amandea CTA-Marktreview Dezember 2013

Angesichts der hohen Stände, die viele Aktienmärkte rund um den Globus im Jahr 2013 erreicht haben, denken Anleger zunehmend an Absicherungsstrategien. Dabei richtet sich häufig der Blick auf die klassische Absicherung von Portfolios über gegenläufige Kursentwicklungen mittels Puts, Short-ETFs und Reverse-Zertifikaten. Mit diesen Instrumenten zahlen Anleger teure Versicherungsprämien, die die Gesamtperformance ihrer Portfolios mitunter empfindlich zurückwerfen kann. Mit Managed Futures aus dem Bereich der Alternative Investments lassen sich Absicherungsstrategien jedoch deutlich effizienter darstellen. CTA-Fonds zählen ganz klar zu den Diversifizierern, die durch ihre niedrige Korrelation zu den jeweiligen Märkten einen hohen Nutzen in einem Gesamtportfolio stiften können. Besonders in fallenden Märkten können sie Verluste abfedern und für mehr Stabilität innerhalb von Portfolios sorgen. Außerdem fallen bei Managed Futures im Regelfall keine hohen Absicherungskosten an, wie es bei klassischen Instrumenten der Fall ist. „Wenn es Managed Futures gelingt, jedes Jahr absolut positive Erträge zu erwirtschaften, also auch in Jahren, in denen die Märkte gut laufen, partizipieren Anleger zusätzlich an den positiven Marktentwicklungen und sind gleichzeitig ohne hohe Kosten gegen mögliche Rückschläge abgesichert“, kommentiert Frank Seidel, Produktverantwortlicher der amandea Vermögensverwaltung AG. „Verfügen Managed Futures darüber hinaus über ein ausgefeiltes Risikomanagementsystem, das Fehlentwicklungen an den Märkten rechtzeitig erkennt, sind sie das deutlich geeignetere Absicherungsinstrument“.

Grundsätzlich zählen Managed Futures-Fonds zu den Hedgefonds-Strategien, die sich durch rein systematische, quantitative Handelsansätze mit börsengehandelten Derivaten wie Futures und teilweise auch Optionen auszeichnen. Diese werden von sogenannten Managed Futures-Managern, traditionell unter der amerikanischen Berufsbezeichnung Commodity Trading Advisors (CTA) bekannt, verwaltet. Da Futures und Optionen sowohl gekauft (long) als auch verkauft (short) werden können, können Managed-Futures-Strategien sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.

Managed Futures-Strategien haben auch im Dezember 2013 positive Ergebnisse geliefert und damit ihren Aufwärtstrend seit Herbst 2013 stabil fortgesetzt. Die in der Morningstar-Kategorie „Europe OE Alt – Systematic Futures“ erfassten Produkte erzielten durchschnittlich ein Plus von 0,89 Prozent. Der von amandea und dem Projektpartner Altruid Systems gemanagte UCITS-konforme CTA-Fonds amandea – ALTRUID HYBRID A (ISIN LU04664452199) verbuchte im Dezember 2013 ein leichtes Minus von 0,64 Prozent. Das Ergebnis resultiert hauptsächlich aus Verlusten, die primär bei US-amerikanischen Aktienindizes und Währungen verbucht wurden. Das deutliche Plus im Anleiheportfolio, welches wie alle Portfoliobestandteile des Fonds durch Futures-Kontrakte abgebildet wird, konnte diese Verluste allerdings nicht vollständig ausgleichen. Nach drei Jahren in Folge eines positiven Ergebnisses hat das Handelssystem im amandea ALTRUID HYBRID das Jahr 2013 mit einem leichten Minus von 0,72 Prozent beendet. „Mit diesem quasi nahe der Nulllinie liegenden Ergebnis hat der Fonds deutlich besser abgeschnitten als viele unserer Mitbewerber, deren Produkte in vergleichbaren Zeiträumen teils deutliche Verluste hinnehmen mussten. Der Setup unseres Handelssystems wurde unverändert in das Neue Jahr übernommen. Der amandea ALTRUID HYBRID wird somit weiterhin ein breit diversifiziertes Managed Futures-Portfolio darstellen“, sagt Frank Seidel.

Das neueste Video zur Entwicklung des amandea – ALTRUID HYBRID im Dezember ist unter www.altii.de und www.amandea.com abrufbar.