From ESG risks to positive impacts – to resolve a global crisis

Seela Sinisalo, Head of ESG at United Bankers, talks about the ESG risks in the Nordics. Using examples from the real estate and timber/forest sectors, she shows that it is not enough to avoid risks. Her claim is to archive a positive impact to resolve a global crisis.

Mit Mikrofinanz erfolgreich durch Pandemie und Krise

Michael Zink, Chief Customer Officer von Invest in Visions, spricht über Mikrofinanzinvesments und geht auf die gerade geknackte Marke von 1 Milliarde verwalteten Vermögensgelder ein. Er erklärt, warum Mikrofinanz auch im institutionellen Portfolio gut ankommt.

Sustainable Growth and Impact in Africa

Africa as an incredibly strong growing region. Joy Ogutu from Agents for Impact explains where investors can benefit from growth and development in this part of the world. In doing so, she also addresses important criteria such as sustainability, impact, and compliance with the SDGs. In this way, profit and development goals can be reconciled.

Innovative investments in renewable raw materials under ESG criteria

David Walker, United Bankers' timber and forestry products specialist, discusses innovative and renewable raw materials and the very efficient use in financial products. He evaluates the positive ESG properties of these strategies for institutional investors.

The analysis and assessment of water risks with free WWF tools

Ariane Laporte-Bisquit, the Project Manager Water Risk Filter at WWF talks about water risks and how to analyze and evaluate them with the free Water Risk Filter. To secure clean drinking water for everybody will be one of the burning issues in the decades to come.

Die "Alliance for Water Stewardship" und nachhaltiges Wassermanagement

Jens Hönerhoff, der Entwickler des Wasser-Risiko-Filters, spricht über die „Alliance for Water Stewardship“ und wie nachhaltiges Wassermanagement betrieben wird. Herr Hönerhoff ist Vice President Sustainability bei der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH.

SDG-Ratings: Mit Engagement durch die „Decade of Action“

Dr. Andrij Fetsun, CEO von Agents for Impact, spricht im altii Interview über die Bewertung der Sustainable Development Goals und das Rating-Modell von Agents for Impact, mit dem ähnlich wie bei Credit-Ratings eine Messbarkeit und Vergleichbarkeit der SDGs hergestellt werden kann.

ESG-Ratings: Und was sie mit Äpfeln und Birnen zu tun haben

Manuela Fritzsch, Director of ESG Risks & Impact bei Agents for Impact, spricht im altii Interview über die Bedeutung von ESG-Ratings und was sie mit Äpfel und Birnen zu tun haben. Sie zeigt die Besonderheiten auf und analysiert die aktuellen Trends am Markt.

International Women’s Day - Fondswelt, Familie und Führungsposition

Eine Geschäftsbereichsleiterin zeigt, wie es für sie zusammenpasst. Claudia Pauls berichtet von ihrem beruflichen und privaten Weg.

Zum 1. Januar 2022 wurde Claudia Pauls zur Geschäftsbereichsleiterin Financial Assets bei der Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST ernannt. Tagtäglich jongliert sie mit handfesten Finanzthemen rund um die Fondsadministration, Fondspreisermittlung, Jahresabschlüsse, Investorenreportings und die Begleitung von Fondsprojekten. Doch ihre Anfänge im Unternehmen machte Claudia Pauls bereits viel früher – als Mitarbeiterin im Jahresabschluss. Ihr Weg bis hin zur Geschäftsbereichsleiterin war beispielhaft. Ohne Unterstützung sowohl von Familie als auch des Arbeitgebers und ohne Bruch von Rollenerwartungen wäre dieser wohl schwer möglich gewesen.

In Zeiten dynamischer Lebensläufe und stets wechselnder Perspektiven ist dies wohl eher die Ausnahme, aber ja, ich bin ein wahres Unternehmensgewächs. Einen Großteil meines beruflichen Lebens habe ich bei der HANSAINVEST verbracht. Von der Angestellten, zur Teamleiterin und Abteilungsleiterin bis hin zur Geschäftsbereichsleiterin ­­– all diese Karrieresprünge waren für mich bei ein und demselben Arbeitgeber möglich. Das erfüllt mich mit Stolz, gleichzeitig aber auch mit großer Dankbarkeit.

So sehr man sich selbst den beruflichen Erfolg wünscht, und so fachlich kompetent man in seinem Beruf auch sein mag – ganz ohne Unterstützung schafft man es nicht, diesen Weg zu gehen. Als Mutter ist dieser Weg sogar eine noch größere Herausforderung. Die Unterstützung meiner Familie und die mir gebotenen Möglichkeiten meines Arbeitgebers waren entscheidende Erfolgsfaktoren für meinen Werdegang. Hier kann ich nur raten: Augen auf bei der privaten und beruflichen Partnerwahl!

Vertrauen zur Familie und Mut zu neuen Rollen

Als ich 2010 Mutter wurde, war ich noch Mitarbeiterin im Team Jahresabschluss und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt den Wunsch, mich beruflich weiterzuentwickeln. Auch meine neue Rolle als Mutter änderte nichts an diesen Ambitionen. Bei der HANSAINVEST hatte ich einen sicheren Job mit festen Arbeitszeiten, der mir zudem auch noch viel Spaß machte. Dies war auch der Grund, weshalb mein Mann und ich uns entschieden, dass mein Mann den Großteil der Elternzeit übernimmt.

Diesen Entschluss konnte damals nicht jeder in unserem direkten Umfeld nachvollziehen – entsprach es doch keineswegs der üblichen Rollenverteilung vor mehr als 10 Jahren. Und selbst heute ist diese Aufteilung die absolute Ausnahme. Aber für unsere Familie war das die beste Lösung, die auch im Rückblick sehr gut aufgegangen ist. Natürlich kostet es auch Überwindung, sich der herkömmlichen Rollenverteilung und den Erwartungen an eine Mutter bzw. an einen berufstätigen Vater ein Stück weit entgegenzustellen. Aber wir sind den Weg gegangen, der am besten zu unserer Familie gepasst hat und ich habe diese Entscheidung bis heute in keiner Weise bereut.

Die Unterstützung von meinem Mann und meiner Familie haben mir in den folgenden Jahren die Freiheit gegeben, um in meiner beruflichen Karriere weitere Schritte gehen zu können. 2011 habe ich zunächst als Teamleiterin und 2014 als Abteilungsleiterin weitere Verantwortungen im Unternehmen übernommen. Seit Anfang des Jahres bin ich nun Leiterin einer unserer zwei Geschäftsbereiche.

Der Arbeitgeber muss passen

Natürlich spielte für meinen beruflichen Werdegang nicht nur das private Umfeld eine Rolle. Wie der Arbeitgeber mit Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Förderung und Weiterbildung umgeht, sind ebenso wesentliche Aspekte.

Obwohl die Finanzwelt vielleicht eher ein Ort sein mag, in dem es in Führungspositionen typischerweise bislang eine höhere Dichte an männlichen Mitstreitern gibt, habe ich bei der HANSAINVEST auf Anhieb gemerkt, dass das Geschlecht keinerlei Rolle spielt. Frauen und Männern werden die gleichen Chancen für eine Fach- oder Führungskarriere eingeräumt. Zusammenhalt und ein Miteinander auf Augenhöhe werden nicht nur hoch geschätzt, sondern eben auch gelebt.

Mit der HANSAINVEST habe ich mich damals als für einen Arbeitgeber entschieden, für den diese Werte genauso selbstverständlich sind, wie für mich. Das war mir damals wichtig und das ist es bis heute.

Das zeigt sich auch im Anteil der weiblichen und männlichen Beschäftigten, der in meinem Bereich fast gleich groß ist. Auch in den höheren Positionen sind Frauen alles andere als eine Seltenheit – obwohl es da über alle Branchen sicher noch Luft nach oben gibt.
Ich freue mich sehr, dass der zweite Geschäftsbereich ebenfalls von einer Kollegin geleitet wird, mit der ich den Austausch sehr schätze.
Raum für intensiveren Austausch und Vernetzung bietet auch das firmeninterne Netzwerkprogramm women@HANSA. Dies bildet nicht nur für aufstrebende Kolleginnen eine Möglichkeit, den weiteren Werdegang zu planen, sondern gibt auch erfahreneren Kolleginnen die Gelegenheit, Wissen und Erkenntnisse weiterzugeben.

Flexibilität wird immer wichtiger

Auch wenn mein Sohn mittlerweile schon etwas älter ist und keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung mehr benötigt, haben sich besonders zu Pandemiezeiten die Relevanz flexibler Arbeitszeiten und der Möglichkeit des mobilen Arbeitens gezeigt.
Bei der HANSAINVEST haben wir – fest vereinbart als Betriebsvereinbarung – die Möglichkeit, bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Während der Hochphasen der Pandemie wurde dies natürlich auf bis zu 100 Prozent erhöht. Zusammen mit der Möglichkeit von Gleitzeit, hat dies vielen Kolleginnen und Kollegen einen großen Gestaltungsspielraum in einer schwierigen Zeit geschaffen. Ob es die Pandemie als Ausnahmesituation ist oder die Pflege von Angehörigen oder einfach der normale Familienwahnsinn – solche Zeitmodelle vereinfachen die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben enorm und sind in so vielen Situationen Gold wert.

Welchen Weg man beruflich und privat auch immer einschlägt: So wie man sich den passenden Lebenspartner auswählt, so ist es meiner eigenen Erfahrung nach auch essenziell, bei der Wahl des Arbeitgebers genau hinzuschauen, damit es gut passt. Ich persönlich habe mit der HANSAINVEST den beruflichen Partner gefunden, mit dem ich meinen Werdegang beschreiten konnte, ohne Abstriche im Privaten machen zu müssen. Ich wünsche mir für jeden Mann und für jede Frau, sich gezielt den Arbeitgeber auszusuchen, der in Hinblick auf die Werte und die Möglichkeiten für die Arbeitnehmer zu den eigenen, individuellen Zielen passt. So kann man gemeinsam das Beste für beide Parteien aus der Partnerschaft herausholen!

Autorin Claudia Pauls, LinkedIn


Dieser Beitrag ist Teil des altii-Spezial zum Internationalen Frauentag. / This post is part of the altii special International Women's Day.


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