ETF Securities Marktüberblick August, 25

Aktien und Industriemetalle sind in der Vorwoche erneut stark gestiegen, nachdem der deutsche Einkaufmanagerindex robuste Zahlen lieferte und die schwachen Daten aus China kaum Beachtung fanden. Dem Sitzungsprotokoll des kürzlich abgehaltenen Meetings der Bank of England zufolge, haben einige Mitglieder überraschenderweise für eine baldige Zinserhöhung gestimmt. Die Sitzungsberichte des US Federal Open Market Komitees (FOMC) haben im Vergleich zur Vergangenheit aggressive Töne angeschlagen, was dem US Dollar Aufwind verschaffte und die Performance von Industriemetallen belastete.

Die Arbeitslosigkeit innerhalb der Eurozone und die Inflationsdaten werden im Fokus der Märkte bleiben um den Zeitpunkt herauszufinden, wann die EZB Ihre Politik lockert. Wenn die zweite Schätzung des Q2 BIP aus den USA unverändert bleibt oder nach oben korrigiert werden sollte, könnte das ebenfalls dem US Dollar zu weiterer Stärke verhelfen.

 

Rohstoffe

Industriemetalle wurden von den enttäuschenden Daten aus China nicht beeinflusst und führten ihr Rallye fort. Zink, Aluminium, Kupfer und Blei haben 3,9%, 3,0%, 2,6% und 2,1% an Wert gewonnen. Der schwächere chinesische Einkaufsmanagerindex wurde zusammen mit schlechten Krediten und dem Geldwachstum eher als kurzfristige Abweichung denn als Trend angesehen. Ebenfalls werden gezielte Konjunkturpakete Ende dieses Jahres der Nachfrage nach Metallen weiter Rückenwind bescheren. Nach Berichten aus Zimbabwe über Minenschließungen und gestiegenen chinesischen Importen von Platin, könnte das Edelmetall seine Verlust von 3,3% aus der Vorwoche diese Woche wieder revidieren.

Neben Platin mussten auch die anderen Edelmetalle Verluste verzeichnen, weil politische Entscheidungsträger in den amerikanischen und britischen Zentralbanken offen für frühere Zinserhöhungen scheinen, als der Markt erwartet hatte.

Gold und Silber fielen entsprechend um 2,9% und 2,3%. Die bereits seit 6 Wochen anhaltenden Zuflüsse in Gold und Öl ETPs spiegeln die Sorgen vor geopolitischen Risiken seitens der Investoren wieder.

Ebenso konnten signifikante Zuflüsse in WTI, Mais und Weizen verzeichnet werden.

 

Aktien

Weltweite Aktien im Aufwärtstrend, während Goldpreis schwächelt. Die besser als erwarteten Zahlen des Industrie- und Dienstleistungseinkaufsmanagerindex  (PMI) für Deutschland verhalfen in der zweiten aufeinanderfolgenden Woche europäischen Aktienwerten zu weiterem Auftrieb. Während der Goldpreis um 2,9% fiel, stieg der Russell 2000 um 1,5% über die gleiche Zeitspanne, da dieser durch die weiteren Zeichen der amerikanischen Erholung profitieren.

Seitdem Kinder Morgan seine Konsolidierungspläne vor zwei Wochen vorgestellt hat, welche eine Umstrukturierung von bisherigen Partnerschaften in eine einzige Aktiengesellschaft vorsieht, hat sich der Preis der Aktie von Kinder Morgan Energy Partners LP und der El Paso Pipeline Partners LP sehr positiv entwickelt. Beide Werte erfuhren eine rasante Rallye von 27% und 23% in den letzten zwei Wochen. Da beide Werte im Solactive US Energy Infrastructure MLP Index TR vertreten sind, verhalf es diesem zu einem 7 prozentigem Anstieg im selbigen Zeitraum.

 

 

Währungen

Ausgang von Jackson Hole gibt den Ton für zukünftige Zinserhöhungen an.

Der US Dollar wird aufgrund der robusten Erholung in den USA weiterhin stark erwartet. Während Yellen’s zurückhaltende Töne die letzten Kommentare des Treffens des FOMC wiederspiegeln, hat sie auch die entstandenen Probleme mit der Politik nach der großen Rezession hervorgehoben. Der USD konnte nach dem letzten Meeting des FOMC weiter an Wert zulegen und brach aus seiner jüngsten Handelsspanne auf über 103 JPY aus. Bis zur Veröffentlichung der Inflationsdaten in der nächsten Woche wird mit einem Handel über dieser Marke gerechnet.

In der Zwischenzeit konnten enttäuschende Inflationsdaten innerhalb der Eurozone den Euro weiter schwächen, weil der anhaltende fehlende Preisdruck Erwartungen an weitere EZB-Aktionen hervorruft. Die erste Meinungsverschiedenheit innerhalb einer Abstimmung der Bank of England seit Mitte 2011 führte zu keiner nachhaltige Rallye des GBP, was Potential für weitere Preisschwäche darstellt. Während zwei Mitglieder des Monetary Policy Committees (MPC) in der letzten Sitzung für eine Zinserhöhung gestimmt hatten, dürften enttäuschende Daten für UK voraussichtlich zu weiterer GBP-Schwäche führen.

JP Morgan Weekly Brief August 25, 2014

JP Morgan looks at equities in this edition of their Weeky Brief. They contrast the geopolitical infleunces on equities of the past month with the high of earnings per share in the United States. As usual, you do find last weeks market data and dates of this week in the file. Find the edition from Monday,  August 25, 2014 here.

BlackRock Weekly Investment Commentary August 25, 2014

BlackRock analyzes a full range of market parameters in this weeks Weekly Investment Commentary including the reinvestments in equities last week, new macroeconomics data, inflation in the US and UK as well as a possible normalization of interest rates. Find the edition from Monday,  August 25, 2014 here.

ETF Securities Marktüberblick KW 34

Der US-Dollar stieg gegenüber dem Euro an und Bund-Renditen fielen aufgrund negativer BIP-Wachstumsdaten für Q2 auf ein Allzeittief. Schwaches Kreditwachstum und Industrieproduktionsdaten in China belasteten die zyklischen Rohstoffe. Aktienmärkte schüttelten die schwachen Daten jedoch ab und setzten ihre Erholung fort. Zur gleichen Zeit stiegen defensive Anlagen wie Gold und Bundesanleihen, da Investoren eine Absicherung gegen mögliche Krisenszenarien suchten. Politische Risiken sowohl in der Ukraine, als auch im Nahen Osten, zeigen kaum Anzeichen einer Entspannung, woraufhin scheinbar viele Investoren nach einer Absicherung suchen. Gold war eine offensichtliche erste Anlaufstelle für Investoren, aber ebenso waren Öl ETPs und Palladium gefragt. Dass der Palladiumpreis eine erneute Rallye zeigte, lässt darauf schließen, dass Anleger verstärkt mit Ausfuhrauflagen für russisches Palladium rechnen, der weltweit größten Quelle für das Edelmetall.

 

Rohstoffe

Ängste vor Sanktion treiben Palladiumpreis höher. Mit dem weiterhin ungelösten Konflikt in der Ukraine erwarten einige Investoren, dass sich das Palladiumangebot weiter verknappen könnte, wenn russischen Exporten aggressivere Sanktionen auferlegt werden. Russland ist der weltweit größte Produzent des Edelmetalls, welches vergangene Woche 3,5% zulegte. Emissionsrechte legten weitere 4,8% in der Vorwoche zu, nachdem die EU die Auflagen für Emissionsrechte verschärfte. Baumwolle und Mais stiegen um 1% und 0,6% in der vergangenen Woche, nachdem der WASDE Bericht der USDA sich als nicht so negativ herausstellte, wie der Markt erwartet hatte. Allerdings gab der Weizenpreis den Großteil seiner Gewinne aus der Vorwoche wieder ab (Preis fiel 4,4%), da der selbige USDA Bericht seine Produktionsprognosen nicht wesentlich erhöhte. Wir glauben jedoch, dass aufgrund der sehr negativen Futures-Markt Positionierung, eine etwaige kleine Störung der Ernteerträge zu einer Auflösung von Shortpositionen und damit einhergehenden Rallye führen könnte.

 

Aktien

Aktien erholen sich vorläufig trotz geopolitischen und wachstumsbedingten Bedenken. Trotz des negativen deutschen Wirtschaftswachstums und den weiteren Sanktionen gegenüber Russland, erholten sich die meisten weltweiten Aktienindizes vorläufig. Während die Aktienmarktstimmung fragile bleibt, konnten bestimmte Sektoren in den letzten Wochen starke Gewinne verzeichnen. Da die Öl- und Gasproduktion so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr ist, erscheint dieser Infrastruktursektor attraktiv. Getrieben von Gewinnen im Goldpreis und attraktiven Bewertungen, blieb der Goldminensektor weiterhin sehr stark.

 

Währungen

Weitere Gewinne des US Dollars zeichnen sich ab, da sich die Wachstumsdivergenzen zwischen USA und Europa ausweiten.

Der Euro fiel weiter, da Deutschlands Wirtschaft sich den Negativaussichten anderer Eurozonenländer anschließt. Dagegen verbleibt die amerikanische Wirtschaft im Auftrieb und die daraus resultierenden Wachstumsdivergenzen dürften dem US Dollar unterstützen. Die Verbraucherpreise werden in dieser Woche im Fokus stehen, mit der Veröffentlichung der VPI-Daten aus England, den USA und Kanada. Die positive Überraschung der Inflationsdaten aus England haben für eine Wende in der Währung gesorgt. Trotzdem erwarten wir den britischen Pfund schwächer, besonders nachdem Governor Carney die Erwartungen für eine Zinserhöhung getrübt hat. Ungenutzte Kapazität und ein ausbleibender Lohndruck dürften etwaige Zinserhöhungen sehr verhalten ausfallen lassen.

BlackRock Weekly Investment Commentary August 18, 2014

In this weeks version of BlackRock's Weekly Investment Commentary, you can find an analysis of why stocks are currently in an upwards movements and what geopolitical tensions and interest rates contribute to this. Find the edition from Monday,  August 20, 2014 here.

JP Morgan Weekly Brief August 18, 2014

This edition of JP Morgans weekly brief analyzes the relationship between the employment rate and the wage growth in the United Kingdom and how the Bank of England will probably act in the near future. As usually, find the most important dates of this week here as well. The Edition form Monday, August 18, 2014 here.

ETF Securities Marktüberblick KW 33

Mit dem vollständigen Bann aller Lebensmitteleinfuhren von Seiten Russlands und amerikanischen Interventionen im Irak haben sich die geopolitischen Risiken weiter zum Schlechteren entwickelt. Während die meisten makroökonomischen Daten auf eine weltweite Erholung deuten, wovon zyklische Anlagen profitieren, bleiben Anleger weiterhin nervös und zurückhaltend. Mit der wahrscheinlich längerfristig geopolitisch angespannten Situation erwarten wir, dass defensive Anlagen auch weiterhin eine starke Nachfrage erfahren werden. Goldminen-Aktien und Volatilität haben sich gut entwickelt. Innerhalb der Rohstoffklasse sind Agrarprodukte zurück im Fokus, da das Wetter die Angebotsprognosen stört.

Rohstoffe

Heftige Regenfälle stören Ernteprognosen und lassen Weizen 5.9 % steigen. In den letzten Monaten haben ausgiebige Regenfälle in Europa die Verfügbarkeit von hochwertigem Weizen vermindert und zu ansteigenden Preisen geführt. Seit Anfang des Jahres  hatte Weizen aufgrund positiver Ernte-Prognosen in den USA 7% an Wert verloren. Baumwolle hat sich ebenfalls positiv entwickelt, da eine Trockenperiode in Australien, der drittgrößte Exporteur, die Produktion in diesem Jahr zu vermindern drohen könnte. In der letzten Woche hat das internationale Baumwollkomitee die Preisprognosen für Baumwolle nach oben gesetzt. In der Zwischenzeit kam der Silberpreis in der letzten Woche bemerkbar unter Druck, was sich in einem Rückgang des Preises von 3 % widerspiegelte.

Aufgrund des höchsten Wertes seit 2011 im amerikanischen Einkaufsmanagerindex und der sich verbessernden chinesischen Nachfrage rechnen wir damit, dass die gestiegene industrielle Nachfrage den negativen Erwartungsdruck steigender Zinsen ausgleichen wird.

Aktien           

Goldminen Unternehmen outperformen während steigende Volatilität auf den Aktienmärkten lastet. Die wöchentlichen Gewinne des EURO STOXX 50 Investable Volatility Index von 7% und 8% heben die Nervosität der Investoren hervor. Trotz der hervorragenden Berichtssaison aus den USA bleiben die Investoren zögerlich, Aktienbewertungen voranzutreiben. Vergleichsindizes bändeln weiterhin mit Höchstwerten an obwohl die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und der russischen Region den einst optimistischen, weltweiten Wirtschaftsausblick trüben. Goldminen Unternehmen blieben aber mit dem um 3% gestiegenen DAXGlobal Gold Miners Index in der letzten Woche die Ausnahme. Hier trugen leichte Zugewinne im Goldpreis und ein attraktives Bewertungsniveau bei. Nach dem Anstieg von über 25 % seit Anfang dieses Jahres, wurden die Anteile an Goldmine Aktien, unseren Berechnungen nach, über ihrem rechnerischen Wert gehandelt. Trotz dieses spektakulären Anstieges bleiben die Preise noch 33 % unter ihrem rechnerischen Wert im 5-Jahresschnitt, was Luft für weitere Gewinne lässt.

Währungen

Wahrscheinlichkeit über einen langanhaltenden starken Yen eher gering trotz der defensiven Haltung von Investoren. Der japanische Yen, JPY, war einer der am besten performenden Währungen in der letzten Woche, da geopolitische Risiken die zyklischen Anlagen trübten. Die Erwartung der nächsten Wachstumszahlen mit -2 % im Q2 drückt damit die momentane Stärke des JPY. Wachstumsabweichungen zwischen der Eurozone und der USA werden den Euro weiter schwächen, besonders wenn sich der Trend von Inflation zu Deflation wenden sollte. Allerdings hat die EZB sich weiterhin auf Ihre Wachstumsrhetorik verlassen. Gleichzeitig könnte auch das britische Pfund wieder einer schwierigen Woche gegenüberstehen, sollten die BIP Wachstumsdaten erneut enttäuschen. Die Schwäche des Pfundes könnte weiter von einem Inflationsbericht der Bank of England verstärkt werden, welcher den wirtschaftlichen Ausblick beeinträchtigt sehen könnte. Auch der IMF berichtete kürzlich über den gefährdeten wirtschaftlichen Ausblick durch die anhaltende Stärke der Währung.

BlackRock Weekly Investment Commentary August 11, 2014

BlakcRock is analyzing the falling stock markets of last week in this edition of their Weekly Investment Commentary. The geopolitical risks and investors fears are compared to the actual data and good economic environment. Edition from Monday,  August 11, 2014 here.

JP Morgan Weekly Brief August 11, 2014

This week, JP Morgan is not analyzing a specific market segment but gives a general overview of  last week's stock market falls around the world and puts them in a context of geoopltical risks. As usual, last weeks trading data is included as well as the improtant upcoming dates. The Edition form Monday, August 11, 2014 here.

ETF Securities Marktüberblick KW 32

Starke GDP Daten aus den USA für das zweite Quartal dieses Jahres bestätigen, dass die schwachen Q1 Daten auf den ungewöhnlich kalten Winter zurück zu führen sind. Der chinesische Einkaufsmanagerindex (PMI) zeigt sich positiv und stieg im Juli auf ein 18 Monats-Hoch. Die Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe nehmen weiter zu, trotz der  ursprünglich pessimistischen Erwartungen. Obwohl das Wachstum am amerikanischen Arbeitsmarkt hinter den Erwartungen zurückbleibt, weisen die meisten Daten auf ein globales, gesundes Wachstum hin, was positiv für zyklische Anlagen ist. Nichtsdestotrotz bleiben die geopolitischen Risiken mit den sich ausweitenden Konflikten in Ukraine und im Nahen Osten weiterhin ungelöst. Darüber hinaus bereitet die zweite argentinische Staatspleite in 13 Jahren Investoren Sorgen. Dies wiederum sollte die aktive Suche nach Absicherungen in defensiven Anlagen wie Gold vermehren.

Rohstoffe

Arabica-Kaffee steigt um 9.4 % in einer Woche. Nach Berichten über kälterem und regnerischem Wetter in Brasilien (45 % der weltweiten Produktion) hatte der Kaffeepreis deutlich dazugewonnen. Heftige Regenfälle könnten die Ernte noch weiter hinauszögern und Frostschäden hervorrufen. Den Berichten zum Trotz haben nun neuere Aussagen ein wärmeres und trockeneres Wetter prophezeit, was zu einer umgehenden Trendwende in der Kursentwicklung in der nächsten Woche führen könnte.

Ein milderes Klima in den Vereinigten Staaten ermöglichte eine längere Aufzuchtdauer und damit höheres Schlachtgewicht für Schweine, was wiederum zu einem Preisfall von 4.4 % in der letzten Woche führte.

Nach den langerwarteten Änderungen der Export-Regulierungen in Indonesien, welche in November in Kraft treten werden, stieg der Zinnpreis um 3.2 % an. Obwohl ein Bann auf Barrenexporte seit letztem September besteht, haben die Behörden nun einen Reinheitsgrad für Barren und Lötzinn festgelegt. Darüber hinaus wurden Standards für Verpackung und Etikettierung geregelt. Das sollte weltweite Zulieferer weiter belasten.

Aufgrund von weiter zunehmenden geopolitischen Risiken und dem bevorstehenden möglichen Staatsausfall Argentiniens, haben Investoren sich nun mehr in defensiven Anlagen wie Gold engagiert. Nach dem verpassten Fristablauf für die Zahlung von Zinszahlungen über $ 13 Milliarden für neu strukturierte Staatsanleihen hat die amerikanische Ratingagentur Standard and Poor’s Argentinien als zahlungsunfähig eingestuft. Physische Gold ETPs verzeichneten den höchsten Zufluss seit März 2013. Ebenfalls konnten gestiegene Aktivitäten in Weizen, Mais, Erdgas und eben dem vorhergenannten Kaffee festgestellt werden.

Aktien           

Chinesische A-Aktien profitieren weiter von der deutlichen Verbesserung der chinesischen Wirtschaft. In der dritten aufeinanderfolgenden Woche konnte der MSCI China A Index um 5.1 % zulegen, da der Einkaufmanagerindex (PMI) der HSBC in China im Juli ein 18-Monats-Hoch erreichte. Da die politischen Stimulierungsmaßnahmen nun zu greifen scheinen und weitere Impulse für die kommenden Monate erwartet werden, erwarten wir eine verbesserte Stimmung der inländischen und ausländischen Investoren.

Aufgrund der anhaltenden, weltweiten Bedenken und den historischen Börsenhöchstwerten stieg der EURO STOXX 50 Investable Volatitliy Index in der letzten Woche um 8%.

Der deutsche Aktienindex DAX hingegen fiel um fast 4 %, da verstärkte Sanktionen der europäischen Union und der Vereinigten Staaten gegenüber Russland eine erhebliche negative Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft haben könnte. Die zugenommene Feindseligkeit zwischen den Supermächten hat ebenfalls zu einer gestiegenen Nachfrage nach sicheren Anlagen geführt.

Währungen

Weitere Gewinne des USD. Die verbesserte Aussicht der amerikanischen Wirtschaft wird durch das Plus der Non Farm Payroll Daten von 200.000  zusätzlich geschaffenen Arbeitsplatzdaten weiter bestärkt. Die Beschäftigungsaussichten werden ein Schwerpunkt für die Rohstoffwährungen in dieser Woche sein, da in Australien und Kanada ebenfalls Daten erwartet werden. Die Beschäftigungszahlen in beiden Ländern scheinen an Dynamik gewonnen zu haben, weiter verstärkt durch das Treffen der australischen Notenbank in dieser Woche. Während keine korrigierenden politischen Maßnahmen erwartet werden, hat die Zentralbank jedoch die Währung im schlechten Licht erscheinen lassen, was sich erwartungsgemäß abwertend auf den australischen Dollar auswirken sollte. Nachdem eine Deflation die Eurozone weiter bedroht, wird eine weitere Schwächung des Euros erwartet. Trotz der mittelfristigen Einschätzung steigender Inflation innerhalb der Eurozone waren die Preise allerdings nur 0.4 % höher (entgegen dem angepeilten Ziel von 2 %), was die Lockerungspolitik der ECB in absehbarer Zukunft beibehalten sollte.

BlackRock Weekly Investment Commentary August 04, 2014

This week, BlackRock analyzes the equity markets with a focus on rising US volatility and investment opportunities on the Asian markets. Furthermore, they have a look at short-term debt markets and the economic environment. Edition from Monday,  August 04, 2014 here.

JP Morgan Weekly Brief August 04, 2014

JP Morgan analyzes in this week's Weekly Brief the forecasts of US economic growth and the correspondence to the actual data. The obligatory market data form last week and the upcoming dates of this week are included as usually. The Edition form Monday, August 04, 2014 here.