Digitale Umwälzung: Anlagen in einer technologie-beherrschten Welt

 Die Digitalisierung der Wirtschaft verspricht neue Anlagemöglichkeiten, so Alexandre Mouthon, Senior Product Specialist bei Pictet Asset Management.

Historisch stützte sich die Weltwirtschaft immer schon auf zwei Expansionsmotoren: auf den Anstieg der Erwerbsbevölkerung und auf die Arbeitnehmerproduktivität. Meist gingen beide Hand in Hand. Bisweilen kam der eine Motor ins Stottern, und alle Last lag auf dem anderen. In den kommenden zehn Jahren werden voraussichtlich viele große Industrie- und Schwellenländer einen Rückgang ihrer Erwerbsbevölkerung erfahren. Wir werden uns daher wohl daran gewöhnen müssen, dass der Wirtschaft nur noch ein Antrieb bleibt. Dies muss allerdings kein Problem sein: Die Produktivität dürfte durch eine technologische Revolution beflügelt werden.

Es steht außer Frage, dass die Technologiebranche heute eine Zeit rasanten Fortschritts wie in den 1990er-Jahren erlebt.

So werden nicht nur die Mikroprozessoren laut Moore‘schem Gesetz immer schneller und billiger, auch der Umfang der Computernetze wächst exponentiell. Noch dazu werden Computer und Datenspeicher wesentlich energieeffizienter: Die für eine bestimmte Computerleistung benötigte Strommenge halbiert sich beispielsweise alle 18 Monate.

Dieses Zusammentreffen technologischer Megatrends ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft. Aus Erfahrung wissen wir, dass auf technologische Entwicklungsbooms tendenziell eine langanhaltende Verbesserung der Produktivität folgt. Technologiebezogene Innovation bewirkte in den letzten 20 Jahren etwa 50 Prozent des BIP-Wachstums in OECD-Ländern.1

Eine solche Veränderung bedeutet, dass sich Unternehmen aller Art auf Umwälzungen vorbereiten.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Beraterfirma Accenture erwarten in den kommenden drei Jahren neun von zehn Firmenchefs für ihre Branche einen beispiellos schnellen Wandel aufgrund des technologischen Fortschritts.

Für Anleger ist dies jedoch eine gute Nachricht: Wenn diese Umwälzung eintritt, entstehen zahlreiche Anlagemöglichkeiten.

In den letzten Jahren trat eine neue Familie von disruptiven Firmen in Erscheinung, die innovative Ideen in nachhaltige Quellen für Gewinnwachstum verwandelt haben.

Sie nutzen Technologien wie künstliche Intelligenz, Automatisierung, hochentwickelte elektronische Sensoren und 3-D-Druck und haben damit Produkte, Dienstleistungen und Produktionsprozesse entwickelt, die die Wenigsten vor zehn Jahren für möglich gehalten hätten. 

Bei Pictet Asset Management tun unsere Investmentteams alles, um die in unserer Wirtschaft wirkenden technologischen Kräfte zu verstehen. Dadurch konnten wir Unternehmen identifizieren, die positioniert sind, um mit diesen Neuerungen zu florieren.

Unsere Strategien Robotik, Digitalisierung und Sicherheit sind Beispiele dieses Ansatzes – Portfolios, deren Anlagen durch eine Kombination aus sieben umwälzenden technologischen Trends getrieben werden.


1) Diese Zahl berücksichtigt Direktanlagen in Technologie sowie andere vorteilhafte indirekte Auswirkungen von Innovation wie die entsprechende Zuteilung von Ressourcen von absteigenden zu aufsteigenden Firmen. Quelle: The Innovation Imperative, OECD, 2015

Erfahren Sie mehr zu unseren Strategien, die von diesen Trends profitieren:

Über den Autor
Alexandre Mouthon kam 2012 zu Pictet Asset Management und ist Senior Product Specialist für Themenfonds. Er ist verantwortlich für die Strategien Security, Robotic, Digital, High Dividend und Global Megatrends Selection.

Pictet Asset Management ist seit über 20 Jahren ein Pionier im Bereich thematischer Anlagen. Wir erkannten das Potenzial thematischer Strategien bereits während der 1990er Jahre und gehörten zu den ersten Anlageverwaltern, die ein Biotech-Produkt anboten. Darauf folgte unsere Wasserstrategie, die nach wie vor eine der sehr wenigen Strategien ist, die dieser einzigartigen Ressource gewidmet sind und die noch immer vom ursprünglichen Investmentmanager verwaltet wird. Im Laufe der folgenden Jahre haben wir eine umfassende thematische Produktpalette aufgebaut, darunter Branchen wie Gesundheit, Holz und Robotik. Auf diese Weise haben unsere Investoren Zugriff auf eine beliebige Anzahl an Anlagemöglichkeiten, die die verschiedenen Megatrends repräsentieren. Mehr zu den Anlagestrategien von Pictet Asset Management.
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Für weitere Informationen steht Ihnen Frank Böhmer gerne zur Verfügung.
Telefon: 069-79 5009 24
e-mail: fbohmer@pictet.com

Klimawandel & Wetterextreme

von Wolfgang Pinner, Leiter Sustainable and Responsible Investment bei Raiffeisen Capital Management.

Der Klimawandel geht uns alle an. Da der wissenschaftliche Beweis für eine durch den Menschen verursachte Klimaänderung mittlerweile erbracht ist, ist deren Bekämpfung durch die Begrenzung des Treibhauseffekts in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die UN-Klimakonferenz in Paris Ende 2015 stellt die nächste Chance für die Politik dar, Dinge anzupacken und zu verändern.

Was aber hat das zuletzt oft unberechenbare Wetter mit dem Klima zu tun? Der Klimawandel bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde. Die aktuell diskutierte Klimaveränderung führt zu einer tendenziellen Erwärmung der Oberflächentemperatur. Klima steht für einen längerfristigen Zeitraum, Wetter für kurzfristige, aktuelle Zustände der Atmosphäre.

Als Folge des Temperaturanstiegs ist mit einer Häufung der Wetterextreme zu rechnen. Durch den Temperaturanstieg verändern sich weltweit die Niederschlagsmuster. Das Risiko für Wetterextreme wie Starkregen, Überschwemmungen, Hochwasser und andererseits Hitzeperioden steigt. Beeinflusst werden Flora und Fauna, aber auch die Energieerzeugung. Zudem wird die Häufigkeit tropischer Stürme zwar wahrscheinlich abnehmen, ihre Intensität aber zunehmen.

Klimawandel & Wetterextreme

Den wohl endgültigen Beweis für die Existenz des Klimawandels brachte die Veröffentlichung des fünften Sachstandberichts des IPCC – des Umweltprogramms der Vereinten Nationen – im Jahr 2013. Der Bericht zeigt, dass sich die Lufttemperatur seit Beginn des 20. Jahrhunderts im weltweiten Durchschnitt um 0,9 Grad erwärmt hat. Schnee und Eis sind in erheblichem Maß abgeschmolzen, der Meeresspiegel ist seither um 20cm angestiegen. In Bezug auf die zukünftige Klima-Sensititivtät gehen die Forscher davon aus, dass, abhängig vom Eintreten verschiedener Modellszenarien, bis zum Ende des Jahrhunderts eine Erwärmung im Bereich von 1,5 bis 4,5 Grad eintreten wird. Von den, historisch betrachtet, zehn wärmsten Jahren lagen neun in der Periode nach 2001. Es ist davon auszugehen, dass das Jahr 2015 zum wärmsten in der Geschichte der Aufzeichnungen wird.

Die negativen Folgen des Temperaturantieges treffen alle Lebewesen, also Fauna und Flora. Eine der Hauptsorgen der Entwicklung ist das häufigere Auftreten von Hitzewellen. In der Landwirtschaft hat die Trockenheit schon in jüngster Vergangenheit in unter Wasserknappheit leidenden Regionen zugenommen. Das so genannte „Zwei-Grad- Ziel“ legt die wissenschaftlich unterlegte Grenze von tolerablem zu „gefährlichem“ Klimawandel fest, bei dem eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen auftritt. Allerdings gibt es auch schon vor der Erwärmung um zwei Grad negative Auswirkungen des Klimawandels. Diese Grenze ist nicht als scharfe Trennlinie, sondern als ein fließender Übergang zu betrachten.

Die globalen Treibhausgasemissionen stammen nach dem IPCC-Report im Jahr 2010 zu 25 % aus der Produktion von Strom und Wärme. Dahinter liegen die Sektoren Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Transport, die für 24%, 21% und 14% der Emissionen verantwortlich sind.

Im Vorfeld des nächsten Klimagipfels werden bereits seit Monaten neue Klimaziele einzelner Staaten veröffentlicht und diskutiert. Die 21. UNKlimakonferenz wird Ende diese Jahres in Paris stattfinden. Ziel der Klimakonferenzen der letzten Jahre war es, ein Nachfolgeregime für das 2012 ausgelaufene Kyoto-Protokoll zu entwickeln. Generell verfolgt die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen das Intention einer Emissionsminderung aller Treibhausgase.

Die Konvention wurde 1992 verabschiedet und im gleichen Jahr in Rio de Janeiro von fast allen Staaten unterchrieben. Die aktuell 194 Vertragsstaaten der Rahmenkonvention treffen sich jährlich zu UN-Klimakonferenzen. Die bekannteste dieser Konferenzen fand 1997 im japanischen Kyoto statt, mit dem Ergebnis des Kyoto-Protokolls. Für die Konferenz von 30.11. bis 11.12. in Paris wird auf Basis von Akommen über verbindliche Klimaziele für alle 194 Mitgliedstaaten der UN-Klimarahmenkonvention eine globale Post-Kyoto-Regelung anvisiert. Während ein Abkommen höchstwahrscheinlich gelingen wird, sind eher seine Verbindlichkeit und Reichweite die großen Fragezeichen.

Bis Mitte Oktober haben rund 150 Länder Vorlagen für freiwillige Minderungsziele abgegeben. Dies entspricht etwa 90 % der globalen Treibhausemissionen. Die einzelnen Commitments sind allerdings schwer miteinander vergleichbar, da sie unter anderem unterschiedliche Bezugszeiträume oder relative und absolute Ziele enthalten. Die aktuellen Ziele sind außerdem für eine Erreichung des Zwei- Grad-Zieles ungeeignet, weil viel zu wenig ambitioniert.

Der Klimawandel ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. So wurden in den letzten Jahrzehnten neue Entwicklungen in der Umwelttechnik und Energieerzeugung vorangetrieben. Unternehmen speziell in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien fanden ein äußerst positives Marktumfeld vor. Andererseits hat die Klimawandeldiskussion auch zu viel kommentierten energiepolitischen Maßnahmen wie einer umfangreichen Förderungspolitik geführt.

Wetterextreme & Haftungsrisiken

Die Befürchtung einer Zunahme der mit dem Klimawandel verbundenen Wetterextreme ist nicht zuletzt für die Versicherungswirtschaft ein wesentliches Thema. Die Sparte Sachversicherung könnte stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ebenso ist die Sparte Rückversicherung als „Versicherer der Versicherer“ betroffen.

Das Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management hat daher diesmal die großen nationalen und internationalen Sach- und Rückversicherer in den Mittelpunk des thematischen Engagement-Prozesses gestellt. Die Fragen galten den Strategien für den Umgang mit der Erwartung in Richtung eines verstärkten Auftretens von Wetterextremen:

  • Der Klimawandel stellt für viele Branchen ein Risiko dar, was sind Ihre diesbezüglichen Szenarien aus Sicht der Versicherungswirtschaft? Haben Sie in der Vergangenheit strukturelle Veränderungen beim wetterbedingten Schadensaufkommen festgestellt und welche Zukunftserwartungen haben Sie in diesem Zusammenhang?
  • Erstellen Sie Ihre eigenen hausinternen Projektionen für die Entwicklung des Klimas und Wetters und die damit verbundenen Schadensrisiken? Wie sehen diese aus und weichen sie von der akademischen Meinung ab?
  • Haben Sie auf etwaige klimawandelbezogene Änderungen des Umfeldes für Ihr Geschäft durch eine Anpassung bei der Berechnung der Polizzen reagiert? Wie flexibel sind Ihre Polizzen gestaltet, um auf durch den Klimawandel veränderte Umweltbedingungen reagieren zu können?
  • Was erwarten Sie vom Klimagipfel in Paris, sehen Sie Szenarien für (unmittelbare) Auswirkungen für die Versicherungsbranche?

Von den während unseres Engagement-Prozesses kontaktierten Emittenten haben uns zwei Drittel Feedback gegeben.

Noch sehen es nicht alle Versicherungen als sicher an, das die Effekte des Klimawandels für die zuletzt durch Naturkatastrophen verursachten höheren Kosten für versicherte Schadensfälle verantwortlich sind. Dahinter steht das Argument, dass sich die Kostenseite unter anderem auch durch demographische und urbanisierungsbedingte Faktoren verschlechert, etwa durch eine riskantere Verbauung und durch die steigende Bedeutung von Regionen mit höherem Risiko im Versicherungsportfolio – wie etwa den Emerging Markets. Andere Versicherer wie der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück sehen einen direkten Zusammenhang zwischen Klimawandel und Versicherungs- schäden aufgrund von Naturkatastrophen aber mittlerweile sehr wohl als gegeben an.

Bei der Entwicklung von Modellen zur Einschätzung der aus dem Klimawandel resultierenden Risiken für die Versicherung orientieren sich einige Versicherungs- gesellschaften an eigenen Quellen, andere arbeiten mit externen Partnern zusammen. Münchener Rück etwa kann auf 40 Jahre eigenes Research zurückblicken.

Generell können fast alle Verträge im Schadens- bzw. Unfallsegment jährlich angepasst werden, wenn sich kurzfristig deutliche Veränderungen in der Schadensentwicklung – auch bedingt durch den Klimawandel – ergeben sollten.

Einige Versicherer bieten mittlerweile gezielt „grüne“ Versicherungsprodukte am Markt an, wie zum Beispiel spezielle KFZ-Versicherungen für Elektroautos oder Finanzierungsvarianten für die Erzeugung erneuerbarer Energie.

AXA sieht es als Chance für die Versicherungsbranche, einerseits über die Gestaltung von Polizzen Incentives zu setzen und andererseits im Investment der eigenen Gelder Maßnahmen zu ergreifen. Das Unternehmen hat sich auch im Bereich Asset Management neu orientiert und setzt stark auf das Thema nachhaltiges Investment.

Vom Klimagipfel in Paris erwartet die Versicherungsbranche unter anderem Schritte zur besseren Bemessung der bislang externalisierten Kosten. Generell muss man bei den Maßnahmen gegen den Klimawandel zwischen „mitigation“ (Entgegenwirken und Abmildern des Effekts) und „adaptation“ (Anpassung an einen Effekt der nicht mehr aufzuhalten ist) unterscheiden. Die Versicherungsbranche kann in beide Richtungen Unterstützung leisten.

Die vollständige Ausgabe von "nachhaltig investieren" von Raiffeisen Capital Management inklusive Case Study finden Sie links als PDF.

Clean energy: Hydro power has lowest carbon footprint of all electricity generation sources

by Huub van der Riet, Lead Portfolio Manager Impact Investing at NN Investment Partners.

The exponential growth in greenhouse gas emissions in the past decades poses a major threat to the habitability of the planet and has prompted an international commitment among the world’s governments to reduce these emissions. This forms an imposing challenge to energy producers and other energy-intensive industries, as well as an opportunity for investors seeking to participate in the innovations in energy production that will be needed to meet reduction targets.

In Paris, on December 12, 2015, the world’s leading nations signed the most ambitious climate agreement since the Kyoto Protocol of 1997. The signatories included the US and China, the two biggest carbon emitters. Though there is no formal enforcement mechanism, the international commitment to ambitious emission reduction targets and the agreement on a long-term framework to review and update these plans shows the prominence the climate change issue has gained on the global stage. Despite the uncertainties caused by the election of Donald Trump as president of the United States, the international community remains strongly committed to this agreement.

The context of clean energy: climate change

The United Nations Framework Conventions on Climate Change (UNFCCC) defines climate change as “a change of climate that is attributed directly or indirectly to human activity that alters the composition of the global atmosphere and that is in addition to natural climate variability observed under comparable time periods.” Human activity from 1750 to 2011 resulted in emissions equivalent to about 2,040 billion tons of carbon dioxide (CO2), according to the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). About 40% of these human-generated, or anthropogenic, emissions have remained in the atmosphere and increased the CO2 concentration from 280 to 400 parts per million. Figure 1 shows anthropogenic greenhouse gas (GHG) emissions from 1970 to 2010.

The potentially catastrophic consequences and the alarming observations related to vital stats of the planet led 195 countries to sign the climate agreement in Paris. At the conference, the international community committed to reduce GHG emissions to achieve the objective of limiting global rise in temperatures to less than 2 degrees Celsius (2oC) above the pre-industrial times. The scientific community sees this limit as the threshold beyond which consequences of climate change become potentially cataclysmic.

Climate change action will change the energy mix dramatically

Analysts forecast that in a 2oC scenario, GHG emissions would peak around 2020 and show a steep decline thereafter. This is going to have a profound impact on our energy use. The largest source of emissions is electricity and heat production. Achieving the objective of the Paris conference will mean that renewable generation has to accelerate rapidly over the next two decades. This presents a great opportunity for investors to invest in innovative industries and generate growth as well as returns, while supporting a cause that diminishes the stress on the ecosystem.

Investing in companies that are part of the global value chain of clean energy technologies requires careful consideration of a number of factors. Investors need to understand the evolution of technologies, their cost competitiveness, the need for regulatory support, the technical challenges related to transmission and geographic suitability, to name a few of these factors.

According to Bloomberg, global energy capacity will continue its strong growth in the coming decades, increasing by an estimated 75% in the period from 2020 to 2040. Renewable energy is expected to grow at an even faster rate and, under this scenario, will make up more than 60% of total capacity. Forecasts are based on market projections driven by policy and project pipeline. No new subsidies are expected and most existing support programs are expected to end by 2020. 

Hydro Power: a mature alternative

Hydro power relies on mature, cost-competitive technology. Hydro power has the lowest carbon footprint of all commercial electricity generation sources and already accounts for about 16% of global electricity generation. Large hydro power projects with output of more than 10MW also provide other benefits, like flood management and drought protection. Going forward, the installed capacity of hydro power is expected to increase from 1,200GW in 2015 to 1,800GW in 2040, implying average annual installation of 24 GW. Non-OECD countries will be driving the expected growth, as nearly all the readily exploitable sites in the OECD economies have already been exploited. However, there are concerns related to hydropower too. The key drawback is high capital costs, long lead times, and significant environmental and social issues. To improve the sustainability of the technology, the sector is incorporating measures to address environmental and climate issues in the project planning stage.

Clean energy is one of the solutions to the problem of climate change, which poses a major challenge to the sustainability of human civilization. The promotion of clean energy is also enshrined in the United Nations’ Sustainable Development Goals (SDGs): SDG 7 aims to “ensure access to affordable, reliable, sustainable and modern energy for all”. In NN Investment Partners’ impact investing approach, clean energy plays a central role. Investments in this sector need to be preceded by thorough analysis of companies’ track records in mitigating environmental and social risks related to hydro projects. For emerging market companies, it is important to look at historical lead times because the emerging markets often have issues related to land acquisition and the resolution of disputes that delay projects regularly.

Die richtige ETF-Auswahl – Der Schlüssel zum Erfolg

von Daniel Hardt, Fondsmanager bei alpha beta asset management.

Als Investmenthaus mit aktivem Management-Stil und regelbasierten, globalen Anlagestrategien sind wir Profiteur eines stetig wachsenden Angebots von Exchange Traded Funds (ETF) in Form von passiv verwalteten Indexfonds. Diese nehmen eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung zahlreicher Investmentstrategien ein, da sie wichtige Grundvoraussetzungen wie z.B. hohe Transparenz, hohe Kosteneffizienz und hohe Liquidität, die für einen aktiven regelbasierten Investmentansatz unverzichtbar sind, erfüllen. In unserem Fall handelt es sich bei regelbasierten Investmentansätzen um Strategien, die nach vordefinierten Regeln investiert werden und damit für Anleger nachvollziehbar sind. Dies alles geschieht auf Basis computergestützter Analyse-Tools mit einer hohen Datenmenge, wobei der Handel und das begleitende Risikomanagement immer in der Hand des Portfoliomanagements verbleiben. Es handelt sich somit nicht um eine Black-Box oder automatisiertes Handeln, sondern regelgebundenes Investieren mit einem abschließenden Plausibilitätscheck durch das Team.

Ein sehr wichtiger, aber oftmals unterschätzter Gesichtspunkt bei einer regelbasierten Anlagestrategie ist die Auswahl des Investmentuniversums. Bevor ein Portfolio zusammengestellt werden kann, muss zunächst klar definiert werden, welche Anlageklassen und –regionen in den Analyseprozess einfließen sollen. Dabei spielen vor allem Kriterien wie Investorenziele und -restriktionen, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, die Verfügbarkeit und Beschaffenheit von Anlageinstrumenten, Möglichkeiten und Stabilität des Datenzugangs sowie die Datenqualität, die Auswahl der Handelsplätze, die Höhe der Liquidität und vor allem auch Kostenfaktoren eine wichtige Rolle. Die Wertentwicklung, Risiko- und Bewertungskennzahlen und das Verhalten eines Investments im Portfoliokontext sind dagegen bei unseren Strategien Faktoren, die erst im nachfolgenden Schritt des Investmentprozesses anhand unserer Indikatoren ermittelt und anschließend zur Portfoliozusammenstellung verwertet werden.

Einmal pro Quartal befassen wir uns im Portfoliomanagement explizit mit der Zusammensetzung des Investmentuniversums der einzelnen Anlagestrategien, d.h. der dem Analyseprozess prinzipiell zur Verfügung stehenden Anlageklassen und –regionen. Im Gegensatz zur täglichen Überwachung des Portfoliorisikos und der Wertentwicklung werden hierbei auch qualitative Einschätzungen vorgenommen, die eine Automatisierung dieses Prozesses ausschließen. So erhalten wir im Portfoliomanagement die Möglichkeit, Veränderungen in den Rahmenbedingungen einer Anlagestrategie zeitnah zu erkennen und auf diese zu reagieren. Eine dieser Veränderungen ist für uns die kontinuierliche Weiterentwicklung des ETF-Marktes, die uns immer häufiger vor die Wahl mehrerer vergleichbarer ETF innerhalb einer Anlageklasse oder –region stellt. Dies ist in gewissem Maße ein Luxusproblem, dennoch gestaltet sich die Wahl des richtigen Anlageninstruments damit häufig recht komplex.

Offensichtlich wird das Problem bei einer Investition in den chinesischen Aktienmarkt. Hier stehen uns gleich mehrere große, liquide ETF mit hoher Anbieter- und Datenqualität sowie ähnlichen Kostenbelastungen auf verschiedene Indizes zur Verfügung. So ist z.B. der MSCI China ein Benchmarkindex für viele ETF, der vorwiegend Unternehmen umfasst, deren Aktien in Form sogenannter B-Aktien in US-Dollar an der Shanghai Stock Exchange oder in Hongkong-Dollar an der Shenzhen Stock Exchange bzw. in Form von H-Aktien an der Hongkong Stock Exchange notiert sind. Im Index befinden sich aktuell 148 Unternehmen. Der CSI 300 Index beinhaltet dagegen die 300 größten chinesischen Unternehmen, deren Wertpapiere in Renminbi an den Wertpapierbörsen in Shanghai und Shenzhen notieren (A-Aktien). Ein weiterer wichtiger Index ist der FTSE China 50 Index, der einen Zugang zu den 50 größten und liquidesten chinesischen Aktien, die an der Börse in Hongkong notiert sind (H-Shares), bietet.

Gemeinsam haben diese Indizes nur, dass sie die Wertentwicklung chinesischer Unternehmen abbilden. Schon der Blick auf die Namen und die Anzahl der Unternehmen in den einzelnen Indizes deutet auf einen wesentlichen Unterschied im Grad ihrer Diversifikation hin. Darüber hinaus weist die Indexzusammensetzung große Differenzen auf. Während zum Beispiel der Finanzdienstleistungssektor im MSCI China aktuell ein Gewicht von ca. 30% besitzt, liegt dessen Anteil im CSI 300 Index bei ca. 41% und im FTSE China sogar bei fast 50%. Ein weiterer Unterschied ist die Investorenbasis. Während die Geldanlage in A-Aktien ursprünglich nur für chinesische Investoren vorgesehen war, stehen B- und H-Aktien fast ausschließlich ausländischen Investoren zur Verfügung. All dies macht sich in der Wertentwicklung der einzelnen Indizes und der Korrelation (Gleichlauf) untereinander bemerkbar. So entwickelte sich zwar der CSI 300 Index aus der Sicht eines Euro-Investors mit ca. +66% in den letzten 5 Jahren am besten, allerdings weist er mit einer Volatilität von fast 24% p.a. auch die höchste Schwankungsbreite auf. Der FTSE China 50 und der MSCI China gewannen in diesem Zeitraum ca. 45% bzw. 54% hinzu, allerdings bei einer niedrigeren Volatilität von nur ca. 21% bzw. ca. 19%.

Chinesische Aktienindizes (Total Return in Euro)

Unterschiede finden sich auch im Verhalten der Indizes untereinander. Während der FTSE China 50 und MSCI China einen hohen Gleichlauf haben, korrelieren beide Indizes auf wöchentlicher Datenbasis über die letzten 5 Jahre nur mit einem Wert in Höhe von 0,6 mit dem CSI 300. Mit Blick auf die Portfoliokonstruktion kann es daher sinnvoll sein, einen der erstgenannten Indizes und den CSI 300 via ETF ins Investmentuniversum aufzunehmen, da möglichst unkorrelierte Portfoliopositionen positiv zur Diversifikation beitragen. Mit dieser Entscheidung muss sich das Risikomanagement allerdings der Tatsache bewusst sein, dass in einem Worst-Case-Szenario nun zwei chinesische Aktienindizes vom gleichen Marktrisiko direkt betroffen sein könnten.

Der chinesische Aktienmarkt ist sicherlich ein extremes Beispiel für die Unterschiede einzelner Indizes innerhalb eines Landes. Dennoch lassen sich solche Unterschiede auch in anderen Regionen der Welt feststellen. In Indien unterscheiden sich z.B. die beiden für deutsche Anleger via ETF leicht zugänglichen Indizes MSCI India und Nifty 50 ebenfalls durch stark abweichende Sektorenverteilungen. Im MSCI India beträgt der Anteil des Finanzdienstleistungssektors ca. 21%, im Nifty 50 Index hingegen fast 32%. Die Aufgabenstellung der Selektion des geeigneten Investmentindex ist nicht auf die Emerging Markets beschränkt. Auch in Deutschland stehen neben der sehr kostengünstigen Anlagemöglichkeit in den DAX weitere, diversifiziertere Indizes wie z.B. der MSCI Deutschland oder der F.A.Z. Index zur Verfügung, die unter Umständen den Zielen der Investoren besser entsprechen. Eine ähnlich große Auswahl für die größten Unternehmen eines Landes finden sich auch in Japan sowie den USA.

Vergleich: Aktienindizes der größten Firmen in Deutschland, USA und Japan

Darüber hinaus gibt es für viele Weltregionen auch ETF, die zwar mehrere Länder zusammenfassen, aber in einem Land deutlich übergewichtet sind. Auch sie können als Alternative für eine Investition in einen Länderindex in Betracht gezogen werden.

Auswahl regionaler Aktienindizes mit einem beherrschenden Aktienmarkt

Unterschiede in der Zusammensetzung von Indizes finden sich nicht nur für den Aktienmarkt. Auch bei ETF auf Anleihenindizes gibt es teilweise gravierende Unterschiede. Ein prominenter Fall ist das Land Südkorea, das bei manchen Indexanbietern unter Emerging Markets geführt wird und eine Gewichtung von 10% aufweist. Bei anderen Emerging Market Anleihenindizes fehlt das Land dagegen komplett in der Länderauflistung.

Nach erfolgter Auswahl der ETF für die einzelnen Märkte und Anlageklassen, Indizes, wie z.B. zwischen dem Stoxx 600 Europe und dem britischen FTSE 100 Index oder in Form von globalen Unternehmen mit mehreren Börsennotierungen, sind denkbar. Nach Abschluss dieses Prozesses steht unser finales Investmentuniversum. Aus diesem wird anschließend das Portfolio konstruiert, wobei dann die Wertentwicklung der einzelnen Vermögensgegenstände, die Schwankungsbreite oder die Korrelation zum Gesamtportfolio im Fokus stehen. In unserem Fall erfolgt dies, wie anfänglich beschrieben, auf Basis unserer computergestützten Analyse-Tools. Das Ergebnis ist ein breitdiversifiziertes Portfolio vieler, möglichst wenig korrelierter, Märkte auf dem Fundament eines transparenten und stabilen Investmentprozesses sowie des Risikomanagements.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf alpha beta asset management. alpha beta asset management wird in Deutschland durch Active Fund Placement repräsentiert.

The Highs and Lows of a Real Estate Fund

by Axel Kleinefenn, Head of Fund Management, Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH.

There’s an old stock-exchange saying which can also be applied to the property market. It goes: “Buy while the cannons are blasting”. This sentence, coined by the banker Carl Mayer von Rothschild, reflects the concept of anticyclical investing; the idea is to buy when the stock market is at its lowest. However, this is easier said than done. In reality, it requires a lot of courage and the absolute trust in one’s own analyses to go against current market trends, but the potential rewards can make all this worthwhile.

The now over ten-year history of one particular big real estate fund for institutional investors highlights this. The fund was issued in February 2007 in, as one can imagine, terrible starting conditions. Only a few months after the conception of the fund, the Subprime-Crisis began, which resulted in the global financial and economic crisis of 2008. The prices on the property market had collapsed, and by 2009 the portfolio suddenly appeared much too expensive.

The fund had reached a crucial juncture. The market was at a low point and in a phase of great uncertainty. Uncertainty is a decisive factor in all markets: If investors feel uncertain, they do not invest. This situation, however, presented an opportunity for the real estate fund. Using particular market turns is essential in order to generate an outstanding performance. If one is successful in selecting the right properties, and manages to invest more during a low-price phase than during a more expensive one, the conditions for beating the market are good. Since the property fund still possessed free capital, it was in the favourable position of being able to continue investing.

But are fund investors today ready to do exactly that? It’s difficult to convince institutional investors concerned with safety of buying in the midst of a crisis. This is why fund managers have to have lengthy discussions detailing their thorough analysis of the targeted properties, their success on the market prior to the crisis and the prospective success going forward. A clear stance towards one’s own strategy and analyses is necessary in order to persuade investors to go down this route.

If this is successful, and a property whose profits have the potential for growth through active management has been chosen, the chances for an outperformance are excellent. However, it won’t show straight away. Time has to pass until the increase in profits, through both active management and a recovering market, will become noticeable. In the case of the previously mentioned fund, a value adjustment had to take place relating to pre-crisis purchases. This meant that the fund had to bridge another difficult phase. A phase in which some properties had to be devalued, and in others, measures to enhance performance hadn’t taken effect yet. In order to overcome a struggle like this, transparent communication with the investor is key.

Using the right strategy, one can make it through the trials and tribulations and reap one’s rewards in a market situation such as our current one. The measures taken to maximise profits have started to take effect in this particular fund, and the market has more than recovered. The current market was used to profitably sell properties which cannot be taken further through management, and to rid portfolios of difficult properties. The financial cushion of this fund has been evaluated as comfortable, meaning that even during a strong market correction, a value adjustment would not become necessary. If the entire portfolio were to be sold today, all investors would receive a double-figure total return over the next ten years. Since the perspective of the fund is long-term, the aim being a stable earning position, the stock is currently being held in a long-term management portfolio.

Even in a market situation like this, the transparent and open communication between fund managers and investors has to be maintained. With a long-term perspective, the fund managers should prepare investors for the fact that a fund will need to continue being managed in a time of crisis. This situation must be overcome in order for management to steer towards a selling phase once the market has recovered. Any other behavioural pattern would harm the performance of a long-term portfolio. The stock-exchange saying quoted from Carl Mayer von Rothschild continues: “Buy while the cannons are blasting, sell when the violins are playing.” Thus, Rothschild suggests that a correction or a crisis is always possible. Consequently, investors have to know: if the markets change, the performance of a fund can change too. A long-term strategy has to encompass all market cycles and a lot of stamina might be needed to succeed.

“We are expecting the unexpected!”

In an ifund fundmanager interview, Iwan Brouwer, Senior Client Portfolio Manager for the Multi-Asset Boutique of NN Investment Partners, explains what differentiates the NN (L) First Class Multi Asset and how investment ideas are generated to respond to changing market environments within a clearly defined risk budget.

ifund: What is your fund all about and what differentiates it from your competitors?

Brouwer: NN (L) First Class Multi Asset (FCMA) is a globally diversified strategy aiming for long term capital growth and designed to actively respond to changing market circumstances. In the design of the strategy we have focused a lot on making the strategy as robust as possible in stress periods. This starts with always “expecting the unexpected” and assessing all the exposures in the fund in terms of the risk it brings to the total portfolio, and the aim to keep the overall risk profile of the fund much more stable than in more traditional investment approaches. By taking more risk when deemed appropriate and the possibility to move to a 100% allocation to “relatively safer assets”, the fund aims for a stable pattern of returns. There is for example a clear distinction between “relatively safer assets” and “risky assets” and we make cautious assumptions on correlations.

In the bucket of the relatively safe assets we put high quality government bonds and cash or money market products. The riskier assets are defined as equities, real estate, spread products and we can also tactically use commodities. Also in our analysis on markets we spend time both on fundamental as well as behavioral analysis. The study of behaviour has become even more important than before. Exploring global markets offers amazing opportunities, but understanding both the fundamental and emotional drivers of these markets is crucial in navigating through the uncertainty and therefore we spend a lot of time in our research on both.

This, in my opinion, differentiates us from others.

ifund: How do you add value for your investors?

Brouwer: For smaller clients or investors, it is technically not so easy to have a well-diversified portfolio. With a fund like ours, we offer them a globally diversified investment solution across multiple asset classes such as government bonds, equities, real estate, commodities and spread products like corporate bonds and emerging market debt. As said, we are aiming for long-term capital growth by chasing opportunities and actively responding to changing market environments, all within a clearly defined risk budget. Gross of fees (barring costs on a share-class level), the NN(L) First Class Multi Asset fund delivered a total return of 6.37% p.a. with a volatility of only 4% on average since inception (October 2011 – February 20171).

ifund: How do you generate investment ideas?

Brouwer: We have a clear investment process. We define a strategic allocation with the aim to capture the long-term risk premiums. We arrive to this allocation by equally splitting the risk budget between the relatively safer assets bucket and the risky assets bucket. On top of this we implement our active views. We have an integrated team of portfolio managers and economists/strategists who combine in-depth fundamental analysis of economic trends with extensive behavioural analysis on the psychology of the market and behaviour of other investors. The latter is often very influential on short-term market dynamics and help both to identify shock risks early on and to identify new opportunities before others do. Thereafter we come to the security selection with the most suitable instruments to implement the portfolio. Finally, we monitor the portfolio and take care about the risk management process in a daily process.

ifund: How is your team structured and who is responsible for the investment decisions?

Brouwer: The Multi Asset Team consists of 21 professionals headed by Valentijn van Nieuwenhuijzen who is the chief strategist. He runs the business with 3 departments. First the Macro & Strategy team which is lead by Patrick Moonen and key in formulating investment views, second Ewout van Schaick who is responsible for the Mutli-Asset Portfolios and thirdly Willem van Dommelen who leads the Factor Investing & Solutions team. The Multi-Asset boutique is oversighted by the CIO Hans Stoter and supplemented by the Investment Services Team where I am the team leader for Multi-Asset.

FCMA is managed by a team of 3 portfolio managers from Ewout van Schaick’s Multi-Asset Portfolios team: these are Ewout van Schaick, Niels de Visser and Mark Robertson. They are responsible for the final investment decisions. The tactical allocations are in line though with the views we have within the Multi-Asset team that are the result of the on-going discussions between PM’s and strategists and economists

ifund: In which market environment does your investment style work best?

Brouwer: We try to do well in every market environment. Of course, the performance is expected to be best in situations of stronger economic growth with healthy returns on risky assets and stable interest rates. In a situation of expected rising interest rates, we can, based on our views, lower the duration of the strategy. In those circumstances the return contribution from the relatively safe assets part will be lower.

ifund: Where do you currently see the best potential and largest risks in the market?

Brouwer: Currently the macroeconomic support is strong. We are seeing a synchronized economic and corporate earnings recovery in both the US, Europe and Emerging Markets. This is a support for risky asset and an important driver of the reflation trend (higher interest rates, inflation expectations and outperformance of risky assets). That said, there are significant political risks. Most specifically the still unclarity of the specific policies of the Trump administration in the US (particularly the potential for protectionist measures) and in Europe several elections, with specific focus on France. Although not our base case, if these political risks would unfold in a significant negative way, it is could increase the uncertainty among investors and be a risk for the global economic recovery.

ifund: Which aspects of responsible investing do you consider in your investment process?

Brouwer: Responsible investing has a very long tradition within the NN group and NN Investment Partners (NN IP). In 1999 the group launched business principles and NN IP launched the sustainable equity fund. In 2008 we signed the UNPRI and in 2012 the group signed the UNPSI. Responsible investing is an integrated part of our history.

In the fund we invest in multiple asset classes. For bottom up selection skills that are insourced from other NN IP boutiques, ESG aspects are integrated in the investment process. NN IP specialized teams/boutiques that manage assets for Multi-Asset funds, such as equities,  are incorporating ESG aspects in their research. The range of the ESG integration is of course team specific. Also in our “safe treasury” methodology that we use to select “high quality” government bonds, we look at ESG scores in order to make an assessment of the credit quality of the issuer. 

ifund: What do you do in your leisure time? What is your preferred hobby and why?

Brouwer: I like cycling on my race bike and participate in events throughout Europe. One of my favorites are the Jedermann races in Germany.


1) Past performance is not indicative of future results and shall in no event be deemed as such.

About Iwan Brouwer
Iwan is Senior Client Portfolio Manager for the Multi-Asset Boutique of NN Investment Partners. He is responsible for representing the boutique and contributing to the commercial success of the boutique through attracting and retaining clients in partnership with sales, marketing and product management. As CPM Iwan has a bridging function between the investment engine, clients, client teams and distribution channels.

About NN Investment Partners
NN Investment Partners is the asset manager of NN Group N.V., a publicly traded company listed on Euronext Amsterdam. NN Investment Partners is head-quartered in The Hague, The Netherlands. NN Investment Partners in aggregate manages approximately EUR 195 bln* (USD 205 bln*) in assets for institutions and individual investors worldwide. NN Investment Partners employs over 1,000 staff and is active in 15 countries across Europe, U.S., Latin America, Asia and Middle East.
NN Investment Partners is part of NN Group N.V., a publicly traded corporation.
* Figures as of 31 December 2016

About ifund
ifund provides fund research, manager selection and asset management based on liquid investment funds. Clients include banks, asset managers, family offices, pension funds and insurance companies in Europe. ifund has signed the UN Principles for Responsible Investment and integrates sustainability criteria in fund analysis. www.ifundservices.cominfo@ifundservices.com, +41 44 286 8000

About altii
alternative investor information (altii – altii.com) is the digital marketing and online portal for all asset management strategies in the German-speaking regions (D/A/CH). altii is focusing on institutional investors and has a public and a product area. For investors the service is free of charge. The portal www.altii.de/en is supported by a targeted newsletter and through clear social media campaigns. www.altii.cominfo@altii.de@altii_news, +49 69 57708987