Investment-Chancen in die moderne Pharmaindustrie

Neben den Anwendungen an Patienten, die sich nebenwirkungsarme Linderung von Volkskrankheiten sowie seltenen, schweren Krankheiten erhoffen dürfen, wird durch absolvieren von klinischen Studien eine Patentierung vollzogen, die Investoren berechtigt aufhorchen lässt, erklärt Daniel Stehr, Geschäftsführer und Initiator der ws-hc.

So betrachtet man beispielsweiße den Branchen Primus der Cannabinoiden Medizin - GW Pharmaceuticals - aus Großbritannien.

Das von GW patentierte Medikament „Sativex“ wird bereits in mehreren Ländern zur Behandlung von Multiplen Sklerose Spastiken angewandt. Dieses Medikament besteht ca. im Verhältnis 1:1 aus synthetischem THC, das unter dem Prädikat „Dronabinol“ bekannt ist, und natürlichem 
Cannabidiol (CBD).

Gegenwärtig liegt die größte Erwartung auf dem Medikament „Epidiolex“.

2018 gelang es GW das erste pflanzliche Cannabismedikament von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) zuzulassen. Das CBD-Medikament wurde zur Behandlung von zwei seltenen und schweren Formen der Epilepsie zugelassen.

GW meldete für das Medikament im Q4 einen höheren Umsatz als die Analysten erhofften. Bis Anfang des Jahres schien das GW-Vertriebsteam mit rund 70 % aller Epilepsie behandelnden Ärzte Kontakt aufgenommen zu haben. Epidiolex wird bereits für mehr als 80 % der Amerikaner mit einer privaten Krankenversicherung, 90 % der Managed-Medicaid-Verwender sowie 99 % der staatlichen Medicaid-Versicherten Kosten übernommen und angewandt.

Laut Analysten kann allein in den USA das Medikament Epidiolex jährlich einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar erwirtschaften. Nun liegt der Fokus weitergehend auf der europäischen Zulassung von Epidiolex, was GW in diesem Jahr erwartet.

Weitere Zulassungen für die Medikamente Sativex und Epidiolex werden nicht nur für Regionen, sondern auch Krankheitsbilder erwartet. GW arbeitet an verschiedenen Cannabinoid-Präparaten, die etwa gegen Tuberkulosekomplexes (TSC), Autismus-Spektrum-Störungen, Glioblastom (Gehirntumor) sowie Schizophrenie therapieren sollen.

Auch wenn GW nun ein Vorreiter der Cannabinoiden Pharmazie ist, halten sie natürlich kein Monopol auf die Patentierung von Cannabinoiden. Dutzende vielversprechende Unternehmen forschen an Cannabis-Medikation für ein breites Anwendungsspektrum. Betrachtet man nun die Investitionschancen in die Cannabinoide Medizin kann man erwartungsvoll in die Zukunft blicken.


Die ws-hc Stehr & Co Hanf Consulting UG recherchiert und analysiert das gesamte Potenzial des vielseitigen Anlageuniversums der globalen Hanf-Industrie. Zur Risikodiversifikation einer Investition in die Hanfbranche, bedarf es einer breiten Streuung in die Wertschöpfungskette des Hanfs: Anbau, Lizenzen & Patente, Distribution, Forschung, Technologie und Pharmazie. Der erste deutsche aktiv gemanagte Hanf Aktienfonds ws-hc Fonds – Hanf Industrie Aktien Global (WKN A2N84J) bietet seit dem 3.12.2018 eine mögliche Investmentlösung an. Weitere Informationen auf ws-hc.de.

Über Daniel Stehr

Daniel Stehr ist Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Bereits Ende der 90`er Jahre hat Herr Stehr seine ersten internationalen Erfahrungen mit dem Handel der bekannten Titel der New Economy (NASDAQ Chicago) sammeln dürfen. Seit nun zwei Jahrzehnten hat er sich seine Expertise in der nationalen und internationalen Finanzbranche aufgebaut. Im Kundenauftrag hat Herr Stehr bereits zahlreiche Investitionen in die Hanf-Branche Nordamerikas begleitet.

Dies ist Teil 6 der Serie von ws-hc. Weitere Teile finden Sie hier: