Spanisches Family Office Invivas tätigt erstes Deutschlandinvestment

Die Pamera Real Estate Partners GmbH, ein auf die Beratung von vermögenden Privatinvestoren und Family Offices spezialisierter Immobilienvermögensmanager, hat das spanische Family Office Invivas bei seinem ersten Investment in Deutschland als kaufmännischer und technischer Transaktionsmanager begleitet. Die Rechtsberatung von Invivas hat Clifford Chance durchgeführt.

Invivas ist neuer Eigentümer des Büro-und Geschäftshauses in der Frankfurter Schillerstraße 5. Die Immobilie mit rund 1.000 m² Mietfläche ist voll vermietet und wurde für rund 7 Mio. Euro erworben. Zu den Mietern gehören neben der Buffalo Boots GmbH diverse Büromieter und ein Zahnarzt.

Jaime Garbisu, Managing Partner bei Invivas, zum Markteintritt: „Dem Investment in der Frankfurter Schillerstraße sollen noch weitere folgen. Invivas möchte sein Deutschland-Portfolio sukzessive ausbauen und weitere Objekte aus dem Bereich Highstreet Retail erwerben. Geplant sind Gesamtinvestitionen von bis zu 40 Mio. Euro in den nächsten 3 Jahren. Gesucht werden attraktive Investitionsmöglichkeiten in den Toplagen von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München."

Henderson German Logistics Fund vollständig platziert

Henderson Global Investors und der Logistikimmobilienspezialist Palmira Capital Partners haben das Eigenkapital für den Immobilien-Spezialfonds „Henderson German Logistics Fund“ vollständig platziert. Es liegen verbindliche Eigenkapitalzusagen institutioneller Investoren aus Deutschland und Österreich in Höhe von rund 230 Millionen Euro vor. Das Ziel-Investitionsvolumen des Fonds liegt bei circa 350 Millionen Euro, die geplante Ausschüttungsrendite beträgt jährlich acht Prozent.

Der Henderson German Logistics Fund erwirbt langfristig gut vermietbare deutsche Logistikimmobilien in hoher Qualität und Top-Lagen. Die Objekte sollen langfristig gehalten werden. Aktuell besteht das Portfolio aus sechs beurkundeten Objekten, darunter Logistikimmobilien in Bad Dürkheim, Bruchsal und Herrenberg bei Stuttgart. Vier weitere Akquisitionen befinden sich in der Ankaufsprüfung.

„Die hohe Nachfrage institutioneller Investoren nach dem Produkt zeugt von der Attraktivität unserer Logistikobjekte“, sagt Thorsten Kiel, Fondsmanager des Henderson German Logistics Fund. „Deutschland ist angesichts der zentralen Lage, der guten Infrastruktur und der exportorientierten Wirtschaft einer der Top-Standorte für Logistik in Europa.“

Als Spezialist für Logistikimmobilien berät Palmira Henderson entlang des gesamten Investmentprozesses von der Investmentstrategie über den Auswahlprozess und die Akquisition bis hin zum Management der Immobilien. Der Fonds wird über die Plattform der Service-KAG IntReal International Real Estate Kapitalanlagegesellschaft administriert.

KGAL kauft Wohnanlage in Berlin

Die KGAL hat für ihren aktuellen Wohnimmobilien-Spezialfonds erstmals in Berlin investiert. Nachdem zuvor bereits in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart Wohnungs-Portfolios erworben wurden, ist der Fonds jetzt in den deutschen Top-7-Metropolen investiert. Das Ensemble im Berliner Südosten umfasst 206 Wohnungen.

Die Wohnanlage „Wohnen in der Gartenstadt“ befindet sich am südöstlichen Berliner Stadtrand in Schönefeld-Großziethen. Sie wurde 1994 erbaut und besteht aus 34 Mehrfamilienhäusern mit 206 Mietwohnungen und insgesamt rund 14.300 m² Fläche. Die ruhig gelegenen, modernen Häuser bieten 2 - 4 Zimmer-Wohnungen mit funktionalen Grundrissen und Mietpreisen im mittleren Segment. Die Anlage ist vollständig vermietet.

In einem lebhaften deutschen Wohnungs-Transaktionsmarkt mit Fünfjahreshoch im Jahr 2012 und anhaltender Dynamik im Starthalbjahr 2013 sticht Berlin besonders hervor. Die Bundeshauptstadt ist der mit Abstand gefragteste deutsche Wohninvestmentstandort. Stetig hohes Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig zu geringer Neubautätigkeit lassen die Berliner Mietpreise sukzessive weiter steigen. Als Wohnort bietet Schönefeld sehr gute Verkehrsanbindung - Flughafen, Autobahnen, ÖPNV - und vielfältige Nahversorgungsmöglichkeiten. Das Wohnungsangebot im Ortsteil Großziethen ist gering und die Nachfrage hoch. Dies zeigt sich auch in der kontinuierlichen Vollvermietung des Objekts.

„Die Magnetwirkung der Metropole Berlin sorgt nicht nur für anziehende Kaufpreise und Mieten, sondern auch für ein solides Maß an Sicherheit und Stabilität für Investoren. Der angespannte Berliner Mietwohnungsmarkt strahlt dabei immer stärker auch auf Stadtrand und Umland aus und macht diese Lagen zu attraktiven Investitionszielen“, so Stefan Ziegler, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG.

Der Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2 ist ein Gemeinschaftsfonds mit der HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH, der mittlerweile insgesamt über 2.200 Wohneinheiten umfasst.

Dexia Index Arbitrage feiert 10-jähriges Bestehen

Im September 2003 verstärkte Dexia Asset Management das Sortiment von Absolute-Performance-Produkten mit einem frischen und innovativen Arbitrage-Ansatz: dem Fonds Dexia Index Arbitrage. Der Management-Prozess basiert auf einer Kombination von quantitativen und fundamentalen Analysen und dreht sich um uneingeschränkte, statistische Arbitrage-Strategien. Der UCITS IV Fonds ist insofern einzigartig, als er Ineffizienzen nutzt, die durch Rebalancing innerhalb der wichtigsten Aktienindizes entstehen.

Im Laufe der letzten zehn Jahre entwickelte sich der Dexia Index Arbitrage durch den Ausbau seiner Expertise kontinuierlich weiter. Dabei wurde die ursprüngliche Philosophie des Fonds nie aus den Augen verloren. Emmanuel Terraz, der den Fonds seit seiner Einführung managt, erklärt: „Mittlerweile beträgt das Assets-under-Management über 1,4 Milliarden Euro, das Resultat der von Beginn an guten Performance. Zehn Jahre in Folge haben wir gegenüber dem Tagesgeldsatz Eonia eine Outperformance erzielt – und das mit einer Volatilität von unter zwei Prozent. Dank seiner marktneutralen Ausrichtung korreliert der Dexia Index Arbitrage nicht mit den herkömmlichen Asset-Klassen.“

Ab dem 7. November 2013 veranstaltet Dexia Asset Management seine 13. Alternative Investment Roadshow. In mehr als zehn europäischen Ländern wird dann auch der Dexia Index Arbitrage präsentiert: Emmanuel Terraz referiert über das 10-jährige Management und seine Prognosen für den Fonds.

Institutionelle Investoren mit Berenberg sehr zufrieden

Zum fünften Mal in Folge geht Berenberg beim Investor Screening 2013 als Gesamtsieger hervor. „Das Ergebnis bestätigt, dass die Zufriedenheit und Loyalität der institutionellen Investoren bei Berenberg ausgesprochen hoch ist und dass unsere Kunden Berenberg weiterempfehlen würden“, sagt Tindaro Siragusano, Leiter Private Banking & Asset Management.

„Ausschlaggebend für das erneut gute Ergebnis ist auch, dass wir als quantitativer Asset Manager die Bedürfnisse vieler institutioneller Investoren nach transparenten Investmentprozessen, verlässlicher Performancecharakteristik, einem systematischem Risikomanagement und einem effizienten Reporting erfüllen können“, sagt Siragusano.

Für diese Studie wurden 242 Interviews mit institutionellen Investoren zur Zufriedenheit mit großen, mittleren und kleineren Asset Managern geführt. Insgesamt wurden zwölf Leistungsbereiche bewertet. Dazu zählen auch die entscheidenden Treiber der Kundenzufriedenheit: Portfoliomanagement, Reputation, Produktqualität und Branchenkompetenz. In zehn von zwölf Leistungsbereichen erzielte Berenberg überdurchschnittliche Ergebnisse und wurde somit als Gesamtsieger ausgezeichnet. Das Investor Screening wird jährlich von der Ratingagentur TELOS und der Managementberatung Homburg & Partner durchgeführt.

Das Asset Management von Berenberg fokussiert sich auf quantitative Strategien mit transparenten und klar strukturierten Entscheidungsprozessen. Für die Entwicklung kundenspezifischer Anlagekonzepte steht ein modulares Baukastensystem zur Verfügung. Die Anlagestrategien lassen sich passgenau kombinieren und auf die Bedürfnisse institutioneller Investoren abstimmen. Die Strategien werden nicht nur in Spezialmandaten sondern auch als Publikumsfonds angeboten. Insgesamt betreut Berenberg über 28 Milliarden Euro Assets under Management.

Allianz Global Investors verstärkt Team für Erneuerbare Energien

Allianz Global Investors (AllianzGI) vergrößert das Renewable Energy / Infrastructure Equity Team um ein weiteres Mitglied und rüstet sich damit für die wachsende Produkt-Pipeline und aktuell für den Erwerb interessanter Projekte für den Allianz Renewable Energy Fund (AREF).

Thomas G. Engelmann wird ab Oktober 2013 das Team für Erneuerbare Energien als Director und Portfoliomanager verstärken und im Münchener Büro von AllianzGI arbeiten. Thomas Engelmann blickt auf mittlerweile 18 Jahre Erfahrung im Energiegeschäft zurück. Er stößt zu AllianzGI von der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG, wo er zuletzt als Investment Director und Portfoliomanager im Bereich Infrastrukturfonds, Erneuerbare Energien tätig war. In diesem Zusammenhang hat er u.a. die Geschäftsführung der italienischen Objektgesellschaften der Fonds mit verantwortet. Zuvor arbeitete Engelmann in verschiedenen Führungspositionen bei der Siemens AG sowie der Siemens Financial Services GmbH.

Dr. Armin Sandhövel, CIO Renewable Energy / Infrastructure Equity bei AllianzGI: „In einem anhaltend niedrigem Zinsumfeld spielen Investments in Infrastruktur und Erneuerbare Energien für institutionelle Investoren eine immer wichtigere Rolle. Wir bieten unseren Kunden mit dem AREF einen optimalen Zugang zu diesem wichtigen Markt. Thomas Engelmann wird mit seiner Erfahrung und seinen Marktkontakten eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Anlageklasse für uns strategisch weiter auszubauen und die richtigen Projekte für unsere Portfolien zu finden.“

In den AREF, der im September 2013 erfolgreich geschlossen wurde, haben institutionelle Anleger rund 150 Mio. EUR investiert. 

Schwächephase bei CTA-Strategien hält im August an

Das allgemeine Makroumfeld an den internationalen Kapitalmärkten macht Managed Futures-Strategien weiterhin zu schaffen. Die in der Morningstar-Kategorie „Europe OE Alt – Systematic Futures“ erfassten knapp 100 Produkte verbuchten im August einen durchschnittlichen Verlust von 0,81 Prozent. „Im August wirkten sich die Unsicherheiten an den Aktienmärkten in Europa, Asien und den USA negativ auf viele Future-Portfolios aus“, kommentiert Frank Seidel, Produktverantwortlicher der amandea Vermögensverwaltung AG. „Insgesamt ist die aktuelle Schwächephase bei Managed Futures anscheinend noch nicht ausgestanden, wenngleich die durchschnittlichen Ergebnisse vieler Strategien im August bereits etwas besser aussahen als in den drei Vormonaten“.

Der von amandea und dem Projektpartner Altruid Systems gemanagte UCITS-konforme CTA-Fonds amandea – ALTRUID HYBRID A (ISIN LU04664452199) verbuchte im August 2013 ein negatives Ergebnis von 2,61 Prozent. Alle Sektoren im Fonds verbuchten Verluste, insbesondere die Indizes USA (-1,0 Prozent) sowie Europa (-0,8 Prozent). Auch die Währungspositionen, die vorwiegend gegen den US-Dollar und den Euro gehandelt werden, gaben nach. Seit Jahresbeginn erzielte der amandea HYBRID ein Minus von 4,90 Prozent, das Ein-Jahresergebnis lag per Ende August bei -0,48 Prozent. Die Peergroup (Europe OE Alt – Systematic Futures) erzielte in den gleichen Zeiträumen Ergebnisse von -3,82 bzw. -8,57 Prozent. „Seit Auflage der Strategie im September 2009 konnten wir im Fonds einen Ertrag von 7,5 Prozent erzielen. Sowohl unsere Zielvolatilität als auch das Drawdownverhalten liegen weiterhin in den vorgegebenen Parametern. Trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen für CTAs halten wir die Outperformance gegenüber unseren Mitbewerbern konstant“, sagt Frank Seidel.

Die beim amandea – ALTRUID HYBRID implementierten Handelsmodelle verwenden ein breit diversifiziertes Futures-Portfolio aus Indizes, Bonds, Zinsen und Währungen. Der Einsatz mehrerer gering korrelierter Handelsansätze trägt wesentlich zur Risikostreuung innerhalb des Portfolios bei. Unterschiedlich lange Haltezeiten der einzelnen Future-Positionen sorgen für zusätzliche Diversifikation. Die einzelnen Future-Kontrakte werden an mehr als 25 Börsenplätzen weltweit gehandelt und ermöglichen so eine globale Marktabdeckung.

Eingerahmt werden die Monatsergebnisse bei CTA-Produkten von Verlusten an den wichtigsten Aktienmärkten. Der Dow Jones gab im August um 3,43 Prozent nach, der Dax verlor 2,09 Prozent. Obwohl sich die Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung in den USA und Europa mehren, überwogen bei den Marktteilnehmern die Zweifel. Für Zurückhaltung sorgten Meldungen über durchwachsene Unternehmensergebnisse und die weitere Entwicklung im Syrien-Konflikt. Währenddessen festigte sich an den Rentenmärkten der Trend einer Zinswende. Insbesondere amerikanische Staatspapiere verbuchten im August kräftige Kursverluste.

Sales Operation Head der Aquila Gruppe neu besetzt

Ab sofort ist Dr. Evelyn Muth in der neu geschaffenen Position des Sales Operation Head für die organisatorische Steuerung der unterschiedlichen Vertriebseinheiten der Aquila Gruppe verantwortlich. Dr. Evelyn Muth wechselt von Oddo Asset Management, wo sie für die Unternehmensentwicklung in Deutschland und Österreich verantwortlich war. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung und war langjährig bei Fidelity International als Führungskraft tätig, wo sie zuletzt als Head of Global Relations die grenzüberschreitende Betreuung von international tätigen Banken und Versicherungen verantwortete.

„Wir freuen uns, eine so ausgewiesene Vertriebsexpertin wie Dr. Evelyn Muth für die Aquila Gruppe gewonnen zu haben. Durch ihre langjährige Erfahrung ist sie für die Organisation unserer national und international wachsenden Kunden-Aktivitäten eine wertvolle Bereicherung“, so Roman Rosslenbroich, CEO und Mitgründer der Aquila Gruppe.

„Ich freue mich, meine Expertise bei der Aquila Gruppe einbringen und zur Umsetzung der Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe beitragen zu können. Die unterschiedlichen Zielgruppen, Produkte und Märkte sind eine spannende Herausforderung für mich“, erläutert Dr. Evelyn Muth.

Die Aquila Gruppe verfügt über Vertriebseinheiten sowohl bei Aquila Capital als auch bei Alceda. Dr. Evelyn Muth wird bei der gruppenübergreifenden AQ Management GmbH als Managing Director für beide Schwestergesellschaften tätig sein. Sie unterstützt in dieser Rolle Christian Kiefer und Roland Schulz, Geschäftsführer der Aquila Capital Institutional GmbH, sowie Michael Sanders, den Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Alceda Fund Management S.A.

Dr. Evelyn Muth, Aquila

Aufgaben einer alternativen Verwahrstelle

Am 22. Juli 2013 ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft getreten. Es setzt hierzulande die AIFM-Richtlinie um und schreibt alternativen Investmentfonds (AIF) unter anderem die Einrichtung einer externen Verwahrstelle vor. Mit dem KAGB hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, dass sowohl Depotbanken als auch berufsständischen Regeln unterliegende Treuhänder als alternative Verwahrstelle fungieren können. „Ein Vergleich beider Angebote ist aus meiner Sicht grundsätzlich lohnenswert“, betont Frau Christina Niebuhr, Geschäftsführerin der BLS Revisions- und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.        

Wie in der Grafik dargestellt, umfasst das Aufgabenspektrum einer Verwahrstelle im Wesentlichen drei Kernfelder: Kontrollieren, Zustimmen und Verwahren. „Alle drei Aspekte zielen darauf ab, die Transparenz und den Schutz für Investoren erkennbar zu verbessern“, so Christina Niebuhr weiter. 

In den einzelnen Aufgabenfeldern zeichnen sich zwischen der Verwahrstelle – ob alternativ oder umgesetzt durch die ehemalige Depotbank – keine Unterschiede ab. Diese zeigen sich nach Einschätzung von Frau Niebuhr hingegen an anderer Stelle: „Größe ist nicht immer vorteilhaft. Aufgrund der Strukturen einer Depotbank ist davon auszugehen, dass eine alternative Verwahrstelle, die in der Regel deutlich schlanker aufgestellt ist, individueller und gegebenenfalls sogar kostensparender arbeitet. Zum Großteil konzentrieren sich diese Anbieter im Vergleich zur Depotbank zudem auf eine begrenzte Auswahl an Anlageklassen. Entsprechend hoch ist die Expertise in diesenBereichen. Fehlen darf an dieser Stelle natürlich auch nicht der Hinweis auf die kurzen und schnellen Entscheidungswege der Anbieter alternativer Verwahrstellen. Gerade der Aspekt Zeit spielt in diesem Umfeld oft eine zentrale Rolle.“

Noch ist der Bereich der alternativen Verwahrstelle in einem frühen Stadium. „Im Moment laufen beispielsweise die Verhandlungen über die konkrete Ausgestaltung der Versicherungspolice. Denn jede Verwahrstelle, ob alternativ oder nicht, trägt ein hohes Haftungsrisiko. Dieses Risiko muss entsprechend versichert werden“, so Christina Niebuhr. 

Wie viele alternative Verwahrstellen am Markt ihre Dienstleistung anbieten werden, wird sich erst in den kommenden Monaten in der Praxis zeigen. „Im Vorteil sind zweifelsohne diejenigen Anbieter, die bereits auf langjährige Erfahrungen im Bereich der Mittelverwendungskontrolle zurückblicken und entsprechend schlanke, effiziente Strukturen vorhalten. Emittenten sollten daher bei der Auswahl insbesondere auf die Expertise des Anbieters Wert legen“, resümiert Frau Niebuhr abschließend. 

Neues „Standort-Scoring Wohnen Deutschland“ für institutionelle Investoren

Industria Wohnen, Spezialist für Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, und die bulwiengesa AG haben gemeinsam ein neues Städte-Ranking für Wohnimmobilien entwickelt. Das Internet-Portal „Standort-Scoring Wohnen Deutschland“ vergleicht 80 deutsche Großstädte anhand ökonomischer, soziodemografischer und immobilienwirtschaftlicher Kennzahlen, richtet sich an institutionelle Investoren und stellt einen guten Ausgangspunkt für die Standortwahl dar. Institutionelle Investoren, die sich für Wohnimmobilien interessieren, erhalten über Industria Wohnen oder die bulwiengesa AG einen Zugang zu der Website. 

„Wer langfristig erfolgreich in Wohnimmobilien investieren möchte, muss sich mit Struktur und Perspektiven der einzelnen Standorte auseinander-setzen“, sagt Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von Industria Wohnen. „Mithilfe des neuen Standort-Scorings lassen sich schnell und über-sichtlich die Chancen und Risiken einzelner Standorte ermitteln. Es bietet damit eine gute Basis für weitere Analysen, ersetzt jedoch nicht das eigene Research der Investoren, da es langfristige Trends abbilden kann“, so Niewöhner-Pape weiter. „Im Einzelfall müsse deshalb immer auch geprüft werden, ob dieser Trend schon „eingepreist“ seien – die jeweiligen Immobilienpreise die Trends also bereits vorwegnähmen.

Das Ranking basiert auf quantitativ skalierbaren Faktoren wie Mietpreishöhe und -potenzial, Bevölkerungsstruktur, Wirtschaftswachstum und Kaufkraft, denen amtliche Statistiken und Prognosen zugrunde liegen.

Auf der Website finden sich fünf voreingestellte Szenarien, unter denen Investoren ihrer Strategie entsprechend auswählen können: Wertsicherheit und Rendite, Chancenorientierter Investmentstil (Opportunity), Sicherheitsorientierter Investmentstil (Core), Studentisches Wohnen und Seniorenwohnen.

Je nach Investmentstrategie sind die bis zu 18 Bewertungsfaktoren unterschiedlich gewichtet: Im Core-Scoring liegt der Schwerpunkt auf Kriterien, die eine Stärke des Marktes ausdrücken (z. B. Kaufkraftniveau, Arbeitslosenquote, absolute Miethöhe), aber auch auf soziodemografischen Aspekten. In das Opportunity-Scoring fließen vor allem Prognosen ein (Haushalts-, Bevölkerungs-, Beschäftigungs-, Miet- und Kaufpreisprognose), wohingegen bei „Wertsicherheit und Rendite“ sowohl aktuelle als auch perspektivische Größen berücksichtigt werden. Im Unistädte- und Seniorenstädte-Scoring entfällt allein auf den Studenten- bzw. Seniorenanteil im Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl einer Stadt ein Gewicht von 25 Prozent.

Die Rankings lassen sich mithilfe eines Filters individuell verändern, sodass ganz persönliche, auf das eigene Investmentprofil zugeschnittene Scorings entwickelt und mit den voreingestellten Szenarien verglichen werden können. So können Investoren beispielsweise ausschließlich B-Städte, Städte ab einer bestimmten Einwohnerzahl oder bestimmte Bundesländer auswählen.

„Die Wertentwicklung von Wohnimmobilien hängt ganz wesentlich von der gesamt- und immobilienwirtschaftlichen Situation der Stadt ab, in der sie stehen“, sagt Andreas Schulten, Geschäftsführer der bulwiengesa AG. „Das neue Scoring-Tool bietet eine transparente Faktorenanalyse, individuelle Filtermöglichkeiten sowie eine schnelle Vergleichbarkeit der unter-schiedlichen Scoring-Ergebnisse. Es ist damit ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg der Standortwahl.“

AVANA Invest gewinnt Schoeller Clean Power als Partner

Im Juli 2013 hat AVANA Invest angekündigt, professionellen Anlegern im Rahmen von „AVANA Selection“ Alternative Anlagestrategien spezialisierter Asset Manager anbieten zu wollen.
Mit der Schoeller Clean Power GmbH & Co. KGaA (Schoeller Clean Power), einem Tochterunternehmen der Schoeller Holding GmbH, der gleichnamigen Münchner Industriellen-Familie, konnte jetzt ein kompetenter Partner gewonnen werden, der innovative Anlagemöglichkeiten für professionelle Investoren in operative Solar- und Windkraftwerke Europas realisiert.

„Über das Schoeller Clean Power Investment- und Asset-Management-Gate können professionelle Anleger erstmals zwischen unterschiedlichen Investmentstrukturen mit klar definierten Risikoprofilen wählen und darüber in bereits operative Kraftwerke investieren“, erklärt Götz J. Kirchhoff, Geschäftsführer von AVANA Invest. Projektrisiken, wie zum Beispiel bezüglich einer Bauphase oder des Netzanschlusses entfallen somit.

So haben ausgewählte Anleger die Möglichkeit, in einen geschlossenen Luxemburger Spezialfonds in Form einer SICAV-SIF zu investieren, der im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten und von der AVANA Investment Management Company S.à r.l. in Luxemburg verwaltet wird. Die Schoeller Clean Power agiert dabei als strategischer Fondsberater, während die Schoeller Renewables GmbH, eine weitere Gesellschaft der Schoeller Gruppe, das technische und betriebswirtschaftliche Management des Fonds übernimmt.

Darüber hinaus können sich Investoren beispielsweise als Fremdkapitalgeber mittels eines besicherten Annuitätendarlehens oder im Rahmen eines maßgeschneiderten Betriebskonzeptes bedarfsgerecht an Kraftwerken beteiligen. „Die Kraftwerke kaufen wir ohne oder mit nur geringer Bankenfinanzierung, um die Volatilität der Erträge zu reduzieren, ausreichend Puffer für Krisenzeiten und insgesamt mehr Spielraum für ertragsoptimiertes Kraftwerksmanagement zu haben“, erklärt Jan von Hofacker, Geschäftsführer von Schoeller Clean Power.

„Unser Ziel ist es, professionellen Anlegern, die Investmentchancen im Bereich Erneuerbare Energien nutzen wollen und kontinuierliche Erträge und stabile Cash Flows erwarten, langfristig die Möglichkeit dazu zu geben,“ beschreibt Martin Schoeller, Gesellschafter der Schoeller Familien-Holding, die zukünftigen Pläne von Schoeller Clean Power. „Die energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Rahmenbedingungen begünstigen den Ausbau Erneuerbarer Energien. Davon wollen wir im Sinne unserer Investoren profitieren und die Chancen, die sich im europäischen Strommarkt ergeben nutzen“, ergänzt Schoeller. 

Real I.S. KAG mit mehr als einer Milliarde Assets under Management

Die Real I.S. Investment GmbH hat nur drei Jahre nach Erhalt der BaFin-Zulassung die Grenze von einer Milliarde Assets under Management überschritten. "Zusätzlich steht uns aktuell rund eine Milliarde Euro für weitere Investitionen zur Verfügung. Für knapp die Hälfte davon sind wir bereits in der Anbindung konkreter Objekte", freut sich Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S. AG, über den Erfolg. Damit werde das Volumen der Assets under Management schnell weiter ansteigen. Investiert werden soll vorrangig in Deutschland und Westeuropa. "Wir sehen weiterhin ein hohes Interesse unserer Investoren an den Märkten in Frankreich, den Benelux-Staaten und Deutschland", sagt Schenk. Dies bestätige die Strategie der vergangenen Jahre. Seit der Auflage des ersten Fonds der Reihe der Bayerischen Grundvermögen-Fonds (BGV) im Jahr 2000 habe die Real I.S. AG den Schwerpunkt auf Europa gelegt.

Für die bisher aus fünf Fonds bestehende BGV-Reihe wurden seit dem Jahr 2000 fast 2,5 Milliarden Euro investiert. Dafür wurden mehr als 40 Investments in Europa, Nordamerika und Australien getätigt. "Wir betreiben ein aktives Portfoliomanagement für die Fonds", erklärt Schenk das Konzept. So habe man Teile des ersten Fonds BGV I bereits nach sieben Jahren erfolgreich aufgelöst. Die Fonds wurden in unterschiedlichen europäischen Rechtsformen aufgelegt. Erster Spezialfonds nach deutschem Investmentgesetz ist der BGV IV.

Insgesamt haben bisher mehr als 150 Banken, Sparkassen, Versicherungen, Stiftungen und Kirchen in die institutionellen Fonds der Real I.S. investiert. In der Investitionsphase befinden sich aktuell das Immobilienportfolio des BGV V in Europa und der Real I.S. Regionalfonds Süddeutschland, der den Investitionsfokus auf A-, B- und C-Städte vor allem in Bayern und Baden-Württemberg gelegt hat.

Anlagemöglichkeiten für Stiftungen durch Einführung des KAGB erweitert!

In Deutschland existierten nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zum 31. Dezember 2012 19.551 rechtsfähige Stiftungen. Allein im Jahr 2012 wurden 645 Stiftungen neu errichtet. Ein Grundprinzip des deutschen Stiftungsrechts lautet: Der Vermögensstock einer Stiftung muss in seinem Bestand ungeschmälert erhalten bleiben – idealerweise sogar mit Inflationsausgleich. Doch gerade das wurde in der letzten Zeit für viele der Stiftungen in Deutschland zum Problem. Angesichts der heutigen, historisch niedrigen Zinsen wird es immer schwieriger, diesen Grundsatz des Vermögenserhalts zu wahren. Der finanzielle Spielraum zur eigentlichen Erfüllung des Stiftungszweckes reicht oft nicht mehr aus. Die Stiftungen werden daher nicht umhin kommen, sich zukünftig auch Investitionsmöglichkeiten, die als Investmentvermögen unter das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) fallen, näher anzusehen.

Stiftungsrechtliche Vorgaben für die Vermögensverwaltung
Stiftungen sind rechtlich verselbständigte Vermögensmassen, die dauerhaft einen vom Stifter festgelegten Zweck verfolgen, der regelmäßig durch die Erträge aus dem Stiftungsvermögen bestritten wird. Bei der Anlage des Vermögens sind dabei unterschiedliche rechtliche Vorgaben zu beachten:
Maßgeblich für die Anlagestrategie ist zunächst der Stifterwille, der sich aus dem Stiftungsgeschäft gemäß § 81 Abs. 1 BGB ergibt. Der Stifter kann Vorgaben bezüglich der Bewirtschaftung des Vermögens machen und insbesondere bestimmte Anlageformen oder Anlagestrategien vorschreiben oder ausschließen.

Sofern das Stiftungsvermögen nicht in Sachwerten, wie beispielsweise Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen, die dauerhaft im Eigentum der Stiftung bleiben sollen, besteht, legen Stifter häufig keine detaillierten oder einschränkenden Anlagegrundsätze fest. Die Stiftung muss bei der Vermögensverwaltung daher lediglich die jeweiligen landesrechtlichen Regelungen berücksichtigen, die überwiegend vorschreiben, dass das Stiftungsvermögen in seinem Bestand ungeschmälert erhalten bleiben muss und regelmäßig keine weitergehenden Vorgaben für bestimmte Anlagestrategien oder Anlagegegenstände enthalten.
Als mögliche Anlagegegenstände kommen insbesondere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder Hedgefonds, aber auch Beteiligungen an alternativen Investmentvermögen (wie z.B. geschlossene AIFs) in Betracht.

Anlegertypologie des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)
Bisher war die Investition in Anlageformen, die sich an professionelle Anleger richteten, für Stiftungen vielfach ausgeschlossen, da diese die Anforderungen, die an professionelle Anleger gestellt wurden, nicht erfüllt haben.

Das KAGB hat nunmehr neben dem Privatanleger und dem „professionellen“ Anleger eine neue Anlegertypologie eingeführt, den sog. „semi-professionellen“ Anleger. Doch was verbirgt sich genau hinter den beiden Begrifflichkeiten „professioneller Anleger“ bzw. „semi-professioneller Anleger“ und vor allem welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für Stiftungen im Zusammenhang mit der Anlage ihres Vermögens?

Professioneller Anleger
Professioneller Anleger ist jeder Anleger, der im Sinne von Anhang II der Richtlinie 2004/39/EG (sog. MiFID-Richtlinie) als professioneller Kunde angesehen wird oder auf Antrag als ein professioneller Kunde behandelt werden kann (vgl. § 1 Abs. 19 Nr. 32 KAGB).

Als professionelle Kunden werden dementsprechend im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Kunden definiert, bei denen das Wertpapierdienstleistungsunternehmen davon ausgehen kann, dass sie über ausreichende Erfahrungen, Kenntnisse und Sachverstand verfügen, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen beurteilen bzw. sachgerecht einschätzen zu können. Danach sind professionelle Kunden beispielsweise Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds/-kassen, aber auch größere Industrieunternehmen und die jeweils für diese Unternehmen in den einschlägigen Positionen handelnden Personen.

Stiftungen hingegen werden nach dem WpHG nur dann als professionelle Kunden eingestuft, wenn sie mindestens zwei der drei Größenmerkmale bezüglich Bilanzsumme (EUR 20 Mio.), bezüglich der Umsatzerlöse (EUR 40 Mio.) bzw. bezüglich der Eigenmittel (EUR 2 Mio.) überschreiten. Nur die wenigsten Stiftungen erfüllen diese Kriterien, so dass in der Praxis den meisten Stiftungen als Privatanleger – hierunter sind alle Anleger, die weder „professionelle“ noch „semi-professionelle“ Anleger, zu verstehen – zu qualifizieren sind und ihnen damit oftmals interessante Investmentmöglichkeiten, die insbesondere für institutionelle Kunden aufgelegt werden, bis heute verschlossen blieben.

Semi-professioneller Anleger
„Semi-professioneller“ Anleger ist nach der Legaldefinition des § 1 Abs. 19 Nr. 33 KAGB jeder Anleger,

  • aa) der sich verpflichtet, mindestens 200 000 Euro zu investieren,
  • bb) der schriftlich in einem vom Vertrag über die Investitionsverpflichtung getrennten Dokument angibt, dass er sich der Risiken im Zusammenhang mit der beabsichtigten Verpflichtung oder Investition bewusst ist,
  • cc) dessen Sachverstand, Erfahrungen und Kenntnisse die AIF-Verwaltungsgesellschaft oder die von ihr beauftragte Vertriebsgesellschaft bewertet, ohne von der Annahme auszugehen, dass der Anleger über die Marktkenntnisse und -erfahrungen eines professionellen Anlegers verfügt,
  • dd) bei dem die AIF-Verwaltungsgesellschaft oder die von ihr beauftragte Vertriebsgesellschaft unter Berücksichtigung der Art der beabsichtigten Verpflichtung oder Investition hinreichend davon überzeugt ist, dass er in der Lage ist, seine Anlageentscheidungen selbst zu treffen und die damit einhergehenden Risiken versteht und dass eine solche Verpflichtung für den betreffenden Anleger angemessen ist, und 
  • ee) dem die AIF-Verwaltungsgesellschaft oder die von ihr beauftragte Vertriebsgesellschaft schriftlich bestätigt, dass sie die unter Doppelbuchstabe cc genannte Bewertung vorgenommen hat und die unter Doppelbuchstabe dd genannten Voraussetzungen gegeben sind.
     
Insoweit ist es für eine Qualifikation als „semi-professioneller“ Anleger ausreichend, wenn auf Seiten des jeweiligen Anlegers eine Risikokenntnis bezüglich der beabsichtigten Vermögensanlage vorliegt, der Sachverstand, die Erfahrungen und die Kenntnisse des Anlegers im Hinblick auf die beabsichtigte Vermögensanlage bewertet wird und die hinreichende Überzeugung besteht, dass der Anleger in der Lage ist, seine Anlageentscheidungen selbst zu treffen und die damit einhergehenden Risiken zu verstehen und dass eine solche Verpflichtung für den Kunden angemessen ist.

Konsequenzen für die Anlage des Stiftungs-Vermögens? 
Es ist offenkundig, dass die Vorgaben für den Anlegertyp „semi-professioneller“ Anleger – anders als beim Anlegertyp „professioneller“ Anleger für eine Vielzahl von Stiftungen durchaus erfüllbar sind. Dabei sieht das KAGB für eine Vielzahl von Investmentvehikeln die Gleichstellung von professionellen und semiprofessionellen Anlegern vor (z. B. bei inländischen Spezial-AIF). So sind die Beteiligungsformen offene Investmentkommanditgesellschaft, Spezialinvestmentaktiengesellschaften mit veränderlichem oder mit fixem Kapital, geschlossene Spezialinvestmentkommanditgesellschaft ausschließlich „professionellen“ und „semi-professionellen“ Anlegern vorbehalten. Als weitere Anlageform kommt ggf. auch das nicht-risikogemischte geschlossene Investmentvermögen in Betracht, bei dem bereits eine Mindestanlage von EUR 20.000.- ausreichend ist. 

Während Privatanlegern für die Investition in gängige Sachwerte, wie Immobilien (einschließlich Wald, Forst und Agrarland), Schiffe, Flugzeuge, Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien, Schienenfahrzeuge, Container sowie die für die vorgenannten Vermögensgegenstände genutzte Infrastruktur, nur die geschlossene Investmentkommanditgesellschaft und die geschlossene Investmentaktiengesellschaft mit fixem Kapital zur Verfügung stehen, hat der „semi-professionelle“ Anleger eine wesentliche größere Auswahl an möglichen Rechtsformen von Beteiligungsmodellen.

Größeres Anlageuniversum für Stiftungen
In der Konsequenz dürfte dies dazu führen, dass sich das Anlageuniversum für Stiftungen erweitert und ihnen eine Vielzahl von interessanten Anlagemöglichkeiten offen stehen wird, die im Hinblick auf die zu erzielende Rendite (deutlich) mehr in Aussicht stellen als z. B. „erstklassige“ Staatsanleihen. Insoweit können dadurch Stiftungen gemeinsam mit institutionellen Anlegern in Spezialinvestmentvermögen investieren und dadurch von einer gegenüber Publikumsinvestmentvermögen deutlich geringeren Kostenquote profitieren.

Derzeit ist noch offen, wie in der Praxis eine belastbare Prüfung und Bewertung der für die Qualifikation eines „semi-professionellen“ Anlegers erforderlichen Kriterien aussehen wird. Gleichwohl ist absehbar, dass geeignete Verfahren zeitnah implementiert werden, da eine Vielzahl von Stiftungen auf Grund des niedrigen Zinsniveaus die für die Erfüllung ihres Stiftungszwecks erforderlichen Erträge nicht oder nur in geringem Umfang erzielen können, und daher mit großem Interesse die „neuen“ Produkte prüfen und als interessante Anlagemöglichkeit erkennen werden.

Kontakt: 

Dr. Jürgen Müller, Rechtsanwalt
Partner bei RP Asset Finance Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Frauenstraße 30, 80469 München
Tel.: + 49 (89) 23 23 999 - 0
Fax: + 49 (89) 23 23 999 - 99
Mail: jumueller@rpwpg.de

Über RP Asset Finance Treuhand:
Die RP Asset Finance Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bietet zusammen mit der SFM Treuhand München Steuerberatungsgesellschaft mbH und der Rechtsanwalts- gesellschaft Rüber & Partner steuerliche und rechtliche Beratung mit den Schwerpunkten strukturierte Finanzierungen und kollektive Investmentmodelle, wie beispielsweise geschlossene Fonds. Das Team rund um die geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Bernd Rüber, Diplom- Kaufmann Andreas Müthing, Dr. Gunter Reiff und Dr. Jürgen Müller verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im wirtschaftsrechtlichen und steuerlichen Bereich mit Schwerpunkten in der Konzeption von Beteiligungsmodellen und Prüfung von Verkaufsprospekten. Unter der Marke RP Asset Finance Treuhand beraten Rüber & Partner Rechtsanwälte, die SFM Treuhand München Steuerberatungs- gesellschaft mbH sowie die RP Asset Finance Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Abhängig von Art, Schwerpunkt und Umfang der vereinbarten Leistungen werden eine oder mehrere der genannten Gesellschaften Vertragspartner. 

Hauptkriterien für Aufnahme von AIF in den Bankenvertrieb

Mit Christian Conring baut der Kapital- und Immobilienspezialist PROJECT seit Oktober 2012 den Bereich Bankenvertrieb erfolgreich auf. Nach rund einem Jahr zahlreicher Sondierungsgespräche mit deutschen Bankpartnern wurde vor allem der Nachweis eines langfristigen und lückenlosen Track Records als eine der häufigsten Grundvoraussetzungen genannt. Auch die weiteren Aufnahmeanforderungen sind hoch.

Im Hinblick auf AIFM herrschte lange Zeit Verunsicherung bei Banken, welcher Anbieter auch zukünftig als regulierter Produktpartner zur Verfügung stehe. Viele Kreditinstitute verhielten sich daher abwartend und sondierten zunächst den Markt über die Einführung der AIFM-Regulierung am 22. Juli 2013 hinaus. Mit dieser Ausgangslage analysierte Christian Conring, Leiter Bankenvertrieb bei der PROJECT Investment Gruppe, rund ein Jahr den Bankensektor in Deutschland und führte zahlreiche Gespräche mit produktverantwortlichen Bankmanagern. Der studierte Volljurist ist selbst langjähriger Bankenspezialist und war unter anderem mehrere Jahre als Prokurist in leitender Funktion bei der Commerzbank in Hamburg und als Leiter Bankenvertrieb für ein großes Emissionshaus tätig. Bei seiner Marktanalyse identifizierte er insbesondere drei Situationen: (1) Banken, die bisher nicht im Bereich alternativer Investmentfonds aktiv sind, (2) Banken, die abwarten, welche Partner im Rahmen der neuen KAGB-Gesetzgebung die BaFin-Erlaubnis erhalten und regulierte Produkte liefern und (3) Banken, die ihr Angebotsportfolio aktiv um alternative Investmentfonds weiterentwickeln, jedoch mit sehr sensibler Partnerauswahl. »Aus zahlreichen Gesprächen mit Banken- und Sparkassenentscheidern wird deutlich, dass regulierte Produktpartner besonders präferiert werden. Nicht regulierten Anbietern wird es kaum gelingen, den Qualitätsanforderungen der Banken zu genügen«, so Conring.

Asset Manager-Kompetenz ist obligatorisch

Bevor eine Bank einen alternativen Investmentfonds in ihr Portfolio aufnimmt, sind eine Reihe von Anforderungen zu erfüllen: Neben dem testierten Track Record muss der Initiator alternativer Investmentfonds vor allem eine hohe Asset Manager-Kompetenz nachweisen. »Banken schätzen professionelle Partner, die sich in ihrem Segment über lange Jahre ein entsprechendes Spezial-Know-how aufgebaut haben und dieses durch eine aussagekräftige Leistungsbilanz unter Beweis stellen können. Noch besser, wenn ein erfahrenes und eingespieltes Management-Team über viele Jahre für Stabilität und Kontinuität gesorgt hat und die Gesellschafterstruktur auch zukünftig langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit garantiert. Gesucht wird der erfahrene Asset Manager, nicht der kreative Konzeptionsvirtuose«, berichtet Conring.

Reine Eigenkapitalfonds erwünscht

Als weiteres Aufnahmekriterium wird der Verzicht auf den Einsatz von Fremdkapital begrü.t. Hintergrund speziell dieser Anforderung ist der zusätzliche Sicherheitsbedarf, da in der Vergangenheit Fondsangebote gerade durch zu hohen Fremdkapitaleinsatz in Schieflage geraten sind. »Es setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die übliche Single-Asset-Single-Tenant-Konstruktion mit hoher Fremdfinanzierungsquote und ungewisser Exit-Prognose erhebliche Schwächen aufweist. Logische Konsequenz: Verzicht auf Fremdkapitalaufnahme auf allen Ebenen und hohe Diversifizierung über mehrere Objekte und Standorte «, bestätigt Conring.

Nachfrage nach eigenkapitalbasierter Wohnimmobilienentwicklung steigt

»In den nächsten Monaten rechnen wir mit der Aufnahme unserer REALE WERTE Immobilienentwicklungsfonds in den Vertrieb weiterer deutscher Banken und Sparkassen«, so Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der PROJECT Investment Gruppe. Erste Bankpartner haben ihre Prüfung bereits abgeschlossen und den Vertriebsstartschuss gegeben. Die positiven Entscheidungen haben mehrere Gründe: (1) Die Franken haben pünktlich zur Neuregulierung eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet sowie mit Caceis eine sehr erfahrene Depotbank als Verwahrstelle ausgewählt; (2) PROJECT ist seit fast 20 Jahren erfolgreich in der Immobilienentwicklung tätig und verfügt mit der PROJECT Immobilien Gruppe und ihren fünf Niederlassungen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg und München über einen erfahrenen und exklusiven Asset Manager; (3) Alle PROJECT Immobilienfonds sind vollständig eigenkapitalbasiert, die beiden aktuellen Angebote REALE WERTE 11 und 12 durch entsprechende Nachträge an die AIFM-Regulierung angepasst und damit am Markt etablierte, verfügbare und erfolgreiche Finanzprodukte. Beide Wohnimmobilienentwicklungsfonds haben ihren Blindpool-Charakter bereits abgelegt. Im Fall des Einmalanlagefonds wurden bereits 45 Millionen Euro Eigenkapital akquiriert und in 14 Objekte investiert. Darüber hinaus befinden sich schon erste Objekte des Fonds im Verkauf.

Prokura für Christian Conring

»Die Investition in die Erstellung von Wohnungen in deutschen Metropolen befriedigt in geradezu idealer Weise das Bedürfnis vieler Anleger: In Zeiten der Euro- und Finanzkrise investiert man bevorzugt im heimischen Wirtschaftsraum, der Nachholbedarf am Bau neuer Wohnungen ist an den von PROJECT bevorzugten Standorten immens und der Anleger ergänzt seine Aktivitäten im Bereich Vermietung und Verpachtung um das hochrentierliche Segment der Projektentwicklung, das er in aller Regel nicht selbst abbilden kann. Hinzu kommt die stabilisierende Komponente der Diversifikation in verschiedene Objekte und Standorte«, resümiert Conring. Für seine erfolgreiche Implementierungsleistung des neuen Geschäftsfeldes bei der PROJECT Investment Gruppe wurde Christian Conring Prokura erteilt. 

Fondsmanager-Elite bei den Sauren Golden Awards 2013 gekürt

Die Sauren Fonds-Research AG hat am 5. September 2013 in Frankfurt ihre viel beachteten Auszeichnungen im Rahmen der Sauren Golden Awards 2013 bekannt gegeben. Bei dem Ratingansatz der Sauren Fonds-Research AG steht die Person des Fondsmanagers und dessen qualitative Beurteilung im Mittelpunkt. Von den in persönlichen Gesprächen analysierten Fondsmanagern erhalten nur die erfolgversprechendsten Fondsmanager eine Aus-zeichnung von bis zu drei Goldmedaillen. Im Rahmen der diesjährigen Sauren Golden Awards wurden insgesamt 216 Auszeichnungen in einer Vielzahl von Kategorien vergeben. 

Neben der Publizierung der Goldmedaillen-Gewinner erfolgte die Vergabe des Sauren Golden Award in insgesamt neun Kategorien. Der Sauren Golden Award stellt eine explizite Auszeichnung für besondere Managementleistungen dar. 

Mit Ed Cowart von Eagle Asset Management und Warren Mar von Morgan Stanley Investment Management reisten zwei Fondsmanager aus den USA an, um ihre Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Aus London kam u. a. David Harding, eine zentrale Persönlichkeit im Bereich der Managed Futures Funds (Trendfolgemodelle), der eine Auszeichnung in der Kategorie Hedgefonds entgegen nahm. Alle mit einem Sauren Golden Award geehrten Fonds-manager waren persönlich in Frankfurt anwesend und gaben dem Publikum mit ihren Ausführungen zu Anlagestil und Markt wertvolle Einsichten. Videomitschnitte der Preisverleihung sind unter www.sauren.de abrufbar. Die Preisträger finden Sie in der angehängten Pressemitteilung. 

Zusätzlich zu den Auszeichnungen der Fondsmanager wurde durch eine namhafte, unabhängige Jury die Auszeichnung für die „Fondspersönlichkeit 2013“ vergeben. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Frank Mella, dem Erfinder des Deutschen Aktienindexes DAX. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury den Umstand, dass die Einführung des DAX vor 25 Jahren zu einem Meilenstein für die Fondsbranche werden sollte. 

Mit Dr. Joachim Kreuzburg ging die Auszeichnung „Unternehmer des Jahres“ an den Vorstandsvorsitzenden der Sartorius AG. Besondere Anerkennung genießt die Auszeichnung, da sie durch eine dreiköpfige Jury aus renommierten Fondsmanagern vergeben wird. Die Jury zeichnete Dr. Joachim Kreuzburg vor allem dafür aus, dass er das traditionsreiche Unternehmen Sartorius zu einem zukunftsträchtigen Konzern transformiert hat. 

Ausführliche Informationen zu dem personenbezogenen Rating-Ansatz der Sauren Fonds-Research AG, Begründungen zu den einzelnen Sauren Golden Award Gewinnern und eine Übersicht der 216 durch die Sauren Fonds-Research AG vergebenen Auszeichnungen sind im Internet unter www.sauren.de verfügbar.

Man on Convertibles: Nachfrage nach asiatischen Wandelanleihen ungebrochen

In Asien haben gleich mehrere Unternehmen die vergangenen Tage genutzt, um nach der Sommerpause neue Wandelanleihen zu platzieren. Die Emissionen liefen ohne überraschende Zwischenfälle ab und machen deutlich, dass Investoren das Anlagesegment weiter als attraktiv einstufen. Carsten Oppelt, Co-Leiter des Convertibles-Teams von Man, verweist unter anderem auf die Papiere von Qihoo 360, einem auf Sicherheitsapplikationen für Internet- und Mobiltelefonie spezialisierten Softwareunternehmen aus China. „Bereits kurz nach Zuteilung der Wandelanleihe schnellte der Kurs von 100 Prozent des Ausgabepreises auf 104 Prozent“, so der Man-Experte. „Das Interesse an Wandelanleihen ist definitiv vorhanden. Wir gehen davon aus, dass bei einem anhaltend freundlichen Marktumfeld weitere Neuemissionen folgen werden.“ 

Die Wandelanleihe von Qihoo 360 hat ein Volumen von 550 Mio. US-Dollar und verfügt bei fünf Jahren Laufzeit über einen Kupon in Höhe von jährlich 2,5 Prozent. Mittlerweile nutzen den Geschäftsangaben zufolge bereits 461 Millionen Kunden die unter der Marke „360“ laufenden Angebote von Qihoo. Das starke Wachstum der Gesellschaft spiegelt sich auch im Kurs der an der US-Börse NYSE notierten Aktie wider, so hat sich der Kurs der Aktie seit Anfang September vergangenen Jahres praktisch verdreifacht und schloss per 2. September 2013 mit 77,90 US-Dollar. 

Ebenfalls ohne negative Überraschung verlief die Wandelanleiheemission des japanischen Bauunternehmens Maeda, das auf Großprojekte im gesamten asiatischen Raum spezialisiert ist – darunter Staudämme in Japan, ein Terminal des internationalen Flughafens in Hong Kong, ein Stadion, Tunnel und Brücken. Dabei scheut Maeda auch vor Pionierleistungen nicht zurück: Vor einiger Zeit machte das Unternehmen mit Bauplänen für ein Domino Pizzarestaurant auf dem Mond Schlagzeilen. Vermutlich eine reine Werbemaßnahme, denn die neue Wandelanleihe mit einem Volumen von zehn Mrd. Yen wird laut Emissionsprospekt ausschließlich für irdische Projekte verwendet. Sie ist mit einem Kupon von null Prozent ausgestattet, hat eine Laufzeit von fünf Jahren und mit einer Prämie von 38 Prozent in Aktien wandelbar.

5 Jahre erfolgreiche Risikoparitätsstrategie im UCITS-Format

Der AC Risk Parity 12 Fund (ISIN: LU0374107992, EUR A) von Aquila Capital bietet mit seinem Risikoparitätsansatz seit nunmehr fünf Jahren eine attraktive Alternative zu traditionellen Modellen der Vermögensaufteilung. Die Risikoparitätsstrategie wird von Aquila Capital bereits seit 2004 umgesetzt, die Auflegung des AC Risk Parity 12 Funds erfolgte am 5. September 2008. Seitdem lieferte der Fonds bislang beständig positive Jahresergebnisse, selbst im von der Finanzkrise besonders betroffenen Jahr 2008. Die kumulierte Wertentwicklung des AC Risk Parity 12 Funds seit Auflegung liegt bei 29,58 Prozent (Stand: 30.08.2013) – dies entspricht einer jährlichen Rendite von 5,32 Prozent. Damit hat sich der AC Risk Parity 12 auf Augenhöhe mit dem deutschen Aktienindex DAX entwickelt, der im gleichen Zeitraum um 29,04 Prozent zulegte, allerdings bei deutlich höheren Kursschwankungen. Die stabile Entwicklung des AC Risk Parity 12 Funds resultiert vornehmlich aus der geringen Korrelation mit den Aktienmärkten sowie der permanenten Überwachung der Volatilität im Rahmen eines konsequenten Risikomanagements.

„Dadurch, dass traditionelle Konzepte der Vermögensallokation unter Ertrags- und Risikogesichtspunkten vielfach nicht mehr die gewünschten Erfolge bringen, rückten Risikoparitätsansätze in den letzten Jahren zu Recht immer stärker in den Blickpunkt der Investoren. Durch die Gleichgewichtung des Risikos in der Portfolioallokation lassen sich mit ihnen eine hohe Diversifikation und langfristig attraktive risikoadjustierte Renditen erzielen. Der AC Risk Parity 12 Fund hat in den vergangenen fünf Jahren unter Beweis gestellt, dass risikoparitätische Modelle durchschnittlich beständig positive Erträge bei einer niedrigen Korrelation zu den Aktien- und Rentenmärkten erwirtschaften können“, sagt Harold Heuschmidt, Leiter des Aquila Capital Quant Teams und hauptverantwortlich für die Risk-Parity-Strategie.

Im Zentrum des risikoparitätischen Anlagekonzepts steht die Diversifikation. Der AC Risk Parity 12 Fund investiert sein Vermögen unter Risikogesichtspunkten gleichgewichtet in die vier Anlageklassen Aktien, Anleihen, kurzlaufende Zinsen und Rohstoffe. Gesteuert von seinem integrierten Risikomanagement-System strebt der AC Risk Parity 12 Fund eine Zielvolatilität von 12 Prozent an und damit ein etwas größeres Risiko als der AC Risk Parity 7 Fund (ISIN: LU03261940015), der bereits seit 5. Februar 2008 als Publikumsfonds am Markt ist. Mit dem AC Risk Parity 17 Fund (LU0748083010) bietet Aquila Capital ein weiteres risikoparitätisches Produkt, um auch einer höheren Risikopräferenz der Anleger gerecht zu werden.

Im Juni 2013 hat Aquila Capital sein langjährig erfolgreiches Risikoparitätskonzept in den Anleihebereich übertragen. Der neue AC Risk Parity Bond Fund (ISIN LU0891409947) investiert unter Risikogesichtspunkten gleichgewichtet in die Fixed Income-Anlageklassen Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und inflationsgesicherte Anleihen sowie in Emerging Markets-Währungen.

Bouwfonds European Real Estate Parking Fund II erwirbt Parkhaus

Der Bouwfonds European Real Estate Parking Fund II hat eine Tiefgarage am Augustusplatz in Leipzig erworben. Verkäufer sind die Versicherungsunternehmen „Provinzial Rheinland“ und die „Provinzial Nord-West“, die das Objekt in einer gemeinsamen Gesellschaft gehalten hatten. Zu der Tiefgarage am Leipziger Augustusplatz, die Mitte der Neunziger Jahre gebaut wurde, gehören neben den 1.268 Parkplätzen auch oberirdische Service- und Einzelhandelsflächen. Das Transaktionsvolumen liegt bei rund 30 Millionen Euro. Mit dem Parkhausbetreiber Q-Park besteht ein langfristiger Mietvertrag. 

„Wir freuen uns, mit dem Objekt am Augustusplatz das größte und eines der modernsten Parkhäuser Leipzigs erworben zu haben“, kommentiert Ruud Roosen, Fondmanager des Parkhaus-Immobilienspezialfonds von Bouwfonds REIM. Das Parkhaus wurde mit dem European Parking Award und dem Gütesiegel des ADAC ausgezeichnet. Roosen weiter: „Neben seiner sehr zentralen Lage zwischen Gewandhaus, der Oper und dem neuen Universitäts-Campus punktet die Tiefgarage am Augustusplatz auch in Sachen Sicherheit, Sauberkeit und Service.“ 

Die Immobilientransaktion wurde von Aengevelt Immobilien vermittelt. Anwaltlich wurde die Käuferseite durch CMS Hasche Sigle beraten, die Verkäuferseite durch Orrick Herrington & Sutcliffe LLP.

Der European Parking Fund II hat die Struktur eines deutschen Immobilien-Spezialfonds. Er investiert in ein paneuropäisches Portfolio erstklassiger und wirtschaftlich nachhaltiger Parkhäuser, vorrangig in innerstädtischen Lagen, aber auch an Verkehrsknotenpunkten oder im Verbund mit Krankenhäusern. Der zweite institutionelle Parkhausfonds von Bouwfonds REIM besitzt ein Eigenkapitalvolumen von 187 Millionen Euro. Im Rahmen eines Club-Deals hat sich ein überschaubarer Kreis größerer deutscher Investoren, bestehend aus Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerken, an dem Fonds beteiligt. Neben der aktuellen Investition in Leipzig hat der Fonds in den vergangenen Monaten bereits in den Niederlanden und in Großbritannien investiert. Es ist vorgesehen, bis Ende 2014 die Akquisitionsphase abzuschließen.

Cordea Savills Deutschland bringt ersten Spezialfonds

Die internationale Immobilien-Investmentgesellschaft Cordea Savills hat mit  der Cordea Savills Invest GmbH, die seit Januar 2013 die BaFin-Zulassung als Kapitalanlagegesellschaft hat, ihren ersten Spezialfonds nach deutschem Recht, den "Cordea Savills Real Invest 1" für institutionelle Investoren aufgelegt. Für das erste Closing des Fonds konnten 65 Millionen Euro Eigenkapital von deutschen Versicherern eingeworben werden. Zukünftig soll bevorzugt in den deutschen Top 7 Städten in jüngere Büro- oder gemischt genutzte Gebäude mit Objektvolumina zwischen 30 und 70 Millionen Euro investiert werden.

Die erste Akquisition des Fonds wird nach der für Ende 2015 geplanten Fertigstellung das Projekt "Dortmunder U - Das Viertel" sein. Die Stadt Dortmund hat mit zwei Berufskollegs für etwa 6.000 Schüler den Großteil des Gesamtobjektes für 25 Jahre fest angemietet. Cordea Savills hat sich das Objekt im Wege eines sogenannten Forward Commitments, also dem Kauf zum Termin der Fertigstellung, vom Verkäufer, einer Projektgesellschaft aus HOCHTIEF PPP Solutions, HOCHTIEF Projektentwicklung und KÖLBL KRUSE, gesichert. 
"Wir freuen uns, das Projekt im derzeit höchst umkämpften Marktumfeld frühzeitig sicher anbinden zu können und damit den Grundstein für unser erstes BaFin-reguliertes Anlageprodukt in Deutschland gelegt zu haben", erklärt Hans Dieter Martin, Geschäftsführer der Cordea Savills Invest. Der Fonds wolle das Portfolio nun kurzfristig mit weiteren Objekten, die sofortigen Cash-Flow bieten, diversifizieren, ergänzt Christian Härtl von Cordea Savills, der beim Ankauf als Transaktionsmanager agierte. 

CMS Hasche Sigle, Stuttgart, übernahm die juristische Begleitung der Transaktion für Cordea Savills; für den Käufer agierten HOCHTIEF Rechtsabteilung sowie Kapellmann Düsseldorf.

Deka mit eigenständigem Markenauftritt für institutionelles Geschäft

Die Deka-Gruppe bündelt ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot für institutionelle Investoren zukünftig unter der Marke Deka Institutionell. Das Leistungsspektrum von Deka Institutionell umfasst die ganze Bandbreite des institutionellen Asset Managements und Liquiditätsmanagements sowie des Kredit- und Risikomanagements und deckt daneben Dienstleistungen wie Master-KAG und Depotbank ab.

Die Bündelung der Konzepte und Lösungen für institutionelle Investoren ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Transformation der Deka-Gruppe vom Asset Manager zum Wertpapierhaus der Sparkassen. Oliver Behrens, im Vorstand der DekaBank zuständig für institutionelle Kunden, Wertpapieranlagen und Kapitalmarkt, sagt: „Institutionelles Geschäft passt zu unserem Geschäftsmodell, zu dem Auftrag, den uns die Sparkassen gegeben haben und zu unserem Selbstverständnis: professionell, aber geerdet.“

Neben den Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen der Sparkassen-Finanzgruppe sollen besonders weitere an das Versicherungsaufsichtsgesetz gebundene Anleger wie Pensionskassen oder Versorgungswerke, Stiftungen, aber auch mittelständische Unternehmen z.B. mit Produkten zur betrieblichen Altersvorsorge angesprochen werden. Klaus-Dieter Böhme, Leiter Vertrieb Institutionelle Kunden bei der DekaBank, sieht in der Bandbreite des Angebots und im Betreuungsansatz die wesentlichen Stärken von Deka Institutionell: „Unsere Kunden bewegen sich heute in einem Spannungsfeld zwischen notwendigen Renditezielen in einem Niedrigzinsumfeld und immer stärkeren regulatorischen Einschränkungen.

Damit steigen die Anforderungen an die Kapitalanlage. Wir bieten die gesamte Wertschöpfungskette an, von der Strategieanalyse über die Auswahl der entsprechenden Produktlösungen und deren der Umsetzung bis hin zum Reporting und Controlling. Das können in der Form nur wenige Anbieter.“

Das Wertpapierhaus der Sparkassen betreut aktuell rund 85 Mrd. Euro für institutionelle Investoren. Dazu zählen neben Spezialfonds und Publikums-fonds für institutionelle Investoren auch ETFs und Assets under Advisory.* Rund 60 Prozent des verwalteten Vermögens kommen von Unternehmen und Institutionen aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Für 2013 peilt die Deka einen Vermögenszuwachs von rund 6 Mrd. Euro an.

* Aggregation nicht mit der BVI-Systematik vergleichbar.

Über die Deka-Gruppe: 
Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit Ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit einem verwalteten Vermögen (nach BVI-Statistik) von rund 177 Mrd. Euro per 30.06.2013 sowie rund vier Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland. Sie eröffnet privaten und institutionellen Anlegern Zugang zu einer breiten Palette an Anlageprodukten und Dienstleistungen. Die DekaBank ist fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe und richtet ihr Angebotsportfolio ganz nach den Anforderungen ihrer Eigentümer und Vertriebspartner im Wertpapiergeschäft aus.

Deutschland TOP 5 Fonds von Warburg - Henderson vollständig platziert

Die Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien mbH, Hamburg, hat das Eigenkapital des Warburg - Henderson Deutschland TOP 5 Fonds vollständig platziert. Seitens institutioneller Investoren liegen Zeichnungsscheine im Volumen von 208 Millionen Euro vor. Der Immobilien-Spezialfonds investiert vornehmlich in Büroimmobilien in den deutschen Metropolen. Der Fokus liegt auf Objekten aus dem Core und Core Plus-Segment. Das Ziel-Investitionsvolumen beträgt ca. 375 Millionen Euro. 

Der Fonds ist im Dezember 2012 aus der Umwandlung des institutionellen Immobilien-Publikumsfonds „Warburg - Henderson Deutschland Fonds Plus“ hervorgegangen und verfügte über ein Startportfolio aus je einem Büroobjekt in Berlin und in Frankfurt am Main. Kürzlich wurde das Objekt „ALTEZZA“ im Münchener Westend erworben. Das in 2009 fertiggestellte Gebäude in der Landsberger Straße/Barthstraße verfügt über rund 24.600 Quadratmeter vermietbare Fläche und mehr als 280 Stellplätze. Das Objekt ist vollständig vermietet. Der Kaufvertrag für eine weitere Immobilie in Hamburg ist bereits unterzeichnet, der Übergang von Nutzen und Lasten wird in Kürze stattfinden. 

„Wir haben das Eigenkapital des TOP 5 Fonds mehrere Monate früher als ursprünglich erwartet vollständig platziert. Das zeigt die anhaltend hohe Nachfrage nach Investitionen in Deutschland und ist Beleg dafür, dass wir mit dem Produkt die richtige Antwort auf die Bedürfnisse der Anleger gegeben haben“, sagt Dr. Henning Klöppelt, Sprecher der Geschäftsführung der Warburg - Henderson KAG. 

„Mit dem Startportfolio und den beiden Zukäufen haben wir nun vier großvolumige und hochwertige Immobilien an Top-Standorten im Fonds. Wir sind also gemeinsam mit unserem Asset Management-Partner HIH Hamburgische Immobilien Handlung trotz der anhaltend hohen Nachfrage nach solchen Objekten in der Lage, Transaktionen abzuschließen. Und das auch zu einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis“, fügt Eitel Coridaß, Geschäftsführer bei Warburg - Henderson und verantwortlich für das Portfolio Management hinzu.

Warburg - Henderson Germany High Income Fund geht an den Start 

Darüber hinaus hat Warburg - Henderson den Vertrieb für einen weiteren Immobilien-Spezialfonds gestartet. Der „Warburg - Henderson Germany High Income Fund“ investiert in ausschüttungsstarke deutsche Gewerbeimmobilien aus dem Core Plus-Segment. Das Zielvolumen soll einschließlich Fremdkapital rund 500 Millionen Euro betragen. Ein Portfolio konnte bereits für diesen Fonds gesichert werden. Die Fondsauflage ist für Ende des Jahres geplant. Auf Basis der Portfolio-Eckdaten prognostiziert Warburg - Henderson eine geplante Ausschüttungsrendite auf das eingesetzte Eigenkapital von 6,5 Prozent pro Jahr.

Seven Capital Management erhält AIFM-Zulassung

Seven Capital Management hat am 2. August dieses Jahres als eine der ersten Verwaltungsgesellschaften in Frankreich vom „Collègeˮ der französischen Aufsichtsbehörde AMF die AIFM-Zulassung erteilt bekommen. Daraufhin erhielt Seven am 13. August den ersten „Managementpassˮ, der ihr gestattet, einen luxemburgischen alternativen Investmentfonds (SIF) von Frankreich aus direkt zu verwalten.

Die AIFM-Zulassung soll eine stärkere Kontrolle auf Ebene der Verwaltungsgesellschaften, die alternative Investmentfonds verwalten, ermöglichen und stellt für Seven Capital Management einen doppelten Vorteil dar. Zum einen bei der Vermarktung, da die Zulassung den Vertrieb alternativer Investmentfonds (AIF) in Frankreich und Europa bei privaten und qualifizierten Anlegern gestattet. Zum anderen bei der Verwaltung, weil die betreffende französische Gesellschaft dadurch mehrere unterschiedliche internationale, vor allem luxemburgische, Investmentfonds von Frankreich aus direkt verwalten kann, ohne dass ihren Anlegern zusätzliche Kosten oder operative Risiken entstehen.

„Die Erteilung dieser Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein für Seven Capital Management. Mit ihr können wir unsere Entwicklung in Europa und der übrigen Welt intensiver vorantreiben und demnächst neue alternative Anlageprodukte auf den Markt bringenˮ, erklärte Johan Schwimann, Gründungsmitglied und Verwaltungsratsvorsitzender von Seven Capital Management.

„Diese Zulassung ist im Übrigen auch für unsere künftige Entwicklung von strategischer Bedeutung, da die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin in Zukunft voraussichtlich für alle AIF, die bei deutschen Anlegern vertrieben werden, eine solche Zulassung verlangen wirdˮ, ergänzte Johann Nouveau, Gründungspartner von Seven Capital Management.„Wir bei Seven Capital Management sind bestrebt, uns an die höchsten internationalen Standards für Verwaltung, Kontrolle und Prozesse zu halten, und die Erteilung dieser Zulassung hat uns in diesem Streben bekräftigt.ˮ

Bei der Erteilung der AIFM-Zulassung und der geplanten Schaffung europäischer Anlageinstrumente wird Seven