China macht Fortschritte beim nachhaltigen Anlegen und bei den Aktionärsabstimmungen

In China wird mit der allmählichen Öffnung des Aktienmarktes für ausländische Anleger eine aktive Interessenwahrnehmung, Stichwort Stewardship, immer wichtiger. Rund um den Globus investieren Anleger zunehmend in chinesische A-Aktien. Damit gewinnen ein aktuelles und fundiertes Wissen über das Abstimmungsverhalten und ein aktiver Dialog über Chinas Onshore-Märkte an Bedeutung.

Fidelity International hat seinen ersten Stewardship-Bericht zu China vorgelegt, der auf einer Untersuchung basiert, die ZD Proxy* in seinem Auftrag durchgeführt hat. Sie hat ergeben, dass Anleger die aktive Interessenwahrnehmung über eine Stimmabgabe und den Dialog mit Unternehmen ernster nehmen. Dies trägt zu einer solideren Grundlage für nachhaltiges Investieren bei und motiviert Unternehmen zu positiven Veränderungen.

Aus der Studie geht hervor, dass die Teilnahme an Aktionärsabstimmungen auf Chinas Festlandmärkten langsam, aber stetig steigt. Mehrheitsbeteiligungen ausgenommen, ist die Stimmbeteiligung im Schnitt von 25,5 Prozent im Jahr 2017 leicht auf 26,2 Prozent der Minderheitsanteile im vergangenen Jahr gestiegen. Deutlicher fiel der Anstieg bei Unternehmen ohne Mehrheitsaktionär aus. Hier erhöhte sich die durchschnittliche Stimmbeteiligungsquote von 33,1 Prozent auf 36,5 Prozent im gleichen Zeitraum.

Eine weitere bemerkenswerte Veränderung: Immer mehr Aktionäre stimmen gegen Beschlussvorlagen, die ihnen missfallen, statt diese stillschweigend abzunicken. Die Zahl der Beschlussvorlagen, die mehr als zehn Prozent Gegenstimmen erhielten, schnellte im vergangenen Jahr auf 385 hoch. Das ist ein Anstieg um rund 20 Prozent gegenüber 2017. Betrachtet man nur die Gegenstimmen von Minderheitsaktionären, so ist deren Zahl 2019 auf über 1.600 hochgeschnellt. Auf größere Ablehnung stießen dabei vor allem Vorschläge zur Wahl von Vorstandsmitgliedern, zu Garantien und Transaktionen mit verbundenen Parteien.

„Chinas Märkte haben sich in den letzten zehn Jahren unter dem wachsenden Einfluss institutioneller Anleger und der Öffnung für ausländische Anleger merklich verändert“, erläutert Flora Wang, Director Sustainable Investing bei Fidelity International. „Weltweit erhöhen Anleger ihre Investitionen in chinesische A-Aktien. Aus diesem Grund werden aktuelle und detaillierte Angaben zu Abstimmungsverhalten und Engagement-Aktivitäten an den Festlandmärkten im Reich der Mitte immer wichtiger.

Der Trend zu einer stärkeren Teilnahme an Aktionärsabstimmungen deutet darauf hin, dass mehr Aktionäre und Vermögensverwalter, die in China aktiv sind, ihre Verantwortung ernster nehmen. Sie machen von ihrem Stimmrecht Gebrauch, statt nur mit den Füßen abzustimmen und ihre Beteiligung zu veräußern, wie sie es früher vielleicht getan hätten.“

Unternehmen gehen mehr auf Aktionäre ein

Nicht nur mit Blick auf das Abstimmungsverhalten zeigen sich die Unternehmen offener. Auch im Hinblick auf ESG-Themen hat die Untersuchung von Fidelity eine größere Bereitschaft bei Firmen ermittelt, mehr und bessere Daten offenzulegen. In China ist die Offenlegung von ESG-Informationen bislang noch nicht verpflichtend. Aber immer mehr börsennotierte Unternehmen stellen diesbezügliche Informationen freiwillig zur Verfügung. Im letzten Jahr machten 945 Firmen aus Festlandchina Angaben zu ihrer ESG-Bilanz in Berichten zur unternehmerischen Verantwortung. Das sind mehr als ein Viertel der Unternehmen, die A-Aktien emittiert haben. Gegenüber 801 Firmen im Jahr 2017 ist das ein Anstieg um 18 Prozent.

Flora Wang kommentiert: „Unternehmen und ihre Entscheider reagieren auf die zunehmend aktiven Anleger, indem sie ihnen die Teilnahme an Abstimmungen erleichtern und mit ihnen über ESG-Themen diskutieren. Auf den ersten Blick mögen diese Verbesserungen unwesentlich erscheinen. Für Minderheitsaktionäre sind sie jedoch ein wichtiger Schritt, der ihnen das Anlegen in China leichter macht.“

Spielraum für Verbesserungen, besonders bei A-Aktien

Von den untersuchten chinesischen Unternehmen haben über 100 ein Doppellisting mit A-Aktien auf dem chinesischen Festland in Shanghai oder Shenzhen und mit H-Aktien in Hongkong. Ein Blick auf die Stimmabgabepraxis dieser sogenannten A+H-Unternehmen macht deutlich, dass es bei Anlegern am A-Aktienmarkt noch Verbesserungspotenzial gibt. Zumal am Markt in Hongkong Kleinanleger eine geringere Rolle spielen und sich Inhaber von H-Aktien dort offenbar aktiver an Abstimmungen beteiligen.

Mehrheitsaktionäre ausgenommen, sind Inhaber von H-Aktien bei Versammlungen deutlich stärker vertreten. Ihre Teilnahmequote an Abstimmungen lag bei denselben Firmen im vergangenen Jahr bei 42 Prozent gegenüber lediglich 18 Prozent bei Inhabern von A-Aktien.

Flora Wang ergänzt: „Anleger, Unternehmen und Regulierungsbehörden in China haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir heute über eine solide Grundlage für nachhaltiges Investieren und einen aktiven Dialog mit den Unternehmen verfügen. Aber Aktionäre nutzen die Möglichkeiten, ihre Interessen am chinesischen Onshore-Markt wahrzunehmen, bei Weitem nicht aus. So könnten sie sich noch stärker am Abstimmungsprozess beteiligen und öfter bei Fragen von zentraler Bedeutung ihr Stimmrecht wahrnehmen. Auch könnten sie noch direkter und effektiver mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten.“

 


Hintergrundinformationen zum Report

*Der Fidelity China Stewardship Report basiert auf einer von ZD Proxy Shareholder Services im Auftrag von Fidelity International durchgeführten Untersuchung. Diese umfasst 6.922 Aktionärsversammlungen und 43.280 Beschlüsse, die von 2017 bis 2019 von 676 Unternehmen im MSCI China A Onshore Index gefasst wurden. Dazu gehören auch 79 Unternehmen mit A-Aktien und einem Doppellisting in Hongkong.

Den vollständigen Bericht finden Sie (auf Englisch) hier: Fidelity International China Stewardship Report 2020

Über Fidelity

Fidelity International bietet seinen mehr als 2,5 Millionen Kunden weltweit Anlagelösungen und -dienstleistungen sowie Fachwissen zur Altersvorsorge an. Als inhabergeführtes Unternehmen mit einer 50-jährigen Geschichte denken wir in Generationen und investieren langfristig. Wir sind in über 25 Standorten vertreten und verwalten ein Vermögen von mehr als 521,6 Milliarden Euro. Zu unseren Kunden gehören Zentralbanken, Staatsfonds, große Unternehmen, Finanzinstitute, Versicherungen, Vermögensverwalter und Privatanleger.
Über unseren Geschäftsbereich Investmentlösungen und -dienstleistungen investieren wir im Auftrag unserer Kunden ein Vermögen von 401,9 Milliarden Euro. Unsere Sparte betriebliche und private Altersvorsorge bietet Privatanlegern, Finanzberatern und Arbeitgebern Zugang zu unseren erstklassigen Anlagemöglichkeiten, zu Investmentprodukten anderer Anbieter, anlagebezogenen Dienstleistungen und Ruhestandsplanung. Unser Wissen aus der Vermögensverwaltung kombinieren wir mit unseren betrieblichen und privaten Anlagelösungen und arbeiten so gemeinsam an einer besseren finanziellen Zukunft.
In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 tätig, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und betreut ein Kundenvermögen von 47,9 Milliarden Euro. Fidelity vereint hierzulande unter seinem Dach eine der führenden Fondsgesellschaften und mit der FFB eine der größten unabhängigen Fondsbanken. Als moderne Fondsbank unterstützen wir freie Finanzberater und Privatkunden mit attraktiven Lösungen dabei, ihre Vermögensziele zu erreichen. Auf unsere hocheffizienten Services vertrauen auch institutionelle Kunden wie Banken und Versicherungen. Hierfür stehen mehr als 8.000 Fonds und 800 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern zur Verfügung. Flexibel nutzbare technische Lösungen runden unser Angebot ab. Die FFB betreut ein Vermögen von 26,7 Milliarden Euro in rund 650.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity in Deutschland ein Fondsvolumen von 24,3 Milliarden Euro (davon werden 3,2 Milliarden Euro durch die FFB administriert). Fidelity International bietet in Deutschland 160 Publikumsfonds an, die über mehr als 1.000 Kooperationspartner vertrieben werden. Darüber hinaus können Anleger sowohl Fonds von Fidelity als auch von Drittanbietern direkt bei Fidelity erwerben. Angaben vom 30. September 2020. Lesen Sie mehr unter www.fidelity.de und unter www.ffb.de

Über ZD Proxy Shareholder Services

ZD Proxy Shareholder Services wurde 2016 gegründet und ist das erste inländische Proxy-Beratungsunternehmen in China. Die Dienstleistungen von ZD haben mehr als 500 A-Aktien-notierte Unternehmen mit einem Kundenkreis von internationalen institutionellen Investoren aus den USA, Europa und Asien abgedeckt. ZD hat eine umfassende Abstimmungspolitik für den A-Aktienmarkt entwickelt, die internationale Best Practices mit lokalen Marktregeln und Governance-Merkmalen integriert. Das ZD bietet seinen Kunden professionelle und unabhängige Abstimmungsempfehlungen und Beratung für ein Engagement auf dem A-Aktienmarkt und ist bestrebt, Vertrauen aufzubauen und die langfristigen Interessen der Kunden zu wahren.

Wealthcap Marktüberblick Zielfondsinvestments: Investoren sehen kurz- wie langfristig wichtige Rolle für Alternatives

In seinem mittlerweile fünften halbjährlich veröffentlichten Marktüberblick analysiert der Real Asset und Investment Manager Wealthcap die Entwicklung alternativer Zielfondsinvestments mit besonderem Fokus auf den Private-Equity- und Immobilien-Markt. Dabei zeigt sich, dass Zielfondsinvestments in alternative Assetklassen trotz Corona kurzfristig eine stabile und wichtige − langfristig sogar eine wachsende − Rolle in Portfolio-Allokationen spielen.

„Die Anleger erkennen die aktuell schwierige Marktlage und haben 2020 neue Investitionen vorübergehend aufgeschoben. Gleichzeitig ist die große Mehrheit der Investoren mit der Performance ihrer Zielfonds-Produkte in den vergangenen 12 Monaten zufrieden. Entsprechend gibt es kaum Pläne zur Anpassung der Allokationen auf Kosten von Immobilien oder Private Equity“, erläutert Stefan Echter, Leiter Fonds- und Asset-Management Alternative Investments bei Wealthcap.

Corona-Pandemie hat kaum Einfluss auf Zielallokationen

Der Marktüberblick zeichnet ein eindeutiges Bild davon, wie Investoren auf Private Capital, also außerbörsliche Beteiligungen an alternativen Assetklassen wie Private Equity, Immobilien oder Infrastruktur, blicken. Fast 90 % der Befragten geben an, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre aktuelle Allokation in diesen Segmenten beibehalten oder ausbauen wollen. Sogar mehr als 90 % geben dies für ihre langfristige Portfolio-Allokation an.

Risiko-Rendite-Performance im Corona-Jahr überzeugt Investoren

Auch im Corona-bedingt schwierigen Marktumfeld zeigt sich eine große Mehrheit der Anleger zufrieden mit ihren Investments in Private Equity und Immobilien. 86% der Befragten geben an, dass die Performance der Assetklasse Private Equity ihre Erwartungen in den vergangenen 12 Monaten erfüllt oder übertroffen hat. Im Immobiliensegment ist die Zufriedenheit mit 84% ähnlich hoch. Auch für die Zukunft rechnen Anleger mit relativ stabilen Renditezahlen.

Trend zur Konsolidierung setzt sich fort

Die aktuellen Unsicherheiten am Markt schlagen sich 2020 sowohl bei Private Equity als auch bei Immobilien in einem Rückgang des Platzierungsvolumens sowie in der geringeren Anzahl an Fonds nieder. Das Kapital der Investoren konzentriert sich dabei zunehmend auf große und erfahrene Fondsmanager. Dabei scheint die Corona-Pandemie den Trend zur Konsolidierung auf Fondsmanager-Seite zu beschleunigen, da Anleger zunehmend die Sicherheit etablierter Anbieter suchen.

Kleinteiligere Transaktionen und Divergenz nach Nutzungsarten

Die Unterscheidung nach Nutzungsarten spielt im Immobiliensegment eine zentrale Rolle: So werden Hotel und Non-Food-Einzelhandel 2020 fast komplett gemieden sowie Büro-Investments eingehender geprüft, während Wohnen und Logistik weiter aktiv gesucht werden.


Der komplette Marktbericht steht zum Download zur Verfügung.

Über Wealthcap

Wealthcap zählt zu den führenden Real Asset- und Investment Managern in Deutschland. Unsere 35-jährige Expertise gewährt uns Zugang zu hochwertigen Alternative Assets. Dazu zählen neben deutschen Immobilien vielfältiger Nutzungsarten institutionelle Zielfonds aus den Segmenten Private Equity, Immobilien international sowie Infrastruktur/Erneuerbare Energien ergänzt bei Portfoliofonds. Mit unserer agilen Investmentplattform schaffen wir individuelle und zielgruppengerechte Angebote – vom Privatkunden bis zum institutionellen Investor. So entsteht ein Angebotsuniversum mit Real Assets von geschlossenen Publikums-AIFs über offene und geschlossene Spezial-AIFs bis hin zu Wertpapierlösungen oder individuellen Mandaten und Club Deals.

Trotz Corona-Pandemie geht jeder vierte Deutsche für 2021 von einer verbesserten finanziellen Situation aus

„Trotz der andauernden Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Unsicherheit blickt rund jeder vierte Deutsche optimistisch ins neue Jahr und geht von einer verbesserten finanziellen Situation aus“, zitiert Kai Friedrich, CEO der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®), aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage seines Hauses unter 1.000 über 18-Jährigen in Deutschland. „Zwar ist die Zahl der Optimisten gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozentpunkte zurückgegangen, angesichts der schwierigen Lage kann dies aber eher als erfreuliche Stabilität gewertet werden.“ Eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation erwartet nur eine Minderheit, die Zahl der Pessimisten mit Blick auf das kommende Jahr hat sich nur geringfügig auf 16% erhöht (nach 14% in der Umfrage des Vorjahrs).

Die deutliche Mehrheit von 60% der Befragten erwartet für das neue Jahr eine unveränderte finanzielle Situation, so das Ergebnis der Umfrage „Finanzielle Vorsätze 2021“ des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der ebase aus Aschheim bei München. „Daraus lässt sich schließen, dass das Vertrauen der Deutschen in die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen groß ist, um die finanziellen Folgen der Pandemie zu lindern“, führt Friedrich weiter aus. Zugleich spiegele das auch die Hoffnung wider, die Pandemie im kommenden Jahr besiegen zu können. „In der Umfrage sticht die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen hervor, die zu mehr als der Hälfte von einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation im kommenden Jahr ausgehen“, resümiert Friedrich.

Hinsichtlich des Anlageverhaltens lässt sich feststellen, dass die Deutschen sich 2021 mehrheitlich selbst um ihre Finanzen kümmern wollen. Sie schätzen sich beim Thema Geldanlage nach wie vor als überwiegend konservativ ein (57%) und nur etwa 13% der Befragten bezeichnen die eigene Risikobereitschaft als (sehr) hoch. 17% der Befragten planen, mit etwas mehr Risikobereitschaft ins neue Jahr zu gehen, wohingegen 25% ihre Risikobereitschaft reduzieren wollen. „Auch dies lässt auf eine derzeit erhöhte Vorsicht der Deutschen schließen“, erklärt Friedrich, „ebenso wie die Zahl derjenigen, die im neuen Jahr mehr sparen wollen, die aktuell auf rund 33% angestiegen ist. Dabei sind sich jedoch fast zwei Drittel der Befragten einig, dass Anlagen in Sparbuch oder Tages- und Festgeld derzeit nicht lohnen.“

Unter denjenigen, die nach einer höher-rentierlichen Anlageform suchen, stehen Aktien- und Mischfonds sowie ETFs im Vordergrund. Dabei ist festzustellen, dass mit zunehmendem Verdienst und Vermögen auch die Bereitschaft steigt, zu investieren, anstatt zu sparen. „Dies deckt sich weitgehend mit den Renditeerwartungen der Befragten“, fügt Friedrich an. „Angesichts der überaus freundlichen Entwicklung an den Aktienbörsen in den letzten Monaten, nach den massiven Kursverlusten zu Beginn des Jahres, und offenbar auch in Erwartung einer erfolgreichen Einführung von Corona-Impfstoffen sind die Renditeerwartungen für Fonds und ETFs auch für das Jahr 2021 im Schnitt positiv.

Unter denjenigen Befragten, die für 2021 Anlagen in Fonds erwägen, tendieren 85% zu Aktienfonds, 76% zu Mischfonds und 55% zu offenen Immobilienfonds. „Auffällig ist daneben das gewachsene Interesse an ETF-Investments“, betont ebase CEO Friedrich. „Rund 30% der Befragten können sich Neuinvestments in diesem Segment vorstellen, wobei auch hier die Jüngeren und die Besserverdienenden überdurchschnittlich hohe Quoten aufweisen“, so Friedrich weiter. Bei den dafür infrage kommenden Produkten sind Aktienindex- und Strategie-ETFs, wie etwa Short-DAX-Produkte, im Fokus.

Neuartige Anlageformen wie Crowdfunding oder Krypto-Assets finden inzwischen ebenfalls mehr Beachtung. So ist der Anteil der Deutschen, die sich entsprechende Anlagen vorstellen können, auf rund 25% angestiegen. „Noch deutlicher hat sich das Interesse an digitalen Anlageformen, wie beispielsweise einem Robo Advisor, entwickelt“, erklärt Friedrich abschließend. Im Gegensatz zu den Vorjahren ziehen nunmehr rund 24% der Befragten in Betracht, im kommenden Jahr digitale Angebote zu nutzen.


Die ebase-Umfrage

Für die ebase-Studie „Finanzielle Vorsätze 2021“ wurden 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren – über Geschlecht, Alter, Einkommen, Vermögen und Bildung hinweg breit gestreut – durch das Marktforschungsinstitut Toluna befragt, wobei die Grundgesamtheit für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden kann. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der ebase.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Neue Immobilien-Spezialfonds von Hauck & Aufhäuser investieren in 2020 mehr als 100 Mio. EUR

Mit dem „H&A Lebensmitteleinzelhandel Deutschland“ und dem „H&A Soziale Infrastruktur“ hat Hauck & Aufhäuser in den vergangenen Monaten zwei Immobilienfonds für Institutionelle Investoren erfolgreich aufgelegt. Das Volumen der beiden Fonds beläuft sich aktuell auf mehr als 100 Mio. EUR und die Platzierung der Produkte schreitet weiter voran.

Der „H&A Lebensmitteleinzelhandel Deutschland“ hat ein erstes Closing im Dezember 2019 vollzogen. Zwischenzeitlich ist das Portfolio auf zehn Objekte angewachsen. Mindestens 90 Prozent der Mieteinnahmen werden aus dem Segment Lebensmittelhandel erzielt. Der Fonds verfolgt eine „Manage-to-Core“-Strategie und prognostiziert den Anlegern eine attraktive Zielrendite (IRR), die über die marktüblichen Renditen von Gewerbeimmobilien hinausgeht. Dabei kann der Fonds auf die Expertise eines hochspezialisierten und sehr erfahrenen Teams, teilweise aus dem Lebensmitteleinzelhandel kommend, zurückgreifen.

Der „H&A Soziale Infrastruktur“ investiert in medizinische und soziale Grundversorgung in Deutschland. Im Fokus stehen dabei Gesundheitszentren mit den Nutzungsarten Arztpraxen, Physiotherapie, Reha und medizinischer Einzelhandel. Ergänzend können einzelne Bausteine der sozialen Grundversorgung integriert werden, wie altersgerechtes Wohnen, ambulante Pflege oder auch eine KiTa. Vorzugsweise handelt es sich bei den Objekten um hausarztbasierte Quartierskonzepte. Aufgrund des demografischen Wandels, des medizinischen Fortschritts und des Wandels im Gesundheitssystem hin zur Stärkung der ambulanten Versorgung wird der Investitionsbedarf für die nächsten Jahre als konstant hoch eingeschätzt. Der Fonds wurde im September diesen Jahres aufgelegt und hat mit dem Gesundheitszentrum Hagen bereits ein erstes Objekt erworben. Weitere Gesundheitszentren und Ärztehäuser befinden sich bereits in der Ankaufsprüfung.

"Durch die Corona-Pandemie sind die Sektoren Lebensmitteleinzelhandel und Soziale Infrastruktur zusätzlich in den Fokus gerückt, da sie für Stabilität und gute Planbarkeit im Immobilienportfolio sorgen. Mit unseren beiden Produkten treffen wir also den Nerv der Investoren im aktuellen Marktumfeld“, kommentiert Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management, die Auflage der Fonds und fügt hinzu: „Durch die Spezialisierung auf diese Segmente und die Besonderheiten der jeweiligen Anlagestrategie heben wir uns von vielen am Markt erhältlichen Produkten ab und bieten dadurch einen entscheidenden Mehrwert.“

Beide Beteiligungsmöglichkeiten wurden als offene Immobilien-Spezialfonds konzipiert, haben ein Zielvolumen von mindestens 300 Mio. EUR und befinden sich voraussichtlich bis Ende 2021 in der Investitionsphase.


Über Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 224 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Robert Sprogies. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland, Luxemburg und Irland sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermogensverwaltern. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Geschäftsmodelle des Jahres 2030 im Blick – DNB lanciert „Disruptive Opportunities Fonds“

Disruptive Geschäftsmodelle ersetzen bestehende in einem zunehmend schnelleren Tempo. Dabei entstehen völlig neue Märkte. „Bekannte Beispiele dafür sind Uber, das größte Taxiunternehmen der Welt ohne eigene Fahrzeuge, oder airbnb, der größte Übernachtungsanbieter ohne eigene Immobilien. Bei beiden liegt eine digitale Plattform zugrunde, die fremde Ressourcen, z.B. Fahrzeuge oder Wohnungen, bündelt und den Kunden zur Verfügung stellt“, erläutert Adun Wickstrand Ivesen, Portfoliomanager des neuen DNB Fund Disruptive Opportunities. In dem weiteren Themenfonds, der in Luxemburg bereits einen einjährigen Trackrecord aufweist und gut 30 Prozent über der Benchmark, dem MSCI World Index Net, liegt, stehen disruptive Geschäftsmodelle im Zentrum, die aufgrund neuer Technologien, erweiterter regulatorischen Rahmenbedingungen oder einem veränderten Konsumentenverhalten zukünftige Wachstumstreiber sind. Dabei durchleuchtet das Portfolio-Team fünf Kategorien: Konnektivität, darunter fallen z. B. Internet of things oder E-Commerce, Urbane Mobilität, Machine Revolution mit AI, Robotics, Big Data etc., Demographie mit einer Orientierung der Generation Z zu Fintech, Healthy Lifestyles oder Aging, sowie Green Deal, der eine ressourceneffiziente, zirkuläre und kohlenstoffarme Wirtschaft im Blick hat.

Übergreifendes Research unter Einbeziehung von sechs bestehenden erfolgreichen Fonds Um aus dem anfänglichen Universum von mehr als 2.000 globalen börsennotierten Unternehmen die zukunftsträchtigsten Chancen herauszufiltern, bedient sich Wickstrand Iversen eines Top-Down-Ansatzes, dessen Auswahlprozess auf den Säulen Themen (5 Kategorien Konnektivität, Urbane Mobilität, Machine Revolution, Demographie und Green Deal), Bewertung, Value und Momentum beruht. Dabei nutzt er für seine Portfolio-Konstruktion auch sechs bereits erfolgreiche DNB Fonds, die thematisch zu den fünf Kategorien passen und einen fundamentalen und übergreifenden Research bieten: DNB Fund Technologiy, Renewable Energy, Finance, Healthcare, Global/ Nordic und Emerging Markets. Als Ergebnis des umfangreichen Selektionsprozesses finden sich aktuell 97 Positionen im Portfolio. Zu den am höchsten gewichteten Einzeltiteln gehören der niederländisch Allfinanz-Dienstleister ING Groep, der Automobilzulieferer Aptiv, das Chemieunternehmen Huntsman, das Photovoltaik-Unternehmen First Solar und das Telekommunikationsunternehmen Ericcson. Nach Regionen aufgeschlüsselt ist der Fonds zur Zeit zu 42 Prozent in den USA, zu 36 Prozent in Europa und zu 12,7 Prozent in Asien investiert. Bei den Sektoren liegt Industrie (28,39 Prozent), vor Informationstechnologie (21,09 Prozent), Nicht-Basiskonsumgüter (15,12 Prozent) und Healthcare (12,05 Prozent).


Über DNB

DNB Asset Management S.A. ist ein führender nordischer Vermögensverwalter, der Produkte innerhalb der nordischen Anlageklassen und in ausgewählten Themenbereichen anbietet. Er gehört zu 100% der an der Osloer Börse notierten DNB ASA Group, die zu den erfolgreichsten Finanzdienstleistern Skandinaviens zählt.

Leading figures from global broadcasting and the digital economy join Reuters Next speaker line-up

Tim Davie, Director General of the BBC, and Jotse Groen, CEO of Takeaway.com, are just two stand-out speakers newly confirmed at Reuters Next, one of the biggest and most ambitious leadership summits in the world.

With just over one month until the virtual conference – which takes place January 11-14, 2021 – Reuters Next will deliver agenda-setting discussion around the theme of Rethink, Rebuild, Recover; A New Vision For A Better Tomorrow, a host of freshly-announced names have been added to the impressive line-up.

The conference will bring together 25,000 executives over four days to examine topics such as global trade, climate change and sustainability, the fallout from the U.S. election and the impact of Brexit, new work models, press freedom and economic recovery, providing professionals with essential insights and information to make smart decisions.

Other newly confirmed speakers include:

  • Haris Arshad, Managing Director, Sime Darby Oils
  • Bibi Bakare-Yusuf, Founder & Publisher, Cassava Republic Press
  • Sama Bilbao y Leon, Director General, World Nuclear Association
  • Fatih Birol, Executive Director, International Energy Agency
  • Vera Daves, Angola Finance Minister
  • Benjamin Diokno, Governor, Bangko Sentral ng Pilipinas
  • Deep Kalra, Founder & Group Executive Chairman, MakeMyTrip Limited
  • Osprey Orielle Lake, Founder and Executive Director, Women’s Earth and Climate Action Network (WECAN) International
  • Takeshi Niinami, Chief Executive Officer, Suntory
  • Maria Ressa, Founder, Rappler
  • Vergel O. Santos, Member, Board of Trustees, Center for Media Freedom and Responsibility.
  • Thae Yong-ho, The Member of the National Assembly of The Republic of Korea
  • Lei Zhang, Founder, Hillhouse Capital Group

The stellar line-up also features previously announced speakers including Christine Lagarde, European Central Bank President; Sandeep Mathrani, CEO, WeWork; activist and businessman Bobi Wine; Kristin Peck, CEO, Zoetis; Shan Weijian, Chairman and CEO, PAG Group; Mike Wirth, CEO, Chevron; Waad al-Kateab, Founder, Action For Sama; and Darren Walker, President, Ford Foundation.

The diverse roster of speakers to examine topics from multiple perspectives, bringing their passion, experience and expertise to find new ways forward on the most pressing issues of our age.

Josh London, Reuters Chief Marketing Officer and Head of Reuters Professional, said: “I’m delighted to welcome such diverse, high-profile leading speakers to Reuters Next, who bring a wealth of experience and insight to provide trusted intelligence for our professional audience. It’s shaping up to be an incredibly exciting global conference, which will start 2021 with a bang.”

Led and programmed by newsroom editors, Reuters Next draws on the strength of the world’s biggest news provider – with 2,500 journalists in 200 locations – and its unrivalled ability to provide professionals with both business and general news from every part of the world.

The summit follows the launch of Reuters Professional - a new, unified offer of global news coverage, commentary and industry-leading events to help professionals make smart decisions.

Reuters Next is produced by Reuters Events and powered by Reuters award-winning newsroom. Reuters Events was created in October 2019 after Thomson Reuters acquired FC Business Intelligence. It delivers high-end conferences and exhibitions to diverse sectors including energy, insurance, pharmaceuticals, transportation, travel, strategy and technology. Its offerings help senior business professionals stay at the forefront of change through insight sharing and networking with peers.

The full agenda and further details can be found at reutersnext.com.

LINUS Digital Finance gewinnt Frederic Olbert als Head of Capital Markets

LINUS Digital Finance hat sich zum 01.12.2020 personell mit Frederic Olbert in der neu geschaffenen Position des Head of Capital Markets verstärkt. Die Berufung des bisherigen Finanzmarkt-Spezialisten von Goldman Sachs erfolgt im Rahmen des kontinuierlichen Wachstumskurses von LINUS Digital Finance. Schwerpunktmäßig wird Frederic Olbert den Bereich Investor Relations strategisch ausbauen und verantworten.

„Wir sind ständig auf der Suche nach talentierten und ambitionierten Fachleuten, die mit uns gemeinsam die Erfolgsgeschichte von LINUS fortschreiben wollen. Mit Frederic haben wir die ideale Verstärkung für den Ausbau und die Betreuung unseres dynamisch wachsenden Investorenstamms gefunden. Wir freuen uns auf die Impulse, die er einbringen wird“, kommentiert David Neuhoff, CEO von LINUS Digital Finance.

Frederic Olbert, der seine Karriere bei der Allianz SE begann, blickt auf mehr als acht Jahre Erfahrung in der Finanzbranche zurück. Zuletzt war der studierte Betriebswirt (WHU, INSEAD MBA) als Investment Banking Associate bei Goldman Sachs in Frankfurt tätig, wo er schwerpunktmäßig Kunden in der Software- und Technologiebranche sowie Finanzdienstleister beriet.

LINUS konzentriert sich aktuell auf die Weiterentwicklung der digitalen Plattform www.linus-finance.com. Das Unternehmen investiert in den kommenden Jahren einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in den Ausbau. Insgesamt will LINUS bis Ende 2021 mehr als 250 Millionen Euro von Co-Investoren über die digitale Plattform einsammeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wird auch das LINUS-Personal deutlich aufgestockt: Bis Ende des kommenden Jahres soll die Mitarbeiterzahl auf über 50 verdoppelt werden.


Über LINUS Digital Finance

LINUS Digital Finance finanziert Immobilienprojekte mit Fremd- und Mezzanine-Kapital. Das Berliner Unternehmen tritt bei den von ihm getätigten Mezzanine- und Whole-Loan-Investments stets selbst als Ankerinvestor auf. LINUS ermöglicht es semi-professionellen und institutionellen Anlegern, sich an den von einem selbstverwalteten Debt-Fonds getätigten Investments zu beteiligen. Die Laufzeit der Kredite beträgt in der Regel zwischen 12 und 36 Monate. LINUS wird als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) von der Bafin beaufsichtigt und hat gemeinsam mit Co-Investoren seit der Gründung insgesamt rund 500 Mio. Euro an Kapital in Immobilienprojekte investiert und damit ein Projektvolumen von über 1,5 Mrd. Euro finanziert.

InsuResilience Investment Fund (IIF) legt Bericht über Klimaversicherungen in Entwicklungsländern vor

Der IIF-Bericht präsentiert die Bilanz der ersten sechs Jahre der Fondslaufzeit. Bislang hat der Fonds dazu beigetragen, 25 Millionen in Armut lebende und schutzbedürftige Menschen vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.

Seit dem Jahr 2015 arbeitet der InsuResilience Investment Fund (IIF) daran, die Klimaresistenz von in Armut lebender und von Klimawandel bedrohter Haushalte sowie Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe durch Klimaversicherungen zu erhöhen. Der IIF hat heute einen Bericht mit dem Titel "Protecting low-income communities through climate insurance" (Schutz einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen durch Klimaversicherungen) veröffentlicht, der Erfahrungen und Erfolge der ersten sechs Jahre der Fondslaufzeit darlegt. Als erster Fonds seiner Art, der privates Kapital in Klimaversicherungsmärkte in Entwicklungsländern investiert, teilt der Fonds in diesem Bericht wertvolle Erkenntnisse für Investoren, Versicherer, politische Entscheidungsträger und weitere relevante Stakeholder, die am Aufbau der Widerstandsfähigkeit durch Versicherungen und der Finanzierung von Katastrophenrisiken beteiligt sind.

Der IIF ist die einzige Initiative zur Klima-Risikoversicherung im Rahmen der globalen G20 InsuResilience Partnerschaft, die privates Kapital in Unternehmen des Privatsektors investiert, um das kommerzielle Versicherungsangebot zu erhöhen. Ziel der Partnerschaft ist es, mehr als 500 Millionen bedürftige und gefährdete Menschen in Entwicklungsländern vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Der IIF, der von BlueOrchard gemanagt wird, wurde von der Deutschen Entwicklungsbank (KfW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiiert. Der Bericht zeigt, wie IIF einen Blended Finance Ansatz verwendet, um öffentliches und privates Kapital zu akquirieren und in innovative Unternehmen zu investieren, die sie dabei unterstützen, neue Klimaversicherungssysteme einzuführen oder bestehende auszubauen. Der ausgewogene Investitionsansatz des Fonds berücksichtigt sowohl die Erreichung von Klimaresistenz als auch von finanziellen Erträgen für Investoren. Bis heute hat der IIF dazu beigetragen, 25 Millionen von Armut betroffene oder durch den Klimawandel gefährdete Menschen in Entwicklungsländern vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Bis zum Jahr 2025 rechnet der IIF damit, zwischen 90 und 145 Millionen Menschen zu erreichen.

Der Bericht wurde von der unabhängigen Klimarisiko-Beratungsfirma Acclimatise verfasst. Er basiert auf einer Analyse von Berichtsdaten, Interviews und Umfragen von IIF-Investitionsempfängern. Diese Analyse wurde von Climate Finance Advisors durchgeführt. Die Investitionsempfänger des IIF beschreiben, wie die Investitionen des Fonds sowie andere Unterstützung des Fonds durch seine Einrichtungen für technische Hilfe und Prämienunterstützung ihnen helfen, einige der größten Herausforderungen für die Marktdurchdringung von Versicherungen in ihren Einsatzländern zu bewältigen.

Den Bericht können Sie hier herunterladen.

Stefan W. Hirche, Principal Portfolio Manager der KfW: „Der IIF hat erfolgreich eine einzigartige Struktur geschaffen, durch die heute 25 Millionen Menschen in 25 Ländern vom Schutz von Klimaversicherungen profitieren. Wir sind stolz auf den Beitrag des Fonds zur „G20 InsuResilience Global Partnership“ und freuen uns darauf, die Wirkung des IIF bis zum Jahr 2025 deutlich zu steigern.“

Maria Teresa Zappia, BlueOrchard's Chief Impact und Blended Finance Officer & Deputy CEO: „Der IIF ist ein Paradebeispiel für einen erfolgreichen Blended-Finance-Fonds. Wir sind sehr stolz darauf, renommierte öffentliche und private Investoren zusammengebracht zu haben, um in Armut lebende und schutzbedürftige Menschen in Entwicklungsländern vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Die innovative Anlagestrategie des Fonds und seine marktorientierten Ziele bieten eine einzigartige Möglichkeit, öffentliche Gelder mit privatem Kapital zu hebeln und die Wirkung und Reichweite des IIF zu vergrößern, während gleichzeitig finanzielle Erträge angestrebt werden.“

Lea Mueller, Leiterin der Beratung bei CelsiusPro: „Der IIF schafft einen nachhaltigen Wandel, indem er seine Investitionsempfänger dabei unterstützt, ihre Klimaversicherungsprodukte zu entwickeln und auszubauen. Die Fazilität für technische Hilfe des IIF hat 25 Projekte abgeschlossen, bei denen in so wichtigen Bereichen beraten wurde wie Produktdesign, Vertrieb, Bewusstseinsbildung und Marketing.“


Über den InsuResilience Investement Fund

Der in Luxemburg ansässige InsuResilience Investment Fund wurde von der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingerichtet. Das übergeordnete Ziel des InsuResilience Investment Fund ist es, durch die Verbesserung des Zugangs zu und des Einsatzes von Versicherungen in Entwicklungsländern zur Anpassung an den Klimawandel beizutragen. Das spezifische Ziel des Fonds ist, die Schadenanfälligkeit von Haushalten mit niedrigem Einkommen sowie Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gegenüber extremen Wetterereignissen zu minimieren. Der InsuResilience Investment Fund wurde als öffentlich-private Partnerschaft für professionelle Investoren eingerichtet und kombiniert Private-Debt- und Private-Equity-Investitionen in zwei getrennten Teilfonds sowie technische Unterstützung und Premium-Support. Der Fonds strebt sowohl finanzielle Renditen als auch einen sozialen und ökologischen Impact an. Weitere Informationen finden sie hier: www.insuresilienceinvestment.fund

Über BlueOrchard Finance AG

BlueOrchard ist ein weltweit führender Impact Investment Manager und Mitglied der Schroders Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel nachhaltiges, integratives und klimagerechtes Wachstum zu fördern und dabei attraktive Renditen für Investoren zu erzielen. BlueOrchard wurde 2001 auf Initiative der UN als weltweit erster kommerzieller Manager von Mikrofinanzanlagen gegründet. Das Unternehmen hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Angebot von erstklassigen Anlagelösungen im Bereich Fremdkapital, Private Equity sowie nachhaltige Infrastruktur aufgebaut. Als Experte für innovative Blended Finance-Mandate ist das Unternehmen ein bewährter Partner international führender Entwicklungsbanken. BlueOrchard hat bisher mehr als 7 Mrd. USD für sophistizierte globale private und öffentliche Kunden investiert und damit greifbaren sozialen und ökologischen Impact erzielt. Weitere Informationen finden Sie hier: www.blueorchard.com

About CelsiusPro

CelsiusPro is a Swiss InsurTech company specialized in providing technology to structure, execute and administer parametric insurance solutions mitigating the financial impact of adverse weather, climate change, and natural catastrophes for over a decade. CelsiusPro’s White Label Platform is highly scalable across various geographical regions, perils, products, insurers, and re-insurers. Their systematic but flexible approach covers tropical cyclones, earthquakes, agricultural yield, and weather products globally. CelsiusPro’s consulting services include feasibility studies, product design, insurance scheme design, individual risk assessments, process digitalization, and education services. CelsiusPro manages the Technical Assistance Facility of the InsuResilience Investment Fund to protect local communities and small businesses from extreme weather and climate change. For further information, please visit: www.celsiuspro.com

About Acclimatise

Acclimatise is a specialist advisory and analytics company that provides world-class expertise in climate change adaptation and resilience. With experience in more than 90 countries, our work plays an important role in shaping the international adaptation agenda. Since November 2020 Acclimatise is wholly owned by leading global advisory, broking and solutions company Willis Towers Watson. The Acclimatise team is now part of Willis Towers Watson's Climate and Resilience Hub (CRH). The CRH is a market leading centre of climate adaptation expertise, supported by the Willis Research Network, a network of more than 60 organizations in science, academia, think tanks and the private sector working to improve the understanding and quantification of risk, with the aim to improve the resilience of our clients and society as a whole. For further information, please visit: www.acclimatise.uk.com

About Climate Finance Advisors

Established in 2015 in Washington, DC as a mission-driven Benefit LLC, Climate Finance Advisors (CFA) is a women-owned consulting and advisory firm. Its work is at the nexus of private investment and climate change. CFA specializes in helping its clients develop climate finance strategies, appraise and structure climate-aligned investments, channel public and private capital to sustainable investment, and integrate climate considerations into investment decisions, financial products and services, and policies. The CFA team is comprised of finance, international development, and policy practitioners with over 125 years of collective banking, private equity, climate, and infrastructure finance expertise across a range of geographies, sectors, and sustainability domains in the public and private sectors. For further information, please visit: www.climatefinanceadvisors.com

8 von 10 Anlegern: Keine Erträge mit Staatsanleihen

Acht von zehn Anlegern (85 Prozent) finden, dass Staatsanleihen ihre Aufgabe zur Generierung stabiler Erträge immer weniger erfüllen. Jeder zweite Anleger (51 Prozent) denkt, dass Bundesanleihen zunehmend ihre Funktion zur Absicherung in Abwärtsmärkten verlieren. Die überwiegende Mehrheit der Anleger äußert die Befürchtung, dass sich die Renditen verzinslicher Papiere - angesichts der Geldpolitik der Notenbanken - künftig weniger aus freien Marktkräften ergeben. Dies legen die Ergebnisse der Umfrage Alternativen zu Staatsanleihen im DACH-Raum der Frankfurter Investmentboutique Tungsten TRYCON nahe, für die 75 Anleger befragt wurden.

Keine Aussicht auf Rendite

Traditionell nehmen Staatsanleihen hoher Bonität in institutionellen und privaten Portfolios vornehmlich eine Rolle zur Erwirtschaftung stabiler Erträge ein sowie eine Schutzfunktionin ruppigen Marktphasen.

Acht von zehn Anlegern (85 Prozent) denken allerdings, dass Rentenpapiere ihre Ertragsfunktion zunehmend verlieren. Die Zinsstrukturkurve für Bundesanleihen liegt in Deutschland ausnahmslos im negativen Bereich. Deutsche Staatsanleihen rentieren auf rekordniedrigen Ständen, per 8. Dezember bei minus 0,59% p.a. für 10-jährige sowie minus 0,80% p.a. für 3-jährige Laufzeiten. Jeder zweite Anleger (51 Prozent) sieht zudem die Rolle von Staatsanleihen als Absicherungsinstrument gefährdet. „Viele Sparer und Anleger sind derzeit damit konfrontiert, dass Anleihen kaum mehr in die Kategorie risikofreier respektive risikoloser Anlagen fallen - ohne bald absehbares Ende“, kommentiert Michael Günther, Portfoliomanager von Tungsten TRYCON.

Schmerzgrenze längst erreicht

Die sich im Wandel befindlichen Rendite-Risiko-Eigenschaften von Anleihen bedeuten für Anlegerportfolios eine sehr hohe Herausforderung, bestätigt ein Drittel (33 Prozent) der befragten Investoren. Ein weiteres Drittel (35 Prozent) hält dieses Umfeld für eine hohe Herausforderung.

„Angesichts expansiver Notenbankpolitik, fortgesetzter Anleihekaufprogramme und Diskussionen über Zinskurvensteuerungen steigt unter Anlegern offensichtlich die Befürchtung, dass sich die Renditen verzinslicher Papiere immer weniger aus freien Marktkräften ergeben“, so Pablo Hess, ebenfalls Portfoliomanager von Tungsten TRYCON. Auf einer Skala von 0 (aus freien Marktkräften) bis 10 (weniger aus freien Marktkräften) lag die Einschätzung der Befragten im Schnitt bei 7,8 Punkten.

Da absehbar ist, dass das Volumen von Anleihen mit negativer Rendite weiter steigt, haben ähnlich gelagerte Untersuchungen bereits die Gefahren einer sogenannten „Zombifizierung“ der Wirtschaft durch anhaltend niedrige Zinsen konstatiert.

Die „Schmerzgrenze“ ist indes für eine Vielzahl der Investoren bereits erreicht: Knapp die Hälfte der Anleger (49 Prozent) hat sich bereits vor Unterschreiten des Zinsniveaus 10-jähriger Bundesanleihen in den Minusbereich mit Umschichtungen zugunsten einer stärkeren Allokation in alternative Anlagen beschäftigt oder diese bereits angestoßen.

Das Emissionsvolumen aller Staatsanleihen im DACH-Raum beläuft sich auf 2,28 Billionen Euro, davon entfallen 1,91 Billionen Euro auf Deutschland, Anleihen der 16 Bundesländer mitgerechnet. Der Anteil nicht negativ verzinster deutscher Staatsanleihen liegt bei unter 5 Prozent.

Staatanleihen sind schwer kompensierbar

Bei der Frage, welche Eigenschaften von Investments angesichts dieses Marktumfelds an Bedeutung gewinnen, liegen die Themen positive Renditeerwartung (79 Prozent der Anleger), Unkorreliertheit mit Aktien und moderate Volatilität (beide 64 Prozent) sowie Absicherung in Baissemärkten (57 Prozent) und tägliche Liquidität (56 Prozent) recht nahe beieinander (Mehrfachnennungen waren möglich). „Uns ging es vornehmlich darum, Eigenschaften liquider oder illiquider Anlageformen zu identifizieren, die diese aus Anlegersicht als Ergänzung oder potenziellen Ersatz zu Staatsanleihen qualifizieren“, erläutert Michael Günther die Motive der Umfrage. „Einige der verlorengegangenen Vorteile von Staatsanleihen lassen sich so vielleicht zurück ins Portfolio holen. Andere Faktoren, wie etwa zur Erfüllung von Risikokapitalquoten und aufsichtsrechtlicher Vorgaben sind dagegen oftmals schwer kompensierbar”.

Ausblick: Wie sich Anleger positionieren

Jeweils etwa die Hälfte der Anleger denkt, dass entweder Gold/Edelmetalle oder Liquid Alternatives sowie Immobilien die meisten der genannten Eigenschaften am besten vereinen. Weitere Neuausrichtungen könnten über Infrastrukturinvestments (29 Prozent), Private Equity (28 Prozent) oder Private Debt (24 Prozent) erfolgen (Mehrfachnennungen waren möglich). 

Zwar können alternative Anlagen zumeist keine staatlichen Garantien versprechen. Aufgrund fehlender Ertragsaussichten von Staatsanleihen rechnen die Studienautoren jedoch damit, dass im Corona-Umfeld und in den kommenden 12 bis 18 Monaten diejenigen Anlageklassen eine Aufwertung erleben, die eine hinreichende Robustheit mit positiven Diversifikationseigenschaften verbinden.


Über die Umfrage „Alternativen zu Staatsanleihen im DACH-Raum“

An der Umfrage nahmen 75 Anleger, darunter vornehmlich institutionelle Investoren, Vermögensverwalter und Anlageberater (75 Prozent) sowie einige Privatanleger, im Zeitraum 20.11. bis 7.12.2020 teil.

Über Tungsten TRYCON

Die in Frankfurt am Main ansässige Tungsten Capital Management GmbH ist eine BaFin-regulierte, unabhängige Asset Management Gesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von über 500 Millionen Euro. Mit dem Tungsten TRYCON AI Global Markets bietet die Gesellschaft einen Fonds, der Anlegern Zugang zu neuen Datenanalyse-Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bietet. Der Fonds wurde mehrfach mit internationalen Awards ausgezeichnet. Die beiden Portfoliomanager Pablo Hess und Michael Günther forschen seit dem Jahr 2000 am Themenfeld „Künstliche Intelligenz“ sowie an deren Anwendung auf die Finanzmärkte.

LGIM bringt festverzinsliche ETFs auf den Markt

Legal & General Investment Management (LGIM) bringt mit der Reihe „Core Fixed Income Exchange Traded Funds“ festverzinsliche ETFs für institutionelle Investoren und Wholesaleanleger in Europa auf den Markt. Von den fünf neuen ETFs, die an der Londoner Börse gehandelt werden, sind zwei auch an der Deutschen Börse gelistet: der L&G ESG Emerging Markets Government Bond UCITS ETF und der L&G ESG China Bond UCITS ETF.

Das Angebot richtet sich an Anleger, die in festverzinsliche Anlagen investieren und dabei ESG-Kriterien und Liquiditätsaspekte mit einbeziehen möchten. LGIM verfügt über versierte Anleihe-Teams sowohl in aktiv gemanagten als auch in Index-Fonds. Zusammen verwalten sie Vermögensverwerte von 236 Milliarden US-Dollar. Die neuen ETFs zielen darauf ab, Ineffizienzen zu vermeiden, die häufig bei Index-Anlagen entstehen, und dadurch einen Mehrwert für Anleger zu schaffen. ShareAction hebt im aktuellen Bericht Voting Matters 2020 LGIMs führende Rolle unter Vermögensverwaltern beim aktiven Abstimmungsverhalten und beim Engagement für ESG-Themen hervor.

Anders als traditionelle festverzinsliche ETFs bieten die neuen Fonds von LGIM eine höhere Allokation in grüne Anleihen von Anleiheemittenten mit den höchsten ESG-Bewertungen, weisen dabei aber ein ähnliches Risiko-Rendite-Profil wie traditionelle Indizes auf. Darüber hinaus schließt die Reihe das unterste Quintil der Emittenten auf Basis der ESG-Bewertungen aus, dazu bestimmte Branchen wie umstrittene Waffenhersteller, Steinkohle-Minenbetreiber, Tabakunternehmen, Ölsande (ab 29. Januar 2021) sowie Unternehmen, die gegen den UN Global Compact verstoßen.

LGIM hat den Index so konzipiert, dass er einen liquiditätsbewussten Ansatz verfolgt, der im Vergleich zu traditionellen Benchmarks erhöhte Mindestausgabeschwellen vorsieht, um das Liquiditätsprofil insgesamt zu verbessern. Die Indizes sind speziell auf Liquidität optimiert, um das ideale Verhältnis zwischen der Liquidität einzelner Anleihen bzw. des gesamten Portfolios und möglichen Performance-Einbußen zu finden.

Die Indizes sind so gestaltet, dass sie überhitzte Handelsphasen einzelner Anleihen vermeiden und ihre Mittel so effizienter einsetzen können. Für Anleger hat das den Vorteil, dass der Fonds bei einem allgemeinen Abverkauf untätig bleibt und eine günstigere Preisentwicklung nutzen kann. So können die ETFs Anleihen bis zu sechs Monate lang halten, nachdem das begebende Unternehmen zu einem „Fallen-Angel“ herabgestuft wurde. Auch Anleihen, die sich ihrer Fälligkeit nähern, können weiter gehalten werden. Außerdem werden die aus Kupons erwirtschafteten Gelder sofort reinvestiert, anstatt sie, wie bei traditionellen Anleiheindizes üblich, bis zum Ende des Monats als Cash-Position zu halten.

Zur Umsetzung dieser konzeptionellen Anforderungen hat LGIM sich einen Partner mit überzeugendem Track Record bei der Entwicklung von Anleiheindizes und ESG-Integration gesucht: Gemeinsam mit JPMorgan bindet LGIM einen ESG-Ansatz in sein ETF-Angebot ein, der auf anerkannte externe ESG-Daten zurückgreift und Unternehmens-Ausschlüsse mit umfasst, die verantwortungsbewusste Investoren und Vermögensverwalter oft voraussetzen.

Howie Li, Leiter des ETF-Geschäfts bei LGIM, sagt: "Für Bond-Anleger gehören Liquidität und ESG-Integration zu den wichtigsten Faktoren. Das Feedback unserer Kunden ist eindeutig: Die ETF-Branche muss festverzinsliche Instrumente bereitstellen, die zukunftsorientierte Anlagethemen besser widerspiegeln. Dank der umfassenden Erfahrung von LGIM bei Index-Investments und verantwortungsbewussten Investitionen haben wir Anleiheindizes entwickelt, die den Liquiditäts- und ESG-Anforderungen des Anlegers von heute gerecht werden. Gleichzeitig wollten wir den Mehrwert für unsere Anleger steigern, den LGIM seinen Kunden seit vielen Jahren durch das Portfoliomanagement von Anleiheindizes bietet. Mit einem einzigen Investment können Anleger nun auf die diversifizierten Anleiheportfolios dieser ETFs zugreifen, um strategische und taktische Entscheidungen über die Asset-Allokation zu treffen, die ihren ESG-Bedürfnissen und Liquiditätsbelangen Rechnung tragen. Gleichzeitig können Anleger den potenziellen Wert durchdachter Indizes maximieren, in die die Indexerfahrung von LGIM einfließt.”

Lee Collins, Leiter des Bereichs Index Fixed Income bei LGIM, kommentiert: „Wir freuen uns, mit JPMorgan bei der Indexgestaltung für die ersten festverzinslichen ETFs zusammenzuarbeiten und nun diese ETFs gemeinsam auf den Markt zu bringen. Es war uns wichtig, dass wir einige unserer Portfoliomanagementtechniken aus der Praxis in das Indexkonzept einfließen lassen konnten, so dass wir nun die Möglichkeit haben, einen echten Mehrwert für unsere Anleger zu schaffen.“

Phillip von Königsmarck, Leiter Wholesale für Deutschland und Österreich bei LGIM, fügt hinzu: „Unsere deutschen Kunden achten zunehmend auf die ESG-Ausrichtung ihrer Portfolios. Mit diesen neuen festverzinslichen Core-ETFs können wir Investmentprodukte anbieten, die das Thema Nachhaltigkeit mit Liquidität verbinden und dabei unsere Erfahrung bei Indexanlagen nutzen. Auf diese Weise können wir die Bandbreite und Vielfalt der Lösungen auf dem deutschen Markt weiter ausbauen.“

Mit der Markteinführung der Core-Fixed-Income-ETF-Palette erhöht sich das ETF-Gesamtsortiment von LGIM auf 33 Core- und Themen-ETFs mit einem Gesamtvermögen von 6,2 Milliarden Euro1.


Über Legal & General Investment Management

Legal & General Investment Management ist einer der größten Vermögensverwalter Europas und ein bedeutender globaler Investor mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 1,2 Billionen Pfund (1.4 Billionen EUR, 1,5 Billionen CHF)2. Wir arbeiten mit einem breiten Spektrum globaler Kunden zusammen, darunter Pensionskassen, Staatsfonds, Fondsvertriebsgesellschaften und Privatanleger.3
In den vergangenen 40 Jahren haben wir mit Verständnis für das, was zählt, unser Geschäft aufgebaut und unsere Erkenntnisse in wertschaffende, leicht verfügbare Anlageprodukte und -lösungen umgesetzt. Wir bieten Anlageexpertise über das gesamte Asset-Spektrum einschließlich Renten, Aktien, Gewerbeimmobilien und Cash. Unsere Fähigkeiten reichen von Indexnachbildung und aktiven Strategien bis hin zu Lösungen für Liquiditätsmanagement und Liability-based Risk Management.

1) Stand 4. Dezember 2020
2) LGIM internal data as at 30 June 2020. The AUM disclosed aggregates the assets managed by LGIM in the UK, LGIMA in the US and LGIM Asia in Hong Kong. The AUM includes the value of securities and derivatives positions.

GAM ernennt Stephanie Maier zur globalen Leiterin Sustainable and Impact Investment

GAM Investments ernennt Stephanie Maier zur globalen Leiterin Sustainable and Impact Investment. Sie wird direkt an Group Chief Executive Officer Peter Sanderson berichten und Mitglied des Senior Leadership Teams sein. Sie wird dem Unternehmen am 4. Januar 2021 beitreten.

In dieser neu geschaffenen globalen Funktion wird Stephanie Maier für die Leitung der nachhaltigen Anlage- und ESG-Strategie (Environmental, Social and Governance) von GAM verantwortlich sein und das ESG-Angebot für Kunden stärken.

Stephanie Maier bringt 18 Jahre Erfahrung in nachhaltigen Investitionen und ESG-Strategien mit. Sie kommt zu GAM von HSBC Global Asset Management, wo sie als Direktorin für Responsible Investment tätig war. Davor war sie sieben Jahre lang bei Aviva Investors tätig, zuletzt als Leiterin der Abteilung für nachhaltige Anlagestrategien und Research. Davor war sie Forschungsleiterin bei EIRIS, einem ESG-Forschungs- und Beratungsunternehmen. Sie hat einen BA in Biowissenschaften von der Universität Oxford und einen MSc in Umwelttechnologie vom Imperial College London.

Peter Sanderson, Group CEO bei GAM: „Wir freuen uns, Stephanie Maier bei GAM willkommen zu heißen. Sie bringt einen reichen Erfahrungsschatz im ESG-Bereich mit und verfügt in diesem Gebiet über eine der fundiertesten Expertisen der Branche. Covid-19 hat die Bedeutung von ESG-Kriterien sowohl für GAM als auch für unsere Kunden weiter gestärkt. Die Ernennung von Stephanie Maier ist Ausdruck unseres Anspruchs eine führende Rolle bei Investitionen, Innovationen und nachhaltiger Denkweise einzunehmen, um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen."

Stephanie Maier, neue globale Leiterin Sustainable and Impact Investment: „GAM verfügt über eine überzeugende Palette aktiv verwalteter Fonds in allen Anlageklassen. Wir befinden uns jetzt an einem Wendepunkt für nachhaltiges Investieren, und ich freue mich darauf, mit einigen der besten Talente im Anlagebereich zusammenzuarbeiten, um die Kapazitäten von GAM zu nutzen und differenzierte und wirkungsvolle ESG-Lösungen für unsere Kunden anzubieten."


Über GAM

GAM ist eine führende unabhängige, reine Vermögensverwaltungsgruppe. Das Unternehmen bietet aktive Anlagelösungen und -produkte für Institutionen, Finanzintermediäre und Privatkunden an. Das Investment-Management-Kerngeschäft wird durch eine Private-Labelling-Sparte ergänzt, die Management-Company- und andere unterstützende Dienstleistungen für Dritte umfasst. Per 30. Juni 2020 hat GAM 747 Vollzeitbeschäftige in 14 Ländern und betreibt Anlagezentren in London, Cambridge, Zürich, Hongkong, New York, Mailand und Lugano. Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Aktien von GAM (Symbol «GAM») mit Sitz in Zürich sind an der SIX Swiss Exchange notiert. Per 30. September 2020 verwaltet die Gruppe Vermögen in Höhe von CHF 120.4 Milliarden (USD 131.1 Milliarden).1

1) Einschließlich CHF 0.3 Milliarden Geldmarktfonds per 30. September. Wie mit den H1 2019 Resultaten bekanntgegeben, hat GAM mit der ZKB eine Vereinbarung über deren Verkauf abgeschlossen.

CEO Wechsel bei der Amundi Deutschland GmbH zum 01.01.2021

Christian Pellis, wird zum 1. Januar 2021 zum Chief Executive Officer (CEO) der Amundi Deutschland GmbH ernannt und übernimmt die Nachfolge von Evi Vogl, die sich aus dem operativen Geschäft zurückzieht.

Thierry Ancona wird zum Leiter des Drittvertriebs ernannt und übernimmt die Nachfolge von Christian Pellis.


Christian Pellis, Chief Executive Officer der Amundi Deutschland GmbH

Christian Pellis ist seit 2013 Leiter des Drittvertriebs bei Amundi. Vor seinem Eintritt bei Amundi war er Mitglied der Geschäftsleitung der LGT Capital Management und seit 2010 Leiter des Vertriebs. Zuvor war er elf Jahre lang bei Threadneedle Investments in verschiedenen Positionen tätigt, zuletzt als Leiter des europäischen Vertriebs. Die ersten Jahre seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Pellis bei Fleming Fund Management in Luxemburg, wo er von 1993 bis 1998 Managementpositionen in den Bereichen Kundenbetreuung und Marketing innehatte. Christian Pellis hält das Staatliche Praxisdiplom der Niederlande vergleichbar mit einem betriebswirtschaftlichen Studium in Deutschland.

Thierry Ancona, Leiter des Drittvertriebs

Thierry Ancona ist seit 2019 Deputy Director of Coverage for the Institutional and Corporate bei Amundi. Davor war er seit 2015 Co-Leiter des Geschäftsbereichs Treasury und seit 2017 verantwortlich für den Bereich Versicherungskunden. Ancona kam 2012 zu Amundi als verantwortlicher Direktor für Firmenkunden und betriebliche Pensionskassen. Seine frühe Karriere verbrachte Ancona im europäischen Equity-Brokerage bei der Banque Indosuez und dann bei Crédit Agricole Cheuvreux, wo er nacheinander die Positionen des European Sales Director und Deputy CEO in charge of Coverage innehatte. Thierry Ancona ist Absolvent der französischen Wirtschaftshochschule ESCP.

Über Amundi

Amundi, der führende europäische Vermögensverwalter und einer der Top 10 Global Player1, bietet seinen 100 Millionen Kunden – Privatanlegern, Institutionen und Unternehmen – ein umfassendes Angebot an aktiven und passiven Spar- und Anlagelösungen, in herkömmlichen Vermögenswerten oder in Sachwerten.
Mit seinen sechs internationalen Investmentzentren2, den Researchkapazitäten im finanziellen und nichtfinanziellen Bereich sowie dem langjährigen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Investieren ist Amundi einer der wichtigsten Akteure im Asset Management.
Die Kunden von Amundi profitieren von der Expertise und der Beratung von 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in nahezu 40 Ländern. Amundi, eine Tochtergesellschaft der Crédit Agricole Gruppe, ist börsennotiert und betreut aktuell ein verwaltetes Vermögen von mehr als 1 650 Milliarden Euro3.

1) Quelle: IPE „Top 500 Asset Managers“, veröffentlicht im Juni 2020 auf der Grundlage der verwalteten Vermögen zum 31.12.2019
2) Boston, Dublin, London, Mailand, Paris und Tokio
3) Zahlen Amundi zum 30.09.2020

Prof. Dr. Armin Nassehi in den Beirat des Ethikverbands der deutschen Wirtschaft berufen

Prof. Dr. Armin Nassehi wurde heute in den neu gegründeten wirtschaftlich-wissenschaftlichen Beirat des Ethikverbands der deutschen Wirtschaft berufen.

Prof. Dr. Nassehi ist Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und forscht u.a. bezogen auf die Perspektivendifferenz in öffentlichen Debatten, der Struktur multiprofessioneller Teams, der empirischen Ethikforschung, der Organisationssoziologie, der Migrationsforschung, der Palliativmedizin sowie der Wirtschafts- und der politischen Soziologie. Nassehi gehört dem Expertenrat „Corona“ der nordrheinwestfälischen Landesregierung an, ist Mitglied des Vorstands des Münchener Kompetenzzentrums Ethik an der LMU sowie weiterer namhafter Expertengremien. Prof. Nassehi hat zahlreiche, viel beachtete Studien zu aktuell gesellschaftlich relevanten Themen veröffentlicht. Darunter 2019 Muster. Theorien der digitalen Gesellschaft, erschienen im C.H. Beck Verlag, sowie 2018Die letzte Stunde der Wahrheit, erschienen bei kursbuch.edition.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Professor Nassehi eine weitere hochkarätige Persönlichkeit für unseren Beirat gewinnen konnten, die sich intensiv damit auseinandersetzt, wie wir mit zunehmender Komplexität und Ambiguität sinnvoll umgehen und handlungsfähig bleiben. Die aus seinen Studien ableitbaren Strategien sind nicht nur in Krisenzeiten von besonderer Relevanz,“ so die Präsidentin des Ethikverbands, Dr. Irina Kummert.

Der Ethikverband der deutschen Wirtschaft bringt in seinem Beirat Vertreter*innen aus unterschiedlichen Disziplinen aus der Wissenschaft mit Vertreter*innen aus der Wirtschaft zusammen. Ziel ist es, unter sich verändernden Rahmenbedingungen Impulse für gangbare Strategien für die unternehmerische Praxis zu geben. Dem wirtschaftlich-wissenschaftlichen Beirat des Verbandes gehört aktuell neben Herrn Prof. Dr. Nassehi der Risikoforscher Prof. Dr. Gerd Gigerenzer an. Der Beirat wird um weitere hochkarätige Persönlichkeiten, die die Arbeit des Verbandes beratend begleiten, erweitert werden.

Hauck & Aufhäuser und Kapilendo starten ersten Kryptofonds

Die von der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG gegründete Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH und das Berliner Fintech Kapilendo legen gemeinsam den HAIC Digital Asset Fund I (WKN/ISIN A2QKF2 - DE000A2QKF2) auf. Ab Januar 2021 können professionelle und semi-professionelle Investoren somit gezielt und kostengünstig in ein diversifiziertes Portfolio aus führenden Kryptoassets wie Bitcoin, Ether und Stellar investieren. Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH ist Kapitalverwaltungsgesellschaft und verantwortet das Portfoliomanagement, Kapilendo fungiert als Kryptoverwahrstelle.

Der Fonds verfolgt eine passive Anlagestrategie, wobei die Allokation der Kryptowerte sich an der jeweils aktuellen Marktkapitalisierung und weiteren quantitativen und qualitativen Kriterien orientiert. Alle Assets verfügen über eine hohe Liquiditätsrate. Vertrieben wird der neue Fonds exklusiv über Hauck & Aufhäuser und die Kapilendo Invest AG. Die Zeichnungsfrist ist nicht limitiert, die Mindestanlagesumme beträgt 200 Tsd. Euro.

„Wir sehen, dass Digital Assets und Kryptowährungen zunehmend an Attraktivität bei institutionellen Investoren gewinnen. Mit der Auflage unseres ersten Kryptofonds haben wir gemeinsam mit Kapilendo ein innovatives Anlagevehikel geschaffen, das unseren Kunden einen kostengünstigen und sicheren Zugang zur neuartigen Anlageklasse Krypto ermöglicht und dabei den etablierten Qualitätsstandards und hohen Ansprüchen von Hauck & Aufhäuser entspricht“, sagt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstandes von Hauck & Aufhäuser.

„Der neue HAIC Digital Asset Fund I ist ein spannendes Tech-Investment und als Portfoliobeimischung für institutionelle Investoren konzipiert. Kapilendo übernimmt für den HAIC Digital Asset Fund I die Verwahrung der Kryptoassets. In der Funktion als Kryptoverwahrstelle ist die Kapilendo Crypto AG in allen relevanten Schnittstellen des Asset Servicings eigebunden und technisch nahtlos integriert“, sagt Jens Siebert, Chief Solution Officer der Kapilendo AG.


Mehr Informationen über den HAIC Digital Asset Fund I: https://www.hauck-aufhaeuser.com/digitale-assets

Über Hauck & Aufhäuser Innovative Capital GmbH

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG hat mit Hauck & Aufhäuser Innovative Capital (HAIC) eine Investmentgesellschaft für digitale Assets in Deutschland gegründet. Die dafür notwendige BaFin-Lizenz als registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat das Bankhaus am 30. September erhalten. Dies ist ein weiterer Schritt zur Erweiterung des Servicespektrums im Geschäftsbereich Asset Servicing um die innovative und zukunftsorientierte Komponente von digitalen Vermögenswerten.
Hauck & Aufhäuser Innovative Capital erbringt künftig Services in den Bereichen Administration und Portfoliomanagement digitaler Vermögenswerte. Dabei kooperieren das Bankhaus und die HAIC mit der Kapilendo AG und der Kapilendo Custody AG als Kryptoverwahrer.

Über die Kapilendo AG

Die Kapilendo AG bietet umfassende, digitale Investment Banking Services für den Mittelstand. Auf Basis modernster Technologie gestaltet Kapilendo den Zugang zu Kapital für Unternehmen einfacher, schneller und günstiger.
Auf der Fremdkapitalseite stehen KMUs digitale Finanzierungslösungen in Form klassischer Kredite, Nachrangdarlehen und tokenbasierter Schuldscheindarlehen zur Verfügung. Auf der Eigenkapitalseite digitale Aktienemissionen. Die Platzierungen erfolgen öffentlich oder als Private Placement.
Im digitalen Wealth Management erhalten Unternehmer und vermögende Privatanleger innovative Anlagelösungen mit persönlicher Beratung. Das Leistungsangebot beinhaltet Robo-Advisor-Services und alternative Investmentstrategien in den Bereichen Private Debt, Private Equity, Immobilen sowie Kryptowährungen.
Die Kapilendo AG wurde im Jahr 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Kapilendo verfügt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften über eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung gemäß § 32 Abs. 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) sowie über eine Lizenz für das Kryptoverwahrgeschäft.

WisdomTree führt kostengünstiges Gold-ETC (WGLD) ein

WisdomTree, Sponsor von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“), gab heute die Markteinführung eines neuen kostengünstigen, physisch besicherten Gold-ETPs bekannt. Das WisdomTree Core Physical Gold ETP (WGLD) wurde heute an der Londoner Börse mit einer Management Expense Ratio (Verwaltungskostenquote) von 0,15 % notiert. Die Investoren erhalten damit eine einfache und kosteneffiziente Möglichkeit zur Teilnahme am Goldmarkt und eine Rendite, die den Schwankungen des Gold-Spotpreises entspricht.

WisdomTree Core Physical Gold ist zu 100 % von Gold in Einzelverwahrung besichert, das im Namen von WisdomTree von der Verwahrstelle in sicheren Tresoren in London aufbewahrt wird. Das neue ETP profitiert von der Tradition und dem umfassenden Know-how von WisdomTree bei der Entwicklung physisch besicherter ETPs wie auch von der mehr als zehnjährigen Erfahrung des Unternehmens mit Gold-ETPs. WisdomTree brachte 2003 das weltweit erste physisch besicherte Gold-ETP1 auf den Markt. Mit einem verwalteten Vermögen im Bereich Gold-Produkte von derzeit 17 Milliarden USD2 ist das Unternehmen der führende Anbieter von Gold-ETCs in Europa.

Alexis Marinof, Head of WisdomTree Europe, kommentiert: „WGLD ergänzt unser umfangreiches Gold-ETP-Angebot, das die umfassendste physische Gold-ETP-Reihe in Europa beinhaltet – somit können die Investoren das für sie genau richtige Engagement wählen. WGLD wird durch physisches Gold besichert, das in Tresoren in London – dem liquidesten Goldmarkt der Welt – gelagert wird, und verfolgt die Allokation von verantwortungsvoll beschafftem physischen Gold. Als Marktführer für Gold-, Edelmetall- und Rohstoff-ETPs liegt unser Fokus weiterhin auf dem Aufbau eines differenzierten Produktangebots und der Entwicklung herausragender Lösungen für Investoren.“

WisdomTree bietet Europas vielfältigste Gold-ETPs und WGLD ist der Neuzugang, der die 11 bereits vorhanden Gold-Produkte von WisdomTree ergänzt. Zu ihnen gehören die kostengünstige Lösung WisdomTree Physical Swiss Gold (SGBS), physisch besicherte, währungsgesicherte, synthetische ETPs wie auch gehebelte und inverse Engagements, die die Bedürfnisse verschiedener Investoren in ganz Europa erfüllen.

WGLD beinhaltet wichtige Merkmale des marktführenden Gold-ETP-Angebots von WisdomTree, wie etwa die Möglichkeit einer Rücknahme gegen physisches Gold. Das ETP zielt auf eine Allokation in verantwortungsvoll beschaffte Goldbarren ab und fördert damit die hohen ethischen Standards, die für das ETP gelten.

Von WisdomTree in Auftrag gegebener und von CoreData durchgeführter Research3 ergab, dass mehr als einer von drei (37,5 %) der befragten professionellen Investoren beabsichtigt, seine Goldallokation in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen. Obwohl sich die Goldpreise von ihren Rekordhochs im August 2020 zurückgezogen haben, besteht bei den Investoren weiter hohes Interesse. Das Edelmetall hat sich mit einer Rendite von 20%dieses Jahr besonders gut entwickelt.

Nitesh Shah, Director, Research, Europa, WisdomTree fügt hinzu: „Gold kann in Portfolios mehrere Rollen übernehmen und hat, besonders in Zeiten bisher noch nie da gewesener geldpolitischer Lockerungen und Konjunkturprogramme, eine strategische Allokation in den Kernbeteiligungen eines Investors verdient. Die Diversifizierungsvorteile von Gold haben den Investoren im bisherigen Verlauf des Jahres 2020 dabei geholfen, Volatilität und Unsicherheit abzumildern. Dies hebt hervor, wie wichtig eine Beteiligung an dieser sicheren Anlage in den Portfolios ist. Künftig wird sich die Aufmerksamkeit der Investoren erneut auf die Inflation richten und damit ebenfalls auf einen wirksamen Schutz, um einen Wertverfall ihrer Portfolios zu verhindern. Auch 2021 könnte das Edelmetalle wieder hohe Renditen erwirtschaften.“


Über WisdomTree

WisdomTree Investments, Inc. ist ein Sponsor von Exchange Traded Funds („ETF“) und Exchange Traded Products („ETP“) sowie ein Asset Manager mit Sitz in New York und Niederlassungen in den USA und Europa (gemeinsam „WisdomTree“). WisdomTree bietet Produkte in den Bereichen Aktien, Festverzinsliche, Währungen, Rohstoffe und alternative Strategien an und verwaltet derzeit weltweit ein Vermögen von rund 63,8 Milliarden USD. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.wisdomtree.com oder folgen Sie uns auf Twitter @WisdomTreeETFs.
WisdomTree® ist der Marketingname für WisdomTree Investments, Inc. und seine Niederlassungen weltweit.

1) WisdomTree akquirierte das weltweit erste physisch besicherte Gold-ETP durch die Übernahme des Rohstoff- und Short-Leveraged-Geschäfts von ETF Securities.
2) Quelle: WisdomTree; Stand: 01.12.2020
3) Quelle: CoreData, WisdomTree Pan European Adviser Study 2020
4) Quelle: LBMA-PM-Preis von 30.12.2019 bis 01.12.2020

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen erweitert Beirat um renommierten Immobilienexperten

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK), der auf die unabhängige Beratung und Anlagevermittlung von institutionellen Investoren in Deutschland und Österreich spezialisierte Finanzdienstleister, hat seinen Beirat um den Immobilienexperten Siegfried A. Cofalka erweitert. Cofalka ergänzt das beratende Gremium bestehend aus Jochen Sauerborn, Roland Adams, Dr. Herbert Walter und Dr. Walter Botermann.

Siegfried A. Cofalka ist seit Jahrzehnten im institutionellen Immobilienfondsgeschäft tätig, unter anderem als Geschäftsführer für die damalige Oppenheim Immobilien KAG (OIK) sowie als Geschäftsführer für das institutionelle Immobiliengeschäft der schwedischen SEB Asset Management AG, wo er auch Mitglied des Vorstands war. Zuletzt leitete er die Geschäfte bei Savills Fund Management, einem der führenden Investoren und Asset Manager für europäische Gewerbeimmobilien. Siegfried A. Cofalka ist aktuell zudem Beiratsmitglied des auf Österreich und die mitteleuropäischen Nachbarländer spezialisierten Immobilien-Asset- und Investmentmanagers GalCap Europe und Non-Executive Director bei zwei italienischen Immobiliengesellschaften.

„Die ausgewiesene Immobilienexpertise im institutionellen Geschäft von Siegfried Cofalka wird uns im weiteren langfristigen Ausbau unseres Geschäftes sehr unterstützen. Insbesondere im Immobiliengeschäft haben wir in diesem Jahr eine anhaltend hohe Nachfrage seitens institutioneller Investoren erlebt, die unseres Erachtens zumindest in den Nutzungsbereichen Wohnen, Logistik und Büro auch weiterhin stark bleiben wird. Hier bieten wir je nach individuellen Bedürfnissen der Kunden erstklassige Investmentlösungen über die unabhängige Auswahl der richtigen Asset Manager“, sagt Lars J. Loesch, Geschäftsführer von HLK.


Über Dr. Hengster, Loesch & Kollegen (HLK)

Dr. Hengster, Loesch & Kollegen ist ein auf Long Term Return spezialisierter Investment Agent. Der unabhängige Finanzberater wurde im Jahr 2014 in Frankfurt am Main von Dr. Rupert Hengster und Lars J. Loesch gegründet. HLK versteht sich als langfristiger strategischer Partner und Berater für institutionelle Investoren in Deutschland und Österreich sowie von exzellenten Asset Managern in Spezialthemen, wie Real Assets und Liquid Alternatives. Zu den ausgewählten Kooperationspartnern zählen unter anderem Agora Invest, GalCap Europe, Invest in Visions, Susi Partners und The Singularity Group. Mehr unter: www.hengsterloesch.de

ebase Vermittler-Fokus-Umfrage: Vermittler rechnen in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Wachstum des Firmenkundengeschäfts

Das Firmenkundengeschäft ist für ebase seit vielen Jahren eine wichtige strategische Säule. Als Spezialist für das Vermögensmanagement mit Investmentfonds stellt ebase den Kunden dabei ein umfangreiches Angebot für die Anlage von Betriebsvermögen, für die betriebliche Altersvorsorge sowie für Zeitwertkonten zur Verfügung. Im Laufe der Jahre konnte ebase eine Vielzahl an Kunden gewinnen und betreut in diesem Bereich mittlerweile ein Fondsvermögen von mehreren Milliarden Euro. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Vertriebspartnern der ebase deuten in diesem Bereich auf weiteres Wachstum hin.

„Vermittler-Fokus-Umfrage“: Die Bedeutung des Firmenkundengeschäfts wird bei mir in den nächsten 3 Jahren…

ebase_Vermittler-Fokus-Umfrage_chart.pngGrafik 1: Einschätzungen von 168 Vermittlern auf die Frage „Wie wird sich die Bedeutung des Firmenkundengeschäfts bei Ihnen in den nächsten 3 Jahren entwickeln?“ Quelle: Eigene Erhebungen der ebase, November 2020

„Mehr als 70% der Vermittler gehen davon aus, dass das Firmenkundengeschäft bei ihnen in den nächsten drei Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Im Vergleich zum letzten Jahr kam es dabei sogar zu einer weiteren Beschleunigung dieses Trends“, resümiert Kai Friedrich, CEO der ebase. Nur rund 5% gehen von einer abnehmenden Relevanz aus. „Während die meisten Vermittler in der Vergangenheit vor allem einen Fokus auf Privatkunden hatten, rücken nun auch Unternehmen stärker in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Friedrich.

„Das wachsende Interesse an Investmentfonds für die Anlage von Betriebsvermögen ist angesichts des aktuellen Marktumfelds keine Überraschung“, so Friedrich. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die vielfach anfallenden Negativzinsen auf Bargeldbestände sind Unternehmen viel intensiver auf der Suche nach Alternativen zur Disposition ihrer freien Mittel als in der Vergangenheit. „Investmentfonds scheinen hier aus Sicht der Unternehmen eine attraktive Alternative darzustellen“, ergänzt Friedrich.

„Für Firmen, die vermehrt auf Fonds setzen wollen, ist ebase eine gefragte Adresse, denn sie können nicht nur aus einem Universum von über 8.000 Fonds inklusive rund 1.000 ETFs auswählen. Sondern es stehen zudem auch eine Reihe attraktiver digitaler Leistungsbausteine zur Verfügung, wie etwa eine Online-Version des 4- bis 6-Augen-Prinzips oder auch die digitale Vermögensverwaltung fintego“, so Friedrich. Je nach Wunsch können sich die Unternehmen direkt an ebase wenden oder aber auf die Unterstützung durch einen der zahlreichen an ebase angebundenen Vertriebspartner, wie Banken oder Finanzanlagenvermittler, setzen.


„Vermittler-Fokus-Umfrage“

Die „Vermittler-Fokus-Umfrage“ ist eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegelt deren Einschätzung wider.

Über ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der FNZ Gruppe und bietet neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 36 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot- und Kontoführung.

Wie nachhaltig ist die Finanzbranche wirklich?

Das CFA Institute, ein globaler Finanzverband mit mehr als 160.000 Mitgliedern, stellt heute die Ergebnisse der groß angelegten Studie The Future of Sustainability in Investment Management: From Ideas to Reality vor. Für die Studie wurden weltweit mehr als 7.000 Marktteilnehmer, darunter über 900 institutionelle Investoren, rund 3.500 Privatanleger sowie 2.800 Praktiker aus der Finanzindustrie, befragt.

Ziel der Untersuchung ist es, wesentliche globale Trends zum Thema nachhaltige Geldanlage (Sustainable Investing) und deren Auswirkungen auf die Investmentbranche einzufangen. Der Diskurs zu dem Thema wird durch die COVID-19-Pandemie, die Fragen nach der Vernetzung, Verwundbarkeit und Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems aufwirft, zusätzlich angetrieben.

Die Ergebnisse legen nahe, dass länderübergreifend 85 Prozent der Investmentmanager ökologische (Environmental) oder soziale (Social) oder auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance) bezogene Kriterien in Anlageentscheidungen einbeziehen. Dies entspricht einem Plus von 12 Prozent gegenüber der Vorgängerbefragung vor drei Jahren.

Diese Wachstumsdynamik wird von einer starken Nachfrage seitens mehrerer Anlegergruppen getragen. Drei Viertel (76 Prozent) der institutionellen Anleger und 69 Prozent der Privatanleger weltweit (in Deutschland sogar 81 Prozent) zeigen sich derzeit interessiert an ESG-Investments oder sind bereits entsprechend positioniert.

"Die Einbeziehung von Nachhaltigkeit wird ein wichtiger Aspekt zur Verfolgung des übergeordneten Daseinszwecks der Finanzindustrie: Langfristige Werte zu schaffen und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand zu heben“, kommentiert Margaret Franklin, CFA, CEO und Präsidentin des CFA Institute.

Weitere wesentliche Erkenntnisse der Erhebung

Die Qualität und Integration von Nachhaltigkeitsdaten sowie die fachliche Kompetenz der Praktiker im Umgang mit diesen Variablen werden zu Schlüsselkompetenzen innerhalb der Branche:

  • Verfügbarkeit und Nutzung alternativer Daten auf Basis fortschrittlicher Technologien gewinnen an Bedeutung. Zwei von drei Umfrageteilnehmern (71 Prozent), die dezidiert zu diesem Thema befragt wurden, zeigten sich überzeugt, dass damit robustere Analysen und letztlich Wettbewerbsvorteile erzielt werden.
  • Bei der Ausbildung hochqualifizierter Nachhaltigkeitsexperten besteht noch Aufholbedarf. Von einer Million dem Finanzsektor zugeordneter LinkedIn-Profile führen lediglich 8.000 das Thema „ESG“ als Kernexpertise auf. Diese Zahl ist jedoch innerhalb eines Jahres um 26 Prozent gestiegen. Das weitere Wachstum dürfte überproportional hoch sein. 
  • Bislang traut sich nur jeder zehnte (11 Prozent) der weltweiten Finanzprofis ein umfassendes Wissen zum Thema ESG zu. 70 Prozent wünschen sich dazu mehr Training seitens ihrer Arbeitgeber.

Angesichts der Kundennachfrage wird erwartet, dass zahlreiche Anbieter ihre Anlagemodelle neu bewerten und Produktportfolien erweitern, wobei die Einbindung von ESG-Kriterien und sogenannte Best-in-Class-Ansätze (Unternehmen, die sich beim Branchenvergleich besonders auszeichnen im Hinblick auf ökologische, soziale oder ethische Kriterien) gegenüber Ausschlussmethoden präferiert werden. Produktseitig werden Potenziale unter anderen in Indexfonds und quantitativen Strategien gesehen sowie in Themen- und ESG-Multi Asset Fonds, klimabezogenen Investments sowie Lösungen mit langfristigem Anlagehorizont.

Ausblick: Wandel wird vorangetrieben

Der Principles for Responsible Investment-Initiative der UN, die ins Leben gerufen wurde, um Grundsätze für verantwortliche Geldanlagen zu entwickeln, sind bislang mehr als 3.000 institutionelle Investoren beigetreten, die ein Vermögen in Höhe von rund 100 Billionen US-Dollar verwalten, Tendenz steigend. „Während der temporären Drawdown-Phase zu Beginn der Pandemie im ersten und zweiten Quartal hat sich gezeigt, dass Unternehmen mit sehr guten ESG-Ratings möglicherweise gegenüber marktbreiten Indizes selektiv krisenresistenter waren“, ergänzt Susan Spinner, CFA, geschäftsführender Vorstand der CFA Society Germany. „Diese Daten und weitere Dimensionen des Themas gilt es für eine branchenweite ESG-Integration, die künftig noch systematischer erfasst wird, zu validieren. Die Bewährungsprobe besteht darin, die Wirkung der Kapitalanlage und die Schaffung von Werten entlang von ESG-Faktoren in die Praxis und die Lehrbücher zur Kapitalanlage einzubinden. Dabei wird das Konzept des Shareholder Value, das vornehmlich auf die Ansprüche der Investoren und Kapitalgeber fokussiert, abgelöst durch einen Stakeholder-Ansatz, der mehrere Interessengruppen ganzheitlich berücksichtigt“.


Über den Report The Future of Sustainability in Investment Management: From Ideas to Reality

Für die Studie wurden weltweit mehr als 7.000 Marktteilnehmer, darunter 921 institutionelle Investoren (Pensions- und Staatsfonds, Stiftungen, Versicherungen mit einem verwalteten Vermögen von 50 Millionen US-Dollar oder mehr) sowie 3.525 Privatanleger (durchschnittliche Anlagesumme mindestens 100.000 US-Dollar) und 2.800 Investmentpraktiker aus dem Mitgliederkreis des CFA Institute, im März 2020 befragt.
Ergänzend wurden Fokusgruppen-/Roundtable-Gespräche geführt.

CFA Institute & CFA Society Germany e. V.

Als globaler Non-Profit-Berufsverband für die Investmentbranche engagiert sich das CFA Institute für ethische und professionelle Branchenstandards in der Finanzindustrie und genießt weltweit hohes Ansehen als fundierte Wissensquelle für Kapitalmarktthemen. Hauptziel des Verbandes ist es, ein Umfeld zu schaffen, das die Interessen der Anleger voranstellt und wirtschaftliches Wachstum sowie die Funktionsfähigkeit der Märkte gewährleistet. Weltweit führen mehr als 160.000 Finanzexperten den Titel Chartered Financial Analyst (CFA). Das CFA Institute ist in 159 Lokalverbänden organisiert. In Deutschland ist der Verband seit dem Jahr 2000 durch die CFA Society Germany vertreten, dem mit über 2.800 Mitgliedern mitgliedsstärksten Berufsverband für professionelle Investoren und Investmentmanager in Deutschland.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.cfa-germany.dewww.cfainstitute.org sowie CFA Institute Style Guide

Verantwortungsvoll wirtschaften: Anspruchsvolles Nachhaltigkeitszertifikat für die Evangelische Bank

Die Evangelische Bank erfüllt erneut alle Voraussetzungen für das anspruchsvolle EMASplus-Nachhaltigkeitszertifikat. Dank der konsequenten Bemühungen um Umsetzung und weiteren Ausbau ihrer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele freut sich die EB bereits zum dritten Mal in Folge über diesen Erfolg. Als einzige Kirchen- und Genossenschaftsbank ist die Evangelische Bank erstmals 2011 mit dem EMAS- und dem noch anspruchsvolleren Nachhaltigkeitsstandard EMASplus ausgezeichnet worden. Erfolgreiche Rezertifizierungen erfolgten 2014, 2017 und nun 2020. Die EB leistet damit nicht nur einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, sondern positioniert sich auch sichtbar als verantwortungsvoll agierendes Finanzunternehmen.

Die Zertifizierung dokumentiert umfassend, dass die Evangelische Bank in allen Geschäftsbereichen nachhaltig aufgestellt ist und in ihrer nachhaltigen Ausrichtung ökologische, ökonomische wie auch sozial-ethische Aspekte umfassend integriert. EMASplus basiert auf dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) und erweitert das Umweltmanagement um die soziale und ökonomische Dimension zu einem ganzheitlichen Managementsystem.

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, unterstreicht die Bedeutung der EMASplus-Zertifizierung für das Institut: „Wir sind überzeugt, als Nachhaltigkeitsbank ein Vorreiter im deutschen Finanzwesen zu sein. Dennoch ist es wichtig, dieses Bild regelmäßig durch unabhängige Gutachter überprüfen zu lassen. Die externe Bewertung bestätigt, dass die Evangelische Bank mit messbarem Erfolg ein ehrgeiziges Nachhaltigkeitsmanagement betreibt.“

Die Evangelische Bank nutzt das EMASplus-System insbesondere für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der immer tiefer greifenden Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Geschäftsprozesse. Die wesentlichen Ergebnisse und Ereignisse werden jährlich im Nachhaltigkeitsbericht der Evangelischen Bank zusammengefasst.


Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht für das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 ist auf der EB-Homepage unter www.eb.de/nachhaltigkeitsbericht verfügbar.

Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank

Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,9 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus-Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice GmbH, der Change Hub in Berlin sowie die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie.

PGIM Fixed Income verstärkt European Leveraged Finance Team mit erfahrenem High Yield Portfolio Manager

PGIM Fixed Income, ein globaler Vermögensverwalter, der mit einem verwalteten Vermögen von 946 Milliarden US-Dollar* aktiv gemanagte Strategien für alle Anleihenmärkte anbietet, hat Steve Logan als Portfolio Manager in das European Leveraged Finance Team in London berufen. Er berichtet an Jonathan Butler, Head of European Leveraged Finance und Co-Head of Global High Yield bei PGIM Fixed Income.

PGIM Fixed Income ist Teil von PGIM, dem globalen Vermögensverwaltungsgeschäft von Prudential Financial, Inc. (PFI) in den USA (NYSE: PRU) ), und einer der 10 weltweit führenden Vermögensverwalter** mit einem verwalteten Vermögen von über 1,4 Billionen US-Dollar*.

Steve Logan verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung als Senior Portfolio Manager und Credit Analyst in der Vermögensverwaltungsbranche sowie im Corporate Banking. Er wechselt von Aberdeen Standard Investments, wo er Leiter des Bereichs European High Yield and Global Loans war. Zusammen mit seinem Team war er für die europäischen High Yield Fonds, Global Loans, Euro Convertibles und Direct Lending verantwortlich. Zuvor war er als Global Head of High Yield bei Aberdeen Asset Management und als High Yield Portfolio Manager bei Scottish Widows Investment Partnership tätig.

Das European Leveraged Finance Team ist Teil des Global Leveraged Finance Teams von PGIM Fixed Income, das bereits seit vier Jahrzehnten Hochzinsanleihen managt. Das erfahrene, über 65-köpfige Team verwaltet heute mehr als 99 Milliarden US-Dollar an High Yield Anleihen und Bank Loans und operiert von den USA, Europa sowie Asien aus.

Jonathan Butler, Head of European Leveraged Finance, kommentiert: „Obwohl die unmittelbaren Risiken nach wie vor hoch sind, bleiben wir im Hinblick auf europäische Hochzinsanleihen und Bankkredite weiterhin zuversichtlich. Wir sind überzeugt, dass ein aktives Management und eine strenge Kreditselektion der Schlüssel zur Steigerung zukünftiger Renditen zugunsten unserer Kunden sind. Durch aktives Management können herausfordernde Marktsituationen gemeistert und attraktive Gelegenheiten in allen Sektoren genutzt werden. Daher freuen wir uns, Steve im Team willkommen zu heißen. Seine Erfahrung im Portfoliomanagement über mehrere Kreditzyklen hinweg wird bei der Erreichung der Ziele unserer Kunden eine Schlüsselrolle spielen.”

Mit dieser Neueinstellung setzt PGIM Fixed Income den Ausbau seines Londoner Büros fort, nachdem kürzlich Eugenia Unanyants-Jackson zur Leiterin ESG Research und Katharine Neiss zur Chefvolkswirtin für Europa ernannt wurden.


Über PGIM Fixed Income

PGIM Fixed Income, mit einem verwalteten Vermögen von 946 Milliarden US-Dollar per 30. September 2020, ist ein globaler Vermögensverwalter, der aktiv gemanagte Rentenstrategien für alle Anleihesegmente anbietet. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Newark, N.J., London, Amsterdam, Tokio und Singapur. Weitere Informationen finden Sie unter pgimfixedincome.com.

Über PGIM

PGIM, der globale Investmentmanager des US-Versicherungskonzerns Prudential Financial, Inc. (NYSE: PRU), gehört mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 1,4 Billionen US-Dollar per 30. September 2020 zu den zehn größten Vermögensverwaltern der Welt*. Mit Niederlassungen in 16 Ländern, bieten die Geschäftsbereiche von PGIM eine Reihe von Anlagelösungen für private und institutionelle Investoren auf der ganzen Welt. Die breite Palette von Anlageklassen umfasst auf Fundamentaldaten und quantitativen Ansätzen basierende Aktienstrategien, Anleihestrategien inkl. Private Debt, Immobilien sowie Alternatives. Weitere Informationen über PGIM finden Sie unter pgim.com.
Das US-amerikanische Unternehmen Prudential Financial, Inc. (PFI) ist in keiner Weise mit Prudential plc oder Prudential Assurance Company, einer Tochtergesellschaft von M&G plc, verbunden, einer Gesellschaft, die im Vereinigten Königreich ansässig ist. Für mehr Informationen zu Prudential besuchen Sie bitte news.prudential.com.
* Prudential Financial Inc. (PFI) ist der zehntgrößte Investmentmanager (von 527 befragten Unternehmen) gemessen am weltweit verwalteten Vermögen, basierend auf der Liste der Top-Geldmanager von Pensions & Investments, die am 1. Juni 2020 veröffentlicht wurde. Diese Rangliste stellt das von PFI weltweit verwaltete Vermögen zum 31. März 2020 dar.
Herausgegeben von PGIM Limited. Eingetragener Sitz: Grand Buildings, 1-3 Strand, Trafalgar Square, London, WC2N 5HR. PGIM Limited ist von der Financial Conduct Authority of the United Kingdom (Firmenreferenznummer 193418) autorisiert und reguliert und wird in verschiedenen Gerichtsbarkeiten des europäischen Wirtschaftsraums ordnungsgemäss geführt.