Raiffeisen-Euro-Rent seit 2002 ununterbrochen mit Top-Rating von Scope

Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige Fonds hingegen behaupten ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe über längere Zeit. Im Februar hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren.

Das Ergebnis: Der Raiffeisen-Euro-Rent steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem Fonds ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten EURO) zu gehören. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

Der Fonds wurde 1996 aufgelegt und wird seit Auflage konsistent nach dem gleichen Ansatz im gleichen Team verwaltet, seit Ende 2011 ist Martin Hinterhofer der Lead Fondsmanager. Der Fonds investiert breit diversifiziert in Euro-Anleihen, wobei der Fokus auf Anleihen höchster und hoher Bonität liegt. In den vergangenen Jahren trugen vor allem die Credit- und auch die Länderstrategie zum guten Ergebnis bei.

Auch 2008, in einem sehr fordernden Umfeld, in dem sich die schon niedrigen Renditen in Deutschland weiter zurückbildeten und die Risikoprämien in Italien - aufgrund der wenig amitionierten Budgetpläne der neuen Regierung - sprunghaft anstiegen, konnte sich der Raiffeisen-Euro-Rent mit einer positiven absoluten als auch relativen Performance vor Kosten gut behaupten. Im vergangenen Jahr hatten zwar die Summe der Durationentscheidungen, die zu einer Durationsverkürzung führten, in Summe Geld gekostet, dies wurde jedoch wieder durch eine gute Einzeltitelauswahl bei Unternehmensanleihen wettgemacht. Besonders erfreulich entwickelte sich unser Untergewicht in Italien.

Ende des Jahres ist unsere Einschätzung gegenüber italienischen Investments konstruktiver geworden, was sich auch als richtig erwiesen hat. Italienische Anleihen waren deutlich günstiger bewertet als noch vor wenigen Monaten, außerdem rechnen wir in naher Zukunft mit keinem Update der Ratingagenturen, welches die Märkte belasten könnte. Der zuletzt moderatere konjunkturelle Ausblick bei gleichzeitig verhaltener Preisbeschleunigung sorgte dabei für Unterstützung aus fundamentaler Sicht. Die italienischen Anleihen im Fonds konnten erneut klar positiv zum Ergebnis beitragen. Im Januar konnten insgesamt die Staatsanleihen im Fonds etwas zulegen.

Unternehmensanleihen zeigten sich nach den Korrekturen in der zweiten Hälfte des letzten Jahres spürbar fester. Anleihen von Supranationalen Emittenten konnten angesichts vieler Neuemissionen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Angesichts der teuer wirkenden Bewertung von lang laufenden Staatsanleihen wird die durchschnittliche Zinsbindung des Portfolios vorderhand weiter defensiver als der Markt gehalten.

Gerne steht Raiffeisen Capital Management für weitere Informationen zur Verfügung.

Luxemburg schafft sicheren Rechtsrahmen für Wertpapierhandel via Blockchain

Luxemburg hat den Handel und das Halten von Wertpapieren über Blockchain- und andere Distributed-Ledger-Technologien auf eine verlässliche rechtliche Grundlage gestellt. Das Parlament beschloss mit großer Mehrheit eine entsprechende Änderung des luxemburgischen Wertpapierhandelsgesetzes. Durch die Änderung (Gesetzes-Kennziffer 7363) besteht künftig rechtlich kein Unterschied mehr, ob Wertpapiere über Distributed-Ledger-Technologien oder über den klassischen elektronischen Weg gehandelt werden. Luxemburg ist damit das erste Land in der Europäischen Union, das den Rechtsrahmen für Wertpapierhandel entsprechend modernisiert.

„Transaktionen über Blockchain oder vergleichbare Technologien sind ein zusätzlicher und effizienter Weg, Wertpapiere zu handeln. Der angepasste gesetzliche Rahmen bietet den Finanzmarktteilnehmern hier nun mehr Transparenz und die nötige Rechtssicherheit“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance, der Finanzplatzagentur Luxemburgs. „Mit der Änderung trägt Luxemburg seiner Rolle als führender Finanzplatz und wichtigstes Zentrum für Asset Management in EU Rechnung, der den rechtlichen Rahmen und die Aufsichtspraxis kontinuierlich an neue technische Entwicklungen anpasst.“

Ein anderes Beispiel dafür ist das im Jahr 2013 verabschiedete luxemburgische Gesetz über virutelle Wertapiere, das einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung des Wertpierhandels markierte. Ein weiteres das Rundschreiben der Wertpapieraufsicht CSSF aus dem Jahr 2017, das einen verlässlichen Rahmen für regulierte Finanzinstitutionen setzt und unter anderem regelt, wie sie Cloud-basierte Verahren in ihrer IT einsetzen können.


Zusatzinformation

Distributed Ledger-Technologien basieren auf dem Grundansatz, das eine Transaktion (etwa von Wertpapieren) nicht mehr in einem zentral geführten Handelsbuch verzeichnet wird, sondern über Kopien auf vielen verschiedenen vernetzten Computern gleichzeitig. Durch geeignete Verfahren wird sichergestellt, dass zwischen allen vernetzten Rechnern stets Konsens über den aktuellen Stand der Transaktionen herrscht. Durch diesen dezentralen Ansatz wird die Einschaltung von Intermediären, zum Beispiel einer Bank oder Börse, entbehrlich.
Die bekannteste Distributed Ledger-Technologie ist Blockchain, die unter anderem die technsiche Grundlage für so genannte Kryptowährungen (Bitcoin und andere) ist.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

BayernInvest bietet innovatives und automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting für alle Kundenportfolios

Wachsende ESG-Investments (ESG = Environment, Social, Governance) erfordern ein innovatives und umfassendes ESG-Reporting. Es ergänzt das klassische finanzielle Reporting und zeigt transparent auf, wie sich Portfolien auf umweltbezogene, soziale und die Unternehmensführung betreffende Kriterien auswirken. Ein unverzichtbares Instrument für zukunftsorientierte Investoren. Die BayernInvest stellt dieses neue Leistungspaket ab sofort ihren Bestands- und Neukunden für alle gemanagten und administrierten Spezial-AIF und Publikumsfonds zur Verfügung – als einer der ersten deutschen Asset Manager ohne zusätzliche Kosten. Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest: „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage folgt einer klaren wirtschaftlichen Ratio: Für langfristig orientierte Investoren ergeben sich nachweislich bessere Risiko-Rendite-Profile. Unser neues Reporting zeigt detailliert den ESG-Footprint eines Portfolios. Er ist die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlagen unserer Kunden.“

Das ESG-Reporting der BayernInvest für Aktien- und Rententitel basiert auf umfangreichen Daten von MSCI ESG Research, dem nach eigenen Angaben weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings in den Bereichen ESG. Weiterer Kooperationspartner ist yourSRI, führender Anbieter von ESG-Softwarelösungen, der die Daten professionell grafisch aufbereitet. Mit ihrem ESG-Reporting bietet die BayernInvest ihren Kunden die Möglichkeit, nachhaltige Kriterien in der gesamten Wertschöpfungskette – im Asset Management, in der Administration und im Reporting – zu integrieren.

Nachhaltigkeitsqualität des Portfolios – ESG-Score

Das ESG-Reporting der BayernInvest zeigt die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Dieser ESG-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Auf einen Blick sichtbar sind das Gesamtportfolio-Rating sowie der jeweils positive und negative Beitrag von Aktien- und Rententiteln zum Gesamtrating. Zusätzlich werden kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken sowie Verstöße gegen die UN Global Compact Prinzipien aufgelistet. Emittenten mit den jeweils besten und schlechtesten ESG-Scores sind einzeln ausgewiesen. Besonders interessant für Investoren ist abschließend der „Sustainable Impact“, der die Wirkung von Investments auf die Umwelt und Gesellschaft aufzeigt. Dr. Michael Braun: „Wir sind fest davon überzeugt, dass der nachhaltige Weg ein zukunftsweisender ist und die Finanzwirtschaft eine besondere Verantwortung dafür trägt. Wir können das Geld in die richtigen oder auch in die falschen Bahnen lenken, mit Kapitalanlagen, die den Klimawandel stoppen oder ihn weiter anheizen.“

ESG-Analyse integraler Bestandteil eines professionellen Investmentprozesses

Die zunehmende Bedeutung eines ESG-Reportings bestätigen die beiden Kooperationspartner. Hierzu Leonid Potok, ESG Kundenbetreuung DACH Region bei MSCI ESG Research: „In den vergangenen Jahren ist Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil des Portfolio- und Risikomanagements geworden.“ Oliver Oehri, Founding Partner, CSSP & yourSRI, ergänzt: „Nachhaltigkeit gewinnt bei Anlegern zunehmend an Bedeutung. Wir freuen uns, zusammen mit unserem Partner MSCI, für die BayernInvest ein umfängliches, automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting implementiert zu haben.“

Regulatorische Vorgaben fordern Transparenz

Der Bedarf an ESG-Reportings nimmt aktuell nicht nur durch die steigende Kundennachfrage zu, auch der Gesetzgeber verpflichtet Unternehmen zunehmend, ESG-Daten in ihren Kapitalanlagen für Investoren und Stakeholder transparent aufzubereiten und darzulegen. So schreibt das bereits in Kraft getretene CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz (CSR = Corporate Social Responsibility) für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Banken und Versicherungen vor, über „nichtfinanzielle Sachverhalte“ umfangreich zu berichten. Weiter verpflichtet die europäisch verbindliche Richtlinie EbAV II* betriebliche Versorgungseinrichtungen wie Pensionsfonds und -kassen dazu, Leistungsträger darüber zu informieren, inwieweit sie ökologische und soziale Aspekte bei ihrer Geldanlage berücksichtigen. Schließlich hat der EU-Aktionsplan zur „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ die Ziele, Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft neu auszurichten, die Nachhaltigkeit in das Risikomanagement zu implementieren sowie Transparenz und Langfristigkeit von Kapitalanlagen zu fördern.

BayernInvest unterstützt PRI-Initiative zum Ausschluss von Emittenten geächteter Waffen

Die BayernInvest unterstützt als Unterzeichner eine aktuelle Initiative von UN PRI (Principles for Responsible Investment), die Indexprovider auffordert, Produzenten geächteter Waffen (z.B. Streubomben, biologische und chemische Waffen etc.) aus ihren Standardindizes auszuschließen. Die BayernInvest hat bereits im Jahr 2011 als einer der ersten deutschen Asset Manager die PRI unterzeichnet und unterstreicht damit öffentlich ihre Positionierung für verantwortungsvolles Investieren.


*EU-Richtlinie über die Tätigkeiten und die Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung.

Schroders ernennt Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets

Schroders gibt heute die Ernennung von Georg Wunderlin bekannt, der das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten wird. Wunderlin wird die Wachstumsstrategie von Schroders im Bereich Private Assets auf globaler Ebene entwickeln und umsetzen. Des Weiteren wird er an Investmentlösungen arbeiten, die besser auf alternative Anlageklassen ausgerichtet sind. Wunderlin wird an Group Chief Executive Peter Harrison berichten und dem Group Management Committee beitreten.

Wunderlin wird die neu geschaffene Rolle des Global Head of Private Assets im Mai übernehmen. Er verfügt über 19 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und blickt auf eine Reihe von Führungspositionen zurück, zuletzt als Chief Executive Officer bei HQ Capital, einem führenden Investmentmanager für alternative Kapitalanlagen. Vor seiner Ernennung zum CEO von HQ Capital in 2016 war Wunderlin Chief Operating Officer bei Auda International, bevor Auda, Real Estate Capital Partners und Equita im Jahr 2015 zur HQ Capital zusammengeführt wurden.

Peter Harrison, Group Chief Executive, Schroders:

Die Entwicklung des Private-Asset-Geschäfts von Schroders ist ein zentraler strategischer Fokus des Unternehmens. Denn: Die Bedürfnisse unserer Kunden ändern sich. Sie wollen zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile und konstante Renditen liefern, die nicht mit den öffentlichen Märkten korrelieren. Schroders verfügt bereits über umfangreiche Investmentkompetenzen im Bereich Private Assets. Unsere Expertise reicht von Infrastrukturfinanzierung über Private Equity bis hin zu Immobilien. Schroders ist gut positioniert, um diese Fähigkeiten weltweit zur Geltung zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Eintritt von Georg Wunderlin die Anlageziele unserer Kunden weiterhin erreichen werden, indem wir branchenführende Lösungen für den gesamten Private-Assets-Bereich anbieten.

Georg Wunderlin, künftiger Global Head of Private Assets bei Schroders:

Schroders hat eine starke Marktposition im Bereich der privaten Vermögenswerte aufgebaut und verfügt über eine beeindruckende Bandbreite an Fähigkeiten in allen relevanten Anlageklassen der privaten Anlagemärkte. Ich bin überzeugt, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um seine Präsenz in diesem attraktiven Markt aufzubauen. Es ist mir eine Ehre, in dieses Unternehmen einzusteigen und den Geschäftsbereich für Private Assets von Schroders führen zu dürfen. Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30. Juni 2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 folgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq.

WisdomTree verstärkt Fixed-Income-Team in Europa

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), freut sich bekanntzugeben, dass Lidia Treiber zum Director – Research für WisdomTree in Europa ernannt wurde.

Als Leiterin des Fixed-Income-Research in Europa wird ihr Aufgabengebiet den Ausbau des Leistungsangebots von WisdomTree im Bereich Fixed Income sowie die Versorgung der Investoren mit aktuellen, fachkundigen Einblicken in die globalen Entwicklungen dieser Anlageklasse beinhalten.

Lidia Treiber verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung in der Investmentmanagement-Branche und war in den letzten vier Jahren als Fixed-Income-Spezialistin bei Invesco ETFs tätig. Davor betreute sie bei Wellington Management die größten institutionellen Kunden des Unternehmens und war Research Analyst und Fixed Income Product Strategist bei BlackRock. Lidia Treiber bringt breit gefächerte Kenntnisse in den Bereichen Research, Produktspezialisierung und Relationship Management mit institutionellen und privaten Kunden aus Großbritannien, Europa und den USA mit.

Sie wird an Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, berichten und direkt mit dem bestehenden leistungsstarken Research-Team des Unternehmens zusammenarbeiten, das sowohl in London als auch in den USA angesiedelt ist.

Christopher Gannatti resümiert: „Lidia Treiber ist die perfekte Kandidatin, um das Research und die Kenntnisse des Unternehmens rund um Fixed Income zu stärken. Das Investment in ETFs in dieser Anlageklasse wird 2019 erneut steil ansteigen. Lidia Treiber wird eine wichtige Rolle dabei spielen, Markteinblicke zu geben und die Smart-Beta-Produkte von WisdomTree in diesem Bereich hervorzuheben – so stellen wir sicher, dass die Investoren auch weiterhin umfassend unterstützt und mit Informationen versorgt werden.“

LRI Group ist jetzt Teil von Apex Group

SALU Capital („SALU“) gibt gemeinsam mit seinen Partnern Apex Group Ltd. („Apex“) und Inlife Holding AG („Inlife“) den erfolgreichen Abschluss des Kaufs sämtlicher Anteile an Augur Financial Opportunities 2 SICAV („AFO-2“ oder der „Fonds“) bekannt. Der luxemburgische Fonds, der bisher von der deutschen Gesellschaft Augur Capital verwaltet wurde, hält den deutschen Lebensversicherer myLife Lebensversicherung AG („myLife“) sowie die Investment-Service-Gesellschaft LRI Group („LRI“) in Luxemburg, welche beide im Rahmen der Sekundärmarkt-Transaktion mitveräußert wurden.

Der Abschluss dieser komplexen Transaktion, nach Erhalt aller aufsichtsrechtlichen und behördlichen Genehmigungen in Deutschland und in Luxemburg, ist ein bedeutender Schritt für SALU Capital, einer jungen, wachsenden Investmentgesellschaft, welche sich auf die Investmentstrategien Special Situations, Private Equity und Contrarian Investments  in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche konzentriert.

Dies ist bereits die zweite erfolgreiche Transaktion dieses Jahr, die SALU mit seinem Partner Apex abschließt, einem führenden internationalen Komplettanbieter für Fondlösungen. Apex verwaltet nun über USD 600 Milliarden an Vermögen und ist an mehr als 40 Standorten weltweit präsent. Es ist die erste Transaktion von SALU in Zusammenarbeit mit Inlife und Teil einer Zusammenarbeit, um Chancen im europäischen Versicherungsmarkt zu verfolgen, die sich aus aufsichtsrechtlichen Veränderungen und dem schwierigen Investitions- und Renditeumfeld ergeben.

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Arendt & Medernach, Willkie Farr & Gallagher LLP, Linklaters, CMS, KPMG und Milliman berieten SALU Capital und seine Partner Apex und Inlife bei dieser Transaktion. Elm Capital und Macfarlanes berieten die Fondskaktionäre. Norton Rose Fulbright beriet den Fonds.

Markus Philipp Ehrhardt, Managing Partner, SALU Capital:

„Wir sind stolz auf den Abschluss dieses komplexen Deals und besonders darauf, dass wir ihn ganz wie gewünscht und gemäß den Anforderungen aller Parteien, einschließlich der Aufsichtsbehörden, umgesetzt haben. Aus Sicht der Investoren ist diese Transaktion eine Fallstudie für die Art von eigenen und skalierbaren alternativen Investmentideen, auf die wir uns konzentrieren, und welche ein Level von risikobereinigter Investmentrendite ermöglichen, die eine dynamische und unternehmerisch denkende Investmentgesellschaft wie wir noch immer erreichen kann. Unsere Liste von opportunistischen Anlagemöglichkeiten und -ideen in der globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbrancheist, besonders in Europa, außergewöhnlich lang und attraktiv. Daher freuen wir uns auf die weitere Arbeit auf höchstem Niveau sowie den weiteren Ausbau unserer Firma und unseres Portfolios.“

Peter Hughes, Founder & Chief Executive Officer, Apex Fund Services:

„Nach Abschluss dieses Deals hat die Apex Group über 500 Angestellte in Luxemburg, wodurch der Standort zu unserem größten Servicecenter weltweit wird. Mit LRI verstärken wir unser fundiertes Branchenwissen und unsere Ressourcen im Markt in Luxemburg und in Deutschland und ergänzen den kürzlich abgeschlossenen Kauf der luxemburgischen Einheiten von M.M.Warburg & Co. Als Gruppe verfügen wir nun über das umfangreichste Serviceangebot im Markt und eine einzigartige Präsenz in Europa.“

Martin Vogl, Verwaltungsratspräsident der Inlife-Lebensversicherungsgesellschaften:

„Wir sind erfreut, dass wir mylife und ihr Managementteam unterstützen und gemeinsam auf ihren anerkannten Stärken und ihrer ausgezeichneten Erfolgsgeschichte im gebührenbasierten Finanzberatungs- und Honorarversicherungsgeschäft sowie ihren herausragenden Fähigkeiten in den Bereichen Vertragsverwaltung und Kundenservice aufbauen können. Wir freuen uns ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit und Investmentmöglichkeiten mit SALU Capital.“

Frank Alexander de Boer, Managing Director, LRI Group:

„Der Abschluss des Verkaufs ist ein wichtiger Meilenstein in der dreißigjährigen Geschichte von LRI. Wir freuen uns nun darauf, unseren Kunden, zusätzlich zu unserem aktuell qualitativ hochwertigen und hochflexiblen Serviceangebot, eine umfangreiche Palette an neuen internationalen Services anzubieten. Im letzten Jahr haben engagierte Teams innerhalb der gesamten Gruppe bereits zusammen daran gearbeitet, diesen Übergang für unsere Kunden und Geschäftspartner so nahtlos wie möglich zu gestalten.“


Über SALU Capital

SALU Capital ist eine Private Equity Investmentgesellschaft mit Fokus auf den globalen Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor. SALU arbeitet mit einem etablierten Netzwerk von Family Offices und institutionellen Anlegern zusammen, was es dem Unternehmen ermöglicht, Investitionen mit einem Eigenkapitalwert zwischen 20 und 300 Millionen US-Dollar für einzelne Transaktionen zu tätigen. Sowohl das Leadership Team als auch die Investment Partner von SALU verfügen über lange und umfassende Erfahrung in den globalen Finanzmärkten, in Private Equity und in der Investment-Management-Branche. Darüber hinaus stützt sich SALU auf ein Netzwerk von hochqualifizierten Beratern, darunter ehemalige CEOs und erfahrene operative Manager mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Branchen, in denen SALU investiert. www.salucapital.com

Über Apex Group

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex-Gruppe ist der weltweit größte unabhängige Komplettanbieter für Fondslösungen mit mehr als USD 600 Milliarden verwaltetem Vermögen (AuA) und mehr als 40 Standorten weltweit. Apex hat sein Produktangebot kontinuierlich weiterentwickelt und bietet seinen Kunden eine Full-Service-Lösung: von der Fondsverwaltung, Middle Office, Custody und Depositary-Lösungen bis hin zu Corporate Services und Fondsplattformen. Apex verwaltet das Vermögen einiger der weltweit größten Fonds und institutionellen Investoren. www.apexfundservices.com

Über Inlife

>p>Inlife, ein unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Zürich, ist seit vielen Jahren Investor in der europäischen Lebensversicherungsbranche. Seit 2012 hat Inlife sechs in der Schweiz und in Liechtenstein domizilierte Lebensversicherungsgesellschaften erworben und sukzessive eine Lebensversicherungs-Run-Off-Plattform aufgebaut. Auf der Grundlage dieser effizienten Plattform und mit einer selektiven Make & Buy-Wachstumsstrategie beabsichtigt Inlife, in weitere attraktive Lebensversicherungsunternehmen in Europa zu investieren. Neben Investments in weitere Run-Off-Möglichkeiten strebt Inlife zudem Investitionen in für Neugeschäft offene Lebensversicherer sowie in Neugeschäftsinitiativen bereits erworbener Lebensversicherer an.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. www.lri-group.lu

Schroders übernimmt unabhängigen asiatischen Vermögensverwalter Thirdrock

Schroders Wealth Management gibt den Abschluss eines Vertrags zur Übernahme des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Thirdrock Group bekannt.

Thirdrock wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Singapur. Als unabhängige Asset Management-Gesellschaft verwaltet sie für ihre Kunden ein Gesamtvermögen von 3 Milliarden Singapur-Dollar (1,7 Milliarden Pfund Sterling).1

Im Rahmen der Übernahme wird Thirdrock mit Schroders' bestehendem Singapur-Geschäft zusammengelegt und zukünftig unter der Marke Schroders tätig sein. Ferner werden Mitarbeiter von Thirdrock übernommen und zukünftig in der Niederlassung von Schroders Wealth Management in Singapur arbeiten. Dazu gehören Kundenberater und Portfoliomanager mit nachgewiesener Kapitalanlage-Expertise sowie das jetzige Management-Team.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group, wird als Head of Wealth Management Asia die Leitung von Schroders Wealth Management in Asien übernehmen und die geschäftliche Expansion in der Region federführend vorantreiben. Melvyn Yeo, Vorsitzender des Anlageausschusses und Mitgründer von Thirdrock Group, wird die Position Deputy Head of Wealth Management Asia bekleiden. Beide werden eng mit Simon Lints, Head of Wealth Management von Schroders in Singapur, und Robert Ridland, Head of Wealth Management von Schroders in Hongkong, zusammenarbeiten.

Peter Hall, Global Head of Wealth Management bei Schroders:

Wir haben die Gelegenheit, in Asien ein einzigartiges Geschäftsmodell zu schaffen. Es verbindet Schroders' Expertise im institutionellen Investmentgeschäft, unsere führende Marke und unser umfangreiches Vertriebsnetz mit dem Unternehmergeist, der offenen Architektur und der persönlichen Kundenbetreuung einer unabhängigen Asset Management-Gesellschaft. In Verbindung mit unserer vor kurzem bekannt gegebenen Partnerschaft mit Maybank unterstreicht diese Transaktion unsere Absicht, ein führendes Vermögensverwaltungsgeschäft in der Region aufzubauen. Jason Lai und sein Team ergänzen in hervorragender Weise unsere bestehenden Kompetenzen. Um unser Ziel zu erreichen, wird er weitere hochkarätige Mitarbeiter in der Region einstellen.

Jason Lai, CEO und Gründer der Thirdrock Group:

Wir freuen uns sehr, Teil von Schroders zu werden. Als Teil einer weltweit tätigen, mit umfangreichen Ressourcen ausgestatteten Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaft erhält Thirdrock Zugang zu breiterem Investment-Fachwissen, und wir verbessern dadurch unser Leistungsversprechen an unsere Kunden. Dies ist neben der stabilen Eigentümerstruktur, dem langfristigen Ansatz, der Unternehmensgeschichte und der starken Marke von Schroders in Asien für unsere Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv.

Die finanziellen Bedingungen der Übernahme werden nicht offengelegt. Mit dem Abschluss der Transaktion wird im zweiten Quartal 2019 gerechnet.


1) Stand: 31. Dezember 2018

NN (L) European Sustainable Equity als einer der zehn klimafreundlichsten europäischen Aktienfonds ausgezeichnet

Heute hat das Klimarating Climetrics den NN (L) European Sustainable Equity Fonds von NN Investment Partners (NN IP) als einen der zehn besten europäischen Aktienfonds hinsichtlich Klimaperformance ausgezeichnet. Climetrics ist das erste Rating, das eine umfassende Analyse von Fonds hinsichtlich ihrer klimabezogenen Risiken und Chancen bietet.

Initiatoren des Climetrics Ratings sind die Klimaspezialisten CDP und ISS. Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, dass Unternehmen ihre Umweltdaten wie z.B. Treibhausgasemissionen veröffentlichen. Institutional Shareholder Services (ISS) ist der führende Dienstleister für Asset Manager im Bereich Corporate Governance und Responsible Investment (RI) Lösungen. Das neue Rating bezieht drei Kriterien ein: Die Holdings im Fonds, die Anlagepolitik und die Governance des Asset Managers. Die Rating-Skala reicht von einem Blatt als niedrigstem Rating bis zu 5 Blättern als bestem Rating.

Der NN (L) European Sustainable Equity Fonds (ISIN: LU0991964320) ist heute im Rahmen der CDP Europe A-wards in Brüssel als einer der zehn besten Fonds mit einem 5-Blätter-Rating ausgezeichnet worden. Das Rating verdeutlicht, dass die Unternehmen im Fonds im Durchschnitt CO2-effizienter sind, klimabezogene Risiken und Chancen besser veröffentlichen und bereitwilliger Technologien anwenden, die die Energiewende unterstützen. Darüber hinaus verdeutlicht das Rating, dass unser Monitoring klimabezogener Faktoren in unserem Fonds zu den besten aller von Climetrics untersuchten Fonds gehört. Die European Sustainable Equity Strategie von NN IP investiert in ein diversifiziertes Portfolio europäischer Aktien und kombiniert dabei die klassische finanzielle Fundamentalanalyse mit einer ESG-Analyse.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Dass unser Fonds im Rahmen der ersten Fonds-Awards von Climetrics hinsichtlich seiner Klimaperformance als einer der besten ausgezeichnet wurde, unterstreicht unser Bekenntnis zum verantwortungsbewussten Investieren. Es belegt zudem, dass der Fonds und das Team die Ziele erreichen, die sie sich bezogen auf die Nachhaltigkeit und das entsprechende Monitoring und Reporting gesetzt haben.“

Nico Fettes, Head of Climetrics bei CDP: „Meinen Glückwunsch an alle zehn Aktienfonds, die bei den Climetrics Fund Awards ausgezeichnet wurden. Transparenz ist der erste entscheidende Schritt der Fondsindustrie, um Kapital zu jenen Unternehmen zu lenken, die besser positioniert sind, den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu meistern. Das Ziel von Climetrics ist es, Anlegern mehr Sicherheit in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Investments zu geben.“

Maximilian Horster, Head of ISS-climate: „Die Politik, die Gesellschaft und Anleger verlangen alle mehr Klimatransparenz bei Fonds. Das Climetrics Rating bewertet Fonds und zeichnet jene aus, die in Unternehmen investieren, die spürbare Anstrengungen unternehmen haben, ihre Geschäftsmodelle mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens abzustimmen.“

NN (L) European Sustainable Equity ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind auch in Deutschland und Österreich registriert. Die Verkaufsprospekte und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com 

Cyber Security: Eine Wachstumsgeschichte ohne Grenzen

Als eine technologiegetriebene Innovationswelle wandelt sich unsere Welt fortlaufend und fordert jeden Aspekt unseres Lebens und Arbeitens heraus. Das schafft Chancen, birgt aber auch Herausforderungen, wie etwa die Zunahme von Internetkriminalität.

Um sich gegen immer raffiniertere Hacker zu schützen, werden Regierungen und Unternehmen bis 2020 schätzungsweise 101 Milliarden US$ investieren. Diese Investitionen werden relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung getätigt und führen zu einem beträchtlichen Umsatzwachstum von Unternehmen, die im Bereich Cyber Security tätig sind.

Nutzen Sie den Zugang zu diesem Thema über den L&G Cyber Security UCITS ETF, den wir als Teil unseres disruptiven Technologiesortiments seit über 3 Jahren anbieten.

Der ETF hat

  • seit Auflegung jedes Kalender-Jahr eine positive Performance erzielt,
  • erreichte 14,62 % in 2018 (Quelle:Bloomberg),
  • und erzielte über die letzten 12 Monate sogar 37,34 % (per 4. Februar 2019, Quelle Bloomberg).

Weitere Informationen zum Cyber Security Investment Case und zu unserem L&G Cyber Security UCITS ETF finden Sie unter www.lgimetf.com/de/cybersecurity 

BGP Gruppe in exklusiven Verkaufsgesprächen mit Union Investment

Die BGP Gruppe befindet sich in exklusiven Verhandlungen mit einem Konsortium aus ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe und Union Investment über den Verkauf der Unternehmensgruppe einschließlich des Immobilienportfolios. „Die BGP Gruppe verfügt über eine hervorragend aufgestellte Plattform zur effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen“, erklärt Jörg Kotzenbauer, Leiter Konzernentwicklung von Union Investment und ZBI-Aufsichtsrat. ZBI und Union Investment planen mit diesem Erwerb, die gemeinsame Wohnimmobilien-Fondsplattform zu stärken und das Volumen der verwalteten Fonds deutlich zu steigern.

„Wir begrüßen die exklusiven Verhandlungen“, sagt Worna Zohari, Chief Executive Officer (CEO) der BGP Gruppe. „Diese geplante Partnerschaft bietet hervorragende Perspektiven für unsere Plattform und unsere Mitarbeiter.“

Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Über die BGP Gruppe

Die BGP Gruppe ist ein langfristig orientiertes und voll integriertes Wohnungsunternehmen mit aktivem Management-Ansatz. Mit über 200 Mitarbeitern deutschlandweit deckt die BGP Gruppe die komplette Wertschöpfungskette rund um den eigenen Wohnimmobilienbestand ab.

Über die ZBI Gruppe

Die ZBI Gruppe ist ein Spezialist für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert die ZBI Gruppe mit Hauptsitz in Erlangen Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger und verfügt mit ihren bisher 18 aufgelegten Fonds über einen positiven Track Record. Sie bildet mit über 400 Mitarbeitern an bundesweit 17 Standorten die gesamte Wertschöpfungskette im Zyklus einer Immobilie ab. Die ZBI Gruppe verwaltet aktuell rund 39.000 Wohn- und Geschäftseinheiten.

Über Union Investment

Union Investment ist eine der größten Fondsgesellschaften in Deutschland und der Experte für Investmentfonds innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Seit mehr als 60 Jahren im Fondsgeschäft aktiv, betreut die Union Investment Gruppe heute mit mehr als 3.000 Mitarbeitern über 320 Mrd. Euro Assets under Management.

Jeder zweite institutionelle Investor will verstärkt in die Energiewende investieren

Knapp die Hälfte (49 %)2 aller institutionellen Investoren rechnet laut einer neuen Studie1 von Aquila Capital damit, bis zum Jahr 2021 ihre Investitionen in Assetklassen, die zur Energiewende und damit zum fortschreitenden Wandel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern beitragen, zu erhöhen.

Die Studienergebnisse belegen das stark wachsende Interesse institutioneller Investoren an der Energiewende und dem daraus entstehenden Investitionsbedarf. Zwei Drittel (63 %)3 der Befragten sehen die Energiespeicherung (z.B. Batterien) als den Bereich mit dem größten Investitionspotenzial. An zweiter Stelle folgt die Energieübertragung (45 %). Dazu gehören der Bau und Betrieb von Übertragungsleitungen sowohl zwischen Kraftwerken und Umspannstationen als auch zwischen nationalen Energienetzen – sogenannte Interkonnektoren (41 %)4.

Aquila Capital zufolge5 werden Investitionen in Energiespeicher zunehmen, da sie eine immer größere Rolle bei der Aufrechterhaltung der europäischen Versorgungssicherheit in Zeiten eines wachsenden Anteils Erneuerbarer Energien am Strommix spielen werden. Das Unternehmen ist überzeugt, dass Kostensenkungen, technologische Entwicklungen und verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen in Zukunft immer stärkere Argumente für Investitionen in Speichertechnologien sein werden.

Die Studie identifiziert mehrere Faktoren, die aus Sicht der Investoren eine finanzielle Beteiligung an der Umsetzung der Energiewende besonders interessant machen. Der wichtigste Aspekt ist mit einer Nennung durch 68 %6 der Investoren den zunehmenden Anteil Erneuerbarer Energiequellen am Energiemix, gefolgt von der Restrukturierung und Dezentralisierung der Energienetze (62 %)7.

„Diese Ergebnisse unterstreichen das wachsende Interesse, welches institutionelle Investoren am Investitionsbedarf der Energiewende zeigen, und welche Investmentmöglichkeiten dabei für sie am attraktivsten sind. Tatsächlich bezeichneten 82 %8 der Investoren einen Multi-Asset-Fonds, der in die Erzeugung, Speicherung und Übertragung von Strom aus Erneuerbaren Energien investiert, als attraktiv“, kommentiert Susanne Wermter, Head of Investment Management Energy & Infrastructure EMEA, Aquila Capital:

„Um der wachsenden Nachfrage von Seiten der Investoren zu begegnen, haben wir im April vergangenen Jahres die Energiewende-Infrastruktur-Strategie (ETIF) aufgelegt. Die ETIF-Strategie deckt alle drei Subsektoren ab. Europa macht Fortschritte bei der Energiewende, und Investoren haben so Gelegenheit, daran zu partizipieren“, so Wermter.


1) Quelle: Umfrage von PollRight unter 103 institutionellen Investoren weltweit, Juli/August 2018
2) Anmerkung: „49 %“ besteht aus den 6 % und 43 % der Befragten, die bei diesem Punkt „dramatisch erhöhen“ beziehungsweise „moderat erhöhen“ angaben
3) Anmerkung: „63 %“ besteht aus den 18 % und 45 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
4) Anmerkung: „45 %“ besteht aus den 16 % und 29 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben; „41 %“ besteht aus den 5 % und 36 % der Befragten, die bei diesem Punkt „sehr hoch“ beziehungsweise „hoch“ angaben
5) Quelle: Insights: Charging Ahead – Renewables Coupled with Storage, 2018
6) Anmerkung: „68 %“ besteht aus den 33 % und 35 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
7) Anmerkung: „62 %“ besteht aus den 4 % und 58 % der Befragten, die bei diesem Punkt „am wichtigsten“ beziehungsweise „wichtig“ angaben
8) Anmerkung: „82%“ besteht aus 16% und 66% der Befragten, die bei diesem Punkt „attraktiv“ beziehungsweise „teilweise attraktiv“ angegeben haben

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

TELOS Services und Informationsangebot zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema "Nachhaltigkeit im Asset Management" hat in den letzten Jahren "Momentum" aufgenommen. Es vergeht praktisch kein Tag, an dem wir nicht auf verschiedenste Weise mit der Begriffswelt rund um "ESG, Nachhaltigkeit oder Sustainability" konfrontiert werden.

Die Informationen beziehen sich auf unterschiedliche Verfahren zur praktikablen Anwendung und Umsetzung von ESG-Kriterien, Aspekte der Integration von Nachhaltigkeit im Rahmen des Portfolio- und Risikomanagements oder auf regulatorische Regelwerke und künftige Planungen.

Zusätzliche regulatorische Anforderungen haben dafür gesorgt, dass die Dynamik über die letzten 12 Monate noch einmal erheblich angezogen hat. Dies bestätigt auch eine von TELOS jüngst durchgeführte Befragung bei institutionellen Anlegern, wonach fast 60% der Anleger Nachhaltigkeitsaspekte zum Teil oder sogar schon vollständig in ihrer Kapitalanlagestrategie integriert haben. Genauso zeigte unsere Befragung aber auch, dass auf Seiten der Anleger oftmals noch keine Klarheit darüber besteht, WIE sie Nachhaltigkeitsaspekte am besten umsetzen können und mit welchen Anbietern.

Unser Haus beschäftigte sich von Beginn an mit Fragen um die Integration von "Nachhaltigkeit" in Portfoliomanagement-Prozesse sowie auch im Rahmen von administrativen Services (u.a. Reporting). Um den gestiegenen Ansprüchen unseren Kunden gegenüber - sowohl auf Seiten der Asset Manager wie auch auf Seiten der institutionellen Anleger - gerecht zu werden, haben wir unsere Dienstleistungen rund um die Thematik "Nachhaltigkeit" erweitert.

TELOS Kompendium Nachhaltigkeit

Das aktuell von TELOS erstellte Kompendium hinterfragt gezielt, wie die einzelnen Anbieter mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen und unter Einsatz welcher Verfahren sie "ESG" in der Praxis im Portfoliomanagement umsetzen. In unserem Kompendium stellen Asset Manager, Master KVG und Verwahrstelle ihr Haus und ihre Lösungen unter dem Aspekt Nachhaltigkeit / ESG vor.

Insbesondere institutionellen Anlegern soll durch diesen ganzheitlichen Markt- und Unternehmensüberblick eine Orientierungshilfe an die Hand gegeben werden, welche Häuser sich im Asset Management oder auf dem Gebiet der Administration als künftige "Nachhaltigkeits"- Partner anbieten. Das Kompendium wird noch im 1. Quartal 2019 zur Verfügung stehen und auf unserer Webseite www.telos-rating.de in der Rubrik TELOS Kompendium veröffentlicht werden. Gerne senden wir Ihnen das Kompendium nach Fertigstellung zu. Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie uns gerne eine kurze Nachricht an info@telos-rating.de zukommen lassen.

TELOS Nachhaltigkeits-Rating

Als "qualitativ" ausgerichtete Ratingagentur mit 20 Jahren Erfahrung haben wir einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewertung von Asset Managern sowie Master-KVGen und Verwahrstellen im Bereich Nachhaltigkeit entwickelt. Die Systematik folgt unserer traditionellen Vorgehensweise, die folgenden Kriterien inhaltlich zu hinterfragen und zu analysieren:

  • Organisation
  • Team / People
  • Produkte, Services und Prozesse
  • Qualitäts- und Risikomanagement

Die am Ende eines Ratingprozesses erstellten mehrseitigen Rating-Reports vermitteln einen transparenten Einblick über die Stabilität des Managers. Weiterhin wird in den Reports dargestellt, wie konsequent und schlüssig die Asset Manager Nachhaltigkeitskriterien zum Nutzen der Investoren umsetzen.

Eine kurze Beschreibung unseres Nachhaltigkeits-Ratings finden Sie hier.

IMI Portal - Informationsportal für institutionelle Investoren

Vor gut 12 Monaten haben wir unser Informationsportal für institutionelle Investoren - kurz "IMI Portal" (www.investment-manager.info) gestartet. Inzwischen finden Sie dort Informationen zu über 80 Asset Managern und Administrationsdienstleistern.

Kürzlich haben wird die Rubrik Nachhaltigkeit/ESG auf dem IMI-Portal erweitert. Investoren erhalten dort schnell und unkompliziert einen Überblick darüber, welche Asset Manager und Administrationsdienstleister im Bereich ESG aktiv sind, für welche Assetklassen Investmentlösungen und -strategien angeboten werden, welche ESG-Verfahren zum Einsatz kommen und welche ESG-Services angeboten werden. Zudem finden Sie aber auch Informationen zu organisatorischen Aspekten (z.B. ob die UN PRI unterzeichnet wurden) und welche ESG- Ratings vorliegen. Hier gelangen Sie zur entsprechenden IMI ESG-Übersicht.

TELOS Consulting

Überprüfung von Asset Managern auf die Einhaltung von Nachhaltigkeits-Kriterien Basierend auf der von TELOS entwickelten Rating-Methodik bieten wir insbesondere institutionellen Anlegern an:

  • ihre Manager / Service-Anbieter im Bereich Nachhaltigkeit einem Screening zu unterziehen
  • Unterstützung bei der Auswahl künftiger Partner (z.B. Asset Manager, Master-KVG, Verwahrstelle) zu leisten.

TELOS Wiesbadener Investorentag

Der Wiesbadener Investorentag jährt sich in diesem Jahr zum 10. Male. Beim Thema der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung haben wir ebenfalls den Aspekt Nachhaltigkeit berücksichtigt. Der Titel zu dieser Jubiläumskonferenz lautet: "Krisenfest und nachhaltig investieren"

Unter diesem Motto werden etablierte Häuser sowie Spezialisten u.a. auch das Thema Nachhaltigkeit und seine Einsatzmöglichkeiten im täglichen Portfoliomanagement und auch im Bereich Administration / Reporting umfassend beleuchten.

Der Wiesbadener Investorentag findet am 23. Mai 2019 im Nassauer Hof am Kaiser-Friedrich- Platz statt. Die Veranstaltung ist für institutionelle Anleger kostenfrei. Wenn Sie an dieser exklusiven Veranstaltung teilnehmen möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung an info@telos-rating.de.

Weitere Informationen zum 10. Wiesbadener Investorentag finden Sie hier: Wiesbadener Investorentag 2019

Bei Fragen zu oder Interesse an unseren Services im Bereich Nachhaltigkeit stehen wir Ihnen jederzeit gerne unter +49-611-9742-100 oder info@telos-rating.de zur Verfügung.

Anleger schliessen sich zusammen, um Hersteller kontroverser Waffen aus wichtigen Indizes auszuschliessen

Mehr als 140 Asset Manager, Besitzer von Vermögenswerten, Vermögensverwalter und Vermögensdienstleister aus der ganzen Welt, die Anlegergelder im Wert von USD 6,8 Billionen vertreten, haben gemeinsam Indexanbieter dazu aufgefordert, kontroverse Waffen1 aus den gängigen Indizes zu entfernen.

In einem offenen Brief, der heute auch in der Financial Times, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Le Temps veröffentlicht wurde, wendeten sich die Unterzeichner an Vertreter von FTSE Russell, Morningstar, MSCI, S&P Dow Jones Indices und STOXX und riefen die Indexanbieter auf zu handeln.

Anlagen in Unternehmen mit Bezug zu kontroversen Waffen verstossen schon heute gegen einige nationale Bestimmungen und internationale Konventionen. Die gängigen Indizes berücksichtigen sie aber nach wie vor. Für aktive Anleger, die sie selbst ausschliessen, bedeutet dies einen zusätzlichen Tracking Error im Vergleich zu Standardbenchmarks und zusätzliche Kosten. Passive Anleger haben dagegen meist keine Wahl, denn die überwältigende Mehrheit der Strategien bildet traditionelle Indizes ohne Ausschlüsse nach.

Folglich tragen heute Anleger, die die Benchmarks der grossen Anbieter verwenden, zur Finanzierung von Unternehmen bei, die mit der Herstellung von kontroversen Waffen zu tun haben. Die in der Schweiz gestartete Initiative wird von Swiss Sustainable Finance koordiniert und hat dank ihrer Präsenz auf der PRI Collaboration Platform international an Dynamik gewonnen.

Sabine Döbeli, CEO von Swiss Sustainable Finance, erklärt: „Die Abstimmung der Anlegerportfolios auf etablierte Werte und Standards wird zur neuen Normalität bei Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern. Dass unsere Initiative die Unterstützung einer so grossen Zahl von Organisationen gewinnen konnte, ist ein starkes Signal an die Indexanbieter, und wir halten es für eine logische Folge, diese Forderung in den globalen Indizes widerzuspiegeln.“

Eric Borremans, Leiter ESG bei Pictet Asset Management sagt: „Wir sind überzeugt, dass Finanzmittel für Hersteller kontroverser Waffen in Übereinstimmung mit internationalen Konventionen, bester Anlagepraxis und der öffentlichen Meinung weniger leicht verfügbar sein sollten. Indizes dienen als Grundlage für viele aktive und passive Anlageprodukte; wir sind der Meinung, dass Hersteller kontroverser Waffen standardmässig ausgeschlossen werden sollten.“

Peter Damgaard Jensen, CEO von PKA A/S sagt: „Für uns als verantwortliche Anleger, die wir mehr als 300 000 Rentensparer vertreten, sind kontroverse Waffen inakzeptabel und daher von all unseren Anlagen ausgeschlossen. Viele Anbieter von Indexprodukten teilen diesen Grundsatz nicht, was es anderen Anlegern erschwert sicherzustellen, dass sie nicht zur Finanzierung von Herstellern kontroverser Waffen beitragen. Indem wir uns mit anderen Anlegern von der ganzen Welt zusammenschliessen, können wir hoffentlich diese Botschaft vermitteln und die Indexanbieter ein für alle Mal dazu bringen, kontroverse Waffen aus den gängigen Indizes auszuschliessen.“

Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Swiss Sustainable Finance www.sustainablefinance.ch 


1) Solche Waffen – zu denen Streumunition, Antipersonenminen, Atomwaffen, die in Ländern hergestellt werden, die den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben, sowie biologische und chemische Waffen zählen – können unterschiedslos und unverhältnismässig viel Leid verursachen. Internationale Konventionen ächten oder beschränken den Einsatz solcher Waffen.

Produktstrategie-Team um zwei Expertinnen für Unternehmensanleihen erweitert

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, schafft zwei neue Positionen im Londoner Produktstrategie-Team, um Kunden im Bereich Unternehmensanleihen noch umfassender zu unterstützen.

Rachel Harris beginnt als Senior Credit Investment Director und berichtet an Steven Blackie, Global Head of Product Strategy. Hinzu kommt Emily McDonald als Credit Investment Director, die an Rachel Harris berichtet.

Harris und McDonald arbeiten eng mit den Portfoliomanagern für Unternehmensanleihen zusammen, um bei bestehenden Angeboten zu unterstützen und neue bedarfsorientierte Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Rachel Harris begann ihre Karriere 1998 im Vertrieb für Unternehmensanleihen bei der Credit Suisse und arbeitete anschließend für Royal Bank of Scotland, Goldman Sachs und Janus Henderson. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung und setzt sich aktiv für Diversität am Arbeitsplatz ein.

Emily McDonald hat 15 Jahre Erfahrung als Vertriebsspezialistin für festverzinsliche Wertpapiere. Zuletzt arbeitete sie bei Credit Suisse, wo sie südeuropäische und britische Kunden betreute. McDonald kam durch Aviva Investors „Return to Work“-Programm zum Unternehmen. Dieses zielt darauf ab, Kandidaten mit einem fundierten Fachwissen in den Bereichen Finanzdienstleistungen oder Vermögensverwaltung nach einer mindestens zweijährigen Pause wieder in die Arbeitswelt zurückzubringen.

Steven Blackie, Global Head of Product Strategy bei Aviva Investors, sagt:

„Da wir unser Geschäft extern kontinuierlich ausbauen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen. Die Erfahrung von Rachel und Emily erweitert unser Expertenwissen zusätzlich und hilft uns, die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen und zu antizipieren. Ich freue mich, die beiden in unserem Team willkommen zu heißen."

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 387 Milliarden Euro Assets under Management per 30. September 2018.

Fidelity International stärkt Führungsteam in Deutschland mit der Ernennung von Christian Machts

Fidelity International (Fidelity) hat heute die Berufung von Christian Machts in das Leitungsteam seines Deutschlandgeschäfts bekannt gegeben. Der 42-Jährige tritt als Geschäftsführer in das Unternehmen ein und berichtet an Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International.

Christian Machts wird das Wholesale-Geschäft von Fidelity in Deutschland betreuen und in dieser Funktion eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des Fondsvertriebs von Fidelity über Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen und Finanzberater übernehmen. Als Geschäftsführer wird er zudem wichtige Initiativen für das gesamte Deutschlandgeschäft verantworten.

Dank seiner umfangreichen Erfahrung wird Christian Machts darüber hinaus federführend Fidelitys Ansatz für strategische Kundenpartnerschaften in ganz Europa gestalten und vorantreiben. Dabei wird er eng mit Christophe Gloser, Head of Wholesale Continental Europe, zusammenarbeiten.

Alexander Leisten, Deutschlandchef von Fidelity International, kommentiert die Ernennung wie folgt: „Deutschland ist einer der Kernmärkte von Fidelity, für den wir große Wachstumspläne haben. Wir freuen uns, dass wir einen Spezialisten von Christian Machts Format für diese Schlüsselposition in unserem Unternehmen gewinnen konnten. Mit seinem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Wholesale-Kunden und seiner langjährigen Erfahrung als Vertriebsleiter in diesem Bereich ist er die perfekte Stärkung für unser Team. Ich freue mich auch auf seine Unterstützung bei funktionsübergreifenden Initiativen, die von zentraler Bedeutung für die strategische Entwicklung des Deutschlandgeschäfts von Fidelity sind.“

Christian Machts verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er wechselt zu Fidelity von BlackRock, wo er sechs Jahre das Retailgeschäft in Deutschland, Österreich und Osteuropa geleitet hat. Zuvor war er 13 Jahre bei der Commerzbank tätig und hatte diverse leitende Positionen inne, zuletzt als EMEA Head of Sales, Asset Management.

Christian Machts beginnt seine neue Tätigkeit am 1. April 2019 am Geschäftssitz des Unternehmens in Kronberg.

Pictet veröffentlicht die Jahreskennzahlen für 2018 und gibt Veränderungen im Teilhaberkreis bekannt

Die Pictet-Gruppe veröffentlichte heute die ungeprüften Zahlen für das Jahr 2018. Gleichzeitig gab sie den bevorstehenden Rücktritt von Senior-Teilhaber Nicolas Pictet sowie die Ernennung eines neuen Teilhabers bekannt.

Die Pictet-Gruppe meldete für das per 31. Dezember 2018 endende Kalenderjahr einen Anstieg des Betriebsertrags um 5,7% auf CHF 2,666 Mrd. und eine Zunahme des Konzerngewinns um 4,1% auf CHF 596 Mio.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögen lagen per 31. Dezember 2018 mit CHF 496 Mrd., leicht im Minus gegenüber dem Stand per 31. Dezember 2017. Zu- und Abflüsse hielten sich in etwa in der Waage woraus Nettoneugelder von 1 Mrd. CHF resultierten.

Am 31. Dezember 2018 betrug die Kernkapitalquote (Tier 1) 21,1% (auf Basis des Kernkapitals von CHF 2,35 Mrd., der solidesten Form der Kapitalausstattung) und die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) 164%.

Zum Vergleich: Die Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA, der Pictet untersteht, schreibt mindestens 7,8% Eigenmittel als Kernkapital (Tier 1) vor und die nach Basel III erforderliche Mindestliquiditätsquote beträgt 100%.

Nicolas Pictet, Senior-Teilhaber, sagt: "2018 war ein herausforderndes Jahr. Volatile Aktienmärkte verunsicherten die Anleger, die daher vorsichtig waren. Während das Marktumfeld weiterhin anspruchsvoll bleibt, sehen wir Chancen, langfristig antizyklisch zu investieren. Deshalb investieren wir weiterhin stark in Talente und Infrastruktur, die unseren zukünftigen Erfolg ausmachen. Als privat geführtes Unternehmen sind wir in der Lage, diese langfristige Sichtweise einzunehmen.“

Gleichzeitig gab Nicolas Pictet mit Wirkung zum 1. September 2019 sein Ausscheiden aus der Teilhaberschaft der Bank bekannt. Er ist seit 1991 Partner der Pictet-Gruppe.

Renaud de Planta, der 1998 als Partner zu Pictet kam, wird ihm in der Rolle als Senior-Teilhaber nachfolgen. Er ist derzeit der zweitälteste der sieben Partner der Pictet-Gruppe und hat einen Grossteil seiner Karriere bei Pictet verbracht, um die Geschäftseinheit Pictet Asset Management aufzubauen und zu leiten, die heute fast die Hälfte der verwalteten Vermögen und Gewinne der Gruppe ausmacht. Zuvor war er 12 Jahre bei UBS tätig und hatte dort verschiedene Führungspositionen inne, unter anderem als CEO der UBS in Hongkong und Nordasien. Er hat einen PhD und einen Master in Finanzwirtschaft von der Universität St. Gallen und einen MBA von der University of Chicago.

Nicolas Pictet bleibt mit Wirkung zum 1. September 2019 Präsident des Verwaltungsrats der Banque Pictet & Cie SA, der Schweizer Bank der Gruppe, und wird Mitglied des Aufsichtsrats der Pictet & Cie Group SCA, der Muttergesellschaft der Gruppe.

Gleichzeitig gab Pictet bekannt, dass per 1. April 2019 Sébastien Eisinger, stellvertretender CEO von Pictet Asset Management und Head of Investments, in die Pictet-Teilhaberschaft eintreten wird. Er begann seine Karriere bei der Pictet-Gruppe 1999 als Investmentmanager im Fixed-Income-Team von Pictet Asset Management und stieg vor seiner heutigen Position zum CIO Fixed Income auf. Seine Karriere begann er bei Lazard Frères Gestion in Paris als quantitativer Analyst. Er hat ein DEA (Diplôme d'étude approfondie) in Statistik und einen Master in Mathematik von der Universität Paris VII.

Nicolas Pictet dazu: "Wir freuen uns, Sébastien im Kreis der Teilhaber der Pictet-Gruppe willkommen zu heissen. Mit seinem Unternehmergeist, seinem langfristigen Denken und seiner umfassenden Investmenterfahrung im Asset Management, ganz zu schweigen von seinem grossen Wissen über Pictet und seiner Wertschätzung gegenüber unserer unverwechselbaren Kultur, erwarten wir, dass er einen bedeutsamen Beitrag zu unserem künftigen Erfolg leisten wird".

Union Investment legt Kommunalfonds auf

Union Investment hat einen institutionellen Publikumsfonds für kommunale Anleger aufgelegt. Der UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig ist ein auf die Ansprüche von Kommunen abgestimmter Mischfonds, der Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt und überwiegend sicherheitsorientiert investiert.

Das Konzept des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig (WKN: A2H9AZ; ISIN: DE000A2H9AZ3) ist in enger Zusammenarbeit mit der AG Treasury des Deutschen Städtetags entwickelt worden, um den bundesweit unterschiedlichen Anforderungen der Gemeindehaushaltsverordnungen an die Anlage von Kommunalgeldern weitestgehend gerecht zu werden. Auf Basis der Experteneinschätzungen aus mehreren Bundesländern wurde angestrebt, einen möglichst breiten Konsens über einen Rahmen für Investitionen von Kommunalvermögen zu erreichen.

Der aktiv gemanagte Mischfonds unterstützt die eher sicherheitsorientierten Anlagekriterien für öffentliche Gelder mit seinem Schwerpunkt auf Anleihen guter Bonität. Im derzeitigen Niedrigzinsumfeld strebt der Fonds an, zusätzliche Ertragschancen zu erschließen und kann dazu Schwellenländer- und Hochzinsanleihen beimischen. Bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens können in ausgewählten Aktien angelegt werden, Währungsrisiken werden weitestgehend abgesichert.

Nachhaltigkeitsaspekte spielen für viele Kommunen in Deutschland bei der Kapitalanlage eine wichtige Rolle und haben daher beim Management des neuen Fonds einen entsprechend hohen Stellenwert. „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ist aus ethischen Gründen sinnvoll und hilft uns, Risiken zu reduzieren“, sagt Thorsten Albrecht, Portfoliomanager des UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig.

Ein mehrstufiges System stellt die Integration der Nachhaltigkeitskriterien sicher: Zunächst werden Ausschlusskriterien berücksichtigt. Titel, die diese verletzen, kommen für die Anlage nicht in Frage. Ausgeschlossen sind beispielsweise Rüstungs- und Tabakproduzenten. In einem zweiten Schritt werden die infrage kommenden Titel einer eingehenden Nachhaltigkeitsanalyse unterzogen. Dabei fließen ökologische und soziale Aspekte sowie die Qualität der Unternehmensführung (ESG-Kriterien) in die Bewertung ein. „Wir verknüpfen die Nachhaltigkeitsanalyse mit der klassischen Unternehmensanalyse“, erläutert Portfoliomanager Michael Struckmann, der den UniInstitutional Kommunalfonds Nachhaltig gemeinsam mit Thorsten Albrecht managt.

Union Investment verwaltet mehr als 40 Milliarden Euro in nachhaltigen Geldanlagen und bringt diese Expertise auch in den neuen Fonds ein. Das verwaltete Gesamtvermögen beläuft sich auf rund 330 Milliarden Euro.

Hauck & Aufhäuser: Dr. Holger Sepp neues Mitglied des Vorstands

Dr. Holger Sepp (53) ist mit Wirkung zum 1. Februar 2019 zum Mitglied des Vorstands der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG berufen. Damit ergänzt er das bisher zweiköpfige Vorstandsgremium, bestehend aus Michael Bentlage und Wolfgang Strobel. Bei Hauck & Aufhäuser wird Sepp die Geschäftsbereiche Asset Servicing und Private Banking verantworten.

„Mit Holger Sepp gewinnen wir nicht nur eine erfahrene und am Markt bekannte Management- persönlichkeit. Vielmehr zeichnen ihn auch seine strategische Entwicklungsfähigkeit sowie seine ausgewiesene Expertise aus, was uns in der weiteren Wachstumsstrategie der Bank hilfreich sein wird“, erklärt Wolfgang Deml, Aufsichtsratsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser. „Wir begrüßen mit ihm eine Persönlichkeit in unserem Vorstandsteam, die über breite Erfahrungen auf der Kun- denseite wie auch in den operativen Bereichen der für uns relevanten Geschäftsfelder verfügt und dies in der Vergangenheit auch im internationalen Umfeld bereits erfolgreich unter Beweis gestellt hat“, ergänzt CEO Michael Bentlage.

Seit 2010 verantwortete Dr. Holger Sepp bei der zur Crédit Agricole gehörenden CACEIS Bank zum einen als Geschäftsführer und Mitglied der Niederlassungsleitung das Asset Servicing der Gruppe in Deutschland. Zum anderen war er für alle deutschen und österreichischen Kunden der Gruppe weltweit verantwortlich. Dabei agierte er aus den Standorten Frankfurt, München und Luxemburg heraus. Davor war Sepp von 2006 bis 2010 in verschiedenen Rollen für Sal. Oppenheim, zuletzt als Mitglied der Bereichsführung der Vermögensverwaltung, aus den Standorten Köln und Luxemburg heraus verantwortlich. Zwischen 2000 und 2005 fungierte er zuerst als Leiter Konzernentwicklung der DekaBank und später als Geschäftsführer der Deka Investment KAG in Frankfurt. Erste Berufserfahrungen sammelte Sepp seit 1993 in der Managementberatung, wo er zuletzt Partner und Mitinhaber einer auf Financial Services fokussierten Unternehmensberatung war.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Wells Fargo Asset Management Names Matthias Scheiber Global Head of Multi-Asset Portfolio Management

Wells Fargo Asset Management (WFAM) announced today that Matthias Scheiber has joined the firm as Global Head of Portfolio Management, Multi-Asset Solutions.

In this role, Matthias will be responsible for developing and managing outcome-oriented multi-asset investment solutions as part of WFAM’s Multi-Asset Solutions team. Reporting to Dan Morris, who was recently appointed to head of Multi-Asset Solutions, Matthias brings 20 years of investment industry experience and joins a team of 25 multi-asset investment professionals globally. He is based in London.

“With Matthias’s deep industry knowledge and long track record of delivering innovative solutions, we are even better positioned to meet our clients’ needs,” said Nico Marais, Co-CEO of Wells Fargo Asset Management. “We are excited to welcome him to Wells Fargo Asset Management.”

Matthias joins WFAM from Schroders, where he led the Multi-Asset team’s complex institutional mandates, involving risk-based investment solutions, Alternative Risk Premia Strategies, and Global Tactical Asset Allocation. Prior to Schroders, Matthias was a partner and fund manager at Aethra Asset Management, where he was responsible for the qualitative and quantitative investment research process, and managing absolute return products. He has also held senior roles at ABN AMRO Asset Management, and Raiffeisen Bank in Vienna.

The goal of the Multi-Asset Solutions team is to help investors increase, protect, and generate income from capital. Backed by the complete range of WFAM’s global investment capabilities –including leading active management and factor-based investing strategies – the Multi-Asset Solutions team focuses on product development and research to offer future-focused solutions across asset classes, geographies, and investment products. These products incorporate traditional balanced, target date, global tactical allocation, global income, absolute return, alternative risk premia, and inflation-sensitive strategies.

About Wells Fargo Asset Management

Wells Fargo Asset Management, a division of Wells Fargo Wealth and Investment Management, strives to help clients achieve their financial goals through investment options managed by specialized investment teams that are supported by independent risk management and backed by superior, collaborative service. With more than $466 billion in assets under management* (including assets held by Galliard Capital Management, Inc.), Wells Fargo Asset Management has 29 autonomous investment teams with specialized expertise and proven processes, more than 500 investment professionals, and a global reach with offices and clients around the world.
*As of Dec. 31

About Wells Fargo

Wells Fargo & Company (NYSE: WFC) is a diversified, community-based financial services company with $1.9 trillion in assets. Wells Fargo’s vision is to satisfy our customers’ financial needs and help them succeed financially. Founded in 1852 and headquartered in San Francisco, Wells Fargo provides banking, investment and mortgage products and services, as well as consumer and commercial finance, through 7,800 locations, more than 13,000 ATMs, the internet (wellsfargo.com) and mobile banking, and has offices in 37 countries and territories to support customers who conduct business in the global economy. With approximately 259,000 team members, Wells Fargo serves one in three households in the United States. Wells Fargo & Company was ranked No. 26 on Fortune’s 2018 rankings of America’s largest corporations. News, insights and perspectives from Wells Fargo are also available at Wells Fargo Stories.

FENTHUM verstärkt sein Business Development Team in Deutschland mit drei Neuzugängen

FENTHUM S.A., die Vertriebsunterstützung von ETHENEA Independent Investors S.A. und MAINFIRST Asset Management, verstärkt ihr Business Development Team in Deutschland. Andrea Wagner ist als Director Asset Allocation Clients für das Geschäft mit Dachfondsmanagern, Fondsselektoren der großen Privat- und Geschäftsbanken sowie ausgesuchten Vermögensverwaltern in Deutschland verantwortlich. Marvin Mocker betreut im Team Retail Kunden in Nord- und Ostdeutschland und Julia Silich unterstützt zukünftig als Executive im gleichen Team die Kundenbetreuung vom Frankfurter Büro aus.

Dominic Nys, Global Head of Business Development, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den drei neuen Kollegen: „Mit Andrea Wagners fundierter Expertise im Business Development auf dem deutschen Markt, insbesondere im Bereich Wholesale, ist sie die optimale Besetzung, um den Bereich Asset Allocation Clients aufzubauen. Dank Marvin Mocker und Julia Silich können wir unsere regionale Abdeckung sowie die Kundenbetreuung weiter zielgerichtet ausbauen.“

Andrea Wagner war zuvor als Executive Wholesales Deutschland bei der Spängler IQAM Invest GmbH tätig. Zu ihren weiteren Stationen zählen die GAM (Deutschland) AG, bei der Andrea Wagner Direktorin im Bereich Wholesale war, sowie cominvest Asset Manager GmbH.

Marvin Mocker ist studierter Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler und sammelte zuvor unter anderem branchenrelevante Erfahrung als Produktmanager bei der Netfonds AG. Julia Silich, ebenfalls studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, arbeitete zuvor bei BlackRock Investment Management (UK) Limited als Analyst und Sales Support für den Kundenbereich Retail.

Klimapolitik: Wann steigt der Handlungsdruck für Europas Immobilieninvestoren?

Union Investment hat institutionelle Immobilieninvestoren in den drei größten europäischen Volkswirtschaften zu ihrer Perspektive auf die internationale Klimapolitik und die Rolle der Immobilienwirtschaft befragt. Aktueller Anlass für die Befragung war das neue Regelbuch zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags, das Ende 2018 auf der Weltklimakonferenz in Katowice verabschiedet wurde. Die globale Staatengemeinschaft verpflichtet sich darin zu gemeinsamen verbindlichen Standards zur Berichterstattung über ihre Treibhausgas-Emissionen an die Vereinten Nationen. Für Industriestaaten gelten die neuen Standards bereits ab dem Jahr 2022.

Vor diesem Hintergrund untersuchte die Umfrage, wann Immobilienunternehmen mit einem steigenden öffentlichen Handlungsdruck für ihre Branche rechnen. Das Ergebnis zeigt eine klare Tendenz auf: Nur 37 Prozent der insgesamt 150 Befragten rechnen damit, dass der öffentliche Druck bereits in den kommenden zwei Jahren spürbar wächst. Wird der Betrachtungszeitraum allerdings auf fünf Jahre ausgeweitet, sind es bereits 49 Prozent der institutionellen Investoren, die davon ausgehen, dass die Immobilienwirtschaft unter zunehmenden Handlungsdruck gerät.

Europäische Immobilieninvestoren in relativem Einklang

Auffällig ist, dass Profianleger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der Umfrage nahezu mit einer Stimme sprechen, da es bei den Einschätzungen kaum Abweichungen gibt. Einzige Ausnahme: Die britischen Immobilieninvestoren machen sich in Sachen Klimapolitik die wenigsten Gedanken über eine kurzfristige Perspektive. Nur 29 Prozent dieser Befragtengruppe erwarten dass der öffentliche Handlungsdruck bereits in den nächsten zwei Jahren ansteigt.

„Das Immobiliengeschäft ist langfristig ausgerichtet. Das heißt: Je früher große Immobilieninvestoren klimapolitische Ziele in ihre Geschäftsstrategie integrieren desto geringer sind die Risiken, wenn die öffentliche Debatte um die Klimafreundlichkeit von Immobilien in Zukunft an Fahrt aufnimmt. Nach dieser Maxime handeln wir“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG.

Lediglich Projektentwickler und Bauträger scheren unter den Befragten aus dem allgemeinen Markttrend aus. Zu einem Anteil von 55 Prozent erwarten diese bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre einen verstärkten öffentlichen Druck. Dieser Befund überrascht wenig, da Projektentwickler das Immobilienangebot von morgen bereitstellen und in Abstimmung mit Behörden schon heute stärker mit Nachhaltigkeitsfragen konfrontiert sind als andere Marktteilnehmer.

72 Prozent bemängeln Datenqualität für Nachhaltigkeits-Reporting

Darüber hinaus hat die Umfrage einen hohen Bedarf nach mehr Transparenz bei den Immobilienverbrauchsdaten offengelegt. Nur 28 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass auf Basis der aktuell verfügbaren Daten ein gutes Nachhaltigkeits-Reporting möglich ist. Optimierungsbedarf in diesem Bereich sehen offenbar in erster Linie Immobilieninvestmentgesellschaften, Immobilienfonds und Versicherungen / Pensionskassen, deren Zustimmungsraten zwischen 20 und 25 Prozent liegen und damit unterhalb des Durchschnitts.

„Die Anforderungen insbesondere institutioneller Anleger an ein aussagekräftiges Nachhaltigkeits-Reporting sind hoch. Digitalisierung und Nachhaltigkeit müssen noch enger miteinander verzahnt werden, damit die Reporting-Qualität steigt und sich Immobilien auch im Wettbewerb mit anderen Anlageklassen langfristig gut behaupten können“, sagt Wilhelm.

Über Union Investment​

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

Legal & General Investment Management baut Multi-Asset-Angebot für europäische Investoren aus

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von über 1.000 Milliarden Euro, lanciert eine in Luxemburg domizilierte SICAV-Version des L&G Multi Asset Target Return Fonds. Der Launch ist ein weiterer Entwicklungsschritt im Ausbau des Europageschäfts von LGIM. Zuvor hatte das Unternehmen seine internationalen Expansionspläne bereits dadurch untermauert, in dem der Asset Manager das deutsche Team sowohl für die Betreuung institutioneller Kunden als auch im Wholesale-Bereich gestärkt und 23 neue Fonds für europäische Investoren aufgelegt hat.

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds ist ein Zielrenditefonds mit einem uneingeschränkten Investmentansatz, der eine interessante Alternative zu Aktien mit einem Renditeziel von jährlich fünf Prozent über einen rollierenden Dreijahreszeitraum bietet. Der Fonds verfügt über ein einzigartiges Portfoliodesign im Hinblick auf die Art und Weise, wie er Renditen generiert und Risiken steuert. Er kombiniert drei Ertragsströme: diversifiziertes Marktexposure, alternative und taktische Strategien bei gleichzeitig ganzheitlichem Risikomanagement, um das Anlageergebnis mit den Zielen des Fonds in Einklang zu bringen.

Der Fonds strebt eine geringe Abhängigkeit von der Marktentwicklung an - sein Ziel ist der Kapitalerhalt. Erreicht wird dies durch ein Risikomanagement, das sich an drei verschiedenen Risikozielen orientiert: Verringerung der Gesamtvolatilität, Begrenzung der Korrelation der Fondsperformance mit der von globalen Aktien und Begrenzung der potenziellen Verluste des Fonds aufgrund von Kursrückgängen an den Aktienmärkten. In der Praxis bedeutet dies, dass der Fonds darauf abzielt, den Equity-Beta-Wert über einen Dreijahreszeitraum durchschnittlich unter 0,4 zu halten und die Partizipation an Abwärtsbewegungen von Aktien in signifikanten Abschwungphasen auf maximal 40 Prozent zu begrenzen. Der Fonds verfügt über die Flexibilität, kurzfristige Einschätzungen über Anlageklassen, Länder, Währungen und Sektoren zu berücksichtigen. Zudem wird es in schwierigen Marktphasen spezifische Umschichtungen geben – mit dem Ziel, auch in einem solchen Marktumfeld eine positive Performance zu erzielen.

Der Investmentfonds wird von denselben vier Personen gemanagt, die auch das bestehende britische Pendant des Fonds verwalten: Emiel van den Heiligenberg, Willem Klijnstra, John Roe und Chris Teschmacher. Die bestehende Strategie ist seit ihrer Einführung im Jahr 2015 erfolgreich* und hat die großen Wettbewerber in diesem Sektor outperformt. Mit einem wirklich flexiblen Investmentansatz greift der Fonds die Investmentexpertise von LGIM in den Bereichen Asset Allocation, Active Equity und Fixed Income zurück. Er nutzt darüber hinaus auch die Größenvorteile von LGIM hinsichtlich der Low-Cost-Index-Strategien und des Expert Dealing Desk, was den Anlegern erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht.

Der Fonds richtet sich sowohl an private als auch an institutionelle Anleger in Deutschland, der Schweiz, Irland, den Benelux- und skandinavischen Ländern.

„Nach zehn Jahren mit positiven Renditen aus den wichtigsten Assetklassen wird es im Jahr 2019 voraussichtlich eine größere Herausforderung sein, Alpha zu generieren“, sagt Volker Kurr, Head of Europe von LGIM. „Angesichts der anhaltenden Marktvolatilität sehen wir eine steigende Nachfrage der Kunden nach Low-Beta-Strategien und Lifecycle-Lösungen, wo die Anlagehorizonte kurzfristiger sind, bei gleichzeitig niedrigen Kosten. Dieser Fonds bietet genau das, und wir erwarten, dass er für Kunden mit höheren Renditezielen zu einer Kernposition wird.“

„Der Fonds ist speziell darauf ausgelegt, Renditen zu generieren, die weniger von der Marktrichtung abhängen“, sagt Emiel van den Heiligenberg, Head of Asset Allocation bei LGIM. „Dabei stützt er sich auf die gesamte Anlageerfahrung von LGIM und bietet eine inhärente Portfolio-Diversifizierung sowie einen weniger volatilen Pfad zu Kapitalzuwächsen. In den vergangenen drei Jahren konnten wir bei britischen Anlegern eine starke Nachfrage nach diesem Fonds beobachten. Wir erwarten eine ähnliche Reaktion derjenigen europäischen Anleger, die Renditen erzielen wollen, die weniger mit der Marktentwicklung korrelieren.“

Der L&G Multi Asset Target Return Fonds (GBP) wurde 2015 aufgelegt und erzielte seit seiner Auflegung eine jährliche Rendite von 3,58 Prozent. In den vergangenen drei Jahren hat er vor Abzug von Gebühren eine jährliche Rendite von 5,42 Prozent erreicht. LGIM verwaltet weltweit im Auftrag von Privatanlegern und institutionellen Investoren mehr als 40 Milliarden Britische Pfund in Multi Asset-Strategien.


(*)Der L&G Multi Asset Target Return Fund - GBP wurde 2015 aufgelegt und hat seit seiner Auflegung jährlich 3,58 Prozent und in den vergangenen drei Jahren jährlich 5,42 Prozent vor Abzug von Gebühren erwirtschaftet.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Renditen. Der Wert Ihrer Investition und die daraus resultierenden Einnahmen sind nicht garantiert und können steigen und fallen.

Credit Suisse weitet Angebot für externe Vermögensverwalter und Fondsmanager aus

Die Credit Suisse strebt den Ausbau im Geschäft mit externen Vermögensverwaltern, Multi-Family Offices und Fondsmanagern außerhalb der Schweiz an, Deutschland ist dabei ein zentraler Wachstumsmarkt. Dieser strategische Schritt wird federführend durch Björn Kogler vorangetrieben, der im Herbst 2018 zur Credit Suisse gewechselt ist.

Zukünftig sollen auch in Deutschland ansässige Asset Manager, Family Offices sowie Pensionskassen, Versorgungswerke und Versicherungen mit Fondsstrukturen in Luxemburg, Irland oder der Schweiz ab einem Fondsvermögen von 100 Millionen Euro betreut werden.

Aufgrund des langjährigen Track Records im Asset-Servicing ist die Credit Suisse in der Lage, Kunden eine vollumfängliche ‚One-Stop-Shop’-Lösung anzubieten. Dabei zeichnet sich das Angebot insbesondere durch eine hohe Prozessgeschwindigkeit unter gleichzeitiger Erfüllung aller regulatorischen Anforderungen aus. Darüber hinaus können Kunden auf das Angebot der Gesamtbank zugreifen, darunter z.B. FX Share Class Hedging oder Finanzierungen im Alternativen Investment Segment.

Björn Kogler, Head Business Development: „In einer zunehmend konsolidierten und fragmentierten Fund Provider Landschaft nimmt die Credit Suisse Group auch künftig eine starke Position ein und will diese nun über die Schweiz hinaus gezielt ausbauen. Wir freuen uns darauf, unser Leistungsspektrum auch in Deutschland zu etablieren.“

Björn Kogler ist seit Herbst 2018 für Credit Suisse tätig und verantwortet als Head Business Development das Geschäft mit externen Asset Managern in Europa. Zuvor war er über zehn Jahre bei MainFirst tätig, zuletzt als Partner im Bereich Asset Management an den Standorten Frankfurt, Luxemburg und der Schweiz.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der großen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 45’560 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com

First Private und re:cap global investors ag initiieren weiteren Erneuerbare-Energien-Fonds

Die re:cap global investors ag, ein international tätiger Asset Manager für Erneuerbare Energien, und die Frankfurter Fondsboutique First Private legen ihren dritten Erneuerbare-Energien-Fonds auf. Der „RE Infrastructure Opportunities“ wurde speziell für institutionelle Anleger konzipiert und soll in mindestens drei verschiedene Technologien investieren: Die Kerninvestments konzentrieren sich auf Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte in ausgewählten OECD-Ländern. Das Portfolio kann um Satelliten-Investments aus den Bereichen Energiespeicher und Energieeffizienz ergänzt werden. Vertriebspartner und Initiator ist First Private.

„Der Ausbau regenerativer Energien steht in vielen Ländern weltweit ganz oben auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda. Die geschätzte durchschnittliche Wachstumsrate der globalen Erzeugungskapazität beträgt bis 2025 fast 10 Prozent pro Jahr“, so Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag. „Investitionen in diese aussichtsreiche Asset-Klasse bieten zudem langfristig stabile Cash-Flows und unkorrelierte Erträge. Damit sind Erneuerbare-Energien-Projekte besonders für institutionelle Anleger mit langlaufenden Verpflichtungen eine weiterhin gefragte Ergänzung des Portfolios.“ Der erwartete IRR des „RE Infrastructure Opportunities“ liegt nach Kosten bei sechs Prozent über eine Fondslaufzeit von 15 Jahren. Eine Zeichnung ist ab 5 Millionen Euro möglich.

Die Strategie: Stabile Erträge durch technologische und geografische Diversifikation

Die Fonds der FP Lux Gruppe investieren über die re:cap global investors ag seit 2011 in Erneuerbare Energien. Die beiden Vorgängerfonds sind mit insgesamt mehr als einer Milliarde Euro in über 50 Wind- und Solarprojekten mit über 600 Megawatt installierter Leistung investiert. Die Solar- und Windkraftanlagen in den Fonds der FP Lux Gruppe produzieren grünen Strom für 380.000 Haushalte und führen zu einer Einsparung von 600.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Damit leisten die Investments der institutionellen Investoren in den Fonds der Gruppe einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz.

Der „RE Infrastructure Opportunities“ ist nun der dritte Fonds der Gruppe und wurde in der Rechtsform einer SCSp SICAV-RAIF aufgelegt. Ziel der weiterentwickelten Fondsstrategie ist es, durch die Kombination von verschiedenen Erzeugungstechniken sowie einer zusätzlichen geografischen Diversifikation ein geglättetes Ertragsprofil auf Portfolioebene zu erreichen. „Die Potenziale der Anlageklasse Erneuerbare Energien werden dabei bestmöglich ausgeschöpft, sofern unterschiedliche Anlageformen mit spezifischen Erträgen, Risiken und Anlagebedingungen intelligent kombiniert werden, da verschiedene Erzeugungsarten unterschiedliche und teilweise antizyklische Ertragsvolatilitäten haben. Analysen der re:cap zeigen beispielsweise, dass die mittleren Windgeschwindigkeiten in Dänemark und die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland negativ korrelieren“, erklärt Seibel.

Vorgesehen sind mindestens zehn Projekttransaktionen, verteilt auf mindestens drei verschiedene Technologien. Das Portfolio des „RE Infrastructure Opportunities“ wird dabei schrittweise aufgebaut. Die ersten Investitionen erfolgen in etablierte Techniken mit geringer Ertragsvolatilität wie Photovoltaik und Wasserkraft. Investitionen in Batteriespeicher und Energieeffizienz werden im Rahmen eines Strategie-Updates ab 2020 in Betracht gezogen. Seibel: „Bei der Asset-Allokation stehen die Qualität und die Nachhaltigkeit der Projekte sowie deren Projektpartner stets an erster Stelle. Darüber hinaus legen wir auch weiterhin einen großen Wert auf den engen Austausch mit unseren Investoren. Neue Anlagethemen werden mit ihnen gemeinsam erschlossen.“ Das Zielvolumen liegt bei 500 Millionen Euro. Maximal 20 Prozent des Fondsvolumens werden dabei in ein einzelnes Projekt allokiert.

Das erste Projekt: Acht Photovoltaikparks in Dänemark

Der „RE Infrastructure Opportunities“ hat bereits zwei institutionelle Investoren gewonnen. Mit dem Startkapital wurde im Dezember 2018 das erste Projekt für den Fonds erworben: acht Photovoltaikparks mit einer Leistung von 70,5 Megawatt (MW) in Dänemark. Seibel dazu: „Dänemark gehört zu den internationalen Vorreitern beim Ausbau regenerativer Energiequellen und bietet dank eines stabilen makroökonomischen und politischen Umfeldes sowie eines attraktiven Steuersystems für ausländische Investoren sehr gute Investitionsbedingungen. Projektierer und Verkäufer der Solarparks ist der namhafte dänische Projektentwickler European Energy A/S mit dem wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben. Damit ist diese Transaktion ein gutes Beispiel für unsere Prioritäten bei der Projektauswahl für den RE Infrastructure Opportunities, nämlich ausgereifte Technologien, volkswirtschaftlich stabile Märkte und erstklassige Partner.“

re:cap global investors ag

Die re:cap global investors ag ist ein international tätiger unabhängiger M&A-Berater und Asset Manager für Erneuerbare Energien. Mit einem spezialisierten Team betreut sie ihre Kunden bei der Bewertung und Auswahl geeigneter Projekte. Auf Wunsch fungiert die re:cap auch als Betreiber der Anlagen und prüft diese regelmäßig auf Prozess- und Erlösoptimierungen. Als Boutique bietet die re:cap erstklassige und hochwertige Beratung für institutionelle Investoren bei ihren Investments in Infrastrukturprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. So wurden im Auftrag der Kunden aus über 13.000 Megawatt geprüfter Projekte bereits mehr als 700 Megawatt empfohlen und erworben.
Weitere Informationen unter www.re-cap.ch 

Robo Advisor fintego feiert 5-jähriges Jubiläum und senkt die Gebühren

fintego, der Robo-Advisor der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), feiert sein fünfjähriges Bestehen. Als einer der Pioniere im deutschen Markt gestartet, konnten in den letzten Jahren die Leistungsfähigkeit der Anlagestrategie innerhalb einer sehr ereignisreichen Börsenzeit unter Beweis gestellt, Auszeichnungen gewonnen und eine Vielzahl an Kunden überzeugt werden.

„Nachdem wir in Deutschland vor nunmehr fünf Jahren mit fintego als einem der ersten Robo Advisor am Markt gestartet sind, blicken wir mit Stolz auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück. Sowohl die Entwicklung des Marktes an sich, aber auch die zahlreichen gewonnenen Auszeichnungen und das Interesse sowie positive Feedback unserer Kunden haben uns in unserer Entscheidung bestätigt“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase.

Der deutsche Robo-Advisor-Markt kann dabei, trotz seiner vergleichsweise kurzen Historie, auf eine dynamische Entwicklung zurückblicken. Seitdem fintego im Januar 2014 als einer der Pioniere gestartet ist, ist die Zahl der Anbieter kontinuierlich gestiegen. Während der Markt zu Beginn, neben fintego, überwiegend von Anbietern mit FinTech-Hintergrund erschlossen wurde, haben in letzter Zeit auch große Bankhäuser entsprechende Angebote an den Markt gebracht. „Vielfach herrscht die Meinung vor, dass digitale Finanzdienstleistungsangebote in erster Linie ein Thema für FinTechs sind und Banken hier nicht innovativ und leistungsfähig wären. Mit fintego ist es uns aber gelungen, dies erfolgreich zu widerlegen und als traditionelle Bank das Thema Robo Advisor in Deutschland mit zu entwickeln“, betont Geyer.

Neben der wachsenden Anbieteranzahl ist auch zu beobachten, dass sich die Geschäftsmodelle über die Jahre zunehmend verändert haben. Während die Anbieter in der Regel mit einem reinen B2C-Angebot gestartet sind, welches ausschließlich digital abschließbar war, verändert sich der Fokus hier zunehmend. Mehr und mehr Anbieter versuchen, ihre Robo-Advisor-Leistungen auch B2B-Kunden anzubieten. „Als führende B2B-Direktbank in Deutschland waren wir auch hier einer der Trendsetter im deutschen Robo-Advisor-Markt und haben fintego bereits frühzeitig in einer White Label-Variante aufgelegt. 2016 konnten wir sogar bereits den ersten Partner für dieses Angebot gewinnen“, erklärt Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase.

Daneben verschwimmen auch die Grenzen zwischen Robo Advisor und einer klassischen Vermögensverwaltung zunehmend. „Es ist nicht nur so, dass die klassischen Vermögensverwalter bei den digitalen Leistungsbausteinen in unterschiedlichen Bereichen aufholen, wir haben auch mit Interesse verfolgt, dass einige Robo Advisor sich von einem rein digitalen Angebot verabschiedet haben und teilweise deutschlandweit Kundenveranstaltungen durchführen. Dies muss sicherlich auch vor dem Hintergrund der Herausforderung, als neuer Anbieter in ausreichender Anzahl Kunden zu gewinnen, betrachtet werden“, führt Geyer weiter aus.

Die Leistungsfähigkeit von fintego wurde über die Jahre durch eine Vielzahl an gewonnenen Auszeichnungen bestätigt. „Beispielsweise haben wir 2016, 2017 und 2018 bei BankingCheck.de in der Kategorie Robo Advisor mit „sehr gut“ abgeschnitten, 2016 beim ETP Award den „1. Platz“ in der Kategorie Online-Vermögensverwaltung belegt und waren 2017 und 2018 mit der Note „sehr gut“ einer der Testsieger beim Robo-Advisor-Test des Extra Magazins“, sagt Linner. Darüber hinaus stehen die stetig wachsende Kundenanzahl sowie das vielfach positive Kundenfeedback und die Weiterempfehlungen für die Qualität von fintego.

Auch die Anlagestrategie von fintego konnte sich seit 2014 in sehr ereignisreichen Börsenphasen, welche zahlreiche Herausforderungen boten, bewähren. Die unterschiedlichen Strategien lieferten dabei, je nach Risikoprofil, eine attraktive Wertentwicklung. „Wir sind davon überzeugt, dass mit einer zunehmenden Reife des Marktes auch die Performance – als absoluter Leistungskern eines Vermögensverwalters – mehr in den Fokus rücken wird. Schließlich ist die Wertentwicklung das, was am Ende für den Anleger auch die größte Bedeutung hat. Als Anbieter mit einem mehrjährigen erfolgreichen Track Record können wir hier sicherlich eine gute Referenz bieten“, ergänzt Geyer.

„Insgesamt haben die Veränderungen und die Dynamik der letzten fünf Jahre gezeigt, dass die Entwicklung im Bereich der Robo Advisor noch lange nicht am Ende angekommen ist. Wir werden weiter hart daran arbeiten, unsere Kunden zufriedenzustellen und den Markt aktiv weiterzuentwickeln“, resümiert Geyer.

In diesem Sinne werden anlässlich des 5-jährigen Jubiläums und aufgrund des deutlich gestiegenen Anlagevolumens die Gebühren von fintego gesenkt. Zudem wird speziell für große Anlagesummen eine weitere Stufe im Gebührenmodell ergänzt. „Durch das zunehmende Interesse von Privatpersonen sowie auch Unternehmen, größere Summen bei fintego anzulegen, haben wir uns dazu entschieden, auch ein spezielles Angebot für Anlagen ab einer Million Euro zu ergänzen“, so Geyer abschließend.

Unabhängig von der Anlagesumme fällt, im Vergleich zu den bisherigen Preisen, ab dem ersten April 2019, eine um 5 Basispunkte geringere All-in-Fee an. Die Gebühr für Anlagen ab 50.000 Euro sinkt dadurch beispielsweise von 0,45% p.a. auf 0,40% p.a. „Da sowohl Neu- als auch Bestandskunden in den letzten Jahren mit ihren Investitionen in fintego das Volumen stetig wachsen ließen, können wir von Skaleneffekten profitieren. Diese geben wir mit der Gebührensenkung gerne an die Kunden weiter“, begründet Geyer. „Bei den Gebühren profitiert der Kunde natürlich auch davon, dass ebase als Anbieter von fintego sowohl Leistungen einer depotführenden Bank als auch eines Finanzportfolioverwalters aus einer Hand bieten kann. Dadurch war es stets möglich, die Kosten im Sinne des Kunden gering zu halten“, ergänzt Linner.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Crypto Assets Conference 2019: Eine einzigartige Konferenz zum Thema „Blockchain und Finance“

Das Jahr 2017 war ein boomendes Jahr für Blockchain, Kryptowährungen und ICOs. Täglich wurde darüber in den Medien berichtet und Kryptowährungen sind seitdem kein unbekanntes Phänomen. Im Jahr 2018 kam der Absturz des Bitcoin - ähnlich wie bei der Entwicklung der Dotcom-Blase vor 20 Jahren. Dies ist jedoch nicht mit einem Scheitern der Blockchain-Technologie gleichzusetzen, ganz im Gegenteil: Unternehmen verfügen über mehr Wissen denn je, hinterfragen kritisch, investieren zunehmend größere Ressourcen und entwickeln neue Strategien und Geschäftsmodellen. Insbesondere die 2019 aufkommenden Security Tokens geben neue Anreize zur Diskussion zumal diese das Potenzial haben die Finanzbranche komplett auf den Kopf zu stellen.

Um diese Entwicklung zu unterstützen, Wissen zu teilen und Fortschritte zu debattieren, veranstaltet das Frankfurt School Blockchain Center gemeinsam mit KI decentralized und financial.com die Crypto Assets Conference (www.crypto-assets-conference.de). Zum Ziel der Veranstaltung äußert sich der Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, Prof. Dr. Philipp Sandner, folgendermaßen: „Unsere Konferenz im Februar 2019 bringt führende Experten aus den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und Finanzwesen nicht nur aus Deutschland, sondern auch internationalen Unternehmen und Institutionen, zusammen. Zu Gast sind neben der Europäischen Zentralbank und der Bafin auch die wichtigsten Protagonisten aus Konzernen und Startups, die Deutschland zu bieten hat.“

Die Crypto Assets Conference behandelt daher unter anderem folgende Themen: Wie werden Crypto Assets reguliert und besteuert? Welche Entwicklungen gibt es u.a. in Deutschland und Europa? Welche Geschäftsmodelle stecken hinter den dutzenden Blockchain-Startups? Welche Auswirkungen werden Security Token Offerings (STO) auf die traditionellen Börsengänge haben? Wie werden sich Initial Coin Offerings (ICOs) weiterentwickeln?

Auf der Crypto Assets Conference werden diese Themen von namhaften Referenten besprochen, unter anderem:

  • Dr. Martin Diehl, Deutsche Bundesbank
  • Alexander Höptner, Börse Stuttgart
  • Dirk Bullmann, Europäische Zentralbank
  • Christoph Kreiterling, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
  • Marjan Delatinne, Ripple
  • Austin Alexander, Kraken
  • Michael Spitz, Commerzbank
  • Und weitere 40 Vortragende

Die Crypto Assets Conference findet am 25. und 26. Februar 2019 statt und wird auf dem Campus der Frankfurt School of Finance & Management ausgerichtet. Frühzeitige Anmeldungen lohnen sich, denn bis zum 31. Januar 2019 sind die Ticketpreise deutlich rabattiert.

Weitere Informationen zur Crypto Assets Conference: www.crypto-assets-conference.de

First Private launcht Rohstofffonds für institutionelle Anleger

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management erweitert ihre Produktpalette und legt ihren ersten Rohstofffonds auf: Der First Private Systematic Commodity [ISIN: DE000A0Q95D0] bietet ein UCITS-konformes Vehikel, mit dem institutionelle Anleger ihr Portfolio um die Asset-Klasse Rohstoffe ergänzen. Der Fonds investiert über Long- und Short-Positionen in insgesamt 14 Rohstoffe aus den Segmenten Energie, Basismetalle und Edelmetalle. Agrarrohstoffe und Lebensmittel sind aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen.

„Rohstoffinvestments können das Risiko-Renditeprofil eines klassischen Portfolios spürbar verbessern, denn sie zeichnen sich durch eine niedrige Korrelation zum Aktien- und Anleihenmarkt aus“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private. „Die Diversifikationsvorschriften der UCITS-Richtlinie hindern viele professionelle Anleger allerdings an Direkt-Investitionen in einzelne Rohstoffe. Deshalb sind Exchange Traded Commodities sowie rohstoffpreisbasierte Derivate häufig das Mittel der Wahl. Das Angebot an aktiv gemanagten Publikumsfonds wie dem Systematic Commodity ist in Deutschland dagegen noch überschaubar. Gleichzeitig beobachten wir eine kontinuierlich steigende Nachfrage.“ Einen noch wertvolleren Beitrag zum Gesamtportfolio können Strategien bieten, die sowohl auf steigende (long) als auch auf fallende (short) Rohstoffsegmente setzen. „Echte Long/Short-Ansätze erschließen mehr Diversifikationspotenzial, größere Investitionsspielräume und damit ein verbessertes Chance-Risiko-Profil im Vergleich zum klassischen Long-Investment im Rohstoffmarkt“, so Zellmann.

Neuer Fonds, bewährte Strategie

Zum Start vertrauen Privatbanken und Family Offices dem neu aufgelegten Fonds rund 20 Millionen Euro Volumen an. Die Strategie bewährt sich bereits seit mehr als drei Jahren in den Multi-Strategy-Portfolios von First Private. Insgesamt hat die Fondsboutique mehr als zehn Jahre Erfahrung als Rohstoff-Quant-Manager. Aktuell wird ein Strategievolumen von 150 Millionen Euro verwaltet. „Unsere Rohstoff-Strategien weisen langfristig sehr niedrige Korrelationen zu traditionellen Asset-Klassen auf und haben sich oft, gerade in schwierigen Rohstoffmarktlagen, behauptet. Wir arbeiten mit liquiden Derivaten, so dass der Fonds täglich handelbar ist“, sagt Christian Schuster, verantwortlicher Senior Portfoliomanager des Fonds.

Der First Private Systematic Commodity setzt auf zehn bewährte Substrategien, um an den Entwicklungen der Rohstoffmärkte zu partizipieren und ein systematisches Alpha über unterschiedliche Märkte zu erzielen. „Wichtige Kriterien für die Selektion sind unter anderem saisonale Muster, die Form der Rohstoffterminkurven beziehungsweise die Positionierung auf der Kurve oder das Preismomentum der verschiedenen Rohstoffkategorien“, so Schuster. „Wir richten das Portfolio monatlich komplett neu aus, um flexibel auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren zu können.“ Die jährliche Zielrendite des First Private Systematic Commodity liegt nach Abzug aller Kosten bei 5 bis 7 Prozent. Die Mindestanlagesumme beträgt 1 Million Euro.

FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH

FIRST PRIVATE ist eine international agierende, unabhängige und partnerschaftlich geführte Asset-Management-Boutique aus Frankfurt und verwaltet ein Vermögen von etwa 2,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2018). Bereits seit Anfang der neunziger Jahre setzt FIRST PRIVATE Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung aktiver, quantitativer Investmentstrategien in den Bereichen „Aktien“ und „Absolute Return“. Unternehmerische Unabhängigkeit und Spezialisierung ermöglichen der Gesellschaft ein außergewöhnlich hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit im Produktangebot. Die Geschichte von FIRST PRIVATE geht auf die 1990 gegründete Salomon Brothers KAG (später Citigroup Asset Management KAG) zurück, die im April 2003 im Rahmen eines MBO vom Management übernommen wurde.

BlueOrchard: starke Performance in 2018 – positiver Ausblick für 2019

BlueOrchard blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und baut seine Position als weltweit größter Vermögensverwalter in den Bereichen Mikrofinanzen und Impact Investing weiter aus. Damit blickt das Unternehmen positiv auf ein ereignisreiches Jahr 2019.

Aufbauend auf einer starken Investitionspipeline und einer wachsenden Investorenbasis, unter anderem aus Japan, Schweden und Großbritannien verzeichnet BlueOrchard eine solide Performance und Wachstum bei allen Fonds. Darüber hinaus hat BlueOrchard seine globale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Büros in Singapur weiter erhöht. Dies unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, seine Partner durch lokale Präsenz und Expertise noch besser zu unterstützen. Durch das Initiieren des BlueOrchard Impact Summit 2018, bei dem Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand zusammenkamen, wurde zudem das Bewusstsein für den Investitionsbedarf in Entwicklungsländern geschärft.

Mit dem Lancieren seines ersten UCITS-konformen Fonds, dem Emerging Markets SDG Impact Bond Fund, bietet BlueOrchard Privatanlegern und institutionellen Anlegern seit August 2018 eine skalierbare und liquide Alternative zu traditionellen Mikrofinanzanlangen. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken.

Im Jahr 2019 wird BlueOrchard diesen Weg fortsetzen und sich auf die Beseitigung der Finanzierungslücke für grüne Infrastrukturprojekte auf subnationaler Ebene in afrikanischen Ländern sowie auf die Eröffnung des Zugangs zu Klimaversicherungsprodukten für die von Klimaereignissen am stärksten gefährdeten Menschen konzentrieren.

“2018 war für BlueOrchard ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem wir erneut eine starke Performance gezeigt und das 20-jährige Bestehen unseres Flaggschiff-Fonds gefeiert haben. Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, dass unser Flaggschiff-Fonds zu den Emerging Markets-Fonds mit der besten Performance in 2018 zählt. Wir möchten uns bei unseren bestehenden und neuen Investoren für das anhaltende Vertrauen, das sie uns entgegengebracht haben, bedanken. Wir freuen uns darauf, unseren Partnern auf der ganzen Welt auch im kommenden Jahr bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anbieten zu können.“, sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Investoren zeigen zunehmend ein starkes Interesse an Impact Investing. Mit fast 20 Jahren Erfahrung ist BlueOrchard gut aufgestellt, um diesen Investoren innovative Anlagemöglichkeiten anzubieten, mit denen sie zur Lösung dringender globaler Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit und den Folgen des Klimawandels beitragen können. Es gibt keine größere Rendite, als unseren Planeten zu schützen und eine gerechtere Welt für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu schaffen.”, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5,7 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Union Investment erzielt starkes Ergebnis im Vermietungsgeschäft 2018

Union Investment hat im Jahr 2018 gewerbliche Immobilienflächen mit einem Gesamtumfang von 854.000 m2 neu- und nachvermietet. Dieses Ergebnis bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Bilanz des Vorjahres, die 867.000 m2 auswies. Mit 56 Prozent entfiel der überwiegende Teil der Vermietungsleistungen auf Immobilien in Deutschland. Weitere europäische Standorte schlugen mit 33 Prozent zu Buche, außereuropäische Objekte vereinten 11 Prozent der Gesamtvermietungsleistung 2018 auf sich. Die Neu- und Nachvermietungen sichern den Fonds eine aggregierte jährliche Nettomiete von rund 201 Millionen Euro.

„Die verschiedenen Regionen in unserem Portfolio haben 2018 unterschiedliche Anforderungen an unsere Asset-Management-Einheiten gestellt. Mit unseren spezialisierten Teams haben wir diese Herausforderungen hervorragend gemeistert und den Immobilienfonds von Union Investment damit eine Gesamtvermietungsquote von 96,6 Prozent zu lukrativen, den Märkten angemessenen Mietkonditionen gesichert. Die Stärke der globalen Immobilienmärkte spiegelt sich in unserem Portfolio deutlich wider“, sagt Volker Noack, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Nachvermietungen dominieren in Deutschland

In Deutschland lag der Schwerpunt eindeutig auf Nachvermietungen, um Bestandsmieter auf hohen Mitniveaus langfristig an die Objekte zu binden. Von den 475.000 m2 Vermietungsleistungen entfielen 73.000 m2 auf Neuvermietungen. Das entspricht einem Anteil von 15 Prozent. Die größte Neuvermietung über rund 9.200 m2 war der Einzug des Hotelbetreibers Motel One in die Riem Arcaden in München nach Fertigstellung einer Projektentwicklung zur Erweiterung des Objekts. Außerdem konnten beispielsweise 5.300 m2 im Shopping Center „DAS ES!“ in Esslingen, 3.200 m2 in einem Logistikzentrum in Norderstedt bei Hamburg und 2.200 m2 an Bauhaus in Hannover vermietet werden. Aufgrund der hohen Vermietungsquote wurden überwiegend Neuvermietungen kleiner Flächen registriert. So hat das deutsche Büroportfolio etwa eine Rekordauslastung von 98 Prozent erreicht.

Höhere Neuvermietungsquoten in Europa und Amerika

In den übrigen europäischen Märkten lag der Anteil der Neuvermietungen mit 30 Prozent deutlich höher, in den außereuropäischen Märkten erreichte er sogar 40 Prozent der Vermietungsleistungen im Jahr 2018. Neben dem Abbau vereinzelter Leerstände war mit den Neuvermietungen in der Regel die Gelegenheit zu Mietsteigerungen gegeben, um die Ertragskraft der Immobilienfonds weiter zu erhöhen.

In den europäischen Ländern außerhalb von Deutschland hat Union Investment 286.000 m2 neu- und nachvermietet. Mit 63.000 m2 entfiel der größte Teil davon auf den polnischen Markt. Neben den erfolgreichen Vermietungen im Bürobereich liegt das vor allem an den großen Shopping Centern in Polen, die Union Investment im Bestand hat. Bemerkenswert ist zudem die hohe Vermietungsaktivität in den Benelux-Ländern mit Neu- und Nachvermietungen über 55.000 m2. Auf Rang drei folgt Frankreich mit einer Vermietungsleistung von 32.000 m2, knapp vor Österreich mit 30.000 m2. In Österreich lag zudem die Neuvermietungsquote mit rund 50 Prozent besonders hoch. Allein 7.000 m2 wurden in der Büroimmobilie Euro Plaza 4 neu vermietet.

In den außereuropäischen Märkten dominierten aufgrund der Portfoliogröße erneut die USA mit Neu- und Nachvermietungen über 56.000 m2, gefolgt von Mexiko mit Vermietungsleistungen über 28.000 m2. In den USA vereinten allein die drei Objekte 140 Broadway in New York, 111 South Wacker Chicago und Ten 10th Street Atlanta rund 34.000 m2 Vermietungsleistung auf sich, rund die Hälfte davon waren Neuvermietungen. Im asiatisch pazifischen Raum waren Neu- und Nachvermietungen über rund 5.000 m2 im Vision Crest Commercial in Singapur und rund 3.000 m2 in der Büroimmobilie Glass City Harumi die größten Vermietungsleistungen im Jahr 2018.

Wealthcap veröffentlicht Überblick über weltweite Zielfondsinvestments

Wealthcap hat seinen zweiten halbjährlich erscheinenden Zielfondsinvestment Überblick veröffentlicht. Mit dieser Publikation gibt Wealthcap eine Analyse der Zielfondsinvestments im weltweiten Private-Capital-Markt. Im Fokus stehen Private Equity und Immobilien. „Das platzierte Volumen und die Zahl der Anbieter wachsen weiter und tragen der steigenden Nachfrage von Anlegern Rechnung. Besonders beliebt waren einmal mehr Private Equity Buy-Out-Strategien sowie Value-Add-Immobilien. Hier setzen auch wir unseren Investitionsschwerpunkt“, erklärt Sebastian Zehrer, Head of Research und Unternehmenskommunikation.

Risikostreuung kommt vor Rendite

Institutionelle Anleger sehen die Investitionsmärkte am Scheitelpunkt und die aktuellen Bewertungen oberhalb des langfristigen Durchschnitts. Das führt zu sinkenden Renditeerwartungen und geänderten Anlegerbedürfnissen.

Image

Private Equity überzeugt mit weiterhin zweistelliger Rendite und Diversifikation

Unter institutionellen Investoren will fast jeder Dritte sein Engagement im Bereich Private Equity in den kommenden 12 Monaten ausweiten, nur 4% wollen reduzieren. Anleger schätzen weiterhin die hohe absolute wie risikoadjustierte Rendite sowie die Diversifikationsmöglichkeiten. Für die hohe Nachfrage nach Private Equity spricht auch die Tatsache, dass 80% der Fonds 2018 ihr angepeiltes Zielvolumen erreicht oder übererreicht haben. 

Buy-Out-Strategien bleiben weiterhin das platzierungsstärkste Segment im Bereich Private Equity. Eine überdurchschnittliche Zunahme am prozentualen Anteil des Private-Equity-Platzierungsvolumens ist nicht zu verzeichnen.

Am Transaktionsmarkt Private-Equity-Buy-out deutet insbesondere der relativ und absolut ähnlich bleibende Anteil des Verkaufs an strategische Investoren auf ein weiterhin funktionierendes Markt- und Preisgefüge hin. 

Immobilien: Marktaktivität bleibt hoch, Wendepunkt möglich

Das Umfeld für Immobilien-Zielfonds war 2018 günstig, wie das trotz leichten Rückgangs im Jahresvergleich weiterhin hohe Platzierungsniveau belegt. Insgesamt 70% der Immobilienfonds erreichen dabei mindestens das bei Auflegung angestrebte Zielvolumen, fast die Hälfte übertreffen es teils deutlich. „Das ist der höchste Wert seit 2014 und spricht für die anhaltende Nachfrage nach Immobilien-Zielfondsanlagen. Dabei fließt weiterhin das mit Abstand meiste Kapital in die besonders wertschöpfungsstarken Segmente Value-Add und Opportunistic“, so Zehrer.

Image

Am Transaktionsmarkt spiegeln die Zahlen hohe Marktaktivität und gute Finanzierungsbedingungen im weltweiten Immobilienmarkt wider. Die aktuell hohen Ausschüttungen der Fonds belegen die liquiden und prosperierenden Märkte für Immobilienverkäufe, die kurze Haltedauern der Immobilien ermöglichen. 

Gleichzeitig könnte 2018 einen Wendepunkt der Transaktionsvolumina im kurzfristigen Zyklus darstellen. Dies deutet sich sowohl in der leicht sinkenden Zahl der Ausschüttungen als auch in der etwas defensiveren geplanten Investitionstätigkeit an.

Durch die jüngst gestartete Zielfondsplattform Wealthcap Spezial Portfolio 1 mit einem angepeilten Volumen von 200 Millionen Euro bietet Wealthcap Anlegern verbesserten Zugang zu den alternativen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate mittels strategisch ausgewählter Zielfonds. Es liefert die praktische Umsetzung nachhaltiger Investmentstrategien für institutionelle Investoren.


Hier finden Sie das vollständige Themenpapier zum Herunterladen 

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Wir verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Investment- Portfolio- und Asset Management vielfältiger Real Assets. Diese übersetzen wir in zukunftsstarke Immobilien- und Zielfondslösungen für deutsche und internationale Investoren, ausgerichtet an deren Investitionsstrategien und -zielen. Unsere Trendexpertise setzen wir gezielt ein, um zukunftsfähige Märkte, Standorte und Assets für unsere Investoren zu identifizieren. Im Asset- und Portfoliomanagement steht die konsequente Weiterentwicklung der Assets und Fonds im Zentrum. Pensionskassen und Versorgungswerke, deutsche Unternehmen und auch regionale Banken zählen neben Privatkunden zu unseren Investoren in mehr als 150 Beteiligungskonzepten.

DJE Kapital AG strafft Fondsangebot und stärkt Teamansatz beim Management

Mit Beschluss der DJE Investment S.A. übernimmt der Fonds DJE – Dividende & Substanz (ISIN: LU0159550150) zum 1. März 2019 den DJE – Buyback & Dividend. Damit geht der weltweit anlegende Aktienfonds DJE – Buyback & Dividend komplett im DJE – Dividende & Substanz auf. Das DJE-Flaggschiff setzt international und unabhängig von Index-Vorgaben vorrangig auf dividenden- und substanzstarke Aktien – und kann damit den DJE – Buyback & Dividend optimal aufnehmen. Verantwortlicher Fondsmanager des DJE – Dividende & Substanz ist Dr. Jan Ehrhardt. Neben regulären Dividenden werden im DJE – Dividende & Substanz auch Buybacks als Teilkomponenten des Total Shareholder Returns (TSR) immer mehr berücksichtigt.

Zudem richtet das Haus seine Verantwortlichkeiten im Fondsmanagement neu aus. So verantwortet der bisherige Co-Fondsmanager René Kerkhoff künftig den DJE - Mittelstand & Innovation (ISIN: LU1227570055) unter Beibehaltung des bewährten Investment-Ansatzes, Co-Manager wird Maximilian-Benedikt Köhn. Der DJE – Europa (ISIN: LU0159548683) wird zukünftig unter operativer Leitung von Maximilian-Benedikt Köhn mit Teamansatz aus dem Research-Prozess heraus gemanagt, wie bislang auch schon der DJE – Equity Market Neutral Europe (ISIN: LU1681425366) und der DJE – Alpha Global (ISIN: LU0159549145).

Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb sowie Marketing und PR, sagt: „Mit der Fusion thematisch ähnlicher Fonds straffen wir weiter die Produktpalette und erhöhen die Angebotstransparenz. Durch weitere Zusammenführung von Expertisen stärken wir unseren übergreifenden Teamansatz und gestalten das gesamte Fondsmanagement noch effizienter – von der Analyse bis zur Anlageentscheidung. Unsere Kunden profitieren insgesamt von gebündelten Stärken, besserem Wissenstransfer und gezielt beschleunigten Prozessen.“

Es handelt sich bei der Fusion von DJE – Buyback & Dividend und DJE – Dividende & Substanz um eine steuerneutrale Verschmelzung nach den gültigen gesetzlichen, aufsichtsbehördlichen und vertraglichen Bestimmungen gemäß § 17a des Investmentsteuergesetzes. Die bisherige Wertpapierkennnummer (WKN) und Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) des DJE – Dividende & Substanz bleiben erhalten.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Vontobel Asset Management lanciert Alternative Risk Premia Fund

Vontobel legt einen innovativen Fonds im Bereich alternative Risikoprämien auf. Dieser Fonds strebt Renditen im mittleren einstelligen Prozentbereich über den gesamten Anlagezyklus an, bei geringer Korrelation zu den traditionellen Aktien- und Rentenmärkten. Es ist der erste Luxemburger Multi-Manager-Fonds, der einen einfachen Zugang zu alternativen Risikoprämienstrategien bietet.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Kunden“, sagt Ilario Scasascia, Head of Hedge Fund Solutions, „da sie nun auf unkomplizierte Weise in alternative Risikoprämien investieren können.“

Im aktuellen Umfeld fällt es vielen Investoren schwer, mit traditionellen Strategien positive Renditen zu erzielen. Um diese Herausforderung anzugehen, investiert der Vontobel Fund - Alternative Risk Premia in marktneutrale Strategien, die mit fundierter finanzwissenschaftlicher Theorie zu Themen wie „Carry“, „defensive Positionierung“, „Momentum“ und „Value“ hinterlegt sind. Durch den bevorzugten Zugang zu branchenführenden Single Managern baut das Vontobel-Team so ein Portfolio auf, um ein optimales Engagement in verschiedenen Strategien zu erreichen und gleichzeitig die Abwärtsrisiken zu kontrollieren.

„Der Multimanager-Ansatz von Vontobel ermöglicht es unseren Kunden, Zugang zu einer breiten Palette von Single-Manager-Strategien zu ähnlichen Kosten wie bei einem einzelnen Direktinvestment zu erhalten“, ergänzt Daniel Irion, Portfolio Manager bei Vontobel Hedge Fund Solutions.

Vontobel Fund – Alternative Risk Premia
Fondsdomizil: Luxemburg
Währung: USD
Fonds Manager: Ilario Scasascia / Daniel Irion
Verwaltungsgebühr in % p.a.: I share class: 0,40% (Institutional share class)
ISIN I USD: LU1896838718
Startdatum: 05.12.2018

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Finanzprofis zeigen Optimismus – 2019 wird überwiegend mit DAX-Anstieg gerechnet

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 131 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank die Erwartungen über die Börsenentwicklung 2019 auseinandergehen – „mit positiver Grundtendenz“, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, kommentiert. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass die turbulenten letzten Monate auch an den Börsenprofis nicht spurlos vorbeigegangen sind und die Zukunftsaussichten durchaus unterschiedlich beurteilt werden“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2019 …

Grafik 1: Einschätzungen von 131 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutsche Aktienindex) in 2019 bis zum Jahresende entwickeln?“
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2019

Insgesamt blicken die Vermittler optimistisch auf das Börsenjahr 2019. Mehr als 45% gehen davon aus, dass der DAX im Laufe des Jahres steigen wird. „Der Tatsache, dass die Wirtschaft nach wie vor stabil läuft, wird offenbar eine höhere Relevanz beigemessen als den vielfältigen politischen Unwägbarkeiten, wie dem Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften oder auch dem Thema Brexit“, bemerkt Geyer. „Da aktuell zudem ein Zinsanstieg in Europa wieder in die Ferne zu rücken scheint, sind offenbar zahlreiche Vermittler der Ansicht, dass der Aktienmarkt – nach den Korrekturen in 2018 – in diesem Jahr wieder gute Einstiegsmöglichkeiten bieten dürfte.“

Etwas mehr als 37% der Vermittler gehen demgegenüber davon aus, dass der DAX bis zum Jahresende an Wert verlieren wird. Knapp 18% erwarten wiederum zum Ende des Jahres etwa den gleichen Indexstand wie zu Beginn. „Der Anteil derer, die für 2019 eher pessimistisch auf den deutschen Aktienmarkt blicken, ist ein klarer Indikator dafür, dass die zahlreichen globalen Herausforderungen keineswegs zu unterschätzen sind. Die Kapitalmärkte werden wohl auch in 2019 volatil bleiben“, ergänzt Geyer.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase  

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Verhaltensökonomie treibt Professionalisierung des Fondsmanagements voran

Auch professionelle Fondsmanager sind nicht vor der Macht des Unterbewussten gefeit, so eine zentrale Erkenntnis der Behavioural Finance. Eine grundlegende Erkenntnis: Anleger optimieren an der Börse nicht ihren Gewinn, sondern ihr persönliches Wohlbefinden. Während die Wissenschaft vor allem seit den 1980er-Jahren in diesem Teilgebiet der Verhaltensökonomie große empirische Fortschritte gemacht hat, nimmt die Umsetzung in der Praxis jetzt Fahrt auf. Anlässlich eines von Fidelity International organisierten Pressegesprächs diskutieren Vertreter aus Wissenschaft und Praxis.

„Interessanterweise fallen nicht nur Privatanleger, sondern auch Profis Verhaltensanomalien zum Opfer“, sagt Thorsten Hens, Professor am Swiss Finance Institute und am Institut für Banking und Finance an der Universität Zürich. Natürlich haben professionelle Investoren mehr Wissen über die Finanzmärkte als Privatanleger. Defizite bestünden häufig aber auch bei ihnen, wenn es um das Erkennen verzerrter Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und Denkprozesse gehe. Profis seien zwar besser darin, Anlageentscheidungen kostengünstig an den Finanzmärkten umzusetzen. Ob diese Entscheidungen psychologisch verzerrt seien, nähmen sie genauso wenig wahr wie Privatanleger. „Bei beiden Anlegertypen kommt es zu Herdenverhalten mit irrationalem Überschwang und Panik. Dieses Fehlverhalten wird durch Hormone gesteuert, worüber man sich bewusst sein sollte. Im Überschwang treibt uns Testosteron, in der Panik Kortisol. Interessanterweise haben Frauen einen ausgeglicheneren Hormonhaushalt als Männer. Das kann ein Grund dafür sein, dass sie „cooler“ anlegen und somit langfristig erfolgreicher sind“, so Hens weiter.

„Zu den wichtigsten Behavioural-Finance-Phänomenen unter Privatanlegern gehören in der Praxis der Familiarity Bias, also die Präferenz bekannter und heimischer Unternehmen, die Überreaktion auf plötzliche Schocks und Glamour-Stories sowie die Unterschätzung wichtiger, aber schleichend verlaufender Entwicklungen“, ergänzt Dr. Gabriel Layes, Managing Director am Institut für Vermögensaufbau. Zusammen mit der ebenfalls häufig zu beobachtenden kurzfristigen Verlustaversion könne die Neigung zu Überreaktionen zu einem prozyklischen Investitionsverhalten führen, das auch bei Anlageprofis zu beobachten sei. „Bei professionellen Asset Managern wird prozyklisches Investitionsverhalten paradoxerweise durch regulatorische und eigentlich dem Anlegerschutz dienenden Vorschriften zusätzlich gefördert.“

„Fidelity International hat 2017 das „Behavioural-Insights“-Projekt ins Leben gerufen“, so Paras Anand, Leiter Asset Management Asien Pazifik bei Fidelity International. Ein spezialisiertes Team widme sich dabei der Entwicklung diverser Tools und Analysen, mit deren Hilfe Fondsmanager und Analysten Entscheidungen auf eine objektivere Grundsage stützen sollten. Die menschliche Kognition allein werde sich nicht schnell genug anpassen, um mit der modernen Datenumgebung Schritt zu halten, aber man könne bessere Werkzeuge entwickeln. Ausgangspunkt sei die Identifikation von Phänomenen, wie zum Beispiel der Herdentrieb und Konsensus-Einschätzungen, bei denen Emotionen rationalen Entscheidungen im Weg stehen können. „Um gegenzusteuern, haben wir Informationssysteme entwickelt, mit denen Portfolio­manager und Analysten in bestimmten Situationen auf mögliche Behavioural-Finance-Phänomene aufmerksam gemacht werden und dann mithilfe von Gedankenanstößen beziehungsweise „Nudges“ zu besseren Entscheidungen angetrieben werden. Technologische Fortschritte, wie zum Beispiel in den Bereichen künstliche Intelligenz und Natural Language Processing, sind wichtige Katalysatoren zur Verbesserung dieser Systeme.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 265,6 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 91,3 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 16.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 39,3 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und über 550 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 20,9 Milliarden Euro (davon werden 2,8 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 153 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 30.09.2018. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und www.ffb.de 

Alipay erhält Lizenz in Luxemburg

Der chinesische Online-Zahlungsdienstleister Alipay baut in Luxemburg seinen Hub für das künftige Geschäft mit Kunden aus der Europäischen Union auf. Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramengna übergab am vergangenen Montag am Rande eines Besuchs in Hongkong eine entsprechende Lizenz für elektronische Zahlungsdienstleister (eletronic money institutions) an Vertreter der Alipay-Tochtergesellschaft Alipay Limited S.A..

Alipay ist Teil der Alibaba-Group, dem führenden Online-Marktplatz in China. Die globale Zahlungsplattform von Alipay hat weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer. Über die Tochtergesellschaft in Luxemburg wird Alipay im Rahmen der EU-Passporting-Regel Kunden in der gesamten EU bedienen können.

„Mit der Ansiedlung von Alipay wird die Position Luxemburgs sowohl als Standort für internationale Zahlungsdienstleistungen wie auch als Europa-Hub für chinesische Unternehmen weiter gestärkt“, kommentierte Pierre Gramengna die Ansiedlung. „Alipay wird wesentlich dazu beitragen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und China weiter zu festigen.“

Der Finanzplatz Luxemburg hat eine wichtige Rolle in den Finanzbeziehungen zwischen Unternehmen aus der EU und China. Die sieben größten Banken Chinas haben eine Niederlassung in Luxemburg. Zudem haben von den auf Investitionen in China ausgerichteten Fonds weltweit 29,3 % ihr Domizil in Luxemburg. Innerhalb der EU beträgt der Marktanteil 78,1%.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

NN IP verstärkt Investment-Team mit Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions & Responsible Investing

Seit 14. Januar 2019 ist Edith Siermann als Head of Fixed Income Solutions and Responsible Investing bei NN Investment Partners (NN IP) tätig. Als Mitglied des Management Teams Investments wird sie im Bereich Fixed Income den Fokus verstärkt auf das Thema Responsible Investing richten. Zuvor war sie als Chief Investment Officer für die niederländische Zentralbank tätig.

Edith Siermann verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Asset Management. Zu ihrem Verantwortungsbereich bei der niederländischen Zentralbank gehörten die Verwaltung der Zentralbankreserven und die Anlagen in Fixed Income und Aktien. Darüber hinaus war sie Mitglied des Corporate Social Responsibility-Ausschusses der Zentralbank, der die Aufgabe hat, das Prinzip der Nachhaltigkeit im Kerngeschäft der Bank zu verankern.

Vor ihrer Tätigkeit bei der niederländischen Zentralbank war Edith Siermann Global Chief Investment Officer Fixed Income und Managing Director bei Robeco, wo sie erfolgreich quantitative und qualitative Fixed-Income-Produkte entwickelte und die Aktivitäten über eine breite Palette von Fixed-Income-Klassen hinweg ausbaute. Darüber hinaus koordinierte sie die Aktivitäten von Robeco im Bereich Responsible Investing und leitete das Team Governance and Active Ownership. Sie besitzt einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Erasmus-Universität Rotterdam.

Edith Siermann berichtet direkt an den Chief Investment Officer von NN IP, Valentijn van Nieuwenhuijzen, und sitzt in der Unternehmenszentrale in Den Haag in den Niederlanden. Mit ihr ist das Führungsteam von NN IP vollständig, das den Bereich Responsible Investment, ESG-Integration und Innovationen bei nachhaltigen und Impact-Investment-Lösungen verantwortet. Ihr Pendant auf der Aktienseite ist Jeroen Bos, Head of Specialised Equity & Responsible Investing. Zusammen mit Arnoud Diemers (Head of the Innovation & Responsible Investing Platform) und Adrie Heinsbroek (Principal Responsible Investing Specialist) sind Siermann und Bos dafür zuständig, dass NN IP weiter erfolgreich sein Ziel verfolgt, eine führende Rolle auf dem Gebiet Responsible Investing einzunehmen und für Kunden in verantwortungsbewusster Weise attraktive Renditen zu erwirtschaften.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Mit ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrer bisherigen Tätigkeit in den Bereichen Fixed Income und Responsible Investing ist Edith Siermann die ideale Besetzung für die Leitung unseres Fixed Income Solutions Teams. NN IP legt sehr großen Wert darauf, dass sein Führungsteam auf eine starke Expertise im Bereich Responsible Investing über alle Anlageklassen hinweg zurückgreifen kann. Dies untermauert unsere Ambition, in diesem Bereich eine führende Rolle zu spielen.“

Das Fixed Income Solutions Team von NN IP bietet eine umfangreiche Palette von Investmentlösungen an, die Kunden dabei helfen, Zinsrisiken effektiv und effizient zu managen. Dazu gehören Geldmarktinvestments und die Überwachung von Sicherheiten, Liability Driven Investments (LDI) und Zinsen sowie das Management von Vermögenswerten für den Mutterkonzern von NN IP, die NN Group.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 238 Mrd. Euro* (277 Mrd. US-Dollar.*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. September 2018 Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com  und www.nn-group.com 

Sehr starke Fondsnachfrage in 2018 schwächt sich in den letzten 3 Monaten des Jahres ab

„Im vierten Quartal haben die ebase-Kunden erstmalig in 2018 mehr Fondsanteile verkauft als gekauft. Die über das gesamte Jahr überdurchschnittlich große Nachfrage nach Investmentfonds hat damit in den letzten drei Monaten des Jahres erstmalig einen leichten Rückschlag hinnehmen müssen“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Gerade Anleger, die bereits seit längerer Zeit investiert sind, haben sicher vielfach die Chance gesehen, vor dem Hintergrund der turbulenten Marktentwicklung und der Unsicherheit über die kurz- und mittelfristige Kursentwicklung Gewinne mitzunehmen“, präzisiert er. Auch die Handelshäufigkeit bewegte sich dabei, nach einem sehr handelsintensiven Oktober, im November und Dezember unter dem Vorjahresniveau.

„Dass die Anleger aktuell vielfach versuchen, in Zeiten unsicherer Zukunftserwartungen ihr Pulver trocken zu halten, zeigt sich daran, dass Assetklassen-übergreifend Fondsanteile verkauft werden. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Geldmarktfonds deutlich angezogen“, stellt Geyer fest. So überwogen bei Aktienfonds (Kaufquotient: 0,86) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 0,66) die Verkäufe die Käufe deutlich. Geldmarktfonds waren dagegen bei den ebase-Kunden gefragt (Kaufquotient: 1,42). Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,03).

Regional waren insbesondere Anlagen in Europa (Kaufquotient: 1,25), den Emerging Markets (Kaufquotient: 1,25) sowie Asien (Kaufquotient: 1,48) gefragt. Im Gegensatz dazu wurden Fonds, die sich auf die USA (Kaufquotient: 0,94), auf Deutschland (Kaufquotient: 0,73) und speziell auch die Türkei (Kaufquotient: 0,24) konzentrieren, überwiegend verkauft. „Hervorzuheben ist auch, dass viele Anleger im vierten Quartal auf Großbritannien gesetzt haben. Hier wurden mehr Fondsanteile gekauft als verkauft (Kaufquotient: 1,11). Offensichtlich setzen viele Anleger beim Brexit auf ein gutes Ende“, bemerkt Geyer abschließend.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Zwei Pioniere nachhaltiger Schwellenländer-Anleihen wiedervereinigt bei Vontobel

Carl Vermassen verstärkt als Portfoliomanager das Vontobel Emerging-Market-Fixed-Income-Team, um zusammen mit Thierry Larose den Vontobel Fund - Sustainable Emerging Markets Local Currency Bond zu verwalten.

Vermassen bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung und einen bemerkenswerten Track Record in seine neue Aufgabe ein. Er wechselt zu Vontobel Asset Management von Degroof Petercam Asset Management in Brüssel, wo er Portfoliomanager des von Morningstar mit fünf Sternen bewerteten Emerging Markets Sustainable Bonds Fund war, den er zusammen mit Thierry Larose verwaltet hat.

Thierry Larose, der im Jahr 2013 den ersten Emerging-Market-Anleihefonds mit ESG-Kriterien lancierte, kam 2018 zu Vontobel. In der Vergangenheit haben Rating-Agenturen Laroses außergewöhnlichen Leistungsausweis gewürdigt, indem sie ihm in der Kategorie Emerging Markets Bonds in lokaler Währung ein Ranking im ersten Quartil und Performance Awards verliehen haben.

„Die Ernennung von Carl Vermassen zeigt unser Engagement, unseren Investoren Zugang zu den besten Portfoliomanagern im Bereich Schwellenländeranleihen zu verschaffen. Sein Track Record ist branchenweit anerkannt, und ich freue mich, das starke Team Thierry Larose und Carl Vermassen wieder zusammenbringen zu können“, sagt Luc D'hooge, Head of Emerging Markets Bonds bei Vontobel Asset Management.

Vontobels Erfahrung im Bereich Schwellenländeranleihen reicht bis ins Jahr 1997 zurück. Seitdem hat das Unternehmen seine Innovationsfähigkeit bewiesen und sein Angebot erweitert, was zur Entwicklung von fünf aktiv verwalteten Strategien führte, darunter Emerging Markets Corporate Bonds, Emerging Markets Debt in Hard Currency, Sustainable Emerging Markets Debt, Emerging Markets Blend und Eastern European Debt. Das Emerging Market Debt Team von Vontobel verwaltet derzeit über drei Milliarden US-Dollar.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

CACEIS unterstützt Ostrum Asset Management bei neuen Vorgaben für Geldmarktfonds

Ostrum AM ist einer der führenden Asset Manager in Europa und verwaltet mehr als 265 Milliarden Euro für institutionelle Kunden, Privatanleger und externe Vertriebspartner. Das Unternehmen hat CACEIS beauftragt, um seine Geldmarktfonds an die neuen europäischen Geldmarktfonds-Richtlinien anzupassen. Die neuen Verordnungen sehen eine Reihe von Änderungen auf verschiedenen Ebenen für Geldmarktfonds vor. Hiervon betroffen sind Bewertungsmethoden von Finanzinstrumenten, die in Geldmarktfonds gehalten werden, aufsichtsrechtliche und vertragliche Kennzahlen sowie Abschlussberichte.

CACEIS hat als wichtigster Custodian und Administrator von Geldmarktfonds in Frankreich eine neue Lösung für seine Kunden bezüglich der Fondsadministration und seiner Kontrollfunktion in der Depotbank geschaffen, die den Anforderungen der neuen Regelung entspricht.

Simon Logeay, Head of Market Risk Management bei Ostrum Asset Management, sagt: „CACEIS hat es ermöglicht, dass unsere gesamten Geldmarktfonds die neuen Auflagen bereits deutlich vor dem Stichtag am 21. Januar 2019 erfüllen. Wir haben uns einheitlich bei sämtlichen unserer Fonds für die sogenannte Mark-to-Market-Bewertung aller monetären Finanzinstrumente entschieden. Unser bewährter Partner CACEIS hat uns dabei weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus unterstützt.“

Ramy El Houayek, Group Head der Fondsadministration bei CACEIS, ergänzt: „Wie bei jeder regulatorischen Änderung, die sich auf unsere Kunden auswirkt, hat CACEIS die notwendigen Anpassungen mithilfe der notwendigen Ressourcen vorgenommen. CACEIS bietet den Kunden eine solide und automatisierte Lösung nach individuellen Bedürfnissen im gesetzlichen Rahmen.“

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com 

Legal & General Investment Management definiert Core Equity ETFs mit frischer Produktpalette neu

Legal & General Investment Management (LGIM) hat eine Reihe von kostengünstigen börsengehandelten Aktienfonds (ETFs) auf den Markt gebracht. Damit reagiert der britische Asset Manager auf das Feedback seiner Kunden, die höhere Ansprüche an Core Equity Lösungen stellen als noch vor wenigen Jahren. „Anleger erwarten von Core Equity ETFs heute zu Recht mehr als nur niedrige Kosten. Indexmanager müssen stärker Risiken minimieren, die sich aus den Massentrades von ETFs auf Standard-Indizes, dem so genannten Crowding, ergeben, und aktiver mit Unternehmen zusammenarbeiten – zum langfristigen Nutzen des Marktes und der Investoren“, sagt Howie Li, Head of ETFs bei LGIM. LGIM hat seine neue Core Equity ETF Produktpalette nach diesen Prinzipien entwickelt, um die Performance und Stabilität zu fördern.

Mit einem neuartigen Indexierungsmodell definiert LGIM das Segment der nach Marktkapitalisierung gewichteten Core Equity ETFs neu. Es kann dazu beitragen, Investoren von durch Herdentendenzen ausgelösten unvorhersehbaren Handelsmustern zu schützen. „Die überwiegende Mehrheit der Anbieter schlägt die Portfolios ihrer ETFs gleichzeitig mit den Anpassungen der zugrundeliegenden Indizes um. Das verursacht steigende Handelsvolumina und Kursvolatilitäten, die wiederum zu Handelsverlusten führen können. Verstärkt werden diese Risiken durch den fortschreitenden Siegeszug von passiven Investments.Mit unseren Core Equity ETFs vermeiden wir es daher bewusst, rund um die Index-Anpassungstage zu handeln“, erklärt Philipp Königsmarck, Head of Wholesale Sales Germany.

Um Risiken zu minimieren, die sich auf die langfristige Anlageperformance auswirken können, stellen die Core Equity ETFs von LGIM zudem sicher, dass Portfoliounternehmen Mindeststandards im Bereich Best Business Practices erfüllen. Ein Alleinstellungsmerkmal liegt darüber hinaus in der Integration der LGIM Future World Protection List im Indexmodell. Diese schützt Investoren vor negativen Auswirkungen im Zusammenhang mit umstrittenen Waffenherstellern, reinen Kohleunternehmen und regelmäßigen Verstöße gegen den UN Global Compact. Die Core Equity ETFs sind Teil des von LGIM verwalteten Vermögens in Höhe von 1.113,6 Milliarden Euro1. Wie alle LGIM-Fonds werden sie daher aktiv durch das Corporate Governance Team von LGIM überwacht, das mit Unternehmen zusammenarbeitet, um nachhaltig Mehrwert für Investoren zu schaffen.

LGIM hat für die neuen Produkte eine Partnerschaft mit dem etablierten Indexanbieter Solactive geschlossen, der die speziell für die L&G Core Equity ETFs entworfenen Indizes verwaltet und berechnet. Nach mehr als zehn Jahren operativer Erfolgsbilanz sind derzeit über 200 Milliarden US-Dollar2in Produkte investiert, die auf Solactive-Indizes basieren.

„Anleger können unsere Core Equity ETFs sowohl einzeln als auch in Verbindung mit ihren bestehenden Portfolio-Bausteinen einsetzen, um mit Blick auf die Anzahl der Emittenten ihr Konzentrationsrisiko zu diversifizieren. Wir sind überzeugt, dass die Core-Reihe unseren Kunden einen Mehrwert zum Marktangebot bei gleichzeitig niedrigen Kosten bietet", sagt Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der 1836 gegründeten Legal & General Group, die an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist und über eine Marktkapitalisierung von 15 Mrd. Euro verfügt. Mit einem verwalteten Vermögen von 1.113,6 Mrd. Euro1 ist LGIM der zweitgrößte Vermögensverwalter in Europa und der elftgrößte weltweit. LGIM ist ein High Alpha Fixed Income Manager und bietet institutionellen Investoren wie auch Wholesale-Kunden eine breite Palette an Index Fonds und ETFs an. Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.

1) Stand: 30. Juni 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.
2) Quelle: Solactive, Stand: Januar 2018

LGIM erweitert sein Fondsangebot um zwei neue ESG-Fonds für Schwellenländeranleihen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der größten Asset Manager weltweit mit einem verwalteten Vermögen von über 1.000 Milliarden Euro, erweitert sein Fondsangebot um zwei passive ESG-Fonds, die auf zwei neuen ESG-Schwellenländerindizes von JP Morgan basieren: den L&G ESG Emerging Markets Government Bond (Local Currency) Index Fund und den L&G ESG Emerging Markets Government Bond (USD) Index Fund.

„Die Nachfrage nach nachhaltigen Investmentprodukten steigt auch im Bereich Emerging Market Debt“, erklärt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei Legal & General Investment Management. „Derzeit gibt es auf dem Markt nahezu keine passenden EMD-Fonds, die ESG-Kriterien berücksichtigen.“ Diese Kriterien setzen bei Anleihen, die Teil des Fonds sind, Minimalstandards aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance voraus (Environmental, Social, Governance: ESG).

Die beiden neuen Indexfonds füllen diese Lücke und eröffnen Anlegern Zugang zu einer Reihe von EM-Staatsanleihen und Quasi-Staatsanleihen bei gleichzeitiger Berücksichtigung von ESG-Kriterien. Damit bieten die neuen L&G-Fonds Anlegern die Möglichkeit, an der Entwicklung einiger der am schnellsten wachsenden und dynamischsten Volkswirtschaften weltweit zu partizipieren. Emerging Markets zeichnen sich durch eine attraktive Altersstruktur der Gesellschaft, eine wachsende Mittelschicht, sich stabilisierende politische Rahmenbedingungen, eine geringere Verschuldung als Industrieländer sowie sich verbessernde Marktzugänge und Liquidität aus. Diese Faktoren machen Schwellenländer auch langfristig zu einer attraktiven Investmentoption.

Zudem bieten die in den neuen Fonds enthaltenen Anleihen höhere Renditen als Staatsanleihen aus Industrieländern. „Dabei sind auf einzigartige Weise Nachhaltigkeitskriterien integriert und berücksichtigt“, sagt Volker Kurr. „Das Bewusstsein von Anlegern für das Thema Nachhaltigkeit wächst stetig und wir sind überzeugt, dass das Sustainable Investing weiter an Bedeutung gewinnen wird. Mit der Aufsetzung der neuen Fonds unterstreicht LGIM sein Engagement für diese Form des Investierens. LGIM ist damit einer der ersten Akteure passiver EMD-Lösungen, die auch die ESG-Kriterien beachten.“

LGIM konnte Perpetual Investors, einen ganzheitlichen Investmentdienstleiter mit Sitz in München, von einer Erstinvestition überzeugen. „Wir wollen Renditeoptimierung, Nachhaltigkeit und Impact in einem systematischen Ansatz verbinden“, sagt Dr. Christian Wiehenkamp, CIO bei Perpetual Investors. „Eine passive ESG-Strategie im EM-Anleihensegment ist für uns genau die richtige Antwort auf die Underperformance vieler aktiver Manager, die finanziell und gesellschaftlich gleichermaßen verantwortbar ist.“

„Der Bereich Emerging Market Debt ist nach wie vor unsere am schnellsten wachsende Index Fixed Income Anlageklasse“, sagt Lee Collins, Head of Index Fixed Income bei LGIM. „Unser Anlageteam verfügt über einen mehr als siebenjährigen, sehr erfolgreichen Track Record beim Management der JP Morgan EMD-Indizes. Wir freuen uns, unsere EMD-Produktpalette für neue und bestehende Kunden erweitern zu können, die ESG-Kriterien in ihre Investitionen integrieren möchten.“

Der L&G ESG Emerging Markets Government Bond (Local Currency) Index Fund (ISIN: IE00BGXQV361) basiert auf dem J.P. Morgan Emerging Market Debt ESG Index für Lokalwährungen. Der L&G Emerging Markets Government Bond (USD) Index Fund (ISIN: IE00BGXQTK98) basiert auf dem entsprechenden J.P. Morgan-Index in US-Dollar.

ÜBER LEGAL & GENERAL INVESTMENT MANAGEMENT

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der Investmentmanager der 1836 gegründeten Legal & General Group, die an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist und über eine Marktkapitalisierung von 15 Mrd. Euro verfügt. Mit einem verwalteten Vermögen von 1.113,6 Mrd. Euro* ist LGIM der zweitgrößte Vermögensverwalter in Europa und der elftgrößte weltweit. LGIM ist ein High Alpha Fixed Income Manager und bietet institutionellen Investoren wie auch Wholesale-Kunden eine breite Palette an Index Fonds und ETFs an. Der Fokus von LGIM liegt auf LDI/Solutions, Active Credit/Global Fixed Income, passiven Anlagestrategien und Real Assets.
* Stand: 30. Juni 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

WisdomTree legt ETF für Künstliche Intelligenz (WTI2) auf

WisdomTree, Emittent börsengehandelter Fonds (ETFs) und Produkte (ETPs), ist mit der Nasdaq und der Consumer Technology Association (CTA) eine Partnerschaft eingegangen – mit dem Ziel der Auflegung eines ETF, der Anlagechancen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) bietet. Der WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF (ISIN DE000A2N7NJ6 / WKN A2N7NJ) ist seit Freitag, 11. Januar 2019 an der Deutschen Börse Xetra notiert und weist eine Total Expense Ratio (TER) von 0,40 % auf.

Mit dem neuen ETF erhalten Investoren liquiden und kostengünstigen Zugang zu dem exponentiell wachsenden Technologie-Megatrend KI. Dieser wird WisdomTree zufolge weltweit in allen Branchen zu Effizienzgewinnen führen, neuartige Geschäftsmodelle ermöglichen und unseren Alltag und unsere Arbeitswelt grundlegend verändern.

Dazu Christopher Gannatti, WisdomTree Head of Research für die Region Europa: „Wir freuen uns, mit der Nasdaq und der CTA als Experten für KI und Technologiemärkte zusammenzuarbeiten. In unserer Kooperation konnten wir neben unserer eigenen Expertise auch auf den immensen Erfahrungsschatz unserer Partner zurückgreifen und so neuartige KI-Anlageoptionen entwickeln.“

Gannatti ergänzt: „Im Interesse einer optimalen Wertschöpfung aus dem KI-Bereich ordnen wir die entsprechenden Unternehmen in drei Kategorien ein: Engager, Enabler und Enhancer*. Bei der Betrachtung des Nutzens für ihre Portfolios sollten sich Anleger auf einen langfristigen Zeithorizont ausrichten und technologische Fortschritte in Richtung autonomes Fahren, Digitalisierung der Arbeitswelt, Gesichtserkennung sowie weitere Anwendungen für intelligente Maschinen berücksichtigen, die unsere Welt grundlegend wandeln dürften.“

Rafi Aviav, für Europa zuständiger Head of Product Development bei WisdomTree, fügt hinzu: „KI ist eine revolutionäre Technologie, und das Marktvolumen für KI-Produkte und -Dienstleistungen dürfte sich in den kommenden drei Jahren mehr als verdreifachen1. Der neu aufgelegte Fonds bietet die Chance, von diesem prognostizierten Wachstum zu profitieren. Der ETF ist Ergebnis einer über ein Jahr laufenden Kooperation zwischen WisdomTree, der Nasdaq und der CTA.”

„Der Fonds deckt auf breiter Basis den Upstream2 - und Midstream3-Bereich der KI-Wertschöpfungskette ab und schafft so ein Gleichgewicht zwischen Diversifizierung und fokussierter Positionierung in den innerhalb des KI-Marktes voraussichtlich am stärksten wachsenden Segmenten der Wertschöpfungskette“, so Aviav weiter.

Für die automatische Auswahl von im wachsenden KI-Sektor tätigen Unternehmen gibt es kein gängiges System der Klassifikation. Die Auswahl von Werten für das Indexportfolio erfordert folglich Research durch Experten, die mit der KI-Wertschöpfungskette und allgemein mit den Technologiemärkten bestens vertraut sind. So bleibt das Portfolio auf Anlagen im Bereich KI fokussiert und wird nicht lediglich zu einem weiteren breit gefassten Technologiefonds.

„Aus unserer Sicht verbindet der einzigartige Ansatz des Fonds aktive und passive Investmentphilosophien optimal und schafft so erstklassige Chancen, am KI-Megatrend zu partizipieren. Die im Fondsportfolio vertretenen Unternehmen profitieren bereits in hohem Maße vom KI-Potenzial in zahlreichen Branchen und sind für das weitere Wachstum des Sektors gut aufgestellt“, ergänzt Aviav.

„KI wird im nächsten Jahrzehnt zu einer der grundlegenden Technologien und kommt praktisch überall zum Einsatz – in der Fertigung, im Einzelhandel sowie bei Banken und Versicherungen. Daraus ergeben sich neue Geschäftschancen“, kommentiert Jack Cutts, Senior Director of Business Intelligence and Research bei der CTA. „Auf der im Januar stattfindenden CES® 2019 – der weltweit wichtigsten Technologiekonferenz – wird die KI mit ihrem enormen Potenzial für einen positiven Wandel unserer Lebenswelt zum zentralen Thema. Wir freuen uns über die Kooperation mit der Nasdaq und mit WisdomTree, mit der wir den KI-Sektor für die Anleger erschließen.“

„Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz hat einen entscheidenden Punkt erreicht, an dem sie weiteres Wirtschaftswachstum generieren und neue Potenziale und Geschäftsfelder eröffnen kann“, so Dave Gedeon, Vice President und Head of Research and Development bei Nasdaq Global Indexes. „Der Nasdaq CTA Artificial Intelligence Index dient als wichtige Vergleichsgröße, um die Einführung von KI in einer Vielzahl von Wirtschaftszweigen nachzuvollziehen. Diese bahnbrechende Technologie führt zu raschen Produktivitätssteigerungen und Kapazitätserweiterungen.“

Der WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF im Überblick

Der WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF bildet den Nasdaq CTA Artificial Intelligence Index nach. So können Anleger ihre Investments diversifizieren und sich gleichzeitig auf Unternehmen fokussieren, die voraussichtlich am deutlichsten von der zunehmenden Einführung und Leistungsfähigkeit von KI-Lösungen profitieren. Der Index kann mittels halbjährlicher Aktualisierung angepasst werden, um neu entstehende KI-Trends und in den Markt eintretende Unternehmen zu berücksichtigen. Derzeit umfasst er weltweit 52 Werte, auf die strenge Einschlusskriterien Anwendung finden:

  • Definition des Universums: Für die Aufnahme in den Index müssen Unternehmen an bestimmten anerkannten Börsen notiert sein und Mindestkriterien für Liquidität und Marktkapitalisierung erfüllen.
  • Identifikation und Klassifikation: Unternehmen werden als der Wertschöpfungskette der künstlichen Intelligenz (KI) zugehörig identifiziert und in eine der folgenden Kategorien eingeordnet: Enhancer, Enabler und Engager (siehe nachstehende Definitionen).
  • Ermittlung der KI-Intensität: Für jede einzelne Aktie wird die KI-Intensität ermittelt und bewertet.
  • Auswahl der Top-Werte: Ausgewählt werden ausschließlich Unternehmen, deren Scores unter den Top 15 der jeweiligen Kategorie (Enhancer, Enabler und Engager) liegen. Sie werden in der entsprechenden Kategorie gleichmäßig gewichtet.
  • Gewichtung: Insgesamt ergeben sich für die einzelnen Kategorien folgende Indexgewichtungen: Engager 50 %, Enabler 40 %, Enhancer 10 %.

1) Quelle: New IDC Spending Guide, International Data Corporation (IDC), 19. September 2018.
2) Das Upstream-KI-Segment umfasst Komponentenhersteller, Plattform- und Algorithmenanbieter.
3) Das Midstream-KI-Segment umfasst vor allem Anbieter KI-gestützter Lösungen.

*Engager: Unternehmen mit Fokus auf der Bereitstellung KI-gestützter Produkte und Dienstleistungen.
Enabler: Wichtige Unternehmen des Sektors – einige ihrer Kernprodukte und -dienstleistungen sind grundlegend für KI. Dazu gehören Hersteller von Komponenten (darunter entsprechende CPUs, Grafikprozessoren usw.) sowie Plattform- und Algorithmenanbieter, welche die Entwicklung und Ausführung von KI-Prozessen ermöglichen.
Enhancer: Im KI-Sektor bekannte Unternehmen, deren relevante/s Produkt oder Dienstleistung allerdings derzeit keinen wesentlichen Umsatzbeitrag generiert. Dazu gehören Chiphersteller sowie Plattform- und Algorithmenanbieter, welche die Entwicklung und den Betrieb bzw. die Ausführung von KI-gestützten Produkten bzw. Dienstleistungen ermöglichen.

Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist, durch seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“), Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree offeriert Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche Wertpapiere, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien. Über WisdomTree Europe Ltd bietet das Unternehmen WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs an. WisdomTree verwaltet mit Stand zum 3. Januar 2019 weltweit ein Vermögen von ca. USD 53,6 Milliarden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com. WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Über Nasdaq

Nasdaq (Nasdaq: NDAQ) ist weltweit führender Anbieter von Handel, Clearing, Börsentechnologie, Börsennotierung, Informationen und Dienstleistungen für Aktiengesellschaften. Mit einem umfangreichen Lösungsportfolio ermöglicht die Nasdaq ihren Kunden, Geschäftsvisionen zu planen, zu optimieren und umzusetzen. Dabei setzt sie bewährte Technologien ein, die Transparenz bei der Navigation in den heutigen globalen Kapitalmärkten bieten. Als Schöpfer der ersten elektronischen Börsenhandelsplattform betreibt das Unternehmen mehr als 100 Marktplätze in 50 Ländern und wickelt eine von 10 Wertpapiertransaktionen weltweit ab. Die Nasdaq listet mehr als 4.000 Unternehmen mit einem Marktwert von rund 15 Billionen US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter business.nasdaq.com. 

Über die Consumer Technology Association (CTA)

Consumer Technology Association (CTA)TM ist der Wirtschaftsverband, der die derzeit mit 377 Milliarden Dollar bewertete US-Verbrauchertechnologieindustrie und damit mehr als 15 Millionen US-Arbeitsplätze vertritt. Über 2.200 Unternehmen - 80 Prozent sind Kleinunternehmen und Start-ups, andere gehören zu den bekanntesten Marken der Welt - genießen die Vorteile der CTA-Mitgliedschaft, darunter Politikberatung, Marktforschung, technische Bildung, Industrieförderung, Entwicklung von Standards und die Pflege geschäftlicher und strategischer Beziehungen. Die CTA besitzt und produziert auch die Consumer Electronics Show CES® - internationaler Treffpunkt für alle, die im Geschäft mit Verbrauchertechnologien prosperieren. Die Gewinne aus der CES werden in die Industriedienstleistungen von CTA reinvestiert.

Fokus auf nachhaltige Mieterträge: Union Investment investiert 2,3 Milliarden Euro für ihre Immobilienfonds

Mit einem klaren Schwerpunkt auf stabile und nachhaltige Mieterträge hat Union Investment die selektive Einkaufspolitik für ihre Offenen Immobilienfonds im zurückliegenden Geschäftsjahr gezielt weiterentwickelt. Neben dem starken Projektgeschäft gehörten Investments in kleinvolumige Objekte zu den tragenden Säulen der Ankaufsaktivitäten des Hamburger Immobilien-Investmentmanagers. Insgesamt realisierte Union Investment für ihre institutionellen und Privatkundenfonds mit gewerblichem Fokus ein Ankaufsvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro, verteilt auf 36 Immobilientransaktionen. Hinzu kamen 18 Objektverkäufe in Höhe von rund 770 Millionen Euro. Das Transaktionsvolumen belief sich damit auf rund 3 Milliarden Euro, gegenüber 2,9 Milliarden Euro im Vorjahr.

Mit einer Quote von über 50 Prozent am Ankaufsvolumen (1,2 Milliarden Euro) sicherte sich Union Investment insgesamt 16 Immobilienassets im frühen oder fortgeschrittenen Projektstadium. „Der Ankauf von Projektentwicklungen ist für uns in dieser spätzyklischen Marktphase das wichtigste Instrument, um Zugriff auf Objekte mit nachhaltigen Ertragsaussichten zu bekommen“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. Zu den größten Projektakquisitionen gehörten 2018 die Ankäufe des Büroturms Aqua in Frankfurt am Main und des Urban Environment House in Helsinki.

Den zweiten Ankaufsschwerpunkt setzte Union Investment im zurückliegenden Jahr bei kleineren Objekten. Bei über zwei Drittel der angekauften Objekte (25 von 36 Ankäufen) lag das Gesamtinvestment unter der Marke von 50 Millionen Euro. „Der zunehmenden Breite unserer Anlageprodukte folgend, haben wir unser Ankaufsspektrum in den letzten drei Jahren signifikant erweitert. Speziell bei Bestandsgebäuden ist das kleinvolumige Marktsegment heute ein fester Faktor und wird weiter an Bedeutung gewinnen - sowohl was unsere institutionellen Lösungen als auch unsere Produkte für Privatkunden betrifft“, sagt Martin J. Brühl, Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Die erfolgreichen Verkaufsaktivitäten haben dazu beigetragen, die hohen Vermietungsquoten der Immobilienfonds weiter zu sichern. Zum Ende des Geschäftsjahres wiesen die großen Immobilien-Publikumsfonds Vermietungsstände zwischen 95,3 und 98,9 Prozent (im Durchschnitt 96,6 Prozent) aus. Besonders hervor sticht dabei das deutsche Büroportfolio, das durch aktives Asset Management eine Rekordauslastung von etwa 98 Prozent hat. Der nachhaltige Mietertrag trug maßgeblich zur soliden Performance der Fonds bei. Die Publikumsfonds wiesen zum Jahresultimo Renditen zwischen 2 und 3 Prozent aus.

Das erfolgreiche Investmentjahr für den Immobilienbereich spiegelt sich im starken Anstieg des betreuten Immobilien-Fondsvermögens wider. Erstmals übersprang Union Investment die Marke von 40 Milliarden Euro und bestätigte damit ihre marktführende Rolle. Aktive und Service-Mandate trugen gleichermaßen zum Absatzergebnis bei.

„Neben den soliden Zuwächsen im traditionellen Kerngeschäft haben sich auch unsere Investitionen in verschiedenen Nischenmärkten sehr positiv auf die Gesamtbilanz des Immobiliengeschäftes ausgewirkt“, resümiert Dr. Reinhard Kutscher. „Die frühzeitige Beschäftigung mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit und die daraus resultierende gute Aufstellung in diesen zentralen Zukunftsfeldern bietet uns eine exzellente Grundlage, um in bewegten Zeiten weiterhin von der herausgehobenen Bedeutung der Immobilie als Anlageprodukt zu profitieren.“

Wachsende Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland

Das Thema nachhaltige Kapitalanlagen kommt immer mehr in der Mitte der Gesellschaft an und wird zukünftig, getrieben durch mehrere Faktoren, weiter an Bedeutung gewinnen. Einerseits rückt das Thema zunehmend in den Fokus der Politik. So hat seit der Veröffentlichung des Aktionsplans „Financing Sustainable Growth“ der Europäischen Kommission im letzten Jahr die Diskussion über eine nachhaltige Ausgestaltung des Finanzsystems an Fahrt aufgenommen. Dabei geht es unter anderem darum, wie institutionelle Anleger Nachhaltigkeitskriterien in ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen sollen und wie entsprechende Faktoren, ergänzend zu den MiFID-II-Anforderungen, in der Kundenberatung gewürdigt werden sollten. Anderseits wächst gleichzeitig das Interesse der Anleger an nachhaltigen Anlagen deutlich, wie die  Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Nachhaltige Kapitalanlagen 2019“ unter 1.000 Personen des Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München zeigen. „Knapp 40% der Deutschen sind der Meinung, dass das Thema nachhaltige Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten weiter an Bedeutung gewinnen wird, nur deutlich weniger als 10% gehen davon aus, dass die Bedeutung eher zurückgeht“, hält ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer fest.

Die Tatsache, dass sich nachhaltige Anlagen auf dem Vormarsch befinden, ist dabei ein bundesweiter Trend. „Wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, gibt es kein Bundesland, in dem erwartet wird, dass die Bedeutung nachhaltiger Anlagen sinkt“, ergänzt Geyer. Dabei rechnen insbesondere Personen unter 40 Jahren sowie solche mit hohen Einkommen mit einer zunehmenden Relevanz des Themas.

„Dass das Thema nicht nur abstrakt an Bedeutung gewinnt, sondern auch tatsächlich ein immer wichtigerer Faktor bei den Anlageentscheidungen wird, zeigt sich daran, dass mehr als 50% der Deutschen entsprechende Kriterien bei zukünftigen Anlagen berücksichtigen wollen“, fügt Geyer an. Dabei gehen knapp 15% sogar so weit, dass sie nur noch in solche Anlagen investieren wollen, die den eigenen Nachhaltigkeitsanforderungen entsprechen. Rund 25% wollen bei dem überwiegenden Teil ihrer Anlagen Nachhaltigkeitskriterien mit berücksichtigen und weitere knapp 20% bei einem Teil ihrer Anlagen. Nur weniger als 45% geben an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage nicht entscheidend ist. „Damit hat Nachhaltigkeit eindeutig schon heute einen wichtigen Stellenwert in der Kapitalanlage der Deutschen und tritt als weitere Dimension neben Rendite, Risiko und Liquidität“, so Geyer.

Auch bei den ebase-Kunden waren und sind nachhaltig anlegende Fonds sehr gefragt. Im vergangenen Jahr haben die ebase-Kunden ihre Bestände in nachhaltig investierende Fonds deutlich ausgebaut. Dabei haben die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse in fast allen Monaten übertroffen (Grafik 1).

Grafik 1: Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen. Erläuterung: Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse.
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, haben wir uns schon vor längerer Zeit intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt“, ergänzt Geyer. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden Rechnung zu tragen, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“, zu berücksichtigen. Damit kann bereits heute der von der EU-Kommission für die Zukunft aufgestellten Forderung einer Berücksichtigung der Nachhaltigkeitspräferenzen bei der Anlageentscheidung Rechnung getragen werden. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. „Damit schaffen wir für unsere Kunden die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen“, erklärt Geyer. Dadurch wird dem Anleger, dem Ziel einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung gemäß, ein weiterer wichtiger Mehrwert geboten.

Die ebase-Umfrage 

Für die ebase-Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2019“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Europäische Immobilieninvestoren gehen mit verhaltenen Erwartungen ins Jahr 2019

Gesunkene Erwartungen an die Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 trüben die Perspektiven für Immobilieninvestitionen in Europa weiter ein. Das ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Investitionsklima-Studie von Union Investment, die unter 150 Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführt wurde. 41 Prozent der befragten Immobilienprofis erwarten in den nächsten zwölf Monaten eine Verschlechterung des Immobilien-Investitionsklimas. Nur 22 Prozent gehen von einer spürbaren Verbesserung aus.

„Die gedämpften Erwartungen der europäischen Immobilieninvestoren an das Jahr 2019 sprechen dafür, dass die professionellen Anleger die Herausforderungen und Risiken der spätzyklischen Marktphase deutlich wahrnehmen und keine Experimente eingehen“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment. „Für die Immobilienbranche im Ganzen kann das durchaus als gutes Zeichen für ein pflichtbewusstes Risikomanagement gewertet werden.“ Entsprechenden Zuspruch findet im aktuellen Marktumfeld die Anlagestrategie bei gleichbleibendem Risiko eine geringere Rendite in Kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der deutschen und französischen Immobilienprofis verfolgt diese Strategie, in Großbritannien sind es 86 Prozent der Profianleger.

Für die jeweiligen Ländermärkte zeigen sich bei den Erwartungen für 2019 im Detail deutliche Unterschiede. Während rund die Hälfte der Immobilieninvestoren aus Deutschland und Großbritannien die Aussichten eher negativ beurteilt, kommen die Optimisten vor allem aus Frankreich. 40 Prozent der französischen Studienteilnehmer erwarten eine spürbare Verbesserung des Investitionsklimas, nur 24 Prozent richten sich auf eine Eintrübung ein.

Deutschland und die USA sind die beliebtesten Investmentziele 2019

Gefragt wurden die Studienteilnehmer unter anderem auch, in welchen europäischen Ländern sie 2019 über alle Nutzungsarten hinweg die besten Gesamtbedingungen für Immobilieninvestitionen sehen. Mit 31 Prozent verzeichnete Deutschland in dieser Umfrage den stärksten Zuspruch. Frankreich und Großbritannien folgen mit klarem Abstand und jeweils rund 13 Prozent. Vergleichsweise gute Bedingungen für Investitionen 2019 werden außerdem Spanien, den Niederlanden, Schweden und Österreich attestiert.

„Die Umfrage hat einerseits ergeben, dass sich die Investoren stark auf ihre jeweiligen Heimatmärkte konzentrieren wollen. Andererseits wurde die starke Stellung Deutschlands innerhalb der europäischen Immobilienmärkte deutlich“, sagt Janßen. „Jeder dritte französische und immerhin jeder fünfte britische Profianleger würde 2019 am liebsten in Deutschland investieren.“

Bei den außereuropäischen Märkten sind nach wie vor die USA die klare Nummer Eins. 53 Prozent aller Befragten mit entsprechendem Investmentradius benannten die USA als ihren Favoriten für Immobilieninvestitionen außerhalb Europas. Demgegenüber verschwinden Australien mit 13 Prozent und Japan mit 10 Prozent nahezu vom Investmentradar der Europäer. „Aufgrund der gestiegenen Hedgekosten wird es 2019 von europäischen Immobilieninvestoren voraussichtlich weniger Investmentaktivitäten in den USA geben als in den vergangenen Jahren. Im Vergleich zu den ebenfalls schwierigen Rahmenbedingungen in anderen internationalen Märkten behalten die US-Märkte aber nach wie vor eine hervorgehobene Stellung“, erläutert Olaf Janßen.

Niedriger Erwartungsindex belastet Gesamtindex

Die insgesamt eher niedrigen Erwartungen der europäischen Immobilieninvestoren an das Jahr 2019 lassen sich auch am Gesamtindex ablesen. Im Vergleich zur Befragung vor einem Jahr sinkt der Investitionsklimaindex für Deutschland auf 63,2 Punkte (Minus 4,1), für Frankreich auf 66,8 Punkte (Minus 2,3) und für Großbritannien auf 60,1 Indexpunkte (Minus 3,5).


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit 35,3 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten 375 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

La Financière de l’Echiquier integriert ESG-Kriterien in das gesamte Fondsspektrum

Als Pionier für verantwortungsbewusste Investments in Frankreich setzt La Financière de l’Echiquier - LFDE ihre Expertise für ESG-Analysen für das gesamte Fondsangebot ein.

Aufgrund der 12-jährigen Erfahrung mit SRI-Investments hat LFDE beschlossen, sich stärker für die Integration und die Ausweitung von ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales und Governance/Unternehmensführung) einzusetzen. Alle Wertpapiere in den Portfolios erhalten einen ESG-Rating – ein Vorhaben zur Integration von ESG-Kriterien in großem Maßstab. Ziel ist es, die gesamte Fondspalette nach und nach den Standards anzupassen, die bereits für unsere SRI-Fonds (Socially Responsible Investment) wie den Echiquier Major SRI Growth Europe und Echiquier Positive Impact zur Anwendung kommen.

Die von LFDE entwickelte Methode wird bereits seit 2007 kontinuierlich optimiert und beruht seitdem auf dem gleichen Schwerpunkt Governance (Unternehmensführung). Die anerkannte und ausgezeichnete unternehmenseigene Methode, die systematisch und diszipliniert für alle Wertpapiere der SRI-Fonds verwendet wird, wurde von LFDE so angepasst, dass 100 Prozent der Wertpapieranlagen aller anderen Fonds der Palette ebenfalls analysiert werden können. Bisher ist sie für 94 Prozent1 der Wertpapiere im Portfolio anwendbar (zum Vergleich: 63 % zum 31.12.2017).

Das neue Vorhaben bezieht das gesamte Fondsmanagerteam ein. Sie werden von dem aus vier Spezialisten mit komplementären Kompetenzprofilen bestehende SRI-Team unter der Leitung von Sonia Fasolo unterstützt.

„SRI ist für La Financière de l’Echiquier kein Neuland. Wir sind stolz auf die Tragweite dieses Vorhabens – eine Herausforderung, die das gesamte Fondsmanagerteam einbindet und unserer starken Überzeugung Ausdruck verleiht: Wir setzen auf Unternehmen, die ESG-Kriterien einhalten und deshalb langfristig am erfolgreichsten sind“, erklärt Didier Le Menestrel, Präsident von LFDE.

„Unser SRI-Engagement beruht auf unserem Selbstverständnis als verantwortungsbewusster Investor und unserem strukturierten und hochgradig disziplinierten Ansatz. Wir haben das Ziel der 100%-igen Integration von ESG-Kriterien, das wir uns 2018 gesetzt hatten, erreicht. Das erfüllt mich mit großer Zufriedenheit. Die nichtfinanzielle interne Analyse und die Expertise unseres SRI-Teams sind Stärken, mit denen wir diesen Meilenstein erreicht haben. Und wir haben noch viel vor“, ergänzt Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

Das 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründete Unternehmen La Financière de l’Echiquier - LFDE ist mit einem verwalteten Anlagebestand von fast 10 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter starken Team einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter Frankreichs. Der Aktivitätsschwerpunkt liegt auf Vermögensverwaltung und Finanzanlagen für Privatkunden, Vermögensberater und institutionelle Investoren. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung von 40 Prozent hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und in den Benelux-Ländern präsent. LFDE unterzeichnete 2008 die UNPRI-Grundsätze, 2013 das Carbon Disclosure Project 2013 und 2017 das Montreal Carbon Pledge.

M&G ernennt Head of Institutional Business Development für Deutschland

M&G Investments stärkt sein Vertriebsteam in Deutschland und ernennt Ingo Matthey (40) zum Head of Institutional Business Development Germany.

In dieser neu geschaffenen Funktion ist Matthey seit dem 1. Januar von Frankfurt aus für die Entwicklung und den Ausbau der Kundenbeziehungen mit Versicherungen, Pensionskassen und Corporates in Deutschland zuständig. Er wird in diesem Rahmen auch den Vertrieb der Immobilienstrategien von M&G Real Estate, der Immobilien-Investment-Sparte von M&G, in Deutschland weiter entwickeln. Er berichtet an Werner Kolitsch, Country Head of Germany and Austria bei M&G.

Werner Kolitsch: „Mit Ingo Matthey gewinnen wir einen ausgewiesen Vertriebsprofi und Kenner des institutionellen Asset Managements für unser deutsches Vertriebsteam. Seine fundierte Expertise im Bereich alternativer Investments und illiquider Strategien und seine langjährige Erfahrung und exzellente Vernetzung wird uns in unserem Ziel unterstützen das institutionelle Geschäft in Deutschland effektiv auszubauen. Wir möchten unseren Partnern die breite Anlagepalette, die M&G institutionellen Investoren in den Bereichen Private Debt, Infrastructure Debt sowie Immobilien anbietet, zugänglich machen.“

Ingo Matthey ist seit 18 Jahren in der Finanzindustrie tätig und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Vertrieb mit institutionellen Investoren. Er kommt von Wells Fargo Asset Management, wo er seit 2015 als Sales Director für die Entwicklung des Geschäfts mit institutionellen Kunden im deutschen und österreichischen Markt zuständig war. Zuvor war er Partner bei hs. Financial Products, die 2015 von Wells Fargo übernommen wurde, und davor acht Jahre bei der DZ Bank tätig. Nach einer Banklehre schloss Ingo Matthey sein BWL-Studium an der Frankfurt School of Finance and Management ab. Er ist außerdem Chartered Alternative Investment Analyst.

M&G Investments ist einer der größten Private Debt Manager in Europa und verwaltet 97 Milliarden Euro an Vermögen für institutionelle Kunden.*

*Stand 30. Juni 2018

GAM erweitert sein Team für Schwellenländeraktien mit der Ernennung eines Investmentmanagers

GAM Investments hat die Ernennung von Rob Mumford zum Investmentmanager für sein globales Team für Schwellenländeraktien bekannt gegeben. Rob Mumford wird von seinem Standort in Hongkong aus mit Tim Love und Joaquim Nogueira zusammenarbeiten. Per 30. November 2018 verwaltet das Team ein Vermögen von über USD 970 Millionen.

Rob Mumford kommt von MNP Advisers, einem Beratungsunternehmen für Vermögensverwalter und Family Offices, bei dem er Managing Partner war. Er bringt umfassende Investmenterfahrung in asiatischen Schwellenländern mit, die er zehn Jahre lang als Portfoliomanager für Schwellenländeraktien bei Credit Suisse, CQS und Silber Tree gesammelt hat. Zuvor war er Leiter für Absolute-Return-Research in Asien bei der Macquarie Bank sowie Research-Leiter für Hongkong und China bei Société Générale Hongkong.

Rob Mumford hat sein Studium an der University of Manchester mit einem MBA-Titel abgeschlossen und ist Chartered Financial Analyst (CFA®).

«Rob Mumford bringt über 25 Jahre Branchenerfahrung und ein umfassendes Wissen über asiatische Aktien mit. Er verstärkt unser Angebot, das Top-down-Analysen mit der Aktienauswahl nach Bottom-up-Kriterien verbindet, um Marktineffizienzen und Chancen aus Fehlbewertungen in Schwellenmärkten zu nutzen. Mit der Ernennung von Rob Mumford zeigen wir unsere Entschlossenheit, unseren Kunden die allerbesten Ergebnisse zu liefern», sagt Tim Love, Investment Director bei GAM Investments.


Tim Love

Tim Love ist als Investment Director für die Aktienstrategien von GAM in den Schwellenmärkten verantwortlich. Bevor er im Februar 2012 zu GAM wechselte, war er als leitender Portfoliomanager bei CQS/Oceanwood für das Management der Long-/Short-Positionen in Schwellenmarktaktien zuständig. Zuvor managte er einen globalen Long-/Short-Aktienfonds bei Cazenove Capital Management. Davor hatte Tim Love Sell Side-Positionen als Leiter für globale Aktienstrategien bei der Deutschen Bank, Leiter für globale Schwellenmarktstrategien bei SG Securities Ltd und Leiter für Schwellenmarktstrategien und -research bei ING Baring Securities Ltd inne. Zuvor verwaltete er Schwellenmarkt-Aktienportfolios bei BlackRock (früher Merrill Lynch Investment Managers) und HSBC Asset Management. Tim Love besitzt einen BA in Rechnungswesen und Politik und absolvierte die Ausbildung zum Chartered Accountant. Er ist am Standort London tätig.

Joaquim Nogueira

Joaquim Nogueira ist Investmentmanager im Emerging Markets Aktienteam von GAM. Bevor er im Januar 2012 zu GAM wechselte, war er Portfoliomanager bei CQS/Oceanwood, wo er mit Tim Love im Bereich Long-/Short-Schwellenmarktaktien arbeitete. Davor arbeiteten beide an einem globalen Long-/Short-Aktienfonds bei Cazenove Capital Management zusammen. Joaquim Nogueira war zuvor auf der Sell-Side als Director für globale Aktienstrategien im Team für globale Schwellenmarktaktienstrategien der Deutschen Bank und als Vice President für globale Schwellenmarktstrategien bei SG Securities Ltd tätig. Er begann seine Karriere 1996 auf der Sell-Side als Senior Analyst bei ING Barings Securities Ltd. und arbeitete mit Love im globalen Sektor-Team sowie im lateinamerikanischen Strategie- und Research-Team zusammen. Nogueira hat einen MBA der Cass Business School und einen MSc in Mathematik mit einer Spezialisierung auf Wahrscheinlichkeiten und Statistiken vom Instituto Superior Tecnico in Lissabon.

Über GAM

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 900 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt.
Die Aktien von GAM (Symbol „GAM”) mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet per 30. November 2018 Vermögen von CHF 139.1 Milliarden (ohne die ARBF-Strategien, die liquidiert werden).

Florian Barber verstärkt Vertrieb der DJE Kapital AG als Leiter Wholesale

Florian Barber (37) ist seit 1. Januar Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich im Vertriebsteam der DJE Kapital AG (DJE). Im Rahmen der neu geschaffenen Position verantwortet Barber die Betreuung von Kreditinstituten, Vermögensverwaltern und Dachfondsmanagern. Darüber hinaus übernimmt er die Leitung des Wholesale-Teams bei DJE. Barber berichtet direkt an Michael Schnabl, Bereichsleiter Institutionelles Geschäft & Wholesale.

Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Florian Barber für unser Vertriebs-Team gewinnen konnten. Durch seine umfassende Erfahrung im Bereich Wholesale kennt er die spezifischen Bedürfnisse und vertrieblichen Anforderungen dieser Anleger genau.“

Florian Barber verfügt über rund 20 Jahre Erfahrung in der Betreuung von vermögenden Privat- und Firmenkunden sowie im Wholesale-Bereich. Bevor er zu DJE wechselte, war er bei der Ethenea Independent Investors S.A. tätig, unter anderem als Teamleiter Banken und im Bereich Business Development Services für Deutschland. Davor sammelte der studierte Bankbetriebswirt umfangreiche Kenntnisse vor allem im Private Banking bei bayerischen Sparkassen.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Daniela Weißenborn ist neue Leiterin Drittvertrieb bei Lazard Asset Management Deutschland

Lazard Asset Management Deutschland (LAM GmbH) beruft Daniela Weißenborn zur neuen Leiterin Drittvertrieb. Von Frankfurt aus ist Weißenborn für den Wholesale-Vertrieb in Deutschland und Österreich verantwortlich.

„Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Family Offices, Privatbanken und institutionellen Kunden wird Daniela Weißenborn wesentlich dazu beitragen, dass wir unsere Wachstumsziele in Deutschland und Österreich umsetzen“, sagt Andreas Hübner, Geschäftsführer der Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH. „Ihre umfassende Branchenkenntnis und Erfahrung passen zu unserem Anspruch, allen unseren Kunden exzellenten Service zu bieten.“

Weißenborn wechselt von Metzler Asset Management. Dort war sie als Leiterin des Bereichs Banken, Vermögensverwalter und Family Offices in Europa tätig. Zuvor hatte sie Positionen bei Threadneedle Portfolio Services Limited, Allianz Global Investors und der Commerzbank inne.

Über Lazard Asset Management LLC

Als indirekte Tochtergesellschaft von Lazard Ltd (NYSE: LAZ) bietet Lazard Asset Management (LAM) weltweit eine breite Palette von Aktien-, Anleihen- und Alternativen Investmentprodukten. LAM und verbundene Vermögensverwaltungsgesellschaften der Lazard-Gruppe verwalten ein Kundenvermögen in der Höhe von 240 Milliarden US-Dollar zum Ende des dritten Quartals 2018.
Weitere Informationen über Lazard finden Sie auf http://www.lazardassetmanagement.com/de/de_de.

LFDE - Echiquier Entrepreneurs schlägt neues Kapitel auf

Der auf Investments in europäische Small- und Mid-Caps ausgerichtete Echiquier Entrepreneurs aus dem Hause LFDE – La Financière de l’Echiquier schlägt nunmehr ein neues Kapitel in seiner Erfolgsgeschichte auf. Die Erfolgsbilanz des Aktienfonds, der im Oktober sein 5-jähriges Bestehen feierte, beläuft sich auf einen kumulierten Wertzuwachs von 99 Prozent per 31. Oktober 2018. Im gleichen Zeitraum legte der Referenzindex lediglich 54 Prozent zu, was für den Echiquier Entrepreneurs eine Überrendite von 45 Prozentpunkten bedeutet.

Dank dieser bemerkenswerten Performance liegt der Fonds auf Rang 1 in der Kategorie der europäischen Small- und Mid-Caps über 5 Jahre1. Das Anlegermagazin „Börse Online“ wiederum hat ihn aktuell mit Euro-Fonds-Note 1 ausgezeichnet, was bedeutet, dass er hinsichtlich seiner Chancen-Risiko-Relation im Vergleich zum Marktsegment und den konkurrierenden Fonds erfolgreicher ist.

Die jüngste Entwicklung des Fonds spiegelt dagegen die schwache Marktentwicklung des Segments europäischer Nebenwerte wider, dem sich das Fondsmanagement-Team um Stéphanie Bobtcheff nicht vollständig entziehen konnte. „Der Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen ist nach mehreren erfolgreichen Jahren im Jahr 2018 ins Stocken geraten“, erklärt sie. „In der Folge waren viele Fonds mit Mittelabflüssen konfrontiert, sodass sie Positionen abstoßen mussten, was die Aktienkurse unter Druck setzte.“

In diesem schwierigen Umfeld hat sich der Echiquier Entrepreneurs nach seiner vierjährigen kräftigen Überperformance gut behauptet und den Abstand zu seiner Peergroup weiter ausbauen können. „Dank unserer strategischen Titelselektion, unserer vorsichtigen Positionierung mit einer 15-prozentigen Cash-Position Anfang Oktober und der effizienten geografischen Diversifikation, konnten wir die Verluste stark begrenzen“, so die Fondsmanagerin weiter. Aufgrund der liquiden Mittel im Portfolio war sie zudem in der Lage, neue Chancen am Markt wahrzunehmen und bei unterbewerteten Titeln zuzukaufen. So wurden beispielsweise Positionen bei Focusrite, der weltberühmten britischen Marke für Tonaufnahmegeräte, und bei GomSpace, einem dänischen Nanosatellitenanbieter, aufgebaut.

„Trotz anhaltender Ungewissheit über die weitere Marktentwicklung sind wir aus mehreren Gründen von der Attraktivität der Anlageklasse überzeugt“, zeigt sich Bobtcheff optimistisch: „Die Größe des Anlageuniversums einerseits und die geringere Effizienz der Märkte andererseits verschaffen Stockpickern wie uns viel Platz, um einen Mehrwert zu generieren. Zudem bietet die jüngste Marktkorrektur interessante Einstiegsmöglichkeiten, um uns bei ausgewählten Aktien zu positionieren. Dabei werden wir uns wie schon zuvor auf Wachstum. Liquidität und Qualität konzentrieren. Wir bevorzugen Akten, die in strukturellen Wachstumsmärkten – beispielsweise in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung – aktiv sind, mit historisch niedrigen Drawdowns und dauerhaft guter Ergebnisqualität. Überdies bevorzugen wir Unternehmen, die in der Lage sind, einen hohen Free Cashflow zu generieren.“

Mit einem verwalteten Vermögensvolumen von 370 Millionen Euro verfügt der Echiquier Entrepreneurs über neue Kapazitäten und nimmt seit dem 1. Oktober 2018 wieder Zeichnungsanträge entgegen. Infolge der Kursrückgänge an den Märkten und der erneut attraktiveren Bewertungen ergeben sich gute Gelegenheiten für langfristig orientierte Investoren.

„Wir bleiben bei unserer Anlagestrategie und setzen auch künftig auf unseren strengen Auswahlprozess, der aus quantitativen Screening-Tools, Disziplin, einem ausgeprägten Fokus auf die Fundamentalanalyse und regelmäßigen Treffen mit dem Management besteht“, betont Stéphanie Bobtcheff abschließend. Das Portfolio von Echiquier Entrepreneurs besteht aus drei Anlagethemen: Marktführer in Nischensegmenten (50 %), disruptive Projekte (35 %) und zyklische Unternehmen (15 %). Diese Einteilung ermöglicht dem Fonds die Umsetzung des Erfolgsrezepts, mit dem er seit fünf Jahren beste Ergebnisse erzielt. „Das Abenteuer ‚Echiquier Entrepreneurs‘ hat gerade erst begonnen!“


1) Citywire, Ranking nach Gesamtrendite vom 31. Oktober 2013 bis zum 31. Oktober 2018. Kategorie „Small- und Mid-Caps“

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Die Gewinner der „Erste AM Challenge 2018“ stehen fest

Erstmals begab sich Erste Asset Management (Erste AM) gemeinsam mit dem Fondsanalysehaus und Finanzportal „e-fundresearch.com“ auf die Suche nach herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu den Themen Veranlagung, Asset Management und Finanzmärkte. Als klarer Gewinner der Erste AM Challenge 2018 ging Wolfgang Schadner mit seiner an der Universität Innsbruck eingereichten Masterarbeit „Beta Anomaly: an ex-ante Tail Risk Approach“ hervor. Im Rahmen seiner akademischen Arbeit baut Schadner auf bestehende Finanzmarktmodelle auf und zeigt anhand von eigenständigen empirischen Analysen, dass das Risiko- und Ertragsprofil von Low-Beta-fokussierten Aktienstrategien (Strategien, die Aktien mit niedrigerem Marktrisiko enthalten) durch eine vorab-Berücksichtigung von bestimmten Verteilungsparametern (Schiefe und Kurtosis) sowohl statistisch als auch ökonomisch signifikant optimiert werden kann.

Der zweite Platz ging an Christoph Reschenhofer, der den erfolgreichen Aufbau eines breit diversifizierten internationalen Aktienportfolios mit Hilfe eines parametrischen Portfolio-Optimierungsansatzes demonstrierte. Am dritten Platz landete mit Lisa-Maria Kampl eine Studentin der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeit thematisierte Kreditrisiken und Ausfallswahrscheinlichkeiten mittels Migrationsmatrizen und fokussierte sich dabei auch auf selbständige empirische Analysen. Der Gewinner des Hauptpreises und die besten drei Arbeiten wurden zusätzlich mit einem Apple iPad Pro gewürdigt.

Immer mehr Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bieten eine Ausrichtung ihres Lehrangebotes auf die Bedürfnisse der Finanzwirtschaft an und verzeichnen dabei Erfolge. Bis zum 15. Oktober konnten Studierende an Universitäten und Fachhochschulen ihre Arbeiten einreichen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Investmentprofis und unabhängigen Experten bewertete die Arbeiten nach den Kriterien „Innovation“, „Thematischer Bezug“, „Lesbarkeit“, „Schwierigkeit“ und „Praktische Relevanz“. Die acht Bestplatzierten wurden am 11.Dezember zu einem Beauty-Contest in Wien geladen, um ihre Arbeiten und Erkenntnisse vor der Jury mündlich zu präsentieren.

Erste AM-CIO Permoser beeindruckt von der Qualität der Arbeiten

„Wir wollten mit dem Preis einen zusätzlichen Anreiz schaffen, dass sich mehr Studentinnen und Studenten mit dem Finanzmarkt beschäftigten. Wir waren beeindruckt sowohl über die Qualität der eingereichten Arbeiten als auch die Art und Weise der Präsentation. Das war einfach Top-Niveau“, zieht Gerold Permoser, Chief Investment Officer Erste AM, Resümee.

e-fundresearch.com Weiler möchte wissenschaftlichen Arbeiten eine Bühne bieten

Simon Weiler, Research-Leiter beim Challenge-Kooperationspartner e-fundresearch.com, ergänzt: „Innovative akademische Arbeiten haben es sich nicht verdient, nur dem Erreichen eines akademischen Grades zu dienen und anschließend im Bücherregal zu verstauben. Es freut uns sehr, dass wir bereits im Premierenjahr auf solch eine hohe Resonanz gestoßen sind und somit das Ziel, herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten eine adäquate Bühne zu bieten, erreichen konnten.“

Schroders ernennt Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung

Schroders hat Rory Bateman zum Leiter der Aktienabteilung berufen. In dieser Funktion wird er ab März 2019 von London heraus die Aktienteams von Schroders weltweit leiten und damit ein verwaltetes Vermögen von 195,8 Milliarden Euro verantworten (Stand: 30. Juni 2018).

Rory Bateman übernimmt mit der neuen Position den Verantwortungsbereich von Nicky Richards, welche ab März 2019 als leitende Beraterin bei dem Asset Manager tätig sein wird.

Bateman kam vor zehn Jahren zu Schroders, wo er die letzten fünf Jahre die Investmentabteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien leitete. Davor war er Co-Manager des Large-Cap-Fonds von Schroders, in dessen Rahmen heute mehr als 45 Milliarden Euro mit verschiedenen Strategien verwaltet werden.

Rory Bateman, Leiter der Abteilung für britische und kontinentaleuropäische Aktien von Schroders:

Der Schlüssel für den Erfolg der Aktienabteilung unter Nickys Leitung bestand in der starken Teamkultur der jeweiligen Abteilungen, untermauert von unseren robusten Anlageprozessen. Dies bietet eine solide Grundlage für unsere weitere Arbeit, denn wir bewegen uns in einer dynamischen Zeit. Aktive Vermögensverwaltung und hervorragende Anlageperformance für unsere Kunden werden wichtiger als je zuvor. Ich freue mich darauf, unser Aktiengeschäft weiterzuentwickeln, um sicherzustellen, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin an der Weltspitze bleiben.

Nicky Richards beaufsichtigte seit ihrem Wiedereintritt bei Schroders im Jahr 2014 als leitende Beraterin das weltweite Aktienanlagegeschäft von Schroders. Richards begann ihre Karriere bei Schroders als Trainee und blieb 16 Jahre lang, bis sie das Unternehmen 2003 verließ – nur um 11 Jahre später wiederzukommen. Die Zeitung Financial News hat sie insgesamt sechsmal – zuletzt viermal in Folge – zu einer der einflussreichsten Frauen des Jahres in der Finanzwirtschaft gekürt. In ihrer neuen Funktion wird Richards auf ihr Wissen und ihre Erfahrung zurückgreifen, um die Führungskräfte und Manager von Schroders unternehmensweit anzuleiten und zu beraten.

Nicky Richards, Leiterin der globalen Aktienabteilung von Schroders:

Es war ein Privileg, die globale Aktienabteilung von Schroders zu leiten und während der vergangenen vier Jahre mit äußerst talentierten Teams zusammenzuarbeiten. Ich bin sehr erfreut, weiterhin als Beraterin bei Schroders zu arbeiten, um Führungskräfte und Manager anzuleiten.

Mit der Ernennung von Rory Bateman als Nachfolger von Nicky Richards trägt Schroders seiner Politik Rechnung, Talente aktiv innerhalb des Unternehmens zu suchen und diese zu fördern. Batemans Nachfolger wird 2019 bekanntgegeben.

Institutionelles Immobiliengeschäft von Union Investment weiter auf Wachstumskurs

Union Investment blickt auf ein starkes Wachstum im institutionellen Immobiliengeschäft zurück. Gegenüber dem Vorjahr stieg das institutionelle Anlagevolumen in den aktiv gemanagten Fonds, Service-KVG-Mandaten und Bündelungsvehikeln um insgesamt 13 Prozent (Stand: 30. November 2018). Mit einem Fondsvolumen von rund 10,3 Milliarden Euro (Vorjahr 9,1 Milliarden Euro) bestätigt Union Investment ihre führende Rolle unter den Anbietern institutioneller Immobilienlösungen.

„Wir sind über Plan gewachsen. Ein besonderer Ergebnisbeitrag kommt aus dem Geschäftsfeld der Service KVG-Mandate“, sagt Wolfgang Kessler, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH. Durch den Gewinn neuer und den Ausbau bestehender Mandate stieg das Anlagevolumen in diesem Geschäftsfeld von Januar bis November 2018 um über 50 Prozent gegenüber 2017 auf insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro.

Auch auf der Ankaufsseite zieht Union Investment eine positive Bilanz. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet Union Investment für ihre institutionellen Publikums- und Spezialfonds mit einem Ankaufsvolumen von rund 705 Millionen Euro, die sich auf 14 Transaktionen verteilen. Hinzu kommen Objektverkäufe in einem Volumen von über 170 Millionen Euro. Für die Service KVG-Mandate wurden insgesamt 46 Immobilienankäufe im Volumen von über 2,0 Milliarden Euro realisiert.

Für 2019 stehen die Zeichen bei Union Investment im institutionellen Bereich weiter auf Wachstum: „Neben unsere etablierten Lösungen wollen wir neue innovative Investmentprodukte stellen, für die wir weitere lukrative Nischenmärkte gezielt erschließen werden“, sagt Wolfgang Kessler. Im zurückliegenden Jahr wurde das Lösungsangebot durch die Auflage des ZBI Union Wohnen Plus erweitert. Der als Spezial-AIF konzipierte Offene Immobilienfonds mit Core-Plus-Profil ist ein erstes Gemeinschaftsprodukt für institutionelle Anleger von Union Investment und der ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI). Im Anlagefokus des Fonds liegen Wohnimmobilien an ausgewählten Standorten und Wachstumsregionen in Deutschland.

Das institutionelle Immobiliengeschäft von Union Investment wurde in diesem Jahr gleich mit zwei Scope Awards ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Institutional Real Estate Germany“ würdigte die gute Performance des UniInstitutional German Real Estate sowie der sieben Spezialfonds von Union Investment mit Hauptfokus auf Deutschland inklusive des UII GermanM. Die Jury lobte in ihrer Begründung vor allem das „breite Produktspektrum“ für institutionelle Kunden. Der Award in der Kategorie „Institutional Real Estate Operator-Run Properties“ zeichnete die erfolgreiche Positionierung der Spezialfonds UII Hotel Nr. 1 und Urban Living Nr. 1 aus. Mit dem Urban Living Nr. 1 hatte Union Investment den wachstumsstarken Nischenmarkt der Micro-Living Immobilien für ihre Kunden besetzt.

Marjan Galun verstärkt das Führungsgremium der BayernInvest

Marjan Galun wird zum 1. Januar 2019 das Führungsgremium der BayernInvest verstärken. In seiner neuen Funktion verantwortet er das Master-KVG-Geschäft, Risikomanagement sowie Steuern und Recht. Marjan Galun ist bei der BayernInvest bereits seit 18 Jahren in leitenden Fach- und Führungspositionen tätig, zuletzt als Leiter des Bereichs „Business Operations & Process Management“ sowie Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest Luxembourg.

Bis zur notwendigen Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übt Marjan Galun seine Tätigkeit im Führungsgremium als Generalbevollmächtigter aus. Damit setzt sich das Führungsgremium der BayernInvest wie folgt zusammen: Dr. Volker van Rüth (Sprecher der Geschäftsführung), Dr. Michael Braun (Geschäftsführer) sowie Marjan Galun (Generalbevollmächtigter).

Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der BayernInvest und Kapitalmarktvorstand der BayernLB: „Marjan Galun ist ein exzellenter Fachmann des Master-KVG-Geschäfts. Ich bin davon überzeugt, dass er mit seiner Kompetenz und Branchenerfahrung gemeinsam mit seinen beiden Geschäftsführungskollegen die positive Entwicklung der BayernInvest weiter aktiv vorantreiben wird.“

Marjan Galun folgt Katja Lammert nach, die zum 1. Januar 2019 auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausscheidet, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Katja Lammert war seit 2001 in verschiedenen Fach- und Führungsfunktionen bei der BayernInvest, seit 2014 als Geschäftsführerin und Chef-Syndika. Ralf Woitschig: „Wir danken Katja Lammert für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr erfolgreiches Wirken. Durch ihre Kompetenz, Kundenorientierung und Verbundenheit mit der BayernInvest trug sie in hohem Maße zum Erfolg bei. Wir wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.“

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbie- ter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 82 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionel- len Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalver- waltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

NN (L) First Class Multi Asset Fonds knackt Marke von einer Milliarde Euro

Das Fondsvolumen des NN (L) First Class Multi Asset Fonds, den NN Investment Partners (NN IP) im Oktober 2011 aufgelegt hat, hat die Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Der Fonds verfolgt eine global über mehrere Anlageklassen diversifizierte, risikobewusste Strategie, die aktiv auf sich verändernde Marktbedingungen reagiert und darauf abzielt, negative Überraschungen zu vermeiden.

Der NN (L) First Class Multi Asset Fonds (FCMA) hat seine Fähigkeiten bereits in vielen turbulenten Marktphasen demonstriert und schwierige Bedingungen wie die Staatsschuldenkrise und die Ölpreisschwankungen wie von der Strategie beabsichtigt gut überstanden. Selbst in Monaten, in denen globale Aktien sehr deutlich im Minus lagen, vermied der Fonds große Ausreißer nach unten. Mit seinem starken Fokus auf risikobewusste Anlagen ist der FCMA gut positioniert, um Anleger bei der Erreichung ihrer langfristigen finanziellen Ziele zu unterstützen.

Niels de Visser, Senior Portfoliomanager bei NN Investment Partners: „Mit seinem flexiblen Ansatz zielt der FCMA darauf ab, von jedem Marktumfeld zu profitieren. Da die Märkte von sehr vielen verschiedenen Faktoren bewegt werden – wie z. B. der Brexit, Handelsstreitigkeiten, die Auseinandersetzung Italiens mit der EU oder die Politik der Zentralbanken –, ist das genau der richtige Ansatz, um stabile Erträge zu liefern. Dies erkennen auch unsere Kunden, und das Fondsvolumen des FCMA hat daher die begehrte Marke von einer Milliarde Euro überschritten. Da wir die Aussichten für das Weltwirtschaftswachstum trotz der vorhandenen Störfaktoren weiterhin grundsätzlich positiv beurteilen, setzen wir alles daran, dass der FCMA in den kommenden Jahren neue Höhen erklimmt.“

Der NN (L) First Class Multi Asset ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell in Deutschland, Belgien, Chile, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Singapur, der Slowakei, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien und Ungarn registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 238 Mrd. Euro* (277 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
NN Investment Partners ist Teil der NN Group N.V., einer an der Börse gehandelten Aktiengesellschaft.
*Stand: 30. September 2018
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

MFS ernennt Ted Maloney zum Chief Investment Officer

MFS Investment Management® (MFS®) ernennt Edward M. „Ted“ Maloney mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Chief Investment Officer. Er folgt Michael Roberge, der Chief Executive Officer von MFS bleibt.

Maloney wird für die Weiterentwicklung und den Erfolg der globalen Investmentplattform von MFS verantwortlich sein. Er wird ein internationales Team aus über 200 Investmentexperten leiten und Investmentresearch, Portfoliomanagement, Handel und Risikomanagement steuern. Edward Maloney berichtet an Michael Roberge und wird Mitglied des Managementausschusses.

„Ted Maloney bringt vielfältige Erfahrungen für seine neue Aufgabe mit. In seiner Zeit bei MFS hatte er unterschiedliche Positionen im Investmentresearch inne. Er hat gleichermaßen im Aktienteam, im Anleihenteam und im quantitativen Team gearbeitet und dabei enge Kontakte zu seinen Kollegen geknüpft. Das wird ihm bei seiner Arbeit als CIO zugutekommen“, sagt Roberge.

Maloney kam 2005 als Aktienanalyst zu MFS und wurde 2011 Director of US Equity Research. Später wechselte er ins Portfoliomanagement, zunächst als Leiter eines internationalen Sektorteams und ab 2012 als Co-Manager diversifizierter Portfolios. 2016 wurde er zum Global Director of Research ernannt. Darüber hinaus war er an den Einstellungen neuer Mitarbeiter für den Investmentbereich beteiligt. Er war Mentor von Kollegen und hat entscheidenden Anteil an der Verbesserung von Diversität und Inklusion in der Investmentsparte.

„Die Ernennung von Ted Maloney spiegelt die langfristige Nachfolgeplanung von MFS wider. Sie ist Ergebnis eines Prozesses, der vor Jahren begonnen hat. Damals erkannten wir, dass er über die nötige Führungs- und Investmentkompetenz für seine neue Funktion verfügt. Wir freuen uns über die Beförderung von Ted Maloney zum CIO – und auf seine Mitarbeit im leitenden Management von MFS in den kommenden Jahren“, fügt Roberge hinzu.

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Asset Manager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 30. November 2018 verwaltete MFS 458,2 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

Herausgegeben von MFS International (U.K.) Limited (MIL UK), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Private Limited Company) mit Sitz in England und Wales, Zulassungsnummer 03062718. Das Investmentgeschäft von MIL UK steht unter der Aufsicht der britischen Financial Services Authority. MIL UK, eine indirekte Tochtergesellschaft von MFS®, hat seinen offiziellen Firmensitz in der 1 Carter Lane, London EC4V 5ER. Das Unternehmen stellt institutionellen Anlegern weltweit Investmentprodukte zur Verfügung und berät sie in Investmentfragen. Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Andere dürfen sich nicht auf es verlassen. Auch darf das Dokument nicht an Personen weitergeben werden, wenn eine solche Weitergabe gegen die geltenden Vorschriften verstoßen würde.

CACEIS unterstützt Amiral Gestion bei der Performance- und Risiko-Analyse

Die unabhängige Verwaltungsgesellschaft Amiral Gestion, die mehr als 3,7 Milliarden Euro für institutionelle Anleger, Privatbanken, Family Offices und Privatpersonen verwaltet, hat sich für CACEIS und ihr OLIS Performance-Tool entschieden. Das neue Tool soll künftig die Verwaltung ihrer Fonds und deren jeweilige Anlagestrategie erleichtern.

OLIS Performance, ein Modul des OLIS-Webportals von CACEIS, bietet institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern Daten zur Performance- und Risiko-Überwachung von Finanzportfolios. Der Datenerhebungsprozess mit den in jeder Phase durchgeführten Kontrollen ist vollständig integriert und automatisiert. Dies beinhaltet auch das abschließende Reporting. Die Kunden profitieren somit von Analyse-Tools zur Performance-Messung, Asset Allocation-Analyse, Beitrags-Analyse, Aufschlüsselung der Performance nach Assets sowie von einer Risiko-Analyse.

Benjamin Biard, Deputy-CEO von Amiral Gestion erklärt: „OLIS Performance bietet uns den Zugang zu einer Vielzahl dynamischer Berichte und Indikatoren, die eine zuverlässige und relevante Informationsquelle für uns sind. Wir sind sehr zufrieden mit dieser Lösung, die wir mittlerweile auf den größten Teil unserer Fonds ausgedehnt haben."

Joe Saliba, Deputy-CEO von CACEIS, kommentiert: „Wir freuen uns über unsere noch engere Partnerschaft mit Amiral Gestion. Mit unserem innovativen Online-Reporting-Tool OLIS Performance verfügen unsere Kunden künftig über eine schlüsselfertige Lösung für die effiziente Verwaltung ihrer Anlageprozesse und Risiko-Ausdehnung."

Über Amiral Gestion

Amiral Gestion wurde 2003 gegründet und ist eine unabhängige Investment-Gesellschaft, die sich im Besitz ihrer Mitarbeiter befindet und in Spanien und Singapur ansässig ist. Amiral Gestion überzeugt von einer aktiven Management-Philosophie, um für ihre Kunden, die sich aus institutionellen Anlegern, professionellen Anlegern (CGPI, Family Offices und Privatbankiers) sowie Privatpersonen zusammensetzen, über einen langen Anlagehorizont hinweg die besten Ergebnisse zu erzielen. Amiral Gestion verwaltet derzeit die 6 Sextant Fonds sowie mehrere andere Mandate. Die Management-Gesellschaft beschäftigt 41 Mitarbeiter. Die verwalteten Vermögen beliefen sich zum 31. Oktober 2018 auf 3,7 Mrd. €.
http://www.amiralgestion.fr

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,7 Billionen Assets under Custody und €1,8 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2017)
http://www.caceis.com

Legg Mason Global Investment Survey: Deutschland, Land der Finanzexperten?

Wenn es nach der eigenen Einschätzung geht, ist Deutschland das Land der Finanzexperten. Das zeigt die aktuelle Legg Mason Global Investment Survey 2018, für die das Multi-Boutiquen-Haus Legg Mason jedes Jahr Anleger in 17 Ländern befragt. In diesem Jahr waren es insgesamt 16.810 Anleger, darunter 1.000 in Deutschland. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der hierzulande Befragten bezeichnet sich mit Blick auf den eigenen Kenntnisstand rund um Finanz- und Geldanlagethemen demnach als „Experte“ oder „fortgeschritten“. Immerhin noch 39 Prozent der deutschen Anleger glauben, die eigenen Kenntnisse reichen aus, um auf dieser Basis effektive Anlageentscheidungen zu treffen. Zum Vergleich: Weltweit glauben nur 33 Prozent der Befragten, sie seien ein Experte oder fortgeschritten. Hingegen sagen 20 Prozent, das eigene Wissen sei gerade einmal rudimentär, drei Prozent bezeichnen sich als Anfänger. Diese Bescheidenheit teilen nur 13 Prozent der deutschen Anleger (elf Prozent rudimentär, zwei Prozent Anfänger).

Besonders interessant an den Aussagen deutscher Anleger: Auf die Frage, wie das Wissen der deutschen Bevölkerung mit Blick auf Finanzen und Geldanlage insgesamt sei, gaben nur noch sechs Prozent der Befragten an, in einem Land der Finanzexperten zu leben. 22 Prozent glauben, das Wissen in diesen Themenbereichen sei fortgeschritten und 32 Prozent, es reiche aus, um Anlageentscheidungen zu treffen. Als rudimentär bezeichnen hingegen 30 Prozent der Befragten die Finanzkenntnisse der Menschen hierzulande, zehn Prozent sagen sogar, die Deutschen seien insgesamt eher Anfänger, wenn es um die Geldanlage geht.

„Die diesjährige Legg Mason Global Investment Survey weist eine deutliche Diskrepanz zwischen der Einschätzung der eigenen Kenntnisse und dem Wissen der Gesamtbevölkerung auf. Zahlreiche psychologische Studien zeigen, dass Menschen grundsätzlich dazu neigen, sich selbst besser einzuschätzen als andere. Aber gerade bei der Geldanlage, die in der Regel einen auskömmlichen Lebensabend im Rentenalter ermöglichen soll, sind solche Fehleinschätzungen natürlich fatal“, gibt Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Head of Germany & Austria bei Legg Mason zu bedenken.

Das können wir auch selbst

Worauf Bannier damit anspielt: Nur zwölf Prozent der Befragten in Deutschland setzen bei allen ihren Anlageentscheidungen auf einen Finanzberater. Immerhin noch 25 Prozent konsultieren ihn bei dem Großteil aller Entscheidungen und investieren nur hier und da auf eigene Faust. 24 Prozent der Anleger glauben jedoch, ihre Finanzen selbständig managen zu können. 17 Prozent nutzen ganz selten einmal das Wissen eines Finanzexperten, bei 21 Prozent halten sich der Rat vom Finanzberater und eigene Investitionsentscheidungen die Waage. Weltweit sind es immerhin 43 Prozent aller Befragten, die alle oder zumindest den Großteil ihrer Investitionsentscheidungen dem Profi überlassen.

Dass sich deutsche Anleger bei ihren Kenntnissen selbst überschätzen machen auch die vertiefenden Fragen der Legg Mason Global Investment Survey deutlich. Während nur 34 Prozent (30 Prozent global) der Befragten deutschen Anleger angeben, komplett zu verstehen, was ein ETF ist, glauben 42 Prozent (30 Prozent global) sich mit Kryptowährungen auszukennen. Hingegen glauben nur 21 Prozent (22 Prozent global) vollständig zu verstehen, was ein Robo-Advisor ist und nur 25 Prozent (21 Prozent global) können mit den Begriffen ESG oder nachhaltige Investments etwas anfangen.

„Kryptowährungen waren natürlich Ende letzten und auch noch in der ersten Hälfte diesen Jahres medial ein großes Thema. Daraus abzuleiten, die zugrundeliegenden Mechanismen vollständig zu verstehen, während das bei vergleichsweise einfachen Begrifflichkeiten wie nachhaltigen Investments oder auch ETFs deutlich weniger Anleger von sich sagen, zeigt, wie wichtig eine bessere Finanzbildung in Deutschland wäre“, betont Bannier.

Dem stimmen übrigens auch 86 Prozent der befragten Anleger in Deutschland zu. Davon sagen 40 Prozent, mit einer bessere Finanzbildung würde mehr Menschen hierzulande die Vorteile von Kapitalanlageprodukten für sich nutzen. 33 Prozent glauben, mehr Finanzwissen würde zu einer ausgeglichenen Portfoliozusammensetzung führen und 30 Prozent sind sogar davon überzeugt, dass man mit mehr Kapitalanlagewissen Altersarmut in Deutschland vorbeugen könnte. In der Verantwortung sehen dabei 59 Prozent der befragten deutschen Anleger Schulen und Universitäten, gefolgt von Banken (34 Prozent) sowie öffentlichen Institutionen (32 Prozent).

Allerdings sehen sich auch die Meisten der befragten Anleger in Deutschland gut aufgestellt für das Rentenalter. 63 Prozent sind sehr guter (18 Prozent) oder guter Dinge (45 Prozent), genug Geld im Alter zur Verfügung zu haben. Weltweit sind 59 Prozent der Anleger dermaßen positiv.

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Im Dezember 2008 legte ACATIS 3 Fonds auf - 10 Jahre später sprechen Performance und Volumen für sich

In der zweiten Jahreshälfte 2008 wurden durch die Finanzkrise Milliarden an der Börse vernichtet. Als Antwort auf die Bedürfnisse des Marktes legte die ACATIS Investment 3 nach Value-Kriterien investierende Fonds auf, die beiden Mischfonds ACATIS GANÉ Value Event Fonds und ACATIS Datini Valueflex Fonds sowie den Rentenfonds ACATIS IfK Value Renten. Im Dezember 2018 feiern diese drei Fonds ihren 10. Geburtstag und gleichzeitig eine Erfolgsgeschichte. Mit den Strategien der neuen Fonds generierte ACATIS in diesen Produkten bis heute insgesamt 3,7 Mrd. Euro an Volumen. Das größte Volumen verwaltet zurzeit der ACATIS GANÉ Value Event Fonds mit 2,5 Milliarden Euro. Die beste Sharpe Ratio der drei Fonds weist mit 1,6 der ACATIS IfK Value Renten auf (Kl. A). Damit belegt der Rentenfonds auch über alle Assetklassen hinweg absolute Spitzenplätze. Den höchsten Wertzuwachs seit Auflage verzeichnet mit +305% der ACATIS Datini Valueflex Fonds (Kl. A).

Den ACATIS GANÉ Value Event Fonds (ISIN Kl. A: DE000A0X7541, Auflage: 15.12.2008) initiierte ACATIS als Mischfonds mit dem ehemaligen ACATIS-Portfolio-Manager J. Henrik Muhle, der sich im Jahr zuvor mit seinem Studienfreund Uwe Rathausky selbständig gemacht hatte. Das Ziel des Fonds ist die Vermeidung von Stress. Ohne große Volatilität soll die Performance-Linie kontinuierlich ansteigen. Mit einer Wertentwicklung von +155% seit Auflage und einer Volatilität von 7,7% ist das bisher sehr gut gelungen. Die annualisierte Performance liegt bei +9,8%. Zudem hat der Fonds seit Auflage jedes volle Kalenderjahr mit einem positiven Ergebnis beendet.
Der ACATIS GANÉ Value Event Fonds kombiniert bei der Auswahl seiner Positionen die Philosophie des Value Investing mit dem Ansatz der Event-Orientierung. Durch die Konzentration auf Unternehmen mit hoher Geschäftsqualität sollen fundamentale Risiken bei der Auswahl von Fondspositionen reduziert werden. Der ACATIS GANÉ Value Event Fonds wurde mehrfach und regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem vor kurzem mit dem Winner Scope Investment Award 2019 in der Kategorie Mischfonds Global Flexibel in Deutschland und Österreich. In der Begründung heißt es, dass sich der Fonds durch die erfolgreiche Kombination des Value Investings mit dem Event-Driven Ansatz mit klarer Kauf und Verkaufsdisziplin auszeichnet. Dieser kombinierte und teilsystematische Ansatz führte bisher zu einer im Peergroup-Vergleich exzellenten Downside Protection bei gleichzeitig guter bis sehr guter Performance, so das Urteil von Scope.
Außerdem ist er bei Morningstar mit 5 Sternen (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt) bewertet (Höchstauszeichnung) und er trägt seit 2013 kontinuierlich die Euro Fondsnote 1.

Den ACATIS IfK Value Renten (ISIN Kl. A: DE000A0X7582, Auflage: 15.12.2008) startete ACATIS zusammen mit Martin K. Wilhelm vom Institut für Kapitalmarkt, einem Anleihenspezialisten, der ACATIS davon überzeugte, dass Value auch bei Renten funktioniert.
Der ACATIS IfK Value Renten verfolgt ein Total Return-Konzept und generiert Erträge sowohl durch Zinszahlungen als auch durch Kursgewinne. Seit Auflage erzielte er eine Wertentwicklung von +97% und liegt damit 54% vor seiner Benchmark. Die Volatilität lag bei 4,2%. Die Sharpe Ratio lag bei 1,6.
Der Fonds investiert überwiegend in Anleihen aus dem Euroraum, die nach traditioneller fundamentaler Analyse ausgewählt werden. Mit negativen Korrelationen innerhalb des Portfolios wird angestrebt, sich dem Beta des Zinsmarktes tendenziell zu entziehen.
Der ACATIS IfK Value Renten ist unter anderem mit dem Euro Fund 2018 ausgezeichnet (über 5 Jahre Platz 2 und über 3 Jahre Platz 3) und bei Morningstar mit 4 Sternen (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt).

Den ACATIS Datini Valueflex Fonds (ISIN Kl. A: DE000A0RKXJ4, Auflage: 22.12.2008) konzipierte ACATIS ursprünglich speziell anhand der Anforderungen eines Einzelinvestors. Ein Kriterium der Seedinvestoren war der Wunsch nach langfristiger hoher unternehmerischer Rendite, die Volatilität stand im Hintergrund. Der Fonds wird aufgrund seiner hohen Schwankungsbereitschaft vertrieblich nicht aktiv angeboten. Die jährliche Performance des Fonds beträgt seit Auflage +15,1% bei einer Volatilität von 13,3%. Dr. Hendrik Leber, der mit eigenem Geld in dem Fonds investiert ist, sucht beim ACATIS Datini Valueflex Fonds Investmentgelegenheiten, die Wertmaximierung versprechen. Dazu nutzt er sich bietende Chancen im Markt, besonders Fehlbewertungen. Dr. Leber kann bei diesem Fonds in alle Anlageklassen investieren und verschiebt auch aktiv die Gewichtungen, wobei der Value-Gedanke aber immer im Vordergrund steht. Langfristig sollen durch diese große Freiheit alle Möglichkeiten zur Wertmaximierung genutzt werden.
Der ACATIS Datini Valueflex Fonds wurde mehrfach und regelmäßig ausgezeichnet und vor kurzem mit dem Winner Scope Investment Award 2019 in der Kategorie Mischfonds Global Flexibel Schweiz. Auf dem Fondskongress 2018 in Mannheim erhielt die Klasse B zum zweiten Mal in Folge den „Deutschen Fondspreis“. Bei Morningstar ist er mit der Höchstauszeichnung von 5 Sternen bewertet (Kl. A, 3 Jahre, 5 Jahre, gesamt).


ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH

Die ACATIS Investment ist ein bankunabhängiger, selbstständiger Vermögensverwalter, dessen Kernkompetenz das Value Investing nach Benjamin Graham und Warren Buffett ist. Das Unternehmen wurde 1994 in Frankfurt am Main gegründet. ACATIS betreut heute mehrere Investmentfonds, darunter Aktien-, Misch- und Rentenfonds sowie Mandate. 4 Fonds verfolgen zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit. Der Flagschifffonds ACATIS Aktien Global Fonds wurde bereits 1997 aufgelegt. Seit einigen Jahren befasst sich ACATIS auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihrer Anwendung im Portfoliomanagement. In 2016 erfolgte die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS.
ACATIS ist inhabergeführt und im Eigentum der drei geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hendrik Leber (Portfoliomanagement), Dr. Claudia Giani-Leber (Marketing) und Faik Yargucu (Vertrieb). Das Unternehmen verwaltet ein Vermögen von rund 5,3 Mrd. Euro (Stand 30. November 2018).

Daten per 30.11.2018. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Erträge. ACATIS übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Marktprognosen erzielt werden. Die Informationen beruhen auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die ACATIS für zuverlässig erachtet, jedoch kann deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit nicht garantiert werden. Holdings und Allokationen können sich ändern. Die Meinungen sind die des Fondsmanagers zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und stimmen möglicherweise nicht mit der Meinung zu einem späteren Zeitpunkt überein. Die in diesem Dokument diskutierte Anlagemöglichkeit kann für bestimmte Anleger je nach deren speziellen Anlagezielen und je nach deren finanzieller Situation ungeeignet sein. Außerdem stellt dieses Dokument kein Angebot an Personen dar, an die es nach der jeweils anwendbaren Gesetzgebung nicht abgegeben werden darf. Dieses Dokument ist keine Aufforderung zur Zeichnung von Fondsanteilen und dient lediglich Informationszwecken. Privatpersonen und nicht-institutionelle Anleger sollten die Fonds nicht direkt kaufen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Anlageberater für weitere Informationen zu den ACATIS Produkten. Verkaufsprospekt, Halbjahres- und Jahresbericht sowie das „KID“ sind kostenlos erhältlich bei ACATIS Investment KVG mbH. Die ACATIS Investment KVG mbH wird von der BAFIN, Lurgiallee 12, in 60439 Frankfurt reguliert.

Schroders Institutional Investor Study 2018

Sorge vor zunehmenden Risiken – Investoren aus der Versicherungswirtschaft senken deutlich ihre Renditeerwartungen.

Weltweit haben Versicherungsgesellschaften ihre Renditeerwartungen deutlich abgesenkt, weil die Sorge vor zunehmender Volatilität am Aktienmarkt und wachsenden Risiken ihre Portfolios belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Schroders Institutional Investor Study 2018 mit dem Titel „Versicherungsgesellschaften im Fokus”.

Die Untersuchung1, für die 157 Investoren von Versicherungsgesellschaften mit einer addierten Bilanzsumme von ca. 10 Billionen US-Dollar befragt wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass 40 Prozent der Investoren aus der Versicherungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren nur noch durchschnittliche Jahresrenditen von unter 5 Prozent erwarten – eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, als nur 22 Prozent diese Erwartung hatten.

Die Zuversicht der Versicherungsgesellschaften, ihre angestrebten Renditen erreichen zu können, hat ebenfalls abgenommen, und zwar von 61 Prozent auf nur noch 54 Prozent. Gleichzeitig sind auch die durchschnittlichen Portfolio-Haltezeiten kürzer geworden, und der Anteil der Versicherungsgesellschaften, die ihre Investments über einen vollständigen Marktzyklus halten, ist von 14 Prozent auf 10 Prozent zurückgegangen.

Zugenommen hat dagegen die Umschlagshäufigkeit in ihren Portfolios. Durchschnittlich veräußern Versicherungsgesellschaften inzwischen jedes Jahr 19 Prozent ihrer Portfolio-Positionen, verglichen mit 13 Prozent vor einem Jahr.

Welche durchschnittlichen jährlichen Renditeerwartungen haben Sie für das Investment-Portfolio Ihres Unternehmens innerhalb der nächsten fünf Jahre?

Carlos Böhles, Leiter institutionelles Geschäft bei Schroders in Frankfurt am Main:

Die globalen Märkte hatten in den letzten Jahren einen großartigen Lauf. Unsere Umfrage zeigt aber, dass Versicherungsgesellschaften vorsichtiger werden, was auf ein mögliches Ende dieses Laufs hinweisen könnte.
Versicherungsgesellschaften setzen zunehmend auf maßgeschneiderte Lösungen, die eine Risikosteuerung bieten und auf eine Diversifizierung zugunsten nicht börsengehandelter Kapitalanlagen, um die von ihnen benötigten Renditen bei vertretbarem Risiko zu erzielen. Nachhaltigkeit gerät als eine Anforderung unserer Versicherungskunden bei der Kapitalanlage ebenfalls zunehmend in den Fokus.

Die Politik und das Weltgeschehen wurden von 26 Prozent der befragten Versicherungsgesellschaften als die wichtigsten Faktoren bezeichnet, welche die Performance ihrer Portfolios beeinträchtigen könnten. Höhere Zinssätze standen bei 25 Prozent und ein Rückgang des Weltwirtschaftswachstums bei 23 Prozent an erster Stelle.

Als spezifische Probleme für die Kapitalanlage hoben Versicherungsgesellschaften die Volatilität am Aktienmarkt, Zinsänderungsrisiken und Kreditausfälle als die drei wichtigsten Risiken hervor. Bessere risikogesteuerte Anlagelösungen sind die Innovation, von der die meisten Versicherungsgesellschaften (62 Prozent) in den nächsten 12 Monaten mehr sehen möchten.

Die Versicherungsgesellschaften gehen davon aus, dass sie den Anteil nicht börsengehandelter Kapitalanlagen in ihren Portfolios in den nächsten 12 Monaten von derzeit 9 Prozent auf 11 Prozent erhöhen werden, hauptsächlich um höhere Renditen, eine breitere Diversifizierung und ein besseres Risikomanagement zu erreichen.

Fast drei Viertel der Kapitalanlagen von Versicherungsgesellschaften (73 Prozent) werden der Umfrage zufolge gegenwärtig aktiv gemanagt.

Ferner erwarten 73 Prozent der Versicherungsgesellschaften, dass nachhaltiges Investieren als Reaktion auf eine breitere Schwerpunktverlagerung im Kapitalanlagebereich an Bedeutung zunehmen wird. Im Vergleich zum Vorjahr legen Versicherungsgesellschaften inzwischen größeren Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung ihrer Kapitalanlagen.

Wie wird sich die Bedeutung nachhaltigen Investierens innerhalb der nächsten fünf Jahre verändern? 

Paul Forshaw, Global Head of Insurance Asset Management, Schroders:

Die Umfrage bestätigt, wie wichtig es für Asset Manager ist, versicherungsspezifisches Investment-Fachwissen zu haben. Damit können sie aktiv gemanagte, maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um die zunehmend anspruchsvollen Zielsetzungen von Versicherungsgesellschaften zu erfüllen.

 Den englischsprachigen Bericht können Sie hier herunterladen


1) Diese globale Studie wurde im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr von Schroders in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur CoreData Research durchgeführt. Es wurden institutionelle Investoren aus einer Vielzahl an Kategorien befragt, darunter Pensionsfonds, Stiftungen sowie Staatsfonds. Umgesetzt wurde die Studie in Form einer umfangreichen weltweiten Erhebung im Juni 2018. Die 650 befragten institutionellen Anleger verteilen sich geographisch wie folgt: 175 aus Nordamerika, 250 aus Europa, 175 aus Asien und 50 aus Lateinamerika. Die Umfrageteilnehmer stammten aus 15 verschiedenen Ländern. Speziell für diese Auswertung wurden die Antworten von 157 Investoren aus der Versicherungswirtschaft analysiert.

This article has first been published on schroders.com.

Legg Mason eröffnet Büro in Dublin

Legg Mason, einer der größten aktiven Vermögensverwalter weltweit, hat am 12. Dezember 2018 feierlich sein Dubliner Büro eröffnet. Das Unternehmen unterstreicht mit dem neuen Standort der Legg Mason Investments (Ireland) Limited (LMI Ireland) sein langjähriges Engagement auf der irischen Insel. Zugleich soll das Büro in Dublin zum zentralen europäischen Drehkreuz für alle Vermögensdienstleistungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU werden.

Der internationale Vermögensverwalter hat bereits rund 80 Fonds in Dublin domiziliert. Zur feierlichen Eröffnung kam auch Legg Mason Chairman und CEO Joe Sullivan in die Ballsbridge Number One. Dort kümmert sich ab sofort ein sechsköpfiges Team unter Leitung von Penny Kyle um die Anliegen europäischer Kunden. Weitere Einstellungen sind für 2019 geplant – unter anderem für die Aufsicht von Investitionen sowie in den Bereichen Finanzen und Risikomanagement.

Kyle kommt von der Legg Mason-Tochtergesellschaft Martin Currie, wo sie zuletzt Head of North American Equities war. Sie bringt über 20 Jahre Investmentexpertise mit und arbeitet bereits seit zwei Jahren für das strategische Projektteam von Legg Mason. „Die Eröffnung des neuen Büros ist für uns ein wichtiger Schritt – nicht zuletzt auch, weil Legg Mason intensiv daran arbeitet, den veränderten Bedürfnissen und Wünschen der internationalen Kunden mit neuen Dienstleistungen Rechnung zu tragen. Irland ist dabei ein wichtiger strategischer Standort für unsere Investmentfonds, steht hinter der EU und ermöglicht uns somit Zugang zu diesem für uns wichtigen Markt“, sagt Penny Kyle und fügt hinzu, „Irland verfügt über ein starkes Regulierungssystem, hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass sich immer mehr Unternehmen im Land ansiedeln, und ist insbesondere für die Asset Management-Industrie ein verlässlicher Partner bei schnellen Bewilligungen für neue Produkte.“

Die bestehenden europäischen Einheiten von Legg Mason in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich werden künftig zu Niederlassungen von LMI Ireland. „Wir begrüßen die Eröffnung des neuen Büros in Dublin und freuen uns bereits auf die Zusammenarbeit mit dem dortigen Team“, sagt Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason. „Der Ausbau unserer Aktivitäten in Irland garantiert unseren Kunden auch weiterhin einen reibungslosen Service und ist für uns die logische Konsequenz aus dem Austritt Großbritanniens aus der EU.“

LMI Ireland hat bei der irischen Zentralbank bereits die Genehmigung beantragt, individuelle Portfolio Management-Dienstleistungen sowie die Verwaltung von Sondervermögen für Kunden in den 27 EU-Mitgliedsstaaten nach dem Brexit anzubieten.

LMI Ireland wurde 1997 gegründet und wird bei der irischen Zentralbank derzeit als Manager alternativer und UCITS-Fonds geführt. Derzeit beträgt das verwaltete Vermögen der in Irland domizilierten Legg Mason-Fonds rund 30 Milliarden US-Dollar. Angeboten werden den internationalen Kunden in über 25 Ländern dabei Strategien aller neun Tochtergesellschaften. Nach der offiziellen Eröffnung der irischen Niederlassung plant man bei Legg Mason nun im Verlauf des nächsten Jahres die Geschäftsleitung sowie den europäischen Vertrieb der irischen Fondspalette von der UK-Einheit auf LMI Ireland zu übertragen. Das Fondsmanagement bleibt davon unberührt und obliegt auch weiterhin den Legg Mason-Tochtergesellschaften.

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

PropTech-Studie von Union Investment und GTEC: Warum Kooperationen zwischen Startups und etablierten Immobilienunternehmen scheitern

Zwischen einer exzellenten Idee und einem funktionierendem Business-Konzept liegen häufig Welten. Was diese Welten voneinander trennt, ist auf die PropTech-Welt übertragen in vielen Fällen das fehlende Verständnis der jungen Firmengründer für die Entscheidungsprozesse der Immobilienbranche. „Regulierung, IT-Sicherheit und Dokumentationspflichten kombiniert mit der Vielzahl festgelegter Prozesse wirken auf Startups wie ein Hindernisparcours, der Kooperationen mit den etablierten Immobilienunternehmen den Weg versperrt“, sagt Jörn Stobbe, Chief Investment Officer und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. In der aktuellen Startup-Studie von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), für die weltweit rund 100 PropTech-Unternehmen befragt wurden, nennen über 52 Prozent der digitalen Innovatoren „langsame und anstrengende Entscheidungsprozesse“ als Hauptproblem bei der Anbahnung von Kooperationen mit etablierten Unternehmen. Und für nicht weniger als 68 Prozent der Studienteilnehmer steht die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen bei ihren Partnern ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um gute Kooperationen geht - gefolgt von höherer Risikobereitschaft auf Seiten der „Grown-ups“ und einer größeren Offenheit für unterschiedliche Kollaborationsmodelle (jeweils 60 Prozent der Nennungen).

„Entscheidungsprozesse lassen sich nicht disruptiv verändern“, kommentiert Jörn Stobbe die Umfrageergebnisse. „Startups müssen lernen, dass komplexe Entscheidungsprozesse und die praktizierte Offenheit bei vielen Immobilienplayern, Partnerschaften in unterschiedlichsten Konstellationen einzugehen, keine Gegensätze sind, sondern sich sogar wechselseitig bedingen. Pilotprojekte sind der effizienteste Weg, sich kennenzulernen und herauszufinden, wo die echten Schmerzpunkte des Kunden liegen. Wichtig: Man muss nicht zu 100 Prozent startklar sein, meist ist man dann zu spät im Markt.“

Für fast Dreiviertel der an der Studie teilnehmenden PropTechs sind Pilotprojekte in der Tat auch der wichtigste Weg, um mit echten Kunden ins Gespräch zu kommen und ihre Idee einem Test zu unterziehen. Joint-Ventures und das Sparring mit Experten genießen unter den verschiedenartigen Kooperationsformen ebenfalls eine hohe Bedeutung, wohingegen Co-Investments, die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs) oder gemeinsame Events bei den PropTechs weniger stark nachgefragt sind.

Zugang zu Know-how und großen Immobilienportfolios

Das größte Potential für eine Zusammenarbeit mit etablierten Immobilienplayern sehen PropTechs gemäß der Studie in der Phase der Gebäudenutzung (48 Prozent), wobei auch in anderen Phasen im Immobilien-Lebenszyklus – Entwicklung (34 Prozent) und Investment (21 Prozent) – interessante Ansätze zur Kooperation gesehen werden. Insgesamt bestätigt die Studie das hohe Interesse von PropTech-Startups an Kooperationen mit der Branche: Mehr als 70 Prozent der Studienteilnehmer suchen mehr oder weniger aktiv den Zugang zu etablierten Playern. Die Triebfeder für Kooperationen sind dabei weniger als erwartet die erhofften Zugänge zu Big Data, Kapital oder regionalen Märkten. Eine herausragende Rolle spielt offensichtlich der Zugang zum Know-how und der Expertise von großen Unternehmen (57 Prozent). Vor allem sind es aber mit fast 80 Prozent der Nennungen große Immobilienportfolios, also die Assets an sich, die Kooperationen für PropTechs interessant machen.

Passend hierzu ist aus Sicht der PropTechs auch das Property Management mit seinem direkten Zugang zu den Objekten der Bereich, der den technologischen Wandel als erstes umfassend spüren wird (63 Prozent der Nennungen). Den Bereich Transaktion sehen immer noch rund 42 Prozent der PropTechs ganz vorn bei der Digitalisierung. „In Deutschland sorgt schon das Grundbuch dafür, dass sich nicht der gesamte Transaktionsprozess digitalisieren lässt. Teilprozesse wie die Due Diligence oder Kontaktfunktionen können aber in der Tat effizienter gestaltet werden. PropTechs sind also gut beraten, nicht nur in großen Umbrüchen zu denken, sondern Verständnis für Teilprozesse zu entwickeln, bei denen der Schuh besonders drückt“, sagt Jörn Stobbe. Ganz vorn, wenn es um den technologischen Wandel geht, sehen übrigens nur jeweils 40 Prozent den Bereich Asset Management und Vermietung sowie den Bereich Immobilienresearch. Die Immobilienentwicklung steht für nur etwa 27 Prozent der Befragten ganz oben auf der Digitalisierungsliste.

Nachhaltigkeit in das Geschäftsmodell integrieren

Gefragt nach den stärksten Effekten, die sich aufgrund neuer Technologien für die Immobilienbranche ergeben, nennt mit 67 Prozent eine überdeutliche Mehrheit der PropTechs die Verbesserung der Gebäudeperformance. „PropTech-Startups sollten die Verbesserung der Gebäudeleistung mit dem Nutzen für Umwelt und den Nutzer verknüpfen und Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren“, rät Jörn Stobbe. Mit großer Überzeugung erwarten die Startups ferner positive Tech-Effekte auf die Entscheidungsprozesse in den Immobilienunternehmen (64 Prozent), höhere Profitabilität (59 Prozent), höhere Transaktionsgeschwindigkeit (59 Prozent) und verbesserte Kundenloyalität (24 Prozent).

Projiziert auf die nächsten fünf Jahre werden die größten Effekte für die Immobilienbranche einer Gruppe von drei Technologien zugesprochen, in denen sich bereits heute vielfältige Firmengründungen vollziehen: Smart Building/Internet of Things, (Big) Data Analytics und Deep Learning/Künstliche Intelligenz. „Interessant zu sehen ist, dass die Blockchain im Zuge der negativen Diskussion um Kryptowährungen wie Bitcoin auf der Gründerseite etwas von ihrem Glanz verloren hat“, sagt Jörn Stobbe. „Startups, die sich mit Blockchain-Lösungen für die Immobilienwirtschaft befassen, sollten sich davon keineswegs entmutigen lassen. Blockchain bietet in kaum einer Branche so immenses Potential wie in der Immobilienwirtschaft und steht daher auch weit oben auf unserer Digital-Agenda .“

„Die Studie zeigt, wie relevant für Konzerne der richtige Zugang und Partner in die Gründerszene ist, damit durch eine erfolgreiche Moderation auch eine erfolgreiche Kollaboration stattfinden kann“, sagt Benjamin Rohé, Managing Director und Gründer von GTEC. „Das ist besonders wichtig, wenn es um strategische Beteiligungen oder Co-Creation geht. Besonders in alten, etablierten Industrien wie der Immobilienwirtschaft können Startups und Konzerne viel voneinander lernen und miteinander Wert schaffen.“

Die PropTech-Studie kann unter folgendem Link bestellt werden: http://www.gtec.center/proptechstudysignup/

Informationen zum PropTech Innovation Award 2019 von Union Investment und GTEC unter: http://www.gtec.center/proptech2019/

Über die Studie

Für die Studie von Union Investment und GTEC wurden weltweit rund 100 PropTech-Startups online befragt. Der Schwerpunkt der Teilnehmer lag in Europa, mit den meisten Teilnehmern in Deutschland, Großbritannien und Spanien. Etwa 50 Prozent der teilnehmenden Startups waren zum Befragungszeitraum (Oktober-November 2018) zwei bis drei Jahre am Markt, bei 32 Prozent lag der Markteintritt erst ein Jahr oder kürzer zurück. Der Schwerpunkt der Teilnehmer (60 Prozent) befand sich entsprechend in (Vor-)Gründungsphase („Seed- bzw. Pre-Seed“). Weitere 32 Prozent in der frühen Finanzierungsphase („Series A“). Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer (84 Prozent) arbeitet gegenwärtig mit etablierten Unternehmen der Immobilienbranche zusammen. Bei rund 36 Prozent der Startups sind Immobilienplayer investiert.

Vontobel Asset Management bündelt systematische und fundamentale Multi-Asset-Strategien unter einem Dach

Anleger versuchen, mit einer Kombination aus systematischen und fundamentalen Ansätzen in effizienten und ineffizienten Marktsegmenten Renditen zu erzielen.

Um der Anlegernachfrage gerecht zu werden, vereint Vontobel Asset Management sein Know-how im Multi-Asset-Class-Bereich mit der Kompetenz von Vescore unter einem Dach. Daraus entsteht eine Multi Asset Boutique, die Kundenvermögen in Höhe von 40 Milliarden Schweizerfranken betreut und nun vielfältige Anlageoptionen anbietet.

Systematische Lösungen werden nach wie vor unter der Marke Vescore angeboten, während stärker fundamental ausgerichtete Lösungen Bestandteil des Angebots der Marke von Vontobel Asset Management sein werden. Die Anleger können neu wählen zwischen systematischen, fundamentalen oder kombinierten Strategien, die auf einem topmodernen Risikomanagement beruhen. Dem neu geschaffenen Team wird der bisherige Leiter von Vescore, Daniel Seiler, vorstehen. Daniel Seiler wird zudem die Führungsaufgaben von Christophe Bernard übernehmen, der beschlossen hat, Vontobel nach der Übertragung der Zuständigkeiten zu verlassen.

„Die Märkte verändern sich ständig. Deshalb müssen sich die Anleger und Vontobel ebenfalls kontinuierlich anpassen. Durch die Zusammenführung von kompetenzbasiertem und systematischem Know-how auf einer Plattform erhält Vontobel Zugang zu einer breiteren Palette von Alpha-Quellen‟, sagt Daniel Seiler, Leiter der Multi Asset Boutique.

Daniel Seiler stieß 2009 als Chief Investment Officer zu Vescore. Zuvor war er für die Hedgefonds-Plattform von Swiss Capital Investment AG tätig. Er hat promoviert und besitzt einen Masterabschluss in Finanzwesen und Kapitalmarkttheorie der Universität St. Gallen sowie einen Masterabschluss in Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

MFS: Neuer Managing Director für Deutschland

MFS Investment Management ernennt Markus Hampel zum Managing Director für Deutschland. Er ist für das Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland verantwortlich.

Markus Hampel berichtet an Matthew Weisser, Managing Director und Leiter European Wholesale bei MFS International Ltd. Hampel wird mit Sebastian Hesse und dem MFS-Team in der Frankfurter Niederlassung zusammenarbeiten. Er folgt auf Andrea Baron, der gerade in die Mailänder Niederlassung von MFS gewechselt hat, um das Wholesale-Geschäft in Italien zu steuern.

„Mit Markus Hampel haben wir einen in der Branche sehr erfahrenen Experten gewonnen, der unser Wachstum im Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland voranbringen soll“, sagt Matthew Weisser. „In Deutschland wachsen wir nicht nur durch das Geschäft mit den großen internationalen Banken, sondern zunehmend auch durch die Zusammenarbeit mit lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie mit Family Offices. Die breite Erfahrung von Markus Hampel über all diese Segmente ist äußerst wertvoll, um für unsere deutschen Kunden zunehmend zu einem lokalen Partner zu werden.“

MFS ist seit zehn Jahren im Wholesale-Geschäft in Deutschland tätig. Seitdem bietet der Asset Manager seinen Kunden eine Vielzahl von Anleihen-, Aktien- und Multi-Asset-Lösungen.

Markus Hampel verfügt über 30 Jahre Finanzmarktexpertise. Zuletzt war er Partner und verantwortlicher Manager für die deutschsprachigen Länder bei Metropole Gestion. In dieser Funktion hat er seit 2009 das deutschsprachige Wholesale-Geschäft aufgebaut und gesteuert. Davor war er sieben Jahre Mitglied des Managements eines internationalen Multi-Family-Offices, ebenfalls als Partner. Er begann seine Laufbahn bei der Commerzbank AG, wo er unterschiedliche nationale und internationale Positionen innehatte.

„Ich freue mich, zu so einem wichtigen Zeitpunkt zu MFS zu kommen. Ich bin gespannt darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und die Chance zu haben, auf dem etablierten Deutschlandgeschäft von MFS aufbauen zu können“, kommentiert Hampel seine Ernennung.

MFS International Ltd. betreut Kunden in ganz Europa von der Vertriebszentrale in London aus und den regionalen Niederlassungen in Frankfurt, Zürich, Paris, Madrid, Luxemburg und Mailand.

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Asset Manager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Oktober 2018 verwaltete MFS 454,1 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

Lombard Odier Investment Managers expands alternatives range with launch of UCITS vehicle within TerreNeuve strategy

Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) has expanded its 1798 Alternatives investment range with the launch of a UCITS vehicle within the TerreNeuve strategy. This will offer onshore investors access to the market neutral equity long/short strategy, with a focus on sustainable investing.

LO Funds – TerreNeuve (‘the Fund’) is managed by Arnaud Langlois, who joined Lombard Odier IM in February 2018 to launch the offshore domiciled 1798 TerreNeuve Fund, which has delivered 7% net returns since launch in April 2018. LO Funds - TerreNeuve will follow the same investment process as the offshore version.

The TerreNeuve strategy is underpinned by a bottom up, sector specialist approach, with a focus on sectors including global consumer, agriculture, chemicals, environmental and medical technologies. The investment team seek to identify and measure significant long-term drivers of company valuation, including less tangible environmental, social and/or governance factors. The team also utilises a proprietary sustainability rating system they have developed which acts as an extensive company due diligence process and helps them analyse powerful ESG themes in their sectors.

The UCITS Fund will target high single digit net returns, with a volatility of approximately 6-7%.

Jean-Pascal Porcherot, CEO of Lombard Odier IM’s 1798 Alternatives, comments:

“Following the successful launch of the offshore vehicle, the 1798 TerreNeuve Fund, we are excited to extend this to our onshore clients. The commitment of Lombard Odier IM to the strategy reflects a shared vision that the integration of sustainability into the investment process can be a strong source of alpha for equity long / short strategies and a key driver of returns.”

Arnaud Langlois, Portfolio Manager of TerreNeuve, comments:

“In a world where growth is scarce and often overestimated, we think true growth companies will be increasingly rewarded by the market, and companies strategically positioned to address key environmental and social opportunities or challenges should be amongst the biggest beneficiaries.”
The TerreNeuve strategy complements Lombard Odier IM’s extensive fund range, which places sustainability at the heart of its investment proposition. Lombard Odier IM is integrating sustainability across almost all (90%) of its mainstream AUM by 2019.

About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796. Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term. With more than 130 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 49 billion CHF (as at 30 June 2018).
For more information: www.lombardodier.com 

BlueOrchard lanciert UCITS-konformen Impact-Bond-Fonds

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG hat den UCITS-konformen Emerging Markets SDG Impact Bond Fund aufgelegt. Dieser soll institutionellen Investoren sowie Privatanlegern Zugang zu einem «liquiden Impact Fund» gewähren. Der Fonds richtet sich an Anleger, die eine skalierbare und liquide Alternative zu herkömmlichen Mikrofinanzfonds suchen.

Der BlueOrchard UCITS-Emerging Markets SDG Impact Bond Fund investiert in Anleihen von Unternehmen sowie öffentliche und private Finanzinstitute. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit soll er institutionellen Investoren sowie Privatanlegern eine skalierbare, wirkungsorientierte Alternative zu traditionellen festverzinslichen Produkten angeboten werden. Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard Asset Management (Luxemburg) SA verwaltete Fonds steht Anlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung. Er wird damit den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht.

Verwaltet wird der Fonds von einem Team mit langjähriger Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hierbei kombiniert BlueOrchard eine einzigartige Vor-Ort-Präsenz, eigene Ratingmethoden und umfassende Absicherungsfähigkeiten, um innovative Impact-Investment- Produkte zu entwickeln. BlueOrchard wendet einen robusten Länderauswahlprozess und eine strenge Bottom-up-Kreditauswahl an, die durch bewährte Risikomanagement-Richtlinien geregelt werden. Zusätzlich zur Finanzanalyse führt BlueOrchard für alle Investitionen eine Analyse der sozialen Leistung durch, die auf „SPIRIT“, dem proprietären Tool zur Bewertung der sozialen Leistungsfähigkeit von Unternehmen basiert.

“Unsere Anleger haben in der vergagenen Zeit verstärkt großes Interesse an einem Investmentvehikel geäußert, das finanzielle und soziale Renditen mit Liquidität verbindet. Mit diesem Fonds haben wir darauf reagiert und glauben, dass er sowohl für BlueOrchard als auch für unsere Anleger eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich stärker in wichtigen aufstrebenden Märkten zu engagieren und eine soziale und ökologische Wirkung zu erzielen,” sagte Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Als Unternehmen, das auf Initiative der Vereinten Nationen gegründet wurde, sind wir sehr stolz darauf, einen Impact-Fonds aufzulegen, der die UN Sustainable Development Goals in aufstrebenden Märkten vorantreiben soll,” sagte Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der Aufbau eines Finanzsystems, das ein nachhaltiges und klimafreundliches Wachstum unterstützt, steht im Mittelpunkt der weltweiten Bemühungen, die SDGs voranzutreiben und zu erreichen. Um die wachsende Investitionslücke in Entwicklungs- und Schwellenländern auszugleichen, ist ein abgestimmtes Handeln dringend erforderlich. Das Schließen dieser Lücke ist für BlueOrchard seit dem ersten Tag eine der Kernaufgaben. Das Unternehmen hat seine Mission und seine Anlagestrategien auf die Stärkung der Menschen in den Entwicklungsländern konzentriert und seit dem Jahr 2001 mehr als 5 Milliarden US-Dollar in über 80 Märkten investiert.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Invest in Visions überträgt Administration für IIV Mikrofinanzfonds an HANSAINVEST

Der Frankfurter Portfoliomanager Invest in Visions GmbH hat die Verwaltung seines IIV Mikrofinanzfonds zum 1. Oktober 2018 auf die Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH übertragen. „Mit dem Wechsel der KVG möchten wir unsere bereits bestehende Zusammenarbeit mit der HANSAINVEST ausweiten und damit unser Engagement bei einer Service- KVG bündeln. Das Leistungsportfolio der HANSAINVEST bietet eine optimale Ergänzung zu der Expertise der Invest in Visions im Bereich Impact Investing“, sagt Edda Schröder, Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH.

„Nachhaltigkeit ist bei der HANSAINVEST mittlerweile ein zentrales Thema. In den vergangenen Jahren haben wir uns in diesem Bereich weiter spezialisiert und das vorhandene Fachwissen auf- und ausgebaut. Entsprechend ist die Zusammenarbeit mit Invest in Visions für uns eine wichtige strategische Partnerschaft, in deren Rahmen wir zukünftig weitere gemeinsame Projekte in einem wachsenden Markt realisieren wollen“, ergänzt Dr. Jörg W. Stotz, Geschäftsführer der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH für den Bereich Financial Assets.

IIV Mikrofinanzfonds: Attraktive Anlagelösung im Niedrigzinsumfeld

Der Fonds wurde im Jahr 2011 als erster für Privatanleger zugelassener Mikrofinanzfonds in Deutschland aufgelegt und hat aktuell ein Volumen von 629,4 Millionen Euro – davon entfallen 266,9 Millionen Euro auf die Retail-Anlageklasse (R-Klasse) und 351,2 Millionen Euro auf institutionelle Investoren (I-Klasse). Seit der Auflage erzielte das Portfoliomanagement eine durchschnittliche Wertentwicklung von 2,13 Prozent in der R-Klasse und 2,62 Prozent in der I-Klasse. Der IIV Mikrofinanzfonds investiert derzeit in unverbriefte Darlehensforderungen an 91 Mikrofinanzinstitute in insgesamt 36 Entwicklungsländern. „Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist der Fonds eine attraktive Anlagelösung für Privatanleger und institutionelle Investoren, um stetige finanzielle Erträge zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Endkreditempfänger erzielen – das ist unser Verständnis von echtem Impact Investing“, erläutert Schröder.


Über HANSAINVEST

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt präsent. Über ein Tochterunternehmen ist die HANSAINVEST auch in Luxemburg vertreten. Aktuell werden von rund 150 Mitarbeitern mehr als 190 Publikums- und 95 Spezialfonds Vermögenswerte von knapp 34 Milliarden Euro administriert. Die HANSAINVEST wurde im Jahr 2018 durch das „Private Banker“-Magazin zum vierten Mal in Folge als „Beste Service-KVG“ ausgezeichnet. (Stand der Daten: 30.09.2018).
Mehr Informationen unter www.hansainvest.de

Über Invest in Visions

Die 2006 von Edda Schröder gegründete Invest in Visions GmbH hat sich auf die Finanzierung von nachhaltigen Investitionen spezialisiert. Derzeit verwaltet das 16-köpfige, international aufgestellte Team rund 700 Millionen Euro in den Kernbereichen Mikrofinanz und Impact Investment. Die Invest in Visions ermöglicht institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite bieten und eine positive Auswirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben. Neben dem Fokus auf Mikrofinanz engagiert sich die Invest in Visions im Bereich Impact Investing bei Investitionen in Projekte nachhaltiger Agrarwirtschaft, in Sozialunternehmen sowie maßgeschneiderter Social Impact Investments. (Stand der Daten: 30.11.2018)
Mehr Informationen unter www.investinvisions.com

T. Rowe Price ernennt neuen Leiter für das institutionelle Geschäft in Deutschland und Österreich

T. Rowe Price baut sein institutionelles Geschäft in Deutschland und Österreich aus und erweitert mit Jan Müller sein deutsches Vertriebsteam. Jan Müller übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position des Head of Institutional Sales Germany & Austria bei T. Rowe Price. In dieser neuen Funktion wird er Vertrieb und Service für deutsche und österreichische institutionelle Investoren leiten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit Jan Müller einen so erfahrenen und anerkannten Experten für uns gewinnen konnten“, sagt Carsten Kutschera, Head of Germany & Austria. „Seit der Eröffnung unseres Büros in Frankfurt vor mehr als vier Jahren freuen wir uns über reges Interesse an T. Rowe Price und unseren Strategien. Mit der Einstellung von Jan Müller können wir uns nun verstärkt auf die Bedürfnisse von institutionellen Kunden konzentrieren. Ferner unterstreicht dies unser Engagement, in diesen Kernmärkten weiter zu expandieren und den Vertrieb in Deutschland und Österreich weiter voranzutreiben.“

„Ich freue mich auf meine neue Rolle im deutschen Team von T. Rowe Price“, sagt Jan Müller. „T. Rowe Price hat als internationaler Asset Manager einen hervorragenden Ruf. Das Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich weiter auszubauen ist eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe. Ich bin sicher, dass wir viele Investoren von den Qualitäten von T. Rowe Price überzeugen werden.“

Jan Müller war mehr als zehn Jahre lang Institutional Sales Director bei Franklin Templeton. Zu seinem Kundenstamm zählten Unternehmen, Pensionskassen, Family Offices und Berater. Zuvor arbeitete er als Senior Investment Consultant bei Mercer in Frankfurt.

Müller verfügt über einen Diplomabschluss in Business Administration and Management von der Universität Gießen. Darüber hinaus ist er Chartered Financial Analyst (CFA).

Über T. Rowe Price

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit 1.083,8 Milliarden US-Dollar Assets under Management (Stand: 30. September 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.troweprice.com

Anleger blicken verhalten ins neue Jahr

Die Stimmung unter deutschen Anlegern hat sich in diesem Quartal deutlich verschlechtert. Sorgen bereiten ihnen unter anderem der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sowie der hohe Schuldenberg der italienischen Regierung. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass sich der Brexit auf mittlere Sicht negativ auf die Wirtschaft in Großbritannien und in den anderen EU-Staaten auswirken wird. Mit Blick auf die konjunkturelle Situation in Deutschland rechnet bereits jeder Dritte (32 Prozent) mit einer Eintrübung im nächsten halben Jahr. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im letzten Quartal. Auch der Entwicklung am Aktienmarkt hierzulande stehen die Sparer eher skeptisch gegenüber, wie das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment zeigt, bei dem Finanzentscheider in deutschen Haushalten befragt wurden.

Hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Lage blicken die meisten Deutschen verunsichert in die Zukunft. Die große Mehrheit (85 Prozent) geht davon aus, dass der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union der britischen Konjunktur mittelfristig schaden wird. Acht Prozent der Befragten erwarten hingegen keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Vereinigten Königreichs. Fünf Prozent rechnen mit positiven Impulsen. Auch die Wirtschaft der verbleibenden europäischen Staaten wird durch den EU-Austritt der Briten auf mittlere Sicht in Mitleidenschaft gezogen werden, glaubt mehr als jeder Zweite (55 Prozent). Gut ein Drittel (35 Prozent) erwartet dagegen keine Auswirkungen auf die konjunkturelle Situation der restlichen Mitgliedsländer. Sieben Prozent sind davon überzeugt, dass deren Wirtschaft durch den Brexit an Fahrt gewinnen wird. „Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass viele Menschen im britischen EU-Austritt mehrere Verlierer sehen. Dabei schätzen sie den wirtschaftlichen Schaden für Großbritannien im Vergleich zu den übrigen Ländern der Europäischen Union höher ein“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Neben den Brexit-Verhandlungen drückt auch der aktuelle Streit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung um deren Haushaltsdefizit auf die Stimmung der Befragten. Italien weist nach Griechenland die zweithöchste Verschuldung in der Eurozone auf und beabsichtigt, diese auszuweiten. 82 Prozent der Anleger zeigen sich deshalb besorgt. Nur 17 Prozent machen sich derzeit keine Sorgen um den hohen Schuldenberg Italiens. Zwei Drittel (67 Prozent) befürchten sogar ein Aufflammen der Euro-Krise wie im Jahr 2010, sollte Italien an der geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für das kommende Jahr weiter festhalten.

Mehr Anleger erwarten schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland

Da überrascht es nicht, dass die Deutschen auch beim Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land in den kommenden sechs Monaten skeptisch sind. Jeder Dritte (32 Prozent) rechnet hierzulande mit einer Eintrübung der Konjunktur. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorquartal und der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2016. Die Zahl der Optimisten beträgt nahezu unverändert 13 Prozent. Zu Beginn des Jahres lag ihr Anteil mit 29 Prozent noch deutlich höher. Von einer konstanten wirtschaftlichen Situation in Deutschland im nächsten halben Jahr gehen 56 Prozent der Befragten aus (3. Quartal 2018: 61 Prozent). Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation sehen die Sparer allerdings nicht. Zwei Drittel (67 Prozent) rechnen weiterhin damit, dass ihre eigene finanzielle Lage gleich bleibt (letztes Quartal: 68 Prozent). Rund ein Viertel (23 Prozent) erwartet immerhin eine Verbesserung (Vorquartal: 24 Prozent). Von einer Verschlechterung seiner finanziellen Situation in den nächsten sechs Monaten geht lediglich jeder zehnte Sparer aus. Im dritten Quartal 2018 waren es acht Prozent. „Viele Menschen stehen derzeit in Lohn und Brot, weshalb sie auf absehbare Zeit keine finanziellen Einschnitte für sich persönlich befürchten“, so Gay.

Aktienmarkt: Pessimisten gewinnen die Oberhand

Eher gedämpfte Erwartungen haben die Befragten wiederum für den deutschen Aktienmarkt. Knapp ein Drittel (31 Prozent) geht im kommenden halben Jahr von fallenden Aktienkursen aus. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im vorigen Quartal und 16 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig ist die Zahl der Optimisten von 24 Prozent auf 22 Prozent gesunken. Im vierten Quartal 2017 waren noch 36 Prozent der Sparer zuversichtlich gestimmt. Rückläufig ist mit 31 Prozent auch der Anteil der Befragten, die mit konstanten Aktienkursen in den nächsten sechs Monaten rechnen. Im letzten Quartal betrug dieser noch 37 Prozent. „Anleger sollten sich durch die politischen Streitigkeiten nicht verunsichern lassen, denn Aktien bieten auf lange Sicht die höchsten Renditechancen“, sagt Gay und rät im aktuellen Marktumfeld unter anderem zu defensiveren Mischfonds. Auch Fondssparpläne seien eine Option, mit denen Sparer in kleinen Schritten in den Aktienmarkt einsteigen können.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 1. bis 10. November 2018. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

TELOS Fondsrating MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund

TELOS hat den MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund bewertet. Der Fonds erfüllt höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung AAA- auf einer Skala von A bis AAA. Den vollständigen Rating-Report finden Sie auf der Seite TELOS-Fondsrating in der Rubrik Multi Asset Funds oder hier.

Auszüge aus dem TELOS-Kommentar:

Der MainFirst Absolute Return Multi Asset Fund ist seinem Namen folgend ein global anlegender Mischfonds, der einen Absolute Return Charakter aufweist. Ohne Orientierung an eine Benchmark wird langfristig eine attraktive Rendite von 5% p.a. bei geringem Drawdown und geringer Vola (~5%) angestrebt. Die Vorgabe eines breit diversifizierten Portfolios über Aktien, Anleihen und die Währungsseite wird eingehalten. Als mögliche Ergänzung können indirekt Rohstoffinvestments getätigt werden (eher taktisch), was aber in der aktuellen Ausgestaltung des Fonds von geringer Relevanz ist.

Eine Besonderheit des Fonds liegt in der Ausrichtung der für die Performance maßgeblich relevanten Aktienseite auf die Ermittlung und Analyse von strukturellen langfristig ausgestalteten Wachstumstrends. Hierdurch kommt auch die starke Alphaorientierung des aktiven Managements zum Tragen. Die Aktien-, Renten- und Währungsquoten werden aktiv gesteuert. Die Anlagen in Anleihen und anderen Klassen dienen vornehmlich dem Risikoausgleich der Aktienanlagen. In dieser Art des Einsatzes der Anleihenseite kommt insbesondere der Absolute Return Fokus zum Tragen.

Die Aktienanlage erfolgt Bottom-up getrieben. Ausgehend von einem ermittelten Investmentthema (z.B. Automatisierung, Robotik, Elektroautos) werden unter Einsatz von zahlreichen Unternehmensbesuchen Chancen ermittelt, bei denen ein hohes langfristiges Wachstum zu erwarten ist (als Orientierung ~20%). Die Aktienzusammensetzung ist nicht regional oder sektoral aufgebaut, sondern orientiert sich an den Investmentideen/-themen, wobei aber auch auf Klumpenrisiken geachtet wird. Top Down Betrachtungen finden vornehmlich im Anleihenbereich auf Seiten z.B. von Staatsanleihen statt. Unternehmensbezogene Anleiheninvestments (z.B. IG Corporates, Wandelanleihen) orientieren sich mehr an Spreadbetrachtungen. Allgemein liegt die Duration im Rahmen von 2-6 Jahren. Bei der Entscheidung, welche Anleihebereiche wie dem Aktienbereich beigesetzt werden, sind Korrelationsbetrachtungen von Bedeutung.

Jede Anlage wird unter Zugriff auf Systainalytics auf ESG-Verträglichkeit hin überwacht. Der Fonds ist insgesamt mit ~40-50 Aktien und ~40-50 Anleihen breit diversifiziert. Die Allokationsvorgaben (z.B. max. 50% Aktien, max. 30% Emerging Markets oder max. 10% High Yield) sind klar vorgegeben und definiert.

Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere RatingsConsulting-ServicesPublikationen sowie Veranstaltungen stehen wir Ihnen gerne unter info@telos-rating.de oder +49-611-9742-100 zur Verfügung.

BlueOrchard treibt mit Beteiligung an SustainCERT SDG-Zertifizierungen voran

Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) hat einen Minderheitsanteil an SustainCERT erworben. Die Zertifizierungen von SustainCERT helfen Unternehmen und Investoren dabei, die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Investitionen genauer und effizienter zu quantifizieren.

Die Investition in SustainCERT soll BlueOrchards fortwährendes Engagement unterstreichen, die Impact-Investing-Branche weiter zu professionalisieren und zum Branchenwachstum beizutragen. Ziel ist, dadurch mehr Finanzmittel für das Erreichen der globalen Klima- und der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) zu mobilisieren. SustainCERT wird in Übereinstimmung mit den “Gold Standard for the Global Goals” (GS4GG), einem Standard der nächsten Generation zur Quantifizierung und Zertifizierung der Auswirkungen auf die Klimasicherheit und der SDG, einen neugeplanten Infrastrukturfonds für Afrika zertifizieren, der von BlueOrchard und ‘R20 – Regions of Climate Action’ initiiert wurde. Durch das Zertifizieren mit GS4GG erhalten die Anleger von BlueOrchard einen konkreten Nachweis und die Sicherheit, dass die Investitionen des Unternehmens den höchsten Standards hinsichtlich Umwelt- und Sozialschutz, Stakeholder-Einbindung und der Wirkungsmessung entsprechen.

SustainCERT zielt darauf ab, eine höhere Transparenz durch Wirkungszertifizierungen voranzutreiben: Damit sollen Maßnahmen zur Klimasicherheit und dem Erreichen der SDG gefördert werden. SustainCERT stellt eine benutzerorientierte und technologiegetriebene Folgenabschätzung für ein breites Spektrum von Nachhaltigkeitsmassnahmen bereit. Das Unternehmen wurde von Gold Standard ins Leben gerufen, einem Benchmark-Standard für Klima- und Entwicklungsmaßnahmen, der im Jahr 2003 vom WWF und anderen internationalen Nichtregierungsorganisationen gegründet wurde.

“Als Impact-Investing-Pionier ist BlueOrchard seit fast 20 Jahren an der Spitze der Entwicklung innovativer Lösungen in diesem Bereich. SustainCERT bietet hierfür dringend benötigte Lösungen, um die Attraktivität und Anwendbarkeit der Impact-Zertifizierung für großvolumige Investitionen zu steigern. Wir freuen uns daher, als Investor und Partner zu begleiten,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

„SustainCERT ermöglicht es Unternehmen und Investoren, ihren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen objektiv und zuverlässig zu messen, zu zertifizieren und darüber zu berichten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Dienstleistungen eine wichtige Rolle spielen werden, um das Wachstum von ökologischen Märkten, ergebnisorientierten Finanzierungen und die Entwicklung nachhaltiger Infrastrukturen weiter zu beschleunigen“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Wir freuen uns, BlueOrchard als neuen Anteilseigner begrüßen zu können. Ihre Expertise im Bereich Impact Investing macht sie zu einem idealen Partner für SustainCERT und wird das Unternehmen dabei unterstützen, führend im Bereich Impact Assurance zu werden: Von CO2-Märkten bis hin zu umfangreichen Programmen wie Interventionen in der Lieferkette von Unternehmen und Impact Investments", sagt Marion Verles, CEO von Gold Standard.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Über SustainCERT

SustainCERT is a mission-driven company committed to mainstreaming credible impact certification through user-centric, tech-driven solutions. SustainCERT is the official certification body for Gold Standard for the Global Goals – a next-generation standard to quantify, certify and maximize impact toward climate security and sustainable development. With customized certification pathways for a wide range of sustainability interventions, businesses and investors can easily embed SustainCERT impact assessment and assurance into their initiatives, whether a supply chain improvement, a sustainable product, or a large-scale impact investment. This helps more accurately and efficiently quantify and report on the social and environmental impacts for higher credibility and recognition. For further information please visit: www.sustain-cert.com

Nachhaltigkeitsexpertise von Raiffeisen Capital Management: Mehrfach ausgezeichnet

Am 29. November 2018 wurden die FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlage vergeben. Das FNG- Siegel zählt zu den begehrtesten Labels unter den nachhaltig investierenden Investmenthäusern, da es einerseits auf hohen Qualitätsstandards aufsetzt und andererseits nachhaltige Publikumsfonds des gesamten deutschsprachigen Raums in die Bewertung mit einbezieht.

Insgesamt wurde heuer die Höchstnote „3 Sterne“ an 25 Fonds vergeben. Acht dieser Fonds – und somit ein Drittel davon – werden von der Raiffeisen KAG gemanagt.

Damit ist die Raiffeisen KAG jene Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3 Sterne“- Siegel hält!

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Höchstnote wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. Das FNG- Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Daher freut es umso mehr, dass die gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette mit dieser anspruchsvollen Zertifizierung prämiert wurde.

Die Höchstnote „3 Sterne“ ging an die Fonds

  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified

sowie an zwei Fonds der zur Gruppe gehörenden Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH.

Die Fonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm und Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien wurden mit „2 Sternen“ bewertet.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix erhält Auszeichnung „Transparenter Bulle“

Diese Auszeichnung zeigt, dass Raiffeisen Capital Management auch beim Thema Transparenz einen sehr hohen Qualitätsanspruch verfolgt.

Die Veranstalter begründen die Auszeichnung für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix mit dem großen Beitrag, Investieren verständlicher zu machen und Privatanlegern dabei behilflich zu sein, sich im Dschungel der Informationen zurechtzufinden. Außerdem betonen Rödl & Partner sowie der Finanzen Verlag, dass semi- institutionelle Anleger mit dem Transparenzbericht bei der Durchführung einer sachgerechten Kontrolle und Überwachung ihrer Fondsanlage unterstützt werden, insbesondere im Hinblick auf mehr Verständnis und Orientierung sowie die Reduzierung von Haftungsrisiken.

Mit der neutralen Erstellung eines regelmäßigen TransparenzberichtswiebeimRaiffeisen-Nachhaltigkeit- Mix gelingt es, neue Maßstäbe innerhalb der Transparenz- und Informationspolitik zu setzen.

Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds Träger des Österreichischen Umweltzeichens

Ein weiteres Zeichen für die ausgezeichnete Qualität der Nachhaltigkeitsfonds der Raiffeisen KAG ist die Tatsache, dass alle Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds (bis auf einen Fonds) das Österreichische Umweltzeichen tragen.

Scope Investment Awards 2019: Top-Nominierung „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing”

In diesem Jahr kürten die Veranstalter Gewinner in 13 Fonds- und 13 Asset-Manager-Kategorien. Darüber hinaus fand die Verleihung eines Awards für „Fund Innovations“ statt. Raiffeisen Capital Management war – gemeinsam mit vier weiteren Asset Managern – in der Kategorie „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing“ nominiert. Bereits diese Nominierung kann als große Auszeichnung gewertet werden, denn Raiffeisen Capital Management ist damit unter den Top 5 Asset Managern im Bereich Socially Responsible Investing.

Erfreulich ist auch, dass Raiffeisen Capital Management mit dem Raiffeisen-Österreich-Aktien die Kategorie „Fonds Equity Austria“ gewinnen konnte.

Zur Ermittlung der Preisträger der Scope Investment Awards und Scope Alternative Investment Awards wurden insgesamt 43 Kategorien mit jeweils fünf Nominierten gebildet. Seitens der Analysten der Rating Agentur Scope wurden 4.500 Fonds und 280 Asset Manager analysiert.

Alleinstellungsmerkmal der Scope Awards ist die ausführliche Berücksichtigung qualitativer Kriterien. Die Bewertungskriterien für die Scope Awards sind unter anderem Fondsmanagement, Managementumfeld, Gestaltung und Implementierung des Investmentprozesses sowie ein Scope Fondsrating. Diese Anforderungen unterteilen sich wiederum in zahlreiche Unterkriterien, deren Einordnung in einer Scorecard durch die Analysten der Scope Analysis vorgenommen wird.

Aquila Capital emittiert durch Småkraft seinen ersten Green Bond

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital hat über den norwegischen Wasserkraftwerksbetreiber Småkraft AS einen Green Bond über 50 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren zur Finanzierung des weiteren Wachstums emittiert. Småkraft AS ist bereits heute mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 1 TWh und über 100 Kraftwerken in ganz Norwegen der größte unabhängige Betreiber kleiner Wasserkraftwerke in Europa. Die zusätzliche Finanzierung erfolgt im Kontext des Wachstumsziels, bis 2022 die jährliche Energieproduktion auf 2 TWh zu steigern. Von dem norwegischen Forschungsinstitut CICERO (Center for International Climate and Environmental Research – Oslo), einem führenden, unabhängigen Rating-Organ für Green Bonds, wurde die Anleihe mit der Bestnote „Dark Green“ bewertet. Diese Einstufung erhalten ausschließlich Projekte und Produkte, die nachhaltig zu einer emissionsarmen Zukunft und einem stabilen Weltklima beitragen.

Der vorrangig besicherte Green Bond wird pro Jahr mit 1,9 Prozentpunkten über EURIBOR verzinst und ist an der Osloer Börse handelbar. Das von ABG Sundal Collier, Nordea Asset Management und SEB AG als Joint Lead Manager eingesammelte Kapital dient neben der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und allgemeinen Unternehmenszwecken vor allem der weiteren Expansion im Bereich norwegischer Wasserkraft, sowohl durch weitere Zukäufe bestehender als auch durch den Bau neuer Laufwasserkraftwerke. Konkret geplant sind der Ankauf von vier weiteren Wasserkraftwerken und die Refinanzierung sieben bereits erworbener Kraftwerke.

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „Green Bonds sind ein attraktives Instrument, um die europäische Energiewende konsequent voranzutreiben. Institutionelle Investoren verlangen immer häufiger nach solchen nachhaltigen Finanzierungsoptionen, da sie im Vergleich zu konventionellen Bonds mehr Transparenz über die Verwendung der Erlöse bei äquivalentem Risiko-Rendite-Profil bieten. Deshalb sehen wir diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Trend, sondern als einen der sinnvollsten Wege, das nötige Kapital für die Transformation des europäischen Energiesystems zu mobilisieren. Norwegen mit seinem reifen und robusten Wasserkraftmarkt bietet dabei einen natürlichen Anfangspunkt.“

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

La Financière de l’Echiquier legt die SICAV "Echiquier" auf

La Financière de l’Echiquier (LFDE) verbessert die Governance in der Vermögensverwaltung und wandelt seine französischen Fonds Communs de Placements (FCPs) in Teilfonds einer SICAV französischen Rechts – der SICAV „Echiquier“ – um. Dies geschieht mit Wirkung vom 4. Dezember für die ersten Fonds. Die Anlagestrategien der betroffenen Fonds bleiben unverändert.

Die Umwandlung in eine SICAV (OGAW) stärkt die Governance unter der Führung eines Verwaltungsrats, der zur Hälfte aus unabhängigen Mitgliedern besteht. In ihrer Eigenschaft als Aktionäre verfügen die Anleger nun über Vertretungs- und Stimmrechte, die sie auf der Hauptversammlung geltend machen können.

Folgende Fonds sind von dieser Umwandlung betroffen1: Europäische Wachstumswerte im Small und Mid Cap-Bereich, Echiquier Agenor Mid Cap Europe; unsere opportunistische Strategie in Bezug auf europäische Werte, Echiquier Agressor; die Wandelanleihenfonds Echiquier AltaRocca Convertibles und Echiquier Convexité Europe, die Mischfonds Echiquier ARTY und Echiquier Patrimoine sowie die Unternehmensanleihenfonds Echiquier Credit Europe und Echiquier AltaRocca Hybrid Bonds.

„Das Interesse ausländischer Anleger an diesen Finanzinstrumenten ist groß. Für LFDE ist es wichtig, ihnen die besten Anlagebedingungen zu bieten. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die Notwendigkeit, Wachstumspotenziale im Ausland zu erschließen, um ein wichtiger Anbieter in Europa zu werden“, so Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE.

„Die letzten Innovationen am Finanzplatz Paris erleichtern uns den internationalen Vertrieb, und die Vermögensverwaltung wird somit wettbewerbsfähiger. Dank der SICAV Echiquier erreicht La Financière de l’Echiquier neue Horizonte“, ergänzt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender von LFDE.


1) Fusion durch Aufnahme (WPT) von 9 FCPs per 4.12.2018 auf Basis der Nettoinventarwerte vom 3.12.2018.

Über LFDE - La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Milliarden Euro und über 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit: die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und den Beneluxländern präsent.