Antritt bei Lingohr & Partner war Broszeit u.a. bei Lehmann Brothers (1997 – 2002) und BNP (1996/97) tätig. Von 1988 bis 1996 hatte er verschiedene Positionen bei Goldman Sachs in New York, London, Zürich und Frankfurt inne. Seine Karriere begann er 1985 bei der Deutschen Bank in der Börsenabteilung in Düsseldorf.


Über Lingohr & Partner Asset Management

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management GmbH ist seit 25 Jahren Spezialist für konsequentes Value-Investing. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf verwaltet mit rund 30 Mitarbeitern aktuell ein Kundenvermögen von ca. 3 Milliarden Euro. In Form von Publikums- und Spezialfonds sowie Einzelmandaten bietet Lingohr & Partner globale und regionale Aktienprodukte für institutionelle Investoren, ausgewählte Vertriebspartner im Privatkundengeschäft sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices an. Kern des disziplinierten und von Lingohr & Partner entwickelten Investmentprozesses CHICCO ist die Identifikation und Auswahl internationaler unterbewerteter Unternehmen mit dem Ziel, stetigen Vermögenszuwachs und eine langfristige Überrendite gegenüber der Benchmark zu erwirtschaften. Dabei liegt der Fokus auf Fakten und Bewertungen anstatt auf Emotionen und Prognosen.

Wealthcap Investmentplattform schließt Angebotslücke zwischen Privatkunde und institutionellem Investor

Wealthcap entwickelt seine bedarfsorientierte Investmentplattform kontinuierlich weiter. Mit neuen, exklusiven Konzepten für vermögende Privatkunden sowie für Kirchen und Stiftungen vervollständigt der Real Asset und Investment Manager seine individualisierte Zielgruppenansprache.

„Wir schließen die Lücke zwischen Privatkundenangeboten und Lösungen für institutionelle Investoren. Erfolgsentscheidend ist dabei eine agile Investmentplattform, die individuell und flexibel auf die Investorenanforderungen abgestimmt ist. So entstehen bei Wealthcap bedarfsgerechte Lösungen mit Real Assets für jede Zielgruppe in Deutschland. Sei es über das Investment, Form und Zeitpunkt der Ausschüttungen oder die Berücksichtigung spezieller Kriterien wie Nachhaltigkeitsaspekten oder Wertsteigerungskomponenten“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Besonderes Augenmerk legt der Real Asset- und Investment Manager im Segment zwischen Privatkunden und Großinvestoren auf eine intensive, individualisierte Beratung. „Kleinere Stiftungen beispielsweise sind nicht notwendigerweise Finanzexperten im Bereich Immobilien. Hier sehen wir uns vornehmlich als Partner, um im Dialog die individuellen Anlageziele bestmöglich zu erreichen“, so Volz weiter. So entsteht ein Angebotsuniversum von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Nachhaltiges Investieren für Kirchen und Stiftungen

Die Nachfrage nach Real Assets steigt bei Kirchen und Stiftungen im Kontext von Niedrigzinsen kontinuierlich. Wealthcap konnte über seine breit diversifizierten Publikumsangebote mit eigens für Stiftungen und kirchliche Einrichtungen entwickelten Beratungsservices bereits eine Reihe Investoren gewinnen. Nun startet in Kürze das erste exklusive Produkt für diese Zielgruppe.

„Stiftungen legen selbstverständlich großen Wert auf Nachhaltigkeit und Passgenauigkeit zum Stiftungszweck. Uns geht es nunmehr um die ganze Palette an Kriterien. Nehmen wir das Stichwort ESG – sprich Environmental Social Governance − das wir in unserer neuen Lösung auf Ebene von Wealthcap, des Produkts und auch des geplanten Assets gesondert berücksichtigen werden“, erklärt Julian Schnurrer, Leiter Produktmanagement und Marketing.

Eine optimierte Gebühren- und Preisstruktur schafft den notwendigen Rahmen. „Substanzerhalt ist gerade für Stiftungen besonders wichtig. Deshalb haben wir die Struktur unseres Konzepts so angelegt, dass möglichst schnell ergebniswirksame Ausschüttungen erzielt werden können“, so Schnurrer weiter.

Dediziertes Investmentkonzept für vermögende Privatkunden

Vermögende Privatkunden haben eigene Ansprüche an Investments mit Real Assets. „HNWIs erwarten neben einer Exklusivität in der Produktgestaltung andere Renditechancen. Für die notwendige Diversifikation können sie in der Regel selbst in ihrem Portfolio sorgen. Diesen Aspekten tragen wir mit unserem Private Banking-Konzept Rechnung“, erläutert Volz den Ansatz.

Der geplante Ein-Objekt-Fonds soll die Chancen deutscher Wachstumsregionen nutzen. Zeichnungssummen ab 50.000 Euro mit einem neu entwickelten Gebührenmodell kennzeichnen das transparent angelegte Konzept.

„Wealthcap wird seine Asset Management-Kompetenz in die Waagschale werfen, um neue Renditechancen zu ermöglichen. Hier hilft unsere Erfahrung im deutschen Büroimmobiliensegment und aktuell mehr als 160 gemanagten Objekten in der gesamten Bundesrepublik“, sagt Michael Stüber, Leiter Asset- und Portfoliomanagement bei Wealthcap.

Umfassende Produktversorgung vor Branchenmesse EXPO Real

Kurz vor der Expo Real in München wartet Wealthcap so mit einem breiten Spektrum an Produkten auf. Neben den erwähnten Exklusivprodukten befindet sich ein weiterer Publikums-AIF Immobilien Deutschland kurz vor dem Launch. Im Segment der institutionellen Investoren stehen mit dem ersten Wohnen-Portfolio und dem Bürofonds mit Fokus auf Metropolregionen in Bayern zwei Immobilienkonzepte zur Verfügung. Mit dem ersten Zielfondskonzept für institutionelle Investoren mit individualisierbaren Anteilen von Private Equity und Private Real Estate offeriert Wealthcap die gesamte Bandbreite an Real Assets für jeden Investorenbedarf in Deutschland. An weiteren Investmentkonzepten für das kommende Jahr wird bereits gearbeitet. Dazu zählen neben dem ersten offenen Spezial-AIF aus dem Hause Wealthcap auch spezifische Mandatslösungen wie Themenfonds, die sich beispielsweise einer bestimmten Wachstumsregion oder -branche widmen.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Markus Kurz verstärkt Candriam als Senior Client Relationship Manager

Markus Kurz ist seit 15. August 2019 Senior Client Relationship Manager bei Candriam in Frankfurt. In dieser Funktion wird er die Deutschland-Niederlassung vorrangig beim Ausbau des Geschäfts mit süddeutschen Distributoren, also Multi-Managern, Privatbanken, Sparkassen und unabhängigen Vermögensverwaltern und -beratern unterstützen.

Zuletzt war Markus Kurz als Senior Sales Manager Wholesale bei Oddo BHF Asset Management in Düsseldorf tätig. Davor arbeitete er unter anderem im Wholesale-Vertrieb bei Hansainvest und Donner & Reuschel.

Zum Ende des Jahres 2018 verwaltete Candriam in Deutschland und Österreich Assets in Höhe von etwa 1,7 Milliarden Euro – insbesondere thematische Aktien- und Schwellenländer-Strategien sorgten für Zugewinne in beiden Ländern. Weltweit belaufen sich die Vermögenswerte des europäischen Asset Managers von New York Life Investment (NYLIM) auf aktuell 115 Milliarden Euro.

Achim Gilbert, Niederlassungsleiter von Candriam in Deutschland und Österreich, sagt: „Ich freue mich sehr, Markus Kurz als neues Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen. Für Candriam, einem der am stärksten wachsenden Asset Manager in Europa, haben die strategische Geschäftsentwicklung in Deutschland und Österreich sowie der klare Kurs auf nachhaltige Investments hohe Priorität. Mit der langjährigen Erfahrung und dem breiten Netzwerk von Markus Kurz können wir künftig noch näher an unseren Kunden sein und weiterhin dafür sorgen, dass sie für ihre individuellen Bedürfnisse passgenaue Investmentlösungen von uns bekommen.“

Markus Kurz: „Ich bin sehr glücklich und freue mich auf diese neue Herausforderung und die damit verbundenen Aufgaben bei Candriam. Die breite Angebotspalette an innovativen Produkten, aber vor allem der starke Fokus auf nachhaltige Investmentstrategien und Themenfonds sind große Pluspunkte. Nicht nur für mich persönlich, sondern insbesondere auch für unsere Kunden und potenzielle Anleger.“

Der gelernte Betriebswirt Kurz verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Finanzdienstleistungs- und Investmentbranche.

Lancierung des Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund

Ein neuer thematischer Aktienfonds von Credit Suisse Asset Management ist für Zeichnungen geöffnet. Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund, der am 25. September 2019 aufgelegt wird, verfolgt das Ziel, von der Digitalisierung des Bildungswesens zu profitieren.

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ermöglicht es den Anlegern, bereits in der frühen Phase eines langfristigen Wachstumsthemas zu investieren: in die digitale Transformation des Bildungssektors. Dazu investiert der Fonds global in schnell wachsende Unternehmen, die innovative Dienstleistungen, digitale Inhalte sowie Systeme und Tools bereitstellen, welche die traditionellen Bildungsansätze umkrempeln, Kostensenkungen ermöglichen und somit weltweit mehr Menschen Zugang zu Bildung verschaffen.

Der Fonds verfolgt einen Pure-Play-Ansatz, indem er ausschliesslich in Unternehmen investiert, die aktuell oder in naher Zukunft mehr als 50 % ihres Umsatzes im Edutainment-Sektor erwirtschaften. Er strebt ein langfristiges Kapitalwachstum bei adäquater Risikodiversifikation an.

«Wir stehen erst am Anfang eines langfristigen Wandels in einem der weltweit grössten Wirtschaftszweige», sagt Dr. Kirill Pyshkin, Lead Manager des Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund. «Wir sind vom enormen Wachstumspotenzial, das mit der Digitalisierung des Bildungswesens verbunden ist, überzeugt. Denn die Ausgaben für Bildung dürften sich in den nächsten 15 Jahren verdoppeln, aber nur 2 % dieses USD-5-Billionen-Marktes entfallen auf den digitalen Bereich», fügt er hinzu.

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ist ein in Luxemburg domizilierter UCITS-konformer Anlagefonds mit täglicher Liquidität. Die Zeichnungsperiode dauert vom 26. August 2019 bis zum 25. September 2019, dem Auflegungsdatum des Fonds.

Der Fonds ist die jüngste Ergänzung der thematischen Aktienfondsfamilie von Credit Suisse Asset Management. Die anderen drei Themenfonds investieren in Robotik und Automation, Sicherheit und Schutz sowie das digitale Gesundheitswesen.


Credit Suisse

Die Credit Suisse Group (nachfolgend «die Credit Suisse») ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister. Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46‘840 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG

Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse. Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 414 Mia. (per 30.06.2019). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

NN IP hat ESG-Kriterien bereits in zwei Drittel des verwalteten Vermögens integriert

NN Investment Partners (NN IP) geht das Thema verantwortungsbewusstes Investieren aktiv aus Überzeugung an. Denn es ermöglicht Anlegern, gute risikoadjustierte Renditen zu erzielen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Vor diesem Hintergrund hat NN IP sein Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren gestärkt und die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess systematisch definiert.

NN IP legt hinsichtlich der Bewertung und Dokumentation hohe Maßstäbe zugrunde, wenn es um die Einbindung der ESG-Kriterien in seine Investmentanalysen geht. Die hauseigenen Experten definieren zunächst die maßgeblichen ESG-Themen je Unternehmen, Sektor und Land. Anschließend wird die Leistung eines Unternehmens in Bezug auf jeden relevanten ESG-Aspekt bewertet. In diesem Schritt werden potenzielle Kontroversen und Auswirkungen offengelegt. Diese Einschätzung wird dann in die Investmentanalyse integriert. Für jede einzelne Investmentanalyse muss die Integration der E-, S- und G-Faktoren konsequent und einheitlich dokumentiert und nachgewiesen werden. Ein wesentliches Ziel ist es, so die risikoadjustierten Renditen zu verbessern.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Wir sind fest vom Nutzen überzeugt, den die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess bei unseren Aktien-, Anleihe- und Multi-Asset-Strategien bringt. ESG-Faktoren einzubinden verbessert die Möglichkeit, Chancen und/oder Risiken zu identifizieren. Das nutzen unsere Fondsmanager als Grundlage für ihre Anlageentscheidungen. Wir haben unser gesamtes verwaltetes Vermögen auf Basis unseres neuen Rahmenwerks zur Einbindung der ESG-Kriterien analysiert und sind stolz, dass der Großteil diesem ESG-Rahmen entspricht. Dies werden wir soweit möglich auf weitere Strategien ausweiten.”

Derzeit sind ESG-Kriterien schon bei zwei Dritteln (66 %) des verwalteten Vermögens von NN IP in den Anlageprozess der Investmentstrategien integriert. Das entspricht 176 Mrd. Euro Assets under Management (AuM).[1] Dies umfasst auch das Vermögen, das der niederländische Asset Manager im Rahmen seiner Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien verwaltet. Während sich die Nachhaltigkeitsstrategien (17,4 Mrd. Euro AuM) auf Nachhaltigkeitsführer konzentrieren, zielen die Impact-Strategien (1,9 Mrd. Euro AuM) auf Unternehmen ab, deren Produkte einen klaren, positiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen liefern. Beispiele für Strategien von NN IP, bei denen ESG-Kriterien noch nicht voll eingebunden sind, sind Asset-Backed Securities (ABS), Derivate-Portfolios und einige Multi-Asset-Strategien. Dies liegt im Wesentlichen an der Natur der Anlagenklasse oder der Portfolio-Zusammensetzung. NN IP plant jedoch, das verwaltete Vermögen, das dem gesetzten ESG-Rahmenwerk entspricht, weiter zu erhöhen. Für alle Strategien von NN IP gelten bereits heute die ESG-relevanten Beschränkungen aufgrund von Regulierung und der generellen Ausschlussliste des Mutterkonzerns, der NN Group.

NN IP investiert kontinuierlich in den Bereich verantwortungsbewusstes Investieren, um den künftigen Anforderungen der Kunden und der Gesellschaft gerecht zu werden. Dazu investiert das Unternehmen auch in die entsprechende wissenschaftliche Forschung. Ein wesentliches Ziel ist es, die Qualität und Einbeziehung von ESG-Daten in den Anlageprozess, und damit letztlich das Alpha-Potenzial zu verbessern. Unter anderem hat NN IP eine mehrjährige Forschungspartnerschaft mit dem European Centre for Corporate Engagement (ECCE)[2], die sich auf eine optimierte Alpha-Generierung durch Einbeziehung von ESG-Kriterien konzentriert. Seit diesem Jahr kooperiert NN IP zudem mit der Yale Universität, um zu erforschen, wie die Einbeziehung von ESG-Aspekten in den Anlageprozess das Verhältnis von Risiken und Renditen in Investmentportfolios verbessert. Neben diesen Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen betreibt NN IP auch eigene Forschung.


1) Stand 30.6.2019
2) Zum Beispiel: https://www.nnip.com/en-INT/professional/insights/responsible-investing-can-also-improve-financial-returns 

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Europäische Immobilien-Investoren unter Zugzwang

Die europäische Immobilienwirtschaft wird sich in den kommenden Monaten weiter im Windschatten fiskalpolitischer Regulatorik bewegen. Das hat eine aktuelle Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben. Demnach gehen 67 Prozent der Befragten davon aus, dass die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auch perspektivisch niedrig zu halten zu einem weiteren Absinken der Nettoanfangs-Renditen bei Immobilientransaktionen führen wird. Trotz steigender Preise glauben 57 Prozent der Studienteilnehmer daran, dass das jährliche Transaktionsvolumen in den europäischen Core-Märkten gleich bleibt oder sogar noch etwas ansteigt.

Renditeanstiege bei Shopping Centern und Logistikimmobilien möglich

Bei der prognostizierten Renditeentwicklung in den kommenden zwölf Monaten ergibt sich für die verschiedenen Nutzungsarten ein differenziertes Bild. Rund 40 Prozent der Immobilienakteure richten sich darauf ein, dass die Nettoanfangs-Renditen für Shopping Center und Logistikimmobilien wieder steigen werden. Bei High-Street-Objekten und Büroimmobilien sind es demgegenüber nur rund 20 Prozent, die einen Renditeanstieg erwarten. Grundsätzlich bleibt die Risikoausrichtung der Immobilien-Investoren im aktuellen Marktumfeld eher defensiv. Zwei von drei Befragten verfolgen die Anlagestrategie „Gleiches Risiko – geringere Rendite“. Demensprechend geht die Hälfte der Studienteilnehmer davon aus, ursprünglich angepeilte Renditeziele nicht zu erreichen.

„Die europäischen Immobilien-Investoren haben sich bislang relativ gut auf die lower for longer Strategie der EZB eingestellt. Sie überschlagen sich weder in Renditefantasien, noch vernachlässigen sie ihr Risikomanagement. “, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilien-Research bei Union Investment. „Gleichzeitig stehen viele Marktteilnehmer aber auch unter Zugzwang, ihre Handlungsspielräume auszureizen oder alternative Lösungswege zu beschreiten, die neue Chancen eröffnen können, denn der Kapitaldruck lässt nicht nach.“

Vermietungsmärkte begünstigen Ankäufe mit Leerständen

Ankaufsrenditen sinken, Mieten steigen – das ist grob umrissen die Situation auf den großen europäischen Immobilienmärkten. Daher berücksichtigen immer mehr Immobilienunternehmen auch Objekte mit anteiligem oder vollständigem Leerstand im Ankauf, wenn sie von den Vermietungsaussichten überzeugt sind. Auffällig an den Befragungsergebnissen ist, dass sich in erster Linie einheimische Investoren zutrauen, Leerstände anzukaufen und durch anschließende Vermietung aufzulösen. Rund 65 Prozent der deutschen und sogar 73 Prozent der französischen Immobilien-Investoren nehmen in ihren Heimatmärkten auch Objekte mit Leerständen in die Ankaufsprüfung. Einzig die britischen Immobilienakteure agieren brexitbedingt weniger heimatverbunden: Rund die Hälfte von ihnen ist bereit, auch in Deutschland und Frankreich gewerbliche Immobilien mit Leerständen zu erwerben. Andere europäische Kernmärkte wie die Niederlande, Schweden oder Spanien spielen für die Befragten mit Blick auf Leerstandskäufe nur eine untergeordnete Rolle.

„Durch Ankäufe mit Vermietungsaufgaben steigt die Bedeutung des Asset Managements. Hier ist es vorteilhaft eigene Team vor Ort zu haben, um die Flächen zeitnah und zu den angestrebten Konditionen zu vermarkten“, erläutert Olaf Janßen.

Nur geringe Veränderungen beim Immobilien-Investitionsklima in Europa

Im Vergleich zur letzten Umfrage vor einem halben Jahr zeigt das Klimabarometer für europäische Immobilien-Investitionen insgesamt nur geringfügige Ausschläge. Die Werte für Deutschland mit 63,4 (+0,2) und Frankreich mit 66,6 (-0,2) haben sich kaum verändert, während sich das Klima in Großbritannien mit 58,9 (-1,2) weiter verschlechtert hat. Für die kommenden zwölf Monate gehen dennoch 77 Prozent der Befragten davon aus, dass das Immobilien-Investitionsklima auf diesem Niveau bleibt oder sich sogar noch etwas verbessert.


Über die Union Investment-Umfrage

Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2019 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=60), Frankreich (n=55) und Großbritannien (n=35).

Über Union Investment

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

EB Erneuerbare Energie Fonds Europa der EB-SIM baut sein Portfolio weiter aus

Die Energiewende zu unterstützen heißt auch, einen aktiven Beitrag zu ihrer Finanzierung zu leisten. Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa hat jetzt vier französische Windparks erworben und fördert damit den Auf- und Ausbau einer klimaverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung in Frankreich.

Der Erneuerbare Energien Fonds Europa der EB - Sustainable Investment Management (EB-SIM) hat erfolgreich vier Windparks in Frankreich mit einer Gesamtleistung von über 70 MW erworben. Die Windparks befinden sich in der Region Picardie im Norden des Landes, in der zentralen Region Hauts-de-France rund um Paris und in der Region Pays de la Loire in Westfrankreich. Sie produzieren rund 190.00 MWh pro Jahr, was dem Verbrauch von 40.000 Haushalten entspricht. Die insgesamt 36 Windkraftanlagen mit hochwertigen Turbinen von renommierten Herstellern wurden von der Volkswind GmbH mit Sitz in Ganderkesee geplant, gebaut und zwischen März 2018 und April 2019 in Betrieb genommen.

Nach dem Solarpark Bollberg in Thüringen ist der Erwerb der französischen Windparks bereits das zweite Engagement des Nachhaltigkeits-Fonds. Somit baut der noch junge Fonds sein Portfolio weiter aus und erreicht einen weiteren Meilenstein in seiner Investmentstrategie zur Förderung einer ökologisch sinnvollen, nachhaltigen Energieversorgung. Es befinden sich bereits weitere Projekte in der Ankaufsprüfung, die zur Stärkung und Diversifizierung des Fonds-Portfolios beitragen werden.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Der Renewables-Fonds der EB-SIM investiert in Projekte der Erneuerbaren Energien ausgewählter europäischer Länder. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder (ohne Griechenland und Italien) sowie Schweiz und Norwegen ist mit maximal 40 Prozent möglich. Der Fonds wurde als geschlossener Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. Die EB-SIM ist Initiator und Anlageberater des Fonds und AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Der Fonds strebt ein diversifiziertes Zielportfolio von ca. 150 Millionen EUR an. Die Laufzeit des Fonds beläuft sich auf 20 Jahre nach Beendigung der Investitionsphase in 2021. Institutionelle Investoren können den Fonds noch zeichnen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Europa leisten.

Der Fonds investiert in nachhaltige Projekte mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für 12 bis 25 Jahren und in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen, mit einem Fokus auf Produktionsanlagen von etablierten Technologieanbietern mit Schwerpunkt auf Windenergie und Photovoltaik. Sonstige erneuerbare Technologien sind als Ergänzung mit bis zu 30 Prozent möglich. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert zum Klimaschutz.


EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM betreut mit mehr als 20 Mitarbeitern derzeit ca. 3,8 Mrd. EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel, sie wird durch Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

Deutsche Schroders-Niederlassung erhält Portfoliomanagement-Lizenz

Die Frankfurter Niederlassung des britischen Investment-Managers Schroders verwaltet mit der Genehmigung der Aufsichtsbehörden ab sofort aktiv in Deutschland Investmentfonds und Mandate.

Das von Achim Küssner, geschäftsführender Direktor Deutschland, Österreich und CEEMED geleitete Büro baut zunächst das Portfoliomanagement im Bereich Multi-Asset um Fondsmanager Ingmar Przewlocka auf, der vor gut einem Jahr das global tätige Multi-Asset-Team von Schroders in London verstärkt hatte. Przewlocka verfügt über mehr als 20 Jahre Anlageerfahrung und einen hervorragenden Track Record. Er war unter anderem als Portfoliomanager bei MEAG Munich Ergo Asset Management zuständig für den MEAG EuroErtrag und darüber hinaus Gründungsmitglied und Chief Investment Officer bei der Multi-Asset-Boutique Skalis.

Darüber hinaus wechselt Fondsmanager Philippe Bertschi von der Züricher Schroders-Dependance nach Frankfurt und stärkt damit die zugehörigen Kompetenzen. Bertschi ist bereits seit 2014 im Multi-Asset-Team von Schroders tätig. Zuvor war er bei Credit Suisse und Towers Watson.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Das Multi-Asset-Team mit Ingmar Przewlocka und Philippe Bertschi markiert den Start unseres Portfoliomanagements in Deutschland. Im Laufe des Jahres werden zusätzliche Fondsmanager in weiteren Anlageklassen folgen. Der Aufbau des Portfoliomanagements in Frankfurt ist für uns ein wichtiger Schritt zur Stärkung unseres Standorts und Bestätigung unserer Strategie. Mit dieser zusätzlichen Kompetenz vor Ort tragen wir vor allem der stetig steigenden Kundennachfrage Rechnung.

Die Kunden der Frankfurter Niederlassung haben Schroders gegenwärtig rund 23 Milliarden Euro anvertraut. Schwerpunkte der nachgefragten Kapitalanlagelösungen bilden Investments in Unternehmensanleihen, Multi-Asset-Fonds, nachhaltige Anlagen und Private-Assets-Mandate, für die Schroders ebenfalls starkes Wachstum erwartet.

Der deutsche Standort von Schroders verzeichnet bereits längerfristig starke Zuwächse sowohl bei dem verwalteten Vermögen als auch auf strategischer Ebene. So wurde das Frankfurter Büro als zentraler Knotenpunkt nicht nur für Deutschland und Österreich, sondern darüber hinaus auch für den Vertrieb in Süd- und Osteuropa ausgebaut.


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Amy Leung verstärkt das China Equity Investment Team von Investec AM

Investec Asset Management baut das China Equity Investment Team mit Amy Leung weiter aus. Mit einem speziellen Fokus auf chinesische Aktien unterstützt Leung das wachsende Team von Asien-, China- und EM-Spezialisten innerhalb der Investec 4Factor Global Equity Strategie. Von Hongkong aus berichtet Sie an Greg Kuhnert, Portfoliomanager der Investec-All-China- und Asian-Equity-Strategien, sowie Co-Head des 4Factor-Aktienteams.

Leung erweitert die Fachkompetenz des Teams über die gesamte Bandbreite des chinesischen Anlageuniversums, das sowohl Onshore- als auch Offshore-Aktien- und Anleihenlösungen umfasst. Investec AMs Strategien gehen dabei auf die Bedürfnisse von Anlegern ein, die die wachsenden Möglichkeiten des zweitgrößten Aktienmarktes der Welt nutzen möchten. Leung beschäftigt sich bereits sein zehn Jahren mit asiatisch-pazifischen (Ex-Japan) Aktien, einschließlich des chinesischen H- und A-Aktienmarktes.

Greg Kuhnert, Portfoliomanager und Co-Head des 4Factor-Aktienteams, kommentiert: „Amy Leungs Einstellung ist Teil des kontinuierlichen Wachstums des 4Factor-Teams hinsichtlich unserer chinesischen Aktienkompetenz, angetrieben durch die Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte. Wir erweitern dabei unser etabliertes asiatisches Aktienportfolio um wertvolles Fachwissen und stärken das Wachstum unserer speziellen All-China-Strategie. Diese Strategie haben wir vor fünf Jahren ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage unserer Kunden nach chinesischen Anlagemöglichkeit gerecht zu werden".


Über Investec Asset Management

Investec Asset Management ist ein selbständig geführtes Tochterunternehmen der Investec Gruppe. Investec Asset Management ist ein spezialisierter Investmentmanager, der eine Reihe von erstklassigen Produkten für institutionelle und Privatanleger anbietet. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die Gesellschaft organisch von einem Startup zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, welches rund 142 Milliarden EUR* im Auftrag Dritter verwaltet. Mit Ursprung in Südafrika betreut das Unternehmen heute einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm in Afrika, Asien, Australien, Großbritannien und Kontinentaleuropa, Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittleren Osten. Investec Asset Management beschäftigt mehr als 190 Investmentexperten. Das Unternehmen möchte eine gewinnbringende Beziehung zwischen Kunden, Aktionären und Angestellten pflegen und dabei die Erwartungen im Bereich Kundenservice und Leistung übertreffen.

Union Investment vergrößert ihr Hotelinvestment-Team

Für den Ausbau ihres Hotelportfolios hat sich die Union Investment Real Estate GmbH personell weiter verstärkt. Seit dem 1. August erweitert Christoph Eichbaum (37) das nunmehr achtköpfige Team Investment Management Hospitality unter der Leitung von Andreas Löcher. Christoph Eichbaum wird für Hoteltransaktionen in der DACH-Region zuständig sein, die mit derzeit 46 Hotels im Volumen von 3,8 Milliarden Euro einen besonderen Schwerpunkt im Portfolio von Union Investment bildet. Zuvor war der Immobilienökonom (IRE|BS) und Diplom-Kaufmann rund acht Jahre lang für die Ernst & Young Real Estate GmbH tätig, zuletzt als Direktor. In dieser Funktion hat er in erster Linie Investoren und Betreiber bei nationalen und internationalen Hoteltransaktionen beraten, sowohl auf Single Asset- als auch auf Portfolioebene. Darüber hinaus gehörten Betreiberselektionen und Machbarkeitsstudien für alle Arten von Hotelprojekten zu seinen Beratungsschwerpunkten.

„Die Mitglieder unseres Investment Management Hospitality Teams verbinden fachliche Expertise in der Hotellerie mit umfassenden Kenntnissen der immobilienwirtschaftlichen Zusammenhänge. Insofern ist Christoph Eichbaum mit seinen Vorkenntnissen aus der Beratung eine hervorragende Verstärkung für unser Team. Wir freuen uns darauf, mit ihm gemeinsam unser Portfolio in der DACH-Region auszubauen“, sagt Andreas Löcher, Leiter Investment Management Hospitality bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Union Investment gehört zu den führenden Hotelinvestoren in Europa. Das in Europa und den USA breit diversifizierte Hotelportfolio umfasst aktuell 70 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 5,6 Milliarden Euro. Zu den jüngsten Transaktionen in der DACH-Region zählen die Ankäufe eines von benchmark Real Estate entwickelten Hotelportfolios an den Standorten Dresden, Oberhausen, Eschborn und Freiburg im Breisgau sowie die Doppelentwicklung von UBM eines Holiday Inn und Super 8 Hotels am Berliner Tor in Hamburg.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand. ​

Neue Fonds auf Kepler-Liquid-Strategies-Plattform gut gestartet

Die drei neuesten Teilfonds auf der KLS-Plattform haben in ihrem ersten Jahr kräftige Mittelzuflüsse verzeichnen können. Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners erklärte hierzu: „Als Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, führende Investmentmanager alternativer Strategien zu identifizieren und sie dann in liquiden, europäisch regulierten Anlagestrukturen (UCITS) aufzulegen.“ So hat Kepler Partners im Jahr 2018 den KLS Arete Macro Fonds, den KLS Lomas US Equity Long Short Fonds, sowie den KLS CDAM Global Opportunities Fonds aufgelegt.

Der KLS Arete Macro Fonds wurde am 6. Juli 2018 mit über 100 Millionen Euro. aufgelegt und wird von der in Hongkong ansässigen Gesellschaft Ocean Arete Limited „Arete“ verwaltet. Arete verfolgt eine globale diskretionäre Makrostrategie mit Schwerpunkt in Asien, insbesondere Japan und China. Die Strategie spiegelt das differenzierte volkswirtschaftliche Weltbild der Gründer wider. Entsprechend investiert Arete nicht in die überlaufenen marktgängigen Handelsideen der breiten Anlegerschicht, sondern unterscheidet sich durch eine differenzierte Positionierung, die in einem stark diversifizierten und streng risikokontrolliertem Portfolio zum Ausdruck gebracht wird. Der KLS Arete Macro verzeichnete seit Auflegung im Juli letzten Jahres Zuflüsse in Höhe von über 250 Millionen Euro.

Der am 12. Juli 2018 aufgelegte KLS Lomas US Equity Long Short Fonds ist mittlerweile auf übe 160 Millionen Euro angewachsen. Der Fonds wird vom New Yorker Investmentspezialisten Lomas Capital Management verantwortet. Die Mitbegründer von Lomas, Dan Lascano, Charlie LoCastro und Ron McIntosh, arbeiteten bereits vor der Gründung von Lomas viele Jahre sehr erfolgreich in leitenden Funktionen bei der Caxton Equity Group zusammen. Lomas verfolgt einen fundamental ausgerichteten Aktien-Ansatz mit Schwerpunkt USA. Jedoch unterscheidet sich dieser Anlageansatz von vielen, da der Ideenfindungsprozess des Investment-Teams mit einem Top-Down-Fokus auf langfristige branchenweite Themen und globale Trends beginnt. Erst im zweiten Schritt werden die Profiteure und Verlierer dieser Veränderungen bzw. Trends identifiziert und selektiert.

Der KLS CDAM Global Opportunities Fonds wurde am 11. Mai 2018 aufgelegt und wird von CDAM, einer unabhängigen Anlagegesellschaft mit Sitz in London, verwaltet. Beim KLS CDAM Global Opportunities ist der Anlageprozess des Fonds identisch mit dem Anlageprozess aller CDAM-Fonds, die erstmals 2006 aufgesetzt wurden. CDAM verantwortet mittlerweile über 750 Million Euro in dieser Strategie. Diese basiert auf einem long-only-, Value-, antizyklischen Aktien-Ansatz. Hierbei setzt das Investmentteam seinen Aktienselektionsschwerpunkt auf Compounder, ereignisorientierte Situationen (Event Driven) und Sondersituationen (Special Situations). Dieses konzentrierte und von CDAM als Leistungsgaranten eingestufte Aktienbuch wird mit einem Absicherungsprogramm kombiniert, das über börsennotierte Futures und Optionen implementiert wird. Der Fonds hat aktuell ein Volumen von ca. 14 Millionen Euro.

„Mit diesen neuen Fondsauflagen ist es uns gelungen, drei außergewöhnlich erfahrene und erfolgreiche Investmenthäuser für unsere Fondsplattform zu gewinnen. Wir freuen uns insbesondere, dass sich dies auch in den Ergebnissen seit Auflage widerspiegelt - in Form guter Wertentwicklung und hoher Nachfrage europäischer Investoren“, ergänzt Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners.

Die drei neuen Fonds komplementieren die bereits bestehenden Fonds KLS Zebra Global Equity und KLS Sloane Robinson Emerging Markets auf der UCTIS-Plattform Kepler Liquid Strategies (KLS).


Kepler Partners LLP, gegründet 2008, ist eine Londoner Finanzdienstleistungs-Boutique, spezialisiert im Bereich der liquiden alternativen Anlagestrategien (UCITS). Schwerpunkte bilden Research, Anbindung, Vertrieb und Kommunikation liquider, regulierter alternativer Fonds.

DPAM Sustainability Knowledge Centre: Die Wissensquelle zum Thema Nachhaltigkeit

Das öffentliche Interesse an nachhaltigen Finanzanlagen und die Nachfrage von verantwortungsorientierten Anlegern nehmen rasant zu. Während 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst knapp 84 Milliarden Euro in nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten verwaltet wurden, waren es Ende 2018 bereits 386 Milliarden Euro (Quelle: FNG).

Als einer der ersten Player im Bereich nachhaltiger Anlagen baut DPAM bereits seit über 15 Jahren sein Know-how sowie seine Prozesse zum Thema Nachhaltigkeit stetig aus. „Heute können wir mit Recht behaupten, in diesem aufstrebenden Bereich der Branche zu einer Referenz geworden zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere auch die Anleger umfänglich über das Thema Nachhaltigkeit informiert sein sollten“, sagt Hugo Lasat, CEO bei DPAM.

Exklusives ESG-Wissen für alle

Wie steht es um gesetzliche Bestimmungen und Regulierungen? Wie baut man ein nachhaltiges Portfolio auf und implementiert eine solche Strategie? Wie nutzt man Stimmrechte und setzt sich als Aktionär ein? Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu liefern, haben die Experten von DPAM das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ initiiert:

Sustainability Knowledge Center

Mit dieser Informationsplattform möchte der belgische Vermögensverwalter sein mittlerweile breites Wissen und seine langjährige Erfahrung teilen. Sie soll Entwicklungen und Hintergründe aufzeigen sowie die Vor- und Nachteile nachhaltiger Geldanlagen analysieren. „Über die Webseite des Sustainability Knowledge Centers lassen sich die verschiedenen Konzepte, Terminologien und Begriffe kennenlernen sowie Themen neu entdecken oder auch gezielt vertiefen. Regelmäßig werden wir ein neues Kapitel zu Schlüsselthemen rund um nachhaltige und verantwortungsbewusste Anlagen starten“, sagt Hugo Lasat.

Das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Die ersten vier Teile stehen zum Abruf bereit (bitte beachten Sie: Bei nachfolgenden Links können abhängig vom Browser eventuell etwas längere Ladezeiten auftreten):

Teil 1: Konzept & Definitionen
Teil 2: Regulierung: Bereitschaft & gesetzliche Anforderungen
Teil 3: Wie nachhaltig ist mein Portfolio?
Teil 4: Was die Nachhaltigkeitsanalyse von Ländern Ihrem Staatsanleihen-Portfolio bringt.

Weitere Teile werden im Verlauf des Sommers verfügbar sein.


Über Degroof Petercam AM

Degroof Petercam Asset Management (DPAM) ist eine unabhängige, aktive Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Teil einer belgischen familiengeführten Gruppe mit Ursprung im Jahr 1871 ist. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa. DPAM ist ein nachhaltiger Investor, Pionier und Innovator für verantwortungsvolles und nachhaltiges Investieren und integriert ESG-Kriterien über sämtliche Asset-Klassen und Themen hinweg. DPAM verwaltete per Ende Juni 2019 Investmentfonds und Vermögensverwaltungsmandate im Gesamtwert von 35,9 Mrd. Euro, davon über 6 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien.

Digitalisierung spaltet die europäische Immobilienwirtschaft

Die Digitalisierung schreitet bei den institutionellen Immobilien-Investoren in Europa in unterschiedlichem Tempo voran und spaltet die Branche aktuell in zwei Lager. Die größere Gruppe von 63 Prozent hat bereits deutliche Fortschritte erzielt. Die etwas kleinere Gruppe von 36 Prozent arbeitet noch immer an ersten Konzepten oder hat Digitalisierung sogar noch gar nicht in seine Geschäftsstrategie integriert. Das hat eine Befragung von Union Investment unter 150 Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben.

Die digitale Elite ist klein

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, ist die Gruppe der Innovationsführer in der Immobilienwirtschaft vergleichsweise klein. Nur rund jedes fünfte Unternehmen hat demnach seine Digitalisierungsstrategie bereits weitreichend umgesetzt. Mit einem Anteil von 41 Prozent sieht sich der größte Teil der Befragten in einem Mittelstadium, in dem erste Konzepte und Prototypen realisiert wurden, aber für die Zukunft entlang einer Gesamtstrategie noch viel zu tun bleibt. Ebenfalls jedes fünfte Unternehmen ist in die Digitalisierung seines Geschäfts noch gar nicht eingestiegen, hat aber erste Konzepte und Prototypen in Planung. Bei 16 Prozent der Befragten wird Digitalisierung strategisch nicht berücksichtigt.

Vier Handlungsfelder dominieren die Rangliste

Die Optimierung von Standardprozessen und Schnittstellen steht in den Digitalstrategien der europäischen Immobilien-Investoren ganz oben auf der Liste. 84 Prozent nennen diesen Aspekt als wichtigen Schwerpunkt. Ähnlich starken Zuspruch von 82 Prozent findet die Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Auf Rang drei folgt mit der Optimierung der Kundenkommunikation ein stark vertrieblich geprägter Aspekt. Auch der Kulturwandel in den Unternehmen, den die Digitalisierung eingeleitet hat, ist längst noch nicht abgeschlossen. Rund 80 Prozent der Befragten sagen, die digitale Transformation in den Köpfen der Mitarbeiter müsse weiter vorangetrieben werden. Diese vier Handlungsfelder bilden die Spitzengruppe, gefolgt von der Harmonisierung der Datenlandschaft, die 74 Prozent als eine Priorität ihrer Strategie benennen.

„Dass sich die Immobilienunternehmen in erster Linie die Optimierung von Standardprozessen wünschen, sollte für PropTech-Unternehmen ein Anlass sein, genau in diesem Bereich passgenaue und gut skalierbare Lösungen zu entwickeln. Die Orientierung an Standardprozessen und eine große Innovationskraft neuer Lösungen schließen sich nicht grundlegend aus. Vielmehr sind beide häufig eher ein Beleg für einen klaren Praxisbezug“, sagt Thomas Müller, Head of Digital Transformation bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Spannend zu beobachten ist außerdem, dass im Kontext der Digitalisierung die Erschließung neuer Geschäftsfelder für die befragten Immobilienunternehmen eine deutlich untergeordnete Rolle spielt. Nur 31 Prozent benannten diese in der Umfrage als ein wichtiges Handlungsfeld.

Die meisten erwarten kurzfristige Erfolge

Zwei von drei der befragten Immobilienunternehmen gehen davon aus, dass sich Investitionen in die Digitalisierung ihres Geschäfts nach spätestens drei Jahren rentieren werden. Rund jeder Fünfte erwartet sogar schon innerhalb eines Jahres einen Return on Invest. Mit 34 Prozent hat nur die Minderheit der Unternehmen einen längeren Investitionshorizont, der fünf Jahre und mehr umfasst, um Digitalprojekte langfristig zu entwickeln. Die Erwartung kurzfristiger Investitionserfolge hängt auch zusammen mit den vergleichsweise gut steuerbaren vier Haupthandlungsfeldern, die im Rahmen der Umfrage ermittelt wurden.


Über die Umfrage

Im Auftrag von Union Investment befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2019 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=60), Frankreich (n=55) und Großbritannien (n=35).

Über Union Investment

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Barbara Linnemann ist Head of Asset Management Germany

Seit dem 1. Juli ist Barbara Linnemann (52) als Head of Asset Management Germany bei dem internationalen Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) tätig. Als Leiterin des deutschen Teams treibt sie den weiteren Ausbau der Asset-Management-Aktivitäten von Savills IM in Deutschland voran. Hierzu zählen auch Asset-Management-Mandate für ausländische Investoren, einem wachsenden Geschäftsfeld bei Savills IM. Ihr obliegt die Planung, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle aller ertragssteigernden Maßnahmen des rund 2 Milliarden Euro umfassenden deutschen Immobilienportfolios.

Die studierte Betriebswirtin verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Immobilienbranche. Ihre bisherigen Stationen beinhalten namhafte Marktgrößen wie Vivico (heute CA Immo), Shaftsbury Asset Management sowie Corpus Sireo/Morgan Stanley mit der Asset Management Plattform Argoneo. Zuletzt war sie als Geschäftsführerin bei Apleona Argoneo für den Bereich Asset Management verantwortlich.

Carolina v. Groddeck, Head of Germany bei Savills IM, sagt: „Unsere 30-jährige Erfolgsbilanz basiert darauf, das aktive Asset Management in den Vordergrund zu stellen und hierüber für unsere in- und ausländischen Investoren nachhaltige Renditen zu erzielen. In einem herausfordernden Marktumfeld mit stetig wachsenden Anforderungen freuen wir uns daher sehr, mit Barbara Linnemann eine erfahrene Führungskraft und ausgewiesene Asset-Management-Spezialistin gewonnen zu haben.“

Barbara Linnemann, Head of Asset Management Germany bei Savills IM, ergänzt: „Der anspruchsvolle und interessante Aufgabenbereich bietet mir eine hervorragende Gelegenheit, meine langjährige Asset-Management-Erfahrung einzubringen und neue Impulse zu setzen. Ich freue mich darauf, das Team zu verstärken und unsere Prozesse und Servicequalität weiter zu optimieren.“


Über Savills Investment Management

  • Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Singapur, Tokio und Sydney.
  • Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund 18,5 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2019).
  • Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch.
  • Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

Pictet Asset Management erweitert Total-Return-Palette um neuen Fixed-Income-Fonds

Pictet Asset Management hat seine USD 10 Mrd. umfassende aktiv verwaltete Total-Return-Palette mit dem Fonds Pictet TR-Sirius um eine neue Fixed-Income-Strategie erweitert. Dabei handelt es sich um eine Global-Macro-Strategie, die long und short in liquide festverzinsliche Anlagen aus Schwellenländern investiert.

Der Pictet TR-Sirius investiert in ein breites Spektrum von Instrumenten wie Staatsanleihen, Zinsen und Währungen aus Schwellenländern und zielt darauf ab, unter allen Marktbedingungen Alpha zu generieren. Ein Netto-Marktengagement in Bezug auf Beta oder Carry soll minimiert und Abwärtsrisiken sollen vermieden werden. Der Fonds hat keine Benchmark-Vorgaben und strebt an, den LIBOR-Tagesgeldsatz um 6–8% pro Jahr vor Kosten zu übertreffen, bei einer erwarteten jährlichen Volatilität von 4–6% über einen Zeitraum von 3–5 Jahren.

Diese Strategie ist nun erstmals für externe Investoren zugänglich. Intern wird sie seit drei Jahren von Ketan Gada in London verantwortet, unterstützt von Thibaut Nocella und Rav Singh.

Die Teammitglieder verfügen über eine langjährige Erfahrung und fundierte Kenntnisse in Bezug auf Schwellenländer. Ihre Spezialisierungen ergänzen sich gegenseitig. Zusätzlich greifen sie auf die umfangreiche Investmentexpertise von Pictet Asset Management im Bereich Schwellenländeranlagen zurück.

Der Pictet TR-Sirius wird am 8. August aufgelegt, ist OGAW-IV-konform, bietet eine wöchentliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien zum Vertrieb zugelassen.

„Diese Strategie belegt unsere anhaltende Innovationsfähigkeit sowie unser Engagement für die Schwellenländer und den Ausbau unseres Total-Return-Fixed-Income-Bereichs“, sagt Chief Investment Officer Fixed Income Raymond Sagayam. „Mit ihr können Anleger an den Vorteilen der Schwellenländer partizipieren – bei gleichzeitig geringerer Volatilität.“

Legal & General Investment Management mit starken Halbjahresergebnissen zum 30. Juni 2019

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute ein starkes Finanzergebnis für das erste Halbjahr (per 30. Juni 2019) bekannt gegeben. Die externen Nettomittelzuflüsse von 69,0 Mrd Euro (erstes Halbjahr 2018: 16,6 Mrd. Euro), einschließlich bedeutender Zuflüsse in Indexstrategien asiatischer Kunden, führten im ersten Halbjahr 2019 zu einem Anstieg der Assets under Management (AUM) um 15% auf 1.268 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.113 Mrd. Euro).

LGIM profitiert weiterhin von den globalen Trends bei der Altersvorsorge und den strukturellen Verschiebungen in der Asset Management-Branche, wie z. B. dem Trend zur Passivierung und der Nachfrage nach aktiven Strategien, die ein kontinuierliches Alpha aufweisen. Demzufolge verzeichnet LGIM eine steigende Nachfrage, die durch LGIM‘s breite Produktpalette und vielfältige Anlagestrategien (Indexstrategien, Aktive Strategien, Multi-Asset und Alternatives) abgedeckt werden und einen durchdachten ESG-Ansatz beinhalten. Die hohe Kundenorientierung und die strategische Ausrichtung von Legal & General bilden auch zukünftig die Grundpfeiler für den Geschäftserfolg und weitere Nettomittelzuflüsse.

Das Geschäft im Heimatmarkt Großbritannien wächst weiter und bildet den Grundstein für den bisherigen Erfolg des Unternehmens. LGIM ist ein führender Anbieter von De-Risking-Lösungen für globale Anleger und Marktführer in Großbritannien für Defined Contribution mit Assets von 96,5 Mrd. Euro (86,4 Mrd. Pfund; erstes Halbjahr 2018: 72,3 Mrd. Euro; 64,0 Mrd. Pfund). Für die Zukunft plant LGIM, diese Expertise international auszuweiten.

International ist das verwaltete Vermögen von LGIM um 50% auf 383 Mrd. Euro (343 Mrd. Pfund) gewachsen (erstes Halbjahr 2018: 259,1 Mrd. Euro; 229,3 Mrd. Pfund). Wesentlich dazu beigetragen hat der Gewinn eines passiven Mandats in Höhe von 42 Mrd. Euro (37 Mrd. Pfund) des Japan Government Pension Investment Funds. Dies bildet die langfristige Grundlage für das künftige Wachstum in Japan und der gesamten Region und etabliert LGIM als einen der drei bedeutendsten ausländischen Vermögensverwalter auf dem japanischen Markt der institutionellen betrieblichen Altersversorgung.1

LGIM wird weiterhin in Geschäftsbereiche investieren, in denen zukünftiges Wachstum zu erwarten ist oder in denen die operationale Effizienz durch Automatisierung und Verbesserung der Geschäftsprozesse gesteigert werden kann. Im Vordergrund stehen die Digitalisierung, die Optimierung der Plattformen und der verstärkte Einsatz von Data Analytics.

Zu den Ergebnissen von LGIM sagt Michelle Scrimgeour, seit Juli dieses Jahres CEO bei LGIM: „Die Zahlen für die sechs Monate bis Juni spiegeln ein gutes erstes Halbjahr für LGIM wider. Ich freue mich darauf, diese Grundlagen in meiner Rolle als CEO weiter auszubauen. Wir haben zudem große Fortschritte beim Ausbau unseres internationalen Geschäfts gemacht und einige bedeutende Mandate gewonnen, nicht zuletzt durch die Mandatierung des Japan Government Pension Investment Funds. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Investitionen liegt in der Verbesserung unserer operationellen Plattform. Dies wird auch durch die weitere, zügige Digitalisierung der Geschäftsprozesse unterstützt. Die Zukunft wird globale regulatorische, wirtschaftliche, technologische und politische Veränderungen mit sich bringen. Ich werde eng mit unseren Kunden und allen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir uns mit Blick auf die Herausforderungen der Branche optimal positionieren.“

Volker Kurr, Head of Europe Institutional von LGIM, betont: „Diese sehr guten Ergebnisse wurden in einem volatilen Marktumfeld erzielt und zeigen die Leistungsfähigkeit unserer Anlagestrategien. Als fokussiertes Haus ist es uns gelungen, unsere Anleger vom Mehrwert zu überzeugen, den LGIM bietet. Wir konnten unser Wachstum in Europa im ersten Halbjahr 2019 fortsetzen. Mit Mittelzuflüssen von 5,6 Mrd. Euro hat Kontinentaleuropa einen substanziellen Beitrag zum guten Halbjahresergebnis beigetragen Die institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden in Europa profitierten dabei insbesondere von unserer großen Expertise in den Bereichen Fixed Income und Emerging Markets, unseren intelligent konstruierten passiven Investmentlösungen sowie unserem hohen Engagement beim Thema ESG. Kürzlich haben wir auch von der UNPRI (Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortungsbewusstes Investieren) für Governance und Strategie für dieses Jahr mit A+ ein sehr starkes Rating erhalten.“

Seit 2010 ist LGIM UNPRI-Unterzeichner. Für 2019 hat das Unternehmen fünf A+ und zwei A Ratings in den sieben von UNPRI bewerteten Modulen erhalten. Damit setzen wir unsere jährliche Leistungssteigerung fort.


Den PRI Assessment Report 2019 für LGIM finden Sie (in englischer Sprache) unter: http://www.lgim.com/uk/en/capabilities/corporate-governance/stewardship-and-integration/ 

1) Japan Funds News Letter am 31. März 2019.

ETF-Nachfrage erreicht Rekordhoch – Weiterer Ausbau des ETF-Angebotes schreitet voran

„Der bereits seit Jahren bestehende Trend zu Anlagen in Exchange Traded Funds (ETFs) hat sich in letzter Zeit noch einmal merklich beschleunigt. Bei den ebase Kunden bewegt sich die Nachfrage auf Rekordniveau, im Juli wurden beispielsweise mehr als fünf Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Fundflow-Faktoren der ebase Kunden in ETFs 2019


Abbildung 1: Fundflow-Faktor der ebase Kunden in ETFs 2019. Der Fundflow-Faktor zeigt an, um welchen Faktor die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse der ebase Kunden übersteigen (bei Nettomittelzuflüssen) bzw. um welchen Faktor die Mittelabflüsse die Mittelzuflüsse der ebase Kunden bei ETFs übersteigen (bei Nettomittelabflüssen).

Noch vor einigen Jahren konzentrierte sich die Nachfrage stark auf wenige sehr bekannte Indizes, wie den DAX oder MSCI World. Mittlerweile aber greifen die ebase Kunden auf ein breites Spektrum an Indizes, die die Grundlage der ETFs bilden, zurück. „Beispielsweise war der MSCI World Minimum Volatility Index nach dem klassischen MSCI World der in 2019 bisher am häufigsten gehandelte Index, auch dies belegt die Reife des Marktes und das gestiegene Informationsniveau der Anleger“, so Geyer.

Um den Kunden dauerhaft ein bestmögliches Angebot an ETFs zur Verfügung zu stellen, hat ebase im April auf ein Marktpreismodell umgestellt und den weiteren Ausbau des damals rund 450 Fonds umfassenden ETF-Angebots eingeleitet. „Seit April konnten wir das bei ebase verfügbare ETF-Angebot bereits auf etwa 800 Fonds ausbauen. Mittelfristig ist es das Ziel, den Handel von rund 1.300 ETFs über ebase anzubieten“, präzisiert Geyer. Neben der größeren Produktvielfalt konnte auch die Zahl der ETF-Anbieter bereits fast verdreifacht werden. Beispielsweise sind jetzt auch ETFs von State Street, Invesco und Amundi handelbar.

Für alle ETFs steht dabei das breite Leistungsangebot der ebase für Privat- und Firmenkunden sowie institutionelle Anleger zur Verfügung. Für das gesamte angebotene ETF-Universum sind Einmalanlagen und Spar- sowie Entnahmepläne möglich. Auch für das Angebot zum VL-Sparen mit ETFs nimmt die Zahl der verfügbaren Fonds weiter zu. Für alle Kunden besteht dabei die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Nominalorders mit sechs Nachkommastellen abzurechnen. „Beim Ausbau des über ebase verfügbaren ETF-Spektrums haben wir großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur weitere Fonds angeboten werden, sondern auch der bestehende umfangreiche Leistungsumfang – der von den Kunden sehr geschätzt wird – weiterhin für das gesamte Angebot verfügbar ist“, ergänzt Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Amundi verstärkt sein ETF-, Indexing- & Smart-Beta-Team in Deutschland

Amundi hat in Deutschland eine Reihe von Neueinstellungen für das Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta am Standort Frankfurt vorgenommen. Das Team verstärkt haben:

Thomas Wiedenmann, als Head of Retail & Wealth Management ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa. Er ist zudem Deputy Head des Bereichs ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa.

Außerdem sind Aysun Cifci und Dirk Auersperg zu Senior Sales Manager für die Kundenbetreuung im Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta für Deutschland und Österreich ernannt worden.

Thomas Wiedenmann kommt von BlackRock, wo er fünf Jahre als Head of iShares Wealth Advisory Germany fungierte. Dort leitete er auch das Partnerprogramm iShares Connect. Davor war er fünf Jahre bei der Deutschen Bank Gruppe, wo er zuletzt bei der DWS für Public Distribution für passive Produkte verantwortlich war. Seine Karriere startete er im Strukturierungsteam von db X-trackers bei Global Markets - Corporate Investment Banking. Thomas Wiedenmann studierte an der Universität Würzburg und Tel-Aviv und ist Diplom-Volkswirt.

Aysun Cifci war vor ihrem Wechsel zu Amundi knapp vier Jahre bei der UBS im Asset Management tätig. Zuletzt war sie als Director Passive & ETF Specialist Sales Germany & Austria für das ETF-Geschäft mit institutionellen Kunden. Zuvor war sie sieben Jahre bei der DekaBank als Sales Trader ETF Advisory & Trading tätig und betreute das First Market Making für ETFs, Single Stock Portfolio Trading. Zudem war sie für ETFlab/Deka ETF Produktpromotion zuständig, bevor in den institutionellen Vertrieb wechselte. Aysun Cifci ist gelernte Finanzberaterin und hat einen Bachelor of Law von der Universität Osnabrück sowie ein Zertifikat des Exchange Trader Cash Market der Deutschen Börse.

Dirk Auersperg war vor seinem Wechsel zu Amundi zwölf Jahre bei der Société Générale als Senior Sales für strukturierte Produkte und zuletzt bei Lyxor vor allem im ETF-Bereich tätig. In beiden Funktionen umfasste seine Tätigkeit die Betreuung institutioneller Kunden. 2007 startete er seine Karriere bei der Société Générale in Frankfurt als Sales Analyst. Dirk Auersperg hat ein Diplomabschluss in Mathematik der Universität Köln.


Über Amundi

Amundi ist bezogen auf das verwaltete Vermögen Europas größter Vermögensverwalter und gehört zu den Top-101 weltweit. Amundi verwaltet in sechs Haupt-Investitionszentren2 ein Vermögen von 1.487 Milliarden Euro3. Amundi bietet Kunden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika eine umfassende Marktexpertise und eine breite Palette von aktiven, passiven und sachwertbezogenen Investmentlösungen an. Kunden haben darüber hinaus Zugang zu einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen und Tools. Amundi mit Sitz in Paris ist seit November 2015 an der Börse notiert. Dank einzigartiger Research-Kapazitäten und der Kompetenz von rund 4.500 Mitarbeitern sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Anlegern innovative Anlagestrategien und -lösungen, die auf ihre Bedürfnisse und Risikoprofile zugeschnitten sind.

1) Quelle IPE “Top 400 asset managers”, veröffentlicht im Juni 2019 auf Basis verwalteter Vermögen per Dezember 2018
2) Investmentzentren: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
3) Amundi Zahlen per 30. Juni 2019

Aviva Investors erweitert Fondspalette um zwei globale Aktienfonds

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt heute die Auflage von zwei neuen globalen Aktienfonds bekannt: dem Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund sowie dem Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained.

Der Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund wird von Mikhail Zverev, Head of Global Equities, mit Unterstützung des globalen Aktienteams verwaltet. Der Fonds strebt eine gleichbleibend langfristige Rendite an und investiert, ohne einem bestimmten Investmentstil zugeordnet zu sein, in ein konzentriertes Porfolio globaler Aktien. Diese werden vom Team aufgrund ihrer starken Überzeugung und positiven Einschätzung ausgewählt.

Mikhail Zverev, Head of Global Equities, sagt:

„Globale Aktien bieten eine breite und unglaublich vielfältige Palette an Investitionsmöglichkeiten für Stockpicker. Dieser neue Fonds investiert in Unternehmen, von denen wir überzeugt sind, dass die sich ändernden Fundamentaldaten der Unternehmen nicht adäquat bewertet sind und unseren Kunden somit ein hohes Renditepotenzial bieten dürften. Marktineffizienz ist unserer Ansicht nach nicht auf einen bestimmten Investmentstil beschränkt und Anlageideen lassen sich auch innerhalb der unterschiedlichen Stilkategorien finden. Daher verfolgen wir gestützt auf ein gründliches Research diverse Investmentopportunitäten - wohin sie uns auch führen."

Der Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained Fund wird von Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, und dem Team für Schwellenländeraktien verantwortet. Ziel des Fonds ist es, langfristig konsistente Renditen zu erwirtschaften. Hierfür investiert dieser in ein konzentriertes, stilunabhängiges Portfolio, das darauf ausgelegt ist, die einzigartige Mischung diverser Investmentchancen in den Schwellenländern zu nutzen.

Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, sagt:

„Wir sind überzeugt, dass die Schwellenländer ein dynamisches Spektrum an Investitionsmöglichkeiten auf Unternehmensebene bieten. Der Strukturwandel und die neu entstehenden Sektoren bieten ein großes Potenzial für gut positionierte Unternehmen. Gleichzeitig geben uns Ineffizienzen an den Aktienmärkten einen erheblichen Spielraum, um Fehlbewertungen auszunutzen. Wir suchen nach Ideen in einem breiten Universum, ohne durch einen bestimmen Investmentstil eingeschränkt zu werden. Mit einem zukunftsorientierten und global vernetzten Ansatz ermöglichen wir unseren Anlegern Zugang zu den besten Unternehmen, zusammengefasst in einem diversifizierten Portfolio.“

Neben einer fundamentalen Analyse, die in erster Linie auf aktienspezifischen Faktoren basiert, die sich auf Ertrag, Cashflow und damit verbundenes Risiko auswirken, wird das Management beider Fonds durch ein hohes Maß an Unternehmenskontakten und einer strukturierten Branchenabdeckung über die Regionen hinweg unterstützt. Multi-Asset- und Makro-, Credit- und ESG-Informationen sind ebenfalls in den Aktienauswahlprozess integriert.

David Cumming, CIO, Aktien, ergänzt:

„Die Auflegung dieser beiden Fonds ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Stärkung unseres Aktienangebots und Investmentteams. Die neuen Aktienstrategien sind nicht durch einen bestimmten Anlagestil eingeschränkt und weisen ein hohes Active Share auf. Somit ergänzen sie unser bestehendes Angebot an globalen- sowie Schwellenländeraktienfonds. Sie stützen sich auf die Expertise eines sehr erfahrenen und effektiv vernetzten Investmentteams sowie Research."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 367 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2018.

Neuer Fonds der EB-SIM treibt die Energiewende weiter voran

Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa hat erfolgreich seine erste Investition getätigt: Der Fonds der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) hat sein erstes Investment Closing über die Ziellinie gebracht. Es handelt sich hierbei um den Solarpark Bollberg, eine Gesellschaft aus dem Green City-Konzern mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Der Solarpark ist bereits seit 2011 in Betrieb und befindet sich in Ost-Thüringen. Der Fonds hat weiterhin Kaufverträge für vier Windparks in Frankreich, dem viertgrößten Windmarkt Europas, mit einer Gesamtleistung von über 70 MW erfolgreich unterzeichnet. Diese gehen voraussichtlich im August in das Eigentum des Fonds über. Weitere Projekte befinden sich derzeit im Ankaufsprozess. Der spezialisierte Nachhaltigkeits-Fonds strebt ein diversifiziertes Zielportfolio von ca. 150 Millionen EUR mit einer Investitionsphase bis 2021 und einer Laufzeit von 22 Jahren an.

Der Fonds wurde als geschlossener Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bietet die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. eine vollständige Abdeckung aller in Luxemburg ansässigen Anlageprodukte sowie ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit maßgeschneiderten Lösungen für individuelle und komplexe Anlagestrukturen.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Der Renewables-Fonds der EB-SIM investiert in Projekte der Erneuerbaren Energien ausgewählter europäischer Länder. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder (ohne Griechenland und Italien) sowie Schweiz und Norwegen ist mit maximal 40 Prozent möglich.

Investiert wird in nachhaltige Projekte mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für zwölf bis 25 Jahren sowie mit in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen. Die Produktionsanlagen stammen von etablierten Technologieanbietern mit Schwerpunkt auf Windenergie und Photovoltaik. Sonstige erneuerbare Technologien sind als Ergänzung mit bis zu 30 Prozent möglich. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Die EB-SIM prüft als Fonds-Advisor alle Projekte und verantwortet die Auswahl. Ebenso leitet sie ihre Anlageempfehlungen an den Fondsverwalter zur Investitionsentscheidung. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert durch einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit rund 20 Mitarbeitern zum Jahresende 2018 ca. 3,8 Mrd. EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent: Ältester Fonds wird nachhaltig!

Der Raiffeisen-EuroPlus-Rent ist ein ganz besonderer Fonds: Er war der allererste Investmentfonds, den die Raiffeisen KAG auflegte (ursprünglicher Name: Raiffeisen-Rentenfonds). Mit ihm begann im Dezember 1985 für unzählige Fondsanleger sowie für uns eine Erfolgsgeschichte.

Aus dem Raiffeisen-EuroPlus-Rent wird ab dem 1. August 2019 der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent. Natürlich ändert sich damit einiges in der Investmentstrategie. Manches bleibt aber auch nahezu gleich, beispielsweise das Risikoprofil des Fonds. Und eines ändert sich gewiss nicht: Unser Streben nach höchster Qualität im Fondsmanagement.

Kernkompetenz Nachhaltiges Investieren

Raiffeisen Capital Management hat sich schon seit vielen Jahren Nachhaltigem Investieren verschrieben, lange bevor „alle Welt“ anfing, darüber zu reden. Zielstrebig haben wir Know-how aufgebaut, Kontakte geknüpft, spezielle Investmentprozesse dafür entwickelt. Eine eigene Nachhaltigkeitskennzahl kreiert, den Raiffeisen-ESG-Score1. Kurzum, wir haben Nachhaltiges Investieren zu einer Kernkompetenz entwickelt. Schritt für Schritt erweitern wir unsere Palette nachhaltiger Investmentfonds und diese erfreut sich wachsenden Zuspruchs. Mit einem Fondsvolumen von weit über einer Milliarde Euro ist der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft!

Einen ganz zentralen Platz in unserer Nachhaltigkeitsfonds-Palette nimmt ab August der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent ein.

Gutes besser machen

„Never change a winning team“ sagt der Engländer und meint damit, Dinge möglichst nicht zu verändern, die gut funktionieren. Von daher hätten wir den ältesten unserer Investmentfonds auch so lassen können, wie er ist. Aber es gibt zwei gewichtige Gegenargumente:

Argument #1: Die globale Renditelandschaft hat sich gewaltig verändert. Vor allem in Europa weisen sehr viele Staatsanleihen inzwischen negative Renditen auf – und das hat es so noch nie zuvor gegeben. Im Interesse unserer Fondsanleger sehen wir daher Handlungsbedarf.

Argument #2: In unserer Fondspalette fehlte bislang noch ein globaler Rentenfonds, der unter strengen Nachhaltigkeitskriterien veranlagt. Es liegt nahe, dass unser „dienstältester“ Fonds künftig eines der Herzstücke unserer Nachhaltigkeits-Rentenfondspalette bilden wird.

Was ändert sich?

Zum ersten kommt im Fonds künftig unser bewährter, vielfach ausgezeichneter Nachhaltigkeitsprozess bei der Anleiheauswahl zum Einsatz.

Zum zweiten ändert sich die Fondsausrichtung: Global statt bislang stark auf Europa fokussiert. Negativrenditen sind nirgendwo sonst so stark verbreitet wie in Europa. Schon deshalb lohnt es sich, die übrige Welt stärker einzubeziehen.

Drittens wird der Fonds flexibler und sehr viel stärker als bisher anhand von Bewertungskriterien veranlagen, und dabei immer wieder antizyklisch investieren. Attraktive Anleiheklassen werden hoch gewichtet, teure hingegen reduziert oder ganz verkauft. Der Fokus liegt somit auf Anleihen mit gutem langfristigen Ertragspotenzial und hoher Nachhaltigkeitsbewertung (Raiffeisen-ESG-Score).

Was bleibt (nahezu) gleich?

Der Fonds ist selbstverständlich weiterhin ein reiner Anleihefonds. Auch sein Risikoprofil bleibt gleich (erwartete Volatilität von drei bis fünf Prozent). Ebenso wird der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent auch künftig maximal bis zur Hälfte seines Fondsvolumens Fremdwährungen enthalten. Unter letzteren werden dabei deutlich mehr außereuropäische sein als bisher.

Was bedeutet das konkret?

Aus Risiko-Ertragssicht setzt das Fondsmanagement unter anderem verstärkt auf Emerging-Markets-Anleihen, inflationsgeschützte Anleihen und Euro-Unternehmensanleihen guter Bonität (Investmentgrade). Hinzu kommen Renten in verschiedenen Dollarwährungen, wobei hier das Währungsrisiko abgesichert ist. Da viele staatliche Emittenten nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, greift der Fonds stattdessen auf Anleihen anderer bonitätsstarker Institutionen zurück, die nachhaltig agieren. Dazu gehören beispielsweise internationale Entwicklungsbanken, wie die Weltbank oder die Europäische Entwicklungsbank.

Unter Risiko-Ertrags-Aspekten unattraktiv schätzt das Fondsmanagement derzeit hingegen HighYield-Anleihen, Euro-Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen ein.

  • Langfristig & nachhaltig: Fokus auf Anleihen mit relativ hohem erwarteten langfristigen Ertrag und überdurchschnittlicher Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Bewertung
  • Global & flexibel: keine fix vorgegebene Anlagestruktur, große Handlungsfreiheit
  • Bewertungsorientiert & antizyklisch: Ertragschancen nutzen, Risiken reduzieren

Fazit

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent bieten wir Anlegern jetzt einen global und nachhaltig investierenden Anleihefonds. In ihm bündeln wir zwei unserer Kernkompetenzen: Nachhaltiges Investieren und globales Anleihemanagement. Der Fonds richtet seinen Fokus auf Anleihen mit bestmöglichem langfristigen Risiko-Ertrags-Profil und gleichzeitig möglichst hoher Nachhaltigkeitsbewertung.


1) ESG steht für Umwelt (E / Environment), Soziales bzw. Gesellschaft (S / Social) und Corporate Governance bzw. gute Unternehmensführung (G / Governance)

Bitte beachten Sie die vollständige Pressemitteilung von Raiffeisen Capital Management inklusive der Disclaimer links als PDF.

WisdomTree gibt Änderungen an europäischen ETPs bekannt und schließt die letzte Phase der Integration von ETF Securities ab

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute Änderungen an seinen europäischen Exchange-Traded Products bekannt und schließt damit die letzte Phase der Integration des Rohstoff-, Devisen- und Short-Leveraged-Geschäfts von ETF Securities ab. In den kommenden Monaten wird das Unternehmen innerhalb seiner Produktpalette 224 Produkte unter der Marke WisdomTree vereinheitlichen und 192 sich überschneidende oder Fremdprodukte schließen.

Nach Abschluss dieses Prozesses wird WisdomTree mit 250 Produkten in den Bereichen Rohstoffe, Aktien, Devisen, Festverzinsliche und Alternativen auch weiterhin eine der umfassendsten Produktreihen in Europa anbieten.

WisdomTree überprüft seine Produktreihe kontinuierlich, um sicherzustellen, dass es sich bei allen seinen Produkten innerhalb des aktuellen ETP-Umfelds um überzeugende und differenzierte Investmentangebote handelt. Die oben genannten Änderungen erfolgen im Zuge der Übernahme von ETF Securities im April 2018, da das Unternehmen sich überschneidende Produkte im gesamten Geschäftsbereich liquidieren und andere nach sorgfältiger Abwägung von Faktoren wie Marktnachfrage und Wettbewerbspositionierung schließen möchte. Außerdem werden 224 Produkte umbenannt, die derzeit auf ETF Securities oder Boost ETP lauten, sodass sie einheitlich unter der Marke WisdomTree zusammengefasst werden.

Die Liquidation der Produkte erfolgt voraussichtlich Ende September und die Umbenennung soll den Plänen nach zur selben Zeit stattfinden.

Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe, kommentiert: „Durch die letzte Phase der Integration von ETF Securities werden wir zu Europas führender Autorität bei Rohstoffen – zusätzlich zu der vorhandenen Stärke von WisdomTree in den Bereichen Smart-Beta-Aktien, Festverzinsliche und vielem mehr. Wir sind uns des Vertrauens bewusst, das unsere Investoren bezüglich eines vielfältigen und in den Portfolios Mehrwert schaffenden Produktangebots in uns setzen. Wir sind konsequent bestrebt, Produkte auf den Markt zu bringen, die diese Erwartungen erfüllen. Unser Fokus liegt auf Innovation und steht in dieser letzten Verfeinerungsphase für eine robustere, wettbewerbsfähigere Produktplattform.“

„Die Welt entwickelt sich weiter und es gibt eine Vielzahl technologischer Veränderungen – dies gilt ebenso für die Chancen von Investoren. Auch weiterhin entwickeln wir Produkte, die der Kundennachfrage entsprechen. Wir sind angesichts mehrerer neuer Produkte, die sich in Vorbereitung befinden, zuversichtlich, dass wir die Erwartungen unserer Klienten auch in Zukunft übertreffen und eine unvergleichliche Reihe von Premium-Produkten anbieten werden. Während dieser Zeit tun wir alles, um den Prozess zur Schließung dieser Produkte für unsere Investoren nahtlos zu gestalten.“

„Es ist unglaublich spannend, unsere gesamte Produktpalette unter der Marke WisdomTree zusammenzufassen. Hierbei handelt es sich für das Unternehmen in Europa um einen Meilenstein und wir freuen uns auf unsere nächste Entwicklungs- und Wachstumsphase“, fügt er hinzu.

Eine vollständige Liste der Produkte, die geschlossen bzw. umbenannt werden, finden Sie bei WisdomTree hier in den FAQs: http://www.wisdomtree.eu/de-de/-/media/eu-media-files/other-documents/faq/european-exchange-traded-product-set-changes-qa.pdf 

PGIM Real Estate legt offenen europäischen Core-Immobilienfonds auf

PGIM Real Estate hat den European Core Diversified Property Fund (EuroCore) aufgelegt. Das erste Closing des offenen, diversifizierten Immobilienfonds wurde mit Kapital von sechs institutionellen Investoren in Höhe von 304 Millionen Euro abgeschlossen.

Der EuroCore investiert durch überwiegend defensive Core-Strategien in die europäischen Metropolregionen. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Deutschland und Frankreich. Die Evergreen-Investmentstrategie des Fonds verfolgt dabei eine breite Diversifikation in alle Sektoren und gewichtet Wohnimmobilien über. Das Seed-Portfolio umfasst aktuell fünf Büro- und Logistikimmobilien in Frankreich und Deutschland, die repräsentativ für die Ausrichtung des Fonds auf nachhaltige Erträge und Wertsteigerung durch Wachstum des operativen Ertrags sind.

„Europa bietet aus unserer Sicht nach wie vor attraktive Investitionsmöglichkeiten – insbesondere in Büromärkten mit einer niedrigen Leerstandsquote und in Logistikimmobilien, die ein kurzfristiges Wachstumspotenzial bieten. Hinzu kommen Wohnungsmärkte, die Wachstum generieren können und gleichzeitig das Portfolio stabilisieren", sagt Raimondo Amabile, Head of Europe für PGIM Real Estate.

Thomas Kallenbrunnen, Senior Portfolio Manager für die europäische Core-Strategie von PGIM Real Estate, fügt hinzu: „Durch das konsequente Anwenden unserer transparenten und defensiven globalen Investmentphilosophie auf den europäischen Markt streben wir eine langfristige Outperformance mit geringer Volatilität und Cashflow-Diversifikation an. Wir bedanken uns bei den Investoren des ersten Closings für ihr Vertrauen und werden hart dafür arbeiten, uns dieses nachhaltig und langfristig zu bestätigen.“

Der EuroCore wird Teil des neu geschaffenen Inrev-ODCE-Universums und PGIM Real Estate strebt an, zu dieser Transparenzinitiative im europäischen Core-Immobilienmarkt substanziell beizusteuern.

Do Investment AG verstärkt Team mit Senior Relationship Managerin Birgitta Kobold

Birgitta Kobold verstärkt seit 1. Juli als Senior Relationship Manager die Do Investment AG (Do) mit ihrer langjährigen Expertise in der Betreuung von Wealth Management Kunden.

Corinna Schütz, im Vorstand von Do verantwortlich für Compliance/Meldewesen, Risikomanagement und Personal, sagt: „Do steht für maßgeschneiderte und an anspruchsvollen Kundenbedürfnissen ausgerichtete Asset Allocation. Im Rahmen unserer diskretionären Vermögensverwaltung ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Mandanten besonders wichtig. Birgitta Kobold bereichert unser Team neben ihrem Know-how und hohen Erfahrungsschatz im Bereich Relationship Management mit ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz.“

Die gelernte Bankkauffrau bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kundenbetreuung und ein umfangreiches Netzwerk mit. Vor ihrem Wechsel zu Do war sie 13 Jahre bei der Deutschen Bank AG als Vice President in der Abteilung Private Port im erweiterten Führungsteam für Family und Investment Offices tätig. Davor verantwortete sie bei der HypoVereinsbank als Abteilungsdirektorin in verschiedenen Bereichen die strategische und operative Beratung vermögender Kunden. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Vereinsbank in München und qualifizierte sich per berufsbegleitendem Studium zum Certified Financial Planner (ebs), dem höchsten international anerkannten Ausbildungsstandard für Finanzberater.


Über die Do Investment AG

Die Do Investment AG ist Teil der Unternehmensgruppe von Herrn Silvius Dornier. Eingebunden in ein einzigartiges Netzwerk und in enger Verknüpfung mit dem Family Office der Familie Silvius Dornier werden vermögende Privatpersonen, mittelständische Unternehmerfamilien, Stiftungen und konservative Institutionen ganzheitlich in allen Fragen der Vermögensplanung und des Vermögensmanagements begleitet. Die Kernkompetenzen der Do Investment AG liegen neben der Strukturierung und Verwaltung von liquiden Vermögenswerten in ausgewählten Sachwertinvestments im Bereich der Agrarwirtschaft.
Die Do Investment AG ist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß Kreditwesengesetz (KWG) zugelassen und unterliegt deren Aufsicht.