LaSalle plaziert Japan Logistics-Fund III

LaSalle Investment Management (‘LaSalle’) hat seinen Japan-Logistics -Fund III (JLF III) mit einem Gesamtvolumen von JPY 40,8 Mrd. (US$ 431 Mio./EUR 327 Mio.) vollständig plaziert. Damit hat LaSalle  seit Jahresbeginn von internationalen Investoren für verschiedene asiatische Anlagestrategien Kapital in Höhe von US$ 623 Mio (EUR 473 Mio.) eingeworben.

Bereits im Jahr 2004 hatte LaSalle den seinerzeit ersten japanischen Logistik-Fonds aufgelegt. Der Fonds bot institutionellen Anlegern die Möglichkeit eine Investition in attraktive Logistik-Projektentwicklungen zu tätigen. Im Jahr 2007 folgte der zweite Logistikfonds, der in erstklassige Logistik-Immobilien in den wichtigsten Vertriebszentren Japans investierte. Der jüngste, soeben geschlossene Fonds investiert in Form eines Clubs, unter Federführung des niederländischen Pensionsfonds APG, schwerpunktmäßig in moderne Logistikimmobilien im Großraum Tokio und Osaka.

LaSalle ist seit dem Jahr 2000 in Asien vertreten und verwaltet im asiatisch-pazifischen Raum derzeit ein Immobilienvermögen von US$ 5,5 Mrd. (EUR 4,2 Mrd.). Seit 2002 hat LaSalle in der Region Immobilientransaktionen im Wert von über US$ 16 Mrd. (EUR 12,1 Mrd.) erfolgreich getätigt.

KGAL bietet erstmals Flugzeugfonds für institutionelle Investoren an

Grünwald, 24.07.2013 – Die KGAL legt mit dem Aviation Portfolio Fund 1 (APF 1) ihren ersten Flugzeugportfoliofonds für institutionelle Investoren auf. Anleger profitieren dabei von der jahrzehntelangen Erfahrung der KGAL im Bereich Flugzeuge. Das Assetmanagement und die technische Überwachung erfolgt durch die GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH & Co. KG – einem Gemeinschaftsunternehmen der KGAL mit der Deutsche Lufthansa AG.  

Mit ihrem Aviation Portfolio Fund 1 bietet die KGAL erstmalig auch institutionellen Investoren in Deutschland die Möglichkeit, mit einem Portfoliofonds am Wachstumsmarkt Luftfahrt zu partizipieren. Der Fonds baut schrittweise ein Portfolio von Flugzeugen auf, wobei der Fremdkapitalanteil nur rund 50 % des Investitionsvolumens betragen soll.

Der Luftverkehr wird nach Schätzungen der großen Flugzeughersteller innerhalb der kommenden 20 Jahre um rund 5 % pro Jahr zunehmen.  Der Anteil der geleasten Flugzeuge an der weltweiten Gesamtflotte soll Analysten zufolge bis 2020 auf ca. 45 bis 50 % ansteigen. Dieser Markt wächst stark: 1980 lag der Anteil nur bei 1,7 %, 2011 bereits bei 36,5 %.

Bei seinen Investitionen fokussiert sich der APF 1 auf den Aufbau eines strukturierten und diversifizierten Portfolios aus besonders marktgängigen Passagierflugzeugen. Dabei konzentriert sich der Portfoliomanager auf renommierte Hersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier oder Embraer, um nach Auslaufen einzelner Leasingverträge eine  erfolgreiche Anschlussvermarktung sicher zu stellen. Die Flugzeuge können neu oder auch gebraucht erworben werden, da dieses Asset bei guter Wartung extrem langlebig ist. Die Assets werden mittel- bis langfristig an ausgewählte Airlines verleast, so dass die Fondsstrategie als risikoarm eingestuft werden kann und kontinuierliche Zahlungsströme zu erwarten sind.
 „Angesichts des langfristigen Wachstumstrends in der Luftfahrt bleiben Flugzeuge auch in Zukunft ein attraktives Asset. Die strategische Ausrichtung auf solide und langfristig ertragsstarke Flugzeuginvestments schafft gute Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Anleger“, so Dr. Klaus Wolf, der zuständige Geschäftsführer.
 
Bereits seit über 30 Jahren strukturiert und finanziert die KGAL erfolgreich Flugzeuginvestments. In dieser Zeit wurden über 300 Flugzeugtransaktionen realisiert und 58 Flugzeug-Publikumsfonds für Privatanleger sowie 63 Private Placements und sonstige Beteiligungsmodelle initiiert. Zum 31.12.2012 verzeichnete die KGAL im Bereich der Flugzeugfonds ein Investitionsvolumen von insgesamt EUR 5,7 Mrd.

Das Assetmanagement der Flugzeuge beim APF 1 erfolgt durch die GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH & Co. KG, dem größten Operating-Leasingunternehmen für Flugzeuge in Deutschland. Das Gemeinschaftsunternehmen ist für die technische Betreuung der Flugzeuge sowie deren Vermarktung verantwortlich. Das Team aus Luftfahrtingenieuren und Technikern verfügt über langjährige Marktkenntnisse- und kontakte und ist in der Lage, auch die Analysen technischer Gutachter zu hinterfragen. Ihre regelmäßigen Inspektionen bis hin zu einem detaillierten Dokumentenmanagement sichern nicht nur den Werterhalt der Flugzeuge, sondern auch künftige Anschlussvermarktungen. Bisher hat die GOAL über 50 Flugzeuge erfolgreich weitervermarktet. 

Alceda baut mit AFINA Holdings die Vertriebsaktivitäten in Lateinamerika aus

Luxemburg, 24.07.2013 – Alceda ist eine strategische Partnerschaft mit AFINA Holdings LLC (AFINA) mit Sitz in Philadelphia, USA, eingegangen. Die Kooperation zwischen Alceda und AFINA zielt darauf ab, sowohl die Investmentstrategien internationaler Fondsmanager aus anderen Regionen der Welt über regulierte UCITS-Strukturen dem lateinamerikanischen Markt zugänglich zu machen, als auch interessante Asset Manager aus Lateinamerika für die Alceda UCITS Platform (AUP) zu gewinnen.

AFINA bietet umfassenden Support bei der Wahl und Konstruktion des passenden Investmentvehikels sowie beim lokalen Markteintritt in allen wichtigen lateinamerikanischen Märkten.

Investoren in Lateinamerika orientieren sich nicht mehr nur an ihren Heimatmärkten, sondern suchen zunehmend in Europa, den USA, Afrika und Asien nach attraktiven Anlagemöglichkeiten. Dabei legen sie großen Wert auf Transparenz, Liquidität und regulierte Strukturen wie sie UCITS-Fonds bieten. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Fondsvertrieb in Lateinamerika verfügt AFINA über umfangreiche regionale Expertise sowie ein weitreichendes Netzwerk. So können wir südamerikanischen Investoren Zugang zu UCITS-Fonds ermöglichen und damit den lateinamerikanischen Markt erschließen. Die großen Pensionsfonds in der Region haben bereits über eine Billion US-Dollar in UCITS-Fonds investiert, und der Anteil wird weiter steigen“, sagt Michael Sanders, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Alceda Fund Management S.A. „Ein ganz aktuelles Beispiel ist die Clark Capital Management Group. Der Investmentmanager ist seit 1986 in den USA aktiv und besetzt im US-Markt eine Nische im aktiven ETF-Management über Managed Accounts – ein Format, das für den lateinamerikanischen Markt eher ungeeignet ist. Um Clark Capital die Erschließung des Marktes in Lateinamerika zu ermöglichen, werden wir die langjährig erfolgreiche Fixed-Income Strategie im UCITS-Format neu aufsetzen.”

„Unsere Aufgabe besteht darin, auf der Alceda UCITS Platform diejenigen Strategien internationaler Investmentmanager zu identifizieren, die sich für den lateinamerikanischen Markt besonders gut eignen. Diese Strategien möchten wir mit lateinamerikanischen Investoren zusammen bringen, die dadurch ihre Portfolio-Performance verbessern können und Zugang zu regulierten Produkten erhalten. Investmentstrategien in Luxemburger UCITS-Strukturen sind erste Wahl bei lateinamerikanischen Investoren. Lateinamerika bietet für die Alceda UCITS Platform dementsprechend ein großes Marktpotenzial“, sagt David Godfrey-Thomas, Geschäftsführer von AFINA.

Die Nachfrage in Lateinamerika wächst kontinuierlich. Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Stabilität wird das steigende Interesse an Investmentmöglichkeiten sowohl von privaten als auch institutionellen Investoren getragen. Beständiges moderates Wirtschaftswachstum führt zu einem zunehmenden Wohlstand und einer immer größer werdenden Mittelschicht, die mittlerweile nach Angaben der Weltbank 150 Millionen Menschen umfasst. Auch die abnehmende Korruption, solide Regulierungen und ein gestärktes Banken- und Finanzsystem führen dazu, dass das Vertrauen in die lateinamerikanischen Kapitalmärkte steigt. Die steigende Investmentnachfrage geht von wohlhabenden Privatanlegern und Family Offices sowie Multi Family Offices aus.

Durch die Harmonisierung der Börsen von Chile, Peru und Kolumbien (Integrated Latin American Market; MILA) und die Gründung eines gemeinsamen Börsenmarktes hat sich die Attraktivität der Region für ausländische Marktteilnehmer in den letzten Jahren weiter erhöht.

Unter den institutionellen Investoren in Lateinamerika nehmen die Pensionskassen eine herausragende Stellung ein, aber auch Versicherungen und Banken haben einen stetig wachsenden Anlagebedarf. Die öffentliche Pensionskasse in Chile beispielsweise verwaltet ein Vermögen von über 150 Milliarden US-Dollar in lokalen und Offshore-Investments. Bereits 80 Prozent des Vermögens dieser Pensionskasse sind in Luxemburger UCITS-Vehikeln angelegt. Angesichts der Größe vieler Pensionssysteme in Lateinamerika (Peru, Kolumbien, Chile: 250 Mrd. USD; Mexiko: 120 Mrd. USD; Brasilien: 400 Mrd. USD) und eines noch hohen Anteils an lokalen Investments in den Portfolios ergibt sich daher ein großes Potenzial für Alceda und unabhängige Asset-Manager, die erfolgreiche innovative Strategien in anerkannten regulierten Strukturen bieten.

Catella legt Fonds für Stiftungen auf

München, 22. Juli 2013. Die Catella Real Estate AG Kapitalanlagegesellschaft hat mit dem Catella Multitenant Stiftungsfonds ein Sondervermögen aufgelegt, das ganz auf die Bedürfnisse von Stiftungen zugeschnitten ist. Der Catella Stiftungsfonds ist als Spezialfonds nach §§ 91 ff. InvG konzipiert. Sowohl in der Fondskonzeption, insbesondere dem Nachhaltigkeitsaspekt, als auch in der Auswahl der zu erwerbenden Immobilien setzt der Fonds die spezielle Interessenlage deutscher Stiftungen um.

Er bietet gerade kleineren und mittleren, aber auch größeren Stiftungsvermögen, die keinen eigenen Immobilienbestand aufbauen wollen, die Möglichkeit, in die Assetkategorie Immobilie zu investieren. Der Fonds steht ausschließlich Stiftungen und an Gemeinwohl orientierten Anlegern zur Verfügung. Dabei kann es sich sowohl um Privatstiftungen als auch um Stiftungen für wissenschaftliche, soziale oder religiöse Zwecke handeln. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 100.000 Euro. Das maximale Eigenkapitalvolumen soll ca. 150 Mio. Euro betragen.

Dr. Kneip, Vorstandssprecher Catella KAG: „Der Gedanke eines eigenen Stiftungsfonds entstand aus den Gesprächen mit vielen, bei uns bereits seit langen Jahren investierenden Stiftungen. Wir haben auch in früheren, von uns aufgelegten Fondsprodukten immer wieder eine Vielzahl kleinerer, mittlerer, aber auch einzelner größerer Stiftungen als Investoren betreut, deren Bedürfnisse doch oft von denen eines Family Office oder eines Versorgungswerkes abweichen. Aus diesen Erfahrungen haben wir uns entschlossen, einen eigenen Stiftungsfonds aufzulegen.“

Das Objekt Reuterweg 47 liegt an der Ecke Staufenstraße in exponierter Westendlage und zentral in der Frankfurter Innenstadt. Zwischen der Alten Oper und dem Grüneburgweg ist die Immobilie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Frankfurter Welle und dem Opernturm gelegen. Langfristiger Mieter mit einem neuen Mietvertrag für das 2.524 Quadratmeter große Bürohaus, das ursprünglich 1963 erbaut wurde und 2002 modernisiert und aufgestockt wurde, ist die Deutsche Familienversicherung AG. Die oberste Etage des 7-geschossigen Gebäudes ist komplett verglast und gewährt einen einzigartigen Ausblick auf die Skyline von Frankfurt. Im Rahmen einer später möglichen Drittverwendung sind je Etage 2. Nutzereinheiten möglich. Nachhaltigkeitsspezialist Bank J. Safra Sarasin wurde mit Beurteilung der Liegenschaft aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten beauftragt. In der Nachhaltigkeitsbewertung erzielt das Gebäude eine überdurchschnittliche Punktzahl.

Johannes Führ Asset Management übernimmt Mandat für ethische Anleihen-Investments

Frankfurt, 22. Juli 2013. Anleihen etablierter europäischer Mittelständler oder familiengeführter Unternehmen bieten neben einer guten Rendite oftmals einen weiteren und bislang kaum beachteten entscheidenden Vorteil: Durch die starke Bindung an einen Unternehmer oder eine Familie spielen ethische Gesichtspunkte in diesen Unternehmen häufig eine große Rolle. Diese Anleihen eignen sich daher hervorragend für ethische Investments.

Für die BANK IM BISTUM ESSEN berät Johannes Führ Asset Management nun ein Rentenportfolio, das sowohl hohe Anforderungen an das Risiko- und Renditeprofil als auch hohe ethische Standards erfüllt. Mit der Verwaltung des Portfolios wurde die Monega KAG in Köln betraut, die bereits sehr erfolgreich Investmentfonds für nachhaltige Anlagen anbietet.

„Die Einhaltung hoher nachhaltiger Standards in der Unternehmenssteuerung spielt bei vielen familiengeführten Gesellschaften und Mittelständlern eine sehr große Rolle“, sagt Dr. Karl-Heinz Pfarrer, Geschäftsführer bei Johannes Führ Asset Management. „Diese Unternehmen arbeiten oft seit Generationen nach diesen Prinzipien, sind in ihrer Region verwurzelt und haben eine enge Bindung zu ihrer Mitarbeiterschaft. Deshalb eignet sich dieses Anlagesegment in hervorragender Weise für einen Ansatz, der unsere Expertise im Rentenmanagement mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpft. Außerdem ist aus der Historie bekannt, dass nachhaltig verwaltete Rentenportfolios zumeist mit einem geringeren Risiko einhergehen.“

Für den für die BANK IM BISTUM ESSEN aufgelegten, aber auch für andere institutionelle Anleger offenen Spezialfonds wählt Johannes Führ Asset Management Anleihen mittelständischer Unternehmen nach dem bei eigenen Produkten wie dem WGZ Mittelstandsfonds bewährten und erfolgreichen Investmentansatz aus. Die imug, eine der führenden unabhängigen Ratingagenturen für nachhaltiges Investment, unterstützt dabei das Managementteam von Johannes Führ Asset Management und der Monega KAG bei der Auswahl der Anleihen unter ethischen Gesichtspunkten. So dürfen keine Anleihen von Unternehmen erworben werden, die signifikante Anteile ihres Umsatzes in folgenden Bereichen erzielen: Waffen/Rüstung/Militär, Stammzellenforschung, Alkohol und Tabak, Atomenergie, Glücksspiel und Pornografie, Dienstleistungen und Produkte im Bereich Abtreibung. Ebenso wird nicht in Unternehmen investiert, die in eklatanter Weise gegen die ILO-Kernarbeitsnormen, etwa das Verbot von Kinder- oder Zwangsarbeit, und Menschrechtsstandards verstoßen.

Thomas Homm, Abteilungsleiter Vermögensberatung bei der BANK IM BISTUM ESSEN, betont: „Durch die  Zusammenarbeit zwischen dem Rentenspezialisten Johannes Führ Asset Management und der imug als einer der führenden unabhängigen Berater in Deutschland für nachhaltiges und ethisches Investment erwarten wir als Investor, dass die Expertise beider Partner zu einer langfristig attraktiven Performance führt und vergleichbaren Produkten im Nachhaltigkeitsbereich überlegen sein wird.“

Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen startet in die neue KAGB-Welt

Heute tritt das neue Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft, mit dem die europäische Richtlinie zur Regulierung Alternativer Investment Fonds Manager (AIFM) in deutsches Recht umgesetzt wird. Das Gesetz reguliert erstmals auch die geschlossenen Sachwertinvestmentvermögen vollumfänglich. Damit sind geschlossene Investmentvermögen auf Augenhöhe mit anderen Kapitalanlagen wie z.B. offenen Investmentfonds.



„Für unsere Branche ist dieses Gesetz ein Meilenstein. Das Gesetz setzt klare Leitplanken, in denen sich unsere Mitglieder zukünftig bewegen können. Die Uhren werden auf null gestellt. Es werden gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer geschaffen. Mit einer BaFin-Zulassung können unsere auf Sachwertinvestitionen spezialisierten Mitglieder zukünftig alle gesetzlich vorgegebenen Anlageformen gleichermaßen privaten und professionellen Anlegern anbieten. Dies schafft die Chance auf Wachstum“, ordnet bsi-Hauptgeschäftsführer Eric Romba den Stichtag ein.



Mit dem neuen Gesetz wandelt sich auch die Interessenvertretung für Sachwertinvestmentvermögen. Die Mitglieder des bisherigen Anbieterverbandes VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. haben beschlossen, den Aufgabenbereich des Verbandes zu erweitern und zukünftig als Branchenverband bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. aufzutreten.



Der Verband bündelt dabei die Interessen, Themen und Anliegen der Branche rund um Sachwertinvestmentvermögen und vertritt sie gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Derbsi fungiert als originärer Ansprechpartner für die Finanzaufsicht. Er begleitet für seine Mitglieder Gesetzgebungs- und Verordnungsverfahren auf nationaler und europäischer Ebene. Darüber hinaus erarbeitet der Verband mit seinen Mitgliedern Branchenstandards wie z.B. Musteranlagebedingungen oder einen Musterverwahrstellenvertrag.



Künftig vertritt der bsi die Verwalter Alternativer Investmentfonds (AIF) und selbstverwaltete AIF sowie Unternehmen mit einer KVG-Zulassung und solche, die AIFs durch Dritte verwalten lassen und die dabei ihren Fokus auf Sachwertinvestitionen haben. Hinzu kommen Verwahrstellen, Auslagerungsunternehmen und andere Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich des KAGB fallen. Auch beratende und dienstleistende Unternehmen wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberatungen sowie semi-professionelle und professionelle Investoren wie z.B. Pensionskassen oder Stiftungen können Mitglied im bsi werden.



Das Informationsangebot des neuen Branchenverbandes ist im Internet erreichbar unterwww.sachwerteverband.de 

Mondial legt neuen Fonds für studentisches Wohnen auf

München, 19. Juli 2013 – Die Mondial Kapitalanlagegesellschaft hat mit dem „campusfonds DI“ ihren nächsten Fonds aufgelegt. Mit dem ersten Closing konnten rund 50 Prozent des geplanten Eigenkapitals des Fonds eingesammelt werden. Das Investitionsvolumen des auf Deutschland fokussierten Fonds soll auf 300 bis 400 Millionen Euro anwachsen. Die ersten Ankäufe stehen unmittelbar bevor.

Investiert wird für den Fonds in Universitäts- und Fachhochschulstädten mit mindestens 15.000 Studenten. Die Wohnanlagen sollten campusnahe Lagen mit einem guten Image und studentischer Infrastruktur in fußläufiger Umgebung sein. Einzelne Wohnanlagen sollten nicht kleiner als 10 Millionen Euro beziehungsweise 180 Wohneinheiten sein; die letzte Sanierung sollte nicht mehr als fünf Jahre her sein. „Wichtig sind uns neben den harten Fakten auch zeitgemäße Schnitte der Wohnungen inklusive Bad und Küche in jeder Wohneinheit“, erklärt Michael Vogt, Geschäftsführer der mondial die Ankaufskriterien. Leider sei dies nicht deutschlandweit Standard. Neben langfristigen Pachtverträgen mit bonitätsstarken, erfahrenen Betreiber investiert der Fonds auch in Anlagen, in denen die Apartments direkt an die Studenten vermietet werden.

Über mondial
Die im Februar 2012 gegründete mondial kapitalanlagegesellschaft mbH ist der unabhängige Anbieter für Immobilienkonzerne, Banken, Versicherungen und sonstige Kapitalanlagestellen. Das Unternehmen wird von Gesellschaftern geführt, die erfahrene Immobilien- und Fondsspezialisten sind. Die Organisationsstruktur ist geprägt von flachen Hierarchien und Dezentralität. Somit werden Reibungsverluste vermindert und schnelles Handeln ermöglicht. Geschäftsführer sind Michael Vogt, Cornelius Hell und Jost Rudolf Wanninger.

Internos sammelt für Hotelfonds 210 Mio. Euro ein

Frankfurt am Main, 16. Juli 2013 – INTERNOS Global Investors gibt das zweite Closing des INTERNOS Hotel Real Estate Fund I mit Neuzusagen in Höhe von 135 Mio. Euro von drei deutschen Pensionsfonds sowie zusätzlichen Verpflichtungen von den Erstinvestoren bekannt, die damit ihr Investment in den Fonds annähernd verdoppeln. INTERNOS hat nun den Fonds für neue Investoren geschlossen und erwartet, dass er ein Gesamt-Eigenkapital von circa 225–230 Mio. Euro erreichen wird. Das erste Closing des Hotel-Immobilienfonds war nach der Zusicherung von 75 Mio. Euro Eigenkapital durch vier deutsche institutionelle Investoren im Juli 2012 erfolgt.

Seit seinem Start hat der Fonds Kaufverträge beziehungsweise Absichtserklärungen zum Kauf von sieben Hotels in Deutschland, Österreich und den Niederlanden für circa 200 Mio. Euro unterzeichnet. Auf Basis weiterer erwarteter Transaktionen sollen die Fondsanlagen innerhalb der nächsten sechs Monate auf 250–300 Mio. Euro steigen und Ende 2014 mit Unterstützung von INTERNOS-Eigenmitteln die Summe von 400 Mio. Euro  erreichen.

Im ersten Jahr seines Bestehens hat der Fonds seinen Investoren bereits ein Dividenden-Äquivalent in Höhe von 8 % auszahlen können und liegt damit über der ursprünglich vereinbarten Zielgröße.

Der INTERNOS Hotel Real Estate Fund I wurde als Spezialfonds nach deutschem Investmentrecht aufgelegt und wird von der Internos Real Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH (KAG) verwaltet. Fondsmanager ist Jochen Schäfer-Suren, Partner sowie Gründer und Leiter des Bereichs Hotel & Leisure von Internos. Er arbeitet eng mit Paul Muno, dem Partner aus der deutschen Niederlassung von INTERNOS, zusammen, der zugleich – wie auch Schäfer-Suren – Geschäftsführer der Internos KAG in Frankfurt ist.

Jochen Schäfer-Suren, Partner und Leiter des Bereichs Hotel & Leisure von INTERNOS, sagt anlässlich des zweiten Closings: „Der Erfolg unseres Fonds liegt in der Ausrichtung auf risikoarme Drei- bis Vier-Sterne-Hotelimmobilien im Bestand begründet, die einen guten Track Record sowie lange Mietvertragszeiten aufweisen und sich in Ländern der stabilen Euro-Kerngruppe mit niedrigem Zinsumfeld befinden. Darüber hinaus hat der ‚Club'-Charakter des Fonds mit nur einer kleinen Anzahl deutscher Investoren in einem kohärenten regulatorischen, rechtlichen und finanztechnischen Rahmen entscheidend dazu beigetragen, dass der Fonds von Beginn an attraktiv für diese Anleger war.“

Catella KAG kauft drei Objekte in München und Nürnberg für Spezialfonds

Catella Real Estate AG Kapitalanlagegesellschaft hat für den in Süddeutschland investierenden Immobilienspezialfonds „Immo-Spezial – Wirtschaftsregion Süddeutschland“ ein Objekt in München kaufvertraglich gesichert und zwei Geschäftshäuser in Nürnberg erworben. Nach dem jüngsten Eigenkapital-Closing steht dem Fonds nunmehr Eigenkapital in Höhe von €125 Millionen zur Verfügung.

München/Nürnberg, 16. Juli 2013. Die Catella Real Estate AG Kapitalanlagegesellschaft  hat zwei Geschäftshäuser mit insgesamt rd. 9.300 Quadratmetern in zentraler Lage in Nürnberg erworben. Das in 2011 fertig gestellte Objekt Königstraße 4 verfügt über eine vermietbare Fläche von rd. 1.500 Quadratmetern. Hauptmieter ist der Einzelhandelsfilialist Hennes & Mauritz mit der Marke COS.

Bei dem zweiten Objekt in der Spitalgasse 5 handelt es sich um ein rd. 7.800 Quadratmeter großes Objekt, welches langfristig vollständig von der Commerzbank genutzt wird. Bei dieser Transaktion war das Maklerhaus Colliers International München GmbH vermittelnd tätig. Das Property Management für beide Liegenschaften wird von der in Nürnberg ansässigen alpha-Gruppe übernommen.

Zusätzlich wurde ein erstklassiges Bürogebäude in München in Form eines „Forward Purchase“ kaufvertraglich gesichert. 

„Mit insgesamt neun Objekterwerben bestätigt die Catella Real Estate AG KAG, dass das Investitionskonzept, Objekte in zentralen Lagen in den beiden wachstumsstarken Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg zu erwerben, erfolgreich umgesetzt wird“, kommentiert Jürgen Werner, Vorstand und Leiter Portfolio Management.

„Der erfolgreiche Portfolioaufbau ist nur möglich, da Investoren kontinuierlich Vertrauen in das Management und die Investmentstrategie setzen“, teilt David Rückel, Head of Institutional Business mit. „Nach dem jüngsten Eigenkapital-Closing verfügt der Fonds nun über Eigenkapitalzusagen von €125 Millionen. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Zielmarke von €150 Millionen Eigenkapital deutlich vor Jahresende erreichen werden.“

GRR German Retail Fund erwirbt EDEKA-Markt im Rhein-Main-Gebiet

Erlangen / Nauheim, 11. Juli 2013 – Die GRR Real Estate Management GmbH (GRR REM) hat für ihren GRR German Retail Fund No.1 die 14. Einzelhandelsimmobilie erworben. Der 2007 gebaute zweigeschossige EDEKA aktiv-Markt Boßler in Nauheim, rund 25 Kilometer südwestlich von Frankfurt, verfügt über eine Mietfläche von rund 2.780 m², die auch eine lokale Bäckerei beherbergt, und bietet seinen Kunden 120 kostenlose Pkw-Stellplätze. Nauheim im Kreis Groß-Gerau weist eine überdurchschnittliche Kaufkraft auf. Im Umkreis von 10 Minuten Fahrzeit leben rund 100.000 Menschen. Der Mietvertrag mit der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH läuft bis Anfang 2027 und beinhaltet für den Mieter eine Verlängerungsoption um zweimal je fünf Jahre. Verkäuferin ist eine Luxemburger Objektgesellschaft, die für ihr Asset Management die CIT Europe Ltd. aus Hamburg beauftragt hat. Jones Lang LaSalle Retail GmbH aus Düsseldorf beriet die Verkäuferseite.

Der GRR German Retail Fund No.1 mit dem Schwerpunkt Einzelhandelsimmobilien aus dem Segment Basic Retail verfügt aktuell über Eigenkapitalzusagen deutscher institutioneller Investoren in Höhe von über 100 Mio. Euro und hat mit dem Erwerb des Objektes in Nauheim nun rund 66 Mio. Euro investiert. Das Spezialsondervermögen nach dem deutschen Investmentgesetz soll im Laufe des Investitionszeitraums von zwei bis drei Jahren auf 300 Mio. Euro anwachsen und – gemessen an den Mieteinnahmen – einen etwa 70%igen Anteil an Lebensmitteleinzelhändlern aufweisen. In Frage kommen Immobilien im Bereich von 3 bis 15 Mio. Euro, die langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Filialisten aus dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel als Ankermieter aufweisen.

Aquila Solarinvest V geschlossen

Hamburg, 10. Juli. Die Hamburger Investmentgesellschaft Aquila Capital hat ihren fünften Solarfonds mit einem Eigenkapitalvolumen in Höhe von rund 5,2 Mio. Euro geschlossen. Der Aquila SolarINVEST V investiert in eine südfranzösische Freiflächen-Photovoltaikanlage, die seit Juli 2011 ans Stromnetz angeschlossen ist und seitdem Strom produziert. Sie verfügt über eine Leistungsstärke von 3,74 MWp. Es ist einer der letzten hochrentierlichen Bestandsparks mit einer teilindexierten Einspeisevergütung aus 2006. „Die Photovoltaikanlage überzeugt nicht nur mit einer attraktiven Einspeisevergütung, sondern weist zudem bislang eine deutliche Überproduktion auf, die die technische Leistungsstärke der Anlage unterstreicht“, so Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital. Im April hatte die unabhängige Ratingagentur Scope ein AA-Rating (sehr gut) für den Aquila SolarINVEST V erteilt.

Aktuell bietet der Aquila SolarINVEST VII Investoren die Möglichkeit, sich an einer bereits ans Netz angeschlossenen Freiflächenanlage in Frankreich mit einer Gesamtleistung von rund 24 MWp zu beteiligen.

Elite Plus UI: Neues Fondskonzept vereint renommierte Vermögensverwalter

Arnsberg, Freiburg, Graz, Frankfurt am Main, 10. Juli 2013. Die Vermögensmanager Greiff capital management, ARIQON Asset Management und das Research- und Analysehaus MMD Multi Manager bündeln künftig ihre Investmentexpertise in dem Multi-Manager-Fonds Elite Plus UI (ISIN DE000A0M6DK0) der Frankfurter Investmentgesellschaft Universal-Investment. Dafür wird der bestehende Fonds GREIFF Elite UI umstrukturiert. Sowohl MMD Multi Manager als auch ARIQON Asset Management stellen künftig umfangreiche Analysen zum Fondsuniversum und zur aktuellen Marktphase den Fondsberatern von Greiff capital management zur Verfügung, die diese in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen.

Der Dachfonds investiert ausschließlich in vermögensverwaltende Fonds. Hierfür werden anhand einer quantitativen sowie qualitativen Analyse Zielfonds aus dem Fondsuniversum unabhängiger Vermögensverwalter ausgewählt und unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktphase taktisch kombiniert. Ziel der Strategie ist es, die Kompetenz renommierter Vermögensverwalter in einen Fonds zu bündeln, um so unter Berücksichtigung zahlreicher Risikoparameter ein für jede Marktphase optimiertes Portfolio zusammenzustellen.

Risikogesteuerte Auswahl von Vermögensverwaltern

„Der Fonds ist weniger ein Produkt als vielmehr eine Dienstleistung vergleichbar mit einem Family Office“, so Volker Schilling von Greiff capital management. „Die Kunst besteht nicht alleine darin, gute Manager auszuwählen, sondern durch geeignete Kombinationen eine größtmögliche Streuung über ‚Assets, Köpfe und Stile‘ zu erreichen. Wenn ich zehn Manager habe, die alle das Gleiche machen, habe ich neun zu viel“, fügt Klaus-Dieter Erdmann von MMD Multi Manager an. „Vor dem Hintergrund einer ‚neuen Normalität‘ der Märkte ist die Verteilung des Asset Managements auf mehrere Manager mit übergeordnetem Risikomanagement das zeitgemäße Anlagekonzept in einem risikoaversen Umfeld“, so Stefan Ferstl von ARIQON Asset Management. Die neue Anlagestrategie wird ab November final umgesetzt.

Im Fondsportfolio befinden sich aktuell unter anderem der First Private Wealth, der Wave Total Return, der MEAG Euro Ertrag oder auch der Phaidros Funds Balanced. Das Profil des Fonds ist prinzipiell ausgewogen ausgerichtet. Das Kernportfolio soll immer einen Anteil zwischen 40 und 60 Prozent an ausgewogenen Zielinvestments halten. Je nach Marktsituation wird mittels der Marktphasensteuerung dem ausgewogenen Kernportfolio eine defensivere bzw. dynamischere Ausprägung verliehen. Dabei bestimmt die Signalquote die Anzahl der eingesetzten defensiven, ausgewogenen und offensiven Vermögensverwalterfonds.

Alceda erweitert Fondspalette im Bereich Nachhaltigkeit und Ethik

Luxemburg, 09.07.2013 – Alceda hat mit dem Rhein Asset Management (LUX) Fund - Ethik Quant Strategiefonds (ISIN LU0903532330) die Produktpalette der Alceda UCITS Platform (AUP) im Bereich Nachhaltigkeit erweitert. Der Sub-Fonds folgt dem seit fast drei Jahren erfolgreichen Ansatz des Rhein Asset Management (LUX) Fund - Equity Protect Fund (ISIN LU0530175768), der ebenfalls seit Auflegung auf der AUP gelistet ist. Der neue Sub-Fonds Rhein Asset Management (LUX) Fund - Ethik Quant Strategiefonds ist um eine ethische Komponente erweitert worden und seit Ende Juni zum Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen.

Das Fondsvermögen des Rhein Asset Management (LUX) Fund - Ethik Quant Strategiefonds wird unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien angelegt, die sich an sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren orientieren und im Einklang mit christlich-ethischen Wertvorstellungen stehen. Dabei bestellt das Fondsmanagement einen „Ethikrat“, dessen Mitglieder die Fondsmanager über das geltende Anlageuniversum unter Berücksichtigung der genannten Wertvorstellungen beraten.

Der das Fondsmanagement beratende Ethikrat setzt sich aktuell aus folgenden Personen zusammen:

  • Bernd Jünemann: Bernd Jünemann ist Leiter des Dekanats „Finanzen und Bau“ des Erzbistums zu Berlin. 
  • Pater Dr. Anselm Grün: Anselm Grün ist Cellerar der Abtei Münsterschwarzach, verantwortlich für die wirtschaftliche Leitung der Abtei mit ihren insgesamt 20 Betrieben und die Missionsarbeit. Er hat auf dem Gebiet der Ethik und Spiritualität über 200 Bücher veröffentlicht und zählt zu den bekanntesten Geistlichen in Deutschland.
  • Prof. Dr. Richard Raatzsch: Richard Raatzsch ist ein deutscher Philosoph. Seit 2008 ist er Professor und Inhaber des Lehrstuhls für praktische Philosophie an der privaten EBS Universität für Wirtschaft und Recht (Oestrich-Winkel). Dort lehrt er in den Themengebieten Ethik, Wirtschaftsethik und praktische Philosophie.

Die Nachhaltigkeitskriterien, denen der Rhein Asset Management (LUX) Fund - Ethik Quant Strategiefonds folgt, basieren auf strikten Ausschlusskriterien, zu denen Abtreibung, Alkohol, Atomenergie, Rüstung, Tabak, Pornografie, Embryonenforschung und Glücksspiel zählen.

Die quantitative Long/Short-Strategie des Fonds ermöglicht es, absolute Renditen über ein klassisches Aktieninvestment zu erzielen, ohne ein langfristiges Aktienmarktrisiko zu tragen. Dabei ist der Fonds darauf ausgerichtet, die Volatilität der Aktienmärkte zu nutzen und investiert long (steigend) und short (fallend) in Einzelwerte des europäischen Aktienuniversums (DAX, EuroStoxx50, MDAX, TecDAX). Die Signale werden quantitativ generiert. Basis des zugrundeliegenden Algorithmus ist der „Mean-Reversion“-Effekt, mit dem positive und negative Überraschungen an den Aktienmärkten genutzt werden sollen. Das „Mean Reversion“-Prinzip folgt der Annahme, dass einer überproportionalen Kursbewegung eine prognostizierbare „Umkehr“ des Kurses folgt.

Bouwfonds European Residential Fund baut Bestand in den Niederlanden weiter aus

Berlin/ Hoevelaken, 08. Juli 2013 – Der Bouwfonds European Residential Fonds (BER) hat seinen Bestand von vier auf nunmehr sieben Wohnobjekte in den Niederlanden ausgebaut. Das Investitionsvolumen liegt insgesamt bei rund 39 Millionen Euro. In Amersfoort investierte der Bouwfonds European Residential Fonds in ein Gebäude mit 56 Wohneinheiten für 8,6 Millionen Euro. Verkäufer ist CBRE Global Investors. Amersfoort ist mit rund 148.000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde der Provinz Utrecht und wird bis 2025 voraussichtlich um 13 Prozent wachsen.

Daneben akquirierte der offene Immobilienfonds BER zwei weitere Wohnobjekte in Rotterdam, dessen Bevölkerungszahl von heute 611.000 um voraussichtlich sechs Prozent bis 2025 ansteigen wird. Das 35-geschossige Objekt Weena im Rotterdamer Stadtteil CS-Kwatier in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof besteht aus 124 Wohneinheiten. Bei dem Wohnobjekt Pincoffsweg im Stadtteil Kop van Zuid handelt es sich um ein Gebäude mit acht Etagen und 89 Wohn- sowie einer Gewerbeeinheit. Es befindet sich nahe der Erasmusbrücke, die den Stadtteil direkt mit dem Stadtzentrum verbindet. Verkäufer beider Wohnobjekte in Rotterdam ist Bouwinvest. Der Kaufpreis betrug 30,1 Millionen Euro.

Der Bouwfonds European Residential Fonds
Der Fonds hält nunmehr Objekte in Deutschland, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen und Schweden. Die Vermietungsquote beträgt rund 96 Prozent. Der Bouwfonds European Residential Fonds ist ein Immobiliensondervermögen nach deutschem Investmentrecht. Er spricht institutionelle Investoren sowie vermögende Privatkunden mit einer Mindestzeichnungssumme von 500.000 Euro an. 

Das Immobilienvermögen beläuft sich derzeit auf rund 600 Millionen Euro. Bis Ende 2013 will das Fondsmanagement Wohnimmobilien im Volumen von 750 Millionen angekauft haben. Aktuell werden Wohnimmobilien und Studentenwohnungen ab einem Volumen von fünf Millionen Euro unter anderem in guten Wohnlagen von Großstädten (ab 100.000 Einwohner) und prosperierender Metropolregionen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Schweden und Norwegen gesucht. In Zusammenarbeit mit der Catella Real Estate AG als Kapitalanlagegesellschaft trägt Bouwfonds die Performance-Verantwortung und führt das Asset-Management über seine lokalen Niederlassungen.

DIC-Spezialfonds erwirbt „Stadttor Heidelberg“

Der DIC-Spezialfonds „DIC Office Balance I“ hat jetzt zu einem Investitionsvolumen von rund 32 Mio. Euro die Büroimmobilie „Stadttor Heidelberg“ im neuen Heidelberger Stadtteil Bahnstadt von der Unmüssig-Gruppe erworben. Damit wächst der Fonds auf ein Volumen von 370 Mio. Euro an. Das Stadttor besteht aus zwei Baukörpern auf einer gemeinsamen Parkgarage und verfügt über eine Mietfläche von rund 11.000 m². Mieter im Objekt sind io-consultants GmbH & Co. KG, EOS SAF Forderungsmanagement GmbH, pit-cup GmbH, der Büroeinrichter Gesellschaft für Raumkonzepte GmbH sowie der bilinguale Kindergarten First Steps Heidelberg e.V. Die Bahnstadt ist ein neuer Stadtteil Heidelbergs auf ehemaligem Bahngelände mit einer Fläche von 116 Hektar. Die gesamte Bahnstadt wird im Passivhausstandard erstellt und ist damit eine der größten Passivhaussiedlungen der Welt. Die Gesamtentwicklung beinhaltet neuen Wohnraum für 5.000 Heidelberger, einen Wissenschaftscampus und vielfältige Gewerbeflächen mit über 7.000 Arbeitsplätzen.

Die Büroimmobilie „Stadttor Heidelberg“ wird heute feierlich eröffnet. Sie bildet nicht nur das Eingangstor zur Stadt Heidelberg, sondern weist auch den Weg zu einer neuen Generation von Gewerbeimmobilien. Das „Stadttor Heidelberg“ setzt neue Standards in Sachen Energieeffizienz bei Büroliegenschaften. Zur Eröffnungsfeier sprechen der Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Ulrich Höller (Vorstandsvorsitzender, DIC Asset AG) und Peter Unmüßig (Geschäftsführer, UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH).

Die DIC wurde bei der Transaktion rechtlich von Linklaters LLP, Frankfurt sowie technisch von VALTEQ, Stuttgart beraten. Die Trompetter Immobilien GmbH vermittelte die Transaktion.

Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender der DIC Asset AG: „Das Stadttor Heidelberg erfüllt die hohen Qualitätsanforderungen, die wir an unsere Fonds-Immobilien stellen. Es ergänzt unser klug diversifiziertes Portfolio sehr gut.“ Peter Unmüßig, Geschäftsführer der UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH: „Diese Entwicklung beweist, dass die Bahnstadt sich nicht nur als attraktives Wohnviertel sondern auch als Büro- und Gewerbestandort erster Güte etabliert hat.“

Seit 2010 hat die DIC zwei Spezialfonds ins Leben gerufen: Der Büro-Spezialfonds („DIC Office Balance I“), der auch das „Stadttor Heidelberg“ erworben hat, verwaltet aktuell ein Fondsvolumen von rund 370 Mio. Euro. Der Retail-Spezialfonds („High Street Balance“) hält bislang Immobilien in einem Volumen von 65 Mio. Euro (einschließlich einer kürzlich erworbenen Einzelhandelsimmobilie in Flensburg). Das aktuelle Volumen der beiden DIC-Spezialfonds (rund 435 Mio. Euro) hat damit bereits heute 60% seines geplanten Zielvolumens in den nächsten zwei Jahren (von rund 700 Mio. Euro) erreicht. Die DIC Asset beteiligt sich an den Fonds grundsätzlich mit 20% als Co-Investor und bringt zusätzlich ihre Immobilien- und Investmentexpertise als Dienstleister ein. Die Investoren des Spezialfonds sind institutionelle Anleger, vor allem Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen und Family Offices. Sie erweitern den Investorenkreis der DIC Asset AG um langfristig orientierte Geschäftspartner.

KGAL erwirbt Wohnhäuser in Köln-Urbach

Grünwald, 04.07.2013 – Die KGAL hat für den Wohnimmobilien-Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2 – ein Gemeinschaftsfonds mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH – in Köln eine weitere Wohnanlage im Stadtteil Urbach (Stadtbezirk Porz) erworben. 
Neben 147 Mietwohnungen mit insgesamt rund 10.600 m² umfasst die Anlage ca. 300 m² Gewerbeflächen sowie 271 Tiefgaragen- und 30 Außenstellplätze. Errichtet wurde das Ensemble aus zwei Wohnhochhäusern mit bis zu 16 Geschossen 1983 in zeitgemäßer Massivbauweise. Der nahezu voll vermietete Wohnkomplex an der östlichen Kölner Skyline umfasst Ein- bis Vier-Zimmermietwohnungen mit funktionalen Grundrissen und erschwinglichen Mietpreisen. 

Das Rheinland mit seiner Millionenstadt Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands gilt als Boomregion in Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums und positiver Zukunftsperspektiven ist der Kölner Wohnungsmarkt angespannt. Auch weiterhin dürften stetige Mietpreisanstiege das Geschehen auf dem Mietmarkt bestimmen. Köln-Porz und sein östlicher Stadtteil Urbach bieten sehr gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Die Bewohner profitieren zudem von zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und den angrenzenden Naherholungsgebieten „Wahner Heide“ und „Gut Leidenhausen“.

Mit der aktuellen Transaktion hat der Spezialfonds für institutionelle Investoren mittlerweile rund EUR 345 Mio. des geplanten Fondsvolumens von bis zu EUR 450 Mio. investiert.

LaSalle-Fonds gewährt Darlehen für Bau eines Studentenwohnheim in London

Ein von LaSalle Investment Management (LaSalle) gemanagter Fonds gewährt Urbanest UK, dem führenden Träger von Studentenwohnheimen in Großbritannien, eine Finanzierung in Höhe von £100 Mio. (ca. € 117 Mio.). Es handelt sich um das erste Darlehen des im vergangenen Monat neu aufgelegten LaSalle Residential Finance I Fonds (“LRF I”). Mit dem Darlehen soll die Entwicklung eines 19-stöckigen Studentenwohnheims mit 1100 Schlafplätzen und hochwertiger Infrastruktur in der Westminster Bridge Road in Central London finanziert werden. Das markante Gebäude bietet vom obersten Stockwerk Ausblicke auf Sehenswürdigkeiten wie das britische Parlament und London Eye.

Der LRF I ist ein auf die Gewährung von Gesamtdarlehen für Projektentwicklungen im Wohnimmobilien-  und Studentenwohnheim-Sektor in der britischen Hauptstadt spezialisierter Fonds.

Die „Debt-Strategy“ von LaSalle wurde 2010 auf den Weg gebracht und bietet maßgeschneiderte Lösungen für zusätzliche Finanzierungsmittel in Form von Gesamt-, Nachrang- oder Mezzanine-Darlehen sowie Preferred-Equity Investments. In den letzten 24 Monaten hat das Debt Strategy Team von LaSalle Investitionen in Höhe von umgerechnet über € 580 Mio. getätigt. Die von LaSalle bei diesen Investments zur Verfügung gestellten Finanzmittel liegen typischerweise zwischen € bzw. £ 10 Mio. bis über € bzw. £ 100 Mio. bei Laufzeiten von drei bis fünf Jahren.

Man verstärkt GLG und plant neue Total-Return-Strategie

Die Man-Einheit GLG verstärkt ihr Macro- und Relative-Value-Team und plant für den laufenden Sommer den Start einer neuen Total-Return-Strategy.
James Ind stößt von Russell Investments zum Macro- und Relative-Value-Team (MARV), das von Jamil Baz und Sudi Mariappa geleitet wird. Er war zuvor fünf Jahre bei Russell Investments sowie acht Jahre bei Merrill Lynch und Mercury Asset Management tätig. Bei Russell Investments verantwortete Ind als Managing Director und Portfolio Manager die Strukturierung eines Multi-Asset-Portfolios mit einem verwalteten Vermögen von 6 Mrd. US-Dollar. Hierzu zählte auch die Flaggschiff-Strategie Multi Asset Growth.

Bei GLG wird Ind an der Umsetzung einer neuen Total-Return-Strategie mitarbeiten. Sie soll auf die Expertise von GLG in den Bereichen fundamentale und quantitative Analyse sowie Marktanalyse aufbauen. Details hierzu werden demnächst veröffentlicht.

„GLG hat starke Wurzeln als Unternehmen, das sich auf Absolute-Return-Strategien fokussiert“, sagt Stefan Zopp, Managing Director Germany and Austria bei Man. „Wir sind damit außergewöhnlich gut positioniert, um eine neue Strategie in diesem Bereich ins Leben zu rufen, die das Potenzial hat, signifikante Nachfrage von institutionellen Anlegern und Privatkunden zu generieren. James‘ Ernennung zum Macro- und Relative-Value-Team stärkt unsere Expertise in dem Bereich. Seine Erfahrung wird von unschätzbarem Wert sein, wenn es darum geht, überzeugende Angebote für ein Marktsegment zu liefern, das derzeit von einer Handvoll Spielern dominiert wird.“