Lacuna legt zweite institutionelle Tranche des Lacuna - Adamant Asia Pacific Health auf

Ab sofort startet der Vertrieb einer zweiten institutionellen Tranche des Lacuna - Adamant Asia Pacific Health. Im Juni 2011, fünf Jahre nach Vertriebsstart des Investmentfonds, initiierte die Regensburger Investmentgesellschaft Lacuna die erste I-Tranche. „Mit der neuen Anteilsklasse kommen wir der steigenden Nachfrage großer institutioneller Investoren und ihrem zunehmenden Bedürfnis nach spezifischen Investitionsparametern wie u.a. günstigeren Gebührenstrukturen nach“, so Lacuna-Vorstand Thomas Hartauer. Investoren setzen mit dem Fonds auf ein dynamisches Marktumfeld mit langfristig intaktem Wachstum. Fondsmanager Adamant Biomedical Investments beziffert den jährlichen Zuwachs der asiatisch-pazifischen Healthcare-Branche auf 17-20 Prozent. Vor diesem Hintergrund generierte der Lacuna - Adamant Asia Pacific Health Typ P seit seiner Auflage im März 2006 eine Performance von gut 28 Prozent, die 2011 gestartete I-Tranche erzielte ein Plus von über 26 Prozent.
 
Die neue I-Tranche des Lacuna - Adamant Asia Pacific Health
Mit dem neuen Teilfonds profitieren institutionelle Investoren von einer günstigeren Gebührenstruktur. Sie sieht eine Vertriebs- und Beratervergütung von 1,0 Prozent jährlich vor, die Performance-Fee entfällt. Um diese Kostenstruktur gewährleisten zu können, liegt die Mindestanlagesumme bei 10 Mio. Euro. „Institutionelle Investoren haben somit ab sofort die Wahl zwischen zwei I-Tranchen mit unterschiedlichem Profil“, erläutert Hartauer. „Der erste Typ-I-Teilfonds ermöglicht mit einer Mindestanlage von 500.000 Euro eine niedrigere Einstiegssumme. Gleichzeitig fallen mit einer Vertriebs- und Beratervergütung von jährlich 1,2 Prozent sowie einer Performance-Fee etwas höhere Gebühren an.“
 
Asiens Gesundheitsmarkt – Hintergründe für Investoren
Im asiatisch-pazifischen Raum lassen sich die Gesundheitsmärkte grob in zwei Bereiche aufteilen: den der aufstrebenden Schwellenländer und den der Industrienationen. Letztere verfügen in der Regel bereits über etablierte Gesundheitssysteme. „Zu diesen Ländern zählen beispielsweise Japan und Südkorea“, so Hartauer. „Hier liegt die Herausforderung meist darin, das qualitativ hochwertige medizinische Versorgungsniveau zu halten und gleichzeitig Kosten zu sparen.“ Potenzial haben hier u.a. Generika-Unternehmen, die über die deutlich geringeren Kosten ein hohes Einsparpotenzial mitbringen. In den Emerging Markets dagegen steht die Ausbildung von Gesundheitssystemen erst ganz am Anfang. Beispiel China: In der Volksrepublik wird seit Ende 2009 eine umfassende Gesundheitsversorgung aufgebaut. Ziel der Regierung ist die Verfügbarkeit bzw. Erreichbarkeit von ärztlicher Grundversorgung innerhalb von 30 Minuten für die gesamte chinesische Bevölkerung. Daher entstehen seit Startschuss der Reform neue Krankenhäuser und Gesundheitszentren, bestehende Kliniken werden saniert und mit modernen Materialien ausgestattet. „Diese und ähnliche Faktoren treiben die Nachfrage u.a. nach Basismaterialien für die Gesundheitsversorgung“, fügt Hartauer hinzu. Die Zuwächse der Pro-Kopf-Gesundheitskosten liegen hier bei 17 Prozent pro Jahr. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich in weiteren Emerging Markets, darunter beispielsweise Indien und Indonesien.
 
„Für Investoren bietet der asiatisch-pazifische Healthcare-Sektor folglich aussichtsreiches Potenzial. Mit dem Lacuna - Adamant Asia Pacific Health können Anleger ihr Portfolio um einen renditestarken und gleichzeitig defensiven Baustein erweitern,“ fasst Hartauer zusammen.