First State veröffentlicht zehnten Responsible Investment & Stewardship Report

First State Investments (‘First State’) veröffentlicht heute seinen zehnten Responsible Investment & Stewardship Report. Dieses Jubiläum markiert zugleich auch den zehnten Jahrestag seit First State die Principles for Responsible Investments der Vereinten Nationen (UN PRI) unterzeichnet hat. Die UN-Initiative ist ein internationales Investorennetzwerks, das sechs Prinzipien für verantwortungsvolle Investments erstellt hat und weltweit durchsetzen möchte.

Für den diesjährigen Responsible Investment & Stewardship Report hat First State weltweit seine Mitarbeiter nach ihren Ansichten zur Bedeutung von Nachhaltigkeit und ESG (Umwelt, Gesellschaft und Governance) bei der Geldanlage befragt, und wie diese langfristig zu einer besseren Performance und einem größeren sozialen und ökonomischen Ziel im Investmentmanagement beitragen können. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, um Grundsätze, Richtlinien und Anlagestrategien in diesem Bereich weiterzuentwickeln und zu fördern. First State wurde bei der Befragung vom renommierten Willis Towers Watson Thinking Ahead Institute (TAI) unterstützt. Die Studie dürfte zugleich die Erste innerhalb der Asset-Management-Branche sein, die sich mit diesem Thema befasst. Erste Ergebnisse zeigten bereits:

  • 80 Prozent sind der Überzeugung, dass die Berücksichtigung von ESG-Aspekten zu umfassenderen Analysen führt und dadurch fundiertere Anlageentscheidungen ermöglicht.

  • Neun von zehn Mitarbeitern sind der Überzeugung, dass eine verantwortungsvolle Unternehmensführung einen positiven Einfluss auf das Unternehmensverhalten und letztlich auf die Erträge haben kann.

Darüber hinaus erklärt First State in seinem Report, wie der Responsible-Investment-Ansatz von allen Investment-Teams über alle Assetklassen hinweg weltweit angewendet und den damit verbundenen Fortschritt, den das Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten bei der Umsetzung gemacht hat. 

Seit drei Jahren spiegelt der Bericht auch die Diversität bei First State wider. Nun veröffentlicht das Unternehmen zudem erstmalig konzernübergreifende Zahlen zu seinen Mitarbeitern, hinsichtlich Geschlecht, Alter und Dauer der Beschäftigung.

Den ausführlichen Report können Sie hier einsehen.

Swiss Life und Amundi nutzen TEEPI-Plattform von CACEIS

Swiss Life Global Solutions und Amundi nutzen die Plattform TEEPI (Tailored Electronic Exchange Platform) von CACEIS. Damit haben sich zwei der bedeutendsten Asset Manager in Europa für die Vorteile des Online-Dienstes entschieden. CACEIS hat TEEPI im Dezember 2016 gestartet. Die Plattform dient dem Austausch von Dateien zur Erstellung von Reports im Rahmen von Solvency II, MiFID II und PRIIPs.

Rui Pinto, Head of Finance von Swiss Life Global Solutions, erklärt: „Die TEEPI-Plattform steht allen Kapitalverwaltungsgesellschaften und institutionellen Anlegern offen, unabhängig davon ob sie CACEIS Kunden sind. Nutzer von TEEPI können ein umfangreiches Netzwerk zur Sammlung von Daten einrichten, die die Regulierungsbehörden verlangen. Darüber hinaus garantieren die in der Plattform integrierten Kontrollen die Marktformate, die für die Erfassung der Dateien vorgeschrieben sind.“

Xavier Barrois, General Secretary of Support and Development Division bei Amundi, betont: „Mit unserem TEEPI-Profil sind wir auf der Plattform für alle Mitglieder sichtbar. Wir werden mithilfe von TEEPI Daten deutlich einfacher an institutionelle Investoren weitergeben können, die ebenfalls Teil dieses Netzwerks sind.“

Joe Saliba, Deputy CEO von CACEIS, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass renommierte Akteure aus der Branche wie Swiss Life Global Solutions und Amundi sich der TEEPI-Plattform anschließen. Das bestätigt das Interesse an diesem Angebot.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

LRI Group mit neuer Leitung im Bereich Human Resources

LRI Group erhält Verstärkung im Personalbereich: Seit 15. Juni 2017 ist Astrid Mayrhofer Head of Human Resources und übernimmt damit die Leitung der Personalabteilung. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Human Resources in Österreich, Belgien und Deutschland. Zuletzt zeigte sie sich nach verschiedenen Positionen bei der international tätigen Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP für lokale als auch globale Personalthemen am Standort Brüssel verantwortlich.

„Mein Ziel für die neue Position ist es, meine breite Erfahrung und die Innovationsfreude des Unternehmens in eine professionelle und wertschöpfende Personalarbeit zu integrieren und diese sowohl für Mitarbeiter als auch für Kandidaten unmittelbar erlebbar zu machen. Es ist wichtig, dass wir die  LRI Group weiterhin als attraktiven Arbeitgeber präsentieren, um mit unserem bestehenden Team und neuen Kollegen den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden“, so Astrid Mayrhofer.

„Als führende Investment-Service-Gesellschaft wollen wir den Wandel in der Branche aktiv mitgestalten. Wir freuen uns sehr, mit Astrid Mayrhofer eine bestens vernetzte und innovations-begeisterte Führungspersönlichkeit für unser Unternehmen gewonnen zu haben und setzen auf frischen Wind und neue Akzente für unser Human Resources Team“, so Michael Sanders, Vorstand der LRI Invest S.A. Insbesondere im Bereich Recruiting, aber auch in der Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung sollen neue Wege zur Ansprache von potenziell neuen und aktuellen Mitarbeitern gefunden und umgesetzt werden.

Über die LRI Group
LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Gegründet 1988 verfügt die LRI Group über langjährige Erfahrung in der Strukturierung und Verwaltung von traditionellen und alternativen Investmentstrategien für Asset-Manager und Investoren. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. Die LRI Group verwaltet ein Vermögen von rund 10 Mrd. Euro und hat etwa 100 Mitarbeiter.

Jupiter erweitert sein Anleiheteam um zwei Schwellenländeranalysten

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter verstärkt ab sofort mit Nachu Chockalingam und Reza Karim als Kreditanalysten sein Fixed-Income-Team. Die beiden Experten fokussieren sich vor allem auf Schwellenländer und berichten an Hilary Blandy, Jupiters Head of Credit Research.

Chockalingam und Karim werden eng mit dem Fondsmanager Alejandro Arevalo und dem Kreditanalysten Vikram Aggarwal zusammenarbeiten, um Jupiters Expertise in den Schwellenländern weiter zu stärken. Dabei fokussieren sie sich vor allem auf den von Arevalo verwalteten, kürzlich aufgelegten Fonds Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond SICAV. Neben Investmentideen für die knapp 14 Milliarden Euro umfassenden, uneingeschränkten Anleihestrategien 1 von Ariel Bezalel werden die beiden Kreditanalysten auch mit Jupiters globalem Schwellenländer-Aktienteam zusammenarbeiten. Dieses wird geleitet von Ross Teverson, Head of Strategy, Emerging Markets.

Nachu Chockalingam stößt von Ontario Teachers’ Pension Plan zu Jupiter, wo sie zuletzt als Portfoliomanagerin für Schwellenländer-Unternehmensanleihen tätig war. Zudem blickt sie auf 12 Jahre Erfahrung bei J.P. Morgan zurück, zunächst im Bereich Corporate Finance, dann als Analystin für europäische Investment Grade sowie High Yields und später auch Emerging Market Credits.

Reza Karim war zuvor zwei Jahre bei Henderson Global Investors als Emerging Market Research Analyst für Unternehmens- und Staatsanleihen aus Zentral- und Osteuropa sowie dem Mittleren Osten und Afrika zuständig. Zudem war er vier Jahre bei HSBC als Credit Research Associate für Schwellenländer tätig.

Ariel Bezalel, Head of Strategy, Fixed Income sagt: „Da wir unsere Ressourcen im Bereich Fixed-Income und Schwellenländeranleihen weiter ausbauen, ist es essentiell, zur rechten Zeit die richtigen Schritte einzuleiten. Wir sind überzeugt, dass wir unserer Anleihestrategie mit Nachu Chockalingam und Reza Karim einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt haben."

Dazu ergänzend Alejandro Arevalo: „Nach wie vor beobachten wir bei Schwellenländeranleihen viele attraktive Investmentmöglichkeiten. Die Erfahrung und das Wissen, das Nachu Chockalingam und Reza Karim in unser Team einbringen, werden uns helfen, in diesem Investmentbereich noch erfolgreicher zu sein.“

Quelle:
(1) Jupiter per 31.05.2017

ESG-Faktoren dürften laut Natixis Global Asset Management maßgeblich zur Verbesserung des Sparverhaltens beitragen

Die zunehmende Bedeutung von Investments, die ökologische und soziale Aspekte ebenso berücksichtigen wie Fragen der Corporate Governance (ESG), könnte entscheidend dazu beitragen, dass generationenübergreifend eine immer größere Zahl von Privatanlegern mehr in ihre Altersvorsorge investiert oder überhaupt damit beginnt. Dafür sprechen zumindest die Ergebnisse des aktuellen ESG-Berichts von Natixis Global Asset Management für das Jahr 2017.

Im Zuge dieses Berichts wurden 7.100 Privatanleger aus 22 Ländern und vier Investorengruppen (Entscheidungsträger bei institutionellen Investoren, Finanzberater, Privatanleger und Teilnehmer an beitragsorientierten US-Vorsorgeplänen) befragt.

Dave Goodsell, Executive Director des Durable Portfolio Construction Research Center bei Natixis Global Asset Management, erklärt: „Privatanleger geben uns unmissverständlich zu verstehen, dass sich ihre persönlichen Wertvorstellungen auch in ihren Investments widerspiegeln sollten.“ So spielt die ökologische, soziale und ethische Historie der Unternehmen, die in den Investmentportfolios der Anleger vertreten sind, für diese eindeutig eine wichtige Rolle, sagt Dave Goodsell. „Darüber hinaus könnten Strategien, die ESG-Kriterien berücksichtigen vor allem jüngere Anleger verstärkt für betriebliche Altersvorsorge-Programme gewinnen. Mit 84% geben mehr als acht von zehn befragten ‚Millennials‘ aus den USA an, dass sie mehr für ihre Altersvorsorge tun würden, wenn ihnen eine ESG-konforme Anlageoption angeboten würde. Unserer Meinung nach besteht seitens der Investoren also ein konkreter Wunsch, mit ihrem Geld Gutes zu tun.“

Weltweit halten es drei Viertel der Anleger für wichtig, in Unternehmen zu investieren, die ihren persönlichen Wertvorstellungen Rechnung tragen. Diese Meinung zieht sich – unabhängig vom Geschlecht, vom Alter oder vom Wohlstand – durch die gesamte Gruppe der Befragten.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass es eine große Mehrheit für bedeutsam hält, in Unternehmen zu investieren, die eine solide Umweltbilanz aufweisen (70%) und als sozial verantwortungsbewusst eingestuft werden (71%). Außerdem sind die meisten Befragten der Meinung, dass man Investitionen tätigen sollte, die zu einer Verbesserung im Gesundheits- oder Bildungswesen beitragen (71%). 78% der Umfrageteilnehmer geben ferner an, dass man sich in ethisch geführten Firmen engagieren sollte.

Allerdings beurteilen Männer und Frauen die ESG-Faktoren sowie deren Rolle auf Portfolioebene leicht unterschiedlich. So beschäftigt sich im Vergleich zu den Männern (72%) ein etwas größerer Prozentsatz der Frauen (76%) mit den ESG-Faktoren. Insgesamt weichen die Meinungen der beiden Geschlechtergruppen bei allen Kriterien zwischen 3% und 5% voneinander ab.

Angesichts der aktuellen Beispiele (Volkswagen, Mylan und Theranos), die seit 2015 die Schlagzeilen bestimmen, legen die Befragten größeren Wert darauf, in ethisch geführte Unternehmen zu investieren. Von den Frauen halten 81% diesen Aspekt für wichtig, 31% davon sogar für sehr wichtig.

Auf Länderebene zeigt sich der konkrete Wunsch der US-Anleger, bei ihren Investitionen ESG-Faktoren zu berücksichtigen. Dabei gibt es jedoch eine Differenz von 17% zwischen Anlegern, die von Beratern betreut werden (76%), und jenen, die eigenständig investieren (59%).

Der Natixis-Bericht illustriert außerdem, dass in der Finanzdienstleistungsbranche ein immer größeres Augenmerk auf die Berücksichtigung von ESG-Faktoren gerichtet wird, obwohl diese Vorgehensweise den Finanzberatern möglicherweise noch nicht so vertraut ist wie traditionelle Anlagestrategien. So greifen derzeit bereits 40% der Finanzberater weltweit auf ESG-Faktoren zurück, um auf diese Weise Governance- und soziale Risiken zu begrenzen. Darüber hinaus erwarten die befragten Institutionen, dass die ESG-Kriterien in Zukunft sogar eine noch größere Rolle spielen werden. So gehen sechs von zehn Befragten davon aus, dass die Berücksichtigung von ESG-Faktoren in den nächsten fünf Jahren in ihren jeweiligen Organisationen gängige Praxis werden wird.

Was das Portfoliomanagement betrifft, so bieten die ESG-Faktoren nach Einschätzung von 55% der Umfrageteilnehmer Alpha-Chancen, während 57% die Auffassung vertreten, dass ESG dazu beitragen kann, das Risikoniveau insgesamt zu verringern.

Jörg Knaf, Executive Managing Director – DACH Countries bei Natixis Global AM, ergänzt: „Investments, die ökologische und soziale Kriterien ebenso berücksichtigen wie Aspekte der Corporate Governance (ESG), sind in den letzten Jahren immer facettenreicher geworden. So geht dieser Ansatz inzwischen weit über den eindimensionalen, negativen Filterprozess des sozial verantwortungsbewussten Investierens (SRI) hinaus. Vielmehr dient dieses Verfahren mittlerweile dazu, das Portfoliorisiko proaktiv zu steuern und neue Anlagechancen zu idenfizieren“.

Trotzdem steht die Anlegergemeinde auch weiterhin vor großen Herausforderungen, wenn es um die erfolgreiche Integration von ESG-Kennzahlen geht. Das Reporting zur finanziellen sowie zur nicht-finanziellen Performance wird von Institutionen dabei als größte Hürde angesehen, während Finanzberater vor allem den Mangel an geeigneten historischen Daten als Problem anführen.

Die wachsende Zahl von Ratingagenturen für Fonds sowie Researchhäusern, die Instrumente zur Überwachung und Bewertung von ESG-Faktoren anbieten, hilft jedoch, das Problem im Zusammenhang mit dem Performance-Reporting in den Griff zu bekommen.

Obwohl sich die Diskussion über die ESG-Faktoren auch auf den schlichten Ausschluss von Anlagechancen konzentrieren könnte, richten Institutionen ihr Augenmerk aber auf den Faktor Nachhaltigkeit als Investmentthema. Auf die Frage, welche Sektoren des Private Equity-Marktes im Jahr 2017 vermutlich die besten Anlagechancen bieten werden, nannten 34% das Segment Infrastruktur, direkt hinter Technologie, Medien und Telekommunikation. Nach Einschätzung von über drei Vierteln der Befragten werden institutionelle Investoren bei der Finanzierung von Infrastrukturprojekten zukünftig eine größere Rolle spielen.

„Wir müssen uns endgültig von dem Gedanken verabschieden, dass es bei den ESG-Kriterien nur darum geht, einzelne Unternehmen mittels negativer Filterprozesse auszuschließen. Vielmehr bieten die ESG-Faktoren sogar beträchtliche Anlagechancen. Deshalb werden Privatanleger ebenso wie institutionelle Investoren zustimmen, dass demografische Entwicklungen, Boom-Branchen und Initiativen für nachhaltiges Wachstum nicht nur attraktive Investmentopportunitäten eröffnen, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht hochinteressant sind. Wenn man Anleger durch die Berücksichtigung von ESG-Elementen dazu bringen kann, mehr zu sparen, und dies der Katalysator für die Bewältigung der Sparkrise ist – dann müssen wir darüber nachdenken, wie wir ESG-Faktoren nachhaltig integrieren können“, sagt Knaf.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

BaFin stimmt dem Verkauf der Hannover Leasing Gruppe an CORESTATE zu

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Immobilien-Investmentmanager und Co-Investor, hat im Dezember 2016 den Kauf von 94,9% der Anteile an der HANNOVER LEASING GmbH & Co. KG einschließlich der zur HANNOVER LEASING-Gruppe gehörenden Konzerngesellschaften bekannt gegeben. Der Vollzug der Transaktion stand unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, das nunmehr erfolgreich abgeschlossen ist. Die BaFin hat mitgeteilt, dass dem Erwerb keine Untersagungsgründe entgegenstehen. Damit kann der Vollzug der Transaktion Anfang Juli diesen Jahres erfolgen. Verkäufer sind im Wesentlichen die Mehrheitsgesellschafter Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) und die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft (HTSB). Die Helaba bleibt als Minderheitsgesellschafter mit 5,1% an der Hannover Leasing Gruppe beteiligt.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die Übernahme der Hannover Leasing stellt eine attraktive Kombination aus vertraglich gesicherten, langfristigen Asset-Management Umsätzen und großem Potenzial für Neugeschäft dar. Wir erweitern und diversifizieren das Produktangebot und verbessern unseren Zugang zu neuen Kapitalquellen. Axel Wieandt berät uns im Zuge der Integration der Hannover Leasing in die CORESTATE Gruppe."

Thomas Groß, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Helaba: „Wir freuen uns, dass CORESTATE dem Fondsgeschäft der Hannover Leasing eine neue strategische Perspektive eröffnet und die Bestandsfonds der Gesellschaft verantwortungsvoll fortführen wird“.

Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE bleiben unverändert

Die Zusammensetzung des HAFix-Deutschland und des HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, bleiben unverändert.

Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und des Bankhauses Hauck & Aufhäuser, welches im Übrigen vergangene Woche in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Das Portfolio wird von Volker Riehm gemanagt.

Das Rebalancing der Indizes erfolgt am 16.06.2017. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großak- tionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammen- setzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausge- wählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter www.boerse-muenchen.de/marktuebersicht.

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 221 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bank- haus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands, Jochen Lucht und Stephan Rupprecht. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusam- menarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Scope stärkt den Bereich Sovereign Ratings

Unter der Leitung von Giacomo Barisone erweitern erfahrene Analysten die Expertise im Bereich Public Finance. Länderratings werden derzeit auf der Grundlage einer neuer Methodik überarbeitet.

Die führende europäische Ratingagentur verstärkt ihr Angebot im Bereich der Bewertung von Staatsbonitäten und Länderrisiken. Dazu hat Scope Ratings sein Public Finance Team maßgeblich ausgebaut und die Methodik für Länderratings grundlegend erneuert. Die Ratings für die weltweit größten Industrienationen werden derzeit auf der Grundlage dieser neuen Methodik überarbeitet.

„Der Ausbau des Public Finance Bereichs um Sovereign Ratings untermauert den Anspruch der Scope Ratings als international operierende Full-Service Ratingagentur“, sagt Torsten Hinrichs, Vorstandsmitglied der Scope Group. „Über die Länderratings hinaus wird das Team um Giacomo Barisone auch Studien zu wesentlichen Einflussfaktoren der europäischen Wirtschaft veröffentlichen und sich damit global als Experte für europäische Kreditthemen positionieren. Im Fokus stehen dabei vor allem Strukturfragen, Fiskalpolitik und Schuldendynamik.“

Die Länderratings von Scope bewerten die Fähigkeit eines Staates, Zahlungsverpflichtungen an Gläubiger vollständig und pünktlich zu bedienen. Scope vergibt Bonitätsbewertungen für Verbindlichkeiten in lokaler Währung sowie in Fremdwährungen, unter Verwendung langfristiger sowie kurzfristiger Rating-Skalen.

Scopes Methodik für Länderratings vergrößert die Transparenz des Ratingprozesses, erhöht Konsistenz und Genauigkeit der Analyse und legt den dualen Ansatz der Agentur zu Grunde, welcher quantitative und qualitative Kriterien einbezieht. Gestützt wird die Methodik von aktuellen Studien zu Risiken für die Stabilität von Staatsfinanzen sowie des globalen Finanzsystems, welche im Zuge der Weltfinanzkrise zu Tage getreten sind. Die aktualisierte Methodik steht HIER zum Download bereit.

Mit dem Kauf der FERI EuroRating Services AG im Jahr 2016 hatte Scope 59 Länderratings übernommen. Die Länderratings sind eine wichtige Ergänzung von Scopes Leistungsspektrum. Zusammen mit den Ratings von Corporates, Financial Institutions, Structured und Project Finance bewertet Scope Ratings damit alle wichtigen Ratingbereiche auf paneuropäischer Basis. Die eigenständige Bewertung staatlicher Ausfallrisiken bildet auch die analytisch einheitliche Grundlage für die anderen von Scope abgedeckten Analysebereiche.

Giacomo Barisone leitet das Public Finance Team

Das Public Finance Team ist von Frankfurt am Main und London aus tätig und wird geleitet von Dr. Giacomo Barisone. Mit ihm hat Scope einen führenden Experten für die Analyse von Sovereign Risk und Public Finance in Industrie- und Schwellenländern gewonnen. Vor seinem Einstieg bei Scope in diesem Jahr hatte Barisone fünf Jahre lang als Senior Vice President die Analyse europäischer Länderratings und supranationaler Emittenten bei der Sovereign Ratings Group von DBRS geleitet. Davor war er als Executive Director der Debt Capital Markets Group bei UBS und als Vice President bei Moody’s in London tätig. Nach einem Master in Volkswirtschaft an der University of Glasgow (UK) wurde Barisone im selben Fachgebiet von der University of Exeter (UK) promoviert.

Das Public Finance Team

Neben Giacomo Barisone besteht das Team aus erfahrenen Experten für die Analyse von Staatsbonitäten und Länderrisiken:
Dr. Ilona Dmitrieva ist als Director Public Finance von London aus tätig. Bevor sie 2015 zu Scope kam, arbeitete sie insgesamt zehn Jahre bei Dun & Bradstreet sowie Moody’s und Fitch. John Francis Opie arbeitet als Associate Director von Frankfurt aus. Zuvor war er 20 Jahre als Senior Economist bei der FERI EuroRating Services AG und sechs Jahre bei der BAK (Basel) tätig. Der Analyst Jakob Suwalski war vor seinem Wechsel zu Scope bei der Commerzbank und der Eurohypo tätig. Associate Analyst Levon Kameryan arbeitete zuvor als Economist bei der Deutschen Bank und der Zentralbank von Armenien.

Mehr als 30% der deutschen Mittelstandsunternehmen haben potenziell „Investment Grade“ im Finanzprofil

Euler Hermes, der weltweit führende Kreditversicherer, hat heute über ihre Tochtergesellschaft Euler Hermes Rating den Start von TRIBRating, dem neuen Ratingservice für den Mittelstand, angekündigt. 

TRIBRating ist die erste Dienstleistung, die Euler Hermes zusammen mit Moody's Investors Service entwickelt hat, nachdem die Kooperation Ende 2016 bekannt gegeben wurde. Nach der Einführung von TRIBRating in Deutschland ist der europaweite Ausbau geplant. 

 „TRIBRating bietet einen neuen Mehrwert für alle Marktteilnehmer in der Mittelstandsfinanzierung“, erläutert Ralf Garrn, CEO von Euler Hermes Rating. "Auf der Grundlage speziell für den Mittelstand zugeschnittener, transparenter Methoden und Modelle führt TRIBRating zu einer soliden und belastbaren Bewertung von Kreditrisiken. Während Marktteilnehmer mehr Einblick in das Kreditrisiko mittelständischer Unternehmen in Europa erhalten, können diese Unternehmen mit einem unabhängigen, international vergleichbaren Kreditrating ihre Finanzierungsquellen erweitern. Damit differenzieren sich zukünftig auch kleinere Unternehmen, die national oder international wachsen wollen, über ihr Kreditrisikoprofil von Wettbewerbern in der gleichen Weise, wie es bisher nur für große Unternehmen möglich war."

Mit der neuen Dienstleistung können nun auch kleinere Unternehmen ab 10 Mio. Euro Umsatz ein transparentes und international vergleichbares Kreditrating auf der bekannten, globalen Ratingskala von AAA bis D erhalten. 

Die Auswertung von Euler Hermes Rating zeigt, dass mehr als 30% der 24.000 Unternehmen, die zur Entwicklung der neuen TRIBRating Methodik herangezogen wurden, auf Basis ihres Finanzprofils als Teil der Rating-Scorecard eine Bewertung von BBB oder höher erzielen würden.

Die heute veröffentlichte TRIBRating Methode wurde in Zusammenarbeit mit Moody's Investors Service entwickelt - einer weltweit führenden Ratingagentur mit umfassender Erfahrung in der Entwicklung von Ratingmethoden für eine Vielzahl von Sektoren. Unter Anwendung des umfangreichen Kreditrisiko- und Branchenwissens von Euler Hermes identifiziert, analysiert und überwacht TRIBRating die spezifischen Kreditmerkmale von mittelständischen Unternehmen.  

"TRIBRating ist eine bedeutende Entwicklung, die durch eine hohe Konsistenz und Transparenz den Markteilnehmern ein besseres Verständnis  für die Kreditrisikotreiber im Mittelstand vermittelt“, führt Jens Schmidt-Bürgel, Geschäftsführer der Moody's Investors Service Deutschland GmbH, aus. "Es ist die Lösung, auf die der Markt schon lange wartet und Moody´s freut sich, hier mit Euler Hermes zusammen zu arbeiten."

Die Euler Hermes Rating GmbH wurde im Jahr 2001 mit Sitz in Hamburg gegründet und war die erste Ratingagentur, die nach der EU-Verordnung über Ratingagenturen registriert wurde. Die Agentur ist auf das Erteilen von unabhängigen Kreditmeinungen über mittelständische Unternehmen spezialisiert.

Über Euler Hermes
Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forde-rungsmanagement zu unterstützen.
Über das unternehmenseigene Monitoringsystem verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und ist an der Euronext Paris notiert (ELE.PA). Das Unternehmen wird von Standard & Poor’s und Dagong Europe mit einem Rating von AA- bewertet.
2016 wies das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von mehr als EUR 883 Milliarden. 
Euler Hermes beschäftigt in Deutschland rund 1.400 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Hamburg sowie in weiteren Niederlassungen in Deutschland.
Weitere Informationen auf www.eulerhermes.de, LinkedIn oder Twitter @eulerhermes

Degroof Petercam Asset Management verstärkt den Vertrieb in Deutschland

Mit den Kernkompetenzen Aktien Fundamental und Quantitativ, Anleihen, Multi Asset sowie Nachhaltige Anlagen ist Degroof Petercam Asset Management seit 2011 in Deutschland aktiv und verzeichnet seitdem ein dynamisches Wachstum im Geschäft mit institutionellen und privaten Investoren.

Als Reaktion auf das kontinuierlich steigende Kundeninteresse hat Degroof Petercam Asset Management sein Vertriebsteam in Deutschland mit der Einstellung von Axel Ullmann zum 1. Juni 2017 erweitert. „Wir freuen uns, mit Axel Ullmann einen international erfahrenen Vertriebsexperten für unser Deutschland-Geschäft gewonnen zu haben. Mit ihm wollen wir weiter wachsen und den Erfolg von Degroof Petercam Asset Management als aktivem „High Conviction“-Portfoliomanager hierzulande noch ausbauen“, kommentiert Thomas Meyer, Country Head Germany, die Personalie.

Vor seinem Eintritt bei Degroof Petercam Asset Management hat Axel Ullmann bei Amundi in der Funktion als Head of Wholesale das deutsche Wholesale-Team aufgebaut und acht Jahre erfolgreich geleitet. Der produktbezogene Schwerpunkt lag dabei in den Bereichen Volatilitätsstrategien, Global Value-Aktien, Unconstrained Bond, Emerging Markets Debt sowie Smart Beta.

Zuvor war der Vertriebsexperte für den belgischen Vermögensverwalter KBC Asset Management und UBS Global Asset Management aktiv.

Über Degroof Petercam
Degroof Petercam Asset Management (DPAM), mit Hauptsitz in Brüssel, ist eine in den Benelux-Ländern führende unabhängige Asset Management-Gesellschaft mit langjähriger Marktreputation in Long Only-Anlagekonzepten sowie spezialisierten Asset Management-Lösungen. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa und stellt seine Expertise über ein breites Netzwerk von über 400 Vertriebspartnern zur Verfügung. Das Produkt- und Dienstleistungsangebot von DPAM richtet sich vornehmlich an öffentliche und betriebliche Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, private Banken sowie gemeinnützige Organisationen. Aktuell verwaltet DPAM ein Vermögen von über 37 Milliarden Euro.

Alleiniger Anteilseigner ist die unabhängige und renommierte Degroof Petercam Gruppe, die mit Büros in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Italien und Hongkong insgesamt 1.400 Mitarbeiter in den Bereichen Asset Management, Private Banking, Investment Banking (Corporate Finance und Wertpapierhandel) und Asset-Servicing beschäftigt. Ca. 70 Prozent der Aktien der in Privatbesitz gehaltenen Gesellschaft befinden sich in den Händen von Familien und Referenz-Aktionären (Philippson, Peterbroeck, Van Campenhout, Haegelsteen, Schockert, Siaens sowie CLdN Finance und Cobepa). Der Rest des Grundkapitals wird von der Unternehmensführung und Mitarbeitern, Finanzpartnern und sonstigen Aktionären gehalten.

Euler Hermes Studie: Insolvenzen im Einzelhandel weltweit um zwei Drittel gestiegen

Laut einer aktuellen Studie von Euler Hermes leiden traditionelle Einzelhändler weltweit unter Preiskriegen und stehen unter großem Modernisierungsdruck. Der Umsatzanteil des Online-Handels liegt bereits bei 9% und wird bis 2020 voraussichtlich auf 15% steigen. Entscheidende Kriterien für eine erfolgreiche Zukunft liegen in einem breit aufgestellten All-Kanal-Vertrieb, einer effizienten Internet-Präsenz und in der Mobilität. Vor allem für Einzelhändler in den USA, Großbritannien, Deutschland und Südkorea ist der Anpassungsdruck besonders hoch.

Euler Hermes, der weltweit führende Kreditversicherer, hat in einer aktuellen Studie „Retail, Disrupted – Pressure and Potential in the Digital Age“ die weltweiten Auswirkungen der Digitalisierung und die veränderte Konsumnachfrage auf den Einzelhandel untersucht. Danach ist die Insolvenzquote in diesem Sektor 2016 weltweit um zwei Drittel gestiegen. Die Einschätzung der Risiken, Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels im Umfeld der Digitalisierung basiert auf den Informationen von 1.500 hauseigenen Kredit- und Risikoanalysten in zwölf Ländern.1

Preiskriege setzen etablierten Konzernen weltweit zu

Der nominale Einzelhandelsumsatz ist in der letzten Dekade weltweit um 4,8% pro Jahr gestiegen. 2016 lag der Umsatzanteil des Onlinehandels bei etwa 9%. In den kommenden drei Jahren dürfte die Quote auf 15% weiter deutlich ansteigen. Das lässt die Angebots- und Nachfrageentwicklung erwarten, die durch das geänderte Kaufverhalten der sogenannten „Digital Natives“ sowie neuer elektronischer Plattformen unterstützt wird. Damit wird das System empfindlich gestört und neu definiert.

„Preiskriege haben die finanzielle Lage vieler traditioneller Einzelhändler extrem strapaziert“, meint Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe. „Viele haben den Digitalisierungsaspekt unterschätzt und hinken nun den Kundenerwartungen hinterher.“ Als Folge ist die Profitabilität weltweit von 8% im Jahr 2011 auf 5,7% im vergangenen Jahr gesunken. Große Einzelhändler mit einem Umsatz von mehr als 10 Millionen USD haben 2016 mit einem Insolvenzanstieg von weltweit mehr als 66% einen stolzen Preis im Zuge dieser Entwicklung bezahlt. „Die aktuellen Diskussionen zum Ladenschlussgesetz in Deutschland ähneln denen in Frankreich vor einem Jahr, die Emmanuel Macron als damaliger Finanzminister angeführt hat. Einkäufe nach Feierabend oder an Sonntagen finden immer häufiger vor dem Computer statt. Damit offenbaren sich Nachteile der gesetzlich geregelten Öffnungszeiten der Kaufhäuser gegenüber Rund-um-die-Uhr zugänglichen Onlineshops immer deutlicher. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs: Der Einzelhandel sollten im Ganzen überdacht und traditionelle Aufteilungen zugunsten eines übergreifenden Kundenerlebnisses on- und offline aufgehoben werden.“  

Grenzenlose Shopping-Erfahrung ist die Zukunft

Um der drohenden finanziellen Schieflage vorzubeugen, sind viele Unternehmen vergangenes Jahr auf Einkaufstour gegangen. Rund 2 Billionen USD haben Einzelhändler 2016 in Technologie-Firmen investiert. Das entspricht einem Vielfachen der Summe von 148 Milliarden USD, die 2014 für spezielle Technik-Expertise ausgegeben wurde.

Maxime Lemerle, Leiter der Sektor- und Insolvenzanalyse bei Euler Hermes, erläutert die Situation: "Der Einzelhandel steht vor einem entscheidenden Umbruch. Viele alteingesessene Anbieter müssen ihr gesamtes Geschäftsmodell überdenken.“ Während es beachtliche regionale und lokale Unterschiede gibt, haben die Experten von Euler Hermes übergreifend drei zentrale Herausforderungen für den Einzelhandel in den kommenden Jahren identifiziert:

  1. Ein All-Kanal-Vertrieb, der es Kunden jederzeit ermöglicht, grenzenlos online, telefonisch oder in einen physischen Laden einzukaufen.

  2. Ein Internet-Auftritt, der aufgrund der signifikanten Kosten eine Hürde für Einzelhändler ohne Wachstumshebel sein kann, um gleichzeitig den Preisdruck auszugleichen.

Die Gestaltung einer „mobilen Kundenreise“ durch die Digitalisierung des Angebots und die Nutzung des Internets der Dinge (Internet of Things).

„Es gibt nur die eine Wahl für Einzelhandelsunternehmen, sich anzupassen“, meint Lemerle. „Die Alternative ist die Schließung.“

 USA, Großbritannien, Deutschland und Südkorea unter hohem Anpassungsdruck

Regional können die analysierten zwölf Länder in vier Gruppen zusammengefasst werden. Danach ist der Anpassungsdruck für Einzelhändler in den USA, in Großbritannien, Deutschland und Südkorea am höchsten. Bislang seien jedoch viele Unternehmen gut positioniert, um veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Einzelhändler in Frankreich und Japan, in einem geringeren Umfang auch in Italien und Spanien, leiden unter größerem Druck durch die veränderte Kundennachfrage. Die Bereitschaft, diesen Veränderungen Rechnung zu tragen, ist aktuell noch nicht stark ausgeprägt. Dagegen ist man sich China und Indien über die Vorteile der Digitalisierung zum größten Teil bereits bewusst, aber hohe und gut verteidigte Markteintrittsbarrieren vermindern den Anpassungsdruck. Versierte Marktteilnehmer mit einem erhöhten Digitalisierungsbewusstsein haben dennoch das Potenzial, signifikante Marktanteile zu gewinnen. In Brasilien und Russland ist nahezu der gesamte Einzelhandel veraltet, und vor allem große Anbieter haben mit massiven strukturellen Problemen kämpfen.

Speziell in Deutschland haben Einzelhändler innerhalb von fünf Jahren bis 2016 einen dramatischen Rückgang der Profitabilität von 7% auf nur noch knapp 3% erlitten. „Mit der Rückkehr der Inflation und einem verlangsamten Konsum-Wachstum dürfte sich der Gegenwind noch verschärfen. Während Discounter und reine Online-Händler in diesem Umfeld gut positioniert sind, stehen vor allem Einzelhändler in der Mode- und Elektronik-Branche vor großen Herausforderungen“, ergänzt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

1) Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Russland, Südkorea, Spanien, Groß-britannien und den USA.

Über Euler Hermes 
Euler Hermes ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist in den Bereichen Kaution, Garantien und Inkasso. Das Unternehmen verfügt über 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forde-rungsmanagement zu unterstützen. 
Über das unternehmenseigene Monitoringsystem verfolgt und analysiert Euler Hermes täglich die Insolvenzentwicklung kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen. 
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris ist in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter. Euler Hermes ist eine Tochtergesellschaft der Allianz und ist an der Euronext Paris notiert (ELE.PA). Das Unternehmen wird von Standard & Poor’s und Dagong Europe mit einem Rating von AA- bewertet. 
2016 wies das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von EUR 2,6 Milliarden aus und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von mehr als EUR 880 Milliarden.

Union Investment setzt Private-Equity-Fondsreihe erfolgreich fort

Union Investment hat die Zeichnungsphase für den Private-Equity-Dachfonds PE-Invest 3 erfolgreich abgeschlossen. Von institutionellen Anlegern wurden in den letzten drei Monaten 312 Mio. Euro für Investments in außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen eingeworben. Der Dachfonds investiert weltweit in neue Beteiligungsfonds. Beigemischt werden auch Sekundärmarktinvestitionen und Direktinvestments.

Den Schwerpunkt bilden dabei auf kleine und mittelgroße Unternehmen in den USA und Europa spezialisierte Private-Equity-Fonds. Darüber hinaus wird auch in Unternehmen aus Asien, junge Unternehmen (Venture Capital) oder Unternehmensrestrukturierungen investiert. Ziel des PE-Invest 3 ist es, attraktive risikoadjustierte und langfristige Erträge mit einer gegenüber den Aktienmärkten reduzierten Volatilität zu erwirtschaften. Der Fonds wird voraussichtlich in 15 bis 20 Beteiligungsfonds investieren, die wiederum mehr als 300 Zielunternehmen halten dürften. Das Portfoliomanagement für den PE-Invest 3 hat Union Investment an die Schweizer Investmentboutique Unigestion ausgelagert.

„Private Equity ist im derzeitigen Niedrigzinsumfeld für institutionelle Anleger besonders interessant, da außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen meist zu günstigeren Bewertungen erworben werden können als börsennotierte Aktien und sich damit nachhaltige Wertsteigerungen erzielen lassen. Darüber hinaus ist die Korrelation zu traditionellen Asset-Klassen niedrig, so dass Investoren das Rendite-Risiko-Profil ihrer Anlagen verbessern können“, sagt Klaus Bollmann, Geschäftsführer und Leiter Produktmanagement bei Union Investment.

Kooperation mit Unigestion

Mit dem PE-Invest 3 (Private Equity SCS SICAV-SIF) setzen Union Investment und Unigestion ihre im Jahr 2005 gestartete Serie von Private-Equity-Fonds für institutionelle Investoren fort. Im Rahmen der Kooperation bringt Unigestion seinen Marktzugang, das Know-how bei der Auswahl von Private-Equity-Fonds und die Sekundärmarkt- und Direktinvestitionsexpertise für den PE-Invest 3 ein. Dieser Prozess reicht von Marktanalyse und detaillierter Prüfung der Investments bis hin zur Investmentempfehlung und Umsetzung. Unigestion verfügt über eine große Private-Equity-Expertise vor allem im Small- und Mid-Market-Segment, das ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis aufweist. Union Investment hat das geeignete Investitionsvehikel aufgesetzt, ein entsprechendes Risikomodell implementiert und administriert den PE-Invest 3. Darüber hinaus stellt die genossenschaftliche Fondsgesellschaft den Anlegern alle benötigten regulatorischen Kennzahlen und Reportings zur Verfügung. Unigestion und Union Investment beteiligen sich auch mit eigenen Mitteln am neuen Fonds.

„Das geplante PE-Invest-3-Portfolio erfüllt die Anforderungen an einen ausgewogenen Mix aus unterschiedlichen Strategien, Anlagearten und einer weltweiten geografischen Diversifikation, um auch in herausfordernden Konjunkturphasen erfolgreich zu sein“, betont Kay Olschewski, Fondsmanager des PE-Invest 3 bei Unigestion, anlässlich des Fondsclosings.

„Investoren, die den PE-Invest 3 zeichnen, sollten langfristig ausgerichtet sein. Denn Private Equity Investments brauchen eine gewisse Zeit, bis wertsteigernde Strategien umgesetzt und implementiert sind“, rät Bollmann. Die Laufzeit des PE-Invest 3 beträgt zwölf Jahre zuzüglich einer zweimaligen Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr, wobei die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer für den Investor bei sieben bis acht Jahren liegt.

TH Real Estate erweitert Kompetenzteam für Logistikimmobilien

TH Real Estate verstärkt das Kompetenzteam für europäische Logistikimmobilien. Steven Siebert (37) übernimmt als Senior Asset Manager die Verantwortung für das von TH Real Estate verwaltete Portfolio deutscher Logistikimmobilien. Es umfasst aktuell mehr als 30 Objekte mit einer Gesamtnutzfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Darüber hinaus wird Siebert das ebenfalls in Frankfurt angesiedelte europäische Logistik-Team unterstützen. Er berichtet direkt an Thorsten Kiel, Head of Logistics, Europe.

Vor seinem Wechsel zu TH Real Estate war Siebert Team Leader Industrial Investments bei JLL in Frankfurt und zuletzt in Düsseldorf. Dort verwaltete er Investments und baute ein spezielles Team für das Rhein-Ruhr-Gebiet auf. Siebert verfügt über einen Master in Business Administration und internationales Immobilienmanagement. Zudem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS). Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Logistikimmobilien; zu seinen weiteren vorherigen beruflichen Stationen zählt die DTZ Zadelhoff Tie Leung GmbH in Frankfurt. 

„Mit Steven Siebert und seiner umfassenden Expertise bauen wir die Logistik-Plattform von TH Real Estate weiter aus und schaffen die Basis für weiteres Wachstum. Unser Ziel ist, das Deutschland-Portfolio im Logistik-Bereich auf eine Fläche von mehr als eine Million Quadratmeter auszubauen“, sagt Thorsten Kiel, Head of Logistics Europe bei TH Real Estate. „Zudem verstärkt uns Steven Siebert dabei, durch unser aktives Asset Management Mehrwert für unsere Anleger und Mieter zu schaffen.“

In den vergangenen sechs Jahren hat TH Real Estate vier Logistik-Immobilienspezialfonds für deutsche Kunden auf den Markt gebracht und das verwaltete Immobilienvermögen (Assets Under Management) im Logistik-Bereich in Europa auf 2,2 Milliarden Euro ausgebaut. „Wir freuen uns, dass uns Steven Siebert nun auf unserem weiteren Wachstumskurs unterstützt“, so Kiel weiter.

Über TH Real Estate
TH Real Estate, ein operativer Geschäftsbereich von Nuveen (vorher: TIAA Global Asset Management), ist einer der größten Immobilien-Investment-Manager der Welt mit rund €93 Mrd. Assets Under Management. TH Real Estate betreut rund 80 Fonds und Mandate mit einem Spektrum von Investitionen in Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg. Mit Büros in 20 Städten in den USA, Europa und in der Region Asien-Pazific, mehr als 500 Mitarbeitern und 80 Jahren Erfahrung im Bereich Investment, kombiniert die Plattform eine beeindruckende lokale Expertise mit einer umfassenden weltweiten Perspektive. Unseren Investments, unserem Asset Management und unserer Unternehmensstrategie liegt ein tiefes Verständnis von strukturellen Trends zugrunde, von denen wir glauben, dass sie die Zukunft des Immobiliengeschäfts und Investitionen unabhängig von Marktzyklen beeinflussen werden. Unser Ansatz „Tomorrow’s World“ bildet den Kern unserer Anlagestrategie sowie unseres Geschäftsmodells und ist Voraussetzung dafür, unsere langfristigen Investments zum Wohle unserer Kunden und der Gesellschaft umsetzen zu können. www.threalestate.com

CORESTATE erhält exklusives Mandat für den Aufbau eines Wohnimmobilienportfolios für einen institutionellen Fonds

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erhält von einem namhaften deutschen Versicherungskonzern ein exklusives Mandat für den Aufbau eines Wohnimmobilienportfolios. Dieses Portfolio soll Teil eines offenen Spezial-AIF werden, der unterschiedliche Assetklassen beinhalten wird. Über Details des signifikanten Zielvolumens und der exakten Ankaufskriterien wurde Stillschweigen vereinbart.

CORESTATE verantwortet neben dem An- und Verkauf der Immobilien auch das laufende Asset-Management. Der Investmentfokus liegt auf Wohnimmobilien in deutschen Metropolregionen und deren Einzugsgebiete. Erste Objekte befinden sich in der Ankaufsprüfung. Der Individualfonds wird administriert auf der Plattform der Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, eine der führenden Anbieterinnen von KVG-Dienstleistungen im Bereich Immobilien. Die CAPERA Immobilien Service GmbH, ein Tochterunternehmen der CORESTATE, übernimmt das Property-Management.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Die stärkere Nachfrage von institutionellen Investoren bestätigt den hohen, qualitativen Ansatz der CORESTATE Gruppe. Aufgrund unserer soliden Erfolgsbilanz erwarten wir mehr attraktive Mandate, als bisher geplant, umsetzen zu können.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.
CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von EUR 16 Mrd*. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 28 weitere Büros unter anderen in Düsseldorf, Frankfurt, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 390 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.
*Der Vollzug der Transaktion Hannover Leasing Gruppe bedarf noch der Genehmigung durch die BaFin.

BMO Real Estate Partners Deutschland startet neuen Spezial-AIF für Wohnimmobilien

BMO Real Estate Partners Deutschland hat den Immobilien-Spezial-AIF „Best Value Wohnen I“ an den Start gebracht und bereits Eigenkapitalzusagen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Der Pool-Fonds hat ein Ziel-Investitionsvolumen von bis zu 400 Millionen Euro und strebt circa 200 Millionen Euro Eigenkapital an. Mehr als die Hälfte davon wurde bereits bei institutionellen Anlegern platziert.

Der „Best Value Wohnen I“ investiert in Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in deutschen Metropolen, Groß- und Mittelstädten sowie deren Umlandgemeinden. Einen besonderen Fokus legt er auf Universitätsstädte mit guter Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur. Die Verhandlungen für den ersten Immobilienankauf stehen kurz vor dem Abschluss.

„Bereits seit unserer Gründung vor mehr als 15 Jahren sind wir bei BMO Real Estate Partners Deutschland im Auftrag unserer Anleger im Wohnungssektor aktiv. Aktuell verwalten wir in diesem Bereich ein Immobilienvermögen in Höhe von 500 Millionen Euro“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Mit dem Best Value Wohnen I machen wir diese Expertise nun weiteren Kunden zugänglich und knüpfen zudem an die erfolgreichen Produkte der Best-Value-Serie im Bereich Einzelhandelsimmobilien an.“

Der „Best Value Wohnen I“ kann in Bestandsimmobilien sowie Projektentwicklungen aus verschiedenen Regionen investieren. „So bauen wir ein breit diversifiziertes Portfolio in der Asset Klasse Wohnen auf und erreichen ein auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnittenes Rendite-Risikoprofil“, sagt Vincent Frommel, Head of Asset Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Dank unseres starken Netzwerks und der engen Zusammenarbeit mit Projektentwicklern sind wir in der Lage, attraktive Objekte frühzeitig für unsere Anleger zu sichern.“

Der Spezialfonds wird von der HANSAINVEST Hanseatischen Investment GmbH administriert. Beim Eigenkapitalvertrieb hat BMO Real Estate Partners Deutschland mit Deka zusammengearbeitet. „Der große Erfolg der ersten Platzierungsphase zeigt, wie gut diese Kooperation funktioniert. Wir freuen uns auf die Fortsetzung“, kommentiert Schöberl.

Über BMO Real Estate Partners
BMO Real Estate Partners ist Spezialist für Investitionen in Gewerbeimmobilien für institutionelle Anleger und verwaltet ein weltweites Immobilienvermögen im Wert von 7,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2016) im Namen von Einzelinvestoren, professionellen Anlegern, Investmentfonds und institutionellen Kunden.
Das Investmentteam von BMO Real Estate Partners nutzt sowohl hochqualifiziertes internes und externes Research, komplexe Prognosen sowie strategische Analysen, um Ineffizienzen und Chancen in den Märkten zu identifizieren – über verschiedene Immobiliensegmente, Länder, Investoren und Mietstrukturen hinweg.
BMO Real Estate Partner bietet umfassende, ganzheitliche Serviceleistungen im Fondsmanagement von Immobilieninvestments mit einem Netzwerk von Niederlassungen in drei europäischen Ländern: Großbritannien (London), Deutschland (München) und Frankreich (Paris).
BMO Real Estate Partners ist Teil von BMO Global Asset Management, die wiederum Teil der BMO Financial Group (NYSE: BMO) ist und welche 1817 als Bank of Montreal gegründet wurde.

MV Index Solutions legt eine Reihe von Equal Weight Indizes auf

MV Index Solutions (MVIS) legt eine neue Produktreihe von Equal Weight Indizes auf. Im MVIS German Equal Weight Index, MVIS Japan Equal Weight Index, MVIS South Korea Equal Weight Index, MVIS United Kingdom Equal Weight Index und MVIS Mexico Equal Weight Index erhalten alle Komponenten die gleiche Gewichtung, unabhängig von ihrer Marktkapitalisierung. „Equal-Weight-Strategien reduzieren das Konzentrationsrisiko und führen zu einer ausgewogenen Diversifikation zwischen den Indexkomponenten. Zudem bietet das Indexierungsmodell eine abwechslungsreiche Branchengewichtung“, sagt Thomas Kettner, Managing Direktor von MVIS.

Equal Weight Strategien bieten sich vor allem in Märkten an, in denen bei klassischen Modellen wenige Unternehmen einen Index dominieren würden. „Indem jede einzelne Indexkomponente die exakt gleiche Indexgewichtung erhält, sind ansonsten unterrepräsentierte Titel stärker vertreten“, zeigt Kettner auf. Nach dem Pure-Play-Ansatz von MVIS werden in den neuen Equal Weight Indizes auch nicht-lokale Unternehmen berücksichtigt, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes in den entsprechenden Ländern generieren.

Darüber hinaus nimmt MVIS für die entsprechenden Märkte auch nach Marktkapitalisierung gewichtete Indizes in sein MVIS Country Index Angebot auf. Der MVIS Germany Index, MVIS, United Kingdom Index, MVIS Japan Index und MVIS South Korea Index werden nach Float Market Cap gewichtet; das MVIS acht Prozent Capping Scheme wird angewendet. So wird sichergestellt, dass der Index die Größe der enthaltenen Komponenten abbildet, ohne dass das Risiko einer Übergewichtung besteht. Sowohl die nach Marktkapitalisierung gewichteten als auch die Equal Weight Indizes folgen dem Standard-Indexierungsmodell von MIVS in Bezug auf Universum und Auswahl, inklusive dem MVIS Pure-Play-Ansatz.

MVIS bietet eine breite Reihe von Länderindizes mit Fokus auf Schwellenländer-Märkte wie Russland, Indien und Brasilien an. „Unsere neuen Indizes erhöhen unsere Gewichtung gegenüber den Industriestaaten und unser Angebot an Equal Weight Indices. Unser erster Equal Weight Index, der MVIS Australia Equal Weight Index dient bereits als Basis für einen erfolgreichen ETF und konnte den traditionellen, nach Marktkapitalisierung gewichteten Australia Index seit seiner Auflage in den meisten Jahren outperfromen“, berichtet Kettner.

Die neue Produktreihe von nach Marktkapitalisierung gewichteten Länderindizes und Equal Weight Indizes werden in US-Dollar und als Netto-Gesamtrendite-Indizes kalkuliert. Für jeden einzelnen Index erfolgt ein Review auf Quartalsbasis. Weitere Informationen zu den neuen Indizes sowie der gesamten Bandbreite an MVIS-Indizes finden Sie auf www.mvis-indices.com.

Über MV Index Solutions
MV Index Solutions (MVIS) entwickelt, pflegt und lizensiert die MVIS Indizes. Dabei handelt es sich um eine Selektion von fokussierten, investierbaren und diversifizierten Benchmark-Indizes, die speziell als Basis für Finanzprodukte entwickelt wurden. MVIS Indizes umfassen verschiedene Anlageklassen, einschließlich Hard Assets und internationale Aktienmärkten sowie Rentenmärkte. Derzeit sind etwa 15 Milliarden US-Dollar in Finanzprodukte investiert, die auf MVIS Indizes basieren. MVIS ist ein Unternehmen von VanEck.

Dr. Joachim Kayser Joins Dechert as a Financial Services/Alternative Investment Partner in Germany

Dechert LLP, a leading global law firm, announced today that Dr. Joachim Kayser has joined the firm as a Financial Services/Alternative Investment partner in Frankfurt. Dr. Kayser was most recently Head of Alternative Investments as well as Asset Management Regulatory with accounting and tax firm PwC Germany.

“We are delighted that Joachim and his team will be joining our German Financial Services Group. The addition of Joachim and his team in Frankfurt will nicely complement our existing German practices in Bonn, Frankfurt and Munich,” said Achim Pütz, Managing Partner Dechert’s  Frankfurt office.

Dr. Kayser`s practice focuses on legal and operational advice for investment funds as well as their asset managers, intermediaries and institutional investors (insurance companies, pension plans/funds, family offices) on regulatory and tax matters. He has significant experience advising on the structuring and distribution (including operational aspects like ongoing compliance, reporting etc.) of alternative investment funds and financial products, with particular emphasis on hedge funds, infrastructure funds, private debt and equity funds, exchange-traded funds (ETFs) and European undertakings for collective investment in transferable securities (UCITS). He regularly advises German authorities and ministries on legislative and regulatory matters.

Dr. Kayser has been recognized as a leading lawyer for his private funds formation and investment management work by Who’s Who Legal since 2009.

“After 20 instructive and rewarding years split equally between a leading national alternative investment law firm boutique as well as the largest international asset management accounting and tax firm, I am looking forward to the opportunities and challenges of working with an international law firm that has the global reach, client focus and legal talent I have found at Dechert,” said Dr. Kayser. “I always used to admire my future Dechert colleagues as thought leading and fair competitors and hope to contribute to the future growth of our combined fund structuring businesses by adding the more operational approach (including ongoing regulatory advice, tax and institutional investor reporting etc.) that I helped develop within a Big Four firm over the last years.”

Dechert`s financial services practice is comprised of some 200 lawyers practicing in 17 offices across the United States, Europe, middle East and Asia, advising on matters with complicated cross-border elements and varying legal structures. The firm is a legal advisor of choice for 18 of the 20 largest global asset management firms.

Erster Digital-Health-Aktienfonds für Privatanleger

Die digitale Medizin wächst in den kommenden Jahren stark – und ist jetzt erstmals auch für Fondsanleger leicht zugänglich.

Der Trend ist unaufhaltsam: Die beiden Megatrends Gesundheit und Digitalisierung verschmelzen zu einer neuen Branche. Viele spezialisierte Unternehmen, aber auch Technologie-Riesen investieren Milliarden in Digital Health, zum Beispiel in Krankenhaus-IT, Telemedizin oder Services auf mobilen Geräten. Dadurch entstehen zum Teil vollkommen neue Geschäftsmodelle und Märkte. Entsprechend wird der Umsatz mit Digital Health bis 2020 um rund 20 % pro Jahr auf über 230 Milliarden US-Dollar wachsen. Für Privatanleger war es bisher jedoch schwierig, breit in dieses Segment zu investieren.

apoBank und apoAsset platzieren apo Digital Health Aktien Fonds

Das ändert sich am 1. Juni 2017. Dann startet der apo Digital Health Aktien Fonds (ADH) als erster in Deutschland zugelassener Publikumsfonds, der Privatanlegern diesen Markt auf einfache Weise öffnet – und das selbst für kleine Anlagesummen und Sparpläne. Fondsmanager ist die Apo Asset Management GmbH (apoAsset). Sie ist eine Beteiligung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG (apo-Bank) und der Deutschen Ärzteversicherung AG und auf Gesundheits-Investments spezialisiert.

Fusionsgewinner von Gesundheit und IT

Der ADH umfasst weltweit börsennotierte Unternehmen aus diesem Wachstumssegment. „Die digitale Medizin trägt enorm dazu bei, die Effizienz von Gesundheitssystemen zu steigern – und damit auch die Qualität der medizinischen Versorgung“, sagt Kai Brüning, der den neuen Fonds als Senior Portfolio Manager Healthcare bei apoAsset verantwortet. „Für den ADH identifizieren wir weltweit Unternehmen mit besonders guten Chancen, aus der Fusion von Gesundheit und IT als Sieger hervorzugehen.“

Potenzial in Industrie- und Schwellenländern

Das Beispiel USA zeigt das große Potenzial für mehr Effizienz: Rund 90 Prozent der Gesundheitsausgaben entstehen in Krankenhäusern, der Verwaltung und sonstigen Bereichen, nur 10 Prozent durch Medikamente. Hier liegen in Industrieländern große Optimierungsmöglichkeiten. In Schwellenländern wiederum verbessert die Digitalisierung die Chance, moderne medizinische Versorgung überhaupt zugänglich zu machen. „Das Potenzial ist enorm, aber vielfach noch kaum erschlossen“, sagt Brüning.

Digital-Health-Pionier als wissenschaftlicher Beirat

Berater des Fondsmanagements ist unter anderem der Digital-Health-Pionier Dr. med. Markus Müschenich, Gründer des Bundesverbands Internetmedizin, CEO des Flying Health Incubators und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der apoAsset. Unter seiner Mitwirkung war im vergangenen Jahr auch der erste apoAsset-Expertenzirkel für digitale Gesundheitsinvestments in Berlin ins Leben gerufen worden.

Zum ADH gibt es auch eine separate Anteilsklasse für institutionelle Anleger.

Fondsdaten apo Digital Health Aktien Fonds

  • ISIN für Privatanleger: DE000A2AQYW4
  • ISIN für institutionelle Anleger: DE000A2AQYV6
  • Fondsmanager: Apo Asset Management GmbH (apoAsset)
  • Verwahrstelle: Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank)
  • Kapitalverwaltungsgesellschaft: HSBC Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH

Weitere Infos unter www.apoasset.de/digital-health.

Assenagon feiert 10-jähriges Jubiläum

Der unabhängige Asset Manager Assenagon, gegründet in Luxemburg und München, feiert 10-jähriges Unternehmensjubiläum. Kurz vor der Finanzkrise an den Start gegangen, verwaltet die Assenagon-Gruppe mit über 80 Mitarbeitern an den Standorten Luxemburg, München, Frankfurt und Zürich mittlerweile ein Kundenvermögen von 20 Milliarden Euro. Damit gehört das Unternehmen trotz des starken Wettbewerbs in der Branche zu den am schnellsten wachsenden Asset Managern in Europa.

Besonders bei institutionellen Investoren überzeugt der proaktive Ansatz zur Steuerung von Kapitalmarktrisiken. Damit Investoren mit definierten Risikobudgets ihre Zielrenditen erreichen können, bietet das Investmenthaus ein ganzheitliches fondsbezogenes Risiko-Management. Neben kostengünstigen passiven Indexprodukten gehört hierzu ein spezialisiertes, aktiv gemanagtes Angebot an Aktien-, Derivate-, Credit- und Multi Asset-Strategien. Um diese komplexen Produkte anbieten zu können, hat Assenagon in den vergangenen Jahren in eine proprietäre leistungsstarke IT-Plattform investiert, die seit ihrem Start in der Branche technologische Maßstäbe setzt.

Vassilios Pappas, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe, sagt: "Wir können auf 10 sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen wir uns sehr gut für die Zukunft aufgestellt haben. Die globale Asset Management-Industrie befindet sich im Umbruch. Passive Produkte und alternative Investments rücken stärker in den Fokus der Investoren. Der Kostendruck und eine zunehmende Regulierung belasten die Finanzindustrie. Im Zeitalter globaler Märkte und steigender Transparenzanforderungen entscheidet die Leistungsfähigkeit der Technologieplattformen künftig maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit unserem Partner DEVnet haben wir unsere Investment & Risk Management-Plattform ARISKON auf diese Entwicklung ausgerichtet und können nun effizient und flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren."

Hans Günther Bonk, Gründer und Managing Director der Assenagon-Gruppe, sagt: "Unsere Branche wächst so stark wie kaum eine andere. Für Investoren hat das einen sehr positiven Effekt: Konkurrenz belebt das Geschäft, die Produktvielfalt steigt und kann sich besser an die Marktentwicklungen anpassen. Hier profitieren wir insbesondere von unserer Unabhängigkeit, die uns eine große Entscheidungsfreiheit ermöglicht und uns ein hohes Maß an Wertschätzung seitens der Investoren, der Fachwelt und Mitbewerber zukommen lässt. Wichtiger als Wachstumsraten sind uns aber nachhaltige Geschäftsbeziehungen zu unseren Anlegern, denn unseren Erfolg haben wir hauptsächlich ihrem Vertrauen zu verdanken."

Über Assenagon
Assenagon ist ein auf die Steuerung von Kapitalmarktrisiken spezialisierter europäischer Asset Manager. Seit der Gründung im Jahr 2007 haben institutionelle Investoren dem Unternehmen ein Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro anvertraut. Das Unternehmen bietet umfassendes Management von Risiken im Fondsmantel an und orientiert sich am Bedarf von Kapitalanlegern, Erträge mit vorgegebenen Risikobudgets zu erwirtschaften. Der zweite Schwerpunkt liegt auf maßgeschneiderten Dienstleistungen, die sich über die gesamte Prozesskette des Risiko-Managements erstrecken: Angefangen bei der Bewertung von Risiken über die Analyse von Rendite-/Risiko-Profilen sowie die Identifikation und Umsetzung von Investmentchancen an regulierten Märkten bis hin zu Collateral Management.

Umsätze im Fondshandel erreichen im Mai vorläufiges Spitzenniveau

Der Fondshandel der Börse Hamburg hat im fünften Monat des Jahres einen Umsatzsprung vollzogen. Nach der Präsidenten-Stichwahl in Frankreich, die international mit großer Erleichterung aufgenommen wurde, belebten sich die Märkte insgesamt und trieben auch die Umsätze im Fondshandel deutlich nach oben. Gefragt waren wieder mal die offenen Immobilienfonds sowie Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

Der DAX30 konnte Anfang Mai die Marke von 12.800 Punkten überwinden und damit einen neuen historischen Höchststand markieren. Der EUROSTOXX 50 zeigte sich ebenfalls fester und erreichte ein neues Zwischenhoch bei gut 3.650 Punkten. Das Marktgeschehen war geprägt durch die Erleichterung nach der Frankreichwahl. Allerdings sorgten Ereignisse rund um den US-Präsidenten Donald Trump zunehmend für Verunsicherung. Nach dem Rauswurf des CIA-Chefs durch Trump und der Einsetzung eines Chefermittlers zur Aufklärung seiner Aktivitäten vor der Wahl kommen immer neue Details ans Licht, die für ihn gefährlich werden können. Das irritiert zunehmend die Marktteilnehmer, nicht nur in den USA. Denn die Hausse an den Aktienmärkten seit seinem Wahlsieg basierte im Wesentlichen auf der Erwartung nach konjunkturbelebenden Impulsen durch die Trump-Administration.

Anleger handelten im Mai Fondsanteile im Volumen von rund 116 Millionen Euro. Das ist ein Umsatzplus von rund 38 Prozent im Vergleich zum Vormonat (April: 84 Millionen Euro). Die offenen Immobilienfonds (OIF) verbuchten mit Abstand die höchsten Umsätze und belegten im Mai acht der TOP 10 im Umsatzranking (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds treiben Umsätze im Fondshandel

Mit rund 45 Millionen Euro hat sich der Umsatz beim SEB ImmoInvest WKN 980230 im Vergleich zum Vormonat vervierfacht (April: 10,3 Mio.). Auf Platz zwei folgt mit großem Abstand der CS EUROREAL WKN 980500 mit rund 12,6 Millionen Euro. Bei beiden Fonds lief Ende April die offizielle Abwicklungsfrist aus, mit der Folge, dass die Restabwicklung jetzt durch die jeweilige Depotbank erfolgt. Für Anleger ändert sich dadurch jedoch nichts. Ungeachtet dessen, könnte dieses Ereignis jedoch ein Grund für den regen Handel in beiden OIFs gewesen sein. Platz drei nach Umsatz erreichte der hausInvest WKN 980701 mit 3,6 Millionen Euro. Danach folgen der KanAm grundinvest WKN 679180 mit 3,4 Millionen Euro und DEGI International WKN 800799 mit 2,5 Millionen Euro Umsatz.

ETFs auf ausgewählte Indizes legen im Mai zu, Brasilien- und Energiewerte-Fonds weiter auf der Verliererseite

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im Mai ausgewählte ETFs. Der Comstage PSI20 WKN ETF048, der über einen zweifachen Hebel auf den Portuguese Stock Index 20 verfügt, erzielte eine Performance von über 12 Prozent. Der den TecDAX abbildende iShares TecDAX ETF WKN 593397 kam im Monatsvergleich auf eine Performance von rund 9 Prozent.

Unverändert auf der Verliererseite waren im Fondshandel der Börse Hamburg auch im Mai wieder Fonds mit den Anlageschwerpunkten Brasilien und Energiewerte. Der UBS LUX EQUITY BRAZIL WKN A0MMB2 sowie der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W verloren rund 7 Prozent. Nach minus 8 Prozent im April verlor der SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ im Mai weitere 11 Prozent.

Schwächer zeigten sich im Mai auch ausgewählte BioTech-Fonds. Der ISHARES NASDAQ BIOTECHNOLOGY INDEX FUND WKN 657791 gab rund 6 Prozent nach, der FRANKLIN TEMP. BIOTECHNOLOGY DISCOVERY FUND WKN 937444 büßte rund 8 Prozent ein.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im Mai 2017


Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.05.2017 bis zum 31.05.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

 

Nachhaltige Kapitalanlage gewinnt weiter an Bedeutung

Die Einstellung institutioneller Anleger in Deutschland gegenüber nachhaltigen Investments hat sich in diesem Jahr weiter positiv entwickelt. Der von Union Investment in Zusammenarbeit mit Professor Henry Schäfer von der Universität Stuttgart erstellte Stimmungsindex zur nachhaltigen Kapitalanlage stieg im Vorjahresvergleich um 1,9 auf 19,4 Punkte. Der Anteil der Großanleger, die nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage nutzen, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 64 Prozent.

Der Stimmungsindex basiert auf den Daten einer jährlich von Union Investment durchgeführten Befragung institutioneller Investoren zu verschiedenen Aspekten der nachhaltigen Kapitalanlage. Die Skala des Index reicht von -100 bis +100. In diesem Jahr nahmen 204 Großanleger wie Versicherungen, Pensionskassen, Banken, Unternehmen und Stiftungen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von fast fünf Billionen Euro an der Befragung teil. Lag der Stimmungswert im Jahr 2013 noch bei +5,4 Punkten, so erhöhte sich dieser in den vergangenen Jahren beständig auf aktuell fast +20 Punkte. Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für institutionelle Kunden, sieht darin ein klares Signal: „Nachhaltige Investments sind längst kein Feigenblatt mehr, sondern gehören für viele Großanleger zum Alltag.“

Diese Einschätzung spiegelt auch der Anteil von 64 Prozent der Investoren wider, die nachhaltige Strategien in der Kapitalanlage nutzen. Vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 48 Prozent. Es gibt aber noch Verbesserungsbedarf: Als Kritikpunkt wird in erster Linie eine mangelnde Transparenz der angebotenen Lösungskonzepte genannt (62 Prozent), zudem eine unzureichende Abbildung des notwendigen Rendite-Risiko-Profils sowie ein zu enges Anlageuniversum (51 Prozent).

„Anbieter müssen künftig Investorenbedürfnisse noch passgenauer abbilden und für mehr Transparenz sorgen“, fordert Schindler. Einen Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage können sich 77 Prozent der Großanleger allerdings nicht mehr vorstellen.

Ökonomische Perspektive im Vordergrund

Wurden in den Anfangsjahren der nachhaltigen Kapitalanlage vor allem ethische, soziale und ökologische Aspekte als relevant erachtet, so rückte danach zunehmend die ökonomische Dimension in den Blick. War diese im Jahr 2013 noch für 42 Prozent der Befragten wichtig, so stehen ökonomische Aspekte in der aktuellen Befragung für 64 Prozent der Investoren im Vordergrund. „Nachhaltigkeit hat sich von einem weichen zu einem harten Anlagekriterium im Portfoliomanagement entwickelt. Dieser Wandel hat die Professionalisierung der nachhaltigen Kapitalanlage unterstützt“, sagt Schindler.

Ein weiterer signifikanter Wandel ist mit Blick auf die Asset Allocation nachhaltiger Anlagen zu beobachten. Mittlerweile wird diese nicht mehr von der Anlageklasse Renten dominiert. Lag der Rentenanteil im Jahr 2013 noch bei 45 Prozent, so beträgt er in der aktuellen Befragung 30 Prozent. Deutlich zulegen konnten demgegenüber Aktien, deren Anteil vor fünf Jahren nur bei 14 Prozent lag und inzwischen auf 30 Prozent angewachsen ist. Renten und Aktien bilden damit die bevorzugten Asset-Klassen für nachhaltige Strategien, gefolgt von Immobilien mit 22 Prozent und Infrastruktur mit acht Prozent. „Der Blick ins Gesamtportfolio zeigt bei deutschen Investoren aber immer noch ein erhebliches Potenzial für Nachhaltigkeit, denn sie haben erst 37 Prozent ihrer Assets nachhaltig angelegt“, unterstreicht Professor Schäfer.

Klimaschutz als neue Risikodimension

Auch der Pariser Klimagipfel vom November 2015 hat deutliche Spuren bei der nachhaltigen Kapitalanlage institutioneller Investoren hinterlassen – wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Berücksichtigten im Jahr 2016 gerade einmal 21 Prozent der nachhaltigen Investoren Klimaschutzaspekte in ihren Anlagerichtlinien, so waren es 2017 bereits 43 Prozent. Schindler geht davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird: „Der Klimaschutz hat über alle Wirtschaftssektoren hinweg gravierende Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Ertragsaussichten. Investoren kommen nicht mehr daran vorbei, Klimarisiken in ihrem Portfolio zu berücksichtigen.“

Bereits jetzt geraten Großanleger unter Handlungsdruck. So müssen nach einer vom EU-Parlament im November 2016 erlassenen Richtlinie Betriebspensionsfonds ihre Gelder künftig auch unter Beachtung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien sowie Klimarisiken anlegen. Sich verändernde regulatorische Anforderungen sind der jüngsten Befragung von Union Investment zufolge daher der mit Abstand wichtigste Impuls für institutionelle Investoren, sich stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. 52 Prozent der Befragten äußerten sich in diesem Sinne. 2013 lag der Anteil noch bei 32 Prozent. „Allerdings scheinen die erhöhten Regulierungsanforderungen bei Altersvorsorgeeinrichtungen noch nicht in der Breite angekommen zu sein, was eine systematische Umsetzung nachhaltiger Geldanlagen erschweren könnte", gibt Professor Schäfer zu bedenken.

Ungeachtet dieser Einschätzung sind manche relevanten Aspekte der Nachhaltigkeit vielen Investoren noch nicht vertraut. So verfügen 67 Prozent der Großanleger über keine oder geringe Kenntnisse der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals). Nur ein Fünftel bezieht diese in die nachhaltige Kapitalanlage ein. Ebenfalls nur 20 Prozent verfügen über Informationen zu den Klimawirkungen ihres Portfolios. „Angesichts der zunehmenden Komplexität der nachhaltigen Kapitalanlage ist es Aufgabe der Asset-Management-Branche, den Investoren geeignete Instrumente an die Hand zu geben. Beispielsweise lässt sich heute die CO2-Intensität der einzelnen Portfolios weit besser messen als in der Vergangenheit“, erläutert Schindler.

Für die diesjährige Untersuchung wurden im Frühjahr 2017 insgesamt 204 institutionelle Investoren befragt, die zusammen ein Vermögen von rund fünf Billionen Euro verwalten.

Neuberger Berman legt innovative Put-Write-Strategien auf

Neuberger Berman, einer der weltweit führenden Asset-Manager in Mitarbeiterbesitz, legt zwei neue UCITS-Fonds auf, die innovative besicherte Index-Put-Write-Strategien verfolgen. Damit erweitert der US-Vermögensverwalter sein Angebot an alternativen Anlagelösungen.

Der Neuberger Berman US Equity Index PutWrite Fund und der Global Equity Index PutWrite Fund sind darauf ausgerichtet, attraktive, risiko-adjustierte Renditen zu erzielen, indem sie Prämien aus dem Verkauf von Put-Optionen auf US- beziehungsweise globale Aktienindizes vereinnahmen und das Collateral in ein qualitativ hochwertiges und kurzlaufendes Rentenportfolio investieren. Bei dieser Strategie fällt die Volatilität in der Regel geringer aus als bei einer direkten Investition in die zugrundeliegenden Aktienindizes und die Anleger bekommen die Auf- und Abwärtsbewegungen des Marktes weniger stark zu spüren. Das langfristige Ziel der Strategie besteht somit darin, aktienähnliche Renditen zu erzielen, bei niedrigerer Volatilität und besserem Kapitalschutz.

Doug Kramer, Co-Head of Quantitative & Multi-Asset Class Investments bei Neuberger Berman, erklärt: „Viele Investoren wissen, dass der Kapitalschutz mit Put-Optionen auf lange Sicht sehr teuer werden kann. Die Absicherung gegen Verluste durch Extremrisiken, der Volatilitätsdämpfer und die Minimierung der Kapitalerosion haben eben ihren Preis. Doch obwohl Put-Optionen langfristig teuer sind, bleiben sie kurzfristig nachgefragt, denn viele Anleger können kurzfristige Volatilität nicht verkraften. Mit einer langfristigen Ausrichtung können wir von dieser Nachfrage profitieren.“

„Am liquiden und breiten Markt für börsengehandelte Put-Optionen zahlt es sich aus, als Verkäufer auf eine langfristige Strategie zu setzen. Durch besicherte Put-Optionen lässt sich ein Engagement am Aktienmarkt aufbauen, bei dem das Verlustrisiko und die Volatilität geringer ausfallen. Diese Faktoren sind besonders wichtig für Kunden, die ihr Kapital erhalten und langfristig ihre Verbindlichkeiten erfüllen oder ihre Anlageziele erreichen möchten“, so Kramer weiter.

Der Neuberger Berman US Equity Index PutWrite Fund wurde am 30. Dezember 2016 aufgelegt; der Global Equity Index PutWrite Fund folgte am 3. Mai 2017. Zuständig für die Verwaltung der Fonds ist die Options Group von Neuberger Berman, die zum Anlageteam Quantitative & Multi Asset Class gehört und bereits seit 2011 besicherte Put-Write-Strategien managt. Senior Portfolio Manager der Fonds ist Managing Director Derek Devens, unterstützt wird er von den Research-Analysten Rory Ewing und Eric Zhou.

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, ergänzt: „Unsere Kunden interessieren sich mehr und mehr für unsere indexbasierten, besicherten Put-Write-Strategien, da sie mit einer steigenden Marktvolatilität rechnen und nach erfolgversprechenden Alternative-Lösungen suchen, um diese abzufedern – auch Aktiensektoren mit traditionell niedriger Volatilität könnten anfälliger für Zinserhöhungen werden. Put-Write-Strategien können positive Renditen erzielen, während die Volatilität niedrig bleibt und die Anleger von einem besseren Risiko-Rendite-Profil profitieren, und sind somit auch eine Alternative zu Hedgefonds.“

Die Put-Write-Strategien von Neuberger Berman sind vollständig mit Barmitteln unterlegt und verzichten auf den Einsatz von Leverage. Die Fonds sind Teilfonds des in Irland domizilierten UCITS-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Sie sind für den Vertrieb in Großbritannien zugelassen und werden derzeit für den Vertrieb in ganz Europa und Asien registriert.

Natixis legt diverse Fonds von H2O Asset Management für den deutschen Markt auf

Deutsche Anleger erhalten Zugang zu weiteren Fonds des preisgekrönten Fondsmanagers Bruno Crastes1 (CEO) und seines Kollegen Vincent Chailley (CIO) von H2O. H20 verfügt beim Management global ausgerichteter Macro Multi Strategy-Produkte über einen ausgezeichneten Track Record und verwaltet Anlagegelder in Höhe von 12,2 Mrd. US-Dollar2.

Natixis Global Asset Management hat heute die Auflegung einiger neuer Fonds seiner preisgekrönten Tochtergesellschaft H2O Asset Management (H2O) für den deutschen Markt angekündigt. H2O ist auf die Verwaltung global ausgerichteter Macro Multi Strategy-Produkte spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010 von den renommierten Fondsmanagern Bruno Crastes (CEO) und Vincent Chailley (CIO).  Seit seiner Gründung hat H2O seine weltweite Präsenz rasch ausbauen können und bietet institutionellen Investoren sowie Privatanlegern aus Europa, dem Nahen Osten, Asien und Australien mittlerweile eine breite Palette global orientierter Macro-Fonds an. Das verwaltete Vermögen beläuft sich derzeit auf 12,2 Mrd. US-Dollar und wird von 44 Mitarbeitern betreut.

Mit der Auflegung diverser UCITS-Strategien – dem H2O Multi Aggregate Fund3, dem H2O Multi Emerging Debt Fund4, dem H2O Fidelio Fund (einem marktneutralen Aktienfonds) sowie den H2O Barry Funds – weitet H2O sein bereits bestehendes Produktangebot für deutsche Anleger noch aus.

Wichtige Eigenschaften der Fonds 

  • Das Anlageziel des am 22.12.2015 aufgelegten H2O Multi Aggregate Fund besteht darin, Risikostreuung als zentralen Renditetreiber zu nutzen. Dieser flexible Anleihenfonds zielt darauf ab, in einem breit gefächerten Anlagespektrum aus Staatsanleihen, Credits, Währungen und besicherten Wertpapieren Anlagechancen zu nutzen. Dabei unterliegt er im Hinblick auf Rating-, Sektoren- oder Ländergewichtung keinerlei Anlagebeschränkungen. In jeder dieser Anlageklassen darf sich der Fonds sowohl in Papieren aus den Industriestaaten als auch aus den Schwellenländern engagieren. Der Fonds wird von Pascal Dubreuil gemanagt und ist bestrebt, den Barclays Global Aggregate-Index zu übertreffen. (Währungsgesichert in US-Dollar)
  • Der H2O Multi Emerging Debt Fund verbindet einen Top Down-Ansatz mit einer Bottom Up-Strategie, um so einen Mehrwert zu erzielen. Der Fonds wurde am 22.12.2015 aufgelegt. Gemanagt wird der Fonds von Thomas Delabre, einem Spezialisten für Schwellenländeranleihen mit über 15 Jahren Erfahrung. Als Referenzindex des Fonds fungiert eine Benchmark, die sich zu jeweils 50% aus dem JPM EMBI Global Diversified in US-Dollar und dem JPM GBI EM zusammensetzt. Angestrebt wird eine jährliche Outperformance von durchschnittlich 2,5%. Auf Grundlage des hausinternen Investmentprozesses von H2O, der auf aktivem und flexiblem Management basiert, wird ein Portfolio zusammengestellt, das sich auf Staatsanleihen, Credits und Währungen aus den Schwellenländern konzentriert und einen Tracking Error zwischen 5% und 8% aufweisen sollte.
  • Bei dem H2O Fidelio Fund handelt es sich um einen Long/Short-Absolute Return-Aktienfonds, der über einen empfohlenen Anlagehorizont von drei Jahren einen absoluten Ertrag von 5% p.a. anstrebt. Der Fonds wurde am 20.10.2016 aufgelegt. Der Fonds wird von Gonzague Legoff und Christophe Chappuis gemanagt. Er zielt darauf ab, innerhalb dieses Zeitraums eine niedrigere Volatilität zu erreichen als die globalen Aktienmärkte. Darüber hinaus wird eine sehr geringe Korrelation zu den Indizes der weltweit bedeutenden Aktienmärkte angestrebt. Zu diesem Zweck geht der Fonds sowohl Long- als auch Short-Positionen ein, und zwar hauptsächlich in einzelnen Wirtschaftszweigen und ausgewählten börsennotierten Unternehmen. Dabei wird eine neutrale Netto-Ausrichtung auf die Aktienmärkte gehalten. Der H2O Fidelio Fonds ist bestrebt, von diesem einzigartigen Umfeld zu profitieren. Außerdem kommt dem Fonds die langjährige Expertise des Managementteams von H2O bei global ausgerichteten Macro-Strategien zugute. Diese „Top Down“-Komponente ist entscheidend, um mögliche Paradigmenwechsel, Stimmungsumschwünge am Markt sowie Veränderungen bei den Korrelationen, durch welche die Anlageklasse Aktien insgesamt beeinflusst wird, zu identifizieren und davon zu profitieren. Auf diese Weise kann sich das Team ausschließlich auf jene Strategien konzentrieren, die angesichts des jeweiligen Umfelds relevant sind.
  • Die H2O Barry Funds wurden im Dezember 2016 aufgelegt, und bieten Zugang zu neuen Performance- und Diversifikationsquellen. Diese Fonds nutzen Anlagechancen, die sich aus der zunehmenden Regulierung sowie der infolge dessen immer knapper werdenden Liquidität am Markt ergeben. Das Anlageziel besteht darin, Investmentlösungen zu bieten, die von dem aktuellen Dilemma der Märkte profitieren und diese Einschränkungen, welche die Wertentwicklung traditioneller Anlageklassen belasten, in Anlagechancen zu verwandeln.

Der H2O Barry Active Value Fund3 ist bestrebt, sich aus diesem neuen Marktumfeld ergebende Value-Chancen zu nutzen. Ist es an den Märkten ruhig, investiert der Fonds in Geldmarktinstrumente. Kommt es jedoch zu einem Schock, reagiert der Barry Active Value darauf mit der Umsetzung kurzfristiger Handelsauffassungen (solange dieser Schock nicht grundlegenden Umwälzungen zugeschrieben wird).

Der H2O Barry Short Fund3 zielt darauf ab, an einem deutlichen Anstieg der globalen Zinsen zu partizipieren. Gleichzeitig ist er bestrebt, zwischen den einzelnen Aufwärtsbewegungen von einem Zusatz-Carry gegenüber liquiden Mitteln zu profitieren. Neben seiner zurückhaltenden Positionierung in Staatsanleihen aus den G4-Ländern generiert der Fonds einen Teil seiner Erträge aufgrund des unerbittlichen und massiven Anstiegs der Zinsen, weil Banken heutzutage nicht mehr genug Liquidität für die Staatsanleihenmärkte zur Verfügung stellen können. Der Barry Short setzt auf ein Portfolio aktiv gemanagter Optionen, das vor dem Eintritt dieses bedeutsamen, einmaligen Ereignisses gegenüber liquiden Mitteln einen lediglich moderat positiven Carry aufweist.

Die Ausweitung der Produktpalette von H2O in Deutschland kommentiert Bruno Crastes wie folgt: „Wir freuen uns, dass wir in Deutschland ab sofort eine noch größere Produktpalette anbieten können, und sind davon überzeugt, dass unsere Strategien bei deutschen Investoren gut ankommen werden.“

Jörg Knaf, Executive Managing Director für DACH-Countries, erklärt: „Die auf aktivem Management nach dem Top-Down-Prinzip beruhende Anlagephilosophie von H2O passt perfekt zu unserem Konzept der nachhaltigen Portfoliostrukturierung. Die Vergrößerung unserer Produktpalette um die Fonds von H2O bietet Anlegern Zugang zu flexiblen Strategien im liquiden Alternatives-Bereich – ein im aktuellen Marktumfeld entscheidender Faktor.“

Über H2O Asset Management    
H2O Asset Management ist ein in London ansässiger Spezialist für die Verwaltung global ausgerichteter Macro-Strategien. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und beschäftigt derzeit über 44 Mitarbeiter (davon 17 Investmentexperten). Im Rahmen des Multi Affiliate-Modells von Natixis Global Asset Management kann H2O Asset Management auf die Unterstützung der Vertriebsteams von Natixis Global Asset Management in Europa sowie dank seiner speziellen Zusammenarbeit mit Natixis Asset Management auch auf Ressourcen in anderen Regionen zurückgreifen. H2O Asset Management bietet eine umfassende Palette von UCITS-Fonds für globale Anleihen, Währungen und Aktien an, die sich neben institutionellen Investoren und gewerblichen Kunden auch an Privatanleger richtet. Das von H2O Asset Management verwaltete Vermögen belief sich per 31.3.2017 auf 12,2 Mrd. US-Dollar.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

1) H2O wurde von Financial News im Jahr 2016 als „Anleihen-Boutique des Jahres“ ausgezeichnet. Quelle: Financial News, Oktober 2016. Bruno Crastes hat von Citywire ein AAA-Manager-Rating erhalten. Quelle: Citywire 2017 und Vincent Chailley. Die Bezugnahme auf eine Einstufung, ein Rating oder eine Auszeichnung ist keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungsergebnisse und kann sich jederzeit ändern.
2) Quelle für das verwaltete Vermögen von 12,2 Mrd. US-Dollar: H2O Asset Management (31. März 2017).
3/4) Dieser Fonds ist ein Teilfonds von H2O Global Strategies, einem kollektiven Vermögensverwaltungsvehikel nach irischem Recht (ICAV), das von der Zentralbank Irlands beaufsichtigt wird.

Schroder Real Estate baut Skandinavien-Portfolio mit Kauf in Finnland aus

Die Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH hat für den Schroders Nordic Real Estate Fonds, ein AIF nach deutschem Recht, die Büro- und Handelsimmobilie Sampotalo im finnischen Turku erworben. Verkäufer ist eine Fondsgesellschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 1938 errichtete und 2001 renovierte Sampotalo ist ein Highstreet-Objekt in Turkus bester Lage. Es befindet sich an der Haupteinkaufsstraße der südwestfinnischen Stadt in direkter Nachbarschaft zum Hansa Shopping Center, zum zentralen Marktplatz sowie zur Kaufhauskette Stockmann.

Das siebenstöckige Gebäude verfügt über 9.700 m² vermietbare Fläche, die sich auf 75 Prozent Büro-, 15 Prozent Handels- und 10 Prozent Lagerfläche aufteilen. Insgesamt befinden sich fünf Mieter im Gebäude. Hauptmieter ist die Stadtverwaltung von Turku. Andere Mieter sind eine große Modekette sowie Einzelhändler. Die Vermietungs-quote liegt bei rund 96 Prozent und der WAULT derzeit bei vier Jahren.

Eva Granlund, Head of Nordic Real Estate Investment bei Schroder Real Estate, sagt: „Diese Akquisition ist eine hervorragende Ergänzung unseres Portfolios. Es ermöglicht unseren Investoren Diversifikation und eine attraktive Rendite. Das Gebäude hat einen überzeugenden Track Record und befindet sich in einer Region mit großen Wachstumschancen. Das passt ideal zu unserer Portfoliostrategie, die auf attraktive Einkommensprofile mit Asset Management-Potential setzt. Durch Investitionen in die Renovierung des Gebäudes werden wir zusätzliche Wertsteigerungen verwirklichen. Der Schroders Nordic Real Estate Fonds hat seit über zehn Jahren einen sehr erfolgreichen Track Record durch Investitionen in Objekte, die sich aufgrund ihrer hohen Qualität für institutionelle Anleger eignen. Der Kauf des Sampotalo-Gebäudes in Turku wird einen positiven Beitrag zur Diversifikation im Fondsportfolio leisten. Wir sind weiterhin auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Assets in ganz Skandinavien. Dabei wenden wir einen strengen Selektionsprozess an, um Mehrwert für unsere Kunden zu identifizieren.“

Schroder Real Estate
Schroder Real Estate ist mit Büros in Frankfurt am Main, Hong Kong, London, Jersey, Paris, Luxemburg, Stockholm und Zürich vertreten, verfügt über eine langjährige Erfahrung und beschäftigt 78 Mitarbeiter. Schroder Real Estate verwaltet über 14,2 Mrd. € (12,2 Mrd. £ / 15,2 Mrd. US$) Fondsvolumen (Stand: 31.03. 2017, inkl. Cross-holdings).
Das Team in Deutschland mit 12 Mitarbeitern managt eine Auswahl von offenen Immobilienfonds mit diversifizierten als auch fokussierten Portfolios. Dabei profitiert das Deutschlandgeschäft auch von den Ressourcen der Schroders Gruppe. Weitere Informationen zu Schroder Real Estate unter www.schroders.de

Schroders plc
Schroders – mehr als 200 Jahre Investment für Ihre Zukunft
Ein unabhängiger Vermögensverwalter, Investmenterfahrung seit 1804, angelsächsische Tradition, deutsche Wurzeln, global und aktiv – das ist Schroders. Innovative Investmentlösungen eröffnen vielfältige Möglichkeiten und bieten den Zugang zu den unterschiedlichsten Anlageformen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Alternative Investments und Multi-Asset-Lösungen. Die Unabhängigkeit ermöglicht es Schroders, sein Wissen und seine Erfahrung ganz auf das Kerngeschäft zu konzentrieren: das Managen von Investmentfonds.

Tobias Börsch to join OfficeFirst management team

OfficeFirst Immobilien AG (“OfficeFirst”) does complete its management team around CEO Guido Piñol and Jonas Kriebel, with Tobias Börsch joining the company effective 1 July 2017.

Before joining OfficeFirst, Tobias Börsch served as a Member of the Management Board of DFH Deutsche Fonds Holding AG, Stuttgart, since 2008 and previously held leadership positions with Dr. Peters Group, Dortmund, and Ideenkapital AG, Dusseldorf.

“We are delighted that Tobias has decided to join OfficeFirst,” said Guido Piñol, CEO of OfficeFirst. “His proven leadership and local real estate experience will be invaluable as we continue to execute our active asset management approach and expand our presence in the German commercial real estate market”.

Unigestion-CEO Fiona Frick tritt dem Board of Sustainable Finance Genf bei

Fiona Frick, CEO beim unabhängigen Boutique-Asset-Manager Unigestion, wurde in das Board of Sustainable Finance Genf (SFG) gewählt.

SFG ist eine Vereinigung, die Genf als Cluster für Nachhaltigkeit und Innovationen in der Finanzwirtschaft etablieren will, indem sie Einzelpersonen engagiert und kollektive Intelligenz nutzt. Gegründet 2008 von fünfzehn Experten, ist SFG heute die wichtigste globale Plattform für nachhaltige Finanzierung. Fiona schließt sich dem dreizehn-köpfigen Komitee für Strategie und Überwachung an, das die strategischen Ziele und Schwerpunkte für SFG festlegt.

Frick ist Verfechterin des verantwortungsvollen Investierens und ist seit seiner Gründung vor fünf Jahren ein aktives Mitglied des Responsible Investment Committee von Unigestion.

Unigestion fördert Best Practice-Beispiele für verantwortungsbewusstes Investieren, ist ein aktives Mitglied der Swiss Sustainable Finance und Unterzeichner der von den Vereinten Nationen verabschiedeten PRI-Grundsätzesowie des Montreal Carbon Pledge.

Neuberger Berman Private Equity ernennt neuen Direktor

Neuberger Berman Private Equity, ein Tochter-Unternehmen des unabhängigen US-Assetmanagers Neuberger Berman, ernennt Philipp Patschkowski zum Direktor für das Europa-Geschäft. Patschkowski arbeitet im Londoner Büro und berichtet an Joana Rocha Scaff, Head of Europe Private Equity.

Patschkowski konzentriert sich dabei auf Fondsbeteiligungen und Co-Investments, eines der traditionellen Private-Equity Geschäftsfelder Neuberger Bermans, und setzt so den Ausbau der Private-Equity-Kapazitäten in Europa und insbesondere in Deutschland fort. Er kommt von Coller Capital, wo er für mehr als acht Jahre, zuletzt als Direktor, verantwortlich war für die Strukturierung und Umsetzung strategischer Primary- und Secondary-Fonds-Investitionen sowie Co-Investments, vor allem in der DACH-Region. Zuvor war Patschkowski im Investment Banking bei UBS und Sal. Oppenheim mit einem Fokus auf Kommunikations-, Medien- und Technologie-Unternehmen.

Mit einem verwalteten Vermögen von rund 50 Milliarden US-Dollar ist Neuberger Berman Private Equity einer der führenden Private-Equity-Investoren und -Manager weltweit. Seine Wurzeln reichen zurück bis in die frühen 80er Jahre. Das Team, das mehr als 115 Investment-Professionals zählt, verfügt über ein breites Angebot und große Erfahrung sowohl in tradtionellen als auch in Nischen-Strategien.

Joana Rocha Scaff erklärt: „Da sich immer mehr Anleger Private Equity zuwenden, um ihre Investitionsziele zu erreichen, erweitern und vertiefen wir den Bereich der Alternative Investments mit neuen Angeboten und bauen unseren Kundenkreis stetig weiter aus. Aktuell stammt schon rund 20 Prozent unserer Engagements weltweit von europäischen Kunden. Wir sind daher sehr glücklich, Philipp Patschkowski im Team begrüßen zu dürfen, um unsere Investmentexpertise in Europa noch weiter zu stärken. Seine profunde Kenntnis der europäischen Private-Equity-Märkte wird für unseren kontinuierlichen Einsatz, attraktive Investment-Lösungen für unsere Kunden zu liefern, von großem Wert sein.“

Philipp Patschkowski sagt: „Ich freue mich auf den Start bei Neuberger Berman und auf die enge Zusammenarbeit mit dem Team bei der Durchführung von Private Equity Investments in Europa. Neuberger Bermans Kapazitäten und die umfangreichen Erfahrungen des Teams ermöglichen es uns, maßgeschneiderte Private-Equity-Lösungen anzubieten, die den einzigartigen und sich kontinuierlich weiterentwickelnden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden. Aus der Perspektive eines Investment-Professionals mit internationaler Erfahrung, freue ich mich auf die Fokussierung auf Partnerschaften mit deutschen Kunden.“

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich dazu: „Das Niedrigzinsumfeld hat es für die Kunden erschwert, attraktive Renditen zu erwirtschaften. Unseren Erfahrungen und Kundengespräche zeigen uns, dass Private-Equity-Strategien und ihre Vorteile immer stärker in den Fokus deutscher Investoren rücken. Ich freue mich daher, dass Philipp Patschkowski mit im Team ist. Er verfügt über ein tiefes Verständnis bezüglich der Herausforderungen des deutschen Marktes – Grundvoraussetzung, damit wir unsere Private-Equity-Lösungen und Strategien auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden zuschneiden können.“

Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) mit Änderungen im Portfolio

Die KFM Deutsche Mittelstand AG gibt Änderungen im Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2) bekannt. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS hat die 3,50%-Anleihe der Bertelsmann SE & Co. KGaA (A14KAQ) und die 6,00%-Anleihe der Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (A11QF7) verkauft.

Shenkman Capital Management, Inc., verstärkt seinen Investmentfondsvertrieb in Deutschland

Shenkman bietet differenzierte Strategien mit defensivem, risikoaversem Investmentprozess, die risiko-adjustierte Renditen generieren. Investmentfonds des Unternehmens sind ab sofort auch über den institutionellen Vertriebsspezialisten Hyde Park Investment erhältlich.

Der Spezialist für Vertrieb an institutionelle Kunden, Hyde Park Investment Ltd. (HPI), vertreibt ab sofort die Investmentfonds von Shenkman Capital Management, Inc., („Shenkman“) in Deutschland. Shenkman, das 1985 in New York gegründet wurde, ist ein Veteran am High Yield-Markt mit rund 30 Milliarden US-Dollar Assets under Management, und mit derzeit 128 Mitarbeitern in New York, Connecticut und London. Gründer und CO-CIO Mark Shenkman ist seit 47 Jahren in der Finanzbranche tätig. Die Mitarbeiter des Unternehmens weisen eine überdurchschnittliche Expertise und langjährige Erfahrung an den High Yield-Märkten auf. Das Unternehmen vermarktet seine Strategien und Investmentfonds bereits seit 2015 aktiv am deutschen Markt – zwei Kollegen, unter anderem der Leiter des britischen Büros Ted Bernhard, betreuen Kunden aus London heraus.

Deutscher Vertriebsfokus

Shenkman verwaltet in Deutschland bereits einige Spezialfondsmandate. HPI-Geschäftsführerin Alexandra von Kalnein wird den Spezialfondsbereich für institutionelle Investoren weiter ausbauen und den Vertrieb um Shenkmans UCITS-Investmentfonds erweitern. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Strategien im Segment für High Yield-Produkte und Wandelanleihen an. Im High Yield-Markt bietet Shenkman Investmentfonds sowohl für seine US-High Income-Strategie wie auch für seine US-High Yield Short Duration Strategie an. Seit Dezember 2016 können Kunden ebenfalls ein neu aufgelegtes Global High Yield UCITS-Produkt zeichnen. Mit ihrem Risiko- und Renditeprofil passen die Shenkman-Strategien nach Auffassung von Hyde Park Investment besonders gut in die Portfolioauswahl von deutschen Pensionskassen, Versicherungen und Versorgungswerken. Mark Shenkman umreißt seinen Unternehmensansatz deutlich: „Unser Ziel bei Shenkman Capital ist es, global führend im Portfoliomanagement und Research für Leveraged Finance bei risikoaversen Investoren zu sein.“

Investmentprozess

Shenkmans erfahrenes Portfoliomanagementteam wendet einen überaus strengen Bottom up-Fundamental-Analyseprozess an; hierbei wird insbesondere auf Kupon-Einnahmen großen Wert gelegt. Die Vorzüge der Assetklasse für eine  strategische langfristige Allokation werden durch die umsichtige Titelauswahl noch einmal verstärkt. Die Managementqualitäten der Emittenten werden ebenfalls sorgfältig in Shenkmans unabhängigem hauseigenem Rating- Prozess berücksichtigt, der die Kreditwürdigkeit prüft. Shenkman setzt anstelle von Bewertungen von Rating Agenturen auf ein ausgeklügeltes proprietäres Bewertungssystem, das sich C.Scope® Score nennt und die relative Kreditwürdigkeit analysierter Unternehmen noch akkurater und exakter analysiert. 

20-jähriges Jubiläum des ACATIS Aktien Global Fonds UI

Der älteste Fonds der ACATIS Investment GmbH, der ACATIS Aktien Global Fonds UI (WKN 978174), feiert am 20. Mai 2017 seinen 20. Geburtstag. Nur wenige Fonds weisen eine so lange und erfolgreiche Historie auf. Aufgrund einer unterdurchschnittlichen Performance oder eines zu geringen Volumens überstehen viele Fonds noch keine 10 Jahre. Der Erstausgabepreis eines Anteils lag 1997 bei 100 DM = 51,13 Euro, heute liegt der Anteilwert bei 285 Euro. Dies entspricht einer Performance von 9,1% p.a. Seit Auflage erwirtschaftete der Fonds ein Plus von 469% und ließ damit die Benchmark deutlich hinter sich (+256%). Auch das Krisenjahr 2008 hat er deutlich besser gemeistert als der Vergleichsindex.

Von Beginn an ist die Aktie von Berkshire Hathaway im Fonds vertreten. Die Beteiligungsfirma von Warren Buffett war lange Zeit die größte Position im Fonds. Sein Investmentstil ist das Vorbild für die Anlagephilosophie des Fonds, und einen Vergleich mit dem erfolgreichsten Investor aller Zeiten muss der Fonds nicht scheuen. Berkshire Hathaway legte seit Ende Mai 1997 ebenfalls 9,1% p.a. an Wert zu (in USD).

Der nach Value-Kriterien anlegende ACATIS Aktien Global Fonds UI hält ausgezeichnete Substanz-, Wachstums- und Turnaround-Titel, die mit einem deutlichen Abschlag auf ihren fairen Wert gehandelt werden.

Bei der Titelauswahl des Fonds machen sich fünf Leitlinien besonders bezahlt:

Die Konzentration auf Branchen, die menschliche Grundbedürfnisse abdecken

Die Selektion von Firmen, die dem Aktionär einen Mehrwert bringen

Die Investition in Unternehmen, die eine gute, verteidigbare Marktstellung haben

Die Entscheidung für einen Kauf, wenn die Kurse günstig sind

Eine höhere Gewichtung, wenn sich die Aussichten verbessern

Der ACATIS Aktien Global Fonds UI streut indexunabhängig breit über Länder und Branchen und sucht immer nach neuen, unterbewerteten Titeln. Das Abweichen vom Index erlaubt es, ein deutlich besseres Rendite-/ Risikoverhältnis zu erzielen.

Das Portfoliomanagement liegt in den Händen von Dr. Hendrik Leber, der vom Finanzen Verlag den Goldenen Bullen für den Fondsmanager des Jahres 2017 verliehen bekam. Die Jury, die Fondsexperten des Finanzen Verlages, vergibt seit über 25 Jahren den Preis an herausragende Persönlichkeiten der Fondsbranche. Entscheidende Kriterien bei der Auswahl sind für sie die langfristige Wertentwicklung der betreuten Portfolios und Stiltreue des Investmentansatzes. Dr. Leber ist für seine Arbeit im Bereich des Value Investing honoriert worden. Der Preis erkennt gemäß der Jury zum anderen auch die Offenheit und Bereitschaft Dr. Lebers an, in neue Technologien und Bereiche zu investieren. Jüngstes Beispiel ist die Forschung von ACATIS im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).

ACATIS Investment GmbH
ACATIS ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Value Investoren im deutschsprachigen Raum. Value Investing bringt langfristig Erfolg, weil es sich am Wert und nicht am Preis von Firmen ausrichtet: "Price is what you pay, value is what you get". ACATIS ist inhabergeführt und im Besitz der drei geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hendrik Leber (Portfoliomanagement), Dr. Claudia Giani-Leber (Marketing) und Faik Yargucu (Vertrieb). Das ACATIS-Team ist klein, spezialisiert, engagiert und deshalb erfolgreich. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 30 Mitarbeiter und betreut ein Vermögen von circa 3,9 Mrd. Euro (30. April 2017). Die Fondsboutique wurde 1994 in Frankfurt am Main als unabhängige Vermögensverwaltung gegründet.

Green City Solutions ist das innovativste Immobilien-Startup der Welt

Green City Solutions ist das innovativste PropTech-Startup der Welt. Im Rahmen der Preisverleihung zum PropTech Innovation Award in Berlin wurde das junge Unternehmen gestern ausgezeichnet. Ausgelobt wurde der Preis von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), mit dem Ziel Startups zu fördern, die mit ihren innovativen Ideen neue Impulse für die Immobilienbranche geben.

Die Entscheidung wurde von einer interdisziplinären Jury gefällt, nachdem die acht Finalisten ihre Ideen und Produkte vor Publikum vorgestellt hatten. Sie setzten sich in einem Feld von über 200 Bewerbern aus 46 Ländern durch. 

Green City Solutions aus Berlin überzeugte sowohl die Jury als auch das Publikum. Das Startup gewann sowohl den Ersten Preis als auch den Community Preis. Das 2014 gegründete Unternehmen entwickelt Lösungen im Bereich von Umweltservices, Clean Tech und nachhaltiger Stadtplanung für grünere und lebenswerte Städte. Ein Expertenteam aus Architektur, Maschinenbau, Informatik und Biologie arbeitet an intelligenten Lösungen in den Bereichen Umweltdienstleistung, CleanTech und nachhaltige Stadtentwicklung, um den Bewohnern zu einem gesünderen Leben in grünen und lebenswerten Städten zu verhelfen. 

Der zweite Preis ging an Architrave. Das Berliner Startup ist ein Anbieter von zukunftsweisenden Dokumentenmanagement und Datenraumlösungen für die Immobilienbranche. 

Neben dem Preisgeld in Gesamthöhe von 35.000 Euro dürfen sich die Sieger auch über einen Platz im GTEC Campus Lab freuen. Neben der kostenlosen Bürofläche erhalten die Startups auch Zugang zum GTEC-Netzwerk von Mentoren und Investoren und natürlich zu den GTEC-Partnern, allen voran zu Union Investment.

“Wir haben den PropTech Innovation Award ins Leben gerufen, um potenziell disruptive Geschäftsmodelle für die Immobilienbranche zu identifizieren. Die Einreichungen und letztlich die Sieger haben gezeigt, vor welchen spannenden Umbrüchen unsere Branche steht,” sagte Jörn Stobbe, Jurymitglied und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH, Hamburg. “Wir wollen weitere innovative Startups begeistern, sich mit ihren Ideen und Geschäftsmodellen bei uns vorzustellen. Daher werden wir den Proptech Innovation Award auch im nächsten Jahr wieder ausschreiben.”

In das Thema PropTech und die großen Potentiale führte Ragnar Lifthrasir, Gründer der International Blockchain Real Estate Association ein. Er sprach über die Rolle von Blockchain im Immobiliengeschäft. Neben den Live-Pitches und der Preisverleihung wurde in einer hochklassig besetzten Gesprächsrunde über die Veränderungen in der Immobilienbranche durch die Digitalisierung gesprochen. Dabei wurde klar, dass die Digitalisierung die Branche nicht nur ein wenig verändern, sondern revolutionieren wird. Der wichtigste Treiber dieser Revolution sind Daten und deren richtige Verwendung. Dazu sollte die klassische Industrie gemeinsam mit den neu entstehenden Unternehmen und weiteren Partnern wie Universitäten und Forschungsinstituten zusammenarbeiten. Auf dem Panel saßen Jörn Stobbe Geschäftsführer von Union Investment Hamburg, Christian Schulz-Wulkow Geschäftsführer von Ernst&Young Real Estate, Dr. Dirk Hecker Geschäftsführer von Fraunhofer Allianz Big Data, Prof. Wolfgang Schäfers, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement an der IREBS, die alle auch Teil der Jury waren. Neben den oben genannten Panelteilnehmern waren das ausserdem Ron Hillmann, Geschäftsführer von BVP Berlin Venture Partners, Jan Thomas, Herausgeber des Startup-Magazins Berlin Valley und Benjamin Rohé, Managing Director des GTEC.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gtec.berlin/proptech2017/

Über Union Investment Real Estate GmbH
Union Investment ist einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa. Unser Lösungsangebot umfasst offene Immobilien-Publikumsfonds und -Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandate mit einem Volumen von aktuell über 32 Milliarden Euro.
Mit einem Transaktionsvolumen von 4,6 Milliarden Euro gehörte Union Investment auch 2016 wieder zu den aktivsten europäischen Investmentakteuren.
Das Thema Digitalisierung treibt Union Investment in unterschiedlichen Handlungsfeldern voran. Hierzu gehört die Automatisierung von Geschäftsprozessen ebenso wie Smart Analytics. Um die großen Potentiale für die Erweiterung und Entwicklung des Geschäftsmodells zu heben, hat Union Investment hat u.a. eine Kooperation mit dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin geschlossen.

Über GTEC
Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) ist der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa. Es verbindet ein internationales Netzwerk von Unternehmen, Universitäten und Startups mit der breiten Öffentlichkeit. GTEC wurde im Jahr 2015 in Berlin gegründet und wird von der ESMT, Globumbus, Henkel, Innogy, Noerr und der Sigmund Kiener Stiftung, Union Investment und Tishman Speyer unterstützt.
GTEC hat Standorte in Berlin und Frankfurt am Main. Unter dem Dreiklang Inspire, Guide, Grow (inspirieren, anleiten, wachsen) fördert GTEC weltweites Unternehmertum. Dazu werden diverse Programme und Veranstaltungsreihen angeboten. Angefangen bei den Vorlesungen und Meetups über die Startup-Academy und das Startup-Lab bis hin zur Executive Education. Um Innovationen auf bestimmten Gebieten zu fördern, vergibt GTEC gemeinsam mit ausgewählten Industriepartnern regelmäßig Awards.

Deutsche Bildung gewinnt XAIA als weiteren Eigenkapitalinvestor für den Studienfonds

Die Deutsche Bildung, Deutschlands führender Anbieter von Studienfinanzierungen mit einkommensabhängiger Rückzahlung, hat mit der XAIA AG, dem Mutterunternehmen von XAIA Investment, den Kreis der Eigenkapitalinvestoren für den Studienfonds erweitert. Damit erhöht sich das Kommanditkapital der Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG, die bereits rund 2.800 jungen Talente ihr Studium mitfinanziert hat. Darüber hinaus hat der Studienfonds bereits zwei Anleihen über insgesamt rund 20 Millionen Euro erfolgreich platziert. Eine dritte Anleihe ist in Vorbereitung.

„Wir freuen uns, mit der XAIA AG einen weiteren strategischen Investor und Partner an unserer Seite zu wissen. Nach der gelungenen Ausplatzierung unserer zweiten Anleihe im Februar war es uns wichtig, in einem weiteren Schritt das Kommanditkapital nachhaltig zu stärken“, sagt Andreas Schölzel, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bildung AG.

Die Deutsche Bildung fördert Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. In Deutschland ist die Deutsche Bildung einer der größten Akteure im Bereich Social Impact Investment. „Wir erleben, dass sowohl institutionelle als auch private Investoren zunehmend daran interessiert sind, dass sie mit ihren Kapitalanlagen messbare soziale und ökologische Veränderungen fördern und gleichzeitig finanzielle Renditen erzielen wollen“, erklärt Schölzel. „Bildungsförderung, die wir seit nunmehr zehn Jahren nicht allein finanziell, sondern mit unserem dazugehörigen Trainingsprogramm auch  inhaltlich sehr erfolgreich betreiben, wird von vielen als gesellschaftlich verantwortungsvoll und wirksam geschätzt.“

„Uns gefällt die Idee des umgekehrten Generationenvertrages. In Nachwuchsakademiker zu investieren, die später einen Anteil ihres Einkommens an einen Studienfonds zurückführen, ist sowohl transparent als auch gesellschaftlich absolut sinnvoll“, sagt Dr. Jochen Felsenheimer, Mitglied des Vorstandes der XAIA AG über die Deutsche Bildung. Mit den Rückzahlungen der Absolventen an den Studienfonds wird neben der Rendite für Investoren auch die Förderung neuer Studenten möglich gemacht, deren Studium dann nicht an finanziellen Hindernissen scheitert.

Über Deutsche Bildung
Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und werden mit dem Förderprogramm WissenPlus auf einen erfolgreichen Berufseinstieg vorbereitet. Die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen.

Als Manager des Studienfonds ist die Deutsche Bildung AG für die Auswahl und gezielte Förderung der Studenten und deren Rückzahlungen verantwortlich.

Investoren können die vom Studienfonds emittierte Anleihe zeichnen oder Kommanditanteile erwerben. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

Capital Bay: Gottfried Drescher leitet Handelsimmobilien-Sparte

Gottfried Drescher ist neuer Geschäftsführer der CB Cash & Carry Management GmbH. Der 56-Jährige verantwortet in dieser Funktion die Verwaltung und Entwicklung aller Handelsimmobilien des Berliner Full-Service Investmenthaus.

Drescher kommt von der Metro Cash & Carry Deutschland, wo er zuletzt als Vertriebsleiter ein Umsatzvolumen von 1,3 Mrd. Euro betreute und 2.800 Mitarbeiter führte. Von 2010 bis 2015 war Drescher Unternehmensleiter der C+C Schaper GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Metro Cash & Carry. Hier verantwortete er u.a. die Integration der 51 C+C Schaper Märkte in das Portfolio von Metro Cash & Carry Deutschland.

„Wir haben mit Gottfried Drescher einen ausgewiesenen Experten des deutschen Handelsmarktes gewinnen können“, so George Salden, CEO von Capital Bay. „Ob Großhandelsmärkte, Cash & Carry- oder Supermärkte – Herr Drescher kennt die Branche aus dem Effeff. Mit seinem weitreichendes Know-how werden wir unser Retail-Portfolio zukunftsweisend gestalten.“ 

6B47 gewinnt REAL ESTATE BRAND AWARD als Österreichs stärkste Marke unter Fonds und Investoren

Die 6B47 Real Estate Investors AG gewinnt den REAL ESTATE BRAND AWARD als Österreichs stärkste Marke in der Kategorie Fonds und Investoren. Mit dem Award zeichnete das Forschungsinstitut EUREB das Unternehmen 6B47 Real Estate Investors AG mit Sitz in Wien und Niederlassungen in Düsseldorf sowie Warschau für den besonderen Markenwert und die Bekanntheit der Marke 6B47 unter Stakeholdern aus.

Mit der Marke 6B47 Real Estate Investors auf dem ersten Rang wird vor allem eine starke Innovationskraft und Transaktionssicherheit verbunden. Außerdem zeichnet sich die Marke durch eine hohe Bewertung ihrer regionalen Kompetenz aus, was auch als Kompliment für die 6B47 Germany gewertet werden darf. Zusätzlich wurde 6B47 auch in der Kategorie Projektentwickler Österreich mit dem zweiten Platz geehrt.

Die Awards wurden in jeweils neun Kategorien für Österreich und Deutschland vergeben. Die Ergebnisse basierten auf einer Umfrage des EUREB-Instituts in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin unter rund 7.000 Branchenexperten und 109 Unternehmen. Erhebungszeitraum war Januar bis Februar 2017.

Sebastian Nitsch, CFO der 6B47 Real Estate Investors AG, nahm den Preis in Berlin entgegen: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem REAL ESTATE BRAND AWARD für unsere Marke 6B47. Das zeigt, dass wir in den letzten Jahren unsere Bekanntheit unter Immobilienprofis im Heimatmarkt Österreich signifikant ausbauen konnten und als Anbieter für hochwertige Immobilienentwicklung und -investments wahrgenommen werden. Der Award ist Ansporn für uns, weiter in die Positionierung als Qualitätsmarke zu investieren und künftig auch in den deutschen Kategorien zu punkten."

Das European Real Estate Brand Institute (EUREB) ist die führende Plattform zur Finanz- und verhaltenswissenschaftlichen Evaluierung von Unternehmensmarken der europäischen Immobilienwirtschaft. Auf Grundlage wissenschaftlich anerkannter Marken-Wert-Modelle werden seit 2009 jährlich tausende Immobilienmarken europaweit evaluiert. Als Berechnungsbasis dient das EUREB BRAND POTENTIAL MODEL, ein Markenwertmodell, das qualitative und quantitative Methoden verbindet und eindeutige Ergebnisse abbildet. Daraus lassen sich in der Folge strategische Handlungsempfehlungen für die Unternehmen der Branche ableiten.

Über 6B47 Germany GmbH
Die 6B47 Germany GmbH ist ein Projektentwickler mit Sitz in Düsseldorf. Heute entwickelt die 6B47 Germany hochwertige Immobilien in den deutschen Top-7 Städten sowie in guten innerstädtischen Lagen der B-Städte. Der Fokus liegt dabei auf Neubaumaßnahmen und Revitalisierungen in den Bereichen Wohnbau- und Gewerbeprojekte sowie Hotelentwicklungen. Aktuelle Projekte sind beispielsweise der IN-Tower in Ingolstadt, das GoldStück Pforzheim und das GreenGate Frankfurt. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat die 6B47 Germany insgesamt 16 Entwicklungen erfolgreich abgeschlossen. www.6b47.de

Über 6B47 Real Estate Investors AG
6B47 Real Estate Investors AG gehört zu den führenden Immobilienentwicklern Österreichs, mit Büros in Wien, Düsseldorf und Warschau. Das Unternehmen entwickelt und verwertet Immobilienprojekte mit einem Wert von derzeit etwas mehr als 1,3 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Investmentdauer der 6B47 Projektentwicklungen liegt bei 36 bis 48 Monaten. Aktuelle Projekte in Österreich sind unter anderem Living Kolin, Althan-Park, ParkFlats 23, Beatrix Spa oder Philipp´s, in Deutschland, IN-Tower, GoldStück Pforzheim, West Park oder GreenGate und in Polen Zyndrama. Im Jahr 2015 wurden Objekte in Wien und Frankfurt mit einem Wert von ca. Euro 300 Mio. fertiggestellt und erfolgreich verkauft. www.6B47.com

Rebalancing des Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent

Der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent hat seit seinem letzten Rebalancing vor einem Jahr eine gute Bruttoentwicklung von 4,29 % erzielt. Sie resultierte sowohl aus Zinseinkünften als auch vorteilhaften Währungsbewegungen. Gleichwohl lassen Performanceergebnisse der Vergangenheit keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zu. (Berechnungszeitraum: 02. Mai 2016 bis 02. Mai 2017)

Erläuterung zum Rebalancing im Mai 2017

Mit Peru und Schweden fielen zwei der größten bisherigen Einzelpositionen aus dem Fondsportfolio heraus. Ihre fundamentale Verfassung hat sich gegenüber dem Vorjahr zwar nur moderat (Schweden) oder faktisch gar nicht (Peru) verschlechtert. Dafür zogen andere Länder aber inzwischen an ihnen vorbei. Diesmal gibt es gleich sechs Staaten, die zwar in der Topgruppe der stärksten fundamentalen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr landeten, die jedoch trotz dieser Fortschritte weiterhin zu den Schlusslichtern auf absoluter Basis zählen, was ihre Aufnahme in den Fonds verhindert. Nutznießer dessen waren Polen und Australien, bei denen damit bereits moderate Fortschritte ausreichten, um sich für das Fondsportfolio zu qualifizieren. Norwegen, Indonesien, Malaysia und Tschechien gehören sowohl absolut als auch bei den Veränderungen gegenüber dem Vorjahr jeweils zur Spitzengruppe. Dementsprechend stark sind sie jetzt gewichtet.

Die laut Modellgewichtung eigentlich höheren Anteile der Schweiz und Dänemarks bleiben aus Risiko-Ertrags- Überlegungen diskretionär um 50 % reduziert. Schweizer Staatsanleihen weisen bis hin zu den zehnjährigen Laufzeiten negative Nominalrenditen auf und für die Währungen beider Länder besteht bis auf weiteres kaum Kurssteigerungspotenzial gegenüber dem Euro. Beide Notenbanken stemmen sich gegen Aufwertungen (auch wenn die Schweizerische Nationalbank die „harte“ Wechselkursgrenze zum Euro vorerst aufgegeben hat).

Moderate Wachstumsbelebung und zögerliche Inflationsanstiege sprechen vorerst noch gegen starke Renditeanstiege

Weltweit belebt sich das Wachstum zwar, doch ist die Weltwirtschaft noch weit von einem neuen Boom entfernt. Ähnliches gilt für die Inflationsraten. Diese haben in den zurückliegenden Quartalen in vielen Staaten zwar eine Trendwende nach oben vollzogen. Doch von inflationärem Druck kann bislang keineswegs gesprochen werden. Möglicherweise ist der Zenit bei der Inflationsdynamik sogar schon wieder erreicht. Die Notenbanken jedenfalls zeigen demonstrative Gelassenheit. Das gilt auch für die US-Währungshüter, trotz zweier Zinsanhebungen in den zurückliegenden 12 Monaten. Unterdessen hält die Europäische Zentralbank die Anleiherenditen in der Euro-Zone mittels umfangreicher Anleihekäufe und Strafzinsen für Banken weiterhin auf historisch extrem niedrigen Niveaus. Die vielfach sehr hohen und weiter zunehmenden Staatsverschuldungen, speziell bei den Euro- Peripherieländern, widerspiegeln sich faktisch überhaupt nicht in den Anleihekursen.

Auch angesichts dessen kann der Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent mit seinem globalen, flexiblen Veranlagungskonzept auftrumpfen. Er kann ohne Benchmark-Vorgaben frei in die fundamental am besten aufgestellten Staatsanleihemärkte investieren. Hingegen sind in den bedeutendsten Renten-Indizes, an denen sich die meisten Rentenfonds orientieren, hoch verschuldete Staaten oftmals überdurchschnittlich stark vertreten. Damit ist der Raiffeisen- Global-Fundamental-Rent ein unverändert interessanter Portfolio-Baustein zur Anleihe-Diversifikation. Selbstverständlich ist aber auch seine Wertentwicklung von den weltweiten Rendite- und Wechselkursveränderungen abhängig – mit allen damit verbunden Chancen und Risiken.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie links als PDF.

TH Real Estate legt erfolgreich neuen Logistikspezialfonds German Logistics Fund II auf und erwirbt direkt erstes Objekt

TH Real Estate hat seinen vierten Spezialfonds für Logistikimmobilien gestartet und innerhalb kürzester Zeit bereits den ersten Ankauf für dessen Portfolio realisiert. Der als Spezial-AIF konzipierte German Logistics Fund II (GLOF II) hat ein Ziel-Eigenkapitalvolumen in Höhe von rund 200 Millionen Euro, mit denen Investitionen in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro realisiert werden können. Mit dem GLOF II soll das in Deutschland 750.000 Quadratmeter umfassende Logistikimmobilien-Portfolio auf mehr als eine Million Quadratmeter wachsen.

Der Fonds richtet sich an deutsche institutionelle Investoren; Kapitalzusagen von fünf Adressen liegen bereits vor. Er verfolgt eine Core-Satellite-Strategie und investiert in Neubau- und Bestandsobjekte an attraktiven Logistikstandorten in Deutschland. Schwerpunkt des Portfolios bilden Core-Immobilien, ergänzend dazu werden zur Optimierung der Fondsrendite gezielt einzelne Immobilien aus angrenzenden Risikoklassen angekauft.

„Die Auflage des vierten Logistikimmobilien-Spezialfonds innerhalb von sechs Jahren ist eindrucksvoller Beleg des stetigen Wachstums unserer Logistik-Plattform“, sagt Thorsten Kiel, Head of Logistics, Europe bei TH Real Estate. „Die Nachfrage nach Logistikflächen wird weiterhin sehr hoch bleiben, getrieben vom weiter wachsenden E-Commerce-Sektor, aber auch durch die fortschreitende Arbeitsteilung in nahezu allen Produktionsprozessen.“ Daraus ergeben sich auch für die Zukunft attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen in den Logistikimmobiliensektor, ist Kiel überzeugt. Diese werden von einer wachsenden Zahl von Investoren erkannt. „Zu den ersten Investoren des GLOF II gehören sowohl Kunden, die bereits in andere Logistikfonds von TH Real Estate investiert haben, wie auch neue Kunden“, so Kiel.

Bei dem ersten Objekt für das Portfolio des GLOF II handelt es sich um eine Projektentwicklung, die TH Real Estate im Rahmen eines Forward Funding Deals erworben hat. Sie liegt im niedersächsischen Elsdorf, in etwa auf halber Höhe zwischen Hamburg und Bremen. Über die in unmittelbarer Nähe vorbeiführende Autobahn A1 ist der Standort sowohl an diese beiden Ballungsräume wie auch etwa an den Hamburger Hafen sehr gut angebunden. Auf dem mehr als 97.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen vier gleichgroße, hochwertige und moderne Hallenschiffe mit insgesamt knapp 42.000 Quadratmetern Logistikfläche sowie Büro- und Sozialflächen. Die Flächen sind flexibel teilbar und durch das hochwertige Ausstattungsniveau vielseitig nutzbar. Das Logistikobjekt ist vollständig an den führenden Kontraktlogistiker Noerpel vermietet, der es nach Fertigstellung als neues Hauptdistributionszentrum für den norddeutschen Raum nutzen wird.

„Mit seiner zentralen Lage an der Schnittstelle mehrerer Metropolregionen und hohen Qualität passt das Objekt hervorragend in die Investitionsstrategie des Fonds“, so Kiel. TH Real Estate wurde bei der Akquisition von der Wirtschaftskanzlei GvW Graf von Westphalen, der REAG GmbH Real Estate Advisory Group Germany, dem Umweltberatungsunternehmen Ambiente LLP sowie der Beratungsgruppe WTS begleitet.

Der GLOF II ist der vierte Logistikspezialfonds für deutsche Kunden, den TH Real Estate seit 2011 – teilweise mit Partnern – realisiert hat. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft für den Fonds fungiert Institutional Investment Partners (2IP). Zuletzt hatte TH Real Estate für deutsche institutionelle Investoren Ende 2016 den European Logistics Fund (ELOF) aufgelegt. Weltweit verwaltet TH Real Estate insgesamt ein Logistikimmobilien-Portfolio in Höhe von circa 10,3 Milliarden US-Dollar; davon entfallen 2,2 Milliarden Euro (Assets Under Management) auf Europa.

14. ACATIS-Value-Konferenz in Frankfurt am Main 2017

Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, ACATIS, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest ACATIS KI Aktien Global-Fonds. 

Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. ACATIS-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, „dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird“, und das, obwohl ACATIS seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

„Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln.“ Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. „Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge.“ 

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. „Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?“ Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. „Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist.“

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den ACATIS Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle ACATIS-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: „Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps.“ Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. „Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?“ – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter „strategisch“, damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. „Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte.“

Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn „CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain.“ Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese.“

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern - zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. „85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung.“ 
Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“ „Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten.“ Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. „Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal.“ Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.“
Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. „Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung.“ Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. „24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet.“ Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

„Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht.“ Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von ACATIS (ACATIS INDIA VALUE EQUITIES - EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.
Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. „Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren.“

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar. 

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

BMO Global Asset Management schließt Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven aus ihrer Responsible Funds-Familie aus

BMO Global Asset Management schließt alle Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven im Rahmen der revidierten Klimawandel-Leitlinien aus der Responsible Funds-Familie aus.

Die Anlagepolitik gilt ab sofort für die globalen und Schwellenländerstrategien der Responsible Funds-Familie und ab 1. Januar 2020 für alle Fonds. Sie ist Teil einer neuen Anlagepolitik, mit der Anleger in verantwortungsvolle Fonds die globale Energiewende unterstützen können, und betrifft die Haltung der Fonds gegenüber allen treibhausgasintensiven Branchen.

Die neue Anlagepolitik wurde entwickelt durch das Governance and Sustainable Investment-Team von BMO Global Asset Management in enger Zusammenarbeit mit dem Responsible Investment Advisory Council, einem externen Beratergremium, dem unter anderem das geistliche Oberhaupt der Kirche von England, der Most Revd Justin Welby, angehört und das von dem früher für den Environment Agency Pension Fund tätigen Howard Pearce geleitet wird.

Die neue Anlagepolitik trägt der Tatsache Rechnung, dass Investoren, die in nach ethischen Maßstäben zusammengestellten Fonds angelegt sind, zunehmend Investments in fossile Brennstoffförderer vermeiden wollen. Entsprechend existieren mittlerweile unterschiedlichste Ausstiegsstrategien für institutionelle Anlagen in Höhe von über 5 Billionen US-Dollar1.

Die revidierte Anlagepolitik gilt für folgende Fonds:

  • Responsible UK Equity Growth Fund
  • Responsible UK Income Fund
  • Responsible Global Equity Fund
  • Responsible Sterling Bond Fund
  • Responsible Global Emerging Markets Equity Fund

Ab dem 1. Januar 2020 greift die neue Anlagepolitik dann auch für alle Strategien innerhalb der Responsible Funds-Familie mit Schwerpunkt Großbritannien2, weil fossile Brennstoffförderer einen großen Teil der britischen Benchmark ausmachen. Alle Fonds der Responsible Funds-Familie werden ab dem 1. Januar 2020 frei von fossilen Brennstoffen sein.

Vicki Bakhshi, Director im Governance and Sustainable Investment-Team, kommentiert die revidierte Klimawandelpolitik wie folgt:

„Wir wissen, dass sich die weltweiten Temperaturen um mehr als die in den Pariser Verträgen stipulierten 2°C erhöhen würden, wenn alle bis heute bekannten Reserven gefördert und verbrannt würden. Wir sind daher zu der Einschätzung gelangt, dass Anlagen in Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven immer weniger mit den ethischen und nachhaltigen Zielen der von uns verwalteten verantwortlichen Strategien vereinbar sind.

Auch institutionelle und Retailanleger zeigen ein immer stärkeres Interesse an Strategien, mit denen sie Anlagen in diese Unternehmen vermeiden können. Allerdings ist die Auswahl an entsprechenden Produkten am Markt sehr gering. Indem wir diese Anlagepolitik nicht nur für einen einzelnen Fonds, sondern unsere gesamte Responsible Funds-Familie implementieren, bieten wir Anlegern diverse Strategien, mit denen sie ihrer Überzeugung folgen und gleichzeitig langfristige Erträge anstreben können.

Der Ausschluss von Unternehmen ist dabei übrigens nur ein Aspekt. Wie bei anderen Themen versuchen die genannten Fonds auch beim Klimawandel, positiv Einfluss zu nehmen, d.h. Kapital in Unternehmen zu lenken, die nachhaltig agieren oder Lösungen für globale Herausforderungen wie den Klimawandel bereitstellen.

Wir haben auch den Anspruch, Kapital verantwortungsvoll zu verwalten. Sowohl in den Responsible Funds-Strategien als auch generell in unseren Investments nutzen wir weiterhin unseren Einfluss als Anleger, um im Kontakt mit Unternehmen und politischen Entscheidern für Strategien zu werben, die die Energiewende ermöglichen.“

Most Revd Justin Welby, Präsident des BMO Global Asset Management Responsible Investment Advisory Council, fügt hinzu:

„Mit dieser sehr beeindruckenden Anlagepolitik wird BMO Global Asset Management zu einem Wegbereiter im Kampf gegen den Klimawandel.“

Ethische und nachhaltige Kriterien bestimmen, in welche Unternehmen die Strategien der Responsible Funds-Familie von BMO Global Asset Management investieren können. Diese Kriterien werden vom Governance and Sustainable Investment-Team festgelegt.

BMO Global Asset Management bietet neben der Responsible Funds-Familie unterschiedlichste Lösungen für den Kampf gegen den Klimawandel. Hierzu gehören der Responsible Engagement Overlay (reo™) Investorenservice, grüne Anlagenstrategien, grüne Immobilienansätze und der Fossil Fuel Free-Publikumsfonds in Kanada.

Gofossilfree.org. Stand April 2017
Responsible UK Equity Growth Fund, Responsible UK Income Fund, Responsible Sterling Bond Fund

Unigestion ernennt Robert Kosowski zum Head of Quantitative Research

Unigestion, eine Asset-Management-Boutique, die risikogesteuerte Investmentlösungen für ihre Kunden entwickelt und umsetzt, gibt heute die Ernennung von Robert Kosowski zum Head of Quantitative Research des Aktienteams bekannt. Kosowski ist Professor am Imperial College, seit dem 3. Mai 2017 für Unigestion in London tätig und berichtet an Alexei Jourovski. Im Rahmen seiner neuen Aufgaben wird Kosowski für das quantitative Research und für den Bereich Thought Leadership verantwortlich zeichnen.

Robert Kosowski bringt über 20 Jahre Erfahrung im quantitativen Research mit. Parallel zu seiner Tätigkeit bei Unigestion wird er seine Aufgaben an der Imperial College Business School als stellvertretender Professor für Finanzwissenschaft wahrnehmen. Er ist ferner wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Economic Policy Research (CEPR) und assoziiertes Mitglied des Oxford-Man Institute of Quantitative Finance der Oxford University. Darüber hinaus ist er Mitglied des Redaktionsausschusses des Journal of Alternative Investments und des Research-Ausschusses der AIMA. Überdies berät Kosowski Staatsfonds, Hedgefonds, Investmentbanken, Family Offices und Privatbanken im Bereich Asset-Allokation, Alpha-Strategien, Risikomanagement, Funds of Funds und Portfolioaufbau. Zuvor war er für Goldman Sachs, die Boston Consulting Group und die Deutsche Bank tätig.

Alexei Jourovski, Head of Equity bei Unigestion dazu: „Die Investmentphilosophie und Unternehmenskultur von Unigestion sind tief im Research verwurzelt. Wissenschaftliches und quantitatives Research waren schon immer ein fundamentaler Bestandteil unseres Investmentprozesses und die Ausgangsbasis für die Entwicklung unserer risikogesteuerten Aktienstrategien und für unsere Anlagen in alternative Risikoprämien. Angesichts der Dynamik und Fortschritte der gesamten Branche auf diesem Gebiet ist die Erfahrung von Robert Kosowski im Bereich Quantitative Finance für uns sehr wertvoll und ein enormer Mehrwert für unsere Kunden. Wir heißen ihn im Aktienteam herzlich willkommen und freuen uns, unser quantitatives Research mit ihm auf eine neue Stufe zu heben.“

Robert Kosowski, Head of Quantitative Research, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass ich das Aktienteam von Unigestion als Head of Quantitative Research verstärken und einen Beitrag zur erfolgreichen Anwendung quantitativer Modelle durch Unigestion leisten kann. Zwischen Wissenschaft und Finanzbranche können wichtige Synergien genutzt werden. Ich freue mich auf die Herausforderung, die Theorie für die Kunden von Unigestion in die Praxis umzusetzen. Dabei kann ich auf ein Team bauen, das die Bedeutung von Research erkannt hat und auf diesem Gebiet neue Wege beschreiten wird.“

Neuberger Berman legt neuen Loans-Fonds für den deutschen Markt auf

Neuberger Berman, ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter in Mitarbeiterbesitz, erweitert die Palette seiner Produkte, die in Senior Floating Rate Loans anlegen, mit dem Launch eines global investierenden Fonds. Dieser konzentriert sich auf qualitativ hochwertige Darlehen mit einem Kredit-Rating von B-/B3 oder besser. Der Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund (ISIN: IE00B2BX7789) ist jetzt für den Vertrieb in Deutschland zugelassen.

Christian Puschmann, Head of Client Coverage für Deutschland und Österreich bei Neuberger Berman, erklärt: „Wir haben eine lange Historie beim Managen von Senior Floating Rate Loans. Dabei verfolgen wir eine Investmentphilosophie mit einem Exposure zu qualitativ höheren Kredit-Ratings. Tendenziell liegen die Stärken unseres konservativeren Ansatzes insbesondere in Risk-off-Marktphasen und daher einem Performance-Muster, das von vielen institutionellen Anlegern gerne gesehen wird. Wir freuen uns über die Ergänzung unserer existierenden Produkte im Bereich Senior Floating Rate Loans – gerade, da wir mit dem Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund dafür Sorge getragen haben, dass dieser mit den Anforderungen des VAG konform geht, um damit dem Bedarf von VAG-regulierten Anlegern zu entsprechen.“

Der Fonds wird von Senior Portfolio Manager Martin Rotheram in London sowie Joseph Lynch und Stephen Casey in Chicago verwaltet. Sie haben durchschnittlich mehr als 19 Jahre Erfahrung und sind Teil eines global aufgestellten Teams, das sich auf eine der branchenweit größten Research-Plattformen im Non-Investment-Grade-Bereich stützen kann. Das Team erstellt breit gefächerte Portfolios; der Fonds investiert derzeit in über 150 US-amerikanische und europäische Emittenten aus über 30 verschiedenen Branchen (Stand: 28. April 2017).

Martin Rotheram erläutert: „Senior Floating Rate Loans haben in den letzten Jahren stetige Renditen erwirtschaftet und aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften können sie attraktive Erträge, sowohl im Niedrigzinsumfeld als auch bei steigenden Zinsen, bieten. Durch ein diszipliniertes Research, das auch ESG-Faktoren berücksichtigt, wollen wir die besten Ideen aus einem breiten Universum solider Emittenten mit langem Track Record und der Fähigkeit, über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg Cash-Flows zu generieren, auswählen.“

Der Neuberger Berman High Quality Global Senior Floating Rate Income Fund ist ein Fonds für qualifizierte Investoren (QIF), domiziliert in Irland und verwaltet von Neuberger Berman AIFM Limited. Sub-Investment Manager sind Neuberger Berman Europe Limited und Neuberger Berman Investment Advisors.

5-Jahres Track Record für flexiblen Jupiter Dynamic Bond Fonds

Der globale und flexible Anleihefonds Jupiter Dynamic Bond SICAV (ISIN: LU0459992896) des börsennotierten Investmentmanagers Jupiter feiert seinen 5-jährigen Track Record. Seit der Auflage erzielte der Fondsmanager Ariel Bezalel eine Wertentwicklung von 34,5 Prozent* und verwaltet derzeit mehr als 9,28 Milliarden Euro in der Benchmark-unabhängigen Anleihestrategie (Stand 30.04.2017).

Der dynamische und uneingeschränkte Investmentansatz erlaubt es Ariel Bezalel, der von seinem Assistant Fund Manager Harry Richards sowie einem Analystenteam unterstützt wird, flexibel in die ihrer Meinung nach besten Lösungen innerhalb eines weltweiten Universums festverzinslicher Wertpapiere zu investieren. Bezalel kombiniert in der Titelauswahl seine makroökonomische Sichtweise (Top-Down-Prinzip) mit einer fundamentalen Kreditanalyse (Bottom-Up-Ansatz). Darüber hinaus kann der Fixed-Income-Experte das Kreditrating und die Duration im Portfolio flexibel anpassen, um so zu versuchen, aktiv einem Zinsrisiko entgegenzuwirken.

Zu den aktuellen Kernstrategien des Jupiter Dynamic Bonds zählen derzeit neben amerikanischen, australischen und neuseeländischen Staatsanleihen auch Unternehmensanleihen diverser Schwellenländer wie Indien, Argentinien oder Russland. Zusätzlich präferiert Ariel Bezalel im Moment unter anderem Investments in japanische Wandelanleihen, diverse High Yields sowie Währungen.

„Wir müssen heute mehr denn je flexibel aufgestellt sein, um optimal auf die Marktgegebenheiten und politischen Unsicherheiten reagieren zu können. In den letzten fünf Jahren konnte der Jupiter Dynamic Bond SICAV für unsere weltweiten Kunden attraktive Anleihe-Renditen generieren. Entsprechend haben wir unser Fixed Income-Team in der letzten Zeit stetig erweitert. Das unterstreicht auch die Bedeutung dieser Assetklasse bei Jupiter“, so Andrej Brodnik, Head of Continental Europe bei Jupiter.

Fonds-Fakten zum Jupiter Dynamic Bond SICAV:

  • Auflegungsdatum: 8. Mai 2012
  • Fondsmanager: Ariel Bezalel
  • Anteilsklasse: Class L EUR Q Inc
  • ISIN: LU0459992896
  • Valoren: 11795771
  • Wertentwicklung über 5 Jahre: 34,5 Prozent*
  • Fondsvolumen: 9,28 Milliarden Euro (Stand 30.04.2017)

Informationen zu weiteren Anteilsklassen finden Sie im aktuellen Verkaufsprospekt.

* Die historische Wertentwicklung stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Wertentwicklung dar. Die Angaben zur Wertentwicklung lassen die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile erhobenen Kommissionen und Gebühren unberücksichtigt. Quelle: FE 8.5.12 - 8.5.17 Wiederanlage der Bruttoerträge, nach Gebühren, in Euro.

CACEIS wird Partner einer Blockchain-Initiative

CACEIS investiert in eine Post-Trading-Blockchain-Infrastruktur, die für das Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) entwickelt wird. Die Blockchain-Initiative wurde im Juni 2016 ins Leben gerufen und soll den KMU den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern. Gleichzeitig wird die Infrastruktur die Post-Trading-Aktivitäten der Unternehmen vereinfachen und absichern. Zur Umsetzung der Blockchain-Initiative bündeln führende Finanzinstitute ihr Know-how. Neben CACEIS gehören zu dieser Partnerschaft BNP Paribas Securities Services, die Caisse des Dépôts, Euroclear, Euronext, S2iEM und Société Générale. Die Organisation Paris Europlace, die für die Förderung und Entwicklung des Pariser Finanzmarkts verantwortlich ist, unterstützt die Initiative.

Ein neuer rechtlicher Rahmen in Frankreich ermöglicht dieser Initiative die Emission und Zirkulation von Finanzwerten mittels Blockchain-Technologie. Diese basiert auf der Nutzung eines Datenregisters, welches von mehreren Nutzern gleichzeitig verwendet und geteilt werden kann.

Jean-François Abadie, CEO von CACEIS, erklärt hierzu: „Wir sind stolz, Teil dieser innovativen, gemeinschaftlichen Initiative zu sein. Dieses vielversprechende Projekt bündelt die Erfahrung und das Know-how der teilnehmenden Partner. So kann es eine treibende Kraft im Transformationsprozess des Post-Trading-Umfeldes werden. Die Initiative spiegelt zudem unsere Werte wider. Denn die Weiterentwicklung von innovativen, technischen Kundenlösungen hat bei CACEIS eine hohe Priorität.“

Mehr über CACEIS
Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,5 Billionen Assets under Custody und €1,6 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2016)
http://www.caceis.com

Sieben Awards für First Private Euro Dividenden STAUFER

Erfolgreiche Award-Saison für First Private: Mit ihrem Dividendenfonds First Private Euro Dividenden STAUFER erhielt die Frankfurter Fondsboutique insgesamt sieben Auszeichnungen. Bei den Citywire Deutschland Awards wurde sie zur „Best Fund Group“ im Sektor „Aktien Europa Dividenden“ gekürt. Portfoliomanager Sebastian Müller und CEO Tobias Klein schafften es im gleichen Sektor auf Platz 1 der erfolgreichsten Fondsmanager. Auf Einzelfondsebene ging der Staufer bei den €uro-FundAwards in der Kategorie „Aktien Europa ex UK“ als Sieger hervor, und bei den Lipper Fund Awards gab es gleich vier Auszeichnungen: In Deutschland und Österreich wurde er in der Kategorie „Aktien Europa Dividenden“ als bester Fonds über drei Jahre und über fünf Jahre prämiert.

Der dividendenorientierte Euroland-Fonds von First Private wurde bereits zum zweiten Mal in Folge von den jeweiligen Agenturen ausgezeichnet.

Entscheidend für die Aktienauswahl: Qualität und Wachstum

Das Konzept des First Private Euro Dividenden STAUFER wurde vor über 20 Jahren von CEO Tobias Klein entwickelt und konnte seitdem langfristig überzeugen. Die Performance seit Auflegung des Fonds im Jahr 1997 beträgt knapp 222 Prozent (Stand: 31.03.2017). Die Wertentwicklung der Benchmark Euro Stoxx 50 liegt im gleichen Zeitraum bei rund 140 Prozent. „Das zeigt, dass sich unsere quantitative Investmentdisziplin gerade auch bei aktiven Dividendenstrategien in unterschiedlichsten Börsenphasen bewährt“, sagt Klein.

Ausschlaggebend für den Erfolg des Staufer-Fonds ist die differenzierte Anlagestrategie. Das Management setzt nicht nur auf Werte mit einer attraktiven Dividendenrendite, sondern investiert auch in Unternehmen, die überschüssiges Kapital in Form von Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre zurückgeben. „Dabei achten wir darauf, dass die Unternehmen im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten operieren. Dividenden sollten beispielsweise stets aus den laufenden Gewinnen und nicht aus der Substanz bezahlt werden“, erklärt Sebastian Müller.

Eine weitere, für klassische Dividendenfonds eher untypische Komponente im Anlagenmix ist die Dividendendynamik. Die absolute Höhe der Ausschüttungen ist hierbei zweitrangig. Auch Unternehmen, die noch keine hohe Dividende zahlen, werden für den First Private Euro Dividenden STAUFER ausgewählt, wenn das Fondsmanagement eine attraktive Wachstumsdynamik identifiziert. Rund ein Drittel des Portfolios besteht zurzeit aus solchen Titeln mit günstigem Dividendenmomentum. 

Ziel dieser wachstumsorientierten Teilstrategie ist, das Portfolio zu diversifizieren und im Fall steigender Zinsen robuster zu sein als klassische Dividendenansätze.„Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik erleben wir gerade einen beispiellosen Bullenmarkt für dividendenstarke Aktien, die aufgrund der extremen Zuflüsse zum Teil schon hoch bewertet sind. Bei einem Szenario steigender Zinsen könnten einige dieser Titel in Mitleidenschaft gezogen werden, weil Anleger wieder auf sichere Festgeldanlagen umsteigen“, sagt Müller. Die Beimischung von Titeln, die vergleichsweise günstiger bewertet sind, verringert dann die Volatilität des Gesamtportfolios.

5-Jahres-Performance: Besser als 96 Prozent aller Euroland-Fonds

Dabei behält das Fondsmanagement diverse betriebswirtschaftliche Unternehmenskennzahlen im Blick, insbesondere Bewertungs- und Qualitätsaspekte. Aus einem Euroland-Universum von rund 2.500 Aktien werden auf diese Weise gezielt 30 bis 50 Titel für das Portfolio ausgewählt. Ein Ansatz, der sich bewährt: Über die vergangenen fünf Jahre hat der Staufer-Fonds eine Rendite von knapp 108 Prozent erwirtschaftet und sich insgesamt besser als 96 Prozent aller Fonds der Kategorie Euroland entwickelt. 

Die laufende Überwachung des Portfolios erfolgt über ein kontinuierliches Screening der Nachrichtenlage, der Makro-Risiken sowie der Preis- und Ertragsentwicklung. Ernsthafte Bedenken in Bezug auf eine Aktie führen zum Verkauf. „Diese Möglichkeit, schnell reagieren zu können, verschafft dem First Private Euro Dividenden STAUFER vor allem in unsicheren Marktphasen einen klaren Vorteil gegenüber passiven Dividenden-ETFs“, so Müller.

Roger Baumann neuer Co-Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft

Roger Baumann wurde zum 1. April 2017 in die Geschäftsführung der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main berufen. Frank Schäfer, bislang Co-Geschäftsführer dieser Gesellschaft, hat die Credit Suisse auf eigenen Wunsch verlassen.

Roger Baumann hat mehr als 15 Jahre Immobilienerfahrung und leitet die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft seit dem 1. April 2017 gemeinsam mit Karl-Josef Schneiders.

Baumann ist seit Juli 2005 bei der Credit Suisse tätig und arbeitet seit 2006 im Real Estate des Credit Suisse Asset Management. Zuletzt hatte er die Funktionen als Chief Operating Officer (COO) und Head Sustainability im Real Estate des Credit Suisse Asset Management inne, die er zusätzlich zu der neuen Geschäftsführungsposition auch in Zukunft behalten wird. Er verfügt über herausragende Erfahrungen in den Bereichen Produktentwicklung und Nachhaltigkeit. 2009 lancierte er den ersten nachhaltigen Immobilienfonds der Schweiz. Er ist für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie von weltweit rund 1 300 Immobilien des Real Estate des Credit Suisse Asset Management zuständig. Bereits in seiner Funktion als COO hat er eng mit der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft zusammengearbeitet.

Frank Schäfer, der 2009 zur Credit Suisse kam und seit August 2014 u. a. Co-Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft war, hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. In seiner Funktion als Global Head Product and Business Development hat er u. a. die Luxemburger Plattform aufgebaut und die deutsche Plattform durch die Auflage neuer Produkte wie den Nachhaltigkeitsfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund vorangetrieben.

Das Real Estate als Teil des Credit Suisse Asset Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund EUR 40,6 Mrd. (Stand 31. März 2017) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Mehr als die Hälfte des Vermögens managt das Real Estate im Auftrag institutioneller Anleger.

Lombard Odier Investment Managers ernennt Jonathan Clenshaw zum Leiter institutioneller Vertrieb Europa

Jonathan Clenshaw übernimmt die neu geschaffene Stelle des Leiters institutioneller Vertrieb Europa bei Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’).

Clenshaw wird von London aus den Vertrieb und den Kundenservice für die institutionellen Kunden von Lombard Odier IM in Europa verantworten. Im Einklang mit der Unternehmensstrategie wird er institutionelle Kundenbeziehungen in den europäischen Kernmärkten weiterentwickeln. Er tritt seine Position bei Lombard Odier IM zum 1. Juli an und berichtet direkt an Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions.

Jonathan Clenshaw kommt von der Deutsche Asset Management, wo er zuletzt als Leiter des Vertriebs UK und Irland sowie des Bereichs EMEA Versicherungen arbeitete. Insgesamt war Jonathan 20 Jahre lang bei der Deutschen Bank, wo er verschiedene Positionen in den Bereichen Global Markets und Asset Management in Frankfurt und London innehatte. Unter anderem war er drei Jahre lang Leiter des Bereichs Client Solutions. Im Verlauf seiner Karriere bekleidete er zudem eine Reihe von Positionen in den Vertriebsbereichen institutionelle Kunden und Anleihen bei der Commerzbank und der WestLB.

„Institutionelle Anleger haben derzeit mit den Herausforderungen, die durch die beispiellos niedrigen Renditen und die Interventionen der Zentralbanken erzeugt wurden, zu kämpfen“, sagt Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions. „Lombard Odier IM ist dank seiner innovativen und spezialisierten Investmentprodukte, in der Lage, den hieraus entstehenden Kundenbedürfnissen nachzukommen.

Die Verpflichtung von Jonathans Cernshaw spiegelt unser klares Bekenntnis wider, unser institutionelles Geschäft in ganz Europa auszubauen und unseren Kunden qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten. Jonathan bringt wertvolle Stärken mit zu Lombard Odier IM. Hierzu zählen nicht nur tiefe Industrie- und Marktexpertise, sondern ebenso seine Fähigkeit, Wachstumschancen für unser Geschäft zu identifizieren und wahrzunehmen.“

Zweiter Logistik-Immobilienfonds von RLI Investors geht erfolgreich an den Start

RLI Investors (RLI), unabhängiger Asset- und Fondsmanager und Spezialist für Logistikimmobilien in Deutschland, ist erfolgreich in die Platzierungs- uns Investitionsphase des RLI Logistics Fund – Germany II gestartet. Nach ersten Zeichnungen namhafter institutioneller Investoren über insgesamt rund 100 Millionen Euro und dem ersten Closing startet RLI die Investitionsphase.

Der offene Immobilien-Spezial AIF soll in ein diversifiziertes Portfolio aus Logistikimmobilien in Deutschland investieren. Das Ziel-Investitionsvolumen liegt bei rund 350 bis 400 Millionen Euro. Die geplante Fondslaufzeit beträgt zehn Jahre, die angestrebte jährliche Ausschüttungsrendite liegt bei 6,75 Prozent.

Peter Wenzel, Investment Manager bei RLI: „Unsere Objektpipeline ist gut gefüllt. Derzeit prüfen wir einige vielversprechende Angebote diverser Objekte an TOP-Standorten in Deutschland, die exakt unserer Fonds-Strategie entsprechen.“

Das Anlageprofil des RLI Logistics Fund – Germany II orientiert sich im Wesentlichen an der Anlagestrategie seines erfolgreichen Vorgängers, RLI Logistics Fund – Germany I. Der Fonds erwirbt im Rahmen einer Core-Plus-Strategie Logistikimmobilien aus den Bereichen Industrie, Handel und E-Commerce an guten bis sehr guten Standorten in Deutschland. Dabei kommen sowohl hochwertige und langfristig vermietete Objekte wie auch voll drittverwendungsfähige Immobilien mit auslaufenden Mietverträgen sowie ältere Objekte mit hohem Wertschöpfungspotential in Betracht. Zudem kann der Fonds über Forward Purchase und Forward Funding Agreements sehr frühzeitig Assets in der Projektentwicklungsphase erwerben.

Nachfrage nach sicheren und langfristigen Kapitalanlagen ist unverändert groß

RLI reagiert mit dem RLI Logistics Fund – Germany II auf die anhaltend hohe Nachfrage institutioneller Investoren nach alternativen Kapitalanlagen mit einem attraktiven Rendite-Risikoprofil.

„Wir freuen uns sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Anleger des RLI Logistics Fund – Germany I, die uns bestärkt haben, nach dessen Vollinvestition mit dem zweiten Fonds an den Start zu gehen“, sagt Sophie Schweimer, Fondsmanagerin bei RLI. „Neben Bestandskunden sprechen wir mit dem Produkt auch neue Anleger an. Unser umfassendes Netzwerk, unsere langjährige Erfahrung und große Expertise ermöglichen es uns, auch in Märkten mit knappem Angebot attraktive Ankaufsgelegenheiten zu identifizieren und Objekte zu sichern“, so Schweimer weiter. Im Jahr 2016 zählte RLI mit einem realisierten Transaktionsvolumen von rund 400 Millionen Euro zu den größten Investoren am deutschen Logistikimmobilienmarkt.

RLI Investors ist gut aufgestellt

Gemeinsam mit Katrin Poos, seit 1. Mai 2017 Geschäftsführerin von RLI, und  dem elfköpfigen Expertenteam, ist das Unternehmen gut aufgestellt. Sie alle bringen langjährige Erfahrung im Immobilien-und Logistikbereich mit und kümmern sich persönlich und fachkompetent um das Investment und Asset Management der RLI-Fonds. Zur Stärkung des bestehenden Teams plant das Unternehmen im laufenden Jahr weitere Mitarbeiter einzustellen.

In der Zusammenarbeit mit Partnern vertraut RLI auf sein breites und gut etabliertes Netzwerk. Die Fondsadministration des RLI Logistics Fund – Germany II übernimmt wie schon beim Vorgängerfonds die renommierte und auf Immobilen spezialisierte Service KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg.

CAPERA wird Property-Management-Partner der Skjerven Group

Die CAPERA Immobilien Service GmbH (CAPERA) aus Neu-Isenburg übernimmt das Property-Management für den neuen Wohnimmobilienfonds der Skjerven Group. Mit dem Investitionsprogramm für institutionelle Investoren will Skjerven in diesem Jahr Berliner Wohnimmobilien für bis zu 150 Millionen Euro ankaufen.

Skjerven verantwortet das Investment- und Asset-Management des Portfolios und hat CAPERA jetzt mit dem Property-Management der ersten für den Fonds erworbenen Wohnimmobilien beauftragt. Dabei handelt es sich um zwei Mehrfamilienhäuser mit Gewerbeeinheiten. Das Objekt in der Leibnizstraße 77-78 in Berlin Charlottenburg verfügt über 37 Wohneinheiten mit insgesamt 2.828 m² Wohn- und 383 m² Einzelhandelsfläche sowie über eine Tiefgarage mit 19 Pkw-Stellplätzen. Die Immobilie in der Ravenéstr. 7 besitzt 20 Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von insgesamt rund 1.720 m².

„CAPERA übernimmt die Verwaltung, Projektierung und Vertriebsaufbereitung des Objektes. Mit unserer Service Plattform in Berlin bieten wir unseren Auftraggebern neben den grundlegenden Werterhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen auch die komplette Projektierung von Bestandsimmobilien für den Einzelwohnungsvertrieb an“, sagt Martin Henke, Geschäftsleiter von CAPERA. „Wir freuen uns auf weitere Immobilien aus dem Investitionsprogramm.

„Wir haben mit CAPERA einen professionellen Partner im Property-Management gefunden und können uns so ganz auf das Asset-Management und weitere Investments in Berlin konzentrieren. Davon profitieren alle Seiten“, so Alexander Punt, COO der Skjerven Group. „Ausschlaggebend für die Kooperation war unter anderem, dass CAPERA wie wir Prozesse digitalisiert, um Mietern und Immobilieneigentümern erstklassige Dienstleistungen anbieten zu können.“

CORESTATE erhöht Prognose um 20 % für das Geschäftsjahr 2017

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, erhöht ihre Prognose für den Konzernjahresüberschuss um 20 Prozent auf 36-37 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2017.

Die Prognose berücksichtigt nicht Effekte aus dem Erwerb der Hannover Leasing Gruppe, dessen Vollzug noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung der BaFin steht und derzeit bis zum Ende des zweiten Quartals 2017 erwartet wird.

Sascha Wilhelm, CEO der CORESTATE: „Ein starkes Wachstum unserer institutionellen Mandate verbunden mit einem höheren Bekanntheitsgrad der gesamten CORESTATE Gruppe, lassen uns positiv vorausschauen.“

La Financière de l´Echiquier: Echiquier Value mit Vertriebszulassung in Deutschland

Der auf europäische Value-Aktien ausgerichtete Echiquier Value (ISIN: FR0011360700) von der französischen Fondsboutique La Financière de l’Echiquier ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Auf Basis eines aktiven Stock-Picking-Ansatzes identifiziert das Managementteam unterbewertete Aktien aus der Eurozone, das heißt Titel bei denen das Verhältnis von Kurs- zu Buchwert sowie von Unternehmenswert zu eingesetztem Kapital niedrig ist. Dabei gibt es keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Marktkapitalisierung oder Sektoren und bis zu 10 Prozent des Vermögens darf in nicht europäische Aktien investiert werden.

Der Echiquier Value wurde bereist im Dezember 2012 in Frankreich aufgelegt und hat seitdem eine kumulierte Wertentwicklung von mehr als 98 Prozent erzielt, wobei die durchschnittliche annualisierte Performance 17,6 Prozent beträgt. Das verwaltete Fondsvermögen liegt aktuell bei rund 700 Millionen Euro. Der Echiquier Value konzentriert sich auf ein Portfolio von 40 bis 50 Werten. Dabei darf die Top 10 rund 35 bis 40 Prozent der Gesamtallokation und ein Einzelwert maximal vier Prozent des Portfolios ausmachen. Der Fonds richtet sich mit einer institutionellen Anteilsklasse und zwei Anlageklassen für Privatanleger (thesaurierend sowie ausschüttend) an institutionelle und private Anleger mit einem Anlagehorizont von fünf Jahren.

„Value-Aktien haben sich seit 2010 schlechter als der Markt, vor allem aber deutlich schlechter als Growth-Aktien entwickelt. Grund hierfür war die Kombination aus schwachem Wirtschaftswachstum und niedrigem Zinsumfeld. Doch dieser Trend löst sich langsam auf: Das Zinsrisiko ist auf dem Vormarsch und die Konjunkturindikatoren in der Eurozone verbessern sich. Davon werden Value-Aktien profitieren“, erklärt Damien Mariette, Fondsmanager des Echiquier Value.

Sein Teamkollege Maxime Lefebvre ergänzt: „Wir beschränken uns bei der Auswahl nicht nur auf reinen Value. Vielmehr suchen wir explizit nach sogenannten Value-Turnaround-Investments in Unternehmen mit vorübergehenden Schwierigkeiten, etwa Unternehmen mit einer zu geringen Rentabilität des eingesetzten Kapitals. Wir bevorzugen auch sogenannte Relative-Value-Anlagen in rentable Unternehmen, die zwar an Aktionäre ausgeschüttete Gewinne generieren, aber zu historisch schwachen Kursen gehandelt werden. Unsere Analyse zeichnet sich durch einen Contrarian-Ansatz für das unterbewertete Universum aus.“

Nach seinem Master-Abschluss in Wirtschaft und Management an der Universität Artois, sammelte Damien Mariette zunächst Erfahrungen als Operating Risk Analyst, bevor er 2008 seine Karriere im Asset Management begann: Zuerst bei der Bank Banque Populaire und dann ein Jahr später als Aktienfondsmanager bei Fonds de Garantie Automobile. Ende 2012 wechselte er zu La Financière de l’Echiquier als Fondsmanager des Echiquier Value.

Als Absolvent der Business School IESEG und mit einem Master in Finance and Investment von der Nottingham University, begann die Karriere von Maxime Lefebvre, CFA, 2003 als Marketingofficer bei Amundi in Hong-Kong und später bei La Française des Placements in Paris. 2007 wechselte er zum Portfoliomanagementteam von La Française des Placements und war dort 5 Jahre als Portfoliomanger im Team Europäische Aktien tätig. 2014 ging Lefebvre zur Bank La Banque Postale, wo er als Portfoliomanager sein spezifisches Know-How zu Value-Werten ausbaute. Seit 2015 ist er Teil des Value-Teams bei La Financière de l'Echiquier.

Eckdaten Echiquier Value:
Managementgesellschaft: La Financière de l'Echiquier
Fondsmanager: Damien Mariette / Maxime Lefebvre
Art: Investmentfonds nach französischem Recht (FCP)
ISIN-Code: R0011360700
WKN: A1WY3U
Auflegungsdatum: 05.04.2002
Referenzindex: MSCI EMU Mid Value NR
Fondsvolumen: ca. 700 Mio. EUR (Stand Ende April 2017)
Gebühren: Verwaltungsgebühr: 2,392% inkl. Steuern/p.a. 
Ausgabeaufschlag: Max. 1%

Über La Financière de l’Echiquier 
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und zählt zu den marktführenden unabhängigen Fondsgesellschaften in Frankreich. In Paris ansässig, ist die Fondsboutique erfolgreich auf Enterprise-Picking spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen von ca. 8 Milliarden Euro. In Deutschland und Österreich vertreibt die Gesellschaft aktuell sechs Aktienfonds, zwei Mischfonds und einen Wandelanleihefonds. Die erfolgreiche Fondspalette wird privaten und institutionellen Investoren außerdem in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien und Luxemburg angeboten. Das Kapital von La Financière de l’Echiquier wird vollständig von der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern gehalten.  2004 wurde die Stiftung La Financière de l’Echiquier gegründet, die sich in Frankreich für sozial und beruflich benachteiligte Menschen einsetzt. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.fondation-echiquier.fr und zu La Financière de l’Echiquier unter www.lfde.com/de.

Disclaimer: Das vorliegende Dokument dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist es von Investoren nicht als Grundlage für finanzielle Entscheidungen anzusehen. Die hier ausgedrückten Ansichten beziehen sich auf den Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage und können zu einem anderen Zeitpunkt stark abweichen. 

Keine Entwarnung auf den Wohnimmobilienmärkten: Wohnungspreise und Mieten ziehen wieder an

Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien stieg im 1. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 %, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,0 %. Damit hat sich die Wachstumsdynamik der letzten 12 Monate nach einer leichten Schwächephase in der zweiten Jahreshälfte 2016 wieder verstärkt. Die den Index insgesamt nach oben treibenden wachstumsstarken Städte sind weiterhin von einer starken Nachfrage nach Mietwohnungen und vor allem nach Kaufobjekten geprägt. Die intensiv diskutierte Frage, ob es zur Bildung von Immobilienblasen kommt bzw. solche bereits an einzelnen Standorten entstanden sind, beantwortet F+B differenziert: „Die Schere zwischen den Preisen für Eigentumswohnungen an den Top 7-Standorten in Deutschland und der Mietentwicklung als Fundamental- und Vergleichsfaktoren geht weiter und sehr deutlich auseinander. Bei den Eigentumswohnungen spielt aber die Selbstnutzung die dominierende Rolle. Die für den Mietwohnungsmarkt viel wichtigeren Mehrfamilienhäuser (Zinshäuser) weisen nach wie vor bundesweit eine deutlich unterdurchschnittliche Preisdynamik aus. Die Relationen zwischen Kaufpreisen und Bestands- bzw. Neuvertragsmieten sind in diesem Segment unauffällig und nicht Besorgnis erregend“, sagte F+B-Geschäftsführer Dr. Bernd Leutner. Und weiter: „Wir beteiligen und nicht am ‚Kaffeesatz-Lesen‘, ob die Preise bei anziehenden Zinsen einbrechen. Niemand hat gesicherte Erkenntnisse über die Finanzmarktentwicklung und über die Elastizität der Wohnimmobilienpreise bei steigenden Zinsen. Wichtiger ist das örtliche Marktseitenverhältnis, also die Relation von Angebot und Nachfrage in der Zukunft“.

Während die Bestandsmieten im Vergleich von Q1/2017 zum Vorquartal nur leicht um 0,3 % anstiegen, wuchsen die Neuvertragsmieten wieder stärker um 0,8 %. Eigentumswohnungen verteuerten sich dagegen im gleichen Zeitraum um 1,9 % und Einfamilienhäuser um 1,3 %. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal 1/2016 übertrafen Eigentumswohnungen mit 8,7 % und Einfamilienhäuser mit 6,7 % den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 6,0 %. Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser stagnierten im Vergleich zum Vorquartal mit +0,1 %, im Jahresvergleich wuchsen sie um 1,3 % - mit leicht abgeschwächter Dynamik. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 2,9 % bzw. 1,1 % im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor deutlich unterhalb des Anstiegs des Wohn-Index. 

Das Segment der selbstnutzenden oder eine sichere Kapitalanlage suchenden Käufer von Eigentumswohnungen ist maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Gesamt-Index. Das Kapitalanlageinteresse nimmt stark zu. Alle anderen Einzel-Indizes von Preisen und Mieten verlaufen seit 2012 deutlich unterhalb des Gesamt-Index. „Der Markt für Eigentumswohnungen hat sich offenbar seit vier bis fünf Jahren vom Gesamtmarkt der anderen Wohnimmobilienarten und der Mieten nahezu komplett abgekoppelt und verfolgt eine eigene ökonomische Rationalität. Ein spekulatives Moment bei einer Fülle individueller Anlageentscheidungen also die Erwartung weiter steigender oder zumindest stabiler Preise kann deshalb an einzelnen Standorten nicht ausgeschlossen werden“, erklärte F+B-Chef Leutner.

Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern zeigte sich im bundesweiten Durchschnitt eine deutlich schwächere Wachstumsdynamik. Bis Ende 2010 verliefen die Preise für Einfamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen noch nahezu im Gleichklang. Bei Einfamilienhäusern wuchs der Index für diese Nutzungsart im Vergleich von Q1/2017 zu Q1/2012 um 20,9 %, bei den Mehrfamilienhäusern nur um 7,3 %. Im Zehn-Jahresvergleich übertreffen ebenfalls die EFH mit 26,6 % die MFH deutlich mit 8,8 %. Dass seitdem das Geschosseigentum der Preisentwicklung der Einzelhäuser davongelaufen ist, interpretiert Leutner nicht zuletzt als Beleg für den ungebrochenen Drang in die Innenstädte, also als Teil des Urbanisierungstrends. Konkret verteuerten sich Eigentumswohnungen innerhalb der letzten fünf Jahren um 33,0 % und in den vergangenen zehn Jahren (Vergleich jeweils der 1. Quartale) um 45,0 %.

F+B-Wohn-Index: Preis- und Mietenentwicklung – Index und Änderungen (in %)

 

Einfamilien-

häuser

Eigentums-

wohnungen

Mehrfamilien-

häuser

Neuvertrags-

mieten

Bestands-mieten

F+B-

Wohn-Index

Index 2017-I

(Ø 2004 = 100)

119,6

140,4

112,6

118,4

108,3

123,4

Änderung zum Vorquartal

1,3

1,9

0,1

0,8

0,3

1,4

Änderung zum Vorjahresquartal

6,7

8,7

1,3

2,9

1,1

6,0

F+B-Wohn-Index 2017 © F+B 2017

Die Mietentwicklung im Langfristvergleich

Die Neuvertragsmieten veränderten sich in den letzten fünf Jahren um 10,7 % und in den vergangenen zehn Jahren um 18,9 %. Bestandsmieten entwickelten sich noch etwas moderater um jeweils 4,9 % (Q1/2017 zu Q1/2012) und 7,1 % (Q1/2017 zu Q1/2007). Zum Vergleich: Der seit 2004 vierteljährlich fortgeschriebene F+B-Wohn-Index über alle Nutzungsarten bei Wohnimmobilien (Preise und Mieten) stieg im Fünf-Jahresvergleich der ersten Quartale um 20,2 % und binnen zehn Jahren um 27,3 %.

Betrachtet man die maximalen Neuvertragsmietsteigerungen in den 50 teuersten deutschen Städten über 25.000 Einwohner, so stehen im Jahresvergleich folgende Kommunen an der Spitze:

  • Lörrach + 8,5 %
  • Ostfildern + 5,7 %
  • Mörfelden-Walldorf + 4,8 %
  • Kelkheim (Taunus) + 4,6 %
  • Sindelfingen und Ingolstadt jeweils + 4,1 %
  • Berlin, Esslingen am Neckar und Regensburg mit jeweils +4,0 %

In keiner Stadt wird damit im Durchschnitt annähernd die 10 %-Grenze der Mietpreisbremse erreicht. Insbesondere die Top 7-Metropolen rangieren weit darunter.

Rangliste der Preise von Eigentumswohnungen

Kempten im Allgäu, Meerbusch und Langen (Hessen) machten im Jahresvergleich der jeweils ersten Quartale 2017/2016 mit Steigerungsraten von 20,6 %, 14,8 % und 12,9 % die größten Preissprünge. Kempten rückte damit innerhalb von sechs Monaten um 18 Rangplätze und einem Durchschnittspreis von 3.140 €/m² auf Position 23 vor. Damit ist die Allgäu-Metropole der Aufsteiger des vergangenen Jahres.

Die Top 7-Metropolen verzeichneten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlegern eine kontinuierlich wachsende Preisentwicklung mit kaum veränderten Rangplatzierungen. Nach Spitzenreiter München folgten auf Platz zehn Hamburg (3.770 €/m²), wobei in der Spitze mit 10.060 €/merstmals die 10.000-Schallmauer durchbrochen wurde. Stuttgart hat sich in Q1/17 auf Platz zwölf (3.480 €/m²) vorgeschoben. Auf Rang 13 folgte Frankfurt am Main (3.640 €/m²). Düsseldorf arbeitete sich auf Platz 24 vor (3.120 €/m²) und Köln (2.900 €/m²) verbesserte sich auf den Rangplatz 37. Die Wachstumsraten zwischen Q1/2017 und Q4/2016 bewegten sich zwischen 1,0 (München) und 4,1 % (Düsseldorf). Die Eigentumswohnungspreise in Berlin lagen qualitätsbereinigt mit durchschnittlich 2.710 €/m² nur noch knapp unter dem nächstteuren Top 7-Standort Köln. Darin spiegelt sich die enorme Aufholjagd wider, die die Bundeshauptstadt in den letzten Jahren gezeigt hat. Allein innerhalb des letzten Quartals konnten weitere zehn (!) Rangplätze auf Platz 62 der Top 500-Städte in Deutschland gut gemacht werden (+12,3 % zum Vorjahresquartal, +3,3 % zum Vorquartal). Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Berlin auch in die Top 50 einzieht und im Preisniveau nicht mehr mit Dreieich oder Schorndorf verglichen werden muss.

München belegte unangefochten seinen ersten Rangplatz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5.830 €. Mit einem Maximalwert von 11.090 € wurde erstmals die 11.000 €-Schallmauer für eine öffentlich inserierte Wohnung durchbrochen. Die sieben Münchner Umlandgemeinden Unterschleißheim (unverändert Platz zwei), Olching (Platz vier), Freising (Platz fünf), Dachau (Platz sechs), Germering (Platz neun), Fürstenfeldbruck (Platz elf), Erding (Platz 16) bildeten auch im ersten Quartal 2017 die Region der teuersten Städte Deutschlands.

Überdurchschnittliche Preissteigerungsraten verzeichneten am unteren Ende der Preisskala überraschenderweise die Lutherstadt Wittenberg (+ 4,3 % zum Vorquartal, +11,2 % zum Vorjahresquartal), Stendal in Sachsen-Anhalt (+ 7,9 % zu Q4/2016, +23,0 % zu Q1/2016), Schönebeck an der Elbe (+ 2,0 % zum Vorquartal, +19,0 % zum Vorjahresquartal) und Quedlinburg (+ 5,3 % zu Q4/2016, +15,4 % zu Q1/2016). Den größten Preisrückgang für Eigentumswohnungen binnen eines Quartals verzeichnete das niedersächsische Springe mit -14,1 %, so dass 26 Rangplätze auf jetzt Platz 467 verloren wurden. Die Schlusslichter der Tabelle bilden nach wie vor Zeitz (Durchschnittspreis 620 €/m²), Staßfurt (770 €/m²) und Görlitz (770 €/m²). 

Rangliste der Neuvertragsmieten

Auch bei den Neuvermietungsmieten stand München mit Marktmieten von durchschnittlich 13,10 €/m² für zehn Jahre alte, 75 m² große Wohnungen unverändert an der Spitze. Der Mietenanstieg zum Vorjahresquartal hat sich weiter auf 1,6 % verlangsamt. Das Mietniveau gegenüber dem Vorquartal 4/2016 blieb mit +0,5 % nahezu konstant. Enorm sind hier die Spitzenmieten, die maximal 22,40 €/m² erreichen.

Die Mieten in Frankfurt am Main (11,0 €/m², Rangplatz zwei) und Hamburg (10,10 €/m², Rangplatz elf) stiegen im vergangenen Jahr um 2,5 bzw. 1,3 %. Die Mietpreissteigerungen in Stuttgart (Rangplatz acht) wiesen mit 3,1 % und durchschnittlich 10,50 €/m², in Köln (Rangplatz 22) mit 2,3 % und 9,70 €/m² und Düsseldorf (Rangplatz 24, +2,8 %, 9,60 €/m²) allesamt Werte auf, die – bis auf Stuttgart - unterhalb des bundesdurchschnittlichen F+B Wohn-Indexwertes für die Neuvertragsmieten von 2,9 % im Jahresvergleich lagen. Im Vergleich mit den anderen deutschen Metropolen lag das Niveau der Angebotsmieten in Berlin immer noch deutlich unterhalb der anderen Top-Standorte in Deutschland. Mit 8,10 €/m² für die Standardwohnung rutschte der investive Hotspot allerdings um zwei Ränge auf Platz 106 ab – in anderen Standorten stiegen die Mieten, insbesondere in absoluten Werten, offenbar schneller. So verzeichneten die Marktmieten in der Hauptstadt im letzten Jahr mit 4,0 % eine erneut signifikante Aufwärtsbewegung, die auch im Vergleich des ersten Quartals 2017 mit dem vierten Quartal 2016 mit +1,1 % auch deutlich ausfiel. 

Die höchste Mietsteigerung innerhalb der TOP-50-Standorte im Vergleich der beiden Quartale Q1-2017 zu Q4-2016 verzeichnete mit 4,3 % Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck, gefolgt von Kornwestheim und Mörfelden-Walldorf mit jeweils +3,5 % und schließlich Weil am Rhein mit +3,4 %. Zittau in Sachsen behielt mit einer Durchschnittsmiete von 4,30 €/m² € von allen knapp 500 untersuchten Städte den Titel als der preiswerteste Wohnstandort Deutschlands. Den größten Preisrückgang in der Liste der Flop-50-Städte musste Kreuztal hinnehmen (-6,9 % im Vergleich zum Vorquartal). Die Stadt im Kreis Siegen-Wittgenstein rutschte infolgedessen von Rang 386 auf Rang 452. 

Datengrundlage und Methodik des F+B-Wohn-Index Deutschland
Der F+B Wohn-Index Deutschland kombiniert deutschlandweit die Miet- und Preisentwicklung von Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern mit den Trends von Neuvertrags- und Bestandsmieten von Wohnungen und den Ertragswerten von Mehrfamilienhäusern. Der Index ermittelt somit quartalsweise eine zusammenfassende Betrachtung des gesamten Wohnsegments in Deutschland, die bis auf die Postleitzahl und Straßenabschnittsebene reicht. Grundlage für den F+B Wohn-Index Deutschland sind Angebotsdaten von knapp 30 Mio. Objekten, der größten Preis- und Marktdatenbank in Deutschland. Die Preisdaten werden korrigiert um empirische Transaktionsabschläge und durch Georeferenzierung und Überprüfung auf Angebots-Dubletten und Fortläufer bereinigt. Die Schätzung der regionalen Zeitreihen für die zu Grunde liegenden Objektarten erfolgt mittels der hedonischen Regression, einem komplexen Verfahren der Ökonometrie und Statistik. Die Aggregation zu den Bundesindizes richtet sich nach dem Wohnungsbestand.

Über F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH
F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt zählt mit rd. 20 Mitarbeitern und einem bundesweiten Netzwerk von Immobilienfachleuten zu den großen, unabhängigen Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Produktfeldern in der Wohnungs- und Immobilienmarktforschung, der Portfolioanalyse und -bewertung, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Umweltforschung. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen sowohl Wohnungs- und Immobilienunternehmen als auch Banken und Bau-sparkassen, Städte/Gemeinden sowie Bundes- und Landesbehörden. Mit bundesweiten Marktdaten, Analysen und Studien etabliert F+B mehr Transparenz über die sich immer stärker ausdifferenzierenden Märkte und gewährleistet mehr Entscheidungssicherheit. F+B gibt seit 1996 den F+B Mietspiegel-Index heraus, die wichtigste empirische Grundlage über das Niveau der Mieten im Wohnungsbestand. Der F+B Wohn-Index als Kombination von Indizes für alle Objektarten wird seit 2011 vierteljährlich vorgelegt mit einer Datenreihe, die bis zum Jahre 2004 zurückreicht und damit langfristige Vergleiche ermöglicht.

Comgest führt japanische Aktienfonds zusammen

Die auf Qualitätswachstum spezialisierte, unabhängige internationale Asset-Management-Gesellschaft Comgest gibt die Verschmelzung ihres in Frankreich beheimateten Fonds Comgest Japan SICAV auf den in Dublin geführten Comgest Growth Japan UCITS-Fonds zum 21. April 2017 bekannt.

Zu diesem Datum wurden alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Comgest Japan auf den Comgest Growth Japan übertragen, und für die Anleger des aufgenommenen Fonds wurden neue Anteile ausgegeben. Der Fonds behält seinen Namen „Comgest Growth Japan“, das Management-Team sowie die Anlageziele bei. Diese richten sich auf Unternehmen, die in Japan ansässig sind oder dort agieren und langfristiges Qualitätswachstum bieten.

Dieses kombinierte Instrument verbessert das Angebot von Comgest an die internationalen Anleger durch ein kumuliertes verwaltetes Vermögen von etwa 33.339 Mio. JPY (284 Mio. EUR) (Stand 25. April 2017). Des Weiteren profitieren die Anleger von den auf USD, GBP und EUR lautenden Anteilsklassen, die von dem Dubliner Fonds als gesichert oder abgesichert angeboten werden.

Arnaud Cosserat, CEO und CIO von Comgest kommentiert: „Die Verschmelzung unserer beiden Japan-Fonds entspricht dem strategischen Ansatz von Comgest, das internationale Angebot zu verbessern. Dieser kombinierte Fonds mit seinem größeren verwalteten Vermögen wird unseren Anlegern, von denen viele unter Einhaltung strikter Fondsquoten arbeiten, einen besseren Zugang verschaffen. Ebenso können Anleger durch die Angebotsbreite der währungsbesicherten Anteilsklassen unseres Dubliner Fonds die Auswirkungen der Yen-Kursschwankungen ausgleichen und so in einer Region investieren, von der wir glauben, dass sie weiterhin attraktive Möglichkeiten für langfristige Anlagen mit Qualitätswachstum bietet.“

Der Comgest Growth Japan rangiert im obersten Zehntel der Morningstar-Vergleichsgruppe für die 5-Jahres-Performance, aktuell im 98. Perzentil*.


*Morningstar-Ranking für den Comgest Growth Japan JPY ACC (IE0004767087) für den Fünfjahreszeitraum bis zum 31.03.2017.

Über Comgest:
Comgest wurde 1985 gegründet und ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit globalem Hauptsitz in Paris und strategischen Niederlassungen in Dublin, Hongkong, Tokio, Singapur und Boston. Seit ihrer Gründung zeichnet sich Comgest durch ihren einzigartigen Anlagestil aus. Dieser besteht in der Auswahl von Unternehmen mit hohen Qualitätsmerkmalen und einem soliden Ausblick auf nachhaltiges Wachstum. Comgest betreut einen vielfältigen internationalen Kundenstamm. Das Unternehmen beschäftigt über 140 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in Höhe von mehr als 21,8 Mrd. EUR (Stand: 31. Dezember 2016).

Aviva Investors legt Long-Lease-Fonds für Kontinentaleuropa auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, weitet mit dem Start des Aviva Investors Continental European Long Lease Strategy Fund (CELLS) ihre Long Lease-Strategie auf Kontinentaleuropa aus. Ein erfolgreiches erstes Closing  über ein Volumen von 105 Millionen Euro von zwei Versicherungsinvestoren wurde im April dieses Jahres getätigt.

Der Fonds strebt einen sicheren und berechenbaren Cashflow aus überwiegend indexgebundenen Mietverhältnissen an. Das Portfolio wird aus kontinentaleuropäischen (exklusive Großbritannien) Immobilien bestehen, mit einem Schwerpunkt auf Büro-, Einzelhandels- und Alternativsektoren in Deutschland, Österreich, Benelux und Skandinavien. Die Vermögenswerte werden an qualitativ hochwertige Mieter mit langlaufenden Mietverträgen, in der Regel mit einer mindestens 15-jährigen Restlaufzeit, vermietet. Der Fonds zielt auf eine vierteljährliche Ausschüttung zwischen vier und fünf Prozent pro Jahr ab.

Der Fonds wird von Gil Bar, Managing Director Deutschland, und dem interim Fondsmanager Martin Zdravkov betreut. Darüber hinaus werden die beiden auf die Erfahrung des Aviva Investors UK Long Income-Teams zurückgreifen, das schon seit 20 Jahren Long-Lease-Strategien verwaltet.

Gil Bar, Managing Director, Real Estate, Germany, sagte:
"Wir freuen uns mit der Einführung von CELLS unsere Long-Lease-Investmentkompetenz in Kontinentaleuropa ausweiten zu können. Bereits 2004 haben wir im Vereinigten Königreich den Lime Property Fund gestartet; jetzt können wir diesen 12-jährigen Track Record zusammen mit unserem Deal Sourcing- und solidem Kreditanalyse-Know-how nutzen, um eine Long Lease-Strategie in Kontinentaleuropa anzubieten. Wir glauben, dass der Fonds eine überzeugende Lösung für Anleger darstellt, die im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf der Suche nach einem sicheren Cashflow sind."

Gaston Brandes, Managing Director, Head of Business Development, Real Estate, fügt hinzu:
"Unsere Kunden haben unser Fachwissen und die starke Performance im Long Lease-Bereich gut aufgenommen. Das Investoreninteresse, insbesondere bei europäischen Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen, war sehr erfreulich und wir arbeiten aktiv mit einer ausgewählten Gruppe zusammen, um ihre Allokation im Laufe des Jahres weiterzuentwickeln."

Jean-François Bay wechselt zu La Financière de l’Echiquier

La Financière de l’Echiquier (LFDE) gibt bekannt, dass Jean-François Bay zum 15. Mai Direktor Strategie Business Development und internationale Expansion des Unternehmens wird. Als Mitglied der Geschäftsführung wird er eng mit Didier Le Menestrel, dem CEO des Unternehmens, zusammenarbeiten. Ferner wird er in dieser Position die Erarbeitung eines strategischen Plans zur Aufgabe haben, mit dem die Präsenz von LFDE in seinem Kundennetzwerk, das sich aus Vermögensverwaltern, institutionellen Anlegern, Privatbanken und Family Offices zusammensetzt, sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene gestärkt werden soll. Jean-François Bay wird ein Team von etwa dreißig Personen leiten, von denen sich zehn speziell der Entwicklung des Unternehmens außerhalb von Frankreich widmen.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass eine in unserer Branche so bekannte und geschätzte Persönlichkeit zu uns wechselt. Ich kenne Jean-François bereits seit einigen Jahren. Seine ausgezeichnete Kenntnis der Märkte und ihrer Akteure sowie seine Ideen, sein Enthusiasmus und seine Hingabe haben mich schon immer sehr beeindruckt“, so Didier Le Menestrel. „Unser Angebot an Lösungen wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut und um globale diversifizierte Fonds und eine ganze Palette alternativer Anlagen ergänzt. Mit Hilfe der Erfahrung und des Unternehmergeistes von Jean-François können wir diese Diversifizierung vorantreiben und unsere Fähigkeit, für unsere Kunden Mehrwert zu schaffen, weiter ausbauen.“

Jean-François Bay begann seine Laufbahn bei OFI AM im Bereich Vertrieb an institutionelle Anleger, anschließend wechselte er auf internationaler Ebene zu Invesco. Im Jahr 2000 kam er als Sales Manager zur alternativen Vermögensverwaltungsgesellschaft ADI Gestion. 2002 gründete er dann Seeds Finance und Multiratings, deren Generaldirektor er bis zu ihrer Übernahme durch Morningstar – einem der ersten unabhängigen Finanzanalysten – im Jahr 2010 war. Anschließend wurde Jean-François Bay Generaldirektor von Morningstar France, das heute 50 Mitarbeiter beschäftigt. Er ist außerdem Ehrenmitglied und Gründer der Association Française des Investisseurs Institutionnels (AF2i) und verfügt über einen Abschluss des Institut Supérieur du Commerce (ISC) im Bereich Finanzen.

Über La Financière de l’Echiquier
La Financière de l’Echiquier wurde 1991 gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von ca. 8 Milliarden Euro und rund 100 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Das Unternehmen ist zu 100 % im Besitz seiner Führungskräfte und Mitarbeiter. Seine Tätigkeit betrifft die Verwaltung des Sparguthabens und der Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE ist auch in Deutschland, Österreich, Belgien, der Schweiz, Italien und Spanien präsent. – http://www.lfde.com

Angesichts hoher Volatilität und niedriger Renditen sollte aktives Management die Nase vorn haben

Im aktuellen Investmentumfeld, das durch eine höhere Volatilität sowie niedrige Renditen geprägt ist, setzt die überwiegende Mehrheit der professionellen Fondsanleger wie beispielsweise Einzel- und Dachfonds-Portfoliomanager bei der Alpha-Generierung auf aktives Management sowie den Einsatz alternativer Investments. Zu diesem Ergebnis gelangt eine neue Umfrage von Natixis Global Asset Management, im Zuge derer professionelle Fondsinvestoren aus 28 Ländern Europas, Amerikas, des Nahen Ostens sowie Asiens befragt wurden. Diese Umfrage wies geopolitische Ereignisse (67%), das Zinsniveau (49%) sowie die Besorgnisse des Marktes um die Lage in China (36%) als die drei wichtigsten Ursachen für Wertschwankungen im Jahr 2017 aus. Derweil wird die Liste der Besorgnisse beim Risikomanagement durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld angeführt (77%).

Professionelle Investoren gehen davon aus, dass eine höhere Volatilität am Markt wahrscheinlich auch zu einer größeren Streubreite der Aktienerträge führen wird. So gaben 95% der Befragten an, bei der Alpha-Generierung aktivem Management den Vorzug vor passiven Investments zu geben. Bei Engagements in nicht-korrelierten Anlageklassen (74%) sowie an den Schwellenländermärkten (77%) favorisiert man ebenfalls aktives Management.

Matthew Shafer, Executive Vice President für den internationalen Vertrieb bei Natixis Global Asset Management, erklärt dazu: „Obwohl professionelle Fondsinvestoren die politischen und volkswirtschaftlichen Veränderungen in Europa und Asien aufmerksam im Auge behalten, betrachten sie Wertschwankungen aber auch als Anlagechance. Aus diesem Grund setzen sie sowohl bei der Alpha-Generierung als auch bei der Risikosteuerung auf aktives Management.“

Professionelle Investoren gehen für das kommende Jahr zwar von ausgeprägteren Wertschwankungen aus und befürchten, dass Anleger zu hohe Risiken in Kauf nehmen könnten. Trotzdem scheuen sie sich selbst nicht, Risiken einzugehen. Dies spiegelt sich auch in ihren Zukunftseinschätzungen für die Märkte sowie in ihrer Asset Allocation wider.

Derzeit stellen professionelle Fondsinvestoren ihre Strategien auf den Prüfstand, um so sicherzustellen, dass diese auch auf volatile, unsichere Märkte vorbereitet sind. Drei Viertel (74%) der Umfrageteilnehmer nutzen dabei als Instrumente zur Diversifikation des Portfoliorisikos alternative Investments. Gleichzeitig hält es über die Hälfte (54%) der Befragten für unerlässlich, in alternative Anlagen zu investieren, um auf diese Weise den breiten Markt zu übertreffen. Dies deckt sich mit der aktuellen Ausgabe des „Fund Buyer Focus“ von MackayWilliams1, welche einen stärkeren Fokus professioneller Fondsanleger auf alternative Investments sowie thematisch orientierte Anlagestrategien belegt.

„Wir beobachten momentan eine deutliche Veränderung von den bisherigen passiven bzw. Long Only-Anlagemodellen hin zu einem neuen Investment-Mix. Dieser basiert auf einer Kernkomponente aus aktiven Anlagealternativen mit geringer Volatilität, die dann durch liquide und illiquide Investmentalternativen ergänzt wird“, führt Shafer aus.

Bei der Asset Allocation vertreten professionelle Investoren ganz grundsätzlich die Auffassung, dass sich Schwellenländeraktien im Jahr 2017 hervorragend entwickeln werden. So rechnen 47% der Befragten damit, dass dieses Segment von allen Aktienmärkten die besten Ergebnisse vorlegen wird. Was Anlagechancen an den Schwellenländermärkten betrifft, so dürfte die Anlageregion Asien (exkl. Japan) nach Einschätzung professioneller Fondsanleger im Jahr 2017 die beste Performance vorlegen.

1) Die jährliche Studie „Fund Buyer Focus“ (FB50), einem deutschen Ableger von Mackay Williams, ermittelt die Marken-Performance von Vermögensverwaltern. Dabei werden die Ergebnisse bei der Fondsselektion im Hinblick auf eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zugrunde gelegt. Die aktuelle Ausgabe des „Fund Buyer Focus“ von MackayWilliams ist am 29. März 2017 veröffentlicht worden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Methodik
Die Umfrage von Natixis unter professionellen Fondsinvestoren aus dem Jahr 2017 berücksichtigt die Erkenntnisse und Meinungen von 200 professionellen Fondsanlegern aus 28 Ländern Europas, Amerikas, des Nahen Ostens und Asiens. Die Daten wurden im Oktober und November vom Research-Unternehmen CoreData erhoben. Die Ergebnisse sind in einem neuen Whitepaper mit dem Titel „Double Down“ veröffentlicht worden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite http://www.durableportfolios.com.

Über Natixis Global Asset Management
Natixis Global Asset Management bietet umsichtig agierenden Investmentexperten weltweit noch ausgefeiltere Investmentoptionen an. Im Rahmen unseres Durable Portfolio Construction®-Ansatzes konzentrieren wir uns auf den Faktor Risiko, um unsere Kunden bei der Strukturierung strategisch optimierter Portfolios zu unterstützen, die darauf ausgelegt sind, den derzeit unberechenbaren Märkten zu trotzen. Dabei greifen wir auf umfassendes Investoren-Know-how sowie auf gründliche Branchenkenntnisse zurück und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um unsere Gespräche mit objektiven Zahlen und Daten zu unterstützen.

Nachhaltig Investieren mit ebase

„Die Entscheidung für eine bewusste und nachhaltige Lebensweise ist längst mehr als nur eine Modeerscheinung“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Dies zeige sich in allen Lebensbereichen. „Aus diesem Grund wünschen sich auch immer mehr Anleger, ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen zu können und berücksichtigen neben wirtschaftlichen Faktoren auch ökologische und soziale Aspekte bei ihren Anlageentscheidungen.“

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit, was sich beispielsweise auch in der Unternehmensführung (Corporate Governance) im eigenen Haus niedergeschlagen hat. So ist ebase vor kurzem zum dritten Mal in Folge als „Top Employer“ zertifiziert worden. Ebenso wird im Unternehmen darauf geachtet, dass die eigenen Firmenfahrzeuge eine niedrige CO2-Belastung aufweisen.

Für die „Nachhaltige Geldanlage“ mit Fonds bietet ebase Vermittlern ab sofort auf der Homepage (b2b.ebase.com) unter der Rubrik „Aktionen & News“ einen eigenen Bereich mit vielfältigen Informationen. Auf dieser Internetseite werden unter anderem Investmentfonds gelistet, die mit dem sogenannten FNG-Siegel des Forums Nachhaltiger Geldanlagen e.V. ausgezeichnet und über ebase handelbar sind.

Das FNG-Siegel zeichnet Fonds aus, die nach festgelegten Kriterien einen signifikanten Mindeststandard an Nachhaltigkeit und Transparenz erfüllen. „Derzeit finden Kunden und Vermittler auf unserer Homepage 23 Fonds mit dem FNG-Siegel – dies sind Aktien-, Renten- und Mischfonds, die gemäß strenger Kriterien nachhaltig investieren“, erklärt Geyer. Diese Fonds seien daher eine einfache Form der nachhaltigen Geldanlage für Kunden und Vermittler.

Darüber hinaus bietet ebase Kunden und Vermittlern im Rahmen der Online-Fondssuche die Möglichkeit, mit Hilfe spezieller Ethik- und Nachhaltigkeitskriterien, gezielt nach nachhaltigen Fonds zu suchen. Über Filterkriterien können beispielsweise Fonds mit Umweltorientierung und der Berücksichtigung von erneuerbaren Energien, oder mit Ausschluss von Atomenergie, Gentechnik, Tierversuchen oder Rüstung gesucht werden. „Durch einfaches Anklicken der jeweiligen Filter finden Kunden wie Vermittler sehr komfortabel einen Fonds, der den persönlichen Präferenzen entspricht“, betont Rudolf Geyer abschließend.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 30 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung.

Neun internationale Startups für den ersten PropTech Innovation Award nominiert

Union Investment und das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), Europas erster privater Campus für Unternehmertum, veranstalten gemeinsam den weltweit ersten PropTech Innovation Award. Ziel ist es, innovative Ideen zu küren, die das Potential haben, die Immobilienindustrie global zu verändern. Weltweit wurden Startups dazu aufgerufen, sich zu bewerben. Die Kriterien waren bewusst breit angelegt, da große Veränderung – Disruption –  häufig von branchenfremden Unternehmen ausgeht.

Über 200 Startups aus 46 Ländern haben sich beworben. Daraus haben Union Investment und GTEC neun Unternehmen für die Endrunde ausgewählt. Die Finalisten werden ihre Ideen am 17. Mai 2017 in Berlin vor Publikum und Jury vortragen. Den drei Siegern winken insgesamt 35.000 Euro Preisgeld. Außerdem ein Platz im neuen GTEC Lab in Frankfurt am Main. Das bedeutet kostenlose Bürofläche und Zugang zum GTEC-Netzwerk von Mentoren und Investoren.

Die PropTech Innovation Award Jury

Dem anspruchsvollen Thema angemessen setzt sich die Jury des PropTech Innovation Awards aus Experten unterschiedlicher Bereiche zusammen. Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Startup-Szene und Immobilienindustrie wählen gemeinsam das innovativste Startup aus. Neben den oben genannten Panelteilnehmern gehören der Jury  Ron Hillmann, Managing Director von BVP Berlin Venture Partners, Jan Thomas, Herausgeber des Startup-Magazins Berlin Valley, und Benjamin Rohé, Managing Director des GTEC, an.

Die folgenden Startups haben es in die letzte Runde geschafft und werden sich und ihre Ideen am 17. Mai präsentieren.

Die Finalisten des PropTech Innovation Award 2017

  • DRS DefectRadar aus Wien ermöglicht die Dokumentation von Baumängeln in der Cloud.

  • Architrave aus Berlin ist eine zentrale Plattform für Bauunterlagen- und Abläufe.

  • Casavi aus München ist eine Cloud-Plattform für digitales Gebäudemanagement.

  • Green City Solution aus Berlin entwickelt Clean-Tech-Lösungen für die Städteplanung.

  • BrickVest aus London ist eine weltweite Plattform für Immobilieninvestoren jeder Größe.

  • ALLVR aus Berlin setzt Virtual Reality Brillen im professionellen Immobilienumfeld ein.

  • Building Radar aus München ist eine Suchmaschine für Neubauprojekte.

  • Opinum aus dem belgischen Charleroi ist ein Onlineportal auf dem Gebäudedaten zentral gesammelt und ausgewertet werden.

  • PointGrab aus Israel ist eine Sensorenplattform für Smart Buildings.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gtec.berlin/proptech2017/

Über Union Investment Real Estate GmbH
Union Investment ist einer der führenden Immobilien-Investment-Manager in Europa. Unser Lösungsangebot umfasst Offene Immobilien-Publikumsfonds und -Spezialfonds sowie Service- und Bündelungsmandate mit einem Volumen von aktuell über 32 Milliarden Euro. Mit einem Transaktionsvolumen von 4,6 Milliarden Euro gehörte Union Investment auch 2016 wieder zu den aktivsten europäischen Investmentakteuren. Das Thema Digitalisierung treibt Union Investment in unterschiedlichen Handlungsfeldern voran. Hierzu gehört die Automatisierung von Geschäftsprozessen ebenso wie Smart Analytics. Um die großen Potentiale für die Erweiterung und Entwicklung des Geschäftsmodells zu heben, hat Union Investment hat u.a. eine Kooperation mit dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) in Berlin geschlossen.

Über GTEC
Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) ist der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa. Es verbindet ein internationales Netzwerk von Unternehmen, Universitäten und Startups mit der breiten Öffentlichkeit. GTEC wurde im Jahr 2015 in Berlin gegründet und wird von der ESMT, Globumbus, Henkel, Innogy, Noerr und der Sigmund Kiener Stiftung, Union Investment und Tishman Speyer unterstützt. GTEC hat Standorte in Berlin und Frankfurt am Main. Unter dem Dreiklang Inspire, Guide, Grow (inspirieren, anleiten, wachsen) fördert GTEC weltweites Unternehmertum. Dazu werden diverse Programme und Veranstaltungsreihen angeboten. Angefangen bei den Vorlesungen und Meetups über die Startup-Academy und das Startup-Lab bis hin zur Executive Education. Um Innovationen auf bestimmten Gebieten zu fördern, vergibt GTEC gemeinsam mit ausgewählten Industriepartnern regelmäßig Awards.

Mit dem neuen Fonds LBBW Global Equity präsentiert die LBBW Asset Management ihre Strategie für weltweite Aktieninvestments

Ein systematisch fundamentaler Scoring-Ansatz, verbunden mit einem diskretionären Overlay – auf dieser Basis selektiert die LBBW Asset Management bei dem neu aufgelegten Publikumsfonds LBBW Global Equity vielversprechende Titel aus dem Universum des MSCI World mit seinen circa 1.650 internationalen Aktien. Dieses Universum kann das Fondsmanagement um bis zu 10 Prozent Emerging-Markets-Aktien ergänzen.

Mit ihrer sehr systematischen Vorgehensweise und der wirkungsvollen Einbindung ihres hauseigenen Einzeltitel-Researchs bietet die LBBW Asset Management eine interessante Alternative zu anderen globalen Aktienstrategien. „Wenn Investoren an ein globales Aktien-Exposure denken, dann fällt ihnen meist zuerst der MSCI World ein“, sagt Christoph Keidel, der Fondsmanager des LBBW Global Equity. „Aus Gesprächen mit Kunden wissen wir allerdings, dass der große Umfang dieses globalen Aktienindex und seine Vielschichtigkeit nach einer systematischen Erschließung des Universums verlangt – und nach einer deutlichen Reduktion seiner Komplexität. Deshalb haben wir mit dem LBBW Global Equity einen neuen Ansatz gewählt.“

Der Selektionsprozess erfolgt in drei Schritten. Ausgangsbasis ist das Anlagespektrum des MSCI World mit seinen rund 1.650 internationalen Aktien. Dieses Anlageuniversum wird im ersten Schritt um jene Unternehmen bereinigt, die nicht den ESG-Vorgaben der LBBW Asset Management im Hinblick auf verantwortungsbewusstes Investieren entsprechen. Ein Beispiel ist der Ausschluss von Unternehmen, die mit Streumunition Geschäfte machen. Anschließend werden aus den verbleibenden Aktien mittels eines Scoring-Modells die Titel für die weitere Analyse ausgewählt. Das Scoring-Modell der LBBW Asset Management setzt sich dabei aus Faktoren verschiedener Bewertungsbereiche zusammen und reicht von der Analyse der Profitabilität der Unternehmen und der Qualität der Erträge über die Volatilitätsbetrachtung bis hin zu Value- und Momentum-Faktoren. Im dritten und letzten Schritt erfolgt die Auswahl der letztlich im Fonds enthaltenen Titel durch das Fondsmanagement auf Basis fundamental-qualitativer Kriterien.

„Und genau das ist der wesentliche Unterschied“, erklärt Christoph Keidel. Denn in diesem letzten Schritt komme die Erfahrung des Fondsmanagements und das Research zum Tragen. Der Portfoliomanager hat die Freiheit, aus dem bereits aufbereiteten Universum unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten sowie unter besonderer Berücksichtigung von Anlagerestriktionen das Zielportfolio zu konstruieren. „Im Gegensatz zu der sonst üblichen Vorgehensweise, bei der mittels Multi-Faktor-Strategien zu bestimmten Marktphasen Risikoprämien vereinnahmt werden sollen, setzen wir mit unserem Ansatz auf eine fundamental-qualitative Titelselektion“, betont Christoph Keidel. „Wir vermeiden damit systematisch Fehler, die ansonsten hinsichtlich des Market-Timings und der Allokation von Risikoprämien entstehen können.“

LBBW Global Equity
ISIN: DE000A2DHTM8
WKN: A2DHTM
Verwaltungsvergütung:  1,50 % p.a.
Ausgabeaufschlag:  5,00 %
Aufgelegt am:  3. April 2017
Geschäftsjahr: 1. November bis 31. Oktober
Ertragsverwendung: Ausschüttung
Fondswährung: EUR

LBBW AM erhält Österreichisches Umweltsiegel für zwei Nachhaltigkeitsfonds mit Fokus auf Aktien und Renten
Die LBBW Asset Management wurde für zwei ihrer Nachhaltigkeitsfonds mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ prämiert: Den LBBW Nachhaltigkeit Aktien R (ISIN: DE000A0NAUP7) und den LBBW Nachhaltigkeit Renten R (ISIN: DE000A0X97K7). Die LBBW Asset Management ist damit eines von fünf deutschen Unternehmen, das von der Republik Österreich im Bereich „Nachhaltige Finanzprodukte“ ausgezeichnet wurde.

Die Auswahlkritierien für Umweltzeichen-Fonds sind strikt: Ausgeschlossen werden Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder dessen Handel investieren. Ebenso ausgeschlossen werden Fonds, die Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen tätigen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen. Der Auswahlprozess sichert einen definierten Qualitätsstandard und identifiziert Unternehmen, die positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen stellen Anlegern gemäß den Transparenzleitlinien des European Sustainable and Responsible Investment Forums ein klares Bild über ihr ökologisch-soziales Konzept zur Verfügung.

Union Investment startet ersten Green-Bonds-Fonds

Union Investment hat erstmals einen Fonds für Green Bonds aufgelegt. In Green Bonds investierte Mittel müssen zur Finanzierung ökologischer Projekte genutzt werden. Der UniInstitutional Green Bonds für institutionelle Anleger investiert überwiegend in Green Bonds internationaler Emittenten. Zusätzlich mischt der Fonds Anleihen von Unternehmen bei, deren Geschäftsfelder in Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (u.a. Ökologie, soziale Projekte). stehen. Dadurch wird die Diversifikation des Portfolios erhöht.

Die Titelauswahl beim UniInstitutional Green Bonds (WKN: A2AR3W, ISIN: DE000A2AR3W0) erfolgt auf Basis einer fundamentalen Kreditanalyse in Kombination mit einer Nachhaltigkeitsanalyse der Emittenten. Durch die Nutzung des auch bei den Nachhaltigkeitsfonds von Union Investment eingesetzten Nachhaltigkeitsfilters werden Papiere von Emittenten von vornherein ausgeschlossen, die zum Beispiel gegen Menschenrechte verstoßen oder Nuklearenergie produzieren. Das gilt auch für Green Bonds dieser Unternehmen.

Bei Auflegung des UniInstitutional Green Bonds lag der Anteil von Green Bonds am Gesamtportfolio bei knapp 70 Prozent (Mindestquote 51 Prozent). Dieser soll in den nächsten Jahren auf 90 bis 100 Prozent steigen. Die größte Emittentengruppe im Fonds bilden derzeit Unternehmen, gefolgt von staatsnahen Emittenten wie Förderbanken. In der Länderallokation dominieren Frankreich, Deutschland und die Niederlande. High-Yield-Anleihen können maximal zehn Prozent des Portfolios ausmachen, Fremdwährungsrisiken werden abgesichert. Fondsübergreifend hat Union Investment bereits eine Milliarde Euro in die Anlageklasse Green Bonds investiert.

Green Bonds bieten Investoren hinsichtlich der Mittelverwendung, die bis zum Laufzeitende dokumentiert wird, Transparenz. Finanziert werden Projekte mit einem direkten Umweltnutzen wie Windkraftanlagen oder Solarparks. Zur Schaffung von Transparenz trägt der etablierte Marktstandard „Green Bond Principles“ der International Capital Market Association wesentlich bei, zu deren Mitgliedern Union Investment zählt. Die Kapitalmittel müssen zudem gesondert von den Kapitalströmen des Emittenten verwaltet werden.

Das junge Anleihesegment dürfte von der politischen Entwicklung, beispielsweise der beim Pariser Weltklimagipfel zugesagten Zahlung in Höhe von jährlich 100 Mrd. US-Dollar ab 2020 für weniger finanzstarke Staaten zur Bewältigung von Klimawandel und für Klimaschutz, profitieren. Hinzu kommen als positive Faktoren für das Marktsegment vermehrte regulatorische Umwelt- und Nachhaltigkeitsvorgaben. Während 2016 Green Bonds mit einem Volumen von rund 90 Milliarden US-Dollar emittiert wurden, könnte das Volumen in diesem Jahr Schätzungen zufolge 150 Milliarden US-Dollar erreichen.

„Der Fonds bietet institutionellen Anlegern ein attraktives Rendite-Risiko-Profil. Da Green-Bond-Investoren meist einen längerfristigen Anlagehorizont haben, rechnen wir mit einer gegenüber klassischen Unternehmensanleiheinvestments reduzierten Volatilität bei vergleichbaren Renditechancen. Gleichzeitig können die Anleger gezielt Umwelt- und Infrastrukturprojekte fördern“, sagt Portfoliomanager Michael Kobel.

Deutlicher Stimmungsumschwung gegenüber Kreditzyklus, Inflation und Zinsen

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner jährlichen Versicherungsstudie mit dem Titel „A Reversal in Expectations“ veröffentlicht. An der Umfrage nahm eine Rekordzahl von über 300 CIOs und CFOs globaler Versicherungsunternehmen teil, die ein Bilanzvermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar beziehungsweise 40 Prozent des weltweiten Branchenvermögens repräsentieren.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich in der Versicherungsbranche eine bemerkenswerte Wende vollzogen hat. Nur noch ein Drittel der Versicherer ist überzeugt, dass wir uns in der Spätphase des Kreditzyklus befinden, verglichen mit 75 Prozent der Teilnehmer im Vorjahr. Damit überwiegt die Ansicht, dass sich die aktuelle weltweite Erholungsphase verlängert hat. Die Versicherungsunternehmen geben sich zwar aufgrund der politischen Unsicherheit und des Niedrigzinsumfeldes zurückhaltend, sind jedoch eindeutig optimistischer als in den Befragungen der vergangenen Jahre.

„Die Umfrage deutet ganz klar auf eine positive Einschätzung der Weltwirtschaft sowie eine optimistische Haltung gegenüber steigenden Aktienkursen und Zinsen hin“, so Volker Anger, Leiter der DACH-Region beim Insurance Asset Management von GSAM. „Dieser Optimismus zeigt sich in einer größeren Risikoneigung bei Aktien, weniger liquiden Vermögenswerten und insbesondere bei festverzinslichen Anleihen.“

Obwohl die Einschätzungen der gesamtwirtschaftlichen Lage weitgehend übereinstimmten, kam die diesjährige Umfrage zum gleichen Schluss wie die des Vorjahres: Regionale Unterschiede beeinflussen die Anlageentscheidungen. Da von erhöhten Staatsausgaben ausgegangen wird, rechnet fast ein Drittel der Versicherer in den USA und Europa mit einer Erhöhung ihrer Allokation in Infrastrukturanleihen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Versicherungsgesellschaften aus dem asiatisch-pazifischen Raum plant eine Aufstockung in US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert von 45 Prozent. Zudem sind Versicherer aus den USA und Europa an gewerblichen Hypothekendarlehen interessiert. Dies deutet darauf hin, dass sie in diesem Jahr verstärkte Investitionen in diese Anlageklasse planen.

Weitere Kernaussagen der diesjährigen Versicherungsstudie sind:

  • Hauptsorge: Aufgrund der niedrigen Zinsen und der hohen Aktienbewertungen sorgen sich die Versicherer hauptsächlich darum, angemessene Renditen zu generieren. Das Risiko politischer Ereignisse steht bei ihren gesamtwirtschaftlichen Bedenken dabei an erster Stelle.
  • Marktausblick: Die Versicherungsgesellschaften zeigen sich optimistischer bezüglich Zinsen, Aktien und Anleihen. Insbesondere glauben 88 Prozent der Versicherer an eine positive Wertentwicklung des S&P 500 Index in diesem Jahr. Vergangenes Jahr ging mehr als die Hälfte der Versicherungsunternehmen von negativen Renditen aus.
  • Anlagechancen: Die Versicherer schätzen die Investmentmöglichkeiten positiver ein. Nur ein Drittel der Befragten rechnet mit schlechteren Anlagechancen, verglichen mit 48 Prozent im Jahr 2016.
  • Verbesserte Renditen: Während die Versicherungsgesellschaften sich optimistischer zu ihren Anlageaussichten äußern, planen sie gleichzeitig eine höhere Gewichtung renditestärkerer und weniger liquider Anlageklassen. Dazu zählen unter anderem Private Equity, Unternehmensanleihen von Mittelständlern, Infrastrukturanleihen und Collateralized Loans Obligations.
  • Portfoliorisiko: Die Versicherer scheinen geneigt, ihr Gesamtrisiko im Portfolio zu erhöhen und ihr Aktien- und Anleiherisiko aufzustocken.
  • Kapitalisierung: Die Kapitalausstattung stellt für die Branche kein Problem dar. Über 90 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Branche bereits ausreichend kapitalisiert oder überkapitalisiert ist.

Methodik
GSAM Insurance Asset Management hat die diesjährige Studie gemeinsam mit dem unabhängigen externen Marktforschungsunternehmen KRC Research durchgeführt. Die weltweite Online-Umfrage erhielt Antworten von 317 hochrangigen Versicherungsexperten, darunter 254 Chief Investment Officers (CIOs), 50 Finanzvorstände (CFOs) und 13 Personen, die beide Funktionen wahrnehmen. Nach Regionen aufgeschlüsselt kamen 179 Antworten aus Amerika, 80 aus der EMEA-Region und 58 aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Die Befragten repräsentieren Versicherungsunternehmen aus aller Welt, quer über die Bereiche Leben, Sach- und Haftpflicht, Multi-Line, Rückversicherung und Gesundheit. Das globale Bilanzvermögen dieser Versicherer beläuft sich auf über 10 Billionen US-Dollar.

Über GSAM Insurance Asset Management
GSAM Insurance Asset Management verwaltet aktuell ein Versicherungsvermögen von über 230 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2016). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Asset-Allokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html

Über Goldman Sachs Asset Management
Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist einer der global führenden Vermögensverwalter. GSAM beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter an 31 Standorten weltweit. Das Unternehmen stellt institutionellen und Privatanlegern Anlage- und Beratungslösungen zur Verfügung, wobei die angebotenen Strategien das gesamte Spektrum an Anlageklassen, Branchen und Regionen abdecken. Unsere Anlagelösungen beinhalten Anleihen, Geldmärkte, börsengehandelte Aktien, Rohstoffe, Hedge-Fonds, Private Equity und Immobilien. Diese Lösungen stehen unseren Kunden im Rahmen unserer unternehmenseigenen Strategien, strategischen Partnerschaften und unseren offenen Architekturprogrammen zur Verfügung. Unsere Anlageteams umfassen mehr als 700 Anlagespezialisten, die die Marktkenntnisse, das Fachwissen im Bereich Risikomanagement und die technologischen Möglichkeiten von Goldman Sachs nutzen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, sich in den dynamischen Märkten von heute zu behaupten und ermitteln Anlagechancen, die ihre Portfolios und ihre langfristigen Anlageziele prägen. Wir stellen unsere globale Kompetenz den weltweit führenden Pensionsfonds, Staatsfonds, Zentralbanken, Versicherungsgesellschaften, Finanzinstituten, Stiftungen, Privatpersonen und Family Offices bereit. Im Auftrag dieser Kunden erbringen wir Anlage- oder Beratungsdienstleistungen. Per 31. Dezember 2016 belief sich das von GSAM verwaltete Vermögen auf 1,178 Billionen US-Dollar.

RLI Investors: Veränderungen in der Unternehmensleitung

Katrin Poos (52) ist mit Wirkung zum 1. Mai 2017 Geschäftsführerin des Investment und Asset Managers für Logistikimmobilien RLI Investors (RLI). Sie folgt auf Bodo Hollung, der ab sofort nicht mehr für die RLI tätig ist.

Katrin Poos wird in ihrer neuen Funktion gemeinsam mit dem elfköpfigen RLI-Team die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und den weiteren Ausbau des verwalteten Immobilienvermögens vorantreiben. Das Transaktionsvolumen in 2016 von derzeit rund 400 Millionen Euro soll innerhalb der kommenden drei Jahre auf ein Portfolio von einer Milliarde Euro (Assets under Management, AuM) wachsen.

Mit Katrin Poos hat RLI eine ausgewiesene Expertin im Bereich Logistik- und Lagerimmobilien für das kontinuierlich wachsende Unternehmen gewonnen. Poos ist seit 25 Jahren im internationalen Immobilienmanagement tätig, einen Großteil ihrer beruflichen Karriere hat sie im Segment Lager-und Logistikimmobilien verbracht. Während ihrer langjährigen Laufbahn hatte die Juristin und Immobilienfachwirtin diverse Führungspositionen in renommierten Immobilieninvestmenthäusern inne. Sie betreute Immobilienportfolios von insgesamt über zwei Milliarden Euro über den kompletten Investmentzyklus hinweg. 

Seit 2014 war sie Head of Asset Management bei Signature Capital; von 2002 bis 2008 war sie als Geschäftsführerin für den Aufbau der Immobilieninvestmentgesellschaft Cromwell, ehemals Valad, verantwortlich. Dort verwaltete Poos gemeinsam mit ihrem Team von 17 Mitarbeitern ein Logistikimmobilienportfolio im Wert von rund einer Milliarde Euro, verteilt auf 82 Logistikobjekte in ganz Deutschland und steuerte die Umsetzung des Akquisitionsprozesses.

„Ich habe die Entwicklung von RLI Investors von Anfang an mit Interesse verfolgt. Es hat mich beeindruckt, wie sich das Unternehmen innerhalb von kurzer Zeit zu einem der erfolgreichsten Logistikimmobilieninvestoren in Deutschland entwickelt hat", sagt Katrin Poos. "Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem hochmotivierten Team unser Dreijahresziel zu erreichen. Und das mit der stabilen Anlageklasse Logistikimmobilien, die im derzeitigen Marktumfeld einen nachhaltigen Beitrag zur Diversifizierung des Immobilienportfolios renditeorientierter Investoren leisten kann", so Poos weiter.

Darüber hinaus wurden Sophie Schweimer (32), Fondsmanagerin und Wolfang Holzberger (48), verantwortlich für das Transaktionsmanagement, zu Prokuristen ernannt. Beide sind seit 2015 bei RLI und kennen die Prozesse und Strukturen des Münchener Investmenthauses im Detail.

Holzberger war vor seinem Wechsel zu RLI mehr als 14 Jahre bei der Real I.S., München, als Syndikusrechtsanwalt und Teamleiter der Rechtsabteilung tätig. Schweimer kam von WealthCap, München, zu RLI, wo sie fünf Jahre für die Investorenbetreuung und die laufende Kommunikation für die geschlossenen Fonds in der Anlageklasse Immobilien Deutschland zuständig war.

DJE startet mit Solidvest erste einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung in Deutschland

Die Online-Vermögensverwaltung Solidvest ermöglicht eine direkte Investition in Einzeltitel, die durch das hauseigene Research-Team aus dem globalen Aktien- und Anleihenspektrum der DJE Kapital AG ausgewählt werden. Die Anlagestrategie richtet sich dabei nach der vorab ermittelten individuellen Risikoklasse des Anlegers. Über den Online-Konfigurator besteht zudem die Möglichkeit, eigene Investitionsschwerpunkte zu setzen. Dafür stehen bis zu zehn Themenfelder wie beispielsweise „Demografie & Gesundheit“, „Digitales Leben & Innovation“ oder „Dividendenrendite“ zur Auswahl. Das Management der Solidvest-Depots basiert genauso wie die klassische Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG auf der Erfahrung und dem Können aus mehr als 40 Jahren erfolgreicher Unternehmenstätigkeit. Einer der bedeutendsten Gründe für diesen Erfolg ist die selbst entwickelte FMM-Methode, der eine umfangreiche Datenbank aus fundamentaler, monetärer und markttechnischer Indikatoren zugrunde liegt. Die Solidvest-Portfolios werden täglich überwacht und je nach Einschätzung der Marktsituation durch die Analysten bei DJE angepasst. Der Unternehmensbereich Solidvest wird von Klaus Pfaller und Michael-Philip Müller geleitet. Die Eröffnung eines Kundenkontos und eines Depots erfolgt online bei der Baader Bank.

Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG, sagt dazu: „Wir wollen unser Angebotsspektrum erweitern und organisch wachsen. Gleichzeitig glauben wir, dass die Online-Nutzung auch bei Anlagethemen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit Solidvest gehen wir einen innovativen Schritt in diese Richtung und übertragen unsere Vermögensverwaltung in die digitale Welt. In Deutschland wird eine einzeltitelbasierte Vermögensverwaltung meist erst ab einem Anlagevolumen von 100.000 Euro oder höher angeboten. Darunter gibt es bislang kaum einen entsprechenden Service. Wir schließen diese Lücke durch unsere digitale Lösung.“ 

Solidvest ist seit 1. Mai 2017 unter http://www.solidvest.de online abrufbar.

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe
Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit ca. 100 Mitarbeitern (davon rund 20 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 11 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2017) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Neuberger Berman appoints Jonathan Bailey as Head of Environmental, Social and Governance Investing

Neuberger Berman, a private, independent, employee-owned investment manager, has announced the appointment of Jonathan Bailey as Head of Environmental, Social and Governance (ESG) investing. Mr. Bailey is based in New York and reports to Joseph Amato, President, Neuberger Berman.

In this role, Mr. Bailey will work with the firm’s investment teams and research departments to further incorporate ESG principles into the equities, fixed income and alternatives platforms. He will help portfolio managers consider ESG as part of their analytical approach to evaluating companies and markets. He will also chair the firm’s ESG Investment Advisory Committee.

Neuberger Berman’s ongoing commitment to ESG investing coincides with a growing interest among investors in this approach. The integration of ESG factors into investment analysis and portfolio construction can be valuable in identifying companies whose forward-thinking leadership, sustainable business models, responsible approach to growth and risk management cultures may afford attractive long-term investment opportunities.

“As a firm, we have a deep history in ESG investing, going back to our first application of ‘avoidance screens’ in the 1940s to the launch of our Socially Responsive Investment team in 1989,” said Mr. Amato. “Jonathan will enhance our capabilities even further across our investing platforms, as demand for ESG strategies rise globally.”Mr. Bailey joins Neuberger Berman from the think tank Focusing Capital on the Long Term (FCLT Global). Prior to joining FCLT Global, he served as associate partner at McKinsey & Company, advising pension plans, asset managers and other finance institutions on a range of issues related to investment strategy, organizational structure and ESG integration. Previously, Mr. Bailey worked on sustainability and governance investment projects for both former Vice President Al Gore and former British Prime Minister Tony Blair.

Mr. Bailey joins Neuberger Berman from the think tank Focusing Capital on the Long Term (FCLT Global). Prior to joining FCLT Global, he served as associate partner at McKinsey & Company, advising pension plans, asset managers and other finance institutions on a range of issues related to investment strategy, organizational structure and ESG integration. Previously, Mr. Bailey worked on sustainability and governance investment projects for both former Vice President Al Gore and former British Prime Minister Tony Blair.

Dik van Lomwel, Head of EMEA and LatAm commented: “ESG is an important theme across our client base so I am thrilled about Jonathan’s arrival, particularly in light of his experience working with a number of sophisticated institutions in the region on this topic.”

ETF Securities Ausblick 2017 – April-Update

Die Politik der Zentralbanken signalisiert einen wichtigen Wendepunkt für die globale Zinslandschaft in diesem Jahr. Ob und inwiefern bevorstehende Risken zur Realität werden, wird die Geschwindigkeit und Intensität bestimmen, mit der die Notenbanken an die Normalisierung der Zinssätze schreiten – mit Auswirkungen für alle Anlageklassen weltweit.

Im Kontext dieses breiteren Trends hat ETF Securities eine Reihe von Schlüsselthemen für 2017 identifiziert, die anbei im Ausblick genauer ausgeführt werden. Im Folgenden eine Übersicht der Themen:

Ausblick Fremdwährungen 2017, Martin Arnold:

  • „Das Britische Pfund bleibt die am stärksten unterbewertete Währung im G10-Raum; der Japanische Yen wird sich wahrscheinlich abschwächen; der US-Dollar wird inmitten einer friedfertigeren Rhetorik der Fed weich bleiben, und der Euro wird vom Zurückfahren der Quantitative Easing-Politik durch die EZB profitieren.“

Ausblick Platin 2017, Gold und Südafrikanischer Rand entscheidend, Maxwell Gold:

  • „Schlüsselvariablen für Platin sind: Gold, der Südafrikanische Rand, Schwellenländer-Aktien und die globale Industrieproduktion. Der Platinpreis hinkte anderen Edelmetallen in den letzten paar Jahren hinterher. Aktuell mögen wir das Risiko-Ertragsverhältnis für Platin auf Jahressicht. Unser Basisszenario sieht den „Fair Value“ bei 1005 Dollar je Feinunze.“

„Taper-Trotzanfall 2.0“ ist unwahrscheinlich, Martin Arnold:

  • „Wir erwarten, dass der Euro profitiert, wenn die EZB dieses Jahr den Erwerb von Assets beenden wird. Währenddessen wird die Bank of Japan den Kauf von Assets weiter fortsetzen und somit den Yen schwächen. Wenn das Quantitative Easing-Tapering stattfindet, sind volatile Effekte wie in der Vergangenheit unwahrscheinlich. Die globale Wirtschaft steht nämlich auf einer solideren Basis und die Zentralbanken haben sich in ihrer Kommunikation mit dem Markt verbessert.

Technologie-Aktien: Strukturelles Wachstum bei attraktiven Bewertungen, Michael Wang:

  • „Aktien aus dem Technologiebereich haben ihre Gewinne stärker gesteigert als alle anderen Sektoren in den vergangenen beiden Jahrzehnten. Der Gewinn pro Aktie stieg seit 1995 um mehr als 500 Prozent, der breite Markt schaffte nicht einmal die Hälfte davon.“

Inflationsgeschützte Anleihen verbessern risikoadjustierte Gewinne von Portfolios, Morgane Delledonne:

  • „Innerhalb der vergangenen Dekade haben inflationsgeschützte Anleihen alle anderen Anlageklassen outperformt. Unsere Analysen ergeben, dass langfristig inflation-linked Bonds als Kernbestandteil jedes Portfolios berücksichtigt werden sollten.“

Exponierte Verwundbarkeit durch steigende Zinsen, James Butterfill:

  • „Wir haben Bereiche isoliert, die für Zinserhöhungen am verletzlichsten sind, weil sie die höchste Schuldenbelastung aufweisen. Konkret sind das kleinere US-Unternehmen, der FTSE 100 und Haushalte im Vereinigten Königreich. UK hat eine substanzielle Verschlechterung seiner ,interest cover ratio’ gesehen (einem Maßstab für die Fähigkeit von Unternehmen mit ausstehenden Schulden umzugehen), die von 9x im Jahr 2012 auf heute 3,4x gefallen ist.“

Wenig Disziplin innerhalb der OPEC, Nitesh Shah:

  • „Obwohl einzelne OPEC-Staaten, die in das Abkommen für Produktionseinschnitte involviert sind, der Einhaltung nahe kommen, befindet sich das Kartell als Ganzes erst zu 83 Prozent auf seinem Weg, die beschlossene Kürzung von 1,2 Millionen Barrel Öl pro Tag zu verwirklichen. Die steigende US-Produktion wird die Preise bei rund 55 US-Dollar je Barrel begrenzen und somit die Motivation der OPEC für weitere Einschnitte einschränken.“

Reduziertes Metallangebot aufgrund steigender Umweltbedenken, Nitesh Shah:

  • „In China könnten Schließungen in der Aluminiumproduktion die globale Kapazität während des Winters um sechs Prozent reduzieren. Das könnte ausreichen, um die globale Angebots-Nachfrage-Balance bei Aluminium in ein Defizit zu drücken. Potenzielle Minenschließungen auf den Philippinen, die derzeit umkämpft sind, repräsentieren annähernd acht Prozent des globalen Angebots.“

Lithium und „Energie-Metalle”, James Butterfill & Maxwell Gold:

  • „Der wachsende Einsatz der Batterietechnologie wird sich als Segen für die Nachfrage nach Lithium, Kobalt und Magnesium erweisen. Der an der London Metal Exchange gehandelte Preis für Kobalt ist mit über 125 Prozent plus seit Juni 2016 steil in den Himmel geschossen, im bisherigen Jahresverlauf (bis zum 27. März) wurden 64 Prozent Zuwachs erzielt.”

Hier geht es zum zweiten „Triannual Outlook“ für 2017 von ETF Securities.

Börse Hamburg: Im April weiter hohe Umsätze im Fondshandel trotz Osterfeiertage

Der Fondshandel der Börse Hamburg bleibt auch im vierten Monat des Jahres auf Erfolgskurs. Trotz Osterfeiertage und einer starken Zurückhaltung an den Märkten vor der Frankreichwahl blieben die Umsätze im Fondshandel auf hohem Niveau. Gefragt waren insbesondere wieder die offenen Immobilienfonds, aber auch Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

DAX30 und EURO STOXX 50 bewegten sich in den ersten beiden Aprilwochen leicht abwärts, nachdem sie Ende März ein kleines Zwischenhoch markiert hatten. Das Marktgeschehen war einerseits geprägt durch die Osterfeiertage, die viele Anleger urlaubsbedingt vom Markt fern hielten. Andererseits warf insbesondere die Präsidentenwahl in Frankreich ihre Schatten voraus. Nicht wenige befürchteten einen Vorwahl-Sieg von Marine le Pen, was die europäischen Aktienmärkte und insbesondere den Euro sicher auf Talfahrt geschickt hätte. Es kam jedoch etwas anders. Der politische Newcomer Emmanuel Macron entschied für sich die erste Runde der Wahl und löste damit europaweit eine Hausse aus. Aber nicht nur der Euro und die europäischen Aktienmärkte konnten profitieren, auch der DOW JONES und NASDAQ 100 vollzogen einen Kurssprung.

Anleger handelten im April Fondsanteile im Volumen von rund 84 Millionen Euro im Vergleich zum Vormonat (März: 85 Millionen Euro). Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund der Feiertage im April nur an 18 Tagen gehandelt werden konnte.

Die offenen Immobilienfonds (OIF) stehen unverändert in der hohen Gunst der Anleger. Im April konnten sie acht der TOP 10 im Umsatzranking für sich verbuchen (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds dominieren den Fondshandel

Mit einem Umsatz von rund 10,6 Millionen Euro verteidigte der CS EUROREAL WKN 980500 im April erneut den Platz eins im Ranking, während der SEB ImmoInvest WKN 980230 knapp dahinter mit rund 10,3 Millionen Euro auf Platz zwei landete. Platz drei eroberte der Stuttgarter Dividendenfonds WKN A1CXWP, der im April auch gleichzeitig Aktionsfonds des Monats an der Börse Hamburg war, mit einem Umsatz von 9,6 Millionen Euro. Danach folgen mit deutlichem Abstand die beiden OIFs hausInvest mit 5,8 Millionen Euro sowie der KanAm grundinvest mit 5,3 Millionen Euro Umsatz.

Fonds auf türkische Aktien legten im April zu, Edelmetall- und Energiewerte-Fonds sowie Brasilien mit negativer Performance

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im April vor allem Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Türkei. Der türkische Aktienmarkt konnte nach Erdogans Volksabstimmung deutlich zulegen. So erreichte der HSBC Turkey Equity WKN A0D9FM eine Performance von fast 10 Prozent. Der JPMorgan Turkey Equity Fund WKN 577346 und der DWS Türkei WKN A0DPW3 erzielten im Monatsvergleich Kursgewinne von rund 8 Prozent.

Wie bereits im März belegten auch im April Rohstoff-Fonds die letzten Plätze der Performanceliste im Fondshandel der Börse Hamburg. Speziell Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Edelmetallminenwerte und Energiewerte mussten deutliche Abschläge hinnehmen. Schlusslichter waren der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF WKN A2AHFT mit einem Wertverlust von rund 11 Prozent, gefolgt vom STABILITAS - PACIFIC GOLD+METALS Fonds WKN A0ML6U mit minus 9 Prozent und dem SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ mit minus 8 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite waren im April erneut Fonds mit Anlageschwerpunkt Brasilien. Der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W gab rund 5 Prozent nach.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im April 2017

Quelle: Börse Hamburg, Fondsumsätze vom 01.04.2017 bis zum 28.04.2017

Über die Börse Hamburg
Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

VanEck lanciert Emerging Markets Local Currency Bond UCITS ETF in Europa

VanEck Investments Ltd. lanciert den VanEck Vectors J.P. Morgan EM Local Currency Bond UCITS ETF (EMLC) in Europa. Der Exchange-Traded Fund (ETF) basiert auf dem J.P. Morgan GBI-EMG Core Index (GBIEMCOR), der die Entwicklung von in Lokalwährungen begebenen Schwellenländer-Staatsanleihen verfolgt. Die Listung an der Frankfurter Börse Xetra erfolgt zum 28. April, die Gesamtkostenquote beträgt 0,44 Prozent. Weitere europäische Börsen folgen zeitnah.

„Der EMLC bietet Investoren einen direkten Zugang zu lokalen Schwellenländermärkten. Neben höheren Risikoaufschlägen gegenüber den entwickelten Ländern bieten diese zudem Potenzial für Währungsaufwertungen“, sagt Uwe Eberle, Head of International Business Development and Distribution bei VanEck. Des Weiteren würden Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern eine vergleichsweise geringe Korrelation zum US-Dollar aufzuweisen und böten damit eine Möglichkeit, ein Portfolio zu diversifizieren.

Der J.P. Morgen GBI-EMG Core Index besteht aus einer Auswahl an Lokalwährungsanleihen von 16 staatlichen Emittenten aus den Schwellenländern. Dazu zählen die Regierungen Argentiniens, Brasiliens, Chiles, Kolumbiens sowie von, Ungarn, Indonesien, Malaysia, Mexiko, Peru, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Thailand, der Türkei und Südafrika. Der Index ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Das Market-Cap für Einzelpositionen liegt bei zehn Prozent, um die Diversifikation zu gewährleisten. Ein Rebalancing des Index erfolgt auf monatlicher Basis.

Der EMLC ist der vierte UCITS ETF, der unter dem Dach von VanEck Vectors ETFs angeboten wird. „Nachdem wir in 2015 zwei ETFs für Goldminenaktien und den US Wide Moat, einen Strategic-Beta-ETF, gelauncht haben, freuen wir uns über unser weiteres Produkt in Europa, den EMLC“, so Eberle. „Das Interesse von Investoren an den Schwellenländern hat spürbar zugenommen. Im Vergleich zu den entwickelten Märkten sehen wir in den Schwellenländern Potenzial für ein stärkeres wirtschaftliches Wachstum sowie für eine höhere Realverzinsung. Mit dem EMLC folgen wir unserer Linie, zukunftsorientierte Investmentlösungen anzubieten, die das Portfolio langfristig stärken.“

BMO Real Estate Partners legt weiteren Spezial-AIF für Einzelhandelsimmobilien auf

BMO Real Estate Partners Deutschland hat einen neuen Immobilien-Spezial-AIF der „Best Value Germany“-Serie gestartet. Der „Best Value Germany III“ investiert - wie die erfolgreichen Vorgängerfonds - in innerstädtische Einzelhandelsimmobilien und Fachmarktzentren in Groß- und Mittelstädten in Deutschland. Der Fonds hat ein Ziel-Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro; Eigenkapitalzusagen eines institutionellen Investors in Höhe von 75 Millionen Euro liegen bereits vor. Der Vorgängerfonds „Best Value Germany II“ ist zu 75 Prozent investiert.

BMO Real Estate Partners Deutschland erwarb für den „Best Value Germany III“ bereits ein Geschäftshaus im Zentrum der Bonner Innenstadt, welches Anfang April in den Bestand übernommen werden konnte. Es liegt in der Fürstenstraße 2-4 mit direkter Anbindung an die Hauptgeschäftsstraße der Bundesstadt. Das Objekt besteht aus zwei in geschlossener Bauweise errichteten Gebäuden und verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 2.400 Quadratmetern. In unmittelbarer Umgebung befinden sich das Kurfürstliche Schloss als Sitz der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität sowie der Bonner Hofgarten. Ankermieter sind der Sports-Retailer Blue Tomato und Daniels Mode, ein Multilabel-Filialist für Damen- sowie Herrenmode. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Comfort war als Makler beratend und vermittelnd tätig. Weitere Objekte für das Portfolio des Fonds befinden sich zurzeit in der näheren Ankaufsprüfung.

„Unsere langjährige Erfahrung im Einzelhandelsimmobilienmarkt sowie unsere professionelle Arbeit für institutionelle Anleger aus Deutschland ergibt eine Kombination, die am Markt überzeugt. Aufgrund der erfolgreichen Vorgängerfonds und der ungebrochen hohen Investorennachfrage lag es für uns nahe, der Serie der Best-Value-Germany-Fonds ein weiteres Kapitel hinzuzufügen“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Immobilie in Bonn bereits das erste attraktive Objekt für den Fonds sichern konnten“, ergänzt Thomas Hübner, Head of Investment bei BMO Real Estate Partners Deutschland. „Im Ankauf solcher Objekte sind mehr denn je Marktnähe und Vernetzung in der Kombination mit schnellen Entscheidungen und Transaktionssicherheit die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Durch die enge Zusammenarbeit unseres Teams sowie mit unseren Partnern vor Ort schaffen wir diese Voraussetzungen.“

Lombard Odier IM startet verantwortungsvoll anlegenden globalen Aktienfonds

Lombard Odier Investment Managers („Lombard Odier IM“) hat sein Angebot im Bereich Impact-Investing mit dem Start des LO Fonds – Global Responsible Equity („der Fonds“) erweitert. Ziel des Fonds ist eine quantifizierbare soziale und ökologische Wirkung in Verbindung mit finanzieller Überrendite.

Um stabile risiko-adjustierte Erträge zu erzielen, kombiniert der Fonds die lange Tradition von Lombard Odier im Bereich verantwortungsvolles Investieren mit seinem proprietären, faktorbasierten Ansatz. Der Prozess wird von einem einzigartigen Ansatz zur ESG-Messung untermauert. Ziel ist es, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle durch die Fokussierung auf greifbare Ergebnisse zu identifizieren. Zusätzlich strebt der Fonds einen im Vergleich zum Gesamtmarkt reduzierten CO2-Verbrauch über die Investments hinweg an. In verantwortungsbewussten, faktorbasierten Portfolios verwaltet Lombard Odier mehr als eine Milliarde Schweizer Franken (Stand: 31. Januar 2017).

Der Fonds wird mit einem verwalteten Vermögen (Assets under Management) in Höhe von 83 Millionen US-Dollar aufgelegt. Das Management verantworten Alexandre Déruaz, Leiter des Bereichs Systematic Equities, und Nicolas Mieszkalski als Co-Portfoliomanager. Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions, verantwortet die ESG-Advisory-Funktion, die vollständig in den Investmentprozess integriert ist.

Ziel des Fonds ist es, Unternehmen zu meiden, die in nicht-ethischen Bereichen tätig, strukturellen regulatorischen Risiken ausgesetzt und/oder Gegenstand schwerwiegender ethischer Kontroversen sind. Durch den proprietären Ansatz von Lombard Odier IM zur ESG-Messung schließt der Fonds in allen Branchen jene Unternehmen aus, die bezüglich der ESG-Kriterien am schlechtesten abschneiden. Zugleich versucht er, wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle zu identifizieren. Der Fonds ist darüber hinaus bestrebt, den CO2-Verbrauch innerhalb des Portfolios zu minimieren. Hierfür konzentriert er sich in jedem Sektor auf die Unternehmen mit dem geringsten CO2-Ausstoß. Zugleich nutzt er einen proprietären faktorbasierten Ansatz, um systematisch nach Unternehmen mit den stärksten fundamentalen Finanzkennzahlen und Geschäftsmodellen, künftigem Wachstumspotenzial und attraktiven Bewertungen und Markttrends zu suchen.

Carolina Minio-Paluello, Globale Leiterin Sales und Solutions bei Lombard Odier IM dazu: „Lombard Odier IM hat in den vergangenen 20 Jahren die Entwicklung des Impact-Bereichs nicht nur beobachtet, sondern vielmehr die Bewegung als Vorreiter hin zu immer tiefergehenden und umfassenderen Impact-Lösungen vorangetrieben. Die Angebote für unsere Kunden stellen stets den Versuch dar, die Grenzen der Fokussierung auf eine nachhaltig positive Wirkung zu verschieben, indem wir sie ins Zentrum unserer Investmentprozesse integrieren. Wir glauben, dass Investments nicht nur eine starke Wertentwicklung aufweisen, sondern zugleich eine Lösung für die wichtigsten sozialen und ökologischen Herausforderungen bieten sollten. Der neue Global Responsible Equities Fonds folgt der Auflage unseres Global Climate Bond Fund. Der Fonds stellt unser jüngstes Angebot dar, um Investoren zu helfen, eine positive Wirkung zu erzielen, ohne Kompromisse bei den Erträgen eingehen zu müssen.”

Robert de Guigné, Leiter ESG Solutions: „Unser Investmentansatz wurde entwickelt, um ESG- Impact zusammen mit dem Ziel einer finanziellen Überrendite in jeden Schritt unseres Prozesses zu integrieren. Indem wir den Markt systematisch auf Faktor-Allokationen hin untersuchen, wollen wir nachhaltige Firmen mit starken Finanz- und Geschäftskennzahlen sowie mit attraktiven Bewertungen identifizieren. Das kombinieren wir mit unserem ESG-Ansatz, der sein Augenmerk auf die tatsächlich erzielten Ergebnisse legt. Hierfür sucht er nach Unternehmen, die positive Wirkung erzielen und nicht nur Versprechen machen. Die Berücksichtigung nicht- finanzieller Überlegungen im Investmentprozess hilft Investoren, positiven Einfluss zu nehmen und wirkt wie ein Risiko-Schutz-Mechanismus, von dem wir glauben, dass er die Erträge langfristig verbessern kann.“

Die Managementgebühr bei dem Fonds beträgt 0,60%. Er ist UCITS-konform und für Investoren in Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Liechtenstein, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien in USD-, EUR-, CHF- und GBP- Anteilsklassen verfügbar.

Deal of the Decade: Union Investment gewinnt Award für Pegasus-Portfolio

Das Fachmagazin PropertyEU hat am 26. April 2017 in einer feierlichen Abendzeremonie die Deal of the Decade Awards verliehen. Die wichtigsten Entscheider aus der europäischen Immobilienwirtschaft kamen im Whitehall Palace im Zentrum von London zusammen, um gemeinsam auf die Highlights der Jahre 2006 bis 2016 zurückzublicken. Preise wurden in insgesamt zwölf Kategorien vergeben.

Union Investment erhielt den Award für den besten Portfolio-Deal des Jahrzehnts und damit einen der Hauptpreise des Abends. Ausgezeichnet wurde der Verkauf des Pegasus-Portfolios, den Dr. Frank Billand im Jahr 2007 abgeschlossen hatte. Das Pegasus-Portfolio umfasste 54 Immobilien aus den Beständen des UniImmo: Deutschland und UniImmo: Europa und ging für 2,56 Milliarden Euro an Morgan Stanley und IVG Immobilien. Durch die Transaktion konnte der Bestand der Fonds entscheidend verjüngt und für die Zukunft ausgerichtet werden. Der Gewinn lag bei 325 Millionen Euro. Im Durchschnitt konnten die Objekte zu einem Preis von 14,5 Prozent über dem Verkehrswert verkauft werden.

Die Begründung der Jury

Die Jury hob hervor, dass das Pegasus-Portfolio bis heute eine der größten Portfolio-Transaktionen darstellt, die jemals in Deutschland abgeschlossen wurde. Der Abschluss sei „ein Beispiel für das perfekte Timing und die gute Strukturierung einer komplexen Transaktion“, betonen die Branchenexperten in ihrem Urteil. „Diese Transaktion war in ihrer Größe und in ihrer Bedeutung beispielgebend für den gesamten Immobilienmarkt. Als Vorläufer für ähnliche Portfolioabschlüsse verdient sie besondere Anerkennung.“

Die 54 Objekte des Pegasus-Portfolios verteilten sich auf 27 Standorte in Deutschland. Einen Schwerpunkt bildeten die Regionen Berlin und Rhein-Main, die unter anderem mit den Büroimmobilien „Neues Kranzler Eck Berlin“ und „Frankfurter Welle“ vertreten waren. Insgesamt lag der Büroanteil bei rund 60 Prozent.

CORESTATE Capital Group mandatiert Axel Wieandt als Berater

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, mandatiert Axel Wieandt als Berater für die Themen Post Merger Integration und Repositionierung von Beteiligungen. Axel Wieandt wird das Management der CORESTATE unter anderem bei der Vorbereitung verschiedener Maßnahmen im Zusammenhang mit der Akquisition der Hannover Leasing Gruppe unterstützen. CORESTATE hatte im Dezember 2016 94,9% der Hannover Leasing Gruppe von Helaba und HTSB erworben. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens durch die BaFin, welcher für das 1. Halbjahr 2017 erwartet wird.

Axel Wieandt begann seine Laufbahn nach einem Studium zum Diplom-Kaufmann, mit anschließender Promotion, an der WHU – Otto Beisheim School of Management (WHU) und arbeitete danach bei McKinsey und Morgan Stanley. Im Jahr 2000 leitete er als jüngster Bereichsvorstand der Deutschen Bank die Abteilung für Konzernentwicklung und fungierte ab 2003 zusätzlich als Global Head of Corporate Investments. Im Anschluss wechselte Axel Wieandt für knapp zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender zur Hypo Real Estate Holding. Im Jahr 2010 kehrte Axel Wieandt als Verantwortlicher für Integrationsthemen zur Deutschen Bank zurück. Es folgte eine Tätigkeit als Managing Director im Bereich Investmentbanking bei Credit Suisse Deutschland. Im Oktober 2012 ernannte die Valovis Bank, die frühere Karstadt-Quelle-Bank, Axel Wieandt zu ihrem Vorstandsvorsitzenden. Mitte 2015 schied Axel Wieandt aus dem Vorstand der Valovis Bank aus. Zudem ist Axel Wieandt seit 2005 Honorarprofessor an der WHU.

Ralph Winter, Gründer und Senior Advisor, CORESTATE: „Wir sehen vermehrt Asset Manager, die aufgrund ihrer Größe und der zunehmenden regulatorischen Aufgaben kein besonders profitables und langfristig stabiles Businessmodell haben. Eine Konsolidierung in diesem Bereich ist die unmittelbare Folge. Dafür braucht es hohe Management Expertise im Bereich Integration, Repositionierung und Kosteneffizienz.“

Jubiläum: 5 Jahre NN Global Convertible Opportunities Strategie

„Als die Strategie vor fünf Jahren aufgelegt wurde, sahen die Finanzmärkte noch deutlich anders aus“, sagt Jasper van Ingen, Senior Portfolio Manager für Wandelanleihestrategien bei NN Investment Partners. „Damals bestand die reale Möglichkeit, dass Griechenland die Eurozone verlassen würde. Und in den USA war die Notenbank gerade im Begriff, eine weitere Runde quantitativer Lockerungen (QE3) einzuläuten, die den S&P 500 deutlich in die Höhe trieben. Die finanzielle Repression steckte noch in ihren Anfängen – die Notenbanken weltweit versuchten, die wirtschaftliche Erholung anzukurbeln, indem sie die Fremdkapitalkosten drückten. Wir alle wissen, was dann mit den Zinsen, Credit Spreads und Aktienmärkten passiert ist.“

Anlagephilosophie und -kriterien

Die Strategie wurde mit der Überzeugung aufgelegt, dass Wandelanleihen eine strukturell attraktive Anlageklasse sind. Denn Wandelanleihen haben in der Vergangenheit aktienähnliche Renditen bei einer deutlich geringeren Volatilität erzielt. Darüber hinaus können Wandelanleihen Portfolios, die diese Papiere noch nicht enthalten, deutliche Diversifikationsvorteile bieten. Wandelanleihen besitzen eine hohe Korrelation mit Aktien (90 Prozent), korrelieren aber nur begrenzt mit Hochzinsanleihen (60 Prozent) und praktisch nicht mit Staatsanleihen. Wandelanleihen bieten zudem Zugang zu Unternehmen, die über den Markt für normale Unternehmensanleihen nicht zugänglich sind. Viele Emittenten von Wandelanleihen haben keine Standardanleihen im Umlauf.

Wir sind davon überzeugt, dass wir für Anleger einen Mehrwert erzielen können, da wir nicht an eine Benchmark gebunden sind: Unser Portfolio wird nicht auf Basis einer Benchmark konstruiert. Um in unser Portfolio aufgenommen zu werden, müssen die Wandelanleihen drei strenge Anlagekriterien erfüllen:

  1. Wir investieren nur in ausgewogene Wandelanleihen, also in solche, die eine Balance zwischen den Kapitalerhaltsvorteilen einer Anleihe und den Kapitalwachstumsvorteilen einer Aktie bieten.
  2. Alle Anlagen durchlaufen eine strenge, formalisierte und dokumentierte Credit Due Diligence.
  3. Die Anlagen müssen in unseren thematischen Aktienrahmen passen. Wir glauben an Aktieninvestments, die über den gesamten Konjunkturzyklus bestehen können.

Gründe für die Outperformance

Seit dem Start hat die Strategie des NN Global Convertible Opportunities Fund (GCO) die am häufigsten genutzte ausgewogene Benchmark für Wandelanleihen, den Thomson Reuters Global Focus Hedged Convertible Bond Index (USD), um mehr als 10 Prozent nach Gebühren übertroffen. Um unsere Wertentwicklung näher zu beleuchten, haben wir die monatlichen Überrenditen der Strategie gegenüber der oben genannten Benchmark über die vergangenen fünf Jahre grafisch dargestellt: Die horizontale X-Achse zeigt die Gesamtrendite der Benchmark, die positiven Erträge der Benchmark sind auf der rechten Seite dargestellt. Die vertikale Y-Achse zeigt die monatlichen Überrenditen des GCO gegenüber der Benchmark mit den Mehrerträgen in der oberen Hälfte der Grafik.

Grafik: Jeder Punkt repräsentiert die Rendite der Benchmark für den jeweiligen Monat (X-Achse) und die entsprechende Mehrrendite der Strategie (Y-Achse). Quelle: NN Investment Partners (Mai 2012 bis März 2017).

Das Diagramm der monatlichen Überrenditen und die orangefarbene Trendlinie zeigen zwei Dinge: Erstens, dass sich die Strategie des GCO, in Monaten in denen der Wandelanleihemarkt negative Renditen erzielte, besonders gut entwickelte, wie die deutlich über null liegende Trendlinie in der linken Hälfte der Grafik zeigt. Zweitens wird deutlich, dass der GCO, in den Monaten in denen sich die Benchmark positiv entwickelte, gut mit dem Markt Schritt halten konnte, wie die Positionierung der Trendlinie nahe null auf der rechten Seite der Grafik belegt. Die überdurchschnittliche Wertentwicklung des GCO in schwachen Marktphasen kann mit unserer strengen Credit Due Diligence erklärt werden. Seine Fähigkeit, in steigenden Märkten gut Schritt zu halten, liegt an der thematischen Titelselektion, die das Aufwärtspotenzial der zugrundeliegenden Aktien identifiziert und nutzt.

Ausblick

Auch heute beurteilen wir Wandelanleihen als Anlageklasse noch so positiv wie vor fünf Jahren. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass Investoren mit Wandelanleihen die Vorteile zweier Anlageklassen auf ihrer Seite haben. Vorausgesetzt sie führen eine gründliche Kreditanalyse durch, bietet sich ihnen die Chance, in eine Anlageklasse mit anleiheähnlichen Risiken und aktienähnlichem Renditepotenzial zu investieren.

Der NN (L) Global Convertible Opportunities ist ein Teilfonds des Luxemburger NN (L) (SICAV). NN (L) Global Convertible Opportunities wurde von der Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde CSSF zugelassen.

CS EUROREAL geht nach Sonderausschüttung an Commerzbank AG über

Mit Ablauf des Verwaltungsmandats am 30. April 2017 wird der CS EUROREAL kraft Gesetzes auf die Verwahrstelle übertragen. Der größte Teil des Immobilienportfolios ist bereits veräußert. Am 27. April 2017 wird vor dem Übergang des Verwaltungsmandats eine außerordentliche Sonderausschüttung an die Anleger gezahlt.

Am 1. Mai 2017 übernimmt gemäß Investmentgesetz die Commerzbank AG als Depotbank die weitere Abwicklung des CS EUROREAL. Am 21. Mai 2012 hatte die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft das Verwaltungsmandat für den offenen Immobilienfonds mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt und damit dessen geregelte Abwicklung eingeleitet.

Inklusive der gerade veräußerten größten Fondsliegenschaft in Rimini hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft im Rahmen der rund fünfjährigen Abwicklungsperiode 74 Liegenschaften für einen Verkaufspreis von insgesamt rund EUR 4,0 Mrd. veräußert. Seit der Einleitung der Rücknahmeaussetzung summieren sich die Verkäufe bereits auf 89 Objekte für insgesamt rund EUR 5,3 Mrd. Das entspricht 82 % des ursprünglichen Immobilienportfolios. Die Veräußerungserlöse lagen per Saldo in etwa auf der Höhe der zuletzt von den unabhängigen Gutachtern festgestellten Verkehrswerte. Der Verkauf von zwei Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg und Berlin mit einem Verkehrswert von insgesamt rund EUR 150 Mio. bzw. 2 % des ursprünglichen Portfolios wurde außerdem bereits vertraglich gesichert. Damit verbleiben 23 Immobilien mit einem Verkehrswert von rund EUR 1,0 Mrd. zum weiteren Verkauf durch die Commerzbank AG.

„Statt das umfangreiche Immobilienportfolio schnellstmöglich zu liquidieren, haben wir das Erreichen bestmöglicher Ergebnisse höher gewichtet. Durch die schrittweise Erholung der Immobilienmärkte nach der Euro-/Staatsschuldenkrise haben wir die Verkaufsaktivitäten daher in den letzten drei Jahren deutlich ausgeweitet. So konnten wir im Sinne der Anleger bessere Anlageergebnisse in der herausfordernden Situation realisieren“, kommentiert Karl-Josef Schneiders, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft.

Mit den Erlösen aus den Verkäufen hat die CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft in der Abwicklungsperiode im Rahmen von neun Ausschüttungen bisher EUR 3,2 Mrd. an die Anleger ausgezahlt. Vor dem Ablauf des Verwaltungsmandats wird am 27. April 2017 eine außerordentliche Sonderausschüttung von circa EUR 650 Mio. beziehungsweise EUR 6,20 für die EUR-Anteilklasse geleistet. Einschließlich der außerordentlichen Sonderausschüttung haben die Anleger der EUR-Anteilklasse dann rund EUR 3,8 Mrd. bzw. EUR 36,80 je Anteil zurückerhalten. Das entspricht 66,0 % und damit ca. zwei Drittel des Anteilwerts zum Zeitpunkt der Einleitung der Fondsauflösung per 21. Mai 2012.

Langfristige Anleger der EUR-Anteilklasse, die vor rund neun Jahren – also etwa zwei Jahre vor der Rücknahmeaussetzung – ihre Fondsanteile erworben haben, haben trotz der herausfordernden Sondersituation der Fondsabwicklung bislang per Saldo keine Verluste erlitten. Damit wurde im Marktvergleich der in Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds bislang ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreicht.

Ab dem 1. Mai 2017 trägt die Commerzbank AG die Verantwortung dafür, die noch verbliebenen Immobilien zum Verkauf zu stellen und die freien liquiden Mittel schrittweise an die Anleger auszuschütten. Die Commerzbank AG strebt hierbei weiter einen halbjährlichen Auszahlungsturnus an. Der Abwicklungsprozess wird wie bisher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Im Rahmen der weiteren Abwicklung des CS EUROREAL hat die Commerzbank AG der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft ein Dienstleistungsmandat für die Übernahme der operativen Aufgaben erteilt. Auf diese Weise bleibt das über Jahrzehnte aufgebaute Wissen zum Fonds zum Nutzen der Anleger erhalten.

Die Commerzbank AG wird ab dem 1. Mai 2017 die Kommunikation mit den Anlegern fortführen. Anleger können sich ab diesem Datum im Internet unter www.commerzbank.de/CS-EUROREAL über die weitere Abwicklung des Fonds informieren. Zudem wird die Commerzbank AG ab dem 1. Mai 2017 eine Service-Hotline einrichten.

Das Real Estate als Teil des Credit Suisse Asset Management ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 20 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund EUR 40,6 Mrd. (Stand 31. März 2017) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Auf Basis eines Multi-Strategy-Ansatzes konzipiert das Real Estate für Privatkunden und institutionelle Investoren maßgeschneiderte Anlagelösungen hinsichtlich Anlagestilen, Ländern, Nutzungsarten, Anlagevehikeln und Dienstleistungsbausteinen. Die deutsche Plattform in Frankfurt hat für institutionelle Anleger in den letzten beiden Jahren beispielsweise den deutschen Immobilien-Spezialfonds CS Europa CORE Top Growth sowie den Luxemburger Nachhaltigkeitsfonds Credit Suisse (Lux) European Climate Value Property Fund lanciert. Weitere Produkte sind in Planung.

Candriam veröffentlicht „Engagement and Proxy Voting Report“

Die Candriam Investors Group veröffentlicht heute seinen „Engagement and Proxy Voting Report 2016“. Der Bericht dokumentiert die aktive Einflussnahme des SRI-Spezialisten Candriam auf Unternehmen („Engagement“) im Sinne nachhaltiger Strategien sowie die Wahrnehmung der Vertretungsstimmrechte auf Hauptversammlungen („Proxy Voting“) im Jahr 2016. Er ist Teil des Informationsangebots des europäische Assetmanagers von New York Life Investment Management (NYLIM). Aktuell verwaltet Candriam 107 Milliarden Euro Vermögen in unterschiedlichen Assetklassen.

Engagement-Bericht 2016: Im Dialog mit Unternehmen

2016 engagierte sich Candriam bei 96 Unternehmen für ökologische, soziale und governancebezogene Strategien (ESG). 2015 waren es noch 64. Gemessen an den Kontakten sind europäische Unternehmen mit 54 Prozent nach wie vor die größte Zielgruppe. An zweiter Stelle stehen, wie im Vorjahr, nordamerikanische Unternehmen (24 Prozent), gefolgt von Firmen aus den Emerging Markets (13 Prozent). Hauptgrund der Kontakte zu Unternehmen war 2016 die Forderung nach besserer ESG-Berichterstattung (62 Prozent). 31 Prozent aller Kontakte gehen auf die Beschaffung von Informationen für Investmententscheidungen zurück.

Isabelle Cabie, Global Head of Responsible Development bei Candriam: „Engagement und Gespräche zwischen Investoren und Unternehmen werden immer wichtiger, weil immer mehr Investoren Nachhaltigkeitskriterien für sinnvoll halten. Wir sind uns sicher, mit einem Engagement bei diesen Unternehmen besonders viel erreichen zu können. Nach unserer Erfahrung sind immer mehr Firmen bereit, auf engagierte Investoren einzugehen. Börsennotierte Unternehmen wissen, dass eine schwache Berichterstattung oder mangelnde Nachhaltigkeit zum Ausschluss aus dem Anlageuniversum von Assetmanagern und ihren Kunden führen kann.“

2016 engagierte sich Candriam bei deutlich mehr Unternehmen für soziale Strategien. Corporate Governance und Umwelt sind die „Klassiker“ unter den Engagement-Themen. Das steigende Interesse an sozialen Fragen scheint eine logische Weiterentwicklung dieser beiden Themen zu sein – auch wegen zweier wichtiger Entwicklungen: Erstens haben größere Probleme in einigen Sektoren das öffentliche Interesse geweckt, und durch neue Vorschriften werden die Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen. Zweitens haben viele Unternehmen ihre Berichterstattung zu sozialen Themen verbessert, sodass die Investoren mehr Einblick haben und besser vergleichen können.

Abstimmungsbericht 2016: Teilnahme an doppelt so vielen Hauptversammlungen

2016 hat Candriam seine Teilnahme an Hauptversammlungen gegenüber dem Vorjahr verdoppelt (557, nach 258 im Jahr 2015) und über 6.993 Anträge abgestimmt (nach 4.072 im Jahr 2015). Grund für diesen Anstieg ist vor allem das größere, internationale und branchenübergreifende Abstimmungsuniversum. In Europa hat Candriam in Großbritannien (20 Prozent), Frankreich (19 Prozent) und Deutschland (14 Prozent) an den meisten Hauptversammlungen teilgenommen. Die wichtigsten Problemthemen betrafen die Ernennung von Aufsichtsräten, Aktienprämien und Vergütungen.

2016 gab es eine Reihe von Diskussionen zu Governance-Themen, unter anderem über Vergütungsfragen und die Fortschritte bei der Geschlechter-Diversität im Top-Management. In Frankreich veranlassten die Renault-Hauptversammlung und ihre Nachwirkungen die Regierung zur Einführung verpflichtender Abstimmungen über die Führungskräftevergütung ab 2017. Noch ist es zu früh, um die praktischen Auswirkungen dieser Entscheidung abzuschätzen. Es scheint aber klar, dass Aufsichtsräte ihre Vergütungen in Zukunft vor und nach den Hauptversammlungen transparenter kommunizieren müssen. Auch in Großbritannien, wo viele Aktionäre rebellierten, stand dieses Thema im Mittelpunkt. Die Vergütungspraxis von BP, Anglo-American, HSBC oder WPP6 sorgte in der Hauptversammlungssaison 2016 für heftige Debatten.

Candriam hat auf Hauptversammlungen im vergangenen Jahr stets im Sinne von mehr Gender-Diversität in Aufsichtsräten abgestimmt. Diversität und ein höherer Frauenanteil sorgen für mehr Vielfalt, mehr Erfahrung und mehr Kompetenz. In Frankreich schreibt das Copé-Zimmermann-Gesetz aus dem Jahr 2011 einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen vor. Dieses Ziel wurde erreicht. Europaweit sieht es allerdings ganz anders aus. Nur 23,3 Prozent der Aufsichtsratmitglieder der größten börsennotierten Unternehmen in der EU sind Frauen.

21 Prozent des von Candriam verwalteten Vermögens werden nachhaltig gemanagt

Candriam managte Ende 2016 rund 21 Prozent seines verwalteten Vermögens nach Nachhaltigkeitskriterien. Seit 2015 verpflichtet sich der europäische Assetmanager dem Montreal Pledge und veröffentlicht den CO2-Fußabdruck seiner SRI-Fonds.

Candriam ist einer der Erstunterzeichner der UN Principles of Responsible Investment (PRI). Darüber hinaus ist das Unternehmen weltweit knapp 40 Gemeinschaftsinitiativen zur Förderung einer vorbildlichen ESG-Praxis beigetreten.

Weitere Einzelheiten zum Engagement von Candriam und dem Abstimmungsverhalten finden Sie im „Engagement and Proxy Voting Report 2016“:

Muzinich & Co. ernennt Markus Taubert zum neuen Country Head Germany & Austria

Der auf Unternehmensanleihen und -kredite spezialisierte institutionelle Asset Manager Muzinich & Co. gibt die Einstellung von Markus Taubert bekannt, der ab Juli 2017 die Rolle des Country Head für Deutschland und Österreich übernehmen wird.

Markus Taubert kommt von Blackrock, wo er zuletzt das institutionelle Geschäft für die Länder Deutschland und Österreich verantwortete. Zuvor war Taubert unter anderem bei der Berenberg Bank in Hamburg als CIO und Head of Private Banking tätig. Frühere berufliche Stationen waren zudem die Pensionskasse der Wacker Chemie und der damalige Vermögensverwalter Wilhelm von Finck in München.

Taubert folgt damit auf Martina Schliemann, die in ihrer Tätigkeit als Country Head Germany & Austria bei Muzinich 2016 eine wesentliche Rolle beim Geschäftsumzug von Köln nach Frankfurt gespielt hat. Muzinich bedankt sich bei Martina Schliemann sehr für die geleistete Arbeit und Unterstützung.

Über Muzinich & Co.
Muzinich & Co. wurde 1988 in New York von George Muzinich als unabhängiger Asset Manager für Corporate Credit gegründet. Der aktive Asset Manager für Unternehmensanleihen und -kredite greift auf über 25 Jahre Erfahrung im Management von High Yield Anleihen zurück. Neben Absolute Return Strategien umfasst das Produktspektrum von Muzinich & Co. – basierend auf einem Teamansatz und umsichtiger Risikokontrolle – Long High Yield-, Cross Over- und Short Duration-Strategien mit Ausrichtung auf die USA, Europa und die Emerging Markets in öffentlich-gehandelten Instrumenten. Darüber hinaus bietet Muzinich & Co. Anlagen in Syndicated Loans sowie Private Debt-Instrumenten an.

Beim Investmentansatz von Muzinich & Co. steht eine sorgfältige Bottom-Up Analyse aller potentiellen Unternehmen und Anlagen durch das Investment-Team im Mittelpunkt. Dieses Investment-Team setzt sich aus Portfoliomanagern, Analysten, Risikospezialisten und Händlern zusammen. Muzinich verfügt über eine fundierte und anerkannte Expertise für Unternehmensanalysen und im Portfoliomanagement. Muzinich & Co. legt besonderen Wert auf Transparenz bei allen Anlageentscheidungen sowie eine umsichtige Risikokontrolle. Kapitalerhalt hat immer die höchste Priorität.

Weltweit verwaltet der institutionelle Asset Manager in verschiedenen Investmentvehikeln, u.a. in zehn UCITS-Fonds, ein Kundenvermögen von 30 Milliarden US-Dollar (per April 2016). Muzinich beschäftigt in New York, London, Paris, Frankfurt, Zürich, Mailand, Madrid und Manchester insgesamt 143 Mitarbeiter, davon 64 im Investment-Team.

InProReal: Neues Beratungsunternehmen im Bereich Industrie-Immobilien

Die Immobilienexperten Julius Bickel und Samuel Recca haben zum 1. April 2017 unter der Firmierung InProReal ein Dienstleistungsunternehmen für die Vermittlung von Industrieobjekten gegründet. InProReal gewährleistet persönliche Rundum-Betreuung während der gesamten Wertschöpfungskette einer Industrieimmobilie. Diese umfasst den Erwerb von Grundstücken und Bestandsimmobilien sowie deren Entwicklung. Darüber hinaus unterstützt InProReal bei deren Vermarktung sowie der Veräußerung des daraus resultierenden Investmentprodukts.

„Für Firmen aus Handel, Industrie und Logistik wird es angesichts eines verknappten Flächenangebots zunehmend zu einer Herausforderung, auf ihren Bedarf hin zugeschnittene Objekte zu finden oder zu entwickeln. Bei InProReal nehmen wir uns dieser Situation an. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesem speziellen Immobiliensegment können wir unseren Kunden einen elementaren Mehrwert liefern und sie in enger Zusammenarbeit bis zum erfolgreichen Abschluss unterstützen“, sagt Julius Bickel, einer der beiden Gründer von InProReal.

Julius Bickel und Samuel Recca haben jeweils über 10 Jahre Erfahrung im Bereich der gewerblichen Immobilienvermittlung. Sie verfügen über ein überregionales Netzwerk und einen branchenübergreifenden Track-Record. Vor der Gründung von InProReal hatten beide langjährig leitende Positionen bei international agierenden Immobilienunternehmen inne. 

Der Fokus von InProReal liegt auf dem Großraum München. Darüber hinaus ist InProReal projektbezogen in Bayern und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Weitere Informationen über das Unternehmen sind verfügbar unter www.inproreal.de.

Über InProReal
InProReal ist ein inhabergeführtes Immobilienberatungsunternehmen, das sich auf die Vermittlung von Hallenflächen für die Bereiche Industrie, Produktion, Lager & Logistik spezialisiert hat. Es unterstützt Unternehmen verschiedener Branchen dabei, alle aufkommenden Herausforderungen dieses anspruchsvollen Immobilienmarktes zu meistern. Zum Service gehören unter anderem bedarfsbezogene Marktanalysen, Mietvertragsoptimierung und -verlängerung, proaktive Suche nach potentiellen Standorten/Nutzern/Käufern, Unterstützung bei Verhandlungsgesprächen sowie persönliche Nachbetreuung.
Mehr Infos finden Interessierte unter www.inproreal.de

Global Challenges Index: Matthias Kopp neues Mitglied im Beirat

Matthias Kopp, Head Sustainable Finance des WWF, wird zum 1. Mai 2017 neues Mitglied im Beirat des Global Challenges Index (GCX). Er übernimmt die Position von Dr. Bernhard Bauske, Leiter Strategische Unternehmenskooperationen beim WWF Deutschland, der sich in Zukunft verstärkt dem Thema Plastikmüll in den Weltmeeren widmen wird. Neben weiteren fünf unabhängigen Beiratsmitgliedern wird Kopp für die Überwachung und Einhaltung der strengen Auswahlkriterien für die Aktien im Global Challenges Index (GCX) und die Anleihen im Global Challenges Corporates (GCC) zuständig sein. Der Wirtschaftsingenieur verantwortet seit 2005 die Arbeiten des WWF Deutschlands mit Blick auf die Finanzwirtschaft. Matthias Kopp initiierte Projekte zur Messung der Emissionsperformance von Produkten sowie Unternehmen und befasste sich mit Fragen, wie Finanzdienstleister den Anforderungen einer < 2 Grad-Wirtschaft gerecht werden. Seit 2015 leitet er den Querschnittsbereich Sustainable Finance des WWF Deutschland, in dem der WWF seine Arbeit mit Kapital- und Finanzmarktschwerpunkt bündelt.

„Herr Dr. Bauske hat im Beirat unseres Nachhaltigkeitsindex GCX über viele Jahre großartige Arbeit geleistet. Dafür danken wir ihm herzlich und freuen uns, mit Herrn Kopp weiterhin den WWF, als eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen, an Bord zu haben“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover, die gemeinsam mit der Ratingagentur oekom research vor zehn Jahren den GCX initiierte.

Dem Gremium des GCX gehören weiterhin folgende Personen an: Dr. Bernd Balkenhol (ehem. Leiter der Abteilung Social Finance der Internationalen Arbeitsorganisation IAO/ILO), Dr. Wolfgang Gehra (Kaufmännischer Direktor Deutsche Franziskanerprovinz), Walther Hirche (Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission), Wolf Martin Waldow (Oberkirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers) sowie Berenieke Wiener (Leiterin des Referats Stiftungsmanagement und Corporate Sektor des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen).

Global Challenges Index und Global Challenges Corporates 
Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen - leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung, vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, der ILO sowie vom WWF angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv. Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit. Hier finden Interessierte auch eine umfassende Begründung für die Aufnahme der einzelnen Unternehmen in den GCX. Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten. Aufnahme in den Basket finden nur solche Unternehmen, die strenge nachhaltige Kriterien erfüllen: Unternehmen müssen im Rahmen des oekom Corporate Ratings den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen. Die Auswahl wird halbjährlich von einem unabhängigen Beirat geprüft.

Über die Börse Hannover 
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Zum Beispiel fällt bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal an der Börse Hannover an. Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex).

Die Börse Hannover erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

oekom research 
Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research berät Investoren und Finanzdienstleister bei der Realisierung individueller Strategien für nachhaltige Investments. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Dienstleistern auf dem nachhaltigen Kapitalmarkt. Die Analysen von oekom research beeinflussen derzeit rund 600 Milliarden Euro Assets under Management.

Vontobel Asset Management verstärkt seine 22 Milliarden CHF verwaltende Multi Asset Boutique mit Schlüsselfunktion

Vontobel Asset Management ernennt Gregor Hirt zum neuen Leiter Multi Asset Solutions. Er wird am 1. Juli in das Unternehmen eintreten und als stimmberechtigtes Mitglied das Investment Committee verstärken.

„Gregor Hirt blickt auf eine Ausnahmekarriere im Multi-Asset-Investing zurück. Die von ihm verwalteten Fonds wurden mehrfach von Morningstar und Lipper ausgezeichnet“, sagt Christophe Bernard, Leiter der Multi Asset Boutique. „Seine fundierten Kenntnisse über unsere strategischen Multi-Asset-Märkte in der Schweiz, Deutschland und Italien sowie seine langjährige Erfahrung werden uns helfen, das erstklassige Multi-Asset-Produktangebot für unsere Kunden weiter zu optimieren.“ Gregor Hirt stösst von UBS Global Asset Management zu Vontobel Asset Management, wo er 2014 als Chief Investment Officer (CIO) Global Investment Solutions für Europa und Schweiz begann und 2016 Global Chief Strategist Multi Asset wurde. Zuvor arbeitete Gregor Hirt in leitenden Funktionen bei Schroders und Credit Suisse.

Gregor Hirt ergänzt: „Vontobel Asset Management hat sich einen exzellenten Ruf im Bereich Multi-Asset-Anlagen erarbeitet. Ich freue mich darauf, diese starke Wettbewerbsposition zusammen mit dem Team weiter auszubauen.“

Vontobel Asset Management
Seit der Gründung im Jahr 1988 verfolgt Vontobel Asset Management einen Multi-Boutique-Ansatz mit einem fokussierten Angebot in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi Asset Class. Ziel ist es, Mehrwert, das sogenannte Alpha, für die Kunden zu generieren. Weltweit sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 160 Anlagespezialisten, an über einem Dutzend internationalen Standorten für Vontobel Asset Management tätig. Per 31. Dezember 2016 beträgt das betreute Kundenvermögen rund 101 Milliarden Schweizer Franken. www.vontobel.ch/am. Vontobel Asset Management zählt neben Private Banking und Investment Banking zu den drei Geschäftsfeldern von Vontobel, die sich zum Ziel gesetzt haben, die anvertrauten Kundenvermögen langfristig zu schützen und zu mehren. Dabei ist Vontobel der Schweizer Qualität und Leistungsstärke verpflichtet. Die Eigentümerfamilien stehen mit ihrem Namen seit Generationen dafür ein. Die Namenaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die Familien Vontobel und die gemeinnützige Vontobel-Stiftung besitzen die Aktien- und Stimmenmehrheit.

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) eröffnet Standort in Frankfurt am Main

Das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa, öffnet eine Dependance im Bürokomplex Junghof in Frankfurt am Main. Die Expansion wurde maßgeblich mit Hilfe des GTEC-Partners Union Investment möglich. Damit erschließt sich GTEC neben Berlin einen weiteren internationalen Standort in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Eine wachsende Startup-Szene, viele bekannte Konzerne, aber auch die hidden Champions aus dem Mittelstand, zahlreiche Hochschulen und andere akademische Einrichtungen sowie große Internationalität kommen in der Mainmetropole zusammen. Das ist der Nährboden, aus dem GTEC unter dem bewährten Motto “Inspire. Guide. Grow.” interessante und relevante Programme macht und damit den Raum Frankfurt bereichern wird.

Um die hohe Programmqualität des GTEC auch am neuen Standort sicherzustellen, wurde das Advisory Board erweitert. Die neuen Mitglieder sind der norwegische Wirtschaftsphilosoph Anders Indset, der Business Angel und Investor Johannes Peschko, sowie Oliver Clasen, früher in der Finanzindustrie tätig und heute Unternehmer, Mentor und Management Consultant. Sie verfügen über Kontakte und Netzwerke vor Ort, die die diversen Programme für Startups sowie Veranstaltungsformate wie zum Beispiel Open Lectures und Meetups ermöglichen. Außerdem werden auch in Frankfurt Executive Education Masterclasses angeboten, um die zahlreichen klassischen Unternehmen in der Region mit den Themen Entrepreneurship und Intrapreneurship vertrauter zu machen.

Dank der Unterstützung von Tishman Speyer residiert GTEC im Junghof im Herzen der Stadt. Geplant ist, dass im gesamten Haus innovative und internationale Startups sowie Innovationsabteilungen diverser Konzerne ein Zuhause finden, um ihre Ideen mit Unterstützung des GTEC-Netzwerks aus Mentoren und Investoren weiter zu entwickeln. Finanziert von den GTEC-Unternehmenspartnern erhalten Startups, die an den GTEC-Programmen teilnehmen, sämtliche Leistungen kostenlos.

Wir freuen uns sehr, unser einzigartiges Angebot nun auch außerhalb von Berlin anbieten zu können. Ich bin sicher, dass GTEC eine Bereicherung für die Frankfurter Szene und darüber hinaus sein wird. Nicht zuletzt mit der 1A-Location im Herzen Frankfurts wird GTEC auch in Frankfurt eine sehr nachgefragte Anlaufstelle für Startups, Unternehmen, Universitäten und auch der an Entrepreneurship interessierten breiten Öffentlichkeit sein. Die ersten nationalen und internationalen Startups haben sich schon für diesen Standort beworben”, sagt Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC.