Deutsche AWM: CROCI-Palette um Großbritannien-Fonds erweitert

Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) erweitert seine CROCI-Palette um einen auf britische Aktien fokussierten Fonds. CROCI steht für „Cash Return on Capital Invested“ und bezeichnet eine Strategie, um günstige Aktien zu identifizieren und überbewertete Aktien zu meiden. Die Strategie ist darauf ausgerichtet, an den Aktienmärkten „echte“ Werte zu finden.

Der jetzt aufgelegte DB Platinum CROCI UK Fund ist derzeit nur in einer Anteilsklasse für institutionelle Anleger erhältlich, eine Tranche für Privatanleger ist geplant. Er basiert auf der bewährten CROCI-Bewertungsmethode, um aus dem britischen  Standardwerteindex FTSE 100 die 30 Aktien mit dem niedrigsten positiven ökonomischen Kurs-Gewinn-Verhältnis (öKGV) auszuwählen. Die Bewertungen werden alle drei Monate überprüft und die Aktien gegebenenfalls ausgetauscht. Finanzwerte werden von der CROCI-Systematik grundsätzlich nicht erfasst. Die Wirtschaft Großbritannien wächst 2014 nach aktuellen Schätzungen des Internationalen Währungsfonds IWF um 3,2 Prozent und damit doppelt so stark wie die europäischen Industriestaaten.  Daher könnte es sinnvoll sein, britische Aktien in einem gestreuten Portfolio zu berücksichtigen.

„Investments nach der CROCI-Systematik sind für Anleger langfristig überaus interessant“, sagt Sandra Niethen, Leiterin Vertrieb systematische Fonds bei Deutsche AWM. „Die 2004 aufgelegten CROCI-Fonds für Europa, Japan und die USA haben in den vergangenen zehn Jahren eine Überrendite gegenüber ihrer jeweiligen Benchmark erzielt.  Daher sind wir zuversichtlich, dass auch der CROCI UK Fund bei den Anlegern auf eine rege Nachfrage stoßen wird.“ In diesem Jahr verzeichneten die CROCI-Fonds von Deutsche AWM bereits einen Mittelzufluss von mehr als einer Milliarde Euro (per 27.10.2014), insgesamt werden mit CROCI-Strategien mehr als elf Milliarden Euro verwaltet.

Systematischer Auswahlprozess auf Basis fundamentaler Bilanzdaten

Die CROCI-Strategie wurde 1996 von der Deutschen Bank entwickelt und ab 2004 über Fonds zugänglich gemacht. CROCI ist ein Prozess zur Aktienauswahl mit dem Ziel, unterbewertete Titel anhand ihres ökonomischen Kurs-Gewinn-Verhältnisses (öKGV) zu erkennen. Dabei werden Bilanzdaten ausgewertet und von rund 60 Analysten nach einem festen Regelwerk angepasst. Auf diese Weise soll die Profitabilität und Bewertung von Unternehmen unabhängig von Sektoren und Märkten vereinheitlicht und damit besser vergleichbar gemacht werden. Beispielsweise werden solche Verbindlichkeiten wie Pensionsrückstellungen einbezogen, die unter Umständen nicht oder nur zum Teil in der Bilanz auftauchen. Auf der anderen Seite werden immaterielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Markenwerte bei der Bewertung berücksichtigt.

Informationen zum DB Platinum CROCI UK Fund (institutionelle Anteilsklasse)

CROCI Fund ISIN/WKN Datum der Auflegung Ertrags-
verwendung
Pauschalgebühr p.a.
DB Platinum CROCI UK I1C-G LU0906985675 /  A1T6V4 19.09.14 thesaurierend 0,61%

Weitere Informationen zur CROCI-Strategie finden Sie unter www.crocifonds.de

Eine Broschüre mit detaillierten Informationen über die CROCI-Strategie kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen und Fragen und Antworten zum CROCI-Auswahlprozess entnehmen Sie bitte der angehängten Pressemitteilung.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Joachim Althof
Partner | Diplom-Volkswirt

GFD - Gesellschaft für Finanzkommunikation mbH 
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Omnes Capital invests in Heidrich alongside buyer François Sabaté

Omnes Capital is investing in Heidrich as part of a management buy-in (MBI) alongside François Sabaté. Francis Heidrich, the founding manager and the owner of the company’s entire capital, is selling all of his shares. A veteran manager with experience of sales and marketing and of running an international subsidiary, François Sabaté is acquiring a majority shareholding in the company.

And Omnes Capital’s Small Cap Buyout & Growth Capital team is making this its third investment of the year via the LCL Expansion 2 fund.

Headquartered in Sélestat (Bas-Rhin department) and led for the past 20 years by its founder Francis Heidrich, the company specialises in buying, selling and fitting external joinery (windows, doors, shutters, garage doors, etc.), which it sells directly to consumers in the Alsace region. It has positioned itself at the high end of the market and offers made-to-measure products. On average, it handles 1,500 projects p.a.

As a leading player in the Alsace regional market, the company has enjoyed steady and consistent growth in recent years despite inauspicious economic conditions. In 2013, it recorded sales of €11.2 million.

This buy-in opens a new chapter in the company’s development. Heidrich, which now boasts two retail outlets in Sélestat and Lutterbach, is soon set to broaden its catchment area to the entire Alsace region once it opens an additional showroom in the Strasbourg area.

François Sabaté, Chairman of Heidrich, commented: “I am delighted to have acquired Heidrich, a specialist with very high-calibre teams and an excellent reputation. Our goal is to continue pursuing the same strategy and to further the company’s expansion in Alsace.”

François Lory and Bertrand Dupray from Omnes Capital added: “François Sabaté was looking to buy a SME that has excellent fundamentals and provides a good fit with his experience. We are delighted to be supporting this entrepreneur with the acquisition and development of a strong performer.”


About Omnes Capital (formerly Crédit Agricole Private Equity)
Omnes Capital is a major player in private equity, with a commitment to financing SMEs. With €2.1 billion in assets under management, Omnes capital provides companies with the capital needed to finance their growth and with key expertise in a number of areas: Buyout & Growth Capital, Venture Capital, Renewable Energy, Co-Investment, Secondary Funds of Funds. Omnes Capital, formerly Crédit Agricole Private Equity, was a subsidiary of Crédit Agricole until March 2012. The firm is now owned by its employees.
Omnes Capital is a signatory to the United Nations Principles for Responsible Investment (PRI). Further information: www.omnescapital.com

Press Contacts
Omnes Capital
Martine Sessin-Caracci, martine.sessincaracci@omnescapital.com – +33 1 80 48 79 15
Shan
Caroline Babouillard, caroline.babouillard@shan.fr – +33 1 44 50 58 72

Participants
Omnes Capital
François Lory, Director, Small-Cap Buyout & Growth Capital Bertrand Dupray, Associate, Small-Cap Buyout & Growth Capital

Legal counsel for the investors:
DKIS: Djamel Seoudi, Amélie Dupin de Saint Cyr

Investment adviser for the Manager
Wagram Conseil: Olivier Larrat

Legal counsel for the Manager:
Lealta: Olivier Toury, Anne-Marie Carvalho

Audits:
Accounting and financial: ACA Nexia – Fabrice Huglin
Legal and tax: Lealta – Olivier Toury
Employment: Muel Avocats – Joseph Muel

Banks:
LCL (arranger): Dirk Weinand, Xavier Bailen
Caisse d’Epargne et de Prévoyance d’Alsace: Daniel Thomen/Estelle Box
Banque Populaire d’Alsace: Mathieu Meyer/Thierry Kormann
BPI France.

Präsidentin Rousseff wurde nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen in Brasilien wiedergewählt

BLEIBT ALLES BEIM ALTEN?

Es ist das knappste Wahlergebnis, seit Brasilien 1989 zur Demokratie zurückgefunden hat, das die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff mit 51,6% der Stimmen im Amt bestätigte.

Im ersten Wahlgang ließ sie die ehemalige Umweltministerin Marina Silva hinter sich und setzte sich jetzt mit einem knappen Vorsprung von etwa 3% gegen Aecio Neves von der unternehmensfreundlichen sozialdemokratischen Partei PSDB durch.

Die Wahlen sorgten für starke Spannungen zwischen dem ärmeren Norden des Landes, wo man für Kampagnen gegen Armut dankbar ist, und den Wählern aus den Städten, die über das schwache Wachstum von Brasiliens stagnierender Wirtschaft, die kürzlich wieder in eine Rezession abrutschte, frustriert sind.

Dementsprechend sieht sich Präsidentin Rousseff nun der Herausforderung gegenüber, das Land zu vereinen und es aus der Rezession herauszuführen. Ihr Wahlprogramm beinhaltete die Weiterführung der Arbeit des ehemaligen Präsidenten Lula da Silva, die Ungleichheit in Brasilien mit Hilfe von Sozialprogrammen anzugehen.

WEITERHIN ZURÜCKHALTEND
Aus der Anlageperspektive betrachtet würden wir eine marktfreundlichere Politik begrüßen und möchten Anzeichen dafür sehen, dass die Regierung des Landes in wirtschaftsbelangen weniger interventionistisch vorgeht.

Unserer Ansicht nach wird die Ernennung des neuen Wirtschaftsteams ein guter Indikator für den wahrscheinlichen politischen Kurs sein, den Präsidentin Rousseff einschlagen wird und wir werden die Entwicklungen weiterhin genau verfolgen.

Aktuell erachten wir eine vorsichtige Zurückhaltung als angebracht, wir sind jedoch bereit für Zukäufe während einer Schwächephase. Unsere Positionierung ist auf Exportunternehmen ausgerichtet, die von einer Währungsabwertung profitieren dürften. Staatlich kontrollierte Unternehmen werden im Gegensatz dazu vernachlässigt.

Ansonsten sehen wir Chancen in den mexikanischen Infrastruktur- und Energiesektoren, in denen Reformen rasch voranschreiten und sind positiv gegenüber Chile eingestellt.


Mike Simpson
Head of Latin America Equities,

Baring Asset Management, London

Pressekontakt
Birgit Wirtz
Baring Asset Management GmbH
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Emmanuelle Bitton-Glaab
GFD-Finanzkommunikation
Tel. +49 (0)69 9712 4732
Mail: bitton-glaab@gfd-finanzkommunikation.de

Alceda gewinnt zweimal bei den ACQ Global Awards 2014

London, 29.10.2014 – Alceda Fund Management S.A. (Alceda) erhielt bei den diesjährigen ACQ Global Awards zwei Auszeichnungen in den Kategorien „Luxembourg – UCITS Solutions Provider of the Year“ und „Luxembourg – Fund Structuring Specialist of the Year“.

Die ACQ Global Awards werden von dem ACQ (Acquisition Finance) Magazine, einer weltweit führenden M&A-Publikation, und dem ACQ5 News Portal verliehen. Die Preisträger werden in einem unabhängigen Verfahren ermittelt, bei dem die Leser der Magazine sowohl die Nominierten vorschlagen als auch die Preisträger unter diesen wählen.

„Die Auszeichnungen bestätigen unsere Beratungs- und Strukturierungskompetenz“, kommentiert Michael Sanders, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Alceda Fund Management S.A. Und weiter: „Mit unserer langjährigen internationalen Expertise für UCITS-Fonds und unseren Finanzierungs- und Beteiligungslösungen im Bereich der Real Asset Investitionen bieten wir Investoren ein breites Spektrum an bedarfsgerechten Anlagestrategien.“

Für zusätzliche Informationen, Bilder oder Interviews wenden Sie sich bitte an:

Alceda Advisors GmbH
Dr. Catherine Burgy
T. 0049 40. 471 10 77-903
E. catherine.burgy@alceda.de

GFD Finanzkommunikation
Lars Haugwitz
T. 0049 69. 971 247-34
E. haugwitz@gfd-finanzkommunikation.de

Über Alceda
Alceda ist ein führender bankenunabhängiger Anbieter von Strukturierungslösungen für traditionelle und alternative Investmentstrategien. Alceda stellt Asset- und Fondsmanagern, Banken und Family Offices maßgeschneiderte Investmentlösungen und einen weltweiten Zugang zu Anlegern und Vertriebspartnern zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Alceda institutionellen Investoren die Möglichkeit, aus einer Reihe von innovativen Anlagestrategien hochspezialisierter Fondsboutiquen weltweit zu wählen.

Gegründet im Jahr 2007, ist Alceda in vier Ländern präsent – mit Büros in Luxemburg, Hamburg, London und Hongkong. Mit mehr als 70 Mitarbeitern weltweit betreut Alceda in einer Vielfalt von Produkten mehr als 8 Mrd. US-Dollar Assets under Administration.
Mehr Informationen unter www.alceda.lu

Marktschwäche sorgt für Anlagechancen in Deutschland

VERSTÄNDNIS FÜR DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT
Sobald Mitte November die offiziellen BIP-Daten veröffentlicht werden, wissen wir mehr über die Details der deutschen Wirtschaftsaktivität im dritten Quartal. Was wir jetzt schon wissen, ist, dass ein Rückgang der Industrieproduktion im August in Höhe von 4% die Besorgnis der Marktteilnehmer über ein eventuell enttäuschend ausfallendes Wachstum erregt hat.

Unserer Ansicht nach kam der Rückgang jedoch überraschend. Er stimmte nicht mit den Informationen überein, die wir vor Ort erhalten und die wir in unseren Besprechungen und Treffen mit Geschäftsführungen zusammentragen. Bei vielen dieser Treffen haben uns die Geschäftsführer sogar gesagt, dass die Daten und der Stimmungsumschwung sie ebenfalls überraschten.

Vor diesem Hintergrund möchten wir zwei mögliche kurzfristige Faktoren hervorheben, die zur Erklärung der schwachen Daten beitragen könnten. Erstens gab es in diesem Jahr in wichtigen Industriegebieten Veränderungen hinsichtlich des Zeitraums der Schulferien, was sich in den entsprechenden Phasen negativ auf die Produktivität ausgewirkt haben dürfte. Viele Firmen, wie beispielsweise Volkswagen, haben ihre Urlaubszeit entsprechend der Schulferien von Juli auf August verlagert.

Zweitens möchten wir auf die Auswirkungen der strengeren Abgasnormen auf den Lkw-Absatz hinweisen. Die Einführung der verschärften Vorgaben dieses Jahr sorgte dafür, dass Käufe in das Jahr 2013 vorgezogen wurden, damit noch gespart werden konnte, bevor die teureren Motoren im Zuge der neuen Emissionsregelung auf den Markt kamen.

Beide Situationen erachten wir als einmalige Vorkommnisse und gehen davon aus, dass sich 2015 die Aktivitäten in diesen Bereichen wieder normalisieren werden. Diese beiden Faktoren behalten wir bei dem Versuch, die deutsche Wirtschaft zu beurteilen, im Hinterkopf.

Automobilsektor
Wenn wir nach vorne blicken, deuten die uns vorliegenden Daten darauf hin, dass noch Raum für positive Überraschungen hinsichtlich der Gewinnentwicklung vorhanden ist, insbesondere in einer Zeit, in der Deutschland nicht mehr in der Gunst der Anleger steht. Am deutlichsten ist dies unserer Meinung nach im Automobilsektor zu erkennen. Die Branche ist das Rückgrat der deutschen Industrie, ist jedoch bei den Anlegern in Ungnade gefallen. Wenn wir uns das Wachstum des Pkw-Absatzes in Höhe von mehr als 5% anschauen, was über den Erwartungen des Marktes liegt, erachten wir die aktuelle Marktstimmung als möglicherweise übermäßig pessimistisch. 

Die Prognosen von Alcoa, einem globalen Aluminiumhersteller, deuten für das vierte Quartal auf Aluminiumabsätze in Rekordhöhe hin, unter anderem aufgrund der Erwartungen an eine starke Automobilproduktion. Das Unternehmen korrigierte sogar kürzlich den unteren Wert seiner Prognose für die weltweite Automobilproduktion im Jahr 2014 von 1-4% auf nun 2-4%.

Zusätzlich zum inländischen Absatz gehen wir von einer kräftigen weltweiten Pkw-Nachfrage aus, was für die deutsche Automobilindustrie vorteilhaft sein dürfte. Unsere Strategie ist entsprechend ausgerichtet, um von dieser Entwicklung zu profitieren.

Erträge und Bewertungen
Mit Blick auf das breitere Marktumfeld gehen wir davon aus, dass das geldpolitische Stimulusprogramm der Europäischen Zentralbank, das niedrigere Zinsen und seit September auch Wertpapierfkäufe beinhaltet, zu einer Abwertung des Euro beitragen wird. Für die Unternehmensgewinne von Exportunternehmen und von Firmen, die ihre Gewinne im Ausland generieren, dürfte dies ein Segen sein. Unserer Einschätzung nach dürften sich die Vorzüge eines schwächeren Euro in den Erträgen des ersten Halbjahres 2015 widerspiegeln.

Abbildung 1: Effektive Erträge


Quelle: Thomson Reuters Datastream und IBES, Stand 15. Oktober 2014

Dennoch ist die tatsächliche Ertragslage deutscher Unternehmen besser als der Durchschnitt des breiteren europäischen Aktienmarkts, wie Abbildung 1 zeigt. Dies schlägt sich jedoch noch nicht zwangsläufig in höheren Aktienkursbewertungen nieder, wie die untere Grafik verdeutlicht.

Abbildung 2: Prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnisse


Quelle: Thomson Reuters Datastream und IBES, Stand 15. Oktober 2014

Wir sind davon überzeugt, dass diese Tatsache Anlagechancen schafft, da  überdurchschnittliche Ertragszuwächse bei sonst gleichen Bedingungen im Zeitverlauf zu höheren Aktienkursbewertungen führen sollten, da Anleger bereit sind, für einen zukünftigen Cashflow mehr zu bezahlen. Sollten deutsche Unternehmen also mittel- bis längerfristig weiterhin starke Erträge erzielen, wovon wir ausgehen, werden sich die Fundamentaldaten unserer Ansicht nach zum Vorteil der Anleger wieder behaupten.

AUSBLICK UND STRATEGIE
Mit Blick auf das restliche Jahr 2014 und in das Jahr 2015 hinein bleiben wir vorsichtig optimistisch, was den Ausblick für den deutschen Aktienmarkt angeht. Trotz der Schwäche im Bereich mancher Wirtschaftsdaten sind wir aufgrund unserer Gespräche mit den Geschäftsführungen zuversichtlich. Dies trifft insbesondere auf jene Bereiche zu, in denen wir die besten Anlagechancen sehen, wie im Fall der Automobilindustrie und bei kleineren bis mittelgroßen Nischenherstellern von hochwertigen Produkten im Mittelstand.

Im Baring German Growth Trust (GB0000822576) verfolgen wir für die Titelselektion einen Bottom-Up-Ansatz, in dessen Rahmen wir nach der besten Mischung zwischen Wachstums- und Bewertungschancen Ausschau halten. Wir sind davon überzeugt, dass dies unter den aktuellen Marktbedingungen die beste Vorgehensweise ist, insbesondere wenn bei den Ertragsdaten für das dritte Quartal, die in Kürze verfügbar sein werden, größere Unterschiede bei den einzelnen Aktienkursentwicklungen deutlich werden.

BARING GERMAN GROWTH TRUST - AKTUELLE AWARDS UND AUSZEICHNUNGEN

Fund Award 2014
Platz 3 über 10  Jahre


Lipper Fund Award 2014
Best Fund over 5 and 10 Years (Equity German)

€uro FondsNote
FondsNote 2

Rob Smith Fondsmanager Baring German
Growth Trust

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Birgit Wirtz
Baring Asset Management GmbH
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Emmanuelle Bitton-Glaab
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Weltweite Umfrage unter institutionellen Anlegern: Deutlich mehr Zuversicht

,,Die weltweit durchgeführte Umfrage von Pyramis, das zu Fidelity Investments in Boston gehört, hat zwar einen regional uneinheitlichen Ausblick in Sachen Volatilität ergeben. Allerdings sind die institutionellen Anleger mehrheitlich zuversichtlich, dass sie ihre Portfolios auf Wachstumskurs halten und ihren Finanzierungsstatus verbessern können." sagt Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts bei Fidelity Worldwide Investment in Deutschland.

Die Pyramis-Umfrage belegt bei zahlreichen Themen erhebliche regionale Unterschiede. So etwa bei den Erwartungen zur Marktvolatilität, dem Ausblick für alternative Investments, den Anlagezielen und den Anlagechancen.

Erwartungen zu Volatilität
Institutionelle Anleger in Europa und Asien rechnen langfristig mit abnehmenden Marktschwankungen: 91 Prozent der Befragten in Asien, beziehungsweise 79 Prozent in Europa, gehen von abnehmender Volatilität aus. Anders in den USA: Hier erwarten nur 7 Prozent der institutionellen Investoren einen Rückgang der Volatilität, während 42 Prozent von einem Anstieg ausgehen.

Wie schätzen Sie den Trend hinsichtlich Marktvolatilität und der Häufigkeit von Blasen und Krisen ein?



Hauptsorgen institutioneller Investoren
In Europa sorgen sich institutionelle Investoren hauptsächlich wegen des Niedrigzinsumfelds (26 Prozent), während den Befragten in Asien vor allem Änderungen der regulatorische Bestimmungen Kopfzerbrechen bereiten (ebenfalls 26 Prozent). Die Hauptsorge der US-Pensionspläne gilt dagegen dem Finanzierungsstatus (28 Prozent). Hier strebt die Mehrheit eine Verbesserung an.

Klaus Mössle: ,,Im Niedrigzinsumfeld wird es für leistungsorientierte Pensionspläne, sogenannte Defined Benefit oder kurz DB-Pläne, immer schwieriger beziehungsweise teurer, mit den herkömmlichen Immunisierungsstrategien über Anleihen die notwendigen Ergebnisse zu liefern. Daher gibt es bei der Ausgestaltung von Pensionszusagen weltweit den Trend zu beitragsorientierten Plänen (Defined Contribution oder kurz DC) und auf der Anlageseite zu risikokontrollierten, breit diversifizierten Multi-Asset-Strategien, die auf die Struktur der Pensionsverbindlichkeiten abgestimmt sind und flexibel an sich verändernde Marktsituationen angepasst werden können. Dabei plant mehr als jeder vierte institutionelle Investor in Deutschland (28 Prozent), Mandate an externe Asset Manager auszulagern."

Was ist die Hauptsorge mit Blick auf das Portfolio?


Ausblick zu alternativen Investments
Während alternative Investments in Europa und Asien nach wie vor auf dem Vormarsch sind, scheint sich der Trend zum Einsatz alternativer Anlageinstrumente inklusive Immobilien unter institutionellen Investoren in den USA abzuschwächen. Unter den Befragten, die in den nächsten ein bis zwei Jahren eine Ausweitung ihrer Allokation in alternative Investments inklusive Immobilien planen, liegt Asien mit 79 Prozent an der Spitze, gefolgt Europa (57 Prozent) und den USA (22 Prozent).

Gefragt nach den Anlagestrategien, die auf lange Sicht die Anlegererwartungen am ehesten enttäuschen dürften, nennen europäische (32 Prozent) und asiatische (25 Prozent) Investoren das sogenannte Risk Factor Investing einschließlich Risk Parity an erster Stelle. In den USA hingegen treffen Hedgefonds mit 31 Prozent bei institutionellen Anlegern auf die größte Skepsis.

,,Die Umfrage zeigt eine gewisse Ernüchterung bei institutionellen Anlegern aus den USA, die offenbar dabei sind, ihre Portfolios wieder auf traditionellere Strategien umzustellen und den Fokus zurück auf das Wesentliche zu richten", sagt Klaus Mössle. ,,Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch europäische und deutsche Investoren dem folgen werden."

Anlageziele unterscheiden sich stark
Global betrachtet nennen institutionelle Anleger Kapitalwachstum als vorrangiges Anlageziel. Die Ergebnisse sind jedoch regional äußerst unterschiedlich. Für institutionelle Anleger in Europa genießt der Kapitalerhalt oberste Priorität - jeder dritte Befragte gibt diese Antwort. In Asien hingegen steht für die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich 64 Prozent, das Kapitalwachstum an erster Stelle. Pensionspläne in den USA gaben dagegen als wichtigstes Anlageziel die Verbesserung ihres Finanzierungsstatus an (42 Prozent).

Welches Hauptanlageziel wird mit dem Portfolio verfolgt?


Anlagechancen werden vor allem in asiatischen Schwellenländern und den USA gesehen
Bei der Frage nach den Anlagechancen hat die weltweite Umfrage ergeben, dass institutionelle Investoren über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vor allem in den asiatischen Schwellenländern Chancen sehen (34 Prozent), gefolgt von Nordamerika (30 Prozent). Auch bei dieser Frage ist die Aufschlüsselung nach Regionen interessant: Institutionelle Investoren aus Europa bevorzugen Nordamerika (33 Prozent), gefolgt von asiatischen Schwellenländern (21 Prozent) und den europäischen Industrieländern (19 Prozent).

 

Über Fidelity und die FFB
Fidelity Worldwide Investment verfolgt ein klares Ziel: Mit herausragenden Investmentlösungen und ausgezeichnetem Service wollen wir unseren Kunden helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Mit einem verwalteten Vermögen (Assets under Management) von weltweit 215,7 Mrd. Euro und einem administrierten Vermögen (Assets under Administration) von 63,0 Mrd. Euro bietet Fidelity aktiv gemanagte Anlagelösungen, die alle Regionen, Branchen und Anlageklassen abdecken. Unsere Lösungen richten sich sowohl an Privatanleger als auch an Finanzberater, Vermögensverwalter, Finanzinstitute, Unternehmen und Staatsfonds. Auf unseren Fondsplattformen können Privatanleger und Finanzberater darüber hinaus neben Fidelity Fonds auch Anlageprodukte anderer Anbieter kaufen. Im Bereich der betrieblichen Vorsorge bieten wir insbesondere auch Anlagelösungen für den schnell wachsenden Defined Contributions (DC) Markt für lokale und internationale Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter. Mit unseren mehr als 400 Fondsmanagern und Anlageexperten rund um den Globus verfügen wir über ein einzigartiges Research Netzwerk. Mit seinen fundierten Analysen spürt es die besten Anlagechancen auf. Dabei gehen die Fondsmanager und Analysten nach unserem erprobten Ansatz der Einzelwertanalyse, dem sogenannten Bottom-up-Ansatz, vor. Seit der Gründung von Fidelity vor mehr als 40 Jahren genießen Unternehmensanalysen aus erster Hand bei uns oberste Priorität. Fidelity Worldwide Investment beschäftigt rund 6.800 Mitarbeiter in 25 Ländern weltweit und ist ein Handelsname von FIL Limited. Fidelity ist seit seiner Gründung im Jahr 1969 eine inhabergeführte Fondsgesellschaft. Dies bietet einen entscheidenden Vorteil: Wir müssen uns nicht nach kurzfristigen Aktionärsinteressen richten, sondern können uns ganz auf die langfristigen Interessen unserer Anleger konzentrieren.

In Deutschland ist Fidelity Worldwide Investment seit 1992 tätig und betreut ein Kundenvermögen von 28,5 Milliarden Euro. Fidelity Worldwide Investment vereint in Deutschland unter seinem Dach einen der führenden Asset Manager und eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Das Plattformgeschäft betreibt der Finanzdienstleister in Deutschland über die FFB (FIL Fondsbank GmbH). Sie richtet ihre Dienstleistungen an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften und Banken, die über die FFB unter anderem rund 8.000 Fonds und 170 ETFs von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren können. Die FFB betreut ein Vermögen von 14,0 Milliarden Euro in rund 600.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity Worldwide Investment in Deutschland ein Fondsvolumen von 14,5 Milliarden Euro. Unter der Marke Fidelity Worldwide Investment werden in diesem Bereich in Deutschland 148 Publikumsfonds direkt sowie über rund 600 Kooperationspartner vertrieben. Insgesamt beschäftigt Fidelity Worldwide Investment in Deutschland mehr als 300 Mitarbeiter und ist hierzulande mit den rechtlichen Einheiten FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH, FIL Finance Services GmbH und der FIL Fondsbank GmbH vertreten.
Alle Angaben per 30.9.2014. Weitere Informationen finden Sie unter 
www.fidelity.de
 und unter www.ffb.de.

Risikohinweis
Die FIL Investment Services GmbH veröffentlicht ausschließlich produktbezogene sowie allgemeine Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit erlauben keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung. Den Chancen, die mit Anlagen in Investment€fonds verbunden sind, stehen Risiken gegenüber. So kann etwa der Wert der Fondsanteile schwanken und ist nicht garantiert. Überdies reduzieren individuelle Kosten und Gebühren die Wertentwicklung.

Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage der wesentlichen Anlegerinformationen, des letzten Geschäftsberichtes und - sofern nachfolgend veröffentlicht - des jüngsten Halbjahresberichtes getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufes. Sie erhalten diese Unterlagen kostenlos bei FIL Investment Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt/Main oder über www.fidelity.de
.

Herausgeber
FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus
Geschäftsführer: Claude Hellers, Ferdinand Alexander Leisten, Dr. Andreas Prechtel
Registergericht: Amtsgericht Königstein im Taunus HRB 6111

Fidelity, Fidelity Worldwide Investment, das Fidelity Worldwide Investment Logo und das F Symbol sind eingetragene Warenzeichen von FIL Limited.

Chris Bullock, Fondsmanager des Henderson Horizon Euro Corporate Bond Fund, zum Stresstest der europäischen Banken

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie folgende Statements von Chris Bullock, Fondsmanager des Henderson Horizon Euro Corporate Bond Fund, zum Stresstest der europäischen Banken

„Das Ergebnis des Bankenstresstests und der Aktiva-Qualitätsprüfung (AQR) werden den Märkten einen kurzfristigen Impuls geben, da es nach dieser umfassenden Prüfung keinerlei negative Überraschungen gab.“

„Der geringe Bedarf an zusätzlicher Kapitalaufnahme, den die Analyse aufgezeigt hat, verringert das Verwässerungsrisiko – das ist positiv für Bankaktien, wird aber wohl nicht dazu beitragen, die Bilanzen der Banken fundamental zu verbessern.“

„Jetzt sollte der Fokus auf die Angebotsseite des Kreditmarktes gerichtet werden, insbesondere auf die in den nächsten Monaten gestellten Anforderungen an das harte Kernkapital.“

„Während wir auf die endgültige Festlegung warten, könnte die nachrangige Bankrefinanzierung in den nächsten Jahren signifikant zunehmen.“

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Lars Haugwitz
GFD Finanzkommunikation
Tel.: +49 (0) 69 971 247 34
Email: haugwitz@gfd-finanzkommunikation.de

MARCUS PERSCHKE – NEUER SENIOR KEY ACCOUNT MANAGER GERMANY BEI BARINGS

Frankfurt, 16. Oktober 2014:  Baring Asset Management gibt die Ernennung von Marcus Perschke zum Senior Key Account Manager Germany bekannt. In dieser Funktion wird er ab sofort in Frankfurt tätig sein und an Lars Albert, Head of Sales Germany and Austria, berichten.

Vor seinem Einstieg bei Barings war Marcus Perschke einige Jahre bei LGT Capital Management als Direktor und Head of Distribution Germany & Austria beschäftigt. Seine beruflichen Stationen umfassen zudem M&G International Investments Ltd., London (UK) und Frankfurt, wo er über acht Jahre als Direktor und Head of M&G Retail Sales Germany-Banks für die Entwicklung und den Aufbau des M&G-Geschäftes in Deutschland mit verantwortlich war. Zuvor war Marcus Perschke bei Allianz Asset Management GmbH als Leiter Vertrieb für die Investmentfonds der Allianz in der Region Süddeutschland, Österreich und Schweiz zuständig.

Lars Albert, Head of Sales Germany and Austria, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, Marcus Perschke bei Barings willkommen zu heißen. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im Vertrieb und wir sind davon überzeugt, dass seine  umfassende Fachkenntnis und Erfahrung uns weiter dabei helfen wird, das Geschäft in Deutschland erfolgreich voranzutreiben.“

Französischer Haushalt: Technische und politische Aspekte

Der französische Haushalt für 2015 wird heute offiziell nach Brüssel gesendet. Ein Defizit in Höhe von 4,3% des BIP wird vorausgesagt. Die Regierung erteilt damit ihren vorherigen Zusagen mit einer verblüffenden Bedenkenlosigkeit eine Absage. Zur Verteidigung führt die französische Regierung technische Argumente an (geringeres potentielles Wachstum als erwartet, weniger Inflation etc.), die ihr Handeln beinahe als Beispiel für Disziplin und das Einhalten von Versprechen erscheinen lassen könnten. Von Frankreich, einem fiskalpolitischen Serientäter kommend, ist dies nicht überzeugend.

Eine zweite Argumentationslinie der Verteidigung ist politischer Art: Das Haushaltsdefizit sei zwar zu hoch, aber bei den Wirtschaftsreformen würden Fortschritte erzielt. Auch hier ist der Beweis noch zu erbringen.

Einzelheiten hierzu können Sie dem beigefügten White-Paper (in englischer Sprache) von Bruno Cavalier,Chef-Volkswirt von Oddo & Cie, entnehmen.

Credit Suisse Global Wealth Report 2014: Das weltweite Gesamtvermögen privater Haushalte steigt um 8,3% auf USD 263 Billionen

Ddas Credit Suisse Research Institute hat heute den Global Wealth Report 2014 veröffentlicht. Aus der Studie geht hervor, dass das gesamte weltweite Vermögen der privaten Haushalte trotz eines anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes von Mitte 2013 bis Mitte 2014 zum aktuellen Dollarkurs um 8,3% auf USD 263 Billionen gestiegen ist. In Bezug auf das Durchschnittsvermögen pro Erwachsenen bleibt die Schweiz mit USD 581‘000 im Jahr 2014 weltweiter Spitzenreiter.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie im Überblick:

  • Das globale Vermögen liegt heute 20% über dem Höchststand von vor der Finanzkrise und 39% über dem Tiefststand im Jahr 2008.
  • Das globale Vermögen privater Haushalte dürfte in den nächsten fünf Jahren um fast 40% steigen und bis 2019 auf USD 369 Billionen anwachsen.
  • Die Schwellenländer dürften ihren Anteil am weltweiten Vermögen bis 2019 voraussichtlich auf 21% steigern, wobei knapp 10% des weltweiten Vermögens allein auf China entfallen werden. Heute liegt dieser Anteil knapp über 8%.
  • Die Vermögensungleichheit hat seit 2008 zugenommen, insbesondere in Ländern wie China und Indien.
  • Mit einem Anstieg von USD 8,9 Billionen seit Mitte 2013 verzeichneten die USA einen erheblichen Vermögenszuwachs. Die USA werden ihre Spitzenstellung beim Nettogesamtvermögen unangefochten behaupten und bis 2019 die Marke von USD 114 Billionen überschritten haben.
  • In Europa ist das Vermögen pro Erwachsenen um über 10% gestiegen, vor allem aufgrund einer deutlichen Erholung der Preise von Vermögenswerten.
  • Das höchste Durchschnittsvermögen weist die Schweiz auf: Sie erreichte mit USD 581’000 pro Erwachsenen einen neuen Rekordwert.
  • Die weltweite Zahl der Millionäre dürfte in den nächsten fünf Jahren um etwa 53% auf 53,2 Millionen bis 2019 steigen.

Giles Keating, globaler Leiter Research der Division Private Banking & Wealth Management der Credit Suisse, sagt: «Der fünfte Global Wealth Report der Credit Suisse zeigt, dass die globalen Vermögen um USD 20,1 Billionen auf über USD 263 Billionen zugenommen haben. Nordamerika und Europa sind dieses Jahr die absoluten Spitzenreiter: Der prozentuale Zuwachs beträgt in beiden Regionen über 10%. Aufgrund niedrigerer Preise von Vermögenswerten und Währungsdruck konnten die Schwellenländer bei dieser Entwicklung nicht Schritt halten.»

Die Credit Suisse stellt die umfassendsten und verlässlichsten Informationen bereit, die zum Vermögen der privaten Haushalte verfügbar sind. Die Analyse umfasst das Vermögen von 4,7 Milliarden Erwachsenen aus mehr als 200 Ländern – von den Milliardären an der Spitze bis zum mittleren und unteren Teil der Vermögenspyramide, welchen andere Studien oft nicht berücksichtigen.

Die Ergebnisse des Global Wealth Report 2014 im Überblick

Vermögensveränderungen von 2013 bis 2014
Das gesamte weltweite Vermögen der privaten Haushalte stieg zum aktuellen Dollarkurs auf USD 263 Billionen. Dies entspricht USD 50’000 pro Erwachsenen und damit einem Allzeithoch für das weltweite Durchschnittsvermögen. Dies wird durch eine deutliche Erholung bei den Preisen von Vermögenswerten untermauert. Nach Regionen betrachtet erzielten Nordamerika und Europa den größten Vermögenszuwachs mit 11% (siehe Tabelle 1). Im Gegensatz dazu blieb das Gesamtvermögen in Lateinamerika weitestgehend unverändert. In der Region Asien-Pazifik (einschließlich China und Indien) hingegen wurde ein leichter Anstieg von rund 3% verzeichnet. Mit Ausnahme von Japan verzeichnete die Region einen Zuwachs von 4%. In China gab es einen Vermögenszuwachs von 3,5%, während Indien einen Rückgang von 1% auswies.

Auf Länderebene verzeichneten unter den großen Wirtschaftsnationen Großbritannien, Südkorea und Dänemark den größten prozentualen Vermögenszuwachs, die Ukraine, Argentinien und Indonesien hingegen die höchsten Verluste. In absoluten Zahlen verzeichnete Großbritannien einen Anstieg um USD 2,3 Billionen. Aufgrund der Aufwertung des Euros und starker Aktienmärkte betrug der gemeinsame Anteil Frankreichs, Deutschlands und Italiens am weltweiten Vermögenszuwachs USD 3,6 Billionen. Auf die G7-Staaten entfielen per Mitte 2013 64% des globalen Vermögens und über 78% der Vermögensveränderungen seit Mitte 2013. Indonesien, Russland und Argentinien verzeichneten die höchsten Verluste in USD.

Tabelle 1: Veränderungen der Vermögen privater Haushalte 2013–2014 nach Region

Region Gesamtvermögen 2014 in Mia. USD Veränderung des Gesamtvermögens 2013–2014 in Mia. USD Veränderung (%) Mitte 2013–2014
Afrika 2’831 167 6,3%
Asien-Pazifik (inkl. China und Indien) 74’857 2’432 3,4%
Europa 85’200 8’149 10,6%
Lateinamerika 9’113 -11 -0,1%
Nordamerika 91’240 9’370 11,4%
Welt 263’242 20’108 8,3%

Globale ETP-Branche im September erneut mit Zuflüssen

Globale ETP-Branche im September erneut mit Zuflüssen; Zahlen für europäischen ETP-Markt durch Mittelabflüsse aus zwei ETFs beeinflusst; nur verhaltene Nachfrage nach Renten-ETFs; Gold-ETPs mit Abflüssen
Europe Monthly ETF Market Review; Deutsche Bank Research
Daten zum Stand: 30.09.2014


Globaler ETF-Markt Zu-/Abflüsse:

  • Auch im Monat September verzeichnete die ETP-Branche weltweit Mittelzuflüsse. Sie betrugen 11 Milliarden US-Dollar. Insgesamt verwaltet die Industrie damit jetzt 2,48 Billionen US-Dollar (S.1).
  • Allerdings ergab sich regional ein zweigeteiltes Bild: Während der amerikanische ETF-Markt Zuflüsse in Höhe von 17,6 Milliarden Dollar verbuchen konnte, überwogen in Asien und Europa die Abflüsse (S. 23).
  • Die mit Abstand größten Nettozuflüsse entfielen weltweit auf Aktien-ETFs (14,9 Milliarden US-Dollar). Fixed-Income-Produkte mussten dagegen Abflüsse hinnehmen (1,8 Milliarden US-Dollar). Im Vormonat hatte die Anlageklasse noch Zuflüsse von 11,4 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Auch Rohstoff-Produkte verbuchten global leichte Nettoabflüsse (267 Millionen US-Dollar) (S. 23).

Europäischer ETF-Markt Zu-/Abflüsse  
Aktien

  • Für die schwache Entwicklung des europäischen ETF-Marktes sind vor allem Abflüsse aus zwei iShares Aktien-ETFs auf die Indizes DAX und EuroStoxx 50 in Höhe von 4 Milliarden Euro ursächlich. Ohne diesen Effekt hätte der europäische ETF-Markt im September einen Zufluss von 2,4 Milliarden Euro im Aktienbereich ausgewiesen. So war unterm Strich ein Abfluss von 1,6 Milliarden Euro zu verzeichnen. Seit Jahresbeginn verzeichneten Aktien-ETFs aber trotzdem noch hohe Zuflüsse von 21,1 Milliarden Euro (S. 23, 29).
  • ETFs auf den japanischen und den US-Aktienmarkt wiesen insgesamt deutliche Zuflüsse auf (S. 25).
  • In Aktien-ETFs auf Emerging Markets wurden trotz der schwachen Wertentwicklung im September investiert. Ihnen flossen 750 Millionen Euro zu (S. 23).
  • Leichte Zuflüsse verbuchten auch Sektoren-, Stil- und Strategie-ETFs. Vor allem gefragt waren Value-Strategien (224 Millionen Euro Zuflüsse). Small Cap-ETFs verbuchten dagegen Abflüsse in Höhe von fast 200 Millionen Euro (S. 24).     

Renten

  • Im europäischen ETF-Markt zählten Anleihenprodukte im September leichte Zuflüssen (85 Millionen Euro). Seit Jahresbeginn verzeichneten Anleihe-ETFs damit Zuflüsse in Höhe von 14,5 Milliarden Euro (S. 26).
  • Während breit gestreute Anleihe-ETFs mit einem Plus von 369 Euro besonders gefragt waren, verzeichneten Geldmarkt-ETFs (217 Millionen Euro) und ETFs auf Staatsanleihen (107 Millionen Euro) die höchsten Abflüsse (S. 3, 26).

Rohstoffe

  • Das Interesse an Rohstoff-ETPs war im September sehr schwach. Die Abflüsse betrugen 635 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn verbuchte die Anlageklasse damit Abflüsse in Höhe von 460 Millionen Euro (S. 23).
  • Die höchsten Abflüsse verzeichneten mit 350 Millionen Euro Gold-ETPs, gefolgt von ETPs auf Kupfer (81 Millionen Euro) und Silber-ETFs, aus denen 71 Millionen Euro abflossen (S. 27).

Beliebteste Indizes

  • Auf der Aktienseite standen im September vor allem ETFs auf Indizes aus den Industrieländern im Fokus. Am stärksten gefragt waren Produkte auf den S&P 500. Die db X-trackers ETFs auf die Indizes MSCI World, MSCI USA und Stoxx 600 zählten zu den beliebtesten Produkten nach Mittelzuflüssen im September. (S. 1, 28).
  • Im Anleihebereich lag der Schwerpunkt bei ETFs auf breite Staatsanleihenindizes, sowie auf kurzlaufende Staatsanleihenindizes mit gutem Rating. Dazu kamen ETFs auf Indizes, die Unternehmensanleihen abbilden (S. 28).
  • Auf der Rohstoffseite waren ETPs auf Gold und Cruide Oil gesucht. Zu den beliebtesten Rohstoff-ETPs im September zählte der db Physical  Gold ETC (S. 28).

Zinserhöhungen in den USA und in Großbritannien nur in sehr kleinen Schritten

Der Governor der Bank of England, Mark Carney, hielt im September eine Rede vor dem britischen Gewerkschaftsbund Trades Union Congress. Seine Äußerungen zu Schottland zogen zwar die meiste Aufmerksamkeit auf sich, jedoch äußerte er sich auch in aller Deutlichkeit zu dem Stillstand am Arbeitsmarkt sowie zu den Gründen für ein Fortbestehen dieser Situation. Laut Carney sind die Inflationserwartungen, wenn man vom aktuellen Arbeitskräfteangebot ausgeht, nicht sehr hoch. Die Zinsen werden „nur sehr langsam steigen“. Darüber hinaus führte er an, dass man nicht davon ausgeht, dass die Zinssätze wieder das Niveau von vor der „Großen Rezession“ - die 2008 auf die Finanzmarktkrise folgte - erreichen werden.

Wir glauben, dass diese Analyse nicht nur auf Großbritannien zutrifft, sondern auch auf die USA. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) muss dazu jedoch noch klar Stellung beziehen. Der aktuellste „Dotplot“ des FOMC, der die Prognosen aller Mitglieder des Board of Governors für kurzfristige Zinssätze zeigt, lässt eine zaghafte Senkung der längerfristigen Zinssätze um 25 Basispunkte auf 3,75% erkennen, was immer noch oberhalb unserer Definition eines neutralen Satzes liegt. Gleichzeitig deutet der „Dotplot“ darauf hin, dass die Zinssätze möglicherweise nicht allmählich, sondern recht steil ansteigen könnten.

Wer hat recht? Die Bank of England oder die Federal Reserve? Wir sind weiterhin der Ansicht, dass jegliche Zinserhöhungen, egal ob durch die Bank of England oder durch die US-Notenbank Federal Reserve, in sehr kleinen Schritten erfolgen werden. Die politischen Entscheidungsträger wollen den Wirtschaftsaufschwung sicherlich nicht gefährden. Das Lohnwachstum ist gedämpft, sodass die Löhne vorerst nicht so schnell steigen sollten, was den Zentralbanken Handlungsspielräume verschafft. Arbeitnehmer waren eine gewisse Zeit lang gezwungen, sehr bescheidene Gehaltssteigerungen hinzunehmen. Diese Erfahrung dürfte zu moderaten Erwartungen bei zukünftigen Lohnverhandlungen führen.

All das sollte sich positiv auf die Märkte auswirken, da die komfortable Situation von gemäßigten Wirtschaftswachstumsraten ohne Inflationsdruck weiter anhalten dürfte. Die Kapitalkosten werden niedrig bleiben, was den Unternehmen zugutekommen dürfte, da der Margendruck lediglich gering ausfällt.
 
Dennoch nehmen die geopolitischen Risiken zu. Eine Lösung der Situation in Russland und dem Nahen Osten ist vorerst nicht in Sicht, was insbesondere in Europa zu Problemen führen könnte. Sogar Stimmungsdaten bisher robuster Regionen wie Deutschland sind bereits negativ betroffen. Seit einigen Wochen beobachten wir zudem einen steigenden Druck in Hongkong. Ein Mittelweg zwischen den Demonstranten und der Regierung muss erst noch gefunden werden und es ist nicht leicht, eine Kompromisslösung auszumachen, die Pekings Kontrolle mit den Forderungen der Aktivisten in Einklang bringen würde. Positiv zu werten ist dagegen, dass China sehr darum bemüht ist, nicht als zu dominierend angesehen zu werden. Der Weg der Deeskalation ist bisher jedoch noch nicht zu erkennen.

All dies passiert in einem Umfeld, in dem die quantitative Lockerung in den USA auslaufen wird. Obwohl wir der Meinung sind, dass in diesem Zyklus der höchste Punkt an den Aktienmärkten noch nicht erreicht wurde, ist die kürzliche Herabstufung von Aktien auf eine neutrale Einschätzung doch angemessen.

In Bezug auf Anleihen haben wir unsere Einschätzungen nicht verändert. Bei den Währungen haben wir mit Blick auf das längerfristige Szenario eine vorsichtigere Einschätzung zum Yen vorgenommen. Unseres Erachtens nach lassen die schwächeren Daten in Japan den politischen Entscheidungsträgern nur die Alternative einer weiteren monetären Unterstützung lässt. Diese Maßnahme dürfte dem Aktienmarkt des Landes helfen und gleichzeitig etwas Druck auf die Währung ausüben. Der Yen hat jedoch bereits eine enorme Abwertung erfahren und könnte sich, zumindest kurzfristig, stabilisieren.

Innerhalb der Anlageklasse Aktien haben wir unsere positive Haltung zu Japan bekräftigt. Darüber hinaus haben wir unser Rating des inländischen Aktienmarkts in den USA erhöht, sodass die relativen Vorzüge dieses Marktes widergespiegelt werden. Viele der von uns identifizierten Risiken wirken sich stärker auf Europa und auf einige Schwellenmärkte aus als auf die USA. Wir sind sogar der Ansicht, dass die USA ein „Lichtblick“ bleiben werden, also eine Region, in der die Einnahmen schneller steigen als die Kosten, wodurch eine Verbesserung bei den Gewinnen je Aktie möglich wird. In Anbetracht der Tatsache, dass solche Trends große Marktzyklen antreiben, deckt sich unsere Einschätzung mit dem Gedanken, dass US-Aktien auch zukünftig wieder positive Beiträge leisten werden.

Fidelity Rentenanlage Zinsertrag startet: solide Erträge bei überschaubarem Risiko

Kronberg im Taunus, 10. Oktober 2014 - Fidelity Worldwide Investment erweitert seine Palette an Rentenfonds in Deutschland. Der am 8. Oktober aufgelegte Fidelity Rentenanlage Zinsertrag (ISIN: LU1116431484) trägt dem immer bedeutungsvolleren Thema Ertrag Rechnung und ist ein global diversifiziertes Anleiheportfolio. Der Fonds verfolgt das Ziel, im langfristigen Durchschnitt eine attraktive, stabile jährliche Ausschüttung von über 3 Prozent nach Kosten für Anleger zu erreichen. Aktuell sind es aufgrund des Niedrigzinsumfelds rund 2,5 Prozent.

Attraktive Renditen mit Investment-Grade-Mantel

Der Fonds richtet sich insbesondere an konservative Anleger, die ein Basisinvestment mit regelmäßigen attraktiven Ausschüttungen bei einem überschaubaren Maß an Kursschwankungen und Kreditrisiko suchen. Da das Portfolio des Fidelity Rentenanlage Zinsertrag zu rund 50 Prozent aus Anleihen mit guter Bonität besteht, behält das Gesamtportfolio stets ein Investment-Grade-Rating. Um Anlegern ein attraktives Ausschüttungsniveau zu ermöglichen, mischt das Fondsmanagement dem Kernportfolio Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen und Schwellenländeranleihen bei. Die beiden Fondsmanager Peter Khan und Kris Atkinson nutzen bei ihren Anlageentscheidungen die Research-Ergebnisse der mehr als 50 Anleiheanalysten von Fidelity, die aus Europa und Asien heraus rund um die Uhr alle relevanten Emittenten beobachten und bewerten.

Fidelity baut Familie ertragsorientierter Fonds mit deutschem Namen weiter aus

Mit dem Fidelity Rentenanlage Zinsertrag ergänzt die inhabergeführte Fondsgesellschaft den in erster Linie auf Stabilität fokussierten Fonds Fidelity Rentenanlage Klassik um einen Fonds mit höherem Ertragspotenzial. Der neue Fonds ist damit Teil einer Produktfamilie von ertragsorientierten Fonds mit deutschem Namen, die Fidelity weiter ausbauen wird, beispielsweise durch die Auflage eines ertragsorientierten Multi-Asset-Fonds zum Jahresende. Zudem besteht nach dem Erfolg des im Frühjahr dieses Jahres aufgelegten Fonds Fidelity Laufzeit 2018 eine große Nachfrage von Anlegern und Vertriebspartnern nach einem weiteren auf laufende Erträge ausgerichteten Laufzeitfonds von Fidelity. Seine Auflegung ist in den kommenden Monaten geplant.

Claude Hellers, Leiter Retail- und Wholesale-Vertrieb bei Fidelity in Deutschland: ,,Regelmäßige Ertragsgutschriften sind das, was sich viele Anleger in Deutschland von ihrer Geldanlage wünschen. Denn sie machen den Erfolg einer Anlage für Anleger unmittelbar erlebbar und nachvollziehbar. Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist es jedoch fast unmöglich, mit Anlageklassikern wie Festgeld Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Alternativen sind gefragt. Für alle Anleger, die nicht auf Aktienfonds und Erträge aus Dividenden setzen wollen, ist ein aktiv gemanagtes Anleiheportfolio, das auf eine Mischung unterschiedlicher Anleihen setzt, der geeignete Weg. Denn attraktive Renditen können derzeit nur durch die Beimischung hochverzinslicher Anleiheklassen erreicht werden. Der Fidelity Rentenanlage Zinsertrag bietet Anlegern ein ideales Anlageinstrument, um solide Erträge in einem Investment-Grade-Mantel und damit einem begrenzten Kreditrisiko zu erzielen."

Deutsche schätzen Rentenpaket falsch ein

Frankfurt, 8. Oktober 2014. Derzeit erhalten tausende Eltern gute Nachrichten von der Deutschen Rentenversicherung. Die Bescheide, die ihnen ins Haus flattern, informieren sie nämlich über die Auswir- kungen der so genannten „Mütterrente“. Sie sieht eine zusätzliche Anerkennung von Erziehungszeiten vor und bedeutet damit bares Geld. Die Maßnahme ist Teil des großen Rentenpakets, das im Juli dieses Jahres in Kraft getreten ist. Kernelemente sind die Anrechnung höherer Kindererziehungszeiten und die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren.

So erfreulich das Rentenpaket für Eltern, langjährige Beitragszahler und Frührentner ist, so unklar sind den Deutschen offenbar die Fol- gen: Auf insgesamt 160 Milliarden Euro summieren sich die Mehraus- gaben laut Hochrechnungen von Sachverständigen bis zum Jahr 2030 – das ist eines der bislang teuersten Vorhaben der Wahlperiode. „Eine solche Zusatzbelastung kann selbst bei steigenden Steuerein- nahmen lediglich über höhere Rentenbeiträge und sinkende Renten im Alter ausgeglichen werden“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäfts- führer des BVI.

Doch das ist den Bürgern offenbar nicht bewusst. Einer repräsentati- ven Umfrage des Forschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag des deutschen Fondsverbandes BVI zufolge rechnen 63 Prozent der Be- fragten entweder mit keinen Folgen für ihre spätere Rente oder sogar mit einer höheren Auszahlung im Alter. Lediglich ein Viertel der Be- fragten ist der Ansicht, dass ihre persönliche Rente aufgrund der Mehrausgaben sinken wird. Entsprechend halten es die Wenigsten für erforderlich, ihre private Altersvorsorge wegen des Rentenpakets anzupassen; 82 Prozent planen, ihre Sparanstrengungen entweder gar nicht zu ändern oder sogar zu reduzieren. Lediglich 16 Prozent wollen mehr sparen.

Die Mehrbelastungen werden vielmehr gedanklich auf die nächste Generation geschoben: Über die Hälfte der Befragten (rund 60 Pro- zent) glaubt, dass die Kosten des Rentenpakets die Jüngeren tragen müssen. „Das Rentenpaket trifft mittelfristig jedoch alle. In unserem heutigen umlagefinanzierten Rentensystem schmälern nun mal die Mehrausgaben die Renten von morgen. Wir fordern daher eine stär- kere staatliche Unterstützung der Bürger beim Aufbau von privatem Altersvermögen“, so Richter. Zwar liege die Sparquote der Deutschen konstant bei etwa zehn Prozent des verfügbaren Einkommens pro Jahr. Beim Vermögenswachstum rangieren die Deutschen im weltwei- ten Vergleich jedoch auf den letzten Plätzen.

„Schuld ist eine falsche, geradezu aktienfeindliche, staatliche Vorsor- gepolitik. Während in den USA oder Schweden große Teile der be- trieblichen Altersvorsorge in Aktien stecken, wird diese Art der Vor- sorge in Deutschland immer noch systematisch benachteiligt“, so Richter.

Dass die staatliche Rente im Alter – unabhängig vom jüngsten Ren- tenpaket – nicht ausreichen wird, davon zeigte sich immerhin eine knappe Mehrheit der Befragten überzeugt (53 Prozent). Diese ma- chen sich auch über das Ausmaß einer drohenden Rentenlücke wenig Illusionen: Knapp 70 Prozent davon schätzten ihre Rentenlücke auf mindestens 250 Euro pro Monat. Dreiviertel sorgen deswegen auch schon mit eigenen Ersparnissen vor (77 Prozent), rund ein Drittel setzt im Alter auf die Unterstützung von Familienangehörigen (33 Prozent) und ebenso viele auf die Leistungen aus der betrieblichen Altersver- sorgung. 13 Prozent hoffen auf eine Erbschaft.

Zur Finanzierung des Rentenpakets

Das Rentenpaket ist die größte Leistungsausweitung der gesetzlichen Rente seit Jahrzehnten. Die „Rente mit 63“ finanzieren die Beitrags- zahler, also die jetzigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Auch die Rentner zahlen indirekt mit; ihre Netto-Standardrente sinkt laut der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2030 durch das Rentenpaket um 1,6 Prozent. Die Mütterrente wird aus der Reserve der Renten- kasse von derzeit 31 Milliarden Euro gezahlt. 2017 wird die Reserve voraussichtlich erschöpft sein und die Mütterrente aus Steuermitteln beglichen. Dem Arbeitsministerium zufolge wird der Rentenbeitrags- satz entsprechend ab dem Jahr 2019 auf 19,7 Prozent und 2025 auf 20,8 Prozent steigen. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet auf- grund des Rentenpakets künftig außerdem mit einem niedrigeren Rentenniveau.

Über die Studie

Bei der Umfrage handelt es sich um eine bevölkerungsrepräsentative Erhebung von TNS Infratest. Insgesamt wurden 1.007 Telefoninter- views bei der Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren durchgeführt. Die Umfrage fand Ende Juli statt, also kurz nach Inkrafttreten des Rentenpakets und wenige Monate nach der Verabschiedung des Rentenpakets durch die Regierung.

Barings sieht ein volatiles Europa weiter als „Land der Möglichkeiten“ für aktive Stockpicker

Frankfurt, 07. Oktober 2014:  Strukturelle und politische Herausforderungen sowie ein schwaches Wirtschaftswachstum in Europa verbergen gute Anlagechancen im Segment der kleineren und mittelgroßen Unternehmen, so Baring Asset Management („Barings”). Aufgrund der pessimistischen Anlegerstimmung hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten für den Kontinent sind die aktuellen Bewertungen in vielen Fällen günstig und bieten somit klare Chancen für aktive Anleger mit langfristiger Ausrichtung.

Nick Williams, Manager des Baring Europe Select Trust und Head of Small and Mid Cap Equities bei Barings, sagt: „Natürlich gibt es starke Bedenken über das Wachstum in Europa und Anleger haben allen Grund zur Vorsicht. Kernmärkte wie Italien und Frankreich stehen nach wie vor unter besonderer Beobachtung, ein nachhaltiger, ausgedehnter Wirtschaftsaufschwung in der gesamten Region bleibt jedoch vorerst weiter ungewiss.“

„Tatsache ist allerdings, dass eine Vielzahl von dynamischen, erfolgreichen und wachsenden Unternehmen in Europa ansässig ist, einige davon weltweit führend auf ihrem Gebiet. Die jüngste Volatilitätsphase hat dafür gesorgt, dass Europa ein „Land der Möglichkeiten“ für sogenannte Stockpicker bleibt, die imstande sind, diese günstig bewerteten und attraktiven Chancen zu identifizieren. Eine schlechte Anlegerstimmung führt unserer Ansicht nach zu einer Zunahme an Investitionsmöglichkeiten.“
 
Der Baring Europe Select Trust, der im September vor 30 Jahren aufgelegt wurde, ist einer der erfolgreichsten Investoren in kleinen und mittelgroßen europäischen Unternehmen. Über die vergangenen fünf Jahre erzielte er eine jährliche Rendite von 12,9%, während der Index 10,2% erwirtschaftete1. In den letzten 30 Jahren generierte der Fonds zudem einen jährlichen Ertrag von 14,53%. Der Fonds konnte in der Vergangenheit eindrucksvoll beweisen, dass er kleine und mittelgroße Unternehmen mit Potenzial erfolgreich identifiziert und frühzeitig in sie investiert, bevor er sie dann als große erfolgreiche Unternehmen gegebenenfalls wieder verkauft. Beispiele hierfür: die Billigfluglinie Ryanair sowie ProSieben, Deutschlands führender Privatsender.

Aktuell weist der Fonds eine Übergewichtung in Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und Italien sowie in den Sektoren Technologie und Konsumgüter auf. Spanien und Schweden sowie der Finanzsektor sind im Fonds untergewichtet.  

Nick Williams sagt außerdem: „Wir sind der festen Überzeugung, dass der Markt für kleine und mittelgroße Unternehmen in Europa nach wie vor ineffizient bewertet ist und dass die Fundamentalanalyse die beste Vorgehensweise für das Identifizieren unbeachteter Wachstumschancen in dieser Vermögensklasse darstellt. Dies ist umso mehr der Fall, da das Small- und Mid-Cap-Segment im Vergleich zu Large Caps unzureichend recherchiert und weniger gut durch Analysen abgedeckt ist. Fehlbewertete Anlagechancen zu identifizieren, bildet seit drei Jahrzehnten die Basis für den Erfolg des Baring Europe Select Trust und wir sind der Überzeugung, dass dies auch weiterhin die Grundlage für den Erfolg des Fonds sein wird.“

Henderson Marktmeinung: Standpunkt zur Wahl in Brasilien – das Rennen um die Präsidentschaft geht in die zweite Runde

Steve Drew, Head of Emerging Market Credit bei Henderson Global Investors, gab eine Kurzanalyse zur ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien am Wochenende ab. Er glaubt, dass die Amtsinhaberin Dilma Rousseff wieder zur Präsidentin gewählt wird. Die Wähler haben seiner Meinung nach die Wahl zwischen einer Amtsinhaberin, die Investitionen in Sozialprogramme und die Infrastruktur in Aussicht stellt, und dem Versprechen, die Inflationen zu bekämpfen und Reformen durchzuführen. Wie auch immer die Wahl ausgeht, Brasilien stehen vermutlich schwierige Zeiten bevor.

Steve Drew, Head of Emerging Market Credit bei Henderson Global Investors, sagte: „Erwartungsgemäß hat die Präsidentschaftswahl am Sonntag keinen klaren Gewinner hervorgebracht, sodass es am 26. Oktober zu einer zweiten Runde zwischen der Amtsinhaberin Dilma Rousseff und ihrem Rivalen Aécio Neves kommen wird.

Bei der Stichwahl werden zwei gegensätzliche Visionen für die Entwicklung Brasiliens gegeneinander antreten. Die Meinungen darüber, wer am Ende die Präsidentschaftswahl gewinnen wird, gehen auseinander. Die Wählerschaft ist geteilt zwischen denen, die weitermachen wollen wie bisher und die Amtsinhaberin unterstützen, die Investitionen in Sozialprogramme und Infrastruktur in Aussicht stellt, und den anderen, die mit Inflationsbekämpfung und dringend benötigten Reformen die Konjunktur in Gang bringen wollen. Am 26. Oktober wird der Kandidat gewinnen, der die Wähler der drittplatzierten Kandidatin Marina überzeugen kann, dass er über das Programm verfügt, das für die Zukunft Brasiliens gut ist. Viele Anleger hoffen, dass der wirtschaftsfreundliche Neves eine marktfreundliche Politik umsetzen, die Inflation bekämpfen und notwendige Reformen einleiten wird, die dem Wirtschaftswachstum auf die Sprünge helfen. Es gibt Anzeichen, dass Anleger in Brasilien zurzeit Long-Positionen in risikoreichen Anlagen eingehen, wobei umfangreiche Kapitalzuflüsse hauptsächlich aus Russland, aber auch aus US-amerikanischen Cross-Over-Accounts zu verzeichnen sind.

Während ein Sieg von Neves zunächst zu einem positiven „Risk-on“-Marktsentiment führen würde, hätte ein Sieg seiner Konkurrentin den gegenteiligen Effekt, da Anleger dann davon ausgingen, dass die Reformen auf Eis gelegt sind. Allerdings kann auch die „Risk-on“-Stimmung nur eine vorübergehende Erscheinung sein, wenn Brasilien in seinen Bemühungen, in einer schwächelnden Wirtschaft wieder Wachstum zu erzeugen, von der Realität eines Besseren belehrt wird.

Während bei einem Sieg von Dilma Rousseff das Länderrating Brasiliens wahrscheinlich innerhalb von 12 bis 18 Monaten auf Junk-Niveau sinken könnte, dürfte das Rating bei einem Sieg von Aécio Neves zwar auch weiter, wenngleich weniger stark sinken, da die Wachstumsaussichten Brasiliens – unabhängig von beiden Kandidaten – für ein Land, das die Inflation bekämpfen will, nicht ausreichend sind, um eine Herabstufung abzuwenden.

Die Herabstufung hätte negative Folgen für die brasilianischen Unternehmen, denn selbst der größte Vermögenswert des Landes, die halbstaatliche Ölgesellschaft Petrobras, hätte in diesem Fall größere Schwierigkeiten, ihre Verbindlichkeiten in Höhe von rund 140 Mrd. USD zu refinanzieren. Für andere Unternehmen wären die Bedingungen sogar noch schwieriger.

Bei einem Neves-Sieg würde die erste positive Marktreaktion Anlagemöglichkeiten generieren: Die besten lägen in Anbetracht der Aufwertung der Währung oder der Wertsteigerung kurzfristiger, auf Real lautender Schuldverschreibungen vermutlich im Bereich der liquiden Instrumente. Auch bei den Kosten der Auslandsverschuldung würde eine Entspannung eintreten, da die Kreditrisikozuschläge (Credit Spreads) sinken würden.

Jedoch hätte eine Abwertung der Währung für den Unternehmensbereich weitreichende positive Auswirkungen, da Unternehmen dann über den Spielraum für Preissenkungen zur Steigerung des Exportvolumens verfügen würden. Unternehmen wie Fibria und Suzano (Zellstoff und Papier) sowie Marfrig (Lebensmittelverarbeitung) sind zurzeit mit Blick auf ihre Fundamentaldaten recht hoch bewertet und könnten zu den Unternehmen gehören, die von einer Abwertung des Real profitieren würden.

Unabhängig davon, wer die Präsidentschaftswahl gewinnt – momentan sieht es so aus, als ob Dilma Rousseff wiedergewählt würde –, stehen Brasilien schwierige Jahre bevor. Angesichts der schlechten Wachstumsaussichten, einer über dem anvisierten Wert liegenden Inflationsrate und des massiven Mangels an Infrastrukturinvestitionen werden die dringend benötigten Reformen einfach nicht schnell genug kommen.  

Aus einer Risiko-Ertrags-Perspektive betrachtet, sollte Brasilien unserer Auffassung nach auf absehbare Zeit untergewichtet bleiben. Es wird der Zeitpunkt kommen, Long-Positionen am Markt einzugehen, dies sollte aber auf opportunistischer und taktischer Grundlage erfolgen.“

Deutsche AWM senkt jährliche Pauschalgebühr bei Japan-ETF

Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) hat die jährliche Pauschalgebühr für den db x-trackers Nikkei 225 UCITS ETF (DR) auf 0,09 von bisher 0,25 Prozent gesenkt. Damit ist der ETF derzeit der günstigste in Europa angebotene japanische Aktien-ETF bei der jährlichen Pauschalgebühr.

Der db x-trackers Nikkei 225 UCITS ETF (DR) ist Teil einer Palette von Core-ETFs. Mit diesem Angebot haben Anleger die Möglichkeit, zu sehr wettbewerbsfähigen Pauschalgebühren p.a. an der Entwicklung international wichtiger BlueChip-Indizes wie z. B. dem DAX zu partizipieren. Diese ETFs bilden häufig den Kern ("core") eines diversifizierten Portfolios und werden meist langfristig gehalten. Je länger der Anlagehorizont, desto wichtiger kann eine kosteneffiziente Ausgestaltung des Investments sein. Alle db X-trackers Core-ETF sind direkt replizierend, mit jährlichen Pauschalgebühren ab 0,07 Prozent.

„Von dieser Senkung der jährlichen Pauschalgebühr profitieren aktuelle Investoren, aber es wird auch helfen, neue Anlegergruppen zu erschließen. Die ETFs unserer Core-Palette sind sehr wettbewerbsfähig, auch im Vergleich mit anderen Indexfonds“, sagt Simon Klein, Leiter ETPs & institutionelle Mandate EMEA und Asien Deutsche Asset & Wealth Management.

Informationen zum db x-trackers Nikkei 225 UCITS ETF (DR)

db X-trackers ETF ISIN/WKN Ticker Ertrags-
verwendung
Pauschalgebühr p.a.
Nikkei 225 UCITS ETS (DR) LU0839027447/  DBX0NJ XDJP ausschüttend

0,09%

Henderson Horizon Euro High Yield Fund erreicht ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 100 Mio. Euro

2. Oktober 2013: Der Henderson Horizon Euro High Yield Fund hat weniger als zwei Jahre seit seiner Auflegung ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 100 Mio. Euro erreicht. Der Fonds wird, genau wie der im Dezember 2009 aufgelegte Henderson Horizon European Corporate Bond Fund (Volumen: 2,2 Mrd. Euro), von Stephen Thariyan und Chris Bullock verwaltet und hat seit seiner Auflegung eine Rendite von 22,7 % erzielt* und damit den BofA Merrill Lynch European Currency Non-Financial High Yield Constrained Index (Rendite: 18,7 %) übertroffen. Der GIRS Euro High-Yield Sector hat seit 31. August 2014 eine Rendite von 10,1 % erzielt.

Greg Jones, Head of EMEA Retail and Latin America, erläutert: „Die jüngste Ankündigung der Europäischen Zentralbank zur  privaten quantitativen Lockerung macht den europäischen High-Yield-Sektor attraktiv, da Anleger von den europäischen Zinsmärkten und Märkten für Investment-Grade-Anleihen verdrängt  werden.“

„Der Fonds investiert mindestens 70 % seines Nettovermögens in High-Yield-Unternehmensanleihen, was zu einer anhaltenden Outperformance in verschiedenen Marktumfeldern beigetragen hat. Die Erzielung einer Performance im oberen Dezil seit Auflegung ist ein Beleg für die Fähigkeit des Teams, auch unter schwierigen Marktbedingungen die richtigen Titel auszuwählen.“


Stephen Thariyan und Chris Bullock sind überzeugt, dass die attraktiveren Bewertungen (insbesondere im Vergleich zu anderen europäischen festverzinslichen Anlagen) Anleger ermutigen werden, zu dieser Anlageklasse zurückzukehren, besonders solange die Ausfallraten erwartungsgemäß niedrig bleiben.

Henderson verwaltet weltweit 21,8 Mrd. Euro im Bereich festverzinsliche Papiere (Stand: 30. Juni 2014).