Quarterly Outlook - Q2 2015: Much Ado About Zero...

Please find the current instalment of the Macro Quarterly Outlook attached on the left. The paper is jointly authored by Roubini Global Economics, a leading independent global research house, and ETF Securities Research.

The paper deal with the following topics:

  • Steep declines in market interest rates—to zero or below in several instances—has accompanied monetary easing across 20 countries, even as the Fed prepares to hike. We think this is part of the new operating environment.
     
  • Meanwhile, pessimism about global growth worsened last quarter, but our views are more upbeat as Europe and Asia benefit from low oil, low rates and weaker FX.
     
  • A cyclical up-tick in Europe and Asia will bode well for European and Asian equities while providing a tailwind for industrial commodities. The US Dollar’s rally appears stretched and we look for a short-term correction.

Chancen und Risiken – die Rolle von Staatsfonds an den Finanzmärkten

Staatsfonds haben sich in den vergangenen 20 Jahren bemerkenswert entwickelt und erfreuen sich einer gestiegenen Akzeptanz, wie aus dem jüngsten White Paper der Deutschen Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) hervorgeht. Die Autoren Valeria Miceli, Professor of Economics of Financial Markets an der Università Cattolica, Mailand, und Asoka Wöhrmann, CIO der Deutschen Asset & Wealth Management (Deutsche AWM), sehen sie als kapitalstarke Stütze der Finanzmärkte.
 
Dank ihres langfristigen Anlagehorizonts und der größeren Risikoneigung treten Staatsfonds regelmäßig als antizyklische Investoren auf. So investieren sie auch in fallenden Märkten und in illiquide Assets, um von einer zu erwartenden Kurserholung bzw. Liquiditätsprämien zu profitieren. „Insofern übernehmen Staatsfonds mit ihren stabilisierenden Investments seit der Finanzkrise als langfristige Investoren eine wichtige Rolle“, so Asoka Wöhrmann.

Bis zum Beginn der Finanzkrise wurden Staatsfonds an den Finanzmärkten mit Skepsis betrachtet. Dies ist den Autoren zufolge auf ihre mangelnde Transparenz und fehlende Regulierung zurückzuführen. Zudem befinden sie sich größtenteils im Eigentum nicht-demokratischer Staaten. Auch wurden Investments  insbesondere in sensible Branchen wie Verteidigung, Infrastruktur und Energieversorgung kritisch betrachtet. Die Bedenken reichten von Industriespionage bis hin zur möglichen Schwächung von ausländischen Unternehmen zugunsten heimischer Unternehmen.

„In den von uns analysierten wissenschaftlichen Studien waren keine Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Verwendung der Fondsvermögen oder Destabilisierung des Finanzsystems zu finden. Im Gegenteil: Verschiedene Studien heben die stabilisierende Wirkung der Staatsfonds-Investments hervor, sowohl in mikro- als auch makroökonomischer Sicht“, betont Miceli.

Betrachtet man die Entwicklung der vergangenen Jahre, ist sowohl das verwaltete Vermögen als auch die Anzahl der Staatsfonds stark angestiegen. So ist bis Ende 2013 das Vermögen der 69 bekannten Staatsfonds auf 6.300 Milliarden US-Dollar angewachsen, verglichen mit rund 500 Milliarden US-Dollar im Jahr 1995. Etwa zwei Drittel der Fonds wurden in den Jahren 2000 bis 2013 gegründet. Die verwalteten Gelder stammen zu etwa 61 Prozent aus Rohstofferlösen und hier insbesondere aus der Erdölförderung. Die verbleibenden 39 Prozent sind im Wesentlichen aus Exportüberschüssen generiert.

Die weitere Entwicklung von Staatsfonds dürfte nach Einschätzung von Miceli und Wöhrmann positiv, aber weniger dynamisch als in den vergangenen Jahren verlaufen. „Dies ist unter anderem auf gesunkene Rohstoffpreise und sinkende Exportüberschüsse in Ländern wie China zurückzuführen. Darüber hinaus führen auch Währungsaufwertungen und steigende Löhne zu einer Verringerung der vom Staat zur Verfügung gestellten Gelder“, so Miceli. Schätzungen zufolge steigt das verwaltete Vermögen der Fonds bis Ende 2016 auf zehn Billionen US-Dollar an.

Vor diesem Hintergrund überprüfen Staatsfonds ihre Investmentstrategien und diversifizieren ihre Portfolios. Bislang konzentrieren sich Staatsfonds bei ihren Investments auf Industriestaaten, mit einem verhältnismäßig hohen Anteil von Aktieninvestments in hoch kapitalisierten Unternehmen. Als Gründe nennen die Autoren die größere Liquidität und höheren institutionellen Standards an den entwickelten Finanzmärkten. In den Jahren 1995 bis 2010 waren im Durchschnitt 40 Prozent der Staatsfondsvermögen in Europa investiert – 34 Prozent in EU- und sechs Prozent in Nicht-EU-Staaten. 27 Prozent waren in Asien und 16 in Nordamerika investiert. Mit dieser Anlagestrategie erzielten die Staatsfonds eigenen Angaben zufolge in den Jahren 2010 bis 2013 eine durchschnittliche jährliche Rendite von acht Prozent.

Staatsfonds werden künftig verstärkt in Emerging Markets und Frontier Markets investieren, so die Prognose der Autoren. Darüber hinaus werden sie zunehmend Alternative Investments – speziell Immobilien, Infrastruktur und Private Equity – berücksichtigen. Und auch Schuldverschreibungen wie High-Yield-Corporate-Bonds werden stärker in den Vordergrund rücken.

„Die Staatsfonds sind definitiv im Kreis der institutionellen Investoren angekommen“, resümiert Asoka Wöhrmann. „Dank ihres langfristigen Anlagehorizonts, der höheren Risikotoleranz und der eingeschränkten Regulierung können sie anders als ihre institutionellen Konkurrenten genau dann kaufen oder verkaufen, wenn die Gelegenheit günstig ist und nicht wenn sie dazu gezwungen sind. Das macht sie zu kapitalstarken Stützen der Finanzmärkte.“

Das White Paper finden Sie links im Anhang.

Geschlossene Immobilienfonds am Scheideweg

Kann die Erfolgsstory neu geschrieben werden?

Geschlossene Immobilienfonds, ehemals als Steuersparmodell für Privatanleger  konzipiert, müssen sich in der regulierten Fondswelt neu definieren. Nach der umfassenden Marktbereinigung auf der Anbieterseite wird insbesondere der institutionelle Investor gesucht. Das Angebot für Privatanleger wird zunächst überschaubar bleiben.

Geschlossene Fonds – der Liebling aller
Geschlossene Immobilienfonds waren mehr als ein Jahrzehnt der Liebling aller. Zunächst entwickelt aus Bauherrenmodellen und anderen Steuersparkonstruktionen entstand eine respektable Anlageklasse für den deutschen Privatanleger. Der Steuerspareffekt machte es Initiatoren leicht, Banken und Vertriebe verdienten prächtig und der Anleger war beeindruckt von Steuerersparnissen oder zumindest sicher erscheinenden Ausschüttungen und Rückflüssen. Die Globalisierung machte auch vor den Geschlossenen Immobilienfonds nicht halt. Und so ließ sich der Anleger zu Beginn des neuen Jahrtausends von den grenzenlosen Möglichkeiten auf den weltweiten Immobilienmärkten überzeugen. Waren international bis zu diesem  Zeitpunkt die Niederlande und noch die Vereinigten Staaten von Amerika als Investitionsziel gefragt, so lockten jetzt insbesondere Investitionen in den Schwellenländern China, Indien, Australien und Dubai. Dem Anleger stand die ganze Welt offen.

Von 1993 bis zur Finanzkrise in 2007 vertrauten demgemäß die deutschen Privatanleger jährlich den Initiatoren von Geschlossenen Immobilienfonds regelmäßig mehr als vier Milliarden Euro an, in der Spitze sogar über 6 Milliarden Euro. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Seit 2007 gehen die Platzierungszahlen kontinuierlich zurück und sind heute weit vom Glanz alter Zeiten entfernt.

Zusammenbruch und Marktbereinigung
Die Finanzkrise und alle darauf folgenden Krisen haben den Markt der Geschlossenen Fonds schwer getroffen. Die Schiffsfonds, der zweite Liebling der deutschen Anleger in diesem Segment, wurden am härtesten getroffen. Doch es waren nicht nur die Schiffsfonds alleine. Die Finanzkrise hinterließ auch Spuren auf den internationalen Immobilienmärkten und bei den Ergebnissen der entsprechenden Fonds.

Darüber hinaus sah sich der Gesetzgeber auf nationaler wie internationaler Ebene angehalten, durch eine Regulierung der Finanzmärkte Schutzmechanismen gegen neue Finanzkrisen aufzubauen. Beides zusammen führte im Ergebnis zu einer gewaltigen Marktbereinigung. Von in der Spitze fast 400 Anbietern Geschlossener Fonds über alle Assetklassen ist nur noch ein Bruchteil übrig geblieben. So sank das Platzierungsvolumen des Eigenkapitals 2013, dem letzten Jahr der alten Zeitrechnung, auf 2,28 Milliarden Euro.

Vom grauen zum weißen Kapitalmarkt
Mit der Regulierung, so der Wunsch des ehemaligen Verbandes Geschlossener Fonds und jetzigen Bundesverbandes für Sachwertinvestments bsi, sind die Geschlossenen Fonds nun endlich im weißen Kapitalmarkt angekommen – sie heißen jetzt Geschlossene AIF (Alternative Investmentfonds). Auch die Regulierung hat die Anbieterseite gehörig verändert. Geschlossene AIF müssen jetzt von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft emittiert werden. Davon gibt es, Stand 31.12.2014, immerhin schon 47, Tendenz steigend. Doch man tut sich noch immer schwer in der „neuen“ Fondswelt. Ganze 14 Geschlossene Immobilien-AIF, die ein Eigenkapitalvolumen von 617,3 Millionen Euro ausmachen, sind 2014 durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt worden. Das platzierte Eigenkapital liegt noch deutlich darunter. Die regulatorisch geforderte Risikomischung (Beispiel: mindestens drei Objekte) für den „Kleinanleger“ kommt erschwerend hinzu. Nicht risikogemischte AIF sind „erfahrenen“ Anlegern vorbehalten und erfordern eine Mindestbeteiligung in Höhe von 20.000 Euro.

So repräsentieren die vom bsi veröffentlichten 80 Millionen Euro ganz sicher nicht den Gesamtmarkt, aber dies ändert nichts am gewonnenen Ergebnis. Geschlossene Immobilien-AIF stoßen bei den privaten Anlegern in Deutschland auf wenig Interesse. Zudem sorgen auch die Marktbedingungen für reichlich Gegenwind bei den Anbietern. In der jetzigen und voraussichtlich weiter anhaltenden Niedrigzinsphase versprechen sich viele Marktteilnehmer von der Anlage in Immobilien noch eine adäquate Verzinsung ihres Kapitals. Dies lässt die Immobilienpreise auf breiter Front steigen.

Die FERI Immobilienstudie Institutionelles Immobilienmanagement 2014/1015 belegt den weiteren Anstieg der Immobilienquote bei den institutionellen Investoren und rund 80 Prozent der Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen wollen ihren Immobilienanteil weiter erhöhen. Der Privatanleger hingegen hat die Eigentumswohnung wiederentdeckt. Blieben die Preise für Eigentumswohnungen ein Jahrzehnt fast unverändert, sind namhafte Steigerungsraten – in den Top-Standorten sogar im zweistelligen Bereich – seit 2011 die Regel.

Vom privaten Anleger zum institutionellen Investor
So verwundert es nicht, wenn die ehemals auf den Privatanleger fokussierten Fondsgesellschaften nun vermehrt den institutionellen Investor im Fokus haben, bringt er doch mit vorhandenem Kapital und weiter anhaltendem Investitionsinteresse die besten Voraussetzungen mit. Und die bereits erwähnte FERI Immobilienstudie mag ihnen recht geben. So stieg der Anteil an Geschlossenen Immobilien-AIF in den Portfolios der Institutionellen von vergleichsweise geringen 4 Prozent in den vergangenen Jahren auf immerhin 8 Prozent, also eine glatte Verdopplung des Anteils. Allerdings spiegeln diese Zahlen weniger die gestiegene Attraktivität geschlossener AIF bei institutionellen Investoren wider. Es zeigt nur, dass institutionelle Investoren den Mantel des Geschlossenen AIF für eine bestimmte Art von Investments vermehrt genutzt haben, den sogenannten „Club Deals“, in dem wenige Investoren gemeinsam die Investition in eine Immobilie tätigen.

Vom Produkt zur Hülle
Bis zur Finanzkrise 2007 waren Poolfonds mit paneuropäischem Anlagefokus, möglichst im Mantel eines deutschen Spezialfonds, das Erfolgsmodell schlechthin. Zwar hat der Spezialfonds nicht an Bedeutung verloren, im Gegenteil, doch hat sich seine Bedeutung und Verwendung deutlich verändert. Dies gilt in gleicher Weise für den Geschlossenen Fonds. Der institutionelle Investor ist erwachsen geworden, kennt mittlerweile die internationalen Immobilienmärkte fast genau so gut wie seine bisherigen und jetzigen Manager. Deshalb will er weitestgehend die Geschicke selbst in der Hand halten. Dazu gehört die Auswahl der Manager genauso wie die eigentliche Investitionsentscheidung.

 Dieser Selbstbestimmungsansatz wird insbesondere augenscheinlich bei der Tatsache, dass mittlerweile 30 Prozent der institutionellen Investoren sich auch im Immobilienbereich sogenannter Service-Kapitalverwaltungsgesellschaften bedienen, die eine oder mehrere Fondsvehikel ausschließlich für den jeweiligen Investor administrieren. Operativ sind darunter ein oder mehrere Asset Manager tätig. Die durch die Regulierung immens gestiegenen Anforderungen werden den Trend zur Trennung von Administration und operativem Geschäft weiter beschleunigen. Im Mittelpunkt steht das Investment, die Hülle, ob Spezialfonds oder Geschlossener AIF, wird nach den spezifischen Gegebenheiten entschieden. 

Fazit
Geschlossene AIF sind die geeignete Form für klar definierte, möglichst auch zeitlich begrenzte Investments, also zum Beispiel in einzelne Immobilien oder Flugzeuge. Mangels der dann fehlenden Risikomischung wird das Angebot für den Retailmarkt deshalb auf absehbare Zeit begrenzt bleiben bzw. sich deutlich in Richtung Blindpool bzw. Semi-Blindpool verändern. Die Gefahr ist jedoch, dass dabei die Grenzen zwischen Offenen Immobilien-AIF und Geschlossenen Immobilien-AIF verwischen. Der Anleger wird angesichts der Illiquidität des Geschlossenen AIF eine entsprechende Renditeprämie erwarten, die mit Core-Investments nur schwer erwirtschaftet werden kann.

Gastbeitrag

Wolfgang Kubatzki, Mitglied der Geschäftsleitung der FERI EuroRating Services AG
Wolfgang Kubatzki ist seit 2000 bei FERI im Bereich Immobilien Portfolio Management und Bewertung tätig, davon mehrere Jahre als Geschäftsführer der Feri Real Estate Management GmbH. Seit Juli 2005 ist er Mitglied der Geschäftsleitung der FERI EuroRating Services AG und verantwortet insbesondere den Bereich Real Estate.

Berliner Senat und Bundesregierung: Mit vereinten Kräften für den Gewerbemarkt

Von Einar Skjerven, Geschäftsführer der Skjerven Group

Das Umwandlungsverbot in Milieuschutzgebieten, das der Berliner Senat kürzlich verabschiedet hat, wird den Mietern wenig nützen: Um Mietsteigerungen zu verhindern, ist diese Maßnahme definitiv nicht geeignet. Profitieren dürften die Politiker im Kampf um Wählerstimmen – und Eigentümer von Berliner Gewerbeimmobilien. Denn aufgrund der zahlreichen Regulierungen wird der Wohnungsmarkt der Hauptstadt für potenzielle Investoren undurchsichtiger. Akteure, die in Berlin investieren wollen, aber von den rechtlichen Eingriffen in den Wohnungsmarkt verunsichert sind, werden auf andere Segmente setzen.

Der Berliner Wohnimmobilienmarkt bleibt für Investoren zwar attraktiv. Die Wachstumsfaktoren, die dem Markt in den vergangenen Jahren Auftrieb gegeben haben, sind immer noch vorhanden. Die Preise sind im Vergleich zu anderen deutschen Städten noch niedrig und haben Spielraum nach oben; noch immer wächst die Bevölkerung und die Nachfrage nach Wohnraum steigt. Doch die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich für Investoren zum Negativen geändert – Stichwort Umwandlungsverbot und Mietpreisbremse. Die beiden Maßnahmen gemeinsam wirken für Investoren wie Regen und Sturm für Fußgänger: Solange es nur regnet, kann man sich mit einem Schirm dagegen schützen. Wenn jedoch gleichzeitig ein Sturm einsetzt, fliegt der Schirm davon und die Fußgänger werden nass. Soll heißen: Mit der Mietpreisbremse alleine konnten Investoren noch gut zurechtkommen, ein Exit über die Privatisierung war immer noch möglich. Kommt zur Mietpreisbremse noch ein Umwandlungsverbot hinzu, fällt die Option der Privatisierung weg. Um noch attraktive Renditen zu erzielen, müssen Investoren detaillierte Marktkenntnisse mitbringen und fast tagesaktuell auf dem Laufenden bleiben. Zudem müssen sie davon ausgehen, dass sich die Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren noch einige Male ändern werden. Denn es ist abzusehen, dass weitere Milieuschutzgebiete erlassen werden.

Man könnte fast meinen, die Bundesregierung und der Berliner Senat legten es geradezu darauf an, Investoren zu verunsichern und sie vom hauptstädtischen Wohnungsmarkt fernzuhalten. In den vergangenen Jahren hat Berlin einen eindrucksvollen Aufstieg hingelegt und sich von der armen, aber sexy Metropole, die gerade erst zusammen wächst, zu einem der attraktivsten Wohnimmobilienmärkte Europas entwickelt. Ob das so bleibt, ist nunmehr fraglich. Gleichzeitig sorgen die genannten Maßnahmen dafür, dass die Preise für Gewerbeimmobilien in absehbarer Zeit steigen dürften. Denn seit geraumer Zeit erlebt Berlin einen wirtschaftlichen Aufschwung, immer mehr Unternehmen siedeln sich hier an. Gewerbeflächen in der Hauptstadt werden immer stärker nachgefragt. Die Restriktionen des Wohnungsmarktes werden auch internationale Investoren auf diese Schiene lenken.

Gastbeitrag

Einar Skjerven, geschäftsführender Gesellschafter der Skjerven Group GmbH
Einar Skjerven ist Gründer und Geschäftsführer der Skjerven Group. Er verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Investment und Asset Management und ist Experte für Wohnimmobilieninvestments in Berlin. Seit 2006 ist Skjerven als Geschäftsführer der Industrifinans Real Estate GmbH verantwortlich für die deutschen Immobilieninvestments der norwegischen Industrifinans Gruppe. Seit 1995 war er außerdem CEO mehrerer Fondsgesellschaften.

Interview with Mr. Zhang: Access to China - Global Diversification

Interview with David Zhang, CIO & Deputy CEO, E Fund Management (HK) Limited. Christian Salow (altii) met David at the annual ETF Securities Conference 2015 in Frankfurt a.M., Germany.

altii: Hello and what a pleasure meeting you again. What brings you over to Germany?

David: Together with ETF Securities we launched last year one of the very first China A shares ETFs. Now I am here to meet investors and share our view of the market and explain what is going on in the Chinese market.

altii: Then please share your view with altii.

David: As a Chinese Asset Manager our expertise is obviously in China. We think that A shares even after a rally of 50% in the last year have a pretty good chance to continue to produce good returns. We and some other asset managers and local area hedge funds believe that the market has a 20% upside with a volatility that is higher than before.

altii: How can local investors from Germany, Austria and Switzerland participate in such an attractive looking opportunity? 

David: That is the right question. In the past it was not so easy for foreign investors to enter the Chinese market. With our ETF launch last year using quota programs called RQFII (renminbi qualified foreign institutional investor scheme) the situation is much more relaxed. The investor simply buys our ETF through all major exchanges world wide and invests directly into the China A share market. With the ETF Securities product, the investor does not have to worry about getting own quotas for RQFIIs which actually could be a complex and time consuming circumstance. Buying our China ETF makes it as simple as buying any other stock as example.

altii: Coming back to your foreign customer base. You have client visits over here. What is the expectation of the investors and potential candidates about the market in China?

David: We are actually facing a bifurcated investor base. There are a lot of investors who are bullish and made already good revenues in the market. On the other hand we have some investors who are more interested but need more education about the scenery. Some people are worried about a potential slow down, debt issues or the discussion about the shadow banking system. We are forward looking decision makers and we try to evaluate the market opportunities that are upcoming to make profits. We look carefully into the PBoC (People's Bank of China) policy as an example. This policy is supporting the share market. We continue to work with our partners and meet with investors to explain what is going on and find good opportunities for them.

altii: You touched it already a little bit. Are the investors from the western hemisphere really understanding what is going on in the Chinese market?

David: Yes they do but it always help to partner up with experts like us and analyse the market together. Well, if I try to understand the US, the European or the German stock market I need help. This is pretty normal. Every investor is well advised to think globally and to use the global markets to diversify risks.

altii: Thank you David. We wish you good client visits.

David Zhang, E Fund Management (HK) Ltd.David ZHANG holds a Masters in Financial Engineering from UC Berkeley in 2001. Currently, he is the CIO and Deputy CEO of E Fund Management (Hong Kong) Co., Limited. Prior to that, he was portfolio manager and Deputy CEO of Bosera Asset Management (International) Co., Ltd, DB Advisors in NYC, Citi Fixed Income Alternatives in New York and PIMCO's Portfolio Management Department.

E Fund HK is a wholly owned subsidiary of E Fund. Founded in April 2001, E Fund manages assets close to RMB 430 billion (over US$68 billion). Based in Guangzhou, E Fund also has offices in Beijing and Shanghai. E Fund has grown tremendously and ascended to the top industry performance rankings due to our trustworthy, disciplined management style, value investment philosophy and fundamental research-driven investment approach. E Fund has received numerous industry awards and accolades in recent years.

Global currency war – profit from the opportunities

There has been a raft of central bank activity so far in 2015 with central banks around the world cutting rates or taking other measure to devalue their currencies.
This has and is continuing to create a variety of opportunities for investors - but also potential pitfalls. In this note, Unigestion explores the reasons behind the quick pace of intervention in currency markets and how investors can exploit the opportunities that this activity is presenting.

Find the research note form Nicolas Rousselet, Head of Hedge Funds team and member of the Univestion Excecutive Commitee, attached on the left.

KPMG - China Outlook 2015

KPMGs China Outlook 2015 provides analysis and commentary on China’s economy, outward direct investment (ODI) and foreign direct investment (FDI) in 2014, and offers a closer look at the industry sectors where we identified emerging trends and opportunities. The report also provides our outlook for 2015.

China’s GDP grew by 7.4 percent in 2014, close to the government’s target of 7.5 percent. Meanwhile, as we discussed in our 2014 third quarter China Quarterly Report, the service sector has become increasingly important as a driver of the economy, accounting for 48.2 percent of China’s economic output in 2014, up by 1.3 percentage points compared with 2013.

In 2014, China’s ODI entered a new stage, with more Chinese companies investing in more industries in more countries. ODI in 2014 reached an estimated US$120 billion, a double-digit increase over 2013. China’s FDI increased to a record US$119.6 billion, up by 1.7 percent year-on-year. In addition, FDI growth in the service sector grew 7.8 percent in 2014, whereas the manufacturing FDI witnessed a double-digit decline.

The report also provides detailed analysis of trends in key sectors such as real estate and infrastructure, and provides forecasts for 2015.

Please click on the left (PDF) to download the document.

Link to the original site: http://www.kpmg.com/DE/de/Bibliothek/2015/Seiten/china-outlook-2015.aspx

What if oil stays low long-term?

Natixis is looking in this cross-expertise research paper on the oil market and addresses the questions of whether the oil price will stay low in the long term and what effect this would have. Please find the full research paper attached on the left.

  • The oil shock has not only surprised in terms of scale but also raises the
    issue of its duration. The world economy and financial markets will be all the more
    impacted if oil does not promptly return to its average and trends in a fluctuation
    range close to current levels. Outside our core scenario (Brent at $60/b in 2015 and
    $70/b in 2016), it is this prospect of lastingly low oil, at $52/b in 2015 and $56/b in
    2016, that our report explores.
  • After presenting the factors underlying this scenario – oil demand trend,
    responsiveness of current production, environmental policies and strategic stakes –
    we analyse the macro implications. These are the fruit of vast revenue
    redistribution between exporting and importing countries, clear increase in
    deflationary pressure, and a positive supply shock for many sectors. This leads to
    modification in terms of trade, a strengthening of purchasing power and an
    opportunity for companies to pick up their margins and underpin the investment
    cycle. All these items maintain the nascent imbalance between developed and
    emerging economies.
  • The macro vision is accompanied by sector impacts, direct and indirect, that
    vary broadly between sectors. For the directly concerned sectors, impacts are
    very negative on the earnings and financing of oil groups and hence on
    development prospects. Sharp reductions in investment have already been
    announced and a cut in operating costs is likely to follow. Despite these cuts,
    balance sheets will remain under pressure, encouraging the sector reshuffle
    underway. The OCTG tubes sector is particularly hard hit after the massive
    investments in new capacities in the previous cycle, while pressure in oil services is
    likely to lead to a phase of restructuring and consolidation. For credit, the
    consequences are direct on American HY owing to the overrepresentation of energy
    in credit indices, increasing the likelihood of default on this segment.
  • Indirectly, lastingly low oil leads to identification of losers and winners
    (mainly), notably depending on operating costs (for example for airlines), and
    supplementary consumption impact (Retail, Food-FMG, Media, Construction
    Concessions, Hotels & Leisure) for various sectors. As for socially responsible
    investment, the key point lies in the capacity of states to meet their carbon
    commitments. Lastly, econometric analysis of the relations between sector subindices
    making up the Eurostoxx and the oil price helps determine a basket of
    sectors benefitting from oil that stays low long term.

Chancen des internationalen Gesundheitsmarktes

Jetzt die Aufzeichung des Webinars “Stabilität für institutionelle Aktienanlagen - Chancen des internationalen Gesundheitsmarktes” mit Frank Schnattinger, Chefredakteur IPE, ansehen. Das Webinar wurde von IPE Institutional Investment gehostet.
Es fand am 5. März um 10 Uhr über BrightTALK statt und dauert etwa eine Stunde.

Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie unter: https://www.brighttalk.com/webcast/2163/143079

Themen des Webinars sind:

  • Weltweiter Trendmarkt Gesundheit: Die Nachfrage steigt überproportional
  • Bis 2030 steigen Gesundheitsausgaben voraussichtlich rund +6% pro Jahr im Durchschnitt
  • Relativ unabhängig von Konjunkturzyklen und unsicheren Börsenphasen
  • Gesundheitsmarkt ist vielfältig: Nicht nur Pharma, sondern z.B. auch Generika, Biotechnologie, Betreuung/Pflege, Logistik/Vertrieb, Medizintechnik und IT.
  • Zweistelliges Gewinnwachstum im Biotech-Sektor

Webinar „Energy Wars: Battle of Technologies“

ETF Securities has given the webinar „Energy Wars: Battle of Technologies“ on March 17. The event dealt with the effects of the oil price drop on US shale oil investments.

It was hosted by Shneur Gershuni, Lead Analyst for MLPs and Natural Gas at UBS, and Nitesh Shah, Associate Director of Research at ETF Securities. It has to taken place on March 17 at 15 o’clock and took about 45 minutes. 

Questions addressed in the webinar are:

  • How will investment in US shale oil be impacted by the price war?
  • Will different parts of the value chain be equally affected?
  • Will dividend growth in Master Limited Partnerships be adversely affected?