amandea CTA-Marktreview Juli 2013

Im Juli 2013 waren die internationalen Aktienmärkte von einer wieder optimistischeren Stimmung der Marktteilnehmer geprägt. Nachdem die amerikanische Notenbank Fed im Juni die Notierungen von Aktien und Staatspapieren unter Druck setzte mit Äußerungen über einen möglichen Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik, beruhigte der Fed-Vorsitzende Ben Bernanke die Märkte im Juli mit der Aussage, dass die Vereinigten Staaten trotz des mittlerweile stabilen Wirtschaftswachstums auf absehbare Zeit eine expansive Geldpolitik benötigen. Die wichtigsten amerikanischen Marktbarometer verzeichneten im Monatsverlauf neue Rekorde. Der Dow Jones Index beendete den Juli mit einem Plus von 3,5 Prozent, der breiter gefasste S&P 500 legte um 4,4 Prozent zu. Auch in Europa dominierte im Juli die positive Stimmung an den Aktienmärkten. Allerdings hängt Europa weiterhin am Tropf des billigen Geldes, ein Ende des expansiven geldpolitischen Kurses stellt die Europäische Zentralbank in weite Ferne. Nachdem die Renditen von US-Staatsanleihen im Juni kräftig gestiegen waren, ging die Verzinsung zehnjähriger amerikanischer Staatstitel im Juli leicht zurück. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten Ende Juli ebenfalls leicht unterhalb des Vormonatsniveaus.

Das allgemeine Makroumfeld der internationalen Kapitalmärkte stellte Managed Futures-Strategien vor Herausforderungen. Die in der Morningstar-Kategorie „Europe OE Alt – Systematic Futures“ erfassten 30 Strategien verbuchten im Juli einen durchschnittlichen Verlust von 1,40 Prozent. Die Produkte dieser Kategorie folgen einem technischen Ansatz, um in Futures zu investieren. Die meisten dieser Strategien basieren auf dem Momentum und weniger auf diskretionären Entscheidungen eines Fondsmanagers. „Die Ruhe nach dem Sturm und eine Bodenbildung im aktuellen Drawdown kennzeichneten die Situation im CTA-Markt im Juli“, sagt Frank Seidel, Produktverantwortlicher der amandea Vermögensverwaltung AG. „CTAs scheinen im Juli nach den teilweise massiven Kursverlusten auf breiter Front im Juni einen gewissen Boden gefunden zu haben. Sowohl große, bekannte Offshore-Fonds als auch europäische UCITS-Produkte befinden sich aber noch immer in einem teilweise recht deutlichen Drawdown.“

Der von amandea und dem Projektpartner Altruid-Systems gemanagte UCITS-konforme CTA-Fonds amandea – HYBRID A (ISIN LU04664452199) verbuchte im Juli 2013 ein negatives Ergebnis von 0,43 Prozent. Die größten Performancebeiträge lieferten Währungen (plus 0,87 Prozent). Auch Zinsen, Anleihen und asiatische Indizes steuerten positiv zum Ergebnis bei. Allerdings konnten dadurch die negativen Performancebeiträge europäischer und amerikanischer Indizes nicht ausgeglichen werden. Seit Jahresbeginn erzielte der amandea HYBRID ein Minus von 0,67 Prozent, das Plus im Ein-Jahres-Bereich liegt bei 3,74 Prozent. Mit diesen Ergebnissen hat der amandea – HYBRID A die Outperformance zu seiner Vergleichsgruppe konstant gehalten. Die Peergroup (Europe OE Alt – Systematic Futures ) erzielte in den gleichen Zeiträumen Verluste von 2,79 bzw. 9,60 Prozent.