Nr. 2 der nachhaltigen UN-Entwicklungsziele: Kein Hunger

SDG – drei Buchstaben, die unser aller Zukunft ab sofort prägen. Und zwar zum einen, indem wir das, was sich dahinter verbirgt, künftig gezielt und aktiv umsetzen. Zum anderen, weil ihre Botschaft uns überhaupt erst eine wirkliche Zukunftsperspektive schafft. Denn diese Buchstaben stehen für Sustainable Development Goals, also nachhaltige Entwicklungsziele der UN, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Diese ehrgeizige Welt-Agenda gilt für jeden Menschen überall auf dieser Welt – Staatsoberhäupter und Politiker, Arbeitgeber und Arbeitnehmer! 

Nr. 2: KEIN HUNGER

Ein Kind verhungert. Was für uns unvorstellbar scheint, passiert auf diesem Planeten tatsächlich alle zehn Sekunden! Obwohl Nahrung als Menschenrecht gilt und obwohl es – noch – genug Nahrung für alle gibt, sind weit über 800 Millionen Menschen von Hunger und zwei Milliarden von Mangelernährung betroffen. Das erklärte Ziel bis 2030 lautet: Kein Mensch soll mehr Hunger leiden.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Hunger geht vor allem mit Armut Hand in Hand. Und während Regierungen und Konzerne Strategien nach ihren eigenen Interessen ausrichten, wird die Kluft zwischen Arm und Reich größer. Darüber hinaus zerstören Kriege und bewaffnete Konflikte die landwirtschaftliche Infrastruktur. Nicht zuletzt beeinträchtigen Wetterextreme Ernten und Widerstandskraft der Bevölkerung. Eine Situation, die nicht zuletzt auf Ressourcenverschwendung und Klimawandel zurückzuführen ist! Und hier wird besonders deutlich, dass Konsequenzen oft jene am stärksten belasten, die gar nicht zu den Hauptverursachern gehören.

Die Zeit zu handeln ist jetzt: Gemeinsam lässt sich viel erreichen, wenn sich jeder einzelne seine Verantwortung bewusst macht. Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie alle Privathaushalte können Lebensmittelverschwendung gezielt vermeiden – durch Resteverwertung, durchdachte Lagerung, Lebensmittelspenden und Aufklärungsarbeit. So wird ja beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum oft als Verfallsdatum missinterpretiert…

Es steht jedem frei, sich aktiv zu engagieren und Geld oder Lebensmittel zu spenden. So ist der Bundesverband Deutsche Tafel e. V. dank dem Engagement seiner über 60.000 ehrenamtlichen Helfer mit bald 1.000 Tafeln in ganz Deutschland vertreten. Internationale Initiativen wie die Welthungerhilfe setzen sich seit Generationen dafür ein, den Hunger in der Welt zu beenden. Mehr Informationen finden sich beispielsweise unter www.tafel.de oder www.welthungerhilfe.de.


Die Evangelische Bank: DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.