Stimmrechtssaison 2019: Umwelt & Soziales wird für Aktionäre immer wichtiger

Die Faktoren Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden auch für Aktionäre immer wichtiger. Das zeigt eine Auswertung der Daten des International Shareholder Services (ISS) zur laufenden Berichtssaison von Unternehmen im Russel 3000 Index: Auf Hauptversammlungen erreichten Anträge um Umweltthemen und soziale Verantwortung im Median eine Zustimmung von 30 Prozent, während Governance-Anträge sogar auf 39 Prozent kamen. „Hinzu kommt, dass viele Anträge wieder zurückgezogen werden, da sich Unternehmen aufgrund des hohen Drucks freiwillig mit Themen wie Klimaerwärmung oder Diversität auseinandersetzen“, erklärt Stefanie Schock, Senior ESG-Analystin bei der Erste AM.

Zwischen Januar und März 2019 seien nach Auswertungen von ISS beispielsweise ganze 50 Prozent der geplanten Anträge im Bereich Umwelt und Soziales nicht eingereicht worden, da eine Einigung bereits im Vorfeld möglich war.

Umwelt – Klima und Plastik liegen Aktionären am Herzen

Beim Thema Klima, zu dem in den USA bis Mitte Juni immerhin 60 Anträge eingereicht wurden, fordern Anleger einen stärkeren Fokus auf konkretere Einschätzungen und Berücksichtigung von Risiken durch die Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung mit dadurch entstehenden wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Risiken.

„Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen PG&E Corp. musste dieses Jahr aufgrund der weitreichenden Waldbrand-Schäden des vergangenen Jahres Konkurs anmelden“, berichtet Schock. Zukünftige Unternehmensanalysen könnten also die Fähigkeit von Unternehmen, Umwelt- oder Sozialrisiken adäquat einzuschätzen, verstärkt miteinbeziehen. Bei PG&E spricht man auch von einem der ersten „klimawandelbedingten Konkursfälle“.

Weitere umweltrelevante Aktionärsanträge beschäftigten sich mit rund 30 Anträgen vorwiegend mit dem Thema Plastik. „Unternehmen wie Pepsico oder Starbucks sehen sich mit Forderungen konfrontiert, nachgeschärfte Ziele und verbesserte Richtlinien für nachhaltige Verpackungssysteme und Recycling zu installieren“, so Schock. Bei Starbucks sei bereits zum zweiten Mal ein derartiger Antrag eingebracht worden. Der Antrag vom letzten Jahr konnte immerhin 29,2% Zustimmung erreichen.

Governance: Vorstände, Vergütungen und politische Zuwendungen auf dem Prüfstand

Im Bereich der Unternehmensführung fanden fast 5% der Anträge für Wahlen von Vorständen und Aufsichtsräten in den USA weniger als 80 Prozent Zustimmung, was einem neuen Negativrekord der letzten neun Jahre entspricht. Auch die Vergütungen standen auf der Agenda, zwischen Januar und Mai 2019 erfuhren Anträge über Vorstands- beziehungsweise Aufsichtsratsvergütungen niedrigere Zustimmungsraten als in den Jahren davor.

Zudem stiegen Forderungen der Aktionäre nach Bekanntgabe politischer Zuwendungen von Unternehmen. Mit fast 100 Anträgen bei Hauptversammlungen in den USA erreichte dieses Thema einen Spitzenwert: „Politische Unsicherheiten auf nationaler Ebene, als auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürften diesen Trend unterstützt haben“, kommentiert Schock.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden ESG-Anträge vorrangig auf Hauptversammlungen in den USA eingebracht. Nach Analysen von ISS sind dafür sowohl rechtliche als auch kulturelle Unterschiede verantwortlich.

„Während in den USA schon der Besitz von Anteilen in Höhe von 2.000 US-Dollar an einem Unternehmen ausreichen, um einen Antrag auf einer Versammlung einbringen zu können, sind diese Schwellen in Europa deutlich höher“, stellt Schock fest.

So müssen zum Beispiel in Luxemburg oder Österreich fünf Prozent der Anteile an einem Unternehmen gehalten werden, in Deutschland sind ebenfalls fünf Prozent oder 500.000 Euro notwendig. In Dänemark, Finnland oder Schweden genügt der Besitz einer einzigen Aktie. Zudem überwiegt in Europa der Zugang einen Aktionärsantrag erst als Folge eines gescheiterten Engagements einzubringen, während in den USA beides oft Hand in Hand geht.


Als nachhaltiger Investor sieht die Erste Asset Management ihre Verantwortung in der Ausübung der gehaltenen Stimmrechte, die sie einsetzt um z.B. ESG-Aktionärsanträge zu unterstützen. Mit Ende August wurden bereits Stimmrechte auf Hauptversammlungen von mehr als 320 Unternehmen ausgeübt und rund 140 Aktionärsanträge unterstützt. Weitere Informationen unter: https://www.erste-am.de/de/institutionelle-anleger/unser-denken/nachhaltigkeit 

HappyOrNot erhält 25 Mio. US-Dollar Wachstumskapital

HappyOrNot, der in Finnland und den USA ansässige Erfinder des Smiley-Feedback-Systems, auf das bereits Unternehmen wie Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn,Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald’s, die San Francisco 49ers, der Londoner Flughafen Heathrow und das NHS vertrauen, hat bei einer vom nordeuropäischen Investor Verdane angeführten Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 25 Mio. US-Dollar einsammeln können. Im Rahmen der Finanzierungsrunde erwarb Verdane außerdem bestehende Aktien des Unternehmens. Verdane investiert in technologieorientierte Unternehmen, um deren Wachstum zu beschleunigen, und war bereits am Aufbau von Unternehmen wie Boozt, CRF Health und EasyPark beteiligt.

Der bereits aktive Investor Northzone, eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Stockholm, London und New York (und einer Erfolgsbilanz bei der Unterstützung skandinavischer Unternehmen wie Spotify, Klarna und Trustpilot), beteiligte sich ebenfalls an der Finanzierungsrunde, wodurch HappyOrNot derzeit eine Gesamtsumme von mehr als 40 Mio. US-Dollar zur Verfügung steht.

Die Investitionssumme soll verwendet werden, um die führende Marktposition von HappyOrNot als Anbieter von Systemen für die Echtzeiterfassung von Kunden- und Mitarbeiterfeedback weiter zu festigen. Verdane bringt ferner spezifisches Software-Know-how ein, mit dem die Analyse- und Auswertungsfunktionen der Systeme weiterentwickelt werden sollen. Darüber hinaus wird HappyOrNot die Finanzierungssumme nutzen, um seine Teams in den Bereichen Entwicklung, Marketing und Vertrieb an den schnell wachsenden Handelsstandorten Amsterdam und West Palm Beach (USA) sowie an seinem Hauptsitz und Produktknotenpunkt in Tampere auszubauen.

HappyOrNot hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und bietet Unternehmen Echtzeit-Analysen und -Einblicke, mit denen die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, die betriebliche Effizienz und der Umsatz gesteigert werden können. Das System präsentiert und sammelt Feedback-Daten von Kunden und Mitarbeitern (mithilfe einer Smiley-Skala, die von einem lächelnden bis zu einem unzufriedenen Smiley reicht). Auf der Grundlage dieser Daten können Unternehmen bestimmte Aspekte ihres Services gemäß den Wünschen ihrer Kunden und Angestellten optimieren.

Die Terminals von HappyOrNot, über die bislang 1,3 Milliarden Feedback-Antworten erfasst wurden, sind einfach strukturiert und werden von den Benutzern intuitiv verstanden. Die so generierten Echtzeitdaten und -ergebnisse sind für Unternehmen von hohem Informationsgehalt und flexibel nutzbar.

Einer Studie von Research And Markets aus dem Jahr 2018 zufolge wird der Weltmarkt für das Customer Experience-Management bis zum Jahr 2025 einen Wert von 32,49 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 22,9 % im Vorhersagezeitraum entspricht.

Heikki Väänänen, CEO und Mitgründer von HappyOrNot, erklärt:

„In unserer Branche sind wir unangefochtener Marktführer. Wir arbeiten mit fast 4.000 Unternehmen in 135 Ländern zusammen und diese neue Finanzspritze wird uns dabei unterstützen, unsere Position weiter zu festigen. Zusätzlich zu den Investitionen in unser Kerngeschäft werden wir Seite an Seite mit unseren Kunden eine noch umfassendere und innovativere Analyse- und Auswertungslösung entwickeln, mit der sie fundiertere Entscheidungen treffen und ihr Business in vielen Aspekten optimieren können. Ganz besonders freuen wir uns, für das nächste Kapitel unserer Erfolgsgeschichte ein Unternehmen wie Verdane mit an Bord zu haben, das für sein Software-Know-how bekannt ist.“

Janne Holmia, Principal bei Verdane kommentiert:

„Verdane investiert in schnell wachsende, technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa, und HappyOrNot passt daher perfekt in unser Portfolio. Wir freuen uns darauf, HappyOrNot dabei zu unterstützen, weiter zu wachsen, neue Unternehmen als Kunden zu gewinnen sowie seine Analyse- und Auswertungsfunktionen zu erweitern. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Fachkompetenz als Wachstumskapital-Investor für Software in Kombination mit der führenden Marktposition von HappyOrNot und dem großen Potenzial des Customer Experience-Marktes eine gemeinsame Erfolgsgeschichte möglich machen wird.“

Marta Sjögren, Partner bei Northzone, fügt hinzu:

„Der Markt für Echtzeit-CX-Analysen hat enormes Potenzial, da Unternehmen aller Branchen zunehmend klar wird, wie wichtig es ist, ihren Kunden und Mitarbeitern zuzuhören und in Echtzeit auf ihre Meinungen zu reagieren. HappyOrNot ist weltweit für seine Präsenz auf Flughäfen bekannt, aber sein rasches Wachstum in vielen anderen Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Reisen und Lifestyle machen seine Zukunftsaussichten erst richtig spannend. Dies ist ein weiterer großer Meilenstein für HappyOrNot in Richtung eines globalen Zufriedenheitsindex und einer Neudefinition von gutem Service auf allen vertikalen Märkten. Derzeit wird Sofort-Feedback meistens nur in sozialen Medien kommuniziert und dringt daher nicht unbedingt zu den betreffenden Bereichen im Unternehmen durch. Die Möglichkeit, solche Feedbacks dem Dienstleistungspersonal direkt, in Echtzeit und in einem praxisrelevanten Format zur Verfügung zu stellen, stellt eine revolutionäre Wende dar.“


Über HappyOrNot

HappyOrNot hilft Unternehmen, ihre Customer Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit durch das weltweit bewährte Smiley Feedback-Managementsystem zu verbessern. Das 2009 gegründete Unternehmen hat fast 4.000 Kunden in 135 Ländern und hat bis zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 1,3 Milliarden Feedbacks erfasst.
Zu den Kunden zählen Audi, BMW, Schustermann & Borenstein, Bayer, Nestlé, Deutsche Bahn, Jobcenter Stadt Aschaffenburg, McDonald's, der Londoner Flughafen Heathrow sowie viele Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Transport, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Unterhaltung/Events und Dienstleistungen. HappyOrNot hat seinen Hauptsitz in Finnland und verfügt über Niederlassungen in den USA, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und anderen Orten weltweit und beschäftigt mehr als 150 Angestellte. Das Vertriebsnetz zählt derzeit mehr als 110 Unternehmen. Weiterführende Informationen finden Sie auf www.happy-or-not.com

Über Verdane

Verdane positioniert sich als Investitionspartner für technologieorientierte Unternehmen aus Nordeuropa. Verdane finanziert schnell wachsende Unternehmen aus den Bereichen Software, Consumer Internet, Energie und High-Tech mit flexiblem Wachstumskapital aus sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an Einzelunternehmen und Portfolios. Als ehrgeiziger, aktiver und langfristiger Investor unterstützt Verdane Managementteams und Unternehmen dabei, ihr Wachstum aufrechtzuerhalten und zu beschleunigen. Dafür verfügt Verdane über hochgradig kompetente Beratungsteams sowie eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Steigerung des Geschäftswerts von Unternehmen, deren Wachstum auf technologischer Entwicklung beruht oder damit im Zusammenhang steht. Zum derzeitigen Portfolio der Verdane-Fonds zählen EasyPark, Freespee, HornetSecurity, inRiver, Lingit, Scanmarket und Vaadin. Verdane beschäftigt mehr als 45 Angestellte an seinen Standorten in Berlin, Kopenhagen, Helsinki, London, Oslo und Stockholm. Weitere Informationen finden Sie auf www.verdane.com.

Über Northzone

Northzone ist eine Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in London, Stockholm, New York und Oslo. Zum aktuellen Zeitpunkt verwaltet sie acht Fonds im Wert von 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen hat bisher in rund 130 technologieorientierte Unternehmen investiert, darunter Branchenführer wie Spotify, iZettle, Klarna, Avito, Trustpilot, Zopa, Seriously, Lastminute.com und Stepstone. Weitere Informationen finden Sie auf https://northzone.com/.

Vontobel Asset Management erweitert ESG-Produktpalette mit globalem Aktienfonds

Die Quality Growth Boutique von Vontobel Asset Management lanciert den Vontobel Fund – Global Equity X, um der steigenden Nachfrage von Anlegern mit ethischen Ansprüchen nachzukommen.

Der Fonds entspricht größtenteils der etablierten Global Equity Strategy der Boutique, schließt jedoch Anlagen in Unternehmen aus, die an der Herstellung von Tabakprodukten, Förderung fossiler Brennstoffe, Produktion umstrittener Waffen und Erwachsenenunterhaltung beteiligt sind. Anleger, deren Anlagerichtlinien von Vorschriften und ethischen Präferenzen bestimmt sind, können mithilfe des neuen Fonds von einer bestehenden Strategie mit einem bewährten Leistungsausweis profitieren.

„Als langfristige Anleger mit knapp 30 Jahren Erfahrung erkennen wir die wichtigen wechselseitigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigen Unternehmen und der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt“, erklärt Sudhir Roc-Sennett, Head of Thought Leadership & ESG der Boutique. „Der Fonds wurde als eine bessere Option für Kunden, die eine ethische Haltung basierend auf Ausschlusskriterien in Kombination mit unserem robusten ESG-Ansatz wünschen, entworfen.“

Die Quality Growth Boutique verfolgt konsequent ihre Philosophie des Anlegens in stabile und nachhaltige Wachstumsunternehmen, die weniger anfällig für Wirtschaftszyklen als der Markt sind, und erachtet solide ESG-Werte als ausschlaggebend für das langfristige Potenzial eines Unternehmens. Der Vontobel Fund – Global Equity, aus dem sich der neue Fonds ableitet, weist ein MSCI-ESG-Rating von A auf.

„Die Anlagephilosophie der Quality Growth Boutique passt perfekt in den Bereich der nachhaltigen Anlagen“, so Chief Investment Officer Matthew Benkendorf. „Angesichts unseres Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und vorhersagbarem langfristigem Ertragswachstum unserer Positionen bewegen wir uns bereits in einem sauberen Bereich. Der Global Equity X Fonds verfolgt den gleichen Anlageansatz wie unsere seit 25 Jahren bewährte Global Equity Strategy, deren Prozess ESG-Kriterien und tiefgehendes Research beinhaltet, und wird vom gleichen Team aufgebaut.“

Seit den 1990er-Jahren hat Vontobel Asset Management seine ESG-Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Mit einem verwalteten Vermögen von 28 Milliarden Schweizer Franken (25 Milliarden Euro) per 30. Juni 2019 ist Vontobel mittlerweile die drittgrößte Schweizer Adresse für nachhaltige Anlagen. Der Multi-Boutique-Ansatz des Unternehmens ermöglicht es Vontobel Asset Management, zahlreiche nachhaltige Portfolios in den Bereichen Aktien, Anleihen und Multi-Asset-Anlagen mit unterschiedlichen Anlageansätzen und -prozessen anzubieten.


Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir setzen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden um. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Unsere vielfältigen, hoch spezialisierten Teams generieren Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

BayernInvest bringt Portfolien bis 2025 in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens

Die BayernInvest kündigt auf dem 1. Ökonomics Investor Summit 2019 am 18. September in München an, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Sie ermöglichen institutionellen Anlegern ihre spezifischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihr angestrebtes Chancen-Risiko-Profil zu verbessern.

Zukünftig ist damit bei der BayernInvest die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Klima- und Governanceaspekten (gute Unternehmensführung). Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.

Mit ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie unterstreicht die BayernInvest als 100-prozentige Tochter der BayernLB das ausgewiesen hohe Niveau des Nachhaltigkeitsengagements des Konzerns. Seit mehr als zehn Jahren erhält der BayernLB-Konzern von der renommierten Agentur ISS-oekom den begehrten oekom Prime-Status. Mit ihm werden Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv und umfassend die branchenspezifischen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angehen.

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“

„Shareholder Value allein ist Vergangenheit“, sagt Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest auf dem 1. Ökonomics Investor Summit. „Mit dem rasant fortschreitenden Klimawandel und den zunehmenden gesellschaftlichen Herausforderungen rückt eine zukunftsorientierte und nachhaltige Unternehmensführung mehr und mehr in den Fokus. Sie ist für langfristig orientierte Investoren der entscheidende Faktor, um eine bessere risikoadjustierte Performance zu erzielen.“ Michael Braun, Geschäftsführer der BayernInvest und Herausgeber Ökonomics, ergänzt: „Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Die intelligente Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor der nächsten Jahrzehnte und für uns als Investmenthaus der Gradmesser für die Gewinner von morgen zur Erzielung einer nachhaltigen Rendite.“

Mit Ökonomics (= Ökonomie + Ökologie), ihrem ESG-Kompetenz-Hub startet die BayernInvest eine neue Dialogplattform für Investoren. Sie umfasst, neben der klassischen Produktwelt der Fonds, innovative ESG-Reportinglösungen, Weiterbildungsangebote mit der Ökonomics Academy sowie die jährliche ESG-Konferenz, den Ökonomics Investor Summit.

Ökonomics Investor Summit: Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft

Hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben auf dem 1. Ökonomics Investor Summit einen umfassenden Einblick zum Klimawandel und seine Folgen für die Wirtschaft. Prof. Dr. Anders Levermann, Klimawissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Co-Autor des UN-Weltklimarats IPPC, fordert hinsichtlich der CO2-Emissionen: „Bis zur Mitte des Jahrhunderts müssen wir die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen auf Null reduzieren.“ Die Finanzindustrie trägt hierfür eine besondere Verantwortung. „Die Wirkung von Kapital ist unbestritten“, sagt Prof. Dr. Barbara Scheck, Professorin für Entrepreneurship an der Munich Business School. „Aber die Richtung und Höhe der Wirkung bleiben oft dem Zufall überlassen. Hier gibt es noch großes ungenutztes Potenzial in der Kapitalanlage, um einen aktiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten.“ Diese Position vertritt auch Matthias Kopp, Leiter Sustainable Finance beim WWF Deutschland und Mitglied im Beirat für Sustainable Finance der Bundesregierung: „Das Finanzsystem wird für die Lösung zentraler Herausforderungen an unsere Lebensgrundlagen – Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Ressourcenverbrauch, Wasser – erfolgsentscheidend sein.“

„Nachhaltigkeit ist die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges“

Den aktuell von der EU-Kommission ausgearbeiteten Aktionsplan für Sustainable Finance kommentiert Marcus Mecklenburg, Leiter Recht beim BVI Bundesverband Investment und Asset Management: „Das Maßnahmenpaket der EU stellt wichtige Weichen zur Förderung nachhaltiger Anlagen. Die Anleger müssen aber auch künftig frei entscheiden können, inwieweit sie nachhaltig anlegen wollen.“ Wie eng Ökonomie und Ökologie miteinander zu vernetzen sind, betont Rolf D. Häßler, geschäftsführender Gesellschafter des NKI - Institut für nachhaltige Kapitalanlagen: „Früher hieß es, Nachhaltigkeit muss man sich leisten können. Heute wissen wir, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten nicht die Folge, sondern die Wurzel wirtschaftlichen Erfolges ist.“ Auf den Punkt bringt es Dr. Werner Schnappauf, Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung: „Nachhaltiges Wirtschaften rechnet sich.“


Weitere Informationen zum Ökonomics Investor Summit und ESG-Kompetenz-Hub unter www.oekonomics.com

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

FirstState Investments (First State) legt seinen dritten European Diversified Infrastructure Fund (EDIF III) auf

Der EDIF III verfolgt die gleiche Anlagestrategie wie die beiden bereits bestehenden European Diversified Infrastructure Funds (EDIF I und EDIF II). Die Fonds werden von dem auf nicht- börsennotierte Infrastrukturwerte spezialisierten Investmentteam verwaltet, das ein Portfolio aus etablierten Infrastrukturanlagen aufbaut. Der Fokus liegt dabei auf Europa und die Sektoren Energie, Transportwesen und Versorgung.

Der EDIF III verfolgt ein Zielvolumen von 3,5 Milliarden Euro, das über drei bis fünf Finanzierungsrunden erreicht werden soll. Diese Finanzierungsrunden sollen eine gezielte Investitionsstrategie gewährleisten und gleichzeitig ein schnelles Bereitstellen des Kapitals für Investitionen ermöglichen.

Niall Mills, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, meinte:

„Unsere auf ESG basierende Anlagestrategie fußt auf unserer Erfahrung und Überzeugung, dass Nachhaltigkeit untrennbar mit Infrastrukturinvestitionen verbunden ist. Die ESG- Grundsätze stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns uns sind in jeder Phase unseres Investitionszyklus verankert. Damit stellen wir sicher, dass wir die Vermögenswerte unserer Investoren so verantwortungsbewusst und nachhaltig wie möglich verwalten.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastructure Investments bei First State Investments, fügte dem hinzu:

„Der europäische Mittelstand bleibt aus unserer Sicht attraktiv und bietet eine Reihe qualitativ hochwertiger und gut positionierter Unternehmen, die nachweislich gut geführt werden und Gewinne erwirtschaften. First State kann auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte bei Infrastrukturinvestitionen zurückblicken. Wir arbeiten eng mit dem jeweiligen Management zusammen, um Geschäftsstrategien effektiv zu begleiten, Risiken zu managen und einen Mehrwert für Investoren zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir mit gutem Beispiel in der Branche voranschreiten. Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage institutioneller Investoren nach Anlagemöglichkeiten mit langfristig planbaren und stabilen Renditen. Wir freuen uns über die breite Unterstützung, die wir von den Investoren unserer bestehenden Fonds erhalten haben, und sind begeistert von der Möglichkeit, unser Portfolio und unsere Investorenbasis weiter auszubauen".

Im Juli 2019 kündigte First State Investments an, dass der EDIF II sein angestrebtes Fondsvolumen von 2,6 Milliarden Euro an Kapitalzusagen seitens führender global agierender institutioneller Investoren erreicht hat und rund 70 Prozent der Mittel investiert sind. Dies folgte auf den Abschluss der Kapitalaufnahme für den EDIF I im Jahr 2015 mit einem Fondsvolumen von 2 Milliarden Euro.

Derzeit verwaltet das EDIF-Team ein Portfolio von Anlagen in ganz Europa, darunter Anglian Water, Caruna, Coriance, Electricity Northwest, Ferngas, Finerge, Forsea, OLT, Parkia, Scandlines, Swedegas, Utilitas und Weum.

Diese Anlagen sind Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments, das mehr als 8 Milliarden Euro in Infrastrukturanlagen verwaltet.


Über First State Investments

First State Investments zeichnet für Vermögenswerte von mehr als 137.55 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2019) verantwortlich, die im Auftrag einer Kundenbasis verwaltet werden, die sich über Asien, Australasien, Europa und Nordamerika erstreckt.
Unser Anlageansatz basiert auf der Verpflichtung, unseren Kunden auf lange Sicht bestmögliche Ergebnisse mittels unserer Expertise über verschiedene Anlageklassen und spezialisierte Anlagesektoren hinweg zu bieten. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass sich unsere Interessen an denen unserer Anleger orientieren, und wir halten an einer Unternehmenskultur fest, bei der wir auf beständige Weise im Interesse unserer Anleger handeln.
In Australien ist First State unter dem Namen First Sentier Investors tätig, nachdem das zuvor unter der Bezeichnung Colonial First State Global Asset Management firmierende Unternehmen am 16. September 2019 umbenannt wurde. First State agiert als eigenständiges Unternehmen im Besitz der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation (MUTB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc.

Deka-Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt

Die Deka hat einen Dachfonds für liquide alternative Anlagestrategien aufgelegt: Der Deka-Liquid Alternative Strategies ermöglicht institutionellen Anlegern einen einfachen Zugang zum stetig wachsenden Liquid-Alternatives-Universum und damit zu neuen Renditequellen. Mit dem neuen Deka-Fonds werden die hohen Anforderungen institutioneller Investoren konsequent in einem Produkt umgesetzt. Die Umsetzung orientiert sich an den wesentlichen VAG-Vorschriften und bietet auch nicht-regulierten Investoren eine höhere regulatorische Sicherheit.

Institutionelle Investoren fordern bei einer Anlage in Alternatives vor allem eine breite Diversifikation, eine geringe Korrelation mit traditionellen Anlageklassen sowie attraktive marktunabhängige Renditen bei kontrollierten Verlustrisiken. Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Dachfondsmanagement in Anlagestrategien, die eine geringe Korrelation gegenüber traditionellen Assetklassen aufweisen. Es werden Manager bevorzugt, die gezeigt haben, dass sie sich durch besondere Fähigkeiten und einen klaren Wettbewerbsvorteil auszeichnen und Risiken konsequent aktiv managen können. So werden Verlustrisiken reduziert und die Chance auf eine kontinuierliche Rendite eröffnet. Vor allem in Zeiten negativer Zinsen und volatiler Märkte sorgt dies für die Stabilisierung eines Anlageportfolios.

Bei der Auswahl der Zielfonds wird die Deka von Mercer Global Investments Europe Ltd. (Mercer) beraten. Mercer verfügt über langjährige Erfahrung und hohe Expertise im Liquid-Alternatives-Segment. Mercer unterstützt die Deka gezielt bei der Portfoliokonstruktion sowie der Investment- und Operational Due Diligence. Im Rahmen dieser systematischen Analyse und Bewertung werden aus dem gesamten Universum systematisch Zielfonds ausgewählt, die aufgrund von langfristigen Wettbewerbsvorteilen eine dauerhafte Überrendite versprechen. Der Auswahlprozess ist äußerst restriktiv und führt zu einer gewollten Fokussierung auf die vielversprechendsten Investmentstrategien. Das Zielfonds-Portfolio des Dachfonds wird aus 10 bis 15 ausschließlich UCITS-konformen Zielfonds bestehen, die strengen Anforderungen der Finanzaufsicht hinsichtlich Transparenz, Handelbarkeit und Risikomanagement unterliegen. Im Fokus stehen attraktive Einzelstrategien mit einer klaren Ausrichtung auf alternative Renditequellen, die gering mit einem traditionellen Marktbeta korreliert sind. Besonderes Augenmerk wird auf eine effiziente Umsetzung gelegt. Anlagestrategien, die kein attraktives Alpha versprechen, werden gezielt durch Alternative Beta-Strategien substituiert. Bei Strategien mit hohen Alpha-Potenzialen werden leistungsorientierte Gebühren präferiert, die einen besseren Interessensausgleich versprechen. Während jede einzelne Strategie auch schwankungsreich sein kann, wird die Volatilität auf Portfolioebene durch eine systematische Portfoliokonstruktion und ein stringentes Risikomanagement der Deka gemanagt. Der Fokus liegt dabei auf eine Begrenzung der Draw-Down-Risiken.

Beim Deka-Liquid Alternative Strategies wird eine absolute Rendite von 4 Prozent p.a. über dem Referenzzinssatz Libor angestrebt, bei einer jährlichen Volatilität von 4 bis 5 Prozent.

Bei der Erstanlage in den Deka-Liquid Alternative Strategies beträgt die Mindestanlagesumme 50.000 Euro, danach gibt es keine weiteren Limitierungen. Die Deka stellt ihren institutionellen Anlegern die erforderlichen Informationen für ein Fondsreporting nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) zur Verfügung.


Über die Deka

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von rund 298 Mrd. Euro (per 30.06.2019) sowie rund 4,7 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Über Deka Institutionell

Deka Institutionell ist der Partner für institutionelle Anleger in der Deka-Gruppe. Ihr Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette professioneller Asset Management- und Kapitalmarktdienstleistungen ab. Ein betreutes institutionelles Vermögen von rund 150 Mrd. Euro spiegelt das wachsende Vertrauen professioneller Anleger in die Produkte und Leistungen der Deka wider. Das Spektrum umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements. Abgerundet wird das Angebot durch Serviceleistungen wie Master-KVG, als Kern des Asset Servicing, und Verwahrstelle.

Frankfurter KI-Fonds feiert sechsjähriges Bestehen

Tungsten TRYCON gehört seit September 2013 zu den ersten Fonds in Deutschland, die künstliche Intelligenz (KI) in der Anlagestrategie einsetzen.

Per 30. August 2019 ist die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich mit einem KI-Fonds am deutschen Markt aktiv. Der Tungsten TRYCON Basic Invest HAIG (WKN: HAFX29) gehört zu den ältesten Vertretern einer neuen Generation von Fonds, die KI zentral zur Steuerung des Investmentprozesses einsetzen. Der Fonds hat seit Auflegung mehrere Auszeichnungen, unter anderem bei den UCITS Hedge Awards sowie den CTA Intelligence European Performance Awards, erhalten.

KI unterstützt Allokationsentscheidungen

Der TRYCON-Fonds investiert in 50 internationale, liquide Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität. Die Multi-Asset-Strategie kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich je nach Marktphase flexibel ausrichten. Allokationsentscheidungen basieren auf der von den TRYCON-Gründern Michael Günther und Pablo Hess entwickelten Portfolio-Software QuantMatrix. „Die Strategie unterscheidet sich von traditionellen Quant-Fonds über die Menge und Art der einbezogenen Daten sowie über die KI-basierte Technologie“, erläutert Pablo Hess. QuantMatrix wertet die Daten aus und bestimmt börsentäglich die Positionierung in den einzelnen Märkten. Das System wird fortlaufend mit neuen Informationen gefüttert und profitiert von der Leistungsfähigkeit maschinellen Lernens. „Der Anleger erhält einen Fonds, dessen Handelsmodell stets auf aktuellen Marktdaten aufbaut“, ergänzt Michael Günther.

Kennzahlen und Ausblick

Ziel des Fonds ist es, mithilfe modernster Werkzeuge profitable sowie andersartige Handelsgelegenheiten zu identifizieren. Der Fonds verzeichnet im genannten Zeitraum eine risikoadjustierte Outperformance gegenüber der Peergruppe. Zudem weist der Fonds eine nachweislich niedrige Korrelation (<0,2%) mit anderen Assetklassen auf und bietet damit eine hohe Diversifikationswirkung.

„Mit unserem sechsjährigen Track-Record sehen wir uns als Pionier in Sachen KI in Publikumsfonds“, so Günther. Bisher wurden mittels des proprietären Handelsmodells rund 30.000 Börsentransaktionen für den Fonds getätigt. „Damit gibt es einen belastbaren Nachweis, dass sich mithilfe von KI positive Renditen erzeugen lassen, die mit dem Gesamtmarkt nur sehr gering korreliert sind“.

Anspruch der Gesellschaft ist es, auch künftig eine Innovationsführerrolle beim Thema KI an den Finanzmärkten einzunehmen. Beispielhaft wurde unlängst die Anzahl der Modellfamilien innerhalb der Strategie erweitert.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON Basic Invest bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Aviva Investors lanciert Themenfonds zur Energiewende

Die globalen Temperaturen steigen aufgrund des Klimawandels weiter. Um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, hat Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) aufgelegt.

Der neue Fonds wird durch eine 100 Millionen Euro schwere Seed-Investition von Aviva France unterstützt und soll die europäischen Aktienmärkte outperformen. Portfoliomanagerin Francoise Cespedes verwaltet den Fonds und arbeitet eng zusammen mit Rick Stathers, Senior Global Reponsible Investment Analyst. Als Klimawandelspezialist wird Stathers die Methodik zur Definition des Anlageuniversums des Fonds entwickeln.

Mit seinem langfristigen, von hoher Überzeugung geprägten Investmentansatz zielt der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds auf Unternehmen ab, die ihren wesentlichen Ertragsanteil aus Gütern und Dienstleitungen zur Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel erzielen. Zudem investiert er in Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle auf eine wärmere, emissionärmere Welt ausrichten.

Laut dem jüngsten New Climate Economy-Bericht der UN-Kommission für Wirtschaft und Klima, könnte ein kohlenstoffarmes Wachstum der globalen Wirtschaft bis 2030 Vorteile von 26 Billionen Dollar bringen. Wetter- und klimabedingte Katastrophen forderten allein im Jahr 2017 Tausende von Todesopfern und verursachten 320 Milliarden Dollar an Schäden.1

Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds schließt daher Aktien aus den Bereichen Kohle, unkonventionelle fossile Brennstoffe, der arktischen Öl- und Gasproduktion oder thermischen Energieversorgung aus Kohle komplett aus. Investitionen in Öl- und Gasproduzenten sowie Gaskraftwerke sind limitiert. Der Fonds strebt für seine Kunden eine starke Performance mithilfe eines hochintegrierten Investmentansatzes an. Dieser bündelt Ideen und Analysen des 18-köpfigen Global Responsible Investment-Teams und der über 40 Aktienanlagespezialisten bei Aviva Investors.

Euan Munro, Chief Executive Officer von Aviva Investors, sagt: „Klimabedingte Risiken zu ignorieren, wäre ein Versäumnis gegenüber den Interessen langfristig orientierter Anleger. Es ist daher wichtig, dass Vermögensverwalter ihren Teil dazu beitragen und kundenorientierte Lösungen anbieten, die zur Bewältigung dieses gravierenden Problems beitragen."

Francoise Cespedes, ergänzt: „Der Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds ist Teil unserer langfristigen Strategie, durch ein positives Klima-Risikomanagement eine bessere Anlageperformance und nachhaltige Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Diese Agenda steht nicht nur im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, sondern auch mit den Verpflichtungen, die die weltweit führenden Politiker im Jahr 2015 durch das Pariser Abkommen eingegangen sind, um so die dramatischen Folgen des ungelösten Klimawandels für die Gesellschaft und Weltwirtschaft zu verhindern.“


Quelle: 1) Zusammenfassung des Berichts; Erschließung der integrativen Wachstumsgeschichte des 21. Jahrhunderts: Beschleunigung der Klimaschutzmaßnahmen in dringenden Zeiten; New Climate Economy-Bericht 2018; Globale Kommission für Wirtschaft und Klima.

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

AVIVA PLC

  • Aviva bietet weltweit Lebensversicherungen, Schadenversicherungen, Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung für 33 Millionen Kunden an.
  • In Großbritannien sind wir der führende Versicherer, der jeden vierten Haushalt bedient, und verfügen über starke Geschäfte in ausgewählten Märkten in Europa, Asien und Kanada. Unsere Aktien sind an der Londoner Börse notiert und wir sind Mitglied im FTSE100-Index.
  • Avivas Vermögensverwaltungsgeschäft, Aviva Investors, bietet sowohl für Aviva als auch für externe Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen an und verwaltet derzeit Vermögenswerte in Höhe von über 331 Milliarden Pfund. Die von der Aviva-Gruppe verwalteten Vermögenswerte belaufen sich auf insgesamt 470 Milliarden Pfund.
  • Aviva hilft Menschen, für die Zukunft zu sparen und die Risiken des täglichen Lebens zu bewältigen. 2017 haben wir 34,6 Milliarden Pfund an Leistungen und Schadensfällen ausgezahlt.
  • Indem wir unsere Kunden gut bedienen, bauen wir ein starkes und nachhaltiges Unternehmen auf, für das unsere Mitarbeiter stolz sind, und das einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.
  • Der Aviva Newsroom unter www.aviva.com/newsroom enthält Links zu unserer Bilddatenbank, Forschungsberichten und unserem Archiv der Pressemitteilungen.
  • Für eine Einführung in das, was wir tun und wie wir es tun, klicken Sie bitte hier www.aviva.com/about-us

Studie: Klimawandel und KI sind Risiken für die Asset Allocation

Die beiden langfristigen Megatrends Klimawandel und künstliche Intelligenz (KI) verändern die Zukunft des Investierens, heißt es in einer heute von BNY Mellon Investment Management und CREATE-Research veröffentlichten Studie.

89% der institutionellen Anleger (im Folgenden „Anleger“ oder „Befragte“) mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund 12,75 Billionen US-Dollar, die in qualitativen Interviews befragt wurden, betrachten die beiden Megatrends als Anlagerisiko. Fast alle (93%) beurteilen den Klimawandel als ein Anlagerisiko, das an den wichtigen Finanzmärkten weltweit noch nicht in den Kursen berücksichtigt ist, während über 85% KI als ein Anlagerisiko sehen, das zu gesellschaftlichen Verwerfungen und geopolitischen Spannungen führen könnte.

In dem Bericht „Future 2024: Future proofing your asset allocation in the age of mega trends“ werden die folgenden Aspekte analysiert: Wie werden der Klimawandel und die KI von Anlegern weltweit wahrgenommen? Welche Anlageprobleme verursachen sie? Welche Lösungen bieten sie? Welche Auswirkungen haben diese Megatrends auf Asset-Allocation-Ansätze und die Vermögensverwaltungsbranche?

KI und Klimawandel: Risiko oder Chance?

Sowohl KI als auch die Umwelt werden von Anlegern als zentrale Faktoren bei der Asset Allocation angesehen. Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten sieht den Klimawandel als Risiko und Chance; 36% betrachten ihn ausschließlich als Risiko, und 7% ausschließlich als Chance. Anlagespezifische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel betreffen vor allem Bereiche mit ungewisser Entwicklung, die zukunftsgerichtete Einschätzungen erfordern. Hier sind vor allem folgende Punkte zu nennen:

  • Angesichts der nur langsamen Fortschritte bei der Bepreisung von CO2-Emissionen, die im Pariser Abkommen vorgesehen ist, lässt sich kaum einschätzen, wann es zu harten staatlichen Maßnahmen kommen wird.
  • Hinsichtlich der Zukunft sogenannter „Stranded Assets“ (vorzeitig abgeschriebener Vermögenswerte) müssen Anleger entscheiden, ob sie ihre Anlagerisiken lieber jetzt oder später zu möglicherweise höheren Kosten reduzieren.
  • Anleger, die in festverzinsliche Wertpapiere investieren, haben weniger Einflussmöglichkeiten auf das Management von Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß als Aktionäre, die durch Ausübung ihrer Stimmrechte und Teilnahme an Hauptversammlungen auf die Unternehmen einwirken können.
  • Es ist fraglich, ob ESG-Kriterien aktuell oder in Zukunft einen Risikofaktor darstellen werden, da die Vorteile bereits durch andere Faktoren wie Qualität und geringe Varianz erfasst werden.

Angesichts der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel stellen sich Anleger auf mögliche einschneidende staatliche Maßnahmen ein, nehmen aktiv Einfluss auf die Entscheidungen von Unternehmen, erhöhen ihre Investitionen in grüne Anleihen und nutzen ESG-Kriterien als Instrument zur Risikominimierung.

Die Hälfte (52%) der befragten Anleger, die KI als Risiko bezeichneten, betrachteten sie gleichzeitig auch als Chance, während 33% sie ausschließlich als Risiko und 7% ausschließlich als Chance ansahen1. Der Aufstieg der KI hat nach Ansicht der Befragten vier anlagespezifische Herausforderungen zur Folge:

  • Die Lebenszyklen von Unternehmen werden kürzer, da KI Gewinner und Verlierer hervorbringt (ein Beispiel: Die Auswirkungen des iPhones auf das Unternehmen Nokia im Jahr 2007).
  • Branchengrenzen verschwimmen, wenn Produkte durch KI neu gestaltet werden (ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Tesla, das in mehreren Branchen tätig ist, was zu Bewertungsproblemen führt).
  • Die Rückverlagerung von Produktionsprozessen schwächt die Aussichten von Schwellenländern, während sich die geografischen Zentren in den globalen Lieferketten aufgrund des 3D-Drucks verschieben.
  • Die immateriellen Werte von Unternehmen erhöhen sich in einer Weise, die die Bewertung von Vermögenswerten erschwert.

Als Reaktion auf diese Herausforderungen setzen Anleger zunehmend auf eine Kombination aus aktiven und passiven Anlagestrategien, wobei sie sich auf die spezifischen Risiken der Portfolios konzentrieren, die frühzeitige Identifikation von Innovationsführern anstreben und harte und weiche Kennzahlen in ihre Analyse einbeziehen.

Dazu Thilo Wolf, der das deutsche Geschäft von BNY Mellon Investment Management leitet:

„Die beste Gelegenheit ist selten die naheliegendste. In einer sich ständig wandelnden Welt ist es für Anleger schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch langfristige Megatrends wie künstliche Intelligenz und Klimawandel wird dies zusätzlich erschwert. Diese beiden Megatrends haben die Funktionsweise der Märkte bereits verändert. Sie werden die entscheidende Herausforderung für die aktuelle Generation von Vermögensverwaltern und Anlegern sowie für kommende Generationen sein.“

Änderungen in der Asset Allocation und der Investmentbranche

Langfristige Themen wie KI und Klimawandel sind zudem Schlüsselfaktoren für Veränderungen bei der Vermögensallokation. Insgesamt werden die außerbörslichen Märkte stärker von Änderungen in der Vermögensallokation profitieren als die börslich geregelten Märkte, da unkorrelierte absolute Erträge an Bedeutung gewinnen. Private Debt wird zu Finanzierung junger Start-ups eingesetzt, während Private Equity für Unternehmensumstrukturierungen verwendet wird, die durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz vorangetrieben werden. Laut dem Bericht liegen die Allokationen der Anleger in private Märkte derzeit zwischen 19% und 31%, werden aber voraussichtlich steigen.

In den letzten zehn Jahren wurde ein rasantes Wachstum bei passiven Fonds verzeichnet. ETFs und Smart Beta machen 20% bis 40% der Portfolios der Anleger aus und werden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

Mitchell Harris, Chief Executive Officer von BNY Mellon Investment Management:

„Die Studie hebt zwei Änderungen innerhalb der Vermögensallokation hervor: die Verschiebung von aktiven zu passiven Anlagen und von börslich geregelten zu außerbörslichen Märkten. Dabei wird in gewisser Weise eine Core-Satellite-Strategie verfolgt. Wir gehen davon aus, dass bei den passiven Anlagen der Core-Anteil erhöht wird, während der Fokus bei den aktiven Anlagen auf Satelliten liegt, die in ineffizienten oder illiquiden Märkten eine dominante Stellung einnehmen. Die Trennung von Alpha und Beta ist struktureller Natur, aber aktive und passive Anlagen beeinflussen sich wechselseitig.“

Die Studie untersuchte auch verschiedene grundlegende Trends, die sich auf die globale Vermögensverwaltungsbranche auswirken, wie die zunehmende Individualisierung der Altersvorsorge und die wachsende Bedeutung der Generation der Millennials und von Frauen als Kundengruppen. Darüber hinaus nehmen die Zuflüsse im Retail-Bereich und in der Vermögensverwaltung zu, wenn bei leistungsorientierten Pensionsplänen die Auszahlungsphase beginnt. Zudem dürfte die Finanzplanung aus einer Hand angesichts der Verbreitung von Smartphones und des Ausbaus von 5G-Netzen immer wichtiger werden.

Amin Rajan, Projektleiter bei CREATE-Research:

„Neue Anlegersegmente unterscheiden zwischen ‚Product Alpha‘, d.h. dem Übertreffen des Marktes durch aktive Aktienauswahl, und ‚Solution Alpha‘, d. h. dem Erfüllen der finanziellen Ziele der Anleger unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Werte. Die Vermögensverwaltungsbranche wird sich angesichts der Megatrends bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts wahrscheinlich grundlegend verändern. Erfolg erfordert den Aufbruch ins Ungewisse, um eine neue Zukunft zu schaffen – weit entfernt von früheren Zusammenhängen.“


1) 8% der Befragten sahen darin weder ein Risiko noch eine Chance

BNY Mellon Investment Management ist einer der weltweit größten Investmentmanager und einer der führenden US-Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar per 30. Juni 2019. Das Unternehmen bietet Anlegern das Beste aus zwei Welten: die Kompetenzen und Expertise unserer Anlageverwalter und eine globale Präsenz, wobei die unerschütterliche Bekenntnis zu einer verantwortungsvollen Vermögensverwaltung als Kompass dient. BNY Mellon Investment Management vereint die mit BNY Mellon verbundenen Investment-Management-Unternehmen, Vermögensverwaltungsdienste und globalen Vertriebsunternehmen.

BNY Mellon Investment Management ist eine Geschäftssparte von BNY Mellon, die per 30. Juni 2019 Vermögenswerte in Höhe von 35,5 Billionen US-Dollar unter Verwahrung und Verwaltung hatte. BNY Mellon bietet Dienstleistungen aus einer Hand für Kunden, die Anlagen entwickeln, handeln, halten, verwalten, betreuen, vertreiben oder restrukturieren wollen. BNY Mellon ist die Unternehmensmarke von The Bank of New York Mellon Corporation (NYSE: BK). Weitere Informationen finden Sie unter www.bnymellon.com. Folgen Sie uns auf Twitter unter @BNYMellon oder besuchen Sie unseren Newsroom auf www.bnymellon.com/newsroom, um die neuesten Unternehmensmeldungen zu erhalten.

CREATE-Research ist ein unabhängiges Research-Unternehmen mit Spezialisierung auf die Themen strategische Veränderungen und neue Asset-Allocation-Modelle im globalen Asset Management. Es übernimmt Forschungsaufträge namhafter Finanzinstitute und globaler Unternehmen. Dabei arbeitet es eng mit führenden Entscheidungsträgern angesehener Organisationen in Europa und den USA zusammen. Die Forschungsergebnisse werden in Berichten und auf Veranstaltungen veröffentlicht, die in den Medien große Aufmerksamkeit erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.create-research.co.uk.

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie durch neue GRESB-Bewertung bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

GRESB ist eine von großen institutionellen Investoren gegründete Organisation, die Benchmark-Berichte sowie Portfolio- und Asset-Analysen für Sachwerteanlagen im Bereich Nachhaltigkeit erstellt. Dabei greift sie auf ESG-Datensätze und ein eigenes Evaluationssystem zurück.

Der Spezial-AIF European Hydro S.C.Sp von Aquila Capital erreichte im Vergleich von 11 internationalen Produkten im Segment “European Renewable Power“ den ersten Platz. Der GRESB-Wert lag bei 68 und damit deutlich über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe (52). Der Nachfolgefonds Aquila Capital European Hydropower Fund S.A. schaffte es im diesem Vergleich mit 62 Punkten auf den dritten Platz. Beide Produkte erhielten eine Bewertung von 4 aus möglichen 5 Sternen.

Das Unternehmen Småkraft AS, Europas größter unabhängiger Betreiber von kleinen Wasserkraftwerken und ein von Aquila Capital verwaltetes Asset, erhielt die Bestbewertung von 5 Sternen. In einer komparativen Analyse im Segment “Northern European Renewable Power Maintenance and Operation Sector” mit insgesamt 24 Assets erreichte der Wasserkraftbetreiber den zweiten Platz. Den Durchschnitt der 24 Assets von 45 Punkten übertraf Småkraft AS dabei mit 73 Punkten deutlich – ebenso wie das eigene Vorjahresergebnis von 67 Punkten.

Erik Røysem Sterud, Chief Financial Officer Småkraft, kommentiert:

„Unsere Anleger äußern zu Recht hohe Erwartungen an alle Aspekte unseres Geschäfts. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf der wirtschaftlichen Leistung, sondern ebenso auf Nachhaltigkeit und dem kontinuierlichen Lernen und Verbessern unserer Prozesse. Wenn die Anforderungen an uns wachsen, motiviert uns dies zu steigenden Leistungen. Daher konnten wir unsere GRESB-Ergebnisse im zweiten Jahr in Folge noch einmal deutlich verbessern. Aspekte wie ESG, hohe Betreiberkompetenz und gute finanzielle Ergebnisse bedingen einander. Es handelt sich um eine intuitive Symbiose – Gutes zu tun ist gut für das Geschäft.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, fügt hinzu:

„Die Ergebnisse des jüngsten GRESB-Berichts spiegeln unsere tagtägliche Arbeit wider, die wir leisten, damit Aquila Capital beim Thema nachhaltige Investments weiterhin eine führende Rolle einnimmt. Dabei geht unser Engagement für ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand mit nachhaltigem Handeln gegenüber unseren Anlegern und Mitarbeitern. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal und wir sind überzeugt, dass diese Philosophie entscheidend für unseren langfristigen Erfolg ist. Nachhaltige Investments waren schon immer integraler Bestandteil unserer Unternehmenswerte und bildet die Grundlage für alle Aspekte unseres Geschäfts.“

Aquila Capital zeichnet sich durch ein klares Bekenntnis zu ESG-Werten aus und legt den eigenen Investment-Fokus strategisch auf Erneuerbare Energien und zunehmend nachhaltige Logistik-Assets. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass zwei Investoren mit kirchlichem Hintergrund sich mit weiteren 40 Millionen Euro am aktuellen Wasserkraft-Fonds beteiligt haben. Im Bereich Green Logistics verkündete Aquila Capital ebenfalls vor wenigen Wochen den erstmaligen Eintritt in den portugiesischen Immobilienmarkt, wo man eine nachhaltige Logistik-Projektentwicklung auf 115.000 Quadratmeter realisiert.

Weitere Informationen zum Thema ESG finden Sie unter: www.aquila-capital.de/esg/


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro (AUA/AUM) Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 30.06.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Hinzu kommen spezielle Nischenstrategien. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

BlueBay praktiziert ESG-Analyse von Anlagen als Teil der Risikoanalyse

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) ist davon überzeugt, dass eine Bewertung, wie Emittenten bei den ESG-Kriterien Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Führung (Governance) abschneiden, gute Hinweise auf die Qualität des Managements liefert. Daher verfolgt BlueBay einen integrativen Ansatz, bei dem die ESG-Analyse als zusätzlicher Filter bei der Auswahl möglicher Investitionen herangezogen wird, der bestimmte Investitionsrisiken aufdecken kann.

Die ESG-Analyse bei BlueBay ist dem Risk & Performance Team zugeordnet und nicht innerhalb des Investment Management Teams angesiedelt. „Das sendet ein klares Signal, dass die ESG-Faktoren von großer Relevanz sind und wir sie als mögliche Investitionsrisiken betrachten“, sagt My-Linh Ngo, Head of ESG Investment Risk bei BlueBay. „Das Risk Team bei BlueBay bietet den Investment Teams zusätzliche Erkenntnisse, um sie auf mögliche Risiken aufmerksam zu machen und das ist auch die Rolle des ESG-Teams, das ich manage.“

Dabei kann sich der Fokus der ESG-Analyse unterscheiden, je nachdem ob in Aktien oder in festverzinsliche Wertpapiere investiert wird. Beispielsweise geht es beim Faktor Governance bei der Investition in Unternehmen über Aktien eher um Themen wie Vergütung, Aktionärsrechte und die Auskunft des Managements zu ESG-Fragen. Dagegen haben Fixed Income-Investoren ohne Stimmrecht kaum Zugang zu diesen Themen. „Wir konzentrieren uns eher auf Fragen der finanziellen Transparenz, der Güte der Rechnungslegung und der Kontrollinstanzen“, erklärt My-Linh Ngo.

Das Fixed Income-Anlagenuniversum ist zudem differenzierter und reicht von Staatsanleihen großer Wirtschaftsmächte bis zu Anleihen kleiner Unternehmen in Schwellen- oder Hochzins-Märkten. Letztere nach ESG-Kriterien zu analysieren ist eine große Herausforderung, da die Emittenten oft nicht das entsprechende Reporting zur Verfügung stellen. „In solchen Fällen müssen sich Investoren pragmatisch verhalten“, sagt My-Linh Ngo. „Mitunter investieren wir in weniger fortschrittliche ESG-Performer, sollten wir das Risiko-Rendite-Profil für attraktiv halten.“

Selbstverständlich ermöglichen Anleiheinvestitionen aber thematisch zu investieren, zum Beispiel in Klimaschutz. Beispielsweise ist der Dialog mit den oft staatlichen Unternehmen, die fossile Brennstoffvorkommen verwalten, möglich. Zudem bieten Green Bonds oder Impact Investing vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

Noch gibt es beim Thema ESG weiter großen Verbesserungsbedarf. Zum Beispiel herrscht bei vielen Investoren immer noch Unklarheit darüber, was ESG eigentlich ist. Das kann mitunter als Ausrede benutzt werden, um sich erst gar nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Helfen würde unter anderem eine bessere Datenlage. Hier sind erweiterte Kapazitäten sowohl in den Analyseabteilungen als auch bei Nichtregierungsorganisationen oder in der Wissenschaft gefragt, um qualitativ hochwertigen Input zu generieren. Solche Daten könnten dann überzeugend die finanziellen Auswirkungen der ESG-Faktoren aufzeigen.

Zudem könnten alle Beteiligten sehr viel besser zusammenarbeiten, von den Aktionären über die unabhängigen Finanzberater sowie Anlageberater und Vermögensverwalter bis hin zu den Unternehmen. „Alle könnten stärker betonen, wie sie das Thema ESG anwenden, zum Beispiel bei der Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis hin zu Best Practice-Beispielen“, sagt My-Linh Ngo. „Wir arbeiten darauf hin, dass es in der Investment Community zur Selbstverständlichkeit wird, ESG-Aspekte miteinzubeziehen.“


Über My-Linh Ngo

My-Linh ist bei BlueBay Asset Management Head of ESG Investment Risk. Sie ist seit Juli 2014 für BlueBay tätig und verantwortet die ESG-Integration in den globalen Assets des Unternehmens. Zuvor war sie bei Schroders Investment Management Ltd., wo sie als ESG-Analystin in der Abteilung Responsible Investment arbeitete und an der Durchführung von ESG-Analysen und -Maßnahmen beteiligt war. Davor war My-Linh Associate Director - SRI Research im Sustainable & Responsible Investment Team von Henderson Global Investors. My-Linh verfügt über einen Master in Leadership for Sustainable Development von der Middlesex University/Forum for the Future, einen Master in Environmental Management Systems & Auditing sowie einen Abschluss in Environmental Sciences, beide von der University of East Anglia.

Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed Income-Spektrum aufweisen. Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay auch die Auflage und Verwaltung von CLOs. BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Die BayernInvest gewinnt zwei renommierte Vertriebsexperten

Mit zwei weiteren Vertriebsexperten baut die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, München, ihre Geschäftsaktivitäten aus. Marcus Perschke startet zum 15. September in der neu geschaffenen Position als Senior Sales Manager für das Wholesale Business. Steffen Hahn ist ab 1. Oktober als Senior Sales Manager für die Kundengruppe Versicherungen und Versorgungswerke zuständig. Bereits zum 1. Juli erweiterte sich das Team rund um Vertriebsleiter Holger Leimbeck um Markus Ratz, der für die Kundengruppe Stiftungen und evangelische Kirchen verantwortlich zeichnet.

„Mit Marcus Perschke und Steffen Hahn ist es uns gelungen, für die BayernInvest zwei renommierte Vertriebsexperten mit langer Erfahrung zu gewinnen. Beide stehen für ausgewiesene Kompetenz im Asset Management und verfügen über fundierte Kenntnisse des Kapitalmarkts. Unseren gut etablierten Vertrieb werden sie mit neuen Impulsen positiv weiter entwickeln – mit passgenauen Lösungen für institutionelle Investoren und im Bereich Wholesale“, betont Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest.

Marcus Perschke verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Asset Management sowie im Vertrieb, insbesondere beim erfolgreichen Aufbau eines Wholesale Vertriebs. Er war zuletzt bei der Mainfirst Bank AG als Head of Wholesale Business Development tätig. Zuvor arbeitete Marcus Perschke in zahlreichen Fach- und Führungspositionen unter anderem bei M&G International Investments Ltd. sowie LGT Capital Management AG.

Steffen Hahn war zuletzt bei der Invesco Asset Management Deutschland GmbH als Direktor für das institutionelle Geschäft mit Versicherungen verantwortlich. Der studierte Betriebswirt mit CFA-Zertifikat verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Investment- und Versicherungsbranche. Seine Karriere startete er als Asset Manager bei Versicherern und war anschließend in verschiedenen Fach- und Führungspositionen untern anderem für Allianz Global Investors und die Union Investment Institutional GmbH tätig.


Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Berenike Wiener als neue Führungskraft bei der Evangelischen Bank

Anfang September hat Berenike Wiener (42) ihren neuen Posten als Head of CSR and Sustainable Finance bei der Evangelischen Bank (EB) angetreten und wird künftig Deutschlands größte Kirchenbank in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sozialverantwortung und ESG unterstützen. Die zertifizierte Finanzfachwirtin und MBA bringt langjährige Erfahrungen, die sie als Anlage- und Stiftungsberaterin in leitender Stellung sowie als stellvertretende Beiratsvorsitzende des Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover gesammelt hat, in das Unternehmen mit ein.

Die Evangelische Bank stellt sich seit Jahrzehnten bewusst und aktiv der Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherzustellen und mitzugestalten, indem sie auf Basis ihres integrierten Nachhaltigkeitsansatzes gezielt gesellschaftliche und ökologische Mehrwerte generiert. Der hohe Stellenwert der Nachhaltigkeit fußt auf der christlichen Wertebasis. „Unsere Bank ist im Finanzkreislauf von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft fest verankert“, so EB-Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer: „Wir stellen uns den höchsten Ansprüchen eines verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgangs mit dem uns anvertrauten Geld, indem wir auf innovative Finanzdienstleistungen, ganzheitliche Beratung und exzellentes Spezial-Know-how setzen.“

Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich ergänzte: „Wir freuen uns über eine ausgewiesene und kompetente Kollegin, die den Prozess einer noch konsequenteren Ausrichtung der Evangelischen Bank an den Nachhaltigkeitszielsetzungen der Sustainable Development Goals begleiten und mit ihren fachlichen Impulsen bereichern wird.“ Nicht nur bei den Eigenanlagen und im Investmentprozess, sondern in der gesamten internen Organisation der EB sollen ökologische, soziale und an guter Unternehmensführung ausgerichtete Kriterien künftig noch mehr Gewicht erhalten. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin überzeugt, mit meiner Nachhaltigkeitskompetenz die Evangelische Bank sinnvoll und zielführend unterstützen zu können“, äußerte sich Berenike Wiener. In Zukunft soll sie die Nachhaltigkeitsexpertise der EB verstärkt auch auf Konferenzen und anderen Veranstaltungsformaten nach außen repräsentieren.

Die gebürtige Münchnerin hat bereits in jungen Jahren im Anschluss an ihre Studienzeit u. a. an der Universität München und der Frankfurt School of Finance and Management in leitenden Positionen gearbeitet und sich intensiv mit den Themen strategische Vermögensverwaltung und nachhaltige Geldanlagen auseinandergesetzt. Nach Stationen u.a. beim Bundesverband Deutscher Stiftungen war sie zuletzt im Portfoliomanagement beim Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, dem ersten und größten deutschen Staatsfonds, in Berlin beschäftigt. In ihrer neu geschaffenen Position als Leiterin des Teams CSR und Sustainable Finance berichtet Berenike Wiener künftig direkt an den EB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Katzenmayer. Zudem repräsentiert sie die EB als einen im Nachhaltigkeitsmanagement professionell aufgestellten Vorreiter in der Finanzwirtschaft. Denn der Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

LGIM erweitert thematisches ETF-Angebot um Investments in disruptive Technologien und Innovationen an der Deutschen Börse

Legal & General Investment Management (LGIM) erweitert seine Produktpalette an thematischen Exchange Traded Funds (ETFs) und legt drei neue ETFs auf, die den Anlegern Zugang zu Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Gesundheitswesen und sauberes Wasser ermöglichen. Sie ergänzen die bereits bestehenden thematischen ETFs und Core-ETFs von LGIM, wie den L&G Cyber Security UCITS ETF mit einem Volumen von 904 Millionen US-Dollar und den L&G ROBO Global Robotics and Automation UCITS ETF mit einem Volumen von 812 Millionen US-Dollar (Stand: 30. August 2019).

Die neuen ETFs investieren in Märkte, die aufgrund des disruptiven Wandels durch den technologischen Fortschritt erhebliches Wachstumspotenzial bergen. Das eröffnet Investoren die Möglichkeit, in Vorreiterunternehmen zu investieren, die Lösungen für bereits seit langer Zeit bestehende Herausforderungen entwickeln.

Die Indizes wurden in Zusammenarbeit mit ROBO Global® und Global Water Intelligence erstellt, um Investoren Exposure in die drei Themengebiete zu ermöglichen. Die aktive Indexkonstruktion von LGIM setzt auf Aktien innerhalb dieser thematischen ETFs, die über traditionelle Branchenklassifikationen hinausgehen und nicht auf etablierte Large-Caps setzen, die typischerweise die Sektor-Indizes dominieren. Gut designte Bottom-up-Indizes können sich mit dem Themenfeld weiterentwickeln, während ein statischer Index Veränderungen in den Marktdynamiken möglicherweise nicht erfasst.

Die neuen ETFs, die an der Deutschen Börse notiert sind, bieten eine Diversifikation nach Regionen, Marktkapitalisierung und Teilsektoren. Jeder der ETFs ist vollständig physisch repliziert, um den Anlegern ein direktes und unverfälschtes Exposure für das jeweilige Thema zu bieten. Der konzentrierte Bottom-up-Ansatz hilft Anlegern, Klumpenrisiken zu reduzieren: So beträgt beispielsweise bei den acht bereits bestehenden thematischen ETFs von LGIM die durchschnittliche Überschneidung der Anteile mit dem MSCI World Index nur 2,92 Prozent und die durchschnittliche Gewichtung auf Small und Mid-Caps 56,06 Prozent (Stand: 30. August 2019).

Die neuen thematischen ETFs von LGIM

Neue Technologien im Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) könnten das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um 15,7 Billionen US-Dollar steigern. Der L&G Artificial Intelligence UCITS ETF zielt Erträge aus dem globalen Markt für KI-Lösungen und -Anwendungen an, bei dem ein Umsatzwachstum von 16,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 31,2 Milliarden US-Dollar bis 2025 prognostiziert wird.1 Der Index wird Unternehmen umfassen, die Lösungen für KI-Systeme und -Plattformen entwickeln. Hinzu kommen Firmen, die diese KI-Fähigkeiten zum Zweck der digitalen Transformation einsetzen.

Der L&G Healthcare Breakthrough UCITS ETF nutzt Anlagemöglichkeiten im Gesundheitssektor. Dieser machte im Jahr 2017 rund 18 Prozent des US-amerikanischen BIP aus2 und wird voraussichtlich bis 2020 eine 8,7 Billionen US-Dollar schwere, globale Branche sein3. Der Index besteht aus Unternehmen, die führend in der Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette der Gesundheitsbranche sowie bei Fortschritten im Bereich der Medizin- und Gesundheitsrobotik und zukünftigen Diagnosetools sind.

Bis zum Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen in Ländern oder Regionen mit absoluter Wasserknappheit leben; zwei Drittel der Weltbevölkerung könnten unter prekären Wasserbedingungen leben. Der L&G Clean Water UCITS ETF fokussiert auf Unternehmen, die integral für die globale Wasserbewirtschaftung sind und sich insbesondere mit der Wassergewinnung und -verarbeitung beschäftigen sowie mit anderen damit verbundenen Dienstleistungen.

Howie Li, Head of ETFs bei LGIM, kommentiert: „Alle Wirtschaftsbereiche und Unternehmen werden momentan von disruptiven Technologien grundlegend transformiert. Wir beobachten auf Investorenseite eine wachsende Nachfrage nach kosteneffizientem Zugang zu den Themen. Die neuen ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die von diesen Themen unmittelbar profitieren. Die Indizes selbst sind auf Grundlage einer aktiven Selektion und Analyse erstellt und werden systematisch sowie regelbasiert implementiert."

Philipp von Königsmarck, Head of Wholesale bei LGIM in Deutschland, sagt: „Wir sind Pioneer der thematischen ETFs und diese neuen Produkte stellen eine wichtige Ergänzung unserer bestehenden thematischen ETFs dar. Teil unserer Geschäftsstrategie ist es, jährlich eine bedeutende Anzahl dieser ETFs in Europa und Deutschland aufzulegen. Wir verzeichnen ein starkes Interesse deutscher Investoren an Produkten, die ihnen Zugang zu neuen Themen bieten, wie beispielsweise zu disruptiven Technologien und umweltfreundlichen Themen. Mit unseren ETFs im Bereich Artificial Intelligence, Healthcare Breakthrough und Clean Water bringen wir ein interessantes Angebot auf den deutschen Markt und hoffen, dass wir auf dem Erfolg unserer Cyber Security-Strategie aufbauen können."


Weitere Informationen zur Auswahl thematischer Fonds von LGIM finden Sie unter: http://www2.landginvestments.com/disruptive-technology#newtechfunds

1) ROBO Global®, https://www.roboglobal.com/wp-content/themes/roboglobaldevelopment/inc/indexfile.php?type=THNQTR
2) US Centers for Medicare & Medicaid Services, https://www.cms.gov/research-statistics-data-and-systems/statistics-trends-and-reports/nationalhealthexpenddata/nationalhealthaccountshistorical.html
3) Deloitte, https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Life-Sciences-Health-Care/gx-lshc-2017-health-care-outlook-infographic.pdf 

NN (L) Green Bond Fonds knackt 1 Mrd. Euro und spart so 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Das schnelle Wachstum des Marktes für grüne Anleihen auf ein Volumen von mittlerweile rund 440 Milliarden Euro hat weltweit zu großen CO2-Einsparungen beigetragen. Das wird auch an der Entwicklung des NN (L) Green Bond Fonds deutlich, dessen verwaltetes Vermögen im Juli 2019, drei Jahre nach seiner Auflegung im Jahr 2016, die Marke von 1 Milliarde Euro überschritten hat. Das Fondsmanagement berechnet die vermiedenen C02-Emissionen durch die Projekte, in die der Fonds investiert. Aktuell spart er pro investierter Million Euro 534 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei seinem aktuellen Volumen von 1,03 Milliarden Euro (Stand: Ende Juli 2019) bedeutet das Einsparungen von 547.505 Tonnen CO2 pro Jahr, was den durchschnittlichen jährlichen Emissionen von 214.000 Pkw entspricht.

Der NN (L) Green Bond Fonds verfolgt eine Impact-Investmentstrategie: Er investiert ausschließlich in Anleihen, die gute finanzielle Renditen mit einer klaren und messbaren positiven Wirkung auf die Umwelt kombinieren. Der Fonds erzielt nicht nur einen positiven ökologischen Impact, er hat seit Auflegung auch in jedem Kalenderjahr überdurchschnittliche Renditen erzielt und seine Benchmark jährlich um 0,63% (vor Gebühren) übertroffen. Der Fonds erzielte 4,25%, während die Benchmark 3,62% generierte (Stand: Ende Juli 2019). Damit rangiert er im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Seit Auflegung des Fonds im Jahr 2016 konzentrieren wir uns auf `dunkelgrüne´ Anleihen. Sie sind unserer Meinung nach die erste Wahl für Anleger, für die Nachhaltigkeit im Anleihebereich Priorität hat. Eine Investition in diese Anlageklasse ermöglicht es Anlegern, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu reduzieren, ohne bei Liquidität und Rendite Abstriche zu machen. Darüber hinaus beobachten wir, dass die Unternehmen, die dunkelgrüne Anleihen begeben, eine bessere Governance und mehr Transparenz aufweisen, da sie mit Investoren in einem engeren Austausch stehen und strengeren Berichtspflichten unterliegen."

Der dunkelgrüne Investmentansatz des Fonds stellt sicher, dass die Investitionen wirklich grün sind. Die Portfoliomanager setzen ausschließlich auf Projekte, die einen klar messbaren positiven Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an den Klimawandel. Zudem investiert der Fonds nicht in grüne Anleihen, die Projekte zu fossilen Brennstoffen finanzieren. Das Fondsmanagement bewertet sowohl die Anleihe als auch den Emittenten. Engagement und der Dialog mit dem Emittenten sind entscheidend für die Gesamtbewertung. Das Team trifft sich mit jedem Emittenten, der für das Portfolio in Betracht kommt, um zu verstehen, wie die grüne Anleihe in die Unternehmensstrategie passt und wie sich die Projekte entwickeln.

Die deutlich gestiegene Liquidität am Markt für grüne Anleihen hat auch das Wachstum des NN (L) Green Bond Fonds unterstützt. Er hat davon profitiert, dass das Emissionsvolumen grüner Anleihen schon in der ersten Jahreshälfte 2019 fast genauso hoch war wie im gesamten Jahr 2018. Damit ist der globale Markt für grüne Anleihen von 335 Mrd. Euro Mitte 2018 auf mittlerweile 440 Mrd. Euro gewachsen. Zu den Emittenten gehören sowohl Unternehmen als auch Staaten. Und die Zahl der Emittenten, die regelmäßig grüne Anleihen emittieren, steigt. Das führt zu einem stabilen Angebot und verbessert den Handel am Sekundärmarkt.

Die wachsende Emittentenbasis, sowohl in geografischer als auch in sektorbezogener Hinsicht, hat dazu beigetragen, dass sich grüne Anleihen als eigenständige Anlageklasse etabliert haben. Sie ist für alle Anleiheinvestoren relevant, die einen positiven ökologischen Impact erzielen wollen. NN IP geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und sogar noch beschleunigen wird.


Der NN (L) Green Bond ist ein Teilfonds des NN (L) (SICAV), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Mehrere Anteilsklassen des Teilfonds sind aktuell auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Der Verkaufsprospekt und die Wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) sind verfügbar unter www.nnip.com.

Wealthcap lanciert erstes Investmentkonzept für Private-Banking-Kunden

Wealthcap bringt eine eigene Lösung für vermögende Privatanleger auf den Markt. Das Real-Asset-Investmentkonzept „Wealthcap Immobilien Deutschland 43“ richtet sich gezielt an die individuellen Ansprüche von Private-Banking-Kunden. Dafür wurde eine neue Gebühren- und Preisstruktur entwickelt. Beteiligungen sind ab einem Mindestanlagebetrag von 50.000 Euro, zuzüglich 3,5 Prozent Ausgabeaufschlag, möglich. Die prognostizierte jährliche Ausschüttung beläuft sich auf 3,7 Prozent, bei einer geplanten Fondslaufzeit von zwölf Jahren.

„Private-Banking-Kunden suchen nach ertrags- und chancenorientierten Konzepten. Durch den Fonds bieten wir die Möglichkeit einer gezielten Beteiligung an einem Investmentobjekt zur Beimischung ihrer diversifizierten Anlegerportfolios“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. „Wir nutzen unsere langjährige Kompetenz im Asset-Management, insbesondere am Büroimmobilienmarkt, um die besonderen Ansprüche von Private-Banking-Kunden hinsichtlich Rendite und Transparenz zu erfüllen.“ Möglicher Investitionsschwerpunkt ist der deutsche Büroimmobilienmarkt mit klarem Fokus auf Zukunfts- und Wachstumsregionen.

Der Fonds ergänzt die bestehende bedarfsorientierte Investmentplattform von Wealthcap und trägt zur Schließung der Angebotslücke zwischen Privatkunden und institutionellen Anlegern bei. Neben der maßgeschneiderten Produkterweiterung für Private-Banking-Kunden wird Wealthcap seine Angebotspalette in Kürze ebenfalls um einen Nachhaltigkeitsfonds speziell für Kirchen und Stiftungen ergänzen.

„Durch die kontinuierliche Erweiterung unserer Investmentplattform schaffen wir zielgruppengerechte Lösungen für alle Kunden und bauen unsere Strukturierungsexpertise weiter strategisch aus“, so Volz.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Sustainable Finance stärken, Taxonomie schärfen, soziale Aspekte integrieren

Das wachsende Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Finanzmarkt ist nicht zu übersehen. Am 2. September 2019 haben die Organisationen FNG, CRIC, ÖGUT und ökofinanz21 eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, die sich an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, Brüssel und Wien richtet. Das Positionspapier weist auf spezielle Aspekte in den aktuell laufenden Verhandlungen zur Taxonomie für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten im Rahmen des EU-Aktionsplans zu Sustainable Finance hin. Die Evangelische Bank unterstützt die Positionen der gemeinsamen Stellungnahme ausdrücklich. Als Vorstandsvorsitzender der nachhaltig führenden Kirchenbank Deutschlands, des spezialisierten Finanzpartners der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, betont Thomas Katzenmayer ergänzend zwei Aspekte:

Erfolg = Ökologie, Ökonomie UND Soziales

„Die Nachhaltigkeitstaxonomie der EU ist bis zum jetzigen Stand der Verhandlungen auf ökologische Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fokussiert. Dies ist vor dem Hintergrund des Klimawandels und der ehrgeizigen politischen Ziele insbesondere zur Reduktion von Treibhausgasen folgerichtig. Jede Maßnahme, die zum Schutz der Umwelt beiträgt, ist dringend geboten. Die Wirtschaft insgesamt muss sich zukünftig noch stärker auf Ressourcenschonung und Klimaschutz ausrichten. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Dennoch umfasst unser ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis weit mehr als die Frage der Ökologie. Insbesondere sozial-ethische Aspekte müssen neben der Ökologie zum integralen Bestandteil der EU-Taxonomie werden. Nachhaltigkeit lässt sich nicht eindimensional begreifen. Das Geschäftsmodell der Evangelischen Bank zeigt, dass die strategische Integration von allen drei Aspekten der Nachhaltigkeit zum Erfolg führt. Wir sind überzeugt, dass Unternehmen langfristig umso erfolgreicher sind, je konkreter und ernsthafter sie die drei Säulen der Nachhaltigkeit als Gesamtheit in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Nachhaltigkeits-Know-how als Fundament

Uns ist die Komplexität bewusst, die mit der Festlegung einer EU-Taxonomie verbunden ist. Unabhängig davon, wie die Verhandlungen auf EU-Ebene fortgeführt werden und zu welchen inhaltlichen Verschiebungen es noch kommt – letztlich sind alle Finanzmarktakteure, Kunden und die breite Öffentlichkeit aufgefordert, die gesellschaftlich notwendigen und zukunftsgerichteten Impulse zu setzen. Informationen, die für soziale und ökologische Themen sensibilisieren, sollten gut, umfassend und transparent verfügbar sein. Die Evangelische Bank nimmt bereits jetzt die kommunikative Aufgabe engagiert wahr und informiert regelmäßig ihre Stakeholder über das eigene umfassende Nachhaltigkeitsengagement. Für unsere Kunden wie für unsere Mitglieder nehmen wir uns viel Zeit, um die vielschichtigen Aspekte der Nachhaltigkeit im Produkt- und Dienstleistungsangebot der Evangelischen Bank zu erläutern. Zugleich ist uns bewusst, dass sich unsere institutionellen Kunden wie auch wir selbst als Evangelische Bank mit Blick auf die Integration von Nachhaltigkeit stetig und dynamisch verbessern können. Deshalb werden wir künftig noch verstärkt mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen an Kunden und Öffentlichkeit herantreten und so zu einem kontinuierlichen Wissensaufbau und zur Sensibilisierung im Finanzumfeld beitragen. Denn unser Anspruch ist klar: die Evangelische Bank ist DIE Nachhaltigkeitsbank.“


Die Evangelische Bank eG

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Frauenförderungsfonds verdoppelt Volumen

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) gibt die Expansion des Japan ASEAN Women Empowerment Fund („JAWEF“) bekannt. Aufbauend auf dem bisherigen Erfolg von JAWEF wird der Fonds um das Doppelte auf USD 241 Millionen aufgestockt.

Der Fonds konnte wirkungsvoll privates kommerzielles Kapital mobilisieren und seine Impact-Ziele erreichen, indem 21 Mikrofinanzinstitutionen in sieben asiatischen Ländern finanziert und rund 230.000 Mikrounternehmerinnen erreicht wurden. Aufbauend auf diesem Erfolg wird JAWEFs Volumen verdoppelt und USD 241 Millionen erreichen. JAWEF verfolgt das Ziel, die derzeit noch signifikante Lücke in der Finanzierung von Frauen in Asien zu schließen und die Reichweite auf 700,000 bedürftige Frauen zu erhöhen. Der Fonds wurde im Jahr 2016 mit Anerkennung der japanischen Regierung als erster Fonds seiner Art ins Leben gerufen.

Die Japan International Cooperation Agency (JICA), die Japan Bank for International Cooperation (JBIC), wie auch führende japanische institutionelle Investoren, darunter Sumitomo Life Insurance Company, unterstützen den Fonds, indem sie ihre Beteiligungen proportional erhöhen. Darüber hinaus wird die renommierte Sasakawa Peace Foundation als neuer Partner und Investor teilnehmen.

Dabei bleibt das Anlageziel weiterhin unverändert. JAWEF stellt vorrangige Darlehen und nachrangige Verbindlichkeiten für finanziell stabile und sozial verantwortliche Mikrofinanzinstitutionen mit Schwerpunkt auf weibliche Kreditnehmern bereit. Auch die ursprüngliche Fondslaufzeit von 8 Jahren bleibt bestehen. „Ich freue mich zu sehen, wie eine Initiative, die wir vor 3 Jahren lanciert haben, bewiesen hat, dass die Bereitstellung finanzieller Möglichkeiten für Frauen ein sehr wirksames Instrument zur Förderung der Geschlechtergleichberechtigung und der Stärkung der Rolle von Frauen ist. Der Ausbau von JAWEF wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kreditlücke für Frauen in asiatischen Ländern weiter zu schliessen und ihre Volkswirtschaften zu unterstützen“, sagt das Büro des Premierministers von Japan.

„Mit mehr als 50% des gesamten Fondsvermögen von privaten Investoren ist JAWEF ein Paradebeispiel für Fonds mit Blended-Finance-Struktur und hat bewiesen, dass Impact Investing den Mainstream erreicht hat. Wir fühlen uns sehr geehrt und sind stolz, der Fondsmanager dieser erfolgreichen und richtungsweisenden Initiative zu sein“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

“Wir freuen uns, dass JAWEF eine starke Nachfrage von privaten Investoren verzeichnet. Dies zeigt, dass der Fonds eine hervorragende Gelegenheit für Anleger darstellt, finanzielle Renditen und gleichzeitig einen sozialen Impact zu erzielen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

ESG-Investing: Anleger brauchen mehr Unterstützung

Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen.

Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen.

Vor allem der Mangel an Informationen und verständlichen Fachbegriffen wirkt sich negativ auf die Investitionsentscheidungen von Sparern aus. So gaben 59 Prozent der Befragten an, nicht einmal zu wissen, dass sich Investitionsentscheidungen unter Berücksichtigung von ESG-Faktoren treffen lassen, obwohl fast die Hälfte von ihnen (47 Prozent) gerne mehr Informationen zum Thema ESG hätte. Gerade einmal 17 Prozent der Befragten erklärten, dass sie eine Anlageempfehlung erhalten haben, die ESG-Kriterien entspricht.

Die Botschaft der Studie ist eindeutig: Während immer mehr Sparer und Anleger einen ESG-Ansatz für Finanzentscheidungen bevorzugen würden, halten sich viele Menschen aufgrund mangelnder Unterstützung und Beratung zurück. „Dies ist eine Chance für Finanzdienstleister, Anlegern das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, damit sie nach ihren persönlichen Werten und Überzeugungen investieren können“, erklärt Axel Schwarzer, Head of Vontobel Asset Management. „Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit Vermittlern und Finanzberatern verstärken, unsere Produktpalette erweitern und durch gezielte Maßnahmen den Zugang zu nachhaltigen Anlageansätzen verbessern.“

ESG-Anlagen zählen seit Jahren zu den Strategien mit den weltweit grössten Wachstumszahlen. So stiegen die Mittel, die weltweit in nachhaltige Anlagen investiert wurden, allein in den Jahren 2016 bis Ende 2018 um mehr als ein Drittel auf mehr 30,5 Billionen US-Dollar an. Vontobel geht davon aus, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Anlagelösungen weiter steigt, unter anderem aufgrund des „Aktionsplans zur Finanzierung eines nachhaltigen Wachstums“ der EU. Der Aktionsplan wird dazu beitragen, dass nachhaltiges Investieren noch stärker in den Fokus der Anleger rückt.


Über die Studie

Diese Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 4’643 Konsumenten in 14 Ländern und auf einer Reihe qualitativer Interviews mit wichtigen Meinungsbildnern. Sowohl die quantitative als auch die qualitative Studie wurde zwischen März und April 2019 von Longitude durchgeführt, einem Unternehmen der Financial Times. In den nachfolgenden Grafiken finden Sie Details zu der im Rahmen der Umfrage interviewten Personen.

 

Credit Suisse: Ausbau der Bereiche Impact Investing und nachhaltige Anlagen mit Einstellung von Führungskräften

Die Credit Suisse unterstreicht mit der Einstellung von drei Führungskräften in Singapur, Zürich und London ihr Engagement für die Wachstumsmärkte Impact Investing und nachhaltige Anlagen. Den Neueinstellungen vorangegangen war die im April angekündigte Verstärkung durch Daniel Wild, der die Position des globalen Leiters Environmental, Social and Governance (ESG) Strategy im Departement Impact Advisory and Finance (IAF) übernommen hat.

Dr. James Gifford ist in der neu geschaffenen Rolle des Leiters Impact Advisory zur Credit Suisse gekommen. Er trägt die Verantwortung für die weltweite Beratung der Private-Wealth-Kunden der Credit Suisse sowie für die Förderung der positiven Wirkung der Bank durch Thought Leadership und Entwicklungsinitiativen innerhalb der Impact-Investing-Branche. Vor seinem Wechsel zur Credit Suisse war er bei der UBS tätig, wo er den Bereich Impact Investing der Division Wealth Management leitete.

James Gifford ist ein anerkannter Pionier in der Branche und hat den Wandel der Finanzmärkte hin zu nachhaltigeren Anlagen sowie zu Anlagen, die messbare positive soziale und ökologische Auswirkungen hervorbringen sollen, massgeblich gefördert. 2004 gründete er mit den Principles for Responsible Investment (PRI) die führende Brancheninitiative für nachhaltige Anlagen, die Teil der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen war. Die PRI der Vereinten Nationen wurden bis heute von mehr als 2250 Unternehmen und Organisationen, darunter die Credit Suisse, unterzeichnet, die insgesamt ein verwaltetes Vermögen von über USD 85 Billionen repräsentieren.

Darüber hinaus gründete und entwickelte James Gifford 2014 an der Harvard University und der Universität Zürich das gemeinsame Family-Office-Impact-Investing-Programm, das zum weltweit führenden Programm für das Studium des Impact Investing für Familienmitglieder der nächsten Generation geworden ist. James Gifford promovierte in Volkswirtschaftslehre – einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf die Wirksamkeit des Engagements von Aktionären bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen.

Er ist von Singapur aus tätig und berichtet an Marisa Drew, CEO des Departements AIF, sowie auf regionaler Ebene an Bernard Fung, Leiter Wealth Planning Services Asia Pacific.

Guillaume Bonnel wurde als Leiter Sustainable and Impact Products eingestellt. Er ist verantwortlich für die Verwaltung der Angebotspalette im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing sowie für das Vorantreiben der entsprechenden Schulungen und Beratungsleistungen für die Produkte. Er stösst zur Credit Suisse von Lombard Odier, wo er seit Oktober 2016 Leiter Impact Investing war.

Guillaume Bonnel verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Verwaltung von Impact-Investing-Produkten, der Schaffung von nachhaltigen Finanzangeboten und der Beratung von Kunden zur Erreichung ihrer nachhaltigen Anlageziele. Während seiner sechs Jahre bei Lombard Odier verantwortete er – neben vielen weiteren Erfolgen – den Aufbau der Sparte nachhaltige Mandate der Bank. Zuvor war er Berater für nachhaltige und verantwortungsvolle Anlagen bei mehreren Finanzinstituten, darunter BNP Paribas.

Guillaume Bonnel arbeitet von Zürich aus und berichtet sowohl an Marisa Drew in IAF als auch an Steven Bates, Leiter Investment Product Management im IS&P Product & Services.

Im Juli wurde bekannt gegeben, dass Helen McDonald als Leiterin Foundations and Impact Advisory Services Grossbritannien zur Credit Suisse gestossen ist. In dieser neu geschaffenen Funktion betreut sie britische Non-Profit-Organisationen und berät britische Kunden zu ihren Zielen im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing.

Helen McDonald arbeitete zuvor bei der UBS, wo sie zuletzt als Leiterin Charities, Foundations and Social Investing tätig war. Davor hatte sie Positionen bei Goldman Sachs, SG Warburg Securities und Kleinwort Benson Investment Management inne. Daneben gehörte sie vier Jahre dem Investment Committee des Trinity College, Oxford, an.

Helen McDonald ist von London aus tätig. Sie berichtet sowohl an das britische Private-Banking-Team unter der Leitung von Christian Berchem, CEO der Credit Suisse UK, innerhalb von International Wealth Management als auch an das Departement IAF unter der Leitung von Marisa Drew.

Marisa Drew, CEO des Departements IAF: «Wir freuen uns sehr, diese ausgewiesenen Experten bei der Credit Suisse begrüssen zu dürfen. Die bedeutenden Investitionen in die Bereiche nachhaltige Anlagen und Impact Investing, die wir mit diesen strategischen Neueinstellungen tätigen, ermöglichen uns den Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Produktangebote und unserer Beratungsleistungen im Departement IAF, sodass wir Kunden, die mit ihren Investments grössere Wirkung erzielen möchten, künftig noch besser betreuen können. Diese Führungsgruppe wird auch zur Erreichung unseres Ziels beitragen, bei der Entwicklung dieses Sektors und seiner Fähigkeit zur Erzielung einer breiten Wirkung eine führende Rolle zu spielen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Einstellung dieser Branchenführer bei der Credit Suisse nun hervorragend positioniert sind, um unsere Kunden beim nachhaltigen Wandel und der gleichzeitigen Erwirtschaftung nachhaltiger Renditen zu unterstützen.»


Credit Suisse AG

Credit Suisse AG is one of the world's leading financial services providers and is part of the Credit Suisse group of companies (referred to here as 'Credit Suisse'). Our strategy builds on Credit Suisse's core strengths: its position as a leading wealth manager, its specialist investment banking capabilities and its strong presence in our home market of Switzerland. We seek to follow a balanced approach to wealth management, aiming to capitalize on both the large pool of wealth within mature markets as well as the significant growth in wealth in Asia Pacific and other emerging markets, while also serving key developed markets with an emphasis on Switzerland. Credit Suisse employs approximately 46‘200 people. The registered shares (CSGN) of Credit Suisse AG's parent company, Credit Suisse Group AG, are listed in Switzerland and, in the form of American Depositary Shares (CS), in New York. Further information about Credit Suisse can be found at www.credit-suisse.com

Hiltrud Thelen-Pischke zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

Hiltrud Thelen-Pischke führt ab sofort als Vorsitzende des Aufsichtsrats das neugewählte Aufsichtsgremium der European Bank for Financial Services GmbH (ebase). Die ausgewiesene Finanzexpertin und Unternehmensberaterin war jahrelang in leitender Funktion bei der internationalen Beratungsgesellschaft PwC PricewaterhouseCoopers tätig. Unterstützt wird Thelen-Pischke von Chris Aujard, General Counsel der FNZ Group, und von Peter Schwicht, einem international erfahrenen und langjährigen Manager von J.P. Morgan Asset Management.

„Die ebase ist in einer sehr guten Verfassung und hat beste Voraussetzungen, zusammen mit dem neuen Eigentümer, die Digitalisierung des Vermögensmanagements voranzutreiben“, betont Thelen-Pischke. „Die Finanzbranche steht mit hoher Dynamik mitten in einem weitreichenden Veränderungsprozess. Ich freue mich, zusammen mit meinen Kollegen im Aufsichtsrat und dem ebase-Management, diese Herausforderung anzunehmen und die erfolgreiche Entwicklung der ebase mitzugestalten und fortzuführen“, so Thelen-Pischke weiter.

Seit dem 16. Juli 2019 ist die FNZ Group, ein globales Finanztechnologie Unternehmen mit Fokus auf digitale Lösungen für Investments und Altersvorsorge, der neue Alleingesellschafter der ebase. FNZ arbeitet mit Banken, Versicherungen, Asset Managern und Vermögensverwaltern in zwölf Ländern zusammen, um Kunden – auf Basis modernster Technologie sowie Transaktions- und Custody-Services – dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Über die globale Plattform ist FNZ für mehr als 440 Mrd. Euro an Investment- und Altersvorsorgeguthaben von über 7 Millionen Kunden verantwortlich.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Investieren mit Verantwortung: Union Investment weitet Ausschlusskriterien auf Immobilienfonds aus

Die Union Investment Gruppe folgt einer Leitlinie für verantwortliches Investieren, in die unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke wie der UN Global Compact oder die BVI-Wohlverhaltensregeln eingeflossen sind. Im Wertpapiergeschäft von Union Investment werden bereits seit rund 30 Jahren, neben weiteren nachhaltigen Strategien, norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien angewendet. So ermöglicht man privaten wie institutionellen Anlegern eine Kapitalanlage, die neben Rendite auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.

Auch das Immobiliengeschäft hat sich der Initiative für verantwortliches Investieren angeschlossen und bringt ab sofort norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien für ihre aktiv gemanagten Immobilienanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden Euro zur Geltung. Im ersten Schritt werden ausschließlich Wertpapieremittenten unter den Transaktionspartnern und Mietern auf Basis des ESG-Mindeststandards geprüft. Unter den gewerblichen Mietern im aktuellen Bestandsportfolio haben diese einen Anteil von rund 20 Prozent. Perspektivisch sollen auch die weiteren 80 Prozent der Mieter erfasst werden.

„Verantwortungsvolles Investieren gehört zur DNA von Union Investment. Das Geschäftsverhalten unserer Partner im Immobilienbereich haben wir im Rahmen unserer Compliance-Prozesse auch in der Vergangenheit bereits geprüft. Mit den nun festgeschriebenen Ausschlusskriterien gehen wir einen weiteren Schritt, um die Nachhaltigkeit unseres Immobiliengeschäfts auch bei der Auswahl unserer Geschäftspartner zu belegen“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstandes von Union Investment, verantwortlich für das Portfoliomanagement, Immobilien und Infrastruktur. „Auch aufgrund ihrer steigenden ökonomischen Bedeutung hat die Berücksichtigung von ESG-Kriterien eine hohe Relevanz für unsere Kunden. Vor diesem Hintergrund ist die Integration von Ausschlusskriterien im Immobilienbereich ein wichtiger Schritt. Weitere Schritte zur Ausweitung des Blickfeldes über Wertpapieremittenten hinaus werden folgen.“

Was wird geprüft?

Die Research-Abteilung von Union Investment prüft Emittenten von Wertpapieren auf ihr Geschäftsverhalten. Kontroverse Geschäftspraktiken wie beispielsweise die Missachtung von Menschenrechten, des Umweltschutzes oder geltender Arbeitsstandards werden auf der Basis definierter Prüfkriterien ebenso ausgeschlossen wie kontroverse Geschäftsfelder, zu denen etwa ein direkter Bezug zu international geächteten Waffen und ähnliches gehören. „Mit der Anwendung norm- und wertbasierter Ausschlusskriterien gehört Union Investment in der Immobilienwirtschaft zu den absoluten Vorreitern. Gleichwohl ist uns bewusst, dass wir zunächst mit Mindeststandards starten. Ein Anfang ist damit gemacht und unser aktiv verwaltetes Immobilienportfolio wird sich fortlaufend an den neuen Standards messen lassen müssen“, sagt Jens Wilhelm.

Wer wird geprüft?

Ein nach nachhaltigen Maßstäben geleitetes Investieren hat in der Immobilienwirtschaft verschiedene Dimensionen. Zunächst gilt es, mögliche Transaktionen genau zu prüfen. Der Transaktionspartner (Käufer oder Verkäufer) sollte den Leitlinien für verantwortliches Investieren ebenso genügen wie die Mieter einer neu erworbenen Gewerbeimmobilie. Zu prüfen sind außerdem die bereits bestehenden Mieter im aktiv verwalteten Immobilienportfolio von Union Investment – und zwar in allen gewerblichen Nutzungsarten: Büro, Einzelhandel, Hotel und Logistik.

Erste Auswirkungen auf die Immobilienfonds

Eine Prüfung des aktuellen Mieterbestands im Immobilienportfolio von Union Investment hat ergeben, dass die wirtschaftlichen Folgen einer konsequenten Anwendung der nachhaltigen Filterkriterien gering und für die Fonds gut tragbar sind. Betroffen sind lediglich zwei Mietverhältnisse über eine Mietfläche von insgesamt rund 6.200 m2. Gemessen am Gesamtbestand von 7,4 Mio. m2 gewerblicher Mietfläche handelt es sich um eine gut lösbare Aufgabe. Ziel ist es, die zwei bestehenden Mietverhältnisse auslaufen zu lassen und die Flächen anschließend an andere Unternehmen zu vermieten, die alle Kriterien der nachhaltigen Maßstäbe erfüllen.

M&G Real Estate ernannt Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research

M&G Real Estate hat Jose-Luis Pellicer zum Head of Investment Strategy & Research ernannt. Die neu geschaffene Position unterstützt die Pläne unseres Unternehmens, die Palette an Anlagelösungen zu erweitern und ein bedeutender Manager alternativer Immobilienstrategien unter Leitung des Global Heads Tony Brown zu werden. Jose-Luis Pellicer ist ab sofort Mitglied des Boards von M&G Real Estate und berichtet an Tony Brown.

Von London aus wird Jose-Luis Pellicer die Teams in den Bereichen Immobilienresearch, Produktentwicklung, nachhaltige Immobilienanlagen und Performance-Management führen. In seine Zuständigkeit wird auch die Definition neuer Produktstrategien fallen, die eine Antwort auf sich rapide ändernde Anlegerbedürfnisse, den demographischen Wandel und strukturelle Verschiebungen an den Immobilienmärkten liefern.

Vor seinem Wechsel zu M&G Real Estate war Jose-Luis Pellicer Leiter des Researchteams der Patrizia AG. Davor arbeitete er sieben Jahre lang als Partner und Head of Research bei Rockspring. Zu seinen früheren Tätigkeiten gehören außerdem Führungsrollen bei AEW Europe, Goldman Sachs und Deutsche Bank.

Tony Brown, Global Head of M&G Real Estate, sagt dazu: „Es freut mich sehr, dass wir Jose-Luis Pellicer für unser Unternehmen gewinnen konnten. Er bringt eine enorme Erfahrung im Bereich internationaler Immobilienanlagen mit, was uns bei der Umsetzung unserer ehrgeizigen Wachstumsstrategien sehr helfen wird.

Jose-Luis Pellicer ergänzt: „Ich freue mich sehr, in einer Phase des fundamentalen Wandels innerhalb der Immobilienbranche zu M&G Real Estate zu stoßen. Das Unternehmen befindet sich in einer exzellenten Position – nicht nur in Großbritannien und Asien – und fast derzeit auch in Kontinentaleuropa erfolgreich Fuß. Es erfüllt mich außerdem mit Stolz, eines der etabliertesten und angesehensten Immobilienresearchteams in Großbritannien zu führen.”


Über M&GPrudential und M&G Investments

M&G Investments ist Teil von M&GPrudential, einer Vorsorge- und Investmentgesellschaft, die im August 2017 von der Muttergesellschaft Prudential plc gegründet wurde und Vermögenswerte von €381 Mrd. verwaltet (Stand 30. Juni 2019). M&G Prudential hat mehr als 5 Millionen Kunden in Großbritannien, Europa und Asien, darunter private Sparer und Investoren, Lebensversicherungsnehmer und Mitglieder von Pensionskassen.
M&GPrudential wird sich von Prudential Plc abspalten und zu einem unabhängigen, an der Londoner Börse notierten Unternehmen entwickeln.
Seit fast neun Jahrzehnten unterstützt M&G Investments seine Kunden dabei, von Investitionen zu profitieren, die wiederum Arbeitsplätze, Wohnungen und lebenswichtige Infrastruktur in der Realwirtschaft schaffen. Die Anlagelösungen umfassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi Asset-Anlagen, Bargeld, Privatanleihen, Infrastruktur und Immobilien. M&G ist sich der Bedeutung verantwortlichen Investierens bewusst. Das Unternehmen hat die UN-Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) unterzeichnet und ist Mitglied des Partnerprogramms der Climate Bonds Initiative.
Die 35 Milliarden Euro umfassende Immobiliensparte M&G Real Estate (Stand 30. Juni 2019) ist ein führender Anbieter von Finanzlösungen für globale Immobilieninvestoren, hat einen branchenführenden Ansatz für verantwortungsbewusstes Immobilienmanagement und setzt sich für die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung seiner Fonds ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.mandgprudential.com 

Aquila Capital legt neuen paneuropäischen Fonds für erneuerbare Energien auf

Der European Balanced Renewables Fund investiert diversifiziert in Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen in ganz Europa. Der Fonds konnte im Juni 2019 nach einem Cornerstone-Investment von Willis Towers Watson seinen ersten Abschluss verzeichnen.

Christine Brockwell, Lead Investment Advisor bei Aquila Capital, sagt: „Dieser offene Fonds ist so gestaltet, dass er durch ein diversifiziertes Portfolio von Erneuerbare-Energien-Assets in ganz Europa sichere Erträge generiert. Durch die Ausgewogenheit der Windkraft-, Photovoltaik- und Wasserkraft-Investitionen reduziert der Fonds die Volatilität seines Produktionsprofils und vermeidet das Klumpenrisiko eines einzelnen Energiemarktes. Mit diesem Fonds profitieren Investoren von unserer Expertise im Markt für erneuerbare Energien und von der Flexibilität einer offenen Fondsstruktur.“

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „In unserer täglichen Interaktion mit institutionellen Investoren stellen wir einen großen und anhaltenden Appetit auf eine breit diversifizierte europäische Anlagestrategie im Bereich der erneuerbaren Energien in Form eines offenen Fonds fest. Wir freuen uns sehr, diesen Fonds gemeinsam mit Willis Towers Watson entwickelt zu haben.“ Er fügt hinzu: „Unser neues Angebot beruht auf der Überzeugung, dass institutionelles Kapital mehr und mehr Möglichkeiten benötigt, um auf ausgewogene Weise in die europäische Energiewende zu investieren.“


Über Aquila Capital

Die Aquila Gruppe ist ein erfahrener und langfristiger Sachwertinvestor. Gegründet 2001 von Dr. Dieter Rentsch und Roman Rosslenbroich, managt sie heute 8,2 Mrd. Euro Vermögen für Investoren in aller Welt (Stand: 31.03.2019).
Investiert wird in nachhaltige Langfristtrends in den Sektoren erneuerbare Energien, sozialer Wohnungsbau, grüne Logistik, Infrastruktur, Holz- und Landwirtschaft. Dabei bietet Aquila Capital ausgewählte Sachwertkonzepte, gesteuert von Experten. Die unternehmerisch denkenden Investmentteams finden, entwickeln, finanzieren, managen und betreiben Investments entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzen sie Branchennetzwerke und bringen ihre fundierte Erfahrung ein.
Weil dieses Konzept Managementteams vor Ort und lokale Präsenz erfordert, ist Aquila Capital in elf Ländern mit insgesamt 14 Niederlassungen vertreten. Umfassendes operatives Know-how, über 300 Mitarbeiter, aktives Assetmanagement und eine Leidenschaft für Details sorgen für erfolgreiche Anlagen, leistungsfähige Produkte und zeitnahe Investitionen.
Die Aquila Gruppe setzt auf eine konsequente Corporate Governance: Ihre beiden KVGen (AIFMs) in Luxemburg und Deutschland unterliegen strengsten europäischen Richtlinien.
Das Geschäftsmodell von Aquila Capital beruht auf einer Leidenschaft für Sachwerte und gelebtem ESG – nach dem Motto: Immer besser werden. Jeden Tag.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

Pictet gibt Halbjahreszahlen für 2019 bekannt

Die Pictet-Gruppe hat heute die ungeprüften Zahlen für das 1. Halbjahr 2019 bekanntgeben. Der Betriebsertrag beläuft sich auf CHF 1,282 Milliarden (-5% gegenüber dem 1. Halbjahr 2018), der gesamte Geschäftsaufwand auf CHF 943 Millionen (+1%) und der Konzerngewinn auf CHF 265 Millionen (-17%).

Das verwaltete oder verwahrte Vermögen belief sich per 30. Juni 2019 auf CHF 544 Milliarden gegenüber CHF 496 Milliarden per 31. Dezember 2018.

Die Kernkapitalquote (Tier 1) ist auf 21,2% gestiegen (auf Basis des bilanziellen Kernkapitals (CET1) von CHF 3,0 Milliarden, der solidesten Form der Kapitalausstattung). Nach dem internationalen Regelwerk Basel III muss eine Bank mindestens 4,5% als Kernkapital (Tier 1) halten. Die für die Pictet-Gruppe zuständige Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA verlangt eine Mindestkernkapitalquote (Tier 1) von 7,8%.

Renaud de Planta, Senior-Teilhaber kommentiert dazu: «Negativzinsen und die Zurückhaltung seitens der Anleger drückten im ersten Halbjahr auf die Resultate. Dennoch haben wir auch 2019 stark in unsere Mitarbeiter und in Technologie investiert.»


Die Pictet-Gruppe ist ein von derzeit sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschließlich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv.

Mit verwalteten oder verwahrten Vermögen von CHF 544 Mrd. per 30. Juni 2019 (USD 558 Milliarden, EUR 490 Milliarden, GBP 438 Milliarden) zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.

Sie hat ihren Hauptsitz in Genf, beschäftigt derzeit über 4500 Personen und ist weltweit präsent mit insgesamt 27 Büros: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Viele Investoren erkennen beim Thema ESG den Wert der S- und G-Faktoren nicht

Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Anlageprozesses. In der Praxis konzentrieren sich Investoren in diesem Zusammenhang jedoch vorwiegend auf ökologische Fragen, weniger auf soziale Themen oder Governance/Unternehmensführung. NN Investment Partners (NN IP) hat in einer Umfrage zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren1 untersucht, welche ESG-Faktoren nach Auffassung von professionellen Investoren das größte Potenzial besitzen.

Wenn es um Renditechancen geht, sehen der Umfrage zufolge 66% der professionellen Investoren das größte Potenzial in Umweltfaktoren. Governance (40%) und soziale Faktoren (15%) liegen in dieser Frage weit zurück. Verpassen Anleger, die nicht über das „E“ in ESG hinausschauen, Anlagemöglichkeiten?

Unter den verschiedenen ökologischen Aspekten ist der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien das zentrale Thema: Von den Befragten sagen 87%, dieses Thema besitze erhebliches Potenzial zur Steigerung der Anlagerenditen. Danach folgen der Kampf gegen Klimawandel (81%) und Umweltverschmutzung (78%).

Allerdings gab es zwischen den Ländern beachtliche Unterschiede: Französische Investoren ließen die ausgewogensten Auffassungen erkennen: Ihre Bewertung des Renditepotenzials von E-Faktoren (52%) war niedriger als für G-Faktoren (56 %). Auch das Renditepotenzial von S-Faktoren (35%) wurde unter den französischen Umfrageteilnehmern deutlich höher bewertet als im Durchschnitt aller Länder.

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners: „Ein interessantes Ergebnis der Umfrage ist, dass sich die Einschätzungen in den einzelnen Ländern erheblich voneinander unterscheiden. Es ist es nicht überraschend, dass Anleger im Zuge der entsprechenden aktuellen öffentlichen Debatten derzeit dazu neigen, sich mehr auf das „E“ bei „ESG“ zu konzentrieren. Zudem ist ein positiver ökologischer Impact, z.B. in Bezug auf verringerte CO2-Emissionen, besser messbar und einfacher zu reporten als soziale Faktoren. Doch aus Sicht der Portfoliodiversifikation ist es wichtig, auch soziale und Governance-Faktoren zu beachten. Sie können auch dazu beitragen, Chancen zu eröffnen.“

Das Thema Governance ist seit jeher ein ganz erheblicher Faktor bei der Risikobewertung von Unternehmen. Insbesondere die Qualität des Managements ist ein zentraler Aspekt in der Risikoanalyse. Auch in der Umfrage wird dieses Element von den Teilnehmern erheblich höher (74%) bewertet als die übrigen Governance-Faktoren. Ein Beispiel untermauert die Bedeutung von Governance-Faktoren: Im Zeitraum von 2008 bis 2019 hat NN IP 53 asiatische Emittenten von Unternehmensanleihen analysiert, deren Anleihen ausgefallen sind. Die Analyse basiert auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen, darunter Ratingagenturen, Nachrichtenartikel und Analystenrecherchen. Die Ergebnisse zeigen, dass 20 der 53 Emittenten (38%) deutliche Probleme im Bereich Governance hatten.

Adrie Heinsbroek: „Eine hauseigene Analyse2 von NN IP zeigt, dass die Zahl der Unternehmen weltweit, die gute Bewertungen hinsichtlich ESG-Kriterien erzielen, größer ist als viele Anleger vielleicht denken. Anlagemöglichkeiten, die einen positiven sozialen Impact besitzen, tragen in der Regel dazu bei, eines oder mehrere der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeheime (SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen), Wasser-, Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen (SDG 6 – sauberes Wasser und Sanitärversorgung) sowie Schulen und Universitäten (SDG 4 – hochwertige Bildung). Der verantwortungsbewusste Investmentansatz von NN IP zielt daher nicht nur auf ökologische Faktoren ab, sondern auch auf Governance und soziale Aspekte – um Investoren einen langfristigen, nachhaltigen Nutzen und gute risikoadjustierte Renditen über ein breites Spektrum von Sektoren zu bieten.“


1) Quelle: NN Investment Partners Umfrage zum Investitionsklima: Umfrage unter 290 professionellen Investoren zu verantwortungsbewusstem Investieren, Mai 2019. Befragt wurden professionelle Anleger insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein Panel aus Großbritannien und Skandinavien.
2) Quelle: Basierend auf einer Analyse von 15.000 Unternehmen der CS Holt Datenbank für Aktien Knapp 3.000 Aktien erfüllen die Kriterien eines positiven Impact.

Michael Broszeit tritt in den Ruhestand – Doppelspitze führt Lingohr & Partner weiter

Ab 1. September sind Goran Vasiljevic und Steffen Ulshöfer die alleinige Doppelspitze von Lingohr & Partner Asset Management. Michael Broszeit scheidet mit Wirkung zum 31. August aus der Geschäftsleitung aus. Broszeit (61) verlässt das Unternehmen nach mehr als 16 Jahren und tritt in den Ruhestand. Bereits im April letzten Jahres hatte Goran Vasiljevic (38) von Michael Broszeit die Position als Sprecher der Geschäftsführung übernommen. Vasiljevic führt damit zukünftig als Chief Investment Officer gemeinsam mit Chief Operating Officer Steffen Ulshöfer (37) die Geschäfte des unabhängigen Vermögenverwalters.

„Wir danken Michael Broszeit für seinen engagierten Einsatz bei Lingohr & Partner. Mehr als 16 Jahre, davon 13 als Geschäftsführer, hat er im Sinne unserer Kunden gehandelt und das Wachstum des Unternehmens vorangetrieben. Wir wünschen ihm im wohlverdienten Ruhestand viel Zeit für Familie, Hobbies und Freunde“, sagt CIO Goran Vasiljevic. „Im jetzigen Marktumfeld halten wir mehr denn je an unseren Grundsätzen des Value-Investing fest und führen diszipliniert unseren Anlageprozess fort, den wir seit Jahrzehnten aufgebaut und stetig weiterentwickelt haben. Dies ist unsere Verpflichtung für alle Kunden und Anleger.“

Michael Broszeit sagt: „Mit meinem Abschied vollzieht sich der bereits eingeleitete Generationswechsel nun vollständig. Ich blicke zurück auf viele Jahre intensiver Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen und bin dankbar für das mir entgegenbrachte große, gegenseitige Vertrauen. Ebenso wie das gesamte Team bin ich davon überzeugt, dass Goran Vasiljevic und Steffen Ulshöfer die Herausforderungen der Zukunft und den Wandel der Asset Management-Industrie erfolgreich meistern. Neben der fundierten Branchenexpertise eint die beiden die Überzeugung, auch in schwierigen Marktphasen an den Value-Grundsätzen festzuhalten und somit die Kontinuität in der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens zu wahren.“

Broszeit kam 2003 als einer der ersten Mitarbeiter zu Lingohr & Partner Asset Management. Gemeinsam mit Unternehmensgründer und Namensgeber Frank Lingohr († 2015) hat er das Unternehmen über Jahrzehnte zu einem mehrfach ausgezeichneten Finanzdienstleistungsinstitut aufgebaut. Vor seinem Antritt bei Lingohr & Partner war Broszeit u.a. bei Lehmann Brothers (1997 – 2002) und BNP (1996/97) tätig. Von 1988 bis 1996 hatte er verschiedene Positionen bei Goldman Sachs in New York, London, Zürich und Frankfurt inne. Seine Karriere begann er 1985 bei der Deutschen Bank in der Börsenabteilung in Düsseldorf.


Über Lingohr & Partner Asset Management

Der unabhängige Asset Manager Lingohr & Partner Asset Management GmbH ist seit 25 Jahren Spezialist für konsequentes Value-Investing. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Erkrath bei Düsseldorf verwaltet mit rund 30 Mitarbeitern aktuell ein Kundenvermögen von ca. 3 Milliarden Euro. In Form von Publikums- und Spezialfonds sowie Einzelmandaten bietet Lingohr & Partner globale und regionale Aktienprodukte für institutionelle Investoren, ausgewählte Vertriebspartner im Privatkundengeschäft sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices an. Kern des disziplinierten und von Lingohr & Partner entwickelten Investmentprozesses CHICCO ist die Identifikation und Auswahl internationaler unterbewerteter Unternehmen mit dem Ziel, stetigen Vermögenszuwachs und eine langfristige Überrendite gegenüber der Benchmark zu erwirtschaften. Dabei liegt der Fokus auf Fakten und Bewertungen anstatt auf Emotionen und Prognosen.

Wealthcap Investmentplattform schließt Angebotslücke zwischen Privatkunde und institutionellem Investor

Wealthcap entwickelt seine bedarfsorientierte Investmentplattform kontinuierlich weiter. Mit neuen, exklusiven Konzepten für vermögende Privatkunden sowie für Kirchen und Stiftungen vervollständigt der Real Asset und Investment Manager seine individualisierte Zielgruppenansprache.

„Wir schließen die Lücke zwischen Privatkundenangeboten und Lösungen für institutionelle Investoren. Erfolgsentscheidend ist dabei eine agile Investmentplattform, die individuell und flexibel auf die Investorenanforderungen abgestimmt ist. So entstehen bei Wealthcap bedarfsgerechte Lösungen mit Real Assets für jede Zielgruppe in Deutschland. Sei es über das Investment, Form und Zeitpunkt der Ausschüttungen oder die Berücksichtigung spezieller Kriterien wie Nachhaltigkeitsaspekten oder Wertsteigerungskomponenten“, erläutert Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Besonderes Augenmerk legt der Real Asset- und Investment Manager im Segment zwischen Privatkunden und Großinvestoren auf eine intensive, individualisierte Beratung. „Kleinere Stiftungen beispielsweise sind nicht notwendigerweise Finanzexperten im Bereich Immobilien. Hier sehen wir uns vornehmlich als Partner, um im Dialog die individuellen Anlageziele bestmöglich zu erreichen“, so Volz weiter. So entsteht ein Angebotsuniversum von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Nachhaltiges Investieren für Kirchen und Stiftungen

Die Nachfrage nach Real Assets steigt bei Kirchen und Stiftungen im Kontext von Niedrigzinsen kontinuierlich. Wealthcap konnte über seine breit diversifizierten Publikumsangebote mit eigens für Stiftungen und kirchliche Einrichtungen entwickelten Beratungsservices bereits eine Reihe Investoren gewinnen. Nun startet in Kürze das erste exklusive Produkt für diese Zielgruppe.

„Stiftungen legen selbstverständlich großen Wert auf Nachhaltigkeit und Passgenauigkeit zum Stiftungszweck. Uns geht es nunmehr um die ganze Palette an Kriterien. Nehmen wir das Stichwort ESG – sprich Environmental Social Governance − das wir in unserer neuen Lösung auf Ebene von Wealthcap, des Produkts und auch des geplanten Assets gesondert berücksichtigen werden“, erklärt Julian Schnurrer, Leiter Produktmanagement und Marketing.

Eine optimierte Gebühren- und Preisstruktur schafft den notwendigen Rahmen. „Substanzerhalt ist gerade für Stiftungen besonders wichtig. Deshalb haben wir die Struktur unseres Konzepts so angelegt, dass möglichst schnell ergebniswirksame Ausschüttungen erzielt werden können“, so Schnurrer weiter.

Dediziertes Investmentkonzept für vermögende Privatkunden

Vermögende Privatkunden haben eigene Ansprüche an Investments mit Real Assets. „HNWIs erwarten neben einer Exklusivität in der Produktgestaltung andere Renditechancen. Für die notwendige Diversifikation können sie in der Regel selbst in ihrem Portfolio sorgen. Diesen Aspekten tragen wir mit unserem Private Banking-Konzept Rechnung“, erläutert Volz den Ansatz.

Der geplante Ein-Objekt-Fonds soll die Chancen deutscher Wachstumsregionen nutzen. Zeichnungssummen ab 50.000 Euro mit einem neu entwickelten Gebührenmodell kennzeichnen das transparent angelegte Konzept.

„Wealthcap wird seine Asset Management-Kompetenz in die Waagschale werfen, um neue Renditechancen zu ermöglichen. Hier hilft unsere Erfahrung im deutschen Büroimmobiliensegment und aktuell mehr als 160 gemanagten Objekten in der gesamten Bundesrepublik“, sagt Michael Stüber, Leiter Asset- und Portfoliomanagement bei Wealthcap.

Umfassende Produktversorgung vor Branchenmesse EXPO Real

Kurz vor der Expo Real in München wartet Wealthcap so mit einem breiten Spektrum an Produkten auf. Neben den erwähnten Exklusivprodukten befindet sich ein weiterer Publikums-AIF Immobilien Deutschland kurz vor dem Launch. Im Segment der institutionellen Investoren stehen mit dem ersten Wohnen-Portfolio und dem Bürofonds mit Fokus auf Metropolregionen in Bayern zwei Immobilienkonzepte zur Verfügung. Mit dem ersten Zielfondskonzept für institutionelle Investoren mit individualisierbaren Anteilen von Private Equity und Private Real Estate offeriert Wealthcap die gesamte Bandbreite an Real Assets für jeden Investorenbedarf in Deutschland. An weiteren Investmentkonzepten für das kommende Jahr wird bereits gearbeitet. Dazu zählen neben dem ersten offenen Spezial-AIF aus dem Hause Wealthcap auch spezifische Mandatslösungen wie Themenfonds, die sich beispielsweise einer bestimmten Wachstumsregion oder -branche widmen.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Markus Kurz verstärkt Candriam als Senior Client Relationship Manager

Markus Kurz ist seit 15. August 2019 Senior Client Relationship Manager bei Candriam in Frankfurt. In dieser Funktion wird er die Deutschland-Niederlassung vorrangig beim Ausbau des Geschäfts mit süddeutschen Distributoren, also Multi-Managern, Privatbanken, Sparkassen und unabhängigen Vermögensverwaltern und -beratern unterstützen.

Zuletzt war Markus Kurz als Senior Sales Manager Wholesale bei Oddo BHF Asset Management in Düsseldorf tätig. Davor arbeitete er unter anderem im Wholesale-Vertrieb bei Hansainvest und Donner & Reuschel.

Zum Ende des Jahres 2018 verwaltete Candriam in Deutschland und Österreich Assets in Höhe von etwa 1,7 Milliarden Euro – insbesondere thematische Aktien- und Schwellenländer-Strategien sorgten für Zugewinne in beiden Ländern. Weltweit belaufen sich die Vermögenswerte des europäischen Asset Managers von New York Life Investment (NYLIM) auf aktuell 115 Milliarden Euro.

Achim Gilbert, Niederlassungsleiter von Candriam in Deutschland und Österreich, sagt: „Ich freue mich sehr, Markus Kurz als neues Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen. Für Candriam, einem der am stärksten wachsenden Asset Manager in Europa, haben die strategische Geschäftsentwicklung in Deutschland und Österreich sowie der klare Kurs auf nachhaltige Investments hohe Priorität. Mit der langjährigen Erfahrung und dem breiten Netzwerk von Markus Kurz können wir künftig noch näher an unseren Kunden sein und weiterhin dafür sorgen, dass sie für ihre individuellen Bedürfnisse passgenaue Investmentlösungen von uns bekommen.“

Markus Kurz: „Ich bin sehr glücklich und freue mich auf diese neue Herausforderung und die damit verbundenen Aufgaben bei Candriam. Die breite Angebotspalette an innovativen Produkten, aber vor allem der starke Fokus auf nachhaltige Investmentstrategien und Themenfonds sind große Pluspunkte. Nicht nur für mich persönlich, sondern insbesondere auch für unsere Kunden und potenzielle Anleger.“

Der gelernte Betriebswirt Kurz verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Finanzdienstleistungs- und Investmentbranche.

Lancierung des Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund

Ein neuer thematischer Aktienfonds von Credit Suisse Asset Management ist für Zeichnungen geöffnet. Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund, der am 25. September 2019 aufgelegt wird, verfolgt das Ziel, von der Digitalisierung des Bildungswesens zu profitieren.

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ermöglicht es den Anlegern, bereits in der frühen Phase eines langfristigen Wachstumsthemas zu investieren: in die digitale Transformation des Bildungssektors. Dazu investiert der Fonds global in schnell wachsende Unternehmen, die innovative Dienstleistungen, digitale Inhalte sowie Systeme und Tools bereitstellen, welche die traditionellen Bildungsansätze umkrempeln, Kostensenkungen ermöglichen und somit weltweit mehr Menschen Zugang zu Bildung verschaffen.

Der Fonds verfolgt einen Pure-Play-Ansatz, indem er ausschliesslich in Unternehmen investiert, die aktuell oder in naher Zukunft mehr als 50 % ihres Umsatzes im Edutainment-Sektor erwirtschaften. Er strebt ein langfristiges Kapitalwachstum bei adäquater Risikodiversifikation an.

«Wir stehen erst am Anfang eines langfristigen Wandels in einem der weltweit grössten Wirtschaftszweige», sagt Dr. Kirill Pyshkin, Lead Manager des Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund. «Wir sind vom enormen Wachstumspotenzial, das mit der Digitalisierung des Bildungswesens verbunden ist, überzeugt. Denn die Ausgaben für Bildung dürften sich in den nächsten 15 Jahren verdoppeln, aber nur 2 % dieses USD-5-Billionen-Marktes entfallen auf den digitalen Bereich», fügt er hinzu.

Der Credit Suisse (Lux) Edutainment Equity Fund ist ein in Luxemburg domizilierter UCITS-konformer Anlagefonds mit täglicher Liquidität. Die Zeichnungsperiode dauert vom 26. August 2019 bis zum 25. September 2019, dem Auflegungsdatum des Fonds.

Der Fonds ist die jüngste Ergänzung der thematischen Aktienfondsfamilie von Credit Suisse Asset Management. Die anderen drei Themenfonds investieren in Robotik und Automation, Sicherheit und Schutz sowie das digitale Gesundheitswesen.


Credit Suisse

Die Credit Suisse Group (nachfolgend «die Credit Suisse») ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister. Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist in über 50 Ländern tätig und beschäftigt etwa 46‘840 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG

Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse. Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 414 Mia. (per 30.06.2019). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

NN IP hat ESG-Kriterien bereits in zwei Drittel des verwalteten Vermögens integriert

NN Investment Partners (NN IP) geht das Thema verantwortungsbewusstes Investieren aktiv aus Überzeugung an. Denn es ermöglicht Anlegern, gute risikoadjustierte Renditen zu erzielen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft insgesamt zu leisten. Vor diesem Hintergrund hat NN IP sein Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren gestärkt und die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess systematisch definiert.

NN IP legt hinsichtlich der Bewertung und Dokumentation hohe Maßstäbe zugrunde, wenn es um die Einbindung der ESG-Kriterien in seine Investmentanalysen geht. Die hauseigenen Experten definieren zunächst die maßgeblichen ESG-Themen je Unternehmen, Sektor und Land. Anschließend wird die Leistung eines Unternehmens in Bezug auf jeden relevanten ESG-Aspekt bewertet. In diesem Schritt werden potenzielle Kontroversen und Auswirkungen offengelegt. Diese Einschätzung wird dann in die Investmentanalyse integriert. Für jede einzelne Investmentanalyse muss die Integration der E-, S- und G-Faktoren konsequent und einheitlich dokumentiert und nachgewiesen werden. Ein wesentliches Ziel ist es, so die risikoadjustierten Renditen zu verbessern.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN Investment Partners: „Wir sind fest vom Nutzen überzeugt, den die Einbindung von ESG-Kriterien in den Anlageprozess bei unseren Aktien-, Anleihe- und Multi-Asset-Strategien bringt. ESG-Faktoren einzubinden verbessert die Möglichkeit, Chancen und/oder Risiken zu identifizieren. Das nutzen unsere Fondsmanager als Grundlage für ihre Anlageentscheidungen. Wir haben unser gesamtes verwaltetes Vermögen auf Basis unseres neuen Rahmenwerks zur Einbindung der ESG-Kriterien analysiert und sind stolz, dass der Großteil diesem ESG-Rahmen entspricht. Dies werden wir soweit möglich auf weitere Strategien ausweiten.”

Derzeit sind ESG-Kriterien schon bei zwei Dritteln (66 %) des verwalteten Vermögens von NN IP in den Anlageprozess der Investmentstrategien integriert. Das entspricht 176 Mrd. Euro Assets under Management (AuM).[1] Dies umfasst auch das Vermögen, das der niederländische Asset Manager im Rahmen seiner Nachhaltigkeits- und Impact-Strategien verwaltet. Während sich die Nachhaltigkeitsstrategien (17,4 Mrd. Euro AuM) auf Nachhaltigkeitsführer konzentrieren, zielen die Impact-Strategien (1,9 Mrd. Euro AuM) auf Unternehmen ab, deren Produkte einen klaren, positiven Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen liefern. Beispiele für Strategien von NN IP, bei denen ESG-Kriterien noch nicht voll eingebunden sind, sind Asset-Backed Securities (ABS), Derivate-Portfolios und einige Multi-Asset-Strategien. Dies liegt im Wesentlichen an der Natur der Anlagenklasse oder der Portfolio-Zusammensetzung. NN IP plant jedoch, das verwaltete Vermögen, das dem gesetzten ESG-Rahmenwerk entspricht, weiter zu erhöhen. Für alle Strategien von NN IP gelten bereits heute die ESG-relevanten Beschränkungen aufgrund von Regulierung und der generellen Ausschlussliste des Mutterkonzerns, der NN Group.

NN IP investiert kontinuierlich in den Bereich verantwortungsbewusstes Investieren, um den künftigen Anforderungen der Kunden und der Gesellschaft gerecht zu werden. Dazu investiert das Unternehmen auch in die entsprechende wissenschaftliche Forschung. Ein wesentliches Ziel ist es, die Qualität und Einbeziehung von ESG-Daten in den Anlageprozess, und damit letztlich das Alpha-Potenzial zu verbessern. Unter anderem hat NN IP eine mehrjährige Forschungspartnerschaft mit dem European Centre for Corporate Engagement (ECCE)[2], die sich auf eine optimierte Alpha-Generierung durch Einbeziehung von ESG-Kriterien konzentriert. Seit diesem Jahr kooperiert NN IP zudem mit der Yale Universität, um zu erforschen, wie die Einbeziehung von ESG-Aspekten in den Anlageprozess das Verhältnis von Risiken und Renditen in Investmentportfolios verbessert. Neben diesen Partnerschaften mit wissenschaftlichen Einrichtungen betreibt NN IP auch eigene Forschung.


1) Stand 30.6.2019
2) Zum Beispiel: https://www.nnip.com/en-INT/professional/insights/responsible-investing-can-also-improve-financial-returns 

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 268 Mrd. Euro* (305 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 30. Juni 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com 

Europäische Immobilien-Investoren unter Zugzwang

Die europäische Immobilienwirtschaft wird sich in den kommenden Monaten weiter im Windschatten fiskalpolitischer Regulatorik bewegen. Das hat eine aktuelle Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben. Demnach gehen 67 Prozent der Befragten davon aus, dass die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins auch perspektivisch niedrig zu halten zu einem weiteren Absinken der Nettoanfangs-Renditen bei Immobilientransaktionen führen wird. Trotz steigender Preise glauben 57 Prozent der Studienteilnehmer daran, dass das jährliche Transaktionsvolumen in den europäischen Core-Märkten gleich bleibt oder sogar noch etwas ansteigt.

Renditeanstiege bei Shopping Centern und Logistikimmobilien möglich

Bei der prognostizierten Renditeentwicklung in den kommenden zwölf Monaten ergibt sich für die verschiedenen Nutzungsarten ein differenziertes Bild. Rund 40 Prozent der Immobilienakteure richten sich darauf ein, dass die Nettoanfangs-Renditen für Shopping Center und Logistikimmobilien wieder steigen werden. Bei High-Street-Objekten und Büroimmobilien sind es demgegenüber nur rund 20 Prozent, die einen Renditeanstieg erwarten. Grundsätzlich bleibt die Risikoausrichtung der Immobilien-Investoren im aktuellen Marktumfeld eher defensiv. Zwei von drei Befragten verfolgen die Anlagestrategie „Gleiches Risiko – geringere Rendite“. Demensprechend geht die Hälfte der Studienteilnehmer davon aus, ursprünglich angepeilte Renditeziele nicht zu erreichen.

„Die europäischen Immobilien-Investoren haben sich bislang relativ gut auf die lower for longer Strategie der EZB eingestellt. Sie überschlagen sich weder in Renditefantasien, noch vernachlässigen sie ihr Risikomanagement. “, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilien-Research bei Union Investment. „Gleichzeitig stehen viele Marktteilnehmer aber auch unter Zugzwang, ihre Handlungsspielräume auszureizen oder alternative Lösungswege zu beschreiten, die neue Chancen eröffnen können, denn der Kapitaldruck lässt nicht nach.“

Vermietungsmärkte begünstigen Ankäufe mit Leerständen

Ankaufsrenditen sinken, Mieten steigen – das ist grob umrissen die Situation auf den großen europäischen Immobilienmärkten. Daher berücksichtigen immer mehr Immobilienunternehmen auch Objekte mit anteiligem oder vollständigem Leerstand im Ankauf, wenn sie von den Vermietungsaussichten überzeugt sind. Auffällig an den Befragungsergebnissen ist, dass sich in erster Linie einheimische Investoren zutrauen, Leerstände anzukaufen und durch anschließende Vermietung aufzulösen. Rund 65 Prozent der deutschen und sogar 73 Prozent der französischen Immobilien-Investoren nehmen in ihren Heimatmärkten auch Objekte mit Leerständen in die Ankaufsprüfung. Einzig die britischen Immobilienakteure agieren brexitbedingt weniger heimatverbunden: Rund die Hälfte von ihnen ist bereit, auch in Deutschland und Frankreich gewerbliche Immobilien mit Leerständen zu erwerben. Andere europäische Kernmärkte wie die Niederlande, Schweden oder Spanien spielen für die Befragten mit Blick auf Leerstandskäufe nur eine untergeordnete Rolle.

„Durch Ankäufe mit Vermietungsaufgaben steigt die Bedeutung des Asset Managements. Hier ist es vorteilhaft eigene Team vor Ort zu haben, um die Flächen zeitnah und zu den angestrebten Konditionen zu vermarkten“, erläutert Olaf Janßen.

Nur geringe Veränderungen beim Immobilien-Investitionsklima in Europa

Im Vergleich zur letzten Umfrage vor einem halben Jahr zeigt das Klimabarometer für europäische Immobilien-Investitionen insgesamt nur geringfügige Ausschläge. Die Werte für Deutschland mit 63,4 (+0,2) und Frankreich mit 66,6 (-0,2) haben sich kaum verändert, während sich das Klima in Großbritannien mit 58,9 (-1,2) weiter verschlechtert hat. Für die kommenden zwölf Monate gehen dennoch 77 Prozent der Befragten davon aus, dass das Immobilien-Investitionsklima auf diesem Niveau bleibt oder sich sogar noch etwas verbessert.


Über die Union Investment-Umfrage

Der Immobilien-Investitionsklimaindex von Union Investment wird seit 2005 (seit Frühjahr 2008 halbjährlich) unter den europäischen Immobilien-Investoren ermittelt. Der Index berechnet sich aus den vier Teilindikatoren „Marktstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“, die mit jeweils 25 Prozent gewichtet werden. Für den Index befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2019 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=60), Frankreich (n=55) und Großbritannien (n=35).

Über Union Investment

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

EB Erneuerbare Energie Fonds Europa der EB-SIM baut sein Portfolio weiter aus

Die Energiewende zu unterstützen heißt auch, einen aktiven Beitrag zu ihrer Finanzierung zu leisten. Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa hat jetzt vier französische Windparks erworben und fördert damit den Auf- und Ausbau einer klimaverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung in Frankreich.

Der Erneuerbare Energien Fonds Europa der EB - Sustainable Investment Management (EB-SIM) hat erfolgreich vier Windparks in Frankreich mit einer Gesamtleistung von über 70 MW erworben. Die Windparks befinden sich in der Region Picardie im Norden des Landes, in der zentralen Region Hauts-de-France rund um Paris und in der Region Pays de la Loire in Westfrankreich. Sie produzieren rund 190.00 MWh pro Jahr, was dem Verbrauch von 40.000 Haushalten entspricht. Die insgesamt 36 Windkraftanlagen mit hochwertigen Turbinen von renommierten Herstellern wurden von der Volkswind GmbH mit Sitz in Ganderkesee geplant, gebaut und zwischen März 2018 und April 2019 in Betrieb genommen.

Nach dem Solarpark Bollberg in Thüringen ist der Erwerb der französischen Windparks bereits das zweite Engagement des Nachhaltigkeits-Fonds. Somit baut der noch junge Fonds sein Portfolio weiter aus und erreicht einen weiteren Meilenstein in seiner Investmentstrategie zur Förderung einer ökologisch sinnvollen, nachhaltigen Energieversorgung. Es befinden sich bereits weitere Projekte in der Ankaufsprüfung, die zur Stärkung und Diversifizierung des Fonds-Portfolios beitragen werden.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Der Renewables-Fonds der EB-SIM investiert in Projekte der Erneuerbaren Energien ausgewählter europäischer Länder. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder (ohne Griechenland und Italien) sowie Schweiz und Norwegen ist mit maximal 40 Prozent möglich. Der Fonds wurde als geschlossener Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. Die EB-SIM ist Initiator und Anlageberater des Fonds und AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Der Fonds strebt ein diversifiziertes Zielportfolio von ca. 150 Millionen EUR an. Die Laufzeit des Fonds beläuft sich auf 20 Jahre nach Beendigung der Investitionsphase in 2021. Institutionelle Investoren können den Fonds noch zeichnen und so einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Europa leisten.

Der Fonds investiert in nachhaltige Projekte mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für 12 bis 25 Jahren und in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen, mit einem Fokus auf Produktionsanlagen von etablierten Technologieanbietern mit Schwerpunkt auf Windenergie und Photovoltaik. Sonstige erneuerbare Technologien sind als Ergänzung mit bis zu 30 Prozent möglich. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert zum Klimaschutz.


EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM betreut mit mehr als 20 Mitarbeitern derzeit ca. 3,8 Mrd. EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB - Sustainable Investment Management GmbH ist in Kassel, sie wird durch Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

Deutsche Schroders-Niederlassung erhält Portfoliomanagement-Lizenz

Die Frankfurter Niederlassung des britischen Investment-Managers Schroders verwaltet mit der Genehmigung der Aufsichtsbehörden ab sofort aktiv in Deutschland Investmentfonds und Mandate.

Das von Achim Küssner, geschäftsführender Direktor Deutschland, Österreich und CEEMED geleitete Büro baut zunächst das Portfoliomanagement im Bereich Multi-Asset um Fondsmanager Ingmar Przewlocka auf, der vor gut einem Jahr das global tätige Multi-Asset-Team von Schroders in London verstärkt hatte. Przewlocka verfügt über mehr als 20 Jahre Anlageerfahrung und einen hervorragenden Track Record. Er war unter anderem als Portfoliomanager bei MEAG Munich Ergo Asset Management zuständig für den MEAG EuroErtrag und darüber hinaus Gründungsmitglied und Chief Investment Officer bei der Multi-Asset-Boutique Skalis.

Darüber hinaus wechselt Fondsmanager Philippe Bertschi von der Züricher Schroders-Dependance nach Frankfurt und stärkt damit die zugehörigen Kompetenzen. Bertschi ist bereits seit 2014 im Multi-Asset-Team von Schroders tätig. Zuvor war er bei Credit Suisse und Towers Watson.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Das Multi-Asset-Team mit Ingmar Przewlocka und Philippe Bertschi markiert den Start unseres Portfoliomanagements in Deutschland. Im Laufe des Jahres werden zusätzliche Fondsmanager in weiteren Anlageklassen folgen. Der Aufbau des Portfoliomanagements in Frankfurt ist für uns ein wichtiger Schritt zur Stärkung unseres Standorts und Bestätigung unserer Strategie. Mit dieser zusätzlichen Kompetenz vor Ort tragen wir vor allem der stetig steigenden Kundennachfrage Rechnung.

Die Kunden der Frankfurter Niederlassung haben Schroders gegenwärtig rund 23 Milliarden Euro anvertraut. Schwerpunkte der nachgefragten Kapitalanlagelösungen bilden Investments in Unternehmensanleihen, Multi-Asset-Fonds, nachhaltige Anlagen und Private-Assets-Mandate, für die Schroders ebenfalls starkes Wachstum erwartet.

Der deutsche Standort von Schroders verzeichnet bereits längerfristig starke Zuwächse sowohl bei dem verwalteten Vermögen als auch auf strategischer Ebene. So wurde das Frankfurter Büro als zentraler Knotenpunkt nicht nur für Deutschland und Österreich, sondern darüber hinaus auch für den Vertrieb in Süd- und Osteuropa ausgebaut.


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Amy Leung verstärkt das China Equity Investment Team von Investec AM

Investec Asset Management baut das China Equity Investment Team mit Amy Leung weiter aus. Mit einem speziellen Fokus auf chinesische Aktien unterstützt Leung das wachsende Team von Asien-, China- und EM-Spezialisten innerhalb der Investec 4Factor Global Equity Strategie. Von Hongkong aus berichtet Sie an Greg Kuhnert, Portfoliomanager der Investec-All-China- und Asian-Equity-Strategien, sowie Co-Head des 4Factor-Aktienteams.

Leung erweitert die Fachkompetenz des Teams über die gesamte Bandbreite des chinesischen Anlageuniversums, das sowohl Onshore- als auch Offshore-Aktien- und Anleihenlösungen umfasst. Investec AMs Strategien gehen dabei auf die Bedürfnisse von Anlegern ein, die die wachsenden Möglichkeiten des zweitgrößten Aktienmarktes der Welt nutzen möchten. Leung beschäftigt sich bereits sein zehn Jahren mit asiatisch-pazifischen (Ex-Japan) Aktien, einschließlich des chinesischen H- und A-Aktienmarktes.

Greg Kuhnert, Portfoliomanager und Co-Head des 4Factor-Aktienteams, kommentiert: „Amy Leungs Einstellung ist Teil des kontinuierlichen Wachstums des 4Factor-Teams hinsichtlich unserer chinesischen Aktienkompetenz, angetrieben durch die Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte. Wir erweitern dabei unser etabliertes asiatisches Aktienportfolio um wertvolles Fachwissen und stärken das Wachstum unserer speziellen All-China-Strategie. Diese Strategie haben wir vor fünf Jahren ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage unserer Kunden nach chinesischen Anlagemöglichkeit gerecht zu werden".


Über Investec Asset Management

Investec Asset Management ist ein selbständig geführtes Tochterunternehmen der Investec Gruppe. Investec Asset Management ist ein spezialisierter Investmentmanager, der eine Reihe von erstklassigen Produkten für institutionelle und Privatanleger anbietet. Seit Gründung im Jahr 1991 hat sich die Gesellschaft organisch von einem Startup zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, welches rund 142 Milliarden EUR* im Auftrag Dritter verwaltet. Mit Ursprung in Südafrika betreut das Unternehmen heute einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm in Afrika, Asien, Australien, Großbritannien und Kontinentaleuropa, Nord-, Mittel- und Südamerika und dem Mittleren Osten. Investec Asset Management beschäftigt mehr als 190 Investmentexperten. Das Unternehmen möchte eine gewinnbringende Beziehung zwischen Kunden, Aktionären und Angestellten pflegen und dabei die Erwartungen im Bereich Kundenservice und Leistung übertreffen.

Union Investment vergrößert ihr Hotelinvestment-Team

Für den Ausbau ihres Hotelportfolios hat sich die Union Investment Real Estate GmbH personell weiter verstärkt. Seit dem 1. August erweitert Christoph Eichbaum (37) das nunmehr achtköpfige Team Investment Management Hospitality unter der Leitung von Andreas Löcher. Christoph Eichbaum wird für Hoteltransaktionen in der DACH-Region zuständig sein, die mit derzeit 46 Hotels im Volumen von 3,8 Milliarden Euro einen besonderen Schwerpunkt im Portfolio von Union Investment bildet. Zuvor war der Immobilienökonom (IRE|BS) und Diplom-Kaufmann rund acht Jahre lang für die Ernst & Young Real Estate GmbH tätig, zuletzt als Direktor. In dieser Funktion hat er in erster Linie Investoren und Betreiber bei nationalen und internationalen Hoteltransaktionen beraten, sowohl auf Single Asset- als auch auf Portfolioebene. Darüber hinaus gehörten Betreiberselektionen und Machbarkeitsstudien für alle Arten von Hotelprojekten zu seinen Beratungsschwerpunkten.

„Die Mitglieder unseres Investment Management Hospitality Teams verbinden fachliche Expertise in der Hotellerie mit umfassenden Kenntnissen der immobilienwirtschaftlichen Zusammenhänge. Insofern ist Christoph Eichbaum mit seinen Vorkenntnissen aus der Beratung eine hervorragende Verstärkung für unser Team. Wir freuen uns darauf, mit ihm gemeinsam unser Portfolio in der DACH-Region auszubauen“, sagt Andreas Löcher, Leiter Investment Management Hospitality bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Union Investment gehört zu den führenden Hotelinvestoren in Europa. Das in Europa und den USA breit diversifizierte Hotelportfolio umfasst aktuell 70 Objekte mit einem Gesamtvolumen von rund 5,6 Milliarden Euro. Zu den jüngsten Transaktionen in der DACH-Region zählen die Ankäufe eines von benchmark Real Estate entwickelten Hotelportfolios an den Standorten Dresden, Oberhausen, Eschborn und Freiburg im Breisgau sowie die Doppelentwicklung von UBM eines Holiday Inn und Super 8 Hotels am Berliner Tor in Hamburg.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand. ​

Neue Fonds auf Kepler-Liquid-Strategies-Plattform gut gestartet

Die drei neuesten Teilfonds auf der KLS-Plattform haben in ihrem ersten Jahr kräftige Mittelzuflüsse verzeichnen können. Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners erklärte hierzu: „Als Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, führende Investmentmanager alternativer Strategien zu identifizieren und sie dann in liquiden, europäisch regulierten Anlagestrukturen (UCITS) aufzulegen.“ So hat Kepler Partners im Jahr 2018 den KLS Arete Macro Fonds, den KLS Lomas US Equity Long Short Fonds, sowie den KLS CDAM Global Opportunities Fonds aufgelegt.

Der KLS Arete Macro Fonds wurde am 6. Juli 2018 mit über 100 Millionen Euro. aufgelegt und wird von der in Hongkong ansässigen Gesellschaft Ocean Arete Limited „Arete“ verwaltet. Arete verfolgt eine globale diskretionäre Makrostrategie mit Schwerpunkt in Asien, insbesondere Japan und China. Die Strategie spiegelt das differenzierte volkswirtschaftliche Weltbild der Gründer wider. Entsprechend investiert Arete nicht in die überlaufenen marktgängigen Handelsideen der breiten Anlegerschicht, sondern unterscheidet sich durch eine differenzierte Positionierung, die in einem stark diversifizierten und streng risikokontrolliertem Portfolio zum Ausdruck gebracht wird. Der KLS Arete Macro verzeichnete seit Auflegung im Juli letzten Jahres Zuflüsse in Höhe von über 250 Millionen Euro.

Der am 12. Juli 2018 aufgelegte KLS Lomas US Equity Long Short Fonds ist mittlerweile auf übe 160 Millionen Euro angewachsen. Der Fonds wird vom New Yorker Investmentspezialisten Lomas Capital Management verantwortet. Die Mitbegründer von Lomas, Dan Lascano, Charlie LoCastro und Ron McIntosh, arbeiteten bereits vor der Gründung von Lomas viele Jahre sehr erfolgreich in leitenden Funktionen bei der Caxton Equity Group zusammen. Lomas verfolgt einen fundamental ausgerichteten Aktien-Ansatz mit Schwerpunkt USA. Jedoch unterscheidet sich dieser Anlageansatz von vielen, da der Ideenfindungsprozess des Investment-Teams mit einem Top-Down-Fokus auf langfristige branchenweite Themen und globale Trends beginnt. Erst im zweiten Schritt werden die Profiteure und Verlierer dieser Veränderungen bzw. Trends identifiziert und selektiert.

Der KLS CDAM Global Opportunities Fonds wurde am 11. Mai 2018 aufgelegt und wird von CDAM, einer unabhängigen Anlagegesellschaft mit Sitz in London, verwaltet. Beim KLS CDAM Global Opportunities ist der Anlageprozess des Fonds identisch mit dem Anlageprozess aller CDAM-Fonds, die erstmals 2006 aufgesetzt wurden. CDAM verantwortet mittlerweile über 750 Million Euro in dieser Strategie. Diese basiert auf einem long-only-, Value-, antizyklischen Aktien-Ansatz. Hierbei setzt das Investmentteam seinen Aktienselektionsschwerpunkt auf Compounder, ereignisorientierte Situationen (Event Driven) und Sondersituationen (Special Situations). Dieses konzentrierte und von CDAM als Leistungsgaranten eingestufte Aktienbuch wird mit einem Absicherungsprogramm kombiniert, das über börsennotierte Futures und Optionen implementiert wird. Der Fonds hat aktuell ein Volumen von ca. 14 Millionen Euro.

„Mit diesen neuen Fondsauflagen ist es uns gelungen, drei außergewöhnlich erfahrene und erfolgreiche Investmenthäuser für unsere Fondsplattform zu gewinnen. Wir freuen uns insbesondere, dass sich dies auch in den Ergebnissen seit Auflage widerspiegelt - in Form guter Wertentwicklung und hoher Nachfrage europäischer Investoren“, ergänzt Georg Reutter, Leiter Research bei Kepler Partners.

Die drei neuen Fonds komplementieren die bereits bestehenden Fonds KLS Zebra Global Equity und KLS Sloane Robinson Emerging Markets auf der UCTIS-Plattform Kepler Liquid Strategies (KLS).


Kepler Partners LLP, gegründet 2008, ist eine Londoner Finanzdienstleistungs-Boutique, spezialisiert im Bereich der liquiden alternativen Anlagestrategien (UCITS). Schwerpunkte bilden Research, Anbindung, Vertrieb und Kommunikation liquider, regulierter alternativer Fonds.

DPAM Sustainability Knowledge Centre: Die Wissensquelle zum Thema Nachhaltigkeit

Das öffentliche Interesse an nachhaltigen Finanzanlagen und die Nachfrage von verantwortungsorientierten Anlegern nehmen rasant zu. Während 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst knapp 84 Milliarden Euro in nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten verwaltet wurden, waren es Ende 2018 bereits 386 Milliarden Euro (Quelle: FNG).

Als einer der ersten Player im Bereich nachhaltiger Anlagen baut DPAM bereits seit über 15 Jahren sein Know-how sowie seine Prozesse zum Thema Nachhaltigkeit stetig aus. „Heute können wir mit Recht behaupten, in diesem aufstrebenden Bereich der Branche zu einer Referenz geworden zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass insbesondere auch die Anleger umfänglich über das Thema Nachhaltigkeit informiert sein sollten“, sagt Hugo Lasat, CEO bei DPAM.

Exklusives ESG-Wissen für alle

Wie steht es um gesetzliche Bestimmungen und Regulierungen? Wie baut man ein nachhaltiges Portfolio auf und implementiert eine solche Strategie? Wie nutzt man Stimmrechte und setzt sich als Aktionär ein? Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu liefern, haben die Experten von DPAM das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ initiiert:

Sustainability Knowledge Center

Mit dieser Informationsplattform möchte der belgische Vermögensverwalter sein mittlerweile breites Wissen und seine langjährige Erfahrung teilen. Sie soll Entwicklungen und Hintergründe aufzeigen sowie die Vor- und Nachteile nachhaltiger Geldanlagen analysieren. „Über die Webseite des Sustainability Knowledge Centers lassen sich die verschiedenen Konzepte, Terminologien und Begriffe kennenlernen sowie Themen neu entdecken oder auch gezielt vertiefen. Regelmäßig werden wir ein neues Kapitel zu Schlüsselthemen rund um nachhaltige und verantwortungsbewusste Anlagen starten“, sagt Hugo Lasat.

Das ‚Sustainability Knowledge Centre‘ ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Die ersten vier Teile stehen zum Abruf bereit (bitte beachten Sie: Bei nachfolgenden Links können abhängig vom Browser eventuell etwas längere Ladezeiten auftreten):

Teil 1: Konzept & Definitionen
Teil 2: Regulierung: Bereitschaft & gesetzliche Anforderungen
Teil 3: Wie nachhaltig ist mein Portfolio?
Teil 4: Was die Nachhaltigkeitsanalyse von Ländern Ihrem Staatsanleihen-Portfolio bringt.

Weitere Teile werden im Verlauf des Sommers verfügbar sein.


Über Degroof Petercam AM

Degroof Petercam Asset Management (DPAM) ist eine unabhängige, aktive Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Teil einer belgischen familiengeführten Gruppe mit Ursprung im Jahr 1871 ist. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa. DPAM ist ein nachhaltiger Investor, Pionier und Innovator für verantwortungsvolles und nachhaltiges Investieren und integriert ESG-Kriterien über sämtliche Asset-Klassen und Themen hinweg. DPAM verwaltete per Ende Juni 2019 Investmentfonds und Vermögensverwaltungsmandate im Gesamtwert von 35,9 Mrd. Euro, davon über 6 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien.

Digitalisierung spaltet die europäische Immobilienwirtschaft

Die Digitalisierung schreitet bei den institutionellen Immobilien-Investoren in Europa in unterschiedlichem Tempo voran und spaltet die Branche aktuell in zwei Lager. Die größere Gruppe von 63 Prozent hat bereits deutliche Fortschritte erzielt. Die etwas kleinere Gruppe von 36 Prozent arbeitet noch immer an ersten Konzepten oder hat Digitalisierung sogar noch gar nicht in seine Geschäftsstrategie integriert. Das hat eine Befragung von Union Investment unter 150 Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben.

Die digitale Elite ist klein

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, ist die Gruppe der Innovationsführer in der Immobilienwirtschaft vergleichsweise klein. Nur rund jedes fünfte Unternehmen hat demnach seine Digitalisierungsstrategie bereits weitreichend umgesetzt. Mit einem Anteil von 41 Prozent sieht sich der größte Teil der Befragten in einem Mittelstadium, in dem erste Konzepte und Prototypen realisiert wurden, aber für die Zukunft entlang einer Gesamtstrategie noch viel zu tun bleibt. Ebenfalls jedes fünfte Unternehmen ist in die Digitalisierung seines Geschäfts noch gar nicht eingestiegen, hat aber erste Konzepte und Prototypen in Planung. Bei 16 Prozent der Befragten wird Digitalisierung strategisch nicht berücksichtigt.

Vier Handlungsfelder dominieren die Rangliste

Die Optimierung von Standardprozessen und Schnittstellen steht in den Digitalstrategien der europäischen Immobilien-Investoren ganz oben auf der Liste. 84 Prozent nennen diesen Aspekt als wichtigen Schwerpunkt. Ähnlich starken Zuspruch von 82 Prozent findet die Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Auf Rang drei folgt mit der Optimierung der Kundenkommunikation ein stark vertrieblich geprägter Aspekt. Auch der Kulturwandel in den Unternehmen, den die Digitalisierung eingeleitet hat, ist längst noch nicht abgeschlossen. Rund 80 Prozent der Befragten sagen, die digitale Transformation in den Köpfen der Mitarbeiter müsse weiter vorangetrieben werden. Diese vier Handlungsfelder bilden die Spitzengruppe, gefolgt von der Harmonisierung der Datenlandschaft, die 74 Prozent als eine Priorität ihrer Strategie benennen.

„Dass sich die Immobilienunternehmen in erster Linie die Optimierung von Standardprozessen wünschen, sollte für PropTech-Unternehmen ein Anlass sein, genau in diesem Bereich passgenaue und gut skalierbare Lösungen zu entwickeln. Die Orientierung an Standardprozessen und eine große Innovationskraft neuer Lösungen schließen sich nicht grundlegend aus. Vielmehr sind beide häufig eher ein Beleg für einen klaren Praxisbezug“, sagt Thomas Müller, Head of Digital Transformation bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Spannend zu beobachten ist außerdem, dass im Kontext der Digitalisierung die Erschließung neuer Geschäftsfelder für die befragten Immobilienunternehmen eine deutlich untergeordnete Rolle spielt. Nur 31 Prozent benannten diese in der Umfrage als ein wichtiges Handlungsfeld.

Die meisten erwarten kurzfristige Erfolge

Zwei von drei der befragten Immobilienunternehmen gehen davon aus, dass sich Investitionen in die Digitalisierung ihres Geschäfts nach spätestens drei Jahren rentieren werden. Rund jeder Fünfte erwartet sogar schon innerhalb eines Jahres einen Return on Invest. Mit 34 Prozent hat nur die Minderheit der Unternehmen einen längeren Investitionshorizont, der fünf Jahre und mehr umfasst, um Digitalprojekte langfristig zu entwickeln. Die Erwartung kurzfristiger Investitionserfolge hängt auch zusammen mit den vergleichsweise gut steuerbaren vier Haupthandlungsfeldern, die im Rahmen der Umfrage ermittelt wurden.


Über die Umfrage

Im Auftrag von Union Investment befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum Mai bis Juli 2019 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger in Deutschland, (n=60), Frankreich (n=55) und Großbritannien (n=35).

Über Union Investment

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Barbara Linnemann ist Head of Asset Management Germany

Seit dem 1. Juli ist Barbara Linnemann (52) als Head of Asset Management Germany bei dem internationalen Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) tätig. Als Leiterin des deutschen Teams treibt sie den weiteren Ausbau der Asset-Management-Aktivitäten von Savills IM in Deutschland voran. Hierzu zählen auch Asset-Management-Mandate für ausländische Investoren, einem wachsenden Geschäftsfeld bei Savills IM. Ihr obliegt die Planung, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle aller ertragssteigernden Maßnahmen des rund 2 Milliarden Euro umfassenden deutschen Immobilienportfolios.

Die studierte Betriebswirtin verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der internationalen Immobilienbranche. Ihre bisherigen Stationen beinhalten namhafte Marktgrößen wie Vivico (heute CA Immo), Shaftsbury Asset Management sowie Corpus Sireo/Morgan Stanley mit der Asset Management Plattform Argoneo. Zuletzt war sie als Geschäftsführerin bei Apleona Argoneo für den Bereich Asset Management verantwortlich.

Carolina v. Groddeck, Head of Germany bei Savills IM, sagt: „Unsere 30-jährige Erfolgsbilanz basiert darauf, das aktive Asset Management in den Vordergrund zu stellen und hierüber für unsere in- und ausländischen Investoren nachhaltige Renditen zu erzielen. In einem herausfordernden Marktumfeld mit stetig wachsenden Anforderungen freuen wir uns daher sehr, mit Barbara Linnemann eine erfahrene Führungskraft und ausgewiesene Asset-Management-Spezialistin gewonnen zu haben.“

Barbara Linnemann, Head of Asset Management Germany bei Savills IM, ergänzt: „Der anspruchsvolle und interessante Aufgabenbereich bietet mir eine hervorragende Gelegenheit, meine langjährige Asset-Management-Erfahrung einzubringen und neue Impulse zu setzen. Ich freue mich darauf, das Team zu verstärken und unsere Prozesse und Servicequalität weiter zu optimieren.“


Über Savills Investment Management

  • Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager mit Büros in Amsterdam, Frankfurt, Hamburg, Jersey, Kopenhagen, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, München, Paris, Stockholm, Warschau sowie in Singapur, Tokio und Sydney.
  • Savills Investment Management verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund 18,5 Mrd. Euro (Stand: 31. März 2019).
  • Savills Investment Management bietet im Immobilienbereich umfassende Asset- und Fondsmanagement-Dienstleistungen in Form von Einzelmandaten sowie Fondslösungen für ein breites Spektrum an Investoren an, das unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen und Family Offices umfasst. Die Bandbreite der Investmentstile reicht dabei von core bis opportunistisch.
  • Savills Investment Management ist Teil der Savills Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

Pictet Asset Management erweitert Total-Return-Palette um neuen Fixed-Income-Fonds

Pictet Asset Management hat seine USD 10 Mrd. umfassende aktiv verwaltete Total-Return-Palette mit dem Fonds Pictet TR-Sirius um eine neue Fixed-Income-Strategie erweitert. Dabei handelt es sich um eine Global-Macro-Strategie, die long und short in liquide festverzinsliche Anlagen aus Schwellenländern investiert.

Der Pictet TR-Sirius investiert in ein breites Spektrum von Instrumenten wie Staatsanleihen, Zinsen und Währungen aus Schwellenländern und zielt darauf ab, unter allen Marktbedingungen Alpha zu generieren. Ein Netto-Marktengagement in Bezug auf Beta oder Carry soll minimiert und Abwärtsrisiken sollen vermieden werden. Der Fonds hat keine Benchmark-Vorgaben und strebt an, den LIBOR-Tagesgeldsatz um 6–8% pro Jahr vor Kosten zu übertreffen, bei einer erwarteten jährlichen Volatilität von 4–6% über einen Zeitraum von 3–5 Jahren.

Diese Strategie ist nun erstmals für externe Investoren zugänglich. Intern wird sie seit drei Jahren von Ketan Gada in London verantwortet, unterstützt von Thibaut Nocella und Rav Singh.

Die Teammitglieder verfügen über eine langjährige Erfahrung und fundierte Kenntnisse in Bezug auf Schwellenländer. Ihre Spezialisierungen ergänzen sich gegenseitig. Zusätzlich greifen sie auf die umfangreiche Investmentexpertise von Pictet Asset Management im Bereich Schwellenländeranlagen zurück.

Der Pictet TR-Sirius wird am 8. August aufgelegt, ist OGAW-IV-konform, bietet eine wöchentliche Handelbarkeit und veröffentlicht täglich einen Fondsanteilspreis. Der Fonds ist in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden und Spanien zum Vertrieb zugelassen.

„Diese Strategie belegt unsere anhaltende Innovationsfähigkeit sowie unser Engagement für die Schwellenländer und den Ausbau unseres Total-Return-Fixed-Income-Bereichs“, sagt Chief Investment Officer Fixed Income Raymond Sagayam. „Mit ihr können Anleger an den Vorteilen der Schwellenländer partizipieren – bei gleichzeitig geringerer Volatilität.“

Legal & General Investment Management mit starken Halbjahresergebnissen zum 30. Juni 2019

Legal & General Investment Management (LGIM) hat heute ein starkes Finanzergebnis für das erste Halbjahr (per 30. Juni 2019) bekannt gegeben. Die externen Nettomittelzuflüsse von 69,0 Mrd Euro (erstes Halbjahr 2018: 16,6 Mrd. Euro), einschließlich bedeutender Zuflüsse in Indexstrategien asiatischer Kunden, führten im ersten Halbjahr 2019 zu einem Anstieg der Assets under Management (AUM) um 15% auf 1.268 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2018: 1.113 Mrd. Euro).

LGIM profitiert weiterhin von den globalen Trends bei der Altersvorsorge und den strukturellen Verschiebungen in der Asset Management-Branche, wie z. B. dem Trend zur Passivierung und der Nachfrage nach aktiven Strategien, die ein kontinuierliches Alpha aufweisen. Demzufolge verzeichnet LGIM eine steigende Nachfrage, die durch LGIM‘s breite Produktpalette und vielfältige Anlagestrategien (Indexstrategien, Aktive Strategien, Multi-Asset und Alternatives) abgedeckt werden und einen durchdachten ESG-Ansatz beinhalten. Die hohe Kundenorientierung und die strategische Ausrichtung von Legal & General bilden auch zukünftig die Grundpfeiler für den Geschäftserfolg und weitere Nettomittelzuflüsse.

Das Geschäft im Heimatmarkt Großbritannien wächst weiter und bildet den Grundstein für den bisherigen Erfolg des Unternehmens. LGIM ist ein führender Anbieter von De-Risking-Lösungen für globale Anleger und Marktführer in Großbritannien für Defined Contribution mit Assets von 96,5 Mrd. Euro (86,4 Mrd. Pfund; erstes Halbjahr 2018: 72,3 Mrd. Euro; 64,0 Mrd. Pfund). Für die Zukunft plant LGIM, diese Expertise international auszuweiten.

International ist das verwaltete Vermögen von LGIM um 50% auf 383 Mrd. Euro (343 Mrd. Pfund) gewachsen (erstes Halbjahr 2018: 259,1 Mrd. Euro; 229,3 Mrd. Pfund). Wesentlich dazu beigetragen hat der Gewinn eines passiven Mandats in Höhe von 42 Mrd. Euro (37 Mrd. Pfund) des Japan Government Pension Investment Funds. Dies bildet die langfristige Grundlage für das künftige Wachstum in Japan und der gesamten Region und etabliert LGIM als einen der drei bedeutendsten ausländischen Vermögensverwalter auf dem japanischen Markt der institutionellen betrieblichen Altersversorgung.1

LGIM wird weiterhin in Geschäftsbereiche investieren, in denen zukünftiges Wachstum zu erwarten ist oder in denen die operationale Effizienz durch Automatisierung und Verbesserung der Geschäftsprozesse gesteigert werden kann. Im Vordergrund stehen die Digitalisierung, die Optimierung der Plattformen und der verstärkte Einsatz von Data Analytics.

Zu den Ergebnissen von LGIM sagt Michelle Scrimgeour, seit Juli dieses Jahres CEO bei LGIM: „Die Zahlen für die sechs Monate bis Juni spiegeln ein gutes erstes Halbjahr für LGIM wider. Ich freue mich darauf, diese Grundlagen in meiner Rolle als CEO weiter auszubauen. Wir haben zudem große Fortschritte beim Ausbau unseres internationalen Geschäfts gemacht und einige bedeutende Mandate gewonnen, nicht zuletzt durch die Mandatierung des Japan Government Pension Investment Funds. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Investitionen liegt in der Verbesserung unserer operationellen Plattform. Dies wird auch durch die weitere, zügige Digitalisierung der Geschäftsprozesse unterstützt. Die Zukunft wird globale regulatorische, wirtschaftliche, technologische und politische Veränderungen mit sich bringen. Ich werde eng mit unseren Kunden und allen Geschäftsbereichen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir uns mit Blick auf die Herausforderungen der Branche optimal positionieren.“

Volker Kurr, Head of Europe Institutional von LGIM, betont: „Diese sehr guten Ergebnisse wurden in einem volatilen Marktumfeld erzielt und zeigen die Leistungsfähigkeit unserer Anlagestrategien. Als fokussiertes Haus ist es uns gelungen, unsere Anleger vom Mehrwert zu überzeugen, den LGIM bietet. Wir konnten unser Wachstum in Europa im ersten Halbjahr 2019 fortsetzen. Mit Mittelzuflüssen von 5,6 Mrd. Euro hat Kontinentaleuropa einen substanziellen Beitrag zum guten Halbjahresergebnis beigetragen Die institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden in Europa profitierten dabei insbesondere von unserer großen Expertise in den Bereichen Fixed Income und Emerging Markets, unseren intelligent konstruierten passiven Investmentlösungen sowie unserem hohen Engagement beim Thema ESG. Kürzlich haben wir auch von der UNPRI (Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortungsbewusstes Investieren) für Governance und Strategie für dieses Jahr mit A+ ein sehr starkes Rating erhalten.“

Seit 2010 ist LGIM UNPRI-Unterzeichner. Für 2019 hat das Unternehmen fünf A+ und zwei A Ratings in den sieben von UNPRI bewerteten Modulen erhalten. Damit setzen wir unsere jährliche Leistungssteigerung fort.


Den PRI Assessment Report 2019 für LGIM finden Sie (in englischer Sprache) unter: http://www.lgim.com/uk/en/capabilities/corporate-governance/stewardship-and-integration/ 

1) Japan Funds News Letter am 31. März 2019.

ETF-Nachfrage erreicht Rekordhoch – Weiterer Ausbau des ETF-Angebotes schreitet voran

„Der bereits seit Jahren bestehende Trend zu Anlagen in Exchange Traded Funds (ETFs) hat sich in letzter Zeit noch einmal merklich beschleunigt. Bei den ebase Kunden bewegt sich die Nachfrage auf Rekordniveau, im Juli wurden beispielsweise mehr als fünf Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Fundflow-Faktoren der ebase Kunden in ETFs 2019


Abbildung 1: Fundflow-Faktor der ebase Kunden in ETFs 2019. Der Fundflow-Faktor zeigt an, um welchen Faktor die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse der ebase Kunden übersteigen (bei Nettomittelzuflüssen) bzw. um welchen Faktor die Mittelabflüsse die Mittelzuflüsse der ebase Kunden bei ETFs übersteigen (bei Nettomittelabflüssen).

Noch vor einigen Jahren konzentrierte sich die Nachfrage stark auf wenige sehr bekannte Indizes, wie den DAX oder MSCI World. Mittlerweile aber greifen die ebase Kunden auf ein breites Spektrum an Indizes, die die Grundlage der ETFs bilden, zurück. „Beispielsweise war der MSCI World Minimum Volatility Index nach dem klassischen MSCI World der in 2019 bisher am häufigsten gehandelte Index, auch dies belegt die Reife des Marktes und das gestiegene Informationsniveau der Anleger“, so Geyer.

Um den Kunden dauerhaft ein bestmögliches Angebot an ETFs zur Verfügung zu stellen, hat ebase im April auf ein Marktpreismodell umgestellt und den weiteren Ausbau des damals rund 450 Fonds umfassenden ETF-Angebots eingeleitet. „Seit April konnten wir das bei ebase verfügbare ETF-Angebot bereits auf etwa 800 Fonds ausbauen. Mittelfristig ist es das Ziel, den Handel von rund 1.300 ETFs über ebase anzubieten“, präzisiert Geyer. Neben der größeren Produktvielfalt konnte auch die Zahl der ETF-Anbieter bereits fast verdreifacht werden. Beispielsweise sind jetzt auch ETFs von State Street, Invesco und Amundi handelbar.

Für alle ETFs steht dabei das breite Leistungsangebot der ebase für Privat- und Firmenkunden sowie institutionelle Anleger zur Verfügung. Für das gesamte angebotene ETF-Universum sind Einmalanlagen und Spar- sowie Entnahmepläne möglich. Auch für das Angebot zum VL-Sparen mit ETFs nimmt die Zahl der verfügbaren Fonds weiter zu. Für alle Kunden besteht dabei die Möglichkeit, sowohl Stück- als auch Nominalorders mit sechs Nachkommastellen abzurechnen. „Beim Ausbau des über ebase verfügbaren ETF-Spektrums haben wir großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur weitere Fonds angeboten werden, sondern auch der bestehende umfangreiche Leistungsumfang – der von den Kunden sehr geschätzt wird – weiterhin für das gesamte Angebot verfügbar ist“, ergänzt Geyer.


Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Amundi verstärkt sein ETF-, Indexing- & Smart-Beta-Team in Deutschland

Amundi hat in Deutschland eine Reihe von Neueinstellungen für das Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta am Standort Frankfurt vorgenommen. Das Team verstärkt haben:

Thomas Wiedenmann, als Head of Retail & Wealth Management ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa. Er ist zudem Deputy Head des Bereichs ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa.

Außerdem sind Aysun Cifci und Dirk Auersperg zu Senior Sales Manager für die Kundenbetreuung im Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart Beta für Deutschland und Österreich ernannt worden.

Thomas Wiedenmann kommt von BlackRock, wo er fünf Jahre als Head of iShares Wealth Advisory Germany fungierte. Dort leitete er auch das Partnerprogramm iShares Connect. Davor war er fünf Jahre bei der Deutschen Bank Gruppe, wo er zuletzt bei der DWS für Public Distribution für passive Produkte verantwortlich war. Seine Karriere startete er im Strukturierungsteam von db X-trackers bei Global Markets - Corporate Investment Banking. Thomas Wiedenmann studierte an der Universität Würzburg und Tel-Aviv und ist Diplom-Volkswirt.

Aysun Cifci war vor ihrem Wechsel zu Amundi knapp vier Jahre bei der UBS im Asset Management tätig. Zuletzt war sie als Director Passive & ETF Specialist Sales Germany & Austria für das ETF-Geschäft mit institutionellen Kunden. Zuvor war sie sieben Jahre bei der DekaBank als Sales Trader ETF Advisory & Trading tätig und betreute das First Market Making für ETFs, Single Stock Portfolio Trading. Zudem war sie für ETFlab/Deka ETF Produktpromotion zuständig, bevor in den institutionellen Vertrieb wechselte. Aysun Cifci ist gelernte Finanzberaterin und hat einen Bachelor of Law von der Universität Osnabrück sowie ein Zertifikat des Exchange Trader Cash Market der Deutschen Börse.

Dirk Auersperg war vor seinem Wechsel zu Amundi zwölf Jahre bei der Société Générale als Senior Sales für strukturierte Produkte und zuletzt bei Lyxor vor allem im ETF-Bereich tätig. In beiden Funktionen umfasste seine Tätigkeit die Betreuung institutioneller Kunden. 2007 startete er seine Karriere bei der Société Générale in Frankfurt als Sales Analyst. Dirk Auersperg hat ein Diplomabschluss in Mathematik der Universität Köln.


Über Amundi

Amundi ist bezogen auf das verwaltete Vermögen Europas größter Vermögensverwalter und gehört zu den Top-101 weltweit. Amundi verwaltet in sechs Haupt-Investitionszentren2 ein Vermögen von 1.487 Milliarden Euro3. Amundi bietet Kunden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika eine umfassende Marktexpertise und eine breite Palette von aktiven, passiven und sachwertbezogenen Investmentlösungen an. Kunden haben darüber hinaus Zugang zu einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen und Tools. Amundi mit Sitz in Paris ist seit November 2015 an der Börse notiert. Dank einzigartiger Research-Kapazitäten und der Kompetenz von rund 4.500 Mitarbeitern sowie Marktexperten in 37 Ländern bietet Amundi Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Anlegern innovative Anlagestrategien und -lösungen, die auf ihre Bedürfnisse und Risikoprofile zugeschnitten sind.

1) Quelle IPE “Top 400 asset managers”, veröffentlicht im Juni 2019 auf Basis verwalteter Vermögen per Dezember 2018
2) Investmentzentren: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
3) Amundi Zahlen per 30. Juni 2019

Aviva Investors erweitert Fondspalette um zwei globale Aktienfonds

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt heute die Auflage von zwei neuen globalen Aktienfonds bekannt: dem Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund sowie dem Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained.

Der Aviva Investors Global Equity Unconstrained Fund wird von Mikhail Zverev, Head of Global Equities, mit Unterstützung des globalen Aktienteams verwaltet. Der Fonds strebt eine gleichbleibend langfristige Rendite an und investiert, ohne einem bestimmten Investmentstil zugeordnet zu sein, in ein konzentriertes Porfolio globaler Aktien. Diese werden vom Team aufgrund ihrer starken Überzeugung und positiven Einschätzung ausgewählt.

Mikhail Zverev, Head of Global Equities, sagt:

„Globale Aktien bieten eine breite und unglaublich vielfältige Palette an Investitionsmöglichkeiten für Stockpicker. Dieser neue Fonds investiert in Unternehmen, von denen wir überzeugt sind, dass die sich ändernden Fundamentaldaten der Unternehmen nicht adäquat bewertet sind und unseren Kunden somit ein hohes Renditepotenzial bieten dürften. Marktineffizienz ist unserer Ansicht nach nicht auf einen bestimmten Investmentstil beschränkt und Anlageideen lassen sich auch innerhalb der unterschiedlichen Stilkategorien finden. Daher verfolgen wir gestützt auf ein gründliches Research diverse Investmentopportunitäten - wohin sie uns auch führen."

Der Aviva Investors Global Emerging Market Equity Unconstrained Fund wird von Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, und dem Team für Schwellenländeraktien verantwortet. Ziel des Fonds ist es, langfristig konsistente Renditen zu erwirtschaften. Hierfür investiert dieser in ein konzentriertes, stilunabhängiges Portfolio, das darauf ausgelegt ist, die einzigartige Mischung diverser Investmentchancen in den Schwellenländern zu nutzen.

Alistair Way, Head of Emerging Market Equities, sagt:

„Wir sind überzeugt, dass die Schwellenländer ein dynamisches Spektrum an Investitionsmöglichkeiten auf Unternehmensebene bieten. Der Strukturwandel und die neu entstehenden Sektoren bieten ein großes Potenzial für gut positionierte Unternehmen. Gleichzeitig geben uns Ineffizienzen an den Aktienmärkten einen erheblichen Spielraum, um Fehlbewertungen auszunutzen. Wir suchen nach Ideen in einem breiten Universum, ohne durch einen bestimmen Investmentstil eingeschränkt zu werden. Mit einem zukunftsorientierten und global vernetzten Ansatz ermöglichen wir unseren Anlegern Zugang zu den besten Unternehmen, zusammengefasst in einem diversifizierten Portfolio.“

Neben einer fundamentalen Analyse, die in erster Linie auf aktienspezifischen Faktoren basiert, die sich auf Ertrag, Cashflow und damit verbundenes Risiko auswirken, wird das Management beider Fonds durch ein hohes Maß an Unternehmenskontakten und einer strukturierten Branchenabdeckung über die Regionen hinweg unterstützt. Multi-Asset- und Makro-, Credit- und ESG-Informationen sind ebenfalls in den Aktienauswahlprozess integriert.

David Cumming, CIO, Aktien, ergänzt:

„Die Auflegung dieser beiden Fonds ist Teil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Stärkung unseres Aktienangebots und Investmentteams. Die neuen Aktienstrategien sind nicht durch einen bestimmten Anlagestil eingeschränkt und weisen ein hohes Active Share auf. Somit ergänzen sie unser bestehendes Angebot an globalen- sowie Schwellenländeraktienfonds. Sie stützen sich auf die Expertise eines sehr erfahrenen und effektiv vernetzten Investmentteams sowie Research."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 367 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2018.

Neuer Fonds der EB-SIM treibt die Energiewende weiter voran

Der EB Erneuerbare Energien Fonds Europa hat erfolgreich seine erste Investition getätigt: Der Fonds der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) hat sein erstes Investment Closing über die Ziellinie gebracht. Es handelt sich hierbei um den Solarpark Bollberg, eine Gesellschaft aus dem Green City-Konzern mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Der Solarpark ist bereits seit 2011 in Betrieb und befindet sich in Ost-Thüringen. Der Fonds hat weiterhin Kaufverträge für vier Windparks in Frankreich, dem viertgrößten Windmarkt Europas, mit einer Gesamtleistung von über 70 MW erfolgreich unterzeichnet. Diese gehen voraussichtlich im August in das Eigentum des Fonds über. Weitere Projekte befinden sich derzeit im Ankaufsprozess. Der spezialisierte Nachhaltigkeits-Fonds strebt ein diversifiziertes Zielportfolio von ca. 150 Millionen EUR mit einer Investitionsphase bis 2021 und einer Laufzeit von 22 Jahren an.

Der Fonds wurde als geschlossener Luxemburger Spezial-Investmentfonds (regulierter SIVAV-SIF) konzipiert und im November 2018 von der Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) genehmigt. AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bietet die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. eine vollständige Abdeckung aller in Luxemburg ansässigen Anlageprodukte sowie ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit maßgeschneiderten Lösungen für individuelle und komplexe Anlagestrukturen.

Nachhaltiges Fonds-Konzept setzt auf bewusste Auswahl und Minimierung der Risiken

Der Renewables-Fonds der EB-SIM investiert in Projekte der Erneuerbaren Energien ausgewählter europäischer Länder. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, Frankreich und Österreich. Eine Beimischung anderer EU-Länder (ohne Griechenland und Italien) sowie Schweiz und Norwegen ist mit maximal 40 Prozent möglich.

Investiert wird in nachhaltige Projekte mit festen Abnahmeverträgen oder staatlichen Einspeisevergütungen für zwölf bis 25 Jahren sowie mit in der Regel langlaufenden Betriebs- und Wartungsverträgen. Die Produktionsanlagen stammen von etablierten Technologieanbietern mit Schwerpunkt auf Windenergie und Photovoltaik. Sonstige erneuerbare Technologien sind als Ergänzung mit bis zu 30 Prozent möglich. Der Fonds investiert ausschließlich in Projekte, die entweder bereits in Betrieb oder genehmigungsreif sind und schlüsselfertig errichtet werden können. Die EB-SIM prüft als Fonds-Advisor alle Projekte und verantwortet die Auswahl. Ebenso leitet sie ihre Anlageempfehlungen an den Fondsverwalter zur Investitionsentscheidung. Ein konservativer Bewertungs- und Ankaufsansatz zielt auf die Minimierung von Risiken bei gleichzeitig geringem Risiko und ökologischem Mehrwert durch einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.

EB – SIM: Unternehmen in langer Tradition, Vorreiter für ESG-Anlagen

Die EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, deren Spezialprofil nicht nur in der erfolgreichen Vermögensanlage, sondern vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren liegt. Hierunter werden Faktoren aus der Ökologie und dem Umweltschutz, dem sozialen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sowie eine ethische, verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammengefasst. Sie bilden die Grundlage für den ethisch nachhaltigen Ansatz der EB-SIM, der in voller Übereinstimmung mit der werteorientierten, nachhaltigen Geschäftsstrategie der Muttergesellschaft, der Evangelischen Bank (EB), liegt.

Die EB-SIM, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit rund 20 Mitarbeitern zum Jahresende 2018 ca. 3,8 Mrd. EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird durch Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent: Ältester Fonds wird nachhaltig!

Der Raiffeisen-EuroPlus-Rent ist ein ganz besonderer Fonds: Er war der allererste Investmentfonds, den die Raiffeisen KAG auflegte (ursprünglicher Name: Raiffeisen-Rentenfonds). Mit ihm begann im Dezember 1985 für unzählige Fondsanleger sowie für uns eine Erfolgsgeschichte.

Aus dem Raiffeisen-EuroPlus-Rent wird ab dem 1. August 2019 der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent. Natürlich ändert sich damit einiges in der Investmentstrategie. Manches bleibt aber auch nahezu gleich, beispielsweise das Risikoprofil des Fonds. Und eines ändert sich gewiss nicht: Unser Streben nach höchster Qualität im Fondsmanagement.

Kernkompetenz Nachhaltiges Investieren

Raiffeisen Capital Management hat sich schon seit vielen Jahren Nachhaltigem Investieren verschrieben, lange bevor „alle Welt“ anfing, darüber zu reden. Zielstrebig haben wir Know-how aufgebaut, Kontakte geknüpft, spezielle Investmentprozesse dafür entwickelt. Eine eigene Nachhaltigkeitskennzahl kreiert, den Raiffeisen-ESG-Score1. Kurzum, wir haben Nachhaltiges Investieren zu einer Kernkompetenz entwickelt. Schritt für Schritt erweitern wir unsere Palette nachhaltiger Investmentfonds und diese erfreut sich wachsenden Zuspruchs. Mit einem Fondsvolumen von weit über einer Milliarde Euro ist der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix der größte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft!

Einen ganz zentralen Platz in unserer Nachhaltigkeitsfonds-Palette nimmt ab August der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent ein.

Gutes besser machen

„Never change a winning team“ sagt der Engländer und meint damit, Dinge möglichst nicht zu verändern, die gut funktionieren. Von daher hätten wir den ältesten unserer Investmentfonds auch so lassen können, wie er ist. Aber es gibt zwei gewichtige Gegenargumente:

Argument #1: Die globale Renditelandschaft hat sich gewaltig verändert. Vor allem in Europa weisen sehr viele Staatsanleihen inzwischen negative Renditen auf – und das hat es so noch nie zuvor gegeben. Im Interesse unserer Fondsanleger sehen wir daher Handlungsbedarf.

Argument #2: In unserer Fondspalette fehlte bislang noch ein globaler Rentenfonds, der unter strengen Nachhaltigkeitskriterien veranlagt. Es liegt nahe, dass unser „dienstältester“ Fonds künftig eines der Herzstücke unserer Nachhaltigkeits-Rentenfondspalette bilden wird.

Was ändert sich?

Zum ersten kommt im Fonds künftig unser bewährter, vielfach ausgezeichneter Nachhaltigkeitsprozess bei der Anleiheauswahl zum Einsatz.

Zum zweiten ändert sich die Fondsausrichtung: Global statt bislang stark auf Europa fokussiert. Negativrenditen sind nirgendwo sonst so stark verbreitet wie in Europa. Schon deshalb lohnt es sich, die übrige Welt stärker einzubeziehen.

Drittens wird der Fonds flexibler und sehr viel stärker als bisher anhand von Bewertungskriterien veranlagen, und dabei immer wieder antizyklisch investieren. Attraktive Anleiheklassen werden hoch gewichtet, teure hingegen reduziert oder ganz verkauft. Der Fokus liegt somit auf Anleihen mit gutem langfristigen Ertragspotenzial und hoher Nachhaltigkeitsbewertung (Raiffeisen-ESG-Score).

Was bleibt (nahezu) gleich?

Der Fonds ist selbstverständlich weiterhin ein reiner Anleihefonds. Auch sein Risikoprofil bleibt gleich (erwartete Volatilität von drei bis fünf Prozent). Ebenso wird der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent auch künftig maximal bis zur Hälfte seines Fondsvolumens Fremdwährungen enthalten. Unter letzteren werden dabei deutlich mehr außereuropäische sein als bisher.

Was bedeutet das konkret?

Aus Risiko-Ertragssicht setzt das Fondsmanagement unter anderem verstärkt auf Emerging-Markets-Anleihen, inflationsgeschützte Anleihen und Euro-Unternehmensanleihen guter Bonität (Investmentgrade). Hinzu kommen Renten in verschiedenen Dollarwährungen, wobei hier das Währungsrisiko abgesichert ist. Da viele staatliche Emittenten nicht den Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, greift der Fonds stattdessen auf Anleihen anderer bonitätsstarker Institutionen zurück, die nachhaltig agieren. Dazu gehören beispielsweise internationale Entwicklungsbanken, wie die Weltbank oder die Europäische Entwicklungsbank.

Unter Risiko-Ertrags-Aspekten unattraktiv schätzt das Fondsmanagement derzeit hingegen HighYield-Anleihen, Euro-Staatsanleihen und US-Unternehmensanleihen ein.

  • Langfristig & nachhaltig: Fokus auf Anleihen mit relativ hohem erwarteten langfristigen Ertrag und überdurchschnittlicher Raiffeisen-Nachhaltigkeits-Bewertung
  • Global & flexibel: keine fix vorgegebene Anlagestruktur, große Handlungsfreiheit
  • Bewertungsorientiert & antizyklisch: Ertragschancen nutzen, Risiken reduzieren

Fazit

Mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent bieten wir Anlegern jetzt einen global und nachhaltig investierenden Anleihefonds. In ihm bündeln wir zwei unserer Kernkompetenzen: Nachhaltiges Investieren und globales Anleihemanagement. Der Fonds richtet seinen Fokus auf Anleihen mit bestmöglichem langfristigen Risiko-Ertrags-Profil und gleichzeitig möglichst hoher Nachhaltigkeitsbewertung.


1) ESG steht für Umwelt (E / Environment), Soziales bzw. Gesellschaft (S / Social) und Corporate Governance bzw. gute Unternehmensführung (G / Governance)

Bitte beachten Sie die vollständige Pressemitteilung von Raiffeisen Capital Management inklusive der Disclaimer links als PDF.

WisdomTree gibt Änderungen an europäischen ETPs bekannt und schließt die letzte Phase der Integration von ETF Securities ab

WisdomTree, Anbieter von Exchange-Traded Funds („ETF“) und Exchange-Traded Products („ETP“), gab heute Änderungen an seinen europäischen Exchange-Traded Products bekannt und schließt damit die letzte Phase der Integration des Rohstoff-, Devisen- und Short-Leveraged-Geschäfts von ETF Securities ab. In den kommenden Monaten wird das Unternehmen innerhalb seiner Produktpalette 224 Produkte unter der Marke WisdomTree vereinheitlichen und 192 sich überschneidende oder Fremdprodukte schließen.

Nach Abschluss dieses Prozesses wird WisdomTree mit 250 Produkten in den Bereichen Rohstoffe, Aktien, Devisen, Festverzinsliche und Alternativen auch weiterhin eine der umfassendsten Produktreihen in Europa anbieten.

WisdomTree überprüft seine Produktreihe kontinuierlich, um sicherzustellen, dass es sich bei allen seinen Produkten innerhalb des aktuellen ETP-Umfelds um überzeugende und differenzierte Investmentangebote handelt. Die oben genannten Änderungen erfolgen im Zuge der Übernahme von ETF Securities im April 2018, da das Unternehmen sich überschneidende Produkte im gesamten Geschäftsbereich liquidieren und andere nach sorgfältiger Abwägung von Faktoren wie Marktnachfrage und Wettbewerbspositionierung schließen möchte. Außerdem werden 224 Produkte umbenannt, die derzeit auf ETF Securities oder Boost ETP lauten, sodass sie einheitlich unter der Marke WisdomTree zusammengefasst werden.

Die Liquidation der Produkte erfolgt voraussichtlich Ende September und die Umbenennung soll den Plänen nach zur selben Zeit stattfinden.

Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe, kommentiert: „Durch die letzte Phase der Integration von ETF Securities werden wir zu Europas führender Autorität bei Rohstoffen – zusätzlich zu der vorhandenen Stärke von WisdomTree in den Bereichen Smart-Beta-Aktien, Festverzinsliche und vielem mehr. Wir sind uns des Vertrauens bewusst, das unsere Investoren bezüglich eines vielfältigen und in den Portfolios Mehrwert schaffenden Produktangebots in uns setzen. Wir sind konsequent bestrebt, Produkte auf den Markt zu bringen, die diese Erwartungen erfüllen. Unser Fokus liegt auf Innovation und steht in dieser letzten Verfeinerungsphase für eine robustere, wettbewerbsfähigere Produktplattform.“

„Die Welt entwickelt sich weiter und es gibt eine Vielzahl technologischer Veränderungen – dies gilt ebenso für die Chancen von Investoren. Auch weiterhin entwickeln wir Produkte, die der Kundennachfrage entsprechen. Wir sind angesichts mehrerer neuer Produkte, die sich in Vorbereitung befinden, zuversichtlich, dass wir die Erwartungen unserer Klienten auch in Zukunft übertreffen und eine unvergleichliche Reihe von Premium-Produkten anbieten werden. Während dieser Zeit tun wir alles, um den Prozess zur Schließung dieser Produkte für unsere Investoren nahtlos zu gestalten.“

„Es ist unglaublich spannend, unsere gesamte Produktpalette unter der Marke WisdomTree zusammenzufassen. Hierbei handelt es sich für das Unternehmen in Europa um einen Meilenstein und wir freuen uns auf unsere nächste Entwicklungs- und Wachstumsphase“, fügt er hinzu.

Eine vollständige Liste der Produkte, die geschlossen bzw. umbenannt werden, finden Sie bei WisdomTree hier in den FAQs: http://www.wisdomtree.eu/de-de/-/media/eu-media-files/other-documents/faq/european-exchange-traded-product-set-changes-qa.pdf 

PGIM Real Estate legt offenen europäischen Core-Immobilienfonds auf

PGIM Real Estate hat den European Core Diversified Property Fund (EuroCore) aufgelegt. Das erste Closing des offenen, diversifizierten Immobilienfonds wurde mit Kapital von sechs institutionellen Investoren in Höhe von 304 Millionen Euro abgeschlossen.

Der EuroCore investiert durch überwiegend defensive Core-Strategien in die europäischen Metropolregionen. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Deutschland und Frankreich. Die Evergreen-Investmentstrategie des Fonds verfolgt dabei eine breite Diversifikation in alle Sektoren und gewichtet Wohnimmobilien über. Das Seed-Portfolio umfasst aktuell fünf Büro- und Logistikimmobilien in Frankreich und Deutschland, die repräsentativ für die Ausrichtung des Fonds auf nachhaltige Erträge und Wertsteigerung durch Wachstum des operativen Ertrags sind.

„Europa bietet aus unserer Sicht nach wie vor attraktive Investitionsmöglichkeiten – insbesondere in Büromärkten mit einer niedrigen Leerstandsquote und in Logistikimmobilien, die ein kurzfristiges Wachstumspotenzial bieten. Hinzu kommen Wohnungsmärkte, die Wachstum generieren können und gleichzeitig das Portfolio stabilisieren", sagt Raimondo Amabile, Head of Europe für PGIM Real Estate.

Thomas Kallenbrunnen, Senior Portfolio Manager für die europäische Core-Strategie von PGIM Real Estate, fügt hinzu: „Durch das konsequente Anwenden unserer transparenten und defensiven globalen Investmentphilosophie auf den europäischen Markt streben wir eine langfristige Outperformance mit geringer Volatilität und Cashflow-Diversifikation an. Wir bedanken uns bei den Investoren des ersten Closings für ihr Vertrauen und werden hart dafür arbeiten, uns dieses nachhaltig und langfristig zu bestätigen.“

Der EuroCore wird Teil des neu geschaffenen Inrev-ODCE-Universums und PGIM Real Estate strebt an, zu dieser Transparenzinitiative im europäischen Core-Immobilienmarkt substanziell beizusteuern.

Do Investment AG verstärkt Team mit Senior Relationship Managerin Birgitta Kobold

Birgitta Kobold verstärkt seit 1. Juli als Senior Relationship Manager die Do Investment AG (Do) mit ihrer langjährigen Expertise in der Betreuung von Wealth Management Kunden.

Corinna Schütz, im Vorstand von Do verantwortlich für Compliance/Meldewesen, Risikomanagement und Personal, sagt: „Do steht für maßgeschneiderte und an anspruchsvollen Kundenbedürfnissen ausgerichtete Asset Allocation. Im Rahmen unserer diskretionären Vermögensverwaltung ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Mandanten besonders wichtig. Birgitta Kobold bereichert unser Team neben ihrem Know-how und hohen Erfahrungsschatz im Bereich Relationship Management mit ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz.“

Die gelernte Bankkauffrau bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Kundenbetreuung und ein umfangreiches Netzwerk mit. Vor ihrem Wechsel zu Do war sie 13 Jahre bei der Deutschen Bank AG als Vice President in der Abteilung Private Port im erweiterten Führungsteam für Family und Investment Offices tätig. Davor verantwortete sie bei der HypoVereinsbank als Abteilungsdirektorin in verschiedenen Bereichen die strategische und operative Beratung vermögender Kunden. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei der Vereinsbank in München und qualifizierte sich per berufsbegleitendem Studium zum Certified Financial Planner (ebs), dem höchsten international anerkannten Ausbildungsstandard für Finanzberater.


Über die Do Investment AG

Die Do Investment AG ist Teil der Unternehmensgruppe von Herrn Silvius Dornier. Eingebunden in ein einzigartiges Netzwerk und in enger Verknüpfung mit dem Family Office der Familie Silvius Dornier werden vermögende Privatpersonen, mittelständische Unternehmerfamilien, Stiftungen und konservative Institutionen ganzheitlich in allen Fragen der Vermögensplanung und des Vermögensmanagements begleitet. Die Kernkompetenzen der Do Investment AG liegen neben der Strukturierung und Verwaltung von liquiden Vermögenswerten in ausgewählten Sachwertinvestments im Bereich der Agrarwirtschaft.
Die Do Investment AG ist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß Kreditwesengesetz (KWG) zugelassen und unterliegt deren Aufsicht.

TELOS Spezialfondsmarkt-Studie 2019 – Aktuelle Trends und Entwicklungen bei deutschen institutionellen Investoren

Seit 2001 befragt TELOS zu Beginn eines Kalenderjahres deutsche institutionelle Investoren zu ihrer Kapitalanlage. Auch die 19. Auflage der Studie bietet einen repräsentativen Einblick in die aktuelle Allokation deutscher institutioneller Investoren, in deren Planungen für die kommenden Jahre sowie die Themen, die die Anleger beschäftigen.

Für die Analyse hat TELOS im ersten Quartal 2019 deutsche institutionelle Anleger aus allen Gruppen (u.a. Kreditinstitute, Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke und -kassen, Stiftungen sowie Family Offices) befragt. Dr. Frank Wehlmann fasst die Studie zusammen: „Unsere diesjährige Spezialfondsmarkt-Studie bestätigt, dass die institutionellen Investoren aufgrund des anhaltend niedrigen Renditeumfeldes ihre Allokation zunehmend breiter ausrichten.“ Alexander Scholz ergänzt: „Gleichzeitig ist das Risikoempfinden und -bewusstsein der Anleger gestiegen. In diesem Spannungsfeld wird vermehrt die Unterstützung durch externe Berater gesucht.“

Der Anteil traditioneller Anlagen wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefe ist rückläufig, wohingegen der Anteil der sog. „Alternativen Investments“ wie z.B. Immobilien, Infrastruktur, Private Debt weiter steigt.

Auch der Blick nach vorne bestätigt diesen Trend. Im Schnitt planen keine 10% der institutionellen Investoren, ihre Anlagen in den traditionellen Segmenten zu erhöhen. Bei alternativen Anlageklassen planen dies hingegen rund 30% der Investoren.

Ausländische Asset Manager gewinnen immer mehr Marktanteile bei deutschen institutionellen Investoren. Wurden 2016 keine 30% der Mandate von ausländischen Gesellschaften gemanagt, so liegt dieser Anteil inzwischen bei fast 50%.

Nicht zuletzt durch die Turbulenzen an den Märkten im vierten Quartal 2018 ist das Thema Risiko wieder stärker in das Bewusstsein institutioneller Investoren gerückt. So gaben 100% der Investoren an, dass ein funktionierendes Risikomanagement eine hohe bzw. sehr hohe Bedeutung bei der Auswahl neuer Asset Manager einnimmt. Dass die Anbieter diesem Anspruch nicht immer gerecht werden, zeigen die Antworten der Anleger hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit dem Risikomanagement der von ihnen mandatierten Asset Manager – knapp 1/3 gab an, dass sie nur bedingt zufrieden sind.

Die Antworten auf die Frage, welche Themen die deutschen institutionellen Investoren beschäftigen, zeigen einen deutlichen Anstieg bei geopolitischen Themen, beim Thema „Nachhaltigkeit / ESG“ sowie beim Thema „Volatilität“. Letztendlich haben auch diese Themen einen Bezug zum Thema Risiko.


Die vollständige Studie steht zum kostenlosen Download auf der TELOS Homepage unter der Rubrik „Publikationen – Spezialfondsmarkt-Studie“ zur Verfügung.

Die Pressemeldung mit Grafiken finden Sie links als PDF.

First State Investments beendet letzte Finanzierungsrunde für EDIF II

Der von First State Investments verwaltete European Diversified Infrastructure Fund II (EDIF II oder „der Fonds“) hat seine letzte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und ist jetzt nach Erreichen seines Finanzierungsziels geschlossen.

Der im Jahr 2016 aufgelegte EDIF II folgt seinem Vorgänger EDIF I. Der Fonds verfolgt dieselbe Investmentstrategie wie sein Vorgänger: den Aufbau eines Core/Core+-Infrastruktur-Portfolios mit Fokus auf Vermögenswerte aus den Bereichen Energie, Versorgung und Transportwesen in Europa. Derzeit sind über 70 Prozent der Mittel investiert.

Der EDIF II hat für die Kapitalaufnahme einen Serienansatz gewählt, wodurch eine gezielte Investitionsdisziplin gewährleistet und zugleich ein schnelles Einsetzen des Anlegerkapitals sichergestellt ist. Seit dem Jahr 2016 hat der EDIF II drei Finanzierungsrunden mit Kapital von global agierenden institutionellen Investoren erfolgreich abgeschlossen.

Niall Mills, Partner, Infrastrukturanlagen bei First State Investments:

„Wir freuen uns über die großartige Unterstützung und das Vertrauen durch unsere bestehenden sowie neuen Investoren. Wir blicken nun mit Freude darauf, sowohl unser Portfolio als auch die Anlegerbasis weiter auszubauen. Besonders stark war die Nachfrage von institutionellen Investoren und Pensionsfonds, die stabile und gleichzeitig langfristige Renditen und Erträge wünschen. Das EDIF-Team blickt mittlerweile auf über zehn Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Wir freuen uns weiterhin mit unseren verschiedenen Management-Teams nachhaltige und langfristige Werte für unsere Investoren zu schaffen.“

Marcus Ayre, Partner, Infrastrukturanlagen bei First State Investments, ergänzt:

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Kapitaleinsatz seit der im Mai 2018 abgeschlossenen zweiten Finanzierungsrunde. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem wir Swedegas, Utilitas und OLT in unser EDIF II-Portfolio aufgenommen haben. Auch das anhaltende Wachstum von Finerge auf dem portugiesischen Windenergiemarkt und Parkia im spanischen Markt für Off-Street-Parkraum freut uns sehr. In den kommenden zwölf Monaten richten wir unseren Fokus darauf, Vopak Terminals in unser Portfolio aufzunehmen, den Kapitaleinsatz des EDIF II abzuschließen sowie das Wachstum unseres europäischen und weltweiten Infrastrukturgeschäfts voranzutreiben.“

Das EDIF II-Portfolio umfasst u. a.:

  • Coriance (Frankreich)
  • Finerge (Portugal)
  • OLT (Italien)
  • Parkia (Spanien)
  • Scandlines (Dänemark)
  • Swedegas (Schweden)
  • Utilitas (Estland)
  • Weum (Schweden)

Das EDIF-Team von First State Investment ist Teil des globalen Infrastrukturgeschäfts von First State Investments / Colonial First State Global Asset Management, das über 8 Milliarden. Euro in Infrastrukturinvestitionen angelegtes Kapital verwaltet.


Über EDIF II

First State European Diversified Infrastructure Fund II („EDIF II“ oder der „Fonds“) ist eine im Jahr 2016 nach luxemburgischen Recht gegründete Société en Commandite Spéciale „SCSp“ zur Anlage in nicht börsennotierte Infrastruktur, deren Schwerpunkt auf reifen, gewinnbringenden Vermögenswerten aus in Europa liegender Wirtschaftsinfrastruktur besteht. Der Fonds zielt auf institutionelle Anleger ab und verfolgt als geschlossener Fonds einen sequentiellen Ansatz, bei dem die Kapitalbeschaffung (sogenannte „Serien“) und der Kapitaleinsatz sich abwechseln.

Über First State Investments

First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft, die über Erfahrung mit unterschiedlichen Vermögensklassen und speziellen Anlagesektoren verfügt. In Australien ist First State als Colonial First State Global Asset Management tätig. First State Investments bietet institutionellen wie Privatanlegern eine große Bandbreite globaler Investitionslösungen, darunter Aktien, Schuldtitel, Multi-Asset- Anlagen und nicht börsennotierte Infrastruktur.

Wichtige Informationen

Dieses Dokument stellt kein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten oder in einem Rechtsgebiet dar, in dem ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung gesetzlich nicht zulässig ist. Herausgegeben von First State Investments International Limited, von der Financial Conduct Authority zugelassen und beaufsichtigt (Registrierungsnr. 122512). Registriert in Schottland mit der Unternehmensnummer SC079063. Geschäftssitz: 23 St Andrew Square, Edinburgh, EH2 1BB. FSII ist eine Tochtergesellschaft der Commonwealth Bank of Australia („CBA“) und ein Unternehmen im Geschäftsbereich „Colonial First State Global Asset Management“ der CBA.
Diese Pressemitteilung ist nicht zur Verbreitung an Nachrichtenagenturen in den Vereinigten Staaten oder zur Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten gedacht. Der Klarheit halber sei darauf hingewiesen, dass der Fonds derzeit nicht in den Vereinigten Staaten oder für US-Personen angeboten wird.
Der Klarheit halber sei darauf hingewiesen, dass jede Bezugnahme auf die Erfahrung und Kapazität von First State Investments sich sowohl auf First State Investments als auch Colonial First State Global Asset Management bezieht.

Schroders erwirbt Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard

Schroders und BlueOrchard haben eine Vereinbarung getroffen, wonach Schroders eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Impact-Investor BlueOrchard erwerben wird.

BlueOrchard, ein Pionier im Bereich Mikrofinanzierung und Impact-Investments, wurde im Jahr 2001 auf Initiative der Vereinten Nationen als weltweit erster kommerzieller Investmentmanager für Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren Impact-Investment-Lösungen in allen Assetklassen an, einschließlich Fremdkapital, Private Equity und nachhaltige Infrastruktur. Darüber hinaus ist BlueOrchard Experte für innovative Blended-Finance-Mandate. Das international tätige Impact-Investing-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verwaltet derzeit rund 3,5 Milliarden US-Dollar (Stand 30. Mai 2019).

Die Partnerschaft mit BlueOrchard ermöglicht Schroders den weiteren Ausbau seiner Nachhaltigkeitskompetenzen. Damit sollen Kunden, die zunehmend nach Investitionsmöglichkeiten suchen, die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben und zugleich positive Renditen ermöglichen, besser bedient werden. Gleichzeitig wird dadurch das Wachstum von Schroders Private-Debt- und Private-Equity-Investitionen in Schwellenländer beschleunigt.
Für BlueOrchard erlaubt die Partnerschaft mit Schroders, Wachstum und Innovationen weiter voranzutreiben und damit seinen Impact in den Schwellen- und Frontier-Märkten zu erhöhen. Die beständige Eigentümerstruktur und die Tradition von Schroders sowie die geteilten Grundwerte und das gemeinsame Ziel, einen wesentlichen Beitrag in diesen Märkten leisten zu wollen, stehen nicht nur im Einklang mit der langfristigen Investmentphilosophie von BlueOrchard, sondern machen Schroders auch zum präferierten strategischen Partner.

Änderungen am Vorstand sowie den Prozessen und Strategien von BlueOrchard werden nicht vorgenommen. Peter A. Fanconi bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats und Dr. Patrick Scheurle Vorsitzender des Vorstands von BlueOrchard. Der Aufsichtsrat wird aus Vertretern beider Gesellschaften bestehen und strategische Unternehmensentscheidungen gemeinsam treffen. Seitens Schroders werden Peter Harrison (Group Chief Executive), Georg Wunderlin (Global Head of Private Assets) und Stephen Mills (Executive Chairman of Schroder Adveq) in den Aufsichtsrat von BlueOrchard berufen.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders:

„Wir glauben fest an den Wert, den Investitionen in die Gesellschaft generieren können, insbesondere in den Schwellen- und Frontier-Märkten. BlueOrchard verfügt über eine außergewöhnliche Expertise in diesem Bereich. Sie teilen unsere Werte und sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam einen positiven Wandel gezielt bewirken können. Sie stellen eine Blaupause für die Zukunft unserer Industrie dar und wir freuen uns, eine Partnerschaft mit ihnen einzugehen.“

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard:

„Seit fast 20 Jahren ist es unsere erklärte Vision und Mission, die weltweite Armut zu reduzieren und einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu nehmen. Mit Schroders haben wir einen für uns idealen strategischen Partner gefunden, mit dem wir unseren Impact weiter steigern und gemeinsamen einen Beitrag zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals leisten können. Wir freuen uns sehr, dass unter anderem Peter Harrison dem Aufsichtsrat von BlueOrchard beitreten wird und darauf, unser Geschäft gemeinsam weiterzuentwickeln und das Wachstum der Impact-Investing-Branche voranzutreiben.“

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard:

„Schroders beständige Eigentümerstruktur und Tradition, die unserer langfristigen Anlagephiliosophie entspricht, machen Schroders zu einem hervorragenden Partner für uns. Mit der Unterstützung eines starken und gleichgesinnten institutionellen Partners können wir Wachstum und Innovationen weiter vorantreiben, unseren Impact erheblich steigern und gleichzeitig unsere Investitions- und operative Autonomie bewahren. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden auch weiterhin einen exzellenten Service und bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anzubieten."

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

„Impact Investing gewinnt für institutionelle Investoren zunehmend an Bedeutung – vor allem, weil immer mehr Anleger davon überzeugt sind, durch diesen Investmentansatz attraktive Renditen erzielen zu können. Wir begrüßen diesen Trend. Denn wir wissen: Wer die Folgen aus Klimawandel, demographischen Trends und schlechter Governance ignoriert, setzt sich erhöhten Risiken aus. Die Nachfrage nach entsprechenden Impact-Investment-Lösungen, seitens unserer deutschen und österreichischen Kunden, nimmt stetig zu. Wir freuen uns daher, mit BlueOrchard das führende Investment-Haus, mit seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, als Partner gewonnen zu haben.“

Über die finanziellen Konditionen der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2019 abgeschlossen sein und steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich regulatorischer Genehmigungen.

Value für Investoren seit 25 Jahren - Die ACATIS Investment KVG mbH feiert Jubiläum

Die ACATIS Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft schafft seit 25 Jahren erfolgreich Value für Investoren und verwaltet heute ein Vermögen von 6,5 Mrd. Euro. Das Unternehmen wurde am 26. Juli 1994 von Dr. Claudia Giani-Leber und Dr. Hendrik Leber gegründet und ist bis heute inhabergeführt. Die Aufnahme des Geschäftsbetriebes erfolgte im Dezember des gleichen Jahres mit einer markowitzbasierten Vermögensverwaltung. Vorbilder bei der Anlagestrategie waren und sind der legendäre Value-Investor Warren Buffett und sein Lehrer Benjamin Graham. Ihrem Investmentstil folgend wurde nach den ersten Mandaten 1997 der erste Fonds des Hauses, der ACATIS Aktien Global Fonds, in Kooperation mit der Universal Investment und Hauck & Aufhäuser aufgelegt. Seitdem hat sich der Anteilspreis des Fonds im Wert mehr als versechsfacht.

Im neuen Jahrtausend stieß Faik Yargucu zur Stärkung des Vertriebs als dritter geschäftsführender Gesellschafter hinzu. Das Fondsangebot wurde nach der Auflage des ACATIS Aktien Global Fonds sukzessive erweitert, beispielsweise 2001 mit dem Dachfonds ACATIS 5-Sterne- Universal-Fonds und 2003 mit dem ACATIS Aktien Deutschland ELM (zusammen mit der Ehrke & Lübberstedt AG). Die Ehrke & Lübberstedt AG war der erste externe Partner, mit dem ACATIS beim Portfoliomanagement zusammenarbeitete, ein erfolgreiches Partnerschaftsmodell, das in den Folgejahren erweitert wurde.

Beim Portfoliomanagement setzt ACATIS selbstentwickelte Systeme ein. In 2005 wurde deshalb der IT-Dienstleister Aalto (heute ACATIS Research GmbH) aus Bochum integriert. Die Softwareumgebung von ACATIS Research unterstützt den kompletten Investmentprozess von ACATIS in den Bereichen Aktienselektion, Bewertung, Orderprozess, Performanceanalyse, Marktallokation, Portfoliokonstruktion und Portfolioanalyse.

In 2007 gründete ACATIS in der Schweiz eine Zweigniederlassung (Walzenhausen/ AR) und 2015 die Vertriebsgesellschaft ACATIS Service GmbH. In der Schweiz ist auch die ACATIS Fair Value Investment AG ansässig, die bei den ACATIS Fair Value Fonds für die Auswahl der Titel nach nachhaltigen und ethischen Gesichtspunkten zuständig ist. Die erste Kombination von Value Investing mit Nachhaltigkeit erfolgte 2009 und ist bis heute ein starkes Alleinstellungsmerkmal der ACATIS Fair Value Fonds.

Den Herausforderungen der Finanzkrise und den damit einhergehenden geänderten Bedürfnissen des Marktes begegnete ACATIS im Dezember 2008 mit der Schaffung von drei neuen nach Value-Kriterien investierenden Fonds, den beiden Mischfonds ACATIS GANÉ Value Event Fonds und ACATIS Datini Valueflex Fonds sowie dem Rentenfonds ACATIS IfK Value Renten. Beim ACATIS GANÉ Value Event Fonds arbeitet ACATIS zusammen mit der GANÉ AG, J. Henrik Muhle und Dr. Uwe Rathausky, beim ACATIS IfK Value Renten mit dem in Kiel beheimateten IfK – Institut für Kapitalmarkt, das unter der Leitung von Martin K. Wilhelm steht.

Mit einem kleinen, engagierten Team und einer Organisationsstruktur, die auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist, entwickelte sich ACATIS weiter zu einem der führenden Value Manager im deutschsprachigen Raum und verwaltete zum Jahresultimo 2010 erstmals über 1 Mrd. Euro.

ACATIS forscht stetig an neuen Methoden, um den Anlageerfolg zu verbessern. Hierzu gehört auch die Künstliche Intelligenz (KI) und deren Einsatz im Portfoliomanagement. Ein Kooperationspartner im Bereich KI ist NNAISENSE, ein führender Spezialist auf den Gebieten des Deep Learning, das Prof. Jürgen Schmidhuber entwickelt hat. Die erste praktische Anwendung von KI bei ACATIS erfolgte im Oktober 2016. Der ACATIS Global Value Total Return investiert seitdem in Unternehmen, deren Vorauswahl auf KI basiert. Im Sommer 2017 folgte die Auflage des ACATIS AI Global Equities, dessen Aktienauswahl und Portfoliozusammensetzung vollständig durch Künstliche Intelligenz erfolgen.

Die Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft erhielt ACATIS im Oktober 2017. Die neuesten Fonds des Hauses sind der ACATIS AI BUZZ US Equities und der ACATIS QILIN Marco Polo Asien Fonds. Der ACATIS AI BUZZ US Equities wertet mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Online-Beiträge nach Investorenstimmungen aus. Partner bei diesem Fonds ist BUZZ Indexes, das 2015 von Jamie Wise in Toronto/ Kanada gegründet wurde. Der ACATIS QILIN Marco Polo Asien Fonds investiert in die aufstrebenden Regionen Asiens mit Schwerpunkt China. Research-Partner hier sind die Asien- und China-Insider Prof. Dr. Ingo Beyer von Morgenstern und Dr. Stefan Albrecht von Qilin Capital.

ACATIS wird für seine stete Performance und hervorragenden Managementleistungen regelmäßig ausgezeichnet. So erhielt beispielsweise Dr. Hendrik Leber 2012 bei den Sauren Golden Awards 2 Goldmedaillen in der Kategorie Aktien Global, und der FinanzenVerlag kürte ihn 2017 zum Fondsmanager des Jahres. ACATIS wurde schon als beste kleine Investmentgesellschaft bei den Lipper Fund Awards 2006 ausgezeichnet, als Specialist Group of the Year (Investment Europe) bei den Fund Manager of the Year Awards 2014/ 2015, als Best Fund Brand Spezialanbieter 2016 und 2017 (Feri Award), als beste Fondsboutique 2016 und 2018 (Private Banker) und als beste Multi-Country Asset Management Company bei der European Funds Trophy 2019 (Kategorie: Best Asset Management Companies). Zudem sind mehrere Fonds mit verschiedensten Preisen ausgezeichnet, tragen Bestnoten und/ oder die höchsten Ratings.

ACATIS engagiert sich für die Weiterentwicklung des Value Investings, z.B. durch den ACATIS Value Preis. Die erste Ausschreibung erfolgte in 2003. Seitdem hat ACATIS insgesamt rund 100.000 Euro an Preisgeldern ausgezahlt. Die erste ACATIS Value Konferenz startete ein Jahr später in 2004 und findet seitdem regelmäßig einmal jährlich statt.

NN Investment Partners erneut mit A+ für nachhaltige Geldanlage nach UN-PRI-Prinzipien ausgezeichnet

Die Investoreninitiative UN Principles for Responsible Investment (UN PRI) hat unlängst ihre Prüfergebnisse für 2019 veröffentlicht. NN Investment Partners (NN IP) wurde für sein herausragendes Strategie- und Governance-Konzept für nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren und ESG-Integration mit dem höchsten Wert (A+) ausgezeichnet. Wir sind seit 2008 Unterzeichner der UN PRI, engagieren uns aber bereits seit Ende der 1990er Jahre im Bereich verantwortungsvolle Investments. Unser aktives Engagement in dieser Initiative ist Ausdruck unseres Bestrebens, verantwortungsbewusste Kapitalanlagen und Unternehmensführung zum Wohle der Gesellschaft als Ganzes zu unterstützen.

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Investment Officer bei NN IP: „Wir freuen uns ganz besonders über die Gesamtauszeichnung mit A+ für Strategy & Governance. Dass wir den Höchstwert erzielt haben, zeigt einmal mehr, wie wichtig verantwortungsvolles Investieren und die ESG-Integration für unsere strategische Ausrichtung sind. Zugleich unterstreicht dies unseren Anspruch, in diesem Bereich marktführend zu sein. Nicht zuletzt signalisiert der Score von A+ unseren Kunden, dass wir uns nicht nur für verantwortungsvolles Investieren einsetzen, sondern diesen Anspruch auch erfolgreich in unserem Anlageprozess und unseren Portfolios umsetzen.“

Ferner erhielt NN IP die Bewertung A+ für die ESG-Integration in der Kategorie börsennotierte Aktien. Damit zählen wir zu den Top-Assetmanagern weltweit, die die PRI in dieser Kategorie unterzeichnet haben.

Edith Siermann, Head of Fixed Income Solutions & Responsible Investing bei NN IP: „Die gute Bewertung bedeutet jedoch nicht, dass wir uns auf den sprichwörtlichen Lorbeeren ausruhen werden. Es gibt noch viel zu tun. Trotz unserer Top-Note insgesamt zeigt die UN-PRI-Prüfung auch deutlich jene Bereiche auf, wo wir unsere Anstrengungen noch verstärken können, wie beispielsweise im Fixed-Income-Segment. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bei allen Anlageformen, in die wir investieren, die höchsten Noten zu erreichen. Auch wenn es immer noch reichlich Raum für Verbesserungen gibt, bin ich doch überzeugt, dass wir erfolgreich sein werden, wenn wir unsere Anstrengungen auf die Umsetzung der Prinzipien und das Research in diesem Bereich konzentrieren. Erst kürzlich haben wir ein neues ESG-Rahmenwerk für die ESG-Integration über alle Assetklassen hinweg eingeführt. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Umsetzung von PRI-Prinzipien im Fixed-Income-Bereich. Insofern freue ich mich natürlich ganz besonders auf die Gelegenheit, mich mit meinen Erfahrungen bei NN IP einzubringen um die anspruchsvollen Ziele von NN IP, beim verantwortungsbewussten Investieren in die Tat umzusetzen.“

PRI ist der weltweit führende Verfechter verantwortungsvollen Investierens und wird von den Vereinten Nationen unterstützt. Sie arbeitet daran, die Auswirkungen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren auf Investitionen zu verstehen und ihr internationales Netzwerk von Investoren zu unterstützen, die diese Faktoren in Investitions-entscheidungsprozesse zu integrieren. PRI ist völlig unabhängig und handelt im langfristigen Interesse ihrer Unterzeichner sowie der Finanzmärkte und Volkswirtschaften, in denen sie tätig sind. Letztendlich geht es um die Interessen der Umwelt und der Gesellschaft als Ganzes.

ebase Vermittler-Fokus-Umfrage: Finanzprofis gehen von deutlich steigender Bedeutung von nachhaltigen Anlagen bei Privatkunden aus

Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 129 Finanzprofis zeigen, dass unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank von einer weiter wachsenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit ausgegangen wird, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, anmerkt. „Auch die Berater sind offensichtlich fest davon überzeugt, dass bei Geldanlagen zukünftig am Thema Nachhaltigkeit kein Weg vorbeiführt“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkunden-geschäft wird in den nächsten 3 Jahren


Grafik 1: Einschätzungen von 129 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkundengeschäft in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Juli 2019

Mehr als 90% der Befragten gehen davon aus, dass die Bedeutung von nachhaltigen Anlagen im Privatkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre (stark) steigen wird. Nahezu niemand erwartet eine sinkende Relevanz. „Die Einschätzungen der Finanzprofis decken sich mit einer von uns in diesem Jahr durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden. Denn auch die Kunden sehen zukünftig mehrheitlich eine wachsende Bedeutung von nachhaltigen Geldanlagen und wollen entsprechende Faktoren auch zunehmend selbst bei ihren Investments berücksichtigen“, bemerkt Geyer.

ebase bietet den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien – wie beispielsweise „frei von Tierversuchen“ oder „frei von Atomenergie“ – zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. Zudem steht eine Übersicht mit Fonds bereit, die das Siegel des renommierten Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) aufweisen, sofern Kunden ihre Entscheidung auch darauf stützen wollen. „Bei ebase haben wir frühzeitig die Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen erkannt“, erklärt Geyer. So besteht für die ebase-Kunden nicht nur die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen; vielmehr wird, gemäß dem Ziel einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung, ein weiterer wichtiger Mehrwert geboten.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Führungswechsel bei WisdomTree Europa

Alexis Marinof wird mit Wirkung zum 1. August 2019 neuer Executive Vice President (EVP) und Head of Europe sowie Mitglied des Executive Committees beim US-amerikanischen ETP-Anbieter WisdomTree. Marinof folgt David Abner, der eine Beratungsfirma für Finanzanlagen gründet und WisdomTree als zukünftiger Partner eng verbunden bleibt.

Marinof bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Vermögensverwaltungsbranche mit. Er kam im Juli 2017 als Leiter des europäischen Vertriebs zu WisdomTree und war zuletzt als Chief Operating Officer für Europa tätig, wo er sich bei der Übernahme von ETF Securities im Jahr 2018 einbrachte. Bevor Marinof zu WisdomTree kam, war er bei SPDR ETFs Leiter für die Region Middle East und Africa und Managing Director bei State Street Global Advisors in London. Der gebürtige Belgier Marinof ist nun verantwortlich für die nächste Phase der Expansion von WisdomTree in Europa. Der ETP-Anbieter mit Hauptsitz in New York hat seit Gründung der Londoner Niederlassung 2014 ein enormes Wachstum verzeichnet.

Marinof kommentiert: "Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, das Europa-Team zu diesem spannenden Zeitpunkt zu führen. Das Wachstumspotenzial für ETPs ist nach wie vor enorm. Wir sind gut positioniert, denn wir verfügen bereits über eine der umfangreichsten ETP-Suiten in Europa. Hierauf können wir aufbauen.“

Jonathan Steinberg, CEO von WisdomTree ergänzt: "Es ist uns eine große Freude, Alexis zum Leiter von WisdomTree Europe zu ernennen. Er verfügt nicht nur über langjährige Expertise, sondern auch über ein ausgeprägtes Verständnis für unsere Geschäfts- und Unternehmenskultur. Ich bin zuversichtlich, dass Alexis das Team erfolgreich leiten, die Investorenbeziehungen weiter stärken und in den kommenden Jahren insgesamt Wachstum für unser Europageschäft generieren wird."

David Abner, scheidender EVP und Head of WisdomTree Europe, gründet eine unabhängige Unternehmensberatung, die sich auf die Konvergenz zwischen traditionellen und digitalen Finanzanlagen konzentriert. Das neue Unternehmen wird WisdomTree zu seinen Hauptkunden bei Schlüsselprojekten im Zusammenhang mit dem ETP-Markt zählen.

CEO Steinberg fügt hinzu: "Dave hat in den letzten fünf Jahren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Stärkung unseres Teams in Europa gespielt. Mit weitreichenden Beziehungen von den größten institutionellen Investoren bis hin zu den die Rahmenbedingungen für das zukünftige Wachstum der Branche entwickelnden Aufsichtsbehörden hat er eine einzigartige Präsenz in der ETF-Branche aufgebaut. Seine Arbeit zur Liquidität von ETFs hat durch die Entwicklung der Funktion ETF Implied Liquidity und auch durch seine Buchpublikationen dazu beigetragen, die Position von WisdomTree als führender Lösungsanbieter für ETP-Investoren zu stärken. Ich freue mich, dass wir auch in Zukunft eine starke Beziehung zu ihm pflegen werden".


Über WisdomTree

WisdomTree Investments Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA, Europa und Japan (gemeinsam WisdomTree®) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds ("ETFs") und Exchange Traded Products ("ETPs"). WisdomTree legt Produkte für Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien auf. Über die europäische Tochtergesellschaft WisdomTree UK Limited werden WisdomTree UCITS ETFs und Boost Short und Leverage ETPs angeboten. WisdomTree verwaltet derzeit – per Stand 19. Juli 2019 weltweit ein Vermögen von rund 60,9 Milliarden US-Dollar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.wisdomtree.com

Vertrieb und Kundenservice mit Michael Mewes und Julian Müller gestärkt

Michael Mewes (56) ist seit Ende Mai Leiter Client Portfolio Management im Vertriebsteam der DJE Kapital AG (DJE). Er betreut institutionelle Mandate wie Kreditinstitute, Stiftungen, Versorgungswerke und Pensionskassen. Darüber hinaus unterstützt er den Vertrieb bei produkt- und marktrelevanten Fragen. Zudem koordiniert er interne Abläufe zwischen Portfoliomanagement, Vertrieb und Kunden. Michael Mewes berichtet direkt an Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR.

Darüber hinaus verantwortet Julian Müller (34) im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Vertriebsteams ab August den Bereich institutioneller Vertrieb bei DJE. Er ist bereits seit März 2016 für DJE tätig, bislang als Director Institutional Sales. Müller soll die Betreuung bestehender Kunden intensivieren und das Neugeschäft mit institutionellen Investoren weiter ausbauen. International wird der Fokus weiterhin auf Italien und Spanien liegen. Müller berichtet ebenfalls direkt an Thorsten Schrieber.

Thorsten Schrieber sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Mewes für unser Haus gewinnen konnten. Durch seine umfassende Erfahrung als Client Portfolio Manager kennt er die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Anlegergruppen genauso wie vertriebliche Anforderungen für ihre optimale Betreuung. Mit Julian Müller in neuer Rolle setzen wir dabei zugleich einen weiteren vertrieblichen Schwerpunkt auch international im institutionellen Bereich.“

Michael Mewes verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Betreuung von institutionellen Kunden sowie im Wholesale-Bereich. Bevor er zu DJE wechselte, war er 22 Jahre bei J.P. Morgan Asset Management als Managing Director für den Client Portfolio Management Bereich vor allem im deutschsprachigen Raum, zuletzt auch international, zuständig. Davor sammelte der studierte Betriebswirt umfangreiche Kenntnisse sowohl bei einer Tochtergesellschaft der Commerzbank sowie in der Deutschen Bank Gruppe als Trainee und als Fondsmanager bei der DWS.

Julian Müller verfügt über zwölf Jahre Erfahrung in der Betreuung institutioneller Investoren. Bevor er 2016 zu DJE kam, hat er für oekom research Asset Manager institutionelle Anleger und Emittenten in Fragen nachhaltiger Anlagen beraten. Davor war er rund acht Jahre bei State Street Global Advisors im institutionellen Vertrieb für Deutschland und Österreich tätig. Julian Müller studierte Betriebswirtschaft an der Università Commerciale Luigi Bocconi und der Universität St. Gallen. Er ist Absolvent des Executive MBA-Programms der Technischen Universität München, der Tsinghua-Universität sowie der Universität St. Gallen.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,7 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

InsuResilience Investment Fund beteiligt sich an Royal Exchange General Insurance Company

Der InsuResilience Investment Fund, der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Auftrag der Bundesregierung aufgelegt und vom Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance verwaltet wird, wird einen Anteil von 39.25% an der Royal Exchange General Insurance Company Limited mit Sitz in Lagos erwerben. Royal Exchange General Insurance ist einer der größten Sachversicherer in Nigeria. Durch seine Aktivitäten wird das Unternehmen bis zum Jahr 2025 voraussichtlich mehr als 1 Millionen Landwirte erreichen.

Der InsuResilience Investment Fund and die Royal Exchange General Insurance Company haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach der Fonds einen Unternehmensanteil in Höhe von 39.25% erwerben und Kandidaten für den Verwaltungsrat nominieren wird. Die Royal Exchange General Insurance Company, eine Tochtergesellschaft der Royal Exchange Plc, ist ein führender Anbieter von Agrarversicherungen. Die Investition wird die Royal Exchange General Insurance Company dabei unterstützen, ihr Wachstum zu beschleunigen, indem das Risikokapital des Unternehmens erhöht und seine Zeichnungskapazität im Bereich der Landwirtschaft gestärkt wird. So wird das Unternehmen in die Lange versetzt, mehr Landwirte mit niedrigem Einkommen zu erreichen.

Die Investition in die Royal Exchange General Insurance Company entspricht der Vision und den Grundsätzen der InsuResilience Global Partnership, die auf der UN-Klimakonferenz COP23 2017 in Bonn von Deutschland ins Leben gerufen wurde. Ziel der Partnerschaft ist es, die Widerstandsfähigkeit von Entwicklungsländern zu stärken und das Leben und den Lebensunterhalt armer und schutzbedürftiger Menschen vor den Auswirkungen von Naturkatastrophen zu schützen. Durch den Einsatz von Klima- und Katastrophenrisikofinanzierungs- und Versicherungslösungen soll eine schnellere und zuverlässigere Reaktion nach Katastrophen ermöglicht werden, um die negativen Auswirkungen auf arme und schutzbedürftige Menschen zu verringern und ihnen dabei zu helfen, sich schneller von den Folgen zu erholen.

“Die Historie, das Team und das Engagement von Royal Exchange General Insurance Company (REGIC) im Bereich der Agrarversicherung machen das Unternehmen zu einer großartigen Ergänzung unseres Portfolios. Das Unternehmen ist einzigartig positioniert, um die Möglichkeiten, die sich durch 30 Millionen unterversicherte Kleinbauern in Nigeria ergeben, zu nutzen. Während die nigerianische Wirtschaft dabei ist, ihre wichtigsten Wirtschaftssektoren wieder ins Gleichgewicht zu bringen, hat sich REGIC neu positioniert, um den sich ständig ändernden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und die Chancen, die sich im Bereich der Landwirtschaft ergeben, voll auszuschöpfen. Der Bereich Agrarversicherung ist eines der neuen Wachstumsfelder für das Unternehmen und wird auch in Zukunft eines der wichtigsten Wachstumsfelder sein. Wir freuen uns, mit REGIC zusammenzuarbeiten und das Unternehmen mit Kapital, technischer Unterstützung und unserem internationalen Netzwerk im Bereich Agrarversicherung zu unterstützen, um die Widerstandsfähigkeit von Kleinbauern gegenüber den Folgen des Klimawandels zu erhöhen,“ sagte Ernesto Costa, Senior Vice-President Private Equity von BlueOrchard.

“Das Unternehmen hat strategische Allianzen mit verschiedenen Akteuren im Agrarbereich geschlossen, um Versicherungen in diesem Wirtschaftszweig zu fördern. Die Bereiche Landwirtschaft und Versicherungen bieten enorme Möglichkeiten. Wir werden weiterhin Produkte und Dienstleistungen entwickeln, um unsere führende Position in diesem Bereich weiter zu stärken. Royal Exchange General Insurance ist entschlossen, die Wachstumschancen des Sektors zu nutzen und gleichzeitig Technologie wirksam einzusetzen, um die Ertragsbasis und das Betriebsergebnis zu verbessern,“ sagte Kenneth Ezenwani Odogwu, Vorsitzender von Royal Exchange Plc.

Die Investition unterliegt den in den Transaktionsvereinbarungen festgelegten Abschlussbedingungen.


Über den InsuResilience Investment Fund

Luxembourg-based InsuResilience Investment Fund has been set up by KfW, the German Development Bank, on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). The overall objective of the InsuResilience Investment Fund is to contribute to the adaptation to climate change by improving access to and the use of insurance in developing countries. The specific objective of the fund is to reduce the vulnerability of low-income households and micro, small and medium enterprises (MSME) to extreme weather events. The InsuResilience Investment Fund has been set up as a public- private-partnership for qualified investors and combines private debt and equity investments in two separately investible sub- funds as well as technical assistance and premium support. The fund aims at both financial return and social impact. For further information, please visit: www.insuresilienceinvestment.fund 

Über Royal Exchange General Insurance Company

Royal Exchange General Insurance Company is a subsidiary of Royal Exchange Plc, licensed by the National Insurance Commission to offer the full range of general and special risks insurance products. With 100 years in the Nigerian market, Royal Exchange General Insurance has an enviable reputation for reliability, integrity, professionalism, technical competence and financial strength. For further information please visit: https://www.royalexchangeplc.com/General/Default.aspx 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard is a leading global impact investment manager. The firm is dedicated to fostering inclusive and climate-smart growth, while providing attractive returns for investors. BlueOrchard was founded in 2001, by initiative of the UN, as the world’s first commercial manager of microfinance debt investments. Today, BlueOrchard provides investors around the world with premium investment solutions, including credit, private equity, and sustainable infrastructure. Being an expert in innovative blended finance mandates, the firm is a trusted partner of leading global development finance institutions. With a major global presence and offices on four continents, BlueOrchard has invested to date more than USD 6bn across 80 emerging and frontier markets, enabling tangible social and environmental impact. BlueOrchard is a licensed Swiss asset manager of collective investment schemes authorized by FINMA. Its Luxembourg entity, BlueOrchard Asset Management S.A., is a licensed UCITS management company as well as a licensed alternative investment fund manager (AIFM) authorized by CSSF. For additional information, please visit: www.blueorchard.com

Neuer Fonds der EB-SIM beteiligt sich an Finanzierung für KMU in Kenia

Der EB-SME Finance Fund Emerging Markets, ein Impact Investment Fund der EB – Sustainable Investment Management (EB-SIM), beteiligt sich an einer Finanzierung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, die die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft für die kenianische Equity Bank arrangiert hat. Der Fonds ist das erste neue Impact-Investment-Angebot der im Dezember 2018 gegründeten EB-SIM, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank. Mit der Finanzierung werden kleine und mittlere Unternehmen in ländlichen Gebieten Kenias gestärkt. Der EB-SME Finance Fund – Emerging Markets kann von institutionellen Investoren noch gezeichnet werden.

Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent gehört Kenia zu den führenden Volkswirtschaften in Ostafrika. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU bzw. engl. SME) bilden zwar die Basis für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, haben in vielen Ländern jedoch Schwierigkeiten beim Zugang zu langfristigen Finanzierungen. Für Micro-Finance-Institute sind sie zu groß und für Geschäftsbanken zu klein. Genau diese Lücke schließt der EB-SME Finance Fund Emerging Markets durch die Bereitstellung von zweckgebundenen Senior- oder Nachrangdarlehen zur Mittelstandsfinanzierung an ausgewählte Finanzinstitute in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Daher hat sich der Fonds der EB-SIM am langfristigen Nachrangdarlehen in Höhe von 100 Mio. US-Dollar an das Kreditinstitut Equity Bank (Kenya) Limited („Equity Bank“) beteiligt. Diese Darlehensbeteiligung ist das erste Investment des Fonds. Weitere Finanzierungen in Afrika, Lateinamerika und Asien sind in den nächsten Monaten geplant.

Die kenianische Equity Bank

Mit rund 180 Filialen und 4.100 Mitarbeitern erbringt die kenianische Equity Bank Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Sie ist einer der digitalen Pioniere des kenianischen Finanzsektors: Rund 80 Prozent der Transaktionen werden bereits über Mobile Banking abgewickelt. Das Privatkundengeschäft ist bereits vollständig digitalisiert. Für 2019 plant die Bank die Entwicklung neuer digitaler Bankdienstleistungen für KMU. Das Darlehen ermöglicht der Bank, die Kreditvergabe an Unternehmen auch in Randgebieten des ostafrikanischen Landes deutlich zu forcieren.

Das Fondskonzept der EB-SIM

Bei der Asset-Auswahl greift die EB-SIM auf die über 55-jährige Expertise der DEG im Finanzsektor in den Entwicklungs- und Schwellenländern zurück, bei der die DEG eine geringe Ausfallquote vorzuweisen hat. Mit dem EB-SME Finance Fund Emerging Markets setzen die beiden Partner ihre mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei einem ersten Fonds mit Emerging-Markets-Fokus fort. Die Ziele des Fonds: Unterstützung des Aufbaus einer mittelständischen Basis in Entwicklungs- und Schwellenländern, Stärkung der lokalen Wirtschaft und Finanzmarktentwicklung sowie die Förderung von unternehmerischem Engagement, Schaffung von Arbeitsplätzen etc. Begleitet wird dies von einer konsequenten Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Risiken werden durch eine fundierte Prüfung der Finanzierungen und eine breite Risikostreuung minimiert. AIFM des Fonds ist die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. in Luxemburg. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bietet die Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. eine vollständige Abdeckung aller in Luxemburg ansässigen Anlageprodukte sowie ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit maßgeschneiderten Lösungen für individuelle und komplexe Anlagestrukturen. Kunden und Geschäftspartner profitieren dabei von einer Investmentgesellschaft mit über dreißig Jahren Erfahrung am Standort Luxemburg und einem aktuellen Fondvermögen von rund 51 Mrd. EUR (Assets under Custody per 31.12.2018).


EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM): Junges Unternehmen mit langer Tradition und Vorreiter für ESG-Anlage

Die EB-SIM ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evangelischen Bank, der größten Kirchenbank Deutschlands. Deren Spezialprofil liegt bei der Vermögensanlage vor allem in der erfolgreichen Integration von ökonomischen und ESG-Faktoren. Die drei Buchstaben des Akronyms ESG stehen für Environmental, Social und Governance. Bei diesem strategischen Ansatz konzentrieren sich die Portfoliomanager auf Wertpapiere von Emittenten, die in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung nachhaltig positiv bewertet werden. Dieses wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der EB und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld mit der EB-SIM ausgegründet. Zum Jahresende 2018 betreuten die rund 20 Mitarbeiter der EB-SIM ca. 3,8 Mrd EUR in 93 Mandaten bzw. Fonds. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen zur nachhaltigen Ausrichtung und zu dem Spezial-Know-how der EB-SIM GmbH finden Sie online unter www.eb-sim.de

Wealthcap veröffentlicht Marktüberblick über weltweite Zielfondsinvestments

Wealthcap hat seinen dritten halbjährlich erscheinenden Zielfondsinvestments Marktüberblick veröffentlicht. Mit dieser Publikation bietet der Sachwerte-Spezialist eine Analyse der Zielfondsinvestments im weltweiten Private-Capital-Markt. Im Fokus stehen Private Equity und Immobilien.

„Die gewachsene Unsicherheit unter Investoren in Bezug auf Konjunktur und Politik verstärkt den Trend zur Diversifizierung. Hier können Fund-of-Funds hilfreich sein, da sich so bereits mit überschaubaren Ticketgrößen effizient Risiken streuen lassen. Beliebt sind weiterhin Private Equity Buyout-Ansätze und Immobilien-Investments im Bereich Value Add und Opportunistisch“, erklärt Stefan Echter, Head of Alternative Investments.

Neun von zehn Investoren gaben an, dass das derzeitige Marktumfeld sie nicht von Investments in Private-Capital-Märkte abhalte. Jeder vierte plant vielmehr eine Erhöhung seines Investments im Segment. Knapp zwei Drittel, sehen im Marktumfeld keinen Grund, ihre Investments herunterzufahren. Streuung als Maßnahme zur Risikodiversifizierung ist der Hauptgrund für Investitionen geworden – wichtiger als eine hohe absolute Rendite.

Hohe Nachfrage nach Buy-Out-Zielfonds großer Anbieter mit Fokus auf entwickelte Märkte in den USA und Europa

Im ersten Quartal 2019 erreichten oder übertrafen über 80% aller Private Equity-Fonds das geplante Platzierungsvolumen. Buy Out-Fonds bleiben weiterhin mit Abstand das beliebteste Segment innerhalb der Anlageklasse Private Equity und verzeichnen starke Platzierungszahlen.

„Die aktuelle Sorge über die weiteren Entwicklungen führt dazu, dass sich Investoren auf die Top-Anbieter der Branche konzentrieren und diese eine hohe Nachfrage verzeichnen. Obwohl Diversifikation die Hauptmotivation ist, fokussiert sich die Nachfrage auf entwickelte Märkte wie Nordamerika und Europa“, sagt Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap.

Immobilien: Stabiles Platzierungsvolumen bei enormer Angebotskonsolidierung

Das Umfeld für Immobilienfonds bleibt 2019 günstig, wie sich an den Kennzahlen zum Platzierungsvolumen ablesen lässt. Auch hier erreichten oder übertrafen über 80% aller Immobilienfonds das geplante Platzierungsvolumen. Die anhaltende Nachfrage führt zu einem gleichbleibend hohen Fondsvolumen. Die Anzahl der Fonds sank dabei jedoch drastisch auf ein Drittel.

„Erkennbar ist eine Konzentration des Kapitals auf wenige große Fonds. Die fünf größten Fonds bieten im ersten Quartal 2019 knapp 80 % des Volumens an – vor allem in den Assetklassen Value Add und Opportunistisch. Dadurch wird der Marktzugang durch spezialisierte Dachfondsmanager gerade für kleine und mittelgroße Anleger noch wichtiger“, so Echter.

Anspruchsvoller Transaktionsmarkt lässt sich von den Unsicherheiten der Märkte aktuell wenig beeindrucken

Der Transaktionsmarkt, sowohl bei Private-Equity-Buy-out als auch bei Immobilien, ist durch ambitionierte Bewertungen und hohe Mengen an verfügbarem Kapital aktuell anspruchsvoll. Bei Private-Equity-Buyout-Transaktionen weisen sowohl der stabil bleibende Anteil des Verkaufs an strategische Investoren als auch der weiterhin hohe Eigenkapitalanteil auf ein funktionierendes Markt- und Preisgefüge hin. Auch die Immobilienbranche lässt sich aktuell nicht stark beeinflussen. Denn die Nachfrage bleibt hoch und führt weiter zu steigenden Preisen.

Durch die Ende 2018 gestartete Zielfondsplattform Wealthcap Spezial Portfolio 1 mit einem angepeilten Volumen von 200 Millionen Euro bietet Wealthcap Anlegern einen verbesserten Zugang zu den alternativen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate mittels strategisch ausgewählter Zielfonds. Sie liefert die praktische Umsetzung nachhaltiger Investmentstrategien für institutionelle Investoren.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere über 30-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Objekten in vielen attraktiven Anlageklassen, die wir in verständliche und auf individuelle Anlageziele zugeschnittene Beteiligungsangebote übersetzen. Wir entwickeln sowohl Strukturierungslösungen für die besonderen Bedürfnisse professioneller Investoren als auch Produkte für Privatkunden. Bisher wurden rund 245.000 Anteile in über 155 Beteiligungen gezeichnet.

Übernahme der ebase durch die FNZ Group mit heutigem Closing abgeschlossen

Nachdem die Genehmigungen der zuständigen Bankenaufsichts- und Kartellbehörden erteilt wurden, konnte der Kauf von 100% der Anteile an der ebase durch die FNZ Group heute erfolgreich abgeschlossen werden. Mit erfolgtem Closing scheidet ebase aus der comdirect Gruppe und dem Commerzbank Konzern aus. FNZ wird die Entwicklung der ebase weiter begleiten und mit neuen Impulsen verstärken.

ebase hat sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt, sodass zum Closing mit rund 1,1 Mio. Kunden und mehr als 34 Milliarden Euro Assets under Control innerhalb der über 15-jährigen Unternehmensgeschichte Höchstwerte zu Buche stehen, welche auf einem überaus soliden Fundament stehen. Denn das organische Wachstum der letzten Jahre hat eine breite Basis und konnte über alle drei Zielkundengruppen – Privatkunden, Firmenkunden sowie Insitutionelle Investoren – welche ebase bedient, generiert werden.

Mit dem jetzt erfolgten Closing sind alle Voraussetzungen gegeben, den in der Vergangenheit bereits erfolgreichen Weg von ebase nun zusammen mit dem neuen Eigentümer aktiv zu gestalten. Die Fähigkeiten von FNZ und ebase ergänzen sich dabei, nicht zuletzt aufgrund der beiderseitigen Fokussierung auf das Thema Vermögensmanagement, geradezu optimal.

„Das ist eine hervorragende Basis, um den strategischen Anspruch der ebase, führender „Digital Financial Service Partner“ zu sein, inhaltlich weiter voranzutreiben“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Seit der Bekanntmachung des geplanten Kaufs der ebase durch die FNZ Group haben wir eine sehr positive Resonanz und großes Interesse am Markt wahrgenommen. Insbesondere die Kombination aus einer im EU-Raum agierenden Vollbank und einem global agierenden Finanztechnologieunternehmen sieht der Markt offensichtlich als ideale Voraussetzung, den Herausforderungen unserer Branche zu begegnen“, so Geyer weiter.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir den Kauf der ebase erfolgreich abschließen konnten. ebase ist nicht nur bereits heute eine führende B2B-Bank mit einem hervorragenden Ruf im Markt, sondern wir sind auch von dem Team und der Strategie überzeugt. Zukünftig werden wir gemeinsam daran arbeiten, das Angebot modernster Plattform-Lösungen im B2B-Anlagegeschäft weiter auszubauen“, ergänzt Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ Group.


Über die FNZ Group

FNZ ist ein globales und stark wachsendes FinTech-Unternehmen mit über 1.500 Mitarbeitern. Ihre Vision ist es, Menschen zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. FNZ stellt etablierten Finanzinstituten moderne und hoch skalierte Plattform-Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette im Anlagegeschäft zur Verfügung („Platform as a Service“). Dieses komplette B2B-Plattform-Angebot kombiniert die Elemente Technologie (SaaS) und Back-Office-Dienstleistungen (BPO) und erlaubt es, den Endkunden bessere Anlagelösungen zu niedrigen Kosten anzubieten. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Carmignac verstärkt deutsches Team und ernennt Markus Kopp zum Director Business Development Wholesale für Deutschland

Carmignac ernennt Markus Kopp (40) zum Director Business Development Wholesale für Deutschland. Er verstärkte zum 1. Juli Carmignacs Frankfurt-Team und wird zusammen mit Luis Caceres (46), ebenfalls Director Business Development, am Ausbau des Wholesale- und semi-institutionellen Geschäfts arbeiten. Er berichtet direkt an Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich. Mit der neuen Anstellung verstärkt Carmignac sein Team, um sich im Wholesale-Markt noch breiter aufzustellen.

Kopp verfügt über mehr als elf Jahre Erfahrung im Finanzsektor. Er kommt von Santander Asset Management, wo er von 2014 bis 2019 in verschiedenen Positionen tätig war. Zuletzt war er dort als Head of Sales unter anderem für den Auf- und Ausbau eines nationalen Vertriebsteams verantwortlich. Zuvor arbeitete er als Niederlassungsleiter bei der TargoBank AG und der Santander Bank. Kopp hat einen Abschluss in Management und Financial Services.

Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns sehr, Markus willkommen zu heißen. Seine Ernennung geht Hand in Hand mit dem Ausbau unserer Produktpalette und Dienstleistungen für unsere deutschen Kunden. Mit seiner Erfahrung und Expertise wird er dazu beitragen, unser Engagement im Wholesale- und semi-institutionellen Geschäft in Deutschland weiterzuentwickeln.“


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen. Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus.
Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Global Investor Study 2019 zum Anlegerverhalten

Im vierten Quartal 2018 brachen die Kurse an den Finanzmärkten ein. Auf die erhöhte Volatilität hat eine Mehrheit sowohl der Anleger weltweit als auch der Investoren in Deutschland und Österreich umgehend reagiert und das Risikoprofil ihrer Investments angepasst. Dies zeigt die Schroders Global Investor Study 2019, für die mehr als 25.000 Teilnehmer in 32 Ländern befragt wurden.1

Lerneffekt bei deutschen und österreichischen Anlegern

In Deutschland und Österreich reagierten 79 Prozent der Anleger auf die Instabilität, derselbe Prozentsatz, der auch im internationalen Vergleich gemessen wurde. Hervorzuheben ist, dass es sich bei den Umschichtungen keineswegs durchgängig um überhastete Kurzschlussreaktionen gehandelt haben dürfte. Indiz dafür ist, dass in Deutschland 40 Prozent der Investoren die Marktschwäche ausnutzten und Gelder in risikoreichere Anlagen umschichteten, in Österreich war es sogar jeder Zweite (50 Prozent; weltweit: 35 Prozent).

Anleger agieren oft kurzfristig

Nachholbedarf herrscht wiederum beim Anlagehorizont der Deutschen. Der Studie zufolge halten deutsche Investoren ihre Kapitalanlagen im Durchschnitt 3,1 Jahre. Sie liegen damit zwar über dem weltweiten Mittelwert (2,6 Jahre), jedoch um fast zwei Jahre unter dem allgemeinhin empfohlenen Anlagezeitraum von mindestens fünf Jahren. Ein Drittel (33 Prozent) der deutschen Investoren sagte sogar, dass sie ihre Anlagen weniger als ein Jahr halten.

Österreicher sind etwas kurzfristiger ausgerichtet und verkaufen ihre Anlagen nach durchschnittlich 2,8 Jahren. Weniger als ein Jahr sind 38 Prozent der österreichischen Anleger investiert.

Überhöhte Renditeerwartungen

Ein möglicher Grund für diesen kurzfristigen Ansatz: die weiterhin sehr optimistischen Ziele der Anleger. Weltweit erwarten die Anleger in den nächsten fünf Jahren im Durchschnitt eine Gesamtrendite (Erträge plus Kapitalzuwachs) von 10,7 Prozent pro Jahr. Vor einem Jahr betrug dieser Wert noch 9,9 Prozent. Jeder sechste erwartet sogar eine Jahresrendite von mindestens 20 Prozent.

Dies steht im Gegensatz zur Wertentwicklung der großen Aktienindizes wie dem S&P 500 und dem DAX. Diese verbuchten 2018 unter dem Strich allesamt Wertrückgänge. Die durchschnittliche Jahresrendite lag beim S&P 500 seit seiner Einführung im Jahr 1957 bei unter 8 Prozent.

Anleger aus Nord- und Südamerika besitzen mit 12,4 Prozent die höchsten Renditeerwartungen, verglichen mit 9,0 Prozent in Europa. Diese hohen Erwartungen erklären möglicherweise, warum mehr als die Hälfte der weltweit befragten Investoren (51 Prozent) angaben, dass sie in den vergangenen fünf Jahren ihre Anlageziele nicht erreicht haben.

Deutsche Investoren machen sich für die kommenden fünf Jahre dagegen wenig Illusionen. Die von ihnen erwartete Durchschnittsrendite liegt mit 6,8 Prozent deutlich unterhalb des globalen Mittelwerts. Dennoch gaben 46 Prozent an, die Investmentziele in den vergangenen Jahren verfehlt zu haben.

Eine etwas höhere Rendite von durchschnittlich 8 Prozent für die kommenden fünf Jahre erwarten österreichische Anleger. Andersherum sagten hier jedoch nur 44 Prozent, die Anlageziele in den vergangenen fünf Jahren nicht erreicht zu haben.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Wenn Anleger ihre Investment-Allokation hektisch umschichten, um dadurch auf Marktveränderungen kurzfristig reagieren zu wollen, führt dies selten zu langfristig guten Ergebnissen. Ganz im Gegenteil: Investoren laufen damit Gefahr, den Entwicklungen beständig hinterherzulaufen. Eine geeignete Lösung können Multi-Asset-Strategien sein, für die wir gegenwärtig auch am Standort Frankfurt am Main die Kapazitäten weiter ausbauen. Denn diese Fonds nehmen Anpassungen professionell gemanagt und mit dem Ziel vor, immer in denjenigen Anlageklassen übergewichtet zu sein, für die wir die größten Wertsteigerungsmöglichkeiten sehen. Zudem verdeutlicht die Schroders Global Investor Study 2019, dass viele Investoren zuletzt ihre Anlageziele verfehlt haben – auch in Deutschland und Österreich. Um dies zu ändern und selbst in angespannten Marktsituationen auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, bieten wir unseren Kunden zahlreiche Möglichkeiten an. Dazu zählen unter anderem Investments in alternative Anlageklassen sowie Private Assets.

Charles Prideaux, Global Head of Product and Solutions bei Schroders:

Das Auf und Ab an den Märkten wird Anleger immer in Spannung halten. Worauf es ankommt, ist aber eine Fokussierung auf lange Zeiträume. Wenn Anleger ihre Investments vor allem bei schwierigen Marktbedingungen zurückfahren und verändern, wirkt sich dies oftmals nachteilig auf ihre Portfolios aus und führt letztlich zu enttäuschenden Renditen. Stattdessen gilt es, auch in unsicheren Phasen standhaft zu bleiben. Unser Ziel bei Schroders ist es deshalb, Anlagelösungen bereitzustellen, die den Erfordernissen der Anleger im Laufe der Zeit gerecht werden und zu ihrer Risikobereitschaft passen.


1) Im April 2019 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei 25.743 Personen aus 32 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Österreich, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden Investoren befragt, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) anlegen wollen und in den vergangenen zehn Jahren Änderungen an ihren Investments vorgenommen haben.

This article has first been published on schroders.com.

BlueOrchard berichtet starke Performance im ersten Halbjahr

Aufbauend auf einer starken Investitionspipeline und einer wachsenden Investorenbasis verzeichnet Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) eine starke Performance sowie Wachstum entlang aller Strategien und Produkte. BlueOrchard konnte bereits wesentliche Meilensteine erreichen und seinen nachhaltigen Wachstumspfad als führender Impact Investment Manager weiter stärken.

Im ersten Halbjahr 2019 hat BlueOrchard seine Position als weltweit größter Asset Manager im Bereich Mikrofinanz weiter gestärkt und mit seinen Strategien und Produkten, die die UN Sustainable Development Goals (SDGs) addressieren, eine stabile und starke Performance erzielt. BlueOrchards Flagschiff-Fonds, der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), hat eine starke soziale und finanzielle Performance erzielt und die 2 Milliarden US-Dollar-Investitionsmarke im Juni 2019 überschritten. Mit einem 20-jährigen Track Record ist der Fonds der weltweit erste und heute größte kommerzielle Impact Fonds für Schwellen- und Grenzmärkte. Seine Größe hat einen positiven Effekt auf die Fondsperformance gezeigt. Mit Stand 30. Juni 2019 haben Mikrofinanzinstitutionen, die von BOMF finanziert werden, mehr als 24 Millionen Mikrounternehmende in Grenz- und Schwellenmärkten erreicht und sie dabei unterstützt, einkommengenerierende Tätigkeiten aufzunehmen und damit aus der Armut auszubrechen. 52% der erreichten Mikrounternehmer sind weiblich und 47% kommen aus ländlichen Regionen. BOMF addressiert mit seinen Investitionen 11 der SDGs.

Überdies hat der BlueOrchard Emerging Markets SDG Impact Bond Fund seit Beginn des Fundraisings im Dezember 2018 bereits die Marke von 300 Millionen US-Dollar überschritten. Dieser Meilenstein unterstreicht die Nachfrage von Investoren nach liquiden Investmentlösungen, die Rendite mit Impact verbinden. Außerdem hat der von BlueOrchard verwaltete InsuResilience Investment Fund eine Beteiligung an Agritask, einem führenden Anbieter von datengetriebenen Technologielösungen für Kleinbauern in aufstrebenden Märkten, erworben. Aufgrund seiner globalen Aktivitäten wird angenommen, dass das Agritask bis zum Jahr 2025 über 25 Millionen Landwirte erreichen sollte. BlueOrchard gehörte zudem zu den ersten Unterzeichnern der Operating Principles for Impact Management („Principles“) – einem neu geschaffenen Marktstandard für Impact Investing, initiiert durch die International Finance Corporation (IFC), einem Mitglied der Weltbankgruppe. BlueOrchard wird über seinen CIO, Maria Teresa Zappia, auch im Beirat der Principles vertreten sein, der Ratschläge zu deren Umsetzung und Weiterentwicklung erteilen wird.

Im zweiten Halbjahr 2019 wird BlueOrchard diesen Weg fortsetzen. Dabei wird angestrebt, zum Schließen der Finanzierungslücke für grüne Infrastrukturprojekte auf subnationaler Ebene in afrikanischen Ländern beizutragen sowie den Zugang zu Klimaversicherungsprodukten für die von Klimaereignissen am stärksten gefährdeten Menschen weiter zu öffnen.

“Wir freuen uns sehr und sind solz darauf, dass unser Flagschiff-Fonds eine starke Kundennachfrage verzeichnet, eine stabile und starke Performance erzielt und Millionen Mikrounternehmenden in Schwellen- und Grenzmärkten erreicht. Der Fonds hat sich als enorm skalierbar erwiesen, um einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Sustainable Development Goals zu leisten. Die gestiegene Nachfrage nach Impact Investments über verschiedenste Anleger-Typen hinweg zeigt zudem, dass Impact Investing eine nunmehr gängige Anlagestrategie darstellt. Wir freuen uns darauf, unseren Partnern auf der ganzen Welt auch im kommenden Jahr bestmögliche Impact-Investment-Lösungen anbieten zu können”, sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Unsere Ergebnisse im ersten Halbjahr 2019 spiegeln die Fortschritte wider, Menschen in städtischen und ländlichen Regionen in aufstrebenden Märkten dabei zu unterstützen, aus der Armut herauszuwachsen und den Folgen des Klimawandels standzuhalten. Wir freuen uns über das hohe Ansehen, das wir uns erarbeitet haben und das es uns ermöglicht, Nettozuflüsse von renommierten Institutionen anzuziehen. Wir sind zuversichtlich, dass das nächste halbe Jahr zu ähnlichen Ergebnissen führen wird, die es uns ermöglichen, unsere Mission zu erfüllen,” sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.


Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 6 Mrd. USD in 80 Schwellen - und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

Professionelle Investoren sind von ihrem nachhaltigen Impact überzeugt

NN Investment Partners (NN IP) hat eine Umfrage1 unter 290 professionellen Anlegern in Europa zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren und die Integration von ESG-Kriterien durchgeführt. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Investoren davon überzeugt sind, durch verantwortungsbewusstes Investieren positive Veränderungen bewirken zu können.

Der Großteil der professionellen Investoren ist davon überzeugt, dass die Anlageentscheidungen, die sie heute treffen, eine spürbare positive Wirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft im Sinne einer verantwortungsvolleren Anlage haben können. Diese Meinung vertreten 61 % der Anleger. Demgegenüber erwarten sich nur 13 % der Anleger eine unbedeutende oder keine Wirkung. Nach Land aufgeschlüsselt sind Anleger in Frankreich (73 %), Deutschland (69 %) und den Niederlanden (67 %) am häufigsten überzeugt, dass ihre Anlageentscheidungen eine spürbare, positive Wirkung haben, das Schlusslicht bildet Belgien mit lediglich 43 %.

Als weithin anerkannte Messlatte für die erzielte Wirkung, den Impact, gelten die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) der Vereinten Nationen. 75 % aller Befragten sind der Meinung, dass ein Beitrag zu den SDGs tatsächlich etwas bewegt.

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass nur etwa die Hälfte der befragten Investoren (46 %) meint, dass ihnen ihre professionellen Entscheidungsparameter genügend Spielraum lassen, um beruflich so zu investieren, wie es ihrem persönlichen Verständnis von verantwortungsbewusstem Investieren entspricht. Die höchste Quote erzielt hier Frankreich: Rund 65 % der Befragten geben hier an, über genügend Spielraum zu verfügen. Weniger optimistisch hingegen sind die professionellen Investoren aus Belgien (25%) und Italien (38 %).

Insgesamt geben sieben von zehn (70 %) Befragten an, dass ihr Unternehmen eine langfristige Politik in Sachen verantwortungsbewusstes Investieren verfolgt. Mit 84 % der Befragten, die dies bestätigen, liegt Deutschland an der Spitze, gefolgt von den Niederlanden (83 %), Italien (81 %), Frankreich (79 %) und Belgien (41 %). 

Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN Investment Partners:

„Es ist interessant zu beobachten, dass 61 % der professionellen Anleger überzeugt sind, einen positiven Impact zu erzielen, der Prozentsatz der Anleger, deren entsprechendes berufliches Anlageverhalten sich mit ihren persönlichen Werten für verantwortungsbewusstes Investieren deckt, jedoch nur 46 % beträgt. Das bedeutet, dass viele Anleger eindeutig mehr in diese Richtung unternehmen möchten und würden, wenn ihnen der professionelle Rahmen freie Hand ließe.

Es ist jedoch sehr erfreulich und allgemein ein gutes Zeichen, dass professionelle Anleger so zuversichtlich sind, mit ihren Vermögensallokationen einen positiven ESG-Impact erzielen zu können. Für uns liegt klar auf der Hand, dass diese Überzeugung mit der Zeit nur wachsen kann. Professionelle Anleger werden ihre Politik für verantwortungsbewusstes Investieren weiter ausbauen, dabei jedoch sicherstellen wollen, dass ihre Anlagen ihre ESG-Ziele erfüllen. Dazu ist es notwendig, dass Asset Manager nicht nur innovative Lösungen für die Integration der ESG-Kriterien in ihre Anlageprozesse bieten, sondern auch großen Wert auf eine transparente Berichterstattung legen, damit sich präzise nachvollziehen lässt, wie der positive Impact gemessen wird.“

Laut NN IP Umfrage gehen 70 % der Befragten davon aus, dass sich die Integration der ESG-Faktoren in Anlageprozesse in den nächsten Jahren verbessern wird. Fast drei von vier Befragten (73 %) sind zudem der Meinung, dass die internationalen Vorschriften geändert werden sollten, um einen größeren Anreiz für verantwortungsbewusstes Investieren zu schaffen.


Die Umfrageergebnisse werden in einer Serie von insgesamt vier Publikationen veröffentlicht. 

1 Quelle: Von NN Investment Partners und PollRight durchgeführte Umfrage mit einem Panel von 290 professionellen Anlegern, Befragung vom 23. April bis 20. Mai 2019. Befragt wurden professionelle Anleger insbesondere aus fünf Ländern: Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Belgien, dazu kam ein weiteres Panel von Befragten aus Großbritannien und Skandinavien.

Lyxor bietet Europas ersten Schwellenländer-ETF ohne China-Exposure an

Lyxor hat den europaweit ersten Exchange-Traded-Fund (ETF) für Schwellenländer aufgelegt, welcher den chinesischen Markt exkludiert. Damit erhalten Anleger einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu einer Vielzahl von Aktienmärkten in den Schwellenländern mit Ausnahme Chinas. Der ETF ist in Euro an der Deutschen Börse (Xetra) und in US-Dollar an der London Stock Exchange notiert.

Lyxor zufolge sollte China angesichts seiner Größe, Bevölkerung und anhaltenden Marktliberalisierung eine größere Bedeutung in Portfolios zukommen und inzwischen als separate, eigenständige Position betrachtet werden. Diese lässt sich dann wiederum gut mit einem breiten Emerging-Market-Exposure kombinieren, aus dem China herausgenommen wird. Der neue Lyxor MSCI Emerging Markets Ex China UCITS ETF bietet dementsprechend ein Exposure zu 25 Aktienmärkten in Schwellenländern, darunter Brasilien, Südkorea und Indien, unter Ausschluss von China. Anleger haben die Möglichkeit, mit ETFs auf Einzelländer separat in China zu investieren, sodass sie ihr Gesamtportfolio präziser gewichten können.

Laut einer Bloomberg-Analyse des World Economic Outlook des IWF (April 2019) wird China zwischen 2019 und 2020 etwa 28 Prozent zum globalen BIP-Wachstum beitragen. Allerdings entscheiden sich viele europäische Anleger nach wie vor für breit aufgestellte Emerging Market-Fonds, wenn sie in China anlegen möchten. Solche Fonds enthalten jedoch auch kleinere Schwellenländer, was es schwierig macht, das Portfolio exakt auf die asiatische Supermacht auszurichten.

„Mit unserem neuen ETF können sich Anleger flexibel ein breites Exposure zu einigen der weltweit dynamischsten Schwellenländer verschaffen und gleichzeitig ihre eigenen unabhängigen Allokationen für China vornehmen“, sagt Chanchal Samadder, Head of Equities bei Lyxor ETF, und ergänzt: „Wir sind stolz darauf, die Ersten zu sein, die diese Möglichkeit am europäischen ETF-Markt anbieten, denn wir sind der festen Überzeugung, dass sich daraus eine wichtige strategische Benchmark für die Kunden entwickeln wird.“

Mit dem neu aufgelegten ETF bietet Lyxor einen vollständigen Werkzeugkasten für die Feinjustierung von EM- und China-Allokationen an. Für einen breiten Zugang zum chinesischen Markt beinhaltet dieser den europaweit kostengünstigsten ETF auf den MSCI China-Index mit einer jährlichen Verwaltungsgebühr von 0,30 Prozent. Darüber hinaus hat Lyxor einen einzigartigen MSCI China A ETF, der Mid-Caps aus dem A‑Aktiensegment bereits vor dem Zeitplan von MSCI für die Indexintegration aufnimmt, sowie den seit zwölf Jahren bestehenden China Enterprise (HSCEI) ETF auf H-Aktien im Angebot.1

Der neue Lyxor MSCI Emerging Markets Ex China UCITS ETF wurde mit synthetischer Replikation und einer jährlichen Verwaltungsgebühr (TER) von 0,30 Prozent aufgelegt.


1) Quelle: Lyxor International Asset Management, Stand: 19. Juni 2019. Aussagen über Referenzdaten von Lyxor gegenüber Vergleichsunternehmen beziehen sich lediglich auf den europäischen OGAW-ETF-Markt.

Starke Investmentfondsnachfrage im zweiten Quartal 2019

„Die Fondsnachfrage von Privatanlegern in Deutschland ist in 2019 bisher sehr stabil. Ungeachtet der teilweise volatilen Märkte und der vielfältigen politischen Unsicherheiten scheinen die Zukunftspotentiale von Fondsanlagen positiv bewertet zu werden. Auch im zweiten Quartal wurden etwa 15 Prozent mehr Käufe als Verkäufe von Fondsanteilen getätigt“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Die Handelshäufigkeit blieb im zweiten Quartal 2019 insgesamt hinter dem Durchschnitt des letzten Jahres zurück. Dabei war das Handelsvolumen insbesondere im durch die Ferienzeit und die überdurchschnittlich heißen Temperaturen geprägten Juni gering.

Hinsichtlich der Nachfrage gab es allerdings einige Assetklassen-spezifische Unterschiede. Während die Nachfrage nach Mischfonds (Kaufquotient: 1,16) ebenso wie bei Rentenfonds (Kaufquotient: 1,11) sehr ausgeprägt war, wurden Aktienfonds etwas häufiger verkauft als gekauft (Kaufquotient: 0,96). Dabei trennten sich die ebase Kunden insbesondere von Aktienfonds, die in Europa (Kaufquotient: 0,59) oder Deutschland (Kaufquotient: 0,83) investieren. Anlagen in Fonds, die weltweit in Aktien investieren (Kaufquotient: 1,22) wurden dagegen weiter ausgebaut.

„Neben der erfreulichen Nachfrage nach aktiv gemanagten Investmentfonds ist der Trend zu Geldanlagen mit ETFs auch im zweiten Quartal 2019 ungebrochen. Dabei wurden rund zweieinhalb Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft. Der Trend der positiven Mittelzuflüsse bei diesen Produkten hält dabei bereits seit 2016 ununterbrochen an“, stellt Geyer fest.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

BlueBay erweitert das Structured Credit-Team

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) erweitert das Team für Kreditverbriefungen (Structured Credit) mit der Ernennung von Alex Navin als Portfolio Manager. Er wird im Londoner Büro arbeiten und berichtet an Sid Chhabra, Head of Structured Credit & CLO Management. In seiner Rolle wird er Sid Chhabra beim Management von BlueBays globalen Structured Credit-Strategien unterstützen.

Alex Navin verfügt über fast zehn Jahre Erfahrung mit Kreditverbriefungen. Er kommt von Citigroup Global Markets, wo er verschiedene Positionen durchlaufen hat. Zuletzt war er als Head of European CLO Trading tätig. Alex Navin ist Absolvent der Virginia Tech Universität und besitzt den Abschluss Bachelor of Science in Maschinenbau.

Alex Navin ergänzt die Fähigkeiten des Structured Credit-Teams, welches BlueBay in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut hat. Mittlerweile besteht das Team aus zehn Personen, die über Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Kreditverbriefungsbranche verfügen und sowohl Europa als auch die USA abdecken.

BlueBays Structured Credit-Abteilung ermöglicht den Zugang zu dieser Anlageklasse über bestehende Multi Asset-Portfolios sowie neu geschaffene, spezielle Structured Credit-Portfolios.

Aufgrund der Nachfrage von Investoren hat BlueBay Ende 2018 zwei Structured Credit-Strategien aufgelegt. Die Erste konzentriert sich auf die vorrangingen Teile der Kapitalstruktur. Die Zweite ist eine alternative Strategie, die Investoren sowohl zu Aktien als auch zu nachrangigen Teilen der Kapitalstruktur Zugang gewährt. Beide Strategien investieren in einer ganzen Bandbreite an Structured Credit-Wertpapieren und in verschiedenen Regionen.

Die Ernennung von Alex Navin sowie das Anwachsen des Teams kommentiert Sid Chhabra: „Im vergangenen Jahr haben wir daran gearbeitet, die im Branchenvergleich beste Structured Credit-Plattform aufzubauen. Wir sind davon überzeugt, dass eine Erweiterung unserer Fähigkeiten bei Kreditverbriefungen unsere Position als spezialisierter Fixed-Income-Manager untermauert.

Alex bringt mit seiner Erfahrung ergänzende Fähigkeiten und Perspektiven ins Team ein. Seine Ernennung steht damit im direkten Zusammenhang mit unserem Plan, unsere Fähigkeiten im Bereich Structured Credit weiter auszubauen.“


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed-Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed-Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed-Income-Spektrum aufweisen.

Um globale Kunden weiter zu unterstützen, hat BlueBay im Jahr 2018 Kapazitäten im Bereich Structured Credit aufgebaut. Neben der Auflage von Structured Credit-Fonds plant BlueBay plant auch die Auflage und Verwaltung von CLOs.

BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Ausgeprägtes Interesse an nachhaltig anlegenden Investmentfonds im zweiten Quartal 2019

Der Trend zu nachhaltigen Geldanlagen setzte sich auch im zweiten Quartal 2019 fort. Zwischen April und Juni haben die ebase Kunden knapp zehn Prozent mehr Anteile an nachhaltig investierenden Fonds gekauft als verkauft. Einzig im Mai, der von einer turbulenten Kursentwicklung an den Börsen geprägt war, haben die Käufe die Verkäufe nicht überstiegen. „Das stabile Interesse an nachhaltigen Investmentfonds, auch in Zeiten volatiler Märkte, untermauert die Bedeutung dieses Themas“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), zusammen. „Wir gehen fest davon aus, dass der Trend hin zu nachhaltigen Anlagen zukünftig anhalten wird und die Kunden auch speziell bei Fonds Möglichkeiten erwarten, um dem Wunsch, nachhaltig anzulegen, Rechnung tragen zu können“, ergänzt Geyer.

Um die Nachhaltigkeitsanforderungen bei der Fondsauswahl berücksichtigen zu können, bietet ebase den Kunden und Geschäftspartnern die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien – wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ – zu berücksichtigen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. „Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema und viel mehr als nur Ökologie, wobei sich die Nachhaltigkeitspräferenzen und das Verständnis der Kunden teilweise deutlich unterscheiden. Mit dem Filter bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, diejenigen Fonds zu identifizieren, die ihren persönlichen Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechen“, erklärt Geyer.

Im zweiten Quartal waren bei den ebase Kunden insbesondere solche Fonds gefragt, die den Kriterien „verstärkt umweltorientiert“ (Fundflow-Faktor: 1,41) sowie „verstärkt in erneuerbaren Energien“ (Fundflow-Faktor: 1,23) gerecht werden. Daneben waren Fonds gesucht, welche die Faktoren „frei von Atomenergie“ und „frei von Rüstung“ bedienen.

 

Regional betrachtet haben die ebase Kunden vor allem in nachhaltig investierende Fonds angelegt die ihre Anlageschwerpunkte weltweit (Fundflow-Faktor: 1,36) sowie in den USA (Fundflow-Faktor: 1,10) haben.


Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit wird regelmäßig veröffentlicht und spiegelt die Aktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters mountain-view.com, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Aviva Investors erweitert sein Team für US-Aktien

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, baut mit der Neueinstellung der drei Experten Robert Plaza, Nick Nikitas und Adam Schmitz ihr US-Aktiengeschäft weiter aus. Die neuen Personalien unterstreichen das anhaltende Engagement des Unternehmens, verstärkt in seine Aktienkompetenz zu investieren.

Robert Plaza kommt als Portfoliomanager von der Key Private Bank, wo er zuvor Leiter des Equity Research war. Nick Nikitas und Adam Schmitz ergänzen das Team als Equity Analysten und waren zuvor bei Robert W. Baird bzw. Harris Associates tätig. Gemeinsam mit dem im Februar eingestellten Aktienanalysten Nick Clare berichten die drei Experten an Susan Schmidt, Head of US Equities bei Aviva Investors. Alle arbeiten aus Chicago heraus.

Die neuen Personalien sind Teil einer deutlichen Stärkung der Aktienkompetenz von Aviva Investors, nachdem im Januar 2018 David Cumming zum Chief Investment Officer, Equities ernannt wurde. Einschließlich der jüngsten Zugänge umfasst die Aktienplattform jetzt 18 Anlageexperten.

Susan Schmidt, Head of US Equities bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns, Robert, Nick, Adam und Nick bei Aviva Investors an Bord zu haben. Sie sind sehr erfahrene Experten, die unser aufstrebendes Team in einer Phase ergänzen, in der wir großes Potenzial am US-Aktienmarkt sehen."

David Cumming, Chief Investment Officer, Equities bei Aviva Investors, ergänzt:

„Die Neueinstellungen stärken unsere leistungsstarken, integrierten Teams im Bereich der britischen, US-amerikanischen, globalen sowie Schwellenländeraktien. Sie erweitern unser Spektrum an überzeugenden Aktienstrategien für unsere Kunden. Die neuen Experten bereichern unsere ständige Suche nach neuen Ideen für ein stetig wachsendes Angebot an Investmentlösungen."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 367 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2018.

FAROS Consulting ernennt Dr. Harald Eggerstedt zum Head of Manager-Selection Fixed Income

Der Investment-Consultant FAROS hat Dr. Harald Eggerstedt (60) zum Head of Manager-Selection Renten von FAROS Consulting ernannt.

Als ausgewiesener Anleiheexperte wird Dr. Eggerstedt institutionelle Kunden bei der Strukturierung von Renten-Portfolios sowie der Auswahl spezialisierter Bond-Manager beraten. Dabei kann er auf eine langjährige Expertise in den Bereichen Kapitalmärkte, traditionelle und alternative Renteninvestments und Aufsichtsrecht zurückgreifen.

Dr. Harald Eggerstedt war bis Anfang 2019 bei Willis Towers Watson als Senior Investment Consultant in Frankfurt im globalen Manager-Research-Team für Renten zuständig. Zuvor war er beim schottischen Wertpapier-Broker RIA Capital Markts in Edinburgh als Credit Strategist beschäftigt. Zudem war Dr. Eggerstedt langjährig für die Commerzbank-Gruppe – unter anderem als Fondsmanager für internationale Bond-Mandate – tätig.

„Ein professionell strukturiertes Rentenportfolio ist der bedeutendste Faktor für das Management institutioneller Kapitalanlagen und für die Fähigkeit der Einrichtungen, ihre Verpflichtungen nachhaltig zu erfüllen“, sagt Uwe Rieken, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von FAROS Consulting sowie Vorstandsvorsitzender von FAROS Fiduciary Management. „Entsprechend freut es uns sehr, dass wir diese Position mit Dr. Eggerstedt prominent besetzen können.“

Dr. Eggerstedt hat Volkswirtschaft in Marburg studiert, in Mainz zu Thema Produktwettbewerb und Dienstleistungsfreiheit auf Versicherungsmärkten promoviert und ein Postgraduiertenstudium am Institut für Weltwirtschaft in Kiel absolviert. Zudem hat er einen Abschluss als CEFA erworben.


FAROS Consulting ist ein 2003 gegründeter inhabergeführter Investment-Consultant mit Sitz in Frankfurt am Main. FAROS berät institutionelle Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Anlageprozesses – angefangen von Asset-Liability-Management-Studien über die Manager-Selektion und das Risikomanagement bis hin zum Investment-Controlling und -Reporting. Die Assets-under-Advice belaufen sich auf mehr als 10 Milliarden Euro. FAROS Fiduciary Management bietet institutionellen Investoren die treuhänderische Übernahme des gesamten Kapitalanlageprozesses unabhängig von Banken und Vermögensverwaltern an. Die Assets under Management belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro. Zu den Kunden des seit Mai 2013 aktiven Unternehmens zählen Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und kirchliche Investoren. FAROS arbeitet unabhängig von Banken und Produktanbietern und agiert als ganzheitlicher Investmentberater auf Seiten der Kunden.

Neues nichtexekutives Mitglied des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management ernannt

Nobel Gulati ist per 17. Juni 2019 als nichtexekutives Mitglied in den Verwaltungsrat der Pictet Asset Management Holding SA (der Schweizer Holdinggesellschaft, die alle institutionellen Vermögens- verwaltungsgesellschaften der Pictet-Gruppe kontrolliert) eingetreten.

Er kommt vom US-Hedgefonds Two Sigma, den er 2019 nach zwölfjähriger Tätigkeit verließ. Unter seiner Leitung wuchs das verwaltete Vermögen des Unternehmens zwischen 2007 und 2019 von USD 3 Mrd. auf USD 60 Mrd. Vor seinem Wechsel zu Two Sigma war Nobel Gulati in verschiedenen Funktionen bei Citigroup, ABN Amro und NatWest Markets tätig. Der Absolvent der University of Pennsylvania begann seine Karriere bei Raymond James, für die er in Indien deren erste asiatische Niederlassung gründete.

Nobel Gulati ist zudem Mitglied der Geschäftsleitung der Wharton Customer Analytics Initiative, eines führenden akademischen Forschungszentrums, dessen Schwerpunkt die branchenübergreifende Entwicklung und Anwendung von Methoden der Informatik und Analytik ist.

Nach der Ernennung wird der Verwaltungsrat von Pictet Asset Management sieben Mitglieder umfassen: Renaud de Planta, Präsident des Verwaltungsrats von Pictet Asset Management und geschäftsführender Teilhaber der Pictet-Gruppe, Laurent Ramsey, CEO von Pictet AM und geschäftsführender Teilhaber der Pictet-Gruppe, Xavier Barde, CRO der Pictet-Gruppe, und vier nichtexekutive Mitglieder: Massimo Tosato, Richard Heelis, Rolf Banz und Nobel Gulati.

Renaud de Planta sagt zur Ernennung: „Wir freuen uns, Nobel Gulati im Verwaltungsrat zu haben. Seine umfangreiche Erfahrung in der institutionellen Vermögensverwaltung, insbesondere mit auf Datenanalyse gestützten quantitativen Investments, wird bei der künftigen strategischen Entwicklung von Pictet Asset Management eine wichtige Rolle spielen.“

BlueBay verstärkt Vertrieb in Deutschland und Österreich

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) verstärkt seinen Vertrieb in Deutschland und Österreich mit Frank Steffen. Steffen (47) übernimmt ab Juli 2019 die Position Senior Wholesale Director Germany & Austria und unterstützt in seiner Rolle Steven Bayly, Head of Sales Northern Europe. Beide arbeiten aus BlueBays Niederlassung in München heraus.

Frank Steffen hat zuletzt bei BMO Global Asset Management nach dem Markteintritt des Asset Managers den Vertrieb im Wholesale-Segment aufgebaut. Der ausgebildete Bankkaufmann und gelernte Bankfachwirt startete seine berufliche Karriere bei der Deutschen Bank. Von 2001 bis 2003 war er bei der ING BHF-Bank als Co-Head Private Banking beschäftigt. Weitere Stationen von Frank Steffen waren die Citibank Privatkunden AG und von 2006 bis 2015 BlackRock Investment Management, wo er als Director, Key Account und Sales Manager fungierte.

Die Ernennung kommentiert Cenk Turkinan, Global Head of Sales bei BlueBay, folgendermaßen: „Wir freuen uns, dass wir mit Frank Steffen einen ausgewiesenen Wholesale-Experten gewinnen. Mit seiner Erfahrung aus mehr als 25 Jahren in der Banken- und Finanzbranche wird er unserem Geschäft in Deutschland und Österreich neue Impulse verleihen. Frank Steffen hat in seinen verschiedenen Karrierestationen eine außergewöhnliche Kundenorientierung bewiesen und gezeigt, dass er Verantwortung übernimmt und Prozesse vorantreiben kann.“

Frank Steffen sagt: „Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit beim Fixed-Income-Spezialist BlueBay, ein Haus mit einem hervorragenden Ruf. Neben meiner langjährigen Erfahrung in der Kundenbetreuung möchte ich auch meine Stärken in den Bereichen Produkt- und Marketing-Strategien einbringen. BlueBay verfügt über ein überzeugendes Spektrum an Investmentstrategien, die für Wholesale-Investoren von hoher Relevanz sind. Unseren Kunden diese Qualitäten näher zu bringen, darin sehe ich meine Aufgabe.“


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein weltweit agierender Spezialist für Fixed-Income-Management und investiert für institutionelle sowie private Anleger in traditionelle und alternative Fixed-Income-Produkte. BlueBay verwaltet ein Vermögen in Höhe von mehr als 60 Mrd. US-Dollar, das sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Märkten angelegt ist, und kann eine langjährige Erfolgsbilanz bei Performance und Innovation im gesamten Fixed-Income-Spektrum aufweisen.
BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

CACEIS gewinnt Groupama-Mandat

Die Groupama-Gruppe hat CACEIS beauftragt, Custody-Services für ihre spezialisierten Investmentfonds sowie für solche Vermögenswerte zu erbringen, die von Groupama Asset Management im Auftrag der Groupama-Gruppe gemanagt werden.

CACEIS administriert bereits die von Groupama Asset Management gemanagten Fonds und erbringt Custody-Services für ihre offenen Fonds. Mit der Erweiterung wird CACEIS zum alleinigen Custodian und führenden „Fund Valuation Agent“ für die Fonds der Groupama-Gruppe. Groupama ist eine französische Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in Paris und gehört zu den wichtigsten Anbietern im Versicherungssektor in Frankreich.

Fabrice Heyries, Deputy Chief Executive Officer der Groupama-Gruppe, sagt: „Wir haben uns für CACEIS, einen der führenden Asset Servicing Provider in Europa, entschieden. CACEIS kennt unsere besonderen Anforderungen bereits sehr gut. Daher wissen wir, dass wir uns auf die qualitativ hochwertigen Dienstleistungen von CACEIS verlassen können.“

Joseph Saliba, Deputy Chief Executive Officer von CACEIS, fügt hinzu: „Wir freuen uns über dieses prestigeträchtige Mandat, und wir danken der Groupama-Gruppe für das Vertrauen in uns. Dieses erweiterte Kundenmandat bestätigt die Positionierung von CACEIS als einen bedeutenden Anbieter im Asset-Servicing-Markt."

Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für institutionelle Kunden und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nordamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Produkten und Leistungen, wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Verwahrstellen- und Custody-Services, Fondsadministration, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing, sowie Emittenten-Services. Mit €2,6 Billionen Assets under Custody und €1,7 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit. (Zahlen per 31. Dezember 2018)