PropTech-Studie von Union Investment und GTEC: Warum Kooperationen zwischen Startups und etablierten Immobilienunternehmen scheitern

Zwischen einer exzellenten Idee und einem funktionierendem Business-Konzept liegen häufig Welten. Was diese Welten voneinander trennt, ist auf die PropTech-Welt übertragen in vielen Fällen das fehlende Verständnis der jungen Firmengründer für die Entscheidungsprozesse der Immobilienbranche. „Regulierung, IT-Sicherheit und Dokumentationspflichten kombiniert mit der Vielzahl festgelegter Prozesse wirken auf Startups wie ein Hindernisparcours, der Kooperationen mit den etablierten Immobilienunternehmen den Weg versperrt“, sagt Jörn Stobbe, Chief Investment Officer und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate GmbH. In der aktuellen Startup-Studie von Union Investment und dem German Tech Entrepreneurship Center (GTEC), für die weltweit rund 100 PropTech-Unternehmen befragt wurden, nennen über 52 Prozent der digitalen Innovatoren „langsame und anstrengende Entscheidungsprozesse“ als Hauptproblem bei der Anbahnung von Kooperationen mit etablierten Unternehmen. Und für nicht weniger als 68 Prozent der Studienteilnehmer steht die Beschleunigung von Entscheidungsprozessen bei ihren Partnern ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um gute Kooperationen geht - gefolgt von höherer Risikobereitschaft auf Seiten der „Grown-ups“ und einer größeren Offenheit für unterschiedliche Kollaborationsmodelle (jeweils 60 Prozent der Nennungen).

„Entscheidungsprozesse lassen sich nicht disruptiv verändern“, kommentiert Jörn Stobbe die Umfrageergebnisse. „Startups müssen lernen, dass komplexe Entscheidungsprozesse und die praktizierte Offenheit bei vielen Immobilienplayern, Partnerschaften in unterschiedlichsten Konstellationen einzugehen, keine Gegensätze sind, sondern sich sogar wechselseitig bedingen. Pilotprojekte sind der effizienteste Weg, sich kennenzulernen und herauszufinden, wo die echten Schmerzpunkte des Kunden liegen. Wichtig: Man muss nicht zu 100 Prozent startklar sein, meist ist man dann zu spät im Markt.“

Für fast Dreiviertel der an der Studie teilnehmenden PropTechs sind Pilotprojekte in der Tat auch der wichtigste Weg, um mit echten Kunden ins Gespräch zu kommen und ihre Idee einem Test zu unterziehen. Joint-Ventures und das Sparring mit Experten genießen unter den verschiedenartigen Kooperationsformen ebenfalls eine hohe Bedeutung, wohingegen Co-Investments, die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs) oder gemeinsame Events bei den PropTechs weniger stark nachgefragt sind.

Zugang zu Know-how und großen Immobilienportfolios

Das größte Potential für eine Zusammenarbeit mit etablierten Immobilienplayern sehen PropTechs gemäß der Studie in der Phase der Gebäudenutzung (48 Prozent), wobei auch in anderen Phasen im Immobilien-Lebenszyklus – Entwicklung (34 Prozent) und Investment (21 Prozent) – interessante Ansätze zur Kooperation gesehen werden. Insgesamt bestätigt die Studie das hohe Interesse von PropTech-Startups an Kooperationen mit der Branche: Mehr als 70 Prozent der Studienteilnehmer suchen mehr oder weniger aktiv den Zugang zu etablierten Playern. Die Triebfeder für Kooperationen sind dabei weniger als erwartet die erhofften Zugänge zu Big Data, Kapital oder regionalen Märkten. Eine herausragende Rolle spielt offensichtlich der Zugang zum Know-how und der Expertise von großen Unternehmen (57 Prozent). Vor allem sind es aber mit fast 80 Prozent der Nennungen große Immobilienportfolios, also die Assets an sich, die Kooperationen für PropTechs interessant machen.

Passend hierzu ist aus Sicht der PropTechs auch das Property Management mit seinem direkten Zugang zu den Objekten der Bereich, der den technologischen Wandel als erstes umfassend spüren wird (63 Prozent der Nennungen). Den Bereich Transaktion sehen immer noch rund 42 Prozent der PropTechs ganz vorn bei der Digitalisierung. „In Deutschland sorgt schon das Grundbuch dafür, dass sich nicht der gesamte Transaktionsprozess digitalisieren lässt. Teilprozesse wie die Due Diligence oder Kontaktfunktionen können aber in der Tat effizienter gestaltet werden. PropTechs sind also gut beraten, nicht nur in großen Umbrüchen zu denken, sondern Verständnis für Teilprozesse zu entwickeln, bei denen der Schuh besonders drückt“, sagt Jörn Stobbe. Ganz vorn, wenn es um den technologischen Wandel geht, sehen übrigens nur jeweils 40 Prozent den Bereich Asset Management und Vermietung sowie den Bereich Immobilienresearch. Die Immobilienentwicklung steht für nur etwa 27 Prozent der Befragten ganz oben auf der Digitalisierungsliste.

Nachhaltigkeit in das Geschäftsmodell integrieren

Gefragt nach den stärksten Effekten, die sich aufgrund neuer Technologien für die Immobilienbranche ergeben, nennt mit 67 Prozent eine überdeutliche Mehrheit der PropTechs die Verbesserung der Gebäudeperformance. „PropTech-Startups sollten die Verbesserung der Gebäudeleistung mit dem Nutzen für Umwelt und den Nutzer verknüpfen und Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integrieren“, rät Jörn Stobbe. Mit großer Überzeugung erwarten die Startups ferner positive Tech-Effekte auf die Entscheidungsprozesse in den Immobilienunternehmen (64 Prozent), höhere Profitabilität (59 Prozent), höhere Transaktionsgeschwindigkeit (59 Prozent) und verbesserte Kundenloyalität (24 Prozent).

Projiziert auf die nächsten fünf Jahre werden die größten Effekte für die Immobilienbranche einer Gruppe von drei Technologien zugesprochen, in denen sich bereits heute vielfältige Firmengründungen vollziehen: Smart Building/Internet of Things, (Big) Data Analytics und Deep Learning/Künstliche Intelligenz. „Interessant zu sehen ist, dass die Blockchain im Zuge der negativen Diskussion um Kryptowährungen wie Bitcoin auf der Gründerseite etwas von ihrem Glanz verloren hat“, sagt Jörn Stobbe. „Startups, die sich mit Blockchain-Lösungen für die Immobilienwirtschaft befassen, sollten sich davon keineswegs entmutigen lassen. Blockchain bietet in kaum einer Branche so immenses Potential wie in der Immobilienwirtschaft und steht daher auch weit oben auf unserer Digital-Agenda .“

„Die Studie zeigt, wie relevant für Konzerne der richtige Zugang und Partner in die Gründerszene ist, damit durch eine erfolgreiche Moderation auch eine erfolgreiche Kollaboration stattfinden kann“, sagt Benjamin Rohé, Managing Director und Gründer von GTEC. „Das ist besonders wichtig, wenn es um strategische Beteiligungen oder Co-Creation geht. Besonders in alten, etablierten Industrien wie der Immobilienwirtschaft können Startups und Konzerne viel voneinander lernen und miteinander Wert schaffen.“

Die PropTech-Studie kann unter folgendem Link bestellt werden: http://www.gtec.center/proptechstudysignup/

Informationen zum PropTech Innovation Award 2019 von Union Investment und GTEC unter: http://www.gtec.center/proptech2019/

Über die Studie

Für die Studie von Union Investment und GTEC wurden weltweit rund 100 PropTech-Startups online befragt. Der Schwerpunkt der Teilnehmer lag in Europa, mit den meisten Teilnehmern in Deutschland, Großbritannien und Spanien. Etwa 50 Prozent der teilnehmenden Startups waren zum Befragungszeitraum (Oktober-November 2018) zwei bis drei Jahre am Markt, bei 32 Prozent lag der Markteintritt erst ein Jahr oder kürzer zurück. Der Schwerpunkt der Teilnehmer (60 Prozent) befand sich entsprechend in (Vor-)Gründungsphase („Seed- bzw. Pre-Seed“). Weitere 32 Prozent in der frühen Finanzierungsphase („Series A“). Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer (84 Prozent) arbeitet gegenwärtig mit etablierten Unternehmen der Immobilienbranche zusammen. Bei rund 36 Prozent der Startups sind Immobilienplayer investiert.

Vontobel Asset Management bündelt systematische und fundamentale Multi-Asset-Strategien unter einem Dach

Anleger versuchen, mit einer Kombination aus systematischen und fundamentalen Ansätzen in effizienten und ineffizienten Marktsegmenten Renditen zu erzielen.

Um der Anlegernachfrage gerecht zu werden, vereint Vontobel Asset Management sein Know-how im Multi-Asset-Class-Bereich mit der Kompetenz von Vescore unter einem Dach. Daraus entsteht eine Multi Asset Boutique, die Kundenvermögen in Höhe von 40 Milliarden Schweizerfranken betreut und nun vielfältige Anlageoptionen anbietet.

Systematische Lösungen werden nach wie vor unter der Marke Vescore angeboten, während stärker fundamental ausgerichtete Lösungen Bestandteil des Angebots der Marke von Vontobel Asset Management sein werden. Die Anleger können neu wählen zwischen systematischen, fundamentalen oder kombinierten Strategien, die auf einem topmodernen Risikomanagement beruhen. Dem neu geschaffenen Team wird der bisherige Leiter von Vescore, Daniel Seiler, vorstehen. Daniel Seiler wird zudem die Führungsaufgaben von Christophe Bernard übernehmen, der beschlossen hat, Vontobel nach der Übertragung der Zuständigkeiten zu verlassen.

„Die Märkte verändern sich ständig. Deshalb müssen sich die Anleger und Vontobel ebenfalls kontinuierlich anpassen. Durch die Zusammenführung von kompetenzbasiertem und systematischem Know-how auf einer Plattform erhält Vontobel Zugang zu einer breiteren Palette von Alpha-Quellen‟, sagt Daniel Seiler, Leiter der Multi Asset Boutique.

Daniel Seiler stieß 2009 als Chief Investment Officer zu Vescore. Zuvor war er für die Hedgefonds-Plattform von Swiss Capital Investment AG tätig. Er hat promoviert und besitzt einen Masterabschluss in Finanzwesen und Kapitalmarkttheorie der Universität St. Gallen sowie einen Masterabschluss in Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlage-klassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

MFS: Neuer Managing Director für Deutschland

MFS Investment Management ernennt Markus Hampel zum Managing Director für Deutschland. Er ist für das Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland verantwortlich.

Markus Hampel berichtet an Matthew Weisser, Managing Director und Leiter European Wholesale bei MFS International Ltd. Hampel wird mit Sebastian Hesse und dem MFS-Team in der Frankfurter Niederlassung zusammenarbeiten. Er folgt auf Andrea Baron, der gerade in die Mailänder Niederlassung von MFS gewechselt hat, um das Wholesale-Geschäft in Italien zu steuern.

„Mit Markus Hampel haben wir einen in der Branche sehr erfahrenen Experten gewonnen, der unser Wachstum im Wholesale- und Retailgeschäft in Deutschland voranbringen soll“, sagt Matthew Weisser. „In Deutschland wachsen wir nicht nur durch das Geschäft mit den großen internationalen Banken, sondern zunehmend auch durch die Zusammenarbeit mit lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie mit Family Offices. Die breite Erfahrung von Markus Hampel über all diese Segmente ist äußerst wertvoll, um für unsere deutschen Kunden zunehmend zu einem lokalen Partner zu werden.“

MFS ist seit zehn Jahren im Wholesale-Geschäft in Deutschland tätig. Seitdem bietet der Asset Manager seinen Kunden eine Vielzahl von Anleihen-, Aktien- und Multi-Asset-Lösungen.

Markus Hampel verfügt über 30 Jahre Finanzmarktexpertise. Zuletzt war er Partner und verantwortlicher Manager für die deutschsprachigen Länder bei Metropole Gestion. In dieser Funktion hat er seit 2009 das deutschsprachige Wholesale-Geschäft aufgebaut und gesteuert. Davor war er sieben Jahre Mitglied des Managements eines internationalen Multi-Family-Offices, ebenfalls als Partner. Er begann seine Laufbahn bei der Commerzbank AG, wo er unterschiedliche nationale und internationale Positionen innehatte.

„Ich freue mich, zu so einem wichtigen Zeitpunkt zu MFS zu kommen. Ich bin gespannt darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und die Chance zu haben, auf dem etablierten Deutschlandgeschäft von MFS aufbauen zu können“, kommentiert Hampel seine Ernennung.

MFS International Ltd. betreut Kunden in ganz Europa von der Vertriebszentrale in London aus und den regionalen Niederlassungen in Frankfurt, Zürich, Paris, Madrid, Luxemburg und Mailand.

Über MFS Investment Management (MFS)

MFS® wurde 1924 gegründet und ist ein aktiver, globaler Asset Manager mit Investmentniederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexico City, São Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen. Der Investmentprozess hat drei Säulen: integriertes Research, internationale Zusammenarbeit und aktives Risikomanagement. Am 31. Oktober 2018 verwaltete MFS 454,1 Mrd. US-Dollar Anlagevermögen für Privatanleger und institutionelle Investoren weltweit.

Lombard Odier Investment Managers expands alternatives range with launch of UCITS vehicle within TerreNeuve strategy

Lombard Odier Investment Managers (‘Lombard Odier IM’) has expanded its 1798 Alternatives investment range with the launch of a UCITS vehicle within the TerreNeuve strategy. This will offer onshore investors access to the market neutral equity long/short strategy, with a focus on sustainable investing.

LO Funds – TerreNeuve (‘the Fund’) is managed by Arnaud Langlois, who joined Lombard Odier IM in February 2018 to launch the offshore domiciled 1798 TerreNeuve Fund, which has delivered 7% net returns since launch in April 2018. LO Funds - TerreNeuve will follow the same investment process as the offshore version.

The TerreNeuve strategy is underpinned by a bottom up, sector specialist approach, with a focus on sectors including global consumer, agriculture, chemicals, environmental and medical technologies. The investment team seek to identify and measure significant long-term drivers of company valuation, including less tangible environmental, social and/or governance factors. The team also utilises a proprietary sustainability rating system they have developed which acts as an extensive company due diligence process and helps them analyse powerful ESG themes in their sectors.

The UCITS Fund will target high single digit net returns, with a volatility of approximately 6-7%.

Jean-Pascal Porcherot, CEO of Lombard Odier IM’s 1798 Alternatives, comments:

“Following the successful launch of the offshore vehicle, the 1798 TerreNeuve Fund, we are excited to extend this to our onshore clients. The commitment of Lombard Odier IM to the strategy reflects a shared vision that the integration of sustainability into the investment process can be a strong source of alpha for equity long / short strategies and a key driver of returns.”

Arnaud Langlois, Portfolio Manager of TerreNeuve, comments:

“In a world where growth is scarce and often overestimated, we think true growth companies will be increasingly rewarded by the market, and companies strategically positioned to address key environmental and social opportunities or challenges should be amongst the biggest beneficiaries.”
The TerreNeuve strategy complements Lombard Odier IM’s extensive fund range, which places sustainability at the heart of its investment proposition. Lombard Odier IM is integrating sustainability across almost all (90%) of its mainstream AUM by 2019.

About Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers is the asset management business of the Lombard Odier Group, which has been wholly owned and funded by its partners since its establishment in 1796. Our independent structure and our partners’ involvement in the day-to-day management of the firm allows us to focus entirely on our clients’ needs, fostering trust and alignment of interest. Throughout our history, we have been rethinking the old and embracing the new in our efforts to help our clients achieve their objectives in a changing world.
We provide a range of investment solutions to a group of clients that are all long-term oriented in their many and diverse ways. Our heritage, and our combination of the best of conservatism and innovation, keeps us well-positioned to create lasting value for our clients. Our investment capabilities span Fixed Income, Convertible Bonds, Equities, Multi-Asset and Alternatives.
Sustainability is absolutely central to our investment philosophy; we believe it is the founding principle of economic outcomes, and will drive investment returns over the long term. With more than 130 investment professionals, we are a global business with a network of 13 offices across Europe, Asia and North America and have assets under management of 49 billion CHF (as at 30 June 2018).
For more information: www.lombardodier.com 

BlueOrchard lanciert UCITS-konformen Impact-Bond-Fonds

Der Schweizer Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG hat den UCITS-konformen Emerging Markets SDG Impact Bond Fund aufgelegt. Dieser soll institutionellen Investoren sowie Privatanlegern Zugang zu einem «liquiden Impact Fund» gewähren. Der Fonds richtet sich an Anleger, die eine skalierbare und liquide Alternative zu herkömmlichen Mikrofinanzfonds suchen.

Der BlueOrchard UCITS-Emerging Markets SDG Impact Bond Fund investiert in Anleihen von Unternehmen sowie öffentliche und private Finanzinstitute. Dabei konzentriert sich der Fonds ausschließlich auf Unternehmen und Institute, die durch Ihre Aktivitäten zum Erreichen der UN Sustainable Development Goals (SDGs) mitwirken. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit soll er institutionellen Investoren sowie Privatanlegern eine skalierbare, wirkungsorientierte Alternative zu traditionellen festverzinslichen Produkten angeboten werden. Der in Luxemburg registrierte und von BlueOrchard Asset Management (Luxemburg) SA verwaltete Fonds steht Anlegern mit einer Vielzahl von Anteilsklassen in verschiedenen Währungen zur Verfügung. Er wird damit den unterschiedlichen Anforderungen der Anleger gerecht.

Verwaltet wird der Fonds von einem Team mit langjähriger Erfahrung im Bereich Debt-Investments in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hierbei kombiniert BlueOrchard eine einzigartige Vor-Ort-Präsenz, eigene Ratingmethoden und umfassende Absicherungsfähigkeiten, um innovative Impact-Investment- Produkte zu entwickeln. BlueOrchard wendet einen robusten Länderauswahlprozess und eine strenge Bottom-up-Kreditauswahl an, die durch bewährte Risikomanagement-Richtlinien geregelt werden. Zusätzlich zur Finanzanalyse führt BlueOrchard für alle Investitionen eine Analyse der sozialen Leistung durch, die auf „SPIRIT“, dem proprietären Tool zur Bewertung der sozialen Leistungsfähigkeit von Unternehmen basiert.

“Unsere Anleger haben in der vergagenen Zeit verstärkt großes Interesse an einem Investmentvehikel geäußert, das finanzielle und soziale Renditen mit Liquidität verbindet. Mit diesem Fonds haben wir darauf reagiert und glauben, dass er sowohl für BlueOrchard als auch für unsere Anleger eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich stärker in wichtigen aufstrebenden Märkten zu engagieren und eine soziale und ökologische Wirkung zu erzielen,” sagte Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

“Als Unternehmen, das auf Initiative der Vereinten Nationen gegründet wurde, sind wir sehr stolz darauf, einen Impact-Fonds aufzulegen, der die UN Sustainable Development Goals in aufstrebenden Märkten vorantreiben soll,” sagte Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

Der Aufbau eines Finanzsystems, das ein nachhaltiges und klimafreundliches Wachstum unterstützt, steht im Mittelpunkt der weltweiten Bemühungen, die SDGs voranzutreiben und zu erreichen. Um die wachsende Investitionslücke in Entwicklungs- und Schwellenländern auszugleichen, ist ein abgestimmtes Handeln dringend erforderlich. Das Schließen dieser Lücke ist für BlueOrchard seit dem ersten Tag eine der Kernaufgaben. Das Unternehmen hat seine Mission und seine Anlagestrategien auf die Stärkung der Menschen in den Entwicklungsländern konzentriert und seit dem Jahr 2001 mehr als 5 Milliarden US-Dollar in über 80 Märkten investiert.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS - sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Invest in Visions überträgt Administration für IIV Mikrofinanzfonds an HANSAINVEST

Der Frankfurter Portfoliomanager Invest in Visions GmbH hat die Verwaltung seines IIV Mikrofinanzfonds zum 1. Oktober 2018 auf die Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH übertragen. „Mit dem Wechsel der KVG möchten wir unsere bereits bestehende Zusammenarbeit mit der HANSAINVEST ausweiten und damit unser Engagement bei einer Service- KVG bündeln. Das Leistungsportfolio der HANSAINVEST bietet eine optimale Ergänzung zu der Expertise der Invest in Visions im Bereich Impact Investing“, sagt Edda Schröder, Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH.

„Nachhaltigkeit ist bei der HANSAINVEST mittlerweile ein zentrales Thema. In den vergangenen Jahren haben wir uns in diesem Bereich weiter spezialisiert und das vorhandene Fachwissen auf- und ausgebaut. Entsprechend ist die Zusammenarbeit mit Invest in Visions für uns eine wichtige strategische Partnerschaft, in deren Rahmen wir zukünftig weitere gemeinsame Projekte in einem wachsenden Markt realisieren wollen“, ergänzt Dr. Jörg W. Stotz, Geschäftsführer der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH für den Bereich Financial Assets.

IIV Mikrofinanzfonds: Attraktive Anlagelösung im Niedrigzinsumfeld

Der Fonds wurde im Jahr 2011 als erster für Privatanleger zugelassener Mikrofinanzfonds in Deutschland aufgelegt und hat aktuell ein Volumen von 629,4 Millionen Euro – davon entfallen 266,9 Millionen Euro auf die Retail-Anlageklasse (R-Klasse) und 351,2 Millionen Euro auf institutionelle Investoren (I-Klasse). Seit der Auflage erzielte das Portfoliomanagement eine durchschnittliche Wertentwicklung von 2,13 Prozent in der R-Klasse und 2,62 Prozent in der I-Klasse. Der IIV Mikrofinanzfonds investiert derzeit in unverbriefte Darlehensforderungen an 91 Mikrofinanzinstitute in insgesamt 36 Entwicklungsländern. „Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist der Fonds eine attraktive Anlagelösung für Privatanleger und institutionelle Investoren, um stetige finanzielle Erträge zu erzielen. Gleichzeitig lässt sich eine nachhaltige Verbesserung der Situation der Endkreditempfänger erzielen – das ist unser Verständnis von echtem Impact Investing“, erläutert Schröder.


Über HANSAINVEST

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt präsent. Über ein Tochterunternehmen ist die HANSAINVEST auch in Luxemburg vertreten. Aktuell werden von rund 150 Mitarbeitern mehr als 190 Publikums- und 95 Spezialfonds Vermögenswerte von knapp 34 Milliarden Euro administriert. Die HANSAINVEST wurde im Jahr 2018 durch das „Private Banker“-Magazin zum vierten Mal in Folge als „Beste Service-KVG“ ausgezeichnet. (Stand der Daten: 30.09.2018).
Mehr Informationen unter www.hansainvest.de

Über Invest in Visions

Die 2006 von Edda Schröder gegründete Invest in Visions GmbH hat sich auf die Finanzierung von nachhaltigen Investitionen spezialisiert. Derzeit verwaltet das 16-köpfige, international aufgestellte Team rund 700 Millionen Euro in den Kernbereichen Mikrofinanz und Impact Investment. Die Invest in Visions ermöglicht institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch eine soziale Rendite bieten und eine positive Auswirkung auf Gesellschaft und Umwelt haben. Neben dem Fokus auf Mikrofinanz engagiert sich die Invest in Visions im Bereich Impact Investing bei Investitionen in Projekte nachhaltiger Agrarwirtschaft, in Sozialunternehmen sowie maßgeschneiderter Social Impact Investments. (Stand der Daten: 30.11.2018)
Mehr Informationen unter www.investinvisions.com

T. Rowe Price ernennt neuen Leiter für das institutionelle Geschäft in Deutschland und Österreich

T. Rowe Price baut sein institutionelles Geschäft in Deutschland und Österreich aus und erweitert mit Jan Müller sein deutsches Vertriebsteam. Jan Müller übernimmt ab sofort die neu geschaffene Position des Head of Institutional Sales Germany & Austria bei T. Rowe Price. In dieser neuen Funktion wird er Vertrieb und Service für deutsche und österreichische institutionelle Investoren leiten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir mit Jan Müller einen so erfahrenen und anerkannten Experten für uns gewinnen konnten“, sagt Carsten Kutschera, Head of Germany & Austria. „Seit der Eröffnung unseres Büros in Frankfurt vor mehr als vier Jahren freuen wir uns über reges Interesse an T. Rowe Price und unseren Strategien. Mit der Einstellung von Jan Müller können wir uns nun verstärkt auf die Bedürfnisse von institutionellen Kunden konzentrieren. Ferner unterstreicht dies unser Engagement, in diesen Kernmärkten weiter zu expandieren und den Vertrieb in Deutschland und Österreich weiter voranzutreiben.“

„Ich freue mich auf meine neue Rolle im deutschen Team von T. Rowe Price“, sagt Jan Müller. „T. Rowe Price hat als internationaler Asset Manager einen hervorragenden Ruf. Das Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich weiter auszubauen ist eine sehr spannende und herausfordernde Aufgabe. Ich bin sicher, dass wir viele Investoren von den Qualitäten von T. Rowe Price überzeugen werden.“

Jan Müller war mehr als zehn Jahre lang Institutional Sales Director bei Franklin Templeton. Zu seinem Kundenstamm zählten Unternehmen, Pensionskassen, Family Offices und Berater. Zuvor arbeitete er als Senior Investment Consultant bei Mercer in Frankfurt.

Müller verfügt über einen Diplomabschluss in Business Administration and Management von der Universität Gießen. Darüber hinaus ist er Chartered Financial Analyst (CFA).

Über T. Rowe Price

T. Rowe Price ist eine globale Investmentgesellschaft mit 1.083,8 Milliarden US-Dollar Assets under Management (Stand: 30. September 2018). Das 1937 von Thomas Rowe Price jr. gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Baltimore (USA) und ist mit eigenen Büros in den USA und Kanada, EMEA und Asien präsent. Diversifizierung, Stiltreue und ein fundiertes Research zeichnet den disziplinierten und risikokontrollierten Investmentansatz von T. Rowe Price aus. Kunden aus Deutschland bietet T. Rowe Price insbesondere Aktien- und Fixed-Income-Lösungen. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.troweprice.com

Anleger blicken verhalten ins neue Jahr

Die Stimmung unter deutschen Anlegern hat sich in diesem Quartal deutlich verschlechtert. Sorgen bereiten ihnen unter anderem der geplante Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sowie der hohe Schuldenberg der italienischen Regierung. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass sich der Brexit auf mittlere Sicht negativ auf die Wirtschaft in Großbritannien und in den anderen EU-Staaten auswirken wird. Mit Blick auf die konjunkturelle Situation in Deutschland rechnet bereits jeder Dritte (32 Prozent) mit einer Eintrübung im nächsten halben Jahr. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im letzten Quartal. Auch der Entwicklung am Aktienmarkt hierzulande stehen die Sparer eher skeptisch gegenüber, wie das aktuelle Anlegerbarometer von Union Investment zeigt, bei dem Finanzentscheider in deutschen Haushalten befragt wurden.

Hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Lage blicken die meisten Deutschen verunsichert in die Zukunft. Die große Mehrheit (85 Prozent) geht davon aus, dass der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union der britischen Konjunktur mittelfristig schaden wird. Acht Prozent der Befragten erwarten hingegen keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Vereinigten Königreichs. Fünf Prozent rechnen mit positiven Impulsen. Auch die Wirtschaft der verbleibenden europäischen Staaten wird durch den EU-Austritt der Briten auf mittlere Sicht in Mitleidenschaft gezogen werden, glaubt mehr als jeder Zweite (55 Prozent). Gut ein Drittel (35 Prozent) erwartet dagegen keine Auswirkungen auf die konjunkturelle Situation der restlichen Mitgliedsländer. Sieben Prozent sind davon überzeugt, dass deren Wirtschaft durch den Brexit an Fahrt gewinnen wird. „Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass viele Menschen im britischen EU-Austritt mehrere Verlierer sehen. Dabei schätzen sie den wirtschaftlichen Schaden für Großbritannien im Vergleich zu den übrigen Ländern der Europäischen Union höher ein“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.

Neben den Brexit-Verhandlungen drückt auch der aktuelle Streit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung um deren Haushaltsdefizit auf die Stimmung der Befragten. Italien weist nach Griechenland die zweithöchste Verschuldung in der Eurozone auf und beabsichtigt, diese auszuweiten. 82 Prozent der Anleger zeigen sich deshalb besorgt. Nur 17 Prozent machen sich derzeit keine Sorgen um den hohen Schuldenberg Italiens. Zwei Drittel (67 Prozent) befürchten sogar ein Aufflammen der Euro-Krise wie im Jahr 2010, sollte Italien an der geplanten Neuverschuldung von 2,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für das kommende Jahr weiter festhalten.

Mehr Anleger erwarten schwächeres Wirtschaftswachstum in Deutschland

Da überrascht es nicht, dass die Deutschen auch beim Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land in den kommenden sechs Monaten skeptisch sind. Jeder Dritte (32 Prozent) rechnet hierzulande mit einer Eintrübung der Konjunktur. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vorquartal und der höchste Wert seit dem ersten Quartal 2016. Die Zahl der Optimisten beträgt nahezu unverändert 13 Prozent. Zu Beginn des Jahres lag ihr Anteil mit 29 Prozent noch deutlich höher. Von einer konstanten wirtschaftlichen Situation in Deutschland im nächsten halben Jahr gehen 56 Prozent der Befragten aus (3. Quartal 2018: 61 Prozent). Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation sehen die Sparer allerdings nicht. Zwei Drittel (67 Prozent) rechnen weiterhin damit, dass ihre eigene finanzielle Lage gleich bleibt (letztes Quartal: 68 Prozent). Rund ein Viertel (23 Prozent) erwartet immerhin eine Verbesserung (Vorquartal: 24 Prozent). Von einer Verschlechterung seiner finanziellen Situation in den nächsten sechs Monaten geht lediglich jeder zehnte Sparer aus. Im dritten Quartal 2018 waren es acht Prozent. „Viele Menschen stehen derzeit in Lohn und Brot, weshalb sie auf absehbare Zeit keine finanziellen Einschnitte für sich persönlich befürchten“, so Gay.

Aktienmarkt: Pessimisten gewinnen die Oberhand

Eher gedämpfte Erwartungen haben die Befragten wiederum für den deutschen Aktienmarkt. Knapp ein Drittel (31 Prozent) geht im kommenden halben Jahr von fallenden Aktienkursen aus. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im vorigen Quartal und 16 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig ist die Zahl der Optimisten von 24 Prozent auf 22 Prozent gesunken. Im vierten Quartal 2017 waren noch 36 Prozent der Sparer zuversichtlich gestimmt. Rückläufig ist mit 31 Prozent auch der Anteil der Befragten, die mit konstanten Aktienkursen in den nächsten sechs Monaten rechnen. Im letzten Quartal betrug dieser noch 37 Prozent. „Anleger sollten sich durch die politischen Streitigkeiten nicht verunsichern lassen, denn Aktien bieten auf lange Sicht die höchsten Renditechancen“, sagt Gay und rät im aktuellen Marktumfeld unter anderem zu defensiveren Mischfonds. Auch Fondssparpläne seien eine Option, mit denen Sparer in kleinen Schritten in den Aktienmarkt einsteigen können.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 1. bis 10. November 2018. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

TELOS Fondsrating MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund

TELOS hat den MainFirst - Absolute Return Multi Asset Fund bewertet. Der Fonds erfüllt höchste Qualitätsstandards und erhält die Bewertung AAA- auf einer Skala von A bis AAA. Den vollständigen Rating-Report finden Sie auf der Seite TELOS-Fondsrating in der Rubrik Multi Asset Funds oder hier.

Auszüge aus dem TELOS-Kommentar:

Der MainFirst Absolute Return Multi Asset Fund ist seinem Namen folgend ein global anlegender Mischfonds, der einen Absolute Return Charakter aufweist. Ohne Orientierung an eine Benchmark wird langfristig eine attraktive Rendite von 5% p.a. bei geringem Drawdown und geringer Vola (~5%) angestrebt. Die Vorgabe eines breit diversifizierten Portfolios über Aktien, Anleihen und die Währungsseite wird eingehalten. Als mögliche Ergänzung können indirekt Rohstoffinvestments getätigt werden (eher taktisch), was aber in der aktuellen Ausgestaltung des Fonds von geringer Relevanz ist.

Eine Besonderheit des Fonds liegt in der Ausrichtung der für die Performance maßgeblich relevanten Aktienseite auf die Ermittlung und Analyse von strukturellen langfristig ausgestalteten Wachstumstrends. Hierdurch kommt auch die starke Alphaorientierung des aktiven Managements zum Tragen. Die Aktien-, Renten- und Währungsquoten werden aktiv gesteuert. Die Anlagen in Anleihen und anderen Klassen dienen vornehmlich dem Risikoausgleich der Aktienanlagen. In dieser Art des Einsatzes der Anleihenseite kommt insbesondere der Absolute Return Fokus zum Tragen.

Die Aktienanlage erfolgt Bottom-up getrieben. Ausgehend von einem ermittelten Investmentthema (z.B. Automatisierung, Robotik, Elektroautos) werden unter Einsatz von zahlreichen Unternehmensbesuchen Chancen ermittelt, bei denen ein hohes langfristiges Wachstum zu erwarten ist (als Orientierung ~20%). Die Aktienzusammensetzung ist nicht regional oder sektoral aufgebaut, sondern orientiert sich an den Investmentideen/-themen, wobei aber auch auf Klumpenrisiken geachtet wird. Top Down Betrachtungen finden vornehmlich im Anleihenbereich auf Seiten z.B. von Staatsanleihen statt. Unternehmensbezogene Anleiheninvestments (z.B. IG Corporates, Wandelanleihen) orientieren sich mehr an Spreadbetrachtungen. Allgemein liegt die Duration im Rahmen von 2-6 Jahren. Bei der Entscheidung, welche Anleihebereiche wie dem Aktienbereich beigesetzt werden, sind Korrelationsbetrachtungen von Bedeutung.

Jede Anlage wird unter Zugriff auf Systainalytics auf ESG-Verträglichkeit hin überwacht. Der Fonds ist insgesamt mit ~40-50 Aktien und ~40-50 Anleihen breit diversifiziert. Die Allokationsvorgaben (z.B. max. 50% Aktien, max. 30% Emerging Markets oder max. 10% High Yield) sind klar vorgegeben und definiert.

Bei Fragen und für weitere Informationen rund um unsere RatingsConsulting-ServicesPublikationen sowie Veranstaltungen stehen wir Ihnen gerne unter info@telos-rating.de oder +49-611-9742-100 zur Verfügung.

BlueOrchard treibt mit Beteiligung an SustainCERT SDG-Zertifizierungen voran

Impact Investment Manager BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”) hat einen Minderheitsanteil an SustainCERT erworben. Die Zertifizierungen von SustainCERT helfen Unternehmen und Investoren dabei, die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Investitionen genauer und effizienter zu quantifizieren.

Die Investition in SustainCERT soll BlueOrchards fortwährendes Engagement unterstreichen, die Impact-Investing-Branche weiter zu professionalisieren und zum Branchenwachstum beizutragen. Ziel ist, dadurch mehr Finanzmittel für das Erreichen der globalen Klima- und der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) zu mobilisieren. SustainCERT wird in Übereinstimmung mit den “Gold Standard for the Global Goals” (GS4GG), einem Standard der nächsten Generation zur Quantifizierung und Zertifizierung der Auswirkungen auf die Klimasicherheit und der SDG, einen neugeplanten Infrastrukturfonds für Afrika zertifizieren, der von BlueOrchard und ‘R20 – Regions of Climate Action’ initiiert wurde. Durch das Zertifizieren mit GS4GG erhalten die Anleger von BlueOrchard einen konkreten Nachweis und die Sicherheit, dass die Investitionen des Unternehmens den höchsten Standards hinsichtlich Umwelt- und Sozialschutz, Stakeholder-Einbindung und der Wirkungsmessung entsprechen.

SustainCERT zielt darauf ab, eine höhere Transparenz durch Wirkungszertifizierungen voranzutreiben: Damit sollen Maßnahmen zur Klimasicherheit und dem Erreichen der SDG gefördert werden. SustainCERT stellt eine benutzerorientierte und technologiegetriebene Folgenabschätzung für ein breites Spektrum von Nachhaltigkeitsmassnahmen bereit. Das Unternehmen wurde von Gold Standard ins Leben gerufen, einem Benchmark-Standard für Klima- und Entwicklungsmaßnahmen, der im Jahr 2003 vom WWF und anderen internationalen Nichtregierungsorganisationen gegründet wurde.

“Als Impact-Investing-Pionier ist BlueOrchard seit fast 20 Jahren an der Spitze der Entwicklung innovativer Lösungen in diesem Bereich. SustainCERT bietet hierfür dringend benötigte Lösungen, um die Attraktivität und Anwendbarkeit der Impact-Zertifizierung für großvolumige Investitionen zu steigern. Wir freuen uns daher, als Investor und Partner zu begleiten,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

„SustainCERT ermöglicht es Unternehmen und Investoren, ihren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen objektiv und zuverlässig zu messen, zu zertifizieren und darüber zu berichten. Wir sind davon überzeugt, dass diese Dienstleistungen eine wichtige Rolle spielen werden, um das Wachstum von ökologischen Märkten, ergebnisorientierten Finanzierungen und die Entwicklung nachhaltiger Infrastrukturen weiter zu beschleunigen“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

„Wir freuen uns, BlueOrchard als neuen Anteilseigner begrüßen zu können. Ihre Expertise im Bereich Impact Investing macht sie zu einem idealen Partner für SustainCERT und wird das Unternehmen dabei unterstützen, führend im Bereich Impact Assurance zu werden: Von CO2-Märkten bis hin zu umfangreichen Programmen wie Interventionen in der Lieferkette von Unternehmen und Impact Investments", sagt Marion Verles, CEO von Gold Standard.

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Über SustainCERT

SustainCERT is a mission-driven company committed to mainstreaming credible impact certification through user-centric, tech-driven solutions. SustainCERT is the official certification body for Gold Standard for the Global Goals – a next-generation standard to quantify, certify and maximize impact toward climate security and sustainable development. With customized certification pathways for a wide range of sustainability interventions, businesses and investors can easily embed SustainCERT impact assessment and assurance into their initiatives, whether a supply chain improvement, a sustainable product, or a large-scale impact investment. This helps more accurately and efficiently quantify and report on the social and environmental impacts for higher credibility and recognition. For further information please visit: www.sustain-cert.com

Nachhaltigkeitsexpertise von Raiffeisen Capital Management: Mehrfach ausgezeichnet

Am 29. November 2018 wurden die FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlage vergeben. Das FNG- Siegel zählt zu den begehrtesten Labels unter den nachhaltig investierenden Investmenthäusern, da es einerseits auf hohen Qualitätsstandards aufsetzt und andererseits nachhaltige Publikumsfonds des gesamten deutschsprachigen Raums in die Bewertung mit einbezieht.

Insgesamt wurde heuer die Höchstnote „3 Sterne“ an 25 Fonds vergeben. Acht dieser Fonds – und somit ein Drittel davon – werden von der Raiffeisen KAG gemanagt.

Damit ist die Raiffeisen KAG jene Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3 Sterne“- Siegel hält!

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Höchstnote wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. Das FNG- Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Daher freut es umso mehr, dass die gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette mit dieser anspruchsvollen Zertifizierung prämiert wurde.

Die Höchstnote „3 Sterne“ ging an die Fonds

  • Raiffeisen-GreenBonds
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Momentum
  • Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified

sowie an zwei Fonds der zur Gruppe gehörenden Raiffeisen Salzburg Invest Kapitalanlage GmbH.

Die Fonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm und Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien wurden mit „2 Sternen“ bewertet.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix erhält Auszeichnung „Transparenter Bulle“

Diese Auszeichnung zeigt, dass Raiffeisen Capital Management auch beim Thema Transparenz einen sehr hohen Qualitätsanspruch verfolgt.

Die Veranstalter begründen die Auszeichnung für den Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix mit dem großen Beitrag, Investieren verständlicher zu machen und Privatanlegern dabei behilflich zu sein, sich im Dschungel der Informationen zurechtzufinden. Außerdem betonen Rödl & Partner sowie der Finanzen Verlag, dass semi- institutionelle Anleger mit dem Transparenzbericht bei der Durchführung einer sachgerechten Kontrolle und Überwachung ihrer Fondsanlage unterstützt werden, insbesondere im Hinblick auf mehr Verständnis und Orientierung sowie die Reduzierung von Haftungsrisiken.

Mit der neutralen Erstellung eines regelmäßigen TransparenzberichtswiebeimRaiffeisen-Nachhaltigkeit- Mix gelingt es, neue Maßstäbe innerhalb der Transparenz- und Informationspolitik zu setzen.

Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds Träger des Österreichischen Umweltzeichens

Ein weiteres Zeichen für die ausgezeichnete Qualität der Nachhaltigkeitsfonds der Raiffeisen KAG ist die Tatsache, dass alle Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds (bis auf einen Fonds) das Österreichische Umweltzeichen tragen.

Scope Investment Awards 2019: Top-Nominierung „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing”

In diesem Jahr kürten die Veranstalter Gewinner in 13 Fonds- und 13 Asset-Manager-Kategorien. Darüber hinaus fand die Verleihung eines Awards für „Fund Innovations“ statt. Raiffeisen Capital Management war – gemeinsam mit vier weiteren Asset Managern – in der Kategorie „Bester Asset Manager Socially Responsible Investing“ nominiert. Bereits diese Nominierung kann als große Auszeichnung gewertet werden, denn Raiffeisen Capital Management ist damit unter den Top 5 Asset Managern im Bereich Socially Responsible Investing.

Erfreulich ist auch, dass Raiffeisen Capital Management mit dem Raiffeisen-Österreich-Aktien die Kategorie „Fonds Equity Austria“ gewinnen konnte.

Zur Ermittlung der Preisträger der Scope Investment Awards und Scope Alternative Investment Awards wurden insgesamt 43 Kategorien mit jeweils fünf Nominierten gebildet. Seitens der Analysten der Rating Agentur Scope wurden 4.500 Fonds und 280 Asset Manager analysiert.

Alleinstellungsmerkmal der Scope Awards ist die ausführliche Berücksichtigung qualitativer Kriterien. Die Bewertungskriterien für die Scope Awards sind unter anderem Fondsmanagement, Managementumfeld, Gestaltung und Implementierung des Investmentprozesses sowie ein Scope Fondsrating. Diese Anforderungen unterteilen sich wiederum in zahlreiche Unterkriterien, deren Einordnung in einer Scorecard durch die Analysten der Scope Analysis vorgenommen wird.

Aquila Capital emittiert durch Småkraft seinen ersten Green Bond

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital hat über den norwegischen Wasserkraftwerksbetreiber Småkraft AS einen Green Bond über 50 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren zur Finanzierung des weiteren Wachstums emittiert. Småkraft AS ist bereits heute mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 1 TWh und über 100 Kraftwerken in ganz Norwegen der größte unabhängige Betreiber kleiner Wasserkraftwerke in Europa. Die zusätzliche Finanzierung erfolgt im Kontext des Wachstumsziels, bis 2022 die jährliche Energieproduktion auf 2 TWh zu steigern. Von dem norwegischen Forschungsinstitut CICERO (Center for International Climate and Environmental Research – Oslo), einem führenden, unabhängigen Rating-Organ für Green Bonds, wurde die Anleihe mit der Bestnote „Dark Green“ bewertet. Diese Einstufung erhalten ausschließlich Projekte und Produkte, die nachhaltig zu einer emissionsarmen Zukunft und einem stabilen Weltklima beitragen.

Der vorrangig besicherte Green Bond wird pro Jahr mit 1,9 Prozentpunkten über EURIBOR verzinst und ist an der Osloer Börse handelbar. Das von ABG Sundal Collier, Nordea Asset Management und SEB AG als Joint Lead Manager eingesammelte Kapital dient neben der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten und allgemeinen Unternehmenszwecken vor allem der weiteren Expansion im Bereich norwegischer Wasserkraft, sowohl durch weitere Zukäufe bestehender als auch durch den Bau neuer Laufwasserkraftwerke. Konkret geplant sind der Ankauf von vier weiteren Wasserkraftwerken und die Refinanzierung sieben bereits erworbener Kraftwerke.

Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital, kommentiert: „Green Bonds sind ein attraktives Instrument, um die europäische Energiewende konsequent voranzutreiben. Institutionelle Investoren verlangen immer häufiger nach solchen nachhaltigen Finanzierungsoptionen, da sie im Vergleich zu konventionellen Bonds mehr Transparenz über die Verwendung der Erlöse bei äquivalentem Risiko-Rendite-Profil bieten. Deshalb sehen wir diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Trend, sondern als einen der sinnvollsten Wege, das nötige Kapital für die Transformation des europäischen Energiesystems zu mobilisieren. Norwegen mit seinem reifen und robusten Wasserkraftmarkt bietet dabei einen natürlichen Anfangspunkt.“

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

La Financière de l’Echiquier legt die SICAV "Echiquier" auf

La Financière de l’Echiquier (LFDE) verbessert die Governance in der Vermögensverwaltung und wandelt seine französischen Fonds Communs de Placements (FCPs) in Teilfonds einer SICAV französischen Rechts – der SICAV „Echiquier“ – um. Dies geschieht mit Wirkung vom 4. Dezember für die ersten Fonds. Die Anlagestrategien der betroffenen Fonds bleiben unverändert.

Die Umwandlung in eine SICAV (OGAW) stärkt die Governance unter der Führung eines Verwaltungsrats, der zur Hälfte aus unabhängigen Mitgliedern besteht. In ihrer Eigenschaft als Aktionäre verfügen die Anleger nun über Vertretungs- und Stimmrechte, die sie auf der Hauptversammlung geltend machen können.

Folgende Fonds sind von dieser Umwandlung betroffen1: Europäische Wachstumswerte im Small und Mid Cap-Bereich, Echiquier Agenor Mid Cap Europe; unsere opportunistische Strategie in Bezug auf europäische Werte, Echiquier Agressor; die Wandelanleihenfonds Echiquier AltaRocca Convertibles und Echiquier Convexité Europe, die Mischfonds Echiquier ARTY und Echiquier Patrimoine sowie die Unternehmensanleihenfonds Echiquier Credit Europe und Echiquier AltaRocca Hybrid Bonds.

„Das Interesse ausländischer Anleger an diesen Finanzinstrumenten ist groß. Für LFDE ist es wichtig, ihnen die besten Anlagebedingungen zu bieten. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die Notwendigkeit, Wachstumspotenziale im Ausland zu erschließen, um ein wichtiger Anbieter in Europa zu werden“, so Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE.

„Die letzten Innovationen am Finanzplatz Paris erleichtern uns den internationalen Vertrieb, und die Vermögensverwaltung wird somit wettbewerbsfähiger. Dank der SICAV Echiquier erreicht La Financière de l’Echiquier neue Horizonte“, ergänzt Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender von LFDE.


1) Fusion durch Aufnahme (WPT) von 9 FCPs per 4.12.2018 auf Basis der Nettoinventarwerte vom 3.12.2018.

Über LFDE - La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Milliarden Euro und über 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit: die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien und den Beneluxländern präsent.

Raiffeisen KAG reüssiert bei FNG-Siegel-Vergabe

„Das FNG-Siegel zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen unter nachhaltig veranlagenden Investmenthäusern. Dass die Fonds der Raiffeisen KAG vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) regelmäßig zu den besten nachhaltigen Publikumsfonds im gesamten deutschsprachigen Raum geratet werden, ist ein starker externer Beleg dafür, dass wir das Thema mit großer Ernsthaftigkeit und Verantwortung betreiben“, freut sich Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Inzwischen haben acht Fonds der Fondsgesellschaft ein „3-Sterne“-Siegel. Zwei weitere Fonds wurden mit einem „2-Sterne“-Siegel ausgezeichnet. Die Raiffeisen KAG ist somit die Fondsgesellschaft im deutschsprachigen Raum, die die meisten „3-Sterne“-Siegel hält.

Das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG, das seitens des Fondsmanagements für diesen Erfolg verantwortlich zeichnet, setzt auf konsequente Nachhaltigkeit. Das macht sich bezahlt, denn die Bestbewertung „3 Sterne“ wird nur für eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vergeben. Institutionelle Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien bringen zusätzliche Punkte. „Unser nachhaltiger Investmentprozess ist mehrstufig und baut auf die Punkte nachhaltige Ausschlusskriterien, detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung aller Unternehmen und Emittenten sowie Finanzbewertung auf“, umfasst Wolfgang Pinner, der das Nachhaltigkeitsteam der Raiffeisen KAG leitet, grob den Prozess. „Das FNG-Siegel ist ein wichtiges Indiz für die tatsächlich nachhaltige Investmentqualität von Fonds und gibt Anlegern Orientierung. Wir freuen uns, dass nunmehr unsere gesamte Nachhaltigkeits-Fondspalette durch diese anspruchsvolle Zertifizierung unterlegt ist“, freut sich Pinner.

Die Glaubwürdigkeit des FNG-Siegels wird untermauert durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg und der zusätzlichen Überwachung durch ein externes Komitee, mit Vertretern des WWF Schweiz, der Universität Kassel, einer Landeskirche aus der Schweiz und der österreichischen ÖGUT.

Das FNG-Siegel ist der Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Methodik des FNG-Siegels basiert auf einem Mindeststandard. Dazu zählen Transparenzkriterien und die Berücksichtigung von Arbeits- & Menschenrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung wie sie im weltweit anerkannten UN Global Compact zusammengefasst sind. Auch müssen die einzelnen Unternehmen des jeweiligen Fonds explizit auf Nachhaltigkeits-Kriterien hin analysiert werden. Investitionen in Atomkraft, Kohlebergbau, bedeutsame Kohleverstromung, Fracking, Ölsande sowie Waffen und Rüstung sind tabu. Hochwertige Nachhaltigkeits-Investments, die sich in den Bereichen „institutionelle Glaubwürdigkeit“, „Produktstandards“ und „Selektions- & Dialogverfahren“ besonders hervorheben, erhalten bis zu drei Sterne.

Das FNG-Siegel geht weit über die reine Portfoliobetrachtung hinaus. Mit über 80 Fragen wird z.B. der Nachhaltigkeits-Anlagestil, der damit einhergehende Investmentprozess, die dazugehörigen ESG-Researchkapazitäten und ein evtl. begleitender Engagement-Prozess analysiert und bewertet. Darüber hinaus spielen u.a. Elemente wie Reporting, die Fondsgesellschaft als solche, ein externer Nachhaltigkeitsbeirat und Themen der guten Unternehmensführung eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen zum FNG-Siegel finden Sie unter www.fng-siegel.org. Weitere Informationen finden Sie links im PDF.

Unigestion verstärkt Business Development Team

Der unabhängige Schweizer Asset Manager Unigestion verstärkt sein Business Development Team und beruft Dominik Kremer zum Head of Business Development. Ab dem 1. Februar 2019 verantwortet Dominik Kremer von London und Genf aus die weltweite Geschäftsentwicklung von Unigestion. Er wird zudem Mitglied im Executive Committee bei Unigestion.

Dominik Kremer kommt von Columbia Threadneedle Investments, wo er als Head of Institutional für die Regionen EMEA und Lateinamerika sowie als Co-Head of Distribution tätig war. Frühere Stationen seiner Karriere waren leitende Positionen bei Fidelity und Pioneer. Insgesamt bringt Dominik Kremer mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb und Kundenservice mit.

Fiona Frick, Chief Executive Officer von Unigestion, dazu:

„Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt unseres strategischen Wachstums und haben uns deshalb entschlossen, unser Team mit Dominik Kremer zu verstärken. Mit seiner Erfahrung, seiner Vision und seinen Führungsqualitäten wird er unsere gesamte Business-Development-Strategie entscheidend voranbringen.“

Dominik Kremer sagt:

„Als Asset-Management-Boutique liefert Unigestion ihren Kunden weltweit maßgeschneiderte Investmentlösungen. Ich freue mich daher, ein Teil des Teams zu sein.“

Donner & Reuschel für Professionalität ausgezeichnet

Bereits zum 16. Mal prämiert der Elite Report in Kooperation mit dem Handelsblatt die besten Banken und Vermögensverwalter und bescheinigt dem Bankhaus erneut eine sehr gute Beratungsqualität, die stets individuelle Kundenziele berücksichtigt.

Beim Branchenranking Elite Report 2019 erhielt Donner & Reuschel bereits zum 11. Mal in Folge die Bestnote für seine zuverlässige Beratungsqualität. Was die Tester besonders herausstellen ist der Mut zu Innovation und Modernität, ohne den Kunden aus dem Fokus zu verlieren. „Die sorgfältige Beratung berücksichtigt immer die persönliche Vorstellung des Kunden. Dieses Vorgehen ist in seiner Gesamtheit übersichtlich und transparent und umfasst sowohl die standardisierte Vermögensverwaltung, die bereits ab 50.000 Euro angeboten wird, als auch die individuell angelegte ab 250.000 Euro“, so die zusammenfassende Bewertung der Jury.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel: „Über die erneute Auszeichnung mit der Bestnote freuen wir uns sehr. Sie ist für uns Bestätigung und zugleich Ansporn, im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und unserer 220-jährigen Erfahrung stets nach dem Optimum für unsere Kunden und nach intelligenten Lösungen zu suchen.“

Um die besten Vermögensverwalter zu ermitteln, haben die Tester des Elite Reports in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt Banken und Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen. In mehreren Prüfungsrunden bewerteten sie unter anderem den Beratungsprozess, das Portfoliomanagement und die Portfolioqualität sowie das Risikomanagement und Fachwissen. Außerdem wurden die Gesprächsatmosphäre und das Verhalten des Beraters einbezogen.

Details zum Wettbewerb finden Sie unter: www.elitereport.de 

Claudia Barghoorn wird Leiterin Personal Investing und Wealth Services bei Fidelity International

Claudia Barghoorn (44) wird zum 1. Dezember 2018 Leiterin Personal Investing und Wealth Services bei Fidelity International in Deutschland. In ihrer Rolle verantwortet sie das Privatkundengeschäft und den Ausbau der Vertriebsaktivitäten der im Oktober gestarteten digitalen Vermögensverwaltung Fidelity Wealth Expert. Claudia Barghoorn wird Geschäftsführerin der FIL Finance Services GmbH. Darüber hinaus ist sie Mitglied des deutschen Führungsteams und des globalen Führungsteams für das Plattformgeschäft. Sie berichtet an Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts.

Claudia Barghoorn verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Finanzdienstleistungsbranche. In den vergangenen acht Jahren war sie bei der Consorsbank (BNP Paribas Gruppe) in verschiedenen Senior Management Positionen tätig, zuletzt als Divisional Manager, Sales and Customer Management. In dieser Rolle zeichnete sie u.a. für verschiedene marktbezogene Themen im Rahmen des digitalen Transformationsprogramms der Bank verantwortlich. Zuvor baute sie bei der Commerzbank das Strategische Marketing für das Privatkundengeschäft auf. Ihre Karriere startete Claudia Barghoorn als Beraterin in internationalen Werbeagenturen.

Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity, sagt: „Claudia Barghoorn ist bestens vertraut mit allen Facetten des Endkundengeschäfts im Finanzdienstleistungssektor. Wir freuen uns sehr, sie bei Fidelity an Bord zu haben und sind überzeugt, dass sie mit ihrer Expertise in Marketing, Vertrieb und Digitalisierung maßgeblich zum weiteren Ausbau des Privatkundensegments und der digitalen Vermögensverwaltung beitragen wird.“


Über Fidelity

Fidelity International bietet erstklassige Investment- und Altersvorsorgelösungen an. Das unabhängige Unternehmen in Privatbesitz verwaltet 265,6 Milliarden Euro (Assets under Management) für Anleger in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Zu den Kunden von Fidelity gehören Privatanleger, Finanzberater, Vermögensverwalter, Family Offices, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Staatsfonds. Neben hauseigenen Fonds können Anleger in einigen Ländern auf Fondsplattformen von Fidelity auch Anlageprodukte anderer Anbieter erwerben und verwahren. Diese Assets under Administration betragen 91,3 Milliarden Euro.
Fidelity International wurde 1969 gegründet und befindet sich im Besitz des Managements und der Gründerfamilie. Fidelity ist davon überzeugt, dass ein aktives Fondsmanagement und die Einzeltitelauswahl auf Grundlage fundierter Unternehmensanalysen Anlegern echten Mehrwert liefern. Daher verfügt Fidelity über eines der größten Research-Netzwerke mit rund 400 Anlageexperten weltweit. Sie nehmen jährlich an rund 16.000 Gesprächen mit Unternehmen teil, um sich ein umfassendes Bild über deren Situation und Aussichten machen zu können. Darüber hinaus testet Fidelity neue Publikumsfonds zuerst mit eigenem Geld, bevor sie auf den Markt kommen. Zahlreiche Auszeichnungen für Fidelity und seine Produkte sind ein Beleg dafür, dass der verfolgte Investmentansatz erfolgreich ist.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 39,3 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Die FFB konzentriert sich auf Dienstleistungen rund um Anleger und ihre Vermögensziele. Sie richtet ihre Services an Finanzberater, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Banken, die über die Plattform unter anderem mehr als 8.000 Fonds und über 550 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 21,3 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 20,9 Milliarden Euro (davon werden 2,8 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 153 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben.
Alle Angaben per 30.09.2018. Weitere Informationen finden Sie unter www.fidelity.de und www.ffb.de 

FE, fundinfo und F2C schliessen sich nach der Beteiligung von HG zusammen

Durch den Zusammenschluss von FE, einem Anbieter von Investmentdaten, -research und -software, mit fundinfo, einem Dienstleistungsunternehmen für Asset Manager und Fondsdistributoren in Europa und Asien sowie F2C, einem in Luxemburg ansässigen Unternehmen, das die Fondsdaten-Managementplattform publiFund betreibt, entsteht ein neuer, international agierender Player im Investmentdatenmarkt.

Das nach der Beteiligung von HG, einem auf Technologie spezialisierten Investor, entstandene Unternehmen wird zukünftig von Neil Bradford, dem bisherigen CEO von FE, geleitet. In der neuen Führungsmannschaft sind Führungskräfte von FE, fundinfo und F2C vertreten.

Die drei Firmen gehen vollständig in einem einzigen Unternehmen mit internationaler Reichweite, marktführenden Produkten und Dienstleistungen, hochwertigem Service sowie anhaltender Fokussierung auf „Operational Excellence“ auf. Das Unternehmen vernetzt rund 800 Asset Manager mit über 3.000 Vertriebsstellen. Dazu zählen führende europäische Wealth Manager, Plattformen, Privatbanken und Finanzberatungsunternehmen.

Neil Bradford, CEO von FE: „Mit dem heutigen Tag ist ein neuer, international agierender Player im Bereich der Investmentdaten entstanden. Durch unseren Zusammenschluss entsteht ein umfangreiches Netzwerk von Asset Managern und Vertriebspartnern in Europa und darüber hinaus. Dies wird unseren Kunden zugutekommen, da wir den Datenaustausch vereinfachen, die Komplexität reduzieren, die Transparenz und Kommunikation verbessern und letztlich Investitionen erleichtern. Wir freuen uns darauf, weitere Einzelheiten zu unserem kombinierten Angebot Anfang 2019 zu verkünden.“

Philipp Portmann, CEO von fundinfo: „Es waren zwei arbeitsreiche Jahre seit der Beteiligung von Hg an unserem Unternehmen. Durch den Zusammenschluss mit F2C Anfang des Jahres konnten wir unser Serviceangebot bereits erweitern. Nun gehen wir einen Schritt weiter hin zu einem globalen Grossunternehmen. Die drei Firmen ergänzen einander in ihrer Expertise und in ihrer geographischen Reichweite. Dabei haben sie ähnliche Werte in Bezug auf einen hervorragenden Kundenservice und „Operational Excellence“, so dass ein Zusammenschluss naheliegt. Wir, die Mitgründer von fundinfo und F2C, freuen uns, in dem erweiterten Unternehmen unseren Weg fortzusetzen.“

Laurent Halbgewachs, CEO von F2C: „Nach unserer Partnerschaft mit fundinfo Anfang des Jahres freue ich mich, dass wir nun durch den Zusammenschluss mit FE unseren Kunden weitere Dienstleistungen anbieten, gleichzeitig das Serviceniveau halten und die von unseren Kunden erwarteten Spitzenleistungen bieten können.“

Sebastien Briens, Partner bei Hg, erläuterte:„Dieser Zusammenschluss ist ein grosser Schritt hin zu einem Global Player in der Fondsinformationsbranche. Die gesamte Branche steht vor massiven Veränderungen. Asset Manager und Distributoren entwickeln ihre eigenen Geschäftsmodelle und erwarten auch von ihren Partnern, dass sie sich den neuen Gegebenheiten stellen, indem sie effizientere, hochwertigere und umfassende Dienstleistungen in der Wertschöpfungskette anbieten.

Durch den Zusammenschluss dieser drei führenden Akteure entsteht ein Unternehmen, das diese Anforderungen unmittelbar erfüllen kann.“ 

FE wurde 1996 von Michael Holland und Craig Wilson gegründet. Seitdem ist FE stark gewachsen und heute ein führender Anbieter von Investmentdaten, -software und -analysen für Finanzberater, Asset Manager und Institutionen. Mit Hauptsitz in London hat das Unternehmen seine Präsenz international ausgebaut und verfügt über Niederlassungen in Hongkong, Indien, der Tschechischen Republik und in Australien.

Fundinfo wurde 2005 in Zürich gegründet und ist heute ein führender Dienstleister für Asset Manager und Fondsdistributoren in Europa und Asien. Das Unternehmen verfügt über die weltweit grösste Datenbank mit Fondsdokumenten und bietet Asset Managern eine grosse Palette an Dienstleistungen rund um die Veröffentlichung und Verbreitung von Fondsinformationen.

F2C wurde 2005 von Laurent Halbgewachs gegründet und unterstützt Asset Manager mit publifund, einer integrierten Managementplattform für Fondsdaten. Mit Hilfe dieser Plattform können die Kunden des Unternehmens, darunter einige der grössten Asset Manager der Welt, hochwertige Informationen zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Nachhaltiges Investieren – ein Fortschrittsbericht der Raiffeisen KAG

Die strategische Positionierung der Raiffeisen KAG zum Thema Nachhaltigkeit, bei der es unter anderem auch darum geht, nachhaltiges Investieren noch stärker in alle Investmentprozesse zu integrieren, schreitet zügig voran. „Als Gründungsmitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative kommittiert sich die Raiffeisen KAG schon seit mehr als zehn Jahren zu nachhaltigen Werten. Zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele 2030 der Raiffeisen Bank International hat sich auch die Raiffeisen KAG einem Set an Maßnahmen verpflichtet. Im Zentrum stehen dabei Auflage und Management von nachhaltigen Investmentfonds“, so Dieter Aigner, Geschäftsführer der Raiffeisen KAG.

Das Umfeld für nachhaltige Kapitalanlagen entwickelt sich beständig weiter. Der Markt wächst – verglichen mit nicht-nachhaltig gemanagten Kapitalanlagen – überproportional stark. Die DACH Region – Deutschland, Österreich und die Schweiz spielt hier eine wichtige Rolle. Allein in diesen drei Märkten sind (per Ende 2017) knapp 200 Mrd. Euro nachhaltig investiert2. Mit einem Anlagevolumen von rund 14,6 Milliarden Euro (inkl. Mandate) hat die Summe nachhaltiger Geldanlagen auch in Österreich Ende 2017 einen neuen Rekordwert erreicht.

EU-Kommission legt Plan für Umbau des Finanzsystems Richtung Nachhaltigkeit vor

Auch von Brüssel – und zwar sowohl von der EU-Kommission als auch vom EU-Parlament – gehen inzwischen starke Signale in Richtung Nachhaltigkeit im Finanzmarkt aus. Die EU-Kommission hat einen EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen entworfen und damit einen Fahrplan für eine stärker vernetzte und implementierte nachhaltige Finanzwirtschaft vorgelegt. Somit hat die nachhaltige Finanzwirtschaft die Rolle für eine Transformation in eine CO2-neutrale Wirtschaft zugewiesen bekommen und nimmt dadurch einen wichtigen Platz bei der erfolgreichen Umsetzung dieser Zukunftsstrategie ein. Aigner dazu: „Die Finanzwirtschaft steht in der Pflicht, beim Thema Nachhaltigkeit in Verantwortung zu gehen. Der Hebel der Finanzindustrie ist enorm, als nachhaltige Investments können Kapitalveranlagungen Positives bewirken und Unternehmen und Staaten zum Umdenken bewegen.“ Dass es in Zukunft nur noch nachhaltige Investments geben wird, ist derzeit noch eine Vision. Wenn die Entwicklung – unterstützt von der Politik – so weitergeht, könnte diese Vision in einigen Jahr(zehnt)en Realität werden. Aigner: „Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern ein Megatrend, der auch ins Asset Management Eingang gefunden hat. Fakt ist, dass schon derzeit in vielen traditionell gemanagten Fonds nachhaltige Investmentkriterien mit einfließen. Diese Entwicklung wird sich sicherlich weiter fortsetzen.“

Bewusstseinsbildung – Sensibilisierung

Neben der Produktion und dem Management von nachhaltigen Investmentfonds möchte die Raiffeisen KAG den Dialog mit Kunden- und Interessengruppen weiter intensivieren, um sich so als zentrale Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um nachhaltiges Investieren noch stärker zu positionieren. Unterstützen sollen das unter anderem die Landingpage www.investment-zukunft.at, eine Informationsplattform zum Schwerpunkt nachhaltige Investments, der Newsletter „nachhaltig investieren und die Kunden-Veranstaltungsreihe INVESTMENT ZUKUNFT.

Nachhaltiges Produktangebot der Raiffeisen KAG: alle wichtigen Assetklassen abgedeckt

Schon jetzt ist es möglich, mit Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds in sämtliche Assetklassen zu investieren und dabei ausreichend diversifiziert zu sein. Das Unternehmen bietet mittlerweile eine ganze Reihe an Publikumsfonds mit unterschiedlichen Risiko-Ertrags-Profilen an: mehrere Aktienfonds, zwei Mischfonds mit unterschiedlich hohen Aktienquoten und auch reine Anleihefonds. Seit 2015 hat die Raiffeisen KAG den Raiffeisen-GreenBonds im Portfolio, ein Fonds, der in Anleihen investiert, mit denen Klima- bzw. Umweltschutzprojekte finanziert werden. Daneben gibt es eine wachsende Anzahl von Nachhaltigkeits-Spezialmandaten für institutionelle Kunden mit entsprechend individuellem Zuschnitt.

Rainer Schnabl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG: „Vor fünf Jahren haben wir den Schwerpunkt Nachhaltigkeit in unsere Unternehmensstrategie integriert. Inzwischen haben wir mit unserem nachhaltig gemanagten Produktangebot viele Investoren gewinnen können: institutionelle Anleger, aber auch – und darauf sind wir besonders stolz – viele, viele Privatanleger. Raiffeisen hat mit seinem großen Vertriebsnetz, den regionalen Bankfilialen, einen extrem starken Hebel. Mit diesem erreichen wir Investoren in ganz Österreich, aber auch in Zentral- und Osteuropa über unsere Netzwerkbanken. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets beträgt mit EUR 3,2 Mrd. bereits 10 % des Gesamtvolumens (EUR 33 Mrd., per Ende Oktober).

Auch im Segment der institutionellen Anleger, von dem diese Entwicklung ursprünglich ausgegangen ist, steigt das Interesse an nachhaltig gemanagten Assets. „Dies zeigt sich sehr deutlich bei der Vergabe von Mandaten: Wir registrieren, dass Nachhaltigkeit bei Mandatsausschreibungen inzwischen nahezu regelmäßig mit abgefragt wird, während es vor wenigen Jahren noch so gut wie kein Thema war“, so Schnabl. Damit stimme auch das wachsenden Volumen bei nachhaltig gemanagten Mandaten – auf ganz Österreich bezogen – überein, das von 2016 auf 2017 um 14 % gestiegen sei (Quelle FNG, Markbericht 2018).

Zertifizierungen und Gütesiegel unterstützen den Vertrieb von nachhaltigen Investments

Da es für Anleger oft schwer zu durchschauen sei, welche der als "nachhaltig" bezeichneten Fonds tatsächlich nach nachhaltigen Kriterien im Sinne von sozial, ökologisch und ethisch gemanagt werden, seien Zertifizierungen und Gütesiegel gerade in diesem Segment besonders aussagekräftig, so Schnabl. Für Anleger, die nachhaltig investieren wollen, könne sich daher ein genauer Blick auf etwaige Nachhaltigkeitssiegel lohnen. Das FNG-Siegel des Forums Nachhaltige Geldanlagen und das Österreichische Umweltzeichen für Finanzprodukte belegen u.a. die nachhaltige Investmentqualität der Fonds der Raiffeisen KAG.

Der mehrdimensionale Investmentansatz geht weit über einfache Ausschlüsse hinaus

„Unser nachhaltiger Investmentprozess ist mehrstufig und baut auf die Punkte nachhaltige Ausschlusskriterien, detaillierte Nachhaltigkeitsbewertung aller Unternehmen und Emittenten sowie Finanzbewertung auf“, beschreibt Wolfgang Pinner, Leiter Nachhaltige Investment in der Raiffeisen KAG die Vorgehensweise im Fondsmanagement. Die verwendete Datenbasis stützt sich sowohl auf internes als auch auf externes Research. „Diese Daten fließen in den eigenen Nachhaltigkeits-Score, den ‚Raiffeisen-ESG3-Score‘, ein. Am Ende werden die finanzielle Bewertung und das Potential des Titels untersucht. Wird ein Ausschlusskriterium verletzt, wird der Titel kurzfristig verkauft“, so Pinner.

Wie wird Nachhaltigkeit bei Unternehmen gemessen?

Die Datenquellen sind nicht einheitlich und Standardisierungen müssen verbessert werden. Auch die Gewichtungen der einzelnen Komponenten spielen eine wesentliche Rolle. Aber es gibt verlässliche, transparente Daten von Research-Agenturen. Aus den Nachhaltigkeitsdaten errechnet die Raiffeisen KAG ihren ESG-Score (auf einer Scala zwischen 0 und 100), 50-60 ist gut, alles darüber sehr gut. Diese Scores bestimmen im Wesentlichen die Titelselektion.

Einfluss nehmen und Impact erzielen

Ein sehr wichtiger Aspekt von nachhaltigem Investieren ist die Erzielung von Impact. Nachhaltig investieren heißt in der Raiffeisen KAG, einen sehr aktiven Investmentstil anzuwenden. Das bedeutet, über das Negativ- und Positivscreening hinauszugehen und aktiv mit Unternehmen in Kontakt zu treten oder die mit Aktien verbundenen Stimmrechte auszuüben. Die Einflussnahme in Form von Unternehmensdialog und Stimmrechtsausübung ist wichtig, denn als Großanleger steht die Raiffeisen KAG in der Verantwortung, wie sie Geld anlegt. Dazu muss man die Unternehmen, in die veranlagt wird, gut zu kennen und auch hinterfragen, welche Rolle soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit in der Strategie des jeweiligen Unternehmens spielt. Unternehmensdialoge und auch Stimmrechtsausübung als Mittel der Einflussnahme sind in der Regel umso erfolgreicher, je höher die Anteile am Unternehmen, sprich je mehr Aktien, damit verbunden sind. Sehr häufig werden Unternehmen im Rahmen des Unternehmensdialogs zu mehr Transparenz veranlasst, manchmal auch zu einer Strategieänderung. Deshalb ist bei Unternehmensdialogen und Stimmrechtsausübung die Bildung von Koalitionen unter verantwortungsbewussten Investoren auch sehr sinnvoll und notwendig. Die Raiffeisen KAG setzt große Anstrengungen in dieses Thema. Pro Jahr werden etwa 200 Unternehmen kontaktiert. Natürlich sind diese sehr verschieden, was die Intensität betrifft. Die Dialoge finden auch auf unterschiedlicher Ebene statt: in Einzelgesprächen, im Rahmen von Themenresearch für unsere Publikationen und teilweise mittels spezifischer Plattformen gemeinsam mit anderen Investoren.

Nachhaltige Investments weisen KEINE Ertragsnachteile auf

Nachhaltige Investments hatten lange den Ruf, geringere Renditen als traditionelle Finanzprodukte zu erzielen. Mittlerweile widerlegen viele – auch langfristige – wissenschaftliche Untersuchungen dieses Vorurteil. Wolfgang Pinner dazu: „Ein grünes Investment sehen wir als genauso ertragreich an, wie eine herkömmliche Anlage. Denn aufgrund der zusätzlichen Informationen zur Nachhaltigkeit von Unternehmen kann – z.B. über eine genauere Risikoeinschätzung – die Performance mitunter sogar positiv beeinflusst werden.“ Oft stelle sich Nachhaltigkeit sehr schnell als Qualitätsmaß für Unternehmen und Emittenten heraus, denn eine gute Bewertung bei der Stakeholder-Analyse, bei der überprüft wird, wie das Unternehmen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Umwelt etc. umgeht, läuft sehr häufig parallel zu einer guten Bonität und einer gesunden Unternehmensentwicklung. Pinner: „Ein Grund dafür ist sicherlich, dass eine langfristig gute Unternehmensperformance nur auf Basis gelebter Nachhaltigkeit möglich ist, denn damit werden zukünftige Entwicklungen antizipiert. Nachhaltige Investments haben daher im Grunde eine doppelte Rendite: eine finanzielle, die den Schwankungen an den Kapitalmärkten unterliegt, aber auch eine gesellschaftliche bzw. ökologische, die sicher ist.“


2) Quelle Forum Nachhaltige Geldanlage, Marktbericht 2018
3) ESG steht für Umwelt, Soziale Gerechtigkeit und Unternehmensführung

12 Jahre Kooperation mit WWF: Umweltaktienfonds mit ökologischem Mehrwert

Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Umweltförderung. Schlagworte, die heutzutage inflationär verwendet werden. Und dennoch: selten treffen diese Worte so genau zu wie auf nachhaltiges Investment oder SRI (Socially Responsible Investment).

Diese Art von Investitionen lohnt sich in der Regel sowohl für den Anleger als auch für die Gemeinschaft: Unternehmen werden hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Praktiken auf einem höheren Niveau gehalten. Das Anlagevolumen von Nachhaltigen Geldanlagen in Österreich hat 2017 mit rund 15,2 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht, laut Forum nachhaltige Geldanlagen.

Eine einzigartige Partnerschaft zwischen WWF und Erste Asset Management

Im Jahr 2006 haben die Erste Asset Management (damals als Sparinvest) und der WWF Österreich eine international viel beachtete Partnerschaft begonnen. Das Ziel: ein Produkt zu kreieren, das Finanzströme in eine nachhaltige Richtung lenkt, besonders nachhaltige Unternehmen fördert und einen positiven Nutzen für die Umwelt zu liefern. Der Umweltaktienfonds ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT bietet Anlegern seit nun mehr als 12 Jahren die Möglichkeit, nachhaltig und umweltfreundlich zu investieren und berücksichtigt sowohl wirtschaftliche, als auch soziale und ökologische Kriterien. „Österreich ist nach wie vor ein fruchtbarer Boden für nachhaltige Geldanlagen und ein Pionier in deutschsprachigen Ländern. Die Zusammenarbeit mit dem WWF erlaubt uns seit über einem Jahrzehnt über den Tellerrand zu schauen“, erklärt Gerold Permoser, Chief Investment Officer in der Erste Asset Management.

Wer nachhaltig investiert, hilft mit, Finanzströme in eine sozial und ökologisch verträgliche Richtung zu lenken“, erklärt Elisabeth Müller, Programmleiterin Nachhaltiger Finanzsektor beim WWF Österreich, die Wichtigkeit der Partnerschaft. Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT verfügt über strenge Auswahlkriterien für die enthaltenen Titel. Die wichtigsten Anlageschwerpunkte sind Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Der eigens gegründete, unabhängige Umweltbeirat aus Spezialisten und WWF-Experten überprüft die Einhaltung der Anlagekriterien bei der Titelauswahl auf ihren wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Mehrwert.

Zusätzlich zum ökologisch abgestimmten Einsatz der Anlagegelder beinhaltet die Partnerschaft auch eine Unterstützung der WWF Klimaschutzprojekte Naturschutzprojekte durch die Erste Asset Management. Seit Beginn der Kooperation im Jahre 2006 kamen auf diese Weise rund 2 Mio. Euro dem Naturschutz zu Gute.

Hohe Wachstumschancen durch Megatrends

Bereits im Jahr 2001 ist die Erste AM mit einem Umweltaktienfonds (heute ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT) auf den Markt gegangen. Es handelt sich dabei um einen Aktienfonds, der auf die Schlüsseltechnologien im Umweltbereich fokussiert ist, wie z. B. Erneuerbare Energien (Windenergie, Solar), Energie-Speicherung, Beleuchtung (LED), Optimierung des Energie-Transports aber auch neue Antriebstechnologien wie Elektroautos. „Potenzial sehen wir besonders im Bereich „Erneuerbaren Energien“. Hierunter fallen auch Firmen, die sich mit der Speicherung von Energie oder mit intelligenten Stromnetzen beschäftigen. Aber natürlich wird auch die Bedeutung alternativer Antriebssysteme wie Elektro- oder Wasserstoffautos, deren Anteil weltweit bei weniger als 1% liegt, mittel- und langfristig deutlich zunehmen“, erklärt Clemens Klein, Fondsmanager ERSTE STOCK WWF ENVIRONMENT. 

Erschwerend kommt hinzu, dass mit einer Reihe von Megatrends auch das Thema Klimawandel aufs Parkett kommt. Und damit Bevölkerungswachstum oder Urbanisierung in Wachstumsregionen. Die angesprochenen Trends führen zu steigendem Energiebedarf, steigender Nachfrage nach knappen Ressourcen, höheren Emissionen von Treibhausgasen aber auch zunehmenden Abfallmengen. „Am Ende des Tages werden Unternehmen, die Lösungen für diese Entwicklungen anbieten über Jahre von überdurchschnittlichen Wachstumschancen profitieren. Alles beginnt mit sozial verantwortlichem Investieren, “ so Permoser.


warnhinweis erste wwf stock environment

Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Die LBBW Asset Management steht bei der TELOS Studie in puncto Kundenzufriedenheit zum vierten Mal in Folge an der Spitze

Die LBBW Asset Management ist die Fondsgesellschaft, mit der institutionelle Investoren im Vergleich zu anderen Asset Managern am zufriedensten sind. Das ist das Ergebnis der TELOS Studie 2018. Zum vierten Mal in Folge erreichte die Fondsgesellschaft der Landesbank Baden-Württemberg den ersten Platz in der Gesamtwertung mit der höchsten Kundenzufriedenheit unter allen bewerteten mittelgroßen Asset Managern.

„Wir freuen uns, dass die Investoren weiterhin sehr zufrieden mit unseren Leistungen sind und wir diese mit dem vierten Sieg in Folge bei der Gesamtzufriedenheit nun auch nachhaltig unter Beweis stellen können“, sagt Jürgen Zirn, Mitglied der Geschäftsführung der LBBW Asset Management. Die Fondsgesellschaft hatte vor dem diesjährigen Gesamtsieg auch schon in den Jahren 2009, 2012, 2015, 2016 und 2017 den ersten Platz bei der TELOS Studie in puncto Kundenzufriedenheit erreicht. „Wir stellen an uns selbst den Anspruch, Bestleistungen für unsere Kunden zu erbringen und unsere Produkte präzise auf die Wünsche institutioneller Investoren abzustimmen. Die erneute Top-Platzierung ist für uns ein Ansporn, diesem Anspruch immer wieder gerecht zu werden und unseren Investoren auch künftig erstklassige Leistungen und Produkte in allen Geschäftsfeldern zu bieten“, betont Zirn.

Mehr als 200 institutionelle Investoren befragt

Wie zufrieden die Anleger mit den Leistungen der LBBW Asset Management und anderen Fondsanbietern sind, misst TELOS jährlich in einer groß angelegten Studie. Dazu führte das Analysehaus in diesem Jahr mehr als 200 Bewertungsgespräche mit Entscheidungsträgern von institutionellen Investoren. Bei dem individuellen Teil der Studie gaben die Investoren anhand eines Punkte-Systems und bezogen auf verschiedene Kriterien, wie Kundenbetreuung oder Performance, ihre persönliche Bewertung zu Asset Managern ab, mit denen sie aktuell zusammenarbeiten. TELOS unterscheidet dabei zwischen großen, mittelgroßen und kleineren Asset Managern. Die LBBW Asset Management gehört zu den mittelgroßen Asset Managern – und verbucht in dieser Gruppe nun zum insgesamt sechsten Mal den Gesamtsieg bei der Kundenzufriedenheit.

Über die LBBW Asset Management

Mit einem Volumen an Total Assets von rund 73 Milliarden Euro gehört die LBBW Asset Management zu den bedeutendsten Asset Managern in Deutschland. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg und übernimmt innerhalb des LBBW-Konzerns die zentrale Verantwortung für das Asset Management.
Weitere Infos unter: https://www.lbbw-am.de 

Über TELOS

Die TELOS GmbH ist ein führendes Analysehaus. Sie veröffentlicht regelmäßig Ratings sowie Studien zum institutionellen Fondsmarkt und unterhält zudem eine Online-Ausschreibungsplattform zur Managerauswahl. Die Zufriedenheitsstudie hat TELOS jetzt bereits zum 14. Mal durchgeführt.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix: Österreichs größter Nachhaltigkeitsfonds wächst rasant weiter

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix überschritt zu Jahresbeginn die Marke von 500 Millionen Euro Fondsvolumen. Nur zehn Monate später sind es über 700 Millionen Euro. Der Fonds ist damit der größte, nach strengen ESG-Kriterien gemanagte Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft. ESG steht für Umwelt, Soziale Gerechtigkeit und Governance (Governance = gesellschaftliche Unternehmensführung). Das rasante Wachstum des Fonds spiegelt zum einen den immensen Zuspruch für nachhaltiges Investieren unter den Investoren wider und ist das Ergebnis der bisherigen Wertentwicklung des Fonds, wobei diese freilich keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zulässt.

Nachhaltige Investments ohne Ertragsnachteile

Überhaupt zeigt die Praxis bislang, dass nachhaltiges Investieren im Vergleich zu nicht-nachhaltig gemanagten Fonds bei der Wertentwicklung absolut mithalten kann. Eine gute Rendite und ein gutes Gewissen schließen sich also keineswegs aus. Selbstverständlich sind auch nachhaltige Investments den Schwankungen der Kapitalmärkte bis hin zu Kapitalverlusten unterworfen.

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix: Investmentphilosophie

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist ein gemischter Fonds und besteht vor allem aus Anleihen und Aktien. Im langfristigen Durchschnitt sollen Aktien ungefähr 50 % der Fondsportfolios ausmachen. Dies ist als Richtwert zu verstehen. Die Aktienquote wird vom Fondsmanagement aktiv gemanagt und kann daher je nach Markteinschätzung auch höher oder niedriger sein. Innerhalb des Aktienanteils investiert der Fonds breit diversifiziert in besonders verantwortungsvoll und zukunftsfähig agierende Unternehmen entwickelter Märkte, die zugleich finanziell solide aufgestellt sind und eine gute Gewinnentwicklung aufweisen. Gleichzeitig sind bestimmte Branchen prinzipiell ausgeschlossen, beispielsweise die Rüstungsindustrie, grüne/pflanzliche Gentechnik sowie Unternehmen, die gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen.

Neben solchen Ausschlusskriterien beinhaltet die Aktien- und Anleiheauswahl eine detaillierte Bewertung der Nachhaltigkeit aller Unternehmen bzw. Emittenten. Interne und externe Forschungsdaten fließen dabei in eine eigens entwickelte Nachhaltigkeits-Kennzahl ein, den „Raiffeisen ESG Score“. Für alle Unternehmen, die es bis hierher durch den Auswahlprozess geschafft haben, werden anschließend die finanzielle Bewertung und das Ertragspotenzial untersucht. Übrigens: Sollte später eines der Ausschlusskriterien von einem Unternehmen verletzt werden, wird dieses aus dem Fondsportfolio entfernt. Die Unternehmen werden auch nach der Investmententscheidung weiterhin genau beobachtet.

Intensiver Dialog mit Unternehmen

Das Fondsmanagement des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix belässt es aber nicht allein beim bloßen Investieren. Die Raiffeisen Kapitalanlage GmbH steht in einem intensiven Dialog mit einer Vielzahl von Unternehmen – und das nicht nur mit jenen im Fondsportfolio. Pro Jahr werden über 200 Firmen kontaktiert, teils im Alleingang, teils gemeinsam mit anderen Investoren über Plattformen. Auf diese Weise können auch private Anleger über Investments in Nachhaltigkeitsfonds dazu beitragen, dass Unternehmen verantwortlich(er) handeln.

Gütesiegel und Auszeichnungen: Fondskonzept auch von unabhängiger Seite vielfach gewürdigt

Das Nachhaltigkeitsteam bei Raiffeisen Capital Management wird von Wolfgang Pinner angeführt, dem österreichischen Experten für nachhaltige Investments. Die Arbeit seines Teams wird auch von Dritten immer wieder gewürdigt und ausgezeichnet. So trägt der Raiffeisen- Nachhaltigkeit-Mix das österreichische Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte. Er erhielt außerdem das Gütesiegel des „Forums Nachhaltige Geldanlagen“ mit der Höchstnote von drei Sternen. Das Siegel wird an Fonds vergeben, die eine besonders anspruchsvolle und umfassende Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix konnte dabei unter anderem bei institutioneller Glaubwürdigkeit, Produktstandards sowie Selektions- und Dialogstrategien punkten.

Fazit

Immer mehr Anleger und Investoren setzen auf nachhaltige Geldanlagen. Beispielsweise sind bereits über 30.000 Fondssparverträge nachhaltig investiert. Dass wir mit dem Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix den größten Nachhaltigkeitsfonds einer österreichischen Fondsgesellschaft managen, erfüllt uns zum einen mit Stolz und zeigt zum anderen, wie viele Anleger unserer Nachhaltigkeitskompetenz vertrauen. Eine Kompetenz, die wir über viele Jahre aufgebaut haben und fortwährend erweitern.

Den Ertragschancen des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix stehen selbstverständlich auch die mit Kapitalmarktinvestments grundsätzlich verbundenen Risiken gegenüber – beispielsweise höhere Wertschwankungen und die Möglichkeit von Wert- und Kapitalverlusten.

Weitere Informationen finden Sie im PDF links.

Neuer Fonds von NN IP: European Sustainable Infrastructure Debt

Der NN (L) European Sustainable Infrastructure Debt Fonds („der Fonds“), der am 15. November 2018 aufgelegt wurde, erweitert die nachhaltige Produktpalette von NN Investment Partners (NN IP) und erfüllt die steigende Anlegernachfrage nach Investitionen in Sachwerte. Viele Investoren finden Infrastrukturfinanzierungen attraktiv, weil sie gute risikoadjustierte Renditen liefern und gleichzeitig wichtige Güter und Dienstleistungen bereit-stellen, die oft auch soziale und ökologische Vorteile liefern.

NN Investment Partners ist schon lange am Infrastrukturmarkt aktiv und investierte bereits im Jahr 1992 in die ersten Infrastrukturfinanzierungen. Der neue Fonds zielt darauf ab, ein diversifiziertes Portfolio aus europäischen Infrastrukturfinanzierungen aufzubauen, die einem Investment-Grade-Rating entsprechen und aus fünf Sektoren bestehen. Dazu zählen soziale Infrastruktur, alternative Energie, nachhaltiger Transport und Wasser- und Abfallwirtschaft sowie digitale Infrastruktur. Die geringe Korrelation von Infrastrukturanlagen mit den Konjunkturzyklen ist besonders für langfristige Investoren reizvoll, die ihre Portfolios diversifizieren, ihre Verbindlichkeiten matchen und solide Erträge erzielen möchten. NN IP nutzt mit dem neuen Fonds seine langjährige Erfahrung am Infrastrukturmarkt und hat seine Strategie weiterentwickelt, um sich auf Infrastrukturanlagen zu konzentrieren, die eine messbare Wirkung, einen Impact auf Gesellschaft und Umwelt haben, ohne die finanziellen Erträge zu vernachlässigen.

Nachhaltige Infrastrukturanlagen können Regierungen und Investoren dabei helfen, ihre Ziele zur Reduzierung ihrer CO2-Bilanz zu erfüllen, die für den Übergang zu einer CO2- bzw. kohlenstoffarmen Wirtschaft unerlässlich sind. Während die ökologischen Aspekte von Infrastrukturanlagen zweifellos wichtig sind und relativ einfach gemessen werden können, werden Vorteile hinsichtlich der Gesellschaft und der Unternehmensführung möglicherweise bisweilen übersehen. Der Fonds investiert breit diversifiziert und deckt auch diese Aspekte ab. NN IP hält sich an die Äquator-Prinzipien (Equator Principles) und verwendet bei der Titelauswahl für den Fonds sein firmeneigenes ESG-Modell. Es stellt ein striktes Rahmenwerk in Bezug auf die Nachhaltigkeit sicher und stützt sich auf die Empfehlungen von NN IPs hauseigenem Responsible Investing Team. Auf diese Weise bietet der Fonds sowohl einen Mehrwert für Anleger als auch für die Allgemeinheit.

Alistair Perkins, Head of Infrastructure Debt bei NN Investment Partners: „Der neue Fonds baut auf unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Infrastrukturfinanzierungen auf und ist unsere Antwort auf die wachsende Nachfrage unserer Kunden, die in die Realwirtschaft investieren und gleichzeitig zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) beitragen möchten. Wir sind da-von überzeugt, dass wir durch eine sorgfältige Auswahl nachhaltiger Anlagen ein zukunftsfähiges Portfolio konstruieren können, das unseren Anlegern einen finanziellen Mehrwert liefert und gleichzeitig einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und einer wohlhabenderen Gesellschaft leistet.“

Der Fonds wird von einem auf Infrastruktur spezialisierten Team von NN IP gemanagt. Es greift auf die bewährten Titelauswahl- und Kreditprozesse des Teams zurück und legt ein besonderes Augenmerk auf Diversifikation und Nachhaltigkeit. Der Fonds strebt eine jährliche Bruttorendite von 3-4% und eine Duration von 12-15 Jahren an.

Der NN (L) European Sustainable Infrastructure Debt Fund ist ein Teilfonds des NN (L) Alternative Credit (SICAV-SIF), der in Luxemburg gegründet und von der luxemburgischen Finanzaufsichtsbehörde (CSSF) ordnungsgemäß zugelassen wurde. Einzelne Anteilsklassen des NN (L) European Sustainable Infrastructure Debt Fund werden in anderen EU-Mitgliedstaaten registriert.

Legg Mason Global Investment Survey: Robo Advisor, nein, Danke?

Der persönliche Kundenkontakt mit einer „menschlichen Note“ kann niemals durch Technologie ersetzt werden – das würden nicht nur 67 Prozent der Anleger in Deutschland, sondern auch 70 Prozent der weltweit befragten Anleger unterschreiben, wie die aktuelle Legg Mason Global Investment Survey 2018 belegt. Für die jährlich durchgeführte Umfrage des Multi-Boutiquen-Hauses Legg Mason wurden insgesamt 16.810 Anleger in 17 Ländern befragt, darunter 1.000 Deutsche. Jeden zweiten hierzulande befragten Anleger würde es sogar nervös machen, wenn er nicht mehr mit einem Menschen über seine Geldanlage sprechen könnte. Der Anteil an weiblichen Anlegern, die ein fehlender persönlicher Kontakt nervös machen würde, ist übrigens mit 55 Prozent höher als bei den männlichen Anlegern (47 Prozent).

Aber: Grundsätzlich seien technologiegeführte Innovationen nichts, was man ignorieren könne, weshalb auch die Asset Management Branche sich dem Thema öffnen müsse. Mit dieser Aussage gehen 55 Prozent der Anleger in Deutschland konform (weltweit 64 Prozent). Was auf den ersten Blick widersprüchlich scheint, macht bei genauerem Hinsehen dann doch Sinn, wie Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason, erklärt: „Anleger in Deutschland differenzieren sehr genau, wie viel und in welchen Bereichen sie neue Technologien bei ihrer Geldanlage akzeptieren. Während vier von zehn Anlegern ihre persönlichen Finanzen über eine mobile Applikation verwalten möchten, ist der persönliche Kontakt mit Blick auf das Management ihrer Kapitalanlage für die Mehrheit der Befragten nach wie vor elementar.“

Das mag auch daran liegen, dass vielen Anlegern hierzulande gar nicht klar ist, was genau ein Robo-Advisor eigentlich ist. Lediglich 21 Prozent der Befragten gaben an, den Begriff vollständig zu verstehen. 39 Prozent können mit dem Begriff hingegen wenig anfangen, vier von zehn Anlegern verstehen überhaupt nicht, was ein Robo-Advisor ist.

Generationsunterschiede deutlich

Bei der Frage nach der Akzeptanz neuer Technologien kommen die Generationsunterschiede voll zum Tragen. Insgesamt glauben knapp 39 Prozent der befragten deutschen Anleger, dass Online-Instrumente und Applikationen professionelle Anlageberater ersetzen können. Bei den Millennials, die 18- bis 36-jährigen, würde jeder Zweite diese Aussage unterschreiben. Bei den Babyboomern sind es 30 Prozent, bei den Anlegern 71+ nur noch 21 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Frage ab, ob man Internetfirmen wie Amazon oder Ebay mehr trauen könne, als einer Bank oder Vermögensverwalter. Insgesamt bejahen dies 29 Prozent der Befragten in Deutschland. Bei den Millennials sind es 45 Prozent, bei den Babyboomern nur noch 17 Prozent und bei den Anlegern ab 71 Jahren nur noch 13 Prozent. Allerdings sind sich die Generationen relativ einig und sicher, dass Unternehmen wie Amazon und Co. insbesondere mit Blick auf die Preisgestaltung wettbewerbsfähig wären, wenn sie denn eigene Fonds anböten – insgesamt 63 Prozent der deutschen Anleger sehen das so.

Die attraktivere Gebührenstruktur wäre auch tatsächlich der gewichtigste Treiber für den Wechsel zu einem automatisierten, Online-basierten Vermögensverwalter. Insgesamt gaben das 22 Prozent der Anleger in Deutschland an. Gefolgt von der einfacheren Nutzung (17 Prozent), transparenter Gebühren und der Bandbreite der angebotenen Produkte mit jeweils 12 Prozent.

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

Aquila Capital baut die Betreuung für institutionelle Anleger mit neuem Managing Director weiter aus

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital baut die Betreuung institutioneller Kunden durch die Berufung von Thomas Bargl zum Managing Director weiter aus. In dieser Funktion steht er Versorgungswerken, Pensionskassen und Corporates sowie Versicherungen als neuer Ansprechpartner im Bereich Sachwerte und nachhaltige Energie-Investments zur Verfügung.

Bargl hat über 25 Jahre Kapitalmarkterfahrung und kennt die vielfältigen Anforderungen und Bedürfnisse institutioneller Investoren. Zuletzt war er als Managing Director beim Schweizer Investmenthaus SUSI Partners für den Vertrieb in Deutschland verantwortlich, wo sein Fokus ebenfalls auf Erneuerbaren Energien lag.

Sein Erfahrungshintergrund umfasst außerdem eine fünfjährige Tätigkeit im Investment Consulting bei FAROS, wo er als Vorstandmitglied für das Treuhandgeschäft mit institutionellen Investoren (Fiduciary Management) und den Bereich Infrastruktur verantwortlich zeichnete. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium arbeitete er 20 Jahre in leitenden Funktionen bei der Dresdner Bank und der Deutschen Bank im Private Banking, Wealth und Asset Management.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei Aquila Capital, denn ich sehe den Bereich Erneuerbare Energien und insbesondere Wasserkraft-Investments unverändert als absolutes Zukunftsthema. Insbesondere unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten, aber auch mit Blick auf Nachhaltigkeit bin ich davon überzeugt, dass diese Assetklasse weiter starken Eingang in die Allokation institutioneller Anleger finden wird“, sagt Thomas Bargl.

„Mit seiner ausgewiesenen Erfahrung in der Beratung institutioneller Investoren und seiner Affinität für Erneuerbare Energien passt Thomas Bargl perfekt in unser Team. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für Aquila Capital gewinnen konnten“, sagt Christian Holste, Head Client Advisory DACH bei Aquila Capital.

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de

Sicherheit, Rendite, Impact: Neuer UBS ETF ermöglicht Investments in Anleihen internationaler Entwicklungsbanken

Verantwortliches Investieren ist längst mehr als ein Trend. Allein zwischen 2014 und 2017 sind die nach entsprechenden Grundsätzen verwalteten Mittel in Deutschland, Österreich und der Schweiz von 875 Milliarden auf 2,7 Billionen Euro angestiegen1. Nun hat UBS Asset Management einen weiteren ETF aufgelegt, der die Palette des verantwortlichen Investierens um einen interessanten Aspekt erweitert: Der UBS ETF – Sustainable Development Bank Bonds UCITS ETF ermöglicht Anlegern indexbasierte Investments in Anleihen, die von internationalen Entwicklungsbanken emittiert wurden. „Diese Anleihen sind aus mehreren Gründen sehr spannend. Schließlich ermöglichen sie es Anlegern, ähnlich wie beim sogenannten Impact Investing, relativ direkt Projekte zu unterstützen, die einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringen“, erläutert Dag Rodewald, Leiter Passive & ETF Specialist Sales Deutschland & Österreich bei UBS. „Gleichzeitig profitieren Investoren von der hohen Liquidität der Titel und der hohen Bonität der supranationalen Emittenten“, ergänzt Clemens Reuter, Leiter Global Passive & ETF Investment Specialists bei UBS. „Darüber hinaus boten sie in den vergangenen Jahren höhere Renditen als etwa US-Staatsanleihen – auch wenn sich dies nicht einfach in die Zukunft fortschreiben lässt.“ Diese Einschränkung hängt unter anderem damit zusammen, dass auch die Bonds der Entwicklungsbanken dem Zinsänderungsrisiko unterliegen. Darüber hinaus können sich die Spreads, also die Renditeunterschiede zwischen erstklassigen Staatsanleihen und Anleihen von Entwicklungsbanken, ausweiten oder verengen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Performance.

Internationale beziehungsweise multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank oder die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung haben die Aufgabe, Finanzmittel für Entwicklungsländer zur Verfügung zu stellen, um dort gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt zu ermöglichen. Besondere Schwerpunkte bilden dabei Projekte zur Förderung der Infrastruktur oder zum Erhalt der Umwelt. Der vom neuen UBS ETF abgebildete Solactive UBS Global Multilateral Development Bank Bond USD 25% Issuer Capped TR Index versammelt in US-Dollar emittierte Anleihen von internationalen Entwicklungsbanken mit Ratings von mindestens AA- (S&P) beziehungsweise Aa3 (Moody’s). Damit eine Anleihe in den Index aufgenommen werden kann, muss ihr Emissionsbetrag bei mindestens 500 Millionen US-Dollar liegen und die Restlaufzeit mindestens zwölf Monate betragen. Die Gewichtung der Titel im Index erfolgt nach Marktkapitalisierung. Allerdings ist das Gewicht einzelner Emittenten auf maximal 25 Prozent begrenzt.

Zuletzt lag die mittlere Rendite (Yield-to-maturity) des Index bei 2,77 Prozent, die mittlere Duration bei 3,20 Jahren (Stand: Juni 2018). „Diese Kennzahlen verdeutlichen noch einmal, warum es sinnvoll sein kann, in die Anleihen von Entwicklungsbanken zu investieren“, erklärt Rodewald. „Schließlich verbinden sie Renditen von 10 bis 30 Basispunkten über denen von US Treasuries mit der Möglichkeit, Gutes zu bewirken – denn die eingesammelten Mittel werden zu sehr niedrigen Zinssätzen in Entwicklungsländern ausgegeben, um dort extreme Armut zu reduzieren sowie den Aufbau von Infrastruktur und die Wirtschaft zu fördern.“

[1] Quelle: Forum Nachhaltige Geldanlagen, Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2018

La Financière de l’Echiquier baut Vermögensverwaltungsaktivität im Value-Segment aus

LFDE - La Financière de l’Echiquier gibt heute die Ernennung von Romain Ruffenach (35) zum Co-Fondsmanager des Echiquier Value Euro mit Wirkung vom 6. November 2018 bekannt. Romain Ruffenach wird Mitglied des von Olivier de Berranger geführten Portfoliomanagementteams an der Seite von Maxime Lefebvre, Co-Fondsmanager des Echiquier Value Euro.

Der im Dezember 2012 aufgelegte Echiquier Value Euro ist ein auf Titelauswahl basierender Fonds und investiert in europäische Unternehmen, die deutlich unterbewertet sind oder vor einer Umstrukturierung stehen. Er greift auf das historische Know-how von LFDE in Sachen Value-Stockpicking zurück, eine auf Überzeugungen basierende Vermögensverwaltung, bei der die profunde Kenntnis der Unternehmen im Fokus steht.

„Mit dem Eintritt von Romain verstärken wir unsere Fähigkeiten, europäische Unternehmen zu ermitteln, die vor einem Turnaround stehen und deren Geschäftsmodelle unterbewertet sind. Die Besetzung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Vermögensverwaltung im Value-Segment, die von einer Erholung der Bewertungen profitieren dürfte“, erklärte Olivier de Berranger, Direktor der Vermögensverwaltung.

„Romains Werdegang und Anlagephilosophie passen sehr gut zur DNA und zur Unternehmenskultur von LFDE - La Financière de l’Echiquier. Sein fachliches Know-how und seine Erfahrung sind von enormem Wert“, fügte Didier Le Menestrel, Verwaltungsratsvorsitzender von LFDE, hinzu.

Über Romain Ruffenach

Nach Stationen als Sell-side-Analyst bei CMCIC Securities und in der Wirtschaftsprüfung (KPMG) wechselte Romain Ruffenach im Jahr 2013 zu SMA Gestion in den Bereich Equity Long Only. Dort war er insbesondere als Fondsmanager des europäischen Aktien-Referenzfonds des Unternehmens tätig.
Romain Ruffenach verfügt über ein Diplom der Audencia Business School und einen Master-Abschluss in Finanzwesen des Ohio State University Fisher College of Business.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet und gehört mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Milliarden Euro und über 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit: die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltungsberatern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die auf alle Aspekte der Vermögensverwaltung spezialisierte Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.​

CORESTATE setzt Wachstumskurs konsequent fort und erhöht Prognose 2018 – Nettoverschuldung deutlich gesenkt

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co-Investor mit Sitz in Luxemburg, ist in den ersten neun Monaten des Jahres weiter profitabel gewachsen. Inklusive des jüngsten Zukaufs von CRM Students liegen die Assets under Management nunmehr bei über EUR 25 Mrd.

In den ersten neun Monaten 2018 erwirtschaftete CORESTATE aggregierte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 224,3 Mio.; vor einem Jahr lag dieser Wert bei EUR 83,4 Mio. Das bereinigte EBITDA von Januar bis September 2018 lag bei EUR 137 Mio. gegenüber einem Vorjahreswert von EUR 39,2 Mio. Das bereinigte Konzernergebnis für die ersten neun Monate 2018 betrug EUR 103,6 Mio. und vervierfachte sich knapp im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (EUR 26,9 Mio.).

Dr. Michael Bütter, CEO: „Wir haben ein weiteres Mal gezeigt, dass wir operativ sehr zuverlässig liefern und parallel unser Geschäftsmodell konsequent weiterentwickeln. Die breite Diversifikation unserer Erlösstruktur garantiert hierbei ein hohes Maß an Stabilität in der Umsatzentwicklung. Gleichzeitig ermöglicht uns die Durchsetzung attraktiver Konditionen in einzelnen Ertragssparten im dritten Quartal, unsere Wachstums- und Ertragsziele für das Gesamtjahr 2018 anzuheben.“

Im dritten Quartal 2018 wurde die Nettofinanzverschuldung des Konzerns um über EUR 220 Mio. zurückgeführt und der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten zu bereinigtem EBITDA) auf 2,3x gesenkt. Dieser liegt damit im angekündigten Zielkorridor von 2,0x bis 3,0x; ebenfalls deutlich reduziert wurden die durchschnittlichen Zinskosten.

Lars Schnidrig, CFO: „Wir haben den gesamten Konzern auf ein finanziell hochsolides Fundament gestellt und eröffnen uns gleichzeitig bilanziellen Freiraum für weiteres Wachstum. Wie bisher möchten wir zudem unsere Aktionäre deutlich an diesem Unternehmenserfolg beteiligen und planen aktuell mit einer Ausschüttung pro Aktie von EUR 2,50 für das Gesamtjahr 2018. Dies bedeutet eine Steigerung um 25% im Vergleich zum Vorjahr und eine Dividendenrendite von rund 6% auf das aktuelle Kursniveau. Wir möchten damit unseren Anspruch als attraktive, dividendenstarke Wachstumsaktie unterstreichen.“

CORESTATE erhöht auf Basis der Erlöse aus dem Verkauf der Warehousing Assets und mit Blick auf die positive operative Geschäftsentwicklung die Prognose für das Gesamtjahr 2018. Der Vorstand erwartet nun aggregierte Umsatzerlöse von EUR 270 bis 280 Mio. (vorher: EUR 230 bis 240 Mio.), ein bereinigtes EBITDA von EUR 160 bis 170 Mio. (zuvor: EUR 155 bis 165 Mio.) sowie ein bereinigtes Konzernergebnis in Höhe von EUR 125 bis 135 Mio. (zuvor: EUR 120 bis 130 Mio.).

Dr. Michael Bütter weiter: „Wir haben aktuell zahlreiche neue Produkte und Fonds erfolgreich in der Vermarktung. Zudem sichert uns die sehr auskömmliche Pipeline potenzieller Transaktionen von rund EUR 5,8 Mrd. für das laufende und das folgende Geschäftsjahr unseren ambitionierten, organischen Wachstumskurs. Auf der Akquisitionsseite werden wir weiterhin mit hohen Augenmaß und klarem Synergiefokus agieren. Jüngstes Beispiel ist der Erwerb von CRM Students, der als größter unabhängiger Betreiber von Studentenwohnheimen in Großbritannien perfekt unsere europäische Micro-Living-Strategie ergänzt. Wir profitieren hier sowohl von der umfangreichen Erfahrung im Aufbau und erfolgreichen Betrieb von studentischem Wohnen im Wachstumsmarkt UK als auch von dem breiten, internationalen Netzwerk zur Erschließung neuer Investment Projekte für unsere Kunden.“

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 25 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 42 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 730 Mitarbeiter und ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

TH Real Estate legt Asia Pacific Cities Fund mit Kapital aus Deutschland auf

TH Real Estate hat mit dem Asia Pacific Cities Fund einen offenen Immobilienfonds für institutionelle Anleger aufgelegt, um in 17 ausgewählte asiatisch-pazifische Städte investieren zu können. Mit einer Büroentwicklung in Sydney wurde ein erstes Objekt für das Portfolio gesichert.

Die Erstinvestition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar erhielt der Asia Pacific Cities Fund von TIAA, dem Mutterkonzern von TH Real Estate. Zur Auflegung verzeichnete der Fonds zudem Kapital von einem deutschen Investor. Zwei weitere Kapitalzusagen von institutionellen Anlegern liegen bereits vor. Über die kommenden fünf Jahre wird ein Zielvolumen von über zwei Milliarden US-Dollar angestrebt.

TH Real Estate kann mit dem Asia Pacific Cities Fund Immobilien in insgesamt 17 Städten erwerben. Diese sind das Ergebnis des hausinternen Filtersystems von TH Real Estate, welches belegt, dass diese Städte am besten aufgestellt sind, um in Zukunft vor allem von demografischem und strukturellem Wachstum zu profitieren. Brisbane, Seoul, Singapur, Sidney und Tokio zählen unter anderem zu den Investitionsstädten. Das Portfolio wird die Sektoren Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen umfassen. In Sydney konnte ein erstes in der Entwicklung befindliches Bürogebäude gesichert werden. Die Immobilie „183 Clarence Street” entsteht derzeit in einer erstklassigen Innenstadtlage, die auch als „westlicher Korridor” bekannt ist. Darüber hinaus ist eine Energiebewertung mit fünf Sternen durch Australiens nationales Bewertungssystem NABERS geplant, um das Objekt mit einer positiven Energiebilanz nachhaltig positionieren zu können.

Louise Kavanagh, Real Estate Manager, sagt: „Wir sind überzeugt, dass Investments im asiatisch-pazifischen Raum im globalen Portfolio institutioneller Anleger nicht nur die wünschenswerte Diversifikation sichern, sondern auch Zugang zu Wachstumsmärkten, zu stabilen Renditen und zu einem sich entwickelnden Immobilienmarkt bieten. Dank unserer langjährigen Expertise mit Core-Anlagen vor Ort profitieren Investoren mit unserem Asia Pacific Cities Fund von zukunftssicheren und nachhaltig aufgestellten Städten in dieser aufstrebenden Wachstumsregion. Wir freuen uns, dass wir ein erstes Objekt in Sydney sichern konnten, denn die Stadt ist beispielsweise aufgrund ihres gesunden Mietwachstums ein wichtiger Markt für den Fonds.“

Harry Tan, Head of Research, Asia Pacific, ergänzt: „In den kommenden Jahrzehnten wird sich das Gewicht der Wirtschaftskraft und der strukturellen Megatrends stark auf den asiatisch-pazifischen Raum verlagern: Asien-Pazifik wird sozusagen zum Epizentrum zahlreicher Megatrends. Schon jetzt beobachten wir eine Urbanisierung und den Aufstieg der Mittelschicht. Wir glauben, dass den von uns identifizierten Städten in der Welt von morgen eine starke Bedeutung zukommen wird und sie sich als Wertsteigerung für ein globales Portfolio erweisen werden.“

TH Real Estate ordnet den Asia Pacific Cities Fund der so genannten globalen Resilient- Produktserie zu, mit der über Marktzyklen hinweg in zukunftssichere Städte und Standorte investiert werden kann, die mit Blick auf die Megatrends am besten positioniert sind. Anleger profitieren hierbei von einem ausbalancierten und diversifizierten Portfolio qualitativ hochwertiger Immobilien in Asien-Pazifik. Damit weitet der Investmentmanager seine bisher erfolgreiche Anlagestrategie, die sich an Städten und nicht an Ländern orientiert, weltweit aus. Neben dem Asia Pacific Cities Fund liegt diese Strategie zwei weiteren Fondsvehikeln zugrunde. Neben dem bereits erfolgreichen Flaggschifffonds European Cities Fund fokussiert auch der neu gestartete Nuveen Real Estate Investment Trust (NREIT) Assets auf Städteebene. Der NREIT wurde als globaler Städtefonds zusammen mit Nuveen konzipiert und ebenfalls in diesem Jahr aufgelegt.

Über TH Real Estate

TH Real Estate, ein operativer Geschäftsbereich von Nuveen (der Anlageverwaltungssparte von TIAA), ist einer der größten Immobilien-Investmentmanager der Welt mit einem verwalteten Vermögen von rund 100 Milliarden Euro (AUM). Das verwaltete Vermögen verteilt sich auf eine Vielzahl Mandate und Fonds mit einem Investitionsspektrum in Immobilien und Immobilienfinanzierungen über verschiedene Regionen, Sektoren, Investmentarten und Vehikeltypen hinweg.
Mit über 80 Jahren Investitionserfahrung, mehr als 500 Mitarbeitern, Büros in 24 Städten in den USA, Europa und in der Asien-Pazifik-Region, kombiniert unsere Plattform beeindruckende lokale Expertise mit umfassender globaler Perspektive. Unseren Investments, unserem Asset Management und unserer Unternehmensstrategie liegt ein tiefes Verständnis von strukturellen Trends zugrunde, von denen wir glauben, dass sie die Zukunft des Immobiliengeschäfts und Investitionen unabhängig von Marktzyklen beeinflussen werden. Unser Ansatz „Tomorrow’s World“ bildet den Kern unserer Anlagestrategie sowie unseres Geschäftsmodells und ist Voraussetzung dafür, unsere langfristigen Investments zum Wohle unserer Kunden und der Gesellschaft umsetzen zu können. www.threalestate.com
Alle Daten Stand 30. September 2018

BayernInvest kooperiert mit MSCI ESG Research

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bietet institutionellen Investoren umfangreiche Lösungen für die Umsetzung ganzheitlicher Nachhaltigkeitsstrategien in der Kapitalanlage an. Nun erweitert die 100%ige Tochter der BayernLB nochmals ihr Spektrum an nachhaltigen Investmentlösungen und arbeitet hierfür ab sofort mit MSCI ESG Research zusammen. Das Unternehmen garantiert eine hohe globale Abdeckung in den wichtigsten Anlageklassen und ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings in den Bereichen ESG, also Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Darüber hinaus stellt MSCI der BayernInvest CO2-Ratingdaten für Unternehmen und Staaten zur Verfügung, damit diese in die Portfolien der BayernInvest integriert werden können.

Dr. Volker van Rüth, Sprecher der Geschäftsführung der BayernInvest, kommentiert: „Wir sind der festen Überzeugung, dass nachhaltig agierende Unternehmen durch ihr vorteilhaftes Risikoprofil langfristig erfolgreicher sind. Umwelt- und sozialverträgliches Handeln wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Durch die Zusammenarbeit mit MSCI ESG Research können wir unseren Kunden nun ein noch umfassenderes Produktspektrum für nachhaltige Fondslösungen anbieten.“

Daniel Sailer, Vice President MSCI ESG Research, verantwortlich für die DACH Region: „Der Schwerpunkt der Gespräche mit unseren über 1.200 Kunden hat sich in den letzten Monaten verändert. Im Fokus steht nicht mehr die Frage, warum ist ESG für institutionelle Anleger relevant, sondern eine intelligente ESG-Integration, um besser informierte Investitionsentscheidung zu treffen.“ Leonid Potok, ESG Kundenbetreuung DACH Region bei MSCI ESG Research, ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der BayernInvest. Die Nutzung von werte- und normenbasierten Ausschlusskriterien, sowie MSCI ESG Ratings unterstützt künftig den Investmentprozess. Ergänzend stehen der BayernInvest innovative Daten zur Messung und zum Management von Klimarisiken sowie zur Integration der UN Sustainable Development Goals zur Verfügung.“

Nachhaltige Fondslösungen

Auf Basis der umfangreichen Daten von MSCI ESG Research, erhalten institutionelle Investoren bei der BayernInvest derzeit folgende nachhaltige Anlagelösungen:

  • Aktien Faktorstrategie Nachhaltigkeit Europa aktiv
  • Aktien Nachhaltigkeit global/regional indexorientiert/aktiv
  • Aktien klimaoptimiert global/regional indexorientiert/aktiv
  • Euro Unternehmensanleihen Nachhaltigkeit indexorientiert/aktiv
  • UN Global Compact konforme Anlagestrategien

„DKB Zukunftsfonds“ mit nachhaltiger Aktien Faktorstrategie

Im Fokus steht aktuell die nachhaltige Aktien Faktorstrategie, nach der auch der „DKB Zukunftsfonds“ von der BayernInvest gemanagt wird. Herzstück des Fonds ist eine Investment-Strategie, die neben Finanzmarkt-Faktoren (Value, Size, Quality etc.) auch ESG-Kriterien in der Aktienauswahl berücksichtigt. Der Fonds überzeugt seit Jahren mit einer guten Performance; sie liegt im Fünf-Jahreszeitraum bei 7,55 Prozent p.a. (Stand: 30.09.2018).

ESG-Reporting 

Ergänzend zum Portfoliomanagement stellt die BayernInvest auf Wunsch nachhaltigkeitsorientierten Anlegern ein Reporting ihrer Anlagen hinsichtlich sozialer und umweltbezogener Leistungsindikatoren zur Verfügung. Das Reporting dokumentiert bspw. Informationen über mögliche Kontroversen oder die ESG-Qualität bzw. -Ratings der in einem Portfolio vertretenen Unternehmen („Carbon Footprint“).

CORESTATE legt neuen Opportunity-Fonds mit Zielvolumen von 800 Mio. Euro auf

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, hat einen neuen offenen Spezial-AIF für Wohn- und Gewerbe-immobilien gestartet. Der Fonds „CORESTATE Opportunity Deutschland I“ richtet sich überwiegend an institutionelle Investoren. Investitionsschwerpunkt sind Objekte die Wertsteigerungspotenzial aufweisen, das durch ein aktives Asset Management gehoben werden soll. Der Spezial-AIF hat ein Zielvolumen von 800 Mio. Euro und strebt eine Zielrendite von 7 Prozent an.

Der Fonds ist bereits mit einem Startportfolio mit sieben Objekten und einem Investitionsvolumen von 241 Mio. Euro gestartet, welches über bereits eingeworbenes Eigenkapital in Höhe von 130 Mio. finanziert wurde. Die Objekte befinden sich unter anderem in Augsburg, Hannover und München. Angekauft werden sollen weitere Objekte, die einen konstanten Mieteingang liefern und darüber hinaus weitere Entwicklungsmöglichkeiten haben. Die aktuellen Verkehrswerte der Objekte des Startportfolios in Höhe von 262 Mio. Euro zeigen bereits die großen Wertschöpfungspotenziale der ersten Investitionen. Ziel ist es, weitere Potenziale zu heben, Leerstände abzubauen und über Verkäufe attraktive Erträge zu erwirtschaften.

„Mit dem neuen Fonds fügen wir unserem Produktangebot für institutionelle Investoren eine weitere attraktive Option hinzu. Wir erweitern damit ganz gezielt unsere Produktpalette, um möglichst vielen Anlage- und Risikobedürfnissen entsprechen zu können. Durch unser immer größer werdendes Fonds-Angebot generieren wir weiteres Wachstum und stellen gleichzeitig unsere Erlösstruktur auf eine noch breitere und solidere Basis.“ sagt Dr. Michael Bütter, CEO der CORESTATE Capital Group.

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 25 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 42 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 730 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Wohnfonds UniImmo: Wohnen ZBI überspringt deutlich die 1 Milliarde-Euro-Marke

Deutschlands größter auf Wohnen ausgerichteter Immobilienpublikumsfonds gewinnt weiter an Volumen. Im Oktober und November sind Immobilien mit insgesamt 6.317 Mieteinheiten und einem Kaufpreisvolumen von rund 500 Millionen Euro in den Bestand des UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen. Der UniImmo: Wohnen ZBI, ein gemeinsamer Fonds von Union Investment und der ZBI Gruppe, überspringt damit 15 Monate nach seinem Start deutlich die 1 Milliarde-Euro-Marke. Mit einem Immobilienvermögen von aktuell rund 1,4 Milliarden Euro und einem Immobilienbestand von insgesamt rund 19.600 Einheiten in 13 Bundesländern baut der UniImmo: Wohnen ZBI zudem seine Spitzenposition unter den deutschen Wohnfonds weiter aus.

Zum 1. November sind zwei große Portfolien mit insgesamt 4.748 Mieteinheiten in den Bestand des UniImmo: Wohnen ZBI übergegangen Das kleinere der beiden neu übergegangenen Portfolios umfasst 1.201 Einheiten, die sich auf sechs Bundesländer verteilen. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt in Nordrhein-Westfalen, wo die Verteilung über acht Standorte – von Bielefeld über Duisburg bis Oberhausen – eine breite Diversifikation gewährleistet. Das zweite Immobilienpaket ist ein Teilportfolio mit 3.547 Einheiten. Die Immobilienassets befinden sich primär im norddeutschen Raum in den Städten Heiligenhafen, Rendsburg und Ratzeburg. Das Portfolio weist eine hohe Vermietungsquote auf und befindet sich in einem guten Sanierungsstand. Die Transaktion gehört volumenmäßig zu den größten, die für den UniImmo: Wohnen ZBI bisher realisiert wurden.

Der UniImmo: Wohnen ZBI wurde im Juli 2017 gemeinsam von Union Investment und der ZBI aufgelegt. Der Fonds setzt seinen Schwerpunkt auf Objekte mit erschwinglichem Wohnraum für die breite Bevölkerung mit mittlerer bis hoher Wohnqualität. Geographisch hat der Fonds das gesamte deutsche Bundesgebiet für Ankäufe im Blick.

Sonja Laud wird neuer Deputy Chief Investment Officer bei LGIM

Sonja Laud übernimmt ab Januar 2019 den neu geschaffenen Posten des Deputy Chief Investment Officer (Deputy CIO) beim britischen Asset Manager Legal & General Investment Management (LGIM). In dieser Funktion wird Laud direkt an Anton Eser, Chief Investment Officer, berichten. Zusätzlich verstärkt sich LGIM mit William Riley, der ab Januar neuer Head of Solutions wird und direkt an Laud berichtet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Sonja Laud und William Riley für unser Investment-Team gewinnen konnten“, sagt Anton Eser, CIO bei LGIM. „Beide verfügen über langjährige Erfahrung an den Finanzmärkten, agieren mit einem klaren Kundenfokus und verfolgen ergebnisorientierte Ansätze. Damit werden sie von großem Wert für unsere Arbeit bei LGIM sein. Wir wollen weiterhin ganzheitliche Lösungen anbieten, die die gesamte Bandbreite unserer Kompetenzen kombinieren, um die sich verändernden Bedürfnisse unserer Kunden zu befriedigen.“

Sonja Laud, geborene Schemmann, verfügt über langjährige Erfahrung in der Asset Management Branche und arbeitete zuletzt bei Fidelity als Head of Equity und Mitglied des Global Equity Management Teams. Zuvor hatte Laud leitende Positionen im Investmentmanagement bei Barings, Schroders und DWS Investments inne. Laud managte globale Makrofonds, ist ausgewiesene Spezialistin für Asset Allocation und entwickelte ergebnisorientierte Produkte für Kunden. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Köln, der ESCP Europe in Paris sowie der London School of Economics und der New York University. Laud ist zertifizierter CFA Charterholder.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die zu einem aufregenden Zeitpunkt für LGIM und die Asset Management Branche im Allgemeinen kommt, die sich andauernd und innovativ an die Kundennachfrage anpasst,“ sagt Sonja Laud.

„Sonja Laud hat einen hervorragenden Ruf in Deutschland“, sagt Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei LGIM. „Wir freuen uns, mit ihr gemeinsam die bisherigen Erfolge weiter auszubauen.“

„Deutschland ist ein Kernmarkt für LGIM“, sagt Philipp Königsmarck, Head of Wholesale Sales, Germany. „Angesichts dessen freut es mich besonders, dass wir mit Silvia Laud eine den deutschen Kunden bestens bekannte Expertin gewinnen konnten, die sich durch außergewöhnlichen Erfolg in ihren bisherigen Tätigkeiten auszeichnet.“

Willam Riley war in verschiedenen leitenden Positionen im Portfoliomanagement bei Blackrock tätig, unter anderem als Head of Client Solutions Portfolio Management EMEA. In dieser Funktion war er verantwortlich für die Entwicklung, Zusammenstellung und Verwaltung von Anlagelösungen über verschiedene Strategien und Anlageklassen hinweg, darunter Liability Driven Investments, Fixed Income und Multi Asset sowie Treuhandverwaltung.

LRI Group lanciert drei neue Fonds für die NORD/LB Norddeutsche Landesbank

LRI Group hat für die NORD/LB drei neue UCITS-Publikumsfonds aufgelegt. Die Löwen+ Fonds vereinen drei Fondsmodelle mit verschiedenen variablen Aktienanteilen und richten sich vorrangig an deutsche Privatanleger. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Berücksichtigung von ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Kriterien.

“Mit den Löwen+ erweitern wir unsere bestehende Produktpalette um Fonds die auf Wachstum und Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Wir freuen uns für unsere Kunden eine weitere innovative Lösung anbieten zu können,“ sagt Jens Zimmermann, Leiter Asset- und Portfoliomanagement der NORD/LB.

„Wir blicken bereits auf eine langjährige gute Beziehung zurück. Umso mehr freuen wir uns, dass Nord/LB uns auch für die neuen Fonds als Partner ausgewählt hat. Wir freuen uns darauf, das weitere Wachstum der Fondspalette begleiten zu dürfen,“ sagt Frank Alexander de Boer, Mitglied des Vorstands der LRI Group.

Über die NORD/LB

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank gehört mit einer Bilanzsumme von 159 Mrd. Euro zu den führenden deutschen Geschäftsbanken. Zu den Kerngeschäftsfeldern zählen Strukturierte Finanzierungen im Energie- und Infrastruktursektor, die Schiffs- und Flugzeugfinanzierung, das Firmenkundengeschäft, die gewerbliche Immobilienfinanzierung, das Kapitalmarktgeschäft sowie Privat-und Geschäftskunden einschließlich Private Banking. Die Bank hat ihren Sitz in Hannover, Braunschweig und Magdeburg. Die NORD/LB verfügt zudem über Niederlassungen in Bremen, Oldenburg, Hamburg, Schwerin, Düsseldorf, München, und Stuttgart. Außerhalb Deutschlands ist die NORD/LB mit einer Pfandbriefbank (NORD/LB Covered Bond Bank) in Luxemburg sowie mit Niederlassungen in London, New York, Singapur und Shanghai vertreten.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungsgesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet über EUR 12 Mrd. an Vermögen, davon EUR 3 Mrd. im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie EUR 10 Mrd. im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi-Asset-Fonds, Liquid Alternatives und Dachfonds.

ERSTE-SPARINVEST fusioniert mit Erste Asset Management

Die ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. („ESPA“), größte Fondsgesellschaft in Österreich, fusioniert mit ihrer Muttergesellschaft, der Erste Asset Management GmbH („EAM“). Die Fusion wurde bereits von den erforderlichen Gremien und der Finanzmarktaufsicht genehmigt. Die Verschmelzung wurde mit der Eintragung ins Firmenbuch am 3.11.2018 wirksam und erfolgt (buchhalterisch) rückwirkend zum 31.12.2017.

„Die Verschmelzung ist ein logischer Schritt in Richtung Vereinfachung der Organisationsstruktur des Asset Managements in der Erste Bank Gruppe und ermöglicht einen einheitlichen Auftritt an unseren Standorten und bei unseren Vertriebsaktivitäten“, betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der EAM. Die Zusammensetzung der Geschäftsführung der EAM bleibt unverändert und besteht aus Heinz Bednar (CEO), Winfried Buchbauer, Wolfgang Traindl und Peter Karl.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ESPA werden in die EAM übernommen. Das gilt auch für die Organisationseinheiten mit ihren Führungskräften. „Die Verschmelzung ist das Resultat der ausgesprochen intensiven Arbeit und sehr gründlicher Sorgfaltsprüfungen. Der erfolgreiche Abschluss unserer Fusion ermöglicht verbesserte organisationstechnische Bedingungen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Kundinnen und Kunden größtes Vertrauen in die Zukunft", so Bednar.

Sämtliche von der ESPA verwalteten Investmentfonds, somit das gesamte von der ESPA verwaltete Fondsvermögen in der Höhe von 32,1 Mrd. Euro (Stand per 29.9.2018) wird ab der Wirksamkeit der Verschmelzung von der EAM verwaltet. Die Investmentfonds der ESPA werden wie bisher weitergeführt, das gilt auch für die Fondsnamen. Für die Anlegerinnen und Anleger der ESPA Investmentfonds ergeben sich aus der Verschmelzung keine Veränderungen.

Neuer Leiter bei Solidvest, der digitalen Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG

Sebastian Hasenack (35) verstärkt ab 1. Dezember dieses Jahres das Team von Solidvest, der digitalen Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG. Er unterstützt in leitender Funktion Klaus Pfaller (42), Co-Leiter bleibt Michael-Philip Müller (31). Damit verantwortet Sebastian Hasenack künftig die Bereiche Vertrieb und Kooperationen. Dazu zählen strategische Weiterentwicklung des Produktangebotes und Ausbau von B2B-Kooperationen sowie zusätzliche Vermarktungsaktivitäten. Klaus Pfaller ist weiterhin zuständig für den operativen Betrieb bei Solidvest, Michael-Philip Müller treibt den Bereich Produktmanagement voran.

Das Führungsteam von Solidvest berichtet zunächst an Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG und verantwortlich für die Bereiche Vermögensverwaltung sowie Research & Portfoliomanagement. Wie bereits kommuniziert, übernimmt ab Januar kommenden Jahres Christian Janas (46) die Leitung der Vermögensverwaltung.

Sebastian Hasenack verfügt über zehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Portfolio- und Fondsmanagement sowie Fintech-Gründung und -Leitung. Bis zu seinem Wechsel zu Solidvest war er seit 2015 Mitgründer und Geschäftsführer beim Fintech investify S.A. Von 2009 bis 2015 war Sebastian Hasenack Portfolio- und Fondsmanager bei der Rhein Asset Management S.A. und entwickelte systematische Anlagestrategien für die Verwaltung großer Vermögen. Er ist studierter Diplom-Ökonom und hat die Schumpeter School of Business and Economics in Wuppertal besucht.

Sebastian Hasenack, künftiger Leiter Solidvest, sagt: „Solidvest vereint das professionelle und etablierte Portfoliomanagement von DJE mit einem digitalen Angebot, das den veränderten Kundenbedürfnissen entspricht. Diese Kombination überzeugt nicht nur mich, sondern sie ist auch ein wichtiges Asset für künftige B2B-Partnerschaften. Ich freue mich darauf, diese Kooperationen künftig voranzutreiben und das digitale Angebot von Solidvest weiter auszubauen.“

Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Sebastian Hasenack für unser Solidvest-Team gewinnen konnten. Er verfügt über langjährige Branchenkenntnis und verbindet Fintech-Expertise und ein fundiertes Know-how im Bereich der Finanzportfolioverwaltung. Damit ergänzt er das Solidvest-Team perfekt und hilft uns dabei, das digitale Angebot von Solidvest systematisch zu erweitern. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“

Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit über 40 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit über 100 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 12,5 Milliarden Euro (Stand: 31.10.2018) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten.

Vontobel Asset Management offeriert Anlegern „Best-of“ Emerging Markets Fixed Income Fund

Der Vontobel Emerging Markets Blend Fund bietet Anlegern attraktive Chancen in Anleihen und Währungen der Schwellenländer. Der seit August 2015 eingeführte und erprobte Fonds nutzt wertorientierte und ereignisbasierte Ineffizienzen in Staats- und Unternehmensanleihen in Hartwährung sowie Schuldverschreibungen in lokaler Währung in Schwellenländern. In den letzten drei Jahren wurde für die institutionelle Anteilsklasse nach Abzug von Kosten eine Rendite von 12,8 Prozent p.a. erzielt und damit der Referenzindex um mehr als 7 Prozent p.a. übertroffen.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Kunden, die sich in den Schwellenländern engagieren möchten, da sie nun über ein einziges Fondsprodukt auf unsere besten Ideen zugreifen können. Wir weisen eine sehr gute Erfolgsbilanz bei der Erzielung attraktiver Renditen im Bereich der festverzinslichen Anlagen in Schwellenländern auf, sodass dieser Fonds die gleiche aktive, wertorientierte und antizyklische Anlagephilosophie verfolgt wie die anderen Strategien, die wir verwalten“, sagt Luc D'hooge, Head of Emerging Markets Fixed Income. „Der Kunde delegiert die Entscheidung darüber, in welche Anlageklasse er investieren möchte, und ob dies in Hart- oder Landeswährung erfolgen soll.“

„Dieser ‘Best-of’-Fonds für festverzinsliche Wertpapiere der Schwellenländer bietet Anlegern, die aktuelle Bewertungsmöglichkeiten nutzen und über den gesamten Zyklus hinweg ein Engagement in den Schwellenländern eingehen wollen, eine Lösung für die Allokation in Anleihen und Währungen der Schwellenländer“, ergänzt Francesco Tarabini Castellani, Head of Fixed Income Sales.

Vontobel Asset Management

Vontobel Asset Management ist ein aktiver Vermögensverwalter mit globaler Reichweite und einem Multi-Boutique-Ansatz. Jede unserer Boutiquen zeichnet sich durch spezialisierte Anlagestrategien, eine starke Performancekultur und ein robustes Risikomanagement aus. Wir erbringen überzeugende Lösungen für institutionelle und private Kunden. Unser Bekenntnis zu aktiver Vermögensverwaltung ermöglicht es uns, auf Grund eigener Überzeugungen zu investieren. Dadurch generieren unsere hochspezialisierten Teams Mehrwert für unsere Kunden. Mit über 400 Mitarbeitenden weltweit, davon 170 Anlagespezialisten, agieren wir an insgesamt 13 Standorten in der Schweiz, Europa und den USA. Wir entwickeln Strategien und Lösungen in den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Multi Asset und alternative Anlagen. Das Ziel, hervorragende und wiederholbare Performance-Ergebnisse zu erreichen, ist seit 1988 für unseren Ansatz zentral. Eine starke und stabile Aktionärsstruktur garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit und schützt unsere langfristige Denkweise, von der wir uns bei der Entscheidungsfindung leiten lassen.

Lombard Odier IM ergänzt Wholesale-Team für Deutschland und Österreich

Zum 1. November 2018 ergänzt Carsten Uekermann als Sales Director Wholesale das Vertriebsteam von Lombard Odier Investment Managers (Lombard Odier IM) für Deutschland und Österreich.

Uekermann berichtet an Alexander Heidenfelder, Leiter Wholesale-Vertrieb Deutschland und Österreich. Von Frankfurt aus konzentriert er sich primär auf den Geschäftsausbau mit Banken, Sparkassen, Family Offices, Dachfonds, Vermögensverwaltern und Fondsplattformen. Vor Lombard Odier IM war Carsten Uekermann Direktor Wholesale Clients bei StarCapital. Weitere Stationen waren Frankfurt Trust und Fidelity.

Alexander Heidenfelder, Leiter Wholesale-Vertrieb Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Wir freuen uns, mit Carsten, einen erfahrenen Vertriebsprofi für uns gewonnen zu haben, der auf nahezu zwanzig Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückblickt. Seine umfangreichen Branchenkenntnisse und sein belastbares Netzwerk werden uns dabei helfen, unsere Kundenbeziehungen in Deutschland und Österreich weiter zu festigen und zu erweitern.“

Carsten Uekermann, Sales Director Wholesale für Deutschland und Österreich bei Lombard Odier IM: „Lombard Odier IM überzeugt durch ein attraktives Produktangebot und eine klare Wachstumsstrategie in Deutschland und Österreich. Ich freue mich darauf in diesem Kontext meine Expertise einbringen zu dürfen und auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“

Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier Gruppe. Seit der Gründung im Jahr 1796 befindet er sich im vollständigen Besitz seiner Partner und wird komplett von diesen finanziert.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Partner in das tägliche Management der Firma erlaubt es, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedender Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen.
Unseren Kunden, die auf vielfältige und verschiedenartige Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination, das Beste aus Konservativismus und Innovation zu vereinen, sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und Alternative Investments.
Das Thema Nachhaltigkeit ist für unsere Anlagephilosophie von absolut zentraler Bedeutung. Wir sind der Meinung, dass Nachhaltigkeit ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg ist und Anlagerenditen auf lange Sicht vorantreiben wird.
Mit mehr als 130 Investmentexperten verfügen wir über ein globales Geschäft mit einem Netzwerk von insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika. Unsere Assets under Management betragen 42 Milliarden Euro (Stand 30. Juni 2018).

Partnerschaft mit Lloyds und Mandat über 80 Milliarden GBP

Schroders geht Partnerschaft mit Lloyds ein und übernimmt ein Mandat mit einem Volumen von 80 Milliarden GBP.

Schroders gibt bekannt, dass der britische Vermögensverwalter mit der Lloyds Banking Group eine strategische Partnerschaft im Bereich Wealth Management eingeht und in diesem Zusammenhang ein 80 Milliarden Britische Pfund umfassendes Mandat von Scottish Windows und Lloyds Assets managen wird. In die Zusammenarbeit mit Lloyds bringt Schroders seine Expertise im Investment und Wealth Management sowie seine technologischen Kapazitäten ein, während Lloyds seine bedeutende Kundenbasis, seine vielfältigen Vertriebswege und seine digitalen Kompetenzen beisteuert.

Durch diese Partnerschaft festigt Schroders seine Präsenz im strategisch wichtigen britischen Wealth Management-Markt und baut dabei auf seine Stärken in der aktiven Vermögensverwaltung.

Peter Harrison, Group Chief Executive von Schroders, betont:

Wealth Management stellt für Schroders eine strategische Priorität dar. Indem wir unsere prämierte Technologie und erstklassige Investment-Expertise mit Lloyds‘ bedeutender Kundenbasis und seinen digitalen Kompetenzen kombinieren, schaffen wir eine Partnerschaft, die ausschließlich auf die sich verändernden Bedürfnisse britischer Sparer und Investoren ausgerichtet ist.

Die detaillierte englischsprachige Pressemitteilung steht zum Download bereit

Großanleger spüren Renditedruck mehr denn je

Die Entwicklung an den Kapitalmärkten hat zu deutlich veränderten Anlagepräferenzen bei institutionellen Investoren in Deutschland geführt. Das geht aus der aktuellen Investorenumfrage von Union Investment hervor, für die 107 Großanleger befragt worden sind.

Sicherheit hat für die Investoren nach wie vor den höchsten Stellenwert bei ihren Anlageentscheidungen. Jedoch stehen Sicherheitsaspekte nur noch für 58 Prozent der Befragten an erster Stelle, ein Rückgang um 14 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Denn der Renditedruck setzt Investoren immer mehr zu. So gaben 28 Prozent der befragten Großanleger an, dass die Erzielung von Renditen für ihre Anlageentscheidung gegenwärtig die höchste Bedeutung habe: eine Steigerung um 7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert seit Beginn der alljährlichen Investorenbefragung im Jahr 2005. Ebenfalls deutlich relevanter geworden ist aus Sicht der Anleger die Liquidität. Sie steht für 14 Prozent der Befragten bei ihren Investments im Vordergrund (2017: sieben Prozent).

Investoren fahren Aktienquote hoch

Die veränderten Investmentpräferenzen schlagen sich auch in der Aufteilung der Kapitalanlagen auf die verschiedenen Anlageklassen nieder. Zwar dominieren nach wie vor Rentenanlagen mit einem Anteil von 55 Prozent am institutionellen Portfolio. Allerdings hat sich die Aktienquote mit einem Anstieg von neun auf 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Dabei setzen Investoren verstärkt auf die Kompetenz externer Vermögensmanager – bei den Kapitalanlagen in Fremdverwaltung beläuft sich der Aktienanteil auf 24 Prozent.

„Die Skepsis gegenüber Aktien ist zurückgegangen“, sagt Alexander Schindler, im Vorstand von Union Investment zuständig für das Geschäft mit institutionellen Kunden. „Investoren setzen verstärkt auf Aktien als Instrument zur Lösung des Ertragsdilemmas. Dafür spricht auch die hohe Liquidität der Aktienmärkte.“

Hinzu kommt, dass die Herausforderungen an den Rentenmärkten groß sind, da den Anlegern mit Ende des langjährigen Zinssenkungstrends Kursverluste drohen. Die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) sieht sich jedoch bereits für Zinsänderungsrisiken gewappnet. Die Investoren, die ihr Portfolio noch umstrukturieren wollen, setzen dabei in erster Linie auf Anleihen mit kürzerer Duration (71 Prozent) sowie eine breitere Diversifikation (56 Prozent), einen höheren Anteil alternativer Assets (51 Prozent) und variabel verzinsliche Anleihen (49 Prozent). „Mit einer fundamentalen Titelauswahl können aktive Investoren auch in diesem Umfeld positive Renditen erzielen“, erklärt Schindler. Chancen für Bondinvestoren sieht er derzeit beispielsweise bei US-Unternehmensanleihen oder Verbriefungen.

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird skeptisch gesehen

Massiv eingetrübt hat sich die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland. Nur noch elf Prozent der Befragten rechnen hier auf Jahressicht mit einer Verbesserung. Im Vorjahr war der Anteil der Optimisten mit 39 Prozent fast vier Mal so hoch. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation erwarten dagegen 38 Prozent, ein Anstieg um 32 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

„Umso wichtiger ist es für Investoren, regionale Wachstumsunterschiede zu berücksichtigen. Sie sollten ihre Anlagen global diversifizieren und über ihre Risikobudgets flexibel steuern“, sagt Schindler.

Über die Investorenumfrage von Union Investment

Die Risikoeinstellungen und Anlagepräferenzen institutioneller Anleger werden seit 2005 jährlich im Auftrag von Union Investment ermittelt. Dafür wurden in diesem Jahr 107 institutionelle Investoren in Deutschland durch die Elbe 19 Forschung + Beratung GmbH befragt (Erhebungszeitraum August 2018). Das Spektrum der befragten institutionellen Anleger umfasste Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen, Unternehmen, Banken und Sparkassen, Kapitalverwaltungsgesellschaften, kirchliche Einrichtungen und Stiftungen.

Datagroup übernimmt IT-Infrastruktur-Services für die BayernInvest

DATAGROUP übernimmt die Bereitstellung und den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur für die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH als Managed Service. Die Transitionsleistungen wurden im September 2018 gestartet und sind für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten geplant. Das abzudeckende Leistungsspektrum umfasst wesentliche Teile der umfangreichen Server- und Netzwerkstruktur, die Benutzerberechtigungen, die VDI-Umgebung und das Mailsystem inklusive Mobile Device Management.

„Wir freuen uns, innerhalb weniger Wochen den zweiten Großauftrag aus dem Finanzsektor vermelden zu können“, so Max H.-H. Schaber, DATAGROUP CEO. „Der Zuschlag der BayernInvest ist ein besonderer Vertrauensbeweis.“ Jörg Pauseback, Geschäftsführer der DATAGROUP Financial IT Services GmbH, fügt hinzu: „Das Geschäftsmodell der BayernInvest stellt besonders hohe Ansprüche an die Organisation des aufsichtsrechtlichen und kundenspezifischen Reportings. In Sachen Datensicherheit und -verfügbarkeit sind komplexe Strategien gefragt. Unsere entsprechende Erfahrung und die regulatorischen Zertifizierungen der DATAGROUP Financial IT Services GmbH waren daher im Ausschreibungsprozess von großer Bedeutung.“

Katja Lammert, Geschäftsführerin der BayernInvest: „Unsere Kunden sind in einem herausfordernden Kapitalmarktumfeld mit strengen regulatorischen Vorgaben konfrontiert und benötigen exakt darauf abgestimmte, hochqualitative Services.“ Christoph Reimer, Bereichsleiter Risk, Controlling & IT bei der BayernInvest, ergänzt: „Herzstück hierfür ist eine IT, die höchsten Standards genügt und die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung gewinnen wird. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der DATAGROUP einen IT-Partner gefunden haben, mit dem wir auch in Zukunft unsere hohe Servicequalität für unsere Kunden sichern und weiter ausbauen können.“

Über BayernInvest

Die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbh mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet und ist innerhalb des Konzerns BayernLB das Kompetenzzentrum für institutionelles Asset Management. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Mit einem verwalteten Volumen von rund 83 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehört die BayernInvest zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management.

Über DATAGROUP

DATAGROUP ist eines der führenden deutschen IT-Service-Unternehmen. Über 2.000 Mitarbeiter an Standorten in ganz Deutschland konzipieren, implementieren und betreiben IT-Infrastrukturen und Business-Applikationen wie z. B. SAP. Mit ihrem Produkt CORBOX ist DATAGROUP ein Full-Service-Provider und betreut für mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber über 600.000 IT-Arbeitsplätze weltweit. Kurz gesagt: We manage IT.

State Street Global Advisors lanciert SPDR Bond Compass

State Street Global Advisors, die Vermögensverwaltungssparte der State Street Corporation (NYSE: STT), gab heute die Einführung des State Street Global Advisors SPDR Bond Compass bekannt.

Der Bond Compass wird vierteljährlich veröffentlicht und nutzt eigene Analysen von State Street Global Markets, einer Abteilung von State Street. Es stellt eine Momentaufnahme der globalen Ströme und Bestandsindikatoren für festverzinsliche Wertpapiere aus dem dritten Quartal 2018 dar, die aus einer Stichprobe von 10 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten abgeleitet wurde, die etwas mehr als 10% der weltweit ausstehenden festverzinslichen Vermögenswerte erfasst. Auf diese Weise bietet der Bond Compass einen einzigartigen Einblick in die Positionierung der Anleger auf der Grundlage der globalen Ströme bei Anleihen und Beteiligungsindikatoren von State Street Global Markets.

Die Analyse zeigt aktuelle Anlegerbestände in einer Vielzahl von festverzinslichen Instrumenten und überlagert dies mit dem Kauf- und Verkaufsverhalten im vergangenen Quartal. Diese Datenpunkte geben einen tiefen Einblick in die Stimmung der Anleger und geben den Beobachtern die Möglichkeit, den Lärm des Marktes zu durchbrechen und die Realität der darunter liegenden Anlegerpositionen zu erkennen. Der Gegensatz zwischen bestehenden Beständen und den jüngsten Kauftrends ermöglicht es die Anlegeraussichten für das zukünftige Engagement zu interpretieren.

„Unsere Kennzahlen zeigen, dass die Anleger trotz der jüngsten Volatilität mittelfristig vorsichtig optimistisch in Bezug auf das Wachstum bleiben“, kommentierte Michael Metcalfe, Global Head of Macro Strategy für State Street Global Markets. „Die Anleihenströme deuten darauf hin, dass die Anleger die Inflation im Allgemeinen als gutartig einschätzen und sich derzeit nicht übermäßig durch den Inflationsausblick beunruhigen lassen, was durch unsere Online-Metriken bis Anfang Oktober bestätigt wird. Was wir sehen, ist eine Neubewertung des Risikos und eine Überprüfung der Bestände über die gesamte Kurve hinweg, aber nicht der grossflächige Kauf von Schutzmaßnahmen. Wenn Sie dazu einige bescheidene Käufe von Krediten hinzufügen, scheinen die Ströme darauf hinzuweisen, dass langfristige Investoren noch nicht in Panik geraten sind.“

„Institutionelle Anleger haben einige ihrer starken Untergewichte zum Bauch der Kurve geschlossen und kaufen Zwischenlaufzeiten“, fügte Antoine Lesné hinzu, Leiter der EMEA-Strategie und des Research für SPDR ETFs. „Interessanterweise sehen wir trotz aller Gerüchte über Lohnzuwächse, die das Tempo der Wanderungsbewegungen in den USA zu gefährden beginnen, keine massiven Käufe von Inflationsschutz. Während die "Risk-Off"-Trades nicht stark gelaufen sind, bleibt abzuwarten, ob der selektive "Risk-On"-Appetit der Anleger auch in der zweiten Hälfte des letzten Quartals intakt bleibt, wenn die Allokationen typischerweise dynamischer werden und sich die Marktvolatilität verfestigt".

State Street Global Advisors verwaltet 336 Milliarden Dollar in Anleihenstrategien, verwaltet über 30 Währungen in 40 Ländern und 90 Anleihenstrategien.

Über SPDR Exchange Traded Funds

SPDR ETFs sind eine umfassende Anlagefamilie, die eine Vielzahl von internationalen und nationalen Anlageklassen umfasst. SPDR ETFs werden von SSGA Funds Management, Inc. verwaltet, einer registrierten Anlageberatungsfirma und hundertprozentigen Tochterunternehmen der State Street Corporation. Die Fonds bieten Anlegern die Flexibilität, Anlagen auszuwählen, die auf ihre Anlagestrategie abgestimmt sind. Als Pionier der Branche anerkannt, hat State Street 1993 den ersten in den USA gelisteten ETF (SPDR S&P 500® - Ticker: SPY) aufgelegt. State Street ist weiterhin darin führend, nachhaltige und innovative Produkte zu entwerfen, etwa die First-to-Market-Einführungen von Gold, internationalen Immobilien, internationalen Anleihen und Sektor-ETFs. Weitere Informationen finden Sie unter www.spdrs.com

Über State Street Global Advisors

Seit vier Jahrzehnten unterstützt State Street Global Advisors weltweit Regierungen, Institutionen und Finanzberater. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung basiert, bauen wir auf einer breiten Palette an aktiven und Indexstrategien auf, um kostengünstige Lösungen zu schaffen. Wir helfen Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was richtig für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, eine langfristige Performance erbringen kann. Und als Pioniere bei Index-, ETF- und ESG-Anlagen entwickeln wir laufend neue Anlagelösungen. Damit sind wir mit fast 2,81 Billionen US-Dollar* der drittgrösste Vermögensverwalter der Welt.

*Diese Zahl wird mit Datum 30. Juni 2018 angegeben und enthält etwa 28 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten von SPDR-Produkten, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschliesslich als Marketingagent tätig ist. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander assoziiert.

Hauck & Aufhäuser erweitert mit Zeedin sein Produktangebot im Bereich Private Banking um eine digitale Vermögensverwaltung

Hauck & Aufhäuser erweitert sein Private-Banking-Angebot mit „Zeedin“ [siːd ɪn] (von englisch „seed in/seeding“ = pflanzen/anbauen/säen) um eine digitale Vermögensverwaltung. Unter dem Leitsatz „Investment Intelligence by Hauck & Aufhäuser“ haben Kunden nun die Möglichkeit, ihr Vermögen über die neue Plattform Zeedin online bei Hauck & Aufhäuser anzulegen. Dabei stehen drei Produktvarianten zur Auswahl: fondsgebundene Vermögensverwaltung ab 50.000 Euro, klassische Einzeltitel-Vermögensverwaltung ab 150.000 Euro oder ethische Einzeltitel-Vermögensverwaltung ab 300.000 Euro. Dieser Vertriebskanal zeichnet sich durch einen hohen Grad an Individualität gepaart mit einem hybriden Beratungsansatz aus.

Im Gegensatz zu anderen digitalen Angeboten bietet Zeedin auch eine Vermögensverwaltung auf Einzeltitelbasis an. Darüber hinaus haben Interessenten die Möglichkeit, Fragen via Chat direkt an einen Experten von Hauck & Aufhäuser zu richten und bei Bedarf die Co-Browsing-Funktion für ein weiterführendes Gespräch zu nutzen. „Durch den hybriden Beratungsansatz sind wir immer für unsere Anleger da – digital und persönlich zugleich. Die Kommunikationstechnologien öffnen unsere Vermögensverwaltung einem breiteren Publikum, weil sie effizienter sind als Vor-Ort-Termine und genauso hilfreich,“ erläutert Michael Bentlage, CEO von Hauck & Aufhäuser. Darüber hinaus haben Zeedin-Kunden optional die Möglichkeit, zwischen weiteren kostenfreien Serviceleistung zu wählen wie etwa der Teilnahme an volkswirtschaftlichen Webinaren oder einem Portfolio-Review-Gespräch mit einem Experten von Hauck & Aufhäuser innerhalb des ersten Jahres nach Vertragsabschluss.

Das Herzstück von Zeedin sind die Anlagestrecke sowie die digitale Depoteröffnung. Der Anlageprozess wurde von einem Team aus internen und externen Spezialisten entworfen. Die technische Umsetzung erfolgte mit der Crealogix AG, die als einer der Fintech-Top-100-Unternehmen zu den Marktführern im Digital Banking gehört. Volker Weimer, Executive Vice President von CREALOGIX Germany: „In enger Zusammenarbeit haben wir einen digitalen Vermögensverwalter umgesetzt, der den Vorstellungen von Hauck & Aufhäuser entspricht. Mit den hochflexiblen Standardkomponenten unseres Bionic Robo Advisors konnten wir nicht nur eine einfache Integration in die bestehenden Prozesse erfüllen, sondern vor allem eine Plattform schaffen, die jederzeit eine agile Weiterentwicklung ermöglicht“. Die Anlagestrecke führt den angehenden Kunden durch eine Reihe von Fragen zu seiner individuellen Risikotoleranz, seinen Anlagezielen und seinen bisherigen Erfahrungen am Kapitalmarkt. Auf Basis dieser Informationen schlägt das computerbasierte System ein passendes Portfolio vor, das sich auf Wunsch in puncto Anlageklassen und -universum weiter adjustieren lässt. Abschließend kann das Depot direkt online eröffnet werden. Von diesem Zeitpunkt an kümmert sich das Investmentteam von Hauck & Aufhäuser um die Entwicklung des angelegten Vermögens.

Die Vermarktungsstrategie für Zeedin wurde gemeinsam mit der Münchner Kommunikationsagenturagentur Saint Elmo's ausgearbeitet. Die Kampagne stellt nicht einfach die spezifischen Vorteile des digitalen Wealth Managers von Hauck & Aufhäuser in den Mittelpunkt. Vielmehr wird das neue Produkt als zeitgemäße Lösung für Anleger präsentiert, die seit Längerem Barvermögen auf kaum verzinsten Konten halten und reale Vermögensverluste verbuchen. Zentrale Vermarktungselemente sind ein eigener Bereich innerhalb des Internetauftritts von Hauck & Aufhäuser sowie ein Werbespot, der das Lebensgefühl der Zielgruppe einer digitalen Vermögensverwaltung einfängt – im Spannungsfeld zwischen einer zunehmend digitalisierten Umwelt mit wachsendem Effizienzgrad und dem gleichzeitig anhaltenden Wunsch nach persönlicher Interaktion.

„Die Menschen sind heute prinzipiell sehr offen für digitale Zugänge. Doch insbesondere beim Thema Geldanlage und in Zeiten von volatilen Märkten spielt das „gute Gefühl“ bei unseren Kunden nach wie vor eine wesentliche Rolle. Warum also schwarz-weiß denken – persönliche Beratung vor Ort versus standardisierte Robo-Advisors –, wenn wir unseren Kunden doch viel facettenreichere Lösungen bieten können“, meint Madeleine Sander, Head of Corporate Development und Co-Head of Digital Wealth Channel Zeedin. Mit Zeedin möchte Hauck & Aufhäuser diese Diskrepanzen für zukünftige Kunden überwinden.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.hauck-aufhaeuser.com/zeedin

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Aquila Capital gewinnt Swedish Renewable Energy Award 2018

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital wurde mit dem Swedish Renewable Energy Award 2018 ausgezeichnet. Die Schwedische Vereinigung für Windenergie (SWEA) verlieh den Preis im Rahmen der VIND-Konferenz am 24.10. in Stockholm, in Anerkennung des wichtigen Beitrags zur Energiewende, den Aquila Capital leistet, sowie der prominenten Rolle, die das Thema Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell des Hamburger Investment Managers einnimmt. Ziel des Awards ist es Unternehmen mit Vorbildfunktion auszuzeichnen, die ein tiefes Verständnis für die Notwendigkeit der Energiewende und die Rolle der Wirtschaft darin bewiesen haben. Zu den früheren Preisträgern zählen unter anderem Apple, IKEA, Tesla und Google.

Aquila Capital hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der aktivsten Erneuerbare-Energien-Investoren in Schweden entwickelt. Das gezielt wachsende schwedische Portfolio umfasst mit dem Projekt Valhalla einen der größten Windparks in Europa, gelegen in den schwedischen Gemeinden Bollnäs und Ockelbo. Aquila Capital hat seit Gründung des Unternehmens Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 3 GW getätigt.

Bereits zuvor in diesem Jahr hatte Aquila Capital den Energiewende-Fonds ETIF (Energy Transition Infrastructure Fund) aufgelegt, der in die drei wichtigsten Teilsektoren der europäischen Energiewende investiert – Stromerzeugung aus Erneuerbaren, Stromspeicherung und -transport.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit einem derart renommierten Preis. Schweden spielt für die europäische Energiewende eine entscheidende Rolle und wir haben vor, unsere Präsenz vor Ort in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Als einer der größten Erneuerbare-Energie-Investoren in Europa wollen wir natürlich nicht nur für die Qualität unserer Anlagen, sondern auch für deren Management geschätzt werden. Diese beiden Faktoren miteinander zu vereinen, ist ein zentraler Bestandteil unserer Geschäftsphilosophie – und diesen Preis werten wir als Auszeichnung unseres Bestrebens“, kommentiert Roman Rosslenbroich, Mitgründer und CEO von Aquila Capital.

Aquila Capital ist die Alternative Asset Management-Sparte der Aquila Gruppe, einem unabhängigen Unternehmen das auf Asset und Investment Management-Dienstleistungen für institutionelle Anleger spezialisiert ist. Derzeit verwaltet die Gruppe EUR 6,8 Mrd. Assets under Management. Mehr Informationen zu Aquila Capital finden Sie unter: https://www.aquila-capital.de 

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.
Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

Sparen steht in Deutschland hoch im Kurs – sowohl heute als auch morgen

Regelmäßig zu sparen ist für die Deutschen trotz niedriger Zinsen von großer Bedeutung – und wird es auch in Zukunft sein. Drei Viertel der Sparer (73 Prozent) gehen davon aus, in zehn Jahren entweder mehr oder mindestens gleich viel zu sparen wie derzeit. Nur jeder Fünfte (21 Prozent) glaubt, dass er in Zukunft weniger zurücklegen wird als heute. Auch die Nichtsparer geben sich optimistisch: Während 22 Prozent der Deutschen aktuell gar nicht sparen, sind sich 16 Prozent sicher, dass dies auch in 10 Jahren noch der Fall sein wird. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von mehr als 3.000 Erwachsenen im Zeitraum von Juni bis August 2018 durch Kantar Emnid im Auftrag von Union Investment.

Passend zum Weltspartag zeigen die Zahlen, dass die Menschen auch ohne Zinseszins weiter vom Sinn des Sparens überzeugt sind. Das Erfreuliche daran ist, dass dies über alle Einkommens- und Altersgruppen hinweg gilt. Sparen liegt nach wie vor im Trend“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Dabei sind sich die Sparer einig, dass das heutige Sparverhalten ihre finanziellen Möglichkeiten in der Zukunft positiv beeinflusst. Annähernd zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) sehen das Sparen trotz niedriger Zinsen als Instrument, um sich in zehn Jahren etwas leisten zu können. Insbesondere jüngere Menschen sind überdurchschnittlich oft der Überzeugung, dass sich das Sparen in dieser Weise auszahlt. Rund 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sehen im Sparen ein Instrument, um sich später einmal mehr leisten zu können. „Es ist schon bemerkenswert, dass der Nutzen des Sparens gerade auch von jüngeren Menschen im Niedrigzinsumfeld nicht angezweifelt wird“, sagt Gay.

Hohe Sparquote bei Menschen mit niedrigem Haushaltsnettoeinkommen

Beim Blick auf das Sparverhalten fällt ins Auge, dass unter Menschen mit niedrigem Haushaltsnettoeinkommen (weniger als 1.000 Euro) der Anteil der Nichtsparer mit 56 Prozent erwartungsgemäß größer ist als bei höheren Einkommen. Aber wer auch mit wenig Geld in der Tasche das Sparen für sich entdeckt hat, spart im Verhältnis mehr. So schaffen es Sparer mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro 14 Prozent davon beiseite zu legen. 34 Prozent sparen sogar Monat für Monat Geld. Wer im Haushalt zwischen 1.000 und 4.000 Euro monatlich zur Verfügung hat, spart in der Regel 11 Prozent davon. Mit steigendem Einkommen steigt der Anteil derer, die es schaffen, monatlich zu sparen kontinuierlich an.

Sparen wird nicht als Verzicht empfunden

Für die meisten Menschen (57 Prozent) geht Sparen nicht mit dem Gefühl einher, dafür auf etwas verzichten zu müssen.

Selbst in der jüngeren Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren, der ja häufig ein schwieriger Zugang zum Sparen nachgesagt wird, spart immerhin noch jeder Zweite (50 Prozent) ohne den Eindruck, sich deswegen einschränken zu müssen. Bei den 45- bis 54-Jährigen sind es knapp zwei Drittel der Befragten (63 Prozent).

Sparer bleiben bei gewohnten Finanzprodukten

Bei der Frage nach dem „Wie“ möchten die deutschen Sparer offensichtlich auf Bewährtes oder Gewohntes nicht verzichten. Fragt man sie nach den Anlageformen, mit denen sie heute sparen, setzen die meisten weiterhin auf Sparbuch oder Tagesgeld (49 Prozent) und auf das Girokonto (32 Prozent). Fonds nutzen aktuell 13 Prozent der Deutschen, um Geld beiseite zu legen.

Trotz der niedrigen Zinsen möchten die Anleger ihre Sparform jedoch auch in den kommenden zehn Jahren kaum ändern. Denn der Anteil derer, die auch in der nächsten Dekade weiter auf ihr Sparbuch bzw. das Tagesgeld als Anlageform setzen will, bleibt gleich hoch. Auch das Girokonto bleibt für 32 Prozent der Befragten das Finanzprodukt ihrer Wahl. „Die Zahlen zeigen, dass Sparer weiter überzeugt sind, das Richtige zu tun. Aber sie zeigen leider auch, dass bei der Wahl ihrer Mittel vieles beim Alten bleibt. Hier lassen die Sparer vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes viel Potenzial liegen, könnten aber sicherlich gemeinsam mit einem Berater als Impulsgeber für eine Evolution des Sparens, effizientere Wege beschreiten“, betont Gay.

Douglas Edwards wird neuer Head of Group Equity Raising bei CORESTATE

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, hat Douglas Edwards zum Managing Director und Head of Group Equity Raising ernannt. Ab Januar 2019 übernimmt Edwards die Leitung und Weiterentwicklung der Vertriebsaktivitäten der Gruppe für nationale und internationale Kunden sowie die Steuerung des Bestandskundenmanagements. Gemeinsam mit den erfolgreichen Transaktionsteams von CORESTATE soll er Investoren attraktive Anlagemöglichkeiten in allen Assetklassen der Gruppe aufzeigen. Edwards verfügt über fundierte Kenntnisse in der Immobilien-Branche und eine beeindruckende persönliche Erfolgsbilanz in der Konzeption und Umsetzung von Immobilien-Anlagestrategien sowie bei der Strukturierung von Fremd- und Eigenkapital-Produkten.

Douglas Edwards ist seit drei Jahrzehnten ein ausgewiesener Experte in der europäischen Immobilienbranche und kann eine beeindruckende Vertriebs-Erfolgsbilanz vorweisen. Er verfügt über langjährige, länder- und sektorübergreifende Kundenbeziehungen. Während seiner bisherigen Karriere hat er bereits mehr als EUR 3 Mrd. an Eigenkapital eingeworben.

Thomas Landschreiber, Co-Founder und Chief Investment Officer, CORESTATE: „Wir freuen uns, dass wir mit Douglas Edwards einen weiteren hochqualifizierten Experten für unsere ambitionierte Wachstumsstrategie und die weitere Internationalisierung von CORESTATE gefunden haben. Mit seiner enormen Vertriebserfahrung, seinem hervorragenden Zugang zu Investoren und seinen umfassenden Marktkenntnissen wird er uns helfen, unseren Bestands- und Neukunden einen breiten Zugang zu attraktiven Investmentprodukten zu verschaffen und damit einen großen Anteil zur zukünftigen Performance unseres Unternehmens leisten.“

Edwards (57) arbeitete zuletzt als Managing Director bei der Münchner KGAL Capital, wo er mitverantwortlich ein 27-köpfiges Sales & Client Management Team leitete. Zuvor war er Geschäftsführer von Corpus Sireo, einem Immobilienmanager, der zu Swiss Life Asset Managers gehört. Dort zeichnete er verantwortlich für das Geschäft mit internationalen Investoren.

Über CORESTATE Capital Holding S.A.

CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE) ist ein Investmentmanager und Co-Investor mit einem verwalteten Vermögen von ca. € 25 Mrd. Als eine voll integrierte Immobilien-Plattform bietet CORESTATE seinen Kunden fundierte Expertise in den Bereichen Investment- und Fonds Management sowie Immobilien-Management Services aus einer Hand. Das Unternehmen ist international als angesehener Geschäftspartner für institutionelle Investoren sowie vermögende Privatanleger tätig. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Luxemburg und verfügt über 42 weitere Büros unter anderen in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Zürich. CORESTATE beschäftigt über 730 Mitarbeiter und ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (SDAX) notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.corestate-capital.com.

Robo Advisor fintego jetzt auch für die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nutzbar

ebase verbindet mit dem Angebot der Nutzung des Robo Advisors fintego auch in der bAV das Beste aus zwei Welten – hohe bAV-Kompetenz und langjährige Expertise in erfolgreicher digitaler Geldanlage

Das seit beinahe fünf Jahren am Markt etablierte Robo-Advisor-Angebot fintego der European Bank for Financial Services GmbH (kurz: ebase®) steht nun auch für die Nutzung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zur Verfügung. „Nachdem wir in Deutschland im Januar 2014 als einer der ersten Robo Advisor gestartet sind, konnte sich unser Ansatz mit einer sehr erfreulichen Performance, positivem Kundenfeedback sowie einer Reihe von Auszeichnungen beweisen. Daher haben wir entschieden, fintego zukünftig auch als Lösung im Rahmen der bAV anzubieten“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der ebase. Hierfür wurde auch eine eigene Online-Präsenz geschaffen: www.unternehmen.fintego.de/betriebliche-altersversorgung

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Notwendigkeit, neben der staatlichen Rente zusätzlich vorzusorgen, ist die betriebliche Altersvorsorge vielfach zu einem unverzichtbaren sowie sehr gefragten Baustein geworden. Zwar sind digitale Lösungen für die private Geldanlage nun wesentlich weiter verbreitet als noch vor wenigen Jahren. Die Digitalisierungsdynamik im Bereich der Kapitalanlage zur betrieblichen Altersvorsorge ist jedoch noch vergleichsweise gering. Hier werden weiterhin vor allem unterschiedliche Versicherungen sowie einzelne Investmentfonds als Anlagelösungen genutzt. „Durch die Möglichkeit, mit fintego nun auch einen etablierten Robo Advisor in der bAV nutzen zu können, schreitet die Digitalisierung der Kapitalanlage auch im Bereich der bAV einen Schritt voran und es ergeben sich interessante neue Möglichkeiten“, so Geyer.

So lassen sich durch die standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung von fintego Zusagen aus Versorgungsleistungen mit Investmentfonds einfach rückdecken. Dabei müssen keine einzelnen Fonds ausgewählt werden, zudem setzt fintego konsequent auf kostengünstige ETFs. Mit Hilfe einer Geeignetheits-/Angemessenheitsprüfung wird ermittelt, welche der fünf Anlagestrategien zur Risikoneigung, zur Laufzeit der Zusagen und den finanziellen Verhältnissen passen. Der Robo Advisor fintego übernimmt als Vermögensverwalter die Auswahl und Zusammensetzung des Portfolios, überprüft dieses täglich und nimmt zudem bei Bedarf Änderungen vor. Kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen der Marktgegebenheiten oder aber der Mitarbeiterstruktur im Unternehmen, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Anlagestrategien flexibel anzupassen.

ebase ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich der auf Investmentfonds basierenden betrieblichen Altersvorsorge aktiv und verwaltet für mehrere tausend Unternehmenskunden mehr als 2 Mrd. Euro in entsprechenden Lösungen. „Als Anbieter mit einer langjährigen Expertise in der betrieblichen Altersvorsorge speziell mit Investmentfonds und gleichzeitig einer der Pioniere im deutschen Robo Advisor-Markt haben wir die Möglichkeit, im Sinne der Kunden das Beste aus zwei Welten in einem Angebot zu vereinen: einen nachgewiesen leistungsstarken Robo Advisor und umfassende Kompetenz in allen Belangen der betrieblichen Altersvorsorge“, ergänzt Geyer.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Über fintego

fintego beruht auf einem webbasierten Fragenkatalog, auf Basis dessen eine oder mehrere der insgesamt fünf Anlagestrategien vorgeschlagen werden. Das fintego-Team wählt die in der jeweiligen Anlagestrategie eingesetzten ETFs aus, überwacht und optimiert laufend die Strategien. Die Umsetzung der Strategien in den Depots der Kunden sowie die Überwachung der Anlagegrenzen erfolgt automatisiert.

Deutsche Anleger entdecken Aktien

Nun scheint es auch in den Köpfen deutscher Anleger angekommen zu sein: Im aktuellen Marktumfeld gibt es Rendite nur für diejenigen, die bereit sind, höhere Risiken einzugehen. Entsprechen „hoch“ ist daher mittlerweile auch die Aktienquote hierzulande, wie die diesjährige Global Investment Survey des internationalen Vermögensverwalter Legg Mason nun zeigt. Im Schnitt 27 Prozent ihres Portfolios haben deutsche Anleger aktuell in Aktien investiert. Zum Vergleich: Weltweit beträgt der Aktienanteil 24 Prozent. Für die jährlich durchgeführte Umfrage des Multi-Boutiquen-Hauses Legg Mason wurden insgesamt 16.810 Anleger in 17 Ländern befragt, darunter 1.000 Deutsche.

Die hohe Aktienquote der Deutschen ist auch deshalb so interessant, weil noch im vergangenen Jahr nur rund 10 Prozent des Vermögens deutscher Anleger an den Aktienmärkten investiert war, wie die GIS-Ergebnisse von 2017 aufgedeckt haben.

„Unsere diesjährige Global Investment Survey zeigt deutlich, dass sich deutsche Anleger verstärkt den Chancen des Aktienmarktes öffnen. Das freut und natürlich sehr, auch wenn die immer noch hohen Cash-Bestände mit 28 Prozent ein gewisser Wehmutstropfen sind. Hier wird de facto kontinuierlich Geld verloren“, sagt Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Head of Germany and Austria bei Legg Mason, über die diesjährigen Studienergebnisse.

Besonders interessant ist außerdem der Blick auf die verschiedenen Altersgruppen, die für die international angelegte Studie befragt wurden. Es sind nicht etwa die deutschen Millennials, also die Jahrgänge 1982 bis 2000, die aufgrund ihres längeren Anlagehorizonts auf Aktien setzen. Hier liegt die Aktienquote nur bei 21 Prozent. Stattdessen setzt diese Generation verstärkt auf Cash, was den höchsten Portfolioanteil mit 34 Prozent ausmacht. Es sind die älteren deutschen Anleger (71 Jahre und älter), die mit 37 Prozent die höchste Aktienquote im Portfolio haben. Das ist übrigens kein deutsches Phänomen: Auch international setzen ältere Anleger mit 31 Prozent stärker auf Aktien als die Millennial-Generation mit 21 Prozent.

Zufrieden mit Anlagechancen

Unruhige Nächte aufgrund ihrer Portfoliozusammenstellung scheinen die befragten deutschen Anleger ebenfalls nicht zu haben. 17 Prozent gaben an, sehr zuversichtlich für ihre Investitionschancen in den kommenden zwölf Monaten, 45 Prozent ziemlich zuversichtlich zu sein. Hier sind es vor allem die Millennials, die sich wohlfühlen (23 Prozent sehr, 39 Prozent ziemlich).

Demnach sieht auch ein Großteil der Befragten in Deutschland die größten Chancen in den kommenden zwölf Monaten an den internationalen Aktienmärkten (39 Prozent). Weltweit sehen das nur 31 Prozent der Anleger so. Im letzten Jahr glaubten auch nur 24 Prozent der befragten deutschen Anleger, internationale Aktien böten gute Chancen in den nächsten zwölf Monaten. Auch von einer guten Performance der deutschen Aktienindizes sind einige Anleger nach wie vor überzeugt. 27 Prozent sagen gute Chancen für den heimischen Aktienmarkt in den nächsten zwölf Monaten voraus. Und auch Immobilien gehören nach wie vor zu den Favoriten hierzulande. Mit 41 Prozent sehen hier nach wie vor die Meisten gute Chancen (46 Prozent im vergangenen Jahr).

Falls es wider erwarten doch zu finanziellen Turbulenzen kommen sollte, gaben 35 Prozent der befragten Deutschen an, sich auf andere Anlagen konzentrieren zu wollen – etwa auf direkte Immobilieninvestments. Immerhin sagen 27 Prozent, sie würden in einem solchen Fall verstärkt in Aktienfonds investieren – Platz zwei unter den Antworten. Auf Platz drei folgt ein höherer Cash-Anteil (22 Prozent), um Risiken zu reduzieren, auf Platz vier die Multi-Asset-Strategie (19 Prozent).

Volatilität ist das neue Normal

Erstmals hat Legg Mason Anleger in diesem Jahr auch nach der Einschätzung zur Volatilität gefragt – mit überraschenden Ergebnissen: 30 Prozent der befragten deutschen Anleger gaben an, dass Marktvolatilität positiv sei, wenn sie denn aktiv gemanagt wird und dann sogar für höhere Renditen sorgen könnte. 53 Prozent sehen Volatilität weder als etwas Positives noch als etwas Negatives an. Weltweit sagen 36 Prozent der Anleger, Marktvolatilität sei positiv, 37 Prozent, sie sei weder positiv noch negativ.

Interessant auch hier: Deutsche Millennials bewerten Volatilität fast genauso positiv wie die Baby-Boomer (31 versus 29 Prozent). Weltweit sagt jedoch knapp die Hälfte (46 Prozent) der Millennials, Volatilität ließe sich für höhere Renditen nutzen. Den positiven Effekt von Marktvolatilität sehen hingegen nur 26 Prozent der weltweiten Baby-Boomer zwischen 51 und 70 Jahren.

„Drei von zehn der befragten deutschen Anleger schätzen Marktvolatilität als etwas Positives ein. Das ist für mich eine der Kernaussagen der diesjährigen Legg Mason-Studie“, betont Niederlassungsleiter Stephan Bannier. „Dabei ist Volatilität nur dann von Vorteil, wenn sie richtig gemangt wird. Das machen wir in unserer Legg Mason QS Managed Volatility Produktfamilie für europäische, asiatische und globale Aktien. Diese Strategie haben wir in Deutschland auch für Privatanleger zugänglich gemacht.“

Über Legg Mason

Das Motto von Legg Mason lautet „Investing to Improve LivesTM“. Ziel ist es, Anlegern weltweit dabei zu helfen, bessere Ergebnisse bei der Geldanlage zu erzielen und ihnen dafür ein breiteres Spektrum an Investitionsstrategien, Anlegevehikeln sowie Zugang zu unabhängigen Investmentmanagern mit einer breiten Expertise bei Aktien, Anleihen, alternativen und liquiden Investments anzubieten. Insgesamt verwaltet Legg Mason ein Vermögen von 637 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018). Wenn Sie mehr über Legg Mason und seine Tochtergesellschaften erfahren möchten, schauen Sie auf der web site oder im newsroom vorbei oder folgen Sie Legg Mason auf LinkedInTwitter, oder Facebook.

ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit

In Q3 ungeachtet der Börsenschwankungen sehr große Nachfrage nach nachhaltig investierenden Fonds

Wenngleich die Aktienmärkte im dritten Quartal 2018 aufgrund zunehmender Unsicherheiten und zahlreicher weltweiter Krisenherde deutlich schwanken, war das Interesse an nachhaltig anlegenden Fonds sehr groß. Während die Handelsaktivität zwischen Juli und September hinter dem Durchschnitt des letzten Jahres zurückgeblieben ist, waren die Mittelzuflüsse signifikant positiv. Über das gesamte dritte Quartal hinweg lag der Fundflow-Faktor bei 1,53. Das heißt, die ebase-Kunden haben um 53 Prozentpunkte mehr Geld in nachhaltig anlegende Fonds investiert als aus solchen abgezogen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der historisch eher nachfrageschwachen Sommermonate beachtenswert.

Grafik 1: Fundflow-Faktor von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

„Es ist gut möglich, dass der Wunsch der Kunden, nachhaltig anzulegen, durch die zunehmenden Unsicherheiten weiter gefördert wird. Auch die Diskussionen, wie wir Sie zum Thema Braunkohle in Deutschland oder aber dem aktuellen Klimabericht erleben, tragen sicherlich dazu bei, dass das Thema Nachhaltigkeit sehr präsent ist“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung.

Bei ebase wird den Kunden und Kooperationspartnern die Möglichkeit geboten, bei der Fondsauswahl unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. So ist es beispielsweise möglich, dass die Kunden speziell diejenigen Fonds auswählen, die einen besonderen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien setzen. Hierfür steht bei der Fondssuche ein spezieller Filter zur Verfügung. 

Bei den ebase-Kunden war im dritten Quartal das Interesse insbesondere an solchen Fonds groß, die den Nachhaltigkeitskriterien „frei von Atomenergie“ und „frei von Rüstung“ gerecht werden. Daneben waren die Themen „frei von Gentechnik“ sowie „Anerkennung des UN Global Compact“, in welchem soziale und ökologische Mindeststandards definiert werden, von hervorgehobener Bedeutung.


Grafik 2: Handelsaktivität im dritten Quartal 2018 von Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen
Quelle: Eigene Erhebungen der ebase

Regional standen insbesondere weltweit investierende Fonds (Fundflow-Faktor: 1,85) sowie solche, die in den USA anlegen, im Fokus (Fundflow-Faktor: 2,08). Jedoch wurden auch in der Anlageregion Europa bei den ebase-Kunden die Bestände an nachhaltig investierenden Fonds ausgebaut. Weniger gefragt waren dagegen entsprechende Fonds, die in Emerging Markets investieren (Fundflow-Faktor: 0,83). Diese wurden im dritten Quartal überwiegend verkauft.

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit ist eine Werbemitteilung, die die Handelsaktivität von mehr als 1 Million ebase-Kunden widerspiegelt und regelmäßig veröffentlicht wird. Das ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit berücksichtigt nur solche Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium erfüllen. Grundlage der Nachhaltigkeitskriterien ist die rechtlich geschützte EDA-Kennzahl (Ethisch Dynamischer Anteil) des Finanzdatendienstleisters Mountain-View Data GmbH, welche in die Fondssuche bei ebase integriert ist. 
Das Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Fundflow-Faktor. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region wiederum werden über den Fundflow-Faktor ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Fundflow-Faktor über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Fundflow-Faktor unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase für mehr als 1 Million Kunden ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Credit Suisse InvestLab AG kooperiert mit fundinfo im Bereich Fondsdaten-management

Die Credit Suisse InvestLab AG geht mit der in Zürich ansässigen fundinfo AG eine Partnerschaft für die zentrale Beschaffung von Fondsdaten ein. Beide Unternehmen gehören zu den Gründungsmitgliedern von openfunds (www.openfunds.org), einem Non-Profit-Verein, der einen globalen Standard für einen effizienten und automatisierten Austausch von Fondsdaten bereitstellt. Durch die Zusammenarbeit mit fundinfo kann die Credit Suisse InvestLab AG ihren Kunden jederzeit Zugang zu qualitätsgeprüften Fondsdaten, einschliesslich MiFID II und PRIIPs-Daten, für den korrekten Fondsvertrieb bieten und die Services ihrer Investmentplattform anreichern.

"fundinfo ist ein langjähriger Partner von uns und wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit weiter auszubauen. Die verlässliche und zeitnahe Bereitstellung von Fondsdaten ist entscheidend, um den immer komplexeren regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden", sagt Jörg Grossmann, CEO der InvestLab AG.

"Wir sind sehr stolz darauf, der bevorzugte Partner der Credit Suisse InvestLab für die Beschaffung und Verarbeitung von Fondsdaten zu sein. Diese Vereinbarung vertieft unsere Partnerschaft, einerseits in Bezug auf die Entwicklung von Industriestandards und andererseits im Bereich der zuverlässigen und umfassenden Bereitstellung qualitativ hochwertiger Fondsinformationen für die Credit Suisse und deren Kunden weltweit", sagt Jan Giller, Chief Commercial Officer bei fundinfo.

Da Credit Suisse und fundinfo openfunds aktiv nutzen und unterstützen, sind alle Fondsanbieter aufgefordert, ihre Fondsdaten im openfunds-Standard an fundinfo zu liefern. Zu der stetig wachsenden Anzahl an Mitgliedern des openfunds-Vereins, die den Standard kontinuierlich entwickeln, zählen führende internationale Finanzinstitute und Asset Manager.

Über fundinfo AG

Die fundinfo AG betreibt mit www.fundinfo.com eine international führende Plattform für Fondsinformationen und Pflichtpublikationen. fundinfo vernetzt Fondsgesellschaften, Distributoren und Investoren und ist von verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden als elektronische Publikationsplattform für Pflichtveröffentlichungen anerkannt. Der Service ist in Europa und Asien verfügbar und deckt Tausende Fonds von den weltgrössten Fondsgesellschaften ab. Die Datenbank umfasst Millionen von sofort abrufbaren Dokumenten sowie Fondsdaten und Ratings. Die fundinfo AG wurde im Jahr 2005 gegründet und verfügt, neben dem Hauptsitz in Zürich, über Büros in Berlin, Frankfurt am Main, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Paris und Singapur.

Über Credit Suisse InvestLab AG

Die Credit Suisse InvestLab AG betreibt eine Investmentplattform, die Fondsanbietern und Subdistributoren ein komplettes Dienstleistungspaket von der Datenerfassung bis zum Vertragsmanagement anbietet und somit den weltweiten Fondsvertrieb ermöglicht. Die Plattform vereint eine breite Palette von Fondsanbietern und Subdistributoren und bietet Zugang zu über 46'000 Anlageinstrumenten von mehr als 200 Anbietern weltweit.

Société Générale Securities Services und Addventa setzen gemeinsam auf künstliche Intelligenz

Société Générale Securities Services (SGSS) und das Fintech Addventa geben die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zur Einführung eines Redaktionssystems zur automatisierten Kommentierung von Finanzanlageportfolios auf Basis von künstlicher Intelligenz bekannt.

Asset Manager und institutionelle Investoren, Kunden der SGSS, erhalten so einen automatisierten Echtzeit-Redaktionsservice für Kommentare zur Performance ihrer Finanzanlageportfolios. Die Zusammenfassungen für Entscheidungsträger werden je nach Kundenvorgabe über einen bestimmten Zeitraum, in verschiedenen Sprachen und in einem klaren und konsistenten Stil erstellt.

Grundlage dafür bieten die Daten von Analytics & Reporting by SGSS, dem Performance- und Risikoanalyse-Reporting-Tool der SGSS, sowie von Addventa entwickelte Lösungen auf Basis künstlicher Intelligenz. Der Service erfüllt die spezifischen Bedürfnisse von Asset Managern und institutionellen Anlegern, die regelmäßig Berichte zur Wertentwicklung ihrer Portfolios liefern müssen, und verschafft Portfoliomanagern mehr Zeit für Aufgaben mit höherer Wertschöpfung.

„Diese Partnerschaft wird es dank der optimalen Ergänzung von Addventa und SGSS ermöglichen, den Kunden der SGSS einen kompletten Service anzubieten, von der Bereitstellung von Performance-Messdaten bis hin zur redaktionellen Erstellung von Kommentaren“, erklärt Serge Baudin, CEO von Addventa.

„Durch die Kombination von Addventas künstlicher Intelligenz mit dem Marktwissen der SGSS profitieren unsere Kunden von einem innovativen Service, der über SG Markets zugänglich ist. Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel für unseren Open-Innovation-Ansatz und für die Zusammenarbeit mit dem von der Société Générale aufgebauten Fintech-Ökosystem", ergänzt Damien Jamet, Head of Transformation and Innovation bei SGSS.

Addventa

Seit der Gründung im Jahr 2014 entwickelt Addventa Lösungen für Unternehmen des Finanzsektors, die auf künstlicher Intelligenz basieren, um Transformationsprojekte mit hohen wirtschaftlichen oder regulatorischen Interessen wie Umsatzwachstum, Produktivitätssteigerung, Kostensenkung oder Compliance zu unterstützen.
Die Lösungen werden in einem agilen und iterativen Ansatz umgesetzt, in dem Branchenexpertise (Privatkundengeschäft, Investmentbanking, Vermögensverwaltung, Risikomanagement, Compliance, Recht usw.) mit technologischem Fachwissen (künstliche Intelligenz, automatische Sprachverarbeitung, kognitive Akteure, maschinelles Lernen usw.) kombiniert wird.
Eine Addventa-Lösung zur Berichterstattung über die Performance von Filialen des Privatkundengeschäfts wurde 2017 mit dem Société Générale Innovation Award (Kategorie „Neue Technologien") ausgezeichnet. Im Jahr 2017 erhielt Addventa das Label des Zentrums für Finanzinnovation für eine Lösung für Asset Manager.
Für mehr Informationen besuchen Sie die Website https://www.addventa.com 

Société Générale Securities Services

Mit Niederlassungen an 27 Standorten weltweit und mit etwa 4.000 Mitarbeitern stellt die SGSS Finanzinstitutionen und Brokern, Asset Managern und Versicherungsgesellschaften eine umfassende Auswahl an Wertpapierdienstleistungen, welche an die aktuellsten Entwicklungen auf den Finanzmärkten angepasst sind, bereit: Clearing Dienstleistungen, Custody und Trustee Dienstleistungen, Retail Custody Dienstleistungen, Liquiditätsmanagement, Fondsadministration und Asset Servicing, Fondsdistribution und Global Issuer Dienstleistungen.
SGSS rangiert unter den Top 10 Global Custodians weltweit und steht auf Rang 2 in Europa mit 4.094* Mrd. EUR verwahrten Anlagegeldern. SGSS stellt Depotbank- und Treuhandservices für 3.461* Fonds bereit und führt die Bewertung für 4.118* Fonds mit einem verwalteten Gesamtvermögen von ca. 636* Mrd. EUR durch. SGSS gehört zu Europas Spitze im Management von Optionen auf Aktien.
Für mehr Informationen folgen Sie uns auf Twitter unter @SG_SS oder besuchen Sie unsere Website www.securities-services.societegenerale.com 
* Zahlen Stand Ende Juni 2018

Union Investment plant Infrastrukturfonds für institutionelle Anleger

Union Investment plant, im ersten Quartal 2019 erstmals einen weltweit investierenden Infrastrukturfonds für institutionelle Anleger auf den Markt zu bringen. Mit dem neuen Fonds, der in Kooperation mit Mercer Private Markets aufgelegt wird, soll ein ertragsstarkes, breit diversifiziertes, globales Portfolio unterschiedlichster Infrastrukturinvestitionen aufgebaut werden.

Zunehmende Urbanisierung, steigender Wohlstand, Bevölkerungswachstum, Digitalisierung und Globalisierung führen in den kommenden Jahren einerseits zu einem enormen Investitionsbedarf für Infrastrukturprojekte. Andererseits suchen institutionelle Investoren bei den aktuell niedrigen Zinsen nach neuen und langfristig ertragreichen Anlagealternativen. Infrastrukturinvestments bieten institutionellen Anlegern die Chance auf Mehrertrag in Form einer Illiquiditätsprämie, da es sich hierbei um Anlagen mit einem Anlagehorizont von 15 Jahren und mehr handelt. Gleichzeitig sind die Ertragsströme auf lange Sicht gut prognostizierbar und vergleichsweise stabil. „Investitionen in Infrastrukturprojekte haben überdies ein hohes Diversifizierungspotenzial, da es nur geringe Korrelationen mit anderen Anlageklassen gibt. Zudem sind sie relativ unabhängig von der Konjunktur und bieten mitunter Inflationsschutz“, erläutert Mirko Häring, fachlicher Leiter Alternative Investment-Produkte bei Union Investment.

Der geplante Fonds kann weltweit in ausgewählte Infrastrukturanlagen aus den Bereichen Kommunikation, Energie, Versorgung und Entsorgung sowie Transport investieren. Der Fokus liegt dabei auf den etablierten Märkten in Westeuropa und Nordamerika. Auch soziale Infrastrukturinvestments, zum Beispiel in Schulen oder Gesundheitseinrichtungen, kommen in Betracht. Das Portfolio wird zu mindestens 50 Prozent aus Primärmarktinvestitionen bestehen, das heißt, der Zeichnung von neuen Beteiligungsfonds, um von Beginn an der Wertentwicklung der Unternehmen bzw. Projekte partizipieren zu können. Daneben besteht die Möglichkeit, Sekundärmarktinvestitionen über den Zukauf bereits aufgelegter Infrastrukturfonds beizumischen. Da sie einen höheren Reifegrad aufweisen als neue Beteiligungsfonds, wird das Kapital der Anleger schneller abgerufen, was den Portfolioaufbau beschleunigt und wiederum zu früheren nennenswerten Rückflüssen an die Investoren führt. „Zusätzliche Renditechancen ergeben sich durch die Beimischung von Direktinvestitionen in Infrastrukturanlagen“, ergänzt Häring.

Die Assetklasse Infrastruktur erfordert eine besondere Expertise in der Auswahl geeigneter Investments, verknüpft mit einem sehr guten Marktzugang. Daher kooperiert Union Investment beim Management des geplanten Fonds mit Mercer Private Markets, einem auf alternative Investments spezialisierten, international erfahrenen Investmentmanager. Mercer Private Markets beschäftigt mehr als 50 Anlageexperten in weltweit zehn Büros und bietet seit 20 Jahren maßgeschneiderte Investitionslösungen für institutionelle Investoren an. Aktuell verwaltet die Investment-Boutique Anlagen mit einem Volumen von rund 20 Milliarden US-Dollar. Union Investment übernimmt neben dem Vertrieb die Verwaltung des neuen Fonds und betreut die Strukturierung, das Produktmanagement sowie Aufsichtsrecht und Reporting.

Rückläufige Handelsaktivität – aber insgesamt starke Nachfrage

Im dritten Quartal 2018 war die Investmentfondsnachfrage der Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) erneut sehr positiv. Jedoch ist die Handelshäufigkeit deutlich zurückgegangen.

„Im dritten Quartal, über den sehr sonnigen und heißen Sommer hinweg, war die Handelshäufigkeit der Fondsanleger eher gering. Ungeachtet dieser Entwicklung war die Nachfrage nach Investmentfonds jedoch zwischen Juli und September insgesamt weiterhin groß“, kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im dritten Quartal haben die ebase-Kunden in jedem Monat mehr Geld in Investmentfonds angelegt als daraus abgezogen“, präzisiert er. Die eher geringe Handelshäufigkeit ist ein Phänomen, welches traditionell häufig während der Urlaubszeit in den Sommermonaten beobachtet werden kann. Denn während der Ferienzeit befasst sich die Mehrheit der Kunden zumeist nur relativ wenig mit dem Thema Geldanlage.

„Allerdings haben sich zahlreiche Anleger im dritten Quartal neu positioniert. Dabei wurden die Portfolien vielfach offensiver ausgerichtet“, stellt Geyer fest. So überwogen bei Aktienfonds die Käufe die Verkäufe deutlich. Auch Mischfonds waren bei den ebase-Kunden sehr gefragt. Rentenfonds wurden dagegen überwiegend verkauft.

Regional waren insbesondere Anlagen in den USA gefragt (Kaufquotient: 2,17). Zudem standen Investments mit einem weltweiten Anlagefokus bei den Anlegern hoch im Kurs (Kaufquotient: 1,26). Auch bei auf den deutschen Markt fokussierten Fonds wurden die Bestände weiter ausgebaut (Kaufquotient: 1,22). „Im Gegensatz dazu wurden Anlagen in Asien (Kaufquotient: 0,79) und Japan (0,91) aber auch Euroland (0,71) überwiegend verkauft“, bemerkt Rudolf Geyer.

„Insgesamt hat das dritte Quartal das weiterhin wachsende Interesse an Investmentfondsanlagen bestätigt. Aufgrund der vielfältigen globalen Unsicherheiten haben zahlreiche Anleger ihre Portfoliostruktur kritisch hinterfragt und gemäß ihren zukünftigen Markterwartungen neu ausgerichtet“, erklärt Rudolf Geyer abschließend.

Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung, die vierteljährlich veröffentlicht wird und die Handelsaktivität der ebase-Kunden widerspiegelt. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

GSAM legt Emerging Market Equity ESG Portfolio auf

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) erweitert seine Produktpalette mit der Auflegung des Goldman Sachs Emerging Markets Equity ESG Portfolios. Durch den Fonds können Investoren in Schwellenländer-Unternehmen investieren, die nach Ansicht von GSAM über besondere Stärken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) verfügen.

Das Long-only Aktienportfolio wird von GSAMs Schwellenländeraktienteam verwaltet. Das 30-köpfige Team verfügt über durchschnittlich 15 Jahre Anlageerfahrung und verantwortet zudem das aktuell 3,5 Milliarden US-Dollar schwere GS Emerging Markets Equity Portfolio, das seit fünf Jahren im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe rangiert. Das neu aufgelegte Portfolio integriert ESG-Kriterien als Teil der fundamentalen Bottom-up-Analyse.

Luke Barrs, Head of GSAM Fundamental Equity Client Portfolio Management in der EMEA-Region, sagt: „Für unser Team ist es essentiell, sich ein holistischeres Verständnis von Unternehmen zu bilden, in die wir investieren. Dazu nutzen wir unser eigenes Research und unsere Einblicke in ESG-Praktiken. Zudem arbeiten wir direkt mit Managementteams zusammen, wenn es um wesentliche Risikobereiche geht. Eine Berücksichtigung von ESG-Kriterien fügt sich nahtlos in unsere Anlagephilosophie ein und in unsere Möglichkeiten, Alpha zu generieren. Besondere Stärken im Bereich ESG deuten oft darauf hin, dass ein Unternehmen gut geführt wird und einen ganzheitlichen Risikoansatz verfolgt. Das sind zwei Faktoren, die auch auf eine starke fundamentale Performance hinweisen.“

Nick Phillips, Head of International Retail Business bei GSAM, ergänzt: „Unsere Kunden suchen zunehmend nach Anlagemöglichkeiten, die insbesondere ESG-Kriterien berücksichtigen. Unser neues Portfolio ist GSAMs zweiter Investmentfonds mit ESG-Fokus und wir sind überzeugt, dass unser Schwellenländerteam für die Umsetzung dieser Investmentlösung hervorragend aufgestellt ist.“

Das Goldman Sachs Emerging Markets Equity ESG Portfolio ist ein neuer Teilfonds der UCITS-fähigen in Luxemburg ansässigen Goldman Sachs Funds SICAV. Das Portfolio ist sowohl für institutionelle Kunden als auch Privatanleger verfügbar und zum Vertrieb in diversen europäischen Ländern zugelassen.

Über Goldman Sachs Asset Management

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) ist die Vermögensverwaltungssparte der Goldman Sachs Group, Inc. (NYSE: GS). Per 30. Juni 2018 belief sich das von diesem Geschäftsbereich verwaltete Vermögen auf rund 1,3 Billionen US-Dollar. GSAM bietet seit 1988 diskretionäre Anlageberatungs- und -verwaltungsdienstleistungen an und verfügt über Anlageexperten in allen großen Finanzzentren weltweit. Das Unternehmen bietet institutionellen und privaten Kunden weltweit Anlagestrategien in einer Vielzahl von Anlageklassen. Nach der Übernahme von Imprint Capital im Jahr 2015 verfügt GSAM nun über mehr als 30 Fachleute, die sich mit ESG- und Impact-Investitionen befassen, und verwaltet mehr als 15 Milliarden US-Dollar an ESG- und Impact-Assets im Auftrag von Kunden. Goldman Sachs wurde 1869 gegründet und ist ein führendes Unternehmen, das weltweit in den Bereichen Investment Banking, Wertpapiere und Anlageverwaltung tätig ist. Goldman Sachs verfügt über einen umfangreichen und diversifizierten Kundenstamm, zu dem Unternehmen, Finanzinstitute, staatliche Stellen und sehr vermögende Privatkunden gehören, und bietet ein breites Spektrum von Finanzdienstleistungen an.

Neue Technologien werden die Investmentbranche verändern - nicht alle institutionellen Anleger sind darauf vorbereitet

Institutionelle Investoren erwarten weltweit, dass neue Technologien die Investmentbranche bis 2025 signifikant verändern werden. Allerdings hat ein Großteil die neuen technischen Möglichkeiten bislang noch nicht auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Fidelity® Global Institutional Investor Survey.

An der Umfrage - die größte ihrer Art - beteiligten sich 905 institutionelle Anleger aus 25 Ländern mit einem Anlagevermögen von 29 Billionen US-Dollar. Der Befragung zufolge rechnen institutionelle Investoren damit, dass Marktentwicklungen und Anlageentscheidungen infolge des technischen Fortschritts schneller, genauer und effizienter werden. So erwarten 62 Prozent, dass Handelsalgorithmen und komplexe quantitative Modelle die Märkte effizienter machen. 80 Prozent geben an, dass Technologien wie die Blockchain die Investmentlandschaft grundsätzlich verändern werden.

Institutionelle Anleger sind sich der Auswirkungen bewusst, die die künstliche Intelligenz (KI) haben kann, und erwarten, dass sie in naher Zukunft in vielen Bereichen unverzichtbar sein wird. Genannt werden insbesondere die Optimierung der Asset-Allokation (69 Prozent), das Monitoring und die Bewertung der Manager-/Portfolioperformance und des -risikos (67 Prozent) sowie die digitale Konstruktion von Kundenportfolios (39 Prozent). Allerdings hat bislang nur jeder Zehnte künstliche Intelligenz umfassend in den Anlageprozess integriert. Die meisten (66 Prozent) machen sich derzeit die Möglichkeiten der KI noch nicht zunutze. Einige bekunden jedoch Interesse, deren Einsatz künftig genauer zu prüfen.

Annika Milz, Leiterin Institutioneller Vertrieb Deutschland bei Fidelity International kommentiert:

„Die Technologie entwickelt sich rasant weiter und bietet Investoren Zugang zu den verschiedensten Datenquellen. Auf die Asset-Allokation und die Portfoliokonstruktion wird das tiefgreifende Auswirkungen haben. Allerdings sollte man den Daten nicht blind vertrauen. Es ist zwar eine verlockende Vorstellung, dass der Einsatz neuer Technologien zu mehr Effizienz, weniger Verwerfungen und sichereren Märkte führt. Zwangsläufig ist das allerdings nicht. In vielen Bereichen werden die Ineffizienzen eher zunehmen. Allein der Einsatz künstlicher Intelligenz reicht nicht aus, um gute Anlageentscheidungen zu treffen. Vielmehr kann mit der Datenflut auch die Gefahr einhergehen, die wirklich relevanten Entwicklungen nicht zu erkennen. Der sorgfältig überlegte Einsatz von KI kann institutionellen Anlegern jedoch helfen, ihren Ansatz zu verbessern.“

Die Ergebnisse der Fidelity-Umfrage legen nahe, dass institutionelle Investoren sich mit der Frage Mensch versus Maschine beschäftigen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten glaubt, dass Computerprogramme künftig traditionelle Investmentaufgaben übernehmen werden. Eine Mehrheit (60 Prozent) vertritt dabei die Meinung, dass künstliche Intelligenz höherwertige Arbeitsplätze schafft, statt sie zu ersetzen. Zudem sind für institutionelle Anleger nach wie vor die Expertise und Markteinschätzungen ihrer Investmentpartner wichtig – vor allem mit Blick auf die Marktpsychologie, neue Anlagechancen und -strategien sowie Problemlösungen.

Über die Umfrage

Fidelity Institutional Asset Management® befragte für die Fidelity Global Institutional Investor Survey 2018 905 institutionelle Anleger in 25 Ländern, darunter Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften und Finanzinstitute. Das verwaltete Vermögen der Teilnehmer summiert sich auf über 29 Billionen US-Dollar. Die Befragungen erfolgten in Zusammenarbeit mit Strategic Insight, Inc. in Nordamerika und FT Remark, einer Tochtergesellschaft der Financial Times, in den übrigen Regionen. Vorstandsmitglieder beantworteten den Fragebogen dabei online oder per Telefon.

Fidelity startet digitale Vermögensverwaltung Fidelity Wealth Expert

Fidelity International bietet ab sofort eine digitale Vermögensverwaltung in Deutschland an: Fidelity Wealth Expert. Damit will Fidelity den veränderten Bedürfnissen digitaler Sparer und Anleger gerecht werden.

Fidelity Wealth Expert verbindet eine digitale Beratungsstrecke mit persönlichem Kontakt zu Fidelity-Experten. Kunden erhalten basierend auf ihrem Risikoprofil und ihren langfristigen Finanzzielen eine Empfehlung für ein aktiv gemanagtes persönliches Portfolio. Die digitale Beratungsstrecke und die daraus resultierende Empfehlung entsprechen den gesetzlichen Vorgaben für eine regulierte Vermögensverwaltung.

Die Verwaltung der Portfolios übernimmt Fidelity. Für die verwendeten Fonds wählt Fidelity die Investmentstrategien der weltweit besten aktiven Asset Manager aus, die Spezialisten für bestimmte Regionen, Branchen und Anlageklassen sind. Die Portfolios werden täglich überprüft und, falls nötig, angepasst, damit der Kunde sein Finanzziel bestmöglich erreichen kann.

Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International, sagt: „Viele Menschen haben zu wenig Zeit, um sich um ihre finanzielle Zukunft zu kümmern, wissen aber, dass sie handeln müssen. Sie wünschen sich einen Anlageexperten, der sie digital, flexibel und möglichst effizient berät sowie unterstützt. All das bietet Fidelity Wealth Expert. Dabei unterscheidet sich unser Angebot von den zahlreichen Robo-Advisorn am Markt. Mit einer regulierten Vermögensverwaltung geben wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Transparenz. Wir verbinden eine leistungsstarke Plattform mit der Erfahrung und dem Wissen unserer Investmentexperten. Die Anlageentscheidungen treffen Menschen, keine Algorithmen. Dabei wird das Geld aktiv von einer Investmentgesellschaft mit 50 Jahren Erfahrung im Asset Management verwaltet.“

Wie funktioniert Fidelity Wealth Expert?

  • Persönliche Anlageempfehlung erhalten: Der Kunde ruft die neue Online-Vermögensverwaltung unter fidelity.de/WealthExpert auf. Anhand einer digitalen Beratungsstrecke mit rund 30 Fragen werden zunächst die Risikobereitschaft, die finanziellen und persönlichen Verhältnisse sowie die finanziellen Ziele des Kunden ermittelt. Darauf aufbauend empfiehlt Fidelity Wealth Expert ein Portfolio, das dem Profil des Kunden entspricht.
  • Investieren: Wenn der Kunde der persönlichen Empfehlung folgen möchte, kann er ein Depot eröffnen und das Geld anlegen. Fidelity kümmert sich um den Rest. Fidelity überprüft das Portfolio des Kunden täglich und passt es bei Bedarf an, damit der Kunde sein Finanzziel erreichen kann.
  • Kontinuierliches Monitoring und Bewertung: Der Kunde hat online jederzeit den Überblick über den Stand und Veränderungen in seinem Portfolio. Zudem erhält er regelmäßige aktuelle Investmentkommentare von Fidelitys Anlageexperten.
  • Persönlicher Kontakt zu Fidelity: Kunden von Fidelity Wealth Expert erhalten Zugang zum Kundenservice von Fidelity mit persönlicher, telefonischer Unterstützung während des Onboarding- und des gesamten Anlageprozesses.

Fidelity Wealth Expert bietet Zugang zu aktiv verwalteten Portfolios, die vom Multi Asset Team von Fidelity gemanagt werden. Das Team verfügt im Schnitt über mehr als 20 Jahre Investmenterfahrung und verwaltet rund 38 Milliarden Euro für Kunden auf der ganzen Welt. Dabei wird das Multi Asset Team von Fidelitys globalem Research unterstützt, das aus rund 400 Anlageexperten besteht.

Die Kosten für Fidelity Wealth Expert bestehen aus zwei Komponenten: erstens aus einer jährlichen Pauschale für die Vermögensverwaltung, die bei 0,55 Prozent liegt. Hinzu kommen Fondskosten, die sich aus den Verwaltungskosten der einzelnen Fonds im Portfolio zusammensetzen. Die durchschnittlichen Fondskosten betragen 0,58 bis 0,68 Prozent pro Jahr. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro.

Katharine Dryer wird stellvertretender CIO bei Jupiter

Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management ernennt Katharine Dryer mit sofortiger Wirkung zum Deputy Chief Investment Officer. In dieser neu geschaffenen Position berichtet sie an Stephen Pearson, Chief Investment Officer bei Jupiter, und verantwortet mit ihm das Tagesgeschäft des CIO-Büros von Jupiter. Zudem übernimmt sie die Führungsverantwortung für einige Aktienfondsmanager, die im Bereich der Industrieländer aktiv sind.

Dryer stieß 2013 als Product Specialist Director, Fixed Income zu Jupiter. Drei Jahre später wurde sie zum Head of Investments, Fixed Income & Multi-Asset befördert. Als stellvertretender CIO wird sie ihre Zuständigkeiten im Fixed Income- und Multi-Asset-Bereich weiterhin beibehalten und dem Produktspezialistenteam vorstehen.

Hierzu Stephen Pearson: „Die neue Rolle von Katharine Dryer unterstreicht den positiven Einfluss, den sie seit ihrem Start bei uns vor fünf Jahren auf die Entwicklung unseres Fondsmanagementteams hatte. Bei Jupiter stehen wir in einer langen Tradition, unsere eigenen Talente zu fördern und ihnen Anerkennung zu zollen. Im Zuge des Ausbaus unserer Investmentkapazitäten ist Katharine Dryers Beförderung ein wichtiger Schritt. Damit würdigen wir ihren wertvollen Beitrag, den sie zur Umsetzung unserer strategischen Wachstumspläne beiträgt.“

Über Jupiter Asset Management Limited

Der börsennotierte Investmentmanager mit boutique-ähnlichem Anlagestil und Sitz in London wurde 1985 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter (davon rund 35 Fondsmanager). Jupiter gehört heute zu den renommiertesten Vermögensverwaltern Großbritanniens. Für Investoren außerhalb Großbritanniens verwaltet Jupiter „The Jupiter Global Fund“ – eine in Luxemburg registrierte SICAV (gemäß UCITS) – mit 22 Teilfonds, welche in zahlreichen europäischen Ländern zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind. Das insgesamt von Jupiter verwaltete Vermögen beläuft sich per 30. Juni 2018 auf 54,5 Milliarden Euro.

Zu Jupiters Kernkompetenzen gehören Multi-Asset- und Fixed-Income-Strategien sowie europäische und Emerging Markets Aktien. Wandelobligationen und globale Finanzwerte zählen ebenso zu den Anlagethemen wie Social Responsible Investments, die Jupiter seit mehr als 30 Jahren verantwortet. Jupiter zeichnet sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Im Mittelpunkt steht das Ziel, solide Erträge auf mittel- bis langfristiger Basis zu erwirtschaften ohne unnötige Risiken.

Aquila Capital plant Emission eines Green Bonds durch Småkraft in Höhe von 50 Mio. EUR für weitere Expansion des norwegischen Wasserkraftwerksbetreibers

Das auf alternative Anlagen spezialisierte Investmentunternehmen Aquila Capital plant über Småkraft AS die Auflegung eines Green Bonds in Höhe von 50 Mio. EUR zur Finanzierung des weiteren Wachstums des norwegischen Wasserkraftwerksbetreibers. Aquila Capital hat Småkraft AS 2015 für seine Anleger erworben und im Jahr 2017 mit Norsk Grønnkraft fusioniert. Das in Bergen ansässige Unternehmen ist mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 1 TWh der größte Betreiber kleiner Wasserkraftwerke in Europa.

Das niederländische Pensionswerk APG ist der mehrheitliche Anteilseigner von Småkraft AS und hat sein Wasserkraft-Investment kürzlich auf 300 Mio. EUR erhöht. Im September 2018 verkündete Småkraft AS das Ziel, die jährliche Stromerzeugung auf 2 TWh auszubauen, wobei das Wachstum sowohl aus dem Bau neuer als auch dem Zukauf bestehender Laufwasserkraftwerke stammen wird. Momentan betreibt das Unternehmen bereits mehr als 100 Kraftwerke in ganz Norwegen.

ABG Sundal Collier, Nordea und SEB sind als Joint Lead Manager damit beauftragt, vom 9. bis 19. Oktober 2018 in Nordeuropa und Deutschland Investorenmeetings zu arrangieren. Vorbehaltlich des Marktumfelds und anderer Faktoren soll ein vorrangig besicherter Green Bond über 50 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren ausgegeben werden. Das mit diesem Bond eingesammelte Kapital soll für die Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten, das Investment in neue Wasserkraftwerke, den Zukauf bestehender Wasserkraftwerke oder für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Über Aquila Capital

Aquila Capital entwickelt innovative Investmentlösungen für institutionelle Investoren weltweit. Seit der Gründung 2001 versteht sich die eigentümergeführte Gesellschaft als Treuhänder ihrer Kunden und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Verwaltung von Sachwert- und Finanzmarkt-Anlagen. Kunden der Aquila Gruppe sind maßgeblich institutionelle Investoren in Europa.

Über 200 Mitarbeiter arbeiten an zehn Standorten weltweit an der Umsetzung effizienter Investmentstrategien in Fondsstrukturen und individuellen Mandaten. Zur Aquila Gruppe gehören sowohl die in Deutschland von der BaFin als Service-KVG lizenzierte Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH als auch die in Luxemburg von der CSSF als AIFM und UCITS Management Company zugelassene Alceda Fund Management S.A.

Weitere Informationen: www.aquila-capital.de 

BlueOrchard Impact Summit 2018: Armut überwinden, Klimawandel bewältigen

Der BlueOrchard Impact Summit, initiiert von der BlueOrchard Finance AG (“BlueOrchard”), einem führenden Schweizer Impact Investment Manager, brachte mehr als 120 Entscheidungsträger aus der ganzen Welt am 3. und 4. Oktober 2018 in Pontresina (Schweiz) zusammen.

Der BlueOrchard Impact Summit wurde initiiert, um den Blick weiter auf die weltweit wachsenden Ungleichheiten und der dringenden Notwendigkeit für höhere Investitionen zu richten. Das Ziel dabei ist es, Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („SDGs”) zu erreichen und die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern zu bewältigen. Teilnehmer des Summits waren ausgewiesene Industrieexperten und Meinungsführer wie etwa Hernando de Soto, renommierter Peruanischer Ökonom, Tadashi Maeda, Governor und Representative Director der Japan Bank for International Cooperation, Burkhard Varnholt, CIO Schweiz der Credit Suisse, und Boris Collardi, Teilhaber der Pictet-Gruppe. In ihren Reden wurde auf die Frage eingegangen, wie die enorme Investitionslücke zur Umsetzung der SDGs in Entwicklungsländern geschlossen werden kann. Die Veranstaltung bot eine Plattform für einen konstruktiven, offenen und lösungsorientierten Dialog zwischen den Verantwortlichen des öffentlichen und privaten Sektors. An zwei Tagen intensiver Gespräche, Sitzungen und Podiumsdiskussionen diskutierten die Teilnehmer und 13 Redner, darunter Urs Wietlisbach von Partners Group, Stephanie Miller von IFC (Weltbankgruppe) und Monika Beck von der DEG (KfW-Gruppe), über die Themen Ungleichheit, Klimawandel und die Rolle von öffentlichen und privaten Akteuren. Untereinander wurde Fachwissen, Erfahrungen und Strategien miteinander geteilt.

Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard, sagte in seiner Begrüßungsrede: „Es gibt keine bessere Rendite, als unseren Planeten zu schützen und eine gerechtere Welt für gegenwärtige und zukünftige Generationen zu schaffen. Wir sind stolz darauf, unsere 20-jährige Erfahrung im Bereich Mikrofinanz und Impact Investing einzubringen, um Lösungen für die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden.“

Die Teilnehmer sind sich darin einig, dass sowohl der öffentliche als auch der private Sektor Verantwortung dafür tragen, die notwendigen Investitionen zur Bewältigung drängender globaler Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit und Klimawandel zu mobilisieren. Die Diskussionen zeigten zudem, dass in Entwicklungsländern erhebliche Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Klimafinanzierung und Impact Investing bestehen. Der Summit hat gezeigt, dass Impact Investing zu einer Mainstream-Anlagestrategie geworden ist und dass sich der private Sektor der steigenden Nachfrage nach Impact Investment-Anlagelösungen bewusst ist. Um die Nachfrage zu decken, wird erwartet, dass die Anzahl und Qualität von Produkten und Anlagelösungen an ein breiteres Investorenspektrum angepasst wird. Die Teilnehmer des Summits stimmten zudem darin überein, dass eine enge Kooperation zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor von entscheidender Bedeutung ist, um innovative und in der Menge steigende Investitionsmöglichkeiten zu fördern. Insbesondere die Komplexität von Investitionen in Entwicklungsländern erfordert eine engere Zusammenarbeit dieser Akteure. Der Summit leistete einen wichtigen Beitrag, um die Verwirklichung der SDGs in den Entwicklungsländern zu beschleunigen und die alarmierende jährliche Investitionslücke von 2,5 Billionen USD in den wichtigsten Sektoren der nachhaltigen Entwicklung zu schließen.

Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard, sagte: „Der Summit hat ein starkes Zeichen dafür gesetzt, dass öffentliche und private Akteuere bei dem Erreichen der SDGs an einem Strang ziehen. Wir haben große Fortschritte bei der Suche nach geeigneten und innovativen Instrumenten gemacht, um höhere Investitionen aus dem Privatsektor zum Schließen der SDGs-Investitionslücke in Entwicklungsländern zu mobilisieren.“

Weitere Information zum Summit finden Sie hier: https://www.blueorchard-summit.com/

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance- Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

LRI Group lanciert Immobilien Spezialfonds mit Wealthcore Investment Management GmbH

LRI Group lanciert mit der Wealthcore Investment Management GmbH (Wealthcore) den Immobilien Spezialfonds Wealthcore Austria Living I in Form eines Reserved Alternative Investment Fund (RAIF). Derzeit befindet sich bereits ein Startportfolio mit einem Volumen von rund 110 Millionen Euro in Anbindung.

LRI Invest S.A. agiert als vollumfänglicher Alternative Investment Fund Manager (AIFM) für den Fonds. Die hauseigene Verwahrstelle für alternative Investmentfonds LRI Depositary S.A. dient als Register- und Transferstelle. Die Funktion des Anlageberaters und Asset Managers übernimmt Wealthcore.

Der Fokus der Investmentstrategie liegt auf dem Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Neubauten, Bestands- sowie in Errichtung befindlichen Wohnimmobilien. Institutionelle Kunden erhalten über den Fonds Zugang zu Core und Core+ Immobilien in Österreich, mit Fokus auf Wien. Mit einer geplanten jährlichen Ausschüttungsrendite von 4 Prozent auf das Eigenkapital bei einer Laufzeit von 10 Jahren richtet sich der Fonds insbesondere an deutsche und österreichische Pensionskassen und Versorgungswerke. Der Fonds verfügt zunächst über eine Vertriebszulassung in Deutschland, Österreich und Luxemburg.

Christoph Wendl, CEO und Gesellschafter der Wealthcore Investment Management GmbH: „Mit dem ersten Wohnfonds Wealthcore Austria Living I ermöglichen wir unseren Investoren ein attraktives Investment in die krisensichere Nutzungsart im mittleren Preissegment. Aufgrund unseres hervorragenden Marktzugangs in Österreich werden wir voraussichtlich bereits kurz nach Fondsauflage die ersten Ankäufe tätigen können. So können wir für unsere Investoren einen zügigen Kapitalabruf in Aussicht stellen.“

„Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen,“ so Frank Alexander de Boer, Mitglied des Vorstandes der LRI Group, „LRI Group positioniert sich durch dieses weitere Mandat einmal mehr als etablierter Partner für Fondsinitiatoren im Bereich Real Estate im deutschsprachigen Raum.“

Über Wealthcore Investment Management GmbH

Die Wealthcore Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in München wurde von vier Partnern aus der Immobilienbranche gegründet, die über langjährige Immobilienkompetenz im Bereich Projektentwicklung, Investment und Asset Management sowie im Bereich der regulierten Immobilienfonds verfügen. Wealthcore konzipiert zielgruppengerechte Immobilien-Investmentprodukte unter Berücksichtigung eines angemessenen Chancen-Risiko-Profils. Das aktive Asset Management ist vor Ort präsent und generiert einen nachhaltigen Wertzuwachs. Die eigentümergeführte Unternehmensstruktur schafft eine Kultur nachhaltigen Vertrauens und sichert Kontinuität mit einem erfahrenen Management. Wealthcore kann in Zusammenarbeit mit dem lokalen Asset Manager INVESTER United Benefits die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette sowie die Nachhaltigkeit ihrer Produkte gewährleisten. Mit gemeinsam über 55 Mitarbeitern besteht ein hohes Immobilien Know-how und ein Immobilienportfolio von Projektentwicklungen sowie Value-Add-Projekten von derzeit rund 1,5 Milliarden Euro.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungs-gesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds.

Gerald Kremer neuer Chief Digital Officer für das Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management

Gerald Kremer, neuer Chief Digital Officer für das Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management, zeichnet sich per sofort verantwortlich für die digitale Transformation des größten Schweizer und nach INREV drittgrößten Anbieters von Immobilienanlagen in Europa.

In seiner neuen Funktion wird Gerald Kremer die digitale Unternehmensstrategie von Global Real Estate weiterentwickeln, bestehende Digitalisierungsinitiativen vorantreiben und ist als Leiter Innovation Hub sowohl für das Innovationsmanagement als auch für die strategische Zusammenarbeit mit Proptechs verantwortlich. Der 34-jährige Kremer doziert zudem an der Universität Karlsruhe und an der IREBS Immobilienakademie der Universität Regensburg.

Bis Ende September 2018 leitete der diplomierte Bauingenieur das Digital Real Estate Team bei Ernst & Young. Von 2011 bis Ende 2015 war Gerald Kremer in verschiedenen Funktionen bei STRABAG Property and Facility Services GmbH tätig, zuletzt als Leiter REM Solutions.

Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 401 Mia. (per 30.6.2018). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

Der Bereich Global Real Estate von Credit Suisse Asset Management ist seit der Lancierung des ersten Immobilienfonds im Jahr 1938 erfolgreich. Global Real Estate ist über vier Standorte auf drei Kontinenten in 18 Ländern aktiv und zählt mit einem verwalteten Immobilienvermögen von 46,8 Mrd. CHF (per 31.08.2018) zu den führenden Immobilienfondsmanagern in Europa und weltweit. Mehr als die Hälfte des Vermögens wird im Auftrag institutioneller Anleger gemanagt. Das Team betreut ein Portfolio von über 1300 Liegenschaften.

Die Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Als integrierte Bank kann die Credit Suisse ihren Kunden ihre Expertise aus Private Banking, Investment Banking und Asset Management aus einer Hand anbieten. Die Credit Suisse bietet Unternehmen, institutionellen Kunden und vermögenden Privatkunden weltweit sowie Retailkunden in der Schweiz fachspezifische Beratung, umfassende Lösungen und innovative Produkte. Die Credit Suisse mit Hauptsitz in Zürich ist weltweit in über 50 Ländern tätig. Die Unternehmensgruppe beschäftigt rund 47 760 Mitarbeiter. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse, sind in der Schweiz sowie in Form von American Depositary Shares (CS) in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com

Empira-Studie zu Wohnungsmangel und Investitionschancen in den Top 7 – große Unterschiede bei der Neubaulücke

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie den Wohnungsbau in den deutschen Top 7-Standorten analysiert. Über einen Untersuchungszeitraum von 10 Jahren verfolgt der Bericht die Veränderungen verschiedener Faktoren für die Wohnungsknappheit und daraus resultierende Investitionspotenziale für Projektentwickler.

Die von Professor Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe, verfasste Studie findet keine belastbaren Belege für eine generelle Unterversorgung mit Wohnraum in Deutschland. Jedoch belegen mehrere der herangezogenen Indikatoren, dass die Top 7-Märkte eine zunehmende Wohnungsverknappung zeigen. Der einzige Top 7-Standort, der seine Quote von Wohnungen je 100 Einwohner im Zehnjahresvergleich konstant halten konnte, war Hamburg. Überall sonst sank das Verhältnis aufgrund des starken Zuzugs und des dazu nicht adäquaten Neubaus.

11 neue Wohnungen pro 100 neue Einwohner in Berlin, höhere Werte in München und Frankfurt

Neben den Leerstandsdaten, laut denen unter den Top 7-Städten Berlin seit 2006 den schärfsten Rückgang freier Wohnungen verzeichnete und aktuell München die geringste Reserve von nur 0,2% aufweist, entwickelt die Studie auch differenzierte Kennzahlen für Angebot, Nachfrage und Knappheit. Vor allem die dynamische Betrachtung ist interessant. So zeigt die Relation „Zunahme des Wohnungsbestands je Zunahme Einwohner“ erhebliche Unterschiede in den Städten. Berlin erhöhte den Bestand demnach lediglich um 11 Wohnungen je 100 neue Einwohner, während München 52 Wohnungen - also eine Wohneinheit pro Zwei-Personen-Haushalt – baute. Nach Fläche bauten Düsseldorf und Stuttgart ca. 20 m² pro neu hinzugekommenem Haushalt, während der Wert von Köln über 33 m² liegt.

Professor Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe: „Die Top 7-Märkte sind für Investoren und Entwickler aus verschiedenen Gründen besonders interessant, gerade das Wohnsegment steht – nicht nur politisch – besonders im Fokus. Doch bei näherer Betrachtung tun sich auch unter diesen sieben Standorten deutliche Unterschiede auf, was die Dynamik von Angebot und Nachfrage und schlussendlich die Attraktivität für Wohnentwickler betrifft.“

Trotz verstärkter Bautätigkeit in einigen Städten bleibt das erreichte Neubauvolumen teils erheblich hinter den Bedarfsschätzungen zurück. Beispielhaft werden einige erklärende Faktoren genannt, wie Flächenknappheit, langwierige Genehmigungsverfahren, hohe Baukosten und unrealisierte Projekte aufgrund der Marktdynamik oder anderer Faktoren.

Frankfurt, Stuttgart und München innerhalb der Top 7 besonders attraktiv für Wohnprojektentwickler

Die Studie führt zu einem Ranking der Top 7-Standorte für Projektentwickler basierend auf der differenzierten Betrachtung von Indikatoren der Nachfrageentwicklung, des Bestandes und der Bautätigkeit. Nach den berechneten Kennzahlen bieten Frankfurt, Stuttgart und München das beste Umfeld für Wohnungsneubau, während in Hamburg und Köln die Knappheitsindikatoren weniger auffällig sind.

„Institutionelle Investoren schätzen die Liquidität und Tiefe der Top 7-Märkte, gerade das Wohnsegment ist beliebt bei langfristig orientierten Anlegern. Das Leerstandsrisiko ist gering, der Zuzug in die Städte hält an und die Neubautätigkeit ist aus verschiedenen Gründen begrenzt. Entwickler wie Investoren profitieren, wenn sie den lokalen Markt und die spezifischen Trends richtig einschätzen können“, erläutert Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website der Empira Gruppe unter www.empira.ch/research zum Download bereit.

Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist ein Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentlösungen spezialisiert. Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden dabei den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH).

LRI Group lanciert Private Debt Immobilienfonds mit Aggregate Debt Advisory GmbH

LRI Group lanciert mit Aggregate Debt Advisory GmbH (Aggregate), einer Investmentberatungs-gesellschaft mit Fokus auf Real Estate Debt, den Aggregate Debt Fund in Form eines Reserved Alternative Investment Fund (RAIF).

Mit LRI Invest S.A. als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) und Aggregate in der Funktion des Anlageberaters liegt der Fokus der Investmentstrategie auf dem Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Mezzanine-Darlehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf wohnwirtschaftlichen Immobilienentwicklungen in Deutschland. Mit einer geplanten Rendite von 6-8% jährlich und bei einer Laufzeit von bis zu 7 Jahren richtet sich der Fonds an Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherungen und Family Offices. Der Fonds verfügt zunächst über eine Vertriebszulassung in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg.

„Das Team von Aggregate besteht aus erfahrenen Spezialisten aus dem Bereich Asset-Management, Immobilienfinanzierung, Restrukturierung und Risikomanagement. Wir freuen uns sehr, als AIFM das Fondsprojekt gemeinsam umzusetzen,“ sagt Frank Alexander de Boer, Mitglied des Vorstandes LRI Group.

„Aktuell gibt es am Markt kaum vergleichbare Fonds, die professionellen Anlegern Zugang zu wohnwirtschaftlichen Entwicklungsfinanzierungen über Mezzanine Kapital in deutschen Kernlagen ermöglichen. Insbesondere im Hinblick auf Solvency II regulierte Unternehmen bietet Real Estate Debt einen Vorteil im Vergleich zu gehebelten Core Immobilien Fonds,“ so Norbert Kickum, Managing Director bei der Aggregate Debt Advisory GmbH.

Das Team der Aggregate Debt Advisory GmbH verfügt über ein außergewöhnliches Netzwerk zu Projektentwicklern, Banken und Dienstleistern und hat jahrzehntelange Real Estate Expertise über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien und Finanzierungen hinweg.

Über Aggregate Debt Advisory GmbH

Die Aggregate Debt Advisory GmbH (Aggregate) ist eine auf den Bereich Real Estate Debt spezialisierte Investmentberatungsgesellschaft. Der Fokus liegt auf der Beratung von Fonds, die mit Mezzanine-Kapital insbesondere Projektentwicklungen deutscher Wohnimmobilien sowie wohnwirtschaftliche Bestandsobjekte finanzieren. Aggregate ist Ansprechpartner für Immobilieninvestoren und Projektentwickler im Rahmen von Finanzierungen für Akquisitionen, Projektentwicklungen und Refinanzierungen. Die Experten von Aggregate verfügen über weitreichende Expertise und beraten mit innovativem Ansatz sowie regionalen Kenntnissen bei der Suche nach maßgeschneiderten Finanzierungslösungen.

Über LRI Group

LRI Group ist eine führende unabhängige Investment-Service-Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Seit 30 Jahren bietet LRI Group umfassende Fondsdienstleistungen für Asset-Manager und institutionelle Investoren in den Bereichen Financial und Real Assets. Die LRI Invest S.A. agiert als Master-KVG und verfügt über die Lizenzen als Alternative Investment Fund Manager (AIFM) sowie als Verwaltungs-gesellschaft für UCITS in Luxemburg. Mit der LRI Invest Securitisation S.A. und der LRI Depositary S.A. bietet die LRI Group eine unabhängige Verbriefungsgesellschaft für institutionelle Investoren sowie eine spezialisierte Verwahrstelle für alternative Investmentfonds, die zudem auch die Funktion der Register- und Transferstelle übernehmen kann. LRI Group hat über 100 Mitarbeiter und verwaltet 12 Milliarden Euro an Vermögen, davon drei Milliarden Euro im Bereich Real Assets, insbesondere in Real Estate, Private Equity und Debt sowie neun Milliarden Euro im Bereich Financial Assets, insbesondere Multi Asset Funds, Liquid Alternatives und Dachfonds.

LFDE ernennt neuen Fondsmanager für den Echiquier Agressor

Frédéric Buzaré (47) wechselt zu LFDE - La Financière de l’Echiquier. Er wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 Fondsmanager des Echiquier Agressor.

Frédéric Buzaré wird eng mit Didier Le Menestrel zusammenarbeiten, der 1991 La Financière de l’Echiquier und den Echiquier Agressor gründete. Frédéric verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in den europäischen Aktienmärkten, die er bei namhaften Institutionen, von der Banque de France bis hin zum Staatsfonds Singapurs, dem Government of Singapore Investment Corp. (GIC) mit Sitz in London, sammeln konnte.

Der Echiquier Agressor, der älteste Fonds von La Financière de l’Echiquier, ist ein überzeugungsorientierter und opportunistischer Contrarian-Fonds, der ohne Stilbeschränkung in europäische Aktien anlegt.

Didier Le Menestrel, Gründungspräsident von La Financière de l’Echiquier, sagt: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frédéric, dessen internationaler Werdegang in jeder Hinsicht bemerkenswert ist. Seine Expertise als europäischer Stockpicker passt sehr gut zur DNA und Philosophie von LFDE - La Financière de l’Echiquier.“

Über Frédéric Buzaré

Frédéric Buzaré, der ein Diplom des IEP de Paris und der Société Française des Analystes Financiers (SFAF) besitzt, begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1995 bei der Banque de France. Anschließend war er bei Axa Investment Managers und BNP Paribas als Manager für europäische Aktienfonds tätig. 2007 übernahm Frédéric Buzaré in Brüssel die Leitung des Aktienteams von Dexia AM, bevor er 2012 zur Government of Singapore Investment Corp. in London wechselte, wo er als Senior Vice-President Fondsmanager für europäische Aktienfonds war.

Darüber hinaus wirkte Frédéric Buzaré von 1998 bis 2012 als Dozent für Finanzwesen an der IEP de Paris.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com 

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Union Investment und GTEC geben Startschuss für PropTech Innovation Award 2019

Internationale Tech-Competition rund um das Innovationsfeld Immobilie geht in die dritte Runde / 40.000 Euro Preisgeld / Zugang zu attraktivem Netzwerk mit RICS und Reed Midem

Mit dem PropTech Innovation Award hat sich auf internationaler Ebene ein Netzwerk etabliert, das jungen Tech-Unternehmen den Zugang zu den Innovationspotentialen der Immobilienbranche ermöglicht. Mit konkreten Anknüpfungsmöglichkeiten an etablierte Geschäftsmodelle und sich entwickelnde digitale Ökosysteme. „Für viele ausländische Startups ist der PropTech Innovation Award mit seinem integrierten Netzwerk und seiner ‚Bühne‘ in Berlin der Schlüssel zum deutschen Immobilienmarkt. Wir sind daher besonders gespannt, welche neuen digitalen Geschäftsmodelle sich 2019 bei unserer Competition durchsetzen werden, um dann in Deutschland durchzustarten“, sagt Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands der Union Asset Management Holding AG.

Die Tore hierfür sind ab dem 1. Oktober 2018 geöffnet: Zum dritten Mal loben die Immobilienfondsgesellschaft Union Investment und das German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) mit Sitz in Berlin und Frankfurt den internationalen PropTech Innovation Award aus. Bewerbungen können bis zum 15. Februar 2019 eingereicht werden. Erreicht werden kann die Wettbewerbsplattform über http://gtec.center/proptech2019. Unterstützt wird die Tech-Competition wieder durch den globalen Branchenverband RICS und die Reed Midem.

Die hohe Anzahl an Bewerbungen in den ersten beiden Runden hat die klare Ausrichtung und das ausgereifte Konzept des Wettbewerbes bestätigt. Mit dem PropTech Innovation Award 2019 werden die weltweit besten digitalen Lösungen und Konzepte für die Immobilienwelt von morgen ausgezeichnet. Verliehen wird der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis am 16. Mai 2019 in der Kreativ- und Startup-Metropole Berlin. Der Hauptpreisträger erhält zusätzlich eine Präsentationsmöglichkeit im Rahmen der 2019/2020 stattfindenden internationalen MIPIM Startup Competition in z.B. Paris, New York City oder Hongkong.

„Der ersten beiden Durchläufe mit über 330 Bewerbungen aus 46 Ländern haben gezeigt, dass die Wertschöpfungskette der Immobilie ein bemerkenswert breites Spektrum an neuen Geschäftsmodellen zulässt“, sagt Jens Wilhelm. „Im Verlauf der dritten Wettbewerbsrunde wird sich herauskristallisieren, welcher der vielen digitalen Trends – ob Blockchain, Internet of Things oder Big Data – die stärkste Kraft hat, zum Game Changer in der Immobilienwirtschaft zu werden.“

„Wir freuen uns sehr auf die dritte Runde des Awards. Wir können zeigen, dass die Verknüpfung von etablierten Unternehmen und Startups für Wirtschaft und Gesellschaft einen erheblichen Mehrwert bieten. Unsere Mission, die Förderung von Entrepreneurship und Technologie, findet hier eine großartige Plattform“, sagt Benjamin Rohé, Managing Director bei GTEC. „Bereits mit den vorangegangenen Innovation Awards in unterschiedlichen Innovationsfeldern konnten wir beweisen, dass diese Form von Austausch eine nachhaltige Partnerschaften und Zusammenarbeit zwischen Startups und Unternehmen ermöglicht und macht diese Awards somit zu einem “must-have” für Unternehmen, die einen strukturierten und moderierten Austausch mit Startups anstreben.“

Preisträger zeigen Vielfalt der Innovationen

Beim PropTech Innovation Award 2018 hatte Physee aus den Niederlanden das Rennen unter den 130 Bewerbern gemacht. In der Finalrunde mit elf Start-up-Unternehmen überzeugte das Unternehmen die Jury mit ihrem innovativen Konzept: daten- und stromerzeugende Fenster, die die Energieeffizienz und den Nutzerkomfort von und in Gebäuden verbessern. Der 2. Preis ging an HiP Interactive Property aus Großbritannien mit ihrer wegweisenden Plattform für Immobilienfinanzierungen. Mit dem 3. Preis wurde Spaceti aus Tschechien für ihre produktivitätssteigernde Smart-Building-Lösung ausgezeichnet. Zu den Preisträgern des Vorjahres gehörten die Berliner Unternehmen Green City Solutions und Architrave.

Credit Suisse legt innovativen Multi-Faktor-Indexfonds auf

Credit Suisse Asset Management, ein globaler Vorreiter im Bereich der Indexreplikation, hat mit dem CSIF (Lux) Equity EURO STOXX Multi Premia einen UCITS-konformen Indexfonds im Multi-Faktor-Segment lanciert. Index Solutions, ein spezialisierter Bereich des Credit Suisse Asset Management, repliziert den EURO STOXX® Multi Premia® Index, der sieben verschiedene Renditequellen kombiniert. Die Methodologie wurde von Finreon, einem Spin-Off der Universität St. Gallen, Schweiz (HSG), entwickelt.

«Die transparente Konstruktion und die finanzwissenschaftliche Basis des EURO STOXX® Multi Premia® Index bedeuten, dass der darauf basierende Indexfonds die Vorteile des passiven und des aktiven Anlegens vereint. Dieser Fonds repliziert als erster den neuen Index, und das in gewohnt effizienter und präziser Manier. Wir sind stolz, diesen neuen Ansatz mit unserem Fonds für Investoren zugänglich zu machen», sagt Dr. Valerio Schmitz-Esser, Leiter Index Solutions bei Credit Suisse Asset Management.

Die kombinierten Faktoren lassen sich drei Gruppen zuordnen: Prozyklische Faktoren (Momentum, Residual Momentum), antizyklische Faktoren (Value, Size, Reversal) und defensive Faktoren (Low Risk, Quality). Die unterschiedlichen Renditen der einzelnen Faktoren können in verschiedenen Marktphasen ein hohes Diversifikationspotenzial mit sich bringen, woraus sich Chancen für eine Überrendite ergeben.

«Bereits seit über 8 Jahren arbeiten wir sehr erfolgreich mit der Credit Suisse zusammen. Wir freuen uns sehr, dieser Zusammenarbeit nun einen weiteren Meilenstein hinzuzufügen. Der EURO STOXX® Multi Premia® Index erlaubt eine breit diversifizierte Partizipation an der Marktentwicklung sowie an zusätzlichen sieben, wissenschaftlich bewährten Renditequellen und eignet sich dadurch als idealer Ersatz für eine Kernanlage in europäische Aktien», sagt Dr. Ralf Seiz, CEO und Gründer von Finreon.

Der EURO STOXX® Multi Premia® Index kombiniert sieben EURO STOXX® Single Premia® Indizes, die jeweils die 100 besten Titel gemäß ihren jeweils angestrebten Eigenschaften beinhalten. Somit umfasst das Portfolio des EURO STOXX® Multi Premia® Index etwa 300 Titel.

«Durch den Aufbau dieses innovativen, forschungsbasierten Indexes wird die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis geschlossen. Es war schon immer unser Ansatz, mit Kunden, Universitäten und erstklassigen Dritten zusammenzuarbeiten, um ein intelligentes Investment-Ökosystem zu schaffen», meint Inderpal Gujral, Head of Product von STOXX.

Credit Suisse Index Solutions verwaltet seit 2011 Indexfonds auf alternativ gewichtete Indizes mit einem Volumen von EUR 9,5 Mrd. (Stand 31. August 2018) und ist ein Pionier in der Replikation von nicht marktgewichteten Indizes. Das verwaltete Vermögen in Indexfonds und indexierten Mandaten belief sich per Ende August 2018 insgesamt auf EUR 110,8 Mrd. Die Produktpalette umfasst Aktien, Anleihen und gemischte Portfolios. Die Umsetzung erfolgt ausschließlich durch physische Replikation.

Credit Suisse AG

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Unsere Strategie baut auf den Kernstärken der Credit Suisse auf: unserer Positionierung als eines der führenden Institute in der Vermögensverwaltung, unseren ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking und unserer starken Präsenz in unserem Heimmarkt Schweiz. Wir verfolgen bei der Vermögensverwaltung einen ausgewogenen Ansatz mit dem Ziel, sowohl von der grossen Vermögensbasis in den reifen Märkten als auch vom erheblichen Vermögenszuwachs in der Region Asien-Pazifik und anderen Schwellenmärkten zu profitieren, während wir gleichzeitig die wichtigsten entwickelten Märkte mit Schwerpunkt auf der Schweiz bedienen. Die Credit Suisse beschäftigt etwa 46 370 Mitarbeitende. Die Namenaktien (CSGN) der Credit Suisse Group AG, der Muttergesellschaft der Credit Suisse AG, sind in der Schweiz sowie, in Form von American Depositary Shares (CS), in New York kotiert. Weitere Informationen über die Credit Suisse finden Sie unter www.credit-suisse.com

Credit Suisse Asset Management

Credit Suisse Asset Management ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse (nachfolgend «die Credit Suisse»). Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management der Credit Suisse tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über CHF 391 Mrd. (per 31.03.2018). Gestützt auf eine erstklassige institutionelle Governance sowie auf die Stabilität und das Chancenspektrum der weltweiten Marktpräsenz der Credit Suisse, bietet das Asset Management aktive und passive Lösungen für traditionelle und alternative Anlagen sowie ein herausragendes Produkt-Know-how in der Schweiz, EMEA, APAC und Amerika.

CORESTATE Tochter Hannover Leasing und Exporo: neue digitale Plattform für Immobilieninvestments

Ab sofort können sich Anleger direkt online an Immobilieninvestments der HANNOVER LEASING, einem Unternehmen der CORESTATE Capital Group, beteiligen. Grundlage bildet eine Kooperation zwischen Accontis, der Vertriebsgesellschaft der HANNOVER LEASING, und Exporo, der führenden Plattformen für digitale Immobilieninvestments in Deutschland. Der Zugang zur neuen digitalen Plattform von HANNOVER LEASING erfolgt über www.accontis.de. Hannover Leasing vertreibt über die Plattform ausschließlich Projekte in der Produktstruktur Anleihe. Die erste Immobilie soll noch im vierten Quartal dieses Jahres online gehen. Der Vertrieb von Publikums-AIF erfolgt weiterhin über die Partner Banken, Sparkassen und freie Vertriebe.

Darüber hinaus werden Exporo und HANNOVER LEASING Immobilienobjekte, die sie zuvor gemeinsam ausgewählt, angekauft und strukturiert haben, jeweils auf ihren eigenen Plattformen anbieten.

„Die Partnerschaft zwischen Accontis und Exporo erweitert das bereits umfangreiche Angebot der HANNOVER LEASING für private und semi-institutionelle Investoren und positioniert uns in einem sich sehr positiv entwickelnden Marktumfeld“, erklärt Michael Ruhl, Geschäftsführer der HANNOVER LEASING. „Das Angebot richtet sich an alle Anleger, die sich ohne Beratung an einem Immobilieninvestment direkt beteiligen möchten und unserem Immobilien-Know-how vertrauen. Dabei setzen wir im Rahmen der Kooperation auf die digitale Lösung und Expertise von Exporo“, ergänzt Paul Walch, Geschäftsführer Accontis.

Simon Brunke, Gründer und CEO der Exporo AG: „Wir stellen unsere Technik einem etablierten Branchenplayer zur Verfügung und unterstützen ihn so bei der Erweiterung seines Geschäftsmodells durch ein digitales Angebot. Dabei lernen natürlich auch wir von der HANNOVER LEASING und ihrer 37-jährigen Erfahrung im Immobilienmanagement. In erster Linie geht es uns aber darum, mit Hilfe unserer Digitalexpertise Mehrwert für alle Beteiligten zu generieren.“

GAM Investments ernennt Global Head of Trading

GAM Investments gab heute die Ernennung von Juan Landazabal zum Global Head of Trading bekannt. Diese neu geschaffene Position wird die bestehende Handelsinfrastruktur, -strategie und -prozesse von GAM sowie die Beziehungen zu Gegenparteien im Handel mit Aktien, Anleihen sowie Devisen stärken. Juan Landazabal trat seine neue Stelle am 10. September 2018 in London an. Er berichtet an Matthew Beesley, Head of Investments.

Juan Landazabal stößt von der DWS Group (ehemals Deutsche Asset & Wealth Management), wo er als Global Head of Fixed Income und FX Trading tätig war, zu GAM. Davor war er fast zehn Jahre bei Fidelity Investments tätig, zuerst als Senior Credit Trader und danach als Head of Fixed Income Trading. Darüber hinaus hatte Landazabal während seiner Karrierelaufbahn seit 1994 verschiedene Positionen als Handels- und Finanzanalyst in Madrid, New York und London inne. 

"Die Ernennung von Juan Landazabal ist ein wichtiger Schritt in unserem mehrjährigen Change-Programm. Seine umfassende Expertise und seine Kenntnis der Kapitalmärkte sind äußerst wertvoll für den Aufbau einer effizienteren, robusteren und skalierbareren operativen Plattform, die auf unsere Wachstumspläne ausgerichtet ist. Die Schaffung der Position des Global Head of Tradings unterstreicht unser Bestreben, unsere Handelsplattform weiterzuentwickeln und dabei hervorragende Anlageergebnisse für alle unsere Kunden zu erzielen", sagt Matthew Beesley.

Über GAM

GAM ist eine der führenden unabhängigen, reinen Vermögensverwaltungsgruppen der Welt. Sie bietet aktive Anlagelösungen und  produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft der Gruppe wird durch eine Private Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte anbietet. GAM beschäftigt über 900 Mitarbeitende in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Lugano und Mailand. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. 

Die Aktien von GAM (Symbol „GAM”) mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert und Teil des Swiss Market Index Mid (SMIM). Die Gruppe verwaltet per 30. Juni 2018 Vermögen von CHF 163.8 Milliarden (USD 165.0 Milliarden).

SGSS führt Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs ein

Société Générale Securities Services führt „D-View“, ein Analysetool für Asset Manager zur Unterstützung des Fondsvertriebs, ein.

Mit dieser maßgeschneiderten Berichts- und Analyselösung bietet Société Générale Securities Services (SGSS) Asset Managern eine innovative Entscheidungshilfe bei der Vertriebsstrategie für ihre Fonds über verschiedene Domizile.

D-View ermöglicht Asset Managern den Zugriff auf Dashboards, die individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können, und bietet ihnen einen Gesamtüberblick über die Vertriebsdaten ihrer Fonds über verschiedene Domizile hinweg. Dank dieses Tools, das umfassende Berichte und Analysen zu Anlegern, Vertriebspartnern und der Wertentwicklung von Fonds auf verschiedenen Märkten liefert, können Asset Manager leicht ihre Vertriebsstrategie anpassen.

Die von SGSS entwickelte Lösung D-View ist von SG Markets aus zugänglich, der Online- Serviceplattform für Kunden des Geschäftsbereiches Global Banking & Investment Solutions. D-View macht es Asset Managern leicht, auf verschiedene Informationen zuzugreifen, insbesondere:

  • Die Ausgaben und Rücknahmen von Fondsanteilen, die sich mit dem verwalteten Vermögen vergleichen lassen
  • Detaillierte Informationen über Zu- und Abflüsse nach Ländern, Anlegertypologie, Fondskategorie oder ISIN-Code
  • Das Ranking der 10 führenden Vertriebspartner für jeden Fonds
  • Zugang zum Datenverlauf der letzten fünf Jahre

„Mit D-View liefert SGSS eine intelligente Berichts- und Analyselösung, die auf die Bedürfnisse von Asset Managern zugeschnitten ist, die ihre Vertriebsstrategie optimieren möchten“, betont Sarj Panesar, Head of Business Development für Asset Manager bei SGSS. „Dank neuer Technologien können wir die Informationen unserer Kunden transformieren und sie auf effiziente Weise nutzen, um ihnen maßgeschneiderte Analyselösungen anzubieten.“

Diese neue Lösung beruht auf „Data Lake“ von SGSS, einer innovativen Technologie, die die von Transfer Agents gesammelten Informationen und Daten speichert und aggregiert. D-View beinhaltet derzeit die Daten von Fonds mit Sitz in Luxemburg, Irland und Deutschland, und deckt bis 2019 auch Frankreich, Italien, Großbritannien und die Schweiz ab. Die Lösung umfasst bereits 88% der Daten von grenzüberschreitenden Fonds.

Schroders Global Investor Study 2018

Mehrheit der Anleger überzeugt: Nachhaltiges Investieren und langfristige Erträge gehen Hand in Hand.

Der zweite Teil der Schroders Global Investor Study 2018, für die mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländernzum Thema Nachhaltigkeit befragt wurden, hat ergeben: Weltweit glaubt nur jeder Vierte, dass nachhaltiges Investieren auf Kosten der Anlageergebnisse gehen würde. Dieses Studienergebnis ist ein Hinweis auf die wachsende Überzeugung unter Anlegern, dass sich ordentliche Renditen und das Bestreben, mit Kapitalanlagen Positives zu bewirken, nicht gegenseitig ausschließen.

Im kontinentalen Vergleich sind Anleger in Europa am wenigsten um den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Renditen besorgt. Dort befürchten nur 23 Prozent der Befragten, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. Am anderen Ende der Skala liegen Anleger in Asien mit 29 Prozent.

Global beurteilen insbesondere manche asiatische Staaten dies als eines der wichtigsten Hindernisse für nachhaltiges Investieren: In China (39 Prozent), Indonesien (38 Prozent) und Thailand (34 Prozent) sehen besonders viele Befragte den oben angeführten Zusammenhang als gegeben an. In Deutschland dagegen glauben nur 20 Prozent der Investoren, dass sich nachhaltiges Investieren negativ auf die Renditen auswirken könnte. In Frankreich (19 Prozent), Belgien (19 Prozent) und Dänemark (18 Prozent) sehen es die Befragten ähnlich. Am wenigsten besorgt zeigen sich Anleger aus Japan (13 Prozent).

Nachhaltige Anlageprodukte werden immer beliebter

Die Studie belegt, dass nachhaltiges Investieren ein Trend ist, der weltweit weiter wächst. So haben in den vergangenen fünf Jahren 64 Prozent der Anleger den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht. Deutschland liegt hierbei mit 63 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Mit den globalen Ergebnissen übereinstimmend gaben 76 Prozent der weltweit befragten Anleger an, dass nachhaltiges Investieren für sie in dem genannten Zeitraum an Bedeutung gewonnen hat. In Deutschland finden sogar 79 Prozent der Anleger, dass nachhaltige Geldanlagen wichtiger geworden sind, was oberhalb vieler anderer europäischer Staaten liegt.

Vor allem jüngere Menschen haben weltweit den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in den vergangenen fünf Jahren erhöht. Das gilt insbesondere für die als „Millennials“ bezeichnete Altersgruppe, wohingegen der Anteil der sogenannten Baby-Boomer nur bei 52 Prozent liegt. 71 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 75 Prozent der 25- bis 34-Jährigen steigerten den Anteil nachhaltiger Anlagen in ihren Portfolios.

Dieser Prozentsatz geht mit zunehmendem Alter kontinuierlich zurück und erreicht bei den über 65-Jährigen seinen Tiefststand: In dieser Altersgruppe haben im genannten Zeitraum nur noch 43 Prozent den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht.

Jüngere Umfrageteilnehmer sagten zudem, dass sie einen größeren Teil ihrer Portfolios für nachhaltige Investmentfonds einsetzen – 43 Prozent sind es bei den 18- bis 24-Jährigen. Unter den 45- bis 54-Jährigen beträgt dieser Anteil jedoch nur 33 Prozent.

Wissensvermittlung und Transparenz sind der Grundstein eines nachhaltigen Finanzsystems

Bemerkenswert ist außerdem, dass bei Anlegern, die nach eigener Einschätzung über mehr Wissen auf dem Gebiet der Kapitalanlage verfügen, die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie nachhaltig investieren. Weltweit sagten Umfrageteilnehmer, die sich selbst für Experten halten, dass sie 54 Prozent ihrer Anlageportfolios nachhaltig investieren. Bei Anlegern, die sich selbst als „Anfänger” bezeichnen, sind es dagegen nur 33 Prozent. Weltweit gab mehr als die Hälfte der befragten Anleger an (57 Prozent), dass ungenügende Informationen oder mangelndes Verständnis sie von nachhaltigem Investieren abhalten.

Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH:

Dieses Ergebnis weist darauf hin, dass die Wissensvermittlung an Anleger eine wichtige Rolle dabei spielen könnte, ein nachhaltigeres Finanzsystem zu schaffen. Dies ist eine Aufgabe, die bei politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt zunehmend in den Fokus rückt. Für uns bei Schroders ist die Berücksichtigung von Umwelt-, sozialen und Governance-Kriterien bei der Geldanlage kein Selbstzweck, denn: Den wahren langfristigen Wert und Einfluss einer Anlage erkennen nur jene Anleger, die bei ihrer Unternehmensanalyse auch die ökologischen und sozialen Kosten der Unternehmensaktivitäten berücksichtigen. Unsere Aufgabe besteht darin, unseren Kunden diesen Zusammenhang zu erklären.

Jessica Ground, Global Head of Stewardship bei Schroders:

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen sind bemerkenswert. Besonders interessant ist aber, dass bei fachkundigen Anlegern eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nachhaltig investieren. Dies unterstreicht, wie viel Arbeit von der Kapitalanlagebranche noch zu leisten ist, um allen Anlegern die potenziellen Vorteile von nachhaltigem Investieren nahezubringen. Natürlich gibt es immer noch Barrieren, die Anleger davon abhalten, sich diesem Anlagestil zu verschreiben. Deshalb müssen wir die Verfügbarkeit und Transparenz entsprechender Fonds verbessern und die Qualität der Beratung beim Thema nachhaltige Geldanlage heben.

Den vollständigen Bericht zur Schroders Global Investor Study 2018 mit dem Titel „Sind Informationen der Schlüssel, um nachhaltige Investments für Anleger attraktiver zu machen?“ finden Sie hier.

Im ersten, bereits im Juli 2018 veröffentlichten Kapitel der Schroders Global Investor Study kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Menschen auf der ganzen Welt ihre Lebenshaltungskosten im Ruhestand erheblich unterschätzen. Dieses Kapitel finden Sie hier.


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1) Im April 2018 beauftragte Schroders das Unternehmen Research Plus Ltd, bei mehr als 22.000 Personen aus 30 Ländern aus allen Teilen der Welt, die Geld anlegen, eine unabhängige Online-Umfrage durchzuführen. Zu diesen Ländern gehören Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Spanien und die USA. Für die Umfrage wurden „Personen, die Geld anlegen”, definiert als solche, die in den nächsten zwölf Monaten mindestens 10.000 Euro (oder einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung) anlegen werden und die ihre Geldanlagen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Volles Haus und anregende Diskussionen bei der 14. Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V.

Unter der Überschrift „Digitale Transformation der Finanzindustrie“ lockte die traditionelle Jahrestagung des Münchner Finance Forum e.V. mehr als 550 Teilnehmer ins Audimax der TU München. Prof. Dr. Markus Rudolf (WHU) und Prof. Dr. Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance and Management) erklärten in ihren Fachvorträgen, wie die Blockchain-Technologie funktioniert, was von Krypto-Währungen, Krypto-Assets und Initial Coin Offerings zu halten ist und welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu erwarten sind. Björn Waldow (Sixt Leasing SE) gab interessante Einblicke in die digitalen Geschäftsprozesse eines führenden Leasingunternehmens. Dr. Florian Mann (WERK1.Bayern GmbH) zeigte auf, wie in München das Potenzial für Entrepreneurship und Digitalisierung gehoben wird, während sich Prof. Dr. Martin Stuchtey (SystemiQ Ltd.) in seinem Beitrag mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigte und Möglichkeiten diskutierte, wie die Gesellschaft in Zukunft ressourcensparende Systeme nutzbar machen kann. Ein überaus spannender und fundierter Themenmix.

Die lebhaften Diskussionen nach den Vorträgen und in den Pausen zeigten deutlich, dass Digitalisierung die Menschen bewegt und insbesondere die neuen Technologien im Finanzbereich neugierig aufgeregt beobachtet werden. Prof. Dr. Bernd Rudolph führte als Vorsitzender des Münchner Finance Forum e.V. in die Tagung ein, Dr. Alexis Eisenhofer versorgte die sozialen Medien mit Eindrücken des Tages und Dr. Peter Oertmann führte als Moderator durch das Programm.

BlueOrchard feiert 20-jähriges Jubiläum seines Flagship Fonds

Der weltweit größte kommerzielle Mikrofinanzfronds, der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Der Fonds verwaltet 1,7 Milliarden US- Dollar. In den vergangenen 20 Jahren hat der BOMF durch Investitionen in 325 Mikrofinanzinstitutionen nachhaltiges und integratives Wachstum in 69 Entwicklungsländern gefördert. Damit sind über 20 Millionen einkommensschwachen Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht worden. Zu den vom Fonds unterstützten Mikrounternehmern gehören zu 53 Prozent Frauen und 45 Prozent befinden sich in ländlichen Regionen. Der Fonds addressiert mit seinen Investitionen elf der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs).

“Während der vergangenen 20 Jahre hat der BOMF bewiesen, dass finanzielle Rendite und sozialer Nutzen Hand in Hand gehen können. Während der Fonds zum weltweit größten kommerziellen Mikrofinanzfonds herangewachsen ist, hat er kontinuierlich seine Mission, die Bekämpfung von Armut und die Befähigung von Menschen in Entwicklungsländern, sich eine Existenz aufzubauen, weiterverfolgt. Wir sind stolz, dieses besondere Jubiläum des Fonds feiern zu dürfen.“, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratvorsitzender bei BlueOrchard.

“Wir sind unseren Investoren dankbar, dass sie die Erreichung dieses Meilensteins ermöglicht haben. Investoren fragen heutzutage vermehrt nach Anlagemöglichkeiten, die sowohl eine finanzielle Rendite als auch einen sozialen und/oder ökologischen Nutzen generieren. Wir werden unseren Investoren weiterhin attraktive Anlagemöglichkeiten anbieten, die zur Lösung der großen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit beitragen,” sagt Dr. Patrick Scheurle, Vorstandsvorsitzender von BlueOrchard.

Im Jahr 1998 hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2005 zum Internationalen Jahr des Mikrokredits ausgerufen. Das Ziel war, den bedeutsamen Beitrag der Mikrofinanz zu unterstützen. Dadurch sollte fortan ein inklusives und nachhaltiges Finanzsystem, das armen Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht, bekannter gemacht und weiter gefördert werden. Im Zuge dessen haben die Vereinten Nationen verschiedene Initiativen angestoßen, um Mikrofinanzinvestitionen zu unterstützen. Eine dieser Initiativen war die Gründung des weltweit ersten und vollständig privaten und kommerziellen Mikrofinanzfonds im Jahr 1998, den BlueOrchard Microfinance Fund. Dadurch sollte der Nachweis für die Idee erbracht werden, dass die Bekämpfung von Armut und das Generieren von Marktrenditen keine Gegensätze sind.

Erster Impact Summit von BlueOrchard

Der am 3. und 4. Oktober 2018 in Pontresina (Schweiz) stattfindende BlueOrchard Impact Summit thematisiert, wie Investitionen in integratives Wachstum, Klimaschutz, Bildung und nachhaltiger Infrastruktur mobilisiert werden können. Zu den Gästen zählen Meinungsfrührer und Vordenker aus der ganzen Welt, sowohl aus dem öffentlichen als auch dem privaten Sektor. „Der bevorstehende BlueOrchard Impact Summit bietet Führungskräften auf der ganzen Welt eine herausragende Gelegenheit, Lösungswege zur Mobilisierung der zur Erreichung der UN- Nachhaltigkeitsziele notwendigen Ressourcen zu erörtern”, sagt Peter A. Fanconi, Aufsichtsratsvorsitzender von BlueOrchard.

20 Jahre nach Gründung des BlueOrchard Microfinance Fund sind die Bekämpfung von Armut und Ungleichheiten auf der Welt noch genauso bedeutsam. Bemühungen, diese Herausforderungen anzugehen, werden durch die Auswirkungen des Klimawandels weiter gefährdet. Es gilt eine dramatische Investitionslücke von 2,5 Billionen US-Dollar in den Schlüsselbereichen für eine nachhaltige Entwicklung zu schließen. Weitere Information zum Summit finden Sie hier: https://www.blueorchard-summit.com/ 

Über BlueOrchard Finance Ltd

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager mit dem Ziel nachhaltiges,integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Heute bietet BlueOrchard Investoren auf der ganzen Welt erstklassige Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. Mit einer breiten globalen Präsenz und Niederlassungen auf vier Kontinenten hat BlueOrchard bis heute mehr als 5 Mrd. USD in 80 Schwellen- und Entwicklungsländern investiert und damit messbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. BlueOrchard ist ein von der FINMA regulierter Vermögensverwalter. Seine luxemburgische Gesellschaft ist ein von der CSSF regulierter UCITS- sowie alternativer Investmentfondsmanager (AIFM). Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

First State Investments transferiert Assets von europäischen Investoren auf in Irland ansässige Fondspalette

First State Investments plant die Assets von europäischen Investoren auf seine in Irland domizilierte Fondspalette zu transferieren.

Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die Euro-Anteilsklassen von 18 Fonds aus der britischen OEIC-Fondspalette durch äquivalente Euro-Anteilsklassen in UCITS-konforme Fonds transferiert werden. Die Fonds werden innerhalb der in Irland ansässigen Fondspalette weiterhin von denselben Portfoliomanagementteams verwaltet. Der geplante Transfer soll europäischen Anlegern einen kontinuierlichen Zugang zu den Anlagestrategien von First State bieten.

Chris Turpin, Managing Director EMEA, bei First State: “Mit diesem Bestreben beabsichtigen wir, die Interessen unserer Anleger zu schützen. Insbesondere möchten wir sicherstellen, dass unsere in der EU ansässigen Kunden unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen weiterhin reibungslos in unsere Anlagestrategien investieren können. First State verwaltet von Dublin aus bereits seit über 20 Jahren Fonds – wir verfügen somit bereits über eine etablierte Präsenz vor Ort.“

Die Investoren der First State OEIC-Fondspalette werden im Oktober dieses Jahres über die Pläne informiert. Anschließend wird im November dieses Jahres die formelle Benachrichtigung über den Transfer der Fondsanteilsklassen an die Investoren versandt, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Financial Conduct Authority (FCA). Wenn die Vorschläge durch die Anteilseigner genehmigt werden, soll der Transfer der Assets im ersten Quartal des Jahres 2019 stattfinden. Zudem plant First State im kommenden Jahr die notwendigen Genehmigungen für eine Verwaltungsgesellschaft in Dublin zu beantragen. Von dieser soll der Kundenstamm innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten bedient und ausgeweitet werden, ungeachtet des Ausgangs der Brexit-Verhandlungen.

Eine Übersicht über die für einen Transfer vorgeschlagenen Fonds finden Sie im PDF links.

La Financière de l’Echiquier setzt Expansion in Europa fort und ernennt neuen Country Manager für Deutschland und Österreich

La Financière de l’Echiquier (LFDE) hat John Korter (48) zum 17. September 2018 als Country Manager für Deutschland und Österreich ernannt. Korter berichtet an den Generaldirektor Christophe Mianné und verantwortet den Ausbau der Vertriebsaktivitäten in diesen beiden Ländern. John Korter verfügt über eine langjährige Erfahrung im Asset-Management-Bereich in diesen für LFDE strategisch wichtigen Märkten.

Vor seinem Wechsel zu LFDE war John Korter seit 2012 Director of Business Development für Deutschland und Österreich bei Ethenea.

Die Ernennung folgt auf jene von Philip Piltz am 4. Juni 2018 zum Sales Director für Deutschland und Österreich und steht im Kontext eines ehrgeizigen Expansionsplans in Europa.

LFDE ist seit 2007 in Deutschland präsent. 2015 wurde eine Niederlassung in Frankfurt eröffnet und es erfolgte der Markteintritt in Österreich. Die Fondsgesellschaft vertreibt sechs Aktienfonds, vor allem im Bereich der Small- und Mid-Caps, zwei diversifizierte und einen quantitativen Fonds und richtet sich mit dieser Angebotspalette mit hohem Mehrwert an Vertriebsgesellschaften und institutionelle Anleger.

Christophe Mianné, Generaldirektor von LFDE, sagt: „Wir freuen uns sehr, John Korter in unseren Sales-Teams begrüßen zu dürfen. Seine Ernennung stellt einen großen Vorteil für die Beschleunigung unserer Expansion in Deutschland und Österreich dar, da diese beiden Länder innerhalb der Wachstumsstrategie von La Financière de l’Echiquier eine zentrale Rolle spielen.“

Über John Korter

John Korter begann seine Karriere 1995 in der Abteilung für Devisenhandel der Société Générale Luxembourg. Er sammelte umfangreiche Erfahrungen im Hinblick auf den deutschen, österreichischen und luxemburgischen Markt, insbesondere von 2005 bis 2012 als Director of Business Development für die Schweiz, Deutschland und Österreich bei Carmignac Gestion Luxembourg sowie anschließend bei Ethenea. John Korter ist Deutsch-Belgier und verfügt über einen Abschluss der Universität Trier.

Über La Financière de l’Echiquier – www.lfde.com

La Financière de l’Echiquier (LFDE) wurde 1991 von Didier Le Menestrel und Christian Gueugnier gegründet, wird von Christophe Mianné geführt und gehört mit einem verwalteten Vermögen von rund 11 Milliarden Euro und mehr als 130 Mitarbeitern zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Frankreich. Ihre Tätigkeit umfasst die Verwaltung von Sparguthaben und Finanzanlagen im Auftrag von Privatkunden, Vermögensverwaltern und institutionellen Anlegern. LFDE, an der die Primonial-Gruppe eine Beteiligung in Höhe von 40 % hält, ist auch in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und den Benelux-Ländern präsent.

Union Investment entwickelt neue „Manage to Green“-Strategie für Gewerbeimmobilien

Wie lässt sich bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Immobilienbestand erreichen? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell langfristig orientierte Investment-Manager. Schließlich wurde das Pariser Klimaabkommen von 179 Staaten ratifiziert. Union Investment hat vor diesem Hintergrund ihren 2009 erstmals eingeführten Sustainable Investment Check (SI-Check) überarbeitet und legt damit den Grundstein für eine neue „Manage to Green“ Strategie.

Perspektivisch soll der neu konzipierte SI-Check einerseits dazu verwendet werden, Grenzwerte pro Nutzungsart zu bestimmen, die Objekte und Projektentwicklungen im Ankaufsfall erfüllen müssen. Andererseits sollen auf dem Klimapfad bis 2050 Zielwerte definiert werden, die eine Immobilie perspektivisch erreichen muss. Investitionen, die notwendig sind, um den Zielwert zu erreichen, werden bereits im Rahmen der Ankaufsprüfung eingepreist und sind damit ein Teil der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Auf Basis der Grenz- und Zielwerte wird Union Investment als Kern der „Manage to Green“-Strategie Anfang 2020 unter anderem konkrete CO2-Einsparziele für ihr Immobilienportfolio formulieren.

„Der starke Einfluss des neu konzipierten SI-Checks auf unsere portfoliostrategische Ausrichtung zeigt, dass wir die Ziele des deutschen Klimaschutzplans sehr ernst nehmen und die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen frühzeitig berücksichtigen. Damit sichern wir die Qualität unseres Portfolios langfristig ab und agieren vorausschauend im Interesse unserer Anleger“, sagt Dr. Reinhard Kutscher, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.

Der SI-Check kommt bei Union Investment vor jedem Ankauf einer Gewerbeimmobilie zum Einsatz. Darüber hinaus wird die Prüfung bei Bestandsgebäuden jährlich wiederholt, um Potenzial für eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilien aufzuzeigen. Immobilien können eine Bewertung zwischen 1,0 und 5,0 erzielen. Den Topwert im Portfolio von Union Investment erreicht aktuell das Bürogebäude EMPORIO in Hamburg mit 4,3.

„Die Ergebnisse des SI-Checks sind heute schon ein wichtiger Orientierungspunkt für unsere Fondsmanager ebenso wie für unsere institutionellen Kunden“, sagt. Dr. Kutscher, „Mit der Aktualisierung des Bewertungsverfahrens wollen wir den SI-Score noch deutlicher als immobilienspezifisches Pendant zum gängigen ESG-Score im Wertpapierbereich etablieren.“

In seiner neuen Form bewertet der SI-Check die sieben Kategorien Energie, Ökonomie, Ressourcen, Nutzerkomfort, Maßnahmen im Betrieb, Standort und Gebäudeautomation. Bei der inhaltlichen Überarbeitung ist der Bereich „Gebäudeautomation“ neu hinzugekommen, um den Digitalisierungsgrad einer Immobilie besser abzubilden. Außerdem wurde die Kategorie „Betrieb“ weiter präzisiert als „Maßnahmen im Betrieb“, um neben großen Bestandsentwicklungs-Vorhaben wie eine Fassadensanierung auch kleinere Energieeinsparmaßnahmen abzudecken. Darüber hinaus wird in der neu formulierten Kategorie nun auch die Bedeutung Grüner Mietverträge stärker gewichtet. Insgesamt soll der aktualisierte SI-Check zudem noch klarer die Besonderheiten der unterschiedlichen Nutzungsarten berücksichtigen. Das neu konzipierte Bewertungsverfahren ist seit Anfang September 2018 bei Union Investment im Einsatz.

ÜBER UNION INVESTMENT

Union Investment steht für vorausschauende Immobilien-Investments weltweit. Wir bieten privaten und institutionellen Immobilien-Anlegern eine umfassende Investitions-Plattform. In Offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten verwalten wir ein Anlagevermögen von derzeit 35,3 Mrd. Euro. Wir investieren in die Segmente Büro, Einzelhandel, Hotel, Logistik und Wohnen und halten 375 Objekte in 22 Ländern in unserem aktiv gemanagten Bestand.

Änderungen in den Hauck & Aufhäuser Familienindizes HAFixD und HAFixE

Im HAFix-Deutschland ersetzt die Aktie des Softwareanbieters Nemetschek AG die Aktie der SAP SE. Grund dafür ist, dass der Softwarekonzern SAP keine inhaberkontrollierte Aktiengesellschaft im Sinne der HAFix-Indizes mehr ist, nachdem die Aktienbestände des verstorbenen Gründungsaktionärs Klaus Tschira auf die Erbengemeinschaft verteilt wurden und die einzelnen Holdings nun unter der Meldeschwelle liegen. Die Nemetschek AG rückt nach, da sie bezüglich Marktkapitalisierung und Börsenumsatztätigkeit die besten Werte dafür aufweist. Die Nemetschek Group setzt sich aus 16 Marken mit insgesamt 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit zusammen und entwickelt Softwarelösungen, mit denen komplexe Bau- und Infrastrukturprojekte nachhaltig und effizient realisiert werden können.

Auch aus dem HAFix-Europa, der als einziger Index die größten börsennotierten Familienunternehmen aus Europa vereint, wird die SAP SE herausgenommen. Zudem scheidet auch die Aktie von Atlantia S.p.A. aus, nachdem die Marktkapitalisierung des Unternehmens nach einem Kursrückgang auf einen Rangplatz unter 35 gefallen ist, der noch Bestandsschutz gewähren würde. Nachrücker mit der höchsten Marktkapitalisierung sind die Aktien des Bezahlsenders Sky plc sowie des Stahlherstellers ArcelorMittal, die SAP und Atlantia ersetzen. Sky plc ist in fünf europäischen Ländern, unter anderem Deutschland und Großbritannien, der größte Anbieter von Bezahlfernsehen, beschäftigt über 31.000 Mitarbeiter und weist eine Marktkapitalisierung in Höhe von rund 30 Mrd. Euro auf. Bei ArcelorMittal liegt sie bei etwa 25 Mrd. Euro. Der größte Stahlhersteller der Welt hat rund 200.000 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Austauschtermin für den Indexmitgliederwechsel des HAFix-Deutschland und HAFix-Europa ist Freitag, der 21. September 2018, zum Börsenschluss. Über die Titelzusammensetzung hat das zuständige Gremium, bestehend aus Vertretern der Baader Bank AG, der Börse München und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, entschieden. Das Gremium tagt vierteljährlich. Entscheidendes Auswahlkriterium für die Aufnahme in den HAFix ist neben Marktkapitalisierung und Aktienliquidität ein privater Großaktionär, der zumindest eine Sperrminorität besitzt und über die Gremien der Gesellschaft Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens nimmt. Die Kontinuität in der Zusammensetzung der Hauck & Aufhäuser Familienindizes spricht für Qualität und Solidität der ausgewählten Unternehmen.

Informationen zu den aktuellen Kursen und Unternehmensdaten des HAFix Deutschland und HAFix Europa bietet auf einen Blick die Website der Börse München in der Marktübersicht unter https://www.boerse-muenchen.de/aktienindizes

Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 222 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie dem Mitglied des Vorstands Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.

Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.