Rede von Brexit-Chefunterhändler David Frost am Montag

James Binny, Global Head of Currency bei State Street Global Advisors, zur Rede von David Frost, Brexit-Chefunterhändler und Berater von UK-Premierminister Boris Johnson, am Montag in Brüssel:

„Zum Beginn der Verhandlungen ist auf beiden Seiten mit wenig Kompromissbereitschaft zu rechnen. Dieses Säbelrassen wird zu einer gewissen Währungsvolatilität führen - allerdings weniger stark als im letzten Jahr und die Kursspanne des Pfunds ist aufgrund der gesunkenen Unsicherheit höher. Während die Spannungen im Laufe des Jahres noch zunehmen könnten, wäre es für den britischen Premierminister Boris Johnson, der den "Brexit geschafft" hat, vorteilhaft, wenn das Thema jetzt etwas in den Hintergrund tritt, damit er sich auf andere Prioritäten konzentrieren kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass bis zum Jahresende eine Art von Deal erreicht wird, ist zwar hoch und es muss noch einiges verhandelt werden, aber Johnson kann behaupten, dass er die Deadline nicht weiter verschoben hat.“