SGSS führt Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs ein

Société Générale Securities Services führt „D-View“, ein Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs, ein.

Mit dieser maßgeschneiderten Berichts- und Analyselösung bietet Société Générale Securities Services (SGSS) Asset Managern eine innovative Entscheidungshilfe bei der Vertriebsstrategie für ihre Fonds über verschiedene Domizile.

D-View ermöglicht Asset Managern den Zugriff auf Dashboards, die individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können, und bietet ihnen einen Gesamtüberblick über die Vertriebsdaten ihrer Fonds über verschiedene Domizile hinweg. Dank dieses Tools, das umfassende Berichte und Analysen zu Anlegern, Vertriebspartnern und der Wertentwicklung von Fonds auf verschiedenen Märkten liefert, können Asset Manager leicht ihre Vertriebsstrategie anpassen.

Die von SGSS entwickelte Lösung D-View ist von SG Markets aus zugänglich, der Online- Serviceplattform für Kunden des Geschäftsbereiches Global Banking & Investment Solutions. D-View macht es Asset Managern leicht, auf verschiedene Informationen zuzugreifen, insbesondere:

  • Die Ausgaben und Rücknahmen von Fondsanteilen, die sich mit dem verwalteten Vermögen vergleichen lassen
  • Detaillierte Informationen über Zu- und Abflüsse nach Ländern, Anlegertypologie, Fondskategorie oder ISIN-Code
  • Das Ranking der 10 führenden Vertriebspartner für jeden Fonds
  • Zugang zum Datenverlauf der letzten fünf Jahre

„Mit D-View liefert SGSS eine intelligente Berichts- und Analyselösung, die auf die Bedürfnisse von Asset Managern zugeschnitten ist, die ihre Vertriebsstrategie optimieren möchten“, betont Sarj Panesar, Head of Business Development für Asset Manager bei SGSS. „Dank neuer Technologien können wir die Informationen unserer Kunden transformieren und sie auf effiziente Weise nutzen, um ihnen maßgeschneiderte Analyselösungen anzubieten.“

Diese neue Lösung beruht auf „Data Lake“ von SGSS, einer innovativen Technologie, die die von Transfer Agents gesammelten Informationen und Daten speichert und aggregiert. D-View beinhaltet derzeit die Daten von Fonds mit Sitz in Luxemburg, Irland und Deutschland, und deckt bis 2019 auch Frankreich, Italien, Großbritannien und die Schweiz ab. Die Lösung umfasst bereits 88% der Daten von grenzüberschreitenden Fonds.

Schroders Global Investor Study 2018

Mehrheit der Anleger überzeugt: Nachhaltiges Investieren und langfristige Erträge gehen Hand in Hand.

Der zweite Teil der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländernzum Thema Nachhaltigkeit befragt wurden, hat ergeben: Weltweit glaubt nur jeder Vierte, dass nachhaltiges Investieren auf Kosten der Anlageergebnisse gehen würde. Dieses Studienergebnis ist ein Hinweis auf die wachsende Überzeugung unter Anlegern, dass sich ordentliche Renditen und das Bestreben, mit Kapitalanlagen Positives zu bewirken, nicht gegenseitig ausschließen.

Im kontinentalen Vergleich sind Anleger in Europa am wenigsten um den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Renditen besorgt. Dort befürchten nur 23 Prozent der Befragten, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. Am anderen Ende der Skala liegen Anleger in Asien mit 29 Prozent.

Global beurteilen insbesondere manche asiatische Staaten dies als eines der wichtigsten Hindernisse für nachhaltiges Investieren: In China (39 Prozent), Indonesien (38 Prozent) und Thailand (34 Prozent) sehen besonders viele Befragte den oben angeführten Zusammenhang als gegeben an. In Deutschland dagegen glauben nur 20 Prozent der Investoren, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. In Frankreich (19 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Dänemark (18 Prozent) sehen es die Befragten ähnlich. Am wenigsten besorgt zeigen sich Anleger aus Japan (13 Prozent).

Nachhaltige Anlageprodukte werden immer beliebter

Die Studie belegt, dass nachhaltiges Investieren ein Trend ist, der weltweit weiter wächst. So haben in den vergangenen fünf Jahren 64 Prozent der Anleger den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht. Deutschland liegt hierbei mit 63 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Mit den globalen Ergebnissen übereinstimmend gaben 76 Prozent der weltweit befragten Anleger an, dass nachhaltiges Investieren für sie in dem genannten Zeitraum an Bedeutung gewonnen hat. In Deutschland finden sogar 79 Prozent der Anleger, dass nachhaltige Geldanlagen wichtiger geworden sind, was oberhalb vieler anderer europäischer Staaten liegt.

Vor allem jüngere Menschen haben weltweit den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in den vergangenen fünf Jahren erhöht. Das gilt insbesondere für die als „Millennials“ bezeichnete Altersgruppe, wohingegen der Anteil der sogenannten Baby-Boomer nur bei 52 Prozent liegt. 71 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 75 Prozent der 25- bis 34-Jährigen steigerten den Anteil nachhaltiger Anlagen in ihren Portfolios.

Dieser Prozentsatz geht mit zunehmendem Alter kontinuierlich zurück und erreicht bei den über 65-Jährigen seinen Tiefststand: In dieser Altersgruppe haben im genannten Zeitraum nur noch 43 Prozent den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht.

Jüngere Umfrageteilnehmer sagten zudem, dass sie einen größeren Teil ihrer Portfolios für nachhaltige Investmentfonds einsetzen – 43 Prozent sind es bei den 18- bis 24-Jährigen. Unter den 45- bis 54-Jährigen beträgt dieser Anteil jedoch nur 33 Prozent.

Wissensvermittlung und Transparenz sind der Grundstein eines nachhaltigen Finanzsystems

Bemerkenswert ist außerdem, dass bei Anlegern, die nach eigener Einschätzung über mehr Wissen auf dem Gebiet der Kapitalanlage verfügen, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie nachhaltig investieren. Weltweit sagten Umfrageteilnehmer, die sich selbst für Experten halten, dass sie 54 Prozent ihrer Anlageportfolios nachhaltig investieren. Bei Anlegern, die sich selbst als „Anfänger” bezeichnen, sind es dagegen nur 33 Prozent. Weltweit gab mehr als die Hälfte der befragten Anleger an (57 Prozent), dass ungenügende Informationen oder mangelndes Verständnis sie von nachhaltigem Investieren abhalten.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Dieses Ergebnis weist darauf hin, dass die Wissensvermittlung an Anleger eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, ein nachhaltigeres Finanzsystem zu schaffen. Dies ist eine Aufgabe, die bei politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt zunehmend in den Fokus rückt. Für uns bei Schroders ist die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage kein Selbstzweck, denn: Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen. Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Kunden diesen Zusammenhang zu erklären.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen sind bemerkenswert. Besonders interessant ist aber, dass bei fachkundigen Anlegern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nachhaltig investieren. Dies unterstreicht, wie viel Arbeit von der Kapitalanlagebranche noch zu leisten ist, um allen Anlegern die potenziellen Vorteile von nachhaltigem Investieren nahezubringen. Natürlich gibt es immer noch Barrieren, die Anleger davon abhalten, sich diesem Anlagestil zu verschreiben. Deshalb müssen wir die Verfügbarkeit und Transparenz entsprechender Fonds verbessern und die Qualität der Beratung beim Thema nachhaltige Geldanlage heben.

Den vollständigen Bericht zur Schroders Global Investor Study 2018 mit dem Titel „Sind Informationen der Schlüssel, um nachhaltige Investments für Anleger attraktiver zu machen?“ finden Sie hier.

Im ersten, bereits im Juli 2018 veröffentlichten Kapitel der Schroders Global Investor Study kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Menschen auf der ganzen Welt ihre Lebenshaltungskosten im Ruhestand erheblich unterschätzen. Dieses Kapitel finden Sie hier.


This article has first been published on schroders.com.

1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Volles Haus und anregende Diskussionen bei der 14. Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V.

Unter der Überschrift „Digitale Transformation der Finanzindustrie“ lockte die traditionelle Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V. mehr als 550 Teilnehmer ins Audimax der TU München. Prof. Dr. Markus Rudolf (WHU) und Prof. Dr. Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance and Management) erklärten in ihren Fachvorträgen, wie die Blockchain-Technologie funktioniert, was von Krypto-Währungen, Krypto-Assets und Initial Coin Offerings zu halten ist und welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Björn Waldow (Sixt Leasing SE) gab interessante Einblicke in die digitalen Geschäftsprozesse eines führenden Leasingunternehmens. Dr. Florian Mann (WERK1.Bayern GmbH) zeigte auf, wie in München das Potenzial für Entrepreneurship und Digitalisierung gehoben wird, während sich Prof. Dr. Martin Stuchtey (SystemiQ Ltd.) in seinem Beitrag mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigte und Möglichkeiten diskutierte, wie die Gesellschaft in Zukunft ressourcensparende Systeme nutzbar machen kann. Ein überaus spannender und fundierter Themenmix.

Die lebhaften Diskussionen nach den Vorträgen und in den Pausen zeigten deutlich, dass Digitalisierung die Menschen bewegt und insbesondere die neuen Technologien im Finanzbereich neugierig aufgeregt beobachtet werden. Prof. Dr. Bernd Rudolph führte als Vorsitzender des Münchner Finance Forum e.V. in die Tagung ein, Dr. Alexis Eisenhofer versorgte die sozialen Medien mit Eindrücken des Tages und Dr. Peter Oertmann führte als Moderator durch das Programm.

BlueOrchard feiert 20-jähriges Jubiläum seines Flagship Fonds

Der weltweit größte kommerzielle Mikrofinanzfronds, der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Der Fonds verwaltet 1,7 Milliarden US- Dollar. In den vergangenen 20 Jahren hat der BOMF durch Investitionen in 325 Mikrofinanzinstitutionen nachhaltiges und integratives Wachstum in 69 Entwicklungsländern gefördert. Damit sind über 20 Millionen einkommensschwachen Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht worden. Zu den vom Fonds unterstützten Mikrounternehmern gehören zu 53 Prozent Frauen und 45 Prozent befinden sich in ländlichen Regionen. Der Fonds addressiert mit seinen Investitionen elf der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs).

“Während der vergangenen 20 Jahre hat der BOMF bewiesen, dass finanzielle Rendite und sozialer Nutzen Hand in Hand gehen können. Während der Fonds zum weltweit größten kommerziellen Mikrofinanzfonds herangewachsen ist, hat er kontinuierlich seine Mission, die Bekämpfung von Armut und die Befähigung von Menschen in Entwicklungsländern, sich eine Existenz aufzubauen, weiterverfolgt. Wir sind stolz, dieses besondere Jubiläum des Fonds feiern zu dürfen.“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratvorsitzender bei BlueOrchard.

“Wir sind unseren Investoren dankbar, dass sie die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht haben. Investoren fragen heutzutage vermehrt nach Anlagemöglichkeiten, die sowohl eine finanzielle Rendite als auch einen sozialen und/oder ökologischen Nutzen generieren. Wir werden unseren Investoren weiterhin attraktive Anlagemöglichkeiten anbieten, die zur Lösung der großen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit beitragen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

Im Jahr 1998 hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2005 zum Internationalen Jahr des Mikrokredits ausgerufen. Das Ziel war, den bedeutsamen Beitrag der Mikrofinanz zu unterstützen. Dadurch sollte fortan ein inklusives und nachhaltiges Finanzsystem, das armen Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht, bekannter gemacht und weiter gefördert werden. Im Zuge dessen haben die Vereinten Nationen verschiedene Initiativen angestoßen, um Mikrofinanzinvestitionen zu unterstützen. Eine dieser Initiativen war die Gründung des weltweit ersten und vollständig privaten und kommerziellen Mikrofinanzfonds im Jahr 1998, den BlueOrchard Microfinance Fund. Dadurch sollte der Nachweis für die Idee erbracht werden, dass die Bekämpfung von Armut und das Generieren von Marktrenditen keine Gegensätze sind.

Erster Impact Summit von BlueOrchard

Der am 3. und 4. Oktober 2018 in Pontresina (Schweiz) stattfindende BlueOrchard Impact Summit thematisiert, wie Investitionen in integratives Wachstum, Klimaschutz, Bildung und nachhaltiger Infrastruktur mobilisiert werden können. Zu den Gästen zählen Meinungsfrührer und Vordenker aus der ganzen Welt, sowohl aus dem öffentlichen als auch dem privaten Sektor. „Der bevorstehende BlueOrchard Impact Summit bietet Führungskräften auf der ganzen Welt eine herausragende Gelegenheit, Lösungswege zur Mobilisierung der zur Erreichung der UN- Nachhaltigkeitsziele notwendigen Ressourcen zu erörtern”, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

20 Jahre nach Gründung des BlueOrchard Microfinance Fund sind die Bekämpfung von Armut und Ungleichheiten auf der Welt noch genauso bedeutsam. Bemühungen, diese Herausforderungen anzugehen, werden durch die Auswirkungen des Klimawandels weiter gefährdet. Es gilt eine dramatische Investitionslücke von 2,5 Billionen US-Dollar in den Schlüsselbereichen für eine nachhaltige Entwicklung zu schließen. Weitere Information zum Summit finden Sie hier: https://www.blueorchard-summit.com/ 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

First State Investments transferiert Assets von europäischen Investoren auf in Irland ansässige Fondspalette

First State Investments plant die Assets von europäischen Investoren auf seine in Irland domizilierte Fondspalette zu transferieren.

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Euro-Anteilsklassen von 18 Fonds aus der britischen OEIC-Fondspalette durch äquivalente Euro-Anteilsklassen in UCITS-konforme Fonds transferiert werden. Die Fonds werden innerhalb der in Irland ansässigen Fondspalette weiterhin von denselben Portfoliomanagementteams verwaltet. Der geplante Transfer soll europäischen Anlegern einen kontinuierlichen Zugang zu den Anlagestrategien von First State bieten.

Chris Turpin, Managing Director EMEA, bei First State: “Mit diesem Bestreben beabsichtigen wir, die Interessen unserer Anleger zu schützen. Insbesondere möchten wir sicherstellen, dass unsere in der EU ansässigen Kunden unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen weiterhin reibungslos in unsere Anlagestrategien investieren können. First State verwaltet von Dublin aus bereits seit über 20 Jahren Fonds – wir verfügen somit bereits über eine etablierte Präsenz vor Ort.“

Die Investoren der First State OEIC-Fondspalette werden im Oktober dieses Jahres über die Pläne informiert. Anschließend wird im November dieses Jahres die formelle Benachrichtigung über den Transfer der Fondsanteilsklassen an die Investoren versandt, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Financial Conduct Authority (FCA). Wenn die Vorschläge durch die Anteilseigner genehmigt werden, soll der Transfer der Assets im ersten Quartal des Jahres 2019 stattfinden. Zudem plant First State im kommenden Jahr die notwendigen Genehmigungen für eine Verwaltungsgesellschaft in Dublin zu beantragen. Von dieser soll der Kundenstamm innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten bedient und ausgeweitet werden, ungeachtet des Ausgangs der Brexit-Verhandlungen.

Eine Übersicht über die für einen Transfer vorgeschlagenen Fonds finden Sie im PDF links.

La Financière de l’Echiquier setzt Expansion in Europa fort und ernennt neuen Country Manager für Deutschland und Österreich

La Financière de l’Echiquier (LFDE) hat John Korter (48) zum 17. September 2018 als Country Manager für Deutschland und Österreich ernannt. Korter berichtet an den Generaldirektor Christophe Mianné und verantwortet den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in diesen beiden Ländern. John Korter verfügt über eine langjährige Erfahrung im Asset-Management-Bereich in diesen für LFDE strategisch wichtigen Märkten.

Vor seinem Wechsel zu LFDE war John Korter seit 2012 Director of Business Development für Deutschland und Österreich bei Ethenea.

Die Ernennung folgt auf jene von Philip Piltz am 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland und Österreich und steht im Kontext eines ehrgeizigen Expansionsplans in Europa.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent. 2015 wurde eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet und es erfolgte der Markteintritt in Österreich. Die Fondsgesellschaft vertreibt sechs Aktienfonds, vor allem im Bereich der Small- und Mid-Caps, zwei diversifizierte und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser Angebotspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir freuen uns sehr, John Korter in unseren Sales-Teams begrüßen zu dürfen. Seine Ernennung stellt einen großen Vorteil für die Beschleunigung unserer Expansion in Deutschland und Österreich dar, da diese beiden Länder innerhalb der Wachstumsstrategie von La Financière de l’Echiquier eine zentrale Rolle spielen.“

Über John Korter

John Korter begann seine Karriere 1995 in der Abteilung für Devisenhandel der Société Générale Luxembourg. Er sammelte umfangreiche Erfahrungen im Hinblick auf den deutschen, österreichischen und luxemburgischen Markt, insbesondere von 2005 bis 2012 als Director of Business Development für die Schweiz, Deutschland und Österreich bei Carmignac Gestion Luxembourg sowie anschließend bei Ethenea. John Korter ist Deutsch-Belgier und verfügt über einen Abschluss der Universität Trier.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Union Investment entwickelt neue „Manage to Green“-Strategie für Gewerbeimmobilien

Wie lässt sich bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Immobilienbestand erreichen? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell langfristig orientierte Investment-Manager. Schließlich wurde das Pariser Klimaabkommen von 179 Staaten ratifiziert. Union Investment hat vor diesem Hintergrund ihren 2009 erstmals eingeführten Sustainable Investment Check (SI-Check) überarbeitet und legt damit den Grundstein für eine neue „Manage to Green“ Strategie.

Perspektivisch soll der neu konzipierte SI-Check einerseits dazu verwendet werden, Grenzwerte pro Nutzungsart zu bestimmen, die Objekte und Projektentwicklungen im Ankaufsfall erfüllen müssen. Andererseits sollen auf dem Klimapfad bis 2050 Zielwerte definiert werden, die eine Immobilie perspektivisch erreichen muss. Investitionen, die notwendig sind, um den Zielwert zu erreichen, werden bereits im Rahmen der Ankaufsprüfung eingepreist und sind damit ein Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Auf Basis der Grenz- und Zielwerte wird Union Investment als Kern der „Manage to Green“-Strategie Anfang 2020 unter anderem konkrete CO2-Einsparziele für ihr Immobilienportfolio formulieren.

„Der starke Einfluss des neu konzipierten SI-Checks auf unsere portfoliostrategische Ausrichtung zeigt, dass wir die Ziele des deutschen Klimaschutzplans sehr ernst nehmen und die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen frühzeitig berücksichtigen. Damit sichern wir die Qualität unseres Portfolios langfristig ab und agieren vorausschauend im Interesse unserer Anleger“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Der SI-Check kommt bei Union Investment vor jedem Ankauf einer Gewerbeimmobilie zum Einsatz. Darüber hinaus wird die Prüfung bei Bestandsgebäuden jährlich wiederholt, um Potenzial für eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilien aufzuzeigen. Immobilien können eine Bewertung zwischen 1,0 und 5,0 erzielen. Den Topwert im Portfolio von Union Investment erreicht aktuell das Bürogebäude EMPORIO in Hamburg mit 4,3.

„Die Ergebnisse des SI-Checks sind heute schon ein wichtiger Orientierungspunkt für unsere Fondsmanager ebenso wie für unsere institutionellen Kunden“, sagt. Dr. Kutscher, „Mit der Aktualisierung des Bewertungsverfahrens wollen wir den SI-Score noch deutlicher als immobilienspezifisches Pendant zum gängigen ESG-Score im Wertpapierbereich etablieren.“

In seiner neuen Form bewertet der SI-Check die sieben Kategorien Energie, Ökonomie, Ressourcen, Nutzerkomfort, Maßnahmen im Betrieb, Standort und Gebäudeautomation. Bei der inhaltlichen Überarbeitung ist der Bereich „Gebäudeautomation“ neu hinzugekommen, um den Digitalisierungsgrad einer Immobilie besser abzubilden. Außerdem wurde die Kategorie „Betrieb“ weiter präzisiert als „Maßnahmen im Betrieb“, um neben großen Bestandsentwicklungs-Vorhaben wie eine Fassadensanierung auch kleinere Energieeinsparmaßnahmen abzudecken. Darüber hinaus wird in der neu formulierten Kategorie nun auch die Bedeutung Grüner Mietverträge stärker gewichtet. Insgesamt soll der aktualisierte SI-Check zudem noch klarer die Besonderheiten der unterschiedlichen Nutzungsarten berücksichtigen. Das neu konzipierte Bewertungsverfahren ist seit Anfang September 2018 bei Union Investment im Einsatz.

ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit 35,3 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten 375 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie des Softwareanbieters Nemetschek AG die Aktie der SAP SE. Grund dafür ist, dass der Softwarekonzern SAP keine inhaberkontrollierte Aktiengesellschaft im Sinne der HAFix-Indizes mehr ist, nachdem die Aktienbestände des verstorbenen Gründungsaktionärs Klaus Tschira auf die Erbengemeinschaft verteilt wurden und die einzelnen Holdings nun unter der Meldeschwelle liegen. Die Nemetschek AG rückt nach, da sie bezüglich Marktkapitalisierung und Börsenumsatztätigkeit die besten Werte dafür aufweist. Die Nemetschek Group setzt sich aus 16 Marken mit insgesamt 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit zusammen und entwickelt Softwarelösungen, mit denen komplexe Bau- und Infrastrukturprojekte nachhaltig und effizient realisiert werden können.

Auch aus dem HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, wird die SAP SE herausgenommen. Zudem scheidet auch die Aktie von Atlantia S.p.A. aus, nachdem die Marktkapitalisierung des Unternehmens nach einem Kursrückgang auf einen Rangplatz unter 35 gefallen ist, der noch Bestandsschutz gewähren würde. Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung sind die Aktien des Bezahlsenders Sky plc sowie des Stahlherstellers ArcelorMittal, die SAP und Atlantia ersetzen. Sky plc ist in fünf europäischen Ländern, unter anderem Deutschland und Großbritannien, der größte Anbieter von Bezahlfernsehen, beschäftigt über 31.000 Mitarbeiter und weist eine Marktkapitalisierung in Höhe von rund 30 Mrd. Euro auf. Bei ArcelorMittal liegt sie bei etwa 25 Mrd. Euro. Der größte Stahlhersteller der Welt hat rund 200.000 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa ist Freitag, der 21. September 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter https://www.boerse-muenchen.de/aktienindizes

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

BayernInvest präsentiert sich am 19. September auf der 11. Jahreskonferenz "Nachhaltige Kapitalanlagen"

Die Berücksichtigung von ESG-Aspekten in der Kapitalanlage legt nicht nur hinsichtlich des Volumens zu, sondern auch hinsichtlich qualitativer Aspekte. Investoren gehen inzwischen über einen reinen Ausschluss kontroverser Emittenten und Branchen hinaus und integrieren zunehmend umfassende Nachhaltigkeits-Faktoren in ihre gesamte Anlagestrategie.

Diese und viele weitere Themen stehen im Fokus der 11. Jahreskonferenz „Nachhaltige Geldanlagen 2018“ an der Frankfurt School of Finance & Management am 19. September in Frankfurt am Main. Die BayernInvest, 100%ige Tochter der BayernLB und als Asset Manager und Master-KVG Kompetenzzentrum für institutionelle Anleger, präsentiert sich auf diesem Informations- und Netzwerkforum erstmals als Aussteller mit ihren Angeboten und Leistungen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Fondslösungen

Die Gründe für eine nachhaltige Kapitalanlage mögen bei den Investoren unterschiedlich sein. Immer geht es bei einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie im Kern aber darum, zum Erhalt natürlicher Ressourcen beizutragen, soziale Aspekte zu integrieren und Unternehmen mit einer guten Governance zu fördern. Die BayernInvest bietet ihren institutionellen Kunden eine umfassende Beratung sowie umfangreiche Lösungen und Investmentstrategien für die Umsetzung dieser Kriterien in der Kapitalanlage an.

Ergänzend zum Portfoliomanagement erhalten nachhaltigkeitsorientierte Anleger auch ein Reporting ihrer Anlagen hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Leistungsindikatoren. Das Reporting dokumentiert beispielsweise Informationen über mögliche Kontroversen, die ESG-Qualität bzw. -Ratings oder die CO2-Emissionen der in einem Portfolio vertretenen Unternehmen („Carbon Footprint“).

BNY Mellon Investment Management ernennt Chefvolkswirt

BNY Mellon Investment Management (BNY Mellon IM) hat Shamik Dhar mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 zum Chefvolkswirt ernannt. Mit über 30 Jahren Erfahrung als Berater von Regierungen und Institutionen bringt Shamik Dhar sein Wissen über Ökonomie und Kapitalmärkte und eine einzigartige Perspektive in die Investmenterkenntnisse von BNY Mellon IM ein. 

In der neu geschaffenen Funktion ist er für die Durchführung von unternehmensinternem Research und Analysen zuständig, auf deren Grundlage er die wirtschaftliche Entwicklung kommentieren wird. Shamik Dhar wird bei BNY Mellon IM als Hauptansprechpartner für alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit der globalen Wirtschaftsentwicklung, Geopolitik und den Kapitalmärkten fungieren. 

Vor dem Wechsel zu BNY Mellon IM war Shamik Dhar im Foreign and Commonwealth Office der britischen Regierung tätig – seit September 2014 als Chefvolkswirt. In dieser Funktion leitete er ein Team von 16 Volkswirten und beriet Minister, leitende Amtsträger und Botschafter zur Wirtschaftslage und zu den Auswirkungen der Außenpolitik, unter anderem zum Brexit.

Er begann seine Laufbahn als volkswirtschaftlicher Assistent am HM Treasury, dem britischen Wirtschafts- und Finanzministerium, und bekleidete seither leitende Positionen bei der Bank of England, Aviva Investors und einer Vielzahl weiterer Wirtschafts- und Finanzberatungen. Er ist Koautor mehrerer Forschungsarbeiten über Geldpolitik und Investments, darunter drei Working Papers der Bank of England.

Dazu Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Nach der Phase der quantitativen Lockerung (QE) treten wir in eine Welt der Deakkumulation ein, die für Anleger absolutes Neuland darstellt. Entsprechend wichtig ist es, ihnen mit kompetenter Beratung zum wirtschaftlichen Umfeld zur Seite stehen zu können. Shamik Dhars fundierte Erfahrung wird unseren Kunden wertvolle gesamtwirtschaftliche und anlagebezogene Blickwinkel eröffnen und dazu beitragen, unsere Anleger noch besser zu betreuen.”

Shamik Dhar, Chefvolkswirt von BNY Mellon Investment Management, kommentiert:

„Nie war es so wichtig wie heute, einer Weltwirtschaft und einem Marktumfeld Rechnung tragen zu können, die sich im Wandel befinden. Schließlich brauchen Anleger vermehrt fachkundige Beratung und spezielle Strategien für ihre konkreten Ziele. Die Aussicht, den Kunden von BNY Mellon IM als einem der führenden Investmentmanager der Welt dabei zu helfen, wirtschaftliche Signale zu entschlüsseln, ist äußerst spannend.”

BNY Mellon Investment Management ist eine weltweit führende Investment-Management-Gruppe und zählt mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar zu den Top-Vermögensverwaltern der USA (Stand: 30. Juni 2018). Die Gruppe umfasst die mit BNY Mellon verbundenen Investmentfirmen, Vermögensverwalter und weltweiten Vertriebsgesellschaften. Weitere Informationen sind auf folgender Website erhältlich: www.bnymellon.com.

NN IP besetzt neu geschaffene Position des Head of Automated Intelligence Investing

Seit 1. September verstärkt Rani Piputri das Investmentteam von NN Investment Partners (NN IP) in der neu geschaffenen Position des Head of Automated Intelligence Investing. Die nächste Generation der Investmentanalyse, die u. a. digitale Technologien und neue Datenquellen einsetzt, ist ein Innovations- und Investitionsschwerpunkt von NN IP.

Rani Piputri verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung als Analystin und Investmentexpertin und kommt von Aspect Capital, einem Anbieter systematischer und quantitativer Multi-Asset-Lösungen mit Sitz in London. Dort war Piputri für Aktienstrategien verantwortlich. Zuvor war sie als Partnerin und Senior Portfoliomanagerin bei Saemor Capital tätig. Darüber hinaus war sie vier Jahre lang Vorstandsmitglied des CFA-Verbands in den Niederlanden.

Rani Piputri besitzt umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Portfoliomanagement, Risikomanagement, systematische Investmentstile, quantitative Analyse sowie Daten- und Technologieinfrastruktur. Sie besitzt einen Master in Finanzökonometrie der Erasmus Universität Rotterdam und ist CFA-Charterholder.

In ihrer neuen Rolle mit Sitz in Den Haag konzentriert sich Rani Piputri darauf, Behavioural Investment-Ansätze zu nutzen. Das geschieht durch die Anwendung datenbasierter Strategien, die großenteils auf Factor Investing und den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz basieren. Das Automated Intelligence Investment-Team deckt Factor Investing über verschiedene Anlageklassen ab und setzt gleichzeitig auf die Möglichkeiten alternativer Daten und die Anwendung künstlicher Intelligenz an den Aktienmärkten. In ihrer Funktion berichtet Piputri direkt an den Chief Investment Officer von NN IP und arbeitet mit 16 Investmentexperten und Datenwissenschaftlern zusammen, die Strategien mit einem Volumen von aktuell 11 Milliarden Euro managen.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Rani Piputri als Head of Automated Intelligence Investing eine vielseitige Investmentexpertin mit umfangreichen Erfahrungen im Asset Management, in der quantitativen Aktienanalyse und im Portfoliomanagement für NN IP gewinnen konnten. Sie ist eine echte Bereicherung für unser Unternehmen, und ihre Anstellung unterstreicht den Fokus, den wir auf die Integration von Datenanalysen und künstlicher Intelligenz in unseren Investmentprozess legen. So können wir von bisher unerschlossenen Renditequellen profitieren.“

Rani Piputri, Head of Automated Intelligence Investing bei NN Investment Partners: „Die Welt ist in ein neues Zeitalter hinsichtlich der verfügbaren Datenmengen, der Demokratisierung von Daten, der Rechengeschwindigkeit und der Analysetechniken eingetreten. Das eröffnet ein großes Feld für neue, erweiterte Investmentstrategien, in dem es erheblichen Spielraum für systematische und automatisierte Prozesse gibt. Die potenzielle Synergie von Mensch und Maschine war noch nie so schlagkräftig. Die Einbeziehung dieser neuen Realität in unseren Investmentprozess wird uns meiner Meinung nach einen Wettbewerbsvorteil bringen, der uns in die Lage versetzt, unseren Kunden noch bessere Lösungen anzubieten.“

Mit nachhaltigem Momentum auf der Überholspur

Am 15. Juli 2018 konnte die Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum Strategie, welche zunächst in einem Spezialfonds für einen institutionellen Kunden angewandt wurde, auf drei erfolgreiche Jahre zurückblicken und seit Auflage den Referenzindex deutlich outperformen.

Die Strategie wird in drei Portfolios umgesetzt und umfasst gesamthaft 227 Millionen Euro an verwalteten Vermögen: Der auch in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Publikumsfonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum (ISIN AT0000A1PKT5 für die längste Historie) hat nun ein Volumen von fast 100 Millionen erreicht, außerdem werden zwei Spezialmandate mit dem gleichen Ansatz mit 131 Millionen verwaltet.

ESG-Momentum-Strategie blickt auf 3 sehr erfolgreiche Jahre zurück. Diese findet auch im Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum Anwendung.*

Nachhaltiges Wirtschaften kann Unternehmen stärken

Die Grundannahme hinter dem Investmentkonzept lautet: „Eine Verbesserung der Nachhaltigkeit im Unternehmen führt zu finanzieller Outperformance in der Zukunft und zu positiven Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.“

Mehrere Studien Dritter haben diesen Zusammenhang bestätigt. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum investiert unter dieser Maßgabe in kleine und mittlere europäische Unternehmen (250 Mio. bis 25 Mrd. Euro Marktkapitalisierung). Jedes Unternehmen im Investment- universum erhält einen ESG-Score, also eine Kennzahl, die den Grad seiner Nachhaltigkeit ausdrückt.

Ein gewisser Mindestwert dient als erster Filter. Hinzu kommt ein spezieller Nachhaltigkeits-Kriterienkatalog der Raiffeisen KAG, welcher übrigens in einer Studie vom Center for Social and Sustainable Products ausgezeichnet wurde. Danach werden die fundamentale wirtschaftliche Verfassung und die Ertragskraft der einzelnen Unternehmen bewertet.

Einzigartiger Investmentansatz: ESG-Momentum**

Anders als bei herkömmlichen Ansätzen wird die Entwicklung des ESG-Scores im Zeitablauf herangezogen. Der Fokus richtet sich auf Unternehmen, deren Nachhaltigkeit sich in den letzten drei Jahren deutlich verbessert hat.

Das ist mit positivem Nachhaltigkeits-Momentum gemeint: ein verbesserter Raiffeisen-ESG-Score über einen bestimmten Zeitraum.

Die Aktien von ca. 50 Unternehmen schaffen es schließlich in das Fondsportfolio. Sie werden dort jeweils zu gleichen Teilen gewichtet. Langfristige Studien zeigen, dass eine solche Gleichgewichtung zumeist ein besseres Risiko-Ertrags-Profil bietet als eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung, wie sie in den allermeisten Indizes und Fonds praktiziert wird. Im Fokus stehen klar die Unternehmen (bottom-up). Politische und/oder wirtschaftliche Faktoren spielen nur eine sehr untergeordnete bis gar keine Rolle.

Small und Mid Caps: gute Investmentkandidaten

Kleinere und mittlere Unternehmen sind in mehrfacher Hinsicht denkbar gut für einen Nachhaltigkeitsfonds geeignet. Unter anderem setzen sie Nachhaltigkeits- maßnahmen oftmals schneller um. Zudem wachsen sie meist auch dynamischer als große Unternehmen. Oft zeigen Small und Mid Caps im Durchschnitt daher langfristig eine deutlich stärkere Wertentwicklung als Large Caps. Anzumerken ist allerdings, dass in der Vergangenheit im Gegenzug auch die Schwankungsintensität dieses Marktsegments zumeist höher war. Und selbstverständlich erlaubt die bisherige Outperformance keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung.

Nachhaltiges Investieren: kein Performancenachteil

Was vor ein paar Jahren noch eher exotisch klang, hat sich mittlerweile zu einem starken Trend gemausert: Investments unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- kriterien wachsen rasant.

Das Vorurteil, wonach nachhaltiges Investieren prinzipiell mit Ertragsnachteilen verbunden sein könnte, wurde in der Praxis inzwischen vielfach widerlegt. Mehr noch – mit der ESG-Momentum-Strategie ließ sich in den ersten drei Jahren ihres Einsatzes sogar ein deutlicher Mehrertrag gegenüber dem vergleichbaren Gesamtmarkt erwirtschaften (siehe Chart im PDF links).

Sehr positiv zur Performance trugen beispielsweise die Unternehmen Umicore (Recycling, u.a. von Batterien und Elektroschrott), Wessanen (Bio-Lebensmittel) und Tomra (u.a. Rückgabeautomaten für Pfandflaschen).

Sehr erfreulich war neben der sehr guten Wertentwicklung die Auszeichnung des Nachhaltigkeitskonzepts für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum mit dem begehrten FNG-Nachhaltigkeits-Siegel und der zweithöchsten erreichbaren Benotung von zwei Sternen im vergangenen Jahr.

Die Raiffeisen KAG verfügt über langjähriges Know-How im Management von Nachhaltigkeitsfonds sowie von europäischen Small Caps. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit- Momentum verknüpft auf innovative Weise die tendenziell überdurchschnittliche, langfristige Ertragskraft von kleinen und mittleren Unternehmen mit dem Nachhaltigkeitsgedanken.

Den Ertragschancen des auf europäische Unternehmen ausgerichteten Aktienfonds stehen selbstverständlich auch die mit Aktieninvestments grundsätzlich verbundenen Risiken gegenüber (beispielsweise höhere Wertschwankungen).


*Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum wurde zwar erst im November 2016 aufgelegt, seine Investmentstrategie kommt aber bereits seit Juli 2015 in einem institutionellen Pensionsfonds-Mandat zum Einsatz.
**ESG steht für Umwelt, Soziale Gerechtigkeit und Governance

Nachhaltigkeit ist für institutionelle Anleger noch kein Kernkriterium

Nachhaltiges Anlegen ist bisher ein vergleichsweise nachrangiger Faktor im Investment-Prozess institutioneller Anleger. Laut den Erkenntnissen der Schroders Institutional Investor Study 20181 dürfte die Relevanz zukünftig allerdings steigen.

Die Studie, an der 650 institutionelle Investoren mit einem Anlagevermögen von rund 24 Billionen US-Dollar teilgenommen haben, offenbart eine deutliche Diskrepanz: Auf der einen Seite messen Anleger der Nachhaltigkeit2 bei Geldanlagen zwar eine große grundsätzliche Bedeutung zu. Andererseits werden Nachhaltigkeitskriterien jedoch kaum im Investmentprozess berücksichtigt.

So gab annähernd ein Drittel der Befragten (32 Prozent) an, dass Überlegungen zur Nachhaltigkeit der Kapitalanlage wenig bis gar keinen Einfluss auf ihren Investment-Entscheidungsprozess besitzen. Ausschlaggebend sind dagegen Faktoren wie strategische Vermögensallokation, Erfolgsbilanz des Fondsmanagers, erwartete Rendite und die Risikotoleranz der Studienteilnehmer.

Die Studie zeigte jedoch auch, dass größere institutionelle Investoren Nachhaltigkeit mehr Bedeutung zumessen.

Investoren, die bereits großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, tendieren zu einem längerfristigen Investmenthorizont und größerer Investitionssicherheit und priorisieren risikoadjustierte Renditen. Rund 32 Prozent der Befragten mit einer Haltedauer von mindestens fünf Jahren gaben an, der Aspekt Nachhaltigkeit habe einen wesentlichen Einfluss. Zum Vergleich: Unter Investoren mit einem kürzeren Investmenthorizont zwischen drei und fünf Jahren teilten 23 Prozent diese Ansicht.

Anleger, die stärker auf Nachhaltigkeit setzen, waren zudem deutlich zuversichtlicher, dass die Rendite ihre Erwartungen erfüllt. Weit mehr als die Hälfte (59 Prozent) dieser Befragten zeigte sich zuversichtlich, dass die Erwartungen erfüllt werden, verglichen mit 37 Prozent bei denjenigen Investoren, für die Nachhaltigkeit keine Priorität besitzt. Mit 66 Prozent setzte die erste Gruppe zudem stärker darauf, risikoadjustierte Renditen zu erzielen, verglichen mit 53 Prozent, für die Nachhaltigkeit weniger von Bedeutung ist.

Insgesamt gab eine deutliche Mehrheit der Investoren (74 Prozent) weltweit an, dass nachhaltiges Investieren in den nächsten fünf Jahren an Bedeutung zunehmen dürfte. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem vergangenen Jahr. Damals teilten 67 Prozent der Befragten diese Ansicht. Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) gab außerdem an, während der vergangenen fünf Jahre stärker in nachhaltige Investments allokiert zu haben.

Die Bereiche Unternehmensstrategie, Klimawandel und Qualität der Rechnungslegung wurden als die wichtigsten Segmente genannt, in denen Investoren auf Unternehmen Einfluss nehmen sollten.

Über drei Viertel der Investoren (77 Prozent) räumten ein, dass ihnen nachhaltiges Investieren Schwierigkeiten bereitet – das ist derselbe Prozentsatz wie im Vorjahr. Herausforderungen sahen sie in erster Linie bei der Wertentwicklung ihrer Anlagen. 51 Prozent gaben dies als Grund an, warum sie nicht nachhaltig investieren – was, verglichen mit 44 Prozent im Vorjahr, einen Anstieg bedeutet.
Weitere Hürden für nachhaltiges Investieren sahen Investoren in mangelnder Transparenz und in Schwierigkeiten bei der Risikomessung.
Mehr als ein Drittel der Investoren (34 Prozent) weltweit sagten, dass sie ihre Allokation zugunsten nachhaltiger Anlagen aufstocken würden, wenn nachgewiesen würde, dass dies bessere Renditen nach sich zieht. Interessanterweise ist dieser Anteil bei Investoren aus Nordamerika auf knapp die Hälfte (49 Prozent) gestiegen.

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Auch hierzulande könnten sich institutionelle Investoren sicherlich noch deutlich stärker für Nachhaltigkeit einsetzen. Ein solches Engagement sehen wir dabei keineswegs nur als Selbstzweck, zum Beispiel für eine sauberere Umwelt oder verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Rendite Hand in Hand gehen.
Denn diejenigen Unternehmen, die Nachhaltigkeitskriterien in ihren Wertschöpfungsprozess einbeziehen, sind besser auf zukünftige Anforderungen vorbereitet und besitzen daher langfristig die stabileren Geschäftsmodelle. Gerade für sie ist auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Ertragsentwicklung zu erwarten. Daher ermutigen wir unsere institutionellen Geschäftspartner beständig dazu, dem Faktor Nachhaltigkeit noch stärkere Aufmerksamkeit zu schenken.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Es bleibt eine Kluft zwischen den Wünschen der institutionellen Anleger, nachhaltige Investments zu tätigen, und der Realität, wie diese Faktoren beim Investment-Entscheidungsprozess gewichtet werden. Dabei sind sich die Anleger eindeutig bewusst darüber, dass nachhaltiges Investieren zukünftig immer wichtiger werden wird. Jedoch muss dies erst noch zentraler Bestandteil des Investmentprozesses werden.
Unsere Studie zeigt, dass Investoren, die nachhaltiges Anlegen priorisieren, eher einen langfristigen Investmenthorizont besitzen und zuversichtlicher sind, ihre Renditeziele zu erreichen. Investoren die Möglichkeit zu geben, längerfristig zu planen und sie davon abzuhalten, kurzfristige, reflexartige Investmententscheidungen zu treffen, wird auch für politische Entscheidungsträger weltweit zunehmend wichtiger.
Im Laufe der Zeit, so zeigt diese Studie, wird sich Nachhaltigkeit bei institutionellen Investoren immer stärker als weitere Investmentpriorität durchsetzen. Daher gilt es jetzt, die noch bestehenden Hindernisse zu überwinden, damit wir dieses Ziel schon in naher Zukunft erreichen.

1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern.
2) Nachhaltigkeit wurde in dieser Studie definiert als „vorausschauender, ganzheitlicher Investment-Ansatz. Es gibt verschiedenste Arten nachhaltigen Investierens, wie etwa vollständige Integration, ausschließendes Screening und die Best-in-Class-Methode.

Dieser Artikel erschien zuerst auf schroders.com.

Stefan Kuhn wird Leiter der ETFs für das SPDR-Geschäft von State Street Global Advisors in Deutschland

State Street Global Advisors, der Vermögensverwalter der State Street Corporation (NYSE: STT), gab heute die Ernennung von Stefan Kuhn zum Managing Director und Head of ETFs für Deutschland bekannt. Kuhn wird seinen Sitz in Frankfurt haben und an Rory Tobin, Global Head of State Street Global Advisors' SPDR ETF Business, berichten.

In dieser neuen Funktion wird Kuhn für die Leitung, Verwaltung und Entwicklung des ETF-Geschäfts von SPDR in Deutschland für institutionelle Kunden, Vermögens- und Intermediär-Kunden verantwortlich sein. Vor seinem Wechsel zu SPDR war Kuhn Head of ETF Sales für Lyxor im deutschsprachigen Europa und davor Head of Flow Rates für BNP Paribas in Deutschland und Österreich. Insgesamt verfügt Stefan über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Finanzbranche, unter anderem bei Morgan Stanley, Sal Oppenheim, Banco Santander und JP Morgan.

"Seit der Eröffnung unseres Büros im Jahr 1970 hat State Street eine bedeutende Präsenz in Deutschland aufgebaut und unsere Dienstleistungen erweitert, um den sich ändernden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden", so Tobin. "State Street beschäftigt heute ein umfangreiches Team in Frankfurt und München, und die Einstellung von Stefan ist ein weiterer Beweis für unser Engagement beim Aufbau unserer ETF-Präsenz in diesem wichtigen Markt.“

"Stefan bringt umfangreiches Wissen über ETFs und die Herausforderungen deutscher Investoren mit. Seine Expertise wird entscheidend sein, wenn es darum geht, das Beste aus der State Street für unsere Kunden herauszuholen und unsere Präsenz in diesem Schlüsselmarkt für SPDR auszubauen. Wir freuen uns, Stefan bei State Street Global Advisors begrüßen zu dürfen."

Stefan hat einen BS in Informatik von der James Madison University und einen Abschluss als Diplom-Kaufmann (MBA) von der European Business School.  

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine globale Familie, die eine Vielzahl von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einem registrierten Anlageberater und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. State Street Global Advisors, anerkannt als Pionier der Branche, gründete 1993 den ersten börsennotierten ETF in den USA und blieb an der Spitze der verantwortungsvollen Innovation, wie die Einführung zahlreicher innovativer Produkte, darunter First-to-Market-Einführungen mit Gold, internationalen Immobilien, internationalen festverzinslichen Wertpapieren und Sektor-ETFs, beweist. Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten dient State Street Global Advisors den Regierungen, Institutionen und Finanzberatern der Welt. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung basiert, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kostengünstige Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, eine langfristige Leistung erbringen kann. Und als Pioniere bei Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Damit sind wir mit fast 2,73 Billionen US-Dollar* der drittgrößte Vermögensverwalter der Welt.

*Diese Zahl wird zum 30. Juni 2018 angegeben und beinhaltet ca. 53 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketingagent tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind angeschlossen.

Aviva Investors lanciert europäischen Infrastruktur Debt Fonds

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert mit der Auflage des Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds seine Produktpalette. Der neu aufgelegte Fonds investiert in auf Euro lautende nachrangige Infrastrukturanleihen und wird gemeinsam von Florent Del Picchia (Paris) und Sarah Wall (London) verantwortet.

Der Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds erhielt bereits in seiner Startphase Zusagen von fünf europäischen Versicherungsgesellschaften. Er kann in unterschiedliche Sektoren investieren, darunter Strom und Wärme, erneuerbare Energien, Versorgungsunternehmen, soziale Infrastruktur und Verkehr.

Florent del Picchia, Fondsmanager Infrastructure & Renewable Energy bei Aviva Investors, sagt:
„Unser neuer Fonds ermöglicht es Anlegern, ihre Kreditportfolios zu diversifizieren und an Infrastrukturanleihen in unterschiedlichen Sektoren und Ländern mit einer attraktiven risikoadjustierten Rendite zu partizipieren. Die Fondsauflage spiegelt die anhaltende Nachfrage der Investoren nach dieser Anlageklasse wider."

Torben Dunkel, Head of Institutional Client Solutions für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) bei Aviva Investors, ergänzt:
„Aviva Investors blickt auf eine langjährige Erfolgsgeschichte beim Vermögensaufbau und überzeugende Performance im Bereich Infrastrukturanleihen zurück. Das erfolgreiche erste Closing des Fonds verdeutlicht die große Nachfrage unter institutionellen Investoren nach Vermögenswerten, die bei geringer Volatillität stabile, langfristige Erträge bieten. Ein gemeinsames Investment mit unserer Muttergesellschaft Aviva beinhaltet, dass unsere Anlageziele ganz mit denen unserer Investoren übereinstimmen."

Der Aviva Investors European Infrastructure Debt Fonds ist die zweite Umsetzung von Aviva Investors Infrastrukturanleihe-Strategie, dessen erster Fonds bereits mit 450 Mio. Euro Investorenzusagen geschlossen und voll investiert wurde.

Infrastrukturanleihen sind ein wichtiger Bestandteil der 42 Milliarden schweren Real Assets-Plattform von Aviva Investors.1 Darryl Murphy, Head of Infrastructure Debt, leitet ein Team aus 26 Experten in London, Paris und Toronto, das weltweit über 6 Milliarden Euro verwaltet. Aviva Investors ist einer der führenden pan-europäischen Infrastrukturfinanzierer und rangierte im Jahr 2017 auf Platz 1 in Großbritannien und auf Platz 10 in Europa.2


Quellen:
1) Stand per 31. Dezember 2017.
2) Infranews Primary Lending league table for 2017.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 394 Mrd. Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 30. Juni 2018). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

WisdomTree legt neue Anteilsklassen mit Währungsabsicherung auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Erweiterung des Produktangebots um neue Anteilsklassen mit Währungsabsicherung für den WisdomTree AT1 CoCo Bond UCITS ETF und den WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF sowie deren Notierung an der Deutschen Börse Xetra bekannt.

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „DerCoCo Bond ETF bietet ein einmalig breites und diversifiziertes Engagement in Coco-Anleihen. Der Index bildet 95 % des liquiden finanzstarken Universums für AT1-Coco-Anleihen in Euro, Pfund und Dollar nach1.  Für Investoren, die eine Senkung des Währungsrisikos in ihren Portfolios anstreben, sind für den Fonds nun auch Anteilsklassen mit Euro-, GBP- und USD-Absicherung für die zugrunde liegende, diversifizierte Strategie verfügbar.“ 

Die abgesicherten Anteilsklassen des Fonds bieten ein Engagement in ausländischen Werten, schützen Investoren dabei jedoch besser vor den Auswirkungen negativer Währungsschwankungen und ermöglichen ihnen ein reines Engagement in den zugrunde liegenden Vermögenswerten.

„Unseres Erachtens lassen sich Coco-Anleihen am besten von einem Währungsrisiko befreien, indem eine Währungsabsicherung auf ein breites, diversifiziertes Portfolio angewendet wird, anstatt sich in Portfolios zu engagieren, an denen jeweils nur eine Währung beteiligt ist. Dabei handelt es sich tendenziell um konzentrierte Portfolios, die das zugrunde liegende Universum nicht repräsentativ wiedergeben“, so Aviav. 

Breite Rohstoffe

Die abgesicherten Anteilsklassen des WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF ermöglichen ein Engagement in optimierten breiten Rohstoff-Portfolios und bieten Investoren gleichzeitig einen höheren Schutz vor den Auswirkungen negativer Währungsschwankungen. Der Fonds verwendet auch ein innovatives dynamisches Rollverfahren, um die Rollkosten im Contango zu minimieren und die Rollrendite im Backwarding zu maximieren, mit dem Ziel, die langfristigen Kosten für das Halten von Rohstoffengagements zu reduzieren.

Die weltweiten Nettozuflüsse in Rohstoff-ETPs belaufen sich im bisherigen Jahresverlauf auf 1,14 Milliarden USDund ein Engagement in Rohstoffen wird in der Investment-Landschaft immer wichtiger, da sich die Investoren der Bedeutung von Rohmaterialien für die weltweite Wirtschaft zunehmend bewusst werden. 

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Wir stellen seitens der Investoren eine erhöhte Nachfrage nach einem breiten Engagement in dieser Anteilsklasse fest, da das Wissen um seinen unkorrelierten Risikobeitrag zugenommen hat. Rohstoffe korrelieren tendenziell positiv mit der Inflation, was im heutigen Umfeld steigender Zinsen attraktiv sein kann. Ein angemessen diversifiziertes, breites Rohstoff-Engagement kann außerdem dazu beitragen, spezifische, mit einzelnen Rohstoffen verbundene Risiken, abzumildern.“


1) Quelle: WisdomTree, Markit. „Liquide“ definiert sich als Anleihen mit einem Nominalwert größer als 700 Millionen USD, GBP oder EUR.
2) Quelle: WisdomTree, 6. August 2018

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 3. September 2018) weltweit ein Vermögen von ca. USD 59,5 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

NN IP verstärkt Investmentteam mit Maarten Geerdink als Head of European Equities

NN Investment Partners (NN IP) hat sein Investmentteam im August 2018 mit Maarten Geerdink als Head of European Equities und leitendem Portfoliomanager für systematische europäische Aktienstrategien verstärkt.

Maarten Geerdink übernimmt die Leitung des europäischen Aktienteams von NN IP, das acht Fondsmanager und neun Fundamentalanalysten und Datenwissenschaftler umfasst. Er wird sich darauf konzentrieren, weitere Innovationen in seinem Anlagesegment voranzutreiben, und zudem als leitender Portfoliomanager unmittelbar für ausgewählte systematisch gesteuerte Aktienstrategien aus Europa und der Eurozone verantwortlich sein.

Maarten Geerdink kommt von Econopolis in Belgien, wo er als Partner und Chief Investment Officer tätig war. Er verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in der Asset-Management-Branche und hat zuvor als Senior Portfoliomanager bei Petercam (heute Degroof Petercam) sowie als Fondsmanager für quantitative Aktienstrategien bei Brevan Howard Asset Management und der Shell Asset Management Company gearbeitet. Er besitzt einen Master in Finanzwesen der Universität Amsterdam.

Jeroen Bos, Head of Specialized Equity bei NN Investment Partners: „Wir freuen uns, dass wir mit Maarten Geerdink einen ausgewiesenen Experten für europäische Aktienanlagen und technologiebasierte Investmentinnovationen gewinnen konnten. NN IP legt einen zunehmenden Fokus auf die Kombination menschlicher Intelligenz mit maschineller Stringenz. Maarten Geerdink besitzt genau die passende Expertise, um die weitere Entwicklung dieses Anlagesegments bei uns voranzutreiben.“

Das Team von NN IP für europäische Aktien managt rund 4,5 Mrd. Euro (Stand: Ende Juli 2018) in verschiedenen Strategien.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (280 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. Juni 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Ein moralisches Statement setzten: Raiffeisen-Ethik-Anleihen

Der Raiffeisen-Ethik-Anleihen folgt den Richtlinien Ethischer Geldanlagen der Österreichischen Bischofskonferenz und der Ordensgemeinschaften Österreichs und basisert daher auf einem kirchlich geprägten Ethik-Ansatz, der 12 (Ausschluss-)Kriterien als Mindeststandard vorsieht.

Strenge Auswahl beim Investmentuniversum – aktives Fondsmanagement

Die sehr spezifischen Anlagekriterien des Raiffeisen-Ethik-Anleihen haben zur Folge, dass das Investmentuniversum des Fonds enger als üblich gefasst ist und auch einer sehr genauen Ethikanalyse bedarf. Raiffeisen Capital Management greift in Hinblick auf das Anlageuniversum des Raiffeisen-Ethik-Anleihen auf die langjährigen und fundierten Kompetenzen des Unternehmensberaters Reinhard Friesenbichler (rfu) zurück.

Die Auswahl der Einzeltitel aus dem von der rfu definierten Investmentuniversum erfolgt im Fonds- management der Raiffeisen KAG. Der Fonds wird proaktiv im Team „Nachhaltige Investments“ gemanagt, d.h. neben der genannten Einzeltitelselektion entscheidet das Fondsmanagement auch über die Sektorallokation, den Fremdwährungsanteil und die Duration. Der Fonds investiert überwiegend in Staats-, Unternehmensanleihen und Schuldverschreibungen – sowohl aus dem Investmentgrade- als auch aus dem High-Yield-Bereich.

Im Fokus steht eine positive Performance, wobei auch der Raiffeisen-Ethik-Anleihen den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterworfen ist und Kapitalverluste daher nicht ausgeschlossen werden können.

Der Raiffeisen-Ethik-Anleihen richtet sich an Groß- und Kleinanleger, die

  • ein ethisch orientiertes Portfolio wünschen.
  • mit ihrem Investment auch ein moralisches Statement setzen möchten.
  • die Vorgaben der Richtlinie Ethische Geldanlagen der Österreichischen Bischofskonferenz und der Ordensgemeinschaften Österreichs in ihrem Investment einhalten möchten oder müssen.
  • ihr Portfolio diversifizieren möchten.

12 wichtige Investmentkriterien

  1. Governance: Ausschluss autoritärer Regime, Korruption, Geldwäsche etc.
  2. Globale Gerechtigkeit und Welternährung: Ausschluss von Boden- und Lebensmittelspekulation, Vermarktung von Pharmaprodukten etc.
  3. Arbeit: Einhaltung von Arbeitsrechten und -bedingungen
  4. Lebensschutz: Ausschluss von Abtreibung, Sterbehilfe und Todesstrafe
  5. Sexualethik und Fortpflanzungsmedizin: Ausschluss von Reproduktion, Verhütungsmitteln etc.
  6. Sucht: Ausschluss von Alkohol, Tabak, Glücksspiel etc.
  7. Krieg und Rüstung: Ausschluss von Waffen und Rüstungsgütern sowie Rüstungsbudget
  8. Individuelle Gewalt: Ausschluss gewaltverherrlichender oder gewaltverharmlosender Medien
  9. Biodiversität und Klimaschutz: Ratifizierung der UN-Konventionen
  10. Landwirtschaft: Ausschluss von Bioziden und Grüner Gentechnik
  11. Ökologische Einzelprobleme: Ausschluss von Atomenergie und verbotener chemischer Stoffe
  12. Tiere: Ausschluss nicht artgerechter Tierhaltung, Tierversuche etc.

Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

Pictet Asset Management macht mit SmartCity neues Zukunftsthema investierbar

Pictet Asset Management, Pionier und Marktführer für aktiv gemanagte Themeninvestments, mit verwalteten USD 42 Mrd. alleine in thematischen Strategien1, gibt die Lancierung des Fonds Pictet-SmartCity bekannt. Der Publikumsfonds zielt darauf ab, vom starken Wachstumspotenzial von Unternehmen zu profitieren, die intelligente Lösungen für die Herausforderungen der schnell wachsenden Urbanisierung entwickeln. 

Ziel des Pictet-SmartCity ist langfristiges Kapitalwachstum durch Investitionen in Unternehmen auf der ganzen Welt, die zur Entwicklung der Städte von morgen beitragen. Diese Unternehmen werden hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, in folgenden Bereichen tätig sein: Mobilität, Verkehr, Infrastruktur, Immobilien, nachhaltiges Ressourcenmanagement sowie Technologien und Dienstleistungen, die die Entwicklung einer besseren städtischen Umwelt unterstützen.

„Der Fonds richtet sich an eine immer breiter werdende Anlegerschicht, die sowohl innovativ denkt als auch renditeorientiert ist und dabei Wert auf nachhaltige Aspekte des Wachstums legt“, so Frank Böhmer, Managing Director von Pictet Asset Management Ltd., Niederlassung Deutschland.

„Als "smart city" bezeichnet man eine Stadt, die in der Lage ist, Daten zu sammeln, zu aggregieren und zu analysieren, um die von ihr verursachten Herausforderungen, wie Umweltverschmutzung, Kriminalität, Krankheit usw. zu lösen und somit das allgemeine Wohlbefinden seiner Bewohner geistig, körperlich und wirtschaftlich zu verbessern. Dabei spielen Innovation, Technologie, Wirtschaftswachstum, Wohlstand und der ökologische Fußabdruck eine bedeutende Rolle“, ergänzt Böhmer.

Die drei Hauptsegmente des investierbaren Universums sind:

  • „Building the City“: Unternehmen, die im Design, der Planung und dem Aufbau der Städte von morgen engagiert sind, mit dem Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit;
  • „Running the City“: Unternehmen, die die notwendige Infrastruktur und die Dienstleistungen für das tagtägliche Funktionieren von modernen, nachhaltigen urbanen Räumen anbieten; 
  • „Living in the City“: Unternehmen, die Dienstleistungen und Lösungen für das urbane Leben des 21. Jahrhundert anbieten, inklusive kollaborativer und effizienter Arbeitsplatzmodelle sowie Wohnen, Essen und Freizeitaktivitäten.

"Städte müssen sich anpassen, um die schnell wachsende Bevölkerung aufzunehmen und gleichzeitig die damit verbundenen Umweltauswirkungen zu reduzieren", sagt Ivo Weinöhrl CFA, Senior Investment Manager bei Pictet Asset Management, Genf, der den Fonds managen wird. "Wir glauben, dass sich durch diese Erweiterung unserer thematischen Strategien völlig neuartige Investmenchancen für die Anleger bieten werden, die durch die starken langfristigen Trends des demografischen Wandels, des Wirtschaftswachstums, der Nachhaltigkeit und des technologischen Fortschritts untermauert werden", so Weinöhrl.

Ivo Weinöhrl wird unterstützt von Lucia Macaccaro, Investmentmanagerin. Das Team wird den gleichen aktiven Managementprozess anwenden, der für alle thematischen Aktienstrategien und Portfolios bei Pictet Asset Management gilt: konzentrierte Portfolios mit Unternehmen, die eine starke Ausrichtung auf das Thema aufweisen.

Dieser Fonds wurde durch die Neupositionierung und Umbenennung des bestehenden Pictet-High Dividend Selection Fonds ermöglicht.

Über Pictet Asset Management / Die Pictet Gruppe

Pictet Asset Management (PAM) umfasst sämtliche Tochtergesellschaften und Einheiten der Pictet-Gruppe, die in der institutionellen Vermögens- und Fondsverwaltung tätig sind. Pictet Asset Management Limited untersteht der Financial Conduct Authority.

Die von PAM verwalteten und an den Aktien- und Anleihenmärkten weltweit investierten Vermögen beliefen sich auf EUR 164 Mrd. (per 31. Dezember 2017). PAM ist weltweit an siebzehn Vermögensverwaltungszentren vertreten, die sich von London über Brüssel, Genf, Frankfurt, Amsterdam, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris und Zürich bis Dubai, Hongkong, Taipeh, Osaka, Tokio, Singapur und Montreal erstrecken.

Die Pictet-Gruppe ist ein von derzeit sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Die Gruppe ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwahrten und verwalteten Vermögen von EUR 435 Mrd. per 31. Dezember 2017 im Privatkunden- und institutionellen Bereich zählt sie heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.

Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, beschäftigt über 4.300 Personen und hat weltweit insgesamt 27 Büros in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.


1) Das Themenspektrum umfasst: Biotech, Clean Energy, Digital, Global Environmental Opportunities, Gesundheit, Ernährung, Premium Brands, Robotik, Sicherheit, SmartCity, Holz und Wasser.

Anforderungen an eine gute Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften

Die TELOS GmbH (TELOS) hat deutsche institutionelle Anleger aus allen Anlegergruppen nach ihren Anforderungen an eine gute Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften befragt.

Hierzu konnten Investoren ihre Wertungen zu insgesamt 36 Einzelpunkten aus den fünf Themengebieten

  • „organisatorische Anforderungen“,
  • „Kenntnisse und Fähigkeiten“,
  • „zeitlicher Aspekt“,
  • „Art der Kommunikation“ und
  • „Störfaktoren“ angeben.

Parallel zu den Investoren wurden die Asset Managementgesellschaften gebeten, ihre Einschätzungen zu den Anforderungen deutscher institutioneller Anleger an eine gute Kundenbetreuung abzugeben.

Auf Basis der Antworten hat TELOS eine umfassende Kundenbetreuungsstudie erstellt, die sowohl die Antworten der Investoren umfassend behandelt als auch die Einschätzungen der Asset Managementgesellschaften in einem „Selbst-Fremdbild-Vergleich“ aufgreift.

Hier einige Ergebnisse der Studie (siehe auch PDF-Dokument links):

  • "Investoren bevorzugen klar einen längeren Turnus bei der Kontaktaufnahme. Eine wöchentliche oder gar tägliche Kontaktaufnahme durch den/die Kundenbetreuer/in wird faktisch abgelehnt."
  • "Personelle Stabilität in der Kundenbetreuung ist deutschen institutionellen Anlegern wichtig. Im Umkehrschluss birgt eine hohe Fluktuation im Bereich der Kundenbetreuung die Gefahr von Kundenabwanderung."
  • "Befragt nach den Punkten, die sie bei der Kundenbetreuung durch Asset Managementgesellschaften stören, haben die Investoren insbesondere das eher reaktive Verhalten, insbesondere in schwierigen Phasen, sowie die zu langen Reaktionszeiten hoch eingestuft. Wie schon zuvor aufgeführt wird eine mangelnde personelle Stabilität in der Kundenbetreuung als sehr störend wahrgenommen."
  • "Institutionelle Anleger erwarten von ihren Kundenbetreuern auch ein fundiertes Know-how bei administrativen Themen und Problemstellungen. Dies wurde in seiner Bedeutung von den Asset Managementgesellschaften unterschätzt."

Die vollständige Studie kann sowohl in deutscher als auch englischer Sprache über die TELOS GmbH bezogen werden.

Legg Mason-Tochter Brandywine Global bringt neuen, globalen, Benchmark-unabhängigen Anleihefonds nach Europa

Legg Mason baut sein Angebot an Benchmark-unabhängigen Anleihefonds weiter aus. Mit dem Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund steht Anlegern in Deutschland und Österreich ab sofort ein weiterer, sogenannter „Unconstrained“ Anleihefonds mit globalem Fokus zur Zeichnung offen. Domiziliert in Dublin, basiert der aktiv gemanagte neue Fonds auf der seit 2012 erfolgreichen, globalen Unconstrained-Bond-Strategie der hundertprozentigen Legg Mason-Tochtergesellschaft Brandywine Global. Ziel des Fonds sind positive absolute Erträge unabhängig vom jeweiligen Marktumfeld. Und obwohl das Fondsmanagement bei der Auswahl der Wertpapiere an keine Benchmark gebunden ist, soll der FTSE 3-Month T-Bill Index nach Gebühren um 600 Basispunkte pro Jahr auf einer rollierenden 36-Monatsbasis geschlagen werden.

Verwaltet wird der Fonds von einem vierköpfigen Fondsmanagement-Team bestehend aus David Hoffman, Steve Smith, Jack McIntyre und Anujeet Sareen. Die vier erfahrenen Manager werden ein konzentriertes Portfolio basierend auf den besten Ideen innerhalb der globalen Anleihemärkte zusammenstellen und dafür vor allem auf Staatsanleihen und Währungen nutzen. Als Alpha-Quellen werden dabei vorrangig die drei Cs, Country, Currency und Credit – zu Deutsch Länder, Währungen und Kredite – genutzt.

„Nach einer Dekade mit rekordverdächtig niedrigen Zinsen ändert sich das Umfeld für Fixed-Income-Investoren nun endlich wieder. Dieser Übergang bietet renditeträchtige Möglichkeiten. Mit dem neuen Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund haben wir als Fondsmanagement die nötige Flexibilität, genau dort zu investieren, wo wir das größte Potenzial sehen und können Chancen bei Anleihen und Währungen nutzen, die wir entweder als über- oder unterbewertet identifiziert haben“, sagt David Hoffman, einer der vier Fondsmanager, über das neue Produkt.

Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason ergänzt: „Mit dem Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund machen wir Anlegern nun eine seit 2012 bewährte Strategie zugänglich. In einem Marktumfeld mit tendenziell steigenden Zinsen stellt dieser Fonds eine ideale Lösung dar und bietet Kunden, die im Rentenbereich investiert bleiben wollen oder müssen, eine echte Alternative.“

Diese echte Alternative bietet der Fonds auch deshalb, weil das Fondsmanagement sowohl über ein Long- als auch ein Shortbuch verfügt. Darüber hinaus können sowohl Investitionen im Investment-Grade-Bereich als auch außerhalb davon getätigt werden – je nachdem welche Märkte die Fondsmanager als über- oder unterbewertet betrachten. Die Duration im Portfolio kann dabei zwischen -10 und +10 Jahren liegen und hat somit das Potenzial, auch in Zeiten steigender Zinsen positive Renditen zu erwirtschaften. Für die Portfoliozusammenstellung nutzen die vier Fondsmanager einen Top-Down-Ansatz, der Makro-getrieben und Value-orientiert ist, um Long- und Short-Positionen innerhalb verschiedener Länder, Währungen und des Anleihesektors ausfindig zu machen. Der Hauptfokus liegt dabei auf Staatsanleihen mit Investment-Grade-Qualität und drunter. Es können aber auch Unternehmensanleihen sowie strukturierte Kredite ihren Weg ins Portfolio finden, wenn das Fondsmanagement-Team dort attraktive Value-Chancen identifiziert.

Für die Long-Positionen konzentriert sich der Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund auf die 10 bis 20 Märkte mit dem größten Potenzial. Die Ländergewichtung erfolgt auf Basis von fundamentalen Faktoren, langfristigen Trends, politischen und geldpolitischen Bedingungen, dem Wirtschaftszyklus sowie unterschiedlichen Risikofaktoren.

Bei Auflage war der Fonds mit knapp 40 Prozent in den USA und mit knapp 14 Prozent in Mexiko gewichtet. Malaysia hatte einen Anteil von 6,7 Prozent. Zu den Top-Währungen zählten entsprechend der US-Dollar (48,6 Prozent) sowie der mexikanische Peso (13,9 Prozent). Die schwedische Krone hatte einen Anteil von 12,2 Prozent. Das aktive Währungsmanagement des Fonds wird nicht zusätzlich abgesichert und konzentriert sich auf die realen Zinsen, Währungsbewertungen sowie ihre Auswirkungen auf die jeweilige wirtschaftliche Situation sowie die Inflation im Land.

Über Legg Mason 

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Scott Keller wird neuer Head of Global Investment Management Services, Europe Middle East and Africa (GIMS EMEA)

Scott Keller wird ab 1. Januar 2019 bei T. Rowe Price die Stelle des Head of Global Investment Management Services, Europe Middle East and Africa (GIMS EMEA) besetzen und ist dann für das institutionelle und das Intermediärgeschäft in dieser Region verantwortlich.

Geboren und ausgebildet in den USA, hat Keller fast zehn Jahre in Europa gearbeitet, bevor er für 13 Jahre nach Asien zog. Zu T. Rowe Price kam Scott 2014 von der UBS, für die er insgesamt 17 Jahre in Europa und Asien für die Bereiche Wealth und Asset Management zuständig war. Zurzeit ist Keller Head of Global Investment Management Services, Asia Pacific und Teil des globalen T. Rowe Price Senior Management Teams. Keller wird weiterhin an Robert Higginbotham berichten und von London aus arbeiten.

„Scott ist hervorragend für diese neue Position qualifiziert“, sagt Robert Higginbotham, Head of Global Investment Management Services. „Er bringt die volle Bandbreite an Erfahrung, Expertise und Wissen mit, um ein komplexes Geschäft in mehreren Ländern, über mehrere Kanäle und Produkte hinweg innerhalb von T. Rowe Price zu führen. Dabei konzentriert sich T. Rowe Price in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt auf die Bedürfnisse von Kunden. Scott übernimmt die Führung des EMEA-Geschäfts in Zeiten, in denen sich das Team positiv in dieser Region entwickelt.“

„Ich freue mich sehr darauf, Teil des EMEA-Teams zu werden, das ich bereits gut kenne“, sagt Scott Keller. „In der nächsten Wachstumsphase für die EMEA-Region an der Spitze zu stehen, ist eine sehr spannende Herausforderung.“

Darüberhinaus wird Nick Trueman zum 1. Januar 2019 Nachfolger von Scott Keller als Head of Global Investment Management Services, Asia Pacific. Aktuell ist Trueman Head of the Asia ex Japan Institutional Business und Mitglied des Asia Pacific Vorstandes. Trueman verfügt über 17 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche, zehn davon bei T. Rowe Price. Bevor er 2013 mit T. Rowe Price nach Singapur zog, war er Head of Consultant Relations for Europe, Middle East and Africa und Vorsitzender des EMEA Consultant Relations Committees. Vor seinem Start bei T. Rowe Price 2007 war er als Portfoliomanager bei AXA Rosenberg Investment Management tätig. Seine Karriere begann er bei Schroders in London. In seiner neuen Rolle berichtet Trueman ebenfalls an Robert Higginbotham, Head of Global Investment Management Services.

Elsie Chan, aktuell Head of GIMS Asia ex Japan Intermediaries, wird die neu geschaffene Position des Head of GIMS Asia ex Japan besetzen. In der Rolle übernimmt sie Verantwortung für das institutionelle und das Intermediärgeschäft dieser Region. Chan erhält Unterstützung von einem qualifizierten Team und wird die Wachstumspläne für den Raum Asien ex Japan in den nächsten Monaten fortsetzen.

Über T. Rowe Price

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 939 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 31. Juli 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.troweprice.com.

State Street Global Advisors lanciert SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF

State Street Global Advisors, die Vermögensverwaltungssparte der State Street Corporation (NYSE: STT), und Schöpfer der weltweit ersten ETFs, gab heute die Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETFs bekannt [Xetra: ZPDK GY]. Ab Donnerstag wird der Fonds auf Xetra und ab Freitag an der London Stock Exchange (LSE) handelbar sein. Der Fonds wird in den neuen Sektor der Kommunikationsdienste investieren, der von S&P Dow Jones Indizes und MSCI nach der jährlichen Überprüfung der Struktur des Global Industry Classification Standard (GICS®) im November 2017 vorgestellt wurde. 

Der neue Sektor Communication Services umfasst drei der fünf FAANG-Aktien - Facebook, Netflix und Googles Muttergesellschaft Alphabet - die meisten für jeden GICS-Sektor. Zu diesem neuen Sektor gehören auch Telekommunikationsunternehmen wie Verizon und AT&T sowie Medien- und Unterhaltungsunternehmen wie Comcast und Netflix. Sie spiegeln das aktualisierte Ökosystem der heutigen Kommunikation und des Zugangs zu Unterhaltung wider.

„Im September dieses Jahres wird GICS® einen neuen Sektor für Kommunikationsdienste einführen, um den massiven Veränderungen in der Art und Weise, wie wir kommunizieren, interagieren und Inhalte konsumieren, Rechnung zu tragen“, kommentierte Axel Riedel, Head of SPDR ETFs Deutschland.„Der neue Sektor Communications Services wird rund 10% des S&P 500 Index in Bezug auf die Marktkapitalisierung ausmachen. Mit der Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF bieten wir unseren Kunden einen kostengünstigen Zugang zu dieser neuen Anlagemöglichkeit in einer einzigen Transaktion".

State Street Global Advisors verwaltet weltweit mehr als 165 Mrd. $ in Sektor-ETF-Strategien. Die Einführung des SPDR S&P U.S. Communication Services Select Sector UCITS ETF bringt State Street Global Advisors' Suite von UCITS-konformen sektorbasierten SPDR ETFs auf 30 Fonds, die globale, US-amerikanische und europäische Engagements umfassen.

Um mehr über State Street Global Advisors' Suite von sektorbasierten UCITS-ETFs zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Lingohr & Partner stellt sich mit neuer Small-Cap-Strategie breiter auf

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management legt eine Small-Cap-Strategie auf und nutzt dazu den bisherigen Mantel des Lingohr Global Select. Um der neuen Strategie gerecht zu werden, wird der Fonds umbenannt und heißt ab sofort Lingohr Global Small Cap. Das globale Portfolio aus unterbewerteten Aktien kleiner bis mittelgroßer Unternehmen verfolgt das Ziel, einen langfristig überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erwirtschaften. Als Teilfonds der Lingohr SICAV ist der Lingohr Global Small Cap sowohl für institutionelle Kunden als auch Privatanleger verfügbar.

Das investierbare Small-Cap-Universum umfasst etwa 7.000 Einzeltitel, fast doppelt so viele wie das Large-Cap-Segment. Wie bei dem Value-Experten üblich, erfolgt auch beim Lingohr Global Small Cap die Identifikation und Auswahl der unterbewerteten Aktien mithilfe des disziplinierten, selbstentwickelten Investmentprozesses CHICCO. Nach intensivem Research wurde dieser Prozess über die letzten 18 Monate speziell für den Small-Cap-Bereich adaptiert und angepasst. Ein computergestütztes Screeningverfahren wählt die Einzeltitel auf Basis relevanter, fundamentaler Daten aus. Um der relativ großen Anzahl an Aktien gerecht zu werden, ist der gesamte Prozess stark systematisch. Ein Portfoliomanagement-Team validiert zuletzt die Anlagevorschläge des Computers, in dem es Plausibilitätschecks durchführt und die Datengrundlage verifiziert. Die finale Kaufliste umfasst dann ca. 300 Aktien, die für die Portfoliokonstruktion des Lingohr Global Small Cap freigegeben werden. Eine Gleichgewichtung der Einzeltitel bietet den Investoren eine breite systematische Diversifizierung und vermeidet Klumpenrisiken.

Dazu Goran Vasiljevic, CIO und Sprecher der Geschäftsführung: „Die enorme Größe des globalen Small-Cap-Universums und die geringere Analystenabdeckung bieten eine höchst spannende Ausgangsbasis für Stockpicker. Gleichzeitig führt die fortlaufende Passivierung dazu, dass kleine Aktien vielfach unterhalb des Radars laufen. Die Wachstumserwartungen der kleinen Unternehmen werden vom Markt fundamental teils zu hoch eingeschätzt und attraktive Titel oftmals übersehen. Diese häufigen Fehlbewertungen kommen uns als Value-Investor zu Gute. Denn so können wir durch unseren systematischen Investmentprozess zahlreiche unterbewertete Small Caps mit hohem Renditepotenzial für unseren Lingohr Global Small Cap finden. Mit der neuen strategischen Ausrichtung des Fonds stellen wir nicht nur unsere Produktkategorien breiter auf, sondern reagieren zudem auf explizite Kundenwünsche.“

Über den Lingohr Global Small Cap (Teilfonds der Lingohr SICAV)

Fondsvolumen: 13 Mio. Euro
Länderallokation: flexibel
Auflage / Strategiewechsel: 01.08.2018
Benchmark: MSCI AC World Small Cap Net
Anteilsklasse: Institutionell | Retail
ISIN: LU1479102821 | LU1479102821
Mindestanlage: 1.000.000 EUR | keine
Ertragsverwendung: Ausschüttung | Ausschüttung
Verwaltungsvergütung p.a.: 0,75% | 1,50%

Über Lingohr & Partner Asset Management

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management GmbH ist seit 25 Jahren Spezialist für konsequentes Value-Investing. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf verwaltet mit seinen 40 Mitarbeitern aktuell ein Kundenvermögen von ca. 4 Milliarden Euro. In Form von Publikums- und Spezialfonds sowie Einzelmandaten bietet Lingohr & Partner globale und regionale Aktienprodukte für institutionelle Investoren, ausgewählte Vertriebspartner im Privatkundengeschäft sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices an. Die Geschäftsführung besteht aus Goran Vasiljevic, Michael Broszeit und Steffen Ulshöfer.
Kern des disziplinierten und von Lingohr & Partner entwickelten Investmentprozesses CHICCO ist die Identifikation und Auswahl internationaler unterbewerteter Unternehmen mit dem Ziel, stetigen Vermögenszuwachs und eine langfristige Überrendite gegenüber der Benchmark zu erwirtschaften. Dabei liegt der Fokus auf Fakten und Bewertungen anstatt auf Emotionen und Prognosen.

CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich organisch gewachsen und konnte damit die Assets under Management im Immobilienkerngeschäft um rund EUR 900 Mio. steigern.

Dr. Michael Bütter, CEO: „Wir freuen uns über die sehr gute Geschäftsentwicklung im gesamten Konzern, vor allem bei unseren Tochterunternehmen Helvetic Financial Services (HFS) und Hannover Leasing, die nach der Akquisition in 2017 mit ihren spezialisierten Geschäftsmodellen nachhaltige und stabile Ergebnisbeiträge liefern. Wesentlicher Eckpfeiler bildet dabei unsere komfortable „Pipeline“ an potenziellen Transaktionen von rund EUR 5,7 Mrd.“

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwirtschaftete CORESTATE aggregierte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 125,8 Mio.; vor einem Jahr lag dieser Wert bei EUR 48 Mio. Das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 verdreifachte sich auf EUR 77,9. Mio. gegenüber dem Vorjahreswert (EUR 26 Mio.). Das bereinigte Konzernergebnis für H1/2018 betrug EUR 60,9 und steigerte sich damit um +167% im Vergleich zu H1/2017 (EUR 22,8 Mio.).

Lars Schnidrig, CFO: „Die soliden Ergebnisse im ersten Halbjahr dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltigen Erlösstrukturen unseres Geschäftsmodell. Wir sind auf bestem Weg, unsere Gesamtjahresprognose zu erfüllen und werden zudem bis zum Jahrsende auch auf der Bilanzseite eine weitere Verbesserung des Verschuldungsgrads herbeiführen.“

Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gesellschaft den Finanzausblick für das Gesamtjahr 2018 mit aggregierten Umsatzerlösen von EUR 230 bis 240 Mio., einem bereinigten EBITDA von EUR 155 bis 165 Mio. und einem bereinigten Konzernergebnis von EUR 120 bis 130 Mio.

Michael Bütter weiter: „CORESTATE steht für stabile Wertentwicklung und überdurchschnittliche Performance. Wir haben in den letzten 24 Monaten unser Produktangebot innovativ erweitert und können somit verstärkt neue Investorengruppen gewinnen. Im Markt sehen wir vor allem bei kleineren Asset Managern signifikante Belastungen der operativen Profitabilität durch den regulatorischen Mehraufwand, woraus sich interessante strategische Akquisitionsmöglichkeiten für uns ergeben. Zudem werden wir die große Erfahrung im Bereich Micro Living und Serviced Apartments für eine neue Produktlinie nutzen, welche auf die entscheidenden Veränderungen in den Bereichen Urbanisierung, Mobilität und demographischer Wandel eingeht. Eine Internationalisierung sowohl auf Produktseite wie auch auf operativer Ebene ist in Umsetzung. Die starke Produkt-Pipeline in Verbindung mit unserer breiten Kundenbasis lässt uns sehr positiv auf die zweite Jahreshälfte blicken.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 600 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Jupiter baut sein Anleiheteam weiter aus

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management erweitert mit den zwei neuen Analysten Alejandro Di Bernardo und Joel Ojdana sein Anleiheteam und unterstreicht damit den weiteren Ausbau seiner Fixed-Income-Expertise.

Alejandro Di Bernardo, ein CFA Charterholder, verstärkt seit August das Jupiter-Team als Emerging Market Debt Analyst mit Fokus auf Lateinamerika. Er unterstützt hauptsächlich den Fondsmanager Alejandro Arevalo beim Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV und beim Jupiter Global Emerging Markets Short Duration Bond SICAV. Di Bernardo zieht für diese Funktion aus New York nach London um und kommt von der DWS, wo er seit 2012 als High Yield and Leveraged Loans Analyst tätig ist. Zuvor war er bei Citigroup und Accenture in Südamerika beschäftigt.

Joel Ojdana arbeitet seit Juli 2018 eng mit Charlie Spelina und dem gesamten Fixed-Income-Team zusammen, um Ideen für Jupiters Unconstrained-Anleihestrategie unter der Leitung Ariel Bezalel, Head of Strategy Fixed Income, zu entwickeln. Seit 2015 war der US-Amerikaner als Kreditanalyst bei Balyasny Asset Management und Seaport beschäftigt, nachdem er zuvor sieben Jahre im Investment Banking für Unternehmen wie Mizuho Securities und BNP Paribas tätig war.

Katharine Dryer, Head of Investments, Fixed Income and Multi-Asset, sagt: „Das fundamentale Credit-Research steht stark im Mittelpunkt unseres Fixed-Income-Ansatzes und wir freuen uns, zwei neue und hochkarätige Analysten in unserem Team willkommen zu heißen. Dass wir unsere regionale Credit-Kompetenz weiterentwickeln ist ein wichtiger Schritt, um die in unserem Fixed-Income-Bereich gebotenen Leistungen für unsere Kunden noch mehr zu stärken und auszubauen.“

Über Jupiter Asset Management Limited

Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 22 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 30. Juni 2018 auf 54,5 Milliarden Euro.
Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelobligationen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.

Lombard Odier Investment Managers engagiert Aktienportfoliomanager für den Schwerpunkt digitale Innovation

Lombard Odier Investment Managers (,Lombard Odier IM‘) hat François Meunier zum Aktienportfoliomanager am Standort London ernannt.

In dieser neu geschaffenen Funktion wird sich François Meunier auf die Identifizierung globaler Investitionsmöglichkeiten konzentrieren, die auf disruptiven Technologien und Innovationen basieren, und zwar sektorenübergreifend und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Herr Meunier berichtet an Didier Rabattu, Head of Equities bei Lombard Odier IM.

François Meunier kommt von Morgan Stanley, wo er ab 2010 Head of Technology Equity Research war. In dieser Funktion war er außerdem als strategischer Berater für das Büro des britischen Premierministers in der Downing Street sowie des französischen Wirtschaftsministeriums tätig. Während seiner Zeit bei Morgan Stanley baute er ein Franchise-System rund um die Themen Digitalisierung, Automatisierung, Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und Quantencomputing auf. Vor seiner Tätigkeit bei Morgan Stanley war Meunier sechs Jahre lang Head of Technology Equity Research bei J.P. Morgan Cazenove.

Didier Rabattu: „Wir freuen uns sehr, François Meunier in unserem Team willkommen zu heißen. Bei Lombard Odier IM sind wir von der Nachhaltigkeitsrevolution überzeugt. Disruptive Technologien und Innovationen im digitalen Bereich gehören zu den Haupttriebkräften dieser Revolution. François Meunier bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit, der uns dabei unterstützen wird, weiterhin Unternehmen zu identifizieren, die für unsere Klienten langfristig überdurchschnittliche Renditen liefern können.“

François Meunier: „Disruptive und innovative Technologien werden eine Schlüsselrolle bei der Beschleunigung des Trends hin zur Nachhaltigkeit spielen. Dies generiert bedeutende Investitionsmöglichkeiten für diejenigen, die gewillt und in der Lage sind, sich an die wandelnde wirtschaftliche und soziale Landschaft anzupassen. Ich freue mich sehr, Teil eines Unternehmens zu werden, das gezeigt hat, ein Vorreiter für diese Art des Denkens zu sein. Wie Lombard Odier IM bin ich fest dazu entschlossen, Investoren attraktive Renditen zu liefern.“

Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset, Alternative Investments und Verantwortungsbewusstes Investieren. Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2017).
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com 

Cash-Flow-Renditen spreizen sich, Wertsteigerung erfasst Breite des deutschen Wohnimmobilienmarktes

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die Bandbreite von Renditen am deutschen Wohnimmobilienmarkt untersucht. Zwischen 2005 und 2017 wurden 110 deutsche Städte mit mindestens 75.000 Einwohnern hinsichtlich der Cash-Flow-, der Wertsteigerungs- und der Gesamtrendite (Total Return) verglichen. Dabei untergliederte das Research-Team der Empira Gruppe die Standorte anhand der vier Parameter Marktgröße, Region, Mietpreisniveau und Wirtschaftsdynamik in verschiedene Cluster.

Die Studie belegt, dass in der Gesamtperformance von Wohnimmobilieninvestments der Anteil der Cash-Flow-Rendite stetig zurückgegangen ist, während diese durch teils sehr hohe Wertsteigerungen kompensiert wurde. Diese sind mehrheitlich auf höhere Multiplikatoren (bzw. geringere Bewertungsrenditen) und nur zu geringeren Anteilen auf die Entwicklung der Mieten zurückzuführen. Dementsprechend stieg die Bedeutung von Wertsteigerungseffekten. Trotz regional durchaus unterschiedlicher Entwicklungen verkleinerte sich die Spannweite von Top- und Flop-Standorten bei der Gesamtperformance.

Professor Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe: „Fest steht, dass der deutsche Wohninvestmentmarkt sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich und positiv entwickelt hat. Die Entwicklung erfolgte im Standortvergleich jedoch sehr unterschiedlich. Unsere Studie soll dabei helfen, zukünftige Investitionen besser planbar zu machen, indem sowohl die Bandbreiten von Wohnungsmarktrenditen als auch die Faktoren bekannt sind, die mit jeweils besseren oder schlechteren Ergebnissen einhergehen.“

Wertsteigerung vor allem im Norden und Süden sowie Städten über 500.000 Einwohnern, Cash-Flow in Mittelstädten und Ostdeutschland am attraktivsten

Die größten Wertsteigerungsraten verzeichneten laut der Studie im Cluster Marktgröße die Wohnimmobilienmärkte in Städten mit über 500.000 Einwohnern. An diesen Standorten verbuchten Investoren seit 2005 auch die höchsten durchschnittlichen Gesamtrenditen. Demgegenüber lag die Cash-Flow-Rendite in den Mittelstädten bis 100.000 Einwohnern durchschnittlich über der Rate größerer Märkte. Regional aufgeschlüsselt lag hinsichtlich der Cash-Flow-Rendite im Mittel Ostdeutschland an der Spitze, während in Nord- und Süddeutschland die Wertsteigerungsraten im Schnitt am höchsten ausfielen.

Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass Standorte mit einem niedrigen Mietpreisniveau oder einer niedrigen wirtschaftlichen Dynamik im Durchschnitt die geringsten Wertsteigerungen, jedoch die höchsten Cash-Flow-Renditen verzeichneten. Dies spricht für eine starke Zurückhaltung auf der Investorenseite in diesen schwierigen Märkten, die sich in vergleichsweise geringen Kaufpreismultiplikatoren widerspiegelt. Analog belegt die Untersuchung, dass wirtschaftlich dynamische Städte eine besonders hohe Wertsteigerung aufweisen und mithin die höchste Gesamtrendite verbuchen konnten.

Wichtig für institutionelle Investoren: Cash-Flow-Renditen entwickeln sich divergent

Besonders auffällig im Rahmen der Studie war die Entwicklung der Extremwerte der Cash-Flow-Rendite. So lagen 2005 Minimal- und Maximalwert 1,97 Prozentpunkte auseinander. Bis 2017 hat sich diese Bandbreite auf 3,18 Prozentpunkte stark erhöht.

„Gerade für institutionelle Anleger, deren traditionelle Assetklassen seit Jahren wenig Rendite generieren, ist der laufende Cash-Flow entscheidend. Daher lohnen sich ein systematischer Vergleich und eine maßgeschneiderte Anlagestrategie. Je nachdem, ob man als Investor nach stabilen Cash-Flows oder nach potenzieller Wertsteigerung sucht, bieten sich komplett unterschiedliche Standorte an“, erläutert Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter www.empira.ch/research zum Download bereit

Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist ein Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentlösungen spezialisiert. Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden dabei den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH).

BMO Real Estate Partners Deutschland steigert Assets under Management auf knapp drei Milliarden Euro

BMO Real Estate Partners Deutschland blickt auf ein dynamisches erstes Halbjahr 2018 zurück. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen sein verwaltetes Immobilienvermögen (AuM – Assets under Management) auf knapp drei Milliarden Euro gesteigert. Dies entspricht einem Wachstum von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt realisierte das Unternehmen im ersten Halbjahr Immobilientransaktionen in Höhe von 691 Millionen Euro und festigte damit seine Stellung als aktiver Asset- und Investment Manager.

Ein herausragender Ankauf im bisherigen Geschäftsjahr war der Erwerb des gemischt genutzten Ensembles Leipziger Platz 14-16 in Berlin-Mitte im Rahmen eines Club Deals für deutsche institutionelle Anleger. Zu den größten Verkäufen zählte die Veräußerung des aus 18 Immobilien bestehenden Einzelhandelsportfolios „BOULEVARD“ an ein deutsches Versorgungswerk. Insgesamt trennte sich der Asset Manager von 51 Immobilien mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von 355 Millionen Euro.

„Erfreulicherweise konnten wir uns im ersten Halbjahr 2018 trotz zahlreicher Wettbewerber häufig den Zuschlag für qualitativ hochwertige Kaufobjekte sichern. Gleichzeitig war unser Team auch auf der Verkäuferseite sehr aktiv, hat tolle Gewinne für unsere Investoren realisiert und ein hohes Transaktionsvolumen gestemmt – eine enorme Leistung also“, kommentiert Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland, die Halbjahreszahlen. Im Jahresverlauf plane das Unternehmen im Rahmen von Portfoliooptimierungen weitere Verkäufe, habe aber auch bereits den Ankauf weiterer Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien ins Auge gefasst.

Insgesamt betreut BMO Real Estate Partners Deutschland nun an knapp 140 Standorten 269 Objekte mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt rund 870.000 Quadratmetern. Die Nutzungsart Einzelhandel bildet mit mehr als 50 Prozent weiterhin den Kern des Portfolios. Die mit ca. 25 Prozent vertretene Nutzungsart Wohnen wird in den nächsten Jahren durch Zukäufe weiter ausgebaut. Dies gilt auch für das Bürosegment, welches aktuell rund zehn Prozent des Gesamtportfolios einnimmt. Zudem setzt das Unternehmen vermehrt auf Mixed-Use-Immobilien.

Das Vermietungsmanagement von BMO Real Estate Partners Deutschland hat im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 34.158 Quadratmeter neu vermietet. Dies entspricht Jahresnettomieten in Höhe von mehr als 5,3 Millionen Euro. Darüber hinaus hat das Unternehmen Prolongationen über 19.820 Quadratmeter erzielt (Jahresnettomieten: 2,1 Millionen Euro). „Vermieter müssen heute zunehmend flexibler auf die Anforderungen der Mieter reagieren. Das hat auch Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen. Unsere Aufgabe ist es, die Interessen unserer langfristig orientierten Investoren und die Bedürfnisse der Mieter in Einklang zu bringen“, betont Vincent Frommel, Head of Fund Management | Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

Auf europäischer Ebene war BMO Real Estate Partners erfolgreich mit der Auflage des zweiten Fonds seiner Best-Value-Europe-Reihe unterwegs, dem Best Value Europe II (BVE II). Der Fonds investiert in ausgewählte, hochwertige Einzelhandelsimmobilien in den wichtigsten Einkaufsstraßen großer europäischer Städte. Sein Zielvolumen liegt bei einer Milliarde Euro. BMO Real Estate Partners hat für den BVE II bereits drei Immobilien erworben.

„Da interessante Immobilien weiterhin knapp sind, wird 2018 insgesamt wieder ein sehr intensives Jahr werden. Passgenaue Investments für diversifizierte Investoreninteressen zu finden, wird immer herausfordernder“, prognostiziert Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Wir sind uns aber sicher, dass wir unser Portfolio für unsere Kunden dennoch geschickt weiterentwickeln können und blicken sehr positiv auf den weiteren Jahresverlauf.“

BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbe- und Wohnimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 6,5 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2018) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt umfangreiches internes als auch externes Research, komplexe Prognosen und strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partners bietet umfangreiche, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) sind, welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

Europäische Immobilieninvestoren setzen auf Risikovermeidung im fortgeschrittenen Marktzyklus

Der zyklische Wendepunkt an den europäischen Immobilienmärkten rückt in der Erwartung der Immobilieninvestoren näher. Korrespondierend hierzu wächst bei den Profianlegern die Furcht vor der Fehlallokation von Kapital. Renditefantasien werden engere Grenzen gesetzt.

Wie die aktuelle Investitionsklima-Studie von Union Investment zeigt, rechnet die Mehrheit der Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien bereits für 2019 oder 2020 mit wieder steigenden Immobilienanfangsrenditen. Nur noch jeder vierte Investmententscheider erwartet eine Verlängerung des Immobilienmarktzyklus über das Jahr 2021 hinaus. Ein höheres Risiko für gleiche Renditen einzugehen, dazu sind in aktuellen Union Investment-Umfrage unter 163 europäischen Immobilienunternehmen nur noch 28 Prozent bereit. Gegenüber der letzten Erhebung vor einem halben Jahr ist der Umfragewert noch einmal um 9 Prozentpunkte gefallen. Der mit 64 Prozent weitaus größere Anteil der Investoren (Vergleichswert Winter 2017/18: 56 Prozent) will seiner Risikostrategie treu bleiben und ist dafür bereit, geringere Renditen zu erzielen.

Spiegelbildlich zu der zurückgehenden Risikoneigung zeigen sich bei den europäischen Immobilieninvestoren sehr verhaltenen Renditeerwartungen, zumindest auf kurze bis mittlere Sicht. Weniger als 50 Prozent der befragten Immobilienunternehmen glauben, die selbst gesteckten Renditeziele erreichen zu können, weder in drei noch im Zeithorizont von fünf Jahren. Besonders pessimistisch fällt die Renditeprognose bei den deutschen Investoren aus: 55 Prozent der interviewten Immobilienprofis stellen sich auf Abstriche bei den Immobilienrenditen mindestens bis zum Jahr 2023 ein.

„Die Bonität von Mietern und die bauliche Qualität von Objekten haben unverändert den größten Einfluss auf Investitionsentscheidungen. Daraus lässt sich ablesen, dass der vielfach prognostizierte ‚Style Drift‘ bei den europäischen Investoren während des ungewöhnlich langen Marktzyklus nicht eingetreten ist - und in diesem Zyklus auch nicht mehr eintreten wird“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment.

Gestützt wird dies durch die in der Studie festgestellte weiterhin hohe Sicherheitsorientierung der Profiinvestoren. Für knapp 30 Prozent der interviewten Investoren ist Sicherheit der wichtigste Aspekt bei Anlageentscheidungen, für 9 Prozent ist Liquidität am wichtigsten, Rendite für 58 Prozent. Eine stärkere Risikoausrichtung als bei der letzten Befragung im Winter 2017/18 ist einzig in der Gruppe der französischen Investoren auszumachen. „Die ausgeprägte Sicherheitsorientierung engt die Handlungsspielräume der Investoren ein. Überraschend ist die Deutlichkeit, mit der bestimmte Marktsegmente für Investments in den nächsten Monaten ausgeschlossen werden“, so Olaf Janßen.

Bogen um Einzelhandel

Bei den Vermeidungsstrategien rangieren Investments in Einzelhandelsobjekte derzeit ganz oben. 63 Prozent der befragten Investoren wollen in den nächsten zwölf Monaten einen Bogen um Einzelhandelsinvestments machen. Der Umfragewert ist stark beeinflusst von der derzeit tiefen Abneigung britischer Akteure gegen Investitionen im Einzelhandel: 82 Prozent versuchen hier Investitionen kurzfristig zu umzugehen. In Frankreich liegt der Wert bei ebenfalls hohen 70 Prozent. Demgegenüber herrscht in Deutschland mit einer Vermeidungsquote von 40 Prozent noch vergleichsweise hohes Zutrauen in den heimischen Retailmarkt.

Vorsicht bei Hotelinvestments

Wie die Studie aufzeigt, werden für die nächsten zwölf Monate auch Hotelinvestments mit besonderer Vorsicht betrachtet. 33 Prozent aller interviewten Unternehmen wollen Hotelinvestments links liegen lassen, 29 Prozent aller Befragten sehen die Notwendigkeit, bei Logistik Enthaltung zu üben. Die Segmente Wohnen und Büro stehen demgegenüber nur bei 20 bzw. 18 Prozent der Investoren auf der einstweiligen „black list“. Doch bei allen Segmenten lohnt sich eine länderbezogene Betrachtung: „Die Skepsis bezüglich der Werthaltigkeit der Investments ist in Deutschland und Frankreich durch die Bank weg bei allen abgefragten Immobiliensegmenten zu spüren. Hier ist Risikovermeidung in einem weit fortgeschrittenen Marktzyklus das durchgehende Motiv“, sagt Olaf Janßen. „Die Briten hingegen konzentrieren ihre Vermeidungsstrategien ausschließlich auf Retail.“

Chancen in Co-Working

In der Studie wurde weiterhin das Investmenttauglichkeit des Co-Working-Trends untersucht. Dieser weckt je nach Befragungsregion ganz unterschiedliche Fantasien für Rendite. Auf die Frage, ob sie in Single-Tenant-Objekte investieren würden, die an einen Co-Working-Anbieter vermietet sind, antworteten rund 60 Prozent der Studienteilnehmer mit „Ja“. Die größte Offenheit für Investments dieser Art wurde in Frankreich (73 Prozent Zustimmung) festgestellt, gefolgt von UK (58 Prozent). In Deutschland hingegen werden Renditechancen im Mietsegment Co-Working noch zurückhaltend beurteilt: Nur 46 Prozent können sich ein Investment in Objekte mit einem Einzelmieter wie WeWork oder Mindspace heute vorstellen.

Wenig Fantasie für UK

Noch geringer ausgeprägt sind momentan die Renditeerwartungen für Immobilieninvestments im Vereinigten Königreich. Drei von vier Investoren mit Sitz in Deutschland geben an, derzeit nicht im britischen Immobilienmarkt investieren zu wollen. Etwas größer ist das Vertrauen der französischen Investoren in den britischen Immobilienmarkt. Hier sind es 55 Prozent, die UK für die nächsten zwölf Monate „on hold“ gesetzt haben. Doch auch der nach Innen gerichtete Blick wirft kein gutes Licht auf die augenblickliche Verfasstheit auf der Insel. Von sich in den nächsten zwölf Monaten weiter verschlechternden Rahmenbedingungen gehen 32 Prozent der britischen Investoren aus, weitere 56 Prozent erwarten sich zumindest bis zum Sommer 2019 keine Aufhellung des Investitionsklimas. Die in allen Befragungsregionen gemessene deutlich negative Erwartungshaltung bezüglich Einzelhandelsinvestitionen findet in UK ihr Allzeittief: 56 Prozent der britischen Investoren erwarten sich eine deutliche Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Investitionen im Einzelhandel in den nächsten zwölf Monaten. Bei den Büroinvestments sind es nur 14 Prozent. Insgesamt bleibt die Stimmung auch auf den europäischen Büroinvestmentmärkten verhalten. Nur jeder vierte Investor beobachtet Anzeichen einer kurzfristigen Marktaufhellung. In UK glauben gerade einmal 2 Prozent an einen verbesserten Ausblick für ihrem Heimatmarkt.

„Während sich die übrigen Indikatoren in allen Befragungsregionen als weitgehend stabil erweisen, knickt der Indikator, der die Erwartungen der Investoren an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ihres Landes, die Entwicklung des eigenen Unternehmens sowie das Investitionsklima misst, in allen drei Ländern so stark ein wie lange nicht“, sagt Olaf Janßen. So büßt der Erwartungsindikator in Deutschland gegenüber der letzten Messung mehr als 6 Punkte ein und erreicht mit 55,7 von 100 möglichen Punkten das niedrigste Niveau seit über drei Jahren. In Frankreich sinkt der Indikator um fast 5 Punkte auf nunmehr 60,8 Punkte. In UK fällt der Erwartungsindikator sogar auf ein historisches Tief von nur noch 41,2 Punkten.

Index verliert in allen Märkten

Wie der in Großbritannien ermittelte Investitionsklimaindex ausweist, hat sich die Stimmung unter den britischen Investoren im Kontext des Brexit weiter eingetrübt. Mit jetzt nur noch 60,6 Punkten (letzte Messung: 63,6 Punkte) verliert dieser weiter an Boden gegenüber den ebenfalls schwächelnden Indizes in Deutschland und Frankreich. Mit 67,7 Punkten weist Frankreich trotz leichter Verluste in der vierten Messung in Folge noch das beste Stimmungsbild unter den drei größten europäischen Volkswirtschaften auf. Der Investitionsklimaindex in Deutschland verliert ebenfalls leicht und pendelt sich mit 65,1 Punkten auf einem niedrigen Niveau ein, in dem sich u.a. die verhaltenen Erwartungen an Sourcingmöglichkeiten wiederspiegeln. „Sollte sich die Stimmung nicht bald verbessern“, sagt Olaf Janßen, „wird sich dies in sinkenden Transaktionsvolumina niederschlagen.“

Über die Union Investment-Umfrage

Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2018 insgesamt 163 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=57), Frankreich (n=56) und Großbritannien (n=50).

NN Investment Partners holt neuen Marketingleiter in Deutschland

Seit dem 1. August 2018 verstärkt Holger Grupe die Niederlassung von NN Investment Partners (NN IP) in Frankfurt am Main als Head of Marketing Germany. In dieser Position ist er für die gesamten Marketingaktivitäten von NN IP in Deutschland verantwortlich.

Holger Grupe (41) verfügt über 18 Jahre Erfahrung im Marketing in der Finanzdienstleistungsbranche. Er kommt von Fidelity International, wo er seit 2010 tätig war, zuletzt als Associate Director Distribution Marketing. Seine weiteren beruflichen Stationen umfassten die Commerzbank, wo er als Produktmanager für Kreditkartenkooperationen zuständig war, sowie American Express, wo er in verschiedenen Positionen unter anderem im Kooperationsbereich und ebenfalls als Produktmanager tätig war. Holger Grupe hat Betriebswirtschaftslehre studiert und besitzt einen Abschluss als Diplomkaufmann mit Schwerpunkt Marketing.

NN IP ist ein global tätiger Asset Manager und Teil der niederländischen NN Group. NN steht für Nationale Nederlanden, einen der größten niederländischen Versicherer. In Deutschland ist NN IP seit mehr als 10 Jahren mit einer eigenen Niederlassung vertreten und fokussiert sich auf institutionelle Investoren und große Wholesale-Vertriebspartner. Der Vertriebsschwerpunkt von NN IP in Deutschland liegt auf Fixed-Income-Strategien inklusive Private Debt sowie auf dem Bereich nachhaltiges Investieren und Impact-Investing.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft. *Stand: 31. März 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Amundi ernennt neuen Leiter für den Bereich Third Party Distributors

Amundi Deutschland GmbH, mit einem verwalteten Vermögen von rund 46 Mrd. Euro, ernennt Dr. Andreas Steinert zum neuen Leiter des Bereichs Third Party Distributors und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung.

Dr. Andreas Steinert ist promovierter Jurist und blickt auf eine internationale Vertriebskarriere mit Managementerfahrung in der Versicherungsbranche zurück. Seine berufliche Laufbahn in der Versicherungswirtschaft startete 2001 bei der Allianz SE in München. Im Laufe seiner zwölfjährigen Zugehörigkeit verantwortete er verschiedene Führungspositionen im In- und Ausland. Im Jahr 2013 wechselte Dr. Steinert in die Generali Group zur Europ Assistance Versicherungs-AG und Europ Assistance Service GmbH. Als Mitglied des Vorstands war er verantwortlich für Vertrieb, Marketing / Kommunikation, Produktmanagement, Kundenservice, Recht und Compliance. Darüber hinaus war er bis Februar 2017 Mitglied des Group Sales Board, Europ Assistance Group, Paris. Seit 2016 verantwortete er bei der Generali Deutschland AG die Bereiche Produktvertriebsmanagement sowie das Marketing.

Über Amundi

Amundi ist Europas größte Fondsgesellschaft und zählt weltweit zu den zehn größten Vermögensverwaltern1. Nach der Übernahme von Pioneer Investments verwaltet Amundi ein Vermögen von mehr als 1,45 Billionen2 Euro in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Amundi hat seinen Hauptsitz in Paris und ist seit November 2015 börsennotiert. Das Unternehmen ist auf Basis der Marktkapitalisierung die Nr. 1 der Vermögensverwalter in Europa4.
Durch seine gesteigerte Größe und internationale Präsenz ist Amundi in der Lage, seinen Kunden einen noch besseren Service sowie effektivere Lösungen zu bieten. Dank einzigartiger Researchkapazitäten5 und dem fundierten Know-how der mehr als 4 700 Mitarbeiter sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privatanlegern und institutionellen Kunden innovative Strategien und Lösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse, Ertragsziele und Risikoprofile der Kunden ausgerichtet.

1) Quelle: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2017 und basierend auf dem verwalteten Vermögen per Dezember 2016.
2) Amundi Zahlen per 31. März 2018.
3) Standorte: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
4) Quelle: Amundi: Auf Grundlage der Marktkapitalisierung per 31. März 2018.
5) Quelle: Extel-Ranking 2016

Stabiles Ergebnis im ersten Halbjahr und Bewilligung der UCITS-Lizenz

BlueOrchard Finance AG («BlueOrchard»), ein führender Schweizer Impact Investment Manager, meldet für das erste Halbjahr ein stabiles Ergebnis und baut die Position als weltweit größter Asset Manager im Bereich Mikrofinanz aus.

Das Wachstum von BlueOrchard zieht sich über alle Strategien und Produkte hinweg, aufbauend auf einer starken Investitionspipeline sowie einer Erweiterung der Investorenbasis mit neuen Investoren aus den USA, Schweden und Japan. Alle Strategien und Produkte von BlueOrchard adressieren die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals).

Zusätzlich zur bestehenden AIFM-Lizenz hat BlueOrchards luxemburgische Niederlassung von der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF die Erlaubnis erhalten, als UCITS-Manager zu fungieren. Die UCITS-Lizenz ermöglicht BlueOrchard, das Angebot an Anlagemöglichkeiten weiter auszubauen. Mit der Einführung eines UCITS-Fonds reagiert BlueOrchard auf eine steigende Nachfrage von Investoren nach liquiden Mikrofinanzstrategien.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard:

„Mit der UCITS-Lizenz können wir nun auch entsprechende Fonds einführen und damit auf die steigende Nachfrage nach UCITS-konformen Impact Investing-Anlagelösungen reagieren. Wir werden die soziale und ökologische Performance der Investitionen mittels einer modifizierten Version unseres branchenweit anerkannten Tools SPIRIT zur Bewertung der sozialen Rendite analysieren.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard:

„Im ersten Halbjahr 2018 hat BlueOrchard ein solides Ergebnis geliefert. Wir haben unsere Investorenbasis wesentlich erweitert und konnten renommierte Investoren aus den USA, Schweden und Japan begrüssen. Seit Juni 2018 reagieren wir mit unserer neuen Niederlassung in Singapur auf ansteigendes Interesse nach unseren Dienstleistungen im asiatisch-pazifischen Raum. Dieser Schritt ist ein integraler Bestandteil der Bemühungen, unsere Beziehungen zu Stakeholdern in der Region weiter zu stärken.“

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Anne Richards wird CEO bei Fidelity International

Fidelity International hat heute die Ernennung von Anne Richards zum Chief Executive Officer (CEO) bekannt gegeben. Richards, derzeit CEO von M&G Investments, wird im Dezember bei Fidelity International einsteigen und an Abigail P. Johnson, Chairman von Fidelity International, berichten.

Abigail P. Johnson kommentiert: "Anne Richards wird die Verantwortung für Fidelity International zu einem wichtigen Zeitpunkt in unserer fast 50-jährigen Unternehmensgeschichte übernehmen. Wir wollen unsere Kundenbeziehungen erweitern und vertiefen, noch ambitionierter in der Innovation von Produkten und Investmentlösungen voranschreiten sowie unsere Investmentplattform als auch das Altersvorsorgegeschäft weiterentwickeln. Ich bin absolut überzeugt von ihren Fähigkeiten, das Unternehmen in dieser spannenden Phase der zukünftigen Entwicklung und des Wachstums zu führen. "

Anne Richards hat 26 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche, darunter über zwei Jahrzehnte als Analystin, Portfoliomanagerin und Chefanlagestrategin (CIO). Ihr beruflicher Werdegang erstreckt sich über etliche internationale Blue-Chip-Unternehmen in der Finanzdienstleistungsbranche. Sie ist Vorsitzende des britischen „Financial Conduct Authority Practicioner Panel“ und Mitglied des „2020 Women in Boards“ der US-amerikanischen Vereinigung „Board of Leaders“, das sich für die Erhöhung des Frauenanteils in Unternehmensvorständen einsetzt.

"Dies ist eine spannende Gelegenheit, die Führung eines internationalen Unternehmens zu übernehmen, wenn es in die nächste Wachstumsphase geht. Fidelity ist eine starke globale Marke. Das Haus hat das Potenzial, den Markt anzuführen. Denn die Menschen erkennen die Notwendigkeit, sich immer stärker um ihre finanzielle Sicherheit zu kümmern“, sagt Richards.

In Q2 2018 waren bei den Anlegern insbesondere die Themen „frei von Rüstung“, „frei von Gentechnik“ und „frei von Atomenergie“ gefragt

Dass nachhaltige Anlagen eines der Top-Themen bei Investmentfonds sind und sich auf einem langfristigen Wachstumspfad befinden, bestätigt sich auch im zweiten Quartal 2018. „Ungeachtet der Herausforderungen an den Märkten und der zahlreichen Krisenherde in der Welt, die für Unsicherheit bei den Anlegern sorgen, war das Interesse an nachhaltig investierenden Fonds im zweiten Quartal dieses Jahres groß“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Während die Handelsaktivität bei nachhaltigen Fonds nach einem sehr handelsintensiven Jahresstart bis Ende April abgesunken ist, hat diese im Mai und Juni wieder deutlich angezogen. Über das gesamte zweite Quartal hinweg lag diese dabei ungefähr auf dem durchschnittlichen Niveau des Vorjahres. Die Entwicklung der Mittelzuflüsse unterlag dagegen nicht dem bei der Handelsaktivität beobachteten Trend. So war die Nachfrage nach nachhaltig investierenden Fonds im ersten Quartal auf Vorjahresniveau, hat jedoch im Zweiten deutlich zugenommen. Über das gesamte zweite Quartal hinweg lag der Fund-Flow Faktor bei 1,09. Das heißt die Kunden haben um 9 Prozentpunkte mehr Geld in nachhaltig anlegende Fonds investiert als aus solchen abgezogen.

Grafik 1: Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, Quelle: Eigene Erhebungen der ebase​

 

„Das große Interesse an nachhaltig investierenden Fonds freut uns sehr, da wir bereits sehr früh auf dieses Thema gesetzt haben. Wir gehen davon aus, dass das Thema zukünftig, unter anderem regulatorisch bedingt, weiter an Bedeutung gewinnen wird“, ergänzt Geyer.

Bei den ebase-Kunden war im zweiten Quartal das Interesse insbesondere an solchen Fonds groß, die den Nachhaltigkeitskriterien „frei von Rüstung“, „frei von Gentechnik“ und „frei von Atomenergie“ gerecht werden. Weniger gefragt war dagegen das Thema erneuerbare Energien. 

Grafik 2: Handelsaktivität im zweiten Quartal 2018 von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

 

Regional waren insbesondere Fonds, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen und in Euroland  (Fundflow-Faktor: 1,62) bzw. den USA (Fundflow-Faktor: 1,58) investieren, gefragt. Entsprechende Fonds, die in Emerging Markets investieren, wurden dagegen überwiegend verkauft (Fundflow-Faktor: 0,68).

Um bestmöglich beim Thema nachhaltige Geldanlage zu unterstützen, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise „frei von Tierversuchen“ oder „frei von Atomenergie“, zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung.

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit wird regelmäßig veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters Mountain-View Data GmbH, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist. 

Das Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region wiederum werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt. 

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

CORESTATE legt europäisches Value-Add-Investment-Programm auf

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, startet ein neues Investment Programm für Club-Deal-Kunden, welches in Value-Add-Objekte im Bereich Retail, Büro und Wohnen in mittelgroßen europäischen Städten investiert.

Das breit gefächerte Multi-Club-Deal Investment-Programm richtet sich sowohl an Privatanleger undFamily Offices als auch an institutionelle Investoren. CORESTATE verfolgt hier einen aktiven Asset-Management-Ansatz mit einer “Manage to Core”-Strategie und investiert in nicht optimal gemanagte Objekte mit Wertschöpfungspotenzial durch Vermietung, Modernisierung oder Repositionierung. Der Fokus liegt auf dem deutschen Markt, aber auch einzelne Objekte in Spanien, den Niederlanden, Polen und Großbritannien können als Beimischung realisiert werden. Der Investitionshorizont liegt bei fünf Jahren, die IRR-Zielgröße beträgt 16 Prozent. Das Programm mit einem Zielvolumen von 100 bis 150 Mio. € ist als ein in Luxemburg ansässiger, geschlossener RAIF (Reserved Alternative Investment Fund) strukturiert. Um übereinstimmende Interessen zu gewährleisten, tritt CORESTATE als Co-Investor auf.

Thomas Landschreiber, Mitgründer und Chief Investment Officer von CORESTATE erläutert: „Wir haben nicht nur ein gestiegenes Interesse unserer Investoren am Value-add-Segment wahrgenommen, sondern konnten auch zahlreiche Assets für eine Manage-to-Core-Strategie in mittelgroßen europäischen Städten identifizieren. Viele Objekte müssen komplett saniert oder modernisiert werden, damit sie den aktuellen Bedürfnissen von Kunden und Mietern entsprechen. Davon profitiert unser European Value-Add Programm.“

Mehrere Objekte befinden sich bereits in der Ankaufsprüfung, alle besitzen einen hohen Cash-Flow in Kombination mit vorhandenen Leerständen. Bei diesen Objekten kann CORESTATE durch ihren aktiven Asset Management Ansatz die Gesamtperformance der Immobilien deutlich verbessern. Das Closing des Fonds ist noch für dieses Jahr geplant. Das Programm wird dann sowohl bereits angekaufte Objekte als auch eine stabile Projektpipeline aufweisen.

„Mit dem European Value-Add Programm bauen wir unseren starken Track Record bei Club-Deals mit zweistelligen Renditen weiter aus und können auf kurzfristige Opportunitäten im Markt reagieren”, ergänzt Boris Pauli, Managing Director Client Relations in der Schweizerischen Niederlassung der CORESTATE in Zürich. „Die kurze Laufzeit, die transparente Struktur und eine niedrigere Mindesteinlage machen das Investment speziell für Multi-Family Offices und Privatbanken noch attraktiver.” Mit dem Programm antwortet CORESTATE auf bestehende Kundenwünsche, wozu ebenfalls die Fondsstruktur gehört, wie auch die Möglichkeit, das Investment unmittelbar über das eigene Bankdepot durchzuführen.

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 22 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 41 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 560 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Schroders setzt Wachstumskurs fort

Schroders gibt das Ergebnis für das erste Halbjahr 2018 bekannt.

Die Fondsgesellschaft hat ihren Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Das verwaltete und administrierte Vermögen (Assets under Management and Administration, AUMA) belief sich am Ende des ersten Halbjahrs 2018 auf 449,4 Milliarden GBP (508,2 Milliarden EUR). Die AUMA betrugen zum Jahresende 2017 447,0 Milliarden GBP (503,6 Milliarden EUR).

Damit erhöhte sich auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent von 361,5 Millionen GBP auf 397,1 Millionen GBP.

Achim KüssnerGeschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wir haben unser verwaltetes und administriertes Vermögen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um mehr als 7 Prozent gesteigert. Wir bleiben zuversichtlich, dass wir auch künftig Wachstum in jeder Marktlage generieren und langfristig Mehrwert für unsere Kunden erzielen können.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

Im ersten Halbjahr 2018 haben wir erneut ein gutes Ergebnis eingefahren. Das Marktumfeld war zwar herausfordernd, dennoch verzeichneten wir ein robustes Umsatzwachstum. Teil unserer Strategie ist das bewährte Geschäftsmodell: Wir fokussieren uns auf neue Märkte und entwickeln Lösungen und Produkte weiter. So haben wir zuletzt beispielsweise stärker im Bereich Private Assets und alternativen Anlagen investiert.

Weitere Informationen finden Sie auf Schroders.com.

Erste Asset Management prämiert beste wissenschaftliche Arbeiten zu „Veranlagung“ und „Finanzmärkte“

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Erste Asset Management als größter heimischer Anbieter von Investmentfonds und Veranlagungslösungen sucht in Kooperation mit e-fundresearch.com herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte.

Interessierte Studierende können im Rahmen der „Erste Asset Management Challenge 2018“ wissenschaftliche Arbeiten einreichen. Letzter Tag für die Einreichung ist der 15. Oktober 2018.

Hauptpreis Praktikum bei Erste Asset Management

Die Preisträger werden in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützt. Hauptpreis ist ein Praktikum bei Erste Asset Management. Die besten drei Arbeiten werden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt. Die Top 10 Arbeiten werden als Zusammenfassung auf e-fundresearch.com veröffentlicht und haben zudem die Chance als Gastbeitrag im Blog der Erste Asset Management veröffentlicht zu werden.

Informationen und Einreichungen: https://eamchallenge.e-fundresearch.com/

Erste Asset Management GmbH koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. Im Anleihefondsmanagement verfügt die Erste AM über die größte Tochtergesellschaft ERSTE-SPARINVEST eine fast 50-jährige Erfahrung. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet Erste AM ein Vermögen von 61,1 Milliarden Euro (per 29.6.2018).

NN Investment Partners erhält im Rahmen der Principles for Responsible Investment wieder die Top-Bewertung A+

NN Investment Partners (NN IP) hat im Rahmen der Principles for Responsible Investment (PRI) die Top-Bewertung A+ für seinen Strategy & Governance-Ansatz bei nachhaltigen Anlagen und der Integration von Umwelt-, sozialen und Governance-Aspekten (ESG) erhalten. NN IP ist bereits seit 1999 im Bereich nachhaltige Anlagen aktiv und hat die PRI im Jahr 2008 unterzeichnet.

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Wir sind stolz darauf, dass unser Strategy & Governance-Ansatz bei nachhaltigen Anlagen und unsere ESG-Integration mit der Bestnote A+ bewertet wurden. Diese externe Bestätigung unterstreicht, dass nachhaltige Investments und die ESG-Integration für uns ein strategisch wichtiges Thema sind, dem wir uns intensiv widmen. Dies schlägt sich direkt in unserem Investmentprozess und in unseren Strategien nieder.“

In den Bereichen Active Ownership hat NN IP eine A und eine A+ Bewertung erhalten und das Vorjahresergebnis leicht verbessern können. Damit rangiert NN IP mit seiner PRI-Bewertung auch hier in der Spitzengruppe aller Asset Manager, die die PRI unterzeichnet haben. In den Unterkategorien Aktienanlagen und Corporate Non-Financial Fixed Income hat NN IP ebenfalls ein A+ für seine Screening-Methode und den Prozess der ESG-Integration in die Investmentanalyse erhalten.

Adrie Heinsbroek: „Wir dürfen uns auf unseren bisherigen Bemühungen und Erfolgen nicht ausruhen. Die Integration von ESG-Faktoren in den Investmentprozess ist eine grundlegende, und zunehmend wichtiger werdende Notwendigkeit für Asset Manager. Es geht darum, zu beweisen, dass diese Integration in der Praxis tatsächlich gelingt. NN IP engagiert sich aktiv in den investierten Unternehmen und nutzt seine Stimmrechte im Einklang mit seinen Überzeugungen. Die diesjährige PRI-Bewertung zeigt einerseits auf, wo wir uns verbessert haben, anderseits aber auch, wo es noch Optimierungspotenzial gibt. Unser Ziel ist es, in allen Anlageklassen die beste PRI-Bewertung zu erzielen und damit unser Know-how bestmöglich im Sinne unserer Kunden zu nutzen.“

PRI ist das weltweit führende Netzwerk, das nachhaltiges Investieren fördert. Das 2005 gegründete Netzwerk ist unabhängig und wird von den Vereinten Nationen unterstützt. Es zielt darauf ab, die Implikationen von ESG-Faktoren bei Investitionen zu verstehen und seine Unterzeichner darin zu unterstützen, diese Faktoren in ihre Investmententscheidungen einzubeziehen.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 240 Mrd. Euro* (296 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 31. März 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Neues Clearing-Mandat im Bereich Market Solutions für CACEIS

Die Crédit Agricole Corporate & Investment Bank (CIB) hat CACEIS als eine ihrer Haupt-Clearing-Stellen von börsennotierten Derivaten ausgewählt. Das Clearing-Angebot ist Teil der von CACEIS angebotenen Marktzugangslösungen, zu denen Execution, Clearing, Wertpapierleihe, Collateral Management, Devisengeschäfte und Cash Management zählen.

Crédit Agricole CIB hat außerdem beschlossen, das Backoffice im Bereich börsennotierter Derivate an CACEIS auszulagern. Auf diese Weise profitiert die Investment-Bank von der Expertise eines europäischen Marktführers im Bereich Asset Servicing. CACEIS baut damit sein integriertes Execution-to-Custody-Modell aus, indem nun auch Backoffice-Leistungen für Rechnungen Dritter angeboten werden.

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, erklärt: „Innerhalb der Large Clients Division der Crédit Agricole sind Crédit Agricole CIB und CACEIS bestrebt, Partnerschaften mit Mehrwert zu knüpfen. Crédit Agricole CIB kann im Bereich der operativen Abwicklung von Derivaten auf die Erfahrung von CACEIS setzen. Ich freue mich über die Stärkung unserer Geschäftsbeziehung.“

Eric Lechaudel, Head of Operations der Crédit Agricole CIB, ergänzt: „Nachdem wir das Clearing und die Abwicklung unserer börsennotierten Derivate CACEIS anvertraut haben, profitieren wir von der umfassenden Abdeckung der relevanten Märkte und von den Services, etwa für Aktien, Indizes, Dividenden, Zinsen, Devisen und Rohstoffe. Wir freuen uns sehr auf die neue Zusammenarbeit mit CACEIS.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com 

Comgest erweitert japanisches Research-Team

Die unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft Comgest erweitert mit der Ernennung von Junzaburo Hyuga zum Analysten am Standort Tokio ihr Research-Team für den Top-Dezil-Fonds* Comgest Growth Japan.

Comgest, bekannt für ihren langfristigen, auf Qualitätswachstum ausgerichteten Anlagestil, ist seit 2008 mit einem lokalen Research-Team in Japan vertreten. Der in Irland aufgelegte UCITS-Fonds Comgest Growth Japan wird gemeinsam von Chantana Ward und Richard Kaye verwaltet, die bereits seit 1998 bzw. 2009 bei Comgest tätig sind. Mit einer jährlichen Rendite in Yen von 18,3 % in den vergangenen fünf Jahren gegenüber 10,9 % des Topix (Tōkyō Stock Price Index) (abzüglich Gebühren, mit Stand vom 31. Mai 2018) kann der Fonds eine sehr gute absolute und relative Wertentwicklung vorweisen. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete er starke Mittelzuflüsse, sodass sein verwaltetes Vermögen jüngst die Marke von einer Milliarden EUR übertroffen hat.  

Junzaburo Hyuga hat einen MBA der Leonard N. Stern School of Business an der New York University und war vor seinem Eintritt bei Comgest Senior Associate bei Global Strategy Consultants. Dort war er dafür zuständig, für Unternehmen die Rentabilität eines Markteintritts in Asien zu beurteilen und sie bei der Verbesserung ihrer digitalen Ressourcen zu unterstützen. Zudem war er mehrere Jahre bei JP Morgan Chase (Tokio) sowie im Geschäftsbereich Wertpapiere von Rakuten tätig. 

„Bei Comgest legen wir viel Wert auf die interne Fundamentalanalyse und sind stets bestrebt, unseren Wettbewerbsvorteil in dem wenig durch Research abgedeckten japanischen Markt auszubauen. Junzaburo passt perfekt zu unserem Anlagestil und wird das Team durch seinen strategischen Hintergrund ideal ergänzen“, so Chantana Ward.

Richard Kaye fügt hinzu: „Die Arbeit am japanischen Aktienmarkt ist derzeit äußerst spannend. Wir glauben, dass sich ein mehrjähriger Trendwechsel hin zu Anlagen mit Qualitätswachstum vollzieht. Getragen wird dieser von inländischen Institutionen, die angesichts der kritisch werdenden Unterfinanzierung der Altersversorgung nach höheren Renditen suchen. Zudem verbessert sich die Corporate Governance und die Mittelrückflüsse an die Aktionäre belaufen sich auf ein Rekordhoch, da immer mehr Unternehmen die Notwendigkeit erkennen, sich eine stabile Minderheitsaktionärsbasis zu sichern.“

* Quelle: Comgest, Daten von Morningstar per 31. Mai 2018 für die Morningstar-Kategorie Japan Large-Cap Equity in Yen. Der Comgest Growth Japan rangiert im obersten Dezil für die 1-, 3-, 5- und 10-Jahres-Performance.

Über Comgest 

Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur, Düsseldorf, Amsterdam und Boston. Seit der Gründung zeichnet sich Comgest durch einen einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 150 Mitarbeiter aus mehr als 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von gut 28 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2017).

Barings stärkt mit Jonathan Bock die Global Private Finance Platform

Barings, einer der weltweit führenden Finanzdienstleister, gab heute bekannt, dass Jonathan Bock, ein bekannter Vordenker im Bereich Business Development Companies (BDCs), die Rolle des Managing Director für die Global Private Finance Platform des Unternehmens übernimmt. Bock wird von Charlotte, North Carolina (USA), aus tätig sein und untersteht Eric Lloyd, dem Head of Globale Private Finance von Barings. 

Wie bereits bekannt gegeben wurde, ist Barings einen Aktienkauf- und Transaktionsvertrag mit der Triangle Capital Corporation (TCAP), einem an der New York Stock Exchange notierten BDC, eingegangen, in dessen Rahmen Barings die Funktion als externer Anlageberater für TCAP übernimmt (Auslagerungstransaktion). Sofern die Aktionäre bei der für den 24. Juli 2018 geplanten außerordentlichen Hauptversammlung von TCAP ihre Zustimmung erteilen und die Auslagerungstransaktion vollzogen wird, wird TCAP in „Barings BDC, Inc.“ umbenannt werden. In diesem Zusammenhang beabsichtigt Barings, Jonathan Bock als Chief Financial Officer für Barings BDC, Inc. einzusetzen.

„Jonathans Einsatz für die Anteilseigner von BDCs und institutionelle LPs (Limited Partners) ist allgemein anerkannt und hat ihn zu einer der angesehensten Stimmen der Branche gemacht“, so Eric Lloyd, der nach Abschluss der erwarteten Auslagerungstransaktion als Chief Executive Officer für Barings BDC, Inc. tätig sein wird. „Seine langjährige Research-Erfahrung sowie seine Fachkenntnisse und Branchenverbindungen werden unsere Global-Private-Finance-Plattform ergänzen.“ 

Jonathan Bock ist anerkannt für sein Anlage-Research, das vielfach im Wall Street Journal, Institutional Investor, Private Debt Investor, Barron‘s und anderen bedeutenden Finanzpublikationen zitiert wird. Er war Hauptautor der BDC Scorecard, einer führenden vierteljährlichen Research-Publikation und der erste verkaufsseitige BDC-Analyst, der im Journal of Alternative Investments zu BDC-Performance und Bewertung publizierte.
 
„Der Umfang und die Fachkompetenz des Private Credit Teams von Barings zusammen mit der Stärke, der Diversifizierung und dem Umfang der im Gesamtunternehmen verfügbaren Ressourcen bietet für BDC-Aktionäre äußerst interessante Chancen“, stellt Jonathan Bock fest. „Die Investorenausrichtung ist für alle Anleger von großer Bedeutung. Die von Barings vorgeschlagene niedrige Gebührenstruktur, der Aktienrückkauf/die Offerte und die umfangreiche Erstinvestition zum Nettoinventarwert zeigen, dass das Unternehmen diesen Interessen verpflichtet ist und sich in eine sehr fokussierte Klasse anlegerorientierter BDC-Manager einbringt.“

Vor seinem Eintritt bei Barings war Bock Managing Director und Senior Equity Analyst bei Wells Fargo Securities, wo er sich auf BDCs spezialisierte. Zuvor war er im Bereich Specialty Finance bei Stifel, Nicolaus & Company sowie A.G. Edwards Inc. tätig. Bevor er 2006 zum verkaufsseitigen Research kam, war Bock Equity Portfoliomanager/Analyst bei Busey Wealth Management in Champaign, Illinois. Jonathan Bock erwarb seinen Bachelor-Abschluss in Finanzen an der University of Illinois und ist CFA Charterholder.  

Barings

Barings ist ein globales Finanzdienstleistungsunternehmen mit mehr als 306 Milliarden US-Dollar*, das sich den wachsenden Investitions- und Kapitalanforderungen unserer Kunden widmet. Wir bauen dauerhafte Partnerschaften auf, die unsere ausgeprägte Expertise in traditionellen und alternativen Anlageklassen nutzen, um innovative Lösungen und außergewöhnlichen Service zu bieten. Als Teil von MassMutual verfügt Barings über eine starke globale Präsenz mit über 1.800 Mitarbeitern und Büros in 16 Ländern. Erfahren Sie mehr unter www.barings.com

Gijs Koning wird Managing Director und Leiter des Portfoliomanagements bei VanEck

Gijs Koning wird Managing Director und Leiter des Portfoliomanagements (Head of Portfolio Management & Operations) bei VanEck Europe. Gemeinsam mit Martijn Rozemuller, Europa-Chef von VanEck (Head of VanEck Europe), war Koning Mitbegründer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, den VanEck Anfang des Jahres akquiriert hatte. Beide bilden nun das neu geschaffene europäische ‚Board of Operations‘. „VanEck arbeitet seit Jahrzehnten mit Investoren in Europa. Wir denken, dass unsere Plattform mit vielen, interessanten Investmentprodukte, die eine kritische Masse erreicht haben, und das neue Managementteam effektiv helfen wird, den Bedürfnisse von Investoren über viele weitere Jahre gerecht zu werden“, sagt CEO Jan van Eck. Der Schritt erfolgt im Zuge des Ausbaus des Europageschäfts inklusive der dazugehörigen Produktpalette.

Als Managing Director verantwortet Koning das Portfoliomanagement, die Produktentwicklung sowie die Steuern und das Rechnungswesen bei VanEck Europe. Vor seiner Zeit bei Think ETFs war er Partner bei Optiver, einer globalen Trading-Firma, wo er Aktienoptionen sowohl auf dem Börsenparkett als auch elektronisch handelte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen und sehe in Europa zahlreiche Möglichkeiten, unsere Produktpalette zu erweitern. Mit der vereinten Expertise von Think ETFs und VanEck bin ich überzeugt, dass wir neue, innovative Produkte auf den europäischen Markt bringen werden“, so Gijs Koning.

„Wir sehen vonseiten privater und institutioneller Investoren in Europa ein zunehmendes Interesse an ETFs. Daher ist die Stärkung unserer europäischen Position nur ein logischer Schritt, um der höheren Nachfrage in einem Wachstumsmarkt zu begegnen. Die Expertise von Gijs Koning ermöglicht uns, unsere Produktpalette weiter auszubauen und unseren Kunden gut durchdachte ETF-Produkte anzubieten“, sagt Jan van Eck. Koning wird am Standort in Amsterdam arbeiten, das neben Frankfurt am Main und dem schweizerischen Pfäffikon dritte Büro in Europa.

Die Akquisition von Think ETFs hat zudem die Assets under Management in UCITS Fonds auf 1,8 Milliarden US-Dollar erhöht. Als globaler Asset Manager verwaltet VanEck insgesamt über 48 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.

CORESTATE-Tochter HFS baut Marktführerschaft im Mezzanine-Geschäft in Deutschland aus – Fondsvolumen über 1,2 Milliarden Euro

Die Helvetic Financial Services (HFS) AG, eine 100-prozentige Tochter der CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), hat erstmals die Grenze von 1,2 Milliarden Euro an Fondsvolumen überschritten. Damit konnte der Mezzanine-Anbieter seine marktführende Stellung in Deutschland im Bereich der finanzierten Immobilienentwicklungen weiter ausbauen. Das von der HFS aktuell finanzierte Projektvolumen verteilt sich auf rund 60 Einzelprojekte und liegt bei ungefähr sieben Milliarden Euro, wovon knapp 80% Wohnentwicklungen sind. Vor einem Jahr wurde die HFS von CORESTATE erworben.

“Die HFS ist ein sehr gutes Beispiel für die gelungene Integration und Weiterentwicklung eines hocherfolgreichen Geschäftsmodells innerhalb der CORESTATE Gruppe”, so Dr. Michael Bütter, CEO der CORESTATE. „Die HFS leistet einen beachtlichen Beitrag zum Gesamtertrag des Konzerns, ohne dass wir dabei eigene Projektentwicklungsrisiken eingehen. Im Zuge der Integration konnten zudem bereits nach wenigen Monaten erste substanzielle Synergien für unsere Kunden realisiert werden – hier erwarten wir noch mehr, denn wir stehen hier erst am Anfang.“

In Ergänzung zu den klassischen Immobilienbanken ist die HFS mit ihrem Nachrangkapital einer der wesentlichen Projektfinanzierer für die drängende Wohnraumentwicklung in deutschen Ballungszentren. Rund 60% der finanzierten Immobilienprojekte befinden sich in den Top-7-Großstädten in Deutschland mit ihrem bekannten strukturell hohen Nachfrageüberhang.

Tim Schymik, COO der HFS: „Wir haben alleine in den vergangenen 12 Monaten unter dem Dach der CORESTATE das Fondsvolumen nochmals um deutlich über 150 Millionen Euro gesteigert, worauf wir sehr stolz sind. Unsere erfahrenen Spezialisten für Immobilienentwicklung können die jeweiligen Projekte sehr genau beurteilen und steuern. Seit der Fondsgründung gab es deshalb für unsere Investoren keinen einzigen Ausfall. Die langjährige Expertise wird von unseren Kunden und Finanzierungspartnern gleichsam geschätzt und mit einem hohen Vertrauensbonus gewürdigt.“

Dr. Michael Bütter ergänzt: „Die HFS arrondiert mit ihrer einzigartigen Marktdurchdringung unser Leistungsspektrum als Investmentmanager ideal und ist nach nur einem Jahr zu einem Erfolgsgarant für unser integriertes Geschäftsmodell geworden. Die Zahlen zum ersten Quartal haben das bereits beeindruckend aufgezeigt und wir sind auch für das Gesamtjahr sehr zuversichtlich in Bezug auf die Erreichung unserer finanziellen Unternehmensziele.“

Mit G|S Market ist die erste Sekundärmarktplattform für Tech Assets in Deutschland erfolgreich gestartet

Die German Startups Market GmbH, eine hundertprozentige Tochter der börsennotierten German Startups Group GmbH & Co. KGaA, hat ihre Sekundärmarktplattform G|S Market™ am 19. Juni 2018 gelauncht und zieht nach den ersten vier Wochen eine positive Bilanz. Auf dem Marktplatz sind aktuell dreizehn Tech Assets im Volumen von über 20 Mio. Euro gelistet, darunter Anteile an Startups im Besitz sowohl von Gründern und Business Angels als auch der Muttergesellschaft der German Startups Market GmbH. Darüber hinaus befinden sich ein für das vierte Quartal angekündigter, neuartiger Venture Capital Fonds und mehrere Venture Loans auf der Plattform. Weiterhin zeigen einige renommierte deutsche VC-Fondsanbieter Interesse, Anteile künftiger Fondsgenerationen über die Plattform anzubieten. Eine zunehmende Anzahl an Anlegern, insbesondere Family Offices, die bisher keinen direkten Zugang zu der Assetklasse besitzen, halten auf der Plattform nach solchen alternativen Anlageopportunitäten Ausschau.

Bereits in den ersten vier Wochen konnte über die Plattform konkrete Nachfrage für Assets im Umfang von 5 Mio. EUR generiert werden, über die zeitnah Verträge geschlossen werden sollen.

G|S Market wird künftig mit der führenden Sekundärmarktplattform aus dem Silicon Valley, Sharespost, zusammenarbeiten und deutschen Anlegern auch Investments in US-Startups zugänglich machen. Dabei wird die German Startups Asset Management GmbH, eine mehrheitliche Beteiligung der German Startups Group, die Investmentbeträge deutscher Anleger über von ihr verwaltete Zweckgesellschaften poolen. Mit über 2 Mrd. USD vermitteltem Transaktionsvolumen verschafft Sharespost ihren Nutzern auf Anteilseignerseite Liquidität und auf Anlegerseite attraktive Anlageopportunitäten in den USA. Sharespost wurde bekannt, als sie ihren Kunden schon vor dem Facebook-Börsengang im Jahr 2012 Facebook-Anteile zugänglich machte, die durch den Börsengang und den weiteren Kursverlauf stark an Wert gewonnen haben. In der Folge wurden dort auch Anteile an anderen Unicorns wie AirBnB, Uber, Spotify und Pinterest frühzeitig gelistet.

Weitere Informationen zu G|S Market inklusive der Launch-Pressemitteilung vom 19. Juni 2018 finden sich unter www.german-startups.market

Über German Startups Market

Die German Startups Market GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten German Startups Group GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Berlin, bietet mit G|S Market™ eine in Deutschland einzigartige Online-Plattform für Startup-Anteile und weitere Tech Investments. Über die Plattform erhält eine breitere Anlegergruppe erstmals die Möglichkeit, sich schon mit Investmentbeträgen ab 200 TEUR an disruptiven, jungen Wachstumsunternehmen – sogenannten Tech Assets - zu beteiligen.

G|S Market ist eine Online-Matchmaking-Plattform für Anbieter und Nachfrager von sogenannten Secondary Shares an deutschen Startups. Sie ermöglicht künftig Verkaufsinteressenten von Secondary Shares, also Startup-Anteilen in Besitz von Gründern, Business Angels, Mitarbeitern oder Venture Capitalists, auf einer Online-Plattform mit qualifizierten Anlegern als Kaufinteressenten in Kontakt zu treten und schafft damit Liquidität für solche bisher weitgehend illiquiden Anteile. Neben Startup-Anteilen steht die Plattform zum Beispiel für VC-Fonds-Anteile, Wandeldarlehen, Venture Loans und Genussrechte offen.

Anleger können nach Registrierung über die Plattform Anlageopportunitäten einsehen, vergleichen und in Kontakt mit den jeweiligen Anbietern treten. Die neue Online-Plattform soll qualifizierten Anlegern Zugang zum gesamten Spektrum von Anlagemöglichkeiten in der Assetklasse „German Tech“ verschaffen und zwar schon mit Investmentbeträgen ab 200 TEUR, während Direktinvestments und VC-Fonds oft erst ab siebenstelligen Mindestbeträgen zugänglich sind. So kann sie es Anlegern ermöglichen, neben VC-Fonds auch Direktinvestments zu tätigen, dabei Rosinen zu picken und maßgeschneiderte Tech-Portfolios zusammenzustellen. Die German Startups Group wird zudem auf Erwerberseite Zweckgesellschaften („SPVs“) bereitstellen, um mehreren Anlegern in Form von gepoolten Investments auch den Erwerb größerer Investmentopportunitäten zu ermöglichen.

Bereits zum Start waren etliche Opportunitäten aus der Assetklasse German Tech auf der Plattform verfügbar. Bis Jahresende sollen es noch deutlich mehr werden. Da die genannten Anlageformen in der Regel nicht ohne notarielle Urkunde und/oder Zustimmung Dritter übertragbar sind, finden die Transaktionen, also die verbindlichen Erwerbsangebote, deren Annahme und die gesamte vertragliche Dokumentation außerhalb der Plattform statt.

G|S Market wird nur Offerten von Anteilen und von Seiten von Teilnehmern zulassen, die in ihren Augen seriös sind, gute Wertsteigerungsaussichten haben und eine faire Bewertung aufweisen, also die Qualität der Offerten und Seriosität der Teilnehmer filtern. Mit der Darbietung eines ganzen Spektrums von Anlagemöglichkeiten schafft die Plattform eine hohe Transparenz, schützt aber gleichzeitig die Geschäftsgeheimnisse von Startups.

Vereinte Nationen zeichnen Vontobel für nachhaltige Investmentstrategien aus

Die Initiative "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" (PRI) der Vereinten Nationen, die weltweit 1961 Unterzeichner vor allem aus der Finanzwelt zählt, hat Vontobel in diesem Jahr mit einem überdurchschnittlich guten Rating für ihre nachhaltigen Investmentstrategien ausgezeichnet. Vontobel gehört seit 2010 zu den Unterzeichnern der Initiative. Im Reporting 2018 liegt Vontobel bei sechs von sieben bewerteten Modulen über der Benchmark.

„Das weit überdurchschnittliche PRI-Rating bestätigt unsere Expertise beim Thema nachhaltiges Investieren, welche Vontobel seit den 1990er Jahren kontinuierlich aufgebaut und erweitert hat. Die gute Bewertung ist umso wichtiger, als die "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" in den vergangenen Jahren für die Mandatierung von Asset Managern massiv an Bedeutung gewonnen haben. Immer häufiger fragen Kunden gezielt nach den PRI-Ratings“, so Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management.

Die Initiative der Vereinten Nationen bewertet die Unterzeichner hinsichtlich der Umsetzung der sechs "Prinzipien für Verantwortliches Investieren" (PRI):

  • Wir werden ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen.
  • Wir werden aktive Anteilseigner sein und ESG-Themen in unserer Investitionspolitik und -praxis berücksichtigen.
  • Wir werden Unternehmen und Körperschaften, in die wir investieren, zu einer angemessenen Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen anhalten.
  • Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Prinzipien in der Investmentbranche vorantreiben.
  • Wir werden zusammenarbeiten, um unsere Wirksamkeit bei der Umsetzung der Prinzipien zu steigern.
  • Wir werden über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Prinzipien Bericht erstatten.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage- klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Union Investment ergänzt Produktpalette um weiteren Verbriefungsfonds für institutionelle Anleger

Mit dem UniInstitutional Structured Credit hat Union Investment einen Verbriefungsfonds für institutionelle Anleger mit Fokus auf Collateralized Loan Obligations (CLO) und Investment-Grade-Durchschnittsrating aufgelegt. Der neue institutionelle Publikumsfonds komplettiert das Produktangebot in diesem Bereich, bestehend aus dem UniInstitutional Short Term Credit und dem UniInstitutional Structured Credit HighYield. Während ersterer ausschließlich in Positionen mit Investment-Grade-Rating investiert, konzentriert sich letzterer auf Titel mit niedrigerer Bonität.

Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld bieten Verbriefungen Investoren die Chance auf Mehrerträge in Form von Komplexitäts- und Illiquiditätsprämien. Gleichzeitig ist die Abhängigkeit von den klassischen Kapitalmärkten gering. „Aufgrund ihrer variablen Verzinsung sind Verbriefungen weitestgehend immun gegenüber Zinsänderungen und eignen sich daher gerade vor dem Hintergrund perspektivisch leicht steigender Zinsen als Investment“, erläutert Portfoliomanagerin Barbara Pohlmann.

Der UniInstitutional Structured Credit investiert in ein nach Ländern und Verbriefungsarten breit diversifiziertes Portfolio von Verbriefungen mit Fokus auf Unternehmenskreditverbriefungen (CLO). Der Fonds bietet den Anlegern damit einen Zugang zu sonst kaum direkt investierbaren Kreditarten. In Abhängigkeit von der jeweiligen Marktsituation werden etwa 20 Prozent des Fondsvermögens in fest- oder variabel verzinslichen Wertpapiere wie Unternehmensanleihen bzw. hochliquiden ABS-Positionen angelegt. Das durchschnittliche Rating auf Gesamtfondsebene bewegt sich mit mindestens BBB- im Investment-Grade-Bereich. „Durch eine Beimischung von hochverzinslichen Papieren erhöhen wir die Renditechancen zusätzlich“, betont Pohlmann.

Ziel des neuen Fonds ist es, mittel- bis langfristig eine um zwei bis drei Prozentpunkte höhere Rendite zu erzielen als der 3-Monats-Euribor. Dafür werden auch Preisunterschiede zwischen einzelnen Märkten und Kreditarten ausgenutzt.

„Bei Investments im komplexen Structured-Credit-Markt ist eine mehrdimensionale Analyse erfolgsentscheidend. Diese umfasst neben dem Kreditrisiko, der Struktur und den beteiligten Parteien auch regelmäßige Stresstests und eine permanente Performanceüberwachung“, so Pohlmann. Ebenso wichtig seien in diesem Marktsegment die Erfahrung und der Marktzugang: „Unser spezialisiertes Team gehört zu den größten in Europa, managt seit mehr als zwölf Jahren erfolgreich Verbriefungsstrukturen und verwaltet derzeit rund drei Milliarden Euro in verschiedenen Verbriefungsarten.“

CACEIS optimiert Lösungen zur Förderung des internationalen Fondsvertriebs

CACEIS verbessert seine Lösungen zur Förderung des internationalen Fondsvertriebs in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Dafür optimiert CACEIS die Bearbeitung von Aufträgen, die über die Plattformen NSCC (National Securities Clearing Corporation) und TDCC (Taiwan Depositary and Clearing Corporation) verwaltet werden. Gleichzeitig werden die angebotenen Anbindungen an lokale Anleger und Vertriebsstellen ausgeweitet.

Die Plattform NSCC verbindet amerikanische Makler mit den Transferstellen von Investmentfonds. NSCC ermöglicht es ihnen, automatisch die Zeichnung, die Rücknahme, den Umtausch und die Übertragung von Anteilen sowie die Erhebung von Rückvergütungen zu verwalten.

Gleichzeitig dehnt CACEIS sein Angebot an Vertriebslösungen auf die asiatischen Märkte aus, indem die Anbindung an die taiwanesische Plattform TDCC automatisiert wird.

CACEIS ist ein wichtiger Akteur im Bereich des grenzüberschreitenden Fondsvertriebs. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bereits mit einem umfassenden Angebot beim Vertrieb von Investmentfonds. Gemäß französischer Marktusancen zählt dazu der lokale Vertrieb mit den Funktionen Transfer Agent, Centralization Agent, Registerführung sowie der grenzüberschreitende Vertrieb. Mit der Erhöhung seiner operativen Kapazitäten unterstützt CACEIS seine Kunden zudem beim weltweiten Vertrieb ihrer Fonds.

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, erklärt: „Als strategischer Partner ist es für CACEIS ein zentrales Anliegen, seinen Kunden innovative Lösungen zu bieten. Diese neuen Funktionen ergänzen sowohl das Angebot im Bereich des Vertriebs von Fonds als auch das operative „Follow The Sun“-Modell von CACEIS. Wir haben das Modell speziell dafür entwickelt, um den Vertrieb von Fonds weltweit rund um die Uhr an allen Tagen der Woche von den in Europa, Nordamerika und Hongkong gelegenen Niederlassungen aus zu vereinfachen.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Lazard Asset Management legt globalen Rohstoff-Fonds auf

Lazard Asset Management Limited (LAML) hat den Lazard Global Commodities Fonds aufgelegt.

Der Fonds zielt darauf ab, starke relative Renditen zu erwirtschaften und damit den Bloomberg Commodity Total Return Index zu übertreffen – bei geringerer Volatilität über die Dauer eines Konjunkturzyklus. Er ist für den Vertrieb in Europa und Asien zugelassen.

Das Lazard Commodities Team verwaltet den Fonds unter der Leitung von Portfoliomanager and Analyst Terence Brennan. Die Mitglieder des Teams können jeweils auf 20 bis 28 Jahre Investmenterfahrung mit ähnlichen Strategien zurückblicken. 

„Unsere Anlagephilosophie besteht darin, durch Fundamentalanalyse von Rohstoff-Futures und zugehörigen Aktien Wert zu schaffen. Dabei fließen auch wesentliche ESG-Überlegungen in unseren Anlageprozess mit ein“, sagt Brennan. „Im Bereich Rohstoffe und Aktien mit starkem Rohstoffbezug bietet sich uns ein breites Anlageuniversum.“

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen im Wert von 252 Milliarden US-Dollar zum Ende des ersten Quartals 2018.

Über Lazard

Lazard Fund Managers ist die Vertriebsorganisation von Lazard Frères Gestion und Lazard Asset Management und vertreibt UCITS-Fonds an Kunden in Kontinentaleuropa.
Lazard Frères Gestion (LFG) mit Sitz in Frankreich ist seit 30 Jahren auf die Vermögensverwaltung für institutionelle und private Investoren spezialisiert.
Lazard Asset Managament (LAM) mit Sitz in New York ist eine indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ). LAM bietet Kunden weltweit eine breite Palette von Aktien- und Anleihefondslösungen sowie alternative Investmentprodukte.
LAM und die dazugehörigen vermögensverwaltenden Unternehmen innerhalb der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in Höhe von 252 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2018). Die Gruppe bietet sowohl traditionelle als auch alternative Investment-Services in Form von globalen, regionalen und Länder-spezifischen Strategien für eine Vielzahl von Kunden. Sie ist in 27 Ländern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und Australien vertreten.
Weitere Informationen über Lazard finden Sie auf http://www.lazardassetmanagement.com/de/de_de. Folgen Sie Lazard über @Lazard.

Christian Janas wird neuer Leiter Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG

Christian Janas übernimmt spätestens ab Januar nächsten Jahres die Leitung der Vermögensverwaltung bei der DJE Kapital AG. Der 46-Jährige folgt auf Dr. Markus Küppers, der das Unternehmen Ende Juni verlassen hat. Janas verantwortet als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung künftig den gesamten Geschäftsbereich der Vermögensverwaltung mit Standorten in Pullach, Frankfurt und Köln. Auch Solidvest, die digitale Vermögensverwaltung von DJE, fällt damit in seine Zuständigkeit. Christian Janas wird an Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei DJE und unter anderem im Vorstand für die Vermögensverwaltung verantwortlich, berichten.

Dr. Jan Ehrhardt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Christian Janas mit seiner enormen Erfahrung im Vermögens- und Wealth Management sowie seinem tiefen Kapitalmarktverständnis als Leiter für unsere Vermögensverwaltung gewinnen konnten. Er ist sowohl fachlich als auch menschlich eine Bereicherung für unser Haus. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm freuen wir uns schon sehr.“

Christian Janas verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wertpapierstrategie und -steuerung, Marketing sowie Vermögens- und Wealth Management. Zuletzt war er seit 2013 als Executive Director für die Leitung des Wealth Managements für die Region Bayern bei der UBS Europe SE (vormals UBS Deutschland AG) zuständig. Zuvor hatte er diverse Funktionen seit 2007 bei der UBS Deutschland AG inne, unter anderem als stellvertretender Niederlassungsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung Bayern. Zwischen 1992 und 2007 bekleidete Janas einige Positionen bei der HypoVereinsbank AG, unter anderem als Leiter Private Banking der Niederlassung Altstadt in München sowie Abteilungsdirektor Vermögensmanagement für den Geschäftsbereich Privatkunden und Private Banking der Region Süd. Christian Janas ist gelernter Bankkaufmann und hat seinen Betriebswirt sowie Marketing-Betriebswirt an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München erfolgreich abgeschlossen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Aviva Investors ernennt Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt die Ernennung von Jean Valette zum Real Estate Transaction Manager bekannt.

Jean Valette ist in Frankfurt ansässig und berichtet an Daniel Lienhard, Head of Transactions. Er wird sich auf die Beschaffung und Durchführung von direkten Immobilientransaktionen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) fokussieren.

Jean Valette verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Immobilieninvestments und Asset-/Portfoliomanagement in Deutschland und Mittelosteuropa mit einem Fokus auf Polen, Ungarn und Tschechien. Bevor er zu Aviva Investors stieß, war er als European Investment Manager bei TRIUVA und davor als Investment Manager für den deutschen Einzelhandelsmarkt bei Gazit Globe verantwortlich. Valette hat einen Masterabschluss in  Ingenieurwesen (Diplôme d'ingénieur) sowie einen weiteren Abschluss in International Finance der HEC-Universität in Paris erworben.

Daniel Lienhard, Head of Transactions, Aviva Investors Real Estate (Deutschland), sagt: 

"Wir heißen Jean in unserem deutschen Transaktions-Team herzlich willkommen. Gemeinsam mit ihm und unseren Immobilienteams in London und Paris werden wir künftig unser Immobiliengeschäft in ganz Europa noch weiter stärken."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Apartmentwohnen vor der Reifeprüfung in Europa

In kaum einem anderen aktuellen Wohntrend manifestieren sich die sozio-demographischen Veränderungen und die Flexibilisierung der Arbeitswelt so wie in der aufstrebenden Assetklasse Micro-Living. Doch von einer einheitlichen Neudefinition des Temporären Wohnens sind die europäischen Märkte weit entfernt. Was die europäischen Länder eint, ist die in hohem Maße ausdifferenzierte Vielfalt des Apartmentwohnens auf Zeit. In Bezug auf Anbieterstrukturen, der Professionalität und Internationalität der Akteure, steuerliche Regelungen oder Beteiligung der öffentlichen Hand an der Wohnraumversorgung zeigen sich hingegen signifikante Unterschiede. Diese beschreiben in Europa eine markante Trennlinie zwischen großen und bereits etablierten Märkten mit nachhaltigen Renditeperspektiven und „emerging markets“ mit noch gering ausgeprägter Investmentfähigkeit. Der Großteil der Märkte in Europa befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium und steht damit noch vor der Reifeprüfung. Zu diesem Ergebnis kommt die breit angelegte Marktstudie „Micro-Living in Europa“ von bulwiengesa und Union Investment, bei der erstmals die wichtigsten europäischen Investment-Hotspots in den beiden populärsten Marktsegmenten Studenten- bzw. Businessapartments und den hotelnahen Serviced Apartments zusammenfassend untersucht wurden.

Als Leuchttürme für Micro-Living-Investments identifiziert die Untersuchung Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande. Im Europa-Ranking der für Investoren attraktivsten Märkte landen damit vier Länder auf den Top-Positionen, in deren Hauptstädten und Metropolregionen Studierende und Young Professionals vielfach mit angespannten Wohnungsmärkten zu kämpfen haben. „In diesen bereits etablierten Micro-Living-Märkten trifft eine bereits hohe Aktivität privater Investoren, messbar am Volumen projektierter Apartmenthäuser, auf eine trotz allem niedrige private Versorgungsquote“, fasst Henrik von Bothmer, Investment Manager bei Union Investment Real Estate, die Studienergebnisse zusammen. Gute Voraussetzungen also für Wohnentwickler und Investoren: „In Deutschland liegt speziell im mittleren Preissegment, in dem deutlich zu wenig gebaut wird, erhebliches Potenzial“, so Henrik von Bothmer.

Was weiterhin auffällt: Hinsichtlich Transparenz und Transaktionsvolumina befinden sich die für den Marktreport analysierten Märkte für Studenten- und Businessapartments in allen neun untersuchten Ländern auf einer höheren Entwicklungsstufe als die jeweiligen Märkte für Serviced Apartments. Entsprechend breiter präsentiert sich bei den Studenten- und Businessapartments auch das Spektrum der investmentfähigen Märkte.

Auch kleinere Märkte für Studenten- und Businessapartments investmentfähig

So bieten im Segment der Studenten- und Businessapartments nicht nur die bereits etablierten Märkte in den großen europäischen Volkswirtschaften, sondern laut der Untersuchung auch die kleineren Märkte Österreichs, Spaniens und Irlands gute Rahmenbedingungen für punktuelle Investments und zur Portfoliobeimischung. In dieser Gruppe sticht Österreich besonders hervor, das mit seinem Renditeniveau in der gleichen Liga spielt wie die etablierten europäischen Länder, was wiederum auf einen bereits stabilen Markt schließen lässt. „Die Aktivitäten der privatwirtschaftlichen Anbieter in Österreich konzentrieren sich noch weitgehend auf den Hauptstadtmarkt Wien. Vom Nachfragepotenzial, das die neuen Lebens- und Arbeitsstile mit sich bringen, dürften jedoch künftig auch Städte wie z.B. Salzburg oder Graz noch stärker profitieren. Hier werden sich mittelfristig deutlich höhere Transaktionsvolumina zeigen“, sagt Felix Embacher von bulwiengesa. Eine ähnlich dynamische Entwicklung erwarten sich die Initiatoren der Studie für Irland und Schweden, deren Wohnungsmärkte oftmals keine adäquaten schnellen Lösungen für Studenten zulassen. Zurückzuführen ist dies auf die relativ hohen Eigentumsquoten, deren Entsprechung kleinere Mietwohnungsmärkte sind.

Durch deutlich gestiegene Transaktionsvolumina bei Studenten- und Businessapartments fallen in der Gruppe der kleinen Märkte vor allem Österreich, Spanien und Irland auf. So wurden in Österreich 2017 mit 307 Millionen Euro 230 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr 2016. Spanien verzeichnete nach Großbritannien und Deutschland mit rund 784 Millionen Euro das drittgrößte Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr. Die höchsten Nettoanfangsrenditen im europäischen Vergleich weisen der Studie zufolge derzeit Spanien und Polen aus. In diesen traditionell geprägten Ländern läuft die Entwicklung bezogen auf veränderte Formen des Zusammenlebens, das Wachstums von Ein-Personen-Haushalten sowie die rückläufigen Zahlen der jüngeren Bevölkerung anderen europäischen Märkten hinterher.

Serviced Apartments als Nischenprodukt

Im Vergleich zu den Studenten- und Businessapartments ist im Segment Serviced Apartments die Investmentfähigkeit der kleinen Märkte kritisch zu hinterfragen. Mit Serviceangeboten ausgestattete Apartmenthäuser stellen selbst in den großen und etablierten Märkten nach wie vor eher ein Nischenprodukt dar, dessen Transaktionsgeschehen noch vergleichsweise intransparent ist. Auch stellt sich in diesem Segment die Anbieterstruktur vergleichsweise fragmentiert dar.

Ein positiver Indikator für die Entwicklung in vielen der analysierten Märkte ist die rege Aktivität zahlreicher, auch neuer Betreiber internationaler Herkunft. „Die Qualität des Angebotes und die Etablierung neuer Produkte und Marken werden das Marktgeschehen zunehmend professionalisieren. Die Etablierung von Serviced Apartments am Investmentmarkt ist - wenn auch noch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten – überall im Gange“, so Henrik von Bothmer. Das belegen die in diesem Segment gestiegenen Transaktionsvolumina gegenüber früheren Jahren deutlich. Als aktivste Märkte weist die Studie Deutschland und Großbritannien aus, auf die rund 86 Prozent des gesamten registrierten Transaktionsvolumens entfallen.

„Die zunehmende Mobilität am Arbeitsmarkt und die Zunahme der touristischen Attraktivität und Aktivität in vielen Städten sind starke Treiber für neue Konzepte“, so Felix Embacher von bulwiengesa. Insbesondere bei längeren, aber zeitlich begrenzten Aufenthalten sind Alternativen zum Hotelzimmer bei Young Professionals, Projektbeschäftigten und Pendlern willkommen, da die Aufenthaltsqualität bei längeren Aufenthalten, sogenannten „Long-stays“, in Hotelzimmern eher limitiert und ihre Flexibilität eingeschränkt ist. „Das Nachfragepotenzial dieser Zielgruppen ist in vielen europäischen Städten als hoch zu bewerten“, so Georg-Christian Rueb, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. „Die hohe Zustimmung auf Nachfrageseite sowie die stetige Professionalisierung auf Anbieterseite sind gute Argumente für Investoren, dieses vergleichsweise junge Segment kurz- bis mittelfristig stärker in den Blick zu nehmen.“

Die Studie kann kostenlos unter micro-living-studie@union-investment.de abgefordert werden.

Zur Studie

Die Studie „Micro-Living in Europa“ gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Segmente temporären Wohnens, die sehr unterschiedliche Charakteristika bezüglich Anbieterstrukturen, Internationalität der Betreiber, Nachfragepotenzialen und Entwicklungsperspektiven aufweisen. Neben den großen und bereits etablierten Micro-Living-Märkten Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Niederlande deckt die Analyse die aufstrebenden Märkte Österreich, Polen, Schweden, Spanien und Irland stellvertretend für unterschiedliche europäische Marktregionen ab. Das Potenzial der betrachteten Marktsegmente wird in folgenden Zahlen deutlich: Die neun ausgewählten Länder verfügen über insgesamt 50,7 Millionen Single-Haushalte, was insgesamt betrachtet einem Drittel der Gesamtanzahl an Haushalten dieser Länder entspricht. In den neun Arbeitsmärkten sind insgesamt rund 150 Millionen Beschäftigte tätig.

Über Union Investment

Union Investment gehört mit einem Immobilienfondsvermögen von über 35 Milliarden Euro zu den führenden europäischen Immobilien-Investment-Managern. Mit dem Urban Living Nr. 1 bietet Union Investment institutionellen Anlegern die Möglichkeit, in temporäre Wohnkonzepte zu investieren. Im Ankaufsfokus liegen Mikro-Apartmentanlagen, die sich an Young Professionals, Studierende sowie Single-Haushalte richten. Der Fonds investiert vorrangig in den dynamischen Metropol- und Ballungsregionen in Deutschland. Als Beimischung sind Investments in attraktiven europäischen Märkten vorgesehen. Als erste Assets hat der Offene Immobilien-Spezialfonds die Studenten-Apartmentanlagen „Milestone“ in Graz mit insgesamt 378 Apartments sowie das „THE FIZZ Vienna Hauptbahnhof“ in Wien mit 195 Apartments erworben.

ODDO BHF weitet Mandat für CACEIS um die Administration der Luxemburger Fondspalette aus

Anfang Juli 2018 hat CACEIS die Fondsadministration für rund 40 Wertpapierfonds der ODDO BHF Asset Management LUX AG aufgenommen. Die damit verbundenen Leistungen umfassen die Kalkulation des Nettoinventarwerts, die Kontrolle der Anlagegrenzen und das Reporting. Bereits 2016 beauftragte ODDO BHF CACEIS mit der Übernahme der Verwahrstellenfunktion für ihre Wertpapierfonds. Mit der Fondsadministration der Luxemburger Fondspalette hat ODDO BHF das Mandat für CACEIS nun erweitert.

Karl Stäcker, Mitglied der Geschäftsführung von ODDO BHF Asset Management, sagt: „CACEIS stellt bereits seit 2016 als Verwahrstelle ihre Expertise für unsere in Luxemburg domizilierten Fonds erfolgreich unter Beweis. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Fondsadministrationspartner, da CACEIS über umfassende Erfahrungen in diesem Bereich verfügt.”

Holger Sepp, Mitglied der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir von ODDO BHF zusätzlich zu unserer bisherigen Rolle als Luxemburger Verwahrstelle nun auch für das Fondsadministrationsmandat ausgewählt wurden. Unser „One-Stop-Shop“-Angebot hat sich bereits für einige unserer Kunden als sehr attraktiv erwiesen. Dies wollen wir ausbauen und weiteren deutschen Kunden anbieten, die ihr Fondsgeschäft von Luxemburg aus betreiben.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Höhere ESG-Faktoren verbessern die Anlageergebnisse von Unternehmensanleihen

Anleiheinvestoren, die bei ihren Anlageentscheidungen Faktoren wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, kurz ESG (Environmental, SocialGovernance)berücksichtigen, können die Ausfallwahrscheinlichkeit und ihre Handelskosten verringern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Fidelity International. Umgekehrt profitieren Emittenten mit hohen ESG-Werten von niedrigeren Risikoaufschlägen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Unternehmen mit überdurchschnittlichen ESG-Scores haben auch tendenziell höhere Umsätze, sind aber nicht unbedingt profitabler als Gesellschaften mit niedrigeren ESG-Werten.

Studie belegt Vorteile hoher ESG-Scores

Anleiheemittenten, die bei Umweltschutz, sozialen Belangen und Unternehmensführung über hohe Standards verfügen, werden ihre Verbindlichkeiten mit einer größeren Wahrscheinlichkeit bedienen als Gesellschaften mit in dieser Hinsicht niedrigeren Anforderungen. Beim untersten Quintil im ESG-Ranking ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zwei-bis dreimal so hoch wie im obersten Quintil, so die Studie (s. Grafik 1). Dazu wurden insgesamt 1.500 Anleihen aus dem Universum der ICE-BofAML-Indizes untersucht.

Grafik 1: Niedrigere ESG-Werte führen zu höherer Ausfallwahrscheinlichkeit

Umgekehrt profitieren die Unternehmen mit höheren ESG-Scores von niedrigeren Kapitalkosten. So haben sich der Studie zufolge die Risikoaufschläge der gemessen an den ESG-Werten besten Gesellschaften in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu 20 Prozent verringert. Bei den gemessen am ESG-Score schlechtesten Unternehmen war dagegen nur ein Rückgang um etwa 12 Prozent zu verzeichnen (vgl. Grafik 2). 

Grafik 2: Risikoaufschläge sinken bei höheren ESG-Ratings tendenziell stärker

Doch nicht nur die Ausfallwahrscheinlichkeit ist bei Gesellschaften mit höheren ESG-Werten niedriger, sondern auch die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs der Anleihen. Konkret bedeutet dies für Anleiheinvestoren niedrigere Handelskosten, was sich positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios auswirkt.

Mit Blick auf die Unternehmenscharakteristika hat die Studie ergeben, dass Gesellschaften mit besseren ESG-Scores eine niedrigere Verschuldung sowie höhere Umsätze und Dividendenrenditen aufweisen. Vor allem große Unternehmen weisen bessere ESG-Werte aufEin zentraler Grund: Im Gegensatz zu kleineren Gesellschaften verfügen sie tendenziell über die Mittel und den Willen, die dafür nötigen Richtlinien und Dokumentationen zu etablieren. Die Profitabilität eines Unternehmens ist hingegen nur gering mit dem ESG-Score korreliert. 

Annika Milz, Leiterin institutionelles Asset Management bei Fidelity International, sagt: „Unsere Studie zeigt, dass die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei der Auswahl von Unternehmensanleihen die Anlageergebnisse verbessern kann. Institutionelle Anleger sollten diese Kriterien zusätzlich zu den traditionellen Analysefaktoren bei Anleihen in ihren Investmentprozess aufnehmen. Auffällig ist, dass der Faktor Governance der mit Abstand wichtigste Bestandteil eines hohen ESG-Werts ist. Eine robuste Aufstellung in diesem Teilbereich wirkt sich in der Regel positiv auf Umweltschutz und soziale Belange aus.“

ebase mit neuem Eigentümer: Erfolgreicher Kurs wird mit der FNZ Group fortgesetzt

Vorbehaltlich der Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erwirbt die FNZ Group die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zu 100 % von der comdirect bank AG. Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 151 Millionen Euro. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden. 

ebase wurde im Jahr 2002 aus den ausgegliederten Bereichen der Investmentdepotführung und Informationstechnologie der ADIG Investment GmbH gegründet. Seit 2009 ist ebase eine eigenständige Vollbank und Tochter der comdirect bank AG. Mit 265 Mitarbeitern, mehr als 270 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern und mehr als 1 Million Kunden ist ebase in Deutschland eine der führenden B2B-Direktbanken. Als Spezialist für Vermögensmanagement mit Investmentfonds bietet das Unternehmen privaten, betrieblichen und institutionellen Investoren Lösungen für den Vermögensaufbau, die Vermögensanlage und die Vermögensentnahme. 

„Seit der Übernahme durch comdirect vor rund neun Jahren hat sich ebase kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Beitrag zum Erfolg der comdirect Gruppe geleistet. Mit dem Verkauf der ebase fokussieren wir uns auf Wachstum und Weiterentwicklung in unserem Kerngeschäft. Wir danken dem Management und den Mitarbeitern der ebase herzlich für ihr Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihnen für den weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg“, sagt Arno Walter Vorstandsvorsitzender der comdirect bank AG und Aufsichtsratsvorsitzender der ebase GmbH.  

Mit dem neuen Eigentümer FNZ, einem Finanztechnologieanbieter mit Sitz in London, wird ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Die Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht werden das Unternehmen auch künftig leiten und es auf dem Weg zum führenden Digital Financial Service Partner begleiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen.  

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit FNZ. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft unseren erfolgreichen Kurs fortsetzen und unsere Strategie vorantreiben“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

„ebase ist eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt. Wir sind von der Strategie und dem Team von ebase überzeugt und freuen uns sehr, gemeinsam das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft auszubauen. Für FNZ ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, ein führender Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.

Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet als Vollbank neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. 

Aviva Investors verstärkt sein Aktienteam um neun Experten

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, stärkt durch die Neueinstellung von neun Aktienexperten seine Teams in den Bereichen UK-Aktien, globale Aktien sowie globale Schwellenländeraktien. Aviva Investors unterstreicht damit sein verstärktes Engagement im Aktienbereich, nachdem bereits im Januar 2018 David Cumming als Chief Investment Officer, Equities, startete.

Mikhail Zverev wird als Head of Global Equities und Alistair Way als Head of Global Emerging Market Equities tätig sein. Beide berichten an David Cumming, ebenso wie die zwei neuen Portfoliomanager für UK-Aktien Henry Flockhart und Adam McInally.

Jaime Ramos Martin, Stephanie Niven und Ross Mathison beginnen als Global Equities Portfolio Managers und berichten an Mikhail Zverev. Die zwei weiteren Neuzugänge Jonathan Toub und Will Malcom werden Global Emerging Markets Portfolio Managers und berichten an Alistair Way.

Mikhail Zverev, Alistair Way, Henry Flockhart, Adam McInally, Jaime Ramos Martin, Ross Mathison, Jonathan Toub und Will Malcom wechseln alle von Standard Life Investments, wo sie zuvor unterschiedliche Positionen inne hatten. Sie werden im neuen Aviva Investors-Büro in Edinburgh arbeiten, welches Ende Juli eröffnet wird. Stephanie Niven kommt von Tesco Pension Investment und wird in London ansässig sein.

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities, sagt: 
"Wir freuen uns, dass wir so hochkarätige und erfahrene Experten mit langjähriger Erfolgsbilanz für Aviva Investors gewinnen konnten. Diese neun Mitarbeiter, inklusive der weiteren geplanten Einstellungen in diesem Jahr, werden unsere Entwicklung starker, integrierter Teams in den Schlüsselbereichen Globale-, Schwellenländer-, Europa-, US- und UK-Aktien vervollständigen."

Euan Munro, Chief Executive Officer, Aviva Investors, sagt: 
"Die Investition in unsere Aktienressourcen ist eine strategische Priorität für unser Geschäft. Mithilfe dieser verstärkten Teams können wir unseren Wholesale- und institutionellen Investoren noch überzeugendere Aktienstrategien anbieten und die Ideenfindung für unsere breitgefächerte Palette von Investmentlösungen erweitern."

Weitere Details zu den Neueinstellungen:

  • Mikhail Zverev kommt am 1. Oktober zu Aviva Investors. Zuvor war er Head of Global Equities bei Standard Life Investments (SLI), wo er auch als Portfoliomanager für verschiedene Fonds tätig war. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Alistair Way beginnt am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete er als Head of Asia and Global Emerging Market Equities und Portfoliomanager für verschiedene Fonds bei SLI. Er kam 2007 zu SLI und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche.
  • Henry Flockhart kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er war seit 2011 bei SLI und hat über 10 Jahre Branchenerfahrung.
  • Adam McInally startet am 16. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - UK Equities bei SLI sowie Portfoliomanager. Er kam 2015 zu SLI. Davor war er als Equity Research Analyst für die Credit Suisse tätig.
  • Jaime Ramos Martin stieß am 8. Mai zu Aviva Investors. Zuvor war er Senior Vice President, Global Equities, im SLI-Büro in Boston, USA. Er kam 2005 zu SLI und verfügt über 18 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Ross Mathison kommt am 16. Juli zu Aviva Investors. Er war fast neun Jahre bei SLI tätig, davon fünf Jahre als Investment Director in den Teams Global Equities und European Equities.
  • Stephanie Niven beginnt am 1. Oktober bei Aviva Investors. Zuvor arbeitete sie als Portfolio Manager, Global Equity Fund, bei Tesco Pension Investment, wo sie seit 2012 tätig war. Sie verfügt über 13 Jahre an Branchenerfahrung.
  • Jonathan Toub kommt am 20. August zu Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market Equities bei SLI. Er kam 2014 zu SLI und weist mehr als 15 Jahre an Branchenerfahrung auf.
  • Will Malcom startet am 23. Juli bei Aviva Investors. Zuvor war er Investment Director - Global Emerging Market and Asia Equities bei SLI. Er war seit 2007 bei SLI und verfügt über 20 Jahre an Branchenerfahrung.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Aktien, Credit, Multi-Asset & Macro, Real Assets und Solutions, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Die Risk-Parity-Fonds von Raiffeisen Capital Management - seit 10 Jahren eine Erfolgsgeschichte!

Bereits seit rund 10 Jahren im Praxiseinsatz überzeugen die nach dem Grundkonzept der Risikoparität verwalteten Risk-Parity-Fonds der Raiffeisen KAG mit einer guten langfristigen Performance.

Aktive, flexible und bewertungsbasierte strategische Allokation sowie ein aktiver Managementansatz sind hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

Basierend auf der Grundidee, Risiken nur dann einzugehen, wenn diese auch angemesen bezahlt werden, sind die letztendlichen Ertragsbringer die langfristig vereinnamten Risikoprämien.

Die Risiken in den Risk-Parity-Fonds werden in vier verschiedene Blöcke mit unterschiedlicher Gewichtung aufgeteilt: Aktienrisiko, Spreadrisiko, nominales Zinsrisiko und reales Risiko. Um eine bestmögliche Diversifizierung zu erzielen sowie die entsprechenden Risikoprämien zu verdienen, können fast alle liquiden und investierbaren Assetklassen und Sub-Assetklassen dabei eingesetzt werden. Diskretionäre Beurteilung und Entscheidungen des Fondsmanagements, unterstützt durch qualitative Modelle, sind dabei die wesentlichen Bestandteile des Investmentprozesses.

Die erwartete Zunahme von Risiken und Unwägbarkeiten auf den Kapitalmärkten - unter anderem durch geopolische Konflikte - führt zu mittelfristig höheren Risikoprämien. Dadurch bieten unsere Risk-Parity-Fonds eine aussichtsreiche Investmentalternative für die Zukunft, die sich deutlich von unseren Mitbewerbern abhebt.

Weitere Informationen finden Sie auf rcm-international.com

Vontobel Asset Management stärkt Global Flexible-Strategien mit erfahrenem Anleihenmanager

Yann Lepape, PhD, verstärkt ab sofort das Anleihenteam von Vontobel Asset Management. Er wird sich auf das Management der Global Flexible-Strategien konzentrieren.

Yann Lepape verfügt über 20 Jahre Erfahrung in Makroökonomie, Marktstrategie und Portfoliomanagement. Er kommt von Oddo BHF AM zu Vontobel Asset Management. Dort war er Mitglied im globalen Investmentkomitee und verantwortlich für die globale makroökonomische Analyse, die Asset Allokation der Mischfonds (mit einem verwalteten Vermögen von EUR 7 Mrd.) sowie das Portfoliomanagement von Schwellenländer-Anlagen (Aktien, Währungen und Anleihen). Vor seiner Zeit bei Oddo BHF AM war er als Berater für das französische Finanzministerium tätig. Yann Lepape begann seine Laufbahn 1995 als quantitativer Währungsanalyst im Eigenhandel von BNP Paribas. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Finanzen von der ESC Lyon und erwarb einen PhD in Volkswirtschaft am Centre Economie et Finances Internationales (CEFI) der Universität von Aix Marseille.

Bei Vontobel Asset Management wird Yann Lepape das Portfoliomanagement und die makroökonomische Analysekapazität des Global Flexible-Teams verstärken und die quantitativen Modelle des Teams weiter ausbauen.

In den Global Flexible-Strategien nutzen die Anlagespezialisten von Vontobel Asset Management das Potenzial des gesamten globalen Anleihen- und Währungsspektrums. Dabei managen sie aktiv auf verschiedene Währungen lautende Staats-, Unternehmens-, Wandel- und Schwellenländeranleihen aus dem Investment-Grade- und High-Yield-Bereich. Ziel ist eine konstante Performance bei konsequenter Risikokontrolle.

„Mit Yann Lepape können wir einen erfahrenen Anleihenmanager für unser Global Flexible-Team gewinnen. Der Neuzugang kommt zur rechten Zeit, denn wir erleben gerade einen Wechsel des Marktregimes im Anleihenbereich, der flexible Strategien angesichts höherer Marktvolatilität zu einem Kerninvestment im Anleihenportfolio machen wird,” sagt Ludovic Colin, Head of Global Flexible Bonds bei Vontobel Asset Management.

Fondsanleger positionieren sich neu

Zum Ende des 2. Quartals 2018 hat die Fondsnachfrage bei den Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) wieder deutlich zugenommen. Während die Anleger im April und Mai eher zurückhaltend agierten, ist die Handelsaktivität im Juni spürbar angestiegen. Mit 111 Indexpunkten notiert diese um 11 Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Jahres 2017.

„Das 2. Quartal diesen Jahres war anfangs von einer deutlichen Zurückhaltung der Fondsanleger geprägt. Diese hat sich aber wieder gelegt, so dass im Juni vielfach reges Interesse bestand“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im April lagen die Handelsaktivitäten noch 20 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2017, im Juni hingegen 11 Prozentpunkte darüber“, präzisiert er. Die Zurückhaltung zu Beginn des zweiten Quartals ist vermutlich auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen der US-Regierung und Europa, China und anderen Ländern zurückzuführen. Die im Juni wiedererstarkte Nachfrage zeigt allerdings, dass die Anleger wieder mehr Interesse an Fonds haben, sich jedoch teilweise neu positionieren.

„Die Neupositionierung zahlreicher Anleger zeigte sich im abgelaufenen Quartal beispielsweise an der gestiegenen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds“, stellt Geyer fest. Auf das 2. Quartal bezogen ergab sich für die offenen Immobilienfonds ein Kaufquotient von 3,01, was bedeutet, dass die Anzahl der Käufe dreimal so hoch lagen wie die Verkäufe. Dessen ungeachtet waren auch bei Aktien- und Mischfonds im 2. Quartal Nettomittelzuflüsse, mit Kaufquotienten von 1,12 bzw. 1,15, zu verzeichnen. Rentenfonds mussten hingegen leichte Mittelabflüsse hinnehmen (Kaufquotient: 0,98).

Hinsichtlich der regionalen Ausrichtung standen Deutschland-Investments in den abgelaufenen drei Monaten eher auf den Verkaufslisten. In noch größerem Ausmaß trennten sich ebase-Kunden von Investments in den Emerging Markets. „Stark gesucht waren dagegen Fonds mit japanischen Titeln (Kaufquotient: 1,76), mit US-amerikanischen (Kaufquotient: 1,58) sowie mit europäischen Werten (Kaufquotient: 1,50)“, bemerkt Rudolf Geyer. Daneben war auch die Nachfrage nach in der Eurozone und weltweit investierenden Fonds (Kaufquotienten: 1,24 bzw. 1,16) ausgeprägt.

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Interesse an Fonds sich nach dem sehr starken Jahresstart und den nachfolgenden Rücksetzern wieder stabilisiert hat. Allerdings bestätigt sich abermals der Einfluss der Marktlage sowie von politischen Entwicklungen auf Fondsauswahl und das allgemeine Interesse an Fonds“, erklärt Rudolf Geyer abschließend. 

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.  

WisdomTree legt zwei neue Smart Beta Fixed Income ETFs auf

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds (ETF) und Exchange-Traded Products (ETP), gibt heute die Markteinführung von zwei neuen ETFs an der Deutschen Börse Xetra bekannt: Des WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDR) und des WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF (WTDP).

Die Strategien sollen einen intuitiveren Ansatz bei der Indexierung bieten, indem sie darauf abzielen, höhere Renditen auf erstklassige Anleihen und Schatzanweisungen aus europäischen Kernmärkten zu erwirtschaften, ohne dabei potenziell riskantere Engagements einzugehen.

  • Der WisdomTree EUR Aggregate Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Aggregate Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance des Markts für erstklassige, auf Euro lautende festverzinsliche Anleihen, einschließlich Schatzanweisungen, Staats-, Unternehmens- und verbriefte Anleihen. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, der die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen neigt, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,18 % 
  • Der WisdomTree EUR Government Bond Enhanced Yield UCITS ETF hat sowohl eine höhere Rendite als auch einen niedrigen Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark, dem Bloomberg Barclays Euro Treasury Bond Index, zum Ziel. Die Benchmark misst die Performance von erstklassigen, auf Euro lautenden festverzinslichen Staatsanleihen, die von den souveränen, an der europäischen Währungsunion teilnehmenden Staaten emittiert werden. Der ETF verfolgt dazu einen regelbasierten Ansatz, um die Gewichtungen der Markt-Benchmark in Richtung der Marktsegmente mit höheren Renditen zu neigen, dabei jedoch das Risiko und den Tracking Error gegenüber der Markt-Benchmark steuert. Gesamtkostenquote: 0,16%

Rafi Aviav, Head of Product Development bei WisdomTree in Europa, kommentiert: „Die neuen, heute lancierten ETFs sind wichtige Neuzugänge im Bereich der europäischen Fixed-Income-Fonds. Die Strategie, die von beiden Fonds gleichermaßen verfolgt wird, bietet eine einzigartige Lösung für Investoren, um in diesem Markt bei strikter Kontrolle des Risikos potenziell höhere Renditen zu erzielen. Durch die Renditeorientierung zielt die Strategie auf eine der für Fixed-Income-Investoren wichtigsten Eigenschaften ab, vermeidet dabei jedoch einen übermäßigen Tracking Error und eine unverhältnismäßige Risikobereitschaft in Bezug auf die Benchmark.“

Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa: „Vielen Fixed-Income-Investoren bieten sich heute zwei grundsätzliche Optionen: aktiv verwaltete Strategien oder Exchange-Traded Products, die nach der Marktkapitalisierung gewichtete Indizes nachbilden. Dies führt jedoch häufig dazu, dass Investoren mehr Kapital an die Emittenten vergeben, die bereits am höchsten verschuldet sind. Hier verfolgen wir bei Fixed Income hingegen einen „Smart-Beta“-Ansatz. Auf zwei bestehende Universen aus Fixed-Income-Wertpapieren wenden wir einen algorithmischen Ansatz an und versuchen, so viel wie möglich Zusatzeinkommen aus diesen Konstituenten herauszuholen. Dabei bleiben wir jedoch den Einschränkungen gegenüber sensibel, die sich durch den Tracking Error ergeben, und erbringen so das Potenzial für Alpha.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung links.

Über WisdomTree 

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an. Durch WisdomTree UK Limited bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und ETPs von ETF Securities und Boost in einer Vielzahl an Anlageklassen an, einschließlich Short Leveraged ETPs. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 2. Juli 2018) weltweit ein Vermögen von ca. 60,4 Milliarden USD. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders Global Investor Study 2018

Lebenshaltungskosten im Ruhestand werden meist unterschätzt.

15 Prozent der Ruheständler aus den Industriestaaten und den größten Schwellenländern beziehen kein ausreichendes Einkommen, um komfortabel leben zu können. Dies ist ein Ergebnis der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger aus 30 Ländern1 befragt wurden.

Weltweit gehen noch nicht im Ruhestand befindliche Befragte davon aus, dass sie durchschnittlich 34 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge für die Lebenshaltung2 ausgeben werden. Tatsächlich aber müssen Ruheständler dafür fast 50 Prozent ihrer Einkünfte aufwenden. Und auch in Deutschland ist dieser Irrglaube weit verbreitet: Die hierzulande befragten Personen erwarten, für die Lebenshaltung nur 38 Prozent ihrer Ruhestandsbezüge einsetzen zu müssen, wohingegen in der Realität 47 Prozent hierfür aufgebracht werden müssen. Für andere Verwendungszwecke stehen somit weniger Mittel als geplant zur Verfügung.

Die Schroders Global Investor Study 2018 hat damit gezeigt, dass zwischen den Erwartungen und der finanziellen Realität des Lebens im Ruhestand eine erhebliche Lücke klafft.

Weltweit betrachtet sind die Einkünfte von Ruheständlern niedriger, als Personen, die sich dem Rentenalter nähern, dies gegenwärtig erwarten.

Weniger als die Hälfte (43 Prozent) aller global befragten Ruheständler räumten ein, dass ein etwas höheres Einkommen hilfreich wäre, während 42 Prozent angaben, dass sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen, um im Ruhestand komfortabel zu leben. 15 Prozent verfügen über kein ausreichendes Einkommen für einen komfortablen Ruhestand. In Deutschland bezeichneten 48 Prozent der Ruheständler ein etwas höheres Einkommen als hilfreich, wohingegen von 44 Prozent das tatsächlich zur Verfügung stehende Einkommen als ausreichend empfunden wird. Nur 7 Prozent der deutschen Befragten gab an, dass ihr Ruhestandseinkommen nicht für ein komfortables Leben ausreicht.

Personen ab einem Alter von 55 Jahren, die schon näher am Ruhestand sind, könnten eine böse Überraschung erleben, wenn sie sich zu viel von ihren Ruhestandsbezügen erwarten. Sie gehen weltweit nämlich davon aus, dass sie durchschnittlich 74 Prozent ihres aktuellen Gehalts benötigen werden, um im Ruhestand komfortabel zu leben. Bezogen auf Personen in Deutschland fällt diese Zahl mit 67 Prozent ihres aktuellen Gehalts etwas geringer – und damit realistischer – aus.

Tatsächlich aber erhalten Ruheständler weltweit nur durchschnittlich 61 Prozent ihres letzten Jahresgehalts. Am größten ist der Abstand in Asien, wo Ruheständler auf 59 Prozent ihres letzten Gehalts kommen, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, mit 76 Prozent rechnen.

Am geringsten ist die Lücke bei Anlegern in Europa. Hier erhalten Ruheständler 63 Prozent ihres letzten Gehalts, während Personen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, davon ausgehen, dass sie 72 Prozent benötigen werden.

In Deutschland erhalten Ruheständler im Mittel 65 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhestandsbezug, wohingegen die kurz vor dem Ruhestand stehenden Personen denken, dass sie 67 Prozent benötigen werden. Somit demonstrieren die deutschen Befragten auch hier einen überdurchschnittlich hoch ausgeprägten Realitätssinn.

Gleichzeitig investieren Ruheständler auf der ganzen Welt weiter erhebliche Beträge und nutzen 19 Prozent ihrer gesamten Altersersparnisse3 für die Geldanlage. Demgegenüber gehen Personen, die den Ruhestand noch vor sich haben, davon aus, dass sie lediglich 9 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse investieren werden.

Für Deutschland fallen diese Zahlen ähnlich aus: Hier erwarten die Ruhestandsanwärter, lediglich 7 Prozent ihrer Ersparnisse zu investieren, wohingegen die Ruheständler tatsächlich 16 Prozent ihrer Altersersparnisse anlegen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich der Rolle bewusst sind, die Anlagen bei der Vermehrung des Renteneinkommens spielen.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study 2018 offenbart eine ganz erhebliche Differenz zwischen den Erwartungen der Menschen an ihren Lebensstandard nach Beendigung der Berufstätigkeit und den tatsächlichen Bedingungen – auch hier in Deutschland. Zwar beweisen die deutschen Befragten verglichen mit dem globalen Durchschnitt einen hohen Realitätssinn, jedoch zehren die Lebenskosten im Ruhestand auch hierzulande mehr Einkommen auf als gedacht. Die Folge: Für andere Verwendungen wie Freizeit oder Hobbys steht weniger Geld als erwartet zur Verfügung.
Um dem entgegenzuwirken, ist rechtzeitiges Handeln erforderlich. Je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen. Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds hierbei nicht fehlen sollten, da insbesondere sie eine interessante Möglichkeit für Wertzuwächse bei überschaubarem Risiko bieten können, die einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ermöglichen.

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Retirement bei Schroders:

Überall auf der Welt unterschätzen die Menschen, welchen Teil ihrer Ruhestandsbezüge sie für die Lebenshaltung werden aufwenden müssen und wie viel Geld sie für ein komfortables Leben im Ruhestand benötigen. Gerade in der gegenwärtigen Phase niedriger Renditen und anziehender Inflation bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr für ihren Wohlstand.
Es gibt dabei keine magische Formel. Um eine finanziell schwierige Situation im Ruhestand zu vermeiden, müssen die Menschen erkennen, dass sie so früh und so umfangreich wie möglich Vorsorge treffen sollten. Wenn man mit der Ersparnisbildung für den Ruhestand wartet, bis man auf 50 oder 60 zugeht, dürfte es zu spät sein, eine Lücke bei den Ersparnissen zu schließen.
Vielleicht weil ihre Altersbezüge nicht reichen, legen Ruheständler unserer Studie zufolge weiter Geld an, und zwar in vielen Fällen mehr, als sie vor dem Ruhestand erwartet hatten.

Den vollständigen Bericht zum Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter diesem Link.


1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.
2) Laufende Ausgaben unter anderem für Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Miete/Hypothekendarlehen.
3) Geldanlagen jeder Art, die im Alter Einkünfte bringen sollen, wie zum Beispiel Betriebsrenten, gesetzliche und private Renten, sonstige Spar- und Geldanlagen, Freisetzung von in Eigenheimen gebundenem Kapital, finanzielle Unterstützung durch Verwandte, Erbschaften.

Scope Analysis - Fondsrating-Update Juni 2018

Die Ratingagentur Scope hat rund 5.900 Fondsratings aktualisiert. Weitere 53 Fonds haben erstmalig ein Rating erhalten. Das Fondsrating von Scope umfasst fünf Ratingstufen – von A bis E. Als Top-Rating gelten A- und B-Ratings.

Der größte Fonds, der in diesem Monat von Scope heraufgestuft wurde, ist der Allianz Europe Equity Growth. Der 7,3 Mrd. Euro schwere Fonds aus der Peergroup „Aktien Europa“ konnte sich um eine Ratingstufe von (C) auf (B) verbessern – und hält damit ein Top-Rating. Der Fonds wird seit Oktober 2009 von Thorsten Winkelmann gemanagt. Er investiert – wie es der Name des Fonds vermuten lässt – vor allem in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.

Das Downgrade mit dem größten Volumen trifft in diesem Monat den Comgest Growth Emerging Markets. Er hat ein Volumen von 6,0 Mrd. Euro. Der Fonds ist der Peergroup Aktien Emerging Markets zugeordnet und verliert das Spitzenrating (A). Mit der aktuellen Bewertung befindet er sich aber immer noch im Top-Rating-Bereich. Diesen Bereich hat der Fonds seit Juli 2014 nicht verlassen.

Raiffeisen-Euro-Rent seit fast 16 Jahren mit Top-Rating

Mit einem Top-Rating von Scope gehört ein Fonds zum besten Drittel der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds. Noch anspruchsvoller als ein Top-Rating zu bekom- men, ist es, dieses über längere Zeiträume zu halten. In den Vormonaten haben wir an dieser Stelle Aktien- und Mischfonds in Bezug auf ihre Top-Rating-Historie untersucht. In diesem Monat betrachten wir Rentenfonds:

Bei Rentenfonds ist in Bezug auf die Haltedauer der Raiffeisen-Euro-Rent der öster- reichischen Fondsgesellschaft Raiffeisen Capital Management mit großem Abstand an der Spitze. Dieser Fonds kann breit diversifiziert in Anleihen, die in Euro denominiert sind, investieren. Das Anlageuniversum umfasst Staats- und Unternehmensanleihen aus der Eurozone. Der Fonds hat seit September 2002 ein Top-Rating von Scope.

Weitere Informationen und Charts finden Sie im vollständigen Report.

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck

Martijn Rozemuller wird Europa-Chef bei VanEck (European Head of VanEck). Damit baut VanEck sein ETF-Geschäft in Europa weiter aus. Rozemuller war zuvor Geschäftsführer des niederländischen ETF-Anbieters Think ETFs, der Anfang des laufenden Jahres von VanEck übernommen wurde. Die erfolgreiche M&A-Transaktion ist nun abgeschlossen. „Ich freue mich, Martijn Rozemuller als Europa-Chef bei VanEck begrüßen zu dürfen. Er verfügt über langjährige Erfahrung, hat Think ETFs gegründet und seit über zehn Jahren erfolgreich aufgebaut.“, sagt Jan van Eck, CEO von VanEck. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gijs Koning, Mitbegründer von Think ETFs, wird Martijn Rozemuller auch das europäische ‚Board of Operations‘ bilden und direkt an den CEO Jan van Eck im Hauptsitz in New York berichten.

Der globale Asset Manager VanEck verwaltet rund 45 Milliarden US-Dollar und zählt in den USA zu den zehn größten ETF-Anbietern. Da ETFs in Europa immer stärker nachgefragt werden, lag es für VanEck nahe, zu expandieren und die europäische Organisation weiter auszubauen. „Die Übernahme von Think ETFs schafft Synergieeffekte auf beiden Seiten. Wir profitieren davon, dass sich das Think-Team mit seinem hochwertigen Produktangebot einen Namen gemacht hat. Dies und das Know-how des Think-Managements werden wir für unsere Kunden nutzen“, so Jan van Eck. VanEck hatte bislang jeweils einen europäischen Standort in Frankfurt am Main und im schweizerischen Pfäffikon. Mit dem nun erfolgten Closing ist in Amsterdam ein weiterer Standort hinzugekommen. Ebenso erhöhen sich dadurch die Assets under Management von VanEck in UCITS Fonds auf 2,6 Milliarden US-Dollar.

„Immer mehr Privatanleger und institutionelle Investoren in Europa erkennen, welche hervorragende Möglichkeiten ETFs aufgrund ihrer Liquidität, Transparenz und niedrigen Gebühren bieten“, sagt Martijn Rozemuller. „Mein persönliches Ziel ist es, das Europa-Geschäft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Bei Think ETFs sind ETFs von Anfang an sowohl auf Privatanleger als auch institutionelle Investoren ausgerichtet. Diese Kombination möchte ich auch auf das restliche Europa ausweiten“, so Rozemuller. Seit Ankündigung der Akquisition im Januar des laufenden Jahres sei der Integrationsprozess weit vorangeschritten. „Unsere Assets under Management sind seitdem stetig gewachsen und wir erwarten, dass sich das Wachstum weiter beschleunigen wird und wir unsere ETFs in Europa aktiv fördern können“, berichtet Rozemuller.

„Think ETFs und VanEck haben die gleichen Prinzipien und die gleiche Philosophie, die Interessen seiner Kunden nachhaltig zu vertreten. Gemeinsam werden wir in Europa eine noch stärkere Position einnehmen“, unterstreicht Jan van Eck. Der CEO erläutert, dass sich für die Kunden durch die Übernahme grundsätzlich nichts ändere. „Die Produkte und die Ansprechpartner bleiben die Gleichen.“ Die Marke Think ETFs werde zunächst beibehalten.

Rozemuller verfügt über einen Masterabschluss in Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der Universität Twente. Bevor er Think ETFs gründete, war er Partner bei der niederländischen Trading-Firma Optiver.

Über VanEck

VanEck steht für intelligente Investmentstrategien, die gezielt attraktive Möglichkeiten im Markt aufgreifen. Seit Gründung im Jahr 1955 ist das Unternehmen ein Vorreiter für globale Investments und stellt traditionell und unabhängig vom Marktumfeld die Interessen seiner Kunden allen anderen voran. Bis heute ist VanEck dieser Tradition verpflichtet und bietet vorausschauende, aktive und passive Investment-Portfolios in den Bereichen Rohstoffe, Schwellenmärkte, Edelmetalle, Renten sowie weiteren alternativen Anlageklassen an.
Mehr Informationen zu VanEck und unseren Fonds finden Sie auf www.vaneck.com oder unserem Blog www.vaneck.com/etf-europe/blog.

Beteiligung an US-Gewerbeimmobilien-Finanzierer A10 Capital

Schroders beteiligt sich mit 20 Prozent an A10 Capital und stellt Finanzmittel zur Rekapitalisierung des Unternehmens zur Verfügung. A10 Capital vergibt als Full-Service-Kreditgeber Darlehen für mittelgroße Gewerbeimmobilien – einschließlich Überbrückungsdarlehen und Langfristkrediten. A10 Capital mit Sitz in den USA wurde 2007 gegründet und unterhält neben den Hauptniederlassungen in Boise (Idaho) und Dallas (Texas) Zweigstellen in weiteren wichtigen US-Regionen.
Neben Schroders beteiligt sich auch Gemspring Capital (Gemspring), eine Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Westport im US-Bundesstaat Connecticut, an A10 Capital.

Parallel zum Beteiligungserwerb haben Schroders und A10 Capital eine Vereinbarung geschlossen, durch die Schroders vom ausgedehnten Netzwerk und der Kreditverwaltungsplattform von A10 Capital profitieren wird. Hierdurch wird Schroders für seine Kunden Anlagechancen bei mittelgroßen Gewerbeimmobiliendarlehen nutzen können. Diese Vereinbarung versetzt A10 Capital zudem in die Lage, das Finanzierungsmodell, bei dem Darlehensgeschäfte bilanziert werden, erheblich zu diversifizieren.

Beide Unternehmen blicken bereits auf fünf Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück, und Schroders verstärkt mit dieser neu gestalteten Geschäftsbeziehung zu A10 Capital seine Fähigkeiten, Kapital von Kunden für dieses wichtige Marktsegment bereitzustellen. Der Portfoliomanagement-Prozess wird durch Schroders' Securitized-Credit-Team mit Sitz in New York unter der Leitung von Michelle Russell-Dowe, Head of Securitized Credit, überwacht. Der Rentenfondsmanager Jeff Williams ist bei diesem Projekt der leitende Portfoliomanager.

Karl Dasher, CEO Nordamerika und stellvertretender Leiter des Fixed-Income-Teams von Schroders:

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gemspring an der Rekapitalisierung von A10 Capital mitwirken und dadurch unsere partnerschaftliche Beziehung weiter ausbauen können. A10 Capital hat eine technologieorientierte Plattform mit einer starken Kreditkultur aufgebaut, die gut zu unserer Investment- und Unternehmenskultur passt. Ihre Kapazitäten in der Kreditanbahnung und -verwaltung spielen eine wichtige Rolle bei unserem Bestreben, mehr Private-Debt-Anlagemöglichkeiten anzubieten. Wir sehen bei unseren Anlegern eine wachsende Nachfrage nach Anleiheinstrumenten, die attraktive Renditen bieten und gleichzeitig hohe Kreditstandards erfüllen.”

Jerry Dunn, CEO von A10 Capital:

„Durch diese Transaktion wird die Bilanz von A10 Capital weiter gestärkt. Mit dem Zugang zu von Schroders gemanagten Fonds und Spezialfonds steigern wir erheblich unsere Fähigkeit, unsere Kreditnehmer zu betreuen. Diese Strategie baut auf unserer Tradition als Vordenker in der Gewerbeimmobilienfinanzierung für das mittlere Marktsegment auf.”

Broadhaven Capital Partners war im Zusammenhang mit der Transaktion als Finanzberater und Sidley Austin LLP als Rechtsberater von Schroders tätig.

Donner & Reuschel Studie zur digitalen Vermögensverwaltung zeigt unterschiedliche Gewichtung von Nachhaltigkeitsaspekten

Welche Bedeutung dem Thema Nachhaltigkeit bei der Auswahl und Nutzung digitaler Vermögensmanagement-Lösungen zukommt untersuchte die diesjährige Donner & Reuschel Studie „Digitale Vermögensverwaltung 2018 – Akzeptanz, Anforderungen und Nachhaltigkeit aus Investorensicht“. Ein Ergebnis dabei ist, dass Nachhaltigkeitsaspekte, wie ethische und soziale Kriterien oder die Förderung von Zukunftstechnologien, von deutschen Investoren unterschiedlich gewichtet werden.

Die Ergebnisse der Donner & Reuschel Studie basieren auf einer Online-Befragung von 252 vermögenden Privatkunden und 131 institutionellen Investoren und wurden in Zusammenarbeit mit Schleus Marktforschung (SMF) durchgeführt. Für knapp die Hälfte der befragten vermögenden Privatkunden (48 Prozent) sind ethische Aspekte das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bei Investmentlösungen innerhalb der digitalen Vermögensverwaltung. Ähnliche Bedeutung wird sozialen Aspekten beigemessen. 45 Prozent der privaten Investoren erachten diesen Aspekt als wichtig beziehungsweise sehr wichtig. Demgegenüber unterscheidet sich die Bedeutung einzelner Nachhaltigkeitskriterien innerhalb der Befragungsgruppe der institutionellen Investoren erheblich. So haben zum Beispiel soziale Kriterien für 77 Prozent der Stiftungen eine große bzw. sehr große Relevanz, bei den Altersvorsorgeeinrichtungen und Pensionskassen bejahen dies nur 36 Prozent. Ähnlich weit auseinander gehen die Bewertungen zu ethischen Aspekten. Einigkeit herrscht lediglich bei der Förderung von Zukunftstechnologien: Dieses Kriterium ist für fast jeden zweiten institutionellen Investor von großer Bedeutung.

„In einem Umfeld, in dem Investoren zunehmend nach alternativen Anlagemöglichkeiten mit attraktiven Risiko-Rendite-Profil suchen, gewinnen ethische, soziale und ökologische Kriterien immer mehr an Bedeutung. Die Gewinnung eines differenzierten Bildes zur Akzeptanz, Attraktivität und Nutzung von digitalen Vermögensmanagement-Lösungen aus Sicht unterschiedlicher Investorengruppen war ein wichtiger Aspekt der Studie“, so Holger Leifeld, Leiter Capital Markets bei Donner & Reuschel.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de 

Vontobel erhält „Prime“-Status im ISS-oekom Nachhaltigkeitsrating

Zum ersten Mal hat ISS-oekom Vontobel hinsichtlich seiner Nachhaltigkeitsleistung bewertet und dabei den „Prime“-Status verliehen. Damit liegt Vontobel bei den besten 6% in der Vergleichsgruppe von 44 Asset Managern weltweit.

  • Besonders viele Ratingpunkte erhielt Vontobel in folgenden Bereichen:
  • Angebotspalette für nachhaltiges Investieren
  • Volumen der nachhaltig verwalteten Gelder
  • Daten- und IT-Sicherheit
  • Einhaltung der Compliance-Richtlinien
  • Aktionärsstruktur

„Ein Fokus unserer Wachstumsstrategie liegt auf unserem Angebot im nachhaltigen Investieren. Wir freuen uns, dass unsere breite Angebotspalette, die auf dem Vontobel Multi-Boutique-Modell beruht, positiv zum Rating beigetragen hat“, sagt Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management. „Gleichzeitig ist diese Auszeichnung ein Ansporn, unser Angebot in Zukunft noch besser zu machen.“

„Die Bewertungsmethodik von ISS-oekom zählt zu den strengsten weltweit. Das „Prime“-Rating von ISS-oekom macht Vontobel und unsere Produktlösungen einer neuen Gruppe nachhaltig orientierter Investoren erstmals zugänglich“, erläutert Natalie Ernst, Corporate Sustainability Manager bei Vontobel. „Außerdem bestätigt dieses Rating unseren Anspruch, ein Vermögensverwalter zu sein, der nachhaltige Anlagelösungen global als Teil seiner Produktpalette anbietet und der vorausschauend und verantwortungsvoll agiert.“

ISS-oekom ist eine der führenden Ratingagenturen für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Investieren. Die Agentur wendet eine etablierte Ratingmethodik an und genießt hohe Anerkennung im Markt. Derzeit deckt ISS-oekom rund 6.200 Emittenten weltweit ab, davon sind derzeit 550 von oekom mit „Prime“ bewertet und bilden daher das sogenannte ISS-oekom Universe. Mit dem Prime-Status ist Vontobel neu Teil dieses Universums.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen diese entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Finanzexperte mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, dass sie eigenverantwortlich handeln und neue Perspektiven eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder infrage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 31. Dezember 2017 betreute Vontobel über CHF 247 Milliarden an Kundenvermögen. An unseren 20 Standorten weltweit sind mehr als 1700 Mitarbeitende für unsere Kunden tätig.

Altersvorsorge-Innovation mit Schroder ISF Flexible Retirement

Schroders stärkt mit der Einführung des Schroder ISF Flexible Retirement sein Angebot an innovativen Altersvorsorgelösungen.

Der Schroder ISF1 Flexible Retirement (ISIN: LU0776413196) ist ein Multi-Asset-Fonds, der sich durch ein mehrschichtiges Absicherungskonzept auszeichnet. Der britische Vermögensverwalter richtet sich mit dem Fonds vor allem an Privatanleger der Generation 50 plus, die eine leistungsfähige, aktiv gemanagte Alternative zu den weitgehend unrentablen Sparkonten suchen. Zu der Zielgruppe zählen zudem Anleger, die bereits Kapital aufgebaut haben, ihr Vermögen womöglich bislang in riskanteren Anlagen platziert haben und nun das Bedürfnis haben, das Risiko herunterzufahren. Der Fonds eignet sich auch als Risikoreduzierungskomponente für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Des Weiteren spricht Schroders diejenigen Anleger an, die durch eine Erbschaft oder Schenkung über ein hohes Maß an liquiden Mitteln verfügen.

Um den Ansprüchen der Generation 50 plus gerecht zu werden, nutzt der Multi-Asset-Fonds die breite Expertise der Schroders-Investmentplattform. Ziel des von den Portfoliomanagern Urs Duss und Ugo Montrucchio verwalteten Fonds ist es, über einen Marktzyklus hinweg – üblicherweise drei bis fünf Jahre – eine stabile Rendite oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Darüber hinaus soll er unabhängig vom Einstiegszeitpunkt niemals um mehr als acht Prozent von seinem Höchstwert fallen. Dies erfolgt über einen ausgeklügelten quantitativen Mechanismus.

Ausgangspunkt ist ein breit gestreutes, grundsätzlich konservativ ausgerichtetes Multi-Asset-Portfolio. Bei Bedarf kann das Fondsmanagement das Portfolio noch defensiver positionieren. Das Besondere ist, dass zusätzlich das als Fangnetz fungierende Risikomanagement täglich das Risiko und die Preisentwicklung des Portfolios überwacht. Unterschreitet der Fondswert eine gewisse Schwelle, wird das Risiko reduziert und ein Teil des Portfolios in Kasse umgeschichtet. Der Fonds geht somit keine unnötigen Risiken ein, sodass für Anleger jederzeit ein Höchstmaß an Sicherheit geboten wird.

Charles Neus, Leiter Altersvorsorge-Lösungen bei der Schroder Investment Management GmbH, betont: 

„Die Generation 50 plus sucht bei der Geldanlage heutzutage flexible Anlagemöglichkeiten und findet diese mit unserem Fonds auch. Anleger können mit dem Schroder ISF Flexible Retirement einerseits das Risiko ihrer Kapitalanlage senken – sei es in Versicherungshülle oder mit dem Fonds an sich – und so ihr in Jahrzehnten aufgebautes Vermögen schützen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Fondskonzept Anlegern, ihr Kapital produktiv zu investieren, anstatt es in einer unrentablen Sparform liegen zu lassen.“

Urs Duss und Ugo Montrucchio, Fondsmanager des Schroder ISF Flexible Retirement:

„Als verantwortliche Fondsmanager bieten wir eine konservative Multi-Asset-Lösung an, die mit einer Zielvolatilität von 3-5 Prozent p.a. und einer Zielrendite von Euribor + 2 Prozent p.a. eine logische Alternative zum Sparbuch ist. Das integrierte Fangnetz liefert dem Investor ein Extra an Sicherheit, mit dem das Risiko hoher Wertrückgänge effektiv angegangen wird. In dem Moment, in dem die Lage an den Kapitalmärkten unruhig wird, sorgt es für mehr Stabilität und vermeidet böse Überraschungen für die Anleger.“


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

LRI Group wird Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) erwirbt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“), Genstar Capital („Genstar“) und Inlife Holding („Inlife“) mindestens 95% der Anteile an dem Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“). Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wird, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group in Luxemburg. Im Rahmen einer Sekundärmarkt-Transaktion wurden die Anteile der LRI Group („LRI“) von Augur an dem Buyout-Fonds an Apex veräußert, während myLife eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Inlife wird. Apex selbst ist Teil des Portfolios von Genstar, einem Private-Equity-Unternehmen mit Sitz in San Francisco, Kalifornien. 

Durch die Übernahme von LRI erhöht Apex sein verwaltetes Vermögen um weitere USD 13 Milliarden und stärkt dadurch im deutschsprachigen Raum seine Präsenz im regulatorischen Umfeld. Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet LRI-Kunden Zugang zu lokaler Expertise an 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine erweiterte Palette an Dienstleistungen. Die Transaktion fügt sich nahtlos ein in die von LRI verfolgte Strategie der letzten Jahre, ein stärkeres internationales Netzwerk aufzubauen und damit den Service für die Kunden zu erweitern. Die Mitarbeiter von LRI werden das neue Apex-Büro in Munsbach verstärken und damit die Gesamtzahl der Mitarbeiter von Apex auf weltweit über 2000 erhöhen. Die Kunden von LRI können damit rechnen, dass der Integrationsprozess so reibungs- und nahtlos wie möglich gestaltet wird. Dies betrifft neben einer gleichermaßen hohen Qualität in der Kundenbetreuung auch die Kontinuität auf personeller Ebene. 

Die Transaktion um LRI ist die fünfte Akquisition von Apex innerhalb der letzten 10 Monate und die zweite in Kooperation mit SALU. Die Transaktion ist für SALU selbst ein bedeutender Schritt in der Umsetzung seiner auf komplexe Sondersituationen ausgerichteten Anlagestrategie, die sich auf die globale Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche sowie auf opportunistische Anlagemöglichkeiten konzentriert. 

Mit den jüngsten Akquisitionen von Equinoxe Alternative Investment Services, dem Alternative Fund Services-Geschäft der Deutschen Bank und dem Asset Management- und Servicing-Geschäft von M.M.Warburg & CO sowie zuletzt Ipes, einem führenden europäischen Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen im Private Equity-Bereich, baut Apex eine der führenden Fondsservice-Plattformen am Standort Luxemburg auf. Nach Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2018 wird Apex ein Vermögen in Höhe von USD 535 Milliarden verwalten und seine Position als weltweit größter Komplettanbieter für Fondslösungen weiter festigen.

MyLife gehört im Geschäft mit Netto-Versicherungspolicen zu den Vorreitern im deutschen Markt für Lebensversicherungen und wird sich als Tochtergesellschaft von Inlife weiterhin auf das Wachstum seines äußerst erfolgreichen Geschäftsmodells konzentrieren. Darüber hinaus streben SALU und Inlife gemeinsam an, die Möglichkeiten, die sich auf dem deutschen und europäischen Run-off-Versicherungsmarkt ergeben, zu nutzen. In Zeiten von Niedrigzinsen und veränderten Anforderungen in der Kapitalallokation unter Solvency II interessieren sich insbesondere institutionelle Investoren für Versicherungsrisiken zur Portfoliodiversifikation. 

Über die Konditionen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen einschließlich der behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im vierten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital: 

„Wir bieten unseren Anlegern und Partnern eine anspruchsvolle und skalierbare Anlagealternative mit attraktiven, risikoadjustierten Renditen. Mit unserer bereits zweiten Transaktion im Jahr 2018 zeigen wir, wie wir die Möglichkeiten in derglobalenFinanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche, in Europa, zu nutzen wissen. Wir sehen eine lange Liste weiterer hoch interessanter Transaktionen kommen, insbesondere in Europa.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg von Apex zu einem Top-Player in der globalen Fondsadministration. Die Übernahme von LRI Group stärkt unser fundiertes Branchenwissen auf dem luxemburgischen und deutschen Markt und erweitert unser Angebot über die gesamte Wertschöpfungskette. Mit der Stärkung des Luxemburger Standortes und der Erweiterung unserer Dienstleistungen wollen wir unseren bisherigen Ansatz, maßgeschneiderte und kundenorientierten Lösungen zu liefern, festigen. Durch die Bündelung der LRI Group mit Warburg Bank bieten wir internationalen Asset Managern eine starke Präsenz im regulierten europäischen Umfeld.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Die globale Reichweite und das Geschäftsmodell von Apex eröffnet unseren Kunden Zugang zu 37 zusätzlichen Standorten weltweit sowie eine größere Palette an Dienstleistungen. Apex bietet somit ein umfassendes Dienstleistungsspektrum an, das traditionell mit einer Bank verbunden ist, jedoch gleichzeitig mit der Flexibilität eines unabhängigen Anbieters: von der Fondsadministration über umfassende Middle-Office- und Custody-Lösungen sowie Depositary Services bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Die Geschäftsführungen von LRI und Apex haben während des vergangenen Jahres eng an der Umsetzung dieses Projekts zusammengearbeitet. Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen unser internationales Netzwerk zu verstärken und damit den Service für unsere Kunden zu erweitern. Mit unseren Bemühungen und Aktivitäten in den letzten Jahren haben wir somit eine gute Ausgangsbasis für die Transaktion geschaffen und LRI damit für eine weitere erfolgreiche Entwicklung vorbereitet.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften: 

„In den letzten sechs Jahren hat Inlife in der Schweiz und in Liechtenstein eine hocheffiziente Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Mit der Akquisition von myLife und basierend auf unserer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beginnen wir ein neues Kapitel unserer Unternehmensentwicklung, indem wir in Neugeschäft generierende und wachstumsstarke Opportunitäten auf dem europäischen Lebensversicherungsmarkt investieren. Wir freuen uns darüber, gemeinsam mit dem Managementteam und den Mitarbeitern von myLife das myLife-Geschäftsmodell weiter auszubauen und damit das honorarbasierte Finanzberatungsgeschäft in Deutschland zu stärken.”

SALU Capital, Apex Group und Inlife wurden bei der Transaktion von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr und Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman beraten.


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Inlife

Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Basierend auf einer solch effizienten Plattform und auf der selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über Genstar Capital

Genstar Capital ist eine führende Private-Equity-Firma, die seit fast 30 Jahren aktiv in hochwertige Unternehmen investiert. Mit Sitz in San Francisco arbeitet Genstar eng mit seinen Managementteams und seinem Netzwerk von strategischen Beratern zusammen, um die Portfoliogesellschaften zu Branchenführern zu machen. Genstar verwaltet Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund USD 9 Mrd. und zielt auf Investitionen in bestimmten Segmenten in den Branchen Finanzdienstleistungen, Software, Industrietechnologie und Gesundheitswesen ab. Aktuelle und frühere Investitionen von Genstar in Finanz- und Geschäftsdienstleistungsunternehmen sind Ascensus, AssetMark, Strategic Insight, Mercer Advisors und Altegris. www.gencap.com 

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

Donner & Reuschel bündelt Kompetenz für Alternative Investments

Mit alternativen Anlageklassen können Investoren unabhängig von den Märkten investieren. Das ist vor allem für institutionelle Vorsorgeeinrichtungen und Family Offices interessant, deren Anlagephilosophie auf langfristigen Vermögensaufbau und nachhaltigen Vermögenserhalt ausgerichtet ist.

Die Privatbank Donner & Reuschel reagiert auf den Bedarf und bündelt ihre Kompetenzen für außerbörsliche Investitionslösungen in dem neu gegründeten Bereich „Alternative Investments“ unter der Leitung von Thomas Ronfeld. Im Fokus des zehnköpfigen Expertenteams steht die Suche nach Investments, die geringe Korrelationen zu börsennotierten Anlageklassen aufweisen und attraktive Renditechancen bei moderater Volatilität bieten. Vorstandssprecher Marcus Vitt: „Exzellente Netzwerke und kurze Entscheidungswege sind die Schlüsselfaktoren für Alternative Investments. Mit der Zusammenfassung unserer Expertise in einem Bereich wird der hohe Qualitätsanspruch an die Auswahl und Betreuung dieser Angebote sichergestellt.“

Dass das Bankhaus sich verstärkt mit alternativen Finanzierungsformen und innovativen und renditestarken Investitionsmöglichkeiten aus den Bereichen Real Estate, Private Equity, Infrastruktur und Erneuerbare Energien auseinandersetzt, ist auf das rasante Wachstum der alternativen Anlageformen zurückzuführen.

Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

LRI Group lanciert Multi-Asset-Fonds für SOLVECON INVEST GMBH

LRI Group hat für die Bremer SOLVECON INVEST GMBH (SOLVECON) den SOLVECON Global Opportunities Fund aufgelegt. Der Multi-Asset-Fonds basiert auf dem Fondskonzept, das das Team um Geschäftsführer Thorsten Müller und Chefanalysten Folker Hellmeyer bereits bei der Bremer Landesbank erfolgreich gemanagt hatte. Die Strategie richtet sich an institutionelle Investoren sowie an Privatanleger.

Die interdisziplinäre Anlagestrategie basiert sowohl auf qualitativen makroökonomischen Analysen als auch auf quantitativem Research. Das Fondsmanagement investiert in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe über fungible Finanzinstrumente wie Direktanlagen, aktiv und passiv gemanagte Zielfonds sowie Futures. Der Einsatz von Futures dient insbesondere der Risikoabsicherung des Aktien- oder Rentenexposures. Die Aktienauswahl basiert vorwiegend auf einer eigenentwickelten Quant-Scorecard, die die wichtigsten Asset-Charakteristika Value, Momentum, Risk, Size und Investment modelliert. Hierbei wurden von PD Dr. Christian Fieberg empirische und neue Forschungsergebnisse zusammengeführt. Die globalen makroökonomischen Kapitalmarktanalysen des Chefanalysten Folker Hellmeyer fließen in bewährter Form in die Länderallokation und das Market-Timing ein.

Thorsten Müller, Geschäftsführer der SOLVECON INVEST GMBH, freut sich über den erfolgreichen Start: „Die Entscheidung für die LRI Group basiert auf dem Vertrauen und den guten Erfahrungen unserer langjährigen Zusammenarbeit. Bei der Auflage des ersten Fonds für unsere neue Gesellschaft haben sich unsere eingespielten Abstimmungsprozesse bereits hervorragend bewährt.“

„Wir blicken bereits auf eine langjährige gute Beziehung zu der Geschäftsführung zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass diese uns auch für den Neustart unter SOLVECON als Partner für ihre Fondsprojekte ausgewählt hat. Wir sind gespannt, das weitere Wachstum der Fondspalette begleiten zu dürfen,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Invest S.A.

Über SOLVECON INVEST GMBH

Die SOLVECON INVEST GMBH ist Anlageberater für Investmentfonds (Fonds-Advisor) und besitzt die hierfür erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 32 i.V.m. § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1a KWG. Als Anlageberater berät SOLVECON ihre über die LRI Invest S.A. aufgelegten Investmentfonds und Spezialfonds für institutionelle Kunden wie zum Beispiel Versorgungswerke, Stiftungen oder Versicherungen. www.solvecon-invest.de

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds. www.lri-group.lu

YIELCO legt Private Equity Dachfonds für Special Situations auf

Die YIELCO Investments AG, spezialisierter Investor in Bereich Alternative Anlagen, hat seine Private Equity Dachfondsstrategie mit Fokus auf Special Situations erfolgreich etabliert. Mit insgesamt ca. 500 Mio. USD wurde das ursprüngliche Zielvolumen von 300 Mio. USD deutlich übertroffen. 

YIELCO Investments AG, ein auf Investmentlösungen im Bereich Infrastruktur, Private Debt und Private Equity (Special Situations) spezialisierter Finanzdienstleister, hat am 15. Juni 2018 das finale Closing seines auf die USA fokussierten Multi-Manager-Programms "YIELCO Special Situations" bei einem Zeichnungskapital von rd. 260 Mio. USD vorgenommen. Aufbauend auf der Erfahrung und dem Track Record der YIELCO Partner, die in den relevanten Segmenten bereits seit 2005 erfolgreich investieren, konnte eine Gruppe sehr erfahrener deutscher Versicherungsgesellschaften und Altersvorsorgeeinrichtungen als Investoren gewonnen werden.

Die in einer Tranche für Europa und einer Tranche für die USA konzipierten Anlageprogramme ermöglichen zyklusunabhängig attraktive Investments durch die Konzentration auf komplexe Transaktionen mit hohem operativen Mehrwert der Fondsmanager. Investitionen werden mit vergleichsweise wenig Fremdkapital und deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegenden Einstiegsbewertungen getätigt. Marktanalysen belegen, dass das Kapitalverlustrisiko für solche Special-Situations-Transaktionen insbesondere aufgrund der tieferen Verschuldungsgrade deutlich niedriger als bei traditionellen Leveraged Buyouts liegt.

Dr. Peter Laib, Co-Head Private Equity, ist überzeugt: "Den derzeit zu beobachtenden Überhitzungen bei traditionellen Buyouts kann am besten durch Special-Situations-Strategien begegnet werden, die hohe Bewertungen vermeiden (EV-Multiplikatoren von 4 - 7x EBITDA statt 10 - 11x EBITDA). Ein Vorteil ist zudem, dass die auf komplexe Transaktionen spezialisierten Manager auch in einer mittelfristig zu erwartenden Marktkorrektur aktiv weiter investieren. Nur so profitieren Investoren von den in der Krise dann fallenden Einstiegsbewertungen. Die meisten traditionellen Buyout-Manager zeigen dagegen in dieser Phase eine sehr geringe Investitionstätigkeit, wie in den Jahren 2009/2010 zu beobachten war."

YIELCO investiert die US-Tranche bereits seit 2016 und wird diese Ende 2018 voll verpflichtet haben. Dementsprechend wird das Nachfolgeprodukt "YIELCO Special Situations II" mit dem gleichen Strategieschwerpunkt gegen Ende 2018 lanciert. Die europäische Tranche wurde Mitte 2017 aufgelegt und hat ein maximales Zeichnungsvolumen von 225 Mio. EUR. Bis dato konnten hierfür bereits Investorenzusagen von über 200 Mio. EUR gesichert werden. Mit in Kürze vier Fondszeichnungen befindet sich YIELCO Special Situations Europe ungefähr in der Mitte seines Verpflichtungszyklusses.

Zur weiteren Verstärkung des Partnerteams wurde zum 1. Juni 2018 Herr Börge Grauel zum Vorstand der YIELCO Investments AG berufen. Herr Grauel war zuvor als Managing Director bei Golding Capital Partners in leitender Funktion verantwortlich für das global ausgerichtete Private Debt Investitionsprogramm. Mit seiner über elfjährigen Investmenthistorie in dieser Anlageklasse verantwortet er zukünftig als Co-Head den Bereich Private Debt.

Hierzu Börge Grauel: "Ich freue mich ausgesprochen, die Kunden von YIELCO bei der Umsetzung von zinsorientierten Investmentlösungen erfolgreich zu begleiten. Die Anlageklasse hat über die letzten Jahre weltweit großen Zuspruch bei institutionellen Anlegern erfahren. Angesichts zyklusbedingt steigender Marktrisiken ist für das Erzielen auch nachhaltig attraktiver Renditen eine langjährige Marktkenntnis und Erfahrung bei der Managerauswahl unumgänglich. Meine Expertise aus mehr als 70 Fondsinvestitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro in diesem Segment - insbesondere über den kompletten Kreditzyklus - wird das hervorragende Know-How von YIELCO weiter ergänzen."

Über YIELCO Investments AG

YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger, spezialisierter Investor und Service-Anbieter im Bereich Alternativer Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 2,7 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie der Puma SE die Aktie der Metro AG. Die Metro-Aktie ist nach schwacher Performance auf Platz 26 im Ranking der Marktkapitalisierung abgerutscht und hat damit keinen Bestandsschutz mehr. Puma SE ist der Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung – die Aktie weist nach der Platzierung durch den bisherigen Großaktionär Kering zudem eine wesentlich höhere Börsenumsatztätigkeit auf. Die PUMA SE ist mit 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 4,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 eine der weltweit führenden Sportmarken. Auch die Zusammensetzung des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, verändert sich. Hier ersetzt die Aktie der Fiat Chrysler Automobiles NV das vorherige Indexmitglied Schindler Holding, das nach vergleichsweise schwacher Performance in der Marktkapitalisierung zurückgefallen ist. Fiat Chrysler Automobiles ist ein Automobilhersteller mit einem Nettoumsatz von 110,9 Mrd. Euro im Jahr 2017 und rund 215.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der sowohl an der Mailänder als auch an der New Yorker Börse gelistet ist.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa war Freitag, der 16. Juni 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht.

Allokation in alternative ertragsorientierte Anlagen

Laut einer aktuellen Studie von Aviva Investors, der global tätigen Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, setzen institutionelle Investoren in Großbritannien und Kontinentaleuropa vermehrt auf alternative Vermögenswerte: Diese beinhalten Investments in Infrastruktur-Anleihen und -Aktien, strukturierte Finanzierungen, Immobilienfinanzierungen und private Unternehmensanleihen, um eine höhere risikoadjustierte Rendite sowie breitere Diversifizierung zu erzielen.

Im Rahmen dieser Studie1 wurden mehr als 250 Pensionskassen und Versicherer in Großbritannien und Europa befragt: Laut Umfrage planen britische Pensionskassen die höchste Aufstockung bei den alternativen ertragsorientierten Investments. Dadurch gleichen sie ihr Exposure dem der britischen Versicherer in diesem Bereich sowie den Pensionskassen und Versicherern in Kontinentaleuropa an.

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen:

  • Die britischen Pensionskassen planen, ihre Allokation bei alternativen ertragsorientierten Investments um 51 Prozent bzw. von 4,3 Prozent auf 6,5 Prozent zu erhöhen
  • Die britischen Versicherer beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich um 14 Prozent bzw. von 7,3 Prozent auf 8,3 Prozent zu erhöhen. 
  • In Kontinentaleuropa planen Versicherer und Pensionskassen, ihre Allokation um mehr als 40 Prozent zu erhöhen. Die Versicherer auf dem europäischen Festland möchten ihre Allokation in alternative ertragsorientiere Vermögenswerte von 6,5 Prozent auf 9,2 Prozent erhöhen. Die Pensionsfonds beabsichtigen, ihre Investments in diesem Bereich von 5,2 Prozent auf 7,3 Prozent aufzustocken.
  • Die erwartete, stärkere Gewichtung in alternative Anlagen wird von ihren positiven Eigenschaften getrieben: Kapitalschutz (34 Prozent), Diversifikationsvorteile (33 Prozent) sowie Illiquiditätsprämien (30 Prozent). 
  • Die meisten der befragten Investoren nehmen an, dass die besten Investmentchancen außerhalb ihrer Heimatmärkte liegen. 
  • Trotz des Trends zu höheren Allokationen bleiben die üblichen Investitionshemmnisse bestehen: Illiquidität (31 Prozent), hohe Investitionskosten (29 Prozent), Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Investmentopportunitäten (27 Prozent) und Regulierung (27 Prozent). 

Alternative ertragsorientierte Investments werden unterschiedlich nachgefragt

Innerhalb der alternativen Vermögenswerte ist die Anlageklasse Private Unternehmensanleihen bei Versicherern (57 Prozent) und Pensionsfonds (55 Prozent) besonders gefragt. Laut Studie ist die Nachfrage bei dieser Anlageklasse ungebrochen: 42 Prozent der Versicherer und 26 Prozent der Pensionskassen planen demnach, ihre Allokation innerhalb der nächsten zwölf Monate zu erhöhen. Unterdessen planen 31 Prozent der Versicherer, ihren Bestand an Infrastrukturanleihen innerhalb der nächsten drei Jahre zu erhöhen, was möglicherweise durch eine günstigere Kapitalbehandlung im Rahmen von Solvency II gefördert werden dürfte.

Mark Versey, Chief Investment Officer, Real Assets, bei Aviva Investors, sagt: "Die Beliebtheit alternativer ertragsorientierter Investments hat unter europäischen Pensionskassen und Versicherern in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Institutionelle Investoren wurden von der Illiquiditätsprämie bei Private Assets und weiteren Vorteilen wie Diversifikation sowie Kapitalschutz angelockt. In einer Phase, in der die geldpolitische Lockerung allmählich abklingt und die Zinsen wieder steigen, zeigt die Studie, dass sich die Investoren langsam in neue Sektoren und Regionen wagen. Dieser Trend hat sich auch in den Gesprächen mit unseren Kunden bestätigt."


Quellen:
1) Die von Aviva Investors in Auftrag gegebene Studie wurde von Longitude Research durchgeführt.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist einer der weltweit größten Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Fixed Income, Equity, Multi-Asset und Alternative Investments, mit 398 Milliarden Euro an Assets under Management in 15 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, Europa, Nordamerika und Großbritannien (Stand: 31. Dezember 2017). Zudem gehört Aviva Investors seit 1972 zu den größten Managern europäischer Immobilienvermögen. Darüber hinaus ist Aviva Investors die globale Asset Management-Businesseinheit der Aviva plc. Das Unternehmen liefert weltweit Kundenlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.avivainvestors.com

Schroders legt ersten Fonds auf, der ausschließlich in chinesische Festland Aktien investiert

Schroders hat mit dem Schroder ISF China A einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen.

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 China A (ISIN LU1713307426) einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen. Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu innovativen und rasch wachsenden Unternehmen im zweitgrößten Aktienmarkt der Welt. Das Ziel ist es, Kapitalzuwachs zu erzielen. 
Das Fondsmanagement investiert derzeit über die Börsenverbünde Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in A-Aktien2 vom chinesischen Festland. Dieser Markt bietet mit 3.500 Titeln vielfältige Anlagemöglichkeiten. Außerdem korreliert er kaum mit anderen großen Aktienmärkten. Mit der Aufnahme chinesischer A-Aktien in breite globale Aktienindizes gewinnt dieses Marktsegment weiter an Bedeutung.

Das Investmentteam fokussiert sich auf Qualitätstitel im Small- und Mid-Cap-Bereich und strebt mit einem aktiven, auf einer Bottom-up-Methode beruhenden Ansatz die besten Anlagechancen an.

Der Schroder ISF China A wird von einem erfahrenen Team für asiatische Aktien gemanagt, das aktuell 41 Milliarden US-Dollar3 weltweit verwaltet. Der Fonds ist seit dem 6. Dezember 2017 auf dem Markt und wird unter der Leitung des Investmentspezialisten Jack Lee, Head of China A-Share Research, betreut. Das Team wird die Kapazitäten von Schroders auf dem Gebiet der Datenanalyse nutzen, um zu fundierten Anlageentscheidungen zu gelangen.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders hat schnell reagiert, um das große Potenzial zu nutzen, das die Öffnung des chinesischen Marktes für A-Aktien internationalen Kunden bietet. Als einer der bedeutendsten Asien-Manager sind wir überzeugt, dass wir mit unserem aktiven Ansatz Anlegern in einem der dynamischsten Märkte der Welt eine bedeutende Wachstumsquelle bieten. Dieser Bereich ist in global aufgestellten Portfolios oft unterrepräsentiert und weist eine geringe Korrelation zu anderen Märkten auf, was entscheidend für die Portfolio-Diversifizierung ist.”

Jack Lee, leitender Investmentspezialist des Schroder ISF China A und Head of China A-Share Research bei Schroders:

“In den 19 Jahren, in denen ich in China anlege, bietet die ‚Stock Connect’-Eröffnung eine der besten Gelegenheiten, in einem oft missverstandenen Markt Geld anzulegen.

Mit unserem Investmentansatz sind wir in der Lage, vielversprechende Anlagemöglichkeiten im dynamischen Small- und Mid-Cap-Segment und insbesondere in rasch wachsenden Sektoren wie Technologie und Gesundheit sowie im Konsumbereich zu erkennen. Gerade auf dem chinesischen Festland gibt es sehr viele interessante Unternehmen, die von dem global am schnellsten wachsenden Markt profitieren. Hier wird kompetentes Management mit Marktführerschaft bei Produkten und Dienstleistungen gepaart.”


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.
2) A-Aktien sind Aktien chinesischer Unternehmen, die in Renminbi gehandelt werden. Ursprünglich waren AAktien nur inländischen Investoren vorbehalten.
3) Quelle: Schroders; Stand 31. Dezember 2017.

*Stand: 18. Juni 2018

La Financière de l‘Echiquier verstärkt ihre Präsenz in Deutschland

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt heute bekannt, dass Philip Piltz mit Wirkung zum 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland ernannt wurde. Er löst in seiner Funktion Markus Alefelder ab, der den Posten seit 2015 bekleidete.

Mit über 16 Jahren Erfahrung als Cross Asset Solution Sales für den deutschen Markt wird Philip Piltz für die Entwicklung der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Österreich verantwortlich sein. Die Rekrutierung von Herrn Piltz steht im Kontext eines ehrgeizigen europäischen Entwicklungsplans von LFDE. In Kürze werden weitere Ernennungen zur Verstärkung der Vertriebsteams von LFDE folgen.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent und hat 2015 ein Büro in Frankfurt eröffnet. Die Fondsgesellschaft vertreibt inzwischen fünf Aktienfonds, vor allem Small- und Mid-Cap-Fonds, zwei diversifizierte Fonds und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser konzentrierten Fondspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir treiben unsere Entwicklung in ganz Europa weiter voran. Der deutsche Markt nimmt eine wichtige Rolle innerhalb unserer Wachstumsstrategie ein. Dieser Markt erfordert solide Kompetenzen sowie eine fundierte Kenntnis der Produkte und Akteure vor Ort. Die Erfahrung von Philip Piltz, der vor allem für Privatbanken, Sparkassen und deutsche Vermögensverwalter gearbeitet hat, ist ein entscheidender Trumpf für LFDE.“

Beruflicher Werdegang von Philip Piltz

Philip Piltz begann seine Karriere 1999 bei Citigroup in London und Frankfurt als European Equity Sales. In dieser Funktion war er für die Betreuung institutioneller deutscher Kunden verantwortlich. Im September 2000 wechselte er zu Société Générale, wo er für den Vertrieb auf dem deutschen und österreichischen Markt zuständig war. Dort war er von 2007 bis 2016 vor allem für Cross Asset Retail Distribution als Sales und als Vertriebsleiter tätig. Seit März 2016 bekleidete er die Position des Cross Asset Solution Sales in Zürich und Paris. Philip Piltz studierte an der ESCP Europe in Paris, Oxford und Berlin.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com 

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 120 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit betrifft die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die auf alle Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisierte Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Vontobel Asset Management verstärkt das Geschäft mit Finanzintermediären in Deutschland

Vontobel Asset Management stärkt sein Geschäft mit Banken und Vermögensverwaltern in Deutschland mit dem langjährigen Asset-Management-Experten Dennis Bartsch. Er wird sich in seiner neuen Rolle als Senior Relationship Manager vor allem auf den Fondsvertrieb fokussieren.

Dennis Bartsch verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im deutschen Markt. Vor seinem Wechsel zu Vontobel war er bei der DekaBank in Frankfurt als Vertriebsdirektor tätig. Er begann seine berufliche Laufbahn als Geschäftsstellenleiter bei der Nassauischen Sparkasse.

„Die Verstärkung des Teams mit der Expertise von Dennis Bartsch ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau unseres Geschäfts mit Banken und Vermögensverwaltern. Deutschland gehört zu unseren am schnellsten wachsenden Märkten mit einer großen Nachfrage nach Fonds-Anlagelösungen“, sagte René Weinhold, Head of Sales Germany and Austria bei Vontobel Asset Management.

Chinesische Aufsichtsbehörde genehmigt Haiers Antrag auf Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt

Am 12. Juni hat die Qingdao Haier Co., Ltd die Genehmigung ihres Antrags auf eine Offshore-Notierung am CEINEX D-Share-Markt in Frankfurt am Main durch die China Securities Regulatory Commission (CSRC) in Beijing bekannt gegeben. Die China Europe International Exchange (CEINEX) begrüßt diese Genehmigung als einen wichtigen Schritt, der die Qualität beim Aufbau dieses neuen Marktes unterstreicht. Der CEINEX D-Share-Markt ist Teil des EU-regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard).

Der C