AXA IM aktuell: US-Wirtschaft kann dem starken Dollar widerstehen

David Page, Senior Economist bei AXA Investment Managers (AXA IM), erklärt, warum die Aufwertung des US-Dollar nur geringe Auswirkungen auf die Wirtschaft der USA haben wird.

Obwohl sich der starke US-Dollar negativ auf die Konjunktur der USA auswirken wird, dürfte die Wirtschaft weiter in einem soliden Tempo wachsen. Das erwartet David Page, Senior Economist bei AXA IM. Die zunehmenden Unterschiede in der globalen Geldpolitik hätten zuletzt den Dollar weiter gestärkt. Im Vergleich zu den meisten anderen wichtigen Zentralbanken verfolge die amerikanische Federal Reserve Bank (Fed) eine relativ restriktive Geldpolitik. Dadurch habe der Dollar handelsgewichtet um 15 Prozent aufgewertet. „Der Wirtschaft steht jetzt Gegenwind bevor“, so Page. Dem Volkswirt zufolge führt eine starke Währung dazu, dass die Exporte langsamer wachsen, während die Importe schneller zulegen als die Inlandsnachfrage. Durch sinkende Unternehmensgewinne könnten Investitionen ausbleiben – und auch reduzierte Vermögenswerte infolge von hohem Druck auf Aktien hält Page für möglich.

„Da der Dollar bis heute bereits um 15 Prozent aufgewertet hat, kalkulieren wir signifikante Auswirkungen auf die US-Wirtschaft für dieses und das kommende Jahr ein. Infolge dessen wird der erhebliche Wirtschaftsauftrieb durch den Ölpreisverfall im Jahr 2014 zunichte gemacht. Daher haben wir unsere Wachstumsprognose um 0,4 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent im Jahr 2015 und 3,1 Prozent im Jahr 2016 korrigiert“, erklärt Page. „Die USA werden auf die Währungsstärke allerdings unempfindlicher reagieren als andere Volkswirtschaften“, so Page weiter. Die relative Unempfindlichkeit gegenüber dem starken Dollar sei auf drei Faktoren zurückzuführen: auf die geringe Bedeutung des Außenhandels der USA, auf das amerikanische Steuersystem und auf die lockere Geldpolitik der anderen Notenbanken.   

„Die Wechselkursveränderungen werden sich nur gering auf den internationalen Handel auswirken, da dieser in den USA nicht besonders ausgeprägt ist“, so der Experte. Demnach trage sowohl der Export als auch der Import nur wenig zur Konjunktur bei und so bliebe der Nettoeffekt auf das Bruttoinlandsprodukt gering. Außerdem helfe das Steuersystem der USA Unternehmen, die hohe Umsätze in Übersee generieren und durch den starken Dollar weniger Auslandseinahmen erzielen. „Unternehmensgewinne aus dem Ausland werden bei der Rückführung besteuert. Dadurch werden negative Auswirkungen gedämpft“, erklärt Page. Es komme nämlich zu einer Steuerverzerrung, die dazu führe, dass ein großer Teil der Auslandserträge nie zurückgeführt werde. Somit seien die Unternehmensgewinne kaum betroffen und Investitionen weiterhin möglich. Auch der Druck auf die Aktien könne der Wirtschaft der USA nur wenig Schaden zufügen. „Die lockere Politik der japanischen und europäischen Zentralbank wird dafür sorgen, dass die globale Liquidität ausreicht, um die negativen Effekte für den Aktienmarkt auszugleichen“, vermutet Page. 

Nach der Einschätzung des Ökonomen wird die Fed ihre Geldpolitik weiter straffen. Dabei sei die Inflationsentwicklung ein wichtiger Faktor zur Bestimmung des Timings: „Unsere Prognosen deuten darauf hin, dass die Inflation stärker fallen wird, als die Fed es erwartet. Daher ist eine restriktivere Geldpolitik seitens der Fed erst zum Jahresende hin zu erwarten“, prognostiziert Page. „Sofern der Dollar noch weiter an Stärke gewinnt, wird der Zeitpunkt, an dem die Fed den Leitzins anhebt, weiter nach hinten rücken.“ 

Fidelity Makroausblick: Ölpreis und Euro können Wachstum in Eurozone um 1,8 Prozentpunkte erhöhen

Globales Wachstum: Die zentralen Risiken haben sich zuletzt verschoben

,,Nach wie vor deuten die Indikatoren auf einen leichten Wiederanstieg des weltweiten Wirtschaftswachstums in den nächsten Monaten hin. Niedrigere Ölpreise und eine unterstützende Geldpolitik dürften sich zur Jahresmitte bemerkbar machen. Bis dahin wird sich wohl auch der stark rückläufige Inflationstrend fortsetzen. Wie es im zweiten Halbjahr weitergeht, hängt vor allem von der Ölpreisentwicklung ab. Damit ist der Wachstumsausblick für die nächsten Monate eher durchwachsen.

Die zentralen Risiken haben sich zuletzt etwas verschoben. Zwar dürften die Unsicherheiten rund um Griechenland auch künftig für Marktschwankungen sorgen. Das systemische Risiko scheint vorerst aber begrenzt und stellt aus heutiger Sicht keine Gefahr für die Erholung dar. Zugenommen hat das Risiko mit Blick auf den Russland-Ukraine-Konflikt. Neben einem ernsten Sicherheitsproblem geht hiervon zunehmend die Gefahr einer Ansteckung auf die Finanzmärkte aus. Auch eine mögliche Verschärfung der Sanktionen, bis hin zu einem umfassenden Handelsembargo, stellt eine Bedrohung dar. Zu den zentralen Risiken gehört ferner eine früher als erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Aufgrund diverser externer Faktoren ist sie aber unwahrscheinlicher geworden.

USA: Konjunktur dürfte im zweiten Halbjahr anziehen

Die amerikanische Wirtschaft bleibt auf Erholungskurs. Verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2014 allerdings wie erwartet mit gedrosseltem Tempo. Niedrigere Energiepreise bewirken zwar vorerst eine gewisse Schwäche bei den nominalen Indikatoren. In den nächsten Monaten aber dürften sich die davon ausgehenden positiven Impulse für den Konsum und die Produktionskosten allmählich in den Datenreihen niederschlagen. Vorbote dieser Dynamik ist das bereits weiter steigende Verbrauchervertrauen.

Auch wenn der Bericht zur Beschäftigung diesen Monat stark ausfiel: Diverse Indikatoren zum Arbeitsmarkt lassen auf verbleibende Reservekapazitäten schließen. In Kombination mit günstigeren Energiepreisen und einem stärkeren Dollar ist daher sobald nicht mit zunehmendem Inflationsdruck zu rechnen. Die niedrige Teuerungsrate und die Unsicherheiten rund um Griechenland, Russland und Chinas Devisenpolitik dürften verhindern, dass die Fed schon zur Jahresmitte die Zinsschraube anzieht. Mit der ersten Zinserhöhung in Amerika rechne ich daher erst gegen Ende 2015.

Eurozone: Niedriger Ölpreis und schwacher Euro können Wachstum um 1,8 Prozentpunkte erhöhen

Die Konjunkturerholung dürfte, getragen von billigeren Rohstoffpreisen und einem schwachen Euro, in den nächsten Monaten Fahrt aufnehmen. Schätzungen gehen davon aus, dass eine Abwertung des Euro um 10 Prozent das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone innerhalb von zwei Jahren um rund 0,6 Prozent steigen lässt. 10 Prozent niedrigere Ölpreise machen sich nochmals in einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um rund 0,3 Prozent binnen zwei Jahren bemerkbar. Da der Euro tatsächlich um 10 Prozent abgewertet hat und der Ölpreis in Euro gerechnet seit Mitte 2014 um 40 Prozent gefallen ist, könnte sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone alleine durch diese beiden Faktoren in den nächsten Quartalen um rund 1,8 Prozentpunkte erhöhen.

Japan: Japanische Notenbank könnte im Frühjahr zu weiteren Lockerungsmaßnahmen gezwungen sein

Zaghafte Anzeichen deuten eine Stabilisierung der Wirtschaftsdaten an. Bis sich das Wachstum aber merklich beschleunigt, werden noch ein paar Monate vergehen. Da die Inflation weiter fällt, könnte die japanische Notenbank im Frühjahr gezwungen sein, noch mehr zu tun. Tut sie nichts, riskiert sie, die Märkte zu enttäuschen. Mit den Lohnverhandlungen im Frühjahr werden wohl wie schon 2014 die Nominallöhne steigen. In Verbindung mit weniger stark steigenden Preisen dürfte das eine Erholung der Reallöhne bewirken. Entscheidend sind aber Strukturreformen für eine höhere Produktivität der Unternehmen.

China: Schleppende Binnennachfrage zwingt Regierung zum Handeln

Die zuletzt veröffentlichten volkswirtschaftlichen Daten stellen Chinas Regierung vor ein Dilemma. Der Inflationsrückgang und der Einbruch bei den Importen sind unter anderem Ausdruck der schleppenden Binnennachfrage. Sie erklärt auch die Senkung des Mindestreservesatzes Anfang Februar durch die chinesische Zentralbank. Nach wie vor könnte sich jedoch eine Schwächung der Währung auf kurze Sicht im aktuellen Umfeld als die bessere Lösung erweisen, um das Wachstum zu beflügeln. Das würde dem Export und der Inflation im Land zugutekommen. Insgesamt bleibt eine harte Landung unwahrscheinlich, da stabiles Wachstum ein erklärtes Ziel der Regierung ist.

Schwellenländer: Ölpreis teilt Welt der Schwellenländer in Gewinner und Verlierer

Ein Inflationsrückgang ist gut für Schwellenländer, da er den Zentralbanken Spielraum für Zinssenkungen eröffnet. Zu diesem geldpolitischen Mittel haben im vergangenen Monat die Notenbanken in Indien, Ägypten, Peru, der Türkei, Rumänien, Pakistan und China gegriffen. Gepaart mit einer lockereren Geldpolitik werden die niedrigeren Rohstoffpreise in den nächsten Monaten eine gewisse Wachstumsbelebung in rohstoffimportierenden Ländern bewirken. Für Volkswirtschaften mit hohem Exportanteil in die Industrieländer, beispielsweise Korea, verheißt der von der Eurozone und Japan angeführte Aufwärtstrend in den Industrieländern Gutes. Der von der Konjunkturabkühlung in China ausgehende Gegenwind könnte etwas nachlassen, dank der durch die Zinspolitik ausgelösten Stabilisierung des Wachstums. Rohstoffexportierenden Ländern wird aber auch weiter ein rauer Wind entgegenschlagen. Ganz besonders gilt das für Russland und Brasilien."

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Erste Anzeichen für die Normalisierung der Geldpolitik führen zu unterschiedlichen Entwicklungen bei den Renditen

Die US Notenbank hat in ihren jüngsten, am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokollen einen gemäßigten Ton beibehalten. Vor dem Hintergrund des erneuerten Vertrauens in die Erholung der US-Konjunktur, haben die Mitglieder der Fed jedoch begonnen den Zeitplan für eine Zinserhöhung zu erörtern. In dieser Phase erscheint eine erste Erhöhung der Leitzinsen im Juni immer noch optimistisch, allerdings setzen die starken Beschäftigungszuwächse die Fed unter Druck bald zu handeln. Dies spiegelt sich seit Beginn des Monats im Marktumfeld wider, da die Anleger über den zukünftigen Kurs der US-Geldpolitik besorgt sind. Während der Januar durch deflationären Druck mit durchgängig niedrigeren Zinssätzen und Rohstoffpreisen gekennzeichnet war, erweist sich der Februar in diesen Anlageklassen als ein volatiler Monat. 

Die vergangene Woche war geprägt von einem Anstieg der Ölpreise und höheren Zinsen in den USA und im Vereinigten Königreich. Es scheint, dass die Ende Januar begonnene „Handelsnormalisierung“ eine solide Basis hat. Sie brachte ebenfalls beträchtliche Streuungen in den Hedgefonds-Bereich: Frühere Gewinner (langfristige CTAs, Long-Short-Aktienfonds) entwickelten sich unterdurchschnittlich, wogegen die meisten Strategien, die im vergangenen Jahr gelitten haben (Event-Driven, Convertible Arbitrage), ihre seit Jahresbeginn aufgelaufenen Verluste wieder ausgleichen konnten.

Event-Driven-Fonds liegen wieder im positiven Bereich, was starken Gewinnen bei den Energiewerten und spezifischen Situationen, hauptsächlich im Bereich Special Situations, zu verdanken ist. Sowohl Russland als auch Griechenland stehen wieder in den Schlagzeilen, jedoch sind die Auswirkungen über ihre lokalen Märkte hinaus eher gering (Das gilt auch in Bezug auf Hedgefonds wie auf Seite 2 dargestellt).

Zwei Strategien ist es gelungen, das Beste aus zwei unterschiedlichen Marktsituationen zu machen, die im Januar bzw. im Februar zu beobachten waren: Macro-Strategien und kurzfristige CTA-Strategien. Global Macro-Fonds haben seit Jahresbeginn eine starke Performance erzielt und erweisen sich im aktuellen Kontext dank einer Reduzierung ihres Risikoexposures und der Short-Positionen in US-Zinsen als robust. Kurzfristige CTAs haben in den letzten Wochen unkorrelierte Renditen geliefert und von einem höheren Volatilitätsverlauf profitiert.

Steven Bell, F&C Investments: „Die wirkliche Herausforderung für Griechenland ist nun das Notfallprogramm der EZB – schon im März droht der nächste Engpass“

Wird die Einigung zwischen Griechenland und der Euro-Gruppe dauerhaft funktionieren oder wurden die Probleme nur aufgeschoben?
Was wir zwischen der Euro-Gruppe und Griechenland sehen, ist keine endgültige Einigung, sondern lediglich ein erster Anstoß. Allerdings hat die neue griechische Regierung diese erste Schlacht gewonnen: Die Euro-Gruppe hatte eine sechsmonatige Verlängerung der Finanzhilfen unter der Bedingung angeboten, dass Syriza der Absichtserklärung, die von der vorherigen Regierung abgegeben wurde, ebenfalls zustimmt. Der Deal vom Freitag sieht nun eine Verlängerung der Hilfen für vier Monate vor, unter der Bedingung, dass die griechische Regierung bis Montag ein Reformprogramm ausarbeitet. Die alten Bedingungen, an die die bisherigen Hilfen geknüpft sind, dürften dabei aller Wahrscheinlichkeit nach gelockert werden.

Die wirkliche Herausforderung für die griechischen Behörden sind nicht die vier Monate, über die die Hilfszusagen verlängert werden, sondern sie ergibt sich aus den Notfallgeldern der Europäischen Zentralbank (EZB) und der derzeitigen Haushaltslage der Regierung: Die EZB prüft ihre Hilfe alle zwei Wochen, und wahrscheinlich wird der griechischen Regierung bereits im März das Geld ausgehen – viel Raum zum Atmen bleibt den Griechen also nicht. Die neue Regierung hat bereits mehrere Wahlversprechen brechen müssen und wird in Zukunft sogar noch einen Schritt weiter gehen müssen, um die Anforderungen der Troika zu erfüllen. Das Vetorecht der Euro-Hardliner – Deutschland, Finnland und die Niederlande – scheint jedoch durch die Unterstützung Syrizas durch andere Länder der Euro-Zone geschwächt worden zu sein: Es werden noch heftige Auseinandersetzungen folgen. 

Was sind die kurzfristigen Auswirkungen für Investoren?
Die Gefahr des finanziellen Zusammenbruchs Griechenlands wurde abgewendet. Obwohl Europa einen besseren Schutzmechanismus als noch vor ein paar Jahren aufgebaut hat, bestand die Befürchtung, dass es zu einer Ansteckung anderer Länder kommen könnte. Daher dürfte die Erleichterung zu einer Rally in Griechenland, dem Rest Europas und auch weltweit führen. Die Renditen zehnjähriger griechischer Anleihen sind bereits am Montagmorgen um 75 Basispunkte gefallen, und die Spreads von Anleihen aus der Peripherie der Euro-Zone haben sich deutlich eingeengt. Wir erwarten, dass der Beginn des Quantitative Easings durch die EZB zu einer weiteren Einengung führen wird. Wir sind daher zuversichtlich für italienische, spanische und irische Anleihen im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen, und das Portfolio unseres F&C Macro Global Bond Fund hat bereits von diesen Schritten profitiert.

Was muss die griechische Regierung nun tun, um die gewonnene Zeit erfolgreich nutzen zu können?
Das Beste, was die griechische Regierung jetzt tun kann, wäre, die Reformen des Marktes fortzusetzen, um die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu verbessern, und sich darauf zu konzentrieren, die strengen Vorgaben der Troika hinsichtlich der Schrumpfung des Staatshaushaltes etwas abzumildern. Griechenland braucht vor allem Wachstum, und die Ereignisse der letzten Wochen haben die wirtschaftliche Erholung, die sich bereits abgezeichnet hatte, wahrscheinlich verhindert. 

Wie kann Griechenland seine Probleme dauerhaft lösen?
Griechenland hat bereits einen Primärhaushaltsüberschuss. Auch die Belastung durch den Schuldendienst ist nicht überwältigend hoch, denn der Schuldenstand ist zwar hoch, aber der Zinssatz niedrig. Wachstum ist der Schlüssel, um finanzielle Nachhaltigkeit und politische Unterstützung zu erreichen. Dafür ist auch eine konjunkturelle Erholung im Rest von Europa entscheidend. Eine Fortsetzung der Austeritätspolitik könnte in diesem Stadium eher kontraproduktiv sein. 

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F&C hat eine starke Stellung im europäischen und britischen Markt mit Assets under Management von rund 106 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2014). F&C blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte zurück und hat seine Wurzeln in der Gründung des Foreign & Colonial Investment Trusts im Jahr 1868. F&C ist Teil von Bank of Montreal (BMO) Global Asset Management, einem globalen Vermögensverwalter mit mehr als 230 Milliarden Euro Assets under Management. BMO Global Asset Management ist eine Tochter der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einem breit diversifizierten Finanzdienstleister mit einer Bilanzsumme von über 370 Milliarden Euro und über 46.000 Mitarbeitern (Stand: 31. Oktober 2014). 

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ETF Securities Marktüberblick - Einhorn oder trojanisches Pferd?

Das politische Gerangel um Griechenlands Erweiterung des Rettungspaketes hat eine ansonsten starke Woche für zyklische Vermögenswerte belastet. Auch wenn in letzter Minute scheinbar noch eine Einigung gefunden wurde, könnte der Mangel an Details die Marktstimmung diese Woche trüben. Das Sitzungsprotokoll der FED zeigte wenig Dringlichkeit einer Anhebung der Zinsen, obwohl eine Reihe von Fed-Vertretern darauf hinweist, dass Juni ein möglicher Termin dafür sein könnte. Die Japanische Zentralbank hat die quantitativen Lockerungsmaßnahmen derweil nicht erhöht, sondern trotz der schlechten BIP-Daten der Vorwoche auf eine gebesserte Wirtschaftsaussicht verwiesen.

Rohstoffe
Rally bei Erdgas nach Wintereinbruch. US-Erdgas stieg in der vergangenen Woche um 5%, nachdem ein Wintereinbruch den Heizbedarf. Laut Bentek Energie (einem Energiemarkt Analyseunternehmen), stieg die Nachfrage im Nordosten der USA am Montag auf den höchsten Stand in ihrer 10-jährigen Datenreihe und übertraf damit den bisherigen Höchstsatz des Polarwirbel vom Januar 2014. Meteorologische Agenturen erwarten jedoch, dass sich die bittere Kälte im Osten der USA in dieser Woche wieder wird, woraufhin sich die Gaspreise wieder entspannen dürften. Wir sahen einige Abflachung der Brent Futures-Kurve in der Vorwoche, da der Preis für den Frontmonat anstieg, während längerfristige Verträge sanken. WTI hingegen fiel über die gesamte Kurve und gab die Kursgewinne der vergangenen Woche ab. Der Kaffeepreis brach um 8,9% ein, nachdem Regen in Brasilien die Hoffnung auf eine bessere Kaffeeernte erhöhte.

Aktien
Einhorn oder trojanisches Pferd? Der S&P500 und der Russel 2000 haben jeweils einen neuen Höchststand erreicht und letzte Woche 0,4% bzw. 1% gewonnen. Geringer Inflationsdruck haben die Börsen in positiver Stimmung gelassen, wobei die Verhandlungen über die Schuldenfinanzierung Griechenlands die Börsen daran hinderte, absolute Höchststände zu erzielen. Der FTSE MIB, FTSE 100 und DAX Index konnten bis Donnerstag Gewinne von 3,6%, 1,3% und 0,6% erzielen, MSCI China A-Aktien steigen um 2,5% an bevor die chinesische Börse zum Neujahrsfest schließ. Die Stimmung gegenüber chinesischen Aktien bleibt weiterhin gut, da weitere Zentralbank Maßnahmen wahrscheinlich sind.

Währungen
Der USD bleibt weiterhin stark, Investoren hören auf die Zentralbanken. Geringer Inflationsdruck bei steigender Wirtschaftsleistung und gleichzeitigen, aggressiven Maßnahmen seitens der Zentralbanken halten die Währungs-Volatilität auf erhöhtem Level. Während wir annahmen, dass dem USD eine Korrektur bevor stehen könnte, so wird diese nicht in dieser Woche stattfinden, da Aussagen von Fed Chair Yellen und EZB Präsident Draghi erwartet werden. Mit unterschiedlichen Auffassungen, wie die Maßnahmen eingesetzt werden, wird der USD weiterhin unterstützt bleiben. Investoren scheinen eine Zinserhöhung in den USA Mitte des Jahres nicht einzuplanen, Yellen’s Rede sollte diese Marktmeinungen jedoch wieder ändern. Sollten die Inflationsraten in Europa und Japan aufgrund des niedrigen Ölpreises weiter enttäuschen, sollte das den USD auch weiterhin stützen.

Saxo Bank Kommentar: Waehrungskrieg – Wenn Null zu viel ist

„Der Grund warum Zentralbanken solche Angst vor dem aktuellen Deflationsdruck haben ist die Tatsche, dass eine deflationäre Dynamik für Volkswirtschaften mit einer hohen staatlichen und/oder privaten Verschuldung besonders gefährlich ist. Dies betrifft fast alle entwickelten Volkswirtschaften“, sagt John J. Hardy, Devisenexperte bei der Saxo Bank. Die Schuldenverteilung innerhalb der jeweiligen Volkswirtschaft sei zwar unterschiedlich, das Problem aber das gleiche. Japan etwa habe zwar eine riesige Staatsverschuldung, im privaten Sektor sei es jedoch nicht so dramatisch. Der umgekehrte Fall bestünde in Schweden oder Kanada, wo die Staatsverschuldung eher moderat, die private Verschuldung jedoch alarmierend sei. 

„In einer Welt mit schwachem Wirtschaftswachstum und deflationären Risiken sehen wir die zunehmende Gefahr eines Währungskrieges“, sagt Hardy. Schuld daran seien Zentralbanken, die in Währungsabwertungen das Allheilmittel sehen. „Aber längst nicht jeder kann eine schwächere Währung haben“, sagt Hardy. Der erste Schritt zu einer Abwertung bestünde in einer Zinssenkung. Doch was passiert, wenn Zinsen schon bei Null stehen? „Das hängt von der jeweiligen Zentralbank ab. Entweder werden Aufkaufprogramme gestartet wie in den USA, Japan und der Eurozone, oder die Zinsen werden ins Negative verlagert, wie in der Schweiz oder Dänemark“, sagt Hardy. 

Das Problem mit dem billigen Geld und den negativen Zinsen bestünde vor allem dann, wenn jeder diese Schritte geht. „Dennoch ist es schwer vorauszusehen, was als nächstes passiert“, sagt Hardy. „Wenn wir einen möglichen Währungskrieg bis zum ultimativen Ende durchdenken, kommen wir zu dem Schluss, dass er in einen Handelsprotektionismus und letztendlich zum echten Krieg führen könnte“, so Hardy weiter. Die Gefahr hierfür wird sogar nochmals größer, sollte China auch in die Währungsabwertung einsteigen und somit eine massive deflationäre Welle über die Welt spülen. „In jedem Fall vermute ich, dass die Welt im aktuellen Niedrigzinsumfeld verharrt. Es ist schwer eine Inflation zu generieren, wenn die Rohstoffpreise fallen, das Wachstum schwächelt und in Asien eine immense Überkapazität herrscht“, sagt Hardy.

„Die beste politische Lösung wäre eine Normalisierung der Zinsen und eine massive Schuldenrestrukturierung. Für die Politik ist dieses Szenario aber am unattraktivsten und somit eher unrealistisch“, sagt Hardy. Viel wahrscheinlicher sei ein spektakulärer Knall auf den Finanzmärkten, der letztendlich den Zentralbanken angelastet werden würde. Folgen wären massive staatliche Konjunkturprogramme in Form des sogenannten „Helicopter Money“. „Die Inflation wird in einem Umfeld negativer Zinsen und Quantitative Easing-Programmen sicher nicht wieder steigen. Sie wird jedoch mit aller Macht zurückkehren, wenn die aktuelle Währungspolitik versagt und wir folglich zu staatlichen Konjunkturprogrammen übergehen“, sagt Hardy abschließend. 


Den vollständigen Kommentar auf Englisch finden Sie anbei.


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Über die Saxo Bank
Die auf Online-Multi-Asset-Anlagen spezialisierte Investmentbank Saxo Bank bietet Privatanlegern und institutionellen Kunden eine umfassende Sammlung an Tools für ihre Handels- und Anlagestra-tegien. Ihr Finanz-Community-Portal TradingFloor.com ist die erste Multi-Asset-Social-Handelsplattform. Im Besitz einer europäischen Vollbanklizenz und überwacht durch die dänische Bankenaufsicht FSA, ermöglicht die Saxo Bank privaten und institutionellen Investoren den Handel mit Währungen, CFDs, ETFs, Aktien, Optionen und Futures über ihre preisgekrönte SaxoTrader-Plattform, zugänglich über PC, Tablets oder Smartphones. Die Plattformen sind in mehr als 20 Spra-chen verfügbar. Zudem bietet die Saxo Bank auch professionelles Portfolio- und Fondsmanagement sowie traditionelle Bankdienstleistungen durch die Saxo Privatbank. 1992 in gegründet, verfügt die Saxo Bank neben ihrem Hauptsitz in Kopenhagen über Niederlassungen in 26 Ländern in Europa, Asien, dem Mittleren Osten, Lateinamerika, Afrika und Australien.


Handelsregister des Amtsgerichts Köln (HRB 50 319)
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GAM Marktkommentar: Japanische Aktien haben Aufholpotenzial

Trotz der jüngsten Kursgewinne bleiben japanische Aktien insgesamt günstig bewertet. Das ist die Einschätzung von Ben Williams, Fondsmanager des GAM Star Japan Equity. „Die Rally von 2014 wurde vor allem durch risikoaverse Anleger angetrieben, die in großem Umfang defensive Titel nachgefragt haben“, erklärt er. Gerade mit Blick auf die positive Gewinndynamik der Unternehmen habe der japanische Markt aber weiterhin Potenzial. So sei der Topix mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14 bewertet, während der S&P 500 mit einem KGV von 17 und der MSCI Europe sowie der FTSE 100 mit einem KGV von jeweils 15,5 gehandelt werden. Unterschiedliche Bilanzierungsregeln ließen japanische Aktien sogar teurer erscheinen als sie es im direkten Vergleich mit westlichen Firmen wären, würde man gleiche Regeln zugrunde legen. „Der schwache Yen, der niedrige Ölpreis, die Senkung der Körperschaftssteuer und die Erholung des Konsums nach der Erhöhung der Verbrauchsteuer im vergangenen Jahr dürften den japanischen Unternehmen weiteren Aufwind verschaffen“, erwartet der Fondsmanager.

Unter den Treibern der Rally von 2014 seien nun insbesondere Unternehmen der Pharmabranche mit einem mittleren KGV von 28 hoch bewertet. „Andere Aktien, wie die der Finanzbranche sind dagegen im vergangenen Jahr hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben und attraktiv bewertet“, so Williams. So habe etwa der Finanzdienstleister Orix den Gesamtmarkt bei der Gewinnerwartung um fünf Prozent übertroffen, sei bei der Kursentwicklung allerdings um 25 Prozent zurückgeblieben. Ein anderes Beispiel sei die Sumitomo Mitsui Financial Group, die mit einem KGV von nur 8 gehandelt werde.

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Saxo Bank Rohstoffkommentar: Erdgas treibt den Energiesektor

„Es war eine gemischte Woche für Rohstoffe. Während der Energiesektor zulegen konnte, mussten Soft Commodities wie Kaffee und Zucker Verluste hinnehmen“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. In Europa würde sich der Ausblick weiter verbessern. Obwohl sich der Showdown mit Griechenland weiter fortsetzt, würden dennoch alle Marktteilnehmer mit einer Einigung rechnen. Derweil feiern China und andere große Volkswirtschaften in Asien das Neujahrsfest, was zu einem Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten geführt habe und einige Märkte verwundbarer als andere zurückgelassen hätte – insbesondere Industrie - und Edelmetalle.

Nach dem jüngsten Preissturz unter wichtige technische Unterstützungsmarken wurden Edelmetalle von einigen Verkäufen seitens der Investoren erwischt. Der Verkaufsdruck sei hauptsächlich von Hedgefonds gekommen, die nach dem „Frankenschock“ in Gold investiert hätten. „Das gelbe Metall fand zwar bei der Marke von 1.200 US-Dollar pro Feinunze Unterstützungen, verlor jedoch fast den gesamten bisherigen Jahresgewinn“, sagt Hansen. Platin und Silber hätte es noch schlimmer erwischt. Die Platin-Gold-Ratio ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen, während Silber zu den am schlechtesten laufenden Rohstoffen der vergangenen Woche gehörte. „Die Haupttreiber für die schlechte Performance bei Edelmetallen in den vergangenen Monaten waren steigende US-Anleiherenditen“, sagt Hansen. Der Ausblick auf eine Zinswende in den USA würde die Situation noch weiter verschärfen.

Aufgrund der kalten Wetterbedingungen in den USA habe insbesondere Erdgas dem Energiesektor in der vergangenen Woche einen ordentlichen Schub gegeben. „Der Ölpreis hingegen hat sich in den vergangenen drei Wochen eingependelt und nur seitwärts bewegt“, sagt Hansen. Die US-Lagerbestände seien jedoch trotz des deutlichen Abbaus der bestehenden US-Ölbohranlagen wieder gestiegen. „In der vergangenen Woche haben die US-Lagerbestände ein neues Rekordhoch von 425,6 Millionen Barrel erreicht, während die Produktion auf 9,28 Millionen Barrel pro Tag angestiegen ist“, sagt Hansen.


Den vollständigen Rohstoffkommentar auf Englisch finden Sie anbei.


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David Whitten: Rohstoffe – Preisschwankungen gewinnbringend nutzen

London / Frankfurt am Main – David Whitten, leitender Fondsmanager des Henderson Horizon Global Natural Resources Fund, umreißt die Anlagechancen, die sich aus dem Ölpreisverfall und dem starken US-Dollar ergeben. Er ist der Auffassung, dass Anleger den Schwankungen nicht aus dem Weg gehen, sondern diese vielmehr zu ihrem Vorteil nutzen sollten. Denn aus den Überreaktionen des Marktes resultieren nach seiner Einschätzung attraktive Anlagechancen.

Rohstoffpreise sind immer zyklisch

In den letzten 30 Jahren hat sich der Ölpreis mehrmals halbiert, diese Entwicklung ist also nicht neu. Vielmehr ist es durchaus normal, dass sich Rohstoffe als Reaktion auf ein verändertes Verhältnis von Angebot und Nachfrage rasant verbilligen. Daher weisen Rohstoffaktien von Natur aus zyklische Merkmale auf und auf schwache Phasen folgt nicht selten eine kräftige Erholung.

Der Grund für den aktuellen Einbruch bei den Ölpreisen war das Zusammenspiel aus einer rückläufigen Nachfrage seitens diverser Länder als Folge des schwachen Weltwirtschaftswachstums und der Entscheidung der OPEC, den Ölpreis nicht zu stützen, um keine Marktanteile an die nordamerikanischen Schieferölproduzenten zu verlieren. Ich denke jedoch nicht, dass es dieses Mal anders als früher ablaufen wird. Kostenintensive Ölproduzenten und hoch verschuldete Unternehmen werden den Ölpreissturz zwar möglicherweise nicht überleben. Viele andere Rohstofffirmen aber werden sich von diesem zyklischen Tief erholen, vor allem solche, die eine gute Kapitaldecke haben und operativ wie finanziell gut aufgestellt sind.

Da es schwierig ist, die Auswirkungen auf den Energiesektor vorherzusagen, sind wir gegenüber Upstream-Produzenten im Öl- und Gassektor und den damit verbundenen Dienstleistern zurückhaltend. Dennoch halten wir an unseren Positionen bei herausragend gut positionierten Unternehmen im vorgenannten Sektor fest.

Ölpreis wird sich nicht rasch erholen

Es gehört zwar nicht zu unseren Aufgaben, kurzfristige Preisentwicklungen zu prognostizieren, aber nach unserer Einschätzung wird sich der Ölpreis nicht rasch erholen. Bis die Folgen niedriger Ölpreise im System spürbar werden, vergeht meist eine gewisse Zeit. In Nordamerika haben zum Beispiel einige Firmen ihre Ölgeschäfte gegen Preisschwankungen abgesichert. Deshalb stellt sich die Frage, ob sie ihre aktuelle Produktion aufrechterhalten können oder sie zurückfahren müssen, erst in acht bis neun Monaten, wenn ihre Absicherungsgeschäfte auslaufen.

Dabei unterschätzen viele Ölgesellschaften, wie lange es dauert, bis sich die Preise wieder erholen. Einige denken, dass hiermit in ein oder zwei Quartalen zu rechnen ist. Saudi-Arabien, das einflussreichste OPEC-Mitglied, wird an seiner Entscheidung, den Ölpreis nicht durch eine Senkung seiner Fördermengen zu stützen, wahrscheinlich noch eine Weile festhalten. In diesem Fall könnten Gewinnkorrekturen und eine Kürzung der Explorationsausgaben folgen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir eine Überreaktion des Marktes, aus der Anlagechancen entstehen werden.

Starker US-Dollar lässt Gewinnschub bei einigen Rohstoffproduzenten erwarten

Die meisten Rohstoffe werden in US-Dollar abgerechnet, daher sinken generell die Preise in den Sektoren Bergbau, Energie und Landwirtschaft. Kurzfristig wirkt sich dies auf die Aktienkurse aus, aber auf längere Sicht entstehen hieraus Chancen für Rohstoffproduzenten aus Ländern wie Australien, Kanada und Südafrika. Deren Betriebskosten fallen in den jeweiligen Landeswährungen an, sodass wir einen deutlichen Gewinnschub bei diesen Firmen erwarten.

Verstärktes Engagement in Pipeline- und Raffinerie-Betreiber

Durch die schwächeren Rohstoffpreise, insbesondere bei Kohle, Eisenerz und Rohöl, in Verbindung mit einem starken US-Dollar und langsamerem Wachstum in China hat sich die Preissetzungsmacht zunehmend zugunsten der Mid- und Downstream-Unternehmen und zulasten der Upstream-Rohstoffproduzenten verschoben, insbesondere in den Bereichen Bergbau sowie Öl und Gas. Unser Fonds kann von dieser Entwicklung profitieren, dank seiner Fähigkeit, die Gewichtungen entlang der gesamten Rohstofflieferkette flexibel zu verändern. Das hilft, konstantere, weniger schwankungsanfällige Renditen zu generieren.

So haben wir zum Beispiel im Energiesektor unsere Positionen im Explorations- und Produktionsbereich sowie bei Energiedienstleistern verkleinert und in den Mid- und Downstream-Teilsektoren wie Pipeline-Betreiber, integrierte Dienstleister und Raffinerien aufgestockt.

Volatilität nutzen

Anleger sollten die Volatilität nicht meiden, sondern vielmehr versuchen, sie gewinnbringend zu nutzen. Rohstoffe verhalten sich von Natur aus zyklisch, weil sie sehr stark vom Angebots-Nachfrage-Verhältnis abhängen, das sich im Nu ändern kann. Die gute Nachricht in der aktuellen Situation lautet, dass die Ursache auf der Angebotsseite bei der OPEC zu suchen ist. Und diese Art von Problem lässt sich sehr viel schneller lösen als Probleme auf der Nachfrageseite. Die Nachfrage ist unseres Erachtens unverändert solide, denn China benötigt nach wie vor große Mengen Eisenerz und Öl.

In einem zyklischen Sektor bieten sich immer Investmentchancen. Während zum Beispiel Eisenerz und Rohöl billiger geworden sind, ist der Goldpreis gestiegen. Bei Minengesellschaften fallen derzeit die Produktionskosten, weil Öl günstiger geworden ist. Wie bereits erwähnt, haben wir das Portfolio auf Unternehmen mit Preissetzungsmacht ausgerichtet, wie zum Beispiel Kinder Morgan und Enbridge. Beide sind weniger abhängig vom Ölpreis und haben in einem sehr schwachen Energiemarkt Marktanteile hinzugewonnen.

Kinder Morgan ist das drittgrößte Energieunternehmen Nordamerikas und eine der größten Positionen in unserem Portfolio. Sein Geschäft ist volumenabhängig, seinen Cashflow generiert das Unternehmen vor allem aus Transportgebühren. Und niedrigere Ölpreise stimulieren die Ölnachfrage. Es wird erwartet, dass Kinder Morgan in den nächsten fünf Jahren ein Wachstum von 10% p.a. erzielt. Zudem rechnen wir mit steigenden Dividenden. Die aktuellen Bewertungen vieler Rohstofffirmen erscheinen uns jedenfalls attraktiv vor dem Hintergrund eines auf lange Sicht wohl weiter günstigen makroökonomischen Umfelds. 

Über den Manager: 
David Whitten ist leitender Fondsmanager und gleichzeitig Executive Chairman. Er kam im Juli 2011 als gleichberechtigter Partner und Anteilseigner zu 90 West. Als ausgebildeter Geologe blickt er auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung mit Rohstoffinvestments zurück. Von 1997 bis 2010 war David Whitten Head of Global Resources und leitender Fondsmanager bei Colonial First State Investments. Er war verantwortlich für den Einstieg des Vermögensverwalters in den Rohstoffsektor und überwachte das innerhalb eines Jahrzehnts auf mehr als 5 Mrd. USD angewachsene, global in der Rohstoffbranche angelegte Vermögen.
Begonnen hat er seine berufliche Laufbahn Anfang der 1980er Jahre als Geologe in der Erkundung von Rohstoffvorkommen, bevor er die Branche wechselte und Analyst und später Portfoliomanager wurde.

Über Henderson Global Investors: 
Henderson Global Investors, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Henderson Group plc, ist eine renommierte internationale Vermögensverwaltungsgesellschaft, deren Geschichte bis ins Jahr 1934 zurückreicht. Henderson verwaltet ein Anlagevermögen in Höhe von 98,3 Mrd. Euro (Stand: 30. September 2014) für Kunden in Großbritannien, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Nordamerika und beschäftigt weltweit etwa 900 Mitarbeiter.
Zu den Kunden zählen sowohl Privatpersonen, Privatbanken und externe Vertriebs-gesellschaften als auch Versicherungen, Pensionskassen, staatliche Organe und Unternehmen. Als reiner Vermögensverwalter bietet Henderson eine Produktpalette, die von Aktien und Anleihen über Multi-Asset-Angebote bis hin zu alternativen Produkten wie Beteiligungskapital (Private Equity) und Hedgefonds reicht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.henderson.com

Presseanfragen:
Lars Haugwitz
GFD Finanzkommunikation
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Multi-Asset-Experte Paul Niven: „Europäische Aktien stehen erneut im Rampenlicht“

Die Fondsgesellschaft F&C Investments stellt Ihnen ein Strategie-Update von Paul Niven, verantwortlich für das Multi-Asset-Investment bei F&C Investments, zur Verfügung. Niven kommentiert die Marktentwicklung im laufenden Jahr und die Asset-Klassen, in denen er über- und untergewichtet ist: 

  • „Wir bleiben bei europäischen Aktien (ex UK) übergewichtet und haben unsere Position sogar noch ausgebaut: Die Aussichten für europäische Aktien sind positiv – trotz Griechenland-Problematik. Der Markt hat das Potenzial für eine Rallye, insbesondere falls der Euro weiter fällt.“
  • „Unsere Position in US-amerikanischen Aktien reduzieren wir weiter und sind dort nun untergewichtet: Die Wirtschaftsdaten der USA sind zwar weiterhin stark, jedoch ist der US-Aktienmarkt aus unserer Sicht zu teuer.“
  • „Bei Schwellenländeraktien behalten wir unsere neutrale Position bei:Die Aussichten für die einzelnen Schwellenländer sind sehr unterschiedlich. Während einige Länder wie China, Indien und Taiwan von fallenden Rohstoffpreise profitieren, müssen Rohstoff-Exporteure wie Russland oder Brasilien Einbußen hinnehmen.“

Zwei Ereignisse haben Europa zum Jahresbeginn zurück ins Rampenlicht gebracht: zum einen die Ankündigung eines ausgeweiteten Stimulus-Programms durch die Europäische Zentralbank (EZB), das den Ankauf von Staatsanleihen der Mitglieder der Eurozone beinhaltet, und zum anderen der Ausgang der Wahlen in Griechenland. Ersteres war aus Sicht der Finanzmärkte positiv, letzteres negativ.

EZB-Programm kommt zum richtigen Zeitpunkt
Das EZB-Programm für eine quantitative Lockerung war an den Märkten zwar bereits weitestgehend eingepreist, doch der Umfang der Staatsanleihenkäufe hat die Erwartungen deutlich übertroffen und wurde entsprechend positiv aufgenommen. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um ein Allheilmittel für Europas Leiden, denn schließlich haben schon die Quantitative-Easing-Maßnahmen der US-Notenbank Fed während der vergangenen sechs Jahre ihr Ziel verfehlt, die Inflation auf das gewünschte Niveau zu bringen. Dennoch besteht die Hoffnung, dass von der zunächst unbegrenzten Laufzeit des Programms das Signal ausgeht, dass die EZB wirklich bereit ist, „alles zu tun, was nötig ist“, um die Wirtschaft wieder auf Spur zu bringen, und dass der Umfang der Ankäufe kurzfristig den entscheidenden positiven Effekt auf die europäischen Finanzmärkte haben wird. Angesichts des positiven Trends bei den Wirtschaftsdaten, welcher zum Teil noch durch sinkende Ölpreise und einen fallenden Euro gestützt wird, scheint die EZB ihr Stimulus-Paket zu einem äußerst günstigen Zeitpunkt bekannt gegeben zu haben.

Griechenland-Problematik dürfte lösbar sein
Nur wenige Tage nach der Bekanntmachung der EZB wurden in Griechenland Wahlen abgehalten, die mit dem Sieg der Syriza-Partei endeten, welche sich klar gegen die Austeritätspolitik positioniert. Obwohl die Partei knapp die absolute Mehrheit verfehlt hat, konnte sie durch das Ausmaß ihres Sieges eine Koalition mit den weit im rechten Spektrum angesiedelten Unabhängigen Griechen eingehen. Auch das war kein unerwartetes Ergebnis, weshalb die Märkte außerhalb Griechenlands trotz des anfänglichen Posierens Syrizas im Hinblick auf die künftige Kooperation mit der Troika ruhig reagiert haben. Derzeit rechnen die Märkte mit einem Kompromiss zwischen Gläubigern und griechischen Schuldnern. Diese optimistische Haltung dürfte in den kommenden Wochen und Monaten auf die Probe gestellt werden, aber Griechenland scheint derzeit ein einfacher handhabbares Problem für die Eurozone zu sein.

Gute Einstiegsmöglichkeiten und solide Bilanzen in Europa
Wir sind davon überzeugt, dass die Lage in Griechenland genau beobachtet werden muss. Zusammen mit dem anhaltend niedrigen Ölpreis und einem vergleichsweise schwachen Euro sorgen die EZB-Maßnahmen jedoch weiterhin für gute Einstiegsmöglichkeiten in einen Aktienmarkt, der insgesamt durch solide Unternehmensbilanzen geprägt ist. Daher haben wir unsere Übergewichtung in europäischen Aktien auf Kosten unserer Positionen in US-Aktien weiter ausgebaut, und in einigen Fällen unser Exposure gegenüber dem Euro begrenzt.

US-Aktien weiterhin auf Wachstumskurs, aber teuer
Obwohl sich die wirtschaftliche Erholung in den USA fortsetzt, erscheint uns der Markt teuer, insbesondere da niedrigere Gewinnerwartungen bei Energieunternehmen und ein starker Dollar für merklichen Gegenwind sorgen dürften. Da wir andernorts bessere Aussichten sehen, sind wir bei US-Aktien nun leicht untergewichtet. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass der US-Dollar gegenüber den wichtigsten anderen Währungen noch zulegen wird.

Anhaltend gute Aussichten für japanische Aktien
Wir bleiben optimistisch im Hinblick auf japanische Aktien. Japanische Unternehmen korrigieren ihre Gewinnerwartungen weiterhin aufwärts, und niedrigere Rohstoffpreise, ein schwacher Yen sowie die Aussicht auf weitere steuerliche und geldpolitische Maßnahmen sollten zu einem Anstieg bei japanischen Aktien führen.

Gemischtes Bild bei den Schwellenländern
Andere Rohstoffimporteure wie China, Indien und Taiwan dürften ebenfalls weiterhin von sinkenden Preisen profitieren. Rohstoffexportierende Schwellenländer wie beispielsweise Russland oder Brasilien dürften hingegen darunter leiden. Russland kämpft zudem mit Wirtschaftssanktionen, und im Januar hat die Ratingagentur Standard & Poor’s russische Staatsanleihen auf „Junk“-Status herabgestuft. Dadurch dürfte es der Regierung noch schwerer fallen, sich Geld zu leihen. Währenddessen leidet Brasilien unter einer schweren Dürre, die zu schlechten Ernteergebnissen bei Soja, Kaffee und Zuckerrohr führen und eine hohe Inflationsrate zur Folge haben dürfte. Zwar dürften die brasilianischen Fundamentaldaten angesichts relativ niedriger Arbeitslosigkeit, niedriger Verschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt und anziehender Investitionstätigkeit in die Infrastruktur, welche wiederum den Agrarsektor stützen wird, positiv bleiben. Dennoch sind die Aussichten für das laufende Jahr schwierig. Angesichts der divergierenden Aussichten in den Emerging Markets behalten wir unsere neutrale Position bei Schwellenländeraktien bei. 

Staatsanleihen von europäischen Peripheriestaaten werden interessant
Insgesamt geben wir weiterhin Aktien den Vorzug gegenüber festverzinslichen Wertpapieren. Allerdings hat sich unsere Haltung gegenüber Staatsanleihen aus Ländern der Eurozonen-Peripherie geändert: Wir sind dort nun übergewichtet, was nicht zuletzt auf die positive Entscheidung der EZB zurückzuführen ist. Zwar gehen wir davon aus, dass ein Anstieg bei den US-Zinsraten nur moderat ausfallen wird. Dennoch dürfte die Volatilität erneut an die Anleihenmärkte zurückkehren, je näher die Entscheidung der US-Notenbank Fed rückt. Diese wird von den meisten Marktteilnehmern für das zweite Halbjahr 2015 erwartet.

Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte es zahlreiche positive wie negative makroökonomische Ereignisse geben, die es zu umschiffen gilt. Damit steht Investoren ein herausforderndes Jahr bevor, das jedoch auch attraktive Investment-Chancen bietet. 

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Über F&C Investments
F&C ist ein diversifizierter Asset Manager. Das Unternehmen verwaltet Kapital für Versicherungen, Institutionelle Investoren, Finanzintermediäre und Privatkunden. F&C investiert in allen wichtigen Anlageklassen – Aktien, festverzinsliche Papiere und Sachwerte – und verfügt über spezialisierte Expertise in den Bereichen Asset Allocation, Alternative Anlagen, Liability-Driven-Investment- und Multi-Manager-Strategien, Private Equity sowie verantwortliches Investment nach ESG-Kriterien (ESG = Environmental/Umwelt, Soziales und Governance). Zur F&C-Gruppe gehört F&C REIT, ein globaler Immobilienmanager.

 F&C hat eine starke Stellung im europäischen und britischen Markt mit Assets under Management von rund 106 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2014). F&C blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte zurück und hat seine Wurzeln in der Gründung des Foreign & Colonial Investment Trusts im Jahr 1868. F&C ist Teil von Bank of Montreal (BMO) Global Asset Management, einem globalen Vermögensverwalter mit mehr als 230 Milliarden Euro Assets under Management. BMO Global Asset Management ist eine Tochter der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einem breit diversifizierten Finanzdienstleister mit einer Bilanzsumme von über 370 Milliarden Euro und über 46.000 Mitarbeitern (Stand: 31. Oktober 2014).

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Comgest Marktkommentar: China vor langsamerem, aber qualitativ besserem Wachstum

Anleger haben sich lange Zeit gegenüber dem chinesischen Aktienmarkt skeptisch gezeigt, weil das BIP-Wachstum des Landes an Fahrt verlor und nach wie vor verliert. Für Comgest war diese gesamtwirtschaftliche Abschwächung eine gute Nachricht, da sich damit einen Reformprozess in Verbindung bringen lässt, der dringend notwendig erscheint. Die chinesische Regierung geht mit diesen Reformen das Problem der Überschuldung und der Überkapazitäten in einigen Wirtschaftszweigen aktiv an. So sollen etwa der Zugang zu Wohneigentum, die Staatsbetriebe, das Steuersystem und die Finanzmärkte grundlegend umgestaltet werden. Damit strebt die Regierung den Wandel weg von einer investitionsgestützten hin zu einer konsumorientierten Wirtschaft an. Zwar wird dies zu einem niedrigerem Wirtschaftswachstum führen, das aber gleichzeitig von besserer Qualität, nachhaltiger und weniger schuldenabhängig sein sollte.

Jahrelang haben Chinas Staatsbetriebe, die ein wesentlicher Bestandteil des heimischen Kapitalmarktes sind, schwache Renditen erwirtschaftet. Dies war auch nicht ihr Ziel, denn sie sollten in erster Linie das investitionsgetriebene Wachstumsmodell der chinesischen Planwirtschaft stützen. Mit der 2014 angekündigten Reform dieser Betriebe wurden zum Beispiel Auslands- und Privatbeteiligungen und Anreizsysteme für Mitarbeiter ermöglicht, die in einigen Staatsunternehmen auch bereits umgesetzt werden. Somit verspricht diese Reform eine effizientere Kapitalallokation, eine bessere Unternehmensführung sowie eine stärkere Interessenangleichung zwischen Management und Aktionären.

Ende 2014 lösten der Start des panchinesischen Börsenprojekts „Shanghai-Hong Kong Stock Connect“ und die überraschende Zinssenkung eine Kursrallye bei A-Shares  aus, von der vor allem zinssensible Sektoren profitierten. Angesichts der zuvor überwiegend niedrigen Bewertungsniveaus bei den A-Shares* sehen wir die anschließenden Kurssteigerungen größtenteils als gerechtfertigt. Dennoch gibt es immer noch einige Qualitätswachstumstitel mit niedrigen Bewertungen. Wie immer nach einer deutlichen Kurssteigerung ist jedoch auch in diesem Fall ein selektives Vorgehen der Anleger gefragt.

Veränderungen und Reformen sind Prozesse, die naturgemäß langsam verlaufen. Doch bis jetzt hat es die chinesische Regierung geschafft, ihre Reformpolitik recht schnell umzusetzen. Wenn die Bemühungen am Ende Früchte tragen, sollten sie zu einer besseren Kapitalallokation  in einer effizienteren Wirtschaft sowie einem gesunden Investitionsumfeld beitragen. Hinzu kommt, dass die Reallöhne in China nach wie vor ein solides Wachstum verzeichnen, was die Ausgabenneigung des chinesischen Konsumenten fördern sollte. Wir sind uns der Risiken bewusst, stehen dem Übergang Chinas in eine neue Ära mit qualitativ hochwertigem – wenn auch niedrigerem  – Wachstum aber weiterhin insgesamt positiv gegenüber.

Aktien-Highlight: Inner Mongolia Yili

Inner Mongolia Yili, Chinas größter Molkereikonzern, ist ein in Shanghai notierter A-Titel, den wir kürzlich in unser Portfolio aufgenommen haben. Als umfassenden Massenmarktanbieter halten wir Yili für gut positioniert, um vom Premium-Trend in der chinesischen Molkereibranche zu profitieren. Dieser Trend äußert sich darin, dass die Verbraucher zunehmend von einfacher H-Milch auf margenstärkere veredelte Produkte umstellen. Durch die Einführung des neuen Anreizsystems für Mitarbeiter werden zudem die Interessen der Aktionäre, Mitarbeiter und Geschäftsleitung, die aktuell auch den größten Anteilseigner stellt, weiter angeglichen.

Comgest Growth Greater China – Spitzenposition in Morningstar-Peergroup

Comgest setzt beim Stockpicking rigoros auf das Bottom-up-Prinzip, wobei der Quality-Growth-Ansatz konsequent in allen Märkten angewandt wird. Das Wirtschaftswachstum Chinas, gemessen am BIP, verliert an Fahrt und gibt damit Anlass zur Sorge. Aber BIP-Wachstum ist nicht gleichbedeutend mit Aktienmarktperformance. So war China über die vergangenen 20 Jahre die mit Abstand am stärksten wachsende Volkswirtschaft in den globalen Schwellenländern, ist jedoch das Schlusslicht bei der Börsenperformance. Bei Comgest kaufen wir nicht einfach „den Markt“. Vielmehr erwerben wir gezielt erstklassige Unternehmen, die in strukturell wachsenden Branchen mit hohen Markteintrittsbarrieren agieren. Wir setzen alles daran weiterhin interessante Unternehmen zu identifizieren, deren Zahl durch die zunehmende Öffnung der Festlandmärkte – das Stock-Connect-Programm mit Shanghai ist eröffnet und Shenzhen dürfte schon bald folgen – künftig ansteigen dürfte.

Der Comgest Greater China Fonds hat im Jahr 2014 um 33,7 Prozent** zugelegt und damit seine Benchmark, den MSCI Golden Dragon (22,7 %**), deutlich übertroffen. In seiner Morningstar-Vergleichsgruppe befindet sich der Fonds auf Ein- und Zwei-Jahres-Sicht auf dem 1. bzw. 4. Rang.


*Eine mit A-Share bezeichnete Aktie der Shanghai Stock Exchange oder der Shenzhen Stock Exchange bezieht sich auf die Aktie eines Unternehmens, welche in Renminbi gehandelt wird.
**Stand: 27.01.2015


Über Comgest:    

Comgest wurde im Jahr 1985 in Paris gegründet. Das Unternehmen ist eine unabhängige internationale Fondsverwaltungsgesellschaft mit strategischen Niederlassungen in Paris, Dublin, Hongkong, Tokio und Singapur. Vom Standort Düsseldorf aus, der seit 2006 besteht, betreut Comgest seine Kunden in Deutschland und Österreich. Comgest hebt sich seit seiner Gründung durch seinen einzigartigen Anlagestil hervor, der sich durch eine selektive Auswahl von Qualitätswachstumsunternehmen auszeichnet. Der internationale Kundenstamm schätzt Comgests langfristige Kapitalanlagen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 120 Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Ländern. Comgest verwaltet mehr als 18 Mrd. EUR (Stand 31.12.2014).


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Chinesisches Neujahr: Optimistischer Ausblick für den chinesischen Aktienmarkt

Frankfurt, 18. Februar 2015. Morgen steht das chinesische Neujahrsfest an. Das neue Jahr könnte auch Anlegern an den chinesischen Aktienmärkten wieder Glück bringen. Dieser Ansicht ist Jian Shi Cortesi, Fondsmanagerin des JB China Evolution Fund von Swiss & Global Asset Management. „Die Regierung in Peking drosselt das Wachstumstempo und steuert die Wirtschaft auf einen Reformpfad der nachhaltigen Entwicklung“, erklärt sie. Gelinge das Vorhaben, so würde das gut zum ‚Jahr des Schafes‘ passen, das mit dem Jahreswechsel beginnt, denn Schafsjahre gelten traditionell als harmonische Jahre.

„Mit dem von der Regierung angestoßenen Wandel verbessern sich langfristig wieder die Chancen chinesischer Aktien“, erwartet die Expertin. Aufgrund der gestiegenen Komplexität und den damit verbundenen Herausforderungen in Chinas Aktienmarkt betont sie allerdings, dass Investoren großen Wert auf Stockpicking und aktives Management legen sollten.

Technologie, Gesundheit, Umwelttechnik und Konsumgüter werden gezielt gefördert

Die vielfach kritisch gesehenen niedrigen Wachstumsraten sprächen grundsätzlich keineswegs gegen steigende Aktienkurse. Immerhin wachse China weiterhin mit 7 bis 7,5 Prozent pro Jahr. In den vergangenen 15 Jahren habe sich das Durchschnittseinkommen in China auf 8.000 US-Dollar verachtfacht, und bereits in diesem Jahr könnte das Land bei den Konsumausgaben auf den zweiten Platz nach den USA vorrücken. Von der weiter zunehmenden Kaufkraft würden sowohl starke lokale als auch internationale Marken profitieren.

Aus Sicht von Shi Cortesi dürften langfristig vor allem Sektoren wie Technologie, Gesundheit, Umwelttechnik und Konsumgüter profitieren. „Diese Branchen stehen im Zentrum der Reformanstrengungen und werden in der zukünftigen chinesischen Wirtschaft eine immer größere Rolle spielen. Außerdem werden sie vom Staat mit Steuererleichterungen, Forschungsbudgets und günstigem Land gezielt gefördert“, sagt die Fondsmanagerin. Dagegen hätten viele Firmen in klassischen Sektoren wie Industrie oder Rohstoffe, die das rasante Wachstum der vergangenen Jahrzehnte groß gemacht haben, heute mit strukturellen Problemen wie gestiegenen Löhnen und Überkapazitäten zu kämpfen. „Das größte Problem in diesen Sektoren ist jedoch die hohe Fremdkapitalquote“, erläutert Shi Cortesi. Die Unternehmen der aufstrebenden Sektoren hingegen seien strukturell gesund, und verfügten teilweise über hohe Cash-Bestände.

Entschuldung der chinesischen Wirtschaft ermöglicht strukturellen Aufwind für Aktien

Die strukturellen Vorteile der Sektoren Technologie, Gesundheit, Umwelttechnik und Konsumgüter seien in der Aktienrally des vergangenen Jahres aus dem Blick geraten. „Die fallenden Ölpreise haben die chinesische Zentralbank veranlasst, die Geldpolitik zu lockern. Vom niedrigeren Zinsumfeld konnten diejenigen Unternehmen am stärksten profitieren, die mit hohen Schulden zu kämpfen haben“, analysiert Shi Cortesi.

Durch das niedrige Zinsniveau seien jedoch auch Aktien gegenüber anderen Anlageklassen insgesamt attraktiver geworden. Die privaten Haushalte, so die Expertin, hätten nur einen kleinen Teil ihres Kapitals an den Aktienmärkten investiert. Bislang legten sie ihr Geld vor allem in Spareinlagen, Gold und Immobilien an. Die jüngste Stärke des heimischen Aktienmarktes habe nun das Vertrauen lokaler Investoren gestärkt und die Kurse der Unternehmensanteile von ihren niedrigen Bewertungsniveaus steigen lassen. „Wenn das Interesse der Investoren an heimischen Aktien steigt, können die Unternehmen Aktien ausgeben, um Schulden abzuzahlen. Auf die gleiche Weise können die Zentral- und Provinzregierungen ihre Anteile an den Staatsbetrieben abstoßen, wie es der chinesische Reformplan vorsieht, um mit den Erlösen die Schuldenstände der lokalen Regierungen zu senken. Darum glauben wir, dass die chinesische Politik den Aktienmarkt unterstützen und versuchen wird, einen langsamen, stabilen Bullenmarkt zu etablieren“, schließt sie.

Fondsdaten JB China Evolution Fund (B-Anteile/akkumulierend)
ISIN: LU0982189804
Fondsname: Julius Baer Multistock – China Evolution Fund
Auflegungsdatum: 02.12.2013
Fondsdomizil: Luxemburg
Rechtliche Struktur: SICAV nach Luxemburger Recht
Fondsleitung: Swiss & Global Asset Management (Luxembourg) S.A.
Anlageverwalter: Swiss & Global Asset Management AG
Basiswährung: USD
Benchmark: MSCI China TR net
Verwaltungsgebühr: 1,50% p.a.

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Über Swiss & Global Asset Management
Swiss & Global Asset Management ist Teil der GAM Holding AG, einer unabhängigen, auf das Asset Management spezialisierten Gruppe. Im Oktober 2009 aus dem Julius Bär Asset Management hervorgegangen, ist Swiss & Global Asset Management der exklusive Anbieter von Julius Bär Fonds. Das Angebot umfasst neben Investmentfonds auch maßgeschneiderte Lösungen für institutionelle Anleger und individuelle Private-Labelling-Lösungen. Swiss & Global Asset Management kombiniert Schweizer Wurzeln – in Form von langjährigen Kundenbeziehungen und hohem Qualitätsbewusstsein – und ein weltumspannendes Netzwerk mit über 1.000 Vertriebsverträgen in rund 30 Ländern.
GAM Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange notiert. Die Gruppe verwaltet Vermögen von insgesamt CHF 124.1 Milliarden (per 30. September 2014) und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter an ihren Standorten in elf Ländern. Mehr Informationen finden Sie unter www.swissglobal-am.com.

Wichtige rechtliche Hinweise
Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich zum Zwecke der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Der China Evolution Fund ist ein Subfonds der Julius Bär Multistock (SICAV nach Luxemburger Recht) und ist in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Rechtsprospekte, wesentliche Anlegerinformationen, Statuten und aktuelle Jahres- und Halbjahresberichte sind in deutscher Sprache, kostenlos und in Papierform bei den nachfolgenden Stellen erhältlich. Deutschland – Zahlstelle: DekaBank Deutsche Girozentrale, Hahnstraße 55, D-60528 Frankfurt am Main; Informationsstelle: Swiss & Global Asset Management Kapital AG, Taunusanlage 15, D-60325 Frankfurt am Main. Swiss & Global Asset Management ist nicht Teil der Julius Bär Gruppe.

GAM Marktkommentar: Schwellenländeraktien bleiben ein Markt für Stock Picker

Das Wachstum in den Schwellenländern bleibt verhalten – Investoren sollten daher bei Aktien aus diesen Märkten selektiv vorgehen. Das ist die Einschätzung von Enrico Camera, Fondsmanager des GAM Star (Lux) – Emerging Alpha. „Einige Trends des vergangenen Jahres, wie schwaches Wachstum und verbreitete Senkungen bei den Gewinnerwartungen, setzen sich 2015 fort. Wo die Gewinnerwartungen hingegen steigen, reagieren die Unternehmensanteile allerdings sehr gut. In diesem Umfeld ergibt es Sinn, sich auf die Fundamentaldaten zu konzentrieren und selektiv Long- und Short-Positionen einzusetzen, um Alpha zu generieren“, erklärt er.

Potenzial erkennt der Fondsmanager derzeit bei Versicherungen, insbesondere aus Südafrika, während er bei Banken aus Lateinamerika und Osteuropa auf Short-Positionen setzt. „Auch einige Unternehmen aus der Gesundheitsbranche erscheinen weiter sehr vielversprechend, obwohl sich der Sektor bereits 2014 hervorragend entwickelt hat“, sagt Camera. Dem niedrigen Ölpreis begegnet er mit Short-Positionen auf Dienstleister aus diesem Sektor. „Fallende Ölpreise zwingen die großen Produzenten, ihre Kapitalausgaben zu senken und dadurch sinken die Umsätze der Dienstleister“, so der Fondsmanager.

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ETF Securities Marktüberblick - Folgt auf die Rallye der Vorwoche nun die Korrektur?

Während auf der einen Seite die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, insbesondere in den Volkswirtschaften der Eurozone und abnehmende politische Risiken die Stimmung der Anleger bestärkt haben, bleiben auf der anderen Seite Unsicherheit über bereits hohe Bewertungen der Renten- und Aktienmärkte. Steigende Volatilität in allen Anlageklassen dürfte Investoren etwas vorsichtiger werden lassen. Allen voran wenn Zentralbanken die Märkte weiterhin mit aggressiven Konjunkturprogrammen überraschen sollten, dürfte Gold sich als einer der Profiteure erweisen, vor allem für Nicht-USD-Anleger. Die griechischen Schuldendiskussionen werden in dieser Woche fortgesetzt, woraufhin der jüngste Optimismus an den Märkten einen Dämpfer erfahren könnte.

Rohstoffe
Rally der Ölmärkte trotzt weiterhin den steigenden Lagerbeständen. Öl stieg am vergangenen Freitag deutlich an, da der Markt zunehmend von einer sich verknappenden Versorgung ausgeht. Vorerst steigen Lagerbestände jedoch weiter an, sodass ein Einschnitt in der Produktion erforderlich ist, um aktuelle Preise zu unterstützen. Der Spread zwischen Brent und WTI hat sich auf den höchsten Stand seit September 2014 erweitert, angeführt von Gewinnen im Brent. Investoren haben derweil in der vergangenen Woche erstmals Gewinne mitgenommen, wobei die Investoren auch in der 20. Woche in Folge Nettomittelzuflüsse im WTI verbucht haben.
Erdgas und Heizöl konnten auch um 4,1% und 5,1% zulegen, nachdem der Wintereinbruch im Nordosten der USA die Nachfrage nach Heizenergie steigen ließ. Kakao stieg um 6,5% da ein Mangel an Regen in Westafrika die Blüte der April-September "Mitte der Ernte" Zeit bedroht. Die Verluste der Woche in den Industriemetallen wurden nach besser als erwartetet starken BIP-Daten aus dem Euroraum, insbesondere Deutschland, am Freitag wieder eingeholt.

 Aktien
Positive Wachstumszahlen wecken Vertrauen. Der S&P 500 stieg zu einem Allzeithoch, während europäische Börsen eine Rally erlebten, als positive BIP Zahlen der Eurozone Schwarzseher verstummen ließen. Der MSCI China A-Share Index konnte wieder 2,1% an Boden gut machen, da die Märkte optimistischer zu sein schienen, was die Bandbreite der politischen Maßnahmen zur Verbesserung der Kreditvergabe anbelangt. Die chinesischen Neujahrsfeiern beginnen am 19. Februar, in dieser Zeit wird der chinesische Markt sehr verhalten sein. Goldminenaktien haben etwas von dem zuletzt gesehenen Momentum verloren, sodass der DAXglobal Gold Mining Index um 5,8% fiel und der Richtung des Goldpreises folgte.

Währungen
Die schwedische Riksbank hat sich dem Währungskampf angeschlossen um die SEK abzuwerten. In einer überraschenden Entscheidung hat die schwedische Zentralbank die Zinsrate gesenkt in dem Versuch, die Krone gegenüber der G10 Währungen abzuwerten. Der Gouverneur der Riksbank schließt weitere Maßnahmen nicht aus, sodass wir die SEK weiterhin unter Druck erwarten. Die Verbesserung der globalen Weltwirtschaft hat einen leichten Abverkauf des USD verursacht. Obwohl die starke Long-Positionierung etwas überreizt zu sein scheint, glauben wir, dass der USD weiterhin Unterstützung finden wird. Im Fokus vieler Investoren wird die Neuverhandlung des griechischen Schuldenbergs sein, sowie Zentralbankpolitik: Die Bank of Japan hält ein Treffen ab, die FED sowie die Bank of England werden Ihre Punkte veröffentlichen und sollte es zu einem Abschwächen der Politik kommen, könnte diese Woche zum Beispiel JPY davon profitieren.

Saxo Bank Rohstoffkommentar: Oel-ETFs und die Contango-Falle

„Beim Betrachten der Performance von Rohstoffen, die alle in Futures gehandelt werden, wird die wahre Leistungsfähigkeit oftmals nicht korrekt dargestellt“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Grund dafür sei die Unfähigkeit von technischen Charts, die positiven oder negativen Rollrenditen zwischen auslaufenden und nachfolgenden Verträgen zu berücksichtigen. Nachdem der Ölpreis seit Juli des vergangenen Jahres um mehr als 50 Prozent eingebrochen ist, sei Rohöl für Investoren – die diese niedrigen Preise auf lange Sicht für nicht haltbar halten – attraktiv geworden. Infolgedessen hätten laut Bloomberg Energie-ETFs seit November 2014 mehr als fünf Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen verbucht. „Einen ähnlichen Ansturm auf ETFs gab es zuletzt nach dem Preiskollaps 2008/2009, als viele große Volkswirtschaften aufgrund der Finanzkrise schwer getroffen waren“, sagt Hansen.

Eine ähnliche Situation entstehe nun zurzeit. Die Argumente für zukünftig steigende Ölpreise werden zahlreicher, nicht zuletzt durch die vielen geplanten aber aktuell wieder abgesagten Projekte. „Gleich ob dieser Ausverkauf durch eine niedrige Nachfrage wie 2009 oder durch ein steigendes Angebot wie zurzeit ausgelöst wurde, es hat den gleichen Einfluss auf die Ölkurve“, sagt Hansen. In Zeiten, in denen der künftige Ölpreis höher als der aktuelle gehandelt wird, entstehen für ETFs Verluste für jede monatliche Fälligkeit, da der Anbieter den nächsten Kontrakt zu einem höheren Preis kauft, als er verkauft. „Diese Kurve nennt man Contango und erscheint in Zeiten wie diesen, in denen das Überangebot die Spotpreise unter Druck bringt“, sagt Hansen. Das entgegengesetzte Szenario heißt Backwardation und sei im Gegensatz zur Contango-Kurve in den vergangenen Jahren häufiger aufgetreten.

„Die Contango-Falle hat in den vergangenen sechs Monaten verheerende Schäden angerichtet. Sowohl bei der Sorte Brent, aber hauptsächlich bei der Sorte WTI“, sagt Hansen. Das aktuelle Überangebot könne in den kommenden Wochen noch weiter ansteigen. „Investoren, die auf eine Erholung warten, müssen geduldig sein. In der Zwischenzeit sollten sie nicht enttäuscht sein, wenn die erwartete Rendite ausbleibt“, sagt Hansen abschließend.

Den vollständigen Rohstoffkommentar auf Englisch finden Sie anbei.

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Über die Saxo Bank
Die auf Online-Multi-Asset-Anlagen spezialisierte Investmentbank Saxo Bank bietet Privatanlegern und institutionellen Kunden eine umfassende Sammlung an Tools für ihre Handels- und Anlagestra-tegien. Ihr Finanz-Community-Portal TradingFloor.com ist die erste Multi-Asset-Social-Handelsplattform. Im Besitz einer europäischen Vollbanklizenz und überwacht durch die dänische Bankenaufsicht FSA, ermöglicht die Saxo Bank privaten und institutionellen Investoren den Handel mit Währungen, CFDs, ETFs, Aktien, Optionen und Futures über ihre preisgekrönte SaxoTrader-Plattform, zugänglich über PC, Tablets oder Smartphones. Die Plattformen sind in mehr als 20 Spra-chen verfügbar. Zudem bietet die Saxo Bank auch professionelles Portfolio- und Fondsmanagement sowie traditionelle Bankdienstleistungen durch die Saxo Privatbank. 1992 in gegründet, verfügt die Saxo Bank neben ihrem Hauptsitz in Kopenhagen über Niederlassungen in 26 Ländern in Europa, Asien, dem Mittleren Osten, Lateinamerika, Afrika und Australien.

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Fidelity Marktkommentar: Schwacher Euro verleiht deutschen Exporten Rückenwind

,,Die vergangenen Monate waren ereignisreich und in vielerlei Hinsicht positiv für Europa: Der schwache Euro hat den europäischen Exporten, an denen Deutschland erheblichen Anteil hat, Rückenwind verliehen. Ein weiteres Plus ist der niedrige Ölpreis. Von ihm profitieren nicht nur heimische Privathaushalte und Unternehmen. Er kommt auch den amerikanischen Verbrauchern zugute. Dies wiederum ist ein Vorteil für die vielen deutschen Konsumgüterhersteller, die im Export ein starkes Standbein in den USA haben. Zusätzlich profitieren die deutschen Hersteller dank des niedrigen Ölpreises auch vom stärkeren Konsum der deutschen Verbraucher. Das heizt die Konjunktur an und treibt die Unternehmensgewinne. Von diesem Trend profitiert zum Beispiel Continental: Während die Preise für Rohmaterial wie Gummi und Öl drastisch sinken, verzeichnet das Unternehmen ein kräftiges strukturelles Wachstum bei komplexen Produkten wie beispielsweise Fahrassistenzsystemen.

Ich habe meinen Fonds seit einiger Zeit für einen moderaten Aufwärtstrend positioniert. Dazu gehört ein Engagement in Exportunternehmen, weil ich glaube, dass sie zu den Gewinnern des Jahres 2015 zählen werden. Allerdings erscheint der Markt nicht länger günstig. Aktuell liegen die Bewertungen zwar unter dem langfristigen Durchschnitt. Wenn wir jedoch die Dotcom-Ära herausnehmen, in der Spitzenwerte mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 30 das langfristige Bewertungsniveau nach oben getrieben hatten, rangieren die aktuellen Kennzahlen leicht über dem langfristigen Durchschnitt. Damit gilt es wieder umso mehr, Unternehmen mit Potenzial für weiteres Gewinnwachstum aufzuspüren. Vorsichtig bin ich vor allem bei Marktbereichen, die aktuell besonders teuer bewertet sind, darunter viele dividendenstarke Titel. Der Automobilsektor, den ich aktuell stark übergewichtet habe, hat sich außergewöhnlich gut entwickelt. Ich werde daher das Engagement zurückfahren und die Gewinne in Branchen anlegen, in denen ich stärkeres Aufwärtspotenzial sehe. Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung entwickeln sich seit längerem beständig besser als Small Caps. Das dürfte sich jedoch ändern, nicht nur wegen der Bewertungen, sondern auch weil die Anleger zu Beginn eines zyklischen Aufschwungs stärker auf Liquidität achten.

Es ist viel darüber spekuliert worden, welche Folgen ein ,,Grexit" für Europa haben könnte. Ich halte einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro für wenig wahrscheinlich, denke aber, dass er für die EU wirtschaftlich verkraftbar wäre. Insofern bewerte ich dies als kurzfristiges Risiko. Allerdings sind die Marktteilnehmer zurzeit sehr optimistisch, und die Märkte haben sich seit Jahresbeginn sehr gut entwickelt, obwohl in politischer Hinsicht noch einige Schlaglöcher vor uns liegen. Der Optimismus an den Märkten könnte daher nicht nachhaltig untermauert sein. Insofern gehe ich davon aus, dass die Volatilität in den kommenden Monaten weiter ansteigt. Das bietet jedoch neue Kaufgelegenheiten. Mein Fokus liegt auf Unternehmen, die hohe Gewinne abwerfen, überdurchschnittliche Wachstumsraten aufweisen, Marktanteile gewinnen und Produkte anbieten, die sich an verändernde politische Rahmenbedingungen anpassen können. Abgesehen von den politischen Risiken in Europa beobachte ich zurzeit vor allem, wie sich die wirtschaftliche Situation in China entwickelt. Denn diese Volkswirtschaft trägt maßgeblich zu den Gewinnen deutscher Unternehmen bei. Trotz des sich abkühlenden Wachstums mache ich mir hier kurzfristig jedoch keine allzu großen Sorgen. Darüber hinaus behalte ich das globale Wachstum im Auge, weil es ein zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der deutschen Unternehmen ist. Aktuell erscheinen die Prognosen durchaus günstig."

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Über Fidelity
Fidelity Worldwide Investment ist eine Fondsgesellschaft, die aktiv gemanagte Investmentfonds und Altersvorsorgelösungen für private und institutionelle Anleger anbietet. Das Unternehmen besitzt Niederlassungen in 25 Ländern weltweit und deckt mit seinen Anlagelösungen alle Regionen, Branchen und großen Anlageklassen ab. Die Assets under Management betragen 224,4 Mrd. Euro. Neben hauseigenen Fonds können Anleger auf den Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben. Diese Assets under Administration betragen 67,2 Mrd. Euro. Mit weltweit rund 6.900 Mitarbeiten betreut Fidelity Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Dabei fokussiert sich Fidelity auf ein einziges Ziel: Mit herausragenden Investmentlösungen und ausgezeichnetem Service will Fidelity seinen Kunden helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Dazu bietet das Unternehmen neben Publikumsfonds auch Spezialfonds an. In der betrieblichen Altersvorsorge entwickelt Fidelity Anlagelösungen für leistungsorientierte Pläne (Defined Benefits/DB) und für beitragsorientierte Pläne (Defined Contributions/DC).

Fidelity Worldwide Investment wurde 1969 von Edward C. Johnson II gegründet und ist bis heute im Besitz der Familie Johnson und des Managements. Die Philosophie der Gründerfamilie bildet die Basis des Investmentansatzes: Ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen liefern Anlegern echten Mehrwert. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research Netzwerke mit mehr als 400 Anlageexperten weltweit.

In Deutschland ist Fidelity Worldwide Investment seit 1992 tätig, beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 29,4 Milliarden Euro. Fidelity vereint in Deutschland unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsplattformen. Die FFB richtet ihre Dienstleistungen an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem rund 8.000 Fonds und 170 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 14,2 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 15,2 Milliarden Euro. Unter der Marke Fidelity Worldwide Investment werden in Deutschland 149 Publikumsfonds direkt sowie über rund 600 Kooperationspartner vertrieben.

Alle Angaben per 31.12.2014. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

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Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage der wesentlichen Anlegerinformationen, des letzten Geschäftsberichtes und - sofern nachfolgend veröffentlicht - des jüngsten Halbjahresberichtes getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufes. Sie erhalten diese Unterlagen kostenlos bei FIL Investment Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt/Main oder über www.fidelity.de.

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Oddo: Euroraum und Frankreich warten auf Investitionen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die für die ersten Monate 2015 erwartete wirtschaftliche Erholung in Frankreich steht nach Einschätzung von Bruno Cavalier, Chefvolkswirt der Oddo & Cie. in Paris, auf tönernen Füßen. Denn wie auch im übrigen Euroraum springe die für einen dauerhaften Aufschwung entscheidende Investitionstätigkeit nicht an, schreibt er in seinem jüngsten Research-Dokument. So lägen die Anlageinvestitionen der französischen Unternehmen außerhalb des Finanzsektors um 7,2% unter denen des Jahres 2008. Bei den Investitionen der öffentlichen Hand belaufe sich das Minus auf 5,5% verglichen mit dem Spitzenwert vor Ausbruch der Kredit- und Währungskrise. Zwei Gründe macht Cavalier für die Investitionsschwäche aus: Erstens liege die Selbstfinanzierungsquote französischer Unternehmen trotz einer leichten Erholung im vergangenen Jahr noch immer um 8% unter ihrem historischen Durchschnitt. Zweitens ließen Umfragen unter Banken darauf schließen, dass es zwar keine Kreditrationierung, jedoch eine gewisse Sprunghaftigkeit bei der Finanzierung kleiner und mittelgroßer Unternehmen gebe. Dies könne sich negativ auf die Dynamik der erwarteten Erholung auswirken: Studien des IWF zeigten, dass das Wachstum in einem kreditlosen Umfeld um etwa ein Drittel niedriger ausfalle als in einem normalen Umfeld.

  Bruno Cavalier, Chefvolkswirt der Oddo & Cie. in Paris

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem beigefügten Research-Dokument in englischer Sprache.

Gerne vereinbaren wir für Sie auch ein Gespräch mit Bruno Cavalier.

Die Details finden Sie im beigefügten Dokument.  

Pressekontakt:
Jörg Jäger
GFD Finanzkommunikation
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jaeger@gfd-finanzkommunikation.de

Markteinschätzung Oddo Asset Management: Deutsche und französische inflationsindexierte Anleihen im Fokus

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
nachdem die EZB ein massives Kaufprogramm für Anleihen angekündigt hat, rücken für Nicolas Chaput, CEO und Co-CIO, und Laurent Denize, CIO beim französischen Vermögensverwalter Oddo Asset Management, Anlagen in deutsche und französische inflationsindexierte Anleihen in den Fokus. Diese Schuldtitel seien ausdrücklich in das Programm der EZB eingeschlossen, wobei das Angebot an diesen Anleihen jedoch deutlich geringer sei, als bei klassischen Schuldtiteln, heißt es in ihrer jüngsten Markteinschätzung. Dieses Ungleichgewicht werde sich positiv auf die Kurse von inflationsindexierten Anleihen auswirken.

Die Details finden Sie im beigefügten Dokument.  

Pressekontakt:
Emmanuelle Bitton-Glaab
GFD Finanzkommunikation
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bitton-glaab@gfd-finanzkommunikation.de

F&C Investments: „Spanien bietet vielversprechendes Umfeld für Private Equity“

Der spanische Private-Equity-Markt wird 2015 deutlich an Schwung gewinnen. Dieser Ansicht ist Hamish Mair, Head of Private Equity bei F&C Investments und Manager des Dachfonds F&C European Capital Partners II. „Spanien erholt sich von der tiefen Wirtschaftskrise. Nun, da sich die Stimmung verbessert, kann sich das strukturelle Wachstumspotenzial auch im Geschäft mit Unternehmensbeteiligungen entfalten“, erklärt Mair. Aus Sicht des Experten sprechen zwei Hauptargumente für das Potenzial des südeuropäischen Landes: Einerseits weist der spanische Markt noch eine relativ geringe Durchdringung auf, und das Gesamtvolumen von Private Equity liegt mit 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) weit hinter dem Vereinigten Königreich zurück, wo es 0,53 Prozent des BIP beträgt. Andererseits gibt es nirgendwo in Europa eine so hohe Konzentration von Unternehmen, die sich in Familienbesitz befinden. Gerade im Segment kleiner und mittlerer Unternehmen seien viele Firmen auf der Suche nach strategischer Unterstützung, um etwa Nachfolgefragen oder Dispute zwischen Anteilseignern zu lösen, erläutert Mair und schließt: „Damit bietet Spanien ein äußerst vielversprechendes Umfeld für Private Equity.“

Das Deal-Volumen hat stark zugenommen
Die positive Entwicklung spiegelt sich laut Mair bereits bei den Deals wider, deren Volumen im Vergleich zu 2012 und 2013 angestiegen sei. Allein in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres hätten die Firmen Kapital in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro eingeworben – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2013. „Trotzdem sind die Preise im mittleren Marktsegment noch immer angemessen. Der Markt bleibt stark segmentiert und die Konkurrenz zwischen den Firmen relativ gering“, betont Hamish Mair. Für seinen Dachfonds F&C European Capital Partners II sucht Mair nach Private-Equity-Firmen, die in der Lage sind, exklusive Deals abzuschließen, für die die Bedingungen am spanischen Markt zur Zeit hervorragend seien. „Zu den Firmen, in deren Fonds wir in Spanien investieren, unterhalten wir oft langjährige Beziehungen. Vielen dieser Partner ist es im letzten Jahr gelungen, schnell große Kapitalmengen einzuwerben“, so Mair. Ein Beispiel sei Portobello Capital, das für seinen dritten Fonds zwischen Januar und Juli 2014 rund 375 Millionen Euro einwerben und den Fonds mit einem Volumen oberhalb des ursprünglichen Hard Caps schließen konnte. 

Obwohl Spanien weiterhin mit strukturellen Problemen zu kämpfen habe, habe die Wettbewerbsfähigkeit des Landes durch Reformen bei Banken, Staatsfinanzen und im Arbeitsmarkt deutlich zugenommen. „Private Equity benötigt keine starke Wirtschaft, um gute Erträge zu erzielen, sondern gute Unternehmen, die sich weiter verbessern. Aber trotzdem profitieren die Unternehmen natürlich von der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit in Spanien, und Private Equity bietet Investoren eine Vielzahl von Chancen, die ihnen über die Aktienmärkte verschlossen bleiben“, so Mair.

 Kontakt:
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Klaus Spanke
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F&C Investments
Richard Janes
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richard.janes@fandc.com 

Über F&C Investments
F&C ist ein diversifizierter Asset Manager. Das Unternehmen verwaltet Kapital für Versicherungen, Institutionelle Investoren, Finanzintermediäre und Privatkunden. F&C investiert in allen wichtigen Anlageklassen – Aktien, festverzinsliche Papiere und Sachwerte – und verfügt über spezialisierte Expertise in den Bereichen Asset Allocation, Alternative Anlagen, Liability-Driven-Investment- und Multi-Manager-Strategien, Private Equity sowie verantwortliches Investment nach ESG-Kriterien (ESG = Environmental/Umwelt, Soziales und Governance). Zur F&C-Gruppe gehört F&C REIT, ein globaler Immobilienmanager. 

F&C hat eine starke Stellung im europäischen und britischen Markt mit Assets under Management von rund 106 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2014). F&C blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte zurück und hat seine Wurzeln in der Gründung des Foreign & Colonial Investment Trusts im Jahr 1868. F&C ist Teil von Bank of Montreal (BMO) Global Asset Management, einem globalen Vermögensverwalter mit mehr als 230 Milliarden Euro Assets under Management. BMO Global Asset Management ist eine Tochter der BMO Financial Group (NYSE: BMO), einem breit diversifizierten Finanzdienstleister mit einer Bilanzsumme von über 370 Milliarden Euro und über 46.000 Mitarbeitern (Stand: 31. Oktober 2014).

Rechtliche Hinweise
Die Performance der Vergangenheit ist kein Hinweis auf die zukünftige Performance. Aufgrund von Markt- und Währungsschwankungen können der Wert von Anlagen und die daraus resultierenden Erträge sowohl steigen als auch fallen. Anleger erhalten ihr ursprünglich eingesetztes Kapital möglicherweise nicht zurück. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die wir für hinreichend verlässlich halten, können sich aber jederzeit ändern. Unternehmen der F&C-Gruppe können gegebenenfalls im Namen ihrer Kunden die in diesem Dokument genannten Anlageinstrumente kaufen oder verkaufen. Falls nicht anders angegeben stammen die hierin enthaltenen Informationen von F&C Management Limited, einem durch die britische Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority zugelassenes und reguliertes Unternehmen. FRN: 119230. F&C Management Limited ist ein Unternehmen der F&C Group, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von BMO Global Asset Management (Europe) Limited, die wiederum eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bank of Montreal ist. F&C, das F&C-Logo, REO und das reo-Logo sind eingetragene Warenzeichen von F&C Asset Management plc. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument darf weder ganz noch in Auszügen ohne vorherige Genehmigung von F&C Management Limited fotokopiert, elektronisch gespeichert und weitergeleitet oder auf andere Weise vervielfältigt und/oder veröffentlicht werden.

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„Dividenden, Gewinnwachstum und höheres KGV bilden Basis für positive Dax-Performance“

Frankfurt, 10. Februar 2015 – Die Performance des Deutschen Aktienindex Dax wird von drei wesentlichen Variablen positiv beeinflusst. Diese Ansicht vertritt Oliver Maslowski, Fondsmanager des JB German Value Fund der Fondsgesellschaft Swiss & Global Asset Management. In diesem Jahr bestimmen höhere Dividendenausschüttungen, höhere Gewinne und ein höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) die Dax-Entwicklung. „Der Dax profitiert von diesen drei Faktoren und wird so eine deutlich bessere Performance erzielen können als 2014“, sagt Maslowski. Im vergangenen Jahr verliefen Dax-Performance und Dividendenrendite mit jeweils 2,6 Prozent parallel – Gewinnanstiege und ein höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis spielten dabei keine Rolle.

Das sei in diesem Jahr anders. Zum einen dürfte sich angesichts gesunkener Rohstoffpreise und des schwachen Euros das Geschäftsklima weiter verbessern und die Gewinne um etwa 10 Prozent steigen. Zum anderen ist das Verbrauchervertrauen in Deutschland außerordentlich stark, weil das verfügbare Einkommen gestiegen ist. Darüber hinaus dürfte der massive Zinsverfall Investoren potenziell in risikoreichere Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien drängen. 

Deutsche Industriewerte profitieren von starkem US-Dollar und niedrigen Rohstoffpreisen

Der Value-Investor gewichtet Unternehmen über, die vor allem auf den deutschen Markt fokussiert sind und vom Lohnanstieg sowie der Zuwanderung nach Deutschland profitieren. Im vergangenen Jahr zogen 470.000 Menschen nach Deutschland, übertroffen nur von den US-Einwanderungszahlen. Bevölkerungswachstum sorge in den meisten Fällen für einen Anstieg des Bruttosozialproduktes und somit für Kapitalzuwachs, so Maslowski. Das wiederum helfe der Wirtschaft und dem Aktienmarkt. Neben Herstellern langlebiger Konsumgüter hält Maslowski Industriewerte für interessant. Die dürften von zwei Einflussfaktoren profitieren: zum einen von den niedrigen Rohstoffpreisen und zum anderen vom starken US-Dollar. „Der Lackmus-Test für den deutschen Aktienmarkt ist, ob es gelingt, die Gewinne nach drei Jahren der Stagnation zu erhöhen“, sagt der Experte.

Vorsichtig agiert der Fondsmanager bei Aktien aus dem Energie- und Versorger-Sektor, er ist dort untergewichtet, ebenso wie im Bereich der Grundstoffindustrie. Als Gründe dafür nennt Maslowski die US-Dollar-Stärke, den Rohstoff-Bärenmarkt und die nachlassende chinesische Nachfrage nach Anlagegütern. Darüber hinaus ist der Fonds untergewichtet in Anbietern von Basiskonsumgütern, die einen Großteil ihrer Umsätze in Russland und China erzielen.

 EZB sorgt für Anstieg des Kurs-Gewinn-Verhältnisses

 Mit Blick auf die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) sieht Maslowski Chancen für den Aktienmarkt durch das Quantitative Easing (QE). Seiner Ansicht nach eröffnet die QE-Entscheidung der EZB die Möglichkeit zum Anstieg des Kurs-Gewinn-Verhältnisses um zusätzliche 20 Prozent. Maslowski begründet diese Erwartung wie folgt: Er geht von der Annahme aus, dass eine lockere Geldpolitik grundsätzlich die langfristigen Zinsen senkt. Diese Zinsen, vor allem die der zehnjährigen Staatsanleihen, sind ein wichtiger bestimmender Faktor für den Abzinsungssatz und somit für die Bewertung börsennotierter Unternehmen. Denn in der Theorie entspricht der Abzinsungssatz der erwarteten Rendite am Aktienmarkt, die sich ergibt aus dem risikofreien Zinssatz plus Marktrisikoprämie mal Beta.

 Nach der EZB-Entscheidung liegt der risikofreie Zinssatz mittlerweile nahe Null und vermindert so den Abzinsungssatz des Dax unmittelbar um nahezu 100 Basispunkte im Vergleich zu 2014. Und weil das Beta des Dax naturgemäß 1 beträgt, verbleibt als derzeit einziger Treiber des Abzinsungssatzes die Marktrisikoprämie, die im langjährigen Mittel zwischen 4 und 6 Prozent beträgt. „Damit könnte das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Dax von aktuell 16,7 auf mehr als 20,0 ansteigen“, erwartet Maslowski. Diese Betrachtung enthält keine Finanzwerte, die mit einem Indexgewicht von 17 Prozent das aktuelle Dax Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 13,8 drücken. Das KGV steht im reziproken Verhältnis zum Abzinsungssatz. Unter der Annahme, dass der Abzinsungssatz in diesem Jahr von 6 auf 5 Prozent fällt, steigt das KGV des Dax demnach von 16,7 auf 20. „In diesem Fall würde ein Anstieg des Kurs-Gewinn-Verhältnisses um bis zu 20 Prozent die Dax Performance entsprechend erhöhen“, so Maslowski weiter. So beeinflusst die EZB mit ihrer Entscheidung theoretisch hergeleitet auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Dax. Wie der Chart in der pdf-Datei anbei zeigt, fällt der Abzinsungssatz des Dax seit 2009. Das neue QE-Programm der EZB dürfte dafür sorgen, dass er 2015 und 2016 weiter sinken wird.

Der Julius Baer German Value Stock Fund investiert hauptsächlich in Aktien großer deutscher Unternehmen. Die Titelauswahl folgt einem aktiven Managementstil. Auswahlkriterien sind unter anderem solide Bilanzstrukturen, erfolgversprechende Geschäftsaussichten, Qualität der Unternehmensführung und ein Ertragspotenzial des Unternehmens, das eine Abweichung von mehr als 20 Prozent zum aktuellen Börsenkurs aufweist. Der Julius Baer German Value Stock Fund (EUR) B gehört zur Kategorie „Aktienfonds Deutschland“. Jüngst wurde der Fonds bei den Euro Fund Awards unter die fünf besten deutschen Aktienfonds gewählt.

 Fondsdaten JB German Value Fund (B-Anteile/akkumulierend, in EUR)

 ISIN: LU0048167497
Fondsname: Julius Baer Multistock – German Value Stock Fund.
Auflegungsdatum: 15.12.1993
Fondsdomizil: Luxemburg
Rechtliche Struktur: SICAV nach Luxemburger Recht
Fondsleitung: Swiss & Global Asset Management (Luxembourg) S.A., Luxemburg
Anlageverwalter: Swiss & Global Asset Management AG
Basiswährung: EUR
Benchmark: Composite DAX Index (CDAX) GD
Verwaltungsgebühr: 1,20% p.a.  

Kontakt
Klaus Spanke 
ergo Kommunikation                
Tel +49 221 912 887 28 
klaus.spanke@ergo-komm.de 

Über Swiss & Global Asset Management
Swiss & Global Asset Management ist Teil der GAM Holding AG, einer unabhängigen, auf das Asset Management spezialisierten Gruppe. Im Oktober 2009 aus dem Julius Bär Asset Management hervorgegangen, ist Swiss & Global Asset Management der exklusive Anbieter von Julius Bär Fonds. Das Angebot umfasst neben Investmentfonds auch maßgeschneiderte Lösungen für institutionelle Anleger und individuelle Private-Labelling-Lösungen. Swiss & Global Asset Management kombiniert Schweizer Wurzeln – in Form von langjährigen Kundenbeziehungen und hohem Qualitätsbewusstsein – und ein weltumspannendes Netzwerk mit über 1.000 Vertriebsverträgen in rund 30 Ländern.
GAM Holding AG ist an der SIX Swiss Exchange notiert. Die Gruppe verwaltet Vermögen von insgesamt CHF 124.1 Milliarden (per 30. September 2014) und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter an ihren Standorten in elf Ländern. Mehr Informationen finden Sie unter www.swissglobal-am.com.

Wichtige rechtliche Hinweise
Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich zum Zwecke der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Der Julius Baer German Value Stock Fund.ist ein Subfonds der Julius Bär Multistock (SICAV nach Luxemburger Recht) und ist in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Rechtsprospekte,  Wesentliche Anlegerinformationen, Statuten und aktuelle Jahres- und Halbjahresberichte sind in deutscher Sprache, kostenlos und in Papierform bei den nachfolgenden Stellen erhältlich. Deutschland – Zahlstelle: DekaBank Deutsche Girozentrale, Hahnstraße 55, D-60528 Frankfurt am Main; Informationsstelle: Swiss & Global Asset Management Kapital AG, Taunusanlage 15, D-60325 Frankfurt am Main. Swiss & Global Asset Management ist nicht Teil der Julius Bär Gruppe.

Wenn Sie keine weiteren Zusendungen an Ihre Mailadresse wünschen, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Bitte vom Verteiler nehmen“ an SwissGlobal-Asset-Management@ergo-komm.de.