BMO Real Estate Partners Deutschland steigert Assets under Management deutlich und verstärkt Geschäft mit Wohnimmobilien

BMO Real Estate Partners Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 das verwaltete Immobilienvermögen (AuM – Assets under Management) deutlich gesteigert. Zum 31. Dezember 2016 lagen die AuM bei 2,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von knapp 2,0 Milliarden Euro entspricht. Darin enthalten sind gut 400 Millionen Euro AuM an akquirierten Objekten aus Projektentwicklungen, die in den nächsten Monaten in einen Immobilien-Spezial-AIF aus dem Segment Wohnen übergehen werden. BMO Real Estate Partners Deutschland wird die AuM im Wohnungssektor innerhalb der kommenden Jahre auf 800 Millionen Euro ausbauen.

Das insgesamt im Jahr 2016 realisierte Transaktionsvolumen beziffert sich auf über 800 Millionen Euro. Auf Ankäufe entfielen 600 Millionen Euro. Die größte Einzeltransaktion war der Erwerb des gemischt genutzten Stadtquartiers Q 6 Q 7 in Mannheim, laut Ranking des Immobilienportals Thomas Daily die größte Transaktion in diesem Bereich in Deutschland im Jahr 2016. Das Volumen der verkauften Immobilien lag bei knapp 200 Millionen Euro, verteilt auf 18 Objekte.

„Wir haben unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch 2016 fortgesetzt“, sagt Iris Schöberl, Managing Director Germany und Head of Institutional Clients bei BMO Real Estate Partners Deutschland. Besonders hervorzuheben sei das erheblich ausgebaute Engagement im Wohnimmobilienbereich. „Wir sind Vielen vor allem als Spezialist für Einzelhandel bekannt. Allerdings investieren wir schon seit unserer Gründung vor mehr als 15 Jahren auch in den Wohnungssektor und haben hier eine entsprechend Expertise und ein Netzwerk aufgebaut“, so Schöberl. „Dieses Team haben wir nun erheblich verstärkt und werden das Geschäft weiter ausbauen.“

Insgesamt betreut der Bereich Wohnimmobilien unter der Leitung von Vincent Frommel, Head of Asset Management / Finance bei BMO Real Estate Partners Deutschland, heute an 70 Standorten 113 Wohn- und Geschäftshäuser mit mehr als 2.220 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von über 175.600 Quadratmetern. „Unser Fokus beim geplanten Ausbau liegt neben Bestandsimmobilien im Wesentlichen in der frühzeitigen Zusammenarbeit mit Projektentwicklern. Dadurch können wir attraktive Projekte noch während der Realisierungsphase akquirieren“, erläutert Frommel.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen im Jahr 2016 weiter auf den Erwerb von Einzelhandelsimmobilien konzentriert. „Eigentümer schätzen uns als Transaktionspartner, der verlässlich und diskret ist. Daher konnten wir auch in einem immer härteren Wettbewerb attraktive Immobilien ankaufen“, kommentiert Thomas Hübner, Head of Investment von BMO Real Estate Partners Deutschland, das Transaktionsgeschehen.

Im Vermietungsmanagement hat BMO Real Estate Partners Deutschland die Aktivitäten 2016 deutlich ausgeweitet. Insgesamt betreute das Spezialistenteam des Asset Managers zum Jahresende 319 Objekte an mehr als 180 Standorten in Deutschland mit einer vermietbaren Fläche im Volumen von über einer Million Quadratmetern. Einzelhandel bildet mit einem Anteil von circa 70 Prozent an der Gesamtmietfläche den Schwerpunkt, gefolgt von den Segmenten Wohnen, Büro und Logistik.

Hinsichtlich der Vermietungsleistung bleiben die Zahlen leicht hinter dem Vorjahresergebnis zurück. 2016 vermietete das Unternehmen mehr als 36.000 Quadratmeter; die Gesamtfläche der Prolongationen nahm von 50.000 Quadratmetern auf 33.000 Quadratmeter ab. Gleichzeitig konnte das Team jedoch die Leerstandsquote leicht verringern.

Für das Immobilienjahr 2017 erwartet BMO Real Estate Partners Deutschland eine weiter steigende Nachfrage sowie einen Anstieg der Immobilienpreise. „Wir sind uns sicher, dass insbesondere Core- und Core-plus-Immobilien gefragt bleiben und werden neben unseren Aktivitäten im Wohnungssektor unverändert in Einzelhandelsimmobilien in deutschen Mittel- und Großstädten sowie in den Zentren europäischer Metropolen investieren“, so Schöberl.