Sachwerte - Die Energiewende erfordert eine Technik- und Kapitalwende

Investoren suchen nach realer Rendite bei geringem Risiko, Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbaren Energien brauchen ­Kapital. Man muss beide Seiten nur zusammenbringen, finden Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner von der Mainova AG und Reinhard Liebing, Alceda Real Asset Trust..

Sind Investitionen in die Energieinfrastruktur und in Erneuerbare Energien ein Modethema? Nein, sie sind vielmehr Ausdruck klarer wirtschaftlicher Notwendigkeit und politischer Vorgaben. Sind sie „nur“ ein deutsches Thema? Auch hier ein klares Nein. Weltweit sind institutionelle Investoren bereit, signifikante Beträge in Infrastrukturprojekte zu investieren. Laut der aktuellen Studie Power & Renewables Deals 2014 Outlook and 2013 Review der Unternehmensberatung PwC stieg der Transaktionswert im Bereich Erneuerbarer Energien im Jahr 2013 um 25 Prozent von knapp 13 auf 16,1 Milliarden Euro. Somit handelt es sich hier um einen globalen Trend.

Dass institutionelle Anleger ihr Augenmerk verstärkt auf dieses Feld richten, hat gute Gründe. Angesichts des Niedrigzinsumfeldes, in dem zehnjährige Bundesanleihen mit nur rund 1,7 Prozent jährlich verzinst werden, einer vergleichsweise hohen Volatilität am Aktien­markt, häufig geringen Risikobudgets und Mindestrenditezielen in einer Band­breite von 3,5 bis etwa fünf Prozent pro Jahr sind sie gezwungen, sich mit der strate­gischen Neuausrichtung ihrer Kapitalanlage zu beschäftigen und Renditepotenziale ­abseits der klassischen Bondanlagen zu suchen. 

Gerade Investitionen in Infrastruktur sind hier attraktiv. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie bieten in der Regel ein attraktives Rendite-Risiko-Profil bei stabilen und langfristig planbaren Cashflows, verbunden mit einem hohen Werterhalt. Das haben australische und kanadische Pensionsfonds laut einer OECD-Studie aus dem Sommer 2013 bereits in den frühen 1990er-Jahren erkannt. Sie haben damals schon begonnen, diese Anlageklasse sehr erfolgreich für sich zu erschließen. 

Neu ist das Thema der Infrastrukturinvestitionen also nicht. Neu sind aber die Herausforderungen, vor denen die europäische Energiewirtschaft derzeit steht. Sie beschäftigt die Frage, wie sie angesichts der Energiewende und dem damit verbundenen, dringend notwendigen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien ihr Geschäftsmodell anpassen kann, um langfristig profitabel arbeiten zu können. Erkennbare Wachstumspotenziale gibt es zwar beispielsweise im Netzgeschäft, im Bereich der Erneuerbaren Energien, im Vertriebs- und Endkundengeschäft sowie in den Bereichen der dezentralen Energieversorgung und der Energieeffizienz. Das Problem ist aber der dafür benötigte Finanzbedarf.

Die wesentlichen Elemente der Energiewende hierzulande sind dabei im Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, festgelegt. Laut den aktuellen Plänen der Bundesregierung ist das Ziel, bis 2050 die Kohlendioxid-Emissionen um 80 Prozent zu senken, 25 Prozent des Strombedarfs soll eingespart werden und der Anteil an erneuerbarer Energieerzeugung am Energiemix auf 80 Prozent steigen. 

Wie umfangreich, komplex und kapitalintensiv die Herausforderung dieses Projekts aber ist, das wird bei einem genaueren Blick auf die technischen Hintergründe der Energie­wende deutlich. Denn im Grundsatz ist die Energiewende zunächst einmal eine Techno­logie­wende. Das traditionelle, von fossiler Primärenergie dominierte Energiesystem soll in einem Zeitraum von knapp 40 Jahren in ein regeneratives System überführt werden. Wenn die Energiewende gelingen soll, dann muss dies jedoch mit einer Steigerung der ­Energieeffizienz auf der Anwendungsseite einhergehen. Daran wird deutlich, dass der Aufbau des beschriebenen Systems neue technische Realitäten schafft. Die Medien Strom, Wärme und Gas werden auf neue Weise gekoppelt und der horizontale Energieaustausch gewinnt an Bedeutung. Viele aktuell gültige gesetzliche Regelungen basieren auf dem traditionellen, von Großkraftwerken dominierten Energiesystem und bilden vertikale Energie­ströme ab. Hier sind daher Anpassungen erforderlich. Die Energiewende wird damit auch zu einer ordnungspolitischen Wende. 

Die für die Umsetzung der Energiewende erforderlichen technischen Bausteine sind heute im Grundsatz vorhanden. Doch darf bei all dem nicht vergessen werden, dass der Aufbau der beschriebenen Infrastruktur eine enorme Kapitalmenge erfordert, die langfris­tig gebunden ist. Die Energiewende stellt damit eine Kapitalwende dar. Das für diesen Transformationsprozess erforderliche Kapital kann zudem nur zu einem geringen Teil von der traditionellen Energiebranche aufgebracht werden. Denn den Versorgern eröffnet die Energiewende zwar neue Geschäftsmöglichkeiten, sie bedeutet zunächst aber rückläufige Umsätze im klassischen Versorgergeschäft. 

Auf der anderen Seite eröffnen sich Chancen für Investoren. Bürgergenossenschaften, Kapitalfonds, die Wohnungswirtschaft oder Industrie- und Gewerbebetriebe können Inves­toren und damit Teil der neuen Energiebranche werden. Tatsächlich finden sich inzwischen vermehrt Beispiele für Kooperationen zwischen Energieversorgern und Finanz­investoren. So kooperiert E.ON mit Finanzinvestoren aus Abu Dhabi und mit Pensions­fonds aus Dänemark. RWE dagegen strebt künftig nur noch Minderheits­beteiligungen bei Kraftwerksprojekten an. Vattenfall arbeitet mit einem Investmentfonds zusammen und Tennet kooperiert bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks mit Mitsubishi.

Potenzielle Investoren sollten dabei zweierlei bedenken: Zum einen sollte der Blick nicht nur auf den deutschen Markt gehen. Denn die Energiewende ist kein rein ­deutsches Thema. Chancen liegen insbesondere auch in Norwegen, Schweden, Frankreich, ­Polen und Irland. Bis 2035 prognostiziert der Ölkonzern BP in seinem „BP Energy ­Outlook 2035“ zudem einen Anstieg des globalen Energieverbrauchs um 41 Prozent. Die ­globale Erzeugung Erneuerbarer Energien wird in diesem Zeitraum um das Dreifache ­gegenüber dem Niveau von 2010 steigen, woraus eine Zunahme des Anteils Erneuerbarer ­Energien innerhalb des globalen Energiemix von 20 auf 31 Prozent resultiert. Die deutsche Energie­wende reiht sich somit in die internationale Entwicklung ein. Das sollten ­Investoren ­nutzen, da ein international ausgerichtetes Portfolio zur effizienten Streuung der Investments beiträgt. So ergeben sich mehr und bessere Investmentchancen und das regulatorische Risiko kann insgesamt reduziert werden. 

Bei begrenzten internen Ressourcen eines Investors stellt sich deshalb die Frage, wie die Chancen im Bereich der Infrastruktur und insbesondere im Feld der Erneuerbaren Energien genutzt werden können. Der Zugang zu attraktiven Investitionen ist schwierig und die Risiko- sowie Beteiligungsbewertung komplex. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Service-KVG an. Diese übernimmt die Verwaltung der Sondervermögen eines oder mehrerer Anleger, wobei es sich meist um Spezialfonds handelt. Während Funktionen wie beispielsweise die Administration, das Risikomanagement, die Bewertung und das Reporting einheitlich von der Service-KVG übernommen werden, können für die Verwahrstelle und andere Funktionsbereiche jeweils die besten Anbieter ausgewählt werden. 

Eine weitere Lösung können partnerschaftliche Beteiligungsstrukturen sein. Diese sind auf drei Ebenen möglich: als Kooperation auf Ebene eines einzelnen Projektes, als Etablierung eines Joint Ventures, um gemeinsam in unterschiedliche Projekte, wie beispielsweise Windparks in Europa, zu investieren oder die Entwicklung und Umsetzung eines Investmentvehikels, das von einem Energieversorger verwaltet und gesteuert wird. 

Fazit: Die Neuausrichtung der Energiewirtschaft ist mit erheblichem Investitions- und Finanzierungsbedarf verbunden. Neben Desinvestitionen kommen Co-Investitionen mit institutionellen Investoren in Betracht, um diese Finanzierung sicherzustellen. Hierfür ist „Financial Engineering“ auf Projekt- und Investorenseite gefragt, um auch aufsichtsrechtlich optimierte Lösungen für regulierte Institutionelle zu erzielen. Zu denken ist hier insbesondere an Solvency II.

Autoren:

Reinhard Liebing 
ist Geschäftsführer der Alceda Real Asset Trust GmbH. Zuvor war er in seiner Funktion als Principal bei Mercer Investment Consulting mit Alternativen Investments, steuereffizienten Investment- und Portfoliostrukturierungen, Asset Allokationen, Private Equity sowie Manager-auswahl betraut. Vor dieser Zeit war er als -Geschäftsführer eines renommierten -Multi -Family Offices und als Head of Wealth -Management bei der Tochtergesellschaft einer deutschen Großbank tätig.

Alceda Real Asset Trust (ARAT) 
begleitet institutionelle Klienten unabhängig und umfassend in Fragen der In- und Desinvestition von Real Assets. Der Fokus liegt dabei auf den Segmenten Infrastruktur, Erneuerbare Energien, Immobilien sowie Land- und Forstwirtschaft. Die Leistungen umfassen die Identifikation und Bewertung attraktiver Real Assets und ihre -Zusammenführung mit Investoren im Rahmen von Einzel- bzw. Club Deal-Transaktionen. Darüber hinaus werden maßgeschneiderte Strukturierungslösungen für Investitionsprojekte unter Beachtung von steuer- und aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten entwickelt. Im Rahmen der Bewertung und Strukturierung kann ARAT auf ein internationales Netzwerk aus externen Spezialisten und Beratern sowie Service-providern zurückgreifen.

Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner 
verantwortet bei der Mainova AG die Bereiche Netze und Regulierung, Anlagenbau Erzeugung, Betrieb und Instandhaltung Kraftwerke, Arbeitsmedizinischer Dienst, Sicherheit und Umweltschutz sowie Innovations- und Wissensmanagement. Zuvor war er Technischer Vorstand der slowakischen Landesgesellschaft der RWE, der VSE, sowie Technischer Geschäftsführer der RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH. Von 2001 bis 2004 war er Prokurist der LEW AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Netzbetrieb. 

Mainova AG 
versorgt als Energiepartner die Rhein-Main-Region zuverlässig und umweltschonend mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

Sachwerte - European Families are looking to New Zealand to grow their wealth

New Zealand’s leading Forestry / Timberland Investment Company Roger Dickie (NZ) Ltd is experiencing a significant increase in inquiries from European Family Offices looking to diversify investments into land based investments in the country. 

‘Our last five forests, have all sold to European Investors. Some mid rotation forests and some new plantings” said Richard Bourne, Sales and Marketing Manager for the company. 
“Overseas investors are attracted to New Zealand because of our stable government, our close exposure to the fast developing Asian markets and our established professional business practice. 

With our professional environment, New Zealand offers great reasons to consider creating financial wealth here” said Mr Bourne. “As a country New Zealand enjoys high world business rankings such as 1st in the world for protecting investors (World Bank) and 1st equal as least corrupt country’’ (Corruption Perceptions Index 2008) he said. “As well we are world leaders in both Forestry and Agricultural. Those Europeans that have visited us are amazed at our forest growth rates and leading edge farming techniques. And all who have visited with us in the last few years and have seen first hand the quality of our operation have proceeded to invest. We take great pride in that” said Mr Bourne.

Roger Dickie New Zealand Limited specialises in finding, securing and developing the best farm and forest opportunities on behalf of investors. All investments offered are backed by the security of land ownership. 

“Our role is to act as independent agent for our clients. We find them the best farms and forest properties that are available. We engage independent expert consultants to produce feasibilities, cashflows, and valuations etc. We provide management and administration services, and ensures that the investment is transparent, fully accountable and measurable by providing detailed monthly operating financial information to the owners” said Mr Bourne. 

Agricultural Investments: 
Blessed with ideal climate and wide open spaces New Zealand is the ideal country for pastoral farming that grows healthy livestock for the production of dairy products and meat. 
New Zealand farmers are among the most efficient in the world and there are no Government subsidies for agriculture. With a population of just 4.3 million New Zealand produces enough animal food products for over 50 million people per year. New Zealand’s grass based animal production systems, combined with the use of world leading technology, minimises labour inputs and generates maximum productivity.

Sachwerte - Erbaugrundstücke sind die ideale Sachwertanlage

Investments, die auf dem Erbbaurecht basieren, sind sowohl für institutionelle Immobilienhalter interessant als auch für Kapitalanleger. An solche Grundstücke heranzukommen ist allerdings nicht einfach. Kirchen und andere Bestandshalter verkaufen nur selten. Es gibt jedoch die Möglichkeit, selber solche Grundstücke zu schaffen.

Abseits der Renten- und Aktienmärkte bieten sich, der markowitzschen Portfolio­theorie folgend, Sachwerte von jeher als Stabilisatoren für das Portfolio an. Die Investition in ein physisch vorhandenes Gut gilt als rentabel (Erträge + Wertsteigerung), sicher, inflationsgeschützt und korreliert kaum mit der Entwicklung an den Aktien- und Rentenmärkten. In Zeiten turbulenter Kapitalmärkten stehen Sachwerte besonders hoch im Kurs. Außer in Handelsschiffe wird so ziemlich in alle Assetklassen investiert, allen voran in Immobilien. Folge: Die Preise haben – zumindest in den guten Lagen – in den letzten Jahren deutlich angezogen. Die Bundesbank hat bei Eigentumswohnungen in den sieben größten deutschen Städten allein im Jahr 2012 eine Preissteigerung um 11% festgestellt. Der Preisindex für den Neubau von Mehrfamilienhäusern ist dem Statistischen Bundesamt zufolge von 2006 bis 2012 um rund 21% gestiegen.

Aus Kapitalanlagegesichtspunkten ist – für sich betrachtet – das Grundstück im Gegensatz zu den Gebäuden die werthaltigere Investition. Denn die klassischen Immobilienrisiken wie das Mietausfallrisiko sowie die Modernisierungs- und Instandhaltungskosten betreffen ausschließlich die Gebäude, nicht das Grundstück. Letzten Endes ist es immer das Grundstück, das den Wert einer Immobilie nicht nur hält, sondern über die Zeit auch steigert – im Durchschnitt 6,4% pro Jahr. 
Auch wenn die Preise für Immobilien seit Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise stark gestiegen sind, so darf unterstellt werden, dass der Wert für das bebaute Grundstück daran einen überproportionalen Anteil hat.

Trotzdem sind Grundstücke als Kapitalanlagen bei Investoren nicht besonders weit verbreitet. Dabei hat diese Anlageklasse eine jahrhundertelange Tradition. Kirchliche Einrichtungen und Kommunen halten von jeher Grundstücke, auf denen sie ein Erbbaurecht vergeben und welches ihnen damit sehr gut planbare und stabile Cashflows beschert – ­gesetzlich normiert und inflationsgeschützt.

Im Erbbaurechtsmodell werden Immobilien rechtlich in das Grundstück einerseits und das Gebäude andererseits getrennt und können danach vollkommen unabhängig voneinander vermarktet werden. Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht, welches dem Erbbaurechtsnehmer (= Gebäudeeigentümer) das Recht zuspricht, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten bzw. zu besitzen. Dafür zahlt der Erbbaurechtsnehmer dem Erbbaurechtsgeber (= Grundstückseigentümer) eine Nutzungsgebühr, den sogenannten Erbbauzins.

Das Erbbaurecht wird in zwei Grundbüchern erfasst, zum einen erstrangig in der zweiten Abteilung im Grundbuch des belasteten Grundstücks (Grundstücksgrundbuch) und zum anderen im sogenannten Erbbaugrundbuch, ebenfalls im ersten Rang. Somit ist geregelt, dass auch ein neuer Gebäudeeigentümer in die Zinszahlungspflicht eintritt. Das Erbbaurecht kann als grundstücksgleiches Recht vererbt, veräußert, verschenkt und belastet werden.

Das führt zu einer Win-win-Situation. Der Eigentümer des Gebäudes verringert beim Kauf einer Immobilie seinen finanziellen Aufwand, da das Grundstück nicht mitfinanziert werden muss. Ebenso können Bestandshalter durch einen nachträglichen Grundstücksverkauf mittels Erbbaurechtsbestellung Kapital generieren – zum Beispiel für notwendige Sanierungsmaßnahmen oder Modernisierungen, die wiederum den Wert der Gebäude steigern. Der Grundstückseigentümer/Investor erhält einen sehr stabilen und langfristigen Cashflow, den Erbbauzins. Dieser bemisst sich in der Regel am Wert des Bodens. Der Erbbauzins ist indexiert. Das heißt, er ist an den Verbraucherpreisindex gekoppelt – mit steigender Inflation steigt auch der Zinssatz, sodass man hier von einer Realverzinsung sprechen kann. Die Anpassung an die Inflation ist vertraglich geregelt und wird bei Wohnimmo­bilien in der Regel alle drei Jahre vorgenommen, bei Gewerbeimmobilien sind die Intervalle kürzer. Somit ist ein laufender Inflationsschutz impliziert.

Darüber hinaus muss der Investor bei Erbbaugrundstücken nicht mit den üblichen Immobilienrisiken wie Mietausfall oder Instandhaltungskosten rechnen. Selbst Gebäudeversicherungen, die Grundsteuer und sonstige öffentliche Abgaben trägt der Gebäude­eigentümer. Durch die lange Laufzeit eines Erbbaurechtsvertrages – in der Regel 99 Jahre – erhalten alle Parteien Planungssicherheit. Nach Ablauf des Erbbaurechts kann dieses entweder verlängert werden oder der Grundstückseigentümer kauft das Gebäude, wobei er sich an dem dann aktuellen Verkehrswert orientiert.

Sollte der Gebäudeeigentümer Insolvenz anmelden, beziehungsweise mit der Erbbauzinszahlung in Höhe mindestens zweier Jahresbeiträge in Verzug sein, kann der Heimfall durch den Grundstückseigentümer betrieben werden. Dabei wird der Grundstückseigentümer das Gebäude verwerten, um seine Ansprüche zu decken und als Entschädigung den Verkehrswert des Gebäudes mit einem Abschlag zahlen (je nach Erbbaurechtsvertrag).

Der größte Haken ist die geringe Verfügbarkeit von Erbbaugrundstücken. Wer Erbbaugrundstücke als Kapitalanlage im Portfolio hat, der trennt sich in der Regel kaum von ihnen, weshalb Erbbaugrundstücke selten gehandelt werden. Daher generieren Spezia­lis­ten dieses Asset selbst, indem sie Vollimmobilien in Grundstück und Gebäude aufspalten und getrennt vermarkten. Die DGR-Deutsche Grundstücksverwaltungs GmbH räumt dem Erbbauberechtigten auf Wunsch das vertragliche Recht ein, dass das Grundstück nach einer fest definierten Laufzeit zu einem fest definierten Preis zurückgekauft werden kann; etwa wenn der Eigentümer der Gebäude das Objekt nach 10 Jahren als Vollimmobilie wieder veräußern möchte. Erbbaugrundstücke als Kapitalanlage müssen bestimmte Inves­titionskriterien erfüllen: Die Werthaltigkeit der Aufbauten auf dem Grundstück muss in einem vernünftigen Verhältnis zum aktuellen oder möglichen Mietertrag und dem Jahreserbbauzins stehen. Im aktuellen Zinsumfeld bieten Grundstücksinvestitionen dieser Art stabile Cashflows und attraktive Renditen von rund 4 bis 4,5% pro Jahr. Stresstests zeigen, dass eine Erbbaugrundstücksinvestition selbst unter Worst-Case-Szenarien (Grundstückswert nach 30 Jahren: 0,00 Euro) noch rund 3% Rendite erwirtschaften.

Investoren können sich nach ihren eigenen Investitionskriterien ein oder mehrere Erbbaugrundstücke zusammenstellen. Der Verwaltungsaufwand ist verhältnismäßig gering und kann auf Wunsch auch an Dritte vergeben werden. Aber auch strukturierte Poolinglösungen, sogenannte Club Deals, sind denkbar. Dabei investieren mehrere Investoren in eine neu gegründete Gesellschaft, die wiederum ein Grundstücksportfolio kauft und hält. Ein Blick in die Nische „Kapitalanlagen auf Basis des Erbbaurechtes“ kann sich für Investoren mit konservativem Anlageansatz im aktuellen Zinsumfeld also lohnen.

Der Autor

Klaus Secker
verfügt über langjährige Erfahrung im Versicherungs- und Immobilienbereich. Seit 2008 hat er sich auf die Bewertung und Neubildung von Erbbaugrundstücken spezialisiert und gründete mit Partnern aus dem Finanzdienstleistungsbereich die DGR - Grundstücksverwaltungs GmbH.

DGR Grundstücksverwaltungs GmbH
mit Sitz in Ahrensburg bei Hamburg ist als innovativer Finanzdienstleister in der Immobilienwirtschaft tätig und hat sich auf die Konzeption von Erbbaugrundstücks-Investments sowie die Akquisition und Verwaltung von Erbbaugrundstücken spezialisiert. 

 

Sachwerte - Stabile Kisten für Institutionelle

Ein Pensionsfonds kauft eine ganze Leasinggesellschaft. Ein US-Investor sichert sich ein großes Container-Portfolio. Während Container-Investments in Deutschland eher für Privatanleger strukturiert werden, haben international Institutionelle die Nase vorn. Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter des Container-Spezialisten Buss Capital, erklärt was Profi-Anleger an den bunten Boxen schätzen – und worauf sie achten sollten.

Rund 300.000 kanadische Lehrer verlassen sich bei ihrer Alterssicherung seit einigen Monaten auch auf Container. Mitte Januar kaufte sich der „Ontario Teachers‘ Pension Plan“ die Leasinggesellschaft SeaCube. Mit rund 930.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit, Standardcontainer) verwalteter Container ist SeaCube der sechstgrößte Containervermieter der Welt. Zwei Wochen zuvor sicherte sich eine Tochterfirma des US-Investors Lindsay Goldberg das Portfolio der beiden Buss-Global-Fonds 2 und 3. Mit rund 275.000 Containern und einem Transaktionsvolumen von rund 410 Millionen US-Dollar war das unserer Kenntnis nach der größte Fondscontainerverkauf aller Zeiten.

Was macht Container so attraktiv für Institutionelle? Container sind einfache Stahl­kisten, die schnell hergestellt sind. Genau deshalb eignen sie sich gut für Investoren, die auf Sachwerte mit mittlerem bis langfristigem Investitionshorizont setzen. Denn Container werden erst dann bestellt, wenn der Bedarf konkret abzusehen ist. Gleichzeitig gehen permanent ältere Boxen aus dem Markt – der deshalb rasch auf Nachfrageänderungen reagieren kann. Das hat sich zum Beispiel im Jahr 2009 gezeigt, als der Containerumschlag zurückging. Während die Containerschifffahrt bis heute unter Überkapazitäten leidet, hat der Containermarkt rasch reagiert. Bis heute profitiert der Markt sogar von den finanziellen Problemen vieler Reedereien: Sie mieten lieber Container, als sie selbst zu kaufen. Der Trend geht zum Leasing.

Dazu kommt: Container sind sehr wertstabil. Sie bestehen zu vier Fünfteln aus ­einer Stahl-Legierung, die sie sehr widerstandsfähig macht. Standardcontainer werden gut 12 Jahre in der internationalen Transportlogistik eingesetzt. Anschließend werden sie einzeln in den Container-Zweitmarkt verkauft – und das immerhin noch für rund die Hälfte ihres Neupreises. In ihrem zweiten Leben dienen die Boxen dann als Baucontainer oder als stabile Einwegverpackung für Transporte in entlegene Gebiete, für die sich neue Container nicht lohnen würden, weil man sie leer über Land zurücktransportieren müsste. Dazu kommt: Container-Eigentümer müssen sich kaum Gedanken über den Fortschritt machen. Die Kisten sind technisch seit Jahren fast unverändert geblieben. Zwar gibt es immer mal wieder technische Innovationen wie etwa faltbare Container, die als „Neuheit“ vorgestellt werden, oder kürzlich zwei Zwanzigfüßer, die sich zu einem Vierzigfüßer koppeln lassen. Das sind aber Exoten ohne Chance, sich auf breiter Basis durchzusetzen. Denn die Kosten für solche Sonderlösungen sind weit höher, als die im normalen Betrieb möglichen positiven wirtschaftlichen Effekte.

Weiterer Vorteil: die Möglichkeit zur breiten Streuung. Professionelle Fondsmanager stellen Containerportfolios mit mehreren Hunderttausend einzelnen Containern zusammen und achten darauf, eine breite Mischung von Containertypen, Altersklassen, Mietern und Mietverträgen zu erreichen. Im Idealfall ist so ein Containerportfolio ein Abbild der Weltcontainerflotte – mit zum Teil mehreren Hundert Mietern. Ausfälle können so ausgeglichen werden. Das Ergebnis: Investments mit zuverlässigen Einnahmen, kontinuierlicher Performance und Wachstumschancen – so fasst der kanadische Pensionsfonds Ontario Teachers‘ Pension Plan, die Vorteile des Containerleasings zusammen.

Wie kommt der Container ins professionelle Portfolio? Grundsätzlich gibt es für institutionelle Anleger drei Möglichkeiten, in Container zu investieren: Sie können Anteile an Containerleasinggesellschaften erwerben, sie können von Containerleasinggesellschaften begebene Anleihen erwerben, oder sie können direkt in Containerportfolios investieren.

Der kanadische Pensionsfonds Ontario Teachers’ Pension Plan hat den ersten Weg gewählt: Er hat vor Kurzem die Leasinggesellschaft SeaCube gekauft. Die Kanadier folgten damit dem Beispiel einiger großer Private-Equity-Gesellschaften wie Kelso, Warburg Pincus oder Vestar Capital Partners, die ebenfalls Containerleasinggesellschaften übernommen haben. Dieser Weg steht letztlich nur großen Investoren offen, denn die Transaktionsvolumina liegen schnell über einer halben Milliarde US-Dollar. Zudem kauft sich der jeweilige Investor in ein operatives Unternehmen ein – mit den dafür typischen Risiken. Diese Form der Investition ist damit im Grundsatz vergleichsweise risikobehaftet, potenziell aber recht ertragreich. Ähnlich sieht es aus, wenn der institutionelle Investor sich Teile von Containervermietern kauft – etwa über Aktien. Dann kommt zu den operativen Risiken die zusätzliche Volatilität, die eine Börsennotierung mit sich bringt.

Die Investition in Anleihen ist demgegenüber sehr risikoarm und auch mit geringeren Investitionssummen möglich. Typischerweise strukturieren große Containerleasinggesellschaften ihre langfristige Darlehensfinanzierung über besicherte Anleihen. Diese werden im amerikanischen Kapitalmarkt bei institutionellen Investoren platziert. Die Sicherheit dieser zuletzt in der Regel mit einem Rating von „A-“ versehenen Anleihen ist hoch: Auch in der Finanzkrise im Jahr 2009 gab es keinen einzigen Ausfall. Entsprechend niedrig ist die erzielbare Rendite. Bei den letzten Emissionen lag sie bei rund 3%. Von diesem niedrigen Zinsniveau profitieren die Containerleasinggesellschaften und deren Kunden, weil ihre Zinslast entsprechend sinkt.

Die dritte Option ist, Eigenkapital in ein Containerportfolio zu investieren. Dies ist vom Risiko-Rendite-Profil die in vielen Fällen attraktivste Variante. Allerdings ist der Zugang zu entsprechenden Transaktionen begrenzt. Containerleasinggesellschaften, die börsennotiert sind oder deren Eigentümer eine Börsennotierung anstrebt, sind aktuell besonders interessiert, ihren eigenen Umsatz möglichst stark auszuweiten. Diese Fokus­sierung auf „Top Line Growth“ führt dazu, dass die Containerleasinggesellschaften ihre Container lieber selbst finanzieren und nicht am Finanzierungsmarkt anbieten. Aber auch ohne Börsenambitionen stellen Containerleasinggesellschaften kaum Container für Direkt­investitionen zur Verfügung, wenn der Gesellschafter dieses Leasingunternehmens selber ein institutioneller Anleger ist, der sein Kapital arbeiten lassen möchte. Es verbleibt somit eine kleine Anzahl geeigneter Quellen für direkte Investitionen in Container.

Wie bei anderen Investitionen gilt: Container-Investments erfordern ein erhebliches Know-how. Verträge mit Containerleasinggesellschaften müssen ausgehandelt, mögliche Containerinvestitionen begutachtet, fortlaufend muss die wirtschaftliche Entwicklung der Container überwacht und bei einem Exit muss ein möglichst effizienter Verkaufsprozess durchgeführt werden. Es ist daher sinnvoll, entsprechende Investitionen nur gemeinsam mit einem erfahrenen Assetmanager umzusetzen, die über einen aussagefähigen Track-Record und einen nachweisbaren Zugang zu geeigneten Transaktionen verfügt. 

Der Autor

Dr. Dirk Baldeweg
ist seit 2005 geschäftsführender Gesellschafter von Buss Capital. Zuvor war der promovierte Wirtschaftsingenieur als Unternehmensberater tätig – unter anderem bei Price Waterhouse und seiner eigenen Unternehmensberatung ConsultingContor, mit der er unter anderem Buss Capital beriet. 

 

Buss Capital
ist ein Containerfinanzierer und Fondshaus mit den Schwerpunkten Schifffahrt, Logistik und Immobilien. Bislang hat Buss Capital 37 Fonds und Direktinvestments aufgelegt, in die etwa 27.500 Investoren rund 860 Millionen Euro investiert haben. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,3 Milliarden Euro. Buss Capital hat seinen Hauptsitz in Hamburg und Tochterfirmen in Singapur. Das Haus gehört zur 1920 gegründeten Hamburger Buss-Gruppe.

Sachwerte – Wer finanziert die Energiewende?

Es ist ein Mammutprojekt. Der Ausbau Erneuerbarer Energien erfordert bis 2020 etwa 240 bis 260 Milliarden Euro an Investitionen. Energieversorger, Netzagenturen, Banken und auch der Staat können diese Finanzierung nicht allein bewältigen. Damit ist die Beteiligung institutioneller Investoren gefragt. Ihnen bietet der Wandel in der Energieerzeugung attraktive Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten.

Die Chancen entstehen vor allem aus Notwendigkeiten:  Die Infrastruktur­investitionen sind auf den niedrigsten Stand der letzten 20 Jahre gesunken. Nach der aktuellen Studie „Die Deutsche Energiewende – Chancen und Herausforderungen für Investoren“ von Deloitte und Norton Rose Fulbright, zu der 100 Energieunternehmen und institutionelle Investoren befragt wurden, besteht hoher Investitionsbedarf, vor allem bei Speichertechnologien und beim Ausbau der Transportnetze. Das Projekt ist kein Spaziergang. Und die Politik tut sich schwer, die zahlreichen ­Player und Projekte zu koordinieren. Neben den großen, nationalen Projekten erfordert die Energiewende intensives Engagement auf regionaler Ebene, vor allem im Bereich der Stadtwerke, Kommunen und Landkreise. Hier haben sich bereits Kooperationen zwischen institutionellen Investoren und den Energieversorgern als klare Trends herauskris­tallisiert. Es entstehen Co-Investments auf Projektebene mit Lead-Investoren aus dem Energie­bereich sowie Joint Ventures zwischen Energieversorgern und institutionellen Investoren. Dennoch steht der Trend in Deutschland noch am Anfang. Die größte Heraus­forderung besteht somit darin, Investitionskapital und Know-how auf Projekt­ebene zusammenzuführen.

Energieeffizienz birgt Potenzial für Investments

Neben den offensichtlichen Investitionsfeldern wie Windkraft-Anlagen und Transportnetzen gibt es auch weniger offensichtliche, aber nicht minder relevante Investitionsmöglichkeiten. Einer dieser Sektoren ist die Energieeffizienz. Bislang hat sich die staatliche Förderung stark auf die Energieerzeugung fokussiert, während die Energieeffizienz ein Randthema ist. Energie, die nicht verbraucht wird, muss jedoch nicht erzeugt werden und hierfür müssen auch keine Erzeugungskapazitäten vorgehalten werden. Diese Erzeugungskapazitäten müssen letztlich auch nicht finanziert werden. Insoweit ist zu erwarten, dass künftig der Fokus der staatlichen Förderung sich in Richtung Energieeffizienz insbesondere in den Bereichen Gebäude, Industrie und öffentlicher Sektor weiter entwickelt.

Es lohnt sich, abseits der gängigen Investmentthemen nach neuen attraktiven Möglichkeiten Ausschau zu halten. Klare Chancen bieten sich auf „Mikro-Infrastrukturebene“, die für institutionelle Investoren langfristige Vorteile haben. Zu denken wäre hier beispielsweise an die Finanzierung von dezentralen Blockheizkraftwerken, sofern entsprechende Volumina gebündelt werden. Hier müssen neue, innovative Finanzierungsmodelle geschaffen werden, um diese Investitionsoptionen für Versicherer und andere institutionelle Investoren zugänglich zu machen und die bisherige Zurückhaltung aufzubrechen.

Ungewissheit bei der rechtlichen Umsetzung, insbesondere jedoch die Unsicherheit im Hinblick auf eine Änderung des derzeit herrschenden Förderregimes, stellt für die Inves­toren derzeit die größte Investmentbarriere dar.

Die Beibehaltung der EEG-Förderung, zusätzliche Anreize zum Ausbau der Netzinfrastruktur sowie Anpassungen bei Basel III und Solvency II sind wichtige Voraussetzungen für die Investitionsförderung. Um die Attraktivität von Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien für die regulierten Investoren zu erhöhen, ist eine klare Position seitens des Gesetzgebers bedeutsam.

Passende Strukturen für Investoren gesucht

 Welches Investitionsmodell für welchen Investor passt, hängt meist von den Investitions­zielen ab. Bei institutionellen Investoren haben in der Regel Renditeziele einen höheren Stellenwert als strategische Überlegungen. Insbesondere steht die Verlässlichkeit der prog­nostizierten Cashflows über einen längeren Zeitraum im Vordergrund.
Bei Energieunternehmen sind demgegenüber in der Regel für die Projektauswahl die zu übertreffenden Kapitalkosten maßgeblich; in Einzelfällen auch strategische Aspekte. Die Renditeerwartungen sind überraschenderweise hier oft niedriger als für Versicherungen.

Energieversorgern bereiten die regelmäßig hohen Fremdfinanzierungen auf Ebene der Projektgesellschaften Probleme, da sie bei einer Vollkonsolidierung komplett in den Konzernabschluss übernommen werden müssen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die finanziellen Mittel der Energieversorger nicht ausreichen werden, um ihre Ausbauziele bei den Erneuerbaren Energien alleine zu erreichen. Energieversorger werden verstärkt Kooperationen eingehen, um Kapital über den Verkauf von Anteilen an produzierenden Wind- und Solarparks in neue Entwicklungsopportunitäten investieren zu können.

Co-Investmentstrukturen mit institutionellen Investoren werden somit interessant, wenn dabei zugleich eine Vollkonsolidierung der Schulden im Konzernabschluss der Versorger vermieden werden kann. Tragfähige Lösungen müssen insbesondere die Risiko/Rendite-Profile, die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und regulatorischen Anforderungen berücksichtigen. Hier ist eine sensible Gesamtprojektsteuerung durch einen unabhängigen Dritten gefragt. Allein die formale Kenntnis von internationalem Bilanzrecht, Aufsichts- und Steuerrecht reicht nicht aus.

Fazit: Institutionelle Investoren und Versicherungen haben die Energiewende als Investitions­chance entdeckt. Der Kapital­bedarf und die Möglichkeiten sind allerdings noch um ein Vielfaches höher als die derzeitigen Investitionen. Investoren bieten sich auf allen Ebenen vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten. Fest steht, dass innovative Finanzierungsstrukturen und die Beseitigung regulatorischer Hürden für den Erfolg der Energiewende entscheidend sein werden.

 

Der Autor

David Krüger
ist seit 2006 Corporate Finance Partner bei Deloitte und leitet die deutsche Cleantech Plattform. Er fokussiert sich auf  M&A-Transaktionen in den Bereichen Cleantech, Energie und Infrastruktur. Er hat über 18 Jahre Erfahrung bei der M&A-Beratung von Unternehmen im Bereich Solar, Wind, Biogas, Energiehandel, Gas- & Strom-Netze, Gas-Speicher, konventionelle Kraftwerke und Wasser.

Deloitte & Touche GmbH („Deloitte“)
gehört zu den führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland. Das breite Spektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance-Beratung. Mit über 5.000 Mitarbeitern in 17 Niederlassungen betreut Deloitte teilweise seit mehr als 100 Jahren Unternehmen und Institutionen jeder Rechtsform und Größe aus allen Wirtschaftszweigen.