Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 dank einer guten Performance in allen Geschäftsbereichen

Die Evangelische Bank eG (EB) hat im Geschäftsjahr 2019 einen Gewinn in Höhe von 10,43 Millionen Euro* verbucht. Damit konnte das Ergebnis auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt wurden knapp 585 Millionen Euro an neuen Krediten an Kunden vergeben. Die Bilanzsumme liegt bei 7,86 Mrd. Euro. „Die EB hat in einem sehr fordernden Marktumfeld erfolgreich Kurs gehalten und solide gewirtschaftet. Unser Neukreditvolumen zeigt unsere starke Positionierung bei unseren Kunden, insbesondere den Institutionen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“, sagte Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der größten Kirchenbank Deutschlands, heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen.

Mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Krise betonte Katzenmayer die besondere Verbundenheit seines Hauses zu den Kunden aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft: „Unsere wichtigste Zielgruppe kann sich auch in schwierigen Zeiten auf die Unterstützung ihrer Hausbank verlassen. Wir sind mit unserer nachhaltigen Geschäftsstrategie solide aufgestellt und für Herausforderungen gewappnet.“ Auch die EB hatte im vergangenen Jahr schwierige Zeiten zu überstehen. Neben dem zunehmenden Druck auf das Zinsergebnis durch die andauernde Niedrig- beziehungsweise Nullzinsphase ist die Wettbewerbsintensität im Geschäft mit der Kernkundschaft erneut deutlich stärker geworden. „Umso erfreulicher ist es, dass wir 2019 das Kreditvolumen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,6 Milliarden Euro steigern konnten“, sagte Katzenmayer.

Mit Innovation zum Erfolg im umkämpften Finanzmarkt

Von dem insgesamt stabilen Geschäftsverlauf werden auch die Mitglieder der EB profitieren. „Vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien wollen wir eine Dividende in unveränderter Höhe von 3 Prozent zahlen“, kündigte Katzenmayer an. Nahezu unverändert blieb mit 436 (Vorjahr: 444) auch die Zahl der Mitarbeiter. „Ein herzlicher Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses, ohne die unser Erfolg bei den Kunden und am Markt nicht möglich wäre“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass Veränderungsbereitschaft und Innovation sich im umkämpften Finanzmarkt bezahlt machen, zeigt die Entwicklung der EB – Sustainable Investment Management GmbH (EB-SIM). So hatte das Tochterunternehmen am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 4,7 Milliarden Euro Assets under Management (AuM). Ein Jahr zuvor waren es noch 3,8 Milliarden Euro gewesen.

Alleinstellungsmerkmal: Ausrichtung an SDGs, Klimastrategie und Engagement

2019 war für die EB auch ein Jahr, in dem sie ihr Nachhaltigkeitsprofil wesentlich geschärft hat. So entschied das Geldhaus, sein Geschäftsmodell noch stärker an den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Developement Goals – SDGs) der Vereinten Nationen (UN) auszurichten. „Mit dem Ziel einer strategischen Ausrichtung und klaren Integration der SDGs in die Nachhaltigkeitsstrategie sowie in den operativen Geschäftsbetrieb der Bank und der EB-SIM wird eine intensivere und fokussierte Auseinandersetzung zur Ausrichtung unserer Bank an den SDGs erfolgen“, sagte Berenike Wiener, Head of CSR and Sustainable Finance. Damit hat die Bank ein Alleinstellungsmerkmal hierzulande. Zudem entwickelt die EB in diesem Jahr eine ganzheitliche Klimastrategie, die auch die Klimarisiken in den Portfolios erfasst. Darüber hinaus nutzt die EB im Rahmen der unternehmenseigenen Engagement-Strategie ihren wirtschaftlichen, kompetenzbasierten und gesellschaftlich-ethischen Einfluss, um unterschiedlichen Anspruchsgruppen zu verstärkten Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren, wie sie in den SDGs definiert werden.

Das Engagement der EB für Nachhaltigkeit fand 2019 auch die Anerkennung der UN. Als Unterzeichner der United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) stellt sich die Nachhaltigkeitsbank jährlich einer Bewertung. In sechs von sieben Kategorien lagen die Ergebnisse über dem Median. Im Modul Strategy & Governance verbesserte sich die Bank von A auf die Bestnote A+. Dass Nachhaltigkeit mehr als Klima- und Umweltschutz ist, zeigt auch eine weitere Auszeichnung: Die EB ist als eines von nur 13 Unternehmen deutschlandweit als Top Employer Mittelstand bewertet worden. Auf all die damit ausgezeichneten Qualitäten kann die Bank in der herausfordernden Situation der Coronavirus-Krise zurückgreifen.

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Evangelischen Bank soll im Laufe dieses Jahres erreicht werden. Dann wird das im letzten Quartal 2019 gegründete Innovationszentrum Change Hub GmbH in Berlin offiziell eröffnet. „Nachhaltigkeit kann ein Unternehmen nicht alleine er-reichen. Daher wollen wir mit dem Change Hub in einem modernen und agilen Umfeld vielfältige Möglichkeiten bieten, um gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren gesellschaftlichen Impact zu bewirken“, sagte Thomas Katzenmayer. Dementsprechend sollen die Geschäftsräume des Change Hubs in Berlin für Co-Creation, Workshops mit agilen Arbeitsmethoden, Vorträge und Networking-Aktivitäten genutzt werden.


*Hinweis: alle Angaben für 2019 sind vorläufige Zahlen. Das testierte Ergebnis wird Ende März veröffentlicht.

Die Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Die Evangelische Bank ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der So-zialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung. Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten.