Swiss & Global AM – Luxusgüter profitieren von Weihnachten und chinesischem Neujahr

Frankfurt, 25. November 2014 – Im Feiertagsgeschäft mit Luxusgütern verschieben sich die Gewichte. „Die ehemalige zentrale Stellung des Weihnachtsgeschäft wird relativiert, vor allem da das chinesische Neujahrsfest für die Branche wichtiger wird“, erklärt Scilla Huang Sun, die gemeinsam mit Andrea Gerst den JB Luxury Brands Fund von Swiss & Global Asset Management verwaltet. Dennoch bleiben die einzelnen Anlässe für viele Luxusgüter-Hersteller überdurchschnittlich wichtig: So erziele der Chocolatier Lindt & Sprüngli mehr als 80 Prozent des Gewinns in der zweiten Jahreshälfte; auch für die Schmuck- und Uhrenindustrie sei das Weihnachtsgeschäft sehr wichtig. 

Luxusgüter: Kaufverhalten ändert sich
„Das Kaufverhalten im Weihnachtsgeschäft ändert sich. Zum einen kaufen die Leute später, also kürzer vor dem Fest, zum anderen gewinnt der E-Commerce an Bedeutung“, erklärt Andrea Gerst. „Bereits heute wird rund die Hälfte aller Luxusgüter-Käufe durch Online-Auftritte inspiriert“, so die Expertin weiter. Unter den Luxusgüter-Herstellern sei Burberry bei den digitalen Angeboten derzeit führend, allerdings holten andere Unternehmen auf.

2015 zwischen 5 und 7 Prozent organisches Wachstum
„Insgesamt erwarten wir für den Luxus-Sektor im Jahr 2015 ein organisches Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent und eine weitere leichte Verbesserung bei den Margen“, erklärt Huang Sun. „Außerdem dürfte sich die zunehmende Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro im Schlussquartal 2014 sowie im kommenden Jahr für europäische Hersteller von Luxusgütern positiv auswirken“, so Huang Sun weiter. Im laufenden Jahr hatten gleich mehrere Faktoren die Entwicklung des Luxusgüter-Marktes negativ beeinflusst: So führte das insgesamt schwächere Weltwirtschaftswachstum zusammen mit den Krisen in der Ukraine, dem Nahen Osten und in Hongkong zu einem tieferen Wachstum der Luxusgüter-Hersteller. Hinzu kamen die negativen Währungseffekte vor allem in der ersten Jahreshälfte. 

Bedeutung der Schwellenländer nimmt weiter zu
„Die Rolle der Schwellenländer wird für den globalen Luxusgütermarkt zunehmend wichtig“, sagt Huang Sun. Mittlerweile tragen die Schwellenländer 60 Prozent und die Industriestaaten 40 Prozent zum Wachstum der Luxusindustrie bei. Vor allem der Markt im Nahen Osten entwickele sich gut, während sich die Nachfrage in einigen asiatischen Ländern verlangsamt habe. Besonderes Augenmerk legt die Expertin auf die Luxusgüternachfrage von Touristen. Mittlerweile hat die Zahl chinesischer Auslandsreisen die 100-Millionen-Marke überschritten. Vor allem Korea, Japan und die USA zählten mehr chinesische Touristen. „Allein in diesem Jahr haben so manche Luxuskaufhäuser und Duty-Free-Geschäfte in Korea und Japan ihren Umsatz mit Touristen sogar um mehr als 50 Prozent steigern können“, sagt Gerst.

Bewertungen nicht luxuriös
Viele Aktien von Luxusgüter-Herstellern notieren mittlerweile am unteren Ende des relativen Werts. Selbst wenn die Luxus-Aktien per se keine Dividendenjuwelen sind, hat sich die Dividendenrendite im Schnitt auf zwei Prozent erhöht, was im aktuellen Niedrigzinsumfeld ebenfalls interessant sei. „Solide Bilanzen und stabile Cashflows machen im kommenden Jahr höhere Dividenden wahrscheinlich“, so Gerst. 

Fondsdaten (B-Anteile/akkumulierend, EUR)
Fondsname                              Julius Baer Multistock – Luxury Brands Fund 
ISIN                                          LU0329429897 
Auflegungsdatum                     31.01.2008
Fondsdomizil                           Luxemburg
Rechtliche Struktur                   SICAV nach Luxemburger Recht / UCITS IV
Anlageverwalter                        Swiss & Global Asset Management AG
Verwaltungsgesellschaft           Swiss & Global Asset Management (Luxembourg) S.A.
Basiswährung                           EUR
Verfügbare Währungen             EUR; CHF, GBP, USD
Benchmark                               keine Benchmark
Verwaltungsgebühr                   1,60 % p.a. 

Kontakt
Klaus Spanke                           Tel +49 221 912 887 28
ergo Kommunikation                klaus.spanke@ergo-komm.de

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