BaFin erteilt Vertriebsgenehmigung für PROJECT Spezial-AIF "Fünf Metropolen"

Die BaFin hat die Vertriebsgenehmigung für den PROJECT Spezial-AIF »Fünf Metropolen« erteilt. Der Fonds ist der dritte nach dem neuen Kapitalanlagegesetzbuch genehmigte Immobilienfonds aus dem Hause PROJECT Investment. Im April wurde der institutionelle Immobilienfonds »Vier Metropolen« von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für den Vertrieb freigegeben und hat bislang 65 Millionen Euro von insgesamt fünf Großinvestoren erhalten. Anfang Juli folgte die Genehmigung des Publikumsfonds »Wohnen 14« mit vergleichbarer Anlagestrategie, der den bisherigen Einmalanlagefonds Reale Werte 12 ablöst. Dieser hatte rund 90 Millionen Euro von deutschen Privatanlegern akquiriert, in zahlreiche Objektentwicklungen investiert und kann bereits erste Rückflüsse durch Wohnungsverkäufe verzeichnen.

»Mit unserem semi-professionellen Immobilienfonds ›Fünf Metropolen‹ schließen wir die Lücke zwischen dem Publikumsbereich und dem institutionellen Sektor«, sagt Wolfgang Dippold, geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Investment Gruppe.

Hohe Investitionsquote, kurze Laufzeit

Highlights des Angebotes sind neben dem Sicherheitskonzept, das auf vollständiger Eigenkapitalbasis und Streuung in mindestens fünf hochwertige Objekte in guten bis sehr guten Metropollagen fußt, eine hohe Investitionsquote von 94 Prozent sowie eine kurze Laufzeit von circa sechs Jahren. Eine Zeichnung ist ab 200.000 Euro zuzüglich drei Prozent Ausgabeaufschlag möglich. Die Zielrendite liegt bei acht Prozent und darüber pro Jahr vor Steuer und nach Fondskosten. Ein Startportfolio von drei möglichen Objekten in Berlin (Rungestraße), Hamburg (Heschredder) und Wiesbaden (Sylter Straße), die bereits Eigentum mehrerer PROJECT Immobilienfonds sind, wurde vorselektiert und wird dem Anlageausschuss zur Investitionsentscheidung vorgelegt.

Der in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft in Ausprägung der geschlossenen Investmentkommanditgesellschaft konzipierte Immobilienentwicklungsfonds strebt ein Eigenkapitalvolumen von circa 25 Millionen Euro an. Interessensidentität zwischen den Investoren und dem Initiator wird zusätzlich hergestellt, indem das PROJECT Management erst ab einer Hurdle Rate von acht Prozent pro Jahr nach Fondskosten zu einem Fünftel an den übersteigenden Gewinnen beteiligt wird. Als Verwahrstelle ist die CACEIS Bank Deutschland GmbH verantwortlich. 

Der neue PROJECT Immobilienfonds richtet sich an semi-professionelle Anleger wie Unternehmen, Family Offices und Stiftungen mit gewerblicher Ausprägung. Das Beteiligungsangebot investiert schwerpunktmäßig in die Entwicklung hochwertiger Wohnimmobilien in den fünf Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg und München. Platzierungsstart ist der 18. August 2014.

10 Jahre erfolgreiches Investieren in Hedgefonds – „Made in Germany“

Hedgefonds verbessern durch ihr Ertrags/Risiko-Profil die Struktur eines Wertpapierportfolios. So besteht das Ziel eines Hedgefonds in der Erwirtschaftung eines absoluten Ertrags bei möglichst geringer Abhängigkeit von der allgemeinen Marktentwicklung. Im idealtypischen Fall sollten Hedgefonds daher eine wesentliche Rolle bei der Portfoliostrukturierung einnehmen. Trotz ihrer nachgewiesenen Vorteile bei der Portfoliodiversifikation konnten sich Hedgefonds in Deutschland jedoch – anders als im angelsächsischen Raum – nicht in dem ihnen gebührenden Maße entwickeln, was Wesentlich auf ein durch Politik und Medien mitverursachtes fehlerhaftes Verständnis zurückzuführen ist. Umso erfreulicher ist der Umstand, dass der SAUREN Global Hedgefonds dem Investor seit nunmehr einem Jahrzehnt eine attraktive und erfolgreiche Verwaltungslösung „Made in Germany“ für diesem hochinteressanten Bereich bietet.

Erfolgsnachweis des SAUREN Global Hedgefonds

Der SAUREN Global Hedgefonds wurde am 27. Juli 2004 aufgelegt und kann nunmehr eine 10jährige Erfolgsgeschichte vorweisen. Im Jahr 2004 ergriff der Kölner Dachfonds-Pionier Eckhard Sauren die Möglichkeit des damals in Kraft getretenen Investmentgesetzes zur Auflegung des attraktiven Dach-Hedgefonds. In den zurückliegenden zehn Jahren erwirtschaftete der SAUREN Global Hedgefonds einen Wertzuwachs in Höhe von 46,1 Prozent, womit die Entwicklung des das Hedgefonds-Universum repräsentierenden HFRX Global Hedge Fund EUR Index deutlich übertroffen werden konnte. Neben der besseren Wertentwicklung spricht auch die niedrige Volatilität für den SAUREN Global Hedgefonds.

Heute wie vor zehn Jahren bietet der SAUREN Global Hedgefonds die Möglichkeit, an den Fähigkeiten vielversprechender Hedgefondsmanager zu partizipieren und das Portfolio zu bereichern.

Absolute-Return-Strategien im regulierten Rahmen ein Erfolg

Die in jüngerer Vergangenheit zu verzeichnende Entwicklung bei vielen Fondsgesellschaften, Hedgefonds-Strategien über Absolute-Return-Fonds im regulierten Bereich anzubieten, ist ein Erfolg. Wie die Zuflüsse in diesem Segment zeigen, werden die inzwischen zahlreichen Absolute-Return-Fonds von den Marktteilnehmern stark nachgefragt. Absolute-Return-Fonds ermöglichen auch jenen Investoren die Partizipation an erfolgreichen Hedgefondsmanagern, die nicht direkt im Hedgefonds-Segment investieren können oder wollen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung bei der Selektion erfolgversprechender Hedgefondsmanager weist das Haus SAUREN auch in diesem Bereich eine besondere Expertise auf. In der Praxis konnte der Erfolgsnachweis bereits mit dem SAUREN Absolute Return erbracht werden.

„Wir haben in der Hedgefondswelt im letzten Jahrzehnt viele interessante Manager analysiert und konnten uns damit im Absolute-Return-Bereich eine tiefgehende Kompetenz aufbauen. Hedgefonds bzw. Absolute-Return-Strategien stellen einen wichtigen Portfoliobaustein dar und sollten insbesondere in dem aktuellen Niedrigzinsumfeld eine stärkere Beachtung erfahren“ hebt Fondsmanager Eckhard Sauren hervor.

Weitere Informationen zum SAUREN Global Hedgefonds und zur SAUREN Investmentphilosophie sind auf www.sauren.de verfügbar.

Chorus sammelt 40 Millionen Euro für Erneuerbare Energien ein

Die auf das Management von Solar- und Windkraftanlagen spezialisierte CHORUS Gruppe aus Neubiberg bei München überzeugt institutionelle Investoren: Kurz nach der Auflage eines ersten Luxemburger SICAV-Fonds stehen rund 40 Millionen Euro Eigenkapital bereit. Damit richtet die CHORUS Gruppe ihr Geschäftsmodell konsequent auf die Bedürfnisse institutioneller Investoren aus. 

Für die neue CHORUS Infrastructure Fund S.A. SICAV-SIF (CHORUS SICAV-SIF) plant das Unternehmen, insgesamt bis zu 150 Millionen Euro bei institutionellen Anlegern einzuwerben und breit gestreut in ein Portfolio aus Photovoltaik- und Windparks zu investieren. Da auf Ebene der Betriebsgesellschaften, die jeweils für die einzelnen Parks errichtet werden, durchschnittlich 50 Prozent Fremdmittel aufgenommen werden sollen, ergibt sich eine Gesamtinvestitionssumme von rund 300 Millionen Euro. Pro Anlage sollen zwischen 10 und 35 Millionen Euro ausgegeben werden. Neben Deutschland, zählen hauptsächlich Frankreich und Finnland zu den Zielländern des Fonds. Dessen Volumen soll sich nach Abschluss der Investitionstätigkeit zu rund 60 Prozent aus Windrädern und zu rund 40 Prozent aus Solaranlagen zusammensetzen. CHORUS verfügt dazu über eine entsprechende Pipeline aus Wind- und Solarparkprojekten. Der Erwerb eines ersten Windparks ist bereits erfolgt, weitere Akquisitionen sollen in den nächsten Wochen folgen. 

Das unlängst erworbene Windkraftprojekt im rheinland-pfälzischen Kappel (Hunsrück) besteht aus sieben Anlagen, die seit September 2013 am Netz sind und zusammen über eine Leistung von 16,1 Megawatt (MW) verfügen. Pro eingespeister Kilowattstunde wird eine Vergütung von 9,27 Cent erzielt. Damit kann der Park Stromerlöse in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro pro Jahr für die CHORUS SICAV-SIF vereinnahmen.

Institutionelle Anleger können sich ab einer Summe von drei Millionen Euro beteiligen. Die Investoren profitieren von der langjährigen Erfahrung der CHORUS in der Akquisition und dem laufenden Management der Anlagen sowie von einer gut gefüllten Projektpipeline aus dem verzweigten Netzwerk. Dazu bietet CHORUS eine hohe Transparenz mit einem quartalsweisen Reporting einschließlich aller Performance- und Risikokennzahlen und einer regelmäßigen Berechnung des Nettoinventarwertes. 

"In den vergangenen sieben Jahren haben wir uns eine hervorragende Marktposition als Anbieter von Beteiligungen an Erneuerbare-Energien-Anlagen erarbeitet. Dabei decken unsere Dienstleistungen die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Projektakquise über die Betriebsführung bis hin zur Veräußerung der Anlagen. Alle Fonds schütten aus und insgesamt über alle Anlagen-Portfolien wird die durchschnittliche Prospektprognose bisher sogar deutlich übertroffen", sagt Holger Götze, der als Mitglied der Geschäftsführung für die Investitionen der CHORUS Gruppe verantwortlich ist. 

Seit dem Jahr 2006 hat das Unternehmen über 20 Fonds für verschiedene Investorengruppen aufgelegt und mehr als 100 Wind- und Solaranlagen realisiert. Der Track Record ist überzeugend und verdeutlicht die nachhaltige und risikoarme Investitionsstrategie: Seit dem ersten Investment in Erneuerbare-Energie-Anlagen werden durchschnittliche Ausschüttungen in Höhe von 6,9 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Das von CHORUS betreute Portfolio umfasst derzeit Wind- und Solarparks mit einer Leistung von rund 200 MW.

CHORUS verfügt auf Grund seines europaweit verzweigten Netzwerks über beste Zugangsmöglichkeiten zu Erneuerbare-Energie-Anlagen, um das Geschäft mit institutionellen Investoren weiter auszubauen. Seit dem 1. Juli 2014 ist Markus Götz (45) als neuer Geschäftsführer der CHORUS Vertriebs GmbH für diese Aufgabe verantwortlich. Der studierte Diplom-Volkswirt und gelernte Bankkaufmann ist bereits seit dem Jahr 2000 im Bereich Institutional Sales aktiv und war zuletzt als Direktor Institutionelle Kunden für die BayernInvest tätig. Davor bekleidete er mehrere Führungspositionen bei anderen renommierten Kapitalanlagegesellschaften. 

"Mit Markus Götz haben wir einen erfahrenen Experten für institutionelle Anleger gewonnen, der seine Kompetenz und sein Netzwerk zu Versicherern, Fondsgesellschaften und Pensionskassen in unser Unternehmen einbringen wird", sagt Peter Heidecker, Gründer und Mehrheitsgesellschafter der CHORUS Gruppe.

SachsenFonds setzt Investitionstätigkeit für Erneuerbare Energien fort

Die SachsenFonds Gruppe setzt ihre Investitionstätigkeit für institutionelle Investoren im Bereich Erneuerbare Energien fort. Dabei kann sie aus einer reichhaltigen Pipeline attraktiver Anlagen, insbesondere Wind- und Sonnenkraftwerke, schöpfen. Ein umfangreiches Initialportfolio konzentriert sich zunächst auf Windkraft in Schweden.

Für institutionelle Investoren mit einer Präferenz für nachhaltige Investments bietet die SachsenFonds Gruppe aus Aschheim bei München mit dem Spezial-AIF „Solar Wind European Power Portfolio“ (SWEPP) ein attraktives Beteiligungsprogramm. Mit einem Eigenkapital-Zielvolumen von 150 bis 250 Millionen Euro wird ein Investitionsvolumen von mindestens 300 Millionen Euro realisiert. Das SWEPP-Portfolio setzt mit Anlagen zur Gewinnung von Energie aus Erneuerbaren Quellen nicht auf die traditionellen Standorte in Mittel- und Südeuropa, sondern soll mit einem Initialportfolio aus Windparks in Schweden starten. Die Anlagen stehen an verschiedenen windstarken Standorten des skandinavischen Landes und wurden bereits in den Jahren 2009 bis 2013 fertiggestellt. Für die Investoren ist dies eine verlässliche Kalkulationsgrundlage, da bereits belastbare Ist-Performancedaten vorliegen, die Testphase abgeschlossen und eine umfangreiche Standortdiversifikation gegeben ist.

Schweden spielt in dem Portfolio aus Solar- und Windkraftanlagen eine wesentliche Rolle, da es in Sachen Förderung Erneuerbarer Energien nicht auf eine Subventionslösung setzt. Anders als der überwiegende Rest Europas hat Schweden eine Marktlösung umgesetzt, die quasi automatisch die effizienteste Produktionsmethode belohnt.

Produzenten von „grünem Strom“ erhalten hierbei entsprechend der Produktionsmenge „grüne Zertifikate“, die durch einen funktionierenden Zertifikatehandel zusätzlich zum Stromverkauf Erlöse für den Stromerzeuger ermöglichen. Währungsschwankungen sind dabei zu vernachlässigen, da der Strom an der „Nord Pool Spot-Börse“ in Euro gehandelt wird.

Weitere Schwerpunktregionen sind Deutschland, Frankreich und Großbritannien, das ebenfalls eine kombinierte Förderung aus dem Verkauf von Strom und Zertifikaten aufweist. Frankreich setzt bei der Förderung „grüner“ Energie auf gestaffelte Einspeisevergütungen, ähnlich wie hierzulande. 

SachsenFonds beschäftigt sich bereits seit rund 15 Jahren intensiv mit Erneuerbaren Energien und hat in den letzten Jahren Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 500 Millionen Euro im In- und Ausland umgesetzt. Für das aktuelle Investitionsangebot SWEPP steht eine Auswahl von mehr als 12 konkreten Wind- und Solarparks aus einer umfangreichen Transaktionspipeline zur Verfügung. Der Investitionsfokus liegt auf bereits operativen Projekten aus den Bereichen Photovoltaik und Onshore-Wind. Diese Sektoren zeichnen sich durch ihre Unabhängigkeit von Lieferanten, bewährte Technik und gut prognostizierbare Stromerträge aus. Der Fremdkapitalanteil auf Basis des Gesamtportfolios beträgt maximal 50 Prozent und soll neben der breiten Diversifikation zu dem bewusst konservativen Charakter des SWEPP beitragen.

Interessierte Investoren können sich ab einer Zeichnungssumme von fünf Millionen Euro beteiligen. Die Zielrendite liegt zwischen 6 und 8 Prozent p. a. (IRR). „Dieses sicherheitsorientierte Investment ohne wesentliche Korrelation zu Finanz- und Kapitalmärkten bietet institutionellen Investoren mit einer Präferenz für gut kalkulierbare, regelmäßige Cashflows in der derzeitigen Niedrigzinsphase eine sehr interessante Ergänzung ihres Portfolios“, ist SachsenFonds-Geschäftsführer Jürgen Göbel überzeugt.

First Private Windfonds: Zweite Tranche für institutionelle Anleger in Vorbereitung

Der „Wind Infrastructure I“ der Frankfurter Fondsgesellschaft First Private meldet die Vollinvestition des Seed-Kapitals. Der Fonds ist speziell für institutionelle Investoren konzipiert und bietet eine Investition in ein Portfolio europäischer Windparks. „Aufgrund der Unsicherheiten rund um die Zukunft des Erneuerbare-Energien-Gesetzes haben wir mit der Investition unseres Seed-Kapitals im Fonds erst in diesem Jahr begonnen“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private, dem Initiator und Mitentwickler des Master-KAG-fähigen Spezialfonds-Konzepts. „Seit die Politik im April 2014 mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs Klarheit geschaffen hat, sind Projektentwickler und Investoren auch wieder langfristig handlungsfähig.“ Entsprechend zügig wurden nun zwei deutsche Windparks für den Fonds erworben. Auch wird der Fonds ab sofort wieder neue Investorengelder annehmen.

Flensburg-Handewitt: 12,3 Megawatt Offshore-Leistung im Onshore-Park

In diesen Tagen ans Netz geht der Windpark am Standort in Flensburg-Handewitt. Das Besondere dieses Parks: Zum Einsatz kommen zwei 180 Meter hohe Offshore-Windenergieanlagen des Hamburger Herstellers Senvion S.E. (vormals RePower) mit einer Leistung von je 6,15 Megawatt. „Diese Windräder wurden ursprünglich für den Einsatz auf See entwickelt und verfügen über die doppelte Nennleistung im Vergleich zu gängigen Onshore-Anlagen. Da die Turbinen für die sehr viel härteren Offshore-Bedingungen konzipiert wurden, erwarten wir eine sehr stabile Performance – auch an Land“, sagt Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag. Die Erneuerbare-Energien-Experten, mit Sitz in Zug, Schweiz, beraten das Fondsmanagement bei der Auswahl geeigneter Zielinvestments und verhandelten vorliegend den Ankauf des Windparks vom Entwickler Senvion S.E.

Uthlede in Niedersachsen: 19,25 Megawatt im Bau

Aktuell angekauft wurde Ende Juni ferner auch ein Windpark mit sieben 2,75 Megawatt Windenergieanlagen der Firma General Electric (GE) im niedersächsischen Uthlede, einer ebenfalls windstarken Region zwischen Bremen und Bremerhaven. Der Park mit seinen insgesamt 19,25 Megawatt installierter Leistung wird Strom für 23.000 Haushalte liefern. Er wird derzeit vom deutschen Entwickler Energiekontor GmbH mit Sitz in Bremen gebaut und soll Mitte Dezember 2014 ans Netz gehen. „Die Kaufverhandlungen zwischen re:cap und dem Projektentwickler waren zügig und zielorientiert. Dabei hat nicht nur die Verfügbarkeit des Investitionskapitals, sondern auch der gute Ruf von First Private sowie der re:cap ag als erfahrene Investoren mit schlanken Genehmigungsprozessen eine wesentliche Rolle gespielt“, erklärt Seibel den Erfolg beim Erwerb des zweiten Parks.

Vertriebsaktivitäten wieder aufgenommen für weitere Parks in Westeuropa

Seibel prüft bereits weitere Zielinvestments für den „Wind Infrastructure I“, um die Assets im Fonds weiter zu diversifizieren und neue Investorengelder langfristig ertragreich anzulegen. Neben deutschen Anlagen kommen für den Experten auch Windparks in Frankreich und England in Betracht. „Gerade Frankreich liegt in der Entwicklung von Windparks noch zurück, hier finden sich zahlreiche aussichtsreiche Standorte und eine attraktive inflationsgeschützte staatliche Förderung, die ein langfristiges Investment für unsere Investoren rentabel und sicher macht“, so Seibel.

„Wind Infrastructure I“: Onshore-Anlagen in Kerneuropa

Der „Wind Infrastructure I“ ist eine Spezialfondslösung nach Luxemburger Recht, die sicherungsvermögens- und Master-KAG-fähig ist. Damit erfüllt das Investment‐Vehikel die regulatorischen Voraussetzungen fast aller institutionellen Anleger. Der Fonds investiert direkt und ausschließlich in Onshore-Windkraftanlagen in der Europäischen Union, mindestens die Hälfte soll dabei in Deutschland erworben werden. Fonds-in-Fonds-Strukturen wurden bewusst ausgeschlossen. Zusätzlich diversifiziert der Fonds nach Bauträgern, Betreibergesellschaften, technischer Ausstattung sowie Anlagentyp. Der Zielertrag des „Wind Infrastructure I“ liegt nach Abzug aller Kosten bei circa sechs Prozent pro Jahr über 20 Jahre.

 

Neuer Einzelhandelsfonds von Greenman Investments

Die irische Immobilieninvestmentgesellschaft Greenman Investments (“Greenman”) hat für ihren Fonds „Greenman Income PRO“ („Income PRO“) die Genehmigung der Luxemburger Finanzaufsicht CSSF Mitte Juli 2014 erhalten. Für den Fonds ist ein Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro mit einem Eigenkapitalanteil in Höhe von 100 Millionen Euro geplant. Der Investmentfokus des Fonds liegt auf deutschen Fachmarktzentren mit namhaften Lebensmitteleinzelhändlern, wie zum Beispiel EDEKA, REWE oder Kaufland. Mit Income PRO spricht Greenman erstmals auch institutionelle Anleger aus Irland, Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg an. 

Neben dem Income PRO hat das irische Investment derzeit den Greenman Retail+ („Retail+“) im Vertrieb. Der Fonds richtet sich an irische Pensionsfonds und professionelle Privatinvestoren, von denen insgesamt 50 Millionen Euro eingesammelt werden sollen. Das angestrebte Fondsvolumen liegt bei insgesamt 90 Millionen Euro, welches ebenfalls in deutsche Fachmarktzentren investiert werden soll. 

John Wilkinson, CEO von Greenman: „Wir sind sehr erfreut, mit dem neuen Fonds nun auch europäischen institutionellen Anlegern Investments in die interessante Assetklasse Fachmarktzentren in Deutschland zu ermöglichen“. Wilkinson ergänzt: „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen auf dem deutschen Einzelhandelsimmobilienmarkt können wir auf ein etabliertes Netzwerk von Entwicklern und Maklern zurückgreifen. So konnten wir eine gut gefüllte Ankaufs-Pipeline aufbauen.“ Für die beiden Fonds Retail+ und Income PRO hat Greenman in den vergangenen Monaten Investmentmöglichkeiten in Fachmarktzentren mit einem Volumen von rund 2,1 Milliarden Euro und einer Gesamtmietfläche von 32 Millionen Quadratmetern geprüft und analysiert.

Im Februar 2014 hatte Greenman als erstes irisches Fondsunternehmen die AIFM-Volllizenz erhalten. Derzeit verwaltet Greenman mit seinen Fonds “Greenman Auto”, “Greenman Accelerate“ und „Greenman Retail“ deutschlandweit ein Portfolio im Wert von circa 100 Million Euro, bestehend aus 18 Fachmarktzentren mit einer Mietfläche von insgesamt 72.000 Quadratmetern. Die zukünftigen Fonds werden ebenso wie die bestehenden über ein luxemburgisches SICAV-Vehikel verwaltet.  Geplant ist, das gemanagte Portfolio bis Dezember 2015 auf über 350 Millionen Euro zu erhöhen.

WealthCap erhält Vertriebsfreigabe für vollregulierten Spezial-AIF

WealthCap, der Münchner Anbieter für Sachwertanlagen, hat die uneingeschränkte Vertriebsfreigabe für seinen ersten Spezial-AIF von der BaFin erhalten. Es handelt sich um ein BayWa-Immobilienportfolio mit 79 Objekten in Deutschland - ausgestattet mit einem sehr langfristigen und umfassenden Mietvertrag. Das Angebot richtet sich an institutionelle Investoren. Damit startet der Vertrieb des ersten vollregulierten Produkts aus dem Hause WealthCap.

Zwei weitere Produkte für Privatkunden befinden sich aktuell im Prüfprozess der BaFin. Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Spezial-AIF mit dem Headquarter von C&A in Düsseldorf geplant.

Institutionelle Anleger investieren weitere 15 Millionen Euro in Project-Wohnimmobilienfonds

Eine Versicherung, eine Pensionskasse sowie ein Versorgungswerk haben im April den rein eigenkapitalbasierten Semi-Blindpool-Spezialfonds »Vier Metropolen« mit 50 Millionen Euro gezeichnet. Jetzt kommen zwei weitere verbundene institutionelle Großinvestoren hinzu, die zusammen 15 Millionen Euro in den Fonds für Wohnimmobilienentwicklungen investieren.

Innerhalb von drei Monaten haben fünf Großinvestoren insgesamt 65 Millionen Euro in den institutionellen Immobilienfonds »Vier Metropolen« eingebracht. »Bis Jahresende ist ein Gesamtzielvolumen in Höhe von 100 Millionen Euro vorgesehen«, sagt Jürgen Uwira, Gesch.ftsführer der PROJECT Real Estate Trust GmbH.

»Vier Metropolen« hat bislang in drei Objekte in den Metropolregionen Berlin und Hamburg investiert: Die Wohnimmobilienentwicklungen in der Curtiusstraße (Berlin Lichterfelde-West), Heinrich-Heine Straße (Berlin-Mitte) und Aspelohe (Norderstedt/Hamburg) umfassen über 200 Wohneinheiten und vereinen ein Gesamtverkaufsvolumen von rund 90 Millionen Euro. Gemäß Diversifikationsstrategie wird der auf Wohnimmobilienentwicklungen in den vier deutschen Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt und München spezialisierte Projektentwicklungsfonds das eingebrachte Eigenkapital auf mindestens sechs Objekte an drei Standorten streuen.

Die Zielrendite nach Fondskosten beträgt 8 Prozent IRR pro Jahr. Das Laufzeitende ist für den 30. Juni 2019 geplant. »Vier Metropolen« wird von der PROJECT-eigenen künftig lizensierten Kapitalverwaltungsgesellschaft, der PROJECT Investment AG, verwaltet. Als Verwahrstelle ist die CACEIS Bank Deutschland GmbH verantwortlich.

Neuer Immobilien-Spezial-AIF von DIC Asset

Die DIC Asset AG startet mit "DIC Office Balance II“ ihren dritten offenen Immobilien-Spezial-AIF (Alternativer Investmentfonds). Der Fonds wird in Büroimmobilien in Deutschland anlegen und sich dabei auf langfristig vermietete Core-Immobilien in Ballungszentren und Metropolen, aber auch in regionalen Wirtschaftszentren fokussieren. Das Zielvolumen des Fonds liegt zunächst bei 200 Mio. Euro; es kann bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt werden.

Der Fonds wird für zwei Adressen aufgelegt: die SV SparkassenVersicherung, Stuttgart, sowie die Helaba Invest KAGmbH, Frankfurt, für verschiedene institutionelle Investoren. Mit rund fünf Prozent wird sich die DIC Asset AG als Co-Investor ebenfalls beteiligen; außerdem übernimmt sie auch das Asset- und Propertymanagement und führt die An- und Verkäufe durch. Wie bei den anderen Fonds fungiert die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, als Service-KVG.

Mit dem Start wurde bereits das erste Immobilien-Investment realisiert. Der neue Fonds erwarb von einem internationalen institutionellen Investor für rund 32 Mio. Euro mit dem „Barbarossa Center“ eine Büroimmobilie mit Einzelhandelsnutzung in Köln. Das 60 Meter hohe Gebäude am Barbarossaplatz verfügt über eine sehr gute Citylage mit hoher Visibilität. Es wurde 1972 erbaut und in den Jahren 2002 und 2013 saniert und modernisiert. Über 13.300 qm Mietfläche verteilen sich auf 19 Geschosse; sie sind vollständig an neun Mieter vermietet.

Darüber hinaus hat die DIC Asset AG zwei weitere Einzelhandelsimmobilien über rund 27 Mio. Euro für den offenen Spezial-AIF „DIC HighStreet Balance“ erworben. Die beiden Objekte in Düren und Wuppertal mit jeweils rund 4.000 qm Mietfläche liegen in den besten Einzelhandelslagen und sind langfristig unter anderem an die erstklassigen Retail-Adressen Peek & Cloppenburg bzw. Rossmann vermietet. Bei den Transaktionen waren die Maklerunternehmen JLL, CITYJUNG und EKP-Projekt vermittelnd tätig.

Damit erhöht sich das Ankaufsvolumen der DIC Asset AG im laufenden Geschäftsjahr 2014 auf rund 60 Mio. Euro.

Zum Fondsgeschäft der DIC:

Seit 2010 hat die DIC inzwischen drei Spezialfonds ins Leben gerufen: den Retailfonds „DIC HighStreet Balance“ sowie die beiden Bürofonds „DIC Office Balance I“ und „DIC Office Balance II“. Das aktuelle Volumen der ersten beiden offenen Spezial-AIF (zusammen rund 520 Mio. Euro) hat bereits etwa 75 Prozent des Zielvolumens realisiert (mindestens rund 700 Mio. Euro). Mit dem jetzt gestarteten dritten offenen Spezial-AIF „DIC Office Balance II“ erhöht sich das Zielvolumen auf mindestens rund 900 Mio. Euro.

Die DIC Asset beteiligt sich an den Fonds grundsätzlich signifikant als Co-Investor und bringt zusätzlich ihre Immobilien- und Investmentexpertise als Dienstleister ein. Die Investoren der Spezialfonds sind institutionelle Anleger, vor allem Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen und Family Offices. Sie erweitern den Investorenkreis der DIC Asset AG um langfristig orientierte Geschäftspartner.

 

Tungsten Capital und Universal-Investment starten neuen Risk-Parity-Fonds

Das auf innovative Absolute-Return-Strategien spezialisierte Investmenthaus Tungsten Capital Management hat gemeinsam mit Universal-Investment den Fonds Tungsten PARITON UI aufgelegt. Der neue Risk-Parity-Fonds unterscheidet sich deutlich von bisherigen Fonds dieser Ausrichtung. „Für uns ist Risk Parity keine Modeerscheinung. Es ist der überlegene Ansatz in der Asset Allocation und sollte als verlässliches Grundgerüst für das Gesamtportfolio in jeder Marktlage eingesetzt werden“, ist sich Lutz Klaus, CIO Tungsten Capital Management und erfahrener Anlageexperte, sicher. Um ein möglichst ideales Portfolio zu konstruieren, stützt sich der Tungsten-PARITON-Fondsmanager ausschließlich auf Risikoparameter. Dabei finden die verschiedenen Dimensionen von Risiko Berücksichtigung. „Niemand bräuchte einen Risk-Parity-Ansatz, sofern er richtige Prognosen stellen könnte. Keiner weiß allerdings, wann welche Anlageklasse die besten Ergebnisse erzielt“, so Klaus. Beim Tungsten PARITON UI wird deswegen keine Rendite prognostiziert. Die Fondsmanager konzentrieren sich vielmehr auf den wichtigsten Punkt der Portfoliokonstruktion, das Ausgleichen von Risiken. „Der im Asset Management am weitesten verbreitete Fehler ist, Diversifikation durch Prognose zu ersetzen“, sagt Klaus, der mehrfach für seine Risikostrategien ausgezeichnet wurde.

Keine Rohstoffe und Geldmarktzinsen 

Im Gegensatz zu ähnlichen Ansätzen verzichtet die Tungsten-PARITON-Strategie auf Rohstoffe und Geldmarktzinsen. Rohstoffe profitierten zwar vom Megatrend der vergangenen zehn Jahre und von niedrigen Korrelationen zu Aktien und Renten, verdienen aber weder Zinsen noch Risikoprämien. „Da wir keine Prognosen abgeben, können wir auch nicht darauf setzen, dass sich der Megatrend fortsetzt“, so Klaus. „Geldmarkt-Futures sind zwar per se ein attraktives Instrument aber wir scheuen den Hebel. Durch einen hohen Hebel würden die Restrisiken zu hoch betont. Zu hohe Draw Downs entstehen oft nicht durch falsche Positionen, sondern durch zu hohen Einsatz. Wir geben der Risikovorsicht klar den Vortritt“, erläutert der Tungsten-Anlagechef seine Strategie. Klaus setzt vielmehr auf die Anlageklasse Kredit. Auch wenn die isolierte Veranlagung von Kreditmargen komplex sei, beinhalten sie eine wertvolle Risikoprämie und eignen sich deshalb für ein Risk-Parity-Portfolio. 

Die Zielvolatilität im Auge, wird bei der Portfoliokonstruktion jede Anlageklasse mit dem identischen Risikobeitrag berücksichtigt. Ein entscheidender Erfolgsfaktor dabei sind möglichst liquide Anlageklassen, die Risikoprämien und untereinander Korrelationseffekte aufweisen. Ist das optimale Portfolio definiert, wird der Investitionsgrad phasenweise durch Hebeleffekte erhöht. Ein höherer Hebel bedeutet dabei nicht gleich ein höheres Risiko. Das Hebeln eines optimalen Portfolios sei aus Rendite/Risiko-Sicht viel effizienter als die simple Erhöhung der Aktienquote. Ein häufiger Kritikpunkt an Risk-Parity-Konzepten ist das hohe Investment in Zinsinstrumente und die Gefahr steigender Zinsen. „Selbstverständlich kann man die Bedenken steigender Zinsen haben. Erstens ist aber die Risikoprämie entsprechend hoch wenn alle von steigenden Zinsen ausgehen und zweitens ist es geradezu absurd, das Risiko steigender Zinsen als schädlicher einzustufen als die Gefahr fallender Aktienkurse“, erklärt Klaus. 

Der Tungsten PARITON UI bietet tägliche Liquidität und ist einer der risikoärmsten Fonds innerhalb der gängigen Risk-Parity-Konzepte. Die Schwankungsbreite liegt bei rund 4,5 Prozent p. a., die angestrebte Jahresrendite bei rund fünf Prozent über EURIBOR®. „Im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld ist der traditionelle Anlagemix völlig ungeeignet. Konservative Anleger müssen neue Wege gehen. Unsere innovativen Absolute-Return-Strategien im UCITS-IV-Mantel bieten hier adäquate Lösungsansätze“, ist Henning von Issendorf, CEO Tungsten Capital Management, überzeugt.

ETF Securities: Bernhard Wenger übernimmt europaweite Verantwortung

London, den 15. Juli 2014: Bernhard Wenger, der bisher für Deutschland, Österreich und Osteuropa verantwortlich war, ist nun als Head of European Distribution für die europaweiten Vertriebsaktivitäten von ETF Securities verantwortlich. Bernhard Wenger wechselte Mitte 2011 vom Asset Manager C-Quadrat zu ETF Securities und war zuvor unter anderem bei Morgan Stanley, HSBC und BNP Paribas im Derivatebereich tätig. Bernhard Wenger berichtet an Mark Weeks, den CEO von ETF Securities, und wird weiter den deutschen Markt leiten, den er in den vergangenen Jahren mit einem mehrköpfigen deutschen Team ausgebaut hat.

„ETF Securities macht Investoren die Vorzüge von ETPs in immer mehr Anlageklassen zugänglich, von Rohstoffen, über Währungen und ausgewählten Aktienthemen bis hin zu taktischen Investments über Short- und Hebelprodukte. Diese Entwicklung in einem erweiterten Verantwortungsbereich zu begleiten ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, erklärt Bernhard Wenger und ergänzt: „Ein Fokus von mir wird weiterhin darauf liegen, die begonnene Entwicklung und aufgebauten Kontakte in Deutschland und Österreich gemeinsam mit meinem Team weiter auszubauen.“ Zuletzt hat ETF Securities ETFs auf den MSCI China A-Share, auf Energie-Infrastruktur in den USA sowie Short- und Hebel- ETFs auf die wichtigsten Aktienmärkte an der Deutschen Börse gelistet. Mitte Juli erweitert ETF Securities zudem sein Angebot an Währungs-ETCs, das über die Deutsche Börse handelbar ist. 

„Wir freuen uns, dass Bernhard Wenger nun mehr Verantwortung übernimmt, nachdem er unser Geschäft in Deutschland, Österreich sowie Mittel- und Osteuropa in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich ausgebaut hat“, erklärt Mark Weeks, CEO von ETF Securities. Ein Ziel von Bernhard Wenger ist es, den Markt für Privatanleger in Deutschland und Europa gemeinsam mit Frank Spiteri, Leiter des Retailvertriebs bei ETF Securities, weiter auszubauen.

More about ETF Securities: AL126408

F&C REIT kauft zwei Geschäftshäuser für Immobilien-Spezialfonds BVG II

F&C REIT Asset Management Deutschland, Spezialist für Investitionen in Gewerbeimmobilien in deutschen Mittelstädten, hat zwei Geschäftshäuser für das Portfolio des Immobilien-Spezialfonds „Best Value Germany II“ (BVG II) erworben. Die Objekte befinden sich in zentraler Lage der Innenstädte von Gelsenkirchen und Kiel. Über den Kaufpreis wurde mit dem Verkäufer Stillschweigen vereinbart.

Bei dem Objekt in Gelsenkirchen handelt es sich um ein an der zentralen Einkaufsstraße Bahnhofstraße gelegenes Geschäftshaus. Das Gebäude aus dem Jahr 1957 wurde zuletzt 2005 saniert und verfügt über 3.400 Quadratmeter Nettomietfläche. Das Objekt in Kiel liegt an der Holstenstraße, der wichtigsten Einkaufsmeile der norddeutschen Stadt. Es wurde 1952 erbaut, zuletzt im Jahr 2003 grundlegend erneuert und verfügt über 800 Quadratmeter vermietbare Fläche. Beide Gebäude sind langfristig an bonitätsstarke Einzelhandelsketten (u.a. Rossmann, Claire’s Germany und Subway) vermietet.

„Die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen und die Holstenstraße in Kiel sind etablierte und stabile Einzelhandelslagen. Beide Objekte passen sehr gut in den Investitionsfokus des Best Value Germany II“, sagt Iris Schöberl, Geschäftsführerin von F&C REIT Deutschland.

Der im Jahr 2012 aufgelegte Immobilien-Spezialfonds investiert gezielt in deutsche Mittel- und Großstädte: in Geschäftshäuser in Top-Lagen und etablierte Fachmarktzentren mit bonitätsstarken Mietern und einem gesunden Mietermix. F&C REIT Deutschland plant für den BVG II ein Gesamtinvestitionsvolumen von 500 Millionen Euro.

Rohstoff-ETPs sind gefragt, da sich der Wirtschaftsausblick für China verbessert

London, den 9. Juli 2014: Rohstoff-ETPs haben im zweiten Quartal wie im Vorquartal weltweit Mittelzuflüsse verzeichnet. Die wachsende Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und die weltweit anziehende Konjunktur haben die Kurse und die Nachfrage der Investoren nach Rohstoffen steigen lassen. Die Mittelzuflüsse betrugen insgesamt 275 Millionen US-Dollar nach 271 Millionen US-Dollar im ersten Quartal dieses Jahres. In Kombination mit den gestiegenen Rohstoffkursen haben die Mittelflüsse das weltweit in Rohstoff-ETPs verwaltete Vermögen zum Ende des zweiten Quartals auf 123,3 Milliarden US-Dollar erhöht. Zum Ende des ersten Quartals waren es noch 122,4 Milliarden US-Dollar.

„Allen Rohstoffsegmenten mit Ausnahme von Agrarrohstoffen und Lebendvieh flossen neue Mittel zu. Am stärksten gefragt waren Edelmetalle, in die Investoren neue Mittel in Höhe von 430 Millionen US-Dollar gesteckt haben. Breit diversifizierte Rohstoff-ETPs verzeichneten Zuflüsse von 172 Millionen US-Dollar, Energie-ETPs von 135 Millionen US-Dollar und Industriemetalle moderate Zuflüsse von 15 Millionen US-Dollar. Aus Agrarrohstoffen und Lebendvieh zogen die Investoren dagegen 477 Millionen US-Dollar ab“, fasst Nicholas Brooks, Leiter Research und Investmentstrategie bei ETF Securities zusammen, und ergänzt: „Investoren blicken zuversichtlicher auf die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und sehen eine positive Trendwende in Chinas Wirtschaftswachstum nach drei Jahren mit langsamerem Wachstum. Zudem haben die E
rwartungen auf weitere konjunkturpolitische Maßnahmen seitens der chinesischen Politik die Rohstoffpreise unterstützt und zu einer positiven Einstellung der Investoren gegenüber Rohstoffen geführt.“

Die wichtigsten Trends bei Rohstoff-ETPs im 2. Quartal 2014:

· Die Rohstoff-ETPs, die Investoren im zweiten Quartal am stärksten nachgefragt haben, sind ETPs auf Platin und Palladium mit Mittelzuflüssen von 400 bzw. 410 Millionen US-Dollar. Die weltweit steigende Nachfrage nach Kraftfahrzeugen, deren Katalysatoren eine wichtige Nachfragequelle für beide Metalle sind, und die immer größere Unsicherheit infolge der Minenstreiks in Südafrika und möglicher Exportrestriktionen in Russland haben Sorgen verschärft, dass die Angebotsdefizite sich ausweiten und zu steigenden Preise bei beiden Metalle führen. ETF Securities erwartet, dass sich dieser Trend im zweiten Halbjahr fortsetzen wird.

· Bei Gold-ETPs haben sich die Zuflüsse stark unterschiedlich zwischen den einzelnen Anlageregionen entwickelt. In den USA gelistete Gold-ETPs hatten Mittelabflüsse in Höhe von 586 Millionen US-Dollar verzeichnet, während Produkten auf Gold in Europa und anderen Ländern 483 Millionen US-Dollar zuflossen. Im Ergebnis steht netto im Quartal so ein Mittelabfluss von 103 Millionen US-Dollar. Am stärksten haben sich die Mittelflüsse im April unterschieden. Eine nahe liegende Erklärung hierfür ist, dass sich die europäischen Investoren in diesem Zeitraum auf die Risiken in ihrer nahen Umgebung, wie eine mögliche russische Invasion in der Ukraine, konzentriert haben. Dagegen haben Investoren in den USA ihren positiven Ausblick auf risikoreiche Anlageklassen, wie für US-amerikanische Aktien, beibehalten, als diese neue Rekordstände erreicht haben. Da die geopolitischen Risiken beachtlich bleiben und viele risikoreiche Anlageklassen zu sehr hohen Bewertungen gehandelt werden, rechnet ETF Securities damit, dass sich die Nachfrage nach ETPs auf Gold im zweiten Halbjahr 2014 weiter verbessert. Denn Investoren suchen nach Absicherungen gegen das Risiko möglicher Marktkorrekturen.

· Breit diversifizierte ETPs verzeichneten mit insgesamt 172 Millionen US-Dollar die höchsten Mittelzuflüsse nach Platin und Palladium. Die Zuflüsse spiegeln die sich verbessernde Marktstimmung zur Anlageklasse der Rohstoffe wider. Denn es gibt erste Anzeichen dafür, dass das Wirtschaftswachstum in China wieder anzieht. Zudem haben Politiker in China klar gemacht, dass sie sich in Richtung einer lockeren Konjunkturpolitik bewegen, nachdem sie in den vergangenen drei Jahren diese Programme zurückgefahren hatten. Die höchsten Mittelzuflüsse verzeichneten dabei breit diversifizierte Rohstoff-ETPs ohne Agrarrohstoffe. In diese Produkte flossen 89 Millionen US-Dollar im Vergleich zu breit diversifizierten Rohstoff-ETPs mit Agrarrohstoffen, in die Investoren 75 Millionen US-Dollar steckten. Dies unterstreicht die allgemein kritische Einstellung der Investoren gegenüber Agrarrohstoffen.  

· Aus der Gruppe der ETPs auf Agrarrohstoffe zogen Investoren 468 Millionen US-Dollar ab. Diversifizierte Investments verzeichneten dabei die höchsten Abflüsse gefolgt von Zucker, Mais, Kakao und Kaffee. Der Mittelabbau der Investoren geht voraussichtlich auf Gewinnmitnahmen und erwartete verbesserte Wachstumsbedingungen für eine Reihe wichtiger Agrarrohstoffe zurück. Falls im weiteren Jahresverlauf ein El Niño Klima-Phänomen auftritt, wofür die US-Klimabehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) die Wahrscheinlichkeit derzeit bei 70 Prozent sieht, könnte es wieder zu spekulativen Zuflüssen kommen.

· In ETPs auf Energieträger steckten Investoren im zweiten Quartal zusätzliche Gelder in Höhe von 175 Millionen US-Dollar, wovon Öl-ETPs mit 169 Millionen US-Dollar die höchsten Zuflüsse verzeichneten. Die zunehmende Gewalt im Irak hat die Sorgen um Angebotsstörungen steigen lassen. Ölpreise und die Nachfrage nach ETPs auf Öl wurden hierdurch getrieben. ETPs auf Erdgas sahen dagegen Desinvestments in Höhe von 21 Millionen US-Dollar, da Investorenangesichts des starken Kursanstiegs von Erdgas zu Jahresbeginn Gewinne mitgenommen haben.

· Investments in ETPs auf Industriemetalle fielen mit 15 Millionen US-Dollar dagegen zurückhaltend aus. Am stärksten war dabei Nickel gefragt. In die Produkte investierten Anleger 38 Millionen US-Dollar, da das Exportverbot von Indonesien auf Erze Preissteigerungen zur Folge hatte.

CCPM und Universal-Investment starten neuen Mischfonds mit

CCPM und Universal-Investment starten neuen Mischfonds mit systematischer Asset Allocation
-  Mit regelgebundenem Ansatz wird über Futures in DAX 30, EuroStoxx 50 und Euro Bund investiert

-  Long-Short-Systematik soll sowohl in Auf- als auch in Abwärtsphasen Rendite erzielen

-  Null-Investitionsquote bei Marktphasen ohne klaren Auf- oder Abwärtstrend

Bad Homburg v.d.H. / Frankfurt am Main, 03. Juli 2014. Der Bad Homburger Asset Manager Conservative Concept Portfolio Management AG (CCPM AG) und Universal-Investment starten mit
dem  TriStone  UI  (ISIN  DE000A1XDWV2)  einen  neuen  Mischfonds  mit  systematischer  Asset Allocation.  Der  neue  UCITS-Fonds  erweitert  damit  die  bestehende  CCPM-Produktpalette  für
Absolute-Return-Fonds.