Aquila Capital: Risk-Parity-Strategien sorgen durch geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen für mehr Stabilität im Depot

Hamburg, 20. April 2015. Anleger konnten in den vergangenen Jahren mit einer klassischen Allokation aus Anleihen und Aktien hohe Renditen erzielen. Ein Grund hierfür ist die anhaltende Niedrigzinsphase sowie die stetige Erhöhung der Geldmengen durch die Zentralbanken. Für die Märkte bleibt diese Entwicklung nicht folgenlos: So hat sich die Verzinsung 10-jähriger Bundesanleihen etwa auf 0,27% reduziert, die 5-jährigen Bundesobligationen liegen bei 0,0%. Die günstigen Leitzinsen wiederum und die Überversorgung der Märkte mit Liquidität haben die Bewertungsniveaus der Aktien auf neue Höchststände steigen lassen.

Ob die Zinsen steigen, ob die Aktienmärkte in absehbarer Zeit wieder fallen oder ob sich geopolitische Risiken realwirtschaftlich auswirken werden, kann niemand mit Sicherheit beantworten. Deshalb sollten Investoren ihr Portfolio zukunftsfähig aufstellen.

Laut der Kapitalmarkttheorie ist ein Portfolio dann effizient, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, bei gleichem Risiko eine höhere Rendite zu erzielen oder bei gleicher Zielrendite ein geringeres Risiko einzugehen. Eine Risikoreduktion wiederum kann durch die Diversifikation, also die Streuung über unterschiedliche Märkte, Regionen und Währungen erzielt werden. Aquila Capital hat in Deutschland seit über zehn Jahren positive Erfahrungen mit prognosefreien Investmentkonzepten gesammelt. Der AC Risk Parity 7 Fund* und AC Risk Parity 12 Fund* investieren risikoparitätisch in Aktien, Anleihen, Zinsen und Rohstoffe, wobei alle diese Anlageklassen prinzipiell etwa den gleichen Anteil zum Gesamtrisiko beitragen. Damit sorgen die Risk-Parity-Fonds auf Produktebene für eine optimale Diversifikation. Risikoprämien werden langfristig und systematisch abgeschöpft. So konnten die Fonds in den vergangenen Jahren – darunter auch das Jahr 2008 – mit einer Ausnahme sehr positive Ergebnisse erzielen. Die im Jahr 2013 realisierten Verluste wurden dabei schon im Februar des Folgejahres ausgeglichen. Auch in das Jahr 2015 sind die Fonds gut gestartet. 

Insbesondere als Portfolioergänzung eignen sich die Risk-Parity-Fonds sehr gut: Die geringen Korrelationen zu den wichtigsten Teilmärkten wie Aktien und Anleihen helfen, Depots insgesamt robuster zu machen. So liegen die Korrelationen des Aquila Capital Risk Parity 7 Fund zu Aktienmärkten beispielsweise in der Dreijahres-Betrachtung bei 0,24 (EuroStoxx 50), 0,26 (S&P 500) oder 0,26 (DAX). Ähnlich niedrige Werte werden für die Korrelation mit Anleihemärkten ausgewiesen. Werden einem reinen Aktiendepot 25% Risk Parity beigemischt, steigt die Sharpe-Ratio, also die über dem risikofrei erzielbaren Zins liegende risikoadjustierte Rendite, um über 100% von 0,11 auf 0,23. Bei einem Depot, das aus 37,5% Aktien, 37,5% Anleihen und 25% Risk Parity besteht, steigt die Sharpe-Ratio um 40% von 0,40 auf 0,56. Und selbst die Beimischung bei einem reinen Anleihedepot hat eine Verbesserung der Sharpe-Ratio zur Folge, von 1,29 auf 1,34.

„Jeder Investor sollte anhand seiner konkreten Depotzusammenstellung analysieren, welche positiven Effekte die Beimischung von risikoparitätisch gemanagten Produkten bewirkt“, sagt Dr. Torsten von Bartenwerffer, Head of Strategies and Portfolio Management im Aquila Capital Quant Team.