Sprudelnde Steuereinnahmen, gesellschaftliche Vorzüge und vielversprechende Investitionen

Die globale Prohibition von Cannabis bröckelt, so Daniel Stehr, Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Großteile Nordamerikas und Europas sowie Teile Südamerikas und Asiens nutzen Medical Cannabis. 11 Staaten der USA sowie Kanada haben auch die Genussmittel-Anwendung von Cannabisblüten für Erwachsene legalisiert. 

Allen voran Colorado, der westlich-zentral-amerikanische Bundesstaat hat bereits 2014 Cannabis vollumfänglich legalisiert. Das bedeutet neben der medizinischen Anwendung auch den Erwachsenen Konsum als Genussmittel staatlich reguliert.

Für den Bundesstaat Colorado könnte es nach dieser Entscheidung kaum besser laufen. Seit 2014 wurden Cannabis-Produkte im Wert von ca. 6 Milliarden Dollar verkauft, allein im vergangenen Jahr 2018 wurden 1,5 Milliarden Dollar umgesetzt. Das resultiert in Steuereinnahmen von 266,5 Millionen Dollar, summiert über 1 Milliarde Dollar Steuereinnahmen in den 4 Jahren seit der Legalisierung. Colorado hat 6 Millionen Einwohner – miteinbezogen sind Anreihen-Staaten und Tourismus.

Laut seriösen Statistiken sinkt die Zahl der jugendlichen Konsumenten stetig. Die legale Cannabis-Industrie verkauft das Genussmittel für Erwachsene in Fachgeschäften, sogenannten Dispensaries. Die Zahl der Schwarzmarkt-Dealer, die keinen Jugendschutz einhalten, sinkt. Das Interesse und der Reiz an dem nun legalen Cannabis nehmen scheinbar ab. Es gibt weitergehend weder eine steigende Anzahl von Verkehrsunfällen noch von anderen Ordnungswidrigkeiten oder Verbrechen.

Für Deutschland locken, laut einer renommierten Studie von Prof. Dr. Justus Haucap, Steuereinnahmen in Höhe von mindestens 2.66 Milliarden Euro jährlich sowie zehntausende legale, neue Arbeitsplätze. Weitergehend fiel ein beträchtlicher Aufwand für Justiz- und Polizeiapparat nicht mehr an.

Auch bei unseren Nachbarn gibt es volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Zustimmung. Da die bisherige, restriktive Gesetzgebung in Frankreich ihre Wirkung verfehlt habe, plädieren Experten des renommierten Rats für Wirtschaftsanalysen CAE (conseil d’analyse économique) für die Legalisierung von Cannabis. Der Rat ist direkt dem Premierminister Frankreichs unterstellt und soll der Regierung bei politischen Entscheidungen helfen. Das bisherige System von Verboten in Frankreich, das seit 50 Jahren gefördert werde, sei ein Misserfolg, so die Autoren. Trotz einer der strengsten Gesetzgebungen in der EU gehöre Frankreich zu den größten Konsumenten von Cannabis. Das Land könne bei einem jährlichen Konsum von 500 bis 700 Tonnen Cannabis Steuereinnahmen von bis zu 2,8 Milliarden Euro erzielen. Zudem entstünden auch hier die erwähnten positiven Eigenschaften für die Gesellschaft.

Neben der pharmazeutischen Anwendung und der Verarbeitung als Bio-Rohstoff, bringen die möglichen massiven Steuereinnahmen der Genussmittelbranche eine politische Entwicklung in Schwung, die der Legalisierungs-Thematik und der Hanf-Industrie weitergehende Kraft verleiht.

Schätzungen gehen von einem jährlichen globalen Genussmittel-Cannabis-Umsatz von 344 Milliarden Euro aus. Es wäre wünschenswert, diese seit Jahrzehnten ohnehin bestehende Schwarzmarkt-Industrie in eine legale, steuerzahlende Industrie zu wandeln. Wie das funktioniert, zeigen uns bereits Teile Nordamerikas.


Die ws-hc Stehr & Co Hanf Consulting UG recherchiert und analysiert das gesamte Potenzial des vielseitigen Anlageuniversums der globalen Hanf-Industrie. Zur Risikodiversifikation einer Investition in die Hanfbranche, bedarf es einer breiten Streuung in die Wertschöpfungskette des Hanfs: Anbau, Lizenzen & Patente, Distribution, Forschung, Technologie und Pharmazie. Der erste deutsche aktiv gemanagte Hanf Aktienfonds ws-hc Fonds – Hanf Industrie Aktien Global (WKN A2N84J) bietet seit dem 3.12.2018 eine mögliche Investmentlösung an. Weitere Informationen auf ws-hc.de.

Über Daniel Stehr

Daniel Stehr ist Geschäftsführer und Initiator der ws-hc. Bereits Ende der 90`er Jahre hat Herr Stehr seine ersten internationalen Erfahrungen mit dem Handel der bekannten Titel der New Economy (NASDAQ Chicago) sammeln dürfen. Seit nun zwei Jahrzehnten hat er sich seine Expertise in der nationalen und internationalen Finanzbranche aufgebaut. Im Kundenauftrag hat Herr Stehr bereits zahlreiche Investitionen in die Hanf-Branche Nordamerikas begleitet.

Dies ist Teil 8 der Serie von ws-hc. Weitere Teile finden Sie hier: