State Street Global Advisors legt Global High Yield Bond ESG Screened Index Fund auf

State Street Global Advisors, der Vermögensverwaltungsbereich der State Street Corporation (NYSE: STT), hat heute die Auflegung des State Street Global High Yield Bond ESG Screened Index Fund bekannt gegeben. Der Fonds bietet Anlegern einen kostengünstigen Zugang zum globalen Markt für Hochzinsanleihen und eine Rendite, die sich am Referenzindex des Fonds orientiert. Auch ESG-Aspekte werden auf transparente und unkomplizierte Weise in den Ansatz einbezogen.

Als Benchmark für den Flaggschiff-Index ICE BofA Global High Yield Constrained Index (HW0C) ist der neue Fonds als Artikel 8-Fonds gemäß der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) kategorisiert und schließt Wertpapiere aus, die gegen den UN Global Compact verstoßen, in kontroverser Waffen investieren oder die Kriterien des Swedish Ethical Council nicht erfüllen.

Hinter dem Fonds steht ein führender, in Europa ansässiger internationaler Intermediär mit einer Erstinvestition von 120 Millionen US-Dollar, verteilt auf drei währungsgesicherte Anteilsklassen.

David Furey, Head of Fixed Income Strategists EMEA, sagte: "Anleger suchen heute zunehmend nach zuverlässigen und kosteneffizienten Möglichkeiten, das volle Renditepotenzial von festverzinslichen Sektoren auszuschöpfen. Genau das kann dieser Fonds für High-Yield-Anleger bieten. Die strukturellen Verbesserungen an den High-Yield-Märkten in den letzten Jahren in Verbindung mit den kontinuierlichen Verfeinerungen unseres Investmentprozesses haben die Indexierung in High-Yield Anleihen heute zu einer praktikablen und attraktiven Option für Anleger gemacht. Seit unserer ersten indexierten High-Yield-Strategie im Jahr 2004 haben wir eine Reihe von Techniken entwickelt, die darauf abzielen, Risiken und Kosten sehr genau zu kontrollieren und Marktineffizienzen zu nutzen, die zusätzlichen Wert schaffen können, so dass wir die Wertentwicklung von High-Yield-Benchmarks sehr genau nachbilden können."

Frank Stefes, Geschäftsführer und Head of Institutional Business bei State Street Global Advisors, fügte hinzu: "Da Anleger versuchen, bessere Portfolios aufzubauen, um ihre Ziele im heutigen Niedrigzinsumfeld zu erreichen, sehen wir ein zunehmendes Interesse an kosteneffizienten Indexstrategien in den komplexeren Bereichen der Rentenmärkte wie Emerging Market Debt und High Yield. Wir sind der Meinung, dass dieser Fonds diesen Bedürfnissen gut gerecht wird und zukünftig eine wichtige Rolle in den Portfolios der Anleger spielen kann. Darüber hinaus mindern die auf den Fonds angewandten ESG-Screens nicht nur die spezifischen Risiken, die mit der Investition in High Yield Anleihen verbunden sind, sondern stellen auch sicher, dass einige Mindest-ESG-Kriterien auf das globale High-Yield-Universum angewandt werden."


Über State Street Global Advisors

State Street Global Advisors ist seit vier Jahrzehnten im Dienste von Regierungen, Institutionen und Finanzberatern weltweit tätig. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung beruht, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kosteneffektive Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, langfristige Performance bringen kann. Und als Pioniere im Bereich Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Wege, um zu investieren. So sind wir mit einem verwalteten Vermögen von 3,59 Billionen US-Dollar* zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt geworden.

*Diese Zahl bezieht sich auf den 31. März 2021 und beinhaltet ca. 60,33 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Vertriebsstelle fungiert. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander verbunden.

Pictet ernennt zwei neue geschäftsführende Teilhaber

Pictet gibt die Ernennung von zwei neuen geschäftsführenden Teilhabern per 1. September 2021 bekannt. Somit sind fortan neun Teilhaber für die Tätigkeit der Gruppe verantwortlich. Elif Aktuğ und François Pictet werden das 44. bzw. 45. Mitglied des Teilhaberkollegiums in der 216-jährigen Geschichte der Gruppe sein.

Elif Aktuğ ist seit 2011 bei Pictet und leitende Fondsmanagerin der Agora-Strategie bei Pictet Asset Management. Die EUR 2,5 Milliarden schwere Strategie für europäische Aktien wurde bereits mehrfach für ihre Performance ausgezeichnet. 2020 wurde Elif Aktuğ von Hedge Funds Review die Auszeichnung „Best Female Fund Manager“ verliehen. Außerdem hat sie sich als Equity Partner und mit ihrem Engagement für Diversität und Inklusion unter anderem als Mitgründerin des Pictet Women’s Network umfassend in die Pictet-Gruppe eingebracht. Bevor sie zu Pictet kam, war sie Managing Director bei Goldman Sachs in London, wo sie in der M&A-Beratung und dem Eigenhandelsgeschäft tätig war. Elif Aktuğ ist in London, Ankara und Paris aufgewachsen. Ihren Bachelor machte sie am Institut d’Etudes Politiques de Paris, später folgte ein MBA von der Stanford Graduate School of Business.

François Pictet stieß 2015 zum Pictet Investment Office (PIO), der erfolgreichen Investmentabteilung von Pictet Wealth Management für „Ultra-High-Net-Worth“-Kunden, die mehr als CHF 23 Mrd. verwaltet. Beim PIO ist er für die Verwaltung des Private-Equity-Portfolios sowie die Abteilung in Genf verantwortlich und betreut die Multi-Asset-Portfolios zahlreicher Kunden. Bevor er zu Pictet kam, arbeitete er bei der Private-Equity-Firma AEA Investors in London und war verantwortlich für Due Diligence von Neuinvestitionen, Unternehmensbewertung und Portfolioüberwachung. Davor war er bei Credit Suisse in Zürich in der M&A-Beratung und bei zwei Nicht-Regierungsorganisationen in den Bereichen Mikrofinanz und verantwortungsbewusstes Anlegen tätig. François Pictet wuchs in Genf auf und schloss sein Studium mit einem Bachelor und einem Master in internationalen Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht an den Universitäten Genf und Lausanne ab.

Renaud de Planta, Senior-Teilhaber von Pictet, sagte: „Wir freuen uns, Elif und François in das Teilhaberkollegium aufzunehmen, einen Schritt, den wir bereits seit Ende 2020 planen, um den zusätzlichen Anforderungen im Management unserer wachsenden Gruppe gerecht zu werden. Beide können auf eine umfassende Investmenterfahrung zurückblicken, was unser Engagement als Investmentleader unterstreicht. Ihre Wertschätzung für unsere Unabhängigkeit und verantwortungsvolles Handeln werden dazu beitragen, unseren langfristigen Ansatz zu bewahren.“ Die Ernennungen erfolgen vorbehaltlich formeller regulatorischer Zustimmung.


Die Pictet-Gruppe ist ein von sieben (demnächst neun) Teilhabern geführtes Unternehmen, dessen Grundsätze der Eigentumsübertragung und Nachfolgeregelung sich seit der Gründung im Jahr 1805 nicht verändert haben. Sie ist ausschliesslich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management, alternative Investmentlösungen und Asset Services tätig, betreibt kein Investmentbanking und ist nicht im Kreditgeschäft aktiv. Mit verwalteten und verwahrten Vermögen von CHF 609 (USD 689, EUR 563, GBP 504) Mrd. per 31. Dezember 2020 im Privatkunden- und institutionellen Geschäft zählt die Pictet-Gruppe heute zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Genf, Schweiz, wo sie gegründet wurde, beschäftigt rund 4900 Personen und hat weltweit 30 Niederlassungen und Vertretungen in Amsterdam, Barcelona, Basel, Brüssel, Dubai, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lausanne, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Monaco, Montreal, München, Nassau, New York, Osaka, Paris, Rom, Schanghai, Singapur, Stuttgart, Taipeh, Tel Aviv, Tokio, Turin, Verona und Zürich.

Corona-Krise lässt junge Menschen bei der Geldanlage umdenken

Die Covid-19-Pandemie lässt vor allem junge Menschen bei der Geldanlage umdenken: 42 Prozent der 18- bis 34-Jährigen wollen ihr Geld nachhaltiger anlegen. In der Altersgruppe der über 55-Jährigen ist es lediglich ein Viertel (25 Prozent). Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage von Fidelity International, die das Marktforschungsinstitut Opinium unter 2.000 Deutschen durchgeführt hat. Über alle Altersgruppen hinweg plant jeder dritte Deutsche (32 Prozent), ökologische Aspekte in seinem Spar- und Anlageverhalten stärker zu berücksichtigen.

43 Prozent der deutschen Anleger sind überzeugt davon, dass sie durch eine nachhaltige Geldanlage eine Änderung im Verhalten von Unternehmen bewirken können. Ebenso stimmen 24 Prozent der Aussage zu, dass Unternehmen, die sich nicht um Nachhaltigkeit kümmern, zu den Verlieren zählen werden, da sie für die Gesellschaft inakzeptabel werden. Allerdings existieren auch Vorbehalte: So denkt jeder Vierte (24 Prozent), man müsse viel Geld haben, um nachhaltig anzulegen. Bei den 18- bis 34-jährigen Anlegern ist diese Skepsis besonders ausgeprägt (29 Prozent). Auch hinsichtlich der erwarteten Rendite herrscht Unsicherheit: 25 Prozent der Anleger sind überzeugt, dass es unmöglich ist, mit ESG-Investments eine gute Rendite zu erzielen.

„Die Corona-Krise hat unseren Alltag massiv verändert und das Thema Nachhaltigkeit weit oben auf die Agenda gebracht. Viele Menschen haben ihre Gewohnheiten in den vergangenen Monaten hinterfragt – gerade auch beim Thema Geld. Insbesondere junge Menschen wollen mit ihrer Geldanlage einen positiven Beitrag leisten und fragen verstärkt nach nachhaltigen Finanzprodukten. Wir erkennen hier eine echte Trendwende“, sagt Claudia Barghoorn, Leiterin Privatkundengeschäft und digitale Vermögensverwaltung bei Fidelity International.

Nachhaltigkeit im Alltag: Weniger Plastik verbrauchen, lokaler einkaufen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 40 Prozent der deutschen Erwachsenen wollen durch die Auswirkungen der Corona-Krise in ihrem Alltag etwas zum Positiven verändern. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Ziel, den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren (51 Prozent), gefolgt von den Ansprüchen lokal einzukaufen sowie weniger Lebensmittel und Wasser zu verschwenden (jeweils 48 Prozent). 


Über die Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International von Opinium durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 2.008 Deutsche in Privathaushalten online befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 12. Januar 2021 statt.

Risikohinweis

Der Wert von Anlagen und der daraus erzielte Ertrag kann fallen oder steigen, sodass der Kunde möglicherweise einen geringeren Betrag als den Anlagebetrag zurückerhält. Die Anleger werden darauf hingewiesen, dass die geäußerten Ansichten unter Umständen nicht mehr aktuell sind und dass darauf möglicherweise bereits reagiert wurde. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Richtwert für zukünftige Erträge. Prognosen sind kein verlässlicher Richtwert für zukünftige Erträge. 

Über Fidelity International

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 629,9 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 482,7 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.

Angaben vom 31. März 2021. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de

Technologie-Spin-Off von Union Investment startet mit „Run this place“ digitales Ökosystem für Gewerbeimmobilien

Die Union Investment Real Estate Digital GmbH, ein Technologie-Spin-off von Union Investment, startet mit „Run this place“ das digitale Ökosystem für alle Stakeholder rund um die Immobilie. Gleichzeitig bildet Run this place einen elementaren Baustein mit zahlreichen Schnittstellen für digitale Zwillinge der Gebäude, die im Verlauf mit entsprechenden Daten angereichert werden. So werden künftig Mehrwerte für alle Interessengruppen geschaffen.

Mit der Applikation Run this place beginnt die Entwicklung eines digitalen Ökosystems speziell für Gewerbeimmobilien. Ziel ist es in einem ersten Schritt, den Lebens- und Arbeitsalltag von Nutzern komfortabler und serviceorientierter zu gestalten. Zum Marktstart ist Run this place bereits in drei Büroobjekten aus dem Immobilienportfolio von Union Investment ausgerollt: im Emporio und Centurion Commercial Center in Hamburg sowie im Bürokomplex STEP 6 in Stuttgart. Weitere Objekte aus dem hauseigenen Immobilienbestand, später auch Objekte Dritter, sollen kurzfristig folgen. Der Zugang zum digitalen Ökosystem erfolgt über eine App-Lösung, deren Funktionalitäten kontinuierlich weiterentwickelt und erweitert werden.

„Mit unserer Produktlösung vertikalisieren und erschließen wir für Immobilieneigentümer und Asset-Manager die gesamte Wertschöpfungskette. Dadurch können sie nicht nur Mehrerlöse realisieren, sondern darüber hinaus auch die eigene Position im Wettbewerb nachhaltig stärken“, sagt Lars Scheidecker, CEO der Union Investment Real Estate Digital GmbH. „Bislang endet die immobilienwirtschaftliche Wertschöpfungskette allzu oft beim Mieter. Der Nutzer selbst spielte höchstens indirekt eine Rolle. Hier schlummert nicht nur ungenutztes Potenzial, sondern hier verhindert auch ein blinder Fleck die weitere Entwicklung.“

Höhere Flächenattraktivität für Nutzer, effizienterer Betrieb für Mieter und Vermieter

In einem ersten Schrift eröffnet Run this place den Nutzern zukünftig objektbezogene Services rund um den Arbeits- und Lebensalltag, etwa das Buchen eines Parkplatzes oder eines Arbeitsplatzes. „Immobilien befinden sich in einem Wettbewerb um Nutzer – untereinander, mit Co-Working-Anbietern oder zuletzt verstärkt mit dem Homeoffice. Nach der Pandemie wird die Flächenattraktivität zum wesentlichen Faktor werden. Run this place soll nicht zuletzt die Lust wecken, wieder ins Büro zu gehen“, sagt Scheidecker.

Mietern bietet Run this place eine zentrale Stelle für die objektbezogene Flächenbewirtschaftung, sei es das Flächenauslastungsmanagement, eine lokale Kommunikationsmöglichkeit oder die Verwaltung der Stellplätze. „Im Büroalltag verbringen vor allem Office Manager viel Zeit mit organisatorischen und oft lästigen Aufgaben wie dem Stellplatz- oder Flächenraummanagement. Mit unserer App nehmen wir ihnen vieles davon ab, sodass sie sich wichtigeren Aufgaben widmen können“, sagt Scheidecker.

Einbindung in Quartier und Smart City

Zudem ermöglicht Run this place das Gebäude stärker in das Quartier, das Umfeld und die künftige Smart City zu integrieren. Das kann etwa die Einbeziehung umliegender gastronomischer Angebote in den Speiseplan bedeuten oder aber auch Schnittstellen zu öffentlich bereitgestellten digitalen Services.

„Viele Immobilien kommunizieren nicht mit ihrem Umfeld, schotten sich ab und wirken wie abgeschlossene Räume, sprichwörtlich und buchstäblich. Dabei bieten sich im Zusammenspiel zwischen den Mietern und Nutzern eines Objekts sowie dem Umfeld zahlreiche Synergieeffekte, die darauf warten, erschlossen zu werden“, sagt Scheidecker. „Gerade in Hinblick auf künftige Smart-City-Technologien brauchen wir dringend technische Schnittstellen zum privat verwalteten Immobilienbestand, die wir mit Run this place etablieren.“


Über die Union Investment Real Estate Digital GmbH

Die 2020 gegründete Union Investment Real Estate Digital GmbH ist ein Technologie-Spin-Off der Union Investment, einem der größten europäischen Asset-Manager. Ziel ist es, innerhalb der Immobilienbranche potenzielle Themenfelder der Digitalisierung und technologische Innovation zu identifizieren, zu entwickeln und umzusetzen.
Mit Run this place bietet Union Investment ein App-basiertes digitales Ökosystem für Gewerbeimmobilien, das den Alltag der Nutzer komfortabler und serviceorientierter gestaltet. Immobilieneigentümer erschließen und vertikalisieren so erstmals die gesamte Wertschöpfungskette einschließlich der Nutzer, erhöhen die Effizienz des Gebäudebetriebs für die Mieter und schaffen Anschlussfähigkeit an Standorte, Umgebungen und Smart-City-Technologien.

Vontobel lanciert thematischen Aktienfonds zu Megatrends

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Anlagen in transformative Megatrends1 erweitert Vontobel sein Portfolio thematischer Fonds für professionelle Anleger um einen multithematischen Aktienfonds.

Der Vontobel Fund II – 3-Alpha Megatrends bietet Zugang zu zahlreichen, strukturell wachsenden Anlagethemen, die von langfristigen technologischen, demografischen, ökologischen und gesellschaftlichen Trends profitieren. Der Fonds investiert in Unternehmen, die ganze Branchen umwälzen und dank ihrer einzigartigen Assets, starken Geschäftsmodelle und langfristigen Treiber gute Chancen haben, zu Marktführern zu werden.

Portfoliomanager Daniel Maier wird durch ein vielfältig qualifiziertes Team mit über 14 Jahren Erfahrung im Bereich thematische und quantitative Anlagen unterstützt. Gemeinsam treffen sie High-Conviction-Anlageentscheidungen in einem breiten Themenspektrum, darunter Smart Farming und Nahrungsmitteltechnologie, E-Sport und Gaming sowie Cloud Computing. Die Themen- und Titelauswahl des Fonds wird durch das Anlageteam aktiv verwaltet. Dabei legt das Team den Schwerpunkt auf Unternehmen mit einem hohen Maß an thematischer Relevanz und macht Chancen außerhalb traditioneller Benchmarks ausfindig, um zusätzliche Renditepotenziale und eine bessere Risikodiversifizierung zu erschließen.

Anlässlich der Lancierung des Fonds betonte Daniel Maier, Portfoliomanager und Head Thematic Investing: „Die neuen Technologien lassen in manchen Branchen keinen Stein auf dem anderen. Nach unserer Überzeugung werden diese Transformationsprozesse neue Chancen mit sich bringen. Anleger können hier am besten partizipieren, indem sie auf strukturelle Wachstumsthemen setzen und Unternehmen auswählen, die das Format haben, auf das Vielfache ihrer derzeitigen Größe zu wachsen. Mit dieser Diversifikation machen Anleger ihre Portfolios zukunftsfest.“

Thematische Anlagen erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit – und die Nachfrage dürfte 2021 weiter anziehen. Das ist das Ergebnis einer jüngst von Vontobel durchgeführten Studie. Dieser zufolge ist die Hälfte der befragten professionellen Anleger überzeugt, dass die Pandemie weitere Argumente für einen thematischen Ansatz geliefert hat. 49 Prozent der Befragten planen, ihr Engagement in thematischen Anlagen in den nächsten Jahren zu erhöhen.

Vontobel verwaltet für seine Wealth-Management-Kunden seit 2017 Megatrends-Portfolios. Der erste Fonds wurde im September 2019 aufgelegt und stand ausschließlich Wealth-Management-Kunden offen. Zum 31. Mai 2021 belief sich das verwaltete Vermögen des Fonds auf 380 Millionen US-Dollar.


1) Megatrends sind strukturelle Veränderungen aufgrund von Demografie, Umwelt, Verhaltensweisen oder sozioökonomischen Entwicklungen, die sich in erheblichem Maße auf Gesellschaften und Unternehmen auswirken. Sie bleiben über Jahrzehnte von Bedeutung, erfassen jede Facette unseres Lebens und lösen globale Verschiebungen aus.

Nachhaltigkeit ist für die meisten Großanleger unverzichtbar

Bei den institutionellen Investoren in Deutschland hat sich Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Kapitalanlage etabliert. Ihr Know-how auf diesem Gebiet ist ebenso gestiegen wie ihre Zufriedenheit mit nachhaltigen Investments. Die Reife des Marktes und die zunehmende Professionalität der Akteure kommt auch darin zum Ausdruck, dass immer mehr Investoren in der Lage sind, klassische und nachhaltige Portfolios zu vergleichen. Obwohl bereits 78 Prozent der Großanleger Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, erwartet die große Mehrheit ein dynamisches Marktwachstum. Das geht aus der Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment hervor, für die 201 institutionelle Anleger mit einem verwalteten Vermögen in Billionenhöhe befragt worden sind.

Das wachsende Know-how der Investoren treibt die Professionalisierung der nachhaltigen Kapitalanlage weiter voran. Drei Viertel der befragten Großanleger bewerten ihre Kenntnisse zu nachhaltigen Kapitalanlagen als gut oder sehr gut – eine Steigerung um fünfzehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Mit zunehmender Expertise sehen sich immer mehr institutionelle Anleger in der Lage, klassische und nachhaltige Portfolios miteinander zu vergleichen. Rund vier Fünftel der Befragten, die sowohl klassisch als auch nachhaltig investieren, können daher Bilanz ziehen: 78 Prozent von ihnen geben an, dass die Rendite bei nachhaltigen Investments gleich hoch oder gar höher sei als bei konventionellen Strategien. Und 79 Prozent bescheinigen den nachhaltigen Anlagen ein ebenso gutes oder sogar besseres Risikomanagement als konventionellen Investments.

Erstmals seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren wird das im Markt verfügbare Angebot an nachhaltigen Investmentprodukten von einer Mehrheit der Befragten (51 Prozent) positiv bewertet. Dagegen bewegten sich die Zustimmungswerte in den letzten Jahren stets zwischen 30 und 35 Prozent. Ausdruck einer zunehmenden Marktreife ist auch das verstärkte Engagement der Investoren, die ihre Aktionärsrechte in größerer Zahl wahrnehmen. 37 Prozent führen einen Dialog mit den Emittenten ihrer Anlagen. Allerdings sind die aktiven Großanleger damit nach wie vor in der Minderheit.

„Beim nachhaltigen Umbau der Wirtschaft sind auch die Investoren gefragt. Das Engagement als aktiver Aktionär spielt bei der Transformation der Unternehmen eine wichtige Rolle. Es gilt, im Dialog mit den Emittenten die Modernisierung der Wirtschaft zu fördern“, betont Alexander Schindler, Vorstand von Union Investment mit Zuständigkeit für das institutionelle Kundengeschäft.

78 Prozent der institutionellen Anleger in Deutschland investieren nachhaltig

Erhöht hat sich in den letzten fünf Jahren auch der Anteil der Investoren, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen: von 64 Prozent im Jahr 2017 auf aktuell 78 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl derer erheblich zurück, für die ein Ausstieg aus der nachhaltigen Kapitalanlage vorstellbar ist – von 23 Prozent im Jahr 2017 auf sieben Prozent in diesem Jahr.

Die fortschreitende Professionalisierung beim Thema Nachhaltigkeit, die Leistungsfähigkeit der Portfolios und das breitere Angebot spiegeln sich auch in der Zufriedenheit der institutionellen Investoren wider. Derzeit sind 72 Prozent der Großanleger in Deutschland mit ihren nachhaltigen Kapitalanlagen außerordentlich oder sehr zufrieden. Der Wert ist damit gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozentpunkte gestiegen. Vor einigen Jahren dagegen waren so zufriedene Investoren noch in der Minderheit (2017: 46 Prozent).

„Die Studienergebnisse unterstreichen, dass Nachhaltigkeit bei den meisten institutionellen Investoren fest etabliert ist. Sie agieren bei diesem Thema mit ebenso professioneller Selbstverständlichkeit wie bei den übrigen Dimensionen der Kapitalanlage“, stellt Schindler fest.

92 Prozent erwarten in den nächsten zwölf Monaten wachsendes Volumen nachhaltiger Investments

Obwohl bereits viele Großanleger nachhaltig investieren, sehen sie noch weiteres Wachstumspotenzial im Markt. Entscheidender Faktor für die zukünftige Marktentwicklung ist aus ihrer Sicht die Regulierung. So nennen 78 Prozent veränderte regulatorische Anforderungen als entscheidenden Impuls, sich intensiver mit der nachhaltigen Kapitalanlage zu beschäftigen (Vorjahr: 70 Prozent). 92 Prozent erwarten, dass das Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen in den nächsten zwölf Monaten weiter wächst (Vorjahr: 83 Prozent).

Die Corona-Pandemie tut den Wachstumserwartungen der Investoren keinen Abbruch. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) ist sogar der Ansicht, dass der Markt für nachhaltige Investments nach Ende der Pandemie viel dynamischer wachsen wird als zuvor. Die gegenteilige Auffassung vertreten 21 Prozent.

Investoren sind überzeugt: Klimawandel zu verhindern kostet weniger als Bekämpfung der Folgen

Überwiegend einig zeigen sich die Großanleger in Bezug auf den Klimawandel: So sind 88 Prozent überzeugt, dass es weniger kosten würde, den Klimawandel zu verhindern, als für seine Folgen aufzukommen.

Eine Eindämmung des Klimawandels wiederum erfordert eine Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Das größte Transformationspotenzial in Hinblick auf die zu erzielende Nachhaltigkeitswirkung sehen die Investoren im Energiesektor (98 Prozent, gefolgt vom Transportsektor (90 Prozent; Mehrfachnennungen). Die Herausforderungen des Klimawandels schlagen sich allerdings erst bei einer Minderheit der institutionellen Anleger im Portfolio nieder. So ist bislang bei 34 Prozent der Befragten die Ausrichtung der Investments auf die Pariser Klimaziele ein verbindliches Element ihrer Anlagestrategie.

„Der unausweichliche Wandel in der Energiewirtschaft bietet solchen Unternehmen Chancen, die sich schneller und besser auf die schärferen CO2-Vorgaben einstellen. Es gilt daher für Investoren, frühzeitig die Transformationsgewinner zu identifizieren. Das fördert den nachhaltigen Umbau der Wirtschaft und eröffnet gleichzeitig Renditechancen“, sagt Schindler.


Für die diesjährige Untersuchung wurden von Februar bis April 2021 insgesamt 201 institutionelle Investoren in Deutschland befragt, die zusammen ein Vermögen von rund sechs Billionen Euro verwalten. Zu den Befragten zählten Versicherungen (Anteil: 19 Prozent), Großunternehmen (12 Prozent), Altersversorger/Pensionskassen (14 Prozent), Stiftungen/Kirchen (14 Prozent), Kreditinstitute (20 Prozent) und Kapitalverwaltungsgesellschaften (21 Prozent).

Raiffeisen-MegaTrends-Aktien wird Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien

Nachhaltigkeit ist schon lange kein Nice-to-have mehr, sondern nimmt einen immer höheren Stellenwert bei der Geldanlage ein. Bei Raiffeisen Capital Management bewährt sich die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Anlagestrategien bereits seit vielen Jahren. Das belegen zahlreiche Auszeichnungen und Gütesiegel.

Nun folgt auch der Raiffeisen-MegaTrends-Aktien (neu: Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien) einer nachhaltigen Investmentstrategie. Die Änderung der Anlagestrategie und die damit verbundene Namensumstellung des Fonds erfolgt per 17. Juni 2021. Ab diesem Zeitpunkt fällt der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien gemäß der EU-Offenlegungsverordnung unter Artikel 8.

Der Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien investiert weiterhin in die Megatrends Technologie, Klimawandel, Mobilität, Wasser und demografischer Wandel. Auch das wachsende Bewusstsein für einen verantwortungsvollen und klimaschonenden Lebensstil hat sich zu einem wahren Megatrend entwickelt. Im Einklang damit wird auch der Fokus des globalen Aktienfonds noch mehr auf Unternehmen liegen, die wir als nachhaltig einstufen. ESG („Environmental“, „Social“, „Governance“)-Kriterien sowie der Beitrag zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung, welche sich in der Bewertung der Unternehmen im Raiffeisen ESG Score widerspiegeln, fließen noch stärker in den Analyseprozess ein.

LGIM verstärkt den Druck auf Unternehmen, Klimarechenschaft abzulegen und Netto-Null-Emissionen zu erreichen

Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, hat heute seinen jährlichen Climate Impact Pledge-Bericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass LGIM sich von vier neuen Unternehmen trennen wird, da diese nicht ausreichend gegen die Risiken des Klimawandels vorgehen.

Seit der Auflegung 2018 ist dies der erste „Climate Impact Pledge“-Bericht im Rahmen des 2020 angekündigten überarbeiteten Ansatzes. Darin hatte sich der Investor verpflichtet, sein Engagement auf 1.000 globale Unternehmen in 15 klimakritischen Sektoren auszuweiten, die für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen von börsennotierten Unternehmen verantwortlich sind. Unternehmen, welche die LGIM-Mindeststandards nicht erfüllen, werden mit Stimmrechtssanktionen belegt, ebenso wie mit einem möglichen Verkauf aus LGIM-Fonds mit einem Vermögen von rund 67 Milliarden Euro – dazu gehören die Fonds der Future-World-Reihe und alle Fonds der L&G Workplace Pensions und des L&G MasterTrust mit automatischer Beitragszahlung.

In diesem Jahr wird LGIM seine Beteiligungen an der Industrial and Commercial Bank of China, AIG, PPL Corporation und China Mengniu Dairy veräußern. Die Unternehmen haben nicht oder nur unbefriedigend auf LGIMs Aufforderungen reagiert, mehr für die Rettung des Weltklimas zu tun, und/oder LGIMs vordefinierte Grenzen in Bezug auf die Beteiligung an Kohle, die Offenlegung von Kohlenstoffemissionen oder die Abholzung von Wäldern missachtet. Auch China Construction Bank, MetLife, Japan Post, KEPCO, ExxonMobil, Rosneft, Sysco, Hormel und Loblaw verbleiben einstweilen auf der aktuellen Ausschlussliste von LGIM, bis sie wesentliche Maßnahmen ergreifen, um eine Wiederaufnahme zu rechtfertigen.

LGIM freut sich bekanntzugeben, dass der US-Lebensmittelhändler Kroger, der zuvor auf der Ausschlussliste stand, nach Überarbeitung seiner Abholzungspolitik und Offenlegung sowie nach Bemühungen zur Förderung pflanzlicher Produkte, die eine geringere Klimabelastung erzielen, wieder in relevante Fonds aufgenommen wird. Das Unternehmen gesellt sich zu Unternehmen wie dem Autohersteller Subaru und dem Ölkonzern Occidental Petroleum, die in den vergangenen Jahren wieder aufgenommen wurden.

Verstärktes Engagement, um den Fortschritt voranzutreiben

LGIM kündigte im vergangenen Jahr im Rahmen ihres überarbeiteten Ansatzes ein Programm zur Vertiefung des Engagements mit 58 Unternehmen an, die einflussreich in ihren Sektoren sind, aber den Übergang zu Netto-Null-Emissionen noch nicht vollzogen haben. LGIM ist ermutigt von den Fortschritten, die im vergangenen Jahr gemacht wurden: Fast drei Viertel der Unternehmen haben auf die Engagement-Kampagne reagiert und 13 der 58 Unternehmen verfolgen nun ein Netto-Null-Ziel.

Nach der Entscheidung, Klimaratings für ca. 1.000 große Unternehmen im Rahmen eines "Ampelsystems" öffentlich zugänglich zu machen, hat LGIM seine Stimmrechtssanktionen für Unternehmen, die Mindeststandards nicht erfüllen, wie z. B. Vorstandsmitglieder mit Verantwortung für Klimafragen, umfassende Kohlenstoffoffenlegungen und Treibhausgasreduktionsprogramme, weiter ausgebaut. Während der Proxy-Season 2021 hat LGIM 130 Unternehmen mit Abstimmungssanktionen belegt, wobei die Sektoren Banken, Versicherungen, Immobilien sowie Technologie und Telekommunikation am stärksten sanktioniert wurden.

Michelle Scrimgeour, Chief Executive Officer, Legal & General Investment Management und Co-Vorsitzende der COP26 Business Leaders Group der britischen Regierung, fügte hinzu: "Der Klimawandel ist eines der kritischsten Nachhaltigkeitsthemen, mit denen wir konfrontiert sind, und wir unterstützen voll und ganz die Bemühungen, das globale Finanzsystem auf einen Pfad deutlich unter zwei Grad Celsius auszurichten. Wir haben uns verpflichtet, diese Agenda über die verschiedenen Teile der Investmentkette hinweg voranzutreiben, von unserem Engagement mit Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern bis hin zu unserem eigenen Investmentprozess und LGIMs eigenem Engagement für Net Zero. Die Teilnahme an Foren wie der COP26 Business Leaders Group im Vorfeld der entscheidenden Klimakonferenz in Glasgow später in diesem Jahr hat die Notwendigkeit koordinierten Handelns unterstrichen, um Klimarisiken anzugehen und die Gesellschaft in eine nachhaltige Zukunft zu lenken. Fortschritte können nicht durch isoliertes Handeln erzielt werden, und wir als Investoren haben eine echte Rolle bei der verantwortungsvollen Allokation von Kapital zu spielen und als Stewards für unsere investierten Unternehmen zu agieren, um größere Fortschritte bei der Erreichung der allgemeinen Nachhaltigkeitsziele zu fördern.

Im vergangenen Jahr habe ich viele Wege gesehen, wie wir bei LGIM die Herausforderung des Klimawandels angehen – wir haben uns in Foren wie diesem zusammengefunden, ebenso wie in der im Dezember gestarteten Net Zero Asset Managers Alliance, der Sustainable Finance Initiative und zuletzt der Glasgow Financial Alliance for Net Zero."

Yasmine Svan, Senior Sustainability Analyst bei LGIM, kommentiert: "Verbesserungen bei Daten und Analysen haben es uns ermöglicht, unsere Reichweite zu erhöhen und das durchzusetzen, was wir als Mindeststandards im Hinblick auf das Management von Klimarisiken betrachten, und zwar durch erweiterte Stimmrechtssanktionen, ergänzt um unser intensives Engagement in wichtigen Sektoren. In dem Maße, in dem Investoren ihre Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen, erhöhen auch die Unternehmen ihre Ambitionen. Wir freuen uns, dass wir die Zahl der Unternehmen, die nach den Fortschritten wieder in unsere Fonds aufgenommen wurden, erhöhen können, und werden unser Engagement und unsere Zusammenarbeit fortsetzen, um dazu beizutragen, die allgemeinen Standards in den Märkten zu erhöhen.”

Seit LGIM den Climate Impact Pledge eingeführt hat, sind positive Fortschritte bei den Gesamtklimaratings über Märkte und Sektoren hinweg zu verzeichnen. Seit 2020 haben die Ratings für asiatische Unternehmen nun Nordamerika in ihren durchschnittlichen Ratings überholt, wobei der größte relative Anstieg aus den Schwellenländern stammt. Allerdings erfüllen weniger als ein Fünftel der asiatisch-pazifischen Unternehmen und nur ein Drittel der nordamerikanischen Unternehmen die von LGIM durchgesetzten Mindestklimastandards vollständig.

Die Rankings haben auch kontrastierende Ansätze nach Sektoren offenbart, wobei Versorgungsunternehmen und die Automobilindustrie die höchsten Werte erzielten. Im Gegensatz dazu gab es in den Sektoren Stahl, Bergbau und Luftfahrt die geringsten Verbesserungen während des Engagementzeitraums. Während die vollständige Einhaltung der LGIM-Mindestklimastandards selbst in den Sektoren, die auf dem Weg zu einem kohlenstoffarmen Übergang am weitesten fortgeschritten sind, selten ist, hat sich die Netto-Null-Dynamik beschleunigt, wobei sich die Gesamtzahl der Unternehmen, die Netto-Null-Ziele setzen, seit Oktober 2020 fast verdoppelt hat.


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von £1,28 Billionen (€1,43 Billionen; CHF1,55 Billionen; $1,75t Billionen; JPY181 Billionen). Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum an globalen Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds, Fondsvertreiber und Privatanleger.
In den vergangenen 40 Jahren haben wir unser Geschäft aufgebaut, indem wir verstanden haben, was für unsere Kunden am wichtigsten ist, und diese Erkenntnisse in wertvolle, zugängliche Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt haben. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Spektrum der Anlageklassen, einschließlich festverzinslicher Wertpapiere, Aktien, Gewerbeimmobilien und Barmittel. Unsere Fähigkeiten reichen von Index-Tracking und aktiven Strategien bis hin zu Liquiditätsmanagement und haftungsbasierten Risikomanagementlösungen.

Wealthcap führt mehrdimensional gestreute Zielfonds-Serie mit Portfolio 6 fort

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap setzt seine breit diversifizierte Portfolio-Fonds-Serie für Privatanleger und semiprofessionelle Investoren mit der Auflage des „Wealthcap Portfolio 6“ fort. Wie das jüngst über Planvolumen erfolgreich geschlossene Vorgängerprodukt ermöglicht das „Portfolio 6“ Privatanlegern bereits ab 10.000 Euro mittelbaren Zugang zu institutionellen Investitionsstrategien. Der Fonds startet als Blind-Pool und verfolgt den schrittweisen Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios von Beteiligungen an Zielfonds, die überwiegend in die Anlageklasse Immobilien und daneben in Private-Equity-Unternehmensbeteiligungen sowie Infrastruktur investieren. Neben der Streuung innerhalb dieser Assetklassen über unterschiedliche Nutzungsarten und Branchen ergibt sich ein weiterer Streuungseffekt über mehrere etablierte Zielfondsmanager sowie unterschiedliche Länder und Standorte mit Fokus auf Europa. In Summe wird für Investoren so ein möglichst robustes Portfolio mit starken Renditechancen aufgebaut.

„Unser Portfoliokonzept trifft auf eine anhaltend hohe und wachsende Nachfrage bei Privatanlegern und semiprofessionellen Investoren. Denn mit nur einer Investition lässt sich eine breite Streuung über mehrere Sachwerte-Assetklassen, Zielmärkte, Fondsmanager und Anlagezeitpunkte realisieren – und das an der Seite großer institutioneller Investoren. Das ist mit außerbörslichen Direktinvestments und kleineren bis mittelgroßen Anlagebeträgen nicht möglich“, kommentiert Michael Stachowski, Leiter Produktmanagement Alternative Investments & Portfoliolösungen bei Wealthcap.

Der geschlossene Alternative-Investmentfonds „Wealthcap Portfolio 6“ strebt eine liquiditätsschonende Kapitalbindung durch mehrere Kapitalabrufe sowie eine Rendite (IRR) von 6 % an. Die Grundlaufzeit endet am 30.06.2035.


Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten, institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien, ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIF über offene und geschlossene Spezial-AIF bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuelle Mandate und Club-Deals.

Lumyna and Weiss partner to launch the Lumyna – Weiss Multi-Strategy UCITS Fund

Lumyna Funds (“Lumyna”) and Weiss Multi-Strategy Advisers LLC (“Weiss”) today announced the launch of the Lumyna – Weiss Multi-Strategy UCITS Fund (the “Fund”) on the Lumyna platform.

The Fund launched on 4th of June 2021 with AuM of over $70m and will provide access to a daily liquidity, actively managed, market neutral multi-strategy designed to achieve attractive and consistent risk adjusted returns with moderate volatility, lower drawdowns and reduced long term correlation to equity, bond and hedge fund markets.

The strategy employs a rigorous, risk-controlled approach to a range of liquid and diversified sub-strategies generating returns from three sources. A Core Market Neutral portfolio consisting of approximately 20 fundamental, actively managed, sector focused, sub-strategies with a focus on developed markets, paired with two discretionarily managed overlay strategies aiming to enhance risk adjusted returns through asset class diversification.

“We are excited to partner with Weiss and provide Lumyna investors with exclusive access to the performance of the Weiss absolute return, Core Market Neutral investments in a daily liquidity format. Weiss provides an innovative investment process and cutting-edge thought leadership, bringing to the platform a long term, proven track record of strong, risk-adjusted, differentiated returns” said Philippe Lopategui, CEO of Lumyna.

Jordi Visser, Chief Investment Officer at Weiss said: “Weiss seeks to provide excellence in alternatives and this fund and partnership provides an opportunity to expand access to a broader group of investors. This is a logical extension of our core competencies and we couldn’t ask for a more innovative partner than Lumyna.”

Paul Holmes, Global Head of Fund Distribution at Lumyna commented on the launch, noting: “Our investors have been requesting a classical, discretionary multi-strategy UCITS solution for some time, and so we are delighted to have been able to partner with a manager of the quality of Weiss in this space. Their unique approach to multi-strategy investing has consistently delivered a high degree of idiosyncratic alpha, in a diversified and strongly risk-controlled approach. Lumyna are delighted to welcome Jordi and the wider Weiss team to the platform and to provide UCITS investors with this exciting new addition to the liquid Alternatives space.”

The Fund is a Luxembourg-regulated onshore vehicle available for eligible investors through the UCITS framework of rigorous risk, diversification, counterparty exposure, liquidity and eligible asset constraints.

The Fund will be available for sale, pending regulatory registration, to eligible investors in Austria, Belgium, Denmark, Finland, France, Germany, Italy, Luxembourg, Norway, Portugal, Netherlands, Spain, Sweden and the United Kingdom via our distributors.


About Lumyna

Lumyna is an $18bn AUM market-leading asset management platform, focused on liquid alternative funds and bespoke investment strategies. It has been operating since 2007 and from the end November 2018, Lumyna has been a part of the Generali Group’s multi-boutique business. Find out more at www.lumyna.com.

About Weiss

Weiss is an asset management firm with an over 40-year history, through its affiliates. Weiss is focused on an innovative investment process, insightful data analytics, cutting-edge thought leadership and authentic philanthropy.
Weiss aims to deliver consistent risk-adjusted returns for clients. The Weiss approach attempts to balance the forward-looking views of its portfolio managers with its robust, proprietary data analytics system to provide risk management. Weiss investment teams are sector specialists and bring diversity in perspective and experience. Weiss portfolio managers have an average tenure of approximately 10 years with the firm.

Investoren machen zur Unterstützung der Menschenrechte in Myanmar mobil

Eine Gruppe von Vermögensverwaltern unter der Leitung von Storebrand Asset Management ruft Unternehmen weltweit dazu auf, die Risiken von Menschenrechtsverletzungen in Myanmar zu reduzieren. Die Initiative wird von Storebrand gemeinsam mit der Investor Alliance for Human Rights, Domini und der Heartland Initiative geleitet. 77 Vermögensverwalter mit einem Kapital von über 3 Billionen Euro haben bis zum 9. Juni das „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ unterzeichnet.

„In den letzten Monaten hat Storebrand eine Due-Diligence-Prüfung von Unternehmen durchgeführt, die in Myanmar tätig sind. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Verbindungen zur dortigen Militärjunta und zu möglichen Menschenrechtsverletzungen bestehen. Jetzt fordern wir durch eine globale Mobilisierung von Investoren und Kapital alle Unternehmen mit Verbindungen zu Myanmar auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken von Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu mindern“, sagt Kamil Zabielski, Head of Sustainable Investment bei Storebrand Asset Management.

Bewusstsein für die aktuelle Situation im Lande schärfen

Die Tätigkeit in Konfliktgebieten birgt Risiken und Herausforderungen für Unternehmen und erfordert den Zugang zu verlässlichen Daten, auf die Investoren ihre Entscheidungen stützen können. Storebrand hat die Situation in Myanmar in den letzten zehn Jahren verfolgt und sich aufgrund von Menschenrechtsbedenken vor dem Militärputsch von Unternehmen in Myanmar getrennt. Das Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für die Menschenrechtssituation in Myanmar zu schärfen und die Sorgfaltspflicht durch Zusammenarbeit zu erhöhen.

Der Staatsstreich des Militärs am 1. Februar gegen die demokratisch gewählte Regierung Myanmars hatte furchtbare Auswirkungen auf die Bevölkerung des Landes. Das harte Vorgehen gegen pro-demokratische Demonstranten hat zu Hunderten von Toten und Tausenden von Inhaftierten, Gefolterten und Verletzten geführt. Aufgrund der ethnischen Säuberungskampagne des Militärs gegen die Minderheit der Rohingya mussten mehr als 700.000 Rohingyas aus dem Land fliehen, während gegen Myanmar und das Militär Anklage wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhoben wurde.

Warnung vor Beitrag zu Menschenrechtsverletzungen

Als Reaktion auf das Vorgehen des Militärs von Myanmar kam es zu internationalen Protesten, Verurteilungen und Sanktionen durch die USA, die Europäische Union und andere Länder sowie durch multilaterale Institutionen und Organisationen weltweit. Unternehmen, die dem nicht folgen, laufen nicht nur Gefahr, zu schweren Menschenrechtsverletzungen beizutragen, sondern sind auch den damit verbundenen rechtlichen und Reputationsrisiken ausgesetzt, die sich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Investoren auswirken können.

Mit der Unterzeichnung des „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ fordern die Investoren alle Unternehmen, die in Myanmar geschäftlich tätig sind, dazu auf, sofort eine verstärkte Due-Diligence-Prüfung durchzuführen.

„Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Zusammenarbeit wird es für Investoren einfacher, sich mit Unternehmen auseinanderzusetzen und mehr Einfluss auszuüben. Wir sehen diese Initiative als eine passende Gelegenheit für den privaten Sektor, Führungsstärke zu zeigen, indem er Myanmars Übergang zu Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie unterstützt,“ fügt Zabielski hinzu.


Über Storebrand Group

Die Storebrand Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Anlagelösungen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge im nordischen Markt. Sitz der Gruppe ist Oslo. Storebrand Asset Management verwaltet aktuell rund 100 Milliarden Euro (Stand 30.04.2021), was die Gruppe zum größten privaten Asset Manager Norwegens macht. Das Unternehmen ist auch in Schweden mit Produkten im Bereich Asset Management, Lebensversicherungen und Krankenversicherungen aktiv. Storebrand betreut derzeit etwa 1,9 Millionen Kunden in Norwegen und Schweden. Die Anfänge des an der Börse Oslo notierten Unternehmens gehen bis in das Jahr 1767 zurück. Weitere Informationen finden Sie unter: www.storebrandfunds.de

Investor Alliance for Human Rights

Die Investor Alliance for Human Rights ist eine kollektive Aktionsplattform für verantwortungsbewusstes Investieren basieren auf der Achtung der Grundrechte der Menschen. Die mitgliederbasierte, gemeinnützige Initiative konzentriert sich auf die Verantwortung von Investoren für die Achtung der Menschenrechte, auf das Engagement von Unternehmen, die ein verantwortungsvolles Geschäftsverhalten vorantreiben sowie auf Aktivitäten, die eine solide Geschäfts- und Menschenrechtspolitik vorantreiben und dabei Standards setzen.

Domini

Domini Impact Investments LLC ist ein von Frauen geführter, bei der SEC registrierter Anlageberater, der sich ausschließlich auf Impact Investing spezialisiert hat. Er bedient individuelle und institutionelle Investoren, die positive soziale und ökologische Resultate schaffen wollen und gleichzeitig wettbewerbsfähige finanzielle Renditen anstreben. Domini wendet bei allen Investitionen soziale, ökologische und Governance-Standards an, in der Überzeugung, dass sie dazu beitragen, Gelegenheiten zu identifizieren, die starke finanzielle Renditen bieten und gleichzeitig ein gerechteres und nachhaltigeres Wirtschaftssystem schaffen.

Heartland-Initiative

Heartland Initiative, Inc. ist eine gemeinnützige, praxisorientierte Forschungsorganisation, die sich für die grundlegenden Rechte und Freiheiten von Menschen einsetzt, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Die Arbeit von Heartland reagiert auf einen wachsenden Bedarf an der Schnittstelle von Wirtschaft und Menschenrechten, wo öffentliche und private Akteure verstehen, dass wirtschaftliche Aktivitäten entweder zur Eskalation oder zur Milderung von Konflikten und den damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen beitragen können. Durch maßgeschneiderte Lerndienstleistungen arbeitet Heartland mit Stakeholdern zusammen, um Lösungen zu entwickeln, die gleichzeitig Menschenrechtsverletzungen verhindern und angehen und gleichzeitig die erhöhten Risiken managen, denen Unternehmen und Investoren in Konfliktgebieten ausgesetzt sind.

Erste Group bekennt sich als erstes Finanzinstitut zum Green Consumption Pledge der Europäischen Kommission

Als erstes Finanzinstitut in Europa tritt die Erste Group dem Green Consumption Pledge bei, einer Initiative der Europäischen Kommission zur Beschleunigung eines nachhaltigen Wirtschaftsaufschwungs. Das Versprechen an KonsumentInnen ist die erste Initiative im Rahmen der Neuen Verbraucheragenda und Teil des europäischen Klimapakts. Zusätzlich zu den ersten fünf Unternehmen, die sich Anfang des Jahres der Initiative angeschlossen haben, ist die Erste Group eines von sechs Unternehmen, die an der zweiten Runde der Pilotphase der EU-Initiative teilnehmen.

„Ich begrüße die Verpflichtungen dieser sechs Unternehmen hinsichtlich konkreter Maßnahmen für eine nachhaltigere Produktion und einen nachhaltigeren Konsum, die über die Vorgaben der EU-Gesetze hinausgehen. Diese Entschlossenheit zur Verstärkung der Klimaschutzmaßnahmen zeigt, welche Anstrengungen die europäischen Verbraucherinnen und Verbraucher sehen wollen. Mittlerweile beteiligen sich bereits elf Unternehmen am Green Pledge, und ich freue mich, wenn es in Zukunft noch mehr werden“, erklärt Didier Reynders, EU-Kommissar für Justiz.

Verpflichtung zur Nachhaltigkeit bei Investmentprodukten

Die Erste Group verpflichtet sich, die Verfügbarkeit nachhaltiger Investmentprodukte zu gewährleisten und ihre KundInnen im Sinne nachhaltiger Finanzentscheidungen verstärkt zu informieren. Diese Selbstverpflichtung unterstreicht die Ambitionen der Bankengruppe, ihre Bemühungen um eine nachhaltigere Gesellschaft und Wirtschaft fortzusetzen, und markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Nachhaltigkeitspfad. Die Verpflichtungen werden durch die Erste Asset Management (EAM) umgesetzt. Die Berichterstattung über den Fortschritt der Selbstverpflichtungen wird mindestens einmal jährlich auf der Webseite der Gruppe und in ihrem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

„Die Klimakrise erfordert aktives Handeln. Diese Selbstverpflichtung ist daher für die Erste ein weiteres klares Bekenntnis, ESG als eine unserer zukünftigen strategischen Säulen zu stärken. Es ist uns wichtig, sich den Bemühungen der Kommission anzuschließen, ein neues Rahmenwerk über Branchengrenzen und bestehende regulatorische Anforderungen hinweg zu schaffen. Wir wollen ein aktiver Teil eines grünen Wandels sein. Und wir glauben, dass wir mit den Finanzprodukten und Dienstleistungen, die wir den Konsumenten anbieten, einen wesentlichen Beitrag leisten können”, betont Bernd Spalt, CEO der Erste Group.

Nachhaltiges Produktportfolio erweitern und Transparenz steigern

Mit 20 Jahren Erfahrung im Bereich nachhaltiger Investments verpflichtet sich die Erste Group, all ihren KundInnen in sieben Märkten die Möglichkeit zu bieten, in ESG-Produkte zu investieren und sie durch transparente und zugängliche Informationen in der Investmententscheidung zu unterstützen. Bis Ende 2023 plant die Erste Asset Management die Anzahl ihrer Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen um 50% auf 17 zu erhöhen. Derzeit wird unter diesem Titel ein Volumen von EUR 3,4 Milliarden verwaltet. Das entspricht knapp fünf Prozent des gesamten verwalteten Vermögens (Assets under Management).

Regelmäßige Information zu ESG

Gleichzeitig werden unsere KundInnen regelmäßiger über aktuelle ESG-Themen und -Aktivitäten informiert und sensibilisiert, indem wir beispielsweise 100 Artikeln zu diesem Thema bis Ende 2023 auf unserem Finanzblog veröffentlichen werden. Darüber hinaus verpflichten wir uns als Erste Asset Management bis Ende dieses Jahres ein Nachhaltigkeits-Reporting basierend auf den UN Sustainable Development Goals für alle Publikumsfonds sowie ein Impact-Reporting für alle Impact-Fonds durchzuführen und werden diese Berichte auf unserer Webseite (www.erste-am.at) zur Verfügung stellen. Die Erste Asset Management verpflichtet sich zudem, selbst als Investorin nachhaltig zu handeln. Wir werden daher unsere Stimmrechte gemäß unserer Sustainable Voting Policy ausüben und die Abstimmungsentscheidungen laufend auf unserer Webseite veröffentlichen.

EINLADUNG DER MEDIEN: ONLINE-EVENT DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION

Beim Online-Event gab Bernd Spalt, CEO der Erste Group, gemeinsam mit Kommissar Reynders und anderen Unterzeichnern die Selbstverpflichtungen der Bankengruppe bekannt. Die detaillierten Dokumente finden Sie hier.


Wichtige rechtliche Hinweise:

Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Entwicklungen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog der Erste Asset Management.

Mehr Informationen zur Produktpalette der Erste Asset Management finden Sie unter www.erste-am.at.

State Street Global Advisors legt drei ETFs auf S&P Dividend Aristocrats ESG-Indizes auf

State Street Global Advisors, der Vermögensverwaltungsbereich der State Street Corporation (NYSE: STT), hat am 3. Juni den SPDR S&P Global Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF, den SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF und den SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF aufgelegt. S&P Dividend Aristocrats, eine weltweit führende Marke für Dividendenindizes, steht nun mit den neu aufgelegten S&P ESG Dividend Aristocrats Indizes für ESG-bezogene Portfolios zur Auswahl. Die Fonds werden die Wertentwicklung bestimmter dividendenstarker Aktienwerte abbilden, die von Unternehmen für jede der Regionen Global, Eurozone und USA ausgegeben werden.

Nachhaltigkeit bei Dividenden auf einem neuen Level

ESG-Screens führen eine zusätzliche Ebene der Nachhaltigkeit in die Reihe der Aristokraten-Indizes ein. Dividendenwachstum, das der Anlagephilosophie der Aristokraten zugrunde liegt, gilt als bewährter Ansatz für die Anlage in Dividenden; ein zusätzliches ESG-Overlay könnte die Widerstandsfähigkeit der Strategie weiter erhöhen.

Verbesserung der Performance

Als Beweis für ihre Widerstandsfähigkeit schnitten die ESG-Versionen der SPDR Dividend Aristocrats Indizes während der Erholungsphase im Jahr 2020 (nach dem COVID-geschuldeten Marktausverkauf) besser ab. Denn Dividendenstrategien, die traditionell eine defensive Rolle in Anlegerportfolios spielen, hatten ein schwieriges Jahr mit erheblichen Kürzungen und Underperformances. Die Indizes messen die Wertentwicklung von hochverzinslichen Aktien aus den Märkten der Welt, der Eurozone und der USA, die die in den Dividenden Aristokraten Indizes definierten Zulassungskriterien erfüllen. Darüber hinaus sollen bestimmte Aktien aufgrund ihrer ESG-Eigenschaften ausgeschlossen werden, wobei sowohl ihr ESG-Rating als auch ihre Beteiligung an bestimmten kontroversen Geschäftsaktivitäten berücksichtigt werden. Die verbleibenden Wertpapiere werden dann nach der Höhe ihrer Dividende gewichtet.

Stefan Kuhn, Head of SPDR ETFs Deutschland sagt: "Mit dem zunehmenden Verlangen der Anleger nach kosteneffizienten ESG-Lösungen wird der Fonds den Zugang zu Qualitätseinkommen mit gutem Gewissen ermöglichen. Mit der Verfügbarkeit mehrerer regionaler Versionen haben Investoren nun neue Instrumente, um die Diversifizierung ihrer ESG-Portfolios mit nachhaltigen Dividenden, die auf nachhaltiges Investieren treffen, zu verbessern."


Weitere Informationen über den S&P Global Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF finden Sie unter www.ssga.com/etfs

Über State Street Global Advisors

State Street Global Advisors ist seit vier Jahrzehnten im Dienste von Regierungen, Institutionen und Finanzberatern weltweit tätig. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung beruht, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kosteneffektive Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, langfristige Performance bringen kann. Und als Pioniere im Bereich Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Wege, um zu investieren. So sind wir mit einem verwalteten Vermögen von 3,47 Billionen US-Dollar* zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt geworden.

*Diese Zahl bezieht sich auf den 31. Dezember 2020 und beinhaltet ca. 75,17 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Vertriebsstelle fungiert. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander verbunden.

Neuer Fonds für die fehlende Mitte

Die Invest in Visions GmbH hat zum 1. Juni 2021 einen neuen Fonds aufgelegt. Der „IIV Sustainable SME Debt Fund EM – Finance for Future“ ist ein Spezialfonds für professionelle und semi-professionelle Investor:innen. Sein Ziel: Die Finanzierung von Small and Medium Enterprises (SME = klein- und mittelständischen Unternehmen)1 in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Investmentprozess ist klar geregelt. Mit dem Kapital der Investor:innen im IIV Sustainable SME Debt Fund EM Fonds werden ausgewählte Finanzinstitute in den Emerging Markets refinanziert. Diese verleihen das Kapital an geprüfte SME. Wird das Darlehen nicht mehr benötigt, zahlt das SME das geliehene Kapital inklusive Zinsen an die Finanzinstitute zurück, die es in den Fonds und damit an die Investor:innen zurückfließen lassen. Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin des Impact Investors, sagt: „Dieser neue Fonds ist die logische Ergänzung unserer Produktpalette von bisher Mikrofinanz zur nächsten Finanzierungsstufe der kleinen und mittleren Unternehmen.“

SME – das wirtschaftliche Rückgrat

Die SME sind das wirtschaftliche Rückgrat der Gesellschaft weltweit. Besonders in den Entwicklungs- und Schwellenländern, wo sie rund 10 Prozent aller Unternehmen ausmachen, wird ihnen eine wichtige Rolle für die Entwicklung des privaten Sektors, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie für nachhaltiges Wirtschaftswachstum zugeschrieben. Laut Weltbank (2020)2 fehlen jedoch diesen Unternehmen in Ländern mit niedrigen oder mittleren Einkommen rund 5,2 Billionen US-Dollar Finanzierungskapital. Die Pandemie mit ihren Lockdowns hat die Situation der SME weiter verschärft. Außerdem müssen in den Entwicklungs- und Schwellenländern rund 600 Millionen Arbeitsplätze bis zum Jahr 2030 geschaffen werden, um der wachsenden Bevölkerung ein Auskommen zu sichern. Erschwerend hinzukommt, dass rund 44 Prozent aller SME bzw. neun Millionen Unternehmen in den Entwicklungsländern keinen ausreichenden Zugang zum Kapitalmarkt haben. Hier setzt die Invest in Visions GmbH an. Schröder freut sich: „Um gerade jungen Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern eine berufliche Perspektive in ihrer Heimat zu ermöglichen, haben wir den ‚IIV Sustainable SME Debt Fund EM – Finance for Future‘ aufgelegt.“ 

Finanzierung der „fehlenden Mitte“ 

Weshalb ist es für SME in diesen Ländern aber so schwer, an Kredite zu kommen? Das Problem ist strukturell: Es gibt nur wenige Finanzinstitute, die auf den Bedarf der SME zugeschnitten sind. Für Mikrofinanzinstitute (MFIs) ist der Finanzbedarf der SME zu groß, für traditionelle Bankkredite ist er zu klein. Um für Risikokapitalgeber interessant zu sein, fehlt ihnen wiederum oftmals das von diesen angestrebte Wachstums-, Rendite- und Verkaufspotenzial. Dadurch entsteht gerade in den Schwellen- und Entwicklungsländern eine enorme Finanzierungslücke für das Segment zwischen den größeren mittelständischen Unternehmen und den Kleinstunternehmen. Daher spricht man in Bezug auf diese Unternehmen auch von „The Missing Middle“, der „fehlenden Mitte“. Die Entwicklungs- und Schwellenländer werden dadurch eines großen Teils ihres ökonomischen Entwicklungspotenzials beraubt. Um diese Lücke zu schließen, bedarf es neben den öffentlichen Geldern auch private Investoren. Ohne letztere ist diese Mammutaufgabe nicht zu stemmen.

Der Impact

Um Arbeitsplätze zu schaffen und einen Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals = SDGs) zu leisten, ist die Bereitstellung von Darlehen an SME in Entwicklungs- und Schwellenländern heute wichtiger denn je. „Als Experte für Mikrofinanz sind wir prädestiniert uns für Mesofinanzierung, wie die Bereitstellung von Kapital an SME auch genannt wird, zu engagieren. Wir möchten dazu beitragen, die Finanzierungslücke zu schließen, indem wir über den neuen Fonds unverbriefte Darlehensforderungen an Finanzinstitute zur Finanzierung des Mittelstands in den Entwicklungsländern vergeben“, so Schröder. Und weiter: „Mit dem Fonds tragen wir zu SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten) bei und generieren für die Investor:innen eine marktgerechte Rendite.“

Die Voraussetzungen

Bei der Kreditvergabe gibt es strenge Ausschlusskriterien. „Bei uns fällt alles raus, was mit Waffenhandel, Glücksspiel oder auch Handel mit Tropenholz zu tun hat, um nur wenige Beispiele zu nennen,“ sagt Schröder. Und auch für die Wirkungsmessung des SME-Fonds gibt es bestimmte Indikatoren, wie beispielsweise das Volumen der vergebenen Kredite oder die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze.


Im altii Interview spricht Edda Schröder spricht über die neue Strategie und wie sie damit Arbeitsplätze in Schwellenländern schafft und nachhaltiges Wachstum generiert.

1) Laut Europäischer Kommission hat ein SME weniger als 250 Mitarbeiter:innen und einen Jahresumsatz von max. 50 Millionen Euro
2) The World Bank, 2020, Small and Medium Enterprises (SMES) Finance (https://www.worldbank.org/en/topic/smefinance)

Über INVEST IN VISIONS

Die Invest in Visions GmbH wurde 2006 von Edda Schröder mit der Vision gegründet, institutionellen und privaten Anlegern den Zugang zu Impact Investments zu ermöglichen, also zu Anlagen, die neben finanziellen Erträgen auch positive gesellschaftliche Auswirkungen bieten.
Wir haben uns als Mikrofinanzinvestor der ersten Stunde einen Namen gemacht und im Jahr 2011 mit der Auflegung des IIV Mikrofinanzfonds als erstem Fonds dieser Anlageklasse in Deutschland für private und institutionelle Anleger einen wichtigen Meilenstein erreicht. Neben Mikrofinanz beschäftigen wir uns mit den Bereichen Bildung, erneuerbare Energien (dezentrale Projekte) und nachhaltige Agrarwirtschaft sowie mit der Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und ganz allgemein mit sozialen Projekten und Wirkungskrediten. Unsere Produktlösungen sind dabei Fonds und eine Inhaberschuldverschreibung (IIV Mikrofinanz-Anleihe).
Die Invest in Visions GmbH verwaltet per 31.05.2021 ein Vermögen von über 781,16 Millionen Euro in drei Impact-Investment-Fonds.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung unseres internationalen mehrköpfigen Portfoliomanagement-Teams und unseres spezialisierten Netzwerks verfügen wir über umfassende Expertise in der Auswahl und Bewertung nachhaltiger und sozialer Investmentprodukte.

mondial kapitalverwaltungsgesellschaft legt ESG-konformen Wohnimmobilienfonds auf

Die mondial kapitalverwaltungsgesellschaft aus München legt den Dritten offenen Spezial-AIF der sehr erfolgreichen Quartierfonds-Familie auf. Dieser Fonds strebt die Einstufung nach Artikel 8 der Offenlegungs-VO an.

„Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 300 Mio. EUR und einer konservativ gerechneten Ausschüttungsrendite von 3,5% bei einem Mindestinvestment von 5,0 Mio. EUR ist ein sehr attraktives Produkt für institutionelle Investoren entstanden.

„Mangels Marktstandards haben wir mit moves ein sehr umfassendes ESG-Scoringtool entwickelt, auf Basis dessen wir künftig unsere Objektauswahl durchführen werden“, so Michael Vogt, der Sprecher der Geschäftsführung.

moves ist ein Typisierungs- und Scoringmodell zur Objektauswahl und der Auswahl der Geschäftspartner (bei Immobilienerwerben) unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Es verschafft der mondial Prozesssicherheit und optimiert die Erwerbsvorgänge. moves schafft zudem Zukunftssicherheit durch Berücksichtigung fast aller bislang für die Immobilienbranche entwickelten Nachhaltigkeitskriterien und ist Grundlage für die künftigen Nachhaltigkeitsreportings der mondial.

Neben hohen Anforderungen an Energieeffizienz und ökologischer Bewirtschaftung der bei der Auswahl im Fokus stehenden Objekte fließen eine Vielzahl von sozialen Faktoren in die Bewertung ein.


Über mondial

Die im Februar 2012 gegründete mondial kapitalverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in München ist der unabhängige Anbieter für offene inländische Spezial-AIF (Alternative Investment Fonds) für institutionelle Investoren. Bis zum heutigen Tag konnte die mondial für die bislang sechs von ihr initiierten Spezial-AIF bereits Immobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 1,2 Mrd. EUR akquirieren.
Die von der mondial KVG aufgelegten Fonds investieren in Einzelhandel, studentisches und konventionelles Wohnen sowie in Ärztehäuser und ambulante Gesundheitszentren. Seit Oktober 2014 hat mondial eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für die Auflage und Verwaltung von offenen Spezial-AIF für eigene Fonds- und Masterfondsprodukte wie auch für Dritte in Form einer Service-KVG. Seit 2021 zusätzlich auch die Zulassung zur Auflage von geschlossenen Spezial-AIF.
Das Unternehmen wird von Gesellschaftern geführt, die erfahrene Immobilien- und Fondsspezialisten sind. Die Organisationsstruktur ist geprägt von flachen Hierarchien und Dezentralität. Damit werden Reibungsverluste vermindert und schnelles Handeln ermöglicht. Geschäftsführer sind Michael Vogt und Cornelius Hell.
Mehr zur mondial KVG erfahren Sie unter: www.mondial-kvg.de

Eurizon bringt Asian Equity Opportunities Fund an den Start

„Asien ist nach wie vor der Wachstumsmotor der Welt, angetrieben von einer günstigen Demografie, einer wachsenden Mittelschicht und einer auf Wirtschaftswachstum fokussierten Führung“, erklärt Howard Luder, Country Head für Deutschland und Österreich bei Eurizon. Darüber hinaus biete die Region eine ausgewogene Mischung aus Stabilität der entwickelten Märkte und Wachstum der Schwellenländer. Eurizon ermöglicht Anlegern nun, über den Eurizon Fund – Asian Equity Opportunities an den Chancen der asiatischen Anlageregion teilzuhaben.

Der Fonds investiert in alle Aktiensektoren der entwickelten und aufstrebenden asiatischen Märkte. Um dies zu erreichen, identifizieren Sean Debow und sein Investmentteam Anlagethemen und Aktien mit attraktivem Risiko-Ertrags-Verhältnis. Das Investmentteam ist in Hongkong und Delhi ansässig und spricht die wichtigsten lokalen Sprachen wie Mandarin, Kantonesisch, Bahasa Indonesia, Hindi und Bengali. Sean und das Investmentteam verfügen über jahrelange Erfahrung vor Ort und spezielle Kenntnisse, die ihnen einen lokalen Vorteil bei Investitionen in Asien verschaffen.

Die Investmententscheidungen basieren auf detaillierter Recherche, Analyse und Teamwork. Um das Investmentteam zu unterstützen, wurde eine proprietäre Datenbank entwickelt, die Hunderte von börsennotierten Unternehmen in Asien abdeckt. Dafür wurden Tausende von Treffen in ganz Asien protokolliert und Finanzergebnisse, Management-Meetings und Branchendaten hinterlegt. Das Investmentteam ist bestrebt, aus seinen aktienspezifischen Ideen Alpha zu generieren und gleichzeitig das systematische Risiko zu minimieren. Die maximale aktive Gewichtung eines Titels im Portfolio ist in der Regel auf fünf Prozent begrenzt.

„Die asiatische Region ist aus Anlegersicht äußerst interessant“, betont Luder. „Sie ist die Heimat von mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung – darunter mehr als die Hälfte der weltweiten Mittelschicht – und 21 der 30 größten Städte der Welt sind dort zu finden. Darüber hinaus hat Asien mit einem geschätzten BIP-Wachstum von -1,1 Prozent für 2020 und +8,3 Prozent für 2021 (IWF World Economic Outlook Jan 2021 update) die globale Pandemie besser überstanden als die Eurozone und bietet positive Zukunftsaussichten“, so der Experte. Beispielsweise wurde im November 2020 von 15 APAC-Ländern, darunter China, die Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) als weltweit größtes Freihandelsabkommen unterzeichnet, das grenzüberschreitende Investitionen erhöhen, Zölle schrittweise abbauen und mehr freien Warenverkehr ermöglichen soll.

„Zu erwähnen ist überdies der Nachhaltigkeitsansatz des Eurizon Fund - Asian Equity Opportunities, der gemäß Artikel acht der EU-Verordnung 2019/2088 qualifiziert ist“, sagt Luder. Das Managementteam verwendet ESG-Kriterien als ein Kernelement seiner Strategie, in dem beispielsweise Wertpapiere von Emittenten mit niedrigem ESG-Profil oder solchen, die mit kontroversen Waffen zu tun haben, ausgeschlossen werden. Zudem arbeitet das Investmentteam aktiv mit dem Management der Unternehmen zusammen, um die Nachhaltigkeit und die Rendite zu verbessern. „Das Ziel ist letztlich, durch die Integration von ESG-Faktoren in die Analyse ein Portfolio aufzubauen, dessen durchschnittlicher ESG-Score höher ist als der seines Anlageuniversums und das gute Governance-Praktiken respektiert.“

Erfahrene Branchenexpertin übernimmt Verantwortung für neu aufgelegten Impact-Fonds von Vontobel

Vontobel ergänzt sein Angebot an Nachhaltigkeitsfonds um einen neuen globalen Impact-Aktienfonds. Das Management übernimmt Neuzugang Elena Tedesco, eine äußerst erfahrene Portfoliomanagerin, die das wachsende Listed-Impact-Team von Vontobel zusätzlich verstärkt.

Elena Tedesco kam als Portfoliomanagerin am 7. Juni zu Vontobel und wird den neu aufgelegten Vontobel Fund II – Global Impact Equities verantworten. Vor ihrem Eintritt bei Vontobel war sie bei Federated Hermes tätig, wo sie als Co-Portfoliomanagerin für ESG-Strategien in den globalen Emerging Markets und als Director of Sustainability für das Team Global Emerging Markets zuständig war. Sie verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung bei der Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in fundamentale Aktienanalysen und -engagements und war gleichzeitig verantwortlich für die Entwicklung des Anlageansatzes in Bezug auf Nachhaltigkeit und ESG für die Emerging-Markets-Aktienstrategien von Federated Hermes. Vor ihrer Tätigkeit bei Federated Hermes arbeitete Elena Tedesco als Analystin bei Deminor, einer in Belgien ansässigen unabhängigen Research-Boutique, die mittlerweile zu ISS innerhalb der Gruppe Deutsche Börse gehört. Sie besitzt einen Abschluss in Volks- und Betriebswirtschaftslehre und einen Master in European Economic Affairs des College of Europe. Darüber hinaus ist sie Chartered Financial Analyst (CFA).

Der neue Global Impact Equities Fund strebt eine doppelte Dividende für Anleger an. Zu diesem Zweck investiert er in Unternehmen, die die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) unterstützen und zielt zudem auf eine attraktive Wertentwicklung ab. Der Fonds investiert in Unternehmen, die zur Bewältigung kritischer Herausforderungen wie Umweltverschmutzung und Klimawandel, Ressourcenknappheit, Nahrungsmittelverteilung, Bevölkerungswachstum, unzureichende Gesundheitsversorgung, wachsende Ungleichheit, finanzielle Ausgrenzung und Analphabetismus beitragen. Er gilt als Fonds im Sinne von Artikel 9 der SFDR-Regeln.

Das Anlageuniversum des Fonds umfasst acht Wirkungsbereiche, wobei sich in vier dieser Bereiche – saubere Energieversorgung, sauberes Wasser, nachhaltige Städte sowie innovative Industrien und Technologien – überwiegend Unternehmen mit klimafreundlicher Ausrichtung befinden. Die anderen vier Bereiche – Gesundheit und Wohlergehen, nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft, verantwortungsbewusster Konsum und Chancengleichheit – betreffen den gesellschaftlichen Wandel.

„Elena Tedesco gilt in der Branche als Expertin für Nachhaltigkeit und ist seit zwei Jahrzehnten eine Vorreiterin auf dem Gebiet ESG. Ihr umfassender Hintergrund und ihre weitreichende Erfahrung in Bezug auf ESG-Themen im Allgemeinen und Impact Investing im Besonderen werden eine entscheidende Rolle für die Erweiterung der Kompetenz von Vontobel in diesem Bereich spielen, die unseren Kunden zugutekommen wird“, kommentiert Dan Scott, Head of Impact & Thematics.

„Die wachsende Nachfrage nach innovativen Leistungen, die den Klimaschutz und den gesellschaftlichen Wandel vorantreiben, dürfte entsprechenden Unternehmen unseres Erachtens Marktanteilsgewinne, Preissetzungsmacht und steigende Aktienkurse bescheren. Darüber hinaus sind sie weniger anfällig für die zunehmend strenge Regulierung als ihre Mitbewerber. Wir wollen mit diesem Impact-Fonds echte und greifbare positive Veränderungen bewirken. Dies schließt auch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Unternehmen hinsichtlich der dringlichsten sozialen und ökologischen Probleme ein“, so Portfoliomanagerin Elena Tedesco. Vontobel bietet seit 2008 Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit und Impact Investing an. Die Lancierung des Global Impact Equities Fund ist ein weiterer Beleg für die Bereitschaft des Unternehmens, Verantwortung für den potenziellen Einfluss von Anlagen auf die Gesellschaft zu übernehmen.


Vontobel

Bei Vontobel gestalten wir die Zukunft aus eigener Hand. Wir schaffen Chancen und verfolgen sie entschlossen. Wir beherrschen, was wir tun – und tun nur, was wir beherrschen. So bringen wir unsere Kunden weiter. Als global agierender Anlagemanager mit Schweizer Wurzeln sind wir auf Vermögensverwaltung, aktives Asset Management und Anlagelösungen spezialisiert. Auf der Grundlage leistungsstarker Technologien bieten wir eine hochwertige, individuelle Kundenerfahrung und stellen unsere Anlageexpertise auf einer Vielzahl von Plattformen und Ökosystemen zur Verfügung. Wir befähigen unsere Mitarbeitenden und erwarten von ihnen, eigenverantwortlich zu handeln und neue Perspektiven zu eröffnen. Denn für uns beginnt erfolgreiches Investieren damit, persönlich Verantwortung zu übernehmen. Erreichtes stellen wir immer wieder in Frage, denn wir verfolgen den Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Die Namensaktien der Vontobel Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die enge Bindung der Vontobel-Familien zum Unternehmen garantiert unsere unternehmerische Unabhängigkeit. Die daraus entstehende Freiheit ist zugleich Verpflichtung, unsere Verantwortung auch gegenüber der Gesellschaft wahrzunehmen. Per 31. Dezember 2020 betrug das Vontobel anvertraute Kundenvermögen insgesamt 312.2 Milliarden Schweizer Franken. Wir betreuen unsere Kunden weltweit und in unserem Heimatmarkt von 26 Standorten aus.

State Street Global Advisors launcht Klima-Anleihenfonds

State Street Global Advisors, der Vermögensverwalter der State Street Corporation (NYSE: STT), hat den Launch des State Street Sustainable Climate Bond Funds bekannt gegeben. Dieser soll es Anlegern erleichtern, ihr Engagement in Kohlenstoffemissionen und fossilen Brennstoffe deutlich zu reduzieren und gleichzeitig Kapital umzuschichten, um den Übergang in eine kohlenstoffarme Zukunft zu finanzieren. Diese neue Fondspalette ermöglicht es Anleiheinvestoren daher unmittelbar, Kurs auf klimabasierte Anlageziele zu nehmen und sich gleichzeitig an den Zielen des Pariser Abkommens zu orientieren.

Die drei Fonds orientieren sich an den Flaggschiff-Indizes Bloomberg Barclays US, Euro und Global Corporate Bond und wenden Screenings an, die dabei helfen, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Der Investmentansatz nutzt best-in-class ESG-Daten, um die Kohlenstoff-Intensität des Portfolios deutlich zu reduzieren und gleichzeitig kontroverse Emittenten auszuschließen. Durch die erhebliche Aufstockung von Anleihen mit grünem Gütesiegel stellen die Fonds sicher, dass das Kapital in Projekte und Unternehmen fließt, die Schlüsselfiguren bei der Finanzierung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Zukunft sind.

Dazu erklärt Carlo Funk, EMEA-Leiter der ESG-Investmentstrategie bei State Street Global Advisors: „Diese neue nachhaltige Klimafondspalette ermöglicht es Anlegern, Klimarisiken in ihren Kernallokationen von Unternehmensanleihen zu managen und ihr Engagement in grüne Anleihen und Unternehmen, die auf den Wandel ausgerichtet sind, zu erhöhen, während sie gleichzeitig nahe an den Indexrenditen bleiben. Unsere Fähigkeiten, komplexe ESG-Daten im Fixed-Income-Universum abzubilden, kombiniert mit unserer Expertise in der Indexierung von Investments sind grundlegend für die Entwicklung des Investmentansatzes, der diesen Klimafonds zugrunde liegt. Die Fonds sind ein Beweis für unsere Stärke bei der Entwicklung und Innovation von Klimastrategien, die dringend erforderlich sind, um das Ziel der Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen.“

Die Varma Mutual Pension Insurance Company, eine Rentenversicherungsgesellschaft in Finnland, hat 275 Millionen Dollar in die neuen Fonds investiert.

Ann Brännback, Senior Portfolio Manager bei Varma, kommentiert: „Varma strebt bis 2035 ein kohlenstoffneutrales Anlageportfolio an, daher ist der Klimaschutz seit langem eines unserer Ziele für verantwortungsvolle Investitionen. Die Sustainable Climate Bond Funds von State Street Global Advisors sind eng auf unsere Nachhaltigkeitsprinzipien abgestimmt. Die Strategie der Fonds bietet uns ein effizientes und diversifiziertes Engagement in europäischen und US-amerikanischen Unternehmensanleihen mit reduzierten ESG- und Klimarisiken. Die vielfältigen ESG-Faktoren in Kombination mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel machen diese kosteneffizienten Unternehmensanleihen-Indexfonds sehr überzeugend."

Frank Stefes, Geschäftsführer und Head of Institutional Business Germany and Austria bei State Street Global Advisors, ergänzt: “Nur durch den Aufbau nachhaltiger und widerstandsfähiger Anlageportfolios in großem Umfang, die über alle Anlageklassen hinweg und für eine Reihe von Anlegern funktionieren, werden die Märkte die systemische Veränderung der Investitionsströme erreichen, die erforderlich ist, um den Zielen des Pariser Abkommens gerecht zu werden. Wir sind der Meinung, dass Green Bonds eine wichtige Rolle bei der globalen Covid-19-Erholung spielen werden, und unsere Klima-Anleihenfonds werden Projekte finanzieren, die Unternehmen dabei helfen, ihre Ziele bei der Reduktion von Kohlenstoff und darüber hinaus zu erreichen, und letztlich langfristig zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft führen. Zusammen mit unseren Klima-Aktienfonds bieten wir Anlegern Zugang zu einer Reihe von festverzinslichen und Aktienlösungen, um Klimarisiken in ihren Portfolios effektiv zu managen und gleichzeitig eine langfristige Performance zu erzielen."

Sean Kidney, CEO der Climate Bond Initiative, einer anlegerorientierten Non-Profit-Organisation, die sich für groß angelegte Investitionen in den Klimaschutz einsetzt, kommentiert: „Dabei zu unterstützen, Kapitalanlage in Kohlenstoffemissionen und fossile Brennstoffe zu reduzieren, ist von entscheidender Bedeutung, da Investoren zunehmend versuchen, ihre Portfolios an den Zielen des Pariser Abkommens auszurichten. Durch die Partnerschaft mit State Street Global Advisors bei der Bereitstellung ihrer innovativen Sustainable Climate Bond Funds kann die Climate Bonds Initiative ihre Mission fortsetzen, Investitionen in grüne, soziale und nachhaltige Anleihen zu steigern.“


Über State Street Global Advisors

State Street Global Advisors ist seit vier Jahrzehnten im Dienste von Regierungen, Institutionen und Finanzberatern weltweit tätig. Mit einem rigorosen, risikobewussten Ansatz, der auf Forschung, Analyse und markterprobter Erfahrung beruht, bauen wir auf einer breiten Palette von aktiven und Indexstrategien auf, um kosteneffektive Lösungen zu schaffen. Als Stewards helfen wir Portfoliounternehmen zu erkennen, dass das, was fair für die Menschen und nachhaltig für den Planeten ist, langfristige Performance bringen kann. Und als Pioniere im Bereich Index-, ETF- und ESG-Investitionen erfinden wir immer wieder neue Wege, um zu investieren. So sind wir mit einem verwalteten Vermögen von 3,47 Billionen US-Dollar* zum drittgrößten Vermögensverwalter der Welt geworden.

*Diese Zahl bezieht sich auf den 31. Dezember 2020 und beinhaltet ca. 75,17 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten in Bezug auf SPDR-Produkte, für die State Street Global Advisors Funds Distributors, LLC (SSGA FD) ausschließlich als Vertriebsstelle fungiert. SSGA FD und State Street Global Advisors sind miteinander verbunden.

Geringe Volatilität, steigende Angebotsmieten und -preise sowie breit gestreute Investitionen auf Wohnungsmärkten in Deutschland

Der deutsche Immobilienmarkt erwies sich 2020 als relativ robust. Insbesondere der Wohnungsmarkt wurde von der Corona-Pandemie kaum beeinträchtigt: In den 57 analysierten deutschen Städten (7 A-, 8 B-, 15 C- und 27 D-Standorte) zeigten sich die Mieten und Kaufpreise für Eigentumswohnungen weitgehend unbeeindruckt. Die Angebotskaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen deutlich dynamischer als die Angebotsmieten für Mietwohnungen. Groß- und Mittelstädte zählten zu den Gewinnern im Kaufsegment. Betrachtet man deren prozentuales Wachstum, haben diese die A-Städte 2020 im Durchschnitt sogar abgehängt. Und auf dem Markt für Wohnportfolios wurde im Jahr 2020 zum zweiten Mal überhaupt die Umsatzmarke von 20 Milliarden Euro überschritten.

Dies sind einige der Ergebnisse des aktuellen Wohnungsmarktberichts, der von der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe in Zusammenarbeit mit NAI apollo valuation & research erarbeitet wurde. Die jährlich veröffentlichte Studie erscheint mittlerweile bereits zum fünften Mal und bietet einen umfassenden Überblick zu den wesentlichen Aspekten des deutschen Wohnimmobilienmarkts. „Die kontinuierliche Analyse des Markts stellt eine wichtige strategische Orientierung für Investitionen dar“, sagt Jörg Kotzenbauer, CEO der ZBI Gruppe, dem Wohnimmobilienkompetenzzentrum von Union Investment, und ergänzt: „Sie schärft unser Bild, wo Interessen von Eigentümern und Mietern sich ergänzen oder entgegenlaufen, und wo wir sie Nutzen stiftend zusammenführen können.“ Der diesjährige Bericht führt die Analysen der Miet- und Kaufpreisentwicklungen in Deutschland an den sieben A-Standorten und in 50 Städten ohne Metropolcharakter fort. Erstmalig beleuchtet der aktuelle Bericht auch den Immobilienmarkt Österreichs durch eine Gesamtmarktbetrachtung und die Kurzvorstellung der Top-3-Städte Wien, Graz und Linz.

„2020 war ersichtlich, dass neben den deutschen Top-7-Städten und deren erweiterten Ballungsräumen auch Groß- und Mittelstädte vermehrt im Fokus der Marktaktivitäten standen. Vermeintlich schwächere Standorte werden immer seltener kategorisch ausgeschlossen und deren Entwicklungspotenziale positiv bewertet“, sagt Thomas Wirtz, Vorstand Vertrieb Fonds und Immobilien der ZBI Fondsmanagement AG. „Auf der anderen Seite des Markts könnten Regionen mit besonders krisenbetroffenen Wirtschaftsstrukturen nun noch stärker verlieren als in der Vergangenheit“, ergänzt Wirtz.

„Bekannte Trends hinsichtlich der Wohnraumnachfrage wurden durch Corona weiter gestärkt und neue Bedürfnisse hervorgebracht. Unter anderem der Wunsch nach mehr Wohnfläche, nach einem Balkon oder nach einem eigenen Garten sind im Zuge der Homeoffice-Erfahrungen stärker in den Fokus der Nachfrager gerückt“, erklärt Dr. Konrad Kanzler, Leitung Marktforschung und Prokurist der apollo valuation & research GmbH.

Hinzu kommen Veränderungen im Haushaltsverhalten und in den Haushaltsstrukturen, die – je nach lokalem Markt unterschiedlich – die Art und den Umfang der Wohnraumnachfrage prägen. „Diese Entwicklungen zeigen sich in den untersuchten Städten in Deutschland, deren Wohnraumnachfrage- und Wohnraumangebotssituation auf lokaler Ebene im Rahmen der Studie näher analysiert wurden“, erläutert Kanzler.

Kaufpreisentwicklung in Groß- und Mittelstädten übersteigt A-Standorte

Die Angebotspreise im Segment der Eigentumswohnungen stiegen in allen untersuchten deutschen Metropolen ohne Ausnahme an und erzielten, unter Einbeziehung aller Größen- und Baualterssegmente, im Schnitt der sieben A-Städte 2020 ein Preiswachstum von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht der Entwicklung zwischen den Jahren 2019 und 2018. Im längerfristigen Vergleich (2020 zu 2015) liegt das Plus bei 45,6 Prozent. Damit übersteigt sowohl bei kurz- als auch langfristiger Gegenüberstellung das Preiswachstum den Anstieg der durchschnittlichen Angebotsmiete deutlich.

Von den Top-7-Standorten ist München im Segment der Eigentumswohnungen die teuerste Stadt geblieben. Der durchschnittliche Angebotspreis belief sich 2020 auf 9.430 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Frankfurt am Main (6.620 EUR/m²), Hamburg (6.020 EUR/m²), Berlin (5.540 EUR/m²), Stuttgart (5.390 EUR/m²), Düsseldorf (5.010 EUR/m²) und Köln (4.440 EUR/m²). Gegenüber dem Vorjahr veränderte sich die Reihenfolge damit nicht.

Die acht betrachteten B-Standorte wiesen im Vergleich des Jahres 2020 zu 2019 beim durchschnittlichen Angebotspreis ein Plus von 9,4 Prozent auf rund 2.920 Euro pro Quadratmeter auf. Die 15 analysierten C-Standorte zeigten ein durchschnittliches Wachstum von 8,4 Prozent auf rund 3.240 Euro pro Quadratmeter und die 27 D-Standorte von 7,8 Prozent auf rund 2.520 Euro pro Quadratmeter.

Abgeflachter Anstieg der Angebotsmieten in deutschen Städten

Der Anstieg der durchschnittlichen Angebotsmiete für Wohnungen der sieben Top-Städte, bei Betrachtung sämtlicher Größen- und Baualtersklassen, lag im jüngsten Jahresvergleich (2020 zu 2019) mit einem Plus von 2,8 Prozent unterhalb der entsprechenden Wachstumsquote des Vorjahres (plus 4,6 Prozent). Der Anstieg der aufgerufenen Miete im Vergleich zum Jahr 2015 belief sich im Mittel auf 21,1 Prozent.

Von den A-Standorten wurde die höchste Angebotsmiete im Jahr 2020 im Schnitt mit 19,40 Euro pro Quadratmeter im Monat unverändert und mit deutlichem Abstand in München aufgerufen. Auf die bayerische Landeshauptstadt folgen – aufgelistet nach der Höhe der durchschnittlichen Angebotsmiete – Frankfurt am Main (15,65 EUR/m²), Stuttgart (14,80 EUR/m²), Hamburg (12,90 EUR/m²), Köln (12,45 EUR/m²) und Düsseldorf (12,20 EUR/m²).

Einzig die Entwicklung Berlins stellte infolge des Eingriffs durch den Mietendeckel – der mittlerweile als nichtig erklärt wurde – eine Ausnahme dar. Die Angebotsmiete lag bei Einbeziehung aller Teilsegmente im Jahresdurchschnitt 2020 exakt auf dem Niveau des Vorjahres von 12,05 Euro pro Quadratmeter im Monat. Damit gab es bei der Mietpreisreihenfolge unter den sieben Kommunen im Vergleich zum Vorjahr einen Platzwechsel zwischen den Städten Düsseldorf und Berlin.

Bei den acht einbezogenen B-Standorten bewegte sich der Anstieg der durchschnittlichen Angebotsmiete für Wohnungen 2020 mit einer Steigerung von drei Prozent auf einen ungewichteten Durchschnittswert von rund 8,80 Euro pro Quadratmeter im Monat. Die 15 analysierten C-Standorte zeigten im Mittel ein Wachstum von 2,5 Prozent auf rund 9,30 Euro pro Quadratmeter und die 27 D-Standorte von 2,8 Prozent auf rund 8,25 Euro pro Quadratmeter. Damit wurden die Vorjahresveränderungen zwar unterboten, die Steigerungsquoten haben aber im Bereich des durchschnittlichen Niveaus der Top-7-Städte bzw. darüber gelegen.

Österreich stabil mit starker Nachfrage

Auch in Österreich wurden Wohnraum und Wohninvestments in einem stabilen Markt weiterhin stark nachgefragt. Infolge von Bevölkerungszuwächsen in den vergangenen Jahren konzentrierte sich die gestiegene Nachfrage vor allem auf die Landeshauptstädte sowie die bevölkerungsreichsten Ballungsräume. Am Immobilientransaktionsvolumen institutioneller Investoren in Höhe von 3,5 Milliarden Euro hatten Wohninvestments einen Anteil von 38 Prozent – die Assetklasse Wohnen rangierte damit erstmals vor Büro (36 Prozent).


Den kompletten Wohnimmobilienmarkbericht finden Sie zum Download auf dieser Webseite: https://www.zbi.de/sites/default/files/2021-05/ZBI_Wohnimmobilienmarktbericht_2020.pdf

Über die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe

Mit über 20 Jahren Erfahrung am Wohnimmobilienmarkt gilt die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe als einer der führenden Spezialisten für deutsche Wohnimmobilien. Seit dem Jahr 2002 konzipiert das Erlanger Emissionshaus erfolgreich Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Die ZBI Gruppe verfolgt das Ziel einer Stärkung von Teilhabe, Langfristigkeit und Verbindlichkeit in Form einer neuen „Wertgemeinschaft“ für Investments und Wohnen.
Derzeit beschäftigt die ZBI Gruppe über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 36 Standorten in Deutschland, Luxemburg und Wien. Aktuell werden rund 63.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet. Das bislang realisierte Transaktionsvolumen liegt bei rund 10,9 Milliarden Euro.

LGIM und Universal-Investment legen Absolute Return Fonds für Emerging-Market-Debt auf

Legal & General Investment Management und Universal-Investment legen gemeinsam den UI LGIM Emerging Market Debt Absolute Return Bond Fund auf und geben damit den Startschuss für eine strategische Partnerschaft im deutschsprachigen Raum. Der Fonds soll für institutionelle und semi-institutionelle Anleger in der DACH-Region verfügbar sein.

Der Fonds wird aktiv von LGIMs Emerging-Market-Debt-Investmentteam verwaltet, das durchschnittlich 16 Jahre Erfahrung in diesem Sektor hat und Ende April 2021 2,7 Milliarden Euro in aktiven Emerging-Market-Strategien verwaltete. Der High-Conviction-Fonds wird zwischen 50 und 100 Titel umfassen, mit einem durchschnittlichen Kreditrating von BB bis BBB und einer Duration von 2,5 bis 4,5 Jahren. Der neue Fonds basiert auf LGIMs aktueller Emerging-Market-Absolute-Return-Strategie. Diese ist seit fünf Jahren erprobt und erzielte in 80 Prozent aller Monate seit Auflegung im März 2015 positive Alpha-Renditen.

Das neue Angebot ist für Anleger konzipiert, die über einen mittelfristigen Zeithorizont und unter allen Marktbedingungen stabile, konsistente Renditen anstreben. Die aktive Integration von ESG-Faktoren erfolgt sowohl auf Länder- als auch auf Unternehmensebene Mit der Investmentstrategie des Fonds sollen Anleger bei geringem Durationsrisiko attraktive Renditen in einem Niedrigzinsmarkt anstreben können.

Volker Kurr, Head of Europe, Institutional bei Legal & General Investment Management, kommentiert: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Universal-Investment und dieses gemeinsame starke Angebot für den deutschsprachigen Markt. Für uns als größter europäischer institutioneller Asset Manager ist dies eine wichtige Partnerschaft und Teil unserer Wachstumspläne in der Region und auf dem gesamten Kontinent. Wir freuen uns, unsere Expertise im Bereich Emerging Market Debt und unsere langjährige ESG-Expertise mit dem einzigartigen Vertriebsnetz von Universal-Investment im deutschsprachigen Raum zu kombinieren.“

Der Fonds strebt ein Renditeziel von 3-Monats-USD-LIBOR + 300 Basispunkte über rollierende Dreijahreszeiträume an und investiert dafür aktiv in das gesamte Universum der Schwellenländeranleihen. Der Fonds konzentriert sich auf die Gesamtrendite, den Aufbau eines asymmetrischen Risikoprofils und das Management von Abwärtsrisiken. Er kann auch in Credit Default Swaps investieren, um die Volatilität zu minimieren.

Uday Patnaik, Head of Emerging Markets Debt bei Legal & General Investment Management, und Manager des Fonds, erläutert: „Dieser Fonds zielt darauf ab, dank eines makroökonomischen Top-Down-Ansatzes Alpha-Renditen in steigenden und fallenden Märkten zu erzielen. Die Strategie investiert über alle Anlageklassen innerhalb des Emerging-Markets-Debt-Spektrums und bietet gleichzeitig einen Abwärtsschutz. Durch seine Fähigkeit, aktiv in das breite Anlageuniversum zu investieren, kann der Fonds so positioniert werden, dass er bessere risikoadjustierte Renditen anstrebt als seine Benchmark-gebundenen Mitbewerber.“

Katja Müller, Chief Customer Officer, Universal-Investment, ergänzt: „Wir freuen uns darauf LGIM als einen der größten Vermögensverwalter für institutionelle Anleger als Partner gewonnen zu haben. Als führende Fonds-Service-Plattform werden wir sie nicht nur in der Administration, sondern auch beim aktiven Vertrieb ihrer erfolgreichen Strategie an institutionelle Anleger im deutsch-sprachigen Raum unterstützen.“

Der Fonds ist eine Luxemburger SICAV, die zu Beginn zum Vertrieb in Deutschland zugelassen ist und auch in Österreich und der Schweiz zugelassen werden wird. Er wird institutionellen Anlegern in einer Reihe von Anteilsklassen angeboten, darunter EUR-hedged, EUR-unhedged, ausschüttend und thesaurierend.

LGIM verfügt über eine weitreichende Expertise in der verantwortungsvollen Geldanlage und nimmt seine Investment-Stewardship-Verpflichtung sehr ernst. LGIM wurde kürzlich sowohl für seine Bewertung von mehr als 16.000 Unternehmen im Rahmen seiner ESG-Scoring-Methode ausgezeichnet als auch dafür, 2020 zu den Top-Unterstützern von „klimarelevanten“ Aktionärsanträgen unter den zwölf größten Vermögensverwaltern der Welt zu zählen. Die unabhängige Nichtregierungsorganisation ShareAction erkennt LGIM für seinen Ansatz zum Klimawandel in ihrem Ranking 2020 den ersten Platz zu. Das Unternehmen wurde außerdem im Oktober von den UN Principles for Responsible Investment als Teil der „Leader Group“ zum Klimawandel ausgewählt.


Key Risk Warnings

Die Bezugnahme auf ein bestimmtes Wertpapier erfolgt auf historischer Basis und bedeutet nicht, dass das Wertpapier derzeit in einem LGIM-Portfolio gehalten wird oder werden soll. Die obigen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Der Wert Ihrer Investition und die daraus resultierenden Einnahmen sind nicht garantiert und können steigen und fallen.

Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management (LGIM) ist der unabhängige Asset Manager des 1836 gegründeten britischen Versicherungskonzerns Legal & General, der an der Londoner Börse im FTSE 100 notiert ist. Langfristige, risikobewusste Anlagelösungen für institutionelle Anleger bilden seit Gründung im Jahr 1970 das Kerngeschäft. 95% des verwalteten Gesamtvermögens sind institutionelle Gelder, darunter Versicherungen, Pensionseinrichtungen und Sovereign Wealth Funds.
Mit einem verwalteten Vermögen von 1.430 Milliarden Euro Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2020) ist LGIM der größte europäische institutionelle Asset Manager. LGIM ist zudem der größte Indexfondsmanager außerhalb der USA und der weltweit größte Manager von Liability Driven Investments (LDI). Im Rentenbereich liegt der Schwerpunkt auf Kreditstrategien. Seit über 10 Jahren ist die Gesellschaft am deutschen institutionellen Markt tätig.
Als einer der größten Asset Manager der Welt ist sich LGIM seiner Verantwortung bewusst und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv beim Thema Nachhaltigkeit und ESG.

Universal-Investment

Die Universal-Investment Gruppe ist eine der führenden europäischen Fonds-Service-Plattformen und Super ManCos mit rund 681 Milliarden Euro administrierten Vermögen, über 1.900 Publikums- und Spezialfondsmandaten und mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Frankfurt am Main, Luxemburg, Dublin und Krakau. Das 1968 gegründete Unternehmen bietet als unabhängige Plattform Fondsinitiatoren und institutionellen Anlegern Strukturierungs- und Administrationslösungen sowie Risikomanagement für Wertpapiere, Immobilien und Alternative Investments. Die Gesellschaften UI Labs, UI Enlyte und CAPinside runden das innovative Service-Angebot der Gruppe ab. Das Unternehmen ist Unterzeichner der UN Principles of Responsible Investment und Mitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen e. V. (Stand: 30. April 2021)
Mehr Informationen unter: www.universal-investment.com