SachsenFonds setzt Investitionstätigkeit für Erneuerbare Energien fort

Die SachsenFonds Gruppe setzt ihre Investitionstätigkeit für institutionelle Investoren im Bereich Erneuerbare Energien fort. Dabei kann sie aus einer reichhaltigen Pipeline attraktiver Anlagen, insbesondere Wind- und Sonnenkraftwerke, schöpfen. Ein umfangreiches Initialportfolio konzentriert sich zunächst auf Windkraft in Schweden.

Für institutionelle Investoren mit einer Präferenz für nachhaltige Investments bietet die SachsenFonds Gruppe aus Aschheim bei München mit dem Spezial-AIF „Solar Wind European Power Portfolio“ (SWEPP) ein attraktives Beteiligungsprogramm. Mit einem Eigenkapital-Zielvolumen von 150 bis 250 Millionen Euro wird ein Investitionsvolumen von mindestens 300 Millionen Euro realisiert. Das SWEPP-Portfolio setzt mit Anlagen zur Gewinnung von Energie aus Erneuerbaren Quellen nicht auf die traditionellen Standorte in Mittel- und Südeuropa, sondern soll mit einem Initialportfolio aus Windparks in Schweden starten. Die Anlagen stehen an verschiedenen windstarken Standorten des skandinavischen Landes und wurden bereits in den Jahren 2009 bis 2013 fertiggestellt. Für die Investoren ist dies eine verlässliche Kalkulationsgrundlage, da bereits belastbare Ist-Performancedaten vorliegen, die Testphase abgeschlossen und eine umfangreiche Standortdiversifikation gegeben ist.

Schweden spielt in dem Portfolio aus Solar- und Windkraftanlagen eine wesentliche Rolle, da es in Sachen Förderung Erneuerbarer Energien nicht auf eine Subventionslösung setzt. Anders als der überwiegende Rest Europas hat Schweden eine Marktlösung umgesetzt, die quasi automatisch die effizienteste Produktionsmethode belohnt.

Produzenten von „grünem Strom“ erhalten hierbei entsprechend der Produktionsmenge „grüne Zertifikate“, die durch einen funktionierenden Zertifikatehandel zusätzlich zum Stromverkauf Erlöse für den Stromerzeuger ermöglichen. Währungsschwankungen sind dabei zu vernachlässigen, da der Strom an der „Nord Pool Spot-Börse“ in Euro gehandelt wird.

Weitere Schwerpunktregionen sind Deutschland, Frankreich und Großbritannien, das ebenfalls eine kombinierte Förderung aus dem Verkauf von Strom und Zertifikaten aufweist. Frankreich setzt bei der Förderung „grüner“ Energie auf gestaffelte Einspeisevergütungen, ähnlich wie hierzulande. 

SachsenFonds beschäftigt sich bereits seit rund 15 Jahren intensiv mit Erneuerbaren Energien und hat in den letzten Jahren Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 500 Millionen Euro im In- und Ausland umgesetzt. Für das aktuelle Investitionsangebot SWEPP steht eine Auswahl von mehr als 12 konkreten Wind- und Solarparks aus einer umfangreichen Transaktionspipeline zur Verfügung. Der Investitionsfokus liegt auf bereits operativen Projekten aus den Bereichen Photovoltaik und Onshore-Wind. Diese Sektoren zeichnen sich durch ihre Unabhängigkeit von Lieferanten, bewährte Technik und gut prognostizierbare Stromerträge aus. Der Fremdkapitalanteil auf Basis des Gesamtportfolios beträgt maximal 50 Prozent und soll neben der breiten Diversifikation zu dem bewusst konservativen Charakter des SWEPP beitragen.

Interessierte Investoren können sich ab einer Zeichnungssumme von fünf Millionen Euro beteiligen. Die Zielrendite liegt zwischen 6 und 8 Prozent p. a. (IRR). „Dieses sicherheitsorientierte Investment ohne wesentliche Korrelation zu Finanz- und Kapitalmärkten bietet institutionellen Investoren mit einer Präferenz für gut kalkulierbare, regelmäßige Cashflows in der derzeitigen Niedrigzinsphase eine sehr interessante Ergänzung ihres Portfolios“, ist SachsenFonds-Geschäftsführer Jürgen Göbel überzeugt.