Schroders: „Anleger setzen auf Hedgefonds-Strategien – wenn sie in einem regulierten Umfeld präsentiert werden“

Das unsichere Marktumfeld, die starken Verwerfungen am Kapitalmarkt und die niedrigen Renditen vermeintlich sicherer Anlagen haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass sich Anleger zunehmend nach Alternativen umsehen mussten. Dabei scheinen vor allem Hedgefonds-Strategien interessant – wenn sie gleichzeitig reguliert sind. Das beweist die große Nachfrage nach den GAIA-Fonds des britischen Vermögensverwalters Schroders. 2009 ins Leben gerufen sind mittlerweile über zwei Milliarden Euro an Kundengeldern in die alternativen Anlageformen geflossen. 

„Der Mittelzufluss in unsere GAIA-Produkte macht deutlich, dass Kunden bei qualitativ hochwertigen alternativen Anlagestrategien zugreifen, wenn diese UCITS-III-konform sind. Der große Zuspruch der Investoren bestätigt außerdem, dass wir die richtigen Manager und Strategien auf unsere Plattform gebracht haben“, sagt Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

GAIA steht für Global Alternative Investor Access und der Name ist Programm: Investoren bekommen über die Plattform Zugang zu renommierten Hedgefonds-Managern und alternativen Anlagestra-tegien. Zurzeit bietet Schroders sechs Produkte über die GAIA-Plattform an – drei werden von externen Managern verwaltet, drei Fonds werden von Schroders selbst gemanagt. 

Der jüngste Neuzugang auf der Plattform, der Schroder GAIA Cat Bond, bündelt Katastrophen-anleihen in einem Fonds als unkorrelierten Portfoliobaustein. Der von der Schweizer Multi-Asset- Boutique CQS verwaltete Schroder GAIA CQS Credit und die von Schroders selbst gemanagten Schroder GAIA Global Macro Bond und Schroder GAIA QEP Global Absolute verfolgen beide eine Absolut-Return-Strategie. Beim Schroder GAIA Egerton European Equity und Schroder GAIA Sirios US Equity können Anleger jeweils auf eine Long/Short-Strategie setzen. 

Wie groß die Nachfrage nach Long/Short-Produkten ist, zeigt der Schroder GAIA Sirios US Equity eindrucksvoll: Erst am 27. Februar 2013 aufgelegt sind bereits über 468 Millionen Euro an Kundengeldern in den Fonds geflossen (Quelle: Schroders, Stand: 30. September 2013). 

„Der bisherige Erfolg bestätigt unsere Strategie, die GAIA-Plattform sukzessive auszubauen und weitere qualitativ hochwertige Fonds renommierter Asset Manager anzubieten. Wir glauben, dass die Nachfrage nach liquiden alternativen Investmentstrategien auf künftig gut sein wird. Diese Anlegen überzeugen Investoren mit ihrer geringen Korrelation zu den klassischen Anlagemärkten und - formen.“, erläutert Küssner den Erfolg der Plattform weiter.

Harcourt legt aktiv verwaltete Fonds im Bereich alternative Anlagen auf

Harcourt, die für alternative Investments zuständige Einheit von Vontobel Asset Management, erweitert ihr Angebot und legt die beiden UCITS-Fonds Vontobel Fund - Pure Momentum Strategy und Vontobel Fund - Pure Dividend Strategy auf. Diese ermöglichen den Zugang zu liquiden, transparenten und kostengünstigen Investmentlösungen im Bereich alternative Anlagen.

In der Vergangenheit hatten Anleger zumeist nur mit Hilfe von Hedgefonds oder Dach-Hedgefonds Zugang zu alternativen Risikoprämien. Also zu denjenigen Renditen, die sich mit Investitionen in alternative Anlagestrategien erzielen lassen. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise von 2008 sind solche Vehikel jedoch unter Druck geraten. Die Nachfrage nach Investitionen, die sich möglichst wenig im Gleichschritt mit Anlageklassen wie Aktien oder Obligationen bewegen, bleibt aber ungebrochen. Allerdings müssen solche Gefässe nun deutlich liquider, transparenter und kosteneffizienter als herkömmliche Hedge Fonds sein.

Die ersten beiden Fonds einer neuen Harcourt-Produktlinie – sie werden zu einem späteren Zeitpunkt um ein weiteres Produkt ergänzt – sollen institutionellen und privaten Kunden Portfoliobausteine zur optimalen Diversifikation bieten. Sie werden unter der Bezeichnung "Research-Driven Strategies" zusammengefasst. Mit diesem Oberbegriff kommt auch zum Ausdruck, dass die Rendite der Fonds von der jeweiligen Handelsstrategie abhängt. Dies im Unterschied zu traditionellen Fonds, deren Entwicklung zu einem grossen Teil die Bewegungen in den zugrunde liegenden Anlageklassen wie Aktien und Anleihen widerspiegelt. Die neuen Fonds werden aktiv verwaltet und investieren strikt nach einem regelbasierten Anlageansatz mit dem Ziel, klar definierte alternativen Risikoprämien zu erwirtschaften. Die Fonds streben eine risikobereinigte Rendite von 3 bis 5% über dem Dreimonats-Libor an.

Der Vontobel Fund - Pure Momentum Strategy will von Trends an den globalen Finanzmärkten profitieren. Der Fonds investiert vorrangig in verschiedene liquide Anlageklassen, wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen. Das Ziel ist es, regelmässige Renditen durch die Ausnutzung und Kombination verschiedener Trendfolge-Strategien zu erzielen.

Der Vontobel Fund - Pure Dividend Strategy zielt darauf ab, sich Ausschüttungen dividendenstarker Unternehmen systematisch zunutze zu machen und dabei gleichzeitig das Aktienmarktrisiko deutlich zu reduzieren, zum Beispiel über aktive Steuerung durch Derivate. Der Fonds investiert global in Unternehmen, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen. Ziel ist es, stabile Renditen in Zeiten niedriger Zinsen bieten zu können.

"Die bessere gesamtwirtschaftliche Lage schafft neue Anlagechancen, mit denen Anleger am Marktaufschwung partizipieren können", erläutert Jan Viebig, CEO bei Harcourt und Portfoliomanager des Vontobel Fund – Pure Momentum Strategy. Er fügt hinzu: "Wir glauben, dass diese beiden Fonds eine ideale Ergänzung für traditionelle Portfolios sind und wollen dem Anleger in der Welt nach der Finanzkrise Portfoliobausteine zur optimalen Diversifikation bieten."

Harcourt verfügt über vier Kernkompetenzen im Bereich alternative Anlagen (Rohstoff-Fonds, Fund of Hedge Funds, Advisory und "Research-Driven Strategies").

Neue Organisation des Vertriebs bei der KGAL

Die KGAL verstärkt ihre Ausrichtung auf die Bedürfnisse institutioneller Anleger, Family Offices und Stiftungen. Das Platzierungsgeschäft und das Client Management für diese Anlegergruppen ist künftig in der KGAL Capital GmbH & Co. KG gebündelt.

„Mit der KGAL Capital geht die KGAL auf dem eingeschlagenen Weg konsequent voran. Kern unseres Geschäfts ist das Management von Realkapitalanlagen für semi-professionelle und professionelle Anleger. Die Entwicklung dieser langfristigen Partnerschaften mit den Anlegern erfolgt in Zukunft aus der KGAL Capital heraus“, so Gert Waltenbauer, der weiterhin den gesamten Vertrieb der KGAL Unternehmensgruppe verantwortet. 

Die KGAL Capital GmbH & Co. KG ist eine 100-prozentige Tochter der KGAL GmbH & Co. KG und damit fester Bestandteil der KGAL Gruppe. Sie fokussiert sich auf das In- und Auslandsgeschäft für institutionelle und vermögende private Anleger, also Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Family Offices und Stiftungen. In Zukunft soll dem Vertriebsgeschäft im Ausland eine wichtige Rolle zukommen. Durch die Ausgründung wird zudem den veränderten Anforderungen der KAGB Regulierung Rechnung getragen.

„Für die Kunden der KGAL wird sich außer dem Namen dieser Gesellschaft nichts Grundlegendes ändern. Sie erhalten die gewohnt professionelle Betreuung durch die selben Mitarbeiter“, so Markus Müller, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Capital GmbH & Co. KG. Thomas Krützmann sowie Florian Martin komplettieren die Geschäftsführung. Alle drei Geschäftsführer verfügen über langjährige Erfahrung als Führungskräfte in der KGAL und bei anderen Finanzdienstleistungsunternehmen.

Wechsel im Vorstandsvorsitz der Real I.S. AG

Der langjährige Vorsitzende des Vorstands der Real I.S. AG, Josef Brandhuber (59), scheidet im besten gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zum 31. Dezember 2013 aus persönlichen Gründen aus der Gesellschaft aus. 

Josef Brandhuber war seit 1. August 2000 Vorstandsvorsitzender der damals neu gegründeten Gesellschaft, die das Fondsgeschäft der Bayernfonds Immobiliengesellschaft mbH fortführte deren Geschäftsführer Brandhuber seit 1991 war. In dieser Zeit entwickelte sich die Real I.S. AG als Assetmanagement- und Fondsdienstleister für Immobilien zu einem erfahrenen und erfolgreichen Initiator für private und institutionelle Investoren, die für ein attraktives Produktangebot und professionelles Management steht. Heute verfügt die Gesellschaft mit ihren mehr als 120 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über einen ausgezeichneten Ruf innerhalb und außerhalb des Sparkassen-Finanzverbundes. 

Dr. Edgar Zoller, Aufsichtsratsvorsitzender der Real I.S. AG und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der BayernLB: "Der Aufsichtsrat dankt Herrn Josef Brandhuber ausdrücklich für seine erfolgreiche Tätigkeit in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für seine weitere berufliche und persönliche Zukunft alles Gute".

Neuer Vorsitzender des Vorstandes der Real I.S. AG wird Georg Jewgrafow (58), der seit Mai dieses Jahres dem Vorstand der Gesellschaft angehört und bislang für die Bereiche Immobilienakquisition und Investmentstrukturierung verantwortlich ist.

Jewgrafow ist ein anerkannter Immobilienspezialist, der vor seinem Wechsel zur Real I.S. AG über 30 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Immobiliengeschäft der BayernLB tätig war und dort seit 2004 den Bereich Immobilien leitete.

Union Investment diversifiziert neuen Infrastrukturfonds durch Windkraft in Irland und Frankreich

Für ihren Infrastrukturfonds „UniInstitutional Infrastruktur SICAV-SIF“ hat Union Investment zwei weitere Windparks erworben. Standorte der erst im Juli 2013 in Betrieb genommenen Onshore-Windparks mit Windenergieanlagen der renommierten Hersteller Vestas und Nordex sind das französische Greneville en Beauce (Loiret Department) und Gibbet Hill (County Wexford) in Irland. Verkäufer der acht Turbinen mit einer Leistung von 24 Megawatt umfassenden Anlage in Greneville ist VSB Energies Nouvelles, eine 100%ige Tochtergesellschaft der WSB-Gruppe mit Hauptsitz in Dresden. Den aus sechs Anlagen bestehenden Windpark Gibbet Hill mit einer Nennleistung von 15 Megawatt hat Union Investment vom Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind übernommen. Zehn Monate nach Auflegung ist der erste Infrastrukturfonds von Union Investment in vier europäische Windparks in drei verschiedenen Ländern  mit einem unterzeichneten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 143 Millionen Euro investiert. „Der Fonds hat damit in erfreulich kurzer Zeit die geplante breite Streuung über unterschiedliche Turbinenhersteller als auch über unterschiedliche Einspeisesysteme erreicht“, sagt Dr. Christoph Schumacher, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH, die den Fonds als Anlageberater begleitet.
 
Der für institutionelle Investoren konzipierte Infrastrukturfonds investiert neben Onshore-Windkraftparks in Europa punktuell in Photovoltaikanlagen. „Wir wollen das Portfolio insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Frankreich weiter ausbauen. Der erste Solarpark wird vermutlich noch in diesem Jahr in den Bestand übergehen“, so Schumacher. Das Zielvolumen von 300 Millionen Euro Eigenkapital soll der Fonds innerhalb von drei Jahren erreicht haben. Unter Berücksichtigung der üblichen Fremdfinanzierung stehen dann weitere ca. 800 Millionen Euro für Neuinvestments zur Verfügung.
 
Aufgrund der weitgehend fehlenden Korrelation von erneuerbaren Energien zu traditionellen Asset-Klassen kann mit dem „UniInstitutional Infrastruktur SICAV-SIF“ das Rendite-Risiko-Profil einer institutionellen Vermögensanlage optimiert werden.

Henderson ernennt Rob Gambi zum Chief Investment Officer

Henderson Global Investors hat Rob Gambi zum Chief Investment Officer ernannt. Rob Gambi wird seinen Fokus darauf richten, die Investmentkapazitäten von Henderson im Bereich Fixed-Income international weiter auszubauen und damit zur weltweiten Spitze aufzurücken. In diesem Zusammenhang sollen auch die Ressourcen in den USA und Asien erweitert werden. Vor seinem Wechsel zu Henderson war Rob Gambi bei UBS Global Asset Management als Group Managing Director und Global Head of Fixed Income für ein Vermögen von mehr als 230 Milliarden US-Dollar verantwortlich. Daneben gehörte er dem Executive Committee von UBS Global Asset Management an.

Seiner Tätigkeit für UBS Global Asset Management waren Führungspositionen als Head of Equities und Head of Fixed Income bei AMP Asset Management (AMPAM) und bei Henderson vorausgegangen. Rob Gambi ist direkt dem Vorstandsvorsitzenden von Henderson, Andrew Formica, unterstellt und wird dem Executive Committee von Henderson angehören. Seine Tätigkeit für Henderson beginnt 2014.

„Rob Gambi ist ein hoch angesehener Investmentspezialist, geschätzt wegen seines exzellenten Anlagewissens und seiner Managementfähigkeiten“, kommentiert Andrew Formica Gambis Ernennung zum CIO und ergänzt: „Zu seinen Aufgaben bei UBS gehörte es, rund um den Globus in Großbritannien, Kontinentaleuropa, Asien, Australien und Amerika verstreute Teams zu führen. Sein fundiertes Wissen zu den weltweiten Märkten war für uns ein zentrales Entscheidungskriterium, da wir den Ausbau unseres internationalen Geschäfts weiter vorantreiben und dazu eine immer größere Zahl von Anlagespezialisten an Standorten außerhalb unseres Firmensitzes in London einbinden wollen.

In den letzten Jahren haben wir hierzu die Grundlagen gelegt, indem wir unsere Aktivitäten weiter gestrafft und unsere Organisationsstruktur vereinfacht haben. So können wir uns heute auf unsere Kernkompetenzen in den Bereichen globale und europäische Aktien, Absolute Return, Multi-Asset-Lösungen und globale Rentenfonds konzentrieren. Dank unserer aktuellen Dynamik und mit Unterstützung von Rob Gambi sind wir für die nächste Wachstumsphase bestens gerüstet.“

„Ich kenne Andrew Formica noch von seiner Zeit bei AMPAM, wohin er 1995 gewechselt war. Die unter ihm erreichten Fortschritte bei Henderson sind beeindruckend“, fügt Rob Gambi hinzu. „Ich freue mich auf die Arbeit in einem so gut aufgestellten Unternehmen und ganz besonders darauf, einen Beitrag zur nächsten Entwicklungsphase von Henderson zu leisten.“

Rob Gambi ist Australier und hat ein MBA des Australian Graduate School of Management der Universität New South Wales und ein BA der Universität Macquarie in Statistiken und Versicherungsmathematik.

AXA Real Estate strengthens its Alternatives business and announces new key appointments

AXA Real Estate Investment Managers (“AXA Real Estate”), the leading real estate portfolio and asset manager in Europe*, with over €46 billion of assets under management as of June 2013, today announces key new appointments to strengthen its management team, particularly in the Alternatives business unit, to capture growth opportunities and deliver value to investors.

Riccardo Dallolio, who joined AXA Real Estate in 2011 as Head of European Transactions, will become Sector Head of Alternatives and will be responsible for overseeing AXA Real Estate’s Alternatives Business Line. This new business unit was launched by AXA Real Estate in October 2012 in response to increasing demand from investors for exposure to alternative assets such as healthcare and student accommodation and is now being expanded to include hotels, data-centres, residential, forest and other specific situations. Riccardo has over 15 years’ experience in the real estate industry and his move into the Alternatives business unit will significantly strengthen AXA Real Estate’s offering in this sector. 

Laurent Jacquemin, who is currently Global Head of Corporate Finance and has over 14 years’ experience in the real estate industry will replace Riccardo as Head of European Transactions.

Philippe de Martel will be promoted from Head of Corporate Finance France to replace Laurent as Global Head of Corporate Finance. Philippe, who has over 13 years’ experience in corporate finance and transactions advisory and structuring, will be responsible for overseeing new product development and structuring, property finance and coordination of complex transactions in Europe, Asia and the U.S.

Commenting on today’s announcement, Dennis Lopez, Global Chief Investment Officer, said: “To achieve our objective of significantly growing our assets under management in the alternatives sector over the next three years, it is important that we remain focussed on actively managing our assets and fully utilising our in house expertise.”

Also commenting on today’s announcement, Deborah Shire, Global Head of Business Development, said: “AXA Real Estate’s ability to innovate, be agile and expand its skills in the markets in which we operate, is fundamental to the continued delivery of attractive investment opportunities for our clients. To achieve that objective, our people are our main assets and todays’ appointments are a great demonstration of AXA Real Estate’s capacity to promote talent and entrust proven team members with new roles in order to realise our growth ambitions.”

Finally, commenting on today’s announcement, Anne Kavanagh, Global Head of Asset Management and Transactions, said: “Laurent is already a key member of our team, therefore his experience, proven track record and in depth understanding of the business and the real estate sector will enable us to continue to focus on our key business priorities of delivering our performance through high-quality real estate investments across Europe."

* Source: INREV Survey 2012 published in June 2013

Alceda verstärkt Bereich Strukturierung von Alternative Investments

Einhergehend mit dem Ausbau des Geschäfts unter der Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) hat Alceda zum 15. Oktober 2013 das Team mit Christian Holste verstärkt.
„Das Interesse an Alternative Investments insbesondere in den Bereichen Private Equity, 

Christian Holste, Alceda

Hedgefonds und Real Assets wird weiter zunehmen. Alceda ist mit der langjährigen Expertise bei klassischen Anlagestrategien, Alternative Investments und Real Assets optimal für die Bedürfnisse der Investoren in der heutigen Zeit aufgestellt. Ich freue mich, meine Erfahrung bei Alceda einbringen zu können,“ sagt Christian Holste.

Christian Holste wird als Geschäftsführer bei der Alceda Advisors GmbH das Angebot von Strukturierungsleistungen im Bereich Alternative Investments für institutionelle Investoren weiter ausbauen. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Investment Banking und Vertrieb insbesondere in den Bereichen Fixed Income und strukturierte Produkte mit Stationen bei der UBS Deutschland AG, Salomon Smith Barney/Citigroup AG, Barclays Capital und JP Morgan. Bei UBS war er unter anderem für die strategische Neuausrichtung des Fixed-Income Geschäftsbereichs für Deutschland und Österreich verantwortlich sowie Mitglied im Executive Board der UBS Investment Bank, Deutschland. Zuletzt war er CEO der Banque Bauer in Genf mit Gesamtbank- Verantwortung.

„Mit Christian Holste können wir unsere Kompetenz nun auch personell weiter verstärken und ich bin überzeugt davon, dass er unser Team optimal erweitert. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz in der Strukturierung von Produkten für institutionelle Großanleger insbesondere für Versorgungswerke und Pensionskassen im Bereich der Alternative Investments,“ sagt Michael Sanders, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Alceda Fund Management S.A.

Invesco Real Estate erwirbt Park Hotel in Amsterdam für Hotelfonds

Invesco Real Estate (IRE), der globale Immobilieninvestmentmanager, hat das Park Hotel in Amsterdam für den zweiten IRE-Hotelfonds erworben. Verkäufer des modernen 4-Sterne Businesshotels mit 189 Zimmern ist die Hotelkette Grand City Hotels & Resorts, die das Hotel auch in Zukunft weiter unter dem Namen Park Hotel Amsterdam betreiben wird. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

„Wir freuen uns sehr, dass wir ein Hotel dieser Qualität, in einem der dynamischsten Hotelmärkte in Europa, für unseren Fonds erwerben konnten. Aufgrund der sehr guten strategischen Lage und den stabilen Mieteinnahmen passt das Objekt sehr gut in die Fondsstrategie. Wir halten den aktuellen Erwerbszeitpunkt für ideal, da unser Team hier die Möglichkeit hatte, ein erstklassiges Objekt an einem starken Standort in der Nähe des Tiefpunktes des aktuellen Handelszyklus zu erwerben.“, sagt Alexander Ernst, Director Fund Management bei Invesco Real Estate.

Die beiden IRE-Hotelfonds verwalten derzeit in Europa ein Vermögen von rund 980 Mio. € in 26 Mittelklassehotels unter 14 internationalen Marken mit insgesamt mehr als 5.500 Zimmern.

Ignis legt Global Macro Government Bond Fund auf

Ignis Asset Management gibt den Start seiner neuesten Absolute‐Return‐Strategie – Ignis Global Macro Government Bond Fund – bekannt. Der zunächst mit 30 Mio. € ausgestattete Fonds ist in Luxemburg als sogenannter „Specialised Investment Fund“ (SIF) registriert. Er kann nur von qualifizierten institutionellen Anlegern gezeichnet werden.

Der Ignis Global Macro Government Bond Fund ist eine nicht UCITS-konforme Version des UCITS‐konformen Ignis Absolute Return Government Bond Fund (derzeitiges Volumen: 1,8 Mrd. €. Seit seiner Auflegung hat der Ignis Absolute Return Government Bond Fund ein Plus von insgesamt 18,5 % erwirtschaftet. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 %. Noch bedeutsamer ist, dass der Fonds diese Ergebnisse mit sehr geringem Risiko erzielt hat – ein entscheidendes Kriterium für die Anleger. Die Standardabweichung der Rendite betrug seit der Auflegung 3,3 %, die Information Ratio 23.

Der Ignis Global Macro Government Bond Fund wird vom gleichen Team und mit dem gleichen Prozess und der gleichen Strategie gemanagt wie der Ignis Absolute Return Government Bond Fund – der Unterschied liegt in einer Verdoppelung des Risikos. Entsprechend strebt der Fonds eine höhere Volatilität (8 bis 12 %) und eine höhere absolute Rendite von 10 bis 12 Prozentpunkten p. a. über den Geldmarktzinsen an.

Um die angestrebte Rendite zu realisieren, wird der Ignis Global Macro Government Bond Fund auf der Basis makroökonomischer Einschätzungen sorgfältig diversifizierte Long- und Short-Positionen aufbauen, vornehmlich in den liquidesten Staatsanleihen und Währungen. Die gehaltenen Papiere werden in sieben diversifizierte Quellen von Alpha aufgeteilt. Um eine geringe Korrelation mit anderen Assets und positive Ergebnisse unabhängig von den Marktbedingungen zu erreichen, werden diese behutsam miteinander kombiniert.

Claude Chene, Global Head of Distribution, meint zum Ignis Global Macro Government Bond Fund: „Der Fonds eignet sich besonders für gut informierte Anleger, die bereits den Ignis Absolute Return Government Bond Fund schätzen, aber ein höheres Risiko eingehen möchten, um eine höhere potenzielle Rendite zu erzielen. Der Ignis Global Macro Government Bond Fund baut auf der Kompetenz und Erfahrung auf, für die der Name Ignis auch bei Absolute-­Return-­Strategien steht. Mit der Auflegung des neuen Fonds reagiert Ignis auf gezielte Anfragen bestehender und potenzieller Kunden.“ 

Bouwfonds IM refinanziert 2005 aufgelegten Parkhausimmobilienfonds

Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM), die niederländische Vermögensverwaltungsgesellschaft der Rabo Real Estate Group, hat seinen ersten, für niederländische Investoren in Luxemburg aufgelegten Parkhausimmobilienfonds „Bouwfonds European Real Estate Parking Fund (BEREPF)“ erfolgreich refinanziert. Dabei unterstützte die unabhängige Finanzberatung Shift Capital Bouwfonds IM bei der Refinanzierung der zwölf Parkhausimmobilien, die in Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Spanien liegen und insgesamt über 6.000 Stellplätze besitzen. Shift Capital fungierte als Berater und unterstützte den BEREPF bei Kontakten zu potenziellen Kreditgebern, Verhandlungen und der Koordination während des Abschlussprozesses.

Das Portfolio des von Bouwfonds IM verwalteten gesamteuropäischen Fonds wurde über drei Hypothekenkreditlinien im Gesamtwert von ungefähr 50 Millionen Euro refinanziert. Daran beteiligten sich die folgenden Banken: In Frankreich wurde die Finanzierung durch einen „Senior-Debt-Fonds“ bereitgestellt, der von La Française REM (LFP Créances Immobilières) gemanagt wird. In Großbritannien war die Royal Bank of Scotland Finanzierungsgeber, in Deutschland die Sparkasse Passau zusammen mit der Bayern LB.

Bart Pierik, Managing Director des Geschäftsbereichs „Parking“ bei Bouwfonds IM: „Wir freuen uns, dank der Unterstützung dreier Banken aus verschiedenen europäischen Ländern, die Refinanzierung erfolgreich und zufriedenstellend abzuschließen. Die Banken haben damit die stabilen und soliden Renditen gewürdigt, die der Fonds erwirtschaftet.“ 

Jaap Gillis, CEO von Bouwfonds IM ergänzt: „Wir verzeichnen ein starkes Interesse seitens unserer institutioneller Kunden für unsere Parkhausimmobilien-Fonds. Die Tatsache, dass die Banken ebenfalls ihr Vertrauen in unseren Fonds gesetzt haben, stärkt unsere Bestrebung, weitere Investitionen in bestehende und neu aufzulegende Parkhausimmobilien-Fonds in Europa zu tätigen.“

Der Parkhausimmobilienfonds BEREPF wurde im Jahr 2005 als der erste Immobilienfonds aufgelegt, der sich auf Investitionen in Parkhausimmobilien spezialisiert hat. BEREPF ist ein nicht-börsennotierter Immobilienfonds von Bouwfonds IM und verfügt über ein Portfolio von etwa 260 Millionen Euro, die im Auftrag institutioneller Anleger investiert werden. Im Portfolio befinden sich derzeit 19 Parkhäuser in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden.

amandea CTA-Marktreview September 2013

Managed Futures-Strategien setzten im September ihren Erholungskurs fort. Im Durchschnitt lagen die Monatsergebnisse der in der Morningstar-Kategorie „Europe OE Alt – Systematic Futures“ erfassten Produkte zwar weiterhin im negativen Bereich, allerdings fiel der durchschnittliche Verlust mit -0,71 Prozent bereits deutlich geringer aus als noch in den Vormonaten. „Der September war von einem sehr uneinheitlichen Bild an den internationalen Kapitalmärkten geprägt. Durch die unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen Asset-Klassen und Märkte standen in Future-Portfolios teilweise deutlichen Positionsgewinnen auch stärkere Verluste gegenüber“, kommentiert Frank Seidel, Produktverantwortlicher der amandea Vermögensverwaltung AG. „In der Summe führte diese Entwicklung dazu, dass die Ergebnisse von Managed Future-Strategien den negativen Bereich zwar noch nicht verlassen haben, aber gegenüber dem August weiter an Boden gut machen konnten“. Das neueste Video zur Entwicklung des amandea – ALTRUID HYBRID im September ist unter www.altii.de abrufbar.

Der von amandea und dem Projektpartner Altruid Systems gemanagte UCITS-konforme CTA-Fonds amandea – ALTRUID HYBRID A (ISIN LU04664452199) verbuchte im September 2013 ein Ergebnis von -0,57 Prozent. „Starken Positionsgewinnen im Aktienbereich in Europa und teilweise in den USA standen deutlichere Verluste bei Anleihen und Währungen gegenüber. Somit ergab sich im September ein sehr durchwachsenes Bild in unserem Portfolio, das unter dem Strich zu dem leicht negativen Monatsergebnis führte“, sagt Frank Seidel. „Die Outperformance gegenüber unseren Mitbewerbern im Managed Futures-Umfeld halten wir aber weiter konstant und bauen sie zum Teil noch weiter aus.“

Das Anlageuniversum des breit diversifizierten Managed Futures Portfolios im amandea – ALTRUID HYBRID erstreckt sich über eine Vielzahl gehandelter Märkte; zu den Hauptsektoren zählen Indizes Europa, Asien und Amerika sowie Anleihen, Zinsen und Währungen. Der Einsatz mehrerer gering korrelierter Handelsansätze trägt wesentlich zur Risikostreuung innerhalb des Portfolios bei. Unterschiedlich lange Haltezeiten der einzelnen Future-Positionen sind ebenso ein wichtiges Diversifikationsmerkmal. Die einzelnen Futures-Kontrakte werden an mehr als 25 Börsenplätzen weltweit, teilweise rund um die Uhr, gehandelt und ermöglichen so eine globale Marktabdeckung. Die eingesetzten Handelsmodelle basieren ausschließlich auf quantitativen Erkenntnissen und statistischen Auswertungen. Es besteht im Allgemeinen kein diskretionärer Ermessensspielraum, ausgenommen in Extremsituationen. Eine systemseitige Reaktion ist durch die unterschiedlichen Zeitzonen nahezu 24 Stunden am Tag börsentäglich umsetzbar.

Erste deutsche Dreamliner für institutionelle Investoren

Die Dortmunder Dr. Peters Group hat erfolgreich einen neuen Flugzeugfonds für institutionelle Investoren konzipiert und an der Londoner Börse emittiert. Wie die Dr. Peters Group mitteilt, handelt es sich bei der neu emittierten Fondsgesellschaft um die DP Aircraft I Ltd. mit Sitz auf Guernsey, in die institutionelle Investoren aus Großbritannien Eigenkapital i.H.v. 113,0 Mio. USD investiert haben. Die Gesellschaft hat zwei Boeing 787-8 „Dreamliner“ erworben, die Gegenstand eines langfristigen Leasingvertrages sind.

Leasingnehmer für die bereits im Juni und August ausgelieferten Flugzeuge ist die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian, die damit Langstreckenflüge in die USA und nach Asien anbietet. Der Leasingvertrag läuft zunächst über zwölf Jahre.

Die Anteile an der Fondsgesellschaft werden am Specialized Fund Market der Londoner Börse gehandelt und sind zugleich auch an der Channel Island Stock Exchange gelistet. Dr. Peters kalkuliert für die Investoren dieses Fonds mit einer Zielrendite von 9 % p. a auf das Eigenkapital. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, als erstes deutsches Fondshaus zwei Dreamliner auf Basis eines langfristigen Leasingvertrages mit einer der besten europäischen Airlines zu erwerben und zugleich institutionelle Investoren in Großbritannien für das Investment zu begeistern. Als das derzeit modernste Flugzeug am Markt bietet heute nur die 787 die Wirtschaftlichkeit, um Low Cost auf der Langstrecke zu verwirklichen. Wir sind stolz, dass wir durch die Finanzierung  von zwei Dreamlinern dazu beitragen können, das innovative Konzept von Norwegian zu verwirklichen“, betont Anselm Gehling, CEO der Dr. Peters Group. „Es handelt es sich um einen hochmodernen Flugzeugtyp, für die weltweit ein gewaltiger Mart existiert. Die aktuell durch die Presse geisternden Kinderkrankheiten sind typisch für neue Flugzeugmodelle, und wir sind davon überzeugt, dass der Dreamliner eine großartige Zukunft vor sich hat.“ Das belegen sowohl die knapp 1.000 Bestellungen, die bei Boeing für die 787-Familie bereits vorliegen als auch das große Interesse der gewonnenen Investoren an diesem Fondsprodukt mit den beiden Dreamlinern. „Wir haben in unseren Gesprächen mit den institutionellen Investoren feststellen können, dass britische Pensionskassen und (Lebens-) Versicherungen sehr offen sind für Investitionen in Flugzeugprodukte, dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sehr stabilen Cash-Flows und der beherrschbaren Risiken. Wir hoffen, dass wir mit unserer hohen Expertise in den kommenden Monaten auch institutionelle Investoren in Deutschland für Investitionen in Flugzeugprodukte mit vergleichbaren Parametern gewinnen können“, kommentiert Gehling das bislang noch unterschiedliche Anlageverhalten deutscher und britischer Investoren.

Nicht zuletzt aufgrund dieses Erfolgs in Großbritannien sieht die Dr. Peters Group auch weiterhin ein enormes Potenzial für Flugzeuginvestitionen im deutschen Markt. Hier soll das Produktangebot sowohl für die bisherigen Privatkunden als auch für institutionelle Investoren erweitert werden: „Mit der Regulierung nach dem KAGB, der sich die Dr. Peters Group mit dem bereits eingereichten Zulassungsantrag vollständig stellt, eröffnen sich zahlreiche neue Möglichkeiten, die wir sowohl im Hinblick auf unsere bisherigen Privatkunden wie auch für institutionelle Investoren im In- und Ausland nutzen werden“, so Anselm Gehling weiter.  Mit dem jetzigen Produkt erhöht die Flugzeugsparte der Dr. Peters Group ihre Flotte auf insgesamt 16 Maschinen, darunter neben den neu erworbenen Boeing 787 insgesamt acht Airbus A 380, vier Boeing 777 sowie zwei Airbus A 319. Für das nächste Jahr plant die Dr. Peters Group weitere Flugzeugfonds und sonstige Sachwert-Investments.

First Private: Nicky Wagner verstärkt institutionelles Vertriebs-Team

Die Frankfurter Fondsgesellschaft First Private erweitert mit Nicky Wagner (37) die Betreuung ihrer institutionellen Kunden in Deutschland und Österreich und setzt damit den eingeschlagenen Wachstumskurs fort. „Nicky Wagner verfügt über ein exzellentes Netzwerk zu institutionellen Investoren und ist ein ausgewiesener Kenner institutioneller Kundenbedürfnisse. Er ist die gesuchte Vertriebspersönlichkeit für den Ausbau unseres institutionellen Geschäfts, insbesondere in den Bereichen Multi Asset, Aktien und Infrastruktur“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private.

Wagner verfügt über 17 Jahre Branchenerfahrung. Nach seinem Einstieg in die Finanzbranche bei Nicky Wagner, First Privateder Deutschen Bank und der Commerzbank war er unter anderem bei IVG Institutional Funds GmbH, Schroder Investment Management GmbH und Aberdeen für die Betreuung von Versorgern, Versicherern und Pensionskassen im Immobiliensegment zuständig.

„Sachwerte stehen derzeit hoch im Kurs. Die Produkte von First Private in den Bereichen Aktien, Multi-Asset und Erneuerbare Energien sind nicht nur erfolgreich, sondern auch konzeptionell überzeugend. Entsprechend sehe ich hier ein großes Potenzial in unseren Zielgruppen“, so Nicky Wagner zu seiner neuen Herausforderung als Senior Sales Manager bei First Private.

Invesco Real Estate legt Wohnimmobilienfonds auf und erwirbt erstes Projekt in Frankfurt

Der globale Immobilienmanager Invesco Real Estate (IRE) gab den Erwerb des einundzwanzigstöckigen WESTSIDE TOWERs mit knapp 250 Wohneinheiten und einer Bruttogeschossfläche von rund 26.000 m² bekannt. Baubeginn ist für Q4 2013 geplant. Verkäufer ist die REVITALIS REAL ESTATE AG, Hamburg. Über den Kaufpreis haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Bei der Transaktion war die Rechtsanwaltskanzlei CMS unter Leitung von Dr. Oliver Thurn und von der technischen Seite SMV, unter der Leitung von Thomas Lewicz beratend tätig.

Der WESTSIDE TOWER ist die erste Akquisition des von IRE bei Institutional Investment Partners GmbH kürzlich aufgelegten Wohnimmobilien-Spezialfonds, mit einem anfänglichen Zielvolumen von € 250 Mio. Der Fonds richtet sich ausschließlich an deutsche institutionelle Anleger. Als Kooperationspartner für die Planung und Projektierung der Wohnbauprojekte fungiert die REVITALIS REAL ESTATE AG.

Der Fonds trägt dem zunehmenden Trend des Rückzugs in die Städte Rechnung und investiert in urbane Lagen deutscher Großstädte und Mittelzentren mit positiver wirtschaftlicher und demografischer Entwicklung. „Städte profitieren generell durch das höhere Angebot an Arbeitsplätzen, Bildung und Kultur. Die zunehmende Zahl an älteren Menschen schätzt zudem die flächendeckende medizinische Grundversorgung urbaner Standorte. Hiervon werden die “Zuzugsgewinner” noch stärker profitieren“, sagt Fabian Manegold, Leiter Akquisition Deutschland IRE: „Die Verhandlungen für den Erwerb des Prager Carées in Dresden sind in einem fortgeschrittenen Stadium. Weitere Projekte in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Freiburg werden von uns derzeit geprüft.“

„Die Anzahl neu fertiggestellter Wohnungen war viele Jahre lang kontinuierlich rückläufig und lag zuletzt im Jahr 2008 bei weniger als 150.000 Einheiten. Der prognostizierte jährliche Bedarf bis ins Jahr 2025 liegt aktuellen Studien zufolge bei rund 400.000 Wohneinheiten“ sagt REVITALIS Vorstand Andreas Lipp.

Invesco-Geschäftsführer Robert Stolfo freut sich über das enorme Interesse seitens der Anleger: „Bis dato waren wir noch nicht in deutschen Wohnimmobilien investiert. Unser intensives Marktresearch hat bestätigt, dass solide Investitionen in deutsche Wohnimmobilien aufgrund von Sicherheit und Stabilität hinsichtlich Ertrag und Wertentwicklung über mehrere Wirtschaftszyklen hinweg im Anlegerfokus stehen und weiterhin attraktive, risikoadjustierte Renditen erwarten lassen.“

Die Hanseatische erhält von der BaFin die Erlaubnis für die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG mit Sitz in Hamburg hat am 8. Oktober 2013 die Erlaubnis nach §§ 20, 22 KAGB zur Verwaltung von geschlossenen inländischen Publikums-AIF sowie von geschlossenen inländischen Spezial-AIF erhalten. Die Hanseatische wird für private und institutionelle Kunden als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft gemeinsam mit IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen die neuen AIF nach dem KAGB auflegen. Die AIF investieren sowohl in Spezialimmobilien als auch in wohnwirtschaftliche Immobilien. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen von rund einer Milliarde Euro in 64 Fonds betreut die Hanseatische aktuell mehr als 8000 Kunden.

Bereits seit 2012 hat sich die Konzernmutter Profunda Vermögen intensiv mit dem Thema AIFM befasst. Die Struktur der Gruppe wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Vorstand der Hanseatischen, Frank Iggesen und Tim Ruttmann, entwickelt und führte im Juni 2013 zur Gründung der Hanseatischen. Diese verantwortet seit dem 1. Juli 2013 mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern die Fondsverwaltung sowie das Asset- und Objektmanagement für IMMAC Health Property Fonds.

„Wir freuen uns, dass wir heute bereits für unsere Kunden und Partner die Grundlagen für das weitere Wachstum der Gruppe geschaffen haben“ so Frank Iggesen, Vorstand Portfoliomanagement. Tim Ruttmann, Vorstand Risikomanagement, ergänzt: „Wir haben unsere Strukturen an die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst und sind davon überzeugt, qualitativ hochwertige Investments mit attraktiven Rendite-Risiko-Profilen für unsere Kunden anbieten zu können.“

Bei Immobilien der Pflege- und Gesundheitswirtschaft wird die Hanseatische die langjährige Erfahrung und Expertise der IMMAC Gruppe nutzen, insbesondere bei der Akquisition von geeigneten Objekten sowie im Vertrieb von Anteilen der Publikums-AIF an Privatkunden.

Identische Strukturen hat die Hanseatische mit der Deutsche Fondsvermögen für Hotelimmobilien und Immobilien der Wohnungswirtschaft geschaffen.

Für institutionelle Kunden bietet die Hanseatische zukünftig auf professionelle und semi-professionelle Anleger individuell zugeschnittene Spezial-AIF an, die in Deutschland und im europäischen Ausland investieren.  

Nach der erteilten Erlaubnis fokussiert sich die Hanseatische nun auf die Entwicklung des ersten KAGB-konformen Publikums-AIF sowie auf die Strukturierung eines Spezial-AIF für institutionelle Kunden, die im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein sollen. 

Deutsche Investment kauft Startportfolio für ihren ersten Wohn-Spezialfonds

Die Deutsche Investment, Initiator für Immobilien-Spezialfonds, hat für ihren Spezialfonds „Deutsche Investment – Wohnen I“ ein Wohnportfolio mit rund 1.800 Wohneinheiten von dem Wohnimmobilienspezialisten ZBI Zentral Boden Immobilien AG (ZBI) gekauft. Die Objekte stammen im Wesentlichen aus der Auflösung (Laufzeitende) von einem geschlossenen Immobilienfonds, den ZBI seit mehreren Jahren verwaltet und bewirtschaftet hat. Der Kaufpreis beträgt insgesamt rund 140 Millionen Euro. Das Portfolio ist bundesweit diversifiziert mit knapp 70 Prozent der Mieterträge in Berlin. 

„Wir freuen uns, mit dem Kauf ein rentables Startportfolio für unseren Spezialfonds erworben zu haben“, erläutert Goesta Ritschewald, Geschäftsführer/ Managing Partner der Deutschen Investment. Der Wohnimmobilienspezialist ZBI wird weiterhin als Asset- und Property-Manager für das Portfolio fungieren. „Wir sind froh, dass wir mit dem Wohnungsspezialisten ZBI einen sehr erfahrenen Partner für unseren Fonds gewinnen konnten“, ergänzt Florian Mundt, Managing Partner der Deutschen Investment. Das bestätigt auch die jüngste Auszeichnung: So wurde ZBI vom „Platow Brief“ auf dem diesjährigen Platow-Beteiligungs-Forum mit dem ersten Immobilien Award in der Kategorie "Wohnimmobilien" ausgezeichnet. Mit dem Preis honoriert die Jury die erfolgreiche Arbeit der ZBI, deren Kernkompetenz seit über 30 Jahren auf die deutsche Wohnimmobilie ausgerichtet ist. „Das Portfolio mit Schwerpunkt in Berlin und unser erfahrener Asset- und Property-Manager ZBI, die das Portfolio zudem seit Jahren kennen, werden mit uns gemeinsam eine nachhaltige Ausschüttung für unsere institutionellen Anleger gewährleisten“, so Mundt weiter. 

Eigenkapital fast vollständig eingeworben
Insgesamt soll das Zielvolumen des Spezialfonds „Deutsche Investment – Wohnen I“ rund 180 Millionen Euro betragen. „Das Eigenkapital von rund 100 Millionen konnten wir in den vergangenen Wochen fast vollständig einwerben. Zum Kreis der Anleger gehören neben der Nürnberger Versicherung eine Pensionskasse und verschiedene Sparkasseninstitute. Darüber hinaus haben weitere Versicherungen reserviert“, erklärt Goesta Ritschewald. 

Strategie des Fonds ist es, ausschließlich Wohnimmobilien zu erwerben. Das Kernportfolio umfasst außer Berlin noch Potsdam und Leipzig. „Weitere Ankaufsobjekte in Berlin sind bereits in der Prüfung, so dass der Fonds voraussichtlich bis Mitte 2014 voll investiert ist“, sagt Florian Mundt. Es ist geplant, den Portfolioteil außerhalb des Kernportfolios in den ersten Jahren durch Berliner Objekte zu ersetzen. Nach Abschluss der Investitionsphase soll im Fonds eine Zielrendite von sechs Prozent p.a. IRR über zehn Jahre erreicht werden.

Erfolgsabhängige Vergütung 
Der Fonds wird in Form eines Partnerschaftsmodells aufgelegt. „Im Zuge der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der ZBI können wir die Kernkompetenzen der ZBI als Objektverwalter auf der einen und der Deutschen Investment als Fondsmanager auf der anderen Seite optimal kombinieren“, erläutert Goesta Ritschewald. Zudem profitieren die Anleger von einer erfolgsabhängigen Vergütung, da sich sowohl die Deutsche Investment als Initiator als auch ZBI als Asset- und Property-Manager an der Rendite des Fondsportfolios messen lassen und erfolgsabhängig vergütet werden. Die Deutsche Investment ist zudem der bisher einzige Anbieter in Deutschland, der bei der Auflage von Spezialfonds nach dem „Best of Breed“-Prinzip Partnerschaften für die jeweilige Asset-Klasse mit externen Spezialisten für das Property- und operative Asset Management eingeht.

Hotel-Spezialfonds von Union Investment kauft Budgethotel-Portfolio von Motel One

UII Hotel Nr. 1 sichert sich drei langfristig vermietete Häuser in Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart / Erstes umfangreiches Sale-and-Leaseback der Motel One Gruppe

Union Investment hat im Rahmen einer Portfolio-Transaktion drei weitere Hotels für ihren Spezialfonds UII Hotel Nr. 1 erworben. Erst Ende September hatte sich der Fonds das Motel One „Deutsches Museum“ in München kaufvertraglich gesichert. Das Portfolio umfasst die Motel One „Düsseldorf Hauptbahnhof“, „Frankfurt East Side“ und „Stuttgart-Feuerbach“. Dabei handelt es sich um die erste Portfoliotransaktion der Motel One Gruppe, die im Sale-and-Leaseback durchgeführt wird. Der Branchenführer des aufstrebenden Budgethotel-Segments mietet die veräußerten Objekte langfristig zurück. Insgesamt umfasst das Portfolio 693 Zimmer und eine Bruttogeschossfläche von rund 22.821 m². Die Objekte in Stuttgart  und Frankfurt wurden im Jahr 2007 in Betrieb genommen und 2012 umfassend renoviert. Das Objekt in Düsseldorf wurde im Juni 2013 eröffnet. Alle drei Häuser befinden sich an zentralen Standorten und verfügen über eine sehr gute ÖPNV-Anbindung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Durch die Partnerschaft mit dem bonitätsstarken Hotelbetreiber Motel One haben wir eine solide Grundlage für den weiteren Portfolioaufbau mit ertragsstabilen Hotelimmobilien gelegt“, sagt Dr. Christoph Schumacher, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH, die für das Management des Spezialfonds verantwortlich ist.

„Wir freuen uns mit unserer ersten Sale-and-Leaseback-Transaktion die Partnerschaft mit Union Investment weiter auszubauen und mit unseren attraktiven Hotels zum Aufbau des Themenfonds einen Beitrag zu leisten”, so Dieter Müller CEO und Gründer der Motel One Group. 

Der am 1. April 2013 von Union Investment aufgelegte Themenfonds UII Hotel Nr. 1 setzt seinen Investitionsschwerpunkt auf das wachsende Budget- und Midscale-Segment. Mittelfristig soll der Fonds auf eine Zielgröße von 250 Millionen Euro wachsen und zwischen 10 und 15 Hotels unterschiedlicher Betreibergesellschaften umfassen. 

Real I.S. kauft Shoppingcenter in Meppen für Spezialfonds

Das Shoppingcenter MEP im Herzen der Stadt Meppen ist von der BGV V, einem Spezialfonds der Real I.S. Investment GmbH, erworben worden. Der Sprecher der Investorengruppe und Initiator des Projekts, Ralf Schulte, bestätigt den Verkauf: "Als der Projektentwickler und Bauunternehmer freue ich mich, dass unser Diamant nun im Portfolio dieses europaweit gestreuten Spezialfonds funkelt." 

  Im Mai dieses Jahres hatte das wegen seiner spektakulären
  Architektur auch "Einkaufsdiamant im Emsland" genannte Center
  nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet. Seine Strahlkraft reicht weit
  über das Emsland hinaus bis in die grenznahen Regionen der
  Niederlande. Die MEP umfasst neben einem Shoppingcenter mit
  insgesamt 45 Mieteinheiten auf ca. 16.000 m² Verkaufsfläche
  eine Tiefgarage und eine unmittelbar am Hafen gelegene Promenade mit zahlreichen Gastronomieeinheiten. Ankermieter sind neben Media Markt und C&A auch Edeka sowie bekannte Einzelhändler wie Tailly Weijl, Tom Tailor, New Yorker und Deichmann.


"Die MEP in Meppen passt vorzüglich in das Portfolio unseres Spezialfonds BGV V, da dessen Schwerpunkt auf Core und Core+ Investments in Regionen mit langfristig stabilem Wachstum liegt" erklärt Andreas Heibrock, Pressesprecher der Real I.S. 

SQM Property Consulting aus Münster hat seit Beginn der Projektentwicklung im Jahre 2010 den Eigentümer bei der Konzeption, der Vermietung und dem anschließenden Verkauf exklusiv beraten. Das Shoppingcenter wurde im Juli im Rahmen eines sogenannten beschränkten Auswahlverfahrens verkauft. Rechtliche Berater der MEP war ein Team um den Immobilienrechtsexperten Dr. Peter Vocke von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Düsseldorf. 

Das Centermanagement der MEP liegt auch weiterhin bei der RME Retail Management Expertise Asset & Property Management GmbH aus Oberhausen, die nationale und internationale Investoren und so namhafte Projekte wie das CentrO. in Oberhausen betreut.