Schnäppchen, Umsatz und Dividende: Hoffnungen für Anleger im US-Einzelhandel

In den USA fiel am vergangenen Freitag der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. Traditionell gelten die Aktionstage „Black Friday“ und „Cybermonday“ nach Thanksgiving als Auftakt für die umsatzstarken Wochen vor dem Jahreswechsel. Doch das alljährliche Spektakel bietet nicht nur Käufern eine Flut an Angeboten und Rabatten, es ist vor allem ein Gradmesser für die wichtigste Stütze der US-Konjunktur.

Unterschätzter Wirtschaftstreiber

Denn die Konsumausgaben privater Haushalte sind für rund zwei Drittel des gesamten Bruttoinlandsprodukts der USA verantwortlich. Im dritten Quartal 2019 waren es Daten des Bureau of Economic Analysis zufolge sogar 68,1 Prozent. Dieser hohe Anteil gestaltete sich über die vergangenen Jahre konstant hoch und gilt gerade in Zeiten ansonsten geringerer wirtschaftlicher Dynamik als verlässliche Stütze der Wirtschaftsleistung.

Neben der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung ist das Geschäft vor allem für Investoren großer Handelskonzerne von Bedeutung. Gute Umsätze begünstigen attraktive Dividendenmöglichkeiten und so blicken auch Anleger gespannt auf das Weihnachtsgeschäft. Dieses Jahr gestaltet sich das Umfeld jedoch gemischt.

Unterschiedliche Ausgangslagen für Einzelhandels-Aktien

Der weltgrößte Online-Händler Amazon rechnet etwa angesichts harter Konkurrenz im wichtigen Schlussquartal mit einem deutlich schwächeren Geschäft als Börsenexperten. Für das Geschäftsquartal, in den Thanksgiving und Weihnachten fallen, stellt der Konzern Nettoerlöse zwischen 80 und 86,5 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten erwarteten bisher im Schnitt einen Umsatz von 87,37 Mrd. Dollar.

Andererseits hat der größte US-Einzelhändler Wal-Mart im dritten Geschäftsquartal dank florierender Online-Verkäufe besser als erwartet abgeschnitten. In den drei Monaten bis Ende Oktober kletterte der Gewinn im Jahresvergleich um mehr als 90 Prozent auf 3,3 Mrd. Dollar.

Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Indikatoren deuten auf soliden Konsum hin

Jüngsten Daten des Handelsministeriums in Washington zufolge, haben die US-Einzelhändler im Oktober ihren Umsatz leicht steigern können. Ihre Erlöse kletterten um 0,3 Prozent zum Vormonat, und damit etwas stärker als Ökonomen erwartet hatten. In den Monaten davor entwickelten sich die Umsätze teils überraschend deutlich stärker.

Allerdings hat sich laut dem Forschungsinstitut Conference Board im November die Stimmung der US-Verbraucher unerwartet eingetrübt. Das entsprechende Barometer fiel gegenüber Oktober von 126,1 Zählern auf 125,5 Punkte. Experten hatten mit einem Anstieg gerechnet.

Die Ökonomen der Federal Reserve (Fed) bleiben insgesamt zuversichtlich: „An diesem Punkt des langen Aufschwungs sehe ich das Glas weit mehr als halbvoll“, sagte jüngst der Notenbankchef Jerome Powell. Dies ist auch aufgrund des privaten Konsums der Fall, der im dritten Quartal um 2,9 Prozent zulegte. Damit dürfte alles für ein Weihnachtsgeschäft angerichtet sein, das nicht nur Konsumenten und Ökonomen, sondern auch Anlegern Freude bereitet.

ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA: mit „gutem Gewissen“ auf chancenreiche US-Aktien setzen

Konsum-Aktien spielen auch im ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA eine Rolle. Dieser auf US- und kanadische Aktien fokussierte Fonds ist in börsennotierten Unternehmen aller Größenordnungen investiert. Die Auswahl der für den Fonds in Frage kommenden Aktien geschieht auf Basis der nachhaltigen Kriterien der Erste Asset Management. Werte wie Procter & GamblePepsi oder das Bezahlunternehmen VISA sind derzeit prominent im Portfolio vertreten.

Der ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA bietet die Chance auf hohe Wertsteigerungen so wie in diesem Jahr und in den letzten 5 Jahren. Als AnlegerIn muss man sich bewusst sein, dass es jederzeit zu stark schwankenden Kursen kommen kann und auch ein Kapitalverlust möglich ist. Eine längere Behaltedauer von mindesten 6 Jahren ist daher zu empfehlen.

Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Datum: 29.11.2019

Sowohl 2019 als auch im Schnitt der letzten 5 Jahre erfuhr der ERSTE RESPONSIBLE STOCK AMERICA eine hohe Wertsteigerung.


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.