Bouwfonds European Residential Fund erwirbt weitere Wohnobjekte

Der offene Immobilienfonds für institutionelle Kunden Bouwfonds European Residential Fund vergrößert seinen Immobilienbestand um insgesamt drei Objekte in Deutschland und Frankreich. Das Investitionsvolumen hierfür beträgt 33 Millionen Euro. Damit steigt der aktuelle Portfoliowert des Bouwfonds European Residential Fund auf 722 Millionen Euro an.

In Deutschland erwarb der Fonds ein Wohngebäude mit 5.000 Quadratmeter Mietfläche in der Haarener Gracht 7 in Aachen. Die Immobilie umfasst 221 Wohneinheiten und 86 Fahrradstellplätze. Das Investmentvolumen beläuft sich auf 10,4 Millionen Euro, Verkäufer ist die Campus Wohnen Objekt Gracht GmbH. Darüber hinaus wurde für den Fonds ein über 5.000 Quadratmeter umfassendes Neubauobjekt in der Münchner Straße 14 in Dresden von der Bau Werk Projektentwicklungs GmbH, einem lokalen Projektentwickler, akquiriert. Die Fertigstellung des Neubaus mit 144 Wohneinheiten und Mietflächen zwischen 24 und 69 Quadratmetern ist für Sommer 2014 geplant. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro investiert.

In Bordeaux konnte der Bouwfonds European Residential Fund sein Portfolio um eine im Bau befindliche Studentenwohnanlage mit einer Mietfläche von circa 3.900 Quadratmetern erweitern. Das Investmentvolumen beläuft sich auf zehn Millionen Euro. Verkäufer ist VINCI, Frankreichs größter Projektentwickler. Die Studentenunterkunft wird 160 Apartments mit jeweils 21 bis 25 Quadratmetern umfassen. 

Nach Paris, Lyon und Lille gehört Bordeaux zu den größten Universitätsstädten in Frankreich. Xavier Jongen, Country Manager von Bouwfonds Investment Management Frankreich: „Mit dieser Neuakquisition hat Bouwfonds IM seine Strategie, ein Portfolio bestehend aus erstklassigen Wohnimmobilien an bedeutenden innerstädtischen Standorten aufzubauen, konsequent fortgesetzt. Das Studentenwohnhaus befindet sich in bester Lage in Bordeaux und ist eine hervorragende Ergänzung für unser Portfolio.“

Frontier-Markets-Spezialist Global Evolution holt Weltbank-Ökonom an Bord

Die dänische Investmentboutique Global Evolution freut sich über einen namhaften Neuzugang: Ole Hagen Jørgensen, bislang für die Weltbank als Volkswirt tätig, verstärkt ab sofort als neuer Research-Direktor das Team des auf Emerging und Frontier-Markets-Staatsanleihen spezialisierten Investmenthauses. „Mit Ole Hagen Jørgensen haben wir einen sehr erfahrenen Ökonom an Bord geholt, der bei der Weltbank in verschiedenen Positionen die Frontiermärkte bereits bestens kennengelernt hat und über ein enormes Wissen in diesem Bereich verfügt“, sagt Søren Rump, Chief Executive Officer bei Global Evolution.

Der 2010 zusammen mit Universal-Investment aufgelegte Fonds CGS FMS Global Evolution Frontier Markets (LU0501220429) ist der erste europäische Fonds für Frontier-Markets-Staatsanleihen und hat mittlerweile bereits mehr als 600 Millionen Euro an Investorengelder eingesammelt. Auf Sicht von drei Jahren hat der Fonds eine bemerkenswerte Wertentwicklung von 25 Prozent erzielt – und das mit einer extrem geringen Volatilität von unter fünf Prozent in diesem Zeitraum.

Alceda und ansa capital management legen gemeinsam Quant-Fonds auf

Alceda hat mit Dr. Andreas Sauer von ansa capital management GmbH den globalen Mischfonds ansa – global Q opportunities (ISIN LU0995674651) aufgelegt. Für Sauer ist es der erste Fonds seiner neu gegründeten Investmentboutique. Der Spezialist für quantitative Methoden war zuvor bei der Quoniam Asset Management GmbH aus Frankfurt am Main Partner, Mitgründer und langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung. Dabei hat er Quoniam zu einer international führenden Investmentboutique ausgebaut. Zum Zeitpunkt seines Rückzugs im Dezember 2012 verwaltete die Gesellschaft ein Vermögen von rund 18 Mrd. Euro.  

„Eigens für den Fonds habe ich eine quantitative Methode entwickelt, die auf der Analyse der Wechselwirkungen zwischen den gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und den Kapitalmärkten beruht“, erläutert Dr. Andreas Sauer, Gründer und Inhaber von ansa capital management. Seit 25 Jahren erforscht und entwickelt er quantitative Asset Management Methoden.

Der Fonds ansa – global Q opportunities kann weltweit in Aktien, Renten und Rohstoffe investieren. Für die quantitative Total Return Strategie hat Sauer im historischen Verlauf verschiedene Wirtschaftsregionen und Assetklassen im Hinblick auf vergleichbare Bedingungen und wiederkehrende Performance- und Risikoeigenschaften analysiert. Die Strategie wählt dann im Vergleich zur aktuellen Marktsituation für jeden Zeitpunkt die richtigen Assetklassen aus. Bei der Portfoliokonstruktion findet der jeweilige Risikobeitrag der Assetklassen Berücksichtigung. Sauer strebt für den Fonds eine Performance sowie eine Volatilität von jeweils sieben bis neun Prozent an.

Die Daten des Fonds im Überblick:

Fondsname

ansa – global Q opportunities

ISIN

LU0995674651

Währung

EUR

Auflegungsdatum

31.03.2014

Fondsmanager

ansa capital management GmbH

Depotbank

M.M. Warburg & CO Luxembourg S.A.

Ertragsverwendung

Ausschüttend

Verwaltungsgebühr

Bis zu 0,21 % p.a.

Fondsmanagergebühr

Bis zu 1,35% p.a.

Performance-Fee

20 % über Euribor, High Watermark

Silk Invest and Bramer to launch African Bond Fund

Silk Invest Limited (SI) and Bramer Asset Management Limited (BAML) have announced that they have jointly launched a pan-Africa Fixed Income Fund. Both firms believe that 2014 will be the year of Africa’s bond markets and expect to see significant flows into this maturing asset class. The Fund will be domiciled in Mauritius and will be targeting mainly African and international institutional investors.

BAML and SI have been at the forefront of the development of Africa’s capital markets and have been pioneers in providing investment solutions for institutional investors. Their investment teams include 13 different African Nationalities across the various African countries. The two firms have well-established track records in both public markets and private equity.

Malick Badjie, Head of Investment Solutions, joined SI from Blackrock where he headed its sub- Saharan African institutional business. “African institutional investors have seen a remarkable growth in assets but, until now, due to lack of compelling bond offerings, have invested most of their assets within their regions. I am happy that I have been able to contribute to the development of a product which is especially designed for these institutions to capture the broader pan-African bond opportunity and will allow them to capture solid long term risk-adjusted returns”, he said.

Muhammad Rawat, the CIO of BAML, is of the opinion that Africa markets have seen tremendous interest recently from investors worldwide because of their increased share of the global economy and capital markets, along with their growth potential. He declares, “With our Emerging Africa Bond Fund, we can take advantage of opportunities in currencies, local interest rates, sovereign credits and corporate credits to gain a broad exposure to fixed income markets. We will employ an active, benchmark-agnostic investment style, based on fundamental, country-by-country macroeconomic research that incorporates quantitative analysis, macro-analytic models, local market insight and rigorous risk management to achieve our target. “

Chandi Jethu, Managing Partner at SI, asserts that African capital markets have significantly matured over the last few years with high positive real yields, solvent balance sheets and improving governance and institutional frameworks all providing an attractive investor entry point. “We are excited to tap into this compelling opportunity together with Bramer Asset Management,” he announced.

Jaya Allock, President & CEO of BAML, added, “Investors are now also considering African fixed income investments to diversify their equity portfolios. The Emerging Africa Bond Fund has also been domiciled in Mauritius, which is globally known for its financial hub. This product has been designed to meet the requirements of both retail and institutional clients and we remain confident of the African potential which this new initiative brings.”

Zin Bekkali, CEO and Group CIO of Silk Invest concluded: “Africa’s bond markets have been among our core investment convictions since the start of our business and I am very excited about this partnership with a leading African based investment firm. This is an important step for us in expanding our investment platform closer to Africa’s rising institutional investors.”

 

Warburg-Henderson verstärkt US-Fund-Management

Die Warburg - Henderson Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien mbH, Hamburg, baut ihr Fund Management Team aus. Ab dem ersten Mai 2014 wird Olaf Fortmann (45) als Senior Fund Manager für die Warburg - Henderson KAG tätig sein. Fortmann verfügt über nahezu 20 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienbranche und betreute unter anderem Immobilien-Portfolios mit Investitionsschwerpunkten in Europa und den USA.

„Wir freuen uns mit Olaf Fortmann einen erfahrenen Fondsmanager für uns gewonnen zu haben, der zudem ein ausgewiesener Experte für den US-Immobilienmarkt ist. Zukünftig werden wir für unsere Kunden auch Opportunitäten am US-Markt erschließen“, sagt Eitel Coridaß, Geschäftsführer und verantwortlich für das Fund Management bei Warburg - Henderson. Dabei kann Warburg - Henderson beim Asset Management auf die starke Verankerung ihres Gesellschafters TIAA Henderson Real Estate in den USA aufsetzen.

Vor seinem Wechsel zu Warburg - Henderson gründete Fortmann die Europatochter der Behringer Harvard Gruppe, die Behringer Harvard Europe Real Estate GmbH, und war dort über fünf Jahre als geschäftsführender Gesellschafter tätig. Davor hatte er vier Jahre die Position des Geschäftsführers bei der HCI Immobilien Consult GmbH inne. Der ausgebildete Diplom-Betriebswirt und Corporate Real Estate Manager (ebs) ist aktiv bei der Association of Foreign Investors in Real Estate (AFIRE), Washington D.C.

 

Bouwfonds kauft erste Studentenwohnheime für Spezialfonds

Der Bouwfonds European Student Housing Fund hat seine ersten drei Akquisitionen in Deutschland, in Großbritannien und in den Niederlanden abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 68,7 Millionen Euro. In Großbritannien erwarb der Fonds ein Studentenwohnheim mit insgesamt 140 Apartments auf dem Gelände des ehemaligen Gateway Theaters in Edinburgh. Es umfasst insgesamt 170 Betten, die auf Einzimmerwohnungen, Zwei-Bett- und Drei-Bett-Wohngruppen aufgeteilt sind und die alle über ein eigenes Bad verfügen. In Edinburgh studieren über 60.000 Studenten, die auf drei Universitäten verteilt sind - darunter die Edinburgh University, die die beste Platzierung unter den Top-100-Universitäten der Welt einnimmt. Der Verkäufer ist ein Joint-Venture-Partner aus London, Cornwall Property Partners und Kitty Hawk Capital Partners LLP. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 20,4 Millionen Euro. 

In den Niederlanden wurde eine Immobilie mit einer Fläche von fast 9.000 Quadratmetern in der „Van Heenvlietlaan 220“ in Amsterdam erworben. Das Gebäude wurde 1975 errichtet und bisher als Bürogebäude genutzt. Im Laufe dieses Jahres wird es jedoch in ein Studentenwohnheim umgebaut. Nach dem Umbau wird die Immobilie 354 Einzimmerwohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von circa 24 Quadratmetern umfassen, von denen jede über eine eigene Küche und ein eigenes Badezimmer verfügt. Alle Etagen können mit dem Fahrstuhl erreicht werden. Die Immobilie bietet Parkmöglichkeiten für circa 54 Fahrzeuge. Die Stadt Amsterdam ist eine der attraktivsten Universitätsstädte in den Niederlanden mit zwei Universitäten und mehreren Colleges. Das Investitionsvolumen beläuft sich hier auf 26 Millionen Euro. Der Verkäufer ist die Amsterdam City Pads B.V. Umgebaut wird das Objekt durch Kondor Wessels, eine Tochtergesellschaft von Volker Wessels, der zweitgrößten Baufirma in den Niederlanden.

In Deutschland erwarb der Spezialfonds eine Immobilie in der Dresdener „August-Bebel-Straße 17 A-C“ mit einer Fläche von circa 9.300 Quadratmetern. Die dort ansässige Technische Universität Dresden wurde 2012 mit dem begehrten Elite-Status ausgezeichnet und zählt damit zu den forschungsstärksten deutschen Universitäten. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 22,3 Millionen Euro. Der Verkäufer ist die A-B 17 Project GmbH. Das Gebäude befindet sich derzeit im Bau und wird im Herbst 2014 fertiggestellt sein. Nach ihrer Fertigstellung wird die Immobilie 336 Apartments mit einer Größe von 19 bis 33 Quadratmetern umfassen, die mit separaten Küchen und Badezimmern ausgestattet sind. Alle Einheiten können mit dem Fahrstuhl erreicht werden. Zudem gibt es Parkmöglichkeiten für circa 66 Fahrzeuge. 

Als Reaktion auf den fortwährenden quantitativen und qualitativen Mangel an Studentenwohnheimen in Europa und aufbauend auf den eigenen Erfahrungen in diesem Sektor hat Bouwfonds IM im Jahr 2013 den Bouwfonds European Student Housing Fund initiiert. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 200 bis 300 Millionen Euro und steht institutionellen Anlegern offen, die sich beteiligen wollen. Xavier Jongen, Fondsmanager beim Bouwfonds European Residential Funds: „Wir erleben von Seiten der institutionellen Anleger ein starkes Interesse an Studentenwohnungen. Unsere ersten Ankäufe sowie unsere Investitionspipeline zeigen, dass wir unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges paneuropäisches Immobilienportfolio bieten können. Unsere Anlagestrategie beinhaltet, dass die Investitionsstandorte über etablierte Universitäten mit hohem akademischen Ranking verfügen müssen. Zudem sollen die gesamten Ausbildungskosten – also Unterbringungskosten und Studiengebühren – vergleichsweise niedrig sein.“

Bouwfonds European Student Housing Fund
Der Bouwfonds European Student Housing Fund ist als Immobilien-Spezialfonds (gemäß dem deutschen Investmentgesetz (InvG) konzipiert. Der Fonds investiert europaweit in studentische Wohnformen. Beim Ankauf wird eine Investitionsstrategie verfolgt, die sich auf etablierte, europäische Universitätsstandorte konzentriert. Der Bouwfonds European Student Housing Fund mit dem Risikoprofil „Core“ wird überwiegend in Deutschland und Frankreich investieren, gefolgt von Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien. Das angestrebte Fondsvolumen liegt zwischen 200 und 300 Millionen Euro. Als Renditeziel wird eine jährliche Ausschüttung oberhalb von vier Prozent (IRR von 5,5 bis 6,5 Prozent) angestrebt. Die maximale Fremdfinanzierungsquote beträgt 40 Prozent.

Real I.S. platziert institutionellen Portfolio-Fonds BGV V

Die Real I.S. hat den Immobilienspezialfonds BGV V voll platziert. Damit setzt der nunmehr fünfte Fonds der BGV-Reihe den erfolgreichen Weg der sicherheitsorientierten Produktlinie für institutionelle Investoren fort. Für den fünften Fonds der Reihe wurden rund 600 Millionen Euro von institutionellen Anlegern eingesammelt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund eine Milliarde Euro. Davon sind bereits 80 Prozent investiert. Der Investitionsfokus liegt auf Immobilien in den Ländern der Euro-Zone, schwerpunktmäßig in Deutschland, Frankreich und Benelux, und hier auf Core- und Core-Plus-Objekten aus den Segmenten Büro, Einzelhandel sowie Logistik. Das Immobilienportfolio besteht unter anderem aus Einzelhandelsimmobilien in Berlin, Hamburg und Amsterdam sowie weiteren Objekten im Bürosegment in München, Hamburg, Hannover, Luxemburg, Amsterdam, Lyon und Den Haag. "Wir freuen uns über den weiteren Erfolg für die BGV-Serie. Er belegt, dass wir mit diesem Konzept die Bedürfnisse institutioneller Anleger punktgenau treffen", kommentiert Jochen Schenk, Vorstand der Real I.S.

Bis heute hat die Real I.S. für die Fonds der BGV-Reihe insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Euro von institutionellen Investoren investiert. "Mit der BGV VI knüpfen wir unmittelbar an den Erfolg der BGV V an", sagt Schenk. Dafür soll Eigenkapital in Höhe von 650 Millionen Euro eingeworben werden. "Für den sechsten Fonds unserer BGV-Reihe haben wir bereits Eigenkapitalzusagen von rund 100 Millionen Euro", sagt Schenk. Die Anlagestrategie der BGV VI ähnelt jener des Vorgängerfonds. Investitionsobjekte sind Büro- und Einzelhandelsimmobilien ergänzt mit Logistikimmobilien und Budgethotels  im Core- und Core-Plus-Sektor in der Euro-Zone. Die Zielländer sind vor allem Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten. Erste Objekte wurden bereits angebunden, weitere befinden sich in der Pipeline.

Institutionelle Anleger investieren 50 Millionen Euro in Project-Wohnimmobilienfonds

Anfang März wurde das institutionelle Beteiligungsangebot »Vier Metropolen« von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für den Vertrieb freigegeben. Der KAGB regulierte Immobilienfonds ist auf Wohnimmobilienentwicklungen in deutschen Großstädten spezialisiert und hat bereits drei deutsche institutionelle Investoren überzeugt.

Eine Versicherung, eine Pensionskasse sowie ein Versorgungswerk gehören zu den professionellen Anlegern, die im Rahmen des ersten Closings den rein eigenkapitalbasierten Semi-Blindpool-Spezialfonds mit 50 Millionen Euro gezeichnet haben. Die Entwicklung hochwertiger Wohnimmobilien in attraktiven Lagen der deutschen Metropolen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München ist das Investitionsziel von »Vier Metropolen«. Die erste Anlageausschusssitzung zur Entscheidung bezüglich der einzelnen Objekte des Startportfolios für den Fonds hat bereits stattgefunden. Die Investoren haben sich für die Objekte in Hamburg und Berlin entschieden: Curtiusstraße, Berlin Lichterfelde-West (Verkaufsvolumen ca. 22 Millionen Euro; ca. 60 Wohneinheiten) und Aspelohe, Norderstedt/Hamburg (Verkaufsvolumen ca. 36 Millionen Euro; ca. 84 Wohneinheiten). Zudem wurde die Entscheidung getroffen, dass der Ankauf eines weiteren Grundstückes in Berlin Mitte erfolgen soll. Die 65 geplanten Wohnungen in hochwertiger Ausstattung haben insgesamt ein Verkaufsvolumen von 32 Millionen Euro. Der geplante Verkaufserlös der drei Objekte liegt bei rund 90 Millionen Euro.

Der Immobilienfonds wird das Kapital auf mindestens sechs Objekte an drei Standorten streuen. Die Zielrendite nach Fondskosten beträgt 8 Prozent IRR pro Jahr. Im zweiten Schritt soll das Kapital der Gesellschaft auf ein Gesamtzielvolumen in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro erhöht werden. »Vielversprechende Gespräche mit weiteren institutionellen Investoren laufen bereits. Wir gehen von einem zusätzliches Zeichnungsvolumen in Höhe von rund 50 Millionen Euro aus, das wir bis spätestens Ende dieses Jahres realisieren wollen«, sagt Jürgen Uwira, Gesch.ftsführer der PROJECT Real Estate Trust GmbH. Das Laufzeitende ist für den 30. Juni 2019 geplant. »Vier Metropolen« wird von der PROJECT-eigenen künftig lizensierten Kapitalverwaltungsgesellschaft, der PROJECT Investment AG, verwaltet. Als Verwahrstelle ist die CACEIS Bank Deutschland GmbH verantwortlich.

Catella KAG: 4. Equity-Closing für Nachhaltigkeitsfonds eröffnet

Die Catella Real Estate AG Kapitalanlagegesellschaft hat für den ersten Offenen Immobilienfonds mit Nachhaltigkeitsfokus die Kernsanierungen der Projekte ”Princess Center“ in Brüssel und „Schwabinger Carré“ in München erfolgreich abgeschlossen und mit dem 4. Closing um weiteres Eigenkapital bei institutionellen Anlegern einzuwerben begonnen.

Der als Spezialfonds nach deutschem Investmentgesetz konzipierte Fonds ist Ende 2011 aufgelegt worden und verwaltet derzeit ein Brutto-Immobilienvermögen von rund 200 Millionen Euro. Der Fonds investiert in nachhaltige Immobilien in wachstumsstarken europäischen Metropolen. Die Auswahl der Metropolen orientiert sich neben dem Immobilien-Marktzyklus auch an deren langfristiger sozio-ökonomischer Attraktivität. Jedes Gebäude muss den strengen Nachhaltigkeitsstandards der Bank J. Safra Sarasin - sowohl bei Ankauf als auch über den Lebenszyklus der Immobilie - entsprechen. Das Erreichen einer Ziel-Ausschüttungsrendite von 3,5 bis 4,5% aus Mieterträgen wird angestrebt. Für das letzte volle Geschäftsjahr 2012/2013 lag diese mit 4% innerhalb des Zielkorridors. Die langfristige Ziel-Anlagerendite (einschl. Wertsteigerungen) beträgt 4,5 bis 5,5%.

Das Projekt „Princess Center“ in Brüssel wurde bereits im Sommer 2012 erworben, verfügt über 5.300 m² vermietbare Fläche und befindet sich im Herzen der Stadt direkt am Opernplatz sowie der berühmten Einkaufsstraße Rue Neuve. Im Rahmen ihrer Bauherrenfunktion hat die Catella Real Estate die Projektleitung für die umfangreiche Sanierung der Immobilie übernommen und erfolgreich abgeschlossen. Dem Gebäude wird nach Abschluss des Zertifizierungsprozess das Prädikat BREEAM very good verliehen.

Des Weiteren wurde im Juni 2013 die Büroimmobilie „Schwabinger Carré“ in München in Form eines „Forward Purchase“ durch die beiden Sondervermögen „Immo-Spezial – Wirtschaftsregion Süddeutschland“ und „Sarasin Sustainable Properties – European Cities“ von der Investa Immobiliengruppe angekauft. Abnahme und Übergabe der Kernsanierung hat Ende März erfolgreich stattgefunden. Langfristiger Hauptmieter ist für 10 Jahre zzgl. zwei Mal 5 Jahre Option der Freistaat Bayern, der rund 85% der Flächen durch das Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht sowie das Oberlandesgericht angemietet hat. Das Gebäude wird nach Fertigstellung der Zertifizierung LEED Gold erhalten und schneidet auch in der Nachhaltigkeitsanalyse der Bank J. Safra Sarasin überdurchschnittlich ab.

 „Mit dem Ausbau des Nachhaltigkeitsfonds treffen wir den Nerv der Zeit bei institutionellen Investoren, die vermehrt gezielt nachhaltige Objekte nachfragen. Wir planen daher sukzessive den Ausbau des Portfolios in diesem Jahr voranzutreiben“, fasst Portfolio Manager Nicolas Hartel zusammen.

Managed Futures-Strategien im März wieder unter Druck

Nach den starken Monatsergebnissen im Februar gerieten Trendfolger im März 2014 wieder stärker unter Druck. Die in der Morningstar-Kategorie „Europe OE Alt – Systematic Futures“ zusammengefassten Anlageprodukte verbuchten durchschnittlich einen Verlust von 1,65 Prozent. Damit sind die bisherigen Monatsergebnisse von Trendfolgern im laufenden Jahr sehr unterschiedlich ausgefallen. Der Januar hatte bereits einen Rückgang um 3,5 Prozent sowie der Februar einen Anstieg um 3,17 Prozent gebracht. Insgesamt lag das kumulierte Ergebnis für das laufende Jahr zum Monatsende März bei -1,85 Prozent.

„Mit Blick auf die Resultate zeigt sich die noch immer bestehende Seitwärtsphase seit dem Beginn des Drawdowns im Sommer letzten Jahres. Nahezu alle systematischen Trendfolger hängen in dieser Korrekturphase fest, wenngleich die Tiefpunkte inzwischen überwunden werden konnten“, sagt Frank Seidel, Produktverantwortlicher der amandea Vermögensverwaltung AG. Im Vergleich zum Newedge CTA Index, der als Maßstab für die Entwicklung von trendfolgenden Handelsstrategien geeignet ist, wird die aktuelle Schwächephase im Trendfolge-Segment anschaulich. Der Index hat sich seit Mitte 2013 von einem Stand von mehr als 2.000 Punkten auf derzeit unter 1.900 Punkte verringert. Die neuerlichen Einbußen im März lassen sich überwiegend auf die Kursrückgänge an vielen Aktienmärkten, wie z.B. beim DAX, sowie an den Rentenmärkten zurückführen. Entsprechend rückläufig entwickelten sich die Futures-Positionen auf diese Anlageklassen. „Alle systematischen Trendfolger warten derzeit auf klare, mindestens mittelfristige Trendphasen, die die Handelssysteme mit schnellen und zielsicheren Positionierungen nutzen können, um wieder an die Ergebnisse des Februars anknüpfen zu können“, sagt Frank Seidel.

Der von amandea und dem Projektpartner Altruid Systems gemanagte UCITS-konforme Managed Futures-Fonds amandea – ALTRUID HYBRID A (ISIN LU04664452199) hat den Kalendermonat März mit einem Minus von 1,71 Prozent abgeschlossen. Ein Großteil der Kursgewinne aus dem Februar wurde damit wieder abgegeben. Hauptverantwortlich hierfür waren im März Einbußen auf der Währungsseite sowie teilweise bei Futures-Kontrakten auf Aktienindizes. Die bestehenden Positionen in Anleihen- und Zins-Futures konnten die Währungsverluste nur minimal auffangen. „Unser Futures-Portfolio ist weiterhin breit diversifiziert und zeigte Anfang April noch immer eine Übergewichtung im Bereich der Anleihen sowie der europäischen Aktienindizes. Eine Rückkehr zu wieder ausgeprägteren Trendphasen wie beispielsweise im Jahr 2010 würde unsere Outperformance gegenüber unseren Wettbewerbern weiter stützen“, erklärt Frank Seidel.

Das neueste Video zur Entwicklung des amandea – ALTRUID HYBRID im März ist unter www.altii.de und www.amandea.com abrufbar. 

Vontobel Asset Management: Aktives Pensionskassen Management schafft Mehrwert

Die von Vontobel Asset Management verwalteten "Balanced"-Portfolios haben im abgelaufenen Jahr eine Rendite von durchschnittlich 6,7 Prozent erzielt. Dieser Wert liegt 60 Basispunkte über der vergleichbaren Rendite von Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz1. Damit wird die BVG-Mindestverzinsungsvorgabe (Berufliches Vorsorge Gesetz [BVG]) von 1,5 Prozent um 5,2 Prozent übertroffen. Auch im längerfristigen Vergleich weisen die "Balanced"-Portfolios eine überdurchschnittliche Rendite auf.

Vontobel Asset Management erbringt mit diesen Renditezahlen den Nachweis, dass sich aktives Management im Schweizer Pensionskassenmarkt durchaus lohnen kann. Die Übergewichtung risikobehafteter Anlagen sowie das Untergewicht von Staatsanleihen bzw. eine kürzere Duration haben im Jahresverlauf signifikant zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Über einen Zeitraum von fünf und zehn Jahren rentierten Vontobel-Portfolios brutto 6,3 Prozent (Benchmark: 5,9 Prozent) beziehungsweise 4,0 Prozent (Benchmark: 3,5 Prozent) jährlich.

Vontobel Asset Management, ein auf aktive Vermögensverwaltung spezialisierter Anbieter, betreut seit über 20 Jahren erfolgreich "Balanced"-Mandate. Im Zentrum des aktiven Anlageprozesses steht die taktische Allokation – die Zuteilung der Mittel auf die verschiedenen Anlageklassen je nach Marktaussichten –, die sorgfältige Auswahl der Einzeltitel oder Fonds sowie ein intelligentes Risikomanagement. Zudem fließt die Expertise von hauseigenen Ökonomen, Strategen und Analysten in die Meinungsbildung ein. Das "Balanced"-Anlageteam von erfahrenen Portfoliomanagern unter der Leitung von René Exenberger hat diesen Ansatz über die letzten Jahrzehnte konsistent weiterentwickelt und steht für Stabilität in diesem Marktsegment.

Quelle: Swisscanto Pensionskassen-Monitor per 31.12.2013

Activum sammelt Kapital für neuen Fonds in Rekordzeit ein

Der europäische Immobilienfondsmanager Activum SG Capital Management Ltd. hat seinen dritten Fonds mit Kapitalzusagen in Höhe von 380 Millionen Euro in Rekordzeit geschlossen. Fonds III wird auf Activum‘s Potenzial, ‚under-performing‘ Immobilien in Europa zu identifizieren sowie erfolgreich zu repositionieren und anschließend zu verkaufen, aufbauen.   

Nach gut sechs Monaten war Fonds III bereits deutlich überzeichnet. Das ist zum einen das Resultat des gefestigten Vertrauens bestehender Investoren in vorangehenden Fonds, zum anderen aber auch der zusätzlichen Nachfrage institutioneller Investoren aus Amerika und Europa. 

Saul Goldstein, geschäftsführender Gesellschafter von Activum, kommentiert: “Wir haben uns auf ein stetiges Wachstum unserer Plattform konzentriert und haben nun hervorragende Ergebnisse in unserem gesamten Portfolio zu verzeichnen – von der Neupositionierung von Büroimmobilien über Spezialfinanzierungen bis hin zu Wohnungsprojekten in Berlin. Dieses Fundraising kommt zu einem für uns perfekten Zeitpunkt, in dem wir zunehmend komplexe und kapitalintensive Anlagemöglichkeiten in Europa finden. Umso mehr freut es uns, dass wir zuverlässige und weitsichtige Investoren zu unseren Partnern zählen können.“

Brendan Edmonds, Partner bei Atlantic-Pacific Capital, erklärt: “Activum SG hat die Messlatte wieder ein Stück höher gelegt, indem man den Anforderungen von Investoren gerecht wird, die nach Transparenz und einem direkt ansprechbaren Fondsmanager mit einer klaren Strategie verlangen.“ 

Atlantic-Pacific Capital war der exclusive Placement Agent, Paul Hastings übernahm die Rechtsberatung.

 Das Team von Activum besteht aus 13 Spezialisten, die bereits zwei Beteiligungsfonds mit Fokus auf Deutschland managen. Fonds I (aufgelegt 2009) wird derzeit liquidiert und bringt hohe Erträge. Fonds II (aufgelegt 2011) ist voll investiert in opportunistische Immobilienanlagen in Deutschland. Seit 2009 hat Activum insgesamt 400 Millionen Euro in 18 Transaktionen investiert.    

HIH Global Invest erwirbt Büroobjekt „Prins&Keizer“ in Zentrumslage von Amsterdam

Die HIH Global Invest GmbH hat ein weiteres Investment für institutionelle Investoren in Amsterdam getätigt. Das im Grachtenviertel Amsterdams befindliche Büroobjekt wird derzeit komplett modernisiert und konnte bereits an Mieter wie APCOA, Spaces und Randstad langfristig vermietet werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Spätsommer 2014 geplant.

Die HIH Global Invest GmbH kauft für ca. 95 Mio. Euro das unter dem Namen „Prins&Keizer“ bekannte Büroobjekt, das sich im historischen Grachtenviertel Amsterdams von der Prinsengracht bis zur Keizergracht erstreckt. Die Hamburger haben dieses Investment über eine Investmentkommanditgesellschaft strukturiert, deren Gesellschaftsanteile komplett von zwei berufsständischen Versorgungswerken gezeichnet wurden. Für das komplett modernisierte Bestandsgebäude wird ein Umweltzertifikat BREEAM NL Very Good angestrebt. Entwickler und Verkäufer ist ein Konsortium aus Borghese Real Estate, COD  sowie Keystone Vastgoed. Die Parteien wurden bei dieser Transaktion von DRS Makelaars begleitet und anwaltlich von CMS und Houthoff Buruma beraten.

Die HIH Global Invest setzt mit diesem Investment erfolgreich die Strategie fort, die sich im jetzt wieder stabilisierenden Vermietungs- und Investmentmarkt Amsterdams bietenden Möglichkeiten zum Erwerb von Immobilien hoher Qualität für ihre Investoren zu nutzen.

„Die Kombination aus zentraler Lage und Adresswirkung des Objektes sowie die hervorragende infrastrukturelle Anbindung und das Vorhandensein einer hohen Anzahl von Pkw-Stellplätzen in der objekteigenen Tiefgarage haben den Ausschlag für den Erwerb dieser Immobilie gegeben“, kommentiert Matthias Brodeßer, Leiter Transaktionen der HIH Global Invest, diese Investition. „Mieter mit einem Flächenbedarf von bis zu 3.000 Quadratmetern können auf einer Etage untergebracht werden. Im ansonsten eher kleinteilig strukturierten Grachtenviertel Amsterdams ist dies ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil“, führt Andreas Schultz, Geschäftsführer HIH Global Invest, aus. Sein für Portfoliomanagement und Strukturierung verantwortlicher Geschäftsführungskollege, Alexander Eggert, ergänzt: „Neben dem hochwertigen Objekt selbst hat auch die Strukturierung dieses Investments über eine regulierte Investmentkommanditgesellschaft, dem neuen deutschen Spezial-AIF, für die beiden Investoren wesentliche Vorteile. Unter anderem sind dies die Optimierung der Ausschüttung und die Freistellung von der laufenden Besteuerung.“

Smart-Invest legt Dividendenfonds für Depot-A-Investoren auf

Smart-Invest legt Dividendenfonds mit Risikomanagement für institutionelle Depot-A-Investoren auf. Der neue smart-invest I EQUITY PROTECT I (D) ist das Ergebnis einer langjährigen Beratung des Depot A einer großen Stadt- und Kreissparkasse. Ziel ist die Generierung eines regelmäßigen Cashflows aus Dividenden bei deutlich geringerer Volatilität als bei den großen Aktienindizes, mit Einsatz des seit 2003 erfolgreich eingesetzten smart-invest Risikomanagements (PROTECT Overlay).

Die auf systematische Absolute-Return-Strategien spezialisierte smart-invest Asset Management, Stuttgart, hat einen vollständig auf die Anforderungen von Depot-A-Investoren zugeschnittenen Aktienfonds aufgelegt. „Viele institutionelle Investoren sehen, dass der Aktienmarkt im Vergleich zum Rentensegment attraktive Renditen bietet, allerdings lässt das begrenzte Risikobudget nur eine geringe Aktienquote zu“, sagt Dr. Max Schott, Geschäftsführer der smart-invest Asset Management. Der neue smart-invest I EQUITY PROTECT I (D) bietet hier eine Lösung an. Er kombiniert eine Auswahl von qualitativ hochwertigen Aktien mit nachhaltig hoher Dividendenrendite und einem seit 2003 in der Praxis bewährten PROTECT Overlay. „Der Fonds soll maßgeblich zum Cashflow im Depot A beitragen und gleichzeitig eine deutlich geringere Volatilität als der breite Aktienmarkt zeigen“, beschreibt Fondsmanager Thomas Portig das Ziel. Gleichzeitig sind Aufbau, Administration und Reporting ganz auf die Anforderungen von Depot-A-Investoren zugeschnitten.

Im ersten Schritt werden in einem streng systematischen Prozess Aktien mit hohem Cashflow und konstanten Dividendenzahlungen seit mindestens zehn Jahren ausgefiltert. Basis sind deutsche, europäische und US-amerikanische Standardwerte der Indizes HDAX, STOXX Europe 600 und S&P 500. Aktien aus Asien und Schwellenländern wurden außen vor gelassen, um das Risikobudget im Depot-A-Management zu schonen. Weitere Gründe sind, dass eine Selektion nach Cashflow- und Valuekriterien bei Schwellenländer-Aktien aufgrund mangelhafter Daten oft nicht möglich ist. Am Ende des umfangreichen, mehrstufigen regelbasierten Prozesses stehen 40 Aktien, die für das Portfolio ausgewählt werden.

Ein Kern des smart-invest I EQUITY PROTECT I (D) ist die Gleichgewichtung der Aktien im Fonds. „Die Gleichgewichtung ist eine der am meisten unterschätzten Performancequellen im Asset Management“, stellt Fondsmanager Portig klar. Grund: In den klassischen nach Marktkapitalisierung aufgebauten Indizes besitzen die in der Vergangenheit erfolgreichsten Aktien die höchste Bewertung. Diese Aktien unterliegen einem hohen Rückschlagpotential und sind hoch volatil. Da sich nicht nur Indexfonds, sondern auch viele aktive Manager an solchen Benchmarks ausrichten, überträgt sich dieses offensichtliche Risikopotential in viele Asset Management Konzepte.

Die Gleichgewichtung erzielt gleich zwei Effekte: Das Risiko der hoch bewerteten Schwergewichte wird reduziert; gleichzeitig steigt die Gewichtung oft unterbewerteter Aktien. Die US-Wissenschaftler Eugene Fama und Kenneth French haben festgestellt, dass auf diese Weise „um den Preis eines höheren Tracking Errors eine systematische Outperformance erreicht werden kann“. Daher werden stets 40 Aktien mit einer Gewichtung von ca. 2,5 Prozent in den Fonds aufgenommen. Das Rebalancing erfolgt halbjährlich. Der Fonds ist granular gemäß GroMiKV(Großkredit- und Millionenkreditverordnung) und investiert grundsätzlich nicht in Bankaktien.

Konsequenterweise werden auch die Sektoren im Fonds mit der jeweils gleichen Gewichtung versehen. Aus jedem der zehn Sektoren nach der international üblichen Aufteilung GICS (Global Industry Classification Standard) werden vier Aktien berücksichtigt. „Andere Konzepte führen zu hohen Gewichtungen bei einzelnen Sektoren, das bedeutet vermeidbare Risiken für die Fondsentwicklung“ erläutert smart-invest Geschäftsführer Schott.

Das zweite Kernstück des smart-invest I EQUITY PROTECT I (D) ist die Risikoabsicherung. Die Entscheidungen, wann abgesichert wird, basiert beim PROTECT Overlay auf systematischer Trendfolge nach einem proprietären Multi-Faktoren-Modell von smart-invest .„Wir haben uns für die regelbasierte Absicherung entschieden, weil volkswirtschaftliche Prognosen selten Startpunkt und Intensität eines Kursverfalls korrekt vorhersagen“, sagt Fondsmanager Portig. Smart-invest hat bereits seit 2003 Erfahrung beim Einsatz von Risikomanagement-Systemen, unter anderem in einer anderen Form beim smart-invest HELIOS AR. Dort konnte trotz massiver Kursverluste an den Aktienmärkten in 2008 und 2011 der Maximum Drawdown nachweislich stark begrenzt werden (siehe Grafik im Dokument).

Bouwfonds IM erwirbt mehrere Wohnprojekte für den Immobilienspezialfonds eines Versorgungswerks

Bouwfonds Investment Management (Bouwfonds IM) hat in Einzeltransaktionen mehrere Wohnobjekte und -projekte für den Immobilienspezialfonds eines süddeutschen Versorgungswerks erworben. Das Ankaufsvolumen beträgt 102 Millionen Euro. Im Rahmen eines Einzelmandats übernimmt Bouwfonds IM für  das Versorgungswerk das Portfolio- und Asset-Management für das Segment „Wohnen“ des Immobilienspezialfonds. Zu den erworbenen Objekten im Fondsportfolio gehören Projektentwicklungen in Heidelberg und Freiburg im Wert von 54 Millionen Euro sowie Bestandsobjekte in Wiesbaden, Potsdam, Hannover, Hamburg und Leipzig für zusammen 48 Millionen Euro. Die Immobilien befinden sich in guten und zentralen Wohnlagen, sind größtenteils neuwertig oder kernsaniert.

Michael Keune, zuständiger Fondsmanager von Bouwfonds IM, kommentiert die Ankäufe: „Wir freuen uns, für dieses Mandat attraktive Bestands- und Neubauprojekte in nachgefragten Wohnungsmärkten erworben zu haben. Die Objekte befinden sich in guten und zentralen Wohnlagen, sind nahezu vollvermietet und entweder neuwertig oder kernsaniert.“ Keune ergänzt: „Ziel ist es, in den nächsten 24 Monaten insgesamt 400 Millionen Euro Eigenkapital für das „Portfolio Wohnen“ für den Immobilienfonds des Versorgungswerkes in wachstumsstarken Ballungszentren zu investieren.“

Institutional Investment-Partners verwaltet als Investoren-KVG den entsprechenden Masterfonds und übernimmt neben den regulatorischen und administrativen Aufgaben auf Wunsch des Versorgungswerkes dezidierte Risikomanagementfunktionen innerhalb des Anlageprozesses. Bouwfonds Investment Management ist mit dem Portfolio- und Assetmanagement für das Segment Wohnen beauftragt.