Carmignac erweitert Fixed Income-Team mit der Ernennung von Eliezer Ben Zimra und Guillaume Rigeade

Carmignac gibt die Ernennung von Eliezer Ben Zimra (33) und Guillaume Rigeade (44) als Co-Fondsmanager des Multi-Asset-Fonds Carmignac Portfolio Capital Plus bekannt, der über 1 Milliarde Euro Assets under Management verfügt (Stand 14.06.2019).

Sowohl Ben Zimra als auch Rigeade kommen von Edmond de Rothschild Asset Management, wo sie Portfoliomanager im Fixed Income-Team waren. Sie verfügen über jeweils 15 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement und verfolgen auf den Rentenmärkten einen flexiblen Allokationsansatz.

Rose Ouahba, Head of Fixed Income bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns, dass unser Fixed Income-Team weiter wächst und wir die Ernennung eines so talentierten und erfahrenen Duos bekanntgeben können. Eliezer und Guillaumes umfangreiches Wissen über Asset-Allokationen im Anleihebereich passt perfekt zur DNA von Carmignac."

Ben Zimra und Rigeade treten am 9. Juli ihre neuen Positionen bei Carmignac an und werden an Rose Ouahba, Head of Fixed Income, berichten. Beide werden ihren Sitz in Paris haben.

Über den Carmignac Portfolio Capital Plus (A EUR je Aktienklasse)

Rechtlicher Status: Teilfonds einer SICAV nach luxemburgischem Recht
ISIN: LU0336084032
Erstes NAV-Datum: 14.12.2007
Währung: EUR
Häufigkeit der Notierung: Täglich, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage
Morningstar Kategorie: EUR Cautious Allocation - Global

Anlageziel: Der Fonds hat zum Ziel, die Wertentwicklung des Referenzindikators auf Jahresbasiszu übertreffen. Der Teilfonds strebt eine jährliche Ex-ante-Volatilität von weniger als 2,5% an.
Referenzindikator: Eonia Capitalized

Wesentliche Risiken:
Zinsrisiko: Das Zinsrisiko führt bei einer Veränderung der Zinssätze zu einem Rückgang des Nettoinventarwerts.
Kreditrisiko: Das Kreditrisiko besteht in der Gefahr, dass der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
Währungsrisiko: Das Währungsrisiko ist mit dem Engagement in einer Währung verbunden, die nicht die Bewertungswährung des Fonds ist.
Aktienrisiko: Änderungen des Preises von Aktien können sich auf die Performance des Fonds auswirken, deren Umfang von externen Faktoren, Handelsvolumen sowie der Marktkapitalisierung abhängt.
Der Fonds ist mit einem Kapitalverlustrisiko verbunden.
Kapitalgarantie: Nein
Empfohlener Mindestanlagezeitraum: 2 Jahre

Gebühren
Maximaler Ausgabeaufschlag zahlbar an die Vertriebsstellen: 1.00%
Rücknahmegebühr: 0.00%
Fixe Verwaltungsgebühr: 1.00%
Performancegebühr: 10.00 % der überdurchschnittlichen Wertentwicklung des Fonds im Vergleich zu seinem Referenzindikator bei positiver Wertentwicklung

Eliezer Ben Zimra

Ben Zimra kam 2011 als Portfoliomanager/Analyst zur Edmond de Rothschild Gruppe, die sich auf Staatsanleihen in Industrieländern spezialisiert hat. Er begann seine Karriere bei OneSeven Capital Management als Händler für festverzinsliche Derivate (2008). Im Jahr 2010 wechselte er als Assistant Fixed Income Portfolio Manager zu Capstone Investment Advisors, woraufhin er in die Research and Strategy Division von Amundi wechselte. Ben Zimra hat einen Master in Statistik, Wirtschaft und Finanzen von ENSAE und einen MSc in Angewandter Mathematik der Harvard University.

Guillaume Rigeade

Rigeade ist Spezialist für Anleihen und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung. Er begann seine Karriere bei Sinopia AM 1999 als Assistant Portfolio Manager, wurde von 2000 bis 2004 zum Fixed Income Portfolio Manager ernannt, wo er stellvertretender Leiter des Fixed Income Management wurde. Von 2007 bis 2009 war er bei der Société Générale AM als Senior International Fixed Income and Foreign Exchange Portfolio Manager tätig. Ab 2009 wechselte Rigeade als Global Macro Fund Manager zu Edmond de Rothschild Asset Management bis 2012 und wurde 2013 zum Fixed Income Fund Manager ernannt. Rigeade ist ein staatlich geprüfter Aktuar des Statistischen Instituts der Universität Paris.


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen.
Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus.
Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Zahl nachhaltig anlegender Investoren erreicht Rekordstand

72 Prozent der institutionellen Investoren in Deutschland berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage. Das ist ein Anstieg um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der Investorenbefragung im Jahr 2009. Die Regulierung ist aus Investorensicht der entscheidende Impuls, sich mit nachhaltigen Investments zu beschäftigen. Dennoch ist der EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Europa bislang nur einer Minderheit der Großanleger bekannt. Und während zwei Drittel der Befragten überzeugt sind, dass nachhaltige Kapitalanlagen das Weltklima entscheidend beeinflussen können, hat lediglich eine Minderheit Informationen über die Klimawirkung des eigenen Portfolios. Dies geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervor, für die 201 institutionelle Anleger in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt mehr als sechs Billionen Euro befragt wurden.

Nachhaltige Kapitalanlagen stehen bei Großanlegern hierzulande hoch im Kurs: 72 Prozent der Befragten geben an, bei ihren Anlageentscheidungen Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen (Vorjahr 65 Prozent). Insbesondere Kapitalverwaltungsgesellschaften (92 Prozent) sowie kirchliche Anleger und Stiftungen (86 Prozent) investieren nachhaltig. Niedriger fällt der Anteil dagegen bei Großunternehmen mit 58 Prozent und bei Kreditinstituten mit 51 Prozent aus.

57 Prozent der institutionellen Anleger, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, zeigen sich hiermit zufrieden oder gar außerordentlich zufrieden. Für die allermeisten von ihnen (89 Prozent) ist ein Ausstieg aus nachhaltigen Kapitalanlagen nicht vorstellbar.

Überwiegend einig sind sich die Investoren, dass das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen weiter wachsen wird. 69 Prozent erwarten in den kommenden zwölf Monaten ein Marktwachstum oder starkes Marktwachstum. „Nachhaltigkeit gewinnt massiv an Bedeutung und wird zum Erfolgsfaktor im Asset Management“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden.

Investoren glauben an Klimawirkung nachhaltiger Kapitalanlagen

Ebenfalls einig ist sich die Mehrheit der institutionellen Anleger hinsichtlich der Klimawirkung nachhaltiger Investments. Zwei Drittel (67 Prozent) glauben, dass nachhaltige Kapitalanlagen das Weltklima entscheidend beeinflussen können. Diese Ansicht vertreten vor allem Kirchen und Stiftungen (76 Prozent), Altersversorger und Pensionskassen (73 Prozent) sowie Kapitalverwaltungsgesellschaften (72 Prozent). Doch ungeachtet dieser Überzeugung hat bisher nur eine Minderheit der Befragten (39 Prozent) Informationen über die Klimawirkung des eigenen Portfolios.

Zuversicht überwiegt bei den Anlegern auch in Hinblick auf die möglichen Auswirkungen einer nachhaltigen Transformation der Wirtschaft auf den Arbeitsmarkt: So erwartet die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) nicht, dass mit dem Ziel Deutschlands, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausfrei zu werden, eine Gefährdung von Arbeitsplätzen verbunden ist. „Die Vermeidung klimaschädlicher Emissionen stellt viele Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Vorausschauende Unternehmen erkennen die Zeichen der Zeit und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Investoren wiederum sind gefordert, Unternehmen bei diesem Prozess zu begleiten und die Chancen und Risiken der Kapitalanlage neu zu bewerten“, erläutert Schindler.

Nur ein Drittel der institutionellen Anleger kennt EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums

Hauptantrieb der Investoren für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien sind die Werte des eigenen Unternehmens, die 83 Prozent der Befragten als wichtiges oder sehr wichtiges Motiv nennen. Die Anleger, die keine Nachhaltigkeitskriterien anwenden (28 Prozent), begründen dies dagegen vor allem mit fehlenden Vorgaben in den Anlagerichtlinien (57 Prozent). Folgerichtig wird die Regulierung als entscheidender Impuls angesehen (71 Prozent), sich zukünftig intensiver mit der nachhaltigen Kapitalanlage zu beschäftigen.

Doch anscheinend fehlt es noch an Detailwissen hinsichtlich der regulatorischen Rahmenbedingungen. So gibt lediglich ein Drittel (33 Prozent) der befragten Investoren an, den von der EU-Kommission im letzten Jahr verabschiedeten Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Europa („EU-Aktionsplan“) zu kennen.

„Die Klimadebatte und der EU-Aktionsplan verleihen dem Thema Nachhaltigkeit zusätzlich Gewicht, doch ist hier offenbar noch Aufklärungsarbeit zu leisten. Nachhaltigkeit ist aber weit mehr als ein Umweltthema und muss in ihrer ganzen Dimension inklusive sozialer und Governance-Aspekte betrachtet werden“, betont Schindler.

Stewardship ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für passive Vermögensverwalter

Laut dem aktuellen von der DWS geförderten Forschungsbericht halten 84% der Pensionsfonds Stewardship-Praktiken für entscheidend, um die Qualität von Beta1 zu verbessern und gleichzeitig positive Auswirkungen für Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung zu erzeugen.

Von den 127 Pensionsfonds, die vom CREATE-Research im Auftrag der DWS weltweit befragt wurden, gaben 56% an, dass die Fähigkeit und Erfolgsbilanz eines Managers bei der Erfüllung der Stewardship-Ziele seiner Kunden "weitgehend" berücksichtigt werden, wobei 27% den Faktor Stewardship in einem "mittleren Ausmaß" berücksichtigen. Lediglich 10% ziehen Stewardship in einem "kleinen Umfang" in Betracht und 7% überhaupt nicht.

Stewardship bedeutet, dass die Aktionäre ein langfristiges strategisches Interesse daran haben, die Unternehmen, in die sie investiert sind, durch aktives Engagement auf verschiedenen Ebenen zu führen, einschließlich beispielsweise durch Abstimmungen in Hauptversammlungen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage sind:

  • Aus Pensionskassensicht wird der am schnellsten wachsende Teil des passiven Investmentmarktes Lösungen beinhalten, die auf ESG (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) ausgerichtet sind.
  • 60% der befragten Pensionskassen halten Stewardship für "sehr wichtig", während 80% erwarten, dass die Stewardship-Anforderungen an ihre passiven Vermögensverwalter künftig steigen.
  • Passive Fonds rücken in den Kernbestand des Pensionsfondsportfolios vor, sodass die Generierung von Alpha spezialisierten oder illiquiden Strategien zufällt.
  • 66% der Befragten gaben an, dass passive Investitionen Teil ihres "bereits ausgereiften" Portfolios sind.
  • Die Nutzung von ETFs durch Pensionsfonds nimmt zu, wobei 26% der Befragten ETFs als ihr bevorzugtes passives Anlageinstrument bezeichnen, gegenüber 23% im Vorjahr.

"Als einer der global führenden Anbieter passiver Anlagen, freuen wir uns darüber, dass Pensionsfonds Stewardship als wichtiges Unterscheidungsmerkmal betrachten und passive Lösungen zunehmend in ihre Portfolios integrieren", sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments für Europa und Asien bei der DWS. Xtrackers nimmt seit Jahren ihre treuhänderische Verantwortung im Sinne der Kunden wahr.


1) Anlageerträge, die durch ein breites, passives Engagement in einem Marktindex erzielt werden

DWS

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA (DWS) ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 704 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2019). Sie blickt auf über 60 Jahre Erfahrung zurück und genießt in Deutschland und Europa einen Ruf für exzellente Leistungen. Mittlerweile vertrauen Kunden weltweit der DWS als Anbieter für integrierte Anlagelösungen. Der Vermögensverwalter wird über das gesamte Spektrum der Anlagedisziplinen hinweg als Quelle für Stabilität und Innovationen geschätzt.
Die DWS bietet Privatpersonen und Institutionen Zugang zu leistungsstarken Anlagekompetenzen in allen wichtigen Anlagekategorien sowie Lösungen, die sich an Wachstumstrends orientieren. Unsere vielfältige Expertise als Vermögensverwalter im Active-, Passive- und Alternatives-Geschäft sowie unser starker Fokus auf Umwelt-, soziale und Governance-Faktoren ergänzen einander bei der Entwicklung gezielter Lösungskonzepte für unsere Kunden. Das fundierte Know-how unserer Ökonomen, Research-Analysten und Anlageprofis werden im globalen CIO View zusammengefasst, der unserem strategischen Anlageansatz als Leitlinie dient.
Die DWS möchte die Zukunft des Investierens gestalten. Dank unserer rund 3.600 Mitarbeiter an Standorten in der ganzen Welt sind wir dabei lokal präsent und bilden gleichzeitig ein globales Team.

CACEIS erweitert TEEPI-Plattform um neue Funktionen: Ab sofort Fondszeichnung sowie aggregierte Anzeige von Fondsanteilen online möglich

CACEIS baut seine im Jahr 2016 eingeführte TEEPI-Plattform weiter aus. Die Abkürzung TEEPI steht für „Tailored Electronic Exchange Platform for Investors“. Die speziell auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger und Kapitalverwaltungsgesellschaften zugeschnittene, offene Plattform basiert auf sozialen Netzwerken und wird bereits von rund 300 Finanzunternehmen genutzt. Die neu entwickelte Funktion heißt "Marktplatz" (englisch „Market Place“) und soll den Vertrieb europäischer Fonds erleichtern.

Der „Marktplatz“ ist ein kostenloser Service, der es professionellen Anlegern ermöglicht, Anteile von in Europa vertriebenen Fonds zu kaufen oder zu verkaufen. Über eine Suchmaschine identifizieren die Nutzer auf der Plattform Fonds, die bestimmten Anlagekriterien entsprechen – und können dann auf detaillierte Informationen zugreifen und Anteile auch direkt online kaufen oder verkaufen. In der TEEPI-Bibliothek sind die passenden Verkaufs- und Rechtsdokumentationen der Fonds, wie Prospekt, KIID und Jahresbericht, sowie Performance-Analysen und Informationen über Fondsmerkmale hinterlegt.

Zudem bietet eine weitere neue Funktion zur Aggregation von Anteilen dem Investor eine konsolidierte Sicht auf die Fondsanteile, welche bei der Transferstelle (transfer agent) gehalten werden. Das KYC-Management (Know Your Customer) von TEEPI wird vollständig digitalisiert. Die Online-Einreichung von Dokumenten zur Investorenidentifikation wird es ermöglichen, so viele Konten wie nötig bei Transferstellen zu eröffnen.

Durch TEEPI profitieren Asset Management-Gesellschaften demnach von einem zusätzlichen digitalen Kanal für die Kontoeröffnung und Fondszeichnung.

Zunächst können nur Investmentgesellschaften die neuen Funktionalitäten nutzen, die auch CACEIS-Kunden sind – danach baut CACEIS die Plattform schrittweise für alle Marktteilnehmer aus.

CACEIS entwickelt TEEPI zusammen mit einer Gruppe von Pilotkunden kontinuierlich weiter. Die Plattform wurde ursprünglich entwickelt, um Unternehmen bei der Erfüllung der Meldepflichten von Solvency II, MiFID II und PRIPs zu unterstützen. Dank breiterer Funktionalitäten sowie der sozialen, netzwerkähnlichen Struktur hat sich die Nutzung heutzutage mit über einer Million ausgetauschter Berichte auf der Plattform deutlich erhöht. Auch für 2019 sind weitere neue Funktionen vorgesehen.

Laurent Majchrzak, Group Product Director von CACEIS, sagt: „TEEPI ist ein weiterer Beleg für die Kompetenz von CACEIS in den Bereichen Fondsvertrieb, digitale Innovation und Integration disruptiver Technologien. Die vollständig offene Architektur und die innovative Aggregationssicht von TEEPI stoßen bereits auf großes Interesse seitens des Marktes."

Joseph Saliba, stellvertretender CEO von CACEIS, ergänzt: „TEEPI ist ein großer Durchbruch für den Markt, und wir sind stolz auf diese wegweisende Lösung für den Direktvertrieb von Fonds. Digitale Lösungen sind der Schlüssel zur Verbesserung der Effizienz und der Geschäftsmöglichkeiten. Die neuen Funktionen von TEEPI bieten den Marktteilnehmern enorme Vorteile".


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

Achtung Angriff! Finanzunternehmen sehen wachsende Gefahr von Cyber-Attacken

Mehr als zwei Drittel der Finanzdienstleistungsunternehmen sehen eine starke Zunahme der Risiken von Cyber-Angriffen und Datenschutzverletzungen. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der internationalen Kommunikationsberatung Instinctif Partners unter 21 in Deutschland registrierten Finanzdienstleistern. Als sehr gefährlich werten bei Cyber-Attacken demnach 52 Prozent der Befragten den Verlust von Kunden, 47 Prozent generelle Reputationsschäden, aber nur 19 Prozent finanzielle Nachteile durch Haftung, Strafzahlung oder Erpressung. Auch das Risiko einer Beeinträchtigung der Social-Media-Kanäle infolge eines Cyber-Angriffs wird unterschätzt: Nur knapp ein Fünftel der Umfrageteilnehmer sieht hier eine hohe Gefahr. Instinctif Partners befragte Kommunikationsverantwortliche und Deutschland-Chefs von Banken, Vermögensverwaltern und sonstigen Finanzdienstleistern mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 1.670 Mrd. Euro im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 30. April 2019.

Risiko-Assessments und Krisensimulation präventiv nutzen

„Das Bewusstsein gegenüber Cyber-Risiken nimmt weiter zu. Das ist ein gutes Zeichen, denn das Thema gehört bei Finanzunternehmen auch über regulatorische Vorgaben hinaus auf die Tagesordnung“, sagt Carsten Böhme, Managing Partner bei Instinctif Partners Deutschland. „Auch die damit einhergehenden Gefahren für die Unternehmensreputation erhalten die nötige Aufmerksamkeit. Doch noch immer zielt ein Großteil der Maßnahmen auf IT-Schutz, statt auf umfassende Krisenvorbeugung.“ So zählen für 67 Prozent der Befragten Krisenpläne und die Überprüfung der IT-Sicherheit zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich auf Cyber-Angriffe vorzubereiten. Vernetzte Krisensimulationen (47 Prozent) oder die Einrichtung einer Krisen-Hotline (13 Prozent) halten die Befragten für weniger wichtig.

„Krisenpläne sind sinnvoll. Die Maßnahmenpalette zum Schutz vor Cyber-Angriffen ist aber deutlich breiter“, sagt Dr. Hubert Becker, Managing Partner bei Instinctif Partners. „Finanzdienstleister sollten deshalb neben Risiko-Assessments außerhalb der IT auch Krisensimulationen stärker präventiv nutzen. Darüber hinaus empfiehlt sich der Abschluss einer Cyber-Versicherung. Sie schützt vor finanziellen Schäden und bietet im Ernstfall darüber hinaus sofortigen Zugriff auf Experten aus Recht, IT und Krisenkommunikation.“

Risiko gezielter Angriffe wird unterschätzt, ebenso wie Mitarbeiter als Angriffsziel

Die Gefahr durch ungezielte Cyber-Angriffe wird von 60 Prozent der Befragten als hoch bewertet, gezielte Cyber-Attacken dagegen nur von 21 Prozent der Befragten – obwohl gezielte Angriffe insgesamt zunehmen. Auch die Bedrohungslage für die Geschäftsführung wird als besonders hoch angesehen. So halten jeweils mehr als 60 Prozent der Befragten die Geschäftsführung und das Portfoliomanagement für besonders gefährdet. Dabei sind die übrigen Mitarbeiter statistisch gesehen ein häufigeres Angriffsziel. Doch rund 80 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass zum Beispiel der Vertrieb nur ein durchschnittliches Risiko trägt.

„Ein Großteil gezielter und ungezielter Cyber-Attacken ist an die breite Mitarbeiterschaft gerichtet. Die Bedrohungslage im Vertrieb oder in der Administration darf daher nie unterschätzt werden. Finanzunternehmen müssen auch außerhalb der Chefetagen schulen und auf Angriffe vorbereitet sein“, sagt Böhme.

Das internationale Business-Resilience-Team von Instinctif Partners bietet mit mehr als 70 Experten weltweit Beratung und Dienstleistungen zu Krisenprävention, Krisenmanagement und Krisenkommunikation für global agierende Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Verbände, Parteien und Regierungen.


Weitere Informationen zur Cyber-Umfrage unter: https://www.instinctif.de/cyberattacken-assetmanagement.html 

Über Instinctif Partners

Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners rund 400 Mitarbeiter an 13 Standorten. In Deutschland sind wir mit rund 50 Mitarbeitern in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Dubai, Hongkong, Peking, Shanghai und Brüssel.
www.instinctif.de
www.instinctif.com 

LGIM erhöht den Druck auf Unternehmen, den Klimawandel anzugehen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute im Rahmen ihres Climate Impact Plegde zum zweiten Mal ihr jährliches Ranking zu den „Anführern und Nachzüglern” (‚Leaders and Laggards‘) der Unternehmen bezüglich des Klimawandels veröffentlicht.

Mit der 2016 eingeführten Climate Impact Plegde hat sich LGIM dazu verpflichtet, mit den größten Unternehmen aus sechs Sektoren zusammenzuarbeiten, die maßgeblich dazu beitragen können, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen: Öl und Gas, Bergbau, Energieversorger, Automobile, Lebensmitteleinzelhandel und Finanzen.

Die diesjährigen Ergebnisse zeigen in allen sechs Sektoren eine Verbesserung der Durchschnittswerte. Hervorzuheben sind die Fortschritte in Sektoren, die häufig unter öffentlicher Beoachtung stehen. So verbesserten sich Öl- und Gasunternehmen, Versorgungsunternehmen und Automobile in ihren Offenlegungen und Zielsetzungen erheblich. Auch die wichtigsten Regionen, die zur Analyse herangezogen wurden, konnten ihre Durchschnittswerte verbessern. Dazu zählen die USA, das Vereinigte Königreich, Europa und der asiatisch-pazifische Raum.

Die Studie von LGIM stellte jedoch auch eine signifikante Diskrepanz zwischen Anführern und Nachzüglern heraus, die in den gleichen Sektoren tätig sind. Zudem weist sie Anzeichen einer Stagnation in Sektoren wie Finanzen und Lebensmitteleinzelhandel auf. Die Divergenz innerhalb der USA ist besonders groß, da die Unternehmen sich in einem Zwiespalt zwischen der föderalen Haltung zum Pariser Abkommen und anderen globalen, staatlichen und lokalen Initiativen zur Lösung von Klimafragen befinden.

Den Wandel durch konstruktiven Dialog und wirkungsvolle Ergebnisse vorantreiben

Das öffentliche Bewusstsein über die Gefahren des Klimwandels ist seit 2018 auf ein noch höheres Niveau gestiegen­ - nicht zuletzt aufgrund alarmierender wissenschaftlicher Beweise, die die Dringlichkeit des Problems aufzeigen. Dank der fruchtbaren Dialoge mit den Unternehmen, die dem Climate Impact Pledge unterliegen, konnten konkrete Maßnahmen und Veränderungen in der Diskussion auf Vorstandsebene herbeigeführt werden, um angesichts der sich schnell verändernden politischen, technologischen und Verbraucher-Trends widerstandsfähige Strategien entwickeln zu können. Mit dem Climate Impact Pledge zielt LGIM als verantwortungsvoller und langfristiger Investor darauf ab, die Namen von Unternehmen bekannt zu geben, die in jedem der Sektoren eine führende Rolle übernommen haben.

Im Juni 2018 stimmte LGIM gegen acht Unternehmen in der Future World Fund Range und schloss sie aus ihren Investments aus, da sie weiterhin untätig bezüglich der Bekämpfung des Klimarisikos blieben. Seitdem verlief die Zusammenarbeit mit allen acht Unternehmen erfolgreich. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurden Occidental Petroleum und Dominion Energy wieder in das Investmentuniversum aufgenommen.

Trotz der positiven Dynamik bleibt jedoch noch viel zu tun. Nach der aktualisierten Evaluation von LGIM im Jahr 2019 werden fünf neue Unternehmen wegen unzureichender Ergebnisse aus der Future World Fund Range ausgeschlossen: ExxonMobil Corporation, Hormel Foods, Korean Electric Power Corporation, Kroger und Metlife. Hinzu kommen China Construction Bank, Rosneft Oil, Japan Post Holdings, Subaru, Loblaw und Sysco Corporation. Zwar zeigen diese Unternehmen weiterhin Engagement, haben aber noch nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um eine Wiederaufnahme zu gewährleisten.

Meryam Omi, Head of Sustainability and Responsible Investment Strategy bei LGIM:

„Unser Climate Impact Pledge zeigt, dass Engagement ein wirksames Instrument sein kann, wenn es Konsequenzen gibt. Gespräche ohne Ergebnisse sind angesichts der Dringlichkeit, den Klimawandel anzugehen, nicht mehr hinzunehmen. Die Fortschritte, die viele der Unternehmen gemacht haben, spornen uns enorm an. Die Unternehmen am unteren Ende holen auf, während die Anführer weiterhin neue Wege erschließen. Wir wissen, dass noch viel mehr getan werden muss. Deswegen werden wir Unternehmen weiterhin dazu bewegen, Geschäftsmodelle zu entwickeln, die einer erfolgreichen und nachhaltigen Zukunft entsprechen.“

BlueOrchard Impact Bond Fund überschreitet 300 Millionen US-Dollar

Seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 blickt der BlueOrchard Emerging Markets SDG Impact Bond Fund (der „Fonds“) auf ein starkes Wachstum zurück und hat bereits die Marke von 300 Millionen US-Dollar überschritten. Der Fonds verfügt über einen UCITS- Mantel und richtet sich an institutionelle Anleger sowie Retailanleger, die eine liquide Impact- Investing-Lösung suchen.

Der Fonds konnte seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 über 300 Millionen US-Dollar einsammeln. Dieser Meilenstein unterstreicht die Nachfrage der Investoren nach liquiden Investmentlösungen, die Rendite mit Impact verbinden. Dies spiegelt die 20-jährige Erfolgsgeschichte von BlueOrchard wider, in der das Unternehmen sowohl starke Renditen erwirtschaftet als auch sozialen und ökologischen Impact generieren konnte. Die Investmentstrategie des Fonds baut auf die lokale Präsenz sowie langjährige Expertise von BlueOrchard in Entwicklungs- und Schwellenländern auf.

Der Fonds investiert in Anleihen von Unternehmen und Finanzinstituten in Schwellen- und Grenzmärkten, die Impact- und klimafreundliche Aktivitäten finanzieren oder durchführen und damit die Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranbringen und die jährliche SDG-Investitionslücke von 2,5 Billionen US-Dollar in Entwicklungsländern geschlossen werden kann.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Das Erreichen dieses Meilensteins in so kurzer Zeit hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir sind sehr zufrieden mit dem großen Interesse der Anleger auf unsere liquide UCITS-Impact-Strategie. Dieses spiegelt wider, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, weiterhin in wichtige Schwellenmärkte zu investieren und gleichzeitig einen positiven Beitrag zu leisten.”

“Als auf Initiative der Vereinten Nationen gegründetes Unternehmen sind wir außerordentlich stolz darauf, einen Fonds aufgelegt zu haben, der zur Erreichung der SDGs in Entwicklungs- und Schwellenländern beiträgt und gleichzeitig die Bedürfnisse von Investoren berücksichtigt,” sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard verwaltete Fonds steht institutionellen Anlegern und Retailanlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung, womit er den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht wird. Der Fonds wird von einem Team verwaltet, das über langjährige Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern verfügt.


Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Fidelity International lanciert eigene Nachhaltigkeitsratings

Fidelity International (Fidelity) weitet sein globales Research mit neu eingeführten eigenen Nachhaltigkeitsratings aus. Die Ratings umfassen das von Fidelity analysierte Aktien- und Rentenuniversum mit über 3.000 Emittenten.

Die Nachhaltigkeitsratings basieren auf dem umfangreichen Research von Fidelity sowie Erkenntnissen aus dem kontinuierlichen Dialog mit Firmenentscheidern. Damit ermöglichen die Ratings zukunftsbezogene Einschätzungen zu ESG-Strategien und -Leistungen von Unternehmen. Das Anlageuniversum wird dabei in 99 Teilsektoren untergliedert, um branchenspezifische Kriterien einfließen zu lassen. Anhand dieser werden die Emittenten mit ihren Wettbewerbern verglichen, wobei die vergebenen Ratings von A bis E reichen.

Marty Dropkin, Leiter des globalen Anleihe-Research bei Fidelity International, kommentiert: „Zu beurteilen, wie gut ein Unternehmen den Bedürfnissen seiner Interessengruppen im weitesten Sinne gerecht wird, ist wesentlicher Bestandteil unseres Anlageprozesses. Der logische nächste Schritt war eigene Nachhaltigkeitsratings zu entwickeln, die zu unserem fundamentalen „bottom-up“ basierten Research-Prozess passen und die Erkenntnisse unserer zahlreichen Unternehmenskontakte integrieren.“

Ned Salter, Leiter des Aktien-Research bei Fidelity International, ergänzt: „Die Stärke unserer proprietären Ratings liegt darin, dass wir die Erkenntnisse unseres Aktien- und Renten-Researchs sowie der ESG-Teams, Portfoliomanager und Analysten in die Analyse integrieren. Damit können wir unseren Kunden eine zukunftsgerichtete Einschätzung der Faktoren bieten, die sich auf die ESG-Bilanz eines Unternehmens und seine künftige Entwicklung auswirken.“

Den Fidelity-Nachhaltigkeitsratings liegen die Beurteilungen von über 180 Aktien- und Rentenanalysten zugrunde, die pro Jahr an mehr als 16.000 Meetings mit Firmenentscheidern teilnehmen. Die Ratings werden jährlich oder nach einer Änderung der Firmenpolitik sowie einem außergewöhnlichen Unternehmensereignis auf den Prüfstand gestellt. Fidelity hat die proprietären Nachhaltigkeitsratings umfassend in den Anlageprozess integriert. Sie stehen allen Fidelity-Anlageteams als zusätzliche Informationsquelle und Unterstützung bei Anlageentscheidungen für die Kundenportfolios zur Verfügung.


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 272,8 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 94,6 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 16.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 39,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,7 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 21,1 Milliarden Euro (davon werden 3 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Alle Angaben per 31.03.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Anja Maiberger ist neues Mitglied im Executive Committee verantwortlich für Vertrieb und Kundenbetreuung

Ab dem 1. Juli 2019 übernimmt Anja Maiberger die Verantwortung für das Business Development und Relationship Management der Kunden von CACEIS in Deutschland und Österreich sowie für Marketing & Corporate Communications. In dieser Funktion hat die deutsche Niederlassung von CACEIS Anja Maiberger auch in das Executive Committee berufen. Sie berichtet an Thies Clemenz, Managing Director von CACEIS in Deutschland.

„Anja Maiberger ist als Senior Managerin am Markt hervorragend vernetzt und wird dank ihrer ausgezeichneten Branchenkenntnisse unser Geschäft maßgeblich verstärken“, erklärt Thies Clemenz. „Wir freuen uns sehr mit Anja Maiberger eine erfahrene Vertriebsexpertin an Bord zu holen. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden wird uns helfen, den Wachstumskurs in Deutschland fortzuführen.“

Zuvor war Anja Maiberger mehr als fünf Jahre bei J.P. Morgan in Frankfurt und verantwortete zuletzt als Executive Director den Vertrieb und die Betreuung von Kunden in der DACH Region. Davor leitete sie bei der KAS Bank Gruppe als Head of Sales Institutional Custody & Depotbank Services den Ausbau des institutionellen Geschäfts in Deutschland. Zwischen 2010 und 2012 fungierte Anja Maiberger bei BNY Mellon als Head of Sales Support & Consultant Relations für Kunden in Kontinentaleuropa. Sie begann ihre Karriere in der Wertpapierindustrie im Jahr 1999 bei der Commerzbank im Relationship Management.


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

Marjan Galun wird Geschäftsführer der BayernInvest

Marjan Galun, bisher Generalbevollmächtigter, wurde zum 15. Juni 2019 zum Geschäftsführer der BayernInvest bestellt. In seiner neuen Funktion verantwortet er das Master-KVG-Geschäft, Risikomanagement, Steuern und Recht sowie die Tochtergesellschaft BayernInvest Luxembourg S.A. Marjan Galun ist bei der BayernInvest bereits seit 18 Jahren in leitenden Fach- und Führungspositionen tätig. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung und Expertise im Master-KVG-Geschäft.

Für ihre Kunden bündelt die BayernInvest deren Investmentvermögen effizient und transparent auf der Plattform einer Master-KVG. „Wir legen für institutionelle Anleger optimale Fondsstrukturen auf und administrieren sie aus einer Hand“, sagt Marjan Galun. Das Angebot umfasst den gesamten Back- und Middle-Office-Bereich mit einem individuellen und aussagekräftigen Reporting über alle Assetklassen, Fondsstrukturen und Direktbestände.

Im Fokus: Innovatives Nachhaltigkeitsreporting

„Allen Bestands- und Neukunden bieten wir seit kurzem ein automatisiertes Nachhaltigkeitsreporting ohne zusätzliche Kosten“, betont Marjan Galun. Es zeigt die Nachhaltigkeitsqualität eines Portfolios mit einem Scoring-Modell auf einer Skala von 0 bis 10. Der ESG*-Score wird mit einer Peergroup und einem Anlageuniversum verglichen. Auf einen Blick sichtbar sind das Gesamt-portfolio-Rating sowie der jeweils positive und negative Beitrag von Aktien- und Rententiteln zum Gesamtrating. Zusätzlich werden kontroverse Geschäftsfelder und -praktiken sowie Verstöße gegen die UN Global Compact Prinzipien aufgelistet. Das ESG-Reporting der BayernInvest ermöglicht ihren Kunden, nachhaltige Kriterien in der gesamten Wertschöpfungskette – im Asset Management, in der Administration und im Reporting – zu integrieren.

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 82 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Walter Hatak übernimmt Leitung Nachhaltige Investments in der Erste Asset Management

Walter Hatak wurde zum Head of Responsible Investments in der Erste Asset Management ernannt. Der 33-jährige studierte Risikomanager begann seine Kariere im österreichischen Bankensektor.

Beruflich spezialisierte sich der Vater zweier Kinder auf nachhaltige Veranlagungen, als er die Leitung des Risikomanagements in der Schelhammer & Schattera Fondsgesellschaft mit einer ausschließlich nachhaltigen Produktpalette übernahm. Seit 2 Jahren ist Hatak, der ein CEFA-Diplom (Certified European Financial Analyst) hält, als Senior SRI (Socially Responsible Investment) Analyst bei der Erste Asset Manager tätig und übernimmt ab sofort die Leitung des Nachhaltigkeits-Teams.

Mit insgesamt 9 SRI-Analysten und SRI-spezialisierten Fondsmanagern verfügt die Erste AM über eines der größten Nachhaltigkeitsteams im deutschsprachigen Raum.

Nachhaltige Geldanlagen werden immer beliebter. Das zumindest spiegelt der aktuelle Marktbericht 2019 des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) wider: In Österreich legten sie um 44 Prozent auf 21,05 Milliarden Euro zu. „Wir sehen beim Volumen nachhaltiger Investmentsfonds noch weiter Potenzial nach oben“, so Hatak.


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Neues SustainEx-Modell von Schroders

Bei der Frage, welche Unternehmen global betrachtet den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften, liegen deutsche Firmen auf Platz sechs und österreichische auf Position acht. Die Top-3 bilden Unternehmen aus der Schweiz, Singapur und den USA. Zu diesem Ergebnis kommt das neuartige Investitionsanalyse-Tool SustainEx von Schroders.

Um die nachhaltigsten Kapitalanlagemärkte und -sektoren der Welt zu identifizieren, hat das SustainEx-Modell den gesellschaftlichen Nettonutzen und die Nettokosten von Unternehmen pro 100 US-Dollar der von ihnen erwirtschafteten Umsätze ermittelt.

Der Analyse1 zufolge befinden sich sieben der zehn nachhaltigsten Märkte in der Europäischen Union. Die am wenigsten nachhaltigen Märkte liegen dagegen in rohstoffabhängigen Schwellenländern.

2019_06_13_Nettonutzen_kosten_fuer_Unternehmen.jpg

Ergebnisse für Deutschland und Österreich

Die Analyse des deutschen Marktes ergab, dass Unternehmen aus der Pharma- und Biotechnologiebranche den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften. Fünf der sechs am nachhaltigsten bewerteten deutschen Unternehmen gehören diesen Sektoren an. Auf der anderen Seite stehen insbesondere die Bereiche Immobilien, Rüstungswirtschaft und Chemie.

Ein heterogeneres Bild ergibt sich für Österreich: Hier zählen Telekommunikationsanbieter, Halbleiterfabrikanten und Hersteller von Industriemaschinen zu den nachhaltigsten Unternehmen. Die höchsten gesellschaftlichen Nettokosten verursachen dagegen Versorger, Anbieter aus der Bauwirtschaft und Immobilienbestandshalter.

SustainEx ist ein Kernbestandteil des kürzlich aufgelegten Schroder ISF2 Sustainable Multi-Factor Equity-Fonds und seines britischen Pendants (SMFE). Die mit diesem Modell erstellten Analysen helfen Anlegern bei der Bewertung von Folgen, die aus den zunehmenden gesellschaftlichen und die Umwelt betreffenden Veränderungen resultieren. Atlas Master Trust aus Großbritannien hat vor kurzem Mittel in Höhe von 320 Millionen Pfund Sterling in den SMFE investiert.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Als globaler Asset Manager ist sich Schroders auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Daher ist Nachhaltigkeit für uns ein zentrales Anliegen, das wir in den von uns angebotenen Produkten und Tools umsetzen möchten. Indem wir uns auf Nachhaltigkeit fokussieren, können wir diejenigen Unternehmen identifizieren, die durch ihre fortschrittlichen Strategien langfristig die besten Wachstumsaussichten und Wertsteigerungspotenziale besitzen. Durch Investments in genau diese Gesellschaften möchten wir sowohl die betreffenden Unternehmen unterstützen als auch die Anlageziele unserer Kunden erfüllen.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Unsere Kunden fragen uns zunehmend, wie wir Nachhaltigkeit in unserem Investmentansatz berücksichtigen. Unser SustainEx-Modell ist ein innovatives Instrument, durch das sichergestellt wird, dass diese Faktoren vollumfänglich in den Investmentansatz des Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity integriert werden. Hierdurch möchten wir für unsere Kunden langfristig höhere nachhaltige Renditen erzielen.

Andrew Howard, Head of Sustainable Research bei Schroders:

Unternehmen und Regierungen sehen sich wachsendem Druck von Aufsichtsbehörden und von der Gesellschaft ausgesetzt, die Auswirkungen ihres Handelns auf Klimawandel, Umweltverschmutzung und Gesundheit zu berücksichtigen – was jedoch spürbare finanzielle Kosten nach sich ziehen wird. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Anleger die gesellschaftlichen Auswirkungen von Unternehmen und Investitionsentscheidungen berücksichtigen und nicht nur auf finanzielle Kennzahlen achten. Wir haben SustainEx entwickelt, um einen objektiven Eindruck zu vermitteln, welchen Risiken Unternehmen und Märkte ausgesetzt sind und welche Chancen sich ihnen bieten. Dies soll unseren Analysten, Fondsmanagern und Kunden helfen, sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden.

Die hohe Konzentration börsennotierter Pharma- und Technologieunternehmen hatte maßgeblichen Einfluss auf den Spitzenplatz der Schweiz. Die Analyse kam auch zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die dem größten Druck von Seiten der Regierungen und der Aufsichtsbehörden ausgesetzt sind, der Gesellschaft häufig auch den größten Nutzen bringen.

Von den einzelnen Branchen sorgen – gemessen an ihrer Bedeutung für die Aktienmärkte – Unternehmen aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Biotechnologie und Pharma für den größten gesellschaftlichen Nutzen. Auf der anderen Seite verursachen Unternehmen aus dem Glücksspielsektor die höchsten Kosten für die Gesellschaft.

SustainEx ist Teil der von Schroders entwickelten Analysemodelle für Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte. Hierzu zählen außerdem das Climate Progress Dashboard und das Carbon Value at Risk-Modell.


This article has first been published on schroders.com.

1) Schroders hat 9.000 Unternehmen analysiert und die bedeutendsten Aktienmärkte der Welt nach ihrer Gesamtauswirkung auf die Gesellschaft in eine Rangordnung eingeteilt. Dabei wurde den Auswirkungen dieser Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt ein Geldwert zugeordnet. Schroders hat diese Analysen nach dem Börsenstandort und der Branchenzugehörigkeit der Unternehmen zusammengefasst.
2) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Hauck & Aufhäuser geht im Asset Servicing nach Irland

Über die Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg erwirbt Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG vorbehaltlich der Zustimmung der irischen Zentralbank die Mehrheit an der Crossroads Capital Management Limited (CCM). CCM ist ein etablierter Alternative Investment Fund Manager (AIFM) und eine UCITS Management Gesellschaft mit Sitz in Dublin, Irland, die sich auf eine Reihe von Dienstleistungen für Investmentmanager und Fondspromoter in Europa spezialisiert hat. Durch die Übernahme erweitert das Bankhaus die Produktpalette des Kerngeschäftsfelds Asset Servicing um eine zusätzliche internationale Komponente. Nach Abschluss der Transaktion belaufen sich die Assets under Control von Hauck & Aufhäuser auf rund 124 Mrd. Euro.

„Irland ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Auflage und den internationalen Vertrieb von Investmentfonds. Mit 4,6 Bn. Euro Assets under Administration ist Irland der zweitgrößte europäische Hub nach Luxemburg. Aus diesem Grunde wollten wir einen strategischen ersten Schritt nach Irland gehen, den wir über diese Akquisition realisieren konnten“, sagt Dr. Holger Sepp, Vorstandsmitglied bei Hauck & Aufhäuser, der unter anderem das Kerngeschäftsfeld Asset Servicing verantwortet. „Außerdem freuen wir uns darauf, weiterhin mit Donnacha Loughrey (Geschäftsführer) als Mitgesellschafter an diesem Projekt zu arbeiten und künftig auf die Qualität und Expertise des derzeitigen Teams von CCM setzen zu können. CCM ergänzt unsere Dienstleistungspalette auf ideale Weise.“ Mit der Übernahme realisiert Hauck & Aufhäuser einen wesentlichen Schritt bei der Umsetzung seiner Internationalisierungsstrategie in Europa.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Hauck & Aufhäuser, einem Nischenplayer im Asset Servicing und einem der größten Fondsdienstleister Luxemburgs. Die globale Fondsindustrie hat eine sehr dynamische Entwicklung genommen und mit Unterstützung von Hauck & Aufhäuser erwarten wir erhebliche Chancen, unser Geschäft zu erweitern. Die Partnerschaft wird uns ermöglichen, unseren bestehenden Kunden eine Reihe zusätzlicher Dienstleistungen anzubieten und gleichzeitig unsere Fondslösungen für einen größeren, globalen Kundenstamm auszubauen und anzubieten“, ergänzt Donnacha Loughrey, Managing Director von CCM.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Über Crossroads Capital Management Limited

Crossroads Capital Management Limited wird von der Zentralbank Irlands als OGAW-Verwaltungsgesellschaft gemäß den Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) 2011 (in der jeweils gültigen Fassung) reguliert und ist seit 2013 von der Zentralbank Irlands auch als Verwalter alternativer Investmentfonds gemäß den Verordnungen der Europäischen Gemeinschaften (Alternative Investment Fund Managers) zugelassen.

Deutsche Immobilien sind beliebteste Anlageklasse

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat zum mittlerweile siebten Mal seine jährliche Immobilientrendstudie veröffentlicht. Deutsche Immobilien bestätigen darin mit 90 Prozent ihren Status als beliebteste Anlageklasse vor ausländischen Immobilien mit 60 Prozent. Nach Nutzungsarten verteidigt das Bürosegment den Spitzenrang mit 85 Prozent, wobei Wohninvestments seit der ersten Erhebung im Jahr 2012 ihre Beliebtheit auf 64 Prozent mittlerweile verdoppelt haben.

„Unsere Immobilientrendstudie zeigt: Büroimmobilien bleiben wie in den Vorjahren die beliebteste Nutzungsart bei Investoren, wobei das Wohnsegment nachfrageseitig deutlich zulegen konnte. Für zukunftsorientierte Investoren ist es entscheidend, immer wieder aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf ihre Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen“, kommentiert Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Quality first: Standortqualität vor Objektqualität

Bei der Auswahl eines deutschen Immobilienfonds ist den Befragten die nicht beeinflussbare Lage der Objekte mit 44 Prozent als Anlagekriterium mit Abstand am wichtigsten. Erst darauf folgen Aspekte, die unmittelbar durch Asset Management-Kompetenzen zu beeinflussen sind. Dazu zählen Objektqualität (28 Prozent), der Track Record des Anbieters (23 Prozent) sowie der Mieter und die Vertragslaufzeit (19 Prozent).

„Entscheidender als der Zustand einer Immobilie ist ein zukunftsstarker Standort. Eine Immobilie selbst lässt sich im Gegensatz zu ihrer Lage durch strategische Maßnahmen aufwerten, worauf Investoren auch zunehmend setzen. Mit unserem Future-Invest-Ansatz prüfen wir sämtliche Ankäufe auf eine solche nachhaltige Standortqualität“, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Multi-Tenant-Objekte gewinnen stark an Beliebtheit

Ein weiterer Trend, der sich aus der aktuellen Studie ableiten lässt, betrifft die Mieterstruktur eines Investmentobjekts. Waren 2012 noch 40 Prozent der Befragten primär an Single-Tenant-Objekten interessiert, ist es heutzutage nur noch jeder zehnte. Dahingegen setzt mehr als die Hälfte (51 Prozent) auf Multi-Tenant-Objekte, beziehungsweise eine Streuung über mehrere Single-Tenant-Liegenschaften (30 Prozent).

Top-3-Argumente bei indirekten Zielfondslösungen

Wie in den Vorjahren untersucht die Immobilientrendstudie auch die Motivation für indirekte Zielfondsinvestments über Dachfondsstrukturen. Die wichtigsten drei Vorteile aus Sicht der Befragten lauten: Rendite, Zugang zu institutionellen Zielfonds sowie Diversifizierung. Dabei zeigt sich, dass die Renditeerwartung mit 37 Prozent auf Platz eins wichtiger geworden ist (Vorjahr nur Rang drei). Umgekehrt bleibt die Möglichkeit zur Risikostreuung wichtig, erreicht aktuell aber mit 15 Prozent nur Rang drei nach der Spitzenposition im Vorjahr. Auf Platz zwei mit 33 Prozent ist weiterhin der Zugang zu institutionellen Zielfonds, die sonst großen institutionellen Anlegern vorbehalten bleiben.

„Unsere aktuelle Trendstudie belegt die steigende Beliebtheit von Alternativen Investments über Zielfondslösungen. Vor allem für Privatanleger oder Private-Banking-Kunden, die erstmals oder nicht regelmäßig die enorm großen Tickets zeichnen können, ist der Zugang zu institutionellen Zielfonds über Dachfondslösungen mit überdurchschnittlichen Renditen attraktiv. Diese Zielgruppen haben wir mit unserem jüngst gestarteten Wealthcap Strategiefonds Alternatives besonders im Blick“, so Volz abschließend.


 

Die komplette Immobilientrendstudie steht Ihnen unter dem folgenden Link zum Download zur Verfügung: www.wealthcap.com/trendstudie 

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Objekten in vielen attraktiven Anlageklassen, die wir in verständliche und auf individuelle Anlageziele zugeschnittene Beteiligungsangebote übersetzen. Wir entwickeln sowohl Strukturierungslösungen für die besonderen Bedürfnisse professioneller Investoren als auch Produkte für Privatkunden. Bisher wurden rund 245.000 Anteile in über 155 Beteiligungen gezeichnet.

Schroders ernennt Peter Arnold zum Vertriebsleiter Alternative Sales

Schroders gibt einen weiteren personellen Zugang im Bereich Private Assets bekannt: Peter Arnold wird mit sofortiger Wirkung Vertriebsleiter der von Schroders im vergangenen Jahr neu gegründeten Alternative Sales Unit.

Durch seine langjährigen Erfahrungen wird er insbesondere die Vertriebsaktivitäten für Private Assets-Anlageprodukte forcieren und Schroders dabei unterstützen, den besonderen Anforderungen von Anlegern weltweit noch besser gerecht zu werden.

Peter Arnold wird an John Troiano, Global Head of Distribution, und Georg Wunderlin, den neuen Global Head of Private Assets, der seit Anfang Mai bei Schroders ist, berichten.

Peter Arnold arbeitete zuletzt als Global Head of International Fund Distribution für Citi. Dort war er auf privat gehandelte Schuldtitel, Immobilien und globale Infrastruktureinrichtungen spezialisiert und für die Beschaffung von Drittanbieterprodukten im Bereich Private Assets und deren Vertrieb an institutionelle Investoren auf der ganzen Welt verantwortlich.

Vor seinen 18 Jahren bei Citi war Peter Arnold für JP Morgan, UBS und Société Générale tätig.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Mit der Einstellung von Peter Arnold stärken wir einmal mehr unser Angebot im Private Assets-Bereich. Wir sind davon überzeugt, dass diese Assetklasse zukünftig eine wichtige Rolle in jedem institutionellen Portfolio einnehmen wird. Peter Arnold wird uns vor allem auch auf dem deutschen Markt dabei unterstützen, maßgeschneiderte Strategien für institutionelle Kunden anzubieten.

Georg Wunderlin, Global Head of Private Assets bei Schroders:

Ich bin überzeugt, dass Peter Arnold hochrelevante Expertise in unser Private Assets-Geschäft einbringen wird. Unsere Kunden zeigen zunehmendes Interesse, in illiquide Vermögenswerte zu investieren, die stabile und beständige Renditen abwerfen sollen und nicht mit den Wertpapierbörsen korreliert sind. Mit seiner umfangreichen Erfahrung bei der Platzierung illiquider Vermögenswerte wird er uns helfen, für unsere Kunden branchenführende Anlagelösungen zu entwickeln und bereitzustellen.

Schroders' Private Assets and Alternatives-Geschäft, ein strategischer Wachstumsbereich für das Unternehmen, verwaltet ein Gesamtvermögen von 42 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2018) und umfasst die Bereiche Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere, Immobilien und forderungsbesicherte Anleihen.


This article has first been published on schroders.com.

Pictet Asset Management publishes „Secular Outlook“

Download Pictet Asset Management's latest Secular Outlook, which provides asset class return forecasts for the next five years and discusses the structural trends that will transform the investment landscape. Key insights include:

  • 0% real return for a global passive 50/50 Equity/Bond portfolio over next 5 years (vs last 5 years and LT average of 4-4.5%) – and with a higher volatility
  • Global (mild) recession sooner rather than later (likely trigger: collapse in capex), with much lower fiscal and monetary firepower than a decade ago.
  • Globalization is in retreat and trade wars becoming the norm. Demographic trends are reversing just now: more spenders than savers (asset price < consumer price inflation)
  • Inflation to remain muted forcing central banks & governments to rethink their policy framework (inflation targeting regime, MMT) – inflation expectations to rise
  • China’s growth in secular decline but private consumption to be the biggest engine of global growth. China’s assets to re-rate as foreign demand rises. China become a financial powerhouse.
  • Global equities ~5% return p.a. (end of business cycle, margins peaking, no downside in real rates)
  • Government bonds 0-0.5% (real rates are still negative, valuation very expensive, debt levels and issuance high and credit rating lower, inflation risk premia low, implied vola very low)
  • Over the very long term (10+ years), world equity return to be c 3.5% and world bond return c 1% - half the long-term average
  • On a risk-adjusted basis, hedge funds will provide the best return (3.7%). Gold is best diversifier. Cash, EM local debt, UK Equities and EM Asia also on the projected efficient frontier
  • Avoid European bonds, credit, US equities and private equities – all assets on the efficient frontier of the past 10 years.
  • Best time ever to diversify away from US: US equities to underperform (by c 5% p.a. in USD terms) and USD to depreciate (valuation, shrinking growth differential, twin deficit)

Please find further information on the Secular Outlook, as well as the full report, on am.pictet.

First State Investments lanciert den China A Shares Fund für seine irische UCITS-Fondspalette

FirstState Investments (FirstState) lanciert den FirstState China A Shares Fund, einen Teilfonds seines in Dublin domizilierten UCITS-Fonds.1 Der Fonds soll das zunehmende Interesse von Investoren an Unternehmen auf dem chinesischen Festland bedienen, die an den chinesischen Börsen gelistet sind.

Der First State China A Shares Fund (der Fonds) wird von First State Stewart Asia verwaltet. Portfoliomanager Quanqiang Xian und sein Team mit Sitz in Hongkong verfolgen bei der Aktienauswahl einen Bottom-up-Ansatz mit integrierten ESG-Schwerpunkt.

Die Anlagephilosophie des Fonds legt den Schwerpunkt auf langfristige Investitionen in qualitativ hochwertige Unternehmen mit guter Governance des Managements und zugleich starken sowie stabilen Geschäftsbereichen.

First State blickt auf einen langen Track Record in China zurück. Das Team von First State Stewart Asia verwaltet seit über zehn Jahren Fonds mit Schwerpunkt in dieser Region und verwaltet derzeit in seiner chinesischen A-Shares-Strategie ein Vermögen von 533 Millionen US-Dollar sowie weitere 4,476 Milliarden US-Dollar 2 mit seinen Investmentstrategien in der Region Greater China.

Michael Stapleton, Managing Partner bei First State Stewart Asia: „Derzeit ist die hohe Investoren-Nachfrage nach einem UCITS-Produkt mit Zugang zum chinesischen Aktienmarkt noch relativ unzureichend bedient und daher in vielen Portfolios unterrepräsentiert. Mit dem Lancieren des

First State China A Shares Fund reagieren wir auf diese Nachfrage. Den chinesischen A-Shares- Markt zu bedienen ist durchaus komplex. Wir glauben, dass unsere detaillierte Unternehmensanalyse durch unseren aktiven Bottom-up-Ansatz, zusammen mit unserer langjährigen Erfahrung mit Investitionen in China, europäischen Investoren einen besseren Zugang zu diesem sich stark entwickelnden Markt bieten wird.“

Quanqiang Xian, Portfolio Manager, First State Stewart Asia: „Vor zehn Jahren waren wir eine der ersten Gesellschaften, die eine Quotengenehmigung im Rahmen des Qualified Foreign Institutional Investor Programms erhalten hat. Mit dem Lancieren dieses neuen Fonds fokussieren wir uns weiterhin auf Investitionen in Unternehmen mit guter Governance, nachweislichem Erfolg sowie Hinweise über sich bessernde ESG-Standards und steigende Cashflows. Wir denken, dass diese Unternehmen auf mittlere bis lange Sicht Investoren eine adäquate Rendite bei zugleich geringerer Volatilität bieten sollten.“


1) First State Global Umbrella Fund plc

CACEIS erweitert Leistungsangebot für deutsche Wertpapierfonds

CACEIS hat sein Leistungsportfolio für die Fondsadministration in Deutschland in den vergangenen Monaten stark ausgebaut. In der eigens dafür gegründeten CACEIS Fonds Service GmbH (CFS) bietet der Dienstleister bereits seit mehr als drei Jahren ein speziell auf Immobilienfonds zugeschnittenes Angebot. Darauf aufbauend, hat CACEIS den Umfang seiner Fondsadministrations-Dienstleistungen seit Ende 2018 schrittweise auf alle Asset-Klassen ausgeweitet – diese beinhalten Immobilienfonds, Sachwertfonds und nunmehr auch Wertpapierfonds.

Im Zuge dessen verstärkte CACEIS in Deutschland sein Fondsadministrations-Team zuletzt durch die Einstellung erfahrener Mitarbeiter mit entsprechender Branchenexpertise. Seitdem kann die CFS auch die umfassende Expertise der CACEIS-Gruppe bei der Administration einer breiten Palette von Anlageformen nutzen. Damit war die CFS in der Lage, mit der Administration mehrerer in Deutschland ansässiger Wertpapierfonds zu beginnen.

Andreas Pade, Geschäftsführer des Fondsadministrationsgeschäfts von CACEIS in Deutschland, betont: „Unsere Kunden in Deutschland haben jetzt einen erheblichen Vorteil durch die Zusammenarbeit mit einem vor Ort ansässigen Team mit langjähriger Erfahrung in der deutschen Wertpapierfondsadministration. Zudem greifen wir auf die globale Expertise sowie auf die hochmoderne Fondsbuchhaltungsplattform der CACEIS Gruppe zu.“

Somit haben auf dem deutschen Markt agierende Kunden jetzt auf das gesamte Administrationsportfolio der CACEIS-Gruppe Zugriff. Als ein führender europäischer Anbieter von Fondsadministrations-Dienstleistungen bietet CACEIS eine zentrale Anlaufstelle – sogenannter One-Stop-Shop – für Verwahrstellen- und Administrationslösungen aus einer Hand.

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018). http://www.caceis.com 

Investieren in eine nachhaltige Zukunft

Die Europawahl hat wieder einmal gezeigt: Klimawandel und Nachhaltigkeit sind eines der TOP-Themen. Das Bewusstsein einer Welt im Wandel und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken verändern zunehmend private und wirtschaftliche Entscheidungen. Immer mehr Unternehmen richten ihre Geschäftsmodelle danach aus. Dafür stehen auch die drei neuen Aktien-Nachhaltigkeitsfonds der DKB, die von der BayernInvest gemanagt werden. Die Fonds greifen den Aktionsplan des Pariser Klimaschutzabkommens sowie die klar definierten 17 SDG-Ziele der Vereinten Nationen (SDG = Sustainable Development Goals) auf. Sie umfassen Themen wie Gesundheitsvorsorge, Bildung, nachhaltiger Städtebau und Armutsvermeidung. Gleichzeitig schließen sie kontroverse Themenstellungen wie Kernenergie, Rüstung, Tabak und Kinderarbeit konsequent aus.

Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG: „Die BayernInvest hat es uns ermöglicht, alle unsere Fonds auf 100 Prozent Nachhaltigkeit umzustellen. Wir wollen damit unsere Führungsposition als die nachhaltigste TOP-20-Bank in Deutschland ausbauen und unseren 4 Millionen Privatkunden ausschließlich Produkte anbieten, die sie zu Geldverbesserern machen.“ Dr. Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH: „Nachhaltig agierende Unternehmen sind nach unserer Einschätzung langfristig stabiler und somit die Gewinner von morgen. Sie werden besser in der Lage sein, die Risiken einer sich wandelnden Umwelt und Gesellschaft erfolgreich zu meistern.“ Die Fonds richten sich sowohl an private Anleger als auch institutionelle Investoren, die eine Balance zwischen Rendite und Nachhaltigkeit suchen und ermöglichen zudem noch zwischen Schwerpunktthemen auszuwählen.

Nachhaltigkeitsfonds setzen auf Klimaschutz, SDG-Ziele oder ESG-Vorreiter

Im Zentrum des DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz stehen Unternehmen mit zukunftsorientierten Geschäftsmodellen. Sie profitieren von einem Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft und bieten deshalb langfristig gute Wachstumsperspektiven. Der Fonds verzichtet auf Investments in Firmen, die klimaschädliche fossile Brennstoffe fördern oder Kohlekraftwerke betreiben. Das globale Aktienportfolio überzeugt mit Unternehmen, die bereits heute das veränderte Umfeld und das zukünftige Nachfrageverhalten in ihr Geschäftsmodell integriert haben.

Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG setzt auf Unternehmen, deren unternehmerisches Handeln sich nach Einschätzung der BayernInvest positiv auf die Umwelt und Gesellschaft auswirkt. SDG beschreibt 17 von den Vereinten Nationen definierte Ziele, die die globalen Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Es wird ausschließlich in solche Unternehmen investiert, die hierfür einen sichtbaren positiven Beitrag leisten. Die Daten-Basis bilden Impact Analysen, die die Wirkung der Unternehmen auf die SDG-Ziele analysieren. Durch die Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Geschäftsmodelle bieten die ausgewählten Unternehmen attraktive Renditechancen.

Kern des DKB Nachhaltigkeitsfonds Europa bilden europäische Aktien, die nach Analyse der BayernInvest die größten Ertragsaussichten bieten und in ihrer Branche unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten führend sind. Eine kontinuierliche Überwachung des Portfolios sowie vordefinierte strenge Ausschlusskriterien stellen sicher, dass der Fonds neben der Einhaltung grundsätzlicher ESG-Kriterien auch nicht in Unternehmen mit kontroversen Geschäftsfeldern, wie zum Beispiel Glücksspiel, Tierversuche und Gentechnik investiert.

Alle drei Investmentlösungen basieren auf einer Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtigt. Das Investmentuniversum wird zunächst um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzend fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen. Dann werden mit einer Faktor-Investing-Strategie solche Wertpapiere ausgewählt, bei denen bestimmte Faktoren bzw. quantifizierbare Unternehmensmerkmale – z.B. ROE (Return on Equity), historische Performance, Volatilität – eine höhere Performance erwarten lassen. Alle drei Fonds sind von der Tochtergesellschaft der BayernInvest, der BayernInvest Luxembourg S.A., aufgelegt. Fondsmanager ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in München.

Schroders übernimmt Immobilien-Boutique Blue Asset Management

Schroders gibt die Übernahme von Blue Asset Management, einer deutschen Immobilien-Boutique mit Sitz in München, bekannt.

Mit diesem Schritt stärkt Schroders die Kompetenz im Bereich Private Assets und erweitert beträchtlich seine Ressourcen, Präsenz und Expertise im deutschen, österreichischen und schweizerischen Immobilienmarkt, um weltweite Investoren zukünftig noch besser betreuen zu können.

Die 2009 gegründete Immobilien-Boutique Blue Asset Management verwaltet ein Gesamtvermögen von 1,2 Milliarden Euro mit Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über die letzten zehn Jahre hat die Gesellschaft ein diversifiziertes Anlageportfolio aus Gewerbe- und Wohnimmobilien aufgebaut. Das Unternehmen wird von seinen drei Gründern und Geschäftsführern Dr. Artus Pourroy, Dr. Thomas Wiegelmann und Tino Lurtsch geleitet und beschäftigt 20 Private Assets-Spezialisten, die allesamt in das Team von Schroder Real Estate integriert werden. Darüber hinaus wird Dr. Artus Pourroy mit sofortiger Wirkung zum Co-Head von Schroder Real Estate Deutschland berufen. Diese Funktion teilt er mit Philipp Ellebracht, der zudem auch weiterhin als Head of Real Estate Product Continental Europe für die Gesellschaft tätig sein wird.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Durch diese Übernahme gewinnen wir ein starkes Team an Immobilienexperten und erweitern unser Private Assets-Angebot. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um in Deutschland weiter zu wachsen. Im derzeitigen Marktumfeld niedriger Zinssätze und hoher Bewertungen bei vielen Anlageklassen bieten Private Assets die Möglichkeit, Portfolios breiter zu diversifizieren und höhere Renditen zu erzielen. Indem wir unsere Expertise bei Private Assets erweitern, können wir den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden. Das Private Assets-Geschäft, wozu das Immobiliensegment zählt, gehört zu den wichtigsten Wachstumsfeldern für Schroders und besitzt eine dementsprechend hohe Bedeutung. Denn es eröffnet unseren Kunden nicht nur eine interessante Beteiligungsmöglichkeit in alternative Investments, sondern ermöglicht es ihnen, ihre Investments in weniger liquiden Anlageklassen zu diversifizieren. Die fundamentalen Investment-Grundsätze und der wertorientierte Anlagestil von Blue Asset Management sowie unsere ähnlichen Unternehmenskulturen sind die Hauptgründe für die Übernahme. Für unsere Kunden ist dies eine hervorragende Ergänzung unseres Leistungsspektrums.

Dr. Artus Pourroy, Geschäftsführer von Blue Asset Management:

Wir freuen uns sehr darauf, Teil von Schroders zu werden und einen Beitrag zu seinem Immobiliengeschäft zu leisten. Unsere Unternehmenskulturen sind sich sehr ähnlich. Das betrifft insbesondere die konsequente Ausrichtung auf hervorragenden Kundenservice und das Streben nach starken Anlageergebnissen. Schroders hat ein breit aufgestelltes, globales Team für Immobilieninvestments, und wir erhalten Zugriff auf die umfangreichen Ressourcen der Schroders-Gruppe. Somit können wir uns weiter auf unsere Expertise in der Immobilienbranche konzentrieren und gleichzeitig das Angebot für unsere Kunden erheblich verbessern und unsere Reichweite vergrößern.

Philipp Ellebracht, Head of Real Estate Product Continental Europe bei Schroder Real Estate Deutschland:

Mit einem neuen Büro in München zusätzlich zu unserem Standort in Frankfurt am Main können wir zukünftig die deutschsprachigen Investmentmärkte noch besser bedienen. Mit 4 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen für unsere Kunden und einem Team von über 40 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wir hervorragend positioniert, um unsere Plattform weiter auszubauen.

Die Übernahme ist ein weiterer bedeutender Schritt beim Ausbau des Private Assets-Geschäfts, dem Schroders hohe strategische Bedeutung beimisst. Dieses Geschäftsfeld umfasst verbriefte Kredite, Private Equity, Infrastrukturfinanzierung, versicherungsgebundene Wertpapiere und die Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen. Den größten Baustein bildet jedoch das Immobiliengeschäft mit mehr als 17 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen.

Nach der Berufung von Private Equity-Spezialist Peter Begler zu Beginn des Jahres ist dies der nächste Expansionsschritt von Schroders in Europas größter Volkswirtschaft. Auf dem deutschen Markt verzeichnet das Unternehmen ein starkes Wachstum und beschäftigt mittlerweile 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankfurt am Main und München. Sie konzentrieren sich darauf, für Kunden die bestmöglichen Lösungen bereitzustellen.

An den bestehenden Kundenbeziehungen von Blue Asset Management wird sich nichts ändern und das komplette Management-Team wird weiter im Dienst der Investoren von Blue Asset Management stehen.


This article has first been published on schroders.com.

Nikolaus Sillem wechselt von der Geschäftsführung der Union Investment Institutional GmbH zur Quoniam

Nikolaus Sillem, langjähriger Geschäftsführer der Union Investment Institutional GmbH und verantwortlich für das gesamte institutionelle sowie das Auslandsgeschäft der Union Investment Gruppe, verlässt die Union Investment Institutional. Er wechselt zum 1. Juli 2019 als Vorsitzender der Geschäftsführung in die ebenfalls zur Union Investment Gruppe gehörende Quoniam Asset Management GmbH. Seine Verantwortung für das institutionelle Segment der Union Investment Gruppe übernimmt André Haagmann, ebenfalls Geschäftsführer der Union Investment Institutional GmbH.

Nikolaus Sillem verantwortet seit 2003 als Geschäftsführer der Union Investment Institutional GmbH das gesamte institutionelle sowie das Auslandsgeschäft der Union Investment Gruppe. In dieser Zeit war er maßgeblich verantwortlich für den Umbau und Aufschwung des institutionellen Geschäfts von Union Investment und das profitable Wachstum des Segments. So stiegen die Assets under Management unter seiner Führung um über 500 Prozent von 38 auf heute rund 200 Mrd. Euro an.

Der 54-jährige Sillem hat sich nun dazu entschieden, seinen beruflichen Fokus noch einmal zu verschieben und übernimmt vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden zum 1.Juli 2019 den Vorsitz der Geschäftsführung der Quoniam Asset Management GmbH. Der unabhängig operierende Spezialist für quantitatives Asset Management gehört ebenfalls zur Union Investment Gruppe.

„Nikolaus Sillem hat in den letzten 16 Jahren das institutionelle Geschäft von Union Investment professionalisiert und zu einem überaus erfolgreichen Bestandteil unserer Gruppe entwickelt. Mit ihm verlässt uns ein erfahrener Erfolgsgarant in der Geschäftsführung der Union Investment Institutional. Gleichzeitig gewinnen wir jedoch durch den Wechsel einen starken Manager und versierten Kenner der Branche für die Geschäftsführung der Quoniam“, so Alexander Schindler, Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG und Vorsitzender der Aufsichtsräte der Union Investment Institutional und der Quoniam.

Die Nachfolge von Sillem in der Verantwortung für das institutionelle Segment der Union Investment Gruppe übernimmt André Haagmann, ebenfalls Geschäftsführer der Union Investment Institutional GmbH. Der 46-jährige Haagmann arbeitet seit 2006 in der Union Investment Gruppe. Nach neun Jahren als Leiter der Konzernentwicklung ist er seit Januar 2015 Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional GmbH und verantwortet als Leiter des Ressorts „Zentrales Internationales Account Management“ die Akquisition und Betreuung von nationalen und internationalen institutionellen Kunden außerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Dazu zählen Institutionen wie Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Corporates und Family Offices. Zudem ist er zuständig für die Betreuung von Investment Consultants und Ratingagenturen im In- und Ausland. Vor seinem Eintritt in die Union Investment Gruppe war er sechs Jahre als Berater für Oliver Wyman tätig. Haagmann studierte Betriebswirtschaftslehre in Münster und Los Angeles. Zuvor absolvierte er die Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank.

„André Haagmann ist ein überaus versierter und erfahrener Manager, der über eine große Expertise im institutionellen Geschäft verfügt. Wir haben mit ihm einen perfekten Nachfolger für die Leitung unseres institutionellen Geschäfts gefunden und sind sehr froh, dass wir diese wichtige Position aus unserem starken Managementteam nachbesetzen können“, so Schindler.

Lyxor ETF ernennt Marcello Chelli zum European Head of Distribution and Retail

Lyxor ETF hat Marcello Chelli zum European Head of Distribution and Retail ernannt. Dieser Schritt erfolgt mit Wirkung zum 1. April 2019. In dieser neu geschaffenen Rolle soll Chelli die Nutzung von Exchange-Traded-Funds (ETFs) bei Vertriebspartnern und Vermögensexperten in ganz Europa fördern und ausweiten, speziell vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach ETFs durch europäische Privatanleger. Zu seinen Aufgaben wird auch die Schaffung neuer Instrumente gehören, um den Vertrieb von ETFs an Kleinanleger innerhalb von Lyxor und Société Générale fachbereichsübergreifend zu erleichtern. Chelli wird auch für die Angleichung der Geschäfts- und Marketingpraktiken von Lyxor auf den Einzelhandelsmärkten in ganz Europa verantwortlich sein.

Lyxor wird seine Präsenz im europäischen ETF-Bereich durch die Expansion in Deutschland nach der geplanten Übernahme des ETF-Angebots ComStage der Commerzbank deutlich erhöhen. Deutschland ist einer der dynamischsten Retail-Märkte auf dem Kontinent. Im Zuge der verstärkten Ausrichtung auf das Retailgeschäft in Europa kooperiert Lyxor in Deutschland bereits mit fünf prominenten Online-Brokern, um ETF-Sparpläne und Einzelkäufe zu vergünstigten Konditionen für Privatkunden anzubieten.

"Wir wissen, dass Privatanleger eine der wichtigsten Antriebskräfte für weiteres Wachstum des ETF-Marktes in Europa in den kommenden Jahren sein werden. Es ist wichtig, dass wir uns anpassen, um diesen Trend vollständig zu erfassen. Dafür müssen wir in der Lage sein, ihnen innovative Lösungen anzubieten, die den sich verändernden Sparbedürfnissen, dem Anstieg des Online-Vertriebs sowie einem anspruchsvolleren Regulierungsrahmen gerecht werden. Mit 13 Jahren Erfahrung im Vertrieb von Lyxor ETFs in Italien hat Marcello ein tiefes Verständnis dafür, was Vertriebler und Privatanleger motiviert, und ich glaube, er wird uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen", sagt Matthieu Mouly, Chief Client Officer bei Lyxor ETF.

Biografie:

Marcello Chelli verfügt über 22 Jahre Erfahrung im Kapitalmarktbereich (zunächst in der Bank of America und Borsa Italiana) und war in den letzten 13 Jahren für Lyxor ETF und als Co-Head Cross Asset Distribution Sales bei der Société Générale in Italien tätig. Marcello hat an der Bocconi Universität in Mailand Wirtschaft studiert.


Die Lyxor Asset Management Group ("die Lyxor-Gruppe"), die direkt oder indirekt zu 100 Prozent zur Société Générale gehört und insbesondere aus zwei Tochtergesellschaften besteht (1) (2), ist ein europäischer Spezialist für Asset Management und Experte für alle Anlagestile – aktiv, passiv oder alternativ. Von ETFs bis hin zu Multi-Management, mit Assets under Management sowie Assets under Advisory in Höhe von 137,4 Milliarden Euro*, entwickelt die Lyxor-Gruppe innovative Anlagelösungen, um langfristigen Herausforderungen in der Vermögensverwaltung gerecht zu werden. Dank ihrer Experten sowie ihres Researchs und langjähriger quantitativer Erfahrung kombiniert die Lyxor-Gruppe die Suche nach Performance und Risikomanagement.
(1) Lyxor Asset Management S.A.S. wird von der "Autorité des marchés financiers" (französische Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP98019 reguliert.
(2) Lyxor International Asset Management S.A.S. wird von der "Autorité des Marchés Financiers" (französische Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04024 reguliert. * Einschließlich EUR 16,7 Mrd. Assets under Advisory. Äquivalent zu USD 154,4 Mrd. an verwalteten und beratenden Vermögen (einschließlich USD 18,8 Mrd. an beratenden Vermögen) per Ende März 2019.

Lyxor International Asset Management: Die Pioniere der Vermögensverwaltung Lyxor bietet seit 2001 ETFs an, länger als jeder andere europäische Anbieter. Mit unserem Pioniergeist haben wir den Markt mitgestaltet, den Sie heute kennen. Wir sind zu einem der größten1, liquidesten2 ETF-Manager Europas geworden. Und unser weitreichendes Angebot umfasst alle Anlageklassen und umfasst einige der größten und effizientesten ETFs in Europa. Wir bieten jetzt über 200 Möglichkeiten, Märkte zu erschließen. Ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach einem ein wesentlichen Kernindex-Exposure sind oder nach taktischeren Möglichkeiten für bestimmte Branchen oder Märkte suchen – wir haben das passende Produkt. Wo immer Sie auch unterwegs sind, Sie können sicher sein, dass unsere Qualitäts-Charta bedeutet, dass jeder Fonds die gleichen akribischen Standards erfüllt.
1) Lyxor International Asset Management, Stand 31.12.2018.
2) Bloomberg. Daten für den Zeitraum 31/12/2017-31/12/2018.

Telos' investment-manager.info mit separater ESG-Übersicht

Seit Kurzem bietet IMI (www.investment-manager.info) eine separate IMI ESG-Übersicht. Dort erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Gesellschaften Investmentprodukte / Services unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien anbieten und welche Verfahren dabei zum Einsatz kommen. Zusätzlich dazu haben wir auch die Darstellung zur Thematik ESG auf den einzelnen IMI-Unternehmensseiten erweitert.

Insbesondere vor diesem Hintergrund hat eine Reihe von Gesellschaften ihre jeweilige IMI-Seite kürzlich aktualisiert. Im Folgenden finden Sie einen Überblick der Anbieter, die ihre IMI-Seite in letzter Zeit einem Update unterzogen haben. Durch das Anklicken des Namens der Gesellschaft gelangen Sie zu deren IMI-Seite.

Rubrik Asset Management:

  • alpha beta asset management gmbh
  • Apo Asset Management GmbH
  • Candriam
  • Columbia Threadneedle Investments
  • Comgest
  • DNB Asset Management S.A.
  • Erste Asset Management GmbH
  • Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH
  • Fisch Asset Management AG
  • H&A Global Investment Management
  • HSBC Global Asset Management
  • J.P. Morgan Asset Management
  • KEPLER-FONDS KAG
  • MainFirst Asset Management
  • MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH
  • Nikko Asset Management
  • NN Investment Partners B.V.
  • Nordea Investment Management AG
  • QC Partners GmbH
  • Quoniam
  • Raiffeisen Capital Management
  • Shareholder Value Management AG
  • Siemens Fonds Invest GmbH
  • Steyler Ethik Bank
  • UBS Asset Management
  • Unigestion (UK) Ltd
  • Union Investment
  • Vescore by Vontobel Asset Management
  • Warburg Invest AG
  • Wellington Management

Rubrik Master- und Service-KVG:

  • Warburg Invest AG

Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl der Partner für Ihre Kapitalanlage wünschen, steht Ihnen TELOS gerne zur Seite. In welchem Umfang diese Unterstützung erfolgen soll, können Sie selbstverständlich ganz individuell entsprechend Ihrer Bedürfnisse festlegen. Nähere Informationen zu unserem Consulting-Angebot finden Sie hier. Bei Fragen rund um IMI oder zu unseren Consulting-Services stehen wir Ihnen jederzeit gerne unter info@telos-rating.de oder +49-611-9742-100 zur Verfügung.

InsuResilience Investment Fund beteiligt sich an Agritask

Der von BlueOrchard verwaltete InsuResilience Investment Fund wird 6 Mio. US-Dollar in das in Tel Aviv ansässge Unternehmen Agritask in der bislang größten Finanzierungsrunde des Unternehmens investieren. Der InsuResilience Investment Fund wurde von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der deutschen Bundesregierung aufgelegt. Agritask ist ein führendes AgriTech-Unternehmen, das datengesteuerte Tools zur Entscheidungsunterstützung für ein umfassendes agronomisches Management von Unternehmen im gesamten landwirtschaftlichen Ökosystem bietet.

Der InsuResilience Investment Fund und Agritask haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der Fonds 6 Mio. US-Dollar in der bislang größten Finanzierungsrunde des Unternehmens investieren wird und einen Sitz im Verwaltungsrat besetzt. Das von Agritask bereitgestellte „One Platform - One Database“-Angebot für eine Präzisionslandwirtschaft dient dem Verbessern von Entscheidungsprozessen im gesamten landwirtschaftlichen Ökosystem. Die Plattform ist bereits in über 15 Ländern im Einsatz, vordergründig in Schwellen- und Grenzmärkten. Die Plattform unterstützt Klein- und Großbauern, Lebensmittelproduzenten, staatliche und regionale Projekte und Versicherer. Das Angebot des Unternehmens befähigt Agrarversicherer zu einer tiefgreifenderen Risikoanalyse. Dadurch wird diesen fortan ermöglicht, die Betriebskosten verstärkt zu senken, fortschrittlichere Versicherungsangebote zu entwickeln und zu verwalten sowie in bislang neue und unterversorgte Märkte durchzudringen.

Die Investition unterstützt Agritask dabei, die Expansion in verschiedenen landwirtschaftlichen Segmenten global weiter auszudehnen sowie die Entwicklung von Agrarversicherungsmärkten voranzutreiben, um hierdurch weltweit mehr Kleinbauern zu erreichen. Aufgrund dieser globalen Aktivitäten wird angenommen, dass das Unternehmen bis zum Jahr 2025 über 25 Mio. Landwirte erreichen sollte.

Die Investition in Agritask spiegelt die Vision und Grundsätze des InsuResilience Global Partnership wider, die auf der UN-Klimakonferenz COP23 2017 in Bonn von Deutschland ins Leben gerufen wurden. Ziel der Partnerschaft ist es, die Widerstandsfähigkeit von Entwicklungsländern zu stärken und das Leben sowie den Lebensunterhalt armer und schutzbedürftiger Menschen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen zu schützen. Durch Finanzierungen von Klima- und Katastrophenmaßnahmen sowie Versicherungslösungen soll eine schnellere und zuverlässigere Katastrophennachsorge ermöglicht werden, um die Effekte abzuschwächen sowie armen und schutzbedürftigen Menschen dabei zu helfen, sich schneller von den Folgen zu erholen.

Die Investition unterliegt keinen regulatorischen Genehmigungen.

"Für uns ist Technologie ein Schlüsselelement, um Klimaversicherungen für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen und insbesondere für Kleinbauern erschwinglich zu machen. Agritask hat ein bemerkenswertes Angebot entwickelt, um die Digitalisierung von Agrarversicherungen weiter voranzuteiben und deren Risikomanagement bedeutend zu verbessern. Das Unternehmen befindet sich in einer sehr guten Ausgangslage, um die Marktchancen nutzen zu können, die sich durch 250 Millionen unterversicherte Kleinbauern in den Entwicklungsländern ergeben. Wir freuen uns, Agritask mit Kapital, technischer Hilfe und unserem internationalen Netzwerk im Bereich Agrarversicherungen zu unterstützen, um die Widerstandsfähigkeit von Kleinbauern gegenüber den Folgen des Klimawandels zu erhöhen,“ sagte Ernesto Costa, Senior Vice-President Private Equity von BlueOrchard.

“Die Marktdurchdringung von Agrarversicherungen ist weltweit nach wie vor gering, insbesondere in Entwicklungsländern,“ sagte Ofir Ardon, CEO von Agritask. “Zu einem großen Teil ist dies auf das Produktdesign zurückzuführen, das häufig auf einer eingeschränkten Datenverfügbarkeit und Sichtbarkeit der laufenden landwirtschaftlichen und klimatischen Risiken beruht. Genau dies können wir beheben. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem InsuResilience Investment Fund und BlueOrchard, da wir starke Synergien zwischen unserem tiefen technologischen Know-how und ihrem profunden Wissen und Netzwerk in der Finanz- und Agrarversicherungsbranche sehen.“


Über InsuResilience Investment Fund

Luxembourg-based InsuResilience Investment Fund has been set up by KfW, the German Development Bank, on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). The overall objective of the InsuResilience Investment Fund is to contribute to the adaptation to climate change by improving access to and the use of insurance in developing countries. The specific objective of the fund is to reduce the vulnerability of low-income households and micro, small and medium enterprises (MSME) to extreme weather events. The InsuResilience Investment Fund has been set up as a public- private-partnership and combines private debt and equity investments in two separately investible sub-funds as well as technical assistance and premium support. The fund aims at both financial return and social impact. For further information, please visit: www.insuresilienceinvestment.fund 

Über Agritask

Agritask is an Israeli based Ag-Tech company offering a one-of-a-kind end-to-end agronomic geo-management platform that integrates any ag-data hardware & software which can benefit agronomic and agro-economic decisions. The highly comprehensive platform revolutionizes the ability of decision makers across the entire ag-eco-system to collect, access and make real use of data, significantly upgrading their agronomic visibility and real-time decision-making processes. Based on a unique system architecture, the Agritask platform is easily configured to each client-specific work-methods, eliminating clients’ need to ‘change’ nor be ‘trained’ and thus resulting in an unmatched ease, time and cost of adoption and at a significant scale. Among Agritask’s clients are some of the most prominent ag-players in LATAM using Agritask on a daily basis as their core production and operations management platform. Beyond large growers, Agritask is serving Ag-Insurance Companies, F&B Players, and Governments in Regional Extension Projects with dedicated offerings covering the visibility, monitoring and risk management needs relevant to the agriculture eco-system at large. All dedicated offerings are based on client-specific ‘configurations’ of a single platform-version deployed across all clients via the cloud. For further information, please visit: www.agritask.com 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard is a leading global impact investment manager. The firm is dedicated to fostering inclusive and climate-smart growth, while providing attractive returns for investors. BlueOrchard was founded in 2001, by initiative of the UN, as the world’s first commercial manager of microfinance debt investments. Today, BlueOrchard provides investors around the world with premium investment solutions, including credit, private equity, and sustainable infrastructure. Being an expert in innovative blended finance mandates, the firm is a trusted partner of leading global development finance institutions. With a major global presence and offices on four continents, BlueOrchard has invested to date more than USD 6bn across 80 emerging and frontier markets, enabling tangible social and environmental impact. BlueOrchard is a licensed Swiss asset manager of collective investment schemes authorized by FINMA. Its Luxembourg entity, BlueOrchard Asset Management S.A., is a licensed UCITS management company as well as a licensed alternative investment fund manager (AIFM) authorized by CSSF. For additional information, please visit: www.blueorchard.com

Lyxor und Marathon führen gemeinsame Long-only-Strategie für Emerging Markets Debt ein

Lyxor Asset Management S.A.S hat gemeinsam mit Marathon Asset Management, L.P. (New York) den Lyxor/Marathon Emerging Markets Bond Fund aufgelegt. Der Fonds verfolgt eine Long-only-Strategie für Emerging Market Debt mit Fokus auf EM-Staatsanleihen, Quasi-Staatsanleihen und in US-Dollar denominierte Unternehmensanleihen. Die Portfoliokonstruktion verfolgt einen aktiv gemanagten Ansatz, der sich am JP Morgan EMBI Global Diversified Index orientiert, um das Beta der Anlageklasse zu erfassen und gleichzeitig durch einen starken Fokus auf die Kreditauswahl Alpha generieren soll. Der Fonds mit täglicher Liquidität ist ab sofort in Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien verfügbar, ab einer Mindestzeichnung von EUR 100.000 (Klasse I) und EUR 10.000 (Klasse A).1

Seitdem die Schwellenländer ihre öffentlichen Finanzen nach einer Reihe von Finanzkrisen Ende der 90er Jahre saniert haben, konnten sie sich als Anlageklasse im Markt etablieren und wachsen seitdem stetig. Heute macht Emerging Market Debt mehr als 25 Prozent des globalen Anleihenmarktes aus.2 Das Kreditvolumen von Schwellenländeranleihen ist größer als am U.S. High-Yield Markt3 und überschritt Anfang 2018 sogar den Meilenstein von drei Billionen US-Dollar. Darüber hinaus ist die Anlageklasse zunehmend nach Emittenten, Laufzeiten und Bonitäten diversifiziert. Dieses Wachstum wird durch eine Verbesserung der Fundamentaldaten der meisten Emittenten unterstützt, von denen heute im Vergleich zu mittelgroßen Industrieländern viele günstig sind. Vor dem Hintergrund anhaltend niedriger Renditen und eines gedämpften Wachstums in den Industrieländern bietet die Anlageklasse Emerging Market Debt diversifizierte Renditen, die zu traditionelleren Anleihenmärkten unkorreliert sind.

Die Fondsstrategie basiert auf der Kernkompetenz von Marathon: fundamentale Bonitätsanalyse gepaart mit einem umfassenden Verständnis der EM-Kreditdynamik. „Unsere Long-Only Benchmark-Strategie basiert auf der Kreditkompetenz, dem Scharfsinn beim Trading sowie Franchise- und Indexwissen von Marathon – und wird damit Alpha für unsere Investoren generieren“, erläutert Gabriel Szpigiel, Partner and Head of Emerging Markets at Marathon Asset Management, L.P. (New York) und fügt an: „Die aufregende neue Partnerschaft mit Lyxor ermöglicht es Marathon, einem erweiterten Kundenspektrum Zugang zu unserem einzigartigen Investmentansatz zu bieten." Nicolas Moussavi, Head of Mutual Fund Selection bei Lyxor Asset Management, kommentiert die Partnerschaft mit Marathon Asset Mangement wie folgt: „Seit 20 Jahren wählen wir für unsere Kunden nur die besten externen Manager aus, um ihnen innovative Strategien anzubieten, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten – und das in einem liquiden und transparenten Format."

Marathon wurde 1998 gegründet und verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 15,5 Mrd. USD.4 Marathon ist ein in den USA ansässiger Global Credit Manager mit Teams, die sich auf die Bereiche Emerging Markets, Global Corporate Credit, Structured Credit, Real Estate und Asset Backed Lending konzentrieren. EM ist seit der Gründung des Unternehmens ein Schwerpunkt von Marathon, dessen Expertise sich über verschiedene EM-Zyklen erstreckt.


Weitere Informationen finden Sie unter: lyxorfunds.com

1) Nicht alle Anteilsklassen sind in allen Ländern verfügbar oder zum Verkauf registriert.
2) Quelle: JPMorgan, Bank of America, Stand: December 2018.
3) Emerging Market Debt in Hartwährungen. Quelle: JPMorgan, Bank of America, Stand: December 2018
4) Assets under Management, Stand: 31.12.2018

Legg Mason-Tochter Western Asset Management eröffnet Büro in Zürich

Neuer Standort in Zürich – die auf Anleihen spezialisierte Legg Mason-Tochtergesellschaft Western Asset Management eröffnet ihren ersten kontinentaleuropäischen Standort in der Schweiz. Ziel ist es, von dort aus die globalen Anleihelösungen des spezialisierten Vermögensverwalters einem breiten Spektrum an institutionellen Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugänglich zu machen.

Leiten wird das neue Schweizer Büro Julian Jantschik. Er verantwortet von Zürich aus das Business Development, mit dem Western Asset Management seine Bekanntheit in der Region weiter ausbauen will. Jantschik war zuvor fast fünf Jahre lang bei Fisch Asset Management als Sales und Relationship Manager in der DACH-Region tätig. Davor arbeitete er im Fixed Income Fund Research und als Business Manager für alternative Strategien bei der Deutschen Bank. Jantschik ist ein CAIA Charterholder und hat einen MBA der Universität St. Gallen.

„Deutschland, Österreich und die Schweiz sind sowohl für Legg Mason als auch für Western Asset Management wichtige Märkte, aus denen wir in den vergangenen Jahren signifikante Mittelzuflüsse verbuchen konnten“, sagt Mike Zelouf, Business Director EMEA bei Western Asset. „Mit dem neuen Büro in Zürich wollen wir das Geschäft in diesen Märkten mit einem erstklassigen Kundenservice und maßgeschneiderten Lösungen weiter stärken. Wir sind davon überzeugt, dass der Standort Zürich entscheidend dazu beitragen wird, unseren Kundenstamm in der Region weiter auszubauen.“

Western Asset Management sieht einen wachsenden Bedarf für maßgeschneiderte Lösungen – insbesondere von Pensionsfonds, nationalen Banken, Versicherungen und anderen institutionellen Kunden. Derzeit verwalten die Spezialisten von Western Asset rund 429 Milliarden US-Dollar für ihre Kunden weltweit.

Credit Suisse und YIO lancieren gemeinsamen Next Generation Report

Credit Suisse und die Young Investors Organization (YIO) lancieren eine gemeinsame Publikation zu einer Generation, die bald das Familienerbe und die damit verbundene Verantwortung übernehmen wird.

Die Publikation «Creating a world with the Next Generation» basiert auf einer kürzlich durchgeführten Umfrage und beleuchtet die Prioritäten und Anliegen der nächsten Generation. Sie beinhaltet reale Fallstudien über generationenübergreifende Herausforderungen und dient als Leitfaden, um einen offenen Dialog zu fördern und Familien in der entscheidenden Phase des Generationswechsels zu unterstützen. Darüber hinaus betrachtet sie die Frage, was dieser Wechsel für die Vermögensverwaltung bedeutet.

Die Publikation wirft einen detaillierten Blick auf die Anliegen, Bedürfnisse und Ziele der nächsten Generation, einschließlich der Frage, was sie von ihrem Vermögensverwalter erwarten. Angesichts der zunehmenden Verantwortung der nächsten Generation für das Vermächtnis ihrer Familien gewinnen diese Aspekte an Bedeutung. Der Bericht resultiert aus einer über zehnjährigen Zusammenarbeit zwischen Credit Suisse und der Young Investors Organization (YIO). Die ihm zugrundeliegende Umfrage, die kürzlich unter YIO-Mitgliedern weltweit durchgeführt wurde, gibt Aufschluss über das Verständnis der nächsten Generation bezüglich den Themen Familie, Unternehmen, Vermögen und Vermächtnis.

Der Begriff «nächste Generation» bezeichnet in diesem Zusammenhang die erbende Generation, die entweder die Leitung eines Unternehmens übernehmen wird, das von den Eltern, Großeltern oder älteren Familienmitgliedern gegründet wurde, oder voraussichtlich einen Teil des von früheren Generationen geschaffenen Vermögens erben wird. Zu den wesentlichen Erkenntnissen von «Creating a World with the Next Generation» zählen:

Mitglieder der nächsten Generation wünschen sich einen verstärkten generationenübergreifenden Dialog. Weit über die Hälfte der Befragten möchte offener über Vermögen sprechen (59 %) und mehr als zwei Drittel (68 %) sagen, dass ihre Familie von gesteigerter Kommunikation profitieren würde.

Der Großteil der Mitglieder der nächsten Generation ist zwar an Impact-Investing-Lösungen interessiert, nutzt sie aber nicht. Impact Investing ist die Anlageklasse, über die die nächste Generation am wenigsten informiert ist. Dabei gaben 56 % an, dass ihr Wissen über Impact Investing unzureichend sei. Lediglich 8 % halten ihr Wissen für ausgezeichnet.

Die Rolle des Vermögensverwalters wird sich aufgrund der Bedürfnisse der nächsten Generation von einem rein auf Finanzkompetenz spezialisierten Berater zu einem «Netzwerk-Koordinator» für umfassende Unterstützung über alle Lebensphasen hinweg wandeln. 41 % antworteten, dass sie sich einen persönlichen Berater wünschen, der ihnen hilft, ihre nichtfinanziellen Bedürfnisse zu identifizieren oder zu thematisieren. Für Mitglieder der nächsten Generation ist es am wichtigsten, dass ein Vermögensverwalter eine «enge Beziehung» zu seinen Kunden unterhält, wobei nur 4 % angeben, dass digitale Kompetenz von wesentlicher Bedeutung sei.

Viola Steinhoff Werner, Leiterin Global Next Generation and Families bei der Credit Suisse sowie Gründerin und General Manager der YIO, kommentiert: «Es handelt sich um eine Generation, die Einfluss nehmen und gemeinsam umsetzbare Lösungen zum Nutzen künftiger Generationen schaffen will. Die YIO wurde 2007 gegründet, um die nächste Generation bei zukunftsweisenden Entscheidungen zu unterstützen, damit die Mitglieder ihre Rolle als Familienmitglieder, Investoren, Unternehmer oder gesellschaftliche Entscheidungsträger besser ausüben können. Credit Suisse möchte die Bedürfnisse und Wünsche der nächsten Generation noch besser verstehen und antizipieren können, um heute und zukünftig als bestmöglicher Partner zu agieren.»

Durch eine Zusammenstellung von Artikeln, Interviews und Fallstudien von führenden Wissenschaftlern, Vermögens- und Investmentexperten und unter Mitwirkung von Mitgliedern aus führenden Familienunternehmen gibt die Publikation «Creating a world with the Next Generation» der nächsten Generation eine Stimme.

Justin Rockefeller, Co-founder und Chairman von The ImPact sowie Global Director von Family Office Addepar, stellt fest: «Die Mitglieder der fünften und sechsten Generation [meiner Familie] sind heute bestrebt, die philanthropischen Traditionen fortzusetzen. Unser Schwerpunkt liegt nun darauf, Lösungen mit positiven Auswirkungen zu schaffen, die über die reine Philanthropie hinausgehen und sich auf Bereiche wie Impact Investing erstrecken.»

Der Bericht initiiert in der Vermögensverwaltungsbranche eine dringend erforderliche Debatte über den Umgang mit den sich ändernden Anforderungen künftiger Generationen.

Iqbal Khan, CEO International Wealth Management der Credit Suisse, fügt hinzu: «Wir werden bald erleben, dass die Verantwortung von einer Generation zur nächsten übergeben wird. Damit werden sich auch die Erwartungen der Kunden an die Banken verändern, was enorme Auswirkungen auf die Dienstleistungen der Credit Suisse haben wird. Die nächste Generation mitsamt ihren vielfältigen Ansichten und Bedürfnissen, und ganz besonders ihre Vision von der Zukunft zu verstehen, ist essentiell. Wir arbeiten gemeinsam mit Mitgliedern der nächsten Generation daran, die Zukunft der Vermögensverwaltung zu gestalten.»

«Creating a world with the Next Generation» finden Sie hier: https://www.credit-suisse.com/microsites/next-generation-and-families/en/next-gen/download-the-report.html 


Über die Credit Suisse

Die Credit Suisse wurde 1856 gegründet und ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister mit Niederlassungen in rund 50 Ländern und 46’200 Mitarbeitenden aus über 170 Nationen. Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: ihrer Positionierung als ein führender Vermögensverwalter, ihren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und ihrer starken Präsenz in ihrem Heimmarkt Schweiz. Sie verfolgt bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der großen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch von dem erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während sie gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedient. Dies zeigt sich auch in ihren Bemühungen zur Förderung der nächsten Generation.
Als führender Vermögensverwalter mit ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking hat die Credit Suisse beim Aufbau und bei der Entwicklung von Beziehungen nicht nur die aktuelle Generation im Blick, die Vermögen verwaltet, schafft und bewahrt, sondern berücksichtigt auch die nächste Generation. Seit der Lancierung der Next Generation Initiative im Jahr 2003 ist die Credit Suisse ein Partner für ein wichtiges Anliegen Dabei geht es um Themen wie die Verwaltung von Vermögen aber um die damit verbundene Verantwortung. Daher hat die Credit Suisse eine Reihe von Programmen entwickelt, die der nächsten Generation finanzielle Bildung vermitteln und Chancen zum Peer-to-Peer-Networking bieten. Seit 2007 ist die Credit Suisse zudem Hauptsponsorin der Young Investors Organization (YIO).

Über die Young Investors Organization (YIO)

Die Young Investors Organization (YIO) ist eine globale Organisation, deren Mitglieder aus einflussreichen Unternehmerfamilien stammen. Die YIO verfolgt das Ziel, gemeinsam zukunftsweisende Ideen und neue Unternehmen zu entwickeln, um eine nachhaltigere, wohlhabendere und gerechtere Welt zu schaffen.
Die YIO bietet ihren Mitgliedern einen Rahmen, um sich persönlich und über digitale Plattformen über Investitionen, Geschäftstätigkeiten und Soziales auszutauschen. In der Organisation werden tatkräftige Unterstützung und Engagement großgeschrieben, um gemeinsame Ziele zu verfolgen und einen positiven Beitrag zu leisten. Die Mitgliedschaft in der YIO ist eine sehr persönliche Erfahrung und bereichert das Leben ihrer Mitglieder und derer Familien. Die YIO basiert auf den Pfeilern: Individuelle Weiterentwicklung, Zugang zu Expertenwissen, Netzwerk und ein inspirierendes Umfeld.

Über die Umfrage

Für «Creating a world with the Next Generation» befragten wir 2018 über 200 Mitglieder der Young Investors Organization und ihrer Familien. Die Teilnehmer stammen aus unterschiedlichen Generationen in Bezug auf die Herkunft ihres Vermögens (62 % zweite Generation; 30 % dritte Generation; 8 % vierte Generation oder älter). 80 % der Befragten sind zwischen 24 und 42 Jahren alt (Gen Y: 1977–1995), die übrigen 20 % sind unter 23 Jahren alt (Gen Z: 1996 und jünger). In Bezug auf das Geschlecht war die befragte Zielgruppe fast gleichmäßig verteilt: 45 % Frauen und 55 % Männer. Die Befragten kommen aus der ganzen Welt, sodass wir sowohl regionale als auch globale Trends identifizieren können. (Europa: 30,6 %; Asien: 28,9 %; Mittel- und Südamerika: 18,5 %; USA: 15,3 %; Afrika: 4,8 %; Australien: 1,6 %).
Der in der Umfrage verwendete Fragebogen wurde auf der Grundlage von Forschungsergebnissen und der langjährigen Expertise der Credit Suisse und der YIO mit Unterstützung von Sylvain Labs erstellt. Darüber hinaus wurden während der Entwicklungsphase des Projekts im Jahr 2018 zahlreiche Expertengespräche mit Vertretern der nächsten Generation aus verschiedenen Regionen der Welt geführt. Auch diese Gespräche und die Beiträge aus vergleichbaren Berichten zur nächsten Generation floßen in diesen Fragebogen ein.

Der Fragebogen konzentriert sich auf die fünf Schlüsselfragen, die in dieser Publikation analysiert wurden:
1. Was will ich hinterlassen? 2. Wie können wir als sehr erfolgreiche Familie Information austauschen? 3. Wie möchte ich Geschäfte tätigen? 4. Was bedeutet mir Vermögen? und 5. Wie kann ich mein Erbe gestalten? Diese Fragen werden jedes Jahr gestellt, um ein Bild der langfristigen Entwicklung zu vermitteln. Dies ist besonders wichtig, um Trends zu bewerten und die Zusammenarbeit zwischen uns als Bank und der nächsten Generation weiter zu optimieren.

Fees in institutional asset management - TELOS fee study creates transparency

Fees are very important to German institutional investors. This is shown among other things by the results of a survey of German institutional investors conducted by TELOS GmbH (TELOS) in January 2019. 80 percent stated that fees are very or very important for them. 20 percent are neutral against fees. In order to create more transparency with regard to fees, TELOS carried out a comprehensive analysis of management fees in asset management for German institutional investors at the end of 2018/beginning of 2019.

For the analysis, TELOS surveyed German and foreign asset management companies - broken down by mandate size - on their fees for various asset classes such as equities, bonds and multi-assets and their sub-groups such as corporate bonds. In addition, TELOS has taken into account the fees from tenders that it has accompanied. In total, the evaluation includes fees for over 60 liquid and alternative asset classes. The fee study also includes special cost components such as ESG approaches and overlay offers. The fees for administration services of Master KVGs and depositaries were also included in the analysis. Dr. Frank Wehlmann sums up the study as follows: "Our study confirms that fees tend to rise for more complex investment universes and tend to fall for higher mandate volumes. All in all, the fees are under pressure. “

The results also show that there is a clear difference between the lowest and the highest management fee - sometimes up to factor 4 (see chart 1 "Management fees actively managed mandates up to EUR 50 million" - IG = Investment Grade / HY = High Yield).

The difference in fees between actively managed and passive mandates in the same asset class is around a factor of 4. This means that managing active mandates is about four times more expensive than managing passive mandates (see chart 2 "Management fees for equity mandates up to EUR 50 million").

The experience from earlier market assessment that foreign asset managers are significantly more expensive than German providers cannot be confirmed by the TELOS fee study. Depending on the asset class and mandate size, some German and some foreign asset managers are more expensive. Overall, the fees of these two groups of providers are now close together (see chart 3 "Management fees for corporate bonds (investment grade and high yield)").


Interested parties can order the complete study in German or English from TELOS (info@telos-rating.de) for a fee.

Jupiter ernennt Phil Wagstaff zum globalen Vertriebsleiter und Mitglied des Executive Committee

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter ernennt Phil Wagstaff zum Global Head of Distribution und Mitglied der Geschäftsleitung. Wagstaff wird am 5. Juni 2019 bei Jupiter beginnen.

Phil Wagstaff verfügt über knapp 30 Jahre Erfahrung in der Fondsmanagementbranche, überwiegend in globalen Vertriebspositionen einschließlich Produkt- und Marketingaspekten. Zuletzt war er Global Head of Distribution bei Janus Henderson und zuvor in leitenden Vertriebsfunktionen bei Gartmore, New Star und M&G tätig.

Nick Ring, der derzeitige Global Head of Distribution bei Jupiter, wird das Unternehmen nach vier Jahren verlassen, um andere Führungsaufgaben zu übernehmen. Während seiner Zeit bei Jupiter hat Nick Ring durch die Leitung der Bereiche Vertrieb, Marketing, Kundenservice und Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Unternehmensentwicklung geleistet.

Andrew Formica, CEO von Jupiter, sagt: „Wir freuen uns, jemanden mit Phil Wagstaffs Expertise und Erfahrung für diese wichtige Rolle bei Jupiter gewonnen zu haben. Unser Schlüssel zum Erfolg wird darin bestehen, die Diversifizierung unserer Vertriebsstruktur weiter auszubauen und gleichzeitig von unserer starken Marke zu profitieren. Phil wird eng mit Stephen Pearson und unserem Investment Management Team zusammenarbeiten, um hervorragende Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit mit ihm.“

Dazu Phil Wagstaff: „Ich freue mich sehr, diese neue Herausforderung bei Jupiter zu übernehmen und mit Andrew und dem Führungsteam zusammenzuarbeiten, um das gesamte Potenzial von Jupiter zu erschließen. Ich schätze Jupiter seit vielen Jahren als Wettbewerber und freue mich darauf, nun den globalen Vertrieb zu leiten und mit Jupiter die nächste Wachstumsphase in Angriff zu nehmen.“


Über Jupiter

Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 29 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 31. Dezember 2018 auf 47,4 Milliarden Euro.
Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelanleihen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.

Volker Kurr ins Directors-Board der LGIM Europe in Dublin berufen

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute die Berufung von Volker Kurr in das Board of Directors seiner irischen Verwaltungsgesellschaft, LGIM Managers (Europe) Limited1 (LGIM Europe), bekannt gegeben. Als größter Europäischer Asset Manager für die Kapitalanlage institutioneller Investoren unterstreicht LGIM damit seine Wachstumsstrategie auf dem Kontinent.

Volker Kurr verantwortet seit September 2013 den deutschen, österreichischen und Schweizer Markt bei LGIM, wo er sich auf das institutionelle Geschäft, dessen Produkte und Investments fokussiert. Seit 2017 ist er verantwortlich für LGIM’s institutionelles Europageschäft als Head of Europe, Institutional. Die Ernennung erfolgt zusätzlich zu seinen derzeitigen Verantwortlichkeiten. Zu seinen vorherigen Rollen zählten CEO des Asset Management Joint Ventures der Bank of New York Mellon, Managing Director bei UBS Deutschland und Geschäftsführer des Commerzbankvermögensverwalters Cominvest.

Mark Zinkula, CEO von LGIM, freut sich über Kurrs Ernennung und sagt:

„Mit dieser wichtigen Ernennung unterstreichen wir unsere Wachtumsstrategie und unser Engagement in Europa. LGIM Europe hatte im Mai des vergangenen Jahres nach der Zulassung durch die Irische Zentralbank ihre Arbeit aufgenommen. Durch sie stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden auch nach dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU weiterhin Anlagelösungen höchster Qualität anbieten können. Wir wollen unsere Präsenz außerhalb Großbritanniens weiter ausbauen.“

Volker Kurr, Head of Europe Institutional von LGIM, betont:

„Europa ist ein strategisch wichtiger Markt für LGIM. Die Nettomittelzuflüsse beim institutionellen Geschäft in Höhe von 18 Mrd. Euro haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir im vergangenen Jahr trotz eines volatilen Marktumfelds weiter gewachsen sind und die verwalteten Vermögenswerte auf rund 1.178 Mrd. Euro2 angestiegen sind.“

„Die institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden in Europa profitierten dabei insbesondere von unserer großen Expertise in den Bereichen Fixed Income und Emerging Markets, unseren intelligent konstruierten passiven Investmentlösungen sowie unserem hohen Engagement beim Thema ESG.“

„In den kommenden Monaten werden wir unsere Produktpalette in Europa weiter ausbauen und unsere Wachstumsstrategie fortsetzen. Deutschland ist für LGIM ein Schlüsselrmarkt mit starkem Fokus auf Versicherungen und Pensionsfonds.“

Volker Kurr – Head of Europe, Institutional, LGIM

Volker Kurr verantwortet seit September 2017 als Head of Europe, Institutional das institutionelle Geschäft von Legal & General Investment Management (LGIM) in Europa (ex UK). Er verfügt über langjährige Erfahrung im Asset Management und war vor seinem Eintritt in 2013 bei LGIM viele Jahre in leitenden Funktionen mit den Schwerpunkten Institutionelle Kunden, Produkte und Investments tätig.
Vorherige Stationen umfassten Positionen als CEO des Asset Management Joint Ventures der Bank of New York Mellon, als Managing Director bei UBS Deutschland, als Geschäftsführer der Cominvest, dem Vermögensverwalter der Commerzbank, als CEO der SEB Asset Management sowie als Managing Partner der MARS Asset Management. Volker Kurr hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität München studiert und verfügt über einen MBA der London Business School. Zudem ist er Certified European Financial Analyst/CEFA sowie Certified Performance Presentation Verifyer.


1) LGIM Managers (Europe) Limited 33/34 Sir John Rogerson’s Quay, Dublin 2 is authorised and regulated by the Central Bank of Ireland as an alternative investment fund manager pursuant to the European Union (Alternative Investment Fund Managers) Regulations 2013 and a UCITS management company pursuant to the European Communities (Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities) Regulations 2011.
2) Stand: 31. Dezember 2018. Beinhaltet Derivatpositionen und betreute Vermögen. Darin enthalten sind Gelder, die von LGIMA, einem SEC-registrierten Investmentmanager, verwaltet werden.

In 2019 bisher große Nachfrage nach nachhaltig investierenden Fonds

Auch in 2019 setzt sich der Trend zur nachhaltigen Geldanlage fort. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden deutlich mehr Anteile an nachhaltig investierenden Fonds gekauft als verkauft. „Die große Nachfrage nach nachhaltig anlegenden Fonds seit Jahresbeginn bestätigt den Trend hin zu nachhaltigen Anlagen. Seit Januar haben die ebase Kunden in jedem Monat deutlich mehr nachhaltig investierende Fonds gekauft als verkauft“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), zusammen. Damit hat die Nachfrage, nach einigen schwächeren Monaten im Zuge der turbulenten Marktentwicklung zum Ende des letzten Jahres, wieder deutlich zugenommen.  

Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen

Grafik 1: Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse.
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Stand 2. Mai 2019

„Wir sind davon überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage weiter an Bedeutung gewinnen wird. Denn es ist nicht nur ein wichtiges gesellschaftliches Thema, sondern auch politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt“, ergänzt Geyer. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden Rechnung zu tragen, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien, wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“, zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. „Damit bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen“, erklärt Geyer. Im Jahr 2019 waren dabei bisher insbesondere nachhaltig investierende Fonds gefragt, die den Kriterien „verstärkt in erneuerbare Energien“ (Fundflow-Faktor 1,50) und „verstärkt umweltorientiert“ (Fundflow-Faktor 1,46) gerecht werden. Regional betrachtet haben die ebase Kunden vor allem in nachhaltig investierende Fonds angelegt die ihre Anlageschwerpunkte in den Emerging Markets (Fundflow-Faktor 1,88) sowie weltweit (Fundflow-Faktor 1,59) haben. 

Das „Fondsbarometer Nachhaltigkeit“ finden Sie im Anhang, zudem werden die Ergebnisse monatlich unter https://www.ebase.com/aktuelles/news/ veröffentlicht.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit wird regelmäßig veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters mountain-view.com, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist. 
Das Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. 

Pictet Asset Management startet mega.online auf deutsch - Meinungsführerschaft zu globalen Megatrends

Pictet Asset Management freut sich, den Start ihrer preisgekrönten Plattform Mega bzw. mega.online (https://mega.online) in deutscher Sprache bekannt zu geben: https://mega.online/de.

Die im Februar 2016 gestartete Informationsplattform rund um das Thema globale Megatrends verzeichnet in englischer Sprache mittlerweile 12.000 User pro Monat auf ihrer Website, über 20.000 Follower über ihre Social Media-Kanäle und 4.000 Abonnenten ihres Newsletter-Angebots. Sie hat sich somit zu einem Meinungsführer auf diesem Gebiet entwickelt und wurde 2018 mit dem “Incisive Media – Marketing Innovation Award – Thought Leadership” ausgezeichnet.

Mega entsteht in Zusammenarbeit mit Pictet Asset Management, dem Pionier für megatrendgestützte thematische Investitionen und Partner mehrerer renommierter Forschungseinrichtungen und Experte aus der Industrie.

Walter Liebe von Pictet Asset Management in Deutschland sagt: «Mega zeigt die Ansichten führender Experten zu globalen Megatrends, wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, demografischem Wandel oder Umwelt, wie zum Beispiel von Professor Asit Biswas, einer führenden Autorität im Bereich Wasser- und Ressourcenmanagement oder von Vaclav Smil, einem wahren Guru für Klimawandel und Professor an der University of Manitoba, Kanada, beides Mitglieder in Advisory Boards unserer Themenfonds. Für all jene, die sich für die Trends interessieren, die das Leben der Weltbevölkerung über die nächsten Generationen entscheidend prägen werden und die daraus Schlüsse für ihre Investitionsentscheidungen ziehen wollen, ist Mega daher eine unverzichtbare Lektüre.»

Megatrends sind starke sozioökonomische, ökologische und technologische Kräfte, die unseren Planeten prägen. Die Digitalisierung der Wirtschaft, die rasante Expansion der Städte und die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen der Erde sind nur einige der strukturellen Trends, die die Art und Weise verändern, wie Länder regiert werden, Unternehmen geführt werden und Menschen ihr Leben führen.

Der Zweck von Mega ist es, diese seismischen Entwicklungen zu erforschen - um Einblicke in die Probleme der Menschheit und die Innovationen zu geben, die sie eines Tages lösen könnten. Mit Artikeln und Videos von führenden Wissenschaftlern, Wissenschaftlern und Unternehmern, die in den Bereichen Nachhaltigkeit, Technologie, Gesundheit, alternative Energien und Landwirtschaft tätig sind, will Mega die Debatte darüber, wie eine besser funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen werden kann, anregen und bereichern.

Neuer offener Immobilienfonds, erste Immobilien bereits angekauft

Nach dem Aufbau eines Startportfolios von zwei Liegenschaften in Erfurt und Aachen geht der neue offene Immobilienfonds Credit Suisse ImmoTrend Europa in den öffentlichen Vertrieb. Der von der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH aufgelegte Fonds fokussiert sich auf die Immobilientrends von heute und setzt eine zeitgemäße Anlagestrategie um. Er richtet sich sowohl an Privatanleger als auch an institutionelle Investoren.

Der Credit Suisse ImmoTrend Europa investiert breit diversifiziert in hochwertige, moderne Gewerbeimmobilien in Europa, die stabile Mieteinnahmen generieren. Dabei konzentriert er sich gezielt auf Liegenschaften vorwiegend aus den Bereichen Einzelhandel, Büro und Logistik, die modernen und energetisch sinnvollen Immobilienkonzepten entsprechen. Teils durch die Digitalisierung ausgelöst, erlebt die Einkaufs- und Arbeitswelt einen tiefgreifenden Wandel. Hierzu zählen Trends wie die rasch wachsende Bedeutung des Onlinehandels, der zunehmende Erlebnischarakter von Einkaufscentern, die steigende Nachfrage nach flexibel nutzbaren Büroimmobilien oder der zunehmende Bedarf an Logistikimmobilien.

Der Fonds verfolgt ein innovatives und zukunftsorientiertes Konzept. Er berücksichtigt die veränderten Anforderungen der Nutzer an Immobilien bereits beim Aufbau des Portfolios. Durch eine breite Streuung der Immobilien nach Ländern, Nutzungsarten, Mietern und Laufzeiten der Mietverträge soll das Risiko gering gehalten werden. Die zeitgemäße Anlagestrategie wird durch eine moderate Fremdkapitalquote von 20 bis 25 % abgerundet. Der Fonds strebt eine nachhaltige Rendite von 3,0 bis 3,5 % p.a.1 an.

Der Credit Suisse ImmoTrend Europa wurde im September 2018 als offener Immobilien-Publikumsfonds nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) aufgelegt. Im April 2019 wurden zwei erste Immobilien zu einem Gesamtwert von rund Euro 47 Mio. kaufvertraglich gesichert. Beim ersten Objekt handelt es sich um eine 1993 erbaute Immobilie in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt. Sie umfasst ca. 6.200 Quadratmeter Mietfläche und wurde vor kurzem in Neubauqualität saniert. Die über fünf Geschosse verteilten Büroflächen sowie die Handels- und Restaurantflächen im Erdgeschoss verfügen nun über eine nachhaltige moderne Gestaltung mit sehr flexibler Raumkonfiguration inklusive Co-Working-Flächen. Das moderne Gebäude befindet sich im Stadtzentrum an der Haupteinkaufsstraße der Altstadt. Es ist nahezu vollständig langfristig an fünf Nutzer vermietet. Der Übergang in das Portfolio des Credit Suisse ImmoTrend Europa ist für Mai/Juni 2019 vorgesehen.

Das zweite Objekt, das von LIST Develop Commercial realisiert wird, betrifft ein Hotel an zentraler Lage in der historischen Aachener Innenstadt mit 4.355 Quadratmetern Mietfläche. Es befindet sich derzeit im Bau durch die LIST Bau Rhein-Main und soll nach der voraussichtlichen Fertigstellung Ende 2019 in den Bestand des Credit Suisse ImmoTrend Europa eingebracht werden.

Das Projekt umfasst ein modernes Zwei-Sterne-Hotel mit 144 Zimmern, eine rund 700 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss sowie 18 Parkplätze. Die Liegenschaft ist bereits langfristig und vollständig an die Budget-Hotelkette B&B HOTELS und eine Drogeriemarktkette vermietet.

„Investitionen in gut vermietete Qualitätsimmobilien mit modernen Konzepten bieten im aktuellen Niedrigzinsumfeld attraktive Renditen bei geringem Risiko und eine niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen,“ meint Alexander Tannenbaum, Geschäftsführer der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH und Fondsmanager des Credit Suisse ImmoTrend Europa. „Unser Fondskonzept ist innovativ, denn es greift die sich rasant wandelnden Nutzeranforderungen an Immobilien auf und setzt auf die zu erwartenden Entwicklungen. Die beiden erworbenen Immobilien spiegeln gut die Anlagestrategie des Fonds wider.“

Credit Suisse Asset Management Global Real Estate ist über sieben Standorte auf drei Kontinenten in 15 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund Euro 41,8 Mrd. (Stand 31. Dezember 2018) zu den führenden Immobilienfondsverwaltern in Europa.


Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 45’680 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Credit Suisse Asset Management

Credit Suisse Asset Management ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 389 Mia. (per 31.12.2018). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

Union Investment startet Infrastrukturfonds für institutionelle Investoren

Der „UniInstitutional Sachwerte SCS SICAV-SIF - Infrastruktur-Invest 1“ investiert weltweit in ausgewählte Infrastrukturanlagen aus den Bereichen Kommunikation, Energie, Versorgung, Entsorgung und Transport. Soziale Infrastrukturinvestments, beispielsweise in Gesundheitseinrichtungen oder Schulen, kommen ebenfalls in Betracht. Der regionale Schwerpunkt des breit diversifizierten Fonds liegt auf Westeuropa und Nordamerika. Neben der Zeichnung neuer Beteiligungsfonds (Primärmarktinvestitionen), die mindestens 50 Prozent der Investments im Portfolio ausmachen, sind auch Sekundärmarktinvestitionen in bereits aufgelegte Infrastrukturfonds möglich. Letztere erlauben aufgrund ihres höheren Reifegrads in der Regel einen beschleunigten Portfolioaufbau und frühere Rückflüsse an die Investoren. Darüber hinaus sollen durch direkte Investitionen in Infrastrukturanlagen zusätzliche Renditepotenziale erschlossen werden. Insgesamt sind Investments in mehr als 100 Infrastrukturprojekte vorgesehen.

Beim Management des Fonds arbeitet Union Investment mit Mercer Private Markets zusammen, einem auf alternative Investments spezialisierten, international erfahrenen Investmentmanager. „Nach einem intensiven ersten Quartal, in dem wir viele unserer zukünftigen Investoren des Fonds kennenlernen durften, freuen wir uns nun darauf, mit dem breit diversifizierten Portfolioaufbau dieses Produktes zu starten und unsere Investmentmanagement-Verantwortung wahrzunehmen“, sagt Benjamin Baumann, Co-Portfolio Manager und CIO von Mercer Private Markets AG, im Rahmen des finalen Closings des neuen Fonds.

„Die hohe Nachfrage nach unserem neuen Fonds unterstreicht den Bedarf institutioneller Investoren an Anlagealternativen nicht nur im Niedrigzinsumfeld. Infrastrukturinvestments bieten langfristig ausgerichteten Anlegern die Chance auf einen Mehrertrag und sind relativ unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung“, betont Mirko Häring, fachlicher Leiter Alternative Investment-Produkte bei Union Investment. Die Laufzeit des Fonds beträgt 14 Jahre zuzüglich einer zweimaligen Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr. Die Zielrendite liegt über die Laufzeit betrachtet bei einem konservativ ausgerichteten Portfolio bei sechs bis acht Prozent pro Jahr.

„Das geplante Portfolio soll vom hohen Investitionsstau im Infrastrukturbereich bei gleichzeitig beschränkten öffentlichen Budgets sowie von demographischen und technologischen Trends profitieren. Außerdem bietet es angesichts des stabilen erwarteten Cashflow-Profils, geringer Ausfallraten und niedriger Korrelationen zu traditionellen Anlageklassen eine attraktive alternative Diversifikationsquelle“, sagt Julia Schiffer, Co-Portfolio Managerin Mercer Private Markets AG, anlässlich des Fondsclosings.

Mercer beschäftigt mehr als 100 Private-Markets-Anlageexperten in mehr als zehn Büros weltweit und bietet seit 20 Jahren maßgeschneiderte Investitionslösungen im Privatmarktbereich für institutionelle Investoren an. Aktuell verwaltet die Investment-Boutique Anlagen mit einem Volumen von rund 20 Milliarden US-Dollar.

Union Investment übernimmt neben dem Vertrieb die Verwaltung des neuen Fonds und betreut die Strukturierung, das Produktmanagement sowie Aufsichtsrecht und Reporting.

Versicherer investieren risikobewusster angesichts Sorgen um eine Konjunkturabschwächung

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat die Ergebnisse seiner jährlichen globalen Versicherungsstudie mit dem Titel „Cautiously Opportunistic" veröffentlicht. Die Studie zeigt in ihrer achten Auflage, dass die Mehrheit der Versicherer trotz zunehmender Sorgen um eine globale Konjunkturabschwächung weiterhin Kapital investiert. Die Studie wurde vor dem Hintergrund eines verlangsamten globalen Wachstums und erneuter Marktvolatilität durchgeführt. Sie ergab erhöhte Bedenken mit Blick auf den Kreditzyklus. So sind 85 Prozent der befragten Versicherer überzeugt, dass wir uns in der späten Phase des Kreditzyklus befinden (gegenüber 34 Prozent im Vorjahr). 82 Prozent der Befragten erwarten, dass die US-Wirtschaft im Jahr 2020 oder 2021 in eine Rezession eintreten wird, während nur zwei Prozent bereits für dieses Jahr an eine Rezession glauben.

„Die Mehrheit der Versicherer rechnet damit, dass in den USA eine Rezession ansteht, allerdings noch nicht in diesem Jahr“, sagt Volker Anger, Leiter der DACH-Region bei Goldman Sachs Insurance Asset Management. „Die Versicherer setzen weiterhin Kapital ein, sind aber selektiver bei den Risiken, die sie eingehen. Sie planen weiter dem jüngsten Allokationstrend in weniger liquide Anlageklassen wie Private Equity, Infrastruktur- und Mittelstandsanleihen zu folgen. Weltweit ziehen sie sich aus lokalen Staatsanleihen zurück und investieren in US-amerikanische und europäische Investment Grade-Unternehmensanleihen sowie in Sachwerte und Private Equity.“

Bei der diesjährigen Versicherungsstudie befragte GSAM weltweit 307 Chief Investment Officer (CIOs), Chief Financial Officer (CFOs) und Führungskräfte von globalen Versicherungsunternehmen, die insgesamt ein Bilanzvermögen von mehr als 13 Billionen US-Dollar beziehungsweise etwa die Hälfte des globalen Branchenvermögens repräsentieren.

Kernaussagen der diesjährigen GSAM Versicherungsstudie:

  • Eine Konjunkturabschwächung in den USA, Europa und China dominiert die makroökonomischen Überlegungen.
  • Die Sorgen der Versicherer vor steigenden Zinsen gingen deutlich zurück (sieben Prozent, gegenüber 30 Prozent im Vorjahr). Am stärksten beunruhigt Versicherungsinvestoren eine sich verschlechternde Kreditqualität in ihren Portfolios (38 Prozent, gegenüber 23 Prozent im Vorjahr).
  • Die Versicherer sehen Aktienrenditen positiv, wobei 62 Prozent der Befragten erwarten, dass die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries am Jahresende zwischen 2,5 und 3,0 Prozent bleiben wird. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu früheren Ergebnissen, in denen steigende Zinsen erwartet wurden. Die Versicherer planen, die Haltedauer in ihren Portfolios zu verlängern.
  • 62 Prozent der befragten Versicherer betrachten ESG-Kriterien als eine von mehreren Investitionsüberlegungen; in Europa (83 Prozent) und im asiatisch-pazifischen Raum (81 Prozent) ist die Akzeptanz von Nachhaltigkeitskriterien deutlich höher als in Amerika (43 Prozent).
  • Mehr als die Hälfte der Versicherer investiert in ETFs (56 Prozent). Festverzinsliche ETFs werden am häufigsten verwendet, um kurzfristige taktische Portfolioanpassungen vorzunehmen oder die operative Effizienz zu steigern.
  • Fast die Hälfte der Befragten investiert in Insurtech (46 Prozent), wobei im asiatisch-pazifischen Raum mit 68 Prozent der größte Anteil engagiert ist. Die verbesserte betriebliche Effizienz ist der häufigste Grund für diese Investitionen.

Das GSAM Insurance Asset Management Team hat zum zweiten Mal die Reichweite dieser Umfrage vergrößert und eine zusätzliche Studie unter Führungskräften im Privatkundenvertrieb in Nordamerika durchgeführt. Diese ergänzende Befragung analysiert die Ansichten nordamerikanischer Führungskräfte mit Blick auf ein breites Themenspektrum wie Investitionsrisiken, Markteinschätzungen, den Kreditzyklus und relevante Branchenthemen. Eine Kernerkenntnis: Die globalen makroökonomischen Risiken sind der entscheidende Faktor für Investitionen geworden. Die Führungskräfte äußerten zunehmend Bedenken über die Auswirkungen politischer Ereignisse auf ihre Portfolios, insbesondere hinsichtlich der Beziehungen zwischen den USA und China sowie der US-amerikanischen Politik.


Methodik

GSAM Insurance Asset Management hat zum achten Mal seine jährliche globale Studie zu Versicherungsinvestitionen mit dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen KRC Research umgesetzt. CIOs und CFOs äußern sich hinsichtlich ihrer makroökonomischen Renditeerwartungen, Entscheidungen zur Vermögensallokation, der Portfoliokonstruktion sowie zu Branchenthemen. GSAM Insurance Asset Management analysierte die Antworten von 307 Teilnehmern globaler Versicherungsgesellschaften, die mehr als 13 Billionen US-Dollar an Bilanzvermögen beziehungsweise etwa die Hälfte des Bilanzvermögens des globalen Versicherungssektors repräsentieren. Die teilnehmenden Unternehmen stellen einen breiten Branchenquerschnitt bezüglich Größe, Geschäftsfokus und Region dar.

Über Goldman Sachs Asset Management

GSAM Insurance Asset Management investiert aktuell ein Versicherungsvermögen von über 255 Milliarden US-Dollar (per 31. Dezember 2018). GSAMs Expertise als Vermögensverwalter für Versicherungen umfasst partielle und komplette Outsourcing-Lösungen auf Basis von Fixed-Income-Strategien, alternativen Investments und Aktien. Die Gruppe bietet ein umfassendes Spektrum an Beratungsleistungen, darunter auch Asset-/Liability-Management, strategische Vermögensallokation, kapitaleffiziente Anlagestrategien sowie Risikomanagement.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.gsam.com/content/gsam/us/en/institutions/our-clients/insurance.html 

Green Investment Boom: Erstmals knackt österreichischer Nachhaltigkeitsfonds 1-Milliarde-Euro-Marke

Der nach strengen ESG-Kriterien gemanagte Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit einem Fondsvolumen von nunmehr einer Milliarde Euro der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft. Der Fonds, der in der Raiffeisen KAG gemanagt wird, trägt zahlreiche angesehene Nachhaltigkeitslabels – darunter das 3-Sterne-FNG-Siegel – und wird regelmäßig für seine hohe Managementqualität ausgezeichnet. Die massiven Zuflüsse der vergangenen Monate (der Fonds hat sein Volumen seit Jänner 2018 verdoppelt) stammen in erster Linie von Privatanlegern. Ein klares Zeichen dafür, dass nachhaltiges Investieren an Breite gewinnt. „Nachhaltigkeit ist einer der großen Megatrends unserer Zeit, der gerade im Begriff ist, ganz massiv ins Asset Management einzufließen“, so Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG dazu. „Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Einerseits, weil Anlegerinnen und Anleger zunehmend verantwortlich und zukunftsfähig investieren möchten und andererseits auch immer mehr Fondsanbieter selbst einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten wollen. Beides wird Unternehmen zusätzlich motivieren, nachhaltiger zu agieren, wenn sie diesem Trend nicht ohnehin selbst folgen“, ist Aigner überzeugt.

Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger investieren über Fondssparplan in den Fonds

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix zählt auch beim Fondssparen zu den beliebtesten Fonds in Österreich. Rund 30.000 Anlegerinnen und Anleger zahlen regelmäßig – die Einzahlungssumme ist ab 50 Euro monatlich variabel – in den Fonds ein. Als gemischter Fonds veranlagt der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix sowohl in Aktien als auch in Anleihen, wobei die Aktienquote bei rund 50 % liegt und global breit diversifiziert – mit Schwerpunkt entwickelte Märkte – ist. Für ein Investment in Frage kommen besonders verantwortungsvoll und zukunftsfähig agierende Unternehmen, die finanziell solide aufgestellt sind und eine gute Gewinnentwicklung aufweisen. Gleichzeitig sind bestimmte Branchen wie Rüstung oder grüne/pflanzliche Gentechnik sowie Unternehmen, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen, ausgeschlossen.

Starke Performance: nachhaltige Investments ohne Ertragsnachteile

Dass nachhaltig gemanagte Investments keine Ertragsnachteile aufweisen, zeigt gerade die Wertentwicklung des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix. In den letzten fünf Jahren hat der gemischte Fonds eine durchschnittliche Wertentwicklung von 6,70 % p.a. erwirtschaftet (Stand 19. April 2019, nach Kosten). Wobei die Wertentwicklung der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Fonds zulässt. „Ein grünes Investment sehen wir als genauso ertragreich an, wie eine herkömmliche Anlage“, ist Wolfgang Pinner, Leiter der Abteilung Nachhaltige Investments in der Raiffeisen KAG, überzeugt. „Denn zusätzliche Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen können – z.B. über eine genauere Risikoeinschätzung – die Wertentwicklung eines Investments mitunter sogar positiv beeinflussen“, so Pinner. Nachhaltigkeit ist sehr oft ein Qualitätsmerkmal für Unternehmen und Emittenten, denn eine gute Bewertung bei der Stakeholder-Analyse, bei der überprüft wird, wie das Unternehmen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Umwelt etc. umgeht, läuft sehr häufig parallel zu einer guten Bonität und einer gesunden Unternehmensentwicklung. „Nachhaltige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische“, so Pinner. Wobei natürlich auch nachhaltige Investments, ebenso wie konventionelle Anlagen, den Entwicklungen an den Kapitalmärkten unterworfen und Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Nachhaltiges Produktangebot der Raiffeisen KAG: alle wichtigen Assetklassen abgedeckt

Die Raiffeisen KAG hat bereits vor einigen Jahren Nachhaltigkeit in ihre Unternehmensstrategie integriert. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets der Raiffeisen KAG beträgt mit EUR 3,6 Mrd. bereits 10,7 % des Gesamtvolumens (EUR 33,6 Mrd., per Ende März 2019) – Trend, stark steigend. Das Unternehmen ist mittlerweile Marktführer bei nachhaltigen Publikumsfonds in Österreich (Quelle: rfu – Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung). Schon jetzt ist es möglich, mit Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds in sämtliche Assetklassen zu investieren und dabei ausreichend diversifiziert zu sein. Das Unternehmen bietet eine ganze Reihe an Publikumsfonds mit unterschiedlichen Risiko-Ertrags-Profilen an: mehrere Aktienfonds, zwei Mischfonds mit unterschiedlich hohen Aktienquoten und auch reine Anleihefonds. 2015 wurde der Raiffeisen-GreenBonds aufgelegt, der in Anleihen investiert, mit denen Klima- bzw. Umweltschutzprojekte finanziert werden.

Bewusstseinsbildung – Sensibilisierung

Neben der Produktion und dem Management von nachhaltigen Investmentfonds möchte die Raiffeisen KAG den Dialog mit Kunden- und Interessengruppen weiter intensivieren, um sich so noch stärker als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um nachhaltiges Investieren zu positionieren. Unterstützen wird das unter anderem die Landingpage www.investment-zukunft.at, eine Informationsplattform zum Schwerpunkt nachhaltige Investments, das Infomagazin „NACHHALTIG INVESTIEREN“ und die Kunden-Veranstaltungsreihe INVESTMENT ZUKUNFT.


Weitere Informationen links im PDF.

 

TELOS Kompendium: Nachhaltigkeit / ESG

Die 9. Ausgabe des TELOS Kompendiums ist erschienen. Sie greift das große Interesse der Investoren an nachhaltigen Investmentlösungen und Kapitalanlagestrategien aus. Vor diesem Hintergrund ist der Titel des aktuellen Kompendiums "Nachhaltigkeit / ESG".

In dem Kompendium finden Sie interessante und informative Fachbeitäge mit verschiedenen Schwerpunkten zu diesem Thema. Weiterhin enthält das Buch eine Vorstellung professioneller Asset Manager mit deren Services und Produkten im Bereich Nachhaltigkeit / ESG.

Die Asset Manager Edition des TELOS Kompendium Nachhaltigkeit / ESG steht auf der TELOS-Internetseite unter "Publikationen" in der Rubrik "TELOS Kompendium" zum Download bereit. Eine weitere Edition, in der Master-KVGen und Verwahrstellen ihr Angebot im Bereich Nachhaltigkeit / ESG vorstellen, wird in Kürze erscheinen.

TELOS wünscht Ihnen eine spannende Lektüre und freuen uns auch auf den weiteren Austausch zum Thema Nachhaltigkeit / ESG. Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere Ratings, Consulting-Services, Publikationen sowie Veranstaltungen steht TELOS Ihnen gerne unter info@telos-rating.de zur Verfügung.

BlueOrchard fördert Best Practices für Impact Investing in Zusammenarbeit mit der International Finance Corporation

Der Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gehört zu den ersten Unterzeichnern der Operating Principles for Impact Management (“die Prinzipien”). Hierbei handelt es sich um einen neu geschaffenen Marktstandard für Impact Investing, initiiert durch die International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe, initiierter Marktstandard für Impact Investing.

Als Teil eines internationalen Zusammenschlusses öffentlicher und privater Organisationen, die an der Entwicklung der Prinzipien beteiligt waren, hat BlueOrchard maßgeblich zu deren Konzeptualisierung beigetragen. Die Prinzipien bieten einen klaren und einheitlichen Marktstandard für Investitionen im Bereich Impact Investing. Hierdurch sollen auch Bedenken hinsichtlich der Ausnutzung des Impact- Begriffes für PR-Maßnahmen oder zu Marketingzwecken („impact-washing“) adressiert und entgegengewirkt werden. Ein klares Ziel der Prinzipien ist es somit, dem Impact Investing-Markt mehr Transparenz, Glaubwürdigkeit und Disziplin zu verleihen. Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Es ist sehr ermutigend zu sehen, wie das Engagement sowohl von Anlegern als auch der Investmentindustrie im Allgemeinen für das Impact Investing wächst. Zu Recht erwarten immer mehr Investoren Messtechniken für den Impact von Investitionen, die in der gleichen Weise branchenweit verglichen werden können wie herkömmliche finanzielle Bewertungen. Ein vergleichbares, gemeinsames Regelwerk für den Impact von Investitionen wird dazu beitragen, zusätzliche Investoren zu mobilisieren und ihnen die Möglichkeit geben, einen positiven sozialen und ökologischen Impact zu erzielen. Aufbauend auf unserer fast 20-jährigen Erfahrung im Impact Investing, werden wir weiterhin die Entwicklung und Implementierung von Best Practices für das Impact Management vorantreiben und unser Fachwissen weitergeben.“

„Um ihr wahres Potenzial zu erreichen und vollständig zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) beizutragen, ist ein weiteres Wachstum der Impact-Investing-Branche elementar. Eine wesentliche Grundlage hierfür sehen wir in der Verbesserung, Professionalisierung und Standardisierung der Impact-Management-Prozesse der Branche. Denn dies demonstriert die Effektivität und Relevanz von Impact Investing zum Erreichen der SDGs,“ sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Bereits seit unserer Gründung hat BlueOrchard zur Entwicklung eines globalen und gemeinsamen Regelwerkes für das Impact Management beigetragen. Wir sind überzeugt, dass die IFC-Prinzipien zu einem Industriemaßstab werden und haben daher proaktiv zu ihrer Entwicklung beigetragen. Darüber hinaus gehören wir zu den ersten, die ihre Impact Management-Praktiken bereits an den Prinzipien ausgerichtet haben, wie in unserem kürzlich veröffentlichten BlueOrchard Impact Report dargestellt. Wir sind stolz darauf, einer der wenigen Impact-Investoren mit einem hauseigenem Impact-Management- Instrument zu sein, das wir kontinuierlich verbessert und an die Branchenstandards angepasst haben,“ sagt Maria Teresa Zappia, Chief Investment Officer von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

LRI Group und Augeo Capital Management bündeln Kräfte

LRI Group („LRI“) und Augeo Capital Management („Augeo“), Tochterunternehmen der Apex Group Ltd („Apex“), geben heute bekannt, dass sie ihre Kräfte bündeln und zukünftig unter dem gemeinsamen Markennamen LRI Group auftreten werden.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit und als Teil einer strategischen Zusammenführung der beiden Kapitalverwaltungsgesellschaften unter einer gemeinsamen Marke durch Apex wird Augeo Capital Management („Augeo“), früher Warburg Invest Luxembourg S.A. („Warburg Invest“), in LRI Capital Management umbenannt.

Die Zusammenführung der beiden führenden Investment-Service-Gesellschaften läutet den Beginn der zweiten Phase dieser strategischen Übernahmen durch Apex ein. Die Zusammenarbeit von Augeo und LRI unter einem gemeinsamen Markennamen unterstreicht das Ziel der Gruppe, die Kapitalverwaltungsgesellschaften mit einer gemeinsamen Eigentümerstruktur, einem gemeinsamen Führungsteam und einer gemeinsamen Wachstumsstrategie in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Die Verbindung von Augeo und LRI innerhalb einer Marke stärkt die gemeinsame Marktposition als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften in Luxemburg. Diese Zusammenarbeit kombiniert zwei hochqualifizierte Teams von Warburg Invest und LRI miteinander, die gemeinsam die besten Prozesse beider Unternehmen identifizieren und weiter entwickeln werden.

Ferner wurde ein gemeinsamer Vorstand für beide Gesellschaften geschaffen und wird aus Frank Alexander de Boer, Thomas Grünewald und Utz Schüller bestehen. Gemeinsam sind sie verantwortlich für mehr als 200 Angestellte, die Dienstleister für über EUR 70 Mrd. Assets under Service in 540 Fonds sind.

Die beschriebenen Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

„Die Zusammenarbeit dieser zwei erfolgreichen Unternehmen unter dem Markennamen LRI Group wird unsere gemeinsame Position im Markt als führende Master-Kapitalverwaltungsgesellschaften noch weiter ausbauen. Beide Gesellschaften sind eigenständig erfolgreich, wachsen schneller als der Markt und ergänzen sich perfekt mit ihren Stärken und Kunden,“ sagt Frank Alexander de Boer, Vorstand der LRI Group.

„Gemeinsam können wir vom weltweiten Netzwerk an Standorten und der Expertise unserer Muttergesellschaft profitieren. In Kombination mit unserem einmaligen Zugang zum europäischen Markt haben wir dadurch nun einen großen Vorteil gegenüber anderen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Unsere größere Servicepalette und unsere gesteigerte Reichweite bieten sowohl unseren Kunden als auch deren Anlegern einen Mehrwert,“ führt Thomas Grünewald, Vorstand der LRI Group weiter aus.

„Durch die Bündelung unserer Kräfte sowie unser offenes Geschäftsmodell können wir unseren Kunden flexible Lösungen bieten, da wir ihre Anforderungen und mögliche Strukturierungslösungen genau kennen und gute Arbeitsbeziehungen mit einer Reihe an spezialisierten Dienstleistern pflegen,“ erklärt Utz Schüller, Vorstand der LRI Group.


Über LRI Group

Luxembourg Regulated Investments established 1988: LRI Group ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. LRI Group agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg und verfügt jetzt über mehr als EUR 70 Mrd. Assets under service über mehr als 540 Fonds und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter.

Weiterhin sehr große Nachfrage nach Investmentfonds – aber geringeres Handelsvolumen als 2018

„Nach der sehr turbulenten Marktentwicklung am Ende des letzten Jahres und den deutlichen Korrekturen am Markt scheinen die ebase-Kunden die Zukunftsaussichten für Fondsanlagen wieder positiv zu bewerten. Im ersten Quartal wurden etwa ein Viertel mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Zahlreiche ebase-Kunden haben in Folge der Kurskorrekturen wieder einen Einstiegszeitpunkt gesehen, daher war die Nachfrage nach Aktienfonds sehr groß. Zudem waren auch Rentenfonds gefragt“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit blieb im ersten Quartal 2019 jedoch hinter dem Durchschnitt des letzten, sehr handelsintensiven Jahres zurück.

So überwogen im Bereich der aktiv gemanagten Fonds bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,28) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,39) die Käufe die Verkäufe deutlich. Regional waren bei Aktienfondsinvestments insbesondere Fonds mit einem weltweiten Anlagespektrum gefragt (Kaufquotient: 1,43) sowie solche, die in Asien investieren (Kaufquotient: 1,39). Bei Rentenfonds standen speziell solche Fonds im Fokus, die in Europa (Kaufquotient: 2,94), den USA (Kaufquotient: 3,63) sowie Asien (Kaufquotient: 2,39) anlegen. Bei den Mischfonds glichen sich Käufe und Verkäufe in etwa aus (Kaufquotient: 1,05).

„Neben aktiv gemanagten Investmentfonds war auch die Nachfrage nach ETFs im ersten Quartal sehr groß. Dabei wurden insgesamt fast drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend zu ETFs, mit deutlich mehr Käufen als Verkäufen, hat dabei eine erstaunliche Konstanz und hält bereits seit Januar 2016 an. Auch die Handelshäufigkeit lag bei ETFs, entgegen dem Trend bei aktiv gemanagten Fonds, über das gesamte erste Quartal gesehen leicht über dem Durchschnitt des letzten Jahres“ stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investoren-Allianz für den Klimaschutz

Globale Risiken verlangen globale Antworten. Diese übersteigen mitunter die Möglichkeiten zur Einflußnahme eines einzelnen Asset Managers. Aus diesem Grund schließt die Erste Asset Management sich regelmäßig mit anderen Investoren zusammen um gemeinsam im Dialog mit Unternehmen für nachhaltige Veränderungen einzutreten.

Der Klimawandel ist ein solches globales Risiko. Um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen genügen einzelne kleine Schritte um Treibhausgasemissionen zu reduzieren nicht mehr. Es bedarf konzertierter, globaler Anstrengungen um den globalen CO2-Ausstoß auf ein Maß, das ein potentielles Klimachaos noch vermeiden kann, zu reduzieren.

Mehr als 300 Investoren

Aus diesem Grund hat sich die Erste Asset Management der internationalen Climate Action 100+ Initiative angeschlossen. Unter der Ägide der PRI und der Institutional Investor Group on Climate Change (IIGCC) und vier weiterer Investoren-Allianzen haben sich über 300 Investoren mit mehr als 32 Billionen US Dollar an verwaltetem Vermögen zusammengeschlossen um gemeinsam die 100 größten Emittenten von Treibhausgasen ultimativ zur Veränderung Ihrer Geschäftsmodelle zu veranlassen.

Diese 100 Unternehmen verantworten zusammen etwa zwei Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Gelingt es nicht diese 100 Unternehmen zu einem strategischen Umdenken zu bewegen, rückt das Pariser Ziel die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad zu reduzieren in weite Ferne.

Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass jene Unternehmen, die sich dieser Herausforderung nicht stellen, auf unwägbare operative und finanzielle Risiken zusteuern, die jegliche Investition in Frage stellen.

Gezielt Druck ausüben

Über die nächsten vier Jahre tritt Climate Action 100+ jeweils unter der Führung eines lokalen Investors in den kontinuierlichen Dialog mit den betroffenen Unternehmen. Dies erfolgt sowohl durch informelles Engagement als auch gezielt auf den Hauptversammlungen. Es werden auch eigene Aktionärsanträge zur Abstimmung durch die Aktionäre von einzelnen Partnern vorbereitet. Als größte österreichische Kapitalanlagegesellschaft, hat die Erste Asset Management die Führung für das gemeinsame Engagement der Climate Action 100+ Partner mit der OMV AG übernommen. Im Rahmen dieses Dialogs thematisieren wir regelmäßig in Treffen mit dem Management die Risiken, denen die OMV als  Erdöl- und Gas-Produzenten ausgesetzt ist.Um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen sind wir zusätzlich bereits auf der Hauptversammlung 2018 formell für mehr Transparenz über die Auswirkung des Pariser Klimaabkommens auf die Werthaltigkeit der Öl- und Gas-Reserven des Unternehmens, sowie eine stärkere Einbeziehung des sich aus dem Abkommen ergebenden, nötigen Wandels in die Unternehmensstrategie eingetreten.

Diese Anstrengungen werden wir über die nächsten Monate und Jahre noch weiter verstärken um gemeinsam mit unseren Partnern den Grundstein für eine signifikante Reduktion der globalen Treibhausgasemissionen zu legen.

Mehr zu Klimarisiken, Naturkatastrophen in unserem Dossier zu Global Risk: https://blog.de.erste-am.com/dossier/global-risk/


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Thomas Pohlmann stärkt Immobiliensparte des Private-Assets-Geschäfts bei Schroders

Schroders baut die Expertise im Private Assets-Bereich aus: Thomas Pohlmann wird als Alternatives Director ab dem 1. April 2019 das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland weiter forcieren und sich dabei auf den Bereich Real Estate konzentrieren. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Betreuung und Beratung institutioneller Investoren zum Thema Immobilieninvestments.

Mit dieser personellen Verstärkung setzt Schroders seinen eingeschlagenen Wachstumskurs im Segment Private Assets fort. Hier verwaltet Schroders im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling.* Dazu gehören Immobilien, Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen sowie die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen.

Pohlmann war vor seinem Wechsel zu Schroders für verschiedene namhafte Finanzunternehmen tätig und verfügt somit über umfangreiche Expertise. Zuletzt war er als Director Client Relations & Capital Funding für das Unternehmen Real I.S. tätig. Zu seinen weiteren Stationen zählen Führungspositionen bei der Royal Bank of Scotland, BlackRock Investment Management sowie Natixis.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

"Schroders besitzt bei der Verwaltung von Immobilieninvestments eine lange Historie am Standort Frankfurt am Main. Mit der neu geschaffenen Position tragen wir zum einen dem wachsenden Bedürfnis nach Anlagemöglichkeiten abseits der Börsen Rechnung. Zum anderen ist die personelle Stärkung im Private Assets-Team ein Beleg dafür, dass der deutsche Markt wichtig für uns ist. Insgesamt sehen wir weiterhin eine große Nachfrage nach Immobilieninvestments. In einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Bewertungen brauchen Kunden Anlagen, die besser für sie arbeiten. Ein standardisiertes Aktien- und Anleihenportfolio bietet möglicherweise nicht immer das Wachstum und die Diversifizierung, die langfristig benötigt werden. Durch die Aufnahme alternativer Renditequellen aus dem Bereich Private Assets kann die Gesamtrendite eines Portfolios verbessert und die Diversifizierung erhöht werden."

Schroders hat einige Wochen zuvor Peter Begler eingestellt, der als Alternatives Director Private Equity ebenfalls das Geschäft für nicht-börsengehandelte Investments ausbauen soll. Begler und Pohlmann sind von Frankfurt am Main aus tätig.


* Stand: 30. Juni 2018

This article has first been published on schroders.com.

Luxemburg schafft globalen Handelsplatz für grüne Anleihen

Luxemburg hat seine Position als führender Handelsplatz für „grüne Anleihen“ (Green Bonds) in Europa ausgebaut und die Rolle als Drehscheibe für den Kapitalverkehr zwischen China und Europa weiter gestärkt. Durch die Zusammenarbeit der Luxemburger Börse (Luxembourg Stock Exchange, LuxSE) mit den Börsen in Shanghai und Shenzhen, der Bank of China sowie dem Shanghai Clearing House entsteht ein global ausgerichteter Handelsplatz für Green Bonds, also Finanzprodukte über die umwelt- und klimaschonende Projekte finanziert werden.

Über die gemeinsame Plattform können Anleger aktuelle Kursdaten zu den in Shanghai und Shenzhen sowie im chinesischen Interbankenmarkt gehandelten Green Bonds einfach abrufen. Ferner bündelt ein Green Bond Channel englischsprachige Informationen zu grünen, in Shanghai und Shenzhen gehandelten Finanzprodukten. Neben klassischen Bonds deckt der Green Bond Channel auch das in China besonders bedeutsame Segment der Asset Backed Securities (ABS) ab. Zudem hat die Luxemburger Börse ein Memorandum of Understanding mit der Bank of China (BoC) unterzeichnet. Vor diesem Hintergrund wird die BoC internationalen Anlegern einen vereinfachten Zugang zu Investments in chinesische Wertpapiere ermöglichen.

„Gemeinsam mit unseren chinesischen Partnern bauen wir einen globalen Handelsplatz für Green Bonds und bringen Investoren, Emittenten, Anbieter entsprechender Infrastruktur und Market-Maker zusammen“, sagt Robert Scharfe, CEO von LuxSE.

Die Vereinbarungen wurden in Anwesenheit der Premierminister der Volksrepublik China und des Großherzogtums Luxemburg, Li Kequiang und Xavier Bettel, im Rahmen des asiatischen Wirtschaftsforum im chinesischen Boao (Provinz Hainan) geschlossen. Sie markieren für Luxemburg einen weiteren Schritt zum Ausbau der Position als wichtigster europäischer Markt für Green Bonds sowie als europäischer Hub für Investments zwischen China und der EU. Aktuell sind mehr als die Hälfte aller Green Bonds weltweit an der Börse in Luxemburg gelistet. Die Luxembourg Green Exchange (LGX) ist die weltweit erste ausschließlich auf grüne Anleihen fokussierte Handelsplattform. Zudem hat Luxemburg als erstes Land weltweit ein Gesetz für grüne Pfandbriefe beschlossen.

China hat sich innerhalb von wenigen Jahren zum gegenwärtig zweitgrößten Markt für Green Bonds der Welt entwickelt. Das im Jahr 2018 emittierte Volumen der chinesischen Green Bonds liegt laut einer Erhebung der Climate Bonds Initiative bei mehr als 30 Mrd. Euro. Kapital für Investitionen in grüne Technologien zu mobilisieren ist einer der Schlüssel, um im Kampf gegen den Klimawandel erfolgreich zu sein. Allein in der Europäischen Union sind nach Schätzung der EU-Kommission Investitionen im Volumen von 180 Milliarden Euro pro Jahr erforderlich, um die C02-Reduktionsziele zu erreichen, auf die sich die Gemeinschaft im Klimaschutzabkommen von Paris verpflichtet hat.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Naveed Arshad neuer Niederlassungsleiter des Private Bankings in Frankfurt

Naveed Arshad (40) wird ab dem 1. April 2019 die Frankfurter Private-Banking-Niederlassung von Hauck & Aufhäuser leiten. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere bei namhaften Großbanken wie Goldman Sachs und UBS, wo er unter anderem im Bereich Private Banking als auch Mergers & Acquisitions tätig war. Zuletzt konzentrierte er sich bei der UBS über verschiedene Kundensegmente hinweg auf den strategischen und operativen Ausbau des Wealth Managements in Deutschland. Zu seinem Aufgabenbereich gehörte zudem die Entwicklung eines digitalen Vertriebsmodells als Ergänzung zum stationären Vertrieb.

„Naveed Arshad verfügt über eine langjährige Expertise im nationalen und internationalen HNWI-Umfeld; zudem hat er sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Digitalisierung im Private Banking beschäftigt“, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands von Hauck & Aufhäuser und verantwortlich für die Geschäftsfelder Private Banking und Asset Servicing. „Er bringt die nötige Motivation und Innovationskraft mit, um die ambitionierten Wachstumsziele unseres Private Bankings als Kerngeschäftsfeld unserer Bank zu erfüllen."

Herr Arshad übernimmt in Frankfurt die Verantwortung für die größte Private-Banking-Niederlassung des Bankhauses und soll die hybride Wachstumsstrategie des Bankhauses sowohl bank- als auch kundenseitig vorantreiben.

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Zahl der Brexit-bedingten Umzüge steigt weiter

Die Zahl der Finanzdienstleister, die im Zuge des geplanten EU-Austritts des Vereinigten Königreichs Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern, ist in den ersten Monaten des Jahres 2019 weiter gestiegen. Aktuell haben 58 Unternehmen entsprechende Verlagerungen öffentlich angekündigt beziehungsweise bereits umgesetzt. Seit Januar 2019 hat sich die Zahl der öffentlich bekannten Brexit-bedingten Neuansiedlungen und Verlagerungen in Luxemburg damit um 11 erhöht. Die tatsächliche Zahl dürfte sogar noch höher sein, da nicht alle Unternehmen ihre Pläne öffentlich machen.

Analog zur Position Luxemburgs als führender EU-Standort im Bereich Investmentfonds handelt es sich bei mehr als der Hälfte der Umzügler (31) um Asset Manager. Doch auch Unternehmen aus den Bereichen Versicherungen (13), Banken (8) und Zahlungsdienstleister (6) werden aufgrund des Brexit Aktivitäten von London nach Luxemburg verlagern oder haben dies bereits getan. Denn der Vertrieb von Finanzprodukten in der gesamten EU im Rahmen des so genannten EU-Passporting ist daran geknüpft, dass das jeweilige Unternehmen über eine Niederlassung in einem EU-Staat verfügt.

„Aus Sicht der Unternehmen sprechen für Luxemburg insbesondere das sehr international aufgestellte und weit entwickelte Ökosystem für Finanzdienstleistungen, die Möglichkeit, auf bereits vorhandene Strukturen aufzubauen sowie die hohe Lebensqualität und die Stabilität“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance. Das Bonitätsrating des Landes ist seit Jahren auf dem höchsten Niveau (Dreifach-A), zudem ist auch das politische Kima sehr stabil. „In Zeiten gestiegener politischer Unsicherheit wissen das Unternehmen aus Europa und global sehr zu schätzen“, so Mackel.

Mit verschiedenen vom Parlament beschlossenen Gesetzesanpassungen hat Luxemburg den Finanzplatz zudem auf ein mögliches „No-Deal“-Szenario beim Brexit vorbereitet. Unter anderem erhalten die Finanzaufsichten für einen begrenzten Zeitraum Sonderbefugnisse, falls das Vereinigte Königreich tatsächlich ohne Abschluss eines Abkommens aus der Europäischen Union austreten sollte. Ferner wird im Fall eines solchen harten Brexit für britischen Finanzunternehmen mit Standorten in Luxemburg eine 21-monatige Übergangsfrist gelten.

Über Luxembourg for Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.

Finanzprofis rechnen mit wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 104 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank von einer zukünftig weiter wachsenden Bedeutung des Robo-Advisor-Geschäfts ausgegangen wird, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, anmerkt. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass das Wachstum der Robo Advisor noch längst nicht an seinem Ende angekommen ist, vielmehr ist von einer zukünftig steigenden Bedeutung auszugehen“, so Geyer weiter. 

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten wird in den nächsten 3 Jahren …

Grafik 1: Einschätzungen von 104 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, März 2019

Knapp 85% der Befragten gehen davon aus, dass die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird. Deutlich weniger als jeder Zehnte geht von einer sinkenden Relevanz aus. „Die Einschätzung der Finanzprofis deckt sich mit den Ergebnissen unserer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden. Auch wenn der Begriff Robo Advisor hier noch vergleichsweise wenig bekannt war, sind die Endkunden doch grundsätzlich offen für entsprechende Angebote. Im Zuge der wachsenden Bekanntheit und Etablierung ist daher auch von einem weiteren Wachstum auszugehen“, bemerkt Geyer. „Für die Vermittler stellt sich dabei die Frage, wie sie zukünftig mit dem Thema Robo Advice umgehen und es gegebenenfalls in ihr Angebot integrieren wollen.“

Mit dem seit 2014 am Markt aktiven eigenen Robo Advisor fintego bietet ebase beispielsweise unterschiedliche Optionen, um ohne großen Aufwand ein etabliertes Produkt anbieten zu können. Zudem besteht die Möglichkeit ein eigenes Angebot im Rahmen einer White-Label-Lösung aufzusetzen, was bereits ein ebase Kunde getan an. „Je nach Ziel und vorhandener Lizenz gibt es eine Reihe unterschiedlicher Optionen, um seinen Kunden Zugang zu einem Robo-Advisor-Angebot zu gewähren. Durch unsere Erfahrung und Möglichkeiten sind wir hier sehr breit aufgestellt, um die unterschiedlichen Bedarfe gut zu bedienen“, ergänzt Geyer.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Impact Investing: Ein Fünftel der börsennotierten Unternehmen weltweit erzielt positiven Impact

Hauseigene Analysen von NN Investment Partners (NN IP) belegen, dass es weltweit eine überraschend hohe Zahl an börsennotierten Unternehmen gibt, die im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen eine positive Wirkung, einen Impact, erzielen. NN IP hat die 15.000 Unternehmen in der CS Holt Datenbank für Aktien untersucht – fast 3.000 Aktien (19%) erfüllen positive Impact-Kriterien. Insgesamt hat die Analyse ergeben, dass es ungefähr eine 20-60-20-Verteilung von Unternehmen mit positivem, neutralem oder negativem Impact gibt. Zudem zeigt die Analyse, das Unternehmen mit positivem Impact höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten aufweisen.

Hinsichtlich der Zuordnung zu einzelnen SDGs hat die Analyse ergeben, dass innerhalb des positiven Impact-Universums der größte Teil der Unternehmen entweder Zugang zu Gesundheitslösungen bieten (45%) oder zu einem Übergang zu einer kohlenstoffärmeren bzw. zu einer Kreislauf-Wirtschaft (18%) beitragen.

Allgemein besteht die Auffassung, dass Unternehmen, die sich um einen positiven gesellschaftlichen oder ökologischen Impact bemühen, Abstriche bei den finanziellen Renditen machen müssen. Die Analyse von NN IP belegt jedoch, dass solche Unternehmen in der Regel von höherer Qualität sind als das gesamte börsennotierte Investmentuniversum: Sie haben höhere Wachstumsraten, qualitativ nachhaltigere Renditen und niedrigere Kapitalkosten. Unternehmen mit positivem Impact erzielen ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 12% über fünf Jahre, gegenüber 7% bei Unternehmen mit neutralem bzw. negativem Impact. Impact-Unternehmen haben zudem durchschnittliche Kapitalkosten oder Diskontierungssätze von 5% gegenüber 6% bei Unternehmen ohne Impact.

Zunächst schien die Analyse der Unternehmen aufzuzeigen, dass positive Impact-Unternehmen eine schwächere kurzfristige Entwicklung aufweisen, da ihr Cashflow Return on Investment (CFROI) nur 2,7% über ihren Kapitalkosten liegt, gegenüber 2,9% bei Unternehmen mit neutralem oder negativem Impact. Werden jedoch kleine Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 1 Mrd. US-Dollar aus der Analyse ausgeschlossen, liefern Unternehmen mit positivem Impact 7,3% über den Kapitalkosten, gegenüber 4,9% bei Aktien ohne Impact. Es gibt eine überproportional höhere Anzahl an Impact-Unternehmen im Bereich der kleineren Unternehmen. Dies sind in der Regel innovativere, junge Unternehmen in unreifen Branchen, die tendenziell niedrigere CFROIs aufweisen.

Willem Schramade, Senior Portfoliomanager Impact Investing bei NN Investment Partners: „Unsere neuen Erkenntnisse unterstreichen unsere Überzeugung, dass finanzielle Erträge und ein Gewinn für die Umwelt und die Gesellschaft Hand in Hand gehen können. Unsere Analysen widerlegen gängige Argumente und Annahmen, die den Mythos stützen, dass Impact Investing Geld kostet oder zu schlechteren Risiko-Rendite-Kennzahlen führt. Die höheren Wachstumsraten von positiven Impact-Unternehmen sind unmittelbar einleuchtend: Sie sind in der Regel innovativer und profitieren vom Rückenwind der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese Aspekte erklären auch die niedrigeren Kapitalkosten von positiven Impact-Unternehmen, da sie die Unternehmen widerstandsfähiger und weniger konjunkturabhängig machen.

Die Unternehmensgröße ist ein interessanter Faktor. Vor unserer Analyse hatten wir erwartet, dass wir bei Nebenwerten mehr positive Nettoauswirkungen finden würden als bei großen Unternehmen. Schließlich sind kleinere Unternehmen eher innovative Firmen mit nur einem Geschäftsfeld, während größere Unternehmen häufiger etablierte Akteure der alten Wirtschaft mit nachteiligen externen Auswirkungen wie Fluggesellschaften, Ölfirmen und Tabakunternehmen sind. In Wirklichkeit ist dieses Verhältnis etwas anders – es gibt nur einen leicht negativen Zusammenhang zwischen positivem Impact und Unternehmensgröße.“

Das Interesse der Anleger an Impact-Anlagen hat seit Januar 2016 mit dem Inkrafttreten der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen an Dynamik gewonnen. Diese Ziele sollen Bemühungen zur Bekämpfung von Armut, Ungleichheit und des Klimawandels vorantreiben. Im selben Jahr hat NN IP als einer der ersten Asset Manager einen Fonds aufgelegt, der explizit darauf abzielt, durch Investitionen in Aktien einen positiven Impact im Sinne der SDGs zu erzielen.

Willem Schramade: „Impact Investing ist ein relativ junger Bereich. Die Daten sind begrenzt und es gibt noch wenig empirische Belege. Viele Anleger sind mit dieser Art von Strategie noch relativ wenig vertraut. Sie halten sie für riskant und gehen davon aus, dass der positive Impact auf Kosten von Alpha und Erträgen geht. Unsere Datenbankergebnisse deuten jedoch auf etwas anderes hin und belegen, dass sich finanzielle und gesellschaftliche Gewinne nicht gegenseitig ausschließen. Da die Berichterstattung von Unternehmen über ihren Impact immer mehr zunimmt, erhöht und verbessert sich die Zahl der verfügbaren Daten. Das erleichtert es, den Impact konkreter zu verfolgen und die SDGs investitionsfähiger zu machen – und so dazu beizutragen, sie schneller zu erreichen.“


NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

WisdomTree legt zwei Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) an der Deutschen Börse Xetra auf

WisdomTree, Emittent von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), bringt zwei neue Enhanced Exchange-Traded Commodities (ETCs) auf den Markt. Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC und der Boost Enhanced Energy ETC notieren ab sofort an der Deutschen Börse Xetra.

Beide Produkte verwenden einen bewährten optimierten Rollmechanismus, um die potenziellen Verluste, die sich aus Rohstoff-Futureskontrakten in Contango-Märkten ergeben, möglichst niedrig zu halten bzw. den Vorteil aus den Kontrakten in Backwardation-Märkten zu maximieren.

Christopher Gannatti, Head of Research in Europa, kommentiert: „Der Rollmechanismus dieser ETCs mildert die Kosten für das Halten von Rohstoff-Futureskontrakten deutlich ab, was die Volatilität der Renditen potenziell senken kann. Dadurch wird eines der Haupthindernisse für langfristige Rohstoffallokationen aus dem Weg geräumt.“ 

„Die Aussichten sowohl für Industriemetalle als auch für Energie und vor allem Öl sind unseres Erachtens konstruktiv. Aufgrund der Politik der OPEC geht das Ölangebot derzeit zurück, was den Preisanstieg unterstützt. Bei den meisten Industriemetallen herrscht ein Angebotsdefizit. Sobald sich die derzeit noch unklare Lage bezüglich der Handelskonflikte lichtet, werden Metalle unseres Erachtens in der Lage sein, den Handel aufgrund ihrer eigenen Fundamentaldaten zu bestimmen und die negative Stimmung abzuschütteln, die derzeit auf der Anlageklasse lastet“, so Gannatti weiter.

Rafi Aviav, Head of Product Development: „Mit einem Marktanteil von 31 Prozentsind wir der führende Anbieter von ETCs in Europa. Unsere Lösungen für Investoren sind umfassend und durch diese neuen Produkte wird unser Rohstoffangebot sogar noch breiter. Wir verfügen bereits über einen Smart-Beta-Ansatz für breit diversifizierte Rohstoffinvestments und freuen uns, diesen Ansatz nunmehr auf einzelne Sektoren auszuweiten. So können Investoren ihr Portfolio an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.“

Der Boost Enhanced Industrial Metals ETC bildet den Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Boost Enhanced Energy ETC den Optimised Roll Energy Total Return Index nach. Beide Indizes besitzen einen intelligenten Rollmechanismus, der auf den S&P GSCI Dynamic Roll Indizes basiert und darauf abzielt, kurvenoptimierte Renditen zu erwirtschaften. Die Ergebnisseder optimierten Rollstrategie zeigen sich in den konsistent höheren Renditen und dem niedrigeren Risiko gegenüber den Renditen des Referenzindex Bloomberg Commodity Subindex (BCOM).


1) Quelle: WisdomTree, Morningstar, 12. Februar 2019 – Rohstoffanteil ohne Gold.
2) Quelle: WisdomTree, Bloomberg. Daten vom 31.1.02 bis 31.12.18 und basierend auf monatlichen Renditen. Der Optimised Roll Industrial Metals Total Return Index und der Optimised Roll Energy Total Return Index begannen beide im Oktober 2017 mit der Live-Berechnung, und die letzte jährliche Neugewichtung fand am 16. Januar 2019 statt. Die Berechnungen basieren auf Total Return Indizes und beinhalten durch Backtesting ermittelte Daten.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von rund 57,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com. WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

CACEIS baut Clearing & Settlement Leistungen für die Renell-Bank aus

CACEIS weitet sein Dienstleistungsspektrum für die Frankfurter Renell Wertpapierhandelsbank AG zu einem Komplett-Service aus. Bislang war CACEIS bereits Clearing & Settlement Agent für das OTC-Fondsgeschäft der Renell Bank. Ende 2018 hat CACEIS stufenweise das komplette Fonds-, Aktien- und Rentengeschäft von Renell übernommen. Im Bereich der Fonds schließt dies auch die Abwicklung der regionalen börslichen Geschäfte in Deutschland ein. Dies betrifft die Regionalbörsen Düsseldorf, Berlin und Frankfurt (XETRA T7 und XETRA 2) wie auch diverse Segmente der Schweizer Börse (SWX, SFS). Damit unterstützt CACEIS die Renell Bank in deren Rolle als Market Maker in allen genannten Anlageklassen vollumfassend.

Marc Renell, Vorstandsvorsitzender der Renell Bank, sagt: „Die Kombination aus Execution und Settlement-Lösungen macht die CACEIS Bank zum idealen Partner für uns. Für unser Geschäft sind die Marktanbindungslösungen ebenso wichtig wie die operative Exzellenz und die langjährige Erfahrung.“ CACEIS hat bereits bewährte Lösungen für andere Market Maker an Börsen und Handelsplattformen entwickelt.

Thies Clemenz, Sprecher der Niederlassungsleitung der CACEIS Bank in Deutschland, ergänzt: „Wir schätzen das Vertrauen der Renell Bank in uns und freuen uns über die Beauftragung dieses umfassenden Mandats für das gesamte Fonds-, Aktien- und Bonds- Geschäft von Renell.“ CACEIS bietet marktführende Cash Equity Clearing-Dienstleistungen aus seinem Service-Center in Deutschland an und zählt führende nationale und internationale Unternehmen zu seinen Kunden. Zudem passt die CACEIS Bank ihre Dienstleistungen kontinuierlich an die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden an. Ab jetzt wird die Renell Bank von der Clearing- und Abwicklungskompetenz der Gruppe profitieren.

Über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2018). http://www.caceis.com 

Über die Renell Bank

Die Renell Wertpapierhandelsbank AG ist eine unabhängige, familiengeführte Privatbank. Sie berät nationale und international Unternehmen und Investoren in den Bereichen Capital Markets und Strategic Advisory, Designated Sponsoring, Skontroführung und Finanzkommissionsgeschäft. Ihren institutionellen und Retail-Kunden bietet sie spezialisierte Dienstleistungen an der Frankfurter, der Düsseldorfer und der Berliner Wertpapierbörse sowie der Schweizer Börse, insbesondere als Spezialist bzw. Skontroführer.

The Launch of an Innovative Water Security Fund Marks United Nations World Water Day

Thomas Schumann Capital & FARAD-Group* launch (March 22nd) the first global responsible investment fund to invest in public companies that embrace water security, exhibit social, environmental and financial responsibility. The Water Security Fund tracks the world’s first benchmark index, The Euro Water Risk Index, to price financial water risk in securities. Combined, both instruments are set out to encourage responsible water management within public companies. The Water Security Fund is the world’s first non-thematic fund to pursue UN Sustainable Development Goal #6.

Responsible Investors

Today’s investors aren’t just focused on profit, they want impact too. The Water Security Fund aims to capture and protect alpha, reduce volatility, create long-term capital appreciation, and social and environmental returns. Every security is exposed to financial water risk, which until recently had no viable tool or methodology to assess and price this risk. More and more investors are trying to integrate water risks into their strategies but they are currently using limited data. The Euro Water Risk Index and the aligned Water Security Fund seek to bridge the gap. Ostensibly, the fund aims to address financial water risk and exemplary water stewardship in three ways:

  1. by providing access to the investment opportunity represented by companies which embrace sustainable and responsible water management
  2. by integrating ESG criteria in the investment process, water security is essential to guarantee the well-being of citizens and tackling climate change
  3. by providing a means by which to measure and hedge against idiosyncratic financial water risk in portfolios.

By 2025, $145 Trillion assets under management will be either directly or indirectly exposed to financial water risk. Physical and financial water risks are the largest threats to people, planet and profit. All investors need to be made aware of this inherent risk factor.

UN World Water Day

This World Water Day, 22nd March, is about tackling the water crisis by addressing the reasons why so many people are being left behind. Sustainable Development Goal #6 lays out the mandate: water for all by 2030.

The Water Security Fund launches March 22nd from Luxembourg on FARAD-Group's new GreenEthica Business Unit: the only B2B platform dedicated to sustainability. Open to subscription as of Q2-2019, the fund has the objective to outperform the EURO STOXX 50 by allocation of greater investment towards companies with the best ranking in the Euro Water Risk Index. Please contact mkt@finscoms.com for more information.


* FARAD Group in 2017 received the B-Corporation certification which ranks it among the market reference points as Environmental, Social and Corporate Governance (ESG) standards.

N A S Invest tritt INREV bei, um Wachstum des institutionellen Geschäfts voranzutreiben

Der Immobilien- und Asset Manager N A S Invest wird Mitglied der „European Association for Investors in Non-Listed Real Estate Vehicles“ (INREV). Die Organisation ist der führende europäische Branchenverband für nichtgelistete Immobilienanlagevehikel und versteht sich als zentraler Ansprechpartner für Akteure dieser Assetklasse. Zu den Mitgliedern gehören institutionelle Investoren, Investmentmanager und Service Provider. Zudem adressiert INREV als zentrale Interessensvertretung die Fondsindustrie gegenüber Politik und regulatorischen Behörden.

„Als ein Anbieter nichtgelisteter, institutioneller Immobilienanlagen mit starkem Track Record folgen wir bereits bei der Auflage neuer Produkte INREV-Standards. Da wir zudem einen Großteil unserer Investments mit institutionellen Kunden strukturieren, ist die Mitgliedschaft bei INREV ein logischer Schritt. So können wir im vollen Umfang am Fachwissen des Verbands mitwirken und unsere Anlageinstrumente mit Blick auf aktuelle Marktentwicklungen strukturieren“, erläutert Marius Preisig, Managing Partner bei N A S Invest.

INREV verfolgt das Ziel, über die Bereitstellung umfangreichen Researchs und Fachwissens Branchenstandards zu setzen sowie Best Practices zu fördern, um die Assetklasse Immobilien für Investoren attraktiver zu gestalten. Verbandsmitglieder erhalten im Zuge dessen unter anderem Zugang zu Trainings und Seminaren zu branchenspezifischen Themen und Fragestellungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nas-invest.com.

Über die N A S Invest Group

Als Investor und Asset Manager mit langjähriger Erfahrung strukturiert und managt N A S Invest Immobilieninvestitionen für sich sowie co-investierende institutionelle und private Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Luxemburg und Zürich auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien in den Ballungszentren und Städten Deutschlands mit positiven ökonomischen sowie demografischen Fundamentaldaten. Das durch das Management bis dato betreute Immobilienvermögen beträgt knapp 30 Milliarden Euro in europäischen Gewerbe- und Wohnimmobilien.

WisdomTree führt das Investor Solutions-Programm und den Digital Portfolio Developer (DPD) ein

WisdomTree, Sponsor von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute die Einführung der WisdomTree Investor Solutions-Plattform bekannt. Sie unterstützt Investmentmanager dabei, sich effektiver mit bestehenden und potenziellen Kunden auseinanderzusetzen sowie Portfolios zu modernisieren, um sie an die sich verändernden Bedürfnisse der Investoren anzupassen. 

Zu dem Programm gehört auch der marktführende Digital Portfolio Developer (DPD), ein erweitertes Tool für Investoren1 zum Portfolioaufbau. Professionelle Kunden können auf der Website von WisdomTree auf das DPD-Tool zugreifen. Es dient als Ressource, um bestehende Portfoliobestände zu analysieren, Unterstützung bei der Erkennung von Chancen zur potenziellen Ergebnisoptimierung zu geben und Portfolios anhand einer Vielzahl von Marktszenarien Stresstests zu unterziehen. Nach der erfolgreichen Einführung in den USA und Kanada 2017 ist DPD nun auch in Deutschland verfügbar.

Frank Spiteri, European Head of Distribution, kommentiert: „In der Asset-Management-Branche kommt es derzeit zu gewaltigen Veränderungen. Unseres Erachtens spielt Technologie eine zentrale Rolle dabei, damit Investmentmanager effizient und wettbewerbsfähig agieren können. Wir sind uns sicher, dass dieses Tool Investmentmanager befähigt, Investmententscheidungen zu optimieren. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit, um neue Möglichkeiten der Interaktion mit ihren Kunden auszuloten.“

Hauptmerkmale des DPD-Tools:

  • Stresstest-Szenarien:Anhand der institutionellen Analysemöglichkeiten von FinMason, einem in den Bereichen FinTech und Investmentanalyse tätigen Unternehmen, können die Investoren die hypothetischen Renditen eines ursprünglichen Portfolios mit denen eines vorgeschlagenen Portfolios in unterschiedlichen Marktszenarien vergleichen.
  • Portfolios vergleichen:Die Investoren können zwei Portfolios eingeben und sie anhand von Schlüsselkennzahlen einander gegenüberstellen. Dies kann ihnen dabei helfen, zugrunde liegende Risiken zu bestimmen und Chancen zur Verbesserung der Performance, der Erträge und/oder der Gebühren zu erkennen.
  • Offene Investmentplattform:Das Tool umfasst mehr als 60.000 Anlagefonds und ETPs, die auf Holdingebene mit Echtzeitberechnungen analysiert werden können.
  • Benutzerfreundlichkeit:Die Investoren können das DPD-Tool jederzeit kostenlos nutzen. Es ist außerdem möglich, die Analyse zu speichern und Berichte auf der Grundlage der Ergebnisse herunterzuladen.

David Abner, Head of WisdomTree in Europa, kommentiert: „WisdomTree setzt sich dafür ein, Investmentmanagern nützliche digitale Anwendungen an die Hand zu geben, denen eine hochwertige Analyse zugrunde liegt. Da der Digital Portfolio Developer in den USA und Kanada bereits von Tausenden genutzt wird, wissen wir, dass es sich dabei um ein nützliches Tool handelt, mit dem sich die Portfolios von bestehenden und potenziellen Kunden schnell und einfach analysieren lassen. Unseres Erachtens ermöglicht diese technologische Lösung es Investmentmanagern, Performance effizient zu bewerten und bestimmte Stresstests durchzuführen – und damit ihr eigenes Unternehmen zum Erfolg zu führen.“

Das Investor Solutions-Programm bietet außerdem Research von und Zugang zu führenden Experten in den Bereichen Makroökonomie, Ruhestand und Recruitment wie:

  • Jeremy J. Siegel, Senior Investment Strategy Advisor für WisdomTree
  • Dr. Joseph F. Coughlin, Gründer und Direktor des AgeLab am Massachusetts Institute of Technology
  • Randy Street, geschäftsführender Gesellschafter bei ghSMART und Bestsellerautor

Hier erfahren Sie mehr über das Investor Solutions-Programm von WisdomTree: WisdomTree.eu/InvestorSolutions


1) Investoren, die sich auf der WisdomTree Website als professionelle Kunden registrieren.

Über WisdomTree UK

WisdomTree Investments, Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa, Japan und Kanada (gemeinsam „WisdomTree“) Anbieter von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) mit Hauptsitz in New York. WisdomTree legt Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet (mit Stand zum 6. März 2019) weltweit ein Vermögen von rund 58,3 Milliarden US Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.wisdomtree.com.

WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

Schroders baut Angebot an nachhaltigen Aktienfonds aus

Schroders vergrößert seine nachhaltigkeitsorientierte Produktpalette. Der Asset Manager legt zwei weitere Aktienfonds auf, bei deren Titelauswahl soziale, Umwelt- und Unternehmensführungs-Faktoren (englisch: Environmental, Social, Governance = ESG) berücksichtigt werden: den Schroder ISF1 European Sustainable Equity sowie den Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity.

Schroder ISF European Sustainable Equity

Der Schroder ISF European Sustainable Equity (ISIN LU1910163192, Anteilsklasse C, thesaurierend) ist ein nachhaltiger Aktienfonds mit Fokus auf Europa. Die Strategie soll Anlegern eine langfristig überdurchschnittliche Wertentwicklung bieten, die durch die Berücksichtigung von ESG-Faktoren erzielt werden soll. Die Grundlage für den Fonds bilden die europäischen Aktienstrategien von Schroders. Diese kombinieren verschiedene Anlagestile und basieren auf umfangreichen Analysen nach der Bottom-up-Methode.

Als Herzstück des Anlageprozesses fungiert das von Schroders neu entwickelte Rahmenkonzept für ESG-Kapitalanlagen CONTEXT. Es zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die führende Nachhaltigkeitseigenschaften in ihrer Branche aufweisen oder die sich im Hinblick auf Nachhaltigkeit verbessern. Gleichzeitig werden Gesellschaften aussortiert, die mindestens zehn Prozent ihrer Umsatzerlöse mit Tabakerzeugnissen, Waffen, fossilen Energieträgern, Alkohol oder Glücksspiel erwirtschaften.

Der Schroder ISF European Sustainable Equity wird von Nicholette MacDonald-Brown, Co-Head Pan-European Equity Research und Portfoliomanagerin, und von Fondsmanager Scott MacLennan verwaltet.

Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity

Der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity (ISIN LU1916462077, Anteilsklasse C, thesaurierend, USD) ist ein global anlegender Aktienfonds, der ESG-Analyse mit einem systematischen Investmentansatz verbindet. Die Strategie basiert auf dem erfolgreichen Global Multi-Factor Equity-Fonds, dessen Portfoliomanager sich Schroders' Kompetenz im faktorbasierten Investieren zunutze machen, um nachweisliche Renditequellen zu erschließen. Das erreichen sie, indem sie die Faktoren Qualität, Momentum, Value und niedrige Volatilität miteinander kombinieren. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten: 0,35% p.a.) strebt eine bessere Wertentwicklung als der MSCI All Country World Index an und eignet sich unter anderem auch als Baustein für die Altersvorsorgeplanung von Anlegern.

Der Fonds enthält mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage. Im Mittelpunkt der Strategie steht Schroders‘ firmeneigenes Rahmenkonzept SustainEx. Es misst, wie sich die Tätigkeit von Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt auswirkt – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Um die Erwartungen von Kunden an nachhaltige Portfolios zu erfüllen, ist außerdem der CO2-Fußabdruck des Fonds weniger als halb so hoch wie der seines Referenzindex. Des Weiteren werden Aktien von Unternehmen ausgeschlossen, die in der Tabak-, Waffen- und Glücksspielindustrie tätig sind.

Die Portfoliomanager beider Fonds nutzen das auf ESG-Anlagen bezogene Fachwissen des Nachhaltigkeitsteams von Schroders, das von Jessica Ground, Global Head of Stewardship, geleitet wird. Insgesamt verwaltet Schroders gut 54 Milliarden Euro2 im Rahmen ethisch-ökologischer Anlagemandate. Dies entspricht 10,7 Prozent des verwalteten Gesamtvermögens.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Die Schroders Global Investor Study3 hat gezeigt: Anleger sehen nicht nur die zunehmende Relevanz von Nachhaltigkeit für die Geldanlage, sondern sind auch davon überzeugt, dass sie damit hohe Renditen erzielen können. Mit den neuen nachhaltigen Aktienfonds von Schroders möchten wir genau das erreichen. Denn die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage ist für uns kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für nachhaltige Erträge. Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Unsere Analysen weisen beständig darauf hin, dass das Interesse der Investoren an nachhaltigen Kapitalanlagen zunimmt. Der Schroder ISF European Sustainable Equity und der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity nutzen die Expertise des Nachhaltigkeit-Teams von Schroders, um Kunden die Möglichkeit zu geben, eine überdurchschnittliche Performance zu erzielen – in dem sicheren Wissen, dass ihr Geld in europäischen Unternehmen mit nachweislich guten oder besser werdenden Nachhaltigkeitseigenschaften investiert wird. Schroders hat die Bedeutung von nachhaltiger Kapitalanlage bereits frühzeitig erkannt und setzt sich für verantwortungsbewusstes Investieren ein. In diesem Zusammenhang erweitert Schroders kontinuierlich seine Produktpalette im Bereich nachhaltiger Investment-Lösungen. Neben dem Schroder ISF European Sustainable Equity und dem Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity wurden jüngst der Wandelanleihenfonds Schroder ISF Sustainable Convertible Bond (ISIN: LU1910163515, Anteilsklasse A, thesaurierend) und der Schroder ISF QEP Global ESG ex Fossil Fuels (ISIN: LU1910163945, Anteilsklasse A, thesaurierend, USD) aufgelegt. Weitere auf Nachhaltigkeit fokussierte Fonds sollen folgen.

Gleichzeitig baut Schroders seine Expertise im Bereich ESG und nachhaltiges Investieren aus. Erst vor kurzem schuf der Vermögensverwalter die Stelle des ESG Integration Manager und besetzte sie mit Stephanie Chang. Sie soll die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams der verschiedenen Anlageklassen, in die Schroders investiert, stärken. Für seinen Ansatz in diesem Bereich wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchstmöglichen Rating A+ ausgezeichnet.


1 Der Schroder International Selection Fund wird als Schroder ISF bezeichnet.
2 Stand: 30. Juni 2018
3 Die Ergebnisse der Schroders Global Investor Study 2018 finden Sie unter folgendem Link: https://www.schroders.com/de/de/privatanleger/insights/global-investor-study/2018-findings/investing/ 

This article has first been published on schroders.com.

Hauck & Aufhäuser Global Investment Management erweitert Angebot um den Bereich Private Debt

Richard Kuckelkorn wird Head of Private Debt bei H&A Global Investment Management und Vorsitzender des Private Debt Investmentkomitees.

Die Ernennung von Richard Kuckelkorn zum Head of Private Debt zum 1. Februar 2019 markiert den Einstieg in den stark wachsenden Private- Debt-Markt für die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM), dem jüngst eingegangenen Joint Venture von Hauck & Aufhäuser und der Taunus Group, der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe.

Die Private-Debt-Strategie ist zunächst mit einem Zielvolumen von 1 Milliarde Euro angesetzt. Das First Closing liegt bei 500 Millionen Euro. Kuckelkorn leitet das spezialisierte Deal-Team mit dem Auftrag, in private Schuldtitel zu investieren, und wird zusätzlich zum Vorsitzenden im Entscheidungsgremium des Private-Debt-Investmentkomitees berufen.

Im Fokus stehen dabei insbesondere der deutsche und europäische Mittelstand mit Bedarf an innovativen Finanzierungslösungen für Refinanzierungsanlässe, Wachstumskapital oder Zukäufe im Corporate-Bereich. Dabei verfolgt das Private-Debt-Team das Ziel, sowohl den Unternehmen als auch den Banken als Partner zur Seite zu stehen. Ein weiterer Eckpfeiler ist die Unterstützung von Unternehmen im Eigentum von Private Equity (PE) Investoren, wobei dieser Bereich zunächst selektiv verfolgt wird. Die Ticketgröße einzelner Investments soll zwischen 10 und 100 Millionen Euro liegen.

Kuckelkorn ist am Standort Frankfurt tätig und wird von einem Team aus drei weiteren Investmentspezialisten unterstützt. Er ist ein erfahrener Experte für Anlagen im Private-Debt- Markt und war zuletzt für die Deutsche Bank tätig.

„Wir freuen uns, Herrn Kuckelkorn und sein Team für die HAGIM gewonnen zu haben. Mit ihm werden wir unseren institutionellen Kunden sowie zukünftig auch weiteren professionellen Investoren zusätzliche Anlagemöglichkeiten im Alternative-Investment- Segment anbieten können“, so Thomas Herbert, Geschäftsführer und Leiter Portfoliomanagement der HAGIM.

Das Team

Richard Kuckelkorn

Vor seinem Wechsel zu H&A Global Investment Management verantwortete Herr Kuckelkorn vier Jahre lang für die Deutsche Bank in Frankfurt das Kreditstrukturierungsgeschäft für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, unabhängig davon, ob diese familiengeführt waren, sich in PE-Eigentum befanden oder börsennotiert waren. In dieser Rolle war er als „Problemlöser“ das Bindeglied zwischen dem deutschsprachigen Mittelstand und den Private-Debt-Produktteams der Bank. Zuvor war er bei der IKB für die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen zuständig. Neben einem Engagement bei der Strategieberatung Roland Berger und der Gründung eines Start-ups im Fintech-Bereich begann er seine berufliche Laufbahn 2003 bei der schweizerischen Großbank UBS, wo er in London und Frankfurt für die Finanzierung von Unternehmen in Private-Equity-Besitz zuständig war. Herr Kuckelkorn ist gebürtiger Niederländer und hat Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden studiert.

Manuel Renner

Manuel Renner war zuvor bei Macquarie Capital im Debt Advisory, Principal Investment und Restrukturierungsbereich tätig. Dabei konnte er eine breite Expertise in komplexen Finanzierungs- und Distressed-Situationen sowohl im PE- als auch Corporate-Bereich aufbauen. Vor seinem Wechsel zu Macquarie Capital war Herr Renner im Leveraged- Finance-Team der IKB tätig, bei der er zahlreiche Transaktionen begleiten und abschließen konnte. Herr Renner erwarb seinen Studienabschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Goethe- Universität Frankfurt am Main.

Philipp Brüggen

Philipp Brüggen kommt von Main Capital Partners, einem Investor für mittelständische Software-Unternehmen, wo er bereits Erfahrungen im Bereich von Private-Equity- Transaktionen sowie bei (Re-)Finanzierungsthemen, insbesondere von Software- Unternehmen, sammeln konnte. Zuvor war Herr Brüggen bei der Deutschen Bank im Bereich der Kreditstrukturierung tätig und sammelte Erfahrungen bei der Strukturierung von Finanzierungslösungen mit komplexen Anforderungsprofilen. Herr Brüggen hält einen Master in Finance vom Trinity College Dublin sowie einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Maximilian Doetsch

Maximilian Doetsch sammelte zuvor Erfahrung in der Finanzierung von Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand bei der Deutschen Bank und zuletzt bei der IKB. Hier begleitete er diverse Transaktionen aus dem Produktteam der Kreditstrukturierung. Neben den Bereichen Akquisitions- und Unternehmensfinanzierung verfügt Herr Doetsch auch über Expertise in der M&A-Beratung, wo er bei verschiedenen Transaktionen PE-Investoren erfolgreich beraten hat. Herr Doetsch absolvierte sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden, an der Universität Maastricht.


Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

First Private verstärkt Vertriebsteam für institutionelle Investoren

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management verstärkt ihre Vertriebsmannschaft. Seit Januar 2019 und Oktober 2018 ergänzen Daniel Gutschka (43) und Marco Lennartz (29) das Sales Team um Geschäftsführer Richard Zellmann. Die neuen Kollegen werden vor allem die Zielgruppe der institutionellen Investoren und Private Banking Einheiten betreuen.

Daniel Gutschka: Senior Sales Manager bei First Private

Daniel Gutschka ist seit dem 1. Januar 2019 als neuer Senior Sales Manager bei First Private zuständig für die Betreuung von Versicherungen, Pensionskassen und Altersvorsorgeeinrichtungen. Er kommt vom Energieinfrastruktur-Asset-Manager ecoprime Gmbh, bei der er den Deutschland-Vertrieb für Assetmanagement-Produkte verantwortet hat. Weitere Stationen von Gutschka waren leitende Institutional-Sales-Positionen für verschiedene Banken in Hannover, Toronto und Frankfurt. Gutschka ist gelernter Bankkaufmann und hat ein Diplom in Betriebswirtschaft der Hochschule Bremen.

Marco Lennartz: Sales Manager bei First Private

Marco Lennartz übernimmt seit Oktober 2018 als Sales Manager schwerpunktmäßig die Betreuung von deutschen und österreichischen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken im Depot A- und Depot B-Geschäft und kümmert sich zudem um unabhängige Vermögensverwalter. Lennartz wechselt von Metzler Asset Management, wo er als Institutional Sales Manager Family Offices und Wholesale-Kunden betreute. Zuvor war er bei einer Volksbank im Private Banking tätig. Lennartz ist studierter Bankbetriebswirt des RWGV und hat einen Bachelor of Arts in Business Administration von der Steinbeis-Hochschule in Berlin.

Starke Mannschaft vertritt anspruchsvolle Produkte

Vertriebschef Zellmann freut sich über die ausgewiesene Kompetenz beider Neuzugänge. Sowohl auf der Kunden- als auch auf der Produktseite werden Gutschka und Lennartz bei First Private ihre Erfahrung sehr gut einbringen können. Das spezialisierte Quant-Haus hat nicht nur eine Reihe erfolgreicher Fonds im Aktien- und Liquid Alternative-Segment im Angebot. Auch sind weitere alternative UCITS-Fonds sowie der Vertrieb von Lösungen im Bereich Hedgefonds Advisory in Planung.

„Die Herausforderungen im regulatorischen Umfeld bei gleichzeitig anhaltend niedrigen Zinsen erfordern ein ausgeprägtes Verständnis für institutionelle Kundenbedürfnisse und tiefergehendes Produkt-Know-How, weil die Ansprüche der Investoren komplexer werden. In den Bereichen Aktien und Alternative Investments wollen wir unsere erfolgreichen Lösungsansätze noch besser bekannt machen“, sagt Zellmann.

NN IP veröffentlicht Responsible Investing Report 2018

NN Investment Partners (NN IP) hat heute seinen Responsible Investing Report 2018 veröffentlicht. Er gibt einen Überblick darüber, was der niederländische Asset Manager im Jahr 2018 in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) erreicht hat.

Im Responsible Investing Report 2018 skizziert NN IP seinen Ansatz für verantwortungsvolles Investieren und stellt seine zentralen Engagement-Themen vor, wobei die Entscheidungen in Bezug auf den Ausschluss von Anlagen sowie Restriktionen im Zusammenhang mit Investments in bestimmten Bereichen erläutert werden. Darüber hinaus berichtet NN IP auch über Aktivitäten hinsichtlich seiner Stimmrechtsausübung und stellt seine Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien vor.

NN IP hat bereits vor über 20 Jahren damit begonnen, ESG-Informationen in den eigenen Anlageprozess einzubeziehen und die ersten nachhaltigen Produkte aufzulegen. Im Jahr 2018 sind die Meilensteine von NN IP in diesem Bereich unter anderem:

  • Die Partnerschaft von NN IP und der Yale University in einem neuen wissenschaftlichem Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren.
  • Die führende Rolle von NN IP in den Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit in der Palmölindustrie.
  • Der Start von zwei neuen Private-Debt-Strategien im Nachhaltigkeits- und Impact-Bereich.
  • Die Steigerung der Assets under Management in den Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien von NN IP um 53% auf 16,5 Mrd. Euro.
  • Das Erzielen der Bestnote A+ der Principles for Responsible Investment (PRI) für eine hervorragende Strategie und Governance im nachhaltigen Investieren.

Für weiterführende Informationen über unsere Aktivitäten im Jahr 2018 im Bereich verantwortungsbewusstes Investieren können Sie nachfolgend unseren vollständigen Report herunterladen.

Den Responsible Investing Report 2018 können Sie hier herunterladen.

Unigestion verstärkt seine Präsenz in Deutschland mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf

Der unabhängige Schweizer Vermögensverwalter Unigestion unterstreicht sein Engagement für deutsche Investoren jetzt mit der Eröffnung eines neuen Büros in Düsseldorf.

Die Neueröffnung in der letzten Woche ist Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens, das damit den Ausbau der Vertriebskapazitäten in der Region vorantreibt. Das neue Büro wird das engagierte deutsche Vertriebsteam von Unigestion beherbergen und so einen besseren Zugang für aktuelle Investoren und potenzielle Neukunden bieten.

Das Düsseldorfer Team wird institutionellen Anlegern und Intermediären zur Seite stehen und maßgeschneiderte Anlagelösungen und Schlüsselstrategien anbieten, etwa aus den Bereichen Aktien, Multi Asset, Alternative Risk Premia und Private Equity.

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, wird das neue Büro leiten. Die Adresse lautet: Unigestion Asset Management SA, Poststraße 7 in 40213 Düsseldorf.

Fiona Frick, Vorstandsvorsitzende bei Unigestion, sagt dazu:

„Unigestion ist seit langem in Deutschland präsent und ist jetzt noch besser aufgestellt, um diesen wichtigen europäischen Markt zu bedienen. Düsseldorf ist ein internationales Geschäfts- und Finanzzentrum und der Sitz einer ganzen Reihe unserer Investoren. Daher ist es ein guter Ausgangspunkt, wenn wir in Deutschland weiter wachsen wollen.“

Florian Rehm, Leiter Institutionelle Kunden für Deutschland und Österreich, fügt hinzu:

„Deutschland hat einen reifen Investmentmarkt und die Büroeröffnung stärkt unser Engagement für deutsche Investoren. Durch die Präsenz vor Ort können wir die bestehenden Beziehungen stärken, unsere Investorenbasis erweitern und noch enger mit Investoren zusammenarbeiten, die nach spezifischen Anlagelösungen suchen.“

Wechsel im Führungsteam der BayernInvest: Alexander Mertz wird Sprecher der Geschäftsführung

Alexander Mertz wird zum 1. August 2019 Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, der Asset Managementtochter der BayernLB. Mertz kommt von BlackRock, wo er seit 2017 als Chief Operating Officer (COO) für Deutschland, Österreich und Osteuropa tätig ist. Er folgt auf Dr. Volker van Rüth, der auf eigenen Wunsch und im allerbesten Einvernehmen im Laufe des Sommers ausscheiden wird. Gemeinsam mit Dr. Michael Braun und Marjan Galun bildet Alexander Mertz künftig das neue Führungsteam der BayernInvest.

Ralf Woitschig, Aufsichtsratsvorsitzender der BayernInvest und Kapitalmarktvorstand der BayernLB: „Mit Alexander Mertz haben wir einen sehr renommierten und hervorragend vernetzten Asset Management Spezialisten für den Chefposten bei der BayernInvest gewinnen können. Ich bin überzeugt, dass er das Profil der Gesellschaft weiter schärfen und die anerkannte Kundenkompetenz der BayernInvest im Asset Management und Master-KVG-Geschäft erfolgreich ausbauen wird. Gleichzeitig danke ich Dr. van Rüth herzlich für seine erfolgreiche Tätigkeit bei der BayernInvest und wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute“.

Mit Alexander Mertz (45) übernimmt ein ausgewiesener Kapitalmarktexperte die Leitung der BayernInvest. Bei BlackRock war Mertz ab 2008 als Leiter Portfolio Management und als Chief Investment Officer ETF & Index Investments für Anlagen in Aktien, Renten und Rohstoffe zuständig, bevor er 2017 COO und stellvertretender CEO der BlackRock Asset Management Deutschland wurde. Das Asset Management hat Mertz von der Pike auf gelernt. Der Diplom-Kaufmann startete seine Karriere in der Produktentwicklung der genossenschaftlichen Union Investment Gruppe und übernahm dort anschließend Fonds- und Führungsverantwortung im Rentenportfoliomanagement. Danach verantwortete Mertz bei der Deka Investment, dem Wertpapierhaus der Sparkassen, das Portfoliomanagement und die Investmentstrategie von Corporate Bond-Fonds für private und institutionelle Anleger.

H&A Global Investment Management GmbH verstärkt Geschäftsführung

Die H&A Global Investment Management GmbH (HAGIM) erweitert zum 1. März 2019 ihre Geschäftsführung. Thomas Herbert (53) wird zukünftig für das Portfoliomanagement verantwortlich sein.

Herbert verfügt über langjährige Asset-Management-Erfahrung bei renommierten Adressen. Bevor er in die Geschäftsführung der HAGIM eintrat, verantwortete er als Head of Portfolio Management von ETHENEA Independent Investors S.A. in Luxemburg das gesamte Asset Management und die strategische Asset Allocation. Zu seinen weiteren beruflichen Stationen gehörten unter anderem Positionen als Chief Investment Officer und Mitglied der Geschäfts- führung bei Oddo Meriten Asset Management sowie als Head of Fixed Income Credit In- vestments für die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA). Seine Karriere startete der Diplom- Volkswirt 1996 als Head of Credit Research bei der DZ Bank in Frankfurt.

„Mit Thomas Herbert kommt ein ausgewiesener Asset-Management-Experte zu uns. Das ist eine willkommene Verstärkung, denn die Zeichen stehen bei uns auf Wachstum“, sagt Chris- tian Wrede, einer der HAGIM-Geschäftsführer. Die HAGIM verwaltet aktuell rund 11 Mrd. Euro an Assets. Ab dem 1. März 2019 besteht die Geschäftsführung der HAGIM aus Burk- hard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.

Über H&A Global Investment Management GmbH

Die H&A Global Investment Management GmbH entstand durch die Ausgliederung des Asset Managements der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG in eine eigenständige Tochtergesellschaft. Aus der Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Taunus Group S.A. – der Muttergesellschaft der Frankfurter Leben Gruppe – resultiert die aktuelle Eigentümerstruktur. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus Burkhard Allgeier, Thomas Herbert, Dr. Wolfgang Kirschner und Dr. Christian Wrede.
Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Fixed Income, Private Debt, Multi Asset mit optionalem Risikomanagement und ausgewählten Aktienstrategien mit Fokus auf den europäischen Markt. Darüber hinaus zählt die Gesellschaft zu den Pionieren im Bereich nachhaltiger Investments in Europa. Hervorgegangen aus einer der renommiertesten deutschen Privatbanken, ist der Asset Manager mit seiner ausgewiesenen Expertise insbesondere für deutschsprachige Investoren ein geeigneter Partner auf Augenhöhe.
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und operiert von den Standorten Frankfurt, München sowie durch ihre Tochtergesellschaft Hauck & Aufhäuser (Schweiz) AG von Zürich aus.

Schroders holt Peter Begler für Private-Assets-Geschäft

Schroders setzt sein Wachstum im Bereich Private Assets fort und hat den Private-Equity-Spezialisten Peter Begler eingestellt. Begler hat die in Frankfurt neugeschaffene Position als Alternatives Director Private Equity am 1. März angetreten und wird in dieser Funktion das Geschäft für nicht-börsengehandelte Anlagen in Deutschland ausbauen. Er wird sich darauf konzentrieren, zusammen mit dem Team in Zürich den Kunden als Produktexperte für Private Equity zur Verfügung zu stehen und gezielt individuelle Investment-Lösungen für institutionelle Kunden zu entwickeln.

Begler besitzt langjährige Erfahrung auf dem deutschen Markt für alternative Anlagen. Vor seinem Wechsel zu Schroders konzipierte er bei Allianz Global Investors als Senior Product Developer für Private Assets Lösungen in den Anlagensegmenten Infrastruktur und Privatkredite sowie im Bereich Schwellenländer. Davor war er in der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank als Senior Analyst für die Manager- und Fondsselektion im Geschäftsfeld Private Markets zuständig. Zu weiteren Stationen seiner Karriere zählen unter anderem UBS, Union Investment sowie eine Beratertätigkeit im Bereich Infrastrukturinvestments in Südafrika.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Schroders ist im Bereich Private Equity in Deutschland bereits stark positioniert. Mit Peter Begler haben wir einen erfahrenen Private-Equity-Experten gewonnen, sodass wir mit seiner Kenntnis des institutionellen Marktes in Deutschland unser Geschäft sowie unser Angebot an Lösungen für unsere Kunden weiter ausbauen können. Die Nachfrage unserer Kunden nach Private Equity nimmt stark zu und der Markt für diese Art von Anlagen gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Auch Umfragen belegen: 45 Prozent der Investoren wollen ihre Allokation in Private Equity in den nächsten drei bis fünf Jahren ausbauen. Gefragt sind Produkte, die eine geringe oder gar keine Korrelation mit traditionellen Anlageformen aufweisen. Unsere Kunden möchten daher zunehmend in illiquide Anlagen investieren, die stabile Renditen liefern und weniger volatil sind als börsengehandelte Wertpapiere. Um ihnen die bestmöglichen Lösungen zu bieten, bauen wir sowohl die Investment-Strategien als auch unsere personelle Expertise im Bereich Private Assets kontinuierlich aus.

Schroders Private Assets and Alternatives verwaltet im Auftrag seiner Kunden Vermögenswerte in Höhe von 35,8 Milliarden Pfund Sterling (Stand: 30.06.2018). Dazu gehören Kreditverbriefungen, Private Equity, Infrastruktur-Finanzierungen, Versicherungsverbriefungen, die Kreditvergabe an kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Immobilien.

Schroders baut seine Private-Assets-Plattform stetig mit weiteren Spezialkompetenzen aus: 2018 übernahm Schroders den pan-europäischen Hotelmanager Algonquin, 2017 erfolgte die Akquisition des Private-Equity-Anbieters Adveq. Zudem ernannte Schroders kürzlich Dr. Georg Wunderlin zum Global Head of Private Assets. Er wird seine Position im Mai antreten und das zukünftige Wachstum und die Entwicklung des Geschäftsfeldes für nicht-börsengehandelte Anlagen weltweit leiten.


This article has first been published on schroders.com.

Legal & General Investment Management setzt konstantes Wachstum fort und gibt Nachfolge für CEO Mark Zinkula bekannt

Es war ein weiteres starkes Wachstumsjahr für Legal & General Investment Management (LGIM): Trotz eines volatilen Marktumfelds knackte der Asset Manager 2018 die 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 42,6 Milliarden Pfund und ließen das gesamte verwaltete Vermögen um 3 Prozent auf 1015 Milliarden Pfund (2017: 983 Milliarden Pfund) steigen.

Der Fokus von LGIM lag dabei weiterhin auf dem Aufbau der internationalen Präsenz, der Erweiterung der Investitionsfähigkeit und der Einstellung von erfahrenem Personal in Europa, dem Mittleren Osten und Asien. Das verwaltete Vermögen des internationalen Geschäfts stieg 2018 um 13 Prozent auf 258 Milliarden Pfund gegenüber 228 Milliarden Pfund im Vorjahr. Dieser Trend dürfte sich LGIM zufolge aufgrund der fortlaufenden Verankerung in den internationalen Märkten fortsetzen. In den USA verzeichnete LGIM Nettomittelzuflüsse von 15,2 Milliarden US-Dollar, 6,8 Milliarden Pfund in der Golf-Region und drei Milliarden Pfund in Asien.

„Mit Überschreiten der 1-Billion-Pfund-Marke an verwaltetem Vermögen haben wir einen Meilenstein erreicht, auf den wir in den vergangenen Jahren mit unserem konstanten Wachstum hingearbeitet haben“, sagt Mark Zinkula, CEO von LGIM. „Die internationale Expansion hat strategische Priorität. Wir haben daher alle nötigen Investitionen und Neueinstellungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in allen für uns wichtigen Märkten gegeben sind.“

„2018 war für Vermögensverwalter weltweit ein herausforderndes Jahr. Die heute veröffentlichten Ergebnisse spiegeln das Vertrauen wider, das unsere Kunden in uns setzen, um in diesen unsicheren Märkten zu navigieren und ihre Anlageziele zu erreichen.“

Vielfältiges Wachstum

Das Geschäft mit Defined Contributions wuchs weiterhin, mit Nettomittelzuflüssen von ingesamt 8,4 Milliarden Pfund (2017: 3 Milliarden Pfund) und einem Anstieg des verwalteten Vermögens der britischen Defined Contributions um 18 Prozent auf 70,8 Milliarden Pfund (2017: 60,1 Milliarden). Daneben erzielte LGIM mit einem Anstieg der Mitgliederzahl von 2,7 Millionen im Jahr 2017 auf 3,1 Millionen einen Kundenzuwachs von 19 Prozent auf der Pensions-Plattform von LGIM Workplace. Die UK Master Trusts überschritten kürzlich die 5,5 Milliarden Pfund an Assets under Management. Dies spiegelt die anhaltende Attraktivität für DC-Systeme wider, die ihre Governance, Investmentaktivitäten und Verwaltung auslagern wollen.

Mit 2,8 Milliarden Pfund Nettomittelzuflüssen lag das Retail-Geschäft etwas hinter dem Vorjahr mit 3,0 Milliarden Pfund zurück. Das verwaltete Vermögen stieg aber auf 25,5 Milliarden an (2017: 24,2 Milliarden Pfund), nachdem die Nachfrage nach Multi-Asset- und Indexprodukten stieg. Das Unternehmen belegte 2018 laut dem Prodham Report sowohl bei den Brutto- als auch bei den Nettomittelzuflüssen in Großbritannien den zweiten Platz – eine bedeutende Leistung in volatilen Märkten. Die Akquisition von Canvas wurde im März 2018 abgeschlossen, die europäische ETF-Plattform ist nun vollständig integriert. Das gesamte verwaltete Vermögen des ETF-Geschäfts beträgt 2,3 Milliarden Pfund. Das in 2017 gestartete Personal Investing Business von LGIM hat derzeit ein Volumen von 5,1 Milliarden Pfund (2017: 5,5 Milliarden Pfund) und führte zu einer Reduzierung der Managementgebühr und Mindestanlagesummen.

Die internationalen Nettomittelzuflüsse in das LGIM Solutions-Geschäft - zu dem auch haftungsorientierte Investitionen (Liability Driven Investment, LDI) und Multi-Asset-Lösungen gehören - stiegen auf 47,6 Milliarden Pfund (2017: 44,8 Milliarden Pfund). Als Treiber gelten DB-Pensionssysteme, die eine breite Palette von Liability Driven Investment (LDI)-Strategien umsetzen, sowie eine hohe Nachfrage nach Multi-Asset-Strategien von DC-Systemen und Privat- sowie europäischen Kunden. Die Nettomittelzuflüsse im Bereich Multi-Asset-Fonds betrugen 7,5 Milliarden Pfund (2017: 7,2 Milliarden Pfund). Die Nettomittelzuflüsse von 9,5 Milliarden Pfund (2017: 8,7 Milliarden Pfund) aus dem internationalen Geschäft in Global Fixed Income wurden durch eine anhaltend starke Performance in der gesamten Fondspalette getragen.

Das Immobiliengeschäft ist weiter expandiert, mit einem guten Wachstum der Privatkredite von 3,1 Milliarden Pfund im Jahr 2018 in den Bereichen Unternehmens- und Infrastrukturverschuldung sowie Immobilienkredite. Das Geschäft war auch weiterhin erfolgreich mit dem Build to Rent Geschäft und den Real Assets, wo die Assets under Management auf 27,1 Milliarden Pfund (2017: 23,8 Milliarden Pfund) angewachsen sind.

Ausblick: Nachfolge für CEO

Im Februar 2019 gab LGIM bekannt, dass Michelle Scrimgeour die Nachfolge von Mark Zinkula als CEO von LGIM antreten wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Mark Zinkula wird eng mit Scrimgeour zusammenarbeiten, um eine umfassende Übergabe zu gewährleisten, bevor er noch in diesem Jahr aus dem Unternehmen ausscheidet. Michelle Scrimgeour wird von Columbia Threadneedle Investments zu LGIM wechseln, wo sie derzeit als Chief Executive Officer für die Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) verantwortlich ist.

„Das Unternehmen ist in einer guten Position, um den Wachstumskurs der vergangenen acht Jahre fortzusetzen, und ich bin zuversichtlich, dass Michelle Scrimgeour das Unternehmen durch diese nächste Phase führen kann", so Mark Zinkula.

Pictet Alternative Advisors erweitert Palette um Strategie für direkte Immobilieninvestments

Pictet Alternative Advisors SA (PAA), die für alternative Anlagen zuständige Tochtergesellschaft der Pictet-Gruppe, baut ihre alternativen Anlagestrategien mit der Auflegung eines direkten Immobilienfonds für professionelle Anleger aus.

Die neue Strategie wird von einem 14-köpfigen Team unter der Leitung von Zsolt Kohalmi verwaltet. Vor seiner Tätigkeit bei Pictet war Kohalmi bei Starwood Capital für Akquisitionen in Europa verantwortlich. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in privaten Immobilieninvestments im Wert von insgesamt rund 20 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds wird in europäische Immobilienanlagen und entsprechende Unternehmen aus verschiedenen Sektoren wie Büroräume, Wohnimmobilien, Studenten- und Seniorenwohnungen sowie Leichtindustrieanlagen investieren. Der Fokus liegt auf dem mittleren Segment des Immobilienmarktes und auf Investments in Smart Cities und Gateway-Städten in Westeuropa.

Der Fonds profitiert auch vom Know-how lokaler Länderverantwortlicher für Immobilieninvestments in sechs Pictet- Büros in ganz Europa (Grossbritannien, Deutschland, Spanien, Luxemburg, Schweden und Schweiz).

„Europa bietet auf risikoadjustierter Basis nach wie vor attraktive Anlagechancen im Immobiliensektor. Asien verfügt über aussergewöhnlich niedrige Kapitalisierungszinssätze, was zu rekordhohen Investitionswerten führt. Die USA sind im Zyklus viel weiter fortgeschritten und weisen höhere Zinsen auf, was am Ende zu steigenden Kapitalisierungszinssätzen führen könnte. In Europa sind die Kapitalisierungszinssätze dagegen dank anhaltend niedriger Zinsen stabil und die Mieten steigen allmählich an. Dies macht Europa aus unserer derzeitigen Sicht auf risikoadjustierter Basis zum attraktivsten Weltmarkt für Immobilienanlagen“, so Zsolt Kohalmi.

„In den kommenden Jahren dürfte die Volatilität an bestimmten europäischen Märkten, etwa in Grossbritannien infolge des Brexit, interessante Einstiegsgelegenheiten mit sich bringen. Unsere Präsenz in den sechs Ländern ist daher umso wichtiger, damit wir von Transaktionen möglichst als Erste erfahren.”

Auch die zugrunde liegenden Fundamentaldaten sehen Kohalmi zufolge interessant aus.

„Die Mietnachfrage nach Gewerbeimmobilien hat sich in den letzten zwei Jahren verbessert, da die Arbeitslosigkeit in der Eurozone zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise unter die 7%- Marke gesunken ist. Diese steigende Nachfrage hat dazu geführt, dass in manchen Teilmärkten der Anteil freier Büroräume unter 5% gefallen ist, was wiederum ein Wachstum der Realmieten zur Folge haben kann.”

„Weil die Banken weniger geneigt sind, Kredite zu vergeben, liegt der Renovierungsstand bestehender und die Entwicklung neuer Immobilien in den letzten 10 Jahren in Europa klar unter dem langfristigen Durchschnitt. Die Wünsche und Bedürfnisse der Mieter entwickeln sich ständig weiter, und auch die Technologie und der Bedarf an umweltfreundlichen Gebäuden verändern zusehends die Nachfrage. Dies schafft konkrete Gelegenheiten, das Angebot solcher knappen Immobilien auszubauen.”

Kohalmi fügt hinzu: „Auch demografische Trends sind entscheidend. Millennials bevorzugen Singlehaushalte und mieten lieber als zu kaufen. Dazu kommt der steigende Bedarf an speziellen Wohnlösungen für die alternde Bevölkerung Europas und an Unterkünften für Studierende aus dem Ausland.“

Robo-Advisor-Begriff erst 20% der Deutschen bekannt – jedoch positive Zukunftsaussichten

Trotz der bereits mehr als fünfjährigen Historie am Markt und der großen medialen Präsenz sind Robo Advisor gegenwärtig noch vergleichsweise wenig bekannt. Nur 20% der Deutschen kennen den Begriff aktuell bereits, jedoch bestehen durchaus positive Zukunftsaussichten. Rund 45% derjenigen, die mit dem Begriff vertraut sind, können sich gut vorstellen, dort in den nächsten 12 Monaten Geld anzulegen. Das ist das Ergebnis der Umfrage „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München. „Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist die Bereitschaft groß“, hebt ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer hervor.

„Auch wenn das Thema Robo Advice noch nicht in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist, ist es auf einem sehr guten Weg“, führt Geyer weiter aus. „So ist das Thema beispielsweise bereits heute bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro präsent. Ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss.“

Dass die je nach Personengruppe unterschiedliche Bekanntheit des Themas einer positiven Zukunft wiederum nicht entgegensteht, zeigt sich an der bereits heute bestehenden Anlagebereitschaft: Nur rund ein Drittel derer, die den Begriff Robo Advisor kennen, stufen die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 12 Monaten Geld in ein entsprechendes Angebot anzulegen, als sehr gering ein. Auch Personen, denen das Thema erst im Rahmen der Befragung vorgestellt wurde, sind nicht grundsätzlich abgeneigt. Knapp ein Viertel kann sich entsprechende Anlagen sicher bzw. eher schon vorstellen.

Einem Robo Advisor wird dabei indes nicht die Rolle der zukünftig einzigen Geldanlage zugeschrieben. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Baustein. Sofern Anlagen in einen Robo Advisor in Betracht gezogen werden, wird am häufigsten ein Anteil der Robo-Anlage von bis zu 25% am Gesamtvermögen angestrebt. „Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen unsere Erfahrungen der letzten 5 Jahre mit unserem eigenen Robo Advisor fintego. Auch hier legen die Kunden in der Regel nur einen Teil des Vermögens über den Robo Advisor an. Aufgrund stabiler Qualität seit Produktstart wurde die Anlage jedoch im Laufe der Zeit oftmals weiter ausgebaut“, erklärt Geyer.

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo-Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (67% mindestens wichtig), Transparenz (66%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (63%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie bspw. Stiftung Warentest oder Analysehäuser (61%). Daneben stehen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (59%) sowie die Performance (56%) im Fokus.

„Wir haben bei fintego von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase. „Dies hat uns nicht nur sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen – wie beispielsweise kürzlich im Rahmen der Studie von FondsConsult – eingebracht, sondern auch viele Kunden überzeugt. Dass wir zudem mit der Anlagestrategie auch unter Performancegesichtspunkten richtig lagen, zeigt die sehr überzeugende Wertentwicklung der letzten Jahre“, ergänzt Linner.

Dank der grundsätzlichen Offenheit der Deutschen für das Thema Robo Advice ist im Zuge einer weiterhin wachsenden Bekanntheit des Themas von positiven Zukunftsaussichten auszugehen. „Die Ergebnisse der Umfrage haben uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind“, resümiert Geyer, „und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 33 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

CACEIS verbessert Kunden-Service-Portal durch Innovation Lab grundlegend

CACEIS hat sein Serviceportal OLIS komplett überarbeitet: Ziel war es, dem Portal ein neues Design zu verleihen, das Kunden eine höhere Übersichtlichkeit, Aktualität sowie eine bessere Kontrolle über ihre Daten gewährleistet. Das CACEIS Innovation Lab ist eine mit den Kunden gemeinsam genutzte kollaborative Plattform, die es dem Service Provider ermöglicht, die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden klar zu identifizieren.

Das OLIS-Portal „Where people meet Data“ bietet eine Dashboard-Funktion, die alle CACEIS-Geschäftsbereiche abdeckt. Es verfügt zudem über ein benutzerfreundlicheres Design, welches auch auf Tablets nutzbar ist. Damit können Kunden einfacher auf ihre Daten zugreifen und erhalten eine klare Übersicht über ihre Portfolios und Transaktionen. Dieser Service beinhaltet etwa die Entgegennahme und Verfolgung von Aufträgen sowie die Bestätigung der Nettoinventarwerte. Die für das Tagesgeschäft notwendigen operativen Daten werden in Echtzeit angezeigt und nutzen die Big Data-Architektur der Gruppe.

Darüber hinaus bietet das neue OLIS-Portal einen höheren Datenfluss und führt neue, kollaborative Funktionen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den operativen Teams des Kunden und CACEIS ein. Zudem ist OLIS in hohem Maße personalisierbar: Kunden haben somit eine bessere Kontrolle über ihre Daten, können ihre Informationen nach Bedarf einsehen sowie Berechtigungen ihrer Nutzer besser verwalten.

Joe Saliba, Deputy Managing Director bei CACEIS kommentiert: „Die neue Version von OLIS ist jetzt noch anwenderfreundlicher und ganz auf die Anforderungen der Nutzer ausgerichtet. Wir werden diesen Ansatz mithilfe einer „agilen“ Methodik auch bei künftigen Entwicklungen verfolgen. Damit können wir die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig einbeziehen und ermöglichen folglich eine hohe Kundenzufriedenheit.“

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Middle-Office Outsourcing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Fonds-Distributions-Support sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018) http://www.caceis.com 

State Street Global Advisors kündigt die Einführung des SPDR MSCI WORLD UCITS ETF an

State Street Global Advisors, das Vermögensverwaltungsunternehmen der State Street Corporation (NYSE:STT), gab die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF (Ticker: SPPW) bekannt. Ab sofort ist der Fond an der Xetra-Börse, der Londoner Börse, der Borsa Italiana und Euronext verfügbar, ein Listing an der SIX ist zu gegebener Zeit geplant.

Der SPDR MSCI World UCITS ETF bietet Anlegern Zugang zu einem breiten Korb von über 1.600 Aktien in 23 Industrieländern. Dies entspricht etwa 85 Prozent der im Streubesitz befindlichen Marktkapitalisierung der entwickelten Aktienmärkte oder ca. 40 Billionen US- Dollar an investierbaren Vermögenswerten.1

Globale Aktien-ETFs machten in diesem Jahr mit bisher über 2,6 Mrd. USD2 rund 30% der gesamten Zuflüsse von Aktien-ETFs in EMEA aus. Die Auflegung des SPDR MSCI World UCITS ETF komplettiert das bestehende globale Aktienangebot von SPDR und ergänzt Fonds wie den SPDR® MSCI ACWI UCITS ETF (Ticker: SPYY), den SPDR® MSCI Emerging Markets UCITS ETF (Ticker: SPYM), den SPDR® MSCI World Small Cap UCITS ETF (Ticker: ZPRS) sowie 10 MSCI World Sector ETFs.

Stefan Kuhn, Managing Director und Head of SPDR ETFs für Deutschland, sagt: „Als transparente und physisch replizierte Lösung bietet der SPDR MSCI World UCITS ETF Anlegern ein sehr effizientes Beta-Engagement. Durch seinen attraktiven Preis eignet sich dieser Fond sowohl für langfristige Anlagen als auch als Instrument zur Liquiditätssteuerung in Aktienportfolios".

„Der MSCI World Index wird oft als Grundlage für ein diversifiziertes, internationales Portfolio angesehen", so Kuhn weiter. „Viele Investoren nutzen ihn als Kernbaustein, um dann mit sektoralen oder regionalen Engagements Akzente darum herum zu setzen oder um zusammen mit globalen oder regionalen Anleihenallokationen ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen. Der MSCI World Index wies aufgrund seiner hohen Länder- und Branchendiversifikation in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen regionalen Indizes aus Industrieländern eine bessere risikobereinigte Rendite auf."

State Street Global Advisors blickt auf eine lange Tradition in der Verwaltung von breiten Aktien- und MSCI-World Portfolien zurück und verwaltet derzeit weltweit Vermögenswerte in Höhe von 475 Milliarden US-Dollar, die mit den Strategien von MSCI developed world verglichen werden.3


1) Source MSCI as of 31 December 2018
2) Source: State Street Global Advisors; Bloomberg Finance L.P. as of 22February 2019.
3) Source State Street Global Advisors as of 31 December 2018

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten betreut State Street Global Advisors Regierungen, institutionelle Investoren und Finanzberater weltweit. Mit einem rigorosen, risikobasierten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und langjähriger Markterfahrung basiert, erstellen wir aus einer Vielzahl von aktiven und Indexstrategien kostengünstige Lösungen . Dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet, unterstützen wir Portfoliounternehmen dabei zu erkennen, dass was für die Menschen fair und für den Planeten nachhaltig ist, langfristige Erfolge erwirtschaften kann. Und als Pioniere bei indizierten Anlagemöglichkeiten, ETFs und ESG erfinden wir immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Dadurch sind wir mit fast 2,51 Billionen US-Dollar* unter unserer Verantwortung zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt aufgestiegen.
* Diese Zahl ist zum 31. Dezember 2018 ausgewiesen und beinhaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 32,44 Mrd. USD in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketingmitarbeiter tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind angeschlossen.

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine umfassende Familie, die eine Reihe von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einem registrierten Anlageberater und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten den Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die genau auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. State Street, anerkannt als Branchenpionier, entwickelte 1993 den ersten in den USA gelisteten ETF (SPDR S&P 500® - Ticker SPY) und ist weiterhin führend bei verantwortungsbewussten Innovationen, wie die Einführung vieler bahnbrechender Produkte, einschließlich der Markteinführung von ETFs auf Gold, internationale Immobilien, internationale Renten und Sektoren, zeigt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Schroders stellt Spezialistin für ESG-Integration ein

Schroders gibt bekannt, dass Stephanie Chang als ESG Integration Manager eingestellt wird. Diese Position als Spezialistin für die Integration von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (Environmental, Social and Governance – ESG) wurde neu geschaffen, um Schroders' Kompetenz in der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne wird Chang sich darauf konzentrieren, die Integration von Nachhaltigkeit in den Investment-Teams zu stärken, um den Bedürfnissen der Kunden noch besser gerecht zu werden. Chang wird von der Londoner Unternehmenszentrale aus arbeiten und berichtet an den Head of Sustainable Research, Andrew Howard.

Zuvor war Chang fast fünf Jahre für PwC tätig. Als Assistant Director for Sustainability and Climate Change beschäftigte sie sich dort schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzdienstleistungssektor. Sie half den Kunden des Unternehmens dabei, Risikomanagement-Konzepte zu entwickeln, um den Übergang zu emissionsärmerem Wirtschaften zu realisieren. Zu ihren Kunden zählten global tätige Banken sowie Versicherungs-, Asset Management- und Private-Equity-Gesellschaften.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Stephanie Chang bringt im Bereich ESG umfangreiche Fachkenntnisse zur Messung, Steuerung und Integration von Nachhaltigkeit mit. Immer mehr unserer Kunden wünschen sich, dass ESG-Kriterien in ihre Portfolios eingebunden werden. Deshalb sind unsere Investment-Teams ständig bestrebt, diese Anforderungen noch effektiver zu berücksichtigen. Mit Frau Changs Einstellung erweitern wir unsere Fähigkeit, in den verschiedenen Anlageklassen, in die wir investieren, die besten nachhaltigen Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.

Schroders baut das Spektrum an Produkten, die ESG-Kriterien berücksichtigen, weiter aus.

Für seinen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Faktoren wurde Schroders von der Organisation United Nations’ Principles for Responsible Investment in den vergangenen vier Jahren durchgehend mit dem höchst möglichen Rating A+ ausgezeichnet.


Weitere Informationen auf schroders.com.

Legal & General announces next CEO of Investment Management

Legal & General Group Plc ("Legal & General") today announces the appointment of Michelle Scrimgeour as Chief Executive Officer of Legal & General Investment Management ("LGIM") and executive director of Legal & General Group.

Michelle Scrimgeour will join LGIM from Columbia Threadneedle Investments, where she is currently Chief Executive Officer with responsibility for the EMEA (Europe, Middle East and Africa) region.

Her appointment follows a comprehensive, global search process and is subject to regulatory approval. She will succeed Mark Zinkula as CEO of LGIM. Mark has been CEO of LGIM since 2011, and last year announced his intention to retire from the company in August 2019. Michelle will take up her post formally following the completion of regulatory and other formalities and Mark will be working closely with her to ensure a comprehensive handover before he retires from the Company later this year. Michelle will join the board of Legal & General Group plc on appointment, at which point Mark will step down from the Legal & General Group Board. The specific retirement and appointment dates will be confirmed in due course.

No information is required to be disclosed pursuant to paragraph 9.6.13R of the Listing Rules in relation to Michelle's appointment as a director of the Company.

Commenting on Michelle's appointment, Nigel Wilson, CEO of Legal & General, said: "I am delighted Michelle is joining us to lead the next phase of LGIM's growth both with our existing UK clients and internationally. Her successes at Columbia Threadneedle, M&G and Blackrock clearly demonstrate that she combines a capacity for managing and growing a very substantial international asset management business with a strong focus on creating sustainable and scalable operations. Her practical, collegiate and customer-focused approach will further bolster LGIM's unique culture, leveraging its strong synergies with the broader L&G Group, and building on the outstanding job "Zink" has done since 2011."

Union Investment Real Estate GmbH: Jörn Stobbe übernimmt 2020 Vorsitz der Geschäftsführung

Jörn Stobbe (53) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 vom Aufsichtsrat der Gesellschaft zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH bestellt. Er übernimmt die Funktion von Dr. Reinhard Kutscher, der Ende 2019 mit dann 65 Jahren in den Ruhestand geht.

Jörn Stobbe ist seit Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung und Chief Operating Officer (COO) der Gesellschaft. Er übernimmt von Dr. Kutscher die Leitung des Immobiliensegments innerhalb der Union Investment Gruppe, welches die Union Investment Real Estate GmbH und die Union Investment Institutional Property GmbH in Hamburg sowie die Union Investment Real Estate Austria AG in Wien umfasst. Das betreute Immobilienfondsvermögen der drei Gesellschaften hat im letzten Jahr die Marke von 40 Mrd. Euro überschritten.

Zur Führungsspitze der Union Investment Real Estate GmbH gehören unverändert Martin J. Brühl (51), der als Chief Investment Officer (CIO) den An- und Verkauf im In- und Ausland leitet sowie Volker Noack (55), der das Asset Management der Immobilienbestände verantwortet. Das nach dem Ausscheiden von Dr. Kutscher vakante vierte Mandat in der Geschäftsführung wird zu gegebener Zeit neu besetzt.

NN IP und Yale kooperieren bei Forschungsprojekt zu nachhaltigem Investieren

NN Investment Partners (NN IP) und die Yale Initiative on Sustainable Finance (YISF) des Yale Center for Business and the Environment kooperieren im Rahmen des neuen Forschungsprojekts „Delivering value to investors from sustainability". Das akademische Projekt untersucht, ob und wie die Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Die Ergebnisse des Projekts sollen NN IP und Investoren generell dabei helfen, Instrumente zu entwickeln, um finanzielle und nachhaltige Ziele optimal zu kombinieren.

Das Ziel von YISF sind zukunftsweisende Forschungsarbeiten zu den Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von Nachhaltigkeitsinformationen in Anlageentscheidungen. Dieses Ziel passt sehr gut zur über 20-jährigen Tradition von NN IP im Bereich verantwortungsvolles Investieren und ESG-Integration. Das Forschungsprojekt untersucht, wo Nachhaltigkeit und Finanzmärkte aufeinandertreffen und wie Anleger ESG-bezogene Erkenntnisse im Investmentprozess am besten nutzen können.

Diane Strauss, Research Director der Yale Initiative on Sustainable Finance: „Im Rahmen der YISF erforschen wir die Hindernisse für eine stärkere Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Anlageentscheidungen. Wir befassen uns in erster Linie mit ESG-Daten und ihrer Relevanz für die Kapitalmärkte. Die Untersuchung, wie ESG-Informationen die Finanzrenditen beeinflussen, ist eine entscheidende Frage für die Branche. Wir sind überzeugt, dass eine gründliche akademische Forschung unabhängige Erkenntnisse liefern kann, die notwendig sind, um Kapital nachhaltiger anzulegen. Die Partnerschaft mit NN IP ist eine einzigartige Gelegenheit, unsere Forschung auf diesem Gebiet zu erweitern.“

Jeroen Bos, Head of Specialized Equity & Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Wir sehen es als große Chance, die Yale Initiative on Sustainable Finance zu unterstützen, denn wir sind fest davon überzeugt, dass die Integration von ESG-Aspekten in den Investmentprozess das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Investmentportfolios verbessert. Anknüpfend an unsere bisherigen wissenschaftlichen Forschungen über ESG sind wir zuversichtlich, dass wir durch das neue Forschungsprojekt der YISF unsere Erkenntnisse zum Nutzen unserer Kunden und der Gesellschaft weiter ausbauen können.“


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 246 Mrd. Euro* (281 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2018

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Schroders legt systematischen Multi-Faktor-Aktienfonds auf

Schroders hat mit dem Schroder ISF1 Global Multi-Factor Equity einen neuen Teilfonds in seiner ISF-Fondsfamilie aufgelegt. Der kostengünstige Fonds (laufende Kosten 0,35% p.a. bei der Anteilsklasse C, thesaurierend USD, ISIN LU1916067108) verfolgt einen Bottom-up-Ansatz, bei dem das Fondsmanagement eine optimale Mischung von Aktien aus mehreren Faktoren wie Qualität, Momentum, Value und niedriger Volatilität zusammenstellt. So entsteht eine diversifizierte Anlagestrategie, die bei kontrolliertem Risiko eine dauerhaft überdurchschnittliche Performance erreichen soll.

Durch einen integrierten und systematischen Ansatz sollen Wertschwankungen verringert werden, die aus der Anlage in einzelnen Faktoren resultieren. Auf diese Weise werden Anlagerisiken minimiert – und Anleger können eine stetere Performance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten. Außerdem fließen neue faktorbasierte Research-Analysen in den Anlageprozess ein, um eine kontinuierliche Optimierung des Fonds zu gewährleisten.

Ziel des Fonds ist es, langfristig eine bessere Wertentwicklung zu erreichen als der MSCI All Country World Index – und das bei geringerem Risiko.

Der Fonds wird vom Systematic Investments-Team gemanagt, das im Bereich Multi-Asset Investments angesiedelt ist. Per 30. November 2018 verwaltete dieses Team mehr als 10 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener faktorbasierter Strategien.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Viele Konzepte, die Factor Investing zugrunde liegen, sind fast so alt wie die Kunst der Kapitalanlage selbst. Wesentlich neuer ist dagegen die Idee, diese systematisch zusammenzuführen. Der Schroder ISF Global Multi-Factor Equity soll es Anlegern ermöglichen, bei kontrolliertem Risiko von den wichtigsten Antriebsfaktoren der Marktrenditen zu profitieren.

Ashley Lester, Leiter des Multi-Asset-Researchs bei Schroders und Co-Manager des Schroder ISF Global Multi-Factor Equity:

Factor Investing ist ein starkes Instrument für das Verwalten von Kapitalanlagen. Durch die Aufgliederung von Vermögenswerten in Faktoren kann es für mehr Transparenz beim Portfolioaufbau und eine bessere Steuerung der Kräfte sorgen, die Risiko und Rendite beeinflussen.


1) Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.

Weitere Informationen auf schroders.com.

Resonanz Capital: Neuer Alternative Investments Spezialist startet mit Milliardenauftrag

Hedgefonds gelten eher nicht als deutsche Spezialität: Management wie Beratung liegen meist in den Händen angloamerikanischer Experten. Eine Ausnahme ist das achtköpfige Team um Vincent Weber, Ivo Zonev und Iliyan Iliev in Frankfurt. Seit 2007 arbeiten die drei Alternative-Investment-Experten daran, die weltweit besten Hedgefonds zu identifizieren und für institutionelle Anleger aus Europa investierbar zu machen. Im Februar 2019 macht sich das Team nun selbständig. Unter dem Namen Resonanz Capital entsteht einer der wenigen deutschen Experten für die Analyse, Auswahl und das Management von Hedgefonds-Portfolios für institutionelle Investoren. Das Interesse auf Kundenseite ist da: Resonanz Capital startet mit Beratungsmandaten im Volumen von über einer Milliarde Euro für den Bereich Hedgefonds Advisory, über weitere Verträge wird bereits verhandelt.

Data Analytics und Expertise: Transparenz in einen komplexen Markt bringen

Vincent Weber, Mitgründer und CEO von Resonanz Capital, schätzt, dass weltweit derzeit rund 6.000 Hedgefonds auf dem Markt sind. Etwa 1.000 davon halten er und sein Team für grundsätzlich investierbar. Da Hedgefonds jedoch unterschiedlich reguliert sind und die Daten von den Einzelfonds weder einheitlich strukturiert noch zentral erfasst werden, ist die Auswahl geeigneter Hedgefonds selbst für institutionelle Anleger alles andere als trivial. „Angesichts der Heterogenität der Daten ist schon die Beschaffung und die fundierte Risikoeinschätzung individueller Hedgefonds eine Kunst“, so Weber. Diese Aufgabe übernehmen daher spezialisierte Berater wie Resonanz Capital. Dazu kommt, dass die wirklich erfolgreichen Hedgefonds in Deutschland häufig gar nicht bekannt sind. „Es sind meistens schlanke Einheiten, die aber intelligent und flexibel Kapital umschichten können und somit einen signifikanten Einfluss am Kapitalmarkt haben. Top Hedgefonds werben nicht um deutsche Kunden, das haben die gar nicht nötig“, so Weber.

Resonanz Capital nutzt für die Datenerhebung und Analyse ein eigenes Rechercheteam sowie eine selbst entwickelte Datenbank, in der quantitative Faktoren ebenso eingehen wie qualitative Einschätzungen aus persönlichen Gesprächen der Resonanz-Capital-Experten mit den Hedgefonds-Managern. Bei der Analyse, Klassifizierung und der Auswahl geeigneter Zielfonds für die Beratungskunden setzt Resonanz Capital bewusst auf modernste Analysemethoden wie Machine Learning. Weber: „Mit innovativen Methoden können wir mögliche Zielfonds sehr viel präziser durchleuchten, weil wir praktisch unbegrenzte Variablen verknüpfen und so Risiko-Cluster und treibende Faktoren sichtbar machen können. Hedgefonds-Strategien setzen zum Teil komplexe und dynamische Absicherungs- und Handelsstrategien ein. Szenarien und Outcomes in verschiedenen Marktsituationen lassen sich ohne solche technologiegetriebenen Analysemethoden gar nicht mehr seriös modellieren.“

Resonanz Capital hat zudem strenge Mindeststandards für die Fonds, die für eine Empfehlung an Mandanten überhaupt in Frage kommen: Derzeit sind es rund 100 alternative Strategien, von hochliquiden Assets bis zu Investments mit mehrjährigen Laufzeiten. Je nach Kundenwunsch und Investmentziel wählen Weber und sein Team daraus 5 bis 20 komplementäre Strategien aus, in die ihre Mandanten dann direkt investieren.

Zeitbombe Schattenbanken und weitere Treiber für steigende Nachfrage nach Hedgefonds

Weber und sein Team glauben daran, dass der Bedarf an Hedgefonds in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. „In den letzten Jahren sind die traditionellen Anlageklassen wie Aktien sehr gut gelaufen, aber wir sehen jetzt ein Ende dieser Phase niedriger Volatilität, so dass institutionelle Investoren sich verstärkt nach Alternativen umschauen“, so Weber. Weitere künftige Anlagemöglichkeiten entstehen derzeit auch durch das sogenannte Schattenbanken-System, der unregulierten Kreditvergabe durch nicht als Bank lizensierte Anbieter. Bedingt durch Negativzinsen und strengere Bankenregulierung haben Direct-Lending-Investments seit der Finanzkrise 2008 stark an Bedeutung gewonnen. „Sollte sich die Wirtschaft weiter eintrüben, drohen die ersten Ausfälle in diesem Markt“ warnt Weber. Ausgewählte Hedgefonds-Strategien böten Investoren die Möglichkeit, von Verwerfungen in diesem Kreditmarktsegment sowie von einem erhöhen Volatilitätsregime zu profitieren. Bis zu 15 Prozent ihres Vermögens stecken konservative deutsche Pensionsfonds, Family Offices und Vermögensverwalter derzeit in diese Assetklasse, schätzt Weber. Vorreiter wie die amerikanischen Universitätsstiftungen in Harvard oder Yale hätten dagegen den Anteil solcher alternativen Assets schon jetzt auf über 50 Prozent hochgefahren.

First Private: Strategischer Partner, KVG und Vertrieb

Strategischer Partner und Investor von Resonanz Capital ist die Fondsboutique First Private Investment Management. Die Frankfurter Quant- und Alternatives-Experten kennen das Gründertrio gut, beide Häuser verbindet zudem eine stark quantitativ-analytisch getriebene Assetauswahl sowie der Einsatz alternativer Alphastrategien im Portfolio. First Private wird Vertriebs- sowie administrative Aufgaben für Resonanz Capital übernehmen, damit sich Weber und sein Team voll auf den Aufbau des Kerngeschäfts konzentrieren können. Mittelfristig ist zudem geplant, einen gemeinsamen alternativen UCITS Fonds aufzulegen, mit Resonanz Capital als Fund Advisor und First Private als KVG. „Die Kooperation von First Private mit Resonanz Capital ist nicht nur eine fachliche Bereicherung, sondern erlaubt uns auch, komplementäre Kompetenzen zu poolen und den Fokus auf Alternative Investments weiter zu vertiefen“, sagt Tobias Klein, CEO von First Private Investment Management. „Gerade im Bereich marktneutraler, liquider Strategien wollen wir unser Angebot weiter ausbauen. Dabei stehen nicht zuletzt auch individuelle Lösungskonzepte für unsere institutionellen Kunden im Mittelpunkt.“


Resonanz Capital GmbH

Resonanz Capital ist eine neue gegründete Investment Boutique mit Spezialisierung auf Hedgefonds-Investments und quantitative Investmentstrategien. Gegründet wurde Resonanz Capital im Februar 2019 von den Alternative-Investment-Experten Vincent Weber (CEO), Ivo Zonev (CIO) und Iliyan Iliev (COO). Resonanz Capital betreut derzeit ein Volumen von rund einer Milliarde Euro (Stand: Februar 2019).

FIRST PRIVATE Investment Management KAG mbH

FIRST PRIVATE ist eine international agierende, unabhängige und partnerschaftlich geführte Asset- Management-Boutique aus Frankfurt und verwaltet ein Vermögen von etwa 2,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2018). Bereits seit Anfang der neunziger Jahre setzt FIRST PRIVATE Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung aktiver, quantitativer Investmentstrategien in den Bereichen „Aktien“ und „Alternative Investments“. Unternehmerische Unabhängigkeit und Spezialisierung ermöglichen der Gesellschaft ein außergewöhnlich hohes Maß an Kontinuität und Verlässlichkeit im Produktangebot. Die Geschichte von FIRST PRIVATE geht auf die 1990 gegründete Salomon Brothers KAG (später Citigroup Asset Management KAG) zurück, die im April 2003 im Rahmen eines MBO vom Management übernommen wurde.

BlueOrchard ernennt Co-Heads of Business Development

Seit dem 01. Februar 2019 sind Remo Oswald und Daniel Perroud Co-Heads of Business Development beim Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”).

Remo Oswald und Daniel Perroud konzentrieren sich in Ihrer Position vorrangig darauf, BlueOrchards Angebot auf neue Märkte auszuweiten und den Kunden des Unternehmens weltweit innovative Lösungen und Produkte anzubieten. Remo Oswald wird hauptsächlich für die Geschäftsentwicklung in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) und Daniel Perroud für die Geschäftsentwicklung in den nicht-deutschsprachigen europäischen Märkten einschließlich des Vereinigten Königreichs verantwortlich sein. Die Co-Leadership-Struktur unterstreicht außerdem die Kundenorientierung von BlueOrchard, erhöht die regionale Nähe zu Investoren und unterstützt das anhaltend starke Wachstum des Unternehmens.

Remo Oswalds langjährige Erfahrung sowohl mit institutionellen Anlegern als auch vermögenden Einzelanlegern umfasst mehr als zwei Jahrzehnte. Dazu gehören unter anderem leitende Funktionen im Equity-Brokerage-Bereich sowie die Gründung, das Management und der erfolgreiche Verkauf einer Vermögensverwaltungsgesellschaft. Remo Oswald kam von Swiss & Global Asset Management in Zürich zu BlueOrchard, wo er als Director Sales & Distribution für Schlüsselkunden verantwortlich war. Zuvor hatte Remo Oswald leitende Positionen bei Horizon21, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie und BNP Paribas Private Bank Schweiz inne, wo er maßgeblich zur Geschäftsentwicklung in der Schweiz und in Europa beitrug.

Daniel Perroud verfügt über 20 Jahre fundiertes Branchenwissen und umfassende Erfahrung in der Geschäftsentwicklung sowohl für traditionelle als auch alternative Anlagen. Vor seiner Tätigkeit bei BlueOrchard bekleidete er mehrere verantwortungsvolle Positionen in renommierten Unternehmen wie Muzinich & Co. und Franklin Templeton. Vor seinem Eintritt bei BlueOrchard war Daniel Perroud Country Manager für Muzinich & Co. (Schweiz) AG. Er war auch als Executive Director Business Development bei der Harcourt Investment AG tätig.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard sagt: “Remo und Daniel haben beide langjährige Erfahrung im Aufbau von kundenzentrierten Dienstleistungen auf globaler Ebene. Diese Erfahrung und ihr tiefes Verständnis für Impact Investing stellen sicher, dass wir bestens aufgestellt sind, um unsere Kunden umfassend zu betreuen und unser Geschäft weltweit auszubauen.”

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5,7 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

CORESTATE legt 300-Mio.-Euro-Wohnfonds für institutionelle Investoren auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, legt den neuen offenen Spezial-AIF „CORESTATE Residential Germany III“ (CRG III) auf. Nachdem im Januar 2019 der CRG II vollständig platziert wurde, setzt CORESTATE die erfolgreiche Serie nun konsequent fort. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Neubau-Wohnimmobilien in Metropolregionen und prosperierenden Städten in ganz Deutschland. Der Fonds richtet sich an institutionelle Investoren und hat ein geplantes Mindestzielvolumen von 300 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite-Ausschüttung von mindestens 4 Prozent.

„Die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ist nach wie vor ungebrochen. Daher sind diese Assets eine sehr attraktive Anlagemöglichkeit für Investoren. Aktuell managen wir für unsere Kunden mehr als 53.000 Wohneinheiten und haben in unserer Historie bereits Investments in Wohnimmobilien in Höhe von über 3,73 Mrd. Euro getätigt. Unsere langjährige Erfahrung und der Erfolg des Vorgängerprodukts bestätigen uns darin, diese erfolgreiche Serie weiter fortzuführen,“ sagt Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer bei CORESTATE.

Das erste Neubauprojekt für den Fonds wurde bereits in Dresden (An der Elbaue / Flößerstraße) erworben. Der Forward-Funding-Deal hat ein Gesamt-Investitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro. Auf einer Gesamtmietfläche von knapp 15.000 m² entstehen 179 hochwertige Mietwohnungen, 3 Gewerbeeinheiten sowie 145 Tiefgaragenstellplätze. Das Wohngebäude liegt in einem attraktiven Stadtteil im Dresdener Norden mit sehr guter Verkehrs-, Einkaufs- und Freizeitinfrastruktur. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2019 vorgesehen. Verkäufer ist der Projektentwickler Townscape One Development.

Erbbaurecht – alternatives Anlagevehikel für institutionelle Investoren?

Das Niedrigzinsumfeld zwingt institutionelle Investoren dazu, nach alternativen Anlagevehikeln Ausschau zu halten, die den Renditeanforderungen genügen, aber auch mit einem konservativen Risikoprofil vereinbar sind. Dabei geraten verstärkt Nischenprodukte wie Mikrowohnen, Parkhäuser oder Gesundheitsimmobilien in den Fokus der Investoren. Ein weiteres Nischenprodukt könnten Erbbaurechte im klassischen Investitionssegment der institutionellen Anleger sein. Welchen Besonderheiten dieser bisher wenig erforschte Markt mit sich bringt und welche Potenziale sich dahinter verbergen, hat der Lehrstuhl Immobilienfinanzierung der IREBS an der Universität Regensburg unterstützt durch Union Investment in einer umfassenden Studie ermittelt. Die Studie wird am Montag, dem 25.02.2019, auf dem 6. Erbbaurechtskongress in Dortmund vorgestellt.

„Aufgrund seiner langen Laufzeiten und des sicheren Cashflows aus dem Erbbauzins stellt das mit einem Erbbaurecht belastete Grundstück eine per se interessante Anlageform für institutionelle Investoren dar. Der Mangel an attraktiven Angeboten im Volleigentum macht die Vergabe von Erbbaurechten zu einer möglichen Investmentalternative“, sagt Wolfgang Kessler, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property GmbH. „Der Nutzen hängt jedoch insbesondere in Deutschland stark von der Vertragsgestaltung ab.“

Es sind zum Beispiel dingliche und schuldrechtliche Vereinbarungen, Vorkaufsrechte, Berechnungs¬verfahren sowie etwaige andere Verpflichtungen zu überprüfen. Aufgrund der Komplexität übersteigt für Privatpersonen der Aufwand häufig den Nutzen. Auch aufgrund der finanziellen und zeitlichen Gestaltungsspielräume sind institutionelle Investoren ein prädestinierter Anlegerkreis.

„Die Volumina der auf Erbbaurecht spezialisierten Immobilienfonds in Großbritannien zeigen das Marktpotenzial auf, das deutsche Fonds bisher nur in geringem Maße genutzt haben“, so Wolfgang Kessler. Auch ist der britische Markt für Erbbaurechte – das zeigt die Untersuchung – deutlich besser etabliert als der deutsche. In Deutschland lassen sich evtl. aufgrund der Marktenge in Einzelfällen Überrenditen erzielen. Dennoch erscheint für deutsche Immobilienfonds der britische Markt aufgrund der höheren Liquidität besser geeignet.

Deutlich wird aber auch: Beim Erbbaurecht handelt es sich um einen noch kleinen und illiquiden Markt. „Hier ist dringend mehr Transparenz erforderlich, um den Markt für Erbbaurechte attraktiver für Investoren zu gestalten. Dies fängt bereits bei der Datenerhebung an. Daten bezüglich Erbbauzins oder dem Volumen der Transaktionen mit Erbbaurecht sind vereinzelt in den Kommunen vorhanden, werden allerdings nicht verarbeitet und veröffentlicht“, sagt Prof. Dr. Steffen Sebastian von der IREBS an der Universität Regensburg. Mit der Studie habe man daher den Impuls setzen wollen, sich in weiteren Untersuchungen intensiver mit dieser alternativen Anlageform zu beschäftigen.

Die Studie steht kostenlos zum Download zur Verfügung.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Raiffeisen-Euro-Rent seit 2002 ununterbrochen mit Top-Rating von Scope

Ein Top-Rating über längere Zeiträume zu halten, ist anspruchsvoll. Zahlreichen Fonds gelingt dies nur über vergleichsweise kurze Zeiträume. Einige wenige Fonds hingegen behaupten ihren Platz im besten Drittel ihrer Vergleichsgruppe über längere Zeit. Im Februar hat Scope die Rating-Historie von Fonds untersucht, die in Euro-denominierte Anleihen investieren.

Das Ergebnis: Der Raiffeisen-Euro-Rent steht einsam an der Spitze. Er hält seit September 2002 ohne Unterbrechung ein Top-Rating von Scope – aktuell ein (B). Dem Fonds ist es damit gelungen, mehr als 16 Jahre konstant zum besten Drittel seiner Vergleichsgruppe (Renten EURO) zu gehören. Das ist eine außergewöhnliche Leistung.

Der Fonds wurde 1996 aufgelegt und wird seit Auflage konsistent nach dem gleichen Ansatz im gleichen Team verwaltet, seit Ende 2011 ist Martin Hinterhofer der Lead Fondsmanager. Der Fonds investiert breit diversifiziert in Euro-Anleihen, wobei der Fokus auf Anleihen höchster und hoher Bonität liegt. In den vergangenen Jahren trugen vor allem die Credit- und auch die Länderstrategie zum guten Ergebnis bei.

Auch 2008, in einem sehr fordernden Umfeld, in dem sich die schon niedrigen Renditen in Deutschland weiter zurückbildeten und die Risikoprämien in Italien - aufgrund der wenig amitionierten Budgetpläne der neuen Regierung - sprunghaft anstiegen, konnte sich der Raiffeisen-Euro-Rent mit einer positiven absoluten als auch relativen Performance vor Kosten gut behaupten. Im vergangenen Jahr hatten zwar die Summe der Durationentscheidungen, die zu einer Durationsverkürzung führten, in Summe Geld gekostet, dies wurde jedoch wieder durch eine gute Einzeltitelauswahl bei Unternehmensanleihen wettgemacht. Besonders erfreulich entwickelte sich unser Untergewicht in Italien.

Ende des Jahres ist unsere Einschätzung gegenüber italienischen Investments konstruktiver geworden, was sich auch als richtig erwiesen hat. Italienische Anleihen waren deutlich günstiger bewertet als noch vor wenigen Monaten, außerdem rechnen wir in naher Zukunft mit keinem Update der Ratingagenturen, welches die Märkte belasten könnte. Der zuletzt moderatere konjunkturelle Ausblick bei gleichzeitig verhaltener Preisbeschleunigung sorgte dabei für Unterstützung aus fundamentaler Sicht. Die italienischen Anleihen im Fonds konnten erneut klar positiv zum Ergebnis beitragen. Im Januar konnten insgesamt die Staatsanleihen im Fonds etwas zulegen.

Unternehmensanleihen zeigten sich nach den Korrekturen in der zweiten Hälfte des letzten Jahres spürbar fester. Anleihen von Supranationalen Emittenten konnten angesichts vieler Neuemissionen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Angesichts der teuer wirkenden Bewertung von lang laufenden Staatsanleihen wird die durchschnittliche Zinsbindung des Portfolios vorderhand weiter defensiver als der Markt gehalten.

Gerne steht Raiffeisen Capital Management für weitere Informationen zur Verfügung.

Luxemburg schafft sicheren Rechtsrahmen für Wertpapierhandel via Blockchain

Luxemburg hat den Handel und das Halten von Wertpapieren über Blockchain- und andere Distributed-Ledger-Technologien auf eine verlässliche rechtliche Grundlage gestellt. Das Parlament beschloss mit großer Mehrheit eine entsprechende Änderung des luxemburgischen Wertpapierhandelsgesetzes. Durch die Änderung (Gesetzes-Kennziffer 7363) besteht künftig rechtlich kein Unterschied mehr, ob Wertpapiere über Distributed-Ledger-Technologien oder über den klassischen elektronischen Weg gehandelt werden. Luxemburg ist damit das erste Land in der Europäischen Union, das den Rechtsrahmen für Wertpapierhandel entsprechend modernisiert.

„Transaktionen über Blockchain oder vergleichbare Technologien sind ein zusätzlicher und effizienter Weg, Wertpapiere zu handeln. Der angepasste gesetzliche Rahmen bietet den Finanzmarktteilnehmern hier nun mehr Transparenz und die nötige Rechtssicherheit“, erläutert Nicolas Mackel, CEO von Luxembourg for Finance, der Finanzplatzagentur Luxemburgs. „Mit der Änderung trägt Luxemburg seiner Rolle als führender Finanzplatz und wichtigstes Zentrum für Asset Management in EU Rechnung, der den rechtlichen Rahmen und die Aufsichtspraxis kontinuierlich an neue technische Entwicklungen anpasst.“

Ein anderes Beispiel dafür ist das im Jahr 2013 verabschiedete luxemburgische Gesetz über virutelle Wertapiere, das einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung des Wertpierhandels markierte. Ein weiteres das Rundschreiben der Wertpapieraufsicht CSSF aus dem Jahr 2017, das einen verlässlichen Rahmen für regulierte Finanzinstitutionen setzt und unter anderem regelt, wie sie Cloud-basierte Verahren in ihrer IT einsetzen können.


Zusatzinformation

Distributed Ledger-Technologien basieren auf dem Grundansatz, das eine Transaktion (etwa von Wertpapieren) nicht mehr in einem zentral geführten Handelsbuch verzeichnet wird, sondern über Kopien auf vielen verschiedenen vernetzten Computern gleichzeitig. Durch geeignete Verfahren wird sichergestellt, dass zwischen allen vernetzten Rechnern stets Konsens über den aktuellen Stand der Transaktionen herrscht. Durch diesen dezentralen Ansatz wird die Einschaltung von Intermediären, zum Beispiel einer Bank oder Börse, entbehrlich.
Die bekannteste Distributed Ledger-Technologie ist Blockchain, die unter anderem die technsiche Grundlage für so genannte Kryptowährungen (Bitcoin und andere) ist.

Über Luxembourg For Finance

Luxembourg for Finance (LFF) ist für die Entwicklung des Finanzzentrums Luxemburg zuständig. LFF wurde 2008 gegründet und agiert als öffentlich-private Partnerschaft zwischen der luxemburgischen Regierung und dem luxemburgischen Verband der Finanzindustrie. Ziel der Vereinigung ist es, die luxemburgische Finanzdienstleistungsbranche weiterzuentwickeln und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. LFF verbindet internationale Investoren mit den in Luxemburg angebotenen Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Kapitalmarktoperationen oder Beratungsdienstleistungen.