Neuberger Berman lanciert Japan Equity Engagement Fund

Neuberger Berman erweitert sein ESG-Fondsangebot um einen neuen UCITS-Fonds: Der Japan Equity Engagement Fund (ISIN: IE00BLLXGR37) des unabhängigen US-amerikanischen Vermögensverwalters setzt sich zum Ziel, durch Investments in ausgewählte japanische Small- und Mid-Cap-Unternehmen Renditen zu erzielen. Der konstruktive Dialog und aktives Engagement bei den Portfoliounternehmen sind dabei für das Fondsmanagement maßgebliche Faktoren bei der Titelauswahl.

Der Neuberger Berman Japan Equity Engagement Fund wird sich auf Unternehmen konzentrieren, die offen sind für Veränderungen – dadurch strebt er langfristig eine risikobereinigte Rendite oberhalb seiner Benchmark an. Das in hohem Maße konzentrierte Portfolio wird sich aus Unternehmen zusammensetzen, die in Japan börsennotiert sind und in der Regel mit weniger als 1 Billion JPY (Yen) bewertet werden. Hinter der Auswahl steht die Expertise der ESG-Anlage- und der globalen Aktienresearch-Abteilungen von Neuberger Berman. Der Conviction-basierte Titelmix des Fonds wird durch einen dreistufigen Screening- und Scoring-Prozess sichergestellt, für den Qualitäts-, Governance-, Umwelt-, Sozial- und Bewertungsaspekte maßgeblich sind.

Neuberger Berman bietet internationalen Anlegern bereits eine diversifizierte Palette an ESG-konformen Fonds – darunter der Neuberger Berman Emerging Market Debt Sustainable Investment Grade Blend Fund, der Neuberger Berman Emerging Markets Sustainable Equity Fund sowie der kürzlich aufgelegte Neuberger Berman Global High Yield Sustainable Action Fund.

Der Japan Equity Engagement Fund wird von Keita Kubota gemanagt, dem in Tokio ansässigen Leiter des Japan-Geschäfts von Neuberger Berman. Kubota gehört seit November 2019 zum Unternehmen und führt heute ein Team von vier erfahrenen Portfoliomanagern mit fundierter Kenntnis der japanischen Unternehmenslandschaft. Unterstützt wird das Kernteam von Kei Okamura, dem neu ernannten Direktor des Bereichs Japan Investment Stewardship, der seit März 2020 für Neuberger Berman tätig ist.

Keita Kubota, Head of Japanese Equities bei Neuberger Berman: „Noch nie wurde dem Thema Corporate Governance von der japanischen Regierung so viel Aufmerksamkeit entgegengebracht wie heute. Entsprechend groß ist die Aufgeschlossenheit, die wir bei den Unternehmen hinsichtlich möglicher Veränderungen und Verbesserungen beobachten. Nach unserer Ansicht ist es jetzt an der Zeit, unterbewertete japanische Aktien zu finden und dabei einen fundamentalen Bewertungsansatz mit aktivem und konstruktivem Engagement zu verbinden. Und wenn es darum geht, langfristige Renditen für unsere Kunden zu erzielen, wird sich das Know-how unserer lokalen Teams im Zusammenspiel mit der globalen Aktienresearch-Expertise von Neuberger Berman als Schlüsselfaktor erweisen.“

Und Jonathan Bailey, Head of ESG Investing bei Neuberger Berman, fügt hinzu: „Nach der Auflage des Neuberger Berman Global High Yield Sustainable Fund Anfang dieses Jahres unterstreicht der Launch des Japan Equity Engagement Funds unser Engagement, unseren Kunden innovative, nachhaltige Anlagestrategien über verschiedene Assetklassen hinweg anzubieten. Wir sind der Ansicht, dass zu wenige Anleger mit japanischen Small- und Mid-Cap-Unternehmen zu wesentlichen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen im aktiven Austausch stehen. Das bietet uns die Chance, für unsere Kunden sowohl Value als auch Wirkung zu schaffen. Wir freuen uns, Kei Okamura bei Neuberger Berman begrüßen zu dürfen, nicht nur, um im Investmentprozess dieses Fonds eine zentrale Rolle zu spielen, sondern auch, um mit den Kolleginnen und Kollegen des ESG-Investing-Teams auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. In einer Zeit großer wirtschaftlicher und sozialer Unsicherheit war der Bedarf an langfristig orientierten, aktiven Investoren, die ESG-Themen beurteilen können, noch nie so groß wie heute.“


Die ESG-Richtlinien von Neuberger Berman

Als aktive Fondsverwaltung ist Neuberger Berman seit langem davon überzeugt, dass substanzielle Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte wichtige Faktoren sind, um langfristige Anlagerenditen zu erzielen – nicht nur in Bezug auf die Chancen, sondern auch was die Minderung von Risiken betrifft. Uns ist ebenfalls bewusst, dass für viele unserer Kunden die Implikationen ihres Portfolios ein wichtiger Punkt bei der Betrachtung der Anlageperformance sind. Mehr über die ESG-Geschichte und die Philosophie von Neuberger Berman erfahren Sie hier.

Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

AXA IM intensiviert Engagement für Geschlechtervielfalt in Industrie- und Schwellenländern

AXA Investment Managers (AXA IM) will ihre Abstimmungspolitik zur Geschlechtervielfalt in Unternehmen erweitern und die Diversitätsrate in den von ihnen investierten Unternehmen ab dem Jahr 2021 auf 33 Prozent erhöhen. Ziel ist es, den Einfluss auf die Geschlechterdiversität von Unternehmen weltweit auszubauen und die Governance-Standards in diesen zu verbessern1.

AXA IM wird sich auf börsennotierte Unternehmen in den Industrieländern konzentrieren, in denen Vorstände keine ausreichende Geschlechtervielfalt ausweisen (mindestens ein Drittel des Vorstands ist nicht gender-divers2). Mit der angepeilten höheren Diversitätsrate von 33 Prozent setzt der Asset Manager einen hohen Standard, mit dem er das Thema Geschlechtervielfalt in der entwickelten Welt weiter vorantreiben will.

Zusätzlich wird sich AXA IM fortan auch in börsennotierten Unternehmen in Schwellenländern und Japan engagieren, in denen nicht mindestens ein weibliches Mitglied im Vorstand sitzt, beziehungsweise bei größeren Unternehmen mindestens 10 Prozent des Vorstands aus Frauen besteht.

Sowohl Unternehmen in Industrieländern als auch in Schwellenländern werden von AXA IM dazu angehalten, ihre Politik und die Ziele ihres Exekutivausschusses bezüglich der Geschlechtervielfalt offenzulegen und darüber zu berichten. AXA IM wird die Unternehmen in Bezug auf diese Ziele zur Verantwortung ziehen und durch ihr Engagement jene Unternehmen unterstützen, die nach wie vor hinter ihren definierten Zielen oder bewährten Marktpraktiken zurückbleiben. Die Stimmrechte sollen auch während der Hauptversammlung eines Unternehmens genutzt werden um Bedenken einzuräumen, falls ein Unternehmen keine angemessenen Angaben und Maßnahmen zur Vielfalt der Exekutivkomitees bereitstellt, sowie keinen glaubwürdigen Plan zur Behandlung des Themas vorlegt.

Yo Takatsuki, Head of ESG-Research und Active Ownership bei AXA Investment Managers: „Studien3 zeigen, dass ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in einem Vorstand zu einer höheren Rentabilität und Wertschöpfung führt, Gruppendenken überwindet, Debatten und Innovationen vorantreibt und zu einer stärkeren Repräsentationsvielfalt innerhalb der Organisation beiträgt. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Vorstände, die für nachhaltige Unternehmenserfolge verantwortlich sind, zu den besten Governance-Standards motivieren müssen. Die Einführung unseres 33-Prozent-Ziels für börsennotierte Unternehmen in den Industrieländern und die neue Politik für Unternehmen in den Schwellenländern und Japan ist der nächste entscheidende Schritt. Wir wollen unsere Abstimmungspolitik in Bezug auf die Geschlechtervielfalt weiter ausbauen und unsere Rechte als Investor optimal nutzen, um die Unternehmen in einen produktiven Dialog zu bringen, der einen spürbaren Unterschied macht.“ Das Engagement von AXA IM im Bereich der Geschlechtervielfalt konzentrierte sich im Jahr 2019 darauf, Unternehmen dazu zu bewegen, sich proaktiv für die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie einzusetzen. AXA IM verbesserte auch die Art und Weise, wie sie Überlegungen zur Geschlechterdiversität in ihre Abstimmungen auf Hauptversammlungen einbezog, indem sie gegen Folgendes stimmte:

  • die Billigung des Unternehmensberichts und des Jahresabschlusses oder eines entsprechenden Vorstandsmitglieds bei rein männlichen Vorständen von Unternehmen in entwickelten Märkten;
  • den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses bei Unternehmen im britischen FTSE All Share Index, bei denen weniger als ein Viertel der Vorstandsmitglieder weiblich ist;
  • den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses oder ein entsprechendes Vorstandsmitglied bei US-Unternehmen mit weniger als 20 Prozent weiblichen Verwaltungsratsmitgliedern.

Dadurch stieg die Zahl der Stimmen von AXA IM gegen Unternehmen aufgrund von Aspekten der Geschlechtervielfalt: Hatte AXA IM im Jahr 2018 diesbezüglich gegen 45 Unternehmen gestimmt, stieg diese Zahl auf 245 Unternehmen im Jahr 20194. Von Januar bis Mai 2020 stimmte AXA IM bei 186 Sitzungen aufgrund von Gender- und Diversitätsthemen gegen 230 Beschlüsse5. Yo Takatsuki fügt hinzu: „Wir sind langfristige Vermögensverwalter und davon überzeugt, dass es im Interesse unserer Kunden ist, wenn der Unternehmensvorstand vielfältige Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen besitzt, die den Anforderungen des Unternehmens gerecht werden.“


1) Definition von AXA IM:
Entwickelte Länder: Nordamerika, Entwickeltes Asien/Ozeanien (Australien, HK, NZ, Singapur), Entwickeltes Europa.
Emerging Markets: Schwellenländer, sowie Japan aufgrund seiner traditionell männlich dominierten Vorstandsstruktur
2) AXA IM wird sich ausdrücklich gegen die Wahl oder Wiederwahl des Vorsitzenden des Nominierungsausschusses aussprechen, wenn diese Mindestanforderungen nicht erfüllt sind. Wenn die Wahl bzw. Wiederwahl nicht auf der Tagesordnung steht, wird AXA IM gegen die Genehmigung der Konten stimmen.
3) AXA IM’s Rosenberg (2018) - Does Diversity Provide a Profitability Moat?; MSCI Research (2016) - The tipping point : Women on Boards and financial performance; Credit Suisse (2019) - The Gender 3000 Report
MSCI Research (2016) - The tipping point : Women on Boards and financial performance
Credit Suisse (2019) - The Gender 3000 Report
4) Quelle: AXA IM, 2019 Active Ownership and Stewardship Report, Februar 2020.
5) Quelle: AXA IM – Daten vom 1. Januar bis 31. Mai 2020

Über AXA Investment Managers

AXA Investment Managers (AXA IM) ist ein aktiver, langfristig orientierter, weltweit tätiger Multi-Asset-Experte in der Vermögensverwaltung. Zusammen mit unseren Kunden erarbeiten wir schon heute die Lösungen für die Investmentherausforderungen von morgen. Dabei ist es unser Ziel, einen positiven Wandel für die Welt zu bewirken, in der wir alle leben. AXA IM verwaltet rund 804 Mrd. Euro Vermögen (Stand: März 2020) und ist mit über 2.360 Mitarbeitern und 28 Niederlassungen in weltweit 20 Ländern tätig. AXA IM gehört zur AXA-Gruppe, einem weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen finanzielle Absicherung und Vermögensverwaltung.

Halbjahresbilanz des GLS Fondsgeschäfts: Nachhaltigkeit bestes Krisenrezept

Nachhaltige Fonds haben sich in der Corona-Krise eindrucksvoll behauptet. Studien von Scope und Morningstar belegen, dass sie ökonomisch erfolgreicher als konventionelle Fonds sind und deutliche Zuflüsse verzeichnen. Auch das Fondsgeschäft der GLS Bank wächst dynamisch. Im ersten Halbjahr schlossen die GLS Bank-Fonds jeden Monat mit Nettozuflüssen ab. Zum 30. Juni wurden insgesamt 625 Mio. Euro verwaltet – seit Jahresbeginn ein Plus von knapp 20 Prozent. Der im August 2017 aufgelegte GLS Bank Klimafonds liegt bei mehr als 100 Mio. Euro. Er investiert in Unternehmen, die den Klimaschutz voranbringen und fördert zusätzlich gemeinnützige Projekte.

Derweil hat der B.A.U.M. Fair Future Fonds die Schwelle von 40 Mio. Euro durchbrochen. Im Portfolio sind mittelständische Unternehmen, die eine wichtige Rolle beim nachhaltigen Umbau der Wirtschaft einnehmen.

GLS Bank Aktienfonds Testsieger bei Stiftung Warentest

Karsten Kührlings, Leiter Investmentfonds und Research: „Wir freuen uns über die dynamische Marktentwicklung. Zugleich sehen wir es mit Sorge, dass Anleger*innen immer schwerer die Nachhaltigkeitsqualität von Fonds erkennen können. Umso mehr freut uns die höchste Bewertung für unseren Aktienfonds im Fondsvergleich der Stiftung Warentest.“

GLS AI - Mikrofinanzfonds stützt Mikrofinanzinstitute in der Krise

Ökonomisches Gewinnstreben muss mit sozialer Verantwortung einhergehen. Gerade in Krisenzeiten sind Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern auf solidarisches Handeln angewiesen. Der GLS AI – Mikrofinanzfonds bekennt sich dazu, Darlehen weiter auszuzahlen und seine Mikrofinanz-Partner zu unterstützen, sollten sie durch die Folgen der Corona-Pandemie beeinträchtigt sein. Damit trägt der Fonds zur finanziellen Versorgung von Endkreditnehmer*innen, also Kleinbauern, Gewerbetreibenden, usw. bei, die in der Krise dringend notwendig ist.

Ausführliche Informationen zu den Fonds sind erhältlich unter www.gls-fonds.de und links im PDF.


Über die GLS Bank

Bei der GLS Bank ist Geld für die Menschen da. Sie finanziert nur sozial-ökologische Unternehmen und macht ihre Geschäfte umfassend transparent. Dabei bietet die Bank alle Leistungen einer modernen Bank: Girokonten, nachhaltige Fonds, Vorsorge und vieles mehr. Als Genossenschaftsbank kann jeder/jede Anteile zeichnen und mitbestimmen. Über ihre Partnerin GLS Treuhand ist der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank hat ihren Sitz in Bochum und Standorte in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Freiburg, München und Stuttgart.

Pictet Alternative Advisors schließt Private-Equity-Dachfonds Monte Rosa V bei mehr als USD 1,1 Mrd.

Pictet Alternative Advisors (PAA), die auf alternative Investments spezialisierte Geschäftseinheit der Pictet-Gruppe, gab heute die Schließung des Monte Rosa V – des fünften Fonds in einer Reihe diversifizierter Multi-Manager-Private-Equity-Fonds – bei USD 1,164 Mrd. bekannt.

Maurizio Arrigo, Leiter Private Equity bei PAA erklärte: „Die eingeworbene Summe ist ein wichtiger Erfolg für Pictet und verschafft uns eine Führungsposition im globalen Private-Equity-Sektor: Das Interesse kommt sowohl von sehr vermögenden Einzelpersonen (HNWI) als auch traditionellen institutionellen Investoren. Der Fonds ist 1,5 Mal so groß wie sein Vorgänger, den wir 2017 schlossen. Eine derartig erfolgreiche Kapitalbeschaffung verstärkt die wichtige Rolle von Private Equity in der strategischen Asset-Allokation der Anleger. Wir freuen uns sehr, dass uns die Anleger auch in diesen schwierigen Zeiten vertrauen“, ergänzt Arrigo.

Monte Rosa V wird in erster Linie in nordamerikanische und europäische Buyout-Fonds anlegen und in geringerem Maße auch in weiteren Regionen (wie z. B. China, Australien und in Schwellenländern) sowie in andere Strategien (Venture Capital, Wachstum und Turnaround). Etwa 20% des Fonds werden in Co-Investments und Sekundärgeschäfte fließen. Zur Zeit der Schließung war das Programm zu 50% zugewiesen.

Das Fundraising stieß sowohl bei früheren Monte-Rosa-Fondsanlegern als auch bei Neukunden aus verschiedensten Regionen auf bedeutendes Interesse.

Pictet verwendet in all ihren Private-Equity-Fonds, unabhängig von deren eingeworbenem Kapital, einen einheitlichen Ansatz für die Portfoliokonstruktion. Inzwischen verfügt Pictet über beständige und enge Beziehungen zu einer Reihe von Private-Equity-Häusern, zu deren Investmentfonds der Zugang in der Regel eingeschränkt sein kann.

„Beim Knüpfen neuer Beziehungen gehen wir sehr selektiv vor und identifizieren gezielt Private-Equity-Teams, deren spezifische Strategie sowie deren Erfolgsnachweis und Anlagedisziplin überzeugen“, so Arrigo weiter.

PAA entwickelte das Monte-Rosa-Modell im Jahr 2008 und lancierte den Monte Rosa I mit dem Ziel, Private Equity einer breiteren Kundschaft zugänglich zu machen. Heute verwaltet PAA USD 15,5 Mrd. in Private Equity, davon USD 12,5 Mrd. auf segregierten Konten und USD 2,9 Mrd. im Dachfondsprogramm Monte Rosa.

Ausgereifte Programme weisen eine annualisierte Netto-Performance (Netto-IRR) von über 13% und einen Netto-Gesamtwert zum eingesetzten Kapital (Total Value to Paid-In, TVPI) von 1,65x* aus. Zu den Anlegern zählen Pensionskassen, Finanzinstitute, Stiftungen, Family Offices und HNWI.

Seit ihren Anfängen vor fast 30 Jahren hat PAA in mehr als 150 Private-Equity-Fonds investiert und war an 155 Co-Investments beteiligt, von denen 90 einen TVPI von 2,70x* erzielten.


* Diese Performancedaten ergeben sich aus Summen von mehreren Produkten/Anlagen, die neuen Anlegern nicht mehr offenstehen. In der Vergangenheit erzielte Resultate geben keine Gewähr für die zukünftige Entwicklung.

Die Pictet-Gruppe

Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze bezüglich Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Es ist ausschließlich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management, alternative Investmentlösungen und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von USD 537 (CHF 520/EUR 489/GBP 433) Milliarden per 31. März 2020 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt über 4600 Personen und hat weltweit insgesamt 28 Geschäftsstellen in: Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Monaco, Montreal, München, Nassau, Osaka, Paris, Rom, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Pictet Alternative Advisors

Pictet Alternative Advisors SA (PAA) ist eine separate Gesellschaft innerhalb der Pictet-Gruppe, die auf Investments in Hedgefonds, Private Equity und Immobilien spezialisiert ist. PAA beschäftigt rund 90 Experten für alternative Anlagen und verwaltet USD 29 Milliarden mit Anlagen in Höhe von USD 9,5 Milliarden in Hedgefonds, USD 15,5 Milliarden in Private Equity und USD 3,9 Milliarden in Immobilien (Stand Ende März 2020).

apoAsset verstärkt Healthcare-Fondsmanagement

Mit Andreas Scharf verstärkt die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ihr Portfoliomanagement. In seiner Position als Investment Analyst wird er Teil des Healthcare-Teams der Fondsanlagegesellschaft, deren Schwerpunkt auf Gesundheitsfonds liegt.

Andreas Scharf unterstützt das Portfoliomanagement der apoAsset seit Anfang Juli 2020 als Investment Analyst Healthcare. Der studierte Betriebswirt und Master of Science in Finance wird u.a. für die Analyse von Unternehmen und Märkten des Gesundheitssektors sowie für die Entwicklung neuer Anlageideen und die Weiterentwicklung von Investmentprozessen zuständig sein. Zudem wird er den Fonds apo Emerging Health mitverwalten.

Scharf kommt von der Lang und Schwarz AG, bei der er u.a. das Market Making für deutsche Aktien, die Entwicklung und Implementierung von Preisstrategien durch entsprechende Programmierung sowie Markt- und Industrieanalysen verantwortete.

Die Fondsmanager der apoAsset bilden zusammen mit der Beteiligung am Biotech-Investment- Spezialisten Medical Strategy GmbH, einem hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat sowie den Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments.


Über die Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist einer der führenden Anbieter von Anlageprodukten mit Gesundheitsprofil. Seit über 20 Jahren entwickelt und managt das Unternehmen Investmentfonds für private und institutionelle Anleger. Weitere, langjährige Schwerpunkte sind Multi-Asset-Fonds sowie Rentenfonds. apoAsset wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem vom Anlegermagazin „Focus Money“ als eine der besten Fondsanlage-Gesellschaften Deutschlands. Die Fondsmanager der apoAsset bilden zusammen mit der Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH, einem hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat sowie den Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments.
Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Fondsvermögen von insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

Personalveränderungen in der Evangelischen Bank: Christian Ferchland hat sich aus dem Vorstand zurückgezogen

Christian Ferchland hat den Aufsichtsrat der Evangelischen Bank gebeten, ihn wegen unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung der Bank vorzeitig mit Wirkung zum 30. Juni 2020 von seinen vertraglichen Pflichten als Vorstand der Evangelischen Bank zu entbinden. Der Aufsichtsrat ist diesem Wunsch mit Bedauern nachgekommen.

Aufsichtsrat und Vorstand der Evangelischen Bank bedanken sich bei Herrn Ferchland für seine verdienstvolle Tätigkeit, mit der er einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung der Evangelischen Bank geleistet hat, und wünschen ihm für seine weitere berufliche und private Zukunft alles Gute, Kraft und Gottes Segen.

Christian Ferchland (56) verantwortete im dreiköpfigen Vorstand der EB zuletzt die Direktionen Finanzen, Marktfolge und Organisation. Ferchland war 2003 als Vorstandsmitglied in die damalige Evangelische Darlehnsgenossenschaft (EDG) in Kiel eingetreten. In dieser Rolle hat er den Fusionsprozess mit der damaligen Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel (EKK) wesentlich mitgestaltet. Aus dieser Fusion ging im Jahr 2014 die Evangelische Bank hervor.


Evangelische Bank ­– DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut und die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus der Kirche, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) sowie nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus.

First Private verstärkt Vertriebsteam für institutionelle Investoren

Die Frankfurter Fondsboutique First Private Investment Management erweitert ihr Vertriebsteam. Seit dem 1. Juli 2020 verstärkt Dietmar Koch (49) das 6-köpfige Sales-Team um Geschäftsführer Richard Zellmann. Als Senior Sales Manager wird er vor allem die Zielgruppe der regulierten institutionellen Investoren wie Versorgungswerke, Pensionskassen und Versicherungen betreuen.

Koch kommt von der Privatbank Hauck & Aufhäuser, wo er ebenfalls den Kontakt zu professionellen Investoren sowie den Aufbau der Abteilung Client Solutions verantwortet hat. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren verschiedene Senior-Sales-Positionen bei der MainFirst Bank, Allianz Global Investors und UniCredit. Koch ist gelernter Bankkaufmann und schloss ein Studium zum Bankbetriebswirt an der Frankfurt School of Finance & Management ab.

Angebot an innovativen Investment-Lösungen wächst

Vertriebschef Zellmann freut sich über den erfahrenen Neuzugang, da er aufgrund seiner umfassenden Expertise institutionellen Investoren die gesamte Produkt- und Lösungspalette der FP Gruppe, unter anderem in den Bereichen Liquid Alternatives, Infrastruktur und quantitatives Aktienmanagement, passgenau anbieten kann. In diesem Zusammenhang plant First Private derzeit, unter dem Namen FP Investment Partners ihre Palette an Asset-Management-Produkten kontinuierlich zu erweitern. „Die letzten Monate waren turbulent und haben in fast allen Marktsegmenten Spuren hinterlassen“, so Zellmann. „Es zeigt sich einmal mehr, dass eine breite Diversifikation über Aktien, Real Assets und Alternatives unerlässlich bleibt und ein ausgeprägt aktives Management durch innovative Teams gefragt ist.“

Um seinen Investoren unkompliziert Zugang zu attraktiven Asset-Management-Produkten zu ermöglichen, setzt First Private zunehmend auf strategische Partnerschaften mit innovativen Boutiquen, die der etablierte Fondsinitiator unter anderem bei der Auflage, Strukturierung und Vermarktung von Investment-Fonds unterstützt. Gemeinsam decken First Private und seine Partner damit ein breites Spektrum an Investment-Lösungen in den Segmenten Aktien, Alternatives und Infrastruktur ab. Jüngster Partner ist beispielsweise der Hedge-Fonds-Advisor Resonanz Capital mit 2,7 Milliarden Euro Assets under Advisory. Bereits seit 10 Jahren dabei ist die auf Erneuerbare-Energien-Projekte spezialisierte re:cap global investors ag. Zellmann dazu: „Unsere Investoren erhalten so frühzeitig Zugang zu innovativen Strategien und neuen Alpha-Quellen, die dabei helfen, das Portfolio für die Zukunft krisensicherer aufzustellen.“

Genau das ist es, was für Koch den Ausschlag gab, sich First Private anzuschließen: „Ich bin überzeugt, dass wir heutzutage mit jedem Investor eine tiefe, vertrauensvolle Partnerschaft eingehen müssen. Dafür ist neben einer intensiven Begleitung der Analyseprozesse eines Investors vor allem ein umfangreiches, professionelles Lösungsangebot notwendig“ so Koch.

Neuer Umweltaktienfonds ERSTE GREEN INVEST läutet grüne Zukunft des Investierens ein

Von warum zu warum nicht? Nachhaltigkeit ist nicht erst seit Greta Thunberg oder den Pariser Klimazielen ein ständiger Begleiter von Fondsgesellschaften. Mit dem Start des aktiv gemanagten Impact-Fonds ERSTE GREEN INVEST stellt die Erste Asset Management die Herausforderungen der Zukunft in den Mittelpunkt. Unter Impact Investing versteht man Investitionen in Unternehmen mit der Absicht, neben einer finanziellen Rendite messbare, positive Auswirkungen auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu erzielen.

Der Übergang von Old zu New Economy

Neben neuen Technologien in den Bereichen Energie, Wasser und Recycling geht es beim ERSTE GREEN INVEST um die strategische Transformation traditionell energie- und ressourcenintensiver Unternehmen hin zum Lösungsanbieter – etwa Energieversorger oder die IT – und Lösungen zur Anpassung an bereits heute unvermeidbarer Folgen des Klimawandels. Der Übergang von Old Economy zu Sustainable Economy ist somit ein zentrales Element des neuen Fonds.

Die Erste AM nimmt eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits 2001 wurde der erste nachhaltige Publikumsfonds aufgelegt. „Nachhaltigkeit ist in unseren Augen kein Schlagwort, sondern entspricht unserer Überzeugung, dass ökologische und soziale Faktoren für unsere KundInnen langfristig eine bessere risikoadjustierte Performance bringen“, betont Heinz Bednar, Geschäftsführer Erste Asset Management. Die Zeichnungsfrist des Fonds startet am 6. Juli und geht bis zum 31. Juli. Danach kann der ERSTE GREEN INVEST ganz normal gekauft werden.

In Krisen rücken die Menschen zusammen

Laut Analysen des Branchendienstleisters MSCI zeigten nachhaltig geführte Unternehmen in Krisen mehr Widerstandsfähigkeit und performten besser als vergleichbare Konzerne mit traditionellen Ansätzen. „Unternehmen, die nachhaltige Kriterien berücksichtigen, agieren zukunftsgewandt. Sie vermeiden gegenwärtige und zukünftige Risiken, was die Renditen für unsere Kundinnen und Kunden ebenfalls nachhaltig macht.“, erklärt Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand Erste Bank Österreich.

Eine umfassende Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft stellt einen erheblichen Kraftakt dar. Die Corona-Krise hat aber gezeigt, dass Menschen zu Veränderungen bereit sind, wenn sie die Hintergründe verstehen. Beim Thema Nachhaltigkeit ist es ebenso wichtig, dass die möglichen Konsequenzen verstanden werden. Erwärmt sich das Klima um mehr als 2 Prozent, wird es kein Zurück zur Normalität geben, der Klima-Lockdown wäre unbefristet. Heute im Sinne der Umwelt nachhaltig zu handeln ist daher zentral.

Ein Trend wird zum Standard

Die Verkündung des European Green Deal, der Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen soll, kommt genau zur richtigen Zeit. Denn gerade Natur und Klima gehören zu den Lebensgrundlagen, die im Hinblick auf den Klimawandel in eigenem Interesse besser geschützt werden sollten – auch wenn COVID-19 die Dringlichkeit für Umweltschutz einige Zeit in den Hintergrund rückte. Das Thema Sustainable Finance spielt im EU Green Deal eine bedeutende Rolle.

Das Richtige tun, das Falsche lassen, muss zum Leitmotiv für die Post-Corona-Zeit werden. Wird ein echter Green Deal zum Kernstück des Wiederaufbaus während und nach der Corona-Krise, dann schaffen wir nicht nur eine nachhaltigere Wirtschaft, sondern werden auch als Gesellschaft langfristig krisensicherer“, so Bednar abschließend.


Über die Erste AM

Mit einem nachhaltig veranlagten Volumen von 13,4 Milliarden Euro (per 31.12.2019), in insgesamt 50 nachhaltigen Publikumsfonds und mehreren Spezialfonds ist die Erste AM Pionier und Marktführer in Österreich im Nachhaltigkeitsbereich. Zudem nimmt die Erste AM eine Pionierrolle im Bereich Ethik und Nachhaltigkeit ein: Bereits im Jahr 2001 startete die Erste AM den ersten Umweltaktienfonds, der seit 2006 in Kooperation mit dem WWF Österreich gemanagt wird.

Die Erste Asset Management wurde 2019 vom Branchenmagazin „Börsianer“ zur besten Fondsgesellschaft des Jahres ausgezeichnet.

Wichtige rechtliche Hinweise:
Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

Reuters Events Discuss the Resilience of the Energy Market Through Volatility

Reuters Events will be hosting a free online webinar series focused on commodity trading and commodity value chains.

The energy industry has never seen a year like it. Demand dips, supply cuts, negative oil price, volatility, disrupted trade flows, bankruptcies, debt all over, green investment and through it all... opportunity.

That’s why, on Wednesday 8 July, Reuters Events are hosting a webinar “How Resilient is the Energy Market Through Volatility?” to help energy trading stakeholders understand the recent events and ongoing volatility and prepare for the journey to recovery ahead.

Sign up to tune in live or get the recordings

Experts joining the live webinar panel:

  • Stuart Williams, President, ICE Futures Europe, Intercontinental Exchange
  • Alessandro Liberati, Global Head of Crude Oil Trading, BB Energy Trading

Key discussion points, providing you with unrivalled market insights:

  • Hear about the short and long-term impacts of negative oil price trading, retro-active pricing and future pricing on energy producers, traders and buyers
  • Debate current challenges and opportunities for energy market stakeholders and traders
  • Learn how price discovery and transparency are affecting the market
  • Hear insights on how the energy market be reshaped in 2020 and beyond

Can't join live? Register now to get access to the recordings


 

Furthermore, all webinar registrants will be eligible for a free pass to the inaugural Reuters Events Commodity Trading Summit (November 9 - 10, Online).

Reuters Events exists to deliver the intelligence and foster the relationships that shape strategy and safeguard success at leading companies worldwide.

If you would like more information on Reuters Events Commodities, the Commodity Trading Summit or the webinar, please contact Kathryn Bloxham at kathryn.bloxham@thomsonreuters.com.

CACEIS Deutschland erhält TELOS Nachhaltigkeits-Rating

Die CACEIS Bank S.A., Germany Branch, wurde von der Ratingagentur TELOS für den Bereich Nachhaltigkeit mit der Note „AA“ (sehr gut) bewertet. Als erste Verwahrstelle in Deutschland hat sich CACEIS dieser umfassenden Bewertung im Bereich Nachhaltigkeit/ESG unterzogen. Laut der Bewertung von TELOS nimmt CACEIS Deutschland damit als innovativer Anbieter eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit ein.

„Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie,“ betont Anja Maiberger, Mitglied der Niederlassungsleitung von CACEIS in Deutschland. „Wir sind international tätig und fokussieren uns auf das Asset Servicing. Deswegen entwickeln wir das Thema ESG im Sinne unserer Kunden weiter. Das Rating werten wir als Bestätigung für unsere umweltorientierte, soziale und unternehmerische Verantwortung.“

Ganzheitliche Analyse

Das Nachhaltigkeits-Rating basiert auf der qualitativ ausgerichteten Analysemethodik von TELOS. Die speziell für den Bereich Nachhaltigkeit entwickelte Ratingsystematik umfasst eine ganzheitliche Beurteilung von Nachhaltigkeitsaspekten sowohl auf Ebene der Organisation als auch im Rahmen der Integration innerhalb der Service- und Produktangebote von CACEIS. Bewertet wurden die vier großen Hauptthemenblöcke Organisation, People (Team), Produkte/Services & Prozesse sowie Qualitätsmanagement.

„CACEIS Deutschland zeichnet sich dadurch aus, dass das Unternehmen über alle vier Segmente hinweg zu überzeugen wusste, was einen sehr hohen Grad an Stabilität in der Organisation sowie eine starke Innovationskraft auf Produktebene widerspiegelt“, so Dr. Frank Wehlmann, geschäftsführender Gesellschafter von TELOS.

Im Ratingprozess wurden seitens CACEIS Deutschland detaillierte Fragen zu organisatorischen Strukturen, Prozessen und Abläufen beantwortet. Ergänzend fanden Interviews mit dem Management und den relevanten Fachbereichen statt. Zudem werteten die TELOS-Rating-Spezialisten weitere Informationen wie Prozessbeschreibungen, Standard DDQs oder Unternehmens- oder Nachhaltigkeitsberichte aus. Auf Basis einer Scorecard wurden anschließend eine Vielzahl verschiedener Einzelindikatoren durch die TELOS-Analysten bewertet und zu einem Gesamtergebnis verdichtet. TELOS stuft CACEIS Deutschland mit der Ratingnote „AA“ (sehr gut) ein.

Der komprimierte Rating-Report ist abrufbar unter: https://www.caceis.com/de/ueber-uns/hier-finden-sie-uns/deutschland/


Mehr über CACEIS

Die zur Crédit Agricole und Santander gehörende Bankengruppe CACEIS bietet Asset Servicing für Asset Manager, Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Banken, Broker und Geschäftskunden an. In Vertretungen in ganz Europa, Nord- und Südamerika und Asien offeriert CACEIS ein umfangreiches Angebot von Leistungen und Produkten wie etwa Trade Execution, Clearing, Devisen-Services, Wertpapierleihe, Custody Services, Verwahrstellen- und Fondsadministrations-Services, Fonds-Distributions-Support, Middle-Office Outsourcing, sowie Emittenten-Services. Mit €3,9 Billionen Assets under Custody und €2,1 Billionen Assets under Administration ist CACEIS ein führender Anbieter für Asset Servicing in Europa und einer der größten Provider weltweit (Zahlen per 31. Dezember 2019). www.caceis.com

Expertenrunde analysiert Folgen von Covid-19 für das Investment-Management

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die europäischen Gewerbeimmobilienmärkte sind zum Teil gravierend: gestiegene Finanzierungskosten und Unsicherheiten bei vielen Assetklassen, die zu erwartende Wiederkehr von Mietermärkten in B- und C-Lagen und eine Neujustierung bisher gängiger Bewertungsparameter für Immobilien. Zu diesen und weiteren Ergebnissen ist eine Expertenrunde der Real I.S., Commerz Real und LBImmoWert gekommen, die heute zum Thema „Investment-Management in Zeiten von Covid-19“ mit Journalisten aus ganz Europa diskutierte.

Dabei bleiben die fundamentalen Rahmenbedingungen bestehen, die in der vergangenen Dekade zur erhöhten Nachfrage nach Immobilieninvestments geführt hatten: „Die Kombination von niedrigen Zinsen und zu wenig Produkt am Markt ist der entscheidende Faktor. Der Markt in A-Lagen bleibt Vermietermarkt, in B- und C-Lagen kann es hingegen kurz- und mittelfristig zu einem Mietermarkt kommen“, erklärt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S. AG.

Trotz des unverändert hohen Anlegedrucks sollten Investoren zurzeit mit Weitblick agieren: „Aus unserer Sicht überwiegen in der aktuellen Situation bei den meisten Investments eher die Risiken als die Chancen“, sagt Henning Koch, Vorstand der Commerz Real.

Gleichzeitig machen Lockdowns und geschlossene Grenzen die Immobilienbewertung zu einer besonderen Herausforderung. Denn eine ausführliche Objektbesichtigung bleibt auch während der Krise für jedes Vollgutachten „state of the art“: „Während aktuelle Bewertungsmethoden nicht auf dem Prüfstand stehen, werden gängige Bewertungsparameter genau auf Veränderungstendenzen analysiert. Eine Vielzahl an Entwicklungen sind derzeit nur erschwert abzuschätzen“, erklärt Monika Preithner, Geschäftsführerin der LBImmoWert.

Dennoch ist eine realistische Bewertung von Immobilien aktuell möglich: „Um die Unsicherheiten zu reduzieren, ist die Vorlage einer aktuellen und möglichst umfassenden technischen und rechtlichen Dokumentation des bebauten und unbebauten Grundstücks ratsam. In Kombination mit einer Videoübertragung ist dies aktuell ein gangbarer Weg“, bestätigt Preithner und erteilt gleichzeitig pauschalen Risikoabschlägen am Markt eine eindeutige Absage.

Für eventuell entstehende Opportunitäten sehen sich die international agierenden Investment-Manager gut gerüstet: „Während sich das Preisniveau kaum geändert hat, sind die Unsicherheiten bei vielen Assetklassen und auch die Finanzierungskosten gestiegen. Deswegen beobachten wir eher und warten auf attraktive Ankaufsgelegenheiten. Wir sind bestens vorbereitet und können bei entsprechenden Gelegenheiten schnell reagieren– denn unsere ‚Kriegskasse‘ ist gut gefüllt“, erklärt Koch.

„Vor der Krise bereits bestehende Trends wie Homeoffice, Umwidmung von Shopping-Centern zu Erlebnisstätten, Online-Handel und citynahe Logistik setzen sich fort und wurden durch die Krise zum Teil verstärkt. Hierauf gilt es zu reagieren und auch die sich ergebenden Chancen zu nutzen.“, bestätigt Schenk.

Große und international agierende Investment-Manager sieht er im Vorteil: „Sehr wichtig bei geschlossenen Grenzen in Pandemiezeiten sind Auslandsbüros. Wir haben fünf ausländische Standorte mit Experten für Einkauf und Asset-Management. Damit sind wir im Wettbewerb besonders handlungsfähig“, zeigt sich Schenk überzeugt.


Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für über 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 35 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der offene Immobilienfonds Hausinvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossene Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat rd. 9,2 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien. Weitere Informationen unter www.realisag.de

Über die LBImmoWert

Die 2002 gegründete LBImmobilienbewertungsgesellschaft (LBImmoWert) ist das Kompetenzzentrum für Immobilienbewertungen und Immobilienresearch in Deutschland und Europa. Unsere 50 zertifizierten, unabhängigen und erfahrenen Gutachter erstellen jährlich über 3.000 Bewertungen mit einem Marktvolumen von 50 Mrd. Euro. Das Leistungsportfolio bildet alle Bewertungsanlässe ab und reicht von der Vorwertanalyse bin hin zum Markt- und Objektrating. www.lb-immowert.de

Aviva Investors lanciert globalen Investment-Grade-Anleihefonds in Deutschland & Österreich

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, legt seinen neuen Aviva Investors Global Investment Grade Credit Fund auf, der in Deutschland und Österreich zum Vertrieb zugelassen ist.

Ziel des Fonds ist es, den Wert des Investments zugunsten der Anteilseigner zu steigern und Erträge zu erzielen. Gleichzeitig soll der Anleihefonds den Bloomberg Barclays Global Aggregate Corporate Index langfristig – auf fünf Jahre oder länger – übertreffen. Der Aviva Investors Global Investment Grade Credit Fund investiert hauptsächlich in globale Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating. Im engeren Sinne handelt es sich um Anleihen von Unternehmen sowie staatlichen und quasi-staatlichen Emittenten.

Der Fonds wird von Colin Purdie, Joshua Lohmeier und Anton Kerkenezov verwaltet. Um optimale risikobereinigte Renditen zu erzielen, kombiniert das Team Portfolio- und Risikoallokationstechniken mit seinem auf starker Überzeugung basierendem Anlageansatz – auf Unternehmens- sowie Sektorenebene. Die Manager machen sich dabei auch übergreifend das Expertenwissen der Fondsmanager und Analysten aus dem gesamten Aviva Investors Team zu eigen, etwa von den Spezialisten für verantwortungsvolle Investments. So können die Fondsmanager infolge eines direkten Dialogs besonders engagierte Unternehmen mit einer effizienten Corporate Governance herausfiltern und damit für Anleger langfristig höhere Renditen erzielen.

Markus Bertl, Head of Wholesale Germany & Austria bei Aviva Investors, sagt:

„In diesen Zeiten erhöhter Volatilität und Unsicherheit suchen Kunden mehr denn je nach Lösungen, die eine überzeugende Diversifizierung für ihre Portfolios bieten. Wir haben bereits vor kurzem den Aviva Investors US Investment Grade Credit Fund hierzulande aufgelegt. Daher ist es nur folgerichtig, dass wir unseren Anlegern nun auch diese globale Investment-Grade-Strategie anbieten."

Colin Purdie, Fondsmanager und Chief Investment Officer, Credit bei Aviva Investors, ergänzt:

„Wir sind gut aufgestellt, um Chancen auf dem globalen Investment-Grade-Markt nutzen zu können. Unser Prozess, Portfolios aufzubauen, ermöglicht es uns nicht nur, strukturelle Ineffizienzen voll auszuschöpfen. Zudem sind wir dank unserer robusten Fundamental- und ESG-Analyse gut positioniert, um diejenigen Unternehmen und Sektoren zu identifizieren, die voraussichtlich besser abschneiden werden, sobald die Weltwirtschaft aus dem Lockdown herauskommt."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 405 Milliarden Euro per 31. Dezember 2019.

DJE Kapital AG: Neuer CIO und Co-Leiter der Niederlassung Frankfurt am Main

Sven Madsen ist Chief Investment Officer (CIO) und stellvertretender Leiter der Niederlassung Frankfurt am Main der DJE Kapital AG (DJE). Gemeinsam mit Niederlassungsleiter Stefan Krause verantwortet Herr Madsen die Kundenportfolien. Mit dem 50-Jährigen setzt DJE weiter auf Erfahrung und Kompetenz in der individuellen Vermögensverwaltung. Die Frankfurter Niederlassung besteht seit 2006 und betreut vermögende Privatkunden, Unternehmerfamilien, Family Offices und Stiftungen.

“Wir freuen uns sehr, mit Sven Madsen einen so erfahrenen und erfolgreichen Kapitalmarktexperten für unser Haus gewinnen zu können. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Steuerung von Aktienquoten in Verbindung mit aktiver Titelselektion – und passt daher ideal zu unserer Anlagephilosophie. Unsere Kunden werden von seiner ausgezeichneten Expertise im Portfoliomanagement profitieren”, sagt Stefan Krause.

Der Diplom-Kaufmann und Chartered Financial Analyst (CFA) verfügt über mehr als 20 Jahre Kapitalmarkterfahrung. Er war sieben Jahre bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers als Finanzanalyst und Leiter Aktienresearch für den Standort München tätig. Vor neun Jahren wechselte er zur ODDO BHF Trust. Dort war Sven Madsen als Teamleiter maßgeblich für den erfolgreichen Ausbau der individuellen Vermögensverwaltung sowie für die Aktienauswahl und Portfoliogewichtung verantwortlich. Er verwaltete sehr erfolgreich einen prämierten, flexibel gesteuerten Mischfonds. Darüber hinaus verantwortete er als Portfoliomanager in der individuellen Vermögensverwaltung ein Anlagevermögen von mehr als einer Milliarde Euro.


Über die Dr. Jens Ehrhardt Gruppe

Die DJE Kapital AG ist seit 45 Jahren als unabhängige Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt aktiv. Das Unternehmen aus Pullach bei München verwaltet mit rund 145 Mitarbeitern (davon rund 25 Fondsmanager und Analysten) aktuell über 11,7 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2020) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management sowie Publikumsfonds. Zudem bietet die DJE Kapital AG seit 2017 mit Solidvest eine einzeltitelbasierte Online-Vermögensverwaltung an – als digitale Lösung im Rahmen aktiv gemanagter Depots. Das Online-Konzept basiert auf den breiten Kompetenzen in Vermögensverwaltung und Anlagestrategie der DJE Kapital AG – und ermöglicht ein diversifiziertes Portfolio nach individuellem Rendite-Risiko-Profil mit persönlichen Themenschwerpunkten im Aktienbereich. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jens Ehrhardt, sein Stellvertreter Dr. Jan Ehrhardt. Kern des Anlageprozesses und aller Investmententscheidungen ist die FMM-Methode (fundamental, monetär, markttechnisch), welche auf dem hauseigenen, unabhängigen Research basiert. Der Anspruch der DJE Kapital AG ist, ihren Kunden weitsichtige Kapitalmarktexpertise in allen Marktphasen zu bieten. Die DJE Kapital AG gehört zu den Unterzeichnern der „Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren“ der Vereinten Nationen (UNPRI). Dadurch ist die gesamte Vermögensverwaltung und damit auch Solidvest seit 2018 auf die Einhaltung übergreifender Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz und die Einhaltung von Menschenrechten sowie Arbeitsstandards ausgerichtet.

apoAsset verstärkt Vertriebsteam

Mit Thomas Webers und Christina Theokas hat die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ihr bislang 8-köpfiges Vertriebsteam deutlich verstärkt. Die Fondsanlagegesellschaft will damit ihren Service für den externen Drittvertrieb und die Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank und Deutsche Ärzteversicherung weiter ausbauen.

Thomas Webers unterstützt die apoAsset seit Anfang Juni 2020 als Vertriebsdirektor Wholesale. Der studierte Betriebswirt und Certified European Financial Analyst ist für die Betreuung und Akquise von u.a. Intermediären, Vermögensverwaltern und semi-institutionellen Anlegern verantwortlich. Zuvor war der 57-Jährige Senior Relationship Manager Institutional Clients bei der MEAG Kapitalanlagegesellschaft mbH und dort für die Akquise und Betreuung von Pensionsfonds, Family Offices und Stiftungen zuständig. Weitere Stationen seines knapp drei Jahrzehnte umfassenden Berufslebens waren u.a. die Ampega C-Quadrat Fondsmarketing GmbH sowie die SEB Asset Management AG.

Christina Theokas steigt zum Juli 2020 innerhalb des Vertriebsteams der apoAsset auf und übernimmt ebenfalls die Betreuung und Akquise von Partnern im Wholesale-Bereich. Die 33-Jährige verfügt über breite Vertriebserfahrung. Sie war u.a. als Key Account Managerin und Teamleiterin für Sales, Web und Retentions bei der FCS Europe GmbH sowie als Group-Sales Specialist bei Travel Tales Ltd. tätig.

„Das Interesse an Anlagen in Gesundheitsfonds steigt seit Langem kontinuierlich an“, erklärt Claus Sendelbach, Geschäftsführer der apoAsset. Bereits vor einem Jahr hätte das Unternehmen daher begonnen, sich für den breiten Retailsektor zu öffnen und seine Fonds über Intermediäre auch für Privatanleger zugänglich zu machen. Damit sei es eine logische Konsequenz gewesen, das Vertriebsteam weiter auszubauen, so Sendelbach.


Über die Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist einer der führenden Anbieter von Anlageprodukten mit Gesundheitsprofil. Seit über 20 Jahren entwickelt und managt das Unternehmen Investmentfonds für private und institutionelle Anleger. Weitere, langjährige Schwerpunkte sind Multi-Asset-Fonds sowie Rentenfonds. apoAsset wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem vom Anlegermagazin „Focus Money“ als eine der besten Fondsanlage-Gesellschaften Deutschlands. Die Fondsmanager der apoAsset bilden zusammen mit der Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialisten Medical Strategy GmbH, einem hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat sowie den Gesellschafter Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG ein europaweit einzigartiges Netzwerk für Gesundheits-Investments.
Derzeit verwaltet das Unternehmen ein Fondsvermögen von insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

Wealthcap stellt Managementteam des Unternehmens neu auf

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap stellt sein Managementteam neu auf. Achim von der Lahr wird Geschäftsführer des Unternehmens und ergänzt Dr. Rainer Krütten und Sven Markus Schmitt.

Von der Lahr ist seit November 2019 als Generalbevollmächtigter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Wealthcap. Zuvor war von der Lahr Leiter Multinational Corporates im Corporate & Investment Banking (CIB) der UniCredit Bank AG. Mit Achim von der Lahr ergänzt ein langjähriger Vertriebs- und Finanzprofi die Geschäftsführung. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im institutionellen Vertrieb und in verschiedenen Leitungsfunktionen der UniCredit-Gruppe. Er ist bereits seit 2019 für den institutionellen Vertrieb sowie den Bereich Alternative Assets zuständig und wird künftig als Geschäftsführer die Verantwortung für den Vertrieb, das Produktmanagement sowie das Marketing übernehmen.

Dr. Rainer Krütten, seit 2007 Geschäftsführer bei Wealthcap, verantwortet künftig das Investment-, Portfolio- und Asset Management, welches er bereits in der Vergangenheit über mehrere Jahre erfolgreich geführt hat.

Sven Markus Schmitt, seit 2018 als Geschäftsführer wieder bei Wealthcap, verantwortet künftig die Corporate Functions und das Risikomanagement.

„Mit dem neu formierten Managementteam verbinden wir Kontinuität in den Kerngeschäftsfeldern mit zusätzlichen Kompetenzen im Vertrieb. Damit sind wir für den weiterführenden Wachstumspfad des Real Asset und Investment Managers bestens aufgestellt“, erklärt Georg Rohleder, Aufsichtsratsvorsitzender von Wealthcap.

Gabriele Volz verlässt das Unternehmen zum 31.12.2020 und wird sich danach einer neuen Aufgabe als Vorstandsvorsitzende bei der Commerz Real AG widmen. „Wir danken Gabriele Volz ausdrücklich für ihre Verdienste bei Wealthcap und in der UniCredit-Gruppe. Sie hat in den vergangenen 12 Jahren, seit ihrer Berufung in die Geschäftsführung von Wealthcap, einen der führenden Investment- und Asset Manager Deutschlands mit aufgebaut und geprägt. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute“, erklärt Georg Rohleder, Aufsichtsratsvorsitzender von Wealthcap.

Die Zustimmung des Regulators zu den Veränderungen wird kurzfristig erwartet.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Gabriele Volz wird CEO der Commerz Real

Der Aufsichtsrat der Commerz Real hat Gabriele Volz zur Vorsitzenden des Vorstandes der Commerz Real berufen. Diese Position wird sie zum 1. Januar 2021 übernehmen. Michael Mandel, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerz Real und Mitglied des Vorstandes der Commerzbank AG: „Ich freue mich sehr, dass wir Gabriele Volz als Vorstandsvorsitzende für die Commerz Real gewinnen konnten. Gabriele Volz ist eine hoch geschätzte Expertin im Investment- und Assetmanagement. Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie über die Managementqualitäten verfügt, Unternehmen erfolgreich zu führen und zu gestalten.“

Gabriele Volz war seit 2009 Geschäftsführerin von Wealthcap, einer Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG. Hier verantwortete sie das Investment-, Asset- und Portfoliomanagement sowie Vertrieb, Produktmanagement, Marketing, Research und Personal.

Die Diplom-Betriebswirtin begann ihre berufliche Laufbahn 1994 bei der Bayerischen Vereinsbank. Im Jahre 2000 wechselte sie als Geschäftsführerin zur Bethmann Vermögensbetreuungs GmbH. Seit 2001 verantwortete Gabriele Volz mehrere Führungspositionen bei der HypoVereinsbank, zuletzt als Mitglied des Management Board in der Division Wealth Management. Gabriele Volz ist zudem Mitglied des Vorstandes Germany der Royal Institution of Chartered Surveyors, dem international führenden Berufsverband von Immobilienfachleuten und -sachverständigen. Des Weiteren ist sie stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der CV Real Estate AG und Präsidiumsmitglied des ZIA Zentraler Immobilienausschuss. Gabriele Volz ist als Lehrbeauftragte für Immobilien- und Portfoliomanagement an der Technischen Universität in München tätig. 2018 wurde Gabriele Volz im Rahmen des German Real Estate Women Summit als „Managerin des Jahres“ in der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Gabriele Volz. Sie verfügt über die besten Voraussetzungen, um die Transformation der Commerz Real zum nachhaltigen digitalen Assetmanager erfolgreich voranzubringen“, so Mandel.


Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für über 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 34 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexper-tise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der offene Immobilienfonds Hausinvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

Unigestion: Schließungen von Direkt- und Sekundärfonds zeigen Appetit der Investoren

Unigestion, der unabhängige spezialisierte Vermögensverwalter, hat am 19. Mai die dritte Schließung seines Private-Equity-Direktfonds Unigestion Direct II vollzogen, wodurch sich der Gesamtumfang des Fonds auf 375 Mio. Euro erhöht hat. Die endgültige Zielgröße liegt bei 600 Mio. Euro. Im Juni schloss der Fonds auch seine zweite Investition ab. Darüber hinaus erfolgte am 10. Juni die erste Schließung des Sekundärfonds Unigestion Secondary V, mit einem Gesamtvolumen von 228 Mio. Euro (700 Mio. Euro endgültiges Zielvolumen).

Der Erfolg dieser Abschlüsse spiegelt den Appetit der Investoren auf ein Engagement in Direkt- und Sekundärmarkttransaktionen bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen auf dem Private-Equity-Markt im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld wider.

Da sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Finanzmärkten bemerkbar machen, rechnet Unigestion künftig mit einer wachsenden Zahl attraktiver Gelegenheiten, in Folge niedrigerer Bewertungen, einer begrenzten Verfügbarkeit von Fremdkapital und einer Zunahme potenzieller Verkäufer.

Beide Fonds ziehen nach wie vor namhafte Investoren aus Nordamerika, Australien und Europa an, darunter renommierte Unternehmen, Pensionsfonds und vermögende Anleger.

Unigestion Direct II

Die Strategie von Unigestion Direct II besteht darin, ein Portfolio von Direktinvestitionen in kleine und mittelgroße Unternehmen in Sektoren aufzubauen, deren Wachstum von langfristigen Trends angetrieben wird. Der Fonds investiert in Unternehmen, die dank ihrer starken Marktpositionierung, ihres Managements und ihrer Finanzkraft aus eigener Kraft widerstandsfähig sind. Dadurch erhalten Investoren ein Engagement in einem Portfolio robuster Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Wachstumspläne unabhängig von den Marktbedingungen umzusetzen.

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Direktinvestitionen beteiligt sich Unigestion sowohl als Mitunterzeichner als auch als Mitinitiator/Initiator an Transaktionen, gemeinsam mit Fondsmanagern, die auf kleine und mittelgroße Unternehmen spezialisiert sind, sowie anderen Investitionspartnern in Europa, Nordamerika und Asien. Unigestion übernimmt eine aktive Rolle während der Due Diligence und ist in der Lage, in den meisten Fällen günstige Transaktionsbedingungen zu schaffen.

Mit einem globalen Team von 40 Private-Equity-Fachleuten bezieht Unigestion direkte Investitionsmöglichkeiten aus seinem Netzwerk von mehr als 500 Investitionspartnern, darunter spezialisierten Fondsmanagern, Sponsoren und andere Branchenexperten, sowie direkt von Unternehmenseignern.

Unigestion Secondary V

Unigestion Secondary V investiert in kleine, nicht versteigerte Sekundärmarkttransaktionen mit einem Volumen von unter 50 Mio. Euro, wobei der Schwerpunkt auf Portfolios von Unternehmen mit hoher Qualität und attraktiven Bewertungen liegt.

Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung ist Unigestion einer der Pioniere auf dem globalen Sekundärmarkt. Die Expertise umfasst insbesondere maßgeschneiderte und oft komplexere Liquiditätslösungen.

Unigestion akquiriert Sekundärmarkttransaktionen aus seinem breiten Netzwerk von General Partners (GPs), Limited Partners, Small Intermediaries und ausgewählten spezialisierten Secondary Direct Managern. Dank seiner umfangreichen Erfahrung im weltweiten Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen hat Unigestion Zugang zu Transaktionen außerhalb der Jagdgründe anderer Sekundärinvestoren. So ist Unigestion in der Lage, ein Portfolio von Sekundärmarkttransaktionen anzubieten, das typischerweise nicht mit dem breiteren Sekundärmarkt korreliert ist.

Unigestion verfolgt einen sorgfältigen Due-Diligence-Prozess, weshalb der Schwerpunkt auf Portfolios von Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen und klaren Exit-Möglichkeiten liegt. Folglich werden die Renditen von der zukünftigen Unternehmensentwicklung bestimmt und sind nicht von Leverage oder Abschlägen abhängig.

„Diese Fondsschließungen sind ein Beweis für unsere lange Erfolgsbilanz bei Investitionen in kleine und mittelgroße Unternehmen. Wir konzentrieren uns auf kleine und mittelständische Unternehmen, die in attraktiven Sektoren tätig sind, in denen das Wachstum nicht von den makroökonomischen Bedingungen abhängig ist. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir von den Chancen profitieren werden, die sich aus den außergewöhnlichen Bedingungen ergeben, die wir derzeit erleben", sagt Christophe De Dardel, Head of Private Equity bei Unigestion.


Über Unigestion

Unigestion ist ein unabhängiger, spezialisierter Vermögensverwalter, der innovative, maßgeschneiderte Lösungen für Anleger weltweit anbietet. Seit unserer Gründung 1971 sind wir unserer Überzeugung treu geblieben, dass intelligente Risikobereitschaft der Schlüssel zu langfristig reibungsloseren und konstanteren Renditen ist. Heute verwalten wir Vermögen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar in unseren vier Kompetenzbereichen - Aktien, Private Equity, Liquid Alternatives und Multi Asset.
Die Unterstützung unserer Kunden beim Erreichen ihres Anlageerfolgs bestimmt alles, was wir tun. Wir nehmen uns die Zeit, ihre Anforderungen wirklich zu verstehen, und entwickeln gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis und der Antizipation von Risiken als Mittel zur Erzielung von Outperformance. Risikomanagement ist Teil unserer DNA, unserer Kultur und definiert alles, was wir tun. Indem wir Risiken maßvoll und sachkundig eingehen, wollen wir für unsere Kunden eine überdurchschnittliche Leistung erbringen.
Unigestion hat seinen Hauptsitz in Genf und verfügt über eine globale Präsenz, die sich auf Europa, Nordamerika und Asien erstreckt. Wir sind in Privatbesitz mit einer Aktionärsstruktur, die unsere langfristige Stabilität gewährleistet und unsere Interessen mit denen unserer Kunden ausrichtet.
Quelle: Unigestion, Stand 31. März 2020.

Fokus Kreislaufwirtschaft: Candriam legt Circular-Economy-Fonds auf

Candriam gibt heute die Auflage des Candriam SRI Equity Circular Economy Fund1 bekannt. Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die neue Technologien und Lösungen für den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft anbieten. Darunter fallen etwa die Bereiche Abfallmanagement, erneuerbare Ressourcen, Verlängerung der Produktlebensdauer und Ressourcenoptimierung, aber auch jene Firmen, die ihre Geschäftsabläufe und ihre Wertschöpfungskette aktiv ändern, um sich verstärkt an das Kreislaufprinzip zu halten. Der Fonds ist die neueste Ergänzung im Spektrum der thematischen Aktienfonds von Candriam und wird von Koen Popleu, Thematic Equity Senior Fund Manager, und Monika Kumar, Thematic Equity Fund Manager, verwaltet.

Alternative zum linearen Wirtschaftsmodell

Das Kreislaufwirtschaftskonzept bietet eine Alternative zum derzeitigen linearen Wirtschaftsmodell – Entnehmen, Herstellen, Entsorgen – indem Abfall vermieden und der Bedarf an neuen Rohstoffen verringert wird. Es strebt Steigerungen der Ressourceneffizienz durch Wiederverwendung oder Wiederverwertung von Materialien an. Wegen ihres bedeutenden und kostenintensiven Effekts für unsere Wirtschaft, die Gesellschaft und das Ökosystem sind Ressourcenverknappung und ineffizientes Abfallmanagement ganz zentrale Anliegen. Laut Circular Gap Report 20202 beträgt die Kreislaufquote in der Welt derzeit lediglich 8,6 Prozent. Das Potential für den Kreislaufwirtschaftsmarkt liegt bis 2030 demnach bei schätzungsweise 4,5 Billionen US-Dollar und verdeutlicht die Chancen, die Anlegern offenstehen.

Um eine nachhaltige Zukunft sicherzustellen, ist es zudem unerlässlich geworden, die lineare Wirtschaft durch eine Kreislaufstruktur zu ersetzen. Die derzeitige Konsumquote und die heutigen Produktionsprozesse sind nicht länger nachhaltig und die Erde mit einem Faktor von 1,7 überkonsumiert3. In unserer gegenwärtigen linearen Wirtschaft werden Ressourcen entnommen, verbraucht und weggeworfen. Die Kreislaufwirtschaft betrachtet stattdessen den gesamten Lebenszyklus der zur Verfügung stehenden Ressourcen, gestaltet Produkte und Geschäftsabläufe neu und führt gebrauchte Materialien wieder in die Wirtschaft zurück.

Koen Popleu, leitender Portfoliomanager des Fonds, sagt: „Die Reaktionen auf Einweg-Kunststoffprodukte und -verpackungen sowie die zunehmende Popularität kunststofffreier Güter haben gezeigt, dass Verbraucher den Umstieg in eine Kreislaufwirtschaft unterstützen. In Hinblick auf das Reputationsrisiko haben Unternehmen beschlossen, ihren Einsatz recycelter Kunststoffverpackungen drastisch zu erhöhen und ihre Prozesse umzustellen.“ Monika Kumar, Co-Managerin, ergänzt: „Dies stellt eine große Chance für Unternehmen dar, die auf die Kreislaufwirtschaft ausgerichtete innovative Technologien und Lösungen anbieten.“

Vincent Hamelink, Chief Investment Officer bei Candriam, meint: „Nachhaltiges Investieren steht seit 25 Jahren im Mittelpunkt unseres Geschäfts und wir sind stolz darauf, den Candriam SRI Equity Circular Economy Fund aufzulegen. Da wir bestrebt sind, eine abfallfreie Wirtschaft zu fördern und die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu erfüllen, wird der Schritt zu einer Kreislaufwirtschaft ein wesentlicher Bestandteil unseres Übergangs zu einer nachhaltigeren Zukunft sein.“

Zehn Prozent der Verwaltungsgebühren werden gespendet

Candriam wird zudem bis zu zehn Prozent der jährlichen Nettoverwaltungsgebühren an gemeinnützige Verbände und Organisationen spenden, die mit Lösungen zur Förderung des Umstiegs in eine Kreislaufwirtschaft aufwarten. Candriam hat die Organisation Close the Gap als erste Begünstigte ausgewählt. Close the Gap setzt sich zum Ziel, Bildungs-, medizinischen Versorgungs- und Sozialprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern hochwertige gebrauchte Computer zur Verfügung zu stellen, die von europäischen und internationalen Unternehmen gespendet werden. Seit 2004 hat Close the Gap so bereits über 6.000 Projekte in mehr als 50 Ländern auf der gesamten Welt unterstützt.


CANDRIAM

CANDRIAM ist ein europäischer Multi-Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 500 Investmentexperten managt CANDRIAM über 130 Mrd. Vermögen4. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in vier Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investment-Lösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Group. New York Life Investments5 ist einer der größten Assetmanager weltweit6.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com

1) CANDRIAM SRI EQUITY CIRCULAR ECONOMY ist ein neuer Teilfonds bei Candriam SRI, einer von Candriam Luxemburg verwalteten OGAW-SICAV.
2) Quelle: Circular Gap report 2020, Haas et al. (2015) und PACF (2019).
3) Quelle: Global Footprint Network 2019 (siehe www.footprintnetwork.org).
4) Stand 31. Dezember 2019. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind. of 30. Juni 2019. Assets under management (AUM) includes assets which do not fall within the U.S. Securities and Exchange Commission's definition of 'regulatory AUM' in Form ADV, Part 1A.
5) New York Life Investments ist eine Dienstleistungsmarke, die von New York Life Investment Management Holdings LLC und ihrem Tochterunternehmen New York Life Investment Management LLC verwendet wird. New York Life Investments Management LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der New York Life Insurance Company.
6) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 34 der weltweit größten Vermögensverwalter (laut Pensions & Investments, 05. Juni 2019). Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2018. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Christoph Holzmann wird COO der Union Investment Real Estate GmbH

Die Union Investment Real Estate GmbH erweitert ihre Führungsspitze. Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 wird Christoph Holzmann (43) vorbehaltlich der Zustimmung der BaFin in die Geschäftsführung des Hamburger Immobilieninvestmentmanagers berufen. Der Diplom-Kaufmann übernimmt dort als Chief Operating Officer (COO) die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse des wachstumsstarken Immobilienbereiches von Union Investment. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die kontinuierliche Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation. Als Impulsgeber für Veränderungen und Optimierungen wird er dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die digitale Transformation legen. Christoph Holzmann kommt von der Beos AG, wo er seit 2016 als Chief Financial Officer für die Bereiche Finanzierung, Controlling, Steuern, Risikomanagement und Compliance verantwortlich war. Der gebürtige Hamburger bringt insgesamt rund 16 Jahre Berufserfahrung in der Immobilien- und Finanzwirtschaft mit, die er im Rahmen seiner beruflichen Stationen bei Beos, Quantum Immobilien, Berenberg Bank und Deutscher Bank gesammelt hat. Christoph Holzmann verfügt über Abschlüsse als Diplom-Kaufmann an der European Business School (ebs), Master of Science in Real Estate an der Georgia State University (Atlanta) und Dr. rer. pol. an der European Business School (ebs). Darüber hinaus ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

„Wir freuen uns, dass wir mit Christoph Holzmann einen international erfahrenen und in der Immobilien- und Finanzwelt anerkannten Experten gewinnen konnten, der seine umfassende strategische Expertise sowie seinen starken Hintergrund in wichtigen Innovationsfeldern wie Business Intelligence und Data Science in die Weiterentwicklung unseres Immobiliengeschäftes einbringen wird“, so Jens Wilhelm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Union Investment Real Estate GmbH.

Christoph Holzmann übernimmt die Position des COO von Jörn Stobbe, der die Funktion seit 2017 zusätzlich zu seiner Rolle als Vorsitzender der Geschäftsführung ausgeübt hatte. Dem Führungsteam gehören zudem Martin J. Brühl, verantwortlich für das Investment Management, und Volker Noack, verantwortlich für das Asset Management und Immobilien-Projektmanagement, an.

Union Investment ist Marktführer unter den Anbietern von Offenen Immobilienfonds in Deutschland. In ihren aktiv gemanagten Immobilien-Publikumsfonds und -Spezialfonds verwaltet Union Investment ein Anlagevermögen von derzeit rund 43,5 Milliarden Euro.

Aufbruch in die Zukunft: Raiffeisen-SmartEnergy-ESG-Aktien

Überschwemmungen, Waldbrände, Massenmigration und die Zerstörung der Biodiversität sind nur einige Folgen für Mensch, Tier und Umwelt, wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius bis ins Jahr 2100 zu halten. Der Kampf gegen die CO2-Emissionen – von denen zwei Drittel energiebedingt sind – erfordert zukunftsorientierte Energieerzeugung und -förderung sowie verantwortungsvolles Energiemanagement. Der Raiffeisen-SmartEnergy-Aktien von Raiffeisen Capital Management, der für Anlegerinnen und Anlegern seit Mitte April investierbar ist, unterstützt durch gezielte Investments auf Basis nachhaltiger Kriterien Unternehmen aus den Themenspektren erneuerbare Energie, Energiedistribution, Energieeffizienzen, Energiemanagement, Energiespeicherung und Transport.

Der Aktienfonds, der keiner Benchmark folgt, hält sich an die von Raiffeisen Capital Management selbst definierten Smart-Energy-Nachhaltigkeitsstandards. Dabei steht die kohlestofffreie Wirtschaft („low carbon economy“) mit erneuerbarer und effizienterer Energie im Fokus der Kapitalanlage. Viele der entsprechenden Branchen aus den Bereichen Energie, Technologie, Industrie und Megatrends, in die der Fonds investiert, sind geprägt von Wachstumschancen, was die Aussicht auf attraktive Renditen erhöht. Dies betrifft Wasserstoff als alternativen Kraftstoff ebenso wie effizientere und kostengünstigere Batterien für Elektrofahrzeuge. Solar- und Windenergie werden mit dem zunehmenden Abbau von Kohlekraftwerken noch größere Bedeutung gewinnen. Auch Unternehmen, die „intelligente“ Energienetze betreiben oder mit entsprechender Software (Smart Metering) ausstatten, sind für das Fondsmanagement von großem Interesse.

Der Fonds, der global ausgerichtet ist, investiert in ein konzentriertes Portfolio von 50 Unternehmen, die zum einen den Transformationsprozess im Energiebereich ermöglichen bzw. davon profitieren und zum anderen ein Raiffeisen-ESG-Rating1 von zumindest „50“ (Höchstwert liegt bei 100) aufweisen. Das heißt, neben den finanziellen Chancen – u.a. auf Basis von EBIT- und Umsatzwachstum, einer robusten Bilanz und der Marktstellung des jeweiligen Unternehmens – werden auch ESG-Kennzahlen in der Bewertung berücksichtigt. Diese Kennzahlen betreffen CO2-Intensität (Scope 1 + 2), produzierte Treibhausgase, Energie- und Wasserverbrauch, produzierte Abfallmengen und den Einsatz von recyceltem Wasser.

Die sorgfältige Titelauswahl bewirkt, dass Investments in den Raiffeisen-SmartEngery-ESG-Aktien im Vergleich zu konventionellen Energiefonds einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck hinterlassen und die investierten Unternehmen im Fonds weniger Wasser verbrauchen und geringere Abfallmengen verursachen.

UBP bietet neuen Absolute-Return-Fonds auf ihrer Alternative UCITS-Plattform an

Union Bancaire Privée, UBP SA («UBP») bietet einen neuen Fonds auf ihrer Alternative UCITS-Plattform an. Der U Access (IRL) Campbell Absolute Return UCITS ist ein Absolute-Return-Fonds, der in Partnerschaft mit dem Manager für Alternative Investments Campbell & Company Investment Adviser LLC («Campbell») lanciert wurde.

Angestrebt wird ein ausgewogenes Risiko-Rendite-Profil unter verschiedensten Marktbedingungen anhand von systematischen Anlagen in ein diversifiziertes Portfolio. Die zugrundeliegenden Strategien im Fonds zielen auf eine niedrige Korrelation ab und sind nach Anlagestil (Systematic Macro, Short-Term, trendfolgender Ansatz und quantitative Aktienstrategien), Haltedauer und Instrumenten diversifiziert. Campbell gehört zu den Pionieren globaler systematischer Strategien, deren Weiterentwicklung der erfahrene Manager seit 40 Jahren fortlaufend verbessert.

  • Der U Access (IRL) Campbell Absolute Return UCITS ist der jüngste Neuzugang auf der Alternative-Plattform U Access (IRL) Alternative UCITS der UBP, auf der bereits folgende andere Fonds zur Verfügung stehen:
  • U Access (IRL) Trend Macro – wendet eine diskretionäre Global-Macro-Strategie auf der Grundlage einer eingehenden Fundamentalanalyse an, um über Anlagen in liquiden Märkten und Instrumenten (festverzinsliche Instrumente, Devisen, Unternehmensanleihen und Aktienindizes) Entwicklungen in Industrie- und Schwellenländern zu nutzen.
  • U Access (IRL) Cheyne Arbitrage UCITS – setzt auf eine Arbitrage-Strategie, die eine festverzinsliche Core-Komponente (im Bereich Merger Arbitrage) mit einer opportunistischen Komponente (im Bereich Mixed Arbitrage) verbindet. Dank einem niedrigen Markt-Beta ergibt sich ein unkorreliertes Exposure auf traditionelle Anlageklassen.
  • U Access (IRL) GCA Credit Long/Short UCITS – ist ein Long/Short-Fonds in Unternehmensanleihen, der über ein fundamentales Research-Verfahren von der jahrzehntelangen Datengewinnung eines Expertenteams mit durchschnittlich 20 Jahren Erfahrung im Bereich Corporate Bonds profitieren soll.

U Access (IRL) Shannon River UCITS – verfolgt eine Long/Short Equity-Strategie und investiert nach einem dynamischen und opportunistischen Ansatz in kleine und mittlere Unternehmen in der Technologie und den damit verbundenen Sparten, um Preisineffizienzen dieser SMID Caps zu nutzen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Bereiche, die technologiebasierte disruptive Veränderungen durchlaufen wie geistiges Eigentum, Software, Medien, Unterhaltungsindustrie, Ausrüster, Konnektivität und Logistik.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, äußerte sich positiv: «Wir freuen uns sehr über unsere Zusammenarbeit mit Campbell, einem Partner mit einer langen Geschichte und einem bewährten Erfolgsausweis im systematischen Trading. Angesichts der gegenwärtigen Ungewissheit an den Märkten bietet eine systematische Strategie, die sich durch Liquidität und Diversifikation auszeichnet und keine Korrelation zu traditionellen Anlageklassen vorweist, attraktive Gelegenheiten.»

William Andrews, CEO bei Campbell, fügte hinzu: «Wir sind begeistert, diese Partnerschaft mit UBP aufzunehmen. Als globaler Leader im Wealth Management ist die UBP ideal positioniert, um U Access (IRL) Campbell Absolute Return UCITS zu vermarkten. Ihr Know-how im Produktmanagement und ihre weltweit engen Kundenbeziehungen bilden die ideale Ergänzung für unser Know-how in systematischen Multi-Asset-Strategien. Wir glauben an die erfolgreiche Lancierung dieses UCITS-Fonds und vor allem an eine erfolgreiche langfristige Partnerschaft mit der UBP.»


Über Campbell & Company Investment Adviser LLC (Campbell) – www.campbell.com

Campbell ist ein globaler, auf systematisches Trading spezialisierter Manager mit Sitz in Maryland. Die Gesellschaft wurde 1972 von Keith Campbell gegründet und befindet sich im Besitz der Geschäftsleitung. Sie ist einer der ältesten Commodity Trading Advisors (CTA) mit über 40-jährigem Leistungsausweis. Die verwalteten Vermögen von USD 1,7 Milliarden werden über eine Reihe von systematischen Strategien gemanagt. Neben dem Hauptsitz in Baltimore unterhält Campbell eine Zweigstelle in New York. Zu den 70 Mitarbeitenden (Stand 29.02.2020) gehören 50 Investmentspezialisten, von denen 44% seit 10 Jahren oder mehr im Team sind.

Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die UBP mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1’743 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 134,4 Milliarden.

Candriam holt Reykja Uekermann als Senior Client Support Managerin

Reykja Uekermann ist seit 1. Juni 2020 Senior Client Support Managerin bei Candriam in Frankfurt. Als Teil des Sales Teams für Deutschland und Österreich wird sie den Vertrieb unterstützen und den Ausbau des Geschäfts mit allen Kundengruppen in beiden Ländern weiter vorantreiben.

Zuletzt war Uekermann als Sales und Marketing Managerin bei First Private Investment Management in Frankfurt tätig. Davor arbeitete sie unter anderem im Business Development bei der bankenunabhängigen Kapitalanlagegesellschaft ETHENEA sowie im Sales Support der Finanzberatung Argentos.

Zum Ende des Jahres 2019 verwaltete Candriam in Deutschland und Österreich Assets in Höhe von etwa 2,1 Milliarden Euro. Weltweit managt der europäische Assetmanager ein Kundenvermögen in Höhe von 130 Milliarden Euro. Im gesamten Portfolio und Anlageprozess werden ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) integriert. 45 Milliarden Euro an Assets entfallen zudem auf reine ESG-Fonds und -Mandate.

Tanja Bender, Niederlassungsleiterin von Candriam in Deutschland und Österreich, sagt: „Ich freue mich sehr, Reykja Uekermann in unserem Frankfurter Team zu begrüßen. Ihr Enthusiasmus, ihre Motivation sowie langjährige Erfahrung in der Kundenbetreuung werden uns helfen, noch besser auf die großen Herausforderungen und Chancen vorbereitet zu sein, die wir in den kommenden Jahren gemeinsam angehen werden.“

Reykja Uekermann: „Ich bin sehr glücklich und sehe der neuen Aufgabe mit großer Freude entgegen. Der starke Fokus auf innovative und insbesondere nachhaltige Anlagestrategien reizt mich sehr. Candriam entwickelt und managt seine Anlageprodukte anhand klarer Überzeugungen – dies ist nicht nur für mich, sondern natürlich auch für Investoren ein großer Pluspunkt.“


CANDRIAM

CANDRIAM ist ein europäischer Multi-Manager sowie ein anerkannter Vorreiter und eines der führenden Unternehmen im Verantwortlichen Investieren. Mit einem Team aus über 500 Investmentexperten managt CANDRIAM über 130 Mrd. Vermögen1. Das Unternehmen hat Investmentzentren in Luxemburg, Brüssel, Paris und London und betreut Kunden aus über 20 Ländern in vier Kontinenten. CANDRIAM bietet innovative und vielfältige Investment-Lösungen für Anleihen und Aktien sowie Absolute-Return-Strategien und Asset-Allokation.
CANDRIAM ist ein Unternehmen der New York Life Group. New York Life Investments2 ist einer der größten Assetmanager weltweit3.
Mehr Informationen finden Sie unter www.candriam.com

1) Stand 31. Dezember 2019. Zum verwalteten Vermögen zählen auch Wertpapiere, die kein „aufsichtsrechtliches verwaltetes Vermögen“ (Regulatory AuM) gemäß Form ADV, Part 1A der Securities and Exchange Commission sind. of 30. Juni 2019. Assets under management (AUM) includes assets which do not fall within the U.S. Securities and Exchange Commission's definition of 'regulatory AUM' in Form ADV, Part 1A.
2) New York Life Investments ist eine Dienstleistungsmarke, die von New York Life Investment Management Holdings LLC und ihrem Tochterunternehmen New York Life Investment Management LLC verwendet wird. New York Life Investments Management LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der New York Life Insurance Company.
3) Quelle: New York Life Investments ist die Nummer 34 der weltweit größten Vermögensverwalter (laut Pensions & Investments, 05. Juni 2019). Grundlage der Rankings ist das weltweit verwaltete institutionelle Vermögen, Stand Ende 2018. Verwaltetes Vermögen von New York Life Investments einschließlich der verwalteten Vermögen aller verbundenen Investmentberater.

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie: Deutsche Investmentbranche erwartet Konsolidierung und Insolvenzen

Welche langfristigen Folgen wird die durch die Covid-19-Pandemie ausgelöste Krise auf die globalen Kapitalmärkte haben? In einer weltweiten Umfrage hat das CFA Institute dazu 13.278 Verbandsmitglieder, davon 258 aus Deutschland, befragt. Mit den Ergebnissen liegen Einschätzungen der Investmentbranche zur wirtschaftlichen Rezession sowie zu Fragen der künftigen Finanzmarktregulierung und der Rolle von Regierungen und Zentralbanken vor.

Erholung von der Rezession

Die Umfrage wurde im Zeitraum 14. bis 24. April 2020, vornehmlich unter Portfolio und Wealth Managern sowie Finanzanalysten, online durchgeführt. Nur jeder zehnte deutsche Umfrageteilnehmer (12 Prozent) hält eine schnelle, V-förmige, wirtschaftliche Erholung für wahrscheinlich. Damit liegen die Deutschen fast gleichauf mit den Marktteilnehmern weltweit (10 Prozent). Die Mehrheit der deutschen Investmentmanager (39 Prozent) erwartet eine längere Abschwungphase mit einer U-Erholung. Ein Drittel (37 Prozent) ist etwas pessimistischer und rechnet mit einem sogenannten „Hockey Stick“-Szenario, welches eine zwei- bis dreijährige Stagnation impliziert. „Unsere Mitglieder bilden einen Querschnitt der Investmentbranche weltweit. Insgesamt legen die Ergebnisse der Umfrage nahe, dass das Sentiment deutlich weniger bullish ist, als es die hohen Bewertungen der Aktienmärkte im Moment suggerieren“, kommentiert Olivier Fines, CFA, Head of Advocacy des CFA Institute für die EMEA-Region und Autor der Studie.

Konsolidierungen erwartet

Fast jeder zweite deutsche Umfrageteilnehmer (43 Prozent) geht davon aus, dass der Asset Management-Branche Insolvenzen sowie eine Konsolidierungswelle infolge der Corona-Krise bevorstehen. „Weltweit erwartet immerhin ein Drittel der Finanzexperten Konsolidierungen. Ebenso rechnen die Deutschen mit mehr Unternehmenspleiten als ihre internationalen Kollegen. Angesichts düsterer Wirtschaftsprognosen und wegbrechender Einnahmen gehen die Deutschen offenbar von entsprechenden Narben aus“, kommentiert Susan Spinner, CFA, Geschäftsführender Vorstand der CFA Society Germany. Mit Blick auf die langfristigen, strukturellen Effekte der Krise wird global ein Trend zu mehr Skalierung und Automatisierung von Prozessen zwecks Hebung von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungspotenzialen erwartet.

Rolle der Regierungen und Zentralbanken

Bei der Frage nach der Alternativlosigkeit fiskal- und geldpolitischer Reaktionen auf die Krise gab es erhebliche regionale Unterschiede. So besteht zwar weitgehend Konsens darüber, dass milliardenschwere (nationale) Konjunktur- sowie (internationale) Hilfs- und Zentralbankprogramme (inklusive quantitativer Lockerung) kurzfristig stabilisierend wirkten. Darüber, wie es nun weitergehen soll, bilden sich jedoch zwei Lager heraus. Die eine Hälfte (49 Prozent) hält die bisherigen Maßnahmen für nicht ausreichend, um die Wirtschaft nachhaltig zu stützen. Die andere Hälfte (49 Prozent) fordert ein Rückfahren der Programme und ein schnelles Abtragen der damit verbundenen Schulden. Die Deutschen ordnen sich mehrheitlich diesem zweiten Lager zu (55 Prozent). Mehr noch: In keinem anderen Land wird monetäre Finanzierung skeptischer gesehen und häufiger die Ansicht vertreten, dass die Kosten hoher Staatsverschuldungen letztlich zu Staatsbankrotten führen könnten. Dies meinen vier von zehn deutschen Teilnehmern (42 Prozent), international sind es nur 28 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich).

Regulierung und professionelle Standards in Krisenzeiten

Im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Lockdown verloren Wertpapiere weltweit seit Mitte Februar zwischenzeitlich rund 20 bis 30 Prozent an Wert. Die Volatilitäten erreichten ähnliche Niveaus wie während der Finanzkrise im Jahr 2018. Alarmierend: Fast die Hälfte der deutschen Teilnehmer (46 Prozent) befürchtet vor dem Hintergrund dieser Marktverwerfungen eine Zunahme unethischen Verhaltens in den Finanzhäusern. „Wenn die Investmentbranche ethische Standards, auf die sie sich in Nicht-Krisenzeiten verpflichtet hat, nun relativiert oder gar aussetzt, dann wäre dies ein fatales Signal. Sparer und Anleger, die Finanzdienstleistungen nachfragen, müssen Vertrauen in den Anbieter haben. Dieses Vertrauen speist sich aus der Kompetenz und Ehrlichkeit des Anbieters“, so Susan Spinner. Die Mitglieder des CFA Institute, die sich für ethische und professionelle Standards in der Finanzindustrie engagieren, sind der Meinung, dass aufsichtsrechtliche Pflichten und Verhaltensregeln nicht als Reaktion auf die Krise gelockert werden sollten. Bei der Frage, welche Instrumente den Regulierungsbehörden zur Verfügung stehen, stimmten 88 Prozent der deutschen Teilnehmer (weltweit: 75 Prozent) zu, dass Investmentfirmen, die während der Krise Nothilfen erhalten, keine Dividenden oder Boni ausschütten sollten. 72 Prozent der Deutschen (weltweit: 83 Prozent) sprechen sich gegen ein Verbot von Leerverkäufen während der Krisenphase aus. Interessanterweise regen 79 Prozent der Deutschen (weltweit: 84 Prozent) eine Überprüfung der Rolle von ETFs während der Krise an, um deren potenziellen systemischen Einfluss auf Marktvolatilität, Liquidität, Preisfindung sowie etwaige Panikverkäufe zu ermitteln.

Den vollständigen Report “Is the Coronavirus Rocking the Foundations of Capital Markets?” können Sie unter folgendem Download-Link beziehen.


Über die Studie (Is the Coronavirus rocking the foundations of capital markets? COVID-19 and its impact on the investment management industry)

Für die Studie wurden weltweit 13.278 Verbandsmitglieder des CFA Institute, vornehmlich Portfolio und Wealth Manager sowie Finanzanalysten, im Zeitraum 14. bis 24. April 2020 online befragt. 258 Investment Professionals aus Deutschland nahmen teil.

CFA Institute & CFA Society Germany e. V.

Als globaler Non-Profit-Berufsverband für die Investmentbranche engagiert sich das CFA Institute für ethische und professionelle Branchenstandards in der Finanzindustrie und genießt weltweit hohes Ansehen als fundierte Wissensquelle für Kapitalmarktthemen. Hauptziel des Verbandes ist es, ein Umfeld zu schaffen, das die Interessen der Anleger voranstellt und wirtschaftliches Wachstum sowie die Funktionsfähigkeit der Märkte gewährleistet. Das CFA Institute ist in 151 Lokalverbänden organisiert und hat weltweit mehr als 170.000 Mitglieder in über 162 Ländern. In Deutschland ist der Verband seit 2000 durch die CFA Society Germany vertreten, dem mit über 2.800 Mitgliedern mitgliedsstärksten Berufsverband für professionelle Investoren und Investmentmanager in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cfainstitute.org bzw. www.cfa-germany.de.

Zwei Drittel der Pensionsfonds wollen Anteil der klimabezogenen passiven Investitionen erhöhen

Pensionsfonds und andere Altersvorsorge-Einrichtungen unterscheiden sich derzeit zwar noch darin, wie hoch der Anteil klimabezogener Anlagen in ihren passiven Portfolios ist. Die Entwicklung ist aber vorgezeichnet: 65 Prozent beabsichtigen, den Anteil klimabezogener Investitionen in den nächsten drei Jahren zu erhöhen.

Dies ist ein Ergebnis einer von der DWS unterstützten Studie des Beratungsunternehmens CREATE-Research. Befragt wurden dabei 131 Pensionseinrichtungen in 20 Ländern mit einem Gesamtvolumen von rund 2,25 Billionen Euro.

Die Studie verdeutlicht, dass klimabezogene Investitionen bereits in die passive Vermögensallokation eingebettet sind: 26 Prozent gaben an, dass sie mehr als 15 Prozent ihrer passiven Mittel in das Segment investieren. Etwas mehr als die Hälfte (56%) hat jedoch noch immer keine entsprechende Allokation als Teil der passiven Investitionen, und 60 % gaben an, durch Daten- und Definitionsprobleme eingeschränkt zu sein.

Ganze 70 Prozent der Umfrageteilnehmer prüfen die Kapazität und die Erfolgsbilanz zur Erfüllung einer "grünen" Agenda bei der Auswahl eines Vermögensverwalters für klimabezogene Anlagen.

„Die Umfrage verdeutlicht die weltweit steigende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit auf der Agenda von Pensionsfonds und deren zunehmende Einbeziehung in passive Anlagelösungen“, sagt Simon Klein, Head of Passive Sales, Europe & Asia Pacific, DWS.

Die Studie ergab zudem, dass klimabezogene passive Anlagen ihren Platz in einem wachsenden passiven thematischen Anlageuniversum einnehmen:

  • 57 Prozent erwarten, dass die gesamten ESG-Investitionen in den nächsten drei Jahren um mehr als fünf Prozent pro Jahr wachsen werden,
  • 70 Prozent betrachten traditionelle kapitalgewichtete Indexfonds als bevorzugtes passives Vehikel, und 89 Prozent betrachten Aktien als ihre bevorzugte zugrundeliegende Anlageklasse.

Die vollständige Studie finden Sie hier.


Über die DWS Group

Die DWS Group (DWS) ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 700 Milliarden Euro (Stand: 31. März 2020). Sie blickt auf mehr als 60 Jahre Erfahrung zurück und ist in Deutschland und Europa für ihre exzellenten Leistungen bekannt. Weltweit vertrauen Kunden der DWS als Anbieter für integrierte Anlagelösungen. Sie wird über das gesamte Spektrum der Anlagedisziplinen hinweg als Quelle für Stabilität und Innovationen geschätzt.
Die DWS bietet Privatpersonen und Institutionen Zugang zu ihren leistungsfähigen Anlagekompetenzen in allen wichtigen Anlagekategorien sowie Lösungen, die sich an Wachstumstrends orientieren. Unsere umfassende Expertise als Vermögensverwalter im Active-, Passive- und Alternatives-Geschäft sowie unser starker Fokus auf die Nachhaltigkeitsaspekte Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung ergänzen einander bei der Entwicklung gezielter Lösungskonzepte für unsere Kunden. Das fundierte Know-how unserer Ökonomen, Research-Analysten und Anlageprofis wird im globalen CIO View zusammengefasst, der unserem Anlageansatz als strategische Leitlinie dient.
Die DWS möchte die Zukunft des Investierens gestalten. Dank unserer rund 3.500 Mitarbeiter an Standorten in der ganzen Welt sind wir dabei lokal präsent und bilden gleichzeitig ein globales Team. Wir sind Anleger – mit dem Auftrag, die beste Basis für die Zukunft unserer Kunden zu schaffen.
Eine umfassende Darstellung der Risiken enthalten die vollständigen Verkaufsprospekte. Die vollständigen Verkaufsprospekte erhalten Sie kostenlos bei Ihrem Berater in den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank, bei der Deutsche Bank AG, TSS/Global Equity Services, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie unter www.xtrackers.com.

Raiffeisen-Europa-Aktien wird nachhaltig

Eines der großen Ziele von Raiffeisen Capital Management ist es, das Thema Nachhaltigkeit im Fondsmanagement (noch) stärker zu verankern. Mit 16. Juni 2020 werden die Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds um einen weiteren Fonds erweitert: dem Raiffeisen-Europa-Aktien.

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Raiffeisen Capital Management hält nicht nur die Marktführerschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds, sondern konnte diese im Vergleich zum Vorjahr sogar noch deutlich ausbauen.

Mit Mitte Juni 2020 stellt Raiffeisen Capital Management den Raiffeisen-Europa-Aktien auf nachhaltiges Management um. Der Fonds mit einem Volumen von ca. 300 Millionen Euro (per 29. Mai 2020) wird nun gesamthaft unter Berücksichtigung von ESG-Kriterien1 gemanagt.

Mit der Umstellung des Fonds kann die Fondsgesellschaft ihren nachhaltig orientierten Kundinnen und Kunden ein noch etwas feiner segmentiertes Fondsangebot für die Region Europa anbieten. Denn der Raiffeisen-Europa-Aktien investiert in Mid Caps und in große Blue Chips, (wie etwa Roche, L’Oreal, SAP). Selbstverständlich wird nur investiert, wenn diese auch hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsstrategien für ein Investment in Frage kommen.

Investmentprozess des Raiffeisen-Europa-Aktien im Detail

Die Ausgangsbasis bilden europäische Aktien mit einer Marktkapitalisierung über einer Milliarde Euro. Dieses Investmentuniversum wird anhand finanzieller sowie nachhaltiger Kriterien überprüft, wodurch ca. 10 bis 15 % der Aktien aus dem Investmentuniversum herausfallen. Nach einer nachhaltigen und finanziellen Detailanalyse bleiben ca. 70 % des Ausgangsuniversum übrig. Aus diesen Titeln wird das Portfolio des Raiffeisen-Europa-Aktien konstruiert, welches aus ca. 70 Aktien besteht.

In den vergangenen Jahren haben sich die Investmentansätze der Anbieter stark verändert. So spielt die ESG-Integration1 eine wesentlich wichtigere Rolle als noch vor wenigen Jahren. Auch der mehrdimensionale Investmentansatz von Raiffeisen Capital Management geht weit über einfache Negativkriterien hinaus und basiert auf den drei Ebenen der ESG-Integration „Vermeiden“, „Unterstützen“ sowie „Einflussnahme“. Das Zusammenwirken möglichst aller drei Elemente ist Voraussetzung für ein verantwortungsvolles Management von nachhaltigen Fonds. Selbstverständlich fließen auch die finanzielle Bewertung und das Potenzial des Titels in die Investmententscheidung mit ein.

Vielfach günstig bewertet

Der europäische Aktienmarkt bietet im Vergleich zu vielen US-amerikanischen Titeln der New Yorker Börse noch großes Aufholpotenzial. Trotz der teilweise hervorragenden Fundamentaldaten und solider Unternehmensgewinne, weisen viele europäische Unternehmen sehr günstige Aktienbewertungen auf und bieten nicht selten darüber hinaus auch noch ansehnliche Dividendenrenditen.

„Green Deal“ bietet viele Möglichkeiten

Die an den europäischen Börsen gelisteten Unternehmen repräsentieren die Wirtschaftskraft einer Region, die gerade dabei ist, sich grundlegend neu auszurichten, um der globalen Klimabedrohung entgegenzuwirken. Der „Green Deal“ der Europäischen Kommission soll so rasch wie möglich vom Papier in die reale Marktwirtschaft gehoben werden. Das stellt Unternehmen vor große Herausforderungen, bietet andererseits aber auch enorme Chancen. Wer hier entsprechende Geschäftsmodelle rasch entwickeln oder adaptieren kann, beziehungsweise dies bereits vorausblickend getan hat, wird von dem erwarteten Ökologisierungsboom profitieren. Mittelfristig werden sich auch neue Geschäftsfelder entwickeln. Ein nachhaltig ausgerichteter Aktienfonds wie der Raiffeisen-Europa-Aktien wird in diesem Umfeld interessante Investments vorfinden.

Der Fonds wird multidisziplinär von einem Team gemanagt, das einerseits eine hohe Expertise bei nachhaltigen Investments mitbringt, andererseits über jahrelanges Know-how im Management europäischer Aktien verfügt. Die empfohlene Behaltedauer des Fonds liegt bei zehn Jahren.

Marktführerschaft erneut bestätigt2

Laut einer Erhebung der rfu – Mag. Reinhard Friesenbichler Unternehmensberatung, die Ende April 2020 veröffentlich wurde – hat Raiffeisen Capital Management die Marktführerschaft bei nachhaltigen Publikumsfonds deutlich ausgebaut (Stand Dezember 2019). Mit 4,1 Milliarden Euro per Ende 2019 hat der größte Asset Manager der Raiffeisen Bank International AG das Fondsvolumen in diesem Segment mehr als verdoppelt (+ 133 %) und ist mit einem Marktanteil von 32,6 % auch klar die Nummer 1.

Die Statistik der rfu zeigt darüber hinaus ein stetiges Wachstum bei Nachhaltigkeitsfonds, das 2019 nochmals eine beschleunigte Entwicklung auf 12,6 Milliarden Euro aufweist.

Raiffeisen Capital Management befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess, bei dem es mittelfristig unter anderem darum geht, die gesamte Fondspalette auf nachhaltige Investments umzustellen. Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix ist mit einem Volumen von 2,44 Milliarden Euro (Stand 29.Mai 2020) nicht nur der größte nachhaltig gemanagte Fonds Österreichs, sondern auch der insgesamt größte österreichische Publikumsfonds. Mit dem nachhaltig gemanagten Produktangebot gelingt es Raiffeisen Capital Management neue Anlegergruppen zu gewinnen. Das Volumen nachhaltig gemanagter Assets beträgt mit 6,6 Milliarden Euro bereits mehr als 18 % des Gesamtvolumens (35,4 Milliarden Euro per Ende April 2020).


1) ESG steht für Umwelt (Environment, E), Soziales (Social, S) und gute Unternehmensführung (Governance, G). Diese Unterlage dient der Information institutioneller Investoren und ist nicht zur Weitergabe an Privatkunden gedacht.
2) Quelle: rfu, 2020

Die Union Bancaire Privée bildet strategische Partnerschaft mit führendem Equity-Spezialisten Bell Asset Management

Die Union Bancaire Privée (UBP) freut sich, eine strategische Partnerschaft mit dem führenden internationalen Equity-Spezialisten Bell Asset Management (Bell AM) aus Australien bekannt zu geben. Bell AM ist auf das gesamte Marktkapitalisierungsspektrum des globalen Aktienmarkts, insbesondere auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen (SMID) spezialisiert.

Diese Partnerschaft verschafft Kunden der UBP Zugang zu einem erstklassigen Equity-Manager mit über siebzehnjähriger Erfolgsgeschichte, der seine Fähigkeit Alpha zu generieren unter verschiedenen Marktbedingungen und Marktzyklen kontinuierlich unter Beweis gestellt hat. Bell AM verfolgt einen aktiven Bottom-up-Ansatz auf Basis der Fundamentaldaten und dem „Quality at reasonable price“-Prinzip. Der Equity-Manager kann umfassendes Know-how in Sachen Research über alle Marktkapitalisierungen und insbesondere im SMID-Bereich vorweisen und zeichnet sich durch seine Expertise in der Anwendung der ESG-Kriterien in seinem Anlageverfahren aus. Bell AM wird seinerseits die Vertriebskanäle der UBP in Europa, im Nahen Osten und in Asien nutzen können.

Auf ihrer Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum aufbauend und in Ergänzung zu den bestehenden Standorten in Hongkong, Schanghai, Taipeh und Tokio eröffnete die UBP kürzlich über ihre Tochtergesellschaft in Hongkong eine australische Niederlassung zur Unterstützung dieser neuen Partnerschaft. Sie steht unter der Leitung von Olivier Marion, der zum Head of Business Development für Australien ernannt wurde.

Dank dieser Partnerschaft wird die UBP ihre Flaggschiff-Strategien im Asset Management nun auch in Australien vermarkten können. Dazu zählen insbesondere globale Anlagelösungen in Anleihen, darunter Hochzins-, Wandel-, und Schwellenmarktanleihen sowie Hedgefonds, Katastrophenanleihen, Privatmarkt-Lösungen und ESG- und Impact-Anlagen.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management und Head of Institutional Clients der UBP, sagte über die neue Partnerschaft: „Dies ist ein günstiger Zeitpunkt für diese Partnerschaft, um institutionellen Investoren in Australien eine breite Palette solider Lösungen anzubieten. Die UBP und Bell AM haben viele Gemeinsamkeiten, und zwar nicht nur in puncto Investmentansatz, sondern auch im Hinblick auf die Unternehmenskultur, da sich beide aus Familienunternehmen entwickelt haben.“ 

Ned Bell, CIO bei Bell Asset Management, ergänzte: „Wir freuen uns sehr, diese für beide Seiten vorteilhafte strategische Partnerschaft mit UBP aufzunehmen. Bell AM wird dadurch langfristige Beziehungen zu dem sehr wichtigen und wachsenden Kundenstamm in Asien, Europa und dem Nahen Osten aufbauen können. Wir sehen dieser Zusammenarbeit mit einem gleichgesinnten progressiven Partner wie der UBP zuversichtlich entgegen, um in den kommenden Jahren gemeinsam zu wachsen.“


Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die Union Bancaire Privée (UBP) mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% per 31.12.2019 bestkapitalisierten Banken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1.743 Mitarbeiter an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 belief sich das verwaltete Vermögen auf CHF 140,3 Milliarden.

Über Bell Asset Management – www.bellasset.com.au

Bell Asset Management ist ein unabhängiger Boutique-Equity-Manager aus Australien, der sich unter der Leitung von Chief Investment Officer Ned Bell und seinem Investmentteam seit über siebzehn Jahren auf die Erzielung solider Performance-Ergebnisse konzentriert. Die Anlagephilosophie von Bell Asset Management gründet auf der Überzeugung, dass Unternehmen aus dem oberen Qualitätssegment langfristig eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erzielen und alle potenziellen Anlagen unter dem Aspekt der Merkmale „Qualität“ und „Bewertung“ zu betrachten sind. Bell Asset Management ist bestrebt, kontinuierlich gute Performance-Ergebnisse zu erzielen und seinen Kunden einen erstklassigen Service zu bieten.

Eurizon verstärkt Präsenz in Asien und baut Organisation in Hongkong aus

Eurizon, der Vermögensverwalter der Gruppe Intesa Sanpaolo, baut die Präsenz in Asien aus und verstärkt die Tochtergesellschaft in Hongkong mit einem hoch qualifizierten Team aus Fachleuten mit umfassender Erfahrung in der Vermögensverwaltung auf den asiatischen Märkten. Ende März verwaltete Eurizon ein Vermögen von 312 Milliarden Euro, unter Berücksichtigung des an der chinesischen Penghua Fund Management gehaltenen Anteils beläuft sich das verwaltete Vermögen auf mehr als 400 Milliarden Euro.

Die Initiative zum Ausbau der Tochtergesellschaft in Hongkong ist strategischer Natur und steht im Einklang mit dem Geschäftsplan 2018-2021 der Gruppe Intesa Sanpaolo, der das Wachstum von Eurizon auf den internationalen Märkten als eine der wichtigsten Triebfedern für die Entwicklung des Wealth Managements sieht.

Durch die Verstärkung des in Hongkong ansässigen Unternehmens wird Eurizon in die Lage versetzt, die Expansion auf den asiatischen und chinesischen Märkten zu beschleunigen, wo die Vermögensverwaltung ein beträchtliches Wachstum verzeichnet. Der Ausbau zielt auch darauf ab, Eurizon in Hongkong als Kompetenzzentrum für Investitionen in den asiatischen Schwellenländern zu etablieren und dabei die vorhandene Expertise für chinesische Aktien zu nutzen.

Schließlich wird die Verstärkung der Investment-, Management- und Business-Teams in Hongkong auch die anderen chinesischen Unternehmen der Gruppe Intesa Sanpaolo unterstützen: den lokalen Vermögensverwalter Penghua, an dem Eurizon einen Anteil von 49 Prozent hält, sowie Yi Tsai, ein Wealth-Management-Unternehmen, das sich vollständig im Besitz der International-Subsidiary-Banks-Division befindet.

Der Ausbau der Eurizon Capital (HK) wird vom neuen CEO geleitet werden, dem Kanadier Sean Debow, der über 25 Jahre Erfahrung auf den asiatischen Märkten verfügt. Nach prominenten Positionen bei führenden internationalen Finanzunternehmen wie Merrill Lynch Asset Management (jetzt Blackrock) in Hongkong und UBS Asia Pacific, entwickelte Sean Debow sein eigenes Geschäftsprojekt, das sich auf die aktive Verwaltung von Portfolios konzentrierte, die in den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten investiert sind.

„Ich möchte Sean Debow und die Gruppe von Fachleuten in der Asset-Management-Division willkommen heißen“, sagt Saverio Perissinotto, CEO von Eurizon. „Die umfangreichen Erfahrungen und die profunden Kenntnisse des asiatischen Markts, die dieses neue Team mitbringt, bedeuten nicht nur einen erheblichen Schub für das beschleunigte Wachstum von Eurizon in Asien, sondern sie werden auch nahtlos Bestandteil unserer seit Jahren in Hongkong arbeitenden Manager, was es uns auch ermöglichen wird, unser Produktsortiment zum Nutzen aller unserer Kunden zu erweitern.“

„Meine Kollegen und ich sind stolz darauf, Teil eines angesehenen internationalen Vermögensverwalters wie Eurizon und einer soliden Gruppe wie Intesa Sanpaolo zu sein“, sagt Sean Debow, der neue CEO von Eurizon Capital (HK). „Gemeinsam mit dem gesamten Team in Hongkong wollen wir Nutzen für Investoren schaffen, zur Geschäftsentwicklung beitragen und die Marke Eurizon in Asien stärken.“


Eurizon ist ein führender Akteur in der internationalen Vermögensverwaltung mit einer breiten Palette von Produkten. Eurizon Capital SGR ist das Unternehmen der Division für Vermögensverwaltung der Gruppe Intesa Sanpaolo. Es ist in Europa durch folgende Tochtergesellschaften präsent: Eurizon Capital S.A., eine in Luxemburg ansässige Vermögensverwaltungsgesellschaft, mit der das Wachstum auf ausländischen Märkten entwickelt wird; Epsilon SGR, eine auf strukturierte Produkte spezialisierte Boutique; den osteuropäischen HUB (Eurizon Asset Management Slovakia, CIB IFM und PBZ Invest); Eurizon Capital Real Asset SGR (51%), die sich auf alternative Anlageklassen konzentriert, und Eurizon SLJ Capital LTD (65%), eine Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Großbritannien, die sich auf makroökonomische und Währungsstrategien konzentriert. Eurizon ist in Asien durch Eurizon Capital (HK) Limited und das chinesische Unternehmen Penghua Fund Management (49%) vertreten. Eurizon vertreibt seine Luxemburger Fonds in 25 Ländern und ist in Frankreich, Deutschland, Spanien und der Schweiz tätig. Eurizon ist mit seiner Minderheitsbeteiligung an Oval Money, einem Start-up-Unternehmen für digitale Bezahldienste und Sparen, im Bereich Fintech aktiv.

Wealthcap setzt mit ESG-Team auf nachhaltige Wertschöpfung

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie weiter voran und ernennt erstmals ein eigenes ESG-Team, das ESG-Compliance auf Unternehmensebene wie auch bei Investitionsentscheidungen sicherstellen wird. Die elfköpfige Expertengruppe umfasst Vertreter aller relevanten Fachbereiche. Analog der Future Invest-Philosophie verantworten drei Manager folgende Themenfelder: Werner Harteis, Leiter Risikomanagement von Wealthcap, fungiert als Head of ESG Corporate. Er verantwortet die ESG-Positionierung auf Unternehmensebene und entwickelt zusammen mit dem Team bereichsübergreifende Handlungsmaßstäbe. Marion Paroli zeichnet als Head of ESG Real Estate für die Verankerung von ESG-Kriterien in den Investmentstrategien des deutschen Immobilienportfolios von Wealthcap verantwortlich. Bernd Vogt übernimmt dies als Head of ESG Alternative Assets für Private Equity und Private Real Estate international. Paroli und Vogt sind zuständig für die ESG-konforme Strategie und das Scoring auf der Produkt- und Investmentebene. Ein erster Erfolg ist bereits da: Durch die konsequente Umstellung aller von Wealthcap verwalteten Büroimmobilien auf Ökostrom in Zusammenarbeit mit Westbridge sollen bis Ende 2022 ca. 27.500 Tonnen CO2 eingespart werden.

Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap, erläutert: „Mit der Institutionalisierung über die Tiefe und Breite des Gesamtunternehmens tragen wir der wachsenden Bedeutung von ESG-Kriterien in der strategischen Unternehmensführung und bei Investitionsentscheidungen Rechnung. Dabei war es uns wichtig, nicht nur einen ESG-Verantwortlichen zu benennen, da das komplexe Querschnittsthema ESG sämtliche Unternehmensbereiche betrifft und ganzheitlich von Experten bearbeitet werden muss – auf Corporate-Ebene wie bei Investmentstrategien bis hin zu einzelnen Assets.“ Markus Schmitt, ebenfalls Geschäftsführer von Wealthcap, ergänzt: „Covid-19 drängt dabei das Thema ESG keineswegs in den Hintergrund, im Gegenteil sehen wir durch die momentane Situation den Stellenwert nachhaltiger Strategien weiter anwachsen. Das gilt auch für Finanzierung, Organisation und Prozesse. So manifestieren wir ESG neben unserer Business-Ausrichtung verstärkt auch unternehmensintern sowie gegenüber unseren Finanzierungspartnern.“

Das neu aufgestellte ESG-Team befasst sich mit dem Identifizieren von ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitszielen, dem Wissenstransfer und dem Reporting nach innen wie außen. „Darüber hinaus finden ESG-Kriterien systematisch Eingang in unsere gesamte Wertschöpfungskette, von der Risikobewertung von Assets über die Produktstrategie bis hin zum Dialog mit Geschäftspartnern wie Mietern, Dienstleistern und Anlegern“, erläutert Volz.

Nachhaltige Assets und Fonds bleiben zukunftsstark

„Natürlich befassen wir uns nicht erst seit Gründung des ESG-Teams mit dem Thema Nachhaltigkeit“, sagt Werner Harteis, Leiter Risikomanagement und Head of ESG Corporate von Wealthcap. Bereits vor Formulierung einer eigenen ESG-Richtlinie orientierte sich Wealthcap einerseits an der Nachhaltigkeitsstrategie der UniCredit-Gruppe und andererseits an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Bereits 2019 hatte Wealthcap ein erstes Fondsprodukt für Stiftungen und Kirchen aufgelegt, das sich dezidiert an den Nachhaltigkeitskriterien dieser Zielgruppen orientiert. „Diesen Ansatz sehen wir eindeutig als Zukunftsmodell. Büroimmobilien-Investments müssen einen stärkeren Fokus auf ESG-Compliance legen, das wird zu Recht von immer mehr Investorengruppen erwartet“, so Gabriele Volz abschließend.

In Kooperation mit dem Betriebskosten-Consultant Westbridge hat Wealthcap zudem sein eigenes deutsches Immobilienportfolio analysieren und bewerten lassen. Durch die Neuverhandlung bestehender Energieverträge zugunsten ökologisch nachhaltigerer Alternativen werden allein bis Ende 2022 Emissionen in Höhe von rund 27.500 Tonnen CO2 eingespart.

Weiterführende Informationen zum Thema ESG sind auf der folgenden Wealthcap ESG-Website verfügbar: www.wealthcap.com/esg


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIF über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Neuberger Berman erweitert 150 Milliarden US-Dollar schwere Fixed-Income-Plattform mit Global Flexible Credit Fund

Der unabhängige US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman legt seinen Global Flexible Credit Fund nun auch als UCITS-Fonds (ISIN: IE00BMD7Z621) auf – damit steht der Fonds ab sofort auch Anlegern in Deutschland zur Verfügung. Das Fondsvolumen von 200 Millionen US-Dollar zum Start unterstreicht Neuberger Bermans starke Anlageergebnisse der letzten zehn Jahre bei der Verwaltung flexibler Kreditmandate im Namen institutioneller Kunden.

Der Neuberger Berman Global Flexible Credit Fund verfolgt eine Relative-Value-Strategie, die es institutionellen Investoren ermöglicht, sektoren-, rating- und länderübergreifend in Anleihen zu investieren, um so dauerhafte Erträge und starke Gesamtrenditen über einen Zyklus hinweg zu erzielen. Das Management-Team des Fonds setzt sich aus den Portfoliomanagern Dave Brown, Norman Milner, Joe Lynch und Vivek Bommi zusammen.

Dave Brown, Senior Portfoliomanager des Global Flexible Credit Fund: „Das Portfolio passt sich an die sich verändernden Märkte an, indem es die besten Ideen nutzt, die auf Neuberger Bermans fundamentaler Research-Analyse und Branchen-Know-How zurückzuführen sind. Neuberger Bermans globale Fixed-Income-Plattform ermöglicht es uns, auf das Fachwissen und die Expertise von über 170 Investmentprofis in acht Ländern und drei Kontinenten zurückzugreifen. Aufgrund der derzeitigen Bewertungslage wird die Fähigkeit des Anlegers ausschlaggebend sein, eine flexible Kreditauswahl zu treffen, um Rendite und Gesamterträge zu steigern, wenn sich die Märkte angesichts der Nullzinspolitik allmählich normalisieren.“

Dik van Lomwel, Head of EMEA und Lateinamerika bei Neuberger Berman, fügt hinzu: „Unsere Fonds-Launches sind in der Regel das Ergebnis eines kontinuierlichen Dialogs mit unseren Kunden und wir sind stolz darauf, diesen Fonds mit über 200 Millionen US-Dollar an externem Kapital aufzulegen. Die Strategie knüpft an die Expertise und Anlageerfahrung an, die wir unseren institutionellen Kunden auf internationaler Ebene bereits in den letzten zehn Jahren angeboten haben. Damit ermöglichen wir es einem noch breiteren Investorenkreis, sich an den vielfältigen Möglichkeiten der globalen Kreditmärkte zu beteiligen – ohne dabei an eine bestimmte Qualität, einen Sektor oder eine Region gebunden zu sein.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Erster Offshore-Windkraftfonds von Commerz Real platziert

Die erfolgreiche Platzierung ihres „Institutional Infrastructure Offshore Fund“ meldet die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG). Über den Spezial-AIF (Alternative Investment Fund) in Form einer vermögensverwaltenden geschlossenen Investment-KG beteiligen sich mehrere institutionelle Investoren mit insgesamt mehr als 200 Millionen Euro an dem Windpark Veja Mate. Mit kumulierten 13,55 Prozent liegt die Ausschüttung seit Fondsauflage über dem Plan von 13,19 Prozent.

„Nachhaltige Energieinfrastruktur ist der Schlüssel zur Erreichung der Klimaschutzziele“, betont Johannes Anschott, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Mit Produkten wie dem Institutional Infrastructure Offshore Fund leisten unsere institutionellen Investoren einen wirksamen Beitrag bei optimalem Risiko-Rendite-Verhältnis, weshalb wir den Bereich Renewable Energies künftig weiter ausbauen werden.“ Entsprechende Produkte seien bereits in Planung, kündigt Anschott an.

Die Commerz Real hatte sich im Februar 2019 als größter Anteilseigner eines Investmentkonsortiums an der Projektgesellschaft des Offshore-Windparks Veja Mate in der Nordsee beteiligt. Mit insgesamt 67 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von 402 Megawatt ist dieser der zweitgrößte Offshore-Windpark Deutschlands und zählt zu den zehn größten Parks weltweit. Zusammen mit den Anteilen von weiteren Konsortialpartnern und dem Fremdkapital belief sich das Transaktionsvolumen auf etwa 2,3 Milliarden Euro. Neben dem Institutional Infrastructure Offshore Fund sind auch der Institutional Renewable Energy Fund II und der Institutional Multi Asset Fund II der Commerz Real in den Park investiert.

Der Institutional Infrastructure Offshore Fund profitiert von einer lokalen Windgeschwindigkeit von über 12 m/s und weist positive Kennzahlen auf. So wurden mit Stand Ende März 2020 sowohl bei Umsatz (plus 8,9 Prozent) als auch bei der erzeugten Energie (plus 3,9 Prozent) die Zielsetzungen übererfüllt. Zudem fällt die Stromproduktion der 2017 fertig gestellten Anlage knapp 100 km nordwestlich der Insel Borkum bis 2037 unter die staatlich garantierte Einspeisevergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz und sorgt für Kohlendioxid-Einsparungen von rund 950.000 Tonnen jährlich.


Commerz Real KVG

Die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerz Real. Das im Jahr 2013 gegründete Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf verantwortet innerhalb der Commerz Real Gruppe Auflage, Vertrieb und Verwaltung von Alternativen Investmentfonds (AIF) gemäß den Regeln des Kapitalanlagegesetzbuches.

Die Commerz Real im Überblick

Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, steht für über 45 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Volumen von rund 34 Milliarden Euro. Umfassendes Know-how im Asset-Management und eine breite Strukturierungsexpertise verknüpft sie zu ihrer charakteristischen Leistungspalette aus sachwertorientierten Fondsprodukten und individuellen Finanzierungslösungen. Zum Fondsspektrum gehören der Offene Immobilienfonds hausInvest, institutionelle Anlageprodukte sowie unternehmerische Beteiligungen der Marke CFB Invest mit Sachwertinvestitionen in den Schwerpunktsegmenten Flugzeuge, regenerative Energien und Immobilien. Als Leasingdienstleister des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real zudem bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte sowie individuelle Finanzierungsstrukturierungen für Sachwerte wie Immobilien, Großmobilien und Infrastrukturprojekte. www.commerzreal.com

GAM gewinnt bei den Swiss Sustainable Funds Awards die Auszeichnung "2020 Best Swiss Equities"

GAM Investments ist stolz darauf, bei den Swiss Sustainable Funds Awards für die Strategie von GAM Swiss Sustainable Companies ausgezeichnet worden zu sein, die mit dem Preis "2020 Best Swiss Equities" prämiert wurde. Die Zeremonie fand virtuell am 9. Juni 2020 statt.

Der Preis würdigt eine Anlagestrategie, die einen sozialen und ökologischen Ansatz mit Fokus auf Kapitalerhalt und Performance verfolgt und ein klares Bekenntnis zu künftigen Generationen abgelegt hat. Das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen bei gleichzeitiger Kombination von Performance- und ESG-Kriterien soll sich zu einem Schwerpunkt für GAM Investments entwickeln.

Peter Sanderson, Chief Executive Director, sagte: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Preis zum besten Schweizer Aktienmanager gewählt wurden. Der Preis würdigt sowohl unsere starke Anlageperformance als auch unser Engagement, das Vermögen unserer Kunden in nachhaltige Schweizer Unternehmen zu investieren. Wir werden unsere Produktpalette weiterentwickeln, einen Leistungsausweis für die Produkte der nächsten Generation aufbauen und mit der Zeit weitere ESG-Strategien einführen."

Thomas Funk, Investment Director für Schweizer Aktien bei GAM, fügte hinzu: "Unser Schweizer Aktienteam widmet sich seit mehr als 20 Jahren dem nachhaltigen Investieren. In dieser Zeit haben wir Nachhaltigkeit in hunderten von Meetings mit verschiedenen Unternehmen diskutiert und uns ein tiefes Wissen über Schweizer Unternehmen und nachhaltiges Investieren angeeignet."

Die Nachhaltigkeit von Unternehmen spielt eine integrale Rolle bei den Anlageentscheiden des Schweizer Aktien Teams. Das Team sieht darin ein starkes Differenzierungsmerkmal und eine wichtige Wertschöpfungsmöglichkeit für Firmen. Mit einem selbst entwickelten bionischen Ansatz beurteilt es, wie gut sich Unternehmen an den ökologischen und sozialen Kontext anpassen und ob sie über die organisatorischen Voraussetzungen verfügen, um sich in einem kompetitiven Umfeld als lebensfähige Einheit behaupten zu können. Die Swiss Equity Anlagestrategie von GAM basiert auf der Überzeugung, dass die Anlagerenditen im Laufe der Zeit den Erfolg eines Unternehmens widerspiegeln werden. Daher konzentriert sich die Strategie auf Firmen, die sich durch eine klare Vision, kundenorientierte Innovation sowie konsequenter Umsetzung von ihrer Konkurrenz abheben und entschlossen sind, ein Geschäft mit hoher Wertschöpfung zu entwickeln, die das Wachstum des Unternehmens begünstigt.

Die GAM Holding unterzeichnete im Jahr 2015 die von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI).


Über die Swiss Sustainable Funds Awards

Die Swiss Sustainable Funds Awards (SSFA) werden zum zweiten Mal in Folge in der Schweiz vergeben und zeichnen die leistungsstärksten Vermögensverwalter und Fonds mit dem grössten Engagement für sozial verantwortliche Investitionen aus. Die SSFAs zielen darauf ab, die Sichtbarkeit der besten Akteure der nachhaltigen Finanzlandschaft in der Schweiz zu erhöhen. Die den Selektionskriterien der Swiss Sustainable Funds Awards entsprechenden Fonds wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus bekannten Persönlichkeiten der Schweizer Finanzindustrie zusammensetzt, dies mit Vertretern von Pensionskassen, Fondsselektoren, Family Offices und Drittmanagern sowie mit unabhängigen Beratern und Wissenschaftlern.

Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 31. Dezember 2019 hat GAM 817 Vollzeitbeschäftige in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 31. März 2020 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 112.1 Milliarden1 (USD 115.8 Milliarden).

1) Einschließlich CHF 0.3 Milliarden Geldmarktfonds. Wie mit den H1 2019 Resultaten bekanntgegeben, hat GAM mit der ZKB eine Vereinbarung über deren Verkauf abgeschlossen.

NN Investment Partners feiert zwei Jahrzehnte erfolgreiches, nachhaltiges Investieren in Aktien

NN Investment Partners (NN IP) ist ein Branchenpionier beim aktiven Ansatz für Responsible Investing (RI). Diese nachhaltige Aktienstrategie, die gerade ihren 20. Geburtstag feierte, war eine der ersten Strategien, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Prinzipien (ESG) in ihren Investmentprozess integrierte. Der NN (L) European Sustainable Equity Fund erzielte per Ende Mai 2020 (Bruttowerte) eine annualisierte Outperformance von 15,01, 6,29 und 5,44 Prozentpunkten für die europäische Strategie und eine von 18,64, 6,51 und 3,73 Prozentpunkten für den NN (L) Global Sustainable Equity Fund über ein, drei und fünf Jahre im Vergleich zu ihren Benchmarks, dem MSCI Europe Index (Net) und dem MSCI World Index (Net). Die Strategie hat sich in allen Marktphasen überdurchschnittlich gut entwickelt und belegt damit die Stärke eines verantwortungsbewussten Investitionsansatzes, der sich auf Unternehmen mit zukunftssicheren Geschäftsmodellen konzentriert.

Die Einführung der Strategie fiel mit der Verabschiedung der Millenniumsentwicklungsziele zusammen, einem der ersten Schritte in der globalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Armut, Hunger, Krankheit, Analphabetismus, Umweltzerstörung und Diskriminierung von Frauen. Die von den Vereinigten Nationen verabschiedeten Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI), das Pariser Klimaabkommen und die Einführung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) sind nur drei der Meilensteine, die in den letzten beiden Jahrzehnten dazu beitrugen, RI aus der Nische in den Mainstream zu katapultieren.

Robust in Krisenphasen

Hendrik-Jan Boer, Lead Portfolio Manager der Strategie und Leiter Sustainable and Impact Equities bei NN Investment Partners: „Mit unserem Fokus auf ESG-Faktoren konnten wir Chancen und Risiken identifizieren und somit potenziellen Wert schaffen. Die Strategie hat sich in jeder Phase des Marktzyklus bewährt. Dank ihres qualitativen Ansatzes und der Konzentration auf Unternehmen mit einem Asset-light-Geschäftsmodell sowie auf nachhaltige und zukunftsorientierte Unternehmen konnte sie großen Marktschocks effektiv standhalten. Sie hat sich während der Finanzkrise 2008 als widerstandsfähig erwiesen, im ersten Quartal 2020 gut behauptet und die traditionellen Strategien in der Corona-Krise übertroffen.“

„Trotz der vielen Entwicklungen im RI-Umfeld haben wir unseren Ansatz im Verlauf der Jahre nicht verändert. Wir setzen auf qualitativ hochwertige Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und einer starken Wettbewerbsposition. Wir sind langfristig orientiert und konzentrieren uns auf das Zukunftspotenzial eines Unternehmens. Es geht darum, die Gewinner von morgen zu finden“.

Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf nachhaltiges Investieren fährt Boer fort: „Wie Unternehmen sich um ihre Mitarbeiter kümmern und wie flexibel sowie anpassungsfähig sie sind, wird darüber entscheiden, wie sie aus der aktuellen Krise hervorgehen. Unternehmen, die sich auf nachhaltige Lösungen konzentrieren, werden auch für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus gut positioniert sein. Auch wenn die vor uns liegenden Herausforderungen nicht absehbar sind, sind wir mit unserem Fokus auf Investitionen in Resilienz und nachhaltiges Wachstum gut auf die Zukunft vorbereitet.“

Gegenwärtig sieht NN IP beträchtliche Chancen für die verantwortungsbewusste Geldanlage im Gesundheitswesen und beim Energiewandel von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien.

Auf dem Weg zu einer gesünderen Gesellschaft

Eine Branche, die eine wichtige Rolle für die Gesellschaft spielt, ist das Gesundheitswesen. Der Health-Care-Sektor macht in den USA und in vielen anderen Ländern einen wachsenden Anteil des BIP aus. Da die Staatshaushalte zunehmend unter Druck geraten, müssen die Unternehmen Wege hin zu einem nachhaltigen Gesundheitssystem finden. Zugang zu und Erschwinglichkeit von Gesundheitsversorgung gehören zu den wichtigsten ESG-Themen der Gesundheitsbranche.

NN IP sieht viele Chancen in diesem Sektor, darunter Managed-Care-Organisationen (MCOs) in den USA, die Effizienz durch vertikale Integration verbessern, Life-Science-Instrumente und Dienstleister sowie Auftragsforschungsinstitute, die klinische Studien durchführen und ausgelagerte F&E-Dienstleistungen für Biopharmaunternehmen anbieten. NN IP selbst hält keine Pharma- und Biotech-Aktien, sondern zieht es vor, sich über Unternehmen zu positionieren, die indirekt von diesen profitieren. Mögliche Unternehmen sind hier solche, die Hardware verkaufen, die in F&E sowie bei der Herstellung von Medikamenten oder Impfstoffen verwendet wird, oder jene, die Biopharma- und Medtech-Unternehmen mit Auftragsfertigungsdiensten versorgen.

Gewinner der Energiewende

Der Wandel zu nachhaltigen Energiequellen wird in den kommenden Jahrzehnten eine Dekarbonisierung aller Industriesektoren erfordern. Dieser Prozess birgt Herausforderungen, schafft aber auch beträchtliche Wachstumschancen für erneuerbare Energien, Netzwerke und Speichersysteme. Investitionen in die Gewinner des Energiewandels bieten Chancen auf hohe Erträge bei gleichzeitiger Gestaltung einer nachhaltigeren Welt.

NN IP hat mehrere Investmentgelegenheiten erkannt, z. B. Hersteller von Elektrogeräten, die davon profitieren werden, dass Stromübertragungskapazitäten gesteigert und elektrische Verteilernetze intelligenter werden müssen. Einige Anlagenbauer für erneuerbare Energien weisen ebenfalls ein beträchtliches Investitionspotenzial auf, wie z. B. Anbieter von Solarwechselrichtern, die eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung des Gleichstroms von den Solarpaneln in Wechselstrom spielen, und Hersteller von Großturbinen.


NN (L) European Sustainable Equity ist ein Teilfonds von NN (L) mit Sitz in Luxemburg. NN (L) ist ordnungsgemäß von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) in Luxemburg zugelassen. Ausgewählte Aktienklassen des Teilfonds sind derzeit in Österreich, Belgien, Chile, der Tschechischen Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Südkorea, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich registriert.

NN (L) Global Sustainable Equity ist ein Teilfonds von NN (L) mit Sitz in Luxemburg. NN (L) ist von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) in Luxemburg ordnungsgemäß zugelassen. Ausgewählte Aktienklassen des Teilfonds sind derzeit in Österreich, Belgien, Chile, der Tschechischen Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänien, Singapur, der Slowakei, Südkorea, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich registriert.

Finanzprofis erwarten, dass digitale Elemente in der Beratung nicht zuletzt wegen Corona stark an Bedeutung gewinnen

Gemäß einer aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) unter 178 Finanzprofis in Deutschland, ist die eindeutige Mehrheit der Ansicht, dass die Bedeutung von digitalen Elementen in der Beratung in den nächsten 12 Monaten steigen wird. Rund 95% gehen davon aus, dass digitale Elemente in der Beratung, vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise, stark oder sogar sehr stark an Relevanz zulegen werden.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von digitalen Elementen in der Beratung wird, vor dem Hintergrund von Corona, in den nächsten 12 Monaten…

ebase_Vermittler-Fokus-Umfrage_09062020.pngGrafik 1: Einschätzungen von 178 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von digitalen Elementen in der Beratung in den nächsten Jahren, vor dem Hintergrund von Corona, entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Juni 2019

„Die Ergebnisse der Umfrage belegen ganz klar, dass durch die Veränderungen des Alltags der Menschen durch Corona noch einmal zusätzlich Bewegung in den Trend zur Digitalisierung auch in der Beratung kommt. Die Corona-Krise und die damit einhergehende Notwendigkeit, den direkten Kontakt zu anderen Menschen vorläufig einzuschränken, hat kurzfristig ein Umdenken und neue Lösungen gefordert. Dabei ist allerdings erneut deutlich geworden, wie wichtig der Mensch nach wie vor ist und auch bleiben wird, aber auch, dass digitale Unterstützung für alle eine sehr große Erleichterung bieten kann“, so Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass alle Kunden in Zukunft nur noch eine rein digitale Beratung wünschen, denn nach wie vor ist nur eine eher kleine Kundengruppe in rein digitalen Anlagen engagiert. Für den deutlich größeren Teil bleibt der Mensch der zentrale Ansprechpartner, jedoch entwickelt sich die Beratung technologisch weiter. „In den nächsten Jahren wird sich immer mehr eine Kombination aus Mensch und Maschine – also ein Mix aus digitalen Leistungsbausteinen und physischen Elementen durchsetzen“, so Friedrich weiter. „Für die Berater kann sich dadurch eine Win-Win-Situation ergeben, in der sie ihre Stärken weiter gut einbringen und gleichzeitig einen optimal strukturierten, rechtssicheren und dokumentierten Weg nutzen.“ ebase bietet hier schon heute zahlreiche Möglichkeiten, den Partner dabei zu unterstützen und wird dieses Angebot in den nächsten Jahren auch gezielt weiter ausbauen.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 34 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Welttag der Ozeane markiert markiert 20-jähriges Bestehen des Fonds Pictet-Water

Pictet Asset Management sieht weiterhin starkes Interesse an nachhaltigen Fonds und ESG-Anlagen – dies auch in für die Märkte turbulenten Zeiten. Der Welttag der Ozeane fällt dieses Jahr auf das 20-jährige Jubiläum des Fonds Pictet-Water. Dieser leistete Pionierarbeit im Bereich Thematischen Investierens und hat seit seiner Auflegung1 eine Performance von 298,1% verzeichnet – gegenüber 104,0%2 des Referenzindex.

Wie ein aktueller Bericht von Morningstar3 zeigt, haben sich nachhaltige Fonds während der Corona-bedingten Verkaufswelle an den Märkten als widerstandsfähig erwiesen Im ersten Quartal 2020 belief sich der Neugeldzufluss auf USD 45,6 Mrd. (GBP 37 Mrd.).

Der im Jahr 2000 aufgelegte und ursprünglich von Hans Peter Portner, Leiter von Themenaktien bei Pictet Asset Management, verwaltete Fonds Pictet-Water (Soft Closed) hat inzwischen Vorbildfunktion für Pictets Themenfondsgeschäft, welches mit einem Volumen von USD 41 Mrd. inzwischen 14 themenübergreifende und individuelle Strategien umfasst.

„Der Welttag der Ozeane erinnert uns daran, dass die Erde zwar zu 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist, aber nur weniger als 1 Prozent für den menschlichen Gebrauch verfügbar und zugänglich ist. UNO-Prognosen zufolge wird die Weltbevölkerung bis 2050 um 2,5 Milliarden Menschen wachsen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, unser Augenmerk auf jene Unternehmen zu richten, die diese und andere knappen Ressourcen optimal nutzen.“

„Water ist nur eine der vielen Strategien mit Fokus auf Umweltthemen, die von Pictet verwaltet werden. Dazu gehören auch Clean Energy, Timber und der 2014 aufgelegte Global Environmental Opportunities (GEO). Dieser spricht Anleger an, weil der Klimawandel und die Notwendigkeit ökologischer Lösungen heute stärker ins Bewusstsein dringen als je zuvor. Über ein attraktives Risiko-Rendite-Profil hinaus wollen wir unseren Kunden einen Eindruck der positiven Umweltauswirkungen vermitteln, die sie mit einer Anlage in der Strategie erzielen.“

Belastbare Strategien sind das A und O bei Themenanlagen

Ein Anfang des Jahres von Morningstar4 veröffentlichter Bericht zeigte das schnelle Wachstum bei thematischen Aktienfonds auf und mahnte Anleger, bei ihrer Auswahl Vorsicht walten zu lassen, da nur 45 Prozent der Fonds länger als 10 Jahre existieren.

Hans Peter Portner dazu: „Da viele Unternehmen nun auf den Nachhaltigkeitszug aufspringen, müssen die Anleger ihre Entscheidungen mit Bedacht treffen.“

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Pictet Asset Management mit dem globalen Thinktank und Beratungsunternehmen Copenhagen Institute for Futures Studies (CIFS) zusammen, um zu einem besseren Verständnis von Megatrends zu gelangen – jenen Kräften, die Umwelt, Gesellschaft, Politik, Technologie und Wirtschaft langfristig verändern.

Um die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Strategien sicherzustellen, hat Pictet Asset Management zudem für die verschiedenen Themenstrategien Beiräte mit Wissenschaftlern und Führungskräften aus der Branche geschaffen.

Hans Peter Portner erklärt: „Damit Themenstrategien nachhaltig sind und nicht zu kurzlebigen Modeerscheinungen werden, müssen sie auf diesen langfristigen Megatrends aufbauen. Anleger sollten darin keine taktische Lösung sehen, sondern sich für fünf bis zehn Jahre engagieren – es ist ein Buy-and-Hold-Ansatz.“

„Darüber hinaus gehören ESG-Erwägungen schon immer zu unserem aktiven Anlageprozess für Themenanlagen in Aktien, von der Identifizierung des Themas bis hin zur individuellen Titelauswahl. Dies entspricht unserem langfristigen Ansatz.“


1) Der Referenzindex dient nur dem Performance-Vergleich
2) Der Referenzindex, der keine Umweltziele berücksichtigt, ist der MSCI AC World (EUR). Daten per 29. Mai 2020. Die Performance bezieht sich auf die Anteilsklasse I EUR nach Gebühren. Die in der Vergangenheit erzielte Performance gibt keine Gewähr für deren zukünftige Entwicklung.
3) Global Sustainable Fund Flows, Morningstar, Mai 2020
4) Global Thematic Funds Landscape, Morningstar, Februar 2020

Aviva Investors erweitert globales Aktienteam

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, baut ihr strategisches Aktiengeschäft mit der Einstellung von Julie Zhuang als Portfoliomanagerin im globalen Aktienteam weiter aus. Julie Zhuang arbeitet aus dem Londoner Büro heraus und berichtet an Mikhail Zverev, Head of Global Equities.

Zhuang wird eng mit dem Team für globale Aktien zusammenarbeiten, welches aus fünf Portfoliomanagern besteht. Sie setzt neue Impulse für die bestehende Palette globaler, aktiver Aktienstrategien, die von diesem Team verwaltet werden. Zhuang kommt von der UBS Investment Bank, wo sie als Research-Analystin mit Schwerpunkt auf den europäischen Luxusgütersektor tätig war. Zuvor war sie bei Barclays als Research-Analystin für europäische Luxusgüter und den Einzelhandel verantwortlich.

Mikhail Zverev, Head of Global Equities bei Aviva Investors, sagt:

„Wir freuen uns, Julie bei Aviva Investors willkommen zu heißen. Ihre Erfahrung, Sektorkenntnis und neuen analytischen Perspektiven sind eine großartige Ergänzung zu unserem aktiven und auf starken Überzeugungen beruhenden Investmentansatz. Sie werden uns dabei helfen, unseren Kunden weiterhin eine starke Anlageperformance bieten zu können."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 405 Milliarden Euro per 31. Dezember 2019.

Federated Hermes verstärkt Anleiheteam mit neuer Investment Direktorin

Der globale Investmentmanager Federated Hermes ernennt Anna Karim zum Investment Director für sein Anleiheteam in London und wird damit dem wachsenden Interesse an Anleihelösungen seitens Kunden und potentiellen Neukunden gerecht.

In der neu geschaffenen Position fungiert Anna Karim für die Kunden von Federated Hermes als Hauptansprechpartnerin im Bereich Anleihen, einschließlich Public Credit, Structured Credit, Private Debt, Asset-based Debt und Multi Asset Credit. Dies umfasst auch die Bereiche Kundenservice und Marketing innerhalb der genannten Investmentteams. Karim stellt sicher, dass die Produkte der gesamten Anleiheplattform auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind. Sie arbeitet eng mit den Portfoliomanagern zusammen, um dies zu gewährleisten und marktfähige Produkte für die Zukunft zu entwickeln. Karim berichtet an Mark Bruen, Head of Fixed Income Solutions.

Vor ihrem Wechsel zu Federated Hermes verbrachte Anna Karim zehn Jahre ihrer beruflichen Laufbahn bei der Bank of America Merrill Lynch (BAML), zuletzt als Geschäftsführerin. Während dieser Zeit war sie für den Aufbau und die Leitung eines High-Yield-Vertriebsteams verantwortlich, was auch alle europäischen Anleiheprodukte und illiquiden Geschäfte für die größten Kunden der Bank umfasste.

Zudem hatte Anna Karim bei BAML führende Rollen in mehreren Ausschüssen wie dem Women’s Leadership- und Diversity & Inclusion-Komitee sowie der Mentoring-Initiative "Power of 10" inne. Vor ihrer Tätigkeit bei BAML arbeitete sie vier Jahre lang bei Citi im Vertriebsteam für Anleihen. Ihre berufliche Laufbahn begann Karim in ähnlichen Verkaufspositionen bei UBS und Credit Suisse.

Andrew Jackson, Head of Fixed Income bei Federated Hermes, sagt: „Die Kunden verstehen heute mehr denn je, dass flexible und umsichtige Anleiheinvestoren dank sorgfältiger Portfoliokonstruktion und Risikomanagements auch risikoangepasste Erträge liefern können. Annas Ernennung bekräftigt unser Engagement, Produktlösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen und spiegelt ebenso die wachsende Nachfrage nach dieser Anlageklasse wider. Annas Anleiheexpertise wird sich als große Bereicherung erweisen und wir heißen sie in unserem Team herzlich willkommen."


Über Federated Hermes

Federated Hermes ist ein führender globaler Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von 552,1 Milliarden Euro (per 31. März 2020). Geleitet von unserer Überzeugung, dass verantwortungsbewusstes Investieren der beste Weg ist, um langfristig Wohlstand zu schaffen, umfassen unsere Anlagelösungen 135 Strategien aus den Bereichen Aktien, Anleihen, alternative/private Märkte, Multi-Asset und Liquiditätsmanagement sowie eine Reihe von separat verwalteten Depots. Wir bieten erstklassiges aktives Investmentmanagement sowie Engagement-Dienstleistungen für mehr als 11.000 Institutionen und Finanzintermediäre. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen, Regierungsbehörden, Versicherungsgesellschaften, Stiftungen und Trusts, Banken und Broker/Händler. Mit Hauptsitz in Pittsburgh beschäftigt Federated Hermes mehr als 1.800 Mitarbeiter, unter anderem in London, New York, Boston und weiteren Büros weltweit. Nähere Informationen finden Sie unter FederatedHermes.com. Diese Mitteilung wurde vom internationalen Geschäft von Federated Hermes verteilt.

Aleksandra Gadzala neuer Head of Research bei The Singularity Group

The Singularity Group (TSG), der unabhängige Schweizer Research-Spezialist und Anlageberater, hat mit Dr. Aleksandra W. Gadzala das Research-Team verstärkt. Gadzala leitet als Head of Research den umfassenden Expertenbeirat der Singularity Group. Das Schweizer Unternehmen macht über den Singularity Index und mit speziellen Investmentvehikeln weltweit angewandte Innovationen branchenübergreifend investierbar.

„Wir freuen uns sehr, mit Aleksandra Gadzala eine ausgewiesene Expertin für neu aufkommende Risiken und Geopolitik für unsere Forschung im Bereich exponentielle Technologien und Zukunftstrends an Bord zu haben“, sagt Evelyne Pflugi, CEO und Mitbegründerin von The Singularity Group. „Mit ihrer Unterstützung vertiefen wir unser Research mit Fokus auf innovationsgetriebene, widerstandsfähige und somit fortschrittliche Unternehmen. Innovation als Katalysator für zeitgemäße Antworten auf komplexe Situationen steht für uns weiterhin klar im Mittelpunkt.”

Gadzala ergänzt: „Wir filtern jene Unternehmen, die nicht nur auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren, sondern diese proaktiv angehen. Investitionen in angewandte Innovation und exponentielle Technologien beschleunigen automatisch den Fortschritt. Indem wir auf die Lösungsanbieter von heute setzen, tragen wir dazu bei, die Probleme von morgen zu lösen.“

Außerhalb der Singularity Group ist Aleksandra Gadzala Senior Nonresident Fellow beim Atlantic Council in Washington D.C. und Dozentin für internationale Beziehungen an der Universität Zürich sowie an der Hochschule St. Gallen (HSG). Zudem ist sie Gründerin von Magpie Advisory, einem Forschungs- und Beratungsunternehmen für politische Risiken und globale Zukunftsforschung.

Vor ihrem Eintritt bei der Singularity Group gehörte sie bereits dem Expertenbeirat des Unternehmens an und arbeitete u.a. als geopolitische Spezialistin bei der Zurich Versicherung sowie als Senior Analystin bei responsAbility Investments AG, wo sie Fremdkapital- und Aktieninvestitionen in Afrika sowie in den Sektoren erneuerbare Energien und Finanztechnologie beaufsichtigte. Zudem hatte sie Beratungs- und Forschungsaufgaben bei Control Risks, der Stanford University und der University of Oxford inne.

Gadzala hat an der University of Oxford promoviert und ihren M.Phil erworben, ihren B.A. legte sie an der Northwestern University ab.


Über The Singularity Group (TSG)

The Singularity Group ist ein unabhängiger Research-Spezialist und Anlageberater für Investitionen in weltweite Innovation. Die Investment-Boutique mit Sitz in der Schweiz wird von Mitbegründerin Evelyne Pflugi geführt und greift auf ein umfangreiches Netzwerk an Wissenschaftlern, Professoren und Praktikern zu, die sich zu einem weltweiten Think Tank für Innovationstrends vereinen. Der unternehmerisch geprägte Verwaltungsbeirat, bestehend aus Eric G. Sarasin und Dr. Tobias Reichmuth, steht TSG beratend zur Seite.
The Singularity Group verfolgt das Ziel, exponentielle Innovationen investierbar zu machen. Hierfür hat TSG ein innovatives Klassifizierungssystem für Aktien entwickelt, welches die exponentielle Innovation von börsennotierten Unternehmen weltweit, über alle Marktkapitalisierungen und Branchen erfasst. Auf Basis dieser einzigartigen Datenbank lassen sich diejenigen Unternehmen identifizieren und filtern, die zu Innovationen in 12 Singularity-Sektoren beitragen und davon bereits heute profitieren. Dahinter steht die Philosophie, dass Innovation nicht nur in Technologieunternehmen stattfindet, sondern als Schlüssel zum Erfolg über alle Branchen und Wertschöpfungsketten hinweg anerkannt und entwickelt wird. Im Dezember 2017 lancierte TSG den Singularity Index™ (Bloomberg Ticker: NQ2045). Ein Jahr später folgte mit dem Singularity Fund das entsprechende Anlagevehikel, welches basierend auf dem SI in die weltweit innovativsten Unternehmen investiert.
Der SI ist ein revolutionäres Indexkonzept auf Basis der einzigartigen Datenbank von TSG. Als erster und einziger Aktienindex erfasst er die Wertschöpfung von börsennotierten Unternehmen durch exponentielle Innovationen über alle Länder, Branchen und Marktkapitalisierungen hinweg. Das SI-Portfolio wurde im Juni 2020 zum fünften Mal überprüft und neu zusammengesetzt.
Mehr unter: www.singularity-group.com

CANDRIAM und London School of Economics kooperieren beim Klimaschutz

CANDRIAM, der europäische Assetmanager von New York Life Investment Management (NYLIM), und das Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment (GRI) an der London School of Economics and Political Science (LSE) geben heute ihre Partnerschaft bekannt. Die neue Kooperation soll Anstrengungen der weltweiten Investment-Branche vorantreiben, die auf eine nachhaltige und inklusive Weltwirtschaft ausgerichtet sind.

Soziale Dimension des Klimaschutzes

Die Initiative „Sustainability, Investment, Inclusion and Impact“ (SI3) ist eine neue dreijährige Partnerschaft, die innovative Forschungsarbeit ermöglicht, den Dialog stärkt und den internationalen Ideenaustausch über Möglichkeiten für eine gute Sozialverträglichkeit von Klimaschutz fördert.

Damit klimapolitische Maßnahmen Erfolg haben, müssen diese fair sein und von Arbeitnehmern, Verbrauchern und Bürgern auch als fair empfunden werden. Anleger können sich als Aktionäre einbringen, durch ihre Kapitalallokation und durch ihr Eintreten für bestimmte Maßnahmen eine wichtige Rolle dabei spielen. Anleger lassen ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales und Governance) zwar in ihre Entscheidungen einfließen. Die soziale Dimension ist indes noch nicht hinreichend gewürdigt worden, besonders bei der Bekämpfung des Klimawandels. Aus der SI3-Initiative werden Forschungsarbeiten hervorgehen, die aufzeigen, wie sich diese Lücke schließen lässt.

Der Schwerpunkt wird dabei auf die Rolle institutioneller Anleger gesetzt. Mögliche Beispiele dafür sind:

  • Analysen zum Einfluss unterschiedlicher Anlageklassen
  • Probleme, mit denen unterschiedliche Regionen, insbesondere Entwicklungsländer, konfrontiert sind
  • sowie der für einen inklusiven Klimaschutz erforderliche Kurswechsel, zum Beispiel über eine CO2-Bepreisung

Die Partnerschaft entsteht inmitten der Covid-19-Krise und der zunehmenden Forderungen nach unterstützenden Wirtschaftsmaßnahmen – nicht zuletzt mithilfe von Konjunkturprogrammen, mit denen grüne Investitionen schneller vorangebracht werden sollen. Politische Entscheidungsträger und Anleger haben erkannt, dass diese Investitionen eine solide soziale Dimension in Hinblick auf die Schaffung von qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen und die Erneuerung der Gemeinschaft haben müssen, damit die Welt den gerechten Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft bis zum Jahr 2050 meistern kann.

Ein besonderer Schwerpunkt wird darauf liegen, durch zielgerichtete Forschung einen umfassenden strukturellen Rahmen für die Investmentbranche zu erarbeiten, damit der Wandel schneller vorankommt. Ein wichtiger Meilenstein wird darin bestehen, im Vorfeld des im November 2021 in Glasgow stattfindenden COP26-Klimagipfels mit praxisfähiger Forschung aufzuwarten.

Naïm Abou-Jaoudé, CEO von CANDRIAM und Chairman von New York Life Investments International, sagt: „Zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens und zum Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung ist es erforderlich, das Finanzsystem so umzugestalten, dass es den langfristigen Bedürfnissen unserer Volkswirtschaften und Gesellschaften gerecht wird. CANDRIAM richtet den Blick in die Zukunft und sieht der Partnerschaft mit dem Grantham Research Institute beim Start einer erstklassigen Forschungs- und Kooperationsinitiative zur Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigen und inklusiven Weltwirtschaft mit Stolz und Interesse entgegen.“

Nick Robins, Leiter der Partnerschaft und Professor in Practice – Sustainable Finance am Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment, ergänzt: „Der gerechte Übergang ist die nächste große Herausforderung für Anleger beim Umgang mit dem Klimawandel. Diese internationale Initiative kann die Fragen von Nachhaltigkeit im Umweltbereich, Inklusion und Verträglichkeit lebendig werden lassen und dadurch zeigen, dass Anleger ihren Beitrag zu einer besseren Welt nach Covid-19 leisten.“

Real I.S. beteiligt sich an Real Exchange AG

Die Real I.S. hat eine strategische 15-prozentige Beteiligung an dem Hamburger Anlagevermittler Real Exchange AG (REAX) erworben.

Die REAX hat sich auf die Vermittlung von institutionellen Immobilienfondsanteilen auf dem Sekundärmarkt spezialisiert. Das Geschäftsmodell umfasst die Vermittlung, die Bewertung und die Transaktionsbegleitung der Fondsanteile. Zu den weiteren Gesellschaftern der REAX gehören die HIH Invest GmbH und die INTREAL International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich mit der Real I.S. ein weiteres marktführendes Investmentunternehmen an der REAX beteiligt. Dies unterstreicht unsere Positionierung als unabhängige und neutrale Plattform“, kommentiert Jörn Zurmühlen, Vorstand der REAX.

„Die fondsverwaltende KVG kann gegenüber Käufern nur mit dem Anteilswert oder dem Net Asset Value argumentieren. Fonds können aber häufig Reserven oder auch stille Lastenhaben, und die Performance sowie der zu erwartende Cashflow der Fondsobjekte sind stark von der Verwaltung des Managements abhängig. Um eigenen Interessenkonflikten vorzubeugen, ist der Rückgriff auf einen unabhängigen Berater notwendig“, erklärt Bernd Lönner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Real I.S. und neues Aufsichtsratsmitglied der Real Exchange AG.

„Im Zuge der Corona-Krise erwarten wir eine Umschichtung in den Immobilienportfolios institutioneller Investoren, um etwa gesetzlich vorgegebene Anlagegrenzen einhalten zu können. Der Sekundärmarkt ist gegenüber einer Rückgabe der Fondsanteile die deutlich attraktivere Option“, ergänzt Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der Real I.S.. „Mit der Beteiligung an der REAX positionieren wir uns frühzeitig in dem wachsenden deutschen Markt für offene Immobilien-Spezial-AIF. Für den Sekundärmarkt erwarten wir in den nächsten Jahren ein Marktvolumen von zwei bis fünf Milliarden Euro.“

„Der Einstieg der Real I.S. zeigt deutlich, dass der Sekundärmarkt zunehmend in den Fokus der Anleger und Fondsmanager rückt. Bereits im ersten Jahr der Geschäftsaufnahme haben wir uns in diesem Markt etabliert. Unsere Dienstleistungen eröffnen institutionellen Anlegern sowie Kreditinstituten und Sparkassen eine Erweiterung ihres Handlungsspielraumes bei der Optimierung ihrer Immobilienfonds-Portfolien“, schließt Heiko Böhnke, ebenfalls Vorstand der REAX.


Über die Real I.S. Gruppe

Die Real I.S. Gruppe ist seit mehr als 25 Jahren der auf Immobilieninvestments spezialisierte Fondsdienstleister der BayernLB. Das Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe zählt zu den führenden Asset-Managern am deutschen Markt. Neben Alternativen Investmentfonds (Spezial-AIF und geschlossenen Publikums-AIF) und einem offenen Immobilien-Publikumsfonds umfasst das Produkt- und Dienstleistungsangebot individuelle Fondslösungen, Club-Deals und Joint Ventures. Das Unternehmen hat über rd. 9,2 Milliarden Euro Assets under Management. Die Real I.S. Gruppe verfügt über zwei lizenzierte Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs) nach KAGB und Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in Frankreich, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Australien.
Weitere Informationen unter www.realisag.de

Reuters Events Launch Energy Transition Summit London Online Edition with CEO’s from Across the Energy Spectrum

Reuters Events today announced they are to launch the online edition of their Energy Transition Summit (November 23rd-24th, London). The 2-day strategic summit has been reimagined in the era of social distancing. Through adding a virtual element to the flagship summit, Reuters Events will look to shed light upon how the transition will be led, governed, and financed for over 10,000 virtual attendees.

The Summit will establish what the future energy system will look like and offer companies, from across the asset spectrum, a definitive guide to their ET strategies via our bespoke digital conferencing platform and live broadcast.

Click for more information and for complimentary registration to the online edition

The Energy Transition team report an industry leading speaker faculty for 2020, including:

  • Christiana Figueres, Former Executive Secretary, UNFCCCFounding PartnerGlobal Optimism
  • John Pettigrew, Chief ExecutiveNational Grid
  • Nick Boyle, Group CEOLightsource bp
  • João Paulo Costeira, Director, Renewables & CDORepsol
  • Joana Freitas, Executive Board Member, EDP Renewables
  • Pratima Rangarajan, CEOOGCI Climate Investments
  • Alex Schneiter, CEO & PresidentLundin Energy
  • Klaus-Dieter Borchardt, Deputy Director General, European Commission
  • Al Cook, EVP of Global Strategy & BD, Equinor
  • Osmar Abib, Chairman of Global EnergyCredit Suisse
  • Gwenaëlle Avice-Huet, EVP, responsible for Renewables & North AmericaENGIE

The agenda released by Reuters Events ETS is both ambitious and comprehensive, and will cover four key themes:

  • Governance & Cooperation – Does the energy transition face a ‘governance deficit’? To understand how the energy transition will develop over the next decade, it is crucial to understand the driving governing forces behind it. Will the Green Deal provide the first domino, how can we ensure progress in the shadow of Aberdeen and ensure that we translate targets into action?
  • Financing Energy Transition – We must address the elephant in the room; who is going to pay for it all? An understanding of where the funds are likely to come from is key to staking claim to the infrastructural projects that will redefine the modern world in the 21st century.
  • New Energy Infrastructure – Low-carbon energy supply and consumption will need a radical overhaul of infrastructure. As well as revamping the old, we’ll need entirely new assets and new systems of energy delivery. It’s an unprecedented opportunity with estimated spending at $70 trillion over the next decade. Knowing which technologies are ready to be scaled first is the key to understanding opportunity
  • Business Model Innovation - Who will provide leadership through the age of transition and how do we want our future energy system to look? Speed and timing will be crucial if you are to stay on the right side of the transition. Join us in setting business led, evidence based, targets as industry drives towards net-zero

Click for more information and for complimentary registration to the online edition

At Reuters Events, we’re committed to tackling the Energy Transition head on; to shed light on the defining issue of our time and help energy companies meet a uniquely difficult challenge. That is, to be both an energy company of today, and the energy companies of tomorrow. In a period that will be defined by uncertainty we can, together, lighten the way forward.” – Owen Rolt, Head of Energy Transition, Reuters Events

Contact

Owen Rolt
Head of Energy Transition
Reuters Events
UK: +44 (0) 207 375 7596
E: owen.rolt@thomsonreuters.com

First State Investments schafft neue Position des Head of Global Distribution mit Sitz in London

First State Investments ernennt Harry Moore zum Global Head of Distribution mit Sitz in London. In der neu geschaffenen globalen Position wird er die Wachstumsaussichten des Unternehmens durch einen globalen Vertriebsansatz stützen.

Moore verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebs- und Investorenerfahrung und ist seit zehn Jahren für First State Investments tätig. In den letzten Jahren leitete er die Vertriebsteams in Australien, Neuseeland und Japan. Auf diese Märkte entfallen 69 Milliarden US-Dollar der 123 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten des Unternehmens (Stand 31. März 2020). Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit ist der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den regionalen Teams und der globalen Beziehungen zu Investoren.

"Auch wenn sich die Regionen unterscheiden, gibt es Vorteile von Kundenbeziehungen auf globaler Ebene und eines weltweiten Vertriebskonzepts. Unterstützt von einem erfahrenen Team von Vertriebsexperten, wird uns ein globaler Ansatz dabei helfen, Themen, die sich auch auf andere Regionen auswirken können, in einzelnen Regionen besser zu verstehen und zu kommunizieren", sagt Moore.

Die neue Führungsstruktur hat zu einer Reihe von Beförderungen geführt. In Asien wurde Lauren Prendiville zur Vertriebsleiterin für Südostasien und Naher Osten befördert. In Australien wurden für den institutionellen Vertrieb Peter Heine zum Leiter der Region Süd und Jeannene O'Day zur Leiterin der Region Nord ernannt.

Darüber hinaus hat sich das Mandat von Ross Crocker, Head of Consultant Relationships, erweitert. Er wird das australische Kundenservice-Team leiten und weiterhin mit den Kollegen in den einzelnen Regionen zusammenarbeiten, um das Engagement des Unternehmens mit globalen Beratern besser zu koordinieren.

Moore wird die Vertriebsaktivitäten von Michael Stapleton, Managing Partner, FSSA Investment Managers und Managing Director, Asien, und Chris Turpin, Managing Director, EMEA, übernehmen, die in diesen Funktionen verbleiben. Bachar Beaini, Managing Director, Americas, bleibt für den Vertrieb in seiner Region verantwortlich und arbeitet eng mit Moore zusammen, der die Vertriebsteams in allen Regionen beaufsichtigt. Turpin wurde zudem zum Global Director of Corporate Development ernannt und wird in dieser Funktion die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche vorantreiben.

Liz Hastilow tritt zusätzlich zu ihren Aufgaben als Global Chief Legal and Risk Officer in Moores bisherige Rolle als Managing Director für Australien und Neuseeland ein.

Moore wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 nach London umziehen (vorbehaltlich der COVID-19-Beschränkungen).


Über First State Investments

First State Investments verwaltet ein Vermögen von über 123,0 Milliarden US-Dollar (Stand 31. März 2020) für Kunden in Asien, Australasien, Europa und Nordamerika. Mit Fachwissen über eine Reihe von Anlageklassen und spezialisierten Anlagesektoren verfolgt unser Investitionsansatz das Ziel, langfristig die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Anleger zu erwirtschaften. Um dies zu gewährleisten, richten wir unsere Ziele an den Bedürfnissen unserer Investoren aus und fördern eine Unternehmenskultur, nach der wir konsequent im besten Interesse unserer Kunden handeln.
In Australien firmiert First State als First Sentier Investors nachdem das Unternehmen am 16. September 2019 von Colonial First State Global Asset Management umbenannt wurde. First State operiert als eigenständiges Unternehmen im Besitz und unter der Aufsicht der Mitsubishi UFJ Trust and Banking Corporation (MUTB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Mitsubishi UFJ Financial Group, Inc.

HANSAINVEST Real Assets ernennt neue Leiter für deutsches und internationales Assetmanagement

HANSAINVEST Real Assets trägt dem starken Wachstum von Portfolio und verwalteten Vermögenswerten Rechnung und stellt sich im Bereich Asset Management neu auf. Die bislang getrennten Abteilungen Immobilien Deutschland Nord und Asset Management Immobilien Deutschland Süd werden zum Bereich Asset Management Immobilien Deutschland unter neuer Leitung von Arne Schnell zusammengeführt.

Schnell, bislang Abteilungsleiter der Region Nord, verantwortet damit das strategische und technische Assetmanagement sowie das Vermietungsmanagement für die deutschen Standorte. Der bisherige Abteilungsleiter der Region Süd, Björn Schütt, übernimmt künftig die Abteilung Asset Management Immobilien International anstelle von Philipp Petersen, der aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

„Parallel zum Ausbau unserer Investments in Deutschland und Europa stellen wir seit jeher kontinuierlich sicher, dass wir passgenaue Management-Strukturen und -Prozesse implementieren“, kommentiert Martina Averbeck, Geschäftsführerin von HANSAINVEST Real Assets, und ergänzt: „Die Weiterentwicklung unseres Asset Managements spiegelt unser breites Leistungsspektrum entlang der Immobilien-Wertschöpfungskette wider.“


Über HANSAINVEST Real Assets

Die HANSAINVEST Real Assets GmbH steht für langjährige Erfahrung sowie nachhaltige Investitionen im Immobilien- und Infrastruktursektor. Insgesamt betreuen mehr als 90 Mitarbeiter Vermögenswerte von rund 6,1 Mrd. Euro.
Im Immobilienbereich managen die international aufgestellten Experten Büro-, Einzelhandels-, Hotel-, Logistik- sowie Wohnimmobilien in 18 Ländern. Neben dem Portfolio Management werden sowohl die Bereiche An- und Verkauf als auch das Asset Management sowie die Projektentwicklung abgedeckt.
Im Bereich Infrastruktur wird das internationale Portfolio an Infrastrukturinvestments mit einem Volumen von mehr als 1,1 Mrd. Euro gemanagt. Weitere Leistungen umfassen die Akquisition der Assets sowie das laufende Portfolio Management.
Mehr Informationen unter: www.hansainvest-real.de

Pictet Asset Management startet Fonds mit Fokus auf Familienunternehmen

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des OGAW-konformen Fonds Pictet-Family1 mit Domizil in Luxemburg bekannt.

Der Fonds investiert in Unternehmen in Familienbesitz, die tendenziell eine bessere Wertentwicklung als der breitere Weltaktienmarkt erzielen und die durch ihren besonderen Führungsstil vor allem für langfristige Investoren attraktiv sind: starke Werteorientierung, aktive Ausübung von Eigentumsrechten kombiniert mit einem langfristigen Planungshorizont und entsprechender Nachfolgeplanung.

Gemäss einer Vielzahl von Studien2 sind Familienunternehmen in der Regel profitabler und schneiden besser ab als ihre nicht familiengeführten Wettbewerber. Erfolgreiche Familienunternehmen haben folgende vier Schlüsselfaktoren gemeinsam:

  • Unternehmergeist – häufig verbunden mit Innovation bzw. Fähigkeit zur Disruption;
  • Umsichtiger Umgang mit Vermögen – dies äussert sich im Wunsch, bereits heute in den Erfolg der nächsten Generation zu investieren;
  • Gesellschaftliche Anerkennung – das Unternehmen steht für die Familie und ihren Ruf. Die Familienmitglieder haben ein hohes Eigeninteresse am Erfolg des Unternehmens, sie sind in der Regel engagierte, aktive Eigentümer, was sich an ihrer finanziellen Beteiligung ausdrückt;
  • Längerfristige Perspektive – ein grosser Teil des Vermögens der Eigentümerfamilie ist an das Familienunternehmen gebunden, deshalb unterscheidet sich deren Handlungs- und Anlagespielraum stark von Firmen im Besitz externer Aktionäre. Um Wachstum zu generieren werden Gewinne in der Regel reinvestiert, und die Finanzdisziplin ist strenger.

Der Fonds wird von einem Team in Genf unter der gemeinsamen Leitung von Alain Caffort und Cyril Benier gemanagt. Definiert man Familienunternehmen als börsennotierte Gesellschaften, in denen jeweils eine Person – häufig die Gründerin bzw. der Gründer – oder eine Familie mindestens 30% der Stimmrechte hält, eröffnet sich ein globales Anlageuniversum von etwa 500 Unternehmen.

„Aus Sicht unserer Unternehmenskultur passt diese Strategie bestens zu uns: Die Pictet-Gruppe ist ein Unternehmen in Familienbesitz, und dazu achten wir bei den Unternehmen, in die wir investieren, auf genau die Werte, für die wir selbst stehen“, sagt Alain Caffort, Senior Investment Manager des Fonds Pictet-Family.

„Fast 20% des MSCI All-Countries World Index (ACWI Index) sind Unternehmen, die von einem Gründer oder einer Familie geführt werden. Dennoch gibt es aus unserer Sicht nur wenige Anlageansätze, bei denen die Anleger die Möglichkeit haben, von der Bedeutung und den Stärken von Familienunternehmen zu profitieren – insbesondere im Rahmen einer globalen Aktienstrategie. Der Fonds Pictet-Family soll diese Lücke schliessen“, so Alain Caffort.


1) Der Fonds Pictet-Family ist eine Neuausrichtung des Fonds Pictet-Small Cap Europe mit Schwerpunkt auf Familienunternehmen, die weltweit und in allen Marktsegmenten tätig sind. Der Fonds Pictet-Small Cap Europe investierte schon vorher in Familienunternehmen (etwa 25% des Portfolios per 31. Dezember 2019). Der neue Fonds Pictet-Family legt den Fokus nun aber noch stärker auf diese Art von Unternehmen und unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich der regionalen Ausrichtung oder der Marktkapitalisierung.
2) Quellen: Christian Andres: Large Shareholders & firm performance, 2008. Ronald C. Anderson und David M. Reeb: Founding Family and Ownership and firm performance evidence from the S&P 500, Journal of Finance, Juni 2003. Credit Suisse Research Institute: The CS Family 1000, 2018. Harvard Business Review / École Polytechnique: What you can learn from family business, 2012. Economist Executive Education: Why family businesses outperform others. OECD Observer: When corporate governance is a family affair.

YIELCO erweitert das Partner-Team mit Claudio Ghisu

Die YIELCO Investments AG verstärkt ihr Partner-Team mit Private Markets Spezialist Claudio Ghisu (vormals Executive Director der UBS Asset Management in Zürich). Das Investment-Team wird zudem um Senior Investment Professionals in den Bereichen Private Equity und Private Debt erweitert.

Zum 1. Juni 2020 wird Claudio Ghisu das Managementteam und Investmentkomitee der YIELCO Investments AG als Partner erweitern. Er wird den Bereich Impact Investing/ESG über alle Anlageklassen hinweg sowie das Produktmanagement verantworten. Herr Ghisu wird YIELCO dabei als Mitglied der Geschäftsleitung aus der Niederlassung in der Schweiz heraus unterstützen.

Claudio Ghisu verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung im Investment Management, hiervon 16 Jahre im Bereich Private Markets. Vor seinem Eintritt bei YIELCO war Claudio Ghisu fünf Jahre lang bei UBS Asset Management als Executive Director für Private Equity zuständig. Hiervor war er Partner von Diamond Asset Advisors, einer spezialisierten Investmentboutique für Alternative Anlagen. Zudem war er über 5 Jahre lang bei Adveq Management (jetzt SchroderAdveq) in Zürich tätig.

Zu seinem Start bei YIELCO führt Claudio Ghisu aus: "Ich freue mich sehr, die YIELCO-Erfolgsgeschichte nun mitgestalten zu können. Das aktuelle Marktumfeld stellt hohe Anforderungen an die institutionelle Investorengemeinschaft, die durch das klassische und etablierte Anlagegeschäft immer weniger erfüllt werden. YIELCO ist innovativ und stark investorenorientiert - beides Imperative für den Erfolg, besonders auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten."

Zustimmend kommentiert auch Dr. Peter Laib, Vorsitzender des Aufsichtsrats der YIELCO Investments AG: "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Herrn Ghisu einen weiteren Partner mit ausgeprägter Expertise im Bereich der Alternativen Investitionen bei YIELCO begrüßen können. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem Netzwerk in unserer Industrie ist Herr Ghisu ein Gewinn für YIELCO und unsere Kunden. Seine ausgewiesene Expertise bei der Strukturierung kundenorientierter Lösungen, ermöglicht uns, weitere Innovationen in das Produktangebot von YIELCO einfließen zu lassen und insbesondere auch im Bereich Impact Investing attraktive Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln."

Im Rahmen der Erweiterung der Geschäftstätigkeit verstärkt YIELCO ab Juni 2020 auch das Private Equity Team durch Malte Frederichs als Investment Manager und ab Juli 2020 das Private Debt Team durch Alexander Grad als Senior Investment Analyst. Herr Frederichs besitzt über sechs Jahre Erfahrung im Bereich Private Equity, zuletzt bei Siemens Fonds Invest und zuvor bei AssetMetrix, einem Asset Service Dienstleister in München. Herr Grad war über 5 Jahre bei der UniCredit. Zuletzt war er als Beteiligungsmanager für die strategische Ausrichtung von Beteiligungsportfolien in einem Multi Family Office tätig.

Zudem unterstützt bereit seit April 2020 Cédric Frei als Manager das Business Development in der Schweizer Niederlassung von YIELCO. Wie Claudio Ghisu war er vormals für UBS Asset Management in Zürich tätig und wird sein Know-how bei YIELCO schwerpunktmäßig im Bereich Produktmanagement einbringen.

Dr. Peter Laib erläutert die Entwicklung: "YIELCO trägt mit diesem Team-Ausbau sowohl dem Wachstum als auch den steigenden Kundenanforderungen konsequent Rechnung. Unseren anspruchsvollen Kunden steht so neben attraktiven Produkten auch eine hervorragende persönliche Betreuung zur Verfügung."


Über YIELCO Investments AG

YIELCO, mit Hauptsitz in München, ist ein unabhängiger, weltweit tätiger Spezialist für alternative Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 5 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity. Seit Anfang 2020 ist YIELCO auch in der Schweiz mit einer eigenen Niederlassung mit fünf Personen vertreten.

Arbireo Capital gewinnt Daniel Fahrer als Geschäftsführer der neuen Investment-Plattform Büro

Die Arbireo Capital AG, ein unabhängiges, auf die Immobilienbranche spezialisiertes Investmentunternehmen, hat Daniel Fahrer als Geschäftsführer der neu geschaffenen Büroimmobilien-Investmentplattform Arbireo Office Invest GmbH gewonnen. Analog zu den bereits bestehenden Plattformen für Einzelhandel und Hospitality ermöglicht die neue Tochtergesellschaft maßgeschneiderte Investmentlösungen für semi-professionelle, professionelle und institutionelle Anleger. Mehrere Büroimmobilien-Fondsprodukte befinden sich derzeit in der Konzeptionsphase.

Daniel Fahrer, Jahrgang 1970, ist gelernter Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Immobilienfonds-Geschäft und war unter anderem bei DWS, Citigroup und AXA REIM tätig. Zuletzt war er seit 2011 Senior Fund Manager bei der Warburg-HIH Invest Real Estate, wo er verschiedene große institutionelle Individualmandate, Club-Deals und Fondsprodukte verwaltete. Insgesamt betrug das von ihm verantwortete Gesamtvolumen über zwei Milliarden Euro.

„Mit Daniel Fahrer haben wir einen einschlägig erfahrenen Fachmann für unsere neue Office-Plattform gewonnen. Er kennt die Anforderungen institutioneller Investoren genau. Seine jahrelange Expertise wird bei der Konzeption unserer neuen Produkte extrem wertvoll sein“, so Dr. Martin Leinemann, Vorstand von Arbireo Capital.

„Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe. Wir haben ehrgeizige Wachstumspläne und ein klares Konzept – und das richtige Team, um es erfolgreich umzusetzen“, sagt Fahrer, Geschäftsführer von Arbireo Office Invest.


Über die Arbireo Capital AG

Arbireo Capital ist ein unabhängiger Investment- und Asset Manager auf dem deutschen Immobilienmarkt. Das Unternehmen identifiziert, strukturiert, finanziert und managt Investments für internationale und nationale professionelle, institutionelle und semi-professionelle Investoren. Arbireo Capital kann auf ein exzellentes Netzwerk verweisen, kombiniert mit ausgeprägter Kapitalmarkt- und Immobilienkompetenz sowie erstklassiger Reputation. Mit ausgewählten Partnerunternehmen bietet Arbireo Capital Investoren ganzheitliche Dienstleistungen im Asset-Management und der Transaktionsberatung, insbesondere beim Einkauf, dem Bestandsmanagement und der Vermarktung von Immobilien, an. Das Netzwerk ist an vier Standorten bundesweit mit einem Team von mehr als 20 Spezialisten präsent.

LFDE veröffentlicht zweiten Umweltverträglichkeitsbericht des Echiquier Positive Impact

LFDE - La Financière de l’Échiquier, Pionier im Bereich Impact Investing, hat den zweiten Umweltverträglichkeitsbericht des Echiquier Positive Impact Europe, einem im Jahr 2017 aufgelegten Impact-Fonds1 veröffentlicht. Der unter Unterstützung der unabhängigen Experten von Better Way erstellte Bericht misst konkret die positiven Auswirkungen im Hinblick auf die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die durch die Portfolio-Unternehmen erzielt wurden2.

Hier Beispiele dafür: Eine Million Euro, die in den Echiquier Positive Impact Europe investiert werden, tragen dazu bei:

  • 1.489 Patienten medizinisch zu versorgen ⇒ SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen
  • die Emission von 186 Tonnen CO2 dank der Erzeugung erneuerbarer Energien oder einer verbesserten Energieeffizienz zu vermeiden ⇒ SGD 7: Bezahlbare und saubere Energie

Dieser Bericht, der im Einklang mit LFDEs Streben nach größtmöglicher Transparenz gegenüber den Anlegern steht, verdeutlicht LFDEs Willen, Impact Investing an den Börsenmärkten voranzutreiben, um, zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft beizutragen. Als Mitglied des Global Impact Investing Network (GIIN) beteiligt sich LFDE an zahlreichen Arbeitsgruppen und Initiativen im Finanzsektor zur Förderung des Impact Investing.

„Impact Investing ist die nächste Stufe des sozial verantwortlichen Investierens. Wir wollen unseren Beitrag und unser Engagement für Impact Investing weiter intensivieren, weil wir mehr denn je von der absoluten Notwendigkeit, ein robusteres und nachhaltigeres Ökosystem zu entwickeln, überzeugt sind“, erklärt Sonia Fasolo, SRI-Managerin und Fondsmanagerin des Echiquier Positive Impact Europe.


Klicken Sie hier, um den zweiten Umweltverträglichkeitsbericht (englische Fassung) des Echiquier Positive Impact Europe zu lesen.

1) Der Begriff Fonds bezeichnet eine SICAV.
2) Stand der Daten: 31.12.2019

Über LFDE - La Financière de l’Échiquier – www.lfde.com

La Financière de l'Échiquier – LFDE – hat sich seit ihrer Gründung 1991 zu einer der bedeutendsten und dynamischsten Fondsgesellschaften Frankreichs entwickelt. Kernkompetenzen: Investments in europäische und internationale börsennotierte Unternehmen. LFDE nutzt ihre überzeugungsbasierte Managementexpertise, um institutionellen Investoren, Vertriebsgesellschaften und Privatanlegern nachhaltige Produkte und Lösungen anzubieten, die eine Wertsteigerung der Kundeninvestments ermöglichen. La Financière de l’Echiquier ist in Deutschland, Spanien, Italien, der Schweiz und in den Benelux-Ländern vertreten und verwaltet zum 31.12.2019 Vermögen in Höhe von rund 10 Mrd. Euro. LFDE ist Unterzeichner der UNPRI-Grundsätze und des Carbon Disclosure Project und gehört zur Primonial-Gruppe, dem unabhängigen Marktführer in den Bereichen Entwicklung und Verwaltung von Anlagelösungen und Anlageberatung in Frankreich.

Corona verändert die Sicht auf die Altersvorsorge

Durch Covid-19 hat sich das Ausgabe- und Vorsorgeverhalten von knapp der Hälfte der deutschen Bevölkerung verändert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Fidelity International unter 1.000 Berufstätigen, durchgeführt von Kantar Emnid.

Obwohl Männer und Frauen gleichermaßen von den beruflichen Auswirkungen, wie Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, betroffen sind, treten Frauen deutlich stärker auf die Ausgabenbremse. So reduzieren 40 Prozent der Frauen ihre Konsumausgaben im Vergleich zu 25 Prozent der Männer. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei größeren Anschaffungen, die 26 Prozent der Frauen im Vergleich zu 15 Prozent der Männer aufschieben wollen. Beunruhigend ist, dass Frauen auch deutlich häufiger ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen wollen als Männer (14% der Frauen, im Vergleich zu 4 % der Männer). Betrachtet man die Gruppe der Befragten, deren berufliche Situation durch Corona verändert hat, sind die Zahlen erwartungsgemäß noch markanter.

In puncto Altersvorsorge gab jeder zweite Befragte an, dass sich seine Sicht auf die Altersvorsorge geändert hat. Frauen (34 Prozent der Befragten) wünschen, dass sich der Staat stärker um die Altersvorsorge kümmern soll, 30 Prozent erkennen, dass Aktien kurzfristig erheblich schwanken können und 24 Prozent wünschen mehr Sicherheit oder Garantien bei der Geldanlage für die Altersvorsorge. Immerhin planen nur wenige Menschen, dauerhaft weniger zu sparen oder weniger fürs Alter vorzusorgen (3 Prozent).

Es hat sich zudem gezeigt, dass ein hoher Bedarf an regelmäßigen und persönlichen Informationen zur Altersvorsorge besteht. Vier von zehn Befragten wünschen sich neben der Unterstützung durch den Staat auch mehr digitale Informationen durch Produktanbieter, um das Vertrauen in die Notwendigkeit der Altersvorsorge zu stärken. Junge Menschen zeigen dabei einen signifikant höheren Bedarf an digitalen Informationsangeboten (14-29 Jahre: 67 Prozent).

Claudia Barghoorn, Leiterin Privatkundengeschäft und digitale Vermögensverwaltung von Fidelity International sagt: „Gerade Frauen sollten sich beim Thema Altersvorsorge nicht allein auf den Staat verlassen – weder bei der gesetzlichen Rente noch bei den Informationsangeboten. Um nicht im Gender-Pension-Gap zu landen, müssen vor allem Frauen jetzt handeln. Webinare, Videokonferenzen, Livechats - es gibt so viele Möglichkeiten, sich das nötige Wissen anzueignen. Die aktuelle Situation ist ein Weckruf an alle, die schon viel zu lange die Planung ihres Ruhestands aufgeschoben haben. Langfristig am Kapitalmarkt investiert zu sein, ist der Imperativ der Altersvorsorge!“


Über die Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International von Kantar EMNID durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 1.000 Deutsche in Privathaushalten in telefonischen Interviews (CATI-Omnibus) befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 14. Mai 2020 statt.

Aviva Investors ernennt neuen Head of Transactions für europäisches Immobiliengeschäft

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, hat Grégoire Bailly-Salins als neuen Head of Transactions für Kontinentaleuropa eingestellt. Mit dieser Personalie baut Aviva Investors seine paneuropäische Immobilienkompetenz weiter aus.

Grégoire Bailly-Salins berichtet von Paris aus an Daniel McHugh, Global Head of Real Estate bei Aviva Investors, und verantwortet die Aufsicht über die Akquisitionsaktivitäten in allen Immobilienanlageklassen in Kontinentaleuropa. Der Fokus von Aviva Investors liegt in diesem Bereich auf strategischen Standorten in ganz Europa. Entsprechend konzentriert sich Bailly-Salins in erster Linie auf potentielle Assets in Frankreich, Deutschland, Spanien, den Benelux-Staaten sowie der nordischen Region.

Bevor Bailly-Salins zu Aviva Investors kam, war er sechs Jahre als Senior Investment Manager bei Union Investment zwischen Paris und Hamburg tätig. Bailly-Salins besitzt ein Certificate of Aptitude for the Profession of Lawyer (CAPA) der Pariser Anwaltskammer, einen Master of Science in Management und Unternehmensfinanzierung von der ESSEC Business School sowie einen Doppel-Master in französischem und deutschem Recht von der Universität Köln und Panthéon Sorbonne in Paris.

Daniel McHugh, Global Head of Real Estate bei Aviva Investors, sagt:

„Die Ernennung von Grégoire spiegelt unsere Ambitionen für Immobilieninvestitionen in Kontinentaleuropa wider. Die Personalie knüpft an ein erfolgreiches Vorjahr 2019 an, in dem wir im Namen unserer Kunden rund 1 Milliarde Euro an Kapital in Kontinentaleuropa anlegen konnten. Wir sind davon überzeugt, dass wir dank Grégoires Kompetenz unsere Planung hinsichtlich der verstärkten Akquise weiterer Assets erfolgreich vorantreiben werden. Dabei werden uns seine guten Kenntnisse der europäischen und für uns strategisch wichtigen Städte zugute kommen."


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet ein Vermögen von 405 Milliarden Euro per 31. Dezember 2019.

PropTech Innovation Summit: Rückenwind für digitale Ökosysteme

Rund 600 Teilnehmer loggten sich am 19. Mai in die erste digitale Ausgabe des von Union Investment und GERMANTECH initiierten PropTech Innovation Summit ein. Unter dem Motto „Building perspectives in challenging times“ wurden in sechs Think-Tank-Sessions die aktuellen Herausforderungen für die Immobilien- und Start-up-Branche diskutiert sowie gemeinsam nach Antworten und Innovationspotenzialen gesucht. „Ich bin überzeugt, dass die tradierten Geschäftsmodelle durch digitale Ansätze wenn nicht ersetzt, so doch zumindest ergänzt werden. Daran führt kein Weg vorbei“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG.

Die Infektionswelle wirkt dabei wie ein Turbo. Auf die Frage, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Digitalisierung in der Immobilienbranche haben wird, nannten knapp die Hälfte (47 Prozent) der auf dem PropTech Innovation Summit Befragten die Beschleunigung der Digitalisierung interner Genehmigungsverfahren. Jeweils 43 Prozent der Umfrage-Teilnehmer rechnen zudem damit, dass a) die Entwicklung datenbasierter Entscheidungssysteme schneller voranschreitet und b) künftig vermehrt Anwendungen genutzt werden, die Transparenz und Datenkonsistenz erhöhen (Mehrfachnennungen waren möglich).

Flexibilität und Standardisierung sind die größten Herausforderungen in der Immobilienbranche, so das Fazit der Veranstaltung, und zwar unabhängig davon, ob es um Themen wie Nachhaltigkeit oder Asset-Klassen wie Wohnen, Einzelhandel oder Büro geht. „Aufgrund der Corona-Pandemie ändert sich die Art und Weise wie und wo wir künftig wohnen, shoppen und arbeiten. Aber wenn die Immobilienbranche flexibler wird und offen für die Zusammenarbeit mit PropTechs ist, kann aus dieser Krise eine große Chance werden“, so Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Noch sind digitale Ökosysteme in der Immobilienbranche kaum verbreitet. Union Investment ist einer der ersten Marktteilnehmer, die dieses Neuland betreten. Im April dieses Jahres wurde dafür eigens die Union Investment Real Estate Digital GmbH gegründet. „Da wir ein großer Bestandshalter von Büroimmobilien sind, ist der erste Schwerpunkt der Tätigkeit die effizientere und intelligentere Nutzung von Büroobjekten“, erklärt Jens Wilhelm und weiter: „Ziel ist eine Service-Plattform, von der alle profitieren, unabhängig ob Mieter, Hausverwalter oder externer Dienstleister.“ Mit 400 Büroimmobilien den Portfolios, 9.000 Mietern und 125.000 Nutzern habe Union Investment dafür eine sehr gute Basis. Wilhelm: „Aber natürlich können und wollen wir das nicht komplett alleine umsetzen. Wir müssen auch außerhalb der Immobilienwirtschaft denken und sind für Partnerschaften offen.“

Die Gewinner des PropTech Innovation Awards 2020

An der Ausschreibung des internationalen PropTech Innovation Award haben in diesem Jahr und 150 Bewerber aus 29 Ländern teilgenommen. 18 Finalisten aus Deutschland, der Schweiz, Israel, UK, Finnland und Slowenien wurden von der Jury ausgewählt. Ein Pitch fand nicht statt. Das Preisgeld von 40.000 Euro wurde zu gleichen Teilen an die Finalisten vergeben. Ausgezeichnet wurden die jeweils drei besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“.

Die Gewinner des PropTech Innovation Awards 2020

Kategorie

Unternehmen (Land)

Smart and Sustainable Buildings

Ecoworks (D), Park Here (D), Caala (D)

Efficient Decision Making

Blocksquare (SI), Rentivate (D), Tower 360 (D)

Smart Living

Ask Porter (GB), Comydo (D), Room Estate (CH)

Smart Retail

_blaenk (D), Placense (IL), Proximi.io (FI)

Future Office

ROOMHERO (D), Thing Technologies (D), Two Stay (D)

Connected Hospitality

Apaleo (D), Inolares (D), Limehome (D)

Der PropTech Innovation Award wurde von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. Im vergangenen Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabbel Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 zählen Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.

Silberstreif am Horizont – deutsche institutionelle wollen wieder in chancenreichere Assetklassen investieren

Welche Auswirkungen hat die COVID-19 Krise auf die Asset Allokation deutscher institutioneller Investoren? Wie zufrieden sind die Anleger mit ihren Asset Manager? Was planen die institutionellen Anleger mit Blick auf die nächsten 18 Monate an ihrer Allokation zu ändern?

Die TELOS GmbH (Wiesbaden) hat im Rahmen einer Kurzumfrage deutsche institutionelle Investoren aus allen Anlegergruppen zu ihren Corona-bedingten Veränderungen in der Asset Allokation sowie zu ihren Planungen mit Blick auf die nächsten 18 Monate befragt.

Insbesondere folgende Trends und Entwicklungen bei deutschen institutionellen Investoren wurden im Rahmen der Befragung aufgezeigt:

  • Teils deutliche Reduzierung der Quoten bei liquiden Anlageklassen zugunsten von Liquidität – positive Veränderungen bei alternativen Anlageklassen
  • Trotz der massiven Marktverwerfungen insgesamt hohe Zufriedenheit mit den Asset Managern hinsichtlich Kommunikation und Betreuung
  • Institutionelle Investoren planen die Rückkehr in chancenreichere liquide Anlageklassen – alternative Anlageklassen auch zukünftig sehr beliebt
  • Ohne ESG wird es bei der Gewinnung neuer Mandate schwer für Asset Manager

Der vollständigen Pressemitteilung, links als PDF, können Sie die wichtigsten Erkenntnisse der Befragung entnehmen.

Neue Partnerschaft zwischen Clartan Associés und Morningstar

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés baut im Zuge seiner internationalen Wachstumsstrategie sein Partnernetzwerk weiter aus. Seit März kooperiert die französische Investmentboutique mit dem international anerkannten Daten- und Ratingspezialisten Morningstar. Mit dem vollzogenen Namenswechsel – bis Ende Februar firmierte das Unternehmen unter dem Namen Rouvier Associés – kann Clartan Associés auf die Reportinglösungen von Morningstar zurückgreifen und erstellt sämtliche Fonds-Factsheets mithilfe des Datendienstleisters. „Wir freuen uns, dass diese zentrale Unterstützung für unsere Dokumentation von nun an von der langjährigen internationalen Expertise und den hohen Qualitätsstandards von Morningstar profitiert", sagt Jean-Baptiste Chaumet, Präsident von Clartan Associés.

In Europa hebt sich Clartan Associés insbesondere durch eine aktive, langfristige und kollegial gesteuerte Aktienverwaltung ab. Aktuell sind in Deutschland vier Fonds zum Vertrieb zugelassen: Rouvier Patrimoine, Rouvier Valeurs, Rouvier Evolution und Rouvier Europe. Alle Fonds sind sowohl in Tranchen für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren verfügbar und werden in Kürze in „Clartan“ umbenannt. „Das Morningstar-Team ist stolz, Clartan Associés bei der Entwicklung seiner internationalen Projekte langfristig begleiten zu dürfen“, betont Lucia Melluzza, Vertriebsdirektorin von Morningstar France. „Dabei freuen wir uns besonders darauf, unsere Partnerschaft in der Produktion und Automatisierung der Reportings kurz-, mittel- und langfristig weiter ausbauen zu können.“

Auch unter neuem Namen können sich die Kunden auf das bekannte Team sowie die gewohnte Qualität der Produkte verlassen. Clartan Associés hat seinen Hauptsitz in Paris und unterhält Niederlassungen in Bonn und Lausanne.


Über Clartan Associés

1986 als unabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft gegründet, verwaltet Clartan Associés Aktienportfolios für Privat- und institutionelle Kunden. Hierzu bietet die Gesellschaft im Rahmen ihrer Sicav Rouvier vier Teilfonds – Rouvier Patrimoine, Rouvier Evolution, Rouvier Valeurs und Rouvier Europe – an, deren Management in Teamarbeit erfolgt und auf dem einzigartigen sogenannten „Quality & Value“-Ansatz basiert. Ergänzt wird die Fondsverwaltung durch Multi-Asset-Verwaltungsmandate für Privatkunden. Das verwaltete Vermögen beträgt derzeit ca. 1,4 Mrd. Euro (Stand: 31.12.2019).

BayernInvest unterstützt Green Recovery Alliance

„Green Recovery. Reboot & Reboost our economy for a sustainable future” – unter diesem Motto ruft die Green Recovery Alliance dazu auf, die Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie zu nutzen, um den Umbau der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität zu beschleunigen und den Verlust der Biodiversität zu stoppen. Auch die BayernInvest, mit rund 90 Milliarden Euro verwaltetem Volumen einer der großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im deutschen Markt, schließt sich mit ihrer Unterschrift der aktuellen Initiative des Europäischen Parlaments an.

„Zukunftsfähige Geschäftsmodelle sind resilienter“

Der Münchner Asset Manager ist davon überzeugt, dass der Neustart der Wirtschaft die einmalige Möglichkeit bietet, Milliarden in klimafreundliche Unternehmen und Infrastrukturen zu investieren, um so die Zukunft für die nächsten Generationen zu sichern und für mehr Resilienz der Wirtschaft und Finanzmärkte zu sorgen. Unterstützt wird der Aufruf von aktuell knapp 200 Europaabgeordneten, Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Vorstandsvorsitzenden von Unternehmen zahlreicher Branchen – darunter auch zahlreiche Vertreter des Finanzsektors.

„Wir unterstützen die Ziele der Green Recovery Alliance, die für den Wiederaufbau bereitgestellten Mittel in die Transformation der Unternehmen hin zu einer klimaverträglichen und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise zu investieren“, begründet Alexander Mertz, Sprecher der Geschäftsführung, das Engagement der BayernInvest. „Die Entwicklungen der vergangenen Monate an den Kapitalmärkten haben einmal mehr gezeigt, dass Unternehmen mit einem in diesem Sinne zukunftsfähigen Geschäftsmodell eindeutig resilienter gegenüber Krisen, wie der Corona-Pandemie, sind. Ein grüner Wiederaufbau ist daher nicht nur ein Beitrag zur Erreichung der in Paris vereinbarten Klimaziele, sondern auch eine Investition in den Schutz vor vergleichbaren zukünftigen Krisen.“

Analyse von ESG-Aspekten als integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses

Nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren steht bei der BayernInvest seit ihrer Gründung an vorderster Stelle. Das Unternehmen zählte mit zu den ersten deutschen Asset Managern, die im Jahr 2011 die UN PRI (United Nations Principles for Responsible Investment) unterzeichneten. Heute ist die Analyse von ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) integraler Bestandteil jedes Investmentprozesses im Portfoliomanagement. Erklärtes Ziel ist, spätestens bis zum Jahr 2025 alle in eigener Verantwortung gemanagten Portfolien in Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu bringen – in Abstimmung mit den jeweiligen Anlagestrategien ihrer Kunden. Darüber hinaus entwickelt der Münchner Asset Manager auf Kundenwunsch weitere individuelle nachhaltige Investmentlösungen. Ergänzend stellt die BayernInvest auch als Unternehmen selbst bis zum Jahr 2022 die Weichen auf Klimaneutralität.


BayernInvest: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.

Nachhaltiges Investieren ist unsere DNA. Als Gesamtanbieter ist die BayernInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft sowohl Asset Manager als auch Master-KVG. Das Unternehmen mit Sitz in München wurde 1989 als hundertprozentige Tochter der BayernLB gegründet. Mit einem verwalteten Volumen von rund 90 Milliarden Euro in Spezial- und Publikumsfonds sowie institutionellen Vermögensverwaltungsmandaten gehören wir zu den großen Kapitalverwaltungsgesellschaften im institutionellen Asset Management. Weitere Informationen unter www.bayerninvest.de und www.oekonomics.com.

Finanzprofis gehen von weiterhin wachsender Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten aus

Deutsche Finanzprofis sind weiterhin optimistisch gestimmt, was die zukünftige Entwicklung des Robo-Advisor-Geschäfts betrifft. Einer aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) unter 140 Vertriebspartnern der B2B-Direktbank zufolge, gehen 87,1 Prozent der Finanzprofis von einer weiter wachsenden Bedeutung aus. „Die Ergebnisse der Umfrage belegen, dass wir im Robo-Advisor-Geschäft noch einiges erwarten dürfen, die Entwicklung ist noch längst nicht an ihrem Ende angekommen“, erklärt Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten wird in den nächsten 3 Jahren…


Grafik 1: Einschätzungen von 140 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung von Robo-Advisor-Angeboten in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, Mai 2020

Zuversichtlich stimmt neben der hohen Zahl optimistischer Einschätzungen seitens der Finanzprofis auch die geringe Zahl der Skeptiker. Nur 3,5% der Befragten gehen von einer sinkenden Bedeutung in den kommenden drei Jahren aus. Vor 12 Monaten hatte der Anteil der Skeptiker noch 7,7% betragen.

„Die überwiegend positive Einschätzung der Finanzprofis entspricht den Ergebnissen unserer kürzlich durchgeführten repräsentativen Befragung von Privatkunden“, fügt Friedrich an. „Darin zeigte sich, dass die Bekanntheit des Begriffs Robo Advisor in Deutschland in den vergangenen 12 Monaten signifikant gestiegen ist, wenngleich weiterhin noch deutlich Luft nach oben besteht. Auch die Bereitschaft, in entsprechende Angebote zu investieren, hat merkbar zugenommen, was uns alles in allem sehr zuversichtlich stimmt, dass der Robo-Markt in den kommenden Jahren weiterhin wachsen wird“, so Friedrich.

Gleichzeitig betont der ebase-Geschäftsführer, dass es sich um eine Entwicklung handelt, die Zeit braucht. Insbesondere, weil sich herausgestellt hat, dass nach wie vor nur eine relativ kleine Kundengruppe in rein digitalen Anlagen engagiert ist. „Diese Erkenntnis hat viele Anbieter veranlasst, auf eine Kombination aus Mensch und Maschine zu setzen – also auf einen Mix aus digitalen Leistungsbausteinen und physischen Elementen, insbesondere in der Beratung und Betreuung“, so Friedrich weiter. „Für die Berater kann sich dadurch eine Win-Win-Situation ergeben, in der sie ihre Stärken weiter gut einbringen und gleichzeitig einen optimal strukturierten, rechtssicheren und dokumentierten Weg nutzen. Gut möglich, dass die Corona-Krise diesen Transformationsprozess weiter beschleunigen wird.“

Das Robo-Advisor-Angebot der ebase umfasst unter dem Label fintego fünf unterschiedliche Anlagestrategien, die sich seit 2014 erfolgreich am Markt bewährt haben. „Dabei setzen wir explizit auf geringe Gebühren, eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie und einen weitreichenden Service samt umfangreichem Reporting“, betont Friedrich. „Das ermöglicht es uns, potenziellen Vertriebspartnern je nach Geschäftsziel und vorhandener Lizenz Produktlösungen mit unterschiedlichen Optionen anzubieten, mit denen sie ihren Kunden den Zugang zur Robo-Advisor-Welt eröffnen können.“


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Catalina Holdings ernennt Philipp Waldstein zum Group Chief Investment Officer

Catalina Holdings (Bermuda) Ltd ("Catalina"), eines der branchenführenden Unternehmen für den Ankauf und die Abwicklung von Versicherungsbeständen, ernennt Philipp Waldstein (54) zum Group Chief Investment Officer.

Philipp Waldstein bringt umfassende Erfahrung in der Verwaltung von Vermögenswerten und Investitionen großer Rückversicherungen und Versicherungsgesellschaften mit. Zuletzt war Waldstein Chief Executive Officer der MEAG, dem Vermögensverwalter der Munich Re, mit einem verwalteten Vermögen per Ende 2019 von 297 Mrd. Euro. Davor war er für alle globalen Aktivitäten im Portfoliomanagement der MEAG zuständig.

Bevor Waldstein zur Munich Re Gruppe kam, hatte er verschiedene Finanz- und Führungspositionen inne, unter anderem beim globalen Finanzdienstleister UniCredit in Mailand und zuvor sechzehn Jahre lang bei der Hypovereinsbank in Deutschland.

Philipp Waldstein wird die Investmenteinheit der Catalina Gruppe leiten, welche die globalen Kapitalanlagen des Unternehmens an den Standorten London, New York und Singapur verwaltet. Waldstein stärkt mit seiner Erfahrung Catalinas Investmentkompetenz und unterstützt damit die nächste Phase des Wachstums und der strategischen Entwicklung.

Waldstein ersetzt Peter Harnik, der 2011 zu Catalina kam und nun in den Ruhestand geht. Seine Berufung folgt auf die jüngste Ernennung von Derrick Irby zum Group Chief Financial Officer von Catalina.

„Ich freue mich, Philipp Waldstein bei Catalina willkommen zu heißen. Er ist ein erfahrener und strategisch wichtiger Mitarbeiter für unser Unternehmen. Mit seiner weitreichenden Expertise im Investmentmanagement wird er unser Investmentteam stärken und uns auch in der nächsten Entwicklungsphase von Catalina unterstützen“, kommentiert Chris Fagan, Chief Executive Officer von Catalina.

„Gleichzeitig möchte ich Peter Harnik für seine Hilfe beim Aufbau von Catalinas Investmentmanagement-Kompetenzen und viele Jahre mit sehr guten Anlageerträgen danken. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute“, so Fagan weiter.

"Catalina ist ein agiles und zugleich etabliertes Unternehmen. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe. Zusammen mit Chris Fagan und dem Investmentteam möchte ich Catalinas Investmentexpertise weiterentwickeln, damit das Unternehmen von den bedeutenden Möglichkeiten im Run-off-Geschäft profitieren kann", sagt Philipp Waldstein.


Über Catalina Holdings (Bermuda) Ltd

Catalina Holdings (Bermuda) Ltd ("Catalina") ist ein langfristig ausgerichteter Konsolidierer im Run-off-Sektor der Nichtlebensversicherung/Rückversicherung. Catalina wurde 2005 gegründet, um sich ausschließlich auf den Erwerb und die Verwaltung von Nichtlebensversicherungs-/Rückversicherungsunternehmen in Abwicklung zu konzentrieren. Seit ihrer Gründung hat Catalina Schadenversicherungs- und Rückversicherungsverbindlichkeiten in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar erworben oder rückversichert. Catalina hat Genehmigungen von den bermudischen, irischen, malaysischen, singapurischen, schweizerischen, britischen (PRA und FCA) und verschiedenen staatlichen Versicherungsaufsichtsbehörden der USA für Vorerwerbs- und Rückversicherungstransaktionen erhalten. Catalina operiert von 11 globalen Niederlassungen aus, die über die Vereinigten Staaten, Bermuda, Irland, Großbritannien, die Schweiz und Asien verteilt sind. Weitere Einzelheiten über die Akquisitionen von Catalina oder das Managementteam finden Sie unter http://www.catalinare.com.

UBP erweitert Angebot im Impact-Investing um neuen Schwellenländerfonds

Die Union Bancaire Privée (UBP) erweitert ihr Produktangebot im Impact-Investing mit der Auflegung eines neuen Aktienfonds, des UBAM - Positive Impact Emerging Equity. Der Fonds bildet eine Ergänzung zum UBAM - Positive Impact Equity, der im September 2018 aufgelegt wurde. Damit baut die UBP ihre Strategie weiter aus, in Unternehmen zu investieren, die einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und Armut leisten. Zusätzlich hat die Bank mit der Schaffung eines Impact-Beirats und eines Impact-Investmentkomitees die Governance-Strukturen in diesem Bereich gestärkt.

Ziel ist es, mit dem UBAM - Positive Impact Emerging Equity durch Anlagen in börsennotierte Unternehmen in Schwellenländern (Emerging Markets – EM) nicht nur eine finanzielle Rendite, sondern auch einen messbaren Effekt in den Bereichen Soziales und Umwelt zu erzielen. Das Portfolio umfasst 35 bis 45 mit hohem Überzeugungsgrad ausgewählte Unternehmen aus sechs Themenfeldern analog zu den UN-Nachhaltigkeitszielen: Grundbedürfnisse, Gesundheit & Wohlbefinden, inklusive und faire Wirtschaft, gesunde Ökosysteme, Klimastabilität und nachhaltige Gemeinschaften. Im Zentrum stehen innovative Unternehmen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit einen positiven Einfluss anstreben und sich gleichzeitig durch kräftiges Wachstumspotenzial auszeichnen. Zu den Erstanlagen gehören Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energie und Energiespeicherung, Transport-Disruption, innovative Lebens- und Gesundheitsversicherungen sowie Mikrofinanzierung.

Mathieu Nègre (Head of Emerging Equities) und Eli Koen (Emerging Equities Portfolio Manager) verwalten den Fonds als Co-Manager. Dabei werden sie von zwei Analysten und Simon Pickard unterstützt, der nach einer erfolgreichen Karriere als EM-Investor die UBP zu Impact-Investing berät. Die Titelauswahl erfolgt auf Grundlage des hauseigenen IMAP-Scoring-Modells*. Dieses ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität einer Investition auf einer Skala von 0 bis 20. Mindestanforderung für die Aufnahme in das Portfolio oder zumindest auf die Watchlist ist ein Scorewert von 12.

Die UBP hat jedoch nicht nur ihre Produktpalette im Impact-Investing ausgeweitet, sondern zur Gewährleistung höchster Nachhaltigkeitsstandards mit zwei speziell dafür zuständigen Organen, dem Impact-Beirat und dem Impact-Investmentkomitee, auch den Governance-Rahmen in diesem Bereich strukturell gestärkt.

Vorsitzende des Impact-Beirats ist Anne Rotman de Picciotto, Mitglied des Verwaltungsrates der UBP: Die Funktion dieses Gremiums besteht darin, innovative Ideen und Konzepte externer Experten aus Bereichen außerhalb des Investment Managements in das Produktangebot der Bank einzubringen. Der Beirat prüft alle sechs Monate die nicht-finanzielle Performance, d. h. die Wirkungsintensität der Unternehmen, die den Impact-Investing-Produkten der UBP zugrunde liegen. Im Impact-Beirat sind folgende Nachhaltigkeitsexperten vertreten:

Jake Reynolds, Executive Director, CISL (Cambridge Institute for Sustainability Leadership). Kanini Mutooni, Managing Director of Europe, Middle East and Africa bei Toniic, dem globalen Aktionsnetzwerk für Impact-Investing-Anleger.

Tony Juniper, Vorsitzender von Natural England, einer britischen Regierungsbehörde für Naturschutzberatung und -planung, und Aktivist, Autor und Nachhaltigkeitsberater sowie Executive Director for Advocacy and Campaigns für den WWF-UK.

Die Funktion des Impact-Investmentkomitees besteht darin, die Kompetenzen der Bank im Impact-Investing weiterzuentwickeln und Best Practice-Branchenstandards zu integrieren. Den Vorsitz führt Simon Pickard, weitere Mitglieder sind u.a. Victoria Leggett (Head of Impact Investing), Rupert Welchman (Impact Portfolio Manager), Karine Jesiolowski (Head of Responsible Investment, Asset Management) und Didier Chan-Voc-Chun (Head of Multi-Management and Fund Research).

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, dazu: „Vor dem Hintergrund der Coronakrise mit ihren verheerenden Auswirkungen wird noch deutlicher, wie wichtig Impact-Investing langfristig als ein Instrument ist, Lösungen in Bereichen auf den Weg zu bringen, in denen in unseren Gesellschaften derzeit noch Defizite bestehen. Die Lancierung dieses neuen Fonds und unser starker Governance-Rahmen in diesem Bereich unterstreichen unser anhaltendes Engagement für nachhaltige Investitionen. Wir sind der Ansicht, dass Unternehmen, welche zur Lösung der dringlichsten Probleme unserer Welt beitragen, in den kommenden Jahrzehnten zur Erzielung eines beständigen Wachstums ideal positioniert sein werden.“

Der Bereich Impact-Anlagen bei der UBP profitiert von der engen Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL) und der Mitgliedschaft in der Investment Leaders Group (ILG), einem ausgewählten Netzwerk von Pensionsfonds, Versicherern und Asset Managern, welche die ESG-Praxis fördern möchten. Zusammen mit dem CISL bietet die ILG eine einzigartige Plattform für die Verzahnung von akademischer Forschung und modernste Unternehmensführung. Die UBP hat im Zuge ihres kontinuierlichen Engagements für nachhaltige Investitionen 2012 die United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) unterzeichnet. Sie ist zudem Mitglied von Swiss Sustainable Finance (SSF) und Sustainable Finance Geneva (SFG).


* Das von der UBP entwickelte IMAP-Scoring-Modell steht im Zentrum des Anlageprozesses und ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität eines Unternehmens. IMAP steht für Intentionalität, Materialität, Additionalität und Potenzial. Für jedes Segment wird ein Scorewert von maximal 5 vergeben, sodass maximal ein Gesamtwert von 20 erreicht werden kann.

Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die Union Bancaire Privée (UBP) mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1.743 Mitarbeiter an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 belief sich das verwaltete Vermögen auf CHF 140,3 Milliarden.

LGIM stimmt gegen Wiederwahl des ExxonMobil-CEO

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat erhebliche Bedenken hinsichtlich des Vorgehens von ExxonMobil (Exxon) in Fragen des Klimawandels, der politischen Lobbyarbeit und der Unabhängigkeit des Boards. Aus diesem Grund geht LGIM vor der Hauptversammlung von Exxon am 27. Mai 2020 in Texas (USA) einen ungewöhnlichen Schritt und erklärt seine Absicht, gegen die Wiederwahl des Vorsitzenden des Exxon-Boards zu stimmen.

Angesichts der Dringlichkeit bei der Bekämpfung des Klimawandels sticht Exxon in den LGIM-Ranglisten aufgrund der anhaltenden Weigerung hervor, seine vollständige CO2-Bilanz1 offenzulegen sowie unternehmensweite Emissionsziele zu bestimmen. Gleichzeitig bemüht sich jedoch eine wachsende Zahl von Unternehmen derselben Branche – wie BP, Shell und Repsol – ebenso wie Ländern, darunter die Mitglieder der EU und Großbritannien, vorrangig um „Netto-Null-Emissionen“.

Für einen langfristig orientierten Investor wie LGIM hat die Verbesserung der Standards bei der Unternehmensführung und Nachhaltigkeit durch seine Arbeit mit Unternehmen und Aufsichtsbehörden eine hohe Bedeutung. 2019 wurde Exxon auch im zweiten jährlichen LGIM-Unternehmensranking der Vorreiter und Nachzügler im Kampf gegen den Klimawandel – dem Climate Impact Pledge* – hervorgehoben.

Meryam Omi, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Anlagestrategie bei Legal & General Investment Management (LGIM):

„Der mangelnde strategische Ehrgeiz von Exxon in Bezug auf den Klimawandel bereitet uns immer noch Sorgen. Um in einem klimaverträglichen Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen die Unternehmen heute handeln. Sie müssen ihre Kapitalentscheidungen an den Zielen des Pariser Abkommens ausrichten und sie müssen sich ehrgeizige Ziele setzen. Wir beobachten, dass viele der Konkurrenten von Exxon ihre Ambitionen zur Nachhaltigkeit auch unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen intensivieren. Die Welt und auch die Investoren von Exxon können es sich nicht leisten, dass das Unternehmen ins Hintertreffen gerät.“

Im Januar kündigte LGIM eine Verschärfung seiner Abstimmungspolitik gegenüber der kombinierten Funktion des Chief Executive Officers (CEO) und Board-Vorsitzes an und entschied, bei Vorstandswahlen (director elections) künftig weltweit gegen kombinierte Rollen zu stimmen. Die Änderungen sind Teil der jährlichen Überprüfung der globalen Stimmrechtsvertretungspolitik von LGIM und werden sich insbesondere in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Spanien auswirken, wo kombinierte Funktionen noch immer üblich sind. Trotz der positiven Entwicklung in den letzten Jahren sind kombinierte Positionen in den USA nach wie vor häufig. Bei 47% der S&P-500-Vorstände werden die Rollen des CEO und des Board-Vorsitzenden von einer Person ausgefüllt – auch bei ExxonMobil.

LGIM wird nicht nur gegen die Wiederwahl des Exxon-Vorsitzenden stimmen, sondern auch einen Aktionärsantrag für einen unabhängigen Vorsitzenden sowie einen Aktionärsantrag für mehr Transparenz bei der politischen Lobbyarbeit unterstützen.

Meryam Omi: „Wir glauben, dass die Trennung der kombinierten Rollen von CEO und Board-Vorsitz ein besseres Gleichgewicht zwischen Autorität und Verantwortung ermöglicht. Darüber hinaus erwarten wir, dass Unternehmen, die Geld von Investoren für die Lobbyarbeit bei Regierungen ausgeben, Rechenschaft darüber ablegen, wie und warum sie dies tun. Diese gegenseitigen Kontrollen liegen im besten Interesse der Aktionäre. Als konstruktive, langfristige Investoren glauben wir, dass Verbesserungen der Unternehmensführung und der Klimastrategie von ExxonMobil zu dessen Widerstandsfähigkeit und künftigem Erfolg beitragen werden.“


1) Scope 1, 2 und 3-Emissionen

Legal & General Investment Management

Mit einem verwalteten Vermögen von 1,4 Billionen Euro (1,2 Billionen GBP2) ist Legal & General Investment Management (LGIM) für die Kapitalanlage institutioneller Investoren der größte europäische Asset Manager und insgesamt einer der größten Asset Manager der Welt. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI).
Sein Produktspektrum hat LGIM darauf zugeschnitten, die Bedürfnisse von institutionellen Investoren und Wholesale-Kunden zu erfüllen und für sie Alpha zu generieren oder ihnen einen effizienten Marktzugang zu bieten. Das Produktangebot deckt dabei alle Asset-Klassen ab – ein besonderer Fokus liegt auf Indexfonds und ETFs mit intelligent konstruierten Lösungen, aktiven Credit-/Fixed-Income-Strategien und LDI-Solutions.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich aus Überzeugung aktiv in den Unternehmen, in die LGIM investiert – angefangen bei der Ausübung von Aktionärsstimmrechten bis hin zum direkten Dialog mit den Unternehmen auf Vorstandsebene. LGIM ist überzeugt davon, auf diese Weise einen Mehrwert für seine Kunden zu erzielen und dazu beizutragen, die Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten.
Die Muttergesellschaft Legal & General Group wurde 1836 gegründet und ist an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert.

PropTech Innovation Award: Alle Finalisten sind Gewinner

Die Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung. Ob Makler, Bauträger, Vermieter oder Rechtsanwalt: Die Beschränkungen aufgrund von Covid-19 zwingen sie ins Netz. Digitalisierung ist keine Kür mehr, sondern Pflicht. Der von Union Investment und GERMANTECH initiierte PropTech Innovation Summit 2020 wird im Zuge dessen zur digitalen Plattform. Am 19. Mai stellen sich die Finalisten in Interviews und Webinaren vor. In exklusiven Think-Tank-Sessions werden zudem Herausforderungen, Lösungen und Denkanstöße für die Immobilienwirtschaft diskutiert. Das Publikum kann Fragen über eine Chat-Funktion stellen. Außerdem bietet eine Event-App parallel zum Online-Event viele Möglichkeiten zum Netzwerken.

Auch wenn die Digitalisierung mit großen Schritten voranschreitet, sind PropTechs nicht immun gegen die negativen Auswirkungen der aktuellen Viruswelle: Es drohen Insolvenzen und viele Geschäftsmodelle müssen an das neue Umfeld angepasst werden. „Wir glauben weiter fest an die PropTech-Branche und halten deswegen gerade in diesen schwierigen Zeiten am PropTech Innovation Summit fest“, sagt Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management Holding AG, und weiter: „Spezielle Situationen erfordern kreative Lösungen. Auf dem diesjährigen Summit diskutieren wir daher digital die Herausforderungen der Corona-Krise für die Immobilien- und Start-up-Branche, blicken gemeinsam nach vorne und versuchen Antworten und Innovationspotenziale für die Zukunft zu identifizieren.“

„Jede Krise bietet auch Chancen. Nachhaltigkeit und Digitalisierung stehen mehr im Fokus denn je. Eine Welt im Remote-Modus zeigt umso deutlicher, wie wichtig digitale Lösungen sind. Davon wird die PropTech-Branche profitieren“, sagt Benjamin Rohé, Gründer von GERMANTECH.

Rund 150 Bewerber aus 29 Ländern haben in diesem Jahr an der Ausschreibung des internationalen PropTech Innovation Award teilgenommen. 18 Finalisten aus Deutschland, der Schweiz, Israel, UK, Finnland und Slowenien wurden von der Jury ausgewählt. Ein Pitch findet in diesem Jahr allerdings nicht statt. Jens Wilhelm: „Unsere Finalisten haben sich alle eine Förderung verdient. Das Preisgeld von 40.000 Euro werden wir daher unter den Finalisten zu gleichen Teilen vergeben.“

Unter dem Motto „Building perspectives in challenging times“ zeichnet der internationale PropTech Innovation Award 2020 die besten Lösungen in den Kategorien „Smart and Sustainable Buildings“, „Efficient Decision Making“, „Smart Living“, „Smart Retail“, „Future Office“ und „Connected Hospitality“ aus. Die Themenfelder wurden von Union Investment im Austausch mit Partnern der Immobilienwirtschaft ermittelt und bringen die aktuellen Herausforderungen der Immobilienbranche auf den Punkt. Die Jury hat in jeder Kategorie jeweils drei Finalisten ausgewählt, die sich nun auf dem digitalen Innovation PropTech Summit präsentieren.

Anmeldungen zum digitalen PropTech Innovation Summit am 19. Mai sind unter www.proptech-innovation.de möglich.

Der PropTech Innovation Award wird von Union Investment und GERMANTECH bereits zum vierten Mal international ausgeschrieben. 150 Bewerbungen aus 29 Ländern sind in diesem Jahr eingegangen. Im vergangenen Jahr setzte sich das KI-PropTech Dabbel Automation Intelligence aus Deutschland gegen 150 Bewerber aus 48 Ländern durch. Zu den Preisträgern seit 2017 zählen Innovatoren wie Bao Living, Voxelgrid, Physee, Spaceti, HiP Interactive, Green City Solutions und Architrave, von denen viele den Durchbruch geschafft haben und mit namhaften Kunden aus der Immobilienbranche zusammenarbeiten.

Union Investment initiiert weltweit anwendbaren Nachhaltigkeitsstandard

Union Investment hat zusammen mit Bell Management Consultants die Initiative „ESG Circle of Real Estate“ gegründet, um einen Branchenstandard zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios zu entwickeln. Über 30 Asset- und Property Manager sind inzwischen beigetreten. Zusammen erarbeiten sie ein Konzept, das sich mit Unterstützung des Fondsverbands BVI und des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) zu einem weltweit anwendbaren Nachhaltigkeitsstandard entwickeln soll. Neben Bestandshaltern wie Union Investment zählen unter anderem die DWS, Deka, Commerz Real oder Alstria zur Initiative.

Die Grundlage des neuen Scoringmodells ist das im Jahr 2019 von Union Investment eingeführte Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“, das bereits die Definition der nachhaltigen Finanzanlage (Taxonomie) des Action Plan on Sustainable Finance der Europäischen Union und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens berücksichtigt. Anhand einer Punkteskala von null bis 100 können Mieter und Anleger erkennen, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio die Klima-Ziele und die sogenannten ESG-Kriterien (Environmental-, Social- und Governance-Kriterien) erfüllt. Zunächst wird die Nachhaltigkeitsperformance der Objekte dabei am wichtigen Zwischenziel des Jahres 2030 gemessen. Ende dieses Jahres erfolgt bereits der erste Probelauf im Rahmen der Teilnehmer des „ESG Circle of Real Estate“, so dass Anleger im Idealfall ab 2021 anbieterübergreifend und weltweit Portfolios hinsichtlich ihres Nachhaltigkeitsgrades vergleichen können.

Die detaillierten Daten bleiben dabei unter Verschluss und sollen von einem externen Dienstleister zusammengeführt werden, um Interessenskonflikte zu vermeiden. „Wir suchen derzeit noch einen passenden Anbieter. Er muss unabhängig von den Eigentümern sein und darf die Daten nicht zum Ausbau des eigenen Geschäftsmodells nutzen, was beispielsweise bei einem Proptech sicherlich der Fall wäre“, sagt Jan von Mallinckrodt, Head of Sustainability bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Warum ein weiterer Nachhaltigkeitsstandard sinnvoll ist? „Das neue Scoringmodell steht nicht in Konkurrenz zu den Green-Building-Zertifikaten, denn diese haben durchaus ihre Berechtigung, beispielsweise in der Planungs- und Bauphase“, so von Mallinckrodt und weiter: „Die herkömmlichen Nachhaltigkeitszertifikate unterscheiden sich jedoch stark und sind nicht miteinander vergleichbar, was für die Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Portfolios problematisch ist. Zudem bilden Sie den Klimapfad der Objekte nicht ab. Einzig die DGNB hat hier bisher ein Konzept vorgelegt.“ Im jüngst beschlossenen Action Plan on Sustainable Finance der Europäischen Union liege die Erreichung der Klimaziele in 2050 aber dem Begriff der nachhaltigen Finanzanlage, der sogenannten Taxonomie, zugrunde. Klimaneutralität spiele künftig also eine immer bedeutendere Rolle bei der Definition nachhaltiger Investments. „Bei unserem im vergangenen Jahr gestarteten „atmosphere“-Label war es für uns von Anfang an klar, dass nur eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb der Branche zu einer Vergleichbarkeit für den Endanleger beziehungsweise den Mieter führt. Da die Taxonomie zwar Kriterien für Immobilien und damit Portfolien festlegt, aber keine konkreten Zielwerte vorgibt, schließt die Initiative hier eine Lücke“, so von Mallinckrodt.

„Wir müssen unseren Planeten für die nachfolgenden Generationen vor den Auswirkungen des Treibhauseffektes schützen. Die Immobilien-Branche hat hier ihren Beitrag zu leisten und nimmt diese Verantwortung in der Form wahr, dass die von uns mitgegründete Initiative ‚ESG Circle of Real Estate‘ einen Branchenstandard für die Messung der Nachhaltigkeitsperformance entwickelt und damit für die Einhaltung der im Pariser Klimaabkommen bis 2050 gesteckten Ziele sorgt“, sagt Dr. Markus Bell, Geschäftsführer von Bell Management Consultants, und weiter: „Das entwickelte Scoringmodell ist dann Basis für ein Benchmarking in der Branche und Ansatzpunkt für Optimierungen, Best Practice und Risikomessung beziehungsweise Risikoeinschätzung im Rahmen der Klimapfadmessung.“

„Das Scoringmodell liefert einen konkreten Fahrplan, mit welchen Maßnahmen die Klimaschutz- und ESG-Ziele erreicht werden können. Das ist insbesondere für die operativen Einheiten wie Asset und Property Management sehr nützlich. Zumal jeder mitmachen und das Scoringmodell anwenden kann. Es fallen keine Zertifizierungsgebühren an“, sagt Robert Kitel, Head of Sustainability & Future Research der alstria office REIT-AG.

Die drei Bewertungsbereiche des Nachhaltigkeitsscorings

Wie bereits bei dem von Union Investment entwickelten Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“ werden die Immobilien in drei Bereichen analysiert: Zu 40 Prozent fließt der Faktor „Verbräuche und Emissionen“ in die Berechnung der neuen Kennzahl ein. Es werden unter anderem die CO2-Emissionen, der Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen gemessen und mit den Zieldaten für das Jahr 2030 verglichen.

Ebenfalls mit 40 Prozent werden qualitative Gebäudedaten gewichtet und damit Entwicklungspotenziale von Immobilien berücksichtigt. Die Immobilien werden hierbei anhand der sieben Kriterien Gebäudeautomation (Sensoren und Messstellen), Ressourcen (Grauwasser, Art der Abfalltrennung), Technik und Hülle (Fassade, Art der Wärme-/Kälteerzeugung), Ökonomie (Gebäudeflexibilität), Nutzerkomfort (Barrierefreiheit, Komfort für Fahrradfahrer), Betrieb (Instandhaltungsmanagement) und Standort (Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel) bewertet. Die restlichen 20 Prozent entfallen auf den Bereich „Governance“ auf Fonds- und Unternehmensebene. Analysiert wird hier unter anderem, ob Mieterausschlusskriterien angewendet oder grüne Mietverträge abgeschlossen werden, wie Nachhaltigkeit im Investmentprozess umgesetzt wird und ob eine Qualitätssicherung der Daten erfolgt. Auch Green-Building-Zertifikate etwa von der DGNB, LEED oder BREEAM finden hier Berücksichtigung. Die Analyse erfolgt jeweils auf Jahresbasis und die Nachhaltigkeitsperformance des jeweiligen Portfolios ergibt sich aus dem Durchschnitt der Objektbewertungen.

Lombard Odier Investment Managers lanciert globale FinTech-Strategie

Lombard Odier Investment Managers ("LOIM") lanciert eine Fintech-Strategie und erweitert damit sein Global-Trends-Angebot. Die Strategie investiert in Unternehmen, die bei der technologischen und digitalen Transformation des Finanzdienstleistungssektors führend sind.

Die Strategie bietet Anlegern Zugang zu Firmen aus der Fintech-Industrie; von etablierten Unternehmen mit weltweitem Renommee bis hin zu solchen, die finanzielle und technologische Veränderungen in der Branche ermöglichen und zukünftige Disruptoren sein können.

Die Strategie basiert auf einem High-Conviction-Stockpicking-Ansatz, der auf einer Fundamentalanalyse der globalen Märkte beruht, um die anhaltende Expansion digitaler Technologien in der Finanzdienstleistungsbranche zu erfassen. Das diversifizierte Portfolio umfasst rund 50 Aktien und wird aktiv gemanagt. Die Auswahl der Titel erfolgt nach einer Analyse der Finanzkennzahlen und Geschäftspraktiken der Unternehmen sowie einer Bewertung der Nachhaltigkeit ihrer Geschäftsmodelle.

Das Investmentteam wird von Henk Grootveld geleitet, der im Januar 2020 von Robeco zu LOIM wechselte und über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung mit thematischen Investments verfügt. Die Strategie wird von Jeroen van Oerle und Christian Vondenbusch gemanagt, die gemeinsam mit Henk Grootveld zu LOIM kamen. Jeroen van Oerle ist auf den Technologiebereich spezialisiert und war zuvor Portfoliomanager der Global-FinTech-Equities-Strategie von Robeco. Christian Vondenbusch ist ein erfahrener Senior-Portfoliomanager mit Spezialisierung auf Finanzwerte und einer positiven Erfolgsbilanz bei thematischen Investments.

Das Global Trends-Angebot von LOIM umfasst Themen wie Digitalisierung, Consumer Brands und Healthy Living, die alle durch LOIMs umfassende Expertise im Bereich nachhaltiger Investitionen untermauert werden. LOIM verwaltet fast 2 Milliarden US-Dollar im Rahmen verschiedener thematischer Strategien wie Global FinTech, Global Prestige und Golden Age.

Didier Rabattu, Head of Global Equities bei LOIM, erklärt: «LOIM stellt einmal mehr sein Engagement unter Beweis, sich auf Sektoren zu konzentrieren, die den Anlegern nachhaltige Wachstumschancen bieten. Wir freuen uns, die globale FinTech-Strategie unter der Leitung eines Teams mit ausgesprochenem Fachwissen und starken Track Record zu lancieren.»

«Das Wachstum, dass die die Fintech-Unternehmen in den letzten Jahren verzeichnet haben ist einer der Gründe, weshalb diese Branche für Investoren von besonderem Interesse ist. Der Enthusiasmus, die Geschwindigkeit der Expansion sowie die weltweite Akzeptanz bei Finanzdienstleistungsunternehmen und deren Einfluss auf die globalen Märkte, hat mit der Zeit stetig zugenommen. Da Fintech-Unternehmen weiter in die entwickelnden Märkte Einzug halten, ergeben sich hier erhebliche Chancen.»

Henk Grootveld, Portfolio Manager Global Trends bei LOIM, kommentiert: «In den letzten Jahren hat die Fintech-Branche eine besonders starke Rallye erlebt. Das ist auf ihre revolutionäre Rolle zurückzuführen, die sie bei der Digitalisierung von traditionell physischen Finanzaktivitäten, wie Zahlungen, Überweisungen, Sicherheit und Vermögensverwaltung, spielt. Unserer Ansicht nach hat COVID-19 die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen sogar beschleunigt. Die Kombination aus einer steigenden Bedeutung des E-Commerce sowie aus Ländern, die die Schattenwirtschaft eindämmen wollen, als auch dem Hygienefaktor treibt uns jetzt noch schneller als bisher in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft.»

«Bei LOIM sind wir der Ansicht, dass die Kombination aus strukturellem Wachstum und attraktiver Bewertung nach wie vor überzeugt. Der weltweite Übergang zu einer bargeldlosen Gesellschaft, eine größere finanzielle Integration durch Digital Finance, das Entstehen neuer Finanzdienstleistungen durch niedrigere Eintrittsbarrieren, die Zunahme von Technologie-Ökosystemen und die Cybersicherheit sind wesentliche Merkmale von Finanzdienstleistungsunternehmen, die wir mit dieser Strategie erfassen wollen.»


Über Lombard Odier IM

Lombard Odier Investment Managers ist der Asset-Management-Arm der Lombard Odier-Gruppe, die seit ihrer Gründung im Jahr 1796 vollständig im Besitz ihrer Teilhaber ist und von diesen finanziert wird.
Unsere unabhängige Struktur und die Einbindung unserer Teilhaber in das tägliche Management des Unternehmens erlauben es uns, uns ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden, auf den Aufbau von Vertrauen und den Einklang verschiedener Interessen zu konzentrieren. Um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele in einer sich verändernden Welt zu erreichen, haben wir im Verlauf unserer Geschichte das „Alte“ stets kritisch überdacht und immer wieder „Neues“ aufgegriffen. Unseren Kunden, die auf vielfältige und unterschiedliche Weise langfristig orientiert sind, bieten wir eine breite Palette an Investmentlösungen. Mit unserer Tradition und der Kombination aus dem Besten von Konservativismus und Innovation sind wir gut aufgestellt, um anhaltende Werte für unsere Kunden zu schaffen. Unsere Investmentexpertise umfasst Anleihen, Wandelanleihen, Aktien, Multi-Asset und alternative Anlagen.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unserer Anlagephilosophie; wir sind davon überzeugt, dass sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg darstellt und langfristig die Anlagerenditen steigern wird.
Mit mehr als 140 Anlageexperten und einem Netz aus insgesamt 13 Büros in Europa, Asien und Nordamerika sind wir global tätig. Am 31. Januar 2020 betrug das von uns verwaltete Vermögen CHF 54 Milliarden.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

DPAM verstärkt den Vertrieb in Deutschland mit Simon Gülke

Als aktiver, research-orientierter Vermögensverwalter und Pionier in nachhaltigen Anlagestrategien hat sich DPAM fest im Geschäft mit institutionellen Investoren in Deutschland etabliert und verzeichnet auch bei privaten Anlegern ein weiter steigendes Kundeninteresse. Vor diesem Hintergrund hat DPAM sein Vertriebsteam in Deutschland mit der Einstellung von Simon Gülke ausgebaut.

„Wir freuen uns, mit Simon Gülke einen erfahrenen Vertriebsexperten für unser Deutschland-Geschäft gewonnen zu haben. Mit ihm wollen wir auf unserem bisherigen Wachstumskurs aufbauen und DPAM als aktiven „High Conviction“-Portfoliomanager hierzulande weiter erfolgreich positionieren“, kommentiert Thomas Meyer, Country Head Germany, die Personalie.

Simon Gülke verfügt über knapp 25 Jahre Kapitalmarkterfahrung und war zuvor als Abteilungsdirektor in der Geschäftspartnerbetreuung für die Metzler FundServices GmbH tätig. Seine Karriere begann er bei der Dresdner Bank/Commerzbank, wo er zuletzt in verschiedenen Spezialisten- und Führungsfunktionen für das Wertpapiergeschäft zuständig war.


Über DPAM

DPAM (Degroof Petercam Asset Management) ist eine unabhängige, aktive Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Teil einer belgischen, familiengeführten Gruppe mit Ursprung im Jahr 1871 ist. Neben aktiv gemanagten Publikumsfonds verwaltet DPAM Vermögensverwaltungsmandate für institutionelle Investoren in ganz Europa. DPAM ist ein nachhaltiger Investor, Pionier und Innovator für verantwortungsvolles und nachhaltiges Investieren und integriert ESG-Kriterien über sämtliche Asset-Klassen und Themen hinweg. DPAM verwaltete per Ende Dezember 2019 Investmentfonds und Vermögensverwaltungsmandate im Gesamtwert von 39,2 Mrd. Euro, davon 7 Milliarden Euro in nachhaltigen Strategien. DPAM hat einen starken Fokus auf Research mit einem eigenen fundamentalen und quantitativen Analystenteam, das die Asset Management-Aktivitäten unterstützt.

YIELCO gewinnt ehemaligen CEO der BayernInvest, Dr. Volker van Rüth

Die YIELCO Investments AG erweitert ihr Senior Team um Dr. Volker van Rüth (ehem. CEO BayernInvest, Geschäftsführer Warburg Invest, pers. haftender Gesellschafter bei Hauck & Aufhäuser) und plant die Erschließung weiterer Kundengruppen.

Ab dem 1. Mai 2020 erweitert Dr. Volker van Rüth als Director das erfahrene Senior Team der YIELCO Investments AG und wird insbesondere für die Betreuung der Kundengruppen Sparkassen, VR-Banken und Unabhängige Vermögensverwalter verantwortlich zeichnen. Darüber hinaus bringt er umfangreiche Expertise in die Entwicklung von innovativen Investmentlösungen ein.

Dr. Volker van Rüth verfügt über langjährige Erfahrung in Führungsfunktionen im institutionellen Asset-Management, zuletzt als CEO der BayernInvest mit Verantwortung für die Bereiche Fondsmanagement und Vertrieb. Der promovierte Betriebswirt begann seine Laufbahn 1993 bei der ehemaligen Landesgirokasse und setzte sie nach der Fusion bei der Landesbank Baden-Württemberg in verschiedenen Bereichen des Wertpapiergeschäfts fort. Aus der Funktion als Bereichsleiter "Asset-Management Institutionelle" in Stuttgart wechselte er innerhalb des Konzerns 2001 als Geschäftsführer zur damaligen Südkapitalanlagegesellschaft nach Frankfurt am Main, wo er kurze Zeit später zum Sprecher der Geschäftsführung berufen wurde. Von 2005 bis 2010 verantwortete er als persönlich haftender Gesellschafter des Privatbankhauses Hauck & Aufhäuser in Frankfurt u. a. die Bereiche "Unabhängige Vermögensverwalter", "Institutionelle Kunden/Asset-Management" sowie "Treasury". Von dort wechselte er 2011 als Geschäftsführer zu Warburg Invest und 2015 zur BayernInvest.

Zu seinem Beginn bei YIELCO erläutert Dr. van Rüth: "Alternative Investments werden weiter an Bedeutung im Asset-Management gewinnen, jedoch entwickeln sie erst durch passgenaue Produktangebote und Zugangswege ihr volles Potenzial. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam mit YIELCO entfalten."

Die Expertise und das Netzwerk von Dr. van Rüth und YIELCO ergänzen sich hervorragend, so auch Dr. Peter Laib, Vorsitzender des Aufsichtsrats der YIELCO Investments AG: "Mit seiner umfassenden und langjährigen Expertise im Bereich der Kapitalanlagen institutioneller Investoren ist Dr. Volker van Rüth ein großer Gewinn für uns und unsere Kunden. Aufgrund seiner weitreichenden Erfahrung im institutionellen Asset-Management können wir unser Produkt- und Leistungsangebot weiter ausbauen und maßgeschneiderte Investmentlösungen für unsere Kunden entwickeln. Ergänzend können wir nun noch stärker auf die besonderen Bedürfnisse von Sparkassen, VR-Banken und unabhängigen Vermögensverwaltern eingehen."


Über YIELCO Investments AG

YIELCO ist ein unabhängiger, weltweit tätiger Spezialist für alternative Anlagen. Die Gesellschaft betreut aktuell ca. 5 Milliarden EUR an Kapitalzusagen von institutionellen Investoren und Family Offices für die Segmente Infrastruktur, Private Debt und Private Equity.

Bekanntheit von Robo Advisor nimmt deutlich zu

Die Bedeutung des Themas Robo Advice ist in Deutschland in den letzten 12 Monaten deutlich gestiegen. Der aktuellen Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020“ zufolge, die das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München erstellt hat, sind inzwischen rund 30% der Deutschen mit dem Begriff Robo Advisor vertraut. „Ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass dieses Ergebnis einen Zuwachs in der Bekanntheit um 50% in nur einem Jahr bedeutet“, resümiert ebase-Geschäftsführer Kai Friedrich.

Für die Prognose der zukünftigen Entwicklung ist hervorzuheben, dass bestimmte Kundengruppen mit Robo-Advisor-Angeboten bereits deutlich vertrauter sind und sich zunehmend vorstellen können, diese auch für ihre eigene Geldanlage zu nutzen. So interessieren sich der Studie zufolge besonders Personen mit höherem Einkommen und/oder Schuldbildung besonders für Robo Advisor. „Überdies lässt sich feststellen, dass zwei Drittel der sehr risikobereiten Anleger bereits genau wissen, was ein Robo Advisor ist“, ergänzt Friedrich. Und unter denjenigen, die mit dem Begriff Robo Advisor vertraut sind, können sich dabei immerhin 20% vorstellen, ein entsprechendes Angebot für sich selbst zu nutzen. „Gut vorstellbar, dass digitale Angebote, wie Robo Advisor, durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen, die sich auch in der Beratung bemerkbar machen, einen zusätzlichen Schwung erhalten, der die Etablierung in der Breite beschleunigt“, so Friedrich.

„Eine positive Überraschung ist zudem, dass jeder vierte Befragte, der den Begriff des Robo Advisor vor der Befragung nicht kannte, sich grundsätzlich auf Basis einer Erklärung des Angebotes vorstellen kann, in einen solchen zu investieren“, führt Friedrich weiter aus. Allerdings seien die Anbieter, zu denen auch die ebase zählt, die mit fintego einer der Pioniere am Markt war, aufgerufen, das Thema in der Breite noch bekannter zu machen. Denn auch wenn die Bekanntheit gestiegen ist, können immer noch rund 70% der Bevölkerung mit dem Thema Robo Advisor wenig bis nichts anfangen. „Gleichwohl sind wir auf einem sehr guten Weg“, so Friedrich abschließend.

Zudem zeigt die Studie, dass sich nach wie vor nur eine vergleichbar kleine Kundengruppe für rein digitale Anlagen interessiert. Das hat etliche Anbieter veranlasst, einen Mix aus Mensch und Maschine anzubieten, bei dem es zu einer Konvergenz von digitalen Robo Advisor-Angeboten mit physischen Elementen wie etwa in der Anlageberatung kommt. „Daneben macht die Untersuchung deutlich, dass mit zunehmender Etablierung von Robo Advisor-Angeboten am Markt verstärkt klassische Entscheidungskriterien in den Vordergrund treten“, erklärt Friedrich. „Hier sind in erster Linie die langfristige Performance und die Kosten der Angebote in Verbindung mit den zu erwartenden Erfolgsaussichten zu nennen.“

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo Advisor-Angebot sind geringe Gebühren (für 69,9% der Befragten wichtig bis sehr wichtig), Transparenz (69,8%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (67,2%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie bspw. Stiftung Warentest oder Analysehäuser (63,1%). Daneben stehen die Performance (62,4%) sowie eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (60,9%) im Fokus. Auch Angebote für geringe Mindestanlagebeträge werden von vielen Befragten als wichtig bis sehr wichtig eingeschätzt (61,6%).

„Wir haben bei fintego, das seit Anfang 2014 mit fünf unterschiedlichen Strategien erfolgreich am Markt agiert, von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt“, betont Kai Friedrich. „Dies hat uns sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen eingebracht und dank unserer soliden Performance auch viele Kunden überzeugt.“ Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind knapp 80% der fintego-Kunden männlich, mit einem durchschnittlichen Kundenalter von etwas über 45 Jahren. Die durchschnittliche Anlagesumme beläuft sich auf 14.500 Euro, wobei teilweise auch siebenstellige Beträge investiert sind. „Gleichwohl können wir bei unseren Kunden beobachten, dass die Robo Advisor-Anlage in der Regel nur ein Teil des Gesamtvermögens darstellt und als Beimischung genutzt wird“, fügt Friedrich an.

Der ebase-Geschäftsführer erwartet eine weiterhin wachsende Bekanntheit von Robo-Advisor-Angeboten, zusätzliche Kunden und auch ein wachsendes Anlagevolumen. „Zudem haben die Ergebnisse uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind“, resümiert Friedrich, „und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten.“


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungs-perspektiven 2020“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 32 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung. Seit Januar 2014 ist ebase mit der digitalen Vermögensverwaltung fintego am Markt.

Unabhängige ESG-Ratings: Wertvolle Ergänzung für Portfolioanalysen aber kein Ersatz für den Diskurs mit Unternehmen

Das Angebot und der Fortschritt unabhängiger ESG-Ratings hat in den vergangenen Jahren auf dem Markt deutlich zugenommen. Damit sehen sich Portfoliomanager zunehmend der berühmten Qual der Wahl ausgesetzt, für welchen Zweck sie welche Analyse und welches Rating einsetzen – letzteres spiegelt seinen Einfluss zunehmend bei den Fondszuflüssen wider.

„ESG-Ratings von unabhängigen Research-Anbietern liefern wertvolle Informationen, um als Investor die ESG-Bemühungen von Unternehmen besser verstehen zu können. Sie sollten jedoch nicht den direkten Diskurs mit Unternehmen ersetzten, sondern vom Portfoliomanager als Grundlage genutzt werden, um im Gespräch die richtigen Fragen zu stellen“, sagt Will Oulton, Global Head of Responsible Investment bei First State Investments. „Die meisten unabhängigen ESG-Ratings basieren überwiegend auf Desktop-Recherchen und vermitteln daher nur ein eingeschränktes Bild, was schlichtweg auf die großen Unterschiede zwischen den Unternehmen zurück zu führen ist, angefangenen bei den Offenlegungsstandards, über die Größe, die Branche bis hin zum Standort.

Wenngleich die Aussagekraft von unabhängigen ESG-Ratings bezüglich Unternehmen limitiert ist, so hat deren Entwicklung und Nutzen im Bereich der Portfolioanalyse große Fortschritte gemacht. Bereits heute sehen wir, dass unabhängiges ESG-Research Beratern und Investoren gleichermaßen einen deutlichen Mehrwert an Informationen über den ESG-Ansatz einer Fondsstrategie bietet. Dabei trägt die Analyse nicht nur dazu bei, die Offenlegung der ESG-Performance eines Portfolios zu verbessern, sondern reflektiert auch kritisch die Investitionsentscheidungen und zeigt dem Manager dadurch Möglichkeiten für Korrekturen auf – was sich, wenn entsprechend umgesetzt, auch in einem höheren ESG-Rating eines Fonds widerspiegelt. Erst jüngst hat die Chicago Booth School herausgefunden, dass Investmentstrategien, die ein hohes ESG-Rating bei bestimmten unabhängigen Anbietern haben, höhere Zuflüsse verzeichnen im Vergleich zu denen mit schlechteren Ratings.“


Über First State Investments

First State Investments ist eine globale Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Erfahrung in verschiedenen Anlageklassen und spezialisierten Anlagesektoren. In Australien ist First State Investments mittlerweile unter dem Namen First Sentier Investors tätig. First State Investments bietet eine Auswahl von Anlagelösungen für institutionelle Investoren und Kleinanleger weltweit, darunter Aktien-, Anleihe-, Multi-Asset-Anlagen und Anlagen in nicht börsennotierten Infrastrukturwerten.

Neuberger Berman lanciert „5G Connectivity Fund“ in Deutschland

Der Neuberger Berman „5G Connectivity Fund“ ist ab sofort als UCITS-Fonds in Deutschland zum Vertrieb zugelassen. Als erste ihrer Art wurde die 5G-Connectivity-Strategie 2017 aufgelegt. Die Fondsmanager des unabhängigen US-amerikanischen Asset Managers verwalten in dieser Strategie bereits Kundenvermögen in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar. Der 5G Connectivity investiert in ein Portfolio aus globalen Aktienwerten mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die an der Entwicklung und dem Ausbau der Mobilfunk- und 5G-Konnektivität beteiligt sind oder davon profitieren.

Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die den 5G-Netzausbau vorantreiben und entsprechende Lösungen für die Weiterentwicklung der nötigen Infrastruktur bieten. Dazu gehören auch Investitionen rund um das gesamte Internet-of-Things (IoT), einschließlich in Anbieter von IoT-Geräten, entsprechenden Anwendungen oder IoT-Services. Außerdem müssen bei den ausgewählten Unternehmen mindestens 50 Prozent des zukünftigen Gewinnwachstums durch die 5G-Förderung oder Implementierung erzielt werden.

Der „5G Connectivity Fund“ wird von Yan Taw Boon aus dem Neuberger Berman Büro in Hongkong sowie von Hari Ramanan mit Sitz in New York gemanagt. Die beiden Lead-Portfoliomanager verantworten die globale 5G-Connectivity-Strategie und verwalten auf Grundlage einer Bottom-Up-Analyse ein Portfolio von rund 40 bis 60 ausgewählten Titeln. Unterstützung erhalten die beiden Fondsmanager von Experten aus der Technologiebranche und erfahrenen Investmentprofis sowie einem 40-köpfigen Aktien-Research-Team. Bei der Analyse, Bewertungen und beim Risikomanagement verfolgt das Team einen disziplinierten Ansatz, der auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) bei der Auswahl der Titel berücksichtigt.

Yan Taw Boon, Co-Portfoliomanager für thematische Aktienfonds bei Neuberger Berman: „5G wird weltweit eine Welle technologischer Innovationen auslösen. Schätzungen zufolge wird 5G bis 2035 Wirtschaftspotenziale in Höhe von 13,2 Milliarden Dollar freisetzen und über 22 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Unser aktives Fondsmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Gewinner und Verlierer in diesem sich stetig weiterentwickelnden Markt zu identifizieren, wobei wir uns in der Anfangsphase der 5G-Einführung auf Akteure im Bereich der Netzinfrastruktur konzentrieren. In einer späteren Phase werden wir eine stärkere Beteiligung von Anwendungs- und Dienstanbietern ins Auge fassen.“

Stefan Becker, Head of Intermediary Business in Deutschland: „Die Mischung aus Technologie- und Investment-Know-how ermöglicht es unserem Team, unseren Kunden eine Insider-Perspektive im schnell wachsenden 5G-Marktsegment zu bieten. Immer mehr Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten in die künftige Generation der Vernetzungstechnologie. Neuberger Berman verfügt über eine etablierte Plattform für thematische Portfolios und ist der einzige Asset Manager mit einem zweijährigen Track Record bei 5G-Investments.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Neuberger Berman lanciert 5G-Connectivity-Fonds in der Schweiz

Der Neuberger Berman „5G Connectivity Fund“ ist ab sofort als UCITS-Fonds in der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Als erste ihrer Art wurde die 5G-Connectivity-Strategie 2017 aufgelegt. Die Fondsmanager des unabhängigen US-amerikanischen Asset Managers verwalten in dieser Strategie bereits Kundenvermögen in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar. Der 5G Connectivity investiert in ein Portfolio aus globalen Aktienwerten mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die an der Entwicklung und dem Ausbau der Mobilfunk- und 5G-Konnektivität beteiligt sind oder davon profitieren.

Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen, die den 5G-Netzausbau vorantreiben und entsprechende Lösungen für die Weiterentwicklung der nötigen Infrastruktur bieten. Dazu gehören auch Investitionen rund um das gesamte Internet-of-Things (IoT), einschließlich in Anbieter von IoT-Geräten, entsprechenden Anwendungen oder IoT-Services. Außerdem müssen bei den ausgewählten Unternehmen mindestens 50 Prozent des zukünftigen Gewinnwachstums durch die 5G-Förderung oder Implementierung erzielt werden.

Der „5G Connectivity Fund“ wird von Yan Taw Boon aus dem Neuberger Berman Büro in Hongkong sowie von Hari Ramanan mit Sitz in New York gemanagt. Die beiden Lead-Portfoliomanager verantworten die globale 5G-Connectivity-Strategie und verwalten auf Grundlage einer Bottom-Up-Analyse ein Portfolio von rund 40 bis 60 ausgewählten Titeln. Unterstützung erhalten die beiden Fondsmanager von Experten aus der Technologiebranche und erfahrenen Investmentprofis sowie einem 40-köpfigen Aktien-Research-Team. Bei der Analyse, Bewertungen und beim Risikomanagement verfolgt das Team einen disziplinierten Ansatz, der auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) bei der Auswahl der Titel berücksichtigt.

Yan Taw Boon, Co-Portfoliomanager für thematische Aktienfonds bei Neuberger Berman: „5G wird weltweit eine Welle technologischer Innovationen auslösen. Schätzungen zufolge wird 5G bis 2035 Wirtschaftspotenziale in Höhe von 13,2 Milliarden Dollar freisetzen und über 22 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Unser aktives Fondsmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Gewinner und Verlierer in diesem sich stetig weiterentwickelnden Markt zu identifizieren, wobei wir uns in der Anfangsphase der 5G-Einführung auf Akteure im Bereich der Netzinfrastruktur konzentrieren. In einer späteren Phase werden wir eine stärkere Beteiligung von Anwendungs- und Dienstanbietern ins Auge fassen.“

Fabio Castrovillari, Head of Client Group Switzerland bei Neuberger Berman: „Die Mischung aus Technologie- und Investment-Know-how ermöglicht es unserem Team, unseren Kunden eine Insider-Perspektive im schnell wachsenden 5G-Marktsegment zu bieten. Immer mehr Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten in die künftige Generation der Vernetzungstechnologie. Neuberger Berman verfügt über eine etablierte Plattform für thematische Portfolios und ist der einzige Asset Manager mit einem zweijährigen Track Record bei 5G-Investments.“


Über Neuberger Berman

Neuberger Berman wurde 1939 gegründet und ist ein privater, unabhängiger Vermögensverwalter im Eigentum seiner Mitarbeiter. Das Unternehmen verwaltet eine Vielzahl von Strategien – darunter Aktien, festverzinsliche Anlagen, Quantitative und Multi-Asset-Class-Investitionen, Private Equity sowie Hedgefonds – im Auftrag von Institutionen, Beratern und Privatanlegern weltweit. Neuberger Berman hat Niederlassungen in 24 Ländern und ein Team von mehr als 2.300 Experten. Das Unternehmen wurde in der Umfrage von Pensions & Investments sechs Jahre in Folge als bester oder zweitbester Arbeitgeber in der Vermögensverwaltungsbranche (in der Kategorie der Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden) ausgezeichnet. Neuberger Berman wurde im letzten PRI-Report 2019 für die Integration von ESG-Kriterien in allen Anlageklassen mit einem A+ ausgezeichnet. Zum 31. März 2020 verwaltete Neuberger Berman Kundenvermögen in Höhe von 330 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter www.nb.com.

Empira-Studie: Deutsche Wohnimmobilien seit 2000 europaweit im Spitzenfeld bei Stabilität und fundamentaler Untermauerung

Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa, hat in ihrer neuesten Studie die langfristige Wertentwicklung und Volatilität von 14 europäischen Wohnimmobilienmärkten verglichen. Hierfür werden Trends seit 2000 analysiert und verschiedene immobilien- und volkswirtschaftliche Indikatoren wie Mieten, BIP pro Kopf, Pro-Kopf-Einkommen, Baukosten und anderen gegenübergestellt.

Deutsche Wohnimmobilien überzeugen im Ergebnis vor allem mit niedriger Volatilität (Platz 1 im Fünfjahresvergleich, Platz 3 im Zehnjahresvergleich, sowie Platz 2 seit 2000). Darüber hinaus war in keinem anderen untersuchten Land die Hauspreisentwicklung ähnlich stark durch das Wachstum des durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommens untermauert – während der Häuserindex seit 2000 um 51,2% zulegte, stiegen die Einkommen um 58,0%. Auch die Entwicklung des BIP pro Kopf übertraf im selben Zeitraum mit +59,5% den Wertzuwachs von Wohnhäusern. Damit haben sich die Hauspreise nicht von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt, sondern werden durch diese fundamental begründet.

„Unsere Studie unterstreicht die weiter nachhaltige Preisentwicklung am deutschen Wohnimmobilienmarkt und seine Bedeutung für internationale institutionelle Portfolios. Die Rolle als sicherer Hafen ist durch wirtschaftliche Fundamentaldaten belegbar und gerade Anleger, die auf Wertstabilität und niedrige Volatilität abzielen, finden in Europa kaum geeignetere Märkte“, kommentiert Prof. Dr. Steffen Metzner, Head of Research der Empira Gruppe und Autor der Studie.

Baukosten in Deutschland seit 2000 unterdurchschnittlich gestiegen

Der Kostenindex im Baugewerbe verzeichnete in Deutschland seit 2000 ein durchgängiges Wachstum (+43,8 %), entwickelte sich zu den verglichenen europäischen Märkten (+55,5 %) aber eher unterdurchschnittlich. Stärker als die Baukosten stiegen in Deutschland parallel die Verkehrswerte von Wohnimmobilien (Häuserpreisindex +51,2% seit 2000).

„Das beweist, dass deutsche Wohnimmobilien ein attraktives Investment darstellen, explizit auch im Neubausegment. Durch Develop-and-Hold-Strategien lassen sich als eigener Bauherr mit in-house Entwicklungskompetenz enorme Renditevorteile erwirtschaften“, erläutert Lahcen Knapp, CEO der Empira Gruppe.

Deutschland besonders für risiko-bewusste Investoren geeignet

Vor allem bedingt durch die starken Einbrüche bei den Immobilienwerten im Zuge der Krise ab 2008/2009 stechen südeuropäische Märkte negativ hervor. Seit 2000 entwickelten sich die Häuserindizes von Griechenland (12,2%), Italien (37,0%), Portugal (42,2%) in der Vergleichsgruppe am schwächsten. Die insgesamt volatilsten Märkte seit 2000 waren Spanien, gefolgt von Griechenland und Großbritannien – letzteres vor allem Brexit-bedingt.

Entsprechend finden sich kaum südeuropäische Märkte in den von der Studie berechneten optimalen Portfoliostrukturen (nach dem Markowitz-Modell). Besonders risikoaverse Wohnimmobilien-Investoren sollten gemäß der Studie vor allem in Deutschland (43% Allokation) und Österreich investieren. Anlegern, die hingegen für eine höhere Rendite zu mehr Risiko bereit sind, können die Märkte Schweden und Tschechien nutzen.

Der vollständige Research-Bericht steht online auf der Website unter www.empira.ch/de/aktuelles zum Download bereit.


Über die Empira Gruppe

Die Empira Gruppe ist mit einem Anlagevolumen von knapp 3,4 Mrd. Euro ein führender Investment-Manager für institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer und renditestarker Investmentansätze spezialisiert und bietet institutionellen Anlegern in-house-Lösungen in Bereichen wie Projektentwicklung und Landbanking. Bei Immobilienkreditfonds ist das Unternehmen im deutschsprachigen Raum einer der Marktführer, mit Mezzanine- wie Whole-Loan-Produkten.
Die Immobilien- und Kapitalmarktexperten der Empira Gruppe bilden den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab: von der Identifizierung erstklassiger Investmentobjekte sämtlicher Nutzungsklassen über den reibungslosen Akquisitionsprozess bis hin zu einem eingespielten Asset-Management. Kunden sind institutionelle Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zug (CH) und weitere Niederlassungen in Luxemburg, Frankfurt am Main, Berlin, München und Leipzig.

Lombard Odier investiert in führendes Schweizer Fintech-Unternehmen Taurus

Die Lombard Odier Gruppe hat heute bekanntgegeben, in Taurus zu investieren und mit dem Unternehmen eine Partnerschaft einzugehen. Taurus ist ein führender Schweizer Anbieter von digitaler Infrastruktur für Banken, Vermögensverwalter und Börsen und auf Lösungen in den Bereichen Blockchain und digitale Asset Solutions spezialisiert.

Blockchain spielt eine zunehmend wichtige Rolle bei der Revolutionierung zahlreicher Aspekte der Wirtschaft und der Bankdienstleistungen. Es ist daher unerlässlich, innovative Technologien zu identifizieren und einzusetzen.

Lombard Odier verfolgt seit Jahrzehnten den strategischen Ansatz, an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu stehen. Zu diesem Zweck investiert das Unternehmen stark in die eigene, branchenführende Bankentechnologie. Diese wird von anderen Finanzinstituten als Dienstleistung bezogen.

Alexandre Zeller, Managing Partner und Head of Technology and Operations bei Lombard Odier, kommentiert: „Lombard Odier betrachtet es seit jeher als strategisch wichtig, über eine eigene Bankentechnologie zu verfügen und Innovationen voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass dieses Engagement in Taurus es Lombard Odier ermöglicht, auch zukünftig an vorderster Front der technologischen Entwicklung im Bereich Blockchain und der digitalen Anlagen zu stehen. Damit können wir unser Angebot für Kunden und Drittparteien, die unsere Plattform nutzen, erweitern.“

Neben dem Aufbau der eigenen Bankentechnologie setzt sich Lombard Odier stetig mit dem Thema Fintech auseinander und integriert neue Technologien. Bereits 2017 nutzte die Investment Management Division von Lombard Odier erstmals Blockchain für eine Anleihenstransaktion. Der Erwerb einer Katastrophenanleihe gehörte zu den ersten Sekundärmarkttransaktionen, die komplett über Blockchain abgewickelt wurden.


Über Lombard Odier

Lombard Odier ist ein weltweit führender Vermögensverwalter und Asset Manager. Seit mehr als 220 Jahren, in denen sie 40 Finanzkrisen bewältigt hat, vereint die Gruppe Innovation und Umsicht, um den langfristigen Interessen ihrer privaten und institutionellen Kunden gerecht zu werden. Die Gruppe ist vollständig im Besitz ihrer Teilhaber, verfügt über eine äusserst liquide Bilanz und ist sehr gut kapitalisiert mit einer CET1-Quote von 29.8%. Die Bank hat ein Fitch-Rating von AA-.
Lombard Odier bietet eine komplette Palette von Vermögensverwaltungsdienstleistungen, die unter anderem Nachfolgeplanung, Vermögensverwaltungs- und Beratungsmandate sowie Depotdienstleistungen umfasst. Asset-Management-Dienstleistungen werden durch Lombard Odier Investment Managers (LOIM) erbracht. Überdies hat die Gruppe eine hochmoderne Banktechnologie entwickelt, die sie anderen Finanzinstituten zur Verfügung stellt.
Per 31. Dezember 2019 beliefen sich die Kundenvermögen der Gruppe auf insgesamt CHF 299 Milliarden. Die Gruppe hat ihren Hauptsitz seit 1796 in Genf und beschäftigt in 28 Geschäftsstellen in 24 Ländern 2,500 Mitarbeitende.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lombardodier.com

Über Taurus Group AG

Taurus Group SA ist ein im April 2018 in Genf gegründetes Unternehmen, das sich auf den Bereich der digitalen Assets und verteilte Ledger-Technologien spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde von erfahrenen Führungskräften aus den Bereichen Banking, Asset Management, Regulierung und Cybersicherheit gegründet. Taurus bietet institutionellen Kunden Marktinfrastrukturlösungen und Finanzdienstleistungen für digitale Vermögenswerte an.
Weitere Informationen unter www.taurusgroup.ch

Aviva Investors lanciert Global Equity Endurance Fonds für deutsche und österreichische Kunden

Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc, erweitert ihre Produktpalette um den Aviva Investors Global Equity Endurance Fund (ISIN: LU1401110405 / WKN: A2AHXE), der ab sofort für den Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen ist.

Der globale Aktienfonds zielt darauf ab, langfristig attraktive, stabile Renditen zu erzielen und gleichzeitig das Risiko eines dauerhaften Kapitalverlusts zu verringern. Von hoher Überzeugung und geringer Umschlagsquote geprägt, investiert das Portfolio daher weltweit in Unternehmen, bei denen die Fondsmanager mit einer führenden Marktpostition in ihren jeweiligen Märkten rechnen. Der im November 2016 aufgelegte Fonds mit einem derzeitig verwalteten Vermögen von 612 Millionen Euro erzielte zum 31. März 2020 eine jährliche Rendite von 7,6 Prozent nach Abzug der Gebühren in US-Dollar, während der MSCI ACWI-Index im gleichen Zeitraum eine jährliche Rendite von 4,1 Prozent aufwies.

Der Aviva Investors Global Equity Endurance Fund wird von Giles Parkinson und Stephanie Niven verwaltet. Das Team kann auf Ideen und dem breiten Expertenwissen der Fondsmanager und Analysten bei Aviva Investors zurückgreifen. Dazu zählt auch das Global Responsible Team, etwa für den direkten Austausch mit den Unternehmen, um durch entsprechende Maßnahmen in den Bereichen Corporate Governance und aktiver Eigentümerschaft langfristige Renditen steigern zu können.

Giles Parkinson, Fondsmanager des Global Equity Endurance Fund bei Aviva Investors, sagt:

„Wir investieren in eine kleine Anzahl von günstig bewerteten, robusten Dauerbrennern, also überlegenen und widerstandsfähigen Unternehmen, die sich über die Zeit bewährt haben und dies auch weiterhin tun werden. Dank unserer Anlagephilosophie und unseres Investmentprozesses fühlen wir uns naturgemäß zu Unternehmen hingezogen, die weniger empfindlich auf den Wirtschafts- und Marktzyklus reagieren. Da diese Unternehmen langfristig und dauerhaft ausgerichetet sind, liegt der Anlagehorizont unseres Fonds bei über fünf Jahren. Wir verwalten diese Strategie jedoch so, dass die Kunden den Fonds auch auf unbestimmte Zeit halten können und damit eine langfristig erfolgversprechende Kapitalanlage erhalten. Das Portfolio ist benchmarkunabhängig, sodass wir uneingeschränkt investieren können. Wir nehmen unabhängig von Sektorklassifizierung oder geografischer Börsennotierung nur die allerbesten Unternehmen auf.“

Markus Bertl, Head of Wholesale Germany & Austria bei Aviva Investors, ergänzt:

„Unsere Kunden durchleben derzeit weiterhin unsichere Zeiten und eine erhöhte Volatilität. Daher arbeiten wir wie bisher eng mit ihnen zusammen, um ihnen bei der Erfüllung ihrer Anlageziele zu helfen. Durch die deutsche und österreichische Vertriebszulassung des Aviva Investors Global Equity Endurance Fund haben sie jetzt Zugang zu einer globalen Aktienstrategie, die darauf abzielt, langfristig solide Renditen zu erzielen.“


AVIVA INVESTORS

Aviva Investors ist die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc. Das Unternehmen liefert seinen Kunden weltweit Investmentmanagementlösungen, Dienstleistungen und kundenorientierte Performance. Aviva Investors ist in 14 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Nordamerika und Großbritannien tätig und verwaltet 405 Milliarden Euro Assets under Management per 31. Dezember 2019.

SKAGEN tritt dem UN Global Compact bei

SKAGEN Funds ist Mitglied der weltgrößten Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen, dem UN Global Compact, geworden.

Als Mitglied verpflichtet sich SKAGEN, seine Geschäftstätigkeit und Strategie an das globale Rahmenwerk der Vereinten Nationen für nachhaltiges Unternehmertum anzupassen. Das Rahmenwerk basiert auf zehn Prinzipien, die in vier Themenbereiche unterteilt sind, namentlich Umwelt, Menschenrechte, Arbeit und Korruptionsbekämpfung.

SKAGEN CEO Tim Warrington kommentiert: „Wir verpflichten uns, den UN Global Compact und seine Prinzipien zum Bestandteil der Strategie, Kultur und des Tagesgeschäfts unseres Unternehmens zu machen und uns an gemeinsamen Projekten zu beteiligen, die die umfassenderen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, insbesondere die Ziele der nachhaltigen Entwicklung, fördern. SKAGEN wird dieses Engagement gegenüber unseren Stakeholdern und der breiten Öffentlichkeit klar zum Ausdruck bringen."

UN Global Compact – ein weltweiter Zusammenschluss für nachhaltiges Wirtschaften

Die Initiative zum Global Compact startete der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan während des Weltwirtschaftsforums im Jahr 1999. Sein Anstoß war, die Wirtschaft dazu zu bewegen, sich in UN-Fragen zu engagieren und globale Verantwortung zu übernehmen. Im folgenden Jahr wurde der Vertrag offiziell auf den Weg gebracht. Heute ist der UN Global Compact mit mehr als 13.000 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus mehr als 170 Ländern die weltweit größte Nachhaltigkeitsinitiative von Unternehmen.

Mit der Mitgliedschaft verpflichtet sich SKAGEN, aktiv an Nachhaltigkeitsfragen zu arbeiten und der UN jährlich über seine Arbeit zu berichten. Die Mitgliedschaft beinhaltet auch die Verantwortung, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der UN zu fördern.

Nachhaltiges Investieren gehört zum Selbstverständnis von SKAGEN Funds. Alle Fonds unterliegen der konzernweiten Nachhaltigkeitsrichtlinie, die auf Ausschluss und Active Ownership basiert. SKAGEN verfügt als aktiver Investor über eine lange Tradition im Dialog mit Unternehmen und wirkt auf sie ein, Geschäftsprozesse, Dienstleistungen und Produkte nachhaltig zu gestalten. Dieses Engagement fußt auf der Überzeugung, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeit verstehen und in ihre Geschäftsstrategie integrieren, sich langfristig vom Wettbewerb abheben.


Hier erfahren Sie mehr über den UN Global Compact: https://www.unglobalcompact.org/

Über SKAGEN Funds

SKAGEN Funds ist eine norwegische Asset Management Boutique mit einer langen und erfolgreichen Tradition im aktiven Management von Aktienfonds. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und hat seinen Sitz in Stavanger. Bis heute ist SKAGEN Funds zu einer der größten Fondsgesellschaften in Norwegen herangewachsen – mit rund 140.000 Kunden in Skandinavien und strategischer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Europa. Vertreten in Deutschland durch SKAGEN AS – Zweigniederlassung Frankfurt, Barckhausstr. 1, 60325 Frankfurt (Gewerbe-Registernummer: 06412000). SKAGEN AS ist Teil der Storebrand Group und gehört zu 100 Prozent Storebrand Asset Management AS.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.skagenfunds.de

Über Storebrand Group

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell mehr als 70 Milliarden Euro, was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen, und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.com

Nuveen erhält 350 Millionen Euro von deutschem Pensionfonds für Schwellenländerstrategie

Nuveen verwaltet 350 Millionen Euro eines deutschen Pensionsfonds im Rahmen eines Individualmandats für in Lokalwährungen denominierte Schwellenländeranleihen.

Mit über dreißig Jahren Erfahrung im Bereich Schwelländeranleihen, verwaltet Nuveen in dieser Assetklasse heute ein Vermögen von rund 14 Milliarden US-Dollar (Stand 31. Dezember 2019). Das Angebotsspektrum basiert auf einem aktiven und disziplinierten Investitionsprozess, der sowohl in auf Hartwährungen als auch Lokalwährungen denominierte Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Abseits von Individualmandaten bietet Nuveen in dieser Assetklasse Anteilsklassen für institutionelle Investoren sowie UCITS-Anteilsklassen für Privatanleger.

Romina Smith, Managing Director, Head of Central Europe, International Advisory Services bei Nuveen:

“Ein Ende des Niedrigzinsumfelds dürfte auf lange Sicht nicht eintreten. VAG-Investoren sehen sich daher zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Alternativen zu finden, die ihnen bei einem adäquaten Rendite-Risiko-Profil eine konstante Rückkopplung bieten. Wir sehen daher seit geraumer Zeit eine deutliche Nachfrage nach unterschiedlichen Fondsstrukturen und -lösungen für Schwellenländeranleihen – zu Recht. Die Anlageklasse bietet aus unserer Sicht nach wie vor Ertragspotenzial, für das Investoren nur eine marginale Verschlechterung des Risikoprofils akzeptieren müssen. Sie bietet zudem eine große Auswahl, die es dem Portfoliomanager ermöglicht, breit über Staats- und Unternehmensanleihen zu diversifizieren und das in allen Währungen.
Als Vermögensverwalter einer der weltweit größten Pensionskassen, verfügen wir seit Jahrzehnten über Erfahrung in dieser Anlageklasse und sind stolz, unsere Erfahrung mit anderen Pensionskassen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, teilen zu dürfen. Das Mandat spiegelt das Vertrauen in unsere Fähigkeiten in dieser Anlageklasse wider, für das wir uns herzlich bedanken.“

Anupam Damani, Portfolio Manager and Head of International and Emerging Markets Debt Sector Team bei Nuveen:

„Der mittel- bis langfristige Ausblick für Schwellenländer ist aus unserer Sicht trotz der unmittelbaren Herausforderungen vielversprechend. Dafür sprechen unserer Ansicht nach die starken Bewertungskorrekturen im letzten Quartal und das Potenzial für einen deutlichen Aufschwung aufgrund der beispiellosen globalen Stimulierungsmaßnahmen. Im Wesentlichen konzentrieren wir uns auf eine Gruppe stärker diversifizierter Volkswirtschaften, bei denen wir überzeugt sind, dass sie sich schneller erholen können – beispielsweise, weil sie in der Corona-Infektionskurve weiter fortgeschritten sind und einen soliden wirtschaftspolitischen Rahmen haben und damit über Ressourcen und Instrumente verfügen, um den wirtschaftlichen Schaden abzufedern. Interessant sind zudem Märkte, bei denen unserer Meinung nach, die Bewertungen zu stark nach unten korrigiert wurden.“


Über Nuveen

Nuveen, der Vermögensverwalter der amerikanischen Teachers Insurance and Annuity Association (TIAA), bietet ein umfassendes Produktangebot ergebnisorientierter Investmentlösungen für das langfristige Sichern finanzieller Ziele von institutionellen und privaten Investoren. Nuveen verwaltet 1 Billion US-Dollar (Stand 31. März 2020) und ist in 27 Ländern tätig. Die Investmentspezialisten bieten ein fundiertes Fachwissen über eine umfangreiche Produktpalette von traditionellen und alternativen Investmentprodukten über eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und maßgeschneiderten Strategien an. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.nuveen.com

Union Bancaire Privée baut Kapazitäten im alternativen Geschäft aus

Die Union Bancaire Privée (UBP) gibt bekannt, dass Kier Boley zum neuen CIO Alternative Investment Solutions und Co-Head Alternative Investment Solutions ernannt wurde. Er übernimmt die Leitung eines sechsköpfigen, in London und Genf angesiedelten Investmentteams, und wird seine Tätigkeit am Standort der Bank in London ausüben. Kier Boley wechselt von GAM, wo er während 20 Jahren für das alternative Geschäft verantwortlich war und diskretionäre Mandate für Institutionen und Family Offices von UHNW-Kunden verwaltete. Zusammen mit Kier Boley wird John Argi aus Genf die Leitung als Co-Head of Alternative Investment Solutions und die Weiterentwicklung dieser Tätigkeit verantworten.

Die UBP verbindet eine langjährige Geschichte mit alternativen Anlagen – sie ist seit über 40 Jahren in der Selektion von talentierten Investmentteams tätig. Mit 10 Milliarden CHF verwaltetem Vermögen gehören alternative Anlagen seit jeher zu ihren zentralen Tätigkeiten und sind ein Schlüsselfaktor in der Wachstumsstrategie der Bank. Auf den wichtigen Entwicklungen in der alternativen Sparte in den letzten Jahren aufbauend, kann die UBP nun ihr Know-how im alternativen Risikoprämien-Geschäft sowie mit liquiden und thematischen Multi-Manager-Strategien ergänzen. Neben der Erfüllung der Kunden­bedürfnisse über erstklassige maßge­schneiderte Lösungen soll eine effizientere Vorwegnahme von Markttrends gewährleistet werden.

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP ergänzt: «Im gegenwärtig von großer Ungewissheit geprägten Marktumfeld erhalten alternative Anlagen einen zunehmend wichtigeren Stellenwert in den Kundenportfolios. Wir haben nun das Fundament zur Erfüllung unserer ehrgeizigen Ziele im alternativen Geschäft gelegt. Kier Boley wird dank seiner Erfahrung und seinem eingehenden Verständnis der Kundenbedürfnisse einen maßgeblichen Beitrag zur weiteren Expansion unserer Kapazitäten im Hedgefonds-Geschäft leisten.»


Über Union Bancaire Privée (UBP) – www.ubp.com

Die UBP mit Hauptsitz in Genf ist eine der führenden und mit einer Eigenmittelausstattung (Tier 1) von 25,6% bestkapitalisierten Privatbanken der Schweiz. Die Bank ist auf die Vermögensverwaltung für private und institutionelle Kunden spezialisiert. Sie beschäftigt weltweit 1’743 Mitarbeitende an über 20 Standorten. Per 31. Dezember 2019 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 140.3 Milliarden.

LGIM erhöht Einsatz für Nachhaltigkeit und Governance

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat seine Stewardship-Bemühungen weiter verstärkt und den Druck auf Unternehmensvorstände weltweit in einer Reihe von Themen wie Klimawandel, Vergütung, Diversität und Governance des Führungsgremiums erhöht.

Aus dem heute veröffentlichten neunten „Active Ownership Report“ von LGIM geht hervor, dass LGIM im Laufe des Jahres 2019 weiterhin weltweit gegen die Wahl von mehr als 4.000 Unternehmensvorständen gestimmt hat. Ziel ist es, damit auf lange Sicht positive Veränderungen in den Unternehmen und Märkten, in die LGIM investiert, zu bewirken.

Sacha Sadan, Direktor Investment Stewardship bei LGIM, kommentiert: „In diesen beispiellosen Zeiten werden wir daran erinnert, wie vernetzt die Welt ist – aber auch daran, dass Nachhaltigkeit, eine gute Unternehmensführung und die faire Behandlung der Mitarbeiter die Bausteine für eine bessere Zukunft sein werden. LGIM wird Unternehmen weiterhin unterstützen und sie dazu anhalten, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Stakeholdern gerecht zu werden. Wir werden uns zudem gegenüber den Aufsichtsbehörden für eine Verbesserung der Marktstandards stark machen und uns um Zusammenarbeit bemühen, um Fortschritte bei den Themen zu erzielen, die für unsere Kunden und die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung sind.“

Bekämpfung des Klimawandels durch entschiedenes Stewardship

Der Klimawandel war das Thema, zu dem sich LGIM 2019 am häufigsten beschäftigte. Im Laufe des Jahres unterstützte LGIM – die als „einer der offensten Fondsgesellschaften in der Klimakrise1“ angesehen wird – mehr Aktionärsbeschlüsse zum Klimawandel als jeder andere der weltweit größten Vermögensverwalter2. LGIM war sogar Mitverfasser eines Klimabeschlusses beim Ölkonzern BP. Dieser trug dazu bei, das Unternehmen bei der Verabschiedung branchenführender Emissionsziele zu unterstützen.

Im Juni veröffentlichte LGIM ihre zweite jährliche Rangliste derjenigen Unternehmen, die bei „Climate Impact Pledge“-Engagements Vorreiter sind oder hinterherhinken. Dabei stimmte LGIM gegen elf Unternehmen – darunter Exxon Mobil und die China Construction Bank – und ergriff Maßnahmen als Investor, da diese Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels nachgewiesen hatten. Der Bericht zum „Climate Impact Pledge“ hob auch Beispiele für bewährte Praktiken hervor, ebenso wie Beispiele für Stewardship, die einen positiven Wandel vorantreiben. Zwei Unternehmen, die 2018 aus ausgewählten Fonds ausgelistet wurden, hatten dabei genügend Fortschritte gemacht, um 2019 eine Reinvestition zu rechtfertigen.

Der LGIM-Ansatz wird von einer unabhängigen Analyse bestätigt. Bei der Untersuchung großer Asset Manager hinsichtlich ihrer Kompetenz bei verantwortungsbewussten Anlagen erhielt LGIM als einer von nur fünf Vermögensverwaltern weltweit ein A-Rating. Damit wurde LGIM unter den britischen Gesellschaften, den Indexfonds-Anbietern sowie innerhalb der Gruppe der 15 größten Asset Managern weltweit am besten bewertet.3

Als Zeugnis der verstärkten Klimaambitionen innerhalb der Legal & General-Gruppe hat sich LGIM Real Assets außerdem dazu verpflichtet, bis 2050 für alle Immobilienobjekte einen Netto-Null-CO2-Ausstoß zu erreichen4.

Förderung finanzieller Teilhabe

LGIM setzt sich dafür ein, die Vergütungspraktiken für Führungskräfte zu verbessern und die Einkommensungleichheit bei den Unternehmen zu verringern, an denen LGIM Anteile hält. Im vergangenen Jahr lehnte LGIM weltweit 35% der Vergütungspakete ab und stimmte gegen viele Vorsitzende von Vergütungsausschüssen, weil sie es versäumt hatten, auf anhaltende Bedenken einzugehen. LGIM regt Unternehmen auch weiterhin dazu an, einen existenzsichernden Lohn einzuführen.

Im Rahmen verstärkter Richtlinien wird LGIM gegen Unternehmen stimmen, in denen die Pensionen neu ernannter Geschäftsführer nicht an die der Belegschaft angepasst sind, sowie gegen Unternehmen, in denen Geschäftsführer nach ihrem Ausscheiden zwei Jahre lang keine nennenswerten Aktienanteile behalten.

Sacha Sadan dazu: „Je länger Führungskräfte weiterhin an dem Unternehmen beteiligt sind, desto geringer ist das Risiko kurzfristiger Managemententscheidungen. Um dies zu erreichen und gleichzeitig auf eine bessere Angleichung an die Stakeholder-Gruppen hinzuwirken, haben wir unsere Grundsätze, nach denen wir Aktienbeteiligungen eingehen, aktualisiert.“

Streben nach guter Unternehmensführung und Vielfalt

LGIM ermutigt Unternehmen, robuste Governance-Strukturen einzuführen, da diese ein Eckpfeiler langfristiger Wertschöpfung sind. 2019 lehnte LGIM weltweit 15 % der Vorschläge im Zusammenhang mit Vorständen ab, darunter:

  • 776 Fälle, in denen Vorstände zu viele Funktionen gleichzeitig ausübten („overboarding“),
  • 530 Vorstände japanischer Unternehmen und 365 Beschlüsse bei europäischen Unternehmen aufgrund von Bedenken bezüglich ihrer Unabhängigkeit,
  • 199 Resolutionen bei nordamerikanischen Unternehmen wegen zu langer Vertragszeit mit Rechnungsprüfern.

Im Januar kündigte LGIM an, gegen alle Unternehmen zu stimmen, in denen der CEO auch den Aufsichtsratsvorsitz innehat. LGIM setzt sich seit langem für die Trennung der Rollen ein. Im vergangenen Jahr unterstützte LGIM 51 Aktionärsanträge in den USA, in denen eine Trennung der Funktionen gefordert wurde. Außerdem wurden 40 Stimmen gegen Vorstandsmitglieder abgegeben, bei denen die Entscheidung des Aufsichtsrates, die Funktionen zusammenzulegen, ohne die vorherige Zustimmung der Aktionäre erfolgte.

LGIM befürwortet zudem seit langem die Bedeutung unterschiedlicher Standpunkte und Fähigkeiten für den Unternehmenserfolg. 2019 hat LGIM diesen Schwerpunkt mit globaler Perspektive weiter ausgebaut und zielt auf Unternehmen mit geringer Gender Diversity ab.

  • Bei 51 US-amerikanischen und 19 japanischen Unternehmen waren nach dem Engagement von LGIM Verbesserungen bei der Diversität zu verzeichnen
  • LGIM stimmte aufgrund mangelnder Diversität gegen 76 Vorstände in Großbritannien, 41 Unternehmen in Schwellenländern und 56 Vorstände im asiatisch-pazifischen Raum.

Sacha Sadan erläutert: „Vor allem bei schwierigen Bedingungen können vielfältig zusammengesetzte Vorstände und Aufsichtsräte Unternehmen besser vorantreiben und weiter entwickeln. Wir brauchen Vorstandsmitglieder, die in der Lage sind, sich auf die wichtigen Aufgaben ihrer Rolle zu konzentrieren. Dazu gehört, dass sie nicht in zu vielen Aufsichtsräten sitzen, und dass die richtigen Kontrollmechanismen greifen. Besonders wichtig ist es dabei, sich als Aufsichtsratsvorsitzender und CEO in einer Person nicht selbst zu regulieren.“

Noch mehr Integration von ESG-Aspekten in der Geldanlage

Die Stewardship-Bemühungen von LGIM gehen Hand in Hand mit der zunehmenden Bedeutung der ESG-Kriterien im gesamten Anlageprozess. Im Laufe des letzten Jahres hat LGIM ein umfassendes Rahmenwerk für verantwortungsbewusstes Investieren geschaffen, das sowohl börsennotierte als auch private Vermögenswerte umfasst. LGIM hat ihr eigenes ESG-Scoring weiterentwickelt und 14 neue Fonds mit ESG-bezogenen Zielen aufgelegt, während sie gleichzeitig weitere Maßnahmen gegen Unternehmen mit schlechtem ESG-Scoring ergriff. So wandte sich LGIM mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen an die Vorstandsvorsitzenden von 98 Unternehmen mit schlechten Sozial- und Governance-Bewertungen – zum Beispiel aufgrund ungerechter Behandlung von Mitarbeitern und Zulieferern oder mangelnder Transparenz.

Vorantreiben der Branche durch politische Arbeit

LGIM arbeitet auch eng mit politischen Entscheidungsträgern zusammen: 2019 engagierte sie sich in rund 30 Initiativen mit Aufsichtsbehörden weltweit teil, arbeitete aber auch mit anderen Investoren zusammen und nahm – wo geeignet – öffentliche Positionen ein. Von der Verbesserung der Rechnungsprüfungsqualität und des Stewardship in Großbritannien über die Stärkung der Anlegerrechte in Japan und den USA bis hin zum Eintreten für eine nachhaltige Finanzwirtschaft in der EU und der Aktualisierung des Corporate-Governance-Kodex in Deutschland – LGIM verstärkt weiterhin die politische Arbeit im Rahmen ihres laufenden Einsatzes zur Förderung eines nachhaltigen Finanzsystems.


Um den neunten Active Ownership-Report von LGIM vollständig zu lesen, klicken Sie bitte www.lgim.com/ownership

1) Quelle: The Guardian
2) Quelle: ShareAction
3) Quelle: ShareAction – Point of No Returns (2020)
4) Weitere Informationen über den Klima-Ansatz der Legal & General Gruppe erhalten Sie im TCFD-Bericht: https://www.legalandgeneralgroup.com/media/17720/lg_tcfd_100320-finalpdf-with-link-2-pdf-with-link.pdf

Erste Asset Management schließt Erdöl-Unternehmen aus Umweltzeichen Fonds aus

Die Dekarbonisierung, also die Umstellung der Wirtschaft in Richtung eines niedrigeren CO2-Ausstoßes, erfordert vor allem von Energieversorgungsunternehmen massive Anstrengungen. Besonders stark davon betroffen sind als größte Treibhausgasemittenten Erdölunternehmen. Diese stehen nicht nur aufgrund der Coronavirus-Krise und den aktuell volatilen Ölmärkten vor großen Herausforderungen.

Ausschluss von Erdöl-Unternehmen

Erste Asset Management hat sich als größte Fondsgesellschaft in Österreich dazu entschlossen, Erdöl-Unternehmen vorzeitig aus den nachhaltigen Umweltzeichen-Fonds auszuschließen. Das betrifft derzeit 9 Fonds mit einem Vermögen von rund 1,3 Milliarden Euro (per 07.04.2020). Damit ziehen wir Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vor, die in Zukunft einen Ausschluss aus ethisch zertifizierten Umweltfonds verlangen.

Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management:

„Ein Ausschluss von Erdöl-Unternehmen kann aus ethisch-moralischen Motiven erfolgen, also wenn man keine Beteiligung an großen Treibhausgasemittenten haben möchte. Es kann aber auch aus Risikogesichtspunkten erfolgen, also um die Pariser Klimaziele zu erfüllen. Wir haben uns aus beiden Gründen entschieden die neuen Bestimmungen des österreichischen Umweltzeichens vorwegzunehmen“, betont Walter Hatak, Leiter Sustainable Investments Erste Asset Management.

Abstimmung bei über 400 Hauptversammlungen

Um die Erderwärmung möglichst unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu beschränken, werden Unternehmen mit immer mehr Regularien konfrontiert werden. Hier gilt es als nachhaltiger Investor vorzugreifen.

Seit 2015 übt die Erste Asset Management die Stimmrechte basierend auf den eigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien für alle ihre traditionellen Investmentfonds aus. Es werden auch hier strenge nachhaltige Kriterien bei der Beurteilung von Investments integrativ berücksichtigt.

Allein im vergangenen Jahr haben wir auf 400 Hauptversammlungen im Sinne von ESG (Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) Richtlinien abgestimmt. „Deshalb bleibt der sehr konstruktive Dialog in Österreich mit der OMV, bei der wir als Lead-Investor der internationalen Investorenvereinigung Climate Action 100+ vertreten sind, selbstverständlich aufrecht“, so Hatak.

Nur Hälfte der Energieversorger verfolgen Pariser Klimaziele

Laut den Auswertungen des Finanzdienstleisters MSCI haben sich nur weniger als die Hälfte der Unternehmen im Energieversorgersektor entsprechende Ziele gesetzt oder verfolgen Ziele, die die Vorgaben für eine Beschränkung der Klimaerwärmung auf 1,5 oder 2 Grad erfüllen. Aufgrund der hohen Kapitalintensität für eine große Transformation ist eine Umstellungsphase von mindestens einem Jahrzehnt realistisch.

Um eine großflächige Umstellung des globalen Versorgersektors auf weniger CO2-intensive Energieformen zu ermöglichen sind globale Investments vor allem in den Bereichen der Netzwerke und der erneuerbaren Energieträger dringend notwendig.

„Die Ergebnisse zeigen uns, dass ausgehend von der Summe an Emissionen, die noch emittiert werden darf um die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken, Energieversorger einen großen Teil dieser Emissionsreduktionen tragen und sich damit wesentlich mehr anstrengen müssen“, so Hatak abschließend.


Erste Asset Management wurde 2019 vom Branchenmagazin „Börsianer“ zur besten Fondsgesellschaft des Jahres ausgezeichnet.

Alles zum Thema Strom, Energie und nachhaltigen Investitionen finden Sie unter: https://blog.de.erste-am.com/dossier/strom-energie/ 

Wichtige rechtliche Hinweise

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

BlueOrchard: Flaggschiff-Fonds BOMF wird auf Konformität mit den ‚Operating Principles for Impact Management‘ des IFC verifiziert

Das Impact Management von BlueOrchard sowie der BlueOrchard Microfinance Fund (BOMF), haben vom unabhängigen Impact-Investment-Beratungsunternehmen Tideline eine Verifizierung ihrer Konformität mit den ‚Operating Principles for Impact Management‘ der International Finance Corporation erhalten.

Der Verifizierungsprozess, der von dem Impact-Investment-Beratungsunternehmen Tideline durchgeführt wurde, untersucht die Prozesse, Richtlinien und Instrumente innerhalb des Impact Managements (IM) und bewertet die Übereinstimmung von jedem der Prinzipien unter Anwendung einer proprietären Methodik.

Das Investment Management von BlueOrchard weist demnach einen hohen Grad an Übereinstimmung mit vielen der Prinzipien auf. Tideline stellte insbesondere fest, dass der BOMF nicht nur klare und gut definierte Ziele im Hinblick auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen hat, sondern auch Wirkungserwägungen effektiv integriert sind. Der Fonds verfügt über eine hohe Transparenz hinsichtlich seines Beitrags zum Erreichen der verfolgten sozialen und ökologischen Ziele und über einen fundierten Ansatz für das Identifizieren und Managen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG-Risiken), der sich an seinem Regelwerk für die Ergebnismessung orientiert.

Die im April 2019 eingeführten Prinzipien für Impact Management, stellen einen neu geschaffenen Standard für das Impact Investing dar, der in Zusammenarbeit mit Branchenführern und anderen Interessengruppen entwickelt wurde. BlueOrchard gehörte im vergangenen Jahr zu den ersten Unterzeichnern dieser Prinzipien und war Teil eines Konsortiums internationaler öffentlicher und privater Organisationen, die an der Entwicklung beteiligt waren. Maria Teresa Zappia, stellvertretende CEO und Chief Impact and Blended Finance Officer bei BlueOrchard, ist zudem Mitglied des Beirats.

Maria Teresa Zappia, stellvertretende CEO und Chief Impact and Blended Finance Officer bei BlueOrchard, sagt: „In seiner 20-jährigen Geschichte, hat sich BlueOrchard verpflichtet, zur Entwicklung konsistenter branchenweiter Instrumente und Best Practices im Bereich Impact Management beizutragen. Wir sind stolz darauf, an der Entwicklung der IFC-Prinzipien beteiligt gewesen zu sein und auch zu den ersten Unterzeichnern zu gehören. Wir hatten unsere Impact Management bereits an den Prinzipien ausgerichtet, und so ist für uns diese formale Verifizierung des BOMF der nächste logische Schritt. Wir freuen uns, während des gesamten Verifizierungsprozesses eng mit Tideline zusammengearbeitet zu haben. Dabei schätzten wir insbesondere ihre Ratschläge und Expertise, während wir mit ihnen bei der Bewertung und Offenlegung unserer Ausrichtung auf die Prinzipien zusammengearbeitet haben.“

Neil Gregory, Chief Thought Leadership Officer IFC, fügt hinzu: „Die ‚Operating Principles for Impact Management‘ stellen einen Industriestandard dafür dar, was Impact Investing ausmacht, und bringen mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit in diesen Bereich. In einem Umfeld, in dem der Wettbewerb stetig zunimmt und 'Impact Washing' ein berechtigtes Thema für Investoren ist, ist es wichtiger denn je, dass wir in der Lage sind, branchenweit einen einheitlichen Ansatz zur Definition, zum Management und zum Messen von Impact Investments zu verfolgen.“

Christina Leijonhufvud, Managing Partner bei Tideline, sagt: „Wir freuen uns, BlueOrchard zu unseren ersten Kunden für das Verifizieren seines Impact-Management zu zählen. Wir haben eng mit BlueOrchard zusammengearbeitet, um die Instrumente und Prozesse, die das Investment Management des BOMF bilden, zu überprüfen und den Grad der Übereinstimmung mit den Prinzipien der IFC zu bewerten. Hierbei haben wir eine hohe Übereinstimmung mit vielen der Prinzipien feststellen können.

Wir hoffen, dass die Ergebnisse der Überprüfung dazu beitragen werden, BlueOrchard in seine laufenden Bemühungen zu informieren, zu den Best Practices der Industrie im Bereich Impact Management beizutragen".


Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager und Mitglied der Schorders Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Das Unternehmen hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Angebot von erstklassigen Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur aufgebaut. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungbanken. BlueOrchard hat bisher mehr als 6 Mrd. USD für sophistizierte globale private und öffentliche Kunden investiert und damit greifbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com.

Gesundheitsfonds der apoAsset behaupten sich in schwierigem Umfeld

Während viele Investmentprodukte in den vergangenen Monaten hohe zweistellige Verluste hinnehmen mussten, entwickelten sich die Gesundheitsfonds der Apo Asset Management GmbH (apoAsset) im Schnitt relativ stabil. Insbesondere der Gesundheitsfonds apo Medical Balance schlug Marktindizes deutlich.

Sowohl Aktien als auch Unternehmensanleihen kamen in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck und bescherten vielen Investmentstrategien hohe zweistellige Minuserträge. Die Gesundheitsfonds der apoAsset waren von den Marktverwerfungen zwar ebenfalls betroffen, jedoch deutlich weniger als viele Marktindizes. Während zum Beispiel der MSCI World Index seit Jahresbeginn -11,1% verzeichnet (Stand 17.04.2020, in EUR. Quelle: Bloomberg), liegen die Gesundheitsfonds von apoAsset im gleichen Zeitraum weitgehend im Plus. Das zeigen etwa die globalen Gesundheits-Aktienfonds apo Digital Health und apo Emerging Health, einer der ersten globalen Schwellenländer-Fonds mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Hervorzuheben ist auch der Gesundheits-Mischfonds apo Medical Balance, der als einziger Fonds in Deutschland sowohl in Aktien als auch in Anleihen des weltweiten Gesundheitsmarkts investiert, und seit Jahresbeginn ebenfalls eine positive Wertentwicklung aufweist.

„Der Gesundheitsmarkt mit so vielfältigen Sub-Branchen wie Biotechnologie, Dienstleistungen, Medizintechnik, Pharma oder Digital Health ist weniger abhängig von Konjunkturzyklen“, erläutert Dr. Heiko Opfer, Geschäftsführer der apoAsset, das Ergebnis. Die Vorzüge von Gesundheitsinvestments, in die das Unternehmen seinen Schwerpunkt setzt, zeigten sich nicht nur in der derzeitigen Schwächephase: „Auch in früheren wirtschaftlich unsicheren Phasen ist dieser Markt relativ stetig gewachsen.“

Auf die gesamte Wertentwicklung bezogen stellt Opfer heraus: „Die Stärken eines aktiven Fonds- und Risikomanagements kommen insbesondere in der Krise zum Tragen.“ So hätten sich die apoAsset-Fonds gegenüber den einschlägigen Indizes behauptet, obwohl sie stärker in Small- und Midcaps (kleinere und mittlere Unternehmen) allokiert seien. Diese verlören in Schwächephasen tendenziell stärker als Large Caps, die die Indizes dominieren. Langfristig hat eine Beimischung von kleineren Unternehmen den Vorteil, dass sie oft innovativer, schneller und flexibler sind und Anleger bei Übernahmen zusätzlich profitieren können.


Über die Apo Asset Management GmbH

Die Apo Asset Management GmbH (apoAsset) ist laut Focus Money die beste Fondsanlagegesellschaft Deutschlands (Branchensieger beim Deutschlandtest 2019). Sie wurde 1999 gegründet und verwaltet ein Anlagevermögen von rund 3,5 Milliarden Euro, davon rund 1 Mrd. Euro in Gesundheitsfonds.
apoAsset bildet das größte deutsche Spezialisten-Netzwerk für Gesundheits-Investments. Dazu gehört neben dem eigenen Fondsmanagement-Team auch die Beteiligung am Biotech-Investment-Spezialist Medical Strategy GmbH und ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat, unter anderem mit dem Weltärztepräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, und Dr. Markus Müschenich, Gründungsvorstand des Bundesverbands Internetmedizin. Die Gesellschafter sind die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG und Deutsche Ärzteversicherung AG. Weitere Informationen unter www.apoasset.de.

WisdomTree ernennt Helen Pugh zum European Head of Marketing

WisdomTree, Sponsor von Exchange Traded Funds ("ETF") und Exchange Traded Products ("ETP"), gibt die Ernennung von Helen Pugh zum „European Head of Marketing“ bekannt. In ihrer Funktion wird Pugh Leitung und Umsetzung einer umfassenden und koordinierten Marketing- und Kommunikationsstrategie verantworten. Darüber hinaus wird die neue Marketing-Chefin versuchen, Marke und Wettbewerbsposition des Unternehmens in Europa zu stärken. Pugh wird daneben Mitglied des europäischen Management-Teams von WisdomTree.

Marketingexpertin Pugh verfügt über 13 Jahre Erfahrung im Marketing für Finanzdienstleistungen und hatte seit 2006 bei J.P. Morgan Asset Management gearbeitet. Bevor Helen zu WisdomTree kam, leitete sie bei J.P. Morgan das internationale ETF-Marketing und war dort maßgebend für den Aufbau der Marketing-Ressourcen des ETF-Geschäfts. Darüber hinaus verantwortete Pugh die Verwirklichung der internationalen Aktivierungsstrategie des Asset Managers sowie die Durchführung dessen Marketingkampagnen zur Unterstützung der Produkteinführungsagenda.

Dazu Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe: "Wir freuen uns, Helen in unserem Team zu haben. Wir streben größtmögliche Effizienz im Verkauf, Marketing und Research unserer europäischen ETFs an. Pughs Ernennung ist wesentlicher Bestandteil dieser Ambition. Sie wird zusammen mit dem europäischen Marketingteam Strategien für das gesamte Spektrum des Marketings entwickeln und unser globales Marketingpotential nutzen. Hierbei wird sie eng mit dem in New York ansässigen Team zusammenarbeiten.“

Pugh fügt hinzu: "Ich freue mich sehr darüber, bei WisdomTree zu sein und die europäische Marketingabteilung zu verstärken. Der europäische ETP-Markt erfuhr in den letzten Jahren erhebliches Wachstum. Obwohl der Wettbewerb stark ist, kann ein differenzierter ETP-Anbieter wie WisdomTree hiervon profitieren. Wir sehen eine signifikante Verlagerung der Vermögenswerte hin zu kosteneffizienteren Investitionsmöglichkeiten. Modernes datengestütztes Marketing wird dazu beitragen, dass sich noch mehr Investoren der Vorteile von ETPs und des spezifischen Angebots von WisdomTree bewusst werden.“


Über WisdomTree

WisdomTree Investments Inc. ist über seine Niederlassungen in den USA und Europa (gemeinsam WisdomTree®) globaler Anbieter von Exchange Traded Funds ("ETFs") und Exchange Traded Products ("ETPs"). Über die europäischen Tochtergesellschaften WisdomTree UK Limited und WisdomTree Ireland Limited vertreibt das Unternehmen in Europa WisdomTree ETFs und ETPs im Bereich Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Alternative Strategien. WisdomTree verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von circa 54.2 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen unter www.wisdomtree.com.

WisdomTree® ist der Vermarktungsname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Tochtergesellschaften weltweit.

Fondshandel legt in Corona-Krise massiv zu, Panikverkäufe bleiben jedoch klar die Ausnahme

„Die an den weltweiten Kapitalmärkten deutlich sichtbaren Folgen der Corona-Krise haben auch im Fondshandel der ebase Kunden eindeutige Spuren hinterlassen. Im Februar hatten sich ja bereits entsprechende Tendenzen angekündigt und der März war, vor dem Hintergrund der zwischenzeitlichen Zuspitzung der Krise, noch um einiges intensiver“, so Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services (ebase ®). So hat das Handelsvolumen nochmals deutlich zugelegt und den höchsten Stand der letzten Jahre erreicht. Die ebase Kunden haben im März insgesamt 180% mehr gehandelt als im Monatsdurchschnitt des letzten Jahres, bei ETFs sogar mehr als dreimal so viel.

„Dabei ist es aber wichtig, zu betonen, dass die Kunden in der Breite überaus besonnen reagiert haben und es nicht zu Panikverkäufen auf breiter Front kam. Denn ungeachtet der extrem turbulenten Marktentwicklung lagen die Mittelabflüsse nur um 25% über den Mittelzuflüssen“, so Friedrich. Der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, weist mit 0,75 dennoch den geringsten Wert der letzten Jahre, die von kontinuierlichen Mittelzuflüssen geprägt waren, auf.

„Zahlreiche Kunden haben sich im ersten Quartal und speziell auch im März defensiver positioniert, oftmals sicherlich auch, um in den letzten Jahren erzielte Gewinne mitzunehmen. Dabei haben wir auch massive Mittelzuflüsse in Geldmarktfonds gesehen“, ergänzt Friedrich. Aktienfonds wurden dagegen ebenso wie Mischfonds überwiegend verkauft.

Es zeichnen sich jedoch bereits einige Signale ab, die für die Zukunft positiv stimmen könnten. So zeigt die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage unter Finanzexperten, die als Vertriebspartner der B2B-Direktbank aktiv sind, dass knapp 55% der Befragten davon ausgehen, beim DAX auf Jahressicht einen höheren Indexstand zu sehen als aktuell. Etwas mehr als jeder Zehnte geht in diesem Zeitraum eher von einem seitwärts tendierenden Markt aus. Trotz der vielen dramatischen Bilder und Meldungen rechnen jedoch nur etwas mehr als 30% der Befragten mit weiteren Kursverlusten. „Zudem haben einige Kunden gegen Ende des ersten Quartals, nach den starken Kursrückgängen davor, auch schon wieder einen guten Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in den Markt gesehen. In der Folge haben die Investitionen in offensivere Anlagen, wie bspw. Aktienfonds, bei einigen Kunden auch wieder zugenommen“, kommentiert Friedrich.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer ist eine Werbemitteilung und wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Bettina Ducat neue Generaldirektorin von La Financière de l’Echiquier

Primonial gibt heute die Ernennung von Bettina Ducat zur Stellvertretenden Generaldirektorin für das Asset-Management und zur Generaldirektorin von La Financière de l’Echiquier (LFDE) bekannt.

Ihre Hauptaufgaben werden darin bestehen, die internationale Expansion der Marke LFDE zu beschleunigen sowie die Konzeption und Entwicklung innovativer Finanzlösungen zu fördern, um die Positionierung von Primonial als unabhängiger europäischer Marktführer in der Vermögensverwaltung zu konsolidieren.

Bettina Ducat wird eng mit Olivier de Berranger, dem für das Portfoliomanagement zuständigen Stellvertretenden Generaldirektor von LFDE, und mit Bertrand Merveille, dem für den Ausbau des Retail-Geschäfts zuständigen Stellvertretenden Generaldirektor, zusammenarbeiten.

Sie wird ihre Position am 1. Juli 2020 antreten und an Stéphane Vidal, den Präsidenten der Primonial-Gruppe und Vorsitzenden des Verwaltungsrats von La Financière de l’Echiquier, berichten.

Kommentar von Stéphane Vidal: „Wir freuen uns sehr, Bettina Ducat in der Primonial-Gruppe und an der Spitze von La Financière de l’Echiquier begrüßen zu können. Sie vertritt feste Überzeugungen und besitzt exzellente Führungsqualitäten. Ihre umfassenden Erfahrungen in sämtlichen Bereichen der Vermögensverwaltung, nicht zuletzt beim Auf- und Ausbau einer internationalen Präsenz, werden bei der Umsetzung unserer Expansionsstrategie für die Marke LFDE von unschätzbarem Vorteil sein.

Mein besonderer Dank gilt Olivier de Berranger und Bertrand Merveille, die während der Übergangsphase ein Verantwortungsbewusstsein an den Tag gelegt haben, das weit über ihre jeweiligen technischen Funktionen hinausgeht. Ich bin vom Erfolg dieses Teams und von La Financière de l’Echiquier in den kommenden Monaten und Jahren voll und ganz überzeugt.“


Datenstand: 31.12.2019

Bettina Ducat

Nach ihrem Abschluss an der EMLYON Business School begann Bettina Ducat ihre berufliche Laufbahn 2001 als Strategic Consultant bei Accenture. 2006 wechselte sie als Vertriebsbeauftragte für Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften in das Vertriebsteam von AXA Investment Managers, dessen Leitung sie 2009 übernahm. Anfang 2012 wurde sie zur regionalen Vertriebsleiterin für Frankreich, Südeuropa und den Mittleren Osten ernannt und übernahm 2014 die weltweite Verantwortung für die Produktentwicklung und die Kundensegmente ‚Vertriebspartner und institutionelle Kunden‘. 2018 wurde sie in das Management Board berufen und stieg im Januar 2019 zum Head of Global Distribution von AXA IM auf.

PRIMONIAL-Gruppe

Primonial, unabhängiger Marktführer für Vermögensverwaltung und Asset-Management, bietet eine vollständige Palette an Anlagelösungen und Sparprodukten für ein breites Spektrum von Anlageklassen im Rahmen einer offenen Architektur an. Die Primonial-Gruppe hat sich auf die Bereiche Lebensversicherung, Asset-Management und Immobilien spezialisiert und kann sich auf Investmentteams mit anerkannter Expertise stützen.

Mit einem verwalteten bzw. beratenen Kundenvermögen von mehr als 45 Milliarden Euro baut die in mehreren Ländern bereits präsente Gruppe ihre europäische Marktposition kontinuierlich aus.

LFDE - La Financière de l’Echiquier

Das 1991 gegründete Unternehmen LFDE - La Financière de l’Echiquier ist mit einem verwalteten Anlagebestand von fast 9 Milliarden Euro und einem mehr als 130 Mitarbeiter starken Team einer der größten eigentümergeführten Vermögensverwalter Frankreichs.

Aktivitätsschwerpunkte: Vermögensverwaltung und Finanzanlagen für Privatkunden, Vermögensberater und institutionelle Investoren. LFDE gehört zur Primonial-Gruppe und ist außerdem in Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und in den Benelux-Ländern präsent.

Hauck & Aufhäuser erhält Vertriebszulassung für Publikumsfonds in Hongkong

Hauck & Aufhäuser hat über seine Luxemburger Kapitalverwaltungsgesellschaft Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. (HAFS) den ersten Luxemburger Publikumsfonds unter dem seit Januar 2019 geltenden Mutual Recognition of Funds (MRF) zwischen Hongkong und Luxemburg zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Das Bankhaus plant damit insbesondere auch ihre Dritt-Fondspartner bei der Zulassung und dem Vertrieb ihrer Fonds in Hongkong zu unterstützen. Als erstes wurde der hauseigene Fonds H&A Aktien Small Cap EMU des Asset Managers H&A Global Investment Management (HAGIM) zugelassen.

Der Vertrieb von Fondsprodukten in Hongkong und China war bisher überwiegend bei großen europäischen bzw. globalen Fondsanbietern im Fokus. Mit Hauck & Aufhäuser kann nun auch kleineren Fondsboutiquen der Zugang von Luxemburg aus nach Hongkong ermöglicht werden. Als zweitgrößter Fondsstandort weltweit bietet Luxemburg Fondsinitiatoren ein innovatives und sich schnell entwickelndes Finanzumfeld, in dem die Expertise aller Markteilnehmer gebündelt wird. „Der Zugang zum Finanzplatz Hongkong über unsere Gesellschaft in Luxemburg erweitert unser Servicespektrum im Asset Servicing um einen weiteren klaren USP“, erläutert Holger Sepp, Mitglied des Vorstands bei Hauck & Aufhäuser.

Dieser USP basiert auf der Zugehörigkeit zum chinesischen Investor Fosun, zu dem das Bankhaus seit 2016 gehört. In diesem Zusammenhang strebt Hauck & Aufhäuser an, Geschäftspartnern den Zugang nach China zu ermöglichen. Hierfür hat das Bankhaus die Abteilung China Desk eingerichtet, welche den Vertriebszulassungsprozess gemeinsam mit der HAFS bei Hauck & Aufhäuser verantwortet hat. „Im nächsten Schritt werden wir uns darauf konzentrieren, sukzessive unser Vertriebsnetzwerk für Institutionelle und Retail Investoren vor Ort auszubauen. Wir nutzen im Interesse unserer Kunden die Synergien, welche sich aus der Zusammenarbeit mit Fosun ergeben“, ergänzt Jian (Helen) Liang, Head of China Desk bei Hauck & Aufhäuser. Für das Bankhaus ist die erfolgreiche Vertriebszulassung für Fonds in Hongkong ein Meilenstein in der eigenen Internationalisierungsstra- tegie.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 224 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Finanzprofis trotz aktueller Coronakrise auf Jahressicht überwiegend mit positiver Markterwartung

„Trotz des massiven, in dieser Form historisch kaum vergleichbaren Einbruchs an den globalen Märkten überwiegt bei den Finanzexperten offensichtlich mittlerweile der Optimismus wieder leicht“, kommentiert Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 199 Finanzprofis. So zeige die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage unter Vertriebspartnern der B2B-Direktbank, dass knapp 55% der Befragten davon ausgehen, beim DAX auf Jahressicht einen höheren Indexstand zu sehen als aktuell. Etwas mehr als jeder Zehnte geht in diesem Zeitraum eher von einem seitwärts tendierenden Markt aus. Trotz der vielen dramatischen Bilder und Meldungen rechnen jedoch nur etwas mehr als 30% mit weiteren Kursverlusten.

„Sicherlich steht, was die Auswirkungen von Corona auf unseren Alltag aber auch die Wirtschaft angeht, der Zeitplan sowie das Ende noch nicht ganz fest, es scheint aber, dass die Finanzprofis der Ansicht sind, das Schlimmste könnte bald überstanden sein. Da 55% davon ausgehen, nächstes Jahr um diese Zeit auch schon wieder höhere Indexstände beim DAX zu sehen, scheint auch der grundsätzliche Wachstumspfad der Wirtschaft, trotz der letzten Monate, in deren Augen nach wie vor intakt zu sein“, kommentiert Friedrich.

Ähnliche Erkenntnisse lassen sich auch aus dem Kaufverhalten der ebase Kunden ableiten. So war das Handelsvolumen in den letzten Wochen weit überdurchschnittlich, dabei haben viele Kunden zuvor erzielte Gewinne mitgenommen und ihre Portfolien defensiver aufgestellt. „In Folge der stark gesunkenen Kurse sind zahlreiche Kunden jedoch in den letzten Tagen auch wieder in den Aktienmarkt eingestiegen. Der Zeitpunkt und das Bewertungsniveau wurden wohl vielfach als für einen Einstieg günstig angesehen“, so Friedrich.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.