Die Apex-Gruppe startet eine innovative Digital Banking-Plattform für die Asset Management-Community

Der globale Finanzdienstleister Apex Group Ltd. („Apex“ oder „Die Gruppe“), gab heute die Einführung seiner digitalen Bank- und Onboarding-Plattform durch die Tochtergesellschaft European Depositary Bank („EDB“) bekannt.

Dank der Einführung der digitalen Onboarding-Plattform wird die Gruppe künftig in der Lage sein, in nur fünf Tagen Bankkonten in Luxemburg zu bearbeiten und zu eröffnen, sofern der Kunde alle KYC-relevanten Prozesse abgeschlossen hat. Da die Gruppe ein weltweites Angebot noch im Jahr 2020 anstrebt, wird die Einführung in Irland und Großbritannien in Kürze folgen.

Dank seiner wegweisenden „Single-Source-Lösung“ ist Apex führend in der Dienstleistungsinnovation. Sie versetzt den Konzern in die einzigartige Lage, Produkte in den Bereichen Fondslösungen, Finanzlösungen und Unternehmenslösungen bereitzustellen. Mittels Funktionen, die modernste Technologie nutzen, fügt die digitale Bank den Finanzlösungen der Gruppe nun zusätzliche Innovationen hinzu. Die Onboarding- und Bankkonteröffnungsprozesse werden dadurch rationalisiert. Kunden profitieren von einer integrierten Plattform, innovativer Sicherheitstechnologie im KYC-Prozess sowie einem papierlosen Prozess. Im Laufe des Jahres wird der Service durch eine Zahlungsplattform ergänzt. Im Ergebnis wird die Kundenerfahrung dadurch schneller und einfacher.

Dank der Digital Banking-Lösung der EDB müssen Vermögensverwalter, Zweckgesellschaften, Family Offices, Unternehmen, Stiftungen und UHNWIs künftig keine physischen Dokumentkopien mehr bereitstellen oder Informationen auf dem Postweg senden. Die Technologie ermöglicht es der Gruppe, traditionelle Bank-Onboarding-Prozesse durch eine vollständig digitalisierte Lösung herauszufordern.

Peter Hughes, Gründer und CEO, zum neuen Service:

„Die Einführung unserer digitalen Bank bringt bahnbrechende Funktionen für den Bereich Vermögensverwaltung mit sich. Wir bieten den Bank- und Onboarding-Anforderungen unserer Kunden damit eine virtuelle Lösung und können außerdem den Prozess erheblich beschleunigen. Unserer Kernphilosophie folgend, stets die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund zu stellen, führen wir unsere Innovationen fort. Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Digital-Banking-Lösung anbieten zu können. Die Fünf-Tages-Garantie (vorbehaltlich des abgeschlossenen KYC-Prozesses) und die Beseitigung der Notwendigkeit der Papierform zur Kundendokumentation rationalisieren nicht nur einen einst komplexen und zeitaufwändigen Prozess, sondern unterstützen auch die Förderung von ESG-Aktivitäten und der Nachhaltigkeit.“

David Rhydderch, Global Head of Financial Solutions, ergänzt:

„Der Bereich Finanzlösungen der Apex-Gruppe ist eine Schlüsselkomponente unserer Services aus einer Hand. Durch die Bereitstellung von Verwahrstellen- und Lagerstellenservices, FX-Services und Bankkonten ist die European Depositary Bank ein wichtiger Bestandteil dieses Bereichs. Die Einführung unserer Digital Banking-Plattform ist ein aufregender Moment für das Unternehmen, da sie eine vollständig digitalisierte Erfahrung sowohl für das Onboarding von Kunden als auch für die Eröffnung von Bankkonten ermöglicht, die sich im Hinblick auf die Rationalisierung kritischer Prozesse für unsere Kunden grundlegend verändern wird.“


Über Apex

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Niederlassungen weltweit und mehr als 3.000 Mitarbeitern bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Allokatoren und Finanzinstitute. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert, um Lösungen aus einer Hand anzubieten zu können. Apex verfügt über die breiteste Produktpalette der Branche, die Fondsdienstleistungen, institutionelle Konten, Verwahrstellen- und Lagerstellendienstleistungen sowie Master-KVG-Lösungen beinhaltet. www.theapexgroup.com

Über die European Depositary Bank

Die European Depositary Bank SA wurde 1973 als Tochter der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA in Luxemburg gegründet. 2019 wurde das Unternehmen von der Apex Group Ltd. erworben. Die EDB wird durch das starke Netzwerk von Apex mit über 40 Niederlassungen weltweit sowie durch dessen große Präsenz in Europa mit circa 2.000 Mitarbeitern unterstützt. Die EDB ist einer der größten Anbieter von Verwahrstellendienstleistungen für regulierte UCITs und alternative Fonds in Europa. www.europeandepositarybank.com

Nikko Asset Management zum 10. Mal als bester Asia Equity ETF Anbieter ausgezeichnet

Nikko Asset Management (Nikko AM) ist zum zehnten Mal in elf Jahren zum besten Anbieter von Asia Equity ETFs gewählt worden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von ETF Express, einem führenden digitalen Nachrichtenverlag für institutionelle Investoren und Investmentberater.

"Diese Anerkennung ehrt uns. Sie spiegelt wider, dass Investoren zunehmend ein effizientes Engagement in Aktien aus Japan und dem asiatischen Raum sowie in anderen renditeproduzierenden Anlageklassen anstreben. Unsere Kunden schätzen die Effizienz unserer ETFs, geringe Tracking-Abweichungen und die starke Korrelation zu den Indizes", sagte Phillip Yeo, Joint Global Head of ETF Business und International Head of Product Development and Management von Nikko AM.

Nikko AM ist der zweitgrößte ETF-Anbieter in Asien und nach verwaltetem Vermögen (AUM) weltweit an zehnter Stelle. Das in ETF investierte Vermögen des Unternehmens hat im Jahr 2019 80 Milliarden US-Dollar überschritten, angetrieben von einem AUM-Wachstum von über 30% pro Jahr. Die Zuflüsse in den Flaggschiff-Indexfonds TOPIX und den börsennotierten Indexfonds Nikkei 225 ETFs beliefen sich 2019 auf rund 13 Milliarden US-Dollar.

"Unsere Produktvielfalt in Aktien, Renten und REITs hat den Kunden geholfen, die jüngste Marktvolatilität zu überstehen", erklärte Yeo.

Die Umfragen von ETF Express ermitteln die besten ETF-Manager in ihren jeweiligen Anlageklassen und zeichnen Manager auf der Grundlage von Produktinnovation, Performance, Konsistenz, Expertenwissen und Transparenz aus.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Evangelische Bank überzeugt beim Nachhaltigkeits-Rating

Die Evangelische Bank hat von der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-ESG die derzeit höchste Note in der Branche „Financials / Specialised Finance“ erhalten. Mit diesem Ergebnis gehört die Bank zu den Top 10% und hat damit erneut ihre Vorreiterstellung behauptet - trotz gestiegener Anforderungen in der Bewertung. „Wir sind stolz auf das Rating-Ergebnis, denn es zeigt, dass nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank selbst von der konsequenten Nachhaltigkeitsausrichtung überzeugt sind, sondern auch externe Dritte unsere Aktivitäten in hohem Maße würdigen“, so Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank.

Bereits 2017 erhielt die Evangelische Bank von der renommierten Ratingagentur ISS-ESG (vormals: oekom research AG) die Spitzenbewertung „Prime“ mit dem Rating „B+“, damals in der Branche „Nachhaltige Finanzen“, die nun in „Financials / Specialised Finance“ überführt wurde. Seitdem hat das Finanzinstitut seine gelebte Nachhaltigkeitsstrategie für Dritte noch besser nachvollziehbar und transparenter gemacht, indem es u.a. seinen strengen Corporate Governance Kodex sowie einen Dienstleisterkodex veröffentlicht hat. Darüber hinaus wurden die Anlagerichtlinien für die Eigenanlage sowie eine Vielzahl bankinterner Prozesse in Bezug auf ökologische und soziale Kriterien stetig weiterentwickelt.

Die Bank setzt sich neben der Umsetzung klimarelevanter Regulierungsanforderungen auch weiter ehrgeizige Ziele, denn Berenike Wiener, Head of CSR / Sustainable Finance, betont: „Auch in Zukunft wird die Evangelische Bank Nachhaltigkeit als kontinuierliche Verbesserung für Prozesse und Produkte verstehen. Wir sind DIE Nachhaltigkeitsbank und wollen auch weiterhin durch unseren Einsatz für Nachhaltigkeit Spitzenleistungen erreichen.“


Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 pri-vate Kunden an 13 Standorten.

Sven Simonis wird zum Leiter Asset Management Deutschland der Credit Suisse ernannt

Sven Simonis wird per 1. April 2020 neuer Leiter Asset Management Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Karl-Josef Schneiders an, der eine neue Funktion als Senior Advisor übernimmt.

Sven Simonis übernimmt seine neue Funktion als Leiter Asset Management Deutschland, in der er u. a. die Kundenbetreuung in Deutschland und Österreich verantworten wird, am 1. April 2020. Er wird damit eine Schlüsselrolle beim Ausschöpfen des Wachstumspotenzials beider Märkte spielen.

«Wir freuen uns, dass Sven Simonis zu Credit Suisse Asset Management stossen und unser Deutschlandgeschäft leiten wird», sagte Michel Degen, Leiter Asset Management Schweiz & EMEA, und fügte hinzu: «Mit seiner breit gefächerten Erfahrung und seiner nachgewiesenen Kundenorientierung wird er unsere Aktivitäten in Deutschland und Österreich weiter stärken. Darüber hinaus wird er sicherstellen, dass unseren Kunden qualitativ hochwertige Lösungen und Dienstleistungen angeboten werden.»

Sven Simonis hat umfassende Branchenerfahrung und verfügt über profunde Kenntnisse des institutionellen Geschäfts in Deutschland und Österreich. Vor Übernahme seiner neuen Position war er 14 Jahre für die Deutsche Bank/DWS tätig, zuletzt als Leiter Institutional Coverage für Deutschland und Österreich. In dieser Funktion entwickelte er das Kundengeschäft strategisch in Bezug auf die Anlage- und Absicherungsbedürfnisse der Kunden in allen Anlageklassen weiter. Zudem verfügt der studierte Jurist über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Asset Management, Banking und Beratung und ist in Deutschland als Anwalt zugelassen.

Sven Simonis wird in Frankfurt am Main, Deutschland, arbeiten und an Gebhard Giselbrecht, Leiter Client Coverage, sowie Michel Degen, Leiter Asset Management Schweiz & EMEA, berichten.

Die Welt im Corona-Ausnahmezustand: Auswirkungen auf Finanzmärkte sowie Fonds bzw. Portfolios der Raiffeisen KAG

Die Kursbewegungen auf den Finanzmärkten in den letzten Tagen haben teilweise neue Rekordwerte gesetzt. Extreme Kursschwankungen gab es in faktisch allen Assetklassen, ausgenommen cash. Selbst gemeinhin hoch liquide Märkte, wie beispielsweise US-Staatsanleihen, erlebten zeitweise spürbare Verwerfungen. Die Notenbanken haben in vielen Ländern und Regionen als Reaktion bzw. vorsorglich ihre Maßnahmen zur Unterstützung der Märkte und Volkswirtschaften stark ausgeweitet – unter anderem mit Zinssenkungen, neuen Anleihekaufprogrammen und massiven Liquiditätshilfen. Die Europäische Zentralbank (EZB) verkündete beispielsweise ein Pandemie-Notfall-Kaufprogramm im Umfang von zunächst 750 Milliarden Euro, mit dem vor allem Anleihen von Staaten und Unternehmen gekauft werden können und bei dem bisherig bestehende Kaufbeschränkungen teilweise aufgehoben wurden. Dieses Kaufprogramm ist in mehreren Punkten mit entscheidender Flexibilität (Volumina, Zeitpunkt, Emittenten) ausgestattet und es könnte notfalls auch auf nahezu unbegrenzte kurzfristige Liquiditätshilfen für Unternehmen aufgestockt werden.

Parallel kündigen Regierungen weltweit fast täglich neue Hilfsprogramme zur Unterstützung ihrer Volkswirtschaften an.

Die Finanzmärkte versuchen derzeit, das radikal veränderte weltwirtschaftliche Umfeld irgendwie einzupreisen. Angesichts gewaltiger Unwägbarkeiten auf vielen Ebenen und des Fehlens jeglicher historischer Vergleichsmöglichkeiten ist das gegenwärtig aber nahezu unmöglich.

Ist das Schlimmste überstanden?

Für die Pandemie und damit auch die Volkswirtschaften muss die Frage leider klar verneint werden. Erkrankungen und Opferzahlen werden noch einige Zeit ansteigen, bevor die drastischen Eindämmungsmaßnahmen hoffentlich greifen und die Dynamik abnimmt. Hoffnungsvoll stimmen in diesem Zusammenhang immerhin die Entwicklungen in China, Südkorea, Hongkong und Singapur. Und auch bei der Behandlung der besonders schweren Krankheitsfälle gibt es zumindest einige vielversprechende Ansätze mit bereits verfügbaren – wenn auch nicht für das Coronavirus entwickelten – Medikamenten. Gleichwohl ist mit Stand heute davon auszugehen, dass die derzeit geltenden Einschränkungen für Wirtschaft und persönliche Bewegungsfreiheit noch mindestens einige Wochen andauern werden. Positiv ist zu werten, dass China seine Volkswirtschaft schrittweise weiter zurück zum Normalbetrieb führt. Es ist derzeit aber ungewiss, wann eine durchgreifende wirtschaftliche Erholung einsetzen wird und ebenso, wie sie verlaufen könnte. Vor wenigen Wochen noch war man an den Finanzmärkten von einer recht raschen, starken (v-förmigen) Erholung ausgegangen. Der starke Kurseinbruch bei Aktien und Unternehmensanleihen hat sehr viel damit zu tun, dass diese Erwartungen rasant ausgepreist werden mussten. Je nachdem, wann eine konjunkturelle Erholung einsetzt und wie sie verläuft, stellen sich die aktuellen Preise und Bewertungen auf den Aktien- und Anleihemärkten sehr unterschiedlich dar. Für die Finanzmärkte lässt sich die obige Frage daher sehr viel schwerer beantworten. Vermutlich haben wir die Extremwerte bei den Kursschwankungen erst einmal hinter uns. Auch eine kräftige Erholung ist jetzt jederzeit möglich. Ob wir aber auch bereits die Tiefstkurse gesehen haben, ist ungewiss. In jedem Fall bestehen trotz der gesunkenen Kurse und damit teils deutlich attraktiverer Bewertungen weiterhin erhebliche Abwärtsrisiken.

Bevor sich die Nachrichtenlage bei der Pandemie nicht grundsätzlich zum Positiven wendet und damit ein Ende des volkswirtschaftlichen Ausnahmezustands absehbar ist, werden Erholungen aller Wahrscheinlichkeit nach nur kurzfristig und noch nicht nachhaltig sein.

Weitere Risikoreduktion in den Fonds und Portfolios

Die sich abzeichnenden Negativentwicklungen haben wir bereits in den letzten Wochen zum Anlass genommen, das Risiko in den Raiffeisen-Strategiefonds, den §14-Mischfonds, den Portfoliofonds, der Vermögensverwaltung, der nachhaltigen Vermögensverwaltung sowie der digitalen Vermögensverwaltung signifikant zu senken. Daher sind viele Fonds bzw. Portfolios bereits sehr defensiv aufgestellt. Zugleich bewerten wir die Lage natürlich ständig neu und passen die Positionierungen gegebenenfalls in kürzeren Intervallen und häufiger an als in „normalen“ Zeiten. In Abwägung aller aktuellen Einflussfaktoren, Daten und Nachrichten sehen wir eine weitere Reduktion des Risikos als gerechtfertigt an. Dabei berücksichtigen wir auch, dass Diversifikationseffekte derzeit nur eingeschränkt greifen, weil sich fast alle Assetklassen aktuell in einem sehr hohen Gleichlauf befinden. Den Schwerpunkt beim Risikoabbau legen wir dabei auf die Aktienquote. Wir sind in allen oben genannten Fonds und Portfolios aktuell nunmehr mit zwei Schritten untergewichtet. Die Maßnahmen betreffen aber auch weitere Assetklassen; beispielsweise Anleihen. Die freiwerdenden Mittel werden zunächst kurzfristig als Cash geparkt. Die entsprechenden Schritte haben wir in den Fonds bereits umgesetzt. Relevant sind diese Entscheidungen unter anderem für die Raiffeisen-Strategiefonds, die §14-Mischfonds, die Portfoliofonds, die Vermögensverwaltung, die nachhaltige Vermögensverwaltung sowie die digitale Vermögensverwaltung.

Wir werden die aktuelle Lage auch in den nächsten Tagen und Wochen genau verfolgen, und weitere Veränderungen sind wahrscheinlich. Dabei kann es zu weiteren Reduktionen des Risikos, aber auch zu einer Rückführung der Risikomaßnahmen kommen. Denn nachdem wir für die Fonds in den letzten Wochen richtigerweise schrittweise Risiken abgebaut haben, besteht unsere Aufgabe selbstverständlich auch darin, bei entsprechenden Gegebenheiten wieder Risikoexposition und damit neues Ertragspotential aufzubauen. Als Schlüssel sehen wir weiterhin den Verlauf der Pandemie, aber auch die Gegenmaßnahmen von Notenbanken und Behörden an.

Ordnungsgemäßer Betrieb aller Geschäftsprozesse bleibt gewährleistet

Die Raiffeisen KAG ist als Mitglied der Raiffeisenbank International Gruppe vollständig in deren Security-Organisation eingebunden. Ein wesentlicher Bestandteil dessen ist ein Business Continuity Management System. Dieses stellt sicher, dass auch im Krisenfall und bei diversen denkbaren Szenarien alle wichtigen Geschäftsprozesse der Raiffeisen KAG gewährleistet sind. Das wird unter anderem durch eine standortunabhängige Verfügbarkeit aller notwendigen Ressourcen (Infrastruktur, IT-Equipment, Mitarbeiter, Kommunikation) sichergestellt. Die Diskussions-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse in allen Unternehmensabteilungen funktionieren auch in diesem neuen Setup bislang weitgehend reibungslos und ohne größere Beeinträchtigungen.

Die aktuelle Situation ist zweifellos für uns alle und auf faktisch allen Ebenen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und privaten Lebens eine einschneidende, große Herausforderung. Wir sind zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam meistern werden. Wir werden als KAG unseren Beitrag dazu leisten und sehen uns dafür weiterhin gut gerüstet.

BayernInvest von Wirtschaftsmagazin „Capital“ als eine der besten Fondsgesellschaften ausgezeichnet

Der Münchner Asset Manager überzeugt im Bereich fondsgebundener Lebensversicherungen und erhält hierfür „vier Sterne“

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus f-fex und dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) die Leistungen von Versicherern und insgesamt 50 Fondsgesellschaften rund um das Produkt Fondspolicen auf den Prüfstand gestellt. Die BayernInvest zählt zu den ausgezeichneten Asset Managern und erhält im Ranking eine Vier-Sterne-Bewertung, wie das Wirtschaftsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe vom April 2020 berichtet.

Holger Leimbeck, Leiter Kundenbetreuung und Vertrieb für das institutionelle und Wholesale-Geschäft, sagt: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Wir bleiben weiterhin sehr ambitioniert und tun alles, um für unsere Kunden ein leistungsstarker Partner in einem aktuell äußerst schwierigen Marktumfeld zu sein.“

Die Analysten untersuchten nicht einzelne Fonds, sondern den Anteil am gesamten Fonds-Kapitalstock bei deutschen Lebensversicherungen. Nach Angaben von „Capital“ gab es dabei vier Prüfkriterien, die jeweils unterschiedlich gewichtet wurden: die Outperformance der Fonds in den Jahren von 2017 bis 2019 (25 Prozent), die Fondsqualität im Bestand (35 Prozent), die Kompetenz einer Fondsgesellschaft (20 Prozent) sowie den Mittelzufluss (20 Prozent). Die gewichteten Teilergebnisse ergaben das Gesamtergebnis.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungs- gesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwal- tungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Gover- nance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestra- tegien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhalti- ge Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Walter Liebe wird Head of Intermediaries bei Pictet Asset Management in Deutschland

Pictet Asset Management ernennt Walter Liebe per 1. April 2020 zum Head of Intermediaries Germany. Damit verantwortet Walter Liebe künftig die Vertriebsaktivitäten von Pictet Asset Management für Banken, Vermögensverwalter und Multi Family Offices in Deutschland. In dieser Funktion berichtet er an Luca di Patrizi, Global Head of Intermediaries, Pictet Asset Management, mit Sitz in Genf.

«Walter Liebe hat in den letzten Jahren entscheidend dazu beigetragen, die Bekanntheit von Pictet Asset Management in Deutschland zu erhöhen. Seine Akzeptanz als Investmentexperte möchten wir für eine strategische Rolle für ihn nutzen», so Luca di Patrizi.

Walter Liebe kam im April 2010 zu Pictet Asset Management Frankfurt, wo er seither als Senior Investment Advisor als Ansprechpartner für Kapitalmarktthemen für deutsche Kunden tätig war. Davor war er beim Bankhaus Sal. Oppenheim als Senior Portfoliomanager und Abteilungsdirektor für Fondsresearch tätig.

“Wir beobachten derzeit eine grundlegende Veränderung im Vertrieb von Investmentprodukten. Es geht weniger denn je um Produktverkauf, sondern immer stärker um Wissenstransfer und die Interaktion mit Investoren», so Liebe. «Dies hat auch Auswirkungen auf den Vertrieb. Ein fundiertes Verständnis für die Mechanismen an den Kapitalmärkten, in Verbindung mit einer Affinität für die Nutzung neuer Medien, werden wesentliche Erfolgsparameter der kommenden Jahre sein.»

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt

Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement

2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.


*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.

Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

Deutsche bevorzugen bei langfristigen Anlageentscheidungen die persönliche Beratung

Deutschland, ein Volk von Sparern: Knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) legen zumindest gelegentlich Geld zurück, 56 Prozent nach eigenen Angaben regelmäßig. Auch wenn fast die Hälfte (45 Prozent) der Meinung ist, ihre Anlageentscheidungen ohne jegliche Beratung treffen zu können, bleibt der persönliche Kontakt zu Beratern deutlich wichtiger als digitale Beratungsangebote. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die YouGov Deutschland im Auftrag des führenden, europäischen Vermögensverwalters Amundi durchgeführt hat.

Befragt nach der Höhe der gesparten Beträge, gaben 30 Prozent der Deutschen an, bis zu 250 Euro im Monat zurückzulegen – und das vor allem vergleichsweise konservativ: 52 Prozent erklärten, ihr Geld klassisch zu sparen, also beispielsweise auf dem Sparbuch, einem Tages- oder Festgeldkonto oder im Bausparvertrag. 14 Prozent legen Geld noch bar zur Seite, etwa in einem Bankschließfach.

Deutlicher Unterschied beim Anlageverhalten zwischen den Geschlechtern

Trotz anhaltendem Niedrigzinsumfeld ist der Anteil derer, die ihre Vermögensanlage am Kapitalmarkt tätigen, immer noch verschwindend gering: Gerade einmal 13 Prozent wagen die Direktanlage in Aktien und Anleihen. Den gleichen Wert weisen Immobilien zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage auf. Noch etwas darunter bewegt sich mit je 10 Prozent der Anteil derer, die für die Vermögensanlage ETFs und / oder aktive Investmentfonds wählen. Auch die geförderte private Altersvorsorge über Rürup und Riester gehören nur für 10 Prozent der Befragten zu den fünf für sie wichtigsten Anlageformen.

Am Kapitalmarkt zeigt sich auch ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während bei den Männern 14 Prozent ETFs und 13 Prozent jeweils aktive Fonds und Altersvorsorgeprodukte als Anlageformen angaben, waren es bei den Frauen lediglich 6 bzw. 7 Prozent. Noch deutlicher ist die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen bei Wertpapieren: während mit 20 Prozent jeder fünfte Mann direkt in Aktien oder Anleihen investiert, liegt der Wert bei den Frauen mit gerade einmal 6 Prozent deutlich niedriger.

Sicher, kostengünstig und flexibel soll die Vermögensanlage sein

Unabhängig davon, ob sie selbst regelmäßig Geld anlegen, haben die Deutschen aber klare Vorstellungen davon, welche Eigenschaften ihre Geldanlage haben muss. Für vier von fünf Befragten stehen möglichst geringe Kosten (81 Prozent) sowie die Sicherheit der Geldanlage (80 Prozent) im Vordergrund. Beinahe ebenso wichtig ist, dass das Vermögen flexibel verfügbar sein muss (78 Prozent). Die Rendite wird von lediglich 58 Prozent der Befragten als ein vordergründiges Kriterium benannt und tritt damit deutlich in den Hintergrund.

„Geringes Risiko, hohe Flexibilität und hohe Rendite: alle drei Punkte sind mit Blick auf das sogenannte Anlagedreieck in der Praxis kaum in Einklang zu bringen. Bei einem der drei Eigenschaften müssen zumindest Abstriche in Kauf genommen werden – wobei hier zu oft Renditepotential verschenkt wird“, sagt Dr. Andreas Steinert, Head of 3rd Party Distributors und Mitglied der Geschäftsführung bei Amundi. „In der Beratung sollte es daher eine Kernaufgabe sein, die jeweiligen Kundenpräferenzen genau zu erfassen und eine darauf passende Anlagestrategie mit geeigneten Produkten zu entwickeln.“

Das erscheint umso wichtiger, als dass bislang die Mehrheit der Deutschen bei der Geldanlage auf professionelle Beratung verzichtet: Ganze 45 Prozent derer, die zumindest gelegentlich Geld zurücklegen, treffen ihre Anlageentscheidungen ausschließlich selbstständig. 17 Prozent holen sich Rat aus dem privaten Umfeld.

Wenn Beratung, dann bitte von Mensch zu Mensch

Von denjenigen, die ihre Anlageentscheidung jedoch nicht ausschließlich selbst treffen, würden sich 44 Prozent an einen Bank- oder Vermögensberater wenden. Weitere 20 Prozent würden ein hybrides Beratungsmodell aus persönlicher Beratung und digitalen Anwendungen vorziehen. Für ein rein digitales Angebot sind dagegen nur 7 Prozent zu begeistern. Selbst die sonst so online- und digitalaffine Generation der 18- bis 34-Jährigen wählt beim Thema Geldanlage nur zu 10 Prozent „digital pur“. „Einkaufen, Reisen buchen, Online-Banking. Viele Bereiche unseres Alltags erledigen wir heute zu einem großen Teil auf digitalen Wegen. Geht es aber um die Geldanlage, ist eine persönliche Ansprache und ein Gespräch von Mensch zu Mensch gewünscht“, erklärt Steinert.

Bei denjenigen Befragten, die bei der Geldanlage grundsätzlich offen für eine Beratung sind, finden sich diese Präferenzen nochmals deutlicher wieder: Für zwei Drittel (66 Prozent) ist die persönliche Beratung durch einen Bank- oder Vermögensberater wichtig beziehungsweise sie legen besonderen Wert auf das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch (67 Prozent). Mit einem klaren Ziel: Das Vertrauen in den persönlichen Berater erleichtert für 70 Prozent die Anlageentscheidung.

Nimmt jemand eine Anlageberatung in Anspruch, hat er klare Vorstellungen davon, was diese leisten muss: Die Befragten wollen die Produkte verstehen und wissen was sie kosten: 78 Prozent legen Wert auf eine anschauliche und verständliche Erklärung der einzelnen Anlagemöglichkeiten, 77 Prozent fordern eine verständliche Aufstellung der Kosten des Anlageproduktes.

Die Größe der Auswahl an Angeboten spielt dabei eine untergeordnete Rolle (55 Prozent). Viel wichtiger ist den Befragten, dass ihre individuellen Bedürfnisse bei der Geldanlage berücksichtigt werden (75 Prozent) und sie die vorgeschlagenen Anlagemöglichkeiten gut vergleichen können (74 Prozent), bzw. dass ihr Berater die Geldanlage anschaulich und leicht verständlich erläutert (76 Prozent).

Steinert sieht durch die Umfrageergebnisse die Vorteile der persönlichen Anlageberatung bestätigt: „Die meisten Anbieter haben zwar mittlerweile digitale Beratungsangebote. Beim Thema Geldanlage spielt jedoch Vertrauen eine große Rolle. Wie unsere Umfrage zeigt, bleibt deshalb, aller Digitalisierung zum Trotz, die persönliche Betreuung durch den menschlichen Berater nach wie die bevorzugte Wahl der Deutschen.“


Über die Befragung

Die in dieser Mitteilung verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von Amundi Asset Management. Im Zeitraum vom 24. bis 27. Januar 2020 haben daran 2.072 Personen teilgenommen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über Amundi

Amundi ist der führende europäische Vermögensverwalter in Bezug auf verwaltetes Vermögen1 und liegt weltweit unter den Top 101. Amundi verwaltet ein Vermögen von 1,653 Billionen2 Euro in sechs Haupt-Investmentzentren3. Amundi bietet seinen Kunden in Europa, in der Region Asien-Pazifik, im Nahen Osten sowie in Nord- und Südamerika umfassende Marktexpertise sowie ein umfangreiches Sortiment an aktiven, passiven und sachwertorientierten Investmentlösungen. Kunden haben darüber hinaus Zugang zu einem kompletten Angebot von Dienstleistungen und Tools. Amundi mit Sitz in Paris wird seit November 2015 an der Börse notiert.

Dank einzigartiger Researchkapazitäten und dem fundierten Know-how der fast 4 500 Mitarbeiter sowie Marktexperten in rund 40 Ländern bietet Amundi Privatanlegern und institutionellen Kunden innovative Strategien und Lösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse, Ertragsziele und Risikoprofile der Kunden ausgerichtet. 

Amundi. Vertrauen muss verdient werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf amundi.com oder in einer Amundi-Niederlassung in Ihrer Nähe.

1) Quelle: IPE „Top 400 asset managers“, veröffentlicht im Juni 2019 und basierend auf dem verwalteten Vermögen per Dezember 2018
2) Amundi Zahlen per 31 Dezember 2019
3) Standorte: Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio

Deutsche sehen bei Nachhaltigkeit Unternehmen in der Pflicht – vertrauen ihnen aber nicht

Instinctif Partners, eine der führenden Kommunikationsberatungen für Finanzen, Wirtschaft und Politik, hat mit ihrer Marktforschungstochter Truth rund 2.130 Deutsche repräsentativ zu Nachhaltigkeitsthemen befragt. Das Nachhaltigkeits-Barometer zeigt, dass die Bedeutung des Themas Umweltschutz hierzulande groß ist. So zeigen sich 70 Prozent der Deutschen um den Klimawandel besorgt oder sehr besorgt. 53 Prozent meinen zudem, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt sichtbar sind. Nach den entscheidenden Akteuren im Kampf gegen den Klimawandel befragt, sehen die Deutschen vor allem Regierungen anderer Länder und Unternehmen in der Pflicht. An dritter Stelle sich selbst und an vierter Stelle die Bundesregierung. Gleichzeitig vertraut fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) den Unternehmen eher oder überhaupt nicht hinsichtlich ihrer Aussagen über die eigenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.

„Die Erwartungshaltung der Menschen an die Unternehmen ist groß, das Vertrauen in sie sowie ihre Reputation gleichzeitig gering. Darum müssen die Unternehmen ihre Bemühungen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz verstärken und hierzu überzeugender kommunizieren“, sagt Thomas Stein, Managing Partner bei Instinctif Partners.

Neben Umwelt auch soziale Themen mit großer Relevanz

Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) stimmt der Aussage voll und ganz zu, dass der Klimawandel ein entscheidendes Problem unserer Zeit ist. 76 Prozent der Deutschen stimmen auch mit der Aussage überein, dass „der Klimawandel wichtig ist, es aber viele weitere Probleme gibt“. So sind 81 Prozent mit Blick auf das Plastik in den Weltmeeren, 73 Prozent mit Blick auf die Abholzung von Wäldern und 72 Prozent mit Blick auf die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich besorgt oder sehr besorgt.

„Die Deutschen messen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel hohe Bedeutung bei. Dabei ist die ‚Friday for Future‘-Bewegung längst kein reines Jugendthema mehr. Die Besorgnis über zu wenig Nachhaltigkeit eint alle Altersgruppen“, sagt Carsten Böhme, Managing Partner bei Instinctif Partners.

Der Wille ist da, doch mehr Nachhaltigkeit im Alltag bleibt schwierig

Die Mehrheit der Deutschen (55 Prozent) gibt an, grundsätzlich mehr nachhaltige Entscheidungen treffen zu wollen, weiß aber nicht immer wie. 61 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es viele widersprüchliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit gibt. 41 Prozent der Deutschen sehen darin ein zentrales Hemmnis für ihre eigenen nachhaltigen Entscheidungen, 43 Prozent sehen zusätzliche Kosten beim Kauf nachhaltiger Produkte als hinderlich an. 38 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Bekundungen der Unternehmen zur Ethik ihres Verhaltens oder der Produkte kaum glaubwürdig sind.

„Vor allem widersprüchliche Informationen, höhere Kosten sowie Unkenntnis und mangelnde Glaubwürdigkeit der Aussagen scheinen den Deutschen nachhaltigere Entscheidungen schwer zu machen. Staatliche Siegel, wie das Bio-Siegel bei Nahrungsmitteln, könnten zumindest das Informationsproblem lösen“, sagt Thomas Stein.

Am schwierigsten erscheint den Verbrauchern die Meinungsbildung beim Thema nachhaltige Geldanlage. Jeder vierte Deutsche empfindet es als schwierig oder sehr schwierig, eine nachhaltige Anlageentscheidung zu treffen.

Die für Deutschland repräsentative Umfrage wurde von Truth, der Marktforschungstochter von Instinctif Partners, im Dezember 2019 unter europäischen Verbrauchern in Deutschland, Großbritannien und Irland durchgeführt. Insgesamt haben am Nachhaltigkeits-Barometer in den drei Ländern 4.864 Personen teilgenommen, in Deutschland 2.132.

Weitere Informationen zum Instinctif Partners Nachhaltigkeits-Barometer unter: http://www.instinctif.de/nachhaltigkeits-barometer-2020


Über Instinctif Partners

Instinctif Partners zählt zu den führenden internationalen und inhabergeführten Kommunikationsberatungen für Wirtschaft, Finanzen und Politik. Unseren Kunden bieten wir Reputationsmanagement als integriertes Angebot für Finanzmarkt und Investor Relations, Unternehmenskommunikation und gesellschaftspolitischer Kommunikation. Weltweit beschäftigt Instinctif Partners rund 300 Mitarbeiter in 10 Büros. In Deutschland sind wir mit rund 45 Mitarbeitern in Köln, Frankfurt, München und Berlin vertreten. Darüber hinaus arbeitet Instinctif Partners mit eigenen Büros an den wichtigsten internationalen Wirtschaftszentren, unter anderem in London, Johannesburg, Dubai und Brüssel. http://www.instinctif.de / http://www.instinctif.com

Als Asset-Manager und Unternehmen ESG-Kriterien verpflichtet

Nikko Asset Management (Nikko AM) hat am 13. März 2020 seinen Sustainability-Bericht für das Jahr 2019 vorgelegt. Darin dokumentiert das Unternehmen seinen Einsatz gegenüber Umwelt- und Sozialfaktoren sowie gegenüber Aspekten guter Unternehmensführung (ESG-Faktoren). Daneben berichtet Nikko AM darin über seine zukunftsweisende Philosophie, seine Ziele sowie die internen und externen Ausschüsse und Standards, die das Unternehmen befolgt und nachhaltig gestaltet.

Als zentralen Aspekt thematisiert der Bericht die Haltung des Vermögensverwalters bezüglich seiner Verantwortung als Investmentmanager und Treuhändler, wodurch Nikko AM seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft leistet. Sein Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ist dabei Teil einer langfristigen Anlagestrategie. Im Jahr 1999 hat Nikko AM Japans ersten Fonds für sozial verantwortliche Investments (SRI) ins Leben gerufen und war in den letzten zwei Jahrzehnten bestrebt, ESG-Faktoren mit Überrenditen zu verknüpfen.

Hideo Abe, Präsident und Co-CEO von Nikko AM, erläutert: "Das Streben nach einer Wertsteigerung für unsere Kunden und Stakeholder bedeutet, dass wir ausschließlich Investitionsziele auswählen, die nachhaltige Renditen erzielen können, und diese dann konsequent auf zwei Arten einbinden: Das verantwortungsbewusste Ausüben von Stimmrechten und die Offenlegung dieser Abstimmungen sowie das Engagement in Nachhaltigkeitsfragen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft von Bedeutung sind."

Der zweite Schlüsselaspekt des Berichts beschäftigt sich mit den ESG-Initiativen, auf die sich Nikko AM mitsamt seinen Mitarbeitern und Ressourcen verpflichtet hat. Dabei dienen die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung als Orientierungshilfe; über die erreichten Milestones wird berichtet.

"Für Nikko AM ist Nachhaltigkeit eine Leidenschaft. Sie durchdringt unser gesamtes Handeln. Zu einem nachhaltigen Unternehmen zu werden, ist eine kontinuierliche und sich ständig weiterentwickelnde Reise. Wir sind stolz darauf, ein Global Player an dieser Front zu sein", sagt Stefanie Drew, Nikko AM Senior Corporate Managing Director und Mitglied des Global Executive Committee.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Lombard Odier Investment Managers lanciert Climate-Transition-Strategie

Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) legt Climate-Transition-Strategie auf und erweitert damit das Angebot an nachhaltigen High-Conviction-Aktienstrategien. Ziel der Strategie ist es, Chancen in allen Sektoren zu nutzen, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, sich an ein wärmeres Klima anzupassen und einen Wandel zu einer Netto-Null-Wirtschaft zu vollziehen.

Die Strategie konzentriert sich auf Unternehmen, die bereits überdurchschnittliche Renditen erzielen und gut positioniert sind, um Wachstum und Marktanteile in einem sich zunehmend beschleunigenden Übergang von einer klimageschädigten zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu generieren. Das globale High-Conviction-Aktienportfolio wird 40 bis 50 Titel umfassen und hat bereits bei seiner Auflegung mehr als 260 Millionen US-Dollar von Investoren eingesammelt (Stand 13. März 2020).

Die Portfoliomanager verfolgen dabei einen disziplinierten und vorausschauenden, Ansatz, um Unternehmen zu identifizieren, die Lösungen zur Reduzierung, Vermeidung und Speicherung von CO2 anbieten. Investiert wird beispielsweise in Unternehmen, die Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien anbieten. Gleichzeitig konzentriert sich die Strategie auf Unternehmen in kohlenstoffintensiven Industrien, die für das Wirtschaftswachstum von grundlegender Bedeutung sind, jedoch zu Geschäftspraktiken übergehen, die mit der Transformation zu einer Netto-Null-Wirtschaft vereinbar, und von denen die Portfoliomanager überzeugt sind, dass sie von Wettbewerbsvorteilen und einer verbesserten Rentabilität profitieren können. Des Weiteren konzentriert sich die Strategie auf Unternehmen, die sich auf den Aufbau einer widerstandsfähigeren Infrastruktur konzentrieren oder die physischen und finanziellen Risiken im Zusammenhang mit Klimaschäden überwachen.

Der Ansatz basiert auf den neuesten Erkenntnissen aus Wissenschaft, Industrie und Politik und orientiert sich an den Entwicklungen im Rahmen des EU-Aktionsplans für nachhaltige Finanzwirtschaft aus dem die EU-Taxonomie und die Klima-Benchmarks hervorgehen.

Die Strategie wird von Paul Udall und François Meunier, Portfoliomanager des LOIM Global Equities-Teams, verwaltet. Paul Udall managt seit 18 Jahren nachhaltige Investitionsstrategien mit besonderem Schwerpunkt auf dem Klimawandel. François Meunier ist ein führender Experte für Digitalisierung und technologische Innovation mit mehr als 19 Jahren Branchenerfahrung.

Hubert Keller, Managing Partner der Lombard Odier Gruppe und CEO von LOIM: „Wir befinden uns in Mitten einer massiven Transformation hin zu einer nachhaltigen Netto-Null-Wirtschaft. Im Rahmen des Klimawandels stehen Billionen auf dem Spiel, dieser Wandel wird unserer Meinung nach in den kommenden Jahren erhebliche Renditen schaffen und Investmentportfolios erheblich beeinflussen.

Die Climate Transition-Strategie wurde als essenzieller und globaler Baustein für die Vermögensallokation konzipiert. Er ist eine von mehreren wichtigen Maßnahmen, die wir im gesamten Unternehmen ergreifen, um alle Portfolios aufeinander abzustimmen und um die sich aus dem Klimawandel ergebenden Investitionsmöglichkeiten zu nutzen.“

LOIM wird den Investoren einen Nachhaltigkeitsbericht zur Verfügung stellen, um die positiven Auswirkungen von Investitionen in diese Unternehmen auf das Klima, für die Gesellschaft und den Planeten aufzuzeigen und um über die Fortschritte im Bereich Stewardship für das gesamte Portfolio zu berichten.“

Die Oxford-Martin-Prinzipien für klimabewusste Investitionen und die Empfehlungen der Task Force on Climate Related Financial Disclosures (TCFD) stehen im Mittelpunkt des Stewardship-Ansatzes der neuen Strategie sowie der allgemeinen Stewardship-Aktivitäten von LOIM.“


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier-Gruppe, die seit der Unternehmensgründung im Jahre 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird.
Mit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 31. Januar 2020 betrug das von uns verwaltete Vermögen 54 Milliarden Schweizerfranken.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Ninety One schließt Abspaltungsprozess ab und etabliert neue Marke

Ninety One, vormals Investec Asset Management, freut sich, die erfolgreiche Abspaltung von der Investec-Gruppe und die offizielle Einführung der Marke Ninety One bekanntzugeben - der letzte Schritt auf dem Weg zu einem unabhängigen, globalen Vermögensverwalter.

Im Zuge der Ausgliederung werden die Aktien von Ninety One heute an der Londoner Börse und an der Börse von Johannesburg notiert, wodurch die südafrikanischen und britischen Wurzeln des Unternehmens erhalten bleiben.

Hendrik du Toit, Gründer und CEO von Ninety One, sagt: "Heute beginnen wir eine neue, spannende Phase als unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen. Trotz der derzeitigen Marktvolatilität blicken wir mit Begeisterung in die Zukunft. Unser Ziel, für eine bessere Zukunft zu investieren, ist jetzt so relevant wie selten zuvor. Wir identifizieren uns auch weiterhin mit der Motivation, die Vorgaben unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen, indem wir ein erstklassiges Unternehmen aufbauen, das langfristig Spitzenleistungen erbringt und zu einer besseren Welt beiträgt.”

Ninety One ist jetzt ein wirklich unabhängiger, globaler Vermögensverwalter und hat die strategische und finanzielle Flexibilität, um Kundenanforderungen bestmöglich zu erfüllen, langfristig Werte zu schaffen sowie Talente zu entwickeln. Ninety One wurde im Jahr 1991 in Südafrika gegründet und behält auch nach der Ausgliederung seine einzigartige Kultur bei.

Nach der Vorstellung des neuen Namens und dem dazugehörigen Markenauftritt im November 2019, nimmt Ninety One heute formell seine neue Identität an, die sowohl die Geschichte des Unternehmens als auch die zukunftsorientierte, widerstandsfähige und agile Natur des Vermögensverwalters widerspiegelt.


Über Ninety One

Ninety One ist ein unabhängiger, aktiver und globaler Vermögensverwalter, der sich der Erzielung überzeugender Ergebnisse für seine Kunden verschrieben hat und mehr als 120,8 Milliarden Pfund (142,4 Milliarden US-Dollar) an Vermögenswerten verwaltet (Stand 30.09.19).
Das Unternehmen wurde 1991 in Südafrika als Investec Asset Management gegründet und begann, inländische Investitionen in einem aufstrebenden Markt anzubieten. Im Jahr 2020, fast drei Jahrzehnte organischen Wachstums später, löste sich das Unternehmen von der Investec-Gruppe und wurde zu Ninety One. Heute bietet das Unternehmen Institutionen, Beratern und Einzelanlegern auf der ganzen Welt besondere aktive Strategien in den Bereichen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Multi-Asset und Alternative Investments an.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: NinetyOne.com

Comgest bei den Lipper Fund Awards für Europa- und Japanstrategien ausgezeichnet

Nachdem die internationale Fondsboutique Comgest bereits in den Vorjahren bei den Refinitiv Lipper Fund Awards mehrfach ausgezeichnet wurde, setzt sich die Erfolgsserie der Gesellschaft auch in diesem Jahr fort. 2019 wurde Comgest mit neun Preisen für die DACH-Region bedacht. In diesem Jahr wurde die herausragende Performance der Europa- und Japan-Strategien mit nunmehr zwölf Auszeichnungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz belohnt.

Die Lipper Fund Awards zählen seit mehr als drei Jahrzehnten zu den wichtigsten Preisverleihungen in der Fondsbranche. Die Ratingagentur zeichnet jährlich in 17 Ländern die besten Fonds und Fondsgesellschaften aus. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf eine langfristig starke Performance und gelungenes Risiko-Managment gelegt.

Für Branchen-Kenner ist es längst kein Geheimnis mehr, dass sich Comgest seit 30 Jahren auf Bottom-up-Stock-Picking, konzentrierte Portfolios und lange Halteperioden konzentriert. Dabei werden sorgfältig die langfristigen Gewinner ausgewählt – jene Unternehmen, die möglichst wenig von makroökonomischen Faktoren beeinflusst werden und sich dank Innovationen, stabiler Endmärkte und einer starken operativen Umsetzung den politischen sowie konjunkturellen Zyklen entziehen können. Diese Strategie macht sich bezahlt, was die jüngsten Auszeichnungen bestätigen.

Felsen in europäischer Brandung

Während so mancher Anleger glauben könnte, Europa wäre durch stockendes Wirtschaftswachstum und politische Turbulenzen wie den Brexit nahezu „uninvestierbar“ geworden, überzeugt Comgest vom Gegenteil. Passend zum 30-jährigen Jubiläum der europäischen Comgest-Strategie wurden gleich drei Europa-Fonds für die DACH-Region mit einem Lipper Fund Award bedacht: Neben dem Flaggschiff Comgest Growth Europe (ISIN: IE0004766675) zählt auch der Comgest Growth Europe Opportunities (ISIN: IE00B4ZJ4188) und der Comgest Growth Europe Smaller Companies (ISIN: IE0004766014) zu den in diesem Jahr ausgezeichneten Fonds.

Zukunftspotential aus Fernost

Neben den drei Fonds der Europa-Strategie glänzte auch die Japan-Strategie der Fondsgesellschaft. Der Comgest Growth Japan (ISIN: IE0004767087) wurde in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz gleichermaßen für seine Performance über 10 Jahre ausgezeichnet. Der fernöstliche Inselstaat hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Markt für Wachstumsinvestoren gemausert und ist von starken Reformbemühungen unter Premierminister Shinzō Abe geprägt. Neben hochwertigen Titeln aus dem High-Tech-Segment sorgen auch weniger bekannte, aber wachstumsstarke Binnenmarkt-Unternehmen wie M3, Nihon M&A, Zozo oder Hikari Tsushin für die sehr gute risikoadjustierte Performance.

„Die erneuten Auszeichnungen durch Lipper sind einmal mehr ein Beleg für die Qualität, die wir mit unserem Investmentstil erzielen. Unser Fondsmanagement-Team setzt den Qualitätswachstumsstil seit Jahrzehnten konsequent um. Das ist der Schlüssel unseres Erfolgs und wird es auch zukünftig bleiben“, sagt Arnaud Cosserat, CEO und CIO von Comgest.


Über Comgest

Comgest ist ein unabhängiger, internationaler Vermögensverwalter mit Hauptsitz in Paris, strategischen Niederlassungen in Amsterdam, Boston, Dublin, Düsseldorf, Hongkong, Singapur und Tokio sowie einem Repräsentanzbüro in London. Seit der Gründung im Jahr 1985 verfolgt Comgest einen langfristigen, auf Qualitätswachstum und verantwortliches Investieren ausgerichteten Anlagestil mit dem Ziel, Qualitätsunternehmen auszuwählen, die ein solides und nachhaltiges Wachstum erwarten lassen. Das Unternehmen beschäftigt über 170 Mitarbeiter aus mehr als 30 verschiedenen Nationen und verwaltet Kundenkapital in der Höhe von 33 Milliarden EUR (Stand: 31. Dezember 2019).

Nikko Asset Management startet Fonds für Unternehmenshybridanleihen

Nikko Asset Management (Nikko AM) hat einen Corporate Hybrid Bond Fund aufgelegt, der in hybride Schuldtitel von Unternehmen mit hohem Rating investiert. Der Fonds wird vom Global Fixed Income Team in London verwaltet. 5,1 Milliarden JPY (42 Millionen EUR) wurden von japanischen institutionellen Anlegern bereits eingesammelt. Dies spiegelt die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und renditestarken Investmentlösungen wider.

Richard Kehoe, Senior High Yield Analyst und Portfoliomanager des Fonds, sagte: "Hybridanleihen von Unternehmen haben die Merkmale sowohl von Schuldtiteln als auch von Aktien. Dies kann einen Renditevorteil gegenüber vorrangigen unbesicherten Schuldtiteln bedeuten, was für unsere institutionellen Kunden attraktiv ist.”

Die Nachfrage nach Unternehmenshybridanleihen hat seit 2013 deutlich zugenommen, wobei die Emissionstätigkeit über Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen hinaus auf u.a. Automobilhersteller und Energieunternehmen ausgedehnt wurde. Unternehmenshybridanleihen sind insofern einzigartig, als sie in der Kapitalstruktur gegenüber Aktien vorrangig sind und einen Kupon zahlen, aber dennoch Eigenkapitalcharakteristika aufweisen, wie z.B. kein Fälligkeitsdatum (oder sehr lange Laufzeiten), und der Emittent kann beschließen, ähnlich wie bei einer Dividende den Kupon nicht zu zahlen. Ihre Lage innerhalb der Kapitalstruktur bietet aktiven Anlegern die Möglichkeit, einen deutlichen Renditeaufschlag zu verdienen.

Entwickelt wurde die Strategie für institutionelle Anleger in Japan, die in einem negativen Zinsumfeld positive Renditen erzielen wollen. Die Lösung dürfte aber auch für institutionelle Anleger in Europa interessant sein.


Über Nikko Asset Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 246,5 Milliarden US-Dollar* ist Nikko Asset Management (Nikko AM) einer der größten Vermögensverwalter in Asien. Das Unternehmen bietet hochwertiges aktives Fondsmanagement für eine Vielzahl von Aktien-, Renten-, Multi-Asset- und alternativen Strategien. Im passiven Segment deckt Nikko AM mehr als 20 Indizes ab und umfasst einige der größten börsennotierten Fonds (ETFs) in Asien.
Nikko AM ist seit 1959 in Japan ansässig und beschäftigt in 11 Ländern rund 200** Finanzfachleute mit rund 30 Nationalitäten. Weltweit vertreiben mehr als 400 Banken, Broker, Vermögensberater und Lebensversicherer die Produkte von Nikko AM.
Die Investmentstrategie des Hauses verbindet seine asiatische DNA konsequent mit einer globalen Perspektive für eine langfristige und nachhaltige Performance. Nikko AM ist zudem stolz auf seinen fortschrittlichen lösungsorientierten Ansatz, der zu der Auflage zahlreicher innovativer Fonds für seine Kunden geführt hat.
Weitere Informationen zu Nikko Asset Management und Zugang zu Investment Insights finden Sie auf der Homepage des Unternehmens.

* Assets under Management zusammengefasst einschließlich aller verbundenen Unternehmen von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2019.
** Stand 31. Dezember 2019 einschließlich aller Mitarbeiter von Nikko Asset Management und seiner Tochtergesellschaften.

Frankfurter KI-Fonds erhält Award und bewährt sich in schwierigem Marktumfeld

Die Frankfurter Asset Management Gesellschaft Tungsten Capital Management erhält heute im Rahmen der diesjährigen UCITS Hedge Awards 2020 eine Auszeichnung in der Kategorie CTA/Short Term Trader: Der KI-Fonds Tungsten TRYCON AI Global Markets (WKN: HAFX29) wird als Fonds mit der besten risikoadjustierten Wertentwicklung 2019 prämiert. Der international renommierte Award wird seit rund zehn Jahren vom Branchenmagazin The Hedge Fund Journal vergeben.

Unkorrelierte Erträge

Die Jury würdigte die Strategie des Fonds, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning basiert. Mittels fortschrittlicher Datenanalysen identifiziert das Portfoliomanagement weitgehend unkorrelierte Handelsgelegenheiten und Renditequellen. Seine Diversifikationswirkung und Unabhängigkeit vom aktuellen Marktumfeld hat der Fonds unlängst bestätigt: Die aktuelle Phase wird von vielen Marktteilnehmern als eine der herausforderndsten seit der Finanzkrise 2008 bezeichnet. Während globale Indizes wie der MSCI World und der EuroStoxx 50, aber auch alternative Strategien schmerzliche Kursverluste hinnehmen mussten, notiert der Tungsten TRYCON AI Global Markets im Plus. Der Gewinn seit Mitte Februar liegt per 10. März 2020 bei 3,42 Prozent.

„Wir freuen uns über die aktuelle Auszeichnung und darüber, dass unsere Multi-Asset long/short-Strategie in der aktuell hochvolatilen Situation ihre Vorteile unter Beweis stellt“, kommentiert Pablo Hess, Co-Entwickler und Portfoliomanager des Tungsten TRYCON AI Global Markets. Der Fonds kann sowohl von steigenden als auch fallenden Kursbewegungen profitieren und sich (je nach Marktereignissen) flexibel ausrichten. Seit Start der KI-Strategie vor knapp sieben Jahren hat der Fonds, der in 60 globale Märkte bestehend aus Aktien, Staatsanleihen, Währungen und Volatilität investiert, mehr als 30.000 Börsentransaktionen getätigt.


Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von rund 650 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON AI Global Markets bietet die Gesellschaft einen stark diversifizierenden Absolute Return Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte. In der Einbindung künstlicher Intelligenz für Investmententscheidungen gehören beide zu den Pionieren in Deutschland.

Tanja Bender wird Niederlassungsleiterin für Candriam in Deutschland und Österreich

Candriam ernennt Tanja Bender zur Niederlassungsleiterin für Deutschland und Österreich. Bender soll die Expansion des europäischen Assetmanagers in beiden Ländern weiter vorantreiben und folgt auf Achim Gilbert, der sich nach 14 Jahren bei Candriam neuen Aufgaben widmen wird. Bender berichtet direkt an Renato Guerriero, Global Head of Distribution.

Mit einem verwalteten Vermögen von 125 Milliarden Euro, davon fast 45 Milliarden Euro in nachhaltigen Anlagen, will sich Candriam in Deutschland und Österreich in den nächsten Jahren weiter als wichtiger Akteur etablieren.

Renato Guerriero sagt: „In den letzten Jahren konnte Candriam sein Geschäft in Deutschland und Österreich deutlich ausbauen. Die Erfahrung und der gute Ruf von Tanja Bender werden uns dabei helfen, diesen Weg ganz im Sinne unserer Kunden weiter zu verfolgen. Gleichzeitig möchte ich Achim Gilbert ausdrücklich für seine tatkräftige Unterstützung und die Zusammenarbeit in den letzten 14 Jahren danken. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seine berufliche und persönliche Zukunft.“

Tanja Bender ergänzt: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei Candriam in Frankfurt. Mit dem Angebot an ESG-Strategien und thematischen Anlagen, aber auch mit unserer langjährigen Expertise in Schwellenländern oder im Bereich der Alternatives ist Candriam zweifellos sehr gut positioniert, um die aktuellen Kundenwünsche in Deutschland und Österreich weiterhin bestmöglich bedienen zu können.“

Bender kam 2018 als Senior Client Relationship Managerin zu Candriam und hat das Unternehmen seitdem maßgeblich beim Ausbau des Geschäfts mit Distributoren und institutionellen Kunden unterstützt. Zuvor war sie Co-Country Head bei Métropole Gestion und in dieser Funktion zuständig für das Business Development in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Davor arbeitete sie unter anderem als Sales und Relationship Managerin bei Oppenheim Asset Management, Crédit Suisse Asset Management und der Commerzbank.


CANDRIAM

CANDRIAM ist ein europäischer Multi-Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 500 Investmentexperten managt CANDRIAM etwa 125 Milliarden Euro Vermögen1. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in vier Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investmentlösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Group. New York Life Investments2 ist einer der größten Asset-Manager weltweit3.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com

1) Stand 30. Juni 2019. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind. of 30. Juni 2019. Assets under management (AUM) includes assets which do not fall within the U.S. Securities and Exchange Commission's definition of 'regulatory AUM' in Form ADV, Part 1A.
2) New York Life Investments ist eine Dienstleistungsmarke, die von New York Life Investment Management Holdings LLC und ihrem Tochterunternehmen New York Life Investment Management LLC verwendet wird. New York Life Investments Management LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der New York Life Insurance Company.
3) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 34 der weltweit größten Vermögensverwalter (laut Pensions & Investments, 05. Juni 2019). Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2018. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Aviva Investors legt neuen Geldmarktfonds auf

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, gibt heute die Auflage des Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund bekannt1.

Ziel des neuen Geldmarktfonds mit Nettoinventarwert und niedriger Volatilität (LVNAV-Fonds oder auch Low-Volatility Net Asset Value genannt) sind risikoarme Erträge und eine tägliche Liquidität. Das diversifizierte Portfolio investiert dabei in erstklassige, auf US-Dollar lautende, kurzlaufende Anleiheinstrumente.

Neben den bestehenden auf Sterling und Euro lautenden Liquiditätsstrategien von Aviva Investors, soll der Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund eine aktiv verwaltete Alternative zu Bankeinlagen bieten. Anleger haben damit die Möglichkeit, ihre Bargeldbestände über eine Reihe hochwertiger Geldmarktinstrumente zu diversifizieren.

Katie DellaMaria verwaltet den neuen Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund, der mit einem Startkapital von fast 800 Millionen Dollar aufgelegt wird, das von Aviva Investors bestehenden Kunden stammt. DellaMaria sitzt im Aviva Investors Anlageteam in Chicago und kommt von BMO Global Asset Management, wo sie zuletzt als Direktorin und Fixed Income Portfoliomanagerin tätig war.

Aviva Investors verwaltet derzeit für seine Kunden im Liquiditätsbereich ein Vermögen von über 45 Milliarden Pfund2.

Anthony Callcott, Head of Pan-European Liquidity Client Solutions bei Aviva Investors, sagt:

„Das Liquiditätsmanagement ist eine der Kernkompetenzen bei Aviva Investors, die sich über Jahrzehnte der Vermögensverwaltung für unsere Muttergesellschaft und Drittinvestoren entwickelt hat. Die neue Fondsauflegung ergänzt unsere bestehende Palette an Geldmarktfonds mit AAA-Rating. Darüber hinaus bedient der Fonds die Nachfrage seitens unserer europäischen Anleger, die zunehmend Bedarf haben an risikoarmen, auf US-Dollar lautende Anlagen. Vor allem heißen wir auch Katie in unserem Unternehmen willkommen. Mit ihren Erfahrungen bei kurz- und mittelfristigen Anleihestrategien ergänzt und verstärkt sie die bestehenden Fähigkeiten unseres Liquiditätsteams.“

Caroline Hedges, Global Head of Liquidity Portfolio Management bei Aviva Investors, fügt hinzu:

„Anleger suchen immer noch nach diversifizierten und liquiden Portfolios. Der Aviva Investors US Dollar Liquidity Fund stellt daher eine außerbilanzielle Alternative zu traditionellen kurzfristigen Bankeinlagen dar. Er soll wettbewerbsfähige Renditen und tägliche Liquidität liefern, ohne die Kapitalabsicherung zu verwässern.“


QUELLE

1) Der Fonds wird zunächst im Vereinigten Königreich, in Irland, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg aufgelegt sein.
2) Per 30. September 2019

AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 386 Milliarden Euro Assets under Management per 30. Juni 2019.

Sehr positive Einschätzung der Finanzprofis hinsichtlich nachhaltiger Anlagen bei Privatkunden

„Die Bedeutung von nachhaltigen Investments bei Privatkunden hat in den letzten Jahren bereits stark zugelegt und der Trend scheint noch lange nicht am Ende“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 121 Finanzprofis. So zeige die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage, dass wie im Vorjahr mehr als 80 % der Vertriebspartner der B2B-Direktbank in den nächsten drei Jahren von einer steigenden oder stark steigenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit ausgehen. Nur 15 % sind der Meinung, dass die Bedeutung gleich bleiben wird. Nur etwa 4% rechnen mit einer rückläufigen Relevanz.

Die Zustimmungswerte waren bei der letzten Umfrage von 2019 sogar noch etwas höher ausgefallen. „Wir sehen nun eine Konsolidierung auf hohem Niveau“, sagt Rudolf Geyer. „Der im Vergleich zum Vorjahr gewachsene Anteil derer, die mit einer eher gleich bleibenden Bedeutung rechnen, ist sicherlich zu einem gewissen Teil auf die in den letzten Jahren bereits deutlich gestiegene Relevanz des Themas zurückzuführen. Man kann festhalten, dass das Thema Nachhaltigkeit sowohl bei den Anlegern als auch den Beratern endgültig angekommen ist“, kommentiert Geyer.

Die positive Einschätzung der Finanzberater korrespondiert nach Erkenntnissen der ebase auch mit der Fondsnachfrage der Anleger. So markierte der Fundflow-Faktor, der die Mittelzu- und -abflüsse von Fonds misst, welche Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, im Dezember 2019 mit 2,35 einen vorläufigen Höchststand. Im Januar und Februar ging der Faktor auf 1,65 bzw. auf 1,20 zurück, blieb aber weiterhin im deutlich positiven Bereich. Die Mittelzuflüsse bei Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen, lagen folglich um 65 bzw. um 20 % über den Mittelabflüssen. „Die Zurückhaltung der Anleger in den ersten Wochen des neuen Jahres dürfte aber auch mit der generellen Verunsicherung zusammenhängen, die unter anderem das Coronavirus derzeit verbreitet“, sagt Geyer.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeitskriterien, welche ebase ihren Kunden bei der Fondsauswahl zur Selektion bietet, waren im Februar vor allem solche Fonds gefragt, die dem Kriterium „verstärkt umweltorientiert“ gerecht werden. Die entsprechenden Fondskäufe übertrafen die Verkäufe um 40 % (Fundflow-Faktor: 1,40). Auf Rang zwei und drei folgten die Kriterien „frei von Rüstung“ (1,25) und „Anerkennung Global Compact“ (1,22).

„Bei ebase haben wir frühzeitig die Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen erkannt“, betont Geyer. „Die Kunden wissen dies zu schätzen und greifen auch gerne darauf zurück, indem Fonds unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden.“


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Rebeca Coriat ist neue Leiterin des Bereichs Stewardship bei Lombard Odier Investment Managers

Der Fixed-Income-Spezialist BlueBay Asset Management („BlueBay“) verstärkt seine personellen Kapazitäten für illiquide Corporate-Credit-Anlagen in Schwellenländern und betraut Illya Zyskind mit der neu geschaffenen Position eines Portfoliomanagers.

Illya Zyskind wird in London tätig sein und an Polina Kurdyavko, Head of Emerging Markets, berichten. Er wird in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls neu eingestellten Mihai Florian die Kompetenzen von BlueBay auf dem Markt für illiquide Corporate-Credit-Anlagen in Schwellenländern ausbauen und hierfür auf Co-Investments und neue geschlossene Anlagestrategien setzen.

Das Team ist überzeugt, dass es im gesamten Spektrum der illiquiden Vermögenswerte in Schwellenländern, die von vergleichsweise wenig entwickelten Märkten gekennzeichnet sind, attraktive Anlagegelegenheiten gibt. Diese Einschätzung erklärt sich durch die anhaltend hohe Kreditnachfrage und die Notwendigkeit der dort agierenden Banken, angesichts der Kapitalknappheit und der regulatorischen Einschränkungen Risiken abzubauen. BlueBay ist außerdem überzeugt, dass Anleger angesichts der Versuche der Banken, ihr Engagement zu reduzieren, von attraktiven Anlagechancen durch Fehlbewertungen im Segment Corporate Credit profitieren können. Diese weisen starke Fundamentaldaten und dabei deutlich höhere Renditen auf als ihre Pendants in Industrieländern.

Polina Kurdyavko, Head of Emerging Markets, kommentiert die Einstellung von Illya Zyskind wie folgt: „Die Kompetenzen und Erfahrungen von Illya Zyskind ergänzen jene von Mihai Florian und dem Schwellenländer-Team insgesamt. Zudem ist seine Erfolgsbilanz bei Stressed- und Distressed-Anlagen von besonderem Wert für uns, da wir unser Spektrum an Kreditanlagen erweitern und unterbewertete Anlagechancen mit asymmetrischen Risiko-Rendite-Profilen identifizieren möchten.“

Bevor er zu BlueBay kam, war Illya Zyskind bei der Bank of America Merrill Lynch zunächst in der Division „Energy and Power Investment Banking“ und später im Bereich „EM Credit and Special Situations“ tätig. Davor arbeitete er bei der BNP Paribas Group/KBC Group im Fixed-Income-Research. Illya Zyskind verfügt über einen MBA der University of Chicago Booth School of Business sowie einen Master in Finanzwesen der Kiev Taras Shevchenko National University, wo er zudem einen Bachelor-Titel im Bereich Internationale Wirtschaftsbeziehungen erworben hat.

Für 2020 plant BlueBay die Einführung neuer Anlagestrategien im Bereich illiquider Corporate-Credit-Anlagen aus Schwellenländern als weitere Ergänzung zum bestehenden Portfolio liquider Anleihe-Strategien.


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein aktiver Fixed Income-Spezialist, der seine Anleger mit individuellen Lösungen bei der Steigerung der Rendite ihrer Portfolios unterstützt. Für unsere Kunden investieren wir weltweit in festverzinsliche Anleihen und Verbindlichkeiten von Staaten und Unternehmen sowie Devisen und verwalten derzeit ein Vermögen von mehr als 59 Milliarden USD.
Das vielfältige Investment-Team von BlueBay steht für die besten Asset Management-Ansätze für traditionelle und alternative Anlagen und konzentriert sich auf die Generierung von Alpha sowie einen bewährten Anlageprozess. Diese Fähigkeiten werden ergänzt durch unsere langjährige Erfolgsbilanz in einem breiten Spektrum spezialisierter Anlagestrategien, darunter Relative Return, Total Return und alternative Anlagen.
Dank unserer kooperativen Herangehensweise an eine proaktive Kundenbetreuung können wir innovative Lösungen schaffen und maßgeschneiderte Ergebnisse liefern, die auf die Ziele und Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.
BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Italien, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

„Banken müssen ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten“

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, nimmt zu dem am 4. März 2020 von der EU-Kommission vorgestellten Entwurf eines Klimaschutzgesetzes Stellung:

„Umweltschutz und insbesondere Klimaschutz gehören zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit. Der Gesetzentwurf bringt die Verbindlichkeit des europaweiten Klimaschutz-Engagements auf einen Punkt: die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Auch wenn es scheint, dass wir noch Jahrzehnte Zeit haben, um dieses Ziel zu erreichen, so sind bereits jetzt ehrgeizige Schritte von allen Europäern umzusetzen.

Der Bankensektor spielt zur Erreichung der EU-Ziele und bei der Transformation der Unternehmen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzbranche ist heute eine Frage des Risikomanagements sowie des Bewusstseins, mit der Gewährung von Krediten und mit Investitionsentscheidungen Kapital zielgerichtet in nachhaltig und klimafreundlich agierende Unternehmen und Wirtschaftsaktivitäten umlenken zu können.

Die Evangelische Bank legt in ihrem Geschäftsmodell bei Finanzierungs- und Investitionsthemen einen starken Fokus auf gesellschaftlich relevante Aspekte. Allein im Jahr 2019 wurde ein Kreditvolumen in Höhe von rund 500 Mio. EUR der Gesundheits- und Sozialwirtschaft neu zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit mit Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wird auch zukünftig unser Geschäftsmodell prägen. Seit jeher sind alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie und Soziales - für das tägliche Handeln der Evangelischen Bank selbstverständlich. Es ist allen Mitarbeitern und Entscheidern im Haus bewusst, dass Aspekte der Nachhaltigkeit wie z.B. die Verfügbarkeit von notwendigen Technologien oder wissenschaftliche Bewertungen einer fortlaufenden Entwicklung unterliegen.

Klima- und Umweltschutzthemen gewinnen deshalb auch für die Evangelische Bank zunehmend an Bedeutung. Die Bank hat sich darauf eingestellt und wird weitere Maßnahmen ergreifen: Noch in diesem Jahr werden wir eine umfassende Klimastrategie verabschieden. Auch unsere Tochtergesellschaft EB-SIM, ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermögensverwalter, hat ausschließlich Nachhaltigkeitsfonds im Portfolio und lancierte 2019 als neuestes Produkt den auf Renewables ausgerichteten „EB-Erneuerbare Energien Fonds Europa“.

Um weiterhin Kunden und andere Stakeholder für gesellschaftliche wie klimaschutzrelevante Themen zu sensibilisieren und als Akteur richtungsweisende Impulse zu setzen, veranstaltet die Evangelische Bank am 10. und 11. September 2020 in Berlin eine Nachhaltigkeitskonferenz.

Mehr zur Veranstaltung „Turning Sustainability into the Future of Finance - Auf dem Weg zu einer besseren Welt für alle: Werte, Visionen, Wirklichkeiten“ unter www.eb.de/nachhaltigkeitskonferenz


Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.

„681 neue weibliche Vorstände“: State Street Global Advisors feiert den dritten Jahrestag der Fearless Girl-Kampagne

Die im Zuge der Kampagne für mehr weibliche Führungskräfte installierte „lebende Wand“ wird ab sofort neben dem „Fearless Girl“ in New York zu sehen sein. Sie symbolisiert den Weg der - trotz des erfolgreichen Starts der Kampagne des US-Vermögensverwalters - noch zu gehen ist. Das Programm soll nun auch nach Hong Kong und Singapur ausgeweitet werden.

State Street Global Advisors, die Vermögensverwaltungssparte der State Street Corporation (NYSE: STT), feiert heute den dritten Jahrestag des Starts der Fearless Girl-Kampagne, die am Vorabend des Internationalen Frauentags 2017 mit der Einführung eines inzwischen ikonischen Symbols für die Geschlechtervielfalt in Führungspositionen begann. Seit der Ankunft des Fearless Girl an der Wall Street vor drei Jahren haben 681 börsennotierte Unternehmen, die zuvor keine Frauen in ihren Vorständen hatten, mittlerweile mindestens ein weibliches Vorstandsmitglied aufgenommen.1

Das Unternehmen feiert diesen Anlass mit der Installation einer "lebenden Wand" hinter der Fearless Girl-Statue. Sie symbolisiert die Bedeutung einer weiterhin wachsenden Zahl von Frauen in Führungspositionen. Die „lebende Wand“ sowie das Fearless Girl befinden sich seit dem Umzug von ihrem ursprünglichen Platz am 10. Dezember 2018 in Bowling Green an der New Yorker Börse.

"Dieser Tag bedeutet für uns sehr viel mehr als ein Jubiläum – das Fearless Girl steht für eine intelligentere Art, Geschäfte zu machen", sagte Cyrus Taraporevala, Präsident und CEO von State Street Global Advisors. "Zum großen Teil ist dies auf eine breitere Diskussion innerhalb der Branche zurückzuführen, die durch die Installation ausgelöst wurde. Außerdem hat sich ein tiefgreifender Wandel in der Geschlechtervielfalt in den Vorständen der Unternehmen vollzogen - aber dies ist erst der Anfang der Geschichte. Als Verwalter von Investorenvermögen werden wir weiterhin unsere Stimme und unser Votum einsetzen, um für eine größere Geschlechtervielfalt in den Führungsgremien zu werben.

Die "lebende Wand" bildet einen Rahmen aus Blumen und Grün hinter der Statue des Fearless Girl. Die Zahl der Unternehmen, die seit Beginn der Kampagne weltweit Frauen in ihre einst rein männlichen Vorstände berufen haben, nämlich 681, ist prominent in die Wand eingelassen. Damit soll jeder den von ihr inspirierten Fortschritt sehen.

"Als wir das Fearless Girl zum ersten Mal an der Wall Street platzierten, war es unser Ziel, für die Stärke von Frauen in Führungspositionen einzutreten und mehr Möglichkeiten für weibliche Führungskräfte zu schaffen", sagte Lori Heinel, stellvertretender Global Chief Investment Officer bei State Street Global Advisors. "Wir haben zwar beeindruckende Ergebnisse gesehen, wissen aber auch, dass es noch mehr zu tun gibt. Deshalb haben wir uns für eine lebendige Installation entschieden, die unseren anhaltenden Fokus auf Wachstum und Fortschritt repräsentiert".

Im Zuge der Kampagne wurden heute aktuelle Zahlen zu Diversifizierung in Vorständen bekanntgegeben: Von den 1.384 Unternehmen, die von State Street Global Advisors aufgefordert wurden, mehr Frauen in ihre Vorstände aufzunehmen, wurden bisher 681 tätig. In den USA nahmen 495 der Verwaltungsräte ein weibliches Mitglied auf, während 33 Unternehmen in Kanada und 13 in Großbritannien dem Aufruf folgten. In Japan ernannten 101 Verwaltungsräte eine Frau als Mitglied, in Australien waren es 30 Firmen.

Anfang dieses Monats wird State Street Global Advisors seine Abstimmungsleitlinien zur Geschlechtervielfalt auf Hongkong und Singapur ausweiten, wobei vor allem Unternehmen davon betroffen sind, die in den Straits Times und Hang Seng Indizes gelistet sind. Diese Richtlinie wurde bereits 2017 in den USA, Großbritannien und Australien eingeführt und 2018 auf Kontinentaleuropa, Kanada und Japan ausgeweitet.

Sollte es in vier aufeinanderfolgenden Jahren Bedenken bezüglich der Geschlechtervielfalt geben und die Unternehmen nicht zu einem produktiven Dialog bereit sein, ist State Street Global Advisors bereit, gegen den gesamten Nominierungs- und Governance-Ausschuss zu stimmen – nicht nur gegen die Vorsitzenden.

"Die Ausweitung nach Hongkong und Singapur ist der nächste Schritt auf dem globalen Weg der Fearless Girl-Kampagne", sagte Rakhi Kumar, Chefstratege für ESG und Asset Stewardship bei State Street Global Advisors. "Dass wir mit unserer Abstimmungsaktion auch über die Vorstandsitze hinausgehen, zeigt, dass zwar viele Unternehmen positiv reagiert haben, aber hier noch einiges zu tun bleibt.“

Weitere Informationen über die Fearless Girl-Kampagne von State Street Global Advisors finden Sie unter www.ssga.com/fearlessgirl.


1) Source: State Street Global Advisors Engagement Tracking Database

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten betreut State Street Global Advisors die Regierungen, Institutionen und Finanzberater dieser Welt. Wir entwickeln kostengünstige Lösungen aus einem breiten Universum aktiver Anlage- und Indexstrategien, unsere Entscheidungen treffen wir dabei auf der Grundlage von Research, Analysen und einschlägiger Erfahrung – diszipliniert und risikobewusst. Wir sind Treuhänder und zeigen den im Portfolio gehaltenen Unternehmen, dass sich nachhaltiges Handeln gegenüber Mensch und Umwelt oftmals auch im wirtschaftlichen Sinne lohnt. Und wir sind Innovation gewohnt: Wir sind die Pioniere der Index- und ETF-Anlage sowie des nachhaltigen Investments und schaffen immer wieder neue Anlagemöglichkeiten. Als drittgrößter Asset Manager der Welt verwalten wir für unsere Kundinnen und Kunden fast 3,12 Billionen US-Dollar*.

* Per 31. Dezember 2019, beinhaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 45 Milliarden US-Dollar in SPDR-Produkten, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Marketing-Agent tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind verbundene Unternehmen.

Saverio Perissinotto ist neuer CEO und General Manager von Eurizon

Saverio Perissinotto ist neuer CEO und General Manager von Eurizon, der Asset-Management-Division der Intesa-Sanpaolo-Gruppe, und hat seine Tätigkeit bereits aufgenommen. Zuvor fungierte Perissinotto als General Manager von Intesa Sanpaolo Private Banking und folgt nun auf Tommaso Corcos, der zum CEO und General Manager der Private-Banking-Abteilung der Intesa Sanpaolo-Gruppe berufen wurde.

„Ich bin sehr stolz, die Leitung einer dynamischen und innovativen Organisation wie Eurizon zu übernehmen, die aus einem Team von hochqualifizierten Fachleuten besteht, die am Markt großen Respekt genießen“, erklärt Saverio Perissinotto. „Zusammen mit diesem ausgezeichneten Team nehme ich das Vermächtnis von Tommaso Corcos mit großer Freude an, um den kommenden Herausforderungen der Vermögensverwaltungsbranche nicht nur in Italien, wo Eurizon bereits eine führende Rolle spielt, sondern auch im Ausland, wo unser Einfluss weiter wächst, entgegenzutreten.“

Als Beispiel für die Umsetzung des Geschäftsplans 2018–2021 der Intesa-Sanpaolo-Gruppe kann die Eurizon Capital Real Asset, SGR, gelten, die ihre Tätigkeit als Joint Venture mit der Versicherungsabteilung der Intesa-Sanpaolo-Gruppe am 31. Dezember 2019 aufgenommen hat und eine der Säulen des Wachstums der Asset-Management-Division darstellt. Das Unternehmen ist auf alternative Anlageklassen spezialisiert und auf die Realwirtschaft konzentriert und verfügt derzeit über Vermögenswerte in Höhe von 3,4 Milliarden Euro, die es im Auftrag der Intesa Sanpaolo Vita verwaltet.

Das verwaltete Vermögen von Eurizon ist im Laufe des Jahres 2019 stetig gewachsen (+11%) und erreichte Ende Dezember mit 335,5 Milliarden Euro einen neuen Rekordstand. Der konsolidierte Jahresüberschuss (einschließlich des Nettogewinns aus Minderheitsbeteiligungen) belief sich auf 518,5 Millionen Euro, während sich die Einnahmen aus Gebühren und Provisionen auf 799 Millionen Euro beliefen, was einem Anstieg von 11,5% beziehungsweise 14% gegenüber 2018 entspricht.

Damit konnte das Unternehmen seine Wachstumsstrategie erfolgreich fortsetzen und gleichzeitig seinen Fokus auf Effizienz beibehalten: Das Kosten-Ertrags-Verhältnis fiel von 21% im Jahr 2018 auf 18,7% am Ende des Jahres 2019.


Über Eurizon

Eurizon Capital SGR ist das Unternehmen der Asset-Management-Division der Intesa Sanpaolo Gruppe. In Europa verfügt Eurizon über die folgenden Tochtergesellschaften: Eurizon Capital S.A., ein luxemburgischer Vermögensverwalter, mit dem das Wachstum auf den internationalen Märkten entwickelt wird, Epsilon SGR, ein in Italien ansässiges Unternehmen, das auf quantitatives Portfoliomanagement spezialisiert ist. den osteuropäischen HUB bestehend aus VUB AM, einem slowakischen Vermögensverwalter, CIB IFM in Ungarn und PBZ Invest in Kroatien, und in Großbritannien die Eurizon SLJ Capital LTD (65%), ein Gemeinschaftsunternehmen mit Stephen Li Jen und Fatih Yilmaz (35%), das auf Investmentdienstleistungen und Beratung mit Schwerpunkt bei Fremdwährungsmanagement und makroökonomischem Research spezialisiert ist.
Darüber hinaus ist Eurizon in Asien mit Eurizon Capital (HK) Limited präsent, einer in Hongkong ansässigen Vermögensverwaltungsgesellschaft, und mit einer Beteiligung von 49 Prozent an Penghua Fund Management, einem der führenden chinesischen Vermögensverwalter.
Schließlich ist Eurizon dank der Vermarktung seiner luxemburgischen Fonds in 25 Ländern auf internationalen Märkten aktiv und verfügt über eigene Strukturen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Spanien.

WisdomTree bringt Battery Solutions UCITS ETF (VOLT) auf den Markt

Der auf ETFs und ETPs spezialisierte Anbieter WisdomTree bringt einen ETF auf den Markt, mit dem Investoren an der steigenden Nachfrage von Energiespeichertechnologien, insbesondere von Batterien, partizipieren können. Der WisdomTree Battery Solutions UCITS ETF (Volt) ist ab heute an der Frankfurter Börse Xetra gelistet, er trackt die Preis- und Renditeentwicklung des WisdomTree Battery Solutions Index, vor Gebühren und Auslagen. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,40 Prozent.

Der Nachfrageanstieg bei Energiespeicherlösungen und Entwicklungen in der Batterietechnologie sind vor dem Hintergrund des weltweiten Fokus auf den Klimawandel, des Wechsels zu Mobilgeräten und sich schnell entwickelnder Technologien ein aufstrebender Megatrend. Im Zuge der allgemeinen Dekarbonisierung ist bei erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen ein starkes Nachfragewachstum zu erwarten. Batterien, wesentlicher Bestandteil von Elektrofahrzeugen, werden zunehmend mit variablen Formen regenerativer Stromerzeugung wie beispielsweise Wind- und Sonnenenergie gekoppelt, um die Produktion zu glätten. Prognosen zufolge ist es wahrscheinlich, dass die Zahl batteriebetriebener Pkws bis 2040 um das Zehnfache steigen wird, wobei Elektrofahrzeuge bis 2040 fast die Hälfte des gesamten Pkw-Absatzes ausmachen werden1. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wird voraussichtlich der Hauptkatalysator für die Batterienachfrage sein.

„Durch eine Kombination aus Umwelt-, Politik- und Technologiefaktoren wird eine essenzielle Energiewende herbeigeführt, bei der wir von fossilen Brennstoffen auf saubere, erneuerbare Energiequellen umsteigen. Stromerzeugung und Straßenverkehr, die 2017 zusammen rund zwei Drittel der Kohlendioxidemissionen ausmachten2, stehen bei dieser Energiewende klar im Fokus. Batterien könnten neben den bereits ergriffenen Dekarbonisierungsmaßnahmen bei der Reduzierung des Klimaproblems eine wichtige Rolle spielen. Die Verringerung der Kohlendioxidemissionen ist kritisch, wenn wir, wie im Pariser Abkommen der Vereinten Nationen dargelegt, einen Anstieg der Temperatur auf 1,5 °C begrenzen wollen“, so Christopher Gannatti, Head of Research bei WisdomTree in Europa.

WisdomTree hat in Zusammenarbeit mit Wood Mackenzie, führendes Research- und Beratungsunternehmen zur Energiewende, einen die Batterie-Wertschöpfungskette erfassenden Index entwickelt. Die Aktienauswahl basiert auf den Marktinformationen von Wood Mackenzie. Um für die Aufnahme in den Index infrage zu kommen, muss ein Wert in einem oder mehreren folgender Bestandteile der Wertschöpfungskette involviert sein: Rohstoffe, Herstellung, Enabler (korrelierte Technologien und ergänzende Lösungen) oder aufstrebende Technologien. Der Index ist sowohl geografisch als auch industriell diversifiziert und wurde so entwickelt, dass er sich an eine sich schnell verändernde Technologie anpassen kann.

David Linden, Wood Mackenzie, Director – Energy Transition Consulting:

„Dieses Jahrzehnt wird für Batterien entscheidend sein. Sie werden die Energiewende vorantreiben, da sie günstiger und vermehrt eingesetzt werden. Unser integriertes Verständnis der sich ständig weiterentwickelnden Batterie-Wertschöpfungskette ermöglicht es uns, die Sektoren zu identifizieren, die am besten positioniert sind, um diese Chance zu nutzen.“

Rafi Aviav, Head of Product Development, Capital Markets and Technology bei WisdomTree in Europa fügt hinzu:

„Die gemeinsame Expertise von WisdomTree und Wood Mackenzie bietet Investoren einen Zugang zu einem aufstrebenden Sektor mit hohem Wachstumspotenzial. Batterien und - weiter gefasst - Energiespeicherlösungen sind der Motor für die mobile Computernutzung, Elektrofahrzeuge und weitere Entwicklungen, die branchenübergreifend für neue Effizienzen und Möglichkeiten sorgen. Durch eine intelligente Allokation innerhalb der Wertschöpfungskette, die sich an den Sektoren mit dem höchsten Wachstumspotenzial orientiert, bietet Volt einen verfeinerten Zugang zu dieser Investmentchance.“

Der WisdomTree Battery Solutions UCITS ETF ist das neueste Produkt im thematischen Angebot von WisdomTree, das auch den WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF (WTAI) und den WisdomTree Cloud Computing UCITS ETF (WCLD) umfasst.


1) Quelle: WisdomTree, Wood Mackenzie, Prognosen von 2019
2) Quelle: Internationale Energieagentur

Über WisdomTree

WisdomTree Investments Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA und Europa (gemeinsam WisdomTree®) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds ("ETFs") und Exchange Traded Products ("ETPs"). Über die europäischen Tochtergesellschaften WisdomTree UK Limited und WisdomTree Ireland Limited vertreibt das Unternehmen in Europa WisdomTree ETFs und ETPs im Bereich Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Alternative Strategien. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von rund 61,9 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen unter www.wisdomtree.com. WisdomTree® ist der Vermarktungsname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Tochtergesellschaften weltweit.

LGIM steigert das verwaltete Vermögen 2019 um 18% auf 1,4 Billionen Euro

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das verwaltete Vermögen im vergangenen Jahr auf 1,415 Billionen Euro gesteigert. Das sind 18 Prozent mehr als Ende 2018, als die Assets under Management (AuM) bei 1,201 Billionen Euro lagen.

Außerhalb Großbritanniens ist LGIM besonders stark gewachsen. In den kontinentaleuropäischen Märkten, einschließlich Deutschland, flossen LGIM netto Anlagen in Höhe von 13,7 Milliarden Euro zu. „In Europa konnten wir das von uns gemanagte Vermögen damit auf 68,6 Milliarden Euro per Ende 2019 erhöhen“, sagt Volker Kurr, der das institutionelle Geschäft von LGIM in Europa leitet (Foto anbei). „Sowohl institutionelle Investoren als auch Wholesale-Anleger setzen auf unsere Expertise bei Anleihen, Schwellenländern und intelligent konzipierten Index-Lösungen. Dabei legen wir in allen Bereichen großen Wert auf verantwortliches Investieren.“ Insgesamt nahmen die AuM weltweit außerhalb Großbritanniens von 133 Milliarden Euro Ende 2018 auf 438 Milliarden Euro Ende 2019 zu.

Ende 2019 waren 178 Milliarden Euro des von LGIM verwalteten Vermögens verantwortungsbewusst angelegt und explizit an den ESG-Kriterien ausgerichtet. Darüber hinaus nimmt LGIM für seine Kunden eine verantwortungsvolle und aktive Rolle gegenüber Unternehmen ein. Das Investment Stewardship Team von LGIM engagierte sich 2019 bei 493 Unternehmen und stimmte bei 50.900 Anträgen ab.

„Innerhalb der Asset-Management-Branche wollen wir eine Vorreiterrolle bei der Bewältigung ökologischer und sozialer Herausforderungen einnehmen“, sagt Michelle Scrimgeour, CEO, die im Juli 2019 zu LGIM kam. „Unser Wachstum im vergangenen Jahr, durch das wir verschiedene Kundensegmente, Regionen und Anlagebereiche weiter ausbauen und diversifizieren konnten, bestätigt diesen Anspruch.“

State Street Global Advisors Announces Appointment of Kim Hochfeld as Global Head of Cash Business

State Street Global Advisors, the asset management business of State Street Corporation (NYSE: STT), today announced the appointment of Kim Hochfeld as a senior managing director and global head of the firm’s cash business, within the Global Institutional Group.

Hochfeld, who has over 25 years of experience and will join the firm in Q1 2020, was most recently with Morgan Stanley Investment Management where she was a managing director and head of liquidity distribution for EMEA and Asia.

In this role, Hochfeld will be responsible for all client-facing activities including sales, strategy, operations and services on behalf of the firm's cash management client base across the Americas, EMEA and Asia Pacific.

She will lead a global, cross regional sales team to market and grow State Street Global Advisors’ global institutional cash management products and solutions to corporate treasury departments, financial intermediaries as well as other institutional cash investors and players.

“Kim joins a strong team of professionals in our global cash business and we are delighted to welcome her to the firm,” said Barry F.X. Smith, chief operating officer, Global Institutional Group, State Street Global Advisors. “She is a seasoned professional who brings excellent experience and a very strong track record. I am confident that Kim’s leadership will help us build on the terrific growth we have seen in the business and I know she will deliver great outcomes for our clients, the team and our broader stakeholders.”

Hochfeld will be based in London and report to Smith.


About State Street Global Advisors

For four decades, State Street Global Advisors has served the world’s governments, institutions and financial advisors. With a rigorous, risk-aware approach built on research, analysis and market-tested experience, we build from a breadth of active and index strategies to create cost-effective solutions. As stewards, we help portfolio companies see that what is fair for people and sustainable for the planet can deliver long-term performance. And, as pioneers in index, ETF, and ESG investing, we are always inventing new ways to invest. As a result, we have become the world’s third largest asset manager with nearly US $3.12 trillion* under our care.

*This figure is presented as of December 31, 2019 and includes approximately $45 billion of assets with respect to SPDR products for which State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) acts solely as the marketing agent. SSGA FD and State Street Global Advisors are affiliated.

NN Investment Partners startet Corporate Green Bond Fonds

NN Investment Partners (NN IP) startet mit dem NN (L) Corporate Green Bond einen Fonds, der ausschließlich in grüne Unternehmensanleihen investiert. Der neue Fonds ergänzt den NN (L) Green Bond, der bereits seit vier Jahren erhältlich ist. Der Markt für grüne Anleihen wächst rasant und erlebt eine Diversifizierung. Das gilt insbesondere für grüne Unternehmensanleihen. Diese Entwicklung hat ein starkes Anlegerinteresse an grünen Anleihen hervorgerufen, was auch dazu beigetragen hat, dass das Gesamtvermögen in den Strategien von NN IP für grüne Anleihen auf mittlerweile 2,4 Mrd. Euro gestiegen ist.

Im Jahr 2019 ist der Markt für grüne Anleihen um beeindruckende 181 Milliarden Euro auf 507 Milliarden Euro gewachsen. Obwohl mit dem Markteintritt der Niederlande, Frankreichs und Irlands staatliche Emittenten weiter stark vertreten waren, haben Unternehmensanleihen den grünen Anleihemarkt 2019 dominiert. Dabei hat sich die Emittentenbasis deutlich diversifiziert. Immer mehr Industrie-, Kommunikations- und Technologieunternehmen nutzen den grünen Anleihemarkt, um grüne Projekte zu finanzieren. Darunter so bekannte Namen wie PepsiCo1. Auch die ersten Versicherer emittierten grüne Anleihen, und Automobilhersteller, die auf CO2-arme Antriebe umstellen, könnten als nächstes folgen. Dieser Anstieg der Unternehmensemissionen und seine Auswirkungen auf die Angebotsvielfalt und Liquidität des Marktes bilden optimale Rahmenbedingungen, um jetzt einen Fonds für grüne Unternehmensanleihen aufzulegen.

Bram Bos, leitender Portfoliomanager für grüne Anleihen bei NN Investment Partners: „Der Markt für grüne Anleihen hat sich 2019 rasant entwickelt und ist heute vom Volumen her bereits größer als der europäische Hochzinsmarkt. Das macht ihn zu einem eigenständigen, vollwertigen Anleihesegment. Dieses Wachstum dürfte sich fortsetzen. Unsere Performanceanalyse der Indizes für grüne Anleihen2 im Vergleich zu Indizes für herkömmliche Anleihen liefert ein überzeugendes Argument für grüne Anleihen, und das nicht nur für impact-orientierte Anleger. Die Analyse zeigt zudem, dass sich die Volatilität grüner Unternehmensanleiheindizes in den vergangenen Jahren immer mehr an die Volatilität der Indizes für herkömmliche Unternehmensanleihen angenähert hat. Das macht grüne Unternehmensanleihen aus finanzieller und Risiko-Ertrags-Sicht zunehmend attraktiv. Unser grüner Unternehmensanleihefonds eröffnet Anlegern Zugang speziell zu diesem Segment.“

NN IP ist seit 2014 am Markt für grüne Anleihen aktiv und hat als einer der ersten Asset Manager einen grünen Anleihefonds aufgelegt, den NN (L) Green Bond. Der Fonds, der in Unternehmens- und Staatsanleihen investiert, ist der größte aktiv gemangte grüne Anleihefonds auf dem Markt und rangiert mit seiner Wertentwicklung im oberen Dezil seiner Vergleichsgruppe. Seit Auflegung hat er seine Benchmark um 0,6% pro Jahr übertroffen.3

Der neue NN (L) Corporate Green Bond erweitert die Familie grüner Anleihefonds von NN IP, die auch eine Variante mit kurzer Duration umfasst. Sie ist für Anleger gedacht, die ihr Portfolio gegen steigende Zinsen schützen und dennoch eine positive Wirkung, einen Impact, erzielen möchten. Alle drei Green-Bond-Strategien von NN IP wenden dieselben strengen Auswahlkriterien an, um das Anlageuniversum wirklich nachhaltig zu gestalten und die Anlagekandidaten aus fundamentaler Sicht zu durchleuchten. Das Gesamtvermögen der Strategien und Mandate von NN IP für grüne Anleihen beläuft sich aktuell auf rund 2,4 Milliarden Euro.

Der NN (L) Green Bond, NN (L) Green Bond Short Duration und NN (L) Corporate Green Bond Fund sind Teilfonds des NN (L) (SICAV) mit Sitz in Luxemburg. Der NN (L) SICAV ist von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen. Ausgewählte Anteilsklassen der Teilfonds sind u.a. auch in Deutschland und Österreich registriert.

Weitere Informationen zur Corporate Green Bond Strategie von NN IP finden Sie hier, ein Video mit den Fondsmanagern hier.


1) Nur zu illustrativen Zwecken. Unternehmensnamen, Erklärungen und Argumente sind als Beispiel angeführt und stellen keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf der entsprechenden Aktie dar.
2) NN IP Green Bond Bulletin, Februar 2020
3) Die Angaben beziehen sich auf den NN (L) Green Bond (I Cap, EUR), vor Abzug von Gebühren.

Institutionelle pochen auf ESG – auch bei Emerging-Markets-Investments

Für institutionelle Investoren wird die Integration der Faktoren Umwelt (Environment), Soziales (Social) und gute Unternehmensführung (Governance) in den Investmentprozess mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit. „Wir sehen sehr deutlich, dass die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei Anlageentscheidungen eingefordert wird“, sagt Stephan Bannier, Country Head Deutschland und Österreich bei Legg Mason Global Asset Management. Und das betrifft mehr und mehr auch Investments in Emerging Markets.

Für Investoren sind langfristige Renditen, die Markenreputation und ein verringertes Anlagerisiko die wichtigsten Gründe für die Beurteilung der Chancen und Risiken von ESG-Faktoren. „ESG-Faktoren sind vollständig in die Anlageprozesse unserer Tochtergesellschaften eingebettet, da sie für die Fähigkeit eines Unternehmens, langfristig nachhaltige Erträge zu erzielen, entscheidend sind“, so Bannier.

Zu den größten Hindernissen für eine umfassende ESG-Integration gehören eine uneinheitliche Datenqualität, Bedenken über die möglichen Auswirkungen auf die Erträge und ein fehlender Konsens darüber, was ESG eigentlich bedeutet – was sich zum Beispiel in den unterschiedlichen Bewertungen von ESG-Rating-Anbietern zeigt. Sind diese Hürden schon für entwickelte Märkte nicht ohne Weiteres zu überwinden, stellen sie für die Emerging Markets besonders für weniger erfahrene Investoren erst recht eine Herausforderung dar.

Bei Legg Mason steht grundsätzlich die Unternehmensführung im Mittelpunkt der ESG-Analyse, da sie eine grundlegende Determinante für die langfristige Leistung und damit die Nachhaltigkeit eines Unternehmens ist. „Es gibt kein allgemeingültiges Modell für die Analyse von ESG und in Schwellenländern gilt dies angesichts der unterschiedlichen Traditionen und des unterschiedlichen Reifegrads der Unternehmen gleichermaßen“, erläutert David Sheasby, Head of Stewardship and ESG bei der Legg-Mason-Tochter Martin Currie. Daher konzentriere man sich auf die Kapitalallokation, die Zusammensetzung des Verwaltungsrates, die Qualität der Offenlegung und auch darauf, wie Minderheitsaktionäre in der Vergangenheit behandelt wurden. Erfahrungsgemäß gingen Mängel bei derartigen Governance-Themen oft mit schlechten Leistungen bei den ökologischen und sozialen Faktoren einher. „Der Faktor ‚Governance‘ lässt für uns also Rückschlüsse auf die anderen beiden ESG-Faktoren Umwelt und Soziales zu“, sagt Sheasby.

Dabei haben die Schwellenländer in den vergangenen Jahren große Fortschritte in Sachen ESG gemacht und eine Reihe von Unternehmen sind Global Leaders in ihren Branchen. Untersuchungen konnten belegen, dass die Schwellenländer bei Umwelt- und Sozialleistungen zu den Industrieländern aufgeschlossen haben, während sie – insgesamt gesehen – beim Thema Governance noch hinterherhinken. Auch wenn bereits beachtliche Fortschritte erzielt wurden, beobachtet Legg Mason (Martin Currie) immer noch eine große Bandbreite von ESG-Ansätzen auf Unternehmensebene, aber auch zwischen den Ländern. Bei einigen Themen gehen die Schwellenländer dagegen mit gutem Beispiel voran, wie etwa die integrierte Berichterstattung in Südafrika zeigt, die einen klaren ganzheitlichen Ansatz zu Strategie und Planung vermittelt sowie dazu, wie die Unternehmensressourcen für die Wertschöpfung genutzt werden. Hinsichtlich des Umweltaspektes muss hervorgehoben werden, dass viele Schwellenländer ihr Engagement für das Pariser Abkommen über den Klimawandel bekräftigt haben – nach der Entscheidung der USA, das Abkommen zu kündigen.


Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.
Website: www.leggmason.de

DIAMOND I SICAV erreicht dreijährigen Live-Track-Record

LRI Invest S.A., eine führende Investment-Service-Gesellschaft und Tochtergesellschaft der Apex Group Ltd., freut sich mitzuteilen, dass der UCITS-Dachfonds DIAMOND I SICAV (LU1680844807), Teil der TAO Alternatives Strategie, in Kürze sein dreijähriges Bestehen feiern wird. Der Dachfonds wird seinen dreijährigen Live-Track-Record am 31. März 2020 erreichen.

Mit 13 Jahren ist die Liquid Alternatives Strategie von TAO Alternatives eine der am längsten bestehenden Strategien im Bereich Makro/Risikoprämien. Sie wurde 2007 aufgelegt und weist seither eine durchschnittliche jährliche Nettorendite von 6,4% auf. Um externen Anlegern den Zugang zu ermöglichen, wird die Strategie seit September 2017 von der LRI Invest S.A. verwaltet, einer Master-KVG mit AIFM-Lizenz mit Sitz in Luxemburg.

Der Investmentansatz der TAO Alternatives Strategie ist einzigartig, er fokussiert sich auf einen diskretionären alternativen Ansatz für Multi-Asset-Investitionen. Das Ziel ist, Opportunitäten aus den Anlageklassen Zinsen, Aktien und Währungen zu extrahieren und zu monetarisieren und gleichzeitig langfristige, aktienähnliche Renditen mit deutlich geringeren Drawdowns in gestressten Marktsituationen zu erzielen. Die Strategie weist eine sehr geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auf. Der Absolute Return-Ansatz wird durch die Kombination der Multi-Asset-Klassen-Diversifizierung mit langfristigen Volatilitätspositionen erreicht.

Besonders hervorzuheben ist die De-Korrelation in negativen und volatilen Marktphasen.

Die Einrichtung eines UCITS-Dachfonds war eine logische Maßnahme in Folge der Einführung der Strategie, gefolgt von der Schaffung eines AIF-Formats im Jahr 2013. Die beiden Formate der Strategie verwalten derzeit ein Vermögen von 375 Mio. EUR.

"Die TAO-Strategie hat mit einer Jahresrendite von 6,75% im allgemein schwierigen Jahr 2019 eine Outperformance erzielt. Dies wurde durch das konsequente Verfolgen unserer Kernphilosophie erzielt: striktes Risikomanagement, Pragmatismus sowie quantitative Entscheidungsfindung. Wir sind begeistert von der Entwicklung unserer Strategie in den 13 Jahren ihres Bestehens und vom Feedback aus unserer Investorengemeinschaft" kommentiert Achim Motamedi, Fondsmanager der DIAMOND I SICAV, LRI Invest S.A..

"Wir freuen uns sehr, dass die DIAMOND I SICAV ihren dreijährigen Live-Track-Record erreicht, das ist ein wichtiger Meilenstein für institutionelle Anleger. Wir sehen die Kontinuität und erfolgreiche Performance des Fonds als positives Ergebnis unserer langjährigen Zusammenarbeit mit TAO Alternatives, einem Anbieter mit einer klaren Philosophie und einem erfahrenen Team. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft" sagt Frank Alexander de Boer, Managing Director der LRI Invest S.A..

Über die LRI Invest S.A.

LRI Invest S.A., ein Unternehmen der Apex Group Ltd., ist eine führende Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit über 30 Jahren bietet die LRI umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial- und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg.
Das verwaltete Vermögen beträgt über 80 Mrd. EUR in über 540 Fonds. (www.lri-invest.lu)

Über die Apex Group Ltd.

Die 2003 in Bermuda gegründete Apex Group Ltd. ist ein weltweit tätiger Finanzdienstleister. Mit über 40 Standorten auf der ganzen Welt und mehr als 3.000 Mitarbeitern, bietet Apex eine große Bandbreite an Servicedienstleistungen für Asset Manager, Kapitalmärkte und Privatkunden. Die Gruppe hat ihr Serviceangebot kontinuierlich verbessert und erweitert, um Lösungen aus einer Hand anbieten zu können, Apex verfügt über die breiteste Produktpalette der Branche, die Fondsdienst-leistungen, institutionelle Konten, Verwahrstellen- und Lagerstellendienstleistungen sowie Master-KVG-Lösungen beinhaltet (www.theapexgroup.com).

GAM ernennt Greg Clerkson zum Leiter Discretionary Investment

GAM Investments ernennt Greg Clerkson zum Leiter des Bereichs Discretionary Investment. Er wird seine neue Rolle am 1. März 2020 antreten. Greg Clerkson berichtet an den Group CEO Peter Sanderson und arbeitet von London aus.

In dieser Funktion wird er das Business Management für das diskretionäre Investmentgeschäft von GAM in den Bereichen Fixed Income, Aktien und Immobilienanleihen leiten. Greg Clerkson wird eng mit Anthony Lawler, Leiter der Bereiche GAM Systematic und GAM Investment Solutions, zusammenarbeiten.

Greg Clerkson ist seit 2017 bei GAM, zunächst war er Leiter Global Consultant Relations, bevor er im Jahr 2019 die Gesamtverantwortung als Global Head of Product Strategy and Solutions übernahm. Vor seinem Eintritt bei GAM war er als Head of Global Consultant Relations bei Edmond de Rothschild und BlueCrest Capital Management tätig. Außerdem war er zehn Jahre bei der Royal Bank of Canada und Russell Investments auf der Käuferseite tätig. Greg Clerkson ist als Chartered Financial Analyst und Chartered Alternative Investment Analyst akkreditiert.

Peter Sanderson, Group CEO bei GAM, erklärt: «Greg Clerkson ist die ideale Besetzung für diese Rolle. Er verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Anlagestrategie und Managerauswahl und hat ein fundiertes Verständnis für die Anforderungen und Erwartungen der Kunden, das er sich in mehr als zehn Jahren in der Anlageberatung und Kundenbetreuung angeeignet hat. Seine Rolle wird uns für die weitere Stärkung unserer Kompetenzen im Investment Management im Interesse unserer Kunden von hohem Nutzen sein.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 31. Dezember 2019 hat GAM in 14 Ländern über 800 Mitarbeitende beschäftigt und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt.
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 31. Dezember 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 132.7 Milliarden (USD 137.0 Milliarden).(1)
(1) Einschließlich CHF 0.3 Milliarden Geldmarktfonds per 31. Dezember 2019. Wie mit den H1 2019 Resultaten bekanntgegeben, hat GAM mit der ZKB eine Vereinbarung über deren Verkauf abgeschlossen.

Erste Asset Management verankert Nachhaltigkeit in Fonds und auf Unternehmensebene

Die Erste Asset Management nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Umwelt ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt, der seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem WWF verwaltet wird. Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von bisher 6,6 Milliarden Euro in insgesamt 15 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste Asset Management Marktführer in Österreich in diesem Bereich.

Jetzt geht die Gesellschaft den nächsten Schritt und integriert nachhaltige Kriterien in einen erheblichen Teil ihrer Investmententscheidungen. Insgesamt steigt damit das Fondsvolumen, das unter expliziter Berücksichtigung von ESG-Kriterien gemanagt wird, auf 13,4 Milliarden Euro. (per 31.1.2020).

„Unsere Aufgabe ist es, das uns anvertraute Kapital bestmöglich zu verwalten. Wir wissen, dass die verstärkte Berücksichtigung nachhaltiger Gesichtspunkte unseren KundInnen langfristig eine bessere risikoadjustierte Performance bringt. Die grundlegende Ausrichtung der Fonds ändert sich dadurch natürlich nicht“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management.

Bereits heute gelten für aktiv gemanagte Publikumsfonds der Erste AM auf Einzeltitelebene bestimmte Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen. So schließt die Erste AM Investments in Unternehmen aus, die im Bereich „geächtete Waffen“ aktiv sind. Das gilt auch für Investitionen in derivative Instrumente auf Nahrungsmittel und für Investments in Unternehmen, bei denen die Förderung von Kohle mehr als 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes darstellt.

Als erste Fondsgesellschaft Österreichs hat man sich zudem 2015 entschieden, das Montréal Carbon Pledge Abkommen zu unterschreiben. Damit verpflichtet sich die Gesellschaft, den CO2 -Fußabdruck ihrer Portfolios zu messen und zu veröffentlichen. Darüber hinaus übt die Erste Asset Management als nachhaltige Investorin, die von den Investmentfonds gehaltenen Stimmrechte u.a. dazu aus, um ESG Aktionärsanträge zu unterstützen.

Nachhaltigkeitsfaktoren werden in Veranlagungsprozess einbezogen

Zusätzlich zu den bisher berücksichtigten fundamentalen Kriterien (z. B. Eigenkapitalrendite, Kurs-Gewinn-Verhältnis etc.) werden somit in einem Teil unserer Produktpalette ökologische, soziale und Unternehmensführungs-Kriterien (ESG) als weitere Faktoren von FondsmanagerInnen berücksichtigt. Das bedeutet, dass diese Kriterien nicht nur in dezidiert nachhaltigen, sondern in Zukunft in einem Großteil aller Publikumsfonds in die Investmentprozesse explizit einbezogen werden.

Für KundInnen ändert sich ansonsten nichts, die grundlegende Ausrichtung der Fonds bleibt selbstverständlich erhalten: Wer einen europäische Aktienfonds gekauft hat, hält auch künftig einen europäischen Aktienfonds, wer in einen globalen Anleihefonds investiert hat, hält ihn auch künftig, usw.

Der wesentliche Unterschied ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien, was wiederum die Qualität der Fonds verbessert. Die Berücksichtigung von ESG-Kriterien erfolgt in verschiedenen Ausprägungen. Ab Ende Februar werden mehr als 50 Fonds auf Basis der integrierten ESG-Kriterien gemanagt.

Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmensleitbild

Zusätzlich zu den strengeren Kriterien geht die Erste AM auch den integrativen Weg, CO2 Neutralität im Unternehmen zu verankern. Dazu berechnen wir den CO2 Fußabdruck der Erste Asset Management und analysieren mit einem externen Partner, wie die EAM als Unternehmen ihren Umgang mit Ressourcen (z.B. Bürobedarf) verbessern kann, sowie ihre MitarbeiterInnen dabei unterstützen kann, in Bezug auf die Umwelt (z.B. Transport, etc.) ihr Verhalten zu verbessern. Seit 2016 wird das Eigenkapital des Unternehmens zudem nachhaltig veranlagt.

„Wir nehmen diesen Schritt nicht auf die leichte Schulter. Es ist sehr wichtig für uns kein Greenwashing zu betreiben, sondern transparent zu informieren und wichtigen Entwicklungen wie dem EU-Aktionsplan zu Green Finance vorzugreifen. Wir wollen maßgeblicher Treiber für die qualitative Weiterentwicklung des Marktes für Nachhaltige Geldanlagen bleiben“, so Bednar abschließend.

Mehr über die Systematik und zum Thema nachhaltig investieren finden sie unter: www.nachhaltiginvestieren.at


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

GSAM legt Global Environmental Impact Equity Portfolio auf

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat das Goldman Sachs Global Environmental Impact Equity Portfolio („Portfolio“ genannt) aufgelegt. Das Ziel ist, langfristiges Kapitalwachstum durch ein Engagement in globalen Unternehmen zu generieren, deren Geschäftstätigkeit im Einklang mit zentralen Umweltthemen steht. Bei dem Portfolio handelt es sich um einen neuen Teilfonds der in Luxemburg aufgelegten Goldman Sachs Funds SICAV. Das Portfolio richtet sich sowohl an institutionelle Kunden als auch an Privatanleger.

Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen, die nach Einschätzung von GSAM ökologische Nachhaltigkeit fördern können – und gut positioniert sind, um von der langfristigen Nachfrage in diesem Bereich dauerhaft zu profitieren. Dies umfasst Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf die folgenden fünf Umweltthemen ausrichten und diese fördern:

  • Saubere Energie
  • Ressourceneffizienz
  • Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion
  • Kreislaufwirtschaft
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft

Luke Barrs, Leiter GSAM Fundamental Equity Client Portfolio Management EMEA, sagt: „Vor dem Hintergrund zunehmender Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und nicht nachhaltigen Umweltpraktiken beobachten wir einen Wandel im Verhalten von Staaten, Unternehmen und Verbrauchern. Trotz jüngster Anstrengungen zeichnet sich ab, dass die große Mehrheit der zentralen Umweltschutzziele voraussichtlich nicht erreicht wird. Daher gibt es einen wachsenden Bedarf an Innovationen aus dem Unternehmenssektor, um diese Herausforderungen zu mindern und die Welt beim Erreichen einer größeren ökologischen Nachhaltigkeit zu unterstützen. Für Unternehmen, die erfolgreich neue Lösungen für diese Probleme bereitstellen können, bietet sich dank der Nachfrage ein beträchtliches Potenzial, das unserer Ansicht nach ein langfristiges Kapitalwachstum stützen kann. Wir sind der Überzeugung, dass sich Unternehmen, die einen Beitrag zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit leisten können, positiv entwickeln.“

„Jedes unserer fünf Kernthemen im Bereich Umweltauswirkungen wird durch umfassende Transformationen gestützt, die wir heute weltweit beobachten, darunter der Aufstieg alternativer Energien, das Wachstum im Bereich elektrischer und autonomer Fahrzeuge und die Entstehung sogenannter Smart Cities. Der diesen Themen zugrunde liegende Trend wird sich noch beschleunigen und eine Reihe langfristiger, dynamischer Anlagechancen schaffen.“

Alexis Deladerrière, Leiter International Developed Markets, Fundamental Equity, ergänzt: „Bei dieser Strategie kommt die Kombination von eigenem Bottom-up-Research und ausführlichen Einblicken in die ESG-Praktiken von Unternehmen sowie die direkte Zusammenarbeit mit den Geschäftsleitungen im Blick auf wesentliche Risiken zum Tragen. Unsere Teams erhalten eine ganzheitliche, multilaterale Sicht auf die Unternehmen, in die wir investieren – und auf ihre Fähigkeit, positive Umweltauswirkungen zu erzielen.“


Über Goldman Sachs Asset Management

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist die Vermögensverwaltungssparte der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). GSAM bietet seit 1988 diskretionäre Anlageberatungs- und -verwaltungsdienstleistungen an und verfügt über Anlageexperten in allen großen Finanzzentren weltweit. Das Unternehmen bietet institutionellen und privaten Kunden weltweit Anlagestrategien in einer Vielzahl von Anlageklassen. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und ist ein führendes Unternehmen, das weltweit in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere und Anlageverwaltung tätig ist. Goldman Sachs verfügt über einen umfangreichen und diversifizierten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und sehr vermögende Privatkunden gehören, und bietet ein breites Spektrum von Finanzdienstleistungen an.

Erster virtueller Chartanalyst – Bot lernt Charts „anzuschauen“

Teslas Autopilot kann mit Hilfe von im Fahrzeug verbauten Kameras Straßenschilder, Passanten und andere Fahrzeuge zu erkennen. Der Schlüssel hierzu liegt in der Computer Vision, einem Spezialgebiet des Maschinellen Lernens. Die EAM hat eben diese Technologie verwendet, um den weltweit ersten virtuellen Chartanalysten zu erstellen.

Ich glaube es erst, wenn ich es sehe…

Dinge visuell zu erkennen ist eine der ersten Fähigkeiten die Menschen erlernen. Obwohl die Verarbeitung visueller Reize eine wichtige Rolle in unserem Leben spielt erscheint sie uns oft als selbstverständlich.

Zwar konnte schon 1996 erstmals ein Computer einen Menschen im Schach bezwingen, das „Licht der Welt“ erblickten Maschinen aber erst später. Leistungsstarke Prozessoren und eine Flut an visuellen Trainingsdaten ermöglichen es Maschinen heute Objekte schnell zu erkennen und blitzschnell zu reagieren, was sich besonders bei Autopiloten und Fertigungsrobotern bezahlt macht.

Chartanalyse – Eine sterbende Kunst?

Mit der zunehmenden Quantifizierung der Finanzbranche verlor die Chartanalyse, eines der ältesten Werkzeuge zur Investitionsentscheidung, immer mehr an Bedeutung. Die Grundannahme der Chartanalyse besagt, dass Marktpreise großteils von den Stimmungen der Marktteilnehmer, die sich in Mustern im Chartverlauf manifestieren, abhängen.

Neben einer Vielzahl an Mustern trägt die Intuition des Chartanalysten maßgeblich zu einer korrekten Kursprognose bei. Wie auch bei einem guten Handwerker ist diese Intuition eine Fähigkeit, die mühsam über die Dauer von Jahren erworben werden muss, außer man ist eine Maschine…

Der weltweit erste virtuelle Chartanalyst

In Absprache mit einem menschlichen Chartanalysten und mit Hilfe von etwa einer Million Charts von Aktien aus dem S&P 500 Index wurde in der Erste Asset Management der weltweit erste virtuelle Chartanalyst trainiert.

Dabei kam ein neuer von Google entwickelter Algorithmus zu Einsatz, der auf tiefen neuronalen Netzen beruht und in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommt.

Der virtuelle Analyst kann mit Aktiencharts gefüttert werden und liefert neben der Wahrscheinlichkeit eines positiven zukünftigen Kursverlaufs auch ein Bild, in dem die Prognose „begründet“ wird. Erste Tests des Systems lieferten vielversprechende Resultate.

Anmerkung: Dynamische Analyse des Chartbildes von Apple. Die Zahl links oben gibt die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrags wieder. Rote Bereiche signalisieren eine positive Entwicklung, blaue Bereiche eine negative. (Quelle: Erste AM) Hinweis: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Mensch gegen Maschine?

Die Frage drängt sich auf, ob in Zukunft Maschinen eigenständig Anlageentscheidungen treffen können. Mit dem gängigen Stand der Technik ist dies auf absehbare Zeit nicht der Fall, da neben der Chartanalyse eine Vielzahl an Faktoren Investitionsentscheidungen beeinflussen, die schwer automatisierbar sind.

Sicher aber werden in Zukunft Roboter wie der virtuelle Chartanalyst dem menschlichen Entscheidungsträger als Werkzeug dienen. Um die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kunden in der Anlageberatung berücksichtigen zu können wird auch in Zukunft ein menschlicher Ansprechpartner notwendig sein.


Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

ESG-Vorreiter Skandinavien: fast jeder zweite institutionelle Anleger investiert schon in Impact

Impact Investing gilt als wirksamste Form des nachhaltigen Investierens. Diese Strategien zielen nicht nur darauf ab, Investments mit negativen ökologischen oder sozialen Implikationen zu vermeiden, sondern darauf, positive Veränderungen herbeizuführen. Doch in welchem Umfang investieren institutionelle Anleger bereits in diesen Ansatz? Und welche Umsetzung bevorzugen sie? Um diese Fragen zu beantworten, hat NN Investment Partners (NN IP) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Kirstein A/S eine Umfrage1 unter institutionellen Anlegern in Skandinavien durchgeführt. Die Region gilt oft als Vorreiter im nachhaltigen Investieren, und das dortige Anlageverhalten lässt Rückschüsse auf künftige Entwicklungen in anderen Ländern Europas zu.

Die Umfrage hat ergeben, dass 47% der Befragten bereits in Impact-Strategien investieren, weitere 20% planen eine Investition. Die Gewichtung von Impact-Strategien in den Portfolios ist jedoch noch niedrig. Sie liegt im Durchschnitt bei nur 5%, was einem Volumen von knapp 10 Milliarden Euro entspricht. Nur knapp ein Fünftel (18%) der Befragten gibt an, dass sie keine Pläne haben, in naher Zukunft in Impact-Strategien zu investieren. 15% sind noch unentschlossen.

Impact wird üblicherweise anhand der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) gemessen, die in die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aufgenommen wurden. Impact-Strategien gelten als Investition zum Wohle der Allgemeinheit und tragen gleichzeitig zur Verringerung des längerfristigen Portfoliorisikos bei. Sie bieten zudem Zugang zu nachhaltig wachsenden Unternehmen (sowohl börsennotierte als auch private), die einen rentableren Ertragsstrom aufweisen. Obwohl manche Investoren nach wie vor der Meinung sind, dass ein ESG-Ansatz auf Kosten der Rendite gehen könnte, sind 75% der Anleger mit bestehenden Allokationen in Impact-Strategien überzeugt, dass die Nettorenditen kaum von traditionellen Strategien abweichen.

Edith Siermann, Head of Fixed Income and Responsible Investing bei NN Investment Partners: „Unsere Untersuchung zeigt, dass die Attraktivität von Impact Investing nicht darauf beschränkt ist, mit der Investition die Schaffung einer besseren Welt zu unterstützen. Ein besseres Risiko-Rendite-Verhältnis und nachhaltiges Wachstum sind genauso wichtig. Das erklärt, warum uns viele Anleger signalisiert haben, dass sie sich eine breite Palette an Impact-Produkten zur Auswahl wünschen. Wir sehen, dass die Transparenz unseres Impact-Ansatzes den Investoren hilft, in ihren Portfolios größere Impact-Allokationen zu rechtfertigen. Gerade bei Impact-Strategien sind strenge Auswahlkriterien auf Basis einer eigenständigen Analyse unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Portfolioholdings tatsächlich einen positiven Impact sowie solide finanzielle Erträge erzielen.“

Befragt, nach den ESG-Themen, die den Investoren am wichtigsten sind, steht Klimaschutz ganz oben auf der Agenda: 97% bezeichnen sie als „sehr wichtig", gefolgt von Governance (81%) und sozialen Faktoren (73%). In Bezug auf die einzelnen SDGs sind folgerichtig Maßnahmen zum Klimaschutz (Ziel 13) für alle Investoren das wichtigste Ziel, gefolgt von Ziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ sowie Ziel 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“.

Auf der Aktienseite bevorzugen die skandinavischen Investoren globale Impact-Strategien, die auf mehrere SDGs einzahlen. Strategien, die sich auf einzelne Themen wie Wasser, Gesundheit oder Energieeffizienz fokussieren sowie konzentrierte Strategien, die auf ein einzelnes SDG, z.B. kohlenstoffarme Fonds, abzielen, sind etwas weniger gefragt. Auf der Anleiheseite sind grüne Anleihen für die befragten Investoren aus Skandinavien der Inbegriff für Impact-Investitionen. Viele der Befragten sehen auch Private Equity und Private Debt als typische Form von Impact-Investitionen an, insbesondere im Infrastrukturbereich, der eng mit einer Reihe von SDGs verbunden ist.

Siermann: „Skandinavische Institutionen, insbesondere in Schweden, sind führend auf dem Gebiet der ESG-Integration. Aber auch Investoren aus Europa und weltweit zeigen einen deutlichen Willen, diesen Bereich weiterzuentwickeln. Impact Investing gilt als Ansatz, der viele bisher weniger gezielt genutzte Möglichkeiten eröffnet, langfristig nachhaltig zu investieren. Während sich in den vergangenen zehn Jahren alles um Exklusion drehte, wird es in den kommenden zehn Jahren darum gehen, wie man die Wirkung, den Impact, messen und verstärken kann. Dies ist einer der Pfeiler unseres Ansatzes für verantwortungsvolles Investieren, denn je besser man eine Wirkung messen kann, desto besser kann man sie erzielen.“

Hier finden Sie einen Report mit weiteren Einzelheiten zur Umfrage.


1) Die Umfrage wurde von Kirstein A/S in Zusammenarbeit mit NN Investment Partners erstellt. Sie basiert auf Interviews, die zwischen Juli und September 2019 durchgeführt wurden, sowie auf quantitativen Daten von 37 institutionellen Investoren aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Die Befragten stellen eine repräsentative Stichprobe des institutionellen Marktes in Skandinavien in Bezug auf Anzahl, Größe und Segment dar. Ein Drittel der teilnehmenden Investoren trägt den Titel CIO oder lässt sich als Abteilungsleiter klassifizieren, die übrigen Befragten sind Spezialisten wie Manager Selectors, Portfoliomanager oder ESG-Spezialisten. Das gesamte Anlagevolumen der Befragten liegt bei 925 Milliarden Euro, was rund zwei Dritteln des institutionellen Anlagevermögens in Skandinavien entspricht.

Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 276 Mrd. Euro* (310 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten.
*Stand: 31. Dezember 2019

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Fidelity Analystenumfrage: 2020 markiert Zeitenwende für Nachhaltigkeit

Das Jahr 2020 wird zum “Point of no Return” in Sachen Nachhaltigkeit – zu diesem Schluss kommen die hauseigenen Analysten von Fidelity International in ihrer jährlichen Analystenumfrage. Laut dieser Erhebung entdecken Unternehmen weltweit zunehmend, dass sie nicht nur das Richtige tun, wenn sie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren, kurz ESG, berücksichtigten, sondern auch, dass sich ein solches Verhalten wirtschaftlich lohnt.

Rund 90 Prozent der Analysten von Fidelity berichten, dass nahezu alle von ihnen beobachteten Unternehmen ESG-Themen mehr Beachtung schenkten. 2019 gaben dies nur 70 Prozent an. Ausgehend von einem deutlich stärkeren Bewusstsein für den Klimawandel und zunehmenden Unternehmensreformen ist die Veränderung in den meisten Branchen und allen Regionen spürbar. Dazu gehören auch Bereiche, in denen das Interesse an ESG-Themen zuvor zu stagnieren oder erlahmen schien.

Jedes Jahr befragt Fidelity seine Analysten weltweit zur Lage in den von ihnen beobachteten Unternehmen. Anders als viele makroökonomische Untersuchungen misst die Umfrage von Fidelity das Sentiment direkt an der Basis. Dazu werden rund 15.000 Gespräche mit Firmenentscheidern für ein Gesamtbild ausgewertet.

Insgesamt gibt es beim Thema Governance (Unternehmensführung) Verbesserungen, die auf die stärkere Einflussnahme der Investoren weltweit zurückzuführen sind. Weniger Fortschritte haben die Unternehmen jedoch in punkto Diversität in der Vorstandsebene und im Aufsichtsrat gemacht. So berichten die meisten Analysten, dass die Vielfalt in den Führungsgremien ihrer Unternehmen im unteren bis mittleren Bereich liege. Gegenüber dem Vorjahr habe sich in dieser Hinsicht kaum etwas bewegt.

ESG im Aufwind in China ... und den USA

In Europa gewinnen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen schon seit geraumer Zeit weiter an Bedeutung. Einen festen Platz auf der Tagesordnung der Unternehmen haben sie inzwischen aber auch in anderen Regionen wie Asien und dort besonders in China: 80 Prozent der Analysten in China berichten in diesem Jahr über mehr Aufmerksamkeit für ESG-Fragen in einigen bzw. allen ihren Unternehmen. Das ist ein enormer Anstieg gegenüber 63 Prozent in der Umfrage vom letzten Jahr und 33 Prozent im Jahr 2018.

Etwas mehr als 90 Prozent der Analysten, die Kanada und die USA abdecken, geben an, dass ESG-Themen bei einigen oder allen ihren Unternehmen inzwischen einen größeren Stellenwert genießen. 2019 sagten dies lediglich 57 Prozent.

Jenn-Hui Tan, Leiter des Bereichs Verwaltung und Nachhaltigkeit bei Fidelity International, kommentiert:

„Das steigende Interesse chinesischer Firmen an Nachhaltigkeitsthemen lässt hoffen. Aus unserer Sicht ist es auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So hat sich die Regierung das Thema bessere Unternehmensführung auf die Fahnen geschrieben. Chinesische Firmen wiederum wollen in regenerative Energien investieren, bevor die staatlichen Subventionen gekürzt werden, und Anleger fordern mehr Transparenz in den Lieferketten. Darüber hinaus denken immer mehr Unternehmen im Reich der Mitte über höhere Dividenden für ihre Aktionäre und einen intensiveren Dialog mit ihren Investoren nach, um zusätzliches Kapital anzuziehen.
In den USA hat Washington zwar die Umweltauflagen deutlich gelockert. Dennoch wächst das Interesse an ESG-Themen. Nachhaltigkeit ist wieder auf dem Vormarsch, nachdem sie 2019 in den Hintergrund zu rücken schien. Dafür hat ausgerechnet die amerikanische Lobbyorganisation Business Roundtable mit ihrer Neudefinition des Unternehmenszwecks gesorgt.“

Stimmungsbarometer weltweit immer noch im Positivbereich – aber nur hauchdünn

Die Analysten hatten für 2019 das Ende des synchronen Wachstums und das Ausbleiben einer Rezession richtig vorhergesagt. In ihrer Prognose für dieses Jahr gehen sie von einem nur leicht verbesserten Geschäftsumfeld aus. Zu einer Rezession dürfte es auch in diesem Jahr nicht kommen. Damit sei frühestens im nächsten Jahr zu rechnen. Dafür sollen niedrige Zinsen, der sich erholende Welthandel und der nach wie vor starke Konsum sorgen. Nur 36 Prozent der Analysten gaben an, dass sich ihre Unternehmen auf das Ende des Zyklus vorbereiten. 2019 waren es noch 49 Prozent. Stattdessen wird von einem insgesamt ruhigeren Jahr für die Unternehmen ausgegangen, auch wenn die geopolitischen Risiken anhalten sollten und die Folgen des Coronavirus noch unklar sind.

Fiona O'Neill, stellvertretende Leiterin des Aktien-Researchs bei Fidelity International, kommentiert:

„Seit Anfang 2019 haben die Rezessionsängste deutlich nachgelassen. Das gilt vor allem für China, wo lediglich 27 Prozent unserer Analysten angeben, dass sich ihre Unternehmen auf das Ende des Zyklus vorbereiten – ein deutlicher Rückgang nach 70 Prozent im letzten Jahr. Tatsächlich deuten die Umfrageergebnisse zu den Investitionsplänen und die trotz bereits niedriger Arbeitslosigkeit überraschend gestiegenen Einstellungsabsichten in allen Branchen und Regionen darauf hin, dass viele Unternehmen eine Verlängerung des Zyklus für möglich halten.

Die derzeit große Unbekannte ist das Coronavirus: Zu Dauer oder Ausmaß der Epidemie sind kaum verlässliche Prognosen möglich. Momentan sehen wir sie noch als kurzzeitigen Störfaktor für Chinas Wirtschaft. Sollte es aber bis zum zweiten Quartal nicht gelingen, die Ausbreitung des Virus wirksam zu stoppen, könnte eine Prognosekorrektur nach unten für die Weltwirtschaft unvermeidlich sein.“


Über die Analystenumfrage

Die jährliche Analystenumfrage von Fidelity International deckt sämtliche Regionen und Branchen ab. Ihr Ziel ist es, Veränderungen in den Unternehmen frühzeitig zu erkennen und neue Trends sowie Anlagechancen zu identifizieren. Die Umfrage basiert auf tiefen Einblicken der Analysten von Fidelity in die von ihnen beobachteten Branchen, ergänzt durch Informationen aus einer Vielzahl von Gesprächen mit Unternehmensentscheidern. Im Schnitt nehmen die Analysten von Fidelity pro Jahr an 15.000 Meetings mit Unternehmensvertretern teil. In den Ergebnissen dieser Umfrage spiegeln sich daher die Einschätzungen und Meinungen Tausender Vorstandsvertreter und leitender Mitarbeiter aus allen Teilen der Welt wider.

Fidelity International hat im Dezember 2019 für diese Umfrage 152 seiner Analysten befragt.

Nachhaltigkeit als Wachstumstreiber – Nachfrage und Fondsvolumen steigen stark

Die Geschäftsführung der Raiffeisen KAG1 präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz jüngste Marktzahlen. Ende Dezember 2019 lag das Fondsvolumen der Raiffeisen KAG bei 38,3 Mrd. EUR und erreichte damit seinen absoluten Höchststand seit der Finanzwirtschaftskrise. Alleine für die vergangenen drei Jahre bedeutet das eine Steigerung des verwalteten Vermögens von 8 Mrd. EUR (+26 Prozent).

„Wir sind in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich über dem Marktschnitt gewachsen. Diese erfreuliche Entwicklung führen wir auf drei wesentliche Faktoren zurück: Erstens, bei den Menschen hat ein Umdenken stattgefunden und Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein entscheidendes Kriterium für ihre Anlageentscheidungen. Die Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produkten hat stark zugelegt, Tendenz weiter steigend. Zweitens, die Beliebtheit von Fondssparen hat im derzeitigen Zinsumfeld stark zugenommen. Und drittens, sehen wir einen klaren Trend hin zu Multi-Asset-Produkten. Gerade in diesem Segment sind wir als Raiffeisen KAG sehr gut aufgestellt. Nicht zuletzt wurden wir für unsere hervorragende Arbeit im Rahmen der SCOPE Investment Awards 2020 als bester Multi-Asset-Manager im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet“, erklärt Rainer Schnabl, CEO Raiffeisen KAG.

In Österreich konnte die Raiffeisen KAG ihren Marktanteil in den vergangenen drei Jahren von 16,9 auf 19,3 Prozent konsequent ausbauen. Im stark wachsenden Segment nachhaltiger Publikumsfonds ist sie Marktführerin.

Fondssparen: Kapitalmarktveranlagung für alle

Besonders positiv ist laut Schnabl auch die Entwicklung bei Fondssparverträgen. Immer häufiger wird diese Anlageform als Alternative zu zinsbasierten Sparformen genutzt. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl um 12.421 Stück auf insgesamt rund 353.000 Fondssparverträge. Beachtlich ist auch hier die Rolle, die nachhaltige Produkte spielen. Im selben Zeitraum verdreifachte sich die Anzahl solcher Fondssparverträge auf 65.352 Stück.

„Können durch Qualität im Investmentprozess punkten“

Für Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG und dort für das Fondsmanagement verantwortlich, steht die stark steigende Nachfrage nach nachhaltigen Fonds der Raiffeisen KAG erst am Anfang. Er geht davon aus, dass die Nachfrage nach hoch-qualitativen, aktiv-gemanagten Produkten künftig noch weiter steigen wird: „Der Green Deal ist eine enorme Chance. Ich bin überzeugt, dass die Finanzwelt vor einer fundamentalen Wende steht, bei der es zur Umschichtung von enormen Summen Richtung Nachhaltigkeit geht. Der EU-Aktionsplan für eine grüne Finanzwirtschaft wird in den kommenden drei Jahren schrittweise Anwendung finden. Für die Raiffeisen KAG ist die Integration der Nachhaltigkeitskriterien (ESG-Kriterien) jedoch bereits jetzt ein wesentlicher Bestandteil im Investmentprozess“, so Aigner. Einerseits geht es klar darum, die Investitionen in bestimmte Unternehmensfelder oder -praktiken zu vermeiden und so Verantwortung zu zeigen. Darüber hinaus sieht die Raiffeisen KAG ihre Aufgabe auch darin, Nachhaltigkeit zu fördern und zu unterstützen. Hierbei verfolgt sie einen klaren Best-in-Class Ansatz. Durch den laufenden Dialog mit Unternehmen und Engagement gelingt es der Raiffeisen KAG Einfluss im Sinne der Nachhaltigkeit auszuüben. „Das Zusammenspiel all dieser Ebenen sehen wir als dynamischen Prozess, der aus unserer Sicht für alle nachhaltigen Fondsmanager Anwendung finden müsste. Uns ist jedoch die Differenzierung durch Qualität im Investmentprozess gelungen und hiermit können wir besonders Punkten“, ergänzt Dieter Aigner. Bestätigt wird diese Aussage durch das erfolgreiche Abschneiden bei der jüngsten Vergabe der FNG2-Siegel (für höchsten Qualitätsstandard nachhaltiger Fonds im deutschsprachigen Raum). Die Raiffeisen KAG wurde dabei zum erfolgreichsten Asset Manager in der DACH-Region gekürt.

Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Alleine von 2018 auf 2019 gelang eine Steigerung des nachhaltigen Fondsvolumens von 110 Prozent auf 6,5 EUR Mrd.

Dass Fondsvolumina auch außerhalb Österreichs starke Anstiege verzeichnen, berichtete der in der Raiffeisen KAG für CEE und Italien zuständige Geschäftsführer Michal Kustra. Die zur Raiffeisen KAG zählenden Fondsvolumina in CEE stiegen in den vergangenen drei Jahren um 83 Prozent auf 1,1 EUR Mrd. per 31.12.2019. Die von Raiffeisen KAG gesteuerten lokalen Asset Management Gesellschaften konnten ihre Volumina im selben Zeitraum ebenfalls um 27 Prozent auf 13,4 Mrd. EUR vergrößern.

Hervorragend läuft das Fondsgeschäft auch in Italien. Mit einem Zuwachs von 52 Prozent auf 4 Mrd. EUR seit 2016 zählt der italienische Markt zu den Top-Performern der Raiffeisen KAG. Michal Kustra erklärt die positive Entwicklung in den ausländischen Märkten folgendermaßen: „Italien ist eine große Überraschung für uns. Noch vor wenigen Jahren wollte dort niemand etwas von nachhaltigen Fonds wissen, mittlerweile ist auch dort Nachhaltigkeit der Wachstumstreiber schlechthin. Unsere Produkte werden dort sehr stark nachgefragt und auch immer wieder ausgezeichnet. In der CEE-Region sehen wir, auch als unmittelbare Auswirkung des EU-Aktionsplans Green Finance, dass sich in den dortigen EU-Mitgliedsstaaten einiges bewegt. Wir gehen davon aus, dass nachgelagert auch die anderen Länder mehr und mehr auf den Zug nachhaltiger Veranlagung aufspringen werden und bleiben für die kommenden Jahre absolut positiv gestimmt“, berichtet Kustra.

Spectra Umfrage: Vier von zehn Österreicherinnen und Österreichern wollen nachhaltig veranlagen

Eine von Raiffeisen KAG beauftragte und im Januar 2020 durchgeführte Umfrage des Marktforschungsinstituts Spectra unter 2.229 Österreicherinnen und Österreichern im Alter zwischen 19 und 65 Jahren hat gezeigt, dass das Thema nachhaltige Veranlagung noch sehr viel Potenzial birgt. Denn 4 von 10 Befragten gaben an, dass Nachhaltigkeit in der Veranlagung wichtig für sie ist. Die mit Abstand bekannteste nachhaltige Veranlagungsform sind Fonds. Knapp zwei Drittel gaben an, diese zu kennen, gefolgt von grünen Anleihen (40 Prozent). Besonders wichtig ist den Befragten bei nachhaltiger Geldanlage, dass ihr Geld nur in Unternehmen veranlagt wird, die besonders umwelt- und klimaschonend handeln (55 Prozent) sowie faire Arbeitsbedingungen vorweisen (53 Prozent).

Weiterentwicklung nachhaltiger Produkte und Wissensvermittlung im Fokus

Die Weiterentwicklung der nachhaltigen Produktpalette steht deshalb bei Raiffeisen KAG hoch im Kurs. Bereits im vergangenen Herbst ging sie mit der nachhaltigen Vermögensverwaltung an den Start. In den kommenden Wochen wird es hier weitere Angebote für Anleger geben, in die die Fondsmanagementexpertise aus den Bereichen Technologie, Megatrends und Technologie der Raiffeisen KAG einfließen wird.

Darüber hinaus spielt für Rainer Schnabl auch die Informations- und Aufklärungsarbeit rund um das Thema Kapitalmarkt eine wichtige Rolle. „Wir sehen, dass Aufklärungsarbeit ein Schlüssel erfolgreicher Fondshäuser ist und daran wollen wir weiterarbeiten. Wir werden daher unsere Kommunikationsarbeit laufend optimieren und weiterhin versuchen das Anlegerpublikum, genauso wie die Bankberater, die ihre Kundinnen und Kunden täglich bei Veranlagungsentscheidungen unterstützen, zielgenau mit hoch-qualitativen Informationen rund um das Thema zu versorgen“, so der Raiffeisen KAG CEO.

Die Raiffeisen KAG stellt unterschiedliche Informationsformate wie beispielsweise www.investment-zukunft.at, das Infomagazin NACHHALTIG INVESTIEREN oder das Videolexikon wissen.raiffeisen.at mit Erklärungen für Finanzbegriffe einem breiten Publikum zur Verfügung. Darüber hinaus kooperiert die Fondsgesellschaft eng mit ÖGUT beim Lehrgang zur/zum zertifizierten NH-BeraterIn und bietet ein Informations- und Weiterbildungstool für Beraterinnen und Berater an.


1) Raiffeisen KAG steht für Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.
2) Forum Nachhaltige Geldanlage

Eurizon Capital Real Asset SGR gegründet

Eurizon, der Assetmanager der Intesa Sanpaolo Gruppe, hat heute die Eurizon Capital Real Asset SGR vorgestellt, ein neues Unternehmen, das auf alternative Anlageklassen spezialisiert ist und sich auf die Realwirtschaft konzentriert. Das Unternehmen nahm am 31. Dezember 2019 seine Tätigkeit auf.

Das Projekt sieht die Entwicklung eines einzigartigen Angebots für alternative Investitionen auf dem privaten Markt vor, um die zusätzlichen Renditebedürfnisse unserer privaten und institutionellen Kunden zu befriedigen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum mit Investitionen zum direkten Nutzen der Unternehmen zu unterstützen. Die Initiative ist Teil der Umsetzung des Geschäftsplans 2018–2021 der Intesa Sanpaolo Gruppe und stellt eine der Säulen des Wachstums der Asset-Management-Abteilung dar. Sie stärkt das Engagement von Eurizon zur Unterstützung der Realwirtschaft nach den erfolgreichen RIP- und ELTIF-Initiativen.

Eurizon ist in dieser Anlageklasse bereits mit einem Team von Experten für strukturierte Finanzen, die sich der Verwaltung alternativer Vermögenswerte und der Schaffung spezialisierter ABS- und Leveraged-Loans-Produkte widmen, aktiv. Auch angesichts der Schritte, die Eurizon bereits unternommen hat, und angesichts des strategischen Charakters des Marktes für „alternative Produkte“ hat das Unternehmen beschlossen, diese Richtung fortzusetzen und das Coverage illiquider Investments zu verstärken.

Zur bestmöglichen Nutzung des Know-hows auf dem Markt der alternativen Anlageklassen, haben die Asset-Management- und die Versicherungsabteilung der Intesa Sanpaolo Gruppe die Eurizon Capital Real Asset gegründet. Dieses Joint Venture, welches zu 51% im Besitz von Eurizon Capital SGR und zu 49% im Besitz von Intesa Sanpaolo Vita ist, dient seinen Kunden als ausgesprochenes Expertenzentrum im Bereich der alternativen Private Market Investments. Das neue Unternehmen nahm seine Tätigkeit am 31. Dezember 2019 mit einem Vermögen von 3,4 Milliarden Euro auf, das es im Auftrag der Intesa Sanpaolo Vita verwaltet.

Das Team besteht aus 10 Fachleuten mit besonderen Kompetenzen in den Bereichen Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und Immobilien.

Die Eurizon Capital Real Asset SGR wird Mandate und alternative Investmentfonds (AIFs) für die Versicherungsabteilung, institutionelle Investoren, Family Offices und Kunden des Private Banking und die Abteilung Banca dei Territori einrichten und verwalten. Das neue Unternehmen verfügt durch die Auswahl anderer AIFs und Co-Investitionen, die sich auf Private Equity, Unternehmensschulden, Infrastruktur und Immobilien konzentrieren, über Fachwissen im Bereich Multi-Manager-Investments.

Tommaso Corcos, Geschäftsführer von Eurizon, bekräftigt: „Alternative Anlagen nehmen weiterhin eine erfreuliche Entwicklung, und wir erwarten, dass sie einen zunehmenden Anteil an den weltweiten Sparanlagen einnehmen werden. Heute ist der italienische Markt für diese Art von Investitionen in die Segmente Institutionelle Investments, Family Offices und Private Banking noch zu wenig durchdrungen. Aus strategischer Sicht jedoch“, so Corcos weiter, „basiert die Schaffung einer auf diesem Geschäft konzentrierten Struktur durch Eurizon auf dem gestiegenen Interesse an dieser Art von Anlageklasse in einem Marktumfeld, in dem die langfristigen Aussichten niedrige – in vielen Fällen sogar negative – Renditen aufweisen und dazu führen, dass Alternativen als zusätzliche und diversifizierte Renditequelle im Vergleich zum traditionellen Portfolioaufbau in Betracht gezogen werden.“

Silvana Chilelli, Geschäftsführerin der Eurizon Capital Real Asset, sagt: „Dank eines Investitionsplans in alternative Anlageklassen, der bereits 2015 bei der Intesa Sanpaolo Vita umgesetzt wurde, profitieren wir von einer profunden und bewährten Marktkenntnis und vor allem von einem Beraterteam mit Spezialkompetenzen in allen realwirtschaftlich relevanten Anlageklassen.“ Das Fazit von Chilelli: „Darüber hinaus haben wir Zugang zu den wichtigsten internationalen Marktteilnehmern, mit denen wir stabile Beziehungen in allen Geschäftsbereichen aufgebaut haben: von Firmenkredit über Private Equity bis hin zur Immobilien- und Infrastrukturbranche.“


Eurizon Capital SGR, mit Sitz in Italien, ist das Unternehmen, das die Asset-Management-Abteilung der Intesa Sanpaolo Gruppe leitet. Eurizon wird vertreten durch die italienischen Unternehmen Epsilon SGR, das auf quantitatives Portfoliomanagement spezialisiert ist, und die Eurizon Capital Real Asset (51%), das auf alternative Privatmarktinvestitionen spezialisiert ist; Eurizon Capital S.A., der luxemburgische Assetmanager, mit dem es das Wachstum auf ausländischen Märkten entwickelt; das osteuropäische Hub, das aus der VUB AM, dem slowakischen Assetmanager, der CIB IFM aus Ungarn und der PBZ Invest aus Kroatien besteht. Im Vereinigten Königreich kontrolliert Eurizon die Eurizon SLJ Capital LTD (65%), ein Joint Venture mit Stephen Li Jen und Fatih Yilmaz (35%), das auf Anlage- und Beratungsdienstleistungen mit Schwerpunkt auf Währungsmanagement und makroökonomische Forschung spezialisiert ist. Es hält eine Minderheitsbeteiligung an Oval Money (12,5%), einem italienisch-englischen Fintech-Startup, das im Bereich Spareinlagen und digitale Zahlungsdienstleistungen tätig ist. Eurizon ist mit der Eurizon Capital (HK) Limited, einem Assetmanager mit Sitz in Hongkong, und mit einer 49%igen Beteiligung an Penghua Fund Management, einem der führenden Assetmanager Chinas, auch in Asien vertreten.
Schließlich ist die Eurizon Capital S.A. dank des Vertriebs luxemburgischer Fonds in 25 Ländern auf den internationalen Märkten aktiv und über seine Strukturen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Spanien tätig.

Neuberger Berman erweitert ESG-Angebot mit Hochzins-Anleihefonds „Global High Yield Sustainable Action“

Neuberger Berman legt einen globalen Hochzins-Anleihefonds auf. Der „Global High Yield Sustainable Action“ (ISIN: IE00BL3NDN61) investiert weltweit in High-Yield-Unternehmensanleihen, die nachhaltige Anlagekriterien erfüllen. Das Portfolio wird nach Branchen diversifiziert und umfasst 90 bis 150 Emittenten, die schwerpunktmäßig ein Kreditrating von BB und B aufweisen.

Die neue Strategie des unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalters basiert auf einem Best-in-Class-Ansatz. In die systematische Bewertung der Emittenten fließen einerseits Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG-Faktoren) sowie andererseits negative Ausschlusskriterien mit ein. Neuberger Berman setzt auf ein aktives Engagement, der Austausch mit den Unternehmen in Bezug auf vereinbarte ESG-Faktoren steht für die Portfoliomanager im Vordergrund. Der Vermögensverwalter legt für jeden Emittenten Nachhaltigkeitsrichtwerte fest und stimmt diese mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ab. Die ESG-Fortschritte des Portfolios werden den Anlegern jährlich mitgeteilt.

Der Global High Yield Sustainable Action wird von Chris Kocinski und Joseph Lind geleitet. Die beiden Fondsmanager werden von vier Portfoliomanagern, ESG- und Impact-Investing-Spezialisten sowie der 70 Anlageexperten starken Unit von Neuberger Berman für globale Nicht-Investment-Grade-Anleihen unterstützt. Kocinski und Lind verwalten den Fonds vom Chicagoer Büro von Neuberger Berman aus und verfügen zusammen über 34 Jahre Erfahrung und Fachwissen im Bereich der High-Yield-Geldanlagen.

Chris Kocinski und Joseph Lind, Senior-Portfoliomanager bei Neuberger Berman: „Der Global High Yield Sustainable Action vereint unsere langjährige Fixed-Income-Expertise mit der Stringenz des von Neuberger Berman eigens entwickelten ESG-Prozesses. Mit diesem Ansatz schaffen wir eine einzigartige Plattform, um den Austausch mit sowie das Engagement bei den Emittenten zu verstärken. Das ermöglicht uns, Best-in-Class-Emittenten sowie qualitativ hochwertige Anlagechancen zu eruieren, die gleichzeitig einen Beitrag für die Nachhaltigkeit auf unserem Planeten leisten."

Christian Puschmann, Head of Client Group Germany & Austria bei Neuberger Berman: „Die Nachfrage nach Lösungen, die über die Anlageperformance hinaus positive Nachhaltigkeitseffekte entfalten, nimmt auch in Deutschland und Österreich stetig zu. Neuberger Berman hat seinen ESG-Ansatz über mehrere Jahre und über alle Anlageklassen hinweg weiterentwickelt. Das schließt auch Hochzinsanleihen mit ein. Unsere neue Strategie bietet Anlegern somit nun Zugang zu einer nachhaltigen Lösung in einer Assetklasse, in der die Alternativen begrenzt sind."


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 23 Ländern und ein Team von mehr als 2.100 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments fünf Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman legt Wert auf Dauerhaftigkeit, Stabilität sowie eine langfristige Orientierung und hat über die Jahre ein vielseitiges Team zusammengestellt, das sich dafür einsetzt, langfristig überzeugende Anlageergebnisse für die Kunden zu erzielen. Dieses Engagement beinhaltet auch die aktive Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Zum 31. Dezember 2019 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 356 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

La Financière de l’Échiquier verstärkt Klima-Engagement

Der französische Asset Manager La Financière de l’Échiquier – LFDE – schließt sich der Initiative „Climate Action 100+“ an, bei der es sich um den ersten weltweiten Zusammenschluss von Anlegern handelt, die gemeinsame Verpflichtungen mit den größten Treibhausgasemittenten der Welt eingehen. Ziel der Initiative ist es, die Unternehmen zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen zu bewegen, um den Vereinbarungen des Pariser Abkommens gerecht zu werden, die Unternehmenspolitik im Hinblick auf das Klima zu verbessern und die Transparenz ihrer Klima-Berichterstattung zu erhöhen.

Bis heute haben sich dieser Initiative 410 Investoren angeschlossen, die ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 41.000 Mrd. US-Dollar vereinen. Sie führen einen direkten Dialog mit 160 Unternehmen, die für 80 Prozent der industriellen Emissionen weltweit verantwortlich sind. Climate Action 100+ wurde maßgeblich mit Unterstützung der UN-Initiative Prinzipien für verantwortliches Investieren (UNPRI) gestartet, der LFDE schon 2008 beigetreten ist.

„Der Klimawandel ist eine Risikoquelle für Unternehmen und ganz besonders für jene, mit den höchsten Emissionen. Sie zu ermutigen, sich für das Klima zu engagieren, steht im Zentrum unserer Verantwortung als Investoren“, erklärte Sonia Fasolo, Fondsmanagerin und Head of SRI bei LFDE.

„Der Vermögensverwaltung fällt eine Schlüsselrolle zu, denn sie kann dafür sorgen, dass Kapital den Unternehmen zufließt, die die Welt von morgen gestalten. Unternehmen, die die Übergangsrisiken und physischen Risiken, denen sie im Zusammenhang mit dem Klimawandel ausgesetzt sein könnten, antizipieren, sichern ihren Fortbestand und ihre künftige Performance“, meint Olivier de Berranger, stellvertretender Generaldirektor, zuständig für die Vermögensverwaltung.

Weitere Informationen über die internationale Initiative Climate Action 100+ finden Sie hier.


Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

La Financière de l' Échiquier – LFDE – hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. La Financière de l’Echiquier ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet derzeit Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Credit Suisse Asset Management lanciert Exchange Traded Funds (ETFs)

Credit Suisse Asset Management erweitert seine Fondspalette um Exchange Traded Funds (ETFs). Die neuen ETFs ergänzen die bestehenden Credit Suisse Index Funds. Mit der Einführung von ETFs entspricht die Credit Suisse der durch die Digitalisierung wachsenden Nachfrage nach liquiden und an der Börse handelbaren Produkten. Die ersten drei ETFs werden an der Schweizer Börse SIX, an der Borsa Italiana und der Deutschen Börse gelistet.

Credit Suisse Asset Management, ein führender Anbieter von Indexfonds und indexierten Mandaten in Europa mit Assets under Management von CHF 132 Mia. (per Ende Dezember 2019) in diesem Anlagebereich, wird sein bestehendes Indexfondsangebot gezielt mit Exchange Traded Funds (ETFs) ergänzen. Die neuen ETFs werden in Bereichen aufgelegt, in denen sie gegenüber Indexfonds Effizienzvorteile aufweisen.

Durch die Einführung ausgewählter ETFs als Ergänzung zu Indexfonds will Credit Suisse Asset Management Anleger wie Fintechs, welche ihre Prozesse und Systeme an Börsentransaktionen ausgerichtet haben, besser bedienen. Für Michel Degen, Leiter Credit Suisse Asset Management Schweiz und EMEA, ist der gezielte Einstieg ins ETF-Geschäft daher ein konsequenter Schritt: «Wir analysieren den Markt, neue Trends und die Kundenbedürfnisse laufend, um für unsere Kunden passende Lösungen anzubieten. Mit der zunehmenden Bedeutung von digitalen Verkaufsplattformen werden ETFs in Zukunft strategisch noch wichtiger.»

Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions von Credit Suisse Asset Management: «Seit 1994 replizieren wir mit grosser Präzision Indizes für eine breite Palette von Anlageklassen, Regionen und Währungen, seit über zwei Jahren auch nachhaltige ESG-Indizes. Mit unserem Kerngeschäft, den Indexfonds, verfügen wir über die kritische Grösse und besitzen die Technologie und das Wissen, um jetzt gezielt auch ETFs in den Anlagesegmenten anzubieten, in denen sie eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot darstellen.»

Drei neue ETFs

In der ersten Phase werden drei existierende Indexfonds in die neuen, äusserst effizienten ETFs überführt, welche nach irischem Recht aufgelegt und an der Schweizer Börse SIX, der Borsa Italiana und der Deutschen Börse gelistet werden. Dazu zählen:

  • CSIF (IE) MSCI USA Blue UCITS ETF
  • CSIF (IE) MSCI USA ESG Leaders Blue UCITS ETF
  • CSIF (IE) MSCI World ESG Leaders Blue UCITS ETF

Als Fondsadministrator und Depotbank wurde Brown Brothers Harriman ausgewählt.

Credit Suisse Asset Management Index Solutions ist seit 1994 auf indexierte Vermögensverwaltung spezialisiert. Mit der Kombination von Wissen, Erfahrung und Technologie macht Index Solutions ausgewählte Indizes für Kunden weltweit investierbar. Credit Suisse Asset Management verfügt heute über ein Angebot von mehr als 90 Indexfonds.

Carmignac erweitert Deutschland-Team um Reinhold Dirschl und verstärkt Position auf deutschem Markt

Carmignac ernennt Reinhold Dirschl (45) zum Director Business Development. Er verstärkt seit Januar dieses Jahres das Carmignac Business Development Team und berichtet an Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich. Zusammen mit Frank Rüttenauer (41), Head of Retail Business Development, und Ingo Boxleitner (49), Director Business Development, soll er die Marktdurchdringung in Deutschland weiter ausbauen und Kunden in Süddeutschland und Österreich betreuen. 2018 bzw. 2019 verstärkten bereits Luis Caceres und Markus Kopp, zuständig für Wholesale- und semi-institutionelle Kunden, das Vertriebsteam. Mit den Neueinstellungen unterstreicht Carmignac die große Bedeutung des deutschen Marktes und seine Stellung darin.

Dirschl verfügt über mehr als achtzehn Jahre Erfahrung im Finanzvertrieb. Er arbeitete von 2012 bis 2018 bei Pioneer Investments, wo er als Senior Sales Director vor allem für Sparkassen und Genossenschaftsbanken zuständig war. Zuletzt zeichnete er als Sales Director bei der TBF Sales and Marketing GmbH für Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Wealth Management und regionale Privatbanken verantwortlich.

Nils Hemmer, Country Head für Deutschland und Österreich bei Carmignac, sagt: „Wir freuen uns sehr, Reinhold willkommen zu heißen. Nicht zuletzt mit seiner langjährigen Erfahrung ergänzt er unser Team hervorragend. Seine Expertise wird dazu beitragen, unsere Kundenbeziehungen in Deutschland und Österreich weiter auszubauen. Mit unserem erweiterten Vertriebsteam und unserem Unconstrained Fixed-Income-Angebot fühlen wir uns für das aktuelle Niedrigzinsumfeld gut aufgestellt.“


Über Carmignac

Carmignac ist ein unabhängiger Vermögensverwalter, der 1989 auf der Grundlage von drei bis heute gültigen Grundprinzipien gegründet wurde: Unternehmergeist, menschlicher Sachverstand und aktives Engagement.
Unser unternehmerisches Denken ist seit unseren Anfängen ungebrochen. Unser Team von Fondsmanagern hat die Freiheit und den Mut dazu, unabhängige Risikoanalysen durchzuführen und die daraus gewonnenen starken Überzeugungen umzusetzen.
Unsere kollaborative Kultur des Austauschs, der Grundlagenarbeit und des internen Research gewährleisten, dass datenbasierte Analysen immer durch menschlichen Sachverstand angereichert werden, um Komplexität besser zu steuern und verborgene Risiken einzuschätzen.
Wir sind aktive Fondsmanager und aktive Partner. Wir engagieren uns für unsere Kunden, machen unsere Investitionsentscheidungen transparent und stehen jederzeit dafür gerade. Mit einem Kapital, das sich zu 100 % im Besitz der Fondsmanager und unserer Mitarbeiter befindet, ist Carmignac einer der führenden Vermögensverwalter auf dem europäischen Markt und operiert von acht verschiedenen Niederlassungen aus. Wie in der Vergangenheit, sehen wir es auch heute als unsere wichtigste Aufgabe, durch aktives Fondsmanagement langfristig eine hervorragende Wertsteigerung der Anlagen unserer Kunden zu erzielen.

Real I.S. gewinnt Maximilian Helm für den Ausbau des institutionellen Geschäfts

Die Real I.S. AG hat sich mit Maximilian Helm als Director Institutional Clients weiter im Geschäftsfeld der institutionellen Kunden verstärkt. Maximilian Helm war zuvor im Bereich Real Estate Advisory für institutionelle Kunden beim Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers tätig. Er berichtet direkt an Sandra Ottemann, Head of Institutional Clients bei der Real I.S. AG. In seiner Position bei Real I.S. wird Maximilian Helm institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke bei allen Fragen rund um Immobilieninvestments und Investmentvehikel betreuen.

„Wir wollen im Bereich Investmentlösungen für institutionelle Kunden qualitativ und quantitativ weiterwachsen. Herr Helm hat bereits umfassende Erfahrung in der Beratung von Immobilieninvestments für institutionelle Investoren. Wir freuen uns, mit ihm das Wachstum in diesem Geschäftsbereich vorantreiben zu können“, erklärt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

„Gerade die lokale Marktexpertise der Real I.S. mit Niederlassungen in den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Australien sowie ihre kontinuierliche Transaktionsstärke sind starke Argumente für institutionelle Investoren. Mit Herrn Helm bauen wir unsere Kapazitäten weiter aus, um der steigenden Nachfrage durch unsere Kunden gerecht zu werden. Der nächste Kapitalabruf für den Real I.S. Australian Institutional Portfolio Fund steht an. Auch bei diesem Abruf können die Investoren eine hohe Investitionsquote erwarten“, ergänzt Tobias Kotz, Executive Director Client Relations & Capital Funding bei der Real I.S. AG.

In Australien ist die Real I.S. bereits seit mehr als 15 Jahren tätig. Momentan betreut die Real I.S. AG mehr als 250 institutionelle Investoren und sieben institutionelle Individual-Fonds und Club Deals. Für institutionelle Kunden bietet das Unternehmen zusätzlich Club-Deals, Joint-Ventures und Asset Management Mandate für Dritte an.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über 9,2 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Greta-Faktor kommt in der Geldanlage nicht an

Das stärkere Bewusstsein für den Klimaschutz kommt im Alltag der Deutschen an, aber nicht in ihren Depots: Während – nach eigener Aussage –­ 83 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen zwölf Monaten ihren Plastikkonsum reduziert haben und 61 Prozent weniger Flugreisen unternehmen, sind Finanzprodukte, die ökologische und soziale Faktoren sowie eine gute Unternehmensführung berücksichtigen, noch nicht gefragt: Keiner der Befragten investiert in nachhaltige Anlagen, knapp zwei Drittel der Deutschen fordern dagegen zunächst einmal eine höhere Verständlichkeit solcher Geldanlagen. Kurz gesagt: Der Greta-Faktor kommt in der Geldanlage nicht an. Das ist das zentrale Ergebnis des Verantwortungsbarometers Deutschland 2020 von Fidelity International, das das Marktforschungsinstitut Kantar EMNID alle zwei Jahre durchführt.

Für jeden Zweiten ist die Gewissheit wichtig, dass die Rendite nicht unter den nachhaltigen Anlagekriterien leidet. 47 Prozent fordern, ihr Finanzinstitut müsse sie stärker abholen und sie konkret auf diese Produkte hinweisen. Jeder Zehnte (9 Prozent) würde grundsätzlich nicht in ESG-Produkte investieren.

„Bei der nachhaltigen Geldanlage sind noch hohe Hürden zu nehmen. Während institutionelle Anleger ESG-Ansätze zunehmend in ihren Investmentprozess integrieren, kommt die Bedeutung bei Privatanlegern nicht an. Es ist daher unsere Verantwortung als Finanzindustrie, besser aufzuklären und eine stärkere Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und warten, bis die Produkte nachgefragt werden. Wir müssen voranschreiten und die Auswirkungen klarer aufzeigen. Nachhaltigkeit ist kein Modethema, sondern die neue Norm in der Geldanlage. Auch Regulatoren weltweit nehmen die Finanzbranche immer stärker in die Pflicht“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International.

Politik und Unternehmen sollen mehr Verantwortung fürs Klima übernehmen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die große Mehrheit der Deutschen (85 Prozent) fordert mehr Verantwortung fürs Klima seitens der Politik – Frauen (88 Prozent) noch häufiger als Männer (81 Prozent). Bei der Fridays-for-Future-Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist diese Forderung am höchsten (91 Prozent).

Auch an ihren Arbeitgeber haben Arbeitnehmer in Deutschland hohe Ansprüche in puncto Verantwortung: 95 Prozent erwarten, dass Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen.

Engagement für die Umwelt wichtiger als bürgerschaftliches Engagement

Familie und Gesundheit sind weiterhin unangefochten die wichtigsten Lebensziele der Deutschen – jedoch leicht fallend im Vergleich zu 2018 (Familie von 88 auf 86 Prozent der Top-3-Lebensziele, Gesundheit von 90 auf 80 Prozent). Dagegen steigt das bürgerschaftliche Engagement von 22 Prozent (2018) auf 27 Prozent (2020). Das Engagement für die Umwelt wurde erstmals abgefragt und steht bei den Bundesbürgern mit 33 Prozent an der Spitze bürgerlichen Engagements – auch hier zeigt sich die Wirkung der Fridays-for-Future-Diskussionen im Alltag.


Über das Verantwortungsbarometer Deutschland 2020

Die Umfrage Verantwortungsbarometer Deutschland 2020 wurde im Auftrag von Fidelity International von Kantar EMNID durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden deutschsprachige Personen in Privathaushalten ab 14 Jahren befragt. Insgesamt wurden in der Bundesrepublik Deutschland 3.240 Personen in telefonischen Interviews (CATI-Omnibus) befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 21. August und dem 30. September 2019 statt.

Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 284,9 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 99,7 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 15.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 41,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und 600 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 23 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 22 Milliarden Euro (davon werden 3,1 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 30.09.2019. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Lombard Odier Investment Managers baut den Bereich Nachhaltigkeitsanalyse weiter aus

Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) baut sein Team für Nachhaltigkeitsanalyse, Strategie und Stewardship weiter aus, um die strategische Weiterentwicklung des Angebots an nachhaltigen Anlageprodukten und die Kapazitäten in der entsprechenden Analyse weiter voranzutreiben. Die vier neuen Mitarbeiter ergänzen das Team von Dr. Christopher Kaminker, der im Juli 2019 zum Head of Sustainable Investment Research, Strategy & Stewardship von LOIM ernannt wurde.

Kristina Church, ACA wurde als Senior Investment Strategist für nachhaltige Investitionen eingestellt. Sie war zuvor als Global Head of Future Mobility Thematic Research bei Barclays Capital tätig. Während der letzten 13 Jahre arbeitete sie zunächst als Wirtschaftsprüferin und anschließend mehrere Jahre als Sell-Side-Aktienanalystin für den Automobilsektor. Während der letzten 10 Jahre leitete sie das European Automotive Equity Research Team bei Barclays Capital. In dieser Zeit hat sie Analysen über Mikromobilität, Elektrifizierung und zukünftige Entwicklung von Antriebssträngen, autonomes Fahren, Smart Cities und Trends im Automobilsektor in Schwellenländern verfasst. Weitere Stationen waren die Citigroup und Deloitte. Sie verfügt über einen Abschluss des St John’s College der Universität Oxford.

Bei LOIM liegt der Fokus ihrer Arbeit hauptsächlich auf Nachhaltigkeitsanalysen und nachhaltigen Anlagestrategien für alle Anlageklassen sowie auf dem Verfassen von regelmässigen Berichten und Prognosen für Investoren.

Dr. Thomas Höhne-Sparborth wurde als Senior Sustainability Analyst eingestellt. Er war zuvor als Director of Economics & Analytics bei der Roskill Consulting Group tätig. Dr. Höhne-Sparborth promovierte an der London School of Economics and Political Science (LSE), wo er sich mit wirtschaftlichen Übertragungseffekten befasste. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Untersuchung der Auswirkungen von Nachhaltigkeitsherausforderungen auf Lieferketten und die Weltwirtschaft, mit besonderem Fokus auf die Trends in der Fahrzeugelektrifizierung, Energiespeicherung und Kreislaufwirtschaft – Themen, zu denen er regelmässig bei internationalen Konferenzen Vorträge hält und die nach wie vor auf wachsendes Interesse stossen.

Bei LOIM wird sich Dr. Höhne-Sparborth hauptsächlich mit der Untersuchung finanzieller und makroökonomischer Aspekte von Nachhaltigkeitsherausforderungen und deren Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und die Risiko-Rendite-Dynamik in allen Wirtschaftszweigen und Weltregionen befassen.

Ruairidh Cumming wurde als Quantitative Analyst eingestellt. Zuvor arbeitete er bei Cabot Financial, wo er für die Entwicklung massgeschneiderter Preismodelle anhand von maschinellen Lernwerkzeugen zuständig war, welche Informationen in die Analyse einspeisen und komplexe Prognosemodelle erstellen. Cumming hat einen Master in Mechanical Engineering vom Trinity College der Universität Cambridge. Bei LOIM wird er für den Einsatz der jüngsten technischen Errungenschaften in der Datenwissenschaft zur Unterstützung der Research- und Analysekapazität des Teams zuständig sein.

Laura García Vélez wurde ebenfalls als Quantitative Analyst eingestellt. Sie ist Umweltingenieurin und verfügt über einen Master in geowissenschaftlicher Erderkundung. Zuvor arbeitete sie beim World Wildlife Fund, wo sie unter Verwendung von innovativen Ansätzen der Datenwissenschaft potenzielle, menschlich verursachte Bedrohungen von Naturschutzgebieten identifizierte und als Beraterin für die Planung und Überwachung verschiedener Klimaschutz- und Umweltinitiativen tätig war.

Hubert Keller, CEO von LOIM: „Die Nachhaltigkeitsherausforderungen bewirken bereits eine grundlegende Veränderung der Risiko-Rendite-Dynamik in allen Sektoren und bei allen Anlageklassen. Für Investoren geht es bei dieser Revolution um Trillionen von US-Dollar. Bei LOIM sind wir der Meinung, dass es zu unseren treuhänderischen Pflichten als Vermögensverwalter gehört, unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Portfolios für diesen Übergang entsprechend zu positionieren. Wir glauben zudem, dass es aufgrund des Mangels an übereinstimmenden und zuverlässigen Daten zu zahlreichen Nachhaltigkeitsherausforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssen, nicht möglich ist, die Risiken und Chancen des Übergangs mit traditionellen ESG-Ansätzen vollständig zu erfassen und auszuschöpfen. Unseres Erachtens erfordert die Positionierung eines Portfolios für den Übergang eine zukunftsgerichtete, kritische Analyse aller Sektoren, um sicherzustellen, dass sich das Portfolio während des Übergangs erwartungsgemäss verhält. Daher ist es für uns sehr wichtig, unsere Fachkenntnisse im Bereich der nachhaltigen Anlagen stetig zu erweitern, damit wir in der Lage sind, die langfristigen Ziele unserer Kunden umzusetzen und die strategische Entwicklung von LOIM weiter voranzutreiben.“

Dr. Christopher R. Kaminker, Head of Sustainable Investment Research & Strategy: „Kristina, Thomas, Ruairidh und Laura bringen branchenführendes Fachwissen in unsere Forschungskapazität ein. Sie werden unsere Fähigkeit, Anlagechancen aufzuzeigen, erheblich stärken, indem sie verwertbare Informationen zur Feinabstimmung der Risiko-Rendite-Parameter der verschiedenen Anteilsklassen bereitstellen. Damit stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden weiterhin innovative nachhaltige Anlagestrategien anbieten können. Die vereinten Fachkenntnisse der vier neuen Mitarbeiter sind für unser Team enorm wertvoll, um die komplexen und interdisziplinären Herausforderungen und Chancen der nachhaltigen Entwicklung anzugehen. Kristinas Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit den anlagerelevanten Entwicklungen im Querschnittsthema Mobilität werden uns bei der Analyse anderer wesentlicher Nachhaltigkeitsherausforderungen erheblich unterstützen. Auch Thomas ist ein Experte in diesem Bereich. Er verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis der Auswirkungen der Fahrzeugelektrifizierung auf die Bereiche Energie, Bergbau, Innovation, Dienstleistungen, Handel, Umweltverschmutzung und Ressourcenproduktivität. Die fachliche Kompetenz von Ruairidh und Laura in den Bereichen Datenwissenschaft, Prognosen und makroökonomische Analyse werden zur Erweiterung unserer Erkenntnisse und Lösungen in Sachen Nachhaltigkeit beitragen, was unseren Kunden wiederum dabei helfen soll, die Herausforderungen und Chancen des globalen Übergangs zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell zu bewältigen.“


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard-Odier-Gruppe, die seit der Unternehmensgründung im Jahre 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird. vMit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 30. September 2019 betrug das von uns verwaltete Vermögen 52 Milliarden Schweizerfranken.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Commerz Real mit neuem Bereich Impact Investment und neuer Head of Sustainability

Tobias Huzarski (37) ist Leiter des neu geschaffenen Bereichs Impact Investment bei der Commerz Real. Damit will der Vermögensverwalter künftig den Fokus mehr als bislang auf solche Kapitalanlagen legen, deren Rendite sich nicht allein am wirtschaftlichen Erfolg misst, sondern auch an deren positive Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. „Immer mehr Anleger möchten nicht nur Geld verdienen, sondern mit ihrer Investition auch Gutes tun“, erklärt Dr. Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstandes der Commerz Real, die neue Strategie. „Als etablierter Assetmanager von Sachwerten wollen wir dem entsprechen und Verantwortung übernehmen.“ Geplant ist der Aufbau eines Portfolios mit Fokus auf sogenannter „ökologischer und sozialer Rendite“. Das können beispielsweise Fonds für institutionelle und private Investoren sein, die sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren. Vor allem in erneuerbare Energien soll verstärkt investiert werden.

„Impact-Investment wird die Kernfelder Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Sachwerte konsequent und kreativ vernetzen. Wir werden Lösungen entwickeln, die Anlegern Zugang zu sicherheitsorientierten und nachhaltigen Investments bieten und dabei positive ökologische, soziale oder gesellschaftliche Wirkungen erzielen“, erklärt Huzarski, der vor seinem Einstieg bei der Commerz Real als Co-Gründer einer privaten Plattform, die in PropTechs investiert, agierte. Zuvor arbeitete er bei Man Group und Kohlberg Kravis Roberts in den Bereichen Private Equity und Immobilieninvestments.

Eng zusammenarbeiten wird Huzarski mit der neuen Head of Sustainability der Commerz Real, Viola Joncic (33). Als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen wird sie gemeinsam mit diesen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und umsetzen. Dazu gehört, dass die Performance der aktuellen und künftigen Investments genauer als bisher unter ESG-Kriterien (ESG = Environmental, Social and Governance) analysiert wird. Joncic war zuletzt als Manager Sustainability Services bei der Wirtschaftsprüfergesellschaft Deloitte, wo sie Beratungsprojekte für den Umgang mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit leitete und für Nachhaltigkeitsberichtsprüfungen verantwortlich war.

Bei der Umsetzung der neuen Strategie kann die Commerz Real auf Erreichtes aufbauen. So verwaltet sie bereits 50 Freiflächen-Solarkraftwerke mit einer Nennleistung von 380 Megawatt und zwölf Onshore-Windparks mit einer Nennleistung von etwa 171 Megawatt. Zudem investiert der offene Immobilienfonds Hausinvest seit 2019 zusammen mit Wertgrund Immobilien in bezahlbaren Wohnraum und will mittelfristig etwa 10 bis 20 Prozent seines Volumens von derzeit knapp 16 Milliarden Euro in dieses Segment zu investieren. Außerdem beteiligt sich die Commerz Real an Arabesque S-Ray, einem weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsdaten, als strategischer Partner für Sachwerte.


Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für über 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 32 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der Offene Immobilienfonds hausInvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

Unigestion legt neuen Private-Equity-Sekundärfonds auf

Der unabhängige, spezialisierte Vermögensverwalter Unigestion hat mit Unigestion Secondary V seinen neuesten Private-Equity-Sekundärfonds auf den Markt gebracht. Die Strategie des Fonds zielt auf kleine, nicht auktionierte Sekundärtransaktionen unter 50 Mio. EUR ab, und konzentriert sich auf Portfolios von qualitativ hochwertigen Unternehmen mit attraktiven Bewertungen.

Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung ist Unigestion einer der Pioniere auf dem globalen Sekundärmarkt. Unigestions Expertise umfasst insbesondere maßgeschneiderte und häufig komplexere Liquiditätslösungen.

Durch ein globales Team von 43 Private-Equity-Experten erschließt Unigestion Möglichkeiten im Sekundärmarkt durch sein Netzwerk von mehr als 500 General Partners (GPs), Limited Partners, Small Intermediaries und ausgewählten spezialisierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfangreichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen hat Unigestion Zugang zu Transaktionen außerhalb der Jagdgründe anderer Sekundärinvestoren.

Unigestion folgt einem sorgfältigen Due-Diligence-Prozess, der eine Bottom-up-Bewertung jedes einzelnen Portfoliounternehmens vorsieht. Diese umfasst eine detaillierte Finanzmodellierung, Interviews mit der Unternehmensleitung und eine Schuldenanalyse. Dies führt dazu, dass der Schwerpunkt auf Portfolios von Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Dementsprechend werden die Renditen von der zukünftigen Unternehmensentwicklung und nicht von Leverage oder Abschlägen bestimmt.

Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Unigestion, erklärt:

„Der Sekundärmarkt hat sich in den letzten Jahren durch die Entwicklung neuer Arten von spezialisierten Sekundärtransaktionen wie Fondsumstrukturierungen, Sekundärdirektgeschäfte und andere Liquiditätslösungen verändert. Unigestion hat diese Entwicklung mitangeführt und zahlreiche komplexe Sekundärtransaktionen von kleineren Unternehmen durchgeführt. Solche Transaktionen haben uns den Zugang zu qualitativ hochwertigen, ausgereiften Vermögenswerten zu überzeugenden Bewertungen ermöglicht. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden unabhängig von den Marktbedingungen stets außergewöhnliche Renditen zu bieten.“


ÜBER UNIGESTION

Unigestion ist ein unabhängiger, spezialisierter Vermögensverwalter, der innovative, maßgeschneiderte Lösungen für Anleger weltweit anbietet. Seit unserer Gründung vor fast einem halben Jahrhundert sind wir unserer Überzeugung treu geblieben, dass intelligente Risikobereitschaft der Schlüssel zu langfristig reibungsloseren und konstanteren Renditen ist. Heute verwalten wir Vermögen in Höhe von USD 22,3 Milliarden in unseren vier Kompetenzbereichen - Aktien, Private Equity, Liquid Alternatives und Multi Asset.
Indem wir Risiken auf eine maßvolle, fundierte Art und Weise eingehen, streben wir eine überlegene Leistung für unsere Kunden an. Wir verwenden eine mehrdimensionale Sichtweise und nutzen eine leistungsstarke Kombination aus menschlicher Einsicht und Spitzentechnologie, um ein tiefes Verständnis der Finanzmärkte zu erlangen, während unser starker Research-Fokus es uns ermöglicht, unseren Ansatz kontinuierlich anzupassen und zu verfeinern.
Die Unterstützung unserer Kunden beim Erreichen ihres Anlageerfolgs bestimmt alles, was wir tun. Wir nehmen uns die Zeit, ihre Anforderungen wirklich zu verstehen, und entwickeln gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Ausführung maßgeschneiderter Mandate, die heute den Großteil unseres verwalteten Vermögen ausmachen.
Unigestion hat seinen Hauptsitz in Genf und verfügt über eine globale Präsenz, die sich auf Europa, Nordamerika und Asien erstreckt. Wir sind in Privatbesitz mit einer Aktionärsstruktur, die unsere langfristige Stabilität gewährleistet und unsere Interessen mit denen unserer Kunden ausrichtet.

Quelle: Unigestion, Stand September 2019.

UBS Asset Management lanciert innovativen Rohstoff-ETF

UBS Asset Management (UBS AM) hat den ersten börsengehandelten Fonds lanciert, der einen Index für Long-Short Risikoprämien von Rohstoffen nachbildet. Der UBS ETF (IE) CMCI Commodity Carry SF UCITS ETF folgt dem CMCI-BCOM Outperformance Strategy Index (COSI). Die Strategie des neuen ETF bietet gleichzeitig ein Long Exposure im roll-optimierten CMCI sowie ein Short Exposure gegenüber der traditionellen "front month"-Rollmethode. Index und ETF haben ein Netto-Exposure nahe Null gegenüber den Rohstoffmärkten, da die zugrundeliegenden Rohstoffgewichtungen der Long- und Short-Positionen gleich sind. Dadurch entsteht mit dem neuen ETF eine innovative Investitionsmöglichkeit, die nicht mit traditionellen Anlageklassen korreliert ist. Der ETF folgt einem transparenten, regelbasierten Index, der von Bloomberg unabhängig verwaltet und veröffentlicht wird. Der ETF kann ein diversifiziertes Portfolio um einen attraktiven Baustein mit Risikoprämien ergänzen und als solcher unkorrelierte Erträge erwirtschaften.

„Seit 2011 haben die ETFs von UBS den Zugang für Anleger zu rohstoffbasierten Futures-Investments fundamental verändert und die Ineffizienzen bei Rollkosten konsequent abgebaut“, sagt Clemens Reuter, Leiter des Bereichs ETF & Passive Investment Specialists, UBS Asset Management. „Der UBS ETF (IE) CMCI Commodity Carry SF UCITS ETF eröffnet nun eine völlig neue Anlagestrategie, die Anlegern bisher bei Rohstoff-ETFs nicht zur Verfügung stand. Dadurch kann der ETF zur Diversifizierung der Portfoliorendite beitragen. Eine zunehmende Anzahl unserer Kunden hat Interesse an einer derartigen Lösung geäußert, weshalb wir uns freuen, ihnen diese äußerst innovative Lösung anbieten zu können.“

Der ETF ist an der Deutschen Börse sowie der Londoner Börse notiert und wird zukünftig auch an der SIX Swiss Exchange erhältlich sein.

Investieren in Rohstoffe

Der physische Besitz von Rohstoffen ist für die meisten Investoren nicht umsetzbar, weshalb viele über Futures in den Rohstoffmarkt investieren. Um ein andauerndes Exposure aufrechtzuerhalten, müssen Anleger ihre auslaufenden Futures verkaufen und in Futures mit einer längeren Laufzeit investieren, die Futures also „rollen“. Die Erträge aus diesem Verkauf-Kauf-Prozess werden als Rollrendite bezeichnet.

Ob dieser Trade eine positive oder negative Rollrendite aufweist, hängt von Form und Steigung der Futures-Kurve ab und spielt eine zentrale Rolle bei der Gesamtperformance eines Rohstoffinvestments. Traditionelle Rollmethoden schichten ihre gesamte Position im Rahmen eines festen monatlichen Handelsfensters um, wodurch Anlegern sogenannte Rollkosten entstehen können. Die CMCI-Methode versucht, ineffizienten Handel zu vermeiden und die Rollkosten zu mindern, indem sie in mehrere Kontrakte entlang der liquiden Futures-Kurve investiert und diese täglich rollt. Dadurch wird die sogenannte „Congestion“ (das Agieren vieler Marktteilnehmer in den gleichen Kontrakten) vermieden und der negative Rolleffekt verringert.

Die CMCI-Methode besteht seit 2007 und hat seitdem jedes Jahr die traditionelle Rollmethodologie outperformt. Die Differenz zwischen beiden Rollmethoden wird als „Commodity Carry“ bezeichnet und steht nun Anlegern in einem eigenen ETF zur Verfügung.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

CMCI ist eine innovative Rohstoffstrategie, die darauf ausgerichtet ist, die Rollrenditen durch eine Diversifizierung über verschiedenen Laufzeiten hinweg zu maximieren. Der Index positioniert sich entlang des liquiden Teils der Futures-Kurve und konzentriert das Exposure nicht ausschließlich auf den vorderen Teil der Kurve.

Der CMCI-BCOM Outperformance Strategy Index (COSI) ist eine Long-Short-Strategie, die die etablierte CMCI-Methodologie in eine Risikoprämien-Investition umwandelt, die Renditen mit einem Commodity Carry erzielen soll.

Der neue Commodity-Carry-ETF eignet sich am besten für Anleger, die ihre Portfolios um diversifizierte, unkorrelierte Ertragsquellen ergänzen oder von einer Rolldifferenz zwischen CMCI und der traditionellen Rollmethode ohne Commodity Beta profitieren möchten.


Über UBS Asset Management

UBS ist einer der größten Vermögensverwalter der Welt – UBS Asset Management ist ein Teil davon, mit Präsenzen in 22 Ländern. Wir bieten institutionellen Anlegern, Wholesale-Vermittlern und Wealth Management-Kunden Investitionsmöglichkeiten und Anlagestile in allen wichtigen traditionellen wie alternativen Anlageklassen. Wir sind ein führendes Fondshaus in Europa, der größte Fondsmanager der Schweiz, der zweitgrößte Fund of Hedge Funds Manager und einer der größten Real Estate Investment Manager der Welt.

Investec Asset Management verstärkt das deutsche Vertriebsteam mit Sebastian Höck

Investec Asset Management verstärkt das siebenköpfige deutsche Vertriebsteam durch Sebastian Höck. Als neuer Vertriebsdirektor verantwortet er von Frankfurt aus dem Ausbau der Beziehungen von Investec AM zu Key Accounts – einschließlich Vermögensverwaltern, Banken und Fondsplattformen – in Deutschland und Österreich. Darüber hinaus wird er eng mit dem Global Financial Institutions Team von Investec AM zusammenarbeiten, um die globale Kooperation mit diesen Kunden voranzutreiben.

Höck kommt von Allianz Global Investors zu Investec AM. Dort verantwortete er zuletzt das Key Account Management für Banken in Deutschland und Österreich. Davor war er bei Ethenea und Carmignac tätig.

„Wir freuen uns, Sebastian Höck in unserem wachsenden Team willkommen zu heißen. Sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung werden es uns ermöglichen, die starke Dynamik des Marktes zu nutzen und unsere Beziehungen zu Banken in Deutschland und Österreich weiter zu festigen“, kommentiert Aymeric François, Country Head für Deutschland und Österreich.

"Die Ernennung von Sebastian Höck verstärkt das Engagement von Investec AM in dieser Region, in der wir das verwaltete Vermögen von 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2014 auf heute fast 7,5 Mrd. Euro erhöhen konnten. Dieses Wachstum spiegelt unser Angebot an bedeutenden aktiv verwalteten Lösungen wider, die den Anforderungen und der Nachfrage der hiesigen Investoren gut gerecht werden“, so Aymeric François weiter.


Investec Asset Management

Die Informationen in dieser Pressemitteilung sind vorwiegend für Journalisten bestimmt und dienen nicht zur Entscheidungshilfe für private Anleger oder andere Personen. Außerdem dient das hier enthaltene Material ausschließlich zu Informationszwecken und sollte nicht als Angebot oder als Aufforderung zur Angebotserstellung interpretiert werden, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen, sowohl generell als auch dort, wo solche Angebote und Handel generell rechtswidrig sind. Angebote werden lediglich in Prospektform oder anderen Angebotsmaterialien erstellt und sind nur an Investoren gerichtet, die bestimmte Standards erfüllen und Rechtsgrundlagen entsprechen. Alle Ansichten über Märkte, Wertpapiere oder Unternehmen in diesem Pressetext stellen die persönliche Meinung einzelner, namentlich erwähnter Fondsmanager (oder Investment-Teams) dar. Auch wenn diese Meinungen nach bestem Wissen und Gewissen vertreten werden, so stellen sie keine Garantie dar und sollten nicht als Entscheidungsgrundlage dienen. Investec Asset Management kann in seiner Eigenschaft als internationaler Vermögensverwalter im Rahmen der normalen Betriebsabläufe die erwähnten Aktien im Namen seiner Kunden bereits im Portfolio halten, deren Kauf beabsichtigen oder diese verkaufen. Die Informationen oder Meinungen sollten nicht als spezifische Entscheidungshilfe bezüglich einer Anlage dienen. Diese Pressemitteilung enthält Meinungen über erwartete oder antizipierte Ereignisse in der Zukunft und deren mögliche finanzielle Auswirkungen, welche ebenfalls zukunftsgerichteter Natur sind und daher konsequenterweise bestimmten Risiken und Unsicherheiten, unterworfen sein können; wie zum Beispiel das generelle volkswirtschaftliche, Markt- und Geschäftsumfeld, Regulierung und Gesetzgebung, Wettbewerbs- und Wirtschaftsfaktoren und - bedingungen und das Auftreten unvorhergesehener Ereignisse. Aktuelle Ergebnisse können von den hier geäußerten Erwartungen abweichen. Telefonate können außerhalb der USA zu Schulungszwecken oder zur Qualitätssicherung aufgezeichnet werden.

HANSAINVEST Real Assets legt institutionellen Logistikfonds auf

Die HANSAINVEST Real Assets GmbH startet den HANSA Europe Logistic Fund (HELF), einen offenen Spezial-AIF für hochwertige Projektentwicklungen und Bestandsobjekte im Bereich Logistik. Damit baut das Hamburger Investment-Unternehmen das eigene Logistiksegment strategisch weiter aus. Der Investmentfokus des Fonds liegt auf Immobilien im Segment Core (ca. 70 %) und Core+ (ca. 30 %) in etablierten Mikrolagen in Europa – insbesondere Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten. Als Beimischung dienen beispielsweise Investments in Finnland, Spanien und Polen. Der neu aufgelegte Fonds strebt ein Zielvolumen von 350-450 Millionen Euro an.

„Mit diesem Produkt unterstreichen wir die Bedeutung, die dem Logistiksegment in unserer Portfoliostrategie zukommt. Nicht zuletzt aufgrund des weiterhin starken Wachstums des E-Commerce bieten Logistik-Assets nachhaltig attraktive Risiko-Rendite-Profile in Deutschland als auch in ganz Europa. Daher werden wir hier weiter investieren“, kommentiert Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von HANSAINVEST Real Assets.

Bereits zum Jahresende hatte sich das Unternehmen ein Portfolio in den Niederlanden gesichert, das Teil des Seed-Portfolios des HANSA Europe Logistic Fund ist. Weitere Liegenschaften in Deutschland, Polen und Spanien befinden sich im Ankaufsprozess.

„Das starke Seedportfolio und die bestehende Pipeline ermöglichen uns einen schnellen Kapitalabruf“, sagt Philipp Middendorp, Head of Logistics Acquisitions Real Estate bei HANSAINVEST Real Assets. „Darüber hinaus profitieren unsere Anleger von der ausgewogenen Investmentstrategie: Core-Investments ergänzt um ausgewählte Core+-Investments und den frühen Einstieg in die Wertschöpfung durch Projektentwicklungen“, so Middendorp weiter.


Über HANSAINVEST Real Assets

Die HANSAINVEST Real Assets GmbH steht für langjährige Erfahrung sowie nachhaltige Investitionen im Immobilien- und Infrastruktursektor. Insgesamt betreuen mehr als 90 Mitarbeiter Vermögenswerte von rund 5,9 Mrd. Euro.
Im Immobilienbereich managen die international aufgestellten Experten Büro-, Einzelhandels-, Hotel-, Logistik- sowie Wohnimmobilien in 18 Ländern. Neben dem Portfolio Management werden sowohl die Bereiche An- und Verkauf als auch das Asset Management sowie die Projektentwicklung abgedeckt.
Im Bereich Infrastruktur wird das internationale Portfolio an Infrastrukturinvestments mit einem Volumen von mehr als 1,1 Mrd. Euro gemanagt. Weitere Leistungen umfassen die Akquisition der Assets sowie das laufende Portfolio Management.
Mehr Informationen unter: www.hansainvest-real.de

GAM ernennt Charles Naylor zum neuen Global Head of Corporate Communications und Investor Relations

GAM Investments ernennt Charles Naylor zum neuen Global Head Corporate Communications und Investor Relations. Er nimmt seine Tätigkeit am 3. Februar 2020 in London auf und berichtet direkt an Peter Sanderson, Group CEO. Zudem wird er dem Senior Leadership Team von GAM angehören.

Bevor er zu GAM stieß, war Charles Naylor Interims Head Corporate Affairs und Marketing bei Puma Energy in Genf. Zudem war er von 2004 bis 2011 als Chief Communications Officer bei Credit Suisse Group in Zürich tätig und kennt daher den Schweizer Markt besonders gut. Im Laufe seiner Karriere hatte Charles Naylor ebenfalls führende Kommunikationsfunktionen bei Hess Corporation, Centrica, HSBC sowie der Confederation of British Industry inne. Er leitete Kommunikationsteams mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen in stark regulierten, internationalen Organisationen, verteilt auf sechs Kontinente in verschiedenen Rechtssystemen.

Peter Sanderson, Group CEO, sagt: «Für GAM ist Kommunikation ausschlaggebend, um das Vertrauen unserer verschiedenen Interessengruppen weiter zu stärken. Durch die Ernennung eines ausgewiesenen Kommunikationsfachmanns wie Charles Naylor, der über großes Wissen und reichlich Erfahrung verfügt, wird unser Corporate Communications und Investor Relations Team deutlich gestärkt. Im aktuell wichtigen Moment unserer Firmengeschichte ist dies von entscheidender Bedeutung.» vCharles Naylor, designierter Global Head of Corporate Communications und Investor Relations, sagt: «Ich freue mich sehr darauf, bei GAM die laufende Restrukturierung und damit verbundene Rückkehr des Unternehmens zum Wachstum kommunikativ begleiten zu dürfen.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

L&G ETF legt verantwortungsvoll gemangte ETFs an der Deutschen Börse auf

Legal & General Investment Management (LGIM) hat zwei weitere ETFs an der Deutschen Börse gelistet: Der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZC9) und der L&G US Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF (ISIN: DE000A2PWZD7) werden in Kooperation mit dem Londoner Indexanbieter Foxberry angeboten. Neben einem breiten Marktzugang bieten sie deutschen Anlegern einen dynamischen Ansatz für verantwortungsbewusstes Investieren, zu dem auch die Kontrolle durch ein mit ESG-Experten besetztes beratendes Nachhaltigkeits-Gremium zählt. Die Responsible-Exclusions-ETFs bilden den Foxberry Sustainability Consensus Europe Total Return Index sowie den Foxberry Sustainability Consensus US Total Return Index ab und haben bereits insgesamt 700 Millionen Euro bei Varma, einem der führenden finnischen Pensionsfonds, eingeworben. Varma wurde von den von der UNO unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) für sein Engagement in diesem Bereich anerkannt.

Die ETFs bieten nicht nur einen breiten Marktzugang, sondern auch eine hohe Korrelation zu den zugrunde liegenden europäischen und US-amerikanischen Aktienmärkten. Die Gewichtung erfolgt anhand der Marktkapitalisierung. Um den Anlegern ein direktes Investment in die zugrunde liegenden Vermögenswerte zu ermöglichen, werden die jeweiligen Indizes vollständig repliziert. Beide ETFs wurden im vergangenen Jahr auch an der Londoner Börse (LSE) notiert, und der L&G Europe Equity (Responsible Exclusions) UCITS ETF ist seit November zudem an der Borsa Italiana gelistet.

Die ETFs werden von einem Nachhaltigkeits-Gremium beraten, um die Portfolios zu konstruieren. Dessen Empfehlungen für Ausschlüsse – also die „Responsible Exclusions“ – werden systematisch mit einer regelbasierten Methodik umgesetzt. Dem Gremium gehören Experten aus verschiedenen Bereichen an, darunter derzeit Persönlichkeiten mit großer ESG-Erfahrung wie etwa Tomas Franzen und Gustaf Hagerud. Beide waren maßgeblich an der Entwicklung der Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der schwedischen Pensionsfonds AP2 und AP3 beteiligt. Die Experten bieten einen Einblick in die Bereiche Corporate Responsibility und ESG-Investments und stützen sich dabei auf das Fachwissen großer Anteilseigner, wie z.B. institutioneller Pensionsfonds. Das Gremium untersucht Marktentwicklungen und beobachtet Unternehmen über die traditionellen Branchenklassifikationen hinweg, um diejenigen zu identifizieren, die sich unverantwortlich verhalten.

Die Unternehmen werden anhand einer Reihe von Kriterien aktiv bewertet. Dieser dynamische Ansatz minimiert Investments in Unternehmen, die voraussichtlich auf längere Sicht mit Herausforderungen konfrontiert sein werden, wie z.B. strengere Regulierung, Verbraucherboykotte oder Umweltgefahren. Unter der Leitung des Gremiums schließen die Fonds einerseits Unternehmen aus, die sich ihrer Verantwortung entziehen, erfassen andererseits jedoch auch solche Unternehmen, die verantwortungsbewusster werden und durch statische oder branchenbezogene Ausschlüsse sonst unberücksichtigt bleiben würden. Dabei verfolgt das Gremium einen partnerschaftlichen Ansatz, um den Konsens unter den Anlegern zu fördern. Investoren und interessierte Parteien erhalten die Möglichkeit, die Ergebnisse zu überprüfen und Erkenntnisse und Vorschläge in den Prozess einzubringen.

Als verantwortungsbewusster Anteilseigner setzt sich zudem LGIM mit den Vorständen derjenigen Unternehmen, an denen die ETFs Anteile halten, zusammen, um Best Practices zu fördern. Dieses aktive Engagement im Bereich der Corporate Governance kann dazu beitragen, dass Unternehmen, die auf der „Watch List“ des Ausschusses stehen, gezielt angesprochen werden.

Howie Li, Leiter ETFs bei LGIM:

„Von Kunden hören wir häufig, dass sich angesichts der wachsenden Bedeutung einer verantwortungsbewussten Geldanlage ein Konsens darüber bilden muss, in welche Bereiche Kapital fließen sollte – und in welche nicht. In den Anlagestrategien sind im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Ausschlusslisten eingesetzt worden, doch diese sind oft statisch oder nur auf bestimmte Branchen beschränkt, die die Perspektive zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst haben. Da sich die Erwartungen der Anleger und das Bewusstsein für neue Themen ständig weiterentwickeln, ist jedoch ein dynamischer, von Anlegern und Experten geführter Ansatz nötig, um sich im wandelnden Umfeld zurechtzufinden. Die ETFs sind so konzipiert, dass die regelmäßige, gemeinsame Bewertung von Unternehmen, ihrem Handeln und Verhaltensweisen durch Experten deutschen Anlegern sowohl einen dynamischen und transparenten Ausschlussansatz für ihre Indexinvestments als auch die Möglichkeit bietet, zur Vordenkerrolle des Ausschusses beizutragen. Wir laden Investoren aus Deutschland und anderen Teilen Europas dazu ein, uns ihre Ansichten mitzuteilen".

Philipp Graf von Königsmarck, Leiter des Wholesale-Geschäfts in Deutschland bei LGIM:

„Deutsche Investoren suchen im Moment nach nachhaltigen Anlagelösungen, die verantwortungsvoll gemanagt werden und sich neuen Entwicklungen bei der ESG-Definition anpassen können. Die Responsible-Exclusions-ETFs bieten einen dynamischen Ansatz mit einem Experten-Gremium und liefern einen kostengünstigen Zugang zum europäischen und US-amerikanischen Aktienmarkt. Die neuen Produkte erweitern unser Angebot an innovativen und zeitgemäßen Lösungen auf dem deutschen Markt und spiegeln unser Wachstum in der Region wider.“

David Sahlin, Chairman von Foxberry und des Nachhaltigkeits-Gremiums:

„Das Nachhaltigkeits-Gremium ist ein Instrument zur Konsensbildung, damit sich dieser zukünftig immer weiter entwickeln kann, und lässt alle Beteiligten an den Erfahrungen und dem Fachwissen rund um nachhaltige Investments teilhaben. Wir freuen uns, dass dieses Instrument nun auch deutschen Anlegern zur Verfügung steht.“

Timo Sallinen, Leiter der Abteilung für börsennotierte Wertpapiere bei Varma:

„Unsere Investition in diese ETFs spiegelt unsere Überzeugung wider, dass ein dynamisches Ausschlusskonzept ebenso erforderlich ist wie ein kollektiver Ansatz für verantwortungsbewusste Investments. Daher nehmen wir gern an dieser Initiative teil, um einen Konsens in der nachhaltigen Geldanlage zu erreichen. ESG-Überlegungen sind für viele Investoren wichtig. Doch manche verfügen nicht über die Ressourcen, um einzelne Unternehmen sinnvoll hinsichtlich eines Ausschlusses zu analysieren. Das Nachhaltigkeits-Gremium gibt potenziellen Investoren ein Forum, den Dialog untereinander zu führen und einen Konsens zu den verantwortungsbewussten Investmententscheidungen für die Fonds herzustellen. In der Anlagephilosophie von Varma spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Wir sind gespannt, wie sich diese besondere Partnerschaft mit LGIM und Foxberry entwickeln wird.“

Deutsche B-Städte sind auch im Ausland heiß begehrt

Deutschland steht in den Ankaufsstrategien der europäischen Immobilien-Investoren ganz oben auf der Liste. Neben den TOP 7-Standorten gilt das auch für die Städte in der zweiten Reihe. Das hat eine aktuelle Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ergeben. 80 Prozent der deutschen, 56 Prozent der französischen und 52 Prozent der britischen Investoren haben Immobilien in deutschen B-Städten auf ihrem Ankaufsradar. Ähnliche Zustimmungswerte erreicht kein anderes Land.​

Weitere Investment-Destinationen in der Spitzengruppe

Vor allem unter den französischen und britischen Investoren erhalten neben den drei europäischen Kernmärkten auch die Niederlande, Belgien, Schweden, Spanien und Polen relativ guten Zuspruch mit Zustimmungswerten von 20 bis 40 Prozent, wenn es um Immobilien-Investments in B-Städten geht. Unter deutschen Investoren dokumentiert die Studie eine auffällige Zurückhaltung gegenüber dieser Anlagestrategie in europäischen B-Städten außerhalb des eigenen Heimatmarktes. Frankreich und die Niederlande sind hier mit einer Zustimmung von 10 Prozent schon die Spitzenreiter.

Grundsätzlich gab mit rund 60 Prozent die Mehrheit der Studienteilnehmer an, über die Möglichkeit zu Investments in B-Städten außerhalb der großen Metropolen zu verfügen. Rund 40 Prozent hingegen konzentrieren sich fast ausschließlich auf Investments in westeuropäischen A-Standorten.

„Die relative Zurückhaltung der Immobilienunternehmen aus den drei europäischen Kernmärkten, auch in B-Städten oder den Metropolen des östlichen Europas zu investieren, kann für Investoren, die sich trauen, in einzelnen Fällen gegen den Mainstream zu handeln, auch eine interessante Alternative sein“, kommentiert Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment, die Ergebnisse.

Nur wenige Hauptstädte im östlichen Europa gelten als attraktiv

Wie die Immobilien-Investitionsklimastudie belegt, haben die Investoren zurzeit wenig Ehrgeiz, ihr Anlageuniversum für Büroimmobilien über die etablierten Märkte der Hauptstädte in Ost- und Mitteleuropa zu erweitern. Während Warschau und Prag bereits als etabliert bezeichnet werden können, üben andere osteuropäische Hauptstädte nur eine geringe Anziehungskraft aus. Der Büromarkt von Budapest trifft mit Zustimmungsraten von 7 Prozent (Deutschland), 23 Prozent (Frankreich) und 21 Prozent (Großbritannien) noch auf das größte Interesse. Auch für Riga (Lettland) und Bratislava (Slowakei) gibt es vereinzelte Interessenten. Am Ende der Skala hingegen rangieren die Hauptstädte des südöstlichen Europa wie Bukarest (Rumänien), Sofia (Bulgarien), Ljubljana (Slowenien) und Belgrad (Serbien), die westeuropäische Investoren aktuell kaum auf ihrem Ankaufsradar haben.

Investitionsklima: Großbritannien mit deutlichem Sprung

Insgesamt gibt es in dem Immobilien-Investitionsklimaindex im Vergleich zur letzten Erhebung vor sechs Monaten für Deutschland mit 63,2 (-0,2) und Frankreich mit 67,6 (+1,0) nur geringfügige Ausschläge. Die größte Veränderung ist für Großbritannien zu registrieren. Hier springt das Klimabarometer um satte 5,5 Punkte auf 64,4 und übersteigt damit sogar seit langer Zeit einmal wieder den Stimmungsindex für den deutschen Markt.

„Der Zuwachs an politischer Stabilität und Planungssicherheit in England hat umgehend zu einer Verbesserung des Immobilien-Investitionsklimas geführt. Perspektivisch erwarten viele Investoren wieder Mietpreiswachstum. Beides zusammen wird dazu führen, dass die Nachfrage nach Immobilien in London wieder deutlich steigen wird“, erläutert Olaf Janßen.

Hohes Transaktionsvolumen erwartet – vor allem für Wohnen und Hotel

Laut Umfrage gehen 77 Prozent der Immobilien-Investoren davon aus, dass das Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien in Europa im Jahr 2020 mindestens das gute Niveau des Vorjahres erreichen wird. 26 Prozent der Studienteilnehmer rechnen sogar mit einer Steigerung; die Gruppe der Pessimisten, die einen Rückgang erwarten, ist mit 15 Prozent deutlich in der Minderheit.

Hoffnung auf noch mehr Bewegung im Markt als im Vorjahr besteht vor allem in der Nutzungsart Wohnen. 51 Prozent der Befragten gehen hier davon aus, dass das europäische Transaktionsvolumen weiter steigen wird. Es folgen Hotel mit 39 Prozent und Büro mit 29 Prozent. Lediglich im Marktsegment Einzelhandel sind die Optimisten mit 7 Prozent eine Randgruppe.

„Trotz des Optimismus auf ein reges Transaktionsgeschehen werden nicht alle Beteiligten das Investmentvolumen, das sie planen, auch unterbringen können, da mehr Geld auf den Markt drängt als Immobilienprodukte verfügbar sind“, sagt Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment. „Dieses Ungleichgewicht wird auch im laufenden Jahr dafür sorgen, dass die Preise auf den Immobilienmärkten weiter steigen werden.“

Erwartungs-Index bremst Gesamtindex

Der Erwartungs-Index liegt für Großbritannien mit 46,6 (+8,3 im Vergleich zur letzten Umfrage vor einem halben Jahr), Deutschland mit 50,6 (-3,3) und Frankreich mit 57,6 (-1,3) auf vergleichsweise niedrigem Niveau und belastet damit das Gesamtergbenis. Das wird vor allem in Relation zu den drei anderen Teilindizes der Investitionsklima-Umfrage deutlich. Der Markstruktur-Index beispielsweise schlägt mit Werten von 74,9 (+4,0) für Großbritannien, 67,4 (+/-0,0) für Deutschland und 72,8 (+2,9) deutlich höher aus und ist damit auch repräsentativ für die weiteren Teilindizes „Standortbedingungen“ und „Rahmenbedingungen“.


ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten rund 400 Objekte in 23 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.​

Top-Ratings für Publikumsfonds der BayernInvest

Bestnoten für zwei Publikumsfonds der BayernInvest: Die unabhängige Ratingagentur TELOS, Wiesbaden, bewertet den BayernInvest Subordinated Bond-Fonds (ISIN DE000A0ETKV5) und den BayernInvest Renten Europa-Fonds (ISIN DE000A0ETKT9) jeweils mit der Note AAA-. Damit bescheinigt sie beiden Fonds „höchste Qualitätsstandards“, die mit ihren jeweiligen Investmentstrategien insbesondere im aktuellen Niedrigzinsumfeld Renditelücken schließen können.

Der aktiv gemanagte BayernInvest Subordinated Bond-Fonds investiert in Euro denominierte Nachranganleihen mit Fokus auf den Finanz-, Versicherungs- und Unternehmenssektor. Laut dem Fondsmanager Martin Achter weisen diese Anleihen aufgrund ihres nachrangigen Charakters ein interessantes Rendite-/Risiko-Verhältnis auf. Durch die aktive Cash-Steuerung werden die Einflüsse negativer Marktphasen verringert. Der Investmentprozess kombiniert Top-down-Entscheidungen für die Kapitalstruktur, Ratingklassen und Sektorallokation mit der Bottom-up-Entscheidung für die Einzeltitelselektion. Ziel des Fonds ist, eine höhere Rendite als reine Staatsanleihefonds zu erwirtschaften sowie die Rendite des iBoxx Financials Subordinated Index über einen rollierenden 3-Jahreszeitraum zu übertreffen. Als Extraleistung erhalten Investoren ein kostenfreies ESG-Reporting. Es zeigt Nachhaltigkeitsaspekte und die Wirkung von Investments transparent auf und bildet so die Basis für die Analyse zukünftiger Chancen und Risiken der Kapitalanlage. Die Gesamtverantwortung für die Anlageentscheidungen trägt der Fondsmanager Martin Achter. In den Investmentprozess sind zudem Teammitglieder des Fondsmanagements involviert.

Der BayernInvest Renten Europa-Fonds ist ein flexibel und aktiv ausgerichteter Rentenfonds, der in Euro denominierte Anleihen globaler Emittenten investiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Staatsanleihen. Der Fonds nutzt Ineffizienzen am Anleihenmarkt durch aktives Management gewinnbringend aus. Ziel ist, die Performance des iBoxx EUR Eurozone Sovereigns über einen rollierenden 3-Jahreszeitraum zu übertreffen. Der Investmentprozess kombiniert Top-down und Bottom-up getriebene Elemente. Berücksichtigt werden dabei quantitative, qualitative, fundamentale und technische Aspekte. Ein aus dem Bottom-up-Prozess erarbeitetes Anlageuniversum an ausgewählten Anleihen wird auf die Ergebnisse der Top-down-Analysen hin optimiert und im Sinne einer Feinjustierung risikominimierend angepasst. Besonders erfolgreich war der Fonds in Phasen steigender Zinsen; hier konnte er sogar eine positive Performance erzielen. „Der Fonds zeichnet sich durch sehr positive Performanceergebnisse sowohl über kurze als auch lange Zeiträume aus“, betont die Rating-Agentur TELOS. Die Gesamtverantwortung für den Fonds trägt der langjährig erfahrene Fondsmanager Gerd Rendenbach, der von einem „ausgezeichneten Rententeam“, so TELOS, unterstützt wird.

Die vollständigen Rating-Reports finden Sie hier: TELOS Rating-Reports


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von über 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Bei der BayernInvest ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickeln wir auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.
Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com

Stärkere Berücksichtigung von ESG-Kriterien durch Ratingagenturen notwendig

Ratingagenturen sollten ESG-Kriterien stärker in ihre Kreditwürdigkeitsbewertung einbeziehen, insbesondere bei niedriger bewerteten und ertragreichen Unternehmen. „Kreditrating-Agenturen spielen eine wichtige Rolle, indem sie das Kreditrisiko evaluieren und die Preisgestaltung von Anleihen mitbestimmen. Wir glauben, dass es unmöglich ist, das Kreditrisiko ohne die Einbeziehung von ESG vollständig zu bewerten“, sagt William Vaughn, Kreditanalyst bei der Legg-Mason-Tochter Brandywine Global.

Brandywine Global nutzt externe, von Dritten durchgeführte Untersuchungen, um ein Benchmarking einer geplanten oder bestehenden Investition durchzuführen und um potenzielle Probleme zu identifizieren. Diese Daten werden mit der eigenen fundamentalen ESG-Analyse verknüpft. Als Hindernis erwies sich dabei der Mangel an ESG-Daten von Drittanbietern für private, ertragsstarke Unternehmen. Dadurch wird es schwieriger, ein Unternehmen hinsichtlich seiner ESG-Performance mit seinen Konkurrenten zu vergleichen.

„Deshalb haben wir uns 2017 der Kreditrisiko- und Rating-Initiative der PRI angeschlossen. Die Zusammenarbeit mit den Ratingagenturen bei der Frage, wie die ESG-Faktoren am besten in einen wirksamen und transparenten Rahmen eingebracht werden können, ist eines der Hauptziele des beratenden Ausschusses für Kreditwürdigkeit. Davon versprechen wir uns die größte Wirkung für eine verstärkte Nutzung von ESG-Analysen im Kreditbereich“, erläutert Vaughn. Der Ausschuss habe dazu beigetragen, dass die Ratingagenturen deutlicher herausstellen, wenn ESG-Faktoren das Kreditrating eines Unternehmens beeinflusst haben. Jetzt komme es darauf an, bei Anlageberatern, ESG-Anbietern, Emittenten und Regulierungsbehörden das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Investoren und den Leistungen der Ratingagenturen bestehen, welche Auswirkungen sie haben und welche Maßnahmen erforderlich sind, um die ESG-Daten innerhalb des CSR-Bereichs zu verbessern.

Das Kürzel ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (gute Unternehmensführung). In der 2006 gegründeten Investoreninitiative „UN Principles for Responsible Investment“ (UNPRI) haben sich Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister verpflichtet, Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte bei allen Aktivitäten zu beachten. So sind beispielsweise ESG-Kriterien in die Investmentanalyse- und Entscheidungsfindungsprozesse einzubeziehen. Bei der Geldanlage spielen diese Kriterien schon heute eine große Rolle. Nach Daten des „Global Sustainable Investment Review 2018“ waren Ende 2018 bereits rund 18 Billionen US-Dollar nach ESG-Kriterien angelegt.


Über Legg Mason

Die Philosophie von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM““. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 803,5 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2019). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der Webseite oder im Newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter oder Facebook.
Website: www.leggmason.de

Studie blickt auf Vorsorgesysteme in verschiedenen Ländern

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) hat heute eine Studie veröffentlicht, die angesichts der alternden Gesellschaft dringend zu einem Umdenken beim Thema Altersvorsorge aufruft. Unter anderem zeigt die länderübergreifende Studie, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit weltweit zunehmen.

Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten haben in vielen Ländern weltweit die alternde Gesellschaft Realität werden lassen. Das Problem existiert zudem nicht länger nur in Industrie, sondern zunehmend auch in Entwicklungsländern. Weltweit müssen sich Regierungen den Herausforderungen dieser neuen Realität stellen: Wie soll für die wachsende Zahl der Altersrentner die finanzielle Sicherheit gewährleistet werden? Wie soll ein nachhaltiges Vorsorgesystem für die jüngeren Generationen aufgebaut sein?

In seiner neusten Studie geht das CSRI den wichtigsten Fragen und Entwicklungen mit Blick auf Altersrente und Vorsorge detailliert nach.

Wichtigste Ergebnisse im Überblick:

  • Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die bestehenden Vorsorgesysteme weltweit. Die politischen Entscheidungsträger sind mit wachsendem Widerstand gegen eine Reform der Vorsorgesysteme konfrontiert. Doch je länger die nötige Debatte hinausgezögert wird, desto schwieriger wird es, die negativen Folgen der Verzögerung wettzumachen.
  • Der sinnvollste Ansatz, die Nachhaltigkeit der Altersvorsorge zu erhöhen, wäre eine schrittweise Anhebung des Pensionierungsalters. Dies würde gleichzeitig die Ansparphase verlängern und den durchschnittlichen Auszahlungszeitraum verkürzen.
  • Das chronologische Alter (gemessen in Tagen, Monaten und Jahren ab dem Kalenderdatum, an welchem eine Person geboren wurde) sagt nichts über das Wohlergehen einer Person aus. Das normale Pensionierungsalter an einem universellen und starren Schwellenwert festzumachen, wird daher der Komplexität des Alters nicht gerecht.
  • Das traditionelle Konzept des dreistufigen Lebenszyklus – Ausbildung, Arbeitsleben und Ruhestand – sollte überdacht werden. Dazu sind vermehrt neuen Formen von Arbeitszeitmodellen (z. B. Teilzeit oder Zeitarbeit) und Weiterbildung Rechnung zu tragen, die den Übergang in ein längeres Arbeitsleben erleichtern können.
  • Viele Vorsorgesysteme sind noch zu starr in ihren Strukturen, um auf die Erfordernisse der im Wandel begriffenen Gesellschaft einzugehen. Die Vorsorgeeinrichtungen müssen flexibler werden, um dem breiten Spektrum verschiedener Fälle gerecht zu werden – insbesondere mit Blick auf Menschen in nicht-traditionellen Arbeitsverhältnissen. Diese Menschen genießen häufig nur geringeren oder gar keinen Vorsorgeschutz.
  • Eine länderübergreifende Studie zu den Einstellungen bezüglich des Ruhestands zeigt, dass die Sorgen um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit zunehmen. Besonders in den Industrieländern rechnen die jüngeren Alterskohorten damit, dass Altersvorsorgepläne als Einkommensquelle im fortgeschrittenen Alter an Bedeutung verlieren und nutzen ihr Arbeitseinkommen zunehmend als ihren Sparplan für die Zukunft. Der Wunsch, die Berufstätigkeit auch nach dem Erreichen des normalen Pensionierungsalters fortzuführen, ist dagegen in Entwicklungsländern stärker ausgeprägt. Dies erklärt sich dadurch, dass sie im fortgeschrittenen Alter nur wenig oder gar keine finanzielle Unterstützung aus den bestehenden Vorsorgeeinrichtungen erwarten dürfen. Gleichzeitig sind die Menschen in diesen Ländern traditionell weniger daran gewöhnt, den Ruhestand als vollkommen arbeitsfreie Lebensphase zu betrachten.

Oliver Adler, Chefökonom Schweiz bei der Credit Suisse, kommentiert: «Die Vorsorgesysteme stehen unter Druck, weil sie Altersrentnern vor dem Hintergrund einer erhöhten Lebenserwartung und des demografischen Wandels weiterhin finanzielle Sicherheit bieten sollen. Jedes Land steht vor der individuellen Herausforderung, die Nachhaltigkeit der Vorsorgesysteme zu gewährleisten. Zumeist ist eine Mischung aus Maßnahmen nötig, damit die Altersrentner ihren gewohnten Lebensstandard fortführen können. Wir müssen das Thema Ruhestand und die kollektiven Anstrengungen, die zur Gewährleistung einer gerechten und nachhaltigen Zukunft nötig sind, neu überdenken.»


Die Studie «Rethinking Retirement» finden Sie hier.

Über das Credit Suisse Research Institute

Das Credit Suisse Research Institute ist der hauseigene Thinktank der Credit Suisse. Das Institut wurde nach der Finanzkrise 2008 eingerichtet, um langfristige wirtschaftliche Entwicklungen zu untersuchen, die nicht nur im Bereich Finanzdienstleistungen, sondern auch darüber hinaus weltweite Auswirkungen haben bzw. voraussichtlich haben werden. Weitere Informationen über das Credit Suisse Research Institute finden Sie unter www.credit-suisse.com/researchinstitute.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 47’440 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com.

Assetmanager profitieren vom Zinsumfeld, Zahlungsdienstleister vom digitalen Wandel

von René Kerkhoff, Analyst für die Sektoren Technologie, Automotive und Retail sowie Fondsmanager des DJE – Mittelstand & Innovation, und Moritz Rehmann, Fondsmanager des GAMAX Junior sowie Analyst u.a. für die Sektoren Financial Services und Versicherungen bei der DJE Kapital AG.

Bei Investitionen in den Finanzsektor denkt man häufig zuerst an Banken. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld wachsen die Bäume für diese nicht in den Himmel. Doch es gibt auch Finanzunternehmen, die wachstumsstark sind und teilweise sogar deutlich von niedrigen Zinsen profitieren.

Assetmanager können Niedrigzinsumfeld nutzen

Das Anlageuniversum der Assetmanager lässt sich am einfachsten nach den zu investierenden Anlageklassen aufteilen. Hier sind zwei Geschäftsmodelle hervorzuheben: Bei ersterem wird in Aktien bzw. Anleihen von an der Börse gehandelten Papieren investiert. In die zweite Kategorie fallen die Assetmanager, die in illiquide oder „Alternative Assets“ investieren. Gemein ist beiden, dass sie von den aktuell in vielen Regionen präsenten extremen Negativzinsen begünstigt werden, da der Druck auf der Suche nach Alternativen mit zunehmender Dauer des Problems zunimmt. Dies gilt nicht zuletzt, da die in vielen Modellen verwendeten Durchschnittszinssätze nachlaufend über mehrjährige Zeitintervalle gebildet werden und sich ein niedriger Zinssatz so erst langsam in das Portfolio oder die, wie in der Versicherungswirtschaft, dagegen stehende Abzinsung der Verbindlichkeit einschleicht. Entsprechend hoch ist mittlerweile die Nachfrage nach Produkten, die den unter Ertragsdruck stehenden Anlegern Abhilfe versprechen.

Rekordverdächtige Mittelzuflüsse für Anbieter von Alternative Assets

Der Anlagenotstand zeigt sich im Segment der Alternative Assetmanager mit starken Marktteilnehmern in den USA und der Schweiz sowie zuletzt auch mit einem weiteren aus Nordeuropa besonders ausgeprägt in Form von rekordverdächtigen Nettomittelzuflüssen. Der US-Marktführer konnte in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 150 Milliarden US-Dollar Kapital einsammeln. Gerade im Vergleich zu den bislang in diesem Segment verwalteten Mitteln (USA: ca. 4,7 Billionen) ist dies mehr als signifikant. Die Kehrseite der Medaille ist der Druck, mit dem diese Gelder investiert werden müssen. Dies ist in einem auf illiquide Investments fokussierten Markt umso anspruchsvoller. Im Zuge dieses Anlagedrucks sinkt auch die zukünftig zu erwartende Rendite – von historisch rund 10 Prozent auf zukünftig eher 6 Prozent –, wenngleich sie relativ zur Rendite der regulären Zinsmärkte weiter sehr attraktiv bleibt.

Für den Verwalter der Gelder ist vor allem die Laufzeit der Produkte attraktiv: Mit einem planbaren Zeitrahmen von etwa zehn Jahren ergibt sich so ein prognostizierbarer Ertragsstrom aus Gebühren mit ergänzenden performanceabhängigen Komponenten. Ferner gibt es einen Trend gerade im Segment der geschlossenen Immobilienfonds, die klassische Laufzeitkomponente gegen ein unbegrenztes Konzept zu tauschen. Dies würde mit der Laufzeitverlängerung und höheren Anteilen wiederkehrender Erträge die Produkte für den Verwalter noch attraktiver machen.

Bislang ist das Anlageuniversum der Alternatives primär institutionellen Investoren zugänglich. Im US-Markt wird jedoch gerade daran gearbeitet auch Produkte auf den Markt zu bringen, die es einer breiteren Investorengemeinde ermöglichen würden zu investieren. Unterstrichen wird das sehr gute Momentum des Sektors auch durch den jüngst erfolgten, sehr erfolgreichen Börsengang eines Hauses aus dem Private Equity-Segment in Nordeuropa. Das Umfeld des „Anlagenotstands“ durch die geringen Zinsen wird auf absehbare Zeit bestehen bleiben, entsprechend positiv sind die Perspektiven für das Segment der Alternative Assetmanager.

Aktien und Anleihen: zwei Trends treiben Assetmanager

Das Segment der Assetmanager für an Märkten gehandelte Aktien und Anleihen wird primär von zwei Themenkomplexen dominiert. Zum einen vom Trend zu Produkten mit passivem Ansatz und niedrigen Kosten. Dieses Segment der ETF-Anbieter wuchs damit überproportional und allein im US-Markt in den letzten neun Jahren mit einer jährlichen Wachstumsrate von nahezu 18 Prozent. Hier hat aber längst ein harter Preiskampf begonnen. Er hat gerade bei gängigen unterliegenden Indizes wie dem S&P 500 dazu geführt, dass Fonds mit einer Gebühr von null Basispunkten zu haben sind. Gewinne werden hier mit den gehaltenen Aktienbeständen auf anderem Weg erzielt. Insofern ist der Margendruck bei Standardprodukten deutlich spürbar – und dem muss mit mehr Innovation begegnet werden, etwa mit Smart-Beta-Produkten.

Der zweite wichtige Themenkomplex ist die erwartete Wachstumsdynamik in Asien in den kommenden Jahren. Dort sollen sich die verwalteten Vermögen laut Prognosen von PWC auf 29,6 Billionen nahezu verdoppeln. Skaleneffekte, regionaler Fokus und Innovation sind für die Assetmanager in diesem Segment der Schlüssel zum Erfolg. Gerade die hohe Relevanz der Skaleneffekte führt hier auch zu aktiver Konsolidierung, besonders im noch relativ fragmentierten europäischen Markt. Strukturell ist der Markt für die langfristigen Gewinner jedoch durch die zu erwartenden Marktwachstumsraten hoch attraktiv.

Zahlungsdienstleister weiter auf Gewinnerseite

Aus der Welt des bargeldlosen Bezahlens sind Zahlungsdienstleister bzw. Payment Service Provider (PSP) nicht mehr wegzudenken: Zahlungsdienstleister nehmen die elektronischen Zahlungstransaktionen zwischen Händlern und Kunden entgegen, authentifizieren diese und wickeln die Transaktion ab. Da sich der PSP mit diversen Zahlungs- und Kartennetzwerken sowie Acquiring-Banken verbinden kann, wird der Händler bei der Verwaltung von Transaktionen unabhängiger von Finanzinstitutionen und kann Transaktionen transparenter abwickeln. Die wesentlichen Vorteile des Händlers ergeben sich allerdings aus den verschiedensten Betrugspräventionsmaßnahmen der Zahlungsdienstleister. Sie schützen den Händler und den Kunden vor betrügerischen Transaktionen und übernehmen im Regelfall das komplette Risiko sowie die Haftung bei der Abwicklung. Diese Vorteile ermöglichen einen gewissen Vertrauensbonus bei den Verbrauchern und erhöhen die Akzeptanz bargeldloser Transaktionen sowohl im stationären Handel als auch beim Onlineshopping.

Geschäft boomt, Treiber sind die Schwellenländer

Um Händler vertikal im kompletten Zahlungsvorgang zu unterstützen, bieten viele Zahlungsdienstleister außerdem zusätzliche Softwarelösungen an. Diese können helfen, die kompletten Zahlungsströme aufzuzeichnen und zu analysieren. Den größten Anteil verdient ein Zahlungsdienstleister allerdings an den Transaktionen: Die Gebühren werden zwar relativ strikt reguliert, gestalten sich aber je nach Zahlungsmethode, Käufer oder Produkttypus unterschiedlich. Gepaart mit hohen strukturellen Wachstumsraten durch den Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen, können Zahlungsdienstleister so relativ hohe Margen erreichen.

Das Geschäft boomt. Verbraucher zahlen weltweit immer weniger mit Bargeld, wodurch die Volumina von Karten- und Onlinezahlungen rasant steigen. Die Unternehmensberatung McKinsey prognostiziert, dass die Transaktionsvolumina im Zahlungsverkehr weltweit von zuletzt knapp 1,9 Billionen US-Dollar jährlich auf gut 2,9 Billionen US-Dollar im Jahr 2022 nach oben schnellen werden. Ein Wachstumstreiber sind hier die Schwellenländer, in denen immer mehr Verbraucher Zugang zu Bank- und elektronischen Zahlungsdienstleistungen erhalten.

Deutschland hat noch Aufholpotential bei bargeldlosem Bezahlen

Obwohl schon heute die Hälfte der deutschen Kunden bargeldlos bezahlt, sind sie im internationalen Vergleich immer noch Bargeldliebhaber. Bei der Anzahl bargeldloser Zahlungen liegt Deutschland mit 212 Transaktionen jährlich pro Kopf im europäischen Vergleich auf Rang 15. Es gibt also noch viel Luft nach oben. Zum Vergleich: In Norwegen ist die Anzahl bargeldloser Zahlungen mehr als doppelt so hoch und liegt bei rund 545 Zahlungen pro Kopf pro Jahr. In den USA sind die Kreditkartenumsätze pro Kopf im Schnitt sogar mehr als siebenmal so hoch wie die in Deutschland.

Allerdings sieht man auch hierzulande einen deutlichen Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen. Laut dem Branchenverband Bitkom wären 44 Prozent der Deutschen bereit, gänzlich auf Bargeld zu verzichten. Dieser Trend ist auch vom Erfolg des Mobile Payments in Deutschland getrieben. Mobile Payment ist in den letzten Jahren gut angelaufen und immer mehr Händler bieten kontaktloses Bezahlen an.

Fazit: Konsolidierung im Zahlungssektor bietet Investitionsmöglichkeiten

Im Jahr 2019 setzte sich der Trend zur Konsolidierung aufgrund des wachsenden Wettbewerbs im Zahlungs- oder Payment-Sektor fort und ermöglichte somit allein in den USA Übernahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. An den Banken ging die neue Entwicklung der Zahlungsdienstleistungsbranche bislang allerdings vorbei. Sie können die innovative und hochgradig technische Entwicklung nicht mehr für sich abbilden und räumen das Feld für die großen Tech-Konzerne. Diese interessieren sich immer mehr für den digitalen Zahlungsverkehr und investieren hohe Summen in Forschung und Entwicklung, um vom wachsenden Kuchen ein Stück abzubekommen. Der strukturelle Trend hin zu mehr bargeldlosem Bezahlen bietet für Anleger also interessante Investitionsmöglichkeiten in zukunftsträchtige Aktien der renditestarken und digital vernetzt wirtschaftenden Zahlungsdienstleister.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

Vontobel Asset Management lanciert Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen

Der Vontobel Fund – TwentyFour Sustainable Short Term Bond Income Fund (ISIN LU2081486560) wurde konzipiert, um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten im Fixed-Income-Bereich zu entsprechen. Neben ESG-Scoring umfasst der Fonds quantifizierbare Engagement-Grundsätze.

Der Fonds wird von Chris Bowie, Partner und Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management, eine Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet und verfolgt den gleichen Anlageansatz wie der 2015 aufgelegte Vontobel Fund – TwentyFour Absolute Return Credit Fund (ISIN LU1331789617). Der Fonds beabsichtigt, über einen Zeitraum von drei Jahren eine positive Gesamtrendite zu erzielen und gleichzeitig eine annualisierte Volatilität von nicht mehr als drei Prozent – mit einem zusätzlichen Nachhaltigkeits-Overlay einschließlich sowohl Negativ- als auch Positivscreening – zu erreichen. Der Fonds verfolgt einen ESG-Integrationsansatz, bei dem der Portfoliomanager bei der Beurteilung des relativen Werts neben traditionellen Methoden der Kreditanalyse auch ESG-Faktoren berücksichtigt.

Sofern erforderlich und angemessen, bringt sich TwentyFour Asset Management zusätzlich zu dem formalen ESG-Screening auch bei Unternehmen ein. Dank systematischer Erfassung des Engagements ist das Portfoliomanagement-Team in der Lage, Herausforderungen und ergriffene Maßnahmen detailliert zu dokumentieren. Da die Ergebnisse von Engagement-Maßnahmen möglicherweise dazu führen, dass ESG-Scores angepasst werden können, kann TwentyFour Asset Management die Auswirkungen des Engagements auf den Fonds protokollieren und quantifizieren. Darüber hinaus arbeitet TwentyFour Asset Management als Unternehmen mit (Bank-)Aufsichtsbehörden und verschiedenen Regierungsstellen zusammen – ein häufig übersehener Aspekt des Asset-Manager-Engagements.

„Unser Fonds mit nachhaltigen kurzfristigen Anleihen reagiert auf eine Marktlücke, indem er Fixed-Income-Anlegern die Möglichkeit bietet, in eine Long-only-Kreditstrategie mit kurzer Duration und Nachhaltigkeits-Overlay zu investieren. Wir haben umfassende quantitative Arbeiten durchgeführt, um zu beurteilen, ob wir eine solche Strategie auf nachhaltiger Basis verwalten können. Ich begrüße die Möglichkeit, auf unseren bestehenden Track Record in dieser spannenden neuen Ausrichtung aufbauen zu können“, erklärte Chris Bowie.

TwentyFour Asset Management definiert nachhaltige Fonds als solche mit Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit der Anlage und auf die Sicherstellung, dass die Anlage dem breiteren Ökosystem, das der Fonds besetzt, nicht abträglich ist. Ein Fonds dieser Art bietet vielen Anlegern die Möglichkeit, ihren ethischen und gesellschaftlichen Werten bei der Investition Rechnung zu tragen.


TwentyFour Asset Management

TwentyFour Asset Management, eine in London und New York ansässige spezialisierte Fixed-Income-Boutique von Vontobel Asset Management, verwaltet mit ihren drei Strategien über 16,1 Milliarden GBP für Kunden auf der ganzen Welt.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen über-zeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 160 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Mehr als die Hälfte der Deutschen betrachten Nachhaltigkeitskriterien bei einer Anlage als (mit)entscheidend

Die aktuelle Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zeigt eine zunehmende Relevanz nachhaltiger Investments bei deutschen Anlegern. Laut einer repräsentativen Umfrage denken 47 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage in den nächsten 12 Monaten steigen oder stark steigen wird (siehe Abbildung 1). Im Vorjahr waren noch nur 37 Prozent dieser Ansicht. 44 Prozent der Befragten gehen von einer unveränderten Relevanz aus und nur 9 Prozent meinen, dass die Bedeutung eher wieder abnehmen werde.

Eine weitere Erkenntnis der aktuellen Umfrage ist, dass es sich bei der zunehmenden Relevanz nachhaltiger Geldanlagen um einen breit angelegten Trend handelt. Insbesondere Befragte im Alter von unter 40 Jahren, solche mit einem hohen Haushaltsnettoeinkommen sowie mit einem höheren Schulabschluss erwarten eine zunehmende Relevanz der Nachhaltigkeit in der Geldanlage.

Dabei sind die Befragten jedoch nicht nur insgesamt der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen wichtiger wird, sondern wollen auch konkret selbst entsprechende Faktoren bei der Anlage berücksichtigen. „53 Prozent der Befragten wollen ihre Investments zukünftig entsprechend ausrichten“, erklärt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Dabei reicht die Spanne von solchen, die nur noch anlegen wollen, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt sind bis dahin, dass das Geld teilweise nachhaltig investiert werden soll.“ Weniger als die Hälfte der Befragten gibt dagegen an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für sie nicht entscheidend ist.

„Das zeigt, dass sich infolge des wachsenden Interesses an nachhaltigen Kapitalanlagen auch der Entscheidungsrahmen der Anleger zunehmend verändert“, so Geyer weiter. „Nachhaltigkeit ist bei zahlreichen Anlegern – neben Rendite, Risiko und Liquidität – zur vierten Entscheidungsdimension avanciert. Damit ist das klassische Dreieck, das die Anlageentscheidungen seit langer Zeit bestimmt hat, zu einem Viereck geworden.“

„Da wir davon überzeugt sind, dass nachhaltige Geldanlagen ein wichtiges gesellschaftliches Thema, politisch gewünscht und zudem bei den Kunden zunehmend gefragt sind, ist Nachhaltigkeit schon seit längerer Zeit ein strategischer Schwerpunkt unserer Arbeit“, führt Geyer weiter aus. Um den Nachhaltigkeitsanforderungen der Kunden und Geschäftspartnern Rechnung zu tragen, bietet ebase die Möglichkeit, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise „frei von Atomenergie“ oder „frei von Gentechnik“ zu berücksichtigen. Zudem wurde die Vermögensverwaltung ebase Managed Depot kürzlich auf einen „grünen“ Ansatz umgestellt.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Nachhaltige Kapitalanlagen 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GAM benennt Strategie für Technologie-Investments in GAM Star Disruptive Growth um

GAM Investments hat die Strategie GAM Star Technology, die von Mark Hawtin und seinem Team verwaltet wird, in GAM Star Disruptive Growth umbenannt. Der neue Name soll der langjährig bewährten Anlagepolitik sowie den Anlagezielen besser gerecht werden. Die Benchmark der Strategie ändert sich ebenfalls, indem der MSCI World Information Technology Index durch den MSCI World Growth Index ersetzt wird.

In den letzten Jahren wurden viele traditionelle Technologieaktien von Indexanbietern neu eingestuft und sie werden daher heute nicht mehr dem Technologiesektor zugerechnet. Dazu zählen auch die Titel von einigen der größten Technologieunternehmen wie Google, Facebook und Amazon. Das hat zur Folge, dass reine Technologieindizes nicht mehr die gesamte Bandbreite an technologischen Entwicklungen erfassen, die heute Branchen abseits des traditionellen Technologiesektors grundlegend verändern.

Die Änderung des Fondsnamens und der Benchmark decken diese Marktveränderungen ab. Insbesondere wird dadurch sichergestellt, dass sich der Fonds weiterhin eng an seinem etablierten Anlageprozess, seiner Philosophie und seinem Ziel ausrichtet, maßgebliche Chancen bei Unternehmen und Marktsegmenten zu nutzen, die vom technologischen Wandel profitieren. Das Team konzentriert sich weiterhin auf eine aktive Titelauswahl, um Wachstumsmöglichkeiten sowie disruptive Themen in Bereichen wie Software, Cloud-Infrastruktur, soziale Medien, Werbung, Einzelhandel sowie Transport und Verkehr zu identifizieren.

«Seit der Auflegung unserer Strategie vor neun Jahren sind wir im Technologiebereich Zeugen eines immer rasanteren Paradigmenwechsels bislang unbekannten Ausmaßes geworden. Diese bedeutenden Entwicklungen erfordern Veränderungen auf allen Ebenen und schaffen somit große Gewinner, aber auch Verlierer», sagt Mark Hawtin, Investment Director bei GAM. «Wir werden auch künftig innerhalb und abseits des Technologiesektors nach Unternehmen Ausschau halten, welche die Innovation mit Nachdruck vorantreiben sowie die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, grundlegend verändern. Letztendlich wollen wir das Portfolio so ausrichten, dass es von dem weltweit stattfindenden Generationenwechsel profitiert.»

Tim Rainsford, Leiter Global Sales and Distribution bei GAM, fügt hinzu: «Mark und sein Team verfügen über eine langjährige Erfahrung und einen ausgezeichneten Track Record bei Anlagen in Wachstumsunternehmen, die Technologien in ihrem Tagesgeschäft nutzen, um den Markt in ihrem jeweiligen Gebiet massiv zu verändern und zu den Marktführern zu gehören. Diese Veränderungen spiegeln die Flexibilität, die umfassenden Kenntnisse und die Fähigkeit des Teams wider, für unsere Kunden auf ein sich veränderndes Marktumfeld zu reagieren.»


Mark Hawtin ist als Investment Director für einen globalen Long-Only-Fonds im Technologiesektor wie auch für einen europäischen Long/Short-Aktienfonds verantwortlich. Bevor er 2008 zu GAM kam, war er acht Jahre bei Marshall Wace Asset Management als Partner und Portfoliomanager beschäftigt und managte dort einen der europaweit größten Hedge Funds für Technologie, Medien und Telekommunikation. Mark Hawtin war außerdem sieben Jahre bei Enskilda Securities beschäftigt. Er begann dort zunächst als Head of Sales und übernahm später die Verantwortung für das internationale Aktiengeschäft mit Verantwortung für die paneuropäischen Research- und Handelsaktivitäten sowie für rund ein Viertel der Beschäftigten im Investmentbanking. Er ist am Standort London tätig.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).

Die Vermögensillusion – Warum wir in Zeiten des Umbruchs Vermögen neu denken müssen

Wer heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Die erste Studie der Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“, welche in Kooperation mit dem HWWI erstellt wird, widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Niedrigzinsen, Handelskonflikte, die fortschreitende Digitalisierung und der Klimawandel bedrohen unseren Wohlstand. Die entscheidenden Fragen sind: Worin besteht das heutige Vermögen, was wird es künftig wert sein und wie wird in Zukunft produktives Vermögen gebildet?

Wie der Strukturwandel den Wert des heutigen Vermögens in Frage stellt

Durch die derzeitigen Umbrüche werden die Grundlagen für Wohlstand neu gelegt. Der aktuelle Strukturwandel – der Übergang vom industriellen in das digitale Zeitalter und gleichzeitig von fossiler in klimaneutrale Produktion – führt zu neuartigen Produktionsverfahren und verändert die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Das heutige Vermögen, sowie das Wissen und die Ausbildung von Menschen sind zumindest teilweise schon bald deutlich weniger wert. Wer also heute „altes“ Vermögen besitzt, überschätzt womöglich seinen aktuellen Wohlstand und könnte einer Vermögensillusion unterliegen. Im Zuge dieses Paradigmenwechsels gilt es daher, Vermögen neu zu denken.

Wie die drei „D’s“ die Quellen von Wohlstand und das Fundament von Vermögen verändern

Die sogenannten drei „D`s“ – Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung – bestimmen wesentliche Trends der Zukunft und stellen Gesellschaft, Politik und Unternehmen vor immense Herausforderungen. Die demografische Alterung führt zu einem veränderten Spar- und Anlageverhalten, bei dem mehr auf Kapitalerhalt abgezielt und mit weniger Risiko angelegt wird. Die Digitalisierung impliziert einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der bestehendes Produktivvermögen entwerten und neue Sachanlagen und vor allem Humankapital erfordern wird. Die Umstellung auf klimaneutrale Produktion (Dekarbonisierung) führt dazu, dass „fossile“ Produktionsverfahren an Wert verlieren und saubere Technologien einen Wertzuwachs verzeichnen. Somit treiben die drei „D’s“ den Wertverlust des alten Vermögens und forcieren die Herausforderung der Bildung neuen Vermögens. Nur Unternehmen, die sich dem Wandel direkt stellen und die Zukunft aktiv mitgestalten, werden auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Zur Vermögensillusion kommt aufgrund der allgemein hohen Unsicherheit derzeit allerdings eine abwartende Haltung (Attentismus) in Bezug auf die notwendigen Investitionen. Beides wird durch die niedrigen Zinsen unterstützt, denn auch wenig produktive Ressourcenverwendungen können dadurch am Markt verbleiben. Der Prozess des wettbewerbsbedingten Ausscheidens unproduktiver Unternehmen funktioniert in diesem Umfeld nur unzureichend.

Das Vermögen der Zukunft

Um die Vermögensillusion zu umgehen, muss schon heute definiert werden, was künftig Wert haben wird. Das impliziert sowohl unternehmerische Investitionsentscheidungen, als auch Ausbildungsentscheidungen von Menschen. Semantisch betrachtet steckt in „Vermögen“ das Prädikat „zu vermögen“, also in der Lage zu sein, etwas zu tun. So ist Vermögen weit mehr als eine physische und materielle Größe oder eine finanzielle Forderung und umfasst Fähigkeiten, Erfahrungen und Mentalitäten – wie etwa Patente, Kreativität oder Unternehmungsgeist.

Es ist somit auch an der Zeit, über neue Ansätze des Vermögensaufbaus und der Vermögensbeteiligung nachzudenken, um den technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Strukturwandel zu bewältigen und zu gestalten. Benötigt werden Investitionen in Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie öffentliche Güter. Eine Förderung des Aktienbesitzes verbessert dabei die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am neuen Vermögen.

Der Aufbau neuen Vermögens sollte unter konsequenter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten geschehen, denn das wichtigste Vermögen aller Menschen ist deren natürliche Lebensgrundlage. Der Schutz dieses kollektiven Vermögens, von Umwelt und Ressourcen, muss eine positive Rendite bekommen.

In einer Zeit des Wandels mit technologischen, geopolitischen und gesellschaftlichen Umbrüchen ergeben sich für Volkswirtschaften und verschiedene Interessensgruppen immense Chancen als auch enorme Risiken. Die Donner & Reuschel Studienreihe „Standpunkte“ wird in Kooperation mit dem HWWI erstellt und legt ihren Fokus auf die besonders relevanten – jedoch oft unterrepräsentierten – Aspekte des Wandels. Die erste Studie widmet sich in fünf Teilen dem Begriff des Vermögens in all seinen Formen und Facetten.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studienreihe finden Sie unter www.donner-reuschel.de/verantwortung/ 


Über DONNER & REUSCHEL

Die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank wurde 1798 von dem 24-jährigen Kaufmann und Reeder Conrad Hinrich Donner gegründet. Im Jahr 1990 stellte sich mit der SIGNAL IDUNA Gruppe ein starker Partner und Aktionär an die Seite des Bankinstituts. Im Oktober 2010 schlossen sich die Hamburger CONRAD HINRICH DONNER Bank und das Münchner Bankhaus Reuschel & Co. zu DONNER & REUSCHEL zusammen. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer und Immobilienkunden sowie institutionelle und Capital Markets Kunden. Weitere Informationen über das Bankhaus finden Sie unter: www.donner-reuschel.de

Über HWWI

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI gemeinnützige GmbH) ist ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut. Es ist unabhängig und den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für eine freiheitliche, fortschrittliche und offene Gesellschaft zu leisten ist die Philosophie des Instituts. Weitere Informationen: www.hwwi.org 

LGIM verstärkt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Legal & General Investment Management (LGIM) hat das Team für den Wholesale-Vertrieb unter der Leitung von Philipp Graf von Königsmarck vergrößert: Patrik Hanser beginnt am 20. Januar als Senior Sales Manager am Standort Frankfurt. Er wird in der neu geschaffenen Position für die Kundenakquise und -betreuung von Family Offices, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern, unabhängigen Finanzberatern, Fondsselektoren bei Banken und Fondsplattformen sowie Private-Banking-Abteilungen in ganz Deutschland und Österreich zuständig sein.

Patrik Hanser war zuvor bei Degroof Petercam Asset Management als Institutional Sales und bei Metropole Gestion als Business Development Manager tätig, wo er für die Gewinnung und Betreuung von Kunden aus dem Wholesale- und institutionellen Geschäft in Deutschland zuständig war. Seinen Einstieg in die Finanzbranche machte er mit einem Dualen Studium bei der Deutschen Bank, wo er schließlich als Relationship Manager im Private Banking tätig war. Hanser besitzt zudem einen Master in Business Management Banking & Finance und hat seine CFA-Level II-Prüfung bestanden.

Philipp Graf von Königsmarck, Head of Wholesale Germany und Österreich, Legal & General Investment Management, kommentiert:

„Patrik Hanser zeichnet sich nicht nur durch sein detailliertes und umfassendes finanz-technisches Know-How aus, sondern bringt auch große Vertriebserfahrung im Bereich nachhaltiger Investments über alle Kundensegmente hinweg mit. Wir freuen uns sehr, Patrik Hanser für uns gewonnen zu haben und werden mit ihm den Ausbau des Wholesale-Geschäfts in Deutschland und Österreich forcieren.“

Simon Hynes, Head of Retail Distribution, EMEA, sagt:

„Das Wholesale-Geschäft in Deutschland und Österreich ist neben unserer Tätigkeit für institutionelle Kunden ein Segment, auf dessen Wachstum wir stark setzen – insbesondere angesichts des wachsenden Interesses an innovativen und nachhaltigen ETF-Lösungen, einem der Schwerpunkte von LGIM. Insofern freuen wir uns sehr, mit Patrik Hanser einen versierten Salesmanager in unserem Wholesale-Team willkommen zu heißen.“

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt

Lissabon ist der Hidden Champion im europäischen Büroimmobilienmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Real-I.S.-Studie zum Lissabonner Markt, die die Büronachfrage einer größer werdenden IT-Branche, das Mietwachstum und das Transaktionsvolumen der vergangenen fünf Jahre analysiert hat.

Wachsendes Interesse an Büroflächen durch IT-Start-ups

Der Stadtteil Beato in Lissabon hat sich im Zuge von Regierungsförderungen und der dort stattfindenden Branchenmesse „Web-Summit“ zum Zentrum der portugiesischen IT-Branche entwickelt.

„Lissabon ist für junge IT-Firmen ein attraktiver Standort wegen des hohen und erschwinglichen Personalangebots. Durch diesen Prozess hat sich die IT-Branche zum Wachstumsbeschleuniger des Lissaboner Büroimmobilienmarkts entwickelt“, erklärt Marco Kramer, Head of Research der Real I.S. AG.

Leerstandsrückgang und Mietwachstum mit Aufholpotenzial

Zwar zählt der Lissaboner Büroimmobilienmarkt mit drei Millionen Quadratmetern eher zu den kleineren Standorten in Westeuropa, doch aufgrund seines Mietwachstumspotenzials ist er mit anderen Märkten vergleichbar. Die Leerstandsrate ist seit 2014 um 5,4 Prozentpunkte gesunken. Einen höheren Rückgang erzielten nur die Märkte in Amsterdam und Barcelona mit jeweils 11,3 und 8,3 Prozentpunkten sowie Rotterdam und Dublin mit jeweils 6,5 und 6,1 Prozentpunkten Rückgang.

„Was den Lissaboner Standort von den anderen Märkten unterscheidet, ist das geringe Wachstum des Mietniveaus um 14 Prozent im Vergleich zu den anderen Städten, wo die Spitzenmieten um 30 bis 50 Prozent in die Höhe stiegen. Dementsprechend liegt angesichts einer Leerstandsquote von nur 1,7 Prozent im Central Business District ein hohes Aufholpotenzial vor“, erläutert Kramer.

Hohes Transaktionsvolumen und steigendes Investoreninteresse

Das Mietwachstumspotenzial spiegelt sich besonders angesichts des Transaktionsvolumens wider. So wurde im Jahr 2018 mit 823 Millionen an umgesetzten Büroimmobilien der historische Hochstand erreicht. Damit liegt Lissabon nur knapp hinter der deutschen A-Stadt Köln und noch vor der spanischen Großstadt Barcelona.

„Der Höchststand im Jahr 2018 ist angesichts der vorherigen Jahre bemerkenswert. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist das Transaktionsvolumen 2018 um mehr als 400 Prozent angestiegen. In den ersten drei Quartalen 2019 ist mit einem bisherigen Transaktionsvolumen von 574 Millionen Euro ein ähnlich hohes Gesamtvolumen wie im Vorjahr zu erwarten“, erklärt Kramer.

Die Spitzenrendite liegt in Lissabon aktuell bei 4,25 Prozent. „Diese liegt wesentlich höher als in den Großstädten Spaniens, Frankreich und Deutschlands. Vergleicht man diesen Wert mit dem Durchschnitt von rund drei Prozent der deutschen A-Städte im dritten Quartal 2019, dann bietet sich Lissabon als zukünftiger Investitionsstandort an“, resümiert Kramer.


Die Real-I.S.-Research-News 09/2019 sind kostenlos zugänglich unter: https://www.realisag.de/de/immobilien-management/immobilienmarkt-research/lissabon-der-hidden-champion/index.html 

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 9 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Untersuchung belegt Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Tonalität von Jahresberichterstattung mit Aktienrenditen

In Zusammenarbeit mit Bas Peeters, Gastdozent an der Vrije Universiteit Amsterdam, hat das europäische Aktienteam von NN Investment Partners (NN IP) untersucht, wie die Tonlage der Unternehmensberichterstattung mit zukünftigen Aktienrenditen in Zusammenhang stehen könnte. Mit Hilfe von Natural Language Processing (NLP) ermittelten sie die Tonlage von Berichtstexten und die Veränderungen zwischen aufeinanderfolgenden Quartals- und Jahresberichten desselben Unternehmens. Die Untersuchung zeigt, dass eine langsamere Veröffentlichung von Berichten einerseits mit mehr negativen Formulierungen in den entsprechenden Berichten einhergeht und andererseits mit einer größeren Abweichung gegenüber vorherigen Berichten. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich Aktien von Unternehmen mit langsamerer Berichterstattung schlechter entwickeln als Aktien von Unternehmen mit schnellerer Berichterstattung.

Außerdem ergaben die Untersuchungen, dass dieses Phänomen branchen- und regionenübergreifend existiert und nicht dadurch zu erklären ist, dass große Unternehmen ihre Berichte schneller vorlegen als kleine Unternehmen. „Wir wurden häufig mit der Annahme konfrontiert, dass unsere Ergebnisse auf eine gewisse Unternehmensgröße und entsprechende Reporting-Ressourcen zurückzuführen sein könnten", erklärt Derek Geng, Datenwissenschaftler bei NN IP. „Aber auch wenn wir große und kleine Unternehmen getrennt voneinander analysieren, stellen wir fest, dass Firmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, deutlich höhere Aktienrenditen erzielen als Unternehmen, die bei der Veröffentlichung hinterherhinken."

Die Studie zeigt mehrere mögliche Gründe für diesen Zusammenhang auf. „Änderungen an einem Bericht benötigen Zeit", meint Karim Bannouh, Senior Portfoliomanager im europäischen Aktienteam von NN IP. „Besonders wenn ein Unternehmen versucht, die Eigendarstellung zu manipulieren oder bestimmte Aspekte hervorzuheben. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass Unternehmen, die ihre Berichte schneller vorlegen, Informationen schneller und effizienter verarbeiten können, was sich auch positiv auf das gesamte Geschäft auswirkt. Die Geschwindigkeit der Veröffentlichung könnte ein Indikator für die Effizienz des Unternehmens sein. In Unternehmen, die Informationen schneller verarbeiten können, gibt es weniger Engpässe." vDas europäische Aktienteam von NN IP nutzt diese Erkenntnisse bereits im Rahmen des Investmentprozesses für seine European-Equity- und Euro-Equity-Strategien. NN IP ist überzeugt, dass diese Studienergebnisse auf weitere neue Möglichkeiten schließen lassen, Stimmungsanalysen und NLP künftig in Anlageentscheidungen einzubeziehen. NLP-Techniken sind besonders hilfreich für Investmentansätze, die z. B. Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) berücksichtigen. Denn diese Bereiche sind subjektiver und schwieriger zu quantifizieren. NN IP ist der Ansicht, dass Asset Manager, die sich mit diesen neuen Informationsquellen beschäftigen, von versteckten Alpha-Chancen profitieren können. „Da diese Chancen immer offensichtlicher werden, wird der Einsatz von natürlicher Sprachverarbeitung und alternativen Datensätzen in den kommenden Jahren zunehmen", so Bannouh.


Über NN Investment Partners

NN Investment Partners (NN IP) ist der Asset Manager der NN Group N.V., einer an der Euronext Amsterdam gehandelten Aktiengesellschaft. NN IP hat seinen Hauptsitz in Den Haag, in den Niederlanden und verwaltet insgesamt rund 287 Mrd. Euro* (313 Mrd. US-Dollar*) Assets under Management für institutionelle Kunden und Privatanleger weltweit. NN IP beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und ist in 15 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. *Stand: 30. September 2019
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nnip.com und www.nn-group.com

Starke Fondsnachfrage in 2019 hält auch im vierten Quartal an

„Im vierten Quartal 2019 haben die ebase-Kunden abermals deutlich mehr Fondsanteile gekauft als verkauft. Die Nachfrage nach Investmentfonds hat sich damit über das gesamte Jahr 2019 hinweg als sehr robust erwiesen“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Ungeachtet der sehr erfreulichen Entwicklung 2019, gerade an den Aktienmärkten, überwiegen die Chancen die Risiken aus Sicht der Anleger allerdings offenbar weiterhin. Daher haben die ebase Kunden auch im vierten Quartal ihre Fondsbestände weiter ausgebaut“, präzisiert er. Die Handelshäufigkeit bewegte sich dabei über das gesamte Quartal betrachtet in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, wobei es jedoch auf Monatssicht deutliche Unterschiede gab. Während der Oktober sehr handelsschwach war, hat der Handel im November und Dezember wieder angezogen.

„Die insgesamt überwiegende Zuversicht der Anleger zeigt sich daran, dass sich die Nachfrage nicht nur auf defensive Anlageklassen konzentriert, vielmehr sind nach wie vor auch offensiver ausgerichtete Anlagen gefragt“, stellt Geyer fest. So überwogen sowohl bei Aktienfonds (Kaufquotient: 1,18) als auch bei Mischfonds (Kaufquotient: 1,53) die Käufe die Verkäufe deutlich. Einzig bei Rentenfonds (Kaufquotient: 0,99) haben die Verkäufe auf Quartalssicht leicht überwogen, jedoch kam es auch hier zum Ende des Jahres zu einer Trendwende mit überwiegenden Käufen.

Besonders hervorzuheben ist das ETF-Geschäft, hier wurden im Jahr 2019 bei ebase neue Rekorde erreicht. „Wir haben zu Beginn des Jahres 2019 auf ein Marktpreismodell umgestellt und seitdem das ETF-Angebot kontinuierlich ausgebaut, auf aktuell bereits rund 900 ETFs. Dies ist bei den Kunden auf sehr großes Interesse gestoßen. So war die ETF-Nachfrage das ganze Jahr über enorm. Im Schnitt wurden jeden Monat drei Mal so viele ETF-Anteile gekauft wie verkauft“, so Geyer. Auch das vierte Quartal bildete hier keine Ausnahme, der Kaufquotient lag über das gesamte Quartal hinweg bei 2,79. Auch das Handelsvolumen lag deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres und betrug über die letzten drei Monates des Jahres 2019 betrachtet 173% des Vorjahresdurchschnitts.

Regional waren insbesondere weltweit investierende Fonds (Kaufquotient: 1,37) sowie solche, die in Europa anlegen (Kaufquotient: 1,33), gefragt. Im Gegensatz dazu wurden Fonds, die sich auf Deutschland (Kaufquotient: 0,71) konzentrieren, überwiegend verkauft.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GAM ernennt Head of Research für Alternative Investment Solutions Bereich

GAM Investments ernennt Giovanni D'Alesio als Head of Research für den Bereich Alternative Investment Solutions per 13. Januar.

In dieser Funktion wird Giovanni D’Alesio von London aus für die Leitung des Research-Teams für externe Fondsmanager sowie die Verwaltung von Portfolios verantwortlich sein, in denen externe Manager mit anderen Anlagen kombiniert werden, einschließlich Betas, Factors und Alternative Risk Premia. Das Team setzt auf einen disziplinierten und risikofokussierten Prozess, um talentierte Manager über verschiedene Anlageklassen und -stile hinweg zu identifizieren und aufeinander abzustimmen. Dabei werden qualitative „High-Conviction“-Ansätze mit proprietären quantitativen Modellierungstools kombiniert.

Vor seiner Tätigkeit bei GAM war Giovanni D‘Alesio Partner und Head of Investment Origination bei Capital Generation Partners. Er leitete dort ein Team, das sich auf die Selektion aktiver Anlagemöglichkeiten in den Bereichen Aktien, Anleihen, Hedgefonds und Real Assets für die mehrere Milliarden umfassende Plattform konzentrierte. Davor war er acht Jahre lang beim italienischen Dach-Hedgefonds Unifortune Asset Management tätig, zuletzt als Head of Research, wo er das gesamte Research und die Due Diligence von Hedgefonds in einem breiten Spektrum von Strategien verantwortete. Zudem war er Mitglied des Anlageausschusses des Unternehmens.

Giovanni D‘Alesio hat einen MSc in Wirtschaftswissenschaften der Università Commerciale Luigi Bocconi und einen Master in Finanzwesen der London Business School.

Anthony Lawler, Leiter von GAM Systematic und GAM Investment Solutions, sagt: «Giovanni bringt einen großen Erfahrungsschatz in den Bereichen Manager Research und Portfolio Management mit und wird das Team hervorragend führen und ergänzen. GAM ist ein Pionier im „Open Architecture Investing“ und bietet seit über 25 Jahren maßgeschneiderte Anlagelösungen in diesem Bereich an. Giovannis Expertise und Wissen in den Bereichen Manager Research und Portfolio Management wird unser spezielles Kundenangebot weiter stärken.»


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfassen. GAM beschäftigt rund 850 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Per 30. September 2019 verwaltet die Gruppe Vermögen von CHF 135.7 Milliarden (USD 136.1 Milliarden).
Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert.

BlueBay erweitert Schwellenländer-Team um Experten für illiquide Anlagen

Der Fixed Income-Spezialist BlueBay Asset Management (kurz: BlueBay) hat Mihai Florian für eine neu geschaffene Position als Senior Portfolio Manager ernannt und mit der weiteren Entwicklung der Strategie von BlueBay für illiquide Corporate Credit-Anlagen in Schwellenländern betraut.

Mihai Florian wird in London tätig sein und an Polina Kurdyavko, Head of Emerging Markets, berichten. Seine Aufgabe wird darin bestehen, die Kompetenzen von BlueBay auf dem Markt für illiquide Corporate Credit aus Schwellenländern durch Co-Investments und neue geschlossene Anlagestrategien auszubauen.

Das Team ist überzeugt, dass sich in Schwellenländern zunehmend Chancen für Anlagen in illiquide Vermögenswerte ergeben. Treiber hierfür ist die kontinuierliche Vergabe von Darlehen und anderen illiquiden Instrumenten in relativ schwach entwickelten und ineffizienten Märkten. Gleichzeitig ist der Markt geprägt von einer anhaltend hohen Kreditnachfrage und der Notwendigkeit der dort agierenden Banken, angesichts der Kapitalknappheit ihr Risiko zu reduzieren. Nach Auffassung des Teams hat die geringere Kreditbereitschaft der Banken zu erhöhter Volatilität und Verwerfungen am Kreditmarkt geführt. Daraus ergeben sich attraktive Anlagemöglichkeiten für diejenigen, die diese vorübergehenden Fehlbewertungen zu erkennen und zu nutzen wissen.

Zur Einstellung von Mihai Florian stellt Polina Kurdyavko fest: „Mihais umfassende Kenntnisse und Erfahrungen ergänzen die des übrigen Teams und werden unsere Fähigkeit verbessern, Anlagechancen in illiquiden Corporate Credit zu erschließen. Er wird eine tragende Rolle dabei spielen, unseren Kunden Zugang zu neuen Anlagemöglichkeiten in einer wachsenden Anlageklasse zu bieten und sich dabei auf unser bewährtes Team aus Analysten und Strategen stützen.“

Vor seinem Wechsel zu BlueBay war Mihai Florian Gründungspartner für Credit Strategien bei Helios Investment Partners, einem Private Markets-Investmentmanager mit Fokus auf Schwellenländer. Davor war er als Head of Structuring für Anleihen, Währungen und Rohstoffe aus Schwellenländern bei der Bank of America Merrill Lynch und zuvor als Head of Emerging Market Structuring and Solutions bei J.P. Morgan Securities tätig. Zudem war Mihai Florian bei Merrill Lynch International und der Citigroup beschäftigt.

Neben Mihai Florian wurde das Schwellenländerteam um weitere neue Talente erweitert. Zu den neu eingestellten Führungskräften gehören Matias Vammalle (ehemals Argo Capital) und Vishal Iyer (ehemals J.P. Morgan).

„Schwellenländer und dort insbesondere Corporate Credit sind eine sich schnell entwickelnde Anlageklasse und ein wichtiger Teil der Investmentexpertise von BlueBay“, kommentiert Polina Kurdyavko die Neuzugänge. „Um langfristig führend zu sein und die sich hier bietenden Anlagechancen zu nutzen, haben wir erfahrene Analysten eingestellt, um unsere Expertise in diesem Segment zu verstärken und unseren modularen Investmentansatz in dieser Anlageklasse weiter zu verbessern.“

Für 2020 plant BlueBay die Einführung neuer Anlagestrategien im Bereich illiquider Corporate Credit aus Schwellenländern als Ergänzung zum bestehenden Angebot liquider Credit-Strategien.


Über BlueBay Asset Management

BlueBay ist ein aktiver Fixed Income-Spezialist, der seine Anleger mit individuellen Lösungen bei der Steigerung der Rendite ihrer Portfolios unterstützt. Für unsere Kunden investieren wir weltweit in festverzinsliche Anleihen und Verbindlichkeiten von Staaten und Unternehmen sowie Devisen und verwalten derzeit ein Vermögen von mehr als 59 Milliarden USD.
Das vielfältige Investment-Team von BlueBay steht für die besten Asset Management-Ansätze für traditionelle und alternative Anlagen und konzentriert sich auf die Generierung von Alpha sowie einen bewährten Anlageprozess. Diese Fähigkeiten werden ergänzt durch unsere langjährige Erfolgsbilanz in einem breiten Spektrum spezialisierter Anlagestrategien, darunter Relative Return, Total Return und alternative Anlagen.
Dank unserer kooperativen Herangehensweise an eine proaktive Kundenbetreuung können wir innovative Lösungen schaffen und maßgeschneiderte Ergebnisse liefern, die auf die Ziele und Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.
BlueBay hat Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, in Italien, Deutschland, Luxemburg, den USA, Japan und Australien. BlueBay Asset Management LLP ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Royal Bank of Canada und Teil von RBC Global Asset Management. BlueBay Asset Management LLP ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und wird von dieser reguliert.

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen erhält Verstärkung

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK) baut sein Team weiter aus. Seit Jahresbeginn verstärkt Thorsten Göttel als Partner den auf die unabhängige Beratung von institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich spezialisierten Finanzdienstleister. In dieser Funktion zeichnet Göttel für die persönliche langfristige Betreuung institutioneller Investoren, insbesondere Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen verantwortlich, ein Bereich in dem er bereits seit mehr als 20 Jahren in leitenden Funktionen für verschiedene Finanzinstitute tätig ist. Sein Fokus liegt auf den komplexen Anforderungen der Branche im Spannungsfeld von Rentabilität, Sicherheit und Streuung sowie dem aufsichtsrechtlichen Umfeld.

Thorsten Göttel kommt von der SEB AG, wo er seit 2014 den institutionellen Vertrieb für den Bereich Fixed Income & Derivates geleitet hat. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem bei der Commerzbank, West LB, Dresdner Bank sowie der DZ Bank. Neben Frankfurt am Main war er mehrere Jahre am Investmentstandort London tätig. Göttel ist Diplom-Kaufmann und Investment Analyst (DVFA).

„Die Nachfrage institutioneller Investoren nach Private Markets bleibt unverändert hoch. Spezialisierte externe Manager, der Zugang zu Marktnischen und der schnelle Abruf der Commitments sind extrem wichtig. Durch die wachsende Komplexität der Investments erwarten Investoren zudem eine qualifizierte, individuelle Beratung und langfristige persönliche Betreuung“, sagt Lars J. Loesch, Geschäftsführer von HLK. „Wir freuen uns, mit Thorsten Göttel einen weiteren äußerst erfahrenen und spezialisierten Partner insbesondere im Bereich Private Debt bei uns im Team zu begrüßen.“ HLK umfasst mittlerweile sechs erfahrene Kapitalmarktexperten als Partner für die unabhängige Beratung und Betreuung institutioneller Investoren in Deutschland und Österreich.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group.
Mehr unter: http://www.hengsterloesch.de

Lombard Odier Investment Managers erweitert 1798-Alternatives-Plattform mit neuem Fondsmanager und neuer Strategie

Lombard Odier Investment Managers (“LOIM”) baut seine 1798-Alternatives-Plattform weiter aus und ernennt Alexis Maubourguet zum Manager seiner neuen unkorrelierten Absolute-Return-Strategie für institutionelle Kunden.

Die neue Strategie trägt den Namen 1798 ADAPT, was für Acyclical Diversifying Alpha via Parameters Trading steht. Ziel der Strategie ist es, strukturelle und zufällige Verwerfungen der Derivateparameter (Volatilität, Korrelation, Dividenden, etc.) über die verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Devisen und Rohstoffe), zu profitieren. Die Strategie soll Anfang 2020 lanciert werden.

Alexis Maubourguet kommt von Argentière Capital, wo er als Volatilitäts-Portfoliomanager den Relative Value Opportunities Fonds aufgelegt und verwaltet hat. Davor war er Portfoliomanager des Global Emerging Markets and Macro Fonds bei BTG Pactual. Zudem war er Derivate-Händler auf der Verkaufsseite für JPMorgan und Deutsche Bank in New York und London. Maubourguet sitzt in Genf und berichtet and Jean-Pascal Porcherot, CEO der 1798-Alternatives-Plattform von LOIM.

Jean-Pascal Porcherot, CEO der 1798-Alternatives-Plattform von Lombard Odier IM: “Im heutigen volatilen Umfeld sehen wir eine hohe Nachfrage nach echten unkorrelierten Strategien. Unser Team wird von Alexis umfangreicher Erfahrung im Umgang mit Volatilitäts- und Korrelationsstrategien profitieren, die auf absolute Erträge abzielen. Dies ist für uns ein wichtiger Meilenstein bei der Erweiterung unseres Angebots für alternative Lösungen und stärkt darüber hinaus unser Engagement im Risikomanagement für unsere Kunden.“


About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796.
Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term.
With more than 140 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 52 billion CHF (as at 30 September 2019).
1798 Alternatives currently manage USD 4.9bn in liquid alternatives and hedge funds.
For more information: www.lombardodier.com

Lombard Odier Investment Managers erweitert sein thematisches Aktienangebot

Lombard Odier Investment Managers ("LOIM") baut sein thematisches Aktienangebot mit drei strategischen Neueinstellungen aus. Das neue Anlageteam wird thematische Aktienstrategien entwickeln, die das bestehende Angebot von LOIM, einschließlich Golden Age und Global Prestige, ergänzen. Die neuen Strategien investieren in Unternehmen, die aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt wurden, Lösungsansätze für einige der akutesten Probleme unserer Welt bereitzustellen. Die erste neue Strategie widmet sich dem Bereich Global Fintech und wird im 1. Quartal 2020 lanciert.

Henk Grootveld wird das neue Team leiten und verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich thematischer Investments sowie einem Citywire-AA-Rating. Grootveld kommt von Robeco, wo er das Trends-Investing-Equity-Team leitete und zuletzt einen der wichtigsten Megatrends-Fonds des Unternehmens verwaltete. Bevor er im Jahr 2001 zu Robeco kam, arbeitete er bei Aegon Asset Management und ING Barings.

Das neue Team um Henk Grootveld wird durch Christian Vondenbusch (CFA) und Jeroen van Oerle (CFA) ergänzt, die ebenfalls von Robeco zu LOIM wechseln.

Christian Vondenbusch ist ein sehr erfahrener Senior Portfolio Manager mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz im Bereich thematischer Investments und auf Finanz- und Technologiewerte spezialisiert. Er kam im Jahr 1999 zu Robeco, nachdem er sein Studium an der Universität Maastricht abgeschlossen hatte.

Jeroen van Oerle ist im Jahr 2013 zu Robeco gekommen. Er war seit dem Auflegen des Global FinTech Equity Fonds von Robeco als Portfoliomanager dieses Fonds tätig und ist zudem seit dem Jahr 2015 als Analyst für finanzielle Trends im Trends-Investing-Team tätig. In seiner neuen Rolle bei LOIM wird van Oerle eng mit Grootveld und Vondenbusch zusammenarbeiten, um Aktien börsennotierter Unternehmen auszuwählen, die sowohl von der zunehmenden Digitalisierung des Finanzsektors profitieren als auch die Kosten für Finanzdienstleistungen senken können.

Das Team wird zum 1. Februar seine Arbeit aufnehmen und in Rotterdam ansässig sein, wo LOIM plant, ein neues Büro zu eröffnen. Das Team berichtet an Didier Rabattu, Global Head of Equities bei LOIM.

Didier Rabattu, Global Head of Equities: “Henk, Christian und Jeroen sind in der Branche für ihre herausragende Expertise und starke Erfolgsbilanz bekannt. Die Einstellung dieses Teams ist ein wichtiger Schritt für unser thematisches Aktienangebot. Wir freuen uns darauf, unsere bestehende Produktpalette zu erweitern und neue Lösungen für attraktive Investitionsmöglichkeiten und Renditen anzubieten.“

Nach der erfolgreichen Partnerschaft mit der Credit Suisse beim Lancieren ihres Responsible Consumer Fonds, plant LOIM in naher Zukunft weitere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Themenfonds zu entwickeln.


About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796.
Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term.
With more than 140 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 52 billion CHF (as at 30 September 2019).
For more information: www.lombardodier.com 

Finanzprofis blicken optimistisch in das Börsenjahr 2020 und rechnen überwiegend mit DAX-Anstieg

Die aktuellen Ergebnisse einer von der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) durchgeführten Umfrage unter 239 Finanzprofis zeigen, dass die Vertriebspartner der B2B-Direktbank überwiegend optimistisch auf das Börsenjahr 2020 blicken. „Knapp 60% der befragten Vermittler gehen davon aus, zum Jahresende einen höheren DAX-Stand zu sehen“, wie Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, kommentiert. „Nur etwas mehr als 10% rechnen auf Jahressicht eher mit sinkenden Kursen. 31% der Befragten erwarten wiederum zum Ende des Jahres etwa den gleichen Indexstand wie zu Beginn“, so Geyer weiter.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Der DAX wird 2020…


Grafik 1: Einschätzungen von 239 Vermittlern auf die Frage „Wie denken Sie, wird sich der DAX (Deutsche Aktienindex) in 2020 bis zum Jahresende entwickeln?“ sowie Ergebnisse der entsprechenden Befragung 2019
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Januar 2020

Die Erwartungen der Vermittler haben sich dabei im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. So war die Grundtendenz zwar auch in 2019 bereits positiv, jedoch war der Anteil derer mit einer pessimistischen Erwartungshaltung deutlich größer als in diesem Jahr.

„Die Tatsache, dass die Vermittler im Kollektiv bereits im letzten Jahr den richtigen Riecher hatten, wie der Markt sich entwickelt, sollte auch für 2020 positiv stimmen. Die Erwartung ist sogar noch optimistischer als im Vorjahr“, bemerkt Geyer.

Etwa jeder Zehnte befragte Vermittler geht dagegen davon aus, dass der DAX bis zum Jahresende an Wert verlieren wird. „Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Anteil derer, die von einem eher rückläufigen Markt ausgehen, deutlich gesunken“, ergänzt Geyer. „Dass jedoch nach wie vor einige Vertriebspartner eher pessimistisch auf den deutschen Aktienmarkt blicken, ist ein Indikator dafür, dass die zahlreichen globalen Herausforderungen keineswegs zu unterschätzen sind. Die Kapitalmärkte werden wohl auch in 2020 volatil bleiben“, mahnt Geyer abschließend.


Vermittler-Fokus-Umfrage

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

DJE Kapital AG entwickelt Dividendenstrategie weiter - Planbare Erträge im Niedrigzinsumfeld

Die DJE Kapital AG (DJE) schüttet zum Stichtag 19. Dezember 2019 ingesamt rund 50 Millionen Euro für ihre Flaggschifffonds DJE – Zins & Dividende und DJE – Dividende & Substanz sowie den DJE – Asia High Dividend aus. Beim DJE – Zins & Dividende entspricht dies je nach Anteilsklasse einer Rendite von 1,5 bis 2,4 Prozent. Beim DJE – Dividende & Substanz und beim DJE – Asia High Dividend liegt die Rendite zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. Die Renditekennziffern beziehen sich dabei auf den Anteilspreis des jeweiligen Fonds per Ende November. Angesichts des anhaltend herausfordernden Niedrigzinsumfeldes setzt DJE gegen den Trend auf verlässliche Erträge – und hat darüber hinaus eine dauerhafte Anhebung der Ausschüttungen beschlossen.

Künftig sollen für die drei genannten Fonds jährliche Ausschüttungen von mindestens 1,5 Prozent (DJE – Zins & Dividende) bzw. etwa 2,5 Prozent (DJE – Dividende & Substanz und DJE – Asia High Dividend) erfolgen. Thorsten Schrieber, im Vorstand verantwortlich für Vertrieb, Sales Support sowie Marketing und PR: „Wir entwickeln unsere Ausschüttungsstrategie entlang der Kundenbedürfnisse weiter. In Zeiten des Nullzinses steigt der Bedarf an ratierlichen und regelmäßigen Ausschüttungen. Mit unserer Dividendenstrategie kommen wir dem wachsenden Wunsch nach planbaren laufenden Erträgen entgegen. Dividenden sind sozusagen der neue Zins.“

Auch weiterhin zielen die DJE-Dividendenfonds also auf dauerhafte und verlässliche Erträge. Dazu Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender: „Planbare und perspektivisch steigende Dividendenpotenziale, etwa bei Fonds, gewinnen an Bedeutung – vor allem angesichts fehlender Alternativen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Beispiel Aktien: Um frühzeitig dividenden- und substanzstarke Unternehmen zu identifizieren, ist die fundierte Analyse vielversprechender Geschäftsmodelle und ihrer flexiblen Entwicklungsaussichten besonders wichtig. Für die Auswahl geeigneter Titel prüfen wir weltweit Märkte, Regionen und Branchen eingehend – auch direkt vor Ort und in Gesprächen mit dem führenden Management.“


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 140 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,8 Milliarden Euro (Stand: 30.09.2019) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

ODDO BHF AM legt den Fonds ODDO BHF Green Bond auf, um den grünen Wandel der Wirtschaft zu unterstützen

Mit dem Fonds ODDO BHF Green Bond unterstützt ODDO BHF Asset Management die nachhaltige Anpassung von Wirtschaft und Gesellschaft an den Klimawandel. ODDO BHF Green Bond richtet sich an Anleiheinvestoren, die die Finanzierung nachhaltiger Projekte unterstützen und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen wollen. Der Fonds ist aus einer Neuausrichtung des in internationale Anleihen investierenden Fonds ODDO BHF Accu Zins hervorgegangen.

ODDO BHF Green Bond investiert in ein Portfolio aus Staats- und Unternehmensanleihen sowie Titel von Sovereigns, Supranationals und Agencies (SSA), d.h. quasi-staatlicher Emittenten, die zur Finanzierung nachhaltiger Projekte dienen. Das Spektrum dieser Projekte reicht von Infrastruktur für erneuerbare Energien und saubere Verkehrskonzepte bis hin zu ökologisch nachhaltigen Lösungen für die Abfall- und Wasserwirtschaft.

Das Marktsegment für Green Bonds hat in den letzten fünf Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Aktuell beläuft sich das weltweit ausstehende Volumen von Green Bonds auf rund 593 Mrd. USD*. Nahezu die Hälfte dieser Anleihen wird von staatlichen und staatsnahen Institutionen begeben. Am Markt für Unternehmensanleihen dominieren zudem die defensiven Sektoren. „Dieses defensive Profil macht grüne Anleihen für verantwortungsbewusste Investoren besonders interessant. Als Spezialist für den europäischen Unternehmensanleihemarkt bieten wir Anlegern mit unserer Fundamentalanalyse in unserem Fonds zusätzliche Absicherung gegen Kreditrisiken,“ betont Maik Ohm von ODDO BHF AM GmbH. „Zudem verfolgen wir kontinuierlich, ob der Emittent tatsächlich nachhaltige Projekte finanziert. Viele Anleger in diesem neuen, dynamisch wachsenden Marktsegment messen dem zu Recht eine große Bedeutung bei,” fügt Raul Kaltenbach von ODDO BHF AM GmbH hinzu. Mit Unterstützung von 18 Rentenmarktanalysten wählen die zwei Fondsmanager die aus fundamentaler Sicht attraktivsten Anleihen aus.

Mit dem ODDO BHF Green Bond unterstreicht ODDO BHF Asset Management sein Engagement für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und die Einbeziehung der ESG-Analyse in seine Anlagestrategien. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG- Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende.


(*) Quelle: Environment Finance Bond Database / Börsen-Zeitung, Mai 2019

Über ODDO BHF Asset Management

ODDO BHF Asset Management ist Teil der 1849 gegründeten, unabhängigen deutsch-französischen Finanzgruppe ODDO BHF. ODDO BHF AM ist ein führender Vermögensverwalter in Europa. Das Unternehmen umfasst ODDO BHF AM GmbH in Deutschland, ODDO BHF AM SAS und ODDO BHF Private Equity SAS in Frankreich sowie ODDO BHF AM Lux in Luxemburg, die zusammen 58,1 Mrd. € verwalten. ODDO BHF AM bietet seinen institutionellen und privaten Kunden eine attraktive Auswahl an leistungsfähigen Anlagelösungen in den wichtigsten Anlageklassen, d.h. europäische Aktien, quantitative Strategien, Renten- und Multi-Asset-Ansätze sowie Private Equity und Private Debt. ODDO BHF AM ist seit 2010 Unterzeichner der Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI) und hat nachhaltige Anlagekriterien in eine Vielzahl von Strategien integriert. Der ESG-Ansatz konzentriert sich auf die Integration von ESG-Kriterien, den Dialog mit Unternehmen und eine Klimastrategie zur Unterstützung der Energiewende. Auf konsolidierter Basis entfallen 60% des verwalteten Vermögens auf institutionelle Kunden, 40% auf Vertriebspartner. Die Teams operieren aus Investmentzentren in Düsseldorf, Frankfurt, Paris und Luxemburg sowie an weiteren Standorten in Mailand, Genf, Stockholm, Madrid, Hongkong, Abu Dhabi und Zürich. Oberste Priorität von ODDO BHF AM ist es, den Kunden ein langfristiger Partner zu sein. Die Unabhängigkeit von ODDO BHF AM ermöglicht es den Teams, schnell und flexibel zu agieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die passgenau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. www.am.oddo-bhf.com 

Große Beliebtheit aktiv gemanagter Fonds bei Stiftungen in Deutschland – insbesondere Misch- und Aktienfonds

Eine anonymisierte Analyse der Depots von Stiftungen, die Kunden der European Bank for Financial Services (ebase) sind, zeigt, dass die in Investmentfonds angelegten Gelder häufig breitgestreut werden. „Dabei lässt sich erkennen, dass Stiftungen aktuell bevorzugt auf aktiv gemanagte Fonds setzen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Der Anteil aktiver Fonds an den Anlagen der Stiftungen beträgt derzeit fast 95 Prozent, ETFs machen etwas mehr als 5 Prozent aus. „Allerdings zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre, dass sich ETFs in einem Aufwärtstrend befinden und ihr Gewicht auch hier in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürfte“, so Geyer weiter.

Die Depotvolumen der Stiftungen weisen eine breite Streuung auf und liegen im Durchschnitt bei 2,1 Millionen Euro. Insgesamt haben Stiftungen bei ebase rund 200 Millionen Euro in Fonds angelegt, was die Münchner Bank zu einem führenden Anbieter für Investmentfonds-basierte Anlagelösungen für Stiftungen in Deutschland macht.

Unter den von den Stiftungen zur Kapitalanlage gewählten Fonds haben Mischfonds mit 32,9 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Aktienfonds mit 22,7 Prozent. Auf Rang 3 liegen offene Immobilienfonds (17,2%). „Bei genauerer Betrachtung zeigt sich zudem, dass Stiftungen bei ihren Investments bevorzugt eine globale Ausrichtung verfolgen“, erklärt Geyer. „So sind knapp 58 Prozent der von Stiftungen investierten Mittel in Fonds mit einem weltweiten Anlagefokus angelegt.“ Im Durchschnitt haben die Stiftungen 11 unterschiedliche Investmentfonds in ihren Depots.

Der mit Abstand beliebteste Fonds in den Portfolios der Stiftungen ist der offene Immobilienfonds Commerz Real hausInvest. Der Fonds ist in 31,5% der Depots von Stiftungskunden bei ebase allokiert, gefolgt vom Mischfonds Flossbach von Storch – Multiple Opportunities (27,0%) und dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (19,1%).


„ebase Stiftungsstudie: Anlage von Stiftungskapital in Investmentfonds“

Die Studie basiert auf einer anonymisierten Untersuchung der Anlagen von Stiftungen bei der European Bank for Financial Services (ebase) mit dem Ziel, die Struktur der Investmentfondsportfolien der Stiftungen zu analysieren. Aktuell haben die Stiftungskunden der ebase rund 200 Millionen Euro in Investmentfonds angelegt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 35 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

TELOS Kundenzufriedenheitsstudie 2019

Seit gut 15 Jahren befragt TELOS deutsche institutionelle Investoren bezüglich ihrer Zufriedenheit mit ihren Asset Managern und Master-KVGen. Die Studie unterscheidet dabei zwischen einem Allgemeinen Teil, in dem es um Fragen der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung der Kapitalanlage geht, sowie einem Individuellen Teil, in dem es um die eigentliche Zufriedenheit mit dem jeweiligen Asset Manager geht. Hierzu werden Kriterien wie Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung, Performance, Risiko Management etc. abgefragt. Erstmals in 2019 wurde zudem die Kompetenz im Bereich Nachhaltigkeit/ESG bewertet.

Für die diesjährige Analyse wurden insgesamt rund 300 Interviews mit Verantwortlichen bei institutionellen Adressen wie Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen, Kirchen und anderen Institutionen durchgeführt. Dr. Frank Wehlmann fasst die Studie zusammen: „Unsere diesjährige Kundenzufriedenheits-Studie bestätigt, dass die institutionellen Investoren aufgrund des anhaltend niedrigen Renditeumfeldes ihre Allokation zunehmend breiter ausrichten und verstärkt alternative Anlageklassen nutzen.“ Alexander Scholz ergänzt: „Neben der reinen Performance spielt insbesondere eine gute Kundenbetreuung für die Gesamtzufriedenheit der Investoren mit ihren Asset Managern eine große Rolle“.

Der Anteil traditioneller Rentenanlagen ist rückläufig, wohingegen sog. „Alternative Investments“ weiter in der Gunst der deutschen institutionellen Investoren steigen. Dies dürfte sich auch in 2020 fortsetzen.

Dies dürfte auch ein Grund für die gestiegene Anzahl von institutionellen Investoren sein, die die Auflage neuer Mandate planen. Rund 1/3 der Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen hat entsprechende Pläne.

Die Kundenloyalität liegt 2019 auf dem Niveau der Vorjahre. Die Werte sprechen für ein hohes Vertrauen der institutionellen Anleger in ihre Asset Manager.

Insgesamt erzielten die mittelgroßen und kleineren Asset Manager höhere Zufriedenheitswerte als die großen Anbieter. Dabei überzeugten die kleineren Asset Manager insbesondere bei den Assetklassen-bezogenen Kriterien sowie bei der Kundenbetreuung und Kundenloyalität, die mittelgroßen Asset Manager lagen bei den übergeordneten Kriterien wie Reputation, Beratungsqualität oder auch Preis-Leistungsverhältnis vorne.

Auf den Folgeseiten finden Sie die Top 3 Platzierten in den einzelnen Bewertungskriterien – gegliedert nach „Große Asset Manager“ (ab 120 Mrd. Euro AuM), „Mittlere Asset Manager“ (50 bis 120 Mrd. Euro AuM) und „Kleine Asset Manager“ (bis 50 Mrd. Euro AuM). Die AuM Angaben beziehen sich auf die global verwalteten Assets.


Der links beigefügten Pressemitteilung können Sie die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen Kundenzufriedenheitstudie sowie die Top 3 in den jeweiligen Kategorien entnehmen.

Für den Bezug der vollständigen Studie wenden Sie sich bitte an:

TELOS GmbH, Biebricher Allee 103, D-65187 Wiesbaden
T: +49 (0)611 9742 100
M: info@telos-rating.de
W: www.telos-rating.de