Fondsresearch als externe Dienstleistung

Allein für den europäischen Fondsmarkt gibt es weit über 20‘000 Fonds und 100‘000 Anteilsklassen. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von regulatorischen Anforderungen für spezifische Kundensegmente zu prüfen: Hat der Fonds eine Vertriebszulassung? Ist er steuertransparent? Ist ein KIID verfügbar? Besteht ein Vertriebsvertrag oder Zugang über eine Handelsplattform? Weiter sollen die ausgewählten Fonds auch qualitativen Anforderungen genügen und eine möglichst gute Performance liefern. Doch wie lassen sich all diese Anforderungen sinnvoll klären?

ifund services AG mit Sitz in Zürich hat sich seit dem Jahr 2000 voll und ganz dem Fondsresearch verschrieben. Als Basis dient eine eigene Fondsdatenbank mit weit über 700 Fondsgesellschaften. Über 30 Mitarbeiter sind allein damit beschäftigt, die Stammdaten dieser Fonds zu pflegen und Fondsdokumente einzusammeln. Diesen Service stellen wir allen Interessierten unentgeltlich auf fundinfo.com zur Verfügung. 6 Fondsanalysten sind zudem mit der Fondsauswahl betraut und treffen zusammen über 500 Fondsmanager pro Jahr.

Für unsere Kunden, neben Banken gehören dazu auch Family Offices, Vermögensverwalter, Versicherer und Pensionskassen, stellen wir ein kundenspezifisches Research-Paket zusammen. Neben klassischen Empfehlungslisten erhalten unsere Kunden aber auch Zugang zu unseren Fondsanalysten für ad hoc Anfragen per Telefon oder E-Mail. Neben der reinen Fondsauswahl unterstützen wir Kunden auch beim Zusammenstellen von Musterportfolios und bieten ebenfalls Investment Advisory an, also das Management von Portfolios nach Vorgabe einer Asset Allokation.

Bei der Auswahl von Fonds stützen wir uns auf die quantitative und qualitative Analyse. Die Resultate der Vergangenheit haben für die Zukunft, wie zahlreiche Studien empirisch belegen, jedoch nur bedingt Voraussagekraft. Wichtig ist daher zu verstehen, wie die Resultate zustande gekommen sind. Gespräche mit dem Fondsmanager helfen, seine Strategie genau zu verstehen. Zentrale Punkte, welche im Research Prozess abgeklärt werden sind:

  • Asset Management Kultur: Fonds privat gehaltener Firmen mit Fokus aufs Asset Management übertreffen Fonds börsennotierter Konglomerate.
  • Fondspalette: Anbieter mit breiter Palette schneiden schlechter ab als solche mit wenigen Fonds.
  • Entscheidungsprozesse: Von Komitees verwaltete Fonds schneiden schlechter ab.
  • Erfahrung: Fondsmanager mit viel Erfahrung aber schlechtem Track Record bleiben schlecht.
  • True Alpha: Bereinigt man die Outperformance um systematische Faktoren (Stil, Grösse, Momentum, Anlagen ausserhalb der Benchmark) bleibt wenig Alpha übrig.
  • Aktivquote: Fonds die in ihren Einzelpositionen stark vom Index abweichen, schneiden überdurchschnittlich gut ab.
  • Alpha-Persistenz: Fonds mit positivem Alpha tendieren kurzfristig zu Outperformance über die nächsten 3 bis 12 Monate

Neben aktiven Fonds analysieren und empfehlen wir unseren Kunden auch ETFs und Indexfonds. Finden wir in einem Markt kein überzeugendes aktives Produkt, schlagen wir unseren Kunden günstige passive Produkte vor. Oft bietet sich auch die Kombination beider Instrumente in einem Portfolio an und insbesondere für taktische Positionierungen von relativ kurzer Zeitdauer sind ETFs oftmals die besseren und vor allem schnelleren Lösungen. Bei den ETFs stehen die Indexqualität, die Replikation und Wertschriftenleihe sowie der Tracking Error unter Berücksichtigung aller Kosten im Vordergrund.

Auf Kundenwunsch berücksichtigen wir zudem spezifische Nachhaltigkeitskriterien bei der Fondsauswahl. Nebst strikten Ausschlusskriterien (z.B. Rüstungsindustrie, Tabak, Alkohol, Glücksspiel, etc.) werden die Transparenz des Anbieters, die aktive Wahrnehmung der Stimmrechte aber auch die Integration von Nachhaltigkeitsparametern im Investmentprozess analysiert.

Ansprechpartner
Alexander Ehmann
alexander.ehmann@fundinfo.com
+49 69 750859797