T. Rowe Price feiert 10-jähriges Bestehen der Emerging Markets Local Currency Bond Strategy

T. Rowe Price feiert das 10-jährige Bestehen seiner Emerging Markets Local Currency Bond Strategy. Ziel der Strategie ist es, den Wert der Anteile sowohl durch die Wertsteigerung der getätigten Investments zu erhöhen, als auch durch seine Investitionserträge zu steigern. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio, das überwiegend aus Schwellenländeranleihen besteht, die in lokalen Währungen begeben werden.

„In dem Zeitraum eines Jahrzehnts seit Vorstellung unserer Emerging Markets Local Currency Bond Strategy hat sich die Anlageklasse in einem bisweilen atemberaubenden Tempo entwickelt“, sagt Andrew Keirle, Portfolio Manager, Emerging Markets bei T. Rowe Price. „Unsere Erfahrungen in diesem Zeitraum bestätigen uns darin, dass der effektivste Weg, um in Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern zu investieren, im aktiven Management liegt.“ Das sei auf drei Gründe zurückzuführen: Erstens um von Möglichkeiten abseits der Benchmark zu profitieren, zweitens um in Zinszyklen von Unterschieden zwischen Ländern zu profitieren und drittens, um das Währungsrisiko zu reduzieren.

Aktives Management weiterhin mit Vorteil

„Wir sind der Meinung, dass diejenigen Faktoren, die dem aktiven Management in den letzten zehn Jahren einen Vorteil gegenüber passiven Schwellenländer-Ansätzen verschafft haben, auch in absehbarer Zukunft fortbestehen werden“, sagt Andrew Keirle. „Vieles sieht danach aus, als ob es weiterhin Wachstumsunterschiede unter den Schwellenländern geben wird, während nach wie vor ein Inflationsgefälle zwischen Nationen auf den verschiedenen Stufen des Zyklus bleibt.“ So lange sich die Unterscheidung zwischen Schwellenländern fortführe, werde es für aktive Manager in diesem Bereich weiterhin Möglichkeiten geben, um eine bessere Renditen zu erwirtschaften.

Weil die Schwellenländer an Größe gewinnen konnten, sei der Kreditbedarf von Schwellenländern entsprechend gestiegen und habe Anleihenmärkte zunehmender Tiefe, Breite und Liquidität geschaffen. Mit beständigen sechs bis sieben Prozent über die vergangenen sieben Jahre hinweg hätten Indizes für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern einen gegenüber den entwickelten Märkten weit überdurchschnittlichen Wert geboten. Gleichzeitig habe sich der Investorenkreis von Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern erweitert, weil eine zunehmende Zahl ausländischer Teilnehmer zu den einheimischen Investoren hinzugestoßen sei. 

Der von breitem sozialen, politischen und ökonomischen Wandel begleitete Fortschritt der Schwellenländer sei nicht einheitlich erfolgt, betont Keirle. „Während einige Schwellenländer bedeutende Reformprogramme auf den Weg gebracht haben und damit bemerkenswerte Fortschritte erzielen konnten, ist dies bei anderen Nationen nicht der Fall gewesen“, so der Experte. Auch Schwankungen der Rohstoffpreise seien wichtige Einflussfaktoren für die grundlegende Performance einzelner Länder gewesen. 

Stärkere Fundamentaldaten sorgen für Widerstandsfähigkeit

Zu den aktuellen Risiken zählt Keirle wachsende geopolitische Spannungen, besonders Fragestellungen in Verbindung mit Nordkorea, der Unsicherheit über den Wachstumskurs Chinas und mit der sich abzeichnenden Aussicht auf ein Ende der sehr zurückhaltenden Geldpolitik auf Seiten der Zentralbanken entwickelter Länder, insbesondere der Federal Reserve.

Auch wenn ein Ende der Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich Phasen der Risikoaversion mit sich bringen dürfte, sei man nicht der Meinung, dass dieses einen erheblichen langfristigen negativen Einfluss auf Schwellenländer haben wird. „Investoren dürften jeglichen Einfluss durch den Plan der Fed, ihre Bilanzsumme abzubauen, bereits in die Preise der Vermögenswerte einkalkuliert haben“, sagt Andrew Keirle. „Zudem ist die Kulisse dieses Mal weitaus positiver als 2013: Das globale Wachstum ist ausgeglichener, Bewertungen der Schwellenländer besser und die Außenbilanzen von Schwellenländern haben sich über die vergangenen Jahre wesentlich verbessert.“ Außerdem sei die Beteiligung in den Märkten für Lokalwährungsanleihen deutlich weniger ausgedehnt als in 2013 – mit attraktiveren Renditen gegenüber entwickelten Märkten. Der Markt für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern befinde sich in einer wesentlich besseren Form als vor vier Jahren, um jeglicher Reduzierung der Geldströme von entwickelten Märkten standhalten zu können.

„Zudem glauben wir, dass Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern langfristig weiterhin attraktive Renditen bieten, auch wenn die Rendite entwickelter Märkte steigen wird“, erklärt der Portfoliomanager. „In einer Welt, in der die Renditen globaler Anleihen historisch extrem niedrig sind und die Laufzeit ausstehender Schulden von entwickelten Märkten relativ lang ist, bleiben Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern mit ihrer spürbar höheren Rendite und ihrer geringeren Laufzeit attraktiv.“ Im Bereich Devisenhandel lege der Umfang der mittlerweile mehr als fünf Jahre andauernden Rally des US-Dollars nahe, dass sich der Zyklus dieser Erstarkung in einer Reifephase befindet. Die Bewertungen unterstützen mittelfristig die Stärke von Schwellenlandwährungen. Währungen von Ländern, die eine externe Neugewichtung erfahren, sind in diesem Umfeld wahrscheinlich besonders zu schätzen.

„Insgesamt sind wir deshalb der Meinung, dass die langfristigen Grundlagen von Schwellenländern verglichen mit den entwickelten Märkten stark bleiben und die Märkte für Lokalwährungsanleihen von Schwellenländern sehr verlockende Teilhabemöglichkeiten versprechen“, so der Fondsmanager. Gleichzeitig bedeute die anhaltende Streuung zwischen den Schwellenländern, dass ein Ansatz aktiven Managements zu dieser Anlageklasse vermutlich auch in Zukunft klare Vorteile gegenüber passiven Strategien biete. „Wegen unserer aktiv verwalteten Strategie, unserer unermüdlichen Konzentration auf das Identifizieren jener Länder mit den vielversprechendsten Fundamental- und technischen Faktoren sowie Bewertungen glauben wir, dass sich in den nächsten zehn Jahren noch bessere Möglichkeiten auftun, als in der hinter uns liegenden Dekade.“

Über T. Rowe Price
T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit EUR 792,2 Milliarden Euro Assets under Management (Stand: 30. Juni 2017). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.troweprice.com