Mensch und Maschine – die optimale Kombination für quantitative Portfolios

Die Herausforderungen am Kapitalmarkt sind komplexer und vor allem umfangreicher geworden. Das wirtschaftliche Umfeld erfordert zudem eine regelmäßige Neubetrachtung von Risiken und potenziellen Renditen. Mit quantitativen Investmentprozessen profitieren Investoren von einer systematischen Erfassung von Informationen und fundamental begründeten Anlageentscheidungen ohne subjektive Einschätzungen. Nur quantitative Prozesse ermöglichen es, die große Anzahl der Finanztitel im globalen Investmentuniversum effizient und kontinuierlich zu überwachen.

Trotz moderner technischer Ansätze bleibt es wichtig, menschliche Erfahrung mit einzubeziehen. Bei der Deka Investment sind die Entwickler der zugrunde liegenden Modelle auch für die Generierung der Kauf- und Verkaufsentscheidungen verantwortlich. Mit einer langjährigen Kapitalmarkterfahrung legitimieren sie beispielsweise manuelle Eingriffe beim Eintritt außergewöhnlicher Situationen. Dadurch ist sichergestellt, dass maschinelle Entscheidungen stets durch Menschen validiert und gegebenenfalls korrigiert werden.

Faktorbasierte Investmentprozesse und Risikokontrolle

Die quantitativen Strategien der Deka Investment nutzen globale Renditequellen systematisch und integrieren gleichzeitig das Risikomanagement des Portfolios in die Anlagestrategie. Dazu wird ein faktorbasierter Ansatz verfolgt, der sowohl die entscheidenden Kriterien der Investmentchancen als auch die Risiken aus verschiedenen Perspektiven bewertet. In Kombination bilden die ausgewählten Faktoren die Eigenschaften ab, die nach Einschätzung der Entscheidungsträger die zukünftig beste risikoadjustierte Rendite erbringen. Diese faktorbasierten Ansätze zeichnen sich für Investoren durch folgende Aspekte aus:

  • Sie investieren zur Renditeoptimierung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen,
  • sie verbessern die Diversifikation von traditionellen Portfolios durch die Kombination von Investment-Stilen und
  • sie erlauben transparente, nachvollziehbare und belegbare Anlageentscheidungen.

Diese Vorteile können Anleger mit den Strategien von Deka Investment sowohl für Aktien- als auch Anleiheinvestments nutzen.

Faktorbasierte Aktienstrategien

Statt die Renditen einzelner Aktien vorherzusagen, sollen mit den faktorbasierten Ansätzen der Deka Aktien mit ausgewählten Eigenschaften in Wunschportfolios kombiniert werden. Risiko-, Momentum- und fundamentale Faktoren werden für jeden einzelnen Titel aus einem Anlageuniversum von bis zu 3.900 globalen Aktien aus den entwickelten Märkten ermittelt, davon etwa 1.300 aus Europa. Aus Faktorenranglisten kombinieren proprietäre Risikomodelle die Einzeltitel zur gewünschten Faktorallokation.

Faktoren quantitativer Aktienfonds

 

Bei den Deka LowRisk Aktien Strategien handelt es sich beispielsweise um benchmarkfreie Ansätze, die absolute Risiken reduzieren und auf ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis abzielen. Die Fonds gehen speziell auf die Bedürfnisse von institutionellen Investoren ein, für die das absolute Risiko im Vordergrund steht. Dabei wird jedoch kein risikoaverser Ansatz gewählt, sondern das Sharpe Ratio durch die Einbeziehung von weiteren Faktoren, beispielsweise Momentum oder fundamentalen Faktoren, maximiert. Investoren vertrauen diesen Strategien bereits über 7 Milliarden Euro an (Stand: 31.03.2019). Allerdings kann auch eine Anlage in Faktor-Strategien Wertschwankungen unterliegen, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.

Faktorbasierte Anleihestrategien

Faktorstrategien werden oftmals mit Aktienstrategien gleichgesetzt. Das mag an der historischen Entwicklung der Modelle liegen, welche anfänglich Anwendung bei Aktien fanden. Faktorstrategien lassen sich aber auch, wenn auch in weit komplexerer Form, für Anleihen anwenden.

Die quantitativen Rentenfonds der Deka zielen darauf ab, durch eine systematische Auswahl von Anleihen ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis mit integrierter Risikokontrolle zu entwickeln. Dabei werden langfristige, fundamentale Zusammenhänge analysiert, um Renditeniveaus und Veränderungen von Spreads zu prognostizieren. Das quantitative Rentenmanagement der Deka Investment unterscheidet Alpha- und Risikofaktoren:

  • Mit Alpha-Faktoren werden Risiken bewusst und kontrolliert eingegangen, um langfristig Faktorprämien zu vereinnahmen. Alpha-Faktoren werden in den Faktor-Clustern „Value“ und „Momentum“ gebündelt. Diese Faktoren entscheiden über das Gewinnpotenzial der Rentenanlage.
  • Mit Risiko-Faktoren werden Risiken im Fonds überwacht und nachhaltig reduziert. Risiko-Faktoren werden in den Faktor-Clustern „Quality“ und „Size“ gebündelt. Diese Faktoren sollen das Verlustpotenzial der Rentenanlage begrenzen.

In „Faktorensuche für die Rendite“ beschreibt Dr. Ulrich Neugebauer, Leiter Quantitatives Asset Management und ETFs bei der Deka Investment, die durchaus komplexe Übertragung der Aktienfaktoren auf die Welt der Anleihen näher. Weitere Details zu den quantitativen Rentenfonds von Deka Investment finden Sie hier.

Der menschliche Faktor

Die quantitativen Modelle und digitalen Ansätze finden durch die Experten der Deka Anwendung. Diese überprüfen die Entscheidungen der Faktormodelle, setzen Investmententscheidungen um und sind für die Rendite der Portfolios verantwortlich.

Verlässliches Portfoliomanagement

Im Deka-Fondsmanagement arbeiten 43 Investmentspezialisten an der Entwicklung, Optimierung, Überwachung und Validierung der Faktormodelle. Diese integrieren die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem IQ-KAP, dem Privaten Institut für quantitative Kapitalmarktforschung der DekaBank, in die quantitativen Entscheidungsprozesse. Das Institut wurde 2013 als Forum für Wissenschaftler und Praktiker gegründet und hat als zentrale Aufgabe, die quantitative Kapitalmarktforschung mit Hochschulen und Partnern zu ermöglichen.

Investmentprozess und Risikomanagement

 

Stringente Prozesse und überschaubare Teams erlauben es, Investmententscheidungen der Modelle schnell zu überprüfen und effizient umzusetzen. Die Portfoliomanager überwachen die Performance- und Risikoparameter der Portfolios permanent. Die stetige Erfolgsanalyse der Portfolios erlaubt dabei die permanente Optimierung der Modelle.

Individuelle Kundenbetreuung

Das quantitative Fondsmanagement bietet institutionellen Investoren vielseitige Möglichkeiten, um ihre Marktmeinungen und Anlagestrategien umzusetzen. Vor jedem Einsatz der Modelle bedarf es jedoch der Ermittlung des Status quo, der Strategieentwicklung und der Implementierung der kundenspezifischen Anforderung. Das Team von Deka Investment steht Investoren zur Beratung und Präsentation der quantitativen Fondskonzepte zur Verfügung. Diese Ansätze ermöglichen es, in einem komplexen und dynamischen Marktumfeld attraktive Ertragschancen automatisiert herauszufiltern und effizient in Anlagestrategien umzusetzen. Nähere Details zum Angebot für VAG-Anleger, Vorsorgeeinrichtungen, den öffentlichen Sektor, Stiftungen, und Family Offices finden Sie hier.


Weitere Informationen zu den quantitativen Produkten der Deka finden Sie hier.

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 276 Mrd. Euro (per 31.12.2018) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapier¬geschäft aus.

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 139 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

Kontakt

Deka Institutionell – Vertriebsservice
+49 (0) 69 71 47 - 11 17
deka-institutionell@deka.de 

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60325 Frankfurt und unter www.deka.de, erhalten.

Faktorensuche für die Rendite

Im Aktienbereich ist Faktor-Investing schon seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Dieser Ansatz hat längst einen festen Platz in den Anlagestrategien vieler institutioneller Investoren gefunden. Für Dr. Ulrich Neugebauer, Leiter Quantitatives Asset Management und ETFs bei der Deka Investment, war die Übertragung dieser Strategie auf das Anleihesegment ein logischer Schritt. Denn es gibt auch für die Rentenseite Faktoren, die wesentliche Risiko- und Ertragseigenschaften erklären und nutzbar machen.

Die Deka nutzt quantitative Anlagestrategien schon seit über 20 Jahren. Der Ansatz der Deka zum quantitativen Portfoliomanagement ist bei institutionellen Investoren beliebt. Dies liegt nach Ansicht von Dr. Ulrich Neugebauer zum einen an der hohen Transparenz des Ansatzes. „Da es systematische Ansätze sind, die stets nach dem gleichen Muster funktionieren, ist es möglich, dem Kunden genau zu erklären, was man in welchen Situationen wie machen wird“, erläutert Neugebauer. Zum anderen bieten diese Ansätze die Möglichkeit zur Stildiversifikation. Wer bereits auf einen traditionellen Ansatz vertraut, kann diesen mit einem Quant-Ansatz ergänzen und sein Portfolio zusätzlich diversifizieren. Ein Weg, den auch die Kunden der Deka zunehmend einschlagen.

Durch Faktor-Investing können Investoren flächendeckend und systematisch Renditechancen erschließen. Faktoren sind ausgewählte Kennzahlen, die helfen, Risiko- und Ertragseigenschaften eines Unternehmens und seiner Emissionen zu analysieren und zu bewerten erklärt Neugebauer. Der gesamte Markt wird dabei analytisch abgedeckt. Um dies tun zu können, kommen Algorithmen zum Einsatz, die in der Lage sind, größere Datenmengen schnell auszuwerten.

„Zwar wurde dieses Thema auf der Aktienseite schon intensiv bearbeitet, das gilt aber nicht für Anleihen“, sagt Neugebauer. „Da stehen wir auf der akademischen wie auf der praktischen Seite verglichen mit Aktien eher noch am Anfang.“ Daher beschäftigt sich die Deka damit, herauszufiltern, welche Charakteristika zu einem besseren Risikoprofil im Anleihebereich führen.

Factor-Investing bei Corporate Bonds

„Es gibt zusätzliche Treiber wie Illiquidität, Kreditrisiken und Laufzeitrisiken, aber es gibt auch Faktoren, die denen auf der Aktienseite ähneln“, erklärt Neugebauer. Die üblichen Faktoren wie Value, Momentum, Qualität, Low Volatility und Size eignen sich auch für den Anleihebereich. „Wir haben schon festgestellt, dass sich mit diesen Faktoren auch bei Renten gute Ergebnisse erzielen lassen“, erläutert Neugebauer. Eins zu eins lässt sich der Einsatz der Faktoren aber nicht übertragen. Vielmehr ist es so, dass Aktie und Unternehmensanleihe zwar von den gleichen Fundamentalfaktoren abhängen, aber doch zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Deshalb können sich Aussagen, die auf der einen Seite gelten, auf der anderen komplett umdrehen.

So stellt sich die Frage, was Qualität bei Unternehmensanleihen ist. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Bilanzrelationen, die herangezogen werden können, um diesen Faktor zu beurteilen. Diese können bei Anleihen aber eine ganz andere Bedeutsamkeit haben als bei Aktien. Noch komplexer wird es, wenn es um einzelne Anleihesegmente geht. „Die klassischen Aktienfaktoren haben bei Titeln aus dem Investment-Grade-Bereich nämlich eine geringere Erklärungskraft als bei Hochzinspapieren, die stärker an Unternehmensrisiken hängen“, sagt Neugebauer. Das hat Auswirkungen auf die Rolle der jeweiligen Faktoren. Nehmen wir wieder das Beispiel Qualität. Da bei High-Yield-Bonds idiosynkratische Risiken, die Risiken also, die im Unternehmen selbst lauern, von großer Bedeutung sind, muss der Faktor Qualität hier eine prominente Rolle spielen.

Das aber gilt nur eingeschränkt für den Investment-Grade-Bereich. Hier hat das Team der Deka festgestellt, dass immer höhere und bessere Qualität am Ende nichts bringt. „Natürlich spielt Qualität eine Rolle, um böse Überraschungen zu vermeiden. Aber ab irgendeinem Punkt werden Sie mit einem solchen Portfolio dann nichts mehr verdienen“, so Neugebauer. Stattdessen werden diese Anleihen in ihrer Entwicklung sehr viel stärker vom Gesamtmarkt beeinflusst. Es gilt also, die richtige Balance zu finden.

Das gilt auch für andere Faktoren. Zum Beispiel für das Preis-Momentum: Weist eine Anleihe ein starkes Momentum auf, dann fällt deren Rendite. Im Verhältnis zu anderen Bonds kann sie damit unattraktiv werden. Oder für den Faktor Size: Während dieses Charakteristikum bei Aktien die Marktkapitalisierung ist, bemisst es sich auf der Anleiheseite aus der Summe der ausstehenden Bonds. Damit aber können Investoren hohe Risiken eingehen. So kann ein Unternehmen nur eine ausstehende Anleihe haben, aber bei Banken hoch verschuldet sein. Deshalb ist es besser, auf die Gesamtverschuldung eines Unternehmens zu schauen.

Optimiertes Rendite-Risiko-Profil

„Da die Prognosen niemals so gut sein können, dass sie den Markt vollständig korrekt vorhersagen, ist es sinnvoll, verschiedene Faktoren einzusetzen, die sich ergänzen und deren Risiken sich ausgleichen, um am Ende ein stabiles Portfolio mit einem stabilen Return herstellen zu können“, erklärt Neugebauer. „Schließlich gibt es keinen Faktor, der in jeder Marktphase gut läuft. Stattdessen geht es darum, dass bestimmte Faktoren wie Size, womit sich Klumpenrisiken vermeiden lassen, oder Qualität in turbulenten Phasen Schutz nach unten bieten, während Value und Momentum Überrenditen liefern können,“ ergänzt Neugebauer. 

Zusätzlich bieten diese Erkenntnisse die Möglichkeit, die Faktoren so zueinander zu gewichten, dass das Gesamtportfolio genau das erfüllt, was ein Kunde haben möchte. Will ein Investor ein Buy-and-hold-Portfolio aus Hochzinsanleihen, dann ist entscheidend, dass keine der Anleihen ausfällt. Dem Faktor Qualität käme in diesem Fall die entscheidende Funktion zu. Steht für einen Investor dagegen die Erzielung einer bestimmten Rendite im Vordergrund, dann geht dies über das Ausnutzen von Opportunitäten, die sich am Markt bieten. In diesem Fall könnte der Schwerpunkt bei Faktoren wie Momentum oder Value liegen. Ist das Ziel eine aktive Strategie, die langfristig den Markt schlägt, sind die Faktoren Value und Momentum entscheidend bei der Zusammenstellung des Portfolios.

So lassen sich die Ergebnisse der Forschung einerseits dazu nutzen, individuelle Mandate zu optimieren. Andererseits lassen sich damit aber auch konkrete Produkte kreieren, die langfristig ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis bieten als der breite Markt. Ein Beispiel ist der im Herbst 2017 aufgelegte Deka-MultiFactor Global Corporates HY. „Dort stecken die Ergebnisse unserer Forschung in den Investitionsentscheidungen, die bei diesem Fonds getroffen werden“, erläutert Neugebauer. Konkret heißt das: Mit dem Einsatz der für Unternehmensanleihen passenden Faktoren und der optimalen Gewichtung dieser Faktoren zueinander soll das Rendite-Risiko-Profil gegenüber herkömmlichen Ansätzen verbessert werden.


Weitere Informationen zu den Deka Quant-Produkten finden Sie hier.

Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von 
rund 276 Mrd. Euro (per 31.12.2018) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots 
ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapier­geschäft aus.

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 139 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

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"Nachhaltigkeit ist für alle Anleger interessant"

Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien wird in unterschiedlichen Produktlösungen und -ausprägungen angeboten. Auch für nachhaltige Investments ist es wichtig, den richtigen Asset Manager und die für das jeweilige Marktumfeld passende Asset Allocation auszuwählen. Lorne Campbell und Michael Schmidt, beide von der Deka, im altii Interview zu nachhaltigen Investments.

altii: Der Markt für nachhaltige Investments wächst seit Jahren dynamisch, insbesondere bei institutionellen Anlegern. Warum?

Michael Schmidt: Institutionelle Anleger setzen in ihrem Portfoliomanagement nicht nur deshalb verstärkt auf nachhaltige Ansätze, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und ihre Reputation zu schützen oder zu fördern. Zunehmend im Fokus steht die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten als Element eines verbesserten Risikomanagements, so dass insbesondere extreme Ereignisrisiken vermieden werden können.

altii: Welche Dienstleistungen bietet die Deka ihren institutionellen Kunden im Bereich Nachhaltigkeit an?

Lorne Campbell: Wir unterstützen institutionelle Kunden individuell – vom Consulting über die Portfolioallokation und das Management bis hin zum Reporting. Dank gebündeltem Fachwissen und langjähriger Erfahrung mit verschiedenen Investmentprofilen sind unsere Experten in der Lage, die speziellen Anforderungen institutioneller Anleger mit sinnvollen Lösungen zu unterlegen und gleichzeitig die Auswirkungen auf das Portfolio zu überprüfen.

Schmidt: Das Leistungspaket wird abgerundet durch Corporate-Governance-Angebote wie die Stimmrechtsausübung bei Hauptversammlungen von börsenorientierten Unternehmen und unseren weitergehenden Engagement-Ansatz. Dabei nutzen wir unsere ca. 1.600 Unternehmenskontakte pro Jahr, um im direkten Gespräch mit Vorständen und Aufsichtsräten ESG-Themen zu adressieren.

altii: Gibt es Kunden die glauben, dass nachhaltige Investments mit Renditeverzicht einhergehen müssen?

Campbell: Diese Anleger gibt es zwar noch, aber es werden immer weniger. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass nachhaltige Investments und Rendite sich nicht ausschließen müssen. Beispiele finden sich etwa beim Center for Corporate Responsibility and Sustainability an der Universität Zürich oder der Harvard Business School und der London School of Business. Das spricht sich herum. Aber auch für nachhaltige Investments ist wichtig, den richtigen Asset Manager und die für das jeweilige Marktumfeld passende Asset Allocation auszuwählen.

altii: Sind nachhaltige Anlagen nur für Großinvestoren wie Pensionskassen und Versicherungen interessant?

Schmidt: Nachhaltigkeit ist für alle Anleger interessant. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ist ein wirksames Instrument der Risikosteuerung – und wird in unterschiedlichen Produktlösungen und -ausprägungen angeboten. Das reicht vom Sparplan in einem nachhaltigen Fonds ab 25 Euro im Monat über Publikumsfonds für institutionelle Anleger wie z.B. Stiftungen, wo ab Anlagebeträgen von 25.000 oder 50.000 Euro passende Anlagekonzepte realisiert werden können.

altii: Wie legen institutionelle Investoren in Nachhaltigkeit an? Um welche Produkte geht es dabei?

Campbell: Wir helfen unseren Kunden, den geeigneten Nachhaltigkeitsansatz zu finden und diesen umzusetzen, wobei insbesondere Fonds vielschichtige Gestaltungs-Möglichkeiten eröffnen. Es beginnt mit der Definition dessen, was ein Kunde unter Nachhaltigkeit versteht. Unser Angebot reicht hier von der Beratung bei der Formulierung und reicht über die Operationalisierung einer Nachhaltigkeitsstrategie bis hin zur Umsetzung in Investmentlösungen – seien es Publikums-, Spezialfonds oder aber auch Mandate.

Schmidt: Unsere nachhaltigen Wertpapieranlagen für institutionelle Kunden in Mandaten und Spezialfonds basieren häufig noch auf individuellen Ausschlusskriterien, also dem Verbot bestimmter Investments wie Waffen, Arbeits- oder Menschenrechtsverletzungen. Wir nutzen dabei die Ergebnisse renommierter ESG-Research-Anbieter und ergänzen dieses mit Research unserer Analysten. Durch den laufenden Abgleich wird sichergestellt, dass nur Wertpapiere in den Portfolios gehalten werden, die nach den für den Fonds definierten Nachhaltigkeitskriterien investierbar sind. Für alle von uns gemanagten Fonds gilt: Investitionen in Hersteller von Cluster-Munition, Anti-Personen-Minen, Handfeuerwaffen und Grundnahrungsmittel sind verboten.

altii: Müssen sich Unternehmen nicht stärker anpassen? Etwa indem ökologische und soziale Aspekte sowie eine verantwortungsvolle Unternehmensführung stärker im Bewusstsein der Verantwortlichen verankert werden?

Campbell: Unbedingt. Das sich ändernde Umfeld verlangt definitiv Anpassungen bei den Unternehmen. Aber dadurch eröffnen sich auch neue Chancen: Unternehmen, die hier vorbildlich handeln, können nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung punkten und ihre Reputation steigern, sondern auch qualifiziertes Personal gewinnen sowie den Ressourcenverbrauch reduzieren. Darüber hinaus lassen sich ganz konkret Finanzierungskosten senken und neue Investorengruppen erschließen.

altii: Wie geht die Deka damit um bei den Unternehmen, in die sie das Geld der Anleger investiert? Fordert sie Nachhaltigkeit ein, etwa bei Auftritten auf Hauptversammlungen?

Schmidt: Ja. Investoren haben nicht nur die Möglichkeit, sondern auch die Pflicht, Einfluss zu nehmen. Nicht zuletzt deswegen will etwa die Europäische Kommission die langfristige Einbeziehung der Aktionäre fördern – Stichwort: EU-Aktionärsrechterichtlinie. Das Stimmrecht ist eines der wertvollsten Rechte des Aktionärs und verpflichtet zu einem verantwortungsvollen Umgang damit. Dementsprechend ist die Hauptversammlung eines börsennotierten Unternehmens für Anteilseigner einer der wichtigsten Anlässe, um Kritik zu äußern und Veränderungen zu fordern – gerne mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung für das betreffende Unternehmen.

altii: Die „Prinzipien für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren“ (Principles for Responsible Investment, PRI) ist mittlerweile eine der bedeutendsten Investoreninitiativen. Die Deka war 2012 eine der ersten deutschen Fondsgesellschaften, die sich zu diesen Prinzipien bekannt haben. Was war der Grund?

Schmidt: Mit diesem Abkommen verpflichten sich institutionelle Investoren, nachhaltig und im Sinne der Gesellschaft verantwortungsbewusst zu agieren. Für unsere Kunden werden Themen aus den Bereichen Umwelt und soziale Verantwortung zunehmend wichtiger. Diese gestiegenen Anforderungen haben wir in unseren Prozessen implementiert und wollten mit der Unterzeichnung zeigen, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll zu investieren.

Campbell: Darüber hinaus haben wir als DekaBank unsere Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit von spezialisierten Nachhaltigkeits-Ratingagenturen bewerten lassen. Auf Basis umfassender Kriterienkataloge haben sie der DekaBank auch im jüngsten Berichtsjahr 2017 wieder ein im Branchenvergleich überdurchschnittliches Aktivitätsniveau bescheinigt. Dabei hat etwa die internationale Agentur Sustainalytics ihre Bewertung der Qualität des Nachhaltigkeitsmanagements der DekaBank im Berichtszeitraum deutlich nach oben gesetzt. Von Sustainalytics erhält die DekaBank im aktuellen Rating 83 von 100 möglichen Punkten und wird von der Agentur erstmals als „Leader“ eingestuft. Damit erreicht sie Rang 11 von 332 insgesamt gerateten Banken weltweit. Unter den nicht-börsennotierten Banken kommt die DekaBank auf einen hervorragenden 2. Platz†.

Schmidt: MSCI ESG, die auf Nachhaltigkeitsrankings spezialisierte Sparte von MSCI, bewertet die Qualität des Nachhaltigkeitsmanagements mit einem sehr guten AA-Rating. Die DekaBank erreicht damit Rang 10 unter den insgesamt 133 analysierten Banken. Von ISS oekom wird die DekaBank mit dem begehrten oekom Prime-Status ausgezeichnet. Er wird ausschließlich an Banken vergeben, die die strengen Anforderungen der Agentur an die Qualität des Nachhaltigkeitsmanagements umfassend erfüllen. Mit einem Rating von C+ erreicht die Deka-Gruppe unter den insgesamt 82 analysierten Banken eine Top 10-Platzierung. Imug testierte der DekaBank in ihrem „Sustainability Rating“, welches die Nachhaltigkeitsleistung des Gesamtunternehmens bewertet, im März 2018 mit „positiv / B“, eine Verbesserung um zwei Stufen. Zudem erreicht die Deka-Gruppe im imug-Rating bei unbesicherten Anleihen, öffentlichen Pfandbriefen und Hypothekenpfandbriefen im Branchenvergleich überdurchschnittliche Bewertungen1.

altii: Warum sollten sich heute nicht nur institutionelle, sondern auch Privatanleger eine breitere Sicht bei ihren Anlageentscheidungen haben?

Schmidt: Man kann mit seiner Geldanlage zur Erreichung der Klimaziele oder einer nachhaltigen Entwicklung insgesamt beitragen – und zwar auch ohne Renditeverzicht, denn teilweise ergeben sich sogar Wachstumschancen aus neuen Geschäftsmodellen. Nicht zuletzt sollte man aus der Verantwortung für kommende Generationen heraus einen Beitrag leisten für deren Wohlstand in einer lebenswerten Umwelt. Oder wie es der französische Präsident Emmanuel Macron formulierte: „Make our planet great again!“


1) Stand: MSCI, 12.5.2017; sustainalytics: 12.10. 2017; oekom: 28.02.2018; imug: 28.02.2018 (Öffentliche Pfandbriefe positive B; uncovered bonds neutral CC; Hypothekenpfandbriefe positive BB)

Über DEKA

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 288 Mrd. Euro (per 30.06.2018) sowie rund 4,5 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wert­papiergeschäft aus. 2018 feiert die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Über Michael Schmidt, CFA

Herr Schmidt ist Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investments GmbH. Der Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt leitet den Bereich Asset Servicing & Alternative Investments. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Privatfonds GmbH und Leiter Portfoliomanagement Aktien, nachdem er im Asset Management der Deutschen Bank das Portfoliomanagement Aktien für Institutionelle Kunden verantwortete

Über Lorne Campbell

Herr Campbell leitet seit August 2016 den Bereich Vertrieb Institutionelle Kunden der Deka-Gruppe. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung und ist als Partner und Berater institutioneller Investoren im In- und Ausland tätig gewesen. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von Schröder Münchmeyer Hengst & Co. über Cheuvreux de Virieu zur Credit Suisse, bei der er zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung in Deutschland das Aktiengeschäft leitete.

Kontakt

Frank Salchow
Produktservice Institutionelle Kunden

+49 69 7147 3362

deka-institutionell@deka.de

Die Wesentlichen Anlegerinformationen, die Verkaufsprospekte und die Berichte erhalten Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter http://www.deka.de.

Investmentkonzepte mit Perspektive – für Ihre Anlagebedürfnisse und die Gesellschaft

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass sozial, ethisch und ökologisch orientierte Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Portfolios langfristig besser oder zumindest gleich gut abschneiden. Die Deka berät Investoren umfassend – bei der Definition individueller Nachhaltigkeitskriterien und deren Umsetzung in der Wertpapieranlage. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage baut die Deka ihr Angebot nachhaltiger Publikumsfonds kontinuierlich aus.

Nachhaltigkeit im Portfolio - Den passenden Rahmen finden

Nachhaltig Werte zu schaffen, die den eigenen Überzeugungen entsprechen, ist nicht nur das Credo vieler Unternehmer und Stifter, die sich gesellschaftlich engagieren und über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Auch private Anleger und institutionelle Investoren setzen immer stärker auf das Thema Nachhaltigkeit. Rendite allein reicht ihnen nicht mehr.

Die Deka ist der festen Überzeugung: Nachhaltiges Handeln verringert nicht nur unternehmerische und gesellschaftliche Risiken, sondern eröffnet auch Chancen auf Wachstum und Wertsteigerung.

Neue Chancen auf Wachstum und Wertsteigerung

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass sozial, ethisch und ökologisch orientierte Anlagen im Vergleich zu herkömmlichen Portfolios langfristig besser oder zumindest gleich gut abschneiden. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar, hier einige Beispiele:

  • Nachhaltiges Wirtschaften steigert langfristig den Wert des Unternehmens.
  • Gut geführte Mitarbeiter sind motivierter; weniger Arbeitsunfälle erhöhen die Firmenleistung.
  • Soziales Engagement etwa gegen Kinderarbeit stärkt das Image beim Verbraucher.
  • Weniger Energieverbrauch senkt die Kosten.
  • Das Risikomanagement wird durch die Identifizierung und Vermeidung von Risiken verbessert.

Den individuellen Rahmen finden 

Dreh- und Angelpunkt bei der Entscheidung für ein nachhaltiges Portfolio ist das eigene Selbstverständnis des jeweiligen Anlegers. Jeder Investor muss für sich ein passendes Vorgehen wählen. Dies kann z.B. von Impact Investing über Ausschlüsse von bestimmten Sektoren oder Geschäftspraktiken bis zur Ausübung von Stimmrechten oder eine Kombination unterschiedlicher Nachhaltigkeitsansätze sein. 

Die Motive für ein nachhaltiges Investment sind so unterschiedlich wie die Investoren selbst: Ob aus ethischen Gründen, um soziale Aspekte zu betonen, stärker auf die Umwelt zu achten oder Reputationsrisiken zu vermeiden – die Deka hilft dabei, für jeden Bedarf den passenden Umsetzungsweg zu finden.

Individuelle Beratung - Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten

Wer seine Anlagestrategie auf Nachhaltigkeit ausrichten will, sollte sich den Rat erfahrener Experten suchen. Die Deka berät Investoren umfassend: bei der Definition individueller Nachhaltigkeitskriterien, der Festlegung des Anlageuniversums sowie bei der Optimierung bestehender Portfolios.

Die Deka unterstützt institutionelle Investoren dabei, eine individuelle Nachhaltigkeitslösung zu entwickeln und umzusetzen. Das Dreieck Rendite, Risiko und Liquidität wird durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit zum Viereck.

Vom Kundenwunsch zu den Anlagekriterien

Die wesentlichen Entscheidungskriterien liegen in den Interessen und Präferenzen der Kunden. Die Deka berät und unterstützt Investoren umfassend mit einem Team von über 20 Nachhaltigkeitsexperten. Dank des gebündelten Fachwissens und der langjährigen Beratungs- und Umsetzungserfahrung sind die Experten der Deka in der Lage, die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse institutioneller Investoren mit sinnvollen Anlagelösungen umzusetzen.

Diversifikation erreichen trotz reduzierter Anlageuniversen

Die gewünschten Nachhaltigkeitsfilter verändern das Anlageuniversum – in manchen Fällen marginal, in anderen grundlegend. Deshalb wird nach einer umfassenden Analyse des Nachhaltigkeitsansatzes zunächst das mögliche Investmentuniversum definiert und die erforderlichen Portfolioveränderungen simuliert. Wichtig ist dabei, dass trotz aller Einschränkungen eine ausreichende Diversifikation erreicht wird.

Transparenz und Verantwortung - Die Deka als nachhaltiges Unternehmen

Wer Kunden zu nachhaltigen Investments rät, sollte sie selbst bei diesem Themenkomplex gut aufgestellt sein. Die führenden Ratingagenturen im Bereich Nachhaltigkeit – ISS-oekom, imug oder sustainalytics – bewerten die Deka in dieser Hinsicht überdurchschnittlich positiv.

Nachhaltig aus Überzeugung

Das nachhaltige Handeln der Deka fördert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und schafft damit zusätzlichen Mehrwert für Eigentümer, Kunden und Mitarbeiter. 2012 hat die Deka die Prinzipien der Vereinten Nationen für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren unterzeichnet (United Nations Principles for Responsible Investment, PRI) und sich damit verpflichtet, nachhaltig und im Sinne der Gesellschaft verantwortungsbewusst zu agieren. 

Selbstbeschränkung in der Produktgestaltung

Generell schließt die Deka für ihre gesamte Produktpalette Investments in Unternehmen aus, die Anti-Personen-Minen oder Cluster-Munition herstellen. Zudem emittiert die Deka keine Produkte, welche die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln abbilden.

Nachhaltige Publikumsfonds - Gezielt und diversifiziert investieren

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage baut die Deka ihr Angebot nachhaltigerPublikumsfonds kontinuierlich aus. Mittlerweile umfasst das Produktportfolio ein breit gefächertes Angebot von Aktienfonds, Mischfonds und Rentenfonds, sowie einen ETF. Ob bei Aktien oder Anleihen – die Auswahl der potenzialstarken Einzelwerte aus dem Anlageuniversum ist der maßgebliche Performancetreiber. Das bedeutet: Jeder Einzeltitel hat die Nachhaltigkeitsexperten fundamental überzeugt.

Großes Volumen nachhaltiger Fonds

Bereits seit 2009 bietet die Deka nachhaltig ausgerichtete Fonds für institutionelle und private Anleger an. Per Ende 2017 lag das verwaltete Volumen der Deka Investment GmbH bei knapp 11 Mrd. Euro. 

Seit August 2015 können Investoren mit dem Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit UCITS ETF, dem ersten nachhaltigen ETF der Deka, gezielt in nachhaltige Unternehmen aus dem Euroraum investieren. Der zugrunde liegende Index besteht aus Firmen, die großes Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance zeigen. Seit Dezember 2015 ergänzt Deka-Kirchen Balance das Produktangebot.


Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

Quant-Lösungen nach Maß: Passgenaue Produkte für jeden Investorentyp

Das quantitative Fondsmanagement der Deka bietet institutionellen Investoren vielseitige Möglichkeiten, um ihre Marktmeinungen und Anlagestrategien umzusetzen. Durch die modulare Ausgestaltung der Produkte lassen sich für jede Kundengruppe individuelle Lösungen konzipieren. Das Spektrum reicht von benchmarkorientierten Anlagekonzepten bis hin zu der Globalen taktischen Asset Allocation (GTAA). Dazu kommen fundamental quantitative, trendfolgebasierte oder auch ausschließlich risikosteuernde Strategien zum Einsatz.

VAG-Anleger

Cleverer in globale Anleihen investieren

Speziell für VAG-Anleger sind die vier Deka-MultiFactor Rentenfonds konzipiert. Das Besondere dabei: Der quantitative Ansatz der Deka wird mit einem faktorbasierten Anleihen-Management kombiniert und bietet so einen entscheidenden Mehrwert. Dank einer breiten Streuung über Länder, Regionen, Emittenten, Ratings und Faktoren besteht ein hoher Diversifikationsgrad. Die Fonds sind so ausgestaltet, dass sie den Anforderungen der Anlageverordnung entsprechen (VAG-Konformität). Die Rentenfondsserie richtet sich somit unter anderem an Solvabilität-I-Anleger wie Pensionskassen, Versorgungswerke oder Zusatzversorgungskassen. Alle Fonds sind durch flexible Allokations- und Selektionsentscheidungen gekennzeichnet. Die einzelnen Titel werden anders als bei Anleiheindizes nicht nach der Marktkapitalisierung, sondern nach Faktoren ausgewählt. So entsteht ein Risikomix mit geringeren Drawdowns und die Kapitalseite des Investors kann geschont werden.

Vorsorgeeinrichtungen

Risiko-Overlay schützt vor Drawdowns

Für Vorsorgeeinrichtungen entwickelt das Quant-Team der Deka vor allem modulare, maßgeschneiderte Konzepte, die auf einem risikokontrollierten Investmentprozess basieren. Die Kapitalsammelstellen bevorzugen dabei Lösungen mit wenig Rückschlagpotenzial, der Kapitalerhalt steht im Mittelpunkt. Zumeist geht es darum, für die einzelnen Assetklassen beziehungsweise ein bestehendes Portfolio ein Risiko-Overlay zu entwickeln. Damit können Anleger die Risiken im Portfolio kontrollieren und steuern. Und es bietet die Chance, Diversifikationsvorteile zwischen verschiedenen Anlageklassen und -strategien zu nutzen und so das Risikobudget am Kapitalmarkt effizienter einzusetzen.

Daneben nutzen die Vorsorgeeinrichtungen häufig auch ein quantitatives Rentenkonzept der Deka, das auf einem Total-Return-Ansatz fußt. Der Vorteil: Durch den Total-Return-Ansatz können verschiedene Ertragsquellen risikokontrolliert und benchmarkfrei genutzt werden. Dabei gilt der Grundsatz: Werterhalt vor Liquidität vor Rendite.

Öffentlicher Sektor

Konservativer Mischfonds hat Risiken stets im Blick

Der Deka-Kommunal Euroland Balance hat sich für Anleger aus dem öffentlichen Sektor bewährt. Der Mischfonds, der an die Vorgaben der Gemeindehaushaltsverordnung des Landes Baden-Württemberg angepasst ist, spricht sehr sicherheitsbewusste Anleger an. Die Anlagepolitik ist entsprechend konservativ und auf die restriktiven Vorgaben ausgerichtet. Entscheidend ist auch hier die quantitative Steuerung, die sowohl makro- als auch mikroökonomische Entwicklungen berücksichtigt.

Ziel ist es, unter Berücksichtigung der definierten Risikovorgaben einen maximalen Return zu erzielen und größere Kursschwankungen zu vermeiden. Für alle im Anlageuniversum befindlichen Märkte werden dazu regelmäßig Prognosen für die wahrscheinlichste Wertentwicklung sowie Risiken auf Basis mathematischer Modelle erstellt. Der Fonds wird von den Kölner Wirtschaftsprüfern Rödl & Partner fortlaufend im Hinblick auf seine Transparenz zertifiziert.

Stiftungen

Benchmarkfrei und quantitativ statt einseitige Renten-Ausrichtung

Auch für Stiftungen sind quantitative Investmentlösungen eine gute Alternative für die häufig zu einseitige Ausrichtung des Portfolios auf Renten. Sinnvoller ist eine dynamische Allokationssteuerung, bei der das Verhältnis aus Renten- und Aktieninvestments je nach Marktumfeld gesteuert wird. Die Strategie ist darauf ausgerichtet, Risikoprämien an verschiedenen Kapitalmärkten zu vereinnahmen und gleichzeitig stetige Ausschüttungen sowie eine stabile Wertentwicklung zu ermöglichen. Ein Ergebnis der engen Kooperation der Deka mit den Stifterverbänden ist der Deka Institutionell Stiftungen: eine Vermögensverwaltung in einem Produkt speziell für kleinere Stiftungen. Deka Institutionell Stiftungen ist ein benchmarkfreies, quantitatives Anlagekonzept mit einer aktiven Risikosteuerung. Das Ziel ist eine attraktive Rendite bei gleichzeitiger Einhaltung eines ausgewogenen Risikoprofils und Berücksichtigung der speziellen Anforderungsprofile von Stiftungen. Den Anlageschwerpunkt bilden Renten und je nach Marktlage Aktien, um von Kurssteigerungen und Dividenden zu profitieren.

Family Office

Hohe Transparenz durch aussagekräftiges Reporting

Das Deka-Quant-Team unterstützt Family Offices vor allem in den Kompetenzfeldern Vermögensanlage und Asset Allocation. Anders als Versicherungen oder Versorgungswerke sind Family Offices zwar nicht an regulatorische Vorgaben gebunden. Doch die Regulierung durch MiFID II, unter anderem die Offenlegung der Kostenstruktur, erhöht für die Verantwortlichen den administrativen Aufwand enorm. Eine Lösung sind quantitativ gemanagte Publikumsfonds. Der Deka-GlobalOpportunities Plus1 etwa weist ein ausgewogenes Risikoprofil auf und kann den Family Offices als Aktiensubstitut dienen. Außerdem sind neben Spezialfonds auch zunehmend Nachhaltigkeitsfilter gefragt. Hier besteht die Möglichkeit, über ein fundamental gemanagtes Produkt ein Quant-Overlay aufzusetzen, das gezielt nachhaltige Kriterien berücksichtigt.

Für quantitativ gemanagte Lösungen sprechen gerade bei Family Offices das aussagekräftige Reporting und das detaillierte Performance- und Risikocontrolling, das die gewünschte hohe Transparenz liefert.


Weitere Informationen zu den Deka Quant-Produkten finden Sie hier

Über DEKA
Die DekaBank bildet gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften die Deka-Gruppe. Die Wurzeln der DekaBank reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. Mit einem verwalteten Fondsvermögen von mehr als 208 Mrd. Euro und rund vier Millionen betreuten Depots ist die Deka-Gruppe einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.
Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zur erfolgreichen Implementierung von individuellen Anlagestrategien. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Asset Management finden wir für jede Investmentherausforderung das passende Konzept. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird unser Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG als Kern des Asset Servicing und Verwahrstelle.

Kontakt
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Die wesentlichen Anlegerinformationen, die Verkaufsprospekte und die Berichte erhalten Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank. Oder von der DekaBank, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de 

„Quantitative Rentenstrategien sorgen für disziplinierte Entscheidungen.“

Im Interview mit altii erklärt Dr. Michael Wegener, Leiter der Abteilung Quantitative Renten / Aktien der Deka Investment, den Mehrwert von quantitativem Asset Management als einen alternativen, diversifizierenden Investmentstil, der das Risiko eines institutionellen Rentenportfolios reduzieren kann.

altii: Herr Dr. Wegener, was zeichnet Ihre quantitativen Rentenstrategien aus und wie eigenen diese sich im aktuellen Marktumfeld

Dr. Michael Wegener: Uns ist wichtig, dass unsere auf Langfristigkeit angelegten Strategien möglichst unabhängig vom aktuellen Marktumfeld funktionieren und vor allem auch dann, wenn es anspruchsvoller wird. Aktuell liegt die besondere Herausforderung darin, dass wir mit vielen widersprüchlichen Signalen von Seiten der Politik und der Zentralbanken umgehen müssen. Das erfordert einen besonders disziplinierten Investmentansatz, der keinen Raum lässt für diskretionäre oder gar affektive Entscheidungen. Genau darin liegt eine der Stärken des quantitativen Rentenmanagements: Es ermöglicht, Renditechancen flächendeckend und systematisch effektiv zu erschließen, indem der gesamte Markt analytisch abgedeckt wird. Dafür kommen Algorithmen zum Einsatz, die in der Lage sind, hohe Datenmengen auszuwerten.

altii: Was genau berechnen diese mathematischen Modelle?

Dr. Michael Wegener: In unserem quantitativen Investmentprozess kommen Faktoren zum Einsatz: bei der strategischen Allokation, der Einzeltitelauswahl, der Risikosteuerung, dem Liquiditätsmanagement, den Handelskostenmodellen. Faktoren sind ausgewählte Kennzahlen, die in Gruppen gebündelt werden, um bestimmte Risiko- oder Ertragseigenschaften eines Unternehmens und seiner Emissionen zu analysieren und zu bewerten. Das geht in dieser Form nur mit quantitativen Modellen: Allein das von uns abgedeckte weltweite Universum der Unternehmensanleihen umfasst mehr als 3.000 Emittenten aus 70 Ländern mit über 15.000 Emissionen.

altii: Können Sie uns bitte einige Ihrer Strategien beschreiben und warum gerade ein Investment in diese interessant sein könnte.ein Investment in diese interessant sein könnte.

Wegener: Bleiben wir bei den globalen Unternehmensanleihen: Im Vergleich zu Staatsanleihen bester Bonität bietet dieses Segment im Bereich Investment Grade in der Regel eine höhere Renditechance. Gerade in Zeiten niedriger Zinsniveaus können die Renditechancen dieser Unternehmen eine interessante Anlagealternative darstellen. Aber die Bedürfnisse der Investoren sind sehr unterschiedlich. Wir bieten deshalb auch Strategien für globale High Yield Anleihen und für Emerging Markets Corporates, aber selbstverständlich auch für Staatsanleihen. Der quantitative Prozess aller dieser Strategien ist darauf ausgelegt, ein möglichst breites Portfolio abzubilden. Große, globale Mandate können mehr als 400 Emittenten mit bis zu 1.000 Emissionen umfassen. Anders als bei klassische Ansätze verfolgen wir in unseren Portfolien dabei einen Multifaktoransatz, der sich stark von der Idee der Marktkapitalisierung absetzt. Diese hochdiversifizierten Portfolien sind darauf ausgerichtet im Vergleich zum breiten Markt gute Ertragschancen bei deutlich weniger Klumpenrisiken aufzuweisen. Gleichwohl sollten Anleger beachten, dass eine Anlage in Investmentfonds Kursschwankungen unterliegen kann, die sich auch negativ auf den Wert der Anlage auswirken kann. 

altii: Worin liegen die Vorteile, dem Portfolio keine Benchmark zugrunde zu legen – die Investoren brauchen doch einen Vergleichsmaßstab?

Vergleichsmaßstäbe für die Rendite bieten wir unseren Anlegern schon an. Für die Zusammensetzung des Portfolios spielt dieser Index jedoch nur insofern eine Rolle, als er das Investmentuniversum definiert, nicht aber Gewichtungen vorgibt. Nehmen wir beispielsweise globale Staatsanleihen. In vielen Benchmarks machen allein die USA ein Drittel des Portfolios aus. In anderen Segmenten ist die Situation ähnlich. Das ist aus unserer Sicht wenig ausgewogen. Wir wollen mit unseren Strategien eine Alternative bieten. Entsprechend erfolgt die Portfoliogewichtung bei uns nach Faktor-Eigenschaften und nicht nach Marktkapitalisierung.

altii: Was ist denn wenn die nächste Krise kommt – wie geht es dem Investor dann mit Ihren Strategien?

Wegener: Es gibt immer wieder Krisen an den Finanzmärkten die auch nur schwer zu prognostizieren sind. Letztlich hängt die Robustheit eines Portfolios an einem stringenten, risikokontrollierten Investmentprozess. Kurzfristige Marktschwankungen sind normal, aber es sollten möglichst keine bleibenden Verluste entstehen. Zudem ist es uns sehr wichtig, Drawdowns zu minimieren. Das ist wesentlich für die Rendite und schont die Nerven der Investoren. Um das zu erreichen, setzen wir bei der Auswahl der Emittenten sehr stark auf Qualität und hohe Diversifikation. Wichtig für uns ist, dass ein Emittent in der Lage ist, über den Konjunkturzyklus hinweg seinen Schuldendienst zu leisten.

altii: Was passiert, wenn wie in 2008 die Korrelation der Märkte nahe 100 Prozent steigen –können Ihre Strategien adäquat darauf reagieren?

Wegener: Wir optimieren unsere quantitativen Rentenstrategien seit 2001 – sie konnten sich also in sämtlichen Krisen der 2000er Jahre beweisen, so dass in die Modelle die Erfahrungen aus Finanzkrise, Staatsschuldenkrise, anhaltender Niedrigzinsphase und vieler weiterer Marktereignisse eingeflossen sind. Wichtig ist es, das Portfolio hinsichtlich solcher extremen Ereignisse immer wieder zu stressen. Korrelation ist zwar ein hilfreiches Werkzeug, aber man darf sich bei der Investition nicht nur auf die Ergebnisse von kurzfristigen Risikomodellen verlassen.

altii: Viele institutionelle Investoren bevorzugen nach wie vor Investments in Fixed Income Assets und traditionelle Anlagen. Dürfen diese Investoren Ihre Konzepte erwerben?

Wegener: Anlagegrenzen sind seitens der Regulierung in erster Linie bezüglich bestimmter Assetklassen vorgegeben – für quantitative Strategien gibt es solche per se zunächst einmal nicht. Unsere Rentenstrategien bedienen hochliquide, sehr gängige Marktsegmente, deshalb passen sie sehr gut in die Präferenz der Investoren für Fixed Income Assets. Allerdings werden institutionelle Portfolien meist qualitativ oder diskretionär gemanagt. Hier liegt unser Mehrwert, denn quantitatives Asset Management stellt einen alternativen, diversifizierenden Investmentstil dar, der das Risiko eines institutionellen Rentenportfolios reduzieren kann.

altii: Welche Investment-Vehikel werden von den Investoren bevorzugt?

Spezialfondsmandate sind nach wie vor gefragt, aber viele Investoren interessieren sich auch für institutionelle Publikumsfonds – wir bieten beide Formen an und haben gerade erst eine neue Produktpallette UCITS-Fonds mit Fokus auf die globalen Rentenmärkte lanciert. Institutionelle Publikumsfonds können helfen, den oft großen Block an Rentenpapieren im Portfolio breiter aufzustellen und auch mit kleineren Quoten zum Beispiel im High Yield Segment oder in die Emerging Markets zu investieren. Die Strategien sind zudem VAG-konform ausgelegt, inklusive eines VAG-konformen Reportings. Mit dieser Ausstattung eignen sich diese auch für Pensionskassen, Versorgungswerke und ZVKs.

altii: Was sind Ihre Erwartungen an die Märkte für die kommenden 12 bis 24 Monate – und mit welchen Strategien reagieren Sie darauf?

Wegener: Wir gehen weiterhin von einem robusten Wachstum der Weltwirtschaft aus. Das Zinsniveau wird in unserem Basisszenario weiterhin niedrig bleiben und nur moderat steigen. Risiken sehen wir insbesondere von politischer Seite. Gute Anlagemöglichkeiten bieten sich aus meiner Sicht weiterhin im Markt für globale Unternehmensanleihen. Je nach Risikobudget können dazu selektive Beimischungen aus dem High Yield oder auch Emerging Market Segment interessant sein.


Über Dr. Michael Wegener
Dr. Michael Wegener ist seit 2004 für die Deka Investment tätig. 2014 übernahm er die Leitung der Abteilung Quantitative Renten / Aktien nachdem er bereits 7 Jahre die Gruppe Quantitative Renten leitete. Er verantwortet die Entwicklung von Anlagestrategien und Risikomanagement-systemen, deren Umsetzung in Publikums- und Spezialfonds sowie die Betreuung institutioneller Anleger. Dr. Wegener ist Verfasser von wissenschaftlichen Artikeln zu Themen der Kapitalmarkttheorie und Statistik sowie als Referent tätig.

Über DEKA
Die DekaBank bildet gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften die Deka-Gruppe. Die Wurzeln der DekaBank reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. Mit einem verwalteten Fondsvermögen von mehr als 208 Mrd. Euro und rund vier Millionen betreuten Depots ist die Deka-Gruppe einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.
Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen zur erfolgreichen Implementierung von individuellen Anlagestrategien. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Asset Management finden wir für jede Investmentherausforderung das passende Konzept. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird unser Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG als Kern des Asset Servicing und Verwahrstelle.

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Frank Salchow
Produktservice Institutionelle Kunden
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deka-institutionell@deka.de

Die wesentlichen Anlegerinformationen, die Verkaufsprospekte und die Berichte erhalten Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank. Oder von der DekaBank, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de

Nachhaltig bessere Renditen, Sharpe Ratios und geringere Drawdowns

Mit den „Deka-MultiFactor Rentenfonds“ hat die Deka eine Rentenfondsserie für institutionelle Investoren aufgelegt, die anhand eines quantitativen faktorbasierten Ansatzes gesteuert werden. Die Deka erweitert hiermit ihr quantitativ gemanagtes Produktportfolio für institutionelle Investoren um vier international investierende Rentenfonds: „Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates“, „Deka-MultiFactor Global Corporates“, „Deka-MultiFactor Global Corporates High Yield“ und „Deka-MultiFactor Global Government Bonds”.

Die neu aufgelegten, währungssicheren Produkte kombinieren ein faktorbasiertes Anleihen-Management mit dem bewährten quantitativen Rentenansatz der Deka, bei dem Investitionsentscheidungen auf erprobten mathematisch-statistischen Modellen basieren. Ziel ist es, nachhaltig bessere Renditen, Sharpe Ratios und geringere Drawdowns als der Markt zu erreichen. Gleichwohl können Wertschwankungen, die sich auch negativ auf den Wert des Investments auswirken, nicht ausgeschlossen werden.

Als einer der größten Anbieter in Europa im Bereich des quantitativen Fondsmanagements verwaltet die Deka rund 45 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2017).

Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen von Ausstellern aus Schwellenländern. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Corporates

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens BB- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Corporates High Yield

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Government Bonds

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Staatsanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).


Deka-MultiFactor Rentenfonds finden Sie auf deka-institutionell.de.

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Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen  Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

Nachhaltig bessere Renditen, Sharpe Ratios und geringere Drawdowns

Mit den „Deka-MultiFactor Rentenfonds“ hat die Deka eine Rentenfondsserie für institutionelle Investoren aufgelegt, die anhand eines quantitativen faktorbasierten Ansatzes gesteuert werden. Die Deka erweitert hiermit ihr quantitativ gemanagtes Produktportfolio für institutionelle Investoren um vier international investierende Rentenfonds: „Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates“, „Deka-MultiFactor Global Corporates“, „Deka-MultiFactor Global Corporates High Yield“ und „Deka-MultiFactor Global Government Bonds”.

Die neu aufgelegten, währungssicheren Produkte kombinieren ein faktorbasiertes Anleihen-Management mit dem bewährten quantitativen Rentenansatz der Deka, bei dem Investitionsentscheidungen auf erprobten mathematisch-statistischen Modellen basieren. Ziel ist es, nachhaltig bessere Renditen, Sharpe Ratios und geringere Drawdowns als der Markt zu erreichen. Gleichwohl können Wertschwankungen, die sich auch negativ auf den Wert des Investments auswirken, nicht ausgeschlossen werden.

Als einer der größten Anbieter in Europa im Bereich des quantitativen Fondsmanagements verwaltet die Deka rund 44 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2017). 

Deka-MultiFactor Emerging Markets Corporates

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen von Ausstellern aus Schwellenländern. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Corporates

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens BB- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Corporates High Yield

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Unternehmensanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).

Deka-MultiFactor Global Government Bonds

Der Fonds investiert global in fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere. Dabei werden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller über ein Rating von mindestens B- verfügen. Die Investitionen erfolgen überwiegend in auf Euro lautende oder währungsgesicherte Staatsanleihen. Zusätzlich können alle Arten von Derivaten, sowohl zur Absicherung als auch zu Investitionszwecken erworben bzw. veräußert werden. Das Management des Sondervermögens basiert dabei auf einem quantitativen faktorbasierten Ansatz, der fundamental begründete Marktanomalien zur Verbesserung der Rendite und Reduzierung des Risikos ausnutzt. Die Anlagekriterien des Fonds entsprechen den Vorgaben der deutschen Verordnung über die Anlage des Sicherungsvermögens von Pensionskassen, Sterbekassen und kleinen Versicherungsunternehmen (Anlageverordnung).


Weitere Informationen zu den Deka-MultiFactor Rentenfonds finden Sie auf deka-institutionell.de.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen  Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.