Zwei Drittel der Pensionsfonds wollen Anteil der klimabezogenen passiven Investitionen erhöhen

Pensionsfonds und andere Altersvorsorge-Einrichtungen unterscheiden sich derzeit zwar noch darin, wie hoch der Anteil klimabezogener Anlagen in ihren passiven Portfolios ist. Die Entwicklung ist aber vorgezeichnet: 65 Prozent beabsichtigen, den Anteil klimabezogener Investitionen in den nächsten drei Jahren zu erhöhen.

Dies ist ein Ergebnis einer von der DWS unterstützten Studie des Beratungsunternehmens CREATE-Research. Befragt wurden dabei 131 Pensionseinrichtungen in 20 Ländern mit einem Gesamtvolumen von rund 2,25 Billionen Euro.

Die Studie verdeutlicht, dass klimabezogene Investitionen bereits in die passive Vermögensallokation eingebettet sind: 26 Prozent gaben an, dass sie mehr als 15 Prozent ihrer passiven Mittel in das Segment investieren. Etwas mehr als die Hälfte (56%) hat jedoch noch immer keine entsprechende Allokation als Teil der passiven Investitionen, und 60 % gaben an, durch Daten- und Definitionsprobleme eingeschränkt zu sein.

Ganze 70 Prozent der Umfrageteilnehmer prüfen die Kapazität und die Erfolgsbilanz zur Erfüllung einer "grünen" Agenda bei der Auswahl eines Vermögensverwalters für klimabezogene Anlagen.

„Die Umfrage verdeutlicht die weltweit steigende Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit auf der Agenda von Pensionsfonds und deren zunehmende Einbeziehung in passive Anlagelösungen“, sagt Simon Klein, Head of Passive Sales, Europe & Asia Pacific, DWS.

Die Studie ergab zudem, dass klimabezogene passive Anlagen ihren Platz in einem wachsenden passiven thematischen Anlageuniversum einnehmen:

  • 57 Prozent erwarten, dass die gesamten ESG-Investitionen in den nächsten drei Jahren um mehr als fünf Prozent pro Jahr wachsen werden,
  • 70 Prozent betrachten traditionelle kapitalgewichtete Indexfonds als bevorzugtes passives Vehikel, und 89 Prozent betrachten Aktien als ihre bevorzugte zugrundeliegende Anlageklasse.

Die vollständige Studie finden Sie hier.


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