Nachhaltige Kriterien beim Anlegen in Immobilien bringen Erträge

Investitionen in Grund und Boden sind beliebt. Schon allein deshalb, weil Anlagemöglichkeiten unabhängig vom Kapitalmarkt und abseits von Risikopapieren wie z.B. Aktien rar gesät sind. In den letzten Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit auch bei Immobilien zu einem entscheidenden Faktor. Immer öfter wird der Wert einer Liegenschaft nach nachhaltigen Kriterien bemessen. Die Klimaziele der österreichischen Bundesregierung und die Vorgaben der Europäischen Union (Stichwort „Green Deal“) zur Bekämpfung des Klimawandels tragen dazu maßgeblich bei.

Nicht zuletzt sind es die Investoren selbst, die nachhaltigen Aspekten beim Bauen und Wohnen mehr Augenmerk schenken. Der größte Teil des Energieverbrauchs in Gebäuden wird von Heizungen verursacht. Um die Klimaziele zu erreichen wird es laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey darauf ankommen, den gesamten Gebäudestand zu modernisieren. Zwar konnten zum Beispiel in Deutschland in den letzten 30 Jahren bereits 41% der Emissionen eingespart werden, etwa durch bessere Isolierungen. Der Ersatz fossil befeuerter Wärmequellen durch nachhaltige Technologien wie Wärmepumpen und Fernwärme wird sich dennoch massiv beschleunigen müssen. Dabei würden künftig auch Biogas, Wasserstoff und Solarthermie eine Rolle spielen, so die Ergebnisse der Studie „Net-Zero Deutschland – Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045“.

Nachhaltiger „Pionier“-Fonds feiert 5. Geburtstag

Für den ERSTE RESPONSIBLE IMMOBILIENFONDS, der dieser Tage seinen 5. Geburtstag feiert, werden alle Objekte in Hinblick auf die Verwendung klimafreundlicher Baustoffe, der Energieeffizienz und der Schadstoff- und Lärmemission geprüft. Die Objekte müssen Objekte eine nachhaltige Wertschöpfungsstrategie verfolgen und verschiedene Kriterien erfüllen:

  • Umweltkriterien: Materialien, Ressourcen- und Abfallmanagement, ökologische Verträglichkeit (z.B. Photovoltaikanlage, Baumaterialien, Qualität der Raumluft und Sonnenschutz)
  • Soziale Aspekte: Anbindung an den Verkehr, Lebensmittelversorgung, Lebensqualität für die Bewohner des Gebäudes, Nutzung mit sozialem Charakter (z.B. Seniorenwohnheim, Ärztezentrum)
  • Wirtschaftliche Nachhaltigkeit: Zukunftsfähigkeit des Objektes, Vermietung von Erdgeschosszonen
  • Ausschlusskriterien: z.B. Ölheizung, unethische Nutzer (Waffenhändler, Wettspielunternehmen)

Diese Kriterien werden nicht isoliert für sich gesehen. „Entscheidend für die Wahl eines Objektes ist das Zusammenspiel all dieser Faktoren“, betont der Geschäftsführer der ERSTE Immobilien KAG, Peter Karl. Er hatte die Idee dahinter maßgeblich vorangetrieben und den ersten Fonds dieser Art für PrivatanlegerInnen vor 5 Jahren möglich gemacht.

Für den nachhaltigen ERSTE RESPONSIBLE IMMOBILIENFONDS werden ausschließlich Immobilien angekauft, die diesen Merkmalen entsprechen. Im Fokus stehen kommunale und soziale Einrichtungen in Österreich wie zB Heime für Studierende, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Magistrats- und Amtsgebäude, Schulen und Pflegeinrichtungen. Der Fonds ist Träger des Österreichischen Umweltzeichens in der Kategorie „Finanzprodukte“. Er orientiert sich zum einen an den klimaaktiv-Kriterien für Gebäude. Zum anderen bilden die Nachhaltigkeitskriterien der ERSTE Immobilien (Soziale Aspekte, Umwelt und Wirtschaftlichkeit) eine weitere Entscheidungsgrundlage für die Investments.

Pionier bei nachhaltigen Anlage-Immobilien

Der in Erste Bank- und Sparkassengruppe erhältliche ERSTE RESPONSIBLE IMMOBILIENFONDS nimmt eine Pionierrolle ein. Der Fonds verfügt bereits über ein Volumen von rund 400 Millionen Euro (Stand: September 2021) und ist österreichweit in 8 Objekten mit nachhaltiger Ausrichtung investiert. 4 Projekte sind derzeit in Planung. Jüngster Zuwachs ist eine Seniorenresidenz in der Stadt Fischamend (NÖ), die vom einem erfahrenen Pflegeunternehmen betrieben wird und 2022 fertiggestellt wird.

Schon mit geringem Kapitaleinsatz kann man an diesem Immobilienportfolio teilhaben – ohne Umweg über die Börse. Im Gegensatz zu Immobilienaktien wird der Preis bei Immobilienfonds nicht an der Börse gebildet. Der Rechenwert des Fonds spiegelt den Wert der erworbenen Objekte und der erzielten Mieteinkünfte wider.Bei der Wertentwicklung ging es seit der Gründung des Fonds kontinuierlich bergauf ohne spektakuläre Schwankungen (siehe Grafik). Genau darauf legen AnlegerInnen in Immobilien wert.

Hinweis: Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt lt. OeKB Methode. Die Wertentwicklung unterstellt eine vollständige Wiederveranlagung der Ausschüttung und berücksichtigt die Verwaltungsgebühr sowie eine allfällige erfolgsbezogene Vergütung. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 2,00 % und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

Jetzt kurze Gelegenheit zu investieren

In Zeiten niedriger Zinsen und mangelnder Anlage-Alternativen bleibt der ERSTE RESPONSIBLE IMMOBILIENFONDS „begehrt“. Anteilscheine können daher nur im Rahmen eines vorher festgelegten Volumens (=Tranche) erworben werden. Mit dieser Maßnahme werden die Mittelzuflüsse aktiv gesteuert. Denn zu viel Liquidität (=nicht in Immobilien veranlagte Gelder) wirkt sich aufgrund des niedrigen Zinsniveaus auf die Wertentwicklung des Fonds aus.

Eine im Frühjahr aufgelegt Tranche war nach kurzer Zeit vergriffen. Die Mittel aus dieser Zeichnung wurden in ein in Bau befindliches Wohnprojekt in Wien investiert. Um den Fondspreis für die bestehenden Anteilseigner nicht zu verwässern werden erst dann Zeitfenster für den Kauf neuer Anteile frei gegeben, wenn sich ein konkretes Investitionsobjekt abzeichnet. Dies ist nun der Fall.Eine neue Immobilie soll in den Fonds aufgenommen werden.

Daher gibt es ab 1. Oktober für alle, die in nachhaltige Immobilien investieren möchten, die Möglichkeit Fondsanteile zu erwerben bzw. nachzukaufen. Nähere Informationen bei Ihrer/em Betreuer/in in der Erste Bank und Sparkasse.


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen. Beachten Sie die Risikohinweise im Blog der Erste AM.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.